CRUISER08

cruisermagazin

05

CRUISER08

Die Zeitung der Schweizer Gay-Community

Lärmklage:

Ungewisse Zukunft für

die Männernacht

Mister Gay-Wahlen:

Jahrelang interessierte

es keinen

«Mission possible»

endet mit:

«Jetzt will ich’s wissen!»

Grosse Verlosung im Lifestyle Bund

Braun Series 7

im Wert von Fr. 480.–

zu gewinnen!

Ari Gold

CSD 2008:

Grosse Stars und starkes Motto


C

M

Y

MONTAG

DISCO

70s, 80s & 90s

Club Hits, Club Classics

MITTWOCH

„IMMER WIEDER MITTWOCHS“

GOLDIES

Oldies, 60s-80s Hits, Schlager

CM

MY

CY

DIENSTAG

JESSE & K. NIGHT

Jesse J. & Michael K.

Progressive, TechHouse

DONNERSTAG

REMEMBER ME

80s & 90s

Club Hits, Club Classics

different clubs &

dancefloors

CMY

K

MITTWOCH

JOHANN PRESENTS

TREFFPUNKT

Progressive House, Tech House

Progressive Trance

DONNERSTAG

SUCK MY DISCOTHEQUE

House,

Electro House

FREITAG

DJ PARTY NIGHT

Dramaaah! - Sludy

Indulge - Whirlpool

FREITAG

CHARTSTATION

Charts, HipHop,

Commercial RnB

SAMSTAG

-DANCE

Club Hits,

Vocal House, Charts

SONNTAG

B-BOY

RnB, HipHop, Break-Dance Show

Live Performance

located in the heart

of gay town

cruising area

snacks

pinball

table football

games

surfstations

SAMSTAG

NO LIMITS

House, Tech House,

Progressive, Trance

SONNTAG

SOS - SOUND ON SUNDAY

House, Tech House,

Progressive, Trance,

ÖFFNUNGSZEITEN

AAAH!

T&M

Pigalle Bar

Mo - So ab 21.30h

Mi - So ab 21.30h

Mo - So ab 16.30h

chillout rooms

G-COLORS

the house

marktgasse 17

8001 zürich

-colors.ch

Clubs . Bar . Hotel / Zurich . Switzerland

gfx by partyonkels.com


CRUISER 0008

editorial & inhalt

Seite 3

Das Sportjahr

Pink Cross und LOS, die Dachverbände der Schwulen und Lesben, haben

2008 zum Jahr des lesbischwulen Sports erklärt. Der CSD Zürich, der nur

gerade eine Woche vor dem Anstoss zur Euro 08 stattfindet, steht unter

dem Motto «offside & mittendrin». Der Weltfussballverband Fifa hat zwar

die «Nicht-Diskriminierung» in den Statuten festgehalten. Und auch der Europäische

Fussballverband Uefa bezieht eindeutig Stellung und fällte ein

erstes Urteil wegen schwulenfeindlicher Äusserungen. Der «Blick» machte

kürzlich im Volk eine positive Stimmung aus: Viele Leser würden sich nicht

daran stossen, wenn ein Fussballstar sich als schwul outen würde. Doch die

Mannschaftssportler selber fürchten das Wort schwul ärger als der Teufel

das Weihwasser und setzen es nur als verdammendes Schimpfwort ein. Eher

wagen Einzelkämpfer – und auch nur vereinzelt und selten genug ein Outing

als Schwuler oder als Lesbe. Baba Ganz hat diesen mutigen Schritt getan

und wird am CSD auf dem Helvetiaplatz den CSD-Besuchern von ihren Erfahrungen

berichten, aber auch ihren Wunsch äussern, «dass die Menschen

erwachen zu einem neuen, freien Bewusst-Sein».

Der diesjährige CSD hat eine starke gesellschaftspolitische Botschaft. Daneben

aber auch hochkarätige Acts sowohl am Strassenfest wie an der offiziellen

CSD-Party. Stolz verkündigen die Verantwortlichen für Unterhaltung

und Party: «Mit diesem Line up gehören wir sicher zu den Top 5 CSD / Prides

in Europa». Einen der Stars haben wir stellvertretend auf die Titelseite gesetzt:

Ari Gold, den «engagiertesten, angesagtesten und bestaussehenden offen

schwul lebende Künstler aus Amerika». Als schwuler Sänger, der sich in

seinen Songs unverblümt zu erkennen gibt, hat er sich in der als homophob

geltenden Musikszene durchgesetzt und einen Namen gemacht.

Der CSD ist das grosse Fest der Gay-Community und ein eingespielter, gut

organisierter Anlass. Ein anderer Anlass, der ebenfalls guter Botschafter

für die Community sein könnte, geht leider seit Jahren nicht mehr über die

Bühne, dümpelte auch schon früher vor sich hin, krankte an den Finanzen

und an der Unlust, ihn neu zu organisieren: Die Wahl eines Mister Gay. Schade,

dass alle Länder rundum Jahr für Jahr einen Mister Gay haben, nur die

Schweiz nicht. Nun gibt’s aber wieder Hoffnung. Zu hoffen bleibt, dass die

Sache nicht an Rechts- und Machtansprüchen scheitert.

Unsicher ist auch die Zukunft der Shaft-Männernacht im Labitzke in Zürich.

Diesmal steht der Partynacht aber nicht direkt die Zürcher Polizei im Weg.

Das Labitzke kämpft gegen Lärmklagen eines Anwohners.

Die Euro 08 ist in aller Munde. Es gibt aber noch eine andere EM, deren Spiel

von vielen Schwulen verfolgt wird: Eurovision Song Contest, die EM der Herzen

– und der schrägen Töne, dieses Jahr in Belgrad. Start am 20 Mai.

Bereits gestartet hat in Zürich der «warme mai», der Kulturmonat mit seinem

reichhaltigen Angebot.

«offside & mittendrin» 4

Der CSD Zürich findet nur gerade eine Woche

vor dem Anstoss zur Euro 08 statt. Sport verbindet

– aber nicht immer, auch im Jahr der

Euro 08 nicht. Besonders die Fussballwelt tabuisiert

nach wie vor alles Homosexuelle.

«Sex & the City: The Movie» 5

Es gab kaum eine Serie, die das Publikum so

sehr begeisterte wie «Sex & the City». Das Grossstadtmärchen

verlangte nach einer Fortsetzung.

Ab Ende Mai können nun die amourösen

Abenteuer der vier New Yorkerinnen im Kino

weiterverfolgt werden.

Die andere EM 6

Vor den Bällen werden Noten jongliert. Der 53.

Eurovision Song Contest, erstmals verteilt auf

drei Abende, bietet Altes und Neues, Lustiges

und Ernstes, Engel und Eintagsfliegen. Für 3

Minuten ist jeder Traum möglich.

Ungewisse Zukunft für die Männernacht 8

Seit bald fünf Jahren organisiert ein eingespieltes

Fünferteam die Shaft Männernacht an der

Albulastrasse. Ob die nächsten Parties stattfinden

können, steht derzeit noch nicht fest. Das

Labitzke kämpft gegen Lärmklagen eines Anwohners.

Zoff um Mr. Gay 21

Party-Veranstalter Oliver Eschler will wieder

einen Mr. Gay wählen lassen. Über die ersten

Wahlen seit vier Jahren tobt jetzt aber in Zürich

der Zickenkrieg: Die früheren Organisatoren

Farah de Tomi und Luis Pestana fühlen

sich übergangen.

Ich wünsche einen schönen Mai.

Martin Ender, Herausgeber

Jetzt will ich’s wissen! 23

«Mission Possible» ist abgeschlossen. Die Aids-

Hilfe Schweiz dankt allen, die mitgemacht haben.

Die Prävention geht aber weiter, und zwar

unter dem Motto «Jetzt will ich’s wissen!» Die

Aids-Hilfe gibt Gutscheine ab für eine kostenlose

Beratung mit HIV-Test.

Impressum

Herausgeber und Verleger: AfM-Publikationen, Martin Ender

Redaktion und Verlagsadresse: AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 62, info@cruiser.ch

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch | Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch

Redaktionelle Mitarbeit: Thomas Borgmann, Kurt Büchler, Charly Büchi, Andreas Candinas, Daniel Diriwächter, Martin Ender, Branko B. Gabriel, René Gerber,

Hanspeter Künzler, Michael Lenz, Stefan Schüpbach, Roman Ulrich

Grafik / Layout / Litho: pixelprinz, Deny Fousek, Linus Schneider, Spinnereistrasse 10, 8135 Langnau a.A. / Zürich

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 62, anzeigen@cruiser.ch

Fachberater: Pierre André Rosselet, Rechtsanwalt

Druck: Neue Luzerner Zeitung AG, Auflage: 15 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich


Seite 4

CSD

CRUISER 0508

«offside & mittendrin»

Mit diesem Motto

steht der CSD 08 in

Zürich ganz im

Zeichen des Sports

Der CSD Zürich findet nur gerade

eine Woche vor dem Anstoss zur

Euro 08 statt. Sport verbindet – aber

nicht immer, auch im Jahr der Euro

08 nicht. Besonders die Fussballwelt

tabuisiert nach wie vor alles Homosexuelle

und stellt Schwule und Lesben

oft ins Offside.

Der Weltfussballverband Fifa hat

zwar die «Nicht-Diskriminierung» in

den Statuten festgehalten. Und auch

der Europäische Fussballverband

Uefa bezieht eindeutig Stellung und

fällte ein erstes Urteil wegen schwulenfeindlicher

Äusserungen: Der ehemalige

kroatische Fussball-Nationaltrainer

wurde zu einer Busse

verurteilt, weil er in einer kroatischen

Zeitung sagte, Homosexualität

sei abnormal und er wolle keine

schwulen Spieler in seinem Team.

Das Beispiel zeigt aber auch, dass die

Diskriminierung schwullesbischer

Menschen im Sport nach wie vor vorhanden

ist, latent oder offen ausgesprochen.

Jahr des Sports

In vielen Sportarten sind heute

Schwule und Lesben aktiv, auch im

Spitzensport. Leider bekennen sich

aber immer noch nur wenige offen

zu ihrer Homosexualität. Baba Ganz,

eine der Rednerinnen am diesjährigen

CSD Zürich auf dem Helvetiaplatz,

ist eine der wenigen in der

Schweiz. Das lesbischwule Jahr des

Sports ruft dazu auf, dasselbe zu

tun. Und es will breite Kreise davon

überzeugen, dass beispielsweise ein

Fussballer schwul sein kann, ohne

dass deswegen eine ganze Mannschaft

gestandener Fussballer sexuell

in Gefahr wäre, Sponsoringverträge

in Frage gestellt wären oder

die Welt unterginge.

Flagge zeigen

Die politische Botschaft des CSD

ist zeitlich gut platziert. An der Parade

mitten durch die Zürcher Innenstadt

soll die Botschaft sichtbar

gemacht werden. Die Organisatoren

Foto © Karin Müller

des CSD rufen denn auch auf: «Eine

Woche vor dem Eröffnungsspiel der

Fussball-Europameisterschaft in Österreich

und der Schweiz ist die Parade

ein Steilpass, um das Thema Sport

in ganz besonderer Weise aufzunehmen.

Zeige Flagge, und zeige Dich

sportlich! Welchen Sport du auch

betreibst, zeige es einer breiten Öffentlichkeit.

Was immer du auf dem

Spielfeld, auf der Finnenbahn oder

in der Turnhalle trägst, trage es auch

an der Parade!»

Strassenfest mit Weltstars

Zum Feiern nach der Parade ist der

Turbinenplatz für den CSD Zürich

schon fast Heimat geworden. Er bietet

Raum für über 100 Markt-, Verpflegungs-

und Informationsstände

und natürlich für die grosse Bühne.

Ein heisses Showprogramm ist angesagt,

unter anderem mit einem

stimmgewaltigen Highlight aus Baltimore,

Ultra Naté, und mit dem

«engagiertesten, angesagtesten und

bestaussehenden offen schwul lebenden

Künstler aus Amerika», Ari

Gold.

Ari Gold bezeichnet seine Musik

selber als «intergalaktische Mischung

aus 80er-Einflüssen, smoothem Soul,

zeitgenössischem R’n’B und abgespacetem

Pop».

Der New Yorker entstammt einer

jüdischen Familie und wuchs in der

Bronx auf. Als schwuler Sänger, der

sich in seinen Songs unverblümt zu

erkennen gibt, machte er sich in der

als homophob geltenden Musikszene

einen Namen und liess die Medien

mit seiner Mischung aus Hip-

Hop und R’n’B aufhorchen. Nicht

zuletzt sieht er sehr gut aus, was

Fotografen wie Aaran Cobett, John

Falocco, James Houston, Boy George

und den erfolgreichen Comiczeichner

Joe Phillips auf den Plan gerufen

hat. Golds kontinuierliches Engagement

für Menschenrechte und für

die Rechte gleichgeschlechtlicher

Paare macht ihn zu einem Idol. Auf

seinem neuen Album «Transport

System» geht Ari Gold Themen wie

gleichgeschlechtliche Beziehungen,

Christal-Meth-Sucht, sexuelle Identität

und Spiritualität an.

Party mit Superlativen

Im Partytempel X-TRA am Zürcher

Limmatplatz wird ab 23.00 Uhr die

offizielle CSD-Party unter dem Motto

«Play the balls – and play it safe!» gefeiert.

Mit den Stars wurde nicht gegeizt:

Ein unvergleichliches Paar mit

einer atemberaubenden Show auf

der Bühne, einer der profiliertesten

DJs aus Barcelona am Plattenteller,

Stars aus Madrid, Berlin, Zürich und

New York und vieles mehr. Sogar die

Liebhaberinnen und Liebhaber der

80ties und 90ties kommen auf ihre

Kosten. Für alle, die um 5.00 Uhr

noch nicht genug haben, sich erst

warm getanzt haben und den Tag

zur Nacht machen möchten, gibt es

im neuen Stairs Club die offizielle

CSD-After-Hours-Party!

Detaillierte Infos in

beiliegender CSD-Broschüre und

unter www.csdzurich.ch


von Martin Ender

30. Mai - 1. Juni 2008

www.csdzurich.ch


CRUISER 0508

Kino

Seite 5

Glück und Trauer für Carrie

«Sex & the City: The

Movie» startet Ende

Mai in unseren Kinos.

Es gab kaum eine Serie, die das

Publikum so sehr begeisterte wie

«Sex & the City». Das moderne Grossstadtmärchen

verlangte nach einer

Fortsetzung. Ab dem 29. Mai können

nun die amourösen Abenteuer der

vier New Yorkerinnen im Kino weiterverfolgt

werden. Für Hauptdarstellerin

Carrie gibt es eine Hochzeit – und

einen Todesfall.

Als vor vier Jahren die letzte Klappe

fiel, waren nur «verzweifelte Hausfrauen»

im Stande, die Lücke annähernd

zu füllen, die «Sex & the City»

hinterlassen hat. Die frivole Serie

rund um vier Ladies in New York

setzte einen hohen Standard. Ausserdem

wurde offiziell, dass sich das

weibliche Geschlecht untereinander

nicht nur über Kochrezepte unterhält.

Eine Überraschung für den naiven

Heteromann.

Seither wurden die vier Damen

schmerzhaft vermisst, allen voran

Sarah Jessica Parker alias Carrie und

ihre Kolumnen über Sex, Liebe und

Schuhe, genauer, Manolo Blahniks.

Die letzte Episode lenkte die Schicksale

der Protagonistinnen in eine optimistische

Zukunft, dennoch blieb

eine von Fans heiss diskutierte Frage

offen: Wird Carrie ihren Mr. Big

heiraten?

Ganz in Weiss

Eine Fortsetzung in Form eines

Kinofilms war bereits während der

letzten Staffel in Planung. Trotzdem

gab es Hindernisse. Sarah Jessica Parker

wollte die Rolle der Carrie zunächst

nie mehr spielen. Weiter war zu hören,

dass die heimliche Favoritin

Kim Cattrall, in der Rolle der sexbesessenen Samantha,

zu viel Gage verlangte. Kürzlich wurde bekannt, dass

Cynthia Nixon, die rothaarige Miranda, vor zwei Jahren

an Brustkrebs erkrankte. Die Einzige, die allzeit bereit

zu sein schien, war Kristin Davis (Charlotte). Das Projekt

lag zunächst auf Eis.

Im letzten Jahr konnten alle Widerstände bezwungen

werden, die Dreharbeiten unter der Regie von Michael

Patrick King, der sich schon für die Serie auszeichnete,

konnten beginnen. Wohl dosiert drangen Bilder vom Set

an die Öffentlichkeit. Darunter ein Foto von Sarah Jessica

Parker, ganz in Weiss, in einem Hochzeitskleid von

Viviane Westwood. Eine Hochzeit für Carrie?

Tod eines Charakters

Der bereits erschienene Trailer von New Line Cinema

fällt zahm aus. Immerhin ist Folgendes offiziell: Carrie

Bradshaw hat in den vergangenen Jahren bereits zwei

erfolgreiche Bücher publiziert und behauptet sich weiterhin

als Fashion-Ikone. An ihrer Seite die grosse Liebe

Mr. Big (Chris Noth). Die prüde Charlotte wird schwanger

(nachdem sie bereits ein chinesisches Mädchen adoptiert

hat) und Mirandas Ehe steht vor dem Aus. Daneben flirtet

Samantha munter weiter, obschon ihr blonder Lover

Smith (Jason Lewis) noch immer mit von der Partie ist.

Weitere Details zur Story sind geheim. Cynthia Nixon

verriet trotzdem, dass einer der Hauptcharaktere sterben

wird, aber ohne zu verraten, wer. Seither wird wild

darüber spekuliert, welche der Figuren das Zeitliche segnen

muss. Sarah Jessica Parker gibt gegenüber der Presse

bekannt: «Wenn wir unseren Job gut gemacht haben,

werden einige Leute ziemlich überrascht sein!». Neu im

Team ist Oscargewinnerin Jennifer Hudson (Dreamgirls)

als Carries Assistentin. Auch ein Song zum Film darf

nicht fehlen. Sängerin Fergie steuert «Labels and Love»

dem Soundtrack bei.

Kontrastprogramm

Neben Frauen sind schwule Männer die grössten Fans

von «Sex & the City». Die vier Hauptdarstellerinnen sind

sich dessen bewusst. Anfang April nahmen alle an einem

Anlass der Point Honors Foundation in New York teil.

Dort sammelten sie gutgelaunt Schulgelder für bi-, homound

transsexuelle Jugendliche. Ein lobenswerter Werbegag.

Die Fans werden ins Kino strömen, trotz der Euro

08, die zeitgleich in die Spielzeit des Films fällt. Ein willkommenes

Kontrastprogramm zum Fussballrummel.


Von Daniel Diriwächter

Zuckenkrieg. Oder vom

Sieg der Natur über den

Geist.


Von Michi Rüegg

Ich habe da manchmal so ein Zucken. Es kommt

ganz spontan, unkontrolliert. Meist dann, wenn ich

irgendwo in der Öffentlichkeit die Hand meines

Liebsten halte und plötzlich ein spezieller Menschenschlag

«en groupe» den Ort betritt. Das können

betrunkene Fussballfans sein. Oder Jugendliche

mit wenig Haaren und viel Kopfhaut. Oder ein

paar Schwarze, die wie jamaikanische Musiker aussehen.

Oder irgendwer, der nicht so aussieht, als ob

man sich mit ihm über die Vorteile der männlichen

Arschfaltenrasur unterhalten könnte.

Dieses Zucken betrifft in der Regel diejenige Hand,

die gerade meinen Mann berührt. Ich habe mich

schon oft gefragt, ob das ein gesundheitliches Problem

ist. Ob ich meinen Blutzuckerspiegel überprüfen

sollte. Oder einen Neurologen aufsuchen muss.

Man weiss ja nie. Aber das ist es nicht. Es ist was anderes:

Setzt man eine Vogelspinne vor einen Schimpansen,

zeigt Erstere sich in der Regel relativ unbeeindruckt,

während der Primat wie ein Wald seiner

selbst zu schreien beginnt und sich tarzanesk oder

anderswie – Hauptsache wie das Bisiwetter – aus

dem Staub macht. Zwei schlanke, leicht behaarte

nackte Beine reichen bei mir meist, um mich ins

Bett zu kriegen. Ein Schimpanse braucht deren

acht, um in Panik zu geraten.

Das ist so eine Art Urinstinkt. «Ui, Gefahr. Das Ding

da zwei, vier, sechs… acht Beine. Acht Beine sind

nicht gut. Ich muss weg». Und dann ist er fort, der

Schimpanse, und denkt vielleicht auf der Flucht

kurz darüber nach, warum er sich auf derselben

befindet. Dann gelangt er zur Überzeugung, dass

das nun mal die Natur ist, die ihm dies befiehlt,

und gegen übergeordnete Mächte hat man sich als

Affe nun mal nicht hinwegzusetzen. So ist das.

Ergo muss mein Zucken, mein Handwegziehen, vermutlich

ein schwuler Urinstinkt sein. Dort marschiert

die heterosexuelle Gefahr (vgl. Spinne) ins

Bild, hier rennt mein kleiner Schimpanse, in Form

meiner Hand, davon.

Dabei habe ich von Geburt an zwanzig Jahre gebraucht,

um mich nicht wie ein Stück Scheisse zu

fühlen. Zwanzig Jahre, bis ich wusste, dass es OK

war, jahrelang die Unterhosenseiten im Jelmoli-Katalog

zu studieren. Dass es OK ist, erst den grossen

Zeh ins Wasser zu tunken, bevor man in den Pool

steigt – selbst als Mann. Dass mein Arschloch nicht

nur etwas «uh Grusiges» ist, sondern ein Körperteilchen,

das mächtig Spass machen kann.

Weitere elf Jahre habe ich mein Selbstbewusstsein

gepflegt wie eine wilde Orchidee. Und dann, auf

dem Höhepunkt der Zivilisiertheit,

der geistigen

Entwicklung, kommt ein

gottverdammter Urtrieb

daher und zeigt mir auf,

dass ich mich im Grunde

keinen Millimeter vom

verknorzten Teenager

wegbewegt habe.

Ich kann es drehen und

wenden, wie ich will:

Manch ein Instinkt stinkt.


Seite 6

musik

CRUISER 0508

Die andere EM

Eurovision in Belgrad,

die EM der Herzen

– und der schrägen

Töne.

Vor den Bällen werden Noten jongliert.

Der 53. Eurovision Song Contest,

erstmals verteilt auf drei Abende,

bietet Altes und Neues, Lustiges und

Ernstes, Engel und Eintagsfliegen.

Für 3 Minuten ist jeder Traum möglich.

Resultateverkünderin oder die johlende

Fanmasse im deutschen Hintergrund.

Als letztes Jahr Osteuropa

allerdings die 16 vorderen Ränge

allein unter sich ausmachte, wurden

Kritik und Rückzugsdrohungen

immer lauter (Österreich hat diese

auch wahr gemacht). Die Organisatoren

gingen über die Bücher. Neu

gibt es zwei zufällig zusammengestellte

Halbfinal-Shows. Neben dem

Televoting bestimmt eine Jury zwei

weitere Final-Einzüge. Welche Ergebnisse

die Neuerung mit sich bringt,

Tisch, Bosnien schwingt Besen zu

New Wave. Eher unbeholfen greifen

Ungarn und Polen in die Balladenschublade.

Lettland setzt auf Piraten,

Estland auf Blödel-Comedy. So

tummeln sich einmal mehr allerlei

Paradiesvögel zwischen Trash und

Kult. Mit gutem altem Schlager-Idealismus

singt die blinde Diana für Georgien

«Peace will come». Vielleicht

findet aber auch ein ganz anderes

Geflügel das Siegerkorn: Irlands Truthahn

mit einer Art Klingelton-Hit

mausert sich zum Geheimfavoriten

die Drag Queen knapp besiegt hat,

ist die Gay-Community diesmal etwas

dezenter vertreten und hat auf

dem Regie-Stuhl Platz genommen:

Die transsexuelle israelische Wegbereiterin

Dana schrieb Boaz ein Lied

auf den gestählten Leib.

Der Grand Prix eignet sich auch

als Lehrstück über die Geschichte

der Bühnentechnik und der Schönheitsindustrie.

Wiederholungstäterinnen

sehen beim zweiten Auftritt

nach einigen Jahren ausnahmslos

frischer aus. Diesmal zum Beispiel

Engel, Huhn, Truthan. Eurovision beflügelt.

Die Euro08 dribbelt sich vor die

Tür, unübersehbar: Mars liegt plötzlich

als Hopp im Regal, neben Fanburgern,

Fandrinks und Fan-Fähnli.

Beim Euro-Shopping sollte man sich

aber auch für eine andere Meisterschaft

eindecken, den Grand Prix

hmhm de la Dings, seit einiger Zeit

Jurowischn Song Contest genannt.

Was auch treffender ist, denn zum

ersten Mal sucht man 2008 vergeblich

nach einem französischen Beitrag.

Belgiens polyphoner Jodel wird

in Fantasiesprache vorgetragen, Frankreichs

Avantgarde-Prophet Tellier

trällert englisch. Empfehlenswert

ist übrigens, bei jedem Lied eine

landesübliche Spezialität zu sich zu

nehmen. Man freut sich dann nach

Raki und Guinness auf das slowenische

Mineralwasser. Hoffentlich

heissen die Maltesers momentan

nicht Hopp-Pops, Malta wird sonst

schwierig. Die 11 Spieler dürfen auf

der Wartebank Platz nehmen, wenn

Ende Mai europaweit die 12 Punkte

verteilt werden.

Neue Regeln, alte Bekannte

Diese Verteilung beschränkte sich

zunehmend auf die immer zahlreicheren

osteuropäischen Länder.

Nachbarschaftsbonus gab es schon

immer, so war in der Bewertungsrunde

der 12-Punkte-Austausch innerhalb

Skandinaviens so sicher wie der

Eiffelturm hinter der französischen

bleibt abzuwarten.

Musikalisch setzen 2008 viele auf

Altbewährtes. Das Motto Confluence

of Sound wurde etwa im weissrussischen

Beitrag gar ernst genommen:

Mit breitem russischen Akzent singt

Ruslan «Hasta la Vista», einen englischen

Latino-Rocksong. Im Teilnehmerfeld

ist ein Reigen der üblichen

Verdächtigen auszumachen. Nicht

mit von der Partie ist Ralph Siegel.

Auch das vollumfängliche Comeback

der maltesischen Chiara lässt

auf sich warten. Nach einem dritten

und einem zweiten Platz arbeitet sie

gerüchteweise an einem neuen Lied,

nun schon seit drei Jahren. Schwergewichtig

vertreten wird ihr Mittelmeer-Charme

bis dahin von Portugals

Vania.

43 mal 3 Minuten

43 Nationen treten an, ein neuer

Rekord. Man wird erleben, wie kurz

oder lang die reglementierten 3 Minuten

im Einzelfall sein können. Aneinandergereiht

dauern die Songs

kaum länger als ein Fussballspiel mit

Verlängerung. Auf Anhieb Siegesanwärter

auszumachen fällt diesmal

schwer. Allgemein wird weniger getrommelt

und viel getanzt, ein Revival

des 90er-Eurodance macht sich

bemerkbar. Der Happy-Sound mit

Ethnoeinschlägen muss showtechnisch

oft mächtig aufgepeppt werden:

Zypern tanzt Sirtaki auf dem

und warf die Frage auf, ob eine Puppe

als Teilnehmer überhaupt zugelassen

ist. Offiziell unzulässig sind

nur Tiere, Kinder – und politische

Botschaften.

Politik und Kosmetik

Dass gerade scheinbar sinnlose Abzählreime

anfällig für Politik sind,

führte 2007 die Ukraine vor. Aktuell

bestätigt von Spaniens «Baila el

Chicki Chicki». Artig wich man der

roten Karte aus und strich einige

politisch gefärbte Textzeilen. Nicht

immer lässt sich verstecken, dass

Schlager – genau wie Sport – nie

ganz apolitisch sein kann. Nach der

Abspaltung des Kosovo wurden der

Liebeshymne des Gastgebers Serbien

nationalistische Tendenzen vorgeworfen.

Palästina plant für 2009 die

erste Teilnahme, der Libanon ebenfalls.

Zündfeuer und Sprengkraft

sind weiterhin vorhanden.

Der fröhliche Liederabend hat auch

ernste Saiten/Seiten. Kürzlich fand

das erste internationale Symposium

zum Thema Eurovision statt. Ethnologen,

Politologen und Linguisten

debattierten über nationale Repräsentation

oder sexuelle Identitätsstiftung

und entdeckten ein weites

unbeackertes Forschungsfeld. Akademisch

bereits erwiesen ist Folgendes:

Eurovision ist ein Sport, in

dem Heterosein fast ein Tabu ist.

Nachdem vor Jahresfrist die Lesbe

Charlotte, Schwedens Siegerin 1999.

Wäre auch zutreffend für aufgewärmte

Kost aus der Schweiz, man

denke an Céline, an Francine, an

Paola.

Träumen erlaubt

Ein weiteres Zeitgeist-Symptom hat

sich eingeschlichen: Casting-Shows.

Vermehrt dienen diese als nationales

Auswahlverfahren. Auch Deutschland

schickt mit den No Angels eine

Retortenband ins Rennen. Für deren

farblose Nummer «Disappear» dürfte

der Name allerdings Programm

sein. Die Schweiz titelte optimistischer:

«Era stupendo» heisst der

etwas altbackene Italo-Schmachter

des San-Remo-erprobten Meneguzzi,

der aber angenehm aus dem Dance-

Brei hervorsticht. Zürich 2009? «No

Dream impossible» sang England

2001, fünf Jahre später die Holländerin

«My impossible Dream». Bis zur

Punktevergabe heisst es nach DJ Bobos

Eigentor und Gunvors Abseits-

Nummer auf jeden Fall «To dream

again» (Malta 2003). Davon, dass nächstes

Jahr das Schweizer Fan-Fieber erneut

ausbricht und wir demnächst

Eurovisions-Abziehbildli ins Panini-

Album kleben.

Eurovision Song Contest, 20./22./24.

Mai, jeweils 21.00 Uhr

www.eurovision.tv


Von René Gerber


Seite 8

szene

CRUISER 0508

Ungewisse Zukunft

für die Männernacht

Die April-Ausgabe der

beliebten Partyreihe

Shaft musste abgesagt

werden

Seit bald fünf Jahren organisiert

ein eingespieltes Fünferteam die

Shaft-Männernacht an der Albulastrasse.

Ob die nächsten Parties stattfinden

können, steht derzeit noch

nicht fest. Das Labitzke kämpft gegen

Lärmklagen eines Anwohners.

len die fünf streng demokratisch im

Plenum. So dauert es auch ein paar

Tage, bis feststeht, ob sie für ein Gespräch

zur Verfügung stehen.

Die Idee zur Shaft-Männernacht

entstand im Jahr 2003. Weil das Aera

immer mehr Heteros anzog und dort

vorwiegend Minimal Techno ge spielt

wurde, sollte mit der Shaft-Party

einmal monatlich der alte schwule

Aera-Groove weiterleben. Der Erfolg

liess nicht lange auf sich warten:

«Einmal im Monat funktioniert diese

Party super. Offenbar gibt es das

stattfinden. Im Herbst 2006 begannen

dann die Schwierigkeiten: Die

Stadtpolizei ging konsequent gegen

Darkrooms vor. Auch die Shaft blieb

davon nicht verschont. Dann kamen

die We-love-Sunday-After-Hours im

Club Labitzke, und mit ihnen auch

ein Publikum, das die Aufmerksamkeit

der Stadtpolizei erregte.

Als dann im letzten Frühling eine

Razzia durchgeführt wurde, musste

die Shaft-Party an Ostern wegen der

temporären Schliessung ausfallen.

Und auch in diesem Jahr gab es be-

el. Ob die Shaft-Party Anfang Mai

stattfinden kann, steht derzeit in

den Sternen.

Ungewisse Zukunft

Sollten die Probleme im Club Labitzke

andauern, könnte die Männernacht

an eine andere Location

ziehen. Doch die Begeisterung darüber

hält sich in Grenzen: «Wenn

das Labitzke zugehen sollte, machen

wir nur woanders weiter, wenn sich

etwas ergibt. Wir suchen nicht aktiv

nach einem anderen Ort», sagt Dominique.

Wie man am Beispiel des

Labyrinths gesehen habe, sei es auch

schwierig, eine Partynacht oder einen

ganzen Club zu zügeln. Kaum

ein Zürcher Club wäre zudem bereit,

Samstags auf den Einlass von Frauen

zu verzichten und auch in Sachen

Darkroom dürften Schwierigkeiten

auftauchen, ist Dominique überzeugt.

Das auch als DJ Mystic Trap

bekannte Shaft-Team-Mitglied bedauert,

dass die Situation mit den

Zürcher Behörden so angespannt ist:

«Ich finde es schade, dass nicht differenziert

wird. Schlägereien und

Pöbeleien, die Probleme im Zürcher

Nachtleben sind, gehen nicht von

einem schwulen Publikum aus», sagt

er. Die Stadt täte gut daran, bei der

Polizei eine Ansprechstelle speziell

für schwule Anliegen zu schaffen.

No dick, no entry: Der Slogan,

der die Shaft-Männernacht im alten

Club Aera an der Albulastrasse

von Anfang an begleitete, ist fast bekannter

als die Party selber. Unklarheit

herrscht heute im Team darüber,

auf wessen Konto der freche Spruch

geht, denn mehrere Mitglieder beanspruchen

die Autorenschaft. Diesen

Herbst kann die Männernacht ihr

fünfjähriges Jubiläum feiern. «Wir

hätten nie damit gerechnet, dass wir

es so lange durchziehen», sagt Dominique,

der unverändert zusammen

mit Michael, Stefan, Mike und Stephan

das Team bildet. Entscheide fäl-

Die Shaft-Männer von links nach rechts: Mike, Michael, Stefan, Dominique und Stephan

Bild: www.zuerigay.ch

Bedürfnis nach einer reinen Männernacht»,

sagt Dominique. Dass die

berühmten «besten Freundinnen» an

diesem Samstag nicht mitdurften,

mag anfänglich zu Irritationen an

der Tür geführt haben, doch gleichzeitig

ist es auch das Alleinstellungsmerkmal,

das den ganz besonderen

Reiz der Shaft-Parties ausmacht.

Probleme mit dem Labitzke

Als das Aera Mitte 2004 definitiv

seine Tore schloss, betrieb ein neuer

Besitzer das Lokal als Club Labitzke

weiter. Weiterhin durfte die

Shaft am ersten Samstag im Monat

reits wieder eine Absage: Die Party

Anfang April fiel aus, weil der Club

gegenwärtig wegen einer hängigen

Lärmklage geschlossen ist. Zwar

wurde dem Besitzer im letzten Moment

noch eine Bewilligung für die

Shaft erteilt – allerdings ohne Musik.

«Die Genehmigung für eine Party

ohne Musik ist in unseren Augen

keine Genehmigung», sagt Dominique.

Der Frust beim Team ist gross:

«Wir haben uns vorbereitet, haben

Werbung gemacht und die Leute

freuen sich. Wenn dann im letzten

Moment der Stecker gezogen wird,

ist das schon schade», sagt Micha-

Aufhören oder weitermachen

Am 7. Juni soll eine Shaft Sportswear-Party

zu Ehren der Euro 2008

stattfinden. Auf eine CSD-Party verzichten

die Shaft-Männer in diesem

Jahr, zumal auch der CSD wieder

eine eigene Party angekündigt hat.

Überhaupt: Wie lange es mit der

Männernacht noch weitergeht, ist

nicht nur wegen den anhaltenden

Schwierigkeiten im Club Labitzke

ungewiss. «Nach all den Jahren und

Schwierigkeiten haben wir die Nase

ziemlich voll», sagt Dominique. Alle

Team-Mitglieder haben Jobs, die Parties

organisieren sie in ihrer knappen

Freizeit. Mit zunehmendem Alter

setzen sie auch andere Prioriäten.

Es gilt also, sich auf jede Shaft-Party

zu freuen, als könnte es die letzte

sein. Und den sympathischen Männern,

die diese Party seit bald fünf

Jahren ermöglichen, auf die Schulter

zu klopfen, sich für ihren Einsatz

zu bedanken und sie dazu aufzufordern,

noch eine gute Weile weiterzumachen.


Seite 10

portrait

CRUISER 0508

Dietikon

Konzert abgesagt

Bei Auftritten umstrittener Sänger

gilt in der Schweiz das Prinzip Hoffnung.

Die Veranstalter verlassen sich

auf Versprechen der Künstler. Die

Stadt Dietikon hat nun aber das Konzert

des kroatischen Nationalisten

Marko «Thompson» Perkovic vom 11.

Mai absagen lassen. Der umstrittene

Sänger hat in der Vergangenheit immer

wieder gegen Serben gehetzt.

Der Stadtrat habe sich zu diesem

Schritt entschlossen, sagte Dietikons

Sicherheitsvorsteher Heinz Illi.

Washington

Dümmer geht’s nimmer

Die republikanische US-Abgeordnete

Sally Kern hat mit der Aussage, Homosexualität

sei für die USA gefährlicher

als der «internationale Terrorismus

oder der Islam», für einen

Sturm der Entrüstung gesorgt. Wörtlich

sagte Kern: «Studien zeigen, dass

keine Gesellschaft, die Homosexualität

vollständig akzeptiert hat, mehr

als ein paar Jahrzehnte überdauert

hat.» Die Schlussfolgerung der Politikerin

und ehemaligen Lehrerin:

«Also ist es der Todesstoss für unser

Land.» In den Tagen nach dieser Stellungnahme

gingen mehr als 20 000

Protest-Emails bei der erzkonservativen

Politikerin ein. Kern blieb

der prominenten, offen lesbischen

Schauspielerin Ellen DeGeneres die

Antwort auf die Frage schuldig, welche

Gesellschaft an Homosexualität

zugrunde gegangen sei.

New York

Queer Artist outet sich –

schon wieder

Jetzt ist es raus. Michael Stipe ist

endlich offiziell schwul. Der R.E.M.-

Sänger hat sich im Interview mit dem

US-Magazin «Spin» selbst geoutet.

Überrascht hat das Outing des 48-jährigen

nicht wirklich. Fans und Szene

wussten immer, dass Stipe schwul ist.

Aber es wurde auch nicht an die grosse

Glocke gehängt. «Ich war immer offen

mit meiner Band, der Familie und

meinen Freunden. Selbstverständlich

auch mit den Menschen, mit denen

ich Sex hatte. Ich dachte, es wäre

allen klar.» Damals in den 80ern habe

er nicht gesehen, dass sein Outing anderen

helfen könnte. «Aber jetzt sehe

ich natürlich ein, dass das der Fall

ist.» Stipe hatte sich allerdings 2001

schon einmal geoutet und sich seitdem

immer wieder als «queer artist»

bezeichnet. Aber irgendwie war das

der Öffentlichkeit anscheinend entgangen.

Michael Stipe ist Gründungsmitglied,

Sänger und kreativer Kopf

der US-amerikanischen Alternative-

Rock-Band R.E.M.

Ein Gespräch im

Park mit Simon Fro

Der junge Dramatiker

auf Erfolgskurs

2008 haben fünf Produktionen

von Simon Froehling Premiere: Absolut

Züri, Alles Walzer, Fremdmaterie,

Gibt sie Antwort atmet er und

Deutschlandsaga – die Nuller.

Simon Froehling, geboren 1978,

ist Sohn einer australischen Mutter

und eines Schweizer Vaters. Er lebt

heute – nach einigen Jahren Aufenthalt

in Australien und Ägypten

– als freier Autor und Übersetzer in

Zürich und Berlin. In der Spielzeit

2007/08 waren und sind Stücke von

ihm in Zürich, Wien, Berlin, Biel, Solothurn

und Bern zu sehen. So zum

Beispiel bis zum 23. April «Alles Walzer»

am Theaterhaus Gessnerallee

Zürich oder im Mai «gibt sie antwort

atmet er» am Auawirleben-Festival

in Bern. Für seine Texte gewann

Simon Froehling u. a. den Dramatikerpreis

der Schweizerischen Autorengesellschaft,

den Hauptpreis

der «Appelation contrôlée» des Verbands

Autorinnen und Autoren der

Schweiz sowie für «Feindmaterie»

den Publikumspreis der 2. St. Galler

Autorentage. Wir haben uns mit ihm

unterhalten

Cruiser: Du lebst in Berlin und Zürich?

Simon Froehling: Richtig.

Und du schreibst Theaterstücke. Kannst

du davon leben?

Nein – (lacht) – leider nicht. Ich arbeite

auch als Übersetzer englisch/

deutsch.

Bei der Theaterserie «Absolut Züri»

bist du auch Editor. Du schaust also,

dass das Ganze stimmt.

Ja, ich habe mitgeschrieben und bin

als Editor dafür zuständig, dass das

Schweizerdeutsche sitzt und die Figuren

nicht in jeder Folge anders

reden.

Ihr habt ja auch grossartige Erfolge

damit.

(schmunzelt) Die Vorstellungen

sind alle ausverkauft. Wir mussten,

oder durften gar noch Zusatzvorstellungen

dazwischen schieben.

Und wenn die Serie zu Ende ist...?

... Habe ich wieder etwas mehr Zeit.

Du bist ein viel beschäftigter Mann.

Im März hatte in Zürich «Alles Walzer»

Premiere.

Im Theaterhaus Gessnerallee, ja. Es

ist die erste Produktion der neu-

en Formation «Storm Störmer Froehling».

Und in Solothurn und Biel hat Ende

April «Feindmaterie» Premiere.

Ich freue mich sehr auf das Stück –

es wird vom jungen Regisseur Jan

Philipp Gloger inszeniert, dessen

Arbeit ich sehr schätze. Es geht dabei

unter anderem um Themen wie

Homosexualität und Islam sowie

um die Vorurteile und Ängste unserer

westlichen Gesellschaft.

Du warst im Dramenprozessor dabei,

wo zukünftige Dramatiker ausgebildet

werden. Später hast du die Masterclass

6 absolviert. Und nun studierst du am

Schweizerischen Literaturinstitut in

Biel.

Ich denke, man kann immer noch

dazu lernen, auch handwerklich.

Zuerst habe ich Prosa geschrieben

und Lyrik. 2001 verliebte ich mich

in einen Schauspieler. Es war ein

Ostdeutscher, der nach Zürich kam

und mit dem ich an meinem ersten

Hörspiel gearbeitet habe.

Und das ging über den Äther?

Ja, beim SWR 2. Dann kamen andere

szenische Arbeiten dazu und zwischenzeitlich

schreibe ich fast nur

noch fürs Theater. Der Prozess ge-


CRUISER 0508


portrait

Macht – weil Sex immer mit Macht

verknüpft ist und Sexualität immer

eine politische Komponente beinhaltet.

ehling

fällt mir: Vom Papier via die Regie

schlussendlich zu den Schauspielerinnen

und Schauspielern auf die

Bühne. Schreiben kann eine einsame

Sache sein, der Theaterprozess

dagegen ist ein sehr lebendiger. Das

gedruckte Wort kommt weg vom Papier;

es entsteht ein Austausch, man

kooperiert.

Schreibst du Theatertexte auch um,

beginnst du von vorne?

Während des Erarbeitens ja, da gibt

es oft sehr, sehr viele Fassungen –

aber wenn ein Stück abgespielt ist,

dann ist es für mich vorbei. Und etwas

Neues beginnt, sich zu entwickeln.

«Feindmaterie» ist ein Vier-Personen-

Stück.

Ja, da gibt es Jan, der in Imad, einen

Ägypter verliebt ist, und Tammy,

seine ehemals beste Freundin,

die Imad zum Schein heiraten soll,

damit er eine Aufenthaltsbewilligung

bekommt. Dann gibt es Kuhn,

ein Exfreund von Jan, der als so etwas

wie ein Anwalt der guten Sache

dient, bzw. dienen soll – weil das

Ganze schlussendlich gehörig ins

Wanken gerät... Das Stück spielt abwechslungsweise

in Tammys Wohnung

und auf dem Polizeiposten.

Warum Polizeiposten?

Imad ist am Bahnhof festgenommen

worden. Man weiss nicht genau,

weshalb. Die Figur wird zum

blinden Fleck, um den sich alles andere

dreht.

Wie bist du zu dieser Story gekommen?

Mich haben verschiedene Themen

interessiert: Fremd sein, gesellschaftliche

Ängste und Vorurteile,

Islam und schwule Identitäten, aber

auch das Thema Einbürgerung.

Und warum ein Ägypter?

Ich habe längere Zeit in Kairo gelebt.

Das Stück ist sozusagen das Destillat

meiner Erfahrungen dort.

Warst du dort, als die schwulen Männer

auf dem Schiff verhaftet wurden?

Nein, ich war vor der Queen Boat

Affäre dort. Aber mich reizen generell

gesellschaftskritische, zeitgenössische

Themen. Meist dreht

es sich um Beziehungen, Sexualität

und in gewisser Weise auch um

Bestimmt werden wir noch mehr von

dir hören, besser: zu sehen bekommen.

Wir freuen uns drauf.


Von Kurt Büchler

Simons Produktionen

Absolut Züri – Die TheaterSoap.

Folge #6, Theater Rigiblick, Zürich,

17. bis 19. April

Folge #7 Migros-Restaurant Limmatplatz,

Zürich, 7. bis 10. Mai

Folge #8 Fabriktheater Rote Fabrik,

Zürich, 27. bis 30. Mai

Tickets: info@absolut-zueri.ch

Alles Walzer

Monolog für eine Aufrechte

Regie: Andreas Storm,

Spiel: Cathrin Störmer,

Live-Zeichnungen: Constantin Luser

Theaterhaus Gessnerallee, Zürich,

7. und 8. Und 20. bis 23. April

www.gessnerallee.ch

Feindmaterie

Regie: Jan Philipp Gloge

Theater Biel-Solothurn,

Premiere in Solothurn war am

30. April,

Premiere in Biel, 7. Mai

www.theater-biel.ch

Vorstellung bei den Solothurner Literaturtagen

am 3. Mai, 20.00.

Ausserdem liest dort Simon Froehling

am 2. Mai um 15.00, www.literatur.ch.

Auf DRS 2 um 09.00 «Metaliterarische

Frühstücksrunde» mit

Klara Obermüller, Franz Hohler und

Simon Froehling.

www.drs2.ch

Gibt sie Antwort atmet er

Geschichten über Unsichtbare und

Auffallende, Voyeure und Exhibitionisten,

inspiriert von einer Zeit, in

der Leute ihr Leben zwanghaft auf

Homevideos und Websites sichtbar

machen und in der Millionen von

Sicherheitskameras jede Bewegung

im öffentlichen Raum registrieren.

Regie: Samuel Schwarz. Diplomproduktion

Schauspiel der Hochschule

der Künste Bern HKB

Premiere im Schlachthaus Theater,

Bern 2. Mai

am Auawirleben-Theatertreffen

Bern, www.auawirleben.ch

Deutschlandsaga – die Nuller

Dirk Laucke, Darja Stocker und

Simon Froehling

Schaubühne Berlin,

Premiere 11. April

www.schaubuehne.de


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CRUISER 0508

festival

Seite 13

«warmer mai»

Das schwul-lesbische

Kulturfestival in

Zürich ist zur Institution

geworden

Bereits zum neunten Mal findet

diesen Frühling das schwul-lesbische

Kulturfestival «warmer mai» statt.

Wie immer darf wieder mit einem

abwechslungsreichen Programm gerechnet

werden.

Für Tanzfreudige ist der Gayball

«en robe» am 3. Mai ein Muss. Musikliebhaber

sollten sich «schwubs»

und «schmatz» nicht entgehen lassen

und den 28. Mai vormerken, an

dem Carolina Brauckmann ihre

Chansons zum Besten gibt. Aber

auch die immer sehr beliebten Zooführungen

zum Thema Homosexualität

im Tierreich sind wieder

mit dabei und vieles mehr. Alle

Veranstaltungen findet man unter

www.warmermai.ch. Im Folgenden

ein paar Veranstaltungen im Detail.

Spieglein, Spieglein …

Schwubs, der Zusammenschluss

der Schwulen Berner Sänger, ist lustvoll,

sexistisch, (selbst)ironisch,

(selbst) kritisch, nie nur zufällig oder

gewöhnlich, gehört zu einer eigenständigen

schwulen Kultur, ist kreativ,

interpretiert das schwule Leben,

ermöglicht einen Blick über den Tellerrand,

spielt mit den Geschlechterrollen,

sieht sich gerne im Spiegel

und hält ihn auch gerne den anderen

vor, ist nicht immer leicht verdaulich

und hat die elegantesten Beine

– man wird schon sehen!

Die «Schwulen Berner Sänger –

Schwubs» wurden 1992 gegründet.

Bis heute durfte der Chor von Bern

bis nach Berlin schon unzählige

Konzerte im In- und Ausland bestreiten.

Verantwortlich für das Arrangieren

der Lieder ist Werner Bucher

(Dirigent und Pianist), der es immer

wieder schafft, ein abwechslungsreiches

Programm auf die Beine zu

stellen.

Freitag, 09.05.08, 20.00 Uhr

Miller’s Studio,

Seefeldstrasse 225

8008 Zürich

Vorverkauf ab 21. April

im Migros-City

www.schwubs.ch

Ostwärts – schmaz mit

Srdjan Vukasinovic

Im Rahmen des Kulturfestivals

«warmer mai» lädt der schwule

Männer chor Zürich (schmaz) zu

einer musikalischen Reise gen Osten.

Begleitet vom Akkordeonisten

Srdjan Vukasinovic präsentieren sie

ur sprüngliche Volksmelodien und

volksliedhafte Klänge von Bartok bis

Stravinsky. Die Reise startet in Bayern,

führt über Ungarn und Bulgarien

nach Russland und wartet mit

allerlei Überraschungen auf. Balkanische

Tänze und Czardas vom Akkordeon

gehören zu den Höhepunkten.

Eine nicht ganz alltägliche

musikalische Delikatesse.

Freitag, 16.05.08, 20.00 Uhr

Sonntag, 18.05.08, 18.00 Uhr

Volkshaus – Weisser Saal,

Stauffacherstr. 60

8004 Zürich

Samstag, 17. Mai 2008

Elisabethenkirche, Basel

Infos und Vorverkauf unter:

www.schmaz.ch

Die «Schwulen Berner Sänger – Schwubs»

Lesbisch à la Carte – Chansons und

Satire mit Carolina Brauckmann

«Ich bin jetzt über fünfzig, und das

ist auch gut so!» Brauckmann spielt

ihre Politik auf dem Klavier. Die

Lieder schreibt ihr eigener feministisch-lesbischer

Alltag, gespickt mit

einer ordentlichen Portion Humor,

und das schon seit über zwanzig

Jahren. Dementsprechend hiess ihre

erste LP «Satirische Lesbengesänge».

«Damals, Anfang der Achtziger Jahre,

gab es wenig Humor in der Szene.

Ich habe überhaupt erstmals gewagt,

bestimmte Themen aufzugreifen

und habe die Frauen damit aus ihren

Winkeln hervorgeholt. Das war

bestimmt ein politischer Beitrag.»

Brauckmann kommentiert seitdem

alle szenerelevanten Trends. Von der

Doppelaxt über die Geschlechterforschung

bis zu den Drag Kings – alles

besingt sie mit ihrer dunklen, mitunter

leicht gepressten Stimme.

Angefangen hat sie unmittelbar

nach ihrem Coming-out mit Anfang

zwanzig, und zwar ganz klassisch,

als Gitarre spielende Liedermacherin.

«Ich konnte meine Erfahrungen

nicht für mich behalten. Das, was

mich bewegte, habe ich in Lieder

gebracht.» Damals im Freiburger

Frauenzentrum, «ganz unspektakulär,

unplugged und alles. Einfach so,

Frauen, hört mir mal zu».

Mittwoch, 28.05.08, 20.00 Uhr

Miller’s Studio

Seefeldstr. 225

8008 Zürich

Vorverkauf ab 21.04. im Migros-City

www.carolinabrauckmann.de

Homosexualität im Tierreich –

Zooführung

Einer der beliebtesten Höhepunkte

und Publikumsmagnet des Kulturfestivals

«warmer mai»! Auch dieses

Jahr lädt die Tierärztin und Mitarbeiterin

des Zürcher Zoos Myriam

Schärz zu zwei einstündigen Führungen,

die ganz im Zeichen von

Homosexualität im Tierreich stehen.

Mit ihren Erkenntnissen, Beobachtungen

und Recherchen zeigt sie

einem breiten Publikum anschaulich,

dass Homosexualität auch im

Tierreich vorkommt. Sie spricht über

das homosexuelle Paarleben von Flamingos,

Pinguinen und Störchen

ebenso offen wie über homosexuelle

Sexualpraktiken bei Delphinen, Bonobos

und anderen Tierarten und

widerlegt damit die Theorie von der

Unnatürlichkeit der Homosexualität.

Die Führung 1 ist für Interessierte

eine einmalige Gelegenheit,

den abendlich menschenleeren Zoo

unter kundiger Führung unter diesem

Blickwinkel kennenzulernen!

In der Führung 2 präsentiert Myriam

Schärz tiefergehende Informationen,

wissenschaftliche Beispiele

und neuste Forschungsergebnisse zu

diesem Thema.

Führung 1:

19.05.08 (Montag) um 17.30 Uhr

21.05.08 (Mittwoch) um 17.30 Uhr

26.05.08 (Montag) um 17.30 Uhr

Führung 2:

19.05.08 (Montag) um 18.45 Uhr

21.05.08 (Mittwoch) um 18.45 Uhr

26.05.08 (Montag) um 18.45 Uhr

Eintritt: Fr. 30.–

Die Tickets für die Führung berechtigen

ganztägig zum Zoo-Eintritt am

entsprechenden Datum. Die Teilnehmerzahl

ist beschränkt. Vorverkauf

beachten!

Vorverkauf ab 21. April

im Migros-City

Weitere Informationen:

www.zoo.ch

Zoo Zürich, Zürichbergstr. 221,

8044 Zürich

Carolina Brauckmann


Seite 14

Lifestyle

CRUISER 0508

Tipps und Trends von Branko B. Gabriel

Braun Series 7

im Wert von Fr. 480.–

zu gewinnen!

Unwiderstehliche glatte Haut mit Braun

Braun hat seine Herrenrasierer unter dem neuem Markendach «Braun

Series» zusammengefasst. Neu gibt es vier Produktelinien: Series 1, Series

3, Series 5 und Series 7, also für jeden Hauttyp den richtigen Rasierer. Zukunftsweisende

Rasurtechnologie und anspruchsvolles Design verbindet

bei Braun ab sofort die Series 7. Die Premium-Rasierer sind mit innovativer

Schalltechnologie und dem einzigartigen Konturenanpassungssystem SensoFlex

ausgestattet. So angenehm war noch keine Rasur und wir verlosen

dieses heisse Teil!

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7 im Wert von CHF 480.–, Mail mit Stichwort Braun an info@cruiser.ch.

Viel Glück!

Kenzo Vintage Edition

Die Geschichte von Kenzo begann, als der japanische Modeschöpfer Kenzo

Takada sich dazu entschloss, Japan zu verlassen, die Meere zu durchqueren

und sich in Frankreich niederzulassen... das war 1970. Heute feiert Kenzo

Parfum seinen 20. Geburtstag und würdigt diese Ära mit der Schöpfung einer

limitierten Edition, die den wilden siebziger Jahren gewidmet ist. Die

vier Seiten des Etuis sind mit einem verrückten Patchwork dekoriert, damit

jeder sein eigenes, schräges Lieblingsbildli auswählen kann. Ein betörender

und sinnlicher Duft für Männer und Frauen.

Ab sofort im Handel, Eau de Toilette 100ml CHF 93.–

Issey Miyake mit Santiago Marotto

Seit 1995 erfindet Issey Miyake alljährlich seine Sommerdüfte neu. Dieses

sommerliche Kreativkonzept ist nicht nur bezeichnend für die Philosophie

der Marke, sondern auch ein besonderes Anliegen von Issey Miyake selbst;

die Förderung junger Designtalente! Für den Sommer 2008 präsentiert der

junge Designer Santiago Marotto (Kreativteam Surface to Air) die coolen

Sommerdüfte als «Rève d`Eau» Traum von Wasser, eine wunderbare imaginäre

Reise zwischen Himmel und Ozeanen. Der Kultduft für den modernen

Mann kommt äusserst frisch und belebend daher. Dafür sorgen unter

anderem Yuzu, Mandarine, Kardamom, Salbei und Vetiver. Ein herrlicher,

kühler Sommerduft!

Im Handel ab Mitte

Mai, Eau de Toilette pour

L`Eté 125ml CHF 67.–

Knaller des Monats

Hopp Schwiiz! Hopp Schwiiz! Nicht nur alle Fussballfans hätten die helle Freude an diesen

tollen und sportlichen Pullovern, nein selbst Fussballmuffel kommen hier voll auf ihre

Kosten! Denn rechtzeitig auf die EM präsentiert das Modelabel Strellson eine gelungene

Championship-Collection für kleine und grosse Jungs. Ab Mai ist übrigens auch der

Original Swiss-Cross-Kickertisch via Onlineshop erhältlich, nur so mal zum üben.

Strellson Swiss-Cross-Pulli mit Kapuze, für Kicker und andere Helden!

Ab sofort im Handel für CHF 149.-, www.strellson.com


CRUISER 0508

lifestyle

Seite 15

What men want:

Gründliche Rasur ohne

Leiden

Mit dem neuen Rasur-Pflegeset

Extreme Comfort beendet Nivea

For Men das stille Leiden der

Männer und macht die Nassrasur

am Morgen zum Vergnügen.

Rund 3000 Stunden oder ganze

140 Tage verbringt ein Mann in seinem

Leben durchschnittlich mit der

Gesichtsrasur. Die meisten Männer

greifen dabei zum Nassrasierer, um

die Barthaare besonders gründlich

und sauber zu entfernen. Der Nachteil:

Die Mehrheit der Männer leidet

anschliessend an Hautirritationen,

hat ein unangenehmes Hautgefühl

und will eine Rasur, die sie davor

schützt.

Im Interview erklärt Dr. Harald

Büttner, Leiter der Produktentwicklung

Nivea For Men bei Beiersdorf,

worauf Männer bei der Nassrasur

achten sollten.

Herr Dr. Büttner, wie oft sollte ein

Mann sich rasieren?

Das ist individuell sehr verschieden.

Einmal am Tag rasiert sich fast jeder,

andere dafür nur alle zwei Tage. Das

Barthaar wächst bei jedem Mann unterschiedlich

schnell, um ca. 0,2 bis 0,4 Millimeter

innerhalb von 24 Stunden. Im

Schnitt dauert die Rasur übrigens jedes

Mal zehn Minuten und nimmt damit

etwa ein Drittel der Gesamtzeit ein, die

ein Mann im Bad verbringt.

Warum bevorzugen immer mehr

Männer die Nassrasur?

Mit einem Trockenrasierer werden die

Barthaare von der Klinge des Elektrorasierers

durchgeschnitten, bei der Nassrasur

dagegen wird das Haar mit der

Rasierklinge gekappt oder abgehobelt.

Dadurch ist die Nassrasur viel gründlicher

als die Trockenrasur. Darin liegt

aber zugleich die Gefahr. Denn bei der

Nassrasur werden nicht nur die Barthaare

entfernt, sondern zwangsläufig

auch ein Teil der obersten Hautschicht

mit abgetragen. Dieser Vorgang ist mit

einem starken Peeling vergleichbar. Er

führte bislang unweigerlich zu Irritationen

und einem unangenehmen Hautgefühl.

Wie verhindert Extreme Comfort

Hautirritationen?

Extreme Comfort setzt als weltweit erstes

Rasier-Produkt eine neu entwickelte

Formel ein, die natürliche Inhaltsstoffe

wie Kamille und Süssholzwurzelextrakt

durch Mikrotechnologie bio-verfügbar

macht. Die pflegenden und hautberuhigenden

Eigenschaften dieser beiden

Pflanzen werden seit Jahrhunderten geschätzt.

Aber erst durch das optimierte

Wirkverfahren Natural MICRO TEC, das

neueste mikrotechnologische Erkenntnisse

nutzt, können diese während und

nach der Rasur optimal in die Haut eindringen,

sie schützen und gleichzeitig intensiv

pflegen. Die frisch rasierte Haut

fühlt sich dadurch wesentlich besser an

und sieht gepflegter aus.

Wie wurde Extreme Comfort entwickelt?

Ausgangspunkt der Entwicklung war

die Frage, wie sich die hautberuhigenden

Eigenschaften der natürlichen Wirkstoffe

Kamille und Süssholzwurzel am

besten nutzbar machen lassen, um die

unangenehmen Folgen der Nassrasur

zu beseitigen. Dabei haben wir uns auf

mikrotechnologische Verfahren konzentriert.

Durch Mikroverkapselung werden

die Wirkstoffe optimal verfügbar, sie

gelangen am schnellsten zu dem Ort,

an dem sie wirken sollen: der Haut des

Mannes. Diesen positiven Effekt haben

wir für Extreme Comfort genutzt. Der

Markteinführung sind mehrjährige Studien

mit über 1000 Testpersonen in unserem

Internationalen Hautforschungszentrum

in Hamburg vorangegangen.

Wie funktioniert die Mikroverkapselung

genau?

In der neuen Mikrotechnologie Natural

Micro Tec werden die natürlichen,

wasserabweisenden Wirkmoleküle verkapselt

und somit besser wasserlöslich

und bioverfügbar gemacht. Das geschieht

mit Hilfe so genannter Cyclodextrine, die

wir auch die «kleinsten Kosmetikkoffer

der Welt» nennen. Diese ringförmigen

Teilchen aus miteinander verknüpften

Glucosemolekülen nehmen organische

Moleküle auf und halten sie fest. Die empfindlichen

Naturwirkstoffe werden so vor

äusseren Einflüssen geschützt. Nach dem

Auftragen lösen sich die Mikroverkapselungen

durch die Feuchtigkeit der Haut

auf und setzen die Wirkstoffe frei.

Wie sollte Extreme Comfort angewendet

werden?

Extreme Comfort besteht aus einem

Rasiergel und einem After Shave Balsam.

Den besten Effekt erzielen Anwender mit

der Kombination beider Produkte: Extreme

Comfort Rasiergel bereitet die

Barthaare auf die Rasur vor. Es lässt

die Klinge auf der Haut besonders geschmeidig

gleiten. Dadurch ist eine extrem

gründliche Rasur möglich, gleichzeitig

schützt es die Haut schon während

der Rasur vor Irritationen und pflegt

sie intensiv. Extreme Comfort After

Shave Balsam kommt nach der Rasur

ins Spiel: Er befeuchtet und beruhigt die

Haut intensiv, so dass keine Hautirritationen

oder Rötungen mehr auftreten und

sich die Haut im Rekordtempo regeneriert.

Zusätzlich hinterlässt der Balsam

ein nachweislich gutes Hautgefühl, wie

unsere Probanden in den Produkttests

bestätigt haben.

Isfahan

Schon wieder Schwule im

Iran verhaftet

Die Mullahs im Iran sind mal wieder

massiv gegen schwule Männer vorgegangen.

Bei einer Razzia in Isfahan

wurden 30 Männer an einer Party

in einer Privatwohnung unter dem

Vorwurf der Sodomie verhaftet. Darüber

hinaus wurde ihnen von der

Religionspolizei der Konsum von Alkohol

vorgeworfen. Nach der Verhaftung

im Februar wurden die Männer

nach Angaben der Menschenrechtsorganisation

Human Rights Watch

(HRW) vier Wochen lang im Gefängnis

eingesperrt, ohne dass sie die Hilfe

von Rechtsanwälten in Anspruch

nehmen durften. Ein Amtsarzt wurde

beauftragt, festzustellen, ob jeder

einzelne der Männer Analverkehr gehabt

habe. HRW sieht mit grosser Sorge

die Zunahme von Razzien in Privatwohnungen.

Sollten die Männer

der Homosexualität für schuldig befunden

werden, droht ihnen die Todesstrafe.

Bern

«Sexistische» Steuerformulare

Die Dachorganisationen der Schwulen

und Lesben stören sich an den auf

heterosexuelle Paare ausgerichteten

Steuerformularen vieler Kantone.

Zwei einhalb Jahre nach der Annahme

des Partnerschaftsgesetzes hätten

es viele Steuerverwaltungen noch

nicht geschafft, die Formulare anzupassen,

teilten die Lesbenorganisation

Schweiz und die Schwulenorganisation

Pink Cross mit. Es sei entwürdigend,

dass Frauenpaare eine Partnerin

als Mann aufführen müssten und

Männerpaare einen Partner als Frau.

Havanna

Regenbogen über Kuba

Unter Raul Castro scheint Kuba einen

etwas offeneren Kurs einzuschlagen

als unter seinem Bruder Fidel. Das

kubanische Parlament soll im Juni

über einen Gesetzentwurf über die

Rechte von Schwulen und Lesben

ab stimmen. Das Gesetz reicht vom

Dis kriminierungsverbot über die

rechtliche Anerkennung von

Geschlechts umwandlungen bis hin

zu einer Bürgerlichen Partnerschaft

gleichgeschlechtlicher Paare. Als treibende

Kraft hinter der Reform gilt

Mariela Castro, die Tochter von Staatspräsident

Raul Castro, die sich als Vorsitzende

des staatlichen «Nationalen

Zentrums für Sexualaufklärung» seit

langem für die Rechte von Schwulen,

Lesben und Transsexuellen einsetzt.

Bis Anfang der 1980er Jahre wurden

Schwule zur Zwangsarbeit in «Umerziehungslagern»

verurteilt.


Seite 16

kultur

CRUISER 0508

Freie Sicht

A Swan Lake

Das neue Album von

Michael von der Heide

ist da.

Auf ihrer Reise von Amden,

nach Nyon - Zürich - Paris - Berlin

und wieder zurück, sind die Lieder

hin und wieder vom Weg abgekommen,

in irgendeiner Bar sitzen geblieben,

tagelang am Hafen gesessen,

haben sich amüsiert, die Tage

vergessen und dann doch noch ihr

Ziel erreicht. Michael von der Heide

besingt in seinem neuen Programm

die Liebe im Speziellen und Allgemeinen,

die Poesie des Alltags, die

Schönheit der Melancholie und er

beschreibt charmant die wunderund

sonderbaren Folgen langjähriger

Beziehungen. Er singt über sich und

meint aber auch dich. Natürlich werden

auch frühere Stücke wie «jeudi

amour», «Paris c’est toi» oder «je suis

seul» mit auf Tour gehen. Ein Abend

mit sehnsüchtigen Popmelodien, poetischen

Texten, verspielten Arrangements

mit Folkelementen, Chansons

und einem blauen Hauch Jazz.

Michael von der Heide mit seinen

geliebten Musikern Martin Buess

an der Gitarre, Luca Leombruni am

Kontrabass und Remo Signer am

Schlagzeug. kb

Am 15. Mai im Kaufleuten,

ein Hechtplatz Gastspiel

Ballett von Richard

Wherlock nach

Schwanensee. Musik

von Peter I. Tschaikowsky

(UA).

Anders als im originalen Libretto

von «Schwanensee» steht in der

in jedem Märchen hat das Mädchen

anspruchsvolle Proben zu bestehen,

um am Ende ihren geliebten Schwanen-Prinzen

in die Arme schliessen

zu können. Bis es so weit ist, legt ihr

der listige Magier Rotbart, ihr grosser

Widersacher, so manche Stolpersteine

in den Weg. Fast tanzt sich die

Prinzessin die Seele aus dem Leib,

um ihre sechs in Schwäne verwandelten

Brüder zu befreien. «A Swan

© Ismael Lorenzo

Cheap Blacky

Version von Richard Wherlock nicht

ein junger Mann im Fokus des Geschehens,

sondern eine Prinzessin

und ihre Entwicklung zur Frau. Wie

Lake» ist ein dramatischer Kampf

zwischen Gut und Böse. kb

Am 14. Und 15. Mai im Theater Basel

Von und mit Bruce

LaBruce, der als Autor,

Filmemacher und Fotograf

in Kanada lebt.

Bruce LaBruce, Agent Provocateur

der New-Queer-Cinema-Bewegung,

beschäftigt sich in seinem ersten

Theaterprojekt mit Filmen von

Fassbinder «Whity», Huston «Spiegelbild

im goldenen Auge», Losey «Boom»

und Pasolini «Teorema» aus den späten

60ern.

In allen vier Filmen geht es

um Familien im weitesten Sinne

und stets wird der «Kult des Familienlebens»

von einem Eindringling

angegriffen oder bedroht. In jeder

Geschichte erfährt die Familie eine

Krise, die zu einer Art sexueller und /

oder spiritueller Transformation der

Familienmitglieder führt. Und jeder

Text ist durchflochten vom Kräftespiel

zwischen Dominanz und Unterwerfung,

das den Beziehungen

von Klasse und Rasse eigen ist. In

«Cheap Blacky» werden diese Texte

vermengt und ihr wesentlicher Kern

herausgearbeitet, um sie im symbolischen

Gewand verschiedener Darstellungsformen

wiederzugeben:

filmische Traditionen, Slapstick,

Bur leske, Varieté, Modern Dance,

Film-Soundtrack, Avantgarde-Performance

und guter, alter Exhibitionismus.

Cheap ist die 2001 gegründete,

in Berlin ansässige internationale

Performancegruppe um Susanne

Sachsse und Marc Siegel. Bruce

LaBruce lebt als Autor, Filmemacher

und Fotograf in Kanada und produzierte

in den 80er Jahren Homo-

Punk-Magazine. Sein erster Langspielfilm

«No Skin of my Ass» (1991)

über die Beziehung zwischen einem

schwulen Friseur (von LaBruce selbst

gespielt) und einem stummen, jungen

Skinhead entwickelte sich zu

einem Kultstreifen. In Deutschland

wurde er mit seinem Film «The Raspberry

Reich», eine homoerotische

Story über die RAF, bekannt. kb

Vom 1. bis 3. Mai im Theaterhaus

Gessnerallee, Zürich

Live von Plasma

Was unterscheidet

eine tote Fliege von

einer lebendigen?

Plasma mit Regisseur Lukas Bangerter

ist eine feste Grösse in der

Schweizer Theaterlandschaft. Ihre

Stücke forschen an den Grenzen

zwischen Theater, Musik und bildender

Kunst. Was unterscheidet eine

tote Fliege von einer lebendigen?

Ist der Unterschied materieller Na-

tur oder ist es der unterschiedliche

Modus eines Systems? Warum kann

man das nicht wieder in sie hineintun,

was sie verlassen hat: das Leben.

Plasma konstruiert eine biomorphe

Theatermaschine, die das Phänomen

«Leben» seziert, kaleidoskopische Bilder

und mechanische Musikexzesse

auswirft. Dinge beginnen zu leben

und der Mensch wird zur Maschine.

kb

Vom 23. Mai bis 3. Juni im Theaterhaus

Gessnerallee, Zürich


CRUISER 0508

Kultur

Seite 17

Die Meisterklasse

Cie. Drift: au bleu cochon

Eine unglückliche

und enttäuschte Maria

Callas im witzigen

und berührenden Stück

von Terrence McNally.

Für eine Meisterklasse an der

Juilliard School in New York bei der

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Die brutalste Seelenentblössung

der

Bühnengeschichte.

Mann munkelt

sogar, dass das Stück

ursprünglich für

zwei Männerpaare

geplant war.

Mitten in der Nacht kommen

Martha und George von einer Party

zurück. Rasch wird klar, dass aus

ihrer Ehe längst ein Ehekrieg geworden

ist, in dem mit kleinen Gemeinheiten,

verbalen Demütigungen und

wohlplatzierten Beleidigungen gekämpft

wird. Trotz der späten Stunde

haben Martha und George noch

Gäste auf ein Glas zu sich eingeladen:

den jungen Biologiedozenten

Nick und dessen naive Frau Putzi.

Zunächst werden die gesellschaftlichen

Formen noch einigermassen

gewahrt, doch je mehr der Alkoholkonsum

steigt, desto rücksichtsloser

versuchen Martha und George, einander

zu verletzen. Sie verwickeln

auch das junge Paar in ihre Liebes-

alternden Maria Callas melden sich

junge Künstlerinnen und Künstler

an, um ein paar Stunden mit dem

Star arbeiten zu können. Ihr vorzusingen

und von ihr vielleicht ein

bisschen etwas über das Geheimnis

ihres Welterfolges zu erfahren. Und

die Diva lässt sich nicht lange bitten.

Allerdings redet sie schon bald weniger

über ihre Schüler und das Singen

als über ihr eigenes Leben, ihre

Triumphe, aber auch ihre privaten

Niederlagen. McNally hat ein ebenso

witziges wie berührendes Stück geschrieben,

ein Seelen-Striptease, der

Maria Callas Dinge sagen lässt, die

nicht nur Künstlerinnen und Künstler

angehen. kb

Das Stück ist auf drei Bühnen

zu sehen, zweimal in Zürich, einmal

in Basel:

• Ab 10. Mai im Theater Rigiblick,

Zürich mit Graziella Rossi als

Callas, in der Inszenierung von

Klaus Henner Russius.

• Vom 14. bis 17. Mai im Keller62,

Zürich mit Samuel Zinsli, Ornella

Lapadula, Roger Widmer und

Ivo Baumann.

• Seit September 2007 im Theater

Basel mit Nikola Weisse als Callas,

in der Inszenierung von Tom Ryser.

und Hass-Spiele, bis schliesslich die

Fassade beider Beziehungen zusammenbricht.

Doch es bleibt ein Hauch

von Hoffnung.

Edward Albees Klassiker «Who’s

afraid of Virginia Woolf?» gilt als die

brutalste Seelenentblössung der Bühnengeschichte:

Schonungslos werden

darin die Abgründe der bürgerlichen

Ehe offen gelegt.

Das Drama um das Ehepaar, das

sich in Hassliebe bekriegt, bis die Fetzen

fliegen, wurde 1962 am Broadway

uraufgeführt und bald darauf

Béatrice Jaccard und

Peter Schelling sind

mit ihrer Compagnie

Drift bereits in 28

Ländern über 600-mal

aufgetreten.

Wir sehen Menschentiere, denen

ihre hybriden Eigenschaften

aufs Revers geschrieben sind. Die

mit Elizabeth Taylor und Richard Burton

erfolgreich verfilmt. Seitdem ist

es von den Bühnen nicht mehr wegzudenken

– kaum ein anderes Stück

vermag das Publikum derart in den

Bann zu ziehen wie dieses brillante,

nervenzerreissende Seelengefecht.

George alias Gerd Böckmann,

Martha alias Hannelore Hoger, Nick

alias Marcus Bluhm und Putzi alias

Theresa Hübchen. Eine Produktion

des St. Pauli Theater Hamburg. kb

Im Schauspielhaus Zürich

© Luca Pillonel

Zäsur zwischen Animalität und Humanität

geht mitten durch sie hindurch.

Sie bewegen sich in einem System

von abstrusen Vorgaben, denen

sie in eigenartiger Passivität folgen.

Denn sie sind zu beschäftigt, um

das in Frage zu stellen. Ein absurder

Tanz, in dem es nicht viel braucht,

bis jemand zur Schnecke gemacht

wird und die Sau herauslässt. Die

Beziehung von Handlung und deren

mittel- oder unmittelbare Wirkung,

wird ausgelotet. kb

Ab 6. Mai im Tanzhaus Zürich

Elling

Zwei Freunde sind

eben aus der psychiatrischen

Klinik

entlassen worden.

Elling, das Muttersöhnchen, neigt

zu Übertreibungen jeder Art, weiss

alles besser, ist eigenwillig und

sehr, sehr ängstlich. Selbst ein klingendes

Telefon empfindet er schon

als Bedrohung. Sein Blutsbruder Kjell

Bjarne verfolgt mit stoischer Hartnäckigkeit

die zwei grossen Interessen

seines Lebens: Essen, essen und

endlich Sex mit einer Frau zu haben.

In schwierigen Situationen neigt er

dazu, seinen Kopf gegen die Wand

zu schlagen. Sonst ist er gutmütig

und ein echter Kumpel.

Fünf Theater begeisterte Bühnenmenschen

haben das Theater Gro&Co

gegründet. Benita Millius Lusti führt

Regie. Hans Portmann ist Elling, Torsten

Loh ist sein Freund Kjell Bjarne.

Marius Vontobel spielt Frank und

last but not least Gisela Knodel ist

Gunn. kb

Ab 8. Mai in der Bühne S,

Bahnhof Stadelhofen, Zürich


Seite 18

szene

CRUISER 0508

Paradise Gay Week

Im «Nirvana Villa &

Spa» auf Koh Samui

«Nirvana Villa & Spa» ist eine exklusive

Privat-Residenz von 900 Quadratmeter

Grösse, inmitten eines

zauberhaften Tropengartens 200

Meter über dem Meer, eingenistet

in idealer Lage auf der Insel Koh Samui

in der Gegend von Baan Taling

Gnam, genannt das «Beverly Hills»

von Thailand. Alex und Leo vom

Lausanner Jungle-Party-Team haben

die Anlage ausschliesslich für eine

Paradise Gay Week reserviert, und

zwar vom 28. Juni bis 5. Juli 2008.

In der Villa Nirvana sind 5 Luxus-

Suiten eingerichtet. Es haben bis

zu 12 Gäste Platz, die von einer Brigade

von 6 Personen betreut und

verwöhnt werden. Im Angebot für

Fr. 890.– pro Person ist alles inbegriffen:

7 Nächte in einer Luxus-Doppelsuite,

Mahlzeiten des Thaï-Chefs

(Thaï- und westliche Spezialitäten),

Getränke (Cocktails, Spirituosen,

Bier, Mineralwasser), frische Fruchtsäfte,

Mini-Bar in den Zimmern,

Room-Service, Schwimmbad und Jacuzzi,

Lounge, Wet-Bar, Gym-Fitness,

Spa & Massagen, Privatkino, Spielzimmer

mit Billard, Plasma-Leinwand,

DVD, Stereo und Sateliten-Fernsehern

in allen Zimmern. Wireless Internet

auf dem ganzen Besitz.

Die schönsten Strände von Koh Samui

sind weniger als 10 Minuten von

der Villa entfernt.

Auskunft und Reservation :

alex@gay-party.com

Tel 021.320.24.11

Mob 076.454.90.93

www.nirvana-villa.com

True Colors – Soccer

Der Berner Gaskessel

wird am 7. Juni zum

Fussballstadion.

True Colors reloaded zelebriert

am Abend des Anpfiffs zur Euro08

eine Soccer-Gayparty. Fussball ist

chic! Wer in diesem Sommer mit der

Mode geht, trägt Fussballshirt – und

wer am 7. Juni in einem Fussball-

Outfit im Berner Gaskessel einläuft,

bekommt an der Bar ein Gratisgetränk.

Mehr als nur Pausentee, wohlverstanden.

In der «Arena» sorgen

DJ Franctone (spacenight.ch) und VJ

PCB mit Electrobeats und Visuals für

Stimmung. Im «Discodrom» heizen

She DJ Zardas (Welle) und DJ Ludwig

(Tolerdance) ein. In der Lounge heisst

es: «Zeigt her eure Waden». Die knackigste,

strammste, schönste Wade

wird gesucht – egal, ob behaart oder

nicht.

Doch das Beste: Die Soccer-Party

dauert länger als ein 90-minütiges

Fussballspiel!

Gays entdecken aber nicht nur zunehmend

den Fussball, sondern auch

das Leben abseits von Shoppingcenter,

Nachtclub und Szenecafé. Unter

dem Motto «Landliebe» sucht True

Colors reloaded darum sein Cover-

Model für die übernächste Party im

September. Wenige Stunden vor der

Soccer-Party werden potentielle Models

auf einem Bauernhof am Stadtrand

von Bern dem Motto entsprechend

eingekleidet und abgelichtet.

Das beste Bild wird dann in einer

Internetabstimmung gekürt. Das

Model ziert nicht nur den Flyer für

die «Landliebe-Party» am 6. September,

sondern gewinnt auch einen

500-fränkigen Reisegutschein.

Alle Infos zur Party und die Anmeldung

für das Fotoshooting «Landliebe»

unter. www.truecolors.ch

True Colors reloaded – Soccer Party

Eintritt Fr. 25.– Vorverkauf Fr. 20.–

Olmo, Zeughausgasse 20, Bern,

www.olmo.ch und Augenstern,

Seefeldstr. 127, Zürich,

www.augenstern.ch

Samstag, 7.Juni 2008,

22.00 Uhr

Gaskessel, 3000 Bern

Immer am Ball mit

Radio queertunes

Radio queertunes

sendet in der Deutschschweiz

auf Kabel und

in Zürich auf UKW

Radio qeertunes bringt mit einem

sportlichen Programm rund um den

CSD Bewegung in den Äther. Vom

17. Mai bis 1. Juni 2008 sendet Radio

queertunes ein bewegendes Radioprogramm

mit schnellem Sound, energiegeladener

Unterhaltung und

schweisstreibenden News rund um

den CSD. Zu hören auf der UKW-Frequenz

96,9 MHz im Raum Zürich.

Dank Cablecom und Webstream bleibt

man in der ganzen Schweiz und dem

Rest der Welt immer am Ball! Gesendet

wird live aus der In-Bar Daniel

H. in Zürich. Die Warm-up-Party beginnt

am 16. Mai 2008 um 21 Uhr

mit Anpfiff zum Sendestart um Mitternacht.

Ausserdem lädt das queertunes-

Team ab 4. Mai jeden Sonntag von

18 bis 24 Uhr in der In-Bar Daniel

H. zur Radio Lounge. Der Erlös aus

dem Getränkeverkauf ist zu Gunsten

des Radioprojektes. Radio queertunes

richtet sich nicht nur an Homosexuelle.

«Der Sender will für

alle Hörerinnen und Hörer eine Abwechslung

bieten, die zum Einheitsbrei

der kommerziellen Formatradios

eine Alternative suchen», sagt

Christian Bavier, Mediensprecher

von radio queertunes. Man werde

sich unter anderem durch die breit

gefächerte Musikauswahl abheben,

so Bavier. Jeden Abend bringt queertunes

eine Musikshow zu einer anderen

Stilrichtung. Das Motto des

Radios lautet denn auch «feel the

difference». Im lesbischwulen Jahr

des Sports konzentriert man sich inhaltlich

aber auf sportliche Themen.

Åuch dieses Jahr werden zahlreiche

prominente Studiogäste erwartet.

Träger des Eventradios ist der Verein

queertunes.

Weitere Infos unter

www.queertunes.ch.


CRUISER 0508

Szene

Seite 19

Boyahkasha! Bootylicious

Ein CSD-Week-Event

Wenn auch die Spitze des grossen

R’n’B-Hype erreicht ist, es fehlt

immer noch an Parties, die sich dieser

Musikkultur widmen. Lobenswerte

Ausnahme ist da die Boyah-

kasha! im Hiltl. Das ist ein Event mit

ganz besonderen Vibes und einem

Style, dem sich nicht nur BlackMusic-

Fans schwer entziehen können. Die

Fête ist längst ein Garant für gute

und ausgelassene Parties geworden

und die Veranstalter wollen ihr Konzept

so beibehalten. Das Hiltl ist die

Traumlocation der Jungs und so lange

die «Vegetarier» es Ihnen gönnen,

werden sie dort kräftig weiterfeiern.

Am Samstag, 24. Mai, wird es wieder

so weit sein. Dann wird im Rahmen

der CSD-Week die nächste Boyahkasha!

den Club in der Innenstadt

zum Mekka aller R’n’B -Fans werden

lassen. Die Trommelfelle werden versorgt

von den Turntablekünsten der

Berliner DJs Airolg & Zör Gollin.

BOYAHKASHA! Bootylicious

Samstag, 24. Mai 2008, 23.00 Uhr

Hiltl, Sihlstrasse 30, 8001 Zürich

www.boyahkasha.ch, www.hiltl.ch

Ferientipp: Birdcage Resort

Loop38

Das neue Gay

Boutique Hotel auf

Gran Canaria

Ende Mai 2008 eröffnet auf der

schönsten Insel der Kanaren ein einzigartiges

Gay-Resort seine Pforten.

Nur 700 Meter vom Strand in Playa

del Inglés und in unmittelbarer

Nähe des bekannten Shopping- und

Night-Live Centers Jumbo liegt das

exklusive Hotel. Die aussergewöhnlich

schöne Anlage mit tropischem

Garten verfügt über fünf Suiten und

zwei Superior Zimmer. Alle Zimmer

wurden individuell mit viel Liebe

zum Detail eingerichtet. Auf Plüsch

wurde zugunsten des stilvollen Ambientes

mit gemütlichem Flair verzichtet.

Neben dem luxuriösen Interieur

verfügen die Suiten über zwei Räume

mit separatem Wohn- und Schlaf-

zimmer, einer privaten Terrasse und

einem Garten. Modern ausgestattete

Naturstein-Bäder mit Badewanne,

Regendusche und Bademänteln laden

zum Verweilen ein. Natürlich erwartet

die Gäste neben Standards wie

Flachbildfernseher, Satelliten-TV,

DVD-Player, Safe, Funktelefon, Toilettenartikel,

große Minibar und

gratis W-LAN, jeden morgen ein einzigartiges

und genussvolles Frühstück.

Auf der malerischen Terrasse

wird dieses täglich bis 12 Uhr aufgetischt.

Das Resort, das unter deutscher

Leitung steht, bietet darüber hinaus

einen beheizten Pool, viele Ruhemöglichkeiten

und eine kostenfreie

Fitnessecke. Entspannung pur, den

ganzen Tag, ob auf gepolsterten Liegen

am Pool oder auf luxuriösen

Teakholzmöbeln auf den Terrassen,

hier kommt man an und geniesst

den Augenblick.

Diesen Luxus gibt es bereits ab 45.–

pro Person inkl. Frühstück.

Information unter:

www.birdcage-resort.com

oder hier in der Schweiz bei Pink-

Cloud Travelservice.

Telefon 044 712 30 01,

www.pinkcloud.ch.

PS: PinkCloud Travelservice bietet

natürlich auch den Flug dahin an

oder jetzt in der Zeit des CSD Flüge

und Packages an sämtliche CSD-

Veranstaltungen weltweit.

Spidergalaxy &

Smokingfish-

Comeback

Anfangs Mai gibt’s im Loop38

die grosse Wiedergeburt-Party von

Spidergalaxy und ein spezielles

Comeback. Mit von der Partie ist

nähmlich auch Smokingfish, der seine

Parties früher auch im Spidergalaxy

gemacht und gefeiert hat. Nach

einem zweijährigen Aufenthalt in

Arabien ist er wieder im Land und

startbereit, mit René Haagen und Gianfranco

Ingrassia zusammen, im Loop38

ein neues Konzept einzuführen.

Wiedergeburt-Party

3.Mai 2008, 23.00 Uhr

DJs Marc Fuhrmann, Sonik, Don

Ramon, Pat Patrisha, Gritibänz,

Franco u.a.. Live act: Andres Marcos

Loop38, Albualstrasse 38, 8048 Zürich

Suck My Big

Discotheque

Ein CSD-week-Event

im G-Colors House

Es scheint, als hätte das G-Colors

House mit den Organisatoren von

«Suck My Big Discotheque» ein erfolgreiches

Partylabel an Land gezogen.

Innovativ und abgefahren!

Die letzte Party war ein grosser Erfolg.

DJs wie Tara la Trash. Romeo aus

München, Norman und natürlich Zör

Gollin haben ein geiles Set aufs Parkett

gelegt. Helmine Tell war zuständig

für die Verlosung der Memberkarten

und Jazzmin hatte nach der

Miss Drag Queen Wahl noch einiges

auf Lager. Aber genug von der letzten

Party.

Nun stellt Gloria Viagra ihr Können

unter Beweis. Sie kommt exklusiv

für SMBD nach Zürich und

verspricht, sich am Flughafen zu benehmen.

Das letzte Mal wollte man

sie wegen eines fehlenden Unterhöschens

unterm Minirock schon gar

nicht in die Schweiz lassen. Und wenn

sie es schafft, die Grenze zu überschreiten,

wird sie ihre «crazyness»

nicht im Zaun halten können. Doch

nicht genug mit der verrückten Gloria

im 1. Floor, auch DJ Gaetano und

Zör Gollin werden Präsenz markieren.

Und wer DJ Deesee kennt, weiss,

dass die schrille Elektro-Diva ohne

Mühe den 2. Floor zum Kochen bringen

wird.

Und wer es bis anhin nicht geschafft,

hat das neue T&M nach dem

Umbau zu besichtigen, hat an diesem

Abend einen guten Grund hinzugehen.

SuckMyBigDiscotheque

Freitag, 23. Mai 2008, 21.30 Uhr

G-Colors House

Marktgasse 14, 8001 Zürich

www.g-colors.ch

Umgebaut und

vergrössert

News aus dem

G-Colors-House

Das T&M ist grösser geworden

und zeitgemäss. Überwältigt waren

viele Gäste an der Eröffnungsparty.

Die Kreation der bekannten Zürcher

Künstlerin C-Line sorgte sogar bei

France Delon für Aufregung.

Zwei Kilos und tausend Erfahrungen

schwerer. Nicht nur das T&M

erscheint in einem neuen Licht, sondern

auch Tamara. Hand aufs Herz:

wer kennt sie nicht, die Ikone der

Zürcher Travestie Shows? Mit ihren

grossen und runden Auftritten wird

sie an der Memories-Party am Pfingstsonntag

(11. Mai) ihrer scharfen Zunge

freien Lauf lassen. Energiegeladen

und vielleicht zwei Kilo schwerer

kommt sie für ihren Auftritt nach

Zürich und verspricht, die Erinnerungen

an die jahrelangen Shows

im T&M aufblühen zu lassen. Unterstützt

wird sie dabei von den nicht

minder glamourösen Ladies Petra,

Nikita, Josy, Marianne, Urslä, Laura,

Carla sowie Mike Hitz, Michi und

nicht zuletzt unserem Murmeli.

Das G-Colors-House zeigt sich auch

im Mai von seiner spendablen Seite.

Ein neuer Flyer macht die Runde in

der Zürcher Gay-Szene. Im Postkartenformat

und perforiert liegt er

auf und birgt Reduktionen und Geschenke.

Gutscheine für vergünstigte

Memberkarten, freie Eintritte

oder gratis Getränke sind auf dem

Flyer vorgedruckt und können wie

eine Briefmarke abgetrennt und an

diversen Anlässen eingelöst werden.

Wer sich für einen Anlass interessiert,

reisst sich das Stück ab und

zeigt es einfach an der Kasse.

G-Colors-House

Marktgasse 14, 8001 Zürich


Seite 20

szene

CRUISER 0508

Basels buntes Treiben

auf dem Schiff

GayBasel-Party 08

auf dem Schiff im

Rheinhafen Basel

Im Juni findet auf dem Schiff

im Rheinhafen Basel die zweite Gay-

Basel-Party statt.

Vor einem Jahr besuchten 1000 Leute

den Event, bei dem sich das gesamte

bunte Treiben der Stadt Basel auf

einem Boot versammelt, sich selber

feiert und alle dazu einlädt, dabei zu

sein

An Bord sind neben den erfolgreichsten

Basler GayParty-Labels mit

ihren DJs und den verschiedenen Basler

Gay-Organisationen auch die Edlen

Schnittchen mit eigenen und gestohlenen

Chansons sowie Jo Kuenzle und

Mathias Inoue mit einem klassischen

Intermezzo. Die Filmgruppe der «Homosexuellen

Arbeitsgruppen Basel-

Stadt» zeigt Kurzfilme und die Zischbar

lädt mit einer mobilen Bar ab 19.00

Uhr zum Chill-In auf das Oberdeck

und ab 23.00 Uhr zum Chill-Out in die

Lounge mit Rosa Sofas und einem Live-

Fotoshooting von Wolfgang Woehrle.

Die Party-Gäste sind aufgefordert,

den Strip-Contest gleich selber zu gewinnen.

Als Gast-DJ aus Bern geladen

ist David Merck (Bubennacht).

DJ Line-Up: DJ Da Flava (queerPlanet),

DJ Mary (Colors), DJ Angelo (HomoExtra),

DJ Ground Control (Pussycat OTD),

DJ Major Tom (Crush Boys), DJ B-Movie

Diskomurder

Der Vorverkauf startet am Dienstag,

13. Mai, anlässlich einer Zischbar Spezial

im Rossstall der Kaserne Basel. (Ab

21 Uhr mit Party-Ticketverlosung und

Musik von DJs Major Tom & Ground

Control)

Vorverkaufsstellen:

Zischbar, 13., 20., 27. Mai und

3. Juni, und online auf GayBasel.ch

(ab 13.Mai)

GayBasel-Party 08

Samstag, 7. Juni 2008

ab 17.00 Uhr:

Chill-In auf dem Oberdeck

ab 23.00 Uhr:

Chill-Out in der Lounge

Das Schiff

Rheinhafen Basel

www.gaybasel.ch/party

Rudeboiz

CSD preParty

Das BLING! Hat sich scheinbar

mit den Jungs von Rudeboiz stark

verbündet. Hammer-Party, meinte

der, nebenbei gesagt, sehr attraktive

Geschäftsführer des kreativen

Schuppens an der Neufrankengasse

im Kreis Cheib als Ende März die

Gayz die Venue stürmten. Ihn faszinierte

es vor allem, dass es so viele

gut aussehende Männer im Bling gab

und dass man mal ein anderes Bild

von den Schwulen bekommen hat.

Wenn er die Jungs zuvor auf der

Strasse gesehen hätte, wäre er nie

auf die Idee gekommen, dass sie

schwul seien. Wie auch immer, es

wurde gefeiert bis die erste S-Bahn

am Clubfenster vorbeifuhr. Und jetzt

geht’s gleich in die dritte Runde. Die

Rudeboiz machen Ende Mai die Auftakt-Party

zum Christopher Street

Day Zürich. Die CSD prePARTY startet

um 22.00 Uhr mit bekannten

Szene-DJs und sie geht am Schluss

gleich über in den offiziellen Apéro

des CSD, welcher auch im Bling

stattfindet.

Angelo O, Minus 8, Andruw und

Zör Gollin sorgen für eine turbulente

und geile Mischung feinster elektronischer

Musik. Und wie immer gilt,

wer eine Einladung hat, kommt günstiger

rein.

Rudeboiz – die CSD preParty

Freitag 30. Mai 2008, 22.00 Uhr

Bling!

Neufrankengasse 22, 8004 Zürich

www.rudeboiz.ch

Chällerstübli

Im Keller des

Dynasty Clubs

Rustikale Atmosphäre, Kellermauern

aus dem Jahr 1883 – in entspannter

Stimmung Wein, Bier und

dazu einen typischen Engadiner Täller,

Tessiner Täller, Chääs Täller oder

ganz einfach en Salsiz geniessen.

Gemütliches Beisammensein ist

hier Trumpf – es darf auch gejasst

werden!

Gastgeber ist meistens Felice – vor

Jahren mal im Carroussel. Man kann

das Chällerstübli wie auch die G-Lounge

im ersten Stock auch für Privatanlässe

mieten. Das Chällerstübli

ist vom Donnerstag bis Sonntag

ab 17.00 geöffnet

• Samstag, 03. Mai, ab 21.00 Uhr

Party Time mit DJ Joe G

• Samstag, 17. Mai, ab 21.00 Uhr

Pre-Eurovision-Party

DJ Joe G spielt die grössten

Eurovision-Hits aller Zeiten

• Samstag, 31.Mai, ab 21.00 Uhr

CSD Party mit DJ Joe G! One Night

full of High Energy Hits

Chällerstübli

Zähringerstrasse 11, 8001 Zürich

www.dynastyclub.ch

Spitze Boys live und privat

Sofortige Dates und heisser Telefonsex 1 : 1

0906 53 53 11

Fr. 1.-/Min. + Anruf

SMS-Chat: Sende Treff an 609 (20 Rp./SMS)

www.boys.ch


CRUISER 0508

Szene

Seite 21

Zoff um Mr. Gay

Der schwule Beauty-

Contest ist schon

spannend, bevor die

Kandidaten feststehen

Party-Veranstalter Oliver Eschler

will wieder einen Mr. Gay wählen lassen.

Über die ersten Wahlen seit vier

Jahren tobt jetzt aber in Zürich der

Zickenkrieg: Die früheren Organisatoren

Farah de Tomi und Luis Pestana

fühlen sich übergangen.

Am 29. November 2008 soll in der

alten Börse in Zürich wieder ein

Mr. Gay gewählt werden. Organisieren

wird den Event Oliver Eschler,

Geschäftsführer und Inhaber der

Kommunikations- und Eventmarketing-Agentur

Be Loved. Das Finale

soll eine grosse Gala mit Jubeira

Bachmann und Luca Papini werden.

Bereits im Oktober sind Vorwahlen

im Berner Liquid Club anberaumt.

Dafür hat Eschler den früheren Culture-Club-Sänger

Boy George als DJ

verpflichten können.

Verworrene Situation

Doch jetzt tobt in der Zürcher

Szene der Zickenkrieg. Luis Pestana

von Gay.ch, der die Gay-Wahlen vor

rund 10 Jahren ins Leben gerufen

hat, erklärt, «in keinster Weise mit

den angekündigten Wahlen und deren

Veranstalter» in Verbindung zu

stehen. Er sei seit 1998 Inhaber der

geschützten Bildmarke «Mistergay».

Um langwierige juristische Auseinandersetzungen

zu vermeiden, verzichte

er jetzt aber auf rechtliche

Schritte gegen den neuen Organisator.

Markenrechte an «Mr. und Miss

Swiss Gay» behauptet auch Farah

de Tomi, eine der beiden Organisatorinnen

der letzten Wahlen, die

2004 im Kongresshaus als perfekter

Gross-Event über die Bühne gegangen

waren, im Nachhinein aber für

einige Misstöne gesorgt hatten.

Die Verwirrung um allfällige Rechte

an Mr. Gay wird aber noch grösser,

denn auch Eschler sagt, dass er «die

Marke Mr. Gay umfassend geschützt»

habe. Das ist natürlich unzutreffend,

wie ein Blick in die Datenbank des

Bundesamtes für geistiges Eigentum

zeigt. Eschler hat zwar im April

dieses Jahres drei Gesuche um die

Eintragung verschiedener Wortmarken

eingereicht. Die se Gesuche sind

aber hängig und es ist sehr fraglich,

Daniel Broughton, Mr. Gay UK 07.

Rund um gibt’s jedes Jahr einen

Mr. Gay. Die Schweiz tut sich schwer.

ob die Rechte jemals erteilt werden.

Die Chancen auf die Eintragung einer

Wortmarke «Mr. Gay» sind verschwindend

klein, weil es sich bei

diesen Wörtern um so genanntes

Allgemeingut handelt, das nicht

markenrechtlich geschützt werden

kann. Auch Farah de Tomi kämpft

seit mehr als zwei Jahren um die

Eintragung von «Mr. und Miss Swiss

Gay» und ist noch nicht am Ziel angelangt

– ihr Gesuch aus dem Jahr

2005 ist ebenfalls hängig.

Niemand hat die Rechte

Rechtlich präsentiert sich die Situation

also so, dass gar niemand Rechte

an einem Wahl-Event für den Mister

Gay geltend machen kann. Die se

Ausgangslage macht sich Eschler

jetzt zunutze, denn wenn niemand

ein Recht an der Wahl hat, kann

die se auch niemand verhindern. Im

Gespräch mit dem Cruiser betont

der umtriebige Organisator, mit

dem Event durchaus wichtige Ziele

zu verfolgen: «Die Gay Community

braucht nach all den Negativ-

Schlagzeilen mit Darkrooms und

Drogen endlich wieder gute Presse

und einen Repräsentanten, der die

verschiedenen Splittergruppen eint

und als Sympathieträger gegenüber

der Öffentlichkeit vertritt», sagt er.

Da sich in den letzten Jahren niemand

für die Durchführung der

Wahlen interessiert habe, habe er

das Zepter an sich gerissen. Er habe

aber im Vorfeld sowohl Luis Pestana

als auch Farah de Tomi für eine Zusammenarbeit

angefragt. Die beiden

hätten jedoch kein Interesse gezeigt.

Pestana sieht das anders: «Man hat

mir kein richtiges Angebot gemacht,

sondern mich vor vollendete Tatsachen

gestellt», erklärt er. Auch er

habe geplant, noch in diesem Jahr

Wahlen zu organisieren. Darauf verzichte

er jetzt.

Schlauer Partyfuchs

Wenn man Eschler den Vorwurf

macht, dass er in der Gay-Szene

nichts bewirken könne und nichts

zu sagen habe, wie dies de Tomi im

Artikel auf 20 Minuten online getan

hat, dann trifft das bestimmt nicht

zu. Eschlers Agentur Be Loved hat

sich in den vergangenen Jahren als

Spezialist für Gay-Marketing positionieren

können. Eschler versteht

es hervorragend, mit seinen Parties

Plattformen für Sponsoren zu schaffen.

Rund 60 Anlässe hat er im vergangenen

Jahr organisiert, darunter

die Lovelife-Parties und das PG an der

Pfingstweidstrasse. Jüngst machte

Eschler mit Events im Nobel-Club St.

Germain an der Bahnhofstrasse und

im Marvin an der Sihlporte von sich

reden. Weil Schwule und Lesben in

Marketingkreisen immer noch als

interessante Zielgruppe gelten, geht

es bei einem Event in der Grössenordnung

der Gay-Wahlen natürlich

auch um Sponsoren und damit um

viel Geld. Es versteht sich von selbst,

dass Eschlers Agentur mit diesem

Grossanlass im Portfolio für viele

potentielle Partner noch attraktiver

wird.

In diesselbe Kerbe haut auch Farah

de Tomi: «Ich habe einfach Angst,

dass man jetzt wieder von ganz vorne

anfangen muss und dass es bei

diesen Wahlen nicht wirklich um

die Community, sondern vor allem

um die geschäftlichen Interessen

von Eschler geht», sagt sie zum Cruiser.

Bei wem auch immer die eigenen

Sympathien liegen: Man wünscht

der Szene, dass die Gay-Wahlen im

Herbst zu einem Erfolg werden. Die

Hoffnung besteht ja, dass sich der

Zürcher Zickenkrieg spätestens mit

der Ankunft des Sommers in warme

Luft auflöst.


Seite 22

musik & film

CRUISER 0508

Gonzales ****

Soft Power

Neuigkeiten aus dem Hause Gonzo sind wie

Wundertüten, aber ohne Enttäuschung. Nach

ersten Gehversuchen in ironischem Rap wandelte

sich der Kanadier zum selbsternannten

Präsidenten des Berliner Untergrundes, mixte

für Björk und die Peaches, um dann mal eben

in Paris Feists gefeierten Erstling zu produzieren

und als weitere vorübergehende Station

Solopianist zu werden. Der neuste Streich nun

ist eine so geniale wie kitschige Hommage an die Siebziger. Schon mit den

ersten Werbespot-Akkorden schwebt wie aus dem Nichts eine Showtreppe

herbei, auf der ein imaginärer Conferencier die zauberhaftesten Musicalnummern

präsentiert und in der nächsten Sekunde wieder dem grauen

Alltag Platz machen muss. Zehn kleine Pop-Utopien flirten mit der Realität.

Balladen wie «Map of the World» entwickeln dabei zwischen Midtempo-

Poolparty-Nummern eine überraschende Intensität. Man darf gespannt

sein, auf welchen Hochzeiten Gonzales demnächst noch tanzen wird und

welche Stile sich da das Ja-Wort geben. (rg)

Marlango *****

Electronical Morning

Wenn Leonor Watlings goldene Whiskey-Honig-Stimme

durch singende Gitarren und gedämpfte

Trompeten schlurft, gehen die Sonne

und das Herz auf. Die spanische Formation

Marlango entführt mit «Electronical Morning»

in eine Wüstenlandschaft. Die Tage flirrend

heiss, die Nächte klirrend kalt. Erinnerungen

an Tarantino-Filme werden wach, an

Shivaree, an Tom Waits. Kein Lied klingt wie

das andere, vor allem die stimmliche Wandelbarkeit ist beeindruckend.

Trotzige Aggressivität manchmal, dann wieder lasziv, cool, melancholisch

gebrochen. Dennoch zieht sich eine konstante Unverkennbarkeit durch die

bisher beste CD der Band. Nach elf Songperlen bringt «Dance, dance, dance»

Marlangos faszinierende Vielschichtigkeit nochmals eindrücklich auf den

Punkt: Eine Art Rock-Chanson, wunderschön und leicht verstörend. Mit

Gastsänger Miguel Bosé tanzt Leonor in die Nacht. Ein echter Geheimtipp

und eines der interessantesten Pop-Alben dieses Frühlings. (rg)

Mariah Carey **

E=MC 2

Alles ist relativ. Begeisterte La Carey früher

mit ihrem Stimmumfang, wünschte man sich

relativ bald die eine oder andere Oktave wieder

weg. Mit Frequenz-Akrobatik besprang sie

den R’n’B-Schnellzug und erfindet sich seither

immer wieder gleich. 2001 ein öffentlicher

Zusammenbruch, kurz darauf das Comeback.

Name und Kleider verkürzt bei gleicher Oktavenzahl:

Mimi im Mini. Mariah nannte das

Emanzipation. Nun bleiben nur noch die Initialen, die Musik ist so angeberisch

formelhaft wie der Titel, dessen erste Version «That Chick» wohl

passender gewesen wäre. Das auf Charts getrimmte Plätschern entscheidet

sich nicht zwischen Ballade und Beat. Regt nicht auf, ist aber auch im negativen

Sinn unaufregend. Carey versucht, Hip Hop-Nudel und Herzschmerz-

Diva unter einen Hut zu bringen. Daraus zaubert sie dann auch verlässlich

Nummer-1-Hits. Wenn ihre Hitparaden-Überflieger in tiefe Löcher der Belanglosigkeit

abstürzen, kann man dafür bestimmt nicht die Physik verantwortlich

machen. (rg)

Der Sternwanderer*****

Sternstunde

Wenn «Donnie Darko» erst als Silberling Kultstatus

bei Mystery-Fans erlangte, so könnte «Der

Sternwanderer» Ähnliches für Fantasy-Fans erreichen.

Beide Filme floppten zuerst an den Kinokassen.

Als eine Sternschnuppe vom Himmel

stürzt und sich in eine junge Frau (Claire Danes)

verwandelt, herrscht Aufregung im Königreich

Stormhold, einer mystischen Parallelwelt irgendwo

in England. Die Söhne des verstorbenen Regenten

begehren den vermeintlichen Schmuck

für den Thronanspruch, während eine Hexe (Michelle

Pfeiffer) nach dem jungfräulichen Herzen

des Mädchens giert. Ganz anders der junge Tristan, der den gefallenen Stern

zunächst als Geschenk für seine Angebetete auserwählt. Eine aufregende

Jagd beginnt, von Matthew Vaughn rasant und humorvoll in Szene gesetzt.

Michelle Pfeiffer überzeugt als dem Jugendwahn verfallene Hexe, deren

Brüste in einer expliziten Szene der Schwerkraft Tribut zollen. Robert de

Niro als tuntiger Luftpirat ist ebenfalls ein Brüller. (dd)

Verwünscht ***

Es war einmal...

Es war einmal... So beginnen viele unvergessliche

Disneyklassiker über Prinzessinnen in Bedrängnis

und einen mutigen Prinzen. «Verwünscht»

ist ein Film, der ziemlich altmodisch

dieses Genre aufs Neue beleben will. Regisseur

Kevin Lima versetzt dabei die Figuren eines Zeichentrickfilms

ins heutige Zeitalter. Die bezaubernde

Prinzessin Giselle (Amy Adams) wird

von Königin Narissa am Tage ihrer Hochzeit in

eine «Welt ohne Happy End» verbannt, ausgerechnet

nach New York. Dort trifft Giselle auf

einen charmanten Scheidungsanwalt, dargestellt

von «McDreamy» Patrick Dempsey. Zwei Welten kollidieren folglich.

All dies wird in einer Mischung aus Trickfilm, romantischer Komödie, Musical

(!) und ein bisschen Action vorgetragen, was zweifellos zu viel ist. Den

überfrachteten Disney-Mix rettet Susan Sarandon. Die Actrice findet ihre

zweite Persona als fiese Königin ziemlich klasse und stellt selbst ihre gezeichneten

Vorbilder allesamt in den Schatten. (dd)

Fackeln im Sturm ****

TV-Kult

Dank der DVD darf man heute ungestört der

Nostalgie verfallen. Was früher verpönt war, ist

heute Kult. «Fackeln im Sturm», die preisgekrönte

Verfilmung von John Jakes’ Bestseller-Trilogie,

war ohne Zweifel ein Strassenfeger, aber auch

ein schwelgerischer Kitsch, angelehnt an das

grösste Südstaatendrama überhaupt: «Vom Winde

verweht». Das Korsett sitzt bei der Miniserie

aber nicht ganz so eng. Die diversen Schicksale

rund um den Südstaatler Orry Main (Patrick

Swayze) und seinen Freund aus dem Norden,

George Hazard, bieten trotzdem spannende Unterhaltung.

Jetzt gibt es sämtliche Teile in voller Länge zu kaufen. Viele Gaststars

geben sich dabei die Ehre, u.a. Elizabeth Taylor als Bordell-Chefin. Seinen

Ritterschlag erhält «Fackeln im Sturm» aber durch Olivia de Havilland.

Jener Schauspielerin vom grossen Vorbild, die damals als gutherzige Melanie

der legendären Scarlett O’Hara das Leben schwer machte. (dd)


CRUISER 0508

prävention

Seite 23

Jetzt will ich’s wissen!

«Mission Possible» ist

vorbei – die Verantwortung

dem Sexpartner

gegenüber bleibt

Die Aktion ist abgeschlossen.

Die Aids-Hilfe Schweiz dankt allen,

die mitgemacht haben. Die Prävention

geht aber weiter, und zwar unter

dem Motto «Jetzt will ich’s wissen!»

Die Aids-Hilfe gibt Gutscheine

ab für eine kostenlose Beratung mit

HIV-Test.

«Mission Possible», die Aktion zur

Eindämmung der HIV-Epidemie, ist

vorbei. Drei Monate lang hat die

Aids-Hilfe Schweiz alle Gays aufgerufen,

sich an die Safer-Sex-Regeln

zu halten. War die Mission erfolgreich?

Werden sich 2008 weniger

schwule Männer mit HIV infizieren

als in den letzten Jahren? Noch ist

es zu früh, um darüber berichten

zu können. Wie viele Schwule diese

Aktion wirklich persönlich konsequent

umgesetzt haben, weiss keiner.

Was aber sicher ist: Auch wenn

sich jetzt ein Erfolg einstellt und weniger

schwule Männer sich in der

hochansteckenden Primoinfektionsphase

befinden, ist das Virus nicht

verschwunden. Ansteckungen sind

bei ungeschütztem Sex immer noch

möglich.

Sich Klarheit verschaffen

Zum Abschluss der «Mission Possible»-Aktion

kommt die Aufforderung:

«Jetzt will ich’s wissen!». Ich

will’s wissen, kann heissen, sich

testen zu lassen, um sich Klarheit

über den HIV-Status zu verschaffen.

Dazu verschenkt die Aids-Hilfe Gutscheine

für eine kostenlose Beratung

inklusive HIV-Test. Ich will’s

wissen, kann aber auch heissen, sich

umfassend zu informieren, wie man

sich in welchen Sex-Situation am sichersten

schützt. Unter Umständen

auch ohne Gummi. Dazu verteilt die

Aids-Hilfe eine neue Broschüre und

schaltet die Infos auch auf ihre Website

auf.

Schutzverhalten weiterhin gefragt

Den eigenen Gesundheitszustand

zu kennen, ist erst die halbe Sicherheit

und damit zugleich meistens

keine. Wer Sex mit einem Partner

hat, dessen HIV-Status er nicht kennt,

muss sich weiterhin schützen: Kein

Sperma in den Mund und bumsen

nur mit Gummi. Die ganze Sicherheit

hat nur, wer genau weiss, dass

sein Partner «negativ» ist. Darum ist

jetzt nach der dreimonatigen Aktion

der ideale Zeitpunkt für alle, die

einen Partner haben, der in dieser

Zeit ebenfalls Safer Sex machte, sich

Klarheit über den HIV-Status zu verschaffen.

Ist das Ergebnis dann für

beide negativ, ist es möglich, auch

ohne Gummi miteinander Sex zu

haben.

Theorie und Praxis

In der Praxis sieht das so aus: Beide

machen einen HIV-Test, am besten

an einem Checkpoint, wo es

eine gute, auf Schwule ausgerichtete,

Beratung gibt. Bekommen beide den

Bescheid «negativ», müssen sie miteinander

eine Vereinbarung abschliessen:

«Wir sind uns absolut treu oder

machen mit anderen Sexpartnern konsequent

Safer Sex.» Wer die Vereinbarung

bricht (weil ein Kondom platzt

oder doch ungeschützter Sex mit

einem anderen Partner stattfand),

teilt das dem Partner sofort mit.

Dann gelten die Safer-Sex-Regeln erneut,

bis eine Infektion mit einem

Test ausgeschlossen werden kann. In

der neuen Broschüre «Jetzt will ich‘s

wissen!» und auf www.missionp.ch

informiert die Aids-Hilfe Schweiz

über diese und andere Möglichkeiten,

wie man sich mit oder ohne

Gummi vor HIV schützen kann.

Gratis beraten und testen im Mai

Ein Test allein ist noch keine

Schutz-Strategie. Deshalb gehört eine

gute Beratung zu jedem Test. Ist das

Resultat positiv, erfährt man gleich,

wo es die beste medizinische Betreuung

gibt. Und in jedem Fall gibt’s

Infos, wie man nun den Partner am

besten schützen kann. Deshalb offeriert

die Aids-Hilfe Schweiz im Monat

Mai Gutscheine für eine Gratis-

Beratung mit Test. Sie sind vom 1.

bis 31. Mai einlösbar bei den spezialisierten

Teststellen. Den Gutschein

gibt’s in der neuen Broschüre der

Aids-Hilfe Schweiz oder als Download

auf www.missionp.ch.



Von Martin Ender und

Thomas Bucher (AHS)

Mann 2 – Hemmungen

Geile Party

=

www.lovelife.ch


horoskop

CRUISER 0508

21.3. – 20.4. WIDDER

a

Der Frühling verleiht dir eine Leichtigkeit, wie du sie noch nie gespürt

hast. Dein klarer Verstand wird dir zusätzlich dabei helfen,

nichts zu überstürzen. Im Wonnemonat Mai wirst du das Leben so

richtig geniessen können und viele Menschen beeindrucken.

21.4. – 20.5. STIER

b

Es fällt dir zunehmend schwer, dich auf deine Arbeit zu konzentrieren.

Noch immer hoffst du auf eine Sternstunde. Allerdings durch

Hoffen alleine wird es keine Veränderung in deinem Leben geben.

Nimm also die Zügel deiner Karriere selbst in die Hand.

21.5. – 21.6. ZWILLINGE

c

Deine beiden Persönlichkeiten irritieren deinen Freundeskreis. Einerseits

bestätigst du dich als treue Seele, andererseits aber ziehst du dich zurück,

um deine oberflächlichen Liebeleien anzukurbeln. Dir sollte beides gelingen,

ohne jemanden zu vernachlässigen.

22.6. – 22.7. kreBS

d

Eine alte Liebe tritt unverhofft wieder in dein Leben und stellt dieses

auf den Kopf. Es wird dir schwer fallen, die Distanz zu wahren, denn

du hast noch so viele Fragen an die Vergangenheit. So viele, dass du

dir eine optimistische Zukunft verbauen könntest.

23.7. – 23.8. LÖWE

e

Immer wieder fragst du dich selber, ob die Zeit des stillen Leidens

nun vorbei sein könnte. Dies wurde dir aber schon lange bestätigt.

Der Frühling wird sein Übriges tun, um neuen Wind in dein Leben

zu bringen. Auch Glück in der Liebe steht auf der Liste.

24.8. – 23.9. JUNGFRAU

f

Auf sehr geschickte Weise gelingt es einer Person in deinem Umfeld,

dich gefügig zu machen. Mach die Augen auf und realisiere, dass

dies kein guter Weg für dich ist. Noch immer bist du eine eigenständige

Person, also befreie dich schnell aus diesen Fängen.

24.9. – 23.10. WAAGE

g

Das Jahr ist noch jung und bereits jetzt sehnst du dich nach einer

Auszeit. Das verwundert kaum, dein Winter war hart. Weshalb also

auf den Sommer warten, wenn du dir jetzt schon Gutes tun könntest?

Zögere nicht und verschaff dir eine wohltuende Pause.

24.10. – 22.11. SKORPION

h

In diesen Wochen werden dich einige Provokationen erreichen.

Die Kunst ist nun, darüber zu stehen, so stolz wie eh und je. Deine

Gelassenheit, wie auch deine Freundlichkeit werden siegen. Verlass

dich auf deine Stärken und gehe deinen Weg unbeirrt weiter.

23.11. – 22.12. SCHÜTZE

i

Die Sterne unterstützen dich im Mai bei deinem Vorhaben, gross

rauszukommen. Noch immer träumst du von einer aufstrebenden

Karriere und noch nie warst du diesem Traum so nahe wie jetzt. Die

Weichen sind gestellt, also nichts wie los!

23.12. – 20.1. STEINBOCK

j

Du befindest dich derzeit im Aufwind. Ein Hoch jagt das nächste, beruflich

wie auch privat. Nutze diese Zeit, um lang gehegte Wünsche

in die Realität umzusetzen. Pass aber auf, dass du nicht vollends

abhebst, ansonsten winkt der tiefe Fall.

21.1. – 18.2. WASSERMANN

k

Die Sterne begünstigen ein neues Vorhaben in beruflicher Hinsicht.

Es ist an der Zeit, dich zu beweisen, auch wenn niemand danach

fragt. Das wird dir einen willkommenen Überraschungseffekt bringen.

Deine Vorgesetzten werden es dir danken.

19.2. – 20.3. FISCHE

l

Es lohnt sich, genau umzuschauen und herauszufinden, wer dir in

diesen Wochen das Leben schwer macht. Die Sterne lokalisieren einige

Neider wie auch ernst zu nehmende Konkurrenten. Besonders

in Liebesdingen wirst du dich anstrengen müssen.


CRUISER 0508

gesundheit

Seite 25

Leserbriefe an Dr. Gay

Hallo Dr. Gay

In einem Darkroom habe ich einem Mann einen geblasen. Er wollte, dass

ich seinen Penis auch mit den Zähnen «bearbeite» bzw. dass ich ihn beisse.

Dabei ist es zu einer Verletzung an seiner Eichel gekommen, bei der er

offensichtlich ein wenig geblutet hat. Aber nicht so stark, dass ihm oder

mir die Lust darauf vergangen wäre. Trotdzem spürte ich einen Eisengeschmack

im Mund. Wie beurteilst du das Risiko? Aufgrund der Information

im Internet ist das keine Gefahr, genauso, wie wenn jemand Zahnfleischbluten

hat und trotzdem küsst, oder?

Gruss, Dominique, 34

Lieber Dominique

Es ist zwar richtig, dass HIV auch durch Blut übertragen werden kann

und dass die Schleimhäute im Mund durchlässig sind für HI-Viren. Eine

intakte Mundschleimhaut (also ohne Entzündungen im Mund) bildet aber

zusammen mit Speichel eine recht gute Barriere gegen Krankheitserreger.

Es müsste also schon viel Blut in deinen Mund gekommen sein, damit eine

Ansteckung möglich wäre. Der Hauptansteckungsweg bei schwulen Männern

ist und bleibt ungeschützter Analverkehr, bei der von dir geschilderten

Situation sehe ich kein Risiko. Falls dich das nicht beruhigt und du trotzdem

Gewissheit willst, kannst du drei Monate nach dem Vorfall einen HIV-Test

machen, am besten an einem Checkpoint (Zürich, Genf) oder einer anderen

anonymen Teststelle. Eine vollständige Liste mit anonymen HIV-Teststellen,

bei denen du auch beraten wirst, findest du auf der Webseite der Aids-Hilfe

Schweiz www.aids.ch. Alles Gute, Dr. Gay

Hallo Dr. Gay

Ich bin unsicher bezüglich meiner sexuellen Identität. Ich habe manchmal

schöne, manchmal weniger schöne sexuelle Kontakte mit Frauen. Manchmal

gibt es Phasen, in denen ich Männer sehr anziehend und geil finde. Da

bin ich auf die Idee gekommen, ich sei vielleicht bisexuell oder sogar schwul.

Ich möchte das gerne herausfinden, bin aber irgendwie zu verkrampft dafür.

Das hat auch damit zu tun, dass ich das potenzielle Ergebnis, nämlich

evtl. schwul zu sein, zum Voraus nicht akzeptieren könnte, da es meine

Familien pläne in Frage stellt. Haben denn Schwule oder Bisexuelle ein erfülltes

Leben, auch sexuell? So könnte ich erfahren, dass dies auch eine gute

Lebensform sein kann, vor der ich keine Angst zu haben brauche.

Gruss, Harry, 29

Lieber Harry

Wenn dich Männer und Frauen sexuell anziehen, dann ist das vielleicht

ein Hinweis auf Bisexualität. Die eigene sexuelle Ausrichtung sollte letztendlich

jeder akzeptieren, dagegen kann man nicht ankämpfen. Schwule

und Bisexuelle leben sehr wohl auch in erfüllten Partnerschaften und führen

ein schönes Leben, auch sexuell. Neben der Sexualität sind Schwule,

Lesben oder Bisexuelle aber auch nur Menschen, die das Leben nach den

eigenen Wünschen gestalten (sofern es ihnen die Gesellschaft erlaubt). Es

gibt sicher auch Heterosexuelle, die kein «perfektes» Leben haben, meinst

du nicht auch? Jede Lebensform hat ihre Daseinsberechtigung. Es scheint

aber, dass du noch zu sehr ein bestimmtes, evtl. falsches Bild von Homound

Bisexualität im Kopf hast. Um herauszufinden, ob und wie du deine

eigene Sexualität ausleben kannst, und um mehr über das schwule Leben

zu erfahren, lohnt es sich, hinaus ins Leben zu gehen und mit Schwulen

oder Bisexuellen in Kontakt zu treten. Du wirst schnell feststellen, dass jede

Lebensform toll und erfüllt sein kann. Alles Gute Dr. Gay

Hildegard

«Wacht auf, Verdammte dieser Erde..!» – Nein, ich habe nichts getrunken,

es handelt sich hier um saisonal absolut korrektes Liedgut. Wer hat’s

erkannt? … ja, das hab ich mir schon gedacht. Das Einzige, was euch am 1.

Mai interessiert, ist, dass ihr endlich mal nach dem Jass-Abend in der Tip

Top Bar nicht mit 3 Stunden Schlaf im Gesicht morgens um 8 Uhr in der

Sitzung höckeln müsst. «Völker hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht!»

– Na? Was fällt euch ein? Dass in diesem Jahr der 1. Mai günstigerweise genau

auf den Schnägge-Mittwoch im Dynasty folgt? Endlich mal austrinken?

Dacht ich’s mir. Nun gut, meine Lieben. Der Mai steht ja immerhin nicht nur

für Politik. Obwohl wir Zürcher in den letzten Jahren vom angrenzenden

Ausland zunehmend um unsere klassenkämpferische Gächheit beneidet

werden. Eine richtig geile 1.Mai-Nachdemo in Zürich mit Autoginggen und

Bancomatverprügeln ist bei vielen Event-Pendlern jetzt schon beliebter als

die schnarchige Streetparade. – Apropos «Schnarch»: Nicht verpennen dürft

ihr das Ende von «Mission: possible!» Ihr wisst schon: Unser gemeinsamer

Kampf gegen die hohe Zahl der Primoinfekte. Ein schwules Anliegen, eine

schwule Solidarität – danke, dass ihr mitgemacht habt! Im letzten Cruiser

habe ich euch eine Belohnung fürs Durchhalten versprochen. Hier ist sie:

Im Monat Mai offerieren wir euch einen Gutschein für eine kostenlose Beratung

mit HIV-Test, den ihr ab 1. Mai auf www.missionp.ch herunterladen

könnt. Darauf findet ihr die Test-Stellen, wo ihr ihn einlösen könnt und auch

eine gay-friendly Beratung bekommt. Das kann euch und eurem Partner ermöglichen,

auch ohne Kondom Sex zu haben. – was ja dann das eigentliche

Praliné ist! Allerdings: Wenn du den HIV-Status deiner Sexpartner nicht

sicher kennst, gelten weiterhin die Safer-Sex-Regeln: Bumsen mit Gummi,

kein Sperma in den Mund!

Und wenn du dem schnellen Sex in Busch und Strauch zusprechen willst

– jetzt wo die Parksaison eröffnet ist – dann kommt noch eine weitere Sicherheitsregel

dazu: Zeckenkontrolle! In allen Apotheken gibt es Zeckenzangen

in Kreditkartenform. Ein fesches Accessoire, das Mann sich schon in der Bar

vielsagend ins Brusttäschchen stecken kann.

Der Mai ist warm – zumindest vom Programm her. Lasst euch diese Vielfalt

an Gay-Veranstaltungen nicht entgehen! Abgesehen davon, dass es mich

natürlich irrsinnig freuen würde, mit dem einen oder anderen von euch an

der White Party im Volkshaus gepflegt in die Dekoration zu fallen… Traditionellerweise

ist der «Warme Mai» ja auch das Warm-up für den CSD, der

dieses Jahr am 31. Mai stattfindet. Bezüglich des Mottos «offside & mittendrin»

entscheide ich mich für dezidiertes Schweigen. Was soll man dazu

schon sagen. Sogar der Böög hatte dieses Jahr eine «11» auf der Krawatte

und Babybell-Käse gibt’s schon seit Wochen nur noch als kleine Fussbälle

verkleidet. Da muss man jetzt halt durch. Man kann ja in der Zwischenzeit

Luzerner Rahmkäse kaufen.

«Die Internationale erkämpft das Menschenrecht!»

In Liebe, Eure Hildegard


Seite 26

agenda

CRUISER 0508

Die Agenda

Monatlich erscheinender Veranstaltungskalender

Zürich

MI 30. April

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 Special Event! Grosse Heldenparty.

DJ pa-tee & special guest. Infos www.

heldenbar.ch

20.00 Pearl Bar: Walpurgisnacht, Hexen

jagen Hexen. DJ Double You

20.00 Schwule Väter: Väterstamm im

Café Rathaus, Limmatquai

21.00 Pink Apple: Schwullesbische

Filmfestival Eröffnungsfilm im Arthouse

Le Paris: «Les chansons d’amour».

Ab 1.5.im Arthouse Movie 1 & 2 bis 7.5.

Infos über www.pinkapple.ch und

Programmheft

21.00 Purplemoon: Ü25 Party in der

Labor Bar. DJ Peeza von Ministry of

Sound (CH-Tour), Purplemoon Resident

DJ New M und Special Guests. Infos und

Gästeliste für vergünstigten Eintritt:

www.purplemoon.ch




21.30 AAAH!:

Johann presents Treffpunkt DJ Jesse Jay

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Timeflash DJ Marc S

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Auffahrtsparty. DJs Peter Lavelle &

Michael K

23.00 Stairs Club:

Baslerstr. 50. «Auffahrt trifft den 1. Mai»

DJs Thomi B & Michael K

Mai 2008

DO 01. Mai

Baden

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/

Club Ventil, Zürcherstr. 1







Bern

20.30 Uncut: warme Filme am Donnerstag

im Kino der Reitschule. «Huhwihaji

AnHa - No Regret», Korea 2006, DVD 114

Min. OV Koreanisch/d UT. Bar ab 20h,

Film um 20.30h

21.00 Samurai Bar:

Latino Power & more DJ Dani

Zürich

08.00 LMZ: - der Schwule Schweizer

Motorradclub Auffahrtswochenende am

Bodensee mit Isarbiker.

Infos www.lmz.ch

08.00 HAZ Outdoor: Verlängertes

Frühlingswochenende im Tessin bis 4.5.

Genaue Infos & Anmeldung

siehe www.haz.ch/outdooraktuell

12.30 Pink Apple: Schwullesbische

Filmfestival im Arthouse Movie 1 & 2

bis 7.5. Movie 1: 13h Gay - et apès, 15.15h

Born Again, 17h Tick Tock Lullaby, 19h

Football Under Cover, 21h Love My Life.

Movie 2: 12.30h Fashion Victims, 14.30h

Daddys Love, 18.15h Beyond the Rainbow,

18.30h Johan, 20.30h Bangkok Love

Story, 23h King Size.

Infos über www.pinkapple.ch und

Programmheft

20.00 warmer mai: «Cheap Blacky»,

Theater von Bruce LaBruce mit der

Performancegruppe CHEAP. Theaterhaus

Gessnerallee. Auch am 2. und 3.5.

gleiche Zeit.

Alle Infos www.warmermai.ch &

Programmflyer

21.00 Lady Bumb in Laborbar: Schiffbaustr.

3. DJane Madame Léa

(Deluxe Pop) & DJ Funky Soulsa (Funky

Vibes Music)

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Reload

G-Colors Member Party. DJ Q-Bass. Verlosung

einer Reise nach Sitges

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica G-Colors Member

Party. DJ Norman. Verlosung einer Reise

nach Sitges

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Take A

Dance: Harmony Balance Rhythm DJs

Chérie & Niclas

FR 02. Mai

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Shala

Zürich

12.15 Pink Apple: Schwullesbische

Filmfestival im Arthouse Movie 1 &

2. Movie 1: 12.30h Born Again, 15h

Love My Life, 17h Gay et après, 19.15h

Working on it, 21.15h Finns Girl. Movie

2: 12.15h Shelter, 14.30h Johan, 16.30h

A Jihad for Love, 18.30h Go Go G-Boys,

20.30h Breakfast with Scot, 22.45h

Straight. Infos über www.pinkapple.ch

und Programmheft

19.30 HAZ-Centro: Sihlquai 67,

Freitags Centro - Café und mehr Heute

geschlossen!

20.00 Gay Bikers: Zürich Höck im

Hot Pot Café, Badenerstrasse 138

(November bis Mai)

21.30 AAAH!:

Dramaaah! DJ Nick Harvey

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Chartstation DJ Groovemaster

22.00 Labor-Bar: Celebreighties, die

Party für Leute ab 28 DJ Mario H.

22.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass FF/SM/Bondage/Fetish

22.00 Lollipop Schlagerparty:

mit 3 Tanzpisten! Schlagerpiste; DJs

Rolly & Wollana. Discopiste 70er/80er

Disco mit DJ TimOn. Fiesta Latina mit

DJ Copita & sus amigos. Plus Karaoke

Lounge. X-Tra, Limmatstr. 118. Vorverkauf

über Ticketcorner

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50

(beim Letzipark) Babado. DJs Claucio

Duarte & Angel O.

23.00 Loop 38:

Albulastr. 38 Frühlingserwachen. DJs

Martin & Michael K

SA 03. Mai

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Jasmin

Zürich

13.00 Pink Apple: Schwullesbische

Filmfestival im Arthouse Movie 1 &

2. Movie 1: 13h Tick Tock Lullaby, 15h

Nordlicht, 17h The Kiss, 19h Cross Culture,

21.15h The World Unseen. Movie

2: 12.30h Straight, 14.30h Jerusalem

is Proud, 16.30h Nicht von dieser Welt,

18.30h Between Love & Goodbye, 20.45h

Shelter, 23h Go Go G-Boys. Infos über

www.pinkapple.ch und

Programmheft

18.00 a.part Frauenbar:

bei Buvette Philipp, Zweierstr. 166

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.

Infos www.gayradio.ch. Infos über die

Bondage & SM-Tage in Zürich, Bern &

Luzern

20.30 Zürcher Gayball: «en robe» zur

offiziellen Eröffnung des «warmen mai»

in der Kirche St. Jakob am Stauffacher.

Dresscode «Unvergesslich berauschend».

Fr. 38.– bzw. Fr. 10.– nur für die Ball-Bar

im Seitentrakt. Infos:

www.warmermai.ch & www.gayball.ch

21.00 The Dynasty Club:

Its Partytime! DJ Joe G legt die besten

Hits aller Zeiten auf

21.30 AAAH!: No Limits Gayl 4 Party

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Popular

Gayl Volume 4. DJs Peeza, Angel O. &

New M. Special Guest DJ Little 5. Infos

www.gayl.ch/party

22.00 Martini Dance: Party DJs Fan &

Nixotica im Maiers Theatersaal, Albisriederstr.

16. Infos www.clubmartini.ch

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 BiSexy. DJs Jesse Jay,

Daniel Mystery & Manuel

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Underwear,

Jocks, Shorts

23.00 Club Labitzke: Albulastr. 40.

Shaft-Männernacht. DJs Samy Fresh &

Deep Throat. No dick - no entry! Infos

www.shaft.ch. Dort erfährst du auch ob

die Party im Labitzke stattfinden kann

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) «Libérez les animaux»

presented by Johann & Götterbote. DJs

La Luna, Artemiss & midimal

23.00 Loop 38: Albulastr. 38 Wiedergeburt

Spidergalaxy & Smokingfish Comeback.

DJs Marc Fuhrmann, Sonik, Don

Ramon, Pat Patrisha, Gritibänz, Franco

u.a.. Live act: Andres Marcos


CRUISER 0508

agenda

Seite 27

Basel

SO 04. Mai

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche

Homobar am Sonntag im Keller

des Restaurants Hirscheneck, Lindenberg

23 Djane Dee Jette - poprockschlagerweltmusik

Lausanne

23.00 TRIXX Gay Bar @ MAD:

avec DJ Nicolas W.

Zürich

08.00 Loop 38:

Albulastr. 38. Afterhour by Spydergalaxy.

Ab heute jeden Sonntag

12.30 Pink Apple: Schwullesbische

Filmfestival im Arthouse Movie 1 & 2.

Movie 1: 12.30h Salmonberries, 14.30h

The Kiss, 16.30h Finns Girl, 18.30h Die

Katze wäre eher..., 20.45h XXY. Movie 2:

13.15h Between Love & Goodbye, 15.30h

Be Like Others, 17.15h Sportsfreunde,

19h Kurzfilmwettbewerb, 21.15h King

Size. Infos über www.pinkapple.ch

und Programmheft

18.00 Daniel H.:

queertunes Radio Lounge

19.00 Tanzleila in der Kanzleiturnhalle:

Party von Frauen für Frauen. Ab 19h

Standardtanz & Salsa, ab 21h DJane

N.Cole (Hip-Hop, Pop, Rock), ab 23h

DJane Heldin im Chaos (Elektroclash)

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ. Eröffnungsparty

des neuen Gay Sonntagsevents

20.00 Le Bal:

Club Lounge Bar Ladies Night Grey &

Gay. Music by DJ Blue

21.00 Butterfly@Labor Bar:

Schiffbaustr. 3 Butterfly meets Cranberry

Bar. DJs Peeza & Glitzerhaus-Crew

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Jesse Jay

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. b-boy Party mit Live

Show der Hip Hop & Reaggaton Legende

Niu-Ton. DJ ResQ

22.30 Stairs Club:

Baslerstr. 50.

«Sunday night@stairs» DJ Nico

MO 05. Mai

Zürich

12.15 Pink Apple: Schwullesbische

Filmfestival im Arthouse Movie 1 &

2. Movie 1: 12.30h Finns Girl, 17.15h

Working on it, 19.15h The World Unseen,

21.15h Herzflimmern. Movie 2: 12.15h

Breakfast with Scot, 16.30h Quemar

las naves, 18.45h Just Mates?, 20.45h Oh

Happy Day.

Infos www.pinkapple.ch

19.00 Zart & Heftig Filmabend:

«Wunschfilm», Zur Auswahl stehen:

«Kreuz & Queer», «Another Gay Movie»,

«The Birdcage» und «Transamerica». Uni

Zentrum, Raum KO2-D-54.

Infos www.zundh.uzh.ch

21.30 AAAH!:

Replay / High Energy DJ Q-Bass

DI 06. Mai

Aarau

20.00 Aarglos Lesbengruppe Treff:

Wir besuchen das Filmfestival Pink

Apple in Zürich. Anmeldung bis 14.4. bei

gheller@freesurf.ch

Zürich

12.15 Pink Apple: Schwullesbische Filmfestival

im Arthouse Movie 1 & 2.

Movie 1: 12.30h Love My Life, 17h Football

Under Cover, 18.45h Nordlicht, 20.45h

Naissance des pieuvres. Movie 2: 12.15h Oh

Happy Day, 16.30h Bangkok Love Story

19.15h Chuecatown, 21.15h Quemar las

naves. Infos www.pinkapple.ch

21.30 AAAH!: One Way.

House & Electronica DJ Michael K

Zürich

MI 07. Mai

12.15 Pink Apple: Schwullesbische Film -

festival im Arthouse Movie 1 & 2. Movie 1:

12.30h Naissance des pieuvres, 16.30h

Cross Culture, 18.30h Herzflimmern,

20.30h Le nouveau monde. Movie 2:

12.15h Meine Mütter, 17h Chuecatown

19h Holding Trevor, 21h The Curiosity of

Chance. Infos www.pinkapple.ch

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240

Konzert mit «Cudvain» - vier Rocker mit

eigenen und gecoverten Songs, www.

cudvain.ch. Danach DJ Funky Soulsa

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Timeflash DJ Rolly

21.30 AAAH!:

Johann presents Treffpunkt DJ La Luna

DO 08. Mai

Baden

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in

Bar / Club Ventil, Zürcherstr. 1

Bern

21.00 Samurai Bar:

Latino Power & more DJane Jasmin

Frauenfeld

20.00 Pink Apple: Eröffnung des

Filmfestivals mit Les chansons d’amour.

Cinema Luna

Zürich

20.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren.

Sportswear special

20.30 warmer mai: «Liebe hoch drei».

Lesung von Regina Nössler & Corinna

Waffender aus ihrem neuen Roman.

Restaurant Zeughaushof, Kanonengasse

20. Vorverkauf Migros City

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Andy Great

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Reload DJ Marc S

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Take A

Dance: Harmony Balance Rhythm

DJ Jesse Jay & Martin

FR 09. Mai

Basel

22.00 Crushboys: The strictly heterofriendly

Gayparty in der Kuppel,

Binningerstr. 14 Popular Electro Disco

by the Crush Boys Resident DJs Major

Tom & Ground Control. Zu Gast aus

Basel: B-Movie Diskomurder (Electro

Pop). Visuals: Unknown, Basel

Bern

21.00 Villa Kunterbunt: Frauen-Party

«Frühlingsgefühle» im Graffitti, Scheibenstrasse

72, 3014 Bern. Special guest:

LUSI. DJs Jasmin, Blue & x-child. Ab 16.

Infos www.villakunterbunt-bern.ch

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Andi

Frauenfeld

18.45 Pink Apple: lesbischwules Filmfestival

im Cinema Luna. 18.45h Oh Happy

Day, 21.15h Le nouveau monde

Zürich

19.00 Zart & Heftig: Jass-Turnier im

Hochschulforum Hirschengraben 7

19.30 Frauenbar im GZ Riesbach:

Seefeldstr. 93 Cornelia Montani. Eine

Frau, eine Stimme, ein Akkordeon. Im

Rahmen «warmer mai»

19.30 HAZ-Centro:

Sihlquai 67, Freitags Centro - Café und

mehr mit Franz & Ludwig

20.00 warmer mai: «Spieglein, Spieglein...»

ein unterhaltsames Programm

mit den Schwubs, Schwule Berner

Sänger im Millers Studio, Seefeldstr. 225.

Vorverkauf Migros City

20.00 LMZ - der Schwule Schweizer

Motorradclub: Restaurant Moléson,

Grüngasse 7, 8004 Zürich

21.00 Rage:

Wagistr. 13, Schlieren Pfingsweekend

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 DJ Norman

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Chartstation DJ Chriz le Blanc

22.00 Lollipop:

Schlagerparty mit 3 Tanzpisten! Schlagerpiste;

DJs Rolly & Wollana. Discopiste

70er/80er Disco mit DJ TimOn. Fiesta

Latina mit DJ Copita & sus amigos. Plus

Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr. 118.

Vorverkauf über Ticketcorner

22.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Yellow Pigs. Drinkpass

22.00 Labor-Bar: Celebreighties, die

Party für Leute ab 28 DJ Urs Diethelm

23.00 Loop 38: Albulastr. 38 Beats Birthday

Party. Live acts: Captured Cage &

Eject. DJs Lachfalter, Shimano, Dr. Noah,

Othersound & James Cage

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) DJs Tony Voyeur & Sadock

Bern

SA 10. Mai

21.00 Samurai Bar: Partytime mit DJ Dani

Frauenfeld

14.30 Pink Apple: lesbischwules Filmfestival

im Cinema Luna. 14.30h Johan,

16.30h Naissance des pieuvres, 18.45h

Love My Life, 21h Breakfast with Scot

Luzern

21.00 Uferlos: Schwul-lesbisches Zentrum

Mona Lisa, Frauenparty. Lady Paint

Zürich

16.00 warmer mai: Vernissage Ausstellung

«Blätter» von Monica Tschanz im

den senf dazu, Waffenplatzstr. 53

16.00 Lesbische Akademikerinnen:

Öffentliche Führung durch die Ausstellung

über Annemarie Schwarzenbach

im Museum Strauhof. Treff 16h vor dem

Museum. Infos akademikerinnen@

gmx.ch

21.30 AAAH!: No Limits DJ +1 (aka Pierre B.)

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Popular

DJ Groovemaster

22.00 Rage: Wagistrasse 13,

Schlieren Pfingsweekend

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass F.P.I.P: Fetish

Pigs in Paradise

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) Absolument Fabuleux. DJs

David Armada, Jose Parra & Mental X

23.00 Loop 38: Albulastr. 38 Fierjahreszeit

Frühling. DJs Manon, Goldini,

Alison, M&D Babes, Being Ed, Jeudha,

Ladybruce u.a.

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 DJs Michael K, Martin

& Antares

SO 11. Mai

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche

Homobar am Sonntag im Keller

des Restaurants Hirscheneck, Linden-

LIVE GAY-DATE

0906 53 53 13

(Fr. 1.30/Min.)

Schick ein SMS mit „Spitz“ an 609 (20 Rp./SMS)


Seite 28

agenda

CRUISER 0508

berg 23 Dj High Heels On Speed – disco

of 70 & sounds of 80 & 08

Bern

21.00 Samurai Bar Pfingstparty:

Dance Floor Fever mit DJ Andi

Lausanne

22.00 Jungle «I love D.I.S.C.O.»:

Club MAD, rue de Genève 23. Mirror-

Ball Hall. 70s Hits to House avec DJ

Murray Mint et Daniel dB. Disco

Dancers The LuvBug Boogie Nights. Underground

4 Man only; Cruising Bar &

XXX-Movie. Uplevel Buddhas mezzanine.

Level +02à Ginos italian Restaurant.

Zappoff Gallery: DJs Francesco Belais &

Antoine909. Fr. 20.- before midnight Fr.

30.- after. Alle Infos & Vorverkaufsstellen:

www.gay-party.com

23.00 TRIXX Gay Bar @ MAD:

avec DJ Jungle Party

Zürich

07.30 warmer mai: Pfingstwanderung

Brunni, Furggelenstock - Einsiedeln.

07.38h ab Zürich HB. Anmeldung bis 8.5.

brunni@warmermai.ch

08.00 Loop 38:

Albulastr. 38. Afterhour by Spydergalaxy

18.00 Daniel H.:

queertunes Radio Lounge

18.15 Gottesdienst: für Lesben, Schwule

und Andere im Kulturhaus Helferei,

Kirchgasse 13

20.00 Le Bal - Club:

Lounge Bar Ladies Night Grosse Pfingstparty

mit Verlosung. Music by DJ blue

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

21.00 Butterfly@Labor: Bar Schiffbaustr.

3 Butterfly meets 20Minuten. DJs

Superzandy, Tara la Trash, Peeza, Mr. Spy

& New M. Im Rahmen von 20Minuten

Clubbers Night

21.00 Rage: Pfingsweekend ab 21h. Rage

; Sportswear & Sneakers. Sector c ab 23h

Freistoss! Sportswear, Shirts, Tracksuits,

Sneakers

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Spezialshow:

Memories. Tamara präsentiert

vergangene und zukünftige Stars der

T&M Showgeschichte. DJ Marc S

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Michael K

22.30 Stairs Club: Baslerstr. 50.

«Sunday night@stairs» DJs 5th Element &

Beat Herren

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstparty

mit DJs Peter Lavelle & Mental X

Frauenfeld

MO 12. Mai

14.00 Pink Apple: lesbischwules

Filmfestival im Cinema Luna. 14h XXY,

16h Holding Trevor, 18h Finns Girl,

19.30 - 20.45h Schlussapéro, 20.45h The

Curiosity of Chance

Zürich

21.30 AAAH!:

Replay / High Energy DJ Groovemaster

DI 13. Mai

Basel

19.00 Zisch-Bar: in Kaserne Basel. Bar,

Snacks Special mit DJ Major Tom &

Ground Control. Zudem Ticketverlosung

und Start Vorverkauf für GayBasel Party

vom 7.6. auf dem Schiff

Zürich

12.00 Aidspfarramt Zürich:

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.

Infos 044 255 90 55

19.30 Bondage & S/M Tage 2008: Workshops

bis 15.5. in der Männerzone: TT &

Klammern, Spanking, Ganzkörper-BD.

Fr. 95.-, beschränkt auf 12 Teilnehmer.

Infos www.bdsm-tage.gayradio.ch

21.30 AAAH! One Way:

House & Electronica DJ Jesse Jay

MI 14. Mai

Luzern

19.30 Fessle mich: BDSM-Tage 2008

Workshop. Fr. 95.- (für HALU Mitglieder

Fr. 85.-).

Infos www.bdsm-tage.gayradio.ch

Zürich

20.00 warmer mai: Maria Callas Meisterklasse.

Stück von Terrence McNally

im Keller 62, Rämistr. 62. Weitere

Aufführungen 15. bis 17.5. gleiche Zeit.

Vorverkauf Migros City

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJ 5th Element

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Timeflash DJ Danny K

Baden

DO 15. Mai

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/

Club Ventil, Zürcherstr. 1

Bern

20.00 Uncut - warme Filme: am Donnerstag

im Kino der Reitschule. «Les

Filles du Botaniste», Frankreich/Kanada

2006, DVD 98 Min, Chinesisch OV, d UT.

Bar ab 20h, Film um 20.30h

21.00 Samurai Bar:

Latino Power & more DJane Jasmine

Brugg

18.00 Tropic Bar:

Zürcherstr. 21, Windisch. Ladys Night

Zürich

20.30 warmer mai: «Mit seinen Augen»

Jan Stressenreuter liest aus seinem neusten

Roman. Restaurant Zeughaushof,

Kanonengasse 20. Vorverkauf Migros

City

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Eke

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Reload DJ Q-Bass

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Take A

Dance: Harmony Balance Rhythm DJs

Chérie & Jesse Jay

FR 16. Mai

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Andi

Beratung und

Unterstutzung

fur mannliche

Sexarbeiter

www.malesexwork.ch

Luzern

19.30 Fessle mich: BDSM-Tage 2008

Workshop. Fr. 95.– (für HALU Mitglieder

Fr. 85.–).

Infos www.bdsm-tage.gayradio.ch

22.00 Frigay Night:

happy sound for happy people@The Loft

Haldenstr. 21

22.00 Lollipop Schlagerparty:

Auf zwei Ebenen. Haupttanzpiste:

Schlager, Canzoni & Chansons aus

4 Jahrzehnten mit den DJs Rolly &

Wollana. Clubtanz piste: Bis 01h Karaoke

mit Michelle d Amour, dann Disco &

Partybeats mit DJs Vitamin S & TimOn.

Im Casineum, Haldenstr. 6. Infos www.

lollipopparty.ch

Zürich

19.00 HIV-Treff: Universitätstr. 42.

Nachtessen. Info 044 455 59 00

19.30 HAZ-Centro:

Sihlquai 67, Freitags Centro - Café und

mehr mit Toni & Charly

20.00 ostwärts - schmaz mit Srdjan:

Volksmusikalisch gen Osten. schmaz

- schwuler männerchor zürich und

Akkordeonist Srdjan Vukasinovic.

Premiere im Volkshaus Zürich, Weisser

Saal, Stauffacherstr. 60. Vorverkauf

www.schmaz.ch oder Jecklin, Rämistr.

30, 044 253 76 76. Weitere Vorführung

am 18.5. um 18h

20.00 warmer mai:

Deckname männlich, Produkt weiblich.

Vortrag von Frau Dr. Lisa Fischer im

Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1. Vorverkauf

Migros City

20.00 gay: my way: -

Schwule Männer im Coming-out Treff

im HAZ-Centro, Sihlquai 67. Coming-out

Gespräche in Kleingruppen

21.00 Radio Queertues:

Warm-up-Party in der Bar Daniel H. Von

hier aus wird ab Mitternacht live gesendet

bis zum 1. Juni über UKW 96,9 MHz,

Cablecom und Webstream.

Alle Infos www.queertunes.ch

21.30 AAAH!:

Marktgasse 14 DJ +1 (aka Pierre B.)

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Chartstation DJ Marc S

22.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Friday Naked

22.00 Labor-Bar:

Celebreighties, die Party für Leute ab 28

DJ Juiceppe

22.00 Circus-Circus: Bunte Party für

Leute ab 20 Jahre im X-tra. DJs Luca Papini

& Urs Diethelm sowie Live Sergement

B. & seine Hausband.

Infos www.circus-circus.ch

23.00 Loop 38: Albulastr. 38 Sinnesrausch.

DJs Niclas, Klang Allianz & Marc

Fuhrmann

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) DJs Thomi B & Michael K

SA 17. Mai

Basel

20.00 ostwärts - schmaz mit Srdjan:

Volksmusikalisch gen Osten. schmaz

- schwuler männerchor zürich und

Akkordeonist Srdjan Vukasinovic. Offene

Kirche Elisabethen, Elisabethenstr.

10-14, Basel.

Vorverkauf www.schmaz.ch oder

BVB-Kundenzentrum, Barfüsserplatz 24,

Tel: 061 685 14 16


CRUISER 0508

agenda

Seite 29

22.00 QueerPlanet: Party for gays,

lezgirls & friends im Singerhaus, Marktpatz

34. DJs Mark Jones & Da Flava

Bern

14.00 Fessle mich: - BDSM-Tage 2008

Workshop. Fr. 95.– (für hab Mitglieder Fr.

85.–). Infos www.bdsm-tage.gayradio.ch

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Shala

Ganze Schweiz

07.00 Stopp Homophobie! IDAHO:

Internationaler Tag gegen Homophobie.

Alle Infos unter www.queeramnesty.ch

Luzern

14.00 Fessle mich: - BDSM-Tage 2008

Workshop. Fr. 95.– (für HALU Mitglieder

Fr. 85.–).

Infos www.bdsm-tage.gayradio.ch

Zürich

18.00 a.part:

Frauenbar bei Buvette Philipp,

Zweierstr. 166

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.

Infos www.gayradio.ch

21.00 The Dynasty Club:

Pre-Eurovision Party. DJ Joe G legt die

grössten Eurovisions-Hits auf

21.30 AAAH!:

No Limits DJ Garçon Sauvage

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Popular DJ Q-Bass

22.00 Fetisch-Bondage Dance-Party:

in der Männerzone. Fesselkünster aus

Deutschland, Videoclips, Elektropop bis

House. Im Rahmen der BDSM-Tage und

warmer mai

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 DJs Jesse Jay, Fred

Extasia & Sadock

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass X-treme

Leather & Rubber

23.00 Loop 38:

Albulastr. 38 Spidergalaxy & Smokingfish.

DJs Dejan, Fred, San Marco, Nader,

Adrian Flavor, J.OE.Y und Surprise DJ

23.00 Stairs Club:

Baslerstr. 50 (beim Letzipark)

DJs La Luna & Liquid Soul

SO 18. Mai

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche

Homobar am Sonntag im Keller

des Restaurants Hirscheneck, Lindenberg

23 Dj Photoeffekt - berlin elektro

Ganze Schweiz

09.50 Les lacets roses: Mai-Bummel

durch die Ostschweiz. Wandern an der

Sitter. Treffpunkt 09.50h SOB-Station

Roggwil-Berg. Wanderzeit ca. 3 Std.

Infos über 079 647 67 58

Lausanne

23.00 TRIXX Gay Bar @ MAD:

avec DJ Daniel dB

Zürich

08.00 warmer mai:

MTB-Tour Hörnli und Schnebelhorn.

Gute Kondition erforderlich. Treff 08h

Bahnhof Stadel hofen.

Info & Anmeldung mtb@warmermai.ch

08.00 Loop 38:

Albulastr. 38. Afterhour by Spydergalaxy

18.00 ostwärts - schmaz mit Srdjan:

Volksmusikalisch gen Osten. schmaz

- schwuler männerchor zürich und

Akkordeonist Srdjan Vukasinovic.

Im Volkshaus Zürich, Weisser Saal,

Stauffacher str. 60. Vorverkauf www.

schmaz.ch

oder Jecklin, Rämistr. 30, 044 253 76 76

18.00 Daniel H.:

queertunes Radio Lounge

20.00 Le Bal: - Club Lounge Bar Ladies

Night House, Trends & Hiphop by DJ

X-Child

21.00 Butterfly@Labor Bar:

Schiffbaustr. 3 meets Queer Times. DJs

Peeza & Chriz Le Blanc

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. b-boy Party DJ Q-Bass

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Norman

22.30 Stairs Club: Baslerstr. 50.

«Sunday night@stairs» DJ Jesse Jay

Zürich

MO 19. Mai

16.00 Posibar: die andere Bar in der

Sonderbar, Kanzleistr. 15. Quatschen,

essen, trinken...

20.30 warmer mai: Christl & Ilona in

Concert. Restaurant Zeughaushof, Kanonengasse

20. Vorverkauf Migros City

21.30 AAAH!:

Replay / High Energy DJ Marc S

Aarau

DI 20. Mai

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff

Abendspaziergang mit anschliessendem

Apéro. Details folgen nach Anmeldung

bis 9.5. bei pkamer@hotmail.com

Zürich

21.30 AAAH! One Way:

House & Electronica DJ Michael K

MI 21. Mai

Bern

19.30 Fessle mich: BDSM-Tage 2008

Workshop. Fr. 95.– (für hab Mitglieder Fr.

85.–). Infos www.bdsm-tage.gayradio.ch

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 DJs siehe www.heldenbar.ch

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Timeflash DJ Q-Bass

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJ Angy Dee

DO 22. Mai

Baden

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/

Club Ventil, Zürcherstr. 1

Bern

21.00 Samurai Bar:

Latino Power & more DJane Jasmin

Zürich

17.00 warmer mai: Sonja Sekula - Poesie

in Farbe. Vernissage der Ausstellung

bei Welti modern art, Mythenquai 20.

Nebenausstellung: Helen Dahm - Die

Zeit der Befreiung

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Sadock

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Reload DJ Van Dee

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Take A

Dance: Harmony Balance Rhythm DJs

Alphajet & Knox

Bern

FR 23. Mai

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Dani

Brugg

19.30 1. Aargauer Gay Apéro:

mit Chanson & Theater organisiert von

Aargay & Aarglos. «Solo für Konrad» mit

Christoph Matti. «Chansons zum anbeissen!»

mit «Edle Schnittchen»; Sarah Ley

(Gesang) und Sarah Zuber (Piano). Moderation

Julian von der Aargovia Morgenshow.

Im Salzhaus Brugg. Fr. 20.–.

Luzern

22.30 Menergy:

the open-minded Gay-Party im Pravda

Dance Club, Hotel Astoria, Pilatusstr.

29. DJs Luc le Grand & Norman. Infos &

Online-Wettbewerb www.menergy.ch

Zürich

17.30 Zart & Heftig:

Semesterend-Grill- und Beamerfilm-

Party in einer gemütlichen Hütte. Infos

www.zundh.uzh.ch bzw. mailing.

Ausweichdatum 6.6.

19.00 CSDweek-Konzert:

Irmgard Knef im Millers Studio,

Seefeldstr. 225 im Rahmen von Spektakuli

2008

19.00 warmer mai:

Gerhard Hintermann: «Negativ-+Positiv».

78 Portraits. Vernissage bei

Widmer & Theodoridis contemporary,

Weggengasse 3

19.30 HAZ-Centro:

Sihlquai 67, Freitags Centro - Café und

mehr mit Lotty & Claudia. Zudem «Von

blühenden Gärten und ungeheuren

Wäldern», Liederabend mit Yvette Baum

im Rahmen «warmer mai». Vorverkauf

Migros City. Fr. 15.–, Abendkasse Fr. 18.-

21.00 Rage:

Wagistr. 13, Schlieren Underground

Sportswear

21.30 AAAH!:

Marktgasse 14 Suck my Big Discotheque.

DJs Deesee & Norman

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Suck my BIG Discotheque.

DJs Gloria Viagra, Gaetano & Zör

Gollin. Hosted by Helmine Tell. Siehe

auch www.csdweek.ch

22.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Full Fetish

22.00 Labor-Bar:

Celebreighties, die Party für Leute ab

28 DJ Juiceppe

22.00 Lollipop Schlagerparty: mit 3

Tanzpisten! Schlagerpiste; DJs Rolly &

Wollana. Discopiste 70er/80er Disco mit

DJ TimOn. Fiesta Latina mit DJ Copita &

sus amigos. Plus Karaoke Lounge. X-Tra,

Limmatstr. 118. Vorverkauf über Ticketcorner

23.00 Loop 38:

Albulastr. 38 DJs Zafer & Adon

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) DJs La Luna & 5th Element

Zürich

Keine neuen Darkrooms

Die Vertreter der Schwulenorganisationen,

der Aids-Hilfe und der Stadt

Zürich haben sich darauf geeinigt,

dass pendente Gesuche für neue

Dark rooms in Zürich so lange sistiert

bleiben, bis das Obergericht über deren

Rechtmässigkeit geurteilt hat. Ein

Einzelrichter des Bezirksgerichts hat

im Januar entschieden, dass ein Darkroom

in einer Gaststätte gegen Sitte

und Ordnung verstosse. Bestehende

Darkrooms bleiben aber während

des laufenden Gerichtsverfahrens

toleriert. Laut dem Anwalt des Vereins

Gay Betriebe Schweiz haben sich

Stadt und Schwulenvereinigungen

auch darauf verständigt. Ein Urteil

wird im Spätsommer erwartet.

Singapur

Zensur schlägt zu

Die Dokumentation «A Jihad For

Love» ist von der Zensurbehörde Singapurs

verboten worden. Im 81-minütigen

Film, der bereits auf mehreren

Filmfestivals – darunter auch von

Pink Apple – gezeigt wurde, interviewt

der indische Regisseur Parvez

Sharma schwule und lesbische Moslems

aus Pakistan, Iran, der Türkei,

Ägypten, Südafrika und Frankreich.

Der Film sollte im April auf dem «Singapore

International Film Festival»

gezeigt werden. Nach Angaben der

Tageszeitung «Straits Times» in Singapur

begründete die Zensurbehörde

das Verbot, weil «das Thema, das

muslimische Homosexuelle in verschiedenen

Ländern zeigt, zu sensibel

ist». 14 Prozent von Singapurs

4,4 Millionen Einwohnern sind Moslems.

Homosexualität ist in Singapur

noch immer illegal.

London

Schwulencomic mit Lego

und Klischee

Rick und Steve heissen die beiden

Hauptpersonen der von dem schwullesbischen

MTV-Ableger Logo produzierten

und erstgesendeten Comicserie

«Rick and Steve: The Happiest

Gay Couple in the World», die in diesem

Jahr auf dem britischen Fernsehkanal

E4 laufen wird. Das Besondere:

wie Rick und Steve sind auch

alle anderen Figuren der Serie aus

Lego. Die Serie spielt auf wunderbar

selbstironische Weise mit allen

Klischees. Der Teenager mit seinem

Daddy, das perfekte Schwulenpaar

und das vom Baby-Wunsch besessene

Lesbenpaar fehlen ebenso wenig wie

homophobe Ausfälle. Eine britische

Zeitung schrieb: «Die Serie zeigt jedes

nur mögliche Klischee, und das verstärkt

um den Faktor 100.


Seite 30

agenda

CRUISER 0508

Bern

SA 24. Mai

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Andi

St. Gallen

22.00 Badehaus Mann-o-Mann:

Nachtsauna

Zürich

19.00 warmer mai:

Queer-Tafel & Drag Party im Provitreff.

Essen ab 19h, Party ab 22h, Performances

ab 23h.

Anmeldung für Essen u./o. Auftritt

suendikat@warmermai.ch

21.30 AAAH!:

No Limits DJ Norman

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Popular DJ Q-Bass

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

«Go West» Reloaded

23.00 Boyahkasha!: Bootylicious Party

im Hiltl, Sihlstr. 30. DJs Airolg, Raffinesse

& Zör Gollin. Ein CSDweek Event.

Infos www.boyahkasha.ch &

www.csdweek.ch

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Cowboys, Chaps/Fetish

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 DJs Peter Lavelle,

Daniel Mystery & Willi P

23.00 Loop 38:

Albulastr. 38 Spidergalaxy & Smokingfish.

DJs Sarna, Cosili, Pazzo, BassBüro,

Nat, Steefunk & Live act by Knor

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) DJs Beat Herren & Thomi B.

SO 25. Mai

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche

Homobar am Sonntag im Keller

des Restaurants Hirscheneck, Lindenberg

23 Dj Roj.r - expressmyself

Lausanne

23.00 TRIXX Gay Bar @ MAD:

avec DJ Cuccino

Zürich

08.00 warmer mai: Thurgauer

Rundwanderweg organisiert von HAZ

Outdoor. Leichte Wanderung ca. 5 bis 6

Std. Info & Anmeldung

thurgau@warmermai.ch

08.00 Loop 38:

Albulastr. 38. Afterhour by Spydergalaxy

18.00 Daniel H: queertunes Radio Lounge

20.00 Kylie Minogue: Konzert im

Hallenstadion. Fr. 80.– / Fr. 93.– Tickets

www.hallenstadion.ch. Infos auch über

www.csdweek.ch

20.00 Le Bal: Club Lounge Bar Ladies

Night Latino Night mit speziellen

Drinks. Music by Bea

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

21.00 Butterfly@Labor Bar:

Schiffbaustr. 3 CSD Warm Up. DJs Peeza

& Special Guest

21.30 AAAH!: SOS - Sound on Sunday DJ

+1 (aka Pierre B.)

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy

Party DJ Groovemaster

22.30 Stairs Club: Baslerstr. 50. «Sunday

night@stairs» DJ Venus

Zürich

MO 26. Mai

17.00 CSDweek-Workshop: «How to be

a Dragqueen» I. Mit Jazzmin Dian Moore.

Genaue Infos & Ort www.csdweek.ch

20.00 CSDweek-TV: Abend Desperate

Houseboiz. Barfüsser Bar, Spitalgasse 14.

Ab 22h Music by DJ Angel O.

www.csdweek.ch

21.30 AAAH!:

Replay / High Energy DJ Q-Bass

Zürich

DI 27. Mai

12.00 Aidspfarramt Zürich:

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.

Infos 044 255 90 55

19.00 CSDweek-Sushi Night:

Rainbowrolls im Yoojis, St. Urbangasse 8.

Infos www.csdweek.ch

20.00 warmer mai: Coming Out - Solo

für Konrad. Von Jutta Schubert mit Christoph

Matti. Cabaret Voltaire, Spiegelgasse

1. Vorverkauf Migros City

21.30 AAAH!: One Way.

House & Electronica DJ Jesse Jay

MI 28. Mai

Zürich

16.00 CSDweek-Workshop:

How to be a DJ. Im Provitreff,

Sihlquai 240

17.00 CSDweek-Workshop: «How to be a

Dragqueen» II. Mit Jazzmin Dian Moore.

Genaue Infos & Ort www.csdweek.ch

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 Infos www.heldenbar.ch &

www.csdweek.ch

20.00 warmer mai: Lesbisch à la carte

- Chanson und Satire mit Carolina

Brauckmann. Millers Studio, Seefeldstr.

225.

Vorverkauf Migros City

20.00 Schwule Väter:

Väterstamm im Café Rathaus,

Limmatquai

21.30 AAAH!:

Johann presents

Treffpunkt DJ Michael K

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Timeflash DJ Marc S

DO 29. Mai

Baden

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/

Club Ventil, Zürcherstr. 1

Bern

20.00 Uncut: warme Filme am Donnerstag

im Kino der Reitschule. «Masahista»

- Der Masseur. Philippinien 2005, DVD

76 Min., Philipp / dt UT. Bar ab 20h, Film

um 20.30h.

Infos www.gay-bern.ch/uncut

21.00 Samurai Bar:

Latino Power & more DJ Dani

Zürich

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für

bisexuelle Männer und Frauen 19h Treff

im Café Rathaus, ab 20h Bistro Marion

19.30 Zart & Heftig: z&h Nachtessen im

HAZ-Centro, Sihlquai 67

20.00 HAZ-Centro: Schwubliothek,

Schwule Bücher- und ausgewählte

Videoausleihe, Sihlquai 67)

20.30 warmer mai: Hinterm Rosarot -

Expedition in die Heimat. Restaurant

Zeughaushof. Vorverkauf Migros City

21.00 Sector c; Fetish Club:

Special Naked Party

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Nick Harvey.

Siehe auch www.csdweek.ch

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Reload DJ Q-Bass

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Take A

Dance: Harmony Balance Rhythm DJs

Jesse Jay & Léon

FR 30. Mai

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Dani

Zürich

17.00 CSDweek-Workshop: «How to be a

Dragqueen» III. Mit Jazzmin Dian Moore.

Genaue Infos & Ort www.csdweek.ch

19.30 HAZ-Centro:

Sihlquai 67, Freitags Centro - Café und

mehr Heute geschlossen!

19.30 gay & grey:

Treff findet heute nicht statt

19.30 GayMigs:

schwule Migranten Treff im

HAZ-Centro, Sihlquai 67

20.00 warmer mai: Queerbar präsentiert

Plakat-Soli aus der Reihe NoMeansNo:

Stopp Übergriffe, Sexismus,

Homophobie! Binzsquat, Uetlibergstr.

113. Infos www.suendikat.ch

20.30 CSD 2008: offside & mittendrin -

Filmabend im Arthouse Movie 2. 20.30h

«East/West - Sex & Politics», 22.30h

«A Four Letter Word» präsentiert von

Pink Apple

21.00 Männerzone: Kernstr. 57.

Hier treffen sich Männer und Kerle! Pre

CSD-Party

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Disco Party! DJs Groovemaster

& Dynam!ke mit den besten

Disco Hits

21.30 AAAH!:

Marktgasse 14 DJ Eke

22.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Motorbiker & Leather

22.00 Labor-Bar: Celebreighties, die

Party für Leute ab 28 DJ Roger B

22.00 Rudeboiz: die CSD preParty mit

DJs Angel o, Minus 8, Andruw & Zör Gollin.

Im Bling!, Neufrankengasse 22. Infos

www.rudeboiz.ch & www.csdweek.ch

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) J&G present «Bitchy Butch»

23.00 Loop 38: Albulastr. 38 Frühlingsdüfte.

DJs Jesse Jay & David Steel

SA 31. Mai

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Randy

Zürich

08.00 LMZ - der Schwule Schweizer

Motorradclub: Wochenende im Jura &

Franche Comté. Anmeldung und genaue

Infos www.lmz.ch

13.00 CSD 2008: offside & mittendrin

- Demonstration auf dem Helvetiaplatz

mit Reden von Ruth Genner, Baba Ganz

& Frank Baumann

14.00 CSD 2008: offside & mittendrin -

Parade ab dem Helvetiaplatz durch die

Innenstadt bis Platzspitz/Landesmuseum

15.00 CSD 2008: offside & mittendrin

- Strassenfest auf dem Turbinenplatz

beim Puls 5. Showacts von Ari Gold,

Ultra Naté, Claudia D Addio und anderen.

DJs Alan T, Divinity, Tanja La Croix,

Colton Ford, Glitzerhaus und anderen

18.00 CSD 2008: offside & mittendrin -

Stonewall-Award auf dem Turbinenplatz

beim Puls 5 mit den drei im Publikumsvoting

ausgewählten Nominierten

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.

Infos www.gayradio.ch

21.00 The Dynasty Club: CSD-Party mit

DJ Joe G. One Night full of High Energy

Hits

21.00 Männerzone: Kernstr. 57. Hier

treffen sich Männer und Kerle! Heute

geschlossen. Wir sind am CSD am Turbinenplatz

21.00 CSD: The Big Lesbian Afterparty

in Laborbar, Schiffbaustr. 3. Performances:

Namusoke, VanillaS. DJs Beatween,

N.Cole, Brownsugar, Nadia Naas,

Sabaka & Madame Léa.

Infos www.rainbow-chixx.ch &

www.better-than-chocolate.ch

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Popular DJ Marc S

21.30 AAAH!:

No Limits DJs Andreas K & Michael K

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Schweinebucht «Oversized».

Drinkpass 3 für 2

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 CSD-Party. DJs Mental

X, 5th Element, Michael K & Jesse Jay

23.00 CSD 2008: offside & mittendrin

- Offizielle CSD-Party im X-Tra, Limmatstr.

118. Mit Showacts von Amanda

Lepore mit Cazwell, Sandra Love u.a. DJs

Bill Coleman, Ian Carrey, Leon Klein,

K-Skill, Divinity u.a.

23.00 Electroboy Party: im Rohstofflager.

DJs T.Raumschmiere, M.I.A., Seelenluft,

Scheinwerfer Kollektiv u.a. Weitere

Infos www.electroboy.ch

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) CSD Party mit offizieller

CSD-Afterhour Party. DJs Chris B, Beat

Herren, La Luna & Thomi B

23.00 Loop 38: Albulastr. 38

Spidergalaxy & Smokingfish. DJs Sonik,

Reto Ardour, Rino, Saty, Disco Dave

Knox, Morgenstern u.a.

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Schweinebucht. Fetish


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