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Pack & Log Ausgabe 02/2015

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<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong><br />

Die Fachzeitschrift für Verpackung & Intralogistik<br />

<strong>Ausgabe</strong> <strong>02</strong>/<strong>2015</strong><br />

P.b.b. GZ 10Z038727 M / Verlagsort 2340 Mödling / Verlagspostamt 1000 Wien BZ<br />

DIE ZUKUNFT<br />

LÄSST SICH STEUERN<br />

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Aktuell<br />

Die Verpackungssammlung<br />

im Wettbewerb S6<br />

Karton<br />

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Wie schützt man Lebensmittel<br />

vor Mineralöl? S20<br />

Anuga FoodTec<br />

Ressourceneffizienz ist auch<br />

in Köln Thema<br />

S30


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Fax +43 7243 51333<br />

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News / Wichtiges<br />

Außenansichten<br />

ABSAGE MIT ALTERNATIVE. Die Linzer<br />

Verpackungstage am 18. und 19. März<br />

<strong>2015</strong> wurden abgesagt. „Trotz aller Bemühungen<br />

ist es uns nicht gelungen,<br />

eine entsprechende Anzahl von Ausstellern<br />

zu bewegen daran teilzunehmen,<br />

damit ein sinnvoller und erfolgreicher<br />

Messeverlauf gewährleistet<br />

werden kann“, begründet Veranstalter<br />

Klaus Vogl die Entscheidung. „Wir bieten<br />

aber auf diesem Wege die Möglichkeit,<br />

zu den gleichen Konditionen an<br />

der Xfair von 15. bis 17. April <strong>2015</strong> in<br />

der Marxhalle in Wien teilzunehmen.<br />

Auf der Xfair ist das Verpackungsthema<br />

bereits durch die Teilnahme einer Reihe<br />

von auch im Verpackungsbereich tätigen<br />

Zulieferunternehmen verankert.“<br />

Mehr zum Xfair-Konzept auf<br />

www.xfair.at.<br />

DUROPACK VERKAUFT. Der Papier- und<br />

Wellpappehersteller Duropack hat einen<br />

neuen Eigentümer. Der Finanzinvestor<br />

One Equity Partners (OEP) hat den<br />

Konzern für rund 300 Mio. Euro an den<br />

britischen Verpackungshersteller DS<br />

Smith verkauft. Die Transaktion steht<br />

unter Vorbehalt der Genehmigung<br />

durch die Wettbewerbshüter, teilte OEP<br />

mit. Die Duropack-Gruppe hat ihren<br />

Sitz in Wien und ist mit 15 Hauptfertigungsstandorten<br />

in mehreren Ländern<br />

in Osteuropa präsent. Der Konzern beschäftigt<br />

2.600 Mitarbeiter und setzte<br />

im Jahr 2014 rund 273 Mio. Euro um,<br />

bei einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern<br />

und Abschreibungen (Ebitda) von 41<br />

Mio. Euro. Ob der Eigentümerwechsel<br />

Auswirkungen auf Standorte und die<br />

2.600 Mitarbeiter hat, wollte man noch<br />

nicht sagen. „Die Transaktion muss<br />

erst einmal genehmigt werden. Erst<br />

dann werden wir Stellung beziehen“,<br />

sagte eine Duropack-Sprecherin.<br />

(Quelle: Online Standard 23.2.<strong>2015</strong>)<br />

In einem gelben Backsteinhaus in Berlin-Friedrichshain:<br />

Sarina Hassine, 37,<br />

Brille, blonde Locken, schließt die Augen.<br />

Sie kniet im Fersensitz, die Füße<br />

stecken in Hüttensocken. Die Flammen<br />

dreier roter Kerzen leuchten hinter ihr in den<br />

Fenstern. Draußen fahren Autos auf einen Supermarktparkplatz.<br />

Doch die Welt hinter den<br />

Scheiben soll hier niemanden interessieren.<br />

Sarina Hassine atmet ein, reckt den Kopf<br />

und sagt: „Lassssss“, sie atmet aus, ihr Körper<br />

sackt zu Boden, sie sagt: „Loooos.“ Drei<br />

Frauen sitzen vor ihr auf Schafswollmatten<br />

und atmen im Takt. Sarina Hassine ist Achtsamkeitstrainerin.<br />

„Mindfulness“ ist neben<br />

der Handarbeit das andere große Thema der<br />

Zeitschriften wie „Flow“ (anknüpfend an meine<br />

„Außenansichten“ aus dem letzten Heft).<br />

Die Nachfrage nach Kursen ist enorm. In das<br />

Acht-Wochen-Programm „Mindfulness-Based<br />

Stress Reduction“ von Sarina Hassine kommen<br />

vor allem junge Frauen. Zuerst schreiben<br />

sie auf Zettel, warum sie hier sind: „Ich suche<br />

Klärung und Orientierung.“ – „Ich hoffe, Strukturen<br />

und Menschen weniger ausgeliefert zu<br />

sein.“<br />

Das Berufsleben der Jungen sei komplizierter<br />

und unsicherer als das ihrer Eltern, konstatiert<br />

der Soziologe Hurrelmann. Die jüngere<br />

Generation habe es heute schwerer, sich zu<br />

etablieren und die Chance auf eine Karriere<br />

zu wahren. Als Reaktion auf eine unsichere<br />

Arbeitswelt die ständig antreibt, abverlangt<br />

und einfordert entsteht eine Sehnsucht nach<br />

Stabilität, Sicherheit und Kontrolle. So findet<br />

eine Flucht in eine abgesteckte, verlässliche<br />

Biedermeier-Welt statt. „Der Bausparvertrag“,<br />

sagt Hurrelmann, sei unter Jüngeren wieder<br />

extrem beliebt. „Wenn wir nach dem Grund<br />

fragen, hören wir: Ich möchte später ein Häuschen<br />

mit Garten, eine Familie, einen kleinen<br />

Hund.“<br />

Laura Roschewitz, 27, hat den finalen Schritt<br />

aus der Gesellschaft gewagt. Die Wirtschaftspsychologin<br />

ist in den Wald gezogen, an den<br />

Rand eines Moores, in eine Selbstversorgersiedlung.<br />

Die meisten ihrer Nachbarn sind<br />

Rentner. Eine alte Dame, die seit 44 Jahren<br />

hier wohnt, wunderte sich: „Mein Gott, Mädchen,<br />

was willst du hier draußen?“ „Ich will<br />

von Manfred Meixner<br />

mich hier niederlassen, endlich ankommen“,<br />

sagt Laura. Seit Wochen renoviert sie, legt<br />

Gemüsebeete an, überlegt, im alten Stall<br />

wieder Hühner zu halten. Den Herbst über<br />

hat sie schon für den Winter eingekocht. Ihr<br />

Rückzug war Notwehr, sagt sie. Ihr übervolles<br />

Leben hatte sie krank gemacht. Das moderne<br />

Leben erscheint ihr jetzt absurd. Mit Berufen<br />

in denen man 50 bis 60 Stunden pro Woche<br />

arbeitet und dabei kein normales Leben mehr<br />

meistern kann. Wer diese Welt verändern<br />

will, sagt sie, muss sich zwangsläufig von ihr<br />

entfernen. Laura ist nicht die einzige die so<br />

denkt und die Soziologen sind uneins. Ist der<br />

Rückzug der Jungen eine Flucht aus der Verantwortung?<br />

Ist es tatsächlich ein neuer Biedermeier<br />

oder im Gegenteil der Beginn einer<br />

gesellschaftsverändernden Bewegung? (J.<br />

Friedrichs, Zeit Magazin 1/<strong>2015</strong>, 8.1.<strong>2015</strong>).<br />

Rob Orchard, 34, will nicht abhauen und Hühner<br />

züchten. Er ist Erfinder und Chefredakteur<br />

der Zeitschrift Delayed Gratification. Sein Magazin<br />

behandelt sehr wohl Themen aus Politik<br />

und Wirtschaft. Aber: Die Texte erscheinen mit<br />

einer Verzögerung von drei Monaten. Das ist<br />

der komplette Rückzug aus der Gegenwart.<br />

„Was kann besser sein als das?“, meint Rob<br />

Orchard. „Wenn du auf deinem Handy rund<br />

um die Uhr Nachrichten bekommst wie: Ebola<br />

tötet uns alle! Wenn du also in diesem ganzen<br />

Bullshit feststeckst, dann ist es doch besser,<br />

wenn dir drei Monate später jemand sagt:<br />

Hey, das und das war gar nicht so wichtig. Die<br />

Dinge, die sich als wirklich wichtig herausgestellt<br />

haben, waren andere.“<br />

Wie sehen Sie das? Möchten Sie die aktuellen<br />

Nachrichten auch erst mit dreimonatiger<br />

Verspätung erhalten? Oder habe ich Sie nun<br />

auf den Geschmack gebracht und Sie ziehen<br />

demnächst in den Wald? Lassen Sie es mich<br />

wissen.<br />

m.meixner@packundlog.at


INHALT<br />

Aktuell<br />

von Gernot Rath<br />

Essen ist Genuss. Und ich weiß, wovon ich spreche, wie<br />

man unschwer an meinem Foto erkennen kann. Ja, ich<br />

esse gerne und auch viel, wie man ebenfalls unschwer<br />

dem Bild entnehmen kann. Dass Essen Genuss und nicht<br />

nur ein Mittel zum Leben ist, ist wohl Ausdruck unserer<br />

Wohlstandsgesellschaft, um nicht zu sagen unserer Überflussgesellschaft.<br />

Aber die sozialkritischen Aspekte lasse ich in diesem Fall<br />

beiseite und bleibe für den Augenblick beim Genuss. Mit Foodwaste<br />

und dem Schutz von Lebensmitteln werden wir uns in einer späteren<br />

<strong>Ausgabe</strong> der <strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> beschäftigen.<br />

Die Verpackungssammlung<br />

im Wettbewerb S 6<br />

Kreative<br />

Entsorgungsmöglichkeiten S 10<br />

1. Tag der Verpackung S 12<br />

Innenansichten<br />

Farbenfroh. Denn es geht in unserer Wohlstandsgesellschaft<br />

nicht nur darum, unser kostbares Lebensmittel durch eine Verpackung<br />

zu schützen, ihre ureigenste Funktion, sondern vor allem darum,<br />

es mit ihrer Hilfe zu verkaufen. Mittlerweile ist die Verpackung zu<br />

einem echten Verkäufer mutiert. Zu diesem Zweck muss sie am PoS<br />

auffallen und das gelingt neben einem ansprechenden Verpackungsdesign<br />

vor allem mit Hilfe eines auffälligen Drucks – hochveredelt und<br />

farbenfroh soll es sein! Aber farbenfroh macht nicht immer froh, denn<br />

man hat erkannt, dass gewisse Bestandteile von Farben nicht nur außen<br />

an der Verpackung bleiben, sondern diese auch durchdringen und<br />

so das Lebensmittel selbst kontaminieren können. Dieser Problematik<br />

und den Lösungsvorschlägen der Industrie widmen wir in unserem<br />

Schwerpunkt Wellpappe/Karton die S. 18 bis 22. Damit ist das Thema<br />

Lebensmittel für diese <strong>Ausgabe</strong> allerdings noch lange nicht abgehakt.<br />

Immerhin steht die Anuga FoodTec vor der Tür. Auch ihr haben wir von<br />

S 30 bis 37 einen eigenen Schwerpunkt gewidmet.<br />

Sammlung 4.0. Nachdem die Verpackungen ihr Tagwerk<br />

vollbracht haben, werden sie entsorgt. Zu diesem Zweck hat sie der<br />

Konsument in eine der unzähligen grünen oder auch gelben Tonnen<br />

der ARA geworfen – und das im Idealfall, entsprechend ihrem Material,<br />

säuberlich getrennt voneinander. Seit Beginn des Jahres ist die ARA in<br />

der Haushaltssammlung allerdings nicht mehr alleine am Markt. Sie<br />

wollen jetzt sicher wissen, ob der Konsument nun auch andere, neue<br />

Tonnen vorfindet? Nein, soviel kann ich vorwegnehmen. Aber den Rest<br />

beantwortet Ing. Werner Knausz, Vorstand der ARA auf den S. 6 bis 9 in<br />

einem ausführlichen Interview.<br />

g.rath@packundlog.at<br />

Pharma<br />

Kennzeichnungsfehler<br />

vermeiden! S 14<br />

Serialisierte Verpackungen<br />

machen Produkte sicher S 16


<strong>02</strong>/<strong>2015</strong><br />

Wellpappe/Karton<br />

Kein Mineralöl<br />

in Lebensmitteln S 20<br />

Unendliche Möglichkeiten bei<br />

Verpackungslösungen S 23<br />

Das Lager<br />

„Neue Generation Kleinteilelager<br />

BMW Group“ S 26<br />

Vollautomatische Palettierung<br />

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Aktuell Pharma Wellpappe/Karton<br />

Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Fotos: ARA<br />

Ein Hauptpunkt der AWG-Novelle und der<br />

VVO betrifft die Sammelinfrastruktur. Das<br />

ARA System betreibt derzeit rund 1,6 Mio.<br />

Sammelbehälter. Ein Aufbau von parallelen<br />

Sammelstrukturen ist gesetzlich untersagt.<br />

Die bestehende Sammelinfrastruktur ist auch<br />

durch alle neuen Systeme zu nutzen<br />

Die Verpackungssammlung im Wettbewerb<br />

– „und keiner soll es merken“<br />

Seit 1993 ist die ARA in Österreich für die Verpackungssammlung zuständig. Unter ihrer<br />

„Schirmherrschaft“ wurde aus Österreich, dem Land der Berge, auch ein Land der<br />

Sammler. Alleine 2014 hat die ARA über 1 Mio. Tonnen Verpackungen gesammelt. Das<br />

Jahr <strong>2015</strong> bringt nun große Veränderungen mit sich. Wie sieht es nun aus mit Wettbewerb,<br />

der Abgrenzung zwischen Haushalt und Gewerbe und der Rolle der ARA? Wir<br />

sprachen mit Ing. Werner Knausz, Vorstand der ARA AG, über die neue Situation.<br />

Seit Anfang des Jahres sind die Karten<br />

neu gemischt. Was waren die ausschlaggebenden<br />

Gründe für den Gesetzgeber,<br />

mittels der Novelle des AWG 2013 und<br />

der Verpackungsverordnung 2014 neue<br />

Rahmenbedingungen zu schaffen?<br />

Ziel der neuen Bestimmungen ist es,<br />

im Haushaltsbereich einen Wettbewerb<br />

zwischen verschiedenen Sammel- und<br />

Verwertungssystemen zu schaffen. Denn<br />

ein fairer Wettbewerb erhöht die Effizienz<br />

der Sammlung. Das heißt aber auch, dass<br />

der Gesetzgeber den Haushaltsbereich<br />

definieren muss. Das Gesetz hat vorerst<br />

grob geregelt, was dem Haushaltsbereich<br />

zuzurechnen ist. Vereinfacht gesprochen<br />

ist festgelegt, dass Haushalt alles das ist,<br />

was in Haushalten und vergleichbaren<br />

Einrichtungen anfällt.<br />

Das klingt sehr einfach …<br />

Ist es aber leider nicht, aber das hat der<br />

Gesetzgeber erkannt. Denn das Problem<br />

liegt darin, dass derjenige, der ein Produkt<br />

auf den Markt bringt und es entsprechend<br />

entpflichten muss, nicht zwingend weiß, wo<br />

es landet. Wenn er es selber verkauft, dann<br />

eher. Aber wenn zwei, drei Vertriebsstufen<br />

dazwischen liegen, hat er keine Chance zu<br />

wissen, bei wem – ob in einem Haushalt<br />

oder im Gewerbe – sein Produkt landet.<br />

Das Interview führte<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Und darum hat der Gesetzgeber bereits im<br />

AWG eine Möglichkeit vorgesehen, mit<br />

einer Verordnung nachzuschärfen. Und das<br />

hat er jetzt mit der Abgrenzungsverordnung<br />

auch getan. Sie ist am 29. Jänner in Kraft<br />

getreten.<br />

In welcher Form hat der Gesetzgeber<br />

nachgeschärft?<br />

Mit Produktgruppen. Es gibt jetzt 47 verschiedene<br />

Produktgruppen, die jegliche in<br />

Österreich existierende Verpackung erfassen.<br />

Die Datenbasis dazu liefert eine Studie<br />

der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung<br />

(GVM). Sie hat die in Österreich am<br />

Markt befindlichen Verpackungen kategorisiert<br />

und für jede Gruppe erhoben, wieviel<br />

davon prozentuell dem Haushalt und wieviel<br />

dem Gewerbebereich zuzurechnen ist.<br />

Für die Produzenten bedeutet das zu Beginn<br />

sicher mehr administrativen Aufwand,<br />

es ist aber prinzipiell eine sehr gute Lösung<br />

und eine wirksame Waffe gegen Trittbrettfahrer.<br />

Worin liegt der Unterschied zu früher?<br />

Früher wurde in Branchen unterteilt. Nehmen<br />

wir als Beispiel Milchprodukte. Sie<br />

werden von einer Molkerei erzeugt. Somit<br />

sind diese Produkte der Molkerei-Branche<br />

zuzuordnen. Wenn allerdings ein Händler<br />

aus Italien Milchprodukte importiert,<br />

würde niemand auf die Idee kommen, den<br />

Händler der Molkerei-Branche zuzuordnen.<br />

Wenn ich aber alle Milchprodukte nicht<br />

nach Branchenzugehörigkeit, sondern nach<br />

der Produktgruppe „Milch“ klassifiziere,<br />

ist die Sache klar – für Hersteller wie auch<br />

für Händler.


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

Und welche Vorteile bringt nun die neue<br />

Regelung?<br />

In Wahrheit ist diese Verordnung, gepaart<br />

mit der Prüfung durch die Verpackungskoordinierungsstelle,<br />

die beste Versicherung<br />

gegen Trittbrettfahrer. Denn eine exakte<br />

Kunden durch unabhängige Wirtschaftsprüfer<br />

überprüfen lassen. 800 bis 1.000 Kunden<br />

werden so pro Jahr überprüft. Derzeit sind<br />

gerade 18 Wirtschaftsprüfer im Auftrag der<br />

ARA in ganz Österreich unterwegs.<br />

Auf Grund der neuen Rahmenbedingungen<br />

Für mich war und ist immer wichtig, dass der Konsument von<br />

der Wettbewerbssituation der verschiedenen Sammelsysteme<br />

nichts mitbekommt. Es soll genauso weitergesammelt werden<br />

wie bisher<br />

Ing. Werner Knausz,<br />

Vorstand der ARA AG<br />

Abgrenzung hilft uns, die Verpackungen<br />

besser zuzuordnen und ermöglicht so eine<br />

genauere Kontrolle. Nur zur Veranschaulichung:<br />

1 % Trittbrettfahrer kosten uns in<br />

Österreich ungefähr 1,5 Million Euro. Und<br />

derzeit haben wir in Österreich 9 % davon,<br />

in Deutschland sind es aber bereits 50 %!<br />

Können Sie den Begriff Trittbrettfahrer<br />

kurz definieren?<br />

Trittbrettfahrer sind Unternehmen, die<br />

nicht ihre gesamten in Umlauf gebrachten<br />

Verpackungen entpflichten oder ihre Verpackungsmengen<br />

in den günstigeren Gewerbebereich<br />

verschieben, obwohl diese de<br />

facto über die teurere Haushaltssammlung<br />

erfasst werden müssten.<br />

Wenn überhaupt, wie findet die ARA<br />

Trittbrettfahrer?<br />

In den letzten 21 Jahren haben wir unsere<br />

kann das in Zukunft allerdings nicht mehr<br />

die ARA machen – wir können ja keine<br />

Kunden des Mitbewerbs prüfen. Die Prüfung<br />

übernimmt dann die Verpackungskoordinierungsstelle<br />

(VKS), eine Tochter des Umweltbundesamts.<br />

Wenn alles glatt läuft und<br />

wenig Trittbrettfahrer vorhanden sind, >><br />

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Aktuell Pharma Wellpappe/Karton<br />

Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

>> soll die VKS 2016 mit den Überprüfungen<br />

beginnen. Wenn es allerdings viele<br />

sind, kann bereits ab Juli <strong>2015</strong> geprüft<br />

werden.<br />

Welche Konsequenzen hat die Problematik<br />

der Trittbrettfahrer letztendlich?<br />

Es sind im Wesentlichen zwei große Probleme.<br />

Dem Konsumenten ist es prinzipiell<br />

egal, ob die Verpackung, die er in den<br />

Sammelcontainer wirft, auch ordnungsgemäß<br />

entpflichtet wurde. Aber die ARA<br />

hat unabhängig davon die Kosten zu tragen.<br />

D.h. 100 % Sammelleistung minus<br />

10 % Trittbrettfahrer ergibt 90 % Erlös. Das<br />

muss letztlich über die Tarife kompensiert<br />

werden. D.h. die „Braven“ zahlen für die<br />

Trittbrettfahrer mit. Und das verzerrt den<br />

Wettbewerb zwischen unseren Kunden.<br />

INFOBOX<br />

Verpackungsverordnung 2014<br />

Mit der AWG-Novelle Verpackung, BGBl. I Nr.<br />

193/2013 wurden die Grundlagen zur Herstellung<br />

eines fairen Wettbewerbs in der Abfallbewirtschaftung<br />

von Haushaltsverpackungen<br />

unter Beibehaltung der bestehenden Qualität der<br />

getrennten Sammlung und Verwertung sowie<br />

die weitgehende Umsetzung der Produzentenverantwortung<br />

in diesem Bereich, geschaffen.<br />

Vorgesehen ist eine gemeinsame Sammlung<br />

aller Sammel- und Verwertungssysteme für<br />

Haushaltsverpackungen.<br />

Die Verpackungsverordnung beinhaltet nun die<br />

erforderlichen Anpassungen an diese AWG-Novelle<br />

Verpackung, insbesondere eine Gliederung<br />

in die Bereiche „Haushaltsverpackungen“ und<br />

„gewerbliche Verpackungen“ sowie entsprechende<br />

Sammel- und Tarifkategorien. Weiters<br />

werden Vorgaben zur getrennten Erfassung von<br />

Verpackungen an die Sammel- und Verwertungssysteme<br />

verordnet.<br />

Die Wirksamkeit der AWG-Novelle Verpackung<br />

und der Verpackungsverordnung 2014 ist im<br />

Wesentlichen mit 1. Jänner <strong>2015</strong> eingetreten:<br />

Mehrere Sammel- und Verwertungssysteme im<br />

Haushaltverpackungsbereich sind genehmigt<br />

und haben ihre Arbeit aufgenommen.<br />

Stichwort Wettbewerb: Seit <strong>2015</strong> auch<br />

im Haushaltsbereich möglich, und doch<br />

keine ganz neue Situation …<br />

Das ist richtig. Rein rechtlich wäre es seit<br />

2003 möglich gewesen, im Haushaltsbereich<br />

in Wettbewerb mit der ARA zu treten. Faktisch<br />

gesehen ist es aber<br />

damals nicht leicht gewesen.<br />

Denn um überhaupt<br />

eine Genehmigung vom<br />

Ministerium zu bekommen,<br />

ist es notwendig,<br />

rund 1.000 Verträge mit<br />

Kommunen, Entsorgern,<br />

Sortierern, Verwertern<br />

etc. abzuschließen, um<br />

die notwendige Flächendeckung<br />

zu erlangen.<br />

Und erst dann kann man<br />

sich um die Kundenakquisition<br />

bemühen. Aber<br />

die Verträge bekommt<br />

man ohne vorzuweisende<br />

Kunden schwer bis gar<br />

nicht. Umgekehrt bekomme<br />

ich Kunden nur,<br />

wenn ich die notwendige Flächendeckung<br />

vorweisen kann. Das ist natürlich ein Teufelskreis.<br />

Und jetzt hat der Gesetzgeber eine<br />

zweite Möglichkeit geschaffen. Entweder es<br />

bleibt bei den 1.000 Verträgen oder der Mitbewerber<br />

schließt einen Vertrag mit der ARA<br />

ab, um so die geforderte Flächendeckung zu<br />

erhalten – was meiner Meinung nach der<br />

effizientere Weg ist.<br />

Wie sieht ein solcher Vertrag mit der<br />

ARA aus?<br />

Die bonus (Anm.: bonus holsystem für<br />

verpackungen ges.m.b.h. & co kg) hat z.B.<br />

mit uns einen solchen Vertrag abgeschlossen,<br />

der sinngemäß aussagt, die ARA sammelt<br />

für die bonus in Österreich Papier, Glas,<br />

Metall und Kunststoff. Entsprechend ihrem<br />

Marktanteil erhält die bonus dann ihren<br />

Anteil an dem gesammelten Material und<br />

die ARA im Gegenzug das Geld.<br />

Welche Auswirkungen wird der Wettbewerb<br />

bringen?<br />

Mittelfristig wird der Wettbewerb durchaus<br />

zu Vorteilen führen. Kurzfristig ist es<br />

allerdings etwas anders, denn die Tarife<br />

steigen, und das deutlich.<br />

… weil?<br />

Aus zwei Gründen. Zum einen die hohen<br />

dahinter liegenden Transaktionskosten –<br />

Umstellung der Systeme, Einbindung in<br />

neue Computersysteme etc. Zum anderen<br />

liegt es im Gesetz begründet. Der Haushaltsbereich<br />

ist für den Wettbewerb geöffnet<br />

worden und gleichzeitig ist die Produzentenverantwortung<br />

erweitert worden. D.h.,<br />

wir als Wirtschaft müssen in Zukunft für<br />

Die ARA ist für die Wettbewerbssituation<br />

gut gerüstet. Ing. Werner Knausz, ARA<br />

Vorstand blickt positiv in die Zukunft<br />

Verpackungen, die im Restmüll landen, 20<br />

Mio. Euro mehr bezahlen. Bisher haben wir<br />

nur für Verpackungen bezahlt, die getrennt<br />

gesammelt worden sind. Den Restmüll haben<br />

die Kommunen über ihre Restmüllabgaben<br />

und Gebühren finanziert. Jetzt müssen<br />

wir aber 20 Mio. mehr bezahlen. Und das<br />

in einem Marktsegment, in welchem wir<br />

ungefähr 120 Mio. Euro Umsatz generieren.<br />

D.h. es ist durchschnittlich mit 15 bis 20<br />

% Tariferhöhung zu rechnen. Diese hätte<br />

eigentlich schon am 1. Jänner in Kraft treten<br />

sollen, ist aber auf 1. Juli verschoben, weil<br />

die entsprechende Verordnung nicht fertig<br />

geworden ist.<br />

Für den Augenblick eine – zugegeben –<br />

etwas unglückliche Optik, denn normalerweise<br />

führt Wettbewerb eigentlich zu<br />

fallenden Preisen.<br />

Die ARA verfügt über etwa 1,6 Mio. Sammelbehälter<br />

in ganz Österreich. Kommen<br />

jetzt die Behälter der Mitbewerber noch<br />

dazu?<br />

Nein. Das war auch einer jener Gründe,<br />

warum es zwar ab 2003 rechtlich möglich<br />

gewesen wäre, in den Wettbewerb einzutreten,<br />

aber es keiner getan hat. Denn<br />

die Kommunen haben sich damals davor<br />

gefürchtet, dass die Mitbewerber eigene<br />

Sammelbehälter aufstellen und es dadurch<br />

zu schwerwiegenden Differenzen kommen<br />

kann. Daher hat der Gesetzgeber festge-


halten, dass es keine Parallelsysteme geben darf. Außerdem ist<br />

es eine Kostensache. Denn nur weil zwei Altpapiercontainer<br />

vor der Tür stehen, wird ja nicht mehr gesammelt. Die einzige<br />

Konsequenz ist, dass beide Container halbvoll sind. Und das ist<br />

weder ökonomisch, noch ökologisch zu rechtfertigen.<br />

Welche Auswirkungen wird die neue Situation auf den Konsumenten<br />

haben?<br />

Für mich war und ist immer wichtig, dass der Konsument von<br />

der Wettbewerbssituation der verschiedenen Sammelsysteme<br />

nichts mitbekommt. Es soll genauso weitergesammelt werden wie<br />

bisher. Wir haben die höchsten Recyclingquoten und die wollen<br />

wir alle beibehalten. Ansonsten würden wir den Lohn von 20<br />

Jahren Arbeit leichtfertig aufs Spiel setzen.<br />

Sie haben sie schon angesprochen, die neue Verpackungskoordinierungsstelle,<br />

auch VKS genannt. Welche Aufgaben hat sie?<br />

Wenn Sie so wollen, ist die VKS ein „Regulator light“. Die<br />

VKS hat Aufgaben übernommen, die im Prinzip bis jetzt von der<br />

ARA wahrgenommen wurden. Jetzt gibt es allerdings mehrere<br />

Sammelsysteme, damit brauchen wir auch eine Stelle, die diese<br />

Systeme untereinander koordiniert bzw. übergeordnete Aufgaben<br />

wahrnimmt.<br />

Die erste ist, wie schon erwähnt, die Kontrolle der Lizenzpartner<br />

aller Systeme, nicht nur die der ARA. Weiters übernimmt sie die<br />

Verantwortung über die Analysen der diversen Sammlungen und<br />

nicht zuletzt die Information der Bürger. D.h. nicht, dass die VKS<br />

für die Informationskampagnen verantwortlich ist, sondern sie<br />

koordiniert die Kampagnen der unterschiedlichen Sammelsysteme,<br />

damit in der zentralen Botschaft an einem Strang gezogen wird.<br />

Ist die ARA vorbereitet auf den Wettbewerb?<br />

Ja, denn es war uns immer klar, dass, wenn schon das Monopol<br />

der Post und der Telekom aufgebrochen wird, das ARA-Monopol<br />

auch nicht ewig bestehen wird. Deswegen war für uns nie die<br />

Frage, ob wir in den Wettbewerb treten, sondern nur wann und<br />

wie wir das tun.<br />

Mit der ARAplus hat die ARA eine eigene Service-Marke ins<br />

Leben gerufen. Eine Reaktion auf die neue Situation?<br />

Sicherlich. Die ARA war zwar immer schon sehr serviceorientiert.<br />

Aber mit der Gründung der ARAplus haben wir diese<br />

Bemühungen forciert und werden diese in Zukunft noch weiter<br />

ausbauen. Unternehmensziel der ARA ist auch in Zukunft weiteres<br />

Wachstum. Jetzt ist klar, dass man als ehemaliger Monopolist in<br />

einer neuen Wettbewerbssituation nur Marktanteile und Umsatz<br />

verlieren kann. D.h. man muss über die ARAplus und ihre neuen<br />

Service- und Dienstleistungen neue Geschäftsfelder und Einnahmequellen<br />

schaffen, um so mehr Geschäft zu lukrieren als man<br />

auf der anderen Seite einbüßt.<br />

Und was sind neben den klassischen Serviceleistungen die<br />

konkreten Aufgaben der ARAplus?<br />

Da haben wir uns einiges einfallen lassen, und es sind derzeit<br />

viele Dinge im Entstehen, aber im Moment ist es noch zu früh,<br />

darüber zu sprechen. Spätestens Anfang Mai werden wir die<br />

Öffentlichkeit darüber informieren.<br />

Danke für das Gespräch.<br />

Das Fest für Print<br />

Wien, Marx Halle, 15. - 17. April <strong>2015</strong><br />

•Technologie-Messe mit den<br />

führenden Branchen-Zulieferfirmen<br />

•3 Tage Konferenz mit Top-Experten<br />

zu den aktuellen Zukunftsfragen<br />

•Speakers Corner, Consulters<br />

Lounge, Technology Theatre<br />

•Die Live-Anwendungs-Sonderschau<br />

2D meets 3D-Druck<br />

•Wer ist der Champion?<br />

Die CEE Car Wrap Masters<br />

•Der große Themenabend<br />

Kooperation oder Konfrontation<br />

•It´s Party-Time mit Live-Band,<br />

Gauklern und vielem mehr...<br />

•Zu gewinnen für Besucher:<br />

u.a.10 Tagesflüge zur Drupa<br />

...und noch vieles, vieles mehr<br />

fair<br />

Die Print- und Crossmedia-Show<br />

für Österreich und CEE-Länder<br />

Online-Registrierung für Gratis-Eintritt und<br />

aktuelle Informationen auf www.Xfair.at<br />

Kontakt: Info@Xfair.at, 0043/699/11655760


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton<br />

Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Kreative Entsorgungsmöglichkeiten –<br />

Neue Wege im<br />

Recycling<br />

Foto: TerraCycle<br />

Innovatives Recycling:<br />

TerraCycle macht unter<br />

anderem aus Zahnpastatuben<br />

Handtaschen<br />

Das in den USA gegründete Recyclingunternehmen<br />

TerraCycle recycelt in Kooperation mit Herstellerfirmen<br />

wie BiC oder Febreze Abfälle wie Reinigungsmittelverpackungen<br />

oder Zigarettenstummel, die bisher nicht<br />

nachhaltig wiederverwertet wurden. Das Prinzip der<br />

Wiederverwertung ist erfolgreich: Bereits in 22 Ländern<br />

weltweit sammelt der Recyclingspezialist mithilfe<br />

von Konsumenten und Firmen in über 100 verschiedenen<br />

Sammelprogrammen Abfallprodukte zusätzlich<br />

zu den bestehenden Entsorgungsmöglichkeiten. Dass<br />

auch die Hersteller von diesem System profitieren und<br />

bereits über 30 der größten Herstellerkonzerne weltweit<br />

auf TerraCycle setzen, sieht man am Zuspruch der<br />

Verbraucher: Weltweit beteiligen sich über 60 Millionen<br />

Menschen an den Programmen zugunsten des Umweltschutzes.<br />

Das Recyclingunternehmen Terra-<br />

Cycle ermöglicht in Zusammenarbeit<br />

mit Konsumgüterherstellern<br />

wie BiC oder Febreze nationale Sammelprogramme<br />

für schwer zu recycelnden<br />

Abfall und sorgt so dafür, dass dieser vollständig<br />

wiederverwertet wird. Das bedeutet,<br />

dass der Abfall, wie zum Beispiel<br />

Zigarettenstummel, der über bestehende<br />

Recyclingstrukturen noch nicht nachhaltig<br />

entsorgt werden kann, erstmals recycelt<br />

wird. Die Hersteller haben dadurch, auf<br />

freiwilliger Basis, die Möglichkeit, Verantwortung<br />

für die nachhaltige Entsorgung<br />

ihres Abfalls zu übernehmen. Das Recycling<br />

des Abfalls ist TerraCycle durch die<br />

Kooperation mit den Unternehmen möglich.<br />

Denn die Kosten für das Einsammeln<br />

und Recyceln von zum Beispiel Verpackungsmaterialien<br />

oder Stiften sind höher<br />

als der Materialwert der daraus gewonnenen<br />

Rohstoffe. Deshalb ist TerraCycle<br />

das einzige Unternehmen weltweit, das<br />

diesen Abfall recycelt.<br />

Doch das Recyclingsystem von TerraCycle<br />

bindet nicht nur Erzeuger, sondern auch<br />

Konsumenten mit ein: Über Sammelprogramme<br />

für beispielsweise Schreibgeräte<br />

oder Reinigungsmittelverpackungen schicken<br />

Verbraucher ihre alten Produkte<br />

kostenlos an TerraCycle zum Recycling.<br />

Das Engagement der Konsumenten wird<br />

honoriert: Bei ausgewählten Sammelprogrammen<br />

erhalten die Sammler für jede<br />

Abfalleinheit, die an das Recyclingunternehmen<br />

zur Wiederverwertung geschickt wird,<br />

Spendenpunkte, die sie an eine gemeinnützige<br />

Organisation ihrer Wahl spenden<br />

können. Weltweit konnten über TerraCycles<br />

Sammelprogramme über 7,4 Millionen Euro<br />

gespendet werden.<br />

Für Erzeuger wie in diesem Falle BiC oder<br />

Febreze hat dies einen enormen Gewinn,<br />

da die Verbraucher so vom Umweltengagement<br />

der Firmen erfahren. Konsumenten<br />

informieren sich über Themen wie Ressourcenschonung<br />

und Nachhaltigkeit und<br />

honorieren das Umweltbewusstsein der<br />

Konzerne oft mit ihrer Kaufentscheidung.<br />

Weltweit beteiligen sich mittlerweile über<br />

60 Millionen Menschen – in Österreich<br />

bereits über 10.000 Menschen, obwohl<br />

TerraCycle hier erst seit 2013 aktiv ist.<br />

Dass alles recycelt werden kann, wird am<br />

neusten Programm klar: Seit November<br />

2014 haben die in Graz entsorgten Zigarettenstummel<br />

eine neue Zukunft: Sie können<br />

jetzt recycelt werden. Durch ein bisher<br />

einzigartiges Pilotprojekt namens „Filter-<br />

Rein“, konnten bisher über 50.000 Zigarettenstummel<br />

mithilfe von Verbrauchern<br />

und Bars gesammelt werden, die jetzt zu<br />

neuen Plastikprodukten recycelt werden.<br />

Ist das Programm weiterhin so erfolgreich,<br />

kann es bald auf ganz Österreich ausgeweitet<br />

werden.<br />

TerraCycle garantiert, dass der eingesammelte<br />

Abfall zu 100 Prozent recycelt<br />

wird. „Unser Ziel ist es, Abfall vor einem<br />

Ende in Müllverbrennungsanlagen oder<br />

auf Mülldeponien zu bewahren. Ob aus<br />

dem gesammelten Abfall eine Gießkanne,<br />

eine Gartenbank oder eine Plastikpalette für<br />

den Transport wird, steht für uns nicht im<br />

Vordergrund. Für uns ist es wichtig, dass<br />

natürliche Ressourcen geschont und die<br />

Rohstoffe wiederverwendet werden”, so<br />

Tom Szaky, der TerraCycle 2001 in den USA<br />

gründete und dieses Geschäftsmodell in 22<br />

Ländern etabliert hat. Das System, bei dem<br />

sowohl Hersteller als auch Konsumenten<br />

gleichermaßen eingebunden werden, ist<br />

in dieser Form einzigartig und verspricht<br />

großen Erfolg. <br />

[pl]


Aktuelles // Update //<br />

KOOPERATIONSVERTRAG. Linde Material<br />

Handling (MH) und der Robotik-Spezialist<br />

Balyo haben eine strategische Partnerschaft<br />

geschlossen. Mit der Kooperation möchte<br />

Linde MH seine Aktivitäten auf dem Gebiet<br />

der robotergesteuerten Flurförderzeuge intensivieren,<br />

Balyo die Marktdurchdringung<br />

VERANTWORTUNGSVOLL. Mit dem Erwerb<br />

der SMETA-Zertifizierung am Standort Linz<br />

in Österreich setzt die <strong>Pack</strong>service-Gruppe<br />

ein deutliches Zeichen für verantwortungsbewusstes<br />

Handeln im Unternehmen. Das<br />

Audit-Verfahren SMETA (Sedex Members<br />

Ethical Trade Audit) der Non-Profit-Organisation<br />

SEDEX stellt sicher, dass geprüfte Unternehmen<br />

nach sozial gerechten und nachhaltigen<br />

Prinzipien arbeiten und sich zu einer<br />

kontinuierlichen Verbesserung ethischer<br />

Grundsätze auch innerhalb ihrer Lieferkette<br />

verpflichten.<br />

Immer<br />

an erster<br />

Stelle<br />

UND<br />

ALLES IM<br />

GRIFF<br />

seiner innovativen Technologie deutlich erhöhen.<br />

Geplant ist eine Zusammenarbeit bei<br />

Entwicklung, Fertigung und Vertrieb unter<br />

dem Dach der „Linde robotics“ und damit eine<br />

Ausweitung der Lösungskompetenz von Linde<br />

MH auf diesem Gebiet.<br />

NEUES LOGISTIKZENTRUM. SSI Schäfer,<br />

Giebelstadt, hat vom Getränkehersteller Refresco<br />

Deutschland den Zuschlag für die Errichtung<br />

eines modernen <strong>Log</strong>istikzentrums<br />

am Produktionsstandort Grünsfeld bei Tauberbischofsheim<br />

erhalten. Der Auftrag umfasst<br />

das <strong>Log</strong>istikkonzept, den Hoch- und<br />

Stahlbau und die intralogistischen Einbauten<br />

für ein 100 x 33 x 35 m großes automatisiertes<br />

Hochregallager nebst erforderlicher<br />

Palettenfördertechnik und Peripherie-Aggregaten.<br />

Darüber hinaus bindet SSI Schäfer die<br />

Anlagensteuerung über eine Schnittstelle an<br />

das Lagerverwaltungs- und ERP-System SAP<br />

EWM an und implementiert eine Anlagenvisualisierung.<br />

ERSTE CARRYPICK®-LÖSUNG. Swisslog erhält<br />

von DB Schenker <strong>Log</strong>istics in Arlandastad<br />

(Schweden) einen Auftrag für die Realisierung<br />

des neu entwickelten Lager- und Kommissioniersystems.<br />

Der weltweit agierende<br />

<strong>Log</strong>istikdienstleister realisiert die innovative<br />

CarryPick®-Lösung, die Teil des Click&Pick®-<br />

E-Commerce-Portfolios von Swisslog ist, für<br />

Lekmer.com, den größten Online-Spielzeughändler<br />

Skandinaviens. Dies ist die erste<br />

CarryPick-Gesamtinstallation weltweit.<br />

AUSGEZEICHNET. Crown, eines der weltweit<br />

größten Unternehmen für Materialflusslösungen,<br />

wurde zum 14. Mal mit dem GOOD<br />

DESIGN Award vom „Chicago Athenaeum: Museum<br />

of Architecture and Design“ und dem<br />

„European Centre for Architecture Art Design<br />

and Urban Studies“ prämiert. Damit erhielt<br />

der Staplerhersteller bereits die vierte Auszeichnung<br />

für seinen GPC 3000 Niederhub-<br />

Kommissionierer mit QuickPick Remote. Die<br />

Jury honorierte die innovative Technologie<br />

der in einen Arbeitshandschuh<br />

integrierten<br />

Fernbedienung<br />

und lobte das<br />

Engagement von<br />

Crown, mit durchdachtem<br />

Design<br />

traditionelle<br />

Denkweisen in<br />

Frage zu stellen.<br />

Crowns Designansatz stelle Ideen für mehr<br />

Produktivität und Sicherheit der Bediener<br />

in den Fokus, die auf tiefem Verständnis der<br />

Beziehung zwischen Mensch und Maschine<br />

beruhen.<br />

AURA-PARTNER. Xeikon, innovativer Anbieter<br />

im Bereich digitaler Drucktechnologien,<br />

hat Metsä Board, Europas führenden Hersteller<br />

von Frischfaserkarton, nach eingehender<br />

Prüfung und Zertifizierung von sechs<br />

Kartonqualitäten in sein Aura-Partnernetzwerk<br />

aufgenommen. Zu den Kartonsorten,<br />

die jetzt als zertifizierte Substrate für die<br />

Drucksysteme der Serie Xeikon 3000 anerkannt<br />

wurden, gehören Carta Allura, Carta<br />

Elega, Carta Solida, Avanta Prima, Simcote<br />

und Carta Integra.<br />

DASBITODURCHLAUFREGAL<br />

FiFo-Prinzip: First in – fi rst out<br />

Einfache Überwachung von Chargen<br />

und Haltbarkeitsdaten<br />

Hoher Flächengewinn<br />

Wegzeiteinsparung bis 40%<br />

Mehr Highlights der Lagerwelt:<br />

at.bito.com


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton<br />

Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

1. Tag der Verpackung<br />

Öffentlichkeit gewinnen und Nachwuchs begeistern: Rund um den 11. Juni <strong>2015</strong> öffnet<br />

die Verpackungswirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Türen. Unternehmen,<br />

Institute und Verbände aus der gesamten Wertschöpfungskette präsentieren<br />

ihr großes Spektrum an Produkten, Lösungen und Innovationen. Vorbereitet und flankiert<br />

werden die zahlreichen lokalen Aktivitäten von einer überregionalen Informationskampagne<br />

des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi).<br />

Mit fast 500.000 Beschäftigten<br />

ist die Verpackungswirtschaft<br />

in Deutschland, Österreich und<br />

der Schweiz ein wirtschaftliches Schwergewicht.<br />

Unter den mehr als 5.000 Unternehmen<br />

finden sich neben erfolgreichen<br />

global Playern Hidden Champions aus<br />

dem Mittelstand und hochinnovative kleine<br />

und mittlere Unternehmen (KMU).<br />

Dazu kommen Spitzeninstitute aus Forschung<br />

und Lehre.<br />

TAG DER VERPACKUNG. „Mit dem Tag<br />

der Verpackung rund um den 11. Juni wollen<br />

wir gemeinsam das Thema Verpackung<br />

stärker in der Öffentlichkeit verankern. Wir<br />

wollen zeigen, wie wichtig und vielfältig<br />

Verpackungen sind. Ohne sie wäre unsere<br />

Versorgung, der Schutz unserer Güter und<br />

die nachhaltige Sicherung unserer Gesundheit<br />

und Lebensqualität nicht vorstellbar“,<br />

sagt Thomas Reiner, Vorstandsvorsitzender<br />

des Deutschen Verpackungsinstituts<br />

in Berlin. „Wir wollen mit unserer Initiative<br />

die Bedeutung und Leistung der<br />

Verpackungswirtschaft ins Bewusstsein<br />

rufen. Wir wollen die Unternehmen und<br />

Menschen zeigen, die das alles möglich<br />

machen, ihre Kreativität, ihre innovative<br />

Kraft, ihr Engagement und ihr verantwortungsbewusstes<br />

Handeln.“<br />

NACHWUCHS GEWINNEN. Einen<br />

deutlichen Schwerpunkt der Kampagne<br />

sieht Thomas Reiner im Bereich des Nachwuchses.<br />

„Über den Tag der Verpackung<br />

wollen wir die Jugend für Arbeits- und<br />

Forschungsfelder begeistern, die ebenso<br />

spannende wie zukunftsträchtige sind.<br />

Die Verpackungswirtschaft braucht auch<br />

in Zukunft helle Köpfe, wache Geister und<br />

geschickte Hände.“<br />

HISPACK – Frühlingserwachen in Barcelona<br />

International erfolgreich und regional verankert:<br />

„Für die Unternehmen der Verpackungswirtschaft<br />

bietet der Tag der Verpackung<br />

eine hervorragende Gelegenheit,<br />

sich regional noch stärker zu präsentieren.<br />

Über den Tag der Verpackung wollen wir<br />

die Jugend für Arbeits- und Forschungsfelder<br />

begeistern ...<br />

Vom 21.-24. April <strong>2015</strong> zeigt sich Barcelona wieder als charmanter Gastgeber: die Tore des Messegeländes<br />

Gran Via öffnen sich erneut für die Int. Abfüll- und Verpackungsmesse Hispack.<br />

Die alle drei Jahre stattfindende Hispack hat mit der Parallelmesse BTA (Ernährungstechnologie)<br />

schon lange ihren festen Platz in den internationalen Messekalendern und begrüßt auch dieses<br />

Jahr über 35.000 Gäste. Die Fachbesucher<br />

– vor allem aus Europa, der Maghreb-Region<br />

und Südamerika – dürfen sich auf innovative<br />

Produkte und Trends aus der Verpackungsbranche,<br />

verteilt auf 5 Hallen, freuen.<br />

Die diesjährigen Aussteller sehen die<br />

aktuellen Marktentwicklungen in Spanien<br />

durchaus positiv und zeigen sich im internationalen<br />

Glanz von ihrer besten Seite.<br />

Es gibt heuer auch die Möglichkeit, sich<br />

unter www.hispack.com als Fachbesucher<br />

online zu registrieren – und das unter Verwendung<br />

des Codes CNAXXD2V noch dazu<br />

kostenlos!<br />

Thomas Reiner,<br />

Vorstandsvorsitzender des DVI<br />

Als spannender und zukunftsträchtiger Ausbilder<br />

und Arbeitgeber, als wirtschaftlicher<br />

Motor und als verantwortungsbewusster<br />

Teil der Gemeinschaft“, erklärt Thomas<br />

Reiner.<br />

AKTIONEN UND EVENTS. Auf lokaler<br />

Ebene haben die Unternehmen beim Tag<br />

der Verpackung alles selbst in der Hand.<br />

Ob Werksbesichtigung, Tag der offenen Tür,<br />

Familientag, Pressegespräch, Vortragsreihe<br />

oder Infoveranstaltungen an Schulen – die<br />

Teilnehmer entscheiden selbst. Unterstützt<br />

werden sie bei ihren Aktivitäten durch<br />

das dvi, das Materialien und Kontakte zur<br />

Verfügung stellt und auf der Kampagnenwebseite<br />

www.tag-der-verpackung.de für<br />

die Veranstaltungen wirbt.<br />

„Lassen Sie uns gemeinsam den Nachwuchs<br />

begeistern, Öffentlichkeit gewinnen,<br />

Brücken bauen und zusammen bringen,<br />

was zusammen gehört“, appelliert Thomas<br />

Reiner an die Branche. „Die Verpackung<br />

ist eine Erfolgsgeschichte. Sie begleitet den<br />

Menschen länger schon als der Hund, das<br />

Korn oder das Dach über dem Kopf. Lassen<br />

Sie uns gemeinsam zeigen, was die Verpackung<br />

kann und was sie uns an Chancen<br />

und Möglichkeiten zu bieten hat.“<br />

Weitere Informationen unter<br />

www.tag-der-verpackung.org <br />

[pl]


Foto: EUROEXPO<br />

<strong>Log</strong>iMAT <strong>2015</strong><br />

bricht alle Rekorde<br />

Die An- und Abreise zur 13. <strong>Log</strong>iMAT entpuppte sich dieses Jahr, zumindest von und<br />

nach Wien, als eine Art Glücksspiel. Grund: schlechtes Wetter und diverse Streiks. Je<br />

nachdem, welche Fluglinie man gebucht hat und wann man vor hatte, die Messe zu besuchen.<br />

Die 13. Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss<br />

selbst zeigte sich von all den äußeren Umständen völlig unbeeindruckt und endete am<br />

12. Februar mit zweistelligen Wachstumszahlen im Gepäck.<br />

Die <strong>Log</strong>iMAT <strong>2015</strong> schloss ihre Tore<br />

mit dem besten Ergebnis ihrer Geschichte.<br />

In nahezu allen aussagekräftigen<br />

Erfassungsbereichen verzeichnet<br />

sie hohe Wachstumszahlen. Mit 1.162<br />

Ausstellern (+ 15,4 %), davon 246 (+ 35 %)<br />

Die <strong>Log</strong>iMAT 2016 findet von 08. bis 10. März 2016 in<br />

Stuttgart statt<br />

aus 28 Ländern (+ 10,5 %), übernimmt<br />

die <strong>Log</strong>iMAT <strong>2015</strong> dabei im weltweiten<br />

Ranking der internationalen Intralogistik-<br />

Messelandschaft die Pole-Position, sehr<br />

zur Freude von Messeleiter Peter Kazander,<br />

COO EUROEXPO Messe- und Kongress-<br />

GmbH, München.<br />

Erstmals belegte die <strong>Log</strong>iMAT in diesem<br />

Jahr zudem sieben der acht Hallen auf dem<br />

Stuttgarter Messegelände. Die ausgebuchten<br />

Messehallen führten im Vergleich mit dem<br />

Vorjahr zu Zuwächsen bei der Brutto- und<br />

Nettoausstellungsfläche um 14,8 Prozent<br />

beziehungsweise 18,7 Prozent. Parallel<br />

dazu kamen an den drei Messetagen mehr<br />

als 35.000 Fachbesucher auf das Stuttgarter<br />

Messegelände – ein Plus von sieben<br />

Prozent. „Eine <strong>Log</strong>iMAT der Rekorde, obwohl<br />

der Streik bei German Wings uns<br />

wahrscheinlich die Zweistelligkeit beim<br />

Besucherplus gekostet hat“, resümiert Kazander.<br />

„Gleichwohl sind das insgesamt<br />

seriös erfasste, glaubwürdige Basisdaten,<br />

die uns stolz machen.“<br />

Der Messeleiter bringt das deutliche<br />

Wachstum der Intralogistik-Messe mit der<br />

wirtschaftlich guten<br />

Situation der<br />

Branche sowie dem<br />

Investitionsbedarfund<br />

der -bereitschaft<br />

in Industrie<br />

und Handel in<br />

Verbindung. „Die<br />

Schlüsselsegmente<br />

der Intralogistik-<br />

Branche verzeichnen<br />

eine steigende<br />

Nachfrage bei<br />

anhaltend guter<br />

Auftragslage.“ Die<br />

Bedeutung der <strong>Log</strong>iMAT<br />

als maßgebliche<br />

Informationsund<br />

Arbeitsmesse<br />

für Entscheider wurde auf der <strong>Log</strong>iMAT<br />

<strong>2015</strong> unter anderem mit der Unterzeichnung<br />

mehrerer millionenschweren Aufträge<br />

in den Messehallen untermauert.<br />

TRADEWORLD. „Mehr als gelungen“ ist<br />

aus Sicht des Messechefs außerdem die Anbindung<br />

der Handelsplattform TradeWorld,<br />

die in diesem Jahr zum zweiten Mal im<br />

Rahmen der <strong>Log</strong>iMAT veranstaltet wurde.<br />

Ein Zuwachs mit einer Vervierfachung der<br />

Ausstellerzahl sowie die Ausstellerstimmen<br />

aus der Halle 5 belegen das hohe Potenzial<br />

der TradeWorld. „<strong>Log</strong>istik und Handel<br />

durchdringen einander und ergänzen sich<br />

im Messegeschehen hervorragend“, so Kazander.<br />

„Wir werden für das kommende<br />

Jahr in einigen Bereichen noch nachsteuern,<br />

aber insgesamt bestätigen die Reaktionen<br />

und Ergebnisse unser Konzept.“ [pl]<br />

LEBENS.<br />

MITTEL.<br />

ECHT.<br />

Ein saftiges Stück Fleisch oder schmackhafte<br />

Wurst – bei diesem Anblick läuft<br />

einem das Wasser im Mund zusammen.<br />

Besonders, wenn alles frisch ist und<br />

appetitlich aussieht. Wir bieten ein<br />

passendes Behältersortiment für die<br />

hygienische Lagerung und den Transport<br />

der unterschiedlichsten Köstlichkeiten.<br />

Selbstverständlich aus lebensmittelechtem<br />

HDPE hergestellt. Gute<br />

Lebensmittel mit Sicherheit genießen!<br />

Die neue<br />

Performance!<br />

Die Branchenlösung für die<br />

Fleischindustrie! Präsentiert<br />

auf der Anuga FoodTec!<br />

24. bis 27. März <strong>2015</strong><br />

Halle 8.1 · Stand 078<br />

www.bekuplast.com<br />

Industriestraße 1 · 49824 · Ringe · Deutschland<br />

Tel. +49 5944 9333-0 · info@bekuplast.com


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton<br />

Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Kennzeichnungsfehler vermeiden!<br />

Das minimiert die Auswirkungen auf die<br />

Geschäftsprozesse in der Pharmazie<br />

ÜBER DIE<br />

AUTORIN<br />

Heidi Vanheerswynghels<br />

ist Strategic<br />

Account Manager bei<br />

Videojet Technologies.<br />

Sie leitet eine<br />

definierte Gruppe der<br />

globalen pharmazeutischen<br />

Großkunden<br />

des Unternehmens<br />

und ist für das gesamte<br />

medizinische<br />

und pharmazeutische<br />

Geschäft in<br />

EMEA verantwortlich.<br />

Kontakt:<br />

Heidi.<br />

Vanheerswynghels@<br />

videojet.com<br />

Eine korrekte Produktkennzeichnung ist für Pharmahersteller von entscheidender Bedeutung. Sie liefert<br />

dem Kunden wichtige Informationen über die eingekauften Produkte, verbessert gleichzeitig die Effizienz<br />

der Lieferketten und erhöht die Transparenz. Heutzutage ist richtige Kennzeichnung nicht nur wichtig,<br />

sondern entscheidend. Im Folgenden sollen die grundlegenden Aspekte erörtert werden, die Pharmahersteller<br />

berücksichtigen müssen, wenn sie Verpackungsfehler mit negativen Auswirkungen auf ihre<br />

Rendite vermeiden wollen.<br />

FEHLER VERMEIDEN, NICHT DIE FOLGEKOSTEN<br />

BERECHNEN. Bei der Verpackung pharmazeutischer und<br />

medizinischer Produkte kommt es weit mehr als in anderen<br />

Branchen auf variable Kennzeichnung von bester Qualität<br />

an. Bei der Lesbarkeit und beim Kontrast sind Kompromisse<br />

ausgeschlossen, schließlich geht es um die Einhaltung gesetzlicher<br />

Bestimmungen und häufig eingelesene Barcodes zur<br />

Rückverfolgung. Zudem dürfen Kennzeichnungslösungen<br />

der Produktivität der Produktionslinien und der nahtlosen<br />

Integration von Codes nicht im Weg stehen, damit das<br />

Unternehmen im harten globalen Wettbewerb nicht ins<br />

Hintertreffen gerät.<br />

Eine von Videojet kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass<br />

50 bis 70 Prozent aller Kennzeichnungsfehler durch Bedienerfehler<br />

verursacht werden, wobei die häufigsten Fehler<br />

bei der Dateneingabe und Auftragsauswahl entstehen. Doch<br />

selbst wenn das Problem bekannt ist, reagieren viele Unternehmen,<br />

indem sie einfach den Verpackungsprozess noch<br />

stärker prüfen. Dies bekämpft jedoch nicht die Ursache des<br />

Problems, nämlich die fehlerhafte Codeeingabe. Es liegt im<br />

ureigenen Interesse des Herstellers, das Ausmaß und die<br />

Kosten von Kennzeichnungsfehlern zu ermitteln und ent-<br />

sprechende Abhilfemaßnahmen zu ergreifen.<br />

Das steigert nicht nur die Anlageneffizienz,<br />

sondern trägt auch zur Implementierung<br />

und Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener<br />

oder von Einzelhandelspartnern geforderter<br />

Kennzeichnungsstandards bei.<br />

SICHERE KENNZEICHNUNGSPRO-<br />

ZESSE. Pharmahersteller benötigen proaktive<br />

Lösungen, um Probleme – wie nicht<br />

erfasste Kosten, ineffiziente Abhilfemaßnahmen<br />

und Anforderungen von Partnern – zu<br />

beheben und Kennzeichnungsfehler und die<br />

dadurch verursachten Kosten zu vermeiden.<br />

Es gibt zwei Methoden, Kennzeichnungsprobleme<br />

an der Wurzel (nämlich der Produktionslinie)<br />

zu packen. Zum einen gilt es,<br />

Probleme von vornherein zu vermeiden. Das<br />

lässt sich mit einer auf die Kennzeichnungsanforderungen<br />

abgestimmten Drucklösung<br />

erreichen, die zum Verpackungsmaterial und<br />

zu den Durchsatzgeschwindigkeiten passt.<br />

Zum anderen müssen Probleme, so sie denn<br />

aufgetreten sind, möglichst schnell erkannt<br />

werden. So werden Ausschuss und unnötige<br />

Ausfallzeiten vermieden, der Fehler lässt<br />

sich rasch beheben und die Produktion kann<br />

bald wieder anlaufen.<br />

Dabei ist unbedingt zu beachten, dass es<br />

sich keineswegs um alternative Vorgehensweisen,<br />

sondern um einen integrierten,<br />

zweigliedrigen Ansatz handelt. Denn selbst<br />

wenn Sie Kennzeichnungsfehler effizient<br />

vermeiden, müssen Sie bei Komplikationen<br />

schnell reagieren können, um den Schaden<br />

Fotos: videojet<br />

Die Qualitätssicherung von Codes ist<br />

ein umfassender Ansatz von Videojet,<br />

um Fehler im Kennzeichnungsprozess<br />

zu vermeiden oder zu beheben


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

zu begrenzen. Es ist jedoch offensichtlich,<br />

dass Investitionen im Bereich der Prävention<br />

im Vergleich zu den <strong>Ausgabe</strong>n für die Fehlerkorrektur<br />

deutlich kosteneffizienter sind.<br />

In den letzten Jahrzehnten sind Pharmahersteller<br />

zunehmend von einer Qualitätssicherung<br />

basierend auf statistischen Produktstichproben<br />

für den Markt zu einer proaktiveren<br />

Vermeidungsphilosophie übergegangen.<br />

Dieser Ansatz, der oft als „poka-yoke“ bezeichnet<br />

wird, legt den Schwerpunkt auf ein<br />

vorab definiertes Prozessdesign. Schlanke<br />

Produktionsprozesse werden mit ausfallsicheren<br />

Funktionen erstellt. Bediener können<br />

einen Fehler auf diese Weise sofort erkennen<br />

und ihn korrigieren. Vorzugsweise treten<br />

unabhängig von den Bedieneraktionen gar<br />

keine Fehler mehr auf.<br />

QUALITÄTSSICHERUNG VON CODES.<br />

Die Qualitätssicherung von Codes ist ein<br />

umfassender Ansatz von Videojet, um<br />

Fehler im Kennzeichnungsprozess zu vermeiden<br />

oder zu beheben. Wir glauben,<br />

dass Schnittstellen zwischen Mensch und<br />

Maschine – einschließlich Hardware- und<br />

Softwarekomponenten – so ausgelegt sein<br />

können und sollten, dass die Dateneingabe<br />

vereinfacht wird und Bedienerfehler vermieden<br />

werden (sowohl bei der Codeeingabe<br />

als auch bei der Auftragsauswahl). Durch<br />

die Umgestaltung des strukturellen Flusses<br />

der Kennzeichnungsprozesse lassen sich<br />

Bedienerinteraktionen ausschließen und<br />

somit das Risiko von Fehlern reduzieren.<br />

Dies geht sogar so weit, dass die Verteilung<br />

der korrekten Codes für die korrekten Aufträge<br />

an die korrekten Drucker in der Regel<br />

automatisch erfolgt.<br />

Die Videojet-Methode zur umfassenden<br />

Qualitätssicherung von Codes basiert auf<br />

vier grundlegenden Prinzipien, die wesentlich<br />

zur Vermeidung von Verpackungsfehlern<br />

beitragen: Wir empfehlen erstens eine<br />

Vereinfachung der Textauswahl durch die<br />

Hersteller, sodass der Bediener den richtigen<br />

Text für den richtigen Auftrag auswählt.<br />

Zweitens sollte die Bedienereingabe auf die<br />

absolut notwendigen Informationspunkte<br />

beschränkt werden. Drittens empfehlen<br />

wir eine größtmögliche Automatisierung<br />

von Text mit vordefinierten Regeln, mit<br />

denen falsche Eingaben vermieden werden<br />

können. Zu guter Letzt sollten die Hersteller<br />

Eine korrekte Produktkennzeichnung<br />

ist für den Pharmahersteller<br />

von großer Bedeutung<br />

verlässliche Datenquellen wie Manufacturing<br />

Execution Systems (MES), Supervisory<br />

Control and Data Acquisition (SCADA),<br />

Enterprise Resource Planning (ERP) oder<br />

andere unternehmensweite IT-Systeme verwenden,<br />

damit die entsprechenden Informationen<br />

automatisch an den richtigen Drucker<br />

gesendet werden, wenn der Bediener einen<br />

Auftrag auswählt. <br />

[pl]<br />

Alles paletti bei der<br />

Kennzeichnung<br />

– mit Systemen von Bluhm!<br />

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Aktuell Pharma Wellpappe/Karton<br />

Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Vorbild Pharmaverpackung: Track & Trace<br />

per individueller Seriennummer ist in mehr<br />

und mehr Pharma-Absatzmärkten gesetzlich<br />

vorgeschrieben. Auch andere Branchen wie<br />

die Lebensmittelindustrie loten derzeit den<br />

Nutzen von Track & Trace aus<br />

ÜBER DEN<br />

AUTOR<br />

Reinhold van<br />

Ackeren ist Head of<br />

Marketing & Product<br />

Management bei<br />

Mettler-Toledo PCE<br />

in Zwingenberg.<br />

Kontakt:<br />

info.mtat@mt.com<br />

Track & Trace:<br />

Serialisierte Verpackungen<br />

machen Produkte sicher<br />

Die Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Vertriebs- und <strong>Log</strong>istikkette wird für immer<br />

mehr Branchen und Produkte zu einem wichtigen Erfolgsfaktor. Wer ein lückenloses<br />

Track & Trace per Serialisierung und Aggregation implementieren will, steht vor einem<br />

tiefen Eingriff in seine <strong>Log</strong>istik- und Verpackungsprozesse.<br />

Insbesondere die Pharmaindustrie sucht zusehends nach<br />

Möglichkeiten, ihre oftmals globalen Lieferketten per<br />

Track & Trace abzusichern. Unternehmen schützen so die<br />

eigenen Erzeugnisse vor Produktpiraterie und Fälschungen.<br />

Rückverfolgbarkeit ist zudem in immer mehr Absatzmärkten<br />

gesetzlich vorgeschrieben. Um die End-to-End-Überwachung<br />

möglichst effizient zu gestalten, sollten Unternehmen<br />

eine Reihe von Erfolgsfaktoren im Blick behalten.<br />

VERPACKUNG GEGEN PRODUKTPIRATERIE. Die Weltgesundheitsorganisation<br />

WHO schätzt, dass derzeit zehn Prozent<br />

aller verkauften Arzneimittel Fälschungen sind. Betrachtet man<br />

ausschließlich über das Internet verkaufte Medikamente, liegt<br />

der Anteil der Falsifikate geschätzt gar bei 62 Prozent. Eine Ursache<br />

sind die zunehmend globalen und verzweigten Lieferketten<br />

der Pharmaindustrie wie auch anderer Branchen. Je länger die<br />

<strong>Log</strong>istik- und Versandwege, desto mehr Einfallstore öffnen sich<br />

für Fälscher und Produktpiraten. Unternehmen kommen in<br />

diesem Szenario nicht drum herum, ihre Lieferketten besser<br />

abzusichern. Denn nur mit stets einwandfreien Erzeugnissen<br />

können sie ihren lange erarbeiteten Markenruf wahren.<br />

Den besten Schutz sensibler Produkte bietet derzeit ein lückenloses<br />

Track & Trace mittels der Vergabe individueller<br />

Seriennummern für jedes Erzeugnis. Ein Beschriftungssystem<br />

bringt die Seriennummern direkt an der<br />

Linie auf die Verpackungen auf. Je nach<br />

den rechtlichen Anforderungen oder individueller<br />

Festlegung im Unternehmen erhält<br />

auch jede weitere Aggregationsstufe – vom<br />

Bündel über den Versandkarton bis hin zur<br />

Palette – einen eindeutigen Code. Jeder<br />

Schritt wird EDV-seitig nachvollzogen und<br />

dokumentiert. Serialisierung und Aggregation<br />

machen nach diesem Modell alle Verpackungs-<br />

und Versandprozesse rückverfolgbar.<br />

SERIALISIERUNG NACH GESETZ. Den<br />

Nutzen von Track & Trace für den Fälschungsschutz<br />

und für das Krisenmanagement<br />

bei Rückrufaktionen hat auch der<br />

Gesetzgeber erkannt: Für Pharmaprodukte<br />

fordert die EU-Richtlinie 2011/62 die Rückverfolgbarkeit<br />

auf Produktebene. Bis 2018<br />

haben EU-Mitgliedsländer und die Unternehmen<br />

Zeit, die Richtlinie umzusetzen.<br />

Weltweit gibt es in China, den USA und weiteren<br />

Ländern ähnliche Initiativen. Auch im<br />

Food-Bereich steigen die Anforderungen an


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

Kennzeichnung und Rückverfolgung. Nach<br />

dem Skandal um gestrecktes Milchpulver im<br />

Jahr 2008 in China darf im Reich der Mitte<br />

nur noch Babynahrung vertrieben werden,<br />

welche per Track & Trace rückverfolgbar<br />

ist. Europäische Hersteller für Milchpulver,<br />

die sich den massiven Markt (50 Millionen<br />

Kinder unter drei Jahren) nicht entgehen<br />

lassen möchten, haben bereits umgestellt.<br />

SO WIRD DIE VERPACKUNG SICHER.<br />

Für den Aufdruck der Seriennummer und<br />

eines maschinenlesbaren Barcodes (meist:<br />

Datamatrix) und für die anschließende Verifizierung<br />

per Smart Kamera sind platzsparende<br />

Komplettsysteme wie die Datamatrix<br />

Station XMV von Mettler-Toledo PCE<br />

erhältlich, die Hersteller direkt ans Ende<br />

ihrer Verpackungslinie stellen können. Mit<br />

dem entsprechenden Equipment läuft der<br />

Druck- und Verifizierungsprozess bei einer<br />

Geschwindigkeit von über 400 Produkteinheiten<br />

pro Minute ab. Je nach Anforderungen<br />

des Empfängerlandes der Arzneimittel<br />

erhalten in der weiteren Intralogistik alle<br />

übergeordneten Versandeinheiten ebenfalls<br />

einen Code. Dazu ist exakt auf die<br />

Aggregationsstufe abgestimmtes Equipment<br />

erhältlich. Die Advanced Bundle Station<br />

von PCE liest zum Beispiel die Codes aller<br />

Verpackungen eines Versandbündels aus<br />

Fotos: Mettler Toledo<br />

und vergibt eine neue Seriennummer für<br />

die Versandeinheit. Die Shipping Case Station<br />

erfasst analog dazu alle Verpackungen<br />

innerhalb eines Versandkartons. In der<br />

Datenmanagement-Software ist jederzeit<br />

nachlesbar, in welchen Versandeinheiten<br />

sich welche Endverpackungen befinden und<br />

über welche Kanäle sie zum Endkunden<br />

gelangt sind.<br />

FÜNF ERFOLGSFAKTOREN. Wer zum<br />

Schutz seiner Pharmaerzeugnisse, Lebensmittel<br />

oder anderer sensibler Produkte auf<br />

Track & Trace setzen möchte, sollte bei<br />

der Implementierung strategisch vorgehen.<br />

Rückverfolgbarkeit tangiert nicht nur die<br />

Intralogistik, sondern viele Unternehmensbereiche,<br />

darunter Verpackung, Konfektionierung,<br />

Marketing (Verpackungsgestaltung)<br />

und Qualitätssicherung. Die dynamische<br />

Vergabe der Seriennummern aus dem ERP-<br />

System mit anschließender Rückmeldung an<br />

die zentrale Datenbank setzt eine besonders<br />

enge Verzahnung mit der IT-Infrastruktur des<br />

Unternehmens voraus. Fünf Erfolgsfaktoren<br />

aus der Praxis helfen bei der Planung eines<br />

Track & Trace Rollouts. Wer entlang dieser<br />

Faktoren seine Strategie entwickelt, ist auf<br />

dem besten Weg zu einer wirkungsvollen<br />

Track & Trace Architektur, die Fälschungen<br />

abwehrt und mit der gebührenden Effizienz<br />

arbeitet.<br />

1. Ganzheitlich umsetzen. Die Serialisierungslösung<br />

muss die unterschiedlichen<br />

gesetzlichen Anforderungen aller<br />

Absatzländer abbilden und dabei einen<br />

einheitlichen Produktstammbaum garantieren.<br />

Der Track & Trace Rollout<br />

sollte daher als Management-Aufgabe<br />

mit klaren Verantwortlichkeiten definiert<br />

werden. Gemeinsam mit den<br />

Fachabteilungen legt der Projektmanager<br />

ein verbindliches, bedarfsgerechtes<br />

Datenflussmodell fest.<br />

2. Einheitliche Struktur. Standardisierte<br />

Abläufe vereinfachen Zusammenarbeit,<br />

Wartung und Anlagenmanagement, insbesondere<br />

in Unternehmen mit mehreren<br />

Produktionsstätten auf der ganzen<br />

Komplettsysteme wie die Datamatrix Station XMV<br />

von Mettler-Toledo PCE drucken Seriennummer<br />

und Code auf die Endverpackung und verifizieren<br />

gleichzeitig per Smart Kamera die Richtigkeit des<br />

Aufdrucks<br />

Welt. Der erste Schritt dorthin ist,<br />

hausinterne Standards zu evaluieren,<br />

auszuweiten und zu dokumentieren.<br />

Auf dieser Basis werden Insellösungen<br />

abgeschafft und alle Track & Trace Linien<br />

an die neuen Vorgaben angepasst.<br />

3. Partner finden. Nur wenige Track &<br />

Trace Lieferanten bieten vollständige<br />

Systemlösungen, die alle internationalen<br />

Vorgaben abdecken. Technologiepartner<br />

sollten ihr Portfolio folglich<br />

an geltende internationale Standards<br />

ausrichten und in der Lage sein, als<br />

Systemintegrator beim Rollout umfassend<br />

zu unterstützen. Ein globales Supportnetz<br />

und ausreichend Ressourcen<br />

für eine kurzfristige Projektabwicklung<br />

sind weitere Pluspunkte auf Lieferantenseite.<br />

4. Perfektes Zusammenspiel. Essenziell<br />

für Track & Trace ist ein reibungsloser<br />

Datenfluss zwischen allen Subsystemen<br />

und der zentralen Datenbank.<br />

Schnittstellen und Software müssen<br />

aufeinander abgestimmt sein. Spezialisierte<br />

Unternehmen wie Mettler-Toledo<br />

PCE bieten Kennzeichnungssysteme<br />

und Software aus einer Hand an und<br />

stellen so die Interoperabilität aller Systeme<br />

sicher.<br />

5. Effektivität steigern. Hersteller erzielen<br />

Effektivitätssteigerungen meist über einen<br />

höheren Durchsatz in der Produktion.<br />

Daher sollten von Beginn an alle<br />

Track & Trace Komponenten von der<br />

Bedruckung bis zur Datenspeicherung<br />

auf das künftige Geschwindigkeitsplus<br />

ausgelegt sein. Schnelle Routinen bei<br />

Produktwechseln und wartungsarme,<br />

leicht zu pflegende Komponenten steigern<br />

die Effizienz zusätzlich.<br />

VORAUS PLANEN UND JETZT UMSTEL-<br />

LEN! Immer mehr Branchen und Unternehmen<br />

brauchen Track & Trace, um ihre<br />

Produkte vor Fälschungen zu schützen oder<br />

neue Standards zu erfüllen. Ein leichter<br />

Weg zur lückenlosen Rückverfolgung sind<br />

integrierte Kennzeichnungs- und Verifizierungsstationen,<br />

die direkt an der Linie die<br />

nötigen Sicherheitsmerkmale aufbringen.<br />

Hersteller tun gut daran, die Umstellung<br />

unternehmensweit anzugehen und frühzeitig<br />

einen branchenerfahrenen Integrator<br />

mit ins Boot zu holen. Der Partner unterstützt<br />

schon in der Planungsphase dabei,<br />

das Projekt in die richtige Richtung zu<br />

steuern und behält die zentralen Erfolgsfaktoren<br />

im Blick. <br />

[pl]


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Druckfarben aus<br />

der Sicht der neuen<br />

Deutschen Druckfarbenverordnung<br />

ÜBER DEN<br />

AUTOR<br />

Deutschland plant seit geraumer Zeit die Anwendung von Druckfarben in Lebensmittelverpackungen<br />

strenger zu regeln. Eine solche Regelung hat nicht nur Auswirkungen für<br />

Verpackungshersteller in Deutschland selbst. Sie schreibt vielmehr vor, dass alle Verpackungen<br />

im Lebensmittelkontakt, die in Deutschland auf dem Markt sind, dieser Norm<br />

entsprechen müssen. Das heißt, dass Produzenten außerhalb des Landes für jedes Produkt<br />

nachweisen müssen, dass die Vorschriften erfüllt sind.<br />

Dipl.-Kfm. Michael<br />

Scherzinger ist<br />

Inhaber der ADJUVO<br />

Kft., einem der europaweit<br />

führenden<br />

Dienstleister für Verpackungskonformität.<br />

Die Firma wurde<br />

2006 gegründet,<br />

ihr Sitz ist Gödöllő<br />

bei Budapest. Als<br />

Mitglied mehrerer<br />

europäischer und<br />

deutscher Ausschüsse<br />

hat er ein internationales<br />

Profil auch<br />

als Fachreferent für<br />

Lebensmittelverpackungen.<br />

Weitere<br />

Infos auf www.<br />

adjuvo-online.com<br />

Kontakt:<br />

info@<br />

adjuvo-online.com<br />

von Dipl.-Kfm. Michael Scherzinger<br />

AUSGANGSLAGE. Das Phänomen des Übergangs von Stoffen<br />

aus Verpackungen in Lebensmittel ist altbekannt. Studien<br />

zeigen, dass die Menge dieser Stoffübergänge durch Verpackungen<br />

und damit die Belastung der Verbraucher durch den<br />

Verzehr verpackter Nahrungsmittel z.B. das Ausmaß weit<br />

überschreitet, das z.B. die oft heiß diskutierten Pestizide<br />

verursachen.<br />

Seit Jahrzehnten bemühen sich die Behörden auf Landesebene,<br />

zuletzt in der EU, Gefahren für die Gesundheit der<br />

Verbraucher durch diese so genannten Stoffmigrationen zu<br />

vermeiden. Bei Kunststoffen ist seit sehr langer Zeit bis ins<br />

Detail geregelt, welche Stoffe und Chemikalien zu ihrer<br />

Herstellung verwendet werden dürfen. Andere Komponenten<br />

von Verpackungen dagegen, und dazu gehören auch die<br />

Druckfarben, sind bis heute nicht genau spezifiziert.<br />

GRÜNDE FÜR DIE VERORDNUNG. 2005 erschütterte<br />

der so genannte ITX-Skandal die Verpackungswelt. ITX,<br />

eine UV-härtende Substanz, wurde von den Behörden in<br />

Italien in Babynahrung in Mengen festgestellt, die nach Meinung<br />

der Kontrollorgane die ungefährliche Grenze deutlich<br />

überschritten hatten. Die Kindernahrung musste aus den<br />

Regalen der Supermärkte geräumt und vernichtet werden,<br />

ein Schaden von vielen Millionen Euro. Blitzschnell reagierte<br />

der Handel in ganz Europa und forderte, diese Substanz in<br />

der Farbrezeptur zu ersetzen, das Farbsystem umzustellen<br />

und unter Umständen bereits produzierte Verpackungen<br />

zurückzunehmen.<br />

Aufgrund dieser Vorfälle machte sich 2008 die Schweiz daran<br />

zu untersuchen, ob es außer ITX noch weitere Stoffe gäbe,<br />

die für Verbraucher gefährlich werden könnten. Zusammen<br />

mit der Industrie wurde eine Substanzliste erarbeitet, die<br />

die Anzahl der Chemikalien begrenzen sollte, mit welchen<br />

Druckfarben für Lebensmittelverpackungen in der Zukunft<br />

gefertigt werden dürfen. 2011 wurde die so genannte Schweizer<br />

Verordnung für Verpackungstinten (SR<br />

817.<strong>02</strong>3.21) rechtskräftig und für alle<br />

Verpackungen gültig, die in der Schweiz<br />

verkauft werden dürfen.<br />

WARUM NOCH EINE VERORDNUNG?<br />

Obwohl die Schweiz bekanntermaßen kein<br />

EU-Land ist, war doch aus Sicht der Union<br />

mit der Einführung der Schweizer Verordnung<br />

die Hoffnung verbunden, dass sich<br />

die Sicherheit bedruckter Lebensmittelverpackungen<br />

auch in der Gemeinschaft<br />

verbessert. Aufgrund der sehr engen<br />

Handelsbeziehungen zur Schweiz ging<br />

man davon aus, dass diese Norm positive<br />

Auswirkungen auch jenseits der Grenzen<br />

haben würde.<br />

Nach negativen Vorfällen wie der Überbelastung<br />

von Zerealienverpackungen durch<br />

Benzophenon in Belgien oder die Präsenz<br />

von NETSA in Süßwarenverpackungen<br />

machte sich das Deutsche Institut für Risikobewertung<br />

(BfR) daran, diese Annahme<br />

durch eine umfangreiche Studie für<br />

Deutschland zu überprüfen.<br />

Dazu wurden 57 Verpackungsproben aus<br />

den Regalen des Einzelhandels und direkt<br />

beim Verpackungshersteller gezogen und<br />

aufwändig untersucht. Ergebnis war, dass<br />

Benzophenon und auch NETSA weiterhin<br />

in Lebensmitteln festgestellt werden<br />

konnten, obwohl die Industrie zugesichert<br />

hatte, diese Substanzen zukünftig zu vermeiden.<br />

Als problematisch wurden ebenso<br />

das Vorhandensein von bestimmten Weichmachern<br />

und Acrylaten, von primären aromatischen<br />

Aminen, die als krebserregend<br />

gelten und von Mineralölkomponenten in<br />

der verpackten Nahrung genannt. Selbst<br />

das seit langem vieldiskutierte ITX wurde<br />

noch gefunden.


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

Diese Ergebnisse gaben dem Institut Anlass,<br />

ein Gesetzgebungsverfahren auf den<br />

Weg zu bringen, das die Verwendung der<br />

in Druckfarben erlaubten Substanzen eindeutig<br />

regelt.<br />

INHALT DER VERORDNUNG. Der Gesetzentwurf<br />

enthält neben der Begründung<br />

und Beschreibung der Problematik eine<br />

Substanzliste mit zur Zeit 535 Substanzen,<br />

die in Druckfarben zusätzlich zu den rund<br />

900 Substanzen aus der Kunststoffverordnung<br />

verwendet werden dürfen. Anders als<br />

in der Schweizer Verordnung darf in der<br />

Deutschen Regelung auch eine beliebige<br />

Anzahl nicht gelisteter Stoffe verwendet<br />

werden, sofern es sich nicht um CMR-Substanzen<br />

handelt. Als CMR-Substanzen werden<br />

krebserregende, erbgutverändernde<br />

oder fortpflanzungsgefährdende Stoffe<br />

bezeichnet. Bedingung nicht gelisteter<br />

Substanzen ist, dass sie im Lebensmittel<br />

nicht nachweisbar sein dürfen. Als Nachweisgrenze<br />

gilt eine Konzentration von<br />

10 ppb.<br />

NEU IST DIE PFLICHT ZUR KONFOR-<br />

MITÄTSERKLÄRUNG. Während die Regelungen<br />

in der Schweiz und auch die Empfehlung<br />

des Europarates für Druckfarben<br />

nur eine interne Konformitätsprüfung des<br />

Herstellers verlangen, schreibt der Entwurf<br />

der neuen Deutschen Verordnung für<br />

Verpackungsfarben die Ausstellung einer<br />

Konformitätserklärung vor. Darin müssen<br />

dem nachgeschalteten Verarbeiter, also<br />

i.d.R. dem Verpacker alle Informationen<br />

zur Verfügung gestellt werden, die diesen<br />

und die Überwachungsbehörden in<br />

Deutschland in die Lage versetzen, die<br />

Konformität der Verpackung zu überprüfen.<br />

Im Einzelnen müssen die verwendeten<br />

Substanzen genannt werden, die einer<br />

Migrationsgrenze unterliegen oder nicht<br />

gelistet sind. Ebenso muss bestätigt werden,<br />

dass das Verpackungsmaterial den<br />

Vorschriften der Verordnung entspricht.<br />

UMSETZUNGSAUFWAND. Die Einführung<br />

der Verordnung lassen sich die Behörden<br />

in Deutschland einiges kosten. Um<br />

Laborkapazitäten zur Verpackungskontrolle<br />

bei den Überwachungsämtern aufzubauen,<br />

sind rund 5 Millionen Euro veranschlagt.<br />

Als jährliche laufende Kosten für Personal<br />

und Apparate werden rund 1,2 Millionen<br />

Euro genannt.<br />

Der geschätzte Aufwand für die Industrie<br />

ist aber erheblich höher. Die Druckfarbenhersteller<br />

rechnen mit Kosten von<br />

rund 20 Millionen Euro. Sie setzen sich<br />

zusammen aus dem Aufwand für Lieferantenanfragen,<br />

der zusätzlichen Erstellung<br />

von Konformitätserklärungen, der Kundenkommunikation,<br />

dem Aufwand für<br />

Neurezeptierungen und der Schaffung der<br />

Listungsvoraussetzungen von Substanzen.<br />

Pro Unternehmen wird mit rund 1 Million<br />

Euro an Zusatzkosten gerechnet.<br />

Die Verpackungsindustrie beziffert die<br />

Kosten der einmaligen Erstellung einer<br />

Konformitätserklärung laut den Angaben<br />

des Verordnungstextes mit rund 33.000<br />

Euro. Es wird mit einer Zahl von ca. 50.000<br />

Konformitätserklärungen pro Jahr gerechnet,<br />

die durch die Industrie zusätzlich zu<br />

erstellen sind.<br />

GÜLTIGKEIT. Die einundzwanzigste Verordnung<br />

zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung,<br />

wie die Druckfarbenverordnung<br />

amtlich heißt, liegt als Entwurf<br />

vor und muss nun von den gesetzlichen<br />

Instanzen umgesetzt werden. Es ist unter<br />

anderem noch die Stellung dieser deutschen<br />

Norm im Gefüge der europäischen<br />

Regelungen zu klären. Die Umsetzung ist<br />

in den nächsten Monaten zu erwarten.<br />

Nach dem Inkrafttreten des Gesetzes ist<br />

eine zweijährige Umsetzungsfrist vorgesehen.<br />

Allerdings darf bezweifelt werden, ob<br />

der Markt diese Frist so akzeptieren wird.<br />

Es ist zu erwarten, dass die Abnehmer<br />

Druckfarben und Verpackungen.<br />

Ein Duo, das nicht immer harmoniert.<br />

Deutschland plant, die<br />

Anwendung von Druckfarben in<br />

Lebensmittelverpackungen strenger<br />

zu regeln<br />

von Verpackungen die Erfüllung der Norm<br />

wesentlich früher einfordern, um keine<br />

Marktnachteile gegenüber schnelleren Konkurrenten<br />

hinnehmen zu müssen. Ebenso<br />

darf erwartet werden, dass Verbraucherorganisationen<br />

und Konsumenten die Umsetzung<br />

aufmerksam beobachten werden.<br />

ZUSAMMENFASSUNG. Obwohl schon<br />

lange Zeit bemängelt, lässt die Sicherheit<br />

von bedruckten Lebensmittelverpackungen<br />

in Deutschland nach Meinung des Deutschen<br />

Institutes für Risikobewertung (BfR)<br />

weiterhin zu wünschen übrig. Da genaue<br />

Regelungen bisher nur für die Schweiz<br />

vorliegen, fehlt den Behörden in Deutschland<br />

eine bindende detaillierte Norm, mit<br />

der solche Verpackungen bewertet und<br />

gegebenenfalls aus dem Verkehr gezogen<br />

werden können.<br />

Durch die Einführung der Druckfarbenverordnung<br />

werden die Hersteller von in<br />

Deutschland verkauften Lebensmittelverpackungen<br />

verpflichtet, umfangreiche Angaben<br />

zu den verwendeten Farben zu machen<br />

und die Einhaltung dieser Vorschrift für jede<br />

bedruckte Verpackung zu bestätigen. [pl]<br />

Foto: industrieblick - Fotolia


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Kein Mineralöl in Lebensmitteln<br />

Effiziente und nachhaltige Barriereschutz-Lösung<br />

Schluss mit Mineralölgemischen, die von der Verpackung in das Lebensmittel migrieren:<br />

Sappis neue Papiere mit integrierter Mineralölbarriere verändern recycelte Verpackungslösungen<br />

für die Lebensmittelindustrie nachhaltig und effizient. Die beiden Hauptvorteile:<br />

Minimum 15 Monate Mineralölbarriere-Schutz und eine sehr gute Heißsiegelfähigkeit,<br />

dank der die Lebensmittelverpackungen hierfür keine zusätzliche Siegelbeschichtung<br />

benötigen.<br />

ÜBER DEN<br />

AUTOR<br />

René Köhler ist<br />

Group Manager<br />

Flexible <strong>Pack</strong>aging<br />

bei Sappi Europe<br />

Kontakt:<br />

speciality.paper@<br />

sappi.com<br />

Verpackungen sollen schützen, vor<br />

Schmutz, Verunreinigung und Zerstörung.<br />

Fatal wird es, wenn die<br />

Verpackung selbst zum Bedenkenträger<br />

wird: Schon Anfang der 1990er Jahre<br />

wurde die Existenz von giftigen Mineralölgemischen<br />

in verschiedenen Lebensmitteln<br />

nachgewiesen. Als Verursacher der<br />

Mineralölgemische in der Nahrung wurde<br />

recycelter Verpackungskarton identifiziert.<br />

Vor allem die lösungsmittelhaltigen<br />

Druckfarben aus recycelten Zeitungen<br />

sind für die giftigen Kohlenwasserstoffe<br />

verantwortlich, die sich beim Recyclingprozess<br />

nicht vollständig herauswaschen<br />

lassen. Ein Rest, in der Regel etwa zehn<br />

Prozent, verbleibt im recycelten Material.<br />

Aber auch die Druckfarbe der bedruckten<br />

Verpackung kann Mineralölgemische enthalten<br />

und ebenfalls in die Lebensmittel<br />

migrieren. Betroffen sind typische trockene<br />

und fetthaltige Lebensmittel wie unter anderem Reis, Nudeln,<br />

Schokoladenprodukte, Müsli, Kartoffelknödel und auch Babynahrung.<br />

Mehrheitlich wandern die Mineralöle – schon bei<br />

Zimmertemperatur – als flüchtige Gase in das Lebensmittel.<br />

Die meisten der heute verwendeten Innenbeutel bieten keinen<br />

ausreichenden Migrationsschutz. Sichere Lösungen, wie<br />

etwa durch die Verwendung von komplexen Laminaten mit<br />

Alu und PET, sind zum einen teuer und zum anderen wenig<br />

umweltfreundlich.<br />

Der Übergang des Mineralöls auf Lebensmittel wird durch<br />

zwei wesentliche Eigenschaften bestimmt: einerseits durch die<br />

spezifische Oberfläche der Lebensmittel, an der das Mineralöl<br />

adsorbiert wird und andererseits durch den zugängigen Fettanteil<br />

des Lebensmittels, in dem sich Mineralöle sehr gut lösen bzw.<br />

bevorzugt aufgenommen werden. Diese Rückstände bestehen<br />

aus einem komplexen Gemisch aus gesättigten (MOSH) und<br />

ungesättigten Kohlenwasserstoffen (MOAH), die unter Verdacht<br />

stehen, krebserregend zu sein. Der Mensch nimmt die giftigen<br />

Stoffe über den Verzehr der Lebensmittel auf. Mit hochriskanten<br />

Folgen: Im Jahr 2009 hat das Bundesinstitut für Risikobewertung<br />

(BfR) festgestellt, dass sich Mineralöle im menschlichen Körper<br />

anreichern können. In Tierversuchen kam man zu dem Ergebnis,<br />

dass sie hochgiftig sind und Leberentzündungen, Herzschäden<br />

und andere Erkrankungen bis hin zu Krebs verursachen können.<br />

Sappi, BASF und Eurofins arbeiten<br />

gemeinsam an funktionalen Barrieren<br />

gegen Migration von gefährlichen<br />

Substanzen in Lebensmittel<br />

Das Fazit des BfR lautete, dass der Übergang<br />

von Mineralölen auf Lebensmittel dringend<br />

minimiert werden sollte.<br />

LÖSUNGSANSÄTZE TEUER UND LANG-<br />

FRISTIG. Industrie und Forschung suchen<br />

schon länger nach Lösungen, um diese unerwünschten<br />

Risiken auszuschließen. So<br />

diskutiert die gesamte Druckbranche, wie<br />

langfristig auf mineralölfreie Druckfarben<br />

umgestellt werden kann. Die Kartonhersteller<br />

arbeiten an verbesserten Recyclingpapier-<br />

Reinigungsverfahren und die Papierverarbeiter<br />

verzichten freiwillig auf mineralölhaltige<br />

Farben für den Verpackungsdruck. Doch<br />

alle Lösungsansätze sind kurzfristig kaum<br />

realisierbar und wenn, dann mit sehr hohen<br />

Kosten verbunden.<br />

Fotos: Sappi


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

Eine schon jetzt verfügbare Lösung ist<br />

der Einsatz von funktionellen Barrieren;<br />

entweder als beschichtete, lackierte oder<br />

laminierte Faltschachtel oder in Form von<br />

undurchlässigen Innenbeuteln. Verpackungsmaterialien<br />

mit Mineralölbarrieren<br />

(abgekürzt MOB = Mineral Oil Barrier)<br />

sind derzeit in der Verpackungsbranche<br />

ein wichtiges Thema. Obwohl derzeit noch<br />

wenige Aktivitäten auf Seiten der Markenartikelhersteller<br />

stattfinden, besteht ein großes<br />

Interesse an möglichen Lösungen. Gerade<br />

in Deutschland werden hierzu gesetzliche<br />

Vorgaben erwartet. Während in Deutschland<br />

Mineralöl-Barriere (MOB) Papier machen<br />

Einsatz von recyceltem Papier in<br />

Verpackungsmaterialien sicher<br />

eine Gesetzeseingabe noch diskutiert wird,<br />

gilt in Österreich seit dem Dezember 2012<br />

eine Empfehlung im Lebensmittelbereich<br />

zum Einsatz von Barrieren für Innenbeutel.<br />

SAPPI LEGT LÖSUNGSKONZEPT VOR.<br />

Um den Einsatz von recyceltem Papier in<br />

Verpackungsmaterialien sicher zu machen,<br />

hat Sappi in Partnerschaft mit BASF und<br />

Eurofins an einer Lösung gearbeitet, um innovative<br />

Papiere auf den Markt zu bringen,<br />

die mit einer Mineralöl-Barriere ausgestattet<br />

sind. Dabei bekommt das Sappi-Papier bei der<br />

Papierproduktion eine Barriere-Beschichtung<br />

in Form eines speziellen Dispersionsmittels.<br />

Diese neuen Papiersorten für flexible Verpackungen<br />

verhindern das Eindringen von<br />

potenziell kritischen Substanzen in die >><br />

Drei Fragen an Kerstin Dietze,<br />

Marketing Manager Sappi<br />

Speciality Papers, Sappi<br />

Europe<br />

Wie ist die Marktresonanz<br />

auf die Vorstellung der Verpackungspapiere<br />

mit integrierter Mineralölbarriere?<br />

Das Interesse an einer effizienten und nachhaltigen<br />

Mineralölbarriere-Lösung ist sehr<br />

hoch und nimmt weiterhin zu. Das steigende<br />

Interesse ist sicherlich auch der nahenden<br />

Verabschiedung einer Gesetzesverordnung<br />

geschuldet. Viele Markenartikel-Hersteller<br />

und Verarbeiter sind mittlerweile für dieses<br />

Thema sensibilisiert und suchen nach schnellen<br />

Lösungen. So war die Resonanz auf unsere<br />

offizielle Produkteinführung während<br />

der Interpack extrem hoch. Es gab sehr viele<br />

Anfragen von Markenartikel-Herstellern und<br />

Verarbeitern zu unseren innovativen und recycelfähigen<br />

Barrierepapieren, wobei unsere<br />

effiziente und schnell zu realisierende Lösung<br />

überzeugte.<br />

Gibt es schon konkrete Projekte und wie sieht<br />

die weitere Entwicklung der Mineralölbarriere-Papiere<br />

aus?<br />

Derzeit laufen schon einige Kundentests für<br />

unterschiedliche Verpackungen von Tee, Cerealien,<br />

Schokolade und diversen trockenen<br />

Lebensmitteln. Wir sind sehr optimistisch,<br />

schon bald erste erfolgreich realisierte Projekte<br />

vorzustellen. Mit der erfolgreichen<br />

Markteinführung der Mineralölbarriere-Papiere<br />

ist allerdings deren Entwicklung nicht<br />

abgeschlossen. Nächstes Etappen-Ziel ist<br />

die Erweiterung der angebotenen Flächengewichte<br />

für diese Barrierepapiere.<br />

An welchen weiteren Entwicklungen arbeitet<br />

Sappi derzeit noch?<br />

Sappi investiert und entwickelt verstärkt<br />

in dem Bereich Spezialpapiere. Durch den<br />

Aufbau des Kompetenz-Zentrums für Spezialpapiere<br />

in Alfeld werden wir zukünftig<br />

viele weitere Innovationen vorstellen. Die<br />

heimkompostierbaren Papiere Algro Nature<br />

und Leine Nature sowie die Mineralölbarriere-Papiere<br />

Algro Guard M und Leine Guard M<br />

sind die ersten innovativen Ergebnisse dieser<br />

Investitionen. Daneben gibt es in unserem<br />

Haus diverse Entwicklungsprojekte zum<br />

Thema nachhaltige Verpackungslösungen.<br />

Ein Schwerpunkt ist die Integration von unterschiedlichen<br />

Funktionalitäten in unsere<br />

Papiere. Hierzu werden wir schon bald weitere<br />

Produkte und Lösungen präsentieren.


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

>> Lebensmittel und erlauben gleichzeitig<br />

die weitere, nachhaltige Verwendung recycelten<br />

Zellstoffs in Verpackungsmaterialien<br />

wie Umverpackungen und auch Transportverpackungen.<br />

Sappi hatte die MOB-Papiere im vergangenen<br />

Jahr auf der Fachpack erstmals einem<br />

breiten Publikum vorgestellt. Schon bald<br />

darauf haben diese Papiere bereits den „PPI<br />

Award 2013 for Advances and Innovation“<br />

erhalten. Anlässlich der letzten interpack<br />

wurden die MOB-Papiere unter den Markennamen<br />

Algro Guard M für Außenverpackungen,<br />

die eine hohe Druckqualität erfordern,<br />

und Leine Guard M für Innenbeutel<br />

und Tüten nun im Markt eingeführt. Die<br />

beiden Sorten bieten sich vor allem für Markenartikelunternehmen<br />

und Handelsmarken<br />

an, die nach sicheren und nachhaltigen,<br />

aber gleichzeitig auch kosteneffizienten<br />

Lösungen suchen.<br />

HOMOGENE, DICHTE OBERFLÄCHE<br />

GEFORDERT. Eine der technischen Herausforderungen<br />

der Entwicklung der<br />

MOP-Papiere bestand darin, eine homogene<br />

Beschichtung zu erreichen, die das<br />

vorgestrichene Papiersubstrat vollständig<br />

bedeckt. Denn schon kleine Defekte in der<br />

Beschichtung wirken sich unmittelbar auf<br />

die Qualität der Barrierefunktion aus. Dafür<br />

wird vor allem ein äußerst glattes und möglichst<br />

porenarmes Rohpapier mit einem gut<br />

deckenden Vorstrich benötigt. Eine weitere<br />

Herausforderung war, ein Produktionsfenster<br />

auf der Streichmaschine zu finden, das<br />

das Aufbringen einer Barriereschicht ohne<br />

Verblocken der Rollen ermöglicht.<br />

Gemeinsam ist es Sappi und BASF gelungen,<br />

neue Beschichtungslösungen zu entwickeln,<br />

die dieses Problem lösten. Die Herausforderung<br />

bestand darin, eine wässrige Polymerdispersion<br />

zu schaffen, die die geforderte<br />

Barriere gewährleistete sowie bei den vordefinierten<br />

Parametern einen stabilen und<br />

defektfreien Film ohne Verblockung bildete.<br />

Zu diesem Zweck musste die Filmbildung<br />

auf das Blockierverhalten abgestimmt werden,<br />

um die optimale Rezeptur zu erhalten.<br />

TEST BELEGT WIRKSAMKEIT. Um die<br />

Wirksamkeit der Barriereschicht gegen das<br />

Eindringen der giftigen Mineralöl-Verbindungen<br />

zu testen, hat sich BASF an die Eurofins<br />

Consumer Product Testing GmbH, einen<br />

internationalen Bioanalytik-Dienstleister,<br />

gewandt. Dieses Labor konzentriert sich<br />

auf das Testen und Analysieren von Lebensmitteln,<br />

pharmazeutischen Produkten<br />

und Umweltproben sowie von Verbrauchsgütern.<br />

Eurofins hat im Auftrag von BASF<br />

einen dreimonatigen Testzyklus ausgeführt.<br />

Diese und weitere Tests haben gezeigt,<br />

dass die von BASF und Sappi gemeinsam<br />

entwickelten Papiere mit MOB-Barriere verhindern,<br />

dass Mineralölrückstände von recycelter<br />

Pappe und Recycling Karton während<br />

der üblichen Haltbarkeitsdauer der betreffenden<br />

Lebensmittel in diese migrieren: Die<br />

beiden neuen Sappi-Papiere Algro Guard M<br />

und Leine Guard M besitzen die notwendige<br />

MOB-Funktionalität für einen ausreichend<br />

langen Schutzzeitraum von mindestens 15<br />

Monaten – sprich weitaus länger als die<br />

normale Mindesthaltbarkeit der Produkte –<br />

sowie eine sehr gute Siegelfähigkeit. Gerade<br />

die integrierte MOB-Funktionalität und die<br />

gute Siegelfähigkeit der Papiere sorgen dafür,<br />

dass zusätzliche Weiterverarbeitungsschritte<br />

bzw. zusätzliche Beschichtungen für diese<br />

Anforderungen entfallen. Dies führt zu einer<br />

Verkürzung der Wertschöpfungskette und<br />

insgesamt effizienteren Produktionszeiten.<br />

Vor diesen Tests waren die Aufsichtsbehörden<br />

in der Lebensmittelindustrie noch<br />

der Meinung, dass die Migration von Mineralölen<br />

nur durch funktionelle Barrieren<br />

wie Innenbeutel sicher verhindert werden<br />

könne. Laut Auskunft von Eurofins war das<br />

getestete Material von BASF die erste direkt<br />

aufgebrachte Beschichtung, die angemessene<br />

Barriere-Eigenschaften nachweisen<br />

konnte. Dank der guten Oberflächeneigenschaften<br />

der neuen MOB-Papiere ist es<br />

für mögliche Weiterverarbeitung sehr gut<br />

Die Markteinführung von Algro Guard M,<br />

dem MOB-Papier für Außenverpackung<br />

erfolgte anlässlich der letzten interpack<br />

geeignet. Je nach zusätzlichem Bedarf und<br />

Anforderungen können zusätzliche Funktionen<br />

einfach implementiert werden. Solche<br />

Erweiterungen sind allerdings nicht immer<br />

notwendig. Denn Tests haben ergeben, dass<br />

die MOB-Papiere beispielsweise auch einen<br />

ausgezeichneten Aromaschutz bieten. Das<br />

zeigt sich vor allem als Schutz vor dem Verlust<br />

von Camphen (Pfefferminz) und Limonene.<br />

Umgekehrt schützt das Barriere-Papier<br />

natürlich auch davor, dass Umweltgerüche<br />

von außen in das verpackte Lebensmittel<br />

eindringen und so dessen Geschmack beeinträchtigen.<br />

FAZIT: AUF DEM RICHTIGEN WEG. Die<br />

beiden neuen Sappi Papiere zeichnen sich<br />

durch zwei Haupteigenschaften aus: dem<br />

garantierten Mineralölbarriereschutz von 15<br />

Monaten und der exzellenten Heißsiegelfähigkeit.<br />

Das Interesse des Marktes an dieser<br />

Verpackungslösung ist immens. Das bestärkt<br />

Sappi, dass der Weg, eine Verpackungslösung<br />

mit Mineralölbarriere zu entwickeln, richtig<br />

war: Zu den vielen Vorteilen von Papier und<br />

Karton als Verpackungsmaterial – darunter<br />

nachwachsend, umweltfreundlich, recycelbar,<br />

kompostierbar und biologisch abbaubar<br />

– kommt jetzt noch der Mineralölbarriere-<br />

Schutz für Lebensmittel. <br />

[pl]<br />

Foto: PaperImpact


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

„Unendliche Möglichkeiten bei<br />

Verpackungslösungen“<br />

Die Suche nach einer individuellen und kostengünstigen<br />

Verpackungslösung für kleinere Auflagemengen<br />

gestaltet sich oftmals schwierig. Mindeststückzahlen,<br />

hohe Rüstkosten und produktionstechnische Einschränkungen<br />

lassen schnell auf Standardverpackungen<br />

zurückgreifen. Die FanFold-Verpackungs-Technologie<br />

setzt hier ganz neue Maßstäbe.<br />

Foto: Smurfit Kappa Wellkart<br />

Wer in Google den Begriff „Kartonagen und<br />

Lieferant“ sucht, bekommt unüberschaubar<br />

viele Treffer. Doch welcher Lieferant ist für<br />

mein Produkt optimal? Möchte ich eine Standardverpackung<br />

von der Stange beziehen oder benötige ich<br />

eine individuelle Lösung?<br />

Gerade bei produktbezogener Verpackung, Kleinmengen<br />

(z.B.: Prototypen in der Automotiv) oder einem vielfältigen<br />

Produktsortiment (z.B.: Möbel- oder Elektronik-<br />

Branche) sind flexible Unternehmen mit Beratungskompetenz<br />

und rascher Bemusterung gefragt. Smurfit<br />

Kappa Wellkart zählt zu den wenigen Verpackungsunternehmen<br />

in Österreich, die durch FanFold-Verarbeitung<br />

maßgeschneiderte Verpackungen bereits ab einem Stück<br />

anbieten. Dabei wird eine „Endlos“-Wellpappe, mittels<br />

rotierenden Messern und nahezu ohne Rüstzeit oder<br />

Werkzeugkosten, in das gewünschte Kundenformat<br />

verarbeitet. Dieses FanFold-Material bietet dabei fast<br />

unendliche Möglichkeiten in der Formatgestaltung,<br />

vom kleinen Faltkarton bis zur Bearbeitung mehrerer<br />

Meter verbundener Wellpappe. So können sehr große<br />

Produktverpackungen „aus einem Guss“ gefertigt werden.<br />

Jegliche Ausführung der Fefco Grundtypen von<br />

Faltschachteln, Deckelschachteln, Falthüllen und Trays<br />

bis zu Schiebeschachteln können optimal produziert<br />

werden. Äußerst kurzfristig werden maßgeschneiderte<br />

Lösungen innerhalb weniger Werktage geliefert und auf<br />

Wunsch auch bedruckt.<br />

„Die flexible und kostengünstige Verarbeitung von<br />

Endloswellpappe bringt unseren Kunden einen klaren<br />

Wettbewerbsvorteil. Verpackungslagerstände können<br />

reduziert werden, da wir rasche Verfügbarkeiten und<br />

stückgerechte Anlieferungen gewährleisten. Durch die<br />

nahezu unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten setzen viele<br />

vermehrt auf die Produkte der FanFold-Technologie“,<br />

erklärt Florian Wollner, Geschäftsführer von Smurfit<br />

Kappa Wellkart in Hörsching. „Des Weiteren gehen wir<br />

auf spezielle Kundenwünsche bei Montagereihenfolgen<br />

der Verpackungen ein und kommissionieren dabei<br />

verschiedene FanFold-gefertigte Verpackungslösungen<br />

gemeinsam auf einer Palette. Damit helfen wir dem<br />

Kunden, Zeit und Kosten zu sparen.“<br />

[pl]<br />

Smurfit Kappa Wellkart zählt zu den wenigen Verpackungsunternehmen<br />

in Österreich, die durch FanFold-<br />

Verarbeitung maßgeschneiderte Verpackungen bereits ab<br />

einem Stück anbieten<br />

OMS Horizontalumreifung mit Winkelanleger<br />

Die Maschine hat folgende Features:<br />

Automatisches Anlegen von Kantenschutzwinkel,<br />

Verfahren der kompletten Maschine (optional), zwischen<br />

verschiedenen Verpackungsplätzen.<br />

Optimal geeignet zur Verpackung von<br />

Obst und Gemüse<br />

Stapel, die Stabilisierung der Paketkanten benötigen.<br />

empfindlichen Produkten, die ohne Schutz vom<br />

Umreifungsband beschädigt werden würden.<br />

josef.riegler@riegler-verpackungstechnik.com<br />

www.riegler-verpackungstechnik.com


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton Das Lager<br />

Verpackung<br />

mit Mehrwert<br />

Anuga FoodTec<br />

Foto: Bösmüller<br />

Gut verpackt schmeckt doppelt so gut:<br />

Die innovative Druckerei Bösmüller entwickelt<br />

und produziert originelle Verpackungen<br />

mit Mehrwert – lebensmittelkonform,<br />

funktional und recycelbar. Das<br />

beweist sie jetzt mit einer neuen Brötchenbox<br />

aus Karton.<br />

Sicherer Versand von edlen Tropfen<br />

Nachhaltig und auf die Kundenbedürfnisse<br />

ausgerichtet fertigt die<br />

„Brötchen Greisslerei“ exquisite<br />

Brötchenvariationen nach traditionellen<br />

beziehungsweise hauseigenen Rezepten<br />

und legt hierbei besonderes Augenmerk<br />

auf ausgewählte, heimische Lieferanten<br />

und österreichische Qualität. Da darf die<br />

Verpackung dem Produkt um nichts nachstehen.<br />

Für Bösmüller eine Herausforderung,<br />

die sie gerne annahmen. Und die<br />

Lösung kann sich sehen lassen, wie Walter<br />

Chadim, zuständiger Projektbetreuer<br />

bei Bösmüller betont: „Das Highlight der<br />

Brötchenbox aus Karton liegt nicht nur<br />

in ihrer Optik und ihrer Haptik, sondern<br />

auch in ihrer Funktionalität: Einfach den<br />

Deckel abtrennen, den unteren Teil des<br />

ColomPac®, die Marke für portooptimierte Versandverpackungen mit Selbstklebeverschluss und<br />

Aufreißfaden, produziert von Dinkauser Kartonagen, hat eigens für den sicheren Versand von Weinflaschen<br />

einen neuen Flaschenkarton entwickelt. Dank einteiliger Konstruktion ist der Versandkarton<br />

blitzschnell aufgerichtet und hat jeweils einen ColomPac® Selbstklebeverschluss und Aufreißfaden<br />

an Boden und Deckel. Somit werden Zeit und zusätzliche Verschlussmittel gespart und der<br />

Kunde kann den Karton bequem ohne Hilfsmittel öffnen.<br />

Doch die Flasche soll nicht nur einfach ein- und ausgepackt werden können, vor allem muss sie<br />

den Versand bruchfrei überstehen.<br />

Die stabile Konstruktion des ColomPac® Flaschenkartons besitzt eine integrierte Innenhalterung,<br />

passgenau für eine 0,75 Flasche mit maximal 300mm Flaschenhöhe und sichert so die Flasche<br />

während des Transports. Dies wurde auch von DHL getestet und zertifiziert. Damit bestätigt DHL,<br />

dass die Verpackung für den schadensfreien Transport von Weinflaschen (0,75l Typ Bordeaux) im<br />

nationalen DHL Netz Deutschland geeignet ist und übernimmt im Schadensfall die Beweislast.<br />

ColomPac® bietet ein System, bestehend<br />

aus einer Einer-Verpackung und<br />

einem Umkarton, der sowohl für den<br />

Versand von 3 als auch 6 Einer-Verpackungen<br />

geeignet ist und bietet damit<br />

eine ideale Lösung für den Weinversand<br />

an.<br />

Weitere Informationen unter<br />

www.colompac.com<br />

Foto: dinkhauser<br />

ColomPac® bietet DHL-zertifizierten<br />

Flaschenkarton für den schadensfreien<br />

Transport von einer bis hin zu sechs<br />

Weinflaschen<br />

Bösmüller verpackt die „Brötchen<br />

Greisslerei“ in einer orginellen<br />

Kartonverpackung mit Mehrwert<br />

Kartons auseinanderziehen und als elegantes<br />

Tablett verwenden.“ Michael Gastinger<br />

von „Brötchen Greisslerei“ überzeugte<br />

die Verpackung sofort: „Durch die<br />

Konzeption der Schachtel wird aus einem<br />

gewöhnlichen Brötchenkarton eine originelle<br />

Lösung, die für einen WOW-Effekt<br />

sorgt.“ Auch für die Zusammenarbeit hat<br />

Gastinger nur lobende Worte: „Ich schätze<br />

die innovativen und vor allem technisch<br />

sowie kostenmäßig umsetzbaren Verpackungslösungen<br />

von Bösmüller, welche<br />

auf meine individuellen Wünsche und Anforderungen<br />

ausgerichtet sind. Besonders<br />

hervorheben möchte ich die Flexibilität<br />

des Unternehmens, die ich bereits von<br />

vergangenen Projekten kenne. Die hohe<br />

fachliche Kompetenz von der Konzeption<br />

bis hin zur Produktion ist für mich mitunter<br />

Grund, warum ich mich auch bei diesem<br />

Projekt für Bösmüller, im Speziellen<br />

für meinen Betreuer Walter Chadim entschieden<br />

habe.“<br />

KURZPROFIL. Seit mehr als zwölf Jahren<br />

hat das Familienunternehmen Bösmüller<br />

mit Standorten in Wien und Stockerau<br />

Erfahrung in der Verpackungsproduktion,<br />

davon seit vier Jahren mit Schwerpunkt<br />

auf Design und Supply-Chain-Management.<br />

Gut begleitet in allen Prozessschritten fließen<br />

Kundenbedürfnisse und der Spirit von<br />

Unternehmen in ökologisch-nachhaltige<br />

Verpackungslösungen ein. Diese bieten nicht<br />

nur ausreichend Fläche für zündende Markenbotschaften,<br />

sondern sorgen für Aufmerksamkeit,<br />

Begeisterung und Erfolg.<br />

Weitere Ideen unter:<br />

www.boesmueller.at/ideen <br />

[pl]


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

Menschen // Gesichter // Karrieren<br />

Mit 1. Februar <strong>2015</strong> trat Thomas<br />

Wiklund sein Amt als<br />

neuer Chief Operating Officer<br />

(COO) Sales and Services bei<br />

der UniCarriers Europe GmbH<br />

an. Mit seiner Berufung treibt<br />

das Unternehmen den weiteren<br />

Ausbau seines europäischen<br />

Vertriebsnetzwerkes unter der<br />

Führung eines europäischen<br />

Topmanagements weiter voran.<br />

Seit Ende 2014 ist Heinz<br />

Rüegg Technischer Direktor<br />

von Tetra Pak D - A- CH. Er<br />

verantwortet damit alle Technischen<br />

Service-Aktivitäten<br />

der Marktgesellschaft. Rüegg<br />

arbeitet seit 1985 für Tetra<br />

Pak, einem weltweit führenden<br />

Anbieter von Verarbeitungs-<br />

und Verpackungssystemen<br />

für Lebensmittel.<br />

Am 2. Februar <strong>2015</strong> übernahm<br />

Mag. Ronald Pux die<br />

Funktion des Country Sales<br />

Managers bei TNT Innight Austria<br />

und folgt in dieser Position<br />

Christian Teply nach, der seit<br />

1. 8. 2014 als Country General<br />

Manager fungiert. TNT Innight<br />

Austria ist Marktführer im<br />

NachtExpress und mit 3 Niederlassungen,<br />

10 Depots und rund<br />

60 Mitarbeitern flächendeckend<br />

in ganz Österreich aufgestellt.<br />

Frischpack will weiter wachsen<br />

– national wie international.<br />

Aus diesem Grund<br />

hat der Käsedienstleister aus<br />

Süddeutschland in den letzten<br />

Monaten seinen Vertrieb neu<br />

strukturiert und in diesem<br />

Zuge die Position für einen<br />

Verkaufsleiter International<br />

geschaffen: Ab sofort ist Roland<br />

Hermann für die Kunden<br />

außerhalb des Kernmarktes<br />

Deutschlands verantwortlich.<br />

Veranstaltungen // Bildung // Termine<br />

Deutscher Verpackungskongress. Kongress.<br />

Zeit: Donnerstag, 19. März <strong>2015</strong>. Ort: Berlin /<br />

Deutschland. Weitere Informationen unter www.<br />

verpackungskongress.de<br />

Verpackungsmaterialien. Seminar. Zeit: Mittwoch,<br />

25. bis Freitag, 27. März <strong>2015</strong>. Ort:<br />

Schaffhausen / Schweiz. Weitere Informationen<br />

unter www.ipi.eu<br />

2<br />

. FORUM UNIQUE CODES <strong>2015</strong>. Forum. Zeit:<br />

Donnerstag, 19. März <strong>2015</strong>. Ort: Wien /<br />

Österreich. Weitere Informationen unter www.<br />

securikett.com<br />

BVL <strong>Log</strong>istik Dialog. Konferenz. Zeit: Donnerstag,<br />

16. bis Freitag 17. April <strong>2015</strong>. Ort: Wien-<br />

Vösendorf / Österreich. Weitere Informationen<br />

unter www.bvl.at


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

„Neue Generation automatische<br />

Kleinteilelager BMW Group“<br />

Dem Gesamtprojekt „Neue Generation automatische Kleinteilelager BMW Group“ zur<br />

Standardisierung der <strong>Log</strong>istik an allen Produktionsstandorten unterliegt auch der Standort<br />

Leipzig. Hier wie auch bei anderen Produktionsniederlassungen des bayerischen<br />

Automobilherstellers wurden zur Strategieumsetzung neue AKL von voestalpine implementiert.<br />

Das BMW-Werk Leipzig ist im Fokus<br />

der Aufmerksamkeit, nicht nur aus<br />

Interesse für neue Modelle wie den<br />

BMW i3, BMW i8, das BMW 2er Coupé<br />

und den BMW 2er Active Tourer, sondern<br />

auch von logistischer Seite. Denn Innovationen<br />

müssen realisierbar sein – auch bezogen<br />

auf die Organisation und technische<br />

Unterstützung ihrer Herstellung. Hierfür<br />

müssen bestehende Produktionsanlagen<br />

von Gisela Upmeyer, GMP München<br />

www.gmp-muenchen.de<br />

inklusive der vor- und nachgelagerten Prozesse<br />

angepasst und erweitert werden. Allein<br />

für die Produktion des BMW i3 wurden<br />

im Werk Leipzig rund 400 Millionen Euro<br />

in neue Strukturen und Anlagen investiert<br />

und 800 neue Arbeitsplätze geschaffen.<br />

ERFOLGREICHE STRATEGIEUMSET-<br />

ZUNG. Dass die neue Strategie die gesamte<br />

Produktionsstruktur effizienter machen und<br />

professionell durchgesetzt werden wird, dafür<br />

stehen diverse Auszeichnungen wie der<br />

Industriewettbewerb „Beste Fabrik 2013“<br />

oder auch der „Automotive Lean Award“,<br />

welche das BMW Werk Leipzig bereits erhalten<br />

hat.<br />

Erster prämiert Unternehmen aus der Industrie<br />

und dem Dienstleistungssektor, die<br />

Maßstäbe in ihren Branchen und für die<br />

europäische Wettbewerbsfähigkeit setzen.<br />

Der Preis ist renommiert: Er wird von den<br />

beiden Managementschulen INSEAD und<br />

WHU verliehen, Schirmherr ist der Bundesverband<br />

der Deutschen Industrie e.V.<br />

(BDI). Ausgezeichnet wurde BMW damit<br />

vor allem für das nachhaltige Geschäftsmodell<br />

und die konsequente Strategieumsetzung<br />

seiner innovativen Produkt- und<br />

Prozessentwicklungen.<br />

Der Automotive Lean Award, eine europaweite<br />

Studie, welche jährlich von der<br />

Unternehmensberatung Agamus Consult<br />

zusammen mit der Zeitschrift Automobil<br />

Produktion erstellt wird, attestiert dem<br />

BMW Werk Leipzig das aktuell beste und<br />

schlankeste Produktionssystem in der europäischen<br />

Automobilindustrie.<br />

BESONDERE MONTAGEFIGURATION.<br />

Die Montage hat im BMW Werk Leipzig<br />

eine besondere Form: Sie zeichnet sich<br />

durch eine patentierte und in der Branche<br />

bisher einzigartige Finger- oder Kammstruktur<br />

mit speziell konstruierten Gebäudeerweiterungen<br />

aus.<br />

PRODUKTIONSLOGISTIK: ERWEITE-<br />

RUNG DURCH NEUES AKL. Die <strong>Log</strong>istik<br />

steuert mit der täglichen Bereitstellung von<br />

rund 10.000 Kubikmetern Material den<br />

gesamten Produktionsprozess im Werk.<br />

Von zentraler Bedeutung ist dabei das<br />

montagenahe Versorgungszentrum mitten<br />

Als Generalunternehmer des Projektes<br />

hatte die Siemens AG den Auftrag für die<br />

Lieferung des Stahlregals an die österreichische<br />

voestalpine Krems Finaltechnik<br />

GmbH vergeben, ein auf den Bau von<br />

Hochregallagern spezialisiertes Tochterunternehmen<br />

des Linzer Stahlkonzerns<br />

voestalpine AG<br />

auf dem Werksgelände. Kundenspezifische<br />

Ausführungen werden hier vormontiert<br />

und dann in der benötigten Reihenfolge<br />

FACTBOX<br />

Realisierung des Stahlregals<br />

Auftragsvergabe: September 2012<br />

Baubeginn: Februar 2013<br />

Fertigstellung: Juni 2013<br />

Abnahme: Juni 2013<br />

Inbetriebnahme: Dezember 2013


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

über automatisierte Fördertechnik an das<br />

Montageband geliefert.<br />

Dieses Versorgungszentrum ist im Rahmen<br />

der Standardisierungsstrategie durch ein<br />

neues Automatisches Kleinteilelager erweitert<br />

worden, welches seit Ende letzten<br />

Jahres in Betrieb ist.<br />

Als Generalunternehmer dieses Projektes<br />

hatte die Siemens AG, neben der Gesamtplanung<br />

und der Installation der eigenen<br />

Automatisierungssysteme Simatic, den Auftrag<br />

für die Lieferung des Stahlregals – wie<br />

auch schon bei den Produktionswerken<br />

in Dingolfing und Regensburg – an die<br />

österreichische voestalpine Krems Finaltechnik<br />

GmbH vergeben, ein auf den Bau<br />

von Hochregallagern spezialisiertes Tochterunternehmen<br />

des Linzer Stahlkonzerns<br />

voestalpine AG.<br />

AKL-FACTS. Das Automatische Kleinteilelager<br />

hat eine Länge von 65,5 m, eine<br />

Breite von 25 m und eine Höhe von 21 m<br />

und besteht aus einem Lagerblock mit 41<br />

Ebenen und 8 Gassen.<br />

Gelagert werden in ihm Behälter oder<br />

Kartons mit den Maßen 800x600x300<br />

mm beziehungsweise 400x300x300 mm.<br />

Das AKL ist eingeschossig konzipiert mit<br />

Bühnen in den Vorzonen. Die WA-Bühne<br />

befindet sich mit integrierten Comm-Regalen<br />

im Nebengebäude.<br />

Der Baubeginn des Strahlregals erfolgte<br />

im Februar 2013. Fertigstellung war im<br />

Juni 2013. In Betrieb ging das Lager im<br />

Dezember 2013<br />

Als Besonderheit bei Konstruktion und<br />

Montage seitens voestalpine Krems Finaltechnik<br />

sind bei diesem Projekt die engen<br />

Stahlbautoleranzen hervorzuheben. [pl]<br />

Fotos: GMP<br />

Kooperation ausgeweitet<br />

Kardex Remstar wird künftig die Produkte von Intertex auch bei internationalen<br />

Projekten in sein Lösungsspektrum für automatisierte<br />

Lager- und Bereitstellungslösungen aufnehmen. Damit offeriert der<br />

Schweizer Intralogistikanbieter ein Produktportfolio, das ein einzigartig<br />

breites Lastklassenspektrum abdeckt.<br />

Kardex Remstar entwickelt, produziert und unterhält dynamische<br />

Lager- und Bereitstellungssysteme, die nach dem „Ware zur Person“-<br />

Prinzip funktionieren. Die Lagerlösungen sind ideal für Kleinteile und<br />

Leichtgut für eine platzsparende Einlagerung und einen schnellen<br />

Warenzugriff. Die Firma Intertex mit Sitz in Eislingen (Baden-Württemberg)<br />

fängt dort an, wo Kardex aufhört: bei Gütern mit extremen Maßen<br />

und hohen Gewichten, beispielsweise bis zu 5.000 kg Trägerzuladung<br />

beim Lagerlift TowerMat.<br />

31. BVL <strong>Log</strong>istik Dialog<br />

Am 16. und 17. April<br />

wird die Event-Pyramide<br />

in Wien-Vösendorf<br />

wieder zum Treffpunkt<br />

für die <strong>Log</strong>istikwirtschaft.<br />

Zahlreiche Experten<br />

aus Industrie,<br />

Handel und Dienstleistung,<br />

Wissenschaft<br />

und Politik werden<br />

zum Kongress-Motto<br />

„Mensch. Wandel. Horizonte. – Mit <strong>Log</strong>istik auf die Überholspur.“ über<br />

neue Arbeitswelten, digitale Kommunikation und Vernetzung, Konsumwandel<br />

sowie Reindustrialisierung sprechen und diskutieren.<br />

In einer Spezialsequenz rückt das Thema Energiesicherheit in den Fokus.<br />

Die begleitende Fachausstellung, die Verleihung des 4. Nachhaltigkeitspreises<br />

<strong>Log</strong>istik <strong>2015</strong> und die Networknight mit „Magic Moments“ sind<br />

weitere Kongresshöhepunkte.<br />

Mit dem Kongressauftakt am 16. April zum internationalen Tag der <strong>Log</strong>istik<br />

unterstreicht die BVL Österreich die Bedeutung des Sektors für<br />

sämtliche Wirtschaftsbereiche. Initiator des Tages der <strong>Log</strong>istik ist in erster<br />

Linie die BVL Deutschland. Eine Rekordteilnehmerzahl konnte 2014<br />

verzeichnet werden: 37.500 Besucher in 18 Ländern nutzten die Gelegenheit,<br />

um die vielfältigen logistischen Aufgabenstellungen von Handel,<br />

Industrie und Dienstleistung hautnah zu erleben. Der 31. <strong>Log</strong>istik Dialog<br />

in Verbindung mit dem Aktionstag wird die Wahrnehmung der <strong>Log</strong>istik<br />

als Wirtschafts- und Jobmotor wie auch als Innovationstreiber in der Öffentlichkeit<br />

zusätzlich betonen.


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Vollautomatische Palettierung<br />

auf kleinstem Raum<br />

Mit AMCAP (Automated Mixed Case Palletising) bietet Dematic ein Hochleistungs-System<br />

für die sequenzierte vollautomatische Palettierung von unterschiedlichen Waren<br />

und Verpackungseinheiten auf Paletten oder Rollbehältern. Das skalierbare Design ermöglicht<br />

dabei flexible Durchsatzraten von mehreren tausend Gebinden pro Stunde im<br />

Mehrschichtbetrieb.<br />

Das <strong>Pack</strong>en von Mischpaletten in<br />

Distributionszentren ist heute<br />

häufig immer noch reine Handarbeit.<br />

Außerdem erfordert es erfahrenes<br />

Lagerpersonal und wird oft an nicht-ergonomischen<br />

Arbeitsplätzen durchgeführt.<br />

Die vollautomatische Lösung AMCAP<br />

von Dematic umfasst im Wesentlichen<br />

die Prozess-Schritte Lagen-Depalettierung<br />

und Vereinzelung auf Förderern, Lagerung<br />

und Sequenzierung im Multishuttle-Modul<br />

sowie die Mischgebinde-Palettierung<br />

auf Palette oder Rollbehälter. Für das gesamte<br />

Handling und den Transport der<br />

unterschiedlichen Gebinde werden keine<br />

zusätzlichen Tablare benötigt. Das spart<br />

nicht nur Platz im Lager, sondern auch<br />

Kosten und Zeit für die Tablare und das<br />

Leerguthandling. So zeichnet sich das äußerst<br />

kompakte System durch eine herausragende<br />

Flächennutzung aus und ist somit<br />

auch in bestehende Distributionszentren<br />

integrierbar.<br />

Bei der Depalettierung der artikelreinen<br />

Paletten wird jede Lage auf einer speziellen<br />

Fördertechnik vereinzelt und dann direkt<br />

im Dematic Multishuttle 2 Flex eingelagert.<br />

Das Multishuttle 2 ist die neuste Generation<br />

der Shuttle-Technologie mit optimiertem<br />

Design und Technik, halbiertem Gewicht,<br />

doppelter Geschwindigkeit, höherer Nutzlast<br />

und mehrfachtiefer Lagerfähigkeit.<br />

Die Flex-Variante ist mit einem flexiblen<br />

Lastaufnahmemittel ausgestattet und kann<br />

Waren in verschiedenen Verpackungs- beziehungsweise<br />

Gebindeformen – von eingeschweißten<br />

Artikeln, Dosen, Gläser-Trays,<br />

offenen oder geschlossenen Kartons bis hin<br />

zu unterschiedlichen Getränkeeinheiten –<br />

mehrfachtief einlagern.<br />

Sobald das System einen Palettierauftrag erhalten<br />

hat, erzeugt die Dematic iQ <strong>Pack</strong>Builder<br />

Software auf Basis der Gebinde-Eigenschaften<br />

und den Bestellvorgaben eine volumenoptimierte<br />

Palettiersequenz für die stabile und<br />

platzsparende Anordnung der Artikel auf<br />

Palette oder Rollbehälter. Anschließend werden<br />

die Artikel in bestimmter Sequenz vom<br />

Multishuttle 2 direkt zur RapidPall-Zelle, dem<br />

Herzstück des Dematic AMCAP Subsystems,<br />

befördert. Dort werden die Verpackungseinheiten<br />

präzise und zuverlässig auf die Palette<br />

oder den Rollbehälter geschoben. Mögliche<br />

Fehler lassen sich mit Hilfe eines integrierten<br />

Systems zur Palettenüberwachung schnell<br />

analysieren und zügig beheben. Im Falle von<br />

Betriebsstörungen ermöglicht das Zellendesign<br />

auch eine manuelle Nachbearbeitung.<br />

Sobald alle Verpackungseinheiten gestapelt<br />

sind, wird die Palette abgesenkt und automatisch<br />

mit Folie umwickelt. Durch den Einsatz<br />

eines integrierten Ringwicklers werden<br />

Transportunfälle im Vergleich zu Systemen<br />

mit externen Stretchwicklern vermieden.<br />

Um keine Zeit während des Palettentauschs<br />

zu verlieren, wird die Palettierung auf der<br />

eingebauten Slider Plate fortgesetzt. Sobald<br />

eine neue Palette zur Verfügung steht, wird<br />

diese Platte weggezogen und die Artikellage<br />

auf die Palette übergeben.<br />

AMCAP ist ein Hochleistungs-System für<br />

die sequenzierte vollautomatische Palettierung<br />

von unterschiedlichen Waren und<br />

Verpackungseinheiten auf Paletten oder<br />

Rollbehältern<br />

Das Ergebnis ist eine transportfertige Versandpalette,<br />

die im Vergleich zu manuell<br />

gestapelten Mischpaletten eine höhere <strong>Pack</strong>dichte<br />

aufweist und somit zu einer besseren<br />

Ausnutzung des Lkw-Raums und damit zur<br />

Reduzierung der Transportkosten beiträgt.<br />

„Das Dematic AMCAP System ist für den<br />

Groß- und Einzelhandel konzipiert mit ihrem<br />

Trockensortiment aber auch Tiefkühl- und<br />

Frischewaren, berücksichtigt aber auch die<br />

Anforderungen im E-Commerce/Versandhandel<br />

und Industrie – überall wo Mischpaletten<br />

gepackt werden müssen“, erläutert<br />

Markus Liebhaber, Global Product Manager<br />

bei der Dematic GmbH in Offenbach, und<br />

betont: „Dabei bietet es höchste Verfügbarkeit<br />

und erreicht im Mehrschichtbetrieb<br />

einen schnellen Return-on-Invest.“ [pl]<br />

Foto: Dematic


Virtuelle<br />

Inbetriebnahme<br />

Damit am Tag der Inbetriebnahme von neuer <strong>Log</strong>istiksoftware<br />

oder bei Updates auch alles klappt, hat Knapp mit KiSoft<br />

Sandbox ein selbst entwickeltes Emulationstool für umfangreiche<br />

Tests und virtuelle Inbetriebnahmen entwickelt. Damit<br />

reduziert Knapp Inbetriebnahmezeiten für den Kunden<br />

vor Ort durch vorgezogene Integrationstests und ermöglicht<br />

Systemtests und Massentests zur Systemanalyse parallel zum<br />

Echtbetrieb.<br />

KiSoft Sandbox bildet das Lager virtuell ab, exakt nach<br />

dem realen Vorbild. Berücksichtigt werden dabei alle<br />

intralogistischen Komponenten sowie Prozesse, ob manuell<br />

oder automatisch. „Mit Emulationen stellen wir sicher,<br />

dass unsere <strong>Log</strong>istiksysteme die erwarteten Leistungen erbringen.<br />

Die Tests führen wir vor dem Aufbau der Anlage im Haus<br />

durch. Auch Kunden wie John Lewis oder Clarks testen neue<br />

Abläufe im Materiafluss virtuell mit Hilfe von KiSoft Sandbox<br />

und nutzen die sichere Testumgebung für Mitarbeiterschulungen“,<br />

erklärt Robert Lackner, Produktmanager bei Knapp<br />

Systemintegration.<br />

Foto: Knapp<br />

KiSoft Sandbox bildet das Lager, exakt<br />

nach dem realen Vorbild, virtuell ab<br />

SICHERE TESTUMGEBUNG. Mit KiSoft Sandbox können<br />

verschiedene Tests durchgeführt werden: Eine Emulation kann<br />

für einen kompletten Abnahmetest der Steuerungssoftware im<br />

Haus verwendet werden. Parallel zum Echtsystem werden Änderungen<br />

in der Software oder der Konfiguration vorab getestet,<br />

ohne den Realbetrieb zu belasten. Ressourcenschonend sind<br />

vor allem auch die virtuellen Massentests, ohne Einsatz von<br />

Fördergut oder Personal. Die Tests zeigen gezielt Engpässe auf<br />

und geben Auskunft über die Auslastung und den Durchsatz.<br />

Zur Anwendung kommt KiSoft Sandbox auch bei Schulungen.<br />

Mitarbeiter werden auf sicherem Weg fit im Umgang mit der<br />

Software und sind schneller produktiv.<br />

[pl]


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton<br />

Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Foto: Koelnmesse<br />

Auf der Anuga FoodTec wird auch <strong>2015</strong> die<br />

Robotik-<strong>Pack</strong>-Line zu sehen sein<br />

Anuga FoodTec <strong>2015</strong> steht<br />

unter einem guten Stern<br />

Zur siebten Anuga FoodTec, Internationale Zuliefermesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie,<br />

vom 24. bis 27. März <strong>2015</strong> in Köln, zeichnet sich ein hervorragendes<br />

Anmeldeergebnis ab. Neben zahlreichen Marktführern aus dem In- und Ausland werden<br />

sich erneut auch viele kleinere und mittlere Unternehmen auf der Anuga FoodTec präsentieren.<br />

Das ausgezeichnete Anmeldeergebnis<br />

zur kommenden Messe ist in<br />

allen Segmenten zu verzeichnen.<br />

Zu den bekannten Namen auf der Anuga<br />

FoodTec <strong>2015</strong> zählen u. a. Air Liquide, Alfa<br />

Laval, Alpma, Ashworth, Bilfinger, Bischoff<br />

+ Klein, Bizerba, Bosch <strong>Pack</strong>aging, Bühler,<br />

Carl Zeiss, CFT, CSF, Ecolab, Ecolean, Döhler,<br />

DS Smith, Exxon Mobil, Fanuc, Festo,<br />

Fomaco, Gardner Denver, GEA, Gerhardt<br />

Schubert, Grundfos, Albert Handtmann,<br />

Heinen, IMA, Intralox, Ishida, JBT FoodTec,<br />

Jokey-Plastik, Kaswasaki Robotics, Kaeser,<br />

KHS, Krones, KSB, Linde, Maja, Marcel,<br />

Mettler Toledo, Mitsubishi, Multivac, Polyclip,<br />

Pöppelmann, Probat, ProXES, Rockwell,<br />

SACMI, Siemens, SKF, Sleever, SMI,<br />

SPX, Stork Food, Taghleef, Thermo Fischer,<br />

Tipper Tie, Treif, Trepko, Ulma, Vemag, Veripack,<br />

Voith, Weber Maschinenbau, Yaskawa<br />

und Zeppelin. Das Ausstellerverzeichnis<br />

der <strong>2015</strong>er Messe ist online einzusehen; es<br />

wird täglich aktualisiert.<br />

Erwartet werden annähernd 1.500 Anbieter<br />

aus über 40 Ländern und rund 43.000<br />

Fachbesucher aus etwa 130 Ländern. Erneut<br />

wird die Anuga FoodTec die Hallen 4 bis 10<br />

des Kölner Messegeländes und damit eine<br />

Bruttoausstellungsfläche von 121.000 m²<br />

belegen.<br />

SCHWERPUNKTE. Unter dem Motto „One<br />

for all – all in one“ bildet die Anuga FoodTec<br />

die gesamte Herstellungskette ab, unterteilt in<br />

Food Processing, Food <strong>Pack</strong>aging, Food Safety<br />

und Services & Solutions. Einzelne Schwerpunkte<br />

wie z. B. das Thema die Zulieferer<br />

für die Fleischindustrie verbuchen ein beachtliches<br />

Wachstum. Als übergreifendes Thema<br />

verbindet der Begriff „Ressourceneffizienz“<br />

die einzelnen Ausstellungsschwerpunkte und<br />

ordnet sie einem der wichtigsten Anliegen<br />

der Lebensmittelindustrie zu: Der schonende,<br />

bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen<br />

gehört heute zu einer der Grundaufgaben<br />

in der Produktion von Nahrungsmitteln und<br />

Getränken.<br />

RAHMENPROGRAMM. Unter anderem<br />

wird am ersten Messetag zu diesem Thema<br />

eine halbtägige Konferenz stattfinden.<br />

Hierzu konnte u.a. der Past-President of the<br />

International Academy of Food Science and<br />

Technology (IAFoST), Prof. Dr. Walter E.L.<br />

Spiess, Ettlingen, Deutschland gewonnen<br />

werden, der über das Thema „Virtual water<br />

and water footprint of food production<br />

and processing“ sprechen wird. In weiteren<br />

Vorträgen werden Frau Stefanie Hardtmann<br />

von der Bühler AG, Uzwil, Schweiz, über<br />

das Thema „EcothermatikTM - Pasta drying<br />

with energy efficiency and best pasta quality“<br />

und Dr. Christoph Glasner von Fraunhofer<br />

UMSICHT, Oberhausen, Deutschland, zu<br />

dem Thema „SUSMILK: Re-design of the<br />

dairy industry for sustainable milk processing“<br />

sprechen.<br />

Erneut wird auch die Robotik-<strong>Pack</strong>-Line realisiert.<br />

Thema <strong>2015</strong> ist eine Industrie 4.0-Linie<br />

als Life-Demonstration mit einem Dutzend<br />

Verarbeitungs- und Verpackungsstationen.<br />

Ein Veggie-<strong>Pack</strong> mit verschiedenen Rohkostprodukten<br />

wird komplett zusammengestellt,<br />

kontrolliert, verpackt, etikettiert und zu größeren<br />

Gebinden zusammengetragen.<br />

Zum zweiten Mal werden mehrere internationale<br />

Teams von Designstudierenden in<br />

der offenen „Denkwerkstatt“ an neuen Produkten,<br />

Verpackungen und Displays arbeiten.<br />

Unter der Leitung von Prof. Jenz Großhans<br />

von der Köln International School of Design<br />

der Fachhochschule Köln wird jeden Tag ein<br />

neues, aktuelles Thema in Angriff genommen,<br />

den Tag über in Form eines Workshops<br />

bearbeitet und bis zum Nachmittag in höchst<br />

anschaulicher Weise präsentiert.<br />

AWARD. Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft)<br />

verleiht erneut den<br />

International FoodTec Award. Mit dem renommierten<br />

Preis werden in diesem Jahr 18<br />

Innovationsprojekte aus der internationalen<br />

Lebensmittel- und Zulieferindustrie ausgezeichnet.<br />

<br />

[pl]<br />

INFOBOX<br />

Anuga FoodTec <strong>2015</strong><br />

Termin: 24. bis 27. März <strong>2015</strong><br />

Ort: Messe Köln, Hallen 4 bis 10<br />

Zeiten: tägl. 9 bis 18 Uhr<br />

Turnus: alle 3 Jahre<br />

Veranst.: Kölnmesse GmbH<br />

Internet: www.anugafoodtec.de


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong><br />

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Aktuell Pharma Wellpappe/Karton<br />

Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Ideal geeignet für große Produkte<br />

wie Braten oder ganze Hühnchen<br />

– SEALPAC TraySkin ® -XPlus<br />

Foto: Sealpac<br />

Innovatives<br />

Vakuum-Verfahren<br />

in vielen Varianten<br />

Sicher und appetitlich unter Vakuum verpackt, deutlich verlängerte Haltbarkeit, noch<br />

attraktivere Präsentationsmöglichkeiten – mit diesen Vorteilen punktet das innovative<br />

TraySkin ® -System, bei dem das Produkt mit einer hochtransparenten Barrierefolie direkt<br />

in die Verpackungsschale geskinnt wird. Der Oldenburger Verpackungsspezialist Sealpac<br />

GmbH, Anbieter moderner Traysealer und Thermoform-Anlagen, präsentiert auf der<br />

Anuga FoodTec <strong>2015</strong> in Köln seine neu entwickelte Lösung, mit der sich auch voluminösere<br />

Produkte sicher unter Einsatz von TraySkin ® verpacken lassen.<br />

Das von Sealpac entwickelte<br />

TraySkin ® -Verfahren bietet Anwendern<br />

zahlreiche Vorteile: Das Produkt<br />

wird mit einer eng anliegenden Folie,<br />

die sich den Konturen wie eine zweite<br />

Haut anpasst, im Vakuum-Verfahren in die<br />

Verpackungsschale geskinnt. Die perfekt<br />

auf den Inhalt abgestimmten Folien leisten<br />

über die gesamte Haltbarkeitsdauer eine<br />

zuverlässige Barrierewirkung. Das Ergebnis:<br />

mehr Frische, verlängerte Haltbarkeit<br />

und oft verbesserte Produkteigenschaften.<br />

Die Produkte bewahren Qualität,<br />

Konsistenz und appetitliche Färbung und<br />

überzeugen durch besten Geschmack.<br />

Optional lassen sich unterschiedliche Öffnungshilfen<br />

wie Peellaschen oder der von<br />

Sealpac entwickelte EasyPeelPoint einsetzen,<br />

das ein signifikant leichteres Öffnen<br />

der Verpackung, als bisherige Systeme gewährleistet.<br />

Die sichere Fixierung des Produktes<br />

in der Verpackung verhindert ein<br />

Verrutschen und reduziert das Aussaften.<br />

Damit eignet sich TraySkin ® ausgezeichnet<br />

für die vertikale und hängende Präsentation<br />

am PoS und rückt die attraktive<br />

SEALPAC<br />

Halle Stand<br />

8.1 B060/C061<br />

Verpackung in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.<br />

Ganz gleich ob Fleisch oder Geflügel,<br />

Fisch oder Meeresfrüchte, Convenience<br />

Produkte oder ganze Menüs aus verschiedenen<br />

Komponenten – TraySkin ® lässt sich,<br />

unter Beachtung gewisser physikalischer<br />

Voraussetzungen, für die gesamte Bandbreite<br />

frischer und tiefgekühlter Lebensmittel<br />

einsetzen.<br />

BESONDERS HOCH, BESONDERS BREIT.<br />

TraySkin ® -XPlus ist jetzt für besonders voluminöse<br />

Produkte geeignet: So können auch<br />

größere Fleischstücke oder ganze Bratenstücke<br />

selbst bei deutlichem Produktüberstand<br />

zuverlässig in eine Verpackungsschale<br />

geskinnt werden. Vorgeformte Trays geben<br />

dem Produkt Sicherheit und Stabilität und<br />

erlauben einen Produktüberstand von bis<br />

zu 90 mm. Dabei beweist TraySkin ® -XPlus<br />

mehr Nachhaltigkeit, denn das Verfahren<br />

ermöglicht den Einsatz flacherer Schalen<br />

für hohe Produkte und sorgt damit für einen<br />

sparsameren Materialeinsatz. Die eng<br />

anliegende, transparente Skinfolie gibt den<br />

Blick auf das Produkt vollständig frei. Fühlbare<br />

Produktkonturen bestätigen positiv<br />

den optischen Eindruck. Auch höhere oder<br />

breitere TraySkin ® -XPlus-Verpackungen sind<br />

ausgezeichnet maschinengängig und lassen<br />

sich problemlos etikettieren oder mit einer<br />

Banderole versehen.<br />

Gut geschützt, dennoch ausgezeichnet<br />

sichtbar und fühlbar – so wird das Produkt<br />

zur optischen und haptischen Attraktion<br />

im Kühlregal.<br />

VIELE INNOVATIVE VARIANTEN.<br />

TraySkin ® -XPlus Verpackungen sind in unterschiedlichsten<br />

Formaten – von Standardbis<br />

Sondergröße – verfügbar. Viele verschiedene<br />

Materialien können dafür eingesetzt<br />

werden, z.B. PP, CPET oder Aluminium.<br />

Zudem ist TraySkin ® -XPlus je nach Anforderung<br />

in vielen Varianten erhältlich: Die<br />

Zweikammer-Reifeverpackung TenderPac<br />

für rotes Fleisch trennt das Produkt von dem<br />

bei der Reifung abgegebenen Fleischsaft,<br />

der in einer Extrakammer aufgenommen<br />

wird. Damit werden Produktoptik, Haltbarkeit<br />

und Geschmack positiv beeinflusst.<br />

Als Steam-Ausführung mit speziellen, in die<br />

Folie eingearbeiteten Ventilen eignet sich die<br />

Vakuum-Verpackung zum besonders schonenden<br />

Dampfgaren. Das Erhitzen der Produkte<br />

unter erhöhtem, aber kontrolliertem<br />

Druck ermöglicht kurze sanfte Garzeiten.<br />

SEALPAC A-SERIE. Alle TraySkin ® -<br />

Varianten lassen sich auf Sealpac Traysealern<br />

der A-Serie produzieren. Die effizienten, leistungsfähigen<br />

und hochmodernen Anlagen,<br />

die nahezu alle Aufgaben, Abmessungen<br />

und Formate realisieren, verfügen über<br />

ein innovatives Werkzeug-Schnellwechselsystem,<br />

das die Umrüstung auf andere<br />

Anwendungen oder Formate in kürzester<br />

Zeit ermöglicht – für maximale Flexibilität<br />

von TraySkin ® bis MAP Verpackungen.[pl]


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

Excellence in<br />

Plastic <strong>Pack</strong>aging<br />

Die hochwertigen Produkte des österreichischen Unternehmens<br />

Joma sind weltweit gefragt. Erstmals zeigt Joma sein Sortiment in<br />

diesem Jahr auf der AnugaFoodTec. Die Besucher können sich von<br />

der Innovationskraft und den aktuellen Entwicklungen der Erfolgsprodukte<br />

Securibox, Gewürzmühle und DuoFlapperCap auf der<br />

Messe in Köln überzeugen.<br />

Seit seiner Gründung 1947 hat sich<br />

Joma konsequent zum beeindruckenden<br />

Innovator in einem anspruchsvollen<br />

Markt entwickelt. Das<br />

Herstellen von Primärverpackungen für<br />

Lebensmittel, chemisch-technische oder<br />

pharmazeutische Produkte erfordert sehr<br />

viel Know-how und Verantwortung. Mit<br />

der Securibox hat Joma schon lange ein<br />

umfangreiches Verpackungssystem für<br />

Pharmazie und Chemo-Technik etabliert.<br />

Der Name Securibox ist Programm: Die<br />

Securibox garantiert umfassenden Schutz<br />

auf höchstem Niveau. Das breite Anwendungsspektrum<br />

der Securibox-Range von<br />

Abfüll- und Verschließsysteme<br />

17ml bis 1,8l lässt sich mit zahlreichen<br />

Erweiterungen auf die individuellen Bedürfnisse<br />

des Kunden abstimmen, und<br />

deshalb erfreut sich die Securibox auch<br />

in der Lebensmittelbranche immer größerer<br />

Beliebtheit.<br />

Die besonderen Qualitätsansprüche, die<br />

aus der Pharmabranche für Joma selbstverständlich<br />

sind, haben sich auch als großer<br />

Pluspunkt für die Lebensmittelindustrie<br />

Die Watson-Marlow Austria GmbH hat ihr Produktsortiment ausgebaut. Seit Kurzem bietet die im<br />

Oktober 2013 gegründete Niederlassung der Watson-Marlow Pumps Group exklusiv direkte Beratung<br />

und Verkauf für das gesamte Sortiment des Geschäftsbereiches Flexicon Liquid Filling Systems<br />

in Österreich an. Die Abfüll- und Verschließmaschinen von Flexicon kommen vor allem in der<br />

Pharma-, Biotech- sowie der Diagnostikindustrie zum Einsatz, wo hochpräzises Abfüllen verlangt<br />

wird.<br />

Das Angebot von Flexicon reicht von Tischgeräten zum manuellen Abfüllen über halbautomatische<br />

Systeme bis hin zu vollautomatischen Abfüll- und Verschließmaschinen. Die Systeme eignen sich<br />

für die Fertigung kleiner bis mittlerer Losgrößen und bieten höchste Präzision, Effizienz und Flexibilität.<br />

Vollautomatische Systeme werden kundenspezifisch gefertigt und können je nach Bedarf<br />

für die Abfüllung von Vials, Flaschen, Reagenzgläsern oder Mikroröhrchen eingesetzt werden.<br />

Uwe Gromen, Sales Manager der Watson-Marlow Austria GmbH: „Wir freuen uns, schon kurz nach<br />

unserem erfolgreichen Marktstart in Österreich auch die innovativen, marktführenden Systeme<br />

von Flexicon in unser Portfolio aufnehmen<br />

zu können. Insbesondere unseren Kunden<br />

in Pharmazie, Biotechnologie und Diagnostik<br />

bieten wir damit ein nochmals erweitertes<br />

Produktangebot.“<br />

Watson Marlow auf der Anuga FoodTec:<br />

Halle 5.1, D070<br />

erwiesen. Hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards,<br />

Sorgfalt sowie die Kundennähe<br />

von Joma werden branchenübergreifend<br />

sehr geschätzt. Joma ist Impulsgeber für<br />

innovative Lebensmittelverpackungen mit<br />

Mehrwert. Dies zeigt sich besonders an<br />

der Gewürzmühle, die das Unternehmen<br />

bereits in den 1990er Jahren am Markt<br />

eingeführt hat und die durch konsequente<br />

Entwicklungsarbeit zu einer Produktfamilie<br />

ausgebaut wurde, die keine Wünsche<br />

offen lässt. Brandneu im Sortiment ist der<br />

Streuverschluss DuoFlapperCap. Joma<br />

zeigt eindrucksvoll, wie dem klassischen<br />

Streuverschluss durch die intelligente Zusammenführung<br />

von Konsumenten- und<br />

Verarbeitungsanforderungen, gepaart<br />

mit einem hohen Designanspruch, neue<br />

Facetten abzugewinnen sind. Der Duo-<br />

FlapperCap ist dank seines integrierten<br />

Originalitätsschutzes wirtschaftlicher in<br />

der Verarbeitung und bietet gleichzeitig<br />

höchsten Aromaschutz. Für den Konsumenten<br />

sind die Erstöffnungsgarantie, die<br />

praktische Einhandbedienung und die<br />

variablen Streuöffnungen überzeugende<br />

Argumente. <br />

[pl]<br />

Foto: Joma<br />

Foto: Watson Marlow<br />

Die FMB210 von Flexicon ist eine kompakte,<br />

vollautomatisch arbeitende aseptische<br />

Abfüll- und Verschließmaschine. Sie<br />

eignet sich für eine Vielzahl von Behältern<br />

und Verschlüssen<br />

Joma<br />

Halle Stand<br />

8.1 C037


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton<br />

Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Lebensmittelkonform kennzeichnen<br />

mit den richtigen Zutaten<br />

Bluhm Systeme präsentiert auf der Anuga Foodtec in Köln Beschriftungs- und Etikettierlösungen.<br />

Die Systeme erfüllen sowohl die gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen<br />

– ISEGA, FDA, EG 178/20<strong>02</strong>, LMIV sind nur einige – als auch die, welche sich<br />

unmittelbar aus dem jeweiligen Produkt, der Verpackung und dem Produktionsumfeld<br />

ergeben.<br />

HAFTET GUT, AUCH WENN‘S GLATT<br />

IST. Der Tintenstrahldrucker Linx 5900<br />

mit abgerundetem, leicht zu reinigenden<br />

Edelstahlgehäuse mit Spritzwasserschutz<br />

IP 55 ist ideal geeignet für die Mindesthaltbarkeits-<br />

und Loskennzeichnung in<br />

der Nahrungsmittelindustrie. Dank Wartungsintervallen<br />

von bis zu 6.000 Stunden<br />

und vollautomatischer Druckkopfreinigung<br />

ist das System lange verfügbar. Bis zu drei<br />

Zeilen druckt Linx 5900. Damit die Kennzeichnung<br />

auch auf glatten oder feuchten<br />

Oberflächen hält, gibt es eine spezielle<br />

Nass-Glas-Tinte. Sie hat eine kurze Trocknungszeit<br />

und hält optimal auf Kunststoff,<br />

Glas oder Folien sowie auf Oberflächen mit<br />

Kondenswasserbildung. Neu ist die schwarze<br />

PE-Tinte 1130, welche besonders gut<br />

auf PE-Verpackungsmaterialien haftet. Sie<br />

entspricht der Swiss Ordinance 817.<strong>02</strong>3.21,<br />

indem sie für die äußere Bedruckung von<br />

Lebensmittel-Verpackungsanwendungen<br />

zugelassen ist.<br />

Bluhm Systeme<br />

Halle Stand<br />

8.1 D 060/080<br />

Eine spezielle Nass-<br />

Glas-Tinte für die<br />

Linx-Tintenstrahldrucker<br />

ermöglicht das Bedrucken<br />

von glatten oder feuchten<br />

Oberflächen<br />

WENN DIE WELLENLÄNGE STIMMT ...<br />

Der neue CO 2<br />

-Laser e-SolarMark 30 10,2<br />

setzt dort an, wo herkömmliche 30-Watt<br />

Laser an ihre Grenzen stoßen: Aluminiumbasierte<br />

farbige Verpackungsfolien, wie<br />

sie im Süßwarenbereich vorkommen, oder<br />

auch PE-Folien und PE-Etiketten beschriftet<br />

dieser Laser schonend und gestochen scharf<br />

mit einer an diese Materialien angepassten<br />

Wellenlänge von 10,2 µm.<br />

Zum Beschriften von Faltschachteln oder<br />

Schraubdeckeln bei Konserven ist der normale<br />

CO 2<br />

-Laser 30 Watt ausreichend. Er<br />

erzielt hier gute, kontrastreiche Ergebnisse.<br />

Die LSI Germany GmbH, ehemals Unilever<br />

Schafft, kennzeichnet im Werk Asbach<br />

mit vier e-SolarMark 30 Watt Laser einen<br />

gesamten Maschinentakt der bekannten<br />

Mini-Salami Bifi.<br />

Für einfache Beschriftungsaufgaben auf<br />

den gängigsten Verpackungsmaterialien –<br />

Karton, Papier- und Thermopapieretiketten<br />

sowie Kunststoff – gibt es neu den extrem<br />

kompakten und leichten Einstiegslaser<br />

eMark Eco.<br />

STATT ETIKETTEN. Die Markoprint Tintenstrahldrucker<br />

bedrucken poröse Oberflächen<br />

von Kartons und Trays in sehr<br />

guter Qualität. Mit den Drucktechnologien<br />

HP und Funai sind auch hochauflösende<br />

Kleinschrift-Drucke bis 600 dpi möglich.<br />

Besonders platzsparend ist der Markoprint<br />

X1JET HP Stitch Diese Lösung ist interessant<br />

bei schmalem Einbauraum oder wenn<br />

mehrere Systeme dicht nebeneinander montiert<br />

werden. Letzteres kann zum Beispiel<br />

der Fall sein, wenn in einer mehrbahnigen<br />

Tiefziehverpackungsanlage mehrere 12,5<br />

mm hohe Druckbilder gleichzeitig erzeugt<br />

werden müssen. X1JET HP Stitch ist mit<br />

seinem hochwertig gefrästen und eloxierten<br />

Aluminiumgehäuse für Druckaufgaben in<br />

der Lebensmittelindustrie geeignet.<br />

Für größere Drucke mit Schrifthöhen bis 800<br />

mm gibt es zudem Markoprint-Drucker mit<br />

Trident-Drucktechnologie. In vielen Fällen<br />

kann auf diese Weise ein Etikett ersetzt<br />

werden.<br />

ANSPRECHEND UND INFORMATIV.<br />

Bereits vorgedruckte Etiketten bringt der<br />

Etikettenspender Alpha Compact plus auf.<br />

Dank Servoantrieb schnell und präzise. Sollen<br />

vor dem Applizieren des Etiketts noch zusätzliche<br />

variable Informationen in Echtzeit<br />

aufgedruckt werden? Mit den vollautomatischen<br />

Etikettendruckspendern von Bluhm<br />

Systeme kein Problem. Auch gibt es Etikettieranlagen<br />

für die Seiten- oder Rundumetikettierung<br />

von Bechern, Flaschen oder<br />

Eimern. Passend zu den Etikettiersystemen<br />

bietet Bluhm aus der hauseigenen Produktion<br />

Etiketten an: vom Blankoetikett über<br />

mehrfarbige Markenetiketten bis hin zu<br />

Siegeletiketten.<br />

[pl]<br />

Foto: Bluhm Systeme


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

Etiketten für<br />

garantierte Frische<br />

Eine innovative Lösung für die Verschlussetikettierung von frischen Lebensmitteln präsentiert<br />

Herma auf der Anuga FoodTec in Köln. Die Etikettieranlage HERMA 552 versiegelt<br />

Boden und Seiten von Lebensmittelverpackungen wie z. B. Salat- oder Sandwich-Boxen<br />

mit einem umlaufenden Etikett und versieht sie dadurch mit einer Frischegarantie.<br />

Foto: Herma<br />

Alles in einem<br />

Im Zentrum des Messeauftritts von ILLIG auf<br />

der Anuga FoodTec steht die wirtschaftliche<br />

Herstellung thermogeformter und im gleichen<br />

Arbeitsgang für die hochwertige Produktanmutung<br />

brillant dekorierter Lebensmittelverpackungen.<br />

Für diese markenwirksame Dekoration<br />

mit hoher Regalwirkung kommt das<br />

In-Mold Labeling (IML) zum Einsatz. Auf der<br />

Messe vorgeführt wird die Leistungsfähigkeit<br />

dieses Dekorationsverfahrens mit einem Rollenformautomaten<br />

ILLIG IC-RDML 70, Formfläche<br />

680 mm x 300 mm. Mit einem 18-fach-<br />

Werkzeug entstehen darauf Rechteck-Becher<br />

aus Polypropylen, die beim Formen gleichzeitig<br />

Foto: Illig<br />

Auf der Anuga FoodTec entstehen mit dem Formautomat<br />

ILLIG IC-RDML 70 und einem 18-fach-<br />

Werkzeug in einem Arbeitsgang brillant dekorierte<br />

Verpackungen aus PP<br />

auf allen vier Seitenwänden und auf dem Becherboden dekoriert werden. Hierzu entnimmt eine<br />

für diesen Prozessschritt konzipierte IML-Einheit die mit dem Motiv bedruckten Zuschnitte (Label)<br />

aus einem Magazin und legt sie in die Kavitäten des Werkzeugs in der Formstation des Thermoformers<br />

ein. Beim anschließenden Formen der Folie zur prinzipiell beliebig gestaltbaren Verpackung<br />

– von becher- bis zu schalenförmig – verbindet sich das Label konturgenau und dauerhaft mit der<br />

Formteilwand.<br />

Mit der IML-Technik lassen sich hochwertige Optik und Funktion miteinander kombinieren. Ein<br />

besonderer Vorteil ist hierbei die große nutzbare Dekorfläche, die u.a. auch für die neue gesetzliche<br />

Kennzeichnungspflicht benötigt wird. Zusätzlich kann das Etikett – je nach Geometrie und<br />

Beschaffenheit – sogar zur Steifigkeitserhöhung der Verpackung beitragen. Hierdurch lässt sich<br />

dann die Dicke der eingesetzten Verpackungsfolie reduzieren (Materialkosteneinsparung) und<br />

dennoch die geforderte Top Load der <strong>Pack</strong>ung einhalten. Verarbeitbar sind Label aus allen gängigen<br />

Materialien, von PS (Polystyrol) über PP (Polypropylen) bis zu Papier-Labeln. Abgestimmt auf das<br />

Material der Becher, sind so sortenrein recycelbare Verpackungen realisierbar.<br />

Illig auf der AnugaFoodTec: Halle 8.1, Stand B100/C109<br />

Der von Herma entwickelte innovative<br />

Verschlussetikettierer versieht mehr<br />

als 100 Lebensmittelverpackungen<br />

je Minute mit einem umlaufenden<br />

Frische-Etikett<br />

Das robuste System eignet sich somit<br />

speziell für den wachsenden<br />

Bereich Convenience Food. Es<br />

basiert auf dem Highspeed-Etikettierer<br />

HERMA 400 und bewältigt mehr als 100<br />

Produkte in der Minute. Dank hochwertiger<br />

Edelstahlausführung lässt es sich<br />

leicht reinigen und entspricht den strengen<br />

Hygieneanforderungen in der Lebensmittelindustrie.<br />

Zum Aufbringen von variablen<br />

Daten können problemlos Drucker<br />

integriert werden. Entwickelt wurde die<br />

neue Etikettieranlage von der britischen<br />

Tochtergesellschaft Herma UK, die auf Anwendungen<br />

für die Lebensmittelindustrie<br />

spezialisiert ist.<br />

Ebenfalls auf der Anuga FoodTec zeigt<br />

Herma, welche Vorteile laseraktivierbare<br />

Etiketten bieten, wenn es darum geht,<br />

Lebensmittel zu kennzeichnen. HERMA<br />

Laser-Systeme, die aus Laser, Etikettierer<br />

und Spezialetiketten bestehen, benötigen<br />

nämlich – im Gegensatz beispielsweise<br />

zu Thermotransferdruckern – keine Verbrauchsmaterialien<br />

oder Nachjustierung<br />

und arbeiten verschleißfrei, vermeiden also<br />

Produktionsunterbrechungen. Die Spezialetiketten<br />

sind mit einer Veredelung ausgerüstet,<br />

auf der der Laser an den vorgesehenen<br />

Stellen abriebfest schwarz „schreiben“ kann.<br />

Dabei entstehen weder verwischbare Spaltprodukte,<br />

noch wird das Etikett beschädigt.<br />

Eine Absaugung ist nicht erforderlich. Sowohl<br />

der Etikettenklebstoff als auch die<br />

Beschriftungsmethode verfügen über eine<br />

ISEGA-Zertifizierung und können demnach<br />

unbedenklich im Lebensmittelbereich eingesetzt<br />

werden.<br />

SCHLAUCHBEUTEL ETIKETTIEREN. Ein<br />

weiterer Messeschwerpunkt ist eine Lösung<br />

für die Etikettierung von Schlauchbeuteln.<br />

Diese überaus kompakte Spezialversion des<br />

Etikettierers HERMA 400 versieht Schlauchbeutel<br />

für Nahrungs- und Genussmittel mit<br />

Kennzeichnungen, z. B. für Aktionshinweise.<br />

Sie benötigt keinen externen Schaltschrank,<br />

lässt sich für jede Einbausituation<br />

modifizieren und kann in nahezu jeder<br />

gewünschten Position integriert werden.<br />

Ein Masterencoder sorgt dafür, dass die<br />

Geschwindigkeit des Etikettenspenders stets<br />

mit dem Vortrieb der Schlauchbeutelanlage<br />

synchronisiert ist. Das System erreicht Geschwindigkeiten<br />

bis 90 Beutel je Minute.[pl]<br />

Herma<br />

Halle Stand<br />

7.1 D048


Aktuell Pharma Wellpappe/Karton<br />

Das Lager<br />

Anuga FoodTec<br />

Die komplett integrierte Hochleistungslinie<br />

für Fleisch und Geflügel erreicht beispiellose<br />

Geschwindigkeit und Präzision<br />

Frischprodukte im Fokus<br />

Mehr Effizienz für die Lebensmittelindustrie: Anlässlich der Messe Anuga FoodTec präsentiert<br />

Ishida eine Auswahl beeindruckender Verpackungssysteme. Der Schwerpunkt<br />

liegt dabei auf der Hochleistungsverarbeitung frischer Produkte. Zu sehen gibt es neben<br />

einer kompletten Verpackungslinie für Fleisch und Geflügel auch viele Mehrkopfwaagen<br />

und Maschinen für die Qualitätskontrolle.<br />

Für die effiziente Verpackung stark haftender<br />

Fleisch- und Geflügelprodukte<br />

zeigt Ishida eine vollständig integrierte<br />

Hochleistungslinie. Eine Mehrkopfwaage<br />

CCW-R mit Spiralförderern erledigt<br />

die präzise Verwiegung. Die Spiralförderer<br />

transportieren die Produkte kraftvoll und<br />

schonend zugleich zu den Schalen. Nach<br />

der Waage folgt der Roto-Batcher, der die<br />

Einwaagen zu individuellen <strong>Pack</strong>stationen<br />

befördert, wo sie manuell ausgerichtet<br />

und in Schalen platziert werden. Die Versiegelung<br />

in höchster Qualität leistet der<br />

Traysealer QX-775-Flex, eine äußerst kompakte<br />

und flexibel einsetzbare Schalenversiegelungsmaschine.<br />

Weitere Komponente<br />

ist ein Siegelnahttester mit integrierter optischer<br />

Etikettenkontrolle. Sogar bei komplexen<br />

Verpackungsaufgaben wird mit<br />

dieser Automatisierungslösung von Ishida<br />

eine beispiellose Linieneffizienz erreicht.<br />

HOCHLEISTUNGSMEHRKOPFWAAGEN.<br />

Als Weltmarktführer bei den Mehrkopfwaagen<br />

wird Ishida auf der Anuga FoodTec<br />

mehrere Hochleistungsmaschinen vorführen.<br />

Das Modell CCW-RV-214 ist besonders<br />

geeignet für frische und gefrostete Lebensmittel.<br />

Dank der für eine Mehrkopfwaage<br />

einzigartigen Zertifizierung IP69K hat die<br />

Waage höchsten Schutz gegen Wasser und<br />

trotzt sogar sehr widrigen Produktionsbedingungen.<br />

Zur Veranschaulichung können<br />

Messebesucher diese Waage im Betrieb „unter<br />

der Dusche“ erleben.<br />

Die Mehrkopfwaage CCW-RV-216 erreicht<br />

bei der Verarbeitung frischer Produkte eine<br />

Leistung von bis zu 240 Wiegungen pro<br />

Minute. Als Besonderheit verfügt das Modell<br />

über zwei Auswürfe und kann daher<br />

gleichzeitig zwei Verpackungslinien mit<br />

Produkt bestücken.<br />

Für die Verwiegung von beispielsweise Tee<br />

oder Gewürzen ist die Ishida Liliput-Waage<br />

die richtige Wahl. Sie verarbeitet sehr niedrige<br />

Zielgewichte zwischen 0,5 und 40 g<br />

mit 100 Wiegungen pro Minute und das<br />

bei unschlagbarer Genauigkeit.<br />

QUALITÄTSKONTROLLE. Ishida leistet<br />

auch wichtige Beiträge für eine zuverlässige<br />

Qualitätskontrolle. Exemplarisch dafür<br />

sind verschiedene Röntgenprüfsysteme: Das<br />

neue Modell IX-G2-4<strong>02</strong>7 arbeitet mit der<br />

Dual Energy Technik und ist besonders<br />

leistungsstark. Bei der Kontrolle von Fleischund<br />

Geflügelfilets zum Beispiel lassen sich<br />

sogar kleinste Knochenstücke zuverlässig<br />

aufspüren.<br />

Speziell für Flüssigkeiten wie Getränke oder<br />

Saucen hat Ishida das Modell IX-GA-B3043<br />

entwickelt. Weil das Röntgenlicht von der<br />

Seite aus durch die Verpackungen dringt,<br />

können Glas- und PET-Flaschen, Getränkekartons<br />

und Standbodenbeutel kontrolliert<br />

werden.<br />

Das Röntgenprüfsystem IX-GA-4075 entdeckt<br />

sogar sehr kleine Fremdkörper aus<br />

zum Beispiel Metall, Glas, Kunststoff oder<br />

Hartgummi. Ebenso werden Fehler am<br />

Produkt oder verlagerte Verschlussclips<br />

aufgespürt. Anders als Metalldetektoren<br />

identifiziert das System Inkonsistenzen bei<br />

Produkten, die in Dosen oder metallisierten<br />

Folien verpackt sind.<br />

Für Sicherheit sorgt auch die Kontrollwaage<br />

DACS-G. Die robuste Maschine ist mit neu<br />

entwickelten digitalen Wiegezellen deutlich<br />

schneller als herkömmliche Kontrollwaagen<br />

– und das bei höchster Genauigkeit. Per<br />

Knopfdruck wird zwischen zwei Wiegeeinstellungen<br />

gewechselt, so dass mit einer<br />

Waage eine viel breitere Produktpalette<br />

kontrolliert werden kann.<br />

KURZPROFIL. Die Ishida GmbH in<br />

Schwäbisch Hall ist die für Deutschland<br />

und Österreich zuständige Niederlassung<br />

von Ishida Europe (Birmingham, England).<br />

Das Unternehmen konzipiert, produziert<br />

und installiert innovative Verpackungstechnologien<br />

für den Lebensmittel- und<br />

den Non-Food-Bereich. Angeboten werden<br />

effiziente Maschinen für das Verwiegen,<br />

das Abfüllen und Verpacken sowie die<br />

Qualitätskontrolle. Kunden erhalten auch<br />

komplette Linienlösungen und Service aus<br />

einer Hand. <br />

[pl]<br />

Ishida<br />

Halle Stand<br />

7.1 C070/D089


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>02</strong>/15<br />

Lebensmittel verpacken<br />

mit 3D-Technologie<br />

Foto: Schubert<br />

Wie die 3D-Technologie zur Optimierung des Verpackungsprozesses<br />

bei Lebensmitteln eingesetzt werden kann, zeigt die Gerhard Schubert<br />

GmbH auf der Anuga FoodTec <strong>2015</strong>. Die ausgestellte TLM-<br />

Pickerlinie ist durch den Einsatz eines 3D-Scanners in der Lage,<br />

die Position der zu verpackenden Produkte auch unter schwierigen<br />

Bedingungen zu erkennen und ihre Qualität zu prüfen.<br />

Das Verpacken von Lebensmitteln<br />

stellt die Bilderkennung vor große<br />

Herausforderungen: Verschmutzungen<br />

auf dem Produktband oder Beschädigungen<br />

an den zu verpackenden<br />

Produkten sind für herkömmliche Vision-<br />

Systeme nur schwer zu erkennen und<br />

können so den Ablauf des Verpackungsprozesses<br />

stören, oder Produkte mit Qualitätsdefekten<br />

gelangen sogar in die Verpackung.<br />

Auf Anuga FoodTec in Köln, der Messe für<br />

Lebensmitteltechnologie, zeigt die Gerhard<br />

Schubert GmbH jetzt die neueste 3D-Technologie,<br />

mit der solche Schwierigkeiten der<br />

Vergangenheit angehören. Es handelt sich<br />

um einen 3D-Scanner, aus dessen Daten<br />

das Vision-System der Anlage die dreidimensionale<br />

Form des Verpackungsgutes<br />

errechnet, um dann eine Meldung an den<br />

Verpackungsroboter weiterzugeben, falls<br />

die Produkte Beschädigungen aufweisen.<br />

Konkret wird dies auf der Anuga FoodTec<br />

am Beispiel der Verpackung von Brotscheiben<br />

demonstriert. Brotscheiben, die<br />

„Ausbrüche“ in Form von Löchern aufweisen,<br />

werden vom 3D-Scanner auf dem<br />

Förderband erkannt. Die Maschine läuft<br />

ohne Unterbrechung weiter. Die TLM-F4<br />

Roboter picken nur die als gut erkannten<br />

Brotscheiben vom Band und legen sie auf<br />

Transmodulen in Zweierstapeln ab. Dabei<br />

erzielt die auf der Messe gezeigte TLM-<br />

Maschine insgesamt 400 Brotscheiben pro<br />

Minute.<br />

Schubert<br />

Halle Stand<br />

8.1 D090/E099<br />

Der 3D-Scanner macht die Bilderkennung<br />

des Vision-Systems robuster und sicherer als<br />

je zuvor. Bandverschmutzungen und Krümel<br />

auf dem Band werden durch ihre geringere<br />

Höhe als solche erkannt und können<br />

vom Roboter ignoriert werden. Produkte in<br />

kontrastarmer Umgebung erfasst der 3D-<br />

Scanner aufgrund ihrer Höhe deutlich besser<br />

als sein 2D-Vorläufer.<br />

Darüber hinaus kann das Vision-System<br />

der TLM-Maschine bei gleichmäßiger Produktdichte<br />

sogar das Gewicht jedes Artikels<br />

auf dem Band ermitteln. Die Maschine ist<br />

dadurch in der Lage, Zusammenstellungen<br />

von Produkten innerhalb eines vorher definierten<br />

Gewichtsbereichs selbstständig zu<br />

vervollständigen.<br />

Viele weitere Funktionen der TLM-Maschinen<br />

von Schubert sind bereits Standard.<br />

Dazu gehören unter anderem das Kartonieren<br />

und Palettieren von Lebensmitteln sowie<br />

das Tiefziehen und Versiegeln attraktiver<br />

Kunststoffverpackungen.<br />

Der Scanner erkennt, welche Brotscheiben<br />

Ausbrüche aufweisen. Sie<br />

werden nicht verpackt<br />

TRANSMODUL. Das Transmodul zählt zu<br />

den zuletzt eingeführten Standardkomponenten<br />

bei Schubert. Dabei handelt es sich<br />

um einen einachsigen, schienenbasierten<br />

Roboter, der kontaktlos mit der Anlage kommuniziert<br />

und zur Kompaktheit der TLM-<br />

Maschinen beiträgt. Zusätzlich reduziert das<br />

Transmodul auch die Mechanik, da viele<br />

Projekte mit dem Transmodul einfacher<br />

und effizienter gelöst werden können, so<br />

zum Beispiel auch das Abfülllen von kosmetischen<br />

Flüssigkeiten. Das Ergebnis sind<br />

ein deutlich geringerer Platzbedarf und eine<br />

höhere Effizienz bei zugleich gesteigerter<br />

Anlagenleistung.<br />

[pl]<br />

Konische Inline-Banderolierung<br />

Erstmals unter ihrer neuen Firmierung, jedoch mit dem seit vielen Jahren im Markt eingeführten<br />

Produktportfolio wird sich die NSM <strong>Pack</strong>tec GmbH, Ahaus, auf der diesjährigen Anuga FoodTec<br />

präsentieren. Das auf die Herstellung von aseptischen Form-, Füll- und Verschließanlagen sowie<br />

aseptischen Becher- und Flaschenfüllern spezialisierte, ehemals als H+E <strong>Pack</strong>tec GmbH bekannte<br />

Unternehmen gehört nach der Anfang Juli 2014 erfolgten Übernahme durch die in Olfen<br />

ansässige NSM Magnettechnik GmbH nun ebenfalls zur börsennotierten M.A.X. Automation AG<br />

mit Sitz in Düsseldorf.<br />

Im Mittelpunkt der Messepräsentation wird u.a. das innovative Konzept der konischen Inline-<br />

Banderolierung von tiefgezogenen Bechern stehen. Das Funktionsprinzip des Einlegens der<br />

Banderole in eine Formmulde wird anhand eines halbautomatischen Modells demonstriert. Eine<br />

erste Form-, Füll- und Verschließmaschine mit dieser patentrechtlich geschützten Technologie<br />

geht in Kürze bei einem namhaften US-amerikanischen Joghurt-Produzenten in Betrieb. Die Anlage<br />

hat eine Leistung von 53.000 Bechern pro Stunde.<br />

Neben der eigentlichen Maschinenfertigung offeriert die NSM <strong>Pack</strong>tec GmbH diverse Serviceleistungen,<br />

zum Beispiel die Wartung bzw. Generalüberholung ihrer Anlagen sowie Umbauten<br />

respektive Modernisierungsarbeiten.<br />

NSM <strong>Pack</strong>tec auf der Anuga FoodTec: Halle 7.1, Stand A 29


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Laser-Kennzeichnung<br />

semket Etikettiersysteme GmbH<br />

3105 St. Pölten, Tiroler Straße 9<br />

Tel.: <strong>02</strong>742 47047-0, Fax: DW-9<br />

e-mail: office@semket.com<br />

www.semket.com


Firmen & Partner<br />

Komponenten für<br />

Fördertechnik<br />

www.werfring.net<br />

Mehrwegtrays<br />

www.glimberger.at<br />

Partnerinstitute<br />

Forschung, Beratung, Prüfung<br />

www.vvl-ev.de<br />

office@werfring.net<br />

Komponenten für Fördertechnik:<br />

• Scharnierbandketten • Rollen • Mattenketten<br />

• Flanschlager • Gleitleisten<br />

• Stellfüße • Zubehör für Transportbänder<br />

GLIMBERGER Kunststoffe GmbH<br />

Ortsstraße 54, A-2331 Vösendorf<br />

Tel.: +43 1 699 19 87 - 0<br />

Fax: +43 1 699 19 87 29<br />

Email: office@glimberger.at<br />

Web: www.glimberger.at<br />

Mehrwegtrays • Tiefziehfolien<br />

Werkstückträger • Individuelle Lösungen<br />

Institut für Distributions- und<br />

Handelslogistik des VVL e. V.<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen<br />

Giselherstraße 34<br />

D-44319 Dortmund<br />

Telefon: +49-231- 560 779-80<br />

Fax: +49-231- 560 779-88<br />

E-Mail: info@idh.vvl-ev.de<br />

Web: www.vvl-ev.de<br />

Lagerlogistik, Software<br />

www.metasyst.at<br />

Metallverpackungen<br />

und Tuben<br />

www.pirlo.com<br />

www.ofi.at<br />

Metasyst Informatik GmbH<br />

Automation & Integration<br />

Thaliastraße 85, 1160 Wien<br />

Tel.: +43 1 911 93 77<br />

Fax: +43 1 911 93 77 20<br />

www.metasyst.at, info@metasyst.at<br />

Kernkompetenzen: Lagerverwaltungs-, Lagerleit-<br />

und Staplerleitsystem. METASYST-<br />

Leistungen reichen vom Prozessdesign bis<br />

zur Entwicklung, Lieferung und Optimierung<br />

von <strong>Log</strong>istiksystemen.<br />

Paletten<br />

www.gottschligg.com<br />

Der Experte für Werkstoffanwendungen<br />

und Bauwerkserneuerung<br />

Ihr kompetenter Partner im Bereich<br />

Verpackungsprüfung und -entwicklung!<br />

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www.verpackungsinstitut.at<br />

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Franz-Grill-Straße 5<br />

A-1030 Wien<br />

Tel. +43/1/317 82 44<br />

Fax +43/1/317 82 44-14<br />

e-mail: pruefstelle@verpackungsinstitut.at<br />

Internet: www.verpackungsinstitut.at


Firmen & Partner<br />

Partnerinstitute<br />

Forschung, Beratung, Prüfung<br />

www.vdz.gmbh.de<br />

VDZ – Kompetenz- und Prüfzentrum für<br />

Verpackung und Transport<br />

Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen/<br />

Günter Winkler<br />

Giselherstraße 34<br />

D-44319 Dortmund<br />

Tel.: +49-231- 9752196<br />

Fax: +49-231- 7274370<br />

E-Mail: mail@vdz-gmbh.de<br />

Web: www.vdz-gmbh.de<br />

Schutzprofile<br />

PU-Schutzprofil.xp_Pu-Prof www.stoeffl.at<br />

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Trockenmittel<br />

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www.tropack.de<br />

Verein zur Förderung innovativer<br />

Verfahren in der <strong>Log</strong>istik (VVL) e. V.<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen<br />

Giselherstraße 34<br />

D-44319 Dortmund<br />

Tel.: +49-231- 560 779-90<br />

Fax: +49-231- 560 779-99<br />

E-Mail: info@vvl-ev.de<br />

Web: www.vvl-ev.de<br />

Schrumpfanlagen<br />

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Thermoform- &<br />

Verpackungstechnik<br />

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Vor dem Polstück 8<br />

35633 Lahnau-Waldgirmes, Deutschland<br />

Tel.: +49 (0)6441 21089-0<br />

Fax: +49 (0)6441 21089-20<br />

info@tropack.de<br />

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Saropack Handels GmbH<br />

A-6840 Götzis, Wiedengasse 25<br />

Tel +43 5523 53 54 0, Fax +43 5523 53 78 0<br />

saropack@saropack.at www.saropack.at<br />

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+49(0)7131/505-0<br />

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Verpackungstechnik<br />

Werkzeugbau<br />

Verpackungs- und Transportlogistik<br />

Export- und Gefahrgutverpackung<br />

Verpackung von Kunstgegenständen<br />

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Tel. 0043 (1) 6<strong>02</strong> 13 22-0<br />

Fax 0043 (1) 603 25 28<br />

E-mail: office@pawel.at<br />

Internet: www.pawel.at


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Verpackungslösungen<br />

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Antalis Verpackungen GmbH<br />

Handelszentrum 8<br />

5101 Bergheim bei Salzburg<br />

Tel.: 0662 451263-0<br />

info@antalis-verpackungen.at<br />

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Perfektastraße 61/7<br />

1230 Wien<br />

Tel: +43 (0)1 698 1300-0<br />

Fax: +43 (0)1 698 1300-99<br />

mail: info@multivac.at<br />

www.paral.at<br />

Immer das Ganze<br />

im Blick<br />

www.packundlog.at<br />

Ing. Alfred Paral GmbH<br />

Betriebsstraße 2<br />

3071 Böheimkirchen<br />

Tel.: +43 2743 2304-0<br />

office@paral.at<br />

www.paral.at<br />

Impressum<br />

Herausgeber:<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Chefredaktion:<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Anzeigenleitung:<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Redaktionelle Mitarbeit:<br />

Heidi Vanheerswynghels<br />

Dipl.-Kfm. Michael Scherzinger<br />

René Köhler<br />

Reinhold van Ackeren<br />

Porträtbilder (S 3 - 4) und<br />

Fotoredaktion: Doris Meixner<br />

Offenlegung<br />

nach § 25 Mediengesetz:<br />

Medieninhaber,<br />

Herausgeber und Redaktion:<br />

PL Verlag OG,<br />

Bahnstraße 4/113, 2340 Mödling,<br />

Österreich<br />

Tel. +43 2236 320 095<br />

e-mail: office@packundlog.at<br />

Internet: www.packundlog.at<br />

Geschäftsführer:<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Grundlegende Richtung:<br />

Unabhängige Fachzeitung für<br />

Verpackung und Intralogistik.<br />

Fragen bzgl. Abo an<br />

office@packundlog.at oder<br />

Tel.: +43 2236 320 095<br />

Druck:<br />

Donau Forum Druck Ges.m.b.H.<br />

Walter-Jurmann-Gasse 9, 1230 Wien<br />

Erscheinungsart: 10x jährl.<br />

Bezugsbedingungen:<br />

Einzelheft Inland: Euro 5,75<br />

Jahresabo Inland: Euro 51,00<br />

inkl. Verp., Porto und 10 % USt<br />

Einzelheft Ausland: Euro 12,60<br />

Jahresabo Ausland: Euro 109,80<br />

inkl. Verp. und Porto<br />

Nachdruck – auch mit Quellenangabe<br />

– nur mit ausdrücklicher Genehmigung<br />

des Verlags gestattet.<br />

Für den Inhalt persönlich gezeichneter<br />

Beiträge liegt die fachliche Verantwortung<br />

ausschließlich beim Autor.

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