Cruiser März 2014

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Cruiser März 2014

CRUISER Edition März 2014

Dieses Magazin ist schwul

A Thing of Beauty

by Cockyboys

Jake Jaxson & RJ Sebastian

Religiöser Sturm auf die Schulen

Neuer Verein: Gaymeinschaft

Double Dick Dude

Ellen Page

Michael Fassbender

Kylie Minogue

Nymphomaniac

Break the Chains 2014

© CockyBoys / Bruno Gmuender Publisher


30 TAGE

UM HIV DEN GARAUS ZU MACHEN

VOM 1. BIS 30. APRIL

Einmal im Jahr einen Monat lang konsequent RISIKEN

VERMEIDEN. Warum? Um die Anzahl der

HIV-Neuinfektionen zu senken und damit den Sex sicherer

für uns alle zu machen. Break The Chains macht‘s möglich.

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BREAK THE

CHAINS


CRUISER Edition März 2014

Inhalt

Editorial

Wir berichten in dieser Ausgabe über den «religiösen Sturm auf die Schule» – Ultrakonservative

kämpfen mit allen Mitteln gegen die Vielfalt der Gesellschaft. Für die Diversität hingegen setzt sich

der neue Verein «Gaymeinschaft» in Zürich ein – das Interview mit dem Präsidenten. Ein Machtwort

zur Masseneinwanderungs-Initiative spricht Michi Rüegg in seiner Kolumne. Wer Abstand von den

hiesigen Wirren in der Schweiz nehmen will, der sollte nach Island reisen, wir präsentieren dafür

zehn Gründe – die Liste. Entzücken wird die Fotostrecke der «CockyBoys». Und wenn wir schon beim

Thema sind: Wir wollten wissen, was es mit dem Internet-Hype rund um den «Double Dick Dude»

auf sich hat. Wir wünschen eine spannende Lektüre! Daniel Diriwächter, Stv. Chefredaktor

6

Religiöser Sturm auf die Schule

Das März-Dossier zur Anti-Sexualkunde-Initiative

14

Gaymeinschaft

Der junge Verein hat hoch gesteckte Ziele

16

Zehn Gründe, um nach Island zu reisen

Der Inselstaat ist mehr als nur gayfriendly

18

A Thing of Beauty

Neuer Bildband vom Bruno Gmünder Verlag

24

Double Dick Dude

Der Internet-Hype um einen 24-jährigen Mann mit Diphallie

32

Grossbanken in Asien wittern ein Geschäft

Coming-out als schwulen- und lesbenfreundliche Unternehmen

News 4 • Prominent 10 • News Schweiz 13 • Kolumne 15

Szene 26 • Wonderworld 28 • Hot4You 29 • Kultur 30

Dr. Gay 34 • Pia 35 • Agenda 36

3


News CRUISER Edition März 2014

Internationale

News

4

Wien

Outing nicht mehr ehrenrührig

Wer in Österreich als homosexuell geoutet wird,

kann nicht mehr dagegen klagen. Homosexualität

an sich sei nichts «Ehrenrühriges» mehr

und das Outing einer homosexuellen Person somit

nicht mehr strafrechtsrelevant, entschied

der Oberste Gerichtshof (OGH) in Wien. In den

letzten Jahren habe sich die «(gesamt)gesellschaftliche

Werthaltung» zu Homosexualität

so stark geändert, dass diese sexuelle Orientierung

nicht mehr als «verächtliche Eigenschaft»

angesehen werden könne. Damit revidierten

die Richter ein Urteil aus dem Jahr 1995, in der

ein Outing noch als diskriminierend angesehen

wurde. Helmut Graupner, Chef des schwullesbischen

«Rechtskomitee Lambda», begrüsste

die neue Rechtsprechung.

London

Fussballerin macht den

Hitzlsberger

Casey Stoney, Kapitänin der englischen Fussballnationalmannschaft,

hat sich in einem Interview

mit der BBC als lesbisch geoutet. Die Verteidigerin

im Frauenteam des FC Arsenal sagte: «Ich

habe es in Fussballkreisen nie verschwiegen.

Aber gegenüber der Öffentlichkeit habe ich nie

über meine Sexualität gesprochen.» Sie habe

«Angst vor den Klischees und...speziell vor den

Beschimpfungen, die man über soziale Netzwerke

bekommen kann» gehabt, gestand die 31-Jährige.

Die positiven Reaktionen auf Coming-outs

des Turmspringers Tom Daley und des deutschen

Ex-Nationalspielers Thomas Hitzlsperger, der in

England bei Aston Villa gespielt hatte, hätten sie

jedoch zu diesem Schritt ermutigt.

London

Theaterkritiker wegen Nacktfotos

gefeuert

Mark Shenton, langjähriger Theaterkritiker

des konservativen Boulevardblatts «Sunday Express»,

wurde fristlos entlassen, nachdem ohne

sein Wissen Anfang der 1990er Jahre geschossene

private Nacktfotos auf einer Datingseite für

schwule Männer aufgetaucht waren. Shenton

bringe die Zeitung damit in Verruf, argumentierte

der Verlag zur Rechtfertigung des Rausschmisses.

In einem Blog kritisiert der 51-Jährige

die Kündigung. Die Fotos seien vor 22 Jahren

von einem Freund in San Francisco geschossen

worden. Mit dem Freund von damals habe er

schon lange keinen Kontakt mehr. Er vermute,

«boshafte» Dritte hätten die «privaten, persönlichen

(aber vollkommen legalen) Bilder» veröffentlicht.

Schottland

Die Ehe-Öffnung ist

besiegelt.

Mitte Februar entschied das Parlament in

Edinburgh mit grosser Mehrheit von 105 zu

19 Stimmen, dass die Ehe auch für Schwule

und Lesben geöffnet wird. Das Gesetz tritt jedoch

erst in Kraft, wenn die britische Königin

dieses unterzeichnet hat, was allerdings reine

Formsache ist. Daher könnten sich schon

ab Oktober gleichgeschlechtliche Paare das

Ja-Wort geben.

Schottland folgt damit dem britischen Parlament,

das bereits die Öffnung der Ehe beschlossen

hat. Die ersten Hochzeiten können

dort ab dem 29. März vollzogen werden. Als

einziger Landesteil des Vereinigten Königreichs

lehnt Nordirland bislang die Homo-

Ehe ab.

Helsinki

Noch ein Sport-Outing

In Finnland hat sich der Schwimmer Ari-

Pekka Liukkonen als schwul geoutet. Der 24-jährige

Teilnehmer der Olympischen Spiele 2012 in

London erklärte in einem Interview mit dem

Fernsehsender YLE, er habe diesen Schritt bewusst

kurz vor den Olympischen Winterspielen

in Sotschi wegen Russlands homophobem Gesetz

gegen Homopropaganda getan. «Ich möchte

eine weiterführende Debatte in Verbindung

mit Sotschi anstossen. Es ist traurig, dass die

Gesetzgebung in Russland die Menschenrechte

insbesondere junger Leute einschränkt», so

Liukkonen. Liukkonen ist der erste finnische

Profisportler, der sich während seiner aktiven

Laufbahn geoutet hat.

Kopenhagen

Regnbuepladsen (Regenbogenplatz)

vor dem Rathaus

Kopenhagen dürfte die erste europäische Metropole

sein, die einen Teil ihres Rathausplatzes

als Zeichen für Toleranz gegenüber

Schwulen und Lesben in Regnbuepladsen (Regenbogenplatz)

umbenannt hat. Mit 36 zu

9 Stimmen war im Stadtrat der dänischen

Hauptstadt die Mehrheit für den Regnbuepladsen

eindeutig. Die Umbenennung erfolgt

genau 25 Jahre, nachdem Dänemark als erstes

Land der Welt eingetragene Partnerschaften

für Schwule und Lesben eingeführt hatte.

Morten Kabell, stellvertretender Bürgermeister,

hofft, dass der Platz auch für Proteste gegen

die Verfolgung von Schwulen und Lesben

in homophoben Ländern wie Russland oder

Uganda genutzt wird.


CRUISER Edition März 2014

News

Oslo

Minister mit Ehemann nach

Sotschi

Viele hochrangige Politiker aus aller Welt sind

demonstrativ nicht zu den Olympischen Winterspielen

nach Sotschi gereist. Der norwegische

Gesundheitsminister Bent Høie hingegen ist hingefahren

– um ein Zeichen zu setzen. Der konservative,

offen schwule Politiker fuhr nämlich

zusammen mit Ehemann Dag Terje Solvang nach

Russland. Es sei doch üblich, dass hochrangige

Vertreter in Begleitung ihrer Eheleute kommen,

erklärte der 42-Jährige schelmisch gegenüber

norwegischen Medien, und fügte hinzu: «Aber

natürlich weiss jeder, was zwei Männer, die miteinander

verheiratet sind, über Homo-Rechte

denken.» Norwegische schwul-lesbische Organisationen

begrüssten die Haltung von Høie.

New York

Bundesrechte für alle

Justizminister Eric Holder kündigte bei einer

Gala der schwul-lesbischen Bürgerrechtsorganisation

Human Rights Campaign in New York

an, die Regierung werde homosexuelle Ehepaare

im Bundesrecht mit heterosexuellen Ehepaaren

gleichstellen. Schwule oder lesbische Paare

mit Trauschein erhalten damit Zugang zu vielen

Sozialprogrammen, ein Aussageverweigerungsrecht

vor Bundesgerichten und gleiche

Rechte bei der Hinterbliebenenversorgung. Mit

dieser für alle 50 US-Staaten geltenden Reform

geht Holder über die Entscheidung des Supreme

Court vom letzten Jahr hinaus. Die Richter hatten

die Gleichstellung verheirateter Homopaare

im Bundesrecht für jene 17 US-Staaten verfügt,

in denen die Homo-Ehe bereits legal ist.

Wellington

Homo-Ehe-Tourismus in

Neuseeland

Seit der Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche

Paare hat sich in Neuseeland ein

reger Homo-Ehe-Tourismus entwickelt. 26 Prozent

der schwulen und lesbischen Paare, die seit

August 2013 in Neuseeland den Bund fürs Leben

geschlossen haben, waren Australier, hiess es

in einer vom Innenministerium in Wellington

veröffentlichten Statistik. In Australien sind

Ehen zwischen homosexuellen Paaren rechtlich

nicht möglich. Insgesamt waren 97 der 361

schwulen und lesbischen Paare, die sich zwischen

dem 19. August und dem 19. Dezember

2013 in Neuseeland das Ja-Wort gaben, Australier.

Aus China reisten zehn, aus Hongkong,

Thailand und England reisten je vier gleichgeschlechtliche

Paare zur Hochzeit nach Neuseeland.

Neu Delhi

Neu Delhi statt Sotschi

Deutschlands Bundespräsident Joachim Gauck

hat bei seinem Staatsbesuch in Indien die Diskriminierung

von Frauen und Homosexuellen verurteilt.

Seit über einem Jahr reissen die Berichte

über brutale Vergewaltigungen von Frauen in Indien

nicht ab. Homosexualität ist nach einer kurzen

liberalen Phase seit einer Entscheidung des

Obersten Gerichtshofs im Dezember 2013 wieder

eine Straftat. Laut deutschen Medien hat Gauck

diese Themen gegenüber Premierminister Manmohan

Singh und der Chefin der regierenden

Kongresspartei, Sonia Gandhi, mit deutlichen

Worten angesprochen. Die Absage einer Reise

nach Sotschi war weithin als Kritik von Gauck an

der Menschenrechtspolitik von Russlands Präsident

Wladimir Putin interpretiert worden.

Abidjan

Gewalt gegen Schwule

Mehr als 200 Homo-Gegner haben im Februar

das Büro der schwul-lesbischen Organisation

«Alternative Côte d’Ivoire» in Abidjan, der

Hauptstadt der Elfenbeinküste, überfallen. An

die Hauswände schmierten die Täter Parolen

wie «Pädos, geht nach Hause». Die Büroräume

wurden verwüstet und geplündert. «Alles, was

sie mitnehmen konnten, haben sie mitgenommen»,

sagte Claver Toure von «Alternative Côte

d’Ivoire» gegenüber internationalen Medien.

Die Polizei erschien zusammen mit sechs Vertretern

von UN-Friedenseinheiten erst zwei

Stunden nach dem Angriff, und das auch nur,

nachdem sich die französische Botschaft eingeschaltet

hatte. «Alternative Côte d’Ivoire» ist

eine Aidshilfe für schwule, transsexuelle und

bisexuelle Menschen mit HIV.

Nairobi

Wiedergefundenes Outing

Aus Protest gegen die Welle der Schwulen- und

Lesbenfeindlichkeit in Afrika hat sich der 43-jährige

Autor und Journalist Binyavanga Wainaina

als schwul geoutet. Der Kenianer veröffentlichte

vor wenigen Wochen den Artikel «Ich bin ein Homosexueller,

Mama». In dem Text, den er als «verlorenes

Kapitel» eines autobiografischen Buches

aus dem Jahr 2000 bezeichnet, heisst es: «Ich,

Binyavanga Wainaina, schwöre, dass ich seit

meinem fünften Lebensjahr gewusst habe, dass

ich ein Homosexueller bin.» Er habe seit seinem

Coming-out viele Unterstützerbriefe erhalten,

sagte der «Caine Prize»-Gewinner. Homosexualität

ist in Kenia verboten und kann mit bis zu 14

Jahren Haft bestraft werden.

Kampala

Schwuler Engländer

abgeschoben

Ein Gericht in Uganda hat die sofortige Abschiebung

des schwulen Engländers Bernard

Randall verfügt. Randall war im Oktober 2013

verhaftet worden, nachdem Einbrecher aus

seinem Haus einen Laptop gestohlen hatten.

Auf dem Rechner waren Bilder gespeichert,

die den 65-Jährigen beim Sex mit seinem

Freund, einem 30-Jährigen Ugander, zeigten.

Die Diebe hatten nach einem fehlgeschlagenen

Erpressungsversuch die Fotos an eine

Boulevard-Zeitung gegeben, die sie veröffentlichte.

Daraufhin wurde Randall wegen des

«Handels» mit obszönem Material verhaftet.

Randalls Partner steht weiterhin vor Gericht.

Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu sieben

Jahren.

Uganda

Kriegerklärung an die

Homosexuellen.

Der Staatschef von Uganda, Yoweri Museveni,

hat zum Krieg gegen Homosexuelle ausgerufen:

Unter dem Jubel seiner Anhänger verkündete

er, dass er ein Gesetz erlasse, das nicht

nur Schwule und Lesben lebenslange Haft androht,

sondern auch mehrjährige Haftstrafen

vorsieht, für jeden, der Homosexualität unterstützt.

Mittlerweile reagierte die USA auf das

homophobe Gesetz, Präsident Barack Obama

warnte Uganda davor, die Rechte von Homosexuellen

weiter einzuschränken, ansonsten

werde dies «Komplikationen in der geschätzten

Beziehung hervorrufen.»

5


Gesellschaft CRUISER Edition März 2014

Religiöser Sturm

auf die Schule

Das März-Dossier zur Anti-Sexualkunde-Initiative

Von Jen Haas

© pd

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CRUISER Edition März 2014

Gesellschaft

Göttliche Ordnung und

frömmlerische Moral: In

ganz Europa kämpfen

Ultrakonservative gegen

die Vielfalt in unserer offenen

Gesellschaft. In der

Schweiz wollen sie mit einer

Initiative den Sexualkundeunterricht

verbieten

und Schwule und Lesben

aus der Schule verbannen.

Dies darf nicht geschehen.

Das Komische vorweg: Im Logo der Initiative gegen den Sexualkunde-

Unterricht steht ein Regenbogen. Darunter sitzen zwei strahlende Kinder

– der bunte, unschuldige Regenbogen soll sie wohl vor den Abartigkeiten

dieser Welt schützen. Dumm nur, dass dieser Regenbogen schon lange

das Symbol der Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen ist. Offenbar

wussten dies die Verantwortlichen der Initiative nicht. Aber eben, über

Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle scheinen sie nicht viel zu wissen.

Womit wir beim Tragischen angelangt sind.

Im letzten Dezember – es herrschte schon Weihnachtsstimmung – reichten

rechtskonservative und religiöse Kreise bei der Bundeskanzlei in Bern

die Anti-Sexualkunde-Initiative ein. 107’000 Stimmberechtigte möchten

den Kindergarten und die Primarschule vor der «Frühsexualisierung»

schützen. Dies bedeutet, dass Kinder unter zehn Jahren in der Schule

nichts mehr über sittliches Zusammenleben erfahren dürfen. Danach

nur im Biologie-Unterricht, Bienchen und Blümchen also.

Treibende Kräfte der «Schutzinitiative» sind bekannte Figuren: Der Basler

Dominik Müggeler, Abtreibungsgegner und Betreiber von mamma.ch,

zahlreiche Ultrakonservative der SVP (Föhn, Bortoluzzi und Freysinger)

sowie Evangelikale und Rechtskatholiken wie der päpstliche Ordenträger

Pius Segmüller, Ex-Schweizergardist und Ex-CVP-Nationalrat aus Luzern.

Einer unter ihnen musste vorzeitig ausscheiden: Die erste Unterschriftensammlung

wurde im letzten Sommer abgebrochen, nachdem sich herausgestellt

hatte, dass ein Mitglied des Initiativkomitees wegen sexuellen

Missbrauchs verurteilt worden war. Das war ein peinlicher Fehlstart, die

Folge einer Art Berufsblindheit. Die Initiative soll ja die Kinder schützen.

Doch die Gefahren lauern nicht im eigenen Haus, sondern stets auswärts:

Im Lehrerzimmer, in Kommissionen für Lehrpläne, in den Sozialwissenschaften,

auf den Fachstellen für Sexualpädagogik.

Horrorgeschichten auf Youtube

Unglaubliche Dinge sollen in der Schule geschehen. Kindern werde die

Masturbation beigebracht, in Klassenzimmern würden Pornos gezeigt,

in Broschüren werde auf Schwulentreffs hingewiesen. Dies berichtet eine

aufgebrachte Mutter auf der Initiativ-Webseite. Geschichten, die sich weiterverbreiten

wie moderne Stadtmärchen. Und die mit Absicht in die Welt

gesetzt werden, auf Flugblättern und in eigens dafür produzierten Filmen

auf Youtube. Die Irreführung und Angstmache ging auf: Der sogenannte

Sex-Koffer, ein Lehrmittel im Kanton Basel-Stadt, geriet 2011 unter Beschuss.

Es hiess plötzlich, im Kindergarten würde mit Plüschgenitalien

gespielt – obwohl es sich um Materialen für die Sekundarstufe handelte.

Ein weiterer Kollateralschaden ereignete sich im letzten Sommer. Das

Kompetenzzentrum Sexualpädagogik der Pädagogischen Hochschule

Luzern musste seine Tätigkeit einstellen. Der Leistungsvertrag der PH Luzern

mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) lief aus, für einen neuen

liess sich keine Unterstützung mehr finden. Offensichtlich bekam man

nach der Sex-Koffer-Geschichte kalte Füsse.

Solche Etappensiege mussten wie ein Elixier gewirkt haben. An der Pressekonferenz

im Dezember rieb sich der Co-Leiter der Schutzinitiative,

SVP-Nationalrat Sebastian Frehner, jedenfalls die Hände: «Keine Schulleitung

und kein Erziehungsdepartement wird noch wagen, mit der Einführung

von obligatorischem Sexualkundeunterricht quasi Kanonenfutter

für unsere Initiative zu liefern.» Er garantiere, sagte er weiter, dass die

Initiative eine immer stärkere Schutzwirkung entwickle – was in etwa

so tönt, als handle es sich um einen gigantischen Spray gegen Ungeziefer.

Schmutzige Phantasien und Angst

Die Schule ist bewusst gewählt, dabei geht es bloss vordergründig um den

Sexualkundeunterricht. Der Spray «Schutzinitiative» dient vor allem der

Abwehr von Menschen, Geschlechterrollen, Lebensformen und Familienmodellen,

die nicht ins konservative Weltbild passen.

Frehner formulierte dies unmissverständlich. «Ein vierjähriges Kind»,

sagte er an der Pressekonferenz, «soll noch nicht den Unterschied zwischen

schwul, lesbisch und bisexuell wissen. Wir wehren uns gegen eine

solche ideologisierte Sexualerziehung.» Da reibt sich manch einer die Augen:

Wann darf ein Kind erfahren, dass das Mami von der Lea mit einer

Frau zusammen lebt? Was ist daran ideologisch?

Das Thema gleichgeschlechtliche Beziehungen soll offensichtlich aus

der Schule vertrieben werden; Komitee-Mitglied Daniel Regli drückt

sich deutlich aus. Der Zürcher SVP-Gemeinderat spricht von «sexuellen

Verirrungen», meint damit Lesben und Schwule und nennt sie in einem

Atemzug mit Pädophilen und Zoophilen. Die Wortwahl verrät vieles darüber,

wie dreckige Phantasien befeuert werden und Ängste vor dem, was

man nicht kennt.

«Gender» – die neue Kampfzone

Momentan regiert die Paranoia: Schon das simple Geschlecht ist zum

Schimpfwort geworden. Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember

2013 warnte der erzkonservative Churer Bischof Vitus Huonder vor der

«Ideologie des Gender». Unterdessen geistert die angebliche Gefahr des

«Genderismus» in allen einschlägigen Internetforen.

Gender war bislang ein analytischer Begriff der Geschichts- und Sozialforschung.

Er besagt ganz einfach, dass nicht nur die Biologie, sondern

auch die Gesellschaft mitbestimmt, wie sich Geschlechterrollen und sexuelle

Identitäten ausprägen. Was nicht heisst, dass jeder sie frei wählen

kann. Aber sie sind veränderlich und nehmen im Verlaufe der Zeit und in

verschiedenen Kulturen unterschiedliche Formen an.

Von Vielfalt hingegen will die göttliche Ordnung nichts wissen, sie kennt

nur das eine Doppelpack: «Die Erschaffung des Menschen als Mann und

Frau ist eine Vorgabe des Schöpfers. Darüber darf der Mensch nicht verfügen.

Der Schöpfungsbericht sagt, dass Gott den Menschen in seiner Bipolarität

geschaffen hat», schreibt Huonder. Alles, was dieser Ordnung nicht

entspräche, erklärt der Bischof im Hirtenbrief, müsse man als psychische

und physische Störung verstehen. Auf dem Pausenplatz ruft man einfach:

«Schwule Sau!» Dies ist genauso verletzend. Aber immerhin, es bringt die

Gesinnung auf den Punkt, ohne biblische Umschweife.

Wir sind Vielfalt!

Womit wir wieder bei der Schule sind. Dort geschehen eben unglaubliche

Dinge. Nämlich Mobbing, Diskriminierung, Angstmache. Sie richtet

sich gegen Jugendliche, die anders sind, schwul, lesbisch, transsexuell

oder ihrer Identität unsicher. In einer letztjährigen EU-Studie mit 90’000

Teilnehmerinnen und Teilnehmern berichten fast 70 Prozent, dass sie

ihre homosexuelle Orientierung in der Schule verborgen haben. Über

60 Prozent erlebten abwertende Kommentare oder negatives Verhalten

wegen ihrer sexuellen Ausrichtung. Junge Schwule sind gesundheitlich

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Seilergraben 13

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Dienstag – Samstag ab 17 Uhr

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Wellness Club

Mühlegasse 11

www.paragonya.ch

3

PREDIGERHOF

bistro – bar

Mühlegasse 15

www.predigerhof.ch

4

THE DYNASTY CLUB

2 Bars – 1 Eingang

Zähringerstrasse 11

www.dynastyclub.ch

5

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Bar/Tanzbar

Kernstrasse 60

www.garcons.ch

Täglich geöffnet ab 17 Uhr

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Rolandstrasse 9

www.aroncafe.ch

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Häringstrasse 16

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6

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Prominent CRUISER Edition März 2014

Ellen Page

Während Russland in Sachen Homosexualität

mit Siebenmeilen-Stiefeln ins Mittelalter zurück

marschiert, gehört es im ehemaligen Feindesland

USA mittlerweile zum guten Ton, sich

in aller Öffentlichkeit als schwul oder lesbisch

zu outen. Trotz der breiten christlichen Allianz

der Ewiggestrigen erweisen sich die Staaten

als Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die

Schauspielerin Ellen Page (26) gehört zu den

jüngsten Regenbogen-Promis, welche vor dem

Mikrophon die gleichgeschlechtliche Liebe als

ihre eigene anpriesen. Als Ellen Page am Valentinstag

eine Rede in Las Vegas hielt, war dies ein

GNTM

Sie wandeln wieder über die Laufstege, die Anwärterinnen

auf den Titel «Germanys Next Top-

Model» auf Pro7. Von Alice Schwarzer wurde die

Sendung einst als «menschenfeindlich» kritisiert,

wobei das Jahre vor dem unsäglichen «Bachelor»

war. Da Schwarzer mittlerweile andere

(Geld-)Sorgen hat, kann Heidi Klum wieder ungeniert

die nächste Schönheit küren und anschliessend

von ihrem Vater verheizen lassen.

Wie auch immer, die Quoten geben der Klum

recht, und, wie erwähnt, das Fernsehen bringt

weitaus Schlimmeres zustande. Von der neuen

Staffel darf man sogar behaupten, dass sie

hochkarätiger besetzt ist als früher. Mit dem

international erfolgreichen Modedesigner Wolfgang

Joop hat Heidi Klum einen Jury-Kollegen

der Extraklasse gewonnen. Der kann zwar nicht

mit dem Charme von Thomas Hayo mithalten,

bringt aber etwas Pfeffer in die Sendung. Dabei

verhält es sich mit Joops Teilnahme ähnlich

wie mit Marianne Rosenberg bei DSDS. Der Designer

wetterte einst medienwirksam gegen

Model-Mama Heidi Klum wie einst die Schlagerqueen

über die Casting-Shows. Tempi passati.

Wolfgang Joop wollte sich wohl auch etwas positive

Presse gönnen. Seit seinem unsäglichen

Streit mit Tochter Jette Joop benötigte der Designer

wieder eine reine Weste. Und Heidi Klum,

die Super-Deutsche, eignet sich hervorragend

Sebalter

Die Vorzeichen für die diesjährige Schweizer

Teilnahme beim Eurovision Song Contest 2014

stehen denkbar schlecht. Die Annahme der Masseneinwanderungs-Initivative

der SVP, welche

in ganz Europa für Kopfschütteln sorgte, dürfte

der Schweiz nicht einen müden Punkt bringen,

selbst wenn wir wiederum Celine Dion schicken

würden. Aber wir senden den Tessiner Sebalter

(28) mit «Hunter of Stars» ins Rennen nach Dänemark.

Einen singenden Anwalt, ausgewählt von

der SRF-Jury sowie den Zuschauern nach einer

etwas belanglosen «Entscheidungs-Show». Nun

muss man festhalten, dass Sebalter ein durchaus

hübscher Mann ist und seine Absichten ehrenhaft

sind. Leider erweist sich sein Talent als

Musiker aus der Sicht vieler Kritiker als «nicht

ausreichend» für die grosse europäische Bühne.

Sein Liedchen hingegen ist flott, zweifelsfrei

das Beste an jenem Abend – wenn es aber

nur in Italienisch vorgetragen würde. Womit

© pd

Statement in eigener Sache. «Ich bin heute hier,

weil ich homosexuell bin». Das Publikum feierte

das Coming-out mit grossem Applaus. Weiter

sagte Ellen Page, sie habe kein Interesse mehr

daran, jemand zu sein, der sie nicht ist. Nach eigenen

Worten litt die Schauspielerin unter dem

Image als heterosexuelle Frau. Ellen Page, die

einem breiten Publikum durch die Filme «Juno»

und «Inception» bekannt ist, durfte sich später

über viele positive Reaktionen freuen. Beispielsweise

twitterte Musiker Lance Bass: «Ich habe

gerade Ellen Pages Coming-out gesehen. Wow!

Was für eine Rede! Gratulation!» Böse Zungen

behaupten aber, dass der ganze Trubel um das

Coming-out eine willkommene Werbung für ihren

kommenden Film ist. In «Freeheld», einem

Drama nach wahren Begebenheiten, spielt die

Aktrice bald die Lebenspartnerin von Julianne

Moore (53). (dd)

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© Pro 7

für den Imagewandel. Aber in der Show geht es

schlussendlich um die angehenden Kleiderständer

aus Fleisch und Blut – die sind wiederum

hübsch anzuschauen, wobei nicht vergessen

werden darf, dass wahre Schönheit im Auge des

Betrachters liegt. (dd)

© Sebalter

wir beim grössten Sebalter-Manko sind: Die

Sprache. Man hätte annehmen können, dass

singende Tessiner nach «Sinplus», unseren ECS-

Teilnehmern 2011, an ihrem Englisch arbeiten

würden – Sätze wie «swiims egen de Strem»

sind in schlechter Erinnerung. Sebalter setzt

hier aber noch einen drauf: «Wond mi do gouu,

koos aai fink aim laaing». Doch wenn unsere

Teilnahme nicht hinhaut, so können wir die

zu erwartende Schmach immerhin auf die SVP

schieben. (dd)


CRUISER Edition März 2014

Prominent

Michael

Fassbender

Sven Epiney

Die SRF-Allzweckwaffe gab jüngst dem «Blick»

eine Art «offenherziges» Interview. Grund zum

Seelenstriptease war natürlich die neue Staffel

von «The Voice of Switzerland», welche Sven Epiney

(42) wieder moderiert. Laut der Boulevard-

Zeitung erschien der Moderator «perfekt gestylt

und gepudert» zum Termin, was dann zu seinen

Antworten passte: aalglatt und optimistisch.

Das Älterwerden ist für Sven Epiney beispielsweise

kein Problem. «Da bin ich gelassen, ich

lebe im Hier und Jetzt», so der Moderator. Als

Jungbrunnen dient wohl sein Freund Michael

- mit 21 Jahren halb so alt wie Sven Epiney.

Die Beziehung sei «super», auch wenn Michael

David Hasselhoff und dessen «Knight Rider»

nicht kenne. Ansonsten wurde im besagten Interview

besonders über die Arbeit gesprochen.

Gerne würde Sven Epiney eine Sendung wie

t.A.T.u.

Es mutete schon ziemlich absurd an, als im

Februar bekannt wurde, dass Jelena Katina

und Julija Wolkowa, besser bekannt unter dem

Bandnamen t.A.T.u., an der Eröffnungsfeier der

Winterolympiade in Sotschi singen sollten. Das

Duo eroberte vor zwölf Jahren mit dem Hit «All

The Things She Said» weltweit die Hitparaden.

Allerdings lag das weniger an der Musik, als

am Image. Julia Volkova und Lena Katina gaben

sich als Power-Lesben aus, die in ihren Videos

oder auf der Bühne hemmungslos miteinander

fummelten und knutschten. Wenig später

wurde allerdings bekannt, dass dies eine reine

Lüge zu Werbezwecken war (die hervorragend

funktionierte). Weshalb sollte also Putin auf

zwei ehemalige Lesben setzen, wenn doch in

Russland ein landesweites Verbot für Homosexualität-Propaganda

gilt? Insgeheim waren

© pd

Der 36-jährige Ire mit deutschen Wurzeln ist

ganz oben am Firmament Hollywoods angekommen.

Noch vor zwei Jahren berichtete das

CR-Magazin vom «neuen Sex-Gott» des Films,

dies auch, weil Michael Fassbender in Filmen

wie «Shame» und «Hunger» nackt auf der Leinwand

zu sehen war. Nun, der Schauspieler wäre

nicht der Erste, der sich durch Nacktszenen

einen Namen machte – bei Fassbender war es

aber immerhin für die Kunst. Seither dreht er

einen Film nach dem anderen. Aktuell ist er im

hoch gelobten «12 Years a Slave» als sadistischer

Sklaventreiber zu sehen. «Das Böse sah nie besser

aus», titelte das englische GQ-Magazin, dem

wir uns gerne anschliessen. Für die Rolle im

erwähnten Südstaaten-Drama wurde Michael

Fassbender endlich für einen Oscar nominiert.

Gut möglich aber, dass er auch mit dem Goldmännchen

immer wieder für seine Nacktheit

gepriesen wird. Sein bestes Stück imponiert

jedenfalls seinen Kollegen. So gratulierte ihm

Charlize Theron öffentlich zu seinen körperlichen

Vorzügen, und auch George Clooney

schwärmte bereits von dem nackten Schauspieler.

Michael Fassbender ist das egal, er geniesst

lieber Zigaretten und einen Drink. Und entspricht

damit absolut nicht dem Saubermann-

Klischee eines Hollywood-Stars. (dd)

© SRF

«Stern-TV» moderieren, weil ihm die Mischung

der Themen sehr gefällt. Die Frage hingegen,

warum er in Deutschland nie Fuss gefasst hat,

umgeht er clever, denn es «gab und gebe Angebote».

Aber das Thema «Deutschland» sei für ihn

«abgehakt». Zudem habe er in der Schweiz genügend

Standbeine wie TV, Theater und Bühne. In

der Tat ist Sven Epiney zu Recht stolz auf seine

Karriere. Trotzdem habe er auch heute noch

Zweifel, gesteht er. «Aber das ist ein normaler

Prozess», fügt er an, womit er sich flugs wieder

auf sicheres Terrain begibt. Schlussendlich bezeichnete

sich Sven Epiney selbst als «Anchor»

von SRF, der das Glas immer halb voll sieht. Sollte

er auch, denn mittlerweile teilt er die Bühne

bei «The Voice» mit Viola Tami, die früher für

den Backstage-Bereich zuständig war und jetzt,

zusammen mit Sven Epiney, die Show souverän

moderiert. Denn auch ein Anker bleibt mal

hängen. (sl)

© pd

viele Zuschauer am ersten Tag der Olympiade

auch gespannt, ob sich das Duo zu einem Skandal

hinreissen lasse. Bei der Eröffnungsfeier

dann die Ernüchterung: Von t.A.T.u. fehlte in

der bombastischen wie überladenen Zeremonie

jede Spur. Einzig deren zweiter Hit «Not Gonna

get us» wurde beim Einmarsch der russischen

Sportlerinnen und Sportler in einer seltsamen

Version gespielt. Julia Volkova und Lena Katina

waren aber in der Tat in Sotschi, und singen

durften sie auch. Des Rätsels Lösung: Die beiden

konnten nur an der «Pre-Show» auftreten, fern

von einem Millionenpublikum. Ein Video gibt

es bislang nicht, einzig Fotos der kurzen Show

wurden ins Netz gestellt. (sl)

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CRUISER Edition März 2014

News Schweiz

«Der Kreis»

gewinnt Teddy-

Award

An der Berlinale gewann der

Film von Stefan Haupt nicht

nur den Teddy-Award, sondern

auch den Publikumspreis.

«Der Kreis», die Geschichte von Ernst Ostertag

und Varieté-Künstler Röbi Rapp Ende der

1950er Jahre, sahnte bei seiner Premiere an der

Berlinale so richtig ab. Regisseur Stefan Haupt

konnte in der Sparte «Bester Film» den Teddy-

Award, den bedeutendsten schwullesbischen

Filmpreis Europas, entgegen nehmen. Auch das

Berliner Publikum liebte den Film und ehrte

ihn mit dem Publikumspreis in der Sparte «Panorama».

Der auf wahren Begebenheiten basierende

Spielfilm schildert den Kampf zweier

© Berlinale / Stefan Haupt

ungleicher Männer um ihre Liebe vor dem Hintergrund

einer historisch wie politisch interessanten

Epoche der Schweizer Geschichte. Ein

Drama um Ideale und den Preis ihrer Verwirklichung.

Break The Chains

2014

Die HIV-Kampagne der

Checkpoints und der Aids-

Hilfe Schweiz geht in die

dritte Runde.

Auch in diesem April wird die bekannte wie landesweite

Kampagne «Break The Chains» lanciert.

Bereits zum dritten Mal wird die Gay-Community

aufgefordert, sich einen Monat lang ausschliesslich

auf Safer Sex zu konzentrieren. Es

gilt, HIV-Neuinfektionen zu verhindern, denn

in den ersten Wochen nach einer HIV-Infektion

ist man besonders ansteckend. Unter dem Motto

«Machen wir HIV den Garaus» werden dann wiederum

im Mai vergünstigte HIV-Schnelltests

angeboten. Weitere Informationen sind unter

breakthechains.ch zu finden.

Das CR-Magazin wird sich in der April-Ausgabe

dem Thema ausgiebig widmen.

Online-Dating

ohne Ende?

Nonstop-Dating, Online-Sucht

oder Social Media: «Checkpoint

im Gespräch» widmet

sich der digitalen Welt.

Wir alle vergnügen uns prächtig in der bunten

virtuellen Welt. Doch kommen in letzter

Zeit auch die Schattenseiten der 24-Stunden-

Online-Kultur zur Sprache. Die Mechanismen

von Social Media und Dating-Plattformen können

Online-Süchte auslösen. Nicht nur Kinder

und Jugendliche sind von diesen Phänomenen

und Problemen betroffen, gerade auch schwule

Männer und insbesondere HIV-Betroffene

können Opfer werden von Übergriffen unter

dem Deckmantel des vermeintlich anonymen

Internets.

«Checkpoint im Gespräch» widmet sich am 28.

März dem Thema. Als Referent wurde Mark Bächer,

Kommunikationsexperte und Projektleiter

house34.ch, eingeladen. Wie immer findet

die Veranstaltung im Zürcher Restaurant Bubbles

ab 18 Uhr statt.

SVP-ler wetterte

gegen Schwule

Jörg Meichtry, Aktuar der SVP

Oberwallis, setzt Schwule mit

Kinderschändern gleich.

Die SVP gilt nicht als eine Partei, deren Exponenten

mit Bedacht auf Facebook und Co. agieren.

Als jüngstes Beispiel trat Jörg Meichtry (26), Aktuar

der SVP Leuk im Oberwallis, in Erscheinung.

Laut «Blick» hat dieser auf seinem Facebook-Profil

Homosexualität als «psychische Krankheit»

bezeichnet. Weiter schrieb er, dass «Kriminelle,

Grabschänder, Homosexuelle und Kinderschänder

aus der Gesellschaft einen Haufen gemacht

haben, für den man sich schämen muss».

Schämen tut sich allerdings nun die SVP Oberwallis,

die sich in aller Form von diesen Aussagen

distanzierte. Laut «Blick» droht dem Aktuar

nun gar der Rausschmiss aus der Partei. Jörg

Meichtry zeigt aber nicht die Spur von Reue,

sondern bekräftigte seine homophobe Aussage

gegenüber der Presse.

Michael von der

Heide vs. «Blick»

Der Ringier-Verlag muss dem

Sänger aufgrund eines «zugefügten

schweren seelischen

Schmerzes» 5000 Franken

zahlen.

Als Michael von der Heide im Jahre 2010 am

Eurovision Song Contest teilnahm, regnete es

kein Gold, sondern Häme. An vorderster Front

die Boulevard-Zeitung «Blick». Sie montierte

kurzerhand den Kopf von Michael von der Heide

auf den Körper von Gewinnerin Lena Meyer-

Landrut mit der Schlagzeile: «Wir wollen auch

eine Lena! Aber keine mehr von der Heide». Daraufhin

klagte der Sänger gegen die Herausgeberin

Ringier wegen Persönlichkeitsverletzung.

Michael von der Heide erhielt bereits bei der

Zürcher Justiz Recht, der Fall wurde jedoch bis

ins Bundesgericht weitergereicht, das allerdings

Ende Januar ebenfalls eine Ehrverletzung

in der Fotomontage samt Schlagzeile erkannte.

Der «Blick» sei weiter weder eine Satirezeitschrift

noch ein Witzblatt. Ringier muss dem

Sänger nun wegen des «zugefügten schweren

seelischen Schmerzes» eine Genugtuung von

5000 Franken zahlen.

© Patrick Mettraux

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Nachgefragt CRUISER Edition März 2014

Gaymeinschaft

Gerade mal aus der Taufe gehoben,

hat der Verein bereits

hoch gesteckte Ziele

Von Martin Ender

Chris ist der Drahtzieher beim

noch jungen und kleinen Verein

Gaymeinschaft, der sich

zum Ziel gesetzt hat, Akzeptanz

und Gleichberechtigung

zu fördern, will Anlaufstelle

sein für Leute, die Probleme

haben mit dem Coming-out.

Und auch Partys veranstalten

– vorläufig noch sporadisch.

CR sprach mit dem Präsidenten

Chris.

Chris, Präsident von Gaymeinschaft. © Stefan Büchi

CR: Chris, vorab ein paar Fragen zu deiner

Person: Wie alt bist du, woher kommst du,

was hast du für eine Ausbildung gemacht?

CHRIS: Ich bin im Januar 32 geworden, bin in Baden

geboren, im aargauischen Fislisbach aufgewachsen

und zur Schule gegangen. Ich besitze

einen KV-Abschluss, habe aber nach der Ausbildung

einen sozialen Beruf gewählt. Ich war in

einer Organisation tätig, in der ich die Aufgabe

hatte, betagten IV-Bezügern den Umgang mit

dem PC nahe zu bringen und sie zu schulen,

um sie für die ECDL-Zertifizierung fit zu machen.

Das ist ein Zertifikat, das Kenntnisse in der

sicheren und effizienten Nutzung verschiedener

Computer-Anwendungen beweist. Ziel war

es, den Leuten mit einer Weiterbildung wieder

eine Chance zu geben, in den Arbeitsprozess

zurückzufinden. Ausserdem war ich an dieser

Stelle auch für die Website verantwortlich. Aus

finanziellen Gründen habe ich mich aber später

weiter umgeschaut, in der Informatik weitergebildet,

und heute bin ich bei der Bank Julius Bär

im Bereich Access Management tätig. Da geht es

um die Verwaltung von Zugriffsrechten unserer

Mitarbeiter.

Chris, wir sind in einem ganz andern Zusammenhang

auf dich gestossen: über die Websi-

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CRUISER Edition März 2014

Nachgefragt

te gaymeinschaft.ch. Du bist Präsident dieses

Vereins. Seit wann gibt es ihn? Wie bist du

auf die Idee gekommen?

Der Verein ist noch relativ frisch und neu. Ich

bin erst im vergangenen Sommer nach Zürich

gezogen. Aus diesem Anlass wollte ich meinen

«Einstand» feiern. Also habe ich eine Party organisiert.

Die Party kam so gut an, dass ich es

schade fand, dies nur einmal zu machen. Darauf

habe ich beschlossen, einen Verein zu gründen.

Der Verein sollte den Zweck haben, Partys

zu veranstalten. Da ich früher sozial tätig war,

sollte sich der Verein auch in diesem Bereich engagieren.

Zum Beispiel mit Hilfestellung beim

Coming-out. Und generell bei Fragen rund um

die schwule Lebensweise.

Reden wir erst von den Partys. Was sprecht

ihr da für ein Publikum an? Vom Alter her

das einstige T&M-Publikum?

Nein! Unser Mitgliederbeitrag liegt bei 20 Franken

pro Jahr. Wir haben ihn bewusst tief gewählt,

damit wollen wir auch Jüngere ansprechen. Aber

wir haben andererseits keine Altersbegrenzung.

Das älteste Mitglied ist 71. Wir schliessen niemanden

aus, ob gay, bi, lesbisch, transgender,

queer... hab ich was vergessen? Also bei uns kann

jeder so sein, wie er will. Den Begriff Gaymeinschaft

haben wir gewählt, weil wir eine Gemeinschaft

Gleichgesinnter sein wollen.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Akzeptanz

und Gleichberechtigung zu fördern.

Gibt es dafür nicht schon genug alt eingesessene

Institutionen und Vereine? Die Homosexuellen

Arbeitsgruppen in den Regionen,

dann Pink Cross und LOS oder auch Network

und weitere. Sie alle haben sicher mehr Gewicht

als die junge Gaymeinschaft...

...das ist richtig. Doch diese Institutionen sind

über die Jahre so gewachsen, dass man nicht

mehr auf den Einzelnen eingehen kann – meiner

Meinung nach. Bei uns ist es anders, wir

sind eben klein, hier kennt noch jeder jeden...

auf jeden Fall ist das jetzt noch so. Wer weiss,

wie das in ein paar Jahren aussieht. Zudem:

Kann es denn je genug Organisationen oder Einzelpersonen

geben, die sich für die Anliegen der

Community einsetzen? Kaum. Denn es gibt immer

noch genug Themen, die es aufzuarbeiten

gilt... wir sind noch nicht am Ziel.

Da drängt sich die Frage auf: Wieviele Mitglieder

habt ihr denn?

Leg mich bitte nicht fest... Ich glaube acht Mitglieder.

Die Zahl kann sich nun täglich erhöhen.

Ihr wollt auch Anlaufstelle sein für Leute,

die Probleme haben im Umgang mit der eigenen

Sexualität. Wieviel Kompetenz könnt ihr

da vorweisen?

Aufgrund meiner Ausbildung im sozialen Bereich,

welche auch eine psychologische Schulung

beinhaltete, fühle ich mich durchaus in

der Lage, Hilfestellungen anzubieten und auch

Beratungsgespräche zu führen. Ich habe schon

etliche Personen anonym beraten über Gayromeo

oder Purplemoon, die mir ihr Herz ausgeschüttet

haben...

Also nur in der virtuellen Welt?

Nicht nur. Nach der virtuellen Kontaktaufnahme

gibt es auch reale Treffen. Ich konnte schon

einigen Personen helfen, und deren Situation

hat sich verbessert. Chatten ist das eine, die

Person dann zu treffen das andere. Wenn man

die Leute persönlich trifft und von Angesicht

zu Angesicht mit ihnen spricht, hat das eine

ganz andere Wirkung. Sie merken, das ist ja ein

Mensch, der hat das alles auch erlebt. Deshalb

erzähle ich jeweils aus dem Nähkästchen, was

ich selber so erlebt habe.

Dann erzähl uns doch mal: Wie war das bei

dir? In welchem Alter hattest du dein Coming-out?

War das schwierig in Fislisbach?

Ich hatte mich nicht getraut, offen meine Sexualität

auszuleben. Mein Vater verstarb 2009.

Er war sehr religiös und konservativ. Er hat das

Thema Homosexualität vermieden und, wenn

es je zur Sprache kam, lächerlich gemacht. Ich

erinnere mich an «Lüthi und Blanc». In dieser

Fernsehserie am Sonntagabend kam regelmässig

ein Schwulenpaar vor. In einer Szene haben

sich die beiden Männer dann mal geküsst. Die

Reaktionen meines Vaters kann man nicht gerade

als rosig bezeichnen. Sein Verhalten hat

mich innerlich verletzt, und ich war erst recht

zwiegespalten ob ich nun das Coming-out wagen

sollte.

Wie alt warst du da? Und wann hast du gespürt,

dass du schwul bist?

Ich habe es für mich früh gespürt. Aber erst ab

2008 habe ich mit dem Gedanken gespielt, meinem

Vater beizubringen, dass ich schwul bin.

Also relativ spät. Noch an der Europride in Zürich

im Jahre 2009 habe ich mich nicht getraut,

mitzumarschieren. Natürlich war ich an diesem

Tag in Zürich. Aber ich stand am Strassenrand

an der Bahnhofstrasse. Innerlich habe ich

gejubelt. Doch nach aussen verhielt ich mich so,

dass niemand merkte, dass ich eigentlich auf

der falschen Seite war und dazugehöre. Im gleichen

Sommer wurde mein Vater schwer krebskrank.

Ich rang mit mir, mich noch vor seinem

Tod zu outen. Ich hätte es mir wohl nie verziehen,

ihm vorzuenthalten, wer ich wirklich bin.

Ich zog es durch und sprach mit ihm. Wohl auch

aufgrund seiner Krankheit reagierte er recht

ruhig. Er meinte nur: «Das hätte ich nicht für

möglich gehalten bei dir.» Meine Mutter hatte

ich kurz zuvor informiert. Auch sie reagierte

nicht negativ. Sie hat «das» bei mir zwar nicht in

Betracht gezogen. Doch sie ist Homosexuellen

gegenüber sehr offen. Hatte sie doch bereits in

den 1970er Jahren einen schwulen Arbeitskollegen,

den sie sogar aktiv unterstützte, wenn er

am Arbeitsplatz gemobbt wurde. Von daher hatte

sie bereits Erfahrung mit dem Thema.

Gaymeinschaft – diese Wortschöpfung als

Bezeichnung für euren Verein suggeriert,

dass es zu wenig Gemeinschaftssinn und

Kampfgeist gibt in der Gay-Szene. Ist das heute

so?

Ja und nein. Einerseits sehe ich einen starken

Zusammenhalt in der Szene. Durch ihre Grösse

vor allem in Zürich hat sie auch etliche politische

Kämpfer für «unsere» Sache. Durch die

vielen Coming-outs, nun auch langsam in der

Sportwelt, ist das Thema im Brennpunkt. Aber

eine Lebensweise, die nicht hetero ausgerichtet

ist, ist immer noch nicht selbstverständlich. Die

eingetragene Partnerschaft ist gut und recht,

aber nicht eine volle Gleichberechtigung. Denken

wir an die Adoption.

Das heisst, du möchtest in einer Partnerschaft

Kinder adoptieren können?

Ja, unbedingt!

Wärst du ein guter Vater?

Ich gehe davon aus. Ich kann gut mit Kindern

umgehen. Und ich denke, dass viele Lesben und

Schwule genauso gut Kinder betreuen und erziehen

können wie Heteros. Es hängt nicht von

der sexuellen Ausrichtung ab, wie gut man die

Entwicklung eines Kindes fördern und zu seinem

Wohle da sein kann.

Gaymeinschaft

Der Verein Gaymeinschaft bezweckt den Zusammenschluss

und die Förderung von Mitgliedern

und Unterstützer aus der LGBTQ-Community

und setzt sich für die Rechte von Lesben,

Schwulen, Bisexuellen sowie Transgender ein.

Ziel ist es, auf Probleme aufmerksam zu machen,

mit denen LGBTQs täglich zu kämpfen

haben.

In unregelmässigen Abständen veranstaltet der

Verein ausserdem Partys und diverse Events,

um den Zusammenhalt im Verein zu fördern

und neue LGBTQs sowie deren Sympathisanten,

Freunde und Familienmitglieder kennenzulernen

und eine schöne Zeit zu verbringen. Eine

eigene Vereinsbar für regelmässige Zusammenkünfte

ist in einem späteren Zeitpunkt denkbar.

Der Verein Gaymeinschaft ist politisch und konfessionell

neutral. Eine Mitgliedschaft kostet

Fr. 20.– pro Jahr. Mitglieder erhalten bei jeder

Party einen Rabatt von Fr. 10.– auf den geltenden

Normalpreis.

Infos und Beantragung einer Mitgliedschaft

unter: www.gaymeinschaft.ch

15


Reisen CRUISER Edition März 2014

Zehn Gründe für

eine Reise nach

Island

Der Inselstaat ist mehr als nur

gayfriendly

Von Micha Schulze

Für Reisefreudige, die mehr

als schnöde Badeferien suchen,

empfiehlt sich Island.

Das weiss auch Queer.de-

Redakteur Micha Schulze, der

im CR-Magazin von der exotischen

Insel ohne Armee erzählt.

1. Ein Paradies für Online-Menschen


Oft dauert es auf Reisen ewig, bis man endlich

eine funktionierende (oder bezahlbare) Internetverbindung

gefunden hat. Ganz anders in

Island: In keinem anderen Land der Welt ist es

so einfach, ins Netz zu gehen. Schon im Flughafenbus

nach Reykjavik wird kostenloses W-Lan

angeboten. In der Hauptstadt selbst hat man die

Qual der Wahl, in welchen Wifi-Spot man sich

einloggt – viele sind unverschlüsselt. Wer aufs

Land fährt, ist mit einer Sim-Karte von Síminn

gut versorgt: Selbst am entferntesten Vulkan

oder Gletscher hat man eine hervorragende

3G-Verbindung.



und Landschaft sind im wahrsten Sinne des

Wortes atemberaubend. Inmitten der surrealen

Krater-und Lavalandschaft kommt man sich

klein, fast demütig vor. Allein die «Blue Hours»

am Morgen sind eine Reise nach Island wert!

3. Ein Land ohne Armee


Von einem Land ohne Armee träumen viele. In

Island ist das seit vielen Jahrzehnten Realität.

Der Insel-Staat ist zwar offizielles Mitglied der

NATO, verzichtet jedoch seit seiner Unabhängigkeit

im Jahr 1944 auf reguläre Streitkräfte.

1995 wurden sogar die letzten Bestimmungen

zum Unterhalt einer Armee aus der Verfassung

gestrichen. Selbst die Aufgabe der Küstenwache

besteht nur darin, die Kabeljau-Vorkommen zu

schützen und Menschen in Seenot zu helfen.



4. Aufwärmen im Hot Tub


Die meisten Island-Touristen springen gleich

nach der Landung in Keflavik in die legendäre

Blaue Lagune – dabei locken die «gewöhnlichen»

Hot Tubs auch. Jedes öffentliche

Schwimmbad in Reykjavik hat gleich mehrere

Die legendäre Blaue Lagune © PD

2. Natur, Natur, Natur


Island gehört zu Europa und ist doch genauso

exotisch für mich wie beispielsweise Burma.

Nur halt mit Geysiren, Fjorden, Vulkanen und

Gletschern statt mit Palmen, Tempelruinen,

Traumstränden und Regenwald. Islands Natur

dieser mit Thermalwasser beheizten runden

Aussenbecken, in die jeweils rund zehn Menschen

hineinpassen. Bei 36 Grad fängt man an

und kann sich dann in 2-Grad-Schritten bis 42

Grad vorwagen – die Haut glüht dann wirklich

schön rot!

16


CRUISER Edition März 2014

Kapitel Titel

5. Keine Passkontrolle


Jeder, der mal drei Stunden vor der Passkontrolle gestanden ist, weiss

das Schengener Abkommen zu schätzen. Seit 2001 ist Island Schengen-

Mitglied, d.h. es gibt keine Grenzkontrolle, wenn man mit dem Flieger

anreist. Selbst wenn der Reisepass abgelaufen ist, kann man also noch

schnell einen Flug buchen.

6. Die bargeldlose Insel


Das isländische Geld ist nett anzuschauen. Auf den Münzen tummeln

sich Fische und andere Meerestiere, und auf dem 5.000-Kronen-Schein

grinst mit Ragnheiöur Jónsdóttir eine stickende Bischofswitwe mit lustigem

Hut. Doch eigentlich braucht man gar keine Euros zu wechseln

oder Bargeld am Geldautomaten zu ziehen. Selbst die Tasse Kaffee an

der Bude bezahlen die Isländer mit der Kreditkarte. Damit man bei der

Abrechnung später keinen Schock bekommt, sollte man trotzdem die

Preise im Kopf umrechnen. Für einen Euro bekommt man derzeit rund

160 isländische Kronen.

sinn &

sinnlichkeit

7. Kulturschock


Zu Islands «Exotik» gehört nicht nur die Natur. Auch viele andere Dinge

sorgen für einen meist angenehmen Kulturschock. Da wäre zum einen

die ungewöhnliche isländische Sprache mit Buchstaben wie «Þ», «Ð» und

«Æ», die dem Altnordischen etwas ähnelt – und Freunde aus Norwegen

und Schweden immer wieder zum Lachen bringt. Doch zum Glück sprechen

die Isländer perfektes Englisch. Zum Kulturschock gehören auch ungewöhnliche

Gerichte wie «hákarl» – eine isländische Spezialität, die aus

verrottetem Fleisch des Grönlandhais besteht. «Súrsaðir hrútspungar», in

Molke eingelegte Hammelhoden, waren dagegen gar nicht mal schlecht…


8. Ein sicheres Reiseland


Einen Gürtel mit Geheimfach, einen albernen Brustbeutel unter dem

Pullover für den Ausweis und eine Fototasche mit Sicherheitsschloss –

all das braucht man in Island nicht wirklich. Die kleine Insel gehört zu

den sichersten und angenehmsten Reiseländern der Welt, viele Häuser

und Autos werden nicht einmal abgeschlossen. Auch wer in Reykjavik

in ein Taxi steigt, muss keine manipulierten Taxameter oder unnötige

Umwege befürchten.

9. Die Öko-Insel


In der Schweiz streiten wir über Atomkraftwerke, Island dagegen deckt

100 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen, nämlich Erdwärme

und Wasserkraft. Unter einer isländischen Dusche muss niemand

befürchten, dass der Boilervorrat plötzlich zur Neige geht – geothermale

Energie sorgt für Warmwasser und Heizung in den allermeisten Haushalten

und Hotels. Nicht zu vergessen: das leckere Leitungswasser. Teures

Trinkwasser in Plastikflaschen ist auf der Öko-Insel gänzlich unbekannt.


10. Absolut gayfriendly


Auf Island spielt es keine Rolle, ob man schwul, lesbisch, bi oder hetero

ist. Wirklich niemand guckt einen deshalb blöde an. Im Gegenteil: Viele

Isländer schüttelten empört mit dem Kopf, wenn sie hören, dass homosexuelle

Paare in der Schweiz noch immer nicht heiraten können. Anders

als etwa Jóhanna Sigurðardóttir, die als weltweit erste offen lesbische

Ministerpräsidentin Island von 2008 bis 2013 regierte.

ceylor EASY GLIDE – das Gleitende.

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Informationen über die Anreise oder Hotel-Tipps zum perfekten Island-

Tripp sind auf unserer Webseite CR-Magazin.ch zu finden.

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17


Fotostrecke CRUISER Edition März 2014

A Thing of Beauty

Neuer Bildband vom Bruno

Gmünder Verlag

Die Fotografen Jake Jaxson und RJ Sebastian setzen

die jungen Stars von Cockyboys – eines der

erfolgreichsten britischen Porno-Studios der

letzten Jahre – kunstvoll, aber niemals gekünstelt

und immer ausgesprochen emotional in

Szene. Ihr wunderschöner Fotoband «A Thing of

Beauty» zeigt jede Menge frische, unverbrauchte

Gesichter – aber er zeigt auch so einiges von

der körperlichen Gesamtausstattung, die ein

Jungstar braucht, um einer von den ganz Grossen

zu werden…

Das CR-Magazin zeigt in seiner Fotostrecke

exklusive Einblicke in den Fotoband vom Bruno

Gmünder Verlag, der ab März auf Brunos.de

erhältlich ist.

© Photos by Cockyboys

Jake Jaxson & RJ Sebastian

www.cockyboys.com

Bruno Gmuender Publisher

18

© CockyBoys


© CockyBoys


© CockyBoys


© CockyBoys


© CockyBoys


Social Media CRUISER Edition März 2014

«Double Dick

Dude»

Der Internet-Hype um

einen 24-jährigen Mann mit

Diphallie

Von Sebastian Lauer

Er ist bisexuell, hat eine Freundin

sowie einen Freund – und

passenderweise zwei Penisse.

Seit Januar postet ein junger

Mann aus New York auf Reddit

und Twitter täglich Beiträge

und Fotos über sein doppeltes

Glück.

Als im Januar ein Reddit-User namens «Double

Dick Dude» begann, über seine körperlichen

Vorzüge im Internet zu berichten, dachten viele

an einen simplen Scherz. Der bislang anonyme

Mann behauptet, zwei Penisse zu haben. Nach

der Skepsis folgten Bilder, die einen wahren

Orkan an Reaktionen auslösten. Mittlerweile

gingen laut der «Bild»-Zeitung über 16 000 Meinungen,

Fragen und Sprüche ein.

Der «Double Dick Dude» stellte sich den brennenden

Fragen und antwortete bedacht und

detailliert auf die wichtigsten Anliegen. Inzwischen

bestehen auch keine Zweifel mehr an der

Echtheit der Bilder. Doch sind zwei Penisse

Fluch oder Segen? In der Tat handelt

es sich dabei um eine sehr seltene

Fehlbildung namens Diphallie.

Der Urologe Dr. Alex Belz aus

Bonn erklärte gegenüber der

Presse, dass weltweit seit 1609

nur etwa 100 Fälle bekannt

eigenen Angaben eine grosse Prostata, die ihn

zwingt, mindestens einmal täglich zu masturbieren.

In seinen Nachrichten, die er mittlerweile auch

über Twitter (als «Diphallic Dude») an fast 10 000

Followor verbreitet, entpuppt er sich als bisexueller

und sehr aktiver junger Mann, der es vorzieht

in einer «monogamen Dreier-Beziehung»

zu leben – mit Frau und Mann.

Auch wenn sich «Double Dick Dude» in seinen Bildern

und Worten durchaus offenherzig gibt, will

er es tunlichst vermeiden, sein Gesicht preiszugeben.

Obwohl er mit seiner Fehlbildung gut leben

kann, gab es Situationen im Leben, in denen er seine

zwei Penisse verfluchte. War er als kleiner Bub

beim Arzt, so trommelte dieser öfters die Kollegenschaft

zusammen, um die Fehlbildung zu betrachten,

bis seine Mutter ein Machtwort sprach

(«Mein Sohn ist keine Jahrmarkt-Attraktion!»).

Schlimm soll seine Zeit auf der High School

gewesen sein – das Duschen nach dem Sportunterricht

die reinste Qual. Als der «Junge mit

den zwei Penissen» verschrien, galt er als Aussenseiter,

wie seinen Berichten zu entnehmen

ist. Im weiteren Verlauf seines Lebens konnte er

seine beiden Vorzüge allerdings voll auskosten.

Auch wenn Frauen wie Männer beim Ausziehen

öfters schockiert waren, so soll es

doch mit den meisten seiner

Liebschaften überaus

toll gewesen sein.

24

s i n d ,

in denen

Männer zwei

Penisse hatten. Die

Störung tritt bei einem

von 5,5 Millionen männlichen Neugeborenen

auf und die Ausprägungen sind unterschiedlich.

Die Penisse können entweder

übereinander oder sich nach beiden Seiten ausrichten.

In den meisten Fällen sei nur einer der

Penisse normal entwickelt.

Keine Jahrmarkt-Attraktion

Nicht so bei «Double Dick Dude». Bei dem 24-Jährigen

aus New York sollen seine beiden besten

Stücke fabelhaft funktionieren und können

im erregten Zustand an die 18 cm lang werden.

Hoden hat er übrigens «nur» zwei. Dafür laut

Mittlerweile

liess sich der

«Double Dick

Dude» an seinem Intimbereich

operieren. Nicht,

dass er einen der beiden Penisse entfernt

hätte, was chirurgisch übrigens ein grosses

Risiko für die Funktion des anderen Penis wäre,

er liess vielmehr seine Penisse etwas «richten», da

er auch an einer Penis-Verkrümmung litt. Nach

eigenen Worten hatte er genug von der «V»-Form

in der Hose.

Neue Fotos gab es bis dato nicht, der «Double

Dick Dude» will abwarten, bis alle Narben nicht

mehr zu sehen sind – und heizt damit die Stimmung

unter seinen zahlreichen Anhängern

beträchtlich an.

www.twitter.com/DiphallicDude


CRUISER Edition März 2014

Kolumne

Für Rudelbumsen,

gegen Masseneinwanderung

Von Michi Rüegg

So langsam, ganz langsam erholen wir uns

nicht nur vom letzten Chablis-Kater sondern

auch vom Ja zur Masseneinwanderungsinitiative

der SVP. Alle Welt fragt sich womöglich, wie

denn wohl wir Homosexuellen gestimmt haben.

Schliesslich gelten wir gemeinhin als weltoffen,

um nicht zu sagen als Kosmopoliten.

Doch von diesem Umstand auf ein flächendeckendes

Nein in der Gay-Community zu schliessen,

wäre fatal. Wie Recherchen des Cruisers

EXKLUSIV ans Licht bringen, haben dutzende,

ja hunderte Homosexuelle ein JA in die Urne

gelegt. Doch warum haben ausgerechnet sie

das getan? «Ich finde, es hat zu viele Deutsche»,

sagt ein SBB-Angestellter (34), der anonym bleiben

will. «Von den letzten zehn meiner Sexdates

waren sicher sieben aus Deutschland», so der

junge Mann. Wie ihm geht es vielen: «Die haben

meist nicht so weiche Lippen», sagt ein Kellner

(28) aus Winterthur. «Zudem haben die meisten

grössere Schwänze als wir Schweizer, da fühle

ich mich minderwertig», wie er ergänzt.

Doch nicht nur die Deutschen sind offenbar

den Schweizer Schwulen ein Dorn im Auge.

Wie ein unabhängiger Zürcher Vermögensverwalter

(78) erzählt, sind auch die Osteuropäer

nicht über alle Zweifel erhaben: «Die Ungarn

und so haben es überhaupt nicht drauf», so

der Mann. «Ich hatte kürzlich einen Stricher

aus Rumänien, der war garantiert Hetero, und

erst noch schlecht im Bett», klagt er. «Man sollte

viel mehr Latinos hineinlassen, die machen

einen Super-Job», erklärt der ehemalige Top-

Banker. «Mit einem Latino hatte ich noch nie

Pech. Grosser Pimmel, enges Loch, Top-Qualität»,

resümmiert der Mann.

Ein IV-Rentner (52) aus Adliswil setzt hingegen

auf Asiaten: «Ich weiss nicht, aber die Franzosen

und Italiener die riechen oft etwas streng», findet

der starke Raucher. «Asiaten stinken praktisch

nie, und wenn, dann nach Knoblauch,

und den mag ich sehr.» Seiner Meinung nach

müsste die Schweiz ein Personenfreizügigkeitsabkommen

mit Thailand aushandeln – «oder

von mir aus mit Vietnam, die sind auch recht

geil da», empfiehlt der ehemalige Bauschlosser.

Die Beispiele zeigen: Die Gay-Community hat

ihre eigenen Vorstellungen einer Einwanderungspolitik.

Oder wie es ein betrunkener bürgerlicher

Ex-Politiker (68) formuliert: «Ich würde

keine Weiber mehr ins Land lassen. Nur

noch geile junge Männer.» Auch ein geeintes Europa

scheint nicht im Sinne eines grossen Teils

der schwulen Gemeinschaft zu sein: «Was will

ich in Europa, ich flieg lieber nach Südafrika,

die haben die Grösseren, hihihi...», krächzt ein

Flight Attendant (45) über den Tresen.

Die Politik täte gut daran, sowohl diese fundierten

Ansichten als auch die Ängste ihrer Wähler

ernst zu nehmen. Denn Ängste gibt es auch in

der Gay-Community: «Stell dir vor, ich zahl

einem Typen 200 Stutz, dass er mich bumst,

und dann kriegt er keinen hoch, weil er so ein

Scheiss-Hetero aus Moldawien ist» schimpft

ein Sauna-Besucher (Alter unbekannt, aber beträchtlich).

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Männer und ihre Partner

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Anmeldung und Infos unter: www.checkpoint-zh.ch

25


Szene CRUISER Edition März 2014

Partys und Events Let’s have a Kiki

Zurück im Revier

Underground meets Freak Chic: Host BlackCat

gibt den Startschuss für ein aufregendes «Let’s

have a Kiki»-Wochenende. Nach der Comeback–

Party im Januar kehrt Kiki für eine zweite Ausgabe

ins schmucke Revier zurück. Von Muscle

Boy über Twink, Bär und Drag sind alle willkommen.

Kiki heisst einerseits, den Alltagsstress

hinter sich zu lassen, andererseits mit Freunden

zu sophisticated Electronica richtig abzufeiern.

Hinter den Decks stehen: Kyrill & Redford, Zwillingsmann

und 3Some.

Kunt 5

One Year Anniversary

Die Partyreihe von Lukas Beyeler und Marc

Streit zieht im März in den Exil Club, und

gleichzeitig wird auch der Abschluss von zürich

moves gefeiert... Frivolität, Exzess und

Kiki

Freitag, 7. März, 23 Uhr

Revier, Hohlstrasse 18, 8004 Zürich

facebook.com/kikitonight

1 Year Heaven

Geburtstagsparty

Der Heaven Club feiert seinen ersten Geburtstag!

Im Gegensatz zum Kindergeburtstag

steht an diesem Abend aber nicht das

Geburtstagskind im Mittelpunkt, sondern

seine Gäste. Mit José Parra, der schon beim

Opening aufgelegt hat, steht sozusagen einer

der Geburtshelfer am DJ-Pult. Die zahlreichen

internationalen DJs, die während des

ersten Jahres im Heaven Club zu Gast waren,

werden vertreten von Nicki Dynamite aus

Hamburg. Bestimmt würde sie fürs Heaven

auch aus der Geburtstagstorte steigen. Wer

sie aber kennt, weiss, dass sie so aufwendige

Kostüme trägt, dass sie auf keinen Fall in die

Torte passen würde.

1 Year Heaven

Samstag, 8. März, 23 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

Come together

Mit DJ Little Miss Swede

Come together heisst die 30+ Partyreihe für Lesben

und Schwule in Zürich und will Kultur und

Party verbinden. Die Party richtet sich an all

jene, welche sich zu alt fühlen für den Electro

Club, aber noch viel zu jung für den Walzer auf

dem Tanzschiff. Die Party findet jeden zweiten

Samstag im Monat statt. Diesmal bittet DJ Little

Miss Swede zum Tanz...

Come together, Samstag, 8. März, 21 Uhr

Marquee Club, Weinbergstrasse 68

8006 Zürich

www.party4lesandgay.ch

Trash glam vereinen sich zum fünften Mal.

Egozentrik und extravagante Auftritte sind in

dieser Nacht gefragt. DJ Monsieur Boy & Deesse

heizen ein, und Live-Performer betören die

Sinne der Besucher.

Kunt 5 , Samstag, 8. März, 23 Uhr

Exil, Hardstrasse 245, 8005 Zürich

queerPlanet

Hot-Boys-Special-

Appearance

Nebst einer «Special Appearance» der Hot

Boys aus Basel (einem Projekt der Aids–Hilfe

beider Basel) werden Gast-DJ Tonträger und

Resident-DJ Taylor Cruz das Zepter im Singerhaus

direkt am Marktplatz übernehmen und

mit elektronischem Sound für Stimmung

sorgen.

queerPlanet

Samstag, 8. März, 23 Uhr

Singerhaus, Marktplatz 34, 4051 Basel

www.queerplanet.ch

26


CRUISER Edition März 2014

Szene

Gendr

Scusi Bar als Gay–Dance–Bar

Einmal im Monat wird die Scusi Bar in Luzern

zur Gay–Dance–Bar mit DJ Dynam!ke & Friend.

Gendr bedeutet, dass jedermann/frau eingeladen

ist, egal welcher sexuellen Orientierung.

Gendr ist auch eine Anlehnung an den bekannten

gay–Chat Grindr. Die Veranstalter wollen

nämlich, dass die Leute sich wieder treffen,

plaudern und tanzen, statt im Chat zu vereinsamen.

Ganz nach dem Motto: back to life – back

to reality (but don’t panic, we have free wi–fi)

Scusi Bar

Samstag, 15. März, 20 Uhr

Kauffmannweg 20, 6003 Luzern

facebook.com/ScusiBar

Queer Bambi Beats

Hosted by Milky Diamond

Entstanden im Schoss des legendären Party-

Prädikats «We set monkeys on fire» ist die Queer

Bambi Beats – man kann es nicht anders sagen

– dem Teufel von der Karre gefallen. Milky Diamond

hostet an diesem Samstag die Queer Bambi

Beats im Zürcher Papiersaal und hat seine

Clubkids und Partymonster dazu eingeladen.

DJ Juiceppe (ZH) und Tonträger (Nachtschicht)

spielen House, Tech-House und Clubkids-Mukke,

während die Nacht kein Ende nimmt.

Queer Bambi Beats

Samstag, 15. März, 23 Uhr

Kalanderplatz 1, 8045 Zürich

www.queerbambibeats.ch

Molke 7

Milchbüechli-Party

Milchbüechli, die Zeitschrift für die andersexuelle

Jugend wird ausschliesslich von Jugendlichen

produziert und gestaltet. Mit Molke 7

organisiert die Zeitschrift zum ersten Mal eine

ihrer weitherum beliebten Partys in Zürich.

Nebst viel tanzbarer elektronischer Musik von

nicht weniger als drei DJs wartet die Party mit

einem besonders jugendfreundlichen Eintrittspreis

von CHF 10.– auf, und der Party-Eintritt

ist ab 16 Jahren. The Dramaqueens, Zartstrom

und Secret-O.

Freitag, 28. März, 23 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

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Publireportage CRUISER Edition März 2014

Zwei Jahre

Wonderworld!

An Ostern steigt die

Olympia-Party

Die Schweizer Olympia-Delegation

hat uns in Sotschi einen

tollen Medaillenspiegel beschert.

Die Wonderworld beschert

uns dafür an Ostern mit

Olympia eine Party der Extraklasse.

Mit diesem Event beschenken

sich die Jungs von

der Wonderworld gleich selbst.

Der Cruiser gratuliert und

blickt hinter die Kulissen.

jeweils die passenden Mottos dazu kreiert.» Das

dies möglich ist, verdanken sie auch dem Klub

X-TRA. Denn nach einer sanften Revitalisierung

erstrahlt die grosse und doch sympathische Location

in neuem Glanz. Auch dank einer bombastischen

Soundanlage, welche zu den besten

der Stadt gehört.

Oster-Olympiade

Als 2012 die erste Wonderworld-Party über die

Bühne ging, glaubte wohl keiner an einen solchen

Erfolg, am wenigsten die Macher selbst.

Béat: «Na klar waren wir am Anfang etwas nervös,

sahen aber ziemlich schnell, dass unsere

Idee beim Publikum ankam. Wir wollten eine

Partyreihe starten, wie man sie etwa in Amsterdam

oder in London kennt. Ursprünglich

sollte die Partyreihe Wonderland heissen, da

dieser Name allerdings geschützt war, haben

wir uns kurzerhand für Wonderworld entschieden.»

Dieser Entscheid war goldrichtig, denn

mittlerweile gehört die Wonderworld neben den

Angels-Partys zu den grössten Gay-Events der

Schweiz. Hinter dem Label stehen mit viel Herzblut

und Einsatz Béat, Burim, Chris und Thomas,

die man von den ausschweifenden Flexx-Partys

her kennt. Chris alias DJ Ajaxx hat ausserdem als

beliebter und talentierter DJ auch im Ausland einen

Namen. «Wir wollen bewusst kein Glamour-

Anlass sein, bei uns ist jeder willkommen, egal

ob Bear, Hunk, Twink oder Drag – unabhängig

von Couleur und Alter», meint Béat.

Grandiose Dekorationen

«Die Gäste sollen sich bei uns wohlfühlen und

eine gute Zeit haben.» Und tatsächlich – die Gay-

Community fühlt sich wohl an den liebevoll

dekorierten Wonderworld-Partys, denn irgendwie

schaffen es die Jungs immer wieder, das

Publikum aufs Neue zu überraschen und begeistern.

Mit internationalen DJs, tollen Showacts

und grandiosen Dekorationen. «Nicht nur

die Musik, auch die Show, die Deko und das

Lichtspektakel gehören zu einer sexy und stimmungsvollen

Party», schmunzelt Béat. «Uns war

es von Anfang an wichtig, auch grossen Wert

auf die Deko zu legen, deshalb haben wir auch

Nun steht also die nächste Wonderworld-Party

an. An Ostern verwandelt sich das X-TRA in einen

griechischen Tempel und lädt die Gäste an eine

etwas andere Olympiade ein. Was erwartet die

Gäste? «Da die Gay-Community an der diesjährigen

Olympiade in Sotschi nicht willkommen

war, heissen wir sie an unserer ganz eigenen

Olympia-Party umso mehr willkommen. An der

grössten Sportswear-Party der Schweiz darf jeder

Farbe bekennen und so kommen, wie er möchte!»

Am besten natürlich in sexy Sportklamotten.

Für die kommende Wonderworld-Olympia-Party

konnten die Macher übrigens einen der ganz

grossen DJs ins Boot holen: DJ Rado aus Amsterdam

ist einer der bekanntesten Akteure der

Szene und legte schon in London, Barcelona,

Sydney, Antwerpen, Rom und Amsterdam auf.

Dort spielt er regelmässig an der Bear Necessity,

im Club Church und The Eagle. Des Weiteren

dürfen sich die Besucher auf DJ Vasco, die

Zürcher DJs Luca Papini, Wollana und DJ Ajaxx

freuen. Wir haben uns mit dieser Party gleich

selbst das schönste Geschenk gemacht, scherzt

Béat. «Welche Wettkämpfe und Disziplinen wir

aufgestellt haben, verraten wir an dieser Stelle

noch nicht. Nur soviel kann ich sagen, es wird

verdammt heiss zu und her gehen!»

Afterhour

Wer nach den Spielen noch immer in Feierlaune

ist, der ist bei der offiziellen Afterhour im Bagatelle

93, an der Langstrasse 93 in Zürich, genau

richtig. Ab 5 Uhr bringen die DJs Angy Dee und

Ajaxx den perfekten Afterhour-Sound auf die

Tanzfläche. Progressive & Tech-House bis in den

späten Morgen. Tickets gibts im Vorverkauf:

Cranberry Bar, Moustache Sauna, Les Garçons,

Ticketino.ch

Wonderworld Olympia,

Samstag, 19. April, 22 Uhr,

X-TRA Zürich, Limmatstrasse 118, Zürich

28


CRUISER Edition März 2014

Lifestyle

HOT 4 YOU!

Exotischer Duft

Der Mann von Welt trägt diesen Frühling Nautic Spirit von Baldessarini. Der

neue Duft sprüht vor Lebensfreude und exotischen Besonderheiten. Im Auftakt

frisch und leicht fruchtig durch eine spritzige Note aus Passionsfrucht

und Mango. Im Herzen sorgen würzige Curryblätter sowie Ingwerwurzel für

den nötigen maskulinen Touch. Der Fond mündet bei Nautic Spirit in eine

Komposition aus Palisander und Patschuli. Der elegante Duft wird ergänzt

durch eine leichte After-Shave-Lotion, einen praktischen Deo-Stick und

einen erfrischenden Shower-Gel.

Ab sofort im Handel, 90ml, CHF 109.–

French Look

Das französische Label IRO setzt auch diese Saison voll auf ihren bewährten

rockigen Lifestyle. Cool und sexy präsentiert sich die neue Herren-Kollektion.

Besonders in Frankreich geniesst das Label schon Kultstatus, nun ist es endlich

auch in der Schweiz erhältlich. In Zürich findet man ausgesuchte Stücke aus

der aktuellen Kollektion exklusiv bei Komplementair Men im Viadukt. Ein

Muss in diesem Frühling/Sommer sind die schlank geschnittenen Hemden

mit Stehkragen sowie die schwarze Bikerjacke aus feinstem Leder. Le look le

plus cool...!

Komplementair Men, Bogen 23, Viaduktstrasse 41, 8005 Zürich

Französisch Schlemmen

Was für einen Aufschrei gab es doch in der Szene, als bekannt wurde, dass

das alteingesessene Café Marion geschlossen wird. Nun, die Zeit brachte

Ruhe und vor allem ein wunderschönes neues Bistro. Das Chez Marion

glänzt heute mit einer frischen und unkomplizierten französischen Küche

mit viel Authentizität. Hausspezialitäten sind feine Crêpes und die bretonischen

glutenfreien Galettes aus Buchweizenmehl mit variantenreicher

Füllung. Weiter stehen auf der Speisekarte Quiche Lorraine, Tatare Boeuf,

Moules marinières und das klassische Entrecôte Café de Paris. Mit viel Liebe

zum Detail wurde der ganze Gastraum mit französischem Flair aufgepeppt.

Entstanden ist ein neuer Hotspot, nicht nur für die Quartierbewölkerung

und die Gay-Community. Unser Favorit!

Bistrot Chez Marion, Mühlegasse 22, 8001 Zürich, www.chezmarion.ch

Neue Energie

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, sich ausreichend mit Vitaminen

und Mineralien zu versorgen. Hierfür bietet Focuswater mit seinem leichten,

fruchtigen und natürlichen Geschmack ein perfektes Paket. Die bis zu sieben

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente pro Halbliterflasche decken 75% des

täglichen Vitaminbedarfs einer erwachsenen Person ab. Je nach Stimmung und

Tätigkeit kann das individuelle Bedürfnis so optimal gestillt werden. Die Sorte

Active mit Ananas & Mango bringt den Körper auf Hochtouren. Pure mit Birne

& Limette lässt die innere Schönheit strahlen, während Relax mit Grapefruit &

Cranberry die Nerven beruhigt.

29


Kultur CRUISER Edition März 2014

Triple Crossed

Das Regiedebüt des provokativen

Schauspielers Sean Paul

Lockhart, besser bekannt als

Brent Corrigan.

Nymphomaniac

Volume I

Kult-Regisseur Lars von Trier

Echter liefert echten Sex vor

der Kamera.

An einem kalten Winterabend findet der alte

sympathische Junggeselle Seligman (Stellan

Skarsgard) eine halb-bewusstlose, zusammengeschlagene

Frau namens Joe (Charlotte Gainsbourg)

in einer dreckigen Seitenstrasse. Er

nimmt sich ihrer an, bringt sie zu sich nach

Hause und pflegt die schwer Verletzte. Als sie

dort irgendwann wieder zu sich kommt und Joe

ihre Wunden behandelt, fragt er sie, wie es zu

solch einer Situation kommen konnte. Joe fängt

an, Seligman ihre Lebensgeschichte zu erzählen,

ohne jegliche Scheu vor dem fremden Mann

zu haben. Eingeteilt in acht Kapitel erzählt sie

ihren Werdegang von der Geburt bis zu ihrem

fünfzigsten Lebensjahr. Die eigene Lebensdiagnose

ist geprägt von mannigfaltigen Facetten

und erotischen Erlebnissen. Sie schmückt die

Geschichte mit Erlebnissen und Erfahrungen,

die von ihren tief verborgenen erotischen und

Der durchtrainierte und attraktive Söldner

Chris Jensen (Jack Brockett) findet sich nach

seiner Rückkehr aus Afghanistan nur schwer

mit dem lockeren Leben in Kalifornien zurecht.

Indessen fällt es dem ausgesprochen schnuckeligen

Andrew Warner (Sean Paul Lockhart) nicht

leicht, über den Verlust seines langjährigen

Partners Tyler hinwegzukommen. Ein perfider

Plan der Schwester des Verstorbenen lässt die

beiden unschuldigen Protagonisten zu einem

mörderischen Duo heranwachsen, bei dem sich

leidenschaftliche Bettszenen und ein riskantes

Katz-und-Maus-Spiel zu einem explosiven Cocktail

vermengen. 



Kino Xenix

Spannende Reihe: We Used

to Be Family – Kino jenseits

der Kleinfamilie

Die bürgerliche Kleinfamilie als gesellschaftliches

Ideal und lebenslange Union hat im Alltag

längst ausgedient. Doch wie verhält es sich im

Kino? Familien jenseits der Norm sind dankbarer

Filmstoff, doch manch ein freimütiges wie

cineastisches Experiment wird dem Happy-End

geopfert. In der Filmreihe «We Used to Be Family

– Kino jenseits der Kleinfamilie» haben sich die

Verantwortlichen des Kino Xenix auf die Suche

nach Filmen gemacht, welche Bruchstellen in

der Familiengeschichte nicht nur als dramaturgische

Hilfsmittel einsetzen, sondern als

Chance für neue Visionen des Zusammenlebens

ernst nehmen. Im Programm sind etwa «Little

Miss Sunshine» oder «The Royal Tenenbaums»

zu sehen.

In der Reihe feiern auch drei Schweizer Filme

ihre Premiere: «Squid and the Whale» von Noah

Baumbach, «Used to be Darker» von Matthew

Porterfield sowie «Stories we tell» von Sarah Polley.

Weiter setzen sich zwei Dokumentarfilme

aus der Perspektive der Nachfolgegeneration

kritisch mit den revolutionären Familienmodellen

der 68er-Bewegung auseinander: «Beyond

this Place» von Kaleo La Belle und «Meine

kleine Familie» von Paul-Julien Robert.

emotionalen Wünschen zeugen.

Der lang erwartete, schon jetzt skandalumwitterte

Film von Lars von Trier (Melancholia) wird

in zwei Teilen in den Kinos zu sehen sein. Für

Aufsehen sorgten im Vorfeld die Sex-Szenen,

welche eher einem Pornofilm zuzuordnen sind.

Die hochkarätige Riege der Darsteller wurde dabei

selbstverständlich gedoubelt.

Im Kino, Ascot Elite

30

Das Krimi-Debüt von und mit Sean Paul Lockhart

ist unwiderstehlich sexy und überraschend

romantisch und bietet jede Menge nackter Haut.

Was wiederum wenig erstaunt, handelt es sich

bei Lockhart um den ehemaligen Pornostar

Brent Corrigan, der sich mittlerweile als seriöser

Filmemacher versteht. Die DVD enthält

neben dem Film in der englischen Originalfassung

eine Fülle an Extras wie Musikvideos und

eine Video-Botschaft des Regisseurs.

Auf DVD ab 28. März

Pro-Fun Media

Kino Xenix, Zürich

Programm unter www.xenix.ch


CRUISER Edition März 2014

Kultur

Kylie – Kiss me

once

Die australische Pop-Sängerin

Kylie Minogue veröffentlicht

ihr mittlerweile 12. Studioalbum.

Der Bürger als

Edelmann

Die beschwingte Satire von

Moliére begeistert auch im

März am Pfauen.

Dem ebenso wohlhabenden wie leichtgläubigen

Pariser Handwerker Monsieur Jourdain missfällt

sein bürgerliches Dasein: Weil er sich in die

schöne Marquise Dorimène verliebt hat, will er

unbedingt ein Adelsangehöriger werden. Um

sich auf dem höfischen Parkett fehlerlos bewegen

zu können, stellt er einen Musiklehrer,

einen Tanzlehrer sowie einen Philosophen ein.

Odilon Redon

Die Fondation Beyeler

zeigt Werke des französischen

Malers Odilon Redon.

Der französische Maler Odilon Redon (geboren

1840 in Bordeaux, 1916 in Paris verstorben) gehört

mit seinem Farbenkosmos zu den erstaunlichsten

Künstlern der anbrechenden Moderne.

Die Kunst dieses Hauptvertreters des französischen

Symbolismus steht an der Schwelle vom

19. zum 20. Jahrhundert Seine Werke changieren

zwischen dem Unheimlichen und dem Heiteren:

Bizarre Monster treten neben himmlische

Geschöpfe – Traum und Alptraum, Natur

und Imagination begegnen sich.

Redon entstammte dem Grossbürgertum, seine

Kindheit war jedoch alles andere als glücklich.

Seine Eltern liessen ihn in Obhut seines Onkels

auf dem Familienweingut einsam aufwachsen.

Der Künstler, ein Mann von ruhigem, nachdenklichem

Charakter, kultivierte ausserdem

eine tiefe Faszination für Literatur und Musik.

Ruhm wurde ihm erst spät in seiner Karriere

zuteil.

Mit 70 Millionen verkauften Tonträgern gehört

Kylie Minogue zu den erfolgreichsten Künstlerinnen

in der Popmusik. Nicht schlecht für

eine Sängerin, die in ihren ersten Jahren von

der Kritik verrissen wurde. Ihr Bubble-Gum-Pop

aus dem Hause Stock/Aikten/Waterman brachte

besonders die englische Indie-Szene zur Weissglut.

Da Kylie Minogue ihre damaligen Songs

ebenfalls auf einem unabhängigen Plattenlabel

veröffentlichte, stürmte sie regelmässig die

Indie-Charts. Als Kylie Mitte der 1990er selbst

Musik jenseits des Mainstream veröffentlichte,

verkaufte sie ironischerweise weniger Platten.

Tempi passati, mittlerweile gilt Kylie als eine

der ganz Grossen unserer Zeit und machte sich

besonders auch innerhalb der Gay-Community

beliebt. «Kiss Me Once» ist das mittlerweile 12.

Studioalbum von Kylie Minogue und das erste

neue Material seit «Aphrodite» (2010). Das

neue Album wurde in den USA und im UK mit

hochkarätigen Produzenten aufgenommen, darunter

Pharrell, Greg Kurstin, Metrophonic,

Cutfather, MNEK und Ariel Rechtshaid. Die Vorab-Single

«Into the Blue» repräsentiert den Stil

des neuen Albums vorzüglich: Elektro-Pop, fette

Beats und Sirenengesang versprechen eine

Kylie, die neue Wege beschreitet, ohne ihre Erfolgsformel

zu vernachlässigen.

Im Handel ab 14. März

Warner Music

Aber auch seine Tochter Lucile wird in den geplanten

gesellschaftlichen Aufstieg hineingezwungen.

Seiner Meinung nach trägt sie das

Potential zu einer Marquise in sich, weshalb

sich die von Lucile erhoffte Hochzeit mit dem

gutbürgerlichen Kaufmann Cléonte natürlich

verbietet. Am Ende dieser turbulenten, an Konflikten

und Verwechslungen reichen Satire sind

alle um eine Enttäuschung reicher und sowohl

Adel als auch Bürgertum auf entlarvende Weise

in ihrer Selbstüberschätzung blossgestellt.

«Der Bürger als Edelmann» («Le Bourgeois gentilhomme»)

ist eine beissende Gesellschaftssatire

und wurde am 14. Oktober 1670 mit enormem

Erfolg auf Schloss Chambord uraufgeführt. Neben

«Tartuffe», «Der eingebildete Kranke» und

«Der Menschenfeind» zählt es zu den berühmtesten

Werken Molières.

Schauspielhaus Zürich

Daten unter www.schauspielhaus.ch

Die Ausstellung präsentiert anhand berühmter,

aber auch selten gezeigter Gemälde, Pastelle,

Zeichnungen und Lithografien sämtliche Leitthemen

und somit die bahnbrechenden Ideen

und Neuerungen in Redons sowohl inhaltlich

als auch technisch vielfältigen Oeuvre.

Fondation Beyeler, Basel

Bis 18. Mai

www.fondationbeyeler.ch

Foto: © 2013. Digital image, The Museum of

Modern Art, New York / Scala, Florence

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Ausland CRUISER Edition März 2014

Grossbanken in

Asien wittern ein

Geschäft

Das Coming-out als schwulen-

und lesbenfreundliche

Unternehmen

Von Michael Lenz

Für asiatische Schwule und

Lesben ist ihr Heimatkontinent

ein schwieriges Pflaster. In

den asiatischen Gesellschaften

dominieren von religiösen

und kulturellen Gründen geprägte

Vorurteile gegenüber

Homosexualität. In 18 asiatischen

Ländern ist Homosexualität

illegal.

Christentum und Islam tabuisieren die gleichgeschlechtliche

Liebe, während sich der Buddhismus

zu dieser Facette menschlichen Lebens

indifferent gibt. Die Asiaten glauben aber auch

Coming-out der Banken

«Die Konferenz hat unsere Erwartungen bei

weitem übertroffen», sagt Todd Sears, Gründer

der OOTS-Gipfel und Chef der auf Diversity-

Consulting spezialisierten Firma Coda Leadership,

telefonisch aus New York. «Wir waren so

überrascht, dass die Banken durch ihre CEOs

und Vorsitzenden als Redner und Teilnehmer

absolut hochrangig vertreten waren. Das zeigt

die Bedeutung, die sie diesem Thema für ihre

Geschäftspolitik zumessen», sagt der ehemalige

Investmentbanker. «Das war das erste Mal, dass

das Thema in Asien nicht von schwul-lesbischen

Aktivisten angesprochen wurde, sondern von

der Geschäftswelt.»

Die Veranstaltung in Hongkong unterschied

Die Grossbank HSBC in Hongkong erstrahlt in den Regenbogenfarben. © pd

begeistert der Religion des Profits. Ausgerechnet

dieser Tanz um das Goldene Kalb scheint jetzt

der kleinen asiatischen Schwulenbewegung

Schwung bei ihrem Kampf um gesellschaftliche

Anerkennung zu verleihen. Neunzehn Internationale

Banken in der Finanzmetropole

Hongkong wagten im vergangenen Oktober als

Teilnehmer der ersten «Out on the Street Asia»-

Konferenz (OOTS) das Coming-out als schwulenund

lesbenfreundliche Unternehmen. Darunter

waren die Credit Suisse und die Deutsche Bank.

Bankhäuser wie Barclays, Gastgeber der OOTS

Asia, stellen bei ihren betriebsinternen Sozialleistungen

gleichgeschlechtliche Paare den heterosexuellen

Kollegen gleich. JP Morgan, Goldman

Sachs, Nomura oder die Citibank zeigen als

stolze Sponsoren von-Gay-Pride-Events Flagge.

sich in zwei Punkten wesentlich von den OOTS-

Konferenzen in New York und in London. Sie

war durch die Teilnahme von Bankern aus Indien,

Nepal, Indonesien und anderen asiatischen

Ländern viel internationaler. Aber es wurde

auch deutlich, dass die Herausforderungen in

Asien grösser sind als in der westlichen Welt.

«In vielen Teilen Asiens ist Homosexualität noch

völlig illegal», sagt Sears und fügt hinzu: «Deshalb

habe ich auch Hongkong als Veranstaltungsort

gewählt und nicht Singapur, wo Homosexualität

noch verboten ist.»

Regenbogen über Hongkong

Die Banker machen keinen Hehl daraus, dass

sie keine Gutmenschen sind. Sie tun nur das,

was die Geschäfte befördert. Sears betont: «Die

32


CRUISER Edition März 2014

Ausland

Idee einer Führungsrolle bei gesellschaftlichen

Themen hat von der Einstellungspolitik, der

Mitarbeitereinbindung bis zum Gewinn und

Kundenbeziehungen einen direkten und positiven

Effekt auf die Unternehmensziele.» Darüber

hinaus ist der Amerikaner überzeugt, dass

Unternehmen gesellschaftlichen Wandel fördern

können. Als Beispiel nennt der 37-Jährige

das Schreiben von 14 Wall-Street-Firmen an das

höchste Gericht der USA, in dem sie den Richtern

erklären, warum die Homo-Ehe gut für die

Wirtschaft ist.

Kulturelle Empfindlichkeiten

Anzeige

Beispiel Indonesien: In dem mehrheitlich islamischen

Inselstaat, mit 240 Millionen Einwohnern

das viertgrösste Land der Welt und

neben Indien und China einer der asiatischen

Wachstumsmärkte, bekämpfen einflussreiche

radikale islamische Gruppen jeden «westlichen

Einfluss». In diesem Klima ist es selbst für internationale

Unternehmen schwer, eine LGBTfreundliche

Politik zu etablieren. «Wir hatten

erste Gespräche mit Unternehmen», sagte Dede

Oetomo, Indonesiens prominentester Schwulenaktivist.

«Vieles scheint möglich zu sein, solange

es nicht zu öffentlich wird.»

Beispiel Indien: Seit dem vergangenen Dezember

ist Homosexualität wieder kriminalisiert.

Laut der in Hongkong beheimateten, auf

schwul-lesbische Themen spezialisierten Unternehmensberatung

Community Business sind

in Indien «einige multinationale und ein paar

grosse indische Unternehmen die Vorreiter» bei

der Gleichstellung ihrer LGBT-Mitarbeiter. Kevin

Burns, Programmmanager bei Community

Business, räumt jedoch vorsichtig ein, dass die

Wiedereinführung des antischwulen Paragrafen

377 ein Problem ist: «Das ist für viele Firmen

in Indien ein sensibles Thema.»

Indiens Schwule und Lesben warten jedoch

nicht geduldig ab, dass der Paragraf 377 irgendwann

endgültig abgeschafft wird und

Unternehmen sich dem gesellschaftlichen

Wandel stellen. «Der juristische Rückschlag

kann die Einstellungsveränderung in unserer

Gesellschaft nicht mehr rückgängig machen»,

ist sich der 25-jährige Diversityexperte der

«Mission for Indian Gay & Lesbian Empowerment»

(MINGLE) Udayan Dhar sicher. Im Februar

veranstaltet die Organisation in Mumbai

ihren ersten «Mingle LGBT Youth Leadership

Summit». Ziel: durch die Entwicklung und Förderung

des «hohen Potentials» der Jugendlichen

die jungen Schwulen und Lesben auf Führungsrollen

in Gesellschaft und Wirtschaft

vorzubereiten.

Ein Zeichen für die Gleichstellung Schwuler

und Lesben, das weit bis China und Indien

leuchtete, setzte die internationale Grossbank

HSBC in Hongkong, die im Dezember zudem

die 2. OOTS Asia ausrichten wird: Während

der 1. OOTS Asia liess sie ihr Hauptquartier

in der Queens Road in den Regenbogenfarben

der internationalen Gay Community illuminieren.

Lilly feiert Geburtstag!

Da blüht euch was.

DONNERSTAG, 27. MÄRZ 2014

APÉRO VON 17.00– 20.00

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Gesundheit CRUISER Edition März 2014

Per sofort (wegen Krankheitsausfalls)

oder nach Vereinbarung suchen wir einen:

Geschäftsleiter 80 % - 100 % der Geschäftsstelle

Pink Cross Dachverband der Schwulen Schweiz

HIV-Risiko bei intensivem

Rimming

Hallo Dr. Gay

Ich halte mich in Bezug auf sexuell übertragbare Krankheiten und Übertragungswege

für aufgeklärt und relativ gut informiert. Trotzdem ergab

sich vor einiger Zeit eine Situation, bei der ich ein HIV-Risiko nicht zuordnen

kann. Wie hoch ist das Risiko bei sehr intensivem Rimming als

Passiver? Mir wurde dabei Luft in den Darm gepustet (wahrscheinlich

mit Speichel), und ich wurde minutenlang extrem tief anal geleckt. Der

aktive Part hatte dabei keinen Orgasmus, es war also kein Sperma an

Händen oder sonst im Spiel. Ist das HIV-Risiko mit einem tiefen Zungenkuss

vergleichbar? Das Ganze ist nun etwa 18 Monate her, und ich hatte

keine Auffälligkeiten an mir feststellen können. Danke für die Antwort.

Gruss, Ivo 37

Hallo Ivo

Rimming (Arschlecken) birgt weder für den aktiven noch für den passiven

Part ein HIV-Risiko. Es ist tatsächlich mit einem intensiven Zungenkuss

vergleichbar, auch dort besteht kein Risiko. Beim Rimming besteht

aber die Möglichkeit, sich mit Darmparasiten oder anderen sexuell übertragbaren

Krankheiten (STI) zu infizieren. Wenn du gerne arschleckst,

solltest du dich darum gegen Hepatitis A und B impfen lassen. Weitere

Informationen über STI findest du im Sex-Wiki meiner Webseite unter

www.drgay.ch.

Alles Gute, Dr. Gay

Hilfe, wir sind beide aktiv!

Hallo Dr. Gay

Mein Freund und ich sind seit etwas mehr als einem Jahr glücklich zusammen.

Beim Sex gibt es aber ein Problem. Wir sind beide eher aktiv.

Wir lieben uns sehr und wollen auch für immer zusammenbleiben, aber

weder er noch ich haben Spass beim passiven Sex. Nur wer gerade aktiv

ist, kann es geniessen, und das macht auf lange Sicht keinen Spass. Wir

wollen ja nicht, dass der andere leidet. Was können wir tun? Gruss, Hendrik,

22

Hallo Hendrik

Viele denken, dass Sex nur dann gut ist, wenn gefickt wird. Ein grosser

Trugschluss! Es gibt viele sexuelle Aktivitäten, die auch ohne Penetration

erfüllend sein können. Ich bin sicher dass ihr mit etwas Phantasie, befriedigenden

und geilen Sex haben könnt. Das Benutzen von Sextoys oder das

Schauen von Pornos kann ebenfalls zur Bereicherung und Inspiration

beitragen. Eigentlich ist alles erlaubt, was euch beiden Spass macht. Lasst

euch diesbezüglich am besten in einem Sex-Shop beraten. Eine weitere

Möglichkeit wäre ein Dreier mit einem passiven Partner. Dazu müsst ihr

aber bereit sein und genaue Abmachungen treffen, welche für euch beide

stimmen. Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen sind dabei

äusserst wichtig. Ohne diese Voraussetzungen wäre es vielleicht ratsam,

vorläufig auf Sex mit anderen zu verzichten.

Alles Gute, Dr. Gay


Eine Dienstleistung der Aids-Hilfe Schweiz

Die Schweizerische Schwulenorganisation PINK CROSS

ist der nationale Dachverband der schwulen Männer in

der Schweiz. Dem Verband sind 40 schwule oder Les Bi ­

Schwule Vereine, 20 Betriebe und über 2200 Einzelmitglieder

angeschlossen. Insgesamt repräsentiert PINK CROSS

rund 10 000 Schwule in allen vier Sprachgebieten der

Schweiz. PINK CROSS ist als Verein organisiert.

Suchen Sie eine neue Herausforderung mit vielen

Gestaltungsmöglichkeiten um etwas für die Schwulen in

der Schweiz zu bewegen? Dann sind Sie der richtige

Mann für uns!

Alle Informationen zum Stellenprofil und zur

Bewerbung finden Sie auf www.pinkcross.ch

oder adrian.moeri@pinkcross.ch

Wir freuen uns auf ihre elektronische Bewerbung bis

13.03.2014.

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Martin Lehner

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Du findest uns auch online

www.cr-magazin.ch

34


CRUISER Edition März 2014

Gesundheit

Pia

Ich will hier nicht

den Teufel downloaden...

Ich will es mal so sagen: Eher findest du auf dem

Uetliberg einen Steinbock als eine Fasnacht in

Zürich. Meine Schuld ist das nicht, gell. Ihr habt

dafür die Occupy-Bewegung. Und den 1.Mai.

Wir Lozärner haben zwei Wochen lang runde

Füsse – bis am Güdis-Dienstag, und dann

nehmen wir bis Ostern gottgefällig nur noch

Wasser und Reiswaffeln zu uns. «Güdis» steht

ursprünglich für «Wanst», also «Ranzen», und

das hat seinen Grund. Wenn nämlich Ostern

wieder erst auf Ende April fällt, dann musst du

schon schauen, dass du vor der Fastenzeit knattersatt

bist. Sonst siehst du Anfang Mai aus wie

eine vollgefressene Fahrradspeiche, und die

farbige Frühling-Jeans fragt sich, wo dein Arsch

geblieben ist.

Und wenn wir grad bei «Arsch» sind: Das Teilen

von Bildern über Plattformen wie Grindr,

WhatsApp, Scruff, Planetromeo etc. gehört

mittlerweile fest zum schwulen Kommunikations-Verhalten.

Das ist einerseits super, weil

nichts besser ist als die Speisekarte im Chinarestaurant,

wo man alle 200 Gerichte auf Fotos

sehen kann. Andererseits hat sich schon

manch ein scharfer Snack als müde Reiswaffel

entpuppt. Ein sogenannter Fake ist nur eine

der gängigen Nebenerscheinungen des Online-

Datings. Jeder weiss mittlerweile, dass hinter einem

Pic von Kriss Strahl nicht unbedingt wirklich

ein Pornodarsteller mit freien Kapazitäten

wartet. Und genauso gut kann es sein, dass von

den Männern, die in ihrem Gayromeo-Profil

unter «Safer Sex» «immer» angegeben haben, es

den einen oder anderen gibt, der gleichzeitig

ein Profil bei BarebackCITY hat. Warum? Keine

Ahnung.

Vor allem in kostenlosen Singlebörsen stellen

Anbieter von anderen Diensten Profile ein, die

den Nutzer abwerben sollen. Nachrichten wie:

«Ich selbst habe leider keinen Computer und

kann nur bei meiner Freundin/meinem Onkel

… ins Internet. Du kannst mir aber ein SMS an

… schicken.» oder «Bin noch woanders Mitglied,

da gefällt es mir besser, und dort findest du auch

tolle Fotos von mir. Besuch mich doch unter

www.anderer-anbieter.ch» sollten euch ebenso

stutzig machen wie die Aufforderung, eure

Kreditkartennummer einzugeben, damit euer

Alter zwecks Jugendschutz überprüft werden

kann. Eine andere Gefahr, der ihr euch bewusst

sein müsst, ist, dass Apps, die auf das GPS zugreifen,

wie eben Grindr, auch von schwulenfeindlichen

Personen genutzt werden können. Das

heisst, dass euer Standort nicht nur denen angezeigt

wird, die gerade parat für ein bisschen

geilen Schweinkram sind.

Ein weiteres Risiko – vermutlich das grösste –

stellt jedoch die potentielle Suchtgefahr der

Dating-Apps dar. Wenn ihr schon unter Phantom-Klingeln

leidet und gleich nachschauen

müsst, ob wieder ein «Grinderli» reingeflattert

ist, dann solltet ihr euch schon ein paar Ge-danken

machen. Wenn die Schwulenbars nur noch

voll sind, wenn bei Planetromeo der Ser-ver abstürzt,

oder wenn im Paragonya alle mit dem

Handy in der Sauna hocken und sich auf dem

Bildschirm den Standort des nächsten Schwulen

anzeigen lassen – dann ist der Moment gekommen,

wo man sich spätestens fragen muss,

ob es jetzt nicht doch endlich Zeit wäre, bei

Queer-Quit einen Raucherentwöhnungskurs

zu buchen. Nicht wegen den Zigaretten, aber

wegen der Möglichkeit, ein paar geile Jungs auf

normalem Weg kennenzulernen. Am 6. März

fängt der nächste Kurs an. Schreibt euch schnell

ein…

Mein Lieben, ich will hier nicht den Teufel

downloaden, und es braucht kein Risk-Management

fürs Online-Dating. Aber einen wachen

Verstand und gesunde Instinkte.

Zuletzt seid ihr für euer Leben verantwortlich.

Daran haben auch Grindr und Planetromeo

nichts geändert. Am 28. März widmet sich die

Veranstaltungsreihe Checkpoint im Gespräch

den Risiken des Online-Datings. Nicht verpassen!

(www.mycheckpoint.ch)

Eine App, die Ihr aber ab März gefahrlos runterladen

könnt, ist – wie jedes Jahr – die Break-thechains-App!

Wer sie schon mal hatte, der weiss

wieso, und alle anderen, die nichts gegen einen

Gratisdrink oder andere Vergünstigungen haben,

sollten sich ebenfalls parat machen. Damit

ihr dann im April, wenn‘s losgeht, nicht daher

kommt wie die alte Fasnacht.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine rüüdig

gute Zeit und freue mich auf den nächsten

Schwatz

Euer Spatz

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Agenda CRUISER Edition März 2014

SA 01. März

Bern

23.00 Anklang - GayAirLines:

Nachtflug T3CHN0 ans andere Ufer. Am

Steuer sitzen Chroma, Xylophee & Brian

Python. Im Frauenraum, Reitschule

Thurgau

19.30 HOT: Spezialanlass im HOT, Wilerstrasse 5,

9545 Wängi Movie Night 2014. Es stehen

zwei Filme zur Auswahl. «Freier Fall» oder

«Liberace». Abstimmung über Homepage.

Zudem gibt es die Möglichkeit vor dem

Film noch ein Abendessen zu geniessen.

Fr. 15.- (für Miglieder HOT/WILSCH/Queerdom),

Gäste Fr. 20.-. Infos und Anmeldung

www.hot-tg.ch

Zürich

14.00 Macho City Shop: Häringstrasse 16. Weindegustation

Alicante Weine «Finca Collado»

mit Thomy & Jean-Philippe von der Finca El

Romero, Alicante & Antonio

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Glory Hole Nacht

19.00 Gay Bikers Zürich: zusammen mit LMZ.

Kegelabend in Zürich. Infos über

www.gaybikers.ch

19.00 Boyahkasha!: Captainsdinner Gourmet

Dinner vor der Party im Quai61,

Mythenquai 61. Infos und Reservation

www.quai61.ch

22.00 10 Jahre Palace: Women only Party DJ

Ambient P & Special Guest DJs. Alte Kaserne,

Zeughaus 5, Kanonengasse 1. Fr. 20.-. Tickets

über www.starticket.ch

22.00 Boyahkasha!: Cruise Captain DJ Super

Zandy, First Officer DJ Louis de Fumer,

Officier de Santé DJ Zör Gollin. Maître de

Cabine DJ Sandra Love, Director of Shuffleboard

DJ Kosta, Trésorier DJ Sara, Deck

Cadets Tulisa Tamtam & Aurora Braxton.

House Lady Nora Noir. Die Schiffskappelle

spielt House, RnB & Pop. Boarding 22h. Im

Quai61, Mythenquai 61. Infos www.boyahkasha.ch

& www.quai61.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cum,

cruise & amuse

22.00 696club: Club Night mit DJ Cristiano (Club

Charts / House), Badenerstrasse 696

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Klubnacht.

House mit DJ José Parra

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode The big Gang

Bang Party. No dresscode today!

SO 02. März

Aarau

10.30 Aarglos: Lesbengruppe Brunch auf dem

Homberg. Anmeldung bei bvonarx@gmx.ch

Basel

21.00 Untragbar! Die heterofreundliche Homobar:

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23 DJ Thommi

P - Punk

Lenzerheide

10.00 Swing 2014: Schwule Ski- und Snowboard

Woche in der Lenzerheide vom 2. bis 9.

März. 7 Tage Gourmet-Halbpension, sportliches

und kulturelles Rahmenprogramm

ab Fr. 1260.- pro Person. Inos und Anmeldung

unter www.gayski.ch

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Blackhole Blow Party

20.00 Tanzleila@Exil: Hardstrasse 245. Party von

Frauen für Frauen. Ab 20h Salsa, ab 21h DJane

Madame Léa (Deluxe-Pop) & ab 23h DJane La

Duracelle (Elektronische Herzmusik)

21.00 Finca Karaoke: mit Thomy und Jean-

Philippe aus der Finca El Romero, Alicante.

Im Cranberry, Metzgergasse 3

MI 05. März

Bern

18.30 3gang in der Villa Stucki: Seftigenstrasse

11. Essen und Kultur. Treffpunkt für das

translesbischwule Bern. Ab 18.30h Apéro-

Bar, ab 19.30h Abendessen. Zudem Bibliothek,

Jassabend und TGNS-Stammtisch

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Naked Mask-Party. Masken können für Fr. 5.–

gemietet werden

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 DJ

David Karasek - Der Journalist von Telezüri,

der all die Songs auflegt, die Schlagzeilen

gemacht haben

DO 06. März

Winterthur

19.30 Badgasse 8: LesBiGay & Friends Treff im

Lokal Badgasse 8

Zürich

18.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Heile

Welt nach Feierabend. Afterworkparty.

Freier Eintritt und special Drinks. DJ Louis

de Fumer

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

19.00 Bi-Treffpunkt, offener Treff für bisexuelle

Männer und Frauen: 19h Treff im Café

Rathaus, Limmatquai 61 zum Apéro, dann

ab 20.15h im HAZ-Centro, Sihlquai 67 zu

geleiteten Gesprächen zum Thema Bi-

Sexualität und Polyamory

20.00 Sector c; Fetish Club:

Wagistrasse 13, Schlieren. Mega Nackt-

Party

FR 07. März

Arosa

22.00 Lollipop Ski Weekend: in Arosa Lipstick

Disco Party im Kursaal. DJ Vitamin S all

night long. Disco, 80s, Dance-Classics &

Partybeats. Infos www.lollipopparty.ch

Bern

22.00 Popshop: Internationaler Frauenkampftag.

Party für Frauen mit DJane Madame Léa.

Im Frauenraum, Reitschule

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Stutennacht

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Birthday

Warm-up

23.00 Kiki... returns!: Lets have a Kiki... Underground

meets Freak Chic. DJs Kyrill & Redford,

Zwillingsmann und 3Some. Hosted by

BlackCat. Fr. 15.-. Im Revier, Hohlstrasse 18

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Black Label

by Boyahkasha! RnB, HipHop & Charts. DJ

Louis de Fumer

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Open sector,

no dresscode

SA 08. März

Arosa

22.00 Lollipop Ski Weekend in Arosa: Lollipopparty

im Kursaal. 2 Dancefloors. Lollipopfloor:

DJs Rolly & Wollana mit Schlager,

CH-Hits und Mallorca Klassiker. Wannabe

Floor: DJ Adrinardi mit Disco, 90s, Partybeats.

Infos www.lollipopparty.ch

Basel

23.00 QueerPlanet: Party The hot EDM party for

gays, lesbians and friends. DJs Taylor Cruz

& Tonträger. Special appearance der Hot

Boys Basel (ein Projekt der Aids-Hilfe beider

Basel). Im Singerhaus, Marktplatz 34. Ticketverlosung

& Infos www.queerplanet.ch

Bern

20.30 TanzBar: Ab 20.30h Standard- und Lateinmusik

für HobbytänzerInnen. Ab 22.30h

Discotime queerbeet für alle Tanzfreudigen.

Im Frauenraum, Reitschule

Winterthur

17.00 WILSCH: Winterthurer Lesben und Schwule

We are family! Essen, Geniesserabend

für die LesBiSchwule Community im Lokal

Badgasse 8 Noche Mexicana con Ralf y Jay.

Bar ab 17h, Essen ab 19h. Fr. 18.–. Infos und

Anmeldung bis 6.3. www.badgasse8.ch

Zürich

10.15 HAZ Outdoor: 2-tägige Schneeschuhtour

Spitzmeilenhütte. Mit Bahn und Gondelbahn

via Unterterzen zum Maschgenkamm.

Von dort auf Schneeschuhen zur

Alp Fursch und weiter zur Spitzmeilenhütte

SAC. Am nächsten Tag zurück über

Calanshüttli, über Gross Sächser, Chli

Sächsler und Zigerfurgglen zum Maschgenkamm.

Genaue Infos und Anmeldung bis

5.3. über www.haz.ch/outdoor.htm

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Glory Hole Nacht

19.00 Lakritze: Treffpunkt für Lesben und

Freunde in der Xenixbar, Kanzleistrasse 52

21.00 Come together: Lesbian & Gay Party 30+.

She DJ Little Miss Swede. Marquee Club,

Weinbergstrasse 68 (Tram 7 & 15, N6, Sonneggstrasse).

Infos www.party4lesandgay.ch

36


CRUISER Edition März 2014

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Rage

Birthday-Party, 16 years

22.00 696club: Independent District. DJ Ajaxx &

DJ Tokee (Tech House / Progressive House),

Badenerstrasse 696

23.00 Kunt: 1 Year Anniversary & Zürich Moves

Abschlussparty DJs Monsieur Boy & Deesee.

Hosted by Tarek & Marie-Caroline & Evalyn.

Exil, Hardstrasse 45. Infos www.exil.cl

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. 1 Year Heaven.

DJane Nicki Dynamite, DJ José Parra u.a.

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Full Fetish &

Sportswear

SO 09. März

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23 Tanz in den

Morgenstraich mit Bands und DJ. Infos

www.hirscheneck.ch

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Underwear Flohmarkt

DI 11. März

Bern

20.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuseum

Bern Hodelstrasse 8. «Shablulim Ba

Geshem - Snails In The Rain», Israel 2013,

Digital HD, 82 Min., Hebräisch/d. Infos

www.gaybern.ch/uncut

Zürich

19.00 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

Filmabend «Freier Fall», D 2013. ETH, HG,

Rämistrasse, Saal F26.5

MI 12. März

Winterthur

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Bukkake Party

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 DJ Ricardo R. Uhga

DO 13. März

Bern

20.30 BarOmeter: LesBiSchwule Chillen zu elektronischen

Leckerbissen. BarOmeter feiert

im sein 10-jähriges Jubiläum unter dem

Thema Androgaynie! Als Gast präsentiert

uns Florian Holzer die Erstausgabe seines

Magazins «Androgyne». Anschliessend

werden die DJs Audiophil, Diskoknabe,

Xylophee und Dunch euch bassig durch die

Nacht begleiten. Im Frauenraum, Reitschule

Zürich

18.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Heile

Welt nach Feierabend. Afterworkparty. Freier

Eintritt und special Drinks. DJ La Luna

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

FR 14. März

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Dildo Sling Nacht

19.30 HAZ-Centro: Sihlquai 67. Freitags-Centro

mit speziellem kulinarischem Angebot

präsentiert von Toni & Marco

20.00 gay: my way: Schwule Männer im

Coming-out Treff im HAZ-Centro, Sihlquai

67. Coming-out Gespräche in Kleingruppen

20.00 LMZ: der Schwule Schweizer Motorradclub

Stamm im Restaurant Moléson, Grüngasse

7, 8004 Zürich

22.00 Lollipop Party auf 4 Ebenen!: Lollipop

Floor: Schlager, Schweizerhits, Mallorca,

Klassiker & Canzoni; Wannabe Floor:

80er/90er Party Hits; Après Suisse Floor:

Die grössten Pistenheuler und Hitparaden

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr.

118. Infos www.lollipopparty.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Bad boyz

Friday

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. B(l)ack to the

Future. Retro Party 80s, 90s, Disco, RnB. DJs

Louis de Fumer & Chris

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Friday naked.

Nackt-Party

SA 15. März

Luzern

20.00 Gendr – back to life – back to reality:

DJ Dynam!ke. Scusi Bar,

Kauffmannweg 20

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Nippellover

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruising

unlimited

22.00 696club: BareBeatz #3. DJ Jesse Jay

& DJ Franco (Progressive Trance / Progressive

House), Badenerstrasse 696

Agenda

23.00 Queer Bambi Beats: hosted by Milky

Diamond. DJs Tonträger & Juiceppe. House,

Tech-House & Clubkids-Mukke. Papiersaal,

Kalanderplatz 6. Fr. 20.-. Infos www.papiersaal.ch

& www.queerbambibeats.ch

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Splash. House

& Pop. DJs Jose Jones & Angel O

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode X-treme

Leather & Rubber

SO 16. März

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23 Das Komplott

Soundsystem - Catwalk Tunes

Zürich

17.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren. i-cruise@

sunday. Fr. 8.- & Mindestkonsumation Fr. 5.-

sportsCODE - sportswear

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Cumcontrol Nacht

DI 18. März

Aarau

19.30 Aarglos: Raclette-Abend. Infos nach Anmeldung

bei chuchitiger@gmx.ch

MI 19. März

Bern

18.30 3gang in der Villa Stucki: Seftigenstrasse

11. Essen und Kultur. Treffpunkt für das

translesbischwule Bern. Apéro-Bar ab 18.30h.

Essen ab 19.30h. Zudem Bibliothek und

Lesbenstammtisch

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24,

Wallisellen. Mask-Party naked

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 DJane

Miss Flash Champagne & DJ Diskomurder

DO 20. März

Zürich

18.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Heile

Welt nach Feierabend. Afterworkparty. Freier

Eintritt und special Drinks. DJ Louis de Fumer

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24,

Wallisellen. Mega Darkroom

FR 21. März

Luzern

22.00 Frigay Night: happy sound for happy

people@The Loft Haldenstr. 21

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24,

Wallisellen. Stutenmarkt

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Fuck n blow gaycruising

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Electric Heaven.

DJs Franco & La Luna

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13, Schlieren.

Strikter Dresscode Erection - Full Fetish

SA 22. März

Bern

22.00 Tolerdance: für Schwule, Lesben und

FreundInnen Im ISC Club Neubrückstr.

10. Golden Tolerdance. DJ Ludwig & DJane

Anouk Amok

37


Kapitel Titel CRUISER Edition März 2014

22.00 Techshop: Technosause für frauenlesbentrans. Djanes Audiophil,

Digital Tina, Xylophee, Vanita und Auf Dauerwelle. Ganz im Sinne

queer_feministischer Raumaneignung bleiben frauenlesbentrans an

diesem Abend unter sich. Im Frauenraum, Reitschule

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen. U30 Sauna

22.00 Aera: Nacht der Blumen Die legendäre Nacht der Blumen mit den DJs

Co.mini, Don Ramon, Gogo, Franco, Jesse Jay, Pat Coon feat. Raffaella

Calzone und San Marco. Hive Club, Geroldstrasse 5. Infos www.aera.ch

22.00 Offstream: The alternative Gay Party Gay, Lesbians & Friends Party

mit Offstream Resident DJs. Im Komplex Club, Hohlstrasse 457 (Bus

31 & Nachtbus N2, Letzipark). Infos www.offstream.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Freistoss! Sportswear

22.00 696club: Club Night mit DJ Cristiano

(Club Charts/ House), Badenerstrasse 696

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Hell on heels. Drag-DJ Jurassica Parka

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13, Schlieren. Strikter Dresscode

Freistoss! Sportswear only

SO 23. März

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar am Sonntag im Keller

des Restaurants Hirscheneck, Lindenberg 23 DJ High Heels on Speed -

The sound of the underground

Thurgau

11.00 GO!: GayOstschweiz! Sonntags-Brunch. Im GO! Lokal, Frauenfelderstrasse

100,

9548 Matzingen. Reichhaltiges Brunch buffet inkl. Spiegelei, gebratenem

Schicken oder Speck. Zum Apéro wird ein Cüpli offeriert. Fr.

26.– für Mitglieder, sonst Fr. 31.–. Anmeldung bis 20.3. über

052 366 00 17 oder anmeldung@go-club.ch

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

XL Schwanz Nacht

DI 25. März

Bern

20.30 Uncut – warme Filme im Kino Kunstmuseum Bern: Hodelstrasse

8. «Reaching For The Moon», Brasilien 2013, Digital HD, 110 Min.,

Englisch, Portugiesisch/d. Infos www.gaybern.ch/uncut

Zürich

19.00 Lesbentreff Zürich-Wiedikon: Trinken, essen, kennenlernen. Im

Huusmaa,

Badenerstr. 138

MI 26. März

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen. Sling Gang Bang, naked

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 DJane Mel Nagelbein

DO 27. März

Bern

21.00 Comeback Bar: Rathausgasse 42. Elektronischer Musikabend mit

DJs Audiophil & ELfERich

Zürich

18.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Heile Welt nach Feierabend.

Afterworkparty. Freier Eintritt und special Drinks. DJ La Luna

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen. Mega Darkroom

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

z&h Nachtessen im HAZ-Centro, Sihlquai 67. Unkostenbeitrag. Wein

bitte selber mitbringen

FR 28. März

Zürich

18.00 Checkpoint im Gespräch@Bubbles:

Werdstrasse 54. Anmeldung nicht erforderlich. Online-Dating ohne

Ende?

Infos zu Social Media, Online-Plattformen usw. Apéro ab 18h, 19h

Info & Diskussion, ab 20h Essen

38


CRUISER Edition März 2014

Agenda

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen. Fucking day - Fohlennacht

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Nasty boyz cruising

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Molke 7 – Die Milchbüechli-Party.

Elektronische Tanzmusik mit DJs The Dramaqueens, Zartstrom &

Secret-O

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13, Schlieren. Strikter Dresscode

Underwear, Jocks, naked

SA 29. März

Bern

23.00 Bloc: The Gay Party DJs Phil Romano (BCN), Digital Tina, (BE), VJ Frenzy

(BE), more DJs comming soon. Vocal/Tech House, Techno, & Disco,

Pop Bis 6 Uhr! Im Gasskessel, Sandrainstrasse 25

Zürich

11.00 Queer Tango: Workshop mit Astrid Weiske für fortgeschrittene

Anfänger & Mittelstufe. Samstag und Sonntag diverse Workshops. 1

bis 2 WS Fr. 35.- / WS, ab 3 WS Fr. 30.- / WS. Im Cafétin de Buenos Aires,

Alfred-Escher-Strasse 23. Infos zum Workshop und zur Anmeldung

unter www.queertango.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13,

Schlieren Workwear Party.

22.00 696club: Club Night mit DJ Cristiano (Club Charts / House), Badenerstrasse

696

23.00 WE Party: Banana 2 Dancefloors. Vocal & Club House, Pop mit Chartz

& Remixes. Komplex 457, Hohlstrasse 457.

Infos www.playerz.ch

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Dudecute!

DJ Merte Rox mit Pop, Charts 6 House

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13, Schlieren. Strikter Dresscode

Workers in Gear. Worker, Bauern, Army (yellow)

SO 30. März

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar am Sonntag im Keller

des Restaurants Hirscheneck, Lindenberg 23 DJ Superhomo – Electrostuff

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Impressum

Herausgeber, Verleger, Redaktion und Verlagsadresse:

AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, info@cruiser.ch

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch

Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch

Redaktionelle Mitarbeit: Martin Ender (Chefredaktor), Daniel Diriwächter (Stv. Chefredaktor), Thomas Borgmann, Charly Büchi,

Branko B. Gabriel, René Gerber, Michael Lenz

Fotograf: Stefan Büchi, talk@stefanbuechi.ch

Grafik / Layout: Deny Fousek, Bertastrasse 1, 8003 Zürich Litho: Beni Roffler, Letzigraben 114a, 8047 Zürich

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender,

Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, anzeigen@cruiser.ch

Druck: LZ Print, www.lzprint.ch, Auflage: 12 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich

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EXPLORE THE

GAY WORLD

16_Anzeige_D_195x290mm.indd 1 10.02.14 15:01

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