Cruiser April 2014

cruisermagazin

Cruiser April 2014

CRUISER Edition April 2014

Dieses Magazin ist schwul

Photographer Andreas Fux

By Widmer + Theodoridis

Ivan Modoni

Oliver Fritz

Luzius Sprüngli

Break the Chains 2014

10 Jahre Boyahkasha

Hotel-Pension Wild in Wien


17.

PI N K

APPLE

schwullesbisches

Filmfestival

Zürich 30. 4.– 8. 5. 14

Frauenfeld 9. – 11. 5. 14

VORVERKAUF AB 22. APRIL

www.pinkapple.ch


CRUISER Edition April 2014

Inhalt

Editorial

Mit dem April ist auch der Frühling in den Startlöchern und entsprechend tut sich was in der

Gay-Szene. So kam es beim Verein Network zum Führungswechsel: Luzius Sprüngli übernahm

das Steuer. Mit «Break the Chains» sollen wir HIV in die Schranken weisen, trotzdem können

wir uns am zehnjährigen Jubiläum der Boyahkasha-Party erfreuen und mit dem jungen Sänger

Ivan Modoni tolle Musik hören. Ausserdem wissen wir, in welcher Pension in Wien man(n) die

schönsten Ostereier findet und haben endlich herausgefunden, wer John Emmet Tracy ist (wer?).

Wir wünschen eine aufregende Lektüre!

Daniel Diriwächter, Stv. Chefredaktor

6

Urban Gypsy

Sänger Ivan Modoni über sein erstes Album «Indigo»

10

Break the Chains 2014

30 Tage, um dem HI-Virus den Garaus zu machen

14

Führungswechsel bei Network

Präsident Oliver Fritz übergibt das Zepter an Luzius Sprüngli

16

Wenn Gäste zu Freunden werden

In schwuler Hand: Die Hotel-Pension Wild in Wien

19

Ausstellung Fährten

Die Galerie Widmer + Theodoridis präsentiert Andreas Fux

30

10 Jahre Boyahkasha

Der grosse Jubiläumsevent von Marco Uhlig

News 4 • Prominent 8 • News Schweiz 12 • Kolumne 13

Kultur 26 • Hot4You 29 • Szene 32 • Dr. Gay 34 • Pia 35 • Agenda 36

3


News CRUISER Edition April 2014

Internationale

News

4

Wien

Menschenrechte

unverhandelbar

Mit deutlichen Worten hat der österreichische

Aussenminister Sebastian Kurz die Verfolgung

von sexuellen Minderheiten in rund 80 Ländern

kritisiert. «Die zunehmende Diskriminierung

und sogar Kriminalisierung von homosexuellen,

bisexuellen, trans- oder intersexuellen

Personen (LGBTI) in einigen Staaten bereitet

mir grosse Sorgen. Jeder Gesellschaft sind ihre

kulturellen Werte wichtig, die universellen

Menschenrechte und einfach die Würde des

Menschen sind jedoch niemals verhandelbar»,

betonte der 27-jährige Politiker der konservativen

Österreichischen Volkspartei (ÖVP). Österreich

will wegen der extrem schwulenfeindlichen

Gesetze in Uganda die Entwicklungshilfe

für das ostafrikanische Land «grundsätzlich

überdenken».

Strassburg

Gut, dass wir darüber

gesprochen haben

Das Europäische Parlament hat mit deutlicher

Mehrheit eine Novelle zur EU-Datenschutzverordnung

beschlossen, die auch ausdrücklich

Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle schützt.

Zuvor hatte der Innenausschuss die Merkmale

«sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität»

in den Entwurf der EU-Kommission eingefügt.

Darin heisst es nun: «Die Verarbeitung personenbezogener

Daten, aus denen die Rasse oder

ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse

oder philosophische Überzeugungen, sexuelle

Orientierung oder Geschlechtsidentität

oder die Mitgliedschaft und Betätigung in einer

Gewerkschaft hervorgehen, […] ist untersagt».

Mangels einer einheitlichen Position unter den

28 EU-Mitgliedsstaaten ist mit einer endgültigen

Verabschiedung der Novelle vor der Europawahl

im Mai nicht mehr zu rechnen.

München

Rosa Liste wieder im Stadtrat

Thomas Niederbühl bleibt im Stadtrat in der

bayerischen Landeshauptstadt. Nach dem vorläufigen

Ergebnis der Kommunalwahl in München

erzielte die Rosa Liste 261652 Stimmen.

Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent.

Nicht im Stadtrat vertreten ist die rechtsextreme

«Bürgerinitiative Ausländerstopp», die

im Wahlkampf auch massiv auf Homophobie

setzte. Allerdings scheint die Zeit des Mitregierens

der Rosa Liste vorbei. Durch die Fraktionsgemeinschaft

mit den Grünen war die

Rosa Liste Koalitionspartner der SPD. Nach

bisherigem Auszählungstand hat «Rot-Grün-

Rosa» im neuen Stadtrat jedoch keine Mehrheit

mehr.

Paris

Klage gegen Trauungspflicht

Vierzehn französische Bürgermeister wollen

mit einer Klage vor dem Europäischen

Gerichtshof für Menschenrechte erreichen,

dass sie die Trauung homosexueller Paare aus

Gewissensgründen ablehnen dürfen. Im vergangenen

Oktober hatte das oberste Gericht

Frankreichs entschieden, dass die Pflicht der

Bürgermeister zur Trauung gleichgeschlechtlicher

Paare durch die Verfassung gedeckt ist.

Zur Begründung ihrer Klage führen die konservativen

Politiker an, das Verfassungsgericht

habe sie in dem Eilverfahren nicht ausreichend

angehört. Ihre Klage vor dem Verfassungsgericht

hatten die Bürgermeister mit der in der

Verfassung garantierten Gewissens- und Religionsfreiheit

begründet. In Frankreich haben

Bürgermeister auch die Funktion des Standesbeamten

inne.

Lissabon

Kein Adoptionsrecht für

Homopaare

Mit knapper Mehrheit ist im Parlament von

Portugal ein Antrag der oppositionellen Sozialistischen

Partei gescheitert, homosexuellen

Paaren die Stiefkindadoption zu gewähren.

107 Abgeordnete stimmten für die

Reform, 112 dagegen Bei der ersten Lesung im

Mai 2013 hatte das Parlament dem Gesetzentwurf

noch zugestimmt. Der Gesetzentwurf

sah für alle über 25jährigen Homosexuellen,

die in einer Ehe oder einer Partnerschaft leben,

das Recht auf die Adoption eines leiblichen

oder Adoptivkindes ihres Partners vor.

Portugal hatte 2010 als eines der ersten Länder

weltweit die Ehe für Schwule und Lesben

geöffnet.


CRUISER Edition April 2014

News

Phoenix

Apple macht Druck

Nach langer Zurückhaltung setzt sich der iKonzern

Apple immer lauter für die Rechte von

Schwulen und Lesben ein. Jüngstes Beispiel Arizona:

Apple hat die Gouverneurin des erzkonservativen

US-Bundesstaats aufgefordert, ein

Gesetz, das Geschäftsinhabern die Diskriminierung

Homosexueller aus religiösen Gründen

erlaubt, nicht in Kraft zu setzen. Apple will in

Arizona 578 Millionen US-Dollar in ein Werk

zur Produktion von Saphir-Glas investieren und

2000 Arbeitsplätze schaffen. Gouverneurin Jan

Brewer sah in dem unternehmensfreundlichen

Klima Arizonas den Grund für Apples Entscheidung.

Im Kampf um Kunden und Märkte wird es

aber für Unternehmen wie Apple immer wichtiger,

deutlich soziale Verantwortung zu zeigen.

Washington

Davon geht die Welt nicht

unter

Laut einer Umfrage des Fernsehsenders ABC und

der Tageszeitung «Washington Post» befürworten

59 Prozent der Amerikaner die Homo-Ehe. 34

Prozent sind dagegen. Vor gut vierzehn Jahren

sah es noch umgekehrt aus. Laut der neuesten

Umfrage haben gar 61 Prozent der US-Bürger

keine Bedenken gegen das Adoptionsrecht für

gleichgeschlechtliche Paare, und 80 Prozent

sind überzeugt, dass Schwule und Lesben gute

Eltern sein können. Allerdings ist die amerikanische

Gesellschaft bei der Homo-Ehe politisch polarisiert.

Unter den Anhängern der Demokraten

sprechen sich 70 Prozent für eine Gleichstellung

aus. Bei den erzkonservativen oppositionellen

Republikanern sind es nur 40 Prozent.

Kansas

Schwulenhasser Fred Phelps

gestorben.

Fred Phelps, Gründer der Westboro Baptist

Church, starb am 19. März im Alter von 84 Jahren.

Seine Kirche, die er 1955 gegründet hat, fiel

durch radikale wie schwulenfeindliche Ansichten

auf. Beispielsweise protestierten die Mitglieder

lautstark bei Soldaten-Begräbnissen oder

liefen mit Schildern wie «God hates Fags» durch

die Gegend. Dies ist auch die Kern-Botschaft einer

Gemeinschaft, die mittlerweile nur noch

ca. 20 Mitglieder hat. Viele davon sind verwandt

mit Fred Phelps. Selbst konservativen Amerikanern

war die Westboro Baptist Church zu extrem.

Spätestens seit diese den 11. September als

ein «Geschenk Gottes» bezeichnet. Die Zukunft

der homophoben Kirche gilt als ungewiss. Mit

Fred Phelps wird sie ihren Motor verlieren. Eine

grosse Mehrheit wird es befürworten, wenn die

Westboro Baptist Church von der Bildfläche verschwindet.

Oder, wie einige Internet-User treffend

schreiben: «Fahr zur Hölle, Fred Phelps».

Richmond

Sieg der Vernunft

In Virginia kann ab sofort jeder seine Jungfräulichkeit

auf jede ihm oder ihr genehme Weise

verlieren, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu

geraten. In seltener Einheit überantwortete das

Parlament des US-Bundesstaats mit 100 zu Null

Stimmen das Gesetz gegen «Straftaten gegen

die Natur, die Moral und den Anstand» der Geschichte.

Zuvor hatte bereits der Senat ebenfalls

einstimmig die Aufhebung des Gesetzes aus

dem Jahr 1950 beschlossen. Das Gesetz hatte

jede Form von Oral- und Analsex sowie vorehelichen

Sex unter Heterosexuellen verboten. Der

Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten

hatte derartige Gesetze bereits 2003 für verfassungwidrig

erklärt. In Virginia sabotierten jedoch

republikanische Abgeordnete jahrelang

die Umsetzung des höchsten Richterspruchs.

Abuja

Schwule ausgepeitscht

Im islamischen Norden Nigerias sind vier junge

Männer öffentlich ausgepeitscht worden. Ein

muslimisches Scharia-Gericht in der Stadt Bauchi

hatte die Männer wegen Homosexualität zu

dieser barbarischen Strafe verurteilt. Nach Informationen

von internationalen Menschenrechtsorganisationen

war das Geständnis der vier zwischen

20 und 22 Jahre alten Männer durch Folter

erzwungen worden. Zusätzlich zu den Peitschenhieben

wurden sie zu je 80 Euro Geldstrafe oder

ersatzweise einem Jahr Gefängnis verurteilt. In

nigerianischen Gefängnissen sind Homosexuelle

schlimmsten Misshandlungen durch ihre

Mithäftlinge ausgesetzt. Erst vor wenigen Monaten

hatte die nigerianische Regierung eine Strafverschärfung

für Homosexualität beschlossen.

Kuala Lumpur

Homophobie als Politwaffe

Ein Berufungsgericht in Malaysia hat Oppositionsführer

Anwar Ibrahim wegen Homosexualität

zu fünf Jahren Haft verurteilt. Damit hob

das Gericht den Freispruch Anwars wegen Mangels

an Beweisen aus dem Januar 2012 auf. Das

Verfahren gegen Anwar wird international als

politisch motivierter Prozess gegen einen Politiker

gewertet, dessen Parteienkoalition Volksallianz

bei den Wahlen von 2013 die malaysische

Regierung an den Rand einer Wahlniederlage

gebracht hatte. Im Jahre 2000 war Anwar,

damals stellvertretender Premierminister, bereits

schon einmal wegen angeblicher Homosexualität

zu neun Jahren Gefängnis verurteilt

worden. Im September 2004 hob der Oberste

Gerichtshof überraschend das Urteil wieder auf.

Taipeh

Kulturkampf um Homo-Ehe

Vor der Chiang-Kai-Shek-Gedenkhalle in Taipeh

protestierten Mitte März Tausende von Taiwanesen

gegen die Homo-Ehe. Auf der anderen Seite

des Platzes der taiwanesischen Hauptstadt forderten

gleichzeitig zwei Dutzend schwule und

lesbische Paare vor dem Parlament mit einem

Kiss-In die Abgeordneten auf, endlich den bereits

vor einem halben Jahr eingebrachten Gesetzesentwurf

zur Einführung der Homo-Ehe zu verabschieden.

Zwei buddhistische Nonnen sowie eine

lesbische Pfarrerin leisteten den Homo-Ehe-Befürwortern

geistlichen Beistand. Auch Taiwans

Justiz befasst sich mit der Homo-Ehe. Ein Aidsund

Schwulenaktivist hat beim obersten Verwaltungsgericht

Klage gegen den Ausschluss gleichgeschlechtlicher

Paare von der Ehe eingereicht.

Singapur

Erste Pink Asia Awards

verliehen

Zehn Personen und fünf Unternehmen wurden

im März mit dem vom Magazin Element gestifteten

Pink Asia Award für ihre Verdienste um

die Rechte von Schwulen, Lesben und Transsexuellen

geehrt. Darunter waren der Menschenrechtsanwalt

M. Ravi und der ehemalige Bischof

der Methodisten Reverend Yap Kim Hao aus Singapur,

der erste offen schwule japanische Politiker

Taiga Ishikawa und Anan Bouapha, Initiator

der ersten Gay Pride in Laos. Die Auszeichnung

von Barclays, Goldman Sachs, JP Morgan, Google

und Standard Chartered machte deutlich,

dass auch Unternehmen bei dem Kampf um Akzeptanz

von Homosexuellen eine wichtige Rolle

spielen. Moderiert wurde die von moovz.com im

Internet live übertragene Veranstaltung von Sebastian

Castro, dessen Youtube-Video «Bubble»

unter Asiens Schwulen ein Superhit ist.

5


Portrait CRUISER Edition April 2014

Urban Gypsy

Der Sänger Ivan Modoni veröffentlicht Ende April

sein erstes Album «Indigo».

Von Daniel Diriwächter

Hat einen unstillbaren Durst auf das Leben: Ivan Modoni © Jiyoon Jean Kim

6


CRUISER Edition April 2014

Portrait

Ivan Modoni – diesen

Namen sollten wir uns merken.

Der Sänger, der sich

selbst als «Urban Gypsy»

bezeichnet, schickt sich

an, seine Songs in den Seelen

von Musikliebhabern

zu verankern. Und das

nicht nur in der Schweiz

– ganz nach dem Motto:

Die Welt ist nicht genug.

Ivan Modoni ist zufrieden. Beim Treffen mit der CR-Redaktion erleben wir

einen 25-jährigen Sänger voller Vorfreude auf sein erstes eigenes Album.

«Indigo», so der Titel, wird Ende April erscheinen, zunächst auf iTunes,

später dann, wie es sich gehört, auch als Silberling. Um an diesen Punkt

zu gelangen, musste er aber einen harten Weg auf sich nehmen. «Jedes

Plattenlabel in der Schweiz hat mich abgelehnt», wie er im Gespräch zugibt.

Was ihn freilich nicht davon abhielt, trotzdem an seinem Traum

festzuhalten. Gerade kehrt er aus New York zurück, wo er seinen zweiten

Video-Clip drehte.

Doch von Anfang an: Ivan Modoni beschreibt sich selbst als Künstler

medi terraner Abstammung. Festlegen will er sich nicht. «Menschen haben

keine Wurzeln, Menschen haben Beine», sagt Ivan Modoni bestimmt

und denkt dabei auch in erster Linie an seinen Werdegang. Er sieht sich

als Weltenbummler, als musikalischen Gypsy. In seinen Adern fliesst italienisches,

französisches und griechisches Blut. Aufgewachsen ist Ivan

Modoni jedoch in Zürich. «Ich habe einen unstillbaren Durst nach der

Welt da draussen», lächelt er. Er geniesst es, an fremden Orten zu sein,

an denen er noch nicht weiss, was alles passieren kann. Veränderungen

heisst Ivan Modoni, der bereits mit drei Jahren eine Tanzschule besuchte,

jederzeit willkommen.

The American Way of Life

Musik gemacht hat er schon in angesagten Städten der Welt wie etwa Barcelona

oder Berlin. «Manchmal hat mich auch die Liebe getrieben», wie

Ivan Modoni gesteht – meistens war es aber die Lust an der Musik. Müsste

er eine Stadt auswählen, dann würde sich Ivan Modoni wohl für New

York entscheiden. Auf gut Glück verliess er vor einiger Zeit das heimische

Zürich und flog nach Übersee, wo er gleich länger blieb. Dort lebte Ivan

Modoni den «American Way of Life», was im Big Apple bedeutet, sich nebenbei

den Unterhalt, so gut es geht, zu verdienen, aber hauptsächlich

für die Leidenschaft zu leben.

«Teilweise war es hart, ich konnte mir nur wenig leisten. Aber dieses Leben

hat auch meine Kreativität gesteigert», weiss Ivan Modoni. So wurde

der Broadway seine «Ecke», und Gesangsstunden wechselten sich mit Jobs

ab. Auch heute, zurück in Zürich, hat sich an diesem Lebensstil nicht viel

verändert, wie er nachdenklich erzählt. «Damals lebte ich von der Hand in

den Mund, und auch heute in Zürich ist es ähnlich». Obwohl das Geld in

der Schweiz vorhanden ist, wird die Kunst hier nicht so sehr unterstützt

wie in anderen Ländern, mein Ivan Modoni. «Hier brauchst du als Künstler

meistens noch einen normalen Job». Aber dies brachte ihn finanziell

an den Punkt, an dem er heute steht.

Die erste Single «Lift me up»

Der Frühling 2014 soll seine Zeit werden. Die erste Single «Lift me up» ist

seit März auf den Markt, sogar ein dazugehöriges Video hat Ivan Modoni

innerhalb von nur einem Tag in Zürich gedreht. Wie eingangs erwähnt,

ohne einen Plattenmulti im Hintergrund. Er legt Wert darauf, dass seine

Musik sowie Videos oder PR-Fotos auf seinen Ideen beruhen.

«Ich arbeite praktisch Tag und Nacht, um meine Ziele zu verwirklichen»,

erzählt er. Neben Büro-Jobs sang er aber auch schon im Background von

Guillermo Sorya, Tom Bernhard oder Nubya. Natürlich hätte er auch an

einem Casting-Format wie «The Voice of Switzerland» mitmachen können

«oder sogar müssen, wie einige Leute bei den Plattenfirmen bemerkten.»

Das kam für ihn aber nie in Frage, denn «die Musik ist kein Wettbewerb».

Bei der Promotion steht ihm allerdings eine Agentur zu Seite, die ihm

hilft, durchzustarten. «Bewusst haben wir die erste Single eher still und

leise veröffentlicht, um einmal abzuwarten, was passiert.» Eine erste Single

ist für einen Sänger wie ein Baby, auch für Ivan Modoni. «Obwohl der

Song nicht unbedingt repräsentativ für das Album steht, das bald herauskommt.»

In der Tat erweist sich «Lift me up» als leichter, hinreissender

Pop-Song, der durch die sanfte Stimme von Ivan Modoni besticht und im

Ohr hängenbleibt.

Das Album «Indigo»

Nun folgt mit «Indigo» das erste Album, das aus seiner Sicht sehr spanisch

angehaucht ist, «auch wenn ich dabei immer in englischer Sprache singe».

Die Vorfreude darauf ist bei Ivan Modoni hoch: «Vielleicht habe ich eine

Träne im Auge, wenn ich das Album das erste Mal in den Händen halte.»

Denn: Einige Menschen habe er durch die Arbeit an dem Album verloren,

allerdings auch viele dazugewonnen.

Einen Teil des Albums schrieb er selber. Aber auch zusammen mit Guillermo

Sorya, der bekannt ist für einen Musikstil, in welchem sich Soul,

Bossa Nova, Blues, Hip-Hop oder Reggae miteinander vermischen – «Eclectic

Soul», so nennt auch Ivan Modoni diese Musikrichtung, die sein

Album prägt. Weitere namhafte Künstler aus New York wie etwa der Sänger

Lenny Harold von Blackstreet («No Diggity)» feilten mit an «Indigo».

«Ich habe diese Leute damals in New York einfach gefragt, ob sie mit mir

zusammensitzen und komponieren wollen», wie der Sänger seine Verbindungen

zur Musik-Elite erklärt.

Die Weichen sind nun gestellt, und Ivan Modoni ist gespannt, was in den

nächsten Wochen auf ihn wartet. Sein zweites Video zum Titelsong des

Albums hat er gerade in New York abgedreht – in einem alten Warenhaus

in Brooklyn. Nun startet das Leben, das er sich erträumte. «Ich habe natürlich

einen Plan», lässt Ivan Modoni uns geheimnisvoll wissen, «und

ich will mit meiner Musik die Welt entdecken und Liebe damit erfahren.»

Die PR-Maschinerie tritt Ende April auf das Gaspedal – hinaus aus dem

08/15-Leben, weg vom Background und direkt vor das erste Mikrophon

auf der Bühne.

Ivan Modoni, Indigo, Release Date: 25. April

7


Prominent CRUISER Edition April 2014

John Emmet

Tracy

«Wer ist dieser John?» – eine Frage, die auch die

CR-Redaktion stellte. Die Schweiz kennt «John»

inzwischen als etwas schussligen Freund von

Carlos Leal in den Werbespots eines namhaften

Kabelnetzbetreibers. In den Filmchen beweist

sich der Ex-Sens-Unik-Frontmann als ausgewiesener

Fachmann in Sachen Internet &

Co., während sein Nachbar – «John» – immer

wieder einsehen muss, dass er keine Chance

gegen Leal hat. Da aber mittlerweile einigen

TV-Zuschauern die Selbstherrlichkeit von Leal

auf den Wecker geht, rückt automatisch der Nebendarsteller

«John» in den Fokus. Dieser wird

als sympathischer wie auch hübscher Mann

wahrgenommen, den das hiesige Publikum leider

unzureichend kennt. Es handelt sich dabei

um den amerikanischen Schauspieler John Emmet

Tracy (44). Die Werbespots des erwähnten

Unternehmens wurden in der Stadt der Engel

gedreht – bekanntlich ist die Auswahl an Darstellern

dort grösser als in heimischen Gefilden.

Neil Patrick

Harris

In der Sitcom «How I met your Mother» spielte

Neil Patrick Harris den Weiberhelden Barney

Stinson, der seit Folge 1 Kultstatus geniesst. Das

Harris privat auf Männer steht, schadete weder

der Serie noch der Figur. Allerdings scheint es

für viele Heterosexuelle noch immer unfassbar,

dass «Barney» mit einem Mann ins Bett geht. Mit

eingangs erwähnter Sitcom gelang Harris der

grosse Durchbruch. Im Kino war er besonders

in den 1990ern in Nebenrollen zu sehen. Etwa

in dem Sciene-Fiction-Trashjuwel «Starship Troopers»

(1997) oder an der Seite von Madonna in

Baptiste

Giabiconi

Er galt als Muse von Designer Karl Lagerfeld: das

Model Baptiste Giabiconi (25). Bis der Meister genug

von ihm hatte. Bekanntlich haben Musen

ein Verfalldatum – dabei begann alles vielsprechend.

In einem französischen Fitnessstudio

wurde Giabiconi als Model entdeckt. Schnell

ergatterte er sich einen Job in der Sonnenbrillenkampagne

von Karl Lagerfeld. Dieser erkor

ihn daraufhin medienwirksam zu seiner Muse,

und ein kometenhafter Start in die Branche war

das Resultat. Kaum eine Mode-Zeitschrift, die

keine Bilder von Giabiconi veröffentlichte, die

Kampagnen von Chanel, Armani oder Just Cavalli

adelte er mit seinem makellosen Antlitz,

und schlussendlich wurde er auf Platz 1 der

«Top 50 Best Models» gewählt. Modezar Lagerfeld

widmete ihm gleichzeitig mehrere Fotoausstellungen,

und im legendären Pirelli-Kalender

erschien die Muse als Apollon und Narziss. Aber

Giabiconi wollte mehr. Sein grösster Traum war,

nicht etwa «nur» schön zu sein, sondern auch

zu singen. Mit Erfolg: Sein erstes Album mit

dem Titel «Oxygen» erschien vor zwei Jahren

und belegte Platz 1 der französischen Charts.

Auch privat lief es rund, er verlobte sich mit einer

gewissen Sarah, was wohl viele Schwule in

der Modeszene (nicht nur) äusserst bedauernswert

fanden. Obwohl Giabiconi auch weiterhin

Bereits mit sieben Jahren hat Tracy zusammen

mit seiner Schwester diverse Cabaret-Shows auf

die Beine gestellt. Das Spielen liegt im also im

Blut. Seine Ausbildung als Schauspieler genoss

er später an der «Royal Academy of dramatic

Art» in London sowie im «National Shakespeare

Conservatory» in New York. Die Bühne liess Tracy

nicht mehr los; glaubt man seiner Webseite,

spielte er schon den Hamlet bei einer Theatertournee

durch Japan. Zudem hatte Tracy Gastrollen

in TV-Serien wie «Smallville», «Fringe»

oder «Psych». Eines seiner nächsten Projekte ist

der Horrorfilm «Grace», zudem wird Tracy an

der Seite von Sean Astin in dem Thriller «The

Surface» zu sehen sein. Ob einer der Filme auch

in der Schweiz ins Kino kommt, bleibt abzuwarten.

Bis dahin können wir «John» in den Werbepausen

bewundern – als typischen Schweizer.

Was für ein Schauspieler! (dd)

8

© Pink Monday Studios

© pd

«The Next Best Thing» (1999). Ende Februar fiel

die letzte Klappe von «How I met your Mother»,

einer Serie, die mit Preisen geradezu überschüttet

wurde und neun Staffeln lang mit 208 Episoden

das Publikum zum Lachen brachte. Wie

geht es nun weiter mit Harris? Derzeit probt der

Schauspieler für eine Rolle in dem Broadway-

Musical «Hedwig and the Angry Inch». Darin

spielt er einen Transsexuellen und muss das erste

Mal in seinem Leben öffentlich als Frau agieren.

«Ich dachte nie, dass Drag so mitreissend

ist. Ich hatte in Frauenklamotten nie betrunken

Spass zu Halloween, und ich habe noch nie

zuvor High Heels getragen, wirklich», erklärte

Harris dem Magazin «Out». Weiter sind zwei

Kinofilme mit Harris in den Startlöchern: die

Western-Komödie «A Million Ways to Die» und,

besonders spannend, «Gone Girl» unter der Regie

von David Fincher. Der Vater von Zwillingen,

die Harris zusammen mit seinem Partner David

Burtka grosszieht, gönnt sich also auch weiterhin

wenig Privatleben und viel Arbeit. Seinen

«Barney» werden wir aber dennoch vermissen,

vielleicht auch deswegen, weil Harris die Rolle

als heterosexuelle Diva gespielt hat – und Diva

bleibt bekanntlich Diva. (dd)

© My Major Company

als Model zu sehen sein wird, will er aus dem

Schatten Lagerfelds treten und sein eigenes

Ding drehen. Eine singende Muse kommt aber

für Lagerfeld nicht in Frage, wie das Rauschen

des Blätterwalds berichtete. Aber vielleicht ist

noch nicht aller Tage Abend. Claudia Schiffer

war einst auch die Muse des deutschen Designers

– bis es zu einem Streit kam. Mittlerweile

haben sich die beiden aber wieder versöhnt.

Giabiconi muss sich daher keine Sorgen machen,

für immer in Ungnade zu fallen – dafür

ist er viel zu schön. (dd)


CRUISER Edition April 2014

Prominent

First Kiss

Der Kuss: Ein oraler Körperkontakt als Zeichen

der Zuneigung oder Verehrung, sagt der Duden.

Eine Handlung mit physiologischen, sozialen

und kulturellen Dimensionen bei der sich bis

zu 34 Gesichtsmuskeln bewegen, sagt die Philematologie,

die Wissenschaft des Küssens. Kein

Wörterbuch und keine Studie kann die Magie

des ersten Kusses auf den Punkt bringen, der

Künstlerin Tatia Pilieva ist es mit ihrem dreieinhalbminütigen

Video «First Kiss» gelungen.

20 Fremde begegnen sich je zu zweit, lächeln

verlegen, stellen unbeholfene Fragen, haben

Schmetterlinge im Bauch und beflügeln sich

zum Kuss, zwischen Mann und Frau, Frau und

Frau, Mann und Mann. Liebe auf den ersten Lippenkontakt,

sofort geliked und geshared, nach

zwei Tagen 36 Millionen Mal angeschaut. Soko,

Karim Saleh, Natalia Bonifacci und 17 andere

werden rund um die Welt prominent. Dann

die Ernüchterung: Alles gespielt, alles in der

Werbe agentur von Wren, einer amerikanischen

Jared Leto

Er kam, sprach und siegte. Nicht nur einen Oscar

hat Jared Leto gewonnen, sondern mit seiner

legendären Dankesrede auch alle Herzen.

Perfekt gekleidet in Saint Laurent mit weissem

Jacket und roter Fliege, die wilde Mähne glattgekämmt,

verlegte der dezent angepasste Rebell

den Fokus auf das, was wirklich zählt: Er

bedankte sich bei seinen Konkurrenten, ehrte

David Geffen

Listen machen das Leben leichter. Einkaufsliste,

To-do-Liste und die 999 Orte, die man besuchen

muss, bevor man stirbt strukturieren

den Alltag der Normalsterblichen, die Liste

der Sexiest Men Alive, der bestverdienenden

Popsängerinnen (Madonna aktuell auf Platz

1) und der angeblich 18 schönsten Frauen der

Schweiz dressieren den Promizirkus. Besondere

Beachtung findet alljährlich die «Forbes»-List

der weltreichsten Persönlichkeiten. Zum ersten

Mal wurde nun der Fokus der Milliardären-Linse

auf LGBT gerichtet, mit folgendem Ergebnis:

Reichster offen schwuler Mann ist Medienmogul

David Geffen mit 6,1 Milliarden US-Dollar

Vermögen, damit gerade mal auf Platz 227.

Er hat Plattenlables gegründet, die Cher und

Guns’n’Roses unter Vertrag nahmen, ist Besitzer

eines Filmstudios und zeigt sich spendabel

für AIDS- und Homoehe-Projekte. Höchst

einflussreich, wenig bekannt. Zweitreichster

Schwuler ist der in Frankfurt geborene Peter

Andreas Thiel, PayPal-Mitgründer. Weiter in der

Liste vertreten sind die Modedesigner Domenico

Dolce und Stefano Gabbana, der Architekt Jon

Stryker sowie die Transgender-Soldatin Jennifer

Pritzker. Eine offen lesbische Milliardärin gibt

es gemäss Forbes nicht, und so bunt gemischt

die Riege auch scheinen mag: Im Vergleich zu

© Tatia Pilieva

Kleidermarke, gespricted. So what? Ellen de Generes‘

scheinbar spontanes Oscar-Selfie war ja

auch nur ein Samsung-Werbedeal. Zu schön, um

nicht wahr zu sein. Links zu kreativen Kopien

und Parodien füllen nach wie vor Facebook, von

der verschärften «First Handjob»-Version über

Katzen und Playboy-Bunnies bis zu Homophoben,

die zum ersten Mal einen Schwulen umarmen.

Gratiszeitungen und TV-Shows suchen

Kusswillige zum Nachstellen, Fremde küssen

avanciert neben Urban Gardening und Poweryoga

zum neuen Trend-Hobby. Also auf in den

Frühling, auf zum ersten Kuss! Man muss damit

ja nicht gleich prominent werden, man soll’s

bitte nicht mehr schwarzweiss gefilmt mit der

Welt teilen. Der Hype züngelt nur, um die echte

Romantik zu fressen, und schliesslich braucht

nicht jede Zunge so prominent zu werden wie

diejenige von Miley Cyrus. (rg)

© Voltage Pictures

rührend seine Mutter und seinen Bruder, wagte

einen politischen Wink mit dem Zaunpfahl

in Richtung Ukraine, widmete seine Auszeichnung

denjenigen, die den Kampf gegen AIDS

verloren haben und all denen, die jemals Ungerechtigkeit

erfahren haben, weil sie sind, wer

sie sind oder weil sie lieben, wen sie lieben. Verdientermassen

ausgezeichnet für seine überragende

Darstellung des wohl schönsten Transvestiten

der Filmgeschichte im Must-see-Movie

«Dallas Buyers Club» steht Leto auf dem Höhepunkt

seiner Karriere, als vielversprechender

Schauspieler, talentierter Musiker mit seiner

Band «30 Seconds to Mars» und engagierter Sympathieträger

der Gay-Community gleichermassen.

Nach kleinen Rollen in TV-Serien gelang

ihm 2000 der Durchbruch als Darsteller eines

Heroinsüchtigen in «Requiem for a Dream»,

gleichzeitig nahm er als Sänger und Gitarrist

von «30 Seconds to Mars» musikalisch die Überholspur.

Für seine Rolle in «Dalls Buyers Club»

hat er 28 Kilo abgenommen, für das neue Album

mächtig an musikalischem Ausdruck zugelegt.

Ganz egal, auf welcher Schiene es nun weitergeht:

Wir sagen danke und freuen uns auf alles,

was noch kommen mag. (rg)

© pd

Bill Gates (76 Milliarden Dollar) oder Lidl-Chef

Dieter Schwarz (21 Milliarden Dollar) sind die

LGBT-Vertreter monetäre Leichtgewichte, ihr

Vermögensanteil unter den 1645 Milliardären

beträgt gerade mal 0,4 Prozent. Bevor einem

jetzt ab all dieser Zahlen ganz schwindlig wird

vielleicht einfach mal das Überlisten der Promi-

Listen auf Platz 1 der persönlichen To-do-Liste

setzen. Schwierig. Und auch mit 6,1 Milliarden

nicht zu bezahlen. PS: Steuererklärung schon

eingereicht, bevor die Liste der LGBT-Steueroptimierenden

Schlagzeile macht? (rg)

9


Prävention CRUISER Edition April 2014

Break The Chains

2014

30 Tage, um dem HIV den

Garaus zu machen

Von Martin Ender

Die dritte Kampagne Break

The Chains zielt auf «Null

Neuinfektionen im April». Eine

ambitiöse Vorgabe. Wie erfolgreich

war die Kampagne

in den vergangenen zwei Jahren?

Diese und weitere Fragen

zum Thema stellte das CR-

Magazin dem Projektleiter,

Andreas Lehner.

Im Kampf gegen HIV arbeiten dieses Jahr bei der

Kampagne Break The Chains verschiedene Partner

zusammen: Das Bundesamt für Gesundheit

(BAG), die Aids-Hilfe Schweiz (AHS), die Checkpoints

und weitere regionale Test- und Beratungsstellen.

Von Anfang an ist Andreas Lehner

Projektleiter der Kampagne. Bis vor Kurzem

war er beim Checkpoint Zürich tätig als Berater

und in der Gassenarbeit – bislang war diese

Organisation zuständig für die Durchführung

der Kampagne. Nun liegt die Verantwortung bei

der Aids-Hilfe Schweiz. Das ist neu und hängt

mit Neustrukturierungen beim Checkpoint

Zürich und bei der Aids-Hilfe Schweiz zusammen.

Die Schwulen-Anliegen sollen alle von der

Aids-Hilfe Schweiz aus betreut werden. Dies ist

der Grund, weshalb Andreas Lehner als neuer

Programmleiter MSM die Kampagne bei der

AHS betreut.

Break The Chains hatte bereits eine Vorgänger-

Kampagne: «Mission Possible». Die Grundidee

war ähnlich. Durch ein konsequentes Einhalten

der Safer-Sex-Regeln über drei Monate sollten

Primoinfektiöse aus dem ungeschützten

Verkehr gezogen werden. Damals ging man

davon aus, dass sich die Primo-Infektion über

drei Monate hinzieht (die Zeit, in der ein Neuinfizierter

hochansteckend ist). Die Aktion erstreckte

sich logischerweise über drei Monate.

Heute weiss man, dass die Zeit der Primo-Infektion

bis zu fünf Monaten dauern kann. Nach

Auffassung von Andreas Lehner ist jedoch eine

Kampagne über fünf Monate hinweg schlicht

nicht durchführbar. Dank neuen Erkentnisssen

und neuen Testmethoden kann die von der

Community abverlangte Zeit der «Risikominimierung»

bei Break The Chains auf einen Monat

reduziert werden. «Mit den neuen Tests der

vierten Generation kann eine HIV-Infektion

nach vier Wochen gut nachgewiesen werden.

(Sie kann aber nicht ausgeschlossen werden.)

Darum dauert die Zeit der Risikominimierung

vier Wochen.» begründet Andreas Lehner das

heutige Zeit-Konzept von Break The Chains.

Wie erfolgreich

war die Kampagne bisher?

«Sehr erfolgreich», sagt Lehner. «Wir konnten

den Beweis zu erbringen, dass die in der Theorie

völlig logische Kampagne in der Praxis

tatsächlich funktioniert. Wir haben

vorab Daten erhoben durch eine Umfrage

vor der ersten Kampagne, um einen Vergleich

anstellen zu können mit Daten, die

anschliessend im Rahmen des Gaysurvey

2012 am Institut für Sozial- und Präventivmedizin

der Universität Lausanne untersucht

wurden. Eines ging ganz klar

hervor: das Wissen über die Primoinfektion

hat eine markante Verbesserung erfahren

hat. Das Wissensziel ist also erreicht.»

Das BAG schreibt dazu in seinem Newsletter:

«Die Auswertung von Break the Chains

2012 hat gezeigt, dass die Botschaften der

Kampagne von den Teilnehmern gut verstanden

wurden. Sie hat auch gezeigt, dass 50 % der

Personen, die am Survey teilgenommen haben,

Die «30» dominiert die neue Break

The Chains Kampagne mit dem Slogan:

«30 Tage, um dem HIV den Garaus zu

machen»

10


CRUISER Edition April 2014

Prävention

sich unabhängig von der Kampagne jedes Jahr

testen lassen. 17 % der Survey-Teilnehmer haben

hingegen angegeben, dass sie sich aufgrund von

Break the Chains haben testen lassen oder sich

noch testen lassen werden.»

Andreas Lehner formuliert es so: «In den sechs

Jahren vor der Kampagne hatte sich die Zahl der

durchgeführten Tests kaum verändert. Im Mai

2013 hingegen stieg die Anzahl stark an. Und

zwar in der ganzen Schweiz. Nicht nur in den

Checkpoints. Es gab ja noch weitere Testangebote

in den übrigen Regionen, die keine Checkpoints

haben. Z.B. im Inselspital in Bern oder im Kantonsspital

St. Gallen und an weiteren Orten.» Dieser

eingeschlagene Weg muss weiterverfolgt werden.

Denn mehr durchgeführte Tests, und falls

nötig anschliessende Therapien, vermindern das

Risiko weiterer Ansteckungen in der Szene.

Kein Verzicht auf Sex

Man weiss es inzwischen: Das Risiko, jemanden

anzustecken, ist in den ersten Monaten nach einer

Infektion bis zu 100 Mal grösser als später.

Die Kampagne ruft nun auf, im April dafür zu

sorgen, dass es keine Neuinfektionen gibt. CR

wollte von Andreas Lehner wissen, ob demzufolge

Verzicht auf Sex in dieser Zeit das Beste

wäre: «Das ist eine gute Idee, wenn jemand das

will und fertigbringt. Aber reden wir lieber

über Dinge, die machbar sind! Deshalb rufen

wir auf zur so genannten Risikominimierung.

Was es heisst, Risiken zu vermeiden, kommunizieren

wir in unserer Kampagne.» Dabei legt

Lehner Wert darauf, die gesicherten Erkenntnisse

in der HIV-Forschung einfliessen zu lassen

und auch klar zu kommunizieren, in welchen

Fällen auch ohne Gummi eine Risikominimierung

möglich ist. Zum Beispiel in einer treuen

Zweierbeziehung unter der Voraussetzung, dass

beide mit aktuellem Test HIV-negativ sind (ein

Test vom Vorjahr genügt nicht!). HIV-Positive in

wirksamer Therapie mit einer Viruslast unter

der Nachweisgrenze werden heute zur Gruppe

mit vermindertem Risiko gezählt. Nach wie vor

gilt: Blasen ohne Abspritzen im Mund ist risikofrei.

Aber wer den HIV-Status nicht kennt, fickt

nur mit Gummi! Die Kampagne fordert ausserdem

die Kenntnis über den eigenen Virusstatus.

Andreas Lehner erklärt warum: «Es ist sinnvoll,

seinen Status zu kennen. Mann kann besser

für die eigene Gesundheit sorgen. Zudem trägt

man dazu bei, die gesamte Virenlast in der Community

zu senken und das bedeutet wiederum

weniger Risiko für alle. Denn 80% der HIV-Neuinfektionen

kommen von Männern, die meinen,

sie seien negativ.»

Ein Kränzchen für die Schwulen

Zum Schluss widmet Lehner der Gay-Community

ein Kränzchen: «Wir Schwulen dürfen

schon fast stolz sein. Bei den Heteros bleiben

HIV-Infektionen länger unentdeckt. In dieser

Gruppe beträgt die Spanne von der Ansteckung

bis zum Diagnose im Schnitt fünf Jahre.

In diesen Jahren wird HIV unwissentlich oft

mehrfach weitergegeben. Bei den Schwulen

sind es knapp zwei Jahre. Wenn wir im Mai den

Test machen, kann diese Zeit nochmals verkürzt

werden, und das ist ganz wesentlich. Es

bedeutet generell ein kleineres Risiko für alle.»

Der Test in den teinehmenden Gesundheitszentren

ist immer anonym und kostet

im Aktionsmonat Mai statt üblicherweise

50 bis 70 Franken nur zehn Franken. Break

The Chains ist eine Kampagne in der ganzen

Schweiz. Neu konnte in diesem Jahr erstmals

auch das Ausland eingebunden werden. Die

Region Mailand macht bei der Aktion mit. Das

ist besonders wichtig für die Szene im Tessin,

die ja stark mit dem nahe gelegenen Mailand

verknüpft ist. Aber auch Deutschweizer geniessen

gerne mal die Italianità in Mailand. Gut

also, wenn auch in der Region Mailand der

Slogan gilt: «30 Tage, um dem HIV den Garaus

zu machen».

Anzeige

Ob LunchKino, OrangeCinema oder Pink Apple:

So bunt und vielseitig wie das Publikum

ist auch unser Engagement.

Gewinnen Sie

20x2 Freikarten

auf www.zkb.ch/

pinkapple

(bis 14. April)

Besuchen Sie das grösste schwullesbische Filmfestival der Schweiz. Vom 30. April bis

8. Mai 2014 begeistern die Filme des 17. Pink Apple Filmfestivals in Zürich wieder

ein bunt gemischtes Publikum. Tauchen Sie ein in die facettenreiche Welt des Films –

wir sind für Zürich engagiert und als Hauptpartnerin mit dabei.

Besuchen Sie uns auf www.zkb.ch/pinkapple

11


News Schweiz CRUISER Edition April 2014

Von Aminos bis

Anabolika

Bizeps, Waschbrett und

Helden brust warten auf den

Frühling. «Checkpoint im

Gespräch» gibt Ratschläge in

Sachen Schönheit.

Es ist Teil unseres Lifestyles geworden, gut auszusehen,

und es gibt ein unüberschaubares Angebot

an Produkten, mit denen man(n) einen

göttlichen Körper bekommt. Doch was nehmen

wir zu uns? Einige Mittel bringen nichts. Andere

wiederum bringen unseren Metabolismus und

den Hormonhaushalt weit mehr durcheinander,

als wir annehmen. Dies gilt nicht nur für Anabolika

oder Hormonpräparate, sondern auch für

Substanzen, die ganz harmlos scheinen.

Michael Krattiger, Leiter Prävention/Information

von Antidoping Schweiz, informiert über die

Möglichkeiten und Gefahren solcher Mittel und

über Strategien des Safer Use.

Er kennt die verschiedenen Produkte im Detail,

weiss, wo sie eingesetzt werden und worauf

man achten muss. Er geht auf die spezifischen

erwünschten und unerwünschten Wirkungen

ein, zeigt Alternativen auf und weist auf Wechselwirkungen

mit Medikamenten und auf besondere

Aspekte für Männer mit HIV hin.

Die Veranstaltungen der Reihe «Checkpoint im

Gespräch» finden am Freitag, 25. April im Restaurant

Bubbles, Werdstrasse 54, 8004 Zürich

statt. Ab 18 Uhr.

17. Pink Apple

In Zürich und Frauenfeld wird

im Mai wieder dem Schwullesbischen

Film gehuldigt.

Der Vorverkauf startet am 22.

April.

Auch wenn das Programm noch nicht komplett

ist, einige Highlights sind schon bekannt und

versprechen tolle Filmerlebnisse. Turnusgemäss

eröffnet das Pink Apple dieses Jahr mit einem

schwulen Film: «The Way He Looks» dreht sich

um den blinden Leo, um den sich seine beste

Freundin Giovana liebevoll kümmert. Der brasilianische

Regisseur Daniel Ribeiro gewann an

der diesjährigen Berlinale einen Teddy-Award.

Mit «Homophobie in Russland» und «Homosexualität

und Suizid» nimmt sich das Festival

auch zwei ernsten Problemkreisen an, die die

schwullesbische Community unentwegs beschäftigen.

Auch hierzu zeigt Pink Apple bekannte

und neue Filme. Ebenfalls zur Sprache

kommt die «Männerprostitution», sowohl im

Film als auch auf abseits der Leinwand.

12

Wer neben dem Gang ins Kino den Kontakt mit

den Macherinnen und Machern sucht, kann

sich bequem ins Cabaret Voltaire setzen und

den «Pink Talks» lauschen. Dort plaudern sie

mit wechselnden Gastgebern aus dem Nähkästchen

und über Gott und die Welt. Am selben Ort

finden übrigens auch Podiumsdiskussionen zu

ausgewählten Themen statt.

Das 17. Pink-Apple-Filmfestival findet vom 30.4.

bis 8.5. in Zürich sowie vom 9. bis 11.5. in Frauenfeld

statt. Alle Informationen sind unter

www.pinkapple.ch zu finden.

Pink Cloud mit

neuer Adresse

Der Reisespezialist der

Schweizer Gay Community

ist ab 31. März in der Kuoni-

Filiale am Zürcher Bahnhofplatz

zu finden.

Pink Cloud Travel Service wechselt seinen

Standort und zieht von Zürich West in die Kuoni-Filiale

am Bahnhofplatz 7 in Zürich. Die Mitarbeitenden

von Pink Cloud und das bestehende

Team der Filiale werden ab dem 31. März ihre

Kunden gemeinsam betreuen. Pink Cloud ist

auf Reisen für Schwule und Lesben spezialisiert

und wurde im Jahr 2000 in Adliswil gegründet

und bedient seit 2008 seine Kunden in Zürich

West. «Mit einem weinenden Auge verlassen wir

das trendige Zürich-West-Quartier – mit einem

lachenden Auge bedienen wir sie neu im pulsierenden

Zentrum von Zürich», sagt Ray Fuhrer,

Geschäftsführer von Pink Cloud. Die Reiseexperten

von Pink Cloud und Kuoni empfangen

ihre Kunden von Montag bis Freitag jeweils von

08.30 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 10.00

bis 16.00 Uhr.

Die bestehenden Kontaktdaten für Beratungstermine

bleiben unverändert.

Bitterlin will

Knuddel-Award

Der ehemalige MrGay-

Switzerland Stephan Bitterlin

wurde als «Bester Repräsentant»

der schwulen Szene

nominiert.

Auch wenn Stephan Bitterlin sich von seinem

Titel als MrGay verabschiedete, so ganz kann

er ihn nicht loslassen. Noch immer setzt er ihn

ein und zeigt unermüdlichen Einsatz für die

LGBT-Community. Bitterlin ist tatkräftig bei

diversen Projekten tätig, z.B. Aufklärungsarbeit

an Schulen (GLL), im Gay-Sport, Bewegung

Schwuler Männer und setzt sich für homosexuelle

Menschenrechte ein.

Eine grosse Ehre und Dank für seine Arbeit ist

nun die Nominierung für den Knuddel-Award

2014. Dieser Preis wird jedes Jahr in Deutschland

verlieren und steht für mehr Toleranz und

Akzeptanz in der LGBT-Community. Bitterlin

möchte gern diesen Preis in die Schweiz holen

und grenzüberschreitend gerade in der heutigen

Zeit zeigen, dass die LGBT-Community für

alle in der Welt eins ist, egal aus welchen Land

und egal welcher Rasse oder Nationalität angehörig.

Unter www.knuddel-award.de darf man

für Bitterlin abstimmen – die Verleihung findet

am 30. Mai in Köln statt.

«Neuer»

schwuler Bauer

Im Sommer beginnt eine

neue Staffel von «Bauer, ledig,

sucht». Mit dabei ein schwuler

Ponyzüchter aus St. Gallen.

Wie der TV-Sender 3+ mitteilte, lebt der 45-jährige

Jeroen aus dem Kanton St. Gallen in einem

250-Jahre alten Bauernhaus im original Toggenburger

Stil, inmitten schöner Naturlandschaften,

umringt von Wäldern, Wiesen und einem

Bach. Jedes Jahr stellt Jeroen auf seinem Hof

eine Art Pony-Schau auf die Beine und präsentiert

seine Minishettland- und Welshponys. Der

vielseitige Ponyzüchter ist auf der Suche nach

einem offenen, ehrlichen und unternehmungslustigen

Mann. Seinem Traumprinz würde er

(fast) alle Wünsche erfüllen. Interessierte dürfen

sich auf der Webseite des Senders für Jeroen

als Objekt der Begierde melden: www.3plus.tv

Nachruf – Michael Wenger (1962 – 2014)

Der Verein LesBiSchwul Zug nimmt Abschied von seinem

Freund Michael Wenger, dem Gründer und langjährigen

Leiter des LesBiSchwulen Treffs in Zug sowie

Initiant der LesBiSchwulen Konferenz Zentralschweiz.

Mit seinem Schaffen und seinem unermüdlichen Einsatz,

das Leben für Lesben, Bisexuelle, Schwule und

Transmenschen in Zug und Umgebung etwas einfacher

zu machen, hat er viele von uns in einer schwierigen

Lebensphase unterstützt. Seinem Engagement in der

Zentralschweiz für uns alle und den verschiedenen

LGBT Organisationen gebühren wir grossen Dank

und Respekt.

Michel, gerne denken wir an all die vielen tollen Momente

am Zuger Treff zurück, die Du uns ermöglicht

hast. Du wirst uns immer in guter Erinnerung bleiben.

Vorstand LesBiSchwul Zug (lesbischwulzug.ch)


CRUISER Edition April 2014

Kolumne

Der Weg vorbei

am eigenen

Glück

Von Michi Rüegg

Kennst du, lieber Leser, Menschen, die sich permanent

selber im Weg stehen? Die sich selbst

ihr Leben zur Hölle machen, besser als ein anderer

dies je könnte? Die an jedem Weg des Schicksals

instinktiv die falsche Abzweigung wählen

– oder aber dort warten, in der Hoffnung, ein

Strassenschild möge plötzlich aus dem Nichts

erscheinen?

Kennst du, lieber Leser, die Geschichte von Hassan?

Von klein auf war Hassan – ein quirliger,

aber intelligenter Junge – fasziniert von Bläsern.

Horn, Trompete, Flöte, Klarinette, Fagott, egal.

Hauptsache, Blasinstrument. Es verging kein

Tag, an dem Hassan nicht an der Mauer des Konzerthauses

sass, um durchs offene Fenster ein

paar Töne zu erhaschen.

Aus dem kleinen Hassan wurde ein grosser, stattlicher

junger Mann. Doch seine Obsession für

Bläser liess in keiner Weise nach. Im Gegenteil,

nun träumte er nachts noch intensiver von ihnen.

Praktisch jeden Abend wartete er am Hintereingang

des Konzerthauses darauf, dass die

Tür aufging und die Orchestermusiker aus dem

Gebäude tröpfelten. Immer, wenn ein Bläser

aus dem Gebäude trat, lächelte Hassan ihn mit

leuchtenden Augen an. Doch die Trompeter, Flötisten

und Posaunisten interessierten sich nicht

für Hassans Augenaufschlag. Sie wollten bloss in

die Kneipe ums Eck und ein Bier trinken.

Die Jahre vergingen, doch sie zogen nicht spurlos

an Hassan vorbei, der noch immer am Hintereingang

sass und die Bläser anglotzte. Eines

Tages sprach der Dirigent ihn an: «Mir ist in den

letzten Jahren nicht entgangen», so der Dirigent,

«dass du dich sehr für Bläser interessierst.» Hassan

war dies etwas peinlich. Denn obwohl er

sich bewusst war, dass seine Liebe zu diesen Musikern

mehr als offensichtlich war, musste sie

auf Aussenstehende doch befremdlich wirken.

«Es ist wahr, Herr Dirigent», sprach Hassan, «ich

möchte im Leben nichts mehr als einen Bläser,

das ist mein einziger und innigster Wunsch.»

Der Dirigent verstand, klopfte Hassan auf die

Schultern und zog von dannen.

Ein paar Wochen später gesellte sich der Dirigent

wiederum zu Hassan. «Ich habe nachgedacht»,

sagte der Dirigent. «Ich glaube, du bist

zu sehr auf Bläser fixiert.» Hassan fand diese

Aussage seltsam. Was hiess schon fixiert? Er

wollte einfach einen Bläser und damit basta!

«Versuch doch mal, auch anderen Klängen zu

lauschen. Stell in deinem Kopf mal das Blasen

ab und wende dich einem Streicher zu.» Dann

ging der Dirigent fort.

Vierzehn Tage lang konnte Hassan weder schlafen

noch essen, so sehr beunruhigten ihn die

Worte des Dirigenten. Dann aber passierte etwas

mit ihm. Eines Abends, Hassan sass einmal

mehr an der Hintertür des Konzerthauses, ging

die Tür auf. Heraus kam ein wunderschöner

Violinist, mit strahlend blauen Augen und einem

Lächeln, das einen Gletscher zum Schmelzen

bringen könnte. Hassan wurde schlagartig

bewusst, dass er sein ganzes Leben eigentlich

gar nicht einen Bläser wollte, sondern lediglich

einen Musiker. Er nahm also seinen ganzen

Mut zusammen, und sprach den Violinisten

an. Doch dieser schaute Hassan bloss kurz von

Kopf bis Fuss an, zuckte mit den Schultern und

ging davon. In diesem Moment wurde Hassan

bewusst, dass er nicht mehr der Jüngste war.

Und dass er sich mit der unsäglichen Warterei

auf den Bläser jegliche Chancen bei potentiellen

Violinisten vergeigt hatte.

Anzeige

Dein Jagdrevier für alle Tage

von früh bis spät

10.4. Weindegustation

mit Weingut Schwarz

17.-21.4. Frohes

Oster-Eier suchen

8.5. Vernissage &

Ausstellung

mit farbenfrohen Bildern

von M-JoH

Jeden Montag PLATZKONZERT@PLATZHIRSCH

live Jam Session mit ASEP Stone & friends

NEU - JEDEN MITTWOCH

BaY NIGHT

Shots, Shakes & Happiness

Gutschein für

1 Portion Popcorn+

gültig nur an der BaY NIGHT

PLATZHIRSCH am Hirschenplatz

Hotel & Bar

Spitalgasse 3, 8001 Zürich


www.meinplatzhirsch.ch

13

Ins_Platzhirsch_Cruiser_April14_195x95.indd 2 24.03.14 12:20


Nachgefragt CRUISER Edition April 2014

Führungswechsel

bei Network

Präsident Oliver Fritz übergibt

das Zepter an Luzius Sprüngli

Von Martin Ender

An der Generalversammlung

wurden vier neue Vorstandmitglieder

gewählt und das

Präsidium mit Luzius Sprüngli

neu besetzt. CR sprach kurz

vor der GV mit Oliver Fritz, der

nach sechs Jahren sein Präsidium

niederlegt, über seine

Amtszeit, die bisherige Entwicklung

und die Ziele des

Vereins.

CR: Oliver Fritz, du hast sechs Jahre Network

präsidiert, den Verein schwuler Führungskräfte.

Im Network-Logo steht der Begriff

Gayleadership. Zu deiner Person: In welcher

Branche, welchem Beruf, welchem Unternehmen

bist du als «Leader» tätig?

Network wurde 1995 in Zürich gegründet

und etablierte sich schnell. Seit wann bist du

Präsident?

Ich bin Präsident geworden an der GV in Luzern

im Jahr 2008, das ist nun ziemlich genau sechs

Jahre her. Davor war ich bereits zwei Jahre im

Vorstand.

Nächstes Jahr kann Network den 20. Geburtstag

feiern...

...nächstes oder übernächstes Jahr, das kommt

drauf an, wie man unsere Annalen liest.

Nun trittst du Ende März 2014 zurück. Hat es

dich nicht gereizt, diesen Anlass noch als

Präsident des Vereins zu feiern?

Ich werde den 20. Geburtstag von Network mit

Sicherheit gerne mitfeiern. Und ich werde ihn

als Mitglied genauso gut mitfeiern können wie

Oliver Fritz leitete sechs Jahre den Verein Network. © Marco Carocari

OLIVER FRITZ: (lächelt)... Leader – nun, ich leite eine

Forschungsgruppe am Forschungszentrum der

ABB (Schweiz) in Baden Dättwil. Wir sind acht

Physiker. Somit wäre die Frage nach dem Brotberuf

beantwortet. Ich habe in Basel Physik studiert,

nach einigen wenigen andern Anstellungen

bin ich seit 15 Jahren bei der ABB. Ich hatte

zuvor auch Musik studiert, und ich übe diesen

«Beruf» auch noch aus, trete ab und zu auf...

...man kennt dich als Musiker ja in der Szene

von Auftritten zusammen mit Röbi Rapp...

...genau, ich trete aber auch sonst ab und zu auf.

als Präsident. Ich habe dieses Amt gerne gemacht,

aber sechs Jahre sind genug. Wir wollen

bei Network nicht so lange Amtszeiten, dafür

bin ich selber eingestanden.

20 Jahre Network, was hat sich in dieser Zeit

in der Zielsetzung des Vereins geändert?

An der Zielsetzung per se hat sich in den letzten

zehn Jahren eigentlich nichts geändert. Vielmehr

haben sich unsere Mittel geändert. Wir suchen,

verglichen mit den Anfangszeiten, breitere Abstützungen,

unser Mitgliederkreis hat sich etwas

geöffnet. Wir pflegen heute auch verstärkt die Zu-

14


CRUISER Edition April 2014

Nachgefragt

sammenarbeit mit andern Organisationen. Wir

freuen uns, dass wir mit WyberNet auf nationaler

Ebene und in Europa mit EGMA (European Gay

and Lesbian Managers’ Associaction) neue, gute

Verbündete haben. In diesem Sinne gehen wir

einen breiteren Weg, unsere Ziele zu erreichen:

Volle Entfaltung und Gleichberechtigung von

schwulen und lesbischen Persönlichkeiten am

Arbeitsplatz, gerade wenn sie in einer führenden

Stellung sind.

Der Verein hat rund 400 Mitglieder, inzwischen

auch in der französischen Schweiz

und im Tessin. Nimmt die Zahl noch zu?

Leicht – wir haben gerade jetzt zur GV die Zahlen

zusammengetragen. Wir sind während meiner

Amtszeit von 300 auf 420 Mitglieder gewachsen.

Das ist ein Zuwachs von rund 20 pro

Jahr. Natürlich gab es auch Fluktuationen. Die

Regionen sind unterschiedlich schnell gewachsen.

Was mich besonders freut, ist der Generationen-Mix.

Wir wachsen mit jüngeren Mitgliedern.

Interessenten sind oft Mitte dreissig, sie

haben ihre erste Stelle, an der sie Verantwortung

tragen, sie wollen ihr Netzwerk ausbauen

oder Kollegen in einer ähnlichen Situation

kennenlernen. Viele möchten auf ihre Art auch

etwas für die schwule Community tun.

Welche Voraussetzungen braucht es, um in

den Verein aufgenommen zu werden. Ist das

ein elitärer Verein?

Elitär...? Nein, aber wir haben gewisse Kriterien.

Wir erwarten, dass jemand integer und natürlich

ein schwuler Mann ist. Da wir sowohl in

der Wirtschaft wie auch in der Politik und in

der Kultur verankert sind, sind unsere Kriterien

unterschiedlich. Z.B. erwarten wir bei Angestellten

Gruppenleitungs- oder Budget-Verantwortung.

Bei Selbständigen erwarten wir ein

grösseres Business oder Mitarbeiter... Wir haben

aber auch Professoren als Mitglieder, hier ist das

Kriterium, dass jemand in seiner Berufsgruppe

besondere Anerkennung geniesst. Das kann z.B.

auch ein Künstler sein, der in einer Jury sitzt.

Was für Pflichten habe ich als Vereinsmitglied?

Im Gegensatz zu traditionellen Vereinigungen

wie Rotary fordern wir keine rituellen Pflichten,

keine regelmässige Erfüllung einer bestimmten

Aufgabe. Was wir erwarten, ist ein fallweises

Engagement bei einem bestimmten Projekt

und dass man da auch seine Beziehungen miteinbringt.

Reine Passivmitglieder möchten wir

nicht. Doch wir nehmen Rücksicht auf die berufliche

Situation und die Auslastung.

Network hat immer wieder – zum Beispiel an

den Pride-Paraden – Flagge gezeigt und nach

aussen sichtbar gemacht, dass es auch unter

Leadern Schwule gibt. Wie stark ist das Netzwerk

nach innen unter den «Networkern»?

Ich persönlich weiss, dass gute Freundschaften

entstanden sind, und gemeinsame Interessen

sind bei uns sehr ausgeprägt. So gehen einige

zusammen auf eine Skitour, verbringen zusammen

die Freizeit, gehen auf eine Reise, die sie

alleine nie machen würden. Dieser innere Zusammenhalt

ist ganz wichtig. Was das Business

angeht: Ja, das findet statt. Aber nicht organisiert.

Man darf nicht mit der Erwartung zu uns

kommen, dass das Business dank unserem Netzwerk

von alleine kommt. Ein Vorteil ist sicher,

dass man einander kennt. Gute Businessangebote

werden dadurch sicher wohlwollend geprüft.

Das Thema Arbeitsplatz ist die Kernkompetenz

des Vereins Network und seiner Mitglieder.

Was bedeutet das konkret?

Konkret geben wir jetzt – zusammen mit WyberNet

– eine Broschüre heraus. Mit «Erfolgsgeschichten»

wollen wir darin unsere Mitglieder

zum Coming-out am Arbeitsplatz ermutigen,

falls es noch nicht erfolgt ist. Die Beispiele sollen

zeigen, dass Outings bei andern funktioniert

haben. Wir geben darin Ratschläge, wie

man mit Kunden, Mitarbeitern, dem Chef umgehen

soll, wenn Fragen gestellt werden. Ebenfalls

aktuell: In der Woche vor der Pride organisieren

wir für Personal-Verantwortliche einen Workshop,

an den wir Leute aus Firmen einladen, damit

das Thema Diversity wieder einmal aus der

LGBT-Sicht diskutiert wird.

Vieles ist erreicht worden. Auch ein Leader

darf sich heute offen schwul zeigen. Dennoch

habe ich gelesen, dass etliche Network-

Mitglieder mittlere und höhere Kaderpositionen

inne haben. Aber ganz oben in der

Geschäftsleitung oder im Verwaltungsrat einer

grossen, börsenkotierten Firma sieht es

noch dünn aus. Woran liegt das?

Ich denke, es braucht noch Zeit. Und jemand

muss den ersten Schritt machen. Dann kann

die Entwicklung sehr schnell gehen. Ich erinnere

an die Politik, lange war keiner sichtbar.

Dann besetzte Klaus Wowereit ein hohes politisches

Amt. Danach ging es Schlag auf Schlag.

Beispiel Kultur. Bei Biolek war es fast noch ein

Skandal, ein paar Jahre danach hatte man das

Gefühl – ich spitze es zu –, im Fernsehen gibt’s

nur noch Schwule!

Aber, das kommt dazu, es gibt natürlich in der

Arbeitswelt nach wie vor einen enormen heteronormativen

Druck, vor allem in den obersten

Etagen. Da überwiegt noch die Vorstellung,

der Top-Manager braucht Frau und Kind, also

eine intakte Familie, die den 150-prozentigen

Einsatz des Familienvaters mitträgt und unterstützt.

Nur dann könne er in ganz hohe Jobs

vordringen.

Network engagiert sich auch kulturell und

verleiht z.B. den Network-Kulturpreis. Wie

kam es dazu?

Das ist eine schöne Geschichte. Wir haben Mitglieder,

denen die Kultur sehr am Herzen liegt.

Am Anfang des Kulturpreises stand 2001 die

Versteigerung eines gespendeten Bildes. Da kam

ein höherer 5stelliger Betrag zusammen. Später

fand in Lausanne eine zweite Versteigerung von

Bildern statt. Jetzt haben wir einen Betrag im

Kulturfonds, um fünf bis sechs mal den Kulturpreis

zu verleihen.

Zum Schluss gibt es auf eurer Website die

Rubrik «Geselliges». Wie wichtig ist dieser

Aspekt?

Sehr! Die Vielzahl der Mitglieder freut sich auf

die regelmässigen Treffen und nimmt gerne

daran teil. Es ist eine natürliche Geselligkeit.

Wir erzwingen nichts, es ist keine organisierte

Fröhlichkeit. Das wäre ganz falsch. Die Geselligkeit

wird gepflegt an den Apéros, aber auch

bei Freizeitaktivitäten vom Jassen bis zur Sommerwanderung.

Das alles fördert unseren Zusammenhalt,

und solange man bei uns Mitglied

ist, wird man nicht vereinsamen und Gefahr

laufen, keine Freunde mehr zu haben. Das ist

auch ganz wichtig für unsere älteren Mitglieder.

Willst du deinem Nachfolger einen Rat mit

auf den Weg geben?

Ratschläge erteile ich ihm nicht. Aber ich kann

kurz erzählen, wie ich die Amtszeit erlebt habe.

Ich bin viel gereist – in die Regionen, an die

dortigen Apéros und an spezielle Anlässe, um

mit den Leuten zu reden. Das Schöne ist, man

hat als Präsident noch viel mehr Gelegenheit,

neue Leute kennenzulernen. Das hat mir viel

gebracht. Ich habe viel zugehört, um herauszufinden,

was für die Entwicklung des Vereins

wichtig ist. Zudem habe ich gerne den Kontakt

gepflegt zu andern, ähnlich gelagerten Organisationen,

Die Frage war hier: Was ist unterschiedlich,

was gleich, wo kann man sich ergänzen?

Insgesamt war diese Zeit für mich eine

grosse Bereicherung.

Generalversammlung von Network in Genf

mit Neuwahlen

An der diesjährigen Generalversammlung wurde

der Vorstand grossenteils neu besetzt. Neben

drei Bisherigen (Alain Bühler, Frank Preuss und

Luzius Sprüngli) wurden neu Etienne Francey,

Stefan Grieder, Daniel Seiler und Donald van

de Weyer gewählt. Als Nachfolger von Oliver

Fritz, welcher nach sechs Jahren sein Amt niederlegte,

wurde Luzius Sprüngli zum Präsidenten

gewählt.

Der 51-jährige Sprüngli ist Marketingberater

und gleichzeitig im Immobilien- und Finanzierungsbereich

tätig. Er hat an der Hochschule

St.Gallen promoviert. Im Laufe seiner Karriere

als Marketingfachmann hat er in New York,

Wien, London und Paris gelebt. Er ist seit 2009

im Vorstand von Network tätig und dort zuständig

für das Ressort Kultur sowie für die Regionen

Zürich (bis 2011) und Ostschweiz. Seine

Liebe gilt allen kulturellen Ausdrucksformen –

dem Film, der Musik und der Literatur. Er kocht

leidenschaftlich und reist gerne.

Luzius Sprüngli, neuer Network-Präsident

15


Reisen CRUISER Edition April 2014

Wenn Gäste zu

Freunden werden

In schwuler Hand: Die Hotel-

Pension Wild in Wien

Von Daniel Diriwächter

Wien gilt als Stadt mit hoher

Lebensqualität, deren Gay-

Szene sich mittlerweile als

charmante Variante zu Berlin

oder London etabliert hat. Mitten

im Herzen von Wien befindet

sich auch die Hotel-Pension

Wild – dort sind Schwule

und Lesben seit Jahren willkommen.

Ein Spaziergang im Prater, Staunen in der Albertina,

Wandeln in der Hofburg, das Entdecken

eines Kaffeehauses oder Sushi am Naschmarkt;

Wien ist eine Weltstadt mit kaiserlicher Seele.

Mit 1,7 Millionen Einwohnern überwältigend

gross und doch nie überfüllt. Der Anziehungskraft

der Bundeshauptstadt von Österreich

kann sich kaum einer entziehen. Mit ihrer Altstadt,

die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört,

sowie dem unverkennbaren Wiener Schmäh

hat sie es nicht nötig, einem Trend hinterher

zu laufen.

In den vergangenen Jahren etablierte sich Wien

auch zur angesagten Destination für Schwule

und Lesben. Dies sicher auch dank dem jährlichen

«Life-Ball», der Schöne wie Reiche anlockt

und für Offenheit sowie Toleranz steht. Auch

mehr. In einem Patrizierhaus beheimatet, das

1904 errichtet und 2007 renoviert wurde, sollen

sich die Gäste, egal ob auf Urlaub oder im Zuge

einer Geschäftsreise, wie zuhause fühlen.

© ZVG Hotel-Pension Wild

wenn die Wiener Gay-Szene eher überschaubar

ist, passt sie mit ihren angenehmen Lokalen

und Events zu einer Stadt, die man bei Nacht

gesehen haben muss – wie Rainhard Fendrich

einst sang. Um die Nächte (nicht nur) besonders

schön zu gestalten, lohnt es sich für Reisende,

einen gemütlichen wie einladenden Schlafplatz

zu suchen. Die Hotel-Pension Wild mitten

im Herzen von Wien bietet genau das – und

Ein Haus mit Tradition

Hoteldirektor Peter Wild setzt auf diese Stärke:

«Die persönliche Betreuung und die Herzlichkeit

werden bei uns sehr geschätzt». Schon seine

Mutter Maria Wild, die den Betrieb im Jahr 1960

gegründet hat, pflegte zu sagen «wenn die Gäste

als solche kommen und als Freunde gehen,

dann haben wir alles richtig gemacht». Mit zwei

kleinen Zimmern hat sie damals begonnen und

die Pension im Laufe der Jahre ausgebaut. Vor

33 Jahren begann Peter Wild bei seiner Mutter

zu arbeiten, seit 1998 leitet er den Betrieb. Die

Fokussierung auf schwule Gäste war «früher

oder später naheliegend», erklärt Peter Wild,

da er eben auch schwul ist. «Meine Mutter hat

‹ihren Buam› immer sehr gemocht und nie des

Profites wegen in diese Richtung geliebäugelt».

Maria Wild hatte auch keine Bedenken, als ihr

Sohn damit begann, die Hotel-Pension Wild in

einschlägigen Medien zu bewerben.

«Es gibt in Wien viele schwulenfreundliche Hotels,

aber unser Haus befindet sich – soviel ich

weiss – als einziges in schwuler Hand und kann

in allen spezifischen Fragen und Wünschen hilfreich

sein», so Peter Wild. Keine Wünsche lassen

die Zimmer offen. Ob Standard- oder Luxuszimmer,

vielleicht auch ein Appartement, der Gast

sucht sich die Unterkunft nach seinem Gusto

aus. Bei Preisen ab 37 Euro mit allem Komfort,

inklusive Frühstücksbuffet, bietet die Hotel-Pension

Wild ein faires Angebot. Im Hause selbst

wird die «Gayfriendly»-Atomsphäre gelebt, aber

weder laut noch aufdringlich. Einzig eine Regen-

16


CRUISER Edition April 2014

Reisen

bogenfahne deutet öffentlich darauf hin. Der

Hoteldirektor betont, dass kein Unterschied zwischen

schwul oder hetero gemacht wird. «Für

viele heterosexuelle Gäste ist der Aufenthalt oft

auch der erste Kontakt zu Schwulen und Lesben.

Oft kommt es dadurch zum Abbau vieler Vorurteile»,

freut sich Peter Wild.

Die Sauna im Hause

Dank der zentralen Lage im 8. Bezirk sind nicht

nur Wiens Sehenswürdigkeiten sehr nahe, sondern

auch die Szenelokale um die Wienzeile,

das Café Berg oder die beliebte Gay-Disco «Why

not». Ebenfalls im Hause befindet sich die rege

frequentierte «Sportsauna» – eine Gay-Sauna.

Sie erstreckt sich über zwei Etagen. Saunieren

und gemütlich an der Bar etwas trinken ist in

der oberen Etage gegeben. Ruhe und Entspannung

hingegen bieten die Ruheräume in der

unteren Etage. «Wir haben viele Stammgäste,

die besonders wegen der Sauna immer wieder

zu uns kommen», weiss Peter Wild. Hotelgäste

geniessen einen reduzierten Eintrittspreis von

Peter Wild und Christian Rendgen mit

Hund Dimitry

nur sieben Euro. Zudem besitzt die Sportsauna

einen guten Ruf, und die Leitung des Lokals

ist sehr darauf bedacht, den Betrieb seriös zu

führen.

Ein Besuch im Hause Wild lohnt sich also in jeder

Hinsicht. Wien selbst ist für Peter Wild noch

immer eine Traumdestination. «Das Schöne an

Wien ist die Gemütlichkeit und Aufgeschlossenheit

der Wiener, das reiche Angebot an Kunst

und Kultur und natürlich die beliebte Wiener

Küche», schwärmt der Hoteldirektor. Willkommen

in Wien kann man da nur sagen – in der

Hoffnung auf schöne «wilde» Erlebnisse.

Hotel-Pension Wild

Lange Gasse 10, 1070 Wien

+43 1 406 51 74

www.pension-wild.at

Informationen über das schwullesbische

Leben in Wien:

www.wien.info/de/wien-fuer/schwul-lesbisch

Anzeige

Symptome

Hämorrhoiden

Jetzt pflanzlich

behandeln

www.hemoclin.ch

Zur Vorbeugung und Behandlung

von Hämorrhoidalleiden.

In Apotheken und Drogerien

Biomed AG, 8600 Dübendorf

© Biomed AG. All rights reserved.

17

5132_Biomed_Hemoclin_CR-Cruiser_195x143_d.indd 1 17.02.14 08:41


HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HE

HELVETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIA

ETIAPLATZ

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄC

BÄCKERANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAG

ANLAGE

KASERNENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENA

NENAREA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EA

EAL

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHO

LINDENHOF

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PL

PLATZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSP

ZSPIT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

ITZ

Sihl

Limm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

imm

immat

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrück

Quaibrücke

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münste

Münsterbrüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brücke

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Ra

Rathaus

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

us

usbrüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brücke

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudo

Rudolf-Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun

Brun-

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brü

Brücke

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sih

Sihlbrüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brücke

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffa

Stauffache

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

herbrüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brüc

brücke

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrück

Bahnhofbrücke

LANGSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASSE

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LA

LANGSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASS

GSTRASSE

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENG

ENGELSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASS

LSTRASSE

GESS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SS

SSNE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NE

NERA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RA

RALLE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LE

LEE

LIMMATQUAI

NIEDERDORFSTRASSE

SEIL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

IL

ILERGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABE

RGRABEN

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BA

BAHNHOFSTRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASSE

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHO

BAHNHOFSTRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASSE

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASER

KASERNENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR

ENSTR.

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MI

MILITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASS

ITÄRSTRASSE

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUS

MUSEUMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASS

UMSSTRASSE

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BAD

BADEN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

ENERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASS

ERSTRASSE

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBREIT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

IT

ITEN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

ENSTRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASSE

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRM

BIRMEN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

EN

ENSDORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORF

ORFERSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASSE

LAGE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GE

GERSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASSE

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HO

HOHL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HL

HLSTRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASS

STRASSE

STAUF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UF

UFFACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACH

ACHERSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASS

RSTRASSE

STAU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AUFFACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASS

ACHERSTRASSE

Wal

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

al

alche

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he

he-Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brüc

Brücke

13

12

10

11

9

7

6

5

3

2

1

4

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

15

8

8

13

13

13

PARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPL

ARADEPLATZ

2 9

2 9

8 13

6 7

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

2 9 8

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLE

BELLEVUE

2 9

4

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

11

5

15

8

STAU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AU

AUFFACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHE

ACHER

8

2 9 14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

3

9 14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

3 14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14 3 14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

9 14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

9 14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

2 3

2 3

8

8

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRA

CENTRAL

3

4

15

6

5

7 10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

10

4

15

4 17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

13

4

15

4

15

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHO

HAUPTBAHNHOF

4

13

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

3 14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14

14 17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

17

15

14

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

ROLANDSTRASSE

16

8

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

KALKBR

17

A1

Where to go in the little big city

Interesse in diesem

Inserat aufgeführt zu sein?

Anfragen an:

info@zbiro.ch

MOUSTACHE

Die Sauna für Männer

Engelstrasse 4

www.moustache.ch

(Nachtsauna jeden Fr / Sa)

11

CRANBERRY

Bar

Metzgergasse 3

www.cranberry.ch

1

TIP TOP BAR

Die Schlager Bar

Seilergraben 13

www.tip-top-bar.ch

Dienstag – Samstag ab 17 Uhr

2

PARAGONYA

Wellness Club

Mühlegasse 11

www.paragonya.ch

3

PREDIGERHOF

bistro – bar

Mühlegasse 15

www.predigerhof.ch

4

THE DYNASTY CLUB

2 Bars – 1 Eingang

Zähringerstrasse 11

www.dynastyclub.ch

5

LES GARÇONS

Bar/Tanzbar

Kernstrasse 60

www.garcons.ch

Täglich geöffnet ab 17 Uhr

14

ARON

Lounge. Café.

Rolandstrasse 9

www.aroncafe.ch

16

ZAHNARZT AM

HELVETIAPLATZ

Langstrasse 20

www.zahn-arzt.ch

043 243 80 00

13

MÄNNERZONE

Shop & Bar

Kernstrasse 57

www.maennerzone.ch

15

LEONHARDS-

APOTHEKE

Stampfenbachstr. 7

www.leonhards.apotheke.ch

044 252 44 20

7

ES COLLECTION

Shop (ES Collection & addicted)

Weite Gasse 8

www.escollection.ch

8

HUUSMAA

Kafi – Reschti – Bar

Badenerstrasse 138

044 241 11 18

www.huusmaa.ch

Sa & So Brunch 10:00 – 15:00

12

MACHO

City Shop

Häringstrasse 16

www.macho.ch

6

CHECKPOINT

Gesundheitszentrum

Konradstrasse 1

www.checkpoint-zh.ch

044 455 59 10

9

gaycity.ch

HERR GRÜN

Blumen & Gestaltung

Badenerstrasse 131

www.herrgruen.ch

10

collection

BEAUTY LOUNGE

FOR MEN

Haarentfernung,

Massagen und Kosmetik

Kalkbreitestrasse 42

www.marciomf.ch

079 533 41 01

17


CRUISER Edition April 2014

Fotostrecke

Andreas Fux

Photographer

www.andreas-fux.de

Der deutsche Fotograf Andreas Fux wurde 1964

geboren und lebt in Berlin. Vom 24. April bis 4.

Mai präsentiert die Zürcher Galerie widmertheodoridis

den Künstler in der Photobastei. Die

Ausstellung «Fährten» zeigt einen Querschnitt

durch sein dreissigjähriges Schaffen. Seine Arbeiten

wurden in zahlreichen Ausstellungen im

In- und Ausland präsentiert. 2005 erschien das

Aufsehen erregende Buch «Die süsse Haut». 2015

erscheint das Buch «Fährten» mit einer Gesamtübersicht

über sein Werk.

1984 legte Andreas Fux seine erste Fährte in

Ost-Berlin. Er streunte durch die Strassen und

Hinterhöfe, traf sich mit Gleichgesinnten, hielt

Ausschau und fotografierte. Was er festhielt

sind stille, manchmal melancholische Bilder

von Menschen abseits eines DDR-Alltags.

Für die Serie Horizonte reiste Fux anfangs September

2001 auf einem ukrainischen Segelschulungsschiff

durch die Nordsee. Weitab der

Zivilisation zelebrierte er in täglichen Aufnahmen

die Schönheit des Horizontes im Wechselspiel

von Meer, Wolken und Licht.

Der Serie Horizonte stellt Fux Porträts von Männern

gegenüber, deren Blick und Augenfarbe

diese Weite und Reinheit des Ozeans reflektieren.

Eine fast romantisch melancholische Komposition,

wäre da nicht diese unheimliche Dimension

realer Geschichte.

Ausstellung «Fährten»

24. April bis 4. Mai, Dienstag bis Sonntag,

12 bis 21 Uhr

Vernissage, Donnerstag, 24. April 2014, 18 Uhr

Photobastei, Bärengasse 29 , 8001 Zürich,

www.photobastei.ch

www.andreas-fux.de

www.0010.ch

19


Marcel / Am Ende der Nacht


9. September 2001 / Horizonte


Joris / Am Ende der Nacht


10. September 2001 / Horizonte


Martin / Am Ende der Nacht


11. September 2001 / Horizonte


Kultur CRUISER Edition April 2014

Game of Thrones

«Das Lied von Feuer und Eis»

geht in die dritte Runde und

präsentiert die «Bluthochzeit».

Lilo Wanders

Schweizer Premiere der neuen

One-Woman-Show von

Lilo Wanders im Zürcher Boulevard.

Die Expertin für Liebe, Sex und Partnerschaft

präsentiert ihr neues Programm «Beziehungsstatus:

Es ist kompliziert». Lilo Wanders hat

die Erfahrung gemacht: Unter jedem Dach ein

«Ach» und fragt, gibt es denn überhaupt Rezepte

für ein glückliches Miteinander, und weshalb

muss deine Mutter bei uns wohnen?

Wer in einer Beziehung lebt, weiss: Aus der grossen

Liebe wird oft innerhalb weniger Jahre so

etwas wie ein nervender, streitsüchtiger und

unordentlicher Mitbewohner. Es gibt keine Garantie

für ein Happy End, eine schreckliche

Ehe oder eine unglückliche Beziehung scheinen

normal zu sein. Trennungen sind an der Tagesordnung,

und man torkelt wie ein Zombie von

einer Katastrophe zur nächsten.

In der dritten Staffel der Hitserie von HBO können

sich die Lennisters gerade noch auf dem

Thron halten, nachdem Stannis Baratheon ihnen

in einer gewaltigen Seeschlacht große Verluste

zugefügt hatte, während Umbrüche im

Norden drohen, das Gleichgewicht der Macht zu

zerstören. Robb Stark, dem König des Nordens,

widerfährt großes Unheil, als er gegen die Lennisters

zu Felde zieht, während hinter der Mauer

Manke Rayder und seine riesige Armee von

Wildlingen ihren unaufhaltsamen Marsch gen

Süden fortsetzen.

Dolly Parton

Anlässlich des Moon & Stars

Festivals in Locarno tritt die

Country-Legende Dolly Parton

auf.

Seit den 1970er Jahren ist Dolly Parton eine der

erfolgreichsten Sängerinnen und Songautorinnen

im Bereich Country- und Popmusik. Sie

verkaufte mehr als 100 Millionen Schallplatten

und erhielt acht Grammys. Sie schrieb Filmmusik,

übernahm selber Rollen als Schauspielerin

und ist als Miteigentümerin des Freizeitparks

«Dollywood» auch als Unternehmerin tätig.

«Jedes Mal, wenn ich nach Europa komme, bin

ich so aufgeregt wie vor vielen, vielen Jahren,

als ich das erste Mal in diesem Teil der Welt

aufgetreten bin. Ich liebe vor allem die Fans,

die mir so viel Fan-Post geschickt haben, dass

ich gerne wieder nach Europa reise!» Mit ihrer

«Blue Smoke World Tour» wird sie deshalb auch

in Europa unterwegs sein und auch bei Moon &

Stars in Locarno gastieren.

Nach ihrem Programm «Sex ist ihr Hobby» widmet

sich Lilo Wanders nun in gewohnt humorvoller

Art der Vielfalt zwischenmenschlichen

Zusammenseins und vermittelt Zuversicht, dass

ein glückliches Miteinander möglich ist – vielleicht.

11./12. April, Boulevard, Zürich

www.blvd.ch

26

Jenseits der Meerenge gelingt es Daenerys Targaryen

– wiedervereint mit ihren drei rasch

wachsenden Drachen –, eine Armee zusammenzustellen,

um mit dieser von Essos aufzubrechen

und den Eisernen Thron für sich zu beanspruchen.

In der auf den Bestsellern von George R.R. Martin

basierende Serie kämpfen die verfeindeten

Familien von Westeros weiter erbittert gegeneinander,

wenn Bündnisse auf die Probe gestellt

werden, Treue getestet wird und das Schicksal

grausam zuschlägt. Insbesondere die Episode

«Red Wedding», oder Bluthochzeit genannt, hat

bei Fans der Romane sowie der Serie bereits

Kultstatus – trotz ihrer Brutalität.

DVD & Blu-Ray: Game of Thrones – Staffel 3

Warmer Home / HBO

Im Handel

Dolly Parton ist weiter eine flammende Befürworterin

der LGBT-Rechte. Oft steht sie dafür

bei ihren konservativen Fans in den Staaten in

der Kritik.

Montag, 14. Juli

Moon & Stars Festivals in Locarno

www.moonandstars.ch


CRUISER Edition April 2014

Kultur

George Michael

Die englische Diva veröffentlichte

das Live-Album

«Symphonica».

Endlich ist es soweit: George Michael präsentiert

sein achtes Album «Symphonica», das während

der gleichnamigen Europa-Tour in den

Jahren 2011 und 2012 entstand. Unterstützt

wurde der ehemalige Wham!-Sänger von einem

großen Sinfonieorchester, das ihn zu Songs wie

«Let Her Down Easy» begleitete. Während der

Europa-Tour spielte der Sänger live die größten

Hits aus seinem Repertoire sowie Cover-Versionen

seiner Lieblingsbands.

Yves Saint

Laurent

Regisseur Jalil Lespert bringt

50 Jahre revolutionäre Modegeschichte

auf die Leinwand.

Eine sehenswerte Stil-Lektion.

YSL – Initialen, die wie keine anderen für Stil

und Luxus stehen. Sie stehen aber auch für die

bewegende Lebensgeschichte eines depressiven

Genies, der sich Jalil Lespert in seiner Hommage

für die grosse Leinwand zu nähern versucht.

Während des deutsch-französischen Krieges

flohen Yves Eltern nach Nordafrika. Beim Entwerfen

von Kostümen für ein Schülertheater

entdeckte er die Welt der Mode als Zuflucht vor

Mobbing und Ausgrenzung fürs Anderssein.

Entwürfe für elegante Abendkleider verschafften

ihm den Sprung von Algerien in die Mode-

Tod auf dem Nil

Im Bernhard-Theater wird der

Klassiker von Agatha Christie

vom Berliner Kriminal Theater

aufgeführt.

An Bord eines Nil-Dampfes befindet sich nicht

nur das Flitterwochen-Paar Simon und Linnet

Doyle; auch Simons Ex-Geliebte Jacqueline de

Bellefort hat sich einquartiert. Schließlich

schiesst Jacqueline auf ihn, und Linnet wird

ermordet – und als deren Zofe Louise eine Aussage

machen will, wird auch sie ermordet. Die

Angst nimmt zu, doch Meisterdetektiv Hercule

Poirot klärt den verzwickten Fall schliesslich

souverän.

George Michael kann stolz von sich behaupten,

der erste Pop-Künstler überhaupt zu sein, der

im Palais Garnier der Pariser Oper auftreten

durfte – was für eine Ehre. Durch die viele Live-

Erfahrung auf der Bühne fühlte sich der Brite

zum Album «Symphonica» inspiriert. Doch

George Michael glänzt auf der Platte nicht nur

mit seinen eigenen Songs. Der britische Sänger

brilliert auch mit selbst ausgesuchten Covertracks

einiger Lieblingskünstler. Auf der Deluxe-Version

gibt es unter anderem «Roxanne»

von The Police und «Going To A Town» von Rufus

Wainwright zu hören.

George Michael – «Symphonica».

Im Handel

Universal Music

Metropole Paris, mit 21 wird er Assistent bei

Christian Dior. Als Dior kurz darauf stirbt, wird

Saint Laurent Leiter eines der renommiertesten

Modehäuser der Welt. Doch es dauert nicht

lange, bis erste Schaffenskrisen und Drogenabstürze

den Erfolg gefährden und die schwierige

Beziehung zum Kunstsammler Pierre Bergé zusätzliche

Steine in den glamourösen Weg legt.

Mit atmosphärischer Dichte und einem präzisen

Auge für Details fesselt die Verfilmung eines

faszinierenden Lebens, getragen von herausragenden

Schauspiel-Leistungen des blutjungen

Pierre Niney, der Yves Saint Laurent verblüffend

ähnlich sieht und Guillaume Gallienne («Les

garçons et Guillaume, à table!»), der in der Rolle

Bergés zu Hochform aufläuft. Dass es dem Film

bisweilen an Tiefgang fehlt, macht die fulminante

Optik, die Saint Laurents Lebensstationen

einfängt, locker wett. (rg)

Yves Saint Laurent, im Kino ab 10.4

Universum Film

Tod auf dem Nil ist der 22. Kriminalroman von

Agatha Christie, er erschien 1937 in Großbritannien.

Agatha Christie adaptierte den Roman

selbst für die Bühne. Der Film, unter anderem

mit Peter Ustinov, Bette Davis und Angela

Lansbury, kam 1978 in die Kinos und wurde

zum Klassiker. Das Berliner Kriminal Theater

spielt den Krimi vom 4. bis 6. April im Bernhard-

Theater. Regie führen Wolfgang Rumpf & Matti

Wien.

Bernhard Theater, 4. bis 6. April

www.bernhard-theater.ch

27


Kapitel Titel CRUISER Edition April 2014

28


CRUISER Edition April 2014

Lifestyle

HOT 4 YOU!

Art – Trucker Jacket

Für seine Capsule Collection kombiniert Levi’s, das legendäre Jeanslabel, diesen Frühling modernen

Streetwear-Style mit kalifornischem Ostküsten-Flair. Das neu aufgelegte Denim Trucker Jacket wurde

durch den amerikanischen Künstler Jim Philipps aufgepeppt und setzt so auch gleich ein entspanntes

Fashion-Statement. Die handbestickten Patches sehen nicht nur cool aus, sie widerspiegeln auch

gekonnt den Zeitgeist des Golden State. Tipp: die Jeansjacke lieber eine Nummer kleiner kaufen, sie

sollte ziemlich knapp und sexy sitzen, so erhält man automatisch auch den angesagten 70ties-Look.

Ab sofort erhältlich, CHF 179.90, www.levis.com

Timetunnel goes Viadukt

Der legendäre Vintage-Möbel-Laden Timetunnel kehrt nach 18 Jahren dem

Niederdorf den Rücken und zügelt in die angesagten Viaduktbögen im Kreis 5.

Die Ausstellungsfläche kann so fast verdoppelt werden, und so kommen jetzt

die wunderschönen Design-Objekte auch besser zur Geltung.

Die ausgesuchten Möbel werden liebevoll auf Vordermann gebracht und sehen

danach wieder wie neu aus. Besonders im Trend liegen im Moment Design-

Klassiker aus Teakholz aus den 50er und 60er Jahren – das Interior von Mad

Man lässt grüssen. Am 25. April feiert das Unternehmen ab 20 Uhr die grosse

Opening Party. Unser Favorit!

Timetunnel Living, Viaduktstrasse 77, Bogen 5, 8005 Zürich

Neuer Look bei Globus

Die Herrenmode-Etage des Globus an der Zürcher Bahnhofstrasse zeigt sich ab sofort

urban und topgestylt. Die neue Abteilung besticht durch eine schlichte räumliche

Gestaltung; eingesetzt wurden hochwertige Materialien – die Verkaufsfläche

erstrahlt nun übersichtlicher und gibt einen angenehmen Shop-in-Shop-Charakter.

Hier findet der selbstbewusste Mann vom Casual- über den Trend- bis hin

zum In-Look Semi-Business nun eine noch grössere Auswahl, um sich von Kopf

bis Fuss neu auszustatten. Das bisherige Angebot konnte neu mit Top-Labels wie

Ralph Lauren, Michael Kors, Whyred, L.B.M 1911, Phil Petter und G.T.A. ergänzt

werden. Natürlich darf auch ein ausgesuchtes Angebot an Accessoires für den

Mann auf der neuen Herrenetage nicht fehlen. Ein wahres Shopping-Eldorado

für alle Modeliebhaber!

Globus, Bahnhofstrasse, 8001 Zürich

Classima von Baume-Mercier

Die Classima aus Edelstahl mit einem Durchmesser von 42 mm ist für anspruchsvolle Städter gedacht.

Mit ihrer extrem flachen Bauart verkörpert sie den Archetyp der urbanen Armbanduhr mit Fokus

auf das Wesentliche. Ihr Quarzkaliber aus schweizerischer Herstellung ist für grösste Zuverlässigkeit

bekannt. Sie erfordert keine spezielle Wartung, sondern nur gute Pflege. Dieses kleine Wunder mit versilbertem

Sonnenschliff-Zifferblatt, römischen Ziffern und schlanken, vergoldeten Indexen lässt sich

nicht nur hervorragend zum Anzug tragen. Das puristische Modell zeigt die Stunden und die Minuten

sowie das Datum in einem Fenster bei 3 Uhr an. Getragen wird es an einem braunroten Alligatorlederband

mit Dornschliesse.

Im ausgesuchten Fachhandel erhältlich, Preis auf Anfrage

29


Szene CRUISER Edition April 2014

10 Jahre

Boyahkasha!

Der grosse Jubiläums-Event

von Marco Uhlig und seinem

Party-Team

Von Daniel Diriwöchter

Am Ostersonntag feiert Boyahkasha

das zehnjährige Jubiläum

im Zürcher Club Plaza.

Für die Party wurden auch

Gäste aus Hollywood eingeladen:

Das Drag-Trio «DWV».

Seit dem 26. März 2004 ist die Boyahkasha auf

ihrer Reise durch die Schweizer Clublandschaft

viel herumgekommen. Besonders die junge Gay-

Community schätzt das Partylabel, das Marco

Uhlig einst für Zürich kreierte. Für den Gründer

sind die zehn Jahre keine lange Zeit. «Wir

stecken ja noch in den Kinderschuhen», lacht

er. Trotzdem hat er für den Event das, aus seiner

Sicht, «beliebteste Lokal in Zürich» gebucht: das

Plaza. Mit seinen zwei Dancefloors, den vielen

Nischen, Treppen und Etagen soll es der perfekte

Ort sein, um für eine Nacht in der Welt der

Nachtgeschöpfe abzutauchen.

persönliche Freunde von mir.» Gerade diese

familiäre Grundstimmung unterscheidet die

Boyahkasha-Partys von anderen Events. «Egal

woher unsere DJ’s und Acts kommen – das ist

die Erfolgsformel», weiss Marco Uhlig.

An vorderster Front

Weiter wird auch die Resident-DJane Nicky

Dyna mite aus Hamburg mit ihren energiegeladenen

Sets die Gäste begeistern. Ein Wiedersehen

gibt es zudem mit DJ Kenny Dee aus Berlin.

Er hat vor zehn Jahren an den ersten beiden

Events aufgelegt und trug mit seiner Hilfe stark

zum Erfolg des Labels bei. Louis de Fumer vom

Studio91-Team und Zör Gollin runden diese Partynacht

mit ihrer Musik ab. Als Zör Golling unterwegs

ist bekannterweise Marco Uhlig selbst,

der damit an vorderster Front steht. «Genau

diese Abwechslung macht Spass. Nirgends sonst

kann man die Stimmung wahrnehmen und

Willam Belli, Vicky Vox und Detox, das Star-Drag-Trio. © pd

Stargäste aus Hollywood

Für den runden Geburtstag ist den Veranstaltern

nur ein hochkarätiges Line Up gut genug.

Allen voran die legendäre Band «DWV» aus der

Stadt der Engel. Das Star-Drag-Trio Willam Belli,

Vicky Vox und Detox ist durch seinen Hit «This

Boy is a Bottom» quasi über Nacht berühmt geworden.

Direkt aus West Hollywood nach Zürich

werden sie von Boyahkasha eingeflogen,

um ihre bekanntesten Songs zum Besten geben.

Üblicherweise sind an den Boyahkasha

die Gäste hinter dem DJ-Pult häufig aus Berlin

– kein Wunder, da Marco Uhlig in Deutschlands

Hauptstadt aufgewachsen ist. «Alle Gäste sind

mitgestalten wie am DJ-Pult.» Und vielleicht

verrät Marco Uhlig an der Party auch, was es

mit dem Namen «Boyahkasha» auf sich hat. Bislang

ist nur bekannt, dass es ein Synonym für

Spiel, Spass und Spannung sei, «alles in einem

Ei». Eine spannende Voraussetzung für eine lange

Nacht.

Zehn Jahre Boyahkasha

Plaza, Zürich

Ostersonntag, 20. April, ab 22 Uhr

Ticket Vorverkauf: Mini-Bar (Heaven),

Cranberry Bar & ES Collection Shop

30


Szene CRUISER Edition April 2014

Partys und Events Behave –

anything but

straight…

DJ Alle Farben

Die April-Ausgabe der Behave Party verspricht

bunt zu werden. Denn die Gay Party im Club

Frieda’s Büxe bringt niemand Geringeres als DJ

Alle Farben aus Berlin zurück nach Zürich. Zurück

nach Zürich deshalb, weil Alle Farben in

seinen Anfangsjahren ein regelmässiger Gast-

DJ in der Helden-Bar war. Mittlerweile ist Alle

Farben daran, als DJ und Produzent die Welt

zu erobern. Genau so bunt wie sein Name ist

auch der ihm eigene Stil. So scheut er sich nicht,

schon mal Tschaikowsky mit Techno zu mixen.

Aber nicht nur in den Clubs ist Alle Farben mittlerweile

ein Star. Auch auf Facebook, Soundcloud

und Beatport hat er eine riesige Fangemeinde,

welche seinen Mixes folgt.

Den bunten Abend ergänzen behave-Resident-

DJ Nici Faerber und DJ Frenchwork aus dem

Café Gold.

behave

Freitag 4. April, 23 Uhr

Frieda’s Büxe, Friedaustrasse 23, 8003 Zürich

www.friedasbuexe.ch

B(l)ack 2 the

future

Zör Gollins Birthday

Diese Black 2 the Future Party wird etwas ganz

Besonderes. Dies gleich aus zwei Gründen: Zum

einen feiert Clubbetreiber Marco, aka DJ Zör

Gollin, seinen Geburtstag, und zum anderen ist

Nina Queer aus Berlin zu Besuch. Die Chefin der

Bar Zum Schmutzigen Hobby ist ein legendäres

Gesamtkunstwerk. So ist sie nicht nur eine

der bekanntesten deutschen Drag-DJs, sondern

auch Buchautorin, Sängerin, Musikerin, Schauspielerin

und vor allem: ein perfekter Geburtstagsgast!

80er, 90er, Disco, R’n’B.

Zör Gollins Birthday

Freitag, 11. April, 23 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

Paradise Garage

Vol.15

let's go underground

Zum 15. Mal feiert Paradise Garage in Zürich ein

Revival der schwulen Kult-Location der 1980er

Jahre im Greenwich Village unter dem Motto:

Adam und Adam sowie Eva und Eva ...oder beides.

Mit den DJs Peeza - Angel O. - She DJ Strumberg

and Friends sind erneut renommierte Plattenkünstler

in da House! Es gibt Partytickets

sowie eine Reise nach London zu gewinnen.

SMS mit dem Keyword «Paradise» an 079 807 10

30 (Normaltarif ca. 10 Rp.)

Paradise Garage

Freitag, 11. April, 23 Uhr

Supermarket, Geroldstr. 17, 8005 Zürich

www.HouseFashion.ch

Frigay Night

Im April eine Woche

vorgezogen

The Loft Club bleibt am Karfreitag geschlossen.

Die Frigay Night Party mit DJ C-Side findet daher

ausnahmsweise am zweiten Freitag im Monat

und somit am 11. April statt. Seit Anfang Jahr

hat die Frigay Night eine neue Website. Nebst

aktuellen Partypics gibt’s einen Wettbewerb,

bei dem es zwei Eintritte sowie eine Lounge inklusive

Flasche Champagner zu gewinnen gibt.

Im Juni wird dann zehn Jahre Frigay Night gefeiert.

Es wartet ein tolles Jubiläumsprogramm

mit vielen Überraschungen. Unter anderem

gibt es dann eine Reise auf die Gayinsel Mykonos

zu gewinnen.

Frigay Night

Freitag, 11. April, 22 bis 5 Uhr

The Loft Club, Haldenstr. 21, 6006 Luzern

www.frigaynight.ch

I think he is gay /

I think she is gay

Crazy, sexy & gay!

Am Gründonnerstag erstrahlt das Moods im

Zürcher Schiffbau erneut in den Regenbogen-

Farben. Nach den erfolgreichen vergangenen

i think he is gay – i think she is gay-Ausgaben

soll das Moods wieder so richtig zum Beben gebracht

werden.

Crazy, sexy & gay ist die Devise. Gay bedeutet

in diesem Fall auch bunt, glänzend und lebenslustig.

Die Veranstalter versprechen eine etwas

andere, buntere Gayparty in der Zürcher Trend-

Location Moods. Eingeladen sind Schwule, Lesben

und all diejenigen, die gerne Party machen

bei House & Partytunes.

I think he is gay – I think she is gay

Donnerstag, 17. April, 23 Uhr

Moods im Schiffbau, Schiffbaustrasse 6,

8005 Zürich

www.moods.ch

32


CRUISER Edition April 2014

Szene

Wonderworld

Olympia – Sportswear highly

recommended!

Das Motto Olympia bedeutet: am besten heisse

Sport-Outfits aussuchen und anziehen. Auch die

Deko im Club X-Tra ist ganz im Stil der olympischen

Spiele. Die Top DJs Rado, Vasco, Wollana,

Luca Papini und Resident ajaxx verlangen den

Tanzenden einiges an Sportlichkeit ab. Die ganze

Nacht lang soll keiner zum Stillstehen kommen.

DJ Rado bringt als Resident DJ der Bear Necessity

in Amsterdam sowie auf Partys in Sydney

regelmässig die Partygänger in Freudentaumel.

DJ Vasco ist mit seinem breiten Spektrum elektronischer

Musik bei den Wonderworld und

Flexx Partys immer ein gern gehörter Gast hinter

den Plattentellern.

DJ Wollana und DJ Luca Papini bedürfen keiner

weiteren Vorstellung. Ihr wilder Mix aus Disco,

Pop, Schlager und Chansons ist weit über die

Schweizer Grenzen bekannt und beliebt. Mitsingen

ist garantiert.

Resident DJ ajaxx bildet den perfekten Abschluss

dieser illustren DJ-Riege. Ob Circuit

Tribal, Progressive oder Tech-House, er weiss

jeweils ganz genau, was die Partygänger zum

Abtanzen bringt. Dazu gibt’s noch sexy Show

Acts, spektakuläre Light-/Laser Shows und weitere

Überraschungen für eine Sportswear Party

der besonderen Art.

Wer nach diesen Spielen noch immer in Feierlaune

ist, der ist bei der offiziellen Afterhour im Bagatelle§93

an der Langstrasse genau richtig. Ab 5

Uhr bringen die DJs Angy Dee und ajaxx den perfekten

Afterhour Sound auf die Tanzfläche. Progressive

& Tech-House bis in den späten Morgen.

Vorverkauf: Cranberry Bar, Moustache Sauna,

Les Garçons, Ticketino.ch

Wonderworld, Samstag, 19. April 22 Uhr

Club X-Tra, Limmatstrasse 118, 8005 Zürich

www.wonderworldparty.ch

Sexxy Lüte Sunday

Night Club

Wintervertreibung im Heaven

Bevor am Montag wieder die alten Herren in

Strümpfen und komischen Kleidern am Sechsilüte

durch die Zürcher Strassen ziehen, sind

die Jungen dran. Aber keine Angst: Fürs Heaven

muss sich niemand verkleiden! Mit DJ Galax

geht das Weekend in die Verlängerung. DJ Galax

ist bereits länger im Geschäft, und viele kennen

ihn noch vom Laby oder vom T&M – seine Musik

ist aber immer top-aktuell!

Sexxy Lüte, Sonntag, 27. April, 23 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

20 Jahre Angels

Angels White Party

Tatsächlich! Es stimmt und es ist bald soweit.

Angels feiern 20 Jahre White Party. Das ist

natürlich Grund für einen Geburtstagsevent

ganz nach Angels-Art – an zwei Tagen. Zwei

Topshots der internationalen DJ-Szene stehen

zum White-Party-Jubiläum am Mischpult.

DJ Saeed Ali und Danny Verde brachten schon

bei den grössten Partylabels die Hallen zum

Kochen; egal ob Matinee, SuperMartXe, WE

Party, Salvation oder Rapido. Versprochen

wird ein musikalisches Geburtstagsfeuerwerk

erster Güte – drei Floors, sechs DJs!

Auf dem Upper Floor sorgen die Lokalmatadoren

DJs Angel O. und Juiceppe mit breitem Stilrepertoire

aus Pop und Dance für Stimmung.

DJ RW und DJ ajaxx übernehmen das Zepter

auf dem White-Floor.

Auf dem Main-Floor zaubern die Angels-Artisten

visuelle Highlights. Der Eintritt ist zur

Party am Freitag ist frei. Anmeldung für die

Guestlist über die Website.

Opening-Party Freitag 2. Mai, 22 Uhr

White Party Samstag, 3. Mai, 22 Uhr

Volkshaus

Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

www.angels.ch

Anzeige

Du wurdest vor kurzem informiert,

dass du dich mit HIV infiziert hast?

Workshopweekend für HIVneudiagnostizierte

Männer und ihre Partner

24. - 27. APRIL 2014

Anmeldung und Infos unter: www.checkpoint-zh.ch

33


Gesundheit CRUISER Edition April 2014

Wunde im Zahnfleisch –

wie sicher ist Blasen?

Hallo Dr. Gay

Vor rund 5 Wochen wurde mir ein Weisheitszahn entfernt. 10 Tage später

sind dann die Fäden gezogen worden. Heute ist noch eine kleine Öffnung

im Zahnfleisch, dort, wo der Zahn vorher war. Nun frage ich mich, ob ich

mich beim Oralverkehr ohne Kondom einem HIV-Risiko aussetze. Was

meinst du dazu? Jan, 26

Hallo Jan

Wenn die Wunde verheilt ist und nicht mehr blutet, besteht beim Oralverkehr

ohne Sperma im Mund kein HIV-Risiko. Im Normalfall ist eine

solche Wunde 5 Wochen nach der Operation verheilt. Sollte die Wunde

doch noch offen sein, würdest du eine relevante Menge Blut ganz sicher

bemerken bzw. schmecken. Vielleicht solltest du dir dann überlegen, die

Wunde nochmal vom Zahnarzt kontrollieren zu lassen. In diesem Fall ist

es dann auch ratsam, sicherheitshalber entweder vorerst auf das Blasen

zu verzichten oder einen Gummi zu benutzen, bis die Wunde endgültig

verheilt ist.

Alles Gute, Dr. Gay

Ich betrüge meinen Freund

Hallo Dr. Gay

Ich bin 47 und lebe mit meinem Partner seit fast 10 Jahren zusammen. In

letzter Zeit hatte ich über Internetforen heimlich Sexkontakte, was mein

Partner nun herausgefunden und mich damit konfrontiert hat. Leider

war es nicht das erste Mal. Vor Jahren waren wir deswegen erfolgreich

bei einem Therapeuten, aber ich bin wieder in die alten Muster zurück

gefallen. Es verselbständigt sich halt manchmal. Nun ist er zutiefst verletzt

und zieht eine Trennung in Betracht, obwohl er mich im Grunde

noch liebt. Ich möchte die Trennung nicht, denn wir passen eigentlich

gut zusammenpassen, teilen vieles und ergänzen uns gegenseitig. Wir

können uns zurzeit zwar beide nicht vorstellen, mit jemand anderem

zu leben, doch vieles spricht aus seiner Sicht für eine Auflösung unserer

Lebensgemeinschaft. Gibt es vielleicht doch noch Hoffnung? Oder ist es

für uns beide besser und ehrlicher, wenn wir uns trennen? Wolfgang, 47

Hallo Wolfgang

Was denkst du, hat deinen Partner genau verletzt? Ist es dein Fremdgehen

an sich, oder vielleicht doch eher die Tatsache, dass du ihn hintergangen

und ihm nichts von deinen Wünschen mitgeteilt hast? Du zeigst damit

eigentlich, dass du deinem Freund nicht vertraust. Mit der Aussage «es

verselbständigt sich halt» machst du es dir recht einfach und weist quasi

jede Verantwortung von dir. Mir scheint, dass das Problem eher daran

liegt, wie ihr miteinander kommuniziert (oder eben nicht). Ich würde

euch darum raten, ein klärendes Gespräch zu führen, wenn nötig wieder

mit professioneller Hilfe. Dabei solltet ihr möglichst ehrlich eure

Wünsche und Erwartungen an die Beziehung äussern und versuchen,

einen Mittelweg zu finden, der für beide stimmt. Wichtig ist, dass ihr offen

und ehrlich an die Sache ran geht. So könnt ihr Regeln festlegen und

euch sozusagen in der Mitte treffen. Eine Beziehung besteht immer auch

aus Kompromissen. Ihr habt offenbar vieles gemeinsam und auch schon

eine Therapie hinter euch. Darum denke ich, dass es sich lohnen könnte,

wenn ihr an eurer Beziehung arbeitet.

Alles Gute, Dr. Gay


Eine Dienstleistung der Aids-Hilfe Schweiz

Anzeige

34

LIVE RUND UM DIE UHR:

Aufregende Flirts

Junge Gays Live

Scharfe Boys online

50 Rp./Min.

aus dem

Festnetz

SPITZE

BOYS

GRÖSSTER GAY-CHAT DER SCHWEIZ

0906 03 03 03


CRUISER Edition April 2014

Gesundheit

Pia

Anabolika und

die Impotenz

Keine Ahnung, was den Bär beschäftigt, wenn

er merkt, dass der Winterschlaf wieder mal vorbei

ist. Ich nehme aber an, dass die Form seines

Hinterns für ihn nicht von grosser Relevanz ist.

Ich wünschte, es wäre bei mir auch so.

Das Gegenteil ist der Fall. Leider. Denn mit der ersten

Frühlingssonne beginnt die elende Auszieherei

wieder, und da siehst du dann schnell, dass es

nicht so eine gute Idee war, von Oktober bis März

eine Festtagspause im Fitnessstudio einzulegen.

Wenn du jetzt noch Pech hast, und die Badis gehen

schon im April auf, dann gibt es nur zwei mögliche

Szenarien: Entweder, du bist charakterstark

und zeigst dich gelassener als die Planetengeburt,

die dieser Winter aus dir gemacht hat. Oder aber

du ergreifst Notfallmassnahmen, um in sensationeller

Kurzzeit körperlich vorzeigefähig zu

werden. Dabei gibt es die vergleichsweise sanfte

Methode der optischen Täuschung. Zwei bis drei

Sitzungen im Solarium, und du verlierst optisch

ca. drei Kilo. So ein Bitchburner kann Wunder wirken,

schau Wolfgang Joop an. Die andere Variante

ist ein Human Upgrade in Form einer Fettabsaugung,

was nur etwas für wirklich starke Nerven

und fitte Portemonnaies ist. Oder du greifst zu

substanzunterstütztem Fitnesstraining. Macht

aus jedem Spargelkind in Nullkommanix eine

Muskelspinne und erfreut sich derzeit wachsender

Beliebtheit, auch in der Schwulenszene. Anabolika,

Steroide – künstlich hergestellte Hormone,

die meistens gespritzt werden. Diese Substanzen,

die ursprünglich entwickelt wurden, um Wachstumsstörungen

zu behandeln, werden zurzeit

von vielen Männern als verwegene Selbstbemuskler

missbraucht. Verwegen deshalb, weil kein

Arzt bei Trost diese rezeptpflichtigen Medikamente

an Hobbysportler verschreibt und man sie deshalb

entweder im chinesischen Internet bestellen

muss oder sie direkt im Fitnesscenter von irgendeinem

zwielichtigen Hulk verdealt bekommt. Es

ist wie bei allem: Wer es will, findet Wege. Zu sagen

sind einige Dinge. Das Wichtigste: Die Folgen

von Anabolika-Konsum sind massiv, und auch

wenn ihr das Zeug nur saisonal einnehmt, um

euch auf den Sommer vorzubereiten, so können

die Folgen des Konsums bleibend sein. Neben

Herzkreislaufstörungen und Pelzverlust müsst

ihr ausserdem mit Wesensveränderungen wie

Depressionen oder Aggressionen rechnen. Dazu

kommt das wohl bekannteste Gerücht, dass Anabolika

impotent machen, welches sich übrigens

so erklärt: Der Körper produziert männliche und

weibliche Hormone. Wenn dem Körper über Monate,

zusätzlich zur Eigenproduktion, männliche

Hormone zugeführt werden, dann steigert das

zwar tatsächlich die Muskelmasse in kurzer Zeit.

Gleichzeitig stellt der Körper aber leider auch die

hauseigene Produktion von männlichen Hormonen

ein, da er lernt, dass die sowieso zugeführt

werden. Das führt dazu, dass der Körper nach

einiger Zeit nur noch weibliche Hormone selber

produziert. Wenn ihr die Anabolika dann absetzt,

seid ihr im schlimmsten Fall eine Breitarschgazelle

mit einem Bubenspätzle. Da sollte Mann schon

mal kurz ein paar Minuten opfern und sich überlegen:

Lohnt sich das jetzt?

Ich überlasse das euch. Wenn ihr aber noch

mehr Infos dazu braucht, dann empfehle ich

euch den nächsten «Checkpoint im Gespräch»

zu diesem Thema. Am Freitag, 25. April, ab 18

Uhr im Restaurant Bubbles, Werdstrasse 54.

Noch viel mehr nützliches Wissen gibt’s übrigens

Ende April am Workshop-Weekend

Queer+ für Männer, die kürzlich mit HIV diagnostiziert

wurden und ihre Partner, gratis

und franko, und anmelden geht einfach über

myCheckpoint.ch.

Schönheit von der Gratis-Sorte gibt es im April

praktischerweise mit der Break-the-Chains-

App: Botox-Behandlungen zum Schnäppchenpreis,

Massagen, eine neue Sonnenbrille oder

einen günstigen Eintritt in die Sauna, etc. 1

Monat lang alle Risiken vermeiden und dabei

maximal profitieren!!! Ihr habt bestimmt Verständnis

dafür, dass ich stichprobenweise eure

Smartphones kontrollieren werde. Im Auftrag

der eindringlichen Beratung.

Bis bald, Eure Pia

Anzeige

männerzone: Dein FetischlaDen in zürich

Dr. med. dent.

Martin Lehner

Limmattalstrasse 25

8049 Zürich

044 342 19 30

Ästhetische Zahnmedizin - Bleaching - Composite-Füllungen - Dentalhygiene - Implantate

Inlays - Knirscherschienen - Kronen/Brücken - Prothesen - Veneers - Versiegelungen

Weisheitszahnentfernungen - Wurzelbehandlungen - Zahnschmuck - Zahnsteinentfernung

www.zahnaerztehoengg.ch

Kernstrasse 57 CH-8004 ZÜriCH tel. 043 243 30 43 www.MaennerZ one.CoM

35


Agenda CRUISER Edition April 2014

GAY-TANTRA ®

mit Armin C. Heining

Festival der

Berührung

30.04.-04.05.2014

Schloss Glarisegg

(Bodensee)

T.: +49 30 26344515

www.gay-tantra.ch

März 2014

FR 28. März

Zürich

18.00 Checkpoint im Gespräch@Bubbles:

Werdstrasse 54. Anmeldung nicht erforderlich.

Online-Dating ohne Ende? Infos zu Social

Media, Online-Plattformen usw. Apéro

ab 18h, 19h Info & Diskussion, ab 20h Essen

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24,

Wallisellen. Fucking day - Fohlennacht

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Nasty boyz cruising

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Molke 7

– Die Milchbüechli-Party. Elektronische

Tanzmusik mit DJs The Dramaqueens,

Zartstrom & Secret-O

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Underwear,

Jocks, naked

SA 29. März

Bern

23.00 Bloc - The Gay Party: DJs Phil Romano

(BCN), Digital Tina, (BE), VJ Frenzy (BE),

more DJs comming soon. Vocal/Tech House,

Techno, & Disco, Pop Bis 6 Uhr! Im Gasskessel,

Sandrainstrasse 25

Zürich

11.00 Queer Tango: Workshop mit Astrid

Weiske für fortgeschrittene Anfänger &

Mittelstufe. Samstag und Sonntag

diverse Workshops. 1 bis 2 WS Fr. 35.– / WS,

ab 3 WS Fr. 30.– / WS. Im Cafétin de Buenos

Aires, Alfred-Escher-Strasse 23.

Infos zum Workshop und zur Anmeldung

unter www.queertango.ch

21.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Hier treffen

sich Männer und Kerle! Fetisch Frühling.

Mister B - Party mit DJ Nick Harvey & Fetishshow

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Workwear Party.

23.00 WE Party: Banana 2 Dancefloors. Vocal

& Club House, Pop mit Chartz & Remixes.

Komplex 457, Hohlstrasse 457.

Infos www.playerz.ch

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Dudecute!

DJ Merte Rox mit Pop, Charts 6 House

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Workers in

Gear. Worker, Bauern, Army (yellow)

SO 30. März

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23 DJ Superhomo

– Electrostuff

April 2014

DI 01. April

Zürich

19.00 Spot25 Jugendgruppe Zürich: Ob du

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

MI 02. April

Bern

18.30 3gang in der Villa Stucki: Seftigenstrasse

11. Essen und Kultur. Treffpunkt für das

translesbischwule Bern. Bar ab 18.30h,

Essen ab 19.30h von Markus Reichlin. Zudem

Lesbenstammtisch und Bibliothek

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Naked Mask-Party. Masken können für

Fr. 5.– gemietet werden

19.30 z&h: Schwule Studis an Uni & ETH

Spieleabend. Katholisches Hochschulforum,

Hirschengasse 66

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 DJ Mirk Oh - Electro (Swing)

DO 03. April

Winterthur

19.30 Badgasse 8: LesBiGay & Friends

Treff im Lokal Badgasse 8

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.

Flirtfaktor im Les Garçons

18.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Heile

Welt nach Feierabend. Afterworkparty.

Freier Eintritt und special Drinks. DJ Louis

de Fumer

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für bisexuelle

Männer und Frauen 19h Treff im Café Rathaus,

Limmatquai 61 zum Apéro, dann ab

20.15h im HAZ-Centro, Sihlquai 67 zu geleiteten

Gesprächen zum Thema Bi-Sexualität

und Polyamory

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Mega Nackt-Party

FR 04. April

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Nick

Harvey

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Stutenmarkt

20.00 Gay Bikers Zürich: Höck im Aron Cafe,

Rolandstrasse 9

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Suck &

Fuck Friday

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Army, Uniform,

Security

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5.

Black Label by Boyahkasha! DJ Berry E

23.00 behave, anything but straight: DJs Alle

Farben, Nici Faerber & Frenchwork. Fiedas

Büxe, Friedaustrasse 23

SA 05. April

Thurgau

19.30 HOT: Spezialanlass im HOT, Wilerstrasse 5,

9545 Wängi Köstlichkeiten aus dem Land

des Lächelns. Thailändisches Abendessen

kreiert von Thömi & Markus. Fr. 32.– (Mitglieder

HOT, Wilsch & Queerdom), Besucher

Fr. 38.-. Anmeldung über www.hot-tg.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Jesse Jay

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Fummler Nacht

19.00 Lakritze: Treffpunkt für Lesben und

Freunde in der Xenixbar, Kanzleistrasse 52

20.00 Das Zelt auf dem Kasernenareal: vom

5.4. bis 24.4.. Diverse Shows u.a. mit Divertimento

- Gate 10, Chaostheater Oropax

- Chaso Royal, Duo Fischbach - Endspurt,

Comedy Club 14 - Kabarett, Satire und

Parodie und Variéte - Showspektakel mit

Sven Epiney. Infos www.daszelt.ch, Tickets

über www.starticket.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Prollboyz – Sneaks-Party

22.00 Lollipop Party: Party auf 4 Ebenen.

Lollipop Floor: Schlager, Schweizerhits,

Mallorca, Klassiker & Canzoni; Wannabe

Floor: 80er/90er Party Hits; Après Suisse

Floor: Die grössten Pistenheuler und Hitparaden

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra,

Limmatstr. 118. Infos www.lollipopparty.ch

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Prollboyz

-Sneaks-Party

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5.

Klubabend. DJ José Parra

SO 06. April

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23 DJ Curtis - 80s

& beyond

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Mens Club

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Underwear Flohmarkt

DI 08. April

Basel

19.00 Homophobie im Sport: organisiert von habs

und zentrum gender studies. Gast; Marcus

Urban - geouteter schwuler Profifussballer.

Gesprächspartner Vojin Sasa Vukadinovic

& Axel Schubert. Hörsaal 114, Kollegienhaus

Uni Basel, Petersplatz 1. Eintritt frei

Bern

20.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuseum

Bern Hodelstrasse 8. «La Partida - Das

letzte Spiel», Kuba 2013, Digital HD, 94 Min.,

Spanisch/d. Infos www.gaybern.ch/uncut

Zürich

19.30 z&h: Schwule Studis an Uni & ETH

Filmabend «Looking», USA 2014. ETH, HG,

Rämistrasse, Saal F26.5

36


CRUISER Edition April 2014

MI 09. April

Winterthur

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Bukkake Party Naked

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240

DJ Gino – elektronische Tanzmusik

DO 10. April

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Flirtfaktor

18.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Heile

Welt nach Feierabend. Afterworkparty.

Freier Eintritt und special Drinks. Zudem

1 Jahr Mini-Bar. DJ Louis de Fumer

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

FR 11. April

Luzern

22.00 Frigay Night: happy sound for happy

people@The Loft Haldenstrasse 21.

DJ C-Side. Infos www.frigaynight.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Dildo Sling Nacht

19.30 HAZ-Centro: Sihlquai 67. Freitags-Centro

mit speziellem kulinarischem Angebot

präsentiert von Heinz & Marco

20.00 gay: my way: Schwule Männer im

Coming-out Treff im HAZ-Centro,

Sihlquai 67. Coming-out Gespräche in

Kleingruppen

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Welcum Bikers

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Full Fetish

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. B(l)ack 2 the

Furture & Zör Gollins Birthday. DJ Nina

Queer mit 80er, 90er, Disco & RnB

23.00 Paradise Garage@Supermarket:

Geroldstrasse 17. Let s go underground. Gay

Zurich meets New York. DJs Peeza, Angel O.

& She DJ Strumberg

SA 12. April

Basel

23.00 QueerPlanet Party: The hot house & electro

house party for gays, lesbians and friends.

DJs Taylor Cruz & Olivier. Im Singerhaus,

Marktplatz 34. Ticketverlosung & Infos

www.queerplanet.ch. Break the chains-

Teilnehmer erhalten vergünstigten Eintritt

Winterthur

17.00 WILSCH: Winterthurer Lesben und Schwule

We are family! Essen, Geniesserabend

für die LesBiSchwule Community im Lokal

Badgasse 8 Dreierleier mit Arlette, Roli &

Leo. Fr. 22.–. Anmeldung bis 10.4. unter

www.badgasse8.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Ab 23h

Wonderworld Pre-Party für «Wonderworld

Qlympia» mit DJ Ajaxx

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Glory Hole Nacht

Agenda

21.00 come together: Lesbian & Gay Party 30+.

She DJ Mary. Marquee Club, Weinbergstrasse

68 (Tram 7 & 15, N6, Sonneggstrasse).

Infos www.party4lesandgay.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Bikerweekend

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Motorbiker,

Leather & Rubber only

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Gravity.

DJ José Parra

SO 13. April

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23 DJ Scroootch

– Tuten & Blasen

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Mens Club

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Cum control Nacht

DI 15. April

Aarau

19.30 Aarglos: Lesbengruppe Treff Ostereier-

Färben. Details folgen nach Anmeldung bei

chuchitiger@gmx.ch

Zürich

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

37


Agenda CRUISER Edition April 2014

MI 16. April

Bern

18.30 3gang in der Villa Stucki: Seftigenstrasse

11. Essen und Kultur. Treffpunkt für das

translesbischwule Bern. Bar ab 18.30h, Essen

ab 19.30h von Markus Reichlin. Zudem

TGNS-Stammtisch, Rechtsberatung, Jassen

und Bibliothek

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mask-Party naked

19.30 z&h: Schwule Studis an Uni & ETH Speedfriending.

Katholisches Hochschulforum,

Hirschengasse 66. Anschliessend besuchen

wir die Heldenbar

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 DJ

Polabdul - G-house

DO 17. April

Zürich

11.30 Moustache: Sauna Engelstrasse 4.

Nachtsauna bis 07h

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJs Glitzerhaus

18.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D. Heile

Welt nach Feierabend. Afterworkparty. Freier

Eintritt und special Drinks. Hasenpfeffer.

DJ DjCK

19.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren.

Cruise+explore Easter Welcum Party. Im

Sector c ab 23h The big Gang Bang Party

(ohne Dresscode)

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24,

Wallisellen. Mega Darkroom

22.00 Tanzleila@Exil: Hardstrasse 245. Women

only Oster-Special Party. Ab 22h DJane

Madame Léa (deluxe-pop), Ab 23.30h DJane

N. Cole (chartbreaker-soundz), ab 01h DJane

Sabaka (elektronische tanzmusik), ab

02.30h DJane Sanguine (tec house bis teki).

Infos www.tanzleila.ch

23.00 I think he is gay - I think she is gay:

LesBiSchwule Party für alle, die gerne

feiern. House und Partytunes. DJs Angel O.,

Mary & Dynam!ke. Im Moods, Schiffbau,

Schiffbaustr. 6. (Tram 4, Bus 33 & 72, Nachtbus).

Infos www.housefashion.ch

FR 18. April

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Nick Harvey

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Grosser Stutenmarkt

22.00 Rage: Wagistrasse 13,

Schlieren Easter Friday Party

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Underwear,

Jocks, naked

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Balkan Gay

Night. DJ Violet Green. Balkan Beats, House

& Show by Denny Doll & die Balkan Truppe

SA 19. April

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJ Christiano S

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Fummler Nacht

22.00 Rage: Wagistrasse 13,

Schlieren Easter Cruise Party

22.00 Wonderworld Olympia: 2 Dancefloors.

Mainfloor DJs Rado, Vasco & Ajaxx. Pop

& Discofloor DJs Wollana & Luca Papini.

Trisha & Surprise Show Act. X-Tra, Limmatstrasse

118. Vorverkauf www.ticketino.

ch, Cranberry, Sauna Moustache & Les

Garçons. Afterhours im Bagatelle93

23.00 Sector c; Fetish Club:

Wagistrasse 13, Schlieren. Strikter

Dresscode In Gear / Full Fetish

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. One Year Hell

on Heels. DJs Barbara Fox & Tobicé

SO 20. April

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23 Ostern - Kreuz

& Queer. Konzert mit Secret Chiefs (USA),

Gregaldur (F). DJ High Heels on Speed. Konzert

ab 21.30h.

Siehe Programm www.hirscheneck.ch

Zürich

05.00 Wonderworld:

Afterhour@Bagatelle93 Langstrasse 93. DJs

Angy Dee & Ajaxx

11.30 Moustache Sauna: Engelstrasse 4.

Nachtsauna bis 07h

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Mens Club

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24,

Wallisellen. XL Schwanz Nacht

22.00 Easter Ladies Night: presented by Colors &

Palace. Women only Party mit Special Guest

She DJ Jasi. Resident DJs Mary & Ambient P.

Im Hard One, Hardstrasse 260.

Fr. 20.– ab 21 Jahre

38


CRUISER Edition April 2014

Agenda

22.00 10 Jahre Boyahkasha!: Jubiläumsparty

im Plaza Club, Badenerstrasse 109. Band

«DWV» - Detox, William Belli & Vicky Vox,

Star Drag Trio aus West Hollywood. DJs Nicki

Dynamite, Kenny Dee, Louis de Fumer

& Zör Gollin. Hosted by Milky Diamond.

Vorverkauf ab 3.4. über Cranberry, Mini-Bar

im Heaven. Infos www.boyahkasha.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren. Freistoss!

Sportswear. Ab 23 ist auch Sector c offen

mit striktem Dresscode Sportswear only!

DI 22. April

Bern

20.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunst museum

Bern Hodelstrasse 8. «Bambi», Doku, F 2013,

Digtal HD, 60 Min. F/d.

Infos www.gaybern.ch/uncut

MI 23. April

Zürich

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Sling Gang Bang

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240

DJ Lässig aka Wollana – mixed Sound

DO 24. April

Bern

21.00 Comeback Bar: Rathausgasse 42.

Elektronischer Musikabend mit DJs

Audiophil & ELfERich

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Flirtfaktor

18.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Plan D.

Heile Welt nach Feierabend. Afterworkparty.

Freier Eintritt und special Drinks.

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Darkroom

19.30 z&h: Schwule Studis an Uni & ETH z&h

Nachtessen im HAZ-Centro, Sihlquai 67

20.00 HAZ-Centro: Schwubliothek, Schwule

Bücher- und ausgewählte Videoausleihe,

Sihlquai 67

FR 25. April

Bern

20.00 Männer: Tanzstück mit Junges Theater Basel

unter der Choreographie von Ives Thuwis

aus Belgien. Es geht um Fragen, was es heute

bedeutet, ein Mann zu sein. Dampfzentrale

Bern, Turbinensaal, Marzilistrasse 47. Auch

am 26.4. gleiche Zeit. Infos über www.dampfzentrale.ch,

Tickets über www.starticket.ch.

Preise ab Fr. 15.– bis Fr. 25.–

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ LeMec

18.00 Checkpoint im Gespräch@Bubbles:

Werdstrasse 54. Anmeldung nicht erforderlich.

Sie machen uns schön – von Aminos

bis Anabolika. Information & Diskussion mit

Michael Krattiger, Leiter Prävention/Information

von Antidoping Schweiz. Ab 18h Apéro,

ab 19h Infos und ca. ab 20h Essen & Trinken

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

Mega Stutenmarkt

20.00 Queertango: QueerTango Milonga für

Schwule, Lesben und ihre Freunde. Cafetin

Buenos Aires/El Artesano, Alfred-Escherstr. 23

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Suck &

Fuck Friday

22.00 Lollipop Party: auf 4 Ebenen! Lollipop

Floor: Schlager, Schweizerhits, Mallorca,

Klassiker & Canzoni; Wannabe Floor:

80er/90er Party Hits; Après Suisse Floor:

Die grössten Pistenheuler und Hitparaden

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr.

118. Infos www.lollipopparty.ch

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Scream &

Shout. DJ Louis de Fumer

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Open Sector -

diesmal kein Dresscode

SA 26. April

Bern

21.00 Belmondo Club: Partytime 100% Pure

Mad House. DJ Mad House

22.00 Tolerdance: für Schwule, Lesben und

FreundInnen Im ISC Club Neubrückstr. 10

(Sommerpause Juni/Juli) Elektro Tolerdance

mit DJ PCB & Guest

Zürich

12.30 Trans* ohne Tabus: Workshops, Abendessen

und Live Musik mit anschliessendem

Besuch der Offstream Party. Türöffnung

12.30h an der Mattengasse 27 und im

HAZ-Centro, Sihlquai 67, 13h Begrüssung

ab 13.30h Workshops. WS 1 13.30h: LibiDo

it Yourself «Potenz und Empowerment» für

Transmännlichkeiten aller Couleur, egal ob

mit oder ohne Testo. WS 2 13.30h: «Komplikationen

und andere Herausforderungen»

für Trans*Menschen aller Couleur. Beide

WS im HAZ-Centro, Sihlquai 67. 13.30h WS

5 «Dreamking» für all gender and no gender.

Fr. 45.– inkl. Material. Wiederholung

um 16.30h im Babachinchin, Mattengasse

27. 16.30h WS 3 «Transphobie – ganz unter

uns» für Trans*Menschen aller Couleur.

16.30h WS 4 «Open Space» – das Thema

wird selbst bestimmt. Beide WS im HAZ-

Centro, Sihlquai 67. Ab 20h Abendessen

und Livemusik mit Lila im Babachinchin,

Mattengasse 27. Infos und Anmeldung

http://transtag.genderwonderland.com

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24, Wallisellen.

U30-Sauna

22.00 696club: Badenerstrasse 696. BareBeatz 4.

Infos über www.696club.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruising

unlimited

22.00 Offstream: The alternative Gay Party für

Schwule, Lesben, Bi, Transgender and

Friends. Offstream Resident DJs. Alte Kaserne,

Zeughaus 5. Infos www.offstream.ch

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Schweinebucht,

Full Fetish (Yellow). Bierpass 3 für 2

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Dudecute!

DJ Loyce

SO 27. April

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23 DJ Deufeli

– 80s & 90s

Zürich

08.00 HAZ Outdoor: Bluestwanderung im Baselbiet.

Genaue Infos unter

www.haz.ch/Outdoor.htm

17.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren. i-cruise@

sunday. Fr. 8.– & Mindestkonsumation

Fr. 5.-. SportsCODE - sportswear

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24,

Wallisellen. XL Schwanz Nacht

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Sexxy Lüte

Sunday Night Club. DJ Violet Green aka

Galax

DI 29. April

Zürich

19.00 Lesbentreff Zürich-Wiedikon: Trinken,

essen, kennenlernen. Im Huusmaa,

Badenerstr. 138

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

MI 30. April

Bern

18.30 3gang in der Villa Stucki: Seftigenstrasse

11. Essen und Kultur. Treffpunkt für das

translesbischwule Bern. Apéro-Bar ab

18.30h, Abendessen ab 19.30h mit Beat und

Mathias Schertenleib. Zudem Lesbenstammtisch

& Bibliothek

Zürich

11.30 Moustache Sauna:

Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.

DJs Glitzerhaus

19.00 GayAqua: Hertistrasse 24,

Wallisellen. Masked Party – naked

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 DJ

Discarga – Ghetto-tech, Vogue-house,

Kuduro, NYC LGBT rap

20.00 Pink Apple: schwullesbisches Filmfestival

Eröffnungsabend im Arthouse Kino Le

Paris mit dem Film «The way he looks», Brasilien,

Teddy-Arward-Gewinner 2014. Infos

und genaues Programm www.pinkapple.ch

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Tanz in den

Mai. DJs Jose Jones & Forty Seven

Impressum

Herausgeber, Verleger, Redaktion und Verlagsadresse:

AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, info@cruiser.ch

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch

Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch

Redaktionelle Mitarbeit: Martin Ender (Chefredaktor), Daniel Diriwächter (Stv. Chefredaktor), Thomas Borgmann, Charly Büchi,

Branko B. Gabriel, René Gerber, Michael Lenz

Fotograf: Stefan Büchi, talk@stefanbuechi.ch

Grafik / Layout: Deny Fousek, Bertastrasse 1, 8003 Zürich Litho: Beni Roffler, Letzigraben 114a, 8047 Zürich

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender,

Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, anzeigen@cruiser.ch

Druck: LZ Print, www.lzprint.ch, Auflage: 12 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich

39

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine