CRUISER08

cruisermagazin

12

CRUISER08

Die Zeitung der Schweizer Gay-Community

Barack Obama:

«Change» auch in der

US-Schwulenpolitik?

Aufruhr auf Bali:

Indonesische Schwule

fürchten Unterdrückung

Gay Skiweek Arosa:

Europas grösster

Gay-Winterevent

Gran Canaria: Beliebte

Gay-Feriendestination

gerade im Winter

Mister Gay 2009

Ricco Müller (23) ist glücklicher Sieger der Wahl

Kein Mensch ist wie der andere. Deswegen vergleicht das

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mittwoch 31. dezember

sylvester nacht

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dJ steven redant>brüssel

(la démence, loveball)

dJ nicodisco>Genf

(360° Fever, la Parf’)

dJ Phonokiller>Genf

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© Foto: Aaron Cobbett - New York

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Editorial

CRUISER 1208

Change

Amerika hat einen neuen Präsidenten:

Barack Obama

Die ganze Welt setzt grosse Hoffnungen in ihn,

in vielerlei Hinsicht. Auch die Gay-Community

in Amerika freut sich mächtig über die Wahl von

Oba ma u nd hof f t , da ss da s mag i sc he Wor t «C ha nge»

Wirkung zeigt, wenn es jetzt um eine zeitgemässe

Regelung der Rechte der Homosexuellen geht.

Derzeit ist die Irritation drüben aber in Sachen

«Gay Marriage» recht gross. Ausgerechnet im fortschrittlichen

Kalifornien wurde am gleichen Tag,

an dem der Hoffnungsträger Obama als Präsident

feststand, die bisher in diesem Staat erlaubte Homo-Eheschliessung

verboten.

Die Schweiz hat einen neuen Mister Gay:

Ricco Müller

Vier Jahre lang musste die Gay-Community hierzulande

darauf warten. Nun hat sie wieder einen

Repräsentanten gewählt. Ricco soll als junger

Mann Schwulsein offen und natürlich vorleben.

Der beste Weg nämlich, auch in der Schweiz trotz

Partnerschaftsgesetz immer noch vorhandene

Vorurteile abzubauen und Brücken zu schlagen

in der Verständigung zwischen der Homo- und

Hetero-Welt. Eine grosse Aufgabe und Verpflichtung,

die auf den frisch Gewählten zukommt.

Verpflichtet hat er sich bereits für einen Auftritt

am 4. Januar an der Arosa Gay Skiweek. Das wird

aber wohl vor allem ein Insider-Treffen werden.

Erwartet doch Arosa in der ersten Januarwoche

gut 300 Gays aus aller Welt. Vor vier Jahren wurde

der Event mit rund 30 Teilnehmern erstmals

durchgeführt. Die lesbischwule Skiwoche ist heute

der grösste Gay-Winterevent Europas. Nachdem

sich andere Wintersportorte in den letzen

Jahren aus Angst vor einem «Schwulenimage» aus

dem Gaymarkt zurückgezogen haben, setzt Arosa

zumindest in der ersten Januarwoche voll auf

diese Karte. Mit einem umfassenden Angebot, das

mehr bietet als Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Wer aber dem Winter und Schnee entfliehen will,

der hat mit Gran Canaria eine echte Alternative.

Wenn in den Schweizer Bergen Minustemperaturen

herrschen, kann man sich in den weltberühmten

Dünen von Maspalomas an die wärmende

Sonne legen.

Ich danke den Lesern und Inserenten für die

Treue zum Cruiser, die sie 2008 bewiesen haben

und wünsche einen sonnigen Winter, schöne

Festtage und einen guten Start ins Jahr 2009. Der

nächste Cruiser ist Ende Januar 09 wieder da.

Martin Ender, Herausgeber

Mister Gay 2009 4

Der 23-jährige Churer

Ricco «Rimus» Müller ist

der offizielle Mister Gay

Switzerland 2009. Gewählt

und gefeiert wurde

in der Alten Börse in

Zürich

Arosa Gay Skiweek 5

Die Arosa Gay Skiweek

wird diesen Winter bereits

zum fünften Mal

durchgeführt. Im letzten

Winter nahmen bereits

rund 300 Gäste

aus aller Welt teil.

Barack Obama 6

Bewirkt Barack Obama

auch in der Schwulenpolitik

der USA den

«Change»? Im Wahlkampf

hielt er sich zum

Thema Homosexualität

lange zurück.

Aufruhr auf Bali 7

Auf Bali ist man bereit,

dem Vormarsch des Islamismus

die Stirn zu

bieten. Schwule in Indonesien

fürchten Unterdrückung

durch das

neue Anti-Porno-Gesetz.

Gran Canaria 13

Titelbild: © Marco Carocari

Ob Nachtleben, Strand

oder Rundreisen, Gran

Canaria bietet insbesondere

der Gay-Community

gerade im Winter ein

volles Programm

Impressum

Herausgeber und Verleger: AfM-Publikationen, Martin Ender

Redaktion und Verlagsadresse: AfM-Publikationen, Martin Ender, Mühlebachstrasse 174,

Postfach, 8034 Zürich, Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 56, info@cruiser.ch

Infos für die Agenda: agenda@cruiser.ch | Infos an die Redaktion: redaktion@cruiser.ch

Redaktionelle Mitarbeit: Thomas Borgmann, Kurt Büchler, Charly Büchi, Andreas Candinas,

Daniel Diriwächter, Martin Ender, Branko B. Gabriel, René Gerber, Hanspeter Künzler,

Michael Lenz, Stefan Schüpbach, Roman Ulrich

Grafik / Layout / Litho: Deny Fousek, Beni Roffler, Letzigraben 114a, 8047 Zürich

Inserate: AfM-Publikationen, Martin Ender, Postfach, 8034 Zürich,

Tel. 044 388 41 54, Fax 044 388 41 62, anzeigen@cruiser.ch

Fachberater: Pierre André Rosselet, Rechtsanwalt

Druck: Neue Luzerner Zeitung AG, Auflage: 15 000 Exemplare, 10 Ausgaben jährlich


Seite 4

Community

CRUISER 1208

Neu Delhi

Hindupriester traut

schwedisches Lesbenpaar

Zwei junge Schwedinnen haben in

einem Schiwa-Tempel im indischen

Agra nach hinduistischem Ritus

den Bund fürs Leben geschlossen. In

Agra steht das weltberühmte Tadsch

Mahal. Er habe zunächst den beiden

Frauen erklärt, dass der Hinduismus

gleichgeschlechtliche Paare nicht

anerkenne und dass Homosexualität

in Indien illegal sei, sagte der

Priester des Tempels gegenüber indischen

Medien. Nachdem die beiden

Frauen ihm aber versichert hatten,

dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften

in ihrem Heimatland legal

seien, habe er in die Trauung nach

hinduistischem Ritual eingewilligt.

London

Schwule mit Müll

verglichen

Dr. Muhammad Siddiq wurde von der

medizinischen Aufsichtsbehörde General

Medical Council von seinem Posten

als Vorsitzender der Islamic Medical

Association (IMA) suspendiert.

Muhammad Siddiq hatte einen extrem

homophoben Leserbrief an das

Fachblatt für Ärzte «Pulse» geschickt.

In dem Schreiben fordert der moslemische

Arzt die «volle Härte des

Gesetzes, um Schwule wieder auf

den rechten Weg zu bringen». Wörtlich

schrieb er: «Es gibt Strafen und

Strafgebühren, wenn man Strassen

zumüllt und verschmutzt. Schwule

sind schlimmer als die normalen,

unbedachten Bürger. Sie verursachen

Krankheiten und sind der Quell

vieler sexuell übertragbaren Krankheiten.»

Washington

Gemischtes US-Wahlergebnis

für Gay-Community

Die US-Wahl für die Gay-Community

ist mit einem gemischten Ergebnis

zu Ende gegangen. Einerseits feierten

Amerikas Schwule und Lesben

zusammen mit Millionen anderen

Amerikanern den Sieg Barack

Obamas. Grund zum Feiern lieferte

auch der Demokrat Jared Polis aus

Colorado, der in Zukunft der dritte

offen schwule Kongressabgeordnete

in Washington sein wird. Aber

die Schwulen und Lesben mussten

auch herbe Niederlagen einstecken.

In Kalifornien stimmten 52 Prozent

der Wähler für die Abschaffung der

erst im Mai eingeführten Homo-Ehe.

In Florida und in Arizona stimmten

die Wähler für ein Verbot der Homo-

Ehe in der Verfassung der beiden

Staaten. In Arkansas wurde das Adoptionsrecht

für gleichgeschlechtliche

Paare abgelehnt.

Ein würdiger

Mister Gay 2009

Die Schweiz hat wieder einen

Mis ter Gay: Der gehörlose Rico Müller

repräsentiert dabei sogar zwei Minderheiten

aufs Mal. Schade ist, dass

das Finale in der Alten Börse vor so

wenig Publikum stattfand. Die hohen

Ticketpreise haben offenbar etliche

Besucher vergällt.

Am Samstag, 29. November, gingen

im Sall der Alten Börse in Zürich

zum ersten Mal seit vier Jahren

wieder Wahlen zu einem Schweizer

Mister Gay über die Bühne. Die

Antwort auf die Frage, ob das Land

nach dieser langen Pause überhaupt

wieder einen schwulen Mister brauche,

gab Organisator Oliver Eschler

in seiner Begrüssungsansprache:

«Wie viele Kandidaten haben heute

ihre Eltern hier? Wie viele Bewerber

haben ihre Kandidatur zurückgezogen?»,

sagte er und spielte so

darauf an, dass Homosexuelle trotz

vielen Fortschritten in den letzten

Jahren in der Gesellschaft immer

noch mit einer Vielzahl von offen

gelebten oder versteckten Ressentiments

zu kämpfen haben. Schon

das ganze Jahr über hatte Eschler

mit Mr. Gay-Partys im ganzen Land

die Werbetrommel für das grosse Finale

gerührt. Mit seiner Kandidatenschar,

die er auf diese Weise einer

Art Eignungstest für den harten Job

des Mister Gay unterziehen wollte,

war er in Clubs wie St. Germain oder

Vertigo in Zürich oder Amnesia in

Lausanne zu Besuch gewesen. Tausende

von Menschen hätten in den

letzten sechs Monaten solche Events

besucht, meinte Eschler.

«All-Inclusive»-Stimmung

Brav gaben die Kandidaten im ersten

Durchgang Einblick in ihre Mo-

tivationen für die Teilnahme: «Ich

will erreichen, dass Homosexueller

kein Schimpfwort mehr ist», sagte

etwa Silvan Schälchli – und man

nahm ihm das sofort ab. Danach

wurden herbstliche Kleider und Brillen

präsentiert. Schliesslich wollten

sich auch die Sponsoren zeigen. Nach

Finaldurchgang: Rico Müller, Marco Küng und Tobias Dickenmann

© by Martin Reinhart

Show-Einlagen von Ex-Musicstar

Claudia D’Addio oder Helmine Tell

folgte der inoffizielle Höhepunkt

jedes Schönheitswettbewerbes: Der

Badehosen-Durchgang. Hier waren

die Kandidaten etwas auf sich alleine

gestellt. Ein paar aufmunternde

Worte vom anonsten sattelfesten

Moderatorenduo Jubeira Bachmann

und Alf Herren hätten bestimmt ein

bisschen zur Entkrampfung bei einigen

der Bewerber beigetragen.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt

zeigten sich auch die ersten Auswirkungen

von Eschlers «All Inclusive»-

Getränkekonzept: Die Stimmung im

Publikum war mehr als nur ausgelassen,

die Bar immer gut frequentiert

und der eine oder andere Zuschauer

schon vor der Kür des neuen Mister

Gays bis an seine Toleranzgrenze alkoholisiert.

Rico holt sich den Sieg

Zum Finaldurchgang traten Marco

Küng, Tobias Dickenmann und

Rico «Rimus» Müller an. Der 18jährige

Tobias wurde als Dritter reich

beschenkt mit allerlei Gutscheinen

für Zahn-Bleechings, Gesichtspflegeprodukte

und Kleider entlassen, bevor

der abtretende Ex-Mister Sven

Müller zu den dramatischen Klängen

von «Also sprach Zarathustra»

Rico zum neuen Mister Gay kürte.

Eine mutige Entscheidung der Jury,

der unter anderem die Tele-Züri-

Frau Claudia Lässer oder der Stylist

Clifford Lilley angehörten, denn als

taubstummer Schwuler repräsentiert

Rico gleich zwei Minderheiten

aufs Mal. Der sympathische Bündner

war für die Kommunikation mit

dem Publikum und der Jury auf einen

Gebärdensprachen-Übersetzer

angewiesen. «Es ist unglaublich, ich

danke allen. Danke, dass ihr mir diese

Chance geschenkt habt», sagte er.

Die Entscheidung der Jury stiess

im Publikum auf viel Wohlwollen.

Rico ist 23 Jahre alt und kommt aus

Chur. Er hat eine Lehre als Elektromonteur

gemacht, arbeitet derzeit

als Modefotograf und will später

noch Architektur studieren. Auf ihn

dürfte ein nicht einfaches Amtsjahr

zukommen. Erste Termine für den

Bündner Charmebolzen stehen in

den nächsten Woche an.

Halbvoller Saal

Den motivierten Kandidaten, den

Moderatoren und der Jury darf man

nach dem abwechslungsreichen

Finale ein Kränzchen winden. Ein

Wermutstropfen ist aber, dass sie

ihre aufwändig einstudierte Show

vor nur halbvollen Rängen abziehen

mussten: Der Saal mit einer Kapazität

von über 600 Plätzen war augenscheinlich

etwas mehr als zur

Hälfte gefüllt, zu viele Stuhlreihen

blieben leer. Das erstaunt, zumal Organisator

Eschler schon das ganze

Jahr über für diesen Anlass geworben

hatte. Schuld am dürftigen Publikumsinteresse

dürften aber die

mit zwischen 100 und 130 Franken

hohen Eintrittspreise gewesen sein.

Zwar waren in diesen Preisen unbeschränkt

viele Getränke für die ganze

Dauer des Anlasses in inbegriffen,

doch schreckt eine solche Zahl erwiesenermassen

viele Besucher ab.

Kritik am Ticket-Konzept prallt jedoch

an Eschler ab. Er habe damit

gerechnet, dass die Solidarität in der

Szene grösser sei. Das Finale sei dennoch

– im Gegensatz zur letzten Austragung

von Farah de Tomi vor vier

Jahren – nicht defizitär. Den Kandidaten

hätte man wirklich einen voll

besetzten Saal gegönnt. Vielleicht

klappt’s ja im nächsten Jahr. Dann

will Eschler wieder Gay-Wahlen

durchführen.

Ein ausführliches Interview mit

dem neuen Mister Gay Rico Müller

bringt der Cruiser in der nächsten

Ausgabe im Januar 2009.


CRUISER 1208

rEisen

Seite 5

Arosa Gay Skiweek

Die lesbischwule Skiwoche ist

heute der grösste Gay-Winterevent

Europas

Die Arosa Gay Skiweek wird diesen Winter bereits

zum fünften Mal durchgeführt - mit Besuchern aus der

ganzen Welt. Im letzten Winter nahmen bereits rund 300

Gäste teil. Im Januar 2009 sollen es noch mehr werden.

Die Arosa Gay Skiweek wächst von Jahr zu Jahr. Was

einst mit 30 Teilnehmern begann ist in der Zwischenzeit

zum Grossevent mit internationaler Ausrichtung

geworden. Letztes Jahr trafen rund 300 Gäste ein und

im Januar 09 gehen die Organisatoren von einem neuen

Teilnehmerrekord aus. Deshalb haben sich dem Hotel

Eden Arosa (hier wurde die Gay Skiweek im Jahr

2004 ins Leben gerufen) inzwischen fünf weitere Hotels

und Ferienhäuser angeschlossen und beherbergen Gäste

der Gay Skiweek. Längst pilgern nicht nur Skiläufer

und Snowboarder anfangs Januar nach Arosa. Man trifft

auch viele Nichtskiläufer, Aprè-Skifahrer, Party-Animals

und Leute, die sich ganz einfach in einem wunderschönen

winterlichen Ambiente entspannen und zum Beispiel

auf der Tschuggenhütte in den gratis Liegestühlen

sonnenbaden wollen.

Sechs gay-friendly Partnerhotels

Das Viersterne-Hotel Eden Arosa ist immer noch die

Homebase für die Arosa Gay Skiweek. Mit Unterkünften

im Hotel Seehof Arosa ***, Tschuggen Grand Hotel*****,

Hotel Asora*** Hotel Vetter, Posthotel Arosa**** und im

Haus Pradin Arosa kommt heute die Gay Skiweek allen

Ansprüchen und jedem Portemonnaie entgegen. Die

sechs gay-friendly Partnerhotels bieten verschiedene

Arrangements zu Spezialpreise an. Inklusive in allen

Hotelpackages ist natürlich auch der Eventpass Gold,

mit dem man zu allen Anlässen gratis Zutritt hat und

viele andere Vorteile geniesst, z.B. die um 20 Prozent

reduzierte Skimiete. Teilnehmer, die selber für ihre Unterkunft

sorgen, können den Eventpass selbstverständlich

auch ohne Hotelarrangement buchen, ebenso die

verbilligten Liftpässe.

Neue Organisationsstruktur

Mit der kontinuierlichen Zunahme der «Pink Traveller»

in den Schweizer Bergen hält auch die Organisationsstruktur

der Woche Schritt. Hitsch Leu, Direktor

im Hotel Eden und Initiator, hat bereits letztes Jahr die

Organisation in eine kleine Einzelfirma ausgelagert.

Jetzt geht er einen Schritt weiter: Im Januar will er zusammen

mit seinem Partner Alex

Herkommer aus Lausanne (Jungle

Gay Party) die Arosa Gayskiweek

GmbH gründen und damit definitiv

in die «Profiliga» aufsteigen. Für

die Vermarktung setzt man neben

elektronischen Medien (auf www.

gayskiweek.ch können alle Angebote

online gebucht werden) mehr

und mehr auf spezialisierte Tour-

Operators in ganz Europa und den

USA. Arosa Tourismus unterstützt

die Woche, wo immer es geht, und

in Arosa selbst ist das Bewusstsein,

mit der Arosa Gay Skiweek einen

Top-Anlass gewonnen zu haben, der

anfänglichen Skepsis gewichen.

Sport, Spass und Kultur

Neben viel Wintersport, Sonne

und Parties gibt es diesen Winter

wieder einige Neuigkeiten: Indoor

wird das Sportangebot erweitert, Robert

Steinbacher (Gründer der Body

Art School und «Best Male Presenter

Worldwide 2007») wird täglich top

Aerobic und Dance Classes für die

Teilnehmer bieten. Das Highlight

dürfte aber das klassische Konzert

mit dem weltberühmten Pianisten

Michel Dalberto (Frankreich) und

Tenor Zachary Stains (USA) in der

Aroser Dorfkirche sein. Michel Dalberto

gilt insbesondere als einer der

besten Interpreten von Schubert. Er

ist der einzige Pianist weltweit, der

Schuberts Gesamtwerk fürs Klavier

einspielte.

Nachdem sich andere Wintersportorte

in den letzen Jahren aus

Angst vor einem «Schwulenimage»

aus dem Gaymarkt zurückgezogen

haben, setzt Arosa zumindest in der

ersten Januarwoche voll auf die se

Karte. Mit einem umfassenden Angebot,

das mehr bietet als Jubel, Trubel,

Heiterkeit.


Von Martin Ender

Arosa Gay Skiweek – Winteredition

3. bis 10. Janaur 2009

www.gayskiweek.ch

Ich hab Weihnachten

verschenkt


Von Michi Rüegg

Ein letztes Mal werde ich an der Zürcher Bahnhofstrasse

dieses Jahr die riesigen Leucht-Dildos bestaunen,

die uns zur Adventszeit den Weg vom Sprüngli

zum Globus weisen. Die einen unter uns freut das.

Sie sagen, früher war alles besser, als noch die vielen,

vielen Lämpchen ein Lichtermeer produzierten,

bei dessen Anblick diejenigen unter ihnen, die

nicht an Epilepsie litten, keinen Anfall bekamen,

sondern bloss wie kleine windelzerscheissende

Kinder in die Kälte lächelten.

Andere mochten die kühlen, langen Stangen. Ich

zum Beispiel.

Vielleicht, weil die anderen und ich ein wenig puristischer

sind. An unseren Kühlschränken kleben

keine Diddl-Maus-Magnete. Wir haben keine Plastikblumen

auf dem Fenstersims. Falls eine Marienstatue

auf dem Schrank steht, dann ist sie aus dem

16. Jahrhundert. Und das Bärchen im Wohnzimmer

hat uns nicht die liebenswerte Frau am Lighthouse-

Stand verkauft, sondern Urgrosspapa von Hand erschossen,

weil er mal auf Einladung des Emirs von

Würgisien dessen Wälder mit Bleikugeln füllen durfte,

wobei der Legende nach auch mehrere Angestellte

des Hofes das Leben liessen. So wollte es damals

der Brauch.

Das klingt jetzt alles etwas elitärer als es ist. Schliesslich

besitze ich weit weniger Dinge als viele meiner

Freunde. Ich habe weder eine kaputte Schaufensterpuppe,

an deren Hals ich meine Krawatten hänge,

noch einen Duschvorhang, in den man poppipe Postkarten

stecken kann. Auch die Sammlung «101

Aroma-Badesalz» in winzigen Glasdöschen steht nicht

in meinem Bad, genauso wenig wie eine sprechende

Waage. Ich hab weder einen verchromten Flutschenspender

überm Bett, noch einen Wecker, der

die Morgensonne imitiert, einen Massagesessel,

der sich auch für gepflegte Onanie eignet, eine Bettwäschegarnitur,

auf die mein Foto geprintet ist,

eine Unterhose mit kleinen Taschen, in die man Kondome

stecken kann, einen essbaren String, und

die alte britische Staffel «Queer as Folk» auf VHS-

Video hat mir Peter nie zurückgegeben, was nicht

so schlimm ist, denn der dazu passende VHS-Videorecorder

fand bei der letzten Züglete den Weg ins

Brockenhaus (dorthin bringe ich übrigens demnächst

auch mein Sexualleben, falls die Heilsarmee damit

was anfangen kann. Es ist mir nämlich bei der Pflege

meines Heims oft eine Last).

Nichts – oder zumindest wenig – zu besitzen, ist ein

grosser Luxus, den sich nicht alle leisten können.

Es handelt sich hierbei um einen weit entwickelten

Gemütszustand, den nur erlangt, wer aus dem

Christentum austritt, Weihnachten ausschliesslich

dazu benützt, sich tagelang zu betrinken und das

Wichtigste: sich und seinem Umfeld verbietet, jegliche

Art von Geschenken zu kaufen. Wers nicht

schafft, kann sich getrost nach sprechenden Waagen

und Unterhosen mit Kondomtäschchen umsehen.

Mit etwas Glück findet man solche mit lustigen

Diddl-Mäusen drauf.

PS: Wer seinen Lieben trotzdem ein Präsent

machen will, dem sei geraten, sich 24 Koffer und

Taschen bei Louis Vuitton zu kaufen, in jedes

Stück eine Flasche Wein und eine Stange Zigaretten

zu legen und eine Art Adventskalender draus

zu machen. Freude garantiert.


Seite 6

Ausland

CRUISER 1208

Alle Hoffnungen ruhen

auf Barack Obama

Bewirkt Barack

Obama auch in der

Schwulenpolitik der

USA den «Change»?

Im Wahlkampf hielten sich die

demokratischen Präsidentschaftskandidaten

Hillary Clinton und Barack

Obama zum Thema Homosexualität

lange zurück. McCain hingegen

äusserte sich ganz klar gegen eine

eheähnliche Verbindung von Homosexuellen.

Die schwullesbische Wählerschaft

wusste somit nur, wen sie

verhindern musste.

Der Wahlsieg von Barack Obama

weckte in der amerikanischen Gay-

Community riesige Hoffnungen und

Glücksgefühle. Das gleichzeitige Abstimmungsresultat

in Kalifornien

gegen die Homo-Ehe holte Schwule

und Lesben jedoch jäh in die Wirklichkeit

zurück. Die beliebte lesbische

US-Talkmasterin Ellen DeGeneres

kommentierte die historische Wahl

und die Abstimmung in Kalifornien

folgendermassen:

«Die Wahlnacht nochmals Revue

passieren zu lassen, war ein tolles Erlebnis.

Barack Obama ist unser neuer

Präsident! Die Wende ist da. Ich, wie

Millionen von Amerikanerinnen und

Amerikanern, fühle mich, als hätten

wir einen gigantischen Schritt Richtung

Gleichstellung getan. Wir haben

Geschichte erleben können.

Doch ich kann nicht sagen, welche

Gefühle ich hatte, als am andern

Morgen klar war, dass in Kalifornien

,Proposition 8’ abgesegnet

wurde. Ich war zutiefst betrübt und

konnte es kaum glauben. Einerseits

haben wir einen mächtigen Schritt

in Richtung Gleichstellung gemacht

und am nächsten Tag gingen wir einen

gigantischen Schritt zurück.

Doch ich glaube daran, dass eines

Tages das Homo-Ehen-Verbot total lächerlich

erscheinen wird. Bis dahin

aber werde ich mich weiterhin einsetzen

für Gleichberechtigung für

alle von uns.»

Vorerst Zurückhaltung

Die Freude in der Gay-Community

über den Wahlsieg von Barack Obama

beruhte in erster Linie auf der

Tatsache, dass man einen McCain

verhindert hatte. Mit Obama indes

konnte man sich eine Änderung der

bisher konservativen Schwulenpolitik

erhoffen, mehr aber vorerst auch

nicht. Denn Obama hielt sich lange

Zeit in Fragen der Homo-Ehe zurück.

Vieles war in diesem US-Wahlkampf

einmalig; unter anderem, dass es

zum ersten Mal eine TV-Diskussion

gab, in der es ausschliesslich um die

Positionen der Kandidaten zu Fragen

der Homosexuellen-Rechte ging. Hillary

Clinton und Barack Obama sprachen

sich damals beide gegen die

Möglichkeit von Eheschliessungen

zwischen gleichgeschlechtlichen

Partnern aus. Clinton schlug anstel-

le der Homo-Ehe eine Art «bürgerliche

Gemeinschaft» vor. Ihr Rivale

Obama äusserte die gleiche Position,

wonach es um Gleichberechtigung

in der Sache gehe, auch wenn die

Lebensgemeinschaft von Homosexuellen

nur als «bürgerliche Gemeinschaft»

bezeichnet würde. Wichtig

sei nicht der Name, sondern «dass

die gleichen Rechte für alle zugänglich

sind».

Neue Richtlinien

Angesichts der riesigen Probleme,

die Obama angehen müsse, sei es

wohl vermessen zu glauben, dass

Schwulenpolitik in der Prioritätenliste

der neuen Regierung stehen

würde, meinten viele Skeptiker. Und

dass Obama, mit Minderheiten- und

Diskriminierungserfahrung am eigenen

Leib, selbstredend für andere

Minderheiten einstehen würde,

sei schon gar nicht zwingend. Nun,

drei Wochen nach dem Wahlsieg

hat Obama bereits die wichtigsten

Posten in seiner Regierung besetzt

und ebenso ein Programm-Papier erstellt

mit seinen Prioritäten. Im Kapitel

«Rechte für die Homosexuellen»

ganz oben stehen die Einführung

von eingetragenen Partnerschaften,

die Stärkung von Antidiskriminierungsrichtlinien

und die Verschärfung

der Gesetze gegen Hassvergehen.

«Barack Obama unterstützt

eingetragene Partnerschaften, die

gleichgeschlechtlichen Paaren die

gleichen Rechte und Privilegien

gibt, wie sie verheiratete Paare haben»,

heisst es in dem Text.

Adoption soll möglich werden

Auch soll der «Defense of Marriage

Act» abgeschafft werden, damit die

über tausend Bundesrechte, die derzeit

einzig Ehepartnern gewährt werden,

auf gleichgeschlechtliche Paare

in eingetragenen Partnerschaften

ausgedehnt werden können. Dieses

«Gesetz zur Verteidigung der Ehe»

wurde 1996 mit überwältigender

Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses

verabschiedet, als die Angst

umging, dass manche Bundesstaaten

die Ehe für Lesben und Schwule öffnen

könnten. Des Weiteren spricht

sich Obama sogar für die Adoption

aus: «Barack Obama glaubt, dass wir

allen Paaren und Einzelpersonen die

Adoptionsrechte zukommen lassen

müssen, unabhängig von deren sexueller

Orientierung. Er denkt, dass

ein Kind von einem liebenden und

gesunden Zuhause profitiert.» Auch

in Sachen HIV und Aids will er sich

engagieren.

Problem Kalifornien

Dieser für die schwule Community

positiven bundesweiten Entwicklung

stellt sich der neuste Volksentscheid

im Staat Kalifornien diametral

entgegen. Am Wahltag stimmte eine

Mehrheit für eine Verfassungsänderung,

die eine Ehe nur zwischen

einem Mann und einer Frau anerkennt.

52,5 Prozent stimmten für


CRUISER 1208

ausland

Seite 7

das Verbot, 47,5 dagegen. Ein Wahlergebnis,

das die ganze Nation schockierte

und seitdem im liberalen

Kalifornien für heftigen Zorn sorgt.

Zwar traten potente Unternehmen

(u.a. google.com) und Prominente

wie Brad Pitt und Steven Spielberg

für die Homo-Ehe und gegen «Proposition

8» in Kalifornien an. Doch

auf der andern Seite mischten die

mächtigen Mormonen mit – übrigens

Verfechter der Polygamie. Es waren

vor allem sie, die für die Finanzierung

der Anti-Homo-Ehen-Kampagne

sorgten. Bislang hielt sich die

Mormonenkirche aus der Politik

raus. Doch in diesem Fall wurde

die in Salt Lake City ansässige Kirche

plötzlich aktiv. Sie verschickte

Briefe, hielt Videokonferenzen ab

und organisierte Freiwillige, die bei

der Anti-Kampagne helfen sollten.

Proteste

Nun protestieren Tausende gegen

die Rücknahme eines Rechts, das

sich die Homosexuellen mühsam

erstritten hatten. Immerhin sind

bereits 18000 gleichgeschlechtliche

Ehen in Kalifornien geschlossen worden.

Der County-Rat von Los Angeles

beschloss angesichts dieser Tatsache

und der intensiven Proteste, sich einer

Revisionsklage gegen das Homo-

Ehenverbot anzuschliessen oder,

falls nötig, selbst eine Klage anzustrengen.

Sogar der republikanische

Gouverneur Arnold Schwarzenegger

und eine Reihe kalifornischer Regierungsbehörden

sprachen sich für

eine Revision aus.

Der Oberste Gerichtshof des US-

Bundesstaates Kalifornien hat zugestimmt,

das durch einen Volksentscheid

verfügte Verbot der Homo-Ehe

zu prüfen und hat drei Klagen gegen

«Proposition 8» angenommen. Alle

drei Kläger argumentieren, dass

die Entscheidung einer Minderheit

Grundrechte aberkennt. Die Wähler

hätten nicht das Recht, eine solche

Entscheidung zu treffen.

Die Befürworter des Ehe-Verbots

müssen jetzt bis zum 19. Dezember

erklären, warum das Gericht «Proposition

8» nicht für ungültig erklären

soll. Die Kläger müssen bis zum 5.

Januar umfangreiche Erklärungen

abgeben. Die mündliche Verhandlung

kann dann im März beginnen,

erklärte eine Gerichtssprecherin.

Homo-Aktivisten wollen in zwei

Jahren erneut über die Öffnung der

Ehe für Schwule und Lesben abstimmen

lassen, falls diese juristischen

Einsprüche gegen das Ehe-Verbot

fruchtlos bleiben.

Alle Anzeichen stehen dafür, dass

Amerika tatsächlich am Anfang einer

Wende steht. Barack Obama

könnte durchaus auch in die amerikanische

Geschichte der Schwulenpolitik

eingehen. «Change, we can

believe in.»


Von Martin Ender

Scharia durch die Hintertür

Indonesische

Schwule fürchten

Unterdrückung durch

Anti-Porno-Gesetz

Auf Bali, der tropischen Traumurlaubsinsel,

herrscht Aufruhr. Auf

der kleinen Insel im Süden Indonesiens

ist man bereit, dem Vormarsch

des Islamismus im grössten moslemischen

Land der Welt die Stirn zu

bieten. Verschärfte Gesetze könnten

auch dem Tourismus schaden.

Grund für den Aufruhr auf der

Insel der Götter ist das Anti-Porno-

Gesetz, das Ende Oktober vom indonesischen

Parlament beschlossen

worden ist. Die Befürworter begrüssen

das Gesetz als eine Garantie vor

dem moralischen Verfall der indonesischen

Gesellschaft. Die Kritiker

hingegen sehen darin einen massiven

Schritt hin zur Islamisierung

des Landes und zur Unterdrückung

ethnischer, religiöser und sexueller

Minderheiten.

Hauptkritikpunkt sind die vagen

Formulierungen des Gesetzes. Alles,

was «Lust und Begierde» erregen kann,

fällt laut dem verabschiedeten Gesetzentwurf

unter Pornografie. Das

eröffne der Willkür islamistischer

Gruppen und Behörden sowie der

Zensur von Kunst und Presse Tür

und Tor, befürchten die Gegner des

Gesetzes. Nacktheit oder die Darstellung

sexueller Szenen sei ein fester

Bestandteil der Kultur und der Religionen

vieler Volksgruppen im

multi ethnischen Indonesien. Auf

den 17500 Inseln des indonesischen

Archipels leben Hunderte von Volksgruppen,

von Befürwortern eines

konservativen Islams arabischer Prägung

bis hin zu fast nackten Eingeborenenstämmen.

88 Prozent der 230

Millionen Indonesier sind Moslems,

die in ihrer grossen Mehrheit einen

moderaten Islam praktizieren.

Bikinis nur auf Bali

Dass es den Befürwortern des

Gesetzes gar nicht um den Schutz

der Indonesier vor Pornografie geht,

sondern um die Durchsetzung islamischer

Moralvorstellung, zeigt

das in letzter Minute gemachte Zugeständnis

an die Kritiker: Besucherinnen

von Urlaubsorten wie dem

hinduistischen Bali ist es weiter erlaubt,

Bikinis zu tragen. Was aber im

Umkehrschluss auch heisst: Frauen,

die ausserhalb von Bali Bikinis tragen

oder auch nur im Auge des islamischen

Betrachters «anstössig»

angezogen sind, werden in Zukunft

nichts zu lachen haben. «Durch das

neue Gesetz werden Frauen und

auch Queer-Menschen in Gefahr

sein», sagt John Badalu, Schwulenaktivist

und Organisator des jährlichen

schwul-lesbischen Filmfestivals

«Q! Film Festival», das in Jakarta,

Yogyakarta und Bali stattfindet.

Wahltaktische Gründe

Nicht die islamischen Parteien

haben das Gesetz durch das Parlament

gepeitscht. Vielmehr waren es

konservative weltliche Parteien, die

hoffen, damit bei den 2009 anstehenden

Parlamentswahlen bei konservativen

moslemischen Wählern

zu punkten. Wie sehr aber auch das

Parlament gespalten war, zeigt das

Verhalten von zwei einflussreichen

Parteien: die PDI-P der ehemaligen

Staatspräsidentin Megawati sowie

die christliche «Wohlstands- und

Friedenspartei» hatten vor der Abstimmung

unter Protest den Sitzungssaal

verlassen. «Das Gesetz

ist ein Akt gegen Indonesiens Vielfalt,

die durch unsere Verfassung geschützt

ist», sagte eine Abgeordnete

der PDI-P.

Gefährdetes Filmfestival

Badalu sorgt sich um die Zukunft

des Filmfestivals: «Im Moment sind

wir uns nicht sicher, ob wir es fortsetzen

können. Wir haben einige

Treffen mit einer Reihe von Institutionen,

um unsere Möglichkeiten

aus zuloten.» Dede Oetomo, einer der

prominentesten schwulen Bürgerrechtler

Indonesiens, sorgt sich um

die Zukunft seines Schwulenzentrums

in Surabaya. Im Gegensatz

zu früheren Entwürfen des Anti-Porno-Gesetzes

seien in der verabschiedeten

Fassung Organisationen mit

«aufklärerischem Charakter» nicht

mehr erwähnt. «Unser Status ist

jetzt völlig unklar», sagt Oetomo.

André ist ein offen schwuler Moslem

aus Sumatra. Der 28-jährige hat

jedoch seine konservative, moslemische

Heimat verlassen, um auf

Bali zu leben und zu arbeiten. Bali

ist ein Magnet für Schwule aus ganz

Indonesien. «Hier ist alles viel relaxter

und die Menschen sind liberaler»,

meint André. Das Gesetz werde noch

mehr schwule Indonesier nach Bali

«flüchten» lassen, glaubt André.

Unklare Definition

Da «Pornografie» nicht klar definiert

ist, könnte das auch Auswirkungen

auf die User schwuler Internetdatingseiten

haben. Schwule sollten in Zukunft

vorsichtig mit der Veröffentlichung

freizügiger Fotos von sich selbst

in ihren Profilen auf Datingseiten

wie Gayromeo oder Gaydar sein, rät

Badalu. Aber Badalu sagt auch: «Der

sicherste Ort, um mit schwulen Mitmenschen

zu kommunizieren, sind

Webseiten.» Denn Razzien in (nicht

nur schwulen) Bars hat es auch schon

vor dem Gesetz gegeben, hinter denen

meistens die radikal-militante und gewaltbereite

«Islamische Verteidigungsfront»

steckte bzw. steckt.

Breite Front gegen das Gesetz

Aber noch ist nicht aller Tage

Abend. Es formiert sich eine breite

Front zur Abschaffung des Gesetzes.

Damit scheint sich zu verwirklichen,

was ein Mitarbeiter einer deutschen

politischen Stiftung in Jakarta vor

der Verabschiedung des Gesetzes

prophezeite: «Das wird die moderaten

Moslems hier endgültig wachrütteln.»

Der Gouverneur von Bali,

Made Mangku Pastika, ist einer der

Wortführer der Anti-Porno-Gesetzbewegung.

Pastikas Wort gilt was in

Bali und Indonesien. Vor seinem Job

als balinesischer Regierungschef hat

Pastika sich einen Namen als indonesischer

Polizeichef und erfolgreicher

Bekämpfer des Terrorismus einen

Namen gemacht. Pastika kann sich

der Unterstützung ganz Balis sicher

sein in seiner radikalen Haltung, das

Anti-Porno-Gesetz in Bali erst gar

nicht umsetzen zu wollen. Noch ist

also das schwule Ferienparadies frei

von islamistischer Willkür.


Von Michael Lenz


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CRUISER 1208

intErViEW

Seite 9

Ein bisschen Spass muss sein

Eine Revue von

Markus Buehlmann

und Eric Langner.

«Ein bisschen Spass muss sein»,

das ursprünglich von Roberto Blanco

interpretierte Lied ist nur einer von

insgesamt 22 Schlager-Hits, welche

die Zuschauer auf eine Reise in die

70er-Jahre mitnehmen. Cruiser hat

sich mit Markus Buehlmann unterhalten.

Cruiser: Markus, du hast die künstlerische

Leitung, Du führst Regie und hast

das Buch geschrieben. Wandelst du auf

den Spuren der grossen Musical-Autoren

wie Andrew Lloyd Webber & Co.?

Markus Buehlmann: Ich würde

mich nie erdreisten, mich mit solchen

Grössen messen zu wollen.

Eigentlich sah ich mich als lebenslänglicher

Musicaldarsteller. Eines

Tages wurde ich angefragt, ob ich

die Choreographie übernehmen

wolle, später hat man mir sogar die

Regie angeboten – schon das hätte

ich mir nie träumen lassen. Als

dann Eric Langner mit der Idee für

ein Musical auf mich zukam und

ich spontan meinte, dies doch gemeinsam

zu schreiben, habe ich

mich selbst damit am meisten überrascht.

Ich nehme mal an, dass die Schauspielerinnen

und Schauspieler in die Rollen

der Schlager-Stars der 70er-Jahre schlüpfen.

Ist das so?

Richtig. Die Schlager-Stars sind in

eine überdrehte Traumgeschichte

eingewoben. Beim Casting haben

wir vor allem darauf geachtet, dass

die Darstellerinnen und Darsteller

die Stimmen der grossen Vorbilder

imitieren können - ich bin mit dem

Resultat sehr zufrieden. Natürlich

versuchen wir, uns ihnen auch optisch

anzunähern. Dass das Ganze

dann noch amüsant, witzig, komisch

und nicht zuletzt auch schrill

daherkommt, versteht sich bei dem

Thema fast von selbst.

Ich bekomme nur schon rote Ohren,

wenn ich daran denke, dass die Gäste

mit Jürgen Drews ins Kornfeld gehen

dürfen...

Meinst du den Jürgen Drews heute

oder damals in den 70ern? (grinst)

Zu Jürgen Drews damals hätte ich

mich wohl auch ins Kornfeld gelegt.

Aber nicht nur mit Jürgen erlebt

das Publikum in der Show einige

Überraschungen. Wir finden

Platz in Wenckes knallrotem Gummiboot

oder sicher unter Gunter Gabriels

Decke. Ireen Sheer gibt dem

Ganzen «Feuer!» und Gitte weiss sowieso,

dass kein Mann so schön sein

kann, um ihm lange nachzuweinen.

Neue Perspektiven gibt es bei Paola

am Blue Bayou und wenn der blaue

Enzian blüht und alle mit Vicky

nach Lodz reisen, um dort mit Mireille

hinter die Kulissen von Paris

zu blicken, ja, dann haben wir alle

ein bisschen Spass mit Costas Anita,

die inzwischen auch keine 17 mehr

ist. Ziel ist es, dass jede und jeder im

Publikum zu seiner eigenen kleinen

Fiesta Mexicana kommt.

Nun erzähl doch bitte mal: All die unvergesslichen

Schlager aus den 70er-Jahren

und ein festliches 3-Gang-Menu, wie

bringst Du das alles unter einen Hut?

Zum Glück habe ich mit dem

3-Gang-Menu nichts zu tun, darum

kümmert sich die Küchen-Crew im

Waldstätterhof. Die Revue ist in drei

Blöcke à je 20 Minuten aufgeteilt,

zwischen denen das Essen serviert

wird. Die Gäste werden also kulinarisch,

optisch und musikalisch so

richtig verwöhnt.

Ist das die ultimative Weihnachtsund

Silvester-Revue?

Natürlich! Als Mitautor, Regisseur

und Darsteller muss ich das doch

sagen! (lacht) Aber ernsthaft: «Ein

bisschen Spass muss sein» ist eine

ultimative, megageniale, super unterhaltende,

total witzige, schräge

und spritzige Show.

Tja, und letzte Frage: Warum kommst

Du mit dieser Geschichte nicht auch nach

Zürich?

Zürich ist eines Tages sicher unser

Ziel. Nun beginnen wir zuerst einmal

in Brunnen, von wo aus wir

dann die ganze Schweiz erobern

wollen.

Von Kurt Büchler

Neun Voorstellungen:

17. bis 30. Dezember

Waldstätterhof, Brunnen

Infos: Eric Langner,

el@twicetwo.ch, +41 79 645 84 10

«Ich bin doch nicht Anita!» Markus Buehlmann wird von Ralph Vogt

alias Costa Cordalis in seinen Träumen überrascht.

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Seite 10

kultur

CRUISER 1208

Avantgarde des

Bewegungstheaters

Eine Auslotung

der Macht der

Zerbrechlichkeit

Im Schiffbau Zürich geben

gleich zwei Stars, Jan Lauwers mit

seiner Needcompany und William

Forsythe, ihre Gastspiele.

Jan Lauwers kam bereits Ende November

mit dem Porcelain Project

der Needcompany. Die Tänzer bewegen

sich zwischen Hunderten von

Porzellanobjekten, loten die Macht

der Zerbrechlichkeit aus, zwischen

neckischer Liebelei und schockierendem

Missbrauch, immer an der

Grenze der Darstellbarkeit und doch

in zwingenden Bildern, die sich einbrennen.

Jan Lauwers gründete 1986 in

Bruxelles zusammen mit der Choreografin

Grace Ellen Barkey die

internationale und interdisziplinäre

Needcompany, deren Aufführungen

zwischen zeitgenössischem

Tanz, Familiendrama und modernem

Musical schwer einzuordnen

sind. Gemäss Lauwers ist diese neue

Form mit dem konventionellen Theaterbetrieb

nicht kompatibel. Aber

das Ensemble gehört heute zu den

gefragtesten überhaupt, tourt um

die ganze Welt, begeisterte diesen

Sommer an den Salzburger Festspielen

und wird während der nächsten

zwei Jahre die Besucher des Wiener

Burgtheaters in Aufregung und

Staunen versetzen.

Lauwers erfindet immer neue Geschichten

und neue Arten, sie zu erzählen.

Das unterschiedliche Erzählen

von Geschichten ist auch für die

Trilogie «Sad Face / Happy Face» zentral.

Zum ersten Mal werden alle drei

Teile in der Schweiz aufgeführt. «Isabellas

Zimmer» beschäftigt sich mit

der Vergangenheit. «Lobstershop»

handelt von der Trauer eines Elternpaars

über ihr tödlich verunglücktes

Kind. «Hirschhaus» schliesst die Trilogie

in der Gegenwart ab.

William Forsythe setzt sich ebenfalls

mit Leben und Tod auseinander.

«You made me a Monster» geht

noch einen Schritt weiter, ist persönlicher,

näher am Zuschauer, radikaler

und schrecklicher. Der Choreograf

Forsythe verarbeitet darin den

Krebstod seiner Frau. Als die Tänzerin

schon im Sterben lag und sich

kaum noch bewegen konnte, bekam

sie von einem Freund ein absurdes

und entsetzliches Geschenk: ein

lebensgrosses Kartonmodell eines

menschlichen Skeletts zum Selberbasteln.

kb

Schiffbau Zürich

The Deer House: 1. bis 3. Dezember

Trilogie Sad Face / Happy Face: 5. / 7.

Dezember - Dauer 7 Stunden

You made me a Monster: 9. bis 14.

Dezember

Die Ehe ist das höchste Glück

Ein Dorf rekonstruiert

die Geschichte der Lene

Wer war nur diese Frau? Diese

Frau mit dem ins graue Gesicht geklebten

Haar.

Eines Tages sass sie im Dorfcafé.

Rührte und rührte in ihrem Kaffee.

Ihr Armband schlug wieder und wieder

gegen den Tassenrand. Unheimlich

war das. Wer war diese Frau?

Ein ganzes Dorf rekonstruiert die

Geschichte der Lene. Mal entsetzt,

mal betrübt, mal sensationsgeil. Wo

soll es passiert sein? Unvorstellbares.

Auf dem Discoklo. Im Miederwarengeschäft.

Und zwischen den Haxen in der Metzgerei.

Nein, nein, es darf nicht wahr sein! «Doch, doch, wir sind

alle Experten in dem Fall», sagen die Dörfler.

Das Theaterensemble spielspitz führt mit dem Stück

Nachforschungen über Lene in die unheimliche Welt

der engen Landgemeinde, einem Ort, in dem hinter

den Hirschgeweihen, Stammtischen und geschnitzten

Ehrenmitglied-Tellern Doppelmoral und Perversion gedeihen

wie Schimmel auf altem Brot. Lustvoll überlagert

Jürg C. Maier als Regisseur die Grässlichkeiten, die erzählt

werden, mit der Alltagsbanalität der erzählenden

Dorfbewohner. kb

Maiers Theater,

Albisriederstrasse16, 8003 Zürich

22. bis 31. Januar Januar, Dernière am Sonntag, 1.

Februar, um 12.30, Brunch ab 11.00

www.spielspitz und www.maiers.ch, Karten 076 378 70 49


CRUISER 1208

Kultur

Rocky Horror Show

Das Kult-Musical jetzt

im Theater 11

Schauer, Grusel, aber auch jede

Menge Humor, Exzentrik und Lust

regieren ab Mitte Januar im Theater

11 in Zürich. Richard O’Briens genial-bizarre

Rocky Horror Show ist als

Neuinszenierung mit Walter Andreas

Müller und Bernard Thurnheer, abwechselnd

in der Rolle des Erzählers,

zu sehen.

Im Berliner Admiralspalast feierte

die Neuinszenierung ihre erfolgreiche

Premiere. Das Kult-Musical

will sich in der jetzigen Fassung

von der bekannten Filmvorlage «The

Rocky Horror Picture Show» von

1975 lösen, sich auf die Grundideen

und die ursprüngliche Inspiration

des britischen Autors konzentrieren.

Richard O´Brien, der Autor, sagt: «Mit

der jetzigen Inszenierung gehen wir

sozusagen aufs blanke Holz zurück,

zur allerersten Fassung. Die Choreografie

muss hip und fetzig sein, die

Band muss gut rocken. Die Show ist

ein schräges Märchen für Erwachsene.

Jetzt wird es höchste Zeit, dieser

Show neues Leben einzuhauchen!»

Die Dialoge werden auf Englisch

geführt, lediglich die Erzähler sprechen

deutsch. Walter Andreas Müller

erfüllt sich einen Jugendtraum

und Bernard Thurnheer, der Schnurri

der Nation, gibt sein Musical-Debut.

kb

Theater 11, 13. Januar bis 1. Februar

www.rocky-horror-show.ch

Literatur in der

Schreinerei

Kurzgeschichten,

Märchen und Fabeln

An drei Abenden im Dezember

wird eine Schreinerei zum Kulturort.

Es wird gelesen und musiziert.

Der erste Abend ist Michael

Zochow gewidmet. Er lebte von 1954

– 1992, ein Autor tschechischer Herkunft,

vielleicht mit einem Fassbinder

verwandt. 1968 kam er mit seiner

Mutter nach Zürich und schrieb

schon als Gymnasiast Geschichten.

Später arbeitete er als Journalist,

Schauspieler, Dramaturg, verfasste

viele Theaterstücke und Hörspiele.

Dann lebte er in Berlin und starb

38jährig an Aids. In der Schreinerei

Langstrasse liest sein Freund und

Nachlassordner Daniel Corti frühe

Kurzgeschichten, Märchen und

Fabeln. Lieder von Michael Zochow

werden gesungen von David Morf

und Timon Selinger, dazu spielt das

Zürcher Streichtrio Notrio. Gleichzeitig

findet die Vernissage des

Bandes «Erste Erzählungen» statt,

herausgegeben von Daniel Corti, mit

Zeichnungen von Joachim Boss. Anschliessend

ist Zeit für Diskussionen

und Gespräche an der Bar. Eintritt

frei, mit freiwilliger Kollekte. kb

Schreinerei an der Langstrasse 115,

Zürich Kreis 4. 3. Dezember, 19 Uhr


! Checkpoint Zürich

Konradstrasse 1

www.checkpoint-zh.ch

044 455 59 10

@ Barfüsser

Café-Bar-Sushi

Spitalgasse 14

www.barfuesser.ch

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Sauna

Seilergraben 41

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Bar-Club

Zähringerstr. 33

www.carrouselbar.ch

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Limmatquai

Rudolf-Bruhn-Brücke

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Niederdorfstr.

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Spitalgasse

Seilergraben

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Hauptbahnhof

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Platz

Häringstr.

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Wellness Club

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www.paragonya.ch

BL G-HOTEL

Marktgasse 14

+41 (0)44 250 70 80

AAAH! Trendclub

Dancefl oor & Cruising

T&M Club

Live DJs & Performance

PIGALLE Bar

Evergreens & Schlager

BM Leonhards Apotheke

Stampfenbachstrasse 7

% The Dynasty Club

3 Bars – 1 Entrance

Zähringerstrasse 11

www.dynastyclub.ch

Rathausbrücke

Metzgergasse

&

Marktgasse

Limmatquai

^

BL

BN Lobby

Cocktail Bar

Spitalgasse 3

BO Macho City Shop

Häringstrasse 16 www.macho.ch

^ Cranberry Bar

Metzgergasse 3

www.cranberry.ch

Grossmünster

& Rathaus Café

Limmatquai 61

www.rathauscafe.ch

BP Restaurant Marion

Mühlegasse 22

www.restaurant-marion.ch

* Tip Top

Seilergraben 13

www.tiptopbar.ch

Utoquai

Rämistr.

BQ Predigerhof

Mühlegasse 15

www.predigerhof.ch

Interesse in diesem Inserat

aufgeführt zu sein?

Anfragen bitte an: info@zbiro.ch

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0906 55 53 53 Fr. 2.-/Min.

Inserat: ZBIRO GmbH, 8304 Wallisellen / info@zbiro.ch

www.europride09.eu


CRUISER 1208

reisen

Seite 13

Paradies Gran Canaria

Im spanischen Ferienparadies

scheint die

Sonne 365 Tage im Jahr

Die spanische Sonneninsel ist

das ganze Jahr hindurch eine beliebte

Feriendestination. Ob Nachtleben,

Strand oder Rundreisen, Gran

Canaria bietet insbesondere der Gay-

Community ein volles Programm.

Der Reiseführer «Spartacus» bezeichnet

Gran Canaria ohne Umschweife

als das europäische «Mia-

Am Ende der weltberühmten Dünen

von Maspalomas gelegen, darf

sich Mann und Frau an der Gay Beach

austoben. Auch nackt, denn FKK hat

(freiwillige) Tradition. Egal, ob Liegestuhl

oder heisser Sand, ein ruhiges

Plätzchen gibt’s dort immer.

Eine kleine Bar ist dennoch zu

finden, immer umringt von trinkfreudigen

Badegästen. Wer sich neben

dem Strandleben vergnügen

will, für den sind die Dünen eine

willkommene Cruising Area. Aber

auch friedliche Spaziergänge ohne

Hintergedanken lohnen sich und

lassen den Alltag vergessen.

Ein Shoppingcenter voller Männer,

was will man(n) mehr? Die nächste

Pride findet vom 4. bis 10. Mai 2009

statt. Im Hinblick darauf lohnt es

sich, die Reise frühzeitig zu planen.

Im «schwulen» Bungalow

Aber Strandleben und Nightlife

sind für viele Sonnenhungrige nur

die halbe Miete. Die Playa del Inglés

mag auf den ersten Blick wie ein Hexenkessel

wirken, ruhige Hotelanlagen,

tadellos geführt und bezahlbar,

sind nah gelegen.

Hoch im Trend stehen Anlagen,

die sich auf ein rein homosexuel-

für diverse Rundfahrten per Bus anzumelden.

Natürlich auch für ein

rein homosexuelles Publikum.

Gran Canaria macht süchtig, ohne

Zweifel. Egal, ob friedlich am Strand,

flirtend in der Bar oder auf Entdeckungsreise.

Dieser Minikontinent

bietet enorm viel Spass.

www.grancanaria.com

www.cc-yumbo.com

www.gaypridemaspalomas.com

Gran Canaria mit

Pink Cloud

mi-Beach». Seit Jahren gilt vor allem

die Playa del Inglés an der äussersten

Südspitze als angesagte Feriendestination

für die weltweite Gay-Community.

Zugegeben, Gran Canaria besitzt

weder die mondäne Schönheit Ibizas

noch die Intimität von Mykonos.

Doch die kanarische Insel hat ihren

ganz eigenen Charme, dem man sich

nur schwer entziehen kann. Ein Ferienparadies

unter beständiger Sonne,

weitem Strand und pulsierendem

Nachtleben wartet auf Touristen jeden

Alters.

Die Gay Beach

Das ganze Jahr hindurch herrscht

auf den Kanaren ein sommerliches

Klima. Besonders die Wintermonate

sind bei Europäern als Urlaubszeit

beliebt. Nur vier Flugstunden retten

vor der hiesigen Kälte. Wenn zuhause

Minustemperaturen herrschen,

entfaltet der lange Sandstrand seinen

speziellen, wenn nicht gar erotischen

Reiz.

Nachtleben & Gay Pride

Das schwule Nachtleben auf Gran

Canaria konzentriert sich ganz auf

das legendäre Yumbo Center. Tagsüber

ein gewöhnliches Shopping Center,

verwandelt es sich jede Nacht

zum schwulen Mekka. Unzählige

Bars und Discos, vom gepflegten

Café über die Karaoke-Bar bis hin

zum harten Sexclub, öffnen dann

ihre Tore.

Der neue Besucher orientiert sich

am besten an der Bar, in der die

meis ten Gäste zu finden sind. Man

entdeckt so eine liebgewonnene Tradition,

alle 30 Minuten das Lokal zu

wechseln. Feucht-fröhlich wandern

die meisten Leute bis zu den Clubs

«Heaven» oder «Mantrix», die sich

meist erst gegen zwei Uhr morgens

füllen. Spezielle Events finden beinahe

jede Woche statt.

Jedes Jahr feiert man zudem an

der Playa del Inglés die Gay Pride. Bei

diesem Mega-Anlass, der eine ganze

Woche in Anspruch nimmt, ist das

Yumbo-Center immer rammelvoll.

Dünen von Maspalomas

les Publikum spezialisiert haben

(siehe Box «Gran Canaria mit Pink

Cloud»). Schliesslich will niemand

seine Neigung in den Ferien verstecken.

Schon gar nicht auf Gran Canaria.

Für viele Reisende ist deshalb ein

schickes Bungalow in familiärem

Ambiente ein absolutes «Must».

Minikontinent

Die Vulkaninsel Gran Canaria

wird gerne auch als Minikontinent

bezeichnet. Eine faszinierende Pflanzenwelt

und abwechslungsreiche

Landschaften lassen die Hektik der

Playa del Inglés vergessen. Es lohnt

sich deshalb, per Mietauto das Landesinnere

zu erkunden. Subtropische

Regenwälder, malerische Dörfer

und grüne Täler warten auf ihre

Erkundung.

Auch die Hauptstadt Las Palmas

mit ihrem urbanen Hafenviertel,

das eine Vielzahl an hübschen Bars

und Restaurants bereithält, ist ein

sicherer Wert. Wer kein Auto fährt,

hat die Möglichkeit, sich im Hotel

Pink Cloud, das Reisebüro für

schwule und lesbische Reisen, ist,

neben vielen weiteren Desti nationen,

der Spezialist, wenn es um

perfekte Ferien auf Gran Canaria

geht. Bei Pink Cloud kann der Urlaub

auch individuell zusammengestellt

werden.

Gerade Hotels, Bungalow-Anlangen,

als auch Appartements, die

ausschliesslich ein homosexuelles

Publikum ansprechen, hat das Reisebüro

bereits testen können.

Hervorheben lässt sich beispielsweise

die mit Liebe zum Detail

geführte Bungalow-Anlage «Villas

Blancas». Im Campo de Golf gelegen,

besticht die «Men only»-Anlage

mit zwei Pools, geräumigen Bungalows

sowie einem ausgezeichneten

Restaurant.

Wer «nur» ein kleines, aber feines

Zimmer reservieren möchte, dem

sei das «Birdcage Resort» ans Herz

gelegt. Das direkt neben dem Yumbo-Center

gelegene Gay-Boutique-

Hotel bietet ein exklusives Ambiente

für den anspruchsvollen Mann.

Premium-Appartements können in

der liebevoll geführten Anlage «La

Résidence» gebucht werden. Das

Bijou verfügt auch über einen kleinen

Pool, eine Snack-Bar und ein

Jacuzzi.

Für verliebte Pärchen empfiehlt

sich hingegen die «Pasion Tropical»

direkt am Meer. Die in San

Augustin gelegene Anlage unter

italienischer Leitung verführt mit

tropischer Gartenanlage und Sonnenterrasse.

Eine ganze Reihe weiterer exklusiver

Unterkünfte sind natürlich

bei Pink Cloud registriert. Weitere

Informationen sind direkt der Webseite

zu entnehmen:

www.pinkcloud.ch


Seite 14

lifestyle

CRUISER 1208

Tipps und Trends von Branko B. Gabriel

Graf von Faber Castell

Zur Freude am Schreiben und Skizzieren mit dem klassischen Bleistift gehört, dass er stets gut gespitzt

ist. Doch wo bewahrt man den Spitzer auf? Am besten dort, wo man ihn braucht – am Bleistift, integriert

in den Verlängerer, der ihn zugleich schützt und taschentauglich macht. Dank des Bleistiftverlängerers mit

eingebautem Spitzer und austauschbarem Radiergummi unter der Kappe, bietet «der perfekte Bleistift» alles

in einem: das Schreiben, das Korrigieren und das Anspitzen.

Ab sofort im Handel erhältlich, CHF 285.–

Xess + Baba

Ohne meinen Pullunder gehe ich in dieser Saison nicht aus dem Haus! Aber bitte

nicht in Mausgrau oder Grossvaterbraun. Es geht auch anders, so wie bei Xess und

Baba, denn hier kommt er sportlich-elegant daher in Elfenbein, Petrol, Schwarz und

Orange und natürlich aus 100% Merinowolle, ab CHF 275.–

Passende Mütze ebenfalls 100 % Merinowolle, CHF 95.–

Kaufen unter: xess + baba, the Shop, Stauffacherstrasse 178, 8004 Zürich

Rhomberg mit Renzo

Herrenschmuck liegt im Trend wie nie zuvor. Doch leider war das Angebot für Männer in

den Schmuckläden im Gegensatz zum Frauenangebot bisher äusserst spärlich. Rhomberg

und Renzo Blumenthal eröffnen in Bern den ersten Herrenschmuck-Laden Europas. Ab dem

28. November werden bei «Renzo» nicht nur Renzos eigene Schmuckkollektion, sondern

auch unzählige weitere Schmuckstücke speziell für den Mann angeboten.

Renzo, Spitalgasse 38, Schweizerhofpassage, 3011 Bern

Dialounge

Diese futuristische Chaiselongue für zwei Personen, hat nicht nur einen integrierten Getränkehalter

und eine Zeitschriftenablage, sondern sie fördert auch den Kommunikationsfluss

zweier netter Menschen. Einfach die zwei identischen Elemente ineinanderstecken

und schon hat man eine coole Sitzmöglichkeit, drinnen und draussen. Das schicke Teil

nennt sich «Ice» und ist ab CHF 599.– zu haben.

Vertrieb Schweiz: Frame 53, Josefstrasse 53, 5. Stock, 8005 Zürich, www.frame53.ch


CRUISER 1208

lifestyle

Seite 15

Schal Goa

Muss es denn immer eine Krawatte zu Weihnachten sein? Nein, natürlich nicht. Der moderne Mann von

heute trägt auch gerne mal einen Schal. Der farbige und aparte Schal «Goa» wurde von der Designerin

Caroline Flueler entworfen und besticht durch sein wunderbares Farbenspiel. Wem dieses Modell allerdings

doch zu gewagt sein sollte, keine Angst, es gibt auch noch rassige Socken und schöne Krawatten

im Sortiment. Schal «Goa», 100 % Seide, 165x12 cm, CHF 120.–

Bestellen unter: www.caroline-flueler.com

Nokia N96

Der Alleskönner für jeden Mann. Das Nokia N96 ist ein wahres Multitalent:

DVB-H-Receiver für mobiles Fernsehen, integriertes GPS für Navigation

mit dem Auto und zu Fuss, Videos auf grossem Display mit herausragender

Klangqualität und viel Speicherplatz für Musik und Fotos sind

nur einige der multimedialen Anwendungsmöglichkeiten. Highspeed-Verbindungsmöglichkeiten

ermöglichen einen einfachen Zugriff aufs Internet

und andere Dienste. Mit NOKIA Maps kann man kostenlos die Karten von 150

Ländern auf sein N96 laden und sich zum Ort der Wahl navigieren lassen.

Verkaufspreis: CHF 1098.— (inkl. 3Mte. Gratis-Sprachnavigation)

Lederturnschuh de Luxe

Der Ilmia-Turnschuh hat eine lange Geschichte hinter sich. Gegründet bereits 1898 in Stadtilm,

schrieb er danach deutsch-deutsche Geschichte. Der kultige Lederturnschuh ist in Schwarz

gehalten und natürlich handgefertigt. Velourleder für die Hinterkappe und Gummi

für die Vorderkappe. Der Name Ilmia ist mit einem silberfarbenen Garn auf den

linken Schuh gestickt. Passt ebenfalls zu Jeans und Anzug, dem

sie eine erfrischende Prise Stilbruch beisteuert.

Preis ab CHF 295.–

Infos und bestellen unter: www.ilmia.com

UrBonfire

Ein grosser Bubentraum wird jetzt wahr. Mit dem urbanen Lagerfeuer für zu Hause. Denn dieses Mini-Lagerfeuer

versprüht nicht nur Romantik pur, sondern erinnert uns an unsere unvergesslichen Pfadizeiten, gäll mein lieber

Roman! Edelstahlrohr poliert mit Borosilikatglas für CHF 699.–, betrieben wird das ganze mit Bioethanol.

Vertrieb Schweiz: Frame 53, Josefstrasse 53, 5. Stock, 8005 Zürich,

www.frame53.ch

Knaller des Monats

Sind die lustigen und sympathischen Buttoneyes!

Wichtige Pflegehinweise für Buttoneyes:

Sprechen sie ihr Buttoneye immer mit seinem Vornamen an. Geben sie ihm die Möglichkeit, sich in seinem neuen

Zuhause umzusehen und finden sie gemeinsam ein schönes Plätzchen. Das Zusammenleben mit Haustieren

stellt normalerweise kein Problem dar. Kurze Unterhaltungen werden von Buttoneyes sehr geschätzt und sind

eine willkommene Abwechslung im Alltag.

Gesehen unter: www.buttoneye.ch


Seite 16

prominent

CRUISER 1208

Zürich

Cablecom bringt Timm

Der erste deutschsprachige TV-Kanal

für Schwule wird seit Anfang

November ausgestrahlt und nennt

sich Timm. «Die Nachfrage nach

einem solchen Sender ist überdurchschnittlich

gross gewesen», erklärt

Cablecom-Sprecher Hugo Wyler den

Entscheid, den Sender ins digitale

Grundangebot aufzunehmen. Wer

eine Set-Top-Box besitzt, kann sich

auf dem Sender mehrheitlich Unterhaltung

mit schwuler Note anschauen.

Das ist der grösste Teil der 321000

Haushalte, die digitales Fernsehen

über Cablecom beziehen. Pink Cross

ist vom Entscheid der Cablecom begeistert.

Weniger begeistert ist EVP-

Präsident Heiner Studer: «Ich finde

es schade, dass der Sender, im digitalen

Grundangebot ist. Cablecom

hätte anderen Sendern Priorität geben

sollen.»

Baden

Plakatkampagne von

«Hallo Welt»

«Er ist schwul, na und?» und «Sie ist

lesbisch, na und?» heisst es auf Plakaten,

die an rund 400 Schweizer Schulen

verschickt wurden. Die Plakate

zeigen nackte junge Männer und

Frauen im Duschraum. «Die Plakate

sollen durch die auffällige Gestaltung

Blicke auf sich ziehen und Diskussionen

anregen», erklärt Ruben

Ott (23) Präsident von «Hallo Welt»,

einem Verein zur Interessenvertretung

homosexueller Schüler. Dass

das Werben für Toleranz gerade an

Schulen immer noch nötig ist, zeigt

die Tatsache, dass «schwul» bei Schülern

immer noch als Schimpfwort gebraucht

wird. Und das Vorurteil, dass

Schwule jeden Mann verführen wollen,

gibt es leider auch noch immer.

Los Angeles

Alle lieben David B.

David Beckham ist nicht nur der am

besten bezahlte Wanderarbeiter. Der

33 Jahre alte Fussballstar ist auch

eine Ikone für schwule Männer. Das

liegt nicht nur daran, dass der Gatte

von Ex-Spice-Girl «Posh» geil aussieht.

Der Neue auf Zeit bei dem italienischen

Fussballclub AC Mailand

spielt auch immer gerne mit seinem

kerligen Image und wird gerne als

der «schwulste Heterosexuelle» charakterisiert.

Gegenüber dem Männermagazin

GQ bekannte Beckham

jetzt, er betrachte es als «Ehre», als

Schwulenikone gesehen zu werden.

Über Mode sagte der Engländer, der

das Cover der Dezemberausgabe von

GQ ziert: «Ich liebe es, gut auszusehen.

Wenn ich etwas sehe, was mir

gefällt, dann ziehe ich es an.»

Sven Epiney


Mit fantastischen Quoten brüstet sich derzeit die

SF1 Show «Die grössten Schweizer-Hits». Zumindest ein

Erfolg in einer Reihe von Flops für Fernsehdirektorin

Ingrid Deltenre. Dass sie für die Sendung ihren Goldesel

Sven Epiney engagierte, begeistert auch die Kritik.

Der Tages-Anzeiger jedenfalls war voll des Lobes für

den Moderator und vermeldete, dass Epiney «als einziger

Charme, Humor und Schlagfertigkeit zu vereinen

weiss». Er sei die «televisionäre Allzweckwaffe». Und

dass diese nicht immer ins Schwarze trifft, ist wohl Teil

des Erfolges. So gönnt Sven Epiney seinen Gästen meist

nur einen Applaus von zwei Sekunden, dann plappert

er munter weiter. Auch die ohrenbetäubende Erhebung

seiner Stimme, wann immer ein Sieger erkoren wird,

ist von bester Jahrmarktqualität. Sowas kommt an bei

Herr und Frau Schweizer und reicht finanziell für ein

schmuckes Häuschen. (dd)

Natacha


Sie wäre gerne die Madonna der Schweiz geworden,

doch ihr Emmentaler-Charme wird langsam ranzig. Die

Sängerin Natacha wurde neulich vom Schweizer Fernsehen

in eine Talkrunde eingeladen und versuchte dabei

angestrengt, Herzlichkeit mit übersteigertem Selbstbewusstsein

zu paaren. Es hatte etwas scherzhaftes,

wie sich Natacha höchstselbst als A-Promi zu verkaufen

versuchte. Man muss ihr aber zugestehen, dass sie

die erste Mundartrockerin mit einem Nr. 1 Album war.

Damals besang Natacha sogar die lesbische Liebe und

faszinierte mit warmer Stimme. Das ist aber Jahre her.

Mittlerweile verschwinden ihre Alben kurz nach dem

Erscheinen wieder aus den Charts und ihr ewiges Gejammer

von Liebe und Leid macht unendlich müde. Was

Natacha‘s Promistatus erheblich reduziert. Das schreit

nach Kategorie B. (dd)

Arnold Schwarzenegger

Die Gay-Community Kaliforniens erhält prominente

Unterstützung ihres Gouverneurs Arnold Schwarzenegger.

Dieser war gemäss einem Interview mit CNN

überrascht ob der Annahme der unsäglichem «Proposition

8» bei der letzten Wahl. Die Homo-Ehe soll demnach

wieder verboten werden. Der Terminator meinte

mitfühlend, dass er gelernt habe, niemals aufzugeben,

«also sollen die Befürworter der Homo-Ehe auch niemals

aufgeben, bis das Ziel erreicht sei». Vielleicht ist

es ganz gut, dass ein Österreicher als republikanischer

Gouverneur amtiert. Noch besser ist allerdings, dass

seine Ehefrau Maria Shriver eine engagierte Demokratin

ist. Sie soll den Ex-Bodybuilder auf Sexentzug gestellt

haben, als dieser John McCain unterstützte, so

Schwarzenegger zu CNN. Gut vorstellbar, dass sich Maria

Shriver auch jetzt neue Gemeinheiten für ihren

Mann ausdachte – den Homosexuellen zuliebe. Hinter

jedem starken (heterosexuellen) Mann steckt eben eine

noch cleverere Frau. (dd)

Martina Navratilova


Sie gilt als eine der besten Tennisprofispielerinnen

aller Zeiten: Martina Navratilova. Und sie war eine der

ersten Sportlerinnen, die sich öffentlich zu ihrer Homosexualität

bekannten. Die Bewunderung vieler war ihr

sicher. Das dürfte nun vorbei sein. Denn die 52-jährige

Lesben-Ikone reist ins Dschungelcamp. Sie gehört offiziell

zu den zehn Prominenten, die in der britischen

Version der Reality-Show «Ich bin ein Star – holt mich

hier raus!» um ein bisschen Essen kämpfen. Der totale

Abstieg einer Tenniskönigin, finden wir. Sie sei natürlich

ehrgeizig, meinte Navratilova gegenüber der Presse.

Und wohl auch scharf auf die Kohle. Anders ist es

nicht zu erklären, weshalb sich ausgerechnet jemand

wie Martina Navratilova zwei Wochen lang in einen

Dschungel setzen und vor laufender Kameras Känguru-

Hoden essen will. (dd)

Prinz Charles


Der ewige britische Thronfolger wurde diesen November

60 Jahre alt. Obwohl fern von der Krone, feierte

dieser schon mal wie ein König. Ganze drei Tage lang

wurde der Erbprinz auf Händen getragen. Den Startschuss

gab die Mama, Queen Elizabeth II., mit einem

verschwenderischen Empfang im Buckingham Palace.

Deren Geschenk: Den Gutschein auf den britischen

Thron. Gerüchten zufolge soll dies 2013 der Fall sein.


CRUISER 1208

prominent

Seite 17

Nicht der Rede wert. Ehefrau Camilla (61) überraschte

Prinz Charles später mit 60 unterschiedlichen Geschenken.

Für jedes Lebensjahr eines. Darunter sollen sich, neben

praktischen Dingen wie einer Angelrute, auch intime

Liebesbriefe an den Göttergatten befunden haben.

Ein origineller Liebesbeweis. Das ist allemal besser als

ein schnöder Gutschein von der Mama. (dd)

Mr. Weiler

Mister Schweiz, Stephan Weiler, konnte – ach wie

tolerant! (und geschäftstüchtig) – erst gar nicht genug

von Schwulen bekommen, mixte Drinks für Pink

Cross, war an der Pride in Biel. Da er der Boulevardpresse

sonst keine spannende Story lieferte, machte bald das

Gerücht die Runde, er stehe womöglich selbst auf Männer.

Anstatt das Ganze mit Humor zu nehmen, wird er

nun nicht müde, auf seine ausschliessliche Vorliebe für

Frauen hinzuweisen. Zitat auf der SI-Titelseite: «Ich liebe

Sex. Mit Frauen!» Im Interview lamentiert er über die

böse Unterstellung als grösste Verletzung seines Amtsjahres.

Auch wenn Mr. Weiler auf den neuen Sloggi-Plakaten

eine gute Figur macht, können die Gays froh sein,

wieder einen eigenen Mister zu haben (der sich ebenfalls

in Unterwäsche zeigen kann, so bewiesen auf TeleZüri).

Bleibt zu hoffen, dass dem neuen Mr. Gay keine

so groben Verletzungen zustossen wie Gerüchte über

mögliche Hetero-Vorlieben… (rg)

Best of

Alle Jahre wieder rieseln leise zahllose «Best of»-

CDs in die Regale und lassen die Kassenglöcklein munter

klingeln. Die Kreativität in Sachen Titelgebung ist

dabei unerschöpflich. Enrique Iglesias: Greatest Hits.

Ähnlich simpel Simpley Red: The Greatest Hits. Mariah

Carey nennt ihr Recycling von Songs und Bildern aus

besseren Tagen The Ballads, Aguilera beschert uns

A Decade of Hits und Céline Dion The Essential Collection,

auch in Sonderausführung mit Bonus-DVD erhältlich,

der Name dann: Ultimate Essential Collection.

Grönemeyers Beitrag: Was muss muss. Wie ehrlich!

Und was machen die wenigen Musiker ohne Best of?

Weihnachtslieder. Bei Enya und Faith Hill bleiben

einem die Mailänderli im Hals stecken, als Lichtblick

sind Etheridge und Chapin Carpenter zu vermelden.

Wer auf Christmas keine Lust und für Best of keine

Vergangenheit hat, dem bleibt die New Edition, Fady

Maalouf und Paul Potts starten in dieser Anfängerkategorie.

Unschlagbar bleibt Dion: Von ihr ist sogar

ein Best of ihrer schönsten Weihnachtslieder zu haben.

O du fröhliche! (dd)

Dr. Dion


Ob sie aufgrund dieser Leistung jüngst mit einem

Ehren-Doktortitel beschenkt wurde, ist nicht bekannt.

Dennoch Grund genug, sich ganz seriös mit Dr. Dion

zu beschäftigen. Der Musikjournalist Carl Wilson, bekennender

Dion-Hasser, hat’s gewagt. Ergebnis ist ein

höchst vergnüglicher und scharfsinniger Essay mit dem

Titel «Eine Reise ans Ende des Geschmacks». Wir alle

wissen, dass die Reise bereits 1988 begann, als ein dauergewelltes

kanadisches Mädchen in einem Albtraum

in Weiss die Eurovision gewann. Am Ende seines Streifzuges

durch Musikgeschichte, Ästhetik, Kants Wahrnehmungslehre

und Bourdieus feine Unterschiede hat

Wilson Respekt und beinahe Zuneigung gewonnen. Kritiker

der aktuellen Welttournee bezeichnen den Superstar

abwechselnd als Balladenkönigin oder singende

Menstruationsbeschwerde, berichten über die Faszination

des Grauens und die Begeisterung des Publikums.

Fazit: Egal, ob Broccoli, Blutwurst, Bondage oder eben

Dion, über Geschmack lässt sich auch auf hohem Niveau

wunderbar streiten. (dd)

Rückblick

Was für ein Jahr! Zeit, die aufregendsten Momente

sämtlicher Promi-Rubriken nochmals über

den roten Teppich zu jagen. Sport: Ein Eiskunstläufer

gewinnt Eurovision, Peking und irgendwas mit Freistoss

und Freibier. Jubiläen: Mickey Mouse wurde 50,

Madonna 80 (oder umgekehrt?), zudem schaute selbige

in Dübendorf und beim Scheidungsanwalt vorbei

(fliessender Übergang zu den Zivilstandsmeldungen).

Heath Ledger ist gestorben, Amy Winehouse nicht.

Brangelina-Nachwuchs! Politik: zwei bezaubernde

neue First Ladies, eine Bruni und eine Schwarze. Weniger

zauberhaft: Palin hat Angst vor Russen und Maurer

hat Angst in Darkrooms. Kino: Sex and the City auf

Grossleinwand, Bond und Indiana, Jones und James.

TV: Tag und Nacht suchten die Bauern Supermodels,

grösster Schweizer Hit ist Giacobbo/Müller. Das war’s.

Tolle Erinnerungen und vieles, das man schnell vergessen

möchte. (dd)

Ausblick


Vorsicht ist besser als Nachsicht, wir machen uns

auf einiges gefasst. Die EuroPride bringt uns viel Freude

und viele schöne Sportler, diese zeigen sich weitaus zutraulicher

als die letztjährigen Fussballfans. Das Ländlerduo

Blocher/Brunner spielt am CSD 2009 zum Tanz

auf. Obama ist Stargast an der White Party. Auf dem

Titel der SI: der erste schwule Bundesrat, die erste lesbische

Miss Schweiz. Hollywood beginnt, sich selbst zu

adoptieren: Angelina nimmt Nicole Kidman in die Familie

auf, diese wiederum adoptiert Brad Pitt. Paris Hilton

heiratet Prinz William, Britney streut die Blumen

und alles, alles wird gut. Nur in der Schweiz stellt sich

ein Mangel an Nachwuchs-Promis ein, Federer wird daher

Mr. Schweiz, Winiger Musicstar, Gölä Tagesschausprecher

und Francine Jordi lässt sich im Krankheitsfall

für sämtliche Positionen auch einsetzen. Rote Teppiche

werden ausgerollt und Schwänze eingezogen (oder umgekehrt?).

Die Zukunft der Stars steht in den Sternen und bald

schon in Cruiser PROMINENT. Auf 2009, auf die Promis,

Prosit! (rg)

Guatemala

HIV-Konferenz mit Tränengas

angegriffen

Eine HIV-Konferenz in der Stadt Samayac

Suchitepéquez in Guatemala

ist mit Tränengas angegriffen worden.

Menschen fielen in Ohnmacht,

Kinder begannen zu weinen und einige

Konferenzteilnehmer erlitten

leichte Verletzungen. Das berichtet

die Menschenrechtsorganisation

«International Gay and Lesbian Human

Rights Commission». Die Organisation

wirft der Polizei und der

Stadtverwaltung vor, nicht für den

Schutz der Konferenz gesorgt zu haben.

Die Polizei sei zum Beginn der

Konferenz anwesend gewesen, dann

jedoch abgezogen worden. Die katholische

Kirche habe durch ihre Ablehnung

der Konferenz die Attentäter zu

ihrer Tat ermutigt.

Penang

Schwulenfeindliche Massenverhaftungen

Im malaysischen Bundesstaat Penang

sind 70 Männer in Massagesalons

und Sportstudios verhaftet

worden, weil sie Sex mit Männern

gehabt haben sollen. Unter den Festgenommenen

sind auch Amerikaner

und Europäer, so die Polizei. Die

Festgenommenen, im Alter von 20 bis

50 Jahren, wurden auf Kaution wieder

frei gelassen. Sie sollen aber in

Kürze angeklagt werden. In Malaysia

drohen Schwulen 20 Jahre Haft.

Beobachter werten die antischwule

Razzia als Teil einer politischen Kampagne

der malaiisch-moslemischen

Mehrheit Malaysias gegen die multiethnische

Oppositionskoalition,

die seit den Wahlen im März in Penang

die Regierung stellt.

Kuala Lumpur

Fatwa gegen Yoga und

Lesben

Der «Nationale Fatwa-Rat» in Malaysia

hat Yoga für die Moslems des

Landes verboten. Ebenfalls verboten

ist es Frauen, sich wie Männer zu

kleiden oder zu verhalten. Die Fatwa

gegen lesbische Frauen, genannt

«Tomboys», ist seit November in Kraft.

«Tomboyismus» sei ein Verstoss gegen

den Islam. Eltern müssten ihre Töchter

so erziehen, dass sie sich nicht in

«jungenhafter Weise» verhalten und

sich der Homosexualität hingeben.

Die Umsetzung der Fatwas obliegt

der Religionspolizei. Yoga lehnen

die islamischen Hardliner ab, weil

die indische Meditations- und Gymnastikform

geeignet sei, vom «wahren

Glauben» abzulenken. Unklar ist,

ob auch die indischen Moslems, für

die Yoga zu ihrer Kultur gehört, von

dem Verbot betroffen sind.


Seite 18

Szene

CRUISER 1208

Ungefeierter fünfter Geburtstag

Shaft möchte wieder

feiern können, so wie

es den Gästen gefällt

«Eigentlich wollten wir diesen

Herbst feiern, dass wir fünf Jahre

schwule Party-Geschichte in Zürich

geschrieben haben. Aber leider haben

wir keinen Grund zur Freude,

denn Shaft ist immer noch heimatlos»,

so Steff von Shaft gegenüber

dem Cruiser.

Man erinnert sich: Im letzten April

wurde der Heimat-Club, das «Labitzke»,

von der Polizei geschlossen. Ein

Bewohner der Liegenschaft hatte

angeblich eine Lärmklage eingereicht,

worauf die Behörden dem Club

die Erlaubnis entzogen, Parties mit

Tanzmusik zu veranstalten. Aber

Parties ohne Musik sind nun mal keine

Parties. Dies bedeutete das Aus

für den Club, in dem schon vorher

jahrelang unter dem Namen «aera»

rauschende Feste gefeiert werden

konnten. Eine Einsprache gegen die

Lärmklage fruchtete nichts – im Gegenteil,

dem Club wurde im Juli verboten,

überhaupt noch Parties abzuhalten,

obwohl im gleichen Gebäude

auch noch andere Clubs eingemietet

sind, die wohl nicht weniger Lärm

verursachen. Dem Club-Betreiber

wurde in der Folge gekündigt, da

er natürlich ohne Parties auch keine

Einnahmen mehr hatte und so

auch den Mietzins nicht mehr zahlen

konnte. Also hatten auch die

Shaft-Männer keine Lokalität mehr

für «Männernächte», obwohl diese

Parties nie zu Klagen Anlass gegeben

hatten.

Als im Mai 08 klar wurde, dass der

Club auch im Juni noch nicht wiedereröffnet

werden konnte, suchte man

eine alternative Lösung und fand im

Pirate-Club, im Gebäude des «Fame»,

eine Location, um wenigstens im

Juni endlich wieder eine Party zu

feiern. Dort sah man sich aber mit

anderen Problemen konfrontiert.

Der Raum entsprach nicht ganz den

Bedürfnissen und die Bewilligung

für einen Darkroom bezog sich nur

auf die Räume des «Labitzke».

Die Sommerpause wurde genutzt,

eine neue Heimat zu suchen, da inzwischen

klar war, dass es kein zurück

ins «Labitzke» gab. Es stellte

sich aber bald heraus, dass die Suche

nicht leicht werden dürfte. Einerseits

wollten Clubs Shaft nicht aufnehmen,

aus Angst, die Hetero-Kundschaft an

den übrigen drei Samstagen im Monat

würde ausbleiben, wenn ein

Samstag nur für Gays reserviert

wäre. Andererseits war da ja noch

das «Problem Darkroom»! Im Jahr

2006 wurden aufgrund einer Polizei-

Aktion alle schwulen Darkrooms in

Party-Locations der Stadt Zürich geschlossen,

da diese gemäss dem Kantonalen

Gastgewerbegesetz gegen

Sitte und Ordnung verstossen würden.

Als VEGAS (Verein Gay Betriebe

Schweiz) sich dagegen wehrte, wurde

am runden Tisch eine Vereinbarung

erreicht, wonach bis zum endgültigen

Gerichtsurteil Darkrooms

im bisherigen Umfang geduldet

wurden. Das hiess für die Shaft-Parties

aber, dass ein solcher nur im

«Labitzke» betrieben werden konnte.

Die Shaft-Orgnisatoren sind aber der

Meinung, dass ein Darkroom – obwohl

auch nicht von allen Schwulen

benutzt und geliebt – zur schwulen

Kultur und erst recht zu einer reinen

«Männernacht» dazugehört und deshalb

hier auch nicht gegen Sitte und

Ordnung verstösst! Dies unterstützen

die schwulen Organisationen

wie PinkCross und VEGAS ebenso

wie die Zürcher Aids-Hilfe. Sie gehen

davon aus, dass eine wirkungsvolle

Prävention da am sinnvollsten

erscheint. In Parks und auf Klappen

ist dies nur bedingt möglich.

Man gibt im Shaft-Team die Hoffnung

nicht auf, trotzdem resumiert

Steff etwas enttäuscht: «Es scheint,

dass in Zürich der Staat uns daran

hindern kann, je wieder Parties

nach unserem Konzept zu feiern.

Muss unsere Subkultur untergehen,

nur weil die Polizei findet, dass wir

etwas Unrechtes tun – obwohl wir

niemanden stören?

Wie lautete doch der Leitspruch

der Zürcher Polizei noch vor ein

paar Jahren? ‚Erlaubt ist, was nicht

stört – in diesem Fall trifft dieses

Statement wohl nicht zu.»

Jim im Dezember 08

Crew Show im G-Colors

Highlights aus Paris

und Berlin

Jim bringt vor dem Jahresende

noch zwei musikalischen Highlights:

Der aus Paris kommende Michael

Kaiser, zum ersten Mal in der

Schweiz, und Maringo aus Berlin,

der sein Können in Zürich bereits

unter Beweis gestellt hat, werden im

Festsaal am Pelikanplatz für ausgelassene

und exstatische Partystimmung

sorgen.

Michael Kaiser hat sich einen

Namen als einer der talentiertesten

DJs seiner Generation gemacht. Nach

mehreren DJ-Sets im berühmten

Londoner Club «The End», bereitet

er heute als Resident-DJ im «Queen»

in Paris vielen schwulen Partygängern

unvergessliche Nächte. Seine

Karriere brachte ihn in die angesagten

Clubs, wie beispielsweise

«Space» und «Pacha» in Ibiza, «Ministry

of Sound» in London, «Terassa»

in Barcelona und «Red and Blue» in

Antwerpen.

Maringo spielte sich aufgrund

seiner hohen Mixqualität und des

anspruchsvollen Partysounds innerhalb

kürzester Zeit an die Spitze der

Berliner Szene. Als Resident Dj ist

Maringo im GMF und im Kit Kat

Club in Berlin hinter den Deks anzutreffen.

Seine feinfühligen Mi-

schungen erzeugen immer wieder

ausgelassene Nächte.

Und da genau diese Mischungen

auch bei der Berliner Band Rosenstolz

angekommen sind, wurde er

kurzerhand aufgefordert, einen Mix

für den Erfolgshit „Ich gehe in Flammen

auf“ zu machen. Die kommende

Jim-Party verspricht also ein Abend

mit High Quality Music zu werden!

Jim fantastic queer club

Samstag, 27. Dezember 2008,

23.00 Uhr, Festsaal, Pelikanplatz,

8001 Zürich.

www.jimclub.com

Rosa Weihnacht und

glamouröser Silvester

Bald weihnachtet’s sehr. Auch

im G-Colors-Hous ist der rosa Weihnachtsmann

durch den Kamin geschlüpft

und hat den T&M-Baum geschmückt

– Weihnachten ist da und

gefeiert wird rosa!

Jetzt ist wieder Zeit für die alljährliche,

allseits beliebte und superspassige

Crew Show! Im Scheinwerferlicht

zu bewundern, gibts traditionsgemäss

ausschliesslich Mitglieder der G-

Colors-Crew. Man darf also gespannt

sein, was sich die fleissigen Mitarbeiter

dieses Jahr für tolle Spässe, Gags

und Ausschweifungen ausgedacht

haben!

Die Crew Show dient dem G-Colors

House gleichzeitig als Adventskalender,

es gibt nämlich – ganz à la «deal

or no deal» – täglich einen Koffer mit

einem tollen Preis darin zu gewinnen.

Bis zur rosa Weihnacht. Was

bei keiner Weihnachtsfeier fehlen

darf, fehlt natürlich auch im T&M

nicht: die Bescherung! Die Gewinner

der Weihnachtskoffer dürfen nämlich

jetzt ihre Päckli auspacken und

ihren Gewinn mit nach Hause nehmen!

Um 1.00 Uhr zeigen die G-Colors-Mitarbeiter

die eigens für diesen

Abend einstudierte Christmas

Show. Vorher gibts ausserdem noch

ein letztes Mal für heuer die Crew

Show in voller Länge zu sehen, dies

ab 22.00 Uhr. Die gute Mutter Petra

hat neben der ganzen Proberei sogar

noch Zeit gefunden, um Weihnachts-Guezli

zu backen. Na, wenns

jetzt auch noch rosa Flocken schneit,

ist das etwas andere Weihnachtsmärchen

ja perfekt.

Wie jedes Jahr feiert das ganze

Haus von oben bis unten Silvester,

ein einziges grosses Fest sozusagen!

Wer es lieber feierlich glamourös

mag, wird sich im festlich-glitzernd

dekorierten T&M pudelwohl

fühlen. Für die anderen herrscht

im Club AAAH! die übliche urbane

Clubbing-Atmosphäre und es wird

der gewohnt elektronische Sound

aufgelegt.

Crew Show

Mittwoch, 10., bis Sonntag,

14. Dezember 2008, und

Donnerstag, 18. Dezember 2008,

jeweils ab 22.00 Uhr

Rosa Weihnacht

Donnerstag, 18. Dezember 2008,

ab 21.30 Uhr

Silvester

Mittwoch, 31. Dezember 2008,

Türöffnung 21.30

T&M / G-Colors

Marktgasse 14, 8001 Zürich


CRUISER 1208

szene

Seite 19

«Glamour»

Die Januar-True-Colors-

Party im Gaskessel

Die nächste True Colors Gay-Party

findet anfangs Jahr statt. Nämlich

am 3. Januar 09 im Gaskessel Bern.

Sie steht unter dem Motto «Glamour».

Es gibt zwei Dancefloors und vier

Bars und es findet auch ein Karaoke

mit Look-a-like-Contest statt.

Gemäss dem Motto werden glamouröse

Party-BesucherInnen erwartet,

die sich vom Durchschnitt

abheben. Aber auch die Veranstaltung

selber wird glamourös sein.

Prunk und Eleganz sind die Stichworte.

Ein Glas Prosecco ist der

perfekte Start in diese glamouröse

Nacht, deshalb steht im Foyer des

Gaskessels neu eine Cüpli-Bar.

kitschy bitchy

in Luzern

– irgendwas zwischen

Weihnachten und

Neujahr (vol.2)

Wie schon letztes Jahr zwischen

den grossen letzten Feiertagen des

Jahres lädt menergy zur speziellen

Party. Aus Belgien wird extra die amtierende

Miss Showqueen 2008, Yana

International, eingeflogen. Einigen

dürfte sie aus vergangenen Mykonos-Urlaubstagen

bzw. -nächten ein

Begriff sein. Ende Dezember ist Yana

Das Atelier im Gaskessel wird

prunkvoll glitzern, sobald die Karaoke-Party

beginnt. Moderiert wird die

Nacht in der Lounge von Olga Fresh.

Ein besonderes Highlight ist der Looka-like-Contest:

«Schlüpfe in die Rolle

von Madonna, Cher, Robbie Williams

oder einer anderen Berühmtheit und

sei für einen Abend ein glamouröser

Star.» Wer sich stylt wie ein Star und

auch noch so singen kann, gewinnt

ein Nachtessen für zwei Personen im

Restaurant Seidenhof in Bern.

Auf zwei Dancefloors kann man

dem Alltag entfliehen, in die glamouröse

Welt der Disco. In der Arena

entführen die DJs Nick Harvey und

Chris le Blanc ins Electronic Wonderland.

Im Discodrom wird der

rote Teppich ausgerollt für all die

Disco-Diven von gestern und heute.

DJ Corey und Letna spielen alle

Lieblings-Hits von Schwulen und

Lesben.

Wie immer sucht True Colors unter

seinen Gästen das nächste Cover-

Model. Diesmal findet das Photoshooting

ein paar Tage vor der Party statt

und steht unter dem Motto «Pink».

Am Sonntagnachmittag, 28. Dezember,

werden in einem Photostudio in

Bern potentielle Models abgelichtet.

Das beste Bild wird dann in einer Internetabstimmung

gekürt. Das Model

ziert nicht nur den Flyer für die

«Pink»-Party im Mai 2009, sondern

kann auch zwei Tickets für das Pink-

Konzert am 23.3.09 im Hallenstadion

gewinnen.

True Colors «Glamour»

Samstag, 3. Januar 2009,

22.00 Uhr,

Gaskessel, 3000 Bern

Anmelden fürs Shooting und

weitere Infos unter

www.truecolors.ch

live on Stage im extra dekorierten

Pravda! Für den Sound sorgen DJ

Groovemaster und DJ Angel O. (zh).

Begonnen wird mit kommerziellem

Sound, der später in House/Electro

mündet. Willkommen sind wie immer

alle Gays and Friends, und alle,

die mal wissen wollen, wie diese

bunte Schar feiert!

Samstag, 27. Dezember 2008,

23.00 - 04.00

Pravda Dance-Club, Hotel Astoria

6000 Luzern

infos www.menergy.ch

Das Ende von

«Crush Boys» in Basel

Nach dem dritten

Geburtstag verlassen

die «Crush Boys» die

Kuppel

Am 9. Januar 2009 feiert die

Crush-Boys-Party nicht nur ihren

dritten Geburtstag, sondern auch den

Abschied von der Kuppel, dem Club,

den die heterofreundlichen Crushboys

Monat für Monat zum Dampfen

brachten.

«Wir haben vor drei Jahren mit der

«Crush Boys»-Reihe begonnen und

machen seither jeden Monat eine Party.

Irgendwo bei der 30. Party wurde

mir klar: Die Lust ist der Routine gewichen

und, was noch schlimmer ist:

aus der Verliebtheit wurde Gewohnheit

statt Liebe. Früher oder später

würde das auch das Publikum zu

spüren bekommen. Wir geben jetzt

noch zweimal alles und dann ist Zeit

für eine Veränderung», so Johannes

Sieber, der Macher der «Crush Boys».

Wie diese Veränderung genau ausse-

Frigay Winter Night

Rezepte gegen die

Winterkälte in Luzern

Mit dem Eisbär-Flyer machen die

Frigay-Macher auf verschiedene Möglichkeiten

aufmerksam, der Winter-

hen wird, weiss er heute noch nicht.

Nur so viel kann er heute sagen: «Ich

möchte kleine Live-Sachen machen

und skurrile Showacts veranstalten.

Und ich will ein Publikum, das nicht

nur konsumieren will, sondern sich

als Teil des Geschehens versteht. So

wie das bei Privatparties üblich ist.

Ja, am liebsten würde ich eigentlich

nur noch Privatparties geben.

Privat parties, zu denen alle eingeladen

sind»

Wie es mit der Crush-Boys-Party

weitergeht, dürfte anfangs Januar

bekannt sein. Die letzten Parties in

der Kuppel werden im gewohnten

Rahmen vonstatten gehen: elektronische

Tanzmusik bis in die frühen

Morgenstunden. Zum Abschied im

Januar ist ein Special geplant.

Die letzten Crush-Boys-Party in der

Kuppel:

Freitag, 12. 12. 2008, 22.00 Uhr

Freitag, 09. 01. 2009, 22.00 Uhr

Kuppel

Binningerstrasse 14, 4051 Basel

www.crushboys.ch

kälte zu entkommen. Sich in ein

wärmendes kuscheliges Bärenfell

fallen oder sich von der heissen Stimmung

an der «Frigay Night» hinreissen

lassen. Aber Vorsicht: Kuscheligknudelig

sind die Bären nur, wenn

sie noch ganz klein sind... Die «Frigay

Winter Night» ist wohl die bessere

Variante.

Die Frigay Night Party blickt auf

ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück,

so dass die Macher sich entschieden

haben, im kommenden Jahr auch

den fünften Freitag im Monat unter

dem Label «Frigay Night» laufen

zu lassen.

Anders als an einer üblichen Frigay

Night steht der fünfte Freitag

unter einem ganz speziellen Motto.

Der Start in diese neue Party-Reihe

macht die «Frigay Winter Night» vom

30. Januar 2009. Während es draussen

kühl ist, wird drinnen für eine

heisse Stimmung mit «coolen» DJs

gesorgt.

Die weiteren Daten der Special-Frigay

Night sind: 29. Mai 2009, 31. Juli

2009 und 30. August 2009.

Frigay Night

30. Januar 2009

The Loft Club, 6000 Luzern

www.frigaynight.ch


Seite 20

gesundheit

CRUISER 1208

Leserbriefe an Dr. Gay

Er liebt mich nicht

Hallo, Dr. Gay. Ich wollte dich nur einmal um Rat fragen. Seit gut einem

Jahr bin ich wahnsinnig verliebt. Via Chat habe ich damals einen tollen

Jungen kennengelernt. Leider lebt er in Berlin, trotzdem hatten wir so viel

Kontakt wie möglich. Letzten Januar hat er mich besucht und es waren die

schönsten Tage meines Lebens. Sex hatten wir keinen. Doch der Kontakt ist

seither fast abgebrochen, ich habe ihn danach nie mehr gesehen. Kontakt

haben wir selten, nur, wenn ich anrufe oder eine SMS schreibe. Ich weiss,

dass er seit letztem Sommer einen Freund hat. Wieso liebt er mich nicht?

Er konnte mir dafür nie einen Grund nennen. Liegt es an mir? Was mache

ich falsch?

Gruss, Alessandro, 19

Lieber Alessandro

Du musst wissen, dass du gar nichts falsch gemacht hast, ebenso wenig

der andere Junge. Du musst aber realisieren, dass er dich wohl nicht liebt.

Liebe kann man nicht erzwingen. Er selbst hat eine neue Beziehung. Daher

ist es wichtig zu akzeptieren, dass deine Gefühle einseitig sind. Mir scheint,

du trauerst einem schönen Erlebnis hinterher. Es stellt sich demnach eher

die Frage, «was» du genau liebst. Ist es eine schöne Vorstellung, eine Illusion?

Du hast diesen Jungen erst einmal vor langer Zeit gesehen. Du kennst ihn

nicht richtig. Kann das Liebe sein? Schau, fast alle Menschen kennen das

Gefühl einer grossen Liebesenttäuschung, da bist du nicht alleine. Erlaube

dir nicht zu lange, um diesen Jungen aus Berlin zu trauern, stelle dir nicht

die Frage, was du falsch gemacht hast, denn niemand hat einen Fehler gemacht.

Du wirst sehen, die Zeit wird kommen und du bist darüber hinweg.

Deine echte grosse Liebe wartet ganz bestimmt auf dich.

Alles Gute, Dr. Gay

Spass mit dem Dildo

Hallo, Dr. Gay. Seit einiger Zeit stehe ich auf geile Spiele mit Dildos. Mittlerweile

habe ich mir neben vielen Varianten schon einen sehr grossen zugelegt

und habe damit mächtig Spass. Wie oft sollte man mit Dildos Analverkehr

praktizieren? Beeinträchtigt der Einsatz eines Dildos mit Gleitmittel die

Darmfunktion? Wie wild darf ich mit dem Dildo spielen? Welche Hygieneempfehlungen

sollte ich berücksichtigen? Danke für Deine Antwort!

Gruss, Roberto, 23

Lieber Roberto

Du kannst mit dem Dildo so oft spielen, wie du willst, es gilt die gleiche

Regel wie beim Sex. Eine Einschränkung gibt es nur, wenn die «Abnützung»

(wunde Stellen, Rötungen) oder die Erschöpfung zu gross wird. Kaputt gehen

kann beim vorsichtigen Dehnen des Schliessmuskels kaum etwas. Ein

Muskel nützt sich ja nicht ab, wenn er häufig stimuliert wird, er wird eher

gestärkt. Gleitmittel, das du gut verträgst, kannst du auch öfters gebrauchen,

das schadet der Darmflora nicht.

Wenn Dildos von mehreren Partnern gebraucht werden, besteht die Gefahr,

dass Krankheitserreger übertragen werden. Reinige deshalb Dildos

und anderes Spielzeuge immer gründlich mit 70%igem Alkohol und spüle

mit Wasser nach, bevor sie weitergegeben werden. Noch einfacher ist es, bei

jedem Wechsel ein neues Präservativ darüber zu ziehen.

Alles Gute, Dr. Gay

Hildegard

Ich weiss, es ist ein bisschen unhygienisch, aber: Ich rauche noch. Im

Ernst.

Ich sage es euch gleich, wie es ist: Rauchen heute ist ein Zeugnis von verwahrlostem

Lifestyle. Nichts weniger. Renitentes Rauchen hat denselben

Kopfschüttelfaktor wie das Benutzen einer Sonnencrème mit einem Lichtschutzfaktor

unter 20. Beides ist extrem démodé und macht im schlimmsten

Fall tot.

Ist mir natürlich egal, weil ich rauche ja gern und aus Genuss. Was ich

nicht so gern mache, ist bei 10 Grad auf dem Büro-Balkönli stehen,

oder mich am Flughafen in diese kompromittierende

Duschkabine moschten – mit höchstens etwa vier extrem

randständig aussehenden Nochrauchern, und dabei die

angewiderten Blicke der Vorbeigehenden spüren. Als

ob wir da drin am Heroin fixen wären. Sowieso werden

Park und Autobahnrastplatz demnächst die einzigen

Darkrooms sein, in denen noch geraucht werden

darf.

Es ist einfach so, wie es ist: Der Genussfaktor des

Rauchens hat schneller abgenommen als gewisse Behördenmitglieder

und es ist extrem an der Zeit, sich

zu fragen, was es noch soll. Immerhin hat man sich

schon von anderen Dingen getrennt, weil sie aus der

Mode kamen. Z.B. sich im Solarium zum Bratapfel zu

rösten. – Fand ich früher super und alle Warnschreie der

Krebsliga perlten an mir ab wie das Tiroler Nussöl mit

Schutzfaktor 2. Und heute? Heute geht nur noch

Dieter Bohlen ins Solarium. Und Gigi Oehri.

Eben: Weisch-wani-meine...

Mit dem Rauchen wird es sich in gleicher

Weise verhalten. Erst rauchen wir mit finsterer

Miene auf den Balkonen unserer Arbeitgeber

gegen die Krebsliga und die

fortschreitende «Stierness» an, aber irgendwann

wird es so «one-hundred-years-ago»

sein, dass nur noch Bono Vox

sich mit einer Zigarette erwischen

lässt. Oder Junkies. Ihr werdet es

erleben.

Schwul allerdings, schwul raucht anders. Das fand – unter anderem – die

kanadische Studie «Toronto Rainbow Tobacco Survey» heraus, an der über

3’000 Leute der Gay-Community befragt wurden. Die Studie ergab, dass unter

homosexuellen Menschen prozentual gesehen weitaus häufiger Raucher

zu finden sind als unter heterosexuellen! Was ist der Grund dafür? Mehr

mangelndes Selbstvertrauen? Mehr Genussfähigkeit? Ein Zugehörigkeitsattribut?

Wird in der Schwulenszene sexuelle Attraktivität durch Rauchen

verstärkt? Warum hängen wir so viel öfter am Glimmstängel, obwohl Rauchen

erwiesenermassen Durchblutungsstörungen verursacht – was für

jeden von uns ein sexueller Albtraum wäre?

Tatsache ist: Schwule rauchen öfter und vermutlich aus anderen

Gründen als Heterosexuelle. Diesem Umstand muss

Rechnung getragen werden. Unter www.queerquit.ch seht

ihr sie!

Start der ersten Schwulen-Rauchstopp-Gruppen wird

voraussichtlich im Oktober /November 2008 sein. Dabei

kann man nicht nur jemanden näher kennenlernen,

der bald wieder gut durchblutet sein wird, sondern

im bes ten Fall auch mit dem verwahrlosten Lifestyle

aufräumen!

Falls ihr euch jetzt schon für eine solche Gruppe oder

eine Info-Veranstaltung einschreiben wollt, dann nehmt

doch bitte mit Michael Schaub unter folgender Adresse

Kontakt auf: michael.schaub@isgf.uzh.ch.

Ich sag’s euch, ich höre auf. Nicht grad in dieser

Sekunde... Aber im Herbst.

Es grüsst euch lieb Die Hildegard

www.hilde.ch


CRUISER 1208

kalender

Seite 21

Men on the Wall

Wandkalender und

Agenden 2009 mit

attraktiven Jungs

«Men in the Alps 2009» ist besonders

zu erwähnen, da der Erlös der

Südtiroler Aids-Hilfe und dem Verein

DEBRA zugute kommt. José Messana

hat für einen englischen Verlag «Bad

Boys» fotografiert und wie immer

lässt der Bruno Gmünder Verlage

keine Wünsche offen.

«Men in the Alps» ist nicht ohne die

ehrenamtliche Mitarbeit von Machern

und Models möglich. «Für den neuen

Kalender haben sich rund fünfzig

Männer gemeldet, die ohne finanzielle

Gegenleistung und der guten

Sache wegen ihre Hüllen fallen lassen

wollten», so Gerhard Zanetti, der

Sprecher der Kalendermacher. Die

Männer präsentieren sich als Hufschmied,

als Gärtner, Kellermeister,

Naturführer, Sennen, Müller oder

als Vespa-Mechaniker. Der Kalender,

kann online unter www.men-in-thealps.com

zum Preis von 15.– CHF,

plus Versandkosten bestellt werden.

«Bad Boys»

Einer der Kalender, den José Messana

für einen englischen Verlag

konzipierte und fotografierte. Zu bestellen

ist er unter www.amazon.de

Nackte Haut bei Bruno Gmünder

Jedes Jahr wächst die Zahl der Kalender

im Hause Bruno Gmünder. Erhältlich

bei Macho City Shop in Zürich,

auch unter www.macho.ch oder bei

brunogmuender.com.

Gross und noch grösser!

Damit der Mann bald lebensgross

an die Wand gehängt werden kann,

gibt es nun auch Kalender im Überformat

bis 49 x 69 cm. Zum Beispiel

Frank P. Wartenberg: Cosmopolitan

Editions Calendar vom Heye Verlag

München. Erhältlich bei Macho City

Shop, Zürich. KB

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MERRY X-MAS & HAPPY NEW YEAR

Telefon 031 302 46 86 • www.sundeck.ch

Closed:

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Deine neue Gay-Bar im Kreis 3...

...am anderen Ufer von Zürich

nervous

Nervous - die neue Event-Bar für die Gay Community & Friends.

Deine neue Adresse für entspannte Abende unter Freunden!

Modernste Lichttechnik tauchen die zwei Bars und Lounges in

ein angenehmes Ambiente. Die High-End Audio-Anlage erlaubt es,

sich zu raumfüllender Musik trotzdem unterhalten zu können.

Bei uns gibt’s kühle Drinks und harte Muskeln*. Die Barkeeper mixen

Dir gerne Deinen Lieblingsdrink. Mit täglicher Verlängerung

sind wir auch nach Mitternacht noch für Dich da...

Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

Wochenprogramm

Montag

Latin Night

Latin Music & Muscles

Dienstag

Womans Night

Der lesbische Dienstag in Zürich

Mittwoch

30&Up

Mindestalter 30

Donnerstag Fitness-Night*

Live-Workout auf der Bühne

Freitag

Bar & Dance-Lounge*

Live-DJ

Samstag The nervous Night*

mit den nervous-Models

Sonntag

Tea Dance

*Programm kann kurzfristig ändern

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Zurlindenstrasse 118 8003 Zürich

Jeden Tag offen ab 18:00 Uhr - Sonntags ab 15:00 Uhr (Tea-Dance)

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CRUISER 1208

musik & film

Seite 23

Britney Spears ****

Circus

Faszinierend, wie fasziniert wir von ihr waren.

Mit dem Kopf knapp über Wasser versuchte

sich Britney, an den eigenen Haaren aus dem

Sumpf der Skandale zu ziehen. Zu blöd, dass

sie sich diese gerade abrasiert hatte. Die Rettung

dauerte ein paar Nervenzusammenbrüche

länger. Mit Womanizer betritt sie wieder

die Manege, gewinnt Preise, bricht Rekorde,

erobert die Dancefloors. Melodien, Beats, Produzenten,

nur Top-Artisten drehen ihre Runden. Hit auf Hit, «Radar» überschlägt

sich, «If you seek Amy» verrenkt sich, «Circus» raubt den Atem, «Out

from Under» bricht das Herz. Spears wird nie eine gähnende Königin, bleibt

die strauchelnde Prinzessin der Pop-Moderne. Mit dem Trapez über vergoldetem

Auffangnetz schwingt sie sich auf die Höhe der Zeit, um noch tiefer

zu fallen. Die Nummer ist nicht neu, bleibt aber faszinierend. Und dann lächelt

Britney süffisant, mit Peitsche in der Hand, lässt Paparazzi und Moralisten

durch brennende Reifen springen. Applaus! Haare müssen ja nicht

echt sein. (rg)

Patricia Kaas ***

Kabaret

Vom Circus ins Kabaret. Mit K wie Kaas, denn

Mademoiselle singt ihn wieder, den Blues, und

sie meint es gut mit ihren Fans: 13 Chansons

in drei Sprachen, bald 170 Konzerte. Très jazzy,

très cool kommt Kabaret daher, eine Hommage

an die 1930er, an Garbo, Knef und Martha

Graham. Altes und neues Material, modern in

Szene gesetzt von Gästen wie Gotan Project.

Die Töne der kühlen Blonden sitzen stets,

manchmal aber verrutscht die Poesie zur Pose und die musikalischen Verzierungen

verkommen zur Dekorationsschlacht. Auf den Vorgängerplatten

war das problematisch, für die Kabaret-Atmosphäre, getränkt mit Opulenz

und leeren Versprechen, ist’s perfekt. Was auf CD stellenweise den Eindruck

eines tiefgekühlten Lounge-Musicals hinterlässt, wird vor allem live überzeugen.

Kaas bleibt eine Artistin, eine ambitionierte Darstellerin, die ihr

Publikum mit einem einzigen Augenaufschlag verführt, die hart arbeitet,

um sich geschmeidig zu verneigen, wenn der Plüsch-Vorhang fällt. (rg)

Sein ****

Die Rechnung bitte

Angetrunken und abgeschminkt geht’s raus

aus dem Kabaret, rein in die Spelunke. Willkommen

zum Kindergeburtstag für Erwachsene,

mit hochprozentiger Limonade, rabenschwarzen

Luftballons und einem Clown zum

Fürchten. Willkommen in der Welt von Musu

Meyer und ihren Musikanten! Auch das Zürcher

Sextett orientiert sich an den 1930ern, an

Brecht/Weill und Lotte Lenya. Die Musik mutet

antiquiert an, Mandoline, Handorgel und Geige formieren sich mal zu

fröhlichen Trinkliedern, mal zu verzweifelten Chansons. Die Geschichten

aber sind von heute, von letzter Nacht. Da wird gesoffen, geröchelt und gehurt,

unbeschönigt und dennoch stilvoll. Meyer ist viel zu witzig, um je

ordinär zu wirken. Sie serviert Oden ans angemessene Abstürzen, an die

letzte Runde, die allerletzte Runde und die Runde danach. Dass am Ende

die Rechnung auf den Tresen geknallt kommt, diese Vorahnung liegt stets

in der Luft. Zum Wohl! Oder, um es mit Sein-Titeln zu sagen: Das Ende ist

nah. Einer geht noch rein. (rg)

The Dark Knight ***

Thriller

Die Lobeshymnen zum neusten Film mit der

menschlichen Fledermaus überschlugen sich

geradezu. Das ist beängstigend, denn der Film

ist längst kein Meilenstein. Zeitweilig ist «The

Dark Knight» sogar im höchsten Grade lächerlich

– ausgerechnet wegen Batman selbst. Der

Film ist ein passabler Thriller, seine Inszenierung

in diesem Sinne. Wenn aber Christian Bale

in seinem (mittlerweile lächerlichen) Lederanzug

die Szenerie betritt, wirkt das schlicht

belus tigend. Der verstorbene Heath Ledger

brilliert daneben in der Rolle als Joker. Seine

wahnsinnige Darstellung als Bösewicht nutzt

Regisseur Christopher Nolan jedoch schamlos aus. Weniger Auftritte wären

effektiver gewesen. Einen anderen Namen gilt es sich aber zu merken:

Aaron Eckhart. Sein subtiles Spiel als Harvey Dent alias «Two Face» fesselt

ungemein. (dd)

Juno ****

Komödie

Schlagfertig, süss, sechzehn... und schwanger!

Das Problemthema der Teenager-Schwangerschaft

als Komödie? Was auf den ersten Blick

unmöglich klingt, gelingt Regisseur Jason Reitman

mit leichtfüssiger Unbeschwertheit. Als

die pfiffige Juno (fantastisch: Ellen Page) ihren

Schulfreund aus Neugier entjungfert, ahnt

sie nicht, dass diese Aktion ihr unbeschwertes

Teenie-Leben völlig auf den Kopf stellt. Was soll

beim ersten Mal auch schon passieren? Einiges,

denn Juno ist schwanger! Nur Adoption scheint

die perfekte Lösung zu sein. Mit dickem Bauch

und jeder Menge Selbstbewusstsein ergreift Juno

die Initiative und lernt das Yuppie-Ehepaar Mark und Vanessa kennen,

deren grösster Wunsch ein Kind ist. Sind sie aber auch perfekte Eltern? Für

das Drehbuch zeichnet die Ex-Stripperin Diablo Cody verantwortlich. Für

ihr Debüt gab’s dann auch gleich die höchste Ehrung: den Oscar. (dd)

Horton hört ein Hu! ***

Komödie

Die Macher des Filmhits «Ice Age» wechselten

vom ewigen Eis in die grüne Hölle. Diesmal

lassen sie eine bunte Truppe durchgeknallter

Dschungelbewohner auf den Zuschauer los. Der

neue Animationsfilm basiert auf dem Bestseller

von Ted Geisel, der unter dem Künstlernamen

Dr. Seuss diverse kuriose Kinderbücher veröffentlichte.

Zur Story: Horton ist eine Seele von

Elefant mit riesig viel Fantasie. Und so wundert

es ihn kein bisschen, als ein Staubkorn in seinem

Mittagessen landet und um Hilfe ruft. Das

Staubkorn ist in Wahrheit ein winziger Planet

namens Huheim mit ziemlich skurrilen Bewohnern,

den Hus. Horton hat alle Rüssel voll zu tun, um die Nano-Welt auf dem

Staubkorn vor dem drohenden Untergang zu retten. Filmgeschichte wird

hier nicht geschrieben, lustig ist das Ganze aber durchaus. Die deutschen

Stimmen stammen u.a. von den Comedy-Stars Christoph Maria Herbst (Horton)

und Anke Engelke als hyperbesorgte Känguru-Mutter. (dd)


horoskop

CRUISER 1208

23.12. – 20.1. STEINBOCK

j

Es ist an der Zeit, dich nun am Ende dieses Jahres so richtig zu verwöhnen.

Eine kleine Reise in eine unbekannte Stadt würde sehr

viele Überraschungen für dich bereithalten. Finanziell gesehen ist

es machbar, wenn du die Kosten im Auge behältst.

21.1. – 18.2. WASSERMANN

k

In diesen Wochen brauchst du niemandem mehr zu beweisen, wie

toll du doch deinen Beruf ausübst. Im Gegenteil, du hast die Chance,

jemandem auf die Sprünge zu helfen. Das wird sich einmal auszahlen,

denn Rückendeckung ist nicht zu verachten.

19.2. – 20.3. FISCHE

l

Wenn du diplomatisch vorgehst, winkt dir im Dezember ein unerwarteter

Geldsegen. Vertraue dabei auch auf deinen Instinkt und

bleibe unbedingt fair. Des schnöden Mammons wegen lohnt es sich

nicht, ein hinterhältiges Spiel zu spielen.

21.3. – 20.4. WIDDER

a

Noch denkst du oft an den letzten Sommer. Die Vergangenheit lässt

dich nicht los. Dies kann ein Zeichen dafür sein, dass du noch etwas

bereinigen musst. Um das nächste Jahr unbeschwert beginnen zu

können, ist es wichtig, die Karten offen auf den Tisch zu legen.

21.4. – 20.5. STIER

b

Du solltest deinen Freunden besseres Gehör schenken. Denn so

würdest du wissen, dass du in einer delikaten Angelegenheit völlig

falsch liegst. Noch ist es aber nicht zu spät, um zu handeln. Wenn

du jetzt reagierst, könnte dies einen positiven Einfluss haben.

21.5. – 21.6. ZWILLINGE

c

Ein Winter voller Romantik liegt vor dir. Aber auch eine Zeit, in der du

völlig offen und ehrlich sein musst. Dein Objekt der Begierde legt viel Wert

auf Ehrlichkeit, weswegen du deine oft benutzte Maske wohl oder übel

ablegen und Farbe bekennen musst.

22.6. – 22.7. kREBS

d

Konflikte werden nicht immer zu deiner Zufriedenheit gelöst. Das

ist mühsam, trotzdem wird es sich auszahlen, einige Kompromisse

einzugehen. Was hast du schon zu verlieren? Wenn du dir selbst

treu bleibst, hast du dir am Schluss nichts vorzuwerfen.

23.7. – 23.8. LÖWE

e

Die Geister der Vergangenheit rütteln pünktlich zum Jahresende an

deinem Gewissen. Unnötigerweise, denn du hast dir nichts vorzuwerfen.

Du kannst reinen Gewissens in das neue Jahr hinein gleiten.

Eine wunderbare Veränderung wird dabei auf dich warten.

24.8. – 23.9. JUNGFRAU

f

Es fällt dir in diesen Tagen äusserst leicht, eine bestimmte Person

mit deinem Wissen zu beeindrucken. Kommst du aber richtig in

Fahrt, ist die Gefahr riesig, als Angeber dazustehen. Hüte dich also

vor Prahlerei, formuliere deine Worte lieber bescheiden.

24.9. – 23.10. WAAGE

g

Jemand, der dir schon seit längerer Zeit gefällt, wird dir bald eine

Chance geben, ihn anzusprechen. Du solltest dir deshalb ein Herz

fassen und einen Annährungsversuch wagen. Tust du es nicht, wird

dein Schwarm auch weiterhin unerreichbar bleiben.

24.10. – 22.11. SKORPION

h

Das Jahr ist bald um, und erst jetzt scheinst du die Energie zu finden,

um einiges in deinem Leben zu ändern. Dies würde man verpasste

Chancen nennen, wobei du auch im nächsten Jahr von den

Sternen die Gelegenheit bekommen wirst, neue Wege zu gehen.

23.11. – 22.12. SCHÜTZE

i

Der Moment ist gekommen, um eine bestimmte Aufgabe zu verabschieden.

Allerdings wirst du erst im Nachhinein feststellen,

wie sehr man dich mit dieser Arbeit identifiziert hat. Für neue

Herausforderungen versprechen die Sterne viel Erfolg!


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Seite 26

agenda

CRUISER 1208

Die Agenda

Monatlich erscheinender Veranstaltungskalender

Bern

MO 01. Dezember

19.30 Remember 1. Dezember - Welt

Aids-Tag: Gemeinsam gegen Aids mit

Pedro Lenz und dem Kammerchor des

Gymnasiums Bern-Kirchfeld. In der

Heiliggeistkirche. Eintritt frei, Kollekte

Zürich

16.00 Posibar: die andere Bar in der Sonderbar,

Kanzleistr. 15. Zum Welt Aids

Tag 2008. Quatschen, essen, trinken...

18.00 Welt-Aids-Tag 2008: Gottesdienst

in der Kirche St. Jakob am Stauffacher.

19.15h Apéro mit Unterhaltung

21.30 AAAH!: Disco DJ Q-Bass

Aarau

DI 02. Dezember

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff

Guetzle im GZ Telli, Girixweg 12. Bitte

fertigen Teig mitbringen. Anmeldung

bei pkamer@hotmail.com

Zürich

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Jesse Jay

Zürich

MI 03. Dezember

18.30 Benefizkonzert: Für das Hospiz

Zürcher Lighthouse im Zürcher Grossmünster.

Projektchor «90 Stimmen»

für das Messias-Oratorium von Georg

Friedrich Händel auf. Der Erlös geht an

das Zürcher Lighthouse. Fr. 100.- /

Fr. 60.-. Vorverkauf www.ticketcorner.ch,

Abendkasse ab 18.30h

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai 240

DJ Brand - ambient electronica & big beatz

20.00 Marie-Thérèse Porchet:

«Uf Düütsch!» Der Star aus der Romandie

- gespielt von Joseph Gorgoni gastiert im

Maiers Theater, Albisriedstr. 16 bis Ende

Dezember. Nächste Vorstellungen bis

6.12., 10. - 13.12., 17. - 20.12. & 29. & 30.12.

jeweils 20h, am 31.12. um 18h.

Fr. 42.- / 32.- Vorverkauf:

tickets@maiers.ch oder 043 818 65 65.

Infos www.marie-therese.ch

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJs Sadock & Andreas K

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Rolly

DO 04. Dezember

Baden

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/

Club Ventil, Zürcherstr. 1. Aargay trifft

sich heute auch hier

Bern

21.00 Samurai Bar:

Latino Power & more mit DJ Peter Pan

Zürich

17.00 Loop 38: Albulastr. 38. Five-2-Midnight.

After Work Party. DJs Knox & Niclas

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren.

Cruise Keller Sportswear

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Upspace

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Popcorn Magic Circus

Night. DJs Chriz le Blanc & Maurel Taylor

FR 05. Dezember

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Shala

Davos

20.30 «heizue - schmaz mit Ils Fränzlis

da Tschlin»: Konzert in der Kirche St.

Johann. Infos www.schmaz.ch

Olten

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch

Zürich

21.30 AAAH!:

Dramaaah! DJ Nick Harvey

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Chartstation Samichlaus im T&M.

DJ Groovemaster

22.00 Rage:

Wagistr. 13, Schlieren

Cruising Unlimited

22.00 Lollipop:

Schlagerparty mit 3 Tanzpisten! Schlagerpiste;

DJs Rolly & Wollana. Discopiste

70er/80er Disco mit DJ TimOn. Fiesta

Latina mit DJ Copita & sus amigos. Plus

Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr. 118.

Vorverkauf über Ticketcorner

23.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark).

«mArYiC» DJs TonTon & Avris

23.00 Sector c; Fetish Club:

Wagistr. 13. Strikter Dresscode Underwear,

Jocks, Shorts

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Take a

Dance. DJs Chérie, Jesse Jay & Henry.

Afterhour am Samstag ab 06h

SA 06. Dezember

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Jasmin

Luzern

22.00 Uferlos:

Schwul-lesbisches Zentrum LesBiSchwule

Party von Halu & Why Not Eintritt Fr.

15.- inkl. Gratis Getränk.(HALU, HAB &

HAZ Mitglieder gratis)

St. Gallen

20.00 Badehaus Mann-o-Mann:

Männernacht. Thema siehe Homepage

Winterthur

19.30 «heizue - schmaz mit Ils Fränzlis

da Tschlin»: Konzert in der Reithalle,

Zeughausstr. 67. Infos www.schmaz.ch

Zürich

18.00 a.part: Frauenbar bei Buvette

Philipp, Zweierstr. 166

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance DJ Marc S

21.30 AAAH!:

No Limits DJ Leon

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Santa@Cruise City

22.00 Black Party: presented by Angels

im Volkshaus Zürich. Mainfloor: DJs

Eke (Opening) & Abel. White Room: DJ

Peter Lavelle. Foyer: DJ Jay Niclas. Wybo

Lounge: DJ Angel O. Vorverkauf Barfüsser,

Cranberry, Daniel H., Männerzone,

Ministry of Kink & Ticketcorner. Infos

www.angels.ch

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70. Santa Claus. Ab 06h

After Black Hours. DJs Mental X, Jesse Jay

& Willi P

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Smokingfish@Loop38.

Ab 06h Spidergalaxy After

Hour Herzschrittmacher. DJs Dualsim

(live), Bi-Monecular, Anorien & She DJ

Cimi. Afterhour mit DJs Nader & Franco

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Motorbiker,

Leather & Rubber

23.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)

DJs Andreas K & 5th Element

SO 07. Dezember

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche

Homobar am Sonntag im Keller

des Restaurants Hirscheneck, Lindenberg

23. DJ Klangfieber - Tulpenblues &

Rosendance

Ganze Schweiz

09.45 Les lacets roses: Winterwanderung

Murten - Laupen - Flamatt.

Treffpunkt um 09.45h Bahnhof Murten.

Essen im Restaurant. Infos bei Rudi und

Dani Tel. 079 776 15 33 oder 079 291 78 33

Schwyz

20.00 Mythengay: schwyz & schwul

Treff im Hirschen Backpackers, Schwyz

Zürich

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle

(beim Letzipark). After Hour bis

Montagmorgen 04h DJs La Luna & 5th

Element, TonTon, Ezikiel & Thomi B

14.00 Männerzone: Weihnachtseinkauf

am Sonntag mit Kaffee und Kuchen

18.15 Gottesdienst: für Lesben, Schwule

und Andere Gottesdienst für Lesben,

Schwule und Andere im Kulturhaus

Helferei, Kirchgasse 13,

www.homo-gottesdienst.info

19.00 Tanzleila in der Kanzleiturnhalle:

Party von Frauen für Frauen. Ab 19h

Salsa Special, ab 21h DJane Lunaholic &

Old Skool moves and dance show by Old

Zulu Krushers. Ab 23h DJane Sanguine

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

20.00 Le Bal: Club Lounge Bar

Beethovenstr. 8. Ladies Night Grey & Gay.

Music by DJ Blue

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Michael K

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. b-boy Party DJ Surprise

Zürich

MO 08. Dezember

21.30 AAAH!: Disco DJ Marc S

Zürich

DI 09. Dezember

12.00 Aidspfarramt Zürich:

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.

Infos 044 255 90 55

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Michael K

Winterthur

MI 10. Dezember

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 Fuck art, lets dance!

DJ Funky Soulsa & Friends

20.00 Marie-Thérèse Porchet «Uf

Düütsch!»: Der Star aus der Romandie -

gespielt von Joseph Gorgoni gastiert im

Maiers Theater, Albisriedstr. 16 bis Ende

Dezember. Nächste Vorstellungen bis

13.12., 17. - 20.12. & 29. & 30.12. jeweils

20h, am 31.12. um 18h. Fr. 42.- / 32.- Vorverkauf:

tickets@maiers.ch oder 043

818 65 65. Infos www.marie-therese.ch

21.00 Rage: Menzone Leathermen

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Goldies

Crew Show. Danach DJ Marc S

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJ 5th Element

DO 11. Dezember

Baden

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/

Club Ventil, Zürcherstr. 1

Bern

20.00 Uncut - warme Filme am

Donners tag: im Kino der Reitschule.

«Finns Girl», Kanada 2007, 88 Min, E/d.

Bar ab 20h, Film um 20.30h

Zürich

17.00 Loop 38: Albulastr. 38. Five-2-

Midnight. After Work Party. DJ Sonik

19.00 Zart & Heftig: Zuerst GV im HAZ-

Centro, Sihlquai 67; ändert z&h ihren

Namen? Anschliessend Abendessen

21.00 Lady Bumb: in der Labor Bar,

Schiffbaustr. 3. Strictly 90ies. DJanes

Madame Léa & Beatween.

Infos www.ladybumb.ch

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Andreas K

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Popcorn

Crew Show. Danach DJ Q-Bass

Basel

FR 12. Dezember

22.00 Crushboys: the strictly heterofriendly

Gayparty in der Kuppel, Binningerstr.

14 Elektronische Tanzmusik mit

DJ B-Movie Diskomurder (B-Elektro) & DJ

D, Lausanne (Elektro Pop) & Resident DJs

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Shala & Bobby

Luzern

22.00 Lollipop: Schlagerparty auf

zwei Ebenen. Haupttanzpiste: Schlager,

Canzoni & Chansons aus 4 Jahrzehnten


CRUISER 1208

agenda

Seite 27

mit den DJ Rolly. Clubtanzpiste: Bis 01h

Karaoke mit Michelle d Amour, dann

Disco & Partybeats mit DJ TimOn. Im

Casineum, Haldenstr. 6.

Infos www.lollipopparty.ch

Olten

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch

Zürich

19.30 Frauenbar im GZ Riesbach:

Seefeldstr. 93

19.30 HAZ-Centro: Freitags-Centro

mit speziellem kulinarischem Angebot

präsentiert von Dänu & Stefan

20.00 gay: my way: Schwule Männer

im Coming-out Treff im HAZ-Centro,

Sihlquai 67. Coming-out Gespräche in

Kleingruppen

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 DJ Cinetic

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Chartstation Crew Show.

Danach DJ Groovemaster

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising

Unlimited

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle

(beim Letzipark). «mArYiC» DJane

Angy Dee & DJ Elvis Cassetta

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13.

Strikter Dresscode FF/SM/Bondage/Fetish

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Klang

Kumquat Showcase & Afterhour ab 06h.

Live Act DJs: Dokser, Kumquat & Prime

Time. DJs Anakena, Carra, Ondrey, Wicked

Wilma & Kayser

SA 13. Dezember

Aarau

19.00 Aargay: «Weihnachtsfeier» im

Tennisclubhaus Muri AG. Infos unter

www.aargay.ch

Bern

21.00 Samurai Bar: Partytime mit DJ Randy

Winterthur

17.00 Badgasse 8: We are family! Essen

für Lesben und Schwule, jung und alt

Anmeldung über www.badgasse8.ch

Zürich

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.

Infos www.gayradio.ch

21.30 AAAH!: No Limits DJ Sadock

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. G-

Dance Crew Show. Danach DJ Q-Bass

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Industrial Cruise Zone

22.00 UnArt Party in der Kalki:

Kalkbreitestr. 4. Electronica, Hip Hop

und Alternative vom UnArt DJ-Team,

Klangfieber und Gästen.

Infos www.unart.ch.vu

22.00 Lollipop Schlagerparty: Schlagerpiste;

DJs Rolly & Wollana. Discopiste

70er/80er Disco mit DJ TimOn. Fiesta

Latina mit DJ Copita & sus amigos. Plus

Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr. 118.

Vorverkauf über Ticketcorner

23.00 Loop 38: Albulastr. 38.

Smokingfish@Loop38. Ab 06h

Spidergalaxy After Hour DJs Mizz Kido,

Wicked Wilma & Bellatane

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 Clubbing Night. DJs

Michael K, 5th Element & Antares

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Yellow. Bierpass

23.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)

Götterbote. DJs Tokee, Kara Maehl

& live Insane Creation

Basel

SO 14. Dezember

21.00 Untragbar!:

Die heterofreundliche Homobar am

Sonntag im Keller des Restaurants

Hirscheneck, Lindenberg 23. DJ H.H.O.S.

- Electro & Discofunk (letztes mal vor der

Weihnachtspause)

Zürich

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle

(beim Letzipark). After Hour bis

Montagmorgen 04h DJs Tokkee, Sadock,

Thomi Gips, Monotoq, Sonik & Willi P

14.00 Lila Pause:

Sunday Tea Dance für Lesben, Schwule

& Andere. Standard- & Latin-Tänze. Im

Club Silbando, Förrlibuckstr 62

20.00 Le Bal:

Club Lounge Bar Beethovenstr. 8. Ladies

Night Mixed Music by Men-DJ AL.B

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Surprise

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy

Party Crew Show. Danach DJ Marc S

Zürich

MO 15. Dezember

21.30 AAAH!: Disco DJ Groovemaster

Aarau

DI 16. Dezember

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff

Offener Treff im Restaurant Krone

Zürich

21.30 AAAH!:

Jesse K. Night DJ Jesse Jay

Zürich

MI 17. Dezember

19.00 Zart & Heftig:

Fondueabend zum Semesterausklang

im Hochschulforum, Hirschengraben 7

(Haus zum Lindentor). Bitte anmelden

www.zundh.uzh.ch

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 DJs Pin & Dada: Geilo! Prinzessin in

Not & Dada mixen den Dezember auf.

electropunxperimental

20.00 Marie-Thérèse Porchet «Uf

Düütsch!»: Der Star aus der Romandie

- gespielt von Joseph Gorgoni gastiert

im Maiers Theater, Albisriedstr. 16 bis

Ende Dezember. Nächste Vorstellungen

bis 20.12. & 29. & 30.12. jeweils 20h, am

31.12. um 18h. Fr. 42.- / 32.- Vorverkauf:

tickets@maiers.ch oder 043 818 65 65.

Infos www.marie-therese.ch

21.30 AAAH!:

Johann presents Treffpunkt DJ SubSonic

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Q-Bass

Baden

DO 18. Dezember

20.00 Boy Zone:

for Boys and tough Girls Schwullesbische

Lounge in Bar/Club Ventil,

Zürcherstr. 1 (Danach Weihnachtspause

25.12. & 1.1.)

Basel

20.00 Liebe und andere Dinge:

serviert vom Chanson-Duo Edle Schnittchen

und der Schauspielerin Claire

Guerrier. Chansons und kulinaische

Köstlichkeiten zum Thema «Sternzeichen»

im Unternehmen Mitte, Gerbergasse,

4051 Basel.

Infos www.edleschnittchen.ch

Brugg

18.00 Tropic Bar:

Zürcherstr. 21, Windisch. Ladys Night

Zürich

17.00 Loop 38: Albulastr. 38. Five-2-

Midnight. After Work Party. DJ Steefunk

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Nick Harvey

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

Popcorn Rosa Weihnacht. DJ Marc S

Bern

FR 19. Dezember

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Andi & Kevin

Olten

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch

Zürich

19.00 HIV-Treff: Universitätstr. 42.

Nachtessen. Info 044 455 59 00

20.00 HAZ-Centro: Schwubliothek,

Schwule Bücher- und ausgewählte

Videoausleihe, Sihlquai 67 (Dann Weihnachtsferien

vom 20.12. bis 6.1.)

21.30 AAAH!:

Marktgasse 14 DJ Chriz le Blanc

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation

Sparkling Body by DJ Gaetano &

Live Vocale Performance

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Kick-

Off! Sportswear & Sneakers

23.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark).

«mArYiC» Hosted vive Label Night

23.00 Sector c; Fetish Club:

Wagistr. 13. Strikter Dresscode Sportswear

& Sneakers

Basel

SA 20. Dezember

22.00 Golden Christmas: presented by

Colors Night in der Bar Rouge, 31. Stock,

Messeturm. DJ D.K. Brown & Live Surprise

Guest. Infos www.colors-night.ch

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Shala

Lausanne

23.00 AYOR: Gay, Lesbian & Friends

Party im Amnesia Club, Plage de la Voile

d Or, Lausanne -Vidy. Diverse DJs. Infos

www.gay-party.net

Luzern

21.30 Purplemoon goes Friends@

EuroPride:

im Nautilus-Club, Inseliquai 12c. 2

Dancefloors diverse DJs.

Infos www.purplemoon.ch

St. Gallen

20.00 Badehaus Mann-o-Mann:

Männernacht

Winterthur

21.00 Palace Frauendisco: im XS Danceclub,

Werkstr. 16. Women only!

Zürich

06.00 Loop 38: Albulastr. 38. Spidergalaxy

After Hour DJs Pat Patrisha & Franco

18.00 a.part: Frauenbar bei Buvette

Philipp, Zweierstr. 166

20.00 Radio UnArt: auf Radio LoRa

UKW 97,5 Mhz (Antenne) oder 88,1 Mhz

(Kabel) oder webradio www.lora.ch.

(Wiederholung 22.12. 10h bis 12h). Infos

www.unart.ch.vu

21.30 AAAH!: No Limits DJ ZED

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14.

G-Dance DJ Groovemaster

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Industrial Cruise City

22.00 5 Jahre Offstream: Alternative

Party for Gays, Lesbians and Friends mit

Resident DJs. Im Abart, Manessestr. 170,

Zürich. Infos www.offstream.ch

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 Clubbing Night. DJs

José Parra, Jesse Jay & Tokee

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Smokingfish@Loop38.

Ab 06h Spidergalaxy

After Hour DJs Massive Jay, Dadaglobal,

Everstone & Quting

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Full Fetish

23.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)

DJs Thomi B & Beat Herren

SO 21. Dezember

Zürich

05.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark).

After Hour bis Montagmorgen

04h DJs Beat Herren, La Luna, TonTon,

Monotoq, Titto La Rocka & 5th Element

14.00 Männerzone: Weihnachtseinkauf

am Sonntag mit Kaffee und Kuchen

20.00 Le Bal - Club Lounge Bar: Beethovenstr.

8. Ladies Night Grosse Christmasparty

im Adagio. Music DJ X-Child

20.00 Gaydancers:

Binzstr. 9. Standard-, Latin-, Salsatänze.

Fr. 15.-. Infos www.gaydancers.ch

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Jesse Jay

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. b-boy Party DJ Q-Bass

MO 22. Dezember

Zürich

21.30 AAAH!:

Disco DJ Danny K

DI 23. Dezember

Zürich

21.30 AAAH!:

Jesse K. Night DJ Andreas K

MI 24. Dezember

Bern

21.00 Samurai Bar:

Schlagerabend X-Mas Party Volume 1

mit DJ Bobby

Olten

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch


Seite 28

agenda

CRUISER 1208

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 Weihnachten mit DJ That

fuckin’ Sara - old school electro, italo

disco & HI-NRG

21.00 Rage: Menzone ist heute geschlossen

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJs La Luna & Michael K

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Christmas im T&M. Free

Entry. DJ Groovemaster

23.00 Männerzone:

Kommet ihr Hirten zum Zonen-Stall

DO 25. Dezember

Basel

22.00 Der Tuntenball Nr. 19, Das

Original!: im Hirscheneck, Lindenberg

23. Show mit Düüfeli, Leisa Kriminelli,

Frl. Rottenmeier, Dete, Präsa Vertiva,

Extravaganzia, Sirène u.v.m. Moderation:

Frl. Rottenmeier. Achtung Dresscode:

Cross Gender Dressing. DJs High Heels

on Speed & Erwin Köster

Bern

21.00 Samurai Bar:

Latino Power & more mit DJ X-Mas Party

Vol. II mit DJ Andi

Olten

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch

Zürich

04.00 Stairs Club: Merry Christmas

Afterhour. DJs Sadock, La Luna & Nico

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren.

Cruise Keller Geschlossen

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Calvin N

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Popcorn

DJ Marc S

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Labyrinth

Classic. DJs Pat Coon & Michael K

FR 26. Dezember

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ DJ Dani

Olten

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch

Winterthur

10.00 Badgasse 8:

Sonntagsbrunch. Anmeldung erforderlich

über www.badgasse8.ch

22.00 Rage:

Wagistr. 13, Schlieren X-Mas Cruising

22.00 Lollipop:

Schlagerparty mit 3 Tanzpisten! Schlagerpiste;

DJs Rolly & Wollana. Discopiste

70er/80er Disco mit DJ TimOn. Fiesta

Latina mit DJ Copita & sus amigos. Plus

Karaoke Lounge. X-Tra, Limmatstr. 118.

Vorverkauf über Ticketcorner

23.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark).

«mArYiC» TonTon 9h Set

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13.

Strikter Dresscode Friday Naked

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Take a

Dance inkl. Afterhour ab 06h. DJs Chérie,

Jesse Jay, Alphajet & Franco

SA 27. Dezember

Basel

22.00 Borderline:

Hagenaustr. 29. Women only presented

by Colors Oldie Night. 70ties to 90ties

Bern

21.00 Samurai Bar:

Partytime mit DJ Andi & Dani

22.00 ISC Club: Tolerdance für Schwule,

Lesben und FreundInnen. X-Mas Tolerdance.

DJs Ludwig, Matz & Thomy L.

Luzern

23.00 Kitschy Bitchy Vol. 2: irgendwas

zwischen Weihnachten und Neujahr.

DJs Angel O & Groovemaster. Live on

stage: Yana International, Miss Showqueen

2008 (Belgien/Mykonos). Coole

Deko. Im Pravda Dance Club, Pilatusstr.

29. Infos www.menergy.ch

Zürich

17.00 Weihnachts-Treffen der ehemaligen

HuK: im HAZ-Centro, Sihlquai 67.

Essen, Singen, Geschichten. Auch neu

Interessierte sind willkommen. Infos

über info@haz.ch

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.

Infos www.gayradio.ch

21.00 Männerzone: Kernstr. 57. Hier

treffen sich Männer und Kerle! Oldies

der 70er und 80er mit DJ Debor (Laden &

Bar 1. bis 6.1. 2009 geschlossen)

21.30 AAAH!:

No Limits DJ Membrane

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance Romeo & Romeo.

DJ Romeo

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Workwear-Party. Bierpass

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.

70 International Night. DJs

Tomic & Mental X

23.00 Loop 38: Albulastr. 38. Smokingfish@Loop38.

Ab 06h Spidergalaxy After

Hour DJ Live act & DJ set Electro Static.

DJs Niclas, Chris de Rebel & Franco

23.00 Sector c; Fetish Club: Strikter

Dresscode-Anlass Worker, Bauern, Army.

Bierpass 3 für 2

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle

(beim Letzipark) DJ M&d Babes

23.00 JIM Fantastic queer Club:

im Festsaal, Kaufleuten, Pelikanplatz.

The Most wanted Issue. DJs Michael

Kaiser, Maringo, Chriz Le Blanc. The

Non-Stop Electric Cabaret.

Infos www.jimclub.com

Bern

SO 28. Dezember

21.00 Samurai Bar:

Deal Mix mit DJ Bobby

Zürich

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle

(beim Letzipark). After Hour bis

Montagmorgen 04h DJs Beat Herren,

Subsonic, TonTon, Bang Goes & La Luna

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ House, Trance

& RnB by DJ X-Child

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Michael K

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. b-boy Party DJ Innocent

Bern

MO 29. Dezember

21.00 Samurai Bar:

Dance Revolution mit DJ Dani

Zürich

20.00 Marie-Thérèse Porchet «Uf

Düütsch!»: Der Star aus der Romandie -

gespielt von Joseph Gorgoni gastiert im

Maiers Theater, Albisriedstr. 16 bis Ende

Dezember. Nächste Vorstellungen 30.12.

um 20h & am 31.12. um 18h. Fr. 42.- /

32.- Vorverkauf: tickets@maiers.ch

oder 043 818 65 65. Infos www.marietherese.ch

21.30 AAAH!:

Disco DJ Q-Bass

DI 30. Dezember

Bern

21.00 Samurai Bar:

Dance Floor Fever mit DJ Andi

Zürich

21.30 AAAH!:

Jesse K. Night DJs Andreas K & Michael K

MI 31. Dezember

Bern

20.30 Uncut-Silvestersause: die lange

Film- und Partynacht im Kino der Reitschule

und im Frauenraum. 20.30h Apéro

in der Kinobar. 21h Film BREAKFAST

ON PLUTO von Neil Jordan, England

2006. Ab 23h Disco im Frauenraum.

01.30h Film ITTY BITTY TITTY COMMIT-

TEE von Jamie Babbit, USA 2007. Genaue

Infos www.gay-bern.ch/uncut

21.00 Samurai Bar: Schlagerabend New

Year Party. Coole Hits, Dance Floor Fever,

Deal Mix, Dance Revolution etc. Alle

DJs vom Samurai werden das Haus zum

Hüpfen bringen

Luzern

22.00 Uferlos: Schwul-lesbisches Zentrum

Geissensteinring 14. Silvesterparty.

Fr. 15.- (HALU-, hab- & HAZ-Member

gratis)

Olten

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 Ins neue Jahr unter Helden! 22h

Awesome vocale concert, 23h DJ Allefarben

- indietronics, nurave, klassischer

electropop. 01h Live: Plateau Repas aus

Frankreich (www.myspace.com/plateaurepas),

03h Breakdance etc. Fr. 20.-

inkl. Processo à discretion. Infos www.

heldenbar.ch

21.00 Rage: Cruise into the New Year im

Rage und ab 23h im Sector c; Silvester

Fick - Full Fetish Meeting

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. G-

Colors Sylvester Party. DJ Q-Bass. Fr. 33.-

21.30 AAAH!: Johann presents

Treffpunkt G-Colors Sylvester Party. DJ

Sadock. Fr. 33.-

22.00 Stairs Club: Silvesterparty. DJs

Montagu, Golkonda, Beat Herren, 5th

Element & live True Lies

22.00 Männerzone:

Jahreswechsel mit süsser Überraschung

22.00 Purplemoon Silvesterparty:

im Börsensaal, Bleicherweg. Diverse DJs.

Infos www.friendsparty.ch

oder www.purplemoon.ch

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Silvesterparty. DJs Mental X, Michael K,

Jesse Jay & Fred Extasia

Januar 09

DO 01. Januar

Zürich

05.00 Stairs Club: Party bis Freitag 12h.

DJs La Luna, Thomi B, TonTon, Ezikiel vs

Sky Janssen

Zürich

04.00 Stairs Club: Afterhour mit DJs

Vasco, Jacky, Beat Herren, 5th Element,

Michael K & Ezikiel

16.00 HAZ Outdoor: Weihnachtswanderung

in der Umgebung von Zürich

oder Aargau ca. 3 Std. Dann Abendessen

in Landgasthof, danach noch ein

Nachtspaziergang. An- und Rückfahrt

mit ÖV. Genaue Infos und Anmeldung

www.haz.ch/outdooraktuell

22.00 Männerzone:

Kernstr. 57. Hier treffen sich Männer

und Kerle! Bar 22h - 02.30h

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 DJ Jesse Jay

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation

Romeo & Romeo. DJ Romeo


CRUISER 1208

agenda

Seite 29

20.00 Le Bal - Club Lounge Bar:

Beethovenstr. 8. Ladies-Neujahrsparty

mit DJ Blue

21.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren.

Cruise Keller New Years Cruising

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Popcorn DJ Q-Bass

21.30 AAAH!:

Suck my Discotheque. House & Electronica

CTL - ALT - DELETE. DJ Leon

Olten

FR 02. Januar

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch

Zürich

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Gayl.ch Party

21.30 AAAH!:

Gayl.ch Party im G-Colors Haus

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren

Cruising Unlimited

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13.

Strikter Dresscode FF/SM/Bondage/Fetish

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell

Tankstelle (beim Letzipark). «mArYiC»

Eintritt Ausverkauf. Ganzes Weekend

Gratiseintritt. Diverse DJs

Arosa

SA 03. Januar

19.00 5. Arosa Gay Skiweek: vom 3. bis

9.1. Für Skiläufer, Snowborder, Partyanimals

oder einfach Leute, die sich

in einem wunderschönen Ambiente

entspannen wollen. Neu sind total 6

Partnerhotels dabei (diverse Preiskategorien).

5 Tage ab Fr. 710.-. Alle Infos unter

www.arosa-gayskiweek.com

St. Gallen

20.00 Badehaus: Mann-o-Mann Männernacht.

Thema siehe Homepage

Zürich

18.00 a.part:

Frauenbar bei Buvette Philipp, Zweierstr.

166

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance DJ Q-Bass

21.30 AAAH!:

No Limits DJ Andreas K

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Industrial Cruise Zone

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle

(beim Letzipark) Götterbote. DJs

Vibrasphere (Schweden), & Tony Voyeur

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Full Fetish

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.

70 Clubbing Night. DJs Michael

K & Jesse Jay

23.00 Loop 38:

Albulastr. 38. Smokingfish@Loop38. Ab

06h Spidergalaxy After Hour DJs und

sonstige Events siehe www.loop38.ch

Schwyz

SO 04. Januar

20.00 Mythengay: schwyz & schwul

Treff im Hirschen Backpackers, Schwyz

Zürich

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle

(beim Letzipark). After Hour bis

Montagmorgen 04h DJs Alison, Thomi B,

TonTon, Rolf Imhof & Monotoq

18.15 Gottesdienst: Für Lesben, Schwule

und Andere Gottesdienst für Lesben,

Schwule und Andere im Kulturhaus

Helferei, Kirchgasse 13,

www.homo-gottesdienst.info

19.00 Tanzleila in der Kanzleiturnhalle:

Party von Frauen für Frauen. DJanes

siehe www.tanzleila.ch

20.00 Le Bal:

Club Lounge Bar Beethovenstr. 8. Ladies

Night Siehe www.lebal-ladies.ch

20.00 Sonntagsschule@Longstreetbar:

Langstr. 92. Lounge & DJ

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy

Party Couchgeflüster mit Jazzmin Diana

Moore. DJ Groovemaster

21.30 AAAH!: SOS - DJ Jesse Jay

MO 05. Januar

Zürich

21.30 AAAH!: Disco DJ Q-Bass

DI 06. Januar

Aarau

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff

im Aquarena in Schinznach-Bad mit

anschliessendem Essen

Baden

20.00 Aargay: Neujahrsapéro oder Drei-

Königsparty in der Kellerbar des Kanti-

Foyer Baden, Schönaustr. 21, Wettingen

EROTIKFACTORY

CRUISING-AREA

MODERNSTE VIDEOKABINEN

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Tel. +41 44 241 11 61 www.erotikfactory.ch

Zürich

12.00 Aidspfarramt Zürich:

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.

Infos 044 255 90 55

19.00 Zart & Heftig:

Schlittschuhlaufen auf der Dolder-Eisbahn.

Infos www.zundh.uzh.ch

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Leon

Zürich

MI 07. Januar

20.00 Heldenbar@Provitreff:

Sihlquai 240 DJ Brand

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Rolly

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJs Beat Herren & Jacky

Baden

DO 08. Januar

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/

Club Ventil, Zürcherstr. 1. Startet heute

wieder nach der Weihnachtspause

Zürich

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Popcorn

DJ Chriz le Blanc

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Upspace

FR 09. Januar

Basel

22.00 Crushboys, the strictly heterofriendly

Gayparty: in der Kuppel,

Binningerstr. 14 3 Jahre Crushboys und

gleichzeitig der Abschied. Ein Special ist

geplant. Infos & DJs siehe www.crushboys.ch

Olten

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch

Zürich

19.30 Frauenbar im GZ Riesbach:

Seefeldstr. 93

20.00 LMZ: der Schwule Schweizer

Motorradclub Stamm im Restaurant

Moléson, Grüngasse 7, 8004 Zürich

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Chartstation Radio

Queertunes Party. DJ Surprise

21.30 AAAH!:

Marktgasse 14 3 Königinnen Dramaaah!

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising

Unlimited

23.00 Sector c; Fetish Club:

Wagistr. 13. Strikter Dresscode Sportswear

& Sneakers

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell

Tankstelle (beim Letzipark). «mArYiC»

Ausverkauf 25% auf alle Bier und Energy

Drinks. Diverse DJs

SA 10. Januar

Winterthur

17.00 Badgasse 8: We are family! Essen

für Lesben und Schwule, jung und alt

Anmeldung über www.badgasse8.ch

Zürich

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.

Infos www.gayradio.ch

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance DJ Marc S

21.30 AAAH!: No Limits DJ Sadock

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Industrial Cruise Zone

23.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)

DJs Beat Herren & La Luna

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass X-treme

Leather & Rubber

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 Clubbing Night. DJs

Mental X, Frisk & Willi P

SO 11. Januar

Basel

21.00 Untragbar!: Die heterofreundliche

Homobar am Sonntag im Keller

des Restaurants Hirscheneck, Lindenberg

23

Zürich

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell Tankstelle

(beim Letzipark). After Hour bis

Montagmorgen 04h DJs La Luna, Beat

Herren, Subsonic, Sky Janssen, Sonik &

5th Element

14.00 Lila Pause: Sunday Tea Dance für

Lesben, Schwule & Andere. Standard- &

Latin-Tänze. Im Club Silbando, Förrlibuckstr

62

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Couchgeflüster

mit Diane Moore. DJ Marc S

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Michael K

MO 12. Januar

Zürich

21.30 AAAH!: Disco DJ Groovemaster

DI 13. Januar

Zürich

18.00 HAZ: Zukunftsworkshop im HAZ-

Centro, Sihlquai 67. Wohin entwickelt

sich die HAZ in Zukunft? Was soll sich

verändern, was soll weiterhin bestehen

bleiben? Moderation Dominik Ruppen.

Anmeldung an info@haz.ch mit Subject

«HAZ Workshop»

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Jesse Jay

MI 14. Januar

Winterthur

19.30 Badgasse 8: Lesbenbar

Zürich

20.00 Rosenstolz - Live in Zürich: im

Hallenstadion. Tickets Fr. 72.- (Sitzplatz),

Fr. 62.- (Stehplatz) über www.goodnews.

ch. Bandinfo www.rosenstolz.de

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 DJs siehe www.heldenbar.ch

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Q-Bass

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

5th Element

DO 15. Januar

Baden

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/

Club Ventil, Zürcherstr. 1

Bern

20.30 Uncut - warme Filme am Donnerstag:

im Kino der Reitschule. «Fashion

Victims» - Reine Geschmacksache. Komödie,

D 2007. Bar ab 20h, Film um 20.30h


Seite 30

agenda

CRUISER 1208

Brugg

18.00 Tropic Bar:

Zürcherstr. 21, Windisch. Ladys Night

Zürich

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Popcorn DJ Marc S

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Andreas K

Olten

FR 16. Januar

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch

Zürich

19.00 HIV-Treff: Universitätstr. 42.

Nachtessen. Info 044 455 59 00

19.30 HAZ-Centro:

Freitags-Centro mit speziellem kulinarischem

Angebot präsentiert von Toni

20.00 gay: my way: Schwule Männer

im Coming-out Treff im HAZ-Centro,

Sihlquai 67. Coming-out Gespräche in

Kleingruppen

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Chartstation DJ Surprise

21.30 AAAH!: Marktgasse 14 Cookies &

Cream Part 3. DJ Chriz le Blanc

22.00 Rage:

Wagistr. 13, Schlieren Cruising Unlimited

23.00 Sector c; Fetish Club: Wagistr. 13.

Strikter Dresscode Friday Naked

23.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark).

«mArYiC» Ausverkauf 25% auf alle

Mineral Getränke. Diverse DJs

St. Gallen

SA 17. Januar

20.00 Badehaus Mann-o-Mann:

Männernacht. Thema siehe Homepage

Winterthur

21.00 Palace Frauendisco: im XS Danceclub,

Werkstr. 16. Women only!

Zürich

18.00 a.part Frauenbar: bei Buvette

Philipp, Zweierstr. 166

19.00 Loge 70: (Schweiz) Bondage-Club

Zürich & Green Berets Switzerland.

Fetish Dinner im Restaurant Bubbles,

Strassburgstr. 15, 8004 Zürich. Apéro ab

19h, Essen ab 20h, danach Clubbesuche.

Es besteht die Möglichkeit sich umzuziehen.

Heute zum ersten mal

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance DJ Q-Bass

21.30 AAAH!:

No Limits DJ Leon

22.00 Rage:

Wagistrasse 13, Schlieren Industrial

Cruise Zone

23.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)

DJs Thomi B & 5th Element

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Yellow

23.00 Labyrinth@Lotus Club: Pfingstweidstr.

70 Clubbing Night. DJs 5th

Element, Fred Extasaia & Andreas K

Zürich

SO 18. Januar

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell

Tankstelle (beim Letzipark). After Hour

bis Montagmorgen 04h DJs Thomi B,

5th Element, TonTon, Sheriff, Stereo

Brothers & La Luna

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. b-boy

Party Couchgeflüster mit Jazzmin Diane

Moore. DJ Groovemaster

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Sadock

MO 19. Januar

Zürich

21.30 AAAH!:

Disco DJ Q-Bass

DI 20. Januar

Aarau

20.00 Aarglos: Lesbengruppe Treff

Billard spielen im Winners in Brugg

Zürich

12.00 Aidspfarramt Zürich:

Universitätsstr. 42. HIV-Mittagstreff.

Infos 044 255 90 55

21.30 AAAH!:

Jesse K. Night DJ Michael K

MI 21. Januar

Zürich

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 DJs siehe www.heldenbar.ch

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Surprise

You offer sex for money

be informed – and protect yourself

safeboy.ch

21.30 AAAH!:

Johann presents Treffpunkt DJ Angy Dee

Baden

DO 22. Januar

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/

Club Ventil, Zürcherstr. 1

Zürich

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Popcorn DJ Marc S

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

House & Electronica DJ Surprise

FR 23. Januar

Olten

20.00 AM Bar&Lounge: Klarastrasse 1,

4600 Olten www.amlounge.ch

Zürich

21.30 T&M Disco: Marktgasse 14. Chartstation

DJs Groovemaster & Dynam!ke

21.30 AAAH!:

Marktgasse 14 DJ Jesse Jay

22.00 Rage: Wagistr. 13, Schlieren Cruising

Unlimited

23.00 Sector c; Fetish Club:

Wagistr. 13. Strikter Dresscode Full Fetish

23.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell

Tankstelle (beim Letzipark). «mArYiC»

Ausverkauf 30% auf alle Brandwasser.

Diverse DJs

SA 24. Januar

Bern

22.00 ISC Club: Tolerdance für Schwule,

Lesben und FreundInnen. The Gay

80ties. DJs Ludwig & Corey

Zürich

20.00 Wie es uns gefällt: GayRadio auf

LoRa 97,5 MHz oder Cablecom 88,1 MHz.

Infos www.gayradio.ch

20.00 Gaydancers:

Binzstr. 9. Standard-, Latin-, Salsatänze.

Infos www.gaydancers.ch

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. G-Dance DJ Marc S

21.30 AAAH!:

No Limits DJ Membrane

22.00 Rage: Wagistrasse 13, Schlieren

Freistoss. Sportswear & Sneakers

23.00 Stairs Club:

Hohlstr./Shell Tankstelle (beim Letzipark)

DJs Beat Herren & Jacky

23.00 Sector c; Fetish Club:

Strikter Dresscode-Anlass Freistoss!

Sportswear & Sneakers

23.00 Labyrinth@Lotus Club:

Pfingstweidstr. 70 Clubbing Night. DJs

Michael K, Antares & José Parra

SO 25. Januar

Aarau

10.00 Aargay:

Seemanns-Frühstück in Käpten Jos

Aarfähre, Mühlerain 2, 5023 Biberstein

(www.kaeptenjo.ch). Anmeldung erforderlich

bis 10.1.2009 an

info@aargay.ch oder SMS mit Name/

Vorname und Anzahl Personen an

076 501 48 49

Zürich

05.00 Stairs Club: Hohlstr./Shell

Tankstelle (beim Letzipark). After Hour

bis Montagmorgen 04h DJs Jacky, Beat

Herren, Sky Janssen, Thomi Gips, Pasci,

Sadock & Midimal

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. b-boy Party Couchgeflüster

mit Jazzmin Diane Moore. DJ Q-Bass

21.30 AAAH!:

SOS - Sound on Sunday DJ Surprise

Zürich

MO 26. Januar

21.30 AAAH!: Disco DJ Groovemaster

Zürich

DI 27. Januar

19.00 Lesbentreff: Zürich-Wiedikon

Trinken, essen, kennenlernen. Im Hot

Pot Café, Badenerstr. 138

21.30 AAAH!: Jesse K. Night DJ Jesse Jay

Zürich

MI 28. Januar

20.00 Schwule Väter: Väterstamm im

Café Rathaus, Limmatquai

20.00 Heldenbar@Provitreff: Sihlquai

240 DJs siehe www.heldenbar.ch

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Goldies DJ Marc S

21.30 AAAH!: Johann presents Treffpunkt

DJ Beat Herren

Baden

DO 29. Januar

20.00 Boy Zone: for Boys and tough

Girls Schwullesbische Lounge in Bar/

Club Ventil, Zürcherstr. 1

Zürich

19.00 Bi-Treffpunkt: offener Treff für

bisexuelle Männer und Frauen 19h

Treff im Café Rathaus, ab 20.30h Bistro

Marion

19.30 Zart & Heftig: z&h Nachtessen im

HAZ-Centro, Sihlquai 67

20.00 HAZ-Centro: Schwubliothek,

Schwule Bücher- und ausgewählte

Videoausleihe, Sihlquai

21.00 Sector c; Fetish Club:

Special Naked Party

21.30 T&M Disco:

Marktgasse 14. Popcorn Chriz le Blanc

21.30 AAAH!: Suck my Discotheque.

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