2012-Herbst

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2012-Herbst

Pfarrbrief

Sommer/Herbst

2012

1


Liebe Leserinnen, liebe Leser unseres Pfarrbriefes!

„Wenn wir jetzt nichts unternehmen und noch zwei oder drei Generationen

abwarten, wird es keine praktizierenden Christen mehr geben“…

Die Vorderseite zeigt die Halbfigur des

hl. Rupert als Bischof mit Mitra, Krummstab

und Messbuch. Auf diesem steht

eines der Attribute Ruperts, nämlich die

Altöttinger Madonna. Auf der Fahne

sind auf Feldern beidseitig des Heiligen

die Rupertuskirche und die Gnadenkapelle

von Altötting dargestellt. Der Legende

nach soll Rupert (tätig um 700

n. Chr.) die Wallfahrt begründet und

das Gnadenbild – es stammt allerdings

aus dem 14. Jh. – dorthin verbracht haben.

Ein sehr schönes Beispiel für dieses

Motiv findet sich im Münchner Dom,

Impressum

Vorder­ und Rückseite der

qualitätvollen Rupertusfahne

von 1926 des 1889

gegründeten Männervereins

von St. Rupert München

nämlich das Seitenaltargemälde von

Ulrich Loth aus dem 17.Jh.

Als Hauptattribut des hl. Rupert gilt

aber das Salzfass als Symbol für seine

Wirkungsstätte, das auf der Fahne unter

dem rechten Arm des Heiligen etwas

klein ausgefallen

ist, im Gegensatz etwa zur ehem. Hochaltarfigur

der Rupertuskirche, wo der

sitzende Heilige das Salzfass auf seinen

Knien mit einer Hand hält.

Kilian Kreilinger

Siehe auch Artikel auf Seite 4.

Diese düsteren Worte kommen von jemand, der weiß, wovon er spricht:

der Augustiner Dr. Nikolaus Urs Buhlmann, Gründungsmitglied

des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung; jener

vatikanischen Behörde, die dem säkularisierten Westen den Glauben

zurückbringen soll.

Nur wie? Viel ist darüber seit 2010 geschrieben worden, wie der Glaube

in unseren Gesellschaften verloren gegangen ist. Das liegt daran,

dass sich die Gesellschaften rasant verändern und verweltlichen,

aber auch daran, dass die Kirche den Menschen hierzulande keine

Antworten mehr geben kann, die ihnen den Glauben zurückgeben würde.

Das ist erstaunlich. Denn die Menschen sind in jeder Generation auf der

Suche nach etwas, das ihrem Leben Sinn verleiht – über die Freuden und

Befriedigungen des Alltags hinaus. Dabei ist unser Jahrtausende alter

christlicher Glaube, mit seinen Traditionen und Verheißungen, ein Schatz,

der auch morgen noch trägt. Nur bevor ich etwas für mein Leben und

darüber hinaus als sinnvoll erachten kann, muss ich es kennenlernen,

darüber Bescheid wissen, mich davon berühren lassen.

Wissen über den Glauben und emotionale Verankerung in den Pfarreien,

darin liegt die existentielle Zukunftsaufgabe aller, die im weitesten Sinne

für die Kirche tätig sind. Sie braucht kompetente, glaubwürdige, ehrlich

liebende Menschen und einen langen Atem.

Vielleicht kommen wir durch die Lektüre dieses Pfarrbriefs auf gute Ideen

und verändern unsere Umgebung in eine Gegend, wo praktizierende

Christen dahoam sind?

Herausgeber: Pfarrverband München Westend, Pfarrer Stanislaus Dorawa (v.i.S.P.)

Redaktion: Christine Oswald , Gabi Staudenmeir, Dr. Kilian Kreilinger

Fotonachweis: wie angegeben, sonst Dr. Kilian Kreilinger

Gestaltung: www.braach-design.de

Druck: Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen, Auflage: 3000

Verbunden im Glauben

Stanislaus Dorawa, Pfarrer

2 3


Patrozinien im Pfarrverband

München-Westend

Der Glaubensbote

St. Rupert, 24. September

Im Herzogtum Bayern sind seit dem

späten 7. Jahrhundert Bemühungen

um Organisation und Stärkung des

Christentums zu erkennen. Nach dem

hl. Emeram trat 700 n. Chr. mit dem

hl. Rupert ebenfalls ein fränkischer

Glaubensbote auf, der mit der bayerischen

Frühgeschichte und mit Salzburg

aber auch mit dem Beginn der

Ostmission eng verbunden ist.

Vertrieben aus

Worms wurde er

vom Bayernherzog

Theodor, dessen

Frau Folchaid

eine Verwandte

von Rupert war,

an den Hof nach

Regensburg gerufen.

Dort lehrte

er zunächst, aber

dass er den Herzog

auch getauft

habe, erzählt nur

die Legende. Rupert

bekam die

Vollmacht zur Mission

und Organisation

im ganzen

Herzogtum. Als

Wirkungsort wur-

de ihm Salzburg, das römische Juvavum,

zugewiesen, das der Hauptort

des Herzogsohnes und Mitregenten

Theodbert war. Zahlreiche Schenkungen

und die Beteiligung an den reichen

Einnahmen bei der Salzgewinnung

sollten die Voraussetzung bilden,

sein Christianisierungswerk erfüllen zu

können.

So reorganisierte und reformierte er

das offensichtlich bereits bestehende

christliche Leben und schuf damit die

Grundlage für die spätere Bistumsgründung

durch den hl. Bonifatius. Er

gründete das Frauenkloster auf dem

Nonnberg neu, erneuerte das Kloster

St. Peter, initiierte den Bau der Peterskirche,

einen der Vorgängerbauten

des heutigen Doms, und schuf Stützpunkte

für die Ostmissionierung. Nicht

zufällig tragen die ältesten Wiener Kirchen

mit St. Peter und St. Ruprecht

(Rupert) Salzburger Patrozinien, wie

auch in der Steiermark und in Kärnten.

Sein baldiges Lebensende ahnend

kehrte Rupert nach Worms zurück, wo

er am 27. März 715 verstorben ist. Erst

sein späterer Nachfolger Virgil legte

774 durch die Übertragung seiner Gebeine

nach Salzburg und mit der von

ihm veranlassten Lebensbeschreibung

den Grundstein für den Kult um den

hl. Rupert.

Dass noch Anfang des 20. Jahrhunderts

eine neue Kirche in München

dem hl. Rupert geweiht wurde, zeigt

nicht nur die Verbindung Münchens

mit der Wallfahrt von Altötting sondern

auch die intensive Verbindung

mit und Erinnerung an Salzburg, das

798 Erzbistum und Metropolitansitz

der bayerischen Kirchenprovinz geworden

war.

K. Kreilinger

He r z l i c h e Ei n l a d u n g

z u r

Patroziniumsfeier

St. Ru p e r t

Am So n n ta g,

23. September 2012,

u m 10.30 Uh r

Fe s t g o t t e s d i e n s t.

Anschliessend

Beisammensein

im Pfa r r h e i m.

4 5


Kooperationsvertrag zwischen den drei

Pfarreien des Pfarrverbandes München-Westend

Am 29.02.2012 wurde ein Kooperationsvertrag

von unseren drei Kirchenverwaltungen

beschlossen und von

den Kirchenpflegern, sowie anderen

Mitgliedern der KV und Herrn Pfarrer

Stanislaus Dorawa unterschrieben.

Pfarrer Dorawa mit den Vertretern der drei Kirchenstiftungen

nach der Unterzeichnung des

Kooperationsvertrags im Pfarrheim St. Rupert

Wir suchen Kandidaten für die Kirchenverwaltung!

Liebe Gemeindemitglieder der Pfarreien des Pfarrverbandes

München-Westend!

Am Ende diesen Jahres endet die

Amtszeit der derzeitigen Kirchenverwaltungen.

Am 18. November wird

daher eine Neuwahl stattfinden. An

diesem Tag sind alle wahlberechtigten

Katholiken der Pfarreien St.Benedikt,

Maria Heimsuchung und St.Ru-

Kooperation bedeutet: Zusammenwirken

von Handlungen mehrerer Personen

oder Systeme. Sie soll zum Nutzen

für die Beteiligten führen und synergetische

Früchte hervorbringen.

Wenn wir es als unterschiedliche katholische

Gemeinden tun, dann wollen

wir uns gegenseitig mit unserer

Geschichte, gesammelten Erfahrungen,

bereichern.

Wir fördern die Einheit unter uns Christen

und öffnen unsere „verborgene

Schätze“ füreinander, weil wir viel

mehr Freude im Geben finden als im

Nehmen.

Natürlich sind wir dank einem Kooperationsvertrag

nicht automatisch und

sofort vereint und einig, aber wir sind

gemeinsam unterwegs ...

Stanislaus Dorawa, Pfarrer

pert aufgerufen, ihre Stimme für dieses

wichtige Gremium abzugeben

und die ehrenamtlichen Mitglieder

der Kirchenverwaltung für die Amtsdauer

von 6 Jahren wählen. Nehmen

Sie die Möglichkeit wahr mit einer

möglichst hohen Wahlbeteiligung

das Vertrauen in die Kirchenverwaltung

Ihrer Pfarrei darzustellen und zu

stärken.

Wir suchen Kandidaten für die Kirchenverwaltung!

Bitte überlegen Sie, ob Sie sich zur

Mitarbeit in den Kirchenverwaltungen

von St.Benedikt, Maria Heimsuchung

oder St.Rupert entschließen können!

Vielleicht fällt Ihnen auch eine andere

geeignete Person ein. Jede und jeder

kann seine Fähigkeiten und Begabungen

einbringen. Weitblick, Persönlichkeit,

Kompetenz und Engagement

sind gefragt.

Die Aufgaben der Kirchenverwaltung

sind in der Kirchenstiftungsordnung

festgelegt. Sie haben die gewissenhafte

und sparsame Verwaltung des Kirchenstiftungsvermögens

zum Inhalt.

Weitere Aufgaben sind zum Beispiel:

• Beschaffung und Unterhalt der

Inneneinrichtung der Kirche sowie

Ausstattung der Diensträumen

• Erstellen des Haushaltsplans und der

Jahresrechnung

• Führung des Inventarverzeichnisses

• Beratung und Beteiligung an Personalentscheidungen

• Beantragung von Zuschüssen

• Beratung und Beschluss durchzuführender

Baumaßnahmen

• Zusammenarbeit mit den anderen

Kirchenverwaltungen unseres Pfarrverbandes

Im Gegensatz zum Pfarrgemeinderat,

der für den Bereich der Seelsorge zuständig

ist, trifft die Kirchenverwaltung

verbindliche Entscheidungen in

finanziellen Angelegenheiten.

Sie nimmt daher eine bedeutsame

Stellung in unseren Pfarreien ein. Denn

schließlich geht auch in der Pfarrei ohne

Geld so gut wie nichts.

Es wäre daher schön, wenn Sie sich zu

einer Mitarbeit entschließen könnten.

Kandidatenmeldungen sind in den jeweiligen

Pfarrbüros möglich.

Wolfgang Meier

Kirchenpfleger St. Benedik

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Liebe Mitchristen,

die Kirchenverwaltungen St. Benedikt.

St. Rupert und Maria Heimsuchung

bedanken sich bei Ihnen ganz

herzlich für Ihre bisherige finanzielle

Unterstützung unserer Gemeinden

durch Ihre Kirchensteuer, Ihr Kirchgeld

sowie Ihrer unerwarteten Spenden.

Die Mitglieder der Kirchenverwaltungen

arbeiten ehrenamtlich in unseren

Pfarreien und machen sich oft berechtigte

Sorgen, nicht nur um den

Erhalt der Bausubstanz der Gotteshäuser

vor Ort, sondern auch um deren

Verschönerung.

Manchmal kommt die finanzielle Unterstützung

der Arbeit in der Kirchenverwaltung

ganz spontan, durch verschiedenste

Gruppen aus den Westend-Pfarreien.

Manchmal gibt es auch Überraschungen

von „Oben“. Im letzten Jahr wurden

z. B. alle Kirchenstiftungen, die

an ihren Kirchen fleißig renoviert haben,

mit einem Sonderzuschuss der

Erzdiözese belohnt. Da wir hier auf

diesem Gebiet nicht untätig waren,

gingen auch wir mit einem „Plus“ ins

Jahr 2012.

Trotz dieser, momentan positiven Entwicklung,

müssen die Kirchenverwaltungen

verantwortungsvoll und vorausschauend

arbeiten. Die Aufgabe

unsere Gemeinden auf eine gesunde,

wirtschaftliche Basis zu stellen wird

weiterhin unser ganzes Engagement

fordern. Aus diesem Grund bitten wir

Sie auch heuer um Ihre Spende in der

Form des Kirchgeldes.

Die Katholikenzahl in unserem Pfarrverband

sinkt Jahr für Jahr und wir sind

jetzt noch 9.299 Gläubige das heißt,

um 502 Katholiken weniger als vor 3

Jahren.

Da die Kosten zum Erhalt unserer Gebäude

wie Kirchen, Pfarrhäuser, Kindergarten

und Pfarrheime nicht sinken,

im Gegenteil wachsen, wollen

und müssen wir für zukünftige Maßnahmen

gerüstet sein.

Die Kirchenverwaltung St.

Benedikt möchte die Werktagskapelle

umgestalten. Dazu

soll der alte Taufstein, welcher

in einer Kammer gelagert ist,

aufgearbeitet werden und wieder in

die Kapelle integriert werden, damit

auch für Taufen und kleinere Messen

ein würdevoller Raum entsteht. Die

im Speicher gelagerten Priestersitze

wurden bereits restauriert und stehen

in der Werktagskapelle.

Die Kirche St. Rupert muss

gründlich saniert werden.

Am 25. Januar 2012 fiel der

Startschuss für die Renovierung. Bei

einem ersten Treffen mit dem zustän-

digen Abteilungsleiter des Erzbischöflichen

Baureferates Herrn Gastberger

und dem Architekten Herrn Hlawaczek

wurde Vorgehensweise besprochen

und festgelegt.

Das Bauvorhaben „Renovierung Pfarrkirche

St. Rupert“ wird in zwei Abschnitte

eingeteilt werden:

1. die bauliche Sanierung des Gebäudes,

wie die Dachstuhlsanierung,

Elektrotechnik, Akustik, Heizung,

Isolierung der Fenster, etc.

2. die Gestaltung des Kirchenraumes.

Als Kirchenpfleger der Gemeinde St.

Rupert freue ich mich auf diese Aufgabe,

wohl wissend, welche Belastungen

in den nächsten Jahren bevor stehen.

Aus diesem Grund hoffe ich,

nicht zuletzt auch persönlich auf Ihre

Unterstützung.

In Maria Heimsuchung wurde

im Kirchturm ein elektronischer

Glockenmotor eingebaut

in der Absicht, die

unerwünschten Schwingungen abzufedern.

Im Eingangsbereich finden

Sie neue Ablagen für Broschüren. Der

Altarraum hat durch die neuen Priestersitze

eine einheitliche Gestaltung

erhalten.

Die Kirchenverwaltungen bitten Sie

hiermit um Ihr jährliches Kirchgeld

(s. braunes Kuvert, bzw. Überweisungsschein).

Wir brauchen Ihren

Beitrag. Das eingesammelte Kirchgeld

bleibt zu 100% in der jeweiligen

Pfarrei und wird direkt für die Belange

dieser Kirchengemeinde verwendet.

Vielen Dank für Ihre Gabe, möge Gott

Sie und Ihre ganze Familie reichlich

segnen.

Stanislaus Dorawa

Pfarrer

Andreas Lackermeier

Kirchenpfleger St. Rupert

Wolfgang Meier

Kirchenpfleger St. Benedikt

Jürgen Künzel

Kirchenpfleger Maria Heimsuchung

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Abschied von Nicola Rieß

Auch in diesem Jahr gilt

es wieder Abschied von

einem im Pfarrverband

lange vertrauten Gesicht

zu nehmen: Frau Nicola

Rieß, seit 2001 als Pastoralreferentin

in unserem

Pfarrverband tätig, trat

zum 1. September eine

neue Stelle im Seniorenheim

St. Willibrord an.

Frau Rieß war von Beginn

Ihrer Tätigkeit im

Pfarrverband für die Jugendarbeit zuständig

und hat sich dieser Aufgabe

mit großem Engagement gewidmet.

Zunächst hatte sie ihr Büro in St. Rupert,

wo sie u. a. jedes Wochenende

Jugendparties im Pfarrheim betreute,

die dann allerdings aufgrund von Sicherheitsproblemen

mit ungebetenen

Gästen aufgegeben werden mussten.

Seit 2002 hatte sie dann ihren Sitz in

der Pfarrei Maria Heimsuchung, wo

sie sich auch im Alltag der Pfarrei mit

einbrachte. Viele Jahre betreute sie

das schon vor ihrer Ankunft von Pfarrer

Plucha initiierte Westendzeltlager.

Dabei bewies Sie immer wieder ihr

Talent, allen nur erdenklichen Stellen

Zuschüsse zu entlocken, das sie natürlich

auch für andere Projekte zu

nutzen wusste. Viele Jahre leitete sie

die Firmvorbereitung, für die sie auch

immer neue Helfer zur Firmgruppen-

betreuung gewinnen

musste, und organisierte

die eigentliche Firmung.

Die Vorbereitung

beschränkte sich

dabei nicht nur auf die

Gruppenstunden, sondern

umfasste auch das

Kennenlernen sozialer

Projekte, für die Betreuer

durchaus anstrengende

Hüttenwochenenden

o. ä., soweit

möglich, Besuche bei den Firmspendern

(vor allem bei den Äbten), Besuche

interessanter Filme (z.B. über die

Weiße Rose) oder des KZ Dachau.

2005 war Frau Rieß auch für die Organisation

des Weltjugendtages im

Pfarrverband verantwortlich, der sowohl

Gästen als auch Gastgebern viel

Freude bereitete. Zu Ihren vielen Aktivitäten

gehörten auch die Vorbereitung

von Kinder-, Jugend- und Familiengottesdiensten.

In den letzten

Jahren organisierte sie gemeinsam

mit der Caritas Treffen für Alleinerziehende,

die sehr gut angenommen

wurden.

Seit 1.12.2008 war sie zur Entlastung

von Herrn Pfarrer Dorawa mit dem

Amt der stellvertretenden KV-Vorsitzenden

in Maria Heimsuchung betraut,

dem sie sich mit großem Engagement

widmete. Zahlreiche Einzelmaßnahmen

wurden in ihrer Verant-

wortung durchgeführt, etwa die Renovierung

des Pfarrhauses mit Einbau

neuer Fenster, der Anschluss an die

Fernwärme, Verbesserungen im Pfarrheim,

zuletzt noch der Einbau einer

neuen Schließanlage. Zudem kümmerte

sie sich als Trägervertretung

intensiv um den Pfarrkindergarten,

mit dem Sie schon früher bei Kindergottesdiensten

Kontakt gehalten hatte.

Für ihre langjährige Tätigkeit im Pfarrverband

sei ihr ein herzliches

„Vergelt‘s Gott“ gesagt, für ihre neue

Aufgabe und für ihr persönliches

Wohl Gottes Segen gewünscht.

Jürgen Künzel

Oase

für Alleinerziehende

zum Aufatmen

zum Austauschen

zum gut gehen lassen

Wir laden Sie herzlich ein.

Bitte melden Sie sich bei:

Frau Christine Gimpel,

Caritas,

Telefon: 500 355 0

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Neubeginn mit bekanntem Gesicht

Als ich vor acht Jahren zum ersten

Mal den Kindergarten Maria Heimsuchung

betrat, hatte er mich sofort

fasziniert, schon allein aufgrund seiner

ungewöhnlichen Bauweise. Doch

nicht nur wegen den drei Stockwerken

wuchs er mir im Laufe der Zeit

immer mehr ans Herz. Es sind in erster

Linie immer die Menschen gewesen,

die ihn zu etwas besonderem

Mami-und-Papi-Tag im Kindergarten

Maria Heimsuchung

Der Wonnemonat Mai hatte begonnen

und so stand auch der Muttertag

wieder vor der Tür.

Der Kindergarten Maria Heimsuchung

hatte sich dieses Jahr etwas

gemacht haben und immer noch machen

- es ist das multikulturelle Viertel,

das mit seiner Vielfalt besonders

lebensfroh, respektvoll und immer

wieder spannend ist.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf

und der Unterstützung meines Mannes

fiel die Entscheidung nicht

schwer, als mich Herr Pfarrer Dorawa

fragte, ob ich zum 01. Juli 2012 die

Leitung im Kindergarten Maria Heimsuchung

übernehmen wolle.

Ich hoffe sehr, dass der Kindergarten

mit der Pfarrei und dem Viertel gut

zusammenarbeiten wird und ich außerdem

die an mich gestellten Erwartungen

erfüllen kann. Zum Glück

werde ich von der neuen Stellvertretung

Frau Evi Daffner und dem ganzen

Kindergartenteam tatkräftig unterstützt!

Ich freue mich auf das Kommende!

Brigitte Weyrauther

ganz besonderes überlegt: auch die

Papis sollten mit einbezogen werden.

Und so wurde das Mami-und-Papi-

Fest ins Leben gerufen. Hierfür wurde

eigens ein Muttertagslied in ein Ma-

mi-und-Papi-Lied umgetextet und

fleißig in den Gruppen geübt.

Am 11. Mai war es dann endlich soweit.

Um drei Uhr nachmittags versammelten

sich alle Kinder bei strahlendem

Sonnenschein im großen Hof

und warteten ungeduldig auf ihre Eltern.

Als alle eingetroffen waren konnten sie

dann dem Lied ihrer Kinder lauschen

und es einfach mal nur genießen, Mamis

und Papis zu sein. Anschließend

haben alle Kinder ihren Eltern noch

ein selbstgemaltes Bild als Geschenk

überreicht.

Ausgeklungen ist dieser schöne Nachmittag

mit Kaffee und Kuchen. Den

Kuchen hatten die Kinder mit ihren

Erzieherinnen am Vormittag selbst in

den Gruppen gebacken.

So ging schließlich ein tolles Kindergartenfest

für die ganze Familie zu

Ende!

Karen Oberst

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Firmung

Am 19.05.2012

feierten wir im

Pfarrverband

München

Westend mit

St. Paul und der

Portugiesischen

Mission die

Firmung.

Als Firmspender

kam Herr Abt

Markus Eller, OSB

aus dem Klostern

Scheyern.

Erstkommunion

Erstkommunion

am 29. April 2012

Leben ist Bewegung:

Annähernd alle 53

Kinder in einem Foto

zu versammeln war

da schon eine

Leistung.

Wir wünschen unseren

Erstkommunionkindern

Gottes Segen

auf all ihren Wegen.

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SENIOREN im Pfarrverband

Seniorenausflug zum Kloster Windberg

SENIOREN im Pfarrverband

Ausflug des Seniorenkreises von St. Benedikt

Am 16. Mai ging die Fahrt der Senioren

von Maria Heimsuchung und aus

dem Pfarrverband nach Niederbayern

in das schöne Klosterdorf Windberg.

Eine einstündige Führung durch die

Pfarr- und Klosterkirche Maria Himmelfahrt

beeindruckte uns alle sehr.

Zum Mittagessen kehrten wir in die

Richter- und Musikantenschänke ein,

wo wir mit einem Willkommenslied

und gutem Essen empfangen wurden.

Danach gab es noch eine Führung zur

Hl. Kreuz Kirche und zur Töpferei. Mit

Kaffe und den berühmten Windberger

Windbeuteln sowie der dazugehörige

Gesang mit Jodeln der Wirtsleute rundeten

den sehr schönen Ausflug ab.

Unsere Senioren waren so begeistert,

dass sie sich sicherlich gerne an den

diesen wunderschönen Ausflug zurück

erinnern werden.

Bettina Dubovecak,

Seniorenclubleiterin

Fotos: Bettina Dubovecak

Am 19. Juni trafen sich 45 Personen

aus dem ganzen Pfarrverband Westend

und St. Paul zum diesjährigen

Seniorenausflug.

Wir fuhren zuerst nach Weyarn zur

ehem. Stiftskirche St. Peter und Paul.

Die Führung übernahm der zuständige

Hr. Pfarrer, der Mitglied des Deutschen

Ordens ist. Die Kirche wurde

1687 bis 1693 von Lorenz Sciasa aus

Rovereto im Stil des Barock errichtet.

Bekannt sind vor allem die Schnitzfiguren

von Ignaz Günther (Verkündigung,

Beweinung Christi, Immaculata),

außerdem Stuckaturen und Fresken

von Johann Baptist Zimmermann.

Zum Mittagessen ging es nach Wilparting

zum Moarhof neben der Wallfahrtskirche,

wo seit altersher die

Wallfahrer verköstigt wurden. Für uns

wurde bei schönstem Wetter im Garten

reserviert mit herrlicher Aussicht

zum Wendelstein.

Wir besuchten vor der Weiterfahrt

noch die Wallfahrtskirche St. Marinus

und Anian, mit dem Hoch-Grab in

der Kirche. Sie ist eine der ältesten

christlichen Kultstätten in Bayern und

seit weit über 1000 Jahren ein Wallfahrtsort.

Über die Autobahn und dann vorbei

an Bad Feilenbach ging unsere Fahrt

weiter durch Hundham und Fischbachau

nach Birkenstein. Eine Schwe-

ster der Armen Schulschwestern wartete

bereits auf uns zu einer 45 minütigen

Erklärung in der Gnadenkapelle.

Der Aufenthalt in der Kapelle war bei

28° Außentemperatur sehr warm, da

wir den Raum gut gefüllt hatten und

die nächste Gruppe vor der Türe

schon wartete. Alle hielten durch,

wofür ich recht dankbar war.

Von hier aus ging es dann weiter

durch Neuhaus, am Schliersee vorbei

nach Miesbach und wieder zum Irschenberg

ins Cafe Dinzler, zur Kaffeepause.

Für manchen von uns werden

die großen Kuchenstücke oder

die Eisbecher in guter Erinnerung

bleiben.

Da wir einen edlen Spender hatten,

war mittags schon großes Erstaunen,

wie ich von Tisch zu Tisch ging und

sagte es sei schon bezahlt. Nach dem

Kaffee war die Freude ebenfalls groß,

dass dieser ebenfalls bezahlt wurde.

Nach Besichtigung der eigenen Rösterei

und Einkaufspause ging es noch

zu den Leitzachwerken bei Vagen.

Das ist eines von vier Pumpspeicherkraftwerken

in Bayern. Unsere Heimreise

ging dann bei einem leichten

Regen über die Autobahn wieder ins

Westend.

Walter Holl

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Bibelnachmittag 2012

Das ökumenische Erzähltheater

Am 3. März 2012 fand zum 13. Male

der Ökumenische Bibelnachmittag,

der vom Ökumenischen Arbeitskreis

für Erwachsenenbildung der vier Westendpfarreien

organisiert wird, im

Pfarrheim St. Rupert statt.

Ausgewählt war das Thema „Hagar

und Ismael“ mit dem Untertitel

„Schmerzliche Wege zum Segen“ (1.

Moses 21,9-21).

Auch dieses Mal konnte die Bibelstelle

auf verschiedene Weise Erwachsenen

und Kindern aller Altersstufen

näher gebracht werden: So durch Bibelgespräch

und Bibliolog, durch den

Erzähler Reinhard Mentele, der mit

seinen eigenen Worten zum Verständnis

der nicht leicht zu verstehenden

Bibelstelle beitrug, durch didaktisch

angeleitete Gruppen, durch meditativen

Tanz, durch rhythmische Lieder

mit Instrumentalbegleitung und

durch eine Schlußandacht, vor der

man sich mit Kaffee und Kuchen stärken

konnte.

Dieser Bibelnachmittag, auch umschrieben

mit „Gemeinsam in die Fastenzeit“

ist immer mit einem gemeinsamen

intensiven Vorbereiten vieler

Engagierter, denen an dieser Stelle

herzlich gedankt sein soll, verbunden.

Vielleicht gelingt es in Zukunft noch

mehr – wenn vielleicht der Pfarrverband

noch etwas mehr verankert ist –

über den Kreis der „Stammteilnehmer“

hinaus, neue Teilnehmer zu gewinnen,

die eine eventuelle Scheu von

familiärer biblischer Gemeinsamkeit

ablegen können.

K. Kreilinger

Der Leiter des „Ökumenischen Erzähltheaters“,

Reinhard Mentele, eigentlich

ein Naturwissenschaftler, der seine

Begabung als Erzähler und Theatermann

entdeckt hat, ist vielen Gemeindemitgliedern

seit langem bekannt:

So sind seine erzählerischen

Umsetzungen unserer Bibelstellen für

die jährlich stattfindenden Familien-

Bibelnachmittage genauso wenig

mehr weg zu denken wie seine Erzählabende

im Gemeindesaal der

Auferstehungskirche.

Erfolgreich war bereits „Josef und seine

Brüder“, das seine Erstaufführung

2008 im Pfarrsaal von St. Rupert hatte.

Ebenfalls dort hatte im März 2012

das wieder von ihm verfasste Bühnenstück

„ Daniel - Babylon ist überall“

, begleitet vom Quartett „Verzupft“,

Premiere. Die Texte, die auf

den Pfarrsaal gut abgestimmte phantasiereiche

Regie und die guten und

motivierten Laiendarsteller/innen ließen

einen bemerkenswerten

Theaterabend

erleben.

Freilich, man hätte

sich bei den beiden

Aufführungen

noch mehr Zuschauer

gewünscht,

aber viele

von ihnen dürften

zu Multiplikatoren

werden,

auch was künftige Auftrittsmöglichkeiten

in anderen Pfarreien betrifft.

Die Werbung selbst ist trotz des Engagements

in der Kirchenzeitung

noch ausbaubar. Vorstellbar wäre natürlich

auch, dass die so attraktiv und

didaktisch aufbereiteten „Geschichten

aus der Bibel“ auf Interesse bei

verschiedenen Aktivitäten, z. B. bei

Kommunion- und Firm- Vorbereitungen

stoßen könnten. Jedenfalls kann

sich der Pfarrverband München- Westend

glücklich schätzen, so eine

Theatertruppe zu „beheimaten“.

K. Kreilinger

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Bayerische und alpenländische Volkstänze mit der

Münchner Volkshochschule

Pfarrverbandswochenende

23.- 25. November 2012 in Benediktbeuern

Foto: Dr. Ulrich Schwenn

Nach fast einjähriger Raumsuche hat

der Kurs für bayerische und alpenländische

Volkstänze der Münchner Volkshochschule

im Saal der Pfarrei Maria

Heimsuchung nun endlich ein neues

Zuhause gefunden. Unter der fachkundigen

Anleitung der MVHS-Dozentin

Angela Flesch kann die Gruppe seit

März 2012 nun wieder regelmäßig jede

Woche am Montagabend von 19.45

bis 21.15 Uhr dem Tanzvergnügen frönen.

In Bayern und den angrenzenden Alpenländern

ist die Freude am Tanz ja

seit Jahrhunderten ungebrochen –

Volkstanz ist eine lebendige Tradition.

Die überlieferten Paar- und Gruppentänze

sind seit eh und je ein fester Bestandteil

von z.B. Maitanz- und Kirchweihfeiern

wie auch Volkstanzabenden.

Ob leicht zu erlernen, wie Dreher, Polka

und Boarischer, anspruchsvoll wie

Zwiefacher und Figurenlandler, ob lebhaft

oder ruhig, die Tänze sind gesellig,

vergnüglich und ein gutes Konditionstraining.

Neuanmeldungen für die neuen Volkstanzkurse

Herbst/Winter 2012/13 sind

ab Montag, 3. September 2012 möglich:

Kurs für Anfänger/innen ohne Vorkenntnisse:

voraussichtlich ab Anfang

November, montags 18.00 bis 19.30

Uhr.

Kurs für Anfängerinnen mit Grundkentnissen:

ab Anfang Oktober, montags

19.45 bis 21.15 Uhr; für die Teilnahme

ist als Voraussetzung ein wenig

Tanzerfahrung (z. B. Standard/Latein,

Volks-/Folklore- oder andere Gruppentänze)

sehr empfehlenswert.

Detaillierte Information erhalten

Sie ab 3. September

im gedruckten Gesamtprogramm

der MVHS, auf der

MVHS-Website unter www.

mvhs.de/tanz und im Fachgebiet

Tanz,

Telefon: 089 / 444 780-11.

Gemeindemitglieder können

Ermäßigung auf die Kursgebühr

erhalten;

Kontakt: Fachgebiet Tanz,

Telefon: 089 / 444 780-11.

Wer glaubt, sieht mehr.

Glaubst du?

Alles wirkliche Leben ist Begegnung.

(Martin Buber)

Wir laden Sie ein, an diesem Wochenende

Kraft zu tanken: aus dem Nachdenken,

dem Gespräch mit Christinnen

und Christen, aus tradierten

Glaubenstexten und aus der Heiligen

Schrift.

Während der thematischen Einheiten,

haben die Kinder – 2011 waren zwanzig

Kinder im Alter von 1-17 Jahren

dabei – ein eigenes Programm.

Referent: Manfred Albang, Theologe

und Pastoralreferent

Eingeladen sind alle: Erwachsene,

Kinder und Jugendliche, Familien,

Teilfamilien, …

Anmeldung: bis spätestens 1.Oktober

per Mail: MAlbang@ebmuc.de,

telefonisch: 0176 / 247 140 08,

oder: Anmeldeblatt in den Briefkasten

der Pfarrei St.Rupert, Kiliansplatz 1,

Bitte mit Namen, Alter der Kinder,

Adresse, Telefonnummer, Anreise

per Bahn/Auto (wegen Fahrgemeinschaften)

Verantwortlich: Karl-Heinz Bitsch,

Barbara Eckardt, Sandra Stummbaum

Kosten: für Unterkunft, Verpflegung

und Kinderprogramm

Erwachsene: 80.-- E

Erstes Kind: 40.-- E

jedes weitere Kind: 20.-- E

Bei Bedarf gewährt der Pfarrverband

gerne einen Preisnachlass.

Anreise: eigenverantwortlich.

Bitte mitbringen: eine Bibel

Aktionszentrum Benediktbeuern

www.aktionszentrum.de

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Informationen zum Chorangebot im Pfarrverband

München-Westend

Dienstags, 15:30 Uhr:

Kinderchor

Pfarrheim St. Rupert, Gollierstr. 61 EG

Singen von geistlichen und weltlichen

Liedern für Kinder ab der 1. Klasse

Gelegentliche Auftritte (Gottesdienste)

in der Kirche und im Pfarrheim

(Konzerte)

Weitere Angebote:

Notenlehre (ab 16:20 Uhr) und

Orffgruppe (ab 16:40 Uhr, max. 8 Teilnehmer)

Dienstags, 20:00 Uhr:

Kirchenchor

Pfarrheim St. Rupert, Gollierstr. 61 EG

Der Chor besteht aus ca. 20 Sängerinnen

und Sängern.

Das Repertoire umfasst klassische Messkompositionen

und a cappella-Werke

vom 16ten bis 20ten Jahrhundert. Er

gestaltet regelmäßig die feierlichen

Gottesdienste im Pfarrverband. Zusammenarbeit

mit anderen Chören,

Konzerte. Lockere, sehr nette Gemeinschaft.

Nächste Projekte:

„Messe fis-Moll“ von Charles Marie

Widor (Aufführung 23.09.2012 um

10:30 Uhr in St. Rupert)

„Pastoralmesse“ von Karl Kempter

(Aufführung Hl. Abend, 24.12.12 im

22:30 Uhr in St. Rupert)

Mittwochs, 19:30 Uhr:

Gospelchor

Pfarrheim Rupert, Gollierstr. 61 OG

Ca. 20 Sängerinnen und Sänger, Alter

zwischen 20 und 40 Jahre.

Auftritte in den Kirchen des Westends

und darüber hinaus. Jährliches „Gospel-Event“.

Repertoire: Fetzige und besinnliche

englischsprachige Spirituals und Gospels.

Gelegentlicher Seitensprung in

die Klassik. Sehr lustige Gruppe.

Nächstes Projekt:

Gospel-Event am Wochenende

20./21. Oktober 2012 in St. Benedikt

und St. Canisius, Großhadern

Projektbezogen:

Männerschola

Pfarrheim St. Rupert, Gollierstr. 61 EG

Sonntags, nach Absprache 11:30 Uhr.

Die Gruppe besteht aus 7-8 Männern

und einem Hund. Gestaltet traditionell

die Osternacht.

Informieren Sie sich unverbindlich

bei Andreas Götz, Kirchenmusiker

unter Tel.: 08151/277744,

schreiben Sie eine E-Mail an

Andreas@ruf-goetz.de, oder

kommen Sie einfach zu einer

der Proben.

Der mit Solisten verstärkte Kirchenchor St. Rupert bei der Christmette 2011 in St. Rupert

Nachbarschaftshilfe im Westend

Angebot: Die katholischen Pfarreien

im Pfarrverband München-Westend

bieten in Zusammenarbeit mit der Caritas

Innenstadt einen Besuchsdienst

an, vor allem für kranke, alte und einsame

Menschen, sowie Hilfen für Familie

mit Kindern.

Wir besuchen Sie zuhause, begleiten

Sie zum Arzt oder beim Spazierengehen,

erledigen Behördengänge für Sie

oder übernehmen zum Teil auch kleine

Dienste im Haushalt. Zudem versu-

chen wir Kinderbetreuung

und

Hausaufgabenhilfe

zu vermitteln.

Wenn Sie Kontakt suchen und

Hilfe brauchen:

Sr. Monika Plank,

(im Pfarrheim St. Benedikt)

Schrenkstr. 2a, 80339 München,

Tel.: 500 777 911

Sprechzeiten:

Dienstag von 16:00 - 18:00 Uhr

Werbung um Mithilfe:

Auch Sie können Teil dieser Hilfe sein. Ob Schüler/in oder Rentner/in

– wenn Sie etwas Zeit zur Verfügung haben und ehrenamtlich

helfen möchten, melden Sie sich bitte bei uns.

Bauen wir miteinander an einem menschlichen, hilfsbereiten Zusammenleben

in unserem Stadtviertel. Machen Sie mit, wir brauchen Sie!

22 23


Wir sind für Sie da!

Ihr Kontakt im Pfarrverband

Wir sind für Sie da!

Ihr Kontakt im Pfarrverband

www.pfarrverband-muenchen-westend.de

Kath. Pfarrgemeinde St. Rupert Pfarrheim St. Rupert

Kiliansplatz 1, 80339 München

Gollierstr. 61, 80339 München

Tel.: 089/969 98 70, Fax: 089/96 99 87 20 Tel.: 089/540 744 70

Mail: st-rupert.muenchen@erzbistum-muenchen.de

Büro-Öffnungszeiten: Montag: 9:00 – 12:00 Uhr

Dienstag: 9:00 – 12:00 Uhr

Donnerstag: 15:00 – 17:00 Uhr

Bankverbindung: Liga Bank München, Konto-Nr. 21 45 138, BLZ 750 903 00

Pfarrer Stanislaus Dorawa

Tel.: 0179/513 187 2

Mail: sdorawa@ebmuc.de

Sprechstunden nach tel. Vereinbarung

Pastoralreferent Manfred Albang

Tel.: 089/969 987 15,

Büro: Kiliansplatz 1

Mail: malbang@ebmuc.de

Kath. Pfarrgemeinde St. Benedikt

Schrenkstr. 2a, 80339 München · Tel.: 089/500 777 90 · Fax: 089/500 777 920

Mail: st-benedikt.muenchen@ebmuc.de

Büro-Öffnungszeiten: Dienstag: 9:00 – 12:00 Uhr

Mittwoch: 15:00 – 17:00 Uhr

Donnerstag: 9:00 – 12:00 Uhr

Bankverbindung: Liga Bank München, Konto-Nr. 21 42 147, BLZ 750 903 00

Kath. Pfarrgemeinde Maria Heimsuchung

Ridlerstraße 90 · 80339 München · Tel.: 089/500 346 0 · Fax: 089/500 346 20

Mail: maria-heimsuchung.muenchen@erzbistum-muenchen.de

Büro-Öffnungszeiten: Montag: 9:00 – 12:00 Uhr

Dienstag: 15:00 – 17:00 Uhr

Donnerstag: 9:00 – 12:00 Uhr

Bankverbindung: LIGA-Bank, Kto-Nr. 21 44 190, BLZ 750 903 00,

Evangelisch-Lutherische Auferstehungskirche München-Westend

Geroltstr.12 · 80339 München · Tel.: 089/503 332 · Fax: 089/501 127

Mail: pfarramt@kirchenrabe.de, www.kirchenrabe.de

Pater Gino Levorato

St. Benedikt

Tel.: 089/500 777 90

Mail: info@mvpaulus.de

Gottesdienste im Pfarrverband München-Westend

St. Rupert

Wochenende Sa: 18:30 Uhr

(nur während der Sommerzeit)

So: 10:30 Uhr

Werktage Mi: 08:00 Uhr

Do: 08:00 Uhr

Abendlob Mi: 19:00 Uhr

Jugendseelsorger Gerhard Hauke

Tel.: 089/500 777 912,

Büro: Schrenkstr. 2 a

Mail: jugendseelsorger.westend@yahoo.de

St. Benedikt

Wochenende Sa: 17:30 Uhr

(nur während der Winterzeit)

So: 09:30 Uhr

vietnamesisch So: 11:00 Uhr

Werktage Di: 08:00 Uhr

Fr: 08:00 Uhr

Maria Heimsuchung

Wochenende Sa: 18:00 Uhr (Winterzeit); 19:00 Uhr (Sommerzeit)

So: 09:30 Uhr

spanisch So: 11:00 Uhr

So: 10:30 Seniorenwohnsitz Westpark, Westendstr. 174

Werktage Di: 18:00 Uhr (Winterzeit); 19:00 Uhr (Sommerzeit)

Do: 18:00 Uhr (Winterzeit); 19:00 Uhr (Sommerzeit)

Fr: 08:00 Uhr

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Termine Termine Termine Termine Termine

Winterwanderung 2012 nach Salmdorf

Arbeit-Suchende &

Erwerbslose willkommen

Frauen & Männer,

Glaubende & Zweifler

aller Nationen!

Katholische

Arbeitslosenseelsorge

Kommunikation beim offenen Treff,

im Pfarrheim St. Rupert, Gollierstr. 61

Mittwoch 14-tägig

12.09. / 26.09. / 10.10. / 24.10. /

07.11. / 21.11. / 05.12. / 19.12.

10.00 Uhr: Brotzeit, Austausch, Info

Ausflüge und Bildungsangebote

stehen oft erst kurzfristig fest und

sind bei den oben genannten

KOMMunikationstreffen zu erfahren.

Beratung und Information:

Mike Gallen, Tel. 510 99 373

mgallen@ordinariat-muenchen.de

Herzliche Einladung

zum Abendlob

Gesang – Gebet – Musik – Stille

Jeden Mittwoch

um 18.00 Uhr

in den Bänken vor der Chororgel

in St. Rupert.

(nicht in den Schulferien)

Ökumenische Kinderkirche

16.09. 10:00 Auferstehungskirche

14.10. 10:30 St. Rupert

11.11. 10:00 Auferstehungskirche

16.12. 10:30 St. Rupert

Weitere Infos unter: http:\\westend-kigo.jimdo.com

Nachtgebet

18.09.

16.10.

27.11.

18.12.

Jeweils dienstags

um 21.30 Uhr

Kirche St. Rupert

Gemeinsamer

Seniorennachmittag

im Pfarrverband

München Westend

am Dienstag, 16.10.2012 um

15:00 Uhr, Pfarrheim St. Rupert.

Ein Referent der Münchner

Feuerwehr hält einen Vortrag.

Die diesjährige Winterwanderung, wie

meist, so auch heuer ohne Schnee,

führte durch den Riemer Park zur kleinen

gotischen Kirche in Salmdorf, die

ein besonderes Juwel der bayerischen

Kunstgeschichte beherbergt, nämlich

die „Salmdorfer Pieta“. Nach einer

langjährigen Restaurierung wurde sie

wieder im Chor der Kirche aufgestellt.

Maria, auf ihrem Schoß der gerade

vom Kreuz abgenommene Sohn, beweint

diesen am Abend (Vesperbild!)

vor der Grablegung. Diese Szene , die

um das Jahr 1300 in Deutschland und

Spanien aufkam und biblisch nicht belegt

ist, wurde aus dem Zusammenhang

der Leidensgeschichte Christi

herausgelöst: So diente sie zur privaten,

individuellen Andacht und Meditation,

also zum mystischen Mitleiden und

Mitfühlen, zum „sich Erbarmen“ (s. italienisch

„Pieta“). Dieses überlebensgroße

Vesperbild ist von einem grausam

erscheinenden Realismus, der auch

heute noch Betroffenheit erzeugen

kann. Beim ausgemergelten Leichnam

kann man die Rippen zählen, die Seitenwunde

klafft auseinander, der Mund

steht offen und das Gesicht Marias, das

einer alten Frau, ist schmerzverzerrt.

Dieses hochgotische Vesperbild, eine

„der machtvollsten Schöpfungen der

deutschen Kunst“ dürfte zunächst für

eine der Bettelordenskirchen in München

geschaffen worden sein. Später,

nach der Vertreibung der Juden im 15.

Jh. ist es wohl identisch mit einer viel

besuchten Pieta in der Privatkapelle im

Untergeschoß der ehem. Synagoge

(auf dem heutigen Ausgrabungs-Gelände

des Marienhofs). Als über der Kapelle

eine Oberkirche gebaut war – die

untere Kapelle hieß dann Gruftkirche

(in der Gruftgasse) – wurde eine spätgotische

Pieta aufgestellt und die alte

geriet bis zu einem Wunder im Jahre

1612, das ihr zugeschrieben wurde, in

Vergessenheit. Vermutet wird, dass die

Pieta nach der Säkularisation 1803

durch die Metzgerzunft nach Salmdorf

kam. Diese wallfahrtete in der Fastenzeit

infolge eines Gelöbnisses bis 1950

dorthin. K. Kreilinger

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