Cruiser Juni 2014

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Cruiser Juni 2014

CRUISER Edition Juni 2014

Dieses Magazin ist schwul

Photographer Walter Pfeiffer

By Sunday Inventory

20 Jahre Zurich Pride

GayBasel-Schiff

Conchita Wurst

Guido Maria Kretschmer

Eine Reise nach Neuengland

Checkpoint Zürich: live hiv neutral


Z U R I C H

P A R T N E R


CRUISER Edition Juni 2014

Inhalt

Editorial

Akzeptanz und Gleichstellung stehen in dieser Ausgabe im Zentrum. Conchita Wurst hat mit

ihrem Auftritt am ESC einen weltweiten Hype ausgelöst. Wir ziehen eine Zwischenbilanz. Das

Motto der Zurich Pride «Jetzt erst recht» zielt in die gleiche Richtung. Auch das GayBasel-Schiff,

oft «Basel Pride» genannt, steht im Zeichen der LGBT-Gleichberechtigung. Über Akzeptanz von

männlichen Transsexuellen in Asien berichtet Michael Lenz. Nun steht der Sommer vor der Tür

und dafür empfehlen wir eine Reise durch Neuengland. Bilder in den schönsten Sommerfarben

präsentiert uns Walter Pfeiffer.

Martin Ender, Verleger

6

20 Jahre Zurich Pride

«Jetzt erst recht!» ist das Motto der 20. Zürcher Pride

8

Checkpoint «life hiv-neutral»

An der Zurich Pride wird ein neuer Lifestyle geschaffen

12

GayBasel-Schiff

Die «Basel Pride»

16

«Ich wollte doch einfach nur singen»

Conchita Wurst lässt keinen kalt

30

Eine Reise durch Neuengland

Die US-Ostküste ist ein Eldorado für Schwule und Lesben

32

Wurst andersrum

Männliche Transsexuelle in Asien

News 4 • Prominent 10 • News Schweiz 14

Photographer Walter Pfeiffer 18 • Kultur 24 • Szene 26

Hot4You 29 • Kolumne 31 • Dr. Gay 34 • Pia 35 • Agenda 36

3


News CRUISER Edition Juni 2014

Internationale

News

London

Homophobe Premier League

Bei der Konzertreihe BBC Proms wird im Juli

mit dem Stück «A Man from the Future» der

Pet Shop Boys der schwule Pionier der Informatik

Alan Turing geehrt. Während des Zweiten

Weltkriegs hatte Turing entscheidenden Anteil

an der Entschlüsselung des Enigma-Codes

der deutschen Wehrmacht. 1952 wurde Turing

wegen Homosexualität der Prozess gemacht.

Die Richter stellten ihn vor die Wahl, Gefängnis

oder Hormonbehandlung. Turing entschied

sich für die «chemische Kastration». 1954 nahm

sich der Schöpfer von wichtigen Teilen der theoretischen

Grundlagen der modernen Informations-

und Computertechnologie als Folge

einer Depression das Leben. Erst 2009 sprach

der damalige britische Premierminister Gordon

Brown eine offizielle Entschuldigung im

Namen der Regierung für die «entsetzliche Behandlung»

Turings aus. Am 24. Dezember 2013

begnadigte Königin Elisabeth II. posthum den

Mann, dessen Genius die Alliierten 1945 ihren

Sieg über Hitlerdeutschland verdankten.

Amsterdam

In den Niederlanden gibt TV-

Moderatorin Linda de Mol ein

Schwulenmagazin heraus.

Bei uns ist Linda de Mol noch als Moderatorin

von «Traumhochzeit» in bester Erinnerung.

In ihrem Heimatland avancierte sie zu einer

niederländischen Version von Oprah Winfrey.

Nebst diversen Fernsehshows ist sie auch

Chefredaktorin der Frauenzeitschrift «LINDA».

Bereits vor Jahren liebäugelte Linda de Mol,

die auf ihrem Blatt stets auch das Cover-Girl

ist, mit der Gay-Community. Mit «L’HOMO»

kreierte sie den schwulen Ableger, der sporadisch

immer zusammen mit dem Mutterheft

4

Arsène Wenger © pd

Der Trainer des Londoner Fussballvereins Arsenal

sieht das Coming Out eines Fussballers

in der Topliga des englischen Fussballs noch in

weiter Ferne. In einem Interview mit dem Vereinsmagazin

zum Coming-out des deutschen

Ex-Nationalspielers Thomas Hitzlsperger sagte

Arsène Wenger: «Er konnte sich nicht während

seiner Karriere outen.» Wenger glaubt, die Gesellschaft

sei noch nicht reif genug, einen aktiven

schwulen Erstligaspieler zu akzeptieren.

«Er könnte geächtet werden.» Jedoch anzunehmen,

dass es in der englischen Premier League

keine schwulen Fussballer gebe, sei «unrealistisch»,

so der französische Ex-Profispieler Wenger.

Er selbst hätte mit einem schwulen Kicker

kein Problem. Es sei jedoch im Fussball einfacher,

gegen Rassismus vorzugehen als gegen

Homophobie.

London

Pet Shop Boys ehren Turing

© pd

gekauft werden kann. Die deutsche Webseite

Queer.de beschrieb das Magazin als «ehrlich

und anrührend» in Bezug auf das «Party- und

Drogenleben». Allerdings gibt sich Linda de

Mol als «schwule» Redaktorin im Lifestyle-Bereich

nicht unbedingt besonders gerissen, sondern

stellt sich als besorgte, wie oberflächliche

Schwulenmutter dar. In der jüngsten Ausgabe

spricht sie zu den «lieben Homos von Holland»,

und darüber, wie erschrocken sie über die politische

Situation in Russland und Uganda sei.

Sie habe das Bedürfnis, allen Homosexuellen


CRUISER Edition Juni 2014

News

mitzuteilen, wie gerne sie die Community

habe. Dies wäre durchaus lobenswert, würden

nicht folgende Worte der blonden TV-Frau

für Kopfschütteln sorgen: «Vielleicht gibt es

da draus sen auch langweilige Homos, knauserige

bürgerliche Homos mit schlechtem Geschmack,

aber denen bin ich noch nie über den

Weg gelaufen.» Linda de Mol trifft laut «LINDA»

nur «kreative, gut gekleidete oder gastfreundliche»

Schwule.

Moskau

Nach dem Sieg von Conchita

Wurst werden in Russland

Stimmen laut, sich beim Eurovision

Songt Contest zurückzuziehen.

In Russland beschäftigt Conchita Wurst noch

immer zahlreiche konservative Kreise. Valery

Rashkin, Vize-Vorsitzender der Kommunistischen

Partei Russlands, forderte nun, dass sein

Land nicht mehr am Eurovision Song Contest

(ESC) teilnehmen soll, da eine Drag Queen

den Wettbewerb gewonnen hat. Russland solle

lieber einen eigenen Song Contest veranstalten,

der sich an das russische Anti-Gay-Propagandagesetz

halten. Absurd ist diese Idee

nicht. Schon 2012 trat die Türkei aus dem ESC

aus. Seit dem Kuss zwischen zwei Frauen im

letzten Jahr wurde der jüngste ESC dort auch

nicht mehr übertragen. Mit dem «Türkvizyon

Song Contest» kreierten die türkischen Verantwortlichen

einen eigenen Musikwettbewerb,

an dem bereits 24 Nationen teilgenommen

haben.

Berlin

Alternative für Schwule?

In der rechtspopulistischen Anti-Euro-Partei Alternative

für Deutschland (AfD) hat sich ein Arbeitskreis

Homosexuelle in der AfD» gegründet.

Die Gruppe will sich für die Rechte von Schwulen

und Lesben einsetzen und gleichzeitig die

homophoben Tendenzen in der eigenen Partei

bekämpfen. Eine Reihe prominenter Mitglieder

der AfD sprechen sich offen gegen Rechte

für Homosexuelle aus. Auf den sicheren ersten

vier Listenplätzen der AfD zur Europawahl sind

drei homophobe Kandidaten, die mit schwulenfeindlichen

Attacken auch ihren Wahlkampf

garnieren. Darunter ist Beatrix von Storch, die

seit Jahren gegen die Rechte von Homosexuellen

polemisiert und deren Gatte die Webseite

zu den Demos der schwulen- und lesbenfeindlichen

Organisation «Besorgte Eltern» pflegt. Laut

einer aktuellen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung

betreibt die AfD offen eine Politik gegen

Homosexuelle.

Hamburg

Homo-Heiler tricksen

Kassen aus

Ein Reporter des deutschen Senders NDR deckte

in einer Enthüllungsstory auf, wie leicht es

für Homo-Heiler ist, sich ihre Therapien von

Krankenkassen bezahlen zu lassen. Wenn Ärzte

die Diagnose nur vage genug formulieren,

zahlen in Deutschland Krankenkassen für Homo-Heilung,

hiess es in der 30-minütigen Reportage

der Reihe «Panorama – Die Reporter».

Der TV-Journalist Christian Deker hatte sich

bei mehreren Ärzten, die Homosexualität als

behandelbare Krankheit verstehen, als jemand

vorgestellt, der seine Homosexualität «heilen»

lassen wollte. Privatpatient Deker erhielt kassenfähige

Diagnosen wie «psychische Störung»

oder «Erörterung einer lebensverändernden Erkrankung»

– eine Formulierung, die nach der

Gebührenverordnung für schwere Krankheiten

wie Krebs vorgesehen ist.

Wien

FPÖ gegen Life Ball

Als einzige Partei hat die rechtspopulistische

FPÖ im Wiener Stadtparlament gegen die

Förderung des Aids-Charity-Events Life Ball

gestimmt. In den vergangenen Jahren war

die Förderung immer einstimmig von allen

Parteien abgesegnet worden. FPÖ-Stadtrat David

Lasar beklagte, die Förderung sei zu sehr

gestiegen. «Das Geld soll in Bildung fliessen», so

Lasar. Die anderen Parteien reagierten auf die

Kehrtwende der FPÖ mit Unverständnis. Der

Zuschuss für den Life Ball sei seit 2008 nicht

mehr angehoben worden. Der 1992 ins Leben

gerufene Life Ball ist die grösste und bekannteste

Aids-Benefiz-Veranstaltung in Europa. Eine

halbe Million ging an Aids-Hilfe-Projekte in

Österreich und knapp zwei Millionen an Programme

im Ausland.

Valletta

Homo-Ehe auf Malta

Das Parlament Maltas hat im April die Einführung

eingetragener Lebenspartnerschaften

beschlossen. Das neue Recht erlaubt gleichgeschlechtlichen

Paaren auch die gemeinsame

Adoption von Kindern. Das Gesetz war mit der

Mehrheit der Abgeordneten der regierenden Sozialdemokraten

beschlossen worden. Die oppositionelle

Nationalistische Partei enthielt sich

wegen Bedenken gegen das Adoptionsrecht der

Stimme. Malta ist das 20. europäische Land,

das Homo-Paare rechtlich anerkennt. Homosexualität

war 1973 entkriminalisiert worden.

Das kleinste Mitgliedsland der Europäischen

Union gilt wegen des grossen Einflusses der katholischen

Kirche als äusserst konservativ. Abtreibungen,

Ehescheidungen und Pornografie

sind illegal.

Belfast

Homo-Ehe wieder gescheitert

Das Parlament von Nordirland hat der Gleichstellung

von Schwulen und Lesben im Eherecht

eine Absage erteilt. 43 Abgeordnete des

Parlamentes in Belfast votierten für die Ehe-

Öffnung, 50 dagegen. Grösster Gegner war

die radikalprotestantische Democratic Unionist

Party (DUP). Die irisch-republikanische

und unter Katholiken populäre Partei Sinn

Féin hatte den Antrag auf Einführung der

Homo-Ehe in das Parlament eingebracht. Damit

bleibt Nordirland der einzige Landesteil

des Vereinigten Königreichs, in dem schwullesbische

Partnerschaften nicht gleichgestellt

werden. In der ebenfalls konservativen Republik

Irland soll 2015 in einem Volksentscheid

über die Öffnung der Ehe abgestimmt werden.

Umfragen zufolge sprechen sich gut drei Viertel

der Iren im Süden der Insel für die Homo-

Ehe aus.

New York

Bischof reicht Scheidung ein

Gene Robinson sorgte erst als erster offen

schwuler Bischof der Anglikanischen Kirche

© pd

und dann durch seine Hochzeit mit seinem

Lebenspartner, Mark Andrew, weltweit für

Schlagzeilen. Jetzt geht der Amerikaner Ro-

Fortsetzung auf Seite 7

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News CRUISER Edition Juni 2014

Jubiläums-Pride

in Zürich

«Jetzt erst recht!» ist das Motto

der 20. Zürcher Pride

Von Martin Ender

Die Demonstration und politische

Manifestation von

Schwulen und Lesben anlässlich

des Christopher Street

Days wurde in Zürich erstmals

1994 als «CSD» durchgeführt.

Die heutige, breiter gefasste

LGBT-Community feiert dieses

Jahr unter dem Namen Zurich

Pride den Gedenktag zum

zwanzigsten Mal.

Eine gute Nachricht vorweg: Nach Jahren der

Verbannung auf Nebenrouten zieht die Parade

wieder durch die Innenstadt – vom Helvetiaplatz

in Richtung Paradeplatz. Und die Route

führt tatsächlich zu einem grossen Teil über die

belebte Bahnhofstrasse. Ein Grund mehr, «jetzt

erst recht» mit zu marschieren. Denn dort wird

der Demonstrationszug endlich wieder wahrgenommen.

Zurecht muss darauf hingewiesen

werden, dass die LGBT-Community der Schweiz

in Sachen Gleichstellung vieles erreicht hat.

Mann und Frau können heute zu ihrer Sexualität

stehen, sich in der Öffentlichkeit zeigen. Dennoch

ist die Bewegung noch lange nicht am Ziel.

Und die Geschichte zeigt auch, dass Errungenschaften

wieder ins Wanken geraten können.

Einst war die Schweiz europaweit ein Vorzeigeland

in Sachen Rechte von Schwulen und

Lesben. Noch während der Kriegsjahre entkriminalisierte

sie die Homosexualität. Doch bald

gab es auch wieder herbe Rückschläge, wie etwa

das Schwulenregister im Zürich der 60er Jahre.

Aber es war auch Zürich, das als erster Kanton

der Schweiz im Juli 2003 ein Partnerschaftsgesetz

für homosexuelle Paare einführte. 2005

stimmte die gesamte Schweiz in einer Volksabstimmung

für das Partnerschaftsgesetz, mit

welchem Schwule und Lesben in eingetragener

Partnerschaft nahezu dieselben Rechte und

Pflichten wie Eheleute erhielten. Jetzt aber ist

gegenläufig eine CVP-Volksinitiative auf dem

Wege, die vom Bundesrat zur Annahme empfohlen

wird. Darin würde die Ehe ausschliesslich

als Lebensgemeinschaft zwischen Mann

und Frau in der Verfassung verankert. Dies ist

nur einer der Gründe, um auch in diesem Jahr

auf die Strasse zu gehen. Ja – viel wurde erreicht,

aber es bleibt auch noch viel zu tun. Und

darum rufen die Jubiläums-Pride-Veranstalter

auf: «Jetzt erst recht!»

Ein wichtiger Bestandteil der Pride ist natürlich

auch das Feiern. Nach Jahren auf dem Turbinenplatz

wird das Jubiläum 20 Jahre Pride mitten

Die Regenbogen-Flagge weht nicht nur am 14. Juni – aber dann erst recht. © pd

in der City gefeiert: auf dem Kasernenareal. Neben

politischen Reden (u.a. von Corine Mauch,

Zürcher Stadtpräsidentin, und Andrea Caroni,

Nationalrat FDP, AR) laden Marktstände mit

Waren-, Trink- und Essensangeboten, sowie Konzerte

und DJs zum Verweilen ein.

Zurich Pride:

Demonstration, 14. Juni

Festival, 13. bis 14. Juni

Pride Week, 8. bis 14. Juni

Öffnungszeiten des Festivalgeländes

Freitag, 13. Juni, 17 Uhr bis ca. 23 Uhr

Samstag, 14. Juni, 14 Uhr bis ca. 23 Uhr

Die offizielle Pride Festival Party findet am

Samstag ab 22 Uhr im X-TRA Club an der

Limmatstrasse 118 statt unter dem Namen

«Wonderworld in Space»

Alle Informationen unter www.zhpf.ch

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CRUISER Edition Juni 2014

News

binson auch als erster geschiedener schwuler

Bischof in die Kirchengeschichte ein. Über

die Scheidung nach nur vier Jahren Ehe informierte

der inzwischen pensionierte Bischof

seine Diözese per Email, ohne jedoch auf die

Gründe für das Scheitern der Ehe einzugehen.

Die Weihe des offen schwulen Robinson

zum Bischof stürzte 2003 die weltweite Anglikanische

Kirche in eine tiefe Krise. Von den

amerikanischen Anglikanern spaltete sich

eine konservative Fraktion ab und gründete

die Anglican Church in North America. Die

Anglikanischen Kirchen in Asien und Afrika

leisteten erbitterten Widerstand gegen die Ordinierung

von Homosexuellen als auch Frauen

zu Priestern und Bischöfen.

New York

Schwuler Footballer darf

spielen

Zum ersten Mal in der Geschichte der US-amerikanischen

Footballliga verpflichtete ein

Profiverein einen offen schwulen Spieler. Die

© pd

St. Louis Rams verpflichteten Michael Sam, der

sich erst im Februar dieses Jahres als schwul

geoutet hatte. Allerdings war der Einkauf des

24jährigen eine Hängepartie. Kenner der Szene

gehen davon aus, dass viele NFL-Vereine

Bedenken hatten, einen offen schwulen Spieler

zu verpflichten. Dass Sam und die St. Louis

Rams keinen leichten Stand haben werden,

lässt die Aufregung um den Kuss erahnen,

mit dem Sam und sein Lebenspartner die Verpflichtung

feierten. Einige prominente NFL-

Spieler äusserten sich mit wenig schönen

Worten über den Kuss. Aus dem Weissen Haus

erreichten Sam jedoch Glückwünsche von Präsident

Barack Obama.

Baton Rouge

Sodomiegesetz abgeschafft

Das Repräsentantenhaus des US-Bundesstaates

Louisiana hat mit 27 zu 66 Stimmen den Antrag

der Demokraten abgelehnt, das Verbot von Sex

ausserhalb der Ehe aufzuheben. Das schliesst

auch homosexuellen Sex ein. Derartige Gesetze

wurden bereits 2003 vom Obersten Gerichtshof

der Vereinigten Staaten als Verstoss gegen den

Gleichbehandlungsgrundsatz der Verfassung

beurteilt. Diese Gesetze dürfen seitdem nicht

mehr angewendet werden. Alle US-Bundesstaaten,

in denen es solche Gesetze gibt, sind verpflichtet,

diese formal abzuschaffen. Eine Reihe

von konservativen Bundesstaaten lassen sich

mit der Umsetzung des höchstrichterlichen

Urteils viel Zeit. Auch wenn diese Sodomiegesetze

nicht mehr angewendet werden dürfen,

hat ihre Existenz für die ultrakonservativen

Republikaner noch einen hohen politischen

Symbolwert.

Neu Delhi

Sieg für Transsexuelle

Der Oberste Gerichtshof Indiens hat entschieden,

dass in Reisepässen und Führerscheinen

künftig ein drittes Geschlecht eingetragen werden

darf. «Es ist das Recht eines jeden Menschen,

sein Geschlecht zu bestimmen», erklärten die

Richter in ihrer Entscheidung. Das Gericht ordnete

ferner an, dass die Regierung Quoten bei

Jobs und an Universitäten für Transsexuelle

einführen muss. LGBT-Aktivisten begrüssten

das Urteil: «Heute bin ich zum ersten Mal stolz,

In derin zu sein», erklärte die Transsexuellenaktivistin

Laxmi Narayan Tripathi. Tripathi war

eine der Klägerinnen. Schätzungen gehen von

mehr als zwei Millionen Hirjas, wie Transsexuelle

in Indien genannt werde, aus. Hijras werden

einerseits verachtet, andererseits werden

sie eingeladen, Neugeborene, Ehen und Häuser

zu segnen.

Addis Abbeba

Keine verschärfte Homohatz

Äthiopien hat angekündigt, nicht schärfer gegen

Schwule und Lesben vorzugehen. Homosexualität

sei nicht so weit verbreitet, wie es

bestimmte Kreise behaupten, sagte Regierungssprecher

Redwan Hussein Mitte April gegenüber

internationalen Medien. Eine für Ende

April in der Hauptstadt Addis Abbeba angekündigte

Demonstration von Christen wurde unterbunden.

Derzeit steht in Äthiopien auf Homosexualität

15 Jahre Haft. In Äthiopien sind

es vor allen die christlichen Kirchen, die mit

finanzieller Unterstützung rechter evangelikaler

Kirchen aus den USA, die öffentliche Hetzkampagne

gegen Homosexuelle betreiben. 63

Prozent der Äthiopier sind Christen, 34 Prozent

Muslime und der Rest Anhänger traditioneller

Religionen. Andere afrikanische Länder wie

Uganda und Nigeria haben in jüngster Zeit die

Jagd auf Homosexuelle intensiviert.

Brunei

Todesstrafe für Schwule

Der Sultan von Brunei hat am 1. Mai die Einführung

der Scharia verkündet. Das islamische

Recht soll in den nächsten 24 Monaten schrittweise

umgesetzt werden. Zunächst werden die

Haftstrafen für bestimmte «Verbrechen» wie

uneheliche Schwangerschaften und «anstössiges

Benehmen» erhöht. Im nächsten Schritt

werden grausame Strafen wie Amputationen

sowie die Todesstrafe eingeführt. Zu den mit

der Todesstrafe bedrohten «Verbrechen» gehört

Homosexualität. Die Todesstrafe für Homosexuelle

wird gemäss der Scharia durch Steinigung

exekutiert. Bisher wurde Homosexualität in

dem kleinen, aber reichen Sultanat auf Borneo

mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft. Sultan

Hassanal Bolkiah, 67, erklärte, dass er lediglich

Gesetze wiederbelebe, die bereits vor Jahrhunderten

erfolgreich angewandt worden seien.

Kairo

Macht die Polizei in Ägypten

gezielt Jagd auf Schwule und

Transsexuelle?

Wie die «Egyptian Initiative for Personal Rights»

(EIPR) berichtete, haben in Ägypten die Fälle

von Verhaftungen im schwulen Milieu zugenommen.

Laut der Organisation wurde im November

2012 der erste Fall öffentlich bekannt,

als eine Razzia in einer Privatwohnung durchgeführt

wurde und dabei sieben Personen verhaftet

wurden. Ausnahmslos waren alle schwul

oder transsexuell. EIPR schrieb in der Mitteilung

weiter, dass es seither schon 77 Verhaftungen

augrund der Sexualität gab. Alleine 11 in

Kairo in den letzten vier Wochen. Verschiedene

Anwälte würden sich nun mit diesen Fällen beschäftigen.

Sie befürchten, dass die Sittenpolizei

gezielt Jagd auf Schwule und Transsexuelle

macht.

Weitere aktuelle News unter:

www.cr-magazin.ch und Facebook

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News CRUISER Edition Juni 2014

«live hiv neutral!»

«Jetzt erst recht!» - nach dem

Motto der diesjährigen

Pride tritt auch Checkpoint

Zürich auf

Von Daniel Diriwächter

Das 20-jährige Jubiläum der

Zürcher Pride gibt Checkpoint

Zürich eine Steilvorlage, um

den Umgang mit HIV zu überdenken.

Also wird ein neuer

Lifestyle geschaffen: «live hiv

neutral». Auf dem Kasernenareal

wird Checkpoint Zürich

zudem als Treffpunkt unübersehbar

sein.

Medizinische Fortschritte haben HIV ein neues

Gesicht gegeben. Gut verträgliche Therapien

ermöglichen ein gesundes Leben für Menschen

mit HIV. Seit dem EKAF-Statement von 2008

ist bekannt, dass unter gewissen Bedingungen

auch bei ungeschütztem Sex mit einem HIV-

Positiven unter erfolgreicher Therapie, kontinuierlicher

ärztlicher Kontrolle und einer Virenlast

unter der Nachweisgrenze für mindestens

sechs Monate, kein Risiko für eine HIV- Übertragung

besteht.

«Live HIV neutral», heisst

für mich als Politiker, dass

Menschen mit chronischen

Krankheiten rechtlich gegen

Diskriminierung geschützt

werden.

Ein neuer Lifestyle

«HIV neutral» nennt sich das neue Rezept. Ein

Grundverständnis oder auch ein Lifestyle. Ob

jemand HIV-positiv oder -negativ ist, spielt dabei

keine Rolle. Es geht darum, gut informiert zu

sein, den eigenen Status zu kennen und besonders

den Menschen selbst und nicht seinen HIV-

Status ins Zentrum zu stellen. Mark Frederick

Chapman, ehemaliger Präsident von Interpride

und OK-Mitglied von Zurich Pride, sagt zu «live

hiv neutral»: «Trotz aller Aufklärungsarbeit ist

es immer noch notwendig, dass jede(r) Einzelne

gegen diese negativen Bilder in den Köpfen entgegenwirkt.

Darum ist es mir wichtig, mich für

dieses Thema neutral, informiert und wertfrei

einzusetzen.»

«live hiv neutral» heisst für

mich, sein Leben, ob positiv

oder negativ, so zu leben,

dass man immer den Respekt

eines jeden einzelnen

Menschen an die erste

Stelle stellt!

Wenn du dich zuerst

selbst respektierst, dann

weisst du, wie du auch

andere respektieren kannst!

Luca Papini, Entertainer und DJ

© Amanda Nikolic

Martin Naef, Nationalrat © pd

«live hiv neutral» heisst für

mich, keine Zeit damit zu

verschwenden, Menschen

zu schubladisieren.

Vieles wurde dadurch erreicht – ein neues Bewusstsein

der Sexualität im Umgang mit HIV ist

besonders in der Gay-Community spürbar. Nun

ist es Zeit für den nächsten Schritt: Jetzt erst

recht! Ganz nach dem Motto der diesjährigen

Jubiläums-Pride soll nun HIV und der Stigmatisierung

von Menschen mit HIV definitiv ein

Ende gemacht werden. Checkpoint Zürich ruft

deshalb die Besucher der Pride auf, klar Stellung

zu beziehen sowie Diskriminierungen und Unwissen

entgegen zu treten.

Bastian Baumann,

Geschäftsführer PINK CROSS © pd

Checkpoint – der Treffpunkt

Damit die Botschaft «live hiv neutral!» an der Zürcher

Pride auch wirklich jeder mitbekommt, hat

sich der Checkpoint Zürich die Mitte des Kasernenareals

gesichert und wird mit dem Zelt unübersehbar

dem Event als Treffpunkt dienen. Weiter

werden Infos, HIV-/Syphilis-Tests zum Hammerpreis

und weitere Attraktionen geboten. Am Umzug

selbst, der in diesem Jahr endlich wieder über

die Bahnhofstrasse verläuft, ist der Checkpoint

Zürich mit einem eigenen Wagen dabei. DJ Franco

und DJ Jesse Jay bringen die Leute zum Tanzen.

Weitere Infos unter www.myCheckpoint.ch

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Prominent CRUISER Edition Juni 2014

Bryan Singer

Cannes 2014

Aktuell absoluter Kino-Kassenschlager: das

jüngste X-Men-Abenteuer. Der Plot ist kompliziert.

In der Zukunft müssen die mutierten Superhelden

zurück in die Vergangenheit reisen,

um nicht nur gegen ihren Aussenseiter-Status

zu kämpfen, sondern einmal mehr, nicht weniger

als die ganze Welt zu retten. Regie führte

Bryan Singer («The Usual Suspects», «Superman

Returns»), in dessem wahren Leben es zurzeit

ähnlich turbulent zu und her geht. Zwar hatte

er sämtliche Promo-Termine für seinen neuen

Film abgesagt, meldete sich dann aber doch

zu Wort und inszenierte ein Coming-out mal

andersrum: Er sei gar nicht schwul, sondern bisexuell.

In den letzten fünf Jahren habe er zwei

Freundinnen gehabt, seine Bindung fürs Leben

werde er aber vermutlich doch mit einem Mann

eingehen. Dies ist nur ein Nebenschauplatz zum

eigentlichen Drama um drastische Anschuldigungen.

Ein heute 31-jähriger Schauspieler

wirft Singer vor, ihn als Teenager mit Drogen

gefügig gemacht und missbraucht zu haben. Damals

lud der Regisseur gemeinsam mit Roland

Emmerich zu den wohl berüchtigtsten Gay-

Partys Hollywoods. Hunderte mehr oder wenige

nackte Twinks vergnügten sich im Pool. Inzwischen

sind einige Fotos im Netz aufgetaucht,

aber was wirklich alles passierte in jenen Nächten

bleibt aber wohl im Dunkeln. Wegen Ungereimtheiten

in den Aussagen des mutmasslichen

Opfers deuten neuste Entwicklungen

Irina Beller

Es ist DER rote Teppich, der vor dem «Palais des

Festivals et des Congrès» ausgerollt wurde, und

der bei den 67. Filmfestspielen von Cannes seinem

Ruf alle Ehre erwies. Kulisse für ein Schaulaufen

grosser Stars, mittlerer Skandale, kleiner

Filmjuwelen. Kinolegenden wie Sophia Loren

und Quentin Tarantino zeigten sich neben internationaler

Prominenz wie Kylie Minogue

oder Heidi Klum den Paparazzi von ihreren besten

Seite. Bereits der Eröffnungsfilm «Grace of

Monaco» mit Nicole Kidman sorgte mächtig für

Schlagzeilen, weil die monegassische Fürstenfamilie

aus Protest gegen die historischen Ungenauigkeiten

geschlossen fernblieb. Viel Wirbel

gab es auch um den Streifen über Strauss-Kahns

Sex-Affären. Pikanterweise spazierte wenige

Tage darauf ausgerechnet Julie Gayet über den

Teppich, die Affäre des amtierenden französischen

Staatschefs. An der Premiere des Animationsstreifens

«How to train your Dragon 2» kam

es zu einem weiteren bizarren Zwischenfall,

als ein Reporter unter die Robe der Schauspielerin

America Ferrera schlüpfte. Ryan Gosling

präsentierte sein Regiedebüt, Nuri Ceylan den

türkischen Siegerfilm. Für das schwule Auge

gab es ebenfalls einiges zu sehen: «Mommy»,

das neue Meisterwerk des kanadischen Wunderkinds

Xavier Dolan, «Foxcatcher», das Ringerdrama

mit Channing Tatum, in dem Steve

Carrell als exzentrischer Mentor brilliert sowie

«Pride», die wahre Geschichte aus den Minen,

Gewinner der «Queer Palm». Der Preis für die

beste Schauspielerin ging an Julianne Moore

im satirischen Thriller «Maps to the Stars», eine

bitterstböse Abrechnung mit der Filmbranche.

Nach allen Skandalen an der Côte d’Azur überaus

passend. (rg)

10

@ pd

@ pd

darauf hin, dass das Verfahren bald eingestellt

wird. Falls sich die Vorwürfe als nichtig erweisen

freuen wir uns schon jetzt auf den nächsten

Singer-Film, denn «Days of Future Past» ist wirklich

ein Kracher. (rg)

@ pd

«Tiere sind bei mir im Schrank besser aufgehoben

als im Wald.» Leider müssen wir das Pelz-

Zitat nochmals abdrucken, diesen «Schnee von

übergestern», schliesslich hat es in einem der legendärsten

TV-Interviews der SRF-Neuzeit zum

Beinahe-Blackout geführt. «Ich stehe jetzt auf

und gehe», sagte die ob des zu warmen Champagners

ohnehin schon echauffierte Irina Beller,

räkelte sich dann aber in ihrem Alptraum aus

Eisprinzessin und Christbaumkugel doch weiter

auf dem Glanz&Gloria-Sofa. Bereits mit Dani

Fohrlers erstem Stirnrunzeln war der Zickenkrieg

eröffnet. Er grub alte Geschichten von

Steak-Attacken aus, warf der Lady vor, zweimal

dasselbe Kleid getragen zu haben, verrechnete

sich im Altersunterschied zu ihrem Multimillionärsgatten

um 20 Jahre. Wer bitte wäre

da nicht ausgerastet? Zur Beruhigung folgte

ein Einspieler aus dem Archiv, in dem Baulöwe

Walter Beller seinem «Schätzeli» sagte: «Du

kannst nie so lange *piep*, wie ich bezahlen

kann.» Dabei wollte sie doch nur über ihr Buch

reden, einen Ratgeber fürs Mr. Rich-Angeln.

Spass empfiehlt sie als Jagdgrund, gibt Weisheiten

wie «Millionären und Strassenbahnen

darf man nicht nachrennen, es kommen immer

wieder neue» preis. Bei der offiziellen Buchpräsentation

im Dolder Grand war das misslungene

Interview bereits Schnee von gestern. Es

gab Cüpli mit Edelsteinen und Bachelor Vujo

stand bewundernd daneben. Dies alles könnte

als Real-Satire auf den Film «How to marry a Millionaire»

verstanden werden, ist es aber (leider)

nicht. Wir werden hier daher nicht weiter über

Irina berichten, versprochen. Ganz egal, was die

Dokusoap «Die Bellers» bringen wird. (rg)


CRUISER Edition Juni 2014

Prominent

Willi Gabalier

Mittlerweile kennt jeder den Österreicher Andreas

Gabalier, ob man will oder nicht. Der

volkstümliche Rocker ist ein Hit-Garant und

sogar Xavier Naidoo steht derzeit mit einem

Lied von Andreas Gabalier an der Spitze der

Charts. Jüngst machte der Sänger jedoch Negativ-Schlagzeilen,

weil er die eigene Kleiderkollektion,

sprich Lederhosen und Hemden, zu

stolzen Preisen im Internet anbietet. Deshalb

wird es nun Zeit, den Platz für seinen älteren

Bruder zu räumen. Gestatten: Willi Gabalier. Im

Heimatland kennt man ihn besonders als Standarttänzer

und rein optisch hat er wenig mit

seinem Bruder Andreas gemeinsam. Da Willi

Gabalier bei der jüngsten Staffel von «Dancing

Stars» im ORF nicht antreten durfte, engagierte

kurzerhand RTL den hübschen Blonden für

«Let’s Dance». Dort tanzte er sich mit Schauspielerin

und Ex-Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko

leichtfüssig ins Finale – und in das eine oder

andere (Männer-)Herz. Seinem Talent sowie

dem zurückhaltende Charme kann sich kaum

einer entziehen. Dabei ist Tanzen nicht das einzige

Steckenpferd von Willi Cabalier, studierte

Kristen Stewart

Derzeit rätseln die Klatschspalten aller Welt, ob

Kristen Stewart vielleicht lesbisch sein könnte.

Wie das «Star Magazine» berichtete, soll die

Schauspielerin ihre langjährige Busenfreundin

Alicia Cargile daten. Eine – selbstverständlich

– anonyme Quelle sagte dem Magazin, dass

es für Kristen Stewart «einfach Liebe sei». Wie

Guido Maria

Kretschmer

Er ist der Modedesigner der (TV-)Stunde: Guido

Maria Kretschmer. Die Damenwelt liegt dem

schwulen 49-Jährigen zu Füssen. Dabei könnte

es sein, dass viele dieser Damen seine Kleidungsstücke

gar nicht kennen. Denn in jüngster Zeit

tritt Kretschmer öfter im TV auf, etwa als Juror

beim «Supertalent» oder in Sendungen wie

«Shopping Queen». Beim Publikum sowie seinen

TV-Kollegen kommt Kretschmer an, sein

Auge für Stil und Schönheit bringt er auf sympathische

Art und Weise rüber, im Gegensatz

zu manch anderen deutschen Designern. Seine

Karriere begann eher unkonventionell mit einem

Stand am populären Hippiemarkt auf Ibiza.

Zufällig wurde er dort von Udo Lindenberg

entdeckt, der bei Kretschmer für seine damalige

Tournee die Outfits bestellte. 1987 gründete

er schiesslich sein Unternehmen «GMK by Pepper»

sowie das Modelabel «Guido Maria Kretschmer

Corporate Fashion» – Unternehmungskleidung,

fern von der Haute Couture, aber ganz

nah beim Portemonnaie. Erst 2004 gründete

der in Münster geborene Kretschmer das Label

«Guido Maria Couture» mit Schwerpunkt auf

exklusiver Tages- und Abendgarderobe. Seither

ist er auch an den Fashion Shows ein gerngesehener

Gast. Doch dabei blieb es nicht: Als Kostümbildner

für Film- und Theaterproduktionen

@ pd

er doch Kunstgeschichte, Geographie und Theologie.

Womit auch gleich erklärt sei, dass Willi

Gabalier in festen Händen ist – in denen einer

Frau. Um wenigstens in den Träumen mit dem

32-Jährigen über das Parkett zu fegen, könnte es

sich lohnen, in das erste – und bislang einzige

– Album von Willi Gabalier reinzuhören. Richtig,

auch er versuchte sich in der Musikbranche

und bekam für «Damenwahl», so der Titel des

Silberlings, ganz passable Kritiken. Schlager

vom Feinsten, welche sich besonders für Tanzwütige

eignet. (dd)

@ pd

auch immer, das riecht stark nach einem Werbetrick

für den neuen Film der Vampir-Ikone: In

Cannes stellte die 24-Jährige gerade «Clouds of

Sils Maria» vor. Darin stand sie mit Frankreichs

Aktrice Juliette Binoche vor der Kamera. Gedreht

wurde auch in den Bündner Bergen. Die

Geschichte erzählt von einer alternden Schauspielerin,

die zwecks Rollenvorbereitung in die

Schweizer Alpen reist, zusammen mit ihrer

Assistentin. Doch neben der Arbeit wirft die

Schauspielerin ein Auge auf ihre Begleiterin...

Es wäre nicht das erste Mal, dass Kristen Dunst

einen Film durch private Einblicke bewirbt.

Bereits bei «Twillight» soll sie sich in Robert Pattinson

verliebt haben. Eine (Schein-) Beziehung,

die durch die Medien genüsslich ausgeschlachtet

wurde. Und bei «Snow White and the Huntsman»

soll sie eine feurige Affäre mit dem Regisseur

Rupert Sanders gehabt haben. Zufall oder

nicht, die Karriere sowie das Privatleben einer

Schauspielerin kann immer mit unerwarteten

Wendungen aufwarten. Bleibt nur zu hoffen,

dass Kristen Stewart sich in diesem Nebel aus

Realität und Fiktion nicht verliert. (dd)

@ pd

machte sich Kretschmer ebenso einen Namen.

Und, wie eingangs erwähnt, kommt jetzt die

Bezeichnung «TV-Star» auf die Liste dazu. Auch

privat soll es rund laufen: Seit 20 Jahren ist er

mit dem Maler Frank Mutters zusammen. Die

beiden sind seit zwei Jahren verheiratet und leben

in Berlin. (dd)

11


Event CRUISER Edition Juni 2014

GayBasel-Schiff

Die «Basel Pride»

Von Martin Ender

Einer der Programm-Höhepunkte des Abends: Edle Schnittchen. Foto © Barbara Ingletti

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CRUISER Edition Juni 2014

Event

Flussfahrt-Feeling, Ferienstimmung,

Feiern bis in

den Morgen – Das GayBasel-Schiff

bietet ein Potpourri

auf drei Decks mit

Ständen, Barbetrieb und

Musik. Das Nebeneinander

der Organisationen, Labels

und Aktivisten der lesbisch-schwulen

Kultur in

Basel wird für eine Nacht

zum Miteinander.

Einmal im Jahr lädt GayBasel Organisationen, Label und Aktivisten der

lesbisch-schwulen Kultur in Basel zur gemeinsamen Sause auf das Schiff.

In den vergangenen Jahren fanden sich jeweils gut 1000 Schwule, Lesben,

Trans-, Bi- und Anders-Sexuelle auf dem alten Expo-Schiff im Rheinhafen

ein und feierten von den frühen Abendstunden über Sonnenuntergang

und Mitternacht bis in den frühen Morgen hinein. Dieses Jahr soll’s genauso

werden.

Die Party findet jeweils eine Woche nach der Zurich Pride statt. Die Veranstaltung

auf dem Schiff hat Symbolcharakter. Mögen manche Labels

und Unternehmen unter dem Jahr Konkurrenten sein – an diesem Abend

ist man vereint. Man sitzt schliesslich im gleichen Boot, wenn es um politische

und soziale Fragen und Forderungen geht. So gesehen, darf diese

Veranstaltung ruhig als Basel Pride bezeichnet werden. «Das Schiff» liegt

seit Mai 2005 im Hafen von Basel vor Anker. Es legt nicht ab und ein Einund

Ausstieg ist jederzeit möglich. Seit 2007 wird es einmal im Jahr zum

«GayBasel Schiff» und empfängt über 1000 Gäste.

Edle Schnittchen

Das Bord-Restaurant mit Schwerpunkt auf europäischer Küche empfiehlt

sich mit der Spezial-Karte für das GayBasel Schiff. Ab 19 Uhr wird das

Abendessen serviert (Reservation notwendig). Edle Schnittchen servieren

etwas später etwas ganz anderes: Witz, Kitsch und Drama à discrétion.

Seit langer Zeit sind die legendären Edlen Schnittchen wieder mal zu Gast

auf dem GayBasel Schiff. Sie präsentieren ihr Programm «Herzrasen» –

natürlich mit einem Augenzwinkern. Sarah Ley leiht dem Spektakel die

Stimme, Sarah Zuber zaubert auf der Klaviatur die Töne dazu. In ihrem

neuen Programm «Herzrasen» tauschen die Damen die Higheels gegen

Gummistiefel. So tanzen sie unverfroren durch die Irrungen des Liebesgartens,

wo im Frühling die schönsten Lieder blühen und im Herbst die

Herzen von den Bäumen fallen. Im schnittcheneigenen Garten spielen die

Worte, blüht die Fantasie und die Tonleitern reichen bis zu den süssesten

Früchten. Das Unkraut besingen die beiden mit der gleichen Inbrunst,

wie sie Kirschblüten und Hollywoodschaukeln verehren. Die Giesskanne

ist gefüllt mit viel Unfug, Sehnsucht und Esprit, damit die frischesten

Chanson-Pop-Delikatessen spriessen.

Stimmen von Mitwirkenden

Moritz von der Basler Jugendgruppe «anyway» für diverse andersartige

sexuelle Ausrichtungen sagt gegenüber dem CR-Magazin: «Das GayBasel-

Schiff ist die Party, an der Hinz und Kunz anzutreffen ist, das Äquivalent

der Pride in Zürich, nur etwas cooler.» Von den habs – sie engagiert sich

mit einem breiten Spektrum an Angeboten für die LGBT-Gemeinde in

der Region Basel seit 1972 – wollte CR wissen, was das GayBasel Schiff für

sie bedeute. Das Vorstandsmitglied Patric sagt dazu: Das GayBasel Schiff

ist für die habs eine schöne Gelegenheit mit vielen Leuten aus der LGBT-

Gemeinde zusammenzukommen. Man trifft Bekannte, vernetzt sich und

spinnt Ideen für neue Projekte, sieht neue Gesichter und kommt immer

wieder auch in Kontakt mit jungen LGBT-Menschen, die ganz neu in der

queeren Welt unterwegs sind und die habs noch gar nicht kennen. Das ist

für die habs auch eine Chance, den Geist der habs in eine neue Generation

zu tragen, damit das Engagement für die LGBT-Gleichberechtigung auch

in Zukunft weitergehen kann.» Auf die nachhaltige Wirkung dieses Anlasses

angesprochen meint Patric: «Ich denke, dass es für die LGBT-Szene

in Basel wichtig ist, dass die Leiter der verschiedenen queeren Organisationen

auf dem GayBasel Schiff in einer so schönen Atmosphäre und ganz

ungezwungen zusammenkommen. Unter dem Jahr sind die Treffen der

Organisationsleiter oft auf konkrete Projekte bezogen. Auf dem GayBasel

Schiff gibt es im Gegensatz dazu die Gelegenheit, ohne vorgegebenes

Thema miteinander zu reden und sich so besser kennenzulernen. Das

hilft, wenn man später wieder bei der Organisation eines Events zusammenarbeitet

und manchmal über längere Zeit nur per Email oder Telefon

miteinander kommuniziert. Zudem ist der schöne Event, wo man so viele

LGBT-Menschen sieht und trifft, auch gewissermassen Belohnung für die

(ehrenamtliche) Arbeit unter dem Jahr.»

Das Programm vom GayBasel Schiff 2014

19.00 Uhr / Freideck

Türöffnung & Network Apéro an mobiler Zischbar

Network, die Organisation der schwulen Führungskräfte, lädt zum

Apéro an der mobilen Zischbar. Buntes Treiben auf dem Freideck: Barbetrieb

und Aktivitäten mit Aids-Hilfe beider Basel, Anyway, habs, Les

Gareçons, L&G Sport Basel und vielen mehr! DJ Klangfieber sorgt für musikalische

Unterhaltung.

21.00 Uhr / Clubdeck

Edle Schnittchen (Live)

Seit langer Zeit wieder mal zu Gast auf dem GayBasel Schiff: Die legendären

Edlen Schnittchen mit ihrem Programm «Herzrasen».

22.00 Uhr / Mitteldeck & Clubdeck

Türöffnung Clubbetrieb

Die DJs der Label Queer Planet, Rainbow, Ok Sébastien, DJ Angelo und

DJ Ribose spielen Disco, House und Electro House. Zu Gast sind ausserdem

DJ Fabio Luigi und DJ José Parra.

00.30 Uhr / Clubdeck

Surprise Show mit Frische Helene!

DJ Line-up

DJ Fabio Luigi (Fire, Vauxhall London) – 01.30 Uhr, Clubdeck

DJ José Parra (Heaven, Zürich) – 00.00 Uhr, Mitteldeck

Taylor Cruz (QueerPlanet) – 00.00 Uhr, Clubdeck

DJ Mary (Rainbow, Colors) – 22.30 Uhr, Clubdeck

Nico (Ok Sébastien) – 02.00 Uhr, Mitteldeck

DJ Angelo – 22.00 Uhr, Mitteldeck

DJ Klangfieber – 19.00 Uhr, Freideck

DJ Ribose – 03.30 Uhr, Clubdeck

Gefeiert wird auf drei Decks bis in die frühen Morgenstunden!

GayBasel-Schiff

Samstag, 21. Juni, ab 19 Uhr

«Das Schiff»

Westquaistrasse 19, 4057 Basel, www.gaybasel.ch/schiff

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News Schweiz CRUISER Edition Juni 2014

News Schweiz

Sex vor der

Kamera?

Die neue Love Life-Kampagne

sucht Personen, die ihre «Lebenslust

und Leidenschaft»

bei einem Fotoshooting zeigen.

Die neue HIV-Präventionskampagne «Love Life

– Bereue nichts» des Bundesamts für Gesundheit

(BAG) sorgt nicht nur durch ihre Offenherzigkeit

für Schlagzeilen, sondern auch damit,

dass sie Singles oder Paare casten will, die vor

der Kamera ihre «Lebenslust und Leidenschaft»

zeigen. Ein Schelm ist, wer nun denkt, es handle

sich dabei «nur» um Sex vor der Kamera. Die

Schweizer Starfotografin Diana Scheunemann

Schwulenhasser

kommt nicht

nach Genf

Der amerikanische Pastor Lou

Engle, der mit Vorliebe gegen

Homosexuelle wettert, wird

die Schweiz nicht besuchen.

Die internationalen LGBT-Organisation AllOut.

org berichtete im Mai, dass der amerikanische

Pastor Lou Engle in die Schweiz einreisen will,

um bei einer religiösen Veranstaltung in Genf

aufzutreten. Engle gilt als einer der führenden

Anti-Homosexuellen-Pastoren der Staaten und

unterstützte sogar die «Kill the Gays»-Bewegung

in Uganda. Mittels einer Online-Petition forderte

AllOut.org den Bundespräsidenten Didier

Burkhalter dazu auf, Lou Engle die Einreise zu

verweigern. Mittlerweile verzeichnet die Aktion

rund 67 000 Unterschriften. Wie AllOut.org

nun mitteilte, hat Lou Engle seine Reise in die

Schweiz nun aus unbekannten Gründen abgesagt.

Trotzdem werden weiterhin Unterschriften

gesammelt, um die Organisatoren des Anlasses,

an welchem der Pastor hätte auftreten

müssen, auf die umstrittenen Aussagen des ursprünglichen

Gastes aufmerksam zu machen.

Idahot in Bern

war ein Erfolg

Rund 1000 Menschen haben

in Bern für die Gleichstellung

von Schwulen und Lesben

demonstriert.

© pd / BAG

will laut dem BAG ästhetische Bilder schiessen,

die nicht obszön wirken sollen. Laut «20Minuten»

sollen sich bereits 50 Personen und Pärchen

gemeldet haben, die gewillt sind, die Hüllen

vor der Kamera fallen zu lasen. Die finalen Bilder

sollen in die laufende Kampagne integriert

werden.

Der Internationale Tag gegen Homophobie und

Transphobie wird seit 2005 jeweils am 17. Mai

begangen. Ziel des Tages ist es, internationale

Aktivitäten zu koordinieren und Respekt für

lesbische, schwule, bisexuelle und trans* Menschen

einzufordern. Das Datum wurde zur Erinnerung

an den 17. Mai 1990 gewählt, weil an

diesem Tag die WHO (Weltgesundheitsorganisation)

Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel

gestrichen hat.

Laut der Webseite Tuckenalarm.ch fanden sich

an diesem Datum rund 1000 Menschen auf dem

Münsterplatz in Bern ein, um für die Gleichstellung

von Lesben und Schwulen zu kämpfen. 20

Organisationen wie Pink Cross oder LOS standen

hinter dem Anlass, der unter dem Motto

«Ehe für alle» stattgefunden hat. Auf der Bühne

wurden Redebeiträge von Nationalrätinnen

und Nationalräten gehalten. Gleichzeitig werden

das UNESCO IDAHO Lehrmittel auf Deutsch

und Französisch und ein Pin zur Forderung

«Gleichstellung: Ehe für alle» lanciert. Das Pro-

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CRUISER Edition Juni 2014

News Schweiz

gramm wurde schliesslich vom Männerchor

Schwubs musikalisch abgerundet.

Madonna:

Fitness-Center in

Zürich?

Die Pop-Queen setzt voll auf

Sport: Bald könnte ihre Hard

Candy-Fitness-Kette auch in

Zürich eine Niederlassung

bekommen.

© pd

Dass Madonna geradezu fanatisch dem Fitnessund

Körperkult huldigt, ist bekannt. Deshalb

erstaunt es nicht, dass die 56-Jährige nun auch

in eine eigene Luxus-Fitness-Kette investiert.

«Hard Candy-Fitness», kurz HCF, nennt sich die

Kette, benannt nach Madonnas gleichnamigen

Album von 2008. Mittlerweile existieren weltweit

viele der Studios, und das sehr erfolgreich.

Wie die gut informierte Madonna-Webseite «MadonnaNewEra»

nun berichtete, kommen nach

Berlin, Hong Kong oder Toronto noch mehr HCF-

Niederlassung dazu. Neben weiteren Studios in

Deutschland stehen auch Österreich und die

Schweiz auf der Liste. Die Jopp AG, die bereits in

Deutschland den HCF-Brand vermarkten darf,

soll laut der Webseite «MadonnaNewEra» auch

die Rechte für Österreich und die Schweiz besitzen.

Gut möglich, dass ein HCF-Studio auch bald

in Zürich stehen könnte.

Corine Mauch

unter der Haube

Die Zürcher Stadtpräsidentin

und ihre langjährige Partnerin

Juliana Müller haben

bereits Anfang April heimlich

geheiratet.

© SP Zürich / Wikipedia

Im Mai überraschte die Zürcher Stadtpräsidentin

Corine Mauch mit der Botschaft, dass sie bereits

im Anfang April geheiratet habe. Die Auserwählte

ist ihre langjährige Partnerin Juliana

Müller. Die Musikerin arbeitete selbst zwölf Jahre

bei der Stadt und betreute im Präsidialdepartement

den Kulturbereich Jazz, Rock und Pop.

Wie der «Blick» berichtete, konnte die Hochzeit

quasi neben dem Büro von Corina Mauch stattfinden

– im Stadthaus. Die Feier fand weiter im

kleinen Rahmen statt und wurde von einer kurzen

Flitterwoche gekrönt, so der «Blick».

Triumph für

Sebalter

Unser jüngster musikalischer

Beitrag beim Eurovision Song

Contest ist der erfolgreichste

seit Jahren.

Viele Vorschuss-Lorbeeren kriegte der Tessiner

Sänger Sebalter nicht für seinen Auftritt in Kopenhagen

am Eurovision Song Contest. Für die

Wettbüros war er kein Thema und selbst in der

Schweiz mochten viele an keinen Erfolg glauben.

Umso überraschender war das gute Abschneiden

von Sebalter mit seinem Lied «Hunter

of Stars». 17 von 37 Ländern gaben ihm Punkte.

Zum Schluss erreichte Sebalter satte 64 Punkte.

© pd

Für die Schweiz bedeutete das die beste Platzierung

seit 2005. Der 29-Jährige will nun Vollgas

geben, schmiss seinen Beruf als Anwalt hin

und steht nun fleissig im Studio, um sein erstes

Album aufzunehmen. Auch dieses könnte ein

Erfolg werden. Sein Video zu «Hunter of Stars»

wurde auf YouTube über eine Million Male aufgerufen.

Autsch! Verletzt

beim Sex?

Anale Verletzungen – Ursachen

Abklärungen Therapie

– das Thema im «Checkpoint

im Gespräch» vom Juni.

«Checkpoint im Gespräch» geht im Juni den

Fragen betreffenden schwierigen Verletzungen

beim Sex nach: Wie kann man vorbeugen? Welchen

Einfluss haben Drogen? Wohin soll man

sich im Notfall wenden? Welche Informationen

sind für den Arzt wichtig? Was geschieht

nach einem Unfall? Welche Behandlungsmöglichkeiten

gibt es? Antworten darauf bietet PD

Dr. med. Daniel Dindo, leitender Arzt in die

Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefässchirurgie

des Stadtspitals Triemli. Er wurde bereits

mit verschiedenen Forschungspreisen ausgezeichnet

und sein klinischer Fokus liegt in der

koloproktologischen Chirurgie, also der Chirurgie

im Anal- und Enddarmbereich. Dindo ist

weiter Mitglied und Vorstandsmitglied zahlreicher

chirurgischer und koloproktologischer

nationaler und internationaler Gesellschaften.

«Checkpoint im Gespräch» findet am Freitag,

27. Juni im Restaurant Bubbles in Zürich ab 18

Uhr statt.

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Gesellschaft CRUISER Edition Juni 2014

«Ich wollte

doch einfach

nur singen»

Höchster Jubel, abgründigste

Anfeindungen – Conchita

lässt keinen kalt

Von René Gerber

«And finally our 12 Points go to

Austria», damit war alles gesagt.

Doch auf die Zündschnur

der Medien und der Gesellschaft

ist gerade mal der erste

Funken gesprungen. Hat der

Pop-Zirkus einen neuen Superstar,

die Gay-Community eine

neue Ikone? Alles Wurst oder

alles wurst? Eine Zwischenbilanz.

Nicht nur Eurovisions-Fans wird dieser Moment

nachhaltig in Erinnerung bleiben: Überwältigt,

fassungslos und tränenüberströmt stöckelte

Conchita Wurst auf die grosse Bühne, um ihre

der Abend sei all jenen gewidmet, die an eine

Zukunft in Frieden und Freiheit glauben. «We

are unity. And we are unstoppable.»

Bereits in den Tagen vor dem ESC-Finale in Kopenhagen

hatte sich ein Triumph abgezeichnet.

Dass es die bärtige Diva derart deutlich nach

ganz vorne schaffte, war dann doch eine Sensation.

Höchstwertung aus 13 Ländern, Punkte

aus allen Ecken des erweiterten Europas, von

Island bis Israel, sogar fünf aus Russland, zwölf

aus dem erzkatholischen Irland.

In den drei Minuten des Auftritts passte alles

perfekt: Die berührende Bond-Powerballade

«Rise like a Phoenix», die kraftvolle Stimme, die

zurückhaltend-würdevolle Performance. Allem

voran auch die entwaffnende Authentizität, die

Geschichte von Tom Neuwirth, dem Erfinder

Conchita Wurst bei ihrem umjubelten Auftritt am Eurovision Song Contest. © ZVG / ESC

Siegestrophäe entgegenzunehmen. Dann, als

Millionen Zuschauer sie bereits zusammenbrechen

sahen und die Moderatorin beinahe rhetorisch

fragte, ob sie irgendwelche Worte habe,

sagte sie mit fester Stimme: «Yes, I do.» Sagte,

seiner eigenen Kunstfigur. Wursts Phönix war

nicht viel Lärm um nichts, sondern die richtige

Verpackung wichtigen Inhalts. Hat Conchita

wegen oder trotz ihres Barts gewonnen? Es ist

wurst, und das ist gut so.

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CRUISER Edition Juni 2014

Gesellschaft

Ein Sieg der Toleranz?

Erwartungsgemäss verkündete Russlands Kulturminister

daraufhin den Untergang europäischer

Werte, doch seine lächerlichen Statements

gingen unter im flächendeckenden

euphorischen Jubel. Elton John schickte Blumen,

Oprah Winfrey eine Einladung, Cher und

Lady Gaga twitterten begeistert. Die Presse füllte

ihre Titelseiten, sprach von einem Sieg der

Toleranz. «Ein Triumph von Herz, Humor und

Toleranz», vermeldete etwa die «Süddeutsche»,

«Den Ausschlag für ihren Sieg gab aber wohl

ihre politische Botschaft, mit der sie homophoben

Anfeindungen trotzte» so die «NZZ». «Es

geht um mehr als ein bisschen Wimpernklimpern»,

betonte auch der «Nordkurier», sogar die

renommierte «New York Times» attestierte dem

ESC gesellschaftspolitische Relevanz und der

Künstlerin «eine Stimme wie gemacht für den

Broadway».

Österreichs Medien überschlugen sich mit Lobeshymnen,

rühmten eine zum Progressiven

veränderte Aussenwirkung der Nation, obwohl

sich im Vorfeld gemäss einer Umfrage noch

80 % der Bevölkerung davon distanziert hatten,

dass Conchita Wurst die Landesfarben vertreten

sollte. Die deutsche «Bild» stimmte mit ein,

druckte Bärte zum Ausschneiden, nur um kurz

darauf in einem Kommentar vorwurfsvoll zu

fragen, ob man denn Conchita überhaupt noch

schlecht finden dürfe.

Bald wurde auch Kritik aus eigenen Reihen

laut. Zementiert sie nicht lediglich queere Klischees?

Der schwule Stildoktor Philipp Tingler

füllte seine Kolumne im «Tages-Anzeiger» mit

einer Erklärung, wie wurst ihm Conchita sei,

während ein Shitstorm gegen die deutsche Jury

einsetzte, welche sie mit einem einzigen Punkt

bedacht hatte. Unstoppable? Ohne Zweifel. Unity?

Von wegen!

In der Hitze des Gefechts meldeten sich schliesslich

auch die so genannten Experten zu Wort.

Gender-Forscherin Franziska Schutzbach unterstellte

der Wurst mangelnde Selbstreflexion

ihrer privilegierten Voraussetzungen als

schlanke Weisse aus der Mittelschicht. Burkhard

Müller-Ulrich, deutscher Schriftsteller,

analysierte, dass das sexualpsychologisch verunsicherte

Europa sich der wahren Konfrontation

nur entziehen konnte, indem es «dieser

Mischung aus Barbie und Jesus schleunigst den

Sieg schenkte».

Vollends ins Absurde kippte die mediale Conchita-Manie,

als die «Weltwoche» einen Religionsexperten

mit einer kulturgeschichtlichen

Abhandlung beauftragte. Er setzte Wurst in

eine direkte Linie mit St. Kumera, zu Deutsch

St. Kümmernis, jener Heiligen, die sich von

Gott einen Bart wünschte, um Jungfrau zu bleiben.

Diese Jungfräulichkeit sei auch eine «erwählte

Eigenschaft der Homosexuellen», die

in der heutigen Zeit ihre eigene Religion der

Selbstverwirklichung ausleben, so der Artikel.

Eine Scheibe für jeden?

Nicht nur in pseudoelitären Abhandlungen,

sondern auch in den Niederungen der Social

Media tobte die Debatte. Höchster Jubel mischte

sich mit Beleidigungen aus unterster Schublade.

Die anonymen ungefilterten Foren entlarvten,

dass eine neue Welle der Homophobie

ebenso weit in den Mainstream fliesst wie die

neue #unstoppable-Toleranzbewegung. Und

dass sich jeder eine Scheibe der Wurst abschneiden

will.

Kurzerhand wurde Conchita zum Feindbild

der Konservativen und zur Galionsfigur der

Anti-Homophobie-Kundgebungen. Lokale Dragqueens

nutzten ihren Erfolg auf TeleZüri für

die eigenen drei Minuten Ruhm, ebenso Shiaz

Legz mit der so gelungenen wie kontraproduktiven

Parodie «Rise like a Penis» via Newsportal

Watson. Das ORF-Management instrumentalisiert

ihren Erfolg als Bestätigung seiner Arbeit,

die österreichische SP will sie als Wahlkampf-

Zugpferd einspannen. Sissi mit Bart machte die

Facebook-Runde, Ralph Königs Cartoon, Conchita

als Heiligenbild. Das Komiker-Duo Divertimento

trat an der Prix Walo-Verleihung als

doppeltes Conchitchen auf, der Metzger in Tom

Neuwirths Heimatort Gmunden verkauft eine

Conchita-Wurst-Wurst.

Hat nicht bloss ein unrasierter Mann mit Perücke

einen Musikwettbewerb gewonnen? Denselben,

in dem 1998 die transsexuelle Dana siegte

und Verka Serduchka, die ukrainische Dragqueen,

mit klarer Botschaft gegen Russland,

2007 Zweite wurde? Nachdem jeder Journalist

mit seinen Wortspielen durch ist und jeder

Blogger seinen Senf dazugegeben hat, an welchem

Ende der Wurst kann man im Hype einen

Zipfel nüchterne Wahrheit finden? Irgendwo in

der Mitte, bei Conchita selbst.

Eine Zukunft in Freiheit?

«Was haben Sie da angerichtet?» Die Eröffnungsfrage

bei ihrem ersten deutschen TV-Auftritt

nach dem Sieg. «Ich weiss es doch nicht, ich wollte

doch einfach nur singen», antwortete sie. Lachte

charmant-ironisch. Gab kalkulierte Provokation

zu, wertete Anfeindungen als Bestätigung

ihrer Wirkungskraft. Sie kontert souverän, polarisiert

immer, pauschalisiert nie. Da entwirft

jemand die Regeln des Spiels selbst, nachdem er/

sie lange genug versucht hat, sich als Mitspieler

passend einzufügen, macht einmal mehr alles

richtig.

Conchita Wurst ist provokant genug, um viele

Fragen aufzuwerfen, aber auch intelligent genug,

Antworten bereitzuhalten. Druck verspüre

sie nicht, nur Freude. Sie sehe sich nicht als

Anführerin, nur als jemanden, der den Teil beiträgt,

den sie eben kann. Da wären wichtigere

Leute, die mehr machen könnten. Den Vorschlag,

während des Staatsempfangs auf dem

Balkon des Kanzleramts aufzutreten, lehnte sie

bescheiden ab, sang «Rise like a Phoenix» lieber

unten, bei den Fans, zweimal.

Und jetzt? Die Wurst ist durchgebraten, also

einfach mal den überhitzten Grill ausschalten,

entspannt zurücklehnen und etwas Bart über

die Sache wachsen lassen. Gefahr, dass aus dem

Phönix eine Eintagsfliege wird, besteht kaum.

Vielleicht etabliert sich die Projektionsfläche

passend zu ihrem Song tatsächlich als Geheimagentin,

die den sozialen Status Quo des Andersseins

aufdeckt und damit positiv verändert.

Vielleicht hat sie bald eine umjubelte Show in

Las Vegas. Ihr selbsterklärtes Ziel ist ein Grammy,

sie will ja nur singen. Was Conchita erreichen

wird, steht in den Sternen, und keiner

könnte es treffender formulieren als sie selbst

mit einem Les-Brown-Zitat: «Shoot for the moon.

Even if you miss, you’ll land among the stars.»

Sicher ist derzeit nur, dass Frau Wurst eines nie

wird, ganz egal, wie viel Erfolg oder Feindseligkeit

noch auf sie zukommen: wortlos zusammenbrechen.

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Fotostrecke CRUISER Edition Juni 2014

Sunday Inventory präsentiert

Walter Pfeiffer

www.sundayinventory.com

Sunday Inventory hat sich als Galerie ganz der

zeitgenössischen Fotografie verschrieben. Sunday

Inventory arbeitet mit etablierten, nationalen und

internationalen Fotografinnen und Fotografen

unterschiedlicher Generationen zusammen. Die

Galerie eröffnete im April und repräsentiert bereits

rund 30 Fotografinnen und Fotografen mit

insgesamt 300 Werken. Im Ausstellungsraum an

der Zwinglistrasse in Zürich sind im Laufe eines

Jahres fünf bis sechs Ausstellungen geplant. Die

grossformatigen Werke werden hauptsächlich

über die Sunday-Inventory-Internetseite verkauft.

So können Sammler aus aller Welt handsignierte

Originale zu erschwinglichen Preisen erstehen.

Die Galerie bietet zwei verschiedene Editionen an.

Die Werke der «Limited Edition» werden in einer

signierten Auflage von je 30 Stück angeboten, die

«Masterpieces» erscheinen in einer limitierten

und signierten Edition von 5 Stück. Die Fotografien

können entweder als Prints oder nach Wunsch

kaschiert und gerahmt erworben werden.

In Zusammenarbeit mit Sunday Inventory präsentiert

das CR-Magazin in dieser Ausgabe exklusiv

den Schweizer Fotografen Walter Pfeiffer.

Pfeiffers künstlerische Bereiche sind ausser der

Fotografie Malerei, Zeichnung, Objektkunst,

Multiple, Environment, Foto Art, Book Art, Konzeptkunst,

Happening und Plakat. Seine Schaffensphasen

wechselten immer wieder zwischen

den Disziplinen. Werke von Pfeiffer finden sich

in Bern, Bundeskunstsammlung; Bielefeld,

Windsor Collection; London, The Sir Elton John

Collection; Fotomuseum Winterthur; Kunstsammlung

Kanton Zürich; Kunstsammlung der

Stadt Zürich; Kunsthaus Zürich. Sunday Inventory

präsentiert aktuell sechs Werke von Walter

Pfeiffer, die in einer Auflage von 30 Stück in

zwei verschiedenen Formaten erhältlich sind.

Sunday Inventory

Zwinglistrasse 30, 8004 Zürich

Öffnungszeiten der Galerie

Mittwoch – Freitag: 10 –18.30 Uhr

Samstag: 11 – 17 Uhr

Niall O’Brian «Good Rats», Finnissage 12. Juni,

18 bis 21 Uhr

Henry Roy «Elements» Vernissage 27. Juni, 17

bis 21 Uhr

www.sundayinventory.com

www.facebook.com/sundayinventory

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Kultur CRUISER Edition Juni 2014

Fe-Male

Die erstaunliche Geschichte

von Hannah Winkler, einer

transsexuellen jungen Frau.

Hannah Winkler kommt mit männlichen

Geschlechtsmerkmalen zur Welt und merkt

bereits als Kind, dass das, was sie empfindet,

nicht mit ihrem Äusseren übereinstimmt. Bald

wünscht sie sich nichts sehnlicher, als endlich

so zu leben, wie sie sich schon von Geburt an

fühlt: als Mädchen.



Ein Kampf gegen das Umfeld beginnt. Die Lehrerin

zwingt das Kind, sich die Haare zu schneiden,

der Sportunterricht wird zur Qual. «Als

Kind habe ich mich regelrecht elend gefühlt»,

so Hannah Winkler in ihrer Biografie. Selbst

zuhause erfährt Hannah, damals Dennis, keine

Hilfe, der Vater ist überfordert und übergibt

Hannah/Dennis dem Jugendamt.

Katharina Busch

Die deutsche Sängerin und

Wahlzürcherin Katharina

Busch veröffentlicht ihr erstes

Album «Ten Hours on a Bus».

Wenn Katharina Busch ein Lied anstimmt,

scheint die Welt für einen kleinen Augenblick

innezuhalten. Auf ihrem ersten Album «Ten

Hours on a Bus» begibt sich die 28-Jährige auf

eine Reise quer durchs Leben. Die vielreisende

Wahlzürcherin besingt Höhen und Tiefen, sowie

Schönheit und Tücken des Alltags. Mal fröhlich,

mal nachdenklich – aber immer authentisch

und mit voller Leidenschaft. So, wie man

es auf einer Busfahrt durchs Leben eben erlebt.

Katharina Busch überzeugt aber nicht nur mit

ihrer aussergewöhnlichen Stimme. Sie beweist

auf ihrem Erstling zudem Gespür für berührende

Melodien, filigrane Arrangements und

eingängige Songstrukturen. Alles irgendwo

zwischen Folk, Pop und Soul, angereichert mit

The Happy Sad

Rodney Evans inszenierte mit

seinem Film ein beglückendes

Filmerlebnis mit einem

lebensnahen Ensemble.

Zwei junge Paare in Brooklyn, New York: Marcus

und Aaron sind seit sechs Jahren zusammen.

Ihre Liebe scheint gefestigt, auch wenn beide

Partner bisweilen gerne mit anderen Männern

flirten. Nachdem der vage Beschluss gefasst

wurde, die Beziehung etwas zu öffnen, lässt

sich Aaron mit dem jungen und betörend charmanten

Musiker Stan ein. Dieser wurde soeben

von seiner Freundin, Annie, sitzengelassen – angeblich

wegen einer Frau. Als Marcus feststellen

muss, dass Stan für seinen Lebensgefährten

doch mehr zu sein scheint als eine gelegentliche

Fickgeschichte, wird die Beziehung der beiden

auf eine harte Probe gestellt. Und Stan muss

sich entscheiden: will er mit einem Mann zusammen

sein? Oder zu der Frau zurückkehren,

die er auch liebt.

In «Fe-Male» erzählt die in Bonn lebende Autorin

von den Widerständen, die sie auf ihrem

Weg zum richtigen Körper überwinden musste,

und von ihrer Hoffnung auf ein glückliches

Leben als Frau. Heute ist Hannah Winkler eine

selbstbewusste junge Frau, die mit ihrem Buch

all jenen Mut machen möchte, die sich nicht in

ein vorgegebenes Raster zwängen lassen können

und wollen.



Im Handel

Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag

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einer Prise Jazz. Die stärksten Momente entstehen

immer dann, wenn es ganz ruhig wird. Nur

mit Gitarre sorgt die Singer-Songwriterin mit

Bayerischen Wurzeln für Gänsehaut.

Katharina Busch: «Ten Hours on a Bus»

Im Handel

«The Happy Sad» ist ein vielschichtiges Grossstadtdrama,

in dem sich die Leben zweier Paare

auf enge Weise miteinander verflechten. Und

sich moderne «Twentysomethings» die Frage

stellen müssen: was ist mehr wert, ein aufregendes

Leben oder eine Beziehung? Das US-Branchenblatt

«Variety» beschrieb den Film als ein

Werk «voller Wärme und erfrischend deutlicher

Sexualität, das sein Herz an der richtigen

Stelle hat.»

Als DVD im Handel erhältlich

GHFilms, Berlin


CRUISER Edition Juni 2014

Kultur

Rosemarie

Nach dem Roman «Misery»

von Stephen King gerät Beat

Schlatter in die Fängen einer

Wahnsinnigen.

Glück im Unglück für den Schweizer Bestsellerautor

Paul Berger. Nach einem Autounfall

in den verschneiten Bergen wird er von seinem

grössten Fan, der Krankenschwester Anna

Stampfli, gefunden. Allerdings entpuppt sie

sich als noch grösserer Fan von Paul Bergers Romanfigur

«Rosemarie». Als Anna herausfindet,

dass ihr Idol nach acht «Rosemarie»-Büchern im

nächsten Band sterben soll und sich ihr Lieblingsautor

fortan der politischen Literatur zuwenden

will, beginnt sie Paul Berger zu quälen

und zu foltern, statt zu pflegen.

DinnerKrimi

Das Gourmettheater Dinner-

Krimi macht die Gaststätten

des Landes unsicher – im

Juni auch in Zürich

Diana

Der hart kritsierte Spielfilm

über Diana ist nun als DVD

erhältlich und überzeugt

durchaus.

Sie war die Prinzessin der Herzen und eine der

beliebtesten Royals aller Zeiten: Diana, Prinzessin

von Wales (Naomi Watts). Diana, deren

Privatleben von unzähligen Paparazzi bis ins

kleinste Detail abgelichtet wurde, wandte sich

im Verlauf ihrer unglücklichen Ehe vom britischen

Königshaus und ihrem Ehemann Prinz

Charles ab. Sie wusste ihre mediale Popularität

jedoch zu nutzen und setzte sich für humanitäre

Zwecke ein. Dabei lernte sie den Arzt

Dr. Hasnat Khan (Naveen Andrews) kennen

und lieben. Doch die grosse Liebe zum britischpakistanischen

Herzchirurgen zerbrach am Interesse

der Medien, worauf sich Diana mit Dodi

Al-Fayed tröstete.

Sie will um jeden Preis, dass Rosemarie am

Leben bleibt: Berger muss um sein Überleben

schreiben. Als die Stalkerin feststellt, dass ihr

Lieblingsautor sie nie lieben wird, stutzt sie ihm

nach einem missglückten Fluchtversuch auf

grausamste Art die «Flügel». Wird es dem für seine

romantischen Liebesgeschichten berühmten

Autor, der von allen Frauen geliebt wird, gelingen,

diesem Grauen zu entkommen? Rosemarie

nach Stephen Kings Erfolgs-Thriller «Misery»

wird erstmals in Schweizer Mundart auf die

Bühne gebracht. Es spielen Beat Schlatter und

Franca Basoli, die gleichzeitig auch Regie führt.

Miller’s Studio Zürich, ab 19. Juni.

www.millers-studio.ch

Das Personalrestaurant eines Warenhauses ist

der beste Ort zum Lästern. Dort lassen sich die

Angestellten ohne Hemmungen über die Kundschaft

aus. Doch als in der Herrenbekleidungsabteilung

ein Stammkunde leblos aufgefunden

wird, will niemand etwas gesehen oder gehört

haben. Was hat die Abteilungsleiterin mit dem

Ganzen zu tun? Warum ist der Geschäftsführer

plötzlich so schlecht gelaunt? Und hat wirklich

jemand vom Verkaufspersonal gemordet?

Zwischen einem mehrgängigen Menü helfen

die Gäste mit, diesen verstrickten Fall zu lösen.

Das Gourmettheater DinnerKrimi erfreut sich

landesweit grosser Beliebtheit und sucht regelmässig

verschiedene Gaststätten der Schweiz

heim. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem

Mix aus Comedy und Kulinarik. DinnerKrimi

soll ein Gastronomieerlebnis sein, das mit allen

Sinnen genossen werden kann. Die Gäste können

sich auf einen gediegenen und aberwitzigen

Abend freuen, bei dem auch die Gemütlichkeit

nicht zu kurz kommt. Im Juni dürfen sich

Krimi-Fans auf die Aufführungen im Hotel Uto

Kulm und im Hotel Krone freuen.

22. Juni: Hotel Uto Kulm, Uetliberg bei

Zürich, ab 17 Uhr

13. Juni: Hotel Krone Unterstrass, Zürich,

ab 17 Uhr

www.dinnerkrimi.ch

Rund 15 Jahre nach ihrem tragischen Unfalltod

im Pariser Alma-Tunnel beleuchtet Regisseur

Oliver Hirschbiegel in seinem Biopic die letzten

Jahre der Prinzessin. Der Film zeigt Dianas

Weg zu ihrem persönlichen Glück und ihr humanitäres

Engagement. Von der Kritik wurde

der Film verrissen und in der Tat mutet «Diana»

wie eine überdimensionale Seifenoper an.

Trotzdem vermag er zu überzeugen dank der

starken Hauptdarstellerin Naomi Watts. Ihre

Darstellung der Prinzessin der Herzen vermag

diese auch zu berühren.

Als DVD und Blu-ray im Handel erhältlich

Ascot Elite

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Szene CRUISER Edition Juni 2014

Parties und Events Black Label

by Boyahkasha!

Pa$cha ist der Veranstalter der Berliner Party

«Peaches & Cream» und ein talentierter junger

DJ. Er ist einer der wenigen schwulen HipHop-

DJs, die es auf dem Markt gibt. Er weiss ganz genau,

was die Gäste hören wollen und hat damit

immer für volle Häuser gesorgt. Die Black Label

Party am Freitag ist die Einstimmung für die

Boyahkasha-Bangerz-Party am Pfingstsonntag

im Club Plaza, Zürich.

Black Label, Freitag. 6. Juni, 23 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

Pride Pre-Party

Wonderworld im Les Garçons

Im Les Garçons gibt’s bereits am 7. Juni Pride-

Luft zu schnuppern. Wonderworld offeriert

einen Vorgeschmack auf die offizielle Zurich

Pride Festival Party «Wonderworld in Space».

Resident DJ ajaxx bringt passend dazu Funky &

Uplifting House auf die Tanzfläche. Unter allen

Gästen werden fünf Wonderworld VIP Tickets

und fünf aktuelle Spartacus International Gay

Guide verlost.

Pride Pre-Party, Les Garçons

Samstag, 7. Juni, 22 – 4 Uhr

Kernstrasse 60, 8004 Zürich

www.garcons.ch

J’Adore

Gay-Revival im Borderline

Der Borderline Club hat eine lange Tradition

in der LesBiSchwulen Partyszene. Unvergessen

sind die legendären Colors Nights. Am Pfingstsonntag

soll der Borderline Club wieder so richtig

zum Beben gebracht werden mit Deep House,

Electro and more von DJ Peeza, DJ Mary, DJ Skilly

& Special Guests...

Die Macherinnen von Colors, Rainbow und das

Label House Fashion laden Schwule, Lesben und

alle, die gerne Party machen, zum Revival.

J’Adore

Pfingstsonntag, 8. Juni, 22 Uhr

Borderline, Hagenaustrasse 29, 4056 Basel

www.clubborderline.ch

Lady Crash

Only for Women

Der Pfingstsonntag im Moods wird ein ganz spezieller

Abend für Frauen. Dj Mary (BS) and Friends

sorgen für eine tolle Stimmung mit einem Mix

von Deep House, House & Dancefloor – kurz gesagt

Music für jede Frau. Mit einer SMS mit dem

Keyword «Lady Crash» an 079 807 10 30 (Normaltarif

ca. 10 Rp.) besteht die Möglichkeit, Partytickets

sowie eine Reise nach London zu gewinnen.

Lady Crash

Pfingstsonntag, 8. Juni, 23 Uhr

Moods, Schiffbaustrasse 6, 8005 Zürich

www.moods.ch

Balkan Gay Night

Pride Special

Südliche Lebensfreude, fette Beats und Toleranz,

dafür steht die Balkan Gay Party. Vor allem aber

ist die Balkan Gay Night eine lustige, schrille

und wilde Party. Wie kaum eine andere Party

repräsentiert die Balkan Gay Night die Ziele der

Pride. Seit Jahren feiern an der Party Schwule

und Heteros mit Wurzeln in der Schweiz oder

im Balkan unabhängig ihrer Herkunft ausgelassen.

Kult ist die jeweils zu Beginn der Party

stattfindende schrille Drag-Show mit den neusten

Hits und Klassikern aus den Balkan-Charts.

Denny Doll und ihre Showtruppe lassen sich

jeweils Einiges einfallen, um die Gäste zu unterhalten.

Die anschliessende Party wird von

der unvergleichlichen Denny Doll geschmissen.

Extra hierfür reist DJ Ricardo Ruhga an. Er ist

bekannt für seinen euphorisierenden Mix aus

Balkan Beats und Pop. Er wird zusammen mit

DJ Zör Gollin auflegen, der dem ganzen eine

Prise Black Music zumischt.

Balkan Gay Night

Freitag. 13. Juni, 23 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

Pride Warm-Up

In der Alten Kaserne

Bereits am Freitag ab 17 Uhr erwartet die «Wonderwold

in Space»-Bar auf dem Festgelände des

Kasernen-Areals alle, die sich auf das Pride-Wochenende

richtig einstimmen wollen. In Zusammenarbeit

mit der Alten Kaserne, Les Garçons

und Bagatelle§93 wird die «Wonderwold in

Space»-Bar das ganze Pride-Wochenende über

zu kühlen Drinks einladen. Um 23 Uhr startet

dann die Wonderworld Warm-Up Party. DJ Mike

Kelly und Wonderworld Resident DJ ajaxx spielen

funky und uplifting Progressive und Tech-

House Beats als Start ins Party-Wochenende.

Pride Warm-Up

Freitag, 13. Juni, 23 Uhr

Alte Kaserne, Kanonengasse 16, 8004 Zürich

www.wonderworldparty.com

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CRUISER Edition Juni 2014

Szene

Pride Party

Wonderworld in Space

Auf 3 Floors werden Super-Star DJs die Gäste in

entfernte musikalische Galaxien entführen.

Der Main Floor ist Heimatplanet der internationalen

DJs Pagano, Fabio White und Resident DJ

ajaxx. Diese geben Uplifting Progressive House

und Circuit Trible zum Besten. DJ Pagano aus

London ist der zurzeit gefragteste Circuit DJ

der Welt. DJ Fabio White aus Rom ist immer ein

Garant, um die Massen zum Kochen zu bringen.

Resident DJ ajaxx gehört zu den erfolgreichsten

Szene-DJs der Schweiz, welcher auch im Ausland

die Partygänger zu begeistern weiss.

Der Underground Floor beherbergt Star-DJ Mike

Kelly und DJane Artemiss, welche die passenden

Sounds für Liebhaber von Progressive und Tech-

House bereitstellen. DJ Mike Kelly aus Sydney

beherrscht mit seinem einzigartigen Mix-Stil

Progressive und Tech-House wie kein anderer.

Jedes Jahr aufs Neue bringt er am Sydney Mardi

Gras die Clubs zum Bersten oder rockt die

Green komm in Köln.

DJane Artemiss aus Zürich war schon bei den

berüchtigten und beliebten flexx Afterhours

ein gern gehörter Gast und ist regelmässig im

Stairs Club hinter den Plattentellern.

Der Disco & Pop Floor wird von zwei Brüdern

in Beschlag genommen. Die Ray11 Brothers aus

Frankreich werden mit einem bunten Mix aus

vergangenen Zeiten so richtig zum Schunkeln

und Mitsingen animieren.

Als besonderes Highlight und Premiere taucht

aus Los Angeles die mystische Kreatur «Flava»

Zürich auf.

Vorverkauf: ticketino.ch, Cranberry Bar, Sauna

Moustache, Les Garçons

Wonderworld in Space

Samstag, 14. Juni, 22 Uhr

X-TRA Club, Limmatstrasse 118, 8004 Zürich

www.wonderworldparty.com

10 Jahre Frigay

Night

Die grosse Jubiläumsparty

Vor 10 Jahren wollten Marco Müller (34) und

Christoph Bühler (35) die Luzerner Partyszene

mit einem monatlichen Event für Schwule

und Lesben aufmischen. Mit ihrer Idee stiessen

sie im Loft Club Luzern auf offene Ohren. Die

Party fand Zulauf und wurde ein Fixstern in

der Deutschschweizer Clubszene. Homos und

Heteros feiern hier jeden dritten Freitag im Monat

eine schillernde Party mit toller Stimmung.

Zahlreiche Highlights durfte die Frigay Night

in den bisherigen Jahren erleben. Verschiedene

Vorausscheidungen für die Mister-Gay-Wahlen,

angesagte DJs oder Aufritte von Showgrössen

wie Conchita Wurst führten zu langen Warteschlangen

vor dem Eingang des Clubs.

Zum 10-jährigen Jubiläum sind alle Gäste, die

bis 23.30 Uhr eintreffen zu einem Apéro eingeladen.

Angekurbelt wird die Stimmung vom

Experten in Sachen Partytunes, DJ C-Side, welcher

ebenfalls seit zehn Jahren als Resident der

Frigay Night treu ist. Eine spezielle Showeinlage

gibt es zudem vom Guest-DJ aus Deutschland:

Pop’O’Lectric stattet der Frigay Night einen weiteren

Besuch ab. Live on Stage wird G-Sax die

Beats der beiden DJs begleiten und für heisse

Stimmung sorgen.

Unter allen anwesenden Gästen wird zudem

ein toller Preis verlost.

Einen Gratiseintritt inkl. Lounge und einer

Flasche Champagner kann man auf der Website

gewinnen. Einlass zur Party: Männer ab 18

Jahren, Frauen ab 20 Jahren

10 Jahre Frigay Night

Freitag, 20. Juni, 22 – 5 Uhr

Loft Club, Haldenstr. 21, 6006 Luzern

www.frigaynight.ch

Jack

Secret Issue

Jack ist in voller Sommerlaune und feiert mit

seinem Secret-Issue vor der Ferienzeit nochmals

kräftig im Festsaal des Kaufleute. Es ist die Zeit,

tagsüber die Sonne zu geniessen und die Nacht

bei coolen Drinks und heissem Sound zum Tag

zu machen. An den Decks stehen die DJs Daniel

DB, Angel O. und Monsieur Boy. Daniel DB

ist ein Garant für Summer Feeling pur, steht

er doch jeweils in den Party-Hotspots in Portugal,

Spanien und Italien an den Decks. Dabei

bedient sich der Lausanner aber längst nicht

nur bei den Konserven, sondern geht auch mit

seinen eigenen Tracks an den Start, welche der

Soundtüftler selber feinsäuberlich im Studio

Produziert hat. Lokale Unterstützung erhält der

Headliner von Angel O., einem gerngesehenen

Gast bei Jack, und Monsieur Boy wird zudem

das Fumoir unter seine Fittiche nehmen. Jack

verspricht eine sommerliche und entsprechend

heisse Party.

Jack – Secret Issue

Samstag, 21. Juni, 23 Uhr

Festsaal, Pelikanplatz, 8001 Zürich

www.jackcompany.com

Boyahkasha

Bangerz

Offizielle Pride Opening Party

Die Pfingst-Boyahkasha ist dieses Jahr zugleich

die Opening Party der Pride Zürich. Deshalb

wurden sämtliche Hochkaräter aufgefahren

und das Plaza als Lokal gebucht. Der Pariser

Mainact Romano B. wird diesmal für Boyahkasha

exklusiv und das erste Mal in Zürich an den

Plattentellern stehen. Einen Namen hat sich der

bekannte französische DJ sich vor allem mit seinen

Gigs an den Circuit-und Matinèe Partys gemacht.

Spanische und brasilianische Elemente

lässt er ebenso in die Sets einfliessen wie seine

einzigartigen Remixe bekannter Pop- und RnB-

Divas. Ebenfalls eine sehr erfahrende Drag-Djane

und leidenschaftliche Pride-Demonstrantin

ist Lana Deliciosa, bekannt als Miss Delicious.

Die brasilianische Wahlkölnerin hat immer gehörig

Feuer im Hintern und die neuesten Scheiben

mit im Koffer.

Mit Max Mendel kommt ein weiterer sehr erfolgversprechender

DJ-Export aus Berlin nach

Zürich. Seine Sets begeistern die Veranstalter

vom Wiener Life Ball, dem Münchener P1-Club

und dem Berliner GMF gleichermassen, so das

sie ihn deshalb auch gerne regelmässig buchen.

Er wird mit Romano und Lana auf dem Mainfloor

am DJ-Pult stehen.

Im oberen Floor geht’s mit einem grandiosen

Auflegekünstler atemlos durch die Nacht. Louis

de Fumer heisst der junge Mann und er wird

sich auf dem kleinerem Floor zusammen mit

Zör Gollin um die Wünsche der Gäste kümmern.

Boyahkasha Bangerz

Pfingstsonntag, 8. Juni, 22.00 Uhr bis 5 Uhr

Eintritt ab 18 Jahren

Plaza, Badenerstrasse 109, 8004 Zürich

www.boyahkasha.ch

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Where to go in the little big city

Interesse in diesem

Inserat aufgeführt zu sein?

Anfragen an:

info@zbiro.ch

MOUSTACHE

Die Sauna für Männer

Engelstrasse 4

www.moustache.ch

(Nachtsauna jeden Fr / Sa)

11

CRANBERRY

Bar

Metzgergasse 3

www.cranberry.ch

1

TIP TOP BAR

Die Schlager Bar

Seilergraben 13

www.tip-top-bar.ch

Dienstag – Samstag ab 17 Uhr

2

PARAGONYA

Wellness Club

Mühlegasse 11

www.paragonya.ch

3

PREDIGERHOF

bistro – bar

Mühlegasse 15

www.predigerhof.ch

4

THE DYNASTY CLUB

2 Bars – 1 Eingang

Zähringerstrasse 11

www.dynastyclub.ch

5

LES GARÇONS

Bar/Tanzbar

Kernstrasse 60

www.garcons.ch

Täglich geöffnet ab 17 Uhr

14

ARON

Lounge. Café.

Rolandstrasse 9

www.aroncafe.ch

16

ZAHNARZT AM

HELVETIAPLATZ

Langstrasse 20

www.zahn-arzt.ch

043 243 80 00

13

MÄNNERZONE

Shop & Bar

Kernstrasse 57

www.maennerzone.ch

15

LEONHARDS-

APOTHEKE

Stampfenbachstr. 7

www.leonhards.apotheke.ch

044 252 44 20

7

ES COLLECTION

Shop (ES Collection & addicted)

Weite Gasse 8

www.escollection.ch

8

HUUSMAA

Kafi – Reschti – Bar

Badenerstrasse 138

044 241 11 18

www.huusmaa.ch

Sa & So Brunch 10:00 – 15:00

12

MACHO

City Shop

Häringstrasse 16

www.macho.ch

6

CHECKPOINT

Gesundheitszentrum

Konradstrasse 1

www.checkpoint-zh.ch

044 455 59 10

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gaycity.ch

HERR GRÜN

Blumen & Gestaltung

Badenerstrasse 131

www.herrgruen.ch

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BEAUTY LOUNGE

FOR MEN

Haarentfernung,

Massagen und Kosmetik

Kalkbreitestrasse 42

www.marciomf.ch

079 533 41 01

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CRUISER Edition Juni 2014

Lifestyle

HOT 4 YOU!

Wunderwasser 4711

Eine echte Duft-Ikone feiert diesen Sommer ein grandioses Comeback! Das Wunderwasser

bekannt unter «4711 Echt Kölnisch Wasser» ist und bleibt ein Duftklassiker,

der schon unsere Oma getragen hat. Früher nur was für Landpomeranzen

und Modemuffel, ist der Duft heute absolut Kult sowie zeitlos und somit der

ideale Begleiter für den Sommer. Herrlich frisch und prickelnd kühlend ist das

220-jährige Wunderwasser. Das Eau de Cologne wird durch eine After Lotion,

Deo Spray und Shower Gel optimal ergänzt. Must Have!

Ab sofort im Handel erhältlich, Natural Spray 50ml CHF 29.00

Shake, Rattle & Roll!

Zwei New Yorker gründeten mit ihrem Label Izola ein wahres «Toys’R’us» für die Männerwelt.

Sie produzieren funktionelle, hochwertige und hübsche Männergadgets: Vom

Bierdeckel im Piratendesign über Flachmänner mit frechen eingravierten Sprüchen bis

hin zu diesem coolen Cocktailshaker, mit dem garantiert jeder Basil Smash gelingt! Und

wer nach dem dritten Drink Mühe hat, noch etwas Sinnvolles in die Runde zu schmeissen,

der kann mit Trinksprüchen in 13 verschiedenen Sprachen auftrumpfen, diese sind

nämlich auf der Rückseite des Shakers eingeprägt. Cin Cin!

Gesehen für CHF 55.00 u.a. bei Einzelstück, Müllerstrasse 45, 8004 Zürich

Acqua Essenziale Blu

Farbe ist seit jeher das unverwechselbare Element in Salvatore Ferragamos Kreationen.

In der schöpferischen Palette des Hauses ist Blau eine nicht versiegende

Quelle der Inspirationen, ein Symbol der Männlichkeit. Der neue Duft Acqua

Essenziale Blu entspringt genau dieser Philosophie. Ein verführerischer und

ungemein sinnlicher Duft, der gekonnt mit italienischer Eleganz und urbaner

Modernität spielt. Neben grünem Kardamom verschmelzen Grapefruit mit

erfrischender Bergamotte, gepaart mit holziger Zeder, umhüllt von kräftigen

Lavendelnoten. Unser Favorit!

Im Fachhandel erhältlich, 50ml CHF 79.00

Gris – Alliance des Créateurs

Seit Anfang April gibt es in Zürich einen neuen Design-Hotspot! Gris ist

eine zentrale Verkaufsplattform diverser Schweizer Designer, die sich zu

einer sinnvollen Allianz zusammengeschlossen haben. Der neue Concept

Store beherbergt Kleider, Accessoires und Produkte vielfältiger Labels in

moderner Schweizer Design-Ästhetik und hoher Qualität. Mit von der Partie

sind rund 20 Schweizer Labels wie etwa Marc Stone, Kazu Huggler oder Ida

Gut. Der Store ist ein Shopping-Highlight mit einer bisher einzigartigen

Bandbreite für alle, die Wert darauf legen, mit welchen Waren und Werten

sie sich umgeben. Die Alliance des Créateurs ermöglicht dem einheimischen

Schaffen mit vereinten Kräften die verdiente Visibilität und setzt

ein Zeichen für Vielfalt und Qualität. Kein Geringerer als Charles Edouard

Jeanneret-Gris, besser bekannt unter seinem Pseudonym Le Corbusier, stand

diesem Gedanken mit seinem Namen Pate.

GRIS, Alliance de Créateurs, Europaallee 33, 8004 Zürich, www.gris.ag

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Reisen CRUISER Edition Juni 2014

Eine Reise durch

Neuengland

Die US-Ostküste ist ein Eldorado

für Schwule und Lesben

Von Carsten Weidemann

Mit ihrer liberalen Haltung, der

bunten Kulturszene und den

hervorragenden Restaurants

sind die sechs Neuengland-

Staaten das perfekte Reiseziel

für Lesben und Schwule.

Schwullesbisches Leben gehört in Neuengland

zum sichtbaren Alltag: In dem gesamten Gebiet

an der US-Ostküste, das die sechs Bundesstaaten

Connecticut, New Hampshire, Maine, Massachusetts,

Rhode Island und Vermont umfasst, ist die

Ehe für homosexuelle Paare geöffnet. Die Bewohner

Neuenglands gelten als ausgesprochen

liberal, darüber hinaus kann Neuengland mit

einer abwechslungsreichen Kunst- und Kulturszene

und hervorragenden Restaurants trumpfen.

LGBT-freundliche Unterkünfte sind überall

leicht zu finden und es gibt zahlreiche Städte

und Gemeinden mit einer sehr lebendigen Szene.

Viele Gründe also für eine schwule Rundreise.

bezaubernde Strände und hervorragende Möglichkeiten

zur Naturerkundung. 


Auch im Bundesstaat Rhode Island sind Schwule

und Lesben gern gesehene Gäste. In der lebendigen

Hauptstadt Providence gibt es zahlreiche

«TAG Approved Hotels», die homosexuellenfreundliche

Beschäftigungspolitik und Dienstleistungen

garantieren. Das bunte Nachtleben,

die ethnische Mischung der Einwohner, die vielfältige

Kulturszene, die hervorragenden Einkaufsmöglichkeiten

und die Kunst im «Museum

of Rhode Island School of Design» tragen ebenfalls

dazu bei, dass Providence zu einem beliebten

Reiseziel für schwule Besucher geworden ist.

Von Ogunquit nach Vermont

Die kleine Küstenstadt Ogunquit im Bundesstaat

Maine begrüsst seit über 100 Jahren homosexuelle

und lesbische Besucher. Der endlose

Sandstrand und der Marginal Way, ein Pfad entlang

des Ozeans, der beeindruckende Ausblicke

Idyllisches Postkarten-Motiv am Strand von Maine. © pd

Von Boston zum Strand von P-Town

Massachusetts war der erste US-Bundesstaat,

der die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare

möglich machte. Im Herzen der Metropole Boston

befindet sich das bei Schwulen und Lesben

geschätzte Viertel South End mit eleganten

viktorianischen Backsteinhäusern, Boutiquen,

Bars, Cafés und ausgezeichneten Restaurants

entlang der Tremont Street. Der «Calderwood

Pavilion» und das «Boston Center for the Arts»

machen das Stadtviertel auch zu einem Hotspot

für Kulturliebhaber und nur einen kurzen Spaziergang

entfernt auf der Newbury Street gibt es

grossartige Shoppingmöglichkeiten.



Für einen Strandurlaub unter Gleichgesinnten

fahren Schwule und Lesben gern nach Provincetown

auf der Halbinsel Cape Cod. Das unkonventionelle

«P-Town», wie es liebevoll von den Einheimischen

genannt wird, ist bekannt als einer

der populärsten Ferienorte für Homosexuelle in

den USA und bietet ein lebendiges Nachtleben,

auf die felsige Atlantikküste bietet, gehören zu

den Hauptsehenswürdigkeiten.

Darüber hinaus ist Ogunquit die Heimat

zahlreicher Galerien, Antiquitätengeschäfte

und schwulenfreundlicher Bars und Restaurants.
Auch

Maines grösste Stadt Portland sorgt

dank einer ausgeprägten schwul-lesbischen Szene

für viel Abwechslung. Wegen der herrlichen

Auswahl an Restaurants, die man vor allem im

alten Hafenviertel findet, geniesst Portland zudem

einen erstklassigen Ruf als Reiseziel für

Feinschmecker.

Der «Green Mountain State» Vermont mit seinen

weitläufigen Wäldern und unkonventionellen

Bewohnern war im Jahr 2009 der erste Bundesstaat

der Vereinigten Staaten, der die gleichgeschlechtliche

Ehe aufgrund einer Gesetzesinitiative

eingeführt hat. Für diese offene und

liberale Haltung und wegen seiner progressiven

Ideale wird Vermont von der schwul-lesbischen

Gemeinschaft seit jeher geliebt.

30


CRUISER Edition Juni 2014

Kolumne

Beim Barte des

Propheten

Von Michi Rüegg

Die Freude über Conchita Wursts Sieg am Song

Contest war nur von kurzer Dauer. Schon wenige

Tage nach ihrem Auftritt machte das Oberhaupt

der serbisch-orthodoxen Kirche in Montenegro,

Metropolit Amfilohije, eine unbequeme Wahrheit

publik: Wurst ist Schuld an den verheerenden

Überschwemmungen auf dem Balkan.

Wir alle fragen uns an dieser Stelle natürlich:

Wie konnte sie nur! Hat es ihr nicht gereicht,

so viele Heterosexuelle und Berufsreligiöse in

ihren Grundfesten zu verunsichern? Warum

muss sie jetzt auch noch diesen armen Menschen

entlang der ausufernden Donau ihr Hab,

Gut und sogar Leben nehmen? Eine Drag-Künstlerin,

die böse Unwetter heraufbeschwört, ist

nun wirklich keine geeignete Botschafterin für

die Sache der Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- und

Omnisexuellen.

Andererseits: Vielleicht hat die orthodoxe Kirche

einfach das Potenzial dieser Figur nicht erkannt.

Gerade in einer Kirche, in der Barttragen

zur Pflicht eines jeden Priesters gehört, könnte

Wursts Erscheinung längst nötige Veränderungen

anstossen. So ist auch in der Ostkirche die

Frage nach der Frauenordination da und dort

aufgetaucht. Der Druck progressiver Kreise,

Frauen zum Priesteramt zuzulassen, mag zwar

nicht ganz so gross sein wie in der römisch-katholischen

Schwesterkirche. Dennoch, auch die

Orthodoxen sehen sich mit gesellschaftlichen

Veränderungsprozessen konfrontiert.

Hier könnte das Modell Wurst zur Anwendung

gelangen: Die Patriarchen wären gut beraten,

die Gunst der Stunde zu nutzen. Sie könnten

beschliessen, dass bärtige Frauen künftig zum

Priesteramt zugelassen wären. Damit würden

die Frauen der traditionellen Erscheinung gerecht

werden und trotzdem frischen Wind in

ihre angestaubte Religion bringen. Das entspräche

ganz dem Sinn und Geist der alten christlichen

Gemeinschaften: Gegen Aussen bliebe

dank der Bärte der Schein gewahrt – wie es innen

drin aussieht, ist ja seit je her eine andere

Geschichte.

Und weil ja – aus Gründen, die ich noch immer

nicht restlos verstanden habe – bei der Ostkirche

ordinierte Geistliche durchaus auch innerhalb

der römisch-katholischen Kirche als Priester

amten können, wäre dann auch in Rom ein

seit Jahrzehnten diskutiertes Problem gelöst:

Den bärtigen Priesterinnen wäre es erlaubt,

auch katholische Pfarrämter zu übernehmen.

Und auf diesem Weg wäre die Frauenordination

über die Hintertür auch bei den Katholiken

plötzlich möglich. Das Tragen von Frauenkleidern

ist ja bereits bei männlichen Geistlichen

weit verbreitet.

Allerdings früge man in einem solchen Fall

beim Anblick einer Truppe von Priestern und

Bischöfen zu Recht: Wer ist denn hier Mann,

wer Frau? Die Antwort ist ganz einfach. Die mit

Bart sind die Frauen, die ohne Bart die Männer.

Es wäre eine elegante Lösung, die ganz den Geist

der Kirchen atmet. Und sie böte Conchita Wurst

eine weitere Chance auf einen grossen internationalen

Sieg. Dereinst, in vielen Jahrzehnten,

könnte ein Konklave zum ersten Mal in der

Neuzeit eine Frau auf den Thron Petri hieven:

Päpstin Conchita. Die Erste. Aber hoffentlich

nicht die Letzte.

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LOFT CLUB LUZERN

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31


Portrait CRUISER Edition Juni 2014

Wurst andersrum

Männliche Transsexuelle

in Asien

von Michael Lenz

Männer als Frauen sind nichts

Neues und kommen in verwirrender

Vielfalt daher, mal

als Transsexuelle oder Transgender,

mal als Transvestiten,

Crossdresser oder Drag

Queens und neuerdings gar

mit Bart. Seit dem Hype um

ESC-Siegerin Conchita Wurst

sind sie ein unübersehbares

Thema in den Medien.

Nicht jeder Mann im Fummel will seine Geschlechtsidentität

(für immer) ändern. Aber

wer wirklich weiblich sein will, belässt es nicht

beim äusseren Erscheinungsbild, sondern unterzieht

sich eventuell einer operativen Geschlechtsumwandlung.

Es geht auch andersrum:

Es gibt auch Frauen, die Männer sein

wollen und dafür alles tun. Jimmy aus Bangkok

ist so einer. Wer den Thai in seinem schicken

schwarzen Anzug, dem hellblauen Hemd, den

kurz geschnittenen schwarzen Haaren, der sonoren

Stimme begegnet, würde niemals sein

Geschlecht hinterfragen. Der hübsche 30jährige

mit dem leichten Bartwuchs sieht aus wie ein

Mann, und Kritipat «Jimmy» Chotidhanitsakul

ist auch einer, nur eben nicht von Natur aus.

Geboren wurde Jimmy als Mädchen. «Ich wollte

aber immer ein Junge sein, schon von klein auf»,

erzählt der Moderator von TV-Shows beim thailändischen

Sender Ping. Schon früh nannte er

sich Jimmy. «Das klingt so männlich», sagt er. Irgendwann

hat sich Jimmy dann den Traum vom

richtigen Geschlecht erfüllt. Fünf Operationen

– eine zur Entfernung der Brüste und vier zur

Schaffung des männlichen Geschlechtsorgans –

waren für die körperliche Geschlechtsanpassung

notwendig. «Ich kann eine Erektion bekommen

und sogar einen Orgasmus», freut sich Jimmy.

Ein hoher Preis

Der transsexuelle Mann macht keinen Hehl daraus,

dass er für seine Männlichkeit einen hohen

Preis bezahlt. Dabei spielen die finanziellen

Lasten für die Operationen – alles zusammen

umgerechnet 19 000 Franken – und die für den

Rest seines Lebens notwendige Hormontherapie

eher eine Nebenrolle. Das Mannsein bezahlt

Jimmy vor allem mit seiner Gesundheit. «Die

Hormonbehandlung ist alles andere als gesund»,

gibt er freimütig zu. Die Nebenwirkungen reichen

von Haarausfall bis zu drastisch erhöhten

Krebs- und Schlaganfallrisiken. Ärmere Trans-

Thaimänner führen zudem oft die Hormontherapie

als Selbstbehandlung ohne ärztliche

Beratung durch und beschaffen sich die Medikamente

aus dubiosen Quellen.

Auch gesellschaftlich bezahlen transsexuelle

Männer wie Jimmy und sein Freund Shane ihren

Preis. «Katois, also weibliche Transsexuelle,

sind zahlreich in Thailand und die Gesellschaft

hat sich an sie gewöhnt. Aber männliche Transsexuelle

sind etwas Neues», sagt Jimmy. Es gebe

in Thailand vielleicht 50 Trans-Männer, die ihr

Coming Out gewagt hätten. «Es gibt bestimmt

sehr viel mehr, aber die trauen sich aus Angst

vor Diskriminierung nicht an die Öffentlichkeit».

Geburtsgeschlecht im Ausweis

Im Showbusiness hat Jimmy als Moderator und

TV-Produzent eine Branche gefunden, in der

Paradiesvögel leichter akzeptiert werden. Sein

Freund Shane, geboren als Chayanan, aber hatte

es als IT-Experte zunächst schwer, einen Job

zu finden. Weil in den Ausweispapieren das

Geburtsgeschlecht eingetragen ist, kann die

Transgenderidentität bei Bewerbungen nicht

unerwähnt bleiben. «Ich habe für meinen ersten

Job mehr als zehn Bewerbungen verschickt»,

erinnert sich Shane. «Dann musste ich doppelt

Kritipat «Jimmy» Chotidhanitsakul © Michael Lenz

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CRUISER Edition Juni 2014

Portrait

so hart arbeiten wie meine Kollegen, um mich

durchzusetzen und zu beweisen.» Beim zweiten

Job sei es schon einfacher gewesen. «Ich hatte ja

Referenzen.» Für seine aktuelle Stelle sei er seinem

Arbeitgeber gar empfohlen worden.

Jimmy und Shane gehören zu den ganz wenigen

Male Transgender in Thailand, die sich als Aktivisten

für ihre Rechte in die Öffentlichkeit trauen.

Eifrig arbeiten sie zudem am Aufbau eines

Netzwerkes transsexueller Männer in Asien. Die

vielleicht aktivste Male-Transgender-Bewegung

existiert auf den Philippinen mit dem eifrig in

Fitnessstudios Eisen stemmenden Nil Orlando

als ihrem Frontmann. Der 27jährige hofft,

das Geld für eine operative Geschlechtsanpassung

durch Crowdfunding aufzutreiben. Zusammen

mit den Trans-Frauen kämpfen sie für

eine rechtliche Anerkennung ihrer sexuellen

Identität.

Anerkennung in Indien

Es tut sich was in Asien. In Indien hatte im Mai

der höchste Gerichtshof den Gesetzgeber angewiesen,

Transsexuelle als drittes Geschlecht

anzuerkennen. Auf den Philippinen brachte im

vergangenen April Senator Paolo Benigno «Bam»

Aquino ein weitreichendes Antidiskriminierungsgesetz

in die zweite Parlamentskammer

Jimmy setzt sich für Transsexuelle ein. © pd

ein, das auch den Schutz der Geschlechtsidentität

und sexuellen Orientierung einschliesst.

«Das ist aber auch höchste Zeit. Danke, Senator

Bam Aquino», freut sich Orlando auf seiner Facebookseite.

In Thailand jedoch sind vorerst keine

gesetzlichen Initiativen wie in Indien und auf

den Philippinen in Sicht. Das Land steckt in einer

schweren politischen Krise. Es herrscht ein

Machtvakuum.

Im privaten Leben von Jimmy und Shane ist

jedoch alles in Ordnung. Ihre Familien haben

sich mit der neuen Geschlechtsidentität ihrer

als Mädchen geborenen Söhne arrangiert. «Meine

Mutter und meine Oma unterstützen mich»,

freut sich Shane. Der Vater, der die Familie verlassen

hat, weiss von nichts. «Aber Thais stellen

sowieso keine Fragen», sagt Shane grinsend über

seine Landsleute. Beide verstehen sich als heterosexuell,

Jimmy räumt dieser sexuellen Orientierung

aber keine Exklusivität ein. Jimmys

engste Vertraute ist eine alte Schulfreundin.

«Wir kennen uns seit dem siebten Schuljahr. Als

ich mich operieren liess, war sie zunächst sehr

verwirrt.» Das hat sich offenbar gelegt. Aus der

Schulfreundin wurde Jimmys Lebenspartnerin.

Seit über einem Jahr sind die beiden ein Paar.

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Bei Fragen erreichst du uns am einfachsten per Mail an jobs@moustache.ch

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Gesundheit CRUISER Edition Juni 2014

Fotos im Internet (z.B. auf Gayromeo) geboten. Sind diese einmal online,

hast du keine Kontrolle mehr, was mit deinen Fotos geschieht.

Alles Gute

Er liebt mich nicht mehr!

Ich will Sexfotos von mir

Hallo Dr. Gay

Ich möchte mal Sexfotos von mir machen lassen. Im Internet habe ich

nun einen Fotografen entdeckt, der mir seriös erscheint. Ab welchem

Alter sind pornographische Fotos in der Schweiz rechtlich legal und wer

besitzt die Rechte an den Bildern?

Mario (17)

Hallo Mario

In der Schweiz liegt das Schutzalter bei 16 Jahren. Das Schutzalter schützt

Jugendliche bis zum abgeschlossenen 16. Lebensjahr vor sexuellen Handlungen

mit Erwachsenen; es endet mit dem 16. Geburtstag. Dies gilt auch

in Bezug auf den Umgang mit pornografischem Material. Vom strafrechtlichen

Aspekt her darfst du also Sexfotos von dir machen lassen und der

Fotograf würde sich nicht strafbar machen. Grundsätzlich hast du das

Recht an den Fotos (Recht am eigenen Bild). Sollten diese vom Fotografen

irgendwo verwendet werden, ohne dass du ihm das Einverständnis gegeben

hast, diese Fotos kommerziell oder nicht kommerziell zu nutzen,

würde dies dein Persönlichkeitsrecht verletzen (gemäss Art. 67 Urheberrechtsgesetz,

Art. 28 ZGB, Eidgenössisches Datenschutzgesetz). Soweit die

theoretische rechtliche Regelung. Leider kommt es immer wieder vor,

dass Fotos trotzdem ohne Einverständnis verwendet werden und es kann

sehr schwierig sein, gegen solche Persönlichkeitsverletzungen rechtlich

vorzugehen. Deshalb solltest du dir sicher sein, dass es sich um einen seriösen

Fotografen handelt. Besondere Vorsicht ist beim Veröffentlichen von

Hallo Dr. Gay

Seit 13 Monaten führe ich eine harmonische, monogame Beziehung mit

meinem Freund. Streit haben wir kaum. Für mich stimmt alles, ich war

noch nie so glücklich. Nun kam er vor einigen Tagen zu mir und sagte,

dass er mich zwar sehr gerne hat, mich aber nicht lieben würde und sich

darum von mir trennen möchte. Es liege nicht an mir, sondern an ihm

und es sei auch kein anderer Mann im Spiel. Ich kann es einfach nicht

verstehen. Gibt es in Beziehungen nicht immer Gefühlsschwankungen?

Ich bin einfach nur ratlos und weiss nicht, wie ich damit umgehen soll.

Mir ist klar, dass man fehlende Gefühle nicht erzwingen kann. Soll ich

weiter hoffen oder muss ich mit dem Ganzen abschliessen?

Paul (35)

Hallo Paul

Manchmal kommt es vor, dass Beziehungen sich auseinander leben. Das

kann verschiedenste Gründe haben. Einen Schuldigen zu suchen, oder

sich zu fragen, was man falsch gemacht hat, ist hier fehl am Platz. Veränderungen

gehören nun mal zum Leben und man kann Gefühle nicht

immer rational erklären. So wie du schreibst, scheinen für deinen Freund

die Gefühle nicht (mehr) zu stimmen. Dies ist aber eine Voraussetzung

für eine funktionierende Beziehung und kann – wie du selber schreibst

– nicht erzwungen werden. Schliesslich willst du nicht, dass er nur «dir

zuliebe» mit dir zusammen bleibt, oder? Eine Möglichkeit wäre, dass ihr

euch für eine gewisse Zeit, die ihr gemeinsam festlegt, trennt, also sozusagen

eine Pause einlegt. So kann jeder für sich seine Gefühle ordnen

und in Ruhe abwägen, ob es nicht doch nochmal einen Versuch wert ist.

Wenn dein Freund aber die Beziehung nicht weiter führen will, musst du

seine Entscheidung akzeptieren, auch wenn dir das schwer fällt. Bedenke,

dass nicht selten nach einer gewissen Zeit aus Beziehungen gute und

enge Freundschaften entstehen können.

Alles Gute


Eine Dienstleistung der Aids-Hilfe Schweiz

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CRUISER Edition Juni 2014

Gesundheit

Pia

Ein Bart besiegt

noch keine

Schwulenfeindlichkeit

Manchmal kann ich mich fast nicht entscheiden.

Zum Beispiel: Ist Irina Beller die grössere

Geiss oder ist es Dani Fohrler? Soll ich im Cranberry

sitzen und auf den Kran starren, oder ist

es besser, unter dem Kran zu sitzen und aufs

Cranberry zu starren? Sieht Conchita Wurst

aus wie das Turiner Grabtuch oder erinnert das

Tuch mich an Conchita? Egal. Eine Schwalbe

macht noch keinen Sommer und ein Bart besiegt

noch keine Schwulenfeindlichkeit. Aber

der Satz zum Sieg von Jesus Wurst, äh Conchita,

war grandios: «We are unity and we are unstoppable!»

– Das ist keine Drohung. Das ist ein

Versprechen.

Und darum ist es besonders gäbig, dass es bereits

am 14. Juni wieder Zeit ist für die jährliche

Polonaise. Die Zurich Pride 2014 – seit langem

wieder einmal im Stadtzentrum und durch die

Bahnhofstrasse! Wer schlau und bei Trost ist,

weiss, dass man die Gunst dieser Stunde nutzen

soll, weil schon nächstes Jahr müssen wir

vermutlich wieder durch leere Büroquartiere

in Zürich West oder um den Katzensee laufen.

Also packt alles ein was tanzen kann, denn das

Motto der diesjährigen Parade heisst nicht zufällig

«JETZT ERST RECHT!»

Die Schweiz war 2005 das erste Land der Welt,

in welchem das Volk in einer Abstimmung ein

Partnerschaftsgesetz für homosexuelle Paare

befürwortete. Wir haben in den letzten Jahren

dank hartnäckigem Einsatz wichtige Errungenschaften

in Sachen Gleichstellung erzielt.

Gleichzeitig sind homo-, bi- und transfeindliche

Gesetze traurige Realität, wie der Blick ins nahe

Ausland zeigt. Wir haben viel erreicht – aber wir

sind noch lange nicht da, wo wir hin wollen.

Und darum ist nicht der Zeitpunkt gekommen,

wo es keine Demonstrationen für die Gleichstellungen

mehr braucht, sondern es ist vielmehr

der Moment gekommen, um das Erreichte zu

feiern und gleichzeitig neuen Anlauf zu holen

für unsere unveränderten Anliegen: Gleichstellung

und Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen

und Transmenschen weltweit.

Jetzt erst recht hat der Checkpoint Zürich einen

eigenen Wagen an der Pride – weil: ich will mir

ja nicht schon vor der Party die Hacken schief

laufen…

Jetzt erst recht machen die DJs Franco und Jesse

Jay nur auf unserem Wagen den geilsten Lärm.

Jetzt erst recht hat der Checkpoint ein eigenes

Zelt mitten auf dem Partygelände des Pride Festivals

auf dem Kasernenareal – es ist einfach zu

finden, denn Ruhe und Zurückhaltung waren

noch nie Eigenschaften, die mich auszeichneten…

Jetzt erst recht bieten wir dort verbilligte HIVund

Syphilis-Tests, Infos und Attraktionen –

also MICH – an. Und jetzt erst recht bringt der

Checkpoint zusätzlich noch sein eigenes Motto

mit: «Live HIV neutral». Wenn ihr euch darunter

nur eine milde Waschseife vorstellen könnt,

dann lest mehr dazu im Pride-Magazin und in

dieser CR-Ausgabe – oder kommt auf ein Sugus

zu mir ins Zelt. Ich bin jederzeit zu persönlichen

Einführungen bereit. Und das ist auch ein

Versprechen.

A Propos «Einführen» möchte ich an dieser Stelle

unbedingt noch darauf hinweisen, dass es im

nächsten Checkpoint im Gespräch am 27. Juni

um Verletzungen beim Sex geht. Wer möchte

da nicht mehr erfahren! Dr. med. Daniel Dindo,

Institutsleiter Proktologie am Triemlispital, informiert

über Verletzungsrisiken beim Sex. Was

es so gibt, was passieren kann, unter welchen

Umständen es passiert, wie man vorbeugt und

was man tut, wenn’s schon schief gegangen ist.

Wie immer ab 18 Uhr im Bubbles, Werdstrasse

54, 8004 Zürich. Essen gibt es bereits vor den Infos.

Und das ist diesmal wohl gut so.

Nun wünsche ich euch einen schönen und warmen

Juni, bete für Irina und Dani und freue

mich, dass ein Mensch mit dem Namen Dindo

den Weg in die Proktologie gefunden hat.

Herzlich eure

Conchita Spatz

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Agenda CRUISER Edition Juni 2014

FR 30. Mai

Luzern

22.00 Frigay Night Special: The Loft, Haldenstrasse

21. Sound by DJs Alexio & C-Side.

Entry Boys ab 18, Girls ab 20 Jahre

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.

DJs Glitzerhaus

18.00 Checkpoint im Gespräch@Bubbles:

Werdstrasse 54. Anmeldung nicht erforderlich.

HIV-Disclosure. Wie handhabe ich

meine HIV-Diagnose im Alltag, gegenüber

Freunden, ArbeitskollegInnen, Sexubuddies

etc.? Ab 18h Apéro und Essen, 19h Infos

und weiteres Zusammensein

20.00 Michel Tremblay: Hosanna Eine Beinahe-

Inszenierung, Keller 62, Rämistrasse 62.

Auch 31.5. gleiche Zeit.

Infos www.keller62.ch &

www.warmermai.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Just cruise & amuse

23.00 Kunt 6: im Stall 6, Gessnerallee 8.

DJs Monsieur Boy & Deesse. Krassen

Krastev & Evalyn

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Cityboy.

DJ Charles Meyer

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Sneakers.

No sneakers – no entry!

SA 31. Mai

Luzern

21.30 Gendr@Bar Berlin: Ländelistrasse 6. Gay

Dance Bar mit DJ Dynam!ke & Friends. Back

to life - back to reality

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S

22.00 696club: Badenerstrasse 696. BareBeatz 5.

Sex Underground. DJs Basil Sue, Frisk &

Artemiss. Fr. 25.– inkl. Garderobe.

Infos www.696club.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Cruising unlimted

23.00 No regrets: Harder, Deeper, Longer. Party

in der Alten Kaserne, Zeughaus 5. DJs Jose

Jones & Extasia. Infos www.playerz.ch

23.00 Queer Bambi Beats: The Dope Edition.

DJs Juiceppe, Vilot Green. Hosts Yan Stone &

Milky Diamond. Papiersaal, Kalanderplatz

1. Tram 13, 5, Bus 72, Nachtbus N12, Nachtzug

SN4

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Dudescute!

DJ Merte Rox

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Ultrarubber -

Rubber only!

Juni 2014

SO 01. Juni

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche

Homobar am Sonntag im Keller des

Restaurants Hirscheneck, Lindenberg 23.

DJ Oh Lee Sad – USA

MO 02. Juni

Aarau

19.00 Aarglos: Lesbengruppe Abend-Spaziergang

mit Apéro. Infos und Anmeldung bei

pkamer@hotmail.com

MI 04. Juni

Zürich

19.00 Renos: Relax Kernstrasse 57. Mask Night.

Maske obligatorisch.

Mieten Fr. 5.-, Kaufen Fr. 10.-

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240

DJ Sauvage - elektronische Musik

DO 05. Juni

Winterthur

19.30 Badgasse 8: LesBiGay & Friends

Treff im Lokal Badgasse 8

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Flirtfaktor

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für bisexuelle

Männer und Frauen 19h Treff im Café

Rathaus, Limmatquai 61 zum Apéro, dann

ab 20.15h im HAZ-Centro, Sihlquai 67

zu geleiteten Gesprächen zum Thema Bi-

Sexualität und Polyamory

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Mega Nackt-Party

36


CRUISER Edition Juni 2014

FR 06. Juni

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.

DJ Glitzerhaus

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Cruising unlimited

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5.

Black Label by Boyahkasha! DJ Pascha

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Yellow

Disaster - Piss-off

SA 07. Juni

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.

DJ Christiano S.

22.00 Tanzleila@Exil: Hardstrasse 245.

Tanzleila-Special mit DJanes Madame Léa,

Miss Brownsugar & N. Cole

22.00 Wonderworld in Space: Pre-Party

DJ ajaxx. Les Garçons, Kernstrasse 60

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Playroom – Cruise Party

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Klubnacht -

Myley Cyrus Afterparty. DJ Zör Gollin

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode X-treme

Leather & Rubber

SO 08. Juni

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. Unbrauchbar

vs Untragbar - DJ Battle. Letzte Party vor der

3-monatigen Sommerpause

Zürich

11.30 Moustache: Sauna Engelstrasse 4.

Nachtsauna bis 07h

13.30 Where is Ms. X?: Das bekannte Brettspiel

Scotland Yard wird in Zürich live nachgespielt.

Auf den Spuren Sherlock Holmes

und Miss Marple. Zum Auftakt des Zurich

Pride Festivals organisiert von L-Punkt.

Treffpunkt 13.30h vor der Zentralbibliothek

am Predigerplatz. Voranmelden kann

man sich über i-punkt@websites.uzh.ch

oder dann einfach spontan vorbeikommen

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60.

DJ Luca Papini

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren. Pfingstweekend.

Freistoss - Sportswear & Sneakers

22.00 Boyahkasha!: Bangerz Offizielle Zurich

Pride Festival Opening Party. Hosted by

Shirly. DJs Romano B., Miss Delicous, Judas

Mendel, Louis de Fumer & Zör Gollin. Plaza

Club, Badenerstrasse 109.

Infos www.boyahkasha.ch. Ticketvorverkauf:

Mini-Bar (Heaven), Cranberry Bar & ES

Collection Shop

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Pfingstweekend. Freistoss -

Sportswear & Sneakers only!

DI 10. Juni

Bern

20.30 Uncut - warme Filme: im Kino Kunstmuseum

Bern Hodelstrasse 8. «Geronthophilia»,

Kanada 2013, HD digital, 83 Min., E/d.

Regie und Drehbuch Bruce Labruce. Tolle

SchauspielerInnen. Ein beinahe familientauglicher

Film von Bruce. Schräg und

liebevoll gemacht.

Infos www.gaybern.ch/uncut

Zürich

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

MI 11. Juni

Winterthur

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar

Zürich

11.30 Vielfallt schafft Mehrwert - Eine Tagung

zu Diversity in der Arbeitswelt:

Referate, Workshops. UBS Konferenzgebäude

Grünenhof, Nüschelerstr. 9. Genaue

Infos, Kosten und Anmeldung www.vielfaltschafft-mehrwert.ch.

Organisiert von

Network, WyberNet, LOS, Pink Cross, TGNS

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 Pride/

WM Mash-up. DJ Miajica aka Mario Robles -

Cosmic Deep House

DO 12. Juni

Lenzburg

19.30 Aargay: Stammtisch im Hotel Lenzburg,

Aavorstadt 26, 5600 Lenzburg Schweizerische

Küche und feine Getränke

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Flirtfaktor

19.00 Nächstenliebe andersrum: Sexuelle Vielfalt

in den Kirchen Öffentliche Podiumsdiskussion

im Rahmen des Zurich Pride

Festivals. Es diskutieren Bischof Dr. Harald

Rein (Christkatholische Kirche Schweiz),

Pfarrer Michel Müller (Kirchenratspräsident

Reformierte Kirche Kanton Zürich), Dr.

Wilfried Gasser (Präsident Schweizerische

Evangelische Allianz) und Dr. Benno Schnüriger

(Präsident des Synodalrates der Kath.

Kirche im Kanton Zürich). Moderation Eva

Kaderli & Dr. Martin Stewen. Wasserkirche

Zürich, Limmatquai 31. Ende frühzeitig vor

dem Anpfiff der WM 2014!

19.30 Weissrussland: Wunder & Wahnsinn

Podiumsdiskussion von Queeramnesty

mit Galiley & Dmitry (Gay Alliance, Minsk),

Hans Markus Herren (Amnesty Schweiz).

Grusswort von Anna Goppel (Ethik-Zentrum,

Uni Zürich). Moderation Alexandra

Karle. Damm für Dich, Hönggerstrasse 3

21.00 Queer Noise Party: von Queeramnesty.

Damm für Dich, Hönggerstrasse 3

FR 13. Juni

Zürich

12.00 Renos Relax: Kernstrasse 57. Nachtsauna

Gaypride Nightsauna Special

17.00 Zurich Pride Festival - Jetzt erst recht!:

Festivalgelände mit Bars, Live-Musik,

Verpflegungsmöglichkeiten, Infoständen

etc. Kasernenareal & Zeughaushof

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Madhouse

19.00 Ehe für alle?: Podiumsdiskussion im

Rahmen des Zurich Pride Festivals. Inputreferat

von Rechtsanwältin lic. iur. HSG Karin

Hochl. Zusammenarbeit mit dem überparteilichen

LGBTI-Netzwerk. Zentrum Karl

der Grosse, Saal. Freier Eintritt

19.30 HAZ-Centro: Sihlquai 67. Freitags-Centro

mit speziellem kulinarischem Angebot

präsentiert von Toni & Marco

20.00 gay: my way: Schwule Männer im

Coming-out Treff im HAZ-Centro, Sihlquai

67. Coming-out Gespräche in Kleingruppen

20.00 Gay Bikers Zürich: Höck an der Pride

Zürich auf dem Festgelände Kasernenareal.

Infos www.gaybikers.ch

Agenda

22.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Brand-Löschparty.

DJ DeBo mit Hits 80er, 90er bis Heute.

22h bis 24h Eintritt frei. Ab 24h Fr.10.-

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Nasty Boyz cruising

23.00 Wonderworld in Space: Warm-Up Party

DJs Mike Keller & ajaxx. Alte Kaserne, Kanonengasse

16. Infos www.wonderworldparty.

com. Vorverkauf Ticketino, Cranberry Bar,

Sauna Moustache, Männerzone

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Balkan Gay

Night - Pride Special. Ab 23.30h Show by

Denny Doll und ihrer Truppe Salvi & Balkan

Dancers, Nina Bohème. Danach Party

mit DJs Ricardo Ruhga & Zör Gollin.

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Underwear,

Jocks, Naked

SA 14. Juni

Winterthur

17.00 WILSCH: Winterthurer Lesben und Schwule

We are family! Essen, Geniesserabend

für die LesBiSchwule Community im Lokal

Badgasse 8 Wähenfestival mit Salaten.

Wähen von traditionell bis exotisch. Bar ab

17h, Essen ab 19h. Fr. 24.-. Anmeldung bis

12.6. unter www.badgasse8.ch

Zürich

11.30 Moustache:

Sauna Engelstrasse 4. Nachtsauna bis 07h

12.00 Renos Relax: Kernstrasse 57. Nachtsauna

Gaypride Nightsauna Special

13.00 Zurich Pride Festival - Jetzt erst recht!:

Zurich Pride Parade. Ab 13h Besammlung

auf dem Helvetiaplatz. Eröffnungsrede von

Zürcher Regierungsrat Mario Fehr. Start

der Parade durch die Innenstadt von Zürich

um 14h. Ende am Werdmühleplatz

14.00 Zurich Pride Festival - Jetzt erst recht!:

Festivalgelände mit Bars, Live-Musik, Verpflegungsmöglichkeiten,

Infoständen etc. Um

17h Politische Rede von Corine Mauch und

Andrea Caroni. Kasernenareal & Zeughaushof

14.00 Rollender Rasen@Pride: Grüner Dancefloor

am Pride Umzug von den Helden der

Heldenbar. DJs Mel Nagelbein, Sauvage &

Marco de Rosa. Dresscode: Fussballer-Outfit.

Infos www.heldenbar.ch

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJ Nick Harvey

22.00 Why Not!: CSD Edition Party zum Zurich

Pride Festival. DJs Luiggi, Alan Joe, Angelica

Fravi & Bobby Bella. Matinee Group

Dancers, Cruising Aera. Blok, Schiffbaustrasse

3. Fr. 30.-

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Xpericence Cruze Party

23.00 Pride: Ladies Night Women only party präsentiert

von Colors & Palace. Special guest

from lesbian Woodstock Italy: Milla de la

Soul «The Sisters». DJs Mary & Ambient P

23.00 Wonderworld in Space: Offical Zurich

Pride Festival Party 4 Floors. Main Floor:

DJs Pagano, Fabio White & ajaxx. Live on

stage: Show mit Flava from L.A.. Underground

Floor: DJ Mike Kelly & DJane

Artemiss. Disco & Pop Floor: Ray11 Brothers.

Come together Floor: DJs Patrick Rohr

Audiofood & DJ Moses & M. Bros Modproject.

X-tra, Limmatstrasse 118.

Infos www.wonderworldparty.com.

Vorverkauf Ticketino, Cranberry Bar, Sauna

Moustache, Männerzone, Les Garçons.

23.00 Ride@Zurich Pride Festival: DJs Martin

Landsky, Bang Goes, Joram, Sabaka. Hosted

by Irena de la Boom, Krizziboop & Blackcat.

Fumoir hosted by Kiki, DJs Zwillingsmann,

b2b, Juen. Café Gold, Langstrasse 83. Fr. 28.-,

mit Flyer Fr. 23.-

37


Kapitel Titel CRUISER Edition Juni 2014

männerzone Pre-Pride-e vent

Brand-LÖsch-Party

Freitag 13. Juni 2014

aB 22 uHr

inFoS: maennerzone.Com

38


CRUISER Edition Juni 2014

23.00 Heaven: Club Spitalgasse 5. Pride 2 Heaven.

DJs José Parra & Violet Green

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Full Fetish &

Sportswear only!

SO 15. Juni

Thurgau

15.00 GO!: GayOstschweiz! Minigolfspielen im

Minigolfpark Müllheim. Nur bei schönem

Wetter. Anschliessend ab ca. 18h Nachtessem

im GO! Lokal, Frauenfelderstrasse 100,

9548 Matzingen. Fr. 26.- (Gäste Fr. 31.-) inkl.

Minigolf Eintritt. Anmeldung bis 13.6. mit

Angabe ob Minigolf/Essen, nur Minigolf

oder nur Essen an anmeldung@go-club.ch

Zürich

05.00 Wonderworld in Space: Afterhour@Bagatelle93

Langstrasse 93. DJs Mike Kelly, Vasco

& DJane Strumberg.

Infos www.wonderworldparty.com.

Vorverkauf Ticketino, Cranberry Bar, Sauna

Moustache, Männerzone, Les Garçons.

10.00 Zurich Pride Festival - Jetzt erst recht!:

HAZ-Zurich-Pride-Sonntagsbrunch. Kafi

und Gipfeli Fr. 5.-, Buffet Fr. 25.-. Im Restaurant

Zeughaushof, Kanonengasse 20

10.00 HAZ Outdoor: Velotour «supergemütlich».

Greifen-, Pfäffiker-, Lützelsee.

Genaue Infos und Anmeldung siehe

www.haz.ch/outdoor.htm

14.00 Ökumenischer Gottesdienst: Zum Zurich

Pride Festival in der röm.-kath. Kirche St.

Peter und Paul, Werdgässchen 26 (neben

Werd-Hochhaus), Tram 9 oder 14 bis Werd.

Anschliessend Apéro

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Mens Club

MI 18. Juni

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240

DJ Klangmaler - deep / tech-house

DO 19. Juni

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Flirtfaktor

FR 20. Juni

Luzern

20.00 Benefiz & Rhythm: Benefizveranstaltung

für Gays & Friends zugunsten Arbeitstherapieprojektes

für Jugendliche organisiert

vom gemeinnützigen Verein Zwischengang

- Berufsstart trotz Handicap. Percussion live

by Dany Schnyder feat DJ Samuel S. Party

mit DJ Dynam!ke & Friends. Zudem im Bistro

Fussball Schweiz : Frankreich. Neubad

Luzern, Bireggstr. 36. Bus 4 ab Bahnhof bis

Steghof. Fr. 25.-, Vorverkauf Fr. 20.- im Cranberry,

Zürich; Favouritz, Luzern; Sundeck,

Bern

22.00 Frigay Night: happy sound for happy

people@The Loft Haldenstr. 21.

10 Jahre Frigay Night. Jubiläumsparty

mit vielen Überraschungen und Verlosung

einer Reise nach Mykonos.

Infos www.frigaynight.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Patcoon

20.00 Lollipop Party: Saison Schluss-Party mit

WM Fussball Arena. Schweiz - Frankreich.

Ab 22h Party auf auf 4 Ebenen! Lollipop

Floor: Schlager, Schweizerhits, Mallorca,

Klassiker & Canzoni; Wannabe Floor:

80er/90er Party Hits; Après Suisse Floor:

Die grössten Pistenheuler und Hitparaden

Knaller. Plus Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr.

118. Infos www.lollipopparty.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Nasty Boys go crazy

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. B(l)ack 2 the

future. DJ Loye. 80ies/90ies, Disco, RnB

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode No Sneakers,

no entry!

SA 21. Juni

Basel

19.00 Das GayBasel Schiff:

Live: Edle Schnittchen. DJs Fabio Luigi, José

Parra, sowie Taylor Cruz, Mary, Angelo,

Nico, Ribose, Klangfieber. Show mit Frische

Helene. Im Das Schiff, Westquaistrasse.

Infos www.gaybasel.ch/schiff. Vorverkauf

über www.starticket.ch, Fotopresto und

Zischbar Basel

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Cruising unlimited

23.00 Jack Party: The Secret Issue. DJs Angel

O., Daniel dB, Monsieurboy, Sweeter than

candy bette than cake. Kaufleuten, Festsaal,

Pelikanplatz. Infos www.jackcompany.com

23.00 Heaven Club:

Spitalgasse 5. Hell on Heels. DJ Barbara Fox

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Schweinebucht,

Full Fetish - Yellow

SO 22. Juni

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Mens Club

Agenda

DI 24. Juni

Zürich

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

MI 25. Juni

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240

DJ Nick Nobody - rock n roll

DO 26. Juni

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Flirtfaktor

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

Sommernachtessen im Irchelpark. Genaue

Infos über mail@zundh.ch. Bei schlechtem

Wetter im HAZ-Centro

FR 27. Juni

Winterthur

18.00 WILSCH: Winterthurer Lesben und

Schwule Festwirtschaft zum Albanifest an

der Badgasse 8. Fleisch- und Gemüsespiesse

vom Grill mit Baked Potatoes und Creme

fraiche, dazu einen feinen Salat. Zudem

Kuchenbüffet. Auch als Take-away. Infos

www.badgasse8.ch und www.albanifest.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Tonträger

18.00 Checkpoint im Gespräch@Bubbles:

Werdstrasse 54. Anmeldung nicht erforderlich.

Autsch! Verletzt beim Sex? Anale

Verletzungen - Ursachen, Abklärungen,

Therapie. Ab 18h Apéro und Essen, ab 19h

Infos und anschliessend weiteres Zusammensein

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren XXL naked

Party Supersize! Fr. 39.- alles inklusive.

Garderobe sowie Getränke sind inbegriffen

(excl. Spirituosen). Einlass nur nackt im

ganzen Club

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Scream &

Shout. DJ Louis de Fumer

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode XXL naked

Party Supersize!

Impressum

Herausgeber, Verleger, Redaktion und Verlagsadresse:

AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, info@cruiser.ch

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch

Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch

Redaktionelle Mitarbeit: Martin Ender (Chefredaktor), Daniel Diriwächter (Stv. Chefredaktor), Thomas Borgmann, Charly Büchi,

Branko B. Gabriel, René Gerber, Michael Lenz

Fotograf: Stefan Büchi, talk@stefanbuechi.ch

Grafik / Layout: Deny Fousek, Bertastrasse 1, 8003 Zürich Litho: Beni Roffler, Letzigraben 114a, 8047 Zürich

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender,

Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, anzeigen@cruiser.ch

Druck: LZ Print, www.lzprint.ch, Auflage: 12 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich

39


JACK

JACK

N O 28

SATURDAY

21.06.14

THE SECRET

ISSUE

DANIEL DB

LAUSANNE

MONSIEUR

BOY

ZURICH

ANGEL O.

ZURICH

SWEETER

THAN CANDY

BETTER

THAN CAKE

SUGAR BOYS

LOVE ALL

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