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CRUISER08

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12<br />

<strong>CRUISER08</strong><br />

Die Zeitung der Schweizer Gay-Community<br />

Barack Obama:<br />

«Change» auch in der<br />

US-Schwulenpolitik?<br />

Aufruhr auf Bali:<br />

Indonesische Schwule<br />

fürchten Unterdrückung<br />

Gay Skiweek Arosa:<br />

Europas grösster<br />

Gay-Winterevent<br />

Gran Canaria: Beliebte<br />

Gay-Feriendestination<br />

gerade im Winter<br />

Mister Gay 2009<br />

Ricco Müller (23) ist glücklicher Sieger der Wahl<br />

Kein Mensch ist wie der andere. Deswegen vergleicht das<br />

wiss enschaftliche PARSHIP Prin zip 30 wesent liche Persön<br />

lich keits merk male und schlägt Ihnen Part ner vor, mit<br />

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mittwoch 31. dezember<br />

sylvester nacht<br />

mad>laUsanne<br />

dJ antoine909>london<br />

(loveball, circuit Festival)<br />

dJ steven redant>brüssel<br />

(la démence, loveball)<br />

dJ nicodisco>Genf<br />

(360° Fever, la Parf’)<br />

dJ Phonokiller>Genf<br />

(wonderbear, bitchy butch)<br />

barbetteson>barcelona<br />

sexy circus hot dancers<br />

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© Foto: Aaron Cobbett - New York<br />

club mad<br />

23, rue de Genève<br />

laUsanne<br />

% 021-3406969<br />

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Editorial<br />

CRUISER 1208<br />

Change<br />

Amerika hat einen neuen Präsidenten:<br />

Barack Obama<br />

Die ganze Welt setzt grosse Hoffnungen in ihn,<br />

in vielerlei Hinsicht. Auch die Gay-Community<br />

in Amerika freut sich mächtig über die Wahl von<br />

Oba ma u nd hof f t , da ss da s mag i sc he Wor t «C ha nge»<br />

Wirkung zeigt, wenn es jetzt um eine zeitgemässe<br />

Regelung der Rechte der Homosexuellen geht.<br />

Derzeit ist die Irritation drüben aber in Sachen<br />

«Gay Marriage» recht gross. Ausgerechnet im fortschrittlichen<br />

Kalifornien wurde am gleichen Tag,<br />

an dem der Hoffnungsträger Obama als Präsident<br />

feststand, die bisher in diesem Staat erlaubte Homo-Eheschliessung<br />

verboten.<br />

Die Schweiz hat einen neuen Mister Gay:<br />

Ricco Müller<br />

Vier Jahre lang musste die Gay-Community hierzulande<br />

darauf warten. Nun hat sie wieder einen<br />

Repräsentanten gewählt. Ricco soll als junger<br />

Mann Schwulsein offen und natürlich vorleben.<br />

Der beste Weg nämlich, auch in der Schweiz trotz<br />

Partnerschaftsgesetz immer noch vorhandene<br />

Vorurteile abzubauen und Brücken zu schlagen<br />

in der Verständigung zwischen der Homo- und<br />

Hetero-Welt. Eine grosse Aufgabe und Verpflichtung,<br />

die auf den frisch Gewählten zukommt.<br />

Verpflichtet hat er sich bereits für einen Auftritt<br />

am 4. Januar an der Arosa Gay Skiweek. Das wird<br />

aber wohl vor allem ein Insider-Treffen werden.<br />

Erwartet doch Arosa in der ersten Januarwoche<br />

gut 300 Gays aus aller Welt. Vor vier Jahren wurde<br />

der Event mit rund 30 Teilnehmern erstmals<br />

durchgeführt. Die lesbischwule Skiwoche ist heute<br />

der grösste Gay-Winterevent Europas. Nachdem<br />

sich andere Wintersportorte in den letzen<br />

Jahren aus Angst vor einem «Schwulenimage» aus<br />

dem Gaymarkt zurückgezogen haben, setzt Arosa<br />

zumindest in der ersten Januarwoche voll auf<br />

diese Karte. Mit einem umfassenden Angebot, das<br />

mehr bietet als Jubel, Trubel, Heiterkeit.<br />

Wer aber dem Winter und Schnee entfliehen will,<br />

der hat mit Gran Canaria eine echte Alternative.<br />

Wenn in den Schweizer Bergen Minustemperaturen<br />

herrschen, kann man sich in den weltberühmten<br />

Dünen von Maspalomas an die wärmende<br />

Sonne legen.<br />

Ich danke den Lesern und Inserenten für die<br />

Treue zum Cruiser, die sie 2008 bewiesen haben<br />

und wünsche einen sonnigen Winter, schöne<br />

Festtage und einen guten Start ins Jahr 2009. Der<br />

nächste Cruiser ist Ende Januar 09 wieder da.<br />

Martin Ender, Herausgeber<br />

Mister Gay 2009 4<br />

Der 23-jährige Churer<br />

Ricco «Rimus» Müller ist<br />

der offizielle Mister Gay<br />

Switzerland 2009. Gewählt<br />

und gefeiert wurde<br />

in der Alten Börse in<br />

Zürich<br />

Arosa Gay Skiweek 5<br />

Die Arosa Gay Skiweek<br />

wird diesen Winter bereits<br />

zum fünften Mal<br />

durchgeführt. Im letzten<br />

Winter nahmen bereits<br />

rund 300 Gäste<br />

aus aller Welt teil.<br />

Barack Obama 6<br />

Bewirkt Barack Obama<br />

auch in der Schwulenpolitik<br />

der USA den<br />

«Change»? Im Wahlkampf<br />

hielt er sich zum<br />

Thema Homosexualität<br />

lange zurück.<br />

Aufruhr auf Bali 7<br />

Auf Bali ist man bereit,<br />

dem Vormarsch des Islamismus<br />

die Stirn zu<br />

bieten. Schwule in Indonesien<br />

fürchten Unterdrückung<br />

durch das<br />

neue Anti-Porno-Gesetz.<br />

Gran Canaria 13<br />

Titelbild: © Marco Carocari<br />

Ob Nachtleben, Strand<br />

oder Rundreisen, Gran<br />

Canaria bietet insbesondere<br />

der Gay-Community<br />

gerade im Winter ein<br />

volles Programm <br />

Impressum<br />

Herausgeber und Verleger: AfM-Publikationen, Martin Ender<br />

Redaktion und Verlagsadresse: AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174,<br />

Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, info@cruiser.ch<br />

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch | Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch<br />

Redaktionelle Mitarbeit: Thomas Borgmann, Kurt Büchler, Charly Büchi, Andreas Candinas,<br />

Daniel Diriwächter, Martin Ender, Branko B. Gabriel, René Gerber, Hanspeter Künzler,<br />

Michael Lenz, Stefan Schüpbach, Roman Ulrich<br />

Grafik / Layout / Litho: Deny Fousek, Beni Roffler, Letzigraben 114a, 8047 Zürich<br />

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender, Postfach, 8034 Zürich,<br />

Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 62, anzeigen@cruiser.ch<br />

Fachberater: Pierre André Rosselet, Rechtsanwalt<br />

Druck: Neue Luzerner Zeitung AG, Auflage: 15 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich


Seite 4<br />

Community<br />

CRUISER 1208<br />

Neu Delhi<br />

Hindupriester traut<br />

schwedisches Lesbenpaar<br />

Zwei junge Schwedinnen haben in<br />

einem Schiwa-Tempel im indischen<br />

Agra nach hinduistischem Ritus<br />

den Bund fürs Leben geschlossen. In<br />

Agra steht das weltberühmte Tadsch<br />

Mahal. Er habe zunächst den beiden<br />

Frauen erklärt, dass der Hinduismus<br />

gleichgeschlechtliche Paare nicht<br />

anerkenne und dass Homosexualität<br />

in Indien illegal sei, sagte der<br />

Priester des Tempels gegenüber indischen<br />

Medien. Nachdem die beiden<br />

Frauen ihm aber versichert hatten,<br />

dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften<br />

in ihrem Heimatland legal<br />

seien, habe er in die Trauung nach<br />

hinduistischem Ritual eingewilligt.<br />

London<br />

Schwule mit Müll<br />

verglichen<br />

Dr. Muhammad Siddiq wurde von der<br />

medizinischen Aufsichtsbehörde General<br />

Medical Council von seinem Posten<br />

als Vorsitzender der Islamic Medical<br />

Association (IMA) suspendiert.<br />

Muhammad Siddiq hatte einen extrem<br />

homophoben Leserbrief an das<br />

Fachblatt für Ärzte «Pulse» geschickt.<br />

In dem Schreiben fordert der moslemische<br />

Arzt die «volle Härte des<br />

Gesetzes, um Schwule wieder auf<br />

den rechten Weg zu bringen». Wörtlich<br />

schrieb er: «Es gibt Strafen und<br />

Strafgebühren, wenn man Strassen<br />

zumüllt und verschmutzt. Schwule<br />

sind schlimmer als die normalen,<br />

unbedachten Bürger. Sie verursachen<br />

Krankheiten und sind der Quell<br />

vieler sexuell übertragbaren Krankheiten.»<br />

Washington<br />

Gemischtes US-Wahlergebnis<br />

für Gay-Community<br />

Die US-Wahl für die Gay-Community<br />

ist mit einem gemischten Ergebnis<br />

zu Ende gegangen. Einerseits feierten<br />

Amerikas Schwule und Lesben<br />

zusammen mit Millionen anderen<br />

Amerikanern den Sieg Barack<br />

Obamas. Grund zum Feiern lieferte<br />

auch der Demokrat Jared Polis aus<br />

Colorado, der in Zukunft der dritte<br />

offen schwule Kongressabgeordnete<br />

in Washington sein wird. Aber<br />

die Schwulen und Lesben mussten<br />

auch herbe Niederlagen einstecken.<br />

In Kalifornien stimmten 52 Prozent<br />

der Wähler für die Abschaffung der<br />

erst im Mai eingeführten Homo-Ehe.<br />

In Florida und in Arizona stimmten<br />

die Wähler für ein Verbot der Homo-<br />

Ehe in der Verfassung der beiden<br />

Staaten. In Arkansas wurde das Adoptionsrecht<br />

für gleichgeschlechtliche<br />

Paare abgelehnt.<br />

Ein würdiger<br />

Mister Gay 2009<br />

Die Schweiz hat wieder einen<br />

Mis ter Gay: Der gehörlose Rico Müller<br />

repräsentiert dabei sogar zwei Minderheiten<br />

aufs Mal. Schade ist, dass<br />

das Finale in der Alten Börse vor so<br />

wenig Publikum stattfand. Die hohen<br />

Ticketpreise haben offenbar etliche<br />

Besucher vergällt.<br />

Am Samstag, 29. November, gingen<br />

im Sall der Alten Börse in Zürich<br />

zum ersten Mal seit vier Jahren<br />

wieder Wahlen zu einem Schweizer<br />

Mister Gay über die Bühne. Die<br />

Antwort auf die Frage, ob das Land<br />

nach dieser langen Pause überhaupt<br />

wieder einen schwulen Mister brauche,<br />

gab Organisator Oliver Eschler<br />

in seiner Begrüssungsansprache:<br />

«Wie viele Kandidaten haben heute<br />

ihre Eltern hier? Wie viele Bewerber<br />

haben ihre Kandidatur zurückgezogen?»,<br />

sagte er und spielte so<br />

darauf an, dass Homosexuelle trotz<br />

vielen Fortschritten in den letzten<br />

Jahren in der Gesellschaft immer<br />

noch mit einer Vielzahl von offen<br />

gelebten oder versteckten Ressentiments<br />

zu kämpfen haben. Schon<br />

das ganze Jahr über hatte Eschler<br />

mit Mr. Gay-Partys im ganzen Land<br />

die Werbetrommel für das grosse Finale<br />

gerührt. Mit seiner Kandidatenschar,<br />

die er auf diese Weise einer<br />

Art Eignungstest für den harten Job<br />

des Mister Gay unterziehen wollte,<br />

war er in Clubs wie St. Germain oder<br />

Vertigo in Zürich oder Amnesia in<br />

Lausanne zu Besuch gewesen. Tausende<br />

von Menschen hätten in den<br />

letzten sechs Monaten solche Events<br />

besucht, meinte Eschler.<br />

«All-Inclusive»-Stimmung<br />

Brav gaben die Kandidaten im ersten<br />

Durchgang Einblick in ihre Mo-<br />

tivationen für die Teilnahme: «Ich<br />

will erreichen, dass Homosexueller<br />

kein Schimpfwort mehr ist», sagte<br />

etwa Silvan Schälchli – und man<br />

nahm ihm das sofort ab. Danach<br />

wurden herbstliche Kleider und Brillen<br />

präsentiert. Schliesslich wollten<br />

sich auch die Sponsoren zeigen. Nach<br />

Finaldurchgang: Rico Müller, Marco Küng und Tobias Dickenmann<br />

© by Martin Reinhart<br />

Show-Einlagen von Ex-Musicstar<br />

Claudia D’Addio oder Helmine Tell<br />

folgte der inoffizielle Höhepunkt<br />

jedes Schönheitswettbewerbes: Der<br />

Badehosen-Durchgang. Hier waren<br />

die Kandidaten etwas auf sich alleine<br />

gestellt. Ein paar aufmunternde<br />

Worte vom anonsten sattelfesten<br />

Moderatorenduo Jubeira Bachmann<br />

und Alf Herren hätten bestimmt ein<br />

bisschen zur Entkrampfung bei einigen<br />

der Bewerber beigetragen.<br />

Spätestens zu diesem Zeitpunkt<br />

zeigten sich auch die ersten Auswirkungen<br />

von Eschlers «All Inclusive»-<br />

Getränkekonzept: Die Stimmung im<br />

Publikum war mehr als nur ausgelassen,<br />

die Bar immer gut frequentiert<br />

und der eine oder andere Zuschauer<br />

schon vor der Kür des neuen Mister<br />

Gays bis an seine Toleranzgrenze alkoholisiert.<br />

Rico holt sich den Sieg<br />

Zum Finaldurchgang traten Marco<br />

Küng, Tobias Dickenmann und<br />

Rico «Rimus» Müller an. Der 18jährige<br />

Tobias wurde als Dritter reich<br />

beschenkt mit allerlei Gutscheinen<br />

für Zahn-Bleechings, Gesichtspflegeprodukte<br />

und Kleider entlassen, bevor<br />

der abtretende Ex-Mister Sven<br />

Müller zu den dramatischen Klängen<br />

von «Also sprach Zarathustra»<br />

Rico zum neuen Mister Gay kürte.<br />

Eine mutige Entscheidung der Jury,<br />

der unter anderem die Tele-Züri-<br />

Frau Claudia Lässer oder der Stylist<br />

Clifford Lilley angehörten, denn als<br />

taubstummer Schwuler repräsentiert<br />

Rico gleich zwei Minderheiten<br />

aufs Mal. Der sympathische Bündner<br />

war für die Kommunikation mit<br />

dem Publikum und der Jury auf einen<br />

Gebärdensprachen-Übersetzer<br />

angewiesen. «Es ist unglaublich, ich<br />

danke allen. Danke, dass ihr mir diese<br />

Chance geschenkt habt», sagte er.<br />

Die Entscheidung der Jury stiess<br />

im Publikum auf viel Wohlwollen.<br />

Rico ist 23 Jahre alt und kommt aus<br />

Chur. Er hat eine Lehre als Elektromonteur<br />

gemacht, arbeitet derzeit<br />

als Modefotograf und will später<br />

noch Architektur studieren. Auf ihn<br />

dürfte ein nicht einfaches Amtsjahr<br />

zukommen. Erste Termine für den<br />

Bündner Charmebolzen stehen in<br />

den nächsten Woche an.<br />

Halbvoller Saal<br />

Den motivierten Kandidaten, den<br />

Moderatoren und der Jury darf man<br />

nach dem abwechslungsreichen<br />

Finale ein Kränzchen winden. Ein<br />

Wermutstropfen ist aber, dass sie<br />

ihre aufwändig einstudierte Show<br />

vor nur halbvollen Rängen abziehen<br />

mussten: Der Saal mit einer Kapazität<br />

von über 600 Plätzen war augenscheinlich<br />

etwas mehr als zur<br />

Hälfte gefüllt, zu viele Stuhlreihen<br />

blieben leer. Das erstaunt, zumal Organisator<br />

Eschler schon das ganze<br />

Jahr über für diesen Anlass geworben<br />

hatte. Schuld am dürftigen Publikumsinteresse<br />

dürften aber die<br />

mit zwischen 100 und 130 Franken<br />

hohen Eintrittspreise gewesen sein.<br />

Zwar waren in diesen Preisen unbeschränkt<br />

viele Getränke für die ganze<br />

Dauer des Anlasses in inbegriffen,<br />

doch schreckt eine solche Zahl erwiesenermassen<br />

viele Besucher ab.<br />

Kritik am Ticket-Konzept prallt jedoch<br />

an Eschler ab. Er habe damit<br />

gerechnet, dass die Solidarität in der<br />

Szene grösser sei. Das Finale sei dennoch<br />

– im Gegensatz zur letzten Austragung<br />

von Farah de Tomi vor vier<br />

Jahren – nicht defizitär. Den Kandidaten<br />

hätte man wirklich einen voll<br />

besetzten Saal gegönnt. Vielleicht<br />

klappt’s ja im nächsten Jahr. Dann<br />

will Eschler wieder Gay-Wahlen<br />

durchführen.<br />

Ein ausführliches Interview mit<br />

dem neuen Mister Gay Rico Müller<br />

bringt der Cruiser in der nächsten<br />

Ausgabe im Januar 2009.


CRUISER 1208<br />

rEisen<br />

Seite 5<br />

Arosa Gay Skiweek<br />

Die lesbischwule Skiwoche ist<br />

heute der grösste Gay-Winterevent<br />

Europas<br />

Die Arosa Gay Skiweek wird diesen Winter bereits<br />

zum fünften Mal durchgeführt - mit Besuchern aus der<br />

ganzen Welt. Im letzten Winter nahmen bereits rund 300<br />

Gäste teil. Im Januar 2009 sollen es noch mehr werden.<br />

Die Arosa Gay Skiweek wächst von Jahr zu Jahr. Was<br />

einst mit 30 Teilnehmern begann ist in der Zwischenzeit<br />

zum Grossevent mit internationaler Ausrichtung<br />

geworden. Letztes Jahr trafen rund 300 Gäste ein und<br />

im Januar 09 gehen die Organisatoren von einem neuen<br />

Teilnehmerrekord aus. Deshalb haben sich dem Hotel<br />

Eden Arosa (hier wurde die Gay Skiweek im Jahr<br />

2004 ins Leben gerufen) inzwischen fünf weitere Hotels<br />

und Ferienhäuser angeschlossen und beherbergen Gäste<br />

der Gay Skiweek. Längst pilgern nicht nur Skiläufer<br />

und Snowboarder anfangs Januar nach Arosa. Man trifft<br />

auch viele Nichtskiläufer, Aprè-Skifahrer, Party-Animals<br />

und Leute, die sich ganz einfach in einem wunderschönen<br />

winterlichen Ambiente entspannen und zum Beispiel<br />

auf der Tschuggenhütte in den gratis Liegestühlen<br />

sonnenbaden wollen.<br />

Sechs gay-friendly Partnerhotels<br />

Das Viersterne-Hotel Eden Arosa ist immer noch die<br />

Homebase für die Arosa Gay Skiweek. Mit Unterkünften<br />

im Hotel Seehof Arosa ***, Tschuggen Grand Hotel*****,<br />

Hotel Asora*** Hotel Vetter, Posthotel Arosa**** und im<br />

Haus Pradin Arosa kommt heute die Gay Skiweek allen<br />

Ansprüchen und jedem Portemonnaie entgegen. Die<br />

sechs gay-friendly Partnerhotels bieten verschiedene<br />

Arrangements zu Spezialpreise an. Inklusive in allen<br />

Hotelpackages ist natürlich auch der Eventpass Gold,<br />

mit dem man zu allen Anlässen gratis Zutritt hat und<br />

viele andere Vorteile geniesst, z.B. die um 20 Prozent<br />

reduzierte Skimiete. Teilnehmer, die selber für ihre Unterkunft<br />

sorgen, können den Eventpass selbstverständlich<br />

auch ohne Hotelarrangement buchen, ebenso die<br />

verbilligten Liftpässe.<br />

Neue Organisationsstruktur<br />

Mit der kontinuierlichen Zunahme der «Pink Traveller»<br />

in den Schweizer Bergen hält auch die Organisationsstruktur<br />

der Woche Schritt. Hitsch Leu, Direktor<br />

im Hotel Eden und Initiator, hat bereits letztes Jahr die<br />

Organisation in eine kleine Einzelfirma ausgelagert.<br />

Jetzt geht er einen Schritt weiter: Im Januar will er zusammen<br />

mit seinem Partner Alex<br />

Herkommer aus Lausanne (Jungle<br />

Gay Party) die Arosa Gayskiweek<br />

GmbH gründen und damit definitiv<br />

in die «Profiliga» aufsteigen. Für<br />

die Vermarktung setzt man neben<br />

elektronischen Medien (auf www.<br />

gayskiweek.ch können alle Angebote<br />

online gebucht werden) mehr<br />

und mehr auf spezialisierte Tour-<br />

Operators in ganz Europa und den<br />

USA. Arosa Tourismus unterstützt<br />

die Woche, wo immer es geht, und<br />

in Arosa selbst ist das Bewusstsein,<br />

mit der Arosa Gay Skiweek einen<br />

Top-Anlass gewonnen zu haben, der<br />

anfänglichen Skepsis gewichen.<br />

Sport, Spass und Kultur<br />

Neben viel Wintersport, Sonne<br />

und Parties gibt es diesen Winter<br />

wieder einige Neuigkeiten: Indoor<br />

wird das Sportangebot erweitert, Robert<br />

Steinbacher (Gründer der Body<br />

Art School und «Best Male Presenter<br />

Worldwide 2007») wird täglich top<br />

Aerobic und Dance Classes für die<br />

Teilnehmer bieten. Das Highlight<br />

dürfte aber das klassische Konzert<br />

mit dem weltberühmten Pianisten<br />

Michel Dalberto (Frankreich) und<br />

Tenor Zachary Stains (USA) in der<br />

Aroser Dorfkirche sein. Michel Dalberto<br />

gilt insbesondere als einer der<br />

besten Interpreten von Schubert. Er<br />

ist der einzige Pianist weltweit, der<br />

Schuberts Gesamtwerk fürs Klavier<br />

einspielte.<br />

Nachdem sich andere Wintersportorte<br />

in den letzen Jahren aus<br />

Angst vor einem «Schwulenimage»<br />

aus dem Gaymarkt zurückgezogen<br />

haben, setzt Arosa zumindest in der<br />

ersten Januarwoche voll auf die se<br />

Karte. Mit einem umfassenden Angebot,<br />

das mehr bietet als Jubel, Trubel,<br />

Heiterkeit.<br />

<br />

Von Martin Ender<br />

Arosa Gay Skiweek – Winteredition<br />

3. bis 10. Janaur 2009<br />

www.gayskiweek.ch<br />

Ich hab Weihnachten<br />

verschenkt<br />

<br />

Von Michi Rüegg<br />

Ein letztes Mal werde ich an der Zürcher Bahnhofstrasse<br />

dieses Jahr die riesigen Leucht-Dildos bestaunen,<br />

die uns zur Adventszeit den Weg vom Sprüngli<br />

zum Globus weisen. Die einen unter uns freut das.<br />

Sie sagen, früher war alles besser, als noch die vielen,<br />

vielen Lämpchen ein Lichtermeer produzierten,<br />

bei dessen Anblick diejenigen unter ihnen, die<br />

nicht an Epilepsie litten, keinen Anfall bekamen,<br />

sondern bloss wie kleine windelzerscheissende<br />

Kinder in die Kälte lächelten.<br />

Andere mochten die kühlen, langen Stangen. Ich<br />

zum Beispiel.<br />

Vielleicht, weil die anderen und ich ein wenig puristischer<br />

sind. An unseren Kühlschränken kleben<br />

keine Diddl-Maus-Magnete. Wir haben keine Plastikblumen<br />

auf dem Fenstersims. Falls eine Marienstatue<br />

auf dem Schrank steht, dann ist sie aus dem<br />

16. Jahrhundert. Und das Bärchen im Wohnzimmer<br />

hat uns nicht die liebenswerte Frau am Lighthouse-<br />

Stand verkauft, sondern Urgrosspapa von Hand erschossen,<br />

weil er mal auf Einladung des Emirs von<br />

Würgisien dessen Wälder mit Bleikugeln füllen durfte,<br />

wobei der Legende nach auch mehrere Angestellte<br />

des Hofes das Leben liessen. So wollte es damals<br />

der Brauch.<br />

Das klingt jetzt alles etwas elitärer als es ist. Schliesslich<br />

besitze ich weit weniger Dinge als viele meiner<br />

Freunde. Ich habe weder eine kaputte Schaufensterpuppe,<br />

an deren Hals ich meine Krawatten hänge,<br />

noch einen Duschvorhang, in den man poppipe Postkarten<br />

stecken kann. Auch die Sammlung «101<br />

Aroma-Badesalz» in winzigen Glasdöschen steht nicht<br />

in meinem Bad, genauso wenig wie eine sprechende<br />

Waage. Ich hab weder einen verchromten Flutschenspender<br />

überm Bett, noch einen Wecker, der<br />

die Morgensonne imitiert, einen Massagesessel,<br />

der sich auch für gepflegte Onanie eignet, eine Bettwäschegarnitur,<br />

auf die mein Foto geprintet ist,<br />

eine Unterhose mit kleinen Taschen, in die man Kondome<br />

stecken kann, einen essbaren String, und<br />

die alte britische Staffel «Queer as Folk» auf VHS-<br />

Video hat mir Peter nie zurückgegeben, was nicht<br />

so schlimm ist, denn der dazu passende VHS-Videorecorder<br />

fand bei der letzten Züglete den Weg ins<br />

Brockenhaus (dorthin bringe ich übrigens demnächst<br />

auch mein Sexualleben, falls die Heilsarmee damit<br />

was anfangen kann. Es ist mir nämlich bei der Pflege<br />

meines Heims oft eine Last).<br />

Nichts – oder zumindest wenig – zu besitzen, ist ein<br />

grosser Luxus, den sich nicht alle leisten können.<br />

Es handelt sich hierbei um einen weit entwickelten<br />

Gemütszustand, den nur erlangt, wer aus dem<br />

Christentum austritt, Weihnachten ausschliesslich<br />

dazu benützt, sich tagelang zu betrinken und das<br />

Wichtigste: sich und seinem Umfeld verbietet, jegliche<br />

Art von Geschenken zu kaufen. Wers nicht<br />

schafft, kann sich getrost nach sprechenden Waagen<br />

und Unterhosen mit Kondomtäschchen umsehen.<br />

Mit etwas Glück findet man solche mit lustigen<br />

Diddl-Mäusen drauf.<br />

PS: Wer seinen Lieben trotzdem ein Präsent<br />

machen will, dem sei geraten, sich 24 Koffer und<br />

Taschen bei Louis Vuitton zu kaufen, in jedes<br />

Stück eine Flasche Wein und eine Stange Zigaretten<br />

zu legen und eine Art Adventskalender draus<br />

zu machen. Freude garantiert.


Seite 6<br />

Ausland<br />

CRUISER 1208<br />

Alle Hoffnungen ruhen<br />

auf Barack Obama<br />

Bewirkt Barack<br />

Obama auch in der<br />

Schwulenpolitik der<br />

USA den «Change»?<br />

Im Wahlkampf hielten sich die<br />

demokratischen Präsidentschaftskandidaten<br />

Hillary Clinton und Barack<br />

Obama zum Thema Homosexualität<br />

lange zurück. McCain hingegen<br />

äusserte sich ganz klar gegen eine<br />

eheähnliche Verbindung von Homosexuellen.<br />

Die schwullesbische Wählerschaft<br />

wusste somit nur, wen sie<br />

verhindern musste.<br />

Der Wahlsieg von Barack Obama<br />

weckte in der amerikanischen Gay-<br />

Community riesige Hoffnungen und<br />

Glücksgefühle. Das gleichzeitige Abstimmungsresultat<br />

in Kalifornien<br />

gegen die Homo-Ehe holte Schwule<br />

und Lesben jedoch jäh in die Wirklichkeit<br />

zurück. Die beliebte lesbische<br />

US-Talkmasterin Ellen DeGeneres<br />

kommentierte die historische Wahl<br />

und die Abstimmung in Kalifornien<br />

folgendermassen:<br />

«Die Wahlnacht nochmals Revue<br />

passieren zu lassen, war ein tolles Erlebnis.<br />

Barack Obama ist unser neuer<br />

Präsident! Die Wende ist da. Ich, wie<br />

Millionen von Amerikanerinnen und<br />

Amerikanern, fühle mich, als hätten<br />

wir einen gigantischen Schritt Richtung<br />

Gleichstellung getan. Wir haben<br />

Geschichte erleben können.<br />

Doch ich kann nicht sagen, welche<br />

Gefühle ich hatte, als am andern<br />

Morgen klar war, dass in Kalifornien<br />

,Proposition 8’ abgesegnet<br />

wurde. Ich war zutiefst betrübt und<br />

konnte es kaum glauben. Einerseits<br />

haben wir einen mächtigen Schritt<br />

in Richtung Gleichstellung gemacht<br />

und am nächsten Tag gingen wir einen<br />

gigantischen Schritt zurück.<br />

Doch ich glaube daran, dass eines<br />

Tages das Homo-Ehen-Verbot total lächerlich<br />

erscheinen wird. Bis dahin<br />

aber werde ich mich weiterhin einsetzen<br />

für Gleichberechtigung für<br />

alle von uns.»<br />

Vorerst Zurückhaltung<br />

Die Freude in der Gay-Community<br />

über den Wahlsieg von Barack Obama<br />

beruhte in erster Linie auf der<br />

Tatsache, dass man einen McCain<br />

verhindert hatte. Mit Obama indes<br />

konnte man sich eine Änderung der<br />

bisher konservativen Schwulenpolitik<br />

erhoffen, mehr aber vorerst auch<br />

nicht. Denn Obama hielt sich lange<br />

Zeit in Fragen der Homo-Ehe zurück.<br />

Vieles war in diesem US-Wahlkampf<br />

einmalig; unter anderem, dass es<br />

zum ersten Mal eine TV-Diskussion<br />

gab, in der es ausschliesslich um die<br />

Positionen der Kandidaten zu Fragen<br />

der Homosexuellen-Rechte ging. Hillary<br />

Clinton und Barack Obama sprachen<br />

sich damals beide gegen die<br />

Möglichkeit von Eheschliessungen<br />

zwischen gleichgeschlechtlichen<br />

Partnern aus. Clinton schlug anstel-<br />

le der Homo-Ehe eine Art «bürgerliche<br />

Gemeinschaft» vor. Ihr Rivale<br />

Obama äusserte die gleiche Position,<br />

wonach es um Gleichberechtigung<br />

in der Sache gehe, auch wenn die<br />

Lebensgemeinschaft von Homosexuellen<br />

nur als «bürgerliche Gemeinschaft»<br />

bezeichnet würde. Wichtig<br />

sei nicht der Name, sondern «dass<br />

die gleichen Rechte für alle zugänglich<br />

sind».<br />

Neue Richtlinien<br />

Angesichts der riesigen Probleme,<br />

die Obama angehen müsse, sei es<br />

wohl vermessen zu glauben, dass<br />

Schwulenpolitik in der Prioritätenliste<br />

der neuen Regierung stehen<br />

würde, meinten viele Skeptiker. Und<br />

dass Obama, mit Minderheiten- und<br />

Diskriminierungserfahrung am eigenen<br />

Leib, selbstredend für andere<br />

Minderheiten einstehen würde,<br />

sei schon gar nicht zwingend. Nun,<br />

drei Wochen nach dem Wahlsieg<br />

hat Obama bereits die wichtigsten<br />

Posten in seiner Regierung besetzt<br />

und ebenso ein Programm-Papier erstellt<br />

mit seinen Prioritäten. Im Kapitel<br />

«Rechte für die Homosexuellen»<br />

ganz oben stehen die Einführung<br />

von eingetragenen Partnerschaften,<br />

die Stärkung von Antidiskriminierungsrichtlinien<br />

und die Verschärfung<br />

der Gesetze gegen Hassvergehen.<br />

«Barack Obama unterstützt<br />

eingetragene Partnerschaften, die<br />

gleichgeschlechtlichen Paaren die<br />

gleichen Rechte und Privilegien<br />

gibt, wie sie verheiratete Paare haben»,<br />

heisst es in dem Text.<br />

Adoption soll möglich werden<br />

Auch soll der «Defense of Marriage<br />

Act» abgeschafft werden, damit die<br />

über tausend Bundesrechte, die derzeit<br />

einzig Ehepartnern gewährt werden,<br />

auf gleichgeschlechtliche Paare<br />

in eingetragenen Partnerschaften<br />

ausgedehnt werden können. Dieses<br />

«Gesetz zur Verteidigung der Ehe»<br />

wurde 1996 mit überwältigender<br />

Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses<br />

verabschiedet, als die Angst<br />

umging, dass manche Bundesstaaten<br />

die Ehe für Lesben und Schwule öffnen<br />

könnten. Des Weiteren spricht<br />

sich Obama sogar für die Adoption<br />

aus: «Barack Obama glaubt, dass wir<br />

allen Paaren und Einzelpersonen die<br />

Adoptionsrechte zukommen lassen<br />

müssen, unabhängig von deren sexueller<br />

Orientierung. Er denkt, dass<br />

ein Kind von einem liebenden und<br />

gesunden Zuhause profitiert.» Auch<br />

in Sachen HIV und Aids will er sich<br />

engagieren.<br />

Problem Kalifornien<br />

Dieser für die schwule Community<br />

positiven bundesweiten Entwicklung<br />

stellt sich der neuste Volksentscheid<br />

im Staat Kalifornien diametral<br />

entgegen. Am Wahltag stimmte eine<br />

Mehrheit für eine Verfassungsänderung,<br />

die eine Ehe nur zwischen<br />

einem Mann und einer Frau anerkennt.<br />

52,5 Prozent stimmten für


CRUISER 1208<br />

ausland<br />

Seite 7<br />

das Verbot, 47,5 dagegen. Ein Wahlergebnis,<br />

das die ganze Nation schockierte<br />

und seitdem im liberalen<br />

Kalifornien für heftigen Zorn sorgt.<br />

Zwar traten potente Unternehmen<br />

(u.a. google.com) und Prominente<br />

wie Brad Pitt und Steven Spielberg<br />

für die Homo-Ehe und gegen «Proposition<br />

8» in Kalifornien an. Doch<br />

auf der andern Seite mischten die<br />

mächtigen Mormonen mit – übrigens<br />

Verfechter der Polygamie. Es waren<br />

vor allem sie, die für die Finanzierung<br />

der Anti-Homo-Ehen-Kampagne<br />

sorgten. Bislang hielt sich die<br />

Mormonenkirche aus der Politik<br />

raus. Doch in diesem Fall wurde<br />

die in Salt Lake City ansässige Kirche<br />

plötzlich aktiv. Sie verschickte<br />

Briefe, hielt Videokonferenzen ab<br />

und organisierte Freiwillige, die bei<br />

der Anti-Kampagne helfen sollten.<br />

Proteste<br />

Nun protestieren Tausende gegen<br />

die Rücknahme eines Rechts, das<br />

sich die Homosexuellen mühsam<br />

erstritten hatten. Immerhin sind<br />

bereits 18000 gleichgeschlechtliche<br />

Ehen in Kalifornien geschlossen worden.<br />

Der County-Rat von Los Angeles<br />

beschloss angesichts dieser Tatsache<br />

und der intensiven Proteste, sich einer<br />

Revisionsklage gegen das Homo-<br />

Ehenverbot anzuschliessen oder,<br />

falls nötig, selbst eine Klage anzustrengen.<br />

Sogar der republikanische<br />

Gouverneur Arnold Schwarzenegger<br />

und eine Reihe kalifornischer Regierungsbehörden<br />

sprachen sich für<br />

eine Revision aus.<br />

Der Oberste Gerichtshof des US-<br />

Bundesstaates Kalifornien hat zugestimmt,<br />

das durch einen Volksentscheid<br />

verfügte Verbot der Homo-Ehe<br />

zu prüfen und hat drei Klagen gegen<br />

«Proposition 8» angenommen. Alle<br />

drei Kläger argumentieren, dass<br />

die Entscheidung einer Minderheit<br />

Grundrechte aberkennt. Die Wähler<br />

hätten nicht das Recht, eine solche<br />

Entscheidung zu treffen.<br />

Die Befürworter des Ehe-Verbots<br />

müssen jetzt bis zum 19. Dezember<br />

erklären, warum das Gericht «Proposition<br />

8» nicht für ungültig erklären<br />

soll. Die Kläger müssen bis zum 5.<br />

Januar umfangreiche Erklärungen<br />

abgeben. Die mündliche Verhandlung<br />

kann dann im März beginnen,<br />

erklärte eine Gerichtssprecherin.<br />

Homo-Aktivisten wollen in zwei<br />

Jahren erneut über die Öffnung der<br />

Ehe für Schwule und Lesben abstimmen<br />

lassen, falls diese juristischen<br />

Einsprüche gegen das Ehe-Verbot<br />

fruchtlos bleiben.<br />

Alle Anzeichen stehen dafür, dass<br />

Amerika tatsächlich am Anfang einer<br />

Wende steht. Barack Obama<br />

könnte durchaus auch in die amerikanische<br />

Geschichte der Schwulenpolitik<br />

eingehen. «Change, we can<br />

believe in.»<br />

<br />

Von Martin Ender<br />

Scharia durch die Hintertür<br />

Indonesische<br />

Schwule fürchten<br />

Unterdrückung durch<br />

Anti-Porno-Gesetz<br />

Auf Bali, der tropischen Traumurlaubsinsel,<br />

herrscht Aufruhr. Auf<br />

der kleinen Insel im Süden Indonesiens<br />

ist man bereit, dem Vormarsch<br />

des Islamismus im grössten moslemischen<br />

Land der Welt die Stirn zu<br />

bieten. Verschärfte Gesetze könnten<br />

auch dem Tourismus schaden.<br />

Grund für den Aufruhr auf der<br />

Insel der Götter ist das Anti-Porno-<br />

Gesetz, das Ende Oktober vom indonesischen<br />

Parlament beschlossen<br />

worden ist. Die Befürworter begrüssen<br />

das Gesetz als eine Garantie vor<br />

dem moralischen Verfall der indonesischen<br />

Gesellschaft. Die Kritiker<br />

hingegen sehen darin einen massiven<br />

Schritt hin zur Islamisierung<br />

des Landes und zur Unterdrückung<br />

ethnischer, religiöser und sexueller<br />

Minderheiten.<br />

Hauptkritikpunkt sind die vagen<br />

Formulierungen des Gesetzes. Alles,<br />

was «Lust und Begierde» erregen kann,<br />

fällt laut dem verabschiedeten Gesetzentwurf<br />

unter Pornografie. Das<br />

eröffne der Willkür islamistischer<br />

Gruppen und Behörden sowie der<br />

Zensur von Kunst und Presse Tür<br />

und Tor, befürchten die Gegner des<br />

Gesetzes. Nacktheit oder die Darstellung<br />

sexueller Szenen sei ein fester<br />

Bestandteil der Kultur und der Religionen<br />

vieler Volksgruppen im<br />

multi ethnischen Indonesien. Auf<br />

den 17500 Inseln des indonesischen<br />

Archipels leben Hunderte von Volksgruppen,<br />

von Befürwortern eines<br />

konservativen Islams arabischer Prägung<br />

bis hin zu fast nackten Eingeborenenstämmen.<br />

88 Prozent der 230<br />

Millionen Indonesier sind Moslems,<br />

die in ihrer grossen Mehrheit einen<br />

moderaten Islam praktizieren.<br />

Bikinis nur auf Bali<br />

Dass es den Befürwortern des<br />

Gesetzes gar nicht um den Schutz<br />

der Indonesier vor Pornografie geht,<br />

sondern um die Durchsetzung islamischer<br />

Moralvorstellung, zeigt<br />

das in letzter Minute gemachte Zugeständnis<br />

an die Kritiker: Besucherinnen<br />

von Urlaubsorten wie dem<br />

hinduistischen Bali ist es weiter erlaubt,<br />

Bikinis zu tragen. Was aber im<br />

Umkehrschluss auch heisst: Frauen,<br />

die ausserhalb von Bali Bikinis tragen<br />

oder auch nur im Auge des islamischen<br />

Betrachters «anstössig»<br />

angezogen sind, werden in Zukunft<br />

nichts zu lachen haben. «Durch das<br />

neue Gesetz werden Frauen und<br />

auch Queer-Menschen in Gefahr<br />

sein», sagt John Badalu, Schwulenaktivist<br />

und Organisator des jährlichen<br />

schwul-lesbischen Filmfestivals<br />

«Q! Film Festival», das in Jakarta,<br />

Yogyakarta und Bali stattfindet.<br />

Wahltaktische Gründe<br />

Nicht die islamischen Parteien<br />

haben das Gesetz durch das Parlament<br />

gepeitscht. Vielmehr waren es<br />

konservative weltliche Parteien, die<br />

hoffen, damit bei den 2009 anstehenden<br />

Parlamentswahlen bei konservativen<br />

moslemischen Wählern<br />

zu punkten. Wie sehr aber auch das<br />

Parlament gespalten war, zeigt das<br />

Verhalten von zwei einflussreichen<br />

Parteien: die PDI-P der ehemaligen<br />

Staatspräsidentin Megawati sowie<br />

die christliche «Wohlstands- und<br />

Friedenspartei» hatten vor der Abstimmung<br />

unter Protest den Sitzungssaal<br />

verlassen. «Das Gesetz<br />

ist ein Akt gegen Indonesiens Vielfalt,<br />

die durch unsere Verfassung geschützt<br />

ist», sagte eine Abgeordnete<br />

der PDI-P.<br />

Gefährdetes Filmfestival<br />

Badalu sorgt sich um die Zukunft<br />

des Filmfestivals: «Im Moment sind<br />

wir uns nicht sicher, ob wir es fortsetzen<br />

können. Wir haben einige<br />

Treffen mit einer Reihe von Institutionen,<br />

um unsere Möglichkeiten<br />

aus zuloten.» Dede Oetomo, einer der<br />

prominentesten schwulen Bürgerrechtler<br />

Indonesiens, sorgt sich um<br />

die Zukunft seines Schwulenzentrums<br />

in Surabaya. Im Gegensatz<br />

zu früheren Entwürfen des Anti-Porno-Gesetzes<br />

seien in der verabschiedeten<br />

Fassung Organisationen mit<br />

«aufklärerischem Charakter» nicht<br />

mehr erwähnt. «Unser Status ist<br />

jetzt völlig unklar», sagt Oetomo.<br />

André ist ein offen schwuler Moslem<br />

aus Sumatra. Der 28-jährige hat<br />

jedoch seine konservative, moslemische<br />

Heimat verlassen, um auf<br />

Bali zu leben und zu arbeiten. Bali<br />

ist ein Magnet für Schwule aus ganz<br />

Indonesien. «Hier ist alles viel relaxter<br />

und die Menschen sind liberaler»,<br />

meint André. Das Gesetz werde noch<br />

mehr schwule Indonesier nach Bali<br />

«flüchten» lassen, glaubt André.<br />

Unklare Definition<br />

Da «Pornografie» nicht klar definiert<br />

ist, könnte das auch Auswirkungen<br />

auf die User schwuler Internetdatingseiten<br />

haben. Schwule sollten in Zukunft<br />

vorsichtig mit der Veröffentlichung<br />

freizügiger Fotos von sich selbst<br />

in ihren Profilen auf Datingseiten<br />

wie Gayromeo oder Gaydar sein, rät<br />

Badalu. Aber Badalu sagt auch: «Der<br />

sicherste Ort, um mit schwulen Mitmenschen<br />

zu kommunizieren, sind<br />

Webseiten.» Denn Razzien in (nicht<br />

nur schwulen) Bars hat es auch schon<br />

vor dem Gesetz gegeben, hinter denen<br />

meistens die radikal-militante und gewaltbereite<br />

«Islamische Verteidigungsfront»<br />

steckte bzw. steckt.<br />

Breite Front gegen das Gesetz<br />

Aber noch ist nicht aller Tage<br />

Abend. Es formiert sich eine breite<br />

Front zur Abschaffung des Gesetzes.<br />

Damit scheint sich zu verwirklichen,<br />

was ein Mitarbeiter einer deutschen<br />

politischen Stiftung in Jakarta vor<br />

der Verabschiedung des Gesetzes<br />

prophezeite: «Das wird die moderaten<br />

Moslems hier endgültig wachrütteln.»<br />

Der Gouverneur von Bali,<br />

Made Mangku Pastika, ist einer der<br />

Wortführer der Anti-Porno-Gesetzbewegung.<br />

Pastikas Wort gilt was in<br />

Bali und Indonesien. Vor seinem Job<br />

als balinesischer Regierungschef hat<br />

Pastika sich einen Namen als indonesischer<br />

Polizeichef und erfolgreicher<br />

Bekämpfer des Terrorismus einen<br />

Namen gemacht. Pastika kann sich<br />

der Unterstützung ganz Balis sicher<br />

sein in seiner radikalen Haltung, das<br />

Anti-Porno-Gesetz in Bali erst gar<br />

nicht umsetzen zu wollen. Noch ist<br />

also das schwule Ferienparadies frei<br />

von islamistischer Willkür.<br />

<br />

Von Michael Lenz


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19.11.2008 11:59:57 Uhr


CRUISER 1208<br />

intErViEW<br />

Seite 9<br />

Ein bisschen Spass muss sein<br />

Eine Revue von<br />

Markus Buehlmann<br />

und Eric Langner.<br />

«Ein bisschen Spass muss sein»,<br />

das ursprünglich von Roberto Blanco<br />

interpretierte Lied ist nur einer von<br />

insgesamt 22 Schlager-Hits, welche<br />

die Zuschauer auf eine Reise in die<br />

70er-Jahre mitnehmen. Cruiser hat<br />

sich mit Markus Buehlmann unterhalten.<br />

Cruiser: Markus, du hast die künstlerische<br />

Leitung, Du führst Regie und hast<br />

das Buch geschrieben. Wandelst du auf<br />

den Spuren der grossen Musical-Autoren<br />

wie Andrew Lloyd Webber & Co.?<br />

Markus Buehlmann: Ich würde<br />

mich nie erdreisten, mich mit solchen<br />

Grössen messen zu wollen.<br />

Eigentlich sah ich mich als lebenslänglicher<br />

Musicaldarsteller. Eines<br />

Tages wurde ich angefragt, ob ich<br />

die Choreographie übernehmen<br />

wolle, später hat man mir sogar die<br />

Regie angeboten – schon das hätte<br />

ich mir nie träumen lassen. Als<br />

dann Eric Langner mit der Idee für<br />

ein Musical auf mich zukam und<br />

ich spontan meinte, dies doch gemeinsam<br />

zu schreiben, habe ich<br />

mich selbst damit am meisten überrascht.<br />

Ich nehme mal an, dass die Schauspielerinnen<br />

und Schauspieler in die Rollen<br />

der Schlager-Stars der 70er-Jahre schlüpfen.<br />

Ist das so?<br />

Richtig. Die Schlager-Stars sind in<br />

eine überdrehte Traumgeschichte<br />

eingewoben. Beim Casting haben<br />

wir vor allem darauf geachtet, dass<br />

die Darstellerinnen und Darsteller<br />

die Stimmen der grossen Vorbilder<br />

imitieren können - ich bin mit dem<br />

Resultat sehr zufrieden. Natürlich<br />

versuchen wir, uns ihnen auch optisch<br />

anzunähern. Dass das Ganze<br />

dann noch amüsant, witzig, komisch<br />

und nicht zuletzt auch schrill<br />

daherkommt, versteht sich bei dem<br />

Thema fast von selbst.<br />

Ich bekomme nur schon rote Ohren,<br />

wenn ich daran denke, dass die Gäste<br />

mit Jürgen Drews ins Kornfeld gehen<br />

dürfen...<br />

Meinst du den Jürgen Drews heute<br />

oder damals in den 70ern? (grinst)<br />

Zu Jürgen Drews damals hätte ich<br />

mich wohl auch ins Kornfeld gelegt.<br />

Aber nicht nur mit Jürgen erlebt<br />

das Publikum in der Show einige<br />

Überraschungen. Wir finden<br />

Platz in Wenckes knallrotem Gummiboot<br />

oder sicher unter Gunter Gabriels<br />

Decke. Ireen Sheer gibt dem<br />

Ganzen «Feuer!» und Gitte weiss sowieso,<br />

dass kein Mann so schön sein<br />

kann, um ihm lange nachzuweinen.<br />

Neue Perspektiven gibt es bei Paola<br />

am Blue Bayou und wenn der blaue<br />

Enzian blüht und alle mit Vicky<br />

nach Lodz reisen, um dort mit Mireille<br />

hinter die Kulissen von Paris<br />

zu blicken, ja, dann haben wir alle<br />

ein bisschen Spass mit Costas Anita,<br />

die inzwischen auch keine 17 mehr<br />

ist. Ziel ist es, dass jede und jeder im<br />

Publikum zu seiner eigenen kleinen<br />

Fiesta Mexicana kommt.<br />

Nun erzähl doch bitte mal: All die unvergesslichen<br />

Schlager aus den 70er-Jahren<br />

und ein festliches 3-Gang-Menu, wie<br />

bringst Du das alles unter einen Hut?<br />

Zum Glück habe ich mit dem<br />

3-Gang-Menu nichts zu tun, darum<br />

kümmert sich die Küchen-Crew im<br />

Waldstätterhof. Die Revue ist in drei<br />

Blöcke à je 20 Minuten aufgeteilt,<br />

zwischen denen das Essen serviert<br />

wird. Die Gäste werden also kulinarisch,<br />

optisch und musikalisch so<br />

richtig verwöhnt.<br />

Ist das die ultimative Weihnachtsund<br />

Silvester-Revue?<br />

Natürlich! Als Mitautor, Regisseur<br />

und Darsteller muss ich das doch<br />

sagen! (lacht) Aber ernsthaft: «Ein<br />

bisschen Spass muss sein» ist eine<br />

ultimative, megageniale, super unterhaltende,<br />

total witzige, schräge<br />

und spritzige Show.<br />

Tja, und letzte Frage: Warum kommst<br />

Du mit dieser Geschichte nicht auch nach<br />

Zürich?<br />

Zürich ist eines Tages sicher unser<br />

Ziel. Nun beginnen wir zuerst einmal<br />

in Brunnen, von wo aus wir<br />

dann die ganze Schweiz erobern<br />

wollen.<br />

Von Kurt Büchler<br />

Neun Voorstellungen:<br />

17. bis 30. Dezember<br />

Waldstätterhof, Brunnen<br />

Infos: Eric Langner,<br />

el@twicetwo.ch, +41 79 645 84 10<br />

«Ich bin doch nicht Anita!» Markus Buehlmann wird von Ralph Vogt<br />

alias Costa Cordalis in seinen Träumen überrascht.<br />

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www.martin-abele.ch<br />

Martin<br />

Abele<br />

Zürich Kreis 3 / 9<br />

Wahlen 8. 2. 2009<br />

Unser<br />

Friedens<br />

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Talentierter Vermittler<br />

Sozialkompetent<br />

Ausgebildeter Moderator<br />

Lebenserfahren<br />

Sprachgewandt<br />

Mitglied HAZ / Pink Cross


Seite 10<br />

kultur<br />

CRUISER 1208<br />

Avantgarde des<br />

Bewegungstheaters<br />

Eine Auslotung<br />

der Macht der<br />

Zerbrechlichkeit<br />

Im Schiffbau Zürich geben<br />

gleich zwei Stars, Jan Lauwers mit<br />

seiner Needcompany und William<br />

Forsythe, ihre Gastspiele.<br />

Jan Lauwers kam bereits Ende November<br />

mit dem Porcelain Project<br />

der Needcompany. Die Tänzer bewegen<br />

sich zwischen Hunderten von<br />

Porzellanobjekten, loten die Macht<br />

der Zerbrechlichkeit aus, zwischen<br />

neckischer Liebelei und schockierendem<br />

Missbrauch, immer an der<br />

Grenze der Darstellbarkeit und doch<br />

in zwingenden Bildern, die sich einbrennen.<br />

Jan Lauwers gründete 1986 in<br />

Bruxelles zusammen mit der Choreografin<br />

Grace Ellen Barkey die<br />

internationale und interdisziplinäre<br />

Needcompany, deren Aufführungen<br />

zwischen zeitgenössischem<br />

Tanz, Familiendrama und modernem<br />

Musical schwer einzuordnen<br />

sind. Gemäss Lauwers ist diese neue<br />

Form mit dem konventionellen Theaterbetrieb<br />

nicht kompatibel. Aber<br />

das Ensemble gehört heute zu den<br />

gefragtesten überhaupt, tourt um<br />

die ganze Welt, begeisterte diesen<br />

Sommer an den Salzburger Festspielen<br />

und wird während der nächsten<br />

zwei Jahre die Besucher des Wiener<br />

Burgtheaters in Aufregung und<br />

Staunen versetzen.<br />

Lauwers erfindet immer neue Geschichten<br />

und neue Arten, sie zu erzählen.<br />

Das unterschiedliche Erzählen<br />

von Geschichten ist auch für die<br />

Trilogie «Sad Face / Happy Face» zentral.<br />

Zum ersten Mal werden alle drei<br />

Teile in der Schweiz aufgeführt. «Isabellas<br />

Zimmer» beschäftigt sich mit<br />

der Vergangenheit. «Lobstershop»<br />

handelt von der Trauer eines Elternpaars<br />

über ihr tödlich verunglücktes<br />

Kind. «Hirschhaus» schliesst die Trilogie<br />

in der Gegenwart ab.<br />

William Forsythe setzt sich ebenfalls<br />

mit Leben und Tod auseinander.<br />

«You made me a Monster» geht<br />

noch einen Schritt weiter, ist persönlicher,<br />

näher am Zuschauer, radikaler<br />

und schrecklicher. Der Choreograf<br />

Forsythe verarbeitet darin den<br />

Krebstod seiner Frau. Als die Tänzerin<br />

schon im Sterben lag und sich<br />

kaum noch bewegen konnte, bekam<br />

sie von einem Freund ein absurdes<br />

und entsetzliches Geschenk: ein<br />

lebensgrosses Kartonmodell eines<br />

menschlichen Skeletts zum Selberbasteln.<br />

kb<br />

Schiffbau Zürich<br />

The Deer House: 1. bis 3. Dezember<br />

Trilogie Sad Face / Happy Face: 5. / 7.<br />

Dezember - Dauer 7 Stunden<br />

You made me a Monster: 9. bis 14.<br />

Dezember<br />

Die Ehe ist das höchste Glück<br />

Ein Dorf rekonstruiert<br />

die Geschichte der Lene<br />

Wer war nur diese Frau? Diese<br />

Frau mit dem ins graue Gesicht geklebten<br />

Haar.<br />

Eines Tages sass sie im Dorfcafé.<br />

Rührte und rührte in ihrem Kaffee.<br />

Ihr Armband schlug wieder und wieder<br />

gegen den Tassenrand. Unheimlich<br />

war das. Wer war diese Frau?<br />

Ein ganzes Dorf rekonstruiert die<br />

Geschichte der Lene. Mal entsetzt,<br />

mal betrübt, mal sensationsgeil. Wo<br />

soll es passiert sein? Unvorstellbares.<br />

Auf dem Discoklo. Im Miederwarengeschäft.<br />

Und zwischen den Haxen in der Metzgerei.<br />

Nein, nein, es darf nicht wahr sein! «Doch, doch, wir sind<br />

alle Experten in dem Fall», sagen die Dörfler.<br />

Das Theaterensemble spielspitz führt mit dem Stück<br />

Nachforschungen über Lene in die unheimliche Welt<br />

der engen Landgemeinde, einem Ort, in dem hinter<br />

den Hirschgeweihen, Stammtischen und geschnitzten<br />

Ehrenmitglied-Tellern Doppelmoral und Perversion gedeihen<br />

wie Schimmel auf altem Brot. Lustvoll überlagert<br />

Jürg C. Maier als Regisseur die Grässlichkeiten, die erzählt<br />

werden, mit der Alltagsbanalität der erzählenden<br />

Dorfbewohner. kb<br />

Maiers Theater,<br />

Albisriederstrasse16, 8003 Zürich<br />

22. bis 31. Januar Januar, Dernière am Sonntag, 1.<br />

Februar, um 12.30, Brunch ab 11.00<br />

www.spielspitz und www.maiers.ch, Karten 076 378 70 49


CRUISER 1208<br />

Kultur<br />

Rocky Horror Show<br />

Das Kult-Musical jetzt<br />

im Theater 11<br />

Schauer, Grusel, aber auch jede<br />

Menge Humor, Exzentrik und Lust<br />

regieren ab Mitte Januar im Theater<br />

11 in Zürich. Richard O’Briens genial-bizarre<br />

Rocky Horror Show ist als<br />

Neuinszenierung mit Walter Andreas<br />

Müller und Bernard Thurnheer, abwechselnd<br />

in der Rolle des Erzählers,<br />

zu sehen.<br />

Im Berliner Admiralspalast feierte<br />

die Neuinszenierung ihre erfolgreiche<br />

Premiere. Das Kult-Musical<br />

will sich in der jetzigen Fassung<br />

von der bekannten Filmvorlage «The<br />

Rocky Horror Picture Show» von<br />

1975 lösen, sich auf die Grundideen<br />

und die ursprüngliche Inspiration<br />

des britischen Autors konzentrieren.<br />

Richard O´Brien, der Autor, sagt: «Mit<br />

der jetzigen Inszenierung gehen wir<br />

sozusagen aufs blanke Holz zurück,<br />

zur allerersten Fassung. Die Choreografie<br />

muss hip und fetzig sein, die<br />

Band muss gut rocken. Die Show ist<br />

ein schräges Märchen für Erwachsene.<br />

Jetzt wird es höchste Zeit, dieser<br />

Show neues Leben einzuhauchen!»<br />

Die Dialoge werden auf Englisch<br />

geführt, lediglich die Erzähler sprechen<br />

deutsch. Walter Andreas Müller<br />

erfüllt sich einen Jugendtraum<br />

und Bernard Thurnheer, der Schnurri<br />

der Nation, gibt sein Musical-Debut.<br />

kb<br />

Theater 11, 13. Januar bis 1. Februar<br />

www.rocky-horror-show.ch<br />

Literatur in der<br />

Schreinerei<br />

Kurzgeschichten,<br />

Märchen und Fabeln<br />

An drei Abenden im Dezember<br />

wird eine Schreinerei zum Kulturort.<br />

Es wird gelesen und musiziert.<br />

Der erste Abend ist Michael<br />

Zochow gewidmet. Er lebte von 1954<br />

– 1992, ein Autor tschechischer Herkunft,<br />

vielleicht mit einem Fassbinder<br />

verwandt. 1968 kam er mit seiner<br />

Mutter nach Zürich und schrieb<br />

schon als Gymnasiast Geschichten.<br />

Später arbeitete er als Journalist,<br />

Schauspieler, Dramaturg, verfasste<br />

viele Theaterstücke und Hörspiele.<br />

Dann lebte er in Berlin und starb<br />

38jährig an Aids. In der Schreinerei<br />

Langstrasse liest sein Freund und<br />

Nachlassordner Daniel Corti frühe<br />

Kurzgeschichten, Märchen und<br />

Fabeln. Lieder von Michael Zochow<br />

werden gesungen von David Morf<br />

und Timon Selinger, dazu spielt das<br />

Zürcher Streichtrio Notrio. Gleichzeitig<br />

findet die Vernissage des<br />

Bandes «Erste Erzählungen» statt,<br />

herausgegeben von Daniel Corti, mit<br />

Zeichnungen von Joachim Boss. Anschliessend<br />

ist Zeit für Diskussionen<br />

und Gespräche an der Bar. Eintritt<br />

frei, mit freiwilliger Kollekte. kb<br />

Schreinerei an der Langstrasse 115,<br />

Zürich Kreis 4. 3. Dezember, 19 Uhr


! Checkpoint Zürich<br />

Konradstrasse 1<br />

www.checkpoint-zh.ch<br />

044 455 59 10<br />

@ Barfüsser<br />

Café-Bar-Sushi<br />

Spitalgasse 14<br />

www.barfuesser.ch<br />

# Apollo<br />

Sauna<br />

Seilergraben 41<br />

$ Carrousel<br />

Bar-Club<br />

Zähringerstr. 33<br />

www.carrouselbar.ch<br />

\<br />

!<br />

Limmatquai<br />

Rudolf-Bruhn-Brücke<br />

Central<br />

Niederdorfstr.<br />

BM<br />

$<br />

Zähringerstr.<br />

Mühlegasse<br />

Spitalgasse<br />

Seilergraben<br />

BO #<br />

( % BQ<br />

BP<br />

BN<br />

@<br />

SBB<br />

Hauptbahnhof<br />

Hirschen-<br />

Platz<br />

Häringstr.<br />

*<br />

( Paragonya<br />

Wellness Club<br />

Mühlegasse 11<br />

www.paragonya.ch<br />

BL G-HOTEL<br />

Marktgasse 14<br />

+41 (0)44 250 70 80<br />

AAAH! Trendclub<br />

Dancefl oor & Cruising<br />

T&M Club<br />

Live DJs & Performance<br />

PIGALLE Bar<br />

Evergreens & Schlager<br />

BM Leonhards Apotheke<br />

Stampfenbachstrasse 7<br />

% The Dynasty Club<br />

3 Bars – 1 Entrance<br />

Zähringerstrasse 11<br />

www.dynastyclub.ch<br />

Rathausbrücke<br />

Metzgergasse<br />

&<br />

Marktgasse<br />

Limmatquai<br />

^<br />

BL<br />

BN Lobby<br />

Cocktail Bar<br />

Spitalgasse 3<br />

BO Macho City Shop<br />

Häringstrasse 16 www.macho.ch<br />

^ Cranberry Bar<br />

Metzgergasse 3<br />

www.cranberry.ch<br />

Grossmünster<br />

& Rathaus Café<br />

Limmatquai 61<br />

www.rathauscafe.ch<br />

BP Restaurant Marion<br />

Mühlegasse 22<br />

www.restaurant-marion.ch<br />

* Tip Top<br />

Seilergraben 13<br />

www.tiptopbar.ch<br />

Utoquai<br />

Rämistr.<br />

BQ Predigerhof<br />

Mühlegasse 15<br />

www.predigerhof.ch<br />

Interesse in diesem Inserat<br />

aufgeführt zu sein?<br />

Anfragen bitte an: info@zbiro.ch<br />

Quaibrücke<br />

Bellevue-<br />

Platz<br />

GAY LIVE-DATE<br />

0906 55 53 53 Fr. 2.-/Min.<br />

Inserat: ZBIRO GmbH, 8304 Wallisellen / info@zbiro.ch<br />

www.europride09.eu


CRUISER 1208<br />

reisen<br />

Seite 13<br />

Paradies Gran Canaria<br />

Im spanischen Ferienparadies<br />

scheint die<br />

Sonne 365 Tage im Jahr<br />

Die spanische Sonneninsel ist<br />

das ganze Jahr hindurch eine beliebte<br />

Feriendestination. Ob Nachtleben,<br />

Strand oder Rundreisen, Gran<br />

Canaria bietet insbesondere der Gay-<br />

Community ein volles Programm.<br />

Der Reiseführer «Spartacus» bezeichnet<br />

Gran Canaria ohne Umschweife<br />

als das europäische «Mia-<br />

Am Ende der weltberühmten Dünen<br />

von Maspalomas gelegen, darf<br />

sich Mann und Frau an der Gay Beach<br />

austoben. Auch nackt, denn FKK hat<br />

(freiwillige) Tradition. Egal, ob Liegestuhl<br />

oder heisser Sand, ein ruhiges<br />

Plätzchen gibt’s dort immer.<br />

Eine kleine Bar ist dennoch zu<br />

finden, immer umringt von trinkfreudigen<br />

Badegästen. Wer sich neben<br />

dem Strandleben vergnügen<br />

will, für den sind die Dünen eine<br />

willkommene Cruising Area. Aber<br />

auch friedliche Spaziergänge ohne<br />

Hintergedanken lohnen sich und<br />

lassen den Alltag vergessen.<br />

Ein Shoppingcenter voller Männer,<br />

was will man(n) mehr? Die nächste<br />

Pride findet vom 4. bis 10. Mai 2009<br />

statt. Im Hinblick darauf lohnt es<br />

sich, die Reise frühzeitig zu planen.<br />

Im «schwulen» Bungalow<br />

Aber Strandleben und Nightlife<br />

sind für viele Sonnenhungrige nur<br />

die halbe Miete. Die Playa del Inglés<br />

mag auf den ersten Blick wie ein Hexenkessel<br />

wirken, ruhige Hotelanlagen,<br />

tadellos geführt und bezahlbar,<br />

sind nah gelegen.<br />

Hoch im Trend stehen Anlagen,<br />

die sich auf ein rein homosexuel-<br />

für diverse Rundfahrten per Bus anzumelden.<br />

Natürlich auch für ein<br />

rein homosexuelles Publikum.<br />

Gran Canaria macht süchtig, ohne<br />

Zweifel. Egal, ob friedlich am Strand,<br />

flirtend in der Bar oder auf Entdeckungsreise.<br />

Dieser Minikontinent<br />

bietet enorm viel Spass.<br />

www.grancanaria.com<br />

www.cc-yumbo.com<br />

www.gaypridemaspalomas.com<br />

Gran Canaria mit<br />

Pink Cloud<br />

mi-Beach». Seit Jahren gilt vor allem<br />

die Playa del Inglés an der äussersten<br />

Südspitze als angesagte Feriendestination<br />

für die weltweite Gay-Community.<br />

Zugegeben, Gran Canaria besitzt<br />

weder die mondäne Schönheit Ibizas<br />

noch die Intimität von Mykonos.<br />

Doch die kanarische Insel hat ihren<br />

ganz eigenen Charme, dem man sich<br />

nur schwer entziehen kann. Ein Ferienparadies<br />

unter beständiger Sonne,<br />

weitem Strand und pulsierendem<br />

Nachtleben wartet auf Touristen jeden<br />

Alters.<br />

Die Gay Beach<br />

Das ganze Jahr hindurch herrscht<br />

auf den Kanaren ein sommerliches<br />

Klima. Besonders die Wintermonate<br />

sind bei Europäern als Urlaubszeit<br />

beliebt. Nur vier Flugstunden retten<br />

vor der hiesigen Kälte. Wenn zuhause<br />

Minustemperaturen herrschen,<br />

entfaltet der lange Sandstrand seinen<br />

speziellen, wenn nicht gar erotischen<br />

Reiz.<br />

Nachtleben & Gay Pride<br />

Das schwule Nachtleben auf Gran<br />

Canaria konzentriert sich ganz auf<br />

das legendäre Yumbo Center. Tagsüber<br />

ein gewöhnliches Shopping Center,<br />

verwandelt es sich jede Nacht<br />

zum schwulen Mekka. Unzählige<br />

Bars und Discos, vom gepflegten<br />

Café über die Karaoke-Bar bis hin<br />

zum harten Sexclub, öffnen dann<br />

ihre Tore.<br />

Der neue Besucher orientiert sich<br />

am besten an der Bar, in der die<br />

meis ten Gäste zu finden sind. Man<br />

entdeckt so eine liebgewonnene Tradition,<br />

alle 30 Minuten das Lokal zu<br />

wechseln. Feucht-fröhlich wandern<br />

die meisten Leute bis zu den Clubs<br />

«Heaven» oder «Mantrix», die sich<br />

meist erst gegen zwei Uhr morgens<br />

füllen. Spezielle Events finden beinahe<br />

jede Woche statt.<br />

Jedes Jahr feiert man zudem an<br />

der Playa del Inglés die Gay Pride. Bei<br />

diesem Mega-Anlass, der eine ganze<br />

Woche in Anspruch nimmt, ist das<br />

Yumbo-Center immer rammelvoll.<br />

Dünen von Maspalomas<br />

les Publikum spezialisiert haben<br />

(siehe Box «Gran Canaria mit Pink<br />

Cloud»). Schliesslich will niemand<br />

seine Neigung in den Ferien verstecken.<br />

Schon gar nicht auf Gran Canaria.<br />

Für viele Reisende ist deshalb ein<br />

schickes Bungalow in familiärem<br />

Ambiente ein absolutes «Must».<br />

Minikontinent<br />

Die Vulkaninsel Gran Canaria<br />

wird gerne auch als Minikontinent<br />

bezeichnet. Eine faszinierende Pflanzenwelt<br />

und abwechslungsreiche<br />

Landschaften lassen die Hektik der<br />

Playa del Inglés vergessen. Es lohnt<br />

sich deshalb, per Mietauto das Landesinnere<br />

zu erkunden. Subtropische<br />

Regenwälder, malerische Dörfer<br />

und grüne Täler warten auf ihre<br />

Erkundung.<br />

Auch die Hauptstadt Las Palmas<br />

mit ihrem urbanen Hafenviertel,<br />

das eine Vielzahl an hübschen Bars<br />

und Restaurants bereithält, ist ein<br />

sicherer Wert. Wer kein Auto fährt,<br />

hat die Möglichkeit, sich im Hotel<br />

Pink Cloud, das Reisebüro für<br />

schwule und lesbische Reisen, ist,<br />

neben vielen weiteren Desti nationen,<br />

der Spezialist, wenn es um<br />

perfekte Ferien auf Gran Canaria<br />

geht. Bei Pink Cloud kann der Urlaub<br />

auch individuell zusammengestellt<br />

werden.<br />

Gerade Hotels, Bungalow-Anlangen,<br />

als auch Appartements, die<br />

ausschliesslich ein homosexuelles<br />

Publikum ansprechen, hat das Reisebüro<br />

bereits testen können.<br />

Hervorheben lässt sich beispielsweise<br />

die mit Liebe zum Detail<br />

geführte Bungalow-Anlage «Villas<br />

Blancas». Im Campo de Golf gelegen,<br />

besticht die «Men only»-Anlage<br />

mit zwei Pools, geräumigen Bungalows<br />

sowie einem ausgezeichneten<br />

Restaurant.<br />

Wer «nur» ein kleines, aber feines<br />

Zimmer reservieren möchte, dem<br />

sei das «Birdcage Resort» ans Herz<br />

gelegt. Das direkt neben dem Yumbo-Center<br />

gelegene Gay-Boutique-<br />

Hotel bietet ein exklusives Ambiente<br />

für den anspruchsvollen Mann.<br />

Premium-Appartements können in<br />

der liebevoll geführten Anlage «La<br />

Résidence» gebucht werden. Das<br />

Bijou verfügt auch über einen kleinen<br />

Pool, eine Snack-Bar und ein<br />

Jacuzzi.<br />

Für verliebte Pärchen empfiehlt<br />

sich hingegen die «Pasion Tropical»<br />

direkt am Meer. Die in San<br />

Augustin gelegene Anlage unter<br />

italienischer Leitung verführt mit<br />

tropischer Gartenanlage und Sonnenterrasse.<br />

Eine ganze Reihe weiterer exklusiver<br />

Unterkünfte sind natürlich<br />

bei Pink Cloud registriert. Weitere<br />

Informationen sind direkt der Webseite<br />

zu entnehmen:<br />

www.pinkcloud.ch


Seite 14<br />

lifestyle<br />

CRUISER 1208<br />

Tipps und Trends von Branko B. Gabriel<br />

Graf von Faber Castell<br />

Zur Freude am Schreiben und Skizzieren mit dem klassischen Bleistift gehört, dass er stets gut gespitzt<br />

ist. Doch wo bewahrt man den Spitzer auf? Am besten dort, wo man ihn braucht – am Bleistift, integriert<br />

in den Verlängerer, der ihn zugleich schützt und taschentauglich macht. Dank des Bleistiftverlängerers mit<br />

eingebautem Spitzer und austauschbarem Radiergummi unter der Kappe, bietet «der perfekte Bleistift» alles<br />

in einem: das Schreiben, das Korrigieren und das Anspitzen.<br />

Ab sofort im Handel erhältlich, CHF 285.–<br />

Xess + Baba<br />

Ohne meinen Pullunder gehe ich in dieser Saison nicht aus dem Haus! Aber bitte<br />

nicht in Mausgrau oder Grossvaterbraun. Es geht auch anders, so wie bei Xess und<br />

Baba, denn hier kommt er sportlich-elegant daher in Elfenbein, Petrol, Schwarz und<br />

Orange und natürlich aus 100% Merinowolle, ab CHF 275.–<br />

Passende Mütze ebenfalls 100 % Merinowolle, CHF 95.–<br />

Kaufen unter: xess + baba, the Shop, Stauffacherstrasse 178, 8004 Zürich<br />

Rhomberg mit Renzo<br />

Herrenschmuck liegt im Trend wie nie zuvor. Doch leider war das Angebot für Männer in<br />

den Schmuckläden im Gegensatz zum Frauenangebot bisher äusserst spärlich. Rhomberg<br />

und Renzo Blumenthal eröffnen in Bern den ersten Herrenschmuck-Laden Europas. Ab dem<br />

28. November werden bei «Renzo» nicht nur Renzos eigene Schmuckkollektion, sondern<br />

auch unzählige weitere Schmuckstücke speziell für den Mann angeboten.<br />

Renzo, Spitalgasse 38, Schweizerhofpassage, 3011 Bern<br />

Dialounge<br />

Diese futuristische Chaiselongue für zwei Personen, hat nicht nur einen integrierten Getränkehalter<br />

und eine Zeitschriftenablage, sondern sie fördert auch den Kommunikationsfluss<br />

zweier netter Menschen. Einfach die zwei identischen Elemente ineinanderstecken<br />

und schon hat man eine coole Sitzmöglichkeit, drinnen und draussen. Das schicke Teil<br />

nennt sich «Ice» und ist ab CHF 599.– zu haben.<br />

Vertrieb Schweiz: Frame 53, Josefstrasse 53, 5. Stock, 8005 Zürich, www.frame53.ch


CRUISER 1208<br />

lifestyle<br />

Seite 15<br />

Schal Goa<br />

Muss es denn immer eine Krawatte zu Weihnachten sein? Nein, natürlich nicht. Der moderne Mann von<br />

heute trägt auch gerne mal einen Schal. Der farbige und aparte Schal «Goa» wurde von der Designerin<br />

Caroline Flueler entworfen und besticht durch sein wunderbares Farbenspiel. Wem dieses Modell allerdings<br />

doch zu gewagt sein sollte, keine Angst, es gibt auch noch rassige Socken und schöne Krawatten<br />

im Sortiment. Schal «Goa», 100 % Seide, 165x12 cm, CHF 120.–<br />

Bestellen unter: www.caroline-flueler.com<br />

Nokia N96<br />

Der Alleskönner für jeden Mann. Das Nokia N96 ist ein wahres Multitalent:<br />

DVB-H-Receiver für mobiles Fernsehen, integriertes GPS für Navigation<br />

mit dem Auto und zu Fuss, Videos auf grossem Display mit herausragender<br />

Klangqualität und viel Speicherplatz für Musik und Fotos sind<br />

nur einige der multimedialen Anwendungsmöglichkeiten. Highspeed-Verbindungsmöglichkeiten<br />

ermöglichen einen einfachen Zugriff aufs Internet<br />

und andere Dienste. Mit NOKIA Maps kann man kostenlos die Karten von 150<br />

Ländern auf sein N96 laden und sich zum Ort der Wahl navigieren lassen.<br />

Verkaufspreis: CHF 1098.— (inkl. 3Mte. Gratis-Sprachnavigation)<br />

Lederturnschuh de Luxe<br />

Der Ilmia-Turnschuh hat eine lange Geschichte hinter sich. Gegründet bereits 1898 in Stadtilm,<br />

schrieb er danach deutsch-deutsche Geschichte. Der kultige Lederturnschuh ist in Schwarz<br />

gehalten und natürlich handgefertigt. Velourleder für die Hinterkappe und Gummi<br />

für die Vorderkappe. Der Name Ilmia ist mit einem silberfarbenen Garn auf den<br />

linken Schuh gestickt. Passt ebenfalls zu Jeans und Anzug, dem<br />

sie eine erfrischende Prise Stilbruch beisteuert.<br />

Preis ab CHF 295.–<br />

Infos und bestellen unter: www.ilmia.com<br />

UrBonfire<br />

Ein grosser Bubentraum wird jetzt wahr. Mit dem urbanen Lagerfeuer für zu Hause. Denn dieses Mini-Lagerfeuer<br />

versprüht nicht nur Romantik pur, sondern erinnert uns an unsere unvergesslichen Pfadizeiten, gäll mein lieber<br />

Roman! Edelstahlrohr poliert mit Borosilikatglas für CHF 699.–, betrieben wird das ganze mit Bioethanol.<br />

Vertrieb Schweiz: Frame 53, Josefstrasse 53, 5. Stock, 8005 Zürich,<br />

www.frame53.ch<br />

Knaller des Monats<br />

Sind die lustigen und sympathischen Buttoneyes!<br />

Wichtige Pflegehinweise für Buttoneyes:<br />

Sprechen sie ihr Buttoneye immer mit seinem Vornamen an. Geben sie ihm die Möglichkeit, sich in seinem neuen<br />

Zuhause umzusehen und finden sie gemeinsam ein schönes Plätzchen. Das Zusammenleben mit Haustieren<br />

stellt normalerweise kein Problem dar. Kurze Unterhaltungen werden von Buttoneyes sehr geschätzt und sind<br />

eine willkommene Abwechslung im Alltag.<br />

Gesehen unter: www.buttoneye.ch


Seite 16<br />

prominent<br />

CRUISER 1208<br />

Zürich<br />

Cablecom bringt Timm<br />

Der erste deutschsprachige TV-Kanal<br />

für Schwule wird seit Anfang<br />

November ausgestrahlt und nennt<br />

sich Timm. «Die Nachfrage nach<br />

einem solchen Sender ist überdurchschnittlich<br />

gross gewesen», erklärt<br />

Cablecom-Sprecher Hugo Wyler den<br />

Entscheid, den Sender ins digitale<br />

Grundangebot aufzunehmen. Wer<br />

eine Set-Top-Box besitzt, kann sich<br />

auf dem Sender mehrheitlich Unterhaltung<br />

mit schwuler Note anschauen.<br />

Das ist der grösste Teil der 321000<br />

Haushalte, die digitales Fernsehen<br />

über Cablecom beziehen. Pink Cross<br />

ist vom Entscheid der Cablecom begeistert.<br />

Weniger begeistert ist EVP-<br />

Präsident Heiner Studer: «Ich finde<br />

es schade, dass der Sender, im digitalen<br />

Grundangebot ist. Cablecom<br />

hätte anderen Sendern Priorität geben<br />

sollen.»<br />

Baden<br />

Plakatkampagne von<br />

«Hallo Welt»<br />

«Er ist schwul, na und?» und «Sie ist<br />

lesbisch, na und?» heisst es auf Plakaten,<br />

die an rund 400 Schweizer Schulen<br />

verschickt wurden. Die Plakate<br />

zeigen nackte junge Männer und<br />

Frauen im Duschraum. «Die Plakate<br />

sollen durch die auffällige Gestaltung<br />

Blicke auf sich ziehen und Diskussionen<br />

anregen», erklärt Ruben<br />

Ott (23) Präsident von «Hallo Welt»,<br />

einem Verein zur Interessenvertretung<br />

homosexueller Schüler. Dass<br />

das Werben für Toleranz gerade an<br />

Schulen immer noch nötig ist, zeigt<br />

die Tatsache, dass «schwul» bei Schülern<br />

immer noch als Schimpfwort gebraucht<br />

wird. Und das Vorurteil, dass<br />

Schwule jeden Mann verführen wollen,<br />

gibt es leider auch noch immer.<br />

Los Angeles<br />

Alle lieben David B.<br />

David Beckham ist nicht nur der am<br />

besten bezahlte Wanderarbeiter. Der<br />

33 Jahre alte Fussballstar ist auch<br />

eine Ikone für schwule Männer. Das<br />

liegt nicht nur daran, dass der Gatte<br />

von Ex-Spice-Girl «Posh» geil aussieht.<br />

Der Neue auf Zeit bei dem italienischen<br />

Fussballclub AC Mailand<br />

spielt auch immer gerne mit seinem<br />

kerligen Image und wird gerne als<br />

der «schwulste Heterosexuelle» charakterisiert.<br />

Gegenüber dem Männermagazin<br />

GQ bekannte Beckham<br />

jetzt, er betrachte es als «Ehre», als<br />

Schwulenikone gesehen zu werden.<br />

Über Mode sagte der Engländer, der<br />

das Cover der Dezemberausgabe von<br />

GQ ziert: «Ich liebe es, gut auszusehen.<br />

Wenn ich etwas sehe, was mir<br />

gefällt, dann ziehe ich es an.»<br />

Sven Epiney<br />

<br />

Mit fantastischen Quoten brüstet sich derzeit die<br />

SF1 Show «Die grössten Schweizer-Hits». Zumindest ein<br />

Erfolg in einer Reihe von Flops für Fernsehdirektorin<br />

Ingrid Deltenre. Dass sie für die Sendung ihren Goldesel<br />

Sven Epiney engagierte, begeistert auch die Kritik.<br />

Der Tages-Anzeiger jedenfalls war voll des Lobes für<br />

den Moderator und vermeldete, dass Epiney «als einziger<br />

Charme, Humor und Schlagfertigkeit zu vereinen<br />

weiss». Er sei die «televisionäre Allzweckwaffe». Und<br />

dass diese nicht immer ins Schwarze trifft, ist wohl Teil<br />

des Erfolges. So gönnt Sven Epiney seinen Gästen meist<br />

nur einen Applaus von zwei Sekunden, dann plappert<br />

er munter weiter. Auch die ohrenbetäubende Erhebung<br />

seiner Stimme, wann immer ein Sieger erkoren wird,<br />

ist von bester Jahrmarktqualität. Sowas kommt an bei<br />

Herr und Frau Schweizer und reicht finanziell für ein<br />

schmuckes Häuschen. (dd)<br />

Natacha<br />

<br />

Sie wäre gerne die Madonna der Schweiz geworden,<br />

doch ihr Emmentaler-Charme wird langsam ranzig. Die<br />

Sängerin Natacha wurde neulich vom Schweizer Fernsehen<br />

in eine Talkrunde eingeladen und versuchte dabei<br />

angestrengt, Herzlichkeit mit übersteigertem Selbstbewusstsein<br />

zu paaren. Es hatte etwas scherzhaftes,<br />

wie sich Natacha höchstselbst als A-Promi zu verkaufen<br />

versuchte. Man muss ihr aber zugestehen, dass sie<br />

die erste Mundartrockerin mit einem Nr. 1 Album war.<br />

Damals besang Natacha sogar die lesbische Liebe und<br />

faszinierte mit warmer Stimme. Das ist aber Jahre her.<br />

Mittlerweile verschwinden ihre Alben kurz nach dem<br />

Erscheinen wieder aus den Charts und ihr ewiges Gejammer<br />

von Liebe und Leid macht unendlich müde. Was<br />

Natacha‘s Promistatus erheblich reduziert. Das schreit<br />

nach Kategorie B. (dd)<br />

Arnold Schwarzenegger<br />

Die Gay-Community Kaliforniens erhält prominente<br />

Unterstützung ihres Gouverneurs Arnold Schwarzenegger.<br />

Dieser war gemäss einem Interview mit CNN<br />

überrascht ob der Annahme der unsäglichem «Proposition<br />

8» bei der letzten Wahl. Die Homo-Ehe soll demnach<br />

wieder verboten werden. Der Terminator meinte<br />

mitfühlend, dass er gelernt habe, niemals aufzugeben,<br />

«also sollen die Befürworter der Homo-Ehe auch niemals<br />

aufgeben, bis das Ziel erreicht sei». Vielleicht ist<br />

es ganz gut, dass ein Österreicher als republikanischer<br />

Gouverneur amtiert. Noch besser ist allerdings, dass<br />

seine Ehefrau Maria Shriver eine engagierte Demokratin<br />

ist. Sie soll den Ex-Bodybuilder auf Sexentzug gestellt<br />

haben, als dieser John McCain unterstützte, so<br />

Schwarzenegger zu CNN. Gut vorstellbar, dass sich Maria<br />

Shriver auch jetzt neue Gemeinheiten für ihren<br />

Mann ausdachte – den Homosexuellen zuliebe. Hinter<br />

jedem starken (heterosexuellen) Mann steckt eben eine<br />

noch cleverere Frau. (dd)<br />

Martina Navratilova<br />

<br />

Sie gilt als eine der besten Tennisprofispielerinnen<br />

aller Zeiten: Martina Navratilova. Und sie war eine der<br />

ersten Sportlerinnen, die sich öffentlich zu ihrer Homosexualität<br />

bekannten. Die Bewunderung vieler war ihr<br />

sicher. Das dürfte nun vorbei sein. Denn die 52-jährige<br />

Lesben-Ikone reist ins Dschungelcamp. Sie gehört offiziell<br />

zu den zehn Prominenten, die in der britischen<br />

Version der Reality-Show «Ich bin ein Star – holt mich<br />

hier raus!» um ein bisschen Essen kämpfen. Der totale<br />

Abstieg einer Tenniskönigin, finden wir. Sie sei natürlich<br />

ehrgeizig, meinte Navratilova gegenüber der Presse.<br />

Und wohl auch scharf auf die Kohle. Anders ist es<br />

nicht zu erklären, weshalb sich ausgerechnet jemand<br />

wie Martina Navratilova zwei Wochen lang in einen<br />

Dschungel setzen und vor laufender Kameras Känguru-<br />

Hoden essen will. (dd)<br />

Prinz Charles<br />

<br />

Der ewige britische Thronfolger wurde diesen November<br />

60 Jahre alt. Obwohl fern von der Krone, feierte<br />

dieser schon mal wie ein König. Ganze drei Tage lang<br />

wurde der Erbprinz auf Händen getragen. Den Startschuss<br />

gab die Mama, Queen Elizabeth II., mit einem<br />

verschwenderischen Empfang im Buckingham Palace.<br />

Deren Geschenk: Den Gutschein auf den britischen<br />

Thron. Gerüchten zufolge soll dies 2013 der Fall sein.


CRUISER 1208<br />

prominent<br />

Seite 17<br />

Nicht der Rede wert. Ehefrau Camilla (61) überraschte<br />

Prinz Charles später mit 60 unterschiedlichen Geschenken.<br />

Für jedes Lebensjahr eines. Darunter sollen sich, neben<br />

praktischen Dingen wie einer Angelrute, auch intime<br />

Liebesbriefe an den Göttergatten befunden haben.<br />

Ein origineller Liebesbeweis. Das ist allemal besser als<br />

ein schnöder Gutschein von der Mama. (dd)<br />

Mr. Weiler<br />

Mister Schweiz, Stephan Weiler, konnte – ach wie<br />

tolerant! (und geschäftstüchtig) – erst gar nicht genug<br />

von Schwulen bekommen, mixte Drinks für Pink<br />

Cross, war an der Pride in Biel. Da er der Boulevardpresse<br />

sonst keine spannende Story lieferte, machte bald das<br />

Gerücht die Runde, er stehe womöglich selbst auf Männer.<br />

Anstatt das Ganze mit Humor zu nehmen, wird er<br />

nun nicht müde, auf seine ausschliessliche Vorliebe für<br />

Frauen hinzuweisen. Zitat auf der SI-Titelseite: «Ich liebe<br />

Sex. Mit Frauen!» Im Interview lamentiert er über die<br />

böse Unterstellung als grösste Verletzung seines Amtsjahres.<br />

Auch wenn Mr. Weiler auf den neuen Sloggi-Plakaten<br />

eine gute Figur macht, können die Gays froh sein,<br />

wieder einen eigenen Mister zu haben (der sich ebenfalls<br />

in Unterwäsche zeigen kann, so bewiesen auf TeleZüri).<br />

Bleibt zu hoffen, dass dem neuen Mr. Gay keine<br />

so groben Verletzungen zustossen wie Gerüchte über<br />

mögliche Hetero-Vorlieben… (rg)<br />

Best of<br />

Alle Jahre wieder rieseln leise zahllose «Best of»-<br />

CDs in die Regale und lassen die Kassenglöcklein munter<br />

klingeln. Die Kreativität in Sachen Titelgebung ist<br />

dabei unerschöpflich. Enrique Iglesias: Greatest Hits.<br />

Ähnlich simpel Simpley Red: The Greatest Hits. Mariah<br />

Carey nennt ihr Recycling von Songs und Bildern aus<br />

besseren Tagen The Ballads, Aguilera beschert uns<br />

A Decade of Hits und Céline Dion The Essential Collection,<br />

auch in Sonderausführung mit Bonus-DVD erhältlich,<br />

der Name dann: Ultimate Essential Collection.<br />

Grönemeyers Beitrag: Was muss muss. Wie ehrlich!<br />

Und was machen die wenigen Musiker ohne Best of?<br />

Weihnachtslieder. Bei Enya und Faith Hill bleiben<br />

einem die Mailänderli im Hals stecken, als Lichtblick<br />

sind Etheridge und Chapin Carpenter zu vermelden.<br />

Wer auf Christmas keine Lust und für Best of keine<br />

Vergangenheit hat, dem bleibt die New Edition, Fady<br />

Maalouf und Paul Potts starten in dieser Anfängerkategorie.<br />

Unschlagbar bleibt Dion: Von ihr ist sogar<br />

ein Best of ihrer schönsten Weihnachtslieder zu haben.<br />

O du fröhliche! (dd)<br />

Dr. Dion<br />

<br />

Ob sie aufgrund dieser Leistung jüngst mit einem<br />

Ehren-Doktortitel beschenkt wurde, ist nicht bekannt.<br />

Dennoch Grund genug, sich ganz seriös mit Dr. Dion<br />

zu beschäftigen. Der Musikjournalist Carl Wilson, bekennender<br />

Dion-Hasser, hat’s gewagt. Ergebnis ist ein<br />

höchst vergnüglicher und scharfsinniger Essay mit dem<br />

Titel «Eine Reise ans Ende des Geschmacks». Wir alle<br />

wissen, dass die Reise bereits 1988 begann, als ein dauergewelltes<br />

kanadisches Mädchen in einem Albtraum<br />

in Weiss die Eurovision gewann. Am Ende seines Streifzuges<br />

durch Musikgeschichte, Ästhetik, Kants Wahrnehmungslehre<br />

und Bourdieus feine Unterschiede hat<br />

Wilson Respekt und beinahe Zuneigung gewonnen. Kritiker<br />

der aktuellen Welttournee bezeichnen den Superstar<br />

abwechselnd als Balladenkönigin oder singende<br />

Menstruationsbeschwerde, berichten über die Faszination<br />

des Grauens und die Begeisterung des Publikums.<br />

Fazit: Egal, ob Broccoli, Blutwurst, Bondage oder eben<br />

Dion, über Geschmack lässt sich auch auf hohem Niveau<br />

wunderbar streiten. (dd)<br />

Rückblick<br />

Was für ein Jahr! Zeit, die aufregendsten Momente<br />

sämtlicher Promi-Rubriken nochmals über<br />

den roten Teppich zu jagen. Sport: Ein Eiskunstläufer<br />

gewinnt Eurovision, Peking und irgendwas mit Freistoss<br />

und Freibier. Jubiläen: Mickey Mouse wurde 50,<br />

Madonna 80 (oder umgekehrt?), zudem schaute selbige<br />

in Dübendorf und beim Scheidungsanwalt vorbei<br />

(fliessender Übergang zu den Zivilstandsmeldungen).<br />

Heath Ledger ist gestorben, Amy Winehouse nicht.<br />

Brangelina-Nachwuchs! Politik: zwei bezaubernde<br />

neue First Ladies, eine Bruni und eine Schwarze. Weniger<br />

zauberhaft: Palin hat Angst vor Russen und Maurer<br />

hat Angst in Darkrooms. Kino: Sex and the City auf<br />

Grossleinwand, Bond und Indiana, Jones und James.<br />

TV: Tag und Nacht suchten die Bauern Supermodels,<br />

grösster Schweizer Hit ist Giacobbo/Müller. Das war’s.<br />

Tolle Erinnerungen und vieles, das man schnell vergessen<br />

möchte. (dd)<br />

Ausblick<br />

<br />

Vorsicht ist besser als Nachsicht, wir machen uns<br />

auf einiges gefasst. Die EuroPride bringt uns viel Freude<br />

und viele schöne Sportler, diese zeigen sich weitaus zutraulicher<br />

als die letztjährigen Fussballfans. Das Ländlerduo<br />

Blocher/Brunner spielt am CSD 2009 zum Tanz<br />

auf. Obama ist Stargast an der White Party. Auf dem<br />

Titel der SI: der erste schwule Bundesrat, die erste lesbische<br />

Miss Schweiz. Hollywood beginnt, sich selbst zu<br />

adoptieren: Angelina nimmt Nicole Kidman in die Familie<br />

auf, diese wiederum adoptiert Brad Pitt. Paris Hilton<br />

heiratet Prinz William, Britney streut die Blumen<br />

und alles, alles wird gut. Nur in der Schweiz stellt sich<br />

ein Mangel an Nachwuchs-Promis ein, Federer wird daher<br />

Mr. Schweiz, Winiger Musicstar, Gölä Tagesschausprecher<br />

und Francine Jordi lässt sich im Krankheitsfall<br />

für sämtliche Positionen auch einsetzen. Rote Teppiche<br />

werden ausgerollt und Schwänze eingezogen (oder umgekehrt?).<br />

Die Zukunft der Stars steht in den Sternen und bald<br />

schon in Cruiser PROMINENT. Auf 2009, auf die Promis,<br />

Prosit! (rg)<br />

Guatemala<br />

HIV-Konferenz mit Tränengas<br />

angegriffen<br />

Eine HIV-Konferenz in der Stadt Samayac<br />

Suchitepéquez in Guatemala<br />

ist mit Tränengas angegriffen worden.<br />

Menschen fielen in Ohnmacht,<br />

Kinder begannen zu weinen und einige<br />

Konferenzteilnehmer erlitten<br />

leichte Verletzungen. Das berichtet<br />

die Menschenrechtsorganisation<br />

«International Gay and Lesbian Human<br />

Rights Commission». Die Organisation<br />

wirft der Polizei und der<br />

Stadtverwaltung vor, nicht für den<br />

Schutz der Konferenz gesorgt zu haben.<br />

Die Polizei sei zum Beginn der<br />

Konferenz anwesend gewesen, dann<br />

jedoch abgezogen worden. Die katholische<br />

Kirche habe durch ihre Ablehnung<br />

der Konferenz die Attentäter zu<br />

ihrer Tat ermutigt.<br />

Penang<br />

Schwulenfeindliche Massenverhaftungen<br />

Im malaysischen Bundesstaat Penang<br />

sind 70 Männer in Massagesalons<br />

und Sportstudios verhaftet<br />

worden, weil sie Sex mit Männern<br />

gehabt haben sollen. Unter den Festgenommenen<br />

sind auch Amerikaner<br />

und Europäer, so die Polizei. Die<br />

Festgenommenen, im Alter von 20 bis<br />

50 Jahren, wurden auf Kaution wieder<br />

frei gelassen. Sie sollen aber in<br />

Kürze angeklagt werden. In Malaysia<br />

drohen Schwulen 20 Jahre Haft.<br />

Beobachter werten die antischwule<br />

Razzia als Teil einer politischen Kampagne<br />

der malaiisch-moslemischen<br />

Mehrheit Malaysias gegen die multiethnische<br />

Oppositionskoalition,<br />

die seit den Wahlen im März in Penang<br />

die Regierung stellt.<br />

Kuala Lumpur<br />

Fatwa gegen Yoga und<br />

Lesben<br />

Der «Nationale Fatwa-Rat» in Malaysia<br />

hat Yoga für die Moslems des<br />

Landes verboten. Ebenfalls verboten<br />

ist es Frauen, sich wie Männer zu<br />

kleiden oder zu verhalten. Die Fatwa<br />

gegen lesbische Frauen, genannt<br />

«Tomboys», ist seit November in Kraft.<br />

«Tomboyismus» sei ein Verstoss gegen<br />

den Islam. Eltern müssten ihre Töchter<br />

so erziehen, dass sie sich nicht in<br />

«jungenhafter Weise» verhalten und<br />

sich der Homosexualität hingeben.<br />

Die Umsetzung der Fatwas obliegt<br />

der Religionspolizei. Yoga lehnen<br />

die islamischen Hardliner ab, weil<br />

die indische Meditations- und Gymnastikform<br />

geeignet sei, vom «wahren<br />

Glauben» abzulenken. Unklar ist,<br />

ob auch die indischen Moslems, für<br />

die Yoga zu ihrer Kultur gehört, von<br />

dem Verbot betroffen sind.


Seite 18<br />

Szene<br />

CRUISER 1208<br />

Ungefeierter fünfter Geburtstag<br />

Shaft möchte wieder<br />

feiern können, so wie<br />

es den Gästen gefällt<br />

«Eigentlich wollten wir diesen<br />

Herbst feiern, dass wir fünf Jahre<br />

schwule Party-Geschichte in Zürich<br />

geschrieben haben. Aber leider haben<br />

wir keinen Grund zur Freude,<br />

denn Shaft ist immer noch heimatlos»,<br />

so Steff von Shaft gegenüber<br />

dem Cruiser.<br />

Man erinnert sich: Im letzten April<br />

wurde der Heimat-Club, das «Labitzke»,<br />

von der Polizei geschlossen. Ein<br />

Bewohner der Liegenschaft hatte<br />

angeblich eine Lärmklage eingereicht,<br />

worauf die Behörden dem Club<br />

die Erlaubnis entzogen, Parties mit<br />

Tanzmusik zu veranstalten. Aber<br />

Parties ohne Musik sind nun mal keine<br />

Parties. Dies bedeutete das Aus<br />

für den Club, in dem schon vorher<br />

jahrelang unter dem Namen «aera»<br />

rauschende Feste gefeiert werden<br />

konnten. Eine Einsprache gegen die<br />

Lärmklage fruchtete nichts – im Gegenteil,<br />

dem Club wurde im Juli verboten,<br />

überhaupt noch Parties abzuhalten,<br />

obwohl im gleichen Gebäude<br />

auch noch andere Clubs eingemietet<br />

sind, die wohl nicht weniger Lärm<br />

verursachen. Dem Club-Betreiber<br />

wurde in der Folge gekündigt, da<br />

er natürlich ohne Parties auch keine<br />

Einnahmen mehr hatte und so<br />

auch den Mietzins nicht mehr zahlen<br />

konnte. Also hatten auch die<br />

Shaft-Männer keine Lokalität mehr<br />

für «Männernächte», obwohl diese<br />

Parties nie zu Klagen Anlass gegeben<br />

hatten.<br />

Als im Mai 08 klar wurde, dass der<br />

Club auch im Juni noch nicht wiedereröffnet<br />

werden konnte, suchte man<br />

eine alternative Lösung und fand im<br />

Pirate-Club, im Gebäude des «Fame»,<br />

eine Location, um wenigstens im<br />

Juni endlich wieder eine Party zu<br />

feiern. Dort sah man sich aber mit<br />

anderen Problemen konfrontiert.<br />

Der Raum entsprach nicht ganz den<br />

Bedürfnissen und die Bewilligung<br />

für einen Darkroom bezog sich nur<br />

auf die Räume des «Labitzke».<br />

Die Sommerpause wurde genutzt,<br />

eine neue Heimat zu suchen, da inzwischen<br />

klar war, dass es kein zurück<br />

ins «Labitzke» gab. Es stellte<br />

sich aber bald heraus, dass die Suche<br />

nicht leicht werden dürfte. Einerseits<br />

wollten Clubs Shaft nicht aufnehmen,<br />

aus Angst, die Hetero-Kundschaft an<br />

den übrigen drei Samstagen im Monat<br />

würde ausbleiben, wenn ein<br />

Samstag nur für Gays reserviert<br />

wäre. Andererseits war da ja noch<br />

das «Problem Darkroom»! Im Jahr<br />

2006 wurden aufgrund einer Polizei-<br />

Aktion alle schwulen Darkrooms in<br />

Party-Locations der Stadt Zürich geschlossen,<br />

da diese gemäss dem Kantonalen<br />

Gastgewerbegesetz gegen<br />

Sitte und Ordnung verstossen würden.<br />

Als VEGAS (Verein Gay Betriebe<br />

Schweiz) sich dagegen wehrte, wurde<br />

am runden Tisch eine Vereinbarung<br />

erreicht, wonach bis zum endgültigen<br />

Gerichtsurteil Darkrooms<br />

im bisherigen Umfang geduldet<br />

wurden. Das hiess für die Shaft-Parties<br />

aber, dass ein solcher nur im<br />

«Labitzke» betrieben werden konnte.<br />

Die Shaft-Orgnisatoren sind aber der<br />

Meinung, dass ein Darkroom – obwohl<br />

auch nicht von allen Schwulen<br />

benutzt und geliebt – zur schwulen<br />

Kultur und erst recht zu einer reinen<br />

«Männernacht» dazugehört und deshalb<br />

hier auch nicht gegen Sitte und<br />

Ordnung verstösst! Dies unterstützen<br />

die schwulen Organisationen<br />

wie PinkCross und VEGAS ebenso<br />

wie die Zürcher Aids-Hilfe. Sie gehen<br />

davon aus, dass eine wirkungsvolle<br />

Prävention da am sinnvollsten<br />

erscheint. In Parks und auf Klappen<br />

ist dies nur bedingt möglich.<br />

Man gibt im Shaft-Team die Hoffnung<br />

nicht auf, trotzdem resumiert<br />

Steff etwas enttäuscht: «Es scheint,<br />

dass in Zürich der Staat uns daran<br />

hindern kann, je wieder Parties<br />

nach unserem Konzept zu feiern.<br />

Muss unsere Subkultur untergehen,<br />

nur weil die Polizei findet, dass wir<br />

etwas Unrechtes tun – obwohl wir<br />

niemanden stören?<br />

Wie lautete doch der Leitspruch<br />

der Zürcher Polizei noch vor ein<br />

paar Jahren? ‚Erlaubt ist, was nicht<br />

stört – in diesem Fall trifft dieses<br />

Statement wohl nicht zu.»<br />

Jim im Dezember 08<br />

Crew Show im G-Colors<br />

Highlights aus Paris<br />

und Berlin<br />

Jim bringt vor dem Jahresende<br />

noch zwei musikalischen Highlights:<br />

Der aus Paris kommende Michael<br />

Kaiser, zum ersten Mal in der<br />

Schweiz, und Maringo aus Berlin,<br />

der sein Können in Zürich bereits<br />

unter Beweis gestellt hat, werden im<br />

Festsaal am Pelikanplatz für ausgelassene<br />

und exstatische Partystimmung<br />

sorgen.<br />

Michael Kaiser hat sich einen<br />

Namen als einer der talentiertesten<br />

DJs seiner Generation gemacht. Nach<br />

mehreren DJ-Sets im berühmten<br />

Londoner Club «The End», bereitet<br />

er heute als Resident-DJ im «Queen»<br />

in Paris vielen schwulen Partygängern<br />

unvergessliche Nächte. Seine<br />

Karriere brachte ihn in die angesagten<br />

Clubs, wie beispielsweise<br />

«Space» und «Pacha» in Ibiza, «Ministry<br />

of Sound» in London, «Terassa»<br />

in Barcelona und «Red and Blue» in<br />

Antwerpen.<br />

Maringo spielte sich aufgrund<br />

seiner hohen Mixqualität und des<br />

anspruchsvollen Partysounds innerhalb<br />

kürzester Zeit an die Spitze der<br />

Berliner Szene. Als Resident Dj ist<br />

Maringo im GMF und im Kit Kat<br />

Club in Berlin hinter den Deks anzutreffen.<br />

Seine feinfühligen Mi-<br />

schungen erzeugen immer wieder<br />

ausgelassene Nächte.<br />

Und da genau diese Mischungen<br />

auch bei der Berliner Band Rosenstolz<br />

angekommen sind, wurde er<br />

kurzerhand aufgefordert, einen Mix<br />

für den Erfolgshit „Ich gehe in Flammen<br />

auf“ zu machen. Die kommende<br />

Jim-Party verspricht also ein Abend<br />

mit High Quality Music zu werden!<br />

Jim fantastic queer club<br />

Samstag, 27. Dezember 2008,<br />

23.00 Uhr, Festsaal, Pelikanplatz,<br />

8001 Zürich.<br />

www.jimclub.com<br />

Rosa Weihnacht und<br />

glamouröser Silvester<br />

Bald weihnachtet’s sehr. Auch<br />

im G-Colors-Hous ist der rosa Weihnachtsmann<br />

durch den Kamin geschlüpft<br />

und hat den T&M-Baum geschmückt<br />

– Weihnachten ist da und<br />

gefeiert wird rosa!<br />

Jetzt ist wieder Zeit für die alljährliche,<br />

allseits beliebte und superspassige<br />

Crew Show! Im Scheinwerferlicht<br />

zu bewundern, gibts traditionsgemäss<br />

ausschliesslich Mitglieder der G-<br />

Colors-Crew. Man darf also gespannt<br />

sein, was sich die fleissigen Mitarbeiter<br />

dieses Jahr für tolle Spässe, Gags<br />

und Ausschweifungen ausgedacht<br />

haben!<br />

Die Crew Show dient dem G-Colors<br />

House gleichzeitig als Adventskalender,<br />

es gibt nämlich – ganz à la «deal<br />

or no deal» – täglich einen Koffer mit<br />

einem tollen Preis darin zu gewinnen.<br />

Bis zur rosa Weihnacht. Was<br />

bei keiner Weihnachtsfeier fehlen<br />

darf, fehlt natürlich auch im T&M<br />

nicht: die Bescherung! Die Gewinner<br />

der Weihnachtskoffer dürfen nämlich<br />

jetzt ihre Päckli auspacken und<br />

ihren Gewinn mit nach Hause nehmen!<br />

Um 1.00 Uhr zeigen die G-Colors-Mitarbeiter<br />

die eigens für diesen<br />

Abend einstudierte Christmas<br />

Show. Vorher gibts ausserdem noch<br />

ein letztes Mal für heuer die Crew<br />

Show in voller Länge zu sehen, dies<br />

ab 22.00 Uhr. Die gute Mutter Petra<br />

hat neben der ganzen Proberei sogar<br />

noch Zeit gefunden, um Weihnachts-Guezli<br />

zu backen. Na, wenns<br />

jetzt auch noch rosa Flocken schneit,<br />

ist das etwas andere Weihnachtsmärchen<br />

ja perfekt.<br />

Wie jedes Jahr feiert das ganze<br />

Haus von oben bis unten Silvester,<br />

ein einziges grosses Fest sozusagen!<br />

Wer es lieber feierlich glamourös<br />

mag, wird sich im festlich-glitzernd<br />

dekorierten T&M pudelwohl<br />

fühlen. Für die anderen herrscht<br />

im Club AAAH! die übliche urbane<br />

Clubbing-Atmosphäre und es wird<br />

der gewohnt elektronische Sound<br />

aufgelegt.<br />

Crew Show<br />

Mittwoch, 10., bis Sonntag,<br />

14. Dezember 2008, und<br />

Donnerstag, 18. Dezember 2008,<br />

jeweils ab 22.00 Uhr<br />

Rosa Weihnacht<br />

Donnerstag, 18. Dezember 2008,<br />

ab 21.30 Uhr<br />

Silvester<br />

Mittwoch, 31. Dezember 2008,<br />

Türöffnung 21.30<br />

T&M / G-Colors<br />

Marktgasse 14, 8001 Zürich


CRUISER 1208<br />

szene<br />

Seite 19<br />

«Glamour»<br />

Die Januar-True-Colors-<br />

Party im Gaskessel<br />

Die nächste True Colors Gay-Party<br />

findet anfangs Jahr statt. Nämlich<br />

am 3. Januar 09 im Gaskessel Bern.<br />

Sie steht unter dem Motto «Glamour».<br />

Es gibt zwei Dancefloors und vier<br />

Bars und es findet auch ein Karaoke<br />

mit Look-a-like-Contest statt.<br />

Gemäss dem Motto werden glamouröse<br />

Party-BesucherInnen erwartet,<br />

die sich vom Durchschnitt<br />

abheben. Aber auch die Veranstaltung<br />

selber wird glamourös sein.<br />

Prunk und Eleganz sind die Stichworte.<br />

Ein Glas Prosecco ist der<br />

perfekte Start in diese glamouröse<br />

Nacht, deshalb steht im Foyer des<br />

Gaskessels neu eine Cüpli-Bar.<br />

kitschy bitchy<br />

in Luzern<br />

– irgendwas zwischen<br />

Weihnachten und<br />

Neujahr (vol.2)<br />

Wie schon letztes Jahr zwischen<br />

den grossen letzten Feiertagen des<br />

Jahres lädt menergy zur speziellen<br />

Party. Aus Belgien wird extra die amtierende<br />

Miss Showqueen 2008, Yana<br />

International, eingeflogen. Einigen<br />

dürfte sie aus vergangenen Mykonos-Urlaubstagen<br />

bzw. -nächten ein<br />

Begriff sein. Ende Dezember ist Yana<br />

Das Atelier im Gaskessel wird<br />

prunkvoll glitzern, sobald die Karaoke-Party<br />

beginnt. Moderiert wird die<br />

Nacht in der Lounge von Olga Fresh.<br />

Ein besonderes Highlight ist der Looka-like-Contest:<br />

«Schlüpfe in die Rolle<br />

von Madonna, Cher, Robbie Williams<br />

oder einer anderen Berühmtheit und<br />

sei für einen Abend ein glamouröser<br />

Star.» Wer sich stylt wie ein Star und<br />

auch noch so singen kann, gewinnt<br />

ein Nachtessen für zwei Personen im<br />

Restaurant Seidenhof in Bern.<br />

Auf zwei Dancefloors kann man<br />

dem Alltag entfliehen, in die glamouröse<br />

Welt der Disco. In der Arena<br />

entführen die DJs Nick Harvey und<br />

Chris le Blanc ins Electronic Wonderland.<br />

Im Discodrom wird der<br />

rote Teppich ausgerollt für all die<br />

Disco-Diven von gestern und heute.<br />

DJ Corey und Letna spielen alle<br />

Lieblings-Hits von Schwulen und<br />

Lesben.<br />

Wie immer sucht True Colors unter<br />

seinen Gästen das nächste Cover-<br />

Model. Diesmal findet das Photoshooting<br />

ein paar Tage vor der Party statt<br />

und steht unter dem Motto «Pink».<br />

Am Sonntagnachmittag, 28. Dezember,<br />

werden in einem Photostudio in<br />

Bern potentielle Models abgelichtet.<br />

Das beste Bild wird dann in einer Internetabstimmung<br />

gekürt. Das Model<br />

ziert nicht nur den Flyer für die<br />

«Pink»-Party im Mai 2009, sondern<br />

kann auch zwei Tickets für das Pink-<br />

Konzert am 23.3.09 im Hallenstadion<br />

gewinnen.<br />

True Colors «Glamour»<br />

Samstag, 3. Januar 2009,<br />

22.00 Uhr,<br />

Gaskessel, 3000 Bern<br />

Anmelden fürs Shooting und<br />

weitere Infos unter<br />

www.truecolors.ch<br />

live on Stage im extra dekorierten<br />

Pravda! Für den Sound sorgen DJ<br />

Groovemaster und DJ Angel O. (zh).<br />

Begonnen wird mit kommerziellem<br />

Sound, der später in House/Electro<br />

mündet. Willkommen sind wie immer<br />

alle Gays and Friends, und alle,<br />

die mal wissen wollen, wie diese<br />

bunte Schar feiert!<br />

Samstag, 27. Dezember 2008,<br />

23.00 - 04.00<br />

Pravda Dance-Club, Hotel Astoria<br />

6000 Luzern<br />

infos www.menergy.ch<br />

Das Ende von<br />

«Crush Boys» in Basel<br />

Nach dem dritten<br />

Geburtstag verlassen<br />

die «Crush Boys» die<br />

Kuppel<br />

Am 9. Januar 2009 feiert die<br />

Crush-Boys-Party nicht nur ihren<br />

dritten Geburtstag, sondern auch den<br />

Abschied von der Kuppel, dem Club,<br />

den die heterofreundlichen Crushboys<br />

Monat für Monat zum Dampfen<br />

brachten.<br />

«Wir haben vor drei Jahren mit der<br />

«Crush Boys»-Reihe begonnen und<br />

machen seither jeden Monat eine Party.<br />

Irgendwo bei der 30. Party wurde<br />

mir klar: Die Lust ist der Routine gewichen<br />

und, was noch schlimmer ist:<br />

aus der Verliebtheit wurde Gewohnheit<br />

statt Liebe. Früher oder später<br />

würde das auch das Publikum zu<br />

spüren bekommen. Wir geben jetzt<br />

noch zweimal alles und dann ist Zeit<br />

für eine Veränderung», so Johannes<br />

Sieber, der Macher der «Crush Boys».<br />

Wie diese Veränderung genau ausse-<br />

Frigay Winter Night<br />

Rezepte gegen die<br />

Winterkälte in Luzern<br />

Mit dem Eisbär-Flyer machen die<br />

Frigay-Macher auf verschiedene Möglichkeiten<br />

aufmerksam, der Winter-<br />

hen wird, weiss er heute noch nicht.<br />

Nur so viel kann er heute sagen: «Ich<br />

möchte kleine Live-Sachen machen<br />

und skurrile Showacts veranstalten.<br />

Und ich will ein Publikum, das nicht<br />

nur konsumieren will, sondern sich<br />

als Teil des Geschehens versteht. So<br />

wie das bei Privatparties üblich ist.<br />

Ja, am liebsten würde ich eigentlich<br />

nur noch Privatparties geben.<br />

Privat parties, zu denen alle eingeladen<br />

sind»<br />

Wie es mit der Crush-Boys-Party<br />

weitergeht, dürfte anfangs Januar<br />

bekannt sein. Die letzten Parties in<br />

der Kuppel werden im gewohnten<br />

Rahmen vonstatten gehen: elektronische<br />

Tanzmusik bis in die frühen<br />

Morgenstunden. Zum Abschied im<br />

Januar ist ein Special geplant.<br />

Die letzten Crush-Boys-Party in der<br />

Kuppel:<br />

Freitag, 12. 12. 2008, 22.00 Uhr<br />

Freitag, 09. 01. 2009, 22.00 Uhr<br />

Kuppel<br />

Binningerstrasse 14, 4051 Basel<br />

www.crushboys.ch<br />

kälte zu entkommen. Sich in ein<br />

wärmendes kuscheliges Bärenfell<br />

fallen oder sich von der heissen Stimmung<br />

an der «Frigay Night» hinreissen<br />

lassen. Aber Vorsicht: Kuscheligknudelig<br />

sind die Bären nur, wenn<br />

sie noch ganz klein sind... Die «Frigay<br />

Winter Night» ist wohl die bessere<br />

Variante.<br />

Die Frigay Night Party blickt auf<br />

ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück,<br />

so dass die Macher sich entschieden<br />

haben, im kommenden Jahr auch<br />

den fünften Freitag im Monat unter<br />

dem Label «Frigay Night» laufen<br />

zu lassen.<br />

Anders als an einer üblichen Frigay<br />

Night steht der fünfte Freitag<br />

unter einem ganz speziellen Motto.<br />

Der Start in diese neue Party-Reihe<br />

macht die «Frigay Winter Night» vom<br />

30. Januar 2009. Während es draussen<br />

kühl ist, wird drinnen für eine<br />

heisse Stimmung mit «coolen» DJs<br />

gesorgt.<br />

Die weiteren Daten der Special-Frigay<br />

Night sind: 29. Mai 2009, 31. Juli<br />

2009 und 30. August 2009.<br />

Frigay Night<br />

30. Januar 2009<br />

The Loft Club, 6000 Luzern<br />

www.frigaynight.ch


Seite 20<br />

gesundheit<br />

CRUISER 1208<br />

Leserbriefe an Dr. Gay<br />

Er liebt mich nicht<br />

Hallo, Dr. Gay. Ich wollte dich nur einmal um Rat fragen. Seit gut einem<br />

Jahr bin ich wahnsinnig verliebt. Via Chat habe ich damals einen tollen<br />

Jungen kennengelernt. Leider lebt er in Berlin, trotzdem hatten wir so viel<br />

Kontakt wie möglich. Letzten Januar hat er mich besucht und es waren die<br />

schönsten Tage meines Lebens. Sex hatten wir keinen. Doch der Kontakt ist<br />

seither fast abgebrochen, ich habe ihn danach nie mehr gesehen. Kontakt<br />

haben wir selten, nur, wenn ich anrufe oder eine SMS schreibe. Ich weiss,<br />

dass er seit letztem Sommer einen Freund hat. Wieso liebt er mich nicht?<br />

Er konnte mir dafür nie einen Grund nennen. Liegt es an mir? Was mache<br />

ich falsch?<br />

Gruss, Alessandro, 19<br />

Lieber Alessandro<br />

Du musst wissen, dass du gar nichts falsch gemacht hast, ebenso wenig<br />

der andere Junge. Du musst aber realisieren, dass er dich wohl nicht liebt.<br />

Liebe kann man nicht erzwingen. Er selbst hat eine neue Beziehung. Daher<br />

ist es wichtig zu akzeptieren, dass deine Gefühle einseitig sind. Mir scheint,<br />

du trauerst einem schönen Erlebnis hinterher. Es stellt sich demnach eher<br />

die Frage, «was» du genau liebst. Ist es eine schöne Vorstellung, eine Illusion?<br />

Du hast diesen Jungen erst einmal vor langer Zeit gesehen. Du kennst ihn<br />

nicht richtig. Kann das Liebe sein? Schau, fast alle Menschen kennen das<br />

Gefühl einer grossen Liebesenttäuschung, da bist du nicht alleine. Erlaube<br />

dir nicht zu lange, um diesen Jungen aus Berlin zu trauern, stelle dir nicht<br />

die Frage, was du falsch gemacht hast, denn niemand hat einen Fehler gemacht.<br />

Du wirst sehen, die Zeit wird kommen und du bist darüber hinweg.<br />

Deine echte grosse Liebe wartet ganz bestimmt auf dich.<br />

Alles Gute, Dr. Gay<br />

Spass mit dem Dildo<br />

Hallo, Dr. Gay. Seit einiger Zeit stehe ich auf geile Spiele mit Dildos. Mittlerweile<br />

habe ich mir neben vielen Varianten schon einen sehr grossen zugelegt<br />

und habe damit mächtig Spass. Wie oft sollte man mit Dildos Analverkehr<br />

praktizieren? Beeinträchtigt der Einsatz eines Dildos mit Gleitmittel die<br />

Darmfunktion? Wie wild darf ich mit dem Dildo spielen? Welche Hygieneempfehlungen<br />

sollte ich berücksichtigen? Danke für Deine Antwort!<br />

Gruss, Roberto, 23<br />

Lieber Roberto<br />

Du kannst mit dem Dildo so oft spielen, wie du willst, es gilt die gleiche<br />

Regel wie beim Sex. Eine Einschränkung gibt es nur, wenn die «Abnützung»<br />

(wunde Stellen, Rötungen) oder die Erschöpfung zu gross wird. Kaputt gehen<br />

kann beim vorsichtigen Dehnen des Schliessmuskels kaum etwas. Ein<br />

Muskel nützt sich ja nicht ab, wenn er häufig stimuliert wird, er wird eher<br />

gestärkt. Gleitmittel, das du gut verträgst, kannst du auch öfters gebrauchen,<br />

das schadet der Darmflora nicht.<br />

Wenn Dildos von mehreren Partnern gebraucht werden, besteht die Gefahr,<br />

dass Krankheitserreger übertragen werden. Reinige deshalb Dildos<br />

und anderes Spielzeuge immer gründlich mit 70%igem Alkohol und spüle<br />

mit Wasser nach, bevor sie weitergegeben werden. Noch einfacher ist es, bei<br />

jedem Wechsel ein neues Präservativ darüber zu ziehen.<br />

Alles Gute, Dr. Gay<br />

Hildegard<br />

Ich weiss, es ist ein bisschen unhygienisch, aber: Ich rauche noch. Im<br />

Ernst.<br />

Ich sage es euch gleich, wie es ist: Rauchen heute ist ein Zeugnis von verwahrlostem<br />

Lifestyle. Nichts weniger. Renitentes Rauchen hat denselben<br />

Kopfschüttelfaktor wie das Benutzen einer Sonnencrème mit einem Lichtschutzfaktor<br />

unter 20. Beides ist extrem démodé und macht im schlimmsten<br />

Fall tot.<br />

Ist mir natürlich egal, weil ich rauche ja gern und aus Genuss. Was ich<br />

nicht so gern mache, ist bei 10 Grad auf dem Büro-Balkönli stehen,<br />

oder mich am Flughafen in diese kompromittierende<br />

Duschkabine moschten – mit höchstens etwa vier extrem<br />

randständig aussehenden Nochrauchern, und dabei die<br />

angewiderten Blicke der Vorbeigehenden spüren. Als<br />

ob wir da drin am Heroin fixen wären. Sowieso werden<br />

Park und Autobahnrastplatz demnächst die einzigen<br />

Darkrooms sein, in denen noch geraucht werden<br />

darf.<br />

Es ist einfach so, wie es ist: Der Genussfaktor des<br />

Rauchens hat schneller abgenommen als gewisse Behördenmitglieder<br />

und es ist extrem an der Zeit, sich<br />

zu fragen, was es noch soll. Immerhin hat man sich<br />

schon von anderen Dingen getrennt, weil sie aus der<br />

Mode kamen. Z.B. sich im Solarium zum Bratapfel zu<br />

rösten. – Fand ich früher super und alle Warnschreie der<br />

Krebsliga perlten an mir ab wie das Tiroler Nussöl mit<br />

Schutzfaktor 2. Und heute? Heute geht nur noch<br />

Dieter Bohlen ins Solarium. Und Gigi Oehri.<br />

Eben: Weisch-wani-meine...<br />

Mit dem Rauchen wird es sich in gleicher<br />

Weise verhalten. Erst rauchen wir mit finsterer<br />

Miene auf den Balkonen unserer Arbeitgeber<br />

gegen die Krebsliga und die<br />

fortschreitende «Stierness» an, aber irgendwann<br />

wird es so «one-hundred-years-ago»<br />

sein, dass nur noch Bono Vox<br />

sich mit einer Zigarette erwischen<br />

lässt. Oder Junkies. Ihr werdet es<br />

erleben.<br />

Schwul allerdings, schwul raucht anders. Das fand – unter anderem – die<br />

kanadische Studie «Toronto Rainbow Tobacco Survey» heraus, an der über<br />

3’000 Leute der Gay-Community befragt wurden. Die Studie ergab, dass unter<br />

homosexuellen Menschen prozentual gesehen weitaus häufiger Raucher<br />

zu finden sind als unter heterosexuellen! Was ist der Grund dafür? Mehr<br />

mangelndes Selbstvertrauen? Mehr Genussfähigkeit? Ein Zugehörigkeitsattribut?<br />

Wird in der Schwulenszene sexuelle Attraktivität durch Rauchen<br />

verstärkt? Warum hängen wir so viel öfter am Glimmstängel, obwohl Rauchen<br />

erwiesenermassen Durchblutungsstörungen verursacht – was für<br />

jeden von uns ein sexueller Albtraum wäre?<br />

Tatsache ist: Schwule rauchen öfter und vermutlich aus anderen<br />

Gründen als Heterosexuelle. Diesem Umstand muss<br />

Rechnung getragen werden. Unter www.queerquit.ch seht<br />

ihr sie!<br />

Start der ersten Schwulen-Rauchstopp-Gruppen wird<br />

voraussichtlich im Oktober /November 2008 sein. Dabei<br />

kann man nicht nur jemanden näher kennenlernen,<br />

der bald wieder gut durchblutet sein wird, sondern<br />

im bes ten Fall auch mit dem verwahrlosten Lifestyle<br />

aufräumen!<br />

Falls ihr euch jetzt schon für eine solche Gruppe oder<br />

eine Info-Veranstaltung einschreiben wollt, dann nehmt<br />

doch bitte mit Michael Schaub unter folgender Adresse<br />

Kontakt auf: michael.schaub@isgf.uzh.ch.<br />

Ich sag’s euch, ich höre auf. Nicht grad in dieser<br />

Sekunde... Aber im Herbst.<br />

Es grüsst euch lieb Die Hildegard<br />

www.hilde.ch


CRUISER 1208<br />

kalender<br />

Seite 21<br />

Men on the Wall<br />

Wandkalender und<br />

Agenden 2009 mit<br />

attraktiven Jungs<br />

«Men in the Alps 2009» ist besonders<br />

zu erwähnen, da der Erlös der<br />

Südtiroler Aids-Hilfe und dem Verein<br />

DEBRA zugute kommt. José Messana<br />

hat für einen englischen Verlag «Bad<br />

Boys» fotografiert und wie immer<br />

lässt der Bruno Gmünder Verlage<br />

keine Wünsche offen.<br />

«Men in the Alps» ist nicht ohne die<br />

ehrenamtliche Mitarbeit von Machern<br />

und Models möglich. «Für den neuen<br />

Kalender haben sich rund fünfzig<br />

Männer gemeldet, die ohne finanzielle<br />

Gegenleistung und der guten<br />

Sache wegen ihre Hüllen fallen lassen<br />

wollten», so Gerhard Zanetti, der<br />

Sprecher der Kalendermacher. Die<br />

Männer präsentieren sich als Hufschmied,<br />

als Gärtner, Kellermeister,<br />

Naturführer, Sennen, Müller oder<br />

als Vespa-Mechaniker. Der Kalender,<br />

kann online unter www.men-in-thealps.com<br />

zum Preis von 15.– CHF,<br />

plus Versandkosten bestellt werden.<br />

«Bad Boys»<br />

Einer der Kalender, den José Messana<br />

für einen englischen Verlag<br />

konzipierte und fotografierte. Zu bestellen<br />

ist er unter www.amazon.de<br />

Nackte Haut bei Bruno Gmünder<br />

Jedes Jahr wächst die Zahl der Kalender<br />

im Hause Bruno Gmünder. Erhältlich<br />

bei Macho City Shop in Zürich,<br />

auch unter www.macho.ch oder bei<br />

brunogmuender.com.<br />

Gross und noch grösser!<br />

Damit der Mann bald lebensgross<br />

an die Wand gehängt werden kann,<br />

gibt es nun auch Kalender im Überformat<br />

bis 49 x 69 cm. Zum Beispiel<br />

Frank P. Wartenberg: Cosmopolitan<br />

Editions Calendar vom Heye Verlag<br />

München. Erhältlich bei Macho City<br />

Shop, Zürich. KB<br />

Anzeige<br />

MERRY X-MAS & HAPPY NEW YEAR<br />

Telefon 031 302 46 86 • www.sundeck.ch<br />

Closed:<br />

24./25. 12.<br />

31. 12. 2008<br />

1. 1. 2009


Deine neue Gay-Bar im Kreis 3...<br />

...am anderen Ufer von Zürich<br />

nervous<br />

Nervous - die neue Event-Bar für die Gay Community & Friends.<br />

Deine neue Adresse für entspannte Abende unter Freunden!<br />

Modernste Lichttechnik tauchen die zwei Bars und Lounges in<br />

ein angenehmes Ambiente. Die High-End Audio-Anlage erlaubt es,<br />

sich zu raumfüllender Musik trotzdem unterhalten zu können.<br />

Bei uns gibt’s kühle Drinks und harte Muskeln*. Die Barkeeper mixen<br />

Dir gerne Deinen Lieblingsdrink. Mit täglicher Verlängerung<br />

sind wir auch nach Mitternacht noch für Dich da...<br />

Wir freuen uns auf Deinen Besuch!<br />

Wochenprogramm<br />

Montag<br />

Latin Night<br />

Latin Music & Muscles<br />

Dienstag<br />

Womans Night<br />

Der lesbische Dienstag in Zürich<br />

Mittwoch<br />

30&Up<br />

Mindestalter 30<br />

Donnerstag Fitness-Night*<br />

Live-Workout auf der Bühne<br />

Freitag<br />

Bar & Dance-Lounge*<br />

Live-DJ<br />

Samstag The nervous Night*<br />

mit den nervous-Models<br />

Sonntag<br />

Tea Dance<br />

*Programm kann kurzfristig ändern<br />

nervous.ch<br />

Bar Lounge Stars Cocktails Entertainment Style<br />

Zurlindenstrasse 118 8003 Zürich<br />

Jeden Tag offen ab 18:00 Uhr - Sonntags ab 15:00 Uhr (Tea-Dance)<br />

C<br />

M<br />

pat coon michael k<br />

tomic mental x 5th element<br />

fraud rec.<br />

spiral trax / d<br />

mental x michael k<br />

jesse jay fred extasia<br />

Y<br />

CM<br />

MY<br />

CY<br />

CMY<br />

K<br />

welcome for all members, gays and friends above age 21 open every saturday from 11pm till late<br />

gfx by partyonkels.com


CRUISER 1208<br />

musik & film<br />

Seite 23<br />

Britney Spears ****<br />

Circus<br />

Faszinierend, wie fasziniert wir von ihr waren.<br />

Mit dem Kopf knapp über Wasser versuchte<br />

sich Britney, an den eigenen Haaren aus dem<br />

Sumpf der Skandale zu ziehen. Zu blöd, dass<br />

sie sich diese gerade abrasiert hatte. Die Rettung<br />

dauerte ein paar Nervenzusammenbrüche<br />

länger. Mit Womanizer betritt sie wieder<br />

die Manege, gewinnt Preise, bricht Rekorde,<br />

erobert die Dancefloors. Melodien, Beats, Produzenten,<br />

nur Top-Artisten drehen ihre Runden. Hit auf Hit, «Radar» überschlägt<br />

sich, «If you seek Amy» verrenkt sich, «Circus» raubt den Atem, «Out<br />

from Under» bricht das Herz. Spears wird nie eine gähnende Königin, bleibt<br />

die strauchelnde Prinzessin der Pop-Moderne. Mit dem Trapez über vergoldetem<br />

Auffangnetz schwingt sie sich auf die Höhe der Zeit, um noch tiefer<br />

zu fallen. Die Nummer ist nicht neu, bleibt aber faszinierend. Und dann lächelt<br />

Britney süffisant, mit Peitsche in der Hand, lässt Paparazzi und Moralisten<br />

durch brennende Reifen springen. Applaus! Haare müssen ja nicht<br />

echt sein. (rg)<br />

Patricia Kaas ***<br />

Kabaret<br />

Vom Circus ins Kabaret. Mit K wie Kaas, denn<br />

Mademoiselle singt ihn wieder, den Blues, und<br />

sie meint es gut mit ihren Fans: 13 Chansons<br />

in drei Sprachen, bald 170 Konzerte. Très jazzy,<br />

très cool kommt Kabaret daher, eine Hommage<br />

an die 1930er, an Garbo, Knef und Martha<br />

Graham. Altes und neues Material, modern in<br />

Szene gesetzt von Gästen wie Gotan Project.<br />

Die Töne der kühlen Blonden sitzen stets,<br />

manchmal aber verrutscht die Poesie zur Pose und die musikalischen Verzierungen<br />

verkommen zur Dekorationsschlacht. Auf den Vorgängerplatten<br />

war das problematisch, für die Kabaret-Atmosphäre, getränkt mit Opulenz<br />

und leeren Versprechen, ist’s perfekt. Was auf CD stellenweise den Eindruck<br />

eines tiefgekühlten Lounge-Musicals hinterlässt, wird vor allem live überzeugen.<br />

Kaas bleibt eine Artistin, eine ambitionierte Darstellerin, die ihr<br />

Publikum mit einem einzigen Augenaufschlag verführt, die hart arbeitet,<br />

um sich geschmeidig zu verneigen, wenn der Plüsch-Vorhang fällt. (rg)<br />

Sein ****<br />

Die Rechnung bitte<br />

Angetrunken und abgeschminkt geht’s raus<br />

aus dem Kabaret, rein in die Spelunke. Willkommen<br />

zum Kindergeburtstag für Erwachsene,<br />

mit hochprozentiger Limonade, rabenschwarzen<br />

Luftballons und einem Clown zum<br />

Fürchten. Willkommen in der Welt von Musu<br />

Meyer und ihren Musikanten! Auch das Zürcher<br />

Sextett orientiert sich an den 1930ern, an<br />

Brecht/Weill und Lotte Lenya. Die Musik mutet<br />

antiquiert an, Mandoline, Handorgel und Geige formieren sich mal zu<br />

fröhlichen Trinkliedern, mal zu verzweifelten Chansons. Die Geschichten<br />

aber sind von heute, von letzter Nacht. Da wird gesoffen, geröchelt und gehurt,<br />

unbeschönigt und dennoch stilvoll. Meyer ist viel zu witzig, um je<br />

ordinär zu wirken. Sie serviert Oden ans angemessene Abstürzen, an die<br />

letzte Runde, die allerletzte Runde und die Runde danach. Dass am Ende<br />

die Rechnung auf den Tresen geknallt kommt, diese Vorahnung liegt stets<br />

in der Luft. Zum Wohl! Oder, um es mit Sein-Titeln zu sagen: Das Ende ist<br />

nah. Einer geht noch rein. (rg)<br />

The Dark Knight ***<br />

Thriller<br />

Die Lobeshymnen zum neusten Film mit der<br />

menschlichen Fledermaus überschlugen sich<br />

geradezu. Das ist beängstigend, denn der Film<br />

ist längst kein Meilenstein. Zeitweilig ist «The<br />

Dark Knight» sogar im höchsten Grade lächerlich<br />

– ausgerechnet wegen Batman selbst. Der<br />

Film ist ein passabler Thriller, seine Inszenierung<br />

in diesem Sinne. Wenn aber Christian Bale<br />

in seinem (mittlerweile lächerlichen) Lederanzug<br />

die Szenerie betritt, wirkt das schlicht<br />

belus tigend. Der verstorbene Heath Ledger<br />

brilliert daneben in der Rolle als Joker. Seine<br />

wahnsinnige Darstellung als Bösewicht nutzt<br />

Regisseur Christopher Nolan jedoch schamlos aus. Weniger Auftritte wären<br />

effektiver gewesen. Einen anderen Namen gilt es sich aber zu merken:<br />

Aaron Eckhart. Sein subtiles Spiel als Harvey Dent alias «Two Face» fesselt<br />

ungemein. (dd)<br />

Juno ****<br />

Komödie<br />

Schlagfertig, süss, sechzehn... und schwanger!<br />

Das Problemthema der Teenager-Schwangerschaft<br />

als Komödie? Was auf den ersten Blick<br />

unmöglich klingt, gelingt Regisseur Jason Reitman<br />

mit leichtfüssiger Unbeschwertheit. Als<br />

die pfiffige Juno (fantastisch: Ellen Page) ihren<br />

Schulfreund aus Neugier entjungfert, ahnt<br />

sie nicht, dass diese Aktion ihr unbeschwertes<br />

Teenie-Leben völlig auf den Kopf stellt. Was soll<br />

beim ersten Mal auch schon passieren? Einiges,<br />

denn Juno ist schwanger! Nur Adoption scheint<br />

die perfekte Lösung zu sein. Mit dickem Bauch<br />

und jeder Menge Selbstbewusstsein ergreift Juno<br />

die Initiative und lernt das Yuppie-Ehepaar Mark und Vanessa kennen,<br />

deren grösster Wunsch ein Kind ist. Sind sie aber auch perfekte Eltern? Für<br />

das Drehbuch zeichnet die Ex-Stripperin Diablo Cody verantwortlich. Für<br />

ihr Debüt gab’s dann auch gleich die höchste Ehrung: den Oscar. (dd)<br />

Horton hört ein Hu! ***<br />

Komödie<br />

Die Macher des Filmhits «Ice Age» wechselten<br />

vom ewigen Eis in die grüne Hölle. Diesmal<br />

lassen sie eine bunte Truppe durchgeknallter<br />

Dschungelbewohner auf den Zuschauer los. Der<br />

neue Animationsfilm basiert auf dem Bestseller<br />

von Ted Geisel, der unter dem Künstlernamen<br />

Dr. Seuss diverse kuriose Kinderbücher veröffentlichte.<br />

Zur Story: Horton ist eine Seele von<br />

Elefant mit riesig viel Fantasie. Und so wundert<br />

es ihn kein bisschen, als ein Staubkorn in seinem<br />

Mittagessen landet und um Hilfe ruft. Das<br />

Staubkorn ist in Wahrheit ein winziger Planet<br />

namens Huheim mit ziemlich skurrilen Bewohnern,<br />

den Hus. Horton hat alle Rüssel voll zu tun, um die Nano-Welt auf dem<br />

Staubkorn vor dem drohenden Untergang zu retten. Filmgeschichte wird<br />

hier nicht geschrieben, lustig ist das Ganze aber durchaus. Die deutschen<br />

Stimmen stammen u.a. von den Comedy-Stars Christoph Maria Herbst (Horton)<br />

und Anke Engelke als hyperbesorgte Känguru-Mutter. (dd)


horoskop<br />

CRUISER 1208<br />

23.12. – 20.1. STEINBOCK<br />

j<br />

Es ist an der Zeit, dich nun am Ende dieses Jahres so richtig zu verwöhnen.<br />

Eine kleine Reise in eine unbekannte Stadt würde sehr<br />

viele Überraschungen für dich bereithalten. Finanziell gesehen ist<br />

es machbar, wenn du die Kosten im Auge behältst.<br />

21.1. – 18.2. WASSERMANN<br />

k<br />

In diesen Wochen brauchst du niemandem mehr zu beweisen, wie<br />

toll du doch deinen Beruf ausübst. Im Gegenteil, du hast die Chance,<br />

jemandem auf die Sprünge zu helfen. Das wird sich einmal auszahlen,<br />

denn Rückendeckung ist nicht zu verachten.<br />

19.2. – 20.3. FISCHE<br />

l<br />

Wenn du diplomatisch vorgehst, winkt dir im Dezember ein unerwarteter<br />

Geldsegen. Vertraue dabei auch auf deinen Instinkt und<br />

bleibe unbedingt fair. Des schnöden Mammons wegen lohnt es sich<br />

nicht, ein hinterhältiges Spiel zu spielen.<br />

21.3. – 20.4. WIDDER<br />

a<br />

Noch denkst du oft an den letzten Sommer. Die Vergangenheit lässt<br />

dich nicht los. Dies kann ein Zeichen dafür sein, dass du noch etwas<br />

bereinigen musst. Um das nächste Jahr unbeschwert beginnen zu<br />

können, ist es wichtig, die Karten offen auf den Tisch zu legen.<br />

21.4. – 20.5. STIER<br />

b<br />

Du solltest deinen Freunden besseres Gehör schenken. Denn so<br />

würdest du wissen, dass du in einer delikaten Angelegenheit völlig<br />

falsch liegst. Noch ist es aber nicht zu spät, um zu handeln. Wenn<br />

du jetzt reagierst, könnte dies einen positiven Einfluss haben.<br />

21.5. – 21.6. ZWILLINGE<br />

c<br />

Ein Winter voller Romantik liegt vor dir. Aber auch eine Zeit, in der du<br />

völlig offen und ehrlich sein musst. Dein Objekt der Begierde legt viel Wert<br />

auf Ehrlichkeit, weswegen du deine oft benutzte Maske wohl oder übel<br />

ablegen und Farbe bekennen musst.<br />

22.6. – 22.7. kREBS<br />

d<br />

Konflikte werden nicht immer zu deiner Zufriedenheit gelöst. Das<br />

ist mühsam, trotzdem wird es sich auszahlen, einige Kompromisse<br />

einzugehen. Was hast du schon zu verlieren? Wenn du dir selbst<br />

treu bleibst, hast du dir am Schluss nichts vorzuwerfen.<br />

23.7. – 23.8. LÖWE<br />

e<br />

Die Geister der Vergangenheit rütteln pünktlich zum Jahresende an<br />

deinem Gewissen. Unnötigerweise, denn du hast dir nichts vorzuwerfen.<br />

Du kannst reinen Gewissens in das neue Jahr hinein gleiten.<br />

Eine wunderbare Veränderung wird dabei auf dich warten.<br />

24.8. – 23.9. JUNGFRAU<br />

f<br />

Es fällt dir in diesen Tagen äusserst leicht, eine bestimmte Person<br />

mit deinem Wissen zu beeindrucken. Kommst du aber richtig in<br />

Fahrt, ist die Gefahr riesig, als Angeber dazustehen. Hüte dich also<br />

vor Prahlerei, formuliere deine Worte lieber bescheiden.<br />

24.9. – 23.10. WAAGE<br />

g<br />

Jemand, der dir schon seit längerer Zeit gefällt, wird dir bald eine<br />

Chance geben, ihn anzusprechen. Du solltest dir deshalb ein Herz<br />

fassen und einen Annährungsversuch wagen. Tust du es nicht, wird<br />

dein Schwarm auch weiterhin unerreichbar bleiben.<br />

24.10. – 22.11. SKORPION<br />

h<br />

Das Jahr ist bald um, und erst jetzt scheinst du die Energie zu finden,<br />

um einiges in deinem Leben zu ändern. Dies würde man verpasste<br />

Chancen nennen, wobei du auch im nächsten Jahr von den<br />

Sternen die Gelegenheit bekommen wirst, neue Wege zu gehen.<br />

23.11. – 22.12. SCHÜTZE<br />

i<br />

Der Moment ist gekommen, um eine bestimmte Aufgabe zu verabschieden.<br />

Allerdings wirst du erst im Nachhinein feststellen,<br />

wie sehr man dich mit dieser Arbeit identifiziert hat. Für neue<br />

Herausforderungen versprechen die Sterne viel Erfolg!


LIVE RUND UM DIE UHR:<br />

SPITZE BOYS<br />

Nr. 1 Gay-Telefon-Treffpunkt seit 17 Jahren<br />

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Seite 26<br />

agenda<br />

CRUISER 1208<br />

Die Agenda<br />

Monatlich erscheinender Veranstaltungskalender<br />

Bern<br />

MO 01. Dezember<br />

19.30 Remember 1. Dezember - Welt<br />

Aids-Tag: Gemeinsam gegen Aids mit<br />

Pedro Lenz und dem Kammerchor des<br />

Gymnasiums Bern-Kirchfeld. In der<br />

Heiliggeistkirche. Eintritt frei, Kollekte<br />

Zürich<br />

16.00 Posibar: die andere Bar in der Sonderbar,<br />

Kanzleistr. 15. Zum Welt Aids<br />

Tag 2008. Quatschen, essen, trinken...<br />

18.00 Welt-Aids-Tag 2008: Gottesdienst<br />

in der Kirche St. Jakob am Stauffacher.<br />

19.15h Apéro mit Unterhaltung<br />

21.30 AAAH!: Disco DJ Q-Bass<br />

Aarau<br />

DI 02. Dezember<br />

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff<br />

Guetzle im GZ Telli, Girixweg 12. Bitte<br />

fertigen Teig mitbringen. Anmeldung<br />

bei pkamer@hotmail.com<br />

Zürich<br />

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Jesse Jay<br />

Zürich<br />

MI 03. Dezember<br />

18.30 Benefizkonzert: Für das Hospiz<br />

Zürcher Lighthouse im Zürcher Grossmünster.<br />

Projektchor «90 Stimmen»<br />

für das Messias-Oratorium von Georg<br />

Friedrich Händel auf. Der Erlös geht an<br />

das Zürcher Lighthouse. Fr. 100.- /<br />

Fr. 60.-. Vorverkauf www.ticketcorner.ch,<br />

Abendkasse ab 18.30h<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240<br />

DJ Brand - ambient electronica & big beatz<br />

20.00 Marie-Thérèse Porchet:<br />

«Uf Düütsch!» Der Star aus der Romandie<br />

- gespielt von Joseph Gorgoni gastiert im<br />

Maiers Theater, Albisriedstr. 16 bis Ende<br />

Dezember. Nächste Vorstellungen bis<br />

6.12., 10. - 13.12., 17. - 20.12. & 29. & 30.12.<br />

jeweils 20h, am 31.12. um 18h.<br />

Fr. 42.- / 32.- Vorverkauf:<br />

tickets@maiers.ch oder 043 818 65 65.<br />

Infos www.marie-therese.ch<br />

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt<br />

DJs Sadock & Andreas K<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Goldies DJ Rolly<br />

DO 04. Dezember<br />

Baden<br />

20.00 Boy Zone: for Boys and tough<br />

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/<br />

Club Ventil, Zürcherstr. 1. Aargay trifft<br />

sich heute auch hier<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Latino Power & more mit DJ Peter Pan<br />

Zürich<br />

17.00 Loop 38: Albulastr. 38. Five-2-Midnight.<br />

After Work Party. DJs Knox & Niclas<br />

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren.<br />

Cruise Keller Sportswear<br />

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.<br />

House & Electronica DJ Upspace<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Popcorn Magic Circus<br />

Night. DJs Chriz le Blanc & Maurel Taylor<br />

FR 05. Dezember<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Partytime mit DJ Shala<br />

Davos<br />

20.30 «heizue - schmaz mit Ils Fränzlis<br />

da Tschlin»: Konzert in der Kirche St.<br />

Johann. Infos www.schmaz.ch<br />

Olten<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch<br />

Zürich<br />

21.30 AAAH!:<br />

Dramaaah! DJ Nick Harvey<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.<br />

Chartstation Samichlaus im T&M.<br />

DJ Groovemaster<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistr. 13, Schlieren<br />

Cruising Unlimited<br />

22.00 Lollipop:<br />

Schlagerparty mit 3 Tanzpisten! Schlagerpiste;<br />

DJs Rolly & Wollana. Discopiste<br />

70er/80er Disco mit DJ TimOn. Fiesta<br />

Latina mit DJ Copita & sus amigos. Plus<br />

Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr. 118.<br />

Vorverkauf über Ticketcorner<br />

23.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark).<br />

«mArYiC» DJs TonTon & Avris<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Wagistr. 13. Strikter Dresscode Underwear,<br />

Jocks, Shorts<br />

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Take a<br />

Dance. DJs Chérie, Jesse Jay & Henry.<br />

Afterhour am Samstag ab 06h<br />

SA 06. Dezember<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Partytime mit DJ Jasmin<br />

Luzern<br />

22.00 Uferlos:<br />

Schwul-lesbisches Zentrum LesBiSchwule<br />

Party von Halu & Why Not Eintritt Fr.<br />

15.- inkl. Gratis Getränk.(HALU, HAB &<br />

HAZ Mitglieder gratis)<br />

St. Gallen<br />

20.00 Badehaus Mann-o-Mann:<br />

Männernacht. Thema siehe Homepage<br />

Winterthur<br />

19.30 «heizue - schmaz mit Ils Fränzlis<br />

da Tschlin»: Konzert in der Reithalle,<br />

Zeughausstr. 67. Infos www.schmaz.ch<br />

Zürich<br />

18.00 a.part: Frauenbar bei Buvette<br />

Philipp, Zweierstr. 166<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. G-Dance DJ Marc S<br />

21.30 AAAH!:<br />

No Limits DJ Leon<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Santa@Cruise City<br />

22.00 Black Party: presented by Angels<br />

im Volkshaus Zürich. Mainfloor: DJs<br />

Eke (Opening) & Abel. White Room: DJ<br />

Peter Lavelle. Foyer: DJ Jay Niclas. Wybo<br />

Lounge: DJ Angel O. Vorverkauf Barfüsser,<br />

Cranberry, Daniel H., Männerzone,<br />

Ministry of Kink & Ticketcorner. Infos<br />

www.angels.ch<br />

23.00 Labyrinth@Lotus Club:<br />

Pfingstweidstr. 70. Santa Claus. Ab 06h<br />

After Black Hours. DJs Mental X, Jesse Jay<br />

& Willi P<br />

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Smokingfish@Loop38.<br />

Ab 06h Spidergalaxy After<br />

Hour Herzschrittmacher. DJs Dualsim<br />

(live), Bi-Monecular, Anorien & She DJ<br />

Cimi. Afterhour mit DJs Nader & Franco<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Strikter Dresscode-Anlass Motorbiker,<br />

Leather & Rubber<br />

23.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)<br />

DJs Andreas K & 5th Element<br />

SO 07. Dezember<br />

Basel<br />

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche<br />

Homobar am Sonntag im Keller<br />

des Restaurants Hirscheneck, Lindenberg<br />

23. DJ Klangfieber - Tulpenblues &<br />

Rosendance<br />

Ganze Schweiz<br />

09.45 Les lacets roses: Winterwanderung<br />

Murten - Laupen - Flamatt.<br />

Treffpunkt um 09.45h Bahnhof Murten.<br />

Essen im Restaurant. Infos bei Rudi und<br />

Dani Tel. 079 776 15 33 oder 079 291 78 33<br />

Schwyz<br />

20.00 Mythengay: schwyz & schwul<br />

Treff im Hirschen Backpackers, Schwyz<br />

Zürich<br />

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle<br />

(beim Letzipark). After Hour bis<br />

Montagmorgen 04h DJs La Luna & 5th<br />

Element, TonTon, Ezikiel & Thomi B<br />

14.00 Männerzone: Weihnachtseinkauf<br />

am Sonntag mit Kaffee und Kuchen<br />

18.15 Gottesdienst: für Lesben, Schwule<br />

und Andere Gottesdienst für Lesben,<br />

Schwule und Andere im Kulturhaus<br />

Helferei, Kirchgasse 13,<br />

www.homo-gottesdienst.info<br />

19.00 Tanzleila in der Kanzleiturnhalle:<br />

Party von Frauen für Frauen. Ab 19h<br />

Salsa Special, ab 21h DJane Lunaholic &<br />

Old Skool moves and dance show by Old<br />

Zulu Krushers. Ab 23h DJane Sanguine<br />

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:<br />

Langstr. 92. Lounge & DJ<br />

20.00 Le Bal: Club Lounge Bar<br />

Beethovenstr. 8. Ladies Night Grey & Gay.<br />

Music by DJ Blue<br />

21.30 AAAH!:<br />

SOS - Sound on Sunday DJ Michael K<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. b-boy Party DJ Surprise<br />

Zürich<br />

MO 08. Dezember<br />

21.30 AAAH!: Disco DJ Marc S<br />

Zürich<br />

DI 09. Dezember<br />

12.00 Aidspfarramt Zürich:<br />

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.<br />

Infos 044 255 90 55<br />

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Michael K<br />

Winterthur<br />

MI 10. Dezember<br />

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar<br />

Zürich<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff:<br />

Sihlquai 240 Fuck art, lets dance!<br />

DJ Funky Soulsa & Friends<br />

20.00 Marie-Thérèse Porchet «Uf<br />

Düütsch!»: Der Star aus der Romandie -<br />

gespielt von Joseph Gorgoni gastiert im<br />

Maiers Theater, Albisriedstr. 16 bis Ende<br />

Dezember. Nächste Vorstellungen bis<br />

13.12., 17. - 20.12. & 29. & 30.12. jeweils<br />

20h, am 31.12. um 18h. Fr. 42.- / 32.- Vorverkauf:<br />

tickets@maiers.ch oder 043<br />

818 65 65. Infos www.marie-therese.ch<br />

21.00 Rage: Menzone Leathermen<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Goldies<br />

Crew Show. Danach DJ Marc S<br />

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt<br />

DJ 5th Element<br />

DO 11. Dezember<br />

Baden<br />

20.00 Boy Zone: for Boys and tough<br />

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/<br />

Club Ventil, Zürcherstr. 1<br />

Bern<br />

20.00 Uncut - warme Filme am<br />

Donners tag: im Kino der Reitschule.<br />

«Finns Girl», Kanada 2007, 88 Min, E/d.<br />

Bar ab 20h, Film um 20.30h<br />

Zürich<br />

17.00 Loop 38: Albulastr. 38. Five-2-<br />

Midnight. After Work Party. DJ Sonik<br />

19.00 Zart & Heftig: Zuerst GV im HAZ-<br />

Centro, Sihlquai 67; ändert z&h ihren<br />

Namen? Anschliessend Abendessen<br />

21.00 Lady Bumb: in der Labor Bar,<br />

Schiffbaustr. 3. Strictly 90ies. DJanes<br />

Madame Léa & Beatween.<br />

Infos www.ladybumb.ch<br />

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.<br />

House & Electronica DJ Andreas K<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Popcorn<br />

Crew Show. Danach DJ Q-Bass<br />

Basel<br />

FR 12. Dezember<br />

22.00 Crushboys: the strictly heterofriendly<br />

Gayparty in der Kuppel, Binningerstr.<br />

14 Elektronische Tanzmusik mit<br />

DJ B-Movie Diskomurder (B-Elektro) & DJ<br />

D, Lausanne (Elektro Pop) & Resident DJs<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Partytime mit DJ Shala & Bobby<br />

Luzern<br />

22.00 Lollipop: Schlagerparty auf<br />

zwei Ebenen. Haupttanzpiste: Schlager,<br />

Canzoni & Chansons aus 4 Jahrzehnten


CRUISER 1208<br />

agenda<br />

Seite 27<br />

mit den DJ Rolly. Clubtanzpiste: Bis 01h<br />

Karaoke mit Michelle d Amour, dann<br />

Disco & Partybeats mit DJ TimOn. Im<br />

Casineum, Haldenstr. 6.<br />

Infos www.lollipopparty.ch<br />

Olten<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch<br />

Zürich<br />

19.30 Frauenbar im GZ Riesbach:<br />

Seefeldstr. 93<br />

19.30 HAZ-Centro: Freitags-Centro<br />

mit speziellem kulinarischem Angebot<br />

präsentiert von Dänu & Stefan<br />

20.00 gay: my way: Schwule Männer<br />

im Coming-out Treff im HAZ-Centro,<br />

Sihlquai 67. Coming-out Gespräche in<br />

Kleingruppen<br />

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 DJ Cinetic<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Chartstation Crew Show.<br />

Danach DJ Groovemaster<br />

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising<br />

Unlimited<br />

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle<br />

(beim Letzipark). «mArYiC» DJane<br />

Angy Dee & DJ Elvis Cassetta<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13.<br />

Strikter Dresscode FF/SM/Bondage/Fetish<br />

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Klang<br />

Kumquat Showcase & Afterhour ab 06h.<br />

Live Act DJs: Dokser, Kumquat & Prime<br />

Time. DJs Anakena, Carra, Ondrey, Wicked<br />

Wilma & Kayser<br />

SA 13. Dezember<br />

Aarau<br />

19.00 Aargay: «Weihnachtsfeier» im<br />

Tennisclubhaus Muri AG. Infos unter<br />

www.aargay.ch<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar: Partytime mit DJ Randy<br />

Winterthur<br />

17.00 Badgasse 8: We are family! Essen<br />

für Lesben und Schwule, jung und alt<br />

Anmeldung über www.badgasse8.ch<br />

Zürich<br />

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf<br />

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.<br />

Infos www.gayradio.ch<br />

21.30 AAAH!: No Limits DJ Sadock<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. G-<br />

Dance Crew Show. Danach DJ Q-Bass<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Industrial Cruise Zone<br />

22.00 UnArt Party in der Kalki:<br />

Kalkbreitestr. 4. Electronica, Hip Hop<br />

und Alternative vom UnArt DJ-Team,<br />

Klangfieber und Gästen.<br />

Infos www.unart.ch.vu<br />

22.00 Lollipop Schlagerparty: Schlagerpiste;<br />

DJs Rolly & Wollana. Discopiste<br />

70er/80er Disco mit DJ TimOn. Fiesta<br />

Latina mit DJ Copita & sus amigos. Plus<br />

Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr. 118.<br />

Vorverkauf über Ticketcorner<br />

23.00 Loop 38: Albulastr. 38.<br />

Smokingfish@Loop38. Ab 06h<br />

Spidergalaxy After Hour DJs Mizz Kido,<br />

Wicked Wilma & Bellatane<br />

23.00 Labyrinth@Lotus Club:<br />

Pfingstweidstr. 70 Clubbing Night. DJs<br />

Michael K, 5th Element & Antares<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter<br />

Dresscode-Anlass Yellow. Bierpass<br />

23.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)<br />

Götterbote. DJs Tokee, Kara Maehl<br />

& live Insane Creation<br />

Basel<br />

SO 14. Dezember<br />

21.00 Untragbar!:<br />

Die heterofreundliche Homobar am<br />

Sonntag im Keller des Restaurants<br />

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ H.H.O.S.<br />

- Electro & Discofunk (letztes mal vor der<br />

Weihnachtspause)<br />

Zürich<br />

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle<br />

(beim Letzipark). After Hour bis<br />

Montagmorgen 04h DJs Tokkee, Sadock,<br />

Thomi Gips, Monotoq, Sonik & Willi P<br />

14.00 Lila Pause:<br />

Sunday Tea Dance für Lesben, Schwule<br />

& Andere. Standard- & Latin-Tänze. Im<br />

Club Silbando, Förrlibuckstr 62<br />

20.00 Le Bal:<br />

Club Lounge Bar Beethovenstr. 8. Ladies<br />

Night Mixed Music by Men-DJ AL.B<br />

21.30 AAAH!:<br />

SOS - Sound on Sunday DJ Surprise<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy<br />

Party Crew Show. Danach DJ Marc S<br />

Zürich<br />

MO 15. Dezember<br />

21.30 AAAH!: Disco DJ Groovemaster<br />

Aarau<br />

DI 16. Dezember<br />

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff<br />

Offener Treff im Restaurant Krone<br />

Zürich<br />

21.30 AAAH!:<br />

Jesse K. Night DJ Jesse Jay<br />

Zürich<br />

MI 17. Dezember<br />

19.00 Zart & Heftig:<br />

Fondueabend zum Semesterausklang<br />

im Hochschulforum, Hirschengraben 7<br />

(Haus zum Lindentor). Bitte anmelden<br />

www.zundh.uzh.ch<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai<br />

240 DJs Pin & Dada: Geilo! Prinzessin in<br />

Not & Dada mixen den Dezember auf.<br />

electropunxperimental<br />

20.00 Marie-Thérèse Porchet «Uf<br />

Düütsch!»: Der Star aus der Romandie<br />

- gespielt von Joseph Gorgoni gastiert<br />

im Maiers Theater, Albisriedstr. 16 bis<br />

Ende Dezember. Nächste Vorstellungen<br />

bis 20.12. & 29. & 30.12. jeweils 20h, am<br />

31.12. um 18h. Fr. 42.- / 32.- Vorverkauf:<br />

tickets@maiers.ch oder 043 818 65 65.<br />

Infos www.marie-therese.ch<br />

21.30 AAAH!:<br />

Johann presents Treffpunkt DJ SubSonic<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Goldies DJ Q-Bass<br />

Baden<br />

DO 18. Dezember<br />

20.00 Boy Zone:<br />

for Boys and tough Girls Schwullesbische<br />

Lounge in Bar/Club Ventil,<br />

Zürcherstr. 1 (Danach Weihnachtspause<br />

25.12. & 1.1.)<br />

Basel<br />

20.00 Liebe und andere Dinge:<br />

serviert vom Chanson-Duo Edle Schnittchen<br />

und der Schauspielerin Claire<br />

Guerrier. Chansons und kulinaische<br />

Köstlichkeiten zum Thema «Sternzeichen»<br />

im Unternehmen Mitte, Gerbergasse,<br />

4051 Basel.<br />

Infos www.edleschnittchen.ch<br />

Brugg<br />

18.00 Tropic Bar:<br />

Zürcherstr. 21, Windisch. Ladys Night<br />

Zürich<br />

17.00 Loop 38: Albulastr. 38. Five-2-<br />

Midnight. After Work Party. DJ Steefunk<br />

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.<br />

House & Electronica DJ Nick Harvey<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.<br />

Popcorn Rosa Weihnacht. DJ Marc S<br />

Bern<br />

FR 19. Dezember<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Partytime mit DJ Andi & Kevin<br />

Olten<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch<br />

Zürich<br />

19.00 HIV-Treff: Universitätstr. 42.<br />

Nachtessen. Info 044 455 59 00<br />

20.00 HAZ-Centro: Schwubliothek,<br />

Schwule Bücher- und ausgewählte<br />

Videoausleihe, Sihlquai 67 (Dann Weihnachtsferien<br />

vom 20.12. bis 6.1.)<br />

21.30 AAAH!:<br />

Marktgasse 14 DJ Chriz le Blanc<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation<br />

Sparkling Body by DJ Gaetano &<br />

Live Vocale Performance<br />

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Kick-<br />

Off! Sportswear & Sneakers<br />

23.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark).<br />

«mArYiC» Hosted vive Label Night<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Wagistr. 13. Strikter Dresscode Sportswear<br />

& Sneakers<br />

Basel<br />

SA 20. Dezember<br />

22.00 Golden Christmas: presented by<br />

Colors Night in der Bar Rouge, 31. Stock,<br />

Messeturm. DJ D.K. Brown & Live Surprise<br />

Guest. Infos www.colors-night.ch<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Partytime mit DJ Shala<br />

Lausanne<br />

23.00 AYOR: Gay, Lesbian & Friends<br />

Party im Amnesia Club, Plage de la Voile<br />

d Or, Lausanne -Vidy. Diverse DJs. Infos<br />

www.gay-party.net<br />

Luzern<br />

21.30 Purplemoon goes Friends@<br />

EuroPride:<br />

im Nautilus-Club, Inseliquai 12c. 2<br />

Dancefloors diverse DJs.<br />

Infos www.purplemoon.ch<br />

St. Gallen<br />

20.00 Badehaus Mann-o-Mann:<br />

Männernacht<br />

Winterthur<br />

21.00 Palace Frauendisco: im XS Danceclub,<br />

Werkstr. 16. Women only!<br />

Zürich<br />

06.00 Loop 38: Albulastr. 38. Spidergalaxy<br />

After Hour DJs Pat Patrisha & Franco<br />

18.00 a.part: Frauenbar bei Buvette<br />

Philipp, Zweierstr. 166<br />

20.00 Radio UnArt: auf Radio LoRa<br />

UKW 97,5 Mhz (Antenne) oder 88,1 Mhz<br />

(Kabel) oder webradio www.lora.ch.<br />

(Wiederholung 22.12. 10h bis 12h). Infos<br />

www.unart.ch.vu<br />

21.30 AAAH!: No Limits DJ ZED<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.<br />

G-Dance DJ Groovemaster<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Industrial Cruise City<br />

22.00 5 Jahre Offstream: Alternative<br />

Party for Gays, Lesbians and Friends mit<br />

Resident DJs. Im Abart, Manessestr. 170,<br />

Zürich. Infos www.offstream.ch<br />

23.00 Labyrinth@Lotus Club:<br />

Pfingstweidstr. 70 Clubbing Night. DJs<br />

José Parra, Jesse Jay & Tokee<br />

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Smokingfish@Loop38.<br />

Ab 06h Spidergalaxy<br />

After Hour DJs Massive Jay, Dadaglobal,<br />

Everstone & Quting<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Strikter Dresscode-Anlass Full Fetish<br />

23.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)<br />

DJs Thomi B & Beat Herren<br />

SO 21. Dezember<br />

Zürich<br />

05.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark).<br />

After Hour bis Montagmorgen<br />

04h DJs Beat Herren, La Luna, TonTon,<br />

Monotoq, Titto La Rocka & 5th Element<br />

14.00 Männerzone: Weihnachtseinkauf<br />

am Sonntag mit Kaffee und Kuchen<br />

20.00 Le Bal - Club Lounge Bar: Beethovenstr.<br />

8. Ladies Night Grosse Christmasparty<br />

im Adagio. Music DJ X-Child<br />

20.00 Gaydancers:<br />

Binzstr. 9. Standard-, Latin-, Salsatänze.<br />

Fr. 15.-. Infos www.gaydancers.ch<br />

21.30 AAAH!:<br />

SOS - Sound on Sunday DJ Jesse Jay<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. b-boy Party DJ Q-Bass<br />

MO 22. Dezember<br />

Zürich<br />

21.30 AAAH!:<br />

Disco DJ Danny K<br />

DI 23. Dezember<br />

Zürich<br />

21.30 AAAH!:<br />

Jesse K. Night DJ Andreas K<br />

MI 24. Dezember<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Schlagerabend X-Mas Party Volume 1<br />

mit DJ Bobby<br />

Olten<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch


Seite 28<br />

agenda<br />

CRUISER 1208<br />

Zürich<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff:<br />

Sihlquai 240 Weihnachten mit DJ That<br />

fuckin’ Sara - old school electro, italo<br />

disco & HI-NRG<br />

21.00 Rage: Menzone ist heute geschlossen<br />

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt<br />

DJs La Luna & Michael K<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Christmas im T&M. Free<br />

Entry. DJ Groovemaster<br />

23.00 Männerzone:<br />

Kommet ihr Hirten zum Zonen-Stall<br />

DO 25. Dezember<br />

Basel<br />

22.00 Der Tuntenball Nr. 19, Das<br />

Original!: im Hirscheneck, Lindenberg<br />

23. Show mit Düüfeli, Leisa Kriminelli,<br />

Frl. Rottenmeier, Dete, Präsa Vertiva,<br />

Extravaganzia, Sirène u.v.m. Moderation:<br />

Frl. Rottenmeier. Achtung Dresscode:<br />

Cross Gender Dressing. DJs High Heels<br />

on Speed & Erwin Köster<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Latino Power & more mit DJ X-Mas Party<br />

Vol. II mit DJ Andi<br />

Olten<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch<br />

Zürich<br />

04.00 Stairs Club: Merry Christmas<br />

Afterhour. DJs Sadock, La Luna & Nico<br />

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren.<br />

Cruise Keller Geschlossen<br />

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.<br />

House & Electronica DJ Calvin N<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Popcorn<br />

DJ Marc S<br />

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Labyrinth<br />

Classic. DJs Pat Coon & Michael K<br />

FR 26. Dezember<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Partytime mit DJ DJ Dani<br />

Olten<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch<br />

Winterthur<br />

10.00 Badgasse 8:<br />

Sonntagsbrunch. Anmeldung erforderlich<br />

über www.badgasse8.ch<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistr. 13, Schlieren X-Mas Cruising<br />

22.00 Lollipop:<br />

Schlagerparty mit 3 Tanzpisten! Schlagerpiste;<br />

DJs Rolly & Wollana. Discopiste<br />

70er/80er Disco mit DJ TimOn. Fiesta<br />

Latina mit DJ Copita & sus amigos. Plus<br />

Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr. 118.<br />

Vorverkauf über Ticketcorner<br />

23.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark).<br />

«mArYiC» TonTon 9h Set<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13.<br />

Strikter Dresscode Friday Naked<br />

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Take a<br />

Dance inkl. Afterhour ab 06h. DJs Chérie,<br />

Jesse Jay, Alphajet & Franco<br />

SA 27. Dezember<br />

Basel<br />

22.00 Borderline:<br />

Hagenaustr. 29. Women only presented<br />

by Colors Oldie Night. 70ties to 90ties<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Partytime mit DJ Andi & Dani<br />

22.00 ISC Club: Tolerdance für Schwule,<br />

Lesben und FreundInnen. X-Mas Tolerdance.<br />

DJs Ludwig, Matz & Thomy L.<br />

Luzern<br />

23.00 Kitschy Bitchy Vol. 2: irgendwas<br />

zwischen Weihnachten und Neujahr.<br />

DJs Angel O & Groovemaster. Live on<br />

stage: Yana International, Miss Showqueen<br />

2008 (Belgien/Mykonos). Coole<br />

Deko. Im Pravda Dance Club, Pilatusstr.<br />

29. Infos www.menergy.ch<br />

Zürich<br />

17.00 Weihnachts-Treffen der ehemaligen<br />

HuK: im HAZ-Centro, Sihlquai 67.<br />

Essen, Singen, Geschichten. Auch neu<br />

Interessierte sind willkommen. Infos<br />

über info@haz.ch<br />

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf<br />

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.<br />

Infos www.gayradio.ch<br />

21.00 Männerzone: Kernstr. 57. Hier<br />

treffen sich Männer und Kerle! Oldies<br />

der 70er und 80er mit DJ Debor (Laden &<br />

Bar 1. bis 6.1. 2009 geschlossen)<br />

21.30 AAAH!:<br />

No Limits DJ Membrane<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. G-Dance Romeo & Romeo.<br />

DJ Romeo<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Workwear-Party. Bierpass<br />

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.<br />

70 International Night. DJs<br />

Tomic & Mental X<br />

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Smokingfish@Loop38.<br />

Ab 06h Spidergalaxy After<br />

Hour DJ Live act & DJ set Electro Static.<br />

DJs Niclas, Chris de Rebel & Franco<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter<br />

Dresscode-Anlass Worker, Bauern, Army.<br />

Bierpass 3 für 2<br />

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle<br />

(beim Letzipark) DJ M&d Babes<br />

23.00 JIM Fantastic queer Club:<br />

im Festsaal, Kaufleuten, Pelikanplatz.<br />

The Most wanted Issue. DJs Michael<br />

Kaiser, Maringo, Chriz Le Blanc. The<br />

Non-Stop Electric Cabaret.<br />

Infos www.jimclub.com<br />

Bern<br />

SO 28. Dezember<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Deal Mix mit DJ Bobby<br />

Zürich<br />

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle<br />

(beim Letzipark). After Hour bis<br />

Montagmorgen 04h DJs Beat Herren,<br />

Subsonic, TonTon, Bang Goes & La Luna<br />

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:<br />

Langstr. 92. Lounge & DJ House, Trance<br />

& RnB by DJ X-Child<br />

21.30 AAAH!:<br />

SOS - Sound on Sunday DJ Michael K<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. b-boy Party DJ Innocent<br />

Bern<br />

MO 29. Dezember<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Dance Revolution mit DJ Dani<br />

Zürich<br />

20.00 Marie-Thérèse Porchet «Uf<br />

Düütsch!»: Der Star aus der Romandie -<br />

gespielt von Joseph Gorgoni gastiert im<br />

Maiers Theater, Albisriedstr. 16 bis Ende<br />

Dezember. Nächste Vorstellungen 30.12.<br />

um 20h & am 31.12. um 18h. Fr. 42.- /<br />

32.- Vorverkauf: tickets@maiers.ch<br />

oder 043 818 65 65. Infos www.marietherese.ch<br />

21.30 AAAH!:<br />

Disco DJ Q-Bass<br />

DI 30. Dezember<br />

Bern<br />

21.00 Samurai Bar:<br />

Dance Floor Fever mit DJ Andi<br />

Zürich<br />

21.30 AAAH!:<br />

Jesse K. Night DJs Andreas K & Michael K<br />

MI 31. Dezember<br />

Bern<br />

20.30 Uncut-Silvestersause: die lange<br />

Film- und Partynacht im Kino der Reitschule<br />

und im Frauenraum. 20.30h Apéro<br />

in der Kinobar. 21h Film BREAKFAST<br />

ON PLUTO von Neil Jordan, England<br />

2006. Ab 23h Disco im Frauenraum.<br />

01.30h Film ITTY BITTY TITTY COMMIT-<br />

TEE von Jamie Babbit, USA 2007. Genaue<br />

Infos www.gay-bern.ch/uncut<br />

21.00 Samurai Bar: Schlagerabend New<br />

Year Party. Coole Hits, Dance Floor Fever,<br />

Deal Mix, Dance Revolution etc. Alle<br />

DJs vom Samurai werden das Haus zum<br />

Hüpfen bringen<br />

Luzern<br />

22.00 Uferlos: Schwul-lesbisches Zentrum<br />

Geissensteinring 14. Silvesterparty.<br />

Fr. 15.- (HALU-, hab- & HAZ-Member<br />

gratis)<br />

Olten<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch<br />

Zürich<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai<br />

240 Ins neue Jahr unter Helden! 22h<br />

Awesome vocale concert, 23h DJ Allefarben<br />

- indietronics, nurave, klassischer<br />

electropop. 01h Live: Plateau Repas aus<br />

Frankreich (www.myspace.com/plateaurepas),<br />

03h Breakdance etc. Fr. 20.-<br />

inkl. Processo à discretion. Infos www.<br />

heldenbar.ch<br />

21.00 Rage: Cruise into the New Year im<br />

Rage und ab 23h im Sector c; Silvester<br />

Fick - Full Fetish Meeting<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. G-<br />

Colors Sylvester Party. DJ Q-Bass. Fr. 33.-<br />

21.30 AAAH!: Johann presents<br />

Treffpunkt G-Colors Sylvester Party. DJ<br />

Sadock. Fr. 33.-<br />

22.00 Stairs Club: Silvesterparty. DJs<br />

Montagu, Golkonda, Beat Herren, 5th<br />

Element & live True Lies<br />

22.00 Männerzone:<br />

Jahreswechsel mit süsser Überraschung<br />

22.00 Purplemoon Silvesterparty:<br />

im Börsensaal, Bleicherweg. Diverse DJs.<br />

Infos www.friendsparty.ch<br />

oder www.purplemoon.ch<br />

23.00 Labyrinth@Lotus Club:<br />

Silvesterparty. DJs Mental X, Michael K,<br />

Jesse Jay & Fred Extasia<br />

Januar 09<br />

DO 01. Januar<br />

Zürich<br />

05.00 Stairs Club: Party bis Freitag 12h.<br />

DJs La Luna, Thomi B, TonTon, Ezikiel vs<br />

Sky Janssen<br />

Zürich<br />

04.00 Stairs Club: Afterhour mit DJs<br />

Vasco, Jacky, Beat Herren, 5th Element,<br />

Michael K & Ezikiel<br />

16.00 HAZ Outdoor: Weihnachtswanderung<br />

in der Umgebung von Zürich<br />

oder Aargau ca. 3 Std. Dann Abendessen<br />

in Landgasthof, danach noch ein<br />

Nachtspaziergang. An- und Rückfahrt<br />

mit ÖV. Genaue Infos und Anmeldung<br />

www.haz.ch/outdooraktuell<br />

22.00 Männerzone:<br />

Kernstr. 57. Hier treffen sich Männer<br />

und Kerle! Bar 22h - 02.30h<br />

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 DJ Jesse Jay<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation<br />

Romeo & Romeo. DJ Romeo


CRUISER 1208<br />

agenda<br />

Seite 29<br />

20.00 Le Bal - Club Lounge Bar:<br />

Beethovenstr. 8. Ladies-Neujahrsparty<br />

mit DJ Blue<br />

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren.<br />

Cruise Keller New Years Cruising<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Popcorn DJ Q-Bass<br />

21.30 AAAH!:<br />

Suck my Discotheque. House & Electronica<br />

CTL - ALT - DELETE. DJ Leon<br />

Olten<br />

FR 02. Januar<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch<br />

Zürich<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Gayl.ch Party<br />

21.30 AAAH!:<br />

Gayl.ch Party im G-Colors Haus<br />

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren<br />

Cruising Unlimited<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13.<br />

Strikter Dresscode FF/SM/Bondage/Fetish<br />

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell<br />

Tankstelle (beim Letzipark). «mArYiC»<br />

Eintritt Ausverkauf. Ganzes Weekend<br />

Gratiseintritt. Diverse DJs<br />

Arosa<br />

SA 03. Januar<br />

19.00 5. Arosa Gay Skiweek: vom 3. bis<br />

9.1. Für Skiläufer, Snowborder, Partyanimals<br />

oder einfach Leute, die sich<br />

in einem wunderschönen Ambiente<br />

entspannen wollen. Neu sind total 6<br />

Partnerhotels dabei (diverse Preiskategorien).<br />

5 Tage ab Fr. 710.-. Alle Infos unter<br />

www.arosa-gayskiweek.com<br />

St. Gallen<br />

20.00 Badehaus: Mann-o-Mann Männernacht.<br />

Thema siehe Homepage<br />

Zürich<br />

18.00 a.part:<br />

Frauenbar bei Buvette Philipp, Zweierstr.<br />

166<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. G-Dance DJ Q-Bass<br />

21.30 AAAH!:<br />

No Limits DJ Andreas K<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Industrial Cruise Zone<br />

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle<br />

(beim Letzipark) Götterbote. DJs<br />

Vibrasphere (Schweden), & Tony Voyeur<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Strikter Dresscode-Anlass Full Fetish<br />

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.<br />

70 Clubbing Night. DJs Michael<br />

K & Jesse Jay<br />

23.00 Loop 38:<br />

Albulastr. 38. Smokingfish@Loop38. Ab<br />

06h Spidergalaxy After Hour DJs und<br />

sonstige Events siehe www.loop38.ch<br />

Schwyz<br />

SO 04. Januar<br />

20.00 Mythengay: schwyz & schwul<br />

Treff im Hirschen Backpackers, Schwyz<br />

Zürich<br />

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle<br />

(beim Letzipark). After Hour bis<br />

Montagmorgen 04h DJs Alison, Thomi B,<br />

TonTon, Rolf Imhof & Monotoq<br />

18.15 Gottesdienst: Für Lesben, Schwule<br />

und Andere Gottesdienst für Lesben,<br />

Schwule und Andere im Kulturhaus<br />

Helferei, Kirchgasse 13,<br />

www.homo-gottesdienst.info<br />

19.00 Tanzleila in der Kanzleiturnhalle:<br />

Party von Frauen für Frauen. DJanes<br />

siehe www.tanzleila.ch<br />

20.00 Le Bal:<br />

Club Lounge Bar Beethovenstr. 8. Ladies<br />

Night Siehe www.lebal-ladies.ch<br />

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:<br />

Langstr. 92. Lounge & DJ<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy<br />

Party Couchgeflüster mit Jazzmin Diana<br />

Moore. DJ Groovemaster<br />

21.30 AAAH!: SOS - DJ Jesse Jay<br />

MO 05. Januar<br />

Zürich<br />

21.30 AAAH!: Disco DJ Q-Bass<br />

DI 06. Januar<br />

Aarau<br />

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff<br />

im Aquarena in Schinznach-Bad mit<br />

anschliessendem Essen<br />

Baden<br />

20.00 Aargay: Neujahrsapéro oder Drei-<br />

Königsparty in der Kellerbar des Kanti-<br />

Foyer Baden, Schönaustr. 21, Wettingen<br />

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Tel. +41 44 241 11 61 www.erotikfactory.ch<br />

Zürich<br />

12.00 Aidspfarramt Zürich:<br />

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.<br />

Infos 044 255 90 55<br />

19.00 Zart & Heftig:<br />

Schlittschuhlaufen auf der Dolder-Eisbahn.<br />

Infos www.zundh.uzh.ch<br />

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Leon<br />

Zürich<br />

MI 07. Januar<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff:<br />

Sihlquai 240 DJ Brand<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Goldies DJ Rolly<br />

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt<br />

DJs Beat Herren & Jacky<br />

Baden<br />

DO 08. Januar<br />

20.00 Boy Zone: for Boys and tough<br />

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/<br />

Club Ventil, Zürcherstr. 1. Startet heute<br />

wieder nach der Weihnachtspause<br />

Zürich<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Popcorn<br />

DJ Chriz le Blanc<br />

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.<br />

House & Electronica DJ Upspace<br />

FR 09. Januar<br />

Basel<br />

22.00 Crushboys, the strictly heterofriendly<br />

Gayparty: in der Kuppel,<br />

Binningerstr. 14 3 Jahre Crushboys und<br />

gleichzeitig der Abschied. Ein Special ist<br />

geplant. Infos & DJs siehe www.crushboys.ch<br />

Olten<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch<br />

Zürich<br />

19.30 Frauenbar im GZ Riesbach:<br />

Seefeldstr. 93<br />

20.00 LMZ: der Schwule Schweizer<br />

Motorradclub Stamm im Restaurant<br />

Moléson, Grüngasse 7, 8004 Zürich<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Chartstation Radio<br />

Queertunes Party. DJ Surprise<br />

21.30 AAAH!:<br />

Marktgasse 14 3 Königinnen Dramaaah!<br />

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising<br />

Unlimited<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Wagistr. 13. Strikter Dresscode Sportswear<br />

& Sneakers<br />

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell<br />

Tankstelle (beim Letzipark). «mArYiC»<br />

Ausverkauf 25% auf alle Bier und Energy<br />

Drinks. Diverse DJs<br />

SA 10. Januar<br />

Winterthur<br />

17.00 Badgasse 8: We are family! Essen<br />

für Lesben und Schwule, jung und alt<br />

Anmeldung über www.badgasse8.ch<br />

Zürich<br />

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf<br />

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.<br />

Infos www.gayradio.ch<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. G-Dance DJ Marc S<br />

21.30 AAAH!: No Limits DJ Sadock<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Industrial Cruise Zone<br />

23.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)<br />

DJs Beat Herren & La Luna<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Strikter Dresscode-Anlass X-treme<br />

Leather & Rubber<br />

23.00 Labyrinth@Lotus Club:<br />

Pfingstweidstr. 70 Clubbing Night. DJs<br />

Mental X, Frisk & Willi P<br />

SO 11. Januar<br />

Basel<br />

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche<br />

Homobar am Sonntag im Keller<br />

des Restaurants Hirscheneck, Lindenberg<br />

23<br />

Zürich<br />

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle<br />

(beim Letzipark). After Hour bis<br />

Montagmorgen 04h DJs La Luna, Beat<br />

Herren, Subsonic, Sky Janssen, Sonik &<br />

5th Element<br />

14.00 Lila Pause: Sunday Tea Dance für<br />

Lesben, Schwule & Andere. Standard- &<br />

Latin-Tänze. Im Club Silbando, Förrlibuckstr<br />

62<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Couchgeflüster<br />

mit Diane Moore. DJ Marc S<br />

21.30 AAAH!:<br />

SOS - Sound on Sunday DJ Michael K<br />

MO 12. Januar<br />

Zürich<br />

21.30 AAAH!: Disco DJ Groovemaster<br />

DI 13. Januar<br />

Zürich<br />

18.00 HAZ: Zukunftsworkshop im HAZ-<br />

Centro, Sihlquai 67. Wohin entwickelt<br />

sich die HAZ in Zukunft? Was soll sich<br />

verändern, was soll weiterhin bestehen<br />

bleiben? Moderation Dominik Ruppen.<br />

Anmeldung an info@haz.ch mit Subject<br />

«HAZ Workshop»<br />

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Jesse Jay<br />

MI 14. Januar<br />

Winterthur<br />

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar<br />

Zürich<br />

20.00 Rosenstolz - Live in Zürich: im<br />

Hallenstadion. Tickets Fr. 72.- (Sitzplatz),<br />

Fr. 62.- (Stehplatz) über www.goodnews.<br />

ch. Bandinfo www.rosenstolz.de<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai<br />

240 DJs siehe www.heldenbar.ch<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Goldies DJ Q-Bass<br />

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt<br />

5th Element<br />

DO 15. Januar<br />

Baden<br />

20.00 Boy Zone: for Boys and tough<br />

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/<br />

Club Ventil, Zürcherstr. 1<br />

Bern<br />

20.30 Uncut - warme Filme am Donnerstag:<br />

im Kino der Reitschule. «Fashion<br />

Victims» - Reine Geschmacksache. Komödie,<br />

D 2007. Bar ab 20h, Film um 20.30h


Seite 30<br />

agenda<br />

CRUISER 1208<br />

Brugg<br />

18.00 Tropic Bar:<br />

Zürcherstr. 21, Windisch. Ladys Night<br />

Zürich<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Popcorn DJ Marc S<br />

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.<br />

House & Electronica DJ Andreas K<br />

Olten<br />

FR 16. Januar<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch<br />

Zürich<br />

19.00 HIV-Treff: Universitätstr. 42.<br />

Nachtessen. Info 044 455 59 00<br />

19.30 HAZ-Centro:<br />

Freitags-Centro mit speziellem kulinarischem<br />

Angebot präsentiert von Toni<br />

20.00 gay: my way: Schwule Männer<br />

im Coming-out Treff im HAZ-Centro,<br />

Sihlquai 67. Coming-out Gespräche in<br />

Kleingruppen<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Chartstation DJ Surprise<br />

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 Cookies &<br />

Cream Part 3. DJ Chriz le Blanc<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistr. 13, Schlieren Cruising Unlimited<br />

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13.<br />

Strikter Dresscode Friday Naked<br />

23.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark).<br />

«mArYiC» Ausverkauf 25% auf alle<br />

Mineral Getränke. Diverse DJs<br />

St. Gallen<br />

SA 17. Januar<br />

20.00 Badehaus Mann-o-Mann:<br />

Männernacht. Thema siehe Homepage<br />

Winterthur<br />

21.00 Palace Frauendisco: im XS Danceclub,<br />

Werkstr. 16. Women only!<br />

Zürich<br />

18.00 a.part Frauenbar: bei Buvette<br />

Philipp, Zweierstr. 166<br />

19.00 Loge 70: (Schweiz) Bondage-Club<br />

Zürich & Green Berets Switzerland.<br />

Fetish Dinner im Restaurant Bubbles,<br />

Strassburgstr. 15, 8004 Zürich. Apéro ab<br />

19h, Essen ab 20h, danach Clubbesuche.<br />

Es besteht die Möglichkeit sich umzuziehen.<br />

Heute zum ersten mal<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. G-Dance DJ Q-Bass<br />

21.30 AAAH!:<br />

No Limits DJ Leon<br />

22.00 Rage:<br />

Wagistrasse 13, Schlieren Industrial<br />

Cruise Zone<br />

23.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)<br />

DJs Thomi B & 5th Element<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Strikter Dresscode-Anlass Yellow<br />

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.<br />

70 Clubbing Night. DJs 5th<br />

Element, Fred Extasaia & Andreas K<br />

Zürich<br />

SO 18. Januar<br />

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell<br />

Tankstelle (beim Letzipark). After Hour<br />

bis Montagmorgen 04h DJs Thomi B,<br />

5th Element, TonTon, Sheriff, Stereo<br />

Brothers & La Luna<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy<br />

Party Couchgeflüster mit Jazzmin Diane<br />

Moore. DJ Groovemaster<br />

21.30 AAAH!:<br />

SOS - Sound on Sunday DJ Sadock<br />

MO 19. Januar<br />

Zürich<br />

21.30 AAAH!:<br />

Disco DJ Q-Bass<br />

DI 20. Januar<br />

Aarau<br />

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff<br />

Billard spielen im Winners in Brugg<br />

Zürich<br />

12.00 Aidspfarramt Zürich:<br />

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.<br />

Infos 044 255 90 55<br />

21.30 AAAH!:<br />

Jesse K. Night DJ Michael K<br />

MI 21. Januar<br />

Zürich<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai<br />

240 DJs siehe www.heldenbar.ch<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Goldies DJ Surprise<br />

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be informed – and protect yourself<br />

safeboy.ch<br />

21.30 AAAH!:<br />

Johann presents Treffpunkt DJ Angy Dee<br />

Baden<br />

DO 22. Januar<br />

20.00 Boy Zone: for Boys and tough<br />

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/<br />

Club Ventil, Zürcherstr. 1<br />

Zürich<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Popcorn DJ Marc S<br />

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.<br />

House & Electronica DJ Surprise<br />

FR 23. Januar<br />

Olten<br />

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,<br />

4600 Olten www.amlounge.ch<br />

Zürich<br />

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation<br />

DJs Groovemaster & Dynam!ke<br />

21.30 AAAH!:<br />

Marktgasse 14 DJ Jesse Jay<br />

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising<br />

Unlimited<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Wagistr. 13. Strikter Dresscode Full Fetish<br />

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell<br />

Tankstelle (beim Letzipark). «mArYiC»<br />

Ausverkauf 30% auf alle Brandwasser.<br />

Diverse DJs<br />

SA 24. Januar<br />

Bern<br />

22.00 ISC Club: Tolerdance für Schwule,<br />

Lesben und FreundInnen. The Gay<br />

80ties. DJs Ludwig & Corey<br />

Zürich<br />

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf<br />

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.<br />

Infos www.gayradio.ch<br />

20.00 Gaydancers:<br />

Binzstr. 9. Standard-, Latin-, Salsatänze.<br />

Infos www.gaydancers.ch<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. G-Dance DJ Marc S<br />

21.30 AAAH!:<br />

No Limits DJ Membrane<br />

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren<br />

Freistoss. Sportswear & Sneakers<br />

23.00 Stairs Club:<br />

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)<br />

DJs Beat Herren & Jacky<br />

23.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Strikter Dresscode-Anlass Freistoss!<br />

Sportswear & Sneakers<br />

23.00 Labyrinth@Lotus Club:<br />

Pfingstweidstr. 70 Clubbing Night. DJs<br />

Michael K, Antares & José Parra<br />

SO 25. Januar<br />

Aarau<br />

10.00 Aargay:<br />

Seemanns-Frühstück in Käpten Jos<br />

Aarfähre, Mühlerain 2, 5023 Biberstein<br />

(www.kaeptenjo.ch). Anmeldung erforderlich<br />

bis 10.1.2009 an<br />

info@aargay.ch oder SMS mit Name/<br />

Vorname und Anzahl Personen an<br />

076 501 48 49<br />

Zürich<br />

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell<br />

Tankstelle (beim Letzipark). After Hour<br />

bis Montagmorgen 04h DJs Jacky, Beat<br />

Herren, Sky Janssen, Thomi Gips, Pasci,<br />

Sadock & Midimal<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. b-boy Party Couchgeflüster<br />

mit Jazzmin Diane Moore. DJ Q-Bass<br />

21.30 AAAH!:<br />

SOS - Sound on Sunday DJ Surprise<br />

Zürich<br />

MO 26. Januar<br />

21.30 AAAH!: Disco DJ Groovemaster<br />

Zürich<br />

DI 27. Januar<br />

19.00 Lesbentreff: Zürich-Wiedikon<br />

Trinken, essen, kennenlernen. Im Hot<br />

Pot Café, Badenerstr. 138<br />

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Jesse Jay<br />

Zürich<br />

MI 28. Januar<br />

20.00 Schwule Väter: Väterstamm im<br />

Café Rathaus, Limmatquai<br />

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai<br />

240 DJs siehe www.heldenbar.ch<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Goldies DJ Marc S<br />

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt<br />

DJ Beat Herren<br />

Baden<br />

DO 29. Januar<br />

20.00 Boy Zone: for Boys and tough<br />

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/<br />

Club Ventil, Zürcherstr. 1<br />

Zürich<br />

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für<br />

bisexuelle Männer und Frauen 19h<br />

Treff im Café Rathaus, ab 20.30h Bistro<br />

Marion<br />

19.30 Zart & Heftig: z&h Nachtessen im<br />

HAZ-Centro, Sihlquai 67<br />

20.00 HAZ-Centro: Schwubliothek,<br />

Schwule Bücher- und ausgewählte<br />

Videoausleihe, Sihlquai<br />

21.00 Sector c; Fetish Club:<br />

Special Naked Party<br />

21.30 T&M Disco:<br />

Marktgasse 14. Popcorn Chriz le Blanc<br />

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.<br />

House & Electronica DJ Nick Harvey<br />

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11.6.2008 8:55:42 Uhr


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