DIE PINAKOTHEK DER MODERNE

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DIE PINAKOTHEK DER MODERNE

DIE PINAKOTHEK DER MODERNE

Mit dem Besuch der Pinakothek der

Moderne endete unsere erfolgreiche

Münchenfahrt. Erst im September

2002 eröffnet, bildet sie gemeinsam

mit der Alten und Neuen

Pinakothek einen einmaligen

schönen Museumskomplex. Wenn

man in das von außen eher massiv

wirkende Gebäude eintritt, ist man

überrascht von der offenen,

großzügigen und Leichtigkeit

vermittelnden Architektur im

Innern.

Begibt man sich in die einzelnen

Museumsbereiche, gewinnt man

immer wieder neue, überraschende

Einblicke, die durch das gute

Zusammenspiel von Architektur,

Licht und Objekten bewirkt wird.

Die Bezeichnung „reines Tageslichtmuseum“,

geprägt vom

Architekten Stefan Braunfels, kann

treffender nicht sein.

Pablo Picasso

Unser Rundgang begann im Untergeschoss.

Hier erhielten wir anhand

vieler Ausstellungsstücke einen

Eindruck über die Geschichte des

Designs von den Vorreitern der

Moderne bis zur Gegenwart und

fühlten uns unvermittelt in alte

Zeiten zurückversetzt.

Im Architekturmuseum, die sich im

Erdgeschoss befindet, werden

immer neue Ausstellungen zur

Architekturgeschichte wie auch zu

aktuellen Entwicklungen gezeigt.

Wir sahen interessante Modelle:

zum Beispiel die Sydney Opera

oder das Dach der Olympiahalle zur

Thematik „Exemplarische –

Konstruktion und Raum in der

Architektur des 20. Jahrhunderts“.


Wir genossen die Atmosphäre, die

von den Werken so bedeutender

Künstler wie Schiele, Macke,

Kokoschka, Marc, Klee, Picasso,

Matisse, Magritte, Dali, Beuys und

vielen anderen, ausging.

Im Obergeschoss präsentiert sich in

Tageslichträumen eine der international

führenden Sammlungen

der Malerei, Plastik und der neuen

Medien. Eingefangen von Licht,

Raum und Kunst, ließen wir uns

Zeit bei der Betrachtung der

Malerei von Picasso, der Künstler

der Brücke, des Blauen Reiter und

Max Beckmann.

Erich Mendelsohn

Im Gebäude der Swiss Re (Warhol)

Noch die Werke von Andy Warhol

im Gedächtnis, gesehen am Vormittag

im Gebäude der Swiss Re,

zog es uns zu den Künstlern wie

Joseph Beuys, Andy Warhol und

Georg Baselitz, die sich unter

anderem auch dem Thema der

Gleichwertigkeit von Alltags- und

Hochkultur widmeten.

Wir bedauern sehr, dass wir in der

uns zur Verfügung stehenden Zeit

nicht alle Objekte sehen bzw. nicht

lange genug auf uns wirken lassen

konnten. Durch die Erlebnisse

dieses Nachmittags aber wird wohl

beim nächsten Münchenbesuch der

eine oder andere von uns magisch

von der Pinakothek der Moderne

angezogen werden.

Joseph Beuys

Vladimir Schuschow

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