Eine Studienreise ins "Reich der Mitte" - China-Studienreise der ...

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Eine Studienreise ins "Reich der Mitte" - China-Studienreise der ...

Eine Studienreise ins "Reich der Mitte" - China-Studienreise der

GSG-Chinesischlerner (Jg. 11-13) vom 3.-16. Oktober 2010

Peking – traditionelle Kaiserstadt und moderne Hauptstadt

Nach einem 9 Stunden langen Flug kamen 28 aufgeregte Deutsche in Peking,

China an. Die Erwartungen an diese Reise waren groß und die Müdigkeit am

Anreisetag noch größer. Noch am selben Tag begannen wir mit unserer

Reiseleiterin Kai das Sightseeing-Programm in Peking. Nach einem Besuch am

„Vogelnest“ und dem „Himmelstempel“ fielen alle abends hundemüde ins Bett. Am

2. Tag ging es in den „Sommerpalast“, der mit seiner Größe alle begeisterte und

den Atem verschlug. Am Nachmittag hatten wir unsere erste chinesische

„Shoppingtour“. Das hieß handeln und feilschen "bis aufs Blut". Am selben Abend

trauten sich die meisten aus unserer Gruppe sogar Skorpione oder Heuschrecken

auf dem Nachtmarkt im Zentrum der Stadt zu essen. Am nächsten Tag ging es

dann schon in die „Verbotene Stadt“, den alten Kaiserpalast, bei der schon der

Ausblick vom Kohlehügel einen langen Fußmarsch versprach. Nachmittags

besuchten wir noch den „Platz des Himmlischen Friedens“. Am 4. Tag in Peking

bekamen wir einen Einblick in die Altstadt von Peking und wurden durch eine

traditionelle Rikschafahrt und Pekinger "Hausmannskost" bei einer chinesischen

Familie, in das alltägliche Leben geführt.


Die chinesische Mauer – eine Highlight nicht nur für

unsere Sport-Leistungskursler

Der letzte Tag in Peking versprach hohe sportliche Betätigung, denn es ging auf

die „Große Mauer“. Mit unseren roten GSG-Shirts waren wir auch hier wieder

der Blickfang aller Chinesen. Nach der Besichtigung der „Qinggräber“ fingen alle

abends an ihre Koffer für Xian zu packen.


Xi'an – eine Schwellen-Stadt und

viele Eindrücke von den Partnerschulen

Am nächsten Morgen ging es mit dem Flugzeug in 2 Stunden nach Xian. Dort

angekommen bekamen wir unseren ersten Kulturschock – die Häuser in den

Außenbezirken waren teils brüchig, alt und übersät mit Baustellen. Abends stand

der Besuch unserer alten Partnerschule auf dem Plan. Der Besuch lief echt

herzlich und liebevoll ab. Am darauffolgenden Tag besuchten wir die Terrakotta

Armee, die echt gigantisch und imposant war. Diese wurde erst 1974 entdeckt,

obwohl sie 2000 Jahre vor Christus als Teil der Grabanlage des Ersten

Chinesischen Kaisers entstanden ist – allein das ist schon bewundernswert. Am

Montag statteten wir unserer neuen Schule, der Xi'aner Mittelschule Nr. 1,

einen ersten Besuch ab, auf deren Programm stand der wöchentliche

Fahnenappell. Hiernach hatten wir drei Unterrichtstunden und ein Fußball- und

Basketballspiel.

Mit dem Nachtzug nach Shanghai – ins Herz der Postmoderne

Am selben Tag fand die sehr interessante Fahrt mit dem Nachtzug nach

Shanghai auf dem Plan und es war echt ein Erlebnis. Der nächste Tag führte uns

zur der Nanjing-Road, die größte Einkaufsstraße Chinas, sowie zum "Bund"

Shanghais, die im 19. Jahrhundert von Europäern erbaute Uferpromenade, mit


Blick auf die gegenüberliegende imposante Skyline des neuen Stadtviertels

Pudong.. Am Abend besuchten wir eine Akrobatik Show – die war einfach

fantastisch. Der Mittwoch brachte uns in den Yu-Garten, Garten der

Zufriedenheit.. Zudem besichtigten wir die Altstadt, die sehr im Kontrast mit

dem so modernen Bankenviertel Shanghais steht. Hiernach hatten wir die

Möglichkeit auf den Jin Mao Tower zu gehen, der mit seinen 300m und 88

Stockwerken, das bislang zweithöchste Gebäude der Stadt ist. Das

Stadtplanungsmuseum war ebenfalls total interessant und offenbarte uns die

weitere Planung dieser boomenden Megacity. Den Donnerstag über verbrachten

wir auf der Expo, die wirklich sehr riesig war und total beeindruckend. Am

vorletzten Tag konnten wir selbst planen, außer abends, wo wir uns mit einer

Bootsfahrt bei Nacht von der schillernd-glitzernden Skyline Shanghais

verabschiedeten. Der nächste Tag war Abreisetag – diese Reise hat uns

ermöglicht viele schöne Erfahrungen zu sammeln.

Lisa Bartsch, Berit Lauterbach, Jg. 13

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