Cruiser Herbst 2014

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Cruiser Herbst 2014

CRUISER Edition Herbst 2014

Dieses Magazin ist schwul

Photographer Asbjörn Jungnik

Die neue Trans*-Klasse

Heinrich Hössli – erster Schwule der Schweiz?

schmaz – Konzert-Kritik

Schauspieler Matthias Meier

Schwullesbische Filmfestivals

Modern Talking


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CRUISER Edition Herbst 2014

Inhalt

Editorial

Für die CR-Herbst-Ausgabe hat Asbjörn Jungnik in Stimmungsbildern die letzen Herbstsonnenstrahlen

eingefangen. Der Herbst ist auch die Zeit der schwullesbischen Filmfestivals in Basel,

Bern und Luzern. Wir stellen ausserdem das neue (Selbst-) Verständnis von Transmenschen ins

richtige Licht. Wir gehen 150 Jahre zurück in der Schwulengeschichte und suchen nach dem ersten

Schwulen in der Schweiz. Das Interview bringt uns den Jungschauspieler Matthias Meier näher.

Modern Talking fällt bereits unter «Ikonen von damals». Der Männerchor schmaz hingegen

bricht auf zu neuen Ufern.

Martin Ender, Verleger

6

Heinrich Hössli

Der erste Schwule der Schweiz?

12

Luststreifen, Queersicht, PinkPanorama

Schwullesbische Filmfestivals in Basel, Bern und Luzern

16

Die neue Trans*-Klasse

Oft wird die Transgender-Thematik falsch verstanden

18

Ikonen von damals

Modern Talking

26

Matthias Meier

Schauspieler und Barkeeper in Petra’s Tip Top Bar

27

Auf zu neuen Ufern

schmaz entwickelt sich vom Chor zum Musical-Cast

News 4 • Prominent 8 • News Schweiz 11 • Szene 14

Fotostrecke 19 • Hot4You 25 • Kultur 28

Kolumne 30 • Pia 32 • Dr. Gay 33 • Agenda 34

3


News CRUISER Edition Herbst 2014

Internationale

News

4

Global

Wenig gute Orte für Homos

Nur 28 Prozent der Weltbevölkerung halten

ihre Heimat für einen lebenswerten Ort für

Homosexuelle. Das geht aus einer globalen Umfrage

von Gallup hervor. 2013 hatte das Meinungsforschungsinstitut

von Menschen in 123

Ländern wissen wollen, ob ihre Stadt oder Region

ein «guter Ort» für Homosexuelle sei. Mit 83

Prozent Ja-Sagern liegen die Niederländer an

der Spitze. Die hintersten Plätze teilen sich mit

jeweils nur einem Prozent Senegal in Afrika

und Pakistan in Asien. In Europa bildet Albanien

mit drei Prozent das Schlusslicht. In den

extrem homophoben islamischen Ländern des

Nahen Ostens und Zentralasiens sowie im islamischen

afrikanischen Nigeria als auch im buddhistischen

Bhutan durfte Gallup die Umfrage

nicht durchführen.

Washington

Akademischer Unsinn

Professor Walter Williams will von Homosexuellen

höhere Versicherungsbeiträge verlangen.

Schwule, so der Wirtschaftswissenschaftler der

staatlichen George Mason Universität in Virginia,

wählen wie Raucher oder dicke Menschen

ein ungesundes Leben. Der 78-Jährige beruft

sich auf eine jahrzehntealte Studie, der zu Folge

schwule Männer durchschnittlich acht bis

20 Jahre kürzer lebten. «Durch diesen Lebensstil

wird die Lebenserwartung mehr verkürzt

als durch Fettleibigkeit und Tabakkonsum», so

Williams. Der Schwulenbewegung wirft der

Akademiker vor, Studien zu kürzerer Lebenserwartung

zu unterdrücken. Homosexuelle profitierten

von «viel mehr politischer Macht und

Mitgefühl als Raucher und Fettleibige».

New York

St. Patrick wird schwul

Nach jahrzehntelangem Streit hoben die Veranstalter

der legendären St.-Patrick’s-Day-Parade

in New York das Teilnahmeverbot von schwulen

oder lesbischen Gruppen an der Veranstaltung

auf. Man habe mit dieser Entscheidung auf die

zunehmende Kritik reagiert, liessen die Veranstalter

verlauten. Grosse Sponsoren wie der

irische Bierbrauer Guiness boykottierten den

St.-Patrick’s-Day. Der Fernsehkonzerns NBC-

Universal dachte laut darüber nach, den auslaufenden

Vertrag über die Rechte der Liveübertragung

der Parade nicht verlängern zu wollen.

Als erste schwul-lesbische Gruppe werden jetzt

unter dem Motto «OUT@NBCUniversal» homosexuelle

NBC-Mitarbeiter in der nächsten Parade

mitziehen.

Mexiko

Homo-Ehe in Coahuila

Im mexikanischen Bundesstaat Coahuila können

Schwule und Lesben in Zukunft heiraten.

Das Parlament des Staates an der Grenze zu Texas

beschloss Anfang September mit 19 gegen

eine Stimme die Einführung der Homo-Ehe.

Gouverneur Rubén Moreira Valdez beglückwünschte

die Abgeordneten in der Hauptstadt

Saltillo für ihre Entscheidung. Das Gesetz trat

eine Woche nach dem Parlamentsbeschluss in

Kraft. 2007 hatte der Bundesstaat eingetragene

Lebenspartnerschaften eingeführt. Bislang

konnten Schwule und Lesben in Mexiko nur

in Mexiko-Stadt und im Bundesstaat Quintana

Roo, bekannt durch das Urlaubsparadies Cancun,

heiraten. Das oberste Gericht hatte jedoch

2012 entschieden, dass diese Ehen in allen mexikanischen

Bundesstaaten rechtsgültig sind.

Sean Reyes

Salt Lake City

Facebook «likes»

Schwulenfeind

Facebook hat in den letzten Jahren viel getan,

sich als schwulen- und lesbenfreundliches

Unternehmen darzustellen. Jetzt hat das Gay-

Image des sozialen Netzwerks aber eine Delle

bekommen. Im Mormonenstaat Utah unterstützt

das Unternehmen aus Kalifornien den

Wahlkampf des ultrakonservativen Republikaners

Sean Reyes mit einer 10 000-Dollar-Spende.

Der Justizminister von Utah gilt in den USA als

eine der Schlüsselfiguren im Kampf der Rechten

gegen schwul-lesbische Gleichberechtigung.

Ein Sprecher von Facebook verteidigte gegenüber

der «Huffington Post» die Spende für Reyes.

«Eine Spende an einen Kandidaten heisst nicht,

dass wir mit allen seinen Positionen übereinstimmen.»

Reyes werde unterstützt, weil er sich

für Technologie-Innovationen und ein offenes

Internet einsetze.


CRUISER Edition Herbst 2014

News

Santo Domingo

Auftrittsverbot für Miley Cyrus

Ein für Mitte September geplantes Konzert der

skandalumwitterten Miley Cyrus ist von den Behörden

der Dominikanischen Republik verboten

worden. Die US-Sängerin würde «die Moral und

Sitten» missachten, «die weibliche Bevölkerung

zu gleichgeschlechtlicher Liebe» verführen, Kriminalität

und Gewalt verherrlichen und «perverse

Bildsprache und doppeldeutige Redewendungen»

benutzen, sagte die «Kommission für

öffentliche Veranstaltungen». Homosexualität

ist in der Dominikanischen Republik legal. Die

Gesellschaft des Karibikstaates ist jedoch konservativ

und homophob. Im vergangenen Jahr gab

es empörte antiamerikanische Proteste, nachdem

US-Präsident Barack Obama einen schwulen

Mann als amerikanischen Botschafter im Land

ernannt hatte.

Bogota

Lesbisches Paar im Kabinet

In Kolumbien haben zwei weibliche Mitglieder

der Regierung in einem weltweit beispiellosen

Doppel-Comingout ihre Homosexualität und

gleichzeitig ihre Lebenspartnerschaft öffentlich

gemacht. Cecilia Álvarez Correa, Ministerin

für Wirtschaft, Industrie und Tourismus,

bestätigte in einem Radiointerview Gerüchte

über ihre Beziehung mit Bildungsministerin

Gina Parody. Die beiden Frauen waren erst Mitte

August vom liberalen Präsidenten Juan Manuel

Santos ins Kabinett berufen worden. Beide

Frauen stammen aus Bogota. Die 40-jährige Parody,

eine Rechtsanwältin, war 2002 ins Repräsentantenhaus

gewählt worden. Die 20 Jahre

ältere Alvarez Correa, eine gelernte Industrietechnikerin,

war in der vorherigen Legislaturperiode

bereits als Verkehrsministerin in der

Regierungsverantwortung.

Beirut

Schwulenverfolgung mit

Whatsapp

Auf der Facebookseite der schwul-lesbischen

Organisation Helem hiess es Anfang September:

«Helem hat erfahren, dass die Polizeistation in

der Hobeich Strasse Menschen in Beirut verhaftet

und ihre Whatsapp-Kontakte durchsucht.

Sie bestellen dann die Kontaktpersonen von

Verhafteten in die Polizeistation ein...» Wer von

der Polizei vorgeladen werde, solle sich sofort

mit Helem in Verbindung setzen sowie keinesfalls

ohne einen Anwalt zu einer Polizeiwache

gehen. Homosexualität ist im Libanon nicht

verboten. Gerichte haben jedoch in Präzedenzfällen

entschieden, dass der Paragraf 534 gegen

«widernatürlichen Sex» auch gleichgeschlechtlichen

Sex umfasst.

Kairo

Schwulenverfolgung in

Ägypten

Die Polizei in Ägypten hat Haftbefehle gegen

neun Männer erlassen, die Gäste einer privaten

gleichgeschlechtlichen Hochzeit gewesen

sein sollen. Sieben wurden bereits festgenommen.

Nach zwei weiteren Männern fahndet die

Polizei noch. Die Hochzeit fand laut Staatsanwaltschaft

bereits im April dieses Jahres auf

einem Nildampfer statt. Ins Visier der Polizei

ist das Hochzeitsfest aber erst geraten, nachdem

im August ein Video der Feier auf Youtube

hochgeladen worden war. Die Staatsanwaltschaft

geisselte in einer Pressemitteilung die

Bilder als «teuflisch schamlos», schädlich für

die «öffentliche Moral» und eine Provokation

«Gottes». Homosexualität ist in Ägypten nicht

strafbar. Schwule werden aber aufgrund von

Gesetzen zum Schutz von Moral und Religion

verfolgt.

Simferopol

Hetze gegen Schwule

auf der Krim

Schwule und Lesben haben auf der Krim «keine

Chance». Das erklärte Sergei Aksjonow, der

nach der Besetzung der Krim durch Russland

zum Ministerpräsidenten ernannt worden war.

«Auf der Krim brauchen wir solche Leute nicht»,

betonte Aksjonow. CSDs oder andere Demonstrationen

für LGBT-Rechte würden auf der Krim

nicht erlaubt: «Unsere Polizei und Streitkräfte

werden sofort handeln und binnen drei Minuten

diesen Leuten erklären, welche sexuelle

Orientierung sie bevorzugen sollten», tönte der

Statthalter von Russlands extrem homophobem

Präsidenten Waldimir Putin. Junge Menschen

sollten viel mehr «eine positive Einstellung zur

Familie und traditionellen Werten» lernen.

Kampala

HIV-Übertragung strafbar

Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat ein

Gesetz über die Strafbarkeit der HIV-Übertragung

unterzeichnet. Das Gesetz sieht eine

zehnjährige Haftstrafe für die «wissentliche

Übertragung von HIV» vor. Von einer Bestrafung

soll abgesehen werden, wenn im Falle einer

Übertragung durch Sexualverkehr Kondome

benutzt wurden oder der Partner von der

HIV-Infektion wusste. Internationale Aids-

Organisationen haben die Kriminalisierung

von HIV-Positiven kritisiert. Die Verantwortung

für die HIV-Prävention dürfe nicht einseitig

HIV-positiven Menschen aufgebürdet

werden. Das Gesetz könne zudem die HIV-Prävention

und den Zugang zu Medikamenten

erschweren. Uganda sorgte in den vergangenen

Jahren immer wieder durch eine scharfe

schwulenfeindliche Politik international für

Aufsehen.

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5


Gesellschaft CRUISER Edition Herbst 2014

Der erste Schwule

der Schweiz?

Die Biographie über Heinrich Hössli vermittelt wertvolle

Einsichten.

Von Haymo Empl

Ein mutiger Pionier: Bildnis von Heinrich Hössli im mittleren Alter. ©: ZVG Chronos Verlag

6


CRUISER Edition Herbst 2014

Gesellschaft

Der Glarner Heinrich Hössli

hat sich als erster Autor überhaupt

für die Liebe unter

Männern stark gemacht. Er

wurde dafür sozial geächtet

und verlacht. Das war vor

150 Jahren. Erst jetzt wird

sein Werk anerkannt.

Geboren wurde Heinrich Hössli am 6. August 1784 als ältester Sohn des

Hutmachermeisters Johann Jakob Hössli auf der Abläsch in Glarus. Hössli

genoss nur eine rudimentäre Schulbildung, obschon er gerne studiert hätte.

Es reichte aber gerade für etwas Rechnen, Schreiben und Lesen. Hössli

wurde früh entwurzelt – wegen einer Hungersnot in Glarus wurde der junge

Heinrich von seinen Eltern um 1800 mit einem Kindertransport nach

Zürich weggegeben. Dennoch konnte er eine kaufmännische Ausbildung

in Bern absolvieren und kehrte schliesslich in den Glarner Familienbetrieb

als Tuchhändler zurück. Pirmin Meier schreibt in seinem Buch «Mord, Philosophie

und die Liebe der Männer»: «Aus Liebe zur Mode und nicht ohne

handwerklichen Stolz stellte sich Heinrich Hössli jedoch mit Vorliebe als

Putzmacher vor. In einem Brief liess er sich selbstironisch «Filosof» nennen,

obgleich er bürgerlich nur ein Putzmacher ist, der sich im Alltag mit der

Damenmode beschäftigt». Ein Putzmacher ist ein Modist, was wiederum

ein Hutmacher ist. Hössli litt darunter, dass er nur Tuchhändler war, er verehrte

die Studierten, die Gelehrten und Belesenen. Überhaupt fällt bei der

Lektüre der verschiedenen Schriften auf, dass der Glarner unter der notorischen

Unterschätzung durch sein Umfeld litt. Als die «beste Putzmacherin

von Glarus» habe er sich kokettierend gerühmt, schreibt Pirmin Meier

weiter in seinem Buch.

Unglückliche Ehe

Zu jener Zeit war es undenkbar, nicht verheiratet zu sein. Also fügte sich auch

der Putzmacher und heiratete die ältere Elisabeth Grebel. Irgendwie gelang

es Hössli, zwei Kinder (zu jener Zeit war eine derart geringe Kinderzahl schon

beinahe skandalös) zu zeugen. Es ist dokumentiert, dass Heinrich Hössli und

seine Ehefrau unglücklich waren: Sie bedauerte die «verfehlte Gattenwahl».

Und warum Hössli selbst unglücklich war, liegt auf der Hand. Vielleicht kam

da die erneute Hungersnot im Glarnerland im Jahre 1816 gerade recht. Hössli

konnte seine beiden Buben Jögg und Johann Ulrich zu Verwandten nach Zürich

abschieben und seine Ehefrau verabschiedete sich ebenfalls aus dem verarmten

Kanton. Pirmin Meier schreibt: «Die informelle frühe Trennung der

Eheleute erfolgte somit zu einem Zeitpunkt, welcher nach aussen mit dem

geringstmöglichen negativen Aufsehen verbunden war und keine Scherereien

von Seiten kirchlicher oder weltlicher Behörden mit sich brachte.» In Glarus

lebte Heinrich Hössli zusammen mit seinem Personal in einer Wohnung und

vor allem im Geschäftslokal. Wie Hössli seine Homosexualität auslebte, lässt

sich nur vermuten. Einige Quellen gehen davon aus, dass er eine Liebesbeziehung

mit einem seiner Angestellten hatte. Tatsache war aber, dass Hössli ein liberaler

Freigeist war. Jemand, der zu Lebzeiten keinen Platz in der Gesellschaft

hatte und von Selbstzweifeln zerfressen war, obschon er für seine modischen

Kreationen weitherum bekannt war und von der damaligen Damenwelt entsprechende

Anerkennung für sein modisches Flair und seinen Stil erhielt.

Am 30. September 1817 wurde der Langenthaler Rechtsanwalt Franz Desgouttes

als einer der letzten Menschen in Europa erst stranguliert und dann

gerädert. Grund war sein Mord an seinem Schreiber und Freund aufgrund

unerfüllter Leidenschaft. Die Wiedereinführung dieser mittelalterlichen

Hinrichtungsmethode bestürzte Hössli. Pirmin Meier dazu in seinem Buch:

«Je länger Hössli sich diese Sache durch den Kopf gehen liess, desto mehr glich

sie dem Prozess der letzten Hexe Anna Göldin, deren denkwürdiges Schicksal

er niemals verstand. Jener Prozess von 1782, davon war Hössli überzeugt, war

die grösste Schande in der neueren Geschichte seiner Heimat gewesen.» Hössli

getraute sich schliesslich, den ungerechten Prozess öffentlich infrage zu

stellen – und schrieb sein erstes Buch. In gut 17 Jahren verfasste er «Eros. Die

Männerliebe der Griechen, ihre Beziehungen zur Geschichte, Erziehung, Literatur

und Gesetzgebung aller Zeiten». Der erste Band erschien 1836 in Glarus

und wurde daraufhin vom Sittengericht der reformierten Kirchgemeinde sofort

verboten. Hössli brachte die Restauflage seines Werkes in Sicherheit und

publizierte 1838 den zweiten Band, dieses Buch wurde nur unter der Hand

weiter gegeben. Aus heutiger Sicht redet Hössli in seinen Büchern lange und

sehr pathetisch um den heissen Brei. Eine der Kernaussagen: Auch die Liebe

zwischen zwei Männern ist eine «sittlich berechtigte Naturerscheinung». Er

begründet diese Behauptung einfach und einleuchtend: Wäre die Männerliebe

nicht natürlich, wäre sie längst ausgestorben. Hössli unterscheidet in

seinem Werk auch zwischen weibischer Mannheit (diese findet er gar nicht

gut) und die jungfräuliche Männlichkeit. Also der Tunte und dem Kerl.

Eine Tragödie nach der anderen

Hössli will wenig später einen dritten Band schr eiben und verkauft daher seinen

Besitz, um frei zu sein. Es zieht ihn über Umwege nach Winterthur. Dort

wohnt er als Untermieter, logiert in Pensionen und wechselt teilweise monatlich

seinen Wohnsitz. Glücklich war Hössli nie, seine Frau war in die USA

emigriert und dort gestorben, Sohn Jögg galt in den USA als verschollen. Aber

richtig tragisch wurde es im Jahr 1861. Hössli war damals bereits 77 Jahre alt,

als er erfahren musste, dass Glarus brannte. Eine Tragödie, die später in die

Geschichtsbücher eingehen wird, denn in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai

1861 wurde auf einen Schlag die Hälfte aller Glarner obdachlos, zwei Drittel

der Häuser brannten. Hössli wurde klar, dass seine Bücher – sein Lebenswerk

– unweigerlich vernichtet worden war. Immerhin: Sein noch lebender Sohn

Johann – selbst auch schwul (er wurde schlicht «der Weiberhasser» genannt)

– reiste vom fernen Amerika an, um seinen Vater zu besuchen. Johann war in

Zürich aufgewachsen, hatte die Stadt aber wegen seiner Homosexualität verlassen,

um in Amerika ein neues Leben anzufangen. Dies taten viele Glarner

zu jener Zeit: Es gibt ein «New Glarus» im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin

mit etwas mehr als 2000 Einwohnern. Johann Ulrich also sollte mit

dem Schiff einreisen, kam jedoch nie an. Er ertrank bei einem Schiffsunglück

Nähe Halifax. 1864 stirbt Heinrich Hössli verarmt im Spital Winterthur, vermutlich

an einem Hirnschlag.

Späte Ehre

Hösslis Leben war tragisch, es dürfte ihn gewurmt haben, dass sein Werk zu

Lebzeiten kaum beachtet wurde. Pirmin Meier resümiert in seinem Buch:

«Es fand nicht den Hauch einer Auseinandersetzung (mit Hösslis Schriften)

statt. Das blieb – ausser in einigen Zirkeln wie «Der Kreis» – in der Schweiz

auch später so. Um einen Lexikoneintrag musste sich der merkwürdigste

Philosoph des Landes noch um mindestens hundertfünfzig Jahre gedulden.»

Immerhin: Derzeit findet Hössli endlich die Beachtung, die er sich

gewünscht hatte. Anlässlich seines 150. Todestages erweist die Heinrich

Hössli Stiftung ihrem Namenspatron mit einer konzisen Sammlung von

Studien Reverenz. Sechs Fachleute verschiedener Disziplinen beschäftigen

sich unter geistes- und literaturgeschichtlichen Aspekten mit dem Werk des

seinerzeit verlachten Glarner «Filosofen» im eben erschienen Buch «Keine

Liebe an sich ist Tugend oder Laster». Dieser Sammelband mit sechs Aufsätzen,

herausgegeben von Rolf Thalmann, wurde vor wenigen Wochen in

Glarus vorgestellt. An der Buchvernissage im Rathaus Glarus zeigte man

sich tolerant, die lokalen Medien wie beispielsweise die «Glarnerwoche»

berichteten prominent über den Anlass. Anwesend – und das hätte Hössli

besonders gefreut – war auch der Regierungsrat und Landamman Andrea

Bettiga sowie Rolf Kamm als Präsident des Historischen Vereins Glarus.

Heinrich Hössli war bestimmt nicht der erste Schwule in der Schweiz. Aber

er war der Erste, der Homosexualität mutig und öffentlich thematisierte und

diese entsprechend verteidigte. Der einfache Hutmacher aus Glarus ist demnach

der erste Vorkämpfer und Pionier und versuchte, Unrecht zu entlarven

«damit es einmal in ferner Zeit überwunden und verschwinden möge».

Buchtipp

- Pirmin Meier: Mord, Philosophie und die Liebe der Männer. Pendo Verlag

- Rolf Thalmann (Hg): Keine Liebe ist an sich Tugend oder Laster. Chronos Verlag

- Im Verlag rosa Winkel sind zudem die Nach drucke der Schriften von Heinrich

Hössli erhältlich.

7


Prominent CRUISER Edition Herbst 2014

Julija Wolkow

Joan Rivers

Lionel Bringuier

Nein, viele Russen machen es uns seit geraumer

Zeit nicht leicht. Da dies hier jedoch keine

politische, sondern eine dem Klatsch gewidmete

Spalte ist, schiessen wir uns auf Julija Wolkow

ein, deren grösster Triumph 50 Prozent des

Pop-Duos t.A.T.u. darstellt. Mit einem dünnen

Stimmchen gesegnet eroberte sie damals zusammen

mit Jelena Katina die Charts. Um den

Euro-Trash von Musik zu verkaufen, gaben die

beiden das zornige wie leidenschaftliche Lesbenpaar.

Eine Strategie, die funktionierte. Dies

war, wohlgemerkt, vor dem russischen Gesetz

gegen die «Homosexuellen-Propaganda». Heutzutage

würde das Duo wohl in einem Arbeitslager

in Sibirien sein Dasein fristen. Selbstverständlich

konnte das Lesben-Getue seinerzeit

als Lüge enttarnt werden. Und die Sängerin,

heute nicht mehr ganz so frisch, geschweige

denn erfolgreich, hat ihre Einstellung in Sachen

Homosexualität geändert. Wie eine Fahne

im Wind nahm Julija Wolkow im September an

einer russischen TV-Show Teil, um Fragen zu

beantworten, was an sich erschütternd genug

wäre. Immerhin waren ihre Worte so «schockierend»,

dass sie es in die westlichen Medien

schaffte. «Ja, ich würde einen schwulen Sohn

verachten», so die Ex-Lesbe. Frauenliebe sei hingegen

aber total okay und schaue ja auch ästhetischer

aus. Ganz so schlimm sei aber Homosexualität

dann auch wieder nicht – Mörder,

Dieb oder Drogensüchtiger sei die schlechtere

Wahl für einen Mann. Wie eingangs erwähnt,

viele Russen machen es uns ganz und gar nicht

leicht, aber im Vertrauen: Wir konnten Julija

Wolkow nie leiden. (dd)

8

© pd

© pd

Sie war Komikerin und Schandmaul in einer

Person: Joan Rivers. Die New Yorkerin, geboren

1933 als Joan Alexandra Molinsky, gehörte in

den Staaten zu den ganz grossen Stars. Schon

in jungen Jahren versuchte sie sich als Standup-Komödiantin

und schrieb viele Gags für die

beliebte «Tonight Show» von Johnny Carson. Als

erste Frau überhaupt hatte Joan Rivers vor 30

Jahren eine eigene Talkshow im US-Fernsehen,

die aber bereits nach einem Jahr abgesetzt wurde.

Im Gespräch blieb sie trotzdem. Wie etwa

durch ihre ätzenden Sticheleien gegenüber anderen

Stars. Über Angelina Jolie sagte sie einst:

«Wenn ich einen abgemagerten, tätowierten

Körper sehen will, schaue ich mir Schindlers

Liste an». Sie selbst behandelte ihren Körper wie

einen Tempel und renovierte ihn auch ständig.

Aus ihren zahlreichen Schönheitsoperationen

machte Joan Rivers nie einen Hehl – im Gegenteil,

sie bewies genug Humor, um sich selbst

auf die Schippe zu nehmen. Joan Rivers wusste

nur zu gut, wie es ist, sich fett und hässlich zu

fühlen, sprach offen über ihren Selbsthass und

die Furcht vor dem Älterwerden. Darum beanspruchte

sie wohl auch das Recht für sich, eine

erbarmungslose Kritikerin zu sein. Jüngst war

Joan Rivers wieder häufig am TV zu sehen. In

der Show «Fashion Police» zerriss sie genüsslich

die US-Prominenz auf dem toten Teppich. Am

4. September starb Joan Rivers, nachdem sie

während einer Stimmbandoperation einen

Atemstillstand erlitt. (dd)

© Priska Ketterer

Ein schweres Erbe tritt Lionel Bringuier mit

dem Tonhalle-Orchester Zürich an: Als Chefdirigent

übernimmt er den Stab von David Zinman.

Mit 28 Jahren ist Lionel Bringuier gleich

50 Jahre jünger als sein Vorgänger. Keine Frage,

der Franzose will frischen Wind in den Orchestergraben

bringen, an Mut fehlt es ihm dabei

nicht. Seine Karriere schoss jedenfalls bis jetzt

durch die Decke. Geboren in Nizza, stand er

schon mit 13 Jahren am Pult. Nach der Ausbildung

am Pariser Konservatorium gewann er

2005 den Wettbewerb für junge Dirigenten in

Besançon und konnte sich danach vor Angeboten

als Gastdirigent kaum retten. Ein festes

Engagement erhielt er 2011 bei den Los Angeles

Philharmonikern und nur ein Jahr darauf wird

er Chefdirigent im spanischen Valladolid. Und

jetzt also Zürich. Beim Eröffnungskonzert im

September soll Lionel Bringuier zunächst etwas

nervös gewesen sein, doch der Abend wurde

zum Erfolg und das Selbstbewusstsein des

jungen Chefs war am Ende unübersehbar. Er

selbst hält tatsächlich viel von sich selbst. Ohne

Zweifel ist er attraktiv und mit Talent gesegnet,

und in Sachen Facebook könnte selbst eine

Lady Gaga von Lionel Bringuier lernen. Ganz der

moderne Jungspund postet der Dirigent gerne

Fotos von sich selbst. Sei es beim Interview, als

Posterboy oder sogar als DJ – selbstverständlich

immer lachend, immer charmant, ganz der

Franzose eben. (dd)


CRUISER Edition Herbst 2014

Prominent

Mike Shiva

Leonard Cohen

Zum Achtzigsten macht der Folk-Altmeister

sich selbst und seinen Fans das allerschönste

Geschenk: neun neue Songperlen, die sanft

kratzend, augenzwinkernd zynisch und poetisch

melancholisch kleine Geschichten vor

der Haustür und grosse Probleme des Zeitgeists

kommentieren. Dabei blickt Cohen auch auf

sein eigenes bewegtes Leben zurück. Bei Montréal

in eine wohlhabende jüdische Familie

geboren, stand in jungen Jahren die Schriftstellerei

im Vordergrund. Nach ausgedehnten

Europareisen in New York angekommen, wandte

er sich ganz der Musik zu, mit der Absicht,

kurzzeitig etwas Geld zu verdienen. Doch der

Erfolg durchkreuzte die Pläne, erreichte mit

dem bis zum Überdruss gecoverten und doch

unzerstörbaren «Hallelujah» einen Höhepunkt.

Es folgte ein mehrjähriger Rückzug in ein buddhistisches

Kloster, bevor Cohen zum überraschenden

Comeback ansetzte.

Neben Politik und Religion waren stets die Frauen

ein grosses Thema in seinen Liedern. Kein

Wunder, schliesslich hatte er sich als 13-Jähriger

die ersten Akkorde auf der Gitarre beigebracht,

um endlich Mädchen beeindrucken

zu können. Mit «Chelsea Hotel No. 2» setzte er

der Beziehung zu Janis Joplin ein Denkmal,

«Suzanne» und «So Long, Marianne» zählen zu

seinen Evergreens. Cohens Weltbild war aber

nie geprägt von strikten Grenzen, so erzählte er

2012 in einem Interview, er habe zwar nie eine

Gay-Beziehung gehabt, sich aber oft auf irgendeine

Weise zu Männern hingezogen gefühlt.

Vielleicht habe er ja etwas verpasst, aber wahrscheinlich

wolle ihn jetzt halt keiner mehr.

Benedict

Cumberbatch

Es gibt Schauspieler, die sich hauptsächlich dadurch

auszeichnen, für horrende Gagen immer

wieder sich selbst zu spielen: Jennifer Aniston,

Tom Cruise, Til Schweiger… Und es gibt

Schauspieler wie Benedict Cumberbatch. Mal

als Astrophysiker Stephen Hawking, dann als

Charmeur in «Atonement», als mitfühlender

Plantagenbesitzer im oscarprämierten «12 Years

a Slave» oder als Autist an der Seite von Julia

Roberts in «August: Osage County», immer

wieder schlüpft er in völlig neue Rollen. Eben

noch hörte man ihn als Stimme des Drachens

Smaug im Kino, gleich darauf ermittelt er im

TV als Sherlock Holmes. Die BBC-Erfolgsserie

verlegt die Abenteuer des Detektivs ins heutige

London, natürlich darf Holmes‘ Assistent Dr.

Watson nicht fehlen, und wie immer bei der

Adaption des klassischen Stoffs von Sir Arthur

Conan Doyle stellt sich bald mal die Frage, ob die

Bromance vielleicht doch mehr ist als nur eine

Geschäftsbeziehung… «Fürs Protokoll, als ob es

überhaupt jemanden interessieren würde, wir

sind nicht schwul», stellte Cumberbatch noch

vor kurzem klar. Ein Produzent hat nun aber

© pd

Es dürfte nicht die TV-Sensation des Jahres werden,

ist aber sicherlich ein Hingucker wert:

Mike Shiva lässt sich vor laufender Kamera in

die Karten schauen, sprich, 3+ wird ab dem 6.

Oktober eine neue Reality-Serie ausstrahlen,

in der Mike Shiva die Hauptrolle inne hat. Der

Sender begleitete darin den wohl bekanntesten

Hellseher der Schweiz durch seinen Alltag

und verspricht ein «verrücktes Universum». Wir

sehen schon jetzt voraus, dass diese Show einen

amüsanten Touch haben wird, auch wenn

man nichts von Wahrsagerei hält. Der Trailer

zur Mike Shiva-Show verspricht vieles, so will

der Mann mit dem Kopftuch eine herrlich untiefgründige

Seite zeigen. So geht Mika Shiva

beispielsweise liebend gerne shoppen, getreu

seinem Zitat «Mode vergeht – Stil bleibt. Und

ich habe einfach einen eigenen Stil». Oder er

besucht ein Fitness-Labor und lässt sich mittels

Elektronen in Form bringen. Ein Besuch beim

Schönheitschirurgen steht auch auf dem Programm.

Private Einblicke gewährt der Hellseher

zu gerne, so wird der Zuschauer auch Mike

Shivas privates Anwesen sowie den luxuriösen

Wohnwagen kennenlernen, in dem er sich oft

aufhält. Immer mit dabei: sein Pudel «Chocolat».

Und ab und an auch der junge Freund, der

den Emo-Stil liebt und lebt. «Liebe – das ist die

Seelenverschmelzung», betont Mike Shiva bedeutungsschwanger,

er selbst soll ein Liebes-

Spezialist sein. Falls all dies alleine kein Knüller

werden sollte, lässt 3+ vorsorglich Prominente

bei Mike Shiva antanzen. Schliesslich ist guter

Rat teuer – und so erhält Ex-Bachelor Vujo

Gavric in Sachen Liebe ein zukunftsweisendes

Up-Date. (dd)

© pd

Etwas Regenbogen-Feeling erlebt er nun doch

noch in seiner Familie: Tochter Lorca hat mit

dem schwulen Sänger Rufus Wainwright ein

Mädchen. Wer würde sich nicht einen Grossvater

wie ihn wünschen, den faszinierenden

Geschichtenerzähler mit einzigartiger Stimme?

(rg)

© pd

ausgeplaudert, in der kommenden Staffel komme

es zu Annäherungen, «und wir sprechen

nicht bloss von Händchenhalten auf der Parkbank.»

Ob Wahrheit oder geschickt platzierte

PR-Ente: Sherlock bleibt ohnehin spannend.

Cumberbatch selbst tourt derzeit mit dem Historiendrama

«The Imitation Game» von Festival zu

Festival. Darin verkörpert er das homosexuelle

Informatikgenie Alan Turing, das im Zweiten

Weltkrieg mit einem Team aus Schachspielern,

Wissenschaftlern und Linguisten den Alliierten

half, Funksprüche zu decodieren, bevor

es 1952 wegen «grober sexueller Unzucht und

sexueller Perversion» verurteilt wurde. Eine

weitere Paraderolle in einem beeindruckenden

Portfolio. (rg)

9


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CRUISER Edition Herbst 2014

News Schweiz

Homophobie

bleibt erlaubt

Der Ständerat hat sich gegen

eine Ergänzung der Antirassismus-Strafnorm

ausgesprochen.

Homophobe Äusserung sollen in der Schweiz

weiterhin toleriert werden. Dies jedenfalls ist

die Ansicht des Ständerats, der Ende September

eine vom Kanton Genf geforderte Ergänzung

der Verfassung und Antirassismus-Strafnorm

ablehnte. Robert Cramer (Grüne/GE) erinnerte

daran, dass die Zahl der Angriffe auf Homosexuelle

zunimmt. Vom Tisch ist die strafrechtliche

Verfolgung von Homophobie aber nicht. Eine

parlamentarische Initiative von Mathias Reynard

(SP/VS) mit gleichem Inhalt wurde von der

Rechtskommission des Nationalrats im Februar

gutgeheissen.

Homophobes

Jugend-TV

Hinter dem Online-Portal

Jugend-TV.net soll ein Zürcher

stehen.

Jugend-TV.net sorgte im September für Schlagzeilen,

da die Beiträge der Jugendlichen den

Zuschauern eine absurde Sicht der Dinge mitgeben.

Beispielsweise der Vergleich von Ebola mit

einer Grippe oder die Behauptung, der Zweite

Weltkrieg wäre von Polen provoziert worden.

Zudem wurde auch die Homosexualität mehrmals

unter Beschuss genommen. Wie verschiedene

Medien, u.a. auch «20Minuten», nun herausfanden,

soll ein gewisser Ivo Sasek hinter

dem vermeintlichen Jugendkanal stecken. Der

Zürcher ist Gründer der laut Zeitungsberichten

sektenähnlichen «Organischen Christus-

Generation» sowie der «Anti-Zensur-Koalition».

Wikipedia beschreibt Ivo Sasek weiter als Verschwörungstheoretiker

und ausserdem soll er

ein Leugner des Holocaust sein.

Schwule Väter:

Beschwerde

eingereicht

Das Bundesamt für Justiz will

dem Männerpaar aus

St. Gallen die Elternschaft

aberkennen.

Das Bundesamt für Justiz hat gegen das Urteil

des St. Galler Verwaltungsgerichts zur Anerkennung

eines Männerpaars als rechtmässige

Eltern eines durch eine Leihmutterschaft in

den USA geborenen Kindes Beschwerde beim

Bundesgericht eingereicht. Die Schweizer LGBT-

Dachverbände sind darüber enttäuscht, dass

das Bundesamt für Justiz den widersprüchlichen

Rechtszustand der Familie weiter toleriert.

«Wir bedauern den Umstand, dass die Lebensrealität

des Kindes nicht anerkannt wurde und

sich die Familie deshalb weiterhin in einem

rechtlichen Vakuum befindet,» sagt Maria von

Känel, Geschäftsführerin des Dachverbands

Regenbogenfamilien Schweiz. Mit dieser Beschwerde

werde einzig die Tatsache gestützt,

dass das Kind rechtlich nicht geschützt sei.

Comeback der

Geschlechtskrankheiten

Syphilis, Chlamydien, Tripper

und Co – immer häufiger,

immer mehr?

Sexuell übertragbare Infektionen (STI) nehmen

wieder zu. Warum verbreiten sie sich besonders

schnell bei uns schwulen Männern? Gibt es

Möglichkeiten, sich zu schützen? Wie bemerkt

man sie? Wie werden sie behandelt? Und wie

steht es mit Resistenzen? Welchen Einfluss haben

sie auf das Risiko einer HIV-Übertragung?

Was ist besonders in Bezug auf Übertragung

und Verlauf bei Menschen mit HIV? Und wie

war das schon wieder mit dem EKAF-Statement?

Viele Fragen gilt es zu klären – Dr. med. Dominique

Braun, Oberarzt am Universitätsspital Zürich,

informiert bei «Checkpoint im Gespräch»

über das Basiswissen, die aktuellen Trends und

Erkenntnisse rund um sexuell übertragbare

Infektionen.

Donnerstag, 16. Oktober, Restaurant

Bubbles, Zürich statt. Ab 18 Uhr.

Queer+ Weekend

auf dem Stoos

Workshop-Wochenende

für HIV-neudiagnostizierte

schwule Männer.

HIV hat sich durch die medikamentöse Therapie

zur gut behandelbaren chronischen Infektion

entwickelt. Dennoch löst es bei vielen

Betroffenen eine Krise aus. Ängste, Orientierungslosigkeit

und Überforderung erschweren

den gewohnten Gang der Dinge. Es stellen sich

viele Fragen: Wem soll ich mich mitteilen? Muss

ich mein Sexleben ändern? Finde ich wieder

einen Partner? Was kommt mit den Medikamenten

auf mich zu? Wie kann ich fit und beschwerdefrei

bleiben? Wie sieht die rechtliche

Situation aus?

Am Workshop-Wochenende Queer+ im Seminar-

und Wellnesshotel auf dem Stoos haben

verschiedene Fachleute Antworten parat auf

diese Fragen. Ebenso besteht die Möglichkeit,

sich mit anderen HIV-positiven Männern auszutauschen.

Die Teilnahme für HIV-neuinfizierte

schwule Männer und deren Partner ist

kostenlos.

Donnerstag, 20. November bis Sonntag, 23.

November. Anmeldung unter myCheckpoint.ch

Coming-out-Tag

2014

Am 11. Oktober wird der

Coming-out-Day begangen

– auch in Zürich.

Der Coming-out-Tag soll Lesben, Bisexuelle,

Schwule und Transmenschen dazu ermuntern,

sich gegenüber ihrem Umfeld nicht zu

verstecken. Das Coming-out ist nicht nur ein

Schritt zur persönlichen Befreiung, es hat

auch eine gesellschaftspolitische Dimension:

Kein Mittel ist so wirksam gegen Homophobie

und Transphobie wie der persönliche

Kontakt. Auch wenn das gesellschaftliche Klima

offener geworden ist – es erfordert immer

noch viel Mut, dazu zu stehen, nicht so zu sein

wie die breite Masse. Aus Anlass des Comingout-Days

präsentieren Pink Apple, die Homosexuellen

Arbeitsgruppen Zürich (HAZ) und

das Kino Xenix ein kleines, aber feines Filmprogramm,

bestehend aus «Dvojina» von Nejc

Gazvoda, «Snails in the Rain» von Yariv Mozer

sowie Coming-out-Kurzfilmen. Die Xenix-Bar

hat als Treffpunkt oder zum Apéro den ganzen

Abend lang geöffnet!

In eigener Sache:

Unschwule Berufe

Das CR-Magazin sucht Männer

mit vermeintlich unschwulen

Berufen für eine

neue Serie.

Doch was sind «unschwule Berufe»? Wir sind

uns bewusst, dass wir mit diesem Aufruf bestimmte

Klischees bedienen. Doch nicht, ohne

diese auch in Frage zu stellen. Hast du einen

Beruf, den du selbst als «unschwul» bezeichnest?

Möchtest du mehr darüber erzählen und

die Horizonte deiner Kritiker erweitern? Dann

melde dich bei uns – wir freuen uns auf deine

Nachricht unter info@cr-magazin.ch!

11


Kino CRUISER Edition Herbst 2014

Filmfestivals

Schwullesbische Filmfestivals

in Basel, Bern und Luzern

Von Martin Ender

Das älteste Filmfestival, das

Internationale Filmfestival in

Venedig, ist eben zum 71. Mal

über die Bühne gegangen.

Die schwullesbischen Filmfestivals

in der Schweiz sehen

dagegen jung aus. Gerade

deshalb ist der Elan der zum

grossen Teil ehrenamtlichen

Organisatoren noch ungebrochen.

THOMAS EICHENBERGER: Jahrzehnte lang waren insbesondere

in Hollywood-Filmen homosexuelle

Inhalte undenkbar. Homosexualität wurde

wenn, dann nur ganz dezent «angedeutet». Wie

zum Beispiel im Dokumentarfilm «The Celluloid

Closet – Gefangen in der Traumfabrik» der

beiden Regisseure Rob Epstein und Jeffrey Friedman

aus dem Jahre 1995. Auch heute gibt es immer

noch Filme, in denen Lesben und Schwule

nur als «Pausenclown» oder zur «Auflockerung»

vorkommen. Oftmals schaffen es lesbischwule

Filme aufgrund der knappen finanziellen

Mittel gar nicht in die grossen kommerziellen

Kinos. Daher ist es sehr wichtig, lesbischwule

Filmfestivals zu haben, um diesen Filmen eine

würdige Plattform zu bieten.

DIRK HAUSKA «Der Kreis» ist ein wichtiger Film

über einen wichtigen Abschnitt in unserer Geschichte.

Der weltweite Verleih, die mögliche

Oscar-Nominierung und die gute Pressearbeit

werden dafür sorgen, dass ein breites Publikum

etwas über die Anfänge der Schweizer Schwulenbewegung

erfährt – das ist wunderbar, aber

nicht unsere Baustelle. Das «queere Luststreifen

Festival» in Basel ist vielleicht eher mit der

portraitierten Zeitschrift «Der Kreis» zu vergleichen

– subversiver Untergrund jenseits des

Mainstreams für die schrägen, schrecklichen,

schmerzhaften und provokanten Filme und

Filmchen für ein ganz besonderes Publikum.

12

Thomas Eichenberger © zVg

Die meisten grossen Filmfestivals wurden

Ende der 1940er und in den 1950 Jahren gegründet.

Einzig zwei entstanden wesentlich

früher: 1932 Venedig und 1935 Moskau. 1946

starteten Cannes, Karlsbad und Locarno ihre

Festivals. Das Internationale Filmfestival von

Locarno (Festival del film Locarno) gehört somit

zu den ältesten Filmfestspielen der Welt

und präsentiert vor allem Autorenfilme. Seit

jeher widmen sich Filmfestivals thematischen

Schwerpunkten oder einem Genre (z.B. Fantoche

dem Animationsfilm). Spezifische schwullesbische

Filmfestivals gibt es in der Schweiz

erst seit 1997. Damals startete Queersicht in

Bern. Seither findet das Festival jährlich statt

und wird immer noch komplett ehrenamtlich

organisiert. 1998 wurde das Festival Pink Apple

erstmals durchgeführt – mit zehn Filmen

und viel Publikumszudrang im kleinen Cinema

Luna in Frauenfeld. Mittlerweile ist es zum

grössten und bedeutendsten seiner Art in der

Schweiz avanciert. Im Mai 2002 ging im BourbakiPanorama

das erste LesBiSchwule Festival

in Luzern über die Bühne und seit 2008 organisiert

eine Gruppe der Habs in Zusammenarbeit

mit Neues Kino die lesbisch/schwulen Filmtage

«Luststreifen – Queer Cinema Basel». CR

stellte Thomas Eichenberger (PinkPanorama,

Luzern) und Dirk Hauska (Luststreifen, Basel)

einige Fragen und wollte wissen, wie sie ihre

Festivals einordnen gegenüber den grossen

Filmfestivals.

CR: Der «Kreis» läuft nun an den Schweizer

schwullesbischen Filmfestivals vorbei.

Wozu braucht es denn schwullesbische Filmfestivals?

Dirk Hauska © zVg

Was unterscheidet die schwullesbischen

Festivals zum Beispiel vom Festival in Locarno

oder von den Solothurner Filmtagen...

THOMAS EICHENBERGER: Bei uns spielen die lesbischwulen

Filme die HAUPT-Rolle! Natürlich

werden auch dann und wann in Locarno oder

Solothurn Filme mit lesbischwuler Thematik

gezeigt. Es sind dann aber vielleicht nur einer

oder zwei. Bei uns ist das Programm 100%

LGBT.

DIRK HAUSKA: Wir können Filme zeigen, die auf

der Piazza niemals durchgehen würden: BDSM-

Dokus, Experimental-Pornos und auch umstrittenes

Trashkino. Im intimen Rahmen unseres

Festivals können sich die ZuschauerInnen mit

den FilmemacherInnen austauschen – wir sind

unter uns.

Wie gross ist denn der Anteil an Filmen mit

LGBT-Thematik im ganzen Filmschaffen?


CRUISER Edition Herbst 2014

Kino

THOMAS EICHENBERGER: Der Anteil der Filme mit

schwul/lesbischen Themen am gesamten Filmschaffen

ist sicher mehr als marginal, aber es

gibt dazu keine verlässlichen Zahlen. Die Frage

ist auch: was macht den LGBT-Film aus? Nur

weil irgendwo im Film mal kurz eine Tunte

über die Leinwand huscht, ist das noch lange

kein LGBT-Film ist. Für mich muss der Film dies

schon zum zentralen Thema machen: Gutes aktuelles

Beispiel ist natürlich «Der Kreis».

DIRK HAUSKA: Was genau ist denn LGBT-Thematik?

Wir zeigen in diesem Jahr zum Beispiel «Faster

Pussycat, Kill Kill» vom King of Sexploitation

Russ Meyer aus dem Jahre 1965. Ganz sicher

hatten die Macher damals keine Homofestivals

als Zielgruppe im Visier und trotzdem scheint

uns der Film mit seinen durchgedrehten Gewalt-

und Genderfantasien ein wichtiger Meilenstein

des queeren Films zu sein. Das würden

wir von der x-ten Staffel von «The L-Word» nicht

gerade behaupten.

Sind schwullesbische Festivals gar eine Insider-Angelegenheit

oder erreicht man das

normale Publikum?

THOMAS EICHENBERGER: Wir haben die Erfahrung

gemacht, dass das Publikum mehrheitlich aus

«InsiderInnen» besteht. Dies, obwohl wir explizit

auch die Heteros an unserem Festival begrüssen.

Eigentlich wäre es eine gute Gelegenheit

für sie, sich in einem «normalen» Kino während

einer Woche ganz «unverfänglich» mit dem lesbischwulen

Filmschaffen zu befassen. Offenbar

gibt es da aber für viele noch «Berührungsängste».

Um das Ganze etwas aufzulockern und zu

durchmischen, haben wir extra während der

Festivalwoche im Foyer vor dem stattkino eine sogenannte

PinkBar eingerichtet, wo man ganz ungezwungen

vor oder nach dem Film noch etwas

Trinken und mit den Leuten, egal welcher sexuellen

Ausrichtung, ins Gespräch kommen kann.

DIRK HAUSKA: Natürlich sind wir Underground

und Avantgarde, aber wir machen ganz sicher

keine Einlasskontrolle.

Was machen die schwullesbischen Filmfestivals

anders als die traditionellen Festivals

THOMAS EICHENBERGER: Im Fall von PinkPanorama

machen wir sicher nicht auf Promis, Stars und

Sternchen wie zum Beispiel das ZFF (Zurich

Film Festival) und in zunehmendem Masse auch

Locarno. Das höchste der Gefühle in Sachen Prominenz

war bei uns der Besuch von Ralf König

im Jahr 2012.

DIRK HAUSKA: Was sich vor und nach den Filmvorführungen

abspielt, ist genauso wichtig, wie

das Programm auf der Leinwand. Wir sind somit

auch ein Treffpunkt für die queere Community.

Dieses Jahr wagen wir sogar noch einen

weiteren Schritt in diese Richtung: wir bieten

Workshops passend zu unserem Thema «Süsser

Schmerz» an. Traditionelle Festivals könnten

eine praktische Einführung in SM-Techniken

vermutlich nicht ohne Verlust ihrer Sponsoren

anbieten.

Können die Standorte Bern, Luzern, Basel

neben Zürich mit PinkApple bestehen?

THOMAS EICHENBERGER: Ich denke ja. PinkPanorama

will auch weiterhin das feine kleine lesbischwule

Filmfestival der Zentralschweiz bleiben. Es ist

wichtig, dass es neben Zürich auch in den übrigen

Regionen der Schweiz eigenständige lesbischwule

Filmfestivals gibt. Denn das Thema

ist überall wichtig. Gerade in Luzern können

wir auch immer wieder Schweizer Premieren

zeigen von Filmen, welche im Frühjahr noch

nicht von PinkApple gezeigt wurden. Daneben

hat unser kleines Festival auch die Möglichkeit,

noch unbekannten Regisseurinnen und

Regisseuren eine Plattform zu bieten und Neues

auszuprobieren. PinkApple ist dafür vielleicht

schon zu gross.

DIRK HAUSKA: Ja, wir können bestehen, weil die Leute

aus dem Raum Basel gerne auch mal hier gutes

queeres Kino sehen wollen. Und ja, weil echte

FilmfreundInnen auch aus Zürich anreisen, um

unser sehr besonderes Programm zu sehen.

Luststreifen – queer cinema Basel

2. bis 5. Oktober

www.luststreifen.ch

Queersicht

Lesbisch-schwules Filmfestival Bern

Anfang November

www.queersicht.ch

PinkPanorama Lesbischwules Filmfestival

Luzern

13.–19. November

www.pinkpanorama.ch

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Szene CRUISER Edition Herbst 2014

Partys und Events

14

Gay-Schiff

Essen, Tanzen und Romantik

Am 4. Oktober sticht das Gay-Schiff in Zürich

wieder in See... Chillen, tanzen, die nächtlichen

Lichter rund um den Zürichsee bei einem

Nachtessen geniessen oder einfach schlicht zusammen

feiern. Auf dem Oberdeck werden feine

Menüs serviert, vom Züri-Gschnätzlete mit

Butterrösti bis zu Eglifilets im Bierteig. Auf dem

unteren Deck wird getanzt zu coolen Waves,

aufgelegt von DJ Q–Bass.

Gay-Schiff, Samstag, 4. Oktober

Eintritt Fr. 29.-, ab 18 Jahren

Bürkliplatz ab: 20 Uhr

Bürkliplatz an: 22.30 Uhr

8001 Zürich

zsg.ch/de/gay-schiff.html

Kunt

Im Heaven

Die Zürcher Club Kids sind für kurze Zeit zurück

in der Heimat. Nach einem Abstecher nach

New York und San Francisco penetrieren sie

wieder die Limmatstadt. DJ Deesse und Monsieur

Boy bringen die Titten zum wippen und die

Wampen zum Wappeln.

Die Partyreihe von Marc Streit und Lukas Beyeler

besetzt am Freitag, 10. Oktober 2014 den Heaven

Club. Grenzenloses Übertreiben und unzüchtiges

Treiben... bei elektronischer Tanzmusik.

Kunt, Freitag, 10. Oktober, 23 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

Pink Monday

Im Heaven

Höhepunkt und Abschluss des Oktoberfestes

ist wie jedes Jahr der Pink Monday auf dem

Bauschänzli am 27. Oktober. Dieser Event ist

zwar schon längst ausverkauft. Wer aber kein

Ticket ergattern konnte, ist dafür an diesem

Abend im Heaven genau richtig zur Pink Monday

Party mit Festhüttenstimmung, Brezeln

und jeder Menge Gaudi. Hier wird nach dem

Bauschänzli weitergefeiert mit DJ Zör Gollin

und Schlagermusik.

Pink Monday

Montag, 27. Oktober, 22 Uhr

Heaven Club, Spitalgasse 5, 8001 Zürich

www.heavenclub.ch

4 Jahre Behave

anything but straight

Seit der Eröffnung des Clubs Frieda’s Büxe

gehört die Gay Party «Behave – anything but

straight» zum festen Bestandteil des Programms.

Zum Geburtstag präsentieren die

Veranstalter ein Line-Up der Extraklasse: Animal

Trainer (sozusagen Siegfried und Roy der

Zürcher House-Szene), Kellerkind (David Copperfield

der Musik) und Gleichschritt (Laurel

und Hardy unter den DJs). Alles Schweizer DJs,

die jedoch mittlerweile in Europa und gar weltweit

für Aufsehen sorgen. Für eine lange Party

bis in die frühen Morgenstunden dürfte also

gesorgt sein.

Behave – anything but straight

14. November, 23 Uhr

Frieda’s Büxe, Friedaustr. 23, 8003 Zürich

www.friedasbuexe.ch

Voodoo

Angels Black Party

Der Voodoo Kult ist in Zürich angekommen! Die

Angels haben keine Mühen gescheut, um ihren

Party-Gästen diesen mystischen und sexy Event

zu präsentieren. Im Herbst wird an der Black

Party – ganz nach dem Motto Voodoo – abgetanzt

in Trance und im Rausch der Nacht. Versprochen

wird zudem ein tolles Ambiente voller

dunkler Ecken mit grossartigen Special Effects

und natürlich bestem Sound.

Der Main Floor gehört den unbestrittenen

Meistern der Plattenteller, DJ Micky Friedman

und DJ Pagano, welche teuflisch gute Party-

Mixes auflegen. Beide haben schon bei diversen

Angels Events die Tanzfläche tüchtig eingeheizt.


CRUISER Edition Herbst 2014

Szene

Voodoo bietet aber noch mehr, nämlich zusätzliche

drei Dance Floors mit Underground, Progressive

und Dance Charts mit Top DJs.

Flexx Floor: DJ Jack Chang, DJ Ajaxx. Underground:

Tonträger. Dance Charts: DJ Luca

Papini, DJ Angel O.

Nebst der Hauptparty am Samstag gibt es eine

Pre-Party und eine Afterhour.

Black Out heisst die neue Pre-Party am Freitag

und sie startet um 23 Uhr im Club Heaven, mit

Beats von DJ Ben Manson, unterstützt durch

Angels Resident DJ Angel O. Die Afterhour-Party

Black After geht in der Alten Kaserne am Sonntag

ab 5 Uhr früh über die Bühne.

Black Party Voodoo

Samstag, 15. November, 22 Uhr

Club X-TRA, Limmatstrasse 118, 8005 Zürich

www.angels.ch

Patrick Wolf (solo)

Ein Abend zum Weltaidstag

Der britische Sänger, Komponist und Multiinstrumentalist

Patrick Wolf war 19, als er seine

erste EP nicht nur selber komponierte, sondern

auch gleich eigenhändig produzierte. Das Multitalent

ist bekannt für seine eigenwilligen Kompositionen

und Arrangements, die am ehesten

als eine Mischung aus Folk und Elektronik bezeichnet

werden können.

Vor neun Jahren spielte Patrick Wolf mit seinem

damals aktuellen Album «Wind in the Wires»

erstmals in Basel: Im Konzertkeller des Restaurants

Hirscheneck. Drei Alben, vier EPs und

weltweiten Auftritten später, spielt Patrick Wolf

im Rahmen von «Ein Abend zum Weltaidstag»

eines seiner seltenen Konzerte.

Seine Auftritte werden als künstlerische Gesamtkunstwerke

zwischen Avantgarde und Pop

Art beschrieben. Nicht selten mit aufwändigen

Kostümen, Make-up und begleitet von einer Fülle

akustischer und elektronischer Instrumente,

performt Wolf seine von der internationalen

Patrick Wolf © SagaSig

Musikpresse hochgelobten Songs, die sich nie

dem profanen Pop bedienen, selbst dann, wenn

eigentlich alles dafür spricht.

«Ein Abend zum Weltaidstag» verspricht somit

dieses Jahr eine überraschende Veranstaltung

werden. Sie soll aber auch die Thematik HIV

und Aids im positiv assoziierten Kontext unter

näher oder ferner Betroffene, Solidarisierende

und Interessierte bringen.

«Die Veranstaltung konzentriert sich weniger

auf das NEIN zur Infektion als auf das JA zum Leben,

welches Ersteres nach wie vor voraussetzt»,

sagt Daniel Stolz, Geschäftsleiter der Aids-Hilfe

beider Basel, «es ist eine grosse Freude, dass der

Abend dank grosszügiger Spenden von privater

Seite, aber auch dank dem Entgegenkommen

aller Mitwirkenden zustande kommt!»

Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem Apéro

und einer Benefiz-Suppe. Konzertbeginn ist

um 20 Uhr. Im Anschluss an das Konzert lädt

DJ Angelo (Bimbo Town) und Taylor Curz (Queer

Planet) zur Afterparty in die Kuppel.

Ein Abend zum Weltaidstag

Patrick Wolf (solo)

Samstag, 29. November, 19 Uhr

Schauspielaus, Theater Basel,

Elisabethenstrasse 16, 4051 Basel

Afterparty ab 23 Uhr

Kuppel, Binningerstrasse 14, 4051 Basel

Karten: Billetkasse, Theater Basel

Telefon: +41 (0)61 295 11 33

Online: www.weltaidstag-basel.ch

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15


Gesellschaft CRUISER Edition Herbst 2014

Die neue Trans*-

Klasse

Oft wird die Transgender-

Thematik falsch verstanden

– auch in der Gay-Szene

Von Daniel Diriwächter

Das CR-Magazin veröffentlichte

in seiner Juni-Ausgabe ein

Portrait über den Transmann

Jimmy. Obwohl in bester Absicht

geschrieben, waren einige

Missverständnisse sowie

sprachliche Ungenauigkeiten

über Transmenschen darin zu

finden. Ein Experte erklärt uns,

warum die Darstellung in der

Presse so wichtig für das Verständnis

von Trans* ist.

«Wurst andersrum» – so nannte sich der Artikel

in der Juni-Ausgabe des CR-Magazins. Freilich

war die Wurst damals in aller Munde, so bot es

sich geradezu an, das Portrait über Jimmy aus

Thailand, einem Transmann, entsprechend zu

betiteln. Und schon darin begegnen wir dem

auch noch oft verwendet, missverständlich.»

Die Vokabel ist eng mit der immer noch bestehenden

Psychopathologisierung von Transmenschen

verknüpft. Ausserdem klingt

Transsexualität so ähnlich wie Homo- oder Bisexualität.

Trans* hat aber mit Sexualität nur

am Rande zu tun. Es geht darum, wer man ist

und nicht, welche Art Beziehungen man hat,

erklärt Hannes Rudolph. In der Community

sowie bei Experten wird mit anderen Begriffen

gearbeitet. Die Vokabeln Trans* oder trans*

(mit oder ohne Sternchen) setzen sich durch.

«Männer als Frauen»

Im Gegensatz zu Conchita Wurst spielen Transmenschen

keine Rolle – sie sind das Geschlecht,

dem sie sich zugehörig fühlen. Eine Gewissheit,

die jede Transperson in sich trägt, seit ihr der vermeintlich

«kleine Unterschied» bewusst wurde. Es

geht also um die Geschlechtsidentität.

Transmenschen werden oft mit Missverständnissen konfrontiert.

© Symbolbild / «Transamerica» Weinstein, ICF

ersten Irrtum: Bei Conchita Wurst handelt es

sich um einen schwulen Mann, der als bärtige

Drag Queen für Furore sorgt. Aber Conchita

Wurst ist weder eine Transfrau noch ein Transmann.

«Conchita Wurst kann helfen, die Toleranz gegenüber

der gesamten LGBT-Community zu

stärken, aber sie steht nicht explizit für Transmenschen»,

so Hannes Rudolph, Leiter der Fachstelle

für Transmenschen am Zürcher Checkpoint

und selbst ein schwuler Transmann. Die

Wurst stehe neben ihrer oft gepriesenen Toleranz

für eine Variation der Travestie. Der eingangs

erwähnte Transmann Jimmy ist daher

keine «Wurst andersrum».

Trans*

Die Transgender-Thematik wird von vielen

Menschen noch immer falsch verstanden. So

ist etwa der Begriff «Transsexualität», wenn

«Das Geschlecht entscheidet sich im Kopf und

nicht zwischen den Beinen», sagt Hannes Rudolph

ganz klar. Um damit auf Jimmy zurückzukommen:

Er war also nicht früher ein Mädchen und ist

dann ein Mann geworden. Nein - er besass schon

immer die Identität eines Mannes. Sein Körper

passte nicht zu seiner männlichen Identität. Also

wollte er diesen anpassen. Hannes Rudolph weiss,

dass dies für Ausstenstehene «spitzfindig» wirken

kann, es ist aber essenziell für das Verstehen der

Situation, in der sich Transmenschen befinden.

Nicht das «nachher» ist eine Verkleidung oder

Verstellung - das Leben vorher ist die «Maskerade»

die sich für Transmenschen seltsam und falsch

anfühlt.

Oft wird Trans* auch als «Entscheidung» bezeichnet.

Aber schliesslich frage man auch keinen

schwulen Mann oder eine lesbische Frau,

wann er oder sie sich entschieden habe, homosexuell

zu sein. Wobei sich diese Frage natürlich

16


CRUISER Edition Herbst 2014

Gesellschaft

auf die sexuelle Ausrichtung bezieht. Apropos:

Auch Transmenschen können natürlich hetero,

schwul, bi oder lesbisch sein.

Transmenschen werden auch oft auf ihren Körper

oder gar ihre Genitalien reduziert. Dabei spielen

die beim Leben im richtigen Geschlecht gar nicht

die wichtigste Rolle. Die medizinischen Möglichkeiten,

um den Körper der eigenen Identität anzupassen,

werden aber immer besser. Ein weiterer

Begriff betritt hier die Bühne: die «Umwandlung».

Doch man spricht nicht von einer Umwandlung,

sondern von einer «Angleichung». Hannes Rudolph

dazu: «Da beim Phänomen «Trans*» biologistisches

Denken nichts bringt - weil ja gerade der

Körper nicht zum Geschlecht passt - muss dieser

Biologismus auch in der Sprache überwunden

werden. Niemand wird durch Operationen Mann

oder Frau – die Leute sind es schon vorher. Und

nicht alle Transmenschen lassen sich operieren.».

Hormontherapie gilt als sicher

Im CR-Artikel erzählt Jimmy auch von der Hormonbehandlung,

diese sei alles andere als gesund.

Es werden Nebenwirkungen «von Haarausfall bis

zu drastisch erhöhten Krebs- und Schlaganfallrisiken»

genannt. Dies sei Unsinn, so Hannes Rudolph.

«Die Hormontherapie, wenn sie ärztlich überwacht

wird, gilt als sicher.»», weiss er. Betreffend dem Haarausfall

kann auch er nur mit einem Lächeln sagen,

dass die meisten Männer früher oder später darunter

leiden, so auch Transmänner in entsprechender

Behandlung. Zudem erhöhe sich das Krebsrisiko

lediglich in einem Ausmass, wie es etwa auch von

der Anti-Baby-Pille bekannt sei, so der Fachmann.

Weitere Nebenwirkungen der Hormontherapie

bei Transmännern seien absolut vergleichbar

mit den Nebenwirkungen einer männlichen

Pubertät (z.B. Akne, vermehrtes Schwitzen).

Auch das Risiko für Herz- und Kreislaufprobleme

erhöhe sich analog zum Risiko, das biologische

Männer haben. Es sei daher problematisch,

wenn im CR-Artikel von einer «gesundheitsschädlichen»

Hormontherapie die Rede sei,

meint Hannes Rudolph. Dies könne Transmenschen

verunsichern, die gerade in der Selbstfindung

oder im Coming-out steckten.

Die Trans*-Thematik mit diesem Artikel ausreichend

zu erklären, ist natürlich nicht möglich.

Aber es ist wichtig für die Akzeptanz

und das Verständnis gegenüber Transmenschen,

dass Nicht-Betroffene einen Punkt

vertehen: Die Identität ist entscheidend. Sie

macht den Transmann zum Mann. Darum

ist er auch keine «Frau, die ein Mann sein

möchte». Und darum ist das Märchen von

der «Operation, die ihn zum Mann macht»

auch so irreführend. Viel wichtiger ist der

Punkt, an dem Transmenschen selbst begreifen,

wer sie sind und es wagen, zu sich selbst

zu stehen. Und dieser Punkt kommt doch

sicher einigen von euch jetzt bekannt vor?

Zur Person

Hannes Rudolph leitet die Fachstelle für

Transmenschen beim Checkpoint Zürich. Der

in Leipzig geborene Wahlzürcher ist zudem

Geschäftsführer der HAZ und arbeitet auch

als Theaterregisseur und Psychologe.

Transgender-Adressen (Auswahl):

www.mycheckpoint.ch

www.transgender-network.ch

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17


Blick zurück CRUISER Edition Herbst 2014

Ikonen von damals

Modern Talking

Von Haymo Empl

In unserer Serie stellen wir

Ikonen aus vergangenen Dekaden

vor, berichten über gefallene

Helden und hoffnungsvolle

Skandalsternchen aus

längst vergangenen (Gay-)

Tagen. Dieses Mal: Modern

Talking (und Nora). Vor 30

Jahren stürmte das Duo die

Hitparaden.

1984 war die Welt noch in Ordnung. Da waren

die Winterspiele im jugoslawischen (!) Sarajevo,

Apple versuchte der Weltbevölkerung den Macintosh

schmackhaft zu machen, neue Atomkraftwerke

wurden gebaut, die genetische Entschlüsselung

des AIDS-Erregers HIV gelingt und

aus den Radios und Kassettenspieler trällern

Modern Talking ihren Nummer-1-Hit «You’re My

Heart, You’re My Soul» in (hysterischem) Falsett.

Dazu ein passender Videoclip: viel Nebel, Anders

& Bohlen irgendwo schwer erkennbar in

bonbonfarbenem Ambiente. Wikipedia stellt

dazu fest: «Auffällig war das Auftreten des Duos

in den 1980ern. Anders trug weite, bunte Anzüge,

hatte schwarze, lockige, schulterlange Haare

und trug rosafarbenen Lipgloss. Bohlen hatte

eine (für die damalige Zeit typische) Vokuhila-

Frisur und trug Trainingsanzüge».

Richtig cool waren Modern Talking nie. Es ist

überliefert, dass ältere Brüder damals ihre jüngeren

Schwestern losschickten, um eine Modern

Talking Langspielplatte zu kaufen. Es war

damals wie heute ein Rätsel, wer Modern-Talking-Platten

kaufte, de facto wurden aber je

nach Quellenangabe zwischen 100 Millionen

bis 180 Millionen Tonträger bis dato verkauft.

Thomas Anders und Dieter Bohlen © pd

Nora hasst Dieter

Modern Talking waren eigentlich nicht nur

Thomas Anders und Dieter Bohlen: Nein, wie

der Fan natürlich weiss, war da auch noch Nora!

Nora war die Ehefrau von Thomas Anders. Und

da dieser auch für die damalige Zeit enorm viel

Lipgloss trug und einfach zu sehr nach Winnetous

kleiner Schwester aussah, wurde über

Anders’ sexuelle Orientierung munter spekuliert.

Dem setzte Nora ein dramatisches Ende,

indem sie den guten Thomas an die Kette legte.

Kein Pressebild, kein Videoclip ohne die gigantische

Nora-Kette. Ganz klar: die Ehefrau

des Sängers wollte eine nachhaltige Duftmarke

setzen, was ihr auch gelang. Nur: das ganze

war derart auffällig und penetrant, dass die

Spekulationen über Thomas Anders’ sexuelle

Ausrichtung noch mehr angeheizt wurden. In

der deutschen «Bild» erklärt Thomas Anders

rückwirkend die Sache mit der Kette wie folgt:

«Heute noch werde ich immer wieder darauf

angesprochen. Dabei war das von uns nur als

Gag gedacht, um Dieter zu ärgern. (…) Wir riefen

unseren Lieblings-Juwelier in Koblenz an

und gaben ihm den Auftrag, eine solche Kette

zu entwerfen. Er war sofort Feuer und Flamme,

meinte aber, dass es nicht so eine kleine,

goldene Mädchenkette, sondern ein richtiger

Hingucker sein müsse. So wurde es gemacht.

(…) Modern Talking hatte dann einen Auftritt

in der Sendung «Auf los geht’s los» mit Joachim

Fuchsberger. Nie hätten wir damit gerechnet,

dass diese Goldkette (Wert: 5000 Mark) medial

dermassen einschlagen würde. (…) Ich trug

die Kette bis 1999. Seitdem liegt sie in meinem

Banksafe».

Dieter hasst Nora

In der Produktion «Dieter, der Film» (übrigens

ein wirklich humorvoller Streifen, man würde

Dieter Bohlen so viel Witz gar nicht zutrauen)

geht Bohlen auf die Nora-Sache ebenfalls ausführlich

ein und ärgert sich auch Jahre später

noch über die «negative Energie, die Nora

einbrachte». 1987 dann das Ende für Modern

Talking. Aber halt! Nicht für lange: 1998 kam

die Gruppe (ohne Nora, die verlor das Interesse

an Anders, man lebte getrennt, war aber noch

nicht geschieden) ein zweites Mal zusammen.

Auf der neuen CD «Back For Good» wurde wie

gehabt geträllert und es wurden in mässigem

Englisch seltsame Holterdipolter-Humpelreime

vorgetragen, einfach mit einem etwas schnelleren

Beat, in dunklen Massanzügen und mit

weniger Lipgloss. Auffallend: die Songs von Modern

Talking waren unglaublich präzise produziert,

Bohlen hatte dazugelernt. 2003 war dann

endgültig Schluss: Modern Talking trennte sich.

Nora hingegen zeigte sich äusserst aktiv: nach

14 Jahren Ehe reichte sie die Scheidung ein, um

dann den armen Thomas im Jahr 2011 auch

grad zünftig zu verklagen. An Anders’ Autobiographie

«100% Anders» bemängelte sie 15

Passagen und wollte dafür 100 000 Euro Schadenersatz.

Man streitet noch immer, derweil

vergangenen Monat Dieter Bohlen – mittlerweile

auch als TV-Mann («Deutschland sucht den

Superstar») höchst erfolgreich – ein Modern-

Talking-Reunion-Konzert-Angebot für 20 Millionen

Dollar abgelehnt hat.

18


CRUISER Edition Herbst 2014

Fotostrecke

Photographer

Asbjörn Jungnik

www.jungnik.net

Asbjörn Jungniks Bilder erzählen von der Jugend, von Unschuld und von der Unbekümmertheit

des Momentes. Sie sind mehr Sinnbild als Portrait. Der Künstler

schrieb in einem Begleittext zu seiner Ausstellung «Jugendsünden»: «Die

Geschichte, die ich erzählen will, ist eine der ältesten der Welt. Sie handelt vom

Knospen, vom Erblühen und von der Ahnung, des Verwelkens, des Verderbens,

des Vergehens. Sie wurde endlos oft gemalt, gemeisselt und in Reime gefasst.»

Künstler wie Mark Morrisroe, Nan Goldin und Slava Mogutin haben ihn

einst inspiriert und bald hat ihn das Fotografieren nicht mehr losgelassen.

Asbjörn Jungnik, 27, ehemals Krankenpfleger, hat vor gut einem Jahr sein

Studium begonnen an der «Akademie der Bildenden Künste München». Sie

ist eine der bedeutendsten Bildungseinrichtungen und auch eine der ältesten

Kunsthochschulen Deutschlands.

Tabus gibt es für ihn nicht. Für das «Butt Magazine» hat er ein Bild von einem

nackten Jungen, in der Hitlergruss-Pose gemacht. Sein erigierter Penis steht

im gleichen Winkel nach oben wie sein rechter Arm. Gerne würde er mal

eine Gruppe nackter Jungs in der Glyptothek in München neben antiken römischen

und griechischen Statuen fotografieren. Das ist aber bisher leider

an Models und Geldgründen gescheitert.

19


solo

show

EIN ABEND

ZUM WELTAIDSTAG

Sa, 29. Nov,

ab 19 Uhr

Schauspielhaus, Theater Basel

Tickets: Theater Basel / www.weltaidstag-basel.ch

Afterparty mit DJ Angelo & Taylor Cruz (Queer Planet) ab 23 Uhr, Kuppel, Basel.


CRUISER Edition Herbst 2014

Lifestyle

HOT 4 YOU!

Schöne Schuhe

Die Ferien sind vorbei – und schon stehen wir mitten im Herbst,

dies natürlich so stilvoll wie nur möglich! Die Navyboot

Herbst/Winter Looks für die Herren sind Brogues, ein absolutes Muss

sowie knöchelhohe Lace-Up Booties. In diesen schicken Tretern sieht

Mann von Welt nicht nur toll aus, die Schuhe sind auch noch ungemein

bequem. Dazu werden Akten- und grosse Umhängetaschen in verschiedenen

Schwarz- und Brauntönen kombiniert. Must Have!

Weitere Infos unter:

www.navyboot.com

Finstere Totenköpfe

Totgeglaubte leben länger...

Dieses Credo passt wunderbar zur neuen Thomas Sabo Schmuckkollektion.

Denn viele glaubten schon, den Totenkopf als totaly Out!

Wie man allerdings sieht, sind die Totenkopf-Sujets immer noch hoch

im Kurs. In der aktuellen Rebel-at-Heart-Kollektion wird der dreidimensionale

Totenkopf-Anhänger mit schwarzen Zirkonia-Steinen

aufgepeppt. Ein weiteres Highlight ist die aufwendig gestaltete Totenkopfmaske

in Cut-out-Optik. Die düsteren Schmuckstücke sind aus 925

Sterling Silber gefertigt. Neu findet man Thomas Sabo an der noblen

Bahnhofstrasse, denn vor kurzem eröffnete das Unternehmen hier

seinen Flagship Store. Nur für echte Kerle!

Ab CHF 255.–

Bahnhofstrasse 65, 8001 Zürich

www.thomassabo.com

KYÄNI

das Wunder-Elixier!

Jetzt kommt KYÄNI in die Schweiz. Das Wunder-

Elixier aus den USA besitzt nicht nur eine leistungsstarke

Superfood-Kombination, es hält tatsächlich auch was

es verspricht, und verleiht höchstes Wohlbefinden und beste

Lebensqualität. Die Nahrungsoptimierungen von KYÄNI wirken

gezielt von innen heraus und besitzen zudem eine anitoxidantische

Wirkung. Bereits nach einer Woche strahlt das Gesicht eine unglaubliche

Frische aus, man fühlt sich fit, ausgeglichen, konzentiert und

fokussiert. Die Produkte sind eine reiche Quelle an Vitalstoffen, Mineralien

und Vitaminen und enthalten eine geballte Ladung ausgesuchter

Früchte wie etwa Alaska Blaubeere oder Nonifrucht. Am Morgen startet

man mit einem KYÄNI Sunrise Beutel (30ml), danach auf den Tag verteilt

nimmt man jeweils 3 x 20 Tropfen KYÄNI Nitro Xtreme, um die

persönliche Leistung zu steigern. Ideal auch vor dem Gym-Besuch.

Demnächst finden in Zürich Informationsabende statt. Wir haben

das Produkt getestet und finden es top!

Eine Monatskur kostet CHF 175.– Weitere

Informationen sowie Bestellung unter:

www.rundumgsund.net

Intelligentes After Shave

Nicht nur Kate Middleton, Duchess of Cambridge, schwört auf

die Beautyprodukte von Karin Herzog, auch immer mehr Männer

entdecken die kostbare Pflegelinie des Westschweizer Beautylabels.

Ein Highlight aus der Männerlinie ist das erfrischende

After Shave, das mit aktivem Sauerstoff angereichert ist. Sauerstoff

besitzt gleich mehrere positive Eigenschaften für die Hautpflege.

Dank der desinfizierenden Wirkung kann auf Konservierungsstoffe verzichtet

werden, die natürliche Kollagenproduktion wird angeregt. Die

Produkte der Karin Herzog Skincare – darunter auch das After Shave

– werden mit einem dünnen Pinsel auf die Haut aufgetragen und nicht

in die Haut einmassiert. So ist die optimale Wirkung gewährleistet.

Bei einer Anwendung mit den Fingern geht rund ein Drittel des Sauerstoffs

verloren, da er durch die Haut an den Händen absorbiert wird.

Ausprobieren!

Im ausgesuchten Fachhandel für CHF 49.80 erhältlich.

www.karinherzog.com

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Nachgefragt CRUISER Edition Herbst 2014

«Privat strippe ich

nicht für jeden»

Mehr als «nur» ein bekanntes

Szenegesicht: Matthias Meier

Daniel Diriwächter

26

Viele kennen Matthias Meier

(28) als Dragqueen Lilly oder

als Barkeeper in der Zürcher

Tip Top Bar. Dabei schiesst seine

Karriere als Schauspieler

gerade durch die Decke. Bei

den Kammerspielen Seeb hat

er ein festes Engagement in

«Ladies Night» und auch im Kinofilm

«Der Kreis» spielt er eine

Nebenrolle.

© pd

CR: Matthias, viele kennen dich von der Tip Top

Bar, vielleicht auch als Dragqueen «Lilly» – doch

eigentlich bist du ein Musicaldarsteller. Wie

kriegst du diese Aufgaben unter einen Hut?

MATTHIAS: Abwechslung beflügelt, finde ich. Ich mag

es mit unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert

zu werden und man lernt dabei unheimlich viel.

Schlussendlich ist alles planbar und es gelingt mir

immer, alles unter einen Hut zu bringen. Das Tolle

dabei ist, dass ich Hobby und Beruf verbinden kann.

War es schon früh dein Wunsch Schauspieler

zu sein?

Ja, es hat sich schon im Gymnasium – bevor

ich die Matura im Sack hatte – ganz klar abgezeichnet,

dass ich die Ausbildung zum Musicaldarsteller

in Angriff nehmen werde. Die

Leidenschaft fürs Theater, den Gesang und für

das Showbusiness begleiten mich seit frühester

Kindheit und wurde von meinen Eltern und

meinem Umfeld stets voll unterstützt.

Du spielst derzeit bei den Kammerspielen in

dem Stück «Ladies Night» den arbeitslosen

Gavin. Was hat dich an der Rolle gereizt?

Das Engagement in den Kammerspielen Seeb bedeutet

mir sehr viel, weil ich schon seit Jahren für

dieses wunderschöne und tolle Theater schwärme.

In diesem Mai kam der Theaterleiter und Regisseur

Urs Blaser direkt auf mich zu und fragte, ob ich

Lust hätte mitzumachen. Für mich ein riesiges Geschenk!

Nach dem Lesen des Stücks war mir klar,

dass ich mich in der Rolle des Gavin sehr gut sehe.

Am Schluss musst du die Hüllen fallen lassen,

brauchte das Überwindung?

Nein, das hat mich keine Überwindung gekostet,

denn ich betrachte das ganze Strippen ja aus

der Sicht meiner Rolle. Das Licht und die Technik

sind in dieser Szene auch sehr wichtig und

schlussendlich sieht man nichts. Privat strippe

ich natürlich nicht für jeden (lacht)!

Auch im Kino bist du in «Der Kreis» präsent,

wie hast du diese Rolle ergattert?

Das Casting war rund zwei Jahre vor dem Dreh

und ich hatte schon fast vergessen, dass ich

überhaupt beim Vorsprechen war. Als ich nach

dieser Zeit die Zusage und das Drehbuch erhalten

habe, musste ich sogar nachfragen für welche

Rolle ich mich denn nun vorbereiten muss.

Das Projekt-Team, allen voran Regisseur Stefan

Haupt und die Produzenten Ivan Madeo und Urs

Frey von Contrast Film, hatten viele Meilensteine

zu bewältigen bis das Projekt schliesslich realisiert

werden konnte. Für mich war Die Rolle

als «Jean-Martin» eine unglaublich wertvolle

und tolle Erfahrung. Es ist mein erster Kinofilm

und ich bin stolz darauf, ein Teil davon zu sein.

War dir die Geschichte des Films vertraut?

Als Schwuler und zudem als Barkeeper in der

Zürcher-Szene war mir die Geschichte, allem

voran die Hauptakteure Ernst und Röbi, nicht

ganz unbekannt. Aber durch die zahlreichen

Gespräche und auch Einlesen in die Thematik,

hab ich sehr viel neues erfahren, was mich sehr

bereichert, aufgeklärt und auch bewegt hat.

Welches sind deine nächsten Projekte?

Vorerst spiele ich rund 80 Mal mit «Ladies Night»

in den Kammerspielen Seeb bis Ende Mai nächsten

Jahres. Dann wird es in diesem Jahr noch eine

Show im Tip Top geben mit Petra, Gaetano und

mir als «Lilly». Weiteres steht noch in den Sternen.

Wirst du weiterhin als Barkeeper in der Tip

Top Bar bleiben?

Die Tip Top Bar ist ein Teil von mir geworden.

Mir sind unsere Gäste, Petra und das ganze

Team sehr ans Herz gewachsen. Ich werde dort

also auch in Zukunft anzutreffen sein, mal vor

und sicherlich auch wieder hinter der Theke.

«Ladies Night», ein Stück nach dem Kinofilm

«The Full Monty»

Arbeitslose Stahlträger werden zu lokalen

Chippendales.

www.kammerspiele.ch

«Der Kreis», im Kino


CRUISER Edition Herbst 2014

Bühne

Auf zu neuen

Ufern

Schmaz entwickelt sich vom

Chor zum Musical-Cast

Haymo Empl

Mit dem ungewohnt populärmusikalischen

aktuellen

Programm feiert der schwule

Männerchor die Diversität der

Musik und des Schwulseins…

und ein bisschen sich selber.

Ohne Zweifel: Der schwule Männerchor Zürich

ist eine Institution. Seit Jahrzehnten beglückt

uns die schwulste Boyband der Schweiz regelmässig

mit tollem Chorgesang und begeistert

längst nicht nur schwules Publikum. Das neue

Programm bricht nun mit dem klassischen Gesang

und klingt verheissungsvoll: ein Dirigent,

drei Musikanten, 40 Sänger und mittendrin

eine verstaubte Jukebox. Das ist «schmaz and

the fabulous jukebox».

Die Männer vom schmaz stehen in Reih und Glied bereit. © Haymo Empl

Die ersten Vorstellungen waren im Nu ausverkauft.

Kein Wunder, denn die Vorschusslorbeeren

waren enorm und das Programm macht neugierig:

alleine die Trackliste! schmaz singt von ABBA

über Madonna bis zu Queen… selbstredend aber

ohne ZZ Top; denn die Songs, beziehungsweise

deren Auswahl, sollen gemäss schmaz das Thema

«Schwulsein» im Sinne von «Geschichten machen

Geschichten» thematisieren. Es handelt sich also

um Lieder, die in irgend einer Weise für die Gay

Community wichtig waren und sind. Neu singen

in diesem Programm die schmaz-Männer nicht

nur, sondern tanzen und schauspielern zusätzlich.

Das gelingt teilweise recht gut, aber ein Sänger

ist noch lange kein Tänzer oder Schauspieler.

Verständlicherweise war da die Unsicherheit an

den ersten Spieltagen noch seh- und spürbar, aber

unter der Leitung von Ernst Buscagne schafften

es die gut 40 Männer mit einer soliden Leistung

zu verblüffen. Überhaupt: Der künstlerische Leiter

des schmaz ist selbst eine grandiose Performance:

er dirigiert, hüpft, singt mit, schwitzt,

stampft und hat die Chorleitung absolut im Griff.

Stilsicher, bestimmt, virtuos und charmant führt

er den Chor auch durch anspruchsvolle Nummern

und hat alles und alle jederzeit fest im Blick.

Begleitet von einem Jazztrio bestehend aus Piano,

Kontrabass und Drums singt und spielt der

schmaz auf gutem musikalischem und künstlerischem

Niveau Songs zum mitswingen, mitsingen

und mitdenken.

Eine mutige Idee

Das neue Programm hat den einen oder anderen

Premierengast aber auch verstört – schliesslich

kennt man den schmaz eher als Gesangschor

und weniger als Musical-Cast. Gut, es

wurde in der Vergangenheit bereits seitens

des Chors da und dort bei dem einen oder anderen

Lied mal etwas Hin und Her gewippt,

aber «gevoguet» im Madonna-Stil wurde vorher

noch nie. Die Jukebox – gemäss Programm

das Leitmotiv – gerät dramaturgisch etwas in

Vergessenheit und die Gesprächsfetzen im Impro-Stil

zwischen den einzelnen Nummern

wirken oft etwas beliebig, auch der Running

Gag («…also bei uns in Russland…» «Neiiiin.

Nicht schon wieder Russland…») wird überstrapaziert.

Tatsache ist: Das neue Programm polarisiert

wie wohl kaum eine Darbietung der

strammen Mannen zuvor: Die Meinung des

Publikums war – belauschte man die Gäste bei

Cüpli und Cola light – durchzogen. Manch einer

fragte sich, ob der Aufbruch zu neuen Ufern

gelungen sei. Genauso viele Gäste zeigten sich

aber von dieser mutigen Idee begeistert und

genau das macht «schmaz and the fabulous

jukebox» letztendlich spannend. Das aktuelle

Programm spielt mit Klischees, die Musikauswahl

ist klug und passend, der Enthusiasmus

des Chors steckt an. Die Freude an der Musik ist

für das Publikum spürbar… und natürlich wäre

es nicht der schmaz, wenn nicht das ganze

Programm mit viel Herzblut und Liebe auf die

Beine gestellt worden wäre. Verblüffend auch

die Arrangements: Ohne Probleme können die

Männer ein ABBA-Medley darbieten; obschon

im Original ABBA-Agnetha den Sopranpart und

ABBA-Frida Mezzosopran singt. Beim schmaz

tönt es trotzdem gut. Hinter den neuen Arrangements

steckt Stefan Eschmann, der schon für

verschiedene Chöre und Interpreten gearbeitet

hat, man hört also, dass ein Profi am Werk war.

Das neue Programm vom schmaz ist gut. Es hat

Ecken und Kanten, so soll es sein.

schmaz and the fabulous jukebox im Theater

Rigiblick Zürich:

Am 4./ 5. und 31. Oktober.

Tickets unter www.theater-rigiblick.ch

27


Kultur CRUISER Edition Herbst 2014

Hape Kerkeling

Der schwule Entertainer legt

sein zweites Buch vor: «Der

Junge muss an die frische Luft

– meine Kindheit und ich».

Hape Kerkeling hat es wieder getan: Der beliebte

Komiker schrieb nach «Ich bin dann mal weg»

sein zweites Buch, das im Oktober im Piper-Verlag

erscheint. In «Der Junge muss an die frische

Luft» schreibt Hape Kerkeling über seine Kindheit.

Offenbar waren die Rückblicke auf seine

Karriere bereits im Erstlingswerk sehr beliebt.

Ausserdem gilt der Pilgerbericht mit vier Millionen

verkauften Exemplaren als eines der erfolgreichsten

deutschen Sachbücher aller Zeiten.

Im neuen Werk lädt Hape Kerkeling also auf

eine Reise durch seine Memoiren ein. Sie führt

nach Düsseldorf, Mosambik und in den heiligen

Garten von Gethsemane; vor allem aber an

die Orte von «Peterhansels» Kindheit: in Recklinghausens

ländliche Vorstadtidylle und in die

alte Bergarbeitersiedlung Herten-Scherlebeck.

Eindringlich und gewohnt humorvoll erzählt

Hape Kerkeling von den Erfahrungen, die ihn

prägten, und davon, warum es in fünfzig Lebensjahren

mehr als einmal eine schützende

Hand brauchte.

Pam Ann

Fasten your seat belts: Die

schamlose Air-Hostess landet

im Bernhard-Theater.

«Coffee, tea or me?» – nur eine Person kann diese

Frage in tausend Meter Höhe stellen: Pam

Ann – die, zumindest bei Schwulen und weiteren

Aviatik-Freunden, beliebteste und sicher

auch schamloseste Air-Hostess unserer Zeit. Sie

ist die Perfektion des derben Humors, dennoch

mit Stil und so ziemlich das Vorbild einer jeden

Drag-Queen. Im Oktober landet das Vollweib mit

ihrem neuen Programm «Pam Ann Plane Filthy»

im Zürcher Bernhard-Theater und wird die braven

Komödien der letzten Monate dort durch politische

Unkorrektheit vergessen lassen. Nie um

ein Luftloch verlegen, wird uns Pam Ann mit einem

Feuerwerk an englischen Gags die Schamesröte

ins Gesicht steigen lassen. Zuschauer seien

gewarnt, denn Pam Ann rekrutiert mit Vorliebe

die erste Reihe für ihren First-Class-Flug, was

für die Verächterin der Holzklasse ein beinahe

königliches Amüsement darstellt.

Hinter dem Alptraum von Flight Attendant steht

die australische Komödiantin Caroline Reid. Mit

ihrer oft sadistischen Kunstfigur Pam Ann ist sie

seit zwölf Jahren unterwegs. Die Referenz auf

Die Mumins

Das Schwule Museum Berlin

widmet sich der zauberhaften

Welt der Mumins.

Wer die Mumins liebt, der sollte nach Berlin reisen

und das Schwule Museum besuchen. Was

viele nicht wissen: Tove Jansson, die lesbische

Autorin der berühmten Erzählungen, würde

in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern. Das

Schwule Museum ehrt damit die Autorin mit

finnischen sowie schwedischen Wurzeln. Überall

auf der Welt wird der Geburtstag mit Ausstellungen,

Bühnenprogrammen und zahlreichen

anderen Veranstaltungen gefeiert.

Mit der Ausstellung «Mumins zauberhafte Welt»

begeht das Schwule Museum auch neue Wege

und richtet sich erstmals auch an ein Kinderpublikum

und an all jene, die sich bei den Mumins

an ihre eigene Kindheit erinnert fühlen. Verschiedene

Stationen zum Spielen und Basteln

sind dabei vorhanden – sowie ein Infoteil für

grössere Kinder und Erwachsene.

Die Dreharbeiten zur Verfilmung von Hape Kerkelings

Erstlingswerk «Ich bin dann mal weg»

haben derweil begonnen. Hape Kerkeling wird

sich jedoch nicht selbst spielen. Da er zum Zeitpunkt

der Pilgerreise 36 Jahre zählte, nun aber

bereits 49 Jahre alt ist, übernimmt Tatort-Schauspieler

Devid Striesow die Rolle. (dd)

Hape Kerkeling

Der Junge muss an die frische Luft – meine

Kindheit und ich

Piper Verlag, ab 6. Oktober im Handel

28

eine längst eingestellte Fluggesellschaft erwies

sich als lukrativer Propeller, der nach den jüngsten

Unglücken in der Aviatik sicher in Frage gestellt

werden kann, wobei es auch als sicher gilt,

dass Pam Ann diese ausreichend zu thematisieren

versuchen wird. Also: Ready for Take off ? (dd)

Pam Ann: Plane Filthy

Bernhard Theater, Zürich, 18. Oktober

www.bernhard-theater.ch

Wem die Trolle zu absurd vorkommen, der

findet im erwähnten Museum mit «Mein Kamerad

– die Diva» auch eine Ausstellung zum

Ersten Weltkrieg, die auf das damalige Theaterspiel

fokussiert. Das Rollenspiel, die Verkleidung

und das Eintauchen in eine zivile Identität

nahmen einen bedeutenden Stellenwert ein:

Während der Zeit der Vorstellung relativierte

die Verwandlung den allgegenwärtigen Krieg

und erlaubte eine Distanzierung von den realen

Schrecken, von Verstümmelung, Tod und

Isolation. (dd)

Schwules Museum Berlin

Mumins zauberhafte Welt, bis 10. November

www.schwulesmuseum.de


CRUISER Edition Herbst 2014

Kultur

Banks

Eines der am heissesten erwarteten

Alben des Jahres

hat eingeschlagen. Skandalfrei

unterkühlt, berauschend

nachhaltig.

Mit «Waiting Games» liess Jillian Banks einen

leuchtenden Stern am Firmament des Dreampop

aufgehen, schien das erreicht zu haben,

wofür London Grammar und The XX den Weg

geebnet hatten. Sie erntete sämtliche Vorschusslorbeeren,

eroberte die Charts und blieb doch

ein Mysterium. Mit dem Debütalbum «Goddess»

enden nun die Wartespiele, werden die Versprechen

eingelöst. Als hätte Banks sämtliche aktuellen

Trends aus Pop und Electro in einer

Raumkapsel auf Entdeckungsreise geschickt,

landen sie perfekt emulgiert im Hier und Jetzt.

Ergreifende Melodien kreisen behutsam um

elektrisierende Bässe, Postpop gibt Future-R’n’B

vorsichtig die Hand. Die Stimme überlebt den

Beat, der Refrain die Depression. Ein opulentes

Feuerwerk verglüht im Eismeer. Banks surft

auf der Höhe der Zeit, und doch: Das Social Media-Ding

überlässt sie ihrem Manager, gibt auf

Facebook lieber gleich ihre Telefonnummer bekannt.

Sie weiss, wie man flirtet. Distanziert

cool, verblüffend tiefgründig. Weiss, wann man

nein sagen muss, weiss, was man besser selbst

in die Hand nimmt. Das Songwriting etwa, die

Michi Rüegg

Das «Comeback» einer verstummten

Stimme einer

verstimmten Stummen im

Keller 62.

Annie Lennox

Nina Simone, Billie Holiday,

George Gershwin: Lennox

wagt sich an die Grossen.

Und macht alles richtig.

Nach dem engagiert-feministischen «Songs

of Mass Destruction» und einer zauberhaften

Weihnachtsplatte gibt’s endliche wieder Neues

von der 59-jährigen Schottin. Altes, neu interpretiert,

um genau zu sein, der Titel «Nostalgia»

verrät es. Annie Lennox widmet sich dem Great

American Songbook, den zeitlosen Standards

aus den 1930ern bis 1960ern. Bei der Auswahl

hat sie sich viel Zeit genommen, hat YouTube

nach Originalaufnahmen durchforstet, überlegt,

zu welchen Songs sie eine ganz persönliche

Beziehung aufbauen kann. Lennox fühlt

auch zwischen den Tönen, liest zwischen den

Zeilen, gräbt sich vor bis an die Wurzeln, wo ein

Tropfen Schönheit auf einen Kern aus Schmerz

trifft, wo der Blues geboren wird. Aus «Summertime»

wird ein doppelbödiges Wiegenlied,

aus Nina Simones «I Put a Spell on You» eine modern-selbsbewusste

Liebeserklärung, und endlich,

endlich ist dieses hämmernde Klavier, seit

den Winhouse-Geniestreichen in jedem dritten

Chart-Hit anzutreffen, mal wieder mehr als blosses

Vintage-Versatzstück.

Wahl der prominenten Produzenten, das Erfinden

eines Stils, der zwar nur Verpackung guter

Musik ist, aber dennoch bei Vogue und Elle für

Furore sorgt. In aller kollektiven Verzückung

weiss Banks wohl am allerbesten: «Love is a Waiting

Game». Vorerst aber, zweifellos und bis auf

weiteres: verliebt! (rg)

Banks – Goddess

Im Handel

Nach über zwanzig Jahren kehrt der grosse

deutsche Opernstar Lena Lorenz auf die grosse

Bühne zurück. Und das ausgerechnet in Zürich.

Nicht etwa im Opernhaus, nein im Theater

Keller 62! In all den Jahren hat sie vielleicht

eine kräftige Portion ihrer Würde verloren, aber

mitnichten ihre engelsgleiche Stimme.

Sie, die einst in einem Atemzug mit der Callas

und der Caballé genannt wurde, verzaubert das

Zürcher Publikum mit den schönsten Opernarien

der Welt. Zumindest wäre das mal so angedacht.

Dass es anders kommt, als man denkt,

überrascht in der Regel niemanden – am wenigsten

die Künstlerin selbst.

Der Zürcher Theaterautor Michi Rüegg («Homoscheidung»,

«Der kleine schwarze Niederdorf-

Hecht», «Euse Rainer chönnt das au») steht für

einmal in diesem Ein-Frau-Stück selber auf der

Bühne. Mit wenig Charme aber sehr viel Makeup.

Am Piano begleitet ihn Stanislas Nanchen.

(dd)

Comeback mit Michi Rüegg

Keller 62, Zürich, 19. bis 22. November

www.Keller62.ch

Ein würdevolles, sorgfältiges Werk einer grossen

Künstlerin, durch das vom ersten bis zum

letzten Takt Herzblut und Relevanz fliesst. Kein

nostalgisches Suhlen in eigenen Überhits wie

«Seventeen Again» oder «Sweet Dreams», kein

angestrengtes Ausschlachten angesagter Hipsterismen,

kein plattes Kopieren und keine leeren

Effekte. Lennox, die nicht nur dank ihrer

Musik stilprägend für die heutige Populärkultur

war, richtet den Schweinwerfer uneitel auf

Ikonen der Vergangenheit, ohne je in deren

Schatten zu verschwimmen oder gar zu verschwinden.

Schlicht atemberaubend. (rg)

Annie Lennox – Nostalgia

Ab 21. Oktober

29


Kolumne CRUISER Edition Herbst 2014

Von etwas

Grossem,

Bedeutendem

Von Michi Rüegg

Es gibt sie. Diese Tage, an denen meine unerträgliche

Normalität wie eine Mülldeponie in die

Welt stinkt. An denen ich mich frage, wer sich

auf diesem Planeten überhaupt für einen Langweiler

meines Kalibers interessieren könnte.

Wer oder was bin ich schon, im Vergleich zu anderen?

Ich meine damit nicht seine Heiligkeit,

den Papst. Auch nicht Barack Obama, den Dalai

Lama oder die Top Ten der Belami-Darsteller.

Ich rede von Menschen wie Martine Rothblatt.

Was, lieber Leser, du kennst Martine Rothblatt

nicht? Keine Frau verdient in der amerikanischen

Wirtschaft annähernd so viel wie Frau

Rothblatt, nicht einmal die berüchtigte Yahoo-

Bossin Marissa Meyer. Rothblatt ist Chefin der

United Therapeutics Group, einem Pharma-Unternehmen,

das sich auf Nischenprodukte für

Patienten mit lebensgefährlichen chronischen

Erkrankungen spezialisiert hat. Nach einem

Studium der Rechte begann sie sich für Satellitentechnologie

zu interessieren. Ihrer Idee ist

das erste Satellitennavigationssystem für Autos

zu verdanken. Später nutzte sie ihr Wissen,

um das Satellitenradio zu erfinden. Heute fährt

kaum ein Buick, Mercedes oder Cadillac in den

USA ohne «Sirius», wie das Radio heisst. Ihre

Gründung Sirius hat sie längst zu Geld gemacht,

das Geld in ihre nächsten und übernächsten

Projekte gesteckt.

Martine Rothblatt ist nicht nur brillant und äusserst

erfolgreich, sie ist auch mit einer Frau verheiratet,

einer Afroamerikanerin namens Bina.

Eines ihrer gemeinsamen Kinder, Sohn Gabriel,

ist Kandidat der Demokraten für einen Sitz im

US-Repräsentantenhaus. Von ihrer Frau Bina

hat Martine übrigens eine Roboter-Kopie angefertigt,

die dem Original sehr ähnlich sieht,

einfach etwas weniger lebendig. Bina48 nennt

sie ihre Roboter-Frau. Fragt man die Roboter-

Frau, was sie von der echten Bina halte, gerät erstere

in eine Art melancholisches Schwärmen.

Bina84 wäre gerne wie Original-Bina.

Martine Rothblatt: Unternehmerin, Anwältin,

Philosophin, Zukunftsforscherin. Die Nachfahrin

jüdischer Einwanderer aus der Ukraine ist

die Verkörperung des amerikanischen Traums.

Nur, dass ihr Körper nicht dem Weltbild entspricht,

das konservative Amerikaner täglich

herunterbeten.

Denn Martine Rothblatt, geboren 1954, ist genau

genommen gerade mal 20 Jahre alt. Bis 1984

war sie – von aussen betrachtet – ein Mann, Martin

genannt und von den Eltern auf den Namen

Menashe getauft. Nach ihrer Operation schrieb

sie ein Manifest, «The Apartheid of Sex». Darin

plädiert sie für eine Auflösung der Grenzen

zwischen Mann und Frau. Es gebe auf der Welt

nicht zwei Geschlechter, schrieb Rothblatt damals,

sondern fünf Milliarden. Und überhaupt,

Genitalien seien das Irrelevanteste auf Erden.

Bina, die immerhin einst ihren Martin geheiratet

hat, schien keine Probleme damit zu haben,

plötzlich mit einer Frau verheiratet zu sein. «Ich

liebe deine Seele, nicht deine Haut», soll Bina ihr

gesagt haben. 33 Jahre sind die beiden nun schon

verheiratet, zwanzig davon als Frau und Frau.

Es gibt Geschichten, die sind zu gut, um wahr

zu sein. Dann gibt es Geschichten, die zu wahr

sind, um gut zu sein. Die Geschichte von Martine

und Bina Rothblatt ist einfach nur wahr

und gut. Sie ist die Antithese zur Homophobie

in Russland. Zum Terrorismus im arabischen

Raum. Zum Wiedererstarken faschistischer Bewegungen

in ganz Europa.

Einst überwand der Mensch die Grenzen zum

Weltall. Heute leben wir in einer Zeit, in der viel

Grösseres geschieht: Der Mensch überwindet

die Grenze der Geschlechter. Das ist so gewaltig,

dass man es den verunsicherten Kleingeistern

da draussen nicht übel nehmen kann, wenn sie

aus Furcht das Neue ablehnen. Der Fortschritt

folgt eben keiner geraden Linie, er holt sich seine

Dynamik in Kurven.

Damit hätte ich geschrieben, was ich schreiben

wollte. Wer nun enttäuscht ist, dass ich nicht

wie üblich noch irgendeine dämliche Pointe

setze, der darf den nächsten Abschnitt lesen.

Wen die Geschichte von Martine Rothblatt

nämlich nicht irgendwie persönlich berührt,

dem sei an dieser Stelle immerhin die Erkenntnis

vermittelt, dass Frauen durchaus Spitzenpositionen

in der Wirtschaft erreichen können.

Vorausgesetzt, sie wurden mit einem Penis zwischen

den Beiden geboren.

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Gesundheit CRUISER Edition Herbst 2014

Pia

Pilze fi nden, ohne

zu suchen

Auch mal zugeben können, wenn was für ‘n

Arsch war. Das Wetter am Rosa Minigolfturnier

in Arth war echt für ‘n Arsch, meine Fresse!

Dass ich trotz der drohenden Wolken in diesem

schneeweissen Südstaaten-Flamenco-Dirndl angetanzt

bin, kann nur daran liegen, dass ich

heimlich auf einen Miss-Wet-T-Shirt-Contest

gehofft habe. Sei‘s drum, wer mich kennt, der

weiss, dass die Pia Spatz auch wenn’s schiffet

ein Ragusa-Gesicht macht. 70 Teilnehmer, nach

Einsetzen des Regens 7 Fahnenflüchtige – es war

wieder einmal ein sehr schöner Anlass, auch

wenn mein Kleid wegen dem verdammten Unterrock

leider nicht transparent wurde, egal

wie lang ich mich ansträtzen liess.

Zurzeit befinden wir uns mitten in der Pilz-

Saison und die Frage, die uns heute umtreibt

heisst: Wieso finden immer mehr Männer Pilze,

die sie gar nicht gesucht haben? Was macht der

Hefepilz an meinem Schwanz? Was die Chlamydien

und der Tripper? Und wieso ist die Syphilis

nicht in einem Entwicklungsland am Arsch der

Welt, sondern manifestiert sich hier an meinem

Arsch? Wieso kann ich kaum mehr einen Club,

eine Sauna oder Bar aufsuchen, ohne dass schon

wieder eine Gratis-Testaktion für irgendetwas

Gruusiges mit Bibeli und Ausfluss läuft? Immerhin

leben wir im 21. Jahrhundert und nicht in

mittelalterlichen Freudenhäusern.

Nicht nur die Pilze im Wald sind auf dem Vormarsch,

liebe Buben, auch die sexuell übertragbaren

Krankheiten erleben eine Hausse der sehr

ungeilen Art. Die Zahl der Ansteckungen mit

Chlamydien, Tripper und Syphilis sind in den

letzten Jahren massiv angestiegen! Sicher liegt

dies zum einen daran, dass sich mehr Leute öfter

testen lassen. Aber auch ohne diesen Effekt

haben die Krankheiten effektiv zugenommen.

Anders als damals in den mittelalterlichen Freudenhäusern

könnte man die allermeisten Geschlechtskrankheiten

heute gut medikamentös

behandeln. Allerdings nur «könnte», und vor

allem nur dann, wenn Mann weiss, dass er eine

hat. Das Problem liegt nämlich nicht bei der fehlenden

Medizin sondern daran, dass die meisten

Geschlechtskrankheiten in der ersten Phase

ihres Auftretens nicht erkannt werden. In der

Folge können sie sich ungestört entwickeln und

wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder in

Erscheinung treten, dann sind sie für den Körper

bereits um ein Vielfaches aggressiver und

schwerer zu behandeln. Es ist ein bisschen so,

wie wenn dir erst beim Anblick der defragmentierenden

Festplatte wieder in den Sinn kommt,

dass da vor einiger Zeit mal so ein komisches

Mail in deinem Postfach war.

Drum ist es wichtig, dass ihr beim ersten Zeichen

reagiert, bei einem weissen «Bonjour-Tropfen»,

der mehr nach Eiter als nach Sperma aussieht,

bei Brennen und Jucken, nicht erst wenn

der Schwanz schon aussieht wie eine Fackel

– und sich auch so anfühlt, sondern bei einem

einzelnen kleinen Geschwür im Genitalbereich

oder am Mund! Lieber einmal «le malade imaginaire»

sein, als zu lange warten.

Der Anstieg der Syphilis-Fälle ist vor allem deshalb

besorgniserregend, da bei an Syphilis-Erkrankten

auch das Risiko einer Ansteckung mit

HIV oder anderen Geschlechtskrankheiten höher

ist. Die Syphilis-Bakterien schädigen nämlich

die Schleimhaut und ermöglichen so dem

HIV-Erreger oder anderen Erregern ein leichteres

Eindringen.

Wer sich unkompliziert bei einem Feierabendbier

informieren will, wie man erste Anzeichen

erkennt, dem lege ich das nächste Checkpoint

im Gespräch ans Herz. Am Donnerstag, 16. Oktober

ab 18 Uhr im Restaurant Bubbles zum Thema

Syphilis, Chlamydien, Tripper.

A propos Tripper: Ab November starte ich endlich

meinen Trip in die USA. Ich freue mich wie

ein Schnitzel auf diese Monate!! Natürlich seid

ihr mich dadurch nicht los – ich werde mich

auch aus Übersee weiterhin pflichtbewusst einmischen

bei allen eindringlichen Angelegenheiten!

See you soon

Pia Spatz

Representative for penetrative consultations

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Du wurdest vor kurzem informiert,

dass du dich mit HIV infiziert hast?

Workshopweekend für HIV-neudiagnostizierte

Männer und ihre Partner

20. - 27. NOVEMBER 2014

Anmeldung und Infos unter:

32


CRUISER Edition Herbst 2014

Kapitel Titel

OZAPFT IS!

OKTOBERFEST

IN DER MÄNNERZONE

FR 17. & SA 18. OKTOBER 2014

FR 24. & SA 25. OKTOBER 2014

VON 21 BIS 2.30 UHR

Ein Geschwür am Schwanz

Hallo Dr. Gay

Vor etwa einem Monat hatte ich Sex mit einem Mann. Wir haben uns an

die Safer-Sex-Regeln gehalten. Eine Woche später hatte ich ein Geschwür

am Schwanz, welches jetzt aber langsam wieder verschwindet. Könnte

das HIV sein? Soll ich einen Test machen? David, 22

Hallo David

Die Symptome weisen eher auf eine Syphilis-Infektion hin. Leider ist Safer

Sex bei Syphilis kein zuverlässiger Schutz. Syphilis verläuft in drei Stadien.

Unbehandelt verschwinden die ersten Symptome und es folgt später das

nächste Stadium. Lasse dich so bald wie möglich testen, denn je früher eine

Syphilis entdeckt wird, desto besser ist sie behandelbar. Im Oktober kannst

du dich sogar gratis testen lassen. Im Rahmen der Syphilis-Testwochen

bieten jetzt verschiedene Teststellen kostenlos Syphilis-Tests an. Vielleicht

kannst du dich bei der Gelegenheit auch auf HIV und andere sexuell übertragbare

Krankheiten (STI) testen lassen. Mehr Informationen zu den Syphilis-Testwochen

und eine Liste der Teststellen findest du auf meiner Webseite

www.drgay.ch. Dort findest du im Sex-Wiki auch Interessantes über Sex,

Syphilis, HIV und andere Themen. Eine empfehlenswerte Adresse für die

Tests und eine kompetente persönliche Beratung ist das schwule Gesundheitszentrum

Checkpoint. Weiteres hierzu unter www.My-Checkpoint.ch.

GENIESSE BIERGARTEN-ATMOSPHÄRE

MIT BREZEL UND WEISSWURST!

MAENNERZONE.COM

Alles Gute, Dr. Gay

Ich träume von Sex mit

anderen Männern

Hallo Dr. Gay

Trotz glücklicher Beziehung chatte ich in letzter Zeit oft mit Männern

und stelle mir vor, wie ich mit ihnen Sex habe. Zu Sex ist es bisher aber

nur einmal gekommen. Obwohl ich Safer Sex mache, habe ich Angst,

meinen Freund mit HIV anzustecken. Ich kriege genug Sex zuhause und

halte eigentlich nichts vom Betrügen und Belügen. Kannst du mir einen

Tipp geben, wie ich damit umgehen soll? Ralf, 26

Hallo Ralf

Warum du Phantasien von Sex mit anderen Männern hast, kannst schlussendlich

nur du selber beantworten. Phantasien zu haben ist allerdings normal

und solange es dabei bleibt, ist ja alles in Ordnung. Wenn du sie aber ausleben

möchtest, solltest du fair bleiben und dich deinem Freund gegenüber so

verhalten, wie du es von ihm auch erwarten würdest. Wie du schreibst bist du

in deiner Beziehung glücklich und hältst nichts davon, deinen Freund zu hintergehen.

Versuche darum, mit ihm über deine Bedürfnisse zu reden. Dies ist

für ihn vielleicht erst ein Schock, am Ende könnte er es aber als Vertrauensbeweis

sehen. Denn Ehrlichkeit und Vertrauen sind nun mal zwei wichtige

Grundpfeiler einer gut funktionierenden Beziehung. Und es gibt vor allem

in der schwulen Welt viele alternative Beziehungsmodelle, zum Beispiel eine

offene Beziehung. Dabei gelten zwischen den Partnern feste Regeln und Abmachungen

und das Wichtigste: es ist ehrlich! So wie du das jetzt handhabst,

verhältst du dich deinem Freund gegenüber unfair. Und der Spass hört ganz

sicher dann auf, wenn du deinen Freund bezüglich HIV in Gefahr bringst.

Alles Gute, Dr. Gay


Eine Dienstleistung der Aids-Hilfe Schweiz

33


Agenda CRUISER Edition Herbst 2014

FR 03. Oktober

Basel

19.00 Luststreifen: Queer Cinema Basel Motto

«Süsser Schmerz». Neues Kino,

Klybeckstrasse 247. 19h «The Ballad of

Genesis and Lady Jaye» USA/F 2011, 75 Min.,

E/d. 21h Eine Süsse Überraschung,

23h Porn shorts – diverse Kurzfilme aus

aller Welt. Infos www.luststreifen.ch

Olten

20.00 Pride Bar: Klarastrasse 1. Oldies Night mit

Live DJ ab 21h Oldies Night mit Live DJ

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJ Nick Harvey

20.00 Gay Bikers Zürich Höck:

Genaue Infos über www.gaybikers.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13,

Schlieren Fuck n blow

23.00 Offstream: The alternative Gay Party

für Schwule, Lesben, Bi, Transgender and

Friends. Offstream Resident DJs.

Im Komplex Klub, Hohlstrasse 457.

Infos www.offstream.ch

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Black Label by

Boyahkasha. DJ Louis de Fumer

23.00 Sector c; Fetish Club:

Wagistrasse 13, Schlieren.

Strikter Dresscode Full Fetish & Suits

SA 04. Oktober

Basel

18.00 Luststreifen: Queer Cinema Basel Motto

«Süsser Schmerz». Neues Kino, Klybeckstrasse

247. 18h «Vulva 3.0 – Zwischen Tabu und

Tuning», Doku, D 2014, 79 Min. D/e. Mit

anschliessender Diskussion. 20h «Something

must Break», Schweden 2014,

80 Min., Schewdisch/d. 22h «Holopaw -

Dirty Boots», USA 2014, 5 Min. E. Danach

«Faster, Pussycat, Kill, Kill! USA 1965, S/W,

83 Min. E. Infos www.luststreifen.ch

23.00 Luststreifen: Queer Cinema Basel

Festivalparty «Porn to be wild» im OFF,

Offenburgerstrasse 59. DJs Gloria Bulsara,

ed function, Lila Hart. Fr. 8.–. Mit

Festivalpass gratis

Bern

20.15 Manon & Franticek Klossner: Künstlergespräch

in der Galerie Béatrice Brunner,

Nydeggstalden 26. Moderiert von Käthleen

Bühler, Leiterin Gegenwartskunst, Kunstmuseum

Bern.

Infos www.beatricebrunner.ch

Brugg

19.00 Pasta-Abend: in der Tropic Bar Zürcherstrasse

21 in Windisch (bei Brugg).

Verschiedene Pasta und Saucen. Anmeldung

erwünscht. www.tropicbar.ch

Konstanz (D)

21.00 CSD-Party: Giesserei DJ Alessandro Lesz.

Tom und Team sind für die Leckereien zuständig.

Erlös für den CSD am See Konstanz/

Kreuzlingen der am 11.7.2015 stattfinden

wird. Giesserei, Schneckenburgerstr. 11.

Eintritt Euro 8.– inkl. Welcome Shot

Thurgau

20.00 30 Jahre HOT: Dies wird gefeitert mit

einem zünftigen Oktoberfest. Essen mit

1 Mass Bier, Barten mit Knödel und Kraut,

Weisswurst mit Brezen. Fr. 30.– im Vorverkauf

unter www.hot-tg.ch,

Abendkasse Fr. 50.–.

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Christiano S

19.35 Gay Schiff: Essen, Drinks und Dance! DJ

Q-Bass. Einlass ab 19.35h Zürichsee-Schiff

Anlegesteg, Bürkliplatz. Abfahrt 20h, Rückkehr

ca. 22.30h. Fr. 29.–, ab 18 Jahren.

Infos www.zsg.ch/de/gay-schiff.html

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Sports-

Guys Sex-Party

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Heaven Drag

Race! Krönung der «Queen of the Night» mit

Krone und Preisgeld. Anmeldung auf info@

heavenclub.ch. DJ Miss Delicious. Moderation

Kelly Heelton

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Sports-shorts

& Shirt-off

SO 05. Oktober

Basel

17.00 Luststreifen: Queer Cinema Basel Motto

«Süsser Schmwerz». Neues Kino, Klybeckstrasse

247. 17h «Kopfkino», Doku, D 2012,

75 Min. D/e. 19h «Der Unfertige», Doku, D

2013, 48 Min., D, sowie «Ein Wochenende in

Deutschland», Doku, D 2012, 25 Min. D. 21h

«Erdbeer und Schokolade - Fresa y Chocolate»,

Kuba 1993, 108 Min., Spanisch/D.

Infos www.luststreifen.ch

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. Happy Birthday,

11 Jahre Untragbar. DJ Rottenmeier

röckt Reckless Beats

Bern

11.30 Manon: Glamour und Rebellion TV-Film

im Kino Kunstmuseum Bern, Hodelstrasse 8

Zürich

06.10 HAZ Outdoor: Wanderung über den Pass

Dil Segnas. Treffpunkt 07.26h Bahnhof

Schwanden bei Bus nach Elm. Zürich ab

06.12h bis Ziegelbrücke, dann mt S6 bis

Schwanden.

Genaue Infos über www.haz.ch/outdoor.htm

20.00 Tanzleila@Exil: Hardstrasse 245. Party von

Frauen für Frauen. 20h Salsa Practica.

Ab 21h DJane Beatween, ab 3h DJane La

Duracelle

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Mega Nackt-Party

MI 08. Oktober

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240

DJ Sonnenkrieger – electro Swing, deep

house, tech house

DO 09. Oktober

Lenzburg

19.30 Aargay: Stammtisch im Hotel Lenzburg,

Aavorstadt 26, 5600 Lenzburg

FR 10. Oktober

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Raban

19.30 HAZ-Centro: Sihlquai 67. Freitags-Centro

mit speziellem kulinarischem Angebot

präsentiert von Dänu, Marco & Stefan

20.00 gay: my way: Schwule Männer im Comingout

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67.

Coming-out Gespräche in Kleingruppen

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Bad boyz Friday

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Kunt. Starring

the Club Kids, Evalyn & Nils Amadeus

Lange. DJs Déesse & Monsiuer Boy

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Trackies,

Track-Suits only

SA 11. Oktober

Winterthur

17.00 WILSCH: Winterthurer Lesben und Schwule

We are family! Essen, Geniesserabend

für die LesBiSchwule Community im Lokal

Badgasse 8 Anmeldung bis 9.10. über

www.badgasse8.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ MadHouse

19.00 Come together: Grosse Geburtstagsparty

zum 3-jährigen Jubiläum. Ab 19h Bar-

Apéro mit offeriertem Getränk. 20h «Long

Time Love» Dok-Film von Mitra Devi & Bea

Huwiler, 50 Min. Ab 21h Smile and dance!

DJ Matt / Matteo mit Mashup, 80ies, Disco-

House, Deep-House & Party tunes. Marquee

Club, Weinbergstrasse 68 (Tram 7 & 15, N6,

Sonneggstrasse).

Infos www.party4lesandgay.ch

19.00 Coming-out-Day: 2014 Pink Apple, HAZ

und Kino Xenix präsentieren ein kleines,

aber feines Filmprogramm. 19h «Dvojina -

Dual», Slowenien/Kroatien,Dänemark 2013,

102 Min., OV/d. 21h Coming-Out-Kurzfilme,

7 Kurzfilme ca. 80 Min, OV/d. 23h «Shablulim

Ba geshem - Snails in the Rain», Israel

2014, 82 Min., OV/d. Kino Xenix, Kanzleistrasse

52. Reservation über www.xenix.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Men fuck & cruise

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Tribute to

Zaine Fierce. DJ Nicki Dynamite

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode X-treme

Leather & Rubber

SO 12. Oktober

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Little

Ponny - Country, Punk, Dance

DI 14. Oktober

Zürich

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

MI 15. Oktober

Bern

18.30 3gang in der Villa Stucki: Seftigenstrasse

11. Essen und Kultur. Treffpunkt für das

translesbischwule Bern. Apéro ab 18.30h,

Essen ab 19.30h

Zürich

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

Filmabend: «W‘imie...», Polen 2013, OV

Polnisch, UT d. ETH Hauptgebäude,

Rämistr. 101. Hörsaal F26.5

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240

DJ Sir N. Funk, big beat & hits n shits

DO 16. Oktober

Zürich

18.00 Checkpoint im Gespräch@Bubbles:

34


CRUISER Edition Herbst 2014

Agenda

Werdstrasse 54. Anmeldung nicht erforderlich.

«Syphilis, Chlamydien, Tripper und Co

– immer häufiger, immer mehr?».

Dr. med. Dominique Braun, Oberarzt Unispital

Zürich informiert. Apéro und Essen ab

18h, ab 19h Information & Diskussion

19.00 Mit dem Kostüm ihres Geschlechtes:

Penelope Paparunas (Uni Zürich) referiert

über Transvestismus in Mary Robinsons

«Walsingham; or, The Pupil of Nature»

(1797) und Christoph Martin Wielands «Novelle

ohne Titel» (1805). Eine unentgeltliche

Veranstaltung des Institute of queer studies

IQS. Uni Zürich, Rämistrasse 71, Hörsaal

KO2-F-150. Infos www.queerstudies.ch

FR 17. Oktober

Luzern

23.00 Frigay Night: happy sound for happy

people@The Loft Haldenstr. 21.

DJs Christopher S & C-Side

Winterthur

18.00 WILSCH: Winterthurer Lesben und

Schwule Pink Lion - Die Freitags-Bar in der

Badgasse 8

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Le Mec

22.00 Lollipop Party: 19 Jahre Birthday-Party

auf auf 4 Ebenen! DJs Rolly, Beato Bello und

Gast DJ Don Jogi. Lollipop Floor: Schlager,

Schweizerhits, Mallorca, Klassiker & Canzoni;

Wannabe Floor: 80er/90er Party Hits;

Après Suisse Floor: Die grössten Pistenheuler

und Hitparaden Knaller. Plus Karaoke

Lounge. X-Tra, Limmatstr. 118.

Infos www.lollipopparty.ch

22.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Hier treffen

sich Männer und Kerle! Oktoberfest

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruise@

Friday specials

23.00 Paradies Garage@Supermarket:

Geroldstrasse 17. Lets go underground.

Gays & friends Party mit DJs Peeza & Angel O.

Infos www.housefashion.ch

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Balkan Gay

Night. DJ Ricardo Ruhga

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Full Fetish &

Sportswear

SA 18. Oktober

Aarau

18.00 Aarglos Lesbengruppe: Zockernight im

Casino Baden mit vorherigem Nachtessen.

Anmeldung bei gheller@bluewin.ch

Basel

22.00 QueerPlanet: Party Premium house party

for the gay community. DJs Taylor Cruz &

Lossow. Im SUD, Burgweg 7.

Infos www.queerplanet.ch

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJ Nick Harvey

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Freistoss!

Sportswear & Sneakers

22.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Hier treffen

sich Männer und Kerle! Oktoberfest

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Hell on Heels.

DJ Barbara Fox

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Freistoss!

Sportswear & Sneakers only

SO 19. Oktober

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Scroootch

– Tuten & Blasen

Zürich

09.00 HAZ Outdoor: Velotour Téss - Rhein und

zurück. Genaue Infos und Anmeldung über

www.haz.ch/outdoor.htm

DI 21. Oktober

Aarau

19.30 Aarglos: Lesbengruppe Treff. Essen in der

Röschtifarm in Schinznach. Anmeldung

bis 7.10. bei bvonarx@gmx.ch

MI 22. Oktober

Zürich

19.30 Polyamorie, wenn die Liebe fliesst...:

Vortrag über das Glück, mehrere Menschen

zu lieben. Und darüber, wie das möglich ist.

Organisiert von der Bi-Gruppe. HAZ-Centro,

Sihlquai 67

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 Band

Patchwork und DJ Zör Gollin. Von Pop via

Jazz über RnB bis House

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35


Agenda CRUISER Edition Herbst 2014

FR 24. Oktober

Thurgau

18.30 Travestie Night: with Cabaret Die Stars

Lula Bee, Jacky Love, Lolita Aphrodita, Valeria

Grande, Martha Märkel, Beatino, Elsa

& Arthur Stöckli, Tanja & Eroz, Rogerlie

und die «HOT» Sisters bieten ein tolles

Programm an. Auch für das leibliche Wohl

ist gesorgt. Im HOT, Wilerstrasse 5, 9545

Wängi TG (hinter Bahnhof). Tür 18.30h,

Beginn 20h. Fr. 20.–. Reservationen unter

www.hot-tg.ch.

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Christiano S

22.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Hier treffen

sich Männer und Kerle! Oktoberfest

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Bad boyz

Friday

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Opening

Party: WE party Weekend. DJs Fabio Luigi &

José Jones

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Underwear,

Jocks, naked

SA 25. Oktober

Thurgau

18.30 Travestie Night: with Cabaret Die Stars Lula

Bee, Jacky Love, Lolita Aphrodita, Valeria

Grande, Martha Märkel, Beatino, Elsa &

Arthur Stöckli, Tanja & Eroz, Rogerlie und

die «HOT» Sisters bieten ein tolles Programm

an. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Im HOT, Wilerstrasse 5, 9545 Wängi TG

(hinter Bahnhof). Tür 18.30h, Beginn 20h. Fr.

20.–. Reservationen unter www.hot-tg.ch.

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Cruising

unlimited

22.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Hier treffen

sich Männer und Kerle! Oktoberfest

23.00 WE Party: Halloween DJs Manuel De Diego,

Steven Redant, Extasia, Fabio Luigi, Vasco,

Ajaxx & Jose Jones. Komlex 457, Hohlstr. 457.

Inkl. Afterhour

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Gravity.

DJ José Parra

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Schweinebucht

- Full Fetish (yellow). Bierpass 3 für 2

SO 26. Oktober

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants Hirscheneck,

Lindenberg 23. DJ Roj.r - Century Pop

Zürich

08.00 Gay Bikers Zürich: Besuch Säntispark,

Abtwil bei St. Gallen.

Genaue Infos über www.gaybikers.ch

08.00 HAZ Outdoor: Wanderung La Berra.

Genaue Infos und Anmeldung über

www.haz.ch/outdoor.htm

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. Gentlemens

Club Heute Speziell. We Halloween Weekend

Closing Party mit DJ José Jones

MO 27. Oktober

Zürich

22.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Pink Monday

Party nach dem traditionellen Event am

Oktoberfest auf dem Bauschänzli.

Festhüttenstimmung, Brezeln. DJ Zör

Gollin - Schlager

DI 28. Oktober

Bern

20.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuseum

Bern Hodelstrasse 8. «Viharsarok

- Sturmland», Ungarn/Deutschland 2014,

105 Min. OV Ungarisch/Deutsch, UT d

Zürich

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

MI 29. Oktober

Bern

18.30 3gang in der Villa Stucki: Seftigenstrasse

11. Essen und Kultur. Treffpunkt für das

translesbischwule Bern. Apéro ab 18.30h,

Essen ab 19.30h

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 DJane

Strumberg - Deep & Tribalhouse

DO 30. Oktober

Zürich

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

z&h Nachtessen im HAZ-Centro, Sihlquai

67. Für Mitglieder gratis, für andere Fr. 10.–

FR 31. Oktober

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJs Glitzerhaus

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

XXL Naked Party Supersize. Fr. 39.–

alles inklusive (excl. Spirituosen)

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Scream &

Shout. DJ Lous de Fumer

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode XXL Naked-

Party Supersize

Nov. 2014

SA 01. Nov.

Brugg

19.00 Halloween-Fondue: in der Tropic Bar

Zürcherstrasse 21 in Windisch (bei Brugg).

Anmeldung erwünscht bis 29.10.

www.tropicbar.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Le Mec

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Xtra gayfucktor

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Biker-gear,

Leather & Rubber

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Dudecute.

DJ Merte Rox

SO 02. Nov.

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Superhomo

- Quer durch alle Sparten. 20er bis heute

Zürich

20.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Mega Nackt-Party

MO 03. Nov.

Zürich

19.00 Körper und Geschlecht im Mittelalter:

Hermaphroditen und Eunuchen in Europa

und im Nahen Osten. Referat von Prof. Dr. Almut

Höfert (Uni Zürich). Eine unentgeltliche

Veranstaltung des Institute of queer studies

IQS. Uni Zürich, Rämistrasse 71, Hörsaal KO2-

F-150. Infos www.queerstudies.ch

DI 04. Nov.

Zürich

19.30 Rocky Horror Show: Das Kult-Musical

gastiert bis 9. Nov. im Theater 11, Zürich.

Claudio Zuccolini wird als Erzähler dabei

sein. Songs etc. English, Erzähler Deutsch.

Tickets und Infos www.rocky-horror-show.

ch. Tickets über www.ticketcorner.ch von

Fr. 39.– bis 99.– (Normalpreis), AHV/IV/Studenten,

Spezialpreise)

20.00 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

Filmabend: «Pink Flamingos», USA 1972.

StuZ2 (ETH CAB E27.4), Universitätsstr. 6.

In Kooperation mit dem Fachverein Gender

Studies und der Filmstelle

MI 05. Nov.

Zürich

20.00 HAZ-Centro: Schwubliothek, Schwule

Bücher- und ausgewählte Videoausleihe,

Sihlquai 67 DJ Marco de Rosa - Techno, Tech

House, Minimal

DO 06. Nov.

Bern

20.30 Queersicht: Lesbisch-schwules Filmfestival

vom 6. bis 12.11.2014. Eröffnungsfilm im

Kino ABC, Moserstrasse 24. «Soongava -

Dance of Orchids», Nepal. Detaillierte Infos

www.queersicht.ch

Winterthur

19.30 Badgasse 8: LesBiGay & Friends Treff im

Lokal Badgasse 8

Zürich

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für bisexuelle

Männer und Frauen 19h Treff im Café Rathaus,

Limmatquai 61 zum Apéro, dann ab

20.15h im HAZ-Centro, Sihlquai 67 zu geleiteten

Gesprächen zum Thema Bi-Sexualität

und Polyamory

FR 07. Nov.

Bern

15.30 Queersicht: Lesbisch-schwules Filmfestival

bis 12.11. an diversen Spielorten. Kino in

der Reitschule, Kellerkino, Kino Kunstmuseum

und Cinematte. Lounge, Diskussionen

und am 8.11. Party.

Infos www.queersicht.ch

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJ Nick Harvey

20.00 Gay Bikers Zürich: Höck. Genaue Infos

über www.gaybikers.ch

20.00 Lollipop Party: Konzert mit Dieter Thomas

Kuhn & Band. Danach ab 22h Party auf 3

Dancefloors und Karaoke Lounge. Tickets

Fr. 50.–. Nur Party Fr. 20.–. Infos und Vorverkauf

www.lollipopparty.ch

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CRUISER Edition Herbst 2014

Agenda

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Kick-off, Sportswear & Sneakers

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13, Schlieren. Strikter Dresscode

Kick-off, Sportswear & Sneakers only

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Black Label by Boyahkasha. DJ Louis de

Fumer

SA 08. Nov.

Winterthur

17.00 WILSCH: Winterthurer Lesben und Schwule We are family! Essen,

Geniesserabend für die LesBiSchwule Community im Lokal Badgasse 8

Anmeldung bis 6.11. über

www.badgasse8.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Raban

20.00 Tanzleila@Exil: Hardstrasse 245. Party von Frauen für Frauen. Spezialparty.

Infos www.tanzleila.ch

21.00 Come together: Lesbian & Gay Party 30+. DJane Mary - Queerbeats 70

bis 90er, Deep- und Vocalhouse. Marquee Club, Weinbergstrasse 68

(Tram 7 & 15, N6, Sonneggstrasse).

Infos www.party4lesandgay.ch

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Guys suck & fuck guys

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13, Schlieren. Strikter Dresscode

Full fetish & Sportswear

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Klubnacht.

DJ José Parra

SO 09. Nov.

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar am Sonntag im Keller des

Restaurants Hirscheneck, Lindenberg 23. DJs Curtis & Granatella - Italo

Classics

Zürich

08.00 HAZ Outdoor: Spätherbstwanderung - Wald, Bachtel & Steg. Genaue

Infos und Anmeldung über www.haz.ch/outdoor.htm

DI 11. Nov.

Basel

19.30 Rocky Horror Show: Das Kult-Musical gastiert bis 16. Nov. im Musical

Theater Basel, Feldbergstrasse 151. Claudio Zuccolini wird als Erzähler

dabei sein. Songs etc. English, Erzähler Deutsch. Tickets und Infos

www.rocky-horror-show.ch. Tickets über www.ticketcorner.ch von Fr.

39.– bis 99.– (Normalpreis), AHV/IV/Studenten, Spezialpreise)

MI 12. Nov.

Bern

18.30 3gang in der Villa Stucki: Seftigenstrasse 11.

Essen und Kultur. Treffpunkt für das translesbischwule Bern. Apéro ab

18.30h, Essen ab 19.30h

Winterthur

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar

Zürich

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

Glühwein und Spiel. Reformiertes Hochschulforum, Hirschengraben 7

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 DJ Spit aka Eugen Danzinger –

Disco, Drones, House, Wonky

DO 13. Nov.

Luzern

18.00 Pink Panorama: LesBiSchwules Festival Luzern vom 13. bis 19.11. im

stattkino am Löwenpatz. Alle Infos ab erster Oktoberhälfte unter www.

pinkpanorama.ch

FR 14. Nov.

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Christiano S

19.30 HAZ-Centro: Sihlquai 67. Freitags-Centro mit speziellem kulinarischem

Angebot präsentiert von Dänu, Marco & Stefan

männerzone: Dein FetischlaDen in zürich

Kernstrasse 57 CH-8004 ZÜriCH tel. 043 243 30 43 www.MaennerZ one.CoM

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Limmattalstrasse 25

8049 Zürich

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Where to go in the little big city

Interesse in diesem

Inserat aufgeführt zu sein?

Anfragen an:

info@zbiro.ch

MOUSTACHE

Die Sauna für Männer

Engelstrasse 4

www.moustache.ch

(Nachtsauna jeden Fr / Sa)

11

CRANBERRY

Bar

Metzgergasse 3

www.cranberry.ch

1

TIP TOP BAR

Die Schlager Bar

Seilergraben 13

www.tip-top-bar.ch

Dienstag – Samstag ab 17 Uhr

2

PARAGONYA

Wellness Club

Mühlegasse 11

www.paragonya.ch

3

PREDIGERHOF

bistro – bar

Mühlegasse 15

www.predigerhof.ch

4

THE DYNASTY CLUB

2 Bars – 1 Eingang

Zähringerstrasse 11

www.dynastyclub.ch

5

LES GARÇONS

Bar/Tanzbar

Kernstrasse 60

www.garcons.ch

Täglich geöffnet ab 17 Uhr

14

ZAHNARZT AM

HELVETIAPLATZ

Langstrasse 20

www.zahn-arzt.ch

043 243 80 00

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LEONHARDS-

APOTHEKE

Stampfenbachstr. 7

www.leonhards.apotheke.ch

044 252 44 20

7

ES COLLECTION

Shop (ES Collection & addicted)

Mühlegasse 13

www.escollection.ch

8

HUUSMAA

Kafi – Reschti – Bar

Badenerstrasse 138

044 241 11 18

www.huusmaa.ch

Sa & So Brunch 10:00 – 15:00

12

MACHO

City Shop

Häringstrasse 16

www.macho.ch

6

CHECKPOINT

Gesundheitszentrum

Konradstrasse 1

www.checkpoint-zh.ch

044 455 59 10

9

gaycity.ch

HERR GRÜN

Blumen & Gestaltung

Badenerstrasse 131

www.herrgruen.ch

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collection

BEAUTY LOUNGE

FOR MEN

Haarentfernung,

Massagen und Kosmetik

Kalkbreitestrasse 42

www.marciomf.ch

079 533 41 01

16

BEAUTY LOUNGE

MÄNNERZONE

Shop & Bar

Kernstrasse 57

www.maennerzone.ch

15


CRUISER Edition Herbst 2014

20.00 gay: my way: Schwule Männer im

Coming-out Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67.

Coming-out Gespräche in Kleingruppen

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Bad boyz Friday

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Friday naked

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Blackout –

Opening Party Angels Black Party-Weekend.

DJs Ben Manson & Angel O. Fr. 25.–

23.00 behave, anything but straight:

4 Jahre Jubiläumsparty. DJs Animal Trainer,

Kellerkind & Gleichschritt. Friedas Büxe,

Friedaustrasse 23

SA 15. Nov.

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJ Nick Harvey

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Suck,

blow & fuck

22.00 Black Party: Voodoo im X-Tra,

Limmatstrasse 118. Mainfloor: DJs ajaxx,

Micky Friedmann & Pagano.

Flexx Floor: DJs Vasco & Jack Chang. Dance

Charts Floor: DJs Luca Papini & Angel O.

Underground Floor: DJ Tonträger.

Infos & Tickets/Weekendpass im Vorverkauf

über www.angels.ch von Fr. 40.– bis Fr. 65.–.

Abendkasse für Party Fr. 45.–.

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode X-treme

Leather & Rubber

23.00 Heaven Club:

Spitalgasse 5. Gravity. DJ José Parra

SO 16. Nov.

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ High Heels

on Speed - 80ties

Zürich

05.00 Black Party: Voodoo Afterhour by Flexx

Alte Kaserne, Kanonengasse 20. DJs Jack

Chang & Beat Herren. Infos & Tickets/Weekendpass

im Vorverkauf über www.angels.

ch von Fr. 40.– bis Fr. 65.–. Afterhour only

Fr. 15.–. Weitere Infos www.flexx-party.ch

DI 18. Nov.

Aarau

19.30 Aarglos Lesbengruppe:

Treff. Fondueplausch. Anmeldung bis

4.11. bei chuchitiger@gmx.ch

MI 19. Nov.

Zürich

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

Filmabend: «The Way He Looks», Brasilien

2014. OV, UT d. ETH Hauptgebäude,

Rämistr. 101. Hörsaal F26.5

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240

DJ Mr. Mandy - Techno

FR 21. Nov.

Luzern

23.00 Frigay Night: happy sound for happy

people@The Loft Haldenstr. 21.

Infos www.frigaynight.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Raban

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Be ready 4 a hot night

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Full fetish &

Suits

SA 22. Nov.

Basel

22.00 QueerPlanet: Special Party Mit Showcase

der britischen Sängerin Shèna. DJs Taylor

Cruz & Extasia. Im SUD, Burgweg 7.

Vorverkauf Fr. 25.- über www.starticket.ch

oder bei L39, Rebgasse 39, Basel. Abendkasse

Fr. 29.–. Infos www.queerplanet.ch

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJ Marc S

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Prollboyz -

Sneaksparty

22.00 Männerzone: Kernstrasse 57. Hier treffen

sich Männer und Kerle! Spiel und Spass mit

attraktiven Preisen

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Prollboyz -

Sneaksparty

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Hell on heels.

DJ Tyra Starlight

SO 23. Nov.

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Buzzor

- Rapshit and more

DI 25. Nov.

Bern

20.30 Uncut: warme Filme im Kino Kunstmuseum

Bern Hodelstrasse 8. «Der Samurei»,

D 2014, 79 Min., OV D.

Agenda

Zürich

19.00 Spot25: Jugendgruppe Zürich Ob du

lesbisch, schwul, bisexuell oder anderartig

orientiert bist, alle sind herzlich willkommen.

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

MI 26. Nov.

Bern

18.30 3gang in der Villa Stucki:

Seftigenstrasse 11. Essen und Kultur.

Treffpunkt für das translesbischwule Bern.

Apéro ab 18.30h, Essen ab 19.30h

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240 DJs

La Venexiana & Aura Trauma – Italo Disco,

Electro, Techhouse

DO 27. Nov.

Zürich

19.30 z&h Schwule Studis an Uni & ETH:

z&h Nachtessen im HAZ-Centro, Sihlquai

67. Für Mitglieder gratis, für andere Fr. 10.–

FR 28. Nov.

Zürich

17.00 Les Garçons:

Kernstrasse 60. DJ Christiano S

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Sexy guys

cruising

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Sports-shorts

& Shirt-off

SA 29. Nov.

Zürich

17.00 Les Garçons: Kernstrasse 60. DJs Glitzerhaus

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren Workers in

gear - workwear Party

23.00 Heaven Club: Spitalgasse 5. Dudecute.

DJ Ricardo Ruhga - house

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistrasse 13,

Schlieren. Strikter Dresscode Workers in

gear. Worker, Bauern, Army (yellow).

Bierpass 3 für 2

SO 30. Nov.

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche Homobar

am Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ Muscheidt

- 60ties bis...

Impressum

Herausgeber, Verleger, Redaktion und Verlagsadresse:

AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, info@cruiser.ch

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch

Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch

Redaktionelle Mitarbeit: Martin Ender (Chefredaktor), Daniel Diriwächter (Stv. Chefredaktor), Haymo Empl, Charly Büchi,

Branko B. Gabriel, René Gerber, Michael Lenz

Fotograf: Stefan Büchi, talk@stefanbuechi.ch

Grafik / Layout: Deny Fousek, Schwingerstrasse 5, 8006 Zürich Litho: Beni Roffler, Letzigraben 114a, 8047 Zürich

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender,

Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, anzeigen@cruiser.ch

Druck: LZ Print, www.lzprint.ch, Auflage: 12 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich

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