CRUISER08

cruisermagazin

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CRUISER08

Die Zeitung der Schweizer Gay-Community

RainbowLine:

Neue Meldestelle für

homophobe Gewalt


Stockholm erwartet

einen Grossandrang

zur EuroPride08

Das neue Laby zieht

nach einem halben Jahr

eine positive Bilanz

Das ABBA Musical

«Mamma Mia» kommt

im Juli in die Kinos

Stockholm

Ende Juli ist das «Venedig des Nordens»

für zehn Tage Europas Gay-Hauptstadt


CRUISER 0708

editorial & inhalt

Seite 3

Euro08 und Europride 08

Die Euro08 ist vorbei. Etliche Medien hatten im Sog des Grossanlasses das

Thema «Homosexualität und Fussball» aufgegriffen, diskutiert sowie Leser

und Fachleute befragt. Es kam wieder einmal viel Abstruses zum Vorschein.

Wie zum Beispiel bei Christoph Daum, Trainer des 1. FC Köln, der da in einer

deutschen TV-Dokumentation meinte: «Dass wir aufgefordert sind, gegen

jegliche Bestrebungen, die gleichgeschlechtlich ausgeprägt sind, vorzugehen.»

Im Grossen und Ganzen war man sich einig, dass das Outing eines

Profifussballers ihn seinen Job kosten würde. Also ist die Welt des Fussballs

wieder zum Alltag übergegangen. Und der ist so, wie er vor der Euro08 war.

Homosexualität ist bis auf weiteres kein Thema mehr.

Zum Glück gibt es aber auch eine EuroPride08. Die findet dieses Jahr in

Stockholm statt.

Und die nimmt sich sehr wohl dem Thema Homosexualität an. Mit dem Motto

«Swedish Sin, Breaking Borders» ruft sie auf, über die Grenzen hinauszuschauen,

hin zu jenen Ländern, die es als Sünde sehen, was in Schweden seit

Jahren rechtens ist. Nebst dem politischen Engagement ist die EuroPride08

aber auch ein riesiges, zehntägiges Fest und daher eine Reise in den hohen

Norden wert.

Dass auch hierzulande ein Schwuler nicht in Frieden leben kann, wenn

es einer Gruppe Jugendlicher oder zwei Sturzbetrunkenen nicht gefällt,

zeigt der Bericht «Dich machen wir tot». Gewalt gegen Schwule passiert in

Deutschland und auch in der Schweiz überall. Eine Deutsche Studie zeigt,

dass nur jedes zehnte Opfer zur Polizei geht. Die Zahlen in der Schweiz

dürften nicht viel anders sein. Das hat Pink Cross auf den Plan gerufen. Der

Dachverband hat eine RainbowLine als Meldestelle für homophobe Gewalt

eingerichtet, in der Hoffnung, dass sich hier auch Leute melden, die den

Gang zur Polizei nicht wagen. Schwule haben eben selten positive Erfahrungen

mit der Polizei gemacht.

Manch ein Besucher des alten Laby kann in Sachen Polizeierfahrung ein Lied

singen. Unterdessen gibt es das neue Laby am alten Ort seit genau einem halben

Jahr. Was die Macher seither für Erfahrungen gemacht haben, schildert

Reto Frey im Interview mit dem Cruiser. Eine Halbjahresbilanz.

Eine Bilanz ganz anderer Art ist die Liste der «50 schwulsten Songs aller

Zeiten», die Michael Lenz in Australien für uns ausgemacht hat. Dass dabei

die Poplegende ABBA mit «Dancing Queen» unbestritten auf Platz 1 steht verwundert

eigentlich nicht. Beste Voraussetzungen also, dass der Film «Mamma

Mia», der ab Mitte Juli in die Kinos kommt, gut ankommen wird. Daniel

Diriwächter lobt jedenfalls jetzt schon die erstklassige Besetzung für «Mamma

Mia! The Movie».

Ich wünsche einen schönen Sommer und gönne mir ebenfalls eine Sommerpause.

Bis Ende August also.

EuroPride 2008 5

Die EuroPride 2008 findet vom 25. Juli bis zum

3. August in Stockholm statt. Bereits zum zweiten

Mal veranstaltet «Stockholm Pride» diesen

10tägigen, internationalen Grossanlass mit politischen

Inhalten, Unterhaltung und Parties.

«Dich machen wir tot» 7

Mit einem Baseballschläger und einem Axt-

Stiel prügelten Jugendliche einen Mann zu Boden.

Wenn der Schwulenhass sich derart brutal

äussert, kommt er meist ans Licht. Viele

Gewalttaten bleiben aber im Dunkeln. Darum

gibt’s jetzt die RainbowLine.

Friends of Dorothy 8

Eine australische Schwulenwebseite hat jetzt

die 50 «schwulsten Songs aller Zeiten» ermittelt.

Begeistert haben mehr als 15’000 schwule

Männer ihren persönlichen «gayest song of all

times» angegeben. Ganz vorne: «Dancing

Queen» der schwedischen Poplegende ABBA.

Mamma Mia Meryl! 9

Eine Mutter, ihre Tochter, drei mögliche Väter

und eine unvergessliche Hochzeit. Die komischabsurde

Story des ABBA Musicals «Mamma Mia»

wird ab dem Mitte Juli in unseren Kinos zu sehen

sein. In der Hauptrolle die vielleicht beste

Schauspielerin unserer Zeit: Meryl Streep.

Das Labyrinth zieht Bilanz 17

Am 8. 8. 08 ist es exakt sechs Monate her, seit

das Labyrinth nach beinahe zweijähriger

Schliessung wiedereröffnet wurde. Zeit, um Bilanz

zu ziehen. Mit einer Nacht der besonderen

Klasse wird das erste Halbjahr gefeiert. Und

dies einen Tag vor der Street Parade.

Martin Ender, Herausgeber

Impressum

Herausgeber und Verleger: AfM-Publikationen, Martin Ender

Redaktion und Verlagsadresse: AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 62, info@cruiser.ch

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch | Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch

Redaktionelle Mitarbeit: Thomas Borgmann, Kurt Büchler, Charly Büchi, Andreas Candinas, Daniel Diriwächter, Martin Ender, Branko B. Gabriel, René Gerber,

Hanspeter Künzler, Michael Lenz, Boris Schneider, Stefan Schüpbach, Roman Ulrich

Grafik / Layout / Litho: pixelprinz, Deny Fousek, Linus Schneider, Spinnereistrasse 10, 8135 Langnau a.A. / Zürich

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender, Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 62, anzeigen@cruiser.ch

Fachberater: Pierre André Rosselet, Rechtsanwalt

Druck: Neue Luzerner Zeitung AG, Auflage: 15 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich


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18.6.2008 9:25:12 Uhr


CRUISER 0708

ausland

Seite 5

EuroPride 2008

«Swedish Sin,

Breaking Borders»

Die EuroPride 2008 findet vom

25. Juli bis zum 3. August in Stockholm

statt. Bereits zum zweiten Mal

veranstaltet «Stockholm Pride» diesen

10tägigen, internationalen Grossanlass.

Das Motto «Swedish Sin, Breaking

Borders» verspricht politische

Inhalte, Unterhaltung und Parties.

Wer diesen Sommer ferienmässig

noch nicht ganz verplant hat, sollte

mal Schweden in Betracht ziehen.

Denn Stockholm wird Ende Juli die

internationale Gay-Community mit

einem breiten Angebotsspektrum

Über die Grenzen hinaus

Mit dem Motto «Swedish Sin, Breaking

Borders» will man darauf hinweisen,

dass die Rechte, die in Schweden

Schwulen und Lesben seit Jahren

zugestanden werden, anderswo als

«Sünde» angesehen werden. Und man

will über die Grenzen hinaus aktiv

werden. «Man muss darauf aufmerksam

machen, dass anderswo in der

Welt Übergriffe auf Lesben, Schwule,

Bisexuelle und Transgender stattfinden

und man muss dem etwas entgegensetzen.

Die Pride-Bewegung ist

ein wichtiger Teil in diesem Prozess»,

so Sofia Sjöö, Sprecherin von Stockholm

Pride. So hat denn auch «Stockholm

Pride», ganz im Sinne von

«Grenzen durchbrechen», die Pride

sein, gerade weil er aus einem Land

kommt, in dem Homosexualität

noch ein Tabu ist. Prinz Manvendra

ist zudem Präsident einer indischen

HIV-Organisation und er zog die

Aufmerksamkeit auf sich, als er in

der «Oprah Winfrey Show» auftrat,

in einer Sendung zum Thema «Gay

around the world».

Schweizer Delegation

Die EuroPride des kommenden

Jahres findet in Zürich statt, ein einmaliger

Grossanlass vom 2. Mai bis

7. Juni 2009. Mit einer fulminanten

Eröffnungsfeier beginnend, wird

während eines Monats ein Feuerwerk

kultureller, politischer, wissenschaftlicher

und sportlicher Ver-

Bern

Neue Steuerformulare

Wer spielt den Ehemann und wer die

Ehefrau. Diese Frage müssen sich im

Kanton Bern registrierte Schwulenund

Lesbenpaare stellen, wenn sie

die Steuererklärung ausfüllen. Ein

Schwulenpaar hat der Regierung

deshalb einen Protestbrief geschickt,

und diese gelobt nun drei Jahre

nach Einführung des neuen Partnerschaftsgesetzes

Besserung. Das

Problem sei technisch nicht einfach

zu lösen, aber ab Ende 2008 würden

die speziellen Formulare gedruckt.

Statt als Ehefrau und Ehemann können

sie künftig als PartnerIn A und

PartnerIn B unterschreiben.

Schaan

Regierung zögert

Eingetragene Partnerschaften für

gleichgeschlechtliche Paare sind in

Liechtenstein nicht möglich. Auf ein

entsprechendes Gesetz warten die

Betroffenen weiterhin vergeblich,

obwohl der Auftrag des Landtags

eindeutig war: Mit 19 von 25 Stimmen

wurde die Regierung beauftragt

eine Gesetzesvorlage betreffend die

eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher

Paare zu erarbeiten.

Das war am 24. Oktober 2007. Eine

Vorlage oder wenigstens ein Zwischenbericht

lässt aber auch knapp

sieben Monate später auf sich warten.

Für Paul Vogt, Abgeordneter der

Freien Liste und seit Jahren Verfechter

eingetragener Partnerschaften

für Homosexuelle, steht fest, dass

die Regierung nichts unternehmen

will. Er meint: «Sie hat Angst, sich die

Finger zu verbrennen und sucht nur

mehr Themen, mit denen in der breiten

Bevölkerung gepunktet werden

kann.»

willkommen heissen: Musik, Unterhaltung,

Küche, Debatten, Seminare,

Talks, Workshops, Theater. Dabei sollen

neue Kontakte geknüpft, Freundschaften

geschlossen und auch

romantische Stunden genossen werden

können. Mit zwei «festival aeras»,

dem «Pride House» und dem «Pride

Park», will Stockholm den Besuchern

genügend Platz bieten für all die Aktivitäten.

Zum Schlafen bleibt da wenig

Zeit. Am besten hält man es wie

die Sonne im schwedischen Sommer,

die sich auch nur kurz Ruhe gönnt.

Der Höhepunkt ist natürlich die

grosse Parade am Sonntag, 2. August.

Stockholms Pride-Parade ist in den

vergangenen Jahren stetig gewachsen.

2007 nahmen daran 50000 Leute

aktiv teil und rund ein halbe Million

Zuschauer waren zugegen. Damit

ist die jährliche Pride in Stockholm

der grösste Gayevent in der europäischen

Nordregion.

in Warschau mit einem Zuschuss von

5000 Euro unterstützt.

Über die Grenzen hinaustragen

will auch die international gefeierte

Schwedische Pop-Band BWO (Bodies

Without Organs) den Pride-Gedanken.

Sie hat mit «The Bells of Freedom»

den offiziellen EuroPride-Song

produziert. «This is a creative, inclusive

way of promoting the rights of

lesbians, gays, bisexuals and transgender

people from across Europe»,

schreibt der Produzent Alexander

Bard.

Indischer Prinz als Redner in

Stockholm

Prinz Manvendra Singh Gohil ist

einer der drei Redner an der Eröffnung

der EuroPride 2008. Der Prinz

outete sich im Jahr 2006 und ist einer

der wenigen Inder, die offen schwul

leben. Er fühlt sich geehrt, an die

Pride in Stockholm eingeladen zu

anstaltungen ein grosses, nicht nur

lesbischwules Publikum aus dem Inund

Ausland begeistern. Höhepunkt

und Abschluss wird die grosse Euro-

Pride-Parade mit Festspektakel im

EuroPride-Village im Zentrum von

Zürich bilden.

Der Verein EuroPride 09 ist bereits

seit längerem aktiv und hat sich in

Zürich mit einem eigenen Wagen am

CSD auch einem breiteren Publi kum

bekannt gemacht. Nun wird eine

Delegation auch an der EuroPride

08 in Stockholm vertreten sein und

unter anderem in der Residenz des

Schweizer Botschafters in Schweden

empfangen. Das Konzept für

die EuroPride 09 steht, aber die eine

oder andere Idee werden die Schweizer

von den EuroPride-erfahrenen

Schweden wohl noch nach Hause

bringen. Zeit, sie für Zürich umzusetzen

bleibt ja noch.


Von Martin Ender

Wien

Welt-Aids-Konferenz 2010

Die 18. Welt-Aids-Konferenz «AIDS

2010» findet in Wien statt. «Da gleichzeitig

mit der Konferenz im Jahr 2010

auch jene Frist abläuft, die sich WeltpolitikerInnen

zum Ziel für den universellen

Zugang zu HIV-Prävention,

Behandlung, Betreuung und Unterstützung

gesetzt haben, werden alle

Augen der Welt auf Wien gerichtet

sein», sagte Dr. Julio Montaner, designierter

Präsident der «Internationale

Aids Gesellschaft» und Vorsitzender

von «AIDS 2010». Auf der

alle zwei Jahre stattfindenden Welt-

Aids-Konferenz diskutieren mehr

als 20 000 Experten neueste wissenschaftliche,

programmatische

und politische Entwicklungen. Die

nächste Welt-Aids-Konferenz findet

in diesem Jahr im August in Mexiko

City statt.


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kolumne

CRUISER 0708

Die Euro ist tot.

Und nicht ich habe sie umgebracht.


Von Michi Rüegg

«Erst nachdem in Zürich die Euro08 ihr Unwesen getrieben hat, kann

ich nachempfinden, welche Qualen Natascha Kampusch in ihrem

Kellerverlies durchgemacht haben muss.»

So hätte meine Kolumne diesen Monat anfangen sollen.

Den Satz hatte ich mir lange vor Beginn des multinationalen

Fussball-Gross-Live-Events fein säuberlich

zusammengeschustert. Ich wollte mit nie dagewesener

Härte auf den Gott Fussball eindreschen,

ihm die Fresse blutig hauen, mit Eisenstangen

die Knochen in kleine Splitter hauen, ihm rostige

Nägel durch die Augen und einen splitterbesetzten

Holzpfahl in den After treiben.

So sehr hatte sich im Vorfeld zum Anpfiff meine

ludernde Glot, also glodernde Lut, danke Herr

Stoiber, gestaut und war bereit, sich zu entladen.

Doch es kam anders. Ich mach’s kurz: Ich stand dann

und wann im Locker Room mit einem Bierchen in

der Hand, lag zu Hause auf dem Sofa, mit einem Bierchen

in der Hand, sass in einer Beiz, mit einem Bierchen

in der Hand und schaute Fussball. Ich schaute

Kroatien gegen Dingsbums und Portugal gegen irgendwen.

Polen gegen Weissichwen und die Schweiz

gegen den Rest der Welt. Ich blickte auf grünen Rasen,

auf muskulöse Wädli, auf wohlgeformte Hintern. Ich fragte

mich, weshalb die Schweizer Nati je zwei eineiige Zwillingspaare hatte,

eines davon blutsverwandt, das andere nicht. Ich fragte mich auch,

wie es wohl wäre, mit diesen beiden Zwillingspaaren nackt im Whirlpool

zu sitzen und Ball zu spielen. Ich fragte mich, ob man mich mit

meinen Lieblingsspielern duschen lassen würde, wenn ich mein gesamtes,

nicht unsignifikantes Vermögen dafür hergeben würde.

Ja, alle haben über Fussball geschrieben.

Ja, jetzt auch ich.

Nein, ich schäme mich nicht.

Auch nicht dafür, dass in dieser Kolumne absolut nichts

Neues steht. Nichts, was nicht jede Frauenzeitschrift

schon mal abgedruckt hätte.

Sind wir ehrlich: Darum geht’s doch im Fussball. Um

immer dasselbe. Zwei Mannschaften rennen einem

Ball nach. Millionen schauen ihnen dabei zu. So gesehen

sind Sex und Fussball ein und dasselbe.

A) Es ist jedes Mal das Gleiche. B) Das Ding muss

rein. C) Es gibt Freistösse. D) Die einzigen Unterschiede

sind, dass beim Sex ein Foul statt mit der

roten Karte mit dem braunen Leintuch geahndet

wird. Und dass niemand zuschaut, wenn ich vögele.

Es sei denn, ich tu das wie die Fussballer auf dem

Rasen. Zum Beispiel auf der Werdinsel. Dort ist zwar das

Publikum vorhanden, es fehlen jedoch die Tribünen.

Fussball ist nicht besser als Sex. Sie sind gleichberechtigte

Partner. Fast, jedenfalls. Die Tatsache, dass man

zum Fussball bequem Bier trinken und Kippen rauchen

kann, dass man sich nicht Gummis überstülpen muss

und selbst mit geilen Jungs Fussball kucken kann, die einen

nicht mit dem Turnschuh anfassen würden, ergeben

ein klares

1:0 für den Fussball.


CRUISER 0708

gesellschaft

Seite 7

«Dich machen wir tot»

Gewalt gegen Schwule

kann überall passieren

«Du schwule fette Sau, dich machen

wir tot!» Mit diesen Worten

bedrohten vier Jungendliche einen

Mann auf dem Rastplatz Hexentobel.

Mit einem Baseballschläger und

einem Axt-Stiel prügelten sie ihn zu

Boden und traktierten ihn mit Fusstritten.

Wenn der Schwulenhass sich

derart brutal äussert, kommt er

meist ans Licht. Viele Gewalttaten

bleiben aber im Dunkeln.

Es geschah diesen Juni, abends um

acht, Sommerzeit bedingt am helllichten

Tag. Steivan Werro legte auf

dem Weg von Langenthal nach Balgach

auf dem Rastplatz Hexentobel

einen Halt ein und vertrat seine Füsse.

Das St. Galler Tagblatt sprach mit

dem Opfer und schildert den Vorfall:

«Plötzlich tauchen vier junge Männer

auf, ausgerüstet mit einem Baseballschläger

und einem Axt-Stiel. Sie

umstellen Steivan Werro, beschimpfen

ihn: ‹Du schwule fette Sau, dich

machen wir tot!› Einer zieht den Baseballschläger

hoch. Der 57jährige realisiert:

Den Jugendlichen ist es ernst.

Werro versucht, mit ihnen zu reden.

Vergeblich. Da packt er einen von

ihnen, stellt ihn vor sich hin ‹als

Schutzschild› und schon saust der

Baseballschläger nieder auf Kopf,

Schultern, Rücken, Beine. ‹Gott sei

Dank habe ich so viel Speck, meine

Knochen wären sonst kaputt.› Die Jugendlichen

schlagen, bis Werro am

Boden liegt. ‹Ich konnte mich nicht

wehren.› Er versucht aufzustehen,

da versetzen sie ihm einen Tritt in

den Rücken, er stürzt Kopf voran das

Wiesenbord hinunter. ‹Entsorgt wie

ein Stück Dreck›, geht es ihm durch

den Kopf. Und ‹Nur nicht ohnmächtig

werden sonst sterbe ich›.»

Jugendgewalt nicht im Griff?

Die Polizei hat die Täter ermittelt.

Drei Schweizer und ein Italiener im

Alter von 16 und 17 Jahren. Werro

wurde zufällig ihr Opfer. Die Tat aber

war geplant. Motiv: «Aversion gegen

Homosexuelle». Werro kann zwar

«diese aggressiven Blicke der Jugendlichen

nie vergessen – wie Bestien.»

Dennoch will er den Vorfall nicht allein

aufs Schwulsein reduzieren. Er

hat sich über ähnliche Vorfälle informiert

und kommt zum Schluss: «Die

Schweiz hat ein Sicherheitsproblem.

Der Staat hat die Jugendgewalt nicht

im Griff.»

Auf offener Strasse

Fakt ist, der Rastplatz Hexentobel

ist als Schwulentreffpunkt bekannt.

Und wie es scheint, nicht nur unter

Schwulen, sondern auch unter den

Schwulenhassern. Doch was da im

Juni in der Ostschweiz passiert ist, ist

nicht ortsabhängig, nicht ausschliesslich

ein Rastplatzprobelm und kein

Einzelfall. Im Mai 07 ereignete sich

beispielsweise in Zürich ein brutaler

Angriff auf offener Strasse. Ein Wetziker

Swisscoy-Angehöriger hat zusammen

mit seinem Freund zwei homosexuelle

Passanten angegriffen

und massiv verprügelt. Die beiden

Täter waren zuvor auf dem Kanzleiareal,

wo sie sich einen Vollrausch

antranken. Laut Staatsanwaltschaft

brach bei den Angeschuldigten der

«blinde Hass auf Homosexuelle» durch.

An der Langstrasse ging der Hauptbeschuldigte

in den frühen Morgenstunden

auf einen der Homosexuellen

los und schlug ihm die Faust ins

Gesicht. Der Verletzte begab sich auf

die Badenerstrasse, um ein Auto anzuhalten.

Doch dann zogen ihm beide

Angreifer die Jacke über den Kopf

und traktierten ihn gemeinsam mit

Fäusten und Fusstritten gegen Kopf

und Oberkörper. Dann gingen die

Täter auf das zweite Opfer los. Auch

dieses wurde ähnlich verprügelt und

erheblich verletzt.

Deutsche Studie

Gewalt gegen Schwule ist alltäglich

und nur jedes zehnte Opfer geht

zur Polizei. Das zeigt eine Befragung

in Deutschland. Ein Drittel der Befragten

wurde Opfer von Gewalt,

dreimal so viele wie bisher angenommen.

Davon seien rund 55 Prozent

bereits wegen ihres Schwulseins belästigt,

beleidigt, bedrängt oder genötigt

worden. Über zwölf Prozent

wurden den Angaben zufolge tätlich

angegriffen und erlitten Körperverletzungen.

An der bislang grössten

Umfrage dieser Art in Deutschland

hatten rund 24000 Menschen aus

dem gesamten Bundesgebiet teilgenommen.

«Die Zahlen übertreffen unsere

Erwartungen», sagte Bastian Finke,

Leiter des schwulen-Anti-Gewalt-Projektes

«maneo» in Berlin, das die Studie

organisierte. «Wir haben nun das

Wissen, dass Gewalt gegen Schwule

in grossem Masse in Deutschland

vorkommt.»

Noch nie habe er im Rahmen einer

sozialwissenschaftlichen Studie

erlebt, dass sich Befragte so dankbar

äussern, erklärte Bodo Lippl vom Institut

für Sozialwissenschaft an der

Humboldt-Universität Berlin. Viele

hätten dabei offenkundig endlich ein

Ventil gefunden, das Erlittene loszuwerden.

Ging man bisher davon aus,

dass nur 20 Prozent der Betroffenen

den Mut finden, Vorfälle der Polizei

zu melden, muss nun von lediglich

zwölf Prozent offiziell registrierter

Attacken ausgegangen werden. Der

Studie zufolge fühlen sich Betroffene

von der Polizei oft nicht ernst

genommen. «Hier muss die Polizei

ein deutliches Zeichen setzen», so

Finke.

Gewalt erleben Schwule auch

durch Mitschüler, Arbeitskollegen

und selbst innerhalb der Familie. Finke

sieht die Behörden und die Politik

in der Pflicht: «Homophobe Gewalt

ist ein gesamtgesellschaftliches Problem,

und dessen Lösung darf deshalb

nicht allein den lesbisch-schwulen

Verbänden überlassen bleiben.»

Bitte melden

In der Schweiz werden die Zahlen

und gesellschaftlichen Hintergünde

nicht anders sein. Das sieht auch Pink

Cross so und ruft auf, sich gegen die

verschiedenen Formen von Gewalt

zur Wehr zu setzen, sie zu melden,

massive Gewalt zur Anzeige zu bringen.

Um dies den Opfern einfacher

zu machen, hat Pink Cross deshalb

die Rainbow-Line ins Leben gerufen.

Siehe dazu die Pink Cross-Pressemeldung:

«Homophobe Gewalt: Reden ist

Gold!»

Von Martin Ender

Homophobe Gewalt: Reden ist Gold!

RainbowLine

0848 80 50 80 ab

sofort Meldestelle für

homophobe Gewalt

Über Gewalt gegen Schwule gibt

es kaum Zahlen. Eine Umfrage in

Deutschland zeigt: Nur gerade 12 Prozent

der Vorfälle werden zur Anzeige

gebracht. In der Schweiz können

Übergriffe ab sofort der RainbowLine

0848 80 50 80 gemeldet werden.

Besonders in der warmen Jahreszeit

ist Gewalt gegen Schwule ein

Thema. Die Schweizerische Schwulenorganisation

Pink Cross erhält

Meldungen aus der ganzen Schweiz,

aber nur vereinzelt. Rückfragen bei

den Polizeistellen bestätigen: Anzeigen

wegen homophob motivierter

Gewalt liegen im Promille-Bereich.

Alles, was nicht angezeigt wird, hat

offiziell auch nie stattgefunden, und

deshalb sehen die Behörden auch keinen

Handlungsbedarf. Dabei dürfte

die Dunkelziffer sehr hoch sein.

Maneo, das schwule Anti-Gewalt-

Projekt in Berlin hat der Realität

2007 mit einer breiten Umfrage über

Internet nachgespürt. Nicht alle gemeldeten

Übergriffe betrafen körperliche

Gewalt. Es ging auch um

Beleidigungen, Drohungen und Nötigungen.

Insgesamt blieben 88 Prozent

der Vorfälle ohne Anzeige. Je

heftiger der Vorfall, desto häufiger

war der Gang zur Polizei. Aber selbst

in Fällen schwerer Körperverletzung

verzichteten 38 Prozent auf eine Anzeige.

Wer nicht wagt, bei der Polizei eine

Anzeige zu erstatten, soll die Vorfälle

mindestens RainbowLine mitteilen.

Die Beraterinnen und Berater können

Fachstellen für Gewaltopfer vermitteln,

einen Therapeuten suchen

oder eine Begleitung für den Gang

zur Polizei organisieren.

Bei akuter Gefahr die 117

Die RainbowLine 0848 80 50 80 ist

wochentags von 19 Uhr bis 21 Uhr

bedient. Für Notrufe ist sie nicht eingerichtet.

Bei akuter Gefahr muss

ohne Zögern die Polizeinotnummer

117 angerufen werden. Wer sich von

den BeamtInnen schlecht behandelt

fühlt, soll auch dies weitermelden.

Entweder der RainbowLine oder direkt

an Pink Cross (031 372 33 00

info@pinkcross.ch). Pink Cross wird

dann mit der zuständigen Stelle Kontakt

aufnehmen.

RainbowLine ist der Zusammenschluss

der Beratungstelefone der

HAB, der HABS, der HALU, der HAZ

und der Lesbenberatung Zürich. Sie

ist eine Fachgruppe von Pink Cross

und wird auch von der Lesbenorganisation

Schweiz unterstützt. RainbowLine

funktioniert nur dank

ehrenamtlicher Arbeit, Mitgliederbeiträgen

und Spenden.


Seite 8

musik

CRUISER 0708

Friends of Dorothy

Australische Schwule

ermitteln die «50

schwulsten Songs

aller Zeiten»

Böse Menschen haben keine

Lieder. Wenn diese Volksweisheit

stimmt, dann sind schwule Männer

die besten Menschen der Welt. Die

haben nämlich viele Lieder. Je kitschiger,

gefühliger, herzschmerziger

ein Schlager ist, desto grösser ist seine

Chance, ein Hit in der Schwulenszene

zu werden.

Eine australische Schwulenwebseite

hat jetzt die 50 «schwulsten Songs

aller Zeiten» ermittelt. Begeistert haben

mehr als 15 000 schwule Männer

ihren persönlichen «gayest song

of all times» angegeben. Dass «Dancing

Queen» der schwedischen Poplegende

ABBA mit Abstand auf den ersten

Platz kam, wundert niemanden.

Die sonst immer so kritische und oft

zynische Mother Hell, eine «Nonne»

der schwulen Aids-Aktivisten-Gruppe

«Sisters of the Perpetual Indulgence»

in Sydney, sagt: «Bevor ich

überhaupt die Hitliste kannte, hätte

ich auch sofort auf «Dancing Queen»

getippt.»

nen tanzen», sagt Tim Duggan, Mitbegründer

von SameSame.com.au,

nach eigener Aussage Australiens

grösste schwul-lesbische Webseite.

Aber es geht auch darum, sich angenommen

und akzeptiert zu fühlen.

Duggan betont: «Es gibt zwei Gemeinsamkeiten

in den Songs – Spass

und Selbstbewusstsein. In Liedern

wie Gloria Gaynors «I will survive»

und «I am what I am» wird vermittelt,

dass man stolz auf sich selbst

und das, was man ist, sein kann. Die

Gay Community fühlt sich durch solche

starken und machtvollen Lieder

verstanden.»

Bunt und überdreht

Natürlich ist die SameSame-Hitparade

nicht das letzte Wort in Sachen

«gayest song» aller Zeiten. Zwar

können sicher die meisten schwulen

Männer auch in der Schweiz diese

Liste unterschreiben. Aber jeder hat

seinen persönlichen Geschmack und

hinzu kommt noch lokales Liedgut.

In Deutschland zum Beispiel würde

garantiert Marianne Rosenberg

mit «Er gehört zu mir» einen Spitzenplatz

belegen. In den USA läge

die legendäre Bette Middler ganz

vorne, die ihren Aufstieg in den Pophimmel

in den Schwulen-Bars von

New York begann. Jan Feddersen,

Taz-Redakteur und ausgewiesener

Experte für das Schlagerwesen im

Allgemeinen und den «Grand Prix…»

im Besonderen outet seinen Lieblingssong:

«Meine liebste schwule

Schnulze war immer Frank Schöbels

«Wie ein Stern.»

In Schwulendiscos popularisiert

Schwule Männer mögen das Positive,

das Bunte, das Überdrehte.

Feddersen sagt: «ABBA waren heiter,

trugen verrückte Kostüme und waren

dem Leben zugewandt. Die Linke

redet ja gerne von letztgültigen

Werten und von der grossen Chance

des frühen Todes. ABBA waren

das genaue Gegenteil. Ey-Leute-esgibt-ein-Leben-vor-dem-Tod

war die

Botschaft.» Zudem stellt Feddersen

klar, dass Schwule immer die Ersten

sind, die auf neue Musikstile abfahren.

«Die entscheidenden Musikstile

der letzten 30 Jahre, wie Phillysound

oder letztlich auch Soul, wurden ja

von Schwulen promoted. Die ganze

Factory um Barry White zum Beispiel

sind schwule DJs gewesen. In

Motown sassen Schwule und der

Background um Giorgio Moroder in

München bestand nur aus Schwulen.

Popularisiert wurden diese Musikrichtungen

in den Schwulendiscos.»

Abba, Village People...

Die ultimative schwule Hitparade

reicht von Madonna über Cher

(Strong Enough), Barry Manilow (Copacabana),

KD Lang (Constant Craving),

Culture Club (Do You Really

Want To Hurt Me), Diana Ross (I’m

Coming Out), Barbra Streisand und

Donna Summer (No More Tears), Sister

Sledge (We are Family), Bronskie

Beat (Smalltown Boy), Weather Girls

(It’s raining men), Deborah Harry

(I want that man), bis hin zu der

in Australien unvermeidlichen Kylie

Minogue (Your Disco needs you)

und natürlich den unvergesslichen

Village People, die mit «YMCY» in der

Beliebtheitsskala gleich nach ABBA

kommen. Mother Hell, alias Rik Gebalski,

stöhnt auf: «Ich glaube, die

meisten Schwulen würden vor Freude

durchdrehen, wenn die gesamte

Liste auf einer Party ohne Unterbrechung

gespielt würde.»

Gute Erinnerung an gute Zeiten

«Die meisten der Songs auf der Liste

sind Fun, Partyhymnen, die gute

Erinnerungen an gute Zeiten wachrufen.

Zudem kann man die Songs

von Madonnas «Vogue» bis zu «9 to

5» von Dolly Parton leicht mitsingen

und selbst im Wohnzimmer zu ih-

Poplegende ABBA ist mit «Dancing Queen» unbestritten auf Platz 1

Judy Garland traf schon 1939 mit «Over the Rainbow» die Gefühle der Schwulen

Judy Garlands «Over the Rainbow»

Die Liste der 50 schwulsten Schlager

aller Zeiten liest sich wie ein Whois-Who

der internationalen Schlagerwelt

der letzten 70 Jahre. Älteste

Schwulenhymne ist Judy Garlands

«Over the Rainbow» (Platz 15), jener

Klassiker aus dem Film «Der Zauberer

von Oz» aus dem Jahr 1939, dem

Garland in der Rolle der kleinen Dorothy

ihren Durchbruch als Superstar

verdankt. In einem Zauberland

jenseits des Regenbogens zu leben,

in dem alles gut wird, ist der Traum

der schwulen Männer, die weltweit

in über 70 Ländern noch heute kriminalisiert

und diskriminiert werden.

Kein Wunder, dass in den USA

und in Australien zu Zeiten, in denen

Homosexualität noch illegal war,

das Eingeständnis «Friends of Dorothy»

zu sein das Codewort für «Ich

bin schwul» war.

Garland war bis zu ihrem Tode

1969 durch eine Überdosis Schlaftabletten

eine Ikone der Gay Community.

Während einer Pressekonferenz

fragte ein Re porter die Diva,

ob sie sich ihrer treuen schwulen Gefolgschaft

bewusst sei. «Mir ist das so

was von egal», antwortete Garland,

«ich singe für Menschen.»


Von Michael Lenz


CRUISER 0708

kino

Seite 9

Mamma Mia Meryl!

Das ABBA-Musical

Mamma Mia kommt

in die Kinos

Eine Mutter, ihre Tochter, drei

mögliche Väter und eine unvergessliche

Hochzeit. Die komisch-absurde

Story des ABBA-Musicals «Mamma

Mia» wird ab dem 17. Juli in unseren

Kinos zu sehen sein. In der Hauptrolle

die vielleicht beste Schauspielerin

unserer Zeit: Meryl Streep.

Noch in den 80er-Jahren war es

geradezu verpönt, einen Song der

schwedischen Popsensation ABBA

unbekannten Vater an der Trauung

zu sehen. Allerdings entdeckt sie

im Tagebuch ihrer Mutter, dass drei

Männer als ihre Erzeuger in Frage

kommen. Ohne das Wissen von Donna

lädt Sophie also die drei Herren

zur Hochzeit ein. Was folgt ist ein

wechselhaftes Rätselraten und Entflammen

alter Romanzen. Zusätzlich

lassen Donnas beste Jugendfreundinnen

die Erinnerungen an ihr

früheres Gesangstrio «Donna & the

Dynamos» wieder aufleben.

30 Millionen Fans

Eigentlich Stoff für ein Drama sondergleichen.

Aber die Szenerie spielt

in sonnigen Gefilden, in denen sich

wohlgemerkt. Wer dachte, die vielleicht

beste Schauspielerin unserer

Zeit könne nur in schwermütigen

Rollen überzeugen, wird definitiv

überrascht werden. Meryl Streep genoss

in ihrer Jugend eine Gesangsausbildung

und konnte ihre kräftige

Stimme schon in einigen Filmen unter

Beweis stellen, so z.B. in «Death

Becomes Her» oder jüngst in Robert

Altmans letztem Film «A Prairie

Home Companion». Als Donna wird

die Streep nun legendäre Songs wie

«The Winner Takes It All» hinschmettern.

An ihrer Seite findet sich ein attraktives

Gespann an Schauspielern,

u.a. Julie Walters, Pierce Bros-

Berlin

CDU blockiert

Gleichstellung

Im deutschen Bundesrat ist ein Antrag

der SPD-geführten Regierungen

von Berlin und Bremen gescheitert,

eingetragene Lebenspartner steuerrechtlich

Ehepaaren gleichzustellen.

Der von der CDU / CSU kontrollierte

Bundesrat lehnte den Vorstoss der

Stadtstaaten ab, das Ehegattensplitting

für Schwule und Lesben zu öffnen.

Da jedoch mehrere Gerichtsverfahren

gegen die Ungleichbehandlung

gleichgeschlechtlicher Paare

im Steuerrecht anhängig sind, empfiehlt

der Lesben- und Schwulenverband

eingetragenen Lebenspartnern,

in der Steuererklärung den Splitting-

Tarif zu beantragen. In Berlin werden

verpartnerte schwul-lesbische

Paare im Besoldungs- und Versorgungsrecht

mit verheirateten Kollegen

gleichgestellt.

Banjul

Gambia weist Schwule

aus

zu hören. Die Rehabilitation war

aber nur eine Frage der Zeit. Heutzutage

dürfen sogar Rockgrössen wie

U2 deren Liedgut in ihr Repertoire

einbauen. ABBA ist pures Gold, das

wissen auch die Gründer Benny Andersson

und Björn Ulvaeus, die in

Zusammenarbeit mit Autorin Catherine

Johnson ihre Evergreens in

einem Musical wiederverwerteten,

und dies durchaus gekonnt.

Auf der griechischen Insel

Die Story, die um die grössten

ABBA-Hits zusammengeschustert

wurde, ist komisch und absurd zugleich.

Die alleinerziehende Mutter

Donna lebt zusammen mit ihrer

20-jährigen Tochter Sophie auf

einer griechischen Insel und führt,

logisch, eine kleine Taverne. Sophie

steht kurz vor der Hochzeit mit ihrer

Jugendliebe und wünscht, ihren

augenscheinlich nur Schöngeister

versammeln, die das Leben geniessen

und urplötzlich in Gesang ausbrechen.

Traurige Minuten gibt’s

daher wenige. Insofern bleibt das Musical

dem ABBA-Stil treu, da auch deren

Songs ein nicht zu ignorierendes

Glücksgefühl verbreiten.

1999 feierte das Musical «Mamma

Mia», das auch als Pop-Komödie bezeichnet

wird, seine Premiere in London.

Ein weltweiter Siegeszug war

die Folge. 30 Millionen Menschen

haben die Show bislang erlebt, sogar

im Kreml war sie in russischer Sprache

zu sehen. Nun folgt mit «Mamma

Mia! The Movie» die Kinoversion. Und

das in erstklassiger Besetzung.

Meryl singt!

Oscarpreisträgerin Meryl Streep

übernimmt darin die Hauptrolle

der Donna, singend und tanzend,

nan und Colin Firth. Die Rolle der

Sophie wird von der bislang unbekannten

Amanda Seyfried dargestellt.

«Mamma Mia» dürfte ihr

weltweiter Durchbruch werden. Generell

sind die ers ten Kritiken voll

des Lobes.

Wahre ABBA-Fans empfinden bereits

das Musical an sich schon als

Sakrileg. Ob ihre zartbesaiteten Seelen

durch den Film Schaden nehmen,

bleibt abzuwarten. Aber vielleicht

lassen sie sich durch das traumhafte

griechische Ambiente, die lustvolle

Inszenierung und nicht zuletzt von

Meryl Streep’s hinreissender Darstellung

verzaubern. Und allenfalls

wird der Film Benni, Björn, Agnetha

und Frida zu neuen gemeinsamen

Ideen anregen. Die Hoffnung stirbt

bekanntlich zuletzt.


Von Daniel Diriwächter

Gambias Präsident Yahiya Jammeh

verfügte im Juni die Ausweisung aller

schwulen und lesbischen Bürger

Gambias. Präsident Jammeh sagte:

«Dies ist ein Ultimatum an alle Homosexuellen,

Drogenhändler, Diebe

und andere Kriminelle - innerhalb

von 24 Stunden müsst ihr das Land

verlassen, ansonsten müsst ihr mit

ernsten Konsequenzen rechnen.»

Weiter sagte er: «Wir sind ein muslimisches

Land und wir werden niemals

solche Individuen in unseren

Reihen dulden.» Ausweisung droht

auch allen, die «solchen Personen

Schutz gewähren». Im vergangenen

Jahr behauptete der Politiker, ein

Wundermittel gegen Aids gefunden

zu haben. Sein Rezept bestand aus einer

Kräuterpaste, einer bitteren, gelben

Flüssigkeit sowie Bananen.

Chisinau

Gewalt beim CSD in

Moldawien

Bei der Gay Pride in Moldawien kam

es zu gewaltsamen Ausschreitungen

gegen Schwule und Lesben. Der CSD

in der Hauptstadt Chisinau war verboten

worden. Als es trotzdem einige

Schwulen und Lesben wagten,

den CSD abzuhalten, wurden sie von

Neo nazis und fundamentalistischen

Katholiken angegriffen. Der schwulenfeindliche

Mob überfiel einen Bus

mit 60 CSD-Teilnehmern, zerstörte

Plakate und Regenbogenfahnen und

grölte Parolen, in denen zum Töten

von Lesben und Schwulen aufgerufen

wurde. Das EU-Parlament will

die moldawische Regierung zu einer

Stellungnahme auffordern.


Seite 10

lifestyle

CRUISER 0708

Tipps und Trends von Branko B. Gabriel

Rundum-Schutz mit Declaré

«Wann wird es endlich wieder Sommer...?» Ja, wo bleibt er denn, frage

ich mich schon langsam aber sicher. Wenn es weiterhin so nass und kalt

bleibt, lautet mein Credo: «Ab in den Süden...» Aber aufgepasst, hier sollte

man sich gut schützen, denn im Süden ist die Sonne bekanntlich stärker

und aggressiver. Declaré Switzerland verbindet optimalen Schutz und beste

Pflege in einem. Die neue Sonnenlinie Sunsensitive ist speziell für eine

empfindliche Haut, denn der Declaré SR-Complex (sensitivity reducing complex)

gleicht Defizite empfindlicher Haut aus und wirkt auf mehreren Ebenen:

Verbesserung der Hautbarriere, das reduziert die Empfindlichkeit und

stärkt die Widerstandskraft der Haut. Reduktion von Irritation, für mehr

Wohlbefinden und einen gleichmässigen Teint und intensiven Zellschutz,

um Zellschäden und frühzeitiger Faltenbildung täglich entgegenzuwirken.

Und so wird der Urlaubsflirt zu einem heissen Erlebnis!

Im Handel erhältlich, ab CHF 35.–

Power mit Kenzo

Nach der sensationellen Vintage Collection folgt nun der zweite Streich

aus dem Hause Kenzo. Einfach und überraschend kommt der neue Duft Kenzopower

daher. Typisch blumig, frisch wie der Morgentau, und doch

männlich herb mit holzigem Amber. Unglaublich, aber es grenzt

schon fast an ein Wunder, wie es Kenzo immer wieder schafft, uns

Männer mit sinnlichen Düften und Botschaften zu verzaubern.

Glück pur!

Kenzopower wird in der Schweiz ab September verfügbar sein.

CHF 126.- für 125ml, CHF 505.- für 750ml (Special Edition)

Knaller des Monats

ist die neue heisse Tattoos-Underwear von Athos! Die Limited Edition ist nummeriert und hat einen dreidimensionalen

Effekt. Unser bekannter Designer Athos de Oliveira bringt wie fast jedes Jahr echt coole Dinger auf den

Markt. Dieses Mal sind es Maori-Tattoos. Also, wer keine Lust mehr hat, sich ein Tattoo stechen zu lassen, sieht

besser aus mit spannender Underwear von Athos!

Gleich bestellen unter: www.athosfashion.com


© by Spyros Petridis


CRUISER 0708

lifestyle

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Branko goes to...!

Alle Jahre wieder an das Montreux Jazz Festival!

Keine Frage, dieses Jahr gehören die Bühnen unseren Altmeistern wie etwa Quincy Jones, Leonard Cohen,

Roberta Flack oder gar Joan Baez. Aber nicht genug, denn Claude Nobs hat noch weitere Perlen in

seinem spektakulären Programm: Petula Clark, Chaka Khan, Nana Mouskouri und die heissen Jungs

von N.E.R.D. Also liebe Musikfans, wenn das nicht «Programm» genug ist!

Montreux Jazz Festival, vom 4. bis 19 Juli 2008, Tickets und Infos unter: www.montreuxjazz.com

For everday use...

Wen es im Sommer allerdings mehr in die Berge zieht, dem empfehle

ich die neue Funktionsbekleidung von Montura. Herrlich Wandern über

Stock und Stein, egal, ob bei Regen, Wind oder Sonne. Die Montura-Designer

überlassen nichts dem Zufall. Sie denken einerseits aus Erfahrung an Details

und verarbeiten andererseits laufend Verbesserungsinputs, welche die

Experten, die Outdoorsportler selbst, ihnen zutragen. An den Kapuzen z.B.

ist eine Art Regenrinne angebracht, damit das Wasser nicht ins Gesicht laufen

kann. Sie sind aus elastischem Material gefertigt, was einen optimalen

Sitz bedeutet und die Kapuze nicht schon beim geringsten Windstoss vom

Kopf bläst. Der Innenseite der Ärmel entlang sind lange Reissverschlüsse

eingearbeitet, die zur Luftzufuhr mehr oder weniger geöffnet werden können.

Viele der Jacken und andere Produkte der aktuellen Kollektion können

ausserdem in sich umgestülpt und in einer innenliegenden Taschen

platzsparend verstaut werden. Da steht ja nichts mehr im Wege für einen

Ausflug aufs Hörnli!

Im ausgesuchten Fachhandel ab sofort erhältlich, www.montura.ch

Absolut Colors

Zum 30. Jahrestag der Regenbogenfahne, dem weltweiten Symbol der

homosexuellen Bewegung Gay Pride, lanciert Absolut Vodka die limitierte

Sonderedition Absolut Colors. Das weltweite Jubiläumsprojekt wird von

Gilbert Baker, dem Begründer der Regenbogenfahne, unterstützt: «Absolut

war in den frühen 80er Jahren eine der ersten Marken, die sich für die

Rechte der Schwulen und der Lesben eingesetzt hat. Es freut mich, dass

Absolut Colors die Menschen weiter dazu ermutigt, stolz auf ihre wahre

Identität zu sein.» Die Absolut Colors-Hülle in den sechs Farben der Regenbogenfahne

ruft auf dem Etikett zu kreativer Vielfalt und Respekt auf: «Mit

unserem Statement wollen wir alle Menschen dazu inspirieren, ihre wahre

Farbenpracht erstrahlen zu lassen und stolz auf sich zu sein.», erklärt

Nina Gillsvik, International Brand Director von Absolut. In den letzten 30

Jahren hat sich Absolut in vielen Kampagnen mit bekannten homosexuellen

Designern und Künstlern wie Tom Ford immer wieder für die LGBT

(Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender)-Bewegung eingesetzt und auch

die Gay-Pride-Parade unterstützt.

Die limitierte Sonderedition Absolut Colors, die exklusive Gay-Pride-Edition

zum 30. Geburtstag der Regenbogenfahne, ist in der Schweiz seit Mai

bei Globus, Jelmoli und Manor sowie in ausgewählten Bars und Restaurants

erhältlich.


Seite 12

szene

CRUISER 0708

B-BOY-Party

Sonntagsvergnügen

im T&M

Jeweils sonntags bietet das T&M

eine Alternative für die Zürcher Gay-

Szene und ihre Freunde. Ein Konzept

aus verschiedenen Musikrichtungen

und Freunden aus verschiedenen

Szenen. Unglaublich, würden Kenner

der R’n’B- und Hip-Hop-Szene

sagen, wenn sie erfahren würden,

dass sich Hip-Hop-Jungs, Breakdancer,

Soulsängerinnen und Rapper

im T&M treffen, um gemeinsam

ihrer Leidenschaft zu frönen und

Freundschaften zu festigen. Viele

der bekannten Künstler sind jeweils

überrascht von der entspannten Atmosphäre

am Sonntag. Vorurteile

gibt’s keine. Nur abtanzen, meinten

die Breakdance-Künstler in einem

Interview und es war ersichtlich,

dass sie es genau so meinten, wie

sie es sagten.

Ein Highlight für die B-Boys-Parties

verspricht der Abend vom 27. Juli 08

mit DJ Innocent und Camen (Ex Support

DJ Bobo) zu werden. Er ist zweifelsohne

einer der talentiertesten

Schweizer Sänger, Songwriter und

Entertainer. Camen versteht es, sich

eindrücklich in den verschiedensten

populären Musik-Stilrichtungen zu

bewegen und dabei immer zu überzeugen,

sei dies im Pop, R’n’B, Funk,

Jazz oder House.

Mit 13 Jahren gründete er seine

Band «Mighty Sharp», mit der er zwei

Jahre später den grössten europäischen

Musikwettbewerb für Musiker

unter 18 Jahren gewann (die von

Sat 1 organisierte «Talent Explosion»).

Ebenfalls traten «Mighty Sharp» als

Vorgruppe von Soul-Legende Chaka

Khan auf und wurden von Radio 24

zur besten Band des Kantons Zürich

gewählt.

Doch nicht genug mit grandiosen

Auftritten meinen die Organisatoren

von B-Boy und geben einen

zweiten Namen preis für den Sonntagabend,

6. Juli 08:

Guillermo Sohrya heisst der Künstler

und ist für den unverkennbaren

Refrain zum Song «Mis Ding» – dem

Sommerhit 2007 des Reggae-Stars

Dodo – verantwortlich.

Sonntags

G-Colors House

Marktgase 8001 Zürich

www.g-colors.ch

Guillermo Sohrya

Sommer – Sonne

– Stereo

Im Gaskessel Bern geht

die 5. Ausgabe der

Stereo-Party über die

Bühne

Die Nationalhymne ist verklungen,

die Hände auf den Schweizer

Herzen haben sich gesenkt. Jetzt

heisst es Beine bewegen und Arme in

die Luft, wenn Welle-Organisatorin

Monika Weyer und True-Colors-Macher

Jürg «Dodo» Dollinger zur grossen

sommerlichen Sause einladen.

Der Gaskessel öffnet dafür eigens

seine Pforten, die normalerweise im

Juli/August geschlossen bleiben.

Die Stereo-Party wurde bereits im

Jahre 2003 ins Leben gerufen und

entstand aus der Idee, einmal im

Jahr die Welle, Disco und Bar für die

Frau, auch männlichen Besuchern

zugänglich zu machen. Diese Möglichkeit

nutzten viele Frauen und

kamen in Begleitung ihrer Freunde

und Kollegen.

Ein besseres Datum für die fünfte

Stereo-Party könnte es dieses Jahr

nicht geben. Den meisten steht ein

verlängertes Wochenende bevor und

der sommerlichen Party-Flaute wird

bereits anfangs August der Garaus

gemacht. Die beiden Organisatoren

setzen denn auch alles daran, dem

Publikum etwas zu bieten: DJ Dodo

und She-DJ Zardas sorgen dafür,

dass auf der Tanzfläche die Post abgeht

und – Surprise, Surprise – ein

Show-Act steht ebenfalls auf dem

Programm. Mehr sei hier nicht verraten,

denn mit Überraschungen

fängt man bekanntlich das neugierige

Partyvolk!

Wer also immer noch zögert, sich

den ersten Samstag im August knallrot

im Kalender anzustreichen oder

im Handy den stimmigsten Klingelton

als Erinnerung runterzuladen,

dem ist nicht mehr zu helfen. Die

Formel für unseren Nationalfeiertag

kennen wir alle, die Zauberformel

aber für den 2.8. lautet: Welle + True

Colors = Stereo, und das heisst so viel

wie gute Laune und Stimmung pur!

Stereo-Party

Samstag, 2. August 2008,

21.00 Uhr

Gaskessel

3000 Bern

Rudeboiz

Summerspecial im

Vertigo

Am 5. Juli 2008 geht’s mit den

Jungs von den Rudeboiz in den 7.

Himmel! Denn für das Summerspecial

hat man sich das hammerharte

Vertigo unter den Nagel gerissen.

Jeder kennt es irgendwie, aber

keiner war schon da…. Grund genug,

sich von dieser spektakulären Location

verzaubern zu lassen. Nicht nur

der Laden ist der Brüller, sondern

auch das ganze Line-up: Von Jack

Chang über Angel O bis hin zu Zör

Gollin wird man mit geilen Beats

zugedröhnt. Bereits um 20 Uhr kann

man sich ins Liegerestaurant legen

und schlemmen wie die Götter. Wer

jetzt Bock bekommen hat, sollte

sich schleunigst ein Bett / Lounge

reservieren. Für ganz wichtige Leute

wurden V.I.P-Packages zusammengestellt

(Drei-Gang-Menu, free Drinks,

free entry, King size Lounge) Informationen

und Reservationen unter:

www.vertigozurich.com,

www.rudeboiz.ch.

Rudeboiz

Samstag, 5. Juli, ab 22 Uhr

Vertigo, Niederdorfstrasse 10

(am Hirschenplatz), 8001 Zürich


CRUISER 0708

szene

Seite 13

Diva-Abend im T&M

Madonna-Konzert-

Tickets zu gewinnen

Wer kennt sie schon nicht, die

Divas der Vergangenheit, wie Greta

Garbo, die als die Göttliche betitelt

wurde oder Maria Callas, Sophia Loren

und Romy Schneider. Doch wieso

in Nostalgie schwelgen, wenn die

Diven der Neuzeit denen der Vergangenheit

Paroli bieten können.

Namen wie Mariah Carrey, Whitney

Houston oder Madonna stehen

heutzutage als Synonyme für Diven.

Doch das T&M will nicht den Charakter

dieser bewundernswerten Da-

We Are Famous!

Queer Party at Saint

Germain

Sommer, Sonne, Saint Tropez –

die «We Are Famous! Queer Party»

kehrt in der Nacht zum 1. August

zurück in Zürichs besten und bereits

weltbekannten Club. Paris Hilton,

Busta Rhymes, Wyclef Jean, Jim

Le Blanc… alle diese Stars haben hier

ihre Feste gefeiert. Côte d’Azur-Feeling

pur bringen diesmal Remy Kerstens

und seine Freunde direkt aus

Saint Tropez, wo sie jeden Sommer

eine der spektakulärsten Gay-Parties

direkt über dem Meer veranstalten.

Genau dieses Sommer-Feeling

wollen wir nun in Zürich erleben –

und dazu gehört eben einfach auch

die passende Beach-Wear. Weniger

ist mehr – was sexy anzuziehen, ist

immer en vogue.

Ein besonderes Highlight der

Nacht sind die aktuellen Mister

Gay-Kandidaten. Die Anmeldefrist

für Mister Gay läuft bis zum 31.

men hervorheben, sondern die geniale

Musik, die mit ihren Namen in

Verbindung gebracht wird.

Doch nicht genug mit der Musikwahl

an diesem Abend, speziell für

Madonna-Fans hat sich das T&M etwas

einfallen lassen: Am Abend des

31. Juli werden zwei Tickets verlost

für das Madonna-Konzert in Dübendorf!

Wem das Glück nicht hold ist,

kann ohne weiteres einfach die Diva-

Flash-Show geniessen!

Donnerstag, 31.Juli 08

T&M, Marktgasse 14 8001 Zürich

www.g-colors.ch

Juli 2008 – Kurzentschlossene können

sich also direkt im Club bis 24

Uhr anmelden und direkt ins Photoshooting

live on Stage. Wer mag,

kann vorher noch einen auf den

Mut trinken. «We Are Famous!» ist

die erste Party im Saint Germain,

die die Drinks statt zu den üblichen

Clubpreisen zu Restaurantpreisen

serviert… Sonne macht schliesslich

durstig. Um Mitternacht, just zum

Schweizer Nationalfeiertag, wird

die Webseite mit dem Online-Voting

für den Official Mister Gay Switzerland

aufgeschaltet. An schönen Männern

wird es also in dieser Nacht im

Saint Germain nicht fehlen… La vie

en rose.

We Are Famous! – Queer Party

Donnerstag, 31. Juli, ab 23 Uhr

Saint Germain, Bally-Haus,

Bahnhofstrasse 66, 8001 Zürich

Table-Reservations:

Table@Saint Germain

Infos: www.wearefamous.ch und

www.mistergay.ch

Get Wet!

Angels Presents Folies

au Lac 2008

Die Folies als stadtbekannte

Strand sause versprechen einen Mitsommernachtstraum

mit heissen

Rhythmen und entrückten Tänzern

unter gleissender Sonne.

Sich heiss tanzen unter dem Julihimmel

und die Kehle bei einem

Schwatz an der Wybo Splash Bar erfrischen.

Wärme tanken und dem

verlockenden Anblick der heissen

Jungs nicht widerstehen, die die

Früchte ihrer winterlichen Arbeit

im Gym zur Schau tragen. Wem es

zu viel wird, dem lächelt der See

zum erfrischenden Bade...

Den drohenden Wolken schlagen

die Angels erneut ein Schnippchen

und reservieren gleich die letzten

drei Samstage im Juli, um die Chancen

auf das perfekte Partywetter zu

erhöhen.

Die News zur Durchführung gibt’s

jeweils am Donnerstag vor der Party

auf www.angels.ch. Bei einer nahenden

Schlechtwetterfront wird der

Verschiebungstermin angegeben. Spätestens

am 26. Juli geht die Party los,

auch wenn es Katzen hagelt.

See you there and get wet!

Folies au Lac 2008

Strandbad Tiefenbrunnen, Zürich

Musik ab 14 Uhr

Samstag, 12. Juli (evtl. 19. oder

26. Juli, je nach Wetter)


CRUISER 0708

musik & film

Seite 15

Aimee Mann *****

@#%&*! Smilers

Es gibt diese Leute, die immer lächeln, immer

gut drauf sind und immer allen verkünden,

man müsse nur positiv denken. Ihnen und all

denen, die sie nicht ausstehen können, widmet

Aimee Mann ihr siebtes Album. Mit ihrer

messerscharfen Beobachtungsgabe porträtiert

sie Menschen auf der Kippe zwischen amerikanischem

Traum und Albtraum. Gescheiterte

Börsenhaie, alternde Boxer, Junkies und

Grossstadt-Schneewittchen. Inszeniert werden die Geschichten mit akustischen

Gitarren, Klavier, Streichern und ein paar Synthie-Elementen. Die

Texte, die Melodien, die Stimme, alles schon für sich ein Ereignis. Kombiniert,

das Meisterwerk einer herausragenden Songwriterin. Wenn man

sagt, Aimee Mann klinge hier vor allem nach sich selbst, ist das ein grosses

Kompliment. «Little Tornado», ein Lied über die kleinen Stürme, die durchs

Leben fegen, ist so wunderschön, dass es einem sofort ein Lächeln ins Gesicht

zaubert. So sorry, Frau Mann! Es ist nicht das Maskenlächeln der «Fucking

Smilers». (rg)

Bitter:Sweet ****

Drama

Wie Aimee kommt auch das Bitter:Sweet-

Duo aus Los Angeles. Gleicher Drehort, anderer

Film. Nach Manns Doku-Songs klingt das bittersüsse

Drama wie grosses Breitbild-Kino: Eine romantische

französische Action-Krimi komödie,

nichts weniger. Da stellt sich strecken weise

das Gefühl ein, mehrere Songs gleichzeitig zu

hören oder mehrere Filme parallel zu schauen.

Trotzdem sehr empfehlens wert, kaum einer

kennt es, jeder wird es irgendwie cool finden. Der jazzige Trip-Hop-Pop

zwischen Morcheeba und Zero7 klingt frisch und sexy mit Latin-Rhythmen,

satten Bläsern, kitschigen Streichern und tanzbaren Beats. In vielen US-TV-

Serien waren die Songs bereits zu hören, von Grey’s Anatomy bis Lipstick

Jungle. Passender wären sie allerdings für einen Bond-Streifen. Dass es hier

ständig um Filme geht, ist kein Zufall: Beide Hälften des Duos haben ihren

Weg zur Musik über Visuals gefunden. Sieht süss aus, schmeckt süss, klingt

süss. Ein Drama, das jeder bitter nötig hat, also. (rg)

The Ting Tings ***

We Started Nothing

Wenn jemand Madonna vom Thron stösst,

lässt das aufhorchen. In den britischen Single-

Charts haben die Ting Tings die Queen vom

ersten Platz verdrängt, mit komplett selbst

produzierter Musik, aufgenommen in einer

stillgelegten Mühle vor Manchester. Das Erfolgsgeheimnis

von Katie White und Jules de

Martino liegt darin, Indie-Rock und Plastik-

Pop hemmungslos zu vermischen. Knackig

roh, simpel strukturiert und spärlich instrumentiert wird das Gericht serviert.

Ohne Konservierungsmittel, dafür mit Verfallsdatum. Gerade neben

Madonnas Produzentenopus klingt diese newest New-Wave im Stil japanischer

Girlie-Rockbands äusserst hip. Aber aus den fettesten Ohrwürmern

schlüpfen oft nur Eintagsfliegen, deren Surren bald nervt. Was soll’s, carpe

diem! In den britischen Album-Charts hat Scooter Madonnas Führungsrolle

übernommen, in der Schweiz war es Gölä. Da sind die Ting Tings mit

dem Sommerhit «That’s not my Name» ein echter Lichtblick, ganz egal, ob

sie morgen nur noch die Dingsdings sein werden. (rg)

The Water Horse *****

Fantasie

Über Loch Ness gibt es einige Filme, doch keiner

dürfte an den Charme dieser neusten Version

herankommen. Ist es doch die Rahmenhandlung,

die dem Film eine Melancholie verleiht,

die in solchen Produktionen kaum zu finden

ist. Die Geschichte ist während des zweiten

Weltkrieges angesiedelt. Im schottischen Hochland

lebt der kleine Angus mit seiner Mutter in

einem herrschaftlichen Anwesen, in dem sich

auch ein britisches Regiment befindet, das im

nahe liegenden Loch Ness nach feindlichen U-

Booten Ausschau hält. Eines Tages findet Angus

am Ufer ein merkwürdiges Ei, aus dem eine putzige Kreatur schlüpft. Diese

entwickelt sich rasant zum legendären Wasserdrachen und verhilft Angus

und seiner Mutter zu neuer Hoffnung, denn der Vater wird nie mehr aus

dem Krieg zurückkehren. Bald aber verwechseln die Soldaten das Monster

mit einem U-Boot. Der Wasserdrache ist fantastisch animiert, und die Darsteller

(wie Emily Watson) spielen überaus berührend. (dd)

I Know Who Killed Me***

Thriller

Dies ist also der Film, der als miesestes Werk der

letzten Jahre gehandelt wird. Aus Lust an der Katastrophe

lohnt es sich trotzdem, dem Streifen

eine Chance zu geben, denn die Story ist spannend.

Die clevere Schülerin Aubrey verschwindet

eines Nachts spurlos vom Erdboden. Wochen

später wird sie schwer verstümmelt, aber lebend

im Wald aufgefunden. Es wird angenommen,

dass sie sich aus den Fängen eines berüchtigten

Serienkillers befreite. Aubrey kann sich aber

nicht an ihr altes Leben erinnern. Stattdessen

glaubt sie, die Stripperin Dakota zu sein. Ärzte

und Eltern vermuten ein post-traumatisches Stress-Syndrom, doch Aubrey

spürt, dass sie dieses Rätsel selber lösen muss. Der Film trieft zeitweise vor

Blut und wirre Sequenzen vermiesen die Dramatik. Mehr Subtilität hätte die

Story retten können. Wer Lindsay Lohan aber schon immer à la Rose McGowan

in Planet Terror sehen wollte, kommt auf seine Kosten. (dd)

East Side Story ****

Schwul

«Zu dir oder zu dritt?» Bei dem Untertitel könnte

man zeitweilig vor Entsetzen aus dem Fenster

springen. Sind denn Schwule nur durch Sex zu

ködern? Glücklicherweise ist die plumpe Sexualisierung,

die in diesem Genre leider viel zu oft

tonangebend ist, nur auf den Untertitel bezogen.

East Side Story ist eine erfrischende Komödie

mit einem Schuss Drama. Der in L.A. lebende

Mexikaner Diego hätte wohl alle Chancen

in der dortigen Gay-Szene, stattdessen plagt er

sich tagtäglich im Restaurant seiner Tante ab.

In dem mexikanisch geprägten Vorort regiert

eben der Machismo. So hält Diego seine Affäre mit dem Immobilienmakler

Pablo lieber geheim. Vermutlich würde sich daran auch niemals etwas ändern,

tauchten da nicht die schrille, aber gutherzige Tante Bianca sowie das

frische schwule Nachbarspaar Wesley und Jonathan auf. Die Inszenierung

lässt kameratechnisch einiges zu wünschen übrig, auch überzeugen nicht

alle Darsteller. Was aber der Freude am Film keinen Abbruch tut. (dd)


VERTIGO

EXTENDED DINING & CLUBBING

Bar, Lounge, Gourmetlokal und Partytempel unter einem Dach: Das Vertigo haucht Zürich den

Zeitgeist tonangebender Genuss-Metropolen ein. Ein orchestriertes Spiel von Delikatessen, Akustik,

Licht und Raum schmeichelt sämtlichen Sinnen. Schlemmten einst so die Götter? Das in

Weiss getauchte Club-Liegerestaurant führt eine rund angelegte Lounge unter dreizehn Meter

hoher Kuppel. Spiralförmig windet sich von dort eine grosszügige Galerie mit einladenden Liegeinseln

in die Höhe des ehemaligen Kinosaals Wellenberg. Die sphärische Frische gipfelt visuell in

der «Pandorabox», einem vom Himmel hängendem 360°-3D-Lichtspiel. Das Vertigo zelebriert eine

Qualitätsküche, die es schafft, Kreativität mit erstaunlich leichter Bodenständigkeit zu vereinen.

Jeweils ab 23 Uhr bringen dann Stars der internationalen DJ-Szene oder lokale Platten-Matadoren

musikalisch Schwung ins Vertigo und die Lounge wird zum pulsierenden Cluberlebnis.

www.vertigozurich.com


CRUISER 0708

unternehmen

Seite 17

Das Laby zieht Bilanz

Die Macher schauen

auf ein bewegtes,

erfreuliches erstes

Halbjahr zurück

Am 8. 8. 08 ist es exakt sechs Monate

her, seit das Labyrinth nach beinahe

zweijähriger Schliessung wiedereröffnet

wurde. Zeit, um Bilanz

zu ziehen. Mit einer Nacht der besonderen

Klasse wird das erste Halbjahr

gefeiert. Und dies einen Tag vor der

Street Parade.

Die Macher, vier an der Zahl, schauen

auf ein bewegtes, erfreuliches

erstes Halbjahr zurück. Die Party-

Zeiten in der Stadt Zürich haben sich

verändert. Dessen waren sie sich bereits

bei der Wiedereröffnung des

Clubs bewusst: Die Stadt diktierte

den Betreibern strengere Auflagen,

die Partyszene schien in alle Winde

verstreut. Fraglich war auch, ob

etwas, was für eine bestimmte Ära

gut und richtig war, beim Publikum

erneut auf Resonanz stossen würde.

Der gelungene Neustart wird nun

am 8. August gefeiert: DJ Kasey Taylor

aus Australien wird dabei sein;

frisch Vermählte, egal, ob schwul

oder hetero, werden eingeladen, ihre

Nacht bei Gratis-Prosecco im Laby zu

verbringen und ein Auftritt des Live-Acts

Craze wird die Nacht bereichern.

Rolf Burkhardt hat für den Cruiser

mit Reto Frey, einem der neuen

Macher, ein Gespräch geführt:

Rolf Burkhardt: Sechs Monate sind seit

der Wiedereröffnung des Labyrinths vergangen

– wurden bis jetzt eure Erwartungen

bzgl. Besucherzahlen erfüllt?

Es gibt eine Menge Leute, die haben

uns seit der Wiedereröffnung noch

nicht besucht, glauben jedoch, der

Laden sei eh immer zum Bersten voll.

Das stimmt so nicht: Wir arbeiten

hart daran, unser Publikum zu erreichen.

Meist schaffen wir‘s auch,

ganz vernünftige Besucherzahlen hinzukriegen.

Aber von nichts kommt

nichts. Besonders freut uns, dass das

Laby an besonderen Anlässen, wie z.B.

dem CSD, nach wie vor als die erste

Adresse gilt, wo die Nacht hindurch

gefeiert wird. Der Ansturm war riesig,

die Stimmung gigantisch. So auch

am ‚Frühlingserwachen’ oder am

Pfingstsamstag. An «normalen» Wochenenden

würden wir uns jedoch

über etwas mehr Besucher freuen.

Hat denn das Laby an Sogkraft verloren?

Oder woran liegt es?

Nein. Im Gegenteil. Wir gehören

nach wie vor zu den Gewinnern auf

dem Platz Zürich. Wenn wir unsere

Besucherzahlen sowie die Clubkultur,

wie sie in unserem Laden gelebt

wird, mit anderen vergleichen, können

wir uns nach wie vor glücklich

schätzen. Das Laby geniesst noch

immer einen starken Namen, bei

dem man weiss, was einen an einem

Wochenende erwartet. Dementsprechend

verhält sich bei uns das Publikum

– das wiederum wirkt sich auf

die Stimmung im ganzen Labyrinth

aus – und die ist friedvoll, offen und

gut gelaunt.

Das Thema «Club und Drogen» reisst

nicht ab. Nach der Wiedereröffnung habt

ihr eine strengere Handhabe proklamiert

(wer zu zweit auf der Toilette erwischt

wird, fliegt raus / wer komatös im Sofa

hängt, wird von den Securities aufgegriffen

/ Handel und Konsum von Drogen absolut

tabu). Ist dies überhaupt möglich?

Wir sind sehr froh darüber, dass sich

die meisten unserer Gäste absolut

bewusst sind, dass es sich im Laby

nicht um einen rechtsfreien Raum

handelt. Bei Situationen, in denen

wir streng durchgreifen müssen,

sind die Widersacher meist nicht

aus Zürich. Die Zürcher scheinen

wirklich dazugelernt zu haben. Die

städtische Präventionsarbeit sowie

unsere strickte Handhabe, scheinen

Früchte zu tragen.

Gab es denn auch schon brenzlige Situationen?

Peter und Luca sind «alte Club-

Hasen», die vermutlich jeder Situation

gewachsen sind. Wie steht es mit dir und

Kris, den beiden Neulingen im Team?

Für mich ist die Abendleitung jedes

Mal eine Herausforderung, um die

Sicherheit sowie das Amüsement

unserer Gäste zu garantieren. Es gab

durchaus mal eine Situation im Anschluss

an eine andere Veranstaltung,

in der ich am liebsten die Musik

abstellen wollte, um in die Runde

zu rufen: So, jetzt geht ihr alle heim

und schlaft dort euren Kater aus!

Solch einen Moment gab es bis jetzt

aber erst einmal. Ich hatte einfach

Angst, dass die Party aus dem Ruder

läuft. Aber es ging schlussendlich

doch alles gut. Wie gesagt, das Publikum

verhält sich meist diszipliniert.

Peter Breitenmoser und Reto Frey

Einzelne Personen, die sich nicht an

die Regeln halten, werden von unseren

äusserst aufmerksamen Securities

freundlich, aber bestimmt aus

dem Lokal verwiesen.

Wie steht es um die Musik. Ist es noch

immer der gute, alte Labysound, der die

Leute verzückt, oder haben eure angekündigten

Neuerungen Platz?

Zum einen ist das Laby das Laby und

dem wollen wir auch gerecht werden.

Da gehören ein bestimmtes Ambiente

sowie die passende Musik, die

sich über Jahre hinweg bei unserem

Publikum etabliert hat, dazu. Auf

der anderen Seite ist es uns wichtig,

einen Hauch von London, Berlin

und Amsterdam in unsere Räumlichkeiten

zu tragen. Nicht, weil wir

kopieren wollen, sondern, weil wir

von Trends, wie sie dem Joystick oder

den Parties im Berghain entspringen,

überzeugt sind. Ein Versuch

ist es alleweil wert, neue Musik zu

bringen. Aber es gibt nun mal so

und so viele Gäste, die sich an den

musikalischen Neuerungen, die wir

sehr dosiert an den Labyraner tragen,

stossen. Ich selber finde dazu

nur: Ist das nicht ein wenig allzu

schweizerisch, sich immer nur das

zu Gemüte zu führen, was man eh

schon kennt...?

Wie sieht es mit der Aufgabenteilung

innerhalb des Teams aus?

Nun, Peter Breitenmoser ist sicherlich

derjenige, der nach wie vor am

stärksten die Fäden in der Hand hat –

und das ist auch gut so. Er kennt das

Laby und seine Entwicklung sowie

die DJs und unsere Gäste seit über

zehn Jahren, während ich aus der

Kommunikation «Handgriffe» einbringen

kann, die wiederum für

Peter und Luca neu sind. Kris ist für

Dinge wie Computeranimationen sowie

musikalische Inputs zuständig –

ich denke, wir ergänzen uns gut.

Wie geht es denn nun weiter? Die ersten

6 Monate sind vergangen – hat euch

bereits eine gewisse Sättigung vom Cluballtag

eingeholt, oder ist die Euphorie

ungebremst?

Ich glaube mal, die heikelste Zeit

ist nun vorbei. Von Müdigkeit keine

Spur. Erst jetzt kennen wir all unsere

Aufgaben, haben dadurch wieder

den Kopf frei, weiter nach vorne zu

planen, Events zu organisieren, die

über den «normalen» Clubbetrieb

hinausgehen. Finanziell sind wir so

weit so gut drin, dass das eine oder

andere Goody, das wir unseren Gästen

weitergeben möchten, drin liegt

– daher auch das Fest am 8. August,

mit dem wir uns bei unseren Gästen

bedanken möchten. Des Weiteren

steht die Streetparade an – für uns

einer der grössten Events, da dieser

Samstag im Volkshaus und nicht in

unseren eigenen Räumen stattfindet.

Die Afterhour am Sonntagmorgen

sowie unser Fest am Freitag geben

alle Hände voll zu tun.

Auf ein weiteres frivoles, friedvolles,

durchtanztes halbes Jahr und alles Gute

für die fernere Zukunft. Danke für das

Gespräch.

Interview: Rolf Burkhardt

Für den Samstag im Volkshaus

(9.8.08) sowie die Afterhour am Sonntag

(10.8.08) wird empfohlen, den

Vorverkauf in der Lobby-Bar oder im

Lotus-Club zu benutzen. Mit einem

Kombiticket (Volkshaus & Afterhour)

gibt’s ermässigten Eintritt.

Online-Verkauf: www.starticket.ch

Infos: www.labyrinth.ch


Seite 18

kultur

CRUISER 0708

Heidi – Das

Musical

150'000 Besucher kamen bisher

für «Heidi – Das Musical» nach

Walenstadt

Die Autoren Shaun McKenna und Stephen Keeling

wollten im zweiten Teil Persönlichkeiten, Stimmungen

und neue historische Facts aus dem Leben von Johanna

Spyri zeigen. Entstanden ist ein eigenständiges Musical.

Die Arbeit an ihrem zweiten Roman, «Heidi kann brauchen,

was es gelernt hat», hilft Johanna nach dem Tod

ihres Ehemannes, wieder Tritt im Leben zu fassen. Auch

ihre Freundin Betsy bemüht sich um sie und überredet

Johanna, nach Montreux zu reisen und dort die Belle

Billy Idol

Das Idol der Achtziger mit neuem

Album auf der Bühne

Billy Idol war mit seiner platinblonden Igelfrisur,

der schwarzen Lederkluft und seinem Grinsen die Ikone

des Punkrock. Doch über sein ironisch gefärbtes Rollenspiel

des rebellischen Machos hinaus hatte der Sänger

mit der Raspelstimme ein untrügliches Gespür für massenwirksame

Songs. Mit Adrenalin getränkten Rocktiteln

wie «Rebel Yell» und «White Wedding» und süssen

Balladen wie «Eyes Without A Face» und «Sweet Sixteen»

katapultierte sich der ehemalige Punkmusiker der Band

Epoque in der gehobenen Gesellschaft zu geniessen. In

Montreux begegnet Johanna nach Jahren wieder Betsys

Bruder, dem Schriftsteller Conrad Ferdinand Meyer. Eine

Begegnung, die den Beginn einer tiefer Zuneigung markiert.

Und nicht nur das Schreiben verbindet die beiden.

Die Bühne mit den Spielorten Zürich, Montreux, Alp

und Dörfli ist 800 m2 gross und misst 39x20 Meter.

Neu spielt Mary Harper Johanna Spyri, sie war bereits

2006 als Alternativ-Besetzung auf

der Seebühne. In der Schweiz und

in Deutschland hatte sie in den vergangenen

Jahren grosse Erfolge in

Musical-Produktionen. Patric Sott

aus Gams spielt weiterhin den Geissenpeter,

sonst ist er in L. A. an der

Lee Strasberg School für Filmschauspiel.

Jeweils am Freitag präsentieren

Darsteller des Musicals nach der

Vorstellung Eigenproduktionen und

am Samstag werden regionale Acts

gezeigt. Beide Heidi-Romane wurden

in über 50 Sprachen übersetzt,

die Gesamtauflage beträgt mittlerweile

mehr als 50 Millionen Exemplare

und der Stoff wurde 18-mal

verfilmt. kb

Seebühne Walenstadt vom 23. Juli

bis 30. August. Tickets unter

www.heidimusical.ch

oder 0900 313 313

Generation X zum heissgeliebten Enfant terrible mit

Chartsgarantie. Billy Idol meldet sich jetzt zurück und

präsentiert sein neues Album «The Very Best Of Billy

Idol: Idolize Yourself». kb

Maag EventHall, 23. Juli.

www.billyidol.com.

www.ticketportal.ch 0900 101 102

Der Menschenfeind

Peeping Tom

Turbine Theater Langnau

a. A. mit dem Misantrope

von Molière

Alceste, Dichter und «Menschenfeind»

lebt ohne Heuchelei. Er geniesst

seine Unabhängigkeit und ist

immer ehrlich. Sein Freund Philinte

fordert ihn zur Mässigung auf, doch

Alceste weigert sich. Der junge Höfling

Oronte will von Alceste ein Urteil

über ein von ihm geschriebenes

Gedicht. Dieser findet es schlecht.

Oronte ist beleidigt und geht vor Ge-

richt. Alceste liebt auch die kokette

Celimène (Cathrin Störmer), welche

verschiedene Verehrer empfängt,

darunter auch Oronte. Alceste kann

nicht von ihr lassen. Da Celimène

sich nicht nur für einen entscheiden

kann, wenden sich alle von ihr ab.

Nur Alceste will sie heiraten und fordert

sie auf, mit ihm in die Einsamkeit

zu gehen. Doch das will sie nicht,

und Alceste bleibt allein. kb

Produktion: Turbine Theater, Regie:

Klaus Henner Russius, Spinnerei

Areal Langnau a. A., 3. bis 12. Juli.

Tickets 079 303 19 53.

Sous Sol, der dritte

Teil einer Trilogie im

Rahmen des Zürcher

Theater Spektakels

Zusammen mit «Le Jardin» und

«Le Salon», ist dem belgischen Künstlerkollektiv

Peeping Tom eine Serie

aussergewöhnlicher und europaweit

gefeierter Produktionen gelungen.

Über die Grenzen von Genres, Generationen

und Moral hinweg werden

Einblicke in die Geschichte einer Familie,

die inzwischen tot und begraben

ist, gezeigt. Auch die Grenzen

des tänzerisch Machbaren werden in

Form von spektakulären Sprüngen

hinterfragt. Angekommen in einem

Raum unter der Erde, gibt es keine

Angst, Schuld oder Tabus mehr, dafür

jede Menge Humor. Drei Tänzer,

eine achtzigjährige Schauspielerin

/ Tänzerin und eine Mezzo-Sopranistin

finden sich hier zusammen, um

das Schicksal «ihrer» Familienmitglieder

zu erzählen. kb

Theaterhaus Gessnerallee, Zürich

20. bis 22. August.

www.theaterspektakel.ch


CRUISER 0708

kultur

Seite 19

Duran Duran

Tutanchamun

Die Band, die über

85 Millionen Alben

verkaufte

1978 wurde die Band Duran Duran

gegründet und hatte ihren ersten

Erfolg im Rum Runner Nachtclub

in Birmingham. Stephen Duffy, der

Der Video-Clip zur dritten Single

Girls On Film wurde dann von der

BBC aus dem Programm geworfen,

weil zu viel nackte Haut, zu viel

blanker Busen, zu viel Schamhaare

und zu viele lesbische Küsse als jugendgefährdend

erschienen. Es war

auch das erste Video, das bei MTV in

den USA zensuriert wurde. Mit The

Wild Boys erreichte die Band 1984

Vom unbekannten

Pharao zum Superstar

1922 entdeckte der Archäologe

Howard Carter die Grabkammern

von Tutanchamun mit ihren unermesslichen

Schätzen – ein Ereignis,

das die Weltöffentlichkeit bewegte.

Seine Geschichte fasziniert die Menschen

bis heute. Sein rätselhafter

früher Tod und sein einzigartiges

Vermächtnis lieferten den Stoff für

einen Mythos. Die Ausstellung zeigt

die weltweit einzigartige Originalnachbildung

des faszinierendsten

Grabmals der Menschheit und seine

Schätze.

Tutanchamun ist eine der rätselhaftesten

Figuren der ägyptischen

Geschichte. Er entstammte der 18.

Dynastie, die das Neue Reich begründete

und es zur kulturellen Blüte

führte. Als Sohn des Gottkönigs

Echnaton und – vermutlich – seiner

berühmten Hauptgemahlin Nofretete

wurde er schon mit 7 Jahren Pharao,

starb aber bereits mit 19 Jahren

unter ungeklärten Umständen. Die

Nachfolger tilgten seinen Namen

von allen Denkmälern, so dass er

auf keiner Königsliste verzeichnet

war und in Vergessenheit geriet. Bis

nach fast dreieinhalb Jahrtausenden

Howard Carter im Tal der Könige auf

sein Grab stiess. kb

Toni-Areal, Zürich,

Förrlibuckstrasse 109,

Tram Nr. 4, Fischerweg

Sänger, verliess die Band nach einem

Jahr und ist heute Co-Autor bei Robbie

Williams. Nach dem Edinburgh

Music Festival 1980 tourte die Band

mit der damals populären britischen

Sängerin Hazel O’Connor durch England.

Es musste jedoch gespart werden.

Sie übernachteten alle in einem

alten VW-Bus und erhielten zehn

Pfund Wochenlohn. Im November

erhielten sie einen Plattenvertrag

mit EMI und erreichten im Februar

1981 mit ihrer Single Planet Earth

Platz 12 der BBC-Charts.

Zarah ohne Kleid

«Wahnsinnig, atemberaubend,

einmalig»

(Berliner Zeitung)

ihren Höhepunkt. Sie beteiligte sich

auch am Band-Aid-Projekt mit der

Single Do They Know It’s Christmas?

Und der Titelsong zum James Bond-

Film A View To A Kill 1985 stammt

ebenfalls von ihnen. Nach 25 Jahren

kam es 2003 nochmals zur Originalbesetzung.

Das neue Album wurde

teilweise von Justin Timberlake,

und Timbaland mitproduziert. kb

Maag MusicHall, 12. Juli.

www. Duranduran.com.

www.ticketportal.ch 0900 101 102

«Zarah muss mal wieder aus dem

Haus», sagt Tim Fischer und schmunzelt.

«Meine erste grosse Show in

Hamburg – ich war gerade 17 Jahre

alt – hiess ‹Zarah ohne Kleid›, auch

wenn ich nicht nackt war. Ich wollte

diese Künstlerin nicht mit einer

dieser Travestie-Nummern mit Blaufuchs,

Glitzer und Perücke belegen.

Es sollte ein posthumes Leander-

Konzert werden, keine Lobhudelei,

keine Diffamierung, aber natürlich

wollte ich Zarah Leander auch mit

ihren Fehltritten und der ach so berühmten

‹Wir haben ja von nichts

gewusst›-Haltung zeigen.»

Damit gelang Tim Fischer 1991

der grosse Durchbruch. 2008 lässt

Tim Fischer die Leander noch einmal

auf die Bühne – auch dieses Mal

ohne Kleid. Am Piano begleitet von

Rainer Bielfeldt singt er die grossen

Klassiker, hat aber vor allem auch

Raritäten unter den Leander-Liedern

ausgegraben. Ausserdem legt er ihr

Lieder in den Mund, die der Ufa-Star

zwar nie gesungen hat, die ihr aber

passen wie ein Massanzug. Seit dem

16. Mai ist auch die neue CD «Zarah

ohne Kleid» im Handel. kb

Kaufleuten, Zürich, 15. und 16. Juli.

Tickets 044 225 33 22

www.timfischer.de

Frantisek Klossner

Frantisek Klossner

und Victorine Müller

im Kunstmuseum

Solothurn

Die beiden Künstler Frantisek

Klossner und Victorine Müller beschäftigen

sich mit existenziellen

Fragen. Beide kommen aus der Performance

mit dem Einsatz des eigenen

Körpers. Während Victorine

Müller immer noch als Performerin

arbeitet, konzentriert sich Frantisek

Klossner heute vor allem auf die Bereiche

Skulptur, (Video-)Installation,

Zeichnung und Fotografie.

In der Video-Installation «Brot» von

Frantisek Klossner sitzen den zwölf

Jüngern zwölf Jüngerinnen zur andern

Seite gegenüber. Während die

Männer mit Gier und Hast ihre Brote

verzehren und daran fast ersticken,

warnen die Frauen mit Sirenen-Klängen,

die sie mit ihren Fingern auf

gefüllten Weingläsern erzeugen.

Gier, Verführung und Wachsamkeit

sind hier in einer duellierenden Situation

verbildlicht. Zu Frieden und

Befriedigung kommt es nicht; die

Männer bleiben durstig, die Frauen

hungrig. Klossner zeigt auch neue

Fotoserien und Zeichnungen sowie

eine Installation mit Scherenschnitten.

Im Zentrum steht immer der

Mensch, das Individuum als Teil der

gesellschaftlich-politischen Realität.

Bemerkenswert sind die grossformatigen

Fotografien, seine Porträbüsten,

die an seine bekannten Eisbüsten

anschliessen. Victorine Müller

zeigt Farbstiftzeichnungen, bei denen

in Fabelwesen das Menschliche

im Tier zu entdecken ist. kb

Kunstmuseum Solothurn.

Bis 17. August.

www.kunstmuseum-so.ch


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CRUISER 0708

buch

Seite 21

Den Jungs geht’s gut.

The Boys

Ein Rückblick auf die

schwule Geschichte

Amerikas

1983 erstmals veröffentlicht, erstreckt

sich der Roman von den

1950ern bis in die 1990er. Ort des Geschehens

ist der Ferienort Provincetown,

wo schon seit Jahrzehnten

Schwule den Sommer verbringen.

Franny, eine Transe und Mittelpunkt

der Ereignisse, lässt sich in mittleren

Jahren in P-Town nieder, um sich

darum zu kümmern, dass es ihren

Jungs gut geht – den vielen uner-

Der in Kanada lebende Fotograf

Lindsay Lozon publiziert in seinem

zweiten Bildband unterschiedliche Facetten

der Männlichkeit. Er hält seine

Modelle in den für ihren Charakter

typischen Posen fest – mal eindeutig

zweideutig und mal klassisch. Lozon

versteht es, männliche Schönheit

einzufangen und, ohne das Sexuelle

besonders hervorzuheben, den Betrachter

zu fesseln. Er hat ein Auge

für einen schönen Blick, für einen

wohlgeformten Körper oder eine aufreizende

Pose, die uns auf subtile Weise

verführt. Selten zeigen seine Bilder

alles, vieles bleibt unserer Fantasie

überlassen. Er entwirft eine Welt von

unwirklicher Schönheit und lässt der

Fantasie des Betrachters dabei genügend

Freiraum, dort weiterzumachen,

wo die Fotografie aufhört.

«In diesem Buch geht es nicht um

Licht und Schatten, Form oder Schönheit,

sondern, weil das Glück es so will,

um meinen Alltag. Eine Art Fantasie,

eine Möglichkeit, die Welt zu sehen,

zu erschaffen und zu manipulieren,

die kaum existiert und wenn, dann

nur für eine Sekunde. Was einst ein

Zeitvertreib war, wurde zur Leidenschaft,

zu einem Geheimnis, das in

einen Koffer gesperrt und im Dunkeln

gehalten wurde. Ich kann dafahrenen

jungen Schwulen, die von

überall her anreisen.

John Preston, 1945 – 1994 war ein

bedeutender Autor erotischer schwuler

Erzählungen, besonders im S / M-

Bereich, die ihn schnell berühmt

machten. Er schrieb auch eine Serie

von Romanen um Alex Kane, der in

Missionen unterwegs war. Preston

war auch Mitherausgeber des renommierten

«Advocate» und Herausgeber

zahlreicher Anthologien.

Der Roman spielt in der frühen

amerikanischen Schwulenbewegung

und ist eine zusammenhängende

Sammlung von Episoden. Preston

lässt jeweils die Protagonisten selbst

erzählen. Zum Beispiel von Parties

des schwulen Nachtlebens. Oder darüber,

dass man nicht schön und

klug sein muss, um von anderen geachtet

zu werden. In einem Nachtrag

schreibt Preston über Aids – ein erschütterndes

Stück Literatur.

Ein echt amerikanischer Roman,

der zeigt, dass es für Menschen jeder

Art eine Community gibt, die ein wenig

Sicherheit in diesem chaotischen

Leben garantiert und wo Menschen

füreinander einstehen. Ein Buch mit

Helden, Tränen und ein bisschen Gerechtigkeit.

kb

John Preston. Den Jungs geht’s gut.

Geschichten aus Provincetown

Deutsch von Volker Oldenburg

Männerschwarm Verlag, Hamburg

Ein praktisch jugendfreier

Fotoband.

rüber nicht schreiben, ich kann darüber

nicht sprechen, aber ich kann

meine Gedanken zeigen. Und es gibt

so viele Bilder, die Sie niemals sehen

werden, zerschnitten und verbrannt.

Für immer verloren, aber vielleicht ist

es auch ein Grund, weiterzumachen

und es nochmals zu versuchen. Meine

Modelle haben mir erlaubt, ihre

Jugend aus der Distanz meiner Kamera

einzufangen. Ich wurde inspiriert,

manchmal auch bloss für eine Sekunde.»

Lindsay Lozon. kb

Lindsay Lozon

The Boys

Gmünder Verlag, Berlin

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CRUISER 0708

gesundheit

Seite 23

Leserbriefe an Dr. Gay

Schmerzen in der Harnröhre

Ich habe ein kleines Problem. Vor drei Wochen hat es bei mir in der Harnröhre

angefangen zu schmerzen. Es war ein brennendes, beissendes und

sehr unangenehmes Gefühl. Es ist auch ein wenig gerötet am Harnröhrenausgang

und es tut richtig weh beim Pinkeln! Aber ich habe keinen eitrigen

Ausfluss oder andere Beschwerden. Eine Geschlechtskrankheit kann ich mir

nicht vorstellen, da ich eigentlich immer vorsichtig war. Und vom Blasen

alleine kann ja nichts übertragen werden, oder? Ich habe panische Angst

deswegen einen Arzt aufsuchen zu müssen.

Gruss, Andy, 27

Lieber Andy

Auch wenn du Angst vor dem Arzt hast, du wirst nicht drumherum kommen,

doch ziemlich rasch einen aufzusuchen. Du beschreibst die klassischen

Symptome einer Geschlechtskrankheit wie Tripper oder Chlamydien. Beide

verursachen Entzündungen in der Harnröhre, die sich so äussern, wie

du es beschrieben hast. Ein eitriger Ausfluss muss aber nicht zwingend

vorkommen. Tripper und Chlamydien sind u.a. beim Blasen übertragbar,

da sie auch unbemerkt oral vorkommen können. Zudem sind sie Schmierinfektionen,

das heisst, ein blosser Kontakt mit Erregern an den Schleimhäuten

reicht für eine Übertragung aus. Mit Antibiotika sind aber beide

Krankheiten behandelbar und heilbar. Deshalb ist es wichtig, möglichst

sofort deine Symptome einem Arzt zu schildern. Du brauchst vor der Untersuchung

keine Angst zu haben, der Arzt wird rasch feststellen können,

was dir fehlt. Ausführliche Informationen über Geschlechtskrankheiten

findest du unter www.hilde.ch.

Alles Gute Dr. Gay

HIV-Test nach zwei Wochen?

Bis jetzt war ich der Meinung, eine HIV-Infektion könne frühestens drei

Monate nach der Risikosituation festgestellt werden. So habe ich mich nach

meinen Ferien im letzten Oktober, in denen ich die Safer-Sex-Regeln oft

ignorierte, dann Ende Januar 2008 durch den Hausarzt testen lassen. Das

Ergebnis war negativ und so wusste ich, dass ich mich bis Oktober nicht

angesteckt haben konnte. Im Mai war ich dann wieder in den Ferien und

hatte ungeschützte Kontakte. Kaum zuhause, kam mir deine Primoinfektionsbroschüre

in die Finger und ich hatte kurz darauf grippeähnliche

Symptome, die nun im Laufe der Woche wieder verschwunden sind. Das

verunsichert mich ziemlich und so frage ich mich, kann ich mich bereits

jetzt testen lassen und dies auch bei meinem Arzt? Ich bedanke mich jetzt

schon für deine Informationen.

Gruss, Sascha, 33

Lieber Sascha

Ein positives Resultat kann in der Tat schon nach zwei Wochen festgestellt

werden, ein Negativ-Resultat ist aber erst drei Monate nach einer Risikosituation

verlässlich! Infiziert man sich frisch mit HIV, so befindet man sich

in den ersten Wochen danach in der sogenannten Primoinfektions-Phase.

In dieser Zeit vermehren sich die Viren ungehindert, weil der Körper noch

keine Abwehr-Reaktion bereit hat. Oft treten in diesen Wochen grippeähnliche

Symptome auf. Diese können aber verschiedenste Ursachen haben,

vielleicht einfach nur wegen der Reise, wegen der Klimaanlage, oder verursacht

durch Schlafmangel oder Stress. Du kannst dich jederzeit bei einem

Arzt testen lassen, wenn eine Unsicherheit oder, wie bei dir, ein unsafer

Kontakt stattfand. Einen HIV-Test kannst du aber auch bei einer anonymen

Teststelle vornehmen lassen. Adressen findest du unter www.aids.ch oder

direkt beim Checkpoint in Zürich: www.checkpoint-zh.ch. Weitere Informationen

zur Primoinfektion findest du unter www.drgay.ch/primoinfektion,

zu weiteren Risiken betreffend HIV unter www.bist-du-sicher.ch.

Alles Gute Dr. Gay

Hildegard

Manchmal ist man ja einfach froh, dass es vorbei ist. Nicht nur die Fanmeile

am Limmatquai. Nicht nur die Schaumgummipommesfrites-Hüte in

den Landesfarben.

Froh, dass es endlich vorbei ist, sind wir auch bei der «Mission Possible»,

ganz besonders, was die gelben Overalls angeht, die ja farblich keinem

durchschnittlichen Mitteleuropäer wirklich gut zu Gesicht standen.

In ebendiesen Gesichtern konnte man am CSD die Erleichterung

des nahen Endes lesen. «Diesen gelben Sauhund zieh ich ab

heute NIE mehr an» – und dergleichen Gedankengut meinte

man in gewissen Gesichtsausdrücken zu erkennen. Sei’s drum,

der Wiedererkennungswert war sensationell und das Projekt

ein voller Erfolg. Am erfolgreichsten war es für Thomas Kunz,

der den Hauptpreis, eine Reise im Wert von 1500 Franken von

Pink Cloud gewann. Hildegard möchte an dieser Stelle leidenschaftlich

gratulieren!

Wenn wir grad in der Reise-Ecke sind, will ich die Gelegenheit

nutzen, euch einen wichtigen Hinweis zum Thema «Reisen»

zu geben: Die Reiseversicherung. Wer denkt schon an so was? Bzw.

wer will sich vor den Ferien schon mit solch kleinbürgerlicher

Versicherungs-Mäusescheisse befassen. Lasst euch von Hildegard

einen wirklich dringenden Rat geben: Die Reiseversicherung

kann euch echt einen Haufen Zaster sparen.

Wenn ihr nämlich im Ausland aus Versehen krank werdet

oder einen Unfall habt. Wer keine Reiseversicherung

abgeschlossen oder keinen entsprechenden Zusatz explizit

in seiner Krankenkasse dazu genommen hat, der

zahlt im Ausland grundsätzlich bar. Die Rückvergütung

der Krankenkasse ist sehr beschränkt, und

je nachdem, in welchem Land ihr in ärztlicher

Behandlung landet, können die Kosten euch in

null Komma nix das Bankkonto leer räumen.

Es ist eine kleine Auslage, die euch einen finanziellen

Gau ersparen kann. Wie schnell

tritt man in fernen Ländern barfuss auf ungustiöse Fauna, wie schnell

hat man an den ungünstigsten Örtlichkeiten eine Infektion in den Landesfarben

oder wie überraschend anders fahren die Drogen im Klima von

beispielsweise Thailand ein. Ich sage es mit den Worten

von Melanie Winiger, aber ohne Kirschen am Ohr:

«Reiseversicherig – ich weiss, werum!»

Jetzt wünsche ich euch einen schönen,

feuchtheissen Sommer und treffe hoffentlich

den einen oder anderen bei Gelegenheit zu

einem erfrischenden Mixgetränk.

Es grüsst euch eure Hildegard


C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

EINTRITT: GÄSTE 25.- MEMBER 15.-

ERMÄSSIGUNG MIT FLYER: 3.-

LOTUS CLUB

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SAMSTAG 9. AUGUST 2008

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horoskoP

CRUISER 0708

21.3. – 20.4. WIDDER


Du fühlst dich derzeit pudelwohl in deiner Haut und strahlst damit

auch auf deine Umgebung ab. Scharen von Freunden werden sich in

deine Nähe wagen, um von deinem Optimismus zu profitieren. Sei

aber auf der Hut und lass dich nicht ausnutzen.

21.4. – 20.5. STIER


Eine Intrige gegen dich wird sich in diesen Wochen verdeutlichen.

Wenn du aber Augen und Ohren offen hältst und deinen gesunden

Menschenverstand walten lässt, wird dich das überaus geschickt

vor irgendwelchen Anfeindungen schützen.

21.5. – 21.6. ZWILLINGE


Der Sommer hält viele Überraschungen für dich bereit, also solltest du

feiern und das Leben geniessen. Auch deine Sehnsucht nach der grossen

Liebe bekommt eine Chance. Lass es nur auf dich zukommen und forciere

nichts, der Erfolg ist dir sicher.

22.6. – 22.7. KREBS


Du brauchst unbedingt ein etwas dickeres Fell. Viel zu schnell gibst

du klein bei oder nimmst andere Dinge viel zu ernst. Damit du nicht

auch noch als Miesepeter verschrien werden willst, muss dir bewusst

werden, dass du unbedingt was ändern musst in deinem Leben.

23.7. – 23.8. LÖWE


Mit grossen Schritten machst du dich auf in den Sommer und wirst

jäh feststellen, dass der Geist willig ist, aber das Fleisch nicht mehr.

Du wirst mit gesundheitlichen Problemen kämpfen müssen, wenn

du nicht bald einen Arzt aufsuchst.

24.8. – 23.9. JUNGFRAU


Obwohl dir flüchtige Bekanntschaften nicht unbedingt liegen, wirst

du doch deinen Prinzipien etwas untreu werden. Das wird dir nur

gut tun, denn deine Ernsthaftigkeit braucht dringend eine Pause

und auch du sollst einmal das süsse Leben auskosten.

24.9. – 23.10. WAAGE


Der Wonnemonat Mai wird einigen Stress mit sich bringen, besonders

deshalb, weil bei dir derzeit der Schein mehr zählt als das Sein.

Du spinnst dir selber ein Netz mit unmöglichen Fantasien und du

wirst leider auch sehr lange haben, dieses wieder zu entwirren.

24.10. – 22.11. SKORPION


In diesen Tagen wirst du dich etwas isolieren von der Aussenwelt.

Trotz Badewetter hast du einiges zu überdenken, denn es scheint,

als führe dein Weg, den du eingeschlagen hast, in eine Sackgasse.

Gehe in dich hinein und überlege intensiv.

23.11. – 22.12. SCHÜTZE


Die vielen Anstrengungen der letzten Zeit gingen nicht spurlos an dir

vorüber. Deshalb ist es an der Zeit, dir etwas Gutes zu tun. Statt auf einer

Ferieninsel abzufeiern, solltest du es in Betracht ziehen, eine Wellness-

Woche in den Bergen zu planen, das wird dich wieder aufmöbeln.

MENTAL X JESSE JAY MICHAEL K MARTIN

5TH ELEMENT THOMAS LANGNER (POL)

LIVE: KHAINZ

gfx by partyonkels.com

23.12. – 20.1. STEINBOCK


Die Langeweile holt dich in diesen Tagen ein. Dein Drang, endlich ein

spannungsgeladenes Leben zu führen, wird immer grösser. Nimm

dir daher eine Auszeit und überlege dir, welche neuen Impulse du in

deine Welt lassen möchtest, denn viele Wege stehen dir offen.

21.1. – 18.2. WASSERMANN


Deine Zweifel, die du neulich eine bestimmte berufliche Situation

betreffend geäussert hast, scheinen sich zu bewahrheiten. Dies wird

dir zweifellos den Respekt deiner Vorgesetzten einbringen. Du solltest

dich öfters auf deine Intuition verlassen, es wird dich weit bringen.

19.2. – 20.3. FISCHE


Die Sterne sind dir im Moment nicht wohlgesinnt, vermeide es daher,

grosse Entscheidungen zu fällen und verlasse dich auf Altbewährtes.

Nutze diese Zeit trotzdem, dein Umfeld zu prüfen, gehe behutsam

vor. So bist du auf alles vorbereitet, was kommen mag.


CRUISER 0708

kontaktanzeigen

Seite 25

cruise & contact

«Aussuchen und anrufen – Der zukünftige Partner wartet auf Dich»

Partnerschaft

Er sucht Ihn

Mann, 65/184/70, mit Bart, sucht einen Freund,

zärtlich, für Zuneigung, Geborgenheit, Partnerschaft

usw. Freue mich auf deinen Anruf.

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Ich, m., 48/180/105, suche den älteren Mann, für

gemeinsame Stunden bei dir. Habe viel Tagesfreizeit,

liebe Schnauz, Bart und bauch. Möchte

dich gerne kennen lernen.

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Ich, m., 65-j., suche für eine schöne Beziehung

einen lieben Mann, 40- bis 70-j. Ehrlichkeit und

Treue sind für mich selbstverständlich.

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Jeanstauglich, südländischer Typ, gute Umgangsform,

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auch geschafft hat, kein Partygänger.

Raum ZH. cruise&contact-Nr. 316547

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Gernhaben, Beziehung und Partnerschaft. Ich bin

50/174/74, schlank, NR und behaupte, ein ganz

normaler Typ zu sein. Ruf an.

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Kaffee ans Bett. Na, klingt das vielversprechend?

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Kontaktaufnahme mit einem Inserenten:

• Wähle 0901 090 219 * (* Fr.3.13/Anruf + Fr. 3.13/Min.)

nur mit Frequenz-/Tonwahltelefon.

• Drücke in der Menüauswahl Taste 1

• Gib nach der Aufforderung die Inseratenummer ein

• Nun wirst Du direkt mit dem Inserenten oder seiner

Mailbox verbunden.

Wo hast du dich versteckt? Ich, m., 57-j., suche

dich, einfachen Mann, 67-j. Es wäre schön, wenn

wir das Älterwerden gemeinsam geniessen

könnten. cruise&contact-Nr. 317136

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Träume? Bin 49-j., naturverbunden, reise gerne

und gehe auch gerne in die Ferien, aber zu zweit

macht es viel mehr Spass. Glaubst auch du, m,

noch an die wahre Liebe? Dann melde dich bei

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Strasse/Nr.:

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Seite 26

agenda

CRUISER 0708

Die Agenda

Monatlich erscheinender Veranstaltungskalender

Bern

FR 27. Juni

21.00 Samurai Bar: Partytime DJ Andi

Winterthur

19.30 Badgasse 8: WILSCH-Festbeiz am

Albanifest. Treff für alle LesBiSchwulen

und deren Freunde. Stadtbekanntes

Kuchenbuffet und diverse Grillspiesse

Zürich

19.30 GayMigs: Schwule Migranten

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren XXL-

Naked Party im ganzen Club

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 DJ Norman

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation

Romeo & Romeo Party-Weekend.

Special guest DJ Romeo

22.00 Lollipop: Schlagerparty mit 3

Tanzpisten! Schlagerpiste; DJs Rolly &

Wollana. Discopiste 70er/80er Disco mit

DJ TimOn. Fiesta Latina mit DJ Copita &

sus amigos. Plus Karaoke Lounge. X-Tra,

Limmatstr. 118. Vorverkauf über Ticketcorner

22.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass XXL-Naked Party

22.00 Labor-Bar:

Celebreighties, die Party für Leute ab 28

23.00 Loop 38: Albulastr. 38 DJs Monkey

Tunes aka Marcio Ieone & Tomy Grant

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) Summer Night Dream Weekend.

Star Gast DJ Olivia Jones und DJs La

Luna, Antonio Vega & 5th Element

Bern

SA 28. Juni

21.00 Samurai Bar:

Partytime DJane Jasmin

MOA Club, Chemin de Batailles 22, Vernier.

Gratis Shuttle Bus ab Bahnhof Genf

SBB. Infos www.maurocat.com

Luzern

22.00 Waschbrettbauch-Party: im Les-

Bischwulen Zentrum Uferlos, Geissensteinring

14. Fr. 15.– inkl. 1 Getränk

St. Gallen

22.00 Badehaus Mann-o-Mann:

Underwear Party

Winterthur

16.00 Badgasse 8: WILSCH-Festbeiz am

Albanifest. Kuchenbuffet und diverse

Grillspiesse

Zürich

21.30 AAAH!: No Limits DJ Membrane

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

G-Dance Romeo & Romeo Party-Weekend.

Special guest DJ Romeo

22.00 DIVA: Kylie meets Madonna Les-

Bischwul & Friends Party im Moods im

Schiffbau Zürich. DJs Peeza, Zör Gollin,

Heldin im Chaos, Chriz Le Blanc & Jay Niclas.

Reduzierter Eintritt mit Voranmeldung

an diva@housefashion.ch für nur Fr. 15.–

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Sports Arena Special

23.00 Supaflausch: Gay-Party@Embargo

Geroldstr. 15. DJs Andruw, Marc Delain,

Chriz le Blanc, Marleen & Membrane

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.

70 Clubbing Night. DJs Peter

Lavelle, Manic & Antares

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Worker, Bauern, Army.

Saufpass 3 für 2

23.00 Loop 38: Albulastr. 38 Smokingfish

vs. Spidergalaxy. DJs Soni, Pat Patrisha,

Gritibänz, Marc Fuhrman, Morgenstern

& Live act by DJ Störgeräusch

Genève

Rainbow_Cruiser_08.qxd 30.5.2008 23.00 Stairs 8:51 Club: Uhr Baslerstr. Seite 50 1 (beim

23.30 Summer - The Season Parties: Letzipark) Jans Birthday Party. DJ Beat

DJs Michael K., Thomi B & Boatman. Herren, Antonio Vega & Luc le Grand

Homophobe

Gewalt?

Was nicht gemeldet wird,

ist nie geschehen.

Sags uns

RainbowLine 0848 80 50 80

Lausanne

SO 29. Juni

23.00 TRIXX Gay Bar @ MAD:

avec DJ Pino Arduini & Guest

Winterthur

10.30 Badgasse 8: WILSCH-Festbeiz am

Albanifest. Kuchenbuffet und diverse

Grillspiesse

Zürich

17.00 Rage: (S)extension Sunday The

Final Sports Arena

20.00 Le Bal: Club Lounge Bar Ladies

Night Power Sound Music by DJ X-Child

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

20.00 Sprit Bar:

Innenhof Talacker 34. Nur bei schönem

Wetter. Infos www.sprit.ag

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy

Party Live Performance. DJ Micky

21.30 AAAH!: SOS - Sound on Sunday DJ

+1 (aka Pierre B.)

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50. «Sunday

night@stairs» DJ Bang Goes

Zürich

MO 30. Juni

21.30 AAAH!: Disco DJ Q-Bass

Aarau

Juli 08

DI 01. Juli

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff. Bräteln

am Hallwilersee mit Baden. Besammlung

beim Parkplatz Schloss Hallwil

Luzern

18.30 Bogenschiessen mit Theo von

HALU: Treff Sportanlage Musegg (hinter

Museggmauer). Keine Vorkenntnisse

nötig. Kursleitung Theo Köhler. Fr. 20.–.

Ameldung mit vollständiger Adresse bis

28.6. an kultur@halu-luzern.ch

Zürich

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Jesse Jay

Zürich

MI 02. Juli

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 DJ dkb. Electronica

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Rolly

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJ La Luna

Zürich

DO 03. Juli

21.00 Lady Bumb: in der Labor Bar, Schiffbaustr.

mit DJanes Madame Léa & Sabaka

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Remember me DJ Marc S

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Norman

Thurgau

FR 04. Juli

19.30 HOT Homosexuelle:

Organisation Thurgau Spezialanlass im

HOT-Stübli, Wilerstr. 5, 9545 Wängi TG

(hinter Bahnhof). Infos www.hot-tg.ch

Independence Day

Zürich

19.00 Gay Bikers:

Zürich Höck in Wetzikon. Genaue Infos

über www.gaybikers.ch

19.30 HAZ-Centro: Sihlquai 67, Freitags

Centro - Café und mehr mit Stefan &

Dänu. Das letzte Mal vor der Sommerpause

vom 11.7. bis und mit 12.9.2008

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising

Unlimited

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Chartstation Summer House - G-Colors

Sommerparty. Sandstrand, fruchtige

Drinks. DJ Chriz Le Blanc

21.30 AAAH!:

Dramaaah! DJ Nick Harvey

22.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass FF/SM/Bondage/Fetish

22.00 Labor-Bar: Celebreighties, die

Party für Leute ab 28. Die letzte Party

vor der Sommerpause vom 6. Juli bis 23.

August 2008 ausser Special-Events

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Party open

end DJs Jesse Jay, Niclas & Franco

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) mArYiC. DJs Angy Dee & 5th

Element. Special Laser Show

SA 05. Juli

Luzern

20.30 Boys on Board!: Vol. 3 präsentiert

von menergy. Party & Rundfahrt auf

dem MS «Winkelried»mit 2 Rundfahrten

um 21h und 0.00h. DJs Luca Papini,

Dynam!ke & Groovemaster. Einsteigen

ab 20.30h Landungssteg am Europaplatz

beim KKL bei der Rainbowflag. Alle

Matrosen und Piraten erhalten ein

Gratiscüpli. Ticket Fr. 30.–. Vorverkauf

Fr. 25.–: Bern; Sauna Sundeck, Zürich;

Cranberry Bar, Basel;

www.gay-mega-store.ch, Luzern;

Discus Sauna & S-Bar.

Infos www.menergy.ch

Zürich

18.00 a.part: Frauenbar bei Buvette

Philipp, Zweierstr. 166

21.30 AAAH!: No Limits DJ Norman

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance DJ Q-Bass

22.00 V are Rudeboiz: Party im Vertigo

Club, Niederdorfstr. 10. DJs Jack Chan,

Angel O & Zör Gollin.

Infos www.rudeboiz.ch

22.00 Offstream 16: Alternative Sound

Party für alle LesBischwule & Freunde

mit Resident DJs. Im Provitreff, Sihlquai

240. Infos www.offstream.ch

22.00 Rage:

Wagistrasse 13, Schlieren Military Base

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 ProSexy. DJs Jesse Jay

& 5th Element

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Military Base

- Army only!

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Party

mit Afterhour DJs Manuel Dro, Pazoo,

Co:Mini, Styro2000 & Dada

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) Beat Herren Birthday Party.

DJs Beat Herren, Thomi B & Jacky


CRUISER 0708

agenda

Seite 27

Ganze Schweiz

SO 06. Juli

10.35 Les lacets roses: Wanderung

Suworow Weg; Balm - Eggbergen. Treff

Untere Balm Busstation 10.35h. Info

Reto Dürler 076 433 70 46

Lausanne

23.00 TRIXX Gay Bar @ MAD:

avec DJ Christopher

Schwyz

20.00 Mythengay: schwyz & schwul

Treff im Hirschen Backpackers, Schwyz

Zürich

19.00 Tanzleila in der Kanzleiturnhalle:

Party von Frauen für Frauen. Ab 19h

Salsa-Special. Ab 21h Open Turntable.

Infos und Anmeldung unter www.

tanzleila.ch. Wir freuen uns auf deinen

Sound

20.00 Le Bal: Club Lounge Bar Ladies

Night Grey & Gay. Music by DJ Blue

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

20.00 Sprit Bar:

Innenhof Talacker 34. Nur bei schönem

Wetter. Infos www.sprit.ag

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy

Party mit Liveperformance. DJ ResQ

21.30 AAAH!: SOS - Sound on Sunday DJ

+1 (aka Pierre B.)

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50. «Sunday

night@stairs»DJ Angy Dee

Zürich

MO 07. Juli

21.30 AAAH!: Disco DJ Q-Bass

Zürich

DI 08. Juli

12.00 Aidspfarramt Zürich:

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.

Infos 044 255 90 55

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Michael K

Winterthur

MI 09. Juli

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 DJ Auf Dauerwelle. Elektronisches

Potpourri, verdichteter female mix aus

Bern

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Q-Bass

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJ 5th Element

DO 10. Juli

Zürich

20.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren.

Cruise Keller Sportswear Special

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Remember me DJ Groovemaster

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Sadock

FR 11. Juli

Basel

22.00 Crushboys: the strictly heterofriendly

Gayparty in der Kuppel,

Binningerstr. 14 Popular Electro Disco

& some Space Cake Oddity by DJs Major

Tom & Ground Control

Meilen

19.00 queerfeldein: lesbisch-schwules

Openair Festival oberhalb von Feldmeilen.

19h Opening Act von Gewinnern

des neoncube.com organisierten

Bandcontests. 20h Steffi List, 22h Marc

Sway. Ab 24h DJ Androgyne. Moderation

Marco Fritsche. Shuttlebus ab Bahnhof

Meilen. Infos unter www.queerfeldein.

net. Ticket im Vorverkauf 25.–, Abendkasse

Fr. 35.– (2-Tagespass Fr. 69.– bzw. Fr.

85.–). Vorverkauf in Zürich: Shoe Shop,

Cranberry Bar & Adidas Original Store

Zürich

19.30 Frauenbar im GZ Riesbach:

Seefeldstr. 93

20.00 gay: my way: Schwule Männer

im Coming-out Treff im HAZ-Centro,

Sihlquai 67. Coming-out Gespräche in

Kleingruppen

20.00 HAZ-Centro: Schwubliothek,

Schwule Bücher- und ausgewählte

Videoausleihe, Sihlquai 67. Heute kannst

du noch Bücher ausleihen, dann ist

Sommerpause bis 10.8.2008

20.00 LMZ: der Schwule Schweizer

Motorradclub Restaurant Moléson,

Grüngasse 7, 8004 Zürich

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising

Unlimited. Drinkpass 3 für 2

21.30 AAAH!:

Marktgasse 14 DJ +1 (aka Pierre B.)

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Chartstation DJ Marc S

22.00 Lollipop: Schlagerparty Schlagerpiste;

DJs Rolly & Wollana. Discopiste

70er/80er Disco mit DJ TimOn. Fiesta

Latina mit DJ Copita & sus amigos. Plus

Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr. 118.

Vorverkauf über Ticketcorner

22.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Yellow Pigs.

Drinkpass 3 für 2

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Party open

end DJs Monkey Tunes aka Marcio Leon

& Tomy Grant

23.00 Stairs Club:

Baslerstr. 50 (beim Letzipark) «mArYic”.

DJs Stefano & Beat Herren

SA 12. Juli

Lausanne

23.00 AYOR Gay: Lesbian & Friends

Party im Amnesia Club, Plage de la Voile

d Or, Lausanne-Vidy. Room 01 French

touch: DJ dK miKe. Live performance:

Jay Sebag. Enricos Banana Boyz; Bitchy,

hot and sexy dancers. Room 02 Groovy

deep house: DJ Flow. Room 03 Queens

disco hits: DJ Marie-Thérèze. Drag-queen

contest presented by Catherine D. Room

04 Latino style RnB: DJ Dia. Tickets: CHF

20.– VIP table reservation & stretchlimousine:

079 755 57 40. reservation@

gay-party.net

Luzern

20.00 Ladies Night@Schüür-Luzern:

Ab 20h Barbeque Openair, ab 23h

Party im Saal mit DJs Marie, Ambient

P. & Friends. Women only. Infos www.

colors-night.ch

Meilen

09.00 queerfeldein: - lesbisch-schwules

Openair Festival oberhalb von Feldmeilen.

Ab 09h Türöffnung und Brunch bis

12h, Ab 12h Androgyne mit DJanes ella

& sheWave. 14.30h Bettermonday, 16.15h

Fum Laloh, 17.30h Lingworm, 19h Made

in Mind, 20.30h Seven, 22.30h Funky

Brotherhood & Freda Goodlett. Ab 24h

Glitzerhaus DJs. Moderation Marco

Fritsche. Shuttlebus ab Bahnhof Meilen.

Infos unter www.queerfeldein.net.

Ticket im Vorverkauf 49.–, Abendkasse

Fr. 60.– (2-Tagespass Fr. 69.– bzw. Fr. 85.–).

Vorverkauf in Zürich: Shoe Shop, Cranberry

Bar & Adidas Original Store

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass X-treme Leather &

Rubber

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Party mit

Afterhour DJs Morgenstern, Zafer, Adrian

Flavour, Bohnenblust & Monoteque

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) «Tous a la plage I»presented by

Johann & Götterbote. DJs Frisk, Manic,

Michael K. Pool & Gogo Boys. Badehose

mitnehmen!

SO 13. Juli

Winterthur

17.00 Badgasse 8: We are family! Essen Lausanne

für Lesben und Schwule, jung und alt

23.00 TRIXX Gay Bar @ MAD: avec DJ

Anmeldung über www.badgasse8.ch

Nicolas W.

Zürich

Meilen

03.00 Zart & Heftig: Schulreise. Kultur

08.00 queerfeldein: lesbisch-schwules

pur! Einmalige Aussicht auf Alpenpanorama

bei Sonnenaufgang von der Spitze

Openair Festival oberhalb von Feldmeilen.

Ab 08h Katerfrühstück. Infos www.

des Mythen. Später gemütlicher Sonntagsbruch

und spannende Führung

queerfeldein.net

durch die Stiftsbibliothek Einsiedeln. Zürich

Exklusive Orgel-Einführung durch

bekannten Orgelspieler. Weitere Infos 09.00 HAZ Outdoor: Leichte Wanderung

mit Grillplausch im Zürcher

über www.zundh.uzh.ch

Oberland. Infos www.haz.ch/outdooraktuell

08.00 Gay Bikers: Zürich Tour ins Engadin.

Genaue Infos über www.gaybikers.

ch

20.00 Le Bal - Club Lounge Bar:

Ladies Night Mixed Music by DJ X-Child

14.00 Folies au Lac: Angels Open-Air

Party in der Badi Tiefenbrunnen. Nur 20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Badi-Eintritt. Bei schlechtem Wetter Langstr. 92. Lounge & DJ

Ausweichdaten 19. oder 26.7. Unter 20.00 Sprit Bar: Innenhof Talacker 34.

www.angels.ch erfährst du am Donnerstag

vor dem Event, ob er stattfindet sprit.ag

Nur bei schönem Wetter. Infos www.

oder verschoben wird

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy

20.30 Martini Dance: Tanzworkshop Party DJ Marc S. & Live das Beste aller

West Coast Swing mit Nicola. Ab 22h bisherigen RnB Castings

Party DJs Fan & Nixotica im Maiers Theatersaal,

Albisriederstr. 16. Infos www. 21.30 AAAH!:

clubmartini.ch

SOS - Sound on Sunday DJ Jesse Jay

21.00 Pearl Bar: Disco Fieber mit DJ 23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50. «Sunday

Doubleyou

night@stairs»DJ Nukem

21.00 The Dynasty Club: Vive la

MO 14. Juli

France!!! Zum baldigen «quatorze

juillet»feiern wir eine Nacht voller französischer

Musik aufgelegt von Monsieur 21.30 AAAH!: Disco DJ Groovemaster

Zürich

DJ Joe G

DI 15. Juli

21.30 AAAH!: No Limits DJ Leon

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. G-

Aarau

Dance DJ Groovemaster

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff.

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Coupe essen. Details folgen nach Anmeldung

bei gheller@freesurf.ch

Industrial Cruise City

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.

Rainbow_Cruiser_08.qxd 70 Clubbing Night. DJs Mental 30.5.2008 X,

Zürich

21.30 AAAH!: 8:51 Uhr Jesse K. Seite Night DJ 3Jesse

Jay

Peter Lavelle & Willi P

Homophobe

Gewalt?

Kennt die Statistik nicht,

weil alle schweigen.

Sags uns

RainbowLine 0848 80 50 80


Seite 28

agenda

CRUISER 0708

Zürich

MI 16. Juli

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 2 Jahre Helden Special. Live:

My heart belongs to Cecilia Winter.

myspace.com/ceciliawinter

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Danny K

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJ Angy Dee

Brugg

DO 17. Juli

18.00 Tropic Bar:

Zürcherstr. 21, Windisch. Ladys Night

Zürich

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Remember me DJ Q-Bass

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Eke

Zürich

FR 18. Juli

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising

Unlimited

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 DJ Jesse Jay

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Chartstation DJ Marc S

22.00 Lollipop: Schlagerparty mit 3 Tanzpisten!

Schlagerpiste; DJs Rolly & Wollana.

Discopiste 70er/80er Disco mit DJ TimOn.

Fiesta Latina mit DJ Copita & sus amigos.

Plus Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr.

118. Vorverkauf über Ticketcorner

22.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Friday Naked

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Party

open end Sinnesrausch. Live Act: Klang

Allianz, Electro S. DJs Nichlas & Partikel

23.00 Stairs Club:

Baslerstr. 50 (beim Letzipark) «mArYiC”.

DJs TonTon & La Luna

SA 19. Juli

Winterthur

21.00 Palace: Frauendisco im XS Danceclub,

Werkstr. 16. Women only!

Zürich

18.00 a.part: Frauenbar bei Buvette

Philipp, Zweierstr. 166

21.30 AAAH!: No Limits DJ Membrane

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. G-

Dance DJ Groovemaster

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Freistoss! Sportswear & Sneakers

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.

70 Cubbing Night. DJs Michael K

& martin

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Freistoss! Sportswear

& Sneakers

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Party mit

Afterhour DJ Sonik, Chris De Rebel,

Marc Fuhrmann, Nader & Franco

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) «Babado”. DJs Glaucio Duarte,

Angeo O & Beat Herren

SO 20. Juli

Lausanne

23.00 TRIXX Gay Bar @ MAD:

avec DJ David Armada

Meisterschwanden

10.15 Aargay-Brunch-Welle: Brunchfahrt

mit Extraschiff MS Seerose auf

dem Hallwilersee. 10.15h Besammlung

auf Schiffsteg Seerose. 10.30h Abfahrt.

13.30h Ankunft Seerose. Fr. 55.–. Einzahlung

auf PC Konto 50-107321-7 Vermerk

Brunchfahrt. Infos unter Tel. 056 667 35

74 (Mani). Teilnehmerzahl ist beschränkt!

Zürich

20.00 Gaydancers: Tanzparty für

Frauen- und Männerpaare mit Standard-,

Latin-, Salsatänzen. Bei time2dance,

Binzstr. 9. Infos www.gaydancers.ch

20.00 Le Bal: Club Lounge Bar Ladies

Night Oldies, House. Music by DJ Bea

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

20.00 Sprit Bar:

Innenhof Talacker 34. Nur bei schönem

Wetter. Infos www.sprit.ag

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy

Party DJ Q-Bass sowie Live-Performance

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Michael K

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50. «Sunday

night@stairs»DJ Sonik

MO 21. Juli

Zürich

21.30 AAAH!: Disco DJ Marc S

DI 22. Juli

Zürich

12.00 Aidspfarramt Zürich:

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.

Infos 044 255 90 55

21.30 AAAH!:

Jesse K. Night DJ Andreas K

MI 23. Juli

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 Unart Resident Christian bringt

Indie, Rock und Elektropop Trash auf

die Teller

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Q-Bass

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

Sexy Summer. DJ Sadock

DO 24. Juli

Zürich

20.00 Jordans Drive: - Jives you crazy!

Konzert & Swing, Jive, RocknRoll Party

präsentiert von X-tra & Club Martini

im Moods im Schiffbau. Konzert um

21h. Fr. 35.–. Infos www.moods.ch &

www.clubmartini.ch. Vorverkauf über

Starticket

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Remember me DJ Marc S

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Nick Harvey

FR 25. Juli

Zürich

19.00 Gay Bikers Zürich: Grillhöck.

Genaue Infos über www.gaybikers.ch

19.30 GayMigs: schwule Migranten

Treff im HAZ-Centro, Sihlquai 67

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising

Unlimited

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 Suck my

BIG Discotheque. DJ Surprise

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation

Suck my BIG Discotheque. DJ

Surprise. 2 Floors im T&M und AAAH!

22.00 Lollipop: Schlagerparty mit 3 Tanzpisten!

Schlagerpiste; DJs Rolly & Wollana.

Discopiste 70er/80er Disco mit DJ TimOn.

Fiesta Latina mit DJ Copita & sus amigos.

Plus Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr.

118. Vorverkauf über Ticketcorner

22.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Full Fetish

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Party open

end Sommernacht. DJs Jesse Jay & Leon

23.00 Stairs Club:

Baslerstr. 50 (beim Letzipark) «mArYiC».

DJs Orhan Terzi & Michael K

SA 26. Juli

Basel

21.00 Borderline:

Hagenaustr. 29. Women only presented

by Colors Oldies Night mit Barbeque

Ganze Schweiz

08.00 Les lacets roses: 2-Tages-Tour

Engelberg - Fürenalp - Brüsti. Anmeldung

und genaue Infos bis 14.7. an Peter

Wolfensberger 079 411 32 62, wolfspeter@yahoo.de

Zürich

21.30 AAAH!:

No Limits DJ +1 (aka Pierre B.)

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance DJ Q-Bass

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Foam / Schaumparty. Drinkpass 3 für 2

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 Clubbing Night. DJs

Peter Lavelle & Mental X

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Schweinebucht.

Fetish. Saufpass 3 für 2

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Party mit

Afterhour Live Act: Störgeräusche. DJs

Sky Janssen & Ezikiel, Alphajet, Steefunk,

Medness, Christo

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) Total Stairs. DJs 5th Element

& Sadock

SO 27. Juli

Lausanne

23.00 TRIXX Gay Bar @ MAD:

avec DJ Daniel dB

Zürich

20.00 Le Bal: Club Lounge Bar Ladies

Night Schlagerparade und mehr. Music

by DJ Blue

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

20.00 Sprit Bar:

Innenhof Talacker 34. Nur bei schönem

Wetter. Infos www.sprit.ag

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy

Party Live Performance: C man; Soul &

RnB mit Live Gitarren-Begleitung. DJ

Micky

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Norman

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50. «Sunday

night@stairs»DJ Ezekiel

MO 28. Juli

Zürich

21.30 AAAH!: Disco DJ Q-Bass

Zürich

DI 29. Juli

21.30 AAAH!:

Jesse K. Night DJ Michael K

Zürich

MI 30. Juli

20.00 Schwule Väter: Väterstamm im

Café Rathaus, Limmatquai

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 Klangfiebers Elektro Surprise.

Indietronica aus Basel

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Marc S

21.30 AAAH!:

Johann presents Treffpunkt DJ La Luna

Lausanne

DO 31. Juli

22.00 Mousse Party Extra: The ultra

hot gay foam party presented by Jungle.

Im MAD, rue de Genève 23. DJs Guy

Williams, Antoine909, Nicodisco & Antwan.

Vorverkauf Fr. 25.– Sundeck Bern,

Cranberry & Sauna Moustache Zürich,

Abendkasse Fr. 30.–.

Alle Infos www.gay-party.net

Zürich

08.00 HAZ Outdoor: Hütten- / Bergtour

bis 3.8. Niedere Tauern, Österreich. Infos

und Anmeldung

www.haz.ch/outdooraktuell

18.00 LMZ: der Schwule Schweizer

Motorradclub Rund um den Mont Blanc

bis 3.8. Genaue Infos und Anmeldung

bis 12.7. siehe www.lmz.ch

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für

bisexuelle Männer und Frauen 19h Treff

im Café Rathaus, ab 20h Bistro Marion

19.30 Zart & Heftig: z&h Nachtessen im

HAZ-Centro, Sihlquai 67

21.00 Rage: Die lange Cruise Nacht

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Remember me DIVA-Night. Sound von

Madonna, Cher, Diana & Co. DJ Marc S.

Verlosung von 2 x 1 Tickets für das Madonna

Konzert vom 30.8. in Dübendorf!

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Calvin N

22.00 Sector c; Fetish Club: Naked Party

23.00 We are Famous!: Queer Party im

Saint Germain, Bahnhofstr. 66 (Eingang

Rennweg).

DJs etc. siehe www.wearefamous.ch

23.00 Labyrinth@Lotus Club: 1. August

Party. DJs 5th Element, Jesse Jay & Antares

23.00 Stairs Club: Die Schweiz ist unser

Land. DJs Beat Herren & Glactic.

August 08

FR 01. August

Zürich

21.00 Männerzone: Kernstr. 57. Hier

treffen sich Männer und Kerle! Party mit

Deko (Betriebsferien 9. bis 18.8.2008)

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren National

Gay Party

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Chartstation Disco Party, the Studio54-

Fealing. DJs Dynam!ke & Groovemaster


CRUISER 0708

agenda

Seite 29

21.30 AAAH!:

Dramaaah! DJ Nick Harvey

22.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Underwear, Jocks,

Shorts

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Party open

end DJs im August siehe www.loop38.ch

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) «mArYiC”. DJs Andy Dee & La

Luna

SA 02. August

Basel

22.00 Purplemoon-Party: Summer-

Special im Dreiländereck Basel (inkl.

Openairzone) Weitere Informationen

und Gästeliste www.purplemoon.ch

Bern

21.00 Stereo: Gay & Lesbian-Party von

True Colors und Welle im Gaskessel

Bern. DJs Dodo & Zardas, Surprise-Show-

Act

Zürich

18.00 a.part: Frauenbar bei Buvette

Philipp, Zweierstr. 166

21.30 AAAH!:

No Limits DJ +1 (aka Pierre B.)

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance DJ Q-Bass

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Industrial Cruise City

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 ProSexy. DJs Peter

Lavelle & Fred Extasia

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Leather, Uniforms

& Rubber

23.00 Loop 38:

Albulastr. 38. Party mit Afterhour DJs im

August siehe www.loop38.ch

23.00 Stairs Club:

Baslerstr. 50 (beim Letzipark) «Tous à la

plage II»presented by Johann & Götterbote.

DJs PDC, Alison & Tokee

SO 03. August

Schwyz

20.00 Mythengay: schwyz & schwul

Treff im Hirschen Backpackers, Schwyz

Zürich

20.00 Le Bal: Club Lounge Bar Ladies

Night

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

20.00 Sprit Bar: Innenhof Talacker 34.

Nur bei schönem Wetter. Infos www.

sprit.ag

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. b-boy Party DJ ResQ

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Michael K

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50. «Sunday

night@stairs»DJ Adrian Flavour

MO 04. August

Zürich

21.30 AAAH!: Disco DJ Groovemaster

DI 05. August

Aarau

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff. Offener

Treff in «Oase»Aarau (an der Aare)

Zürich

12.00 Aidspfarramt Zürich:

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.

Infos 044 255 90 55

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Jesse Jay

Zürich

MI 06. August

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 Wednesday Night Fever with DJ

Chris. Best of Sould, Funk & Pop (70ies to

90ies)

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Rolly

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJs Andreas K & Michael K

Zürich

DO 07. August

20.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren.

Cruise Keller Sportswear Special

21.00 Lady Bumb: in der Labor Bar,

Schiffbaustr. mit DJanes Heldin im

Chaos & Lady Vivie

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Remember me DJ Marc S

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Norman

Basel

FR 08. August

22.00 Crushboys: the strictly heterofriendly

Gayparty in der Kuppel,

Binningerstr. 14 Electro Disco, Electro

House & B-Elektro by The Crush Boys

Residents & B-Movie Diskomurder

Zürich

19.30 Frauenbar im GZ Riesbach:

Seefeldstr. 93

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren

Drinkpass 3 für 2

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 DJ Cintetic

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation

DJ Groovemaster

22.00 Lollipop: Schlagerparty mit 3

Tanzpisten! Schlagerpiste; DJs Rolly &

Wollana. Discopiste 70er/80er Disco mit

DJ TimOn. Fiesta Latina mit DJ Copita &

sus amigos. Plus Karaoke Lounge. X-Tra,

Limmatstr. 118. Vorverkauf über Ticketcorner

22.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Yellow Pigs.

Drinkpass 3 für 2

23.00 Labyrinth@Lotus Club: 6 month

later. DJs Kasey Taylor, Mental X & Jesse

Jay. Live Act: Crazed

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) «mArYiC Street Parade warm

up Party”. DJs Stefano & Michael K

SA 09. August

Winterthur

17.00 Badgasse 8: We are family! Essen

für Lesben und Schwule, jung und alt

Anmeldung über www.badgasse8.ch

Zürich

13.00 Streetparade 2008: Friendship

Start der Bühnenparties und der Parade

ab Utoquai um 13h. Genaue Details

siehe www.streetparade.ch

20.00 The Dynasty Club: Streetparade@

Dynasty!!! DJ Ike & DJ Joe G geben Vollgas

... Party till late ...

21.30 AAAH!:

No Limits Streetparade mit DJ ZED

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. G-

Dance Streetparade 2008. DJ Norman

22.00 Electric Ball Room: Labyrinth@

Volkshaus die Party zur Street Parade im

Volkshaus Zürich. DJs Thomas Langner,

5th Element, martin, Mental X, Michael

K, Jesse Jay. Live Act: Khainz. Afterhour

ab 06h im Labyrinth@Lotus Club. Vorverkauf:

Lobby Bar und www.Starticket.ch.

Kombitickets Volkshaus/Afterhour sind

limitiert

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

After Streetparade Party

23.00 Purplemoon:

Streetparade-Edition in der Laborbar.

Infos www.laborbar.ch &

www.purplemoon.ch

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Planet Fetish

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) Stairs Street Parade Party.

DJs Symphonix (Gebrüder-Duo), Beat

Herren, Thomi B, La Luna, 5th Element,

Liquid Soul & Ezekiel

Zürich

SO 10. August

06.00 Labyrinth@Lotus Club: Afterhourparty

mit DJs Mental X, Jesse Jay,

Michael K & Thomas Langner

18.15 Gottesdienst: für Lesben, Schwule

und Andere im Kulturhaus Helferei,

Kirchgasse 13

20.00 Le Bal: Club Lounge Bar Ladies Night

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

20.00 Sprit Bar:

Innenhof Talacker 34. Nur bei schönem

Wetter. Infos www.sprit.ag

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. b-boy Party DJ Surprise

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ +1 (aka Pierre B.)

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50. «Sunday

night@stairs»DJs Rolf Imhof & Willi P

Zürich

MO 11. August

21.30 AAAH!: Disco DJ Q-Bass

LIVE GAY-DATE

0906 53 53 13

(Fr. 1.30/Min.)

Schick ein SMS mit „Spitz“ an 609 (20 Rp./SMS)

Rainbow_Cruiser_08.qxd 30.5.2008 8:51 Uhr Seite 5

Homophobe

Gewalt?

Jeder Dritte ist betroffen,

nur jeder Achte sagt was.

Sags uns

RainbowLine 0848 80 50 80


Seite 30

agenda

CRUISER 0708

Zürich

DI 12. August

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Jesse Jay

Winterthur

MI 13. August

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 Mittwoch, der 13. Elektro-Clash

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Goldies

DJ Danny K

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJ 5th Element

Zürich

DO 14. August

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Remember me DJ Q-Bass

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Sadock

Zürich

FR 15. August

19.00 HIV-Treff: Universitätstr. 42.

Nachtessen. Info 044 455 59 00

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Crusing

Unlimited

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 gayl-6.com

Party von Online Erotikshop

www.gayl-6.com. DJ Bynomic

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Chartstation DJ Marc S

22.00 Circus-Circus: Bunte Party für

Leute ab 20 Jahre im X-tra. DJs Luca Papini

& Urs Diethelm sowie Live Hausband.

Infos www.circus-circus.ch

22.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Friday Naked

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) «mArYiC”. DJs TonTon & Beat

Herren

SA 16. August

Winterthur

21.00 Palace: Frauendisco im XS Danceclub,

Werkstr. 16. Women only!

Zürich

18.00 a.part: Frauenbar bei Buvette

Philipp, Zweierstr. 166

21.30 AAAH!:

No Limits DJs Jesse Jay & Leon

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance DJ Q-Bass

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Industrial Cruise City

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.

70 Michael K s Geburtstag. DJs

Michael K & Peter Lavelle

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass FF/SM/Bondage/Fetish

23.00 Stairs Club:

Baslerstr. 50 (beim Letzipark) EmoTTion.

DJs La Luna & Thomi B

SO 17. August

Aarau

10.00 Aarglos: Lesbengruppe Brunch-

Schifffahrt Biel-Solothurn. Aarglos feiert

Geburtstag. Details nach Anmeldung

bei gordula@freesurf.ch

Zürich

20.00 Le Bal:

Club Lounge Bar Ladies Night

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

20.00 Sprit Bar:

Innenhof Talacker 34. Nur bei schönem

Wetter. Infos www.sprit.ag

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. b-boy Party DJ Surprise

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Norman

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50. «Sunday

night@stairs»DJ Costa-4T

MO 18. August

Zürich

21.30 AAAH!: Disco DJ Danny K

DI 19. August

Zürich

12.00 Aidspfarramt Zürich:

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.

Infos 044 255 90 55

21.30 AAAH!:

Jesse K. Night DJ Andreas K

MI 20. August

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 Brand (Resident). Kabelbrand aus

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21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Q-Bass

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJ SubSonic

Brugg

DO 21. August

18.00 Tropic Bar:

Zürcherstr. 21, Windisch. Ladys Night

Zürich

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Remember me DJ Groovemaster

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Nick Harvey

Zürich

FR 22. August

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Kick

Off! Sportswear & Sneakers

21.30 AAAH!:

Marktgasse 14 DJ +1 (aka Pierre B.)

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation

DJ Surprise

22.00 Lollipop: Schlagerparty mit 3

Tanzpisten! Schlagerpiste; DJs Rolly &

Wollana. Discopiste 70er/80er Disco mit

DJ TimOn. Fiesta Latina mit DJ Copita &

sus amigos. Plus Karaoke Lounge. X-Tra,

Limmatstr. 118. Vorverkauf über Ticketcorner

22.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Kick Off! Sportswear

23.00 Stairs Club:

Baslerstr. 50 (beim Letzipark) «mArYiC”.

DJs Bang Goes & Jesse Jay

SA 23. August

Zürich

21.30 AAAH!: No Limits DJ Norman

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. G-

Dance DJ Groovemaster

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Shirt-Off! Summerparty

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.

70 Clubbing Night. DJs Jesse Jay,

Manic & Manuell

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Shirt-Off! Fetish

23.00 Stairs Club:

Baslerstr. 50 (beim Letzipark) Babado.

DJs Glaucio Duarte & 5th Element

SO 24. August

Zürich

20.00 Le Bal:

Club Lounge Bar Ladies Night

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

20.00 Sprit Bar:

Innenhof Talacker 34. Nur bei schönem

Wetter. Infos www.sprit.ag

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy

Party DJ Surprise

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Jesse Jay

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50. «Sunday

night@stairs»DJ Venus

MO 25. August

Zürich

21.30 AAAH!: Disco DJ Q-Bass

Zürich

DI 26. August

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Michael K

Zürich

MI 27. August

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 Siehe www.heldenbar.ch

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Goldies

DJ Marc S

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJ Michael K

Zürich

DO 28. August

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für

bisexuelle Männer und Frauen 19h Treff

im Café Rathaus, ab 20h Bistro Marion

(ausser Dezember)

19.30 Zart & Heftig: z&h Nachtessen im

HAZ-Centro, Sihlquai 67

20.00 HAZ-Centro: Schwubliothek,

Schwule Bücher- und ausgewählte

Videoausleihe, Sihlquai 67

21.00 Sector c; Fetish Club:

Special Naked Party

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Remember me DJ Q-Bass

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Andy Great

Zürich

FR 29. August

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising

Unlimited

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 Jesse Jay

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Chartstation Romeo &

Romeo Party-Weekend. DJ Romeo

22.00 Lollipop: Schlagerparty mit 3

Tanzpisten! Schlagerpiste; DJs Rolly &

Wollana. Discopiste 70er/80er Disco mit

DJ TimOn. Fiesta Latina mit DJ Copita &

sus amigos. Plus Karaoke Lounge. X-Tra,

Limmatstr. 118. Vorverkauf über Ticketcorner

22.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Motorbiker,

Leather & Rubber

23.00 Stairs Club:

Baslerstr. 50 (beim Letzipark) «mArYic”.

DJs Orhan Terzi & Thomi B

SA 30. August

Zürich

19.00 The Dynasty Club:

Dörfli-Fäscht im Dynasty...

21.30 AAAH!:

No Limits DJ +1 (aka Pierre B.)

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance Romeo & Romeo

Party-Weekend. DJ Romeo

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Workwear-Party. Drinkpass

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 Clubbing Night. DJs

martin, Willi P & Antares

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Bauern, Worker,

Army. Saufpass 3 für 2

23.00 Stairs Club: Baslerstr. 50 (beim

Letzipark) Total Stairs. DJs La Luna &

Michael K


www.drgay.ch


Checkpoint Zürich

Konradstrasse 1

www.checkpoint-zh.ch

044 455 59 10

SBB

Hauptbahnhof

\

!

BP

Paragonya

Wellness Club

Mühlegasse 11

www.paragonya.ch

Barfüsser

Café-Bar-Sushi

Spitalgasse 14

www.barfuesser.ch

Apollo

Sauna

Seilergraben 41

Carrousel

Bar-Club

Zähringerstr. 33

www.johnnaniter.com

Limmatquai

Rudolf-Bruhn-Brücke

Central

Niederdorfstr.

$

Zähringerstr.

Mühlegasse

Spitalgasse

Seilergraben

BR

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#

BL % BT

BS

BQ

@

Hirschen-

Platz

Häringstr.

(

G-COLORS

the_house

www.g-colors.ch

AAAH! Club

Marktgasse 14

www.aaah.ch

Hotel

Goldenes

Schwert

Marktgasse 14

Tel. +41 (0)44 250 70 80

Pigalle

Schlagerbar

Marktgasse 14,

www.pigalle-bar.ch

The Dynasty Club

Zähringerstrasse 11

www.dynastyclub.ch

G-Lounge

Zähringerstrasse 11

www.g-lounge.net

Rathausbrücke

Metzgergasse

*

&

Marktgasse

BM

BN

BO

T&M Club

Live DJs

Performance

Marktgasse 14, www.tundm.ch

Leonhards Apotheke

Stampfenbachstrasse 7

Cranberry Bar

Metzgergasse 3

www.cranberry.ch

Limmatquai

Grossmünster

Lobby

Cocktail Bar

Spitalgasse 3

Rathaus Café

Limmatquai 61

www.rathauscafe.ch

Macho City Shop

Häringstrasse 16 www.macho.ch

Tip Top

Seilergraben 13

www.tiptopbar.ch

Utoquai

Rämistr.

Restaurant Marion

Mühlegasse 22

www.restaurant-marion.ch

www.europride09.eu

Quaibrücke

Bellevue-

Platz

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Fr. 2.-/Min.

Inserat: ZBIRO GmbH, 8001 Zürich / info@zbiro.ch

Predigerhof

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www.predigerhof.ch

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