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EVANGELISCH in BIEBRICH

Inhalt Monatsspruch

Inhalt Monatsspruch MÄRZ 2 3 4 4 6 8 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 30 32 33 34 35 Inhalt, Monatsspruch März Das geistliche Wort Kirchenvorstandswahlen im April Die Kandidaten der Albert-Schweitzer-Gemeinde Die Kandidaten der Hauptkirchengemeinde Die Kandidaten der Oranier-Gedächtnis-Gemeinde Weltgebetstag; Pfrn. Antje Weber stellt sich vor Theater und Kabarett, Ostermarkt Weitere Informationen Internationale Wochen gegen Rassismus Musikalische Vielfalt Kirchenmusik in der Oranier-Gedächtnis-Kirche Passionsfrühstück Die Ostergeschichte Gottesdienste im März Gottesdienste im April Gottesdienste im Mai / Kindergottesdienste Termine, Treffpunkte, Kreise Treffpunkte und regelmäßige Termine Kinderseite Oranier-Kita Neues aus dem Regenbogenland Kinderkirchentag, Monatsspruch April Neues aus der Jugendkirche Ehrfurcht vor dem Leben - zum 50. Todestag von Albert Schweitzer Ein stiller Arbeiter im Weinberg des Herrn Vorschau: Deutscher Evangelischer Kirchentag 35. Kirchentag in Stuttgart, Monatsspruch Mai Trauer und Freude Kontakte, Anschriften, Kitas, Impressum Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Röm 8,31 2 Titelbild: Buntglasfenster aus dem Kaiserdom Königslutter in Königslutter am Elm

Liebe Leserinnen und Leser! Auf meinem Schreibtisch liegt immer eine Liste mit allem, was ich erledigen muss. In der Regel ist sie ziemlich voll. Manchmal habe ich die Sorge, das alles gar nicht schaffen zu können. Natürlich habe ich eine Strategie entwickelt, wie ich mit der‚To-do-Liste' umgehe: Wenn keine Trauungen oder besonderen Gottesdienste anliegen, erledige ich samstags zum Beispiel gerne Aufgaben, die handwerklich-manueller Natur sind: Die Hecke am Gemeindehaus schneiden, Bastelentwürfe für den Religionsunterricht ausprobieren, Fahrrad reparieren – eben alles, was sich ohne langes Nachdenken erledigen lässt. Das geistliche Wort ein paar Tage Zeit, das Aufräumen meines Arbeitszimmers ist auch nicht so eilig, solange ich noch finde, was ich suche. Aber der Besuch im Krankenhaus, der rutscht ganz oben hin, der muss sein. Und natürlich der Kindergeburtstag der jüngsten Tochter. Und für die Predigt am kommenden Sonntag will ich mir auch genug Zeit nehmen. So trennt sich vor der Frage Jesu wie von selbst, was für meine Seele wichtig ist, von dem, was eher weniger Bedeutung hat und sich nur auf meiner Liste so wichtig ausnimmt. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? An Predigten arbeite ich gerne freitags, ansonsten verteilen sich Vorbereitungsaufgaben, Arbeitskreise, Unterrichtsstunden, Beerdigungen und Besuche auf die restlichen Wochentage. Behördengänge und Steuerangelegenheiten lege ich mir dagegen gerne in die Urlaubszeit, weil da mehr Zeit zur Verfügung steht. Es gibt aber auch solche Aufgaben, die ich wochenlang vor mir her schiebe, weil sie zeitraubend sind oder ich nicht so recht weiß, wie ich sie angehen soll. Sie quälen mich, sobald ich sie auf der Liste sehe. Bisweilen erlebe ich Zeiten, in denen die To-do-Liste einfach nicht leerer wird. Wenn der Druck wächst, hilft mir dann einer der genialsten Aussprüche Jesu: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ (Matthäus 16, 26). Gerade diese wunderbaren Konjunktive der Lutherübersetzung schaffen es, dass ich wieder ruhiger werde. Ich werde nämlich dazu ermutigt, Prioritäten zu setzen: Der Heckenschnitt kann noch ein paar Wochen warten, mit der Traupredigt habe ich noch Nicht selten leben wir ja in der Überzeugung, alles hinge von uns ab. Wir müssten alles tun, wir müssten alles in Bewegung halten, wir müssten immer alles bewältigen - immer voll im Einsatz, immer perfekt. Doch im Grunde machen wir uns da etwas vor. Viel menschlicher und hilfreicher ist die Erkenntnis, die ich aus dem Wort Jesu ableite: Ich muss eben NICHT alles tun, ich muss nicht alles wissen, ich muss nicht überall dabei sein. Diese Erkenntnis ist befreiend. Und sie verdient, dass wir sie uns regelmäßig in Erinnerung rufen, gerade angesichts unserer Aufgabenlisten und Anforderungen. Weil nun Vorrang haben darf, was von echter Bedeutung für mein Leben und meine Seele ist: Die Begegnung mit Menschen, das Durchatmen, Luft schöpfen, Raum finden. Ich muss nicht die ganze Welt gewinnen. Es reicht völlig, wenn ich mich in ihr nicht verliere. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Frühlingszeit mit vielen Pausen zum Durchatmen. Herzlichst Ihr Martin Roggenkämper 3

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