Der perfekte Gastgeber

Teinachtaltouristik

Der perfekte Gastgeber

Ratgeber für Beherbergungsbetriebe


Inhalt

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

2

Vorworte

Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

Christopher Krull, Geschäftsführer Schwarzwald Tourismus GmbH........4

Hans Stadler, Direktor/Leiter Vertrieb Europäische Reiseversicherung...5

Warum ein Ratgeber für Beherbergungsbetriebe?........................................................................................................6

Touristische Trends

Ihr Haus

Ihre Gäste

Ihr Marketing

Kooperationsmöglichkeiten

Große Herausforderungen, aber auch Chancen..............................................8

Äußere Erscheinung.............................................................................................12

Der erste Eindruck von Innen.............................................................................14

Einrichtung und Ausstattung............................................................................16

Frühstück und Verpflegung................................................................................18

Rund ums Bad.......................................................................................................20

Ferienhäuser und Ferienwohnungen als „Zuhause auf Zeit“....................22

Camping/Reisemobil...........................................................................................22

Beherbergung mit allen Sinnen........................................................................24

Spezielle Zielgruppen, besondere Angebote.................................................26

Netzwerke und Kooperationen.........................................................................28

Anfrage und Angebot.........................................................................................30

Gästeorientiert Telefonieren.............................................................................34

Telefonische Nachfassaktionen........................................................................36

Gästebetreuung und die kleinen Extras.........................................................37

Werben und Verkaufen.......................................................................................38

Erlebnismarketing und Pakete..........................................................................41

Marktforschung, Kundenbindung & Co.........................................................42

Stammkunden-Marketing.................................................................................44

Direktwerbung und Mailings............................................................................45

Die Marke Schwarzwald.....................................................................................46

Schwarzwald-Auszeichnungen

- Schwarzwald Echte Gastlichkeit.....................................................46

- Schwarzwald Balance........................................................................47

- E-Bike Tankstellen...............................................................................47

- Barrierefrei, Allergikerfreundlich....................................................48

Unterstützung bei der Vermarktung durch

- die Schwarzwald Tourismus GmbH...............................................49

- die örtliche Tourist-Information......................................................53

Zielgruppenorientierte Unterstützung

- Rad..........................................................................................................54

- Wandern................................................................................................54

- Familie....................................................................................................55

- Wellness.................................................................................................55

- Kulinarik, EMAS....................................................................................56

- Viabono, DEHOGA-Umwelttechnik.................................................57

- Urlaub auf dem Land..........................................................................57

Gästekarten

Ihre Qualität

Rechtsfragen

SchwarzwaldCard und regionale Gästekarten..............................................58

Schwarzwald Gästekarte....................................................................................59

KONUS-Gästekarte..............................................................................................59

Klassifizierung.......................................................................................................60

- Deutsche Hotelklassifizierung........................................................60

- Europäische/Internationale Klassifizierung................................62

- G-Klassifizierung.................................................................................62

- DTV-Klassifizierung............................................................................64

- K-Klassifizierung.................................................................................66

- Campingplatzklassifizierung...........................................................67

Rund um den Mitarbeiter - das wichtigste Kapital Ihres Betriebes........68

- Arbeitsrecht.........................................................................................69

Qulitätsmanagement...........................................................................................71

Beschwerdemanagement..................................................................................72

Mystery Check........................................................................................................73

ServiceQ Deutschland..........................................................................................73

Rund ums Recht.....................................................................................................74

Verkehrssicherungspflicht..................................................................................76

Gewerbeanzeige, -steuer, Umsatzsteuerpflicht............................................77

Meldepflicht...........................................................................................................77

Haftung...................................................................................................................78

Rundfunkgebühr/GEMA.....................................................................................79

Preisangabe...........................................................................................................80

Kurabgaben............................................................................................................82

Mehr Sicherheit für Gast und Gastgeber........................................................83

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen................................................................................................................................86

Fördermöglichkeiten

Förderung, Investition und Finanzierung......................................................90

Anhang

Adressen..................................................................................................................92

Berherbergungsstatistikgesetz.........................................................................95

Erläuterungen zur Klassifikation der Wirtschaftszweige...........................97

Meldegesetz.........................................................................................................102

Katataloge und Broschüren der Schwarzwald Tourismus GmbH...........104

Klassifizierungsübersicht.................................................................................108

Internetnutzung durch Gäste..........................................................................110

PartnerNet..............................................................................................................111

Förderungsmöglichkeiten für Beherbergungsbetriebe............................. 112

Tourismusstruktur in Deutschland..................................................................115

Wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus im Schwarzwald...................116

Ordnungs-und Steuerrecht...............................................................................118

Das Team der Schwarzwald Tourismus GmbH.............................................120

Rückmeldung........................................................................................................121

Quellenverzeichnis und Impressum.................................................................................................................................122

3


Vorworte

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Liebe Gastgeber,

Liebe Gastgeber,

Ich bewundere Sie. Perfekte

Gastgeber müssen

heute ja alles in

einer Person sein: gute

Köche, gute Betriebswirte,

schlaue Marketingexperten,

erfolgreiche

Vertriebsgenies,

findige Personalchefs.

Man erwartet von Ihnen,

dass Sie stets die

Bedürfnisse der Gäste

im Blick haben, immer

gut gelaunt sind sowie Geschmack für Architektur

und gefällige Ausstattung beweisen, für jeden Gast

ein freundliches Wort haben und und und...

Gäste erwarten viel, gute Gastgeber und ihre Mitarbeiter

leisten noch mehr. Wenn es gelingt die

Gäste zu begeistern, werden diese sich bei Ihnen

wohlfühlen. Sie werden vielleicht wiederkommen

und sie werden auf jeden Fall zu ihren besten Werbeträgern

für neue Gäste. Dann haben beide Seiten

gewonnen.

Erfolgreiche Gastgeber sind Wohlfühldienstleister.

Für den Erfolg einer Ferienregion sind sie so entscheidend

wie die Landschaft, die Sehenswürdigkeiten,

das perfekte touristische Angebot. Ohne

gute Gastgeber und freundliche Wirte kann Tourismus

nicht wachsen.

Als nationale und internationale Marketingorganisation

wirbt die Schwarzwald Tourismus GmbH

(STG) in Deutschland, Europa und Übersee erfolgreich

um Urlauber. Ganz gleich, ob diese im Bergschwarzwald

oder im Rebland Ferien machen, ob im

Rheintal oder im Neckar- und Nagoldtal, auf dem

Land oder in der Stadt – entscheidend ist letztlich

wie wohl sich die Gäste bei den Gastgebern fühlen.

Sie sind Dienstleister für den Gast. Wir wollen ein

guter Dienstleister für Sie sein. Auch so verstehen

wir den Auftrag der 12 Landkreise und vier Stadtkreise,

die Gesellschafter der STG sind und unsere

Arbeit finanziell unterstützen.

Als Dienstleister wollen wir Sie bei der permanenten

Qualifizierung und Weiterbildung unterstützen.

Schon 1996 wurde im Schwarzwald die „Service

Initiative“ gestartet. Wir sind stolz darauf, dass

sie über das Land Baden-Württemberg inzwischen

als „Service-Q“ zu einer bundesweiten Initiative

wurde.

Dieser Ratgeber greift den Leitgedanken auf und

will Anregung sein. Er will Tipps geben, Anstoß für

neue Entwicklungen sein, Sie und Ihre Mitarbeiter

beim permanenten Lernen unterstützen.

Der Ratgeber ist für Gastgeber in der Ferienregion

Schwarzwald kostenfrei. Laufende Aktualisierungen

stellen wir zum Download bereit unter

www. derperfektegastgeber.info

Wir danken der Europäischen Reiseversicherung

(ERV) und dem Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen

Institut für Fremdenverkehr e.V. an der

Universität München (dwif), die uns bei der Erstellung

inhaltlich unterstützt haben. Dem Landkreis

Lörrach danken wir für den Anstoß zu diesem Ratgeber

und die inhaltliche Mitarbeit. Und ich persönlich

danke meinen Mitarbeitern in der STG und allen,

die an dieser Sammlung mitgearbeitet haben.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude bei der Arbeit

und viele begeisterte Gäste

Wie in allen Branchen, so ist auch im Beherbergungsgewerbe

der Konkurrenzkampf härter geworden

und die Notwendigkeit für Effizienzverbesserungen

unabdingbar. Wir wollen Ihnen ein

Stück weit dabei helfen. Im Auge haben wir dabei

nicht nur die Verbesserungen von betriebswirtschaftlichen

Ergebnissen, sondern vor allem die

Steigerung der Kundenzufriedenheit.

Derzeit erlebt der touristische Markt vielfältige

Entwicklungen. Der Gast wird zunehmend reiseerfahrener,

er vergleicht die Angebote sehr genau

und der Wettbewerb zwischen den touristischen

Regionen und damit das Ringen um die Urlauber

nehmen immer weiter zu. Der Urlauber stellt

heute hohe Ansprüche an die Qualität seines

Urlaubsquartiers und an seinen Aufenthalt. Die

Qualität touristischer Dienst- und Serviceleistungen

ist zu einem wichtigen und selbstverständlichen

Wettbewerbsfaktor geworden. Sie als Gastgeber

sind immer stärker gefordert, schnell und

flexibel auf die Wünsche Ihrer Gäste zu reagieren,

um sie auch in Zukunft in Ihrem Haus begrüßen

zu können. Der Umgang mit den Gästen erfordert

eine hohe Einsatzbereitschaft und Sensibilität

der Gastgeber. Eine optimale Vorbereitung auf

den Aufenthalt des Gastes, die Ausrichtung Ihrer

Serviceleistungen und Angebote an den Bedürfnissen

des Gastes sowie die Bereitstellung vieler

„kleiner“ Annehmlichkeiten in Ihrem Haus werden

den Urlaub für Ihren Gast zu etwas ganz Besonderem

machen. Oft sind es gerade die kleinen

Dinge, mit denen Sie Ihren Gästen eine Freude

bereiten können.

Die Broschüre ist ein praktischer Leitfaden, der

Ihnen helfen soll, sich besser und professioneller

auf die Bedürfnisse Ihrer Gäste einzustellen. Sie

gibt Ihnen vielfältige Tipps und Anregungen, um

den Aufenthalt Ihres Gastes so angenehm wie

möglich zu gestalten. Vom Erscheinungsbild Ihres

Betriebes, der gästefreundlichen Ausstattung,

über vielfältige Hinweise im Umgang mit Ihren

Gästen, bis hin zu praktischen Tipps zur besseren

Vermarktung Ihres Hauses und Hilfestellungen

bei rechtlichen und steuerrechtlichen Fragestellungen,

deckt die Broschüre vielfältige Themenfelder

ab.

Nutzen Sie die Chance, Ihren Mitbewerbern einen

Schritt voraus zu sein. Bieten Sie dem Gast

mehr als nur das gewöhnliche Bett zum Schlafen.

Lassen Sie den Aufenthalt Ihres Gastes zu einem

unvergesslichen Erlebnis werden. Er wird es Ihnen

danken, gerne wieder zu Ihnen kommen und Ihr

Haus auch an andere weiterempfehlen.

Die ERV ist seit über 100 Jahren Ihr verlässlicher

Partner in allen Versicherungsfragen rund um das

Thema Reisen. Dies nicht nur bei Auslandsreisen,

sondern auch bei Reisen in und nach Deutschland,

einem Markt, dem wir für die Zukunft große

Chancen geben.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre!

Hans Stadler

Direktor / Bereichsleiter Vertrieb

Europäische Reiseversicherung

Christopher Krull

Geschäftsführer Schwarzwald Tourismus GmbH

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Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

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Warum ein Ratgeber für Beherbergungsbetriebe?

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Schwarzwald – ein Synonym für

unvergesslichen Urlaub

Es ist nicht nur die Schwarzwälder Kirschtorte,

die den Schwarzwald über die Grenzen hinaus

bekannt macht. Die mehr als 11.000 Quadratkilometer

große Ferienregion hat viel mehr zu bieten

als Postkarten-Klischees mit Bollenhut und

Kuckucksuhr. Es ist vor allem die landschaftliche

Vielfalt, die Deutschlands größtes und höchstes

Mittelgebirge so beliebt macht. Es sind aber auch

rund 24.000 Kilometer markierter Wanderwege.

Es sind unzählige Rad- und Mountainbiketouren.

Es sind Gourmet-Restaurants und rustikale

Vesperstuben. Es sind idyllische Dörfchen und

abwechslungsreiche Städte. Es sind traditionelle

Feste und kulturelle Highlights.

Darüber hinaus steht Schwarzwald für innovative

Tourismuskonzepte wie die kostenlose Nutzung

von Bus- und Bahn für Schwarzwaldgäste

(KONUS) oder nachhaltige Urlaubsangebote, die

sich an Umwelt- und Klimaschutz orientieren, z.B.

durch den Einsatz von Elektromobilität und ökologisch

geführte Hotels. Im Rahmen der Kooperation

Fahrtziel Natur wurde eigens ein ökologisches

Urlaubspaket für den Schwarzwald entwickelt.

Aber die Konkurrenz schläft nicht. Tourismusziele

müssen permanent ihr Angebot überprüfen und

sich auf den Wandel von Gästeerwartungen einstellen.

Nur so wird gesichert, dass der Schwarzwald

auch zukünftig zu den beliebtesten Ferienregionen

Deutschlands zählen wird.

Für Sie als Gastgeber bietet die abwechslungsreiche

Tourismusdestination Schwarzwald ideale

Voraussetzungen, um Ihr Haus im nationalen und

internationalen Wettbewerb gut zu platzieren.

Nutzen Sie den Bekanntheitsgrad der Region und

die reiche natürliche und infrastrukturelle Ausstattung

als Pluspunkte für Ihr Marketing. Bleiben

Sie offen für Neues, ohne dabei Traditionelles

zu vergessen. Zeigen Sie Ihrem Gast, dass mit

Schwarzwälder Herzlichkeit nicht nur geworben,

sondern dass sie durch perfekte Gastgeber spürbar

und erlebbar wird.

„Nächstes Jahr kommen wir bestimmt wieder“,

das beste Kompliment für einen Hotelier, oder?

Denn es bedeutet, dass sich die Gäste bei Ihnen

wohlgefühlt haben, Sie also ein richtig guter und

sicher auch ein aufmerksamer Gastgeber sind.

Wenn Sie ganz neu im Geschäft sind, würden

Sie das sicher auch gern von Ihren Gästen hören,

oder? Wie auch immer, dass Sie diese Broschüre in

der Hand halten zeigt, dass Sie nicht stehen bleiben

wollen im Bemühen, Ihren Gästen etwas Besonderes

zu bieten und sie als Kunden zu halten

oder sogar zu Stammkunden zu machen.

Das ist nicht einfach, denn die Stammkundenmentalität

früherer Jahre verliert an Bedeutung

bei so vielen verlockenden und leicht erreichbaren

Reisezielen in Nah und Fern. Wenn es Ihnen

trotzdem gelingt, Gäste zum Wiederkommen zu

motivieren, können Sie mit Recht stolz auf sich

sein. Aber der Touristikmarkt unterliegt einem

ständigen Wandel. Unsere Gäste und damit auch

ihre Ansprüche ändern sich. Daher ist es notwendig,

das eigene Angebot von Zeit zu Zeit kritisch

zu überprüfen. Nur das Bereitstellen von Bett, Dusche

und Frühstück reicht schon lange nicht mehr

aus.

Die Ansprüche an die Qualität des Übernachtungsquartiers

sind inzwischen sehr hoch. Das

gilt für Urlauber wie für Geschäftsreisende. Denn

es ist egal, aus welchem Grund Ihre Gäste bei

Ihnen sind, ob für eine Nacht oder einen Urlaub

von drei Wochen. Dabei stehen manche Gäste

großen Häusern ohne persönliche Betreuung zunehmend

kritisch gegenüber, bevorzugen gerne

kleinere Hotels mit persönlicher Ansprache. Das

ist Ihre Chance!

kleineres Hotel nicht nur so nebenher führen.

Je professioneller Sie Ihr Haus betreiben, umso

erfolgreicher werden Sie sein. Dabei sollte möglichst

eine ausgewogene Symbiose zwischen Professionalität

und persönlicher Note bestehen.

Der persönliche Eindruck und das Wohlbefinden

Ihrer Gäste sind für Sie die beste Eigenwerbung.

Nur der zufriedene Gast kommt wieder und

empfiehlt Sie gerne im Freundes- und Verwandtenkreis

weiter. Wenn Sie ein „alter Hase“ im Geschäft

sind wissen Sie sicher, wie man ein guter

Gastgeber ist. Für Sie kann dieser „Serviceratgeber“

Bestätigung sein, aber auch Anregung geben,

etwas Neues auszuprobieren und Dinge zu

verändern. Für die Neulinge ist es ein Leitfaden

mit praxiserprobten Tipps.

Zusätzlich können Sie jederzeit und ganz aktuell

Ihre Fragen beantworten, Ihr Wissen erweitern,

wenn Sie im Internet das Gastgeberportal des

Deutschen Tourismusverbandes aufrufen. Unter

www.deutschertourismusverband.de finden Sie

zusätzlich zu den Informationen unserer Broschüre

alles Wissenswerte rund um das Gastgeben.

Unter www.derperfektegastgeber.info finden Sie

immer die aktuellste Ausgabe des Ratgebers.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß sowie Erfolg bei

der Umsetzung und viele nette Gäste!

Ihr Team von der Schwarzwald Tourismus GmbH

Der Trend geht immer mehr zum kurzen und häufig

kurzfristig beschlossenen Zweit- und Dritturlaub,

das setzt die entsprechende Flexibilität für

Sie als Hotelier voraus. Auch der Gast für eine

Nacht möchte freundlich begrüßt und aufmerksam

umsorgt werden.

Qualität ist das A & O für die Ausstattung, das Angebot

„rundum’’ und die Betreuung. Daher kann

man eine Pension, eine Ferienwohnung oder ein

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Touristische Trends

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Große Herausforderungen,

aber auch Chancen

Für die langfristige Entwicklung des Tourismus in

Deutschland ist die markt- und zielgruppengerechte

Anpassung der Tourismuswirtschaft an die vielfach

zitierten „Megatrends“ von großer Bedeutung.

Denn auf den Tourismus und das Nachfrageverhalten

der Reisenden haben die Veränderung gesellschaftlicher

Werte, Motive und Bedürfnisse, die Veränderung

sozioökonomischer Merkmale sowie des

Informations- und Kommunikationsverhaltens unmittelbaren

Einfluss. Diese Veränderungen werden

auch Sie und Ihr Unternehmen betreffen, die Frage

wird nur sein, wie gut sind Sie darauf vorbereitet?

Diese Broschüre soll Ihnen dabei helfen, sich diesen

Herausforderungen mit Erfolg zu stellen.

Aktuelle Marktforschungen und Analysen beschreiben

Trends auf der Nachfrage- und Angebotsseite,

die als die wichtigsten Herausforderungen für die

Tourismuswirtschaft und damit auch für die Vermieterszenerie

in Deutschland gelten.

Demografischer Wandel

Alle Zukunftsforscher sind sich einig, dass der demografische

Wandel einer der wichtigsten Einflussfaktoren

für das Konsumverhalten von morgen

ist. Die Über-50-Jährigen werden den Reisemarkt

der Zukunft entscheidend prägen, denn

bereits 2060 ist jeder dritte Deutsche 65 Jahre alt

oder älter. (Statistisches Bundesamt, 12. koordinierte

Vorausberechung, 2009). Die Hälfte des Vermögens

in Deutschland wird dann in den Händen

der „Silver Generation“ liegen. Qualität, Sicherheit,

umfassendster Service, Eingehen auf die individuellen

Bedürfnisstrukturen, leichte Transportmöglichkeiten,

Angebote für „Singles“ etc. werden zunehmend

nachgefragt werden. Komfort (nicht unbedingt

Luxus!) ist für dieses Klientel das Zauberwort.

Abwechslung wird im Urlaub immer wichtiger

Eintönigkeit und Langeweile sind Gift für die Kundenzufriedenheit.

Die Reisenden wollen in ihrem

Urlaub möglichst viel erleben und genießen. Der

vielfach interessierte Gast (heute Bungeejumping

– morgen Liegestuhl – übermorgen Hochkultur) eröffnet

zwar vielen eine Chance, schraubt aber auch

die Anforderungen an die Angebotspalette einer

Destination nach oben. Aus dem Jahrzehnte dominierenden

Haupturlaubsmotiv „Erholung“ wurde

ein mehrdimensionales Motivbündel aus einer

Mischung von Sonne, Ruhe, Natur, Kontrast, Kultur,

Kontakt, Komfort, Spaß, Freizeit und Aktivität. Der

Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus (ein Gemeinschaftsprojekt

der Deutschen Zentrale für Tourismus

DZT und der ERV) stellt diesbezüglich fest,

dass „Spaß/Vergnügen“ (58%), „erholen/entspannen“

(56%), „einfach genießen“ (55%) sowie „aus

dem Alltag ausbrechen“ (55%) die wichtigsten Urlaubsmotive

der Deutschen sind. „Zeit mit der Familie/Freunden

verbringen“ (51%), „in der Natur sein“

(49%), „Neues erleben“ (34%), oder „aktiv/sportlich

sein“ (27%) sind jedoch ebenfalls wichtige Motive

für die Urlaubsreise, was die Vielfalt der Ansprüche

noch einmal deutlich macht. Frei wähl- und kombinierbare

Angebote für individuelle, spezifische

Reisebedürfnisse und Anlässe ganz bestimmter

Zielgruppen werden dabei immer wichtiger. Gerade

in punkto Unterkunft wünschen sich die Besucher,

dass ihre Bedürfnisse wahrgenommen und (über-)

erfüllt werden und man ihnen mit Aufmerksamkeit

und Freundlichkeit begegnet.

Informieren und buchen

Die Informationen vor der Urlaubsreise gewinnen

angesichts der zunehmenden Zahl von Reiseangeboten

eine immer größere Bedeutung. Der

Gast wünscht sich dabei einen einfachen Zugang

zu den Informationen. Besonders schnell wächst

die Nutzung elektronischer Medien, vor allem des

Internets. 53% der Urlauber in Deutschland, die

Informationen benötigen, nutzen inzwischen das

Internet. Die Mehrheit informiert sich direkt auf

der Website der Stadt/des Ortes (70%), über Suchmaschinen

(66%) oder die Seiten der Unterkünfte

(56%), um sich ein Bild zu verschaffen (Qualitätsmonitor

Deutschland-Tourismus, ERV und DZT). Die

klassischen Vertriebsformen werden aufgeweicht.

Das Internet gewinnt auch als Buchungsweg immer

größere Bedeutung. Stichworte wie barrierefreie

Websites und höchste Benutzerfreundlichkeit

sind daher als Pflichtaufgaben für jeden Anbieter

anzusehen.

Nicht nur die physische Angebotsqualität und die

Qualität im Service entscheiden über Erfolg und

Misserfolg, sondern in immer stärkerem Ausmaß

die Auffindbarkeit im Internet sowie die Perfektionierung

der dort angebotenen Dienstleistungen.

Sind Sie gerüstet für den Wettbewerb?

Kurzfristigkeit bei der Buchung

und mehr Kurzreisen

Der Trend geht hin zu spontan gebuchten Kurzreisen.

Last Minute-Angebote sowie kurzfristige

Informations- und Buchungsmöglichkeiten kommen

diesem Bedürfnis entgegen. Gleichzeitig wollen

sich die Kunden immer mehr Reisewünsche in

immer kürzerer Zeit erfüllen. Die Haupturlaubsreise

wird zunehmend von mehreren Kurzreisen in

verschiedene Ziele abgelöst.

Hohe Reiseerfahrung und Qualitätsansprüche

Eine stetig wachsende Reiseerfahrung hat aus den

Touristen kompetente, anspruchsvolle Kunden gemacht.

Sicherheit, Sauberkeit und Ambiente sind

ebenso wichtig wie die Qualität von Infrastruktur

und Service. Qualität beginnt bereits bei der

Wasserqualität an Stränden und Pools sowie dem

Zustand von Rad- und Wanderwegen und reicht hin

bis zu Methoden des aktiven Beschwerdemanagements.

Die Unterkunft spielt hierbei natürlich eine

herausgehobene Rolle.

Auch die anderen schlafen nicht…

Die Wettbewerbsintensität hat in Bezug auf die

Preise und Qualität der Produkte stark zugenommen,

wozu auch die höhere Markttransparenz

v.a. durch das Internet beigetragen hat. Der nachhaltige

Tourismus gewinnt (wieder) an Bedeutung.

Destinationen und auch Beherbergungsbetriebe

müssen authentisch sein, wenn sie sich im globalen

Wettbewerb behaupten wollen. Die Integration der

Bevölkerung und aller Beteiligten in den Regionen

erhält einen wachsenden Stellenwert, die Bewahrung

von regionalen Bautraditionen, Lebensformen

und kulturellen Angeboten wird zum Unterscheidungsmerkmal

in standardisierten Welten.

Gerade als Vermieter sollten Sie sich diese Tendenz

zu Nutze machen und Mut zu Lokalkolorit (nicht

Kitsch) und regionaltypischer Gastlichkeit zeigen.

Low Budget oder Luxus –

Markt der Gegensätze

In den privaten Haushalten werden Reiseziele, Reisedauer,

das gebuchte Qualitätsniveau und vor

allem das Preis-Leistungs-Verhältnis immer kritischer

geprüft. Der Tourismus, genauso wie die Konsumwelt

insgesamt, ist geprägt von einer Marktpolarisierung.

Die unprofilierte Mitte hat immer

größere Verkaufsprobleme, tendenziell immer erfolgreicher

sind dagegen entweder sehr preiswerte

Massen-/ Standardprodukte (z. B. Billighotelketten,

All-Inclusive etc.) oder hochpreisige, prestigeträchtige

Qualitäts- oder Luxusprodukte (Kreuzfahrten,

Wellnesshotels etc.).

Eine klare Profilierung und maßgeschneiderte Angebote

für eindeutig umgrenzte Zielgruppen bzw.

Marktsegmente werden in Zukunft mehr denn je

Basis des Erfolgs sein. Diese Broschüre soll Ihnen

dabei helfen, Ihren Platz in diesem Spektrum zu finden.

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Touristische Trends

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Aus den Herausforderungen lassen sich folgende

Erfolgsfaktoren für die Tourismuswirtschaft ableiten,

die für die Reisegebiete in Deutschland insgesamt

und auch die Vermieter gelten:

• Zielgruppenorientierte Angebote und Infrastrukturausstattung:

Unterschiedliche Zielgruppen

haben spezifische Ansprüche an Beherbergung,

Freizeit-, Unterhaltungs- und Erlebnisangebote,

die es zu berücksichtigen gilt.

• Qualität: Eine dauerhafte Qualitätsentwicklung

durch Klassifizierung, Zertifizierung und andere

Maßnahmen des Qualitätsmanagements wirkt

sich verstärkend auf die Langlebigkeit der Angebote

aus.

• Service: In zentralen Anforderungsbereichen

wie Gästebetreuung, Beherbergung, Gastronomie

und den weiteren Dienstleistungen (z. B.

Einzelhandel) wird eine hohe Serviceorientierung

erwartet.

• Neue Vertriebswege: Internet, Gästekarten, Direktmarketing

und außergewöhnliche Kommunikations-

und Vertriebsmaßnahmen gewinnen

immer mehr an Bedeutung.

• Kooperation: Um nachfragegerechte Angebote

und Pauschalen zu erstellen, ist Kooperation

innerhalb einer Region sowie mit den Anrainern

und nicht Konkurrenzdenken gefragt.

• Kundenbindung: Es ist nach wie vor einfacher

und kostengünstiger, zufriedene Gäste durch

Kundenbindung zu halten, als völlig neue Kundenkreise

zu erschließen. Kundenbindung bedeutet

dafür Sorge zu tragen, dass der Gast

mit dem Produkt „mehr als zufrieden“ ist, den

Einsatz von Instrumenten wie Mailings oder

Kundenkarten, aber auch einen professionellen

Umgang mit Beschwerden.

• Marken: Klare Images und Qualitätsprodukte

vermitteln Sicherheit.

• Markttransparenz: Gefragt sind vollständige

Informationen und Buchungsmöglichkeiten

zu allen Angeboten und Einrichtungen in einer

Region.

Trends in der Hotellerie

„Gestern war es der Preis, heute ist es die Qualität,

morgen das Design“ – mit diesem einfachen

Satz bringt Reto Gurtner, CEO der Weissen-Arena-

Gruppe, auf den Punkt, in welche Richtung sich die

Hotellerie in naher Zukunft unter anderem entwickeln

wird (und bereits hat) und verändern will.

Design ist hoch im Kurs. Minimalismus gepaart mit

Stil und Funktionalität sind die Schlagwörter für

das „Hotel der Zukunft“. Die Einrichtung ist auf das

Wesentliche reduziert und dennoch fehlt es dem

Gast an nichts. Die Zimmer der Zukunft sind ausgerüstet

mit den modernsten High-Tech-Geräten

und sorgen so für hohen Wohnkomfort. Zusätzlich

bestechen die Räume durch ausgewählte Designer-

Inneneinrichtung, getreu nach dem Motto „wichtig

ist es anders zu sein“.

Der Bettengigant Starwood startete eine eigene

Hotel-Marke dieser so genannten „Boutique

Hotels“, die „W-Hotels“ – vollkommen durchgestylte

Hotels die innen alle ähnlich aussehen und

vorrangig Geschäftsreisende ansprechen sollen, die

das Besondere suchen (für dieses Klientel existieren

zusätzlich so genannte Business-Class-Zimmer mit

Fax, Kopierer, Drucker, etc.). Sachlichkeit in durchdesignten

Räumen anstelle von Gemütlichkeit.

Ein ähnliches Konzept verfolgen die so genannten

„Yotels“ (www.yotel.com): „Luxus zu bezahlbaren

Preisen“ – dies wird über die Größe der Zimmer erreicht,

d. h. kleine Räume aber aufregendes Design;

Yotels sind Rooms-only-Projekte (keine Konferenzen,

Fitness-Räume oder umfangreiche Restaurants).

Einchecken kann der Gast alleine, Personal

steht aber immer bereit.

Wie ernst es der Branche mit dem zukünftigen Streben

nach Design wirklich ist, spiegelt sich in den

Hotelvorhaben diverser Spitzendesigner, darunter

u.a. Bulgari, Armani oder Cerutti, wider: Von der

Suite bis zum Wellnessbereich ist das gesamte Hotel

von Stardesignern entwickelt. Bulgari hat sich

beispielsweise mit Marriott zusammengeschlossen

– Ergebnis: Alles ist chic, edel, exotisch, selten und

nicht gerade preisgünstig.

Doch nicht nur Luxushotels verfolgen den Design-Gedanken;

auch Low-Budget-Hotels entwickeln

innovative Konzepte in diese Richtung und

wollen durch Lifestyle und Design raus aus dem

Schattendasein spartanischer Funktionalität. Neben

Modedesignern werden Hotelzimmer auch

zunehmend zum Spielfeld junger Künstler und

Künstlergruppen. In Kopenhagen verwandelten

einige von ihnen ein ehemaliges 3-Sterne-Hotel

in ein Lifestyle-Hotel – alle 61 Zimmer sind völlig

unterschiedlich gestaltet, jeder Raum ein künstlerisches

Unikat. In Luzern verwandelte ein Stararchitekt

ein klassisches Hotel in ein Gesamtkunstwerk

zum Thema Kino mit Filmszenen über dem

Bett und Ähnlichem.

In Deutschland machte das Berliner Hotel Q!

von sich reden: Kein pompöser Protz sondern

schrilles Design ist hier der „wahre“ Luxus. „Ich

denke auch, dass das zukünftig noch extremer

sein muss“, meint Eva-Miriam Gerstner, bis Ende

2007 Geschäftsführerin des Hotel Q!. „Es muss immer

extremere Dinge geben, um eben diesen Kick

bei den Gästen auszulösen. Denn das internationale

Publikum, das in Design-Hotels verkehrt, ist

eben das auch schon gewohnt beziehungsweise

möchte das haben.“

Schwarzwald – Zukunft durch Baukultur

Neben dem Trend zu designten High-Tech-Hotels

formiert sich ebenso das genaue Gegenteil – von

High-Tech zu High-Touch – laut der Meinung von

Experten sucht der Gast der Zukunft vermehrt

Emotionalität, das Authentische und deshalb

muss es zukünftig das Ziel sein, die so genannte

„Wohlfühl-Energie“ der Hotels zu steigern. Für die

Hotellerie heißt dies vor allem Rückkehr zu Vergangenem

– Nostalgievarianten als Trend. Die Basis-Bedürfnisse

im Welt-Tourismus sind für einige

gesättigt, alte Werte sind wieder gefragt. Immer

wichtiger wird dabei der Bezug zur Region. Hotels

bzw. Anlagen müssen sich in ihr Standortbild

einfügen und sich optisch sowie konzeptionell

von anderen Anlagen/Hotels abgrenzen. Dieser

Trend zur Authentizität bzw. Standortverbundenheit

stellt ebenso eine Chance für Privatpensionen,

Bauernhöfe und Ferienwohnungen dar.

Es geht nicht darum, das klassische Klischee der

idyllischen Schwarzwaldwaldhäuser mit Krüppelwalmdach

und kleinen Fenstern zu erfüllen. Vielmehr

liegt der Reiz darin, eine Synthese von Tradition

und Moderne zu finden, die ein zeitgemäßes,

ansprechendes Ambiente schafft. Regionalität

in die Architektur und Raumgestaltung einbeziehen,

ohne ins Kitschige abzurutschen, schafft

bei Hotels und Restaurants ein eigenes Profil und

spricht Gäste an.

Stil und Wohnkultur wird zunehmend zum Faktor,

der den Gast in seiner Entscheidung für ein

Urlaubsdomizil beeinflusst. Das enorme Echo auf

das Auszeichnungsverfahren Baukultur Schwarzwald

Architekturpreis 2010 - Neues Bauen im

Schwarzwald zeigt, dass der Baukultur in unserer

Region ein hoher Stellenwert eingeräumt wird.

Ein Tipp für Tourismusbetriebe in Hotellerie und

Gastronomie: Nutzen Sie bei anstehenden Baubzw.

Umbaumaßnahmen und bei der Umgestaltung

Ihrer Innenräume die neuen Ideen zur

Baukultur im Schwarzwald. Die neue Broschüre

„Bauen im Tourismus“ der Initiative „Baukultur

Schwarzwald“, die von der Architektenkammer

Freiburg mitgetragen wird, zeigt viele Anregungen

und gelungene Beispiele der Umsetzung. Sie

kann kostenlos bei der Schwarzwald Tourismus

GmbH, Tel. 0761/896460 angefordert werden.

Architekten und Innenarchitekten mit Erfahrung

in diesem Bereich nennt Ihnen die Architektenkammer

Baden-Württemberg, Bezirksgeschäftsstelle

Freiburg, Tel. 0761.288093.

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Ihr Haus

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Äußere Erscheinung

Überlegen Sie mal kurz: Wenn Sie etwas Neues

kennen lernen, was erscheint Ihnen dann als besonders

wichtig? Ist es nicht auch bei Ihnen der

erste Eindruck? Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer

Gäste! Wie ist der erste Eindruck Ihres Hauses?

Möchten Sie sofort hineingehen und ein Zimmer

reservieren? Wie wirken die Fassade und das

Rundherum? Was zieht wohl die Aufmerksamkeit

Ihrer potenziellen Gäste an?

Bunt bepflanzte Blumenschalen, ein schöner Rosenstock

und/oder gepflegte Kletterpflanzen an

der Hauswand sorgen für einen freundlichen Anblick.

Ist das Hausschild dekorativ, hat es einen eigenen,

möglicherweise regionalen Charakter und

fällt auf? Müssen Sie aus dem Auto steigen, um

den Namen lesen zu können? Passt es zu Ihrem

Haus? Sind genügend Gästeparkplätze vorhanden

und findet der Gast diese auf Anhieb? Wie

weit müssen Ihre Gäste das Gepäck tragen?

Klären Sie kritisch alle Fragen und setzen Sie sich

zeitliche Ziele, eventuelle Verbesserungen vorzunehmen.

Beachten Sie dabei, dass Gäste auch

spät abends ankommen können und eine Außenbeleuchtung

am besten mit Bewegungsmelder

vorhanden sein sollte, wenn Sie nicht ohnehin die

Außenbeleuchtung die ganze Nacht anlassen.

Wichtig ist der Gesamteindruck: Der äußere Eindruck,

das ist Ihre Visitenkarte und ein Gast, der

noch nicht vorausgebucht hat und spontan anreist,

wird sich für Ihre Zimmer erst dann interessieren,

wenn er von dem äußeren Erscheinungsbild

angetan ist.

Tipp: Die Schwarzwald Tourismus GmbH bietet

kostengünstig Fahnen mit dem Marken-Logo des

Schwarzwalds an. Die dekorativen Hissfahnen im

Hochformat, Größe ca. 1,2 x 3 Meter, sind 2-farbig

gedruckt und witterungsbeständig. So können

Sie Ihren Außenbereich um einen Blickfang bereichern

und Ihre Gäste bereits vor der Tür mit

dem identitätsstiftenden Schwarzwald-Look empfangen.

Weitere Infos: Schwarzwald Tourismus

GmbH, Geschäftsstelle Pforzheim (siehe Seite 120)

Checkliste: Äußeres Erscheinungsbild

□ Eine durchgehende Zufahrtsbeschilderung ist sichergestellt. (Hinweisschilder an allen kritischen

Abzweigungen)

□ Ein attraktives Hinweisschild ist vorhanden (lesbar, optisch ansprechend gestaltet, frische Farbe,

rostfrei) und ist bei Nacht beleuchtet.

□ Ihr Haus ist eindeutig als Beherbergungsbetrieb erkennbar (Aufschrift: Gästehaus, Pension, Hotel).

□ Die Zufahrt ist gut beleuchtet.

□ Es sind genügend Gästeparkplätze vorhanden.

□ Die Gästeparkplätze sind als solche gekennzeichnet und erkennbar.

□ Die Zufahrt für den PKW zum Be- und Entladen ist bequem.

□ Fassade und Außenbereich sind frei von baulichen Mängeln

(Regenstreifen an der Wand, abgeblätterte Verputzteile, nicht fertig gestellte Außenanlage etc.).

□ Fassade, Außenbereich und geeignete Freiflächen sind attraktiv gestaltet und geben dem Haus

ein unverwechselbares „Gesicht“ (landestypische Dekoration, Gartengestaltung,

Blumenschmuck etc.).

□ Bäume, Sträucher und Blumen sorgen für eine freundliche Außengestaltung.

□ Wenn Werbetafeln (z. B. Brauerei), dann passend zur Gesamtansicht des Hauses.

Der Weg zum Haus ist befestigt.

Der Hauseingang ist leicht zu finden (heller beleuchtet als die übrige Fassade).

□ Es gibt eine leicht auffindbare und funktionierende Klingel, falls die Türe verschlossen ist

(wichtig bei später Anreise) und Ihre Telefonnummer ist für „Notfälle“ dort auch sichtbar

angebracht.

□ Das Hausschild zeigt eine dekorative Form und die Hausnummer ist deutlich erkennbar.

Der gesamte (für den Gast einsehbare) Außenbereich ist sauber (frei von Zigarettenstummeln,

Papier, Abfällen, Müllcontainern, Blättern etc.).

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Ihr Haus

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Der erste Eindruck von Innen

Wenn die Gäste angekommen sind und Ihr Haus

von außen ansprechend und einladend finden, gewinnen

Sie den nächsten Eindruck beim Betreten

des Hauses.

Bei Ihnen ist es hell und freundlich. Auch wenn

die Sonne mal nicht scheint, stimmt bei Ihnen

die künstliche Beleuchtung in der „Empfangshalle”.

Helle Wände tun ihr Übriges. Frische Blumen

im Eingangsbereich unterstreichen die einladende

Atmosphäre, die entspannt und angenehm

ist. Die Luft ist gut oder sogar duftend. Wanddekoration

ist ein Muss in jedem Raum. Denken Sie

bei der Auswahl der Bilder an dezente Farben und

Motive. Sprechen Sie mit ortsansässigen Künstlern,

die Ihren Empfangsraum und auch eventuell den

Frühstücksraum vorübergehend als Galerie nutzen

möchten! Arbeiten Sie mit Farben und Licht.

Wohnaccessoires dienen bei Ihnen der Raumgestaltung,

nicht als Staubfänger. Eine Magnettafel

oder Pinnwand mit aktuellen Hinweisen zeigt

den Gästen, dass Sie sie aufmerksam betreuen.

Daneben finden sie eine kleine Gästebibliothek

mit den aktuellen Prospekten der Umgebung,

dem Veranstaltungsplan, Reiseführer und Kartenmaterial.

Achten Sie darauf, dass das Material stets

auf dem neuesten Stand ist, denn Hinweisblätter

auf den „romantischen Weihnachtsmarkt“ des

letzen Jahres wirken im Sommer eher peinlich. Eine

große Karte der Umgebung zur Orientierung liegt

selbstverständlich aus.

Viele Dinge, die der Atmosphäre dienlich sind,

wären hier zu nennen. Denken Sie immer an sich

selbst, Ihre eigenen angenehmen Eindrücke von

unterwegs und an Ihre Ansprüche.

Und noch etwas: Der Gast freut sich nach einer

langen Anreise oder einem anstrengenden Arbeitstag

auf die Ankunft in seinem Domizil. Sorgen Sie

für einen angenehmen Empfang und verleihen

dem Gast ein Gefühl des „Ankommens“. Ein Begrüßungsgetränk

auf dem Zimmer bereitet dem

Gast ein herzliches Willkommen. Auf jeden Fall

sollte immer jemand im Haus sein, wenn Sie Gäste

erwarten.

Checkliste: Der erste Eindruck von Innen

□ Im Eingangs-/Rezeptionsbereich befindet sich ein übersichtlicher und geeigneter

Prospektständer mit aktuellen Hausprospekten, Ortsprospekten, Fahrplänen etc.

□ Eine attraktiv gestaltete Hinweistafel mit wichtigen Informationen über Veranstaltungen

im Haus oder Ort ist vorhanden. Diese Informationen werden von Ihnen täglich auf

Aktualität und Vollständigkeit überprüft.

□ Die Atmosphäre im Eingangsbereich ist angenehm (keine störenden Gerüche von Küche

oder Toiletten, keine Lärmbelästigung etc.).

□ Im Eingangsbereich ist eine kleine, gemütliche Sitzecke vorhanden. Eine Schale mit frischen

Früchten bzw. Bonbons/Gummibärchen steht zur freien Entnahme bereit.

□ Im Eingangsbereich weisen attraktiv gestaltete Schilder zu den verschiedenen Räumlichkeiten

im Haus.

□ Sämtliche Einrichtungen im Haus (Aufenthaltsraum, Gästezimmer etc.) sind durch ein originelles

(aber keinesfalls kompliziertes) Leitsystem gekennzeichnet.

Der Eingangsbereich sowie sämtliche Gangbereiche sind gut beleuchtet (Dauerbeleuchtung,

Bewegungsmelder bzw. leicht zu findende Lichtschalter).

Der Eingangs-/Rezeptionsbereich ist mit geschmackvollen Bildern oder Photographien

(z. B. mit Motiven der Umgebung) und/oder Blumenarrangements dekoriert.

□ Begrüßen Sie ihren Gast mit einem Getränk.

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Ihr Haus

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Checkliste: Einrichtung und Ausstattung

Einrichtung und Ausstattung

Ihre Gäste verbringen viel Zeit in Ihrem Gästezimmer.

Denken Sie also bei der Einrichtung Ihrer

Zimmer daran und gestalten Sie den Schlafbereich

entsprechend qualitativ hochwertig und gemütlich,

inszenieren Sie Ihre Gästezimmer! Schließlich

soll man sich im Schlafzimmer entspannen. Ausgeschlafene

Gäste sind besserer Laune als übernächtigte

und nur der zufriedene Gast kommt wieder.

An Platz und Qualität sollten Sie bei der Einrichtung

grundsätzlich nicht sparen. Die ausziehbare Couch

gehört nicht mehr zum offiziellen Angebot. Bietet

sich nun bei Ihnen die Möglichkeit der genannten

Schlafmöglichkeit in einem „Notbett“, dann darf

auch dies nicht von den üblichen Mindeststandards

abweichen. Auch der „dritte Mann“ möchte

bequem schlafen.

Ein Gästezimmer sollte funktional, ästhetisch und

gemütlich zugleich sein, Ambiente rechnet sich.

Der Zustand des Mobiliars, der Bett- und Tischwäsche

muss einwandfrei, ausreichend und aufeinander

abgestimmt sein. Ein Tisch und der Bettenzahl

entsprechend viele Stühle sind Standard. Wenn

es die Raumgröße erlaubt, so hebt ein bequemer

Sessel oder eine gemütliche Couch die Wohnqualität

deutlich. Ist es für Sie aus bautechnischen Gründen

nicht möglich, mehr Platz zu schaffen, verzichten

Sie lieber auf ein oder zwei Betten und schaffen

Sie so Raum für mehr Komfort und Wohlbefinden.

Genügend Schrankraum mit entsprechender Anzahl

von robusten und einheitlichen Bügeln sollte

vorhanden sein.

Denken Sie bitte auch bei der Beleuchtung an die

verschiedenen Bedürfnisse Ihrer Gäste und an die

Behaglichkeit. Mehrere, dem jeweiligen Zweck

entsprechende Lampen wirken wesentlich gemütlicher

als eine grelle Deckenleuchte. Wichtig ist

aber in jedem Fall eine durchdachte Schaltung,

die beim Betreten des Zimmers und vom Bett aus

bedienbar sein muss.

Denken Sie an die Geschäftsreisenden oder an die

kleinen Notizen zwischendurch: Eine Schreibmöglichkeit

sollte vorhanden sein, Kugelschreiber und

ein Notizblock wären aufmerksam. Zum guten

Standard sollte in Ihrem Haus eine Anschlussmöglichkeit

zur Nutzung des Internets wie ISDN bzw.

DSL oder „Wireless LAN“ gehören. Der Ausstattung

sind keine Grenzen gesetzt.

Auch wenn Sie keine Zweifel an der Vollständigkeit

der Einrichtung haben – schlafen Sie doch ein paar

Tage in einem Ihrer Gästezimmer! Sie werden sehen,

dass da doch noch das eine oder andere verändert

werden könnte. Ermutigen Sie Ihre Gäste,

Ihnen ruhig zu sagen, wenn irgendetwas nicht

recht ist. So können Sie reagieren – die nächsten

Gäste profitieren davon.

Beim täglichen Aufräumen und Reinigen der

Zimmer haben Sie selbst bzw. Ihre Reinigungskraft

die Möglichkeit zu prüfen, ob alles funktionstüchtig

und vor allem sauber ist. Dabei sollten Sie den

Blick nach oben nie vergessen. Ein Stoffschirm mit

Staubbelag wirkt genauso wenig anheimelnd, wie

Spinnweben an der Zimmerdecke. Hilfreich kann

die Erstellung eines genauen Ablaufplanes sein, damit

die Kontrolle der Zimmer immer gleich abläuft

und sichergestellt ist, dass auch wirklich nichts vergessen

wurde.

Individuelles können Sie schaffen, wenn Sie jedem

Zimmer durch eine Geschichte oder einen besonderen

Stil (friesisch, toskanisch, skandinavisch etc.)

die besondere Note verleihen. Das Individuelle hebt

die kleineren Häuser von den großen Bettenburgen

ab!

Entscheiden Sie, ob in Ihren Gästezimmern geraucht

werden darf. Entsprechende Information

bitte bereits bei der Buchung abfragen. Viele Gäste

wissen es zu schätzen, in einem absoluten Nichtraucherzimmer

zu nächtigen.

□ Die Gästezimmer sind mit Nummern oder Namen

gut gekennzeichnet.

□ Die Türe ist geräuschlos zu öffnen und von innen

leicht abschließbar.

□ Das Zimmer ist groß (Mindestmaß bei DZ 18 qm, bei

EZ 12 qm).

□ Das Zimmer und auch das Bad verfügen über

Zentralheizung.

□ Steckdosen sind in ausreichender Anzahl vorhanden.

□ Die Gesamteinrichtung, sowie die Farbwahl ist harmonisch

aufeinander abgestimmt.

□ Zimmer sind sauber und alles funktioniert.

□ Helle Zimmer

□ Die Beleuchtung ist ausreichend. Neben jedem Bett

befindet sich gut erreichbar eine Leselampe.

□ Verdunklungsmöglichkeiten durch Vorhänge.

Gardinen wehren unerwünschte Blicke ab,

lassen aber Licht herein.

□ Die Tapete ist sauber, hell und unauffällig, der Boden

fleckenunempfindlich.

□ Das Mobiliar ist in einwandfreiem Zustand, es hat

keine scharfen Ecken und Kanten.

□ Nachtkästchen, ein Tisch und bequeme Sitzmöglichkeiten

entsprechend der Bettenzahl sind vorhanden

□ Ablagefläche für Koffer

□ Die Schrank- und Garderobenfläche ist ausreichend,

die Kleiderleiste stabil und einheitliche Kleiderbügel

sind genügend vorhanden.

□ Das Bett ist genügend groß und bequem und knarrt

nicht; der Lattenrost ist verstellbar und die Matratze

ist durchgehend.

□ Für jeden Gast werden waschbare Bettvorleger zur

Verfügung gestellt

□ Dem Gast stehen verschiedene Kopfkissenformen

und ein Stepp- oder Daunenbett zur Verfügung; für

kühle Nächte liegt eine Wolldecke von guter

Qualität bereit.

□ Die Bettwäsche ist von guter Qualität (möglichst

Baumwolle) und hat eine freundliche Farbe.

□ Haken für die Oberbekleidung und ein Ankleidespiegel

sind angebracht.

□ Im Gästezimmer besteht TV-Anschluss; ein TV oder

Radiogerät ist vorhanden, ebenso eine Programmliste

und die Fernbedienung. Das aktuelle

Fernsehprogramm der laufenden Woche liegt aus.

□ Verfügt das Gästezimmer über ein Telefon, so ist

dieses in einem fehlerlosen Zustand und leicht zu

bedienen.

□ Die Gästezimmer sind mit geschmackvollen Bildern

oder Photographien dekoriert.

□ Ein Sekretär oder Schreibtisch ist vorhanden.

□ Es besteht eine Möglichkeit zur Nutzung des

Internets.

□ Frische Blumen und Grünpflanzen schaffen eine

behagliche Atmosphäre, aber nur wenn Sie

gepflegt werden.

□ Ein flexibles Mückengitter schützt vor Plagegeistern.

□ Für Raucher steht ein Aschenbecher bereit,

Nichtraucherzimmer sind gekennzeichnet.

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Ihr Haus

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Frühstück und Verpflegung

Ob Morgenmensch oder Morgenmuffel, Urlaubsgast

oder Geschäftsreisender – über einen liebevoll

gedeckten Frühstückstisch freut sich wohl jeder.

In einem hellen, frischen Ambiente kann der

Tag gut beginnen.

Am besten ist natürlich ein Frühstücksbuffet. Fragen

Sie Ihre Gäste nach Extrawünschen. Jeder hat

seine Vorlieben, der eine mag Müsli, der andere

isst lieber Brötchen mit Wurst. Richten Sie sich danach!

Die Zeit der „zwei Brötchen“ mit portionierter

Butter und Marmelade und wahlweise Käse

oder Wurst sind vorbei. Kalkulieren Sie lieber etwas

mehr für das Frühstück und verwöhnen Ihre

Gäste dafür.

Dazu gehören:

• nach Wunsch Kaffee, Tee, Milch, Kakao

(immer frisch zubereitet und nicht limitiert)

• Obstsaft (nicht nur Orangensaft sondern

Auswahl)

• verschiedene Brötchen und Brotsorten,

auch Vollkorn

• ausreichend Butter und Margarine

• Marmelade und Honig

• Wurst und Käse

• auf Wunsch ein Ei

(auch Rühr- oder Spiegelei anbieten)

• Müsli, verschiedene Getreideflocken, Milch,

• Joghurt oder Quark

• Obst, je nach Jahreszeit, im Sommer z. B.

Melone, Birnen, Trauben

Achten Sie bitte auf Abwechslung und denken Sie

an Unverträglichkeiten (z. B. Laktose und Gluten)

aber auch an Allergien und Diabetiker.

Abgepackte Lebensmittel haben auf Ihrem Frühstückstisch

nichts zu suchen. Das Umfüllen in

Gläser oder Schalen ist hübscher und vor allem

umweltschonend. Denken Sie daran, dass frische

Lebensmittel (Milch, Wurst, Joghurt etc.) gerade

im Sommer Kühlung benötigen.

Eine Kühltheke ist hierfür natürlich ideal, zumindest

müssen Sie aber auf „alte Hausfrauentricks

(Eiswürfel unter der Butterschale, Milch im „Sektkühler“

etc.) zurückgreifen, um unliebsamen

Überraschungen vorzubeugen, denn bei verdorbenen

Lebensmitteln hört der Spaß schnell auf.

Die Frühstückszeiten liegen in der Regel zwischen

8.00 und 10.00 Uhr. Wenn Sie viele Geschäftsreisende

haben, geht es sicher auch früher. Ob Sie für

extreme Spätaufsteher eine Ausnahme machen,

liegt an Ihnen. Vielleicht gibt es da ein Entgegenkommen.

Für einen Ausflug könnten Sie den Gästen

gegen einen kleinen Aufpreis ein Lunchpaket

als Verpflegung tagsüber anbieten. Wenn Sie eine

Gastronomie im Hause haben ist es ratsam, das

Frühstück nicht in der Gaststube zu reichen. Die

abendlichen Essensgerüche und Bierschwaden

sind morgens selten ganz verschwunden. Nutzen

Sie den Frühstücksraum auch als Aufenthaltsraum,

deklarieren Sie ihn am besten zur Nichtraucherzone.

Die aktuelle Tageszeitung aus der Region

und auch eine überregionale Ausgabe sollten

nicht fehlen.

Tipp: Setzen Sie bei Ihrem Angebot an Speisen

und Getränken auf regionale und saisonale Produkte.

Sie zeigen Ihrem Gast nicht nur, dass Sie

sich mit der Region identifizieren, sondern tun

auch etwas für den Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft

und für die Bewahrung der traditionellen

Landwirtschaft.

Die Marke „echt Schwarzwald“

steht für regionale

Spitzenerzeugnisse von

ausgezeichneter Qualität.

Frische Zutaten ohne lange

Transportwege sind gut für die Umwelt und

schmecken einfach besser – das werden Ihnen

Ihre Gäste sicher bestätigen. Nutzen Sie die Vielfalt,

die der Schwarzwald für Küche und Keller zu

bieten hat. Mehr Informationen zur Marke „echt

Schwarzwald“ bei: echt Schwarzwald e.V., GF

Klaus Binder, Bergstraße 37, 77978 Schuttertal, Tel.

07826-966509, Fax 07826-966916, info@echtschwarzwald.de,

www.echt-schwarzwald.de

Checkliste: Frühstücks- und Aufenthaltsraum

Der Frühstücks-/Aufenthaltsraum ist hell und geräumig und bietet ausreichend Platz für alle Gäste.

□ Das Raumklima ist frisch (gut gelüftet), sauber und gepflegt.

□ Die Einrichtung im Frühstücks-/Aufenthaltsraum ist aufeinander abgestimmt, auch hier gibt es

keinen „Einrichtungsflohmarkt“.

□ Das Mobiliar eignet sich zum Frühstücken und für abendliche Spielstunden.

□ Jeder Tisch hat seine eigene Beleuchtung.

□ Vorhänge, Wände, Tischdecken, Sitzpolster und Boden harmonieren in ihren Farben.

Der Raum ist durch Blumen, Bilder/Photographien und sonstige Accessoires geschmackvoll

dekoriert.

Der Platz für das Frühstücksbuffet ist optimal gewählt:

- keine direkte Sonneneinstrahlung

- nicht in der Nähe eines Heizkörpers

- als zentrales Raumelement gut sichtbar

- für die Gäste gut erreichbar

□ Verfügt das Haus über einen separaten Aufenthaltsraum, ist dieser mit einer gemütlichen Sitzecke

mit bequemen Sesseln, Couch und einem niedrigen Wohnzimmertisch ausgestattet.

□ Die Beleuchtung (Steh- und Leselampe) schafft eine heimelige Atmosphäre.

□ Im Aufenthaltsraum liegen Informationsunterlagen für die Gäste, Reiseführer und Ausflugstipps

aus der Region und der näheren Umgebung sowie Zeitschriften und Bücher (evtl. Gästebibliothek).

□ Es gibt eine kleine (räumlich abgetrennte) Ruhezone zum Lesen.

□ Eine kleine Spielecke ist im Aufenthaltsraum vorhanden; eine Spielesammlung für große und

kleine Gäste liegt bereit.

□ Es ist eine Mindestausstattung an Gläsern für die gängigsten Getränke (Bier, Wein, Saft)

vorhanden.

□ Ein Getränkeschrank ist vorhanden (Vertrauen in die Ehrlichkeit der Gäste vorausgesetzt).

□ Es wird ausgewählte, dezente Hintergrundmusik eingespielt.

□ Ein TV ist im Aufenthaltsraum vorhanden (evtl. eigener Fernsehraum).

□ Raucher bzw. Nichtraucherzonen sind gekennzeichnet.

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Ihr Haus

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Rund ums Bad

Wenn Ihre Gäste im Badezimmer auch nicht so viel

Zeit verbringen wie im Bett, so muss es doch mit

genauso viel Sorgfalt eingerichtet werden wie der

Rest der Unterkunft, auch hier zählt Ambiente.

Es gehört heute zum Standard eines Zimmers,

über ein eigenes Bad mit Dusche und WC zu verfügen.

Wenn es der Platz erlaubt, bauen Sie doch

eine Whirlwanne ins Bad oder richten außer dem

WC im Bad noch ein Extra-WC ein. Auch hier gilt

der Grundsatz: lieber ein Zimmer weniger vermieten,

dafür für die gut ausgestatteten Zimmer etwas

mehr berechnen. Ein gutes Konzept gewinnt den

Kampf mit dem Preisargument.

Ein Badezimmer sollte so konzipiert sein, dass auch

beleibtere und ältere Menschen genügend Bewegungsfreiheit

haben – also bitte keine „Nasszelle“!

Es muss ein ebenso heller und freundlicher

Raum sein wie die übrigen Zimmer und ebenso

wie diese kann auch ein Bad mit Grünpflanzen und

Bildern verschönert werden. Natürlich im Einklang

mit den Anforderungen an ein Badezimmer, das ja

ständig der Feuchtigkeit ausgesetzt ist.

Sauberkeit und Hygiene sind selbstverständlich.

Daher gibt es auf dem Fußboden nur Fliesen und

bei mindestens 60 Grad waschbare Badvorleger.

Angenehm ist die farbliche Abstimmung von Fliesen,

Handtüchern, Badetüchern und Matten.

Der tägliche Handtuchwechsel ist auch in großen

Hotels eher unüblich. Sie haben die Möglichkeit,

mit einem großen Aufkleber darauf hinzuweisen,

dass die Handtücher der Umwelt zuliebe erst auf

Wunsch gewechselt werden. Im Bad ist außerdem

eine Duschkabine vorteilhafter als eine Dusche mit

Plastikvorhang. Für nasse Sachen wie Badezeug,

Regenjacke oder die kleine Wäsche zwischendurch

sollten Haken oder ein Wäscheständer zur Verfügung

stehen. Falls mal ein kleines Malheur passiert

ist, sind Ihre Gäste für einen Verbandskasten mit

den wichtigsten Utensilien dankbar.

Denken Sie bitte an so praktische Dinge wie genügend

Ablagefläche für die Kulturtaschen, Rasierzeug,

Parfum etc. Eine Steckdose für Rasierer und

Fön ist in unmittelbarer Nähe des Waschbeckens

und Spiegels zu installieren. Damit der Spiegel seinen

Dienst auch erbringen kann, sollte er ausreichend

beleuchtet sein. Auch müssen der Bettenzahl

entsprechend viele Haken und Halter für die Handtücher

vorhanden sein. Zwei Handtücher und ein

Badetuch pro Gast sind Standard. Falls ein Radio im

Bad installiert ist, so erhöht dies die Komfortnote

deutlich.

Besonders aufmerksam ist es, wenn Sie für Gäste,

die etwas Wichtiges vergessen haben, einen Notvorrat

(Zahnbürste und -pasta, Einwegrasierer,

Sanitärartikel u.s.w.) vorhalten. Diese Hilfe in der

Not bleibt garantiert in guter Erinnerung.

Checkliste: Sanitärbereich

Der Sanitärbereich ist geräumig (mind. 4-6 m 2 ) und verfügt über Toilette und Dusche oder

Badewanne.

□ Die Fliesen sind dekorativ und in warmen Farben gewählt (geschmackvolle Farb- und Musterwahl).

□ Die Beleuchtung ist ausreichend, v.a. im Bereich des Spiegels gibt es ein helles, blendfreies Licht

zum Rasieren und Schminken.

□ Ein fest installierter Vergrößerungsspiegel ist für viele Gäste eine Erleichterung.

□ Die Armaturen sind leicht zu bedienen; Heiß- und Kaltwasser kommen aus einem Hahn

(Mischbatterien), Wasserhähne und Duschköpfe sind entkalkt.

□ Es sind Steckdosen in ausreichender Anzahl vorhanden, v.a. in unmittelbarer Nähe des Spiegels

(für Fön oder Rasierapparat).

□ Im Sanitärbereich sind genügend Ablagemöglichkeiten (auch im Dusch- und Badewannenbereich)

für verschiedene Shampoos und Seifen vorhanden.

□ Ein kleiner Abfalleimer mit Deckel steht bereit.

□ Es gibt eine den Betten entsprechende, ausreichende Anzahl von Handtuchhaltern und Haken.

□ Eine Vorrichtung zum Trocknen nasser Kleidung oder auch der „kleinen Wäsche“ ist angebracht.

□ Pro Gast liegen zwei Handtücher und ein Badetuch von guter Qualität bereit, die mit den

Fliesen und dem Fußbodenläufer (60° Celsius waschbar) harmonieren.

Der „Handtuch-Umweltschutzhinweis“ ist in origineller Form angebracht.

□ Es stehen zwei Zahnputzbecher aus Glas und Gästeseife (evtl. in einem von Ihnen nachfüllbaren

Seifenspender) zur Verfügung.

Der Sanitärbereich verfügt über eine ausreichende Be-/Entlüftung durch Fenster oder Ventilator

(Entlüftung ohne Störgeräusche).

□ Neben dem WC (Deckel, Brille) befindet sich eine Bürste und eine Halterung mit Toilettenpapier

(mit genügend Ersatzrollen).

□ Ein Verbandskasten steht gut sichtbar zur Verfügung.

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Ihr Haus

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Ferienhäuser und Ferienwohnungen als

„Zuhause auf Zeit“

Checkliste: Wohn- und Schlafräume

(siehe auch Checkliste Einrichtung und Ausstattung)

Checkliste: Küche

Ferienhäuser und Ferienwohnungen verfügen im

Vergleich zu Hotel- und Privatzimmern in der Regel

über ein größeres Raum- und Platzangebot und ermöglichen

es dem Gast und seiner Familie,

sich selbst zu versorgen und den Urlaub insgesamt

unabhängiger verbringen zu können. Die Verweildauer

in einer Wohnung ist demnach ungleich höher

als in anderen Unterkunftsmöglichkeiten. Ein

Grund mehr, besonderen Wert auf die Einrichtung

und das Ambiente zu legen.

Die Ferienwohnung soll ein „Zuhause auf Zeit“ sein

und ist deshalb so einzurichten, dass sich jeder darin

wohl fühlen kann. Dies trifft neben dem Wohn- und

Schlafraum vor allem auch auf das Badezimmer zu,

welches eher einem Wohlfühlbad und keiner „Nasszelle“

ähneln sollte. Insgesamt sollte die gesamte

Wohnung möglichst neutral, hell und freundlich

sein. Doch nicht nur die Ausstattung spielt eine

wichtige Rolle. Verwöhnen Sie Ihren Gast und geben

ihm das Gefühl, herzlich Willkommen zu sein.

Erleichtern Sie seinen Aufenthalt und bieten ihm

angenehme Serviceleistungen an, wie z. B. Brötchendienst,

Frühstücksservice, Einkaufsservice vor

der Anreise, Abholservice vom nächsten Bahnhof

etc.. Materielle Qualität und Ihr persönlicher Service

optimieren auch Ihren Erfolg als Vermieter!

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.deutschertourismusverband.de

Infos zur korrekten Preisangabe bei Fewo/Ferienhaus

finden Sie unter http://www.deutschertourismusverband.de/service/recht/preisangaben-inder-werbung.html

Camping

Campingurlaub ist keineswegs ausschließlich die

Urlaubsform der unteren Einkommensgruppen.

Campen ist vielmehr eine Urlaubsphilosophie, geprägt

durch den Wunsch nach Freiheit, landschaftlich

schöner Umgebung, stimmiger Atmosphäre

und wohltuender Erholung. Nicht nur die Lage

des Campingplatzes ist wichtig, auch das Angebot

muss passen. Ganz wichtig ist die Sanitärausstattung

(Sauberkeit, Kapazität), aber auch die Qualität

des Standplatzes, die Versorgungssituation, Freizeiteinrichtungen

und Animation sind wichtig für

die Wahl des Campingplatzes. Im internationalen

Vergleich schneiden deutsche Campingplätze in

der Kategorie „Sanitärausstattung“ ganz gut ab, in

den anderen Kategorien besteht noch erheblicher

Nachholbedarf. Setzen Sie in allen 5 Kategorien auf

Qualität: ein gut sortierter Shop mit freundlichem

Personal verschafft Pluspunkte, ebenso ein Restaurant,

das neben Pommes rot/weiss auch regionale

Schmankerl anbietet. Sportliche Gäste freuen sich

etwa über einen Fahrradverleih vor Ort oder über

Ihren Tipp für eine Mountainbiketour. Und an Regentagen

wird ein von Ihnen ausgearbeitetes

„Schlechtwetterprogramm“ sicher dankbar angenommen.

Punkten Sie nicht nur mit der Ausstattung

des Platzes, sondern auch mit einem besonderen

Service.

Reisemobile

Ein wichtiges Segment im Campingtourismus stellen

die Reisemobilisten dar. Sie suchen Ziele abseits

der ausgetretenen Pfade des Massentourismus und

sind finanziell meist sehr gut situiert. Eigens eingerichtete

Wohnmobilhäfen finden sich nicht nur vor

Campingplätzen, sondern auch bei Gaststätten, bei

Freizeitparks, Museen, Bädern und Thermen oder

auf Bauerhöfen. Wichtig ist die Bereitstellung von

Ver- und Entsorgungseinrichtungen (Trinkwasser,

Abwasser/Fäkalien, Strom, Abfall).

Hinweisschilder sollten informieren über: Stellplatzbetreiber,

Entgelte, Stellplatzordnung, Notfallsituationen,

Ärzte und Apotheken. Nützliche

Zusatzinfos für Reisemobilisten sind z.B. Stadt- und

Umgebungspläne, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten,

Tankstellen, Werkstätten, Gasflaschentauschstellen,

touristische Attraktionen und Hinweise

auf Campingplätze und Wohnmobilstellplätze

in der Umgebung.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.deutschertourismusverband.de

□ Möblierung und Ausstattung sind

geschmackvoll aufeinander abgestimmt

und qualitativ hochwertig. Sie passen zum

Charakter des Hauses.

□ Die Zusammenstellung ist sauber und

gepflegt.

□ Es sind keine Schäden durch Abnutzung

erkennbar.

□ Schränke und Schubladen bieten genügend

Ablageplatz für die Anzahl der Personen.

□ Durchgängig geschmackvolle Dekoration –

aber Vorsicht: keine unnützen Staubfänger!

□ Wohn- und Schlafraum sind im Idealfall

voneinander getrennt.

□ Alle Schlafzimmer haben je einen Nacht

tisch/Ablage und eine Nachttisch bzw.

Leselampe pro Person. Jedem Gast steht

im Schlafzimmer eine Kleiderablage wie

z. B. Stuhl, Kleiderhaken, stummer Diener

zur Verfügung.

□ Handtücher und frisch bezogene Betten

sind selbstverständlich.

□ Es sind genügend Sitzgelegenheiten zum

Entspannen und gemütlichen Zusammensein

für alle Gäste vorhanden.

□ Über eine vollständige Spielesammlung der

gängigsten Gesellschaftsspiele freuen sich

Ihre Gäste bestimmt!

□ Ein zielgruppengerechtes Angebot erhöht

die Gästezufriedenheit. Checklisten für

spezielle Zielgruppen finden Sie im Internet

unter www.dtv-gastgeberportal.de













Die Einbauküche (keine Einzelelemente!) ist

in einem gepflegten Zustand.

Die Küche verfügt über einen feucht

abwischbaren Boden.

Der Esstisch ist groß genug, so dass alle

Personen gleichzeitig genügend Platz

zum Essen finden.

Den Gästen stehen ein Backofen,

Mikrowelle sowie ein separater

Tiefkühlschrank/ eine Tiefkühltruhe

zur Verfügung.

Bedienungsanleitungen für alle

technischen Geräte liegen sichtbar aus.

Der Herd verfügt über vier Kochplatten

und ist mit einer Dunstbzugshaube

versehen.

Eine Geschirrspülmaschine nimmt den

Gästen im Urlaub viel Arbeit ab.

Eine Kaffeemaschine ist selbstverständlich.

Das Geschirr passt zueinander und es sind

mindestens zwei Sätze Teller, Tassen

und Besteck pro Person vorhanden.

Töpfe /Pfannen stehen in ausreichender

Anzahl zur Verfügung.

Es ist eine Grundausstattung an

Küchenutensilien vorhanden

(Wasserkocher, Mixer, Korkenzieher,

Kochlöffel, Pfannenheber, Schüsseln)

Die Gäste finden eine Auflistung der

vorhandenen Küchenutensilien, da

mit sie nicht vergeblich nach Dingen

suchen, die gar nicht in der Wohnung

enthalten sind.

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Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

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Ihr Haus

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Beherbergung mit allen Sinnen

Ob sich Ihre Gäste wirklich wohl fühlen, sich stärken

und relaxen können, hängt nicht nur von der Lage

des Hauses, der Anzahl der Tische oder vom vergoldeten

Tafelgeschirr ab. Entscheidend ist vielmehr

das natürliche, auf den Gast wirkende Gesamtbild,

das den Menschen auf subtile Weise beeinflusst.

Sprechen Sie die Sinne Ihres Gastes an!

Farbe:

Farben erzeugen Stimmung. Es gibt dominierende

und zurückhaltende, warme und kühle Farben.

Der Mensch nimmt Farben nicht nur visuell, sondern

auch körperlich auf. Farben machen Räume

aber auch tatsächlich wärmer oder kühler: In blaugrundig

gestrichenen Räumen beginnt man schon

bei 15° Celsius zu frösteln, in gelborangen Räumen

empfindet man es erst bei 11° Celsius als zu kühl.

Durch die farbliche Gestaltung kann der Stil Ihres

Hauses unterstützt werden. Ein Zimmer im Landhausstil

bei dem die Farben Weiß und Blau verwendet

werden, gibt dem Haus z. B. den norddeutschen

Bezug. Achten Sie bei der Gestaltung Ihrer Räume

auf diese Wirkung. Im Internet können sie diese

auch ausprobieren z. B. Colordesigner von: www.

alpina-farben.de oder www.farbenundleben.de.

Hören:

Musik spricht ein sehr empfindliches Sinnesorgan

des Menschen an, das Gehör. Musik im öffentlichen

Bereich wird meist nicht bewusst wahrgenommen.

So können sich die wenigsten Gäste an die Stilrichtung

bzw. Art der Musik, die bei ihrem letzten

Aufenthalt gespielt wurde, erinnern. Das gänzliche

Fehlen von Musik wird jedoch als sehr störend empfunden.

Schmecken:

Der Geschmackssinn ist der am wenigsten ausgebildete

und differenzierte der menschlichen Sinne.

Angesichts der Tatsache, dass wir nur zwischen

fünf Geschmacksqualitäten unterscheiden können,

trägt dieser Sinn in erstaunlichem Umfang zu Lebensqualität

und Lebensfreude bei.

In der Gastronomie/Hotellerie wird der Geschmackssinn

natürlich durch alle konsumierten

Speisen und Getränke angesprochen. Auch wenn

ausgezeichnetes Essen nicht mehr – wie oft falsch

vermutet – der einzig wichtige Faktor für Kundenbindung

ist, tragen die Menüzusammenstellung

und die Qualität des Essens doch wesentlich zum

Erfolg eines Betriebes bei. Wer gut speist, verzeiht

auch leichter, wenn es beim Ambiente ein bisschen

mangelt. Optimal und erfolgversprechend

ist natürlich die Kombination von gutem Essen und

einem angenehmen Ambiente, denn in gemütlicher

Atmosphäre zergeht wahrlich jede Speise

genüsslich auf der Zunge.

Geruch:

Der Geruchssinn ist der ursprünglichste unserer Sinne.

Gerüche verbreiten Botschaften. Kaffeegeruch

symbolisiert für viele den Beginn eines Tages. Der

Duft von frisch gebackenem Brot lässt das Wasser

im Munde zusammenlaufen. Einige Vorreiter der

Gastronomie und Hotellerie nutzen die positiven

Effekte von Duftmarketing bereits für sich und sind

mit entsprechenden Duftsäulen ausgestattet. Denn

gerade für Gasträume gibt es zahlreiche Möglichkeiten,

Düfte ein- bzw. umzusetzen. Küchengerüche

oder Zigarettenrauch etwa können neutralisiert

werden. Auch die Vermittlung eines Sauberkeitsgefühls

für den Gast gelingt durch Duftmarketing. Ein

karibischer Cocktail-Abend kann durch Duft nach

„Meer“ und Zitrusfrüchten das Fernweh der Gäste

wecken und so das Event zum Erlebnis werden lassen.

Doch neben der Wirkung auf den Gast kann durch

einen angenehmen Duft auch die Mitarbeitermotivation

gesteigert werden. Die Fehlerquote z. B.

bei Bestellannahmen kann durch Erhöhung der

Konzentration verringert werden und evtl. sogar

Krankheitstage der Mitarbeiter reduzieren. Einige

Hotels wie das Stuttgarter Airport Mövenpick Hotel

nutzen diese Erkenntnisse bereits für sich.

www.vapodor.de

www.theolfactory.de

Es muss aber nicht nur die technische Lösung sein.

Viele Häuser versuchen mit Trockenblumenarrangements,

die mit Düften besprüht werden, angenehme

Gerüche zu erzeugen. Aber meist sind die

Farben blass und die Blumen neigen dazu verstaubt

auszusehen oder sind es wirklich. Deshalb sollten

Sie die Liebe zu Trockenblumen nicht übertreiben

und sich lieber mit frischen, duftenden Blumen umgeben.

Tasten:

Im Tourismus wird dieser Sinn häufig vernachlässigt.

Und das zu unrecht, denn so wie Menschen

gerne schauen, schmecken, hören und riechen, greifen

sie auch gerne angenehme Materialien an. Ein

guter Betrieb sollte bei Einrichtung und Ausstattung

diesen Punkt also keinesfalls vergessen. Zum

Beispiel trägt eine besonders kuschelige Bettdecke

im Hotelzimmer oder eine angenehme Tischdecke

im Restaurant zu einer wünschenswerten Atmosphäre

bei. Auf Materialvielfalt achten, denn Menschen

berühren gerne die Schnittpunkte unterschiedlicher

Materialien.

Also der Tipp: Auf ALLE Sinne achten!

Nicht nur ein üppiges Frühstücksbuffet oder ein

schön zubereiteter Cocktail haben Wohlfühlfaktor,

auch ein „stimmiges“ Ambiente! Es ist erstaunlich,

wie oft das Wohlbefinden vom Gast bei der Planung

in der Hotellerie/Gastronomie vernachlässigt

wird. Gerade in Hotels ist zu beobachten, dass der

Empfangsbereich falsch konzipiert ist. Falsche Farbund

Materialwahl, schlechte Lichtverteilung und

eine Rezeption, die abschreckt, statt willkommen

zu heißen, falsche Accessoirewahl – die Liste lässt

sich beliebig verlängern. Formen, Farben, Lichteinfall,

Harmonie, Kontrast, Ordnung, Raum, Platz sind

extrem wichtig für den ersten Sinnes-Eindruck.

Die Hotelausstattung nach Feng-Shui-Gesichtspunkten

ist ein weiterer Aspekt. Sicher ist es nicht

jedermanns Geschmack sich mit fernöstlichen Prinzipien

auseinander zu setzen, dennoch gibt Feng-

Shui für die Gestaltung und die Atmosphäre in Gästezimmern

und Hotelräumen gute Anregungen.

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Ihre Gäste

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Spezielle Zielgruppen,

besondere Angebote

Wie bereits erwähnt, unterliegt der Tourismus einem

stetigen Wandel. Das Angebot muss der Nachfrage

daher immer wieder angepasst werden. Da ist

es wichtig, seine Zielgruppen zu definieren und sich

unter Berücksichtigung der eigenen, gegebenen

Voraussetzungen zu spezialisieren. Außergewöhnliches

erfreut sich in der Regel einer größeren Aufmerksamkeit,

ein spezielles Angebot kann direkter

und besser vermarktet werden. Ein individueller Stil

wird immer häufiger dem genormten Luxus vorgezogen.

Nur an ein Gäste-Segment zu denken, könnte

allerdings gefährlich sein. Die Mischung Ihres

Angebotes und Ihrer Gäste muss stimmen.

Achten Sie bitte in jedem Fall auf Ihre Gegebenheiten

vor Ort und Ihre persönlichen Ambitionen.

Etwas künstlich „Aufgepfropftes’’, was weder zu

Ihnen, Ihrem Haus noch zur Umgebung passt, wirkt

nicht überzeugend und kann eher in die verkehrte

Richtung zielen. Es gibt auch die Möglichkeit der

Kooperation mit anderen Leistungsträgern vor Ort.

Sie selbst stellen die Beherbergung, Ihre Partner erweitern

das Angebot. Sie schnüren also ein Paket,

das der Gast dann als „Pauschale’’ bei Ihnen bucht.

Zur Erweiterung der Übernachtungskapazitäten

könnte auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen

Hoteliers und Pensions-Betreibern angedacht

werden. Es besteht so die Möglichkeit, leichter

Gruppen aufnehmen zu können, die in der Regel

gern solche Pakete buchen.

Es gibt eine Vielfalt von Möglichkeiten, Ihr Angebot

zu erweitern:

• Beauty und Wellness, ein wohl nicht mehr umzukehrender

Trend. Sauna, Solarium, ein kleiner

Fitnessraum und die Zusammenarbeit mit der

Beautyfarm vor Ort.

• Stehen Ihren Gästen Reitponys zur Verfügung?

Bieten Sie Unterricht und Ausritte mit an.

• Wenn sie einen Golfplatz in Ihrer Nähe haben,

machen Sie ein besonders golfspielerfreundliches

Angebot!

• Schließen Sie sich mit Kollegen aus der Region

zusammen und bieten Fahrradfahrern und

Wanderern den Transport Ihres Gepäcks von

Haus zu Haus an.

• Sie haben eine exzellente regionale Küche?

Werden Sie zum Anziehungspunkt für Feinschmecker.

• Machen Sie aus den Zimmern Schmuckstücke

und aus Ihrem Haus einen Geheimtipp.

• Wenn Ihr Haus idyllisch-ländlich liegt, versehen

Sie es mit ländlichem und/oder romantischem

Charme und richten ein Hochzeitszimmer ein.

• Angebote für die ältere Generation sprechen

eine finanzstarke Gästeschicht an.

• Sie gehen besonders auf die Ansprüche von

Kindern ein und sind daher ein familienfreundliches

Hotel.

• Ihr Haus liegt an einem Gewässer, auf dem gesegelt

wird. Sie richten sich auf Regattasegler

ein.

• Barrierefreier Urlaub – für viele Behinderte

nicht möglich. Wenn es Ihnen möglich ist, bieten

Sie es an!

• Wenn Sie besonders tierlieb sind, schaffen Sie

ein Dorado für Herrchen und Hund.

• Wenn Sie grundsätzlich keine Tiere aufnehmen,

können vielleicht Allergiker bei Ihnen durchatmen?

Gehen Sie in sich und konzentrieren Sie sich auf

Ihre Stärken. Spezialisieren Sie sich nur auf ein

Angebot, das Ihnen wirklich liegt. Und in jedem

Fall ist eine gründliche Vorbereitung notwenig.

Informationen sind dringend bei den Interessenverbänden

einzuholen.

Lassen Sie Ihr Haus eine Geschichte erzählen,

stellen Sie es unter ein Thema, das zu Ihnen passt.

Vielleicht sind Sie Fan klassischer Musik, warum

nicht die Zimmer im Stil berühmter Komponisten

oder Interpreten gestalten, oder Sie widmen das

Haus einem bildenden Künstler. Hauptsache die

Gestaltung hat Stil und wird konsequent umgesetzt,

denn es ist schnell eine Gratwanderung zur

Peinlichkeit.

Ausländische Gäste

Übernachtungszuwächse im Schwarzwald werden

zukünftig hauptsächlich durch ausländische

Gäste zu erwarten sein. Vor allem die Nachbarländer

Schweiz, Niederlande, Frankreich und Belgien,

aber auch Länder wie Israel, die Arabischen

Golfstaaten und die Russische Föderation zeigen

nach aktuellen Statistiken starkes Interesse am

Schwarzwald.

Die ergänzende Broschüre „Der perfekte Gastgeber

für Auslandsgäste“ informiert Sie speziell

zu diesem Thema. Sie befasst sich mit den

wichtigsten Herkunftsländern für Schwarzwaldgäste,

gibt Tipps für den richtigen Umgang

mit Auslandsgästen und informiert über erfolgversprechende

Marketingschienen. Die Broschüre

ist auf www.derperfektegastgeber.info

zum Download eingestellt oder kann bei der

Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle

Pforzheim bestellt werden (siehe Seite 120)

Für Sie als Gastgeber ergibt sich daraus eine große

Chance, aber auch die Herausforderung, ein entsprechendes

Angebot bereit zu stellen. Ausländische

Gäste verstehen unsere Sprache nicht oder

nur schwer, haben andere Erwartungen, Eigenarten,

Ess- und Trinkgewohnheiten, Tischzeiten.

Und jede Nationalität „tickt“ anders. Informieren

Sie sich genau über nationale Besonderheiten der

Auslandsgäste, die Sie ansprechen möchten und

den jeweiligen Auslandsmarkt. Denken Sie daran,

wichtige Informationen über Ihr Haus (Prospekt,

Homepage) wenigstens in englischer Sprache zu

veröffentlichen. Je zielgerichteter die Ansprache

und das Angebot sind, desto besser. Personal, das

Gästen in der Landessprache hilfreich zur Seite

steht, oder mehrsprachige Speisekarten, zeigen

Ihrem ausländischen Gast, dass er herzlich willkommen

ist.

Mehr Informationen zu einzelnen Auslandsmärkten:

http://www.germany.travel/de/parallelnavigation/ueber-uns/die-dzt/die-dzt.html

Informationen zum Auslandsmarketing erhalten

Sie bei: Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle

Freiburg; (siehe Seite 120). Tourismus

Marketing GmbH Baden-Württemberg, Stuttgart;

(siehe Seite 94)

Der perfekte Gastgeber

Für Auslandsgäste

Umschlag-Service Ratgeber.indd 2 07.10.2013 16:50:37

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Ihre Gäste

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Netzwerke und Kooperationen

Die mittelständische Hotellerie hat in den letzten

Jahren unter zunehmenden Wettbewerbsdruck der

Groß- und Kettenhotellerie und diversen Belastungen

zu leiden. Dadurch sind vielfach Probleme der

Wirtschaftlichkeit und Liquidität für den Privathotelier

entstanden. Eine Lösung ist oftmals die Möglichkeit,

durch den Anschluss an einen größeren

Verbund ähnlich strukturierter Hotelbetriebe die

eigenen Überlebens- und Entwicklungschancen

zu verbessern. Der besondere Reiz eines Kooperationsanschlusses

liegt darin, sich einerseits unter das

„beschützende“ Dach einer größeren Marke zu begeben

und andererseits seine Individualität weitgehend

zu bewahren.

Die dabei gewährten Vorteile liegen im Wesentlichen:

• im gemeinsamen Marktauftritt durch Nutzung

der wichtigsten Buchungs- und Reservierungssysteme

• in Messepräsenz und professioneller PR-Arbeit

• in Synergieeffekten durch Einkaufsbündelung

• in Internetauftritten

• in Schulungs- und Seminarveranstaltungen

• im Qualitätsmanagement (Mystery-Checks)

• im Erfahrungsaustausch mit Kollegen

• in gemeinsamer Nutzung von Gästeadressen

Die Kooperationen haben unterschiedlichste

Rechtsformen und regionale Orientierung. Sie reicht

von reinen Stadtkooperationen, über landschaftsbezogene

Organisationen bis zu deutschlandweiter

Verbreitung. Fast alle Kooperationen verstehen sich

als zentrale Marketinginstitution zur Mitgliederunterstützung

in Verkaufs-, Buchungs- und Reservierungsaktivitäten

und bieten eine gemeinsame

Dachmarke.

Das wird unterstützt durch:

• gemeinsame Werbemittel (Prospekte, Broschüren,

Anzeigen)

• gemeinsames Leitbild, Leitlinien (CI)

• gemeinsame Qualitäts- und Servicestandards

Bevor Sie sich einer Kooperation anschließen ist es

absolut notwendig, eine selbstkritische Bestandsaufnahme

zu machen. Ein Stärken-Schwächen-Profil

Ihres Angebotes, die Formulierung der eigenen

Motive für den Anschluss an eine Kooperation, die

Überprüfung der eigenen Kooperationsfähigkeit

und intensive Gespräche mit Kollegen, die Erfahrungen

mit der Zentrale haben, sollten unbedingt

vorausgehen.

Um eine möglichst gute Differenzierung von Wettbewerbern

zu erreichen und sich damit besser am

Markt durchzusetzen, sollten Sie im Rahmen der

Kooperationswahl und Bestandsaufnahme versuchen,

sich schwerpunktmäßig auf ein ausgewähltes

Marktsegment, d.h. eine bestimmte Kundengruppe

zu konzentrieren.

Zu den Kundengruppen, die besondere Chancen

bieten, zählen u. a. ältere Reisende und Familien.

In Deutschland gibt es inzwischen eine Vielzahl

an Kooperationen. Wir nennen hier eine Auswahl

(alphabetisch):

• 50plus Hotels:

www.50plushotels.de

• Akzent Hotel-Service GmbH:

www.akzent.de

• Design Hotels:

www.designhotels.com

• Euro Familien Hotels:

www.familien-hotels.de

• Familotels:

www.familotel.com

• Flair Hotels:

www.flairhotel.com

• Green Line Hotels GmbH:

www.greenline-hotels.de

• Land-Gut Hotelkooperation:

www.landguthotels.de

• Landidyll Hotels:

www.landidyll.com

• mD Hotel Kooperation

www.md-hotels.de

• Romantik Hotels

www.romatikhotels.com

• Ringhotels e.V. :

www.ringhotels.de

• Wellness-Hotels Deutschland GmbH:

www.w-h-d.de

Gäste nutzen zur Informationsbeschaffung und

Buchung mehr und mehr die Vorteile, die das Internet

bietet. Positionieren Sie sich auf Internetplattformen

und erhöhen Sie damit Ihre Erreichbarkeit

rund um die Uhr.

Online-Buchungsportale für Hotels, Pensionen

und Ferienwohnungen sind z.B.:

• www.schwarzwald-tourismus.info

• www.holidayinsider.com

• www.hotel.de

• www.hrs.de

• www.lohospo.de

• www.fewo-direkt.de

• www.e-domizil.de

Bewertungsportale haben sich zu einer unverzichtbaren

Informationsquelle für Gastgeber und

Gäste entwickelt. Booking.com, Expedia.de, trivago,

HolidayCheck.de, Thomas Cook und HRS bei

den Hotelportalen, HolidayInsider, e-domizil, casamundo

bei den Ferienwohnungen, gehören zu

den wichtigsten Portalen.

Im Online G.A.S.T. Award Schwarzwald Tourismus

wurden über 1.400 Gästebewertungen zu

Service Personal, Sauberkeit, Komfort und Preis-

Leistungsverhältnis wissenschaftlich untersucht

und im Juli 2012 die drei bestbewerteten Betriebe

je Kategorie ausgezeichnet. Auch wenn die Bewertungsportale

die subjektive Wahrnehmung

der Gäste widerspiegeln, kommt kein Gastgeber

an ihnen vorbei. Nutzen Sie die Informationen aktiv

als Instrument zur Qualitätssicherung.

Weitere Infos: Schwarzwald Tourismus GmbH,

Geschäftsstelle Villingen-Schwenningen (siehe

Seite 120)

• gemeinsames Leitbild

• einheitliches Drucksachen-Design

• Flaggen und Schilder am Haus

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Ihr Marketing

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Anfrage und Angebot

Jede Gästeanfrage, die bei Ihnen eingeht, hat eine

Vorgeschichte. Gespräche im Freundeskreis, Internetsuche,

Zeitungsanzeige, Reiseartikel, einfach

Lust auf etwas Neues… der Weg zu Ihrer Adresse ist

vielfältig.

Sie wissen nicht, ob der potenzielle Gast nur bei

Ihnen anfragt oder Sie nur einer von vielen sind.

Häufig werden mehrere Vermieter kontaktiert. In

jedem Fall hat er Interesse an Ihrem Haus und ist

auf irgendeinem Wege – wahrscheinlich über Ihre

Touristinformation – zu Ihrer Adresse gekommen.

Und dieses Interesse sollten Sie ernst nehmen. Antworten

Sie also umgehend, beantworten Sie alle

Fragen individuell und bieten Sie Ihre weitere Hilfe

an, damit aus der Anfrage eine Buchung wird. Ihre

umgehende Reaktion ist wichtig, denn ein bei der

Anfrage bereits verprellter Gast wird sich nie wieder

bei Ihnen melden. Selbst wenn Sie zu dem vom

Gast gewünschten Termin bereits ausgebucht sind,

die Höflichkeit gebietet in jedem Fall eine freundliche

Antwort.

Mit Hilfe attraktiver Nebenleistungen kann sich ein

gastgewerblicher Betrieb von der Konkurrenz abheben

und somit die Präferenz für sein Gesamtangebot

verstärken. Das Angebot an Zusatzleistungen

muss sich an den jeweiligen Zielgruppen orientieren.

Insofern ist zu prüfen, welche Leistungen von

den Gästen grundsätzlich erwartet werden.

Haben Sie ein spezielles Hauslogo, das Sie auf

Ihren Schreiben benutzen? Das würde Sie von Ihren

Mitbewerbern unterscheiden und zeigt Professionalität.

Denn bereits das Briefpapier kann sich entscheidend

auf die Wahl Ihres Gastes auswirken.

Egal ob als E-Mail oder als Brief verschickt: Ein Computer

erleichtert Ihnen den Schriftverkehr erheblich.

Die Adresse wird für die Anreise oder spätere

Aktionen gleich gespeichert, Sie können Textbausteine

vorformulieren und Persönliches einfügen.

Das geht schnell, ist gut leserlich und wird heute

von allen akzeptiert. Die Kommunikation per Fax

und E-Mail gehört heute zur Normalität und Sie

sollten diese Wege nutzen.

Dabei sollten Sie unbedingt beachten, dass auch

eine E-Mail ein Schriftstück ist und kein Notizzettel.

Auch bei schnellen Kommunikationsmitteln sollten

Sie auf Höflichkeit und Form Wert legen.

Im Grunde schreiben Sie das Gleiche wie in einem

Brief, die ganze Seite kann ebenso aufgebaut sein,

mit Logo Ihres Hauses usw. Statt beigelegter Prospekt-Informationen

senden Sie Bilder Ihres Hauses,

Preislisten, Menükarten etc. als Anhang mit.

Verweisen Sie auf Ihre Homepage.

Eine umgehende Reaktion gilt natürlich für die

schriftliche, telefonische und elektronische Anfrage.

In jedem Fall notieren Sie die Anfrageadressen

sofort. Für eventuelle Nachfassaktionen oder Weihnachtsgrüße

sind sie von unschätzbarem Wert.

Das schriftliche Angebot

Wichtig ist, dass Sie alle Fakten, die für den Gastaufnahmevertrag

von Wichtigkeit sind, im Brief bestätigen.

Sie sollten aber dabei nicht vergessen Ihr

eigenes Angebot nochmals hervorzuheben. Das ist

keine Angabe - nur legitimes Verkaufen.

Siehe Seite 32/33 mit wichtigen Tipps und einem

Beispielbrief.

Ihr Gast ist in Urlaubserwartung und möchte möglichst

schnell Antwort auf seine Fragen bekommen.

Gehen Sie auf alle Fragen genau ein, ganz individuell.

Der Stil sollte nicht allzu geschäftlich sein, das

wirkt kühl und vermittelt dem Gast keine Urlaubsgefühle.

Auch vorgefertigte Reservierungsformulare

und Vertragstexte schrecken eher ab, als dass Sie

Vertrauen erwecken. Urlaub hat immer mit Emotionen

zu tun.

Angebot per E-Mail

Die Anfragen per E-Mail nehmen überproportional

zu. Der Gast möchte immer schneller seine Information

haben und wissen, ob das Gewünschte

noch frei ist. Vielleicht hat der Gast ein Foto Ihres

Hauses im Internet gesehen – aber außer diesem

Eindruck hat er von Ihrem Angebot keine weitere

Vorstellung. Er vertieft das Bild seines Urlaubsquartiers

erst, nachdem Sie ihm detaillierte Auskünfte

über Ihr Haus übermittelt haben.

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Ihr Marketing

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Wichtige Hinweise für die

Briefgestaltung

Bearbeitungszeit

• Gästeanfragen sofort (am besten am Tag des

Posteingangs) beantworten.

• Direktwerbebriefe zu bestimmten Gelegenheiten

(z. B. Ostern, Weihnachten, Saisoneröffnung,

Dankeschön für treue Gäste, Frühbucherrabatt)

schreiben.

Äußere Form

• Eigenes Logo für schnelle Identifikation.

• Verwenden Sie ein freundliches, fröhliches (am

besten vorgedrucktes) Briefpapier.

• Achten Sie auf eine ausgewogene Aufteilung

des Briefes.

• Vermeiden Sie auf jeden Fall Form-, Tipp- und

Rechtschreibfehler.

• Alle Arten der Erreichbarkeit nennen, auch

E-Mail.

Briefstil

• Weg mit dem nüchternen Geschäftsbriefstil!

Formulieren Sie urlaubsgemäß – fröhlich und

locker.

• Drei Absätze je 3-7 Zeilen:

a) Vorteile vermitteln

b) konkretes Angebot

c) Handlungsaufforderung

• Beginnen Sie mit „Guten Tag“, statt mit „Sehr

geehrte …“.

• Schreiben Sie persönlich und herzlich.

• Positive Bestätigung.

• Interesse durch Hervorhebung steigern.

• Freundliche Verabschiedung.

• Eigenhändige Unterschrift.

• Postskriptum (P.S.) wird oft zuerst gelesen: Hier

wichtiges Argument (Kundennutzen) platzieren.

Briefmarken

• Sollten Sie mit normaler Post arbeiten, frankieren

Sie den Brief mit attraktiven Briefmarken!

www.philatelie.deutschepost.de/philatelie

Aktiv verkaufen

• Streichen Sie die Vorzüge Ihres Betriebes heraus

(nicht einfach bloß „Zimmer“ anbieten).

• Weisen Sie auf Spezialisierungen (Familien, Bio,

Sterne, Reiten, Fahrrad etc.) oder besondere Extras

(Abholung am Bahnhof etc.) hin.

• Beantworten Sie wirklich alle Fragen des Gastes

• Response-Element (Handlung fördern).

• Sie gehören einer der bekanntesten Urlaubsregionen

Europas an; Verwenden Sie im Internet

und auf Ihrem Briefpapier das Schwarzwaldlogo.

Sie finden das Logo zum kostenlosen Download

im Partnernet unter dem Stichwort Marke

Schwarzwald auf www.schwarzwald-tourismus.info

Nicht einfach absagen

• Erstellen Sie Alternativangebote (andere Zeit,

andere Zimmeraufteilung).

• Speichern Sie die Adresse in einer „Nachfassdatei“.

• Weisen Sie auf Hotelierkollegen, die Touristinformation

hin, um den teuer geworbenen

Gast im Ort zu behalten.

Beilagen

• Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude

Je mehr der Gast über Ihr Haus und die Umgebung

erfährt, desto größer ist die Chance, dass

er sich für Ihren Betrieb entscheidet.

• Typische Briefbeilagen sind:

a) Hausprospekt

b) Preisliste

c) Besondere Angebote, Pauschalangebote

d) Vorgefertigte Antwortkarte bzw.

Antwortschreiben für das Fax

e) Karten für die speziellen Interessen

(Wandern, Radfahren etc.)

f) Ortsprospekt und Veranstaltungshinweise

g) Bei Buchung eine klare Anfahrtsskizze

(besonders wichtig bei Einzellagen)

h) Formular der Reiserücktrittskosten-

Versicherung (Storno-Versicherung)

Familie

Dr. Peter Urlaubsreif

Sonnenstraße 4

D- 94837 Grünland

Familienurlaub im Schwarzwald vom 23. Mai 2010

Guten Tag, liebe Familie Urlaubsreif,

Hotel Ferienwohnung Sonnenblume

Ferienstraße 7a

79102 Freiburg

Telefon 0761 - 1 00 11 07

Fax 0761 - 1 00 11 08

Mobil 0176 - 185 98 49

hotel@sonnenblume.de

www.sonnenblume.de

schön, dass Sie die wertvollsten Tage im Jahr im Hotel Sonnenblume verbringen wollen. Wir wissen, dass

Eltern dann Urlaub haben, wenn Kinder die Zeit vergessen und auf Entdeckungsreise sind. Deshalb haben

wir unser Haus besonders kinderfreundlich angelegt. Weit ab von lärmenden Straßen können sich die

Kleinen nach Herzenslust in ihr Spiel vertiefen. Aber auch die nähere Umgebung im Schwarzwald bietet

wunderbare Ausflugsziele für Groß und Klein: der Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof, Erlebnisbäder und

Wandertouren, an denen auch die kleinen Klettermaxe ihre Freude haben und vieles mehr…

Wenn Sie von Ihrem Ausflug zurückkommen, geht der Urlaub bei uns gleich weiter. Ein eigenes Spielzimmer

ist egal bei welchem Wetter sehr gefragt und im Garten sind dem Bewegungsdrang keine Grenzen

gesetzt. Zwei City-Roller, ein Kettcar, unsere Spielschaukel, der Sandkasten und eine Tischtennisplatte

sorgen für Abwechslung. Und da sind dann noch Tinki und Minki, die nicht auf Ihre Streicheleinheiten

verzichten können. Am Abend wird bei schönem Wetter auf der Terrasse gegrillt. Danach müssen Sie sich

nur noch entscheiden, wer die erschöpften Abenteurer ins Bett trägt.

Die Ferienwohnung Pumuckl ist zu Ihrem gewünschten Urlaubszeitraum noch frei. Überzeugen Sie sich

im Hausprospekt und auf unserer Homepage www.sonnenblume.de von der großzügigen Einteilung und

der gemütlichen, familiengerechten Einrichtung. Und wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an.

Ihr Urlaub soll bereits vor der Anreise beginnen. Darum haben wir eine Einkaufsliste zusammengestellt,

auf der Sie Schwarzwälder Produkte finden. Kreuzen Sie an, was Sie schon am ersten Abend in Ihrem

Kühlschrank finden wollen, wir kaufen für Sie ein. Gern bieten wir Ihnen an, dass wir Sie vom Bahnhof

Sonnendorf abholen. Teilen Sie uns hierzu bitte Ihre genaue Anreisezeit mit.

Mit herzlichen Grüßen nach Grünland

Maria Sonnenschein

Hotel Sonnenblume

Übrigens, unsere Tourist-Info bietet Spielstunden für Kinder an, wenn Sie mal alleine los wollen.

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Ihr Marketing

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Gästeorientiert Telefonieren

Für die telefonische Anfrage gilt: Vorbereitung ist

alles. Neben Ihrem Telefon haben Sie Notizblock,

Reservierungsbuch bzw. Ihren PC mit allen verfügbaren

Buchungsdaten. So sind Sie sofort in der

Lage, freie Kapazitäten zu nennen oder bestimmte

Zeiten zu bestätigen.

Umgangsformen am Telefon kann man üben. Tun

Sie immer so, als ob Ihr Gesprächspartner Ihnen direkt

gegenüber steht, lächeln Sie ihn an. Gesichtsausdrücke

spiegeln sich nämlich in der Stimme

wider.

Versuchen Sie möglichst persönlich erreichbar zu

sein. Ein mobiles Telefon erleichtert es Ihnen. Auch

ein Anrufbeantworter, freundlich besprochen,

ist kein Hindernis. Besser als ein Telefon, das ins

Leere klingelt. Hier haben Sie bei einem Rückruf wenigsten

noch die Chance aus der Anfrage eine Buchung

zu machen. Bestätigen Sie eine telefonische

Buchung in aller Regel trotzdem immer schriftlich.

Wenn Sie viel unterwegs sind und eine Anrufweiterschaltung

auf Ihr Handy nutzen, sollten Sie immer

an einen möglichst umgehenden Rückruf denken,

sobald Sie die entsprechenden Unterlagen zur

Hand haben.

Checkliste Telefon

□ Telefonformulare als Block beim Telefon auflegen und Kugelschreiber bereitlegen.

Ein Tipp dazu: Blätter durchnumerieren und Formulare auf Ihre Zielgruppe abstimmen.

□ Telefonverkaufsschulung für jeden, der zum Telefon darf.

□ Unterlagen zum Telefon: Gästekartei und Zimmerinformation (Preise, Ausstattung),

Reservierungsplan und Kalender, Urlaubs- und Ortsinformation in eigener Mappe gesammelt.

□ Testanfragen durchführen lassen, damit Sie sehen, wie es bei Ihnen klappt.

□ Nehmen Sie den Hörer möglichst nach dem zweiten Klingeln ab. Hörer abheben,

Leitungsknacksen abwarten, klar und deutlich melden („Guten Tag“ Hotelname und Ihren Namen).

□ Notieren Sie den Namen des Anrufers sofort und sprechen Sie Ihn immer wieder mit seinem

Namen an („Sehr gerne, Herr Zimmermann“).

□ Komplizierte Namen buchstabieren lassen, Zahlen in Ziffern nicht in Blöcken wiederholen,

um Fehler beim Bestätigungsschreiben zu vermeiden.

□ Wiederholen und notieren Sie alle Urlaubsdaten sowie die Daten der Anschrift genau und

sichern Sie die sofortige Erledigung zu.

□ Den Vorteil des Hauses für diesen speziellen Gast überzeugend darlegen.

□ Fragen Sie den Gast, wie er auf Sie gekommen ist – sehr wichtig für die Erfolgskontrolle Ihrer

Werbemaßnahmen.

□ Den Gast nicht einfach auslassen! Wenn es keinen freien Termin gibt, möglichst einen

Ersatztermin anbieten und in jedem Fall die Adresse notieren.

□ Versuchen Sie, aus der Anfrage eine Buchung zu machen („Wenn Sie wollen, können wir

das gleich fest buchen.“).

□ Natürlichkeit und Freundlichkeit ausstrahlen. Lächeln Sie Ihren Anrufer an und bedanken

Sie sich für seinen Anruf.

□ Beenden Sie das Gespräch mit einem Dankeschön und dem Namen des Gastes.

□ Legen Sie den Hörer erst auf, wenn der Gesprächspartner aufgelegt hat.

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Ihr Marketing

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Telefonische Nachfassaktionen

Gästebetreuung und die kleinen Extras

Bei immer härterem Wettbewerb ist inzwischen

eine Nachfassaktion zu abgegebenen Angeboten

notwendig und erfolgreich: „Wer am Ball bleibt,

schießt das Tor“. Viele Hoteliers fürchten, dass ihr

Anruf von Kunden als Belästigung empfunden wird.

Telefonnotiz

• Leitungsknacksen abwarten!

• Lächeln!

• Guten Tag Haus/Pension......., Name

• Gast mit Namen ansprechen!

• Alle Angaben genau notiert?

• Buchstabieren von Namen und Adresse notwendig?

• Für den Anruf bedanken!

• Persönlicher Wunsch zum Schluss!

Wenn Sie die richtigen Formulierungen verwenden

wird der Anruf als Service aufgefasst. Mit Nachfassaktionen

können Sie Aufträge gewinnen oder

wenigstens Einwände erfahren und darauf reagieren.

Zimmerwunsch

□ Einzelbettzimmer □ Zweibettzimmer

□ Dreibettzimmer

□ Sonstiges, und zwar:

□ Anfrage

□ feste Reservierung

Der Vorteil bei kleineren Hotelbetrieben liegt in

der Individualität, in der direkten und persönlichen

Ansprache des Gastes sowie in der intensiven Betreuung.

Die Zufriedenheit Ihrer Gäste hängt in

entscheidendem Maße davon ab, inwieweit sich die

Erwartungen Ihrer Gäste mit dem decken, was sie

vor Ort vorfinden. Nur zufriedene Gäste kommen

wieder, diese Tatsache ist unbestritten. Alle Gäste

haben einen gewissen ,,Multiplikator-Effekt’’. Da

der deutsche Urlauber dazu neigt, eher über negative

als über positive Erlebnisse zu reden, werden

negative Erfahrungen mit Urlaubsquartieren wesentlich

mehr Personen mitgeteilt als die positiven.

Sicher erwarten Gäste von einem Vier-Sterne-Haus

mehr Serviceleistungen als in einem Zwei-Sterne-

Haus. Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss aber in

jedem Fall stimmen und in einem kleinen Zwei-

Sterne-Haus spielt die persönliche Ansprache eine

entscheidende Rolle. Grundsätzlich sollten Sie und

Ihre Mitarbeiter bei Ihrer Gästebetreuung folgende

Mindestanforderungen erfüllen:

Seien Sie präsent, ansprechbar für Fragen, Wünsche,

Nöte und auch Sorgen. Durch kleine Dienste

gewinnen Sie Stammgäste. Kleinere Besorgungen,

Übernahme des Postweges, Wäschedienst, Erste

Hilfe in allen Lebenslagen. Junge Eltern freuen sich

über das Angebot, wenn Sie für ein oder zwei Stunden

das Babyphon übernehmen. Das Theater- und

Kinoprogramm haben sie parat und besorgen gerne

Karten.

Sie kennen sich in der Umgebung richtig gut aus

und geben Ihr Wissen gern an Ihre Gäste weiter.

Wenn es Ihre Zeit irgendwie erlaubt, sollten Sie Ihre

Gäste „an die Hand nehmen“ und geführte Wanderungen

oder Radtouren anbieten. Mondscheinspaziergänge

sind nicht nur für Verliebte da. Die persönliche

Ansprache hat einen nicht zu unterschätzenden

Wert und die Tipps von Ihnen sind wertvoll!

Aufmerksamkeiten und nette Gesten bleiben in

positiver Erinnerung: Wenn Sie an Geburts- oder

Hochzeitstage denken, fühlen sich Ihre Gäste noch

mehr wahrgenommen.

Anreisedatum:

Familienname:

Straße:

Telefon:

Fax:

Datum des Anrufs:

Die nächsten Schritte:

A = Anton

Ä = Ärger

B = Berta

C = Cäsar

D = Dora

E = Emil

F = Friedrich

G = Gustav

H = Heinrich

I = Ida

J = Julius

K = Konrad

L = Ludwig

M = Martha

N = Nordpol

O = Otto

Ö = Österreich

P = Paula

Abreisedatum:

Vorname:

PLZ & Ort:

Land:

E-Mail:

Am Telefon war:

Q = Quelle

R = Richard

S = Siegfried

Sch = Schule

T = Theodor

U = Ulrich

Titel:

Ü = Übel

V = Viktor

W = Wilhelm

X = Xaver

Y = Ypsilon

Z = Zürich

• Freundlichkeit

• Kompetenz

• Verlässlichkeit

• Flexibilität

• Einfühlungsvermögen

Auf die qualitative Ausstattung Ihres Hauses wurde

bereits ausführlich eingegangen. Auch auf das

Ambiente und die durch Äußerlichkeiten herzustellende

Atmosphäre wurde hingewiesen. Eine angenehme

Stimmung ist aber ebenfalls stark von Ihrer

Kompetenz abhängig. Machen Sie sich, den Gästen

und Ihren Mitarbeitern das Leben möglichst einfach,

in dem alle täglichen und wiederkehrenden

Abläufe perfekt geregelt sind. Dann haben Sie mehr

Zeit für die kleinen „Extras”.

Geben Sie Ihrem Haus durch besonderen Service

und eben die gewissen kleinen Extras eine eigene,

persönliche Note. Lesen Sie Ihren Gästen die Wünsche

von den Augen ab.

Nehmen Sie Ihre Gäste in jedem Fall ernst, egal was

passiert.

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Ihr Marketing

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Werben und Verkaufen

Das Gastgewerbe muss sich einem harten Wettbewerb

stellen. Die Wünsche der Gäste haben sich in

den letzten Jahren gewandelt. Die Konkurrenz hat

zugenommen und das Angebot ist größer und vielfältiger

geworden. Der Wettbewerb um den Gast

hat sich beschleunigt. In dieser Situation kann sich

der Hotelier oder Gastronom nicht mehr nur auf

Mund-Propaganda verlassen. Der gastgewerbliche

Unternehmer muss Strategien und Konzepte

entwickeln, um dieser Herausforderung gerecht zu

werden – ein marktorientiertes Dienstleistungsmarketing

ist Voraussetzung.

Das Internet

67% der Inlandsgäste und sogar 80% der ausländischen

Deutschlandurlauber nutzten 2011/2012 das

Internet, um sich über ihren Urlaub zu informieren.

Jeder Zweite davon, besuchte dabei auch direkt

die Websites der Unterkünfte (Qualitätsmonitor

Deutschland-Tourismus, ERV und DZT). Die Buchungen

werden zwar nach wie vor häufig per Telefon

oder E-Mail vorgenommen. Online-Buchungen (sofern

überhaupt bei Vermietern möglich) werden

jedoch immer bedeutender. Eine eigene Homepage

ist also für den erfolgreichen Gastgeber als Werbeund

Kommunikationsmittel heute unumgänglich.

Tipps für die Homepage

• Organisieren Sie Ihre Site übersichtlich.

• Beauftragen Sie möglichst einen Fachmann mit

der Gestaltung der Site.

• Unterteilen Sie den Inhalt in kleine Absätze.

Fügen Sie hervorgehobene Stichworte und Zwischenüberschriften

ein, damit die Leser Ihrer

Site die Fakten in übersichtlichen Informationshappen

serviert bekommen.

• Nennen Sie die wichtigsten Informationen zuerst.

Schreiben Sie kurz, prägnant und sachlich,

um die Besucher Ihrer Seiten nicht sofort wieder

zu verlieren. Rechtschreibung nicht vergessen!

• Machen Sie keine Schriftart-Experimente. Die

Standardschriften sind gut genug, vor allem

lesbar und auf jedem Rechner vorhanden.

• Platzieren Sie das Schwarzwald Logo auf Ihrer

Homepage - das schafft Orientierung

• Verstecken Sie Kontaktadressen, Telefon- und

Faxnummer nicht in Grafiken.

• Ordnen Sie Navigationselemente dezent am linken

oder oberen Rand an.

• Betiteln Sie Links möglichst eindeutig und beschreibend.

Prüfen Sie regelmäßig, ob die Links

noch aktuell sind und funktionieren!

• Bevorzugen Sie schlichtes Design mit wenigen

Farben. Das wirkt elegant und präzise.

• Verzichten Sie auf animierte Bilder. Das nervt die

meisten Surfer!

• Optimieren Sie Ihre Site für die Besucher, nicht für

bestimmte Browser oder Monitorauflös- ungen.

• Vermeiden Sie Nervtöter wie PopUp-Werbung,

ladeintensive Grafiken und Effekthaschereien.

Ganz wichtig: Beachten Sie die rechtlichen Vorgaben

z.B. Informationspflichten bei Verträgen im

elektronischen Geschäftsverkehr oder Impressumspflicht.

Mehr dazu:

http://www.deutschertourismusverband.de/

service/recht/informationspflichten/

informationspflichten-bei-online-angeboten.html

Verstöße gegen rechtliche Vorgaben können empfindliche

Geldbußen nach sich ziehen!

Wie wird die Homepage gefunden?

Um Besucher auf seine Homepage zu locken, sind

umfangreiche Werbemaßnahmen nötig. Es ist

wichtig, in Suchmaschinen bzw. Webkatalogen gelistet

zu sein. Auf Briefpapier, Visitenkarten und in

Prospekten sollte die Internet- und E-Mail-Adresse

nie fehlen. Eine weitere effektive Werbemaßnahme

ist der Linktausch. Legen Sie einen Link der Gastgeber,

die in Ihrer Region sind, auf Ihre eigene Seite

und vereinbaren Sie den Gegenlink. Wird einer gefunden,

haben alle anderen die Chance, angeklickt

zu werden.

Ein Link von und zu Ihrer Touristinformation und regionalem

Tourismusverband ist unentbehrlich.

Übrigens: Wer starke Partner auf seiner Seite hat,

wie z.B. die Internetplattform www.bettundbike.de

(für fahrradfreundliche Betriebe) oder

www.landtourismus.de (für Urlaub auf dem Bauernhof),

hat gute Chancen im Netz gefunden zu

werden. Mit Sicherheit wird Ihr Web-Auftritt ein

Fehlschlag, wenn Sie (wie bei manchen Providern

angeboten) unter einer Adresse wie „www.user.

Ihrprovider.de/home/IhrHotel.htm“ oder ähnlich

zu erreichen sind. Steht der Name Ihres Unternehmens

nicht auch deutlich sichtbar am Hauptgebäude?

Machen Sie es auch so im Internet. Also, sorgen

Sie dafür, dass Sie unter www.IhrHotel.de oder

„www.IhrHotel.com“ zu finden sind.

Hausprospekt

Von allen Werbemitteln ist der Hausprospekt als

das Wichtigste nach der Homepage und dem Eintrag

im Gastgeberverzeichnis einzustufen. Er ist die

Basisinformation für Ihre potenziellen Gäste, die

sich ja ein möglichst genaues Bild über ihr zukünftiges

Urlaubsziel verschaffen möchten. Aufgrund

dieser Information treffen Sie letztendlich auch ihre

Entscheidung.

Der Prospekt vermittelt dem zukünftigen Gast einen

Gesamteindruck Ihres Hauses, Ihrer Familie

und seiner Umgebung. Durch die Informationen

und aussagefähige Fotos, die Sie in Ihrem Hausprospekt

unterbringen können, ersparen Sie sich lange

Beschreibungen und Erklärungen bei den Anfragen.

Der Prospekt muss Emotionen wecken. Dabei spielen

Ihre Fotos eine ganz entscheidende Rolle. Fotos

sind wichtige Indikatoren für den Gast, wie die Atmosphäre

bei Ihnen ist. Sprechen Sie alle Sinne an!

Sparen Sie mit zuviel Text.

Bevor Sie einen neuen Hausprospekt ins Auge fassen,

lassen Sie sich mindestens aus 20 Prospekten

von Mitbewerbern inspirieren. Unbedingt sollten

Angaben zu folgenden Informationen gemacht

werden:

• Lage des Hauses

• Gesamtbettenanzahl

• Ausstattung der Zimmer oder Ferienwohnungen

(Bei Ferienwohnungen geben Sie auch die Größe

in Quadratmetern an, einen Grundriss der Wohnung

und die maximale Anzahl der Personen, die

darin Platz finden)

• Infrastruktur (z. B. Aufenthaltsraum, Kinderspielplatz,

Terrasse)

• Besonderheiten (z.B. Nichtraucherzimmer, Fahrradverleih)

Eine Anfahrtsskizze und Preisliste (auf einem separaten

Blatt) ergänzen die Informationen im

Hausprospekt. Die genaue Adresse, Telefon-, Telefaxnummer,

Homepage und E-Mail müssen auf der

Vorder- oder Rückseite deutlich sichtbar sein! Auch

das Hauslogo sollte nicht vergessen werden. Dazu

setzen Sie das offizielle Schwarzwald Logo (kostenloser

Download und Infos zur Logo-Verwendung

im Partnernet unter www.schwarzwald-tourismus.

info). Das schafft Orientierung und Qualität.

Geben Sie den Hausprospekt Ihren Gästen unter

dem Motto „Gäste werben Gäste“ in ausreichender

Anzahl mit. Auch Ihre Touristinformation ist dankbar,

wenn sie genügend Exemplare vorrätig hat.

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Ihr Marketing

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Erlebnismarketing und Pakete

Anzeigenwerbung

Eine Warnung vorweg: Für kleine Hotels sind Inserate

nicht immer der effektivste Weg. Inserieren

Sie nur, wenn Sie alle anderen Verkaufs- und Werbemöglichkeiten

schon ausgeschöpft haben und

wirklich gezielt neue Gästezielgruppen ansprechen

wollen! Fallen Sie nicht auf aggressive Verkaufsmethoden

von zweifelhaften Anbietern herein. Bevor

Sie etwas unterschreiben, erkundigen Sie sich bei

Ihrer örtlichen Touristinformation. Hier sind in der

Regel die „schwarzen Schafe“ bekannt.

• Sichern Sie sich die Mithilfe eines Experten

(Touristinformation, Werbeagentur etc.).

• Diese Experten sollen unabhängig sein.

• Inserieren Sie nach Plan und vermeiden Sie

„Billigangebote“.

• Machen Sie keine Einzelaktionen. Besser öfter

in einem Medium inserieren als einmal in mehreren.

• Arbeiten Sie mit der örtlichen Touristinformation,

dem Regionalverband (Verbundwerbeaktion!)

oder anderen touristischen Leistungsträgern

zusammen.

• Inserieren Sie nur schwerpunktmäßig in ausgewählten

Medien.

• Inserieren Sie in den Medien der entsprechenden

Zielgruppe (z. B. Familienzeitschrift, Gesundheitsmagazin).

Inserate im Textteil sind

teurer als im Anzeigenteil.

• Schalten Sie mindestens 3x oder lassen Sie es

bleiben!

• Eine individuelle grafische Gestaltung ist wesentlich

besser als nur eine Wortanzeige.

• Nur mit einem „Aufhänger“, z. B. Radeln ohne

Gepäck, Kriminalwochenende, Familienglück

kann die Anzeige erfolgreich werden.

• Nennen Sie konkrete Angebote und Preisvorteile

für die Gäste.

• Vergessen Sie nicht eine Aufforderung zum

Handeln einzubauen.

• Rücklaufquote muss gegeben sein (Coupon

oder Telefon).

• Reden Sie bei der Platzierung der Anzeige mit.

• Sorgen Sie für eine rasche Beantwortung der

Anfragen (Planung).

• Bilder werden besser behalten als Worte.

• Alleine gehen Sie im Anzeigenfriedhof unter!

Nutzen Sie die Kooperationsanzeigen der

Schwarzwald Tourismus GmbH. Hier werden

Sie sehr preiswert in einem großflächigen Rahmen

zum Thema Schwarzwald vorgestellt.

• Die Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten

der Schwarzwald Tourismus GmbH werden im

monatlich erscheinenden Rundschreiben veröffentlicht.

Ein kostenloses Abo können Sie bestellen

bei: Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle

Pforzheim (siehe Seite 120)

Haben Sie das schon gewusst?

Die Profilthemen des Schwarzwaldes sind:

• Wandern (Schwerpunkt)

• Mountainbike/Radfahren (Schwerpunkt)

• Regionale Spezialitäten

• Familienurlaub

• Wellness – Thermen – Gesundheit

• Kultur

Platzieren Sie Ihre Werbung und Ihre Angebote zu

diesen Themen, dann liegen Sie richtig in der Werbung

für die Marke Schwarzwald!

Neben den Kernleistungen von gastgewerblichen

Betrieben, dem Angebot von Beherbergung und

Bewirtung, gibt es eine Anzahl von zusätzlichen

Dienstleistungen, die in ihrer Gesamtheit den Aufenthalt

in Hotellerie und Gastronomie erst zu einem

Komplettangebot ergänzen. Die Package-Angebote

können sich auf unterschiedlichste Bereiche

wie z. B. Sport, Fitness, Ausflüge, Veranstaltungen,

Kinderbetreuung, Heilbehandlung, spezielle Tagungsangebote

beziehen. Die Gestaltung der Zusatzleistungen

ist von entscheidender Bedeutung,

da die Grundleistungen im Allgemeinen nur einen

Teil der Gästebedürfnisse abdecken.

Mit Hilfe attraktiver Nebenleistungen kann sich ein

gastgewerblicher Betrieb von der Konkurrenz abheben

und somit die Präferenz für sein Gesamtangebot

verstärken. Das Angebot an Zusatzleistungen

muss sich an den jeweiligen Zielgruppen orientieren.

Insofern ist zu prüfen, welche Leistungen von

den Gästen grundsätzlich erwartet werden.

Wichtig ist, dass Sie bei Ihren Paketen folgende

Punkte berücksichtigen:

• Neu (Das gab es noch nicht)

• Speziell (Das Angebot muss sich an

bestimm ter Zielgruppe orientieren)

• Begehrt (Keine Standard-Angebote)

• Aktuell (Jubiläen, Eröffnungen,

Saisonhöhepunkte)

• Erlebnisreich (Mehr als besichtigen!

Mitmachen, entdecken, teilhaben)

• Verfügbar (Möglichst viele Termine anbieten)

• Preiswert (Inklusive ist preiswerter

als à-la-carte)

• Einmalig (Alleinstellungsmerkmal

überlegen: Was unterscheidet mein

Angebot von anderen?)

• Besondere Extras (Das Unerwartete, das

kleine Detail: Ein Begrüßungstrunk und

Willkommens-Cocktail gehören aber schon

zur „Terminologie der Langeweile“)

• Original (z.B. Original-Schauplätze der Geschichte,

nur hier und nirgendwo sonst)

• Bequem zu buchen

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Ihr Marketing

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Gästefragebogen

Marktforschung, Kundenbindung & Co.

Sie kennen Ihre Gäste? Sicher! Sicher? Wissen Sie

wirklich auf Anhieb, woher Ihre Gäste kommen?

Wie viel Ihre Gäste bei Ihnen ausgeben? Was Ihre

Gäste von Ihrem Betrieb halten? Wissen Sie auch,

warum bestimmte Leute nicht zu Ihnen kommen?

Das sind alles Fragen, die Sie mit Hilfe der Marktforschung

klären können. Und die brauchen wir, um

unser Marketing noch genauer auf unsere Gäste

abstimmen zu können. Nur wer hat schon das Geld,

große Marktforschungsinstitute zu beauftragen?

Hausgemachte Marktforschung ist daher in den

meisten Betrieben angesagt.

Mit Marktforschung erhalten wir Informationen

über

• unsere Gäste

• unsere Mitbewerber

• unseren Markt

• und unsere Marketingstrategien

Grundsätzlich gibt es zwei Wege. Sie können über

eigene Erhebungen (Primärforschung) Daten über

Ihre Gäste und ihr Verhalten erheben. Dabei können

Sie Ihre Gäste befragen, Sie bitten einen Fragebogen

(siehe Beispiel Gästefragebogen) auszufüllen

und/oder sie einfach nur beobachten. Wenn Sie

z. B. eine Angebotserweiterung vorhaben, können

Sie Ihre Gäste dazu gezielt befragen. In der Regel

werden aber allgemeine Fragen zum Service und

zur Hotelausstattung gestellt. Stellen Sie präzise

und kurze Fragen und motivieren Sie den Gast

zum Mitmachen. Die zweite Möglichkeit ist, Fragen

durch eine Auswertung von bereits im oder

außerhalb des Betriebes vorhandenen Statistiken

zu klären. Informationen wie Art der Reservierung,

Nutzung von Distributionswegen, Umsatz pro Gast

erfahren Sie aus Ihren Unterlagen.

Andere Quellen finden Sie bei Ihrer IHK und Ihrem

Hotel- und Gaststättenverband.

Online-Gästebefragung

Die Schwarzwald Tourismus GmbH führt auf ihrer

Homepage eine Online-Gästebefragung durch.

Orte/Touristinformationen und Leistungsträger

können sich mit einem eigenen Online-Fragebogen

beteiligen. Die Primärerhebung soll Entscheidungshilfen

liefern für zielgruppengenaue Angebote und

effektives Marketing.

Mehr Informationen zur Online-Gästebefragung:

Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle

Pforzheim (siehe Seite 120)

Interessante Marktforschungsergebnisse und

Studien stellt auch die Tourismus GmbH Baden-

Württemberg zur Verfügung. Sie finden diese unter

http://b2b.tourismus-bw.de/Marktforschung.

Als zusätzlicher Service können Sie sich dort für

einen regelmäßigen Marktforschungsnewsletter

anmelden.

Die Tourismuszahlen des Statistischen Landesamtes

(StaLa) werden regelmäßig im Rundschreiben

der Schwarzwald-Tourismus GmbH veröffentlicht

und sind ins PartnerNet unter www.schwarzwaldtourismus.info

eingestellt. Mehr Informationen

zum Rundschreiben siehe Seite 52.

Hinweis: Fragen Sie auch bei Ihrem Landkreis nach!

Lieber Gast,

wir wollen, dass Sie sich bei uns richtig wohl fühlen. Damit dies gelingt, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe.

Sagen Sie uns offen Ihre Meinung, geben Sie uns Anregungen, wie wir es noch besser machen können.

Üben Sie konstruktiv Kritik. Denn nur wenn wir erfahren, was noch nicht ganz Ihren Wünschen und Vorstellungen

entspricht, können wir daran arbeiten, unsere Leistung weiter zu verbessern.

Herzlichen Dank für Ihre Mühe und fürs Mitmachen.

Ihr Hotel Sonnenblume

1. Wurde Ihre Reservierung prompt und höflich behandelt? □ Ja □ Nein

2. Wodurch wurden Sie auf unseren Betrieb aufmerksam?

□ Bekannte/Verwandte □ Inserat □ Reisebüro

□ Hotel schon bekannt □ Messe □ Zufall

□ Prospekt der Region □ Internet □ Sonstiges

3. Warum haben Sie sich für unser Haus entschieden?

□ Lage des Hauses □ Ausstattung □ Freizeitangebot □ Preis-Leistungs-Verhältnis

□ Anzahl der Sterne □ Sonstiges

4. Wie beurteilen Sie unseren Betrieb?

sehr gut mittel schlecht

Äußerer Eindruck □ □ □

Atmosphäre des Hauses □ □ □

Komfort der Zimmer □ □ □

Möblierung □ □ □

Qualität des Frühstücks □ □ □

Sauberkeit □ □ □

Serviceleistung □ □ □

Kinderfreundlichkeit □ □ □

Freizeiteinrichtungen □ □ □

5. Was würden Sie zur Bereicherung des Angebotes vorschlagen (was vermissen Sie, was stört Sie)?

6. Wann haben Sie sich für diesen Urlaub entschlossen? Jahr Monat

7. Kommen Sie wieder? □ Ja □ Nein □ Vielleicht

8. Empfehlen Sie uns weiter? □ Ja □ Nein □ Vielleicht

Wir bedanken uns für Ihre Anregungen!

Ihre Gastgeber vom Hotel Sonnenblume

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Ihr Marketing

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Stammkunden-Marketing

Direktwerbung und Mailings

Erste Voraussetzung für erfolgreiches Stammkunden-Marketing

ist eine aktuelle Gästekartei. Der

Erfolg der Marketing-Maßnahmen hängt von der

Qualität der Datei ab.

Für ein effizientes Stammkunden-Marketing sollten

Sie soviel wie möglich über Ihren Gast wissen.

So kommen Sie leicht ins Gespräch und schaffen

Vertrautheit. Ihr Gast fühlt sich umsorgt und verstanden.

Die Datei unbedingt elektronisch anlegen; das erleichtert

Ihnen die Selektion ungemein, gibt Ihnen

Ihre Gäste

Name

Beschreibung/Erkennungsmerkmale

Kurt Steidl

die Möglichkeit für Serienbriefe und erhöht damit

auch den Erfolg von Direktwerbungen! Wichtiger

Hinweis: Beim Zusammentragen und Speichern

von Kundendaten sind die datenschutzrechtlichen

Bestimmungen zu beachten! Daten des Gastes, die

z.B. aus auszufüllenden Formularen wie dem Meldeschein

übernommen oder sonst erhoben werden,

dürfen nur in eine Gästedatei oder ähnliches

aufgenommen werden, wenn der Gast hierzu ausdrücklich

durch seine Unterschrift zustimmt.

• Statur: ca. 170cm, leichter Bauchansatz

• Haare: brünett, glatt, Seitenscheitel links

• Kleidung: meistens Anzüge, manchmal auch sportiv gekleidet

• Auffälliges: Brillenträger (randlos), entfernte Ähnlichkeit mit Elton John

Eigenheiten/Vorlieben • trinkt meistens Mineralwasser (still, nicht gekühlt)

• Kaffee ohne Milch und Zucker

• Nichtraucher

• liebt exklusive Weine in entsprechenden Gläsern, lässt sich dabei gerne

beraten

• keine Spirituosen, kein Bier

• liebt Süßes aus der Küche

• will Internetanschluss im Zimmer

• geht meist früh zu Bett (22-23 Uhr)

• ist kritisch und reklamiert Unzulänglichkeiten

• gibt gutes Trinkgeld, wenn er zufrieden ist

Beruf/Hobbys/Privates • Beruf: Seminartrainer, Unternehmensberater

• Familie: verheiratet (Ines), Sohn (Timon)

• Herkunft: Pasching

• Sport: joggen, Squash

• Urlaub: am liebsten segeln in Kroatien

• Interessen: klassische Musik, aber auch Pop und Rock

• Gesprächsthemen: Gastronomie, Bücher, Yachten, Musik

• Sonstiges: hat zwei Schäferhunde

Die Gästekartei hat aber nicht nur den Nutzen,

mehr über Ihre Gästestruktur zu erfahren, sondern

ist auch ein perfektes Mittel, Gäste wieder an Sie zu

erinnern.

Der ehemalige Gast wird, wenn er von Ihnen Post

bekommt, den Eindruck gewinnen, dass er nicht

nur ein Gast unter vielen war, sondern dass es eine

Fortführung einer persönlichen Beziehung ist. Werbebriefe

sollten sehr persönlich geschrieben werden.

Kleine Beilagen erhöhen die Wirkung. Wenn

Sie einen Strohstern für das Weihnachtsangebot

ankleben oder einen Luftballon für ein spezielles

Kinderangebot, eine gelbe Feder für eine Osterpauschale,

dann fällt Ihr Werbebrief aus dem Rahmen.

Für Werbebriefe gibt es viele Anlässe: Weihnachten,

Geburtstag der Gäste, Ereignis in der eigenen Familie,

für bestimmte Saisonangebote, bei Neuerungen

im Betrieb und einfach als Preisknüller für schwache

Belegungszeiten. Grundlage für diese Werbung

ist Ihre aktuelle, selektierte Gästekartei.

Möglicherweise lohnt es sich auch, zusammen mit

Kollegen und/oder anderen Freizeit- oder Kultureinrichtungen

gezielte Gemeinschaftsaktionen

durchzuführen. Dies erhöht nicht nur Ihren Wirkungskreis

sondern es spart oftmals auch Geld und

zumindest Arbeit.

Auf alle Fälle sollten Sie Ihre Aktionen vorher mit

den örtlichen Tourismusverantwortlichen absprechen.

Doppelaktionen oder gar sich widersprechende

Botschaften können nicht in Ihrem Sinne sein

und beim Gast lösen diese allenfalls Verwunderung,

wenn nicht gar Verärgerung aus. Oder wie würden

Sie reagieren, wenn Sie Post von Betrieb A erhalten,

der Ihnen sein Haus-Event schmackhaft machen

will, bei dem richtig „die Post abgeht“, während Sie

ein paar Tage später vom örtlichen Tourismusamt

ein Angebot erhalten, exakt in dieser stillen Zeit in

diesem Ort zu sich zu finden und die Ruhe ausgiebig

zu genießen.

Tipps für Mailings

• Formulieren Sie das Ziel des Direktmarketing

(neue Angebote bewerben, Buchung zu einem

gewissen Zeitpunkt verstärken, Gästebindung

etc.).

• Bestimmen Sie die Zielgruppe (z. B. alle Einmalbucher,

alle Adressen in Nordrhein-Westfalen,

alle Anfrager ohne Buchung).

• Botschaft bestimmen: Welches Angebot bewerbe

ich mit welcher zentralen Aussage? Auf

die Überschrift kommt es an!

• Konzeption des Mailings – Denken Sie an die

originelle Gestaltung (Umschlag, Briefformat,

Sonderbriefmarken, Beilage, Gewicht).

• Zeitliche Koordination (auf Feiertage und Ferien

achten).

• Fügen Sie dem Mailing Anreize für ein Wiederkommen

bei (z. B. personifizierter Gutschein in

Höhe von XX Euro, der im Herbst an der Hausbar

einzulösen ist).

• Versuchen Sie die Gäste zu einer Rückantwort

oder im Idealfall zu einer Buchung zu bewegen

(z. B. in dem Sie für die XXste Buchung, die in

der Folge dieses Mailings bei Ihnen eingeht, ein

Gratiswochenende ausloben).

• Weitere hilfreiche Fachinformation finden Sie

im Internet:

www.ddv.de

www.deutschepost.de

www.direktportal.de

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Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

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Kooperationsmöglichkeiten

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

„Schwarzwald Balance“ –

das schwarzwald-typische Wellness-Angebot

E-Bike Tankstellen

Die Marke Schwarzwald

Eine starke Marke - was im

Konsumartikelbereich seit

Jahrzehnten unverzichtbar

ist, fand Eingang in den Tourismus.

Die Schwarzwald

Tourismus GmbH ist Inhaber

der geschützten Wortbildmarke

„Schwarzwald herz.erfrischend.echt.“

Die Wortbildmarke kann von allen Übernachtungs-

und Gastronomiebetrieben im Schwarzwald

gemäß den geltenden Lizenzbedingungen

unentgeltlich genutzt werden. Zeigen Sie durch

die Verwendung der Wort-Bild-Marke z.B. auf Ihren

Hausprospekten, auf Ihrem Briefpapier oder

Ihrem Internetauftritt Ihre Zugehörigkeit zur

Ferienregion Schwarzwald. Profitieren Sie von

der eingeführten Dachmarke und nutzen Sie den

Sympathie- und Wiedererkennungswert für Ihr

Haus. Die Lizenzbestimmungen und die Layout-

Vorgaben für die Verwendung der Marke sowie

unterschiedliche Dateiformate können im PartnerNet

unter www.schwarzwaldtourismus.info

kostenlos heruntergeladen werden.

Mehr Infos über die Marke und deren Nutzung

bei: Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle

Freiburg (siehe Seite 120)

Schwarzwald-Auszeichnungen

„Schwarzwald Echte Gastlichkeit“ für

schwarzwald-typische Beherbergungsbetriebe

Der Schwarzwald ist eine der

bekanntesten Urlaubsregionen

der Welt. Die meisten Menschen

im In- und Ausland verbinden

mit Schwarzwald positive

Bilder und Gefühle. Die neue

Angebotsgruppe „Schwarzwald

- Echte Gastlichkeit“ nutzt dieses

Image und stellt die Einzigartigkeit

des Schwarzwalds in den Mittelpunkt. Ambiente,

Erlebnis und Gefühl sind die besonderen Eckpunkte

dieser Vermarktung. Beherbergungsbetriebe,

welche den Schwarzwald als prägendes Element

ihres Hauses sehen, sind bei „Schwarzwald - Echte

Gastlichkeit“ gut positioniert. Durch Architektur,

Ausstattung und Service bekennen sich die Betriebe

deutlich sichtbar zum Schwarzwald. Für den Gast

soll ein stimmiges Bild transportiert werden, das

dessen Erwartung voll entspricht. Authentisch und

„herz.erfrischend.echt“, wie es der Claim der Marke

Schwarzwald verspricht, sollen die Gastgeber

herüber kommen. Die Schwarzwald Tourismus

GmbH vermarktet die neue Angebotsgruppe im

Rahmen ihrer Markenphilosophie. Voraussetzungen

für die Teilnahme sind:

• Mindestens 3 Sterne nach der DEHOGA-

Hotelklassifizierung bzw. für Gasthöfe

mindestens 2-Sterne nach der G-Klassifizierung

• Gewährung einer „Wohlfühlgarantie“

• Bekenntnis zu einem Qualitätsversprechen

Zusätzlich müssen Kriterien aus den Bereichen

Ausstattung und Ambiente, Atmosphäre und

Service, Regionale Spezialitäten und Produkte,

Identität und Werbemittel erfüllt werden. Eine

Kommission entscheidet über die Eignung des

Betriebes für das Label „Schwarzwald – Echte

Gastlichkeit“.

Diese Auszeichnung erfährt im Rahmen der neuen

Schwarzwald-Marketingkonzeption ab Ende 2014

eine neue Ausrichtung.

Weitere Infos: Schwarzwald Tourismus GmbH,

Geschäftsstelle Pforzheim (siehe Seite 120)

Produkte aus Fichtennadeln,

Holunder oder anderen regionalen

Zutaten, basische Ernährung

mit Produkten aus der Region

Schwarzwald, Bäder- und

Massageanwendungen, naturnahe

Wellness-Angebote und

Ruhezonen, möglichst unter

Fichten und Tannen – das sind die

wesentlichen Merkmale von „Schwarzwald Balance.“

Qualifizierte Betriebe können sich gemeinsam mit

der Schwarzwald Tourismus GmbH mit dem

Profilthema Wellness authentisch und hochwertig

im Wettbewerb positionieren. Um die Qualität der

neuen Wellnesslinie sicher zu stellen, müssen die

teilnehmenden Betriebe mindestens einen

„Schwarzwald Balance“-Coach der IHK und einen

geschulten „Schwarzwald Balance“-Koch

beschäftigen.

In kleineren Betrieben kann der Coach auch der Koch

sein. Garni-Betriebe können mit einem Gastronomiebetrieb

kooperieren, der einen „Schwarzwald

Balance“-Koch beschäftigt. Betriebe ohne eigene

Bade- und Massageeinrichtungen können auch mit

einer nahen Bäderabteilung mit einem ausgebildeten

Coach kooperieren. Im Zentrum der sechstägigen

Ausbildung zum „Schwarzwald Balance“- Coach

IHK steht das Wissen um die Bedeutung des Säure-

Basen-Haushaltes für die körperliche Gesundheit

sowie die Entwicklung eines entsprechenden Wellness-,

Ernährungs- und Bewegungskonzeptes für

den eigenen Betrieb. Heimische Fichtennadel- oder

Holunderprodukte dienen sowohl der Verfeinerung

der angebotenen basischen Speisen als auch der

angewendeten Kosmetikprodukte. Ausgebildete

Köche und berufserfahrene Küchenhelfer können

sich in einem zweitägigen IHK-Seminar mit der

Zubereitung basischer Speisen und Gerichte mit

regionalen Produkten vertraut machen und sich als

„Schwarzwald Balance“-Koch qualifizieren. Mitarbeiter

im Wellness- und Therapiebereich sowie externe

Therapeuten können sich in drei Tagen zum

„Schwarzwald Balance“-Praktiker weiterbilden.

Diese Auszeichnung erfährt im Rahmen der neuen

Schwarzwald-Marketingkonzeption ab Ende 2014

eine neue Ausrichtung.

Weitere Infos: Schwarzwald Tourismus GmbH,

Geschäftsstelle Pforzheim (siehe Seite 120)

E-Bike Tankstellen

Bis vor kurzem musste man sich

noch entscheiden: Bergradtour

oder gemütliches Radeln. Dank

moderner E-Bikes kann man den

Schwarzwald jetzt bequem und

sportlich per Rad erkunden. Die

Nachfrage nach dem Rad mit

dem leisen und umweltfreundlichen

Elektromotor steigt immer mehr an. Per

Knopfdruck bestimmt der Radler, ob und wie

stark der Motor ihn unterstützt. Die Reichweiten

betragen mittlerweile zwischen 40 und 100 km,

zahlreiche Lade- und Akkuwechselstationen machen

aber auch längere Touren möglich.

Treten Sie dem deutschlandweit größten E-Bike-

Tankstellennetz bei, indem Sie Strom für die Aufladung

der Akkus anbieten. Bisher umfasst dieses

Netz über 220 Betriebe (Stand September 2014),

meist Gasthöfe und Restaurants. Während die

Radler eine Kleinigkeit bei Ihnen zu sich nehmen,

können die Akkus aufgeladen werden.

Teilnahmevoraussetzungen

Die Einrichtung muss:

• an einer öffentlichen Straße oder einem ausgeschilderten

Rad / MTB-Weg liegen

• zwischen April und Oktober an mind. 6 Tagen /

Woche zwischen 10 – 15 Uhr geöffnet sein

• mindestens 2 Ladestationen (Panasonic) bereithalten

• die Ladestationen zu günstigen Konditionen

erwerben (€ 130,- Panasonic je Stück bzw. € 95,-

Bosch je Stück netto)

• die sehr geringen Stromkosten (10 Cent pro Ladung)

selbst tragen

Weitere Informationen finden Sie bei der Geschäftsstelle

der Schwarzwald Tourismus GmbH

in Freiburg (siehe Seite 120).

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Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

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Kooperationsmöglichkeiten

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Barrierefrei

Den Alltag verlassen, Kraft tanken

und sich erholen sind Grundbedürfnisse

jedes Menschen. Leider

stoßen Reisende mit körperlichen

oder geistigen Einschränkungen

auf Reisen oft an Grenzen. Häufig

sind Einrichtungen nicht stufenlos

erreichbar oder Türen für Rollstuhlfahrer

zu schmal. Mit der Zunahme der älteren Menschen

in der Gesellschaft wird das Thema barrierefreier

Urlaub zukünftig stark an Bedeutung gewinnen.

Für Gastgeber eine Herausforderung, gleichzeitig

aber auch eine Chance zur Profilierung.

„Schwarzwald Barrierefrei erleben“ ist eine gemeinsame

Initiative der Schwarzwald Tourismus GmbH,

der beiden Naturparke im

Schwarzwald und der LEADER-

Aktionsgruppen Nordschwarzwald,

Mittlerer Schwarzwald

und Südlicher Schwarzwald.

Eine Schwarzwald-Broschüre

mit 30 barrierefreien Orten

dient Menschen mit Handicaps

zur Information und als Entscheidungshilfe.

Gehbehinderte

oder Rollstuhlfahrer werden genauso in der Broschüre

beachtet wie Sehbehinderte oder Gehörlose. Geeignete

Betriebe können als Partner der barrierefreien

Orte teilnehmen. Mehr Informationen unter: www.

schwarzwald-barrierefrei-erleben.de und Schwarzwald

Tourismus GmbH, Geschäftstelle Pforzheim (siehe

Seite 120)

Im neuen bundesweit einheitlichen Kennzeichnungssystems

„Reisen für Alle“, das durch das

Bundesministerium für

Wirtschaft und Technologie

gefördert wurde,

finden ganz unterschiedliche Gästegruppen Eingang:

Menschen mit Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer,

Menschen mit Hörbehinderung, Gehörlose

Menschen, Menschen mit Sehbehinderung, Blinde

Menschen und Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung.

Die Überprüfung der Barriere-frei-Angebote

muss durch speziell geschulte Prüfer erfolgen. Eine

Selbstauskunft der Gastgeber zur Barrierefreiheit

ist hier nicht möglich. Vorteil für den Gast: Er erhält

objektive und verlässliche Informationen für seine

Reiseentscheidung. Neu für die Leistungsträger (z.B.

Hotels, Museen, Tourist-Informationen, Gastronomie)

ist die verpflichtende Teilnahme mindestens

an einer 1,5-stündigen Online-Schulung. Für teilnehmende

Gastgeber bietet sich die Chance, durch

umfangreiches Wissen Unsicherheit gegenüber Gästen

mit bestimmten Einschränkungen abzubauen

und ihnen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten.

Die Tourismus GmbH Baden-Württemberg wird im

Lauf des Jahres 2015 eine Barrierefrei-Broschüre herausbringen,

die die Kriterien von „Reisen für Alle“

bereits berücksichtigen. Mehr zu „Reisen für Alle“:

www.deutschland-barrierefrei-erleben.de/

Mehr zur Vermarktung/Baden-Württemberg-

Broschüre: Tourismus Marketing GmbH Baden-

Württemberg (siehe Seite 94)

Allergiker

Allergien können den schönsten Urlaub vermiesen

und leider steigt die Zahl der Betroffenen von Jahr

zu Jahr. Mit dem ECARF-Qualitätssiegel der Europäischen

Stiftung für Allergieforschung wurden

bisher Gastgeber und Dienstleistungsbetriebe in

zwei Urlaubsregionen im Schwarzwald

ausgezeichnet: Ferienland im

Schwarzwald und Hochschwarzwald.

ECARF setzt mit der Auszeichnung

auf Information und Sensibilisierung bei den Gastgebern

und daraus resultierend auf Maßnahmen

zur Vermeidung von Allergenen. Mehr Informatonen:

www.ecarf.org und www.ecarf-travel.org und

Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle

Pforzheim (siehe Seite 120). Mit dem Thema beschäftigt

sich auch die Broschüre „Gute Gastgeber

für Allergiker“, die beim DeHoGa-Bundesverband

bestellt bzw. heruntergeladen werden kann

www.dehoga-bundesverband.de/publikationen/

gute-gastgeber-fuer-allergiker/

Dort erhalten Sie auch mehr Infos zur Allergenkennzeichnungspflicht

auf Grundlage der europäischen

Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Bisher

ist die Umsetzung nicht abschließend geklärt.

Unterstützung bei der Vermarktung durch der Schwarzwald Tourismus GmbH

Broschüren und Kataloge

Die Schwarzwald Tourismus GmbH gibt ein Bündel

an Informationsbroschüren und Katalogen heraus.

Der Vertrieb dieser Printmedien erfolgt im In- und

Ausland z.B. durch den Versand augrund von Gästeanfragen

und durch die Verteilung auf Messen, Veranstaltungen

und Präsentationen. Betriebe können

sich in vielen dieser Printprodukte mit einer Hausanzeige

oder einem konkreten Angebot beteiligen.

Das Hauptwerbemittel der Schwarzwald Tourismus

GmbH ist der Schwarzwaldkatalog, der jährlich

in einer Auflage von rund 50.000 Exemplaren

erscheint. Er bietet eine ideale Plattform für alle

Beherbergungsbetriebe des Schwarzwaldes, die ihr

Haus präsentieren oder Pauschalarrangements vermarkten

möchten. Neben Hauseinträgen enthält

der Katalog Ortsbeschreibungen, Imagethemen

und nützliche Informationen für den Gast sowie

eine Übersichtskarte.

Gastgeber, die sich im Bus- und Gruppengeschäft

engagieren möchten und eine entsprechende Bettenkapazität

aufweisen, können sich über den

Schwarzwald Sales Guide vermarkten. Mit dem

4-sprachig konzipierten Katalog werden gezielt

Gruppengäste direkt oder über Reisebüros angesprochen

und Busveranstalter bedient. Neben der

Übernachtungs- und Verpflegungsleistung werden

über den Katalog auch Paketbausteine angeboten.

Für den ausländischen Markt werden Broschüren

in englischer, französischer, italienischer und

niederländischer Sprache herausgebracht. Wenn

Sie gezielt ausländische Gäste ansprechen

möchten und eine entsprechendes Angebot sowie

fremdsprachenkundiges Personal haben, sollten Sie

sich dieses Angebot einmal näher ansehen.

Für Betriebe, die auf eine bestimmte Zielgruppe

ausgerichtet sind- (z.B. Wandergäste, Radler),

bietet sich die Teilnahme bei einer der zahlreichen

themenorientierten Broschüren der Schwarzwald

Tourismus GmbH.

Die Ausschreibungs- und Anmeldeunterlagen

finden Sie im PartnerNet unter:

www.schwarzwald-tourismus.info

Mehr Informationen und Anmeldung: Schwarzwald

Tourismus GmbH, Geschäftsstelle Freiburg

Zur Bestellung von Einzelprospekten steht die Infound

Prospekthotline Schwarzwald zur Verfügung:

Tel. +49 761.89646-0, Fax +49 761.89646-94..E-Mail:

prospektservice@schwarzwald-tourismus.info

Gerne können Sie auch Broschüren zur Auslage

und Weitergabe an Ihre Gäste anfordern. Zudem

gibt es eine ganze Posterreihe mit eindrucksvollen

Schwarzwald-Motiven, die Sie ebenfalls für

Ihre Zwecke nutzen können. Beim Versand von

größeren Prospektmengen werden Porto- und

Handlingkosten in Rechnung gestellt.

Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Preise

und Konditionen zum Versandservice im PartnerNet

unter www.schwarzwald-tourismus.info

Bestellung bei: Schwarzwald Tourismus GmbH,

Geschäftsstelle Freiburg (siehe Seite 120)

Die aktuellen Printmedien der Schwarzwald

Tourismus GmbH finden Sie im PartnerNet unter

www.schwarzwald-tourismus.info (siehe auch

Seite 104 - 107)

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Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

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Kooperationsmöglichkeiten

Messen/Präsentationen

Messen und Präsentationen bieten die Chance

der direkten Ansprache von potentiellen Gästen.

Leider sind Messen aber auch sehr kostenund

personalintensiv und werden daher von

Gastgebern kaum für die Vermarktung genutzt.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH besucht

jährlich mehr als 45 Messen, Workshops und

Veranstaltungen im In- und Ausland. Bei einem

Großteil der Veranstaltungen kommt ein eigener

Schwarzwald-Messestand zum Einsatz, an den

sich Schwarzwald-Orte, aber auch Hotels und

touristische Leistungsträger anschließen können.

Besucht werden nicht nur touristische Leitmessen,

sondern auch regionale Messen und Präsentationen

im Nahbereich. Die Schwarzwald Tourismus GmbH

agiert dabei als „Full-Service-Agentur“ und bietet

eine umfassende Dienstleistung, die weit über

die Bereitstellung von Standfläche hinaus geht.

Anschließer haben weniger Organisationsaufwand

und profitieren gleichzeitig von der Attraktivität des

Gesamtstandes. Durch Messe-Kooperationen mit

Gastgeber-Kollegen oder mit der örtlichen Tourist-

Informationen kann zusätzlich Geld und Personal

eingespart werden. Den Messeplan der Schwarzwald

Tourismus GmbH finden Sie im Partnernet unter

www.schwarzwald-tourismus.info

Mehr Informationen und Anmeldung: Schwarzwald

Tourismus GmbH, Geschäftsstelle Freiburg

(siehe Seite 120)

Pool Arbeitskreis Auslandsmarketing

Mit den regionalen Partnern Karlsruhe, Baiersbronn,

Freudenstadt, der Region Hochschwarzwald

und Freiburg wurde im Jahr 2012 der Pool Arbeitskreis

Auslandsmarketing gegründet. Der Pool Arbeitskreis

Auslandsmarketing fördert die touristische

Vermarktung und Imagebildung der Ferienregion

Schwarzwald und seiner Poolmitglieder im

Ausland. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf den

Märkten BeNeLux, Frankreich und Schweiz, USA,

Asien und dem Erwartungsmarkt Israel. So werden

unter der Leitung der STG Maßnahmen in den

Auslandsmärkten erarbeitet und in enger Zusammenarbeit

mit der Tourismus Marketing GmbH

Baden-Württemberg oder den Vertretungen der

Deutschen Zentrale für Tourismus durchgeführt.

Nicht-Mitglieder des Arbeitskreises haben die Möglichkeit,

sich an Einzelmaßnahmen zu beteiligen.

Wenn Sie Interesse haben, Ihren Betrieb auf einem

der genannten Schwerpunktmärkte zu pushen,

nehmen Sie bitte Kontakt auf. Mehr Informationen

und Anmeldung: Schwarzwald Tourismus GmbH,

Geschäftsstelle Freiburg (siehe Seite 120)

Internet

Ohne Internet-Präsenz und ständige Anpassung

an das Kommunikationsmedium ist kein Tourismusmarketing

mehr vorstellbar. Schnell mal ein

Hotel für das kommende Wochenende suchen

oder checken, ob der Hund in die von Freunden

bereits gebuchte Fewo mitgebracht werden darf

– für viele ist der Umgang mit dem Internet so

selbstverständlich wie das Zähneputzen. Wichtig

ist, dass Informationen über Ihren Betrieb

gut platziert und leicht zugänglich sind. Auf

www.schwarzwald-tourismus.info betreibt die

Schwarzwald Tourismus GmbH das größte touristische

Informations-Webportal für die Ferienregion

Schwarzwald. Als Gastgebertipp kann Ihr

Haus inklusive Bild und Kontaktblock mit Link

auf Ihre eigene Website werbewirksam auf dem

Schwarzwald-Portal eingestellt werden. Oder Sie

bewerben ein spezielles Pauschalarrangement

auf unseren Seiten. Nutzen Sie die Synergieeffekte

der bekannten Ferienregion Schwarzwald

für Ihren Betrieb! Die aktuellen Angebote zum

Online-Marketing finden Sie im Partnernet unter

www.schwarzwald-tourismus.info Mehr Informationen

und Anmeldung: Schwarzwald Tourismus

GmbH, Geschäftsstelle Freiburg

Anzeigen

Die Schwarzwald Tourismus GmbH belegt über

das Jahr verteilt in verschiedenen Zeitungen und

Broschüren großformatige Anzeigenkollektive.

Unter diesem „Anzeigendach“ mit den Vorzügen

der Sympathie schaffenden Marke Schwarzwald

können sich Leistungsträger wie Hotels, Gasthäuser,

Ferienwohnungen und Pensionen mit einer

eigenen Hausanzeige beteiligen. Ihr Vorteil: die

Kollektivanzeige wird vom Leser auf jeden Fall

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

wahrgenommen und die Werbung für Ihr Haus

verschwindet nicht in einem unstrukturierten

Anzeigendschungel. Die Erscheinungstermine

der Anzeigen werden regelmäßig im Rundschreiben

der Schwarzwald Tourismus GmbH veröffentlicht.

Mehr Informationen: Schwarzwald

Tourismus GmbH, Geschäftsstelle Freiburg (siehe

Seite 120)

Onlinegastgeberverzeichnis (OGS)

Im Gastgeber-Portal auf den Seiten der Schwarzwald

Tourismus GmbH sind rund 6.500 Gastgeber

eingepflegt. Das Angebotspektrum umfasst

Pensionen, Gasthöfe, Hotels genau so wie Ferienwohnungen,

Bauernhöfe, Hütten und Campingplätze.

Alle Betriebe, die sich mit einem Eintrag

im aktuellen Schwarzwaldkatalog beteiligen,

werden automatisch ins Online-Gästeverzeichnis

aufgenommen. Daneben sind 180 Schwarzwald-

Orte an einer Kooperation beteiligt und pflegen

ihre Gastgeber direkt in das Gastgeberportal ein.

Betriebe, die weder über den Gastgeberkatalog

noch über den Ort eingepflegt sind, können gegen

eine geringe Jahresgebühr über die Schwarzwald

Tourismus GmbH aufgenommen werden.

Reine Gastronomiebetriebe, von der einfachen

Einkehrhütte bis zum Feinschmeckerrestaurant,

können sich im Gastromodul des Onlinegastgeberverzeichnisses

darstellen lassen. Für Übernachtungsbetriebe

bietet sich die Möglichkeit,

zusätzlich zur Beherbergung den Restaurantbetrieb

zu bewerben. Die belegbaren Zahlen der

Besucher und der Seitenaufrufe im Online-Gastgeberverzeichnis

zeigen, dass der Service gut genutzt

wird und eine attraktive Werbemöglichkeit

für Gastgeber darstellt. Wenn Ihr Betrieb noch

nicht im Online-Gastgeberverzeichnis aufgenommen

ist, sprechen Sie die Incoming-Abteilung

der Schwarzwald Tourismus GmbH auf die

Teilnahmemöglichkeiten an.

Mehr Informationen und Anmeldung: Schwarzwald

Tourismus GmbH, Geschäftsstelle Villingen-

Schwenningen; siehe Seite 120

Offizieller Buchungsservice - HolidayInsider AG

Die HolidayInsider AG übernimmt in Freiburg

die Aufgaben der Zentralen Zimmervermittlung

(ZZV) für die Schwarzwald Tourismus GmbH.

Übernachtungsanfragen und Buchungen von Individualgästen

gehen über die Hotline „Schwarzwald

Buchungsservice“ oder online ein und werden

von der HolidayInsider AG an 365 Tagen im

Jahr professionell betreut. Der Buchungsservice

bietet gastfreundliche Bürozeiten während der

Woche und sogar am Wochenende an. Unterkünfte

aller Art – bereits über 2.500 Hotels, Pensionen,

Privatzimmer, Ferienwohnungen und

Ferienhäuser, werden über die offizielle Reservierungsstelle

des Schwarzwalds vermarktet. Freiund

Belegungsmeldungen, sowie Bilder, Texte

und Preise können vom Gastgeber bequem per

Internet verwaltet werden. Für das Einstellen der

Unterkunft im System fällt einmalig eine geringe

Gebühr von 99 € an. Sie bezahlen lediglich bei

erfolgter Buchung eine geringe Vermittlungsprovision.

Werden Sie HolidayInsider-Gastgeber

und profitieren Sie von zusätzlichen Buchungen,

einem professionellen Onlineauftritt und einer

hohen Reichweite. Gemeinsam mit der Schwarzwald

Tourismus GmbH bemüht sich HolidayInsider

um französische Gäste und weitere internationale

Gäste.

Individuelle Beratung unter Tel. 0761.88581-210

oder per E-Mail unter service@holidayinsider.com

Gruppenbuchungen:

Neu: Ab 2015 übernimmt die HolidayInsider AG

im Auftrag der Schwarzwald Tourismus GmbH

auch die Reservierungen im Gruppenbereich und

deckt damit das komplette Incoming ab.

Der Bus- und Gruppenkatalog, der alle zwei Jahre

erscheint, erreicht Gruppenreisende direkt oder

über Reisemittler. Er enthält geeignete Gastgeber

z.B. für Familientreffen, Vereinsausflüge oder

Busreisen und Vorschläge für die Gestaltung des

Rahmenprogramms (Bausteine). Wenn Sie gezielt

in- und ausländische Gruppengäste ansprechen

möchten, informieren Sie sich über die Teilnahmekonditionen

für Gastgeber im Bus- und Gruppenkatalog

der Schwarzwald Tourismus GmbH.

Mehr Informationen: Schwarzwald Tourismus

GmbH, Geschäftsstelle Villingen-Schwenningen

(siehe Seite 120)

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Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

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Kooperationsmöglichkeiten

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

RIT-Schwarzwaldticket zur günstigen DB-Fernanreise

Pressereisen und Journalistenbetreuung

Die Schwarzwald Tourismus GmbH führt zusammen

mit der Tourismus Marketing GmbH Baden-

Württemberg 4 themenbezogene Gruppenpressereisen

für Journalisten durch. Hinzu kommen

individuelle Reisen für Einzeljournalisten, Film- und

Fernsehteams sowie Buchautoren aus dem In- und

Ausland. Für diese Reisen benötigt die Pressestelle

der Schwarzwald Tourismus GmbH immer wieder

Gastgeber, die die Journalisten gerne bei sich aufnehmen,

ihr Haus präsentieren und Zeit für die Fragen

der speziellen Gäste finden. Journalisten sind

es gewohnt, dass diese Recherchereisen entweder

auf Einladung erfolgen oder nur sehr geringe Kosten

verursachen. Die Übernahme der Übernachtungs-

und/oder Verpflegungskosten ist auf jeden

Fall erwünscht. Meistens lohnt sich die Großzügigkeit

für den Gastgeber: Ein guter Journalist, der Ihr

Haus begeistert in seinem Reisebericht erwähnt,

oder ein Autor, der Ihre Adresse als „Geheimtipp“

handelt - soviel Publicity ist eigentlich unbezahlbar.

Mehr Informationen: Schwarzwald Tourismus

GmbH, Pressestelle, Geschäftsstelle Freiburg

(siehe Seite 120)

PartnerNet der Schwarzwald Tourismus GmbH

Unter dem Begriff PartnerNet verbirgt sich kein Kennenlernportal

für einsame Herzen, sondern der Zugang

zu internen Informationen der Schwarzwald

Tourismus GmbH. Über www.schwarzwald-tourismus.info/partnernet

gelangen Sie direkt auf die

entsprechenden Seiten. Im PartnerNet können Sie

sich nicht nur über die konzeptionelle Marketingausrichtung

der Schwarzwald Tourismus GmbH informieren

und den Geschäftsbericht herunterladen, Sie

finden auf den Informationsseiten für die Partner der

Schwarzwald Tourismus GmbH auch alle aktuellen

Beteiligungsmöglichkeiten, an denen Sie mit Ihrem

Betrieb teilnehmen können. Ob Sie das Markenlogo

für die Verwendung in Ihrem Hausprospekt suchen,

wissen möchten, in welcher Schwarzwald-Broschüre

Sie Ihrem Betrieb zu welchen Konditionen präsentieren

können oder welche Messeauftritte im kommenden

Jahr geplant sind – hier werden Sie schnell

fündig. Mit wenigen Klicks können Sie statistische

Auswertungen aufrufen, das aktuelle Rundschreiben

einsehen oder sich über Fachveranstaltungen der

Schwarzwald Tourismus GmbH informieren. Bei Fragen

steht Ihnen das Mitarbeiter-Team der Schwarzwald

Tourismus GmbH auch gerne persönlich zur

Verfügung. Die Kontaktdaten und Fachbereiche der

Ansprechpartner finden Sie natürlich ebenfalls im

PartnerNet. (siehe Abb. im Anhang Seite 111)

Gewinnspiele

Gewinnspiele in Medien ermöglichen attraktive

Angebote darzustellen, ohne hohe Werbekosten.

Einige Zeitschriften bieten eine Berichterstattung

in Verbindung mit Gewinnspielen an. Der Leser

kann beispielsweise bei Teilnahme am großen

Schwarzwald-Urlaubsrätsel ein „Schlemmerwochenende

für 2 Personen“ gewinnen. Wenn Sie Gewinnspiele

für Ihre Werbung nutzen möchten, sollten

Sie einen attraktiven Preis zur Verfügung stellen,

die reine „Übernachtung mit Frühstück“ reicht

nicht aus. Arrangements mit Zusatzleistungen

wie Sport- und Wellness-Angebote oder kulturelle

Highlights sind gefragt. Ohne Mehrwert für den Leser

sind Redaktionen kaum noch für Gewinnspiele

mit Berichterstattung zu gewinnen. Mehr Informationen:

Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle

Freiburg; siehe Seite 120

Schwarzwald Rundschreiben aktuell

Monatlich wird von der Schwarzwald Tourismus

GmbH ein Rundschreiben erstellt und per Email

verschickt. Der Leser wird kontinuierlich über die

Marketingaktivitäten und Beteiligungsmöglichkeiten

für Tourismusgemeinden und Gastgeber im

Schwarzwald informiert. Er erfährt Neuigkeiten

über touristischen Themen auf Bundes-, Landes

und Regionsebene und über die Entwicklung der

Gästeankünfte und Übernachtungen. Wenn Sie

automatisch und regelmäßig mit den aktuellen

Tourismusnachrichten für den Schwarzwald versorgt

werden möchten, lassen Sie sich einfach in

den Verteiler aufnehmen. Eine kurze Mail an touristik@schwarzwald-tourismus.info

genügt. Mehr

Informationen und Anmeldung: Schwarzwald Tourismus

GmbH, Geschäftsstelle Pforzheim

(siehe Seite 120) Aktuelle Rundschreiben im Partnernet

unter www.schwarzwald-tourismus.info

Urlaubsgäste können für die Bahnanreise aus ganz

Deutschland das kostengünstige RIT-Schwarzwaldticket

nutzen. RIT steht für Rail Inclusive Tours und

setzt die Verbindung mit einem touristischen Angebot

(mindestens eine Übernachtung) voraus.

Vorteil gegenüber anderen Spartarifen der Bahn: es

besteht keine Zug- und Streckenbindung, Umbuchungen/Stornierungen

und Verlängerungen von

Aufenthalten sind möglich. Gerade in Verbindung

mit KONUS ein tolles Verkaufsargument. Gäste

können die Fahrkarte über die Schwarzwald Tourismus

GmbH bestellen. Bewerben auch Sie die umweltverträgliche

und günstige Anreise auf Ihrer Homepage.

Fordern Sie den RIT-Button kostenlos an,

alle technischen Instruktionen bekommen Sie mitgeliefert.

Nach der Einrichtung auf Ihrer Internet-

Seite haben Sie keinen weiteren Aufwand, die Abwicklung

mit dem Gast übernehmen die Schwarzwald

Tourismus GmbH und die Bahn für Sie.

Mehr Informationen:

www.rit-schwarzwald.info

Anforderung des Buttons:

Schwarzwald Tourismus, Geschäftsstelle

Villingen-Schwenningen

(siehe Seite 120).

Ihre örtliche Tourismusvertretung ist die erste

Adresse, die Sie für die Vermarktung Ihres Betriebes

ansprechen sollten. Die Tourismusorganisationen

der Gemeinden oder von Ortszusammenschlüssen

bieten ein ganzes Bündel an Kooperationsmöglichkeiten

für Gastgeber an. Hier nur einige Beispiele:

• Eintrag im örtlichen Gastgeberverzeichnis

• Web-Präsenz auf den Ortsseiten/Homepage

• Teilnahme am örtlichen Reservierungssystem

• Kooperation bei Ortspauschalen

• Gemeinsame Messeteilnahme

• Kooperation bei Pressearbeit und Anzeigenwerbung

• Projektbeteiligungen

Darüber hinaus informieren und beraten Tourist-

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind Themen,

die für viele Gäste immer wichtiger werden. Tipps:

Geben Sie in Ihren Broschüren und im Internet auf

zumindest den nächstgelegenen Bahnhof an. Einen

optimalen Service für Gäste, die eine Alternative

zur Pkw-Anreise suchen, bietet die Haus-zu-Haus

Auskunft der Bahn, bei der Sie Ihre Hausanschrift

als Ziel einstellen können. Die Haus-zu-Haus-Auskunft

gibt genaue Auskunft, über die Verbindungen

mit öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive

Umstiege und Zeitbedarf. Vielleicht bietet Ihr Haus

auch einen Hol-/und Bringservice für Bahnreisende

an. Das bringt Extrapunkte auf der Sympathieskala

Ihrer Bahngäste. Die Haus-zu-Haus-Auskunft lässt

sich auch für die Mobilität Ihrer Gäste vor Ort nutzen,

beispielsweise für Ausflüge in die Umgebung

mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hierfür wird als

Startadresse Ihr Betrieb eingegeben. Wenn Ihre

Gäste KONUS nutzen können und Sie ein paar Tourenvorschläge

zu Sehenswürdigkeiten zur Hand

haben, die für die Gäste per ÖPNV bequem erreicht

werden können, ist Ihr Service geradezu perfekt. Sie

können natürlich auch Ausflugsvorschläge inkl. ÖP-

NV-Fahrplan in gedruckter Form (PC-Ausdruck) für

Ihre Gäste bereit halten

Mehr Infos zur Optimierung öffentlicher Verkehrssystemen

für Anreise und Mobilität vor Ort:

Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle

Pforzheim (siehe Seite 120)

Unterstützung bei der Vermarktung durch die örtliche Tourist-Information

Informationen die Gastgeber vor Ort. Dies kann z.B.

in Form von Gastgeberrundbriefen, Gesprächskreisen

oder Workshops erfolgen. Gemeinden mit größerer

Tourismusbedeutung führen sogar eigens

Fachseminare und Gastgeberberatungen durch.

Die Tourist-Information ist Ihr direkter Ansprechpartner

für Fragen und Ihr Partner. Ohne ein gutes

Angebot und kooperative Gastgeber ist ein Ort

nicht erfolgreich zu vermarkten. Und ohne einen

starken Ort oder eine erfolgreiche Werbegemeinschaft

wären die Betriebe auf sich allein gestellt.

Nutzen Sie aktiv die Angebote Ihrer Tourist-Information

und halten Sie persönlichen Kontakt. Profitieren

Sie von der Symbiose, die letztlich ein hohes

Qualitätslevel für die Gäste garantiert und Kosten

spart.

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Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

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Kooperationsmöglichkeiten

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Zielgruppenorientierte Unterstützung

Familien: Landeswettbewerb Familien-Ferien /

Familien-Restaurant in Baden-Württemberg

Wellness:

Wellness Stars / Wellness-Broschüre Schwarzwald

Rad: Bett + Bike

Bett & Bike nennt sich

eine Auszeichnung

des „Allgemeinen

Deutschen Fahrrad-

Clubs e.V.“ (ADFC). Mitmachen können Gastgeber

jeder Art – von der einfachen Pension bis zum gehobenen

Hotel; Campingplätze ebenfalls.

Ihr Betrieb muss folgende Mindestleistungen erbringen:

• Aufnahme der Gäste auch für nur 1 Nacht

• Sichere Unterbringung der Fahrräder

• Trockenmöglichkeit für nasse Kleidung und

Ausrüstung

• Werkzeug für kleinere Reparaturen am Rad wird

zur Verfügung gestellt

• Info über Lage, Öffnungszeiten und Telefonnummern

der nächsten Fahrradwerkstätten

• Aushang, Verleih oder Verkauf von regionalen

Radwanderkarten und Radwanderführern,

Bahn- und Busfahrplänen sowie Schiffs- und

Fährangeboten

• Angebot eines reichhaltigen (vitamin- und kohlehydratreichen)

Frühstücks oder einer Kochgelegenheit

• Dazu zwei weitere Kriterien aus einem

Auswahlkatalog

Der ADFC nimmt alle zertifizierten Bett + Bike-

Betriebe in ein bundesweites Übernachtungsverzeichnis

und ins Internet auf. Daneben profitieren

die ausgezeichneten Betriebe von weiteren

themenorientierten Vermarktungsmaßnahmen

über den größten deutschen Fahrradclub.

Wenn Sie Fahrradtouristen gezielt ansprechen und

Ihren Betrieb in diesem Marktsegment positionieren

wollen, informieren Sie sich bitte bei: Allgemeiner

Deutscher Fahrrad-Club e.V.,

Internet: www.bettundbike.de

Wandern: Gütesiegel für ausgezeichnete

Wanderbetriebe im Schwarzwald

Wandern ist das Schwerpunktthema

im Schwarzwald. Und für Betriebe

eine super Möglichkeit, mit wenig

Aufwand eine wachsende Zielgruppe

zu erschließen. Der Wandermarkt

boomt und ein Ende der positiven Entwicklung,

wie bei manchem anderen

Trend, ist nicht zu befürchten. Die Nachfrage nach

qualifizierten Unterkünften und Serviceleistungen,

die auf die Bedürfnisse der Wanderer zugeschnitten

sind, steigt. Der Deutsche Wanderverband hat

mit dem geprüften Gütesiegel „Qualitätsgastgeber

Wanderbares Deutschland“ eine Marke geschaffen,

die sich an den praktischen Erwartungen der Wanderer

orientiert. Ein Wandergast weiß beispielsweise

zu schätzen, wenn sein Gastgeber auf Wunsch

den Gepäcktransport zur nächsten Unterkunft für

ihn organisiert oder nasse Wanderklamotten zum

Trocknen aufgehängt werden können. Die Schwarzwald

Tourismus GmbH kümmert sich um die Zertifizierung

der Betriebe. Sowohl Übernachtungs- als

auch Gastronomiebetriebe können als Qualitätsgastgeber

Wanderbares Deutschland ausgezeichnet

werden. Zur Erlangung des Gütesiegels müssen

bestimmte Kriterien erfüllt werden, die von einem

lizenzierten Prüfer bei einem Betriebsbesuch kontrolliert

werden. Zertifizierte Wanderbetriebe erhalten

ein Auszeichnungsschild und eine Urkunde,

die sie werbewirksam einsetzen können. Zusätzlich

sind die Betriebe in wanderspezifische Marketingmaßnahmen

der Schwarzwald Tourismus GmbH

und des Deutschen Wanderverbandes eingebunden

(z.B. Internet).

Weitere Informationen zum Wandersiegel und den

Teilnahmebedingungen unter:

www.wanderbares-deutschland.de und Schwarzwald

Tourismus GmbH, Pforzheim (siehe Seite 120)

Familien sind für viele

Betriebe eine interessante

Zielgruppe. Um

Familien als Gäste für

Ihren Betrieb zu gewinnen, reicht die Aussage „Wir

sind kinderfreundlich“ alleine nicht aus, auch das

Angebotsprofil muss stimmen. Die Ausstattung der

Zimmer oder Kindergeschirr im Restaurant gehören

genau so dazu wie ein familienfreundlicher Service

und kindgerechte Angebote. Seit über 10 Jahren

führt die Tourismus Marketing GmbH Baden-

Württemberg zusammen mit der DEHOGA Tourismus

Baden-Württemberg GmbH den Landeswettbewerb

„Familien-Ferien / Familien-Restaurants“

durch. Privatanbieter/Campingplätze (unter 8 Betten

bzw. unter 50 Touristenstellplätzen) können nur

gemeinsam mit ihrem Ort teilnehmen, für Betriebe/Campingplätze

mit 8 und mehr Betten bzw. 50

und mehr Touristenstellplätzen ist die Teilnahme

unabhängig vom Ort. Die Auszeichnung erfolgt

durch eine Prüfungskommission, die praxisbewährte

Qualitätsstandards zu Grunde legt. Kriterien wie

beispielsweise Ausstattung und Einrichtung, Service

und Preise, sowie Speisen und Getränke geprüft.

Spezielle Kindergerichte, Kinderkarten, Spielmöglichkeiten,

Hochstühle und jede Menge Verständnis

für die Bedürfnisse der kleinen Gäste und

deren Begleiter sind hier eine Selbstverständlichkeit.

Der Wettbewerb „Familien-Ferien“ ist nicht auf

Hotellerietriebe beschränkt.Orte, touristische Regionen,

Ferienwohnungen und Freizeiteinrichtungen

können teilnehmen und sich nach bestandener

Prüfung mit dem sympathischen Qualitätssiegel

(Maskottchen Leo Luschtig) schmücken. Mit der Bewerbung

kompletter touristischer Leistungsketten

kann der Nutzen für die einzelnen Preisträger noch

verstärkt werden.

Wenn auch Sie qualifizierten Familienurlaub anbieten

und zielgruppengenau vermarkten möchten

(Internet, Katalog, Imagekampagnen), nutzen Sie

die Vermarktungsplattform „Familien-Ferien“. Infos

zum Angebot unter www.familien-ferien.de oder

Infos zur Beteiligung/Anmeldung: DEHOGA Tourismus

Baden-Württemberg GmbH (siehe Seite 94)

Wellness ist ein Begriff, der

nicht klar definiert ist und

von jedem Gast und jedem

Gastgeber ganz unterschiedlich

interpretiert wird.

Reichen ein Schwimmbad

mit Sauna, ein Hometrainer und ein Masseur

auf Bestellung aus, um auf der Wellness-Welle mitzuschwimmen?

Der Heilbäderverband Baden-

Württemberg hat mit dem Gütesiegel WELLNESS

STARS klare Standards geschaffen, die dem Gast die

Sicherheit eines hochwertigen Wellness-Angebotes

garantieren. Der Wellness-Gedanke soll im ganzen

Haus spür- und erlebbar sein. Für die Auszeichnung

WELLNESS STARS wird nicht nur die Ausstattung

des Wellness-Bereichs geprüft, sondern ganz besonders

auch die Fachkompetenz des Personals,

das Anwendungsangebot und die Bereiche Sicherheit

und ServiceQualität. Das Wohlgefühl der Gäste

soll durch ein abgestimmtes Angebot an Speisen

und Getränken unterstützt werden. Ihr Betrieb

kann als Wellness-Stars-Hotel zertifiziert werden,

wenn er nach der Deutschen Hotelklassifizierung

mit mindestens 3 Sternen ausgezeichnet ist und

die Kriterien des Gütesiegels WELLNESS-Stars erfüllt.

Die Auszeichnung, gestuft in die Kategorien 3,

4 und 5 Wellness-Stars, wird mit einer Gültigkeit

von 3 Jahren verliehen und ist mit effizienten Marketingaktionen

verbunden.

Mehr Infos finden Sie unter: www.wellness-stars.de

Anmeldung bei WELLNESS-STARS GmbH, Heilbäderund

Kurorte Marketing GmbH Baden-Württemberg

(siehe Seite 94)

Die Wellness-Stars Hotels werden auch in der Broschüre

„Wellness & Thermen“ beworben, die von

der Schwarzwald Tourismus GmbH in Kooperation

mit dem Heilbäderverband Baden-Württemberg

erschienen ist. Mehr Infos: www.gesundschwarzwald.info

und Schwarzwald Tourismus

GmbH, Geschäftsstelle Pforzheim (siehe Seite 120)

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Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

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Kooperationsmöglichkeiten

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Kulinarik: Schmeck den Süden

Naturpark-Wirte / Naturpark-Hotels

Viabono - Urlaub nah an der Natur

Qualitätsurlaub auf dem Land

Qualität ist Trumpf

– gerade beim Essen.

Regionalität

und gesicherte Herkunft

der Produkte

schaffen Vertrauen.

Hochwertigen, regionalen

Genuss bescheinigt die Auszeichnung

„Schmeck den Süden“, die vom DEHOGA Baden-

Württemberg und dem Landwirtschaftsministerium

bereits 1996 ins Leben gerufen wurde. Die

beteiligten Betriebe lassen sich regelmäßig neutral

überprüfen. Es gibt verschiedene Stufen – je

nach Anzahl der regionalen Gerichte und Speisen

werden ein bis drei „Schmeck-den-Süden“-Löwen

vergeben. Das Angebot reicht von bodenständiger

Hausmannskost bis zu feinster kreativer Regionalküche.

Die jährliche Auszeichnung bietet

den teilnehmenden Gastronomen zahlreiche

Marketingvorteile und eine gezielte Ansprache

qualitätsbewusster Gäste im Genießerland Baden-Württemberg.

Mehr Infos und Anmeldeunterlagen erhalten Sie beim

DEHOGA Baden-Württemberg und unter:

www.dehogabw.de (siehe auch Seite 94)

EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist

ein Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement

und die Umweltbetriebsprüfung

von Unternehmen. Neben der nachhaltigen

Verbesserung der Umweltleistungen können

durch Energie-, Wasser, Material- und Abfalleinsparungen

erhebliche Kostensenkungen erzielt

werden. Rund 40 Naturpark-Wirte in den beiden

Naturparken habe das EMAS-Zertifikat erhalten

und können sich Naturpark-Hotel nennen bzw.

befinden sich im laufenden Verfahren (EMAS-

Konvoi).

Unter dem Begriff

Naturparkwirte haben

sich Gastgeber

in den beiden Naturparken

Südschwarzwald

und Schwarzwald

Mitte/Nord zusammen

geschlossen, die der Landschaft, Kultur

und Tradition des Schwarzwalds eng verbunden

sind. Die Philosophie der Naturparkwirte setzt

ganz auf Regionalität und Qualität. Nachhaltigkeit

und Umweltschutz sind keine Worthülsen,

sondern ein Versprechen an die Zukunft. Mindestens

drei regionale Hauptgerichte und möglichst

ein regionales Menü stehen auf der Speisekarte.

Die verwendeten Hauptzutaten stammen von

regionalen Erzeugern. Der Gast erlebt den unverwechselbaren

Geschmack der traditionell zubereiteten

Speisen. Ein saftiges Steak vom Hinterwälder

Rind oder eine fangfrische Forelle, je nach

Saison Spargelgerichte oder Hirschragout, krönen

die Schwarzwälder Speisekarte. Heidelbeerkuchen

als Dessert, ein würziger Bergkäse und der

unwiderstehliche Geschmack echten Schwarzwälderschinkens,

Frühstückseier vom Bauernhof

um die Ecke - die Vielfalt der heimischen Genüsse

scheint unerschöpflich. Wenn Sie Ihre Gäste mit

frischer, ehrlicher Schwarzwaldküche überzeugen

und sich mit gleichgesinnten Wirten unter dem

Label Naturparkwirte vermarkten möchten, informieren

Sie sich je nach Zugehörigkeit bei:

Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V,

Internet: www.naturparkschwarzwald.de

Naturpark Südschwarzwald e.V. ,

Internet: www.naturpark-suedschwarzwald.de

oder siehe Seite 94.

Viabono – ein Signet für

alle, die ein naturnahes Urlaubs-erlebnis

anbieten.

Das Bedürfnis nach Erholung

und Erlebnis in einer

natürlichen Umgebung nimmt weiter und stetig

zu. Ob Gesundheit oder Wellness, das unverfälschte

Naturerlebnis mit der ganzen Familie

oder nur Kulinarisches frisch aus der Urlaubsregion

– die Partner der Marke Viabono garantieren

dieses besondere Urlaubserlebnis in attraktiver

Vielfalt – eben Reisen natürlich genießen. Alle Anbieter,

hier z.B. Hotels, Fewo und Ferienorte, zeichnen

sich auch durch überdurchschnittliches Umwelt-Engagement

aus. Über Viabono können Sie

zudem einen CO2-Fußabdruck für Ihren Betrieb

erstellen lassen. Neu wird die Hotel-Kooperation

„Klima-Hotels“ angeboten.

Weitere Informationen: www.viabono.de

DEHOGA-Umweltcheck

Der DEHOGA-Umweltcheck bietet ein praktikables

und finanzierbares Instrument, gerade für kleine

und mittlere Betriebe. Die Teilnehmer unterziehen

sich einer kritischen Überprüfung des Energie- und

Wasserverbrauchs und des Abfall-/Restmüllaufkommens.

Weitere Kriterien zur Vergabe der Auszeichnungsstufen

Bronze, Silber oder Gold sind regionale

Produkte und fair gehandelte Lebensmittel.

Weitere Informationen:

www.dehoga-umweltcheck.de

Bauernhöfe gelten

als ideales Urlaubsquartier

für

stressgeplagte Familien

mit Kindern

oder ruhe-suchende

Stadtmenschen. Mancher Gast sehnt sich nach

ländlicher Idylle mit frischen Frühstückeiern von

freilaufenden Hühnern und saftige Wiesen, soweit

das Auge reicht. Kinder helfen gerne bei der Stallarbeit

mit und kümmern sich um die Versorgung der

Kälber. Damit die Vorstellungen des Gastes mit dem

Angebot des Urlaubsbauernhofes übereinstimmen,

wurde von der „Bundesarbeitsgemeinschaft für

Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus in

Deutschland e.V. (BAG)“ ein System zur Angebotsund

Qualitätsprofilierung geschaffen. Jedes Qualitätszeichen

steht für einen unverwechselbaren Urlaubstyp

und spricht eigene Zielgruppen an. Auch

die Deutsche Landwirtschaftliche Gesellschaft

(DLG) bietet ein Gütezeichen an, das auf Zuverlässigkeit,

Sicherheit und Transparenz setzt.

Mehr Informationen zu den Auszeichnungen:

BAG anerkannte Urlaubshöfe und Landurlaub:

www.bauernhofurlaub-deutschland.de

Deutsche Landwirtschaftliche Gesellschaft (DLG)

www.landtourismus.de

EMAS bringt Vorteile für Ihre Gäste und Ihren Betrieb

und nicht zuletzt für die Umwelt.

Weitere Informationen: www.emas.de und bei den

Naturparken (siehe Seite 94)

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Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

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Gästekarten

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

SchwarzwaldCard und regionale

Gästekarten

Für wenig Geld viel

erleben, das können

Gäste, die mit der

SchwarzwaldCard auf

Entdeckertour gehen.

Über 135 Ausflugsziele

und Attraktionen bieten für Unternehmungslustige

und Sparfüchse freien Eintritt beziehungsweise

freie Fahrt und weitere Vorteile in der gesamten

Ferienregion. Die Vorteilskarte (gültig 1. April

bis 31. März) gilt an drei frei wählbaren Tagen.

Viele Attraktionen – sogenannte Bonuspartner -

gewähren auch über die drei Tage hinaus einmalig

freien Eintritt (SchwarzwaldCard 2014/2015).

Die Karte wird in 2 Varianten angeboten:

SchwarzwaldCard und SchwarzwaldCard mit

Europa-Park (inkl. 1 Tag Nutzung des Europa-Parks).

Neben den Karten für Kinder und Erwachsene wird

eine Familienkarte angeboten (2 Erwachsene & 3

Kinder bis max. 17 Jahre). Die Angebote der an der

SchwarzwaldCard beteiligten Unternehmen und

Einrichtungen sind in folgende Rubriken unterteilt:

Spiel und Spaß, Gesund und Fit, Natur, Kulinarisch,

Kultur und Erlebnis, Sport.

Welchen Nutzen bietet die SchwarzwaldCard für

Gastgeber?

Zum einen erhöht die SchwarzwaldCard die

Attraktivität der Region und zeigt, dass im

Schwarzwald ganz schön was geboten ist. Zum

anderen können Gastgeber sich direkt beteiligen:

werden Sie zu einer der SchwarzwaldCard

Attraktionen und/oder beteiligen Sie sich als

eine der Verkaufsstellen. Vielleicht setzen Sie

die SchwarzwaldCard auch als Dankeschön für

Stammgäste ein oder als Zusatzleistung im Rahmen

einer Pauschale.

Im Gegensatz zur SchwarzwaldCard, die vom

Gast käuflich erworben wird, werden All-Inclusive-Karten

für Gäste gratis angeboten. Die

„HochschwarzwaldCard“ beispielsweise, bietet

Gästen dieser Region ab 2 Übernachtungen kostenlosen

Zutritt zu mehr als 70 Attraktionen.

Finanziert wird die HochschwarzwaldCard durch

die teilnehmenden örtlichen Übernachtungsanbieter.

Andere Regionen setzen auf das gleiche

Pferd: Baiersbronn/Freudenstadt z.B. mit der

der neuen Schwarzwald Plus-Karte oder die die

Gemeinde Bernau mit ihrer Inklusiv-Gästekarte.

Eine schwarzwaldweite kostenlose All-Inclusive-

Karte kann derzeit nicht realisiert werden. Regionale

und ortseigene Lösungen werden durch

die Schwarzwald Tourismus GmbH unterstützt.

Gegebenenfalls werden die Einzellösungen zu

einem Gesamtkonzept unter der Marke Schwarzwald

zusammengefasst (Baukastensystem).

Mehr Informationen zur SchwarwaldCard und zu

Gästekarten unter: www.schwarzwaldcard.info und

bei: Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle

Freiburg (siehe Seite 120)

Schwarzwald-Gästekarte

Mehr als 180 Tourismusgemeinden

im gesamten

Schwarzwald erkennen

gegenseitig ihre Kurund

Gästekarten an. Die

Schwarzwald-Gästekarte

ersetzt die örtliche Kurkarte und bietet einen

großen Mehrwert für die Gäste. Sie wird von den

Gastgebern oder der Touristinformation vor Ort an

den Gast zusammen mit dem Meldeschein ausgegeben.

Preisvorteile bietet die Gästekarte z.B. bei

Museumsbesuchen, Thermalbädern, Gäste-Wanderungen,

Führungen, Besichtigungen, Veranstaltungen

und vielem mehr. Einige Angebote können

auch kostenlos genutzt werden. Hotels und Restaurants

können mit eigenen Angeboten dazu beitragen,

die Attraktivität der Schwarzwald-Gästekarte

noch zu erhöhen, indem sie ein Spezialangebot für

Gästekarte-Inhaber kreieren bspw. 1 Tasse Kaffee

+ hausgemachte Schwarzwälder Kirschtorte zum

ermäßigten Preis. Eine Übersicht, welche Orte und

Angebote an die Schwarzwald-Gästekarte angeschlossen

sind, enthält das Schwarzwald-Gästejournal.

Das Magazin erscheint 3 Mal jährlich und

kann von Betrieben gerne zur Auslage angefordert

werden kann.

Mehr Infos erhalten Sie bei der Schwarzwald

Tourismus GmbH, Geschäftstelle Freiburg (siehe

Seite 120)

KONUS-Gästekarte

Noch mehr Vorteile als

die Schwarzwald-Gästekarte

bietet die KONUS-

Gästekarte. KONUS steht

für KOstenlose NUtzung

des ÖPNV für Schwarzwaldurlauber.

Über 140 Orte sind an KONUS angeschlossen

und ermöglichen den Gästen „freie Fahrt

mit Bus und Bahn“ in der gesamten Ferienregion.

Bei der Anmeldung erhalten die Gäste von ihrem

Gastgeber die KONUS-Gästekarte (Kurkarte) ausgehändigt,

die gleichzeitig als Fahrkarte gilt. Ihre

Gäste genießen mit dieser Karte alle Vorzüge der

schwarzwaldweit nutzbaren Gästekarte und kommen

zusätzlich noch in den Genuss eines schwarzwaldweiten

Freifahrtscheines. KONUS-Orte zahlen

für den Transport-Service eine geringe Gebühr –

Berechungsgrundlage sind die Übernachtungen.

Mehr als 10.000 Gastgeber in den teilhabenden

Orten können ihren Gästen bereits diesen Zusatznutzen

zu Gute kommen lassen.

Nutzen Sie die Vorteile von KONUS für Ihr Marketing.

Stellen Sie den unschlagbaren Mehrwert für

die Gäste in Ihrem Hausprospekt und auf Ihrer Homepage

heraus. Informieren Sie Ihre Gäste über

Bus- und Bahnverbindungen, die mit der KONUS-

Gästekarte kostenlos zur Verfügung stehen. Schlagen

Sie Ausflugstouren vor, bei denen Ihr Gast auf

ein Auto verzichten kann. Die Schwarzwald Tourismus

GmbH hat eine Karte des gesamten KONUS-

Gebietes aufgelegt, die Sie für die Beratung einsetzen

oder an Gäste weitergeben können. Halten

Sie Taschenfahrpläne vor oder informieren Sie an

Ihrem Infobrett über die Verbindungen. Nicht zuletzt

durch steigende Energiekosten und das sensibilisierte

Umweltbewusstsein wird KONUS von

den Schwarzwaldgästen sehr gut angenommen.

Machen Sie sich zum aktiven Partner dieses innovativen

Systems!

Alle angeschlossenen Orte und Verkehrsverbünde

im Schwarzwald finden Sie unter www.KONUSschwarzwald.info.

Mehr Informationen: Schwarzwald Tourismus

GmbH, Geschäftsstelle Freiburg (siehe Seite 120)

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59


Ihre Qualität

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Klassifizierung

Warum Klassifizierung?

Ganz gleich ob Ferienwohnung oder Hotel – ob einfacher

Standard oder Luxussegment: Die Qualitätserwartungen

des Gastes und das Unterkunftsangebot

müssen zusammen passen. Das Schlüsselwort

lautet hier „Klassifizierung“. Eine Klassifizierung

unterstützt den Gast, die zu seinen Anforderungen

passende Unterkunft zu finden. Sie bringt zusätzliche

Angebotstransparenz und Sicherheit, damit

der Gast bei einem klassifizierten Betrieb bereits

vor der Ankunft weiß, welchen Standard er erwarten

kann. Den Beherbergungsbetrieben bietet eine

Klassifizierung durch eine deutlichere Produktpositionierung

verbesserte Absatzchancen.

In- und ausländische Gäste verlangen nach einer

verlässlichen Unterkunftsübersicht, insbesondere

über die mittelständischen Unternehmen.

Fazit

Für Beherbergungsbetriebe /

Vermieter

• Einschätzung des eigenen Angebots

• Sterne als Auswahlkriterium in Informations-

und Reservierungssystemen

• Reduzierung von Reklamationen durch

Lenkung der Erwartungen

• Gezielte Maßnahmen zur Verbesserung

• Wettbewerbsvorteil ggü. nichtklassifizierten

Unterkünften durch

Qualitätsbekunden

• Sterne als wirksames Werbeargument

Vorteile der Klassifizierung von

Unterkunftsbetrieben auf einen Blick

+

◄►

Darüber hinaus erfordern computergestützte Informations-

und Reservierungssysteme die Verwendung

aussagekräftiger, einheitlicher Kurzbotschaften

in Form von Sternen zur Charakterisierung des

Angebots der Unterkünfte. Wer als Hotelier oder

Vermieter einer Ferienwohnung zukünftig keine

Angaben zur Qualität seiner Unterkunft macht,

läuft Gefahr, übergangen zu werden. Im Zweifelsfall

wird der Gast sich immer für ein „geprüftes“

Produkt entscheiden. Je nach Unterkunftsart gibt

es verschiedene offizielle Klassifizierungssysteme

in Deutschland, die im Folgenden genauer vorgestellt

werden sollen.

Eine Übersicht zur Klassifizierung finden Sie in der Anlage

Seite 108.

Für Gäste

• Orientierungs- und Entscheidungshilfe

• Bessere Vergleichbarkeit und Transparenz

der Angebote

• Einheitliche Qualitätsstandards

• Erfüllung von Mindestanforderungen

• Verlässlichkeit und Sicherheit der geprüften

Qualität

Die Klassifizierung bietet sowohl Gästen als auch

Unterkunftsbetrieben zahlreiche Vorteile

Deutsche Hotelklassifizierung

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DE-

HOGA) bietet nach diversen Vorläufermodellen einzelner

Landesverbände seit Herbst 1996 mit dem

Markenprodukt „Deutsche Hotelklassifizierung“

ein bundesweit einheitliches Klassifizierungssystem

an. Die Deutsche Hotelklassifizierung ist ein

dynamisches, marktgerechtes System von internationalem

Standard. Sie ist geeignet, ein aussagekräftiges

Raster über den gesamten Bestand an

Beherbergungsbetrieben in Deutschland zu legen.

Es werden ausschließlich objektive Kriterien wie

Zimmerausstattung und Dienstleistungsangebot

bewertet; subjektive Eindrücke werden grundsätzlich

nicht berücksichtigt. Für die Deutsche Hotelklassifizierung

besteht markenrechtlicher Schutz.

Wer legt die Richtlinien fest?

Der Fachbereich Hotellerie im DEHOGA legt die

Bewertungskriterien und -modalitäten verbindlich

fest und stellt deren bundesweit einheitliche Anwendung

sicher. Der komplette Kriterienkatalog

wird spätestens alle fünf Jahre anhand einer repräsentativen

Gästebefragung den neuen Gästeerwartungen

und -wünschen angepasst. Dadurch

wird garantiert, dass beispielsweise technische

Neuerungen und neue Urlaubstrends aufgegriffen

und in die Anforderungen eingearbeitet werden.

Grundsatz: Freiwilligkeit und Transparenz

Die Klassifizierung erfolgt nur auf freiwilliger Basis.

Deshalb kann jeder Betrieb selbst entscheiden, ob

er sich am Verfahren beteiligen möchte. Ein Ausstieg

ist zu jeder Zeit möglich. Aufgrund der Transparenz

der Kriterien der Deutschen Hotelklassifizierung

kann jeder Betrieb im Vorfeld ermitteln, in

welche Kategorie er eingestuft werden wird.

Wer kann mitmachen?

Beteiligen können sich alle Beherbergungsbetriebe

mit 10 und mehr Betten, neben den klassischen Hotels,

also auch Hotels garnis, Gästehäuser, Gasthöfe

und Pensionen. Letztere drei Betriebsarten können

allerdings zwischen einer Einstufung nach der

Deutschen Hotelklassifizierung oder der G-Klassifizierung

(siehe Seite 108) wählen.

Die Kriterien

Die Deutsche Hotelklassifizierung kennt Mindestund

Fakultativkriterien, die mit zunehmender Anzahl

der Sterne schärfere Anforderungen stellen.

Folgende Bereiche mit insgesamt 270 Kriterien

werden zur Bewertung herangezogen:

• Gebäude/Raumangebot

• Einrichtung/Ausstattung

• Service

• Freizeit

• Angebotsgestaltung

• Hauseigener Tagungsbereich

ES GILT DAS PRINZIP: Je mehr Sterne, desto mehr

Merkmale müssen vorhanden sein.

Die Kategorien

Die Beherbergungsbetriebe werden in fünf Sternekategorien

eingeteilt:

Tourist

Standard

Komfort

First Class

Luxus






Die Sonderformen

Zur genaueren Unterscheidung gibt es zudem die

Bezeichnung „Garni“ und den Zusatz „Superior“.

Letzterer kennzeichnet innerhalb einer Kategorie

die Spitzenbetriebe, die deutlich mehr Wertungspunkte

erreicht haben, als sie benötigen.

Ab 1. Januar 2015 gelten die aktualisierten Kriterien

der Deutschen Hotelklassifizierung. Im Verbund

der europäischen Hotelstars Union hat der

Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DE-

HOGA) den seit 2010 gültigen Kriterienkatalog

überarbeitet und auf der Basis einer europaweiten

Gästebefragung und Marktstudien zu den

Gästeerwartungen weiterentwickelt. Die vorläufige

Version des Kriterienkataloges 2015 – 2019

steht im Internet unter www.hotelsterne.de zum

Download bereit

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Ihre Qualität

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Wer klassifiziert?

Mit der organisatorischen Durchführung der Deutschen

Hotelklassifizierung haben die Landesverbände

des DEHOGA in der Regel eigens Gesellschaften

beauftragt. Vielfach sind die Landesverbände

im DEHOGA hierzu Kooperationen mit ihren Tourismusorganisationen

oder den regionalen Industrieund

Handelskammern eingegangen. Die Klassifizierungsgesellschaft

für Baden-Württemberg finden

Sie unter www.dehogabw.de

Wie läuft die Klassifizierung ab?

Die Auswertung erfolgt anhand eines Erhebungsbogens,

den der Hotelier ausfüllt. Dieser wird per

elektronischer Datenverarbeitung ausgewertet

und die Betriebe in fünf international übliche Sternekategorien

eingeteilt. Die Klassifizierung ist drei

Jahre gültig und kann danach neu beantragt werden.

Und die „Schummler“?

Alle neu klassifizierten Betriebe werden von einer

eigens gebildeten Kommission vor Ort überprüft.

Um die Neutralität der Bewertung zu gewährleisten,

gehören den entsprechenden Kommissionen

in der Regel sowohl Vertreter der zuständigen Tourismusverbände

als auch des Gastgewerbes an. Die

Kommissionen haben einen begrenzten Ermessensspielraum.

Verbleibende Unstimmigkeiten werden

letztendlich in einem Schlichtungsverfahren bei

der Industrie- und Handelskammer ausgeräumt.

Eine Eigenvergabe von Sternen durch die Beherbergungsbetriebe

selbst ist somit nicht möglich.

Woran erkennt der Gast die klassifizierten

Betriebe?

Die klassifizierten Betriebe erhalten die Erlaubnis

zur Anbringung eines repräsentativen Schildes in

ihrem Außenbereich, das neben dem Schriftzug der

Deutschen Hotelklassifizierung die Anzahl der verliehenen

Sterne aufweist. Seit diesem Jahr existieren

vereinheitlichte Schilder der Hotelstars Union,

die für noch mehr Transparenz sorgen. Die bisherigen

Schilder werden nach und nach ausgetauscht.

Das Ergebnis der Deutschen Hotelklassifizierung

wird ferner durch eine Urkunde dokumentiert.

Europäische/Internationale

Hotelklassifizierung

Um das Ziel der internationalen Vergleichbarkeit

von Hotelangeboten zu erreichen, nehmen 11 Hotelverbände

in Europa, darunter Deutschland, Österreich,

Niederlande und die Schweiz die Klassifizierung

seit 2010 nach einheitlichen Kriterien vor. Dadurch

wird den Gästen nun auch grenzüberschreitend

eine zuverlässige Leitlinie für die Auswahl

des Hotels geboten – sei es für den Urlaub oder für

die geschäftliche Tagung. Weitere Informationen:

www.hotelstars.eu

G-Klassifizierung

Neben der Deutschen Hotelklassifizierung hat der

Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA

Bundesverband) in Kooperation mit dem Deutschen

Tourismusverband (DTV) als weiteres Markenprodukt

die „Deutsche Klassifizierung für Gästehäuser,

Gasthöfe und Pensionen“ („G-Klassifizierung“) entwickelt.

Warum G-Klassifizierung?

Viele kleinere Beherbergungsbetriebe sind bisher

nicht adäquat durch die Deutsche Hotelklassifizierung

erfasst, da eine Anzahl der Hotelkriterien auf

Gasthäuser, Gasthöfe und Pensionen nicht zutrifft.

Vor allem im Tagungs-, Wellness- oder Restaurantbereich

sind die Kriterien für kleinere Betriebe nicht

darstellbar. Deshalb wurde im Jahr 2005 die G-Klassifizierung

eingeführt.

Um eine marktorientierte Ausrichtung zu gewährleisten,

werden auch die Kriterien der G-Klassifizierung

in Abständen überarbeitet. Im Laufe des

Jahres 2011 traten neue Kriterien in Kraft, die es ermöglichten,

eine 5-Sterne-Kategorie in der G-Klassifizierung

einzuführen. Aktuelle Informationen sind

unter www.g-klassifizierung.de abrufbar.

Wer kann mitmachen?

Beteiligen können sich alle kleineren, konzessionierten

Beherbergungsbetriebe mit 10 und mehr

Gästebetten und nicht mehr als 20 Gästezimmern,

die keinen Hotelcharakter aufweisen. Auch darf der

Begriff „Hotel“ nicht in dem Betriebsnamen enthalten

sein. Die Teilnahme an der G-Klassifizierung erfolgt

auf freiwilliger Basis.

Die Kriterien

Ebenso wie bei der Deutschen Hotelklassifizierung

wird die Einhaltung der objektiven Kriterien durch

die Häuser streng und regelmäßig kontrolliert. Die

G-Klassifizierung unterscheidet insgesamt 196 Kriterien,

die in folgende fünf Kategorien eingeordnet

werden können:

• Gebäude/Raumangebot

• Einrichtung/Ausstattung

• Service

• Freizeit

• Angebotsgestaltung

Je mehr Kriterien erfüllt werden, desto mehr Sterne

(1 bis maximal 5 Sterne) werden dem Betrieb verliehen.

Der detaillierte Kriterienkatalog ist im Internet

unter www.g-klassifizierung.de zu finden.

Die Kategorien

Die Beherbergungsbetriebe werden in fünf Sternekategorien

eingeteilt. In Unterkünfte für:

Einfache Ansprüche

Mittlere Ansprüche

Gehobene Ansprüche

Hohe Ansprüche

Höchste Ansprüche

G

G

G

G

G

Woran erkennt der Gast die klassifizierten

Betriebe?

Klassifizierte Betriebe erhalten die Erlaubnis das

repräsentative Schild der G-Klassifizierung in ihrem

Außenbereich anzubringen. Ähnlich der Deutschen

Hotelklassifizierung sind darauf die verliehenen

Sterne und der Schriftzug „Deutsche Klassifizierung

für Gasthäuser, Gasthöfe und Pensionen“ deutlich

sichtbar abgedruckt. Das den Sternen vorangestellte

„G“ dient der eindeutigen Zuordnung zu dem G-

Klassifizierungssystem.

Wie läuft die Klassifizierung ab?

Wie auch bei der Deutschen Hotelklassifizierung,

füllt der Inhaber zunächst den Erhebungsbogen

zur Deutschen Klassifizierung für Gasthäuser, Gasthöfe

und Pensionen (im Internet unter www.g-klassifizierung.de)

aus. Dieser wird elektronisch ausgewertet

und der Betrieb in die fünf Sternekategorien

eingeteilt. Für jeden einzelnen Fall werden im

Anschluss daran Plausibilitätskontrollen und eine

ausreichende Stichprobe nach dem Zufallsprinzip

vor Ort durchgeführt, um die Qualität des Markenproduktes

G-Klassifizierung sicherzustellen. Die Kosten

für die Klassifizierung sind ebenfalls im Internet

unter www.g-klassifizierung.de abrufbar.

Weitere aktuelle Informationen unter:

www.hotelsterne.de

www.dehoga.de

oder in der Broschüre „Deutsche Klassifizierung für

Gasthäuser, Gasthöfe und Pensionen“ herausgegeben

vom DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband).

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63


Ihre Qualität

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

DTV-Klassifizierung

Wie im Hotelbereich haben auch Vermieter von Ferienhäusern,

Ferienwohnungen und Privatzimmern

die Möglichkeit, ihr Angebot klassifizieren zu lassen.

Die freiwillige Klassifizierung erfolgt nach Kriterien

des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV).

Wer kann mitmachen?

An der DTV-Klassifizierung können teilnehmen: Anbieter

von Ferienwohnungen und Ferienhäusern

(mit Ausnahme von Aparthotels und Boardinghäusern),

Anbieter von Privatzimmern (bis einschließlich

neun Betten) sowie Anbieter von „Urlaub auf

dem Bauernhof“ und „Urlaub auf dem Lande“ (keine

Landhotels). Wie auch die Hotelklassifizierung,

ist die DTV-Klassifizierung freiwillig und hat eine

Gültigkeit von drei Jahren.

Die Kriterien

Rund 190 bundesweit einheitliche Kriterien in sieben

bzw. neun Kategorien, vom Kleiderschrank

über Kosmetikspiegel bis hin zu hauseigenen Gästebetreuungsprogrammen,

werden gemeinsam

mit dem Vermieter von unabhängigen, geschulten

Prüfern in Ferienwohnungen bzw. Privatzimmern

vor Ort überprüft. Zudem existieren 11 bzw. 15 Mindestkriterien,

die jedes Objekt zwingend erfüllen

muss, um an der Klassifizierung teilnehmen zu

können. Neben dem allgemein errechneten Punkteergebnis,

sind ab der 3-Sterne-Kategorie zusätzlich

weitere Mindestvoraussetzungen zu erfüllen.

Es können ein (einfache Ausstattung und einfacher

Komfort) bis fünf Sterne (erstklassige Gesamtausstattung,

herausragende Infrastruktur, mit allem

technischen Komfort, besondere Zusatzleistungen

im Servicebereich) erreicht werden.

Wie läuft die Klassifizierung ab?

Ihre örtliche Tourismusstelle ist Ihr zentraler Ansprechpartner

in allen Fragen der DTV-Klassifizierung.

Jedes Ferienobjekt wird vor Vergabe der Sterne

durch einen Prüfer oder durch eine Prüfkommission

vor Ort besichtigt und bewertet. Die Kosten

werden von den Touristinformationen festgelegt,

sie beinhalten eine Bearbeitungspauschale und

eine Lizenzgebühr in Höhe von 21,- Euro zzgl. MwSt.

pro Ferienwohnung/-haus bzw. Privatzimmervermieter

(Stand Oktober 2010).

Woran erkennt der Gast die klassifizierten Betriebe?

Die Darstellung des Klassifizierungsergebnisses

erfolgt durch eine Urkunde, die Sie von Ihrer Tourismusstelle

nach Auswertung des Bewertungsbogens

automatisch erhalten. Zur eindeutigen

Unterscheidung wird den achtzackigen DTV-Sternen

ein „F“ für Ferienwohnung/-haus bzw. „P“ für

Privatzimmer vorangestellt. Der Vermieter darf in

sämtlichen Werbemedien (Internetseite, Hausprospekt,

Gastgeberverzeichnis, Anzeigen etc.) für die

Dauer von drei Jahren mit seinen Sternen werben.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit ein Klassifizierungsschild

aus Emaille mit Gültigkeitsplakette

für den Eingangsbereich zu erwerben. Über weitere

DTV-Werbeartikel informiert Ihre Tourismusstelle

Sie gerne.

F/P Einfache und zweckmäßige Unterkunft

F/P Unterkunft mit mittlerem Komfort

F/P Unterkunft mit gutem Komfort

F/P Unterkunft mit gehobenem

Komfort

F/P Unterkunft mit

erstklassigem Komfort

Eine Übersicht über ausschließlich klassifizierte

Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer

in Deutschland ist unter www.sterneferien.de zu

finden. Auf Wunsch erhalten alle Vermieter einen

kostenfreien Basiseintrag für ihre klassifizierten

Unterkünfte in diesem Portal. Ein Premiumeintrag

mit umfangreicheren Informationen ist gegen eine

Gebühr möglich. Das Portal leistet einen Beitrag zur

Erhöhung des Bekanntheitsgrades der DTV-Sterne

und bietet einen Mehrwert für Teilnahme an der

Klassifizierung.

Weitere Informationen www.sterneferien.de.

Was kann ich tun, um mein Ergebnis zu

verbessern?

Alle Informationen rund um die Klassifizierung

inkl. der konkreten Bewertungskriterien können Sie

vollständig im Internet unter www.dtv-gastgeberportal.de

oder www.deutschertourismusverband.

de (Menüpunkt DTV-Klassifizierung, Kriterien) abrufen.

Der Bewertungsbogen enthält mit seinen

Kriterien viele Anregungen, wie Sie bereits vor der

eigentlichen Prüfung die eine oder andere Nachrüstung

vornehmen können. Darüber hinaus stehen

Ihnen auch die Prüfer während der Besichtigung

zur Seite. Sie können Ihnen praxisorientierte Tipps

zur Verbesserung Ihres Angebots geben.

Wie positioniere ich mich richtig am Markt?

Grundsätzlich gilt: Eine wahrheitsgetreue Sternebewertung

unterstützt Sie, sich richtig am Markt zu

positionieren. Sie hilft Ihnen, die zu Ihrem Angebot

passenden Kunden zu finden. Allerdings müssen

die Qualitätserwartung des Gastes und das Angebot

des Vermieters zusammen passen.

Nur wenn Ihr Gast auch wirklich das bekommt, was

er erwartet, wird er als zufriedener Gast abreisen.

Beachten Sie, dass jeder Stern eine Qualitätsbekundung

ist. Und je höher die Anzahl der Sterne, desto

höher auch die Erwartungen der Gäste. Wurde

der letzte Stern nur mit „Ach und Krach“ erreicht,

ist der Gast unter Umständen enttäuscht, weil er

sich eigentlich mehr erhofft hatte. Hier ist weniger

manchmal auch mehr. Und dabei soll nicht

verkannt werden, dass es für alle Sternekategorien

eine Nachfrage gibt. Wenn Sie auf eine hohe Anzahl

an Sternen setzen, dann aber richtig. Nehmen Sie

daher auch keine halbherzigen Investitionen vor,

sondern engagieren Sie sich für eine konsequente

Umsetzung, die alle Bereiche Ihrer Vermietung einbezieht.

Nur so können Sie Ihr Ziel erreichen, dass

Ihre Gäste auch wirklich begeistert sind von Ihrem

Angebot. Die zufriedenen Gäste werden es Ihnen

danken und in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis

als „Werbebotschafter“ für Ihre Unterkunft

eintreten.

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Ihre Qualität

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

K-Klassifizierung

Campingplatzklassifizierung

Klassifizierung für den Beherbergungs- und den

medizinisch-therapeutischen Bereich in Kliniken,

Sanatorien und Gesundheitszentren in Kurorten

(bisher nur in Baden-Württemberg).

Wer kann mitmachen?

Die K-Klassifizierung wendet sich an Betriebe in

prädikatisierten Kurorten. Der Betrieb darf keinen

ausschließlichen Hotelcharakter aufweisen und

den Begriff „Hotel“ nicht im Namen führen. Die

Beherbergung muss durch Leistungen im medizinisch-therapeutischen

Bereich ergänzt werden.

Welche Kriterien müssen erfüllt werden?

Die K-Klassifizierung setzt sich aus zwei Bereichen

zusammen: dem Beherbergungsbereich mit Zimmerausstattung

und gastronomischem Angebot

und dem medizinisch-therapeutischen Bereich,

der das medizinische Angebot und die Wellnessangebote

erfasst. Der Standard im Beherbergungsbereich

basiert auf den Kriterien der Deutschen

Hotelklassifizierung (Abgleich durch die DEHOGA

Tourismus Baden-Württemberg GmbH). Im medizinisch-therapeutischen

Bereich orientieren sich die

Kriterien an den Medical Wellness-Stars des Heilbäderverbandes

Baden-Württemberg.

Welche Gäste werden angesprochen?

Das eigenverantwortliche Gesundheitsbewusstsein

in der Bevölkerung steigt. Als Folge der Gesundheitsreformen

und des demographischen

Wandels buchen immer mehr Menschen einen

Präventionsurlaub oder eine Kur auf eigene Kosten.

Durch objektive Kennzeichnung schafft die K-Klassifizierung

Transparenz und erleichtert damit die

Kundenentscheidung.

Welche Kategorien sind möglich?

Die teilnehmenden Betriebe werden in fünf Sternekategorien

eingeteilt. Die Sterne-Kategorien werden

durch ein vorangestelltes „K“ gekennzeichnet.

Ihre Vorteile durch die Klassifizierung:

• Nutzungsrecht der Sterne

• klare Qualitätsbotschaft an Ihre Gäste

• Werben mit einem der wichtigsten Entscheidungsmerkmale

für Gäste

• kostenlos online buchbar auf

www.buchdensueden.de

Weitere Informationen:

www.dehogabw.de

Ähnlich wie Hotels, Ferienwohnungen oder Privatzimmer

können auch Campingplätze an einem

Klassifizierungsverfahren teilnehmen. Die Kriterien

wurden durch den Deutschen Tourismusverband

(DTV) und den Bundesverband der Campingwirtschaft

in Deutschland (BVCD) erstellt. Zielsetzung

ist die Qualitätsverbesserung und -sicherung des

Dienstleistungs- und Serviceangebotes auf Camping-

und Freizeitanlagen in Deutschland. Bewertet

werden Kriterien aus den Bereichen Rezeption

und Service, Sanitär und Standplätze. Vergeben

werden von 1 Stern (einfach und zweckmäßig) bis 5

Sterne (exklusiv). Die Sterne werden durch ein vorangestelltes

„C“ gekennzeichnet.

Einfach

Zweckmäßig

Komfortabel

Erstklassig

Exklusiv

C

C

C

C

C

Welchen Vorteil bringt die Klassifizierung für Campingplatzbetreiber

und Gäste? Wer führt sie durch?

Klassifizierungssterne werden im internationalen

Tourismus als Qualitätssymbol eingesetzt. Ihr Gast

kann schnell und zuverlässig abschätzen, welcher

Standard ihn erwartet. Durch die einheitlichen Bewertungskriterien

für Campingplätze in Deutschland

ist eine objektive Vergleichbarkeit gewährleistet.

Die Sterneklassifizierung kann offensiv für den

Marktauftritt des Campingplatzes genutzt werden.

Die Klassifizierung der Campingplätze im Schwarzwald

wird durch Landesverband der Campingplatzunternehmer

in Baden-Württemberg e.V. (LCBW)

durchgeführt.

Mehr Informationen: www.camping-lcbw.de und

www.deutschertourismusverband.de

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Ihre Qualität

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Rund um den Mitarbeiter -

das wichtigste Kapital Ihres Betriebes

Mitarbeiterbefragung

Schwarzwald Tourismus GmbH -

Schulungsangebot

Investieren Sie in Ihre Mitarbeiter. Sie sind das wichtigste

Kapital des Unternehmens! Trainieren Sie Ihr

Team! Praktische Fertigkeiten sind wichtig! Aber

genau so wichtig sind Motivation, Identifikation

mit dem Betrieb, Bindung an die Konzeptphilosophie,

Unternehmenskultur. Gute Mitarbeiter müssen

laufend geschult werden! Die Bereitschaft „gerne

für andere da zu sein“ ist durch Schulung nicht

erlernbar.

Einstellung

Deshalb ist die Wahl der richtigen Mitarbeiter von

existenzieller Bedeutung! Gestalten Sie das Einstellungsverfahren

so, dass Sie von vornherein möglichst

keine „Missgriffe“ machen!

Stellen Sie sich vor

Bevor Sie dem Bewerber die Seele aus dem Leib fragen,

stellen Sie sich bei ihm vor. Firmenziele, Mitarbeiterpolitik,

finanzielle Situation, Rundgang durch

den Betrieb (besonders die Schandflecke zeigen!)

etc. Vielleicht möchte er dann gar nicht bei Ihnen

arbeiten und Sie ersparen sich eine langwierige Bewerbungsbearbeitung.

Durch Ihre Offenheit haben

Sie sich nun die Berechtigung für eine eingehende

Befragung geholt. Fragen Sie nach wirklich jedem

Detail, das Ihnen wichtig erscheint (z. B. Ausbildung,

Werdegang, Karriereplan, familiäre Situation,

Vereinszugehörigkeiten, Hobbys, Alkoholgenuss,

Raucher). Falls der Bewerber Ihnen keine genauen

Auskünfte geben will, dann beenden Sie das Einstellungsverfahren.

Wer von vornherein misstrauisch

ist, passt in kein gutes Team!

Vereinbaren Sie eine Arbeitsprobe

Der Bewerber ist noch immer da? Gut, dann vereinbaren

Sie eine zweitägige Arbeitsprobe (unentgeltlich!).

Dabei erkennen Sie am besten die fachlichen

Qualifikationen. Ihr Team kann sich vom „Neuen“

ein Bild machen und seine Meinung kundtun. Der

„Neue“ sieht den Betrieb von innen und kann damit

besser entscheiden, ob er hier richtig ist. Wer bereit

ist, zwei Tage seiner Arbeitskraft unentgeltlich zur

Verfügung zu stellen, will offenbar wirklich bei

Ihnen arbeiten!

Verlängern Sie die Probezeit

Sie sind also zufrieden mit dem „Neuen“? Jetzt

vereinbaren Sie eine Probezeit. Verlängern Sie die

gesetzliche Probezeit auf drei Monate. (Ein Monat

hat sich in der Praxis als zu kurz erwiesen. Der „falsche“

Mitarbeiter kann sich vielleicht einen Monat

verstellen, drei Monate wohl kaum!). Wenn der

Aspirant auch jetzt noch da ist, setzen Sie einen Arbeitsvertrag

auf, in dem die Tätigkeiten, Aufgaben

und Einsatzorte des Bewerbers möglichst genau

definiert sind. Mündliche Zusagen werden leicht

erteilt. Wenn es aber schriftlich fixiert wird, kann

der Mitarbeiter später auf seine Unterschrift aufmerksam

gemacht werden. Lehrlinge bestellen Sie

am besten am Sonntag gegen 15 Uhr in den Betrieb.

Damit stellen Sie von vornherein schon klar, dass

die Gastronomie keinen Feiertag kennt.

Bevor Sie ernten, müssen Sie säen

Sie haben jetzt die richtigen Mitarbeiter. Nun beginnt

der interessante Teil Ihrer Führungsaufgaben!

Bevor Sie nun aus Ihren Mitarbeitern das Maximum

an Leistung, Motivation und Einsatz ernten können,

müssen Sie säen! Trainieren Sie Ihre Mitarbeiter

in allen Fertigkeiten, die sie zur Erreichung Ihres

Standards brauchen. Schicken Sie Ihre Mitarbeiter

auf externe Seminare. Damit werten Sie auch die

Person des Mitarbeiters auf, der sich meist geehrt

fühlt, dass sein Chef in ihn investiert! Holen Sie sich

Trainer ins Haus, die Ihnen bei unternehmensspezifischen

Problemen helfen. Ersuchen Sie ältere Mitarbeiter,

den jüngeren an ihrer Erfahrung teilhaben

zu lassen. Jeder Euro, den Sie in die Weiterbildung

Ihrer Mitarbeiter investieren, kommt doppelt zu Ihnen

zurück. Und sei es „nur“ in höherer Motivation!

Merksatz: Nur ein zufriedener Mitarbeiter ist ein

guter Mitarbeiter!

Wie beim Kunden, so werden auch beim Mitarbeiter

regelmäßige „Begeisterungsfaktoren“ schnell

zur Gewohnheit. Somit sollten Sie das Ohr an Ihren

Mitarbeitern haben, um die Motivation aufrechtzuerhalten.

Alleine schon die Beschäftigung mit dem

einzelnen Mitarbeiter auf einer persönlichen Ebene

und die regelmäßige Information über Vorgänge

im Betrieb bringen Ihnen Loyalität ein. Ergänzen

können Sie dies durch turnusmäßige Mitarbeiterbefragungen.

Die Mitarbeiterbefragung (auch

Betriebsklima-Analyse, betriebliche Meinungsumfrage,

Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse genannt)

ist ein Instrument der Personalforschung und als

solches ein Diagnoseinstrument der allgemeinen

Zufriedenheit im Unternehmen. Sie fördert die Mitsprache

und Beteiligung der Mitarbeiter und hilft,

Schwachstellen aufzudecken. Die Mitarbeiterbefragung

erfolgt fast ausschließlich in schriftlicher

Form. Je nach Ziel und Anlass wird nach folgenden

Bereichen im Unternehmen befragt:

• Arbeitsbereich, Art der Tätigkeit

• Arbeitsbedingungen (z. B. Arbeitsplatz)

• Interne Kommunikation/Information

• Entgelt und Sozialleistungen

• Zusammenarbeit

• Weiterbildung, Entwicklungsmöglichkeiten

• Führungsverhalten

• Image des Unternehmens

Ergänzen können Sie dies mit „weichen“ Fragen wie

z. B.:

• Woran möchten Sie an sich selber arbeiten?

• Wo wünschen Sie sich Unterstützung?

• Was liegt Ihnen besonders am Herzen?

Je umfassender die Fähigkeit eines Leitenden ist,

Emotionen zu zeigen und zu übertragen, desto

mehr ist er in der Lage, diese Stimmung auch auf

seine Mitarbeiter zu übertragen, die sie wiederum

an Ihre Gäste weitergeben. Und das kommt wieder

Ihnen zugute.

Unsere Zeit ist schnelllebig geworden! Einmal Gelerntes

behält nicht für alle Zeiten Gültigkeit. Deshalb

gilt es, „am Ball zu bleiben“ - sein Wissen und

seine Fertigkeiten laufend auf den neuesten Stand

zu bringen. Für Sie und Ihre Mitarbeiter bietet die

Schwarzwald Tourismus GmbH zusammen mit ihren

Partnern (z.B. IHK, Deutsches Seminar für Tourismus)

über das ganze Jahr Fortbildungsseminare

und Fachworkshops an. Das Spektrum reicht vom

Englischkurs für Servicekräfte bis zum Rhetorik-

Seminar für die Führungsebene. Nutzen Sie das

kostengünstige Schulungsangebot mit Veranstaltungen

ganz in Ihrer Nähe. Denn serviceorientiertes

und kompetentes Fachpersonal spiegelt sich in

zufriedenen Gästen wider und zahlt sich somit für

Ihren Betrieb aus.

Weitere Informationen: Schwarzwald Tourismus

GmbH, Geschäftsstelle Pforzheim (siehe Seite

120) und im PartnerNet unter www.schwarzwaldtourismus.info

Arbeitsrecht

Regelungen Geringfügiger Beschäftigung

In vielen Urlaubsregionen ist das Gastgewerbe oftmals

von einer hohen Saisonabhängigkeit geprägt.

Darum spielen hier Beschäftigungsformen eine

große Rolle, die einen flexiblen Einsatz von Arbeitskräften

ermöglichen. Neben den sozialversicherungspflichtigen

Teilzeitbeschäftigungen, kommt

den Beschäftigungsangeboten im Niedriglohnbereich

im Gastgewebe ein wichtiger Stellenwert zu.

2003 wurde dieser Bereich neu geregelt.

Die Minijob-Zentrale

Seit 2003 ist die Minijob-Zentrale die zentrale Stelle

für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahrens

rund um die geringfügigen Beschäftigungen,

die so genannten Minijobs. Nachfolgend werden

kurz die wichtigsten Regelungen dargestellt.

Ausführliche Informationen können auf den Internetseiten

der Minijob-Zentrale unter www.minijob-zentrale.de

abgerufen werden.

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69


Ihre Qualität

450-Euro-Minijobs

450-Euro-Minijobs sind nach dem Gesetz geringfügig

entlohnte Beschäftigungen. Eine Beschäftigung

ist geringfügig entlohnt, wenn das regelmäßige

Arbeitsentgelt die Höchstgrenze von 450 Euro im

Monat nicht überschreitet. 450-Euro-Minijobs sind

sozialversicherungsfrei. Das bedeutet, verdient der

Arbeitnehmer bis zu 450 Euro regelmäßig im Monat,

muss er keine Sozialversicherungsbeiträge

zahlen, sondern erhält sein Arbeitsentgelt in der

Regel brutto für netto. Der Arbeitgeber übernimmt

bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen

pauschale Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung.

450-Euro-Minijobs sind grundsätzlich

steuerpflichtig. Für geringfügig entlohnte Minijobs

zahlen Arbeitgeber Pauschalbeiträge in Höhe von

maximal 30,99 Prozent des Verdienstes. Das sind

neben 15% zur Renten- und 13% zur Krankenversicherung

noch die einheitliche Pauschalsteuer von

2% (sofern nicht per Lohnsteuerkarte abgerechnet

wird) sowie 0,99% Umlagen zum Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen

bei Krankheit und Mutterschaft.

Kurzfristige Beschäftigungen

Ein kurzfristiger Minijob liegt vor, wenn die Beschäftigung

im Voraus auf zwei Monate oder insgesamt

50 Arbeitstage in einem Kalenderjahr befristet

ist und nicht berufsmäßig ausgeübt wird.

Kurzfristige Minijobs sind sozialversicherungsfrei.

Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer keine Sozialversicherungsbeiträge

zahlen muss. Zudem ist

diese Beschäftigungsart in der Regel auch für den

Arbeitgeber beitragsfrei. Kurzfristige Minijobs sind

jedoch grundsätzlich steuerpflichtig.

Bei kurzfristigen Minijobs sind in der Regel keine

Pauschalabgaben zu leisten. Ist eine kurzfristige

Beschäftigung auf eine Dauer von mehr als vier

Wochen angelegt, sind vom Arbeitgeber Umlagen

zum Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei

Krankheit und Mutterschaft an die Minijob-Zentrale

zu zahlen.

Niedriglohnsektor

Beschäftigungen in der Gleitzone zwischen 450,01

und 850,00 Euro

Mit der Einführung der Minijobregelungen im Jahr

2003 wurde eine Gleitzonenregelung für den Niedriglohnbereich

geschaffen. Arbeitnehmer sind in

der sogenannten Gleitzone beschäftigt, wenn ihr

regelmäßiges monatliches Arbeitsentgelt mehr als

450 Euro und maximal 850 Euro beträgt. Bei mehreren

Beschäftigungen ist das insgesamt erzielte

Arbeitsentgelt maßgebend.

Während geringfügige Beschäftigungen mit einem

Arbeitsentgelt bis zu 450 Euro im Monat versicherungsfrei

bleiben, sind Beschäftigungen in der

Gleitzone versicherungspflichtig. Allerdings hat

der Arbeitnehmer nur einen reduzierten Sozialversicherungsbeitrag

zu zahlen. Dieser beträgt bei

450,01 Euro ca. 11% des Arbeitsentgelts und steigt

auf den vollen Arbeitnehmerbeitrag von ca. 21% bei

850 Euro Arbeitsentgelt an. Der Arbeitgeber hat dagegen

stets den vollen Beitragsanteil zu tragen.

Die Regelung zur Gleitzone gilt jedoch nicht für

Auszubildende. Beschäftigungsverhältnisse mit

einem Arbeitsentgelt in der Gleitzone begründen

grundsätzlich Versicherungspflicht in der Kranken-,

Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Daher ist nicht die Minijob-Zentrale, sondern die

jeweilige Krankenkasse des Arbeitnehmers als Einzugsstelle

zuständig für die Meldungen zur Sozialversicherung

und den Einzug der Sozialversicherungsbeiträge.

Allgemeiner Mindestlohn ab 2015

Trotz massiver Einwände des DEHOGA wird in

Deutschland der branchenübergreifende Mindestlohn

von 8,50 EUR eingeführt. Unter

www.dehogabw.de finden Sie aktuelle Informationen

zu dem Thema. Der DEHOGA bietet seinen

Mitglieder praktische Unterstützung bei der Umsetzung

an.

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Dienstleistungskette und

Qualitätssicherung

Suchen &

Buchen

Qualität

Abreisen &

Erinnern

Ausflug &

Shopping

Unterhaltung

& Kultur

Spiel &

Spaß

Aktivität &

Sport

Anreisen &

Ankommen

Orientieren &

Informieren

Wohnen &

Schlafen

Essen &

Trinken

Erinnern &

Bewerten

Manch Angehöriger der Hotel- und Gastronomiebranche

hat eine ziemlich subjektive Vorstellung

von „Qualität“, die nicht unbedingt dem Kernbegriff

der „vollständigen Erfüllung der Gästeerwartungen“

entspricht. Der Gast hat im Spitzenrestaurant

andere Erwartungen als in der Imbissstube und

im Fünf-Sterne-Hotel andere als im Drei-Sterne-Hotel.

Es gibt keine gute und keine schlechte Qualität!

Entweder entspricht ein Tourismusangebot den

Erwartungen, oder es entspricht ihnen nicht. Die

Europäische Normenvereinigung definiert Qualität

so: „Die Gesamtheit der Eigenschaften und Merkmale

einer Dienstleistung oder eines Produkts, die

sich auf deren Eignung zur Erfüllung festgelegter

oder vorausgesetzter Bedürfnisse beziehen.“ In der

Tourismus- und Gastgewerbebranche wird bereits

seit längerem sehr viel über Qualität, Qualitätssysteme,

Qualitätsförderung und Qualitätsgütesiegel

geschrieben und informiert. Themen wie „2Q”, „ISO

9001–2“ und „ISO 14001” für die Umwelt, „TQM”,

„Servicequalität”, „EFQM” und andere sind nach wie

vor hochaktuell.

Qualitätsmanagement

Ein „Qualitätsmanagement“ wird als der Teil des

gesamten betrieblichen Managements verstanden,

der sich speziell mit der Sicherung und Entwicklung

von „Qualität“ befasst. Für den Begriff Qualität existieren

dabei verschiedene Bedeutungen, von der

„Erfüllung von vereinbarten Forderungen“ – sei es

bezogen auf eine technische Norm oder aber auch

individuelle Vorstellungen von Kunden – bis hin

zum Qualitätsbegriff im absoluten Sinne, den man

auch mit „Exzellenz“, also der besten, vorstellbaren

Qualität bezeichnen kann. Das Qualitätsmanagement

nach ISO 9001:2000 bezieht sich auf den

kundenorientierten Qualitätsbegriff, also die Sicherstellung

der Befriedigung der Bedürfnisse des

Kunden an ein Produkt oder eine Dienstleistung

nach dessen individuellen Anforderungen.

Im unternehmerischen Sinne ist „Qualitätsmanagement“

also eine Methodik, um sicherzustellen,

dass Kunden und weitere interessierte Parteien (in

diesem Fall die Gäste) des Beherbergungsbetriebes

mit den Ergebnissen der unternehmerischen Tätigkeit

zufrieden sind.

Dabei soll das Qualitätsmanagement nicht nur

die Kundenzufriedenheit auf einem bestehenden

Niveau sichern, sondern diese Zufriedenheit

möglichst weiter erhöhen, damit Gäste möglichst

dauerhaft an das Unternehmen gebunden werden.

Grundlage hierfür ist eine systematische und

wahrnehmbare Führung und Lenkung des Unternehmens

(Management). Ein anerkanntes Modell

für ein Qualitätsmanagementsystem, das sich

mit der „Qualität“ von Produkten und Dienstleistungen

in Beziehung zum Kunden befasst, liefert

ISO 9001:2000.

Für welchen Betrieb ist ISO interessant?

Im Grunde genommen für jeden. Aber besonders

interessant ist das Managementsystem für diejenigen,

die das betriebliche Know-how sichern wollen

oder sollten. Das heißt, ein guter Unternehmer hat

die Möglichkeit, seine Fähigkeiten und die der Mitarbeiter

im Betrieb mit Hilfe von ISO 9001 ff zu verankern,

und die Gewissheit, dass Mitarbeiterwechsel

die Qualität des Betriebes nicht beeinträchtigen

können. Im Qualitätshandbuch werden in gemeinsamem

Einverständnis Änderungen vorgenommen.

Gerade das Qualitätshandbuch gibt dem Begriff

Qualitätssicherung seinen Sinn und Wert. Die

Dienstleistungen, die das Know-how des Betriebs

verkörpern, werden also nicht genormt, aber die

Abläufe und Prozesse werden geregelt.

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71


Ihre Qualität

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Mystery Checks

ServiceQ Deutschland

Beschwerdemanagement

Äußerungen über Unzufriedenheit und der Umgang

mit sich beschwerenden Gästen ist eine unangenehme,

zeitintensive und demotivierende Tätigkeit.

Hinzu kommt, dass der Mitarbeiter einen

Fehler eingestehen muss, für den er selbst oft nicht

verantwortlich ist. Dennoch sollten Beschwerden

als eine Chance für das Unternehmen gewertet

werden, da sie eine Informationsquelle für auftretende

Fehler darstellen. Der Beschwerdeführer

kann somit als eine Art Unternehmensberater betrachtet

werden. Wird die Unzufriedenheit noch

vor Ort geäußert, ist der Aufwand erheblich kleiner,

den Gast zufrieden zustellen und die Gefahr

der Abwanderung zu minimieren. Untersuchungen

belegen, dass über 95% der Gäste über eine Beanstandung

schweigen und nur knapp 5% eine Beschwerde

an das Unternehmen heranbringen. Das

bedeutet, dass von 100 unzufriedenen Kunden nur

jeder 20. seine Beschwerde dem Unternehmen zuträgt

und 19 andere Personen schweigen.

Nachfolgendes Vorurteil ist deshalb besonders gefährlich:

„Unsere Kunden sind zufrieden. Die geringe

Zahl von eingehenden Beschwerden beweist

dies!“ In keinem Fall kann die geringe Beschwerdezahl

ein aussagekräftiger Messwert für Kundenzufriedenheit

sein. Die zentrale Aufgabe des

Beschwerdemanagements ist es, Kundenunzufriedenheit

zu entdecken, zu analysieren und mittels

gezielter Maßnahmen in Zufriedenheit umzuwandeln.

Dies geschieht in den Stufen:

• Beschwerdestimulierung

Die wichtigsten Verhaltensregeln sind in der folgenden

Liste zusammengestellt. Diese ist u. a. als

Teil der Mitarbeiterbroschüre, welche bei Personaleinstellungen

überreicht wird, gut einsetzbar.

• Sehen Sie eine Beschwerde des Gastes als

Chance, um durch die in ihr enthaltenen Informationen

unsere Servicequalität für alle Gäste

zu verbessern!

• Hören Sie dem Gast aufmerksam zu und lassen

Sie ihn ausreden! Vermeiden Sie falsche Mimik

(Stirn verziehen, Kopf schütteln), wenn Sie sein

Problem nicht verstehen oder anderer Meinung

sind und fühlen Sie sich nie persönlich angegriffen!

• Bitten Sie den Gast für das Gespräch an einen

separaten Platz (Sitzgruppe in der Hotelhalle,

an die Seite vom Empfangstresen, separater

Tisch im Restaurant).

• Sprechen und antworten Sie betont ruhig und

höflich, damit Sie den Gast nicht noch mehr

verärgern.

• Entschuldigen Sie sich für den entstandenen Ärger:

(„Es tut mir leid, dass Sie jetzt diese Unannehmlichkeiten

haben“), zeigen Sie Verständnis

für seine Situation („Ich kann mir gut vorstellen,

wie unangenehm das für Sie ist“).

• Diskutieren Sie NIE! („Ja, aber die Schlüsselkarte

habe ich gerade erst codiert“), das reizt den

Gast nur noch mehr.

Erfolgreiche Betriebe und Tourismusgemeinden

überprüfen ihre Abläufe und den Service in

regelmäßigen Abständen aus Gastsicht. Wie

kommen unsere Leistungen bei den Gästen an? In

welchen Bereichen müssen wir uns verbessern? Was

können wir tun, damit sich unsere Gäste bei uns

noch wohler fühlen. Befragungen sind zeitlich und

finanziell aufwendig. MysteryChecks bieten schnell

und sehr detailliert Rückmeldungen, wie Gäste die

Serviceleistungen erleben.

Die Firma FUTOUR Südwest bietet MysteryChecks für

touristische Leistungsträger an. Hotels, Restaurants,

Gasthöfe, Tourist-Informationen, Thermalbäder und

andere Dienstleistungsbetriebe werden sachkundig

geprüft und analysiert. Der Leistungsumfang wird

vorab individuell vereinbart.

Der Auftraggeber erhält einen Auswertungsbericht.

Die Besprechung im Betrieb zusammen mit den

Mitarbeitern führen zu mehr Sensibilität und wirken

motivierend, die eigenen Leistungen zu überdenken

und zu verbessern.

Mehr Infos zu den Mystery-Checks unter

www. futour.com

Die DEHOGA Tourismus Baden-Württemberg GmbH

bietet für sterneklassifizierte Betriebe Mystery Checks

an; mehr Infos unter: www.dehogabw.de

ServiceQualität Deutschland ist

ein branchenübergreifendes Qualitätsmanagement

System. Ziel ist

die nachhaltige Verbesserung und

Weiterentwicklung der Dienstleistungsqualität.

Nur wer ein

hochwertiges, qualitätsoptimiertes

Angebot liefert, sichert

langfristig seine Marktfähigkeit. In

einem effektiven und kostengünstigen Prozess hilft

das Q-Instrumentarium dabei, Kundenerwartungen

herauszufinden und diese zu erfüllen bzw. im Idealfall

zu übertreffen. Insbesondere kleinen und

mittelständigen Betrieben werden Instrumente an

die Hand gegeben, die sie darin unterstützen, den

Erwartungen und Qualitätsansprüchen der Gäste

gerecht zu werden. Neben der Steigerung des

Qualitätsbewusstseins im Betrieb und der daraus

resultierenden Qualitätsverbesserung dient das

Q-Instrumentarium der Mitarbeiterintegration,

-motivation und –förderung. Ihre Gäste profitieren

durch den dauerhaft und mit System umgesetzten

Servicegedanken und Ihr Betrieb profitiert durch die

aktive Kundenbindung und durch mehr

Kundenzufriedenheit. Mit dem „Q“ an der Eingangstür

signalisieren Sie Ihren Gästen, dass Ihr Betrieb sich

besonders stark im Bereich Servicequalität engagiert.

Im August 2011 erhielt die Initiative Service Qualität

Deutschland die Zertifizierung nach der weltweit

gültigen ISO-Zertifizierung, was die Auszeichnung

„ServiceQ“ noch wertvoller macht.

Mehr Infos zum Zertifikat „ServiceQ“ und den

Seminaren bei „ServiceQualtität Deutschland in

Baden-Württemberg“ unter www.sq-bw.de

• Beschwerdeannahme

• Beschwerdereaktion

• Beschwerdebearbeitung

• Beschwerdeauswertung

• Zeigen Sie ihm Ihr Interesse an seinen Aussagen,

indem Sie diese sofort in ein vorbereitetes

Formular notieren (Bsp. in Erfassung von Beschwerden).

• Überprüfen Sie die Fakten mit inhaltlichen Fragen,

bis die Situation eindeutig geklärt ist („Vielen

Dank für den Hinweis, bitte sagen Sie mir

noch...“). Stellen Sie keine Sofortdiagnose und

machen Sie keine voreiligen Zugeständnisse.

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Rechtsfragen

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Rund ums Recht

Die nachfolgenden rechtlichen Hinweise (Stand August

2012) sind als Überblick zu verstehen, welche es

im Detail (und je nach Einzelfall) für den eigenen Betrieb

zu prüfen und zu klären gilt. DEHOGA-Mitglieder

können sich bei Rechtsfragen im betrieblichen

Alltag an die DEHOGA-Rechtsberatung wenden. Die

DEHOGA-Juristen bieten kostenlose Beratung und

Prozessvertretungen an.

Mehr Informationen: www.dehogabw.de

Das informative Merkblatt zur Gründung und Führung

eines Beherbergungsbetriebs, Herausgegeben

vom Baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag

finden Sie unter: http://www.karlsruhe.ihk.de/servicemarken/branchen/Tourismus/

Publikationen_Freizeitwirtschaft/

Gastaufnahmevertrag/

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Mit der Einigung, dem Gast ein bestimmtes oder bei

der Anreise noch zu bestimmendes Zimmer, oder ein

Appartement gegen Zahlung des vereinbarten Preises

zu überlassen, entsteht ein Vertragsverhältnis in

Form eines Beherbergungsvertrages. Für diesen Vertrag

schreibt das Gesetz keine besondere Form vor,

sodass auch mündlich oder telefonisch geschlossene

Verträge voll wirksam sind.

Aus Gründen der möglichen Beweisbarkeit einer Reservierung

oder sonstiger Absprachen empfiehlt es

sich jedoch dringend, die Buchung stets schriftlich zu

bestätigen oder um eine schriftliche Bestätigung zu

bitten. Auch können so leichter Missverständnisse

bzgl. der Daten der An- und Abreise vermieden werden.

Nach dem Grundsatz der Vertragsfreiheit können

Sie als Gastgeber mit dem Gast alle Einzelheiten

des Vertrages frei aushandeln. Da dies im Einzelfall

jedoch zu umständlich sein wird, ist es ratsam, sich

entsprechende vorformulierte Vertragsbedingungen

(allgemeine Geschäftsbedingungen - AGB) zu

beschaffen. Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat

allgemeine Geschäftsbedingungen herausgebracht,

die das Kleingedruckte für Hotelaufnahme (AGBH)

und für Veranstaltungen (AGBV) regeln. Als Branchenverband

empfiehlt der IHA seinen Mitgliedern

die allgemeinen Geschäftsbedingungen als Basis für

ihre jeweiligen Geschäftsbeziehungen.

Vom Deutschen Tourismusverband werden „Mustermietverträge

für Ferienwohnungen und Ferienhäuser

sowie Gastaufnahmebedingungen für Beherbergungsleistungen“

herausgebracht, die für rechtliche

Klarheit zwischen Gastgeber und Gast sorgen.

Für die Einbeziehung dieser Vertragsbedingungen in

die jeweiligen Beherbergungsverträge ist jedoch bedeutsam,

dass diese bereits bei Unterbreitung eines

schriftlichen Angebots dem Kunden übersandt werden,

oder dass bei telefonischen Buchungen darauf

mündlich hingewiesen wird. Die Übersendung der

Vertragsbedingungen mit den Buchungsbestätigungen

reicht hingegen in der Regel nicht mehr aus, um

diese rechtswirksam in den dann bereits abgeschlossenen

Beherbergungsvertrag einzubeziehen.

Für den Fall, dass der Gast die bestellte Unterkunft

jedoch wieder absagt, steht Ihnen als Gastgeber das

Recht zu, nach wie vor den vereinbarten Mietpreis

zu verlangen. Dabei spielt es keine Rolle, warum der

Gast das Zimmer absagt. Lediglich die so genannten

ersparten Aufwendungen müssen abgezogen

werden. Rechtlich anerkannt sind Einsparungen bei

der Vermietung von Zimmern mit Übernachtung

und Frühstück von pauschal 10-20%, bei der Halbpension

von 30% und bei der Vollpension in Höhe

von 40%. Bei Ferienwohnungen werden pauschal

10-20% abgezogen. Über die vom Gast nach Abzug

der Aufwendungen zu zahlenden Mietkosten sollte

dieser bereits bei der Buchung informiert werden.

Können Sie das Zimmer anderweitig vergeben, kann

ein Anspruch gegen den ausgebliebenen Gast nicht

mehr geltend gemacht werden, da Ihnen kein tatsächlicher

Schaden entstanden ist. Auch aus diesem

Grund ist es sinnvoll, dem Gast die Vertragsbedingungen

zuzusenden. Einen Vorschuss können Sie zu

Ihrer persönlichen Absicherung natürlich jederzeit

verlangen. Üblich ist dabei, bis zu drei Tagesmieten

in Rechnung zu stellen. Bitte bestätigen Sie den Eingang

des Geldbetrages kurz.

Mehr Infos:

„Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für den

Hotelaufnahmevertrag“ (deutsche Version kostenfrei

für DEHOGA-Mitglieder) erhältlich unter:

www.dehogabw.de

„Gastaufnahmebedingungen für Beherbergungsleistungen“

und „Mustermietvertrag Fewo/Fe-

Haus“ erhältlich unter:

www.deutschertourismusverband.de/service/

recht/dtv-mustervertraege.html

Reisevertragsrecht

Eine rechtliche Besonderheit stellt das Angebot von

Pauschalarrangements dar. Dieses liegt vor, wenn

mindestens 2 Hauptleistungen, z.B. Übernachtung

und Konzertbesuch, zu einem Leistungspaket verbunden

und zu einem Gesamtpreis angeboten

werden. Die reine Verpflegungsleistung ist nicht

als Hauptleistung zu sehen. Die Gesamtheit der

Reiseleistung wird in eigener Verantwortung und

für eigene Rechnung organisiert, angeboten und

durchgeführt. Bei der Buchung eines Pauschalarrangements

schließen Sie mit Ihrem Gast einen

Pauschalreisevertrag nach§§ 651a ff. BGB (Umsetzung

der EG-Pauschalreiserichtlinie 90/314/EWG

vom 13.6.1990). Sie werden nach dem Gesetz als

Reiseveranstalter behandelt mit allen Rechten und

Pflichten.

Es empfiehlt sich, wesentliche vertragliche Vereinbarungen

eines Pauschalreisevertrages (z.B. Zahlungs-

und Stornobedingungen) in so genannten

Allgemeinen Reisebedingungen (ARB) zu regeln,

die dem Gast vor Vertragsabschluss vollständig vorgelegt

werden müssen. Nach § 651k BGB ist der Reiseveranstalter

verpflichtet, einen Sicherungsschein

als Nachweis der Absicherung von Kundengeldern

für den Fall der Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz

auszustellen und an den Kunden zu übergeben,

sobald er vor Reiseende Zahlungen auf den Reisepreis

vom Kunden erhält. Tipp: Wenn der Gast das

gebuchte Wellness-Wochenende erst bei der Abreise

bezahlt, muss kein Sicherungsschein ausgestellt

werden.

Mehr Informationen:

www.deutschertourismusverband.de/service/

recht

In jedem Fall ist es sinnvoll, wie im internationalen

Reiseverkehr üblich, Ihren Gast auf die Möglichkeit

einer Reiserücktrittskosten-Versicherung aufmerksam

machen. Formulare bekommen Sie in Ihrer Touristinformation

oder direkt bei der ERV (siehe Seite

85)! Diese sollten Sie Ihrem Bestätigungsschreiben

unbedingt beilegen.

Auch die Möglichkeit, den Gast per Kreditkarte bezahlen

zu lassen und mittels der bei Buchung angegebenen

Kreditkartennummer zumindest die erste

Übernachtung garantiert zu bekommen, sollten Sie

ins Auge fassen. Ein Aspekt, der die anfallenden Provisionen

bei bargeldlosem Zahlen durchaus in ein

günstigeres Licht rückt.

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Rechtsfragen

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Verkehrssicherungspflicht

Gewerbeanzeige-, Gewerbesteuer-,

Umsatzsteuerpflicht

Meldepflicht für Gäste

Jeder Beherbergungsbetrieb unterliegt den Haftungsbestimmungen

aus unerlaubter Handlung

und aus dem Beherbergungsvertrag. Er ist verpflichtet,

die Einrichtungen und Räume, die von

Gästen betreten werden, in verkehrssicherem Zustand

zu halten. Wird die Verkehrssicherungspflicht

verletzt und kommt ein Gast zu Schaden, ist der

Hotelier zum Schadensersatz und Schmerzensgeld

verpflichtet. Deshalb sollten Sie darauf achten, wo

Gefahrenstellen für Gäste liegen und diese sofort

beseitigen. Zum Beispiel:

• Glätte durch Nässe und Bohnern

• Teppiche, die rutschen oder nicht ordnungsgemäß

verlegt sind

• offene Türen zu Kellertreppen

• Treppen ohne Geländer

• schlechte Beleuchtung

• Schnee- und Eisglätte

• morsche Äste im Garten und Vorplatz

• unbefestigte Kinderschaukeln

• scharfkantige Duscharmatur oder Duschkabinentür

etc.

Treffen Sie rechtzeitig Vorbeugemaßnahmen, so

dass die Unfallgefahr auf ein Minimum reduziert

wird. Ein Schild „Benutzen auf eigene Gefahr“

schließt in der Regel die Verantwortlichkeit nicht

aus.

Auskunftspflicht gegenüber dem Statistischen

Landesamt

Berherbergungsbetriebe mit 10 und mehr Betten

sind nach dem Beherbergungsstatistikgesetz (BeherbStatG;

siehe Seite 95) verpflichtet, Meldungen

an das Statistische Landesamt (StaLa) vorzunehmen.

Dabei ist es unerheblich, ob Sie Ihren Betrieb

gewerblich und/oder nur zum Nebenzweck führen.

Dazu zählen unter anderem Hotels, Gasthöfe und

Pensionen, Ferienwohnungen und –häuser, Jugendherbergen

und Hütten, aber auch Vorsorge- und

Rehabilitationskliniken und Schulungsheime sowie

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze mit

10 oder mehr Stellplätzen. Die Anhebung der Bettengrenze

von bisher 9 auf 10 Schlafgelegenheiten

trat am 1.1.2012 in Kraft. Die Angaben werden für

die Erstellung der Beherbergungsstatistik herangezogen.

Die Ergebnisse der Beherbergungsstatistik

dienen als Grundlage für tourismuspolitische

Entscheidungen, für infrastrukturelle Planungen

sowie für Maßnahmen der Tourismuswerbung und

der Marktforschung.

Seit August 2013 besteht die Verpflichtung der Betriebe

zur elektronischen Datenübermittlung. Die

Beherbergungsbetriebe liefern monatlich Angaben

über die Zahl der von ihnen angebotenen Schlafgelegenheiten

beziehungsweise bei Campingplätze/

Wohnmobilstellplätze über die Zahl der Stellplätze.

Beherbergungsbetriebe der Hotellerie liefern außerdem

einmal jährlich die Zahl der angebotenen

Zimmer. Darüber hinaus stellen die Beherbergungsbetriebe

monatlich Angaben zur Zahl der Ankünfte

und Übernachtungen von Gästen bereit, und zwar

getrennt nach Gästen aus Deutschland und Gästen

aus dem Ausland. Die Angaben zu den Gästen aus

dem Ausland sind dabei noch nach dem Herkunftsland

unterteilt.

Privatquartiere und Beherbergungsbetriebe mit

weniger als 10 Betten sind in der Statistik nicht enthalten.

Zusätzlich wird bei Betrieben ab 25 Zimmer

die Zahl der belegten und angebotenen Zimmertage

bzw. die Auslastung als Prozentangabe erhoben.

Wichtig: vorübergehende Schließungen (z.B. Betriebsferien)

müssen von den Gastgebern unbedingt

in der Meldung berücksichtigt werden, da die

Auslastung sonst auf der Basis eines kompletten

Monats errechnet wird. Dies führt zu einem verfälschten

Ergebnis.

Die Frage, ob bei einer Privatzimmervermietung

und einer Ferienhaus- / Ferienwohnungsvermietung

eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, stellt sich

jedem Gastgeber. Grundsätzlich ist zu unterscheiden

zwischen dem Ordnungsrecht und dem Steuerrecht.

Nach dem Ordnungsrecht besteht für jeden Vermieter

einer privaten Ferienunterkunft eine Gewerbeanzeigepflicht

beim örtlichen Gewerbeamt

(GewO). Das Gewerbeamt gibt die Information an

das Finanzamt weiter. Dieses prüft, wie der Vermieter

steuerlich zu veranlagen ist. Eine Gaststättenrechtliche

Erlaubnis nach dem Ordnungsrecht ist

für Privatvermieter nicht mehr erforderlich, selbst

wenn Getränke und Speisen an Hausgäste abgegeben

werden

Die steuerrechtliche Definition des Gewerbebetriebs

richtet sich nach dem Angebot von zusätzlichen

Serviceleistungen. Darunter fallen z.B. Brötchen

und Frühstücksservice, Transferleistungen

oder auch die laufende Reinigung der Räume. Die

Gewerbesteuerpflicht besteht ab einem Gewinn

von 24.500 Euro. Eine Umsatzsteuerpflicht und damit

die Pflicht zur Ausweisung von Mehrwertssteuer

bestehen dann, wenn die Einnahmen des Privatvermieters

die Freigrenze von 17.500 Euro pro Jahr

übersteigen.

Mehr Informationen: siehe Seite 118

und www.deutschertourismusverband.de/service/

recht/gewerbeanzeige-und-steuern.html

Gäste, die nicht länger als 2 Monate in einem Betrieb

beherbergt werden, müssen einen Meldeschein

ausfüllen vgl. Meldegesetz (MG) für das

Land Baden-Württemberg, §§23/24 (s. Anhang Seite

102). Gleiches gilt für Personen, die in Zelten oder

Wohnwagen übernachten. Von ausländischen Gästen

muss ein gültiges Identifikationsdokument

vorgelegt werden. Der Meldeschein muss vom Gast

handschriftlich ausgefüllt und unterzeichnet werden.

Ehe- oder Lebenspartner sowie mitreisende

minderjährige Kinder werden auf dem Meldeschein

vermerkt.

Gruppen können auf einem gemeinsamen Meldeschein

eingetragen und mit einer Gruppengästekarte

ausgestattet werden. Die Zusatzgästekarte

zur Gruppenkarte wurde zum 1.1.2014 abgeschafft.

Auf Wunsch können Sie Gruppenmitgliedern einen

eigenen Meldeschein/eine eigene Gästekarte ausstellen.

Nachträgliche Änderungen der Personenzahl

auf dem Gruppenmeldeschein sind möglich

(Änderungsmeldung), aber mit Aufwand verbunden.

Bitte fragen Sie Gruppengäste bei Anreise,

welche Variante sie wünschen.

Alternativ zur Ausstellung der Gästekarte im handschriftlichen

Verfahren kann diese auch im elektronischen

Verfahren erstellt werden. Der elektronische

Meldeschein wird aus dem jeweiligen Meldeschein-

bzw. Hotelreservierungsprogramm mit den

Gastdaten bedruckt und muss vom Gast lediglich

unterschrieben werden. Bis zur Einführung des neuen

Bundesmeldegesetzes (Nov. 2015) muss auch die

Adresse des Reisenden von diesem handschriftlich

eingetragen werden.

Die Daten können von den Gemeinden zur Kurtaxen-,

KONUS- und sonstigen Abrechnungen herangezogen

werden. Das führt zu Verfahrens- und

Verwaltungsvereinfachung und sorgt für Kostenersparnis.

Weitere Informationen zum elektrischen Meldeschein

bei: Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle

Freiburg (siehe Seite 120)

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Rechtsfragen

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Mängelhaftung

Hat die Mietsache (also das Zimmer, die Verpflegung

etc.) einen Mangel, so ist der Gastgeber seiner

Leistungspflicht nicht korrekt nachgekommen. Der

Gast hat hier verschiedene Rechte.

Bei Sachmängeln wird in der Praxis der Gast den

Hotelier bitten, den Mangel zu beseitigen. Bis zur

Beseitigung kann der Gast auf Minderung des Mietpreises

bestehen. Sachmängel sind zum Beispiel:

nicht funktionierende Heizung, nur kaltes Wasser,

Störungen durch Lärm, trotz der Reservierung hat

das Zimmer keinen Balkon.

Entsteht durch den Mangel aber ein Schaden an der

Person oder an den Sachen des Gastes, muss der

Hotelier Schadensersatz leisten (siehe Verkehrssicherungspflicht).

Überzogene und den Aufenthalt

nicht beeinträchtigende Anforderungen des Gastes

berechtigen diesen nicht zur Minderung des Mietpreises.

Das Fehlen von Sektgläsern z. B. ist zwar

schade, führt aber nicht zur Minderung, da der Sekt

auch aus Saftgläsern getrunken werden könnte

(Amtsgericht Offenburg 1 C 357/94).

Merke: Nur Mängel, durch die der Aufenthalt des

Gastes wirklich gestört wird, berechtigen daher zur

Minderung des vereinbarten Preises.

Haftung des Gastes

Jeder Gast ist verpflichtet, die Sachen des Hoteliers

so zu behandeln, dass nichts beschädigt wird. Der

Gast muss voll die Verantwortung für Schäden wie

z. B.:

• Löcher in Polstermöbeln oder Teppichen

• Wasserschäden durch laufende Wasserhähne

• Beschädigung der Matratzen

übernehmen. Als Hotelier sollte man abwägen, ob

der Schadensersatz dringend notwendig ist oder

dadurch nicht ein treuer Gast verärgert wird. Auf

Gäste, die keine Rücksicht auf das Eigentum des

Hoteliers nehmen und vorsätzlich Schaden anrichten,

können Sie aber gerne verzichten. Für den Fall,

dass ein Gast einen erheblichen Schaden angerichtet

hat, steht Ihnen als Hotelier somit ein Schadensersatzanspruch

zu. Sie sollten für diesen Fall mit

Fotografien oder Zeugenaussagen den Schaden belegen

und können so für den Fall der späteren Geltendmachung

einen guten Beweis führen (im BGB

§§ 535 ff über Sorgfaltspflicht und Obhutspflicht

(Mietrecht) geregelt).

Haftpflichtversicherung

Trotz bester Vorkehrungen entstehen immer wieder

Gefahrenmomente im täglichen Umgang mit

Gästen. Deshalb empfiehlt sich, eine Haftpflichtversicherung

abzuschließen, die Sie davor schützt, im

Schadensfall hohe Summen bezahlen zu müssen.

Die Haftpflichtversicherung übernimmt die Forderungen,

die gegen einen Hotelier gerichtet werden,

wenn er wegen eines Schadenereignisses, das den

Tod, die Verletzung oder die Gesundheitsbeschädigungen

von Gästen (Personenschaden) oder die

Beschädigung oder Vernichtung von Sachen (Sachschaden)

zur Folge hat. Die Haftpflichtversicherung

tritt z. B. ein, wenn der Gast auf einer nicht gestreuten

Eisplatte ausrutscht oder der Hotelier den Frühstückskaffee

über die Garderobe des Gastes verschüttet.

Internetnutzung durch Gäste

Auch auf Reisen möchten Gäste heute nicht mehr

auf die Nutzung des Internets verzichten. In Zeiten

von Tablets, Notebooks und WLAN-fähigen Smartphones

ist ein Internetzugang für Gäste in Hotels

und bei Privatvermietern schon fast ein Muss. Und

es sind längst nicht mehr nur junge Urlauber, die

diese Serviceleistung schätzen, besonders wenn

es sich um einen komfortablen Internetzugang

handelt. Allerdings birgt die Bereitstellung von

öffentlich zugänglichen WLAN Netzwerken auch

Gefahren, die für Sie im Ernstfall finanzielle, aber

auch straf- und zivilrechtliche Konsequenzen haben

könnten. Informieren Sie sich deshalb vorab,

was Sie beachten müssen, um Ihren Gästen diesen

Zusatznutzen bieten zu können, ohne dabei Risiken

einzugehen. Informationen hat der Deutsche Tourismusverband

e.V. zusammen gestellt. Erfahren Sie

dort mehr zur Rechtssprechung, zur sicheren Zugangslösung

und zur Nutzungsvereinbarung zwischen

Hotelier/Vermieter und Gast (siehe Anhang

Seite 110).

ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice

(vormals GEZ)

Änderung der Rundfunkgebühr ab 2013

Nach dem 2013 in Kraft getretenen Rundfunkbeitragsstaatvertrag

(RbeitrStV), müssen „Inhaber einer

Betriebsstätte“ für jedes darin befindliche Hotel-

oder Gästezimmer und für jede Ferienwohnung

zur vorübergehenden entgeltlichen Beherbergung

Dritter ab der zweiten Raumeinheit“ ein Drittel des

Rundfunkbeitrags entrichten. Das erste Zimmer

bzw. die erste Ferienwohnung ist beitragsfrei. Zusätzlich

müssen die Betriebe einen von der Anzahl

der sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter abhängigen

Rundfunkbeitrag leisten. Die Bemessung

ist in 10 Staffelungen geregelt. Hier die für Beherbergungsbetriebe

am häufigsten anwendbaren

Staffelungen: Bei keinem bis 8 Beschäftigten bemisst

sich der zu leistende Beitrag auf ein Drittel

des Rundfunkbeitrags, bei neun bis 19 Beschäftigten

auf einen Rundfunkbeitrag, bei 20 bis 49 Beschäftigten

auf zwei Rundfunkbeiträge und bei 50

bis 249 Beschäftigten auf fünf Rundfunkbeiträge,

bei 250 bis 499 Beschäftigten auf 10 Rundfunkbeiträge.

Auch betrieblich genutzte Fahrzeuge sind gebührenpflichtig

– ein Firmenfahrzeug pro Betrieb ist

frei. Der Rundfunkbeitrag deckt alle Angebote auf

allen Verbreitungswegen ab – es wird nicht mehr

nach Radio, Fernsehen und Computer unterschieden.

Bei saisonaler Stilllegung für mehr als drei

volle zusammenhängende Kalendermonate kann

eine vorübergehende Beitragsbefreiung beantragt

werden.

Tarifinformationen und Formulare:

www.rundfunkbeitrag.de

78

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79


Rechtsfragen

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

GEMA

Preisangabenverordnung

Rechnungslegung

Neben der Rundfunkgebühr ist eine Vergütung an

die GEMA zu entrichten, wenn Rundfunk-, Fernsehoder

andere Abspielgeräte zur öffentlichen Wiedergabe

genutzt werden. Dies ist z. B. bei Hintergrundmusik

in Geschäftsräumen, Aufenthaltsräumen oder

gastronomischen Betrieben der Fall.

GEMA-Gebühren sind auch zu zahlen, wenn Hotelbetreiber

oder Vermieter von Ferienwohnungen

und Privatzimmern für ihre Gäste Radio- und Fernsehgeräte

in der Wohneinheit zur Verfügung stellen.

Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH)

in jüngster Rechtsprechung entschieden. Gastgeber

sind gegenüber der Verwertungsgesellschaft

zur Auskunft hinsichtlich der Anzahl der gebührenpflichtigen

Zimmer/Fewos verpflichtet. Nach

Auffassung des EuGH besteht die Gebührenpflicht

unabhängig vom technischen Weg, über den die

Geräte mit Programmen versorgt werden. Das Gericht

vertritt die Meinung, dass Gastgeber durch

Fernseh- und Radiogeräte ihr gewerbliches Angebot

verbessern und die Zahlung einer angemessenen

Vergütung dadurch gerechtfertigt ist. Da Gästezimmer/Fewos

i.d.R. über das Jahr nicht zu 100

Prozent belegt sind, kann anhand von Belegungsplänen

eine entsprechende Rückvergütung erwirkt

werden.

Die GEMA übernimmt das Inkasso für weitere Verwertungsgesellschaften

z.B. die VG Media, die die

Urheber- und Leistungsschutzrechte privater TVund

Rundfunkunternehmen wahrnimmt (z.B. RTL,

Sat 1, Pro 7, Vox).

Mitglieder im DEHOGA oder bei einem anderen

Gesamtvertragspartner erhalten einen Rabatt von

20%. Vertretbare Kompromisse konnten durch den

DEHOGA für Musikkneipen und Einzelveranstaltungen

mit Tonträger- oder Live-Musik erzielt werden.

Die Tarife für Tanzabende oder Silvesterbälle in Hotels

bspw. bleiben wurden von der GEMA deutlich

nach unter korrigiert.

Tarifinformationen und Formulare im Internet:

www.gema.de

Nach den Bestimmungen der Preisangabenverordnung

(PAngV, § 7) hat jeder Gastgeber, egal ob Privatvermieter

oder gewerblicher Betrieb, beim Eingang

oder bei der Anmeldestelle des Betriebes (und

am besten auch noch im Zimmer) an gut sichtbarer

Stelle ein Verzeichnis anzubringen oder auszulegen,

aus dem die Preise der im Wesentlichen angebotenen

Zimmer und gegebenenfalls der Frühstückspreis

ersichtlich sind. Aus dem Preisverzeichnis sollte

auch ersichtlich sein, ob der Preis je Zimmer oder

je Person gilt und ob es sich um Einbett- oder Zweibettzimmer

handelt. Die in den Preisverzeichnissen

aufgeführten Preise müssen das Bedienungsgeld

und sonstige Zuschläge einschließen. Saisonale

Preisunterschiede sind ebenfalls darzustellen. Ferner

müssen Telefongebühren ausgewiesen werden,

wenn dem Gast z. B. durch einen Münzfernsprecher

die Möglichkeit gegeben wird, selbständig Telefonate

zu führen oder wenn die Zimmer mit Telefon

ausgestattet sind.

Allgemein kann man sagen, dass ein klares und

deutliches Preisverzeichnis hilft, unangenehme und

oftmals in der Öffentlichkeit ausgetragene Streitigkeiten

über einzelne Preise und Leistungen zu vermeiden.

Insofern sollte man sein eigenes Preisverzeichnis

schon im eigenen Interesse sehr gründlich

überprüfen.

Immer wichtiger wird es für Hoteliers mit einem

einheitlichen Preis am Markt aufzutreten und nicht

je nach Buchungsweg das gleiche Zimmer zu unterschiedlichen

Preisen anzubieten. Insbesondere

wer in Internetbuchungssystemen à la „HRS“ oder

„Hotel.de“ vertreten ist, sollte Gewähr dafür tragen,

dass direkt buchende Gäste nicht benachteiligt

werden. Große Hotelkonzerne sind längst dazu

übergegangen, dem Gast bei direkter Buchung im

Hotel eine Garantie für den „besten Preis“ zu geben

und den Gast bei Nichteinhaltung dieses Versprechens

sogar explizit für das Versäumnis des Hotels

zu entlohnen. Dies schafft nicht nur Vertrauen, sondern

verhindert auch unnötige Beschwerden.

Bei Beherbergungsbetrieben ist es international üblich

die Preise pro Zimmer anzugeben, in Deutschland

dagegen werden die Preise pro Person angegeben.

Bei Ferienwohnungen bzw. Ferienhäusern

wird der Preis pro Wohneinheit und Zeitdauer der

Nutzung (z. B. Tagespreis, Wochenpreis) angegeben.

Vom Bundesgerichtshof wurde entschieden, dass

der Anbieter eines Ferienhauses bzw. einer Ferienwohnung

den Endpreis, das heißt inkl. der zu zahlenden

Nebenkosten wie Strom, Gas, Wasser, Bettwäsche

etc., angeben muss. Nur bei Leistungen, deren

Nutzung dem Gast von Anfang an freigestellt

ist, wie beispielsweise die Endreinigung, ist eine

gesonderte Abrechnung möglich.

Weitere Informationen zu Rechtsvorschriften und

Abgaben erhalten Sie auf der Seite des Deutschen

Hotel- und Gaststättenverband e.V.

(www.dehoga-bundesverband.de).

Seit dem 1. Januar 2010 wurde die Mehrwertsteuer

in der Hotellerie im Rahmen des Wachstumbeschleunigungsgesetzes

von 19% auf 7% gesenkt.

Diese Mehrwertsteuersenkung soll die internationale

Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Beherbergungsgewerbes

stärken und die Investitionstätigkeit

der Beherbergungsbetriebe fördern. Dieser

ermäßigte Umsatzsteuersatz gilt lt. Gesetzestext

nur für die Umsätze aus Übernachtungs- bzw. Logisleistungen.

Nebenleistungen wie Fernseh- oder

Telefonnutzung oder Wellness sind davon ausgeschlossen.

Die Nutzung der Minibar und das Frühstück

unterliegen ebenfalls weiter dem Steuersatz

von 19%. Der Hotelier muss bei der Rechnungslegung

seit 2010 die Leistungen differenziert auflisten.

Was auch bedeutet, dass der Preis für Nebenleistung-en

explizit aufgeführt ist. Für den übernachtenden

Unternehmer entsteht dadurch der

Nachteil, dass sich der Preis für das Frühstück nicht

mehr in vollem Umfang steuermindernd auswirkt.

80

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Rechtsfragen

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Reiseschutz für Gast und Gastgeber

Kurabgaben

Kurorte und Erholungsorte sind berechtigt, für die

Herstellung und Unterhaltung der zu Kurzwecken

getroffenen Veranstaltungen und Einrichtungen

Kurtaxe (Kurabgabe, Kurbeitrag etc.) zu erheben.

Voraussetzung ist eines der nachstehenden staatlich

anerkannten Prädikate

• Mineral-, Thermal- oder Moorheilbad

• Heilquellen-, Heilstollen- oder Peloid-Kurbetrieb

• Seeheilbad

• Seebad

• Kneippheilbad

• Kneippkurort

• Heilklimatischer Kurort

• Luftkurort

• Erholungsort

(Quelle: Deutscher Heilbäderverband e.V. und Deutscher Tourismusverband

e.V.)

Der Kurbeitrag wird pro Nacht berechnet und erst

erhoben, wenn der Gast angereist ist. Der Gastgeber

sollte hierbei berücksichtigen, dass er im Regelfall

derjenige ist, der diese Abgabe einzubehalten

hat und an die Gemeindekasse bzw. Tourismusorganisation

abführen muss. Vielerorts gibt es dabei

auch noch Ausnahmeregelungen z. B. für Geschäftsreisende,

die von der Zahlung befreit sind.

Lassen Sie sich als Hotelier am besten auf keinerlei

unsinnige Diskussionen ein, sondern erfüllen Sie

die Regelungen.

Die Variante, in der der Gast seine Kurtaxe selbst in

der Touristinformation bezahlt, ist nicht sehr kundenfreundlich.

Übernehmen Sie als Hotelier lieber

diesen Weg und kalkulieren Sie die Kurtaxe von

vornherein mit ein. Sie brauchen auch keine Angst

zu haben, dass der Gast wegen der Kurtaxe in einen

anderen Ort abwandert, auch wenn diese seinen

Aufenthalt leicht verteuert.

Wissenschaftliche Untersuchungen in Niedersachsen

haben ganz klar herausgefunden, dass der

Gast sogar mit der Erhebung von Kurtaxe das Vorhandensein

spezifischer für ihn wichtiger Angebote

verbindet, diese quasi als „Gütesiegel“ betrachtet.

Sie sollten ihn allerdings darauf hinweisen, welche

Rechte und Vorteile er durch den Besitz der Kurkarte

hat, denn hieran mangelt es nur all zu oft. Hierzu

gibt es i.d.R. bei Ihrer Kurverwaltung bzw. Ihrer

Touristinformation entsprechende Informationsprospekte,

die Sie dem Gast bei Anreise am besten

unaufgefordert übergeben sollten.

Der Gast sollte somit bei der Rechnung darauf

hingewiesen werden, dass ein bestimmter Betrag

an Kurtaxe erhoben wird, und dieser Betrag sollte

auch aus eigenen steuerlichen und buchungstechnischen

Gründen separat auf der Rechnung

erscheinen. Die Nichtabführung dieser Abgaben

kann mit ordnungsrechtlichen oder strafrechtlichen

Mitteln verfolgt werden. Daher gilt es auch

hier, sich genau bei der Gemeindekämmerei zu erkundigen,

welche Gebühren und in welcher Höhe

erhoben werden. Die Gemeinden sind verpflichtet,

dem Gastgeber hierbei Einblick in die Satzungen zu

geben bzw. dem Erhebungspflichtigen bei der Erhebung

zu unterstützen. Überall dort, wo es schon

elektronische Meldescheine gibt, wird das ganze

Verfahren noch viel einfacher, denn alle Angaben

brauchen nur mehr einmal erfasst zu werden und

die Unannehmlichkeiten für Gast und Hotelier verschwinden

nahezu ganz.

In Baden-Württemberg können laut Kommunalabgabengesetz

(KAG § 43) vom 17.März 2005 neben

den Kur- und Erholungsorten auch sonstige Fremdenverkehrsgemeinden

Kurtaxe erheben. Die Kurtaxe

kann von den Gemeinden auch dazu verwendet

werden, um die den Kur- und Erholungsgästen

eingeräumte Möglichkeit der kostenlosen Benutzung

des öffentlichen Personennahverkehrs, gegebenenfalls

auch im Rahmen eines überregionalen

Verbundes, zu decken.

www.landesrecht-bw.de

Professioneller Service, geringere Risiken und attraktive

Zusatzerträge durch eine optimale Absicherung

der Urlaubsgäste!

Für viele Beherbergungsbetriebe und touristische

Dienstleister im Schwarzwald sind Stornierungen

zwar ein allseits bekanntes, aber bislang kaum gelöstes

Problem. Die folgenden Empfehlungen der

ERV (Europäische Reiseversicherung AG) zeigen,

wie Gast und Gastgeber gleichermaßen von einer

entsprechenden Absicherung profitieren:

1. Absicherung gegen mögliche Erlösausfälle im

Schadensfall

Aus Rücksicht auf ihre Gäste verzichten viele Gastgeber

auf die ihnen rechtlich zustehenden Stornokosten

und tragen dann bei misslungener Weitervermietung

den gesamten finanziellen Schaden.

Indem man seinen Gästen bereits bei Buchung

bzw. beim Versand der Buchungsunterlagen eine

entsprechende Reiserücktritts-Versicherung (Storno-Versicherung)

anbietet, kann dieses häufig beklagte

Problem kundenfreundlich

und

professionell gelöst

werden. Hoteliers

und Vermieter sollten

daher nicht auf

die ihnen laut §535

des Bürgerlichen

Gesetzbuches (BGB)

zustehenden Stornokosten

verzichten.

2. Mehr Service und zusätzliche Einnahmequelle

Falls der Reiseantritt unmöglich ist oder die Reise

frühzeitig abgebrochen werden muss, kann eine

Storno-Versicherung zwar nicht die entgangenen

Urlaubsfreuden ersetzen, mögliche finanzielle

Schäden infolge der Stornierung oder eines Reiseabbruchs

schon. Mit dem Angebot einer passenden

Reiseversicherung bietet man seinen Gästen

damit nicht nur einen umfassenden Service, sondern

kann zusätzliche Erträge über die entsprechende

Vermittlungsprovision erzielen.

3. Maßgeschneiderte Reiseschutzprodukte für Urlaub

in Deutschland

Die in enger Zusammenarbeit mit den touristischen

Dachverbänden konzipierte Storno- und Storno-

Plus-Versicherung der ERV richten sich gezielt nach

den Reisebedürfnissen der Deutschlandurlauber

und bietet Gästen aus dem In- und Ausland eine

lückenlose Absicherung aller wichtigen Risiken vor

und während der Reise.

4. Einfacher Versicherungsabschluss – online wie

offline

Mit den verschiedenen kostenlosen Buchungsvarianten

der ERV besteht die Möglichkeit, seinen

Gästen in allen Vertriebswegen den bequemen

Abschluss einer Reiseversicherung zu ermöglichen.

Die Vermittlungsprovision wird dabei automatisch

berechnet.

Variante 1: Der Produktprospekt (inkl. Überweisungsformular)

Der portooptimierte Produktprospekt (siehe Seite

85) beinhaltet alle wichtigen Versicherungsinformationen

und kann jeder postalischen Reservierungs-

und Buchungsbestätigungen sowie den

Gastgebermagazinen beigelegt werden. Über das

enthaltene Überweisungsformular sind die gewünschten

Versicherungen einfach und bequem

abzuschließen.

Variante 2: Der Online-Buchungsassistent

Das von der ERV programmierte Buchungstool bietet

die Möglichkeit auch online eine Reiseversicherung

abzuschließen und kann mit wenigen Handgriffen

auf der eigenen Webseite und in den E-Mail-

Buchungsbestätigungen eingebunden werden.

Variante 3: Integration in das eigene Buchungs- und

Reservierungssystem

Die Reiseschutzprodukte der ERV sind in zahlreichen

touristischen Online- und Backoffice-Buchungssystemen

eingebunden und können dort als optional

zubuchbare Leistung zur Unterkunftsbuchung frei

geschalten werden.

82

Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

83


Rechtsfragen

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Partner von: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. und Deutscher Tourismusverband e.V.

13.09.390 (0613) – ERGO 50065995

Weitere Informationen

Der praktische Reiseschutz-Ratgeber der ERV beinhaltet

neben ausführlichen Produktinformationen

auch zahlreiche Servicethemen und kann kostenlos

unter fewotel@erv.de bestellt werden. Weitere Infos

zum Reiseschutz:

www.reiseversicherung-deutschland.de

Mehr Sicherheit.

Für Gast und Gastgeber.

Ihr Ratgeber für Deutschland-Reiseschutz.

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Wo Menschen zu Gast sind, kann immer etwas passieren.

Schon kleinste Sicherheitsmängel haben

häufig hohe Schadenersatzansprüche von Gästen,

Lieferanten oder auch Nachbarn zur Folge. Da in

der Regel unbegrenzte Haftungsansprüche geltend

gemacht werden können, ist der Inhaber / Betreiber

in solchen Fällen in seiner Existenz bedroht.

Ausreichender Versicherungsschutz ist dringend

geboten. Deshalb empfiehlt die TAS Touristik Assekuranzmakler

und Service GmbH – ein seit mehr

als 40 Jahren auf die Absicherung von Tourismusbetrieben

spezialisierter Versicherungsmakler – die

Absicherung bzw. den Abschluss der folgenden Versicherungen:

1. Die Betriebs-Haftpflichtversicherung bietet

umfassenden Versicherungsschutz für alle

betriebs- und branchenüblichen Risiken wie

z.B. Vermietung von Ferienwohnungen, Zimmern,

Säle, Tagungsräume, Sport- / Fitnesseinrichtungen,

Parkplätze u.ä. und sichert daneben

auch das allgemeine Umweltrisiko ab.

2. Inhaber von Ferienwohnungen, Gastronomen

und Hoteliers sind nach dem Gesetz dann Reiseveranstalter,

wenn sie Ihre Leistungen in einem

Katalog oder über das Internet prospektmäßig

anbieten oder wenn sie Zusatzleistungen wie

Eintrittskarten, Ausflüge, Golfkurse, Stadtführungen

usw. zusammen mit ihrer Leistung verkaufen.

Der Reiseveranstalter ist gemäß §§ 651

a ff BGB zur ordnungsgemäßen Durchführung

der Reise verpflichtet und haftet für alle eintretenden

Mängel und auch für die von ihm beauftragten

Leistungsträger und Hilfspersonen. Die

Reiseveranstalter-Haftpflichtversicherung ist für

Reiseveranstalter die wichtigste Versicherung:

sie schützt vor Schadenersatzansprüchen der

Reisegäste. Der Versicherungsschutz tritt immer

dann ein, wenn Forderungen von Reiseteilnehmern

gestellt werden, die während der Reise verletzt

oder deren Sachen beschädigt worden sind

oder die einen rein finanziellen Schaden davon

getragen haben.

Weiter Informationen erhalten Sie unter www.tasmakler.de

oder 069-605080. Gerne sind wir für Sie

da.

Bestell-Nr. 20.02.060 (0314) Stand März 2013 – ERGO 50066876

Bestell-Nr. 20.02.060 (0314) Stand März 2013 – ERGO 50066876

Urlaub in Deutschland.

Aber nur mit dem richtigen Reiseschutz.

Bitte vollständig ausfüllen!

Bitte vollständig ausfüllen!

Versicherungsbestätigung

Versicherungs-Nr.

Namen aller zu versichernden Personen:

Versicherungs-Nr.

Tarif

Die Leistungen der Storno-Versicherung:

P Schutz bei Reiserücktritt

Wir ersetzen Ihnen u.a. die anfallenden Stornokosten bis zur Höhe des

versicherten Gesamtreisepreises, wenn Sie Ihre Reise aus versichertem

Grund (z. B. Krankheit, Unfall, Kündigung) nicht antreten können.

P Medizinischer Beratungsservice (MBS)

Der MBS berät Sie, wenn Sie vor der Reise plötzlich krank werden und

unsicher sind, ob Sie stornieren sollen oder nicht.

MBS-Telefon: +49 (0) 89 4166 - 1799

P Autoreise-Schutz

Bei einer Autopanne während Ihrer Fahrt zum Urlaubsort übernehmen wir

zusätzliche Mietwagenkosten bis € 500,-

P Schutz bei Reiseabbruch

Wir erstatten Ihnen u. a. die nicht in Anspruch genommenen Reiseleistungen,

wenn Sie Ihren Urlaub frühzeitig abbrechen müssen; max. bis zur

Höhe des versicherten Gesamtreisepreises.

Die Leistungen der StornoPlus-Versicherung:

P Alle Leistungen der Storno-Versicherung

P Krankenrücktransport-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe

Wir organisieren und bezahlen den Rücktransport an den Heimatort.

P Reisegepäck-Versicherung

Wir bezahlen u.a. bei Diebstahl. Versicherungssumme: € 2.000,-

P Fahrrad-Schutz

Wir helfen Ihnen bei Panne, Unfall und Diebstahl Ihres Fahrrades.

So versichern Sie sich:

1. Tragen Sie in den beigefügten Zahlschein die Prämie im Feld »Betrag«

und den Tarif (z. B. SC300) nach dem Buchstaben »T« ein.

2. Im Feld »Reisebeginn« tragen Sie den Reisebeginn ein.

3. Bitte die Versicherungsbestätigung (unten links) vollständig ausfüllen.

Diese verbleibt bei Ihnen als Ihr Versicherungsnachweis. Beim Online-

Banking als Verwendungszweck die Versicherungs-Nr. angeben.

Prämie

24Stunden-Notruf-Service gilt nur für:

Krankenrücktransport-Versicherung

mit medizinischer Notfall-Hilfe

+49 (0) 89 4166 -1010

Allgemeine Fragen können unter dieser

Nummer leider nicht beantwortet werden!


Gesamtpreis je Reise

= alle gebuchten Reiseleistungen

für alle zu

versichernden Personen

Gesamtpreis

in € bis

Storno-

Versicherung

Versicherungs-Nr.

Wichtige Hinweise:

Der Gesamtpreis je Reise errechnet sich aus der Summe aller gebuchten

Reiseleistungen (z. B. Unterkunft, An- und Abreise, Ausflüge, Eintrittskarten,

etc.) aller zu versichernden Personen.

• Ausflüge bis 48 Stunden ins benachbarte Ausland sind mitversichert.

• Die Versicherungen können Sie spätestens bis 14 Tage nach Erhalt der

Buchungsbestätigung abschließen. Bei Reisebuchungen innerhalb von

14 Tagen bis zum Reisebeginn beträgt die Abschlussfrist 3 Werktage.

Sie haben Fragen?

Unser ServiceCenter berät Sie gerne:

Mo. – Fr. von 7.00 – 21.00 Uhr und Sa. von 9.00 –16.00 Uhr

Info-Telefon: +49 (0) 89 4166-1767

E-Mail: contact@erv.de

StornoPlus-

Versicherung

max. Reisedauer:

30 Tage

Prämie Tarif Prämie Tarif

150,– 6,– SC300 9,– DC300

250,– 9,– SC301 15,– DC301

500,– 16,– SC302 24,– DC302

750,– 24,– SC303 35,– DC303

1.000,– 29,– SC304 43,– DC304

1.500,– 39,– SC305 54,– DC305

2.000,– 49,– SC306 69,– DC306

2.500,– 64,– SC307 84,– DC307

3.000,– 79,– SC308 99,– DC308

Der auf die Reisekranken-Versicherung entfallende Prämienanteil in der StornoPlus-Versicherung

beträgt 7,5 %.

Bitte überweisen Sie mit diesem Zahlschein nur die Versicherungsprämie!

SEPA-Überweisung / Zahlschein

Name und Sitz des überweisenden Kreditinstituts

Europäische Reisevers.AG

D E 6 6 7 0 0 7 0 0 1 0 0 1 6 5 6 1 0 7 0 1

D E U T D E M M

D E

Datum

Unterschrift

Für Überweisungen in

Deutschland und

in andere EU-/ EWR-

Staaten in Euro.

Angaben zum Zahlungsempfänger: Name, Vorname / Firma (max. 27 Stellen, bei maschineller Beschriftung max. 35 Stellen)

IBAN

BIC des Kreditinstituts / Zahlungsdienstleisters (8 oder 11 Stellen)

Betrag: Euro, Cent

Verwendungszweck (Versicherungs-Nr.) Tarif Reisebeginn

Name(n) der zu versichernden Person(en) / Anzahl weiterer versicherter Personen

T * * * * * *

Angaben zum Kontoinhaber / Einzahler: Name, Vorname, Ort (max. 27 Stellen, keine Straßen- oder Postfachangaben)

IBAN

BIC

08

Lt-UeWP-TID-Storno-StornoPlus-2002060-0314.indd 1 04.03.14 09:14

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Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Auch wenn es Ihnen manchmal lästig erscheint, es

hilft nichts! Zum sorgfältigen Führen Ihrer Bücher

sind Sie als Kaufmann aber auch als Kleinhotelier

nicht nur vom Gesetz her verpflichtet, Sie sind es

sich als kaufmännisch denkendem Unternehmer

auch schuldig. Der Blick in Ihre eigenen Unterlagen

erlaubt Ihnen allerdings i.d.R. noch keine Aussage,

wie gut oder wie schlecht Ihr Betrieb eigentlich

im Vergleich zu den Wettbewerbern oder gar den

Branchenbesten da steht. Genau hierzu helfen

Ihnen Betriebsvergleiche.

Wozu ist das gut?

Seit langem wird in der gastgewerblichen Unternehmerschaft

das Instrument des Betriebsvergleiches

angewandt. Ziel dieser Vergleiche ist es,

• die betriebswirtschaftliche Situation

von Betriebstypen aufzuzeigen,

• Betriebs- und Finanzierungskennziffern

herauszuarbeiten,

• Durchschnitts- und Orientierungswerte

(Branchenbeste) zu generieren,

• Vergleichsmöglichkeiten zu schaffen

und damit letztlich den Betrieben dabei zu helfen,

durch frühzeitiges Erkennen von Schwachstellen

und rechtzeitiges Gegensteuern erfolgreicher wirtschaften

zu können.

Für am Betriebsvergleich teilnehmende Betriebe

bringt die Teilnahme eine Steigerung von Knowhow

sowie eine Hilfe zur Selbsthilfe, da sie mit Hilfe

der Vergleichszahlen Schwachstellen im eigenen

Betrieb identifizieren und gezielt Gegenmaßnahmen

in die Wege leiten können. Außerdem liefern

die Vergleiche und insbesondere die Teilnehmerinformationen

Argumentationshilfen für die „tägliche

Arbeit“ und geben Richtwerte für Gutachten

und Bewertungen vor, wenn Sie beispielsweise bei

Banken oder Förderstellen Anträge stellen wollen.

Nähere Informationen hierzu gibt es bei den zuständigen

Hotel- und Gaststättenverbänden, bei

den Industrie- und Handelskammern und auch

beim deutsches wirtschaftswissenschaftliches Institut

für Fremdenverkehr e.V. (www.dwif.de).

Festzuhalten bleibt allerdings, dass Betriebsvergleiche

einzelbetriebliche Beratungen nicht in jedem

Fall ersetzen können, wenn gleich sie als Hilfsmittel

auch hierfür durchaus von Bedeutung sind.

Tipp: Die DEHOGA-Beratung bietet für Mitglieder

und Nichtmitglieder zu fairen Kosten wirtschaftliche

Betriebsberatungen an. Beispiele:

Existenzgründungsberatung mit praktischen Informationen

zu

• Betriebskonzept

• Businessplan

• Suche eines geeigneten Objektes

• Finanzierung und Vertragsfragen

• Behördengängen

Konzept- und Projektentwicklung (Neugründung,

Relaunch, Betriebserweiterung etc.)

• Konzepte und Entwicklung von Projektvorhaben

• Begleitung der Umsetzung, Fertigstellung

und Eröffnungsphase

• Optimierung der Ablauforganisation

und der Betriebsabläufe

Unternehmensanalyse

• Beurteilung von Branchenentwicklung,

Marktposition, Wettbewerbsfähigkeit etc.

• Prüfung der Liquidität und Finanzlage

• Prüfung der Planungsrechnung

und Budgetplanung

• Beurteilung der Umsatz, Kosten- und

Ertragsstruktur

• Kontrolle und Bewertung des betrieblichen

Zahlenwerks

• Analyse innerbetrieblicher Kontrollmechanismen

• Prüfung der Organisations- und Personalstruktur

• Erfassung und Analyse der Vertriebsund

Marketingaktivitäten

Mehr Informationen hierzu unter:

www.dehoga-beratung.de Daneben bieten unzählige

Hotel – und Unternehmungsberatungen Hilfestellung

für einzelbetriebliche Wirtschaftsfragen

an.

ERKLÄRUNG WICHTIGER BEGRIFFE

Orientierungswert

Ermittelt auf der Basis der besten Betriebe; er wird bei den „Betrieblichen Kenngrößen“ verwendet.

Betriebsertrag

Der Betriebsertrag enthält alle im Betrieb getätigten Umsätze einschließlich Bedienungsgeld, aber ohne

Mehrwertsteuer.

Auslastung der Betten-Kapazität = Anzahl der Übernachtungen x 100

pro Jahr in % Anzahl der Betten x 365

Warenertrag

je Sitzplatz und Tag in € 1

Warenertrag je Gedeck

in €

= Erträge aus Verkauf von Speisen und Getränken

Anzahl der Sitzplätze x Öffnungstage

= Erträge aus Verkauf von Speisen und Getränken

Zahl der abgegebenen Gedecke

Als Gedeck gilt der Gesamtverzehr (Speisen und Getränke) eines Gastes während eines Besuches.

Ø Belegungshäufigkeit

der Sitzplätze in Gasträumen

= Warenertrag je Sitzplatz und Tag

Warenertrag pro Gedeck

Wareneinsatzquote in % = Warenaufwand x 100

Erträge aus Warenverkauf

Rohaufschlagsatz in % = Rohertrag x 100

Warenaufwand

Der Rohertrag ist die Differenz zwischen Warenertrag und Warenaufwand.

Betriebsergebnis I:

Es wird durch Subtraktion der mit der Leistungserstellung unmittelbar in Verbindung stehenden Aufwandsarten

von den gesamten Betriebserträgen gewonnen; es bildet den Maßstab für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit

der Betriebsführung und des Betriebsablaufes.

Betriebsergebnis I = Betriebsertrag ./. betriebsbedingte Aufwendungen

Umsatzrendite

Grundlage ist der Gewinn vor Einkommensteuer (= zu versteuernder Gewinn lt. Steuerbilanz); er wird in

Bezug gesetzt zu den Gesamterträgen (in %).

Cash-Flow = Gewinn vor Steuer + Abschreibungen

Kapitalumschlagshäufigkeit

1

Sitzplätze im Freien nur zu 25% berücksichtigt

= Betriebserträge

Bilanzsumme

86

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87


Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Wichtige betriebliche Kenngrößen

Betriebstyp: Hotel

Kurzcharakteristik:

• Uneingeschränkte Beherbergungs-, Verpflegungs- und

Servicefunktion

• Mehr als 20 Gästezimmer / 30 Gästebetten

• Überdurchschnittliches Qualitätsniveau

Marktanteil: 2

11.141 Hotels in Deutschland erzielen 11,1 Mrd. € Umsatz; (60 %

des Umsatzes aller Beherbergungsstätten)

1. Strukturen des Durchschnittsbetriebes 3

(gehobener Standard)

• Zahl der Betten / Zimmer 55/105

• Zahl der Sitzplätze - in Gasträumen 170

- im Freien 80

• Zahl der Beschäftigten - Vollzeit 15

- Teilzeit 10

- Auszubildende 7

• Betriebsertrag (=Umsatz) pro Jahr 1,4 Mio. €

2.Auslastung der Kapazitäten 4

Beherbergung

Ø Auslastung der Bettenkapazität 54%

Ø Beherbergungsertrag pro ÜN 40 €

Gastronomie

Ø Warenertrag - je Sitzplatz und Tag 13,25€

- je Gedeck 14,40€

Ø Belegungshäufigkeit pro Tag 0,9 Mal

3.Wirtschaftlichkeit des Wareneinsatzes 4

Wareneinsatzquote in % Rohaufschlagsatz in %

Verkauf von Speisen 30 235

Verkauf von Getränken 22 335

4.Produktivität des Personals 4

Ø Betriebsertrag pro Vollbeschäftigter 78.000€

Ø Personalaufwand pro vollbeschäftigter

Lohn- und Gehaltsempfänger 27.000€

Ø Anteil des Personalaufwandes am

Betriebsertrag 36%

5.Betriebserfolg 4

in €

in % vom Betroiebsertrag

Betriebsergebnis 420.000 30

Umsatzrendite 112.000 8

Cash-Flow (Eigentümer) 252.000 18

6.Anlageabhängige Kenngrößen 4

• Kapitalumschlagshäufigkeit pro Jahr

(Eigentümer)

1,0 Mal

• Betriebswirtschaftlich vertretbarer Pachtsatz

(Pächter) 16%

Wichtige betriebliche Kenngrößen

Betriebstyp: Hotel Garni/Pensionen

Kurzcharakteristik:

Hauptmerkmal ist das im Vergleich zu Vollhotelbetrieben

oder Gasthöfen eingeschränkte Leistungsangebot im Gastronomiebereich.

Es umfasst nur die Abgabe von Frühstück

und kleinen Gerichten ausschließlich an Hausgäste

Marktanteil: 2

9.715 Betriebe (10,8 % des Umsatzes aller Beherbergungsstätten)

in Deutschland erzielen 2,0 Mio. € Umsatz.

1. Strukturen des Durchschnittsbetriebes 3

(normale Ausstattung)

• Zahl der Betten / Zimmer 48/27

• Zahl der Sitzplätze - in Gasträumen 46

- im Freien 4

• Zahl der Beschäftigten - Vollzeit 2

- Teilzeit 6

- Auszubildende 0

• Betriebsertrag (=Umsatz) pro Jahr 260.000 €

2.Auslastung der Kapazitäten 4

Beherbergung

Ø Auslastung der Bettenkapazität 50%

Ø Beherbergungsertrag pro ÜN 28,05 €

Gastronomie

Ø Warenertrag - je Sitzplatz und Tag 5,05€

- je Gedeck 7,20€

Ø Belegungshäufigkeit pro Tag 0,7 Mal

3.Wirtschaftlichkeit des Wareneinsatzes 4

Wareneinsatzquote in % Rohaufschlagsatz in %

Verkauf von Speisen 29 245

Verkauf von Getränken 17 490

4.Produktivität des Personals 4

Ø Betriebsertrag pro Vollbeschäftigter 82.000€

Ø Personalaufwand pro vollbeschäftigter

Lohn- und Gehaltsempfänger 24.000€

Ø Anteil des Personalaufwandes am

Betriebsertrag 22%

5.Betriebserfolg 4

in €

in % vom Betriebsertrag

Betriebsergebnis 130.000 50

Umsatzrendite 50.000 19

Cash-Flow (Eigentümer) 75.000 29

6.Anlageabhängige Kenngrößen 4

• Kapitalumschlagshäufigkeit pro Jahr

(Eigentümer)

0,8 Mal

• Betriebswirtschaftlich vertretbarer Pachtsatz

(Pächter) 22%

Kalkulation und Preisgestaltung für die

Übernachtungsleistung

Eine der schwierigsten Entscheidungen des Gastgebers

ist die Festlegung der Preise. Ein zu hohes

Preisniveau hat möglicherweise eine zu niedrige

Nachfrage zur Folge, übertrieben niedrige Preise

können hingegen dazu führen, dass die Kosten

nicht gedeckt werden. Grundlegende Funktion der

Kalkulation ist es, die Kosten auf die Leistungen zu

verteilen und damit schließlich die Selbstkosten

zu ermitteln. Die Kosten von Betrieben lassen sich

in drei Gruppen untergliedern: Kapazitätskosten

(Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Abschreibungen,

Zinsen, Pacht, Instandhaltungsaufwendungen,

Grundsteuer). Diese Kosten sind unabhängig

von den entstehenden Übernachtungen.

Kosten der Leistungsbereitschaft (Personal, Vorräte,

Heizung, Licht). Diese Kosten sind nur teilweise an

die Belegung gebunden. Beschäftigungsabhängige

Kosten (Wareneinsatz, Wasserverbrauch, Wäschekosten).

Diese Kosten verlaufen proportional zu den

Zimmerbelegungen.

Nur wenn Sie Ihre Gesamtkosten kennen, können

Sie den Preis Ihres Angebotes festsetzen. Der Preisfestsetzung

nach oben werden durch den Markt

selbst Grenzen gesetzt. Angebot und Nachfrage

regeln im Normalfall den Preis. Deshalb ist eine

Markt- und Konkurrenzbeobachtung für jeden

Gastgeber wichtig. In jedem Fall zahlt sich eine

„Preisehrlichkeit“ gegenüber dem Gast aus. Durch

die gesetzliche Bestimmung Inklusivpreise zu nennen,

ist die versteckte Preiserhöhung durch Zu- und

Aufschläge unterbunden. Inklusivpreis heißt, dass

in jedem Fall die zu zahlenden Nebenkosten (z. B.

Strom, Wasser, Gas und Heizung) einbezogen werden

müssen. Ebenso einzubeziehen sind bei Ferienwohnungen

die von vornherein festgelegten Kosten

für Bettwäsche und Endreinigung, sofern die

Inanspruchnahme dieser Leistung nicht ausdrücklich

freigestellt ist (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 1991

- I ZR 291/89 Kammergericht Berlin). Entscheidend

für den wirtschaftlichen Erfolg Ihrer Unternehmung

sind deshalb eine genaue Kostenermittlung

und eine Preisermittlung, die der Leistung Ihres Angebotes

entspricht.

1 Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gilt nur für die reine Beherbergungsleistung.

Frühstück und andere Nebenleistungen sind zum vollen Mehrwertsteuersatz von 19% zu berechnen.

2 Quelle: Umsatzsteuerstatistik 2006, Statistisches Bundesamt

3 Quelle: Hotelbetriebsvergleich 2005, dwif Sonderreihe Nr. 74/2007

Ein Beispiel:

Im Hotel Sonnenblume werden seit drei Jahren genaue

Aufzeichnungen geführt. Der Betrieb verfügt

über 35 Betten und ist an 180 Tagen im Jahr geöffnet.

Die Summe der Gesamtkosten der Beherbergung

beträgt laut Aufzeichnungen der Inhaberin

185.000,- €. Aber denken Sie daran, auch wirklich

alle Kosten zu berücksichtigen: Abschreibungen

sind hier ebenso einzubeziehen, wie Zinsen und

alle Personal- und Sachkosten. In den letzten drei

Jahren betrug die Auslastung im Durchschnitt 70%.

Das Beispiel zeigt, wie hoch der Preis für die Übernachtung

pro Person anzusetzen wäre, wenn für

die Kurtaxe 1,- € zu bezahlen ist und ein 30 prozentiger

Gewinn enthalten sein soll.

Angenommen das Haus würde an allen Tagen der Öffnungszeit

voll belegt sein, wären insgesamt 180 x 35 = 6.300 Übernachtungen

möglich. Somit wären bei Vollbelegung daher

die Selbstkosten pro Übernachtung (SK/Ü):

SK/Ü = Gesamtkosten Beherbergung 185.000,00 € = 29,37 €

6.300 Übernachtungen

Gehen wir davon aus, dass die tatsächlichen Übernacht-

ungen zu einer 70 prozentigen Auslastung führen, dann

müssen die Gesamtkosten auf

6.300 x 70 = 4.410 Übernachtungen umgelegt werden.

100

SK/Ü = Gesamtkosten Beherbergung 185.000,00 € = 41,95 €

4.410 Übernachtungen

Selbstkostenpreis 41,95 €

+ Gewinn 30 % 12,59 €

Grundpreis (Erlös des Hoteliers) 54,54€

+ Umsatzsteuer 7 % 1 3,82€

Bruttopreis 58,36€

+ Kurtaxe 1,00€

Inklusivpreis 59,36€

Preis pro Übernachtung (aufgerundet) 60,00 €

Grundsätzlich ist dies nur ein grob skizziertes Beispiel, das

Ihnen eine erste Kalkulationsgrundlage sein kann. Im Einzelfall

sollten Sie einen Steuerberater oder

Wirtschaftsprüfer um Unterstützung bitten.

4 Orientierungswerte; ermittelt auf der Basis der besten Betriebe der Gruppe

88

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89


Fördermöglichkeiten

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Förderung, Investition und Finanzierung

Wenn Sie einen Umbau, eine neue Geschäftsidee

umsetzen wollen, macht es Sinn, auch nach eventuellen

Fördermöglichkeiten Ausschau zu halten.

Wir können nicht alle Fördermöglichkeiten des

Landes und des Bundes aufzeigen. Der Link www.

foerderdatenbank.de ist Ihnen für Ihre Erstinformation

aber dabei behilflich. Des Weiteren stehen

Ihnen die IHK www.ihk.de und der DEHOGA www.

dehoga-bundesverband.de für Informationen zur

Verfügung.

Wirte und Hoteliers befinden sich in guter Gesellschaft:

Wenn es um die Vergabe von Krediten geht,

haben sie – wie der gesamte Mittelstand – häufig

schlechte Karten. Banken haben sich an Hotel- und

Gastronomieprojekten oft die Finger verbrannt und

sind deshalb sehr zurückhaltend geworden.

Durch die Empfehlungen des Basler Ausschusses für

Bankenaufsicht (Basel II) und daraus resultierende

EU-Richtlinien sind Banken gehalten, Ausfallsrisiken

durch Eigenkapital abzudecken. Die Summe

eigener Mittel, die Banken für den Ausfall von Krediten

vorhalten müssen, orientiert sich stark an der

Zahlungskraft der Unternehmenskunden. Mit den

ergänzenden Empfehlungen (Basel III), die auf Erfahrungen

aus Basel II und Erkenntnissen aus der

weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise basieren,

werden die Rahmenbedingungen der Banken für

die Kreditvergabe noch enger gefasst (Umsetzung

der Empfehlungen ab 2012).

Entwickeln Sie eine Strategie, um Ihr Investitionsvorhaben

auch zum Erfolg zu führen:

1. Wer nicht über das nötige Know-how verfügt,

muss professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

2. Erstellen Sie bzw. der Unternehmensberater ein

detailliertes Gutachten mit den folgenden Gliederungspunkten:

• Vorbemerkung/Zielstellung

• Anlass der Untersuchung, unternehmerische

Pläne

• Detaillierte Vorhabens- und Unternehmensbeschreibung

• Erläuterung der Marketingkonzeption (Angebote,

Zielgruppen etc.)

• Kommentar der betriebswirtschaftlichen Vergangenheit

(Bilanz, GuV)

• Maßnahmenplanung

• Umsatz- und Aufwandsprognose

• Investitions- und Finanzierungsplan

• Rentabilitäts- und Cashflow-Prognose

• Kapitaldienstplanung

• Liquiditätsplanung

Die Plausibilität des Gutachtens und dessen Präsentation

bei den Banken ist ausschlaggebend für den

Erfolg. Genauso wichtig ist es jedoch, die Entscheidungskriterien

der Banken zu kennen und sich auf

die Kreditverhandlungen bereits im Vorfeld möglichst

optimal vorzubereiten. Dasselbe gilt auch für

die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel, die

in vielen Fällen über die Hausbanken zu beantragen

sind.

Die LfA Förderbank Bayern hat zu diesem Zweck einen

Leitfaden für Existenzgründer sowie kleine und

mittlere Unternehmen entwickelt. Die Broschüre

„Ihr Leitfaden für den Bankenbesuch“ ermöglicht

einen „Blick hinter die Kulissen: Wie fällt die Kreditentscheidung?“

und gibt wertvolle Tipps zur gezielten

Verbesserung der Kreditfähigkeit.

Sie können die Broschüre „Ihr Leitfaden für den

Bankenbesuch“ kostenfrei über die Homepage der

LfA Förderbank Bayern (www.lfa.de) beziehen (als

Print- und PDF-Version verfügbar).

Tipp: Der DEHOGA Baden-Württemberg bietet eine

Finanzierungsberatung für Mitglieder und Nichtmitglieder

an. Mehr Informationen unter

www.dehoga-beratung.de/betriebsberatung/

finanzierung/

In Baden-Württemberg ist die L-Bank als Förderbank

tätig. Mehr infos: www.l-bank.de

Mehr Informationen zu Fördermöglichkeiten für

Beherbergungsbetriebe in Baden-Württemberg

finden Sie im Anhang auf Seite 110.

90

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91


Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Adressen

Ihr Ansprechpartner für Tourismusfragen bei den IHK-Vertretungen:

Ihr Ansprechpartner für Tourismusfragen bei den Landkreisen:

IHK Hochrhein-Bodensee

Herr Bertram Paganini

Schützenstraße 8

78462 Konstanz

Tel.: 07531 - 28 60 130 Fax: 07531 - 28 60 168

bertram.paganini@konstanz.ihk.de

www.konstanz.ihk.de

IHK Karlsruhe

Herr Dr. Andreas Förderer

Lammstr. 13-17

76133 Karlsruhe

Tel.: 0721 - 174 169 Fax: 0721 - 174 284

andreas.foerderer@karlsruhe.ihk.de

www.karlsruhe.ihk.de

IHK Nordschwarzwald

Frau Elke Schönborn

Marie-Curie-Str. 2

72250 Freudenstadt

Tel.: 07441 - 86 05 217 Fax: 07231 - 2014317

schoenborn@pforzheim.ihk.de

www.nordschwarzwald.ihk24.de

Ihr Ansprechpartner für Tourismusfragen bei den Stadtkreisen:

Stadtkreis Baden- Baden

Frau Brigitte Goertz-Meissner

Solmsstr. 1

76530 Baden-Baden

Tel.: 07221 - 275 266 Fax: 07221 - 275 261

bbt@baden-baden.com

Stadtkreis Freiburg

Herr Wolfgang Schwehr

Rathausgasse 33

79098 Freiburg

Tel.: 0761 - 3881 1500 Fax: 0761 - 3700 3

wolfgang.schwehr@fwtm.freiburg.de

IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

Frau Anne Spreitzer

Romäusring 4

78050 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07721 - 922 156 Fax: 07721 - 922 193

spreitzer@vs.ihk.de

www.vs.ihk.de

IHK Südlicher Oberrhein

Herr Thomas Kaiser

Lotzbeckstraße 31

77933 Lahr

Tel.: 07821 - 2703 - 640

Fax 07821 - 2703 - 4640

thomas.kaiser@freiburg.ihk.de

www.suedlicher-oberrhein.ihk.de

Stadtkreis Karlsruhe

Herr Andreas Schork

Beiertheimer Allee 11a

76137 Karlsruhe

Tel.: 0721 - 37 2053 82 Fax: 0721 - 37 2099 53 82

andreas.schork@karlsruhe-tourismus.de

Stadtkreis Pforzheim

Oliver Reitz

Schlossberg 15-17

75175 Pforzheim

Tel.: 07231 - 39 37 2834 Fax: 07231 - 39 2595

oliver.reitz@ws-pforzheim.de

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Frau Andrea Löwl

Stadtstr. 3

79104 Freiburg

Tel.: 0761-21 87 53 12 Fax: 0761-21 87 7 53 12

andrea.loewl@lkbh.de

Landkreis Calw

Herr René Skiba

Vogteistraße 42-46

75365Calw

Tel.: 07051-160 603 Fax: 07051-795 603

rene.skiba@kreis-calw.de

Landkreis Emmendingen

Herr Thorsten Kille

Schwarzwaldstraße 4

79312 Emmendingen

Tel.: 07641-451 447 Fax: 07641-451 449

th.kille@landkreis-emmendingen.de

Landkreis Enzkreis

Frau Kerstin Monasso

Zähringerallee 3

75177 Pforzheim

Tel.: 07231-308 9306 Fax: 07231-308 9515

Kerstin.Monasso@enzkreis.de

Landkreis Freudenstadt

Frau Monika Krämer

Herrenfelder Str. 14

72250 Freudenstadt

Tel.: 07441-920 19 05 Fax: 07441-920 99 19 05

kraemer@landkreis-freudenstadt.de

Landkreis Karlsruhe

Herr Martin Zawichowski

Beiertheimer Allee 2

76137 Karlsruhe

Tel.: 0721-936 6026 Fax: 0721-936 51 02

martin.zawichowski@landratsamt-karlsruhe.de

Landkreis Lörrach

Herr Johannes Steffan

Palmstrasse 3

79539 Lörrach

Tel.: 07621-410 3020 Fax: 07621-410 93020

johannes.steffan@loerrach-landkreis.de

Landkreis Ortenaukreis

Frau Petra Kiefer

Badstr. 20

77652 Offenburg

Tel.: 0781-805 17 17 Fax: 0781-805 89 17 17

petra.kiefer@ortenaukreis.de

Landkreis Rastatt

Herr Philipp Ilzhöfer

Am Schlossplatz 5

76437Rastatt

Tel.: 07222-381 3108 Fax: 07222-381 3199

p.Ilzhoefer@landkreis-rastatt.de

Landkreis Rottweil

Frau Irmgard Schumacher

Königstr. 36

78628 Rottweil

Tel.: 0741-244 578 Fax: 0741-244 6578

irmgard.schumacher@landkreis-rottweil.de

Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis

Herr Michael Braun

Am Hoptbühl 2

78048 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07721-913 7486 Fax: 07721-913 8903

m.braun@lrasbk.de

Landkreis Waldshut

Herr Klaus Nieke

Gartenstraße 7

79761 Waldshut-Tiengen

Tel.: 07751-86 2604 Fax: 07751-86 2699

klaus.nieke@landkreis-waldshut.de

92

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93


Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Tourismusorganisationen und sonstige Partner:

DEHOGA Tourismus Baden-Württemberg GmbH

Prokuristin Petra Thollembeek

Augustenstraße 6

70178 Stuttgart

Tel.: 0711-61988 70 Fax: 0711-61988 46

mail@dehogabw.de

www.dehogabw.de

DEHOGA Schwarzwald - Bodensee e.V.

GF Alexander Hangleiter

Günterstalstraße 78

79100 Freiburg

Telefon: 07 61 - 7 34 00 Fax: 07 61 - 70 09 63

e-Mail: hangleiter@dehogabw.de

www.dehogasb.de

Deutscher Tourismusverband e.V. /

Deutscher Tourismusverband Service GmbH“

GF Claudia Gilles

Schillstraße 9

10785 Berlin

Tel.: 030-8562150 Fax: 030-856215119

kontakt@deutschertourismusverband.de

www.deutschertourismusverband.de

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

Vorsitzende des Vorstandes Petra Hedorfer

Beethovenstr. 69

60325 Frankfurt am Main

Tel.: 069-974640 Fax: 069-751903

info@germany.travel

www.germany.travel

Heilbäder und Kurorte Marketing GmbH BaWü/

Heilbäderverband Baden-Württemberg e.V.

GF Arne Mellert

Esslinger Straße 8

70182 Stuttgart

Tel.: 0711-2184576 Fax: 0711-892480 20

info@heilbaeder-bw.de

www.heilbaeder-bw.de

Hotel-und Gaststättenverband

DEHOGA Baden-Württemberg e.V,

GF Jürgen Kirchherr

Augustenstraße 6

70178 Stuttgart

Tel.: 0711-61988 0 Fax: 0711-61988 46

mail@dehogabw.de

www.dehogabw.de

Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V.

GF Karl-Heinz Dunker

Schwarzwaldhochstr. 2

77889 Seebach

Tel.: 07449-92 99 69 0 Fax: 07449-92 99 69 9

info@naturparkschwarzwald.de

www.naturparkschwarzwald.de

Naturpark Südschwarzwald e.V.

GF Roland Schöttle

Dr.Pilet-Spur 4

79868 Feldberg

Tel.: 07676-9336 10 Fax: 07676-9336 11

info@naturpark-suedschwarzwald.de

www.naturpark-suedschwarzwald.de

Schwarzwald Tourismus GmbH

Hauptgeschäftsstelle Freiburg

GF Christopher Krull

Habsburgerstraße 132, 79104 Freiburg

Tel.: 0761-89646 0 Fax: 0761-89646 70

mail@schwarzwald-tourismus.info

www.schwarzwald-tourismus.info

Alle Mitarbeiter und Kontaktdaten siehe Seite 118

Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg

GF Andreas Braun

Esslinger Straße 8

70182 Stuttgart

Tel.: 0711-23858 0 Fax: 0711-23858 98

info@tourismus-bw.de

www.tourismus-bw.de

Stand 1. Januar 2012 BeherbStatG 315

Gesetz zur Neuordnung der Statistik über die Beherbergung im

Reiseverkehr (Beherbergungsstatistikgesetz - BeherbStatG)

Vom 22. Mai 2002 - In Kraft getreten am 1. Januar 2003. Zuletzt geändert durch Artikel

1 des Gesetzes vom 23. November 2011 (BGBI.IS 2298)

Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:

§ 1 Anordnung, Zweck

Über die Beherbergung im Reiseverkehr (vorübergehende Beherbergung) werden statistische Erhebungen bei

Beherbergungsbetrieben als Bundesstatistik durchgeführt.

§ 2 Periodizität, Berichtszeitraum

1. Die Erhebungen werden monatlich, beginnend für den Berichtsmonat Januar 2012, durchgeführt. Die Zahl

der Gästezimmer nach § 4 Nummer 4 ist nur jährlich zu erheben.

2. Berichtszeitraum für die monatliche Erhebung ist der dem Zeitpunkt der Erhebung vorangegangene Kalendermonat.

Stichtag für die jährliche Erhebung ist der 31. Juli.

§ 3 Erhebungsbereich

1. Beherbergungsbetriebe im Sinne des § 1 sind Betriebe und Betriebsteile, die nach Einrichtung und Zweckbestimmung

dazu dienen, mindestens zehn Gäste gleichzeitig vorübergehend zu beherbergen. Bei Campingplätzen

müssen mindestens zehn Stellplätze vorhanden sein. +++

2. Die Erhebungen erstrecken sich auf:

• folgende Gruppen des Anhangs I der Verordnung (EG) Nr. 1893/2006 des Europäischen Parlaments und des

Rates vom 20. Dezember 2006 zur Aufstellung der statistischen Systematik der Wirtschaftszweige NACE

Revision 2 und zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 3037/90 des Rates sowie einiger Verordnungen der

EG über bestimmte Bereiche der Statistik (ABl. L 393 vom 30.12.2006, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung:

a) 55.1 Hotels, Gasthöfe und Pensionen,

b) 55.2 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten,

c) 55.3 Campingplätze;

• Schulungsheime;

• Vorsorge- und Rehabilitationskliniken.

§ 4 Erhebungsmerkmale

Erhebungsmerkmale sind:

1. Zahl der Ankünfte und Übernachtungen von Gästen; bei Gästen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt

außerhalb Deutschlands liegt, werden diese Angaben auch in der Unterteilung nach Herkunftsländern

erfasst,

2. Zahl der angebotenen Gästebetten oder bei Campingplätzen der Stellplätze,

3. Datum der vorübergehenden Schließung und Wiedereröffnung sowie der gewerberechtlichen Abmeldung,

4. bei Hotels, Gasthöfen, Pensionen und Hotels garnis zusätzlich Zahl der Gästezimmer,

5. bei den in Nummer 4 genannten Beherbergungsbetrieben mit 25 und mehr Gästezimmern darüber hinaus

die Zahl der belegten und angebotenen Zimmertage; für Letztere hilfsweise die Auslastung als Prozentangabe.

94

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Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Anlage zum Beherbergungsstatistikgesetz:

§ 5 Hilfsmerkmale

Hilfsmerkmale sind:

1. Name und Anschrift des Beherbergungsbetriebs,

2. Name, Rufnummern und Adressen für elektronische Post der Personen, die für Rückfragen zur Verfügung

stehen.

§ 6 Auskunftspflicht

1. Für die Erhebungen besteht Auskunftspflicht. Auskunftspflichtig ist der Inhaber, die Inhaberin, der Leiter

oder die Leiterin des Beherbergungsbetriebs. Die Auskunftserteilung zu den Angaben nach § 5 Nr. 2 ist

freiwillig.

2. Die Auskunftspflicht erstreckt sich bei erstmaliger Heranziehung auch auf abgelaufene Berichtszeiträume

des Kalenderjahres.

3. Für Unternehmen, deren Inhaber Existenzgründer im Sinne des § 7g Abs. 7 Satz 2 und 3 *) des Einkommensteuergesetzes

in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Oktober 2002 (BGBl. I S. 4210, 2003 I S.

179) sind, besteht im Kalenderjahr der Betriebseröffnung abweichend von Absatz 1 Satz 1 und 2 keine Auskunftspflicht.

In den beiden folgenden Kalenderjahren besteht dann keine Auskunftspflicht, wenn das Unternehmen

im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr Umsätze in Höhe von weniger als 500 000 Euro

erwirtschaftet hat.

§ 7 Übermittlungsregelung

An die obersten Bundes- und Landesbehörden dürfen für die Verwendung gegenüber den gesetzgebenden

Körperschaften und für Zwecke der Planung, jedoch nicht für die Regelung von Einzelfällen, vom Statistischen

Bundesamt und den statistischen Ämtern der Länder Tabellen mit statistischen Ergebnissen übermittelt werden,

auch soweit Tabellenfelder nur einen einzigen Fall ausweisen.

§ 8 Verordnungsermächtigung

Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates

1. die Erhebung einzelner Erhebungsmerkmale auszusetzen, die Periodizitäten zu verlängern sowie die Untergliederung

von Erhebungsmerkmalen und den Kreis der zu Befragenden einzuschränken;

2. einzelne neue Erhebungsmerkmale einzuführen, wenn dies zum Zweck dieses Gesetzes erforderlich ist

und es sich nicht um personenbezogene Daten handelt; werden Erhebungsmerkmale eingeführt, die nicht

zur Erfüllung von Berichtspflichten nach dem Recht der Europäischen Gemeinschaften erforderlich sind,

so ist durch die gleichzeitige Aussetzung der Erhebung anderer Erhebungsmerkmale eine Erweiterung des

Erhebungsumfangs zu vermeiden.

§ 9 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 2003 in Kraft. Gleichzeitig tritt das Beherbergungsstatistikgesetz vom 14. Juli

1980 (BGBl. I S. 953), zuletzt geändert durch Artikel 5 Nr. 6 des Gesetzes vom 19. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1765),

außer Kraft.

*) Text liegt in der Sammlung statistischer Rechtsgrundlagen vor. Siehe Einkommensteuergesetz 2002.

55 Beherbergung

Erläuterungen zur Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008

- Endgültiger Entwurf, Stand 11.02.2008 -

Diese Abteilung umfasst die kurzzeitige Beherbergung von Besuchern und an deren Reisenden. Inbegriffen ist

auch die längerfristige Unterbringung von Studenten, Berufstätigen und ähnlichen Personen. Einige Einheiten

gewähren nur Unterkunft, während andere auch Mahlzeiten und/oder Freizeitaktivitäten anbieten.

55.1 Hotels, Gasthöfe und Pensionen

55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen

55.10.1 Hotels (ohne Hotels garnis)

Diese Unterklasse umfasst die meist kurzzeitige (tage- oder wochenweise) Beherbergung von Gästen. Sie umfasst

die Unterbringung in jedermann zugänglichen möblierten Unterkünften wie Gästezimmern und Suiten.

Die hier eingeordneten Einheiten bieten tägliches Bettenmachen und Reinigen der Zimmer, verfügen über ein

– auch für Passanten zugängliches – Restaurant und bieten eine Reihe von zusätzlichen Dienstleistungen wie

die Bereitstellung von Parkplätzen, Textilreinigung, Schwimmbädern, Trainings- und Erholungseinrichtungen,

Versammlungs- und Konferenzräumen an.

Diese Unterklasse umfasst die Unterbringung in:

• Hotels

• Ferienhotels

• Suite-/Apartmenthotels

• Motels

Diese Unterklasse umfasst nicht:

• Bereitstellung von Häusern und möblierten oder unmöblierten Wohnungen zur längerfristigen Nutzung,

in der Regel auf monatlicher oder jährlicher Basis (s. Abteilung 68)

55.10.2 Hotels garnis

Diese Unterklasse umfasst die meist kurzzeitige (tage- oder wochenweise) Beherbergung von Gästen. Sie umfasst

die Unterbringung in jedermann zugänglichen möblierten Unterkünften wie Gästezimmern und Suiten.

Die hier eingeordneten Einheiten bieten tägliches Bettenmachen und Reinigen der Zimmer, sowie ggf. eine

Reihe von zusätzlichen Dienstleistungen wie die Bereitstellung von Parkplätzen, Textilreinigung, Schwimmbädern,

Trainings- und Erholungseinrichtungen, Versammlungs- und Konferenzräumen an. Die hier zu klassifizierenden

Einheiten verfügen nicht über ein Restaurant und bieten höchstens Frühstück an. Diese Unterklasse

umfasst nicht:

• Bereitstellung von Häusern und möblierten oder unmöblierten Wohnungen zur längerfristigen Nutzung,

in der Regel auf monatlicher oder jährlicher Basis (s. Abteilung 68)

55.10.3 Gasthöfe

96

Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

Diese Unterklasse umfasst die meist kurzzeitige (tage- oder wochenweise) Beherbergung von Gästen. Sie umfasst

die Unterbringung in jedermann zugänglichen möblierten Unterkünften wie Gästezimmern. Die hier

eingeordneten Einheiten bieten tägliches Bettenmachen und Reinigen der Zimmer an und verfügen neben

dem – auch für Passanten zugänglichen – Gastraum in der Regel nicht über weitere Aufenthaltsräume.

97


Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Diese Unterklasse umfasst nicht:

• Bereitstellung von Häusern und möblierten oder unmöblierten Wohnungen zur längerfristigen Nutzung,

in der Regel auf monatlicher oder jährlicher Basis (s. Abteilung 68)

55.10.4 Pensionen

Diese Unterklasse umfasst die meist kurzzeitige (tage- oder wochenweise) Beherbergung von Gästen. Sie umfasst

die Unterbringung in jedermann zugänglichen möblierten Unterkünften wie Gästezimmern und Suiten.

Die hier eingeordneten Einheiten bieten tägliches Bettenmachen und Reinigen der Zimmer an und geben

Speisen und Getränke nur an Hausgäste ab. Diese Unterklasse umfasst nicht:

• Bereitstellung von Häusern und möblierten oder unmöblierten Wohnungen zur längerfristigen Nutzung,

in der Regel auf monatlicher oder jährlicher Basis (s. Abteilung 68)

55.2 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten

55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten

Diese Klasse umfasst die meist kurzzeitige (tage- oder wochenweise) Beherbergung von Gästen in separaten

Räumlichkeiten, die entweder aus vollständig möblierten Zimmern oder aus Wohn-, Ess- und Schlafräumen

bestehen und mit Kochgelegenheiten oder vollständig ausgestatteten Küchen versehen sind. Dabei kann es

sich um Wohnungen in kleinen mehrstöckigen Einzelgebäuden oder Gebäudekomplexen handeln, oder um

eingeschossige Bungalows, Ferienhäuser und Hütten. Es werden bestenfalls minimale zusätzliche Dienstleistungen

angeboten.

55.20.1 Erholungs- und Ferienheime

Diese Unterklasse umfasst:

• Beherbergungsstätten, die nur bestimmten Personenkreisen, z.B. Mitgliedern eines Vereins oder einer Organisation,

Beschäftigten eines Unternehmens, Müttern, Kindern oder Betreuten sozialer Einrichtungen

zugänglich sind und in denen Speisen und Getränke nur an Hausgäste abgegeben werden.Diese Unterklasse

umfasst nicht:

• kurzzeitige Beherbergung mit täglichem Reinigen und Bettenmachen (s. 55.10)

• Bereitstellung von Häusern und möblierten oder unmöblierten Wohnungen zur längerfristigen Nutzung,

in der Regel auf monatlicher oder jährlicher Basis (s. Abteilung 68)

55.20.2 Ferienzentren

Diese Unterklasse umfasst:

• Beherbergungsstätten, die jedermann zugänglich sind und nach Einrichtung und Zweckbestimmung dazu

dienen, wahlweise unterschiedliche Wohn und Aufenthaltsmöglichkeiten sowie gleichzeitig Freizeiteinrichtungen

in Verbindung mit Einkaufsmöglichkeiten und persönlichen Dienstleistungen zum vorübergehenden

Aufenthalt anzubieten. Als Mindestausstattung gilt das Vorhandensein von Hotelunterkunft und

anderen Wohngelegenheiten (auch mit Kochgelegenheit), einer Gaststätte, von Einkaufsmöglichkeiten zur

Deckung des täglichen Bedarfs und des Freizeitbedarfs sowie von Einrichtungen für persönliche Dienstleistungen,

z. B. Massageeinrichtungen, Solarium, Sauna, Friseur, und zur aktiven Freizeitgestaltung, z. B.

Schwimmbad, Tennis, Tischtennis, Kleingolf, Trimm Dich AnlagenDiese Unterklasse umfasst nicht:

• kurzzeitige Beherbergung mit täglichem Reinigen und Bettenmachen (s. 55.10)

• Bereitstellung von Häusern und möblierten oder unmöblierten Wohnungen zur längerfristigen Nutzung,

in der Regel auf monatlicher oder jährlicher Basis (s. Abteilung 68)

55.20.3 Ferienhäuser und Ferienwohnungen

Diese Unterklasse umfasst:

• Beherbergungsstätten, die jedermann zugänglich sind und in denen Speisen und Getränke nicht abgegeben

werden, aber Kochgelegenheit vorhanden ist

Diese Unterklasse umfasst nicht:

• kurzzeitige Beherbergung mit täglichem Reinigen und Bettenmachen (s. 55.10)

• Bereitstellung von Häusern und möblierten oder unmöblierten Wohnungen zur längerfristigen Nutzung,

in der Regel auf monatlicher oder jährlicher Basis (s. Abteilung 68)

55.20.4 Jugendherbergen und Hütten

Diese Unterklasse umfasst:

• Beherbergungsstätten mit in der Regel einfacher Ausstattung, vorzugsweise für Jugendliche oder Angehörige

der sie tragenden Organisation (z. B. Wanderverein), in denen Speisen und Getränke in der Regel nur

an Hausgäste abgegeben werden

Diese Unterklasse umfasst nicht:

• kurzzeitige Beherbergung mit täglichem Reinigen und Bettenmachen (s. 55.10)

• Bereitstellung von Häusern und möblierten oder unmöblierten Wohnungen zur längerfristigen Nutzung,

in der Regel auf monatlicher oder jährlicher Basis (s. Abteilung 68)

55.3 Campingplätze

55.30 Campingplätze

55.30.0 Campingplätze

Diese Unterklasse umfasst:

• kurzzeitige Beherbergung auf Campingplätzen, Caravanparks und Freizeitcamps sowie Camps für Fischer

und Jäger

• Bereitstellung von Stellplätzen und Einrichtungen für Wohnmobile

• Betrieb von Schutzhütten oder einfachen Biwakeinrichtungen für das Aufstellen von Zelten oder das Ausbreiten

von Schlafsäcken

Diese Unterklasse umfasst nicht:

• Betrieb von Winterstellplätzen für Wohnwagen (s. 52.21.9)

• Berghütten und Jugendherbergen (s. 55.20.4)

85.53 Fahr- und Flugschulen

85.53.0 Fahr- und Flugschulen

• Unterricht in Kraftfahr-, Flug-, Segel- und Bootsführerschulen, der nicht zu Zertifikaten und Führerscheinen

zur beruflichen Nutzung führt

Diese Unterklasse umfasst nicht:

• Fahr-, Flug- und Schifffahrtsschulen für Berufskraftfahrer, Berufsflugzeugführer und -schiffsführer (s.

85.32.0)

98

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99


Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

85.59 Sonstiger Unterricht a. n. g.

Diese Klasse umfasst:

– Unterricht, der sich keinem Bereich zuordnen lässt:

• akademischer Privatunterricht

• Lernzentren, die Nachhilfekurse anbieten

• professionelle Prüfungsvorbereitungskurse

• Sprach- und Konversationskurse

• Computerkurse

• Religionsunterricht

• Rettungsschwimmerausbildung

• Überlebenstraining

• Rhetorikkurse

• Schnelllesekurse

Diese Klasse umfasst nicht:

• Alphabetisierungsprogramme für Erwachsene (s. 85.20.0)

• allgemein bildende weiterführende Schulen (s. 85.31.1 und .2)

• berufsbildende weiterführende Schulen (s. 85.32.0)

• tertiärer und post-sekundärer, nichttertiärer Unterricht (s. 85.4)

85.59.1 Allgemeine und politische Erwachsenenbildung

Diese Unterklasse umfasst:

• allgemeine Erwachsenenbildung, d. h. Unterricht außerhalb des regulären Schul und Hochschulsystems,

der in Tages oder Abendkursen in Schulen oder in besonderen Einrichtungen (Volkshochschulen usw.) für

Erwachsene erteilt wird

85.59.2Berufliche Erwachsenenbildung

Diese Unterklasse umfasst:

• berufliche Erwachsenenbildung, d. h. Unterricht außerhalb des regulären Schul und Hochschulsystems,

der in Tages oder Abendkursen in Schulen oder in besonderen Einrichtungen für Erwachsene erteilt wird

85.59.9 Unterricht a. n. g.

86.10.3 Vorsorge- und Rehabilitationskliniken

Diese Unterklasse umfasst:

• Einrichtungen, die der stationären Behandlung dienen, um eine Schwächung der Gesundheit, die in absehbarer

Zeit voraussichtlich zu einer Krankheit führen würde, zu beseitigen oder einer Gefährdung der

gesundheitlichen Entwicklung eines Kindes entgegenzuwirken (Vorsorge) oder eine Krankheit zu heilen,

ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern oder im Anschluss an eine

Krankenhausbehandlung den dabei erzielten Behandlungserfolg zu sichern oder zu festigen, auch mit

dem Ziel, einer drohenden Behinderung vorzubeugen, eine Behinderung zu beseitigen, zu bessern oder

eine Verschlimmerung zu verhüten oder Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu mindern (Rehabilitation),

fachlich medizinisch unter ständiger ärztlicher Verantwortung und unter Mitwirkung von besonders

geschultem Personal darauf eingerichtet sind, den Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten

nach einem ärztlichen Behandlungsplan vorwiegend durch Anwendung von Heilmitteln einschließlich

Krankengymnastik, Bewegungstherapie, Sprachtherapie oder Arbeits und Beschäftigungstherapie, ferner

durch andere geeignete Hilfen, auch durch geistige und seelische Einwirkungen, zu verbessern und den Patientinnen

und Patienten bei der Entwicklung eigener Abwehr und Heilungskräfte zu helfen, und in denen

die Patientinnen und Patienten untergebracht und verpflegt werden können.

Diese Unterklasse umfasst nicht:

• Labortests und Untersuchung aller Arten von Materialen und Erzeugnissen mit Ausnahme von medizinischen

Tests und Untersuchungen (s. 71.20.0)

• Veterinärwesen (s. 75.00.1 bis .9)

• medizinische Betreuung von Angehörigen der Streitkräfte im Einsatz (s. 84.22.0)

• Tätigkeiten von Zahnarztpraxen allgemeiner oder spezieller Natur, z. B. allgemeine Zahnheilkunde, endodontische

und pädiatrische Zahnheilkunde, Oralpathologie, Kieferorthopädie (s. 86.23.0)

• Konsultation von stationären Patienten durch Privatärzte (s. 86.2)

• Tätigkeiten von medizinischen Laboren (s. 86.90.9)

• Rettungsdienste und Krankentransport (s. 86.90.9)Hier eingeordnet werden kurz oder langfristige Tätigkeiten

der Sanatorien, Einrichtungen der Präventivmedizin, Heil- und Pflegeanstalten, Rehabilitationszentren

und sonstigen Einrichtungen des Gesundheitswesens, die für die Aufnahme von Patienten ausgerüstet

sind. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die stationäre Behandlung unter unmittelbarer

ärztlicher Verantwortung.

Erhalten vom Stat. Landesamt, 15.4.2009

100 Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

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Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Amtliche Abkürzung: MG

Fassung vom: 23.02.1996

Gültig ab: 14.03.2006

Dokumenttyp: Gesetz

Gliederungs-Nr: 2102

Meldegesetz (MG) in der Fassung vom 23. 02. 1996

(4) Absatz 2 gilt nicht für

1. Einrichtungen mit Heimunterbringung, die der Erwachsenenbildung, der Ausbildung oder der Fortbildung

dienen,

2. Betriebs- oder Vereinsheime, wenn dort nur Betriebs- oder Vereinsmitglieder oder deren Familienangehörige

beherbergt werden,

3. Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerks e. V.,

4. Niederlassungen von Ordens- oder Exerziti enhäusern der öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaften.

§ 23

Beherbergungsstätten

(1) Wer in Einrichtungen, die der gewerbs- oder geschäftsmäßigen Aufnahme von fremden Personen dienen

(Beherbergungsstätten), für nicht länger als zwei Monate aufgenommen wird, unterliegt nicht den Meldepflichten

nach § 15 Abs. 1 und 2 . Sobald sein Aufenthalt die Dauer von zwei Monaten überschreitet, hat er

sich innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde anzumelden (§ 15 Abs. 1).

(2) Die beherbergten Personen haben am Tage der Ankunft einen besonderen Meldeschein handschriftlich

auszufüllen und zu unterschreiben; beherbergte Ausländer haben sich dabei gegenüber dem Leiter der

Beherbergungsstätte oder seinem Beauftragten durch die Vorlage eines gültigen Identitätsdokuments (Paß,

Personalausweis oder ein anderes Paßersatzpapier) auszuweisen, soweit es sich nicht um mitreisende Ehegatten,

Lebenspartner oder minderjährige Kinder oder um Teilnehmer von Reisegesellschaften handelt. Mitreisende

Ehegatten oder Lebenspartner können auf dem Meldeschein gemeinsam aufgeführt werden, der von

einem von ihnen handschriftlich auszufüllen und von beiden zu unterschreiben ist. Minderjährige Kinder in

Begleitung eines oder beider Elternteile sind nur der Zahl nach anzugeben. Bei Reisegesellschaften von mehr

als zehn Personen trifft die Verpflichtung nach Satz 1 nur den Reiseleiter; er hat die Mitreisenden der Zahl nach

unter Angabe ihrer Staatsangehörigkeit anzugeben. Hat eine beherbergte Person bereits einen Meldeschein

nach Satz 1 handschriftlich ausgefüllt und nimmt diese Person innerhalb von drei Jahren erneut Unterkunft in

der Beherbergungsstätte, so genügt es, wenn sie einen mit den Angaben nach § 24 Abs. 2 anderweitig ausgefüllten

Meldeschein eigenhändig unterschreibt und der Leiter der Beherbergungsstätte oder sein Beauftragter

sicherstellt, dass für die in § 29 Abs. 3 genannten Behörden neben dem von der beherbergten Person nur unterschriebenen

Meldeschein auch der handschriftlich ausgefüllte Meldeschein bereitgehalten wird.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend, wenn Personen in Zelten, Wohnwagen oder Wasserfahrzeugen

auf Plätzen übernachten, die gewerbs- oder geschäftsmäßig überlassen werden.

§ 24

Besondere Meldescheine für Beherbergungsstätten

(1) Der Leiter der Beherbergungsstätte oder sein Beauftragter hat besondere Meldescheine bereitzuhalten

und darauf hinzuwirken, daß der Gast seine Verpflichtung nach § 23 Abs. 2 erfüllt. Legt der beherbergte

ausländische Gast kein oder kein gültiges Identitätsdokument vor, so ist dies auf dem Meldeschein

in geeigneter Form zu vermerken.

(2) Im Meldeschein sind anzugeben:

• Familiennamen,

• frühere Familiennamen,

• Rufnamen,

• Tag und Ort der Geburt,

• Anschrift, gegebenenfalls Anschrift der Hauptwohnung,

• Staatsangehörigkeiten,

• Tag der Ankunft und Tag der voraussichtlichen Abreise.

Der Leiter der Beherbergungsstätte oder sein Beauftragter hat bei ausländischen Gästen die im Meldeschein

gemachten Angaben mit denen des Identitätsdokuments zu vergleichen. Ergeben sich hierbei Abweichungen,

ist dies auf dem Meldeschein in geeigneter Form zu vermerken.

(3) Die ausgefüllten Meldescheine sind von der Beherbergungsstätte aufzubewahren, vor unbefugter

Einsichtnahme zu sichern und den in § 29 Abs. 3 genannten Behörden auf Verlangen zur Einsichtnahme

vorzulegen; sie sind auf Verlangen dem Polizeivollzugsdienst zu übermitteln. Die ausgefüllten

Meldescheine sind nach Ablauf des zweiten auf die Abreise folgenden Kalenderjahres zu vernichten;

bei Stammgästen dürfen sie bis zu 3 Jahren aufbewahrt werden.

(4) Verweigert der Gast das Ausfüllen des Meldescheins oder die Unterschrift, so hat der Leiter der Beherbergungsstätte

oder sein Beauftragter dies unverzüglich der zuständigen Polizeidienststelle anzuzeigen.

Quelle: http://www.landesrecht-bw.de

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104

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

105

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Bei uns in Freudenstadt gibt es viel zu erleben und vor allem viel zu „erschmecken“!

Wäre es da nicht schön, etwas von den regionalen Gaumenfreuden mit nach Hause zu nehmen? Zum Beispiel den herzhaften Schwarzwälder

Schinken, der seit Jahren nach unserem eigenen Familienrezept hergestellt wird. Mit erlesenen Gewürzen verfeinert, in unseren Backstein-

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nach·hal·tig·keit [ˈnaːχhaltɪçkaɪ̯ t], die: Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf,

als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgeste lt werden kann. Es ist dieses

Prinzip der Nachhaltigkeit, das unsere moderne Gese lschaft immer mehr prägt – und zu diesem

Zeitgeist leistet CENTURION sehr gerne seinen Beitrag. Denn wenn die Frage lautet „Auto oder

Fahrrad?“, liefern wir einige gute Argumente, um bei der Antwort auf zwei statt vier Räder zu setzen.

So geht das sportliche CENTURION-Pedelec E-Fire bereits in seine dritte Saison und das Tiefeinsteiger-Mode

l E-Co ro lt im zweiten Jahr zu Ihrem Fachhändler. Für die Saison 2013 haben die

beiden ihre Charakteristika sicht- und spürbar verändert: Neben etwa neuen Bremsanlagen oder

einer komfortabler gewordenen Bereifung fa len vor a lem die überarbeiteten Elemente des Bosch-

Antriebs auf. Neue Akkus leisten nun bis zu 400 Wh und das neue Bedienelement bietet deutlich

mehr Funktionen bei einem nochmals leichter ablesbaren Display. Überzeugt?

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Mit dem Fahrrad ins

Reich der Bollenhüte

Berge, Wälder, Anstiege: Weil unsere

Ferienregion zu Europas besten Mountainbike-Revieren

zählt, schreckt mancher

Genussradler vor einer Tour in den

Schwarzwald zurück – und fährt damit

am schönsten Radlerglück vorbei.

Wo Berge aufragen, gibt es auch Täler.

Und wo so viele Menschen wohnen

und ihre Freizeit gestalten wie in der

mehr als 11.000 Quadratkilometer

großen Region im Südwesten, da gibt

es auch ausgebaute Straßen. Im

Schwarzwald sogar viele speziell für

Radfahrer und dazu noch jede Menge

befestigte Waldwege.

Die Ferienregion Schwarzwald erstreckt

sich über rund 160 Kilometer

in Nord-Süd- und ca. 60-80 Kilometer

in Ost-West-Richtung. Bedeutende

Radfernwege führen kreuz und quer

durch „Deutschlands schönste Genießer-Ecke“

zwischen dem Oberrhein

im Westen und den Tälern von Nagold

und Neckar im Osten, Bad Säckingen

im Süden und Pforzheim im

Norden.

Sonnige Rebhänge, lauschige Täler,

rauschende Bäche, schattige Wälder,

gut ausgebaute Radwege prägen das

Schwarzwalderlebnis auf zwei Rädern.

Drumherum und mitten drin mehr

als 300 Städte, Städtchen und Dörfer.

Beim Fahrradfahren im Schwarzwald

liegen Herausforderung und Genuss,

Natur und Kultur so dicht beieinander,

dass es eine echte Freude ist. Zum Absteigen

nötigen meist nicht die Anstiege,

sondern eher die verführe rischen

Gasthöfe und Aussichten.

Die Genießer-Ecke im Südwesten ist auf

allen Wegen leicht zu erreichen:

Die Rheintal-Bahnstrecke in die Schweiz

führt am Westrand der Ferienregion entlang.

Am Nordrand fährt die Bahn von Karlsruhe

über Pforzheim nach Stuttgart, im Süden die

Hochrheinbahn von Basel zum Bodensee. In

West-Ost-Richtung queren die Murgtalbahn,

die Schwarzwaldbahn und die Höllentalbahn

das Gebirge. Am Ostrand führen Bahnlinien

durch die Täler von Nagold und Neckar.

Ein dichtes Straßennetz erschließt die Region

zwischen der A 5 im Westen, A 81 im Osten,

A 8 im Norden und der A98 im Süden.

Die nächsten Flughäfen: Karlsruhe/Baden-

Baden, Basel/Mulhouse/Freiburg, Stuttgart,

Friedrichshafen, Straßburg u. Zürich.

Übersichtskarte

Die Radfernwegekarte finden Sie auf der

Rückseite.

Flach, bergig oder

hauptsächlich bergab?

Auf vier Tourenradfernwegen ließe

sich die gesamte Ferienregion am

Stück umrunden: Von Karlsruhe Richtung

Pforzheim im Norden auf dem

Stromberg-Enztal-Weg, dann am

Ostrand der Ferienregion Richtung

Süden auf dem Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Weg

und schließlich

auf dem Rheintalweg wieder westwärts

nach Basel und von dort Richtung

Norden zum Kaiserstuhl.

Ab Sasbach führt die Veloroute Rhein

durch die Rheinauenlandschaft zurück

nach Karlsruhe. Und alles ohne

nennenswerte Steigungen. Nur Zeit

muss man mitbringen. Und am besten

ein gutes Tourenrad.

Aber es muss ja nicht gleich die große

Tour sein. Radeln Sie einfach auf

unseren Genießerstrecken so weit

es Spaß macht. Meist können Sie

unterwegs in die Bahn umsteigen.

Vom ADFC mit 4 Sternen ausgezeichnete

ist der Südschwarzwald-Radweg.

Die gut 260 Kilometer lange Runde

fast ohne Anstiege beginnt in Hinterzarten,

führt über Titisee und

Bonndorf ins Wutachtal. Ab Waldshut

geht es am Rhein entlang bis Basel,

durchs Markgräflerland nach Freiburg.

Das Steilstück von Himmelreich bis

Hinterzarten meistert die Höllentalbahn

ganz ohne eigene Anstrengung.

► www.suedschwarzwald-radweg.de

Der neue Naturpark-Radweg führt in

vier Etappen durch die schönsten

Landschaften des mittleren und

nördlichen Schwarzwaldes. Genussradfahrer

erfreuen sich auf der 260

km langen Rundtour um Deutschlands

größten Naturpark an vielfältigen

Landschaften, schönen Städtchen und

hervorragender Gastronomie.

► www.naturparkradweg.de

Etwas hügeliger, aber bei Weinliebhabern

besonders beliebt, sind Radtouren

durch die Weinberge von Mark -

gräflerland, Kaiserstuhl und Tuniberg,

Wenn Sie sich sportlich beweisen

wollen, fahren Sie entweder die Radwege

in umgekehrter Richtung oder

auf dem 375 Kilome ter langen

Schwarzwald-Radweg über die

schönsten Kämme und Aussichtsberge

von Nord nach Süd.

Wer es besonders genüsslich angehen

will, lässt sich von den Radbussen

und Bahnen auf die Schwarzwaldhöhen

bringen – und rollt ohne

große Anstrengungen wieder talwärts.

Die Tour de Murg ist so ein Beispiel für

familienfreundliche Genießertouren:

Mit dem „Radler-Express“ hinauf nach

Baiersbronn oder Freudenstadt. Von

dort rollt dann das Rad fast 60 km

weit über Rad- und Waldwege das

Murgtal hinab ins 600 Meter tiefer

gelegene Rastatt.

► www.murgtal.org + Tourtipp siehe Karte

Auch der Enztalradweg im nördlichen

Schwarzwald ist ideal für genüssliches

Fahrradfahren: Von Enzklösterle führt

er über Bad Wildbad, Neuenbürg und

Breisgau und Ortenau. Fast ohne

Steigungen kommt man jedoch auf

dem 64 Kilometer langen Kaiserstuhl-

Radweg rund um den sonnenverwöhnten

Vulkanfelsen im Rheintal.

► www.kaiserstuhl.cc

Das Radparadies Schwarzwald und

Alb – ein Projekt der Landkreise Rottweil

und Schwarzwald-Baar – bietet

Radlern vielfältige Touren, Pauschalen

und Erlebnisangebote.

► www.rad-paradies.de + Anzeige r. u.

Auf dem Panorama-Radweg von

Pforzheim nach Waldshut-Tiengen

gibt es auf gut 280 km viel Landschaft

zu genießen. Der Fünf-Etappen-Weg

macht seinem Namen alle Ehre.

► www.schwarzwald-panoramaradweg.info

Das neue Radwegenetz „Sagen und

Mythen der Ortenau“ erwartet Radler

mit 30 beschilderten Touren zwischen

25 und 131 km.

► www.ortenau-tourismus.de

Zahlreiche weitere Wege, wie z.B. die

Klosterroute Nordschwarzwald, die

Kaisertour, den Seenradweg Hochschwarzwald

und die Radwege durch

das Weinland Baden und weitere

finden Sie in unserem Tourenportal.

► www.touren-schwarzwald.info

Birkenfeld in knapp 40 Kilometer

entlang der Enz nach Pforzheim. Ab

Bad Wildbad kann man immer wieder

in die Bahn umsteigen.

► www.enztalradweg.de

Auf dem Nagoldtalradweg radelt es

sich von der Quelle bei Seewald im

nördlichen Schwarzwald 75 Kilometer

weit bequem über Altensteig nach Nagold

und dann weiter flussabwärts

nach Pforzheim.

Dank der Nagoldtalbahn lässt sich

die familienfreundliche Strecke fast

beliebig verkürzen.

► www.nagoldtalradweg.de

Voll ins Schwarzwald-Klischee führt

der Kinzigtalradweg (Tipp 9 auf der

Karte). Er beginnt bei Freudenstadt im

östlichen Nordschwarzwald und endet

nach 95 Kilometer sanftem Gefälle

bei Offenburg. Unterwegs kann man

in vielen Orten bequem in die Bahn

umsteigen.

► www.kinzigtal.com + Anzeige unten

Radorte /Radler-Unterkünfte

Mehrere Orte der Ferienregion und viele

Gastgeber haben sich besonders auf die

Bedürfnisse von Radlern eingestellt: Zu den

radfreundlichen Ferienorten zählen Bad

Krozingen, Bad Säckingen, Bad Wildbad,

Badenweiler, Todtnau in der Bergwelt Südschwarzwald,

Elzach, Enzklösterle, Freudenstadt,

Gengenbach, Lörrach, Münstertal,

Offenburg, Oppenau, Ottenhöfen, Pforzheim,

Rottweil, Schonach im Ferienland,

Staufen, Todtmoos, Villingen- Schwenningen

und die Gemeinden des Hochschwarzwalds.

Informationen zu spezialisierten

Gastgebern sowie viele Touren-Tipps finden

Sie unter: www.rad-schwarzwald.info

Allgemeines – Adressen, Termine und Tipps

finden Sie in unserem Internetauftritt:

www.schwarzwald-tourismus.info

Der Kinzigtal-Radweg

Entspannter kann man den Schwarzwald von Ost nach West auf dem

Rad wohl nirgends durchqueren: Auf gut 90 Kilometern führt der

Kinzigtal-Radweg von Freudenstadt nach Offenburg fast immer leicht

bergab. Genussradeln pur durch das längste Tal im Schwarzwald.

Der Kinzigtal-Radweg führt größtenteils über separate Wege fernab der

Hauptstraßen.

Am Oberlauf zunächst eng und steil, fließt der Fluss ab Wolfach begradigt

und recht ruhig durch das nun breite Tal. Von hier schlängelt sich der

Radweg bis Offenburg noch 50 Kilometer weit durch Obstbaumwiesen

und Felder beiderseits der Kinzig, entlang schmucker Fachwerkstädtchen

und idyllischer Schwarzwalddörfer.

Ideal ist der Radweg auch für Familien, denn sie können ihn ohne Probleme

auch auf kurzen Etappen erkunden. Allein 14 Bahnhöfe säumen die

Hauptroute. Der beliebte Radweg durch das längste Schwarzwaldtal ist

auch barrierefrei ausgeschildert. Ab Alpirsbach sind alle Strecken asphaltiert

und gleichermaßen für Rollstuhl-Handbikes, Therapieräder, E-Bikes

und Kinderanhänger geeignet.

Eine Planungshilfe zum Radweg kostet 2 Euro. Es gibt sie bei allen Touristinfos im Kinzigtal und bei:

Kinzigtal Tourismus | Klosterstr. 1 | 77716 Haslach i. K. | Tel. +49(0)7832 706170 | www.kinzigtal.com

Touren-Tipp: Kinzigtal-Radweg

Charakter: Entspanne Tour entlang des Flusses Kinzig, vorwiegend leicht bergab.

Viele attraktive Ausflugsziele entlang der Strecke. Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten

entlang der Strecke.

Start/Ziel Distanz Hm ▲ Einkehr Anspruch

Freudenstadt/

Offenburg

90 km 295 zahlreich leichtmittel

Tipp: Ihren Ausgangspunkt Freudenstadt erreichen Sie bequem mit der fahrradfreundlichen

Ortenau-S-Bahn.

Hm bergauf: ▲ 295m Hm bergab: ▼ 870m

bei St. Märgen

Tourenrad Himmel

Der Frühling beginnt eher, der Sommer dauert länger,

die Luft ist besser. Zeit also los zu radeln.

Landschaft atmen, Vielfalt erleben, Lebensart genießen –

auf zwei Rädern durch den Schwarzwald.

RadParadies Schwarzwald und Alb

Das RadParadies erstreckt sich über eine Region, die kaum vielfältiger

sein könnte: hier treffen Schwarzwald und Schwäbische Alb auf

Neckar und Donau. Zu grünen Wäldern und schroffen Felsformationen

gesellen sich malerische Flusslandschaften und Hochebenen wie

die Baar und das obere Gäu. Aber nicht nur Naturliebhaber, auch

Kultur- und Genussradler finden im RadParadies Schwarzwald und

Alb alles, was sich das Urlauberherz erträumt. Städte wie Donaueschingen,

Villingen-Schwenningen, Rottweil und Sulz am Neckar

bieten Kunst und Kultur in zahlreichen Facetten. Geheimnisvolle

Burgruinen, Kanutouren auf dem Neckar, vielfältige Wandermöglichkeiten

sowie Museen und Galerien sorgen für Abwechslung. Viele

der Orte im RadParadies sind mit einem Prädikat als Erholungsort,

Kneippkurort oder als Heilbad ausgezeichnet und laden zur

Entspannung ein. Eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten

sowie Rad-Pauschalangebote stehen für Gäste bereit.

So vielfältig wie die Natur- und Kulturlandschaften sind auch die

Radfahrmöglichkeiten. Das RadParadies bietet insgesamt 1.150

Streckenkilometer. Diese verteilen sich auf 30 Radrundtouren, welche

die Schwierigkeitsgrade leicht (11 Touren), mittel (14 Touren) und

schwer (5 Touren) abdecken. Alle Routen sind vor Ort hervorragend

ausgeschildert; GPS-Daten stehen kostenlos im Internet zur

Verfügung.

Thematisch bewegen sich die Routen im RadParadies zwischen

Römern und Kelten, Schlössern und Burgen, Quellen, Hochtälern oder

ganz einfach lokalen Routen, auf denen sich die Bilderbuchlandschaften

aufs Schönste erfahren lassen. An über 20 Verleih- und Akkuwechselstationen

können im RadParadies Elektrofahrräder für die

entspannte Fahrt mit elektrischem Rückenwind ausgeliehen werden:

auch steile Anstiege lassen sich so mühelos meistern. Die GPS-

Schnitzeljagd bietet auf moderne Weise Rad-Ratespaß nicht nur für

Familien und lädt dazu ein, bei der Radtour Wissenswertes über Land

und Leute zu erfahren.

Im Herzen Baden-Württembergs bietet das RadParadies Schwarzwald

und Alb beste Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen

Radurlaub - überzeugen Sie sich selbst!

2 „AN NECKAR UND GLATT“

Holzhausen

Sulz

am Neckar

Glatt

Neckarhausen

Dürrenmettstetten

Bettenhausen

Brachfeld

Hopfau

Marschalkenzimmern

Weiden

Aistaig

Hochmössingen

Sigmarswangen

Wittershausen

Vöhringen

Fischingen

B 14

B 14

A 81

Kastell

Geroldseck

Niederdobel

Neunthausen

Neckar

Gla t

Gla t

Lindenhof

Beffendorf

Altoberndorf

Trichtingen

Bochingen

Boll

Dettingen

Betra

Isenburg

Ihlingen

Rexingen

Dießen

Bittelbronn

Dettlingen

Unteriflingen

Oberndorf

am Neckar

B 14

S

Leinstetten

2 I Hotel Gasthof Löwen

1 I Waldhornbrücke

2 I „Gähnender Stein“

3 I Bollerfels

4 I Agathakapelle

8 I Burgruine Wehrstein

S

1 I Bella Vita

3 I Cafe im Schloss

5 I Duttenhofer‘sches Apfelgut

6 I Wasserschloss Glatt

7 I Atelierhaus Paul Kälberer

7

Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis

Am Hoptbühl 2

78048 Villingen-Schwenningen

Tel. +49 (0)7721.9137486

tourismus@lrasbk.de

www.schwarzwald-baar-kreis.de

39

Villingen-Schwenningen

Bad Dürrheim

Donaueschingen

Hochemmingen

Mühlhausen

Immenhöfe

Aasen

Aufen

Grüningen

Klengen

Kirchdorf

Brigachtal

Marbach

Rietheim

S

B 33

B 27

B 523

A 864

Donau

Breg

Brigach

Neckar

Überauchen

Pfohren

Bräunlingen

Hüfingen

Zollhaus

Schwenningen

Baar

Villingen

25 „QUELLEN-ROUTE“

2 I Hotel ROYAL

2 I Neckarquelle

3 I Schwenninger Moos

mit Neckarursprung

7 I Bad Dürrheim

4 I Historische Innenstadt

3 I tour Räder für‘s Leben

1 I Waldeck Spa Resort

Bad Dürrheimer Mineralbrunnen

1 I Salinensee

Villingen

5 I Hotel KETTERER

4 I Fürstenberg‘s Irish Pub

7 I Gasthaus Jägerhaus

6 I Fürstlich Fürstenbergische

Sammlungen

6 I Donaueschingen

5 I Das Brigachtal

Weitere Informationen:

www.rad-paradies.de

info@rad-paradies.de

und:

Landkreis Rottweil

Königstraße 36

78628 Rottweil

Tel. +49 (0)741.244578

tourismus@landkreis-rottweil.de

www.landkreis-rottweil.de

Touren-Tipp: An Neckar und Glatt – Tour 2

Verlauf: Von Sulz ausgehend, führt die Tour 2 entlang des Neckars nach Aistaig,

dann aus dem Neckartal aufsteigend nach Hochmössingen und Weiden.

Wieder absteigend ins malerische Glatttal, geht es durch Hopfau und am

romantischen Wasserschloss in Glatt vorbei zur Mündung der Glatt in den

Neckar und von dort im Neckartal wieder zurück nach Sulz.

Start/Ziel Sulz (BHF)

Distanz 40 km

Hm ▲ 320

Einkehr mehrere

Anspruch mittel

Touren-Tipp: Quellen-Tour – Tour 25

Verlauf: Die Tour

hat in den Städten

und Gemeinden Bad

Dürrheim, Villingen-

Schwenningen,

Brigachtal und

Donaueschingen und

mit der Neckar- und

Donauquelle, dem

Neckarsprung im

Schwenninger Moos

eine ungeheure Fülle

an Sehenswürdigkeiten

zu bieten.

Start/Ziel

Bad

Dürrheim

Distanz 47 km

Hm ▲ 250

Einkehr mehrere

Anspruch mittel

Kartengrundlagen: Daten von OpenStreetMap – Veröf. u. CC-BY-SA 2.0; Kartenbearb. / -Layout: MarCo Consulting

km 5

500

600

M ü. NN

10 15 20 35 40 400

25 30

51 0

km

M ü. NN

47,5

700

650

750

20

15 30 35 40

25

Karlsruhe

– Kultur-Stopp und Ausgangspunkt für Touren

Karlsruhe, die Stadt, in der Fahrraderfinder Drais geboren wurde,

grenzt an vier wichtige Fernrouten:

der Veloroute Rhein/ Rheinradweg, dem RheintalWeg, dem

Schwarzwaldweg und dem Stromberg-Murrtal-Radweg.

Somit kann die Fächerstadt von allen Seiten hervorragend mit

dem Rad erreicht werden und bietet mit einem abwechslungsreichen

kulturellen Programm einen lohnenswerten Kultur-Stopp

entlang der verschiedenen Fernwegen und regionalen Routen.

Auch als Ausgangspunkt für Touren eignet sich Karlsruhe hervorragend.

Erholung bietet der Schlosspark mit seinen Grünflächen, die zum

Picknick einladen, oder der Botanische Garten mit seiner exotischen

Pflanzenwelt.

Tourist-Information Karlsruhe: Bahnhofsplatz 6 | 76137 Karlsruhe

Tel. +49 (0)721.3720 5383 | Fax (0)721 3720 5385 | www.karlsruhe-tourismus.de

www.facebook.com/VisitKarlsruhe

Markgräflerland entdecken

6 x ÜF + Nutzung E-Bike, Rebbergführung, We lness

Lernen Sie eine der schönsten Regionen Deutschlands kennen, dort,

wo es auf der Wetterkarte immer ein bisschen wärmer ist, dort, wo

das Elsass und die Schweiz nur ein Katzensprung entfernt sind und

dort, wo Wein und Genuss einfach dazu gehören.

Entdecken Sie mit dem E-Bike auf täglichen Sternradtouren das

Markgäflerland. Radeln Sie durch die Reben, entlang des Rheins, über

weite Felder und an zahlreichen Straußen- und Gastwirtschaften

vorbei. Erleben und genießen Sie die badische Gastfreundschaft und

Gaumenfreude.

Leistungen für eine Person: • 6 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet

• Konus-Gästekarte • Täglich Eintritt in die Vita Classica- Therme &

Saunaparadies • Reiseführer Markgräflerland mit jeder Menge Tipps

für erlebnisreiche Tage • E-Bike für den gesamten Aufenthalt •

Rebbergführung mit Weinprobe • Rasulbad & Ölmassage • Aroma-

Wellness-Massage, ca. 35 min

Preis: ab 564,- € p. P.

Kur und Bäder GmbH | Herbert-Hellmann-Allee 12 | 79189 Bad Krozingen

Tel. +49(0)7633.4008154 | Fax +49 (0)7633.4008122 | www.bad-krozingen.info

TRIBERG I SCHONACH I SCHÖNWALD I FURTWANGEN I ST. GEORGEN I UNTERKIRNACH

Das Radparadies mitten im Schwarzwald

FERIENLAND

Ferienland Schwarzwald I Tel. 07722 860831 I info@dasferienland.de I WWW.DASFERIENLAND.DE

Wer gerne fest im Sattel sitzt, findet im Ferienland von leicht bis anspruchsvoll ein wahres

Tourenparadies für große und kleine „Pedalritter“. Genussradler starten ohne schweißtreibenden

Anstieg direkt auf dem aussichtsreichen Hochplateau oder „erfahren“ auf angenehmen

Radwegen den Charme der zauberhaften Seitentäler. Sportlich ambitionierte Biker

können sich auf anspruchsvollen Rundstrecken austoben.

Lust bekommen? Dann kommen Sie zu uns, ins Ferienland Schwarzwald.

Villingen-Schwenningen

Die lebendige Zähringerstadt ist ein idealer Ausgangspunkt

für Radtouren über die Baar und in den Schwarzwald.

Touren-Tipp: Breg- und Brigachaue

Charakter: Auf der „Energie-Route“ des Radparadieses

Schwarzwald und Alb lernen Sie die Region mit all seinen

Facetten kennen.

Verlauf: Ausgangspunkt dieser Tour ist die ehemalige

Zähringerstadt Villingens, die Sie mit den vielen Sehenswürdigkeiten

zu einer Besichtigung seiner historischen

Innenstadt mit seinen Türmen und Toren einlädt. Am

Donauzufluss Brigach entlang führt Sie die Tour durch das

schöne Kirnachtal zum Stöcklewaldturm, von dessen Aussichtsplattform

man einen atemberaubenden Panoramablick

hat. Im weiteren Verlauf geht es über Furtwangen und

Vöhrenbach vorbei am Neuhäusle durch ein wunderschönes

Waldgebiet entlang des Wieselsbachs zurück nach Villingen,

wo Sie in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants den

Tag ausklingen lassen können.

Eine Planungshilfe zum Radweg kostet 2 Euro. Es gibt sie bei allen Touristinfos im Kinzigtal und bei:

Kinzigtal Tourismus | Klosterstr. 1 | 77716 Haslach i. K. | Tel. +49(0)7832 706170 | www.kinzigtal.com

Start/Ziel Distanz Hm ▲ Einkehr Anspruch

Villingen 50 km 490 diverse mittel

B 33

B 33

B 33

B 500

B 500

Villingen

Mönchweiler

Unterkirnach

Rohrbach

Schönenbach Vöhrenbach

Pfaffenweiler

Rietheim

Furtwangen

Schönwald

Breg

Untertal

Ke selberg

Heidenstein

Kirnach

Brigach

Brigach

S

Breg

Herzogenweiler

Linach

Oberkirnach

Hirzwald

22 „ENERGIE-ROUTE“

1 I Historische Innenstadt

4 I Spielscheune

5 I Stöcklewaldturm

7 I Uhrmacherhäusle

8 I St.-Michaels-Kapelle

9 I Magdalenenberg

3 I Historische Kirnachmühle

Erlebnispfad

6 I Deutsches Uhrenmuseum

2 I tour Räder für‘s Leben

Stadtwerke Villingen-Schwenningen

1 I Hotel KETTERER

2 I Orchestrion

27

km 5

500

600

M ü. NN

10 15 20 35 40 400

25 30

Entdecker-App

Wenn Sie es gewohnt sind, Ihr Handy

in allen Lebenslagen um Rat zu fragen,

brauchen Sie die Schwarzwald

App. Die interaktive Karte enthält das

gesamte amtlich erfasste Straßen-

und Wegenetz der Region.

Die App zeigt Touren mit Höhenprofilen

und Karten an.

Für Elektro-Radler besonders interessant

ist die Funktion, sich über 200

E-Bike-Ladestationen anzeigen oder

sich hinführen zu lassen.

Tourenplanung am PC

Mit dem interaktiven Kartentool auf

www.touren-schwarzwald.info können

Sie sogar Ihre individuelle Tour

von Dorf A nach Dorf B inklusive beliebigen

Zwischenzielen planen.

Wenn Sie wollen, berücksichtigt der

Tourenvorschlag auch die offiziellen

Rad- oder Wanderwege. Daneben

bietet der Tourenplaner mehr als 1000

bereits ausgearbeitete Touren an.

Wer möchte, kann seine Tour vorab in

einem 3-D-Überflug anschauen. Unterkünfte,

Restaurants, Servicestationen,

Bus- und Bahnanschlüsse – eben

alles was Radfahrer wissen möchten

– lässt sich anzeigen.

Android iPhone

Die Schwarzwald-App für Smartphones

finden Sie im Google-Market bzw. Apple

i-Tunes-Store.

Eingebauter Rückenwind

Bis vor kurzem musste man sich noch

entscheiden: Bergradtour oder gemütliches

Radeln. Das ist nun vorbei,

denn dank der modernen E-Bikes

oder Pedelecs kann man den

Schwarzwald jetzt bequem und

sportlich per Rad erkunden. Mit Hilfe

des Elektromotors überwinden Sie

selbst die höchsten Berge. Dem Fahrspaß

sind dabei keine Grenzen gesetzt,

da die E-Bikes sich auch wie

normale Fahrräder nutzen lassen. Speziell

für E-Biker angelegt wurde z.B.

der Seenradweg im Hochschwarzwald.

E-Bike Tankstellen-Netz

Im Schwarzwald erwarten Sie über

200 E-Bike-Tankstellen, bei denen Sie

Ihre Akkus kostenlos nachladen können.

Meist sind es Gasthöfe und Restaurants.

Während Sie gemütlich zu

Mittag essen, ein Museum erkunden

oder Kaffee trinken, wird der Akku

wieder aufgeladen.

Wo die „Tankstellen“ liegen und welcher

Akkutyp geladen werden kann,

entnehmen Sie unserer E-Bike-Karte

bzw. der App.

8 (auf der Karte)

Herausgeber: Schwarzwald Tourismus GmbH, Habsburgerstr. 132, 79104 Freiburg, Tel. +49 761.89646-0, www.schwarzwald-tourismus.info, Geschäftsführer: Christopher Krull | Redaktion: Projekt D/STG | Fotonachweis: Sascha Hotz/agenturbergwerk.com (Titel), Christoph Eberle /Quint/STG, Schwarzwald Tourismus GmbH, Archive der teilnehmenden Gemeinden | Ausgabe 2013 | Alle Angaben ohne Gewähr!

STG-Tourenrad -Titel-Druck-b.indd 1 01.08.2013 15:09:59

herz.erfrischend.echt.

Rennrad

Bad Krozingen - Eldorado für Rennradler

Mit SCHNELLERBIKEN die schönsten Rennrad-

Strecken im Markgräflerland sowie im Schwarzwald

entdecken. Erfahrene Guides versprechen landschaftlich

reizvolle sowie erlebnisreiche Ausflüge ab

Bad Krozingen. Die Touren richten sich nach Ihrem

Können und Ihren Anforderungen. In gemütlichen

Berghütten und Cafés stärken Sie sich gemeinsam

für die zweite Tagesetappe. Und eins ist sicher: Ihr

Aufenthalt bei uns wird zu einem unvergesslichen

Erlebnis!

Steigen Sie ein mit einem Rennrad-Weekend oder

gönnen Sie sich eine ganze Woche in unserem

Radel-Eldorado.

Aktuelle Angebote, Touren und viele weitere Informationen

unter www.schnellerbiken.de.

Fa. Schnellerbiken GbR, Dieter und Daniel Lay

Service-Radstation und Radshop

Herbert-Hellmann-Allee 20, 79189 Bad Krozingen

Tel. 07633 9808418

Vita Classica Bad Krozingen

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Mehr zum Radfahren im Schwarzwald?

Info- und Prospekthotline Schwarzwald

Habsburgerstraße 132, 79104 Freiburg

Tel.: +49 (0)761.8964693

Fax: +49 (0)761.8964694

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www.schwarzwald-tourismus.info

Herausgeber: Schwarzwald Tourismus GmbH

Habsburgerstr. 132, 79104 Freiburg, Tel. +49 761.89646-0,

www.schwarzwald-tourismus.info, Geschäftsführer: Christopher

Krull | Redaktion: Projekt D/STG

Fotonachweis: Sascha Hotz/agenturbergwerk, Christoph Eberle,

Schwarzwald Tourismus GmbH, Archive der teilnehmenden Gemeinden

| Ausgabe 2013 | Alle Angaben ohne Gewähr!

Die Topografie passt jedem

So viele Täler gibt es kaum irgendwo,

so viele lange Anstiege und Panorama-Höhenwege

wohl auch nicht –

genau besehen ist die Ferienregion

Schwarzwald ein einziges riesiges

Rennrad-Revier. Mehr als 11.000 Quadratkilometer

groß, fast 180 Kilometer

lang hingestreckt am Oberrhein,

bis auf 1.493 Meter aufsteigend, gequert

von breiten Tälern und steilen

Pass-Strecken – ein Rennrad-Himmel.

Im Schwarzwald findet jeder die zu

ihm passende Runde und Topografie.

Kein Wunder, dass hier die Elite des

Radsports zu Hause ist und Jahr für

Jahr die großen Teams ihre Trainingscamps

in der Region aufschlagen.

Von anspruchsvollen Bergstrecken

über hügeliges Terrain zum Cruisen

bis zu flachen Langstrecken im Rheintal

bietet die Gegend alles, was trainingshungrige

Rennradfahrer

schätzen, temposüchtige Radsportler

lieben und Landschaftsenthusiasten

in Begeisterung versetzt.

Auf Bergspezialisten war ten lang

gezogene Waldberge im Norden

und kurvenreiche Rampen auf sonnige

Höhen im Süden. Vom Tempomachen

zwischen Weinbergen und

Obstbaumwiesen im Westen bis zum

eleganten Kurven durch die Täler von

Nagold und Neckar im Osten hält die

Region so manche Verführung bereit.

Prima Klima

Der Kaiserstuhl, das kleine Vulkangebirge

am Fuße des Schwarzwaldes,

ist Deutschlands wärmste Region.

Das freut nicht nur die Winzer, auch

die Radfahrer können hier fast rund

ums Jahr trainieren. Und welches

deutsche Mittelgebirge hat die meisten

Sonnenstunden?

Erraten - der Schwarzwald.

Genießer-Tipp

Wer große Touren fährt, der sollte sich auch

kulinarisch etwas gönnen. Und wo könnte

man genußvoller Einkehren und abends essen

gehen, als in „Deutschlands schönster

Genießer-Ecke“.

Rund 420 Hotels, Restaurants und Gasthöfe

sind mit ihren Küchen in den aktuellen

Gourmetführern herausgehoben.

Eine Übersicht der ausgezeichneten Betriebe

kann von Schwarzwald Tourismus, Habsburgerstraße

132, 79104 Freiburg, angefordert werden.

Mehr Infos unter:

www.schwarzwald-tourismus.info

Die Rennrad-Orte

Während oben die Mountainbiker

ihre Technik testen, treten unten

Rennradler in die Pe dale. Tag für Tag

rollt um den Kaiserstuhl und im

Markgräflerland bestes Material.

Orte wie Bad Bellingen, Badenweiler

oder Bad Krozingen sind Hotspots für

Profi-Mannschaften und häufig

Schau platz internationaler Rennrad-

Events.

Andere Orte waren Etappenziele der

Tour de France oder der Deutschland-

Tour. Deutsche und inter nationale

Meisterschaften touren regelmäßig

durch die Region.

Rennen & Events

Für ambitionierte und spaßorientierte

Bergspezialisten ist der Schwarzwald

König schon Kult. Bergsprints auf den

Belchen, Hochblauen und zum Abschluss

auf den Schauinsland gehören

zur Serie.

Der Rothaus Riderman in Bad

Dürrheim Ende August gilt nicht nur

bei ambitionierten Amateuren als

Top-Event.

Aber Highlight der Saison ist – ebenfalls

im August – die fünftägige internationale

UCI Rothaus Regio-Tour.

Eine besondere Herausforderung ist

die grenzüberschreitende Rennradtour

Belchen 3 . Sie steuert den „Belchen“

in Deutschland, den Schweizer

„Bölchen“ und den „Grand Ballon“ im

Elsass an.

Klar also, dass fast an jedem Tag internationale

Profis, Weltmeister und

Olympiasieger irgendwo in der Region

ihre Form oder Material testen. Und

wann testen Sie? Sich und Ihr Rad?

Unterkunfts-Tipp

Mehrere Orte der Ferienregion und verschiedene

Gastgeber haben sich besonders auf

die Bedürfnisse von Rennradlern eingestellt:

Zu den rennradfreundlichen Ferienorten

zählen Badenweiler, Bad Krozingen, Bad

Säck ingen, Bad Wildbad, Enzklösterle, die

Ferienregion Münstertal, Lörrach, Oppenau,

Rottweil und Schonach. Sie präsentieren ihre

Besonderheiten und Informationen zu

spezialisierten Gastgebern sowie mehr als

30 Touren mit GPS-Daten und Höhenprofilen

zum Download unter:

www.rennrad-schwarzwald.info

Appetit auf Tipps für schnelle Reifen?

Die besten Rennrad-Touren im Schwarzwald

finden Sie im Tourbook „Rennrad-Paradies

Schwarzwald“, erhältlich für 19,80 Euro im

Buchhandel (ISBN: 978-3-939657-49-1) oder

direkt bei der Schwarzwald Tourismus

GmbH (siehe Rückseite).

auftanken

bei St. Ulrich

Tour de France 2005:

Etappe Lunéville – Karlsruhe

Tour de France 2000:

Etappe Lausanne – Freiburg

Tour de France 2005:

Etappe Freiburg – Mulhouse

Tour de France 2005:

Etappe Pforzheim – Géradmer

Herausfordernde

Pässe und

Berg-Etappen:

Im Norden:

Alexanderschanze,

Schliffkopf, Ruhestein,

Schwarzmiss, …

In der Mitte:

Freiersberg, Löcherberg,

Brandenkopf,

Zuflucht, Mummelsee,

Hornisgrinde, …

Im Süden:

Feldberg, Belchen, Kandel,

Hochblauen, Schauinsland,

Texas-Pass, …

Rennrad Himmel

Der Frühling beginnt eher, der Sommer dauert länger.

Zeit zum Einrollen, Kilometer sammeln, Höhenmeter.

Landschaft atmen, Rhythmus treten – im Windschatten

durch den Schwarzwald.

Radparadies Nordschwarzwald

Der nördliche Schwarzwald ist nicht nur etwas für „Bergziegen“. Entlang der

Nagold finden sich auch ruhige Straßen auf denen man sich gemütlich auf

Betriebstemperatur kurbeln kann. Durch kleine Örtchen, vorbei an tauglänzenden

Wiesen und schattigen Auen surrt man hier.

Und wenn es einen doch mal packt, dann attackiert man einen der

zahlreichen Stiche, die mit teilweise zweistelligen Steigungsraten bisweilen

nicht nur fordernd, sondern auch herausfordernd sein können. Allen Wegen

gemein ist die erfrischende Schönheit des nördlichen Schwarzwaldes und

die Gastfreundschaft seiner Bewohner.

An radelfreien Tagen locken zahlreiche Familienangebote, geheimnisvolle

Burgruinen, unzählige Wandermöglichkeiten, Museen und Galerien den

Schwarzwald zu entdecken. Für Entspannung und Erholung sorgen auch die

fünf Thermen und die Wohlfühloasen der Gastgeber.

Übernachtungsmöglichkeiten finden sich für jeden Geschmack und

Geldbeutel.

Toureninfos

Im hohen Tann

Charakter: Mittleschwer bis Schwer

Beschreibung: Abwechslungsreiche Tour durch die verschiedenen

Landschaften des nördlichen Schwarzwaldes.

Start/Ziel: Calw

Einkehrmöglichkeiten: Zahlreiche entlang der Route.

Distanz: 150 km, Höhenmeter 2.050 m, maximal 15% Steigung

Auf den Spuren der Tour de France

Charakter: Schwer

Beschreibung: Anspruchsvolle Tour

Start/Ziel: Calw

Einkehrmöglichkeiten: Zahlreiche entlang der Route.

Distanz: 120 km, Höhenmeter 2.200 m, maximal 16% Steigung

Weitere Informationen:

Schwarzwaldregion Calw, c/o Landratsamt Calw, Vogteistraße 42-46, 75365 Calw

Tel: 07051/160605, www.mein-schwarzwald.de, tourismus@kreis-calw.de

Murg

Murg

Murg

Enz

Kleine Enz

Kleine Enz

Enz

Nagold

Nagold

Nagold

Würm

Murg

Rench

Acher

Acher

Langenbach

Schönmünz

Forbach

Kinzig

Kleine Kinzig

Kinzig

Kinzig

Kinzig

Kinzig

Wolfach

B28

B28

B28

B294

B294

B 33

B 33

B 33

B294

B500

B500

B500

L 83

L 80b

L 86

K 3765

B462

B462

B3

B294

B462

L351

B296

B463

L343

L346

L347

L348

B463

B463

Rotfelden

Bittelbronn

Glatten

Neuweiler

Sankenbachwasserfälle

Ellbachseeblick

Glaswaldsee

Talsperre

Kleine Kinzig

Wildsee

Schwarzenbach-

Talsperre

Mummelsee

Badkanzel

Lettstädter

Höhe

Obere

Mühle

Stockhof

Salzlecke

Teufelstein

St.Jakob

Jakobsbauer

Käppelehof

Weberskreuz

Oberentersbacher

Hütte

Niller

Eck

Radiumquelle

Satteleck

Jakobuskapelle

Lärchenberghütte

Maria z.d. Ketten

Haberer

Turm

Zuckerbergschloss

Zieselberg

Hohfelsen

Ochsenstall

Breitenbrunnen

Gertelbach-

Wasserfälle

Gaishöll-

Wasserfälle

Laufbachbrücke

Kaltenbronn

Rehmühle

Zavelsteiner

Brücke

Kamelhof

Schwarzenbachmühle

Fautsburg

Kleinenzhof

Maisenbacher

Sägmühle

Ruine

Liebeneck

Seehaus

Kupferhammer

Alte

Eichen

Antoniuskapelle

Nachtigall

Merkur

Lieblingsfelsen

Illertkapelle

Eutinggrab

Kniebis

Lichtenau

Waldulm

Alexanderschanze

Tonbach

Höfen

Hohenwart

Klosterreichenbach

Hinterlangenbach

Hundseck

Unterstmatt

Sand

Plättig

Weisenbach

Hilpertsau

Lautenbach

Hörden

Reichental

Aichelberg

Oberlengenhardt

Hirsau

Oberreichenbach

Staufenberg

Schönmünzach

Ehlenbogen

Erlenbach

Rötenbach

Wittichen

St.Roman

Ippichen

Oberwolfach

Ortenberg

Biberach

Steinach

Bollenbach

Nordrach

am Harmersbach

Elgersweier

Zunsweier

Berghaupten

Hohberg

Hofweier

Schütterwald

Ichenheim

Neuried

Altenheim

Nordhouse

Lipsheim

Fegersheim Eschau

Plobsheim

Obernai

Krautergersheim

Innenheim

Blaesheim

Geispolsheim

Seewald

Pfalzgrafenweiler

Haiterbach

Freudenstadt

Strasbourg

Kehl

Appenweier

Oberkirch

Achern

Sasbach

Sasbachwalden

Kappelrodeck

Ottenhöfen

Seebach

Bühl

Bühlertal Forbach

Baiersbronn

Oppenau

Gengenbach

Oberharmersbach

Zell

Hausach

Wolfach

Bad

Peterstal-

Alpirsbach

Loßburg

Schiltach

Schenkenzell

-Griesbach

Baden-Baden

Marxzell

Straubenhardt

Bad

Wildbad

Schömberg

Pforzheim

Bad

Liebenzell

Calw

Bad Teinach-

Zavelstein

Neubulach

Wildberg

Nagold

Altensteig

Enzklösterle

Calmbach

Dobel

Neuenbürg

Gernsbach

Rastatt

Gaggenau

Dornstetten

Horb a. Neckar

Hornisgrinde

1163 m

Hochkopf

1038 m

Mehliskopf

1008 m

Ruhestein

1013 m

1055 m

Großer Hundskopf

947 m

Brandenkopf

934 m

Altensteig Velo Werkstatt Katz (w) Bahnhofstraße 8, 72213 Altensteig,Tel:

+49 7453. 9594647

JMS Altensteig (v) Bahnhofstraße 43-47, 72213 Altensteig, Tel: +49

7453. 275-0

Minigolfplatz (v) Waldfrieden 4, 72213 Altensteig, Tel: +49 7453. 1644

Bad Teinach- Zav. Lamm (v) Berlins Krone, Kirchstraße 10, 75385 Bad Teinach- Zav.,

Tel: +49 7053. 92940

Bad Wildbad Radgeschäft Dr. Cycle (w) Lautenhofweg 12, 75323 Bad Wildbad,

Tel: +49 7081. 6900

Bergstation Sommer-bergbahn (w,v) Heermannsweg 1, 75323 Bad

Wildbad, Tel: +49 7081. 384851

Calw Radax (w,v) Kimmichwiesen 5, 75365 Calw, Tel: +49 7051. 13126

Pfrommer der Zweiradexperte (w,v,s) Heckenackerstraße 7, 75365

Calw, Tel: +49 7051. 51139

Dobel Tourismus-und Bürgerbüro (v) Neue Herrenalber Straße 11, 75335

Dobel, Tel: +49 7083. 74513

Enzklösterle Tourismusbüro (v) Friedenstraße 16, 75337 Enzklösterle, Tel: +49

7085. 7516

Nagold Greendonkey GmbH (v) Grafenwiesenstr. 13, 72202 Nagold, Tel:

+49 7452. 88788-16

Neubulach Landgasthof Löwen (v) Hauptstraße 21, 75387 Neubulach

Neuweiler Teinachtal-Touristik (v) Marktstraße 7, 75389 Neuweiler, Tel: +49

7055. 929811

Sportplatzweg 11, 75389 Neuweiler Tel: +49 7055. 928600

Sonnenhof (v) Sportplatzweg 11, 75389 Neuweiler, Tel: +49 7055.

928600

Landhotel Talblick (v) Breitenberger Straße 15, 75389 Neuweiler,

Tel: +49 7055. 92880

Schömberg Wellnesshotel Talblick (v) Liebenzellerstr. 25, 75328 Schömberg,

Tel: +49 7084. 4234

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2

Entdecker-App

Wenn Sie es gewohnt sind, Ihr Handy

in allen Lebenslagen um Rat zu

fragen, brauchen Sie die Schwarzwald

App. Die interaktive Karte enthält

das gesamte amtlich erfasste

Straßen- und Wegenetz der Region.

Die App zeigt Touren mit Höhenprofilen

und Karten an. Für spontane

Unternehmungen können Sie sich

die nächstgelegene Tour und den

Weg zum Startpunkt anzeigen lassen.

Die Schwarzwald-App für Smartphones

finden Sie im Google-Market bzw. Apple

i-Tunes-Store.

Allgemeines – Adressen, Termine und Tipps

finden Sie in unserem Internetauftritt:

www.schwarzwald-tourismus.info

Infos zum Rennradeln im Schwarzwald

gibt es hier:

www.rennrad-schwarzwald.info

Tourenplanung am PC

Mit dem interaktiven Kartentool auf

www.touren-schwarzwald.info können

Sie sogar Ihre individuelle Tour

von A-Dorf nach B-Dorf inklusive beliebigen

Zwischenzielen planen.

Wenn Sie wollen, berücksichtigt der

Tourenvorschlag auch die offiziellen

Rad- oder Wanderwege.

Daneben zeigt die Karte mehr als

1000 schon ausgearbeitete Touren zu

Fuß, mit dem Rad oder per Ski an.

Wer möchte, kann seine Tour vorab in

einem 3-D-Überflug oder auf Bildern

anschauen. Unterkünfte, Restaurants,

Servicestationen, Bus- und Bahnanschlüsse

- eben alles was Radfahrer

wissen möchten - lässt sich anzeigen.

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Österreich: Bike & Sport, Reitern 12, A-4822 Bad Goisern

Tel: +43 6135/6409, mail: office@panchowheels.at

Schweiz: Rider´s Element GmbH, Lyssachstr. 108, CH-3400

Burgdorf, Tel:+41 34-4224711, mail:info@riders-elements.ch

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wird weggeschnitten

Bike-Parks & Freerides

Für alle, die den Adrenalinspiegel

gerne etwas höher tragen, empfehlen

wir den Besuch der Bikeparks.

Erfahrene „Trailshaper“ haben fahrtechnisch

anspruchsvolle Strecken

mit Sprüngen, Drops, Anliegern

oder Northshore-Elementen gebaut.

Entsprechende Bikes und Schutzausrüstung

können vor Ort ausgeliehen

werden und Fahrtechniktrainings

gibt es natürlich auch.

Die Rennen sind spektakulär und

die Atmosphäre ist cool.

Parks mit Lift/Bergbahn

Bad Wildbad

8 Strecken, Kurse, Rennen

► www.bikepark-bad-wildbad.de

Todtnau

3 Strecken, Kurse, Rennen

► www.bikepark-todtnau.de

Für alle, die es nicht ganz so „downhill-lastig“

brauchen sind die Funparks

und Strecken ohne Lift ein echter Tipp.

Bikepark Wolfach mit 4 Strecken

► www.bike-park-wolfach.de

Klein aber fein ist der Flowtrail Wutach.

► www.flowtrail-wutach.de

Freeride-Strecken

Speziell angelegte Strecken mit gebauten

Anliegern, Sprüngen etc. gibt

es zum Beispiel in Freiburg am Rosskopf

(Borderline). Geplant wird auch

eine neue Strecke vom Schauinsland.

► www.mountainbike-freiburg.com

Weitere speziell angelegte Singletrail-

Parcours gibt es z.B. in Schömberg, Bad

Rippoldsau-Schappach, Todtnauberg...

Bikepark Bad Wildbad

. Adrenalin pur Bikepark Todtnau

Impressum

Herausgeber: Schwarzwald Tourismus GmbH

Habsburgerstraße 132, 79104 Freiburg

Tel.: +49 (0)761.896460,

Fax: +49 (0)761.8964670

mail@schwarzwald-tourismus.info

www.schwarzwald-tourismus.info

Geschäftsführer: Christopher Krull

Projektleitung:

Sascha Hotz/agenturbergwerk.com

Fotos: Fotograf: Daniel Geiger (für Centurion

GmbH), Chr. Eberle/STG, Radsportakademie Bad

Wildbad, Bergwelt Südschwarzwald, Touristinformation

Bad Säckingen, Armin M. Küstenbrück,

Black Forest Ultra Bike Marathon, beteiligte

Orte, Tourist-Informationen und Betriebe.

Kartographie: ALPSTEIN Tourismus GmbH &

Co.KG, Geoinformationen der © Vermessungsverwaltungen

der Bundesländer und BKG (www.

bkg.bund.de), © OpenStreetMap (ODbL) - contributors

(www.openstreetmap.org)

Papier: FSC®-Zertifikat-Nr. C051146

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck auch auszugsweise

nur mit Genehmigung der Schwarzwald

Tourismus GmbH (STG), Freiburg.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH kann aufgrund

etwaiger Änderungen vor Ort keinerlei

Gewähr übernehmen - die Angaben sind jedoch

nach bestem Wissen erstellt.

36

Anhang

Schwarzwaldkatalog

Der Schwarzwald mit

seinen Orten von A

wie Alpirsbach bis Z

wie Zell im Wiesental.

Hotels, Gasthöfe,

Pensionen und Ferienwohnungen

auf

über 200 Seiten.

Panoramakarte mit

Ausflugstipps

Übersicht und Informationen

über den gesamten Schwarzwald,

Darstellung von Attraktionen

mit Panoramakarte.

(D,E,FR,IT,ES,NL)

KONUS - Flyer

Mit Bus und Bahn gratis den

Schwarzwald erleben. In vielen

Städten und Gemeinden haben

Gäste einen sensationellen Vorteil

- Sie erhalten die KONUS-

Gästekarte und können damit

Busse und Bahnen gratis nutzen!

Der Flyer zeigt den Konus

Geltungsbereich. (D, E, FR, NL)

Weinwanderweg

Markgräfler Wiiwegli

Alle 4 Etappen mit Karte, Tourbeschreibungen,

Gastgebern und Unterkünften

entlang des Wiiweglis.

Konus Strecken-und Linien-Karte

Die Strecken- und Linienfaltkarte

(Format DIN A1)bietet eine Übersicht

der Bus und Zug Linien für

das gesamte KONUS Gebiet.

Echte Gastlichkeit

Schwarzwald garantiert.

Verzeichnis mit „Echte

Gastlichkeit“ - Gastgebern

im Schwarzwald

SchwarzwaldCard - Flyer

Unglaublich, welche Vielfalt der

Schwarzwald zu bieten hat! Erleben

Sie mit der SchwarzwaldCard

130 Ausflugsziele und Attraktionen

im gesamten Schwarzwald! Auflistung

und Kurzinfos mit Darstellung

der Preise und Konditionen.

(D,E,FR)

Badische Weinstraße

Genuss erfahren.

Panoramakarte mit vielen Infos zur

Badischen Weinstraße. Alle 9 Weinregionen

sind mit ihren Weinorten

und Events und Highlights rund um

den Badischen Wein dargestellt.

Kataloge und Broschüren der Schwarzwald Tourismus GmbH

KONUS-Gästekarte

Wir fahren für:

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Weitere Infos und Prospekte:

Schwarzwald Tourismus GmbH

Habsburgerstr. 132, 79104 Freiburg

Tel. +49 (0)761.8964693, Fax +49 (0)761.8964694

www.schwarzwald-tourismus.info

Impressum

Herausgeber:

Schwarzwald Tourismus GmbH

Habsburgerstraß 132, 79104 Freiburg

Tel.: +49 (0)761.896460

Fax: +49 (0)761.8964670

www.schwarzwald-tourismus.info

Geschäftsführer: Christopher Krull

Layout: Sascha Hotz/

www.agenturbergwerk.com

Fotos: Titel: Eberle/Quint´, D. Geiger/MCG

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck auch

auszugsweise nur mit Genehmigung der

Schwarzwald Tourismus GmbH (STG),

Freiburg.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH kann

aufgrund etwaiger Änderungen vor Ort

oder bei den Pauschalen keinerlei Gewähr

übernehmen.

Auflage: 2015

Druck: CO2-neutral

Bike-Crossing Schwarzwald - die Herausforderung

Dass der Schwarzwald zu den besten Mountainbike-Revieren

Deutschlands gehört, ist längst kein Geheimnis mehr.

Die Landschaft ist großartig, die Wege sind abwechslungsreich

und die gute Küche lässt einen gerne an die

nächste Pause denken.

Weit über 8.000 km Mountainbike-Touren sind einheitlich

beschildert, es gibt gute MTB-Karten und Tourenbücher.

Zunehmend werden auch Singletrails in Mountainbike-

Touren integriert.

Die Königin unter den Touren ist unangefochten

die 445 Km lange „Bike Crossing

Schwarzwald“. Die durchgehend beschilderte

Strecke führt durch den gesamten

Schwarzwald. Von Pforzheim im Norden nach Bad Säckingen

im Süden – dorthin, wo Sabine Spitz trainiert und

die „Schwarzwald-App“. Hier kann man Etappen selbst

planen und sich Highlights und Unterkünfte entlang der

Strecke anzeigen lassen.

Vor allem über die verlängerten Wochenenden im Frühjahr

und Herbst sollte man Unterkünfte vorab buchen. Für

größere Gruppen empfehlen wir das für die ganze Saison.

Unser Buchungsservice ist gerne behilflich.

► Holiday Insider, Tel. 0761 . 88 58 11 33

service@holidayinsider.com

Wann fahren?

Die Tour ist meist von April bis November fahrbar, wobei

gerade in der Feldbergregion bis in den Mai hinein noch

Schneereste liegen können. Das Frühjahr mit dem frischen

Grün der Wälder und den blühenden Bergwiesen ist

Gepäck

Grundsätzlich sollte man wie für einen Alpencross packen.

Wir empfehlen nicht mehr als 6-7 Kilo Gepäck mitzunehmen.

Unterwegs kann immer mal gewaschen und

Proviant eingekauft werden.

Trans-Schwarzwald

Topangebot: Bike-Crossing ohne Gepäck

Wer lieber ohne großes Gepäck fährt, kann unsere

Pauschale mit reservierten Unterkünften und Gepäcktransport

buchen. So kann man sich voll und ganz auf die

Landschaft und den Bikespaß konzentrieren.

Unser Pauschalangebot gibt es in „light“ und „heavy“.

► Light-Tour: 3 Etappen von je 35 - 50 km / 1.100 bis 1.800 Hm

4 Ü/F inkl. Gepäcktransport ab 306- € p.P. im DZ

zu erschmecken!

eispiel den herzhaften

erlesenen Gewürzen

unser Stück „Daheim“ für

anbieten zu können.

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Orte und Gastgeber Sommer Frische

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bis 16 Jahre

Verkaufsstelle SWC

ÖZ: tägl. 8:30-23 Uhr; Saunabesuch

ab 16 Jahren; an jedem

1. Sa im Monat Familiensauna

(o.Altersbegrenzung)

mitt. Damensauna 9-13 Uhr

Leistung: 2 x Tageseintritt

Thermalbad

& Saunaparadies

max. 3 Kinder frei

96

Allgemeine Geschäftsbedingungen

für die SchwarzwaldCard

Für die Ausstellung und Verwendung der SchwarzwaldCard, nachfolgend SWC

genannt, gelten die folgenden Bedingungen als vereinbart:

1. Geschäftsgrundlage:

Der Kauf der SchwarzwaldCard (SWC) selbst stellt noch keine Vertragsbeziehung

mit einem in der Faltkarte/Reiseführer dargestellten Leistungspartner dar.

Leistungspartner sind die Unternehmen, welche ihre in der Faltkarte/Reiseführer

dargestellten Leistungen anbieten. Der Karteninhaber schließt den jeweiligen

Vertrag mit dem Leistungspartner vor oder durch die Inanspruchnahme der

dargestellten Leistung direkt selbst ab. Die Schwarzwald Tourismus GmbH ist

nicht Reiseveranstalter und erbringt keine Leistungen. Sie vermittelt lediglich die

Inanspruchnahme der mit der SWC nutzbaren Leistungen. Die Leistungspartner

bieten dem Karteninhaber gegen eine einmalige Gebühr die Inanspruchnahme

der in der aktuellen Faltkarte/Reiseführer aufgeführten Leistungen an.

2. Leistungsumfang:

Sämtliche Leistungspartner haben sich verpflichtet, SWC-Inhabern in der Saison

zu den gewöhnlichen Geschäftszeiten und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen

ihre als SWC Leistungen gekennzeichneten Leistungen uneingeschränkt

und in vollem Umfang zur Verfügung zu stellen. Die Betriebszeiten einiger

Leistungspartner decken jedoch vor allem aus witterungs- und saisonbedingten

Umständen nicht den gesamten Gültigkeitszeitraum der SWC ab. Beschränkungen

können sich auch aus individuellen Sperrfristen ergeben. Die STG gibt

aktuelle Leistungsausfälle (soweit diese der STG vorliegen) im Internet bekannt.

Der SWC-Inhaber ist verpflichtet sich über diese im Internet zu informieren. Für

die Leistungen der Leistungspartner übernimmt die Schwarzwald Tourismus

GmbH keine Haftung. Die SWC berechtigt zum mehrmaligen freien Eintritt in die

in der Faltkarte / Reiseführer aufgeführten Attraktionen und Einrichtungen im

Zeitraum ihrer Gültigkeit. Leistungen einiger Leistungspartner können mit einer

SWC nur einmal bzw. zweimal bezogen werden. Diese Leistungen sind in der

Faltkarte/Reiseführer als solche gekennzeichnet.

Verkaufsstellen der SchwarzwaldCard

Ort

Tourist-

Information

Kontakt

Partnerunternehmen

Sonstige Verkaufsstellen

Achern +49 7841.6421900

Alpirsbach * Historische Klosteranlage (Nr. 1)

Appenweier * Hotel Hanauer Hof

(Tel. +49 7805.9566-0)

Bad Bellingen +49 7635.8080 Balinea Thermen (Nr. 94)

Bad Dürrheim * Solemar (Nr. 95)

Baden-Baden * Bürger Büro d. Stadtwerke Baden-Baden

(Tel. +49 7221.277650)

Bad Krozingen +49 7633.400863 Vita Classica Therme (Nr. 96)

Bad Liebenzell +49 7052.4080

Bad Peterstal-Griesbach +49 7806.91000

Bad Säckingen +49 7761.56830

Bad Wildbad +49 7081.10280

Badenweiler +49 7632.799300 Campingplatz (Tel. +49 7632.1550)

Baiersbronn +49 7442.84140

Bollschweil +49 7633.95100

Bonndorf +49 7703.7607

Bräunlingen +49 771.61900

Breisach +49 7667. 940155

Breitnau +49 7652.1206-8380

Bühl +49 7223.935332

Bühlertal +49 7223. 99670

Calw +49 7051.167399

Dobel +49 7083.74513

Durbach * Durbacher WG (Nr. 137)

Ehrenkirchen +49 7633.8040 Kinderbetreuung (Nr. 62)

Elzach-Oberprechtal +49 7682.19433

Emmendingen +49 7641.19433

Enzklösterle +49 7085.7516

Ettenheim +49 7822.432210

Feldberg +49 7652.1206-8300 Liftverbund/Feldbergbahn (Nr.

129-130), Haus der Natur (Nr. 10)

Freiamt +49 7645.91030

Freiburg +49 761.3881880 Schauinslandbahn (Nr. 129),

Hostel&Spa Waldkurbad am

Möslepark (Nr. 106), VAG Plus

Punkt (Tel. +49 761. 4511-500)

Freudenstadt +49 7441.864730 Besucherzentrum Schwarzwaldhochstrasse

(Tel. +49 7442.7570)

Furtwangen * Deutsches Uhrenmuseum (Nr.15)

Gaggenau +49 7225.79669

Gengenbach +49 7803. 930143

Gernsbach +49 7224.64444

Glottertal +49 7684.91040

Grafenhausen +49 7748. 520-41 oder -40

Gutach * Vogtsbauernhof (Nr. 19)

Hasel * Erdmannshöhle (Nr. 17)

Haslach +49 7832.706170

Herrischried +49 7764.920041

Hinterzarten +49 7652.1206-8200

Impressum

Herausgeber:

Schwarzwald Tourismus GmbH

Geschäftsführer: Christopher Krull

Habsburgerstr. 132, D-79104 Freiburg

Tel. +49 761.89646-0, Fax +49 761.89646-70

INFO-Telefon

Tel. +49 761.89646-93

Fax: +49 761.89646-94

Projektmanagement SchwarzwaldCard:

Karen Hannemann, Marina Seidel

Text, Gestaltung/Satz: Schwarzwald Tourismus GmbH

Übersichtskarte Schwarzwald:

digitale Kartografie Ruppenthal

Realisation: Druckerei Baur-Offset, Villingen-Schwenningen

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise,

nur mit schriftlicher Genehmigung.

Alle Angaben wurden mit Sorgfalt recherchiert

und beruhen auf Mitteilungen der beteiligten

Partner. Die Herausgeberin übernimmt keine

Gewähr auf die Richtigkeit der Angaben.

Abbildungen:

Titelbild: kids.4pictures - Fotolia.com

Weitere Bilder: Erich Spiegelhalter/STG, Kaiserstuhl Reisen

Dezember 2013

Neuer Titel

mit Saisonslaufzeit !!!

Neues TMBW Logo?

3. Übertragbarkeit:

Die SWC ist von einem Nutzungstag zum nächsten auf einen anderen Nutzer

übertragbar. Innerhalb eines Nutzungstages ist die Karte nicht übertragbar und

gilt nur in Verbindung mit einem gültigen Lichtbildausweis.

4. Gültigkeit:

Die SWC ist innerhalb einer zeitlich eingeschränkten Saison im Umfang von 12

Monaten (01. April bis 31.03. des Folgejahres) gültig. Die Saison, während der die

Leistungen der Leistungspartner in Anspruch genommen werden können, ist in

der Faltkarte/Reiseführer genannt. Die SWC ist an 3 beliebig wählbaren Tagen

innerhalb dieser Saison gültig. Unabhängig von der Uhrzeit beginnt ein Nutzungstag

mit dem Zeitpunkt des Eintritts in die erste angeschlossene Attraktion

und endet am letzten Nutzungstag um 24.00 Uhr. Zudem können zahlreiche

ausgesuchte Attraktionen, die in der Faltkarte/Reiseführer als „Bonus Partner“

bezeichnet sind, jeweils einmal auch außerhalb dieser drei Gültigkeitstage besucht

werden. Jede SWC-Nutzung löst bei der Inanspruchnahme von Leistungen

eine Zeitsperre aus, sodass eine dafür freigegebene Leistung zwar mehrmals,

jedoch erst nach einem Zeitabstand von 8 Stunden wieder genutzt werden

kann. Die SWC inkl. Europa-Park berechtigt zum einmaligen freien Eintritt in den

Europa-Park innerhalb der drei Gültigkeitstage. Der Europa-Park kann also mit

der SWC nicht an mehreren Tagen oder an einem Tag zweimal hintereinander

besucht werden.

5. Preise:

Es gelten die in der Faltkarte/Reiseführer und im Internet (www.schwarzwaldcard.info)

genannten Preise für die SWC. Die Karte bleibt bis zur endgültigen

Bezahlung im Besitz der STG.

6. Familienkarten:

Die Familienkarte gilt für 2 Erwachsene und 3 Kinder. Die Kinder dürfen nicht älter

als einschließlich 17 Jahre alt sein. Es wird nur eine Karte ausgegeben, die von

einer Familiengruppe nur als Einheit genutzt werden kann (Gruppenmitglieder

erhalten keine Einzelkarten).

7. Verwendung:

Zur Erlangung der Kartenvorteile weist der Karteninhaber seine SWC vor, die vom

Leistungspartner vor seinem einzelnen Vertragsabschluss mit einem Terminal

oder durch bloße Sichtprüfung auf ihre Gültigkeit und Identität geprüft wird. Der

Karteninhaber ist verpflichtet auf Verlangen einen gültigen Lichtbildausweis vorzuweisen.

Ist er dazu nicht in der Lage kann ihm die Benützung der SWC durch

den Leistungspartner verweigert werden.

8. Missbrauch:

Bei missbräuchlicher Verwendung oder beim Verdacht auf missbräuchlicher

Verwendung sind die Leistungspartner berechtigt bzw. verpflichtet die SWC

ersatzlos einzubehalten. Der Karteninhaber haftet für missbräuchliche Verwendung

der SWC durch Dritte.

9. Diebstahl:

Bei Diebstahl oder Verlust ist er verpflichtet, diesen Vorfall unter der Nummer

+49 (0) 761.89646-75 zu melden. Die Schwarzwald Tourismus GmbH übernimmt

keine Haftung und es besteht kein Anspruch auf Ersatz der Karte oder auf Rückerstattung

des Kaufpreises.

10. Umtausch:

Die SWC ist vom Umtausch ausgeschlossen.

Stand: Dezember 2013

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gültig an 3 Tagen zwischen dem 1.04.14 - 31.03.15

Die vielseitige SchwarzwaldCard

Die SchwarzwaldCard ist Ihr

persönlicher Schlüssel, mit dem

Sie die gesamte Erlebnisvielfalt

des Schwarzwaldes kennen lernen

können und das zu einem sehr

günstigen Kartenpreis. Mit der

Chipkarte erhalten Sie freien Eintritt

in über 135 der tollsten Erlebnisattraktionen.

Nutzen Sie diesen Vorteil

und gehen Sie auf Erlebnistour im

Schwarzwald.

Wann ist die Karte gültig?

Die Karte gilt an drei frei wählbaren

Tagen innerhalb der Saison vom 1.

April 2014 bis 31. März 2015. Zudem

können zahlreiche ausgesuchte

Attraktionen jeweils einmalig auch

außerhalb dieser drei Gültigkeitstage

besucht werden.

Diese Attraktionen können

jeweils einmalig auch außerhalb

der drei Gültigkeitstage in

der Saison besucht werden.

weitere Kind (bis 16 Jahre, ohne

SchwarzwaldCard) kostet 10,90

bzw. 16,90 €.

Kann Max nicht, geht halt Moritz!

Die SchwarzwaldCard ist von einem

Nutzungstag auf den anderen

übertragbar. Innerhalb eines

Nutzungstages ist die Karte nicht

übertragbar.

Familienfreundlich!

Die Schwarzwald FamilienCard

gilt für 2 Erwachsene und 3 Kinder.

Kinder dürfen hier sogar Jugendliche

bis einschließlich 17 Jahre sein.

Es wird nur eine Karte ausgegeben,

die von einer Familie nur als Einheit

genutzt werden kann (Familienmitglieder

erhalten keine Einzelkarten).

Öffnungszeiten

Bitte beachten Sie bei Ihrer Ausflugsplanung

die angegebenen Öffnungszeiten.

Änderungen werden

(soweit bekannt) auf

www.schwarzwaldcard.info

Bitte beachten Sie folgende Besonderheiten

bei den Leistungen der

Attraktionen:

• Die SchwarwaldCard Europa-Park

bietet einmalig freien Eintritt

innerhalb der drei ausgewählten

Tage in Deutschlands größtem

Freizeitpark in Rust. Somit hat

diese Karte ebenfalls drei Gültigkeitstage.

• Wintersportler können mit der

SchwarzwaldCard beschränkt auf

1 Tag den Liftverbund Feldberg (Nr.

129) und die Belchen-Bahn (Nr. 127)

nutzen.

• Die Kanutour auf der Alten Elz

(Nr. 74), das Waldkurbad am

Möslepark (Nr. 106), den Spaßpark

Hochschwarzwald (Nr. 83)

sowie die kulinarischen Angebote

(Nr. 135-140 ) können nur einmal

besucht werden.

• Die Vita Classica Therme (Nr.

96) gewährt 2 Tageseintritte in

das Thermalbad und Saunaparadies

für max. 3 Kinder mit der

SchwarzwaldCard Familie. Jedes

Die an der SchwarzwaldCard

beteiligten Unternehmen und

Einrichtungen sind in folgende

Rubriken unterteilt:

Bergwerke, Museen &

Stadtführungen

Freizeit, Natur & Sport

Bäder und Thermen

Bergbahnen und Skilifte

Kulinarische Angebote

Wo gibt’s die SchwarzwaldCard?

Die Karte ist in vielen Tourist-

Informationen im Schwarzwald

erhältlich. Außerdem verkaufen

viele teilnehmenden Partnerunternehmen

die Karte. Eine Auflistung

der Verkaufsstellen finden Sie auf

dieser Seite und im Internet unter:

www.schwarzwaldcard.info

Den ganzen

Schwarzwald zum

Sparpreis erleben!

bekannt gegeben. Bitte informieren

Sie sich vor Nutzung der Karte über

aktuelle Änderungen.

Und wie sehen die Preise aus?

Die SchwarzwaldCard ist für Kinder

(bis 3 Jahre) gratis und kostet für

• Kinder (4–11 J.) 25,- €

• Erwachsene (ab 12 J.) 35,- €

• Familien (2 Erw. + 3 Kinder

bis max. 17 Jahre) 107,- €

Die SchwarzwaldCard inkl. 1 Tag

Europa-Park*

ist für Kinder (bis 3 Jahre) ebenfalls

gratis und kostet für

• Kinder (4–11 J.) 52,50 €

• Erwachsene (ab 12 J.) 62,50 €

• Familien (2 Erw. + 3 Kinder

bis max. 17 Jahre) 217,- €

(* diese Karte hat ebenfalls nur 3

Gültigkeitstage)

Weitere Infos:

Schwarzwald Tourismus GmbH

Tel. +49 761.89646-0

Höchenschwand +49 7672.48180

Hornberg +49 7833.79344

Kappel-Grafenhausen * Funny-World Familienpark (Nr. 72)

Kappelrodeck +49 7842.80275

Kirchzarten * Campingplatz

(Tel. +49 7661.90 40910)

Königsfeld +49 7725.800945

Lenzkirch +49 7652.1206-8400

Löffingen +49 7652.1206-8350

Müllheim +49 7631.801502

Münstertal +49 7636.707-30 oder -40

Oberharmersbach +49 7837.277

Oberkirch +49 7802.82600

Oberwolfach +49 7834.838311 Besucherbergwerk Grube

Wenzel (Nr. 30), MiMa (Nr. 31)

Offenburg +49 781.822000

Oppenau +49 7804.910830

Ottenhöfen +49 7842.80444

Pforzheim +49 7231.393700

Renchen +49 7843.70740

Rottweil * Dominikanermuseum (Nr. 38)

Rust +49 7822.8645-20 Europa-Park (Nr. 79)

Sasbachwalden +49 7841.1035

Schluchsee +49 7656.12068500

Schonach +49 7722.964810

Schönau +49 7673.918130

Schönwald +49 7722. 860831 Hotel Zum Ochsen (Nr. 80)

Schopfheim +49 7622.396145

Schramberg +49 7422.29215 Auto- und Uhrenwelt (Nr. 43)

Schramberg-Tennenbronn +49 7729.926028 Terassenfreibad (Nr. 122)

Seebach +49 7842.948320 Berghotel Mummelsee (Nr. 139)

Simonswald +49 7683.19433

St. Georgen i. Schw. +49 7724.87194

St. Märgen +49 7652.1206-8390

St. Peter +49 7652.1206-8370

Staufen +49 7633.80536

Steinen * Vogelpark Steinen (Nr. 86)

Stühlingen-Lausheim * Gasthaus Kranz (Tel. +49 7709.261)

Titisee-Neustadt +49 7652.1206-8100 oder -8190 Ferienhaus Titisee (Tel. +49

7662.947797)

Todtmoos +49 7674.90600

Todtnau und Todtnauberg +49 7671.9696-90 oder -95

Triberg +49 7722.866490 Triberger Wasserfälle (Nr. 87)

Ühlingen-Birkendorf +49 7652.1206-8580

Villingen-Schwenningen +49 7721.822340 Schwarzwald Tourismus GmbH

(Tel. +49 7721.8464-10)

Vogtsburg * Braviscasa GmbH (Nr. 89),

Kaiserstuhl Reisen (Nr. 90)

Waldkirch +49 7681.19433 Elztalmuseum (Nr. 56)

Waldshut-Tiengen +49 7751.833200

Wolfach +49 7834.835353 Dorotheenhütte (Nr. 58)

* die SchwarzwaldCard ist in der Touristinformation/Kurverwaltung nicht erhältlich

Preise: Normalpreis für 1 Erwachsenen ohne SchwarzwaldCard.

= Bonuspartner: Attraktionen können einmalig auch außerhalb der 3 Gültigkeitstage besucht werden.

Partner Nr.: 74, 83, 106, 127, 129 und 135-140 können nur einmal besucht werden!

Kulinarische Angebote

(einmalig besuchbar)

Adresse Normalpreis und Öffnungszeit Leistung

A 5

Bergbahnen und Skilifte

Adresse Normalpreis und Öffnungszeit Leistung

Paracelsus-Therme

Reuchlinweg 4

75378 Bad Liebenzell

Tel. +49 7052.408608

www.paracelsustherme.de

€: 18,50

ÖZ: www.paracelsustherme.de

Donnerstags: Damensauna

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Mindestalter

5 Jahre D 2

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75323 Bad Wildbad

Tel. +49 7081.303253

www.vitalthermewildbad.de

€: 10,00

ÖZ: täglich 9-19 Uhr

Di, Do u. Fr bis 21 Uhr

außer Feiertage

Leistung:

Tageseintritt in die

Therme inkl. Sauna

D 2

99

Cassiopeia Therme

Ernst-Eisenlohr-Str. 1

79410 Badenweiler

Tel. +49 7632.799200

www.cassiopeiatherme.de

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ÖZ: täglich 9-22 Uhr, außer:

24.12. bis 16 Uhr geöffnet

& 31.12. bis 18 Uhr geöffnet

1. Sa im Monat 9-24 Uhr

Leistung:

Tageseintritt

Thermalbäder

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100

Freibad Baiersbronn

Bildstöckleweg

72270 Baiersbronn

Tel. +49 7442.7702

www.baiersbronn.de

€: 3,00

ÖZ: ab Mitte Mai:

täglich 10-21 Uhr

Leistung:

Eintritt frei

C 3

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Freibad

Klosterreichenbach

Dornstetterweg

72270 Baiersbronn-

Klosterreichenbach

Tel. +49 7442.2500

www.baiersbronn.de

€: 2,50

ÖZ: ab Mitte Mai-Mitte

Sept: täglich 10-20 Uhr

je nach Witterung verkürzte

Öffnungszeiten

Leistung:

Eintritt frei

C 3

102

Freibad Obertal

Buhlbachsaue

72270 Baiersbronn-Obertal

Tel. +49 7449.261

www.baiersbronn.de

€: 2,50

ÖZ: ab Mitte Mai-Mitte

Sept: täglich 10-20 Uhr

je nach Witterung verkürzte

Öffnungszeiten

Leistung:

Eintritt frei

C 3

103

Freibad Schönmünzach

In den Auen 46

72270 Baiersbronn-

Schönmünzach Schwarzenberg

Tel. +49 7447.1533

www.baiersbronn.de

€: 2,50

ÖZ: ab Mitte Mai-Mitte

Sept: täglich 10-20 Uhr

je nach Witterung verkürzte

Öffnungszeiten

Leistung:

Eintritt frei

C 3

104

Freibad Emmendingen

Am Sportfeld 6

79312 Emmendingen

www.

emmendingen.de

€: 3,00

ÖZ: ab Mitte Mai-Mitte

Sept: täglich 8-20 Uhr

Leistung:

Eintritt frei

B 4

105

Hostel&Spa

Waldkurbad am Möslepark

Waldseestraße 77

79117 Freiburg

Tel. +49 761.77570

www.waldkurbad.de

€: 18,00

Verkaufsstelle SWC

ÖZ: Mo-Sa 7.30- 22.30 Uhr

So/Feiert. 07.30- 21.30 Uhr

Leistung:

1 x gewährter freier

Eintritt in die Sauna

B 5

106

Panorama-Bad

Ludwig-Jahn-Straße 60

72250 Freudenstadt

Tel. +49 7441.921300

www.panorama-bad.de

€: aktuelle Preise

siehe Homepage

ÖZ: Mo-Sa 9-22 Uhr

So u. Feiertage 9-20 Uhr

Saunabetrieb ab 10 Uhr

Leistung:

Eintritt frei inkl.

Sauna

C 3

107

Freizeitbad „Die Insel”

Grünstraße

77723 Gengenbach

Tel. +49 7803.930254

www.stadtgengenbach.de

€: 4,10

ÖZ: Vom 15.05. -

14.09.2014:

Sa u. So ab 9 Uhr

Mo-Fr ab 10 Uhr

Leistung:

Eintritt frei

B 3

108

Hallenbad Herrischried

Liftstraße 71

79737 Herrischried

Tel. +49 7764.9335894

www.herrischried.de

€: 3,50

ÖZ: Mi u. Fr 11-21 Uhr

Do 9-13 Uhr, Sa 11-16 Uhr

So u. Feiertag 10-18 Uhr

Mo u. Di Ruhetag

22.04.- 8.07. geschlossen

Leistung:

Eintritt frei

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Blumberg: historische „Sauschwänzlebahn“

mit Museum Klostersee

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Friedenweiler: Kloster und Wutach: Imposante Flussland-

Bonndorf: Schloss, Japanischer Lenzkirch: Hochschwarzwälder Stühlingen-Blumegg: Altstadt,

Museumsmühle Weiler

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Haslachschlucht Hüfingen: Altstadt, Römische

Löffingen: Altstadt, Wallfahrtskirche,

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78199 Bräunlingen·Kirchstr. 3

Tel. +49 (0) 77 1 / 6 19 00

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Tel. +49 (0) 76 52 / 12 06-83 60

info@hochschwarzwald.de 79780 Stühlingen·Schloßstr. 9

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78183 Hüfingen ·Hauptstr. 16–18 verkehrsamt@stuehlingen.de

Tel. +49 (0) 7 71 / 60 09-24 www.stuehlingen.de/tourismus

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Deutschland

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CZ

Strasbourg Stuttgart

Baden-Baden

Mulhouse Freiburg München

Friedrichshafen

Basel

A

CH Zürich

Offenburg

Lörrach

Basel

Breisach

Freiburg

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Karlsruhe

Baden-Baden

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Schwenningen

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Herausgeber: Schwarzwald Tourismus GmbH

Habsburgerstr. 132, D-79104 Freiburg, Tel. + 49 (0) 761 . 89646-0

www.schwarzwald-tourismus.info

Geschäftsführer: Christopher Krull

Text: Projekt D, Wolfgang Weiler

Projektleitung: Heide Glasstetter

Realisation: Sascha Hotz / Agentur Bergwerk, Sebastian Nieselt / STG

Fotonachweis: Titelbild: Christoph Eberle; Erich Spiegelhalter/STG; Heike Budig/

STG; Chr. Eberle/STG; Peter Mesenholl/STG; Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim,

Hotel Auerhahn - Schluchsee, Carasana - Baden-Baden, beteiligte Betriebe und Orte

Druck: SV Druck + Medien GmbH & Co. KG, Balingen 08/2013

Ausgabe: 2013

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der

Schwarzwald Tourismus GmbH (STG), Freiburg. Alle Angaben wurden mit Sorgfalt

recherchiert und beruhen auf Mitteilungen der beteiligten Partner. Die Herausgeberin

übernimmt keine Gewähr auf die Richtigkeit der Angaben.

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Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

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Tel.: +49 (0) 761 . 896 46 0

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Tel.: +49 (0)761. 8964693

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Eine Region –

zwei Naturparke

Natur- und Infozentren

S. 10

S. 14

15

(D,E,FR,ES,IT)

Die Anreise

Die Anreise mit dem PKW oder Bus ist über die A5 (Rheintal-Autobahn)

oder über die A81 aus Stuttgart bzw. Singen

möglich. Bei Anreise mit der Bahn bringen Sie ICE- und IC/

EC-Verbindungen direkt in den Schwarzwald. Per Flugzeug

können Sie über die internationalen Flughäfen in Frankfurt,

Stuttgart, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Basel/

Mulhouse, Zürich und Strasbourg anreisen.

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ausgewählte Kulturund

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Schwarzwald. Karte

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Der Westweg –

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Der Westweg -

Etappen & Unterkünfte

Der Westweg - 285km lang

von Pforzheim nach Basel

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Ausgewählte Touren mit detaillierter

Beschreibung sowie Pauschalangeboten.

Ideal für den Rucksack!

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Arrival

You can travel by plane to international airports in Frankfurt,

Stuttgart, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden,

Basel/Mulhouse/Freiburg, Zürich or Strasbourg. By car or

bus via the A5 (Rhine valley motorway) or A81 from Stuttgart

or Singen. ICE and IC/EC connections bring you direct

to the Black Forest.

Arrivée

Camping & Caravan

Accès par avion: aéroport international de Francfort, Stuttgart,

Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Bâle/Mulhouse/Fribourg,

Zürich et Strasbourg. En voiture ou en

bus par l´autoroute A5 (Rheintal-Autobahn) ou bien par

la A81 de Stuttgart ou de Singen. Vous pouvez prendre le

train ICE- et IC/EC allant directement à en Fôter Noire.

Wissenswertes Wissenswertes

Comme si arriva

E possibile arrivare via uno degli aeroporti internazionali S. 22 di S. 5

Francoforte, Stoccarda, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-

Baden, Basilea/Mulhouse, Zurigo o Strasburgo. Con la macchina

o in autobus si arriva via l’autostrada A5 (autostrada

della valle di Reno – Rheintal-Autobahn) oppure via l’auto-

März Übersichtskarte

strada A81 da Stoccarda, rispettivamente da Singen. I treni

April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Januar

Übersichtskarte

ICE e IC/EC vi portanno direttamente nella Foresta Nera.

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Infos über unsere Gruppenangebote gibt es unter +49 7822 77-14400 und auf www.europapark.de/gruppen

Das Märchen geht weiter Gruselspaß zu Halloween Lichterzauber im Winter Traumhafte Übernachtungen

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Bus- und Gruppenangebote

Bus- und

Gruppenangebote

Ausgewählte Hotels

für Gruppen mit

Anreise

Orte von A – Z

S. U7

Buchungsinformation

Tourenvorschläge S. 11-36

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Karte

für den gesamten

Buchungsstelle

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6 Etappen und 7 Übernachtungen p. P. im DZ € 479,- *

5 Etappen und 6 Übernachtungen p. P. im DZ € 412,- *

Info und Buchung:

Schwarzwald Tourismus GmbH · Geschäftsstelle Villingen

Tel. +49 (0)7721.846410 · service@schwarzwald-tourismus.info

oder Bahn erreichen können.

www.schluchtensteig.de

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Sonnenterrassen brechen jäh in tiefe Schluchten ab, Wildwasser erkämpfen

sich ihren Weg durch Urgestein, riesige Tannen klammern sich mit mächtigen

Wurzeln an feuchte Felszacken. Dampfende Schluchtwälder – Trockenwiesen

voller Frühlingsenzian und Küchenschellen. Orchideen neben Pflanzen aus

dem Mittelmeerraum – Wasseramsel und Eisvogel brüten nebeneinander.

Die Wutach ist der letzte ungezähmte Wildfluss der deutschen Mittelgebirge.

Sie ist eine Insel ursprünglicher Natur inmitten einer alten Kulturlandschaft.

Das Naturschutzgebiet umfasst neben der Wutachschlucht auch die Wutachflühen,

Lotenbachklamm, Gauchach-, Haslach- und Rötenbachschlucht.

Sehenswürdigkeiten in der Region

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Impressum

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106 Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

107


Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Klassifizierungsübersicht

Sterne sind die Qualitätszeichen für Unterkünfte in Deutschland. Ob Hotel, Gasthof, Gästehaus, Pension, Ferienwohnung, Privatzimmer, Bauernhof

oder Campingplatz, Sterne bieten Transparenz und Produktsicherheit. Sie sind jeweils für die Dauer von drei Jahren gültig.

So informieren Sie über die verschiedenen Klassifizierungssysteme des DEHOGA und des DTV (Auszüge aus den Kriterienkatalogen):

I. Deutsche Hotelklassifizierung

Unterkunft für einfache Ansprüche

Alle Zimmer mit Dusche/WC oder Bad/WC Ι Tägliche Zimmerreinigung l Alle Zimmer mit Farb-TV samt Fernbedienung l Tisch und Stuhl l

Seife oder Waschlotion l Empfangsdienst l Telefax am Empfang l Dem Hotelgast zugängliches Telefon l Erweitertes Frühstücksangebot l

Getränkeangebot im Betrieb l Depotmöglichkeit

Unterkunft für mittlere Ansprüche

Frühstücksbuffet l Leselicht am Bett l Schaumbad oder Duschgel l Badetücher l Wäschefächer l Angebot von Hygieneartikeln (Zahnbürste,

Zahncreme, Einmalrasierer etc.) l Kartenzahlung möglich

Unterkunft für gehobene Ansprüche

14 Stunden besetzte separate Rezeption, 24 Stunden erreichbar, zweisprachige Mitarbeiter (deutsch/englisch) l Sitzgruppe am Empfang,

Gepäckservice l Getränkeangebot auf dem Zimmer l Telefon auf dem Zimmer l Internetzugang auf dem Zimmer oder im öffentlichen

Bereich l Heizmöglichkeit im Bad, Haartrockner, Papiergesichtstücher l Ankleidespiegel, Kofferablage l Nähzeug, Schuhputzutensilien,

Waschen und Bügeln der Gästewäsche l Zusatzkissen und -decke auf Wunsch l Systematischer Umgang mit Gästebeschwerden

Unterkunft für hohe Ansprüche

18 Stunden besetzte separate Rezeption, 24 Stunden erreichbar l Lobby mit Sitzgelegenheiten und Getränkeservice, Hotelbar l Frühstücksbuffet

oder Frühstückskarte mit Roomservice l Minibar oder 24 Stunden Getränke im Roomservice l Sessel/Couch mit Beistelltisch l Bademantel,

Hausschuhe auf Wunsch l Kosmetikartikel (z. B. Duschhaube, Nagelfeile, Wattestäbchen), Kosmetikspiegel, großzügige Ablagefläche

im Bad l Internetzugang und Internetterminal l À-la-carte-Restaurant

Unterkunft für höchste Ansprüche

24 Stunden besetzte Rezeption, mehrsprachige Mitarbeiter l Doorman- oder Wagenmeisterservice l Concierge, Hotelpagen l Empfangshalle

mit Sitzgelegenheiten und Getränkeservice l Personalisierte Begrüßung mit frischen Blumen oder Präsent auf dem Zimmer l Minibar und

24 Stunden Speisen und Getränke im Roomservice l Körperpflegeartikel in Einzelflakons l Internet-PC auf dem Zimmer l Safe im Zimmer l

Bügelservice (innerhalb einer Stunde), Schuhputzservice l Abendlicher Turndownservice l Mystery-Guesting

II. Deutsche Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen

G

Unterkunft für einfache Ansprüche

Alle Zimmer mit Dusche/WC oder Bad/WC l Tägliche Zimmerreinigung l Frühstücksangebot, Getränkeangebot im Haus l Seife oder

Waschlotion l Tisch und Stuhl l Telefax und Telefon im Haus l Depotmöglichkeit im Haus l Regionales Informationsmaterial im Haus

G

G

Unterkunft für gehobene Ansprüche

Empfangsbereich und Safe im Haus l Getränkeangebot auf dem Zimmer, Kaffee- und Teekocher im Haus l Haartrockner l Angebot von

Hygieneartikeln l Nähzeug und Schuhputzutensilien l Ankleidespiegel, Kofferablage l Waschraum mit Waschmaschine und Trockenmöglichkeit

l Tagesaktuelles Zeitungsangebot l Internetzugang l Homepage l Bargeldloses Zahlen

G

Frühstücksbuffet oder Frühstückskarte l Zusätzlicher Aufenthaltsraum neben Frühstücks-/Speiseraum l Sitzgruppe im Haus l Telefon,

Sessel oder Couch mit Beistelltisch auf dem Zimmer l Auswahl alkoholischer Getränke und Snacks l Kleines Speisenangebot am Abend l

Kühlschrank auf dem Zimmer l Kosmetikspiegel, großzügige Ablageflächen und Heizmöglichkeit im Bad l Kosmetikartikel, Bademantel, Slipper l

Stereoanlage mit CD-/MP3-Player oder Dockingstation und DVD-Player mit Filmauswahl im Aufenthaltsraum l Gesicherte Gepäckaufbewahrung

l Akzeptanz von Kreditkarten, ec-Cash oder ELV.

G

Unterkunft für mittlere Ansprüche

Erweitertes Frühstücksangebot l Farbfernseher l Badetuch l Schaumbad oder Duschgel l Bügelbrett und -eisen l Wäschefächer l Weckvorrichtung

l Auswahl an Gesellschaftsspielen und Büchern

Eigenständige Rezeption l Minibar l Internet-PC auf dem Zimmer l Safe im Zimmer l Badezimmerhocker l Waschen der Gästewäsche l

Bügelservice l Nähservice l Schuhputzservice l Schuhanzieher/Schuhlöffel auf dem Zimmer l Familienzimmer mit separatem Kinderzimmer l

Restaurant l Sauna l Gepäckservice

III. DTV-Klassifizierung für Ferienhäuser und Ferienwohnungen

F

Einfache und zweckmäßige Unterkunft

Einfache und zweckmäßige Gesamtausstattung des Objektes. Grundausstattung vorhanden und in gebrauchsfähigem Zustand.

F

F

Die Klassifizierung richtet sich an Privatanbieter, die insgesamt über nicht mehr als acht Gästebetten verfügen.

IV. DTV-Klassifizierung für Privatzimmer

P

Unterkunft mit gutem Komfort

Wohnliche Gesamtausstattung mit gutem Komfort. Ausstattung von besserer Qualität. Optisch ansprechender Gesamteindruck.

F

Einfache und zweckmäßige Gesamtausstattung des Objektes mit einfachem Komfort.

Die erforderliche Grundausstattung ist vorhanden und in gebrauchsfähigem Zustand. Altersbedingte Abnutzung ist erlaubt, bei

insgesamt vorhandenem, solidem Wohnkomfort.

P

Unterkunft mit gehobenem Komfort

Hochwertige Gesamtausstattung mit gehobenem Komfort. Ausstattung in gehobener und gepflegter Qualität.

F

Unterkunft mit gutem Komfort

Wohnliche Gesamtausstattung mit gutem Komfort. Ausstattung von besserer Qualität. Optisch ansprechender Gesamteindruck.

P

Unterkunft mit gehobenem Komfort

Hochwertige Gesamtausstattung mit gehobenem Komfort. Ausstattung in gehobener und gepflegter Qualität. Aufeinander abgestimmter

optischer Gesamteindruck.

V. Campingplatz-Klassifizierung

Unterkunft mit erstklassigem Komfort

Erstklassige Gesamtausstattung mit Zusatzleistungen im Servicebereich. Sehr gepflegter und exklusiver Gesamteindruck. Höchster

technischer Komfort, hervorragende Infrastruktur. Sehr guter Erhaltungs- und Pflegezustand.

P

Unterkunft mit mittlerem Komfort

Zweckmäßige, gute und gepflegte Gesamtausstattung mit mittlerem Komfort. Ausstattung in gutem Erhaltungszustand. Funktionalität

steht im Vordergrund.

P

Unterkunft mit mittlerem Komfort

Zweckmäßige, gute und gepflegte Gesamtausstattung mit mittlerem Komfort. Ausstattung in gutem Erhaltungszustand. Funktionalität

steht im Vordergrund.

Unterkunft mit erstklassigem Komfort

Erstklassige Gesamtausstattung mit besonderen Zusatzleistungen. Großzügige Ausstattung in besonderer Qualität. Sehr gepflegter

und exklusiver Gesamteindruck.

C

C

C

C

C

Einfach und zweckmäßig in der Ausstattung bzw. im Gesamteindruck.

Zweckmäßig und gut in der Ausstattung bzw. im Gesamteindruck, mit mittlerem Komfort. Einrichtung bei guter Qualität.

Gesamtausstattung bzw. Gesamteindruck mit gutem Komfort. Einrichtungen von besserer Qualität.

Erstklassig in Gesamtausstattung bzw. im Gesamteindruck, mit gehobenem Komfort. Einrichtungen in gehobener

und gepflegter Qualität.

Exklusiv in der Gesamtausstattung bzw. im Gesamteindruck, mit hochwertigem/erstklassigem Komfort.

Großzügige Einrichtungen in besonderer Qualität.

n.t. = Die aufgeführten Sterne sind das Ergebnis der entsprechenden Klassifizierung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA)

oder des Deutschen Tourismusverbandes (DTV). Anbieter ohne Sternebezeichnung, die mit n.t. gekennzeichnet sind, haben an dieser freiwilligen

Klassifizierung nicht teilgenommen. Ein Rückschluss auf ihren Ausstattungsstandard ist damit nicht verbunden.

108 Die aktuellste Version finden Sie unter www.derperfektegastgeber.info

109


Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

DTV-Reihe: Recht in der Praxis

16. Internetnutzung durch Gäste – Was müssen Vermieter

beachten?

Auch während des Urlaubs wollen die Gäste heute nicht mehr auf das Internet

verzichten. Wer seinen Gästen während des Aufenthalts in der gemieteten

Ferienunterkunft als zusätzliche Serviceleistung einen Internetzugang zur

Verfügung stellen will, sollte sich vorab über die Risiken informieren und sich vor

Missbrauch schützen.

I. Die Rechtsprechung

Die deutschen Gerichten urteilen immer öfter, dass jeder WLAN-Inhaber sein

Funknetz nicht nur gegen unbefugte Zugriffe von außen schützen muss, sondern

auch dann als „Mitstörer“ haftet, wenn er seinen Internetzugang bewusst Dritten zur

Nutzung zur Verfügung stellt und diese den Zugang z.B. für

Urheberechtsverletzungen (Filesharing) missbrauchen.

---

Nach einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg aus dem Jahr 2006 haftet der

Anschlussinhaber eines unverschlüsselten drahtlosen Netzwerkes (WLAN) für alle

Rechtsverletzungen eines Dritten, die dieser bei der (erlaubten oder unerlaubten)

Nutzung einer ungeschützten WLAN-Verbindung begeht.

Der Anschlussinhaber hat daher dafür Sorge zu tragen, dass einem

Missbrauch durch geeignete Schutzvorrichtungen vorgebeugt wird.

Wirksame Maßnahmen zur Verhinderung von Rechtsverletzungen sind nach

Auffassung des Gerichts die Einrichtung von Benutzerkonten mit Login-

Kennung und Passwort sowie die Festlegung von Nutzungsbeschränkungen

(beispielsweise durch Sperrung von Fileshare-Programmen). Unkenntnis oder

technische Unwissenheit führen nicht zur Haftungsbefreiung des

Anschlussinhabers. Dieser muss gegebenenfalls entgeltliche, fachliche Hilfe in

Anspruch nehmen (Urteil des LG Hamburg vom 26. Juli 2006, Az.: 308 O 407 / 06).

---

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111


Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Fördermöglichkeiten für Beherbergungsbetriebe

1. Einzelbetriebliche Förderung des Tourismusgewerbes

Die einzelbetriebliche Förderung zielt darauf, die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Betriebe des Tourismusgewerbes

stärken. Dazu gehören in bestimmten Gebieten der Ferien- und Naherholung, Hotel- und

Gaststättenbetriebe sowie Campingbetriebe, die zu einem wesentlichen Teil der Ferienerholung dienen, und

Betriebe des Kurwesens in den Standorten der Kurerholung. Die Förderung erfolgt in Form längerfristiger

zinsverbilligter Darlehen durch die L-Bank Landeskreditbank Baden-Württemberg Förderbank. Gefördert

werden im wesentlichen Modernisierungsinvestitionen. Förderanträge sind über die Hausbank an die Landeskreditbank

zu richten (Weitere Informationen unter: http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/Einzelbetriebliche_Foerderung_des_Tourismusgewerbes/96932.html)

Ziel

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Betriebe des Tourismusgewerbes. Dazu gehören in

bestimmten Gebieten der Ferien- und Naherholung, Hotel- und Gaststättenbetriebe sowie Campingbetriebe,

die zu einem wesentlichen Teil der Ferienerholung dienen, und Betriebe des Kurwesens in den Standorten

der Kurerholung.

Was wird gefördert?

Gefördert werden im Wesentlichen Modernisierungsinvestitionen und damit verbundene, betriebswirtschaftlich

erforderliche Erweiterungsinvestitionen, unter bestimmten Voraussetzungen auch Erweiterung,

Errichtung und Übernahme von Betrieben.

Wer wird gefördert?

Mittelständische Betriebe des Hotel- und Gaststättengewerbes, Campingplätze, Betriebe des Kurwesens

(Kurheime, Sanatorien, Kurkliniken), Sonderformen des Gastgewerbes in den jeweiligen festgelegten Gebietskategorien.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form längerfristiger zinsverbilligter Darlehen durch die L-Bank Landeskreditbank

Baden-Württemberg Förderbank. Förderanträge sind über die Hausbank an die Landeskreditbank zu richten.

Antragsstellung

Die Unternehmen beantragen die Förderdarlehen über ihre Hausbank. Die Hausbanken leiten den Antrag an

die L-Bank weiter. Weitere Informationen unter:

http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/Einzelbetriebliche_Foerderung_des_Tourismusgewerbes/96932.

html

2. Darüber hinaus unterstützt das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (auch) den ländlichen

Tourismus mit vielfältigen Aktivitäten, die u. a. auch einzelnen Betrieben des Hotel- und Gaststättengewerbes

zugute kommen können. Zu nennen sind hier die Fördermöglichkeiten für „Urlaub auf dem

Bauernhof“, für Projekte im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) sowie des EU-Programms

LEADER.

Informationen zu den Fördermöglichkeiten stehen im Internet zum Download bereit unter http://www.mlr.

baden-wuerttemberg.de/Laendlicher_Tourismus/68651.html bzw. den dort eingestellten einschlägigen Förderprogrammen.

3. Förderung von Investitionen zur Diversifizierung

Förderung einzelbetrieblicher Investitionen in der Landwirtschaft

(Abschnitt B)

Ziele

• Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen aus selbständiger Tätigkeit

• Erhaltung der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum

Zuwendungsempfänger

Gefördert werden

• Unternehmen, unbeschadet der gewählten Rechtsform,

• deren Geschäftstätigkeit zu wesentlichen Teilen (mehr als 25 % Umsatzerlöse) darin besteht, durch Bodenbewirtschaftung

oder durch mit Bodenbewirtschaftung verbundene Tierhaltung pflanzliche oder

tierische Erzeugnisse zu gewinnen und

• die die in § 1 Abs. 2 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte (ALG) genannte Mindestgröße

erreichen oder überschreiten,

• Unternehmen, die einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften und unmittelbar kirchliche, gemeinnützige

oder mildtätige Zwecke verfolgen.

• Inhaber landwirtschaftlicher Einzelunternehmen im Sinne von Punkt 1, deren Ehegatten sowie deren

hauptberuflich mitarbeitenden Töchter oder Söhne (gem. § 1 Abs. 8 ALG), soweit sie in räumlicher Nähe

zum landwirtschaftlichen Betrieb erstmalig eine selbständige Existenz gründen oder entwickeln.

Was wird gefördert?

Errichtung, Erwerb, Modernisierung oder Umnutzung von Gebäuden einschließlich der technischen Einrichtung

• für die Bereitstellung von Dienstleistungen in landwirtschaftsnahen Bereichen (z. B. Bau von Ställen für

die Pensionstierhaltung, Reithallen),

• die Bereitstellung von Dienstleistungen in hauswirtschaftsnahen Bereichen (z.B. Pflege und Betreuung,

Bildungsmaßnahmen und –management, Eventmanagement),

• gastronomische Zwecke (z.B. Vesperstuben, Hofcafes, Partyservices),

• für touristische Zwecke (z.B. Ferien auf dem Bauernhof, Verbesserung der Infrastruktur, Freizeit und Wellnessangebote),

• die Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftsnaher Produkte (Nicht-Anhang-IProdukte),

• die Verarbeitung und Vermarktung von Anhang-IProdukten in Verbindung mit Nicht-Anhang-IProdukten,

• die Verarbeitung und der Vertrieb von Biomasse,

• Anlage von Kurzumtriebsplantagen,

• die Wärmegewinnung und -bereitstellung aus Biomasse.

112

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113


Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Tourismusstruktur in Deutschland

Nicht gefördert werden können:

Förderung der Direktvermarktung, wenn ausschließlich selbsterzeugte landwirtschaftliche Erzeugnisse (Anhang-I-Produkte)

vermarktet werden (Förderung dann nach (AFP-Teil A möglich),

• laufende Betriebsausgaben, Ablösung von Verbindlichkeiten, Erbabfindungen, Kreditbeschaffungskosten

und Gebühren für eine Beratung in Rechtssachen,

• Investitionen in Wohnungen und Verwaltungsgebäude,

• Umsatzsteuer, Skonti, Beiträge, unbare Eigenleistungen und sonstige Preisnachlässe,

• Biogasanlagen, Blockheizkraftwerke und Fotovoltaikanlagen,

• gebrauchte Maschinen, Anlagen und Einrichtungen.

Einschränkungen bei der Förderung

• Investitionen in den Bereich "Urlaub auf dem Bauernhof" nur bis zu einer Gesamtkapazität von 25 Gästebetten.

• Bei Brennereien sind nur Investitionen im Bereich der Direktvermarktung von Abfindungs- sowie Verschlusskleinbrennereien

(jährliche Alkoholproduktion bis max. 10 hl) förderbar, soweit es sich nicht um

Brennereigeräte handelt.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Der Zuwendungsempfänger hat

• in Form eines Investitions- und Marketingkonzeptes einen Nachweis über die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens

und des durchzuführenden Projektes und

• den Nachweis über eine entsprechende fachliche Qualifikation zu erbringen.

• Die Summe der positiven Einkünfte (Prosperitätsgrenze) des Zuwendungsempfängers und seines Ehegatten

darf zum Zeitpunkt der Antragstellung im Durchschnitt der letzten drei vorliegenden Steuerbescheide

120.000 EUR je Jahr bei Unverheirateten und 150.000 EUR je Jahr bei Ehegatten nicht überschritten

werden. *)

• Die Prosperitätsregelung kann für Tabakbaubetriebe, die außerhalb der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung

der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" gefördert werden, mit Zustimmung des Ministeriums

im Einzelfall bis zum 31. Dezember 2011 ausgesetzt werden.

Art und Höhe der Förderung

Zuwendungen können als Zuschüsse und als Bürgschaften gewährt werden.

Das Mindestinvestitionsvolumen beträgt 20.000 € zuwendungsfähiger Ausgaben. Der Gesamtwert der einem

Unternehmen gewährten Beihilfen darf 200.000 € bezogen auf einen Zeitraum von drei Steuerjahren

nicht übersteigen.

Zuschüsse:

Bis zu 25 % der zuwendungsfähigen Kosten.

Bürgschaften:

Für Kapitalmarktdarlehen, die zur Sicherstellung der Gesamtfinanzierung benötigt werden, können anteilige

modifizierte Ausfallbürgschaften vom Land übernommen werden.

Quelle:

Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Baden-Württemberg

www.mlr.baden-wuerttemberg.de

Land

Tourismus Marketing GmbH Baden-Wurttemberg

(TMBW)

Region

Schwarzwald Tourismus GmbH

16 Gesellschaftern: Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Calw,

Emmendingen, Enzkreis, Freudenstadt, Karlsruhe, Lörrach,

Ortenaukreis, Rastatt, Rottweil, Schwarzwald-Baar, Waldshut

Stadtkreise Baden-Baden, Freiburg, Karlsruhe, Pforzheim

Ort

Städte und Gemeinden

Bund

Deutscher Tourismus Verband

(DTV)

Teilregionen

Werbegemeinschaften, Ortsgemeinschaften

Betrieb

Beherbergungsbetriebe, Privatvermieter, Freizeiteinrichtungen

Welt

Deutsche Zentrale für Tourismus

(DZT)

114

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115


Anhang

Wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus im Schwarzwald

Um die wirtschaftliche Bedeutung des Schwarzwaldtourismus darzustellen, hat die Schwarzwald Tourismus

GmbH eine entsprechende Berechnung anhand verschiedener Kennzahlen entwickelt. Sie basiert auf Daten

des Statistischen Bundes- und Landesamtes sowie wissenschaftlichen Publikationen, z.B. vom DWIF. Die Datenbasis

wird ergänzt durch eigene Berechnungen und interne Abfragen bei den Gemeinden. Das Berechnungsmodell

liefert Kennzahlen wie Umsatz, Mehrwertsteueranteile, Steueraufkommen, Wertschöpfung, Arbeitsplatzeffekt,

Anteil am Volkseinkommen sowie Tourismusintensität.

Rund 40 % des gesamten Umsatzes im Schwarzwald

resultiert aus dem Tagesreiseverkehr (Tagesausflugsverkehr

und Tagesgeschäftsreiseverkehr).

Dieser Umsatz wiederum setzt sich aus den nachfolgenden

Ausgabearten* zusammen:

Ca. 60 % des gesamten Umsatzes im Schwarzwald

resultiert aus dem Übernachtungstourismus (Betriebsarten

lt. Stat. Landesamt, Privatbetriebe, Dauercamping,

(tour.) Zweitwohnungen und Besuch bei

Verwandte & Bekannte). Der Umsatz, resultierend

aus den Betriebsarten lt. Stat. Landesamt, setzt sich

nach den folgenden Ausgabearten** zusammen:

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Daten aus dem Jahr: 2013

Wirtschaftsfaktor Tourismus: Auswertung für den Schwarzwald

Wirtschaftsfaktor Tourismus: Auswertung für:

Schwarzwald

DATENEINGABE

Daten aus dem

Jahr: 2013

UMSATZBERECHNUNG

Anzahl der Übernachtungen Bruttoumsätze 5.817.769.657 €

Hotels 8.433.759 Nettoumsätze 5.121.520.535 €

Hotels garni 1.663.534 Mehrwertsteueranteile 696.249.122 €

Gasthöfe 1.616.885 Steueraufkommen f. Gemeinde 128.038.013 €

Pensionen 791.470

Hütten, Jugendherbergen 788.869

Campingplätze/Reisemobilstellplätze 1.569.976 WERTSCHÖPFUNG

Erholungs- und Ferienheime 845.206 Waren-/Dienstleistungs-Einsatz 3.356.547.118 €

Ferienhäuser, -wohnungen und Ferienzentren 1.011.608 Wertschöpfung 1. Umsatzstufe 1.764.973.418 €

Vorsorge- und Reha-Kliniken 3.200.875 Wertschöpfung 2. Umsatzstufe 1.006.964.135 €

Schulungsheime 496.213

Übernachtungen der gewerblichen Betriebe

insgesamt, d.h. lt. StaLa 20.418.395 Nettowertschöpfung gesamt 2.771.937.553 €

Privatbetriebe (Zimmer und Fewo, bis zu 9

Betten) 5.748.768

Dauercamping-Familien 924.674

Dauercamping-Freunde & Bekannte 68.530 ARBEITSPLATZEFFEKT

Zweitwohnungen 1.100.000

Übernachtungen Verwandte & Bekannte 8.250.000 direkte Vollzeitarbeitsplätze 127.863

Gesamt-Übernachtungen 36.510.366 indirekte Vollzeitarbeitsplätze 383.588

Insgesamt 511.451

Einwohnerzahl 2.904.000

Anzahl der Tagesreisen

ANTEIL AM VOLKSEINKOMMEN

Tagesausflugsverkehr 84.225.879 Anteil am Volkseinkommen 4,40 %

Tagesgeschäftsreiseverkehr 17.866.096

Gesamt-Tagesreisen 102.091.975

Freizeit

Unterhaltung

12,7%

Umsatz Tagesreiseverkehr

Sonstiges 11,1%

Sonstige Einkäufe

39,5%

Verpflegung im

Gastgewerbe

29,1%

Lebensmitteleinkauf

7,7%

Lokaler Transport

2,70%

Freitzeit/

Unterhaltung 6,80%

Sonstiger Einkauf

12,30%

Lebensmitteleinkauf

2,70%

Umsatz Übernachtungstourismus

Sonstige

Dienstleistungen

16%

*Quelle: DWIF, Schriftenreihe Nr. 55/2013, Tagesreisen der Deutschen

** Quelle: DWIF, Schriftenreihe Nr. 53/2010, Ausgaben der Übernachtungsgäste in Deutschland

Verpflegung im

Gastgewerbe

18,50%

Unterkunft 41%

errechnet von Schwarzwald Tourismus GmbH

(STG), Frau Glasstetter 05.05.2014


Quelle: Stat. Landesamt Baden-Württemberg, DWIF-Studien und eigene Erhebungen


Tourismus-Intensität

(bezogen auf ÜN lt. StaLa) 7.031

Veröffentlichung der Ergebnisse nur bei Nennung der Schwarzwald Tourismus GmbH als Quellenangabe

erlaubt; nach StaLa-Angaben, dwif-Studien und eigenen Berechnungen


UMSÄTZE

Tagesausgaben

in Euro

Anzahl ÜN bzw.

Tagesreisen Bruttoumsatz Nettoumsätze

%-Anteil

Netto

Hotels 194,75 € 8.433.759 1.642.474.565 € 1.457.257.178 € 28,45%

Hotels garni 105,50 € 1.663.534 175.502.837 € 155.711.860 € 3,04%

Gasthöfe 106,40 € 1.616.885 172.036.564 € 152.636.469 € 2,98%

Pensionen 96,30 € 791.470 76.218.561 € 67.623.601 € 1,32%

Hütten, Jugendherbergen 82,30 € 788.869 64.923.919 € 57.602.625 € 1,12%

Campingplätze/Reisemobilstellplätze 42,60 € 1.569.976 66.880.978 € 59.338.992 € 1,16%

Erholungs-und Ferienheime 82,30 € 845.206 69.560.454 € 61.716.311 € 1,21%

Ferienhäuser, -wohnungen und Ferienzentren 72,10 € 1.011.608 72.936.937 € 64.712.037 € 1,26%

Vorsorge- und Reha-Kliniken 140,20 € 3.200.875 448.762.675 € 398.156.929 € 7,77%

Schulungsheime 82,30 € 496.213 40.838.330 € 36.233.103 € 0,71%

Privatbetriebe (Zimmer und Fewo, bis zu 9

Betten) 76,90 € 5.748.768 442.080.243 € 392.228.057 € 7,66%

Dauercampingfamilien 18,70 € 924.674 17.291.398 € 15.341.494 € 0,30%

Besuch bei Freunden und Bekannten

(Dauercampern) 15,40 € 68.530 1.055.356 € 936.346 € 0,02%

Zweitwohnungen 45,80 € 1.100.000 50.380.000 € 44.698.784 € 0,87%

Besuch bei Verwandte & Bekannte 17,90 € 8.250.000 147.675.000 € 128.625.555 € 2,51%

Umsätze Übernachtungstourismus 36.510.366 3.488.617.817 € 3.092.819.342 € 60,39%

Tagesausflugsverkehr 23,74 € 84.225.879 1.999.522.376 € 1.741.592.524 € 34,01%

Tagesgeschäftsreiseverkehr 18,45 € 17.866.096 329.629.464 € 287.108.670 € 5,61%

Umsätze Tagesreisen 102.091.975 2.329.151.841 € 2.028.701.194 € 39,61%

Gesamt 5.817.769.657 € 5.121.520.535 € 100,00%

116

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WERTSCHÖPFUNG proz. Anteil Ergebnis

Übernachtungstourismus 0,38 1.175.271.350

Tagesausflugsverkehr 0,287 499.837.054

Tagesgeschäftsreiseverkehr 0,313 89.865.014

Gesamt 1.764.973.418

117


Anhang

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

DTV-Reihe: Recht in der Praxis

6. Ferienunterkünfte

– so entscheidet sich die Frage nach einem Gewerbe

Bei der Vermietung von privaten Ferienunterkünften stellt sich für die Vermieter die Frage, ob eine gewerbliche

Tätigkeit vorliegt. Denn das hat Auswirkungen auf die Steuerlast. Grundsätzlich ist zu unterscheiden

zwischen dem Ordnungsrecht und dem Steuerrecht.

I. Ordnungsrecht

1. Gewerbeanzeigepflicht

Das Ordnungsrecht sieht eine sogenannte Gewerbeanzeigepflicht vor. (Siehe: §§ 14, 55 c Gewerbeordnung

(GewO)). Der Vermieter einer privaten Ferienunterkunft muss seine Vermietung dem örtlichen Gewerbeamt

anzeigen. Zu privaten Ferienunterkünften zählen Privatzimmer, Pensionszimmer und Zimmer auf dem Bauernhof

sowie Ferienwohnungen und Ferienhäuser. Jeder Vermieter einer privaten Ferienunterkunft muss die

private Vermietung melden. Das Gewerbeamt gibt die Information weiter – zum Beispiel an das Finanzamt.

Dieses wiederum prüft, wie der Vermieter steuerlich zu veranlagen ist.

2. Gaststättenrechtliche Erlaubnis

Früher war eine gaststättenrechtliche Erlaubnis für bestimmte Beherbergungsbetriebe notwendig – inzwischen

nicht mehr. Auch Beherbergungsbetriebe, die Getränke und Speisen an Hausgäste abgeben, brauchen

nach aktuellem Recht keine gaststättenrechtliche Erlaubnis.

II. Steuerrecht

1. Gewerbe – ja oder nein?

Eine Definition:

Bei der Vermietung von Ferienunterkünften handelt es sich um einen Gewerbebetrieb im Sinne des Steuerrechts,

wenn die Nutzung wie bei einem Hotel oder einer Pension erfolgt. Ausschlaggebend sind dafür die

zusätzlichen Serviceleistungen, die mit der Vermietung in Zusammenhang stehen. Dazu zählen zum Beispiel

Brötchen- oder Frühstücksservice, Bereitstellen von Getränken und Mahlzeiten, Transferleistungen und auch

die laufende Reinigung der Räume.

Entscheidend ist der Umfang und die Qualität dieser Zusatzleistungen. Sind diese so gewichtig, dass der

Vermieter sie nicht mehr in seinem Haushalt mit erledigen kann, dann handelt es sich bei der Vermietung

von Ferienunterkünften um einen Gewerbebetrieb im steuerrechtlichen Sinn. In diesem Fall erfordern die

Zusatzleistungen eine unternehmerische Organisation – zum Beispiel in Form einer Rezeption – wie in einem

Hotel oder einer Pension. Den Gästen steht täglich jemand zur Verfügung.

BESONDERHEIT bei der Vermietung von Ferienhäusern und Ferienwohnungen

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden:

Bei der Vermietung von bis zu drei Ferienwohnungen ist keine Organisation wie in einem Hotel nötig, damit

liegt kein Gewerbebetrieb vor. Aber: Selbst wer nur eine einzige Ferienwohnung vermietet, übt eine gewerbliche

Tätigkeit aus, wenn folgende Voraussetzungen allesamt vorliegen:

• die Ferienwohnung ist vollständig eingerichtet und liegt in einer reinen Wohnanlage im Verbund mit

anderen Ferienwohnungen

• die Vermietung erfolgt kurzfristig an wechselnde Mieter, die Verwaltung übernimmt ein zentraler Verwalter,

der für die gesamte einheitliche Wohnanlage zuständig ist

• es gibt eine Rezeption wie in einem Hotel mit ständig anwesendem Personal, das für einen reibungslosen

Ablauf des Mietverhältnisses sorgt (BFH-Urteil vom 19.1.1990)

2. Gewerbesteuerpflicht – ja oder nein?

Für den Vermieter privater Ferienunterkünfte besteht eine Gewerbesteuerpflicht, wenn er jährlich mindestens

24.500 Euro Gewinn macht. Achtung: Es geht um den Gewinn, nicht um die Einnahmen. Der Gewinn

ist das positive Betriebsergebnis, er ergibt sich aus der Differenz zwischen Erlös und Kosten. Aber auch wer

weniger Gewinn macht, muss seine Einnahmen aus der Vermietung auf seiner Einkommenssteuererklärung

angeben.

3. Umsatzsteuerpflicht – ja oder nein?

Eine Umsatzsteuerpflicht besteht für Privatvermieter, die Wohn- und Schlafräume zur kurzfristigen Beherbergung

von Fremden bereithalten. Eine Beherbergung gilt als kurzfristig, wenn sie nach der Absicht des

Vermieters nicht länger als sechs Monate dauern soll – so die ständige Rechtsprechung des BFH. Es kommt

für die Umsatzsteuerpflicht also auf die Dauer der Vermietung an. Wer umsatzsteuerpflichtig ist, muss die

Mehrwertsteuer (MWSt) auf allen seinen Rechnungen ausweisen. Eine Umsatzsteuerpflicht besteht jedoch

erst, wenn die Einnahmen des Privatvermieters 17.500 Euro im Jahr überschreiten!

4. Kleinunternehmerregelung

Die sogenannte Kleinunternehmerregelung besagt, dass Privatvermieter mit Einnahmen bis zu 17.500 Euro

im Jahr nicht der Umsatzsteuerpflicht unterliegen. Der Umsatzsteuerfreibetrag liegt also bei 17.500 Euro

jährlich. Wenn ein Vermieter die Höhe seiner Einnahmen nicht voraussehen kann, steht es ihm frei, ob er

seine Rechnungen mit oder ohne MWSt ausstellt.

1. Entscheidung für Rechnungen mit Mehrwertsteuer

Vermieter, die alle Rechnungen mit MWSt ausstellen, müssen eine Umsatzsteuererklärung abgeben und die

MWSt an das Finanzamt abführen - unabhängig von der tatsächlichen Höhe ihrer Einnahmen. Im Folgejahr

können sie sich dann aber für Rechnungen ohne MWSt entscheiden.

2. Entscheidung für Rechnungen ohne Mehrwertsteuer

Wenn ein Vermieter seine Rechnungen ohne MWSt stellt und innerhalb eines Jahres mehr als 17.500 Euro

Einnahmen erzielt, dann muss er für dieses Jahr nicht nachträglich Umsatzsteuer zahlen. Für das Folgejahr

muss er aber alle Rechnungen mit MWSt ausstellen. Der Vermieter hat dann auch eine Umsatzsteuererklärung

abzugeben und die MWSt ans Finanzamt abzuführen – unabhängig von der tatsächlichen Höhe seiner

Einnahmen.

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Stand: März 2008

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Das Team der Schwarzwald Tourismus GmbH

Schwarzwald Tourismus GmbH – Ratgeber für Beherbergungsbetriebe Ausgabe 3

Geschäftsführung/Verwaltung

Messen/Veranstaltungen

Kommunikation

Geschäftsführung / Verwaltung

Vertriebsförderung

Innenmarketing

Christopher Krull

Geschäftsführer

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 79

krull@schwarzwald-tourismus.info

Juliana Thoma

Chefsekretärin

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 71

thoma@schwarzwald-tourismus.info

Ewald Knapps

Buchhaltung Leitung

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 80

knapps@schwarzwald-tourismus.info

Sabine Braun-Butz

Buchhaltung

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 48

braun-butz@schwarzwald-tourismus.info

Margarete Furtwängler

Bereichsleiterin

Ort: Villingen-Schwenningen

Tel. 07721 - 84 64 14

furtwaengler@schwarzwald-tourismus.info

Heide Glasstetter

Bereichsleiterin

Ort: Pforzheim

Tel. 07231 - 147 38 16

glasstetter@schwarzwald-tourismus.info

Ute Vallon

Projekte

Ort: Pforzheim

Tel. 07231 - 147 38 12

vallon@schwarzwald-tourismus.info

Sigrid Hoffert

Interne Information

Ort: Pforzheim

Tel. 07231 - 147 38 13

hoffert@schwarzwald-tourismus.info

Doris Schiller-Mostroph

Statistiken, Erhebungen

Ort: Pforzheim

Tel. 07231 - 147 38 15

schiller@schwarzwald-tourismus.info

Auszubildende

Michael Kasprowicz

stellv. Geschäftsführer, Bereichsleiter

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 74

kasprowicz@schwarzwald-tourismus.info

Jasmin Ruoff

Auslandsmessen, Auslandsmarketing

Wirtschaftsbeirat

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 81

ruoff@schwarzwald-tourismus.info

Karen Hannemann

KONUS, SchwarzwaldCard

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 75

hannemann@schwarzwald-tourismus.info

Sebastian Nieselt

KONUS, SchwarzwaldCard

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 82

nieselt@schwarzwald-tourismus.info

Michael Gihr

Projektleiter Marketing

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 53

gihr@schwarzwald-tourismus.info

Mirjam Peters

Gästeservice

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 42

peters@schwarzwald-tourismus.info

Marina Seidel

Projektleiterin Marketing

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 12

seidel@schwarzwald-tourismus.info

Nadja Wössner

Gästeservice

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 46

woessner@schwarzwald-tourismus.info

Tamara Heinrich

Auszubildende

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 86

heinrich@schwarzwald-tourismus.info

Manuela Stiefvater

Auszubildende

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 84

stiefvater@schwarzwald-tourismus.info

Themen/Print

Wolfgang Weiler

Koordination Stabstelle Kommunikation

Ort: Projekt D Berlin, Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 72

Mobil: 0170 - 3422 862

weiler@schwarzwald-tourismus.info

Gaby Baur

Pressereisen, Journalistenbetreuung

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 35

baur@schwarzwald-tourismus.info

Sven Däschner

Onlineredaktion, Onlinemarketing

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 78

daeschner@schwarzwald-tourismus.info

Michael Gilg

Redaktion/Presse

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 40

gilg@schwarzwald-tourismus.info

Jens Großkreuz

Volontär/Presse

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 57

grosskreuz@schwarzwald-tourismus.info

Sascha Hotz

Bereichsleiter

Ort: Agentur Bergwerk, Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 20

hotz@schwarzwald-tourismus.info

Conni Karcher

Presse, Themenmanagement

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 73

karcher@schwarzwald-tourismus.info

Anita Sturm

Printmedien

Ort: Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 76

sturm@schwarzwald-tourismus.info

Sonja Julian Kuderer Semet

Printmedien

Projektleiter Weintourismus

Ort: Ort: Agentur Freiburg Bergwerk, Freiburg

Tel. Tel. 0761 0761 - 89 89646 64647

88

kuderer@schwarzwald-tourismus.info

semet@schwarzwald-tourismus.info

Jochen Laufer

Printmedien

Ort: Agentur Bergwerk, Freiburg

Tel. 0761 - 89 646 47

laufer@schwarzwald-tourismus.info

Sonja Kuderer

Sonja Kuderer

Printmedien

Printmedien

Ort: Agentur Bergwerk, Freiburg

Ort: Agentur Bergwerk, Freiburg

Tel. 0761 89 646 47

Tel. 0761 - 89 646 47

kuderer@schwarzwald-tourismus.info

kuderer@schwarzwald-tourismus.info

Wir haben den Ratgeber erstellt, um unseren Gastgebern im Schwarzwald nützliche Anregungen und

praktische Tipps für optimale Qualität und mehr Gästezufriedenheit zu geben.

Wir sind gespannt, wie die Broschüre bei Ihnen ankommt. Geben Sie uns bitte Ihre Rückmeldung

und gerne auch Anregungen, was wir anders oder besser machen können und welche Themen wir

zukünftig noch aufnehmen sollen. Senden Sie diesen Rückmeldebogen einfach an untenstehende Adresse.

Besten Dank!

An

Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle Pforzheim, Am Waisenhausplatz 26, 75172 Pforzheim

oder per Fax an: 07231 - 14738 20

Zutreffendes bitte ankreuzen!





Ich finde es gut, dass ein Ratgeber für die Gastgeber im Schwarzwald

herausgebracht wurde.

Der Ratgeber ist gut strukturiert und lesbar.