Gemeindebrief 2/2013 - Evangelische Kirche in Heidelberg

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Gemeindebrief 2/2013 - Evangelische Kirche in Heidelberg

GEMEINDEBRIEF

Nr. 157 2/2013

Kirchliche Nachrichten aus der Südstadt


Impressum

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Donnerstag: 16:30 bis 18:00 Uhr

Pfarrerin S. Hannak

Sprechzeiten nach Vereinbarung

Markuskindergarten

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Katholische Pfarrgemeinde St. Michael

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Mittwoch: 15 bis 19 Uhr

Pfarrer C. Heimpel

Sprechzeiten: Mittwoch 17:00 bis 18:00 Uhr

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Kirschgartenstraße 35

69126 Heidelberg

Montag bis Freitag: 07:30 bis 16:30 Uhr

06221 3379696

E-Mail: kiga.elisabeth@sepn.de

Leitung: Frau Stoiber-Engler

Der ökumenische Gemeindebrief erscheint in der Regel dreimal jährlich.

Er wird kostenlos an alle katholischen und evangelischen Haushalte verteilt.

Für Finanzierungshilfen sind wir dankbar. Verantwortlich für den

Inhalt ist die Redaktion, soweit die Artikel nicht persönlich unterschrieben

sind.

Die Redaktion: S. Hannak (ViSdP), A. Rochwalsky, U. Schwertner, G. Zeis

Druckerei: Integra gGmbH

Auflage: 1800 Exemplare

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Grußwort

Liebe ökumenische Gemeinde,

jedes Jahr aufs Neue berufen sich

die Kirchen in der Debatte um die

Heidelberger Einkaufsnächte und

verkaufsoffenen Sonntage auf das

Grundgesetz, das für Sonn- und Feiertage

„Arbeitsruhe“ und „seelische

Erhebung“ vorsieht. Ausschlaggebend

für die Position der Kirchen

sind aber natürlich inhaltliche Gründe:

Ist eine durchgehende Einkaufsmöglichkeit

es wert, vielen Familien,

Freunden und Gemeinschaften die

einzige Möglichkeit zur gemeinsamen

Zeit zu entreißen? Was würden

mehr verkaufsoffene Sonntage für

das ehrenamtliche Engagement in

unsrer Gesellschaft bedeuten? Was

für Stadtteil-, Sport- oder Gemeindefeste?

Auch das Heil des Einzelnen

und seine Wertschätzung stehen im

Fokus: Worüber definieren wir uns?

Stehen Arbeit und Besitz an oberster

Stelle? Eine Unterbrechung des Alltags

— und für viele von uns die

sonntägliche Zuwendung zu Gott in

der Gemeinschaft — kann uns darum

befreien von dem Blick ausschließlich

auf Leistung und Produktivität.

Sie kann

uns helfen,

das im Leben

zu sehen,

was

w i r k l i c h

zählt.

I n n e h a l -

ten, den

Alltag unterbrechen, gemeinsam

feiern – all das steht in den kommenden

Monaten gehäuft an: Südstadtfest,

Sommerferien, 40-jähriges

der Markusgemeinde und 50-

jähriges von St. Michael zusammen

mit dem Elisabethfest und vieles

mehr. Gut, dass es diese Feste und

Freiräume gibt. Ich wünsche uns

allen, dass wir uns davon in unsrem

Alltag unterbrechen lassen, darin

Ruhe und seelische Erhebung finden

und immer wieder erkennen, was

wirklich zählt.

Ihnen allen eine gesegnete Lektüre

wünscht

S. Hannak, Pfarrerin

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Thema

Priester, Gemeindereferentin, Pastoralreferentin

- das sind die Berufsbezeichnungen

meiner drei katholischen Kollegen

in der Seelsorgeeinheit Philipp Neri.

Aber was macht diese einzelnen Berufsbilder

eigentlich aus? Worin unterscheiden

sie sich? Und wie arbeiten die drei

als Seelsorgeteam vor Ort zusammen?

Weil ich diese Fragen immer einmal

wieder von evangelischen Gemeindegliedern

gestellt bekomme, habe ich Pfarrer

Christof Heimpel, Gemeindereferentin

Christiane Gutermuth und Pastoralreferentin

Alexandra Rochwalsky im Pfarrhaus

St. Bomifatius interviewt, denn sie

können diese Fragen natürlich am besten

selbst beantworten.

Frau Hannak:

Herr Heimpel, beschreiben Sie doch

bitte kurz, wie man Priester wird

und welche Aufgaben mit diesem

Amt verbunden sind.

Herr Heimpel:

Priester in der katholischen Kirche

können nur Männer werden, die

bereit sind zölibatär zu leben. Während

des Theologiestudiums wohnt

man zusammen im Priesterseminar.

In dieser Zeit erhält man eine spirituelle

und pastorale Ausbildung.

Mit dem Empfang des Weihesakraments

wird der Priester zum Amtsträger.

Seine Aufgabe ist es im Sinne

Jesu der Gemeinde zu dienen und

sie zu leiten. Der Priester ist verantwortlich

für die drei Grunddienste

der Kirche: die Verkündigung des

Wortes Gottes, die Feier der Liturgie

und der Sakramente und den Dienst

an den Menschen.

4


Thema

Frau Hannak:

Zwar können nur Männer Priester

werden, aber es gibt in der katholischen

Kirche offensichtlich Berufe,

die auch Frauen offen stehen. Frau

Rochwalsky, seit wann ist das der

Fall?

Frau Rochwalsky:

Unsere beiden Berufe - Pastoralreferentin

und Gemeindereferentin -

sind ja im Vergleich zum Priesteramt

noch relativ jung. Entstanden

sind sie im Zuge des Zweiten Vatikanischen

Konzils (1962-1965), das

zu einem veränderten katholischen

Kirchenbild geführt hat. Bis zum

zweiten Vatikanum war die Seelsorge

fast ausschließlich den geweihten

Priestern übertragen. Auf dem Konzil

wurde dann aber betont, dass

allen getauften und gefirmten Christen

eine besondere Würde zukommt.

Sie alle sind von Christus

gesendet, um ihren Glauben zu bezeugen

und weiterzugeben. Seit

dem Konzil versteht sich die katholische

Kirche als wanderndes Gottesvolk,

das sich aus geweihten Amtsträgern

und nichtgeweihten Laien

zusammensetzt. Alle zusammen

gestalten Kirche.

Frau Hannak:

Frau Rochwalsky und Frau Gutermuth,

Sie beide arbeiten hauptberuf-

lich im kirchlichen Dienst, sind aber

„Laien“? Für viele von uns Evangelische

klingt das wie ein Widerspruch.

Frau Gutermuth:

„Laien“ im katholischen Verständnis

bedeutet nicht, dass wir keine Ahnung

haben und uns nicht gut auskennen.

Es heißt einfach, dass wir

nicht geweiht sind. Aufgrund unserer

Taufe und unserer Firmung sind

wir zum Dienst in der Kirche berufen,

wie jeder Christ. Zusätzlich befähigen

uns unser Studium und unsere

Ausbildung dazu, unseren Beruf, im

Auftrag des Bischofs, auszuüben. Als

hauptberufliche Laien kommt uns

die Aufgabe zu, Ehrenamtliche in

unseren Gemeinden zu begleiten, sie

zu unterstützen und sie zu befähigen.

Frau Hannak:

Wären Sie so nett und würden uns

darstellen, worin sich Ihre beiden

Berufe unterscheiden?

Frau Gutermuth:

Voraussetzung für den Beruf der

Gemeindereferentin ist ein praxisbezogenes

Studium der Religionspädagogik

an einer Fachhochschule oder

Fachakademie. Nach dem Studium

folgt die zweijährige Assistenzzeit in

der Gemeinde, die von Ausbildungswochen

begleitet wird. Am Ende der

5


Thema

Assistenzzeit erhält man die Beauftragung

für den kirchlichen Dienst

durch den Bischof.

Frau Rochwalsky:

Um Pastoralreferentin werden zu

können, braucht man ein abgeschlossenes

Theologiestudium.

Nach dem Studium folgt eine dreijährige

Assistenzzeit, bei der man

schon in der Gemeinde tätig ist, aber

parallel immer wieder Ausbildungskurse

erhält. Nach Bestehen der

Ausbildungszeit wird man vom Bischof

für den kirchlichen Dienst beauftragt.

Im Unterschied zu Gemeindereferentinnen

sind Pastoralreferentinnen

nicht nur in der Gemeinde verortet,

sondern auch über die Pfarrgemeinde

hinaus auf Dekanatsebene oder

in der Region tätig. Auch in der Kategorialseelsorge,

z. B. in der Klinik

oder im Gefängnis, werden Pastoralreferentinnen

eingesetzt.

Frau Hannak:

Vielen Dank, jetzt sind die Unterschiede

in Ihren drei Berufsbildern

deutlich geworden. Vor Ort arbeiten

Sie ja im Team zusammen. Erzählen

Sie uns bitte, wie das abläuft?

Herr Heimpel:

Einmal die Woche treffen wir uns

zum Dienstgespräch und tauschen

aus, was in unseren Arbeitsbereichen

gerade läuft. Das regelmäßige

Gespräch ist wichtig, damit wir voneinander

wissen. Als Dienstvorgesetzter

habe ich auch ein Interesse

daran zu erfahren, was die Mitarbeiter

gerade beschäftigt.

Als Priester bin ich in der Liturgie

sehr präsent, z. B. bei der Feier der

Sakramente. Während ich als Priester

der Eucharistie vorstehen kann,

nehmen Frau Gutermuth und Frau

Rochwalsky andere liturgische Aufgaben

wahr. Gottesdienste speziell

für Kinder und Familien werden

beispielsweise von Frau Gutermuth

geplant. Für die Wortgottesfeiern ist

das Team um Frau Rochwalsky zuständig.

Frau Gutermuth:

Die Verteilung der Arbeitsbereiche

zwischen Pastoral- und Gemeindereferentin

kann von Gemeinde zu

Gemeinde variieren. Bei uns ist es

6


Thema

so, dass ich für den Bereich Kinderund

Jugendarbeit, z. B. die Begleitung

der Ministranten, zuständig

bin. Ich bin verantwortlich für die

Erstkommunionvorbereitung und

unterrichte Religion an der Landhausschule,

einer Grundschule.

Frau Rochwalsky:

Ich unterrichte an der Johannes Gutenberg

Schule, einer gewerblichen

Berufsschule. Ansonsten bin ich

noch für die Öffentlichkeitsarbeit

verantwortlich, im Beerdigungsdienst

und in der Trauerseelsorge

tätig. Alle zwei Jahre leite ich die

Firmvorbereitung.

Herr Heimpel:

Ich habe zusätzlich das Amt des Caritaspfarrers

für die Stadt Heidelberg

inne. Dass sich Kirche sozial

engagiert, halte ich für enorm wichtig.

Die Caritas nimmt in unserem

Gemeindeprofil einen wichtigen

Stellenwert ein.

Frau Hannak:

Stellen Sie bitte auch noch dar, welche

Aufgaben Sie drei gemeinsam

ausüben?

sitzungen vor, behält im Blick, was

ansteht und ist für die Jahresplanung

zuständig. Auch im Pfarrgemeinderat

selbst sind wir als Seelsorgeteam

vertreten. Im Gegensatz

zu Herrn Heimpel sind Frau Rochwalsky

und ich allerdings nicht

stimmberechtigt, sondern nehmen

vor Abstimmungen eine beratende

Funktion wahr.

Frau Hannak:

Ich danke Ihnen für das Interview.

Auf die weitere ökumenische Zusammenarbeit

mit Ihnen dreien

freue ich mich sehr!

Frau Gutermuth:

Zu dritt arbeiten wir im Pfarrgemeinderatsvorstand

unserer Seelsorgeeinheit

mit. Der Vorstand bereitet

die anstehenden Pfarrgemeinderats-

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Rückblick

Firmwochenende der Seelsorgeeinheit

Philipp Neri

Vom 15. bis 17. März 2013 verbrachten

die Firmlinge unserer Seelsorgeeinheit

zusammen mit ihren Katecheten

Elisa Schäfer, Stefan Bellemann

und Alexandra Rochwalsky

ein gelungenes Wochenende im

„Ziegelhaus“, einem Selbstversorgerhaus

der KJG in Heidelberg Ziegelhausen.

Inhaltlich ging es an diesem Wochenende

um das Thema: Glaube,

Firmung und Heiliger Geist. Dabei

haben die Jugendlichen unter anderem

das Pfingstereignis szenisch

nachgestellt und so das Wirken des

Geistes veranschaulicht. Anhand

weiterer biblischer Geschichten sind

wir dann dem Wirken des Heiligen

Geistes in unserem Leben auf die

Spur gekommen. Die aktive Gesprächsbeteiligung

und das Interesse

der Jugendlichen waren beeindruckend.

Die Bedeutung des Firmsakraments,

das die Jugendlichen für ihr Leben

stärken soll, haben wir mit Hilfe verschiedener

praktischer Kooperationsübungen

nachvollzogen. So haben

sich die Firmlinge gegenseitig

die Hände mit Öl gesalbt und einander

gesegnet, voll Vertrauen haben

sie sich blind führen und lenken lassen

und sie haben einander den Rücken

gestärkt, indem sie die Stärken

und positiven Eigenschaften der anderen

benannt haben.

Aber nicht nur bei den Arbeitsphasen,

sondern auch beim gemeinsamen

Kochen und Essen und der gemeinsam

verbrachten Freizeit sind

wir an diesem Wochenende als

Gruppe fester zusammengewachsen.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen

und Teilnehmern, die

durch ihre je persönliche Art dazu

beigetragen haben, dass wir so ein

schönes Wochenende erleben durften.

Für ihren weiteren Weg als gefirmte

Christen wünsche ich ihnen,

dass sie sich begleitet und gestärkt

fühlen vom Geist Gottes.

A. Rochwalsky, Pastoralreferentin

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Rückblick

Erstkommunion 2013 in der Seelsorgeeinheit

Philipp Neri

35 Kinder unserer Seelsorgeeinheit

feierten am 7. April in St. Bonifatius

das Fest ihrer Erstkommunion. Der

Gottesdienst stand unter dem Thema

„Einer hat uns angesteckt mit

der Flamme der Liebe“. Seit Dezember

bereiteten sich die Kinder in

Gruppenstunden, Gottesdiensten

und einem gemeinsamen Wochenende

auf dieses Fest vor. Bei kaltem,

aber sonnigem Wetter zogen wir

voller Erwartung in die Kirche ein.

Wie sehr die Kinder mit dem Herzen

dabei waren, merkte man beim

Predigtgespräch, an dem sie sich

voller Eifer beteiligten. Ihre Begeisterung

war besonders zu spüren in

ihrem Lieblingslied „Unser Freund

heißt Jesus Christ“, das sie der Gemeinde

vorsangen.

Möge Jesus Euer bester Freund bleiben,

wenn Ihr nun Eure eigenen Wege

im Glauben weitergeht! Das wünsche

ich Euch von ganzem Herzen!

Am darauffolgenden Tag machten

wir einen gemeinsamen Ausflug ins

Kinder- und Jugenddorf Klinge, wo

die Kinder sich nach einem Dankgottesdienst

auf dem Abenteuerspielplatz

vergnügten – sicher für

alle, die dabei waren, ein gelungener

Abschluss des Erstkommunionweges!

Am 23. Juni durften wir 9 von Euch

Erstkommunionkindern bei den Ministranten

begrüßen und feierlich

aufnehmen. Darüber freuen wir uns

sehr. - Vielleicht findet ja auch der/

die ein oder andere den Weg zu unseren

Pfadfindern! Habt Mut und

kommt einfach mal vorbei!

C. Gutermuth, Gemeindereferentin

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Rückblick

Neues von den Kinder– und Jugendchören

Südwestwind

„Smarties – die ökumenischen Kinderchöre

der Gemeinden Markus

und St. Michael und der evangelische

Kinderchor der Christusgemeinde“

– dieser durch die Kooperation

der Gemeinden entstandene

Name war einfach zu lang für jedes

Plakat und sorgte oft für Verwirrung.

Darum haben wir Vorschläge

der Kinder und Eltern für einen neuen

Kinderchornamen gesammelt.

Viele potentielle, fantasievolle Namen

sind eingegangen und am Ende

haben sich die Kinder zwischen

zwei Namen entschieden. In Zukunft

heißen die Kinderchöre unabhängig,

ob Kindergartenkinder oder

Grundschüler, Südstadt oder Weststadt:

Südwestwind auf großer Fahrt

Ende April, es regnet, was vom

Himmel kommt, und 25 Grundschülerinnen

und ein mutiger Junge stehen

am Bahnhof und warten nervös

auf die Abfahrt Richtung Forbach/

Schwarzwald. Vielleicht gibt es noch

letzte Sorgen, ob das Heimweh doch

10

noch zuschlagen würde, doch es

geht los! In der S-Bahn Richtung

Karlsruhe finden erst mal nicht alle

Kinder einen Sitzplatz… Doch in

Anbetracht der Wochenendstimmung

und so vieler gut gelaunter

Kinder macht das niemandem etwas

aus! In Karlsruhe umgestiegen, sitzen

wir im nächsten Zug nach Forbach.

Dort treffen wir schon auf die

Fußballmannschaft, die ebenfalls in

der Jugendherberge wohnen wird

und zum ersten Mal denke ich: „Bin

ich froh, nicht Fußballtrainerin zu

sein…“. Nach einem langen Marsch

bergauf durch den Nieselregen

kommen wir in der Jugendherberge

an. Nach vorbildlichem Bettenbeziehen

gibt es Abendbrot – und wieder

denke ich: „Bin ich froh…“ Binnen

kürzester Zeit haben die Chorkids

beschlossen, dass es so wenig gemeinsame

Mahlzeiten wie möglich

mit den Fußballern zusammen ge-


Rückblick

ben sollte. Die sind einfach zu laut.

Das Ehepaar Häntzschel, das uns

wieder liebevoll aufgenommen hat,

macht alles möglich! Wir proben im

schönen Pavillon, bis den ersten die

Augen zufallen… nach einem

Schlafliedmarathon und zwei Gute-

Nacht-Geschichten in jedem Zimmer

ist es (beinahe) ruhig.

Der Samstag beginnt mit viiiel Regen

und vielen Proben, die die Kinder

tapfer meistern! Justus kommt

uns besuchen! Der Regen hält uns

vom Wandern ab (wobei die Kids

sehr gespalten sind, ob das nun gut

oder schlecht ist…). Der Spielplatz

der Jugendherberge steht unter

Wasser wie der Markusplatz, doch

einen kleinen Spaziergang schaffen

wir trockenen Fußes – und zum

Spielen wird einfach unser Probenraum

umfunktioniert. Wir proben,

versuchen uns die Sprechtexte zu

merken, und schauspielern soll man

ja auch noch… Nach dem Abendbrot

entstehen sechs große selbst gemalte

Plakate und einige Kinder lernen

den Becher-Rap. Bis der Zahnputzund

Gutenachtgeschichtenmarathon

beginnt… und wieder komme ich zu

erstaunlich viel Schlaf!

Am Sonntag schaffen wir es morgens,

trotz einiger müder Äuglein,

einmal die Zauberflöte aufzuführen

– da hat sich das viele Proben doch

gelohnt! Nachdem wir die Zimmer

geräumt und ein letztes Mittagessen

in der Jugendherberge eingenommen

haben, treten wir die 2,5 km

lange Strecke bis zum Bahnhof an.

Die war scheinbar so anstrengend,

dass alle Kinder unglaublichen Hunger

bekamen und Beatrix einige Hefezöpfe

kaufte, was die Stimmung

wieder deutlich hob! Eine schöne

Chorfreizeit ging zu Ende, in zwei

Jahren sind wir wieder in Forbach…

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Rückblick

M&Ms in Baden-Baden

Samstagmorgen um 08:30 Uhr treffen

wir uns am Hauptbahnhof. Eigentlich

schläft Evin da noch drei

Stunden. Aber heute ist sie fit! Wir

fahren nach Baden-Baden, um unseren

Auftritt beim Südstadtfest vorzubereiten

und „gemeinsame Sache“

zu machen! Die älteren M&M’s gaben

als Vorgabe, dass wir pro Tag

sieben Stunden singen sollten… Bei

dem schönen Wetter zog es uns

nach einer ersten Probe aber in die

Stadt, um in der Sonne zu sitzen

und ein Eis zu essen. Im Festspielhaus

testeten wir die Akustik der

Vorhalle, einem ehemaligen Bahnhofsgebäude,

das in die Architektur

des Festspielhauses integriert wurde.

Abends sangen wir noch ein

bisschen, um dann T-Shirts für unsere

Auftritte zu bedrucken.

Am Sonntag nahmen wir noch den

letzten Schliff an unseren T-Shirts

vor, einer Sängerin ging es leider

nicht so gut, weshalb wir das genaue

Proben ein wenig sein ließen

und stattdessen „alte“ Lieder sangen.

Nach dem Packen zeigte Joanna

den anderen noch die neuesten Spiele

der Pfadfinder und nach dem Mittagessen

fuhren wir wieder zurück

nach Heidelberg.

Unter dem Motto „Uns schickt der

Himmel“ setzen sich bei der 72

Stunden Aktion junge Katholikinnen

und Katholiken für das Gute

ein. In 72 Stunden realisieren sie eine

gemeinnützige soziale, ökologische,

interkulturelle oder politische

Aufgabe und setzen damit ein Zeichen

für Solidarität.

Vom 13. bis 16. Juni fand die Aktion

in diesem Jahr erstmals in allen

deutschen Bistümern und damit im

gesamten Bundesgebiet statt. Motor

für die Aktion ist die Überzeugung,

dass ein Handeln aus einem christlichen

Verständnis heraus die Welt

besser machen kann.

K. Letters, Kantorin

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Rückblick

In der Seelsorgeeinheit Philipp Neri

hatten sich die Ministranten und die

Pfadfinder zusammengetan, um gemeinsam

an der Aktion teilzunehmen.

Rund 40 Kinder und Jugendliche

- kleine, mittlere und große -

warteten am 13. Juni gespannt in der

Heidelberger Bahnhofshalle auf die

Bekanntgabe ihres Überraschungsprojekts.

Pünktlich um 17:07 Uhr wurde

schließlich der Luftballon zum Platzen

gebracht, der den Umschlag mit

der Projektbeschreibung enthielt.

Unsere Gruppe erhielt den Auftrag,

das Karl-Klotz-Haus der SKM-

Wohnungslosenhilfe in der Kaiserstraße

88 wieder auf Vordermann zu

bringen. Und das alles innerhalb

von 72 Stunden. Mit der Unterstützung

zahlreicher Sponsoren und

vieler ehrenamtlicher Helfer machten

sich die Kinder und Jugendlichen

also sogleich daran, ihr Projekt

zu realisieren.

Anstrich. Und auch von außen wurde

das Haus verschönert, z. B. mit

dem knallroten SKM Logo an der

Außenmauer.

Zum Ausklang der Aktion fand ein

Grillfest auf dem Gelände des Karl

Klotz Hauses statt. Den fleißigen

Kindern und Jugendlichen war ihre

Erschöpfung zwar deutlich anzusehen,

aber Freude und Stolz über das

tolle Ergebnis überwogen eindeutig.

In vier Jahren würden sie wieder

mitmachen, meinten viele der Teilnehmenden.

A. Rochwalsky, Pastoralreferentin

Zum Ende der Aktion am 16. Juni

um 17.07 Uhr hatten sie es tatsächlich

geschafft alle gestellten Aufgaben

mit Bravour zu meistern: Ein

Garten wurde hübsch angelegt. Im

Hof wurden Sitzgelegenheiten,

Fahrradständer und Aschenbecher

installiert. Die Räume im inneren

des Hauses bekamen einen neuen

13


Rückblick

Herzlichen Glückwunsch zur Konfirmation

V.l.n.r.: Carola Armbruster, Philine Mertens, Pfrn. Sabine Hannak,

Helen Lokowandt, Lena Dörzbach, Tamara Wagner.

Motorradgottesdienst

Am 21.4.2013 fand auf dem ADAC-

Gelände in Kirchheim ein Bezirksgottesdienst

anlässlich des Motorrad

StartUp Days statt. Pfarrerin Hannak

hielt vor ca. 200 Besuchern den

G o t t e s d i e n s t z u m T h e m a

„Wasser“. Nach dem Segen nahmen

Gottesdienstteilnehmer und Pfarrerin

an der gemeinsamen Ausfahrt

mit dem Motorrad durch Kirchheim

teil. Die eingesammelte Kollekte

spendete der Veranstalter für die

Kinder des Kinderkirchentages 2013

in Heidelberg.

14


Rückblick

Spendendank aus Ruanda

Liebe Spender der Markusgemeinde

Heidelberg,

im Namen aller Kinder im Projekt

Rubona bedanke ich mich herzlich

für Ihre Unterstützung. Durch Ihre

Hilfe kamen die Kinder bei der Osterfeier

in den Genuss eines Amandazis

und jeweils einer Fanta. Ein

Amandazi ist ein für Ruanda typisches

Gebäck, das es - allseits beliebt

- an jeder Straßenecke zu kaufen

gibt. Für die Verpflegung hat das

gespendete Geld perfekt gereicht.

Aber bevor die Kinder das Essen

bekommen haben, präsentierten sie

eine lebhafte Show der ruandischen

Kultur. Zuerst wurde auf Kinyarwanda

gesungen, dann wild getanzt,

begleitet von dem Rhythmus

der Trommel, gekonnt von den Älteren

des Projekts gespielt. Alle, Kleine

und Große, Jungen und Mädchen

fanden Spaß am Tanzen, während

der Rest der Kinder heftig klatschte

und jubelte.

Als Belohnung bekam jedes Kind

(das die Weihnachtsfeier, mit gleichem

Ablauf verpasst hatte) ein

nige Kinder, die nichts zum Projekt

gehören, aber dennoch vor der Tür

unseres Projektraumes dem Fest zugeschauten,

bekamen etwas, wenn

es denn gepasst hat. Auch die

Amandazis und Fantas, die übrig

waren, wurden den Kinder draußen

verteilt. Wir erklärten den Kindern,

dass man auch den Kinder, die nicht

das Privileg haben, in solch einem

Projekt teilzunehmen, etwas abgeben

soll, wenn man die Möglichkeit

hat zu teilen.

Es war ein wunderschöner Vormittag

voller Freude und schöner Momente.

Dafür vielen Dank!

Tatjana Tarko, FSJlerin in Ruanda

Kleidungsstück aus meiner Sammlung

von Kleiderspenden. Auch ei-

15


Rückblick/Ausblick

Neues Geschirr

Im Rahmen unsrer erfolgreichen

Fundraisingaktion für eine neue Küche

für das NächstenMahl wurde

deutlich, dass nicht nur die Kapazitäten

der Küche, sondern auch die

des Geschirrs im Markushaus überschritten

waren. Unsere Gäste beim

NächstenMahl mussten wir deshalb

auf Tellern mit verschiedenen Größen

und Designs bewirten. Wir stellten

uns vor, dass ein einheitliches

Geschirr die warme und zugewandte

Atmosphäre beim NächstenMahl

noch verbessern würde. So wandten

wir uns an die Firma Rosenthal, die

uns erfreulicherweise mit einer

großzügigen Geschirrspende unterstützte.

Wir bekamen verschiedene

Teller, Schüsseln und ein komplettes

Kaffeegeschirr von Rosenthal in ausreichender

Zahl geschenkt.

Von nun an können wir (nicht nur)

unsre Gäste vom NächstenMahl auf

Rosenthal-Geschirr bewirten. Wir

sind uns sicher, dass das Gefühl der

Wertschätzung, das allen Menschen

hier in der Gemeinde gegeben wird,

sich dadurch noch mehr erhöht.

Danke Rosenthal!

S. Hannak, Pfarrerin

NächstenMahlkiste

Im Flur der Markusgemeinde steht

eine Truhe, in der monatlich festgelegte

Sachspenden für unsere Gäste

vom NächstenMahl gesammelt werden.

Bei jedem NächstenMahl dürfen

sich unsere Gäste diese Dinge

dann mitnehmen. Was übrig bleibt,

wird an den Tafelladen weitergegeben.

Herzlichen Dank für Ihre Sachspenden!

In unsrer „Kiste für das Nächsten-

Mahl“ sammeln wir in den kommenden

Monaten:

Juli: Waschpulver, Putzmittel,

Putztücher

August/September: Teebeutel,

Kaffee, H-Milch

Oktober: H-Milch, Oel

November: (Friedhofs-) Kerzen,

Streichhölzer

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Ausblick

Die Zauberflöte

Von W.A. Mozart/Michael Bender

20.07.13

17 Uhr in St. Michael (Südstadt)

Kinderchöre Südwestwind

Jugendchor M&Ms

Klavier:

Joachim Vette & Niklas Sikner

Kostüme und Bühne:

Beatrix Cunningham

Die Bearbeitung von Michael Bender

ist (von 10 Takten abgesehen) ausschließlich

original Mozart. Durch

behutsame Umarbeitungen ist eine

lustige Geschichte entstanden, die 60

Kinder seit Beginn des Jahres proben

und so sehr begeistert, dass bereits

an Fasching einige Papagenos Heidelberg

unsicher machten. Anlässlich

des Südstadtfestes und des Gemeindefestes

der Christuskirche

werden Tamino, Papageno, das Ungeheuer,

die Königin der Nacht und

viele andere alles geben, um Sie mit

schönen Tönen zu verzaubern und

zum Lachen zu bringen.

Katja Letters. Kantorin

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Termine

13. Juli Konfirmandentag, Beginn im Markushaus

Meditativer Tanz, Markushaus, 16:00 - 18:00 Uhr

20./21. Juli Südstadtfest „Rund ums Markushaus“

20. Juli Kinderchoraufführung „Die Zauberflöte“,

St. Michael, 17:00 Uhr

21.07. - 16.09. Zeitraum zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die

Ältestenkreiswahl

27. Juli NächstenMahl, Markushaus, ab 12:00 Uhr

21. September Meditativer Tanz, Markushaus 16:00 - 18:00 Uhr

22. September 40 Jahre Markusgemeinde

28. September NächstenMahl, Markushaus, ab 12:00 Uhr

29. September 50 Jahre St. Michael und Elisabethfest

10. Oktober Seniorenkaffee, Markushaus, 15:00 - 17:00 Uhr

14. Oktober Gemeindebeirat, Markushaus, 19:00 Uhr

19. Oktober Meditativer Tanz, Markushaus 16:00 - 18:00 Uhr

26. Oktober NächstenMahl, Markushaus, ab 12:00 Uhr

28.10. - 1.12. Wahlzeitraum für Ältestenwahl

10. November Gemeindeversammlung im Markushaus, ca. 12:00 Uhr

16. November Meditativer Tanz, Markushaus, 16:00 - 18:00 Uhr

23. November NächstenMahl, Markushaus, ab 12:00 Uhr

30. November Adventsbasar, Markushaus

01. Dezember Wahlsonntag zu den Ältestenwahlen,

Markushaus, 12:00 - 14:00 Uhr

Bethelsammlung 2013 in der Südstadt

Die diesjährige Bethelsammlung findet vom 9. bis 15. Oktober statt.

Spenden (gut erhaltene Kleidung, Bettwäsche, gebündelte Schuhe) können

in diesem Zeitraum während der Öffnungszeiten im Pfarramt der

Markusgemeinde abgegeben werden.

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Gottesdienste

So 14.07.

Mi 17.07.

So 21.07.

So 28.07.

So 04.08.

So 11.08.

So 18.08.

Mi 21.08.

So 25.08.

So 01.09.

Mi 04.09.

So 08.09.

11:30 Uhr Wilhelmsplatz, Ökum. Gottesdienst mit

Kindergottesdienst Südstadt - Weststadt - Berghheim

18:30 Uhr St. Michael, Ökum. Abendgottesdienst

Pfr. Heimpel, Präd. Knecht

10:30 Uhr Markusplatz, Ökum. Familiengottesdienst

Pfrin. Hannak, Pfr. Heimpel, Past. Klaus und Team

10:30 Uhr St. Bonifatius

11:00 Uhr Markushaus mit Abendmahl, Pfr. Löffler

18:30 Uhr St. Albert

10:00 Uhr Christuskirche

10:30 Uhr St. Bonifatius

10:30 Uhr St. Bonifatius

11:00 Uhr Markushaus mit Abendmahl, Pfrin. Reinhard

10:00 Uhr Christuskirche

10:30 Uhr St. Bonifatius

18:30 Uhr Bethanienkrankenhaus

10:30 Uhr St. Bonifatius

11:00 Uhr Markushaus mit Abendmahl, Präd. Block

18:30 Uhr St. Albert

10:00 Uhr Christuskirche

10:30 Uhr St. Bonifatius

18:30 Uhr St. Michael

18:30 Uhr St. Bethanienkrankenhaus

10:30 Uhr Wilhelmsplatz, Ökum. Gottesdienst

Pfr. Heßlein, Pfr. Heimpel

11:00 Uhr Markushaus mit Taufe und Abendmahl,

Pfrin. Hannak

18:30 Uhr St. Albert

19


Gottesdienste

Sa 14.09.

So 15.09.

Mi 18.09.

Sa 21.09.

09:00 Uhr Christuskirche, Einschulungsgottesdienst

Pestalozzischule, Pfrin Hannak

10:30 Uhr St. Bonifatius

10:45 Uhr St. Michael, Ökum. Kindergottesdienst

11:00 Uhr Markushaus mit Abendmahl,

Präd. Stetzelberger

18:30 Uhr St. Michael

18:30 Uhr Bethanienkrankenhaus

18:30 Uhr St. Michael, Ökum. Abendgottesdienst,

Pfr. Heimpel, Präd. Knecht

14:00 Uhr Markushaus, Taufgottesdienst Pfrin. Hannak

So 22.09.

10:30 Uhr St. Bonifatius

17:30 Uhr Markushaus, Festgottesdienst

mit Einführung der Konfirmanden, Pfrin. Hannak

18:30 Uhr St. Albert

So 29.09.

10:30 Uhr St. Michael, Festgottesdienst

10:45 Uhr St. Michael, Ökum. Kindergottesdienst

11:00 Uhr Markushaus, Pfr. Grüneisen

Mi 02.10.

So 06.10.

Erntedank

So 13.10.

18:30 Uhr Bethanienkrankenhaus

10:30 Uhr St. Bonifatius

11:00 Uhr Markushaus, Gottesdienst für Alt und Jung

Pfrin. Hannak und Team

10:30 Uhr St. Bonifatius

10:45 Uhr St. Michael, Ökum. Kindergottesdienst

11:00 Uhr Markushaus, Pfr. Löffler

18:30 Uhr St. Michael

20


Gottesdienste

Mi 16.10.

So 20.10.

Mi 23.10.

So 27.10.

Do 31.10.

Reformationstag

Fr 01.11.

So 03.11.

Mi 06.11.

So 10.11.

So 17.11.

Volkstrauertag

18:30 Uhr St. Michael, Ökum. Abendgottesdienst

Pfr. Heimpel, Präd. Knecht

10:30 Uhr St. Albert

10:00 Uhr bis 14:30 Heiliggeistkirche,

Heidelberger Kinderkirchentag

11:00 Uhr Markushaus, Pfrin. Reinhard

18:30 Uhr Bethanienkrankenhaus

10:30 Uhr St. Bonifatius

11:00 Uhr Markushaus mit Abendmahl und Med. Tanz,

Pfrin. Hannak

18:30 Uhr St. Michael

Heiliggeistkirche, zentraler Gottesdienst der ACK

10:30 Uhr St. Albert

18:30 Uhr St. Michael

10:30 Uhr St. Bonifatius

11:00 Uhr Markushaus mit Abendmahl, Pfrin. Siehl-Kaegi

18:30 Uhr St. Albert

18:30 Uhr Bethanienkrankenhaus

10:30 Uhr St. Bonifatius

11:00 Uhr Markushaus, Ökum. Kindergottesdienst

11:00 Uhr Markushaus, Pfrin. Hannak

18:30 Uhr St. Michael

10:30 Uhr St. Bonifatius

11:00 Uhr Markushaus mit Abendmahl, Pfrin. Reinhard

18:30 Uhr St. Albert

Fett: Ökumenisch, kursiv: Katholisch, Standard: Evangelisch

21


Gottesdienste

Mi 20.11.

Buß– und Bettag

So 24.11.

Ewigkeitssonntag

So 01.12.

18:30 Uhr Markushaus, Ökum. Abendgottesdienst,

Pfr. Heimpel, Pfrin. Hannak

10:30 Uhr St. Bonifatius

10:45 Uhr St. Michael, Ökum. Kindergottesdienst

17:00 Uhr St. Michael, Ökum. Gottesdienst mit

Totengedenken, Pfrin. Hannak, Pastoralref. Rochwalsky

10:30 Uhr St. Bonifatius

1. Advent 11:00 Uhr Markushaus, Familiengottesdienst mit

Kindergarten, Pfrin. Hannak

18:30 Uhr St. Albert

Jeden Dienstag

08:30 Uhr Ökumenische Morgengebet Markushaus,

(außer in den Ferien)

Kinder sind bei uns immer willkommen. Bei diesem Zeichen

sind unsere Gottesdienste besonders auf Kinder ausgerichtet.

Fett: Ökumenisch, kursiv: Katholisch, Standard: Evangelisch

22


Ausblick

40 Jahre Markusgemeinde

Das wollen wir am

22. September feiern!

Alle Gemeindeglieder,

Freunde und

Freundinnen der

Markusgemeinde sind eingeladen.

Begonnen wird um 15 Uhr mit einem

gemeinsamen Luftballon-

Steigen auf dem Markusplatz. Danach

feiern wir weiter unter dem

Motto „40 Jahre mit allen Sinnen“.

Unser Mitbringbuffet freut sich auf

allerlei Leckereien. Unsre Gruppen

und Kreise sind eingeladen etwas

zum Festprogramm beizutragen.

Mit einem festlichen Familiengottesdienst

um 17:30 Uhr runden wir unser

Fest ab.

50 Jahre St. Michael

und Elisabethfest

Am Sonntag, den 29.

September, gibt es in

der Südstadt gleich

zwei Anlässe zum

Feiern:

Zunächst einmal hat der Gedenktag

der Erzengel und das Patrozinium

der Kirche in diesem Jahr eine ganz

besondere Bedeutung für die Gemeinde:

Am 29. September vor 50 Jahren

wurde nämlich zum ersten Mal Gottesdienst

in der neuen Pfarrkirche

St. Michael gefeiert. Damals zusammen

mit Dekan Alfons Beil. Dieses

besondere Jubiläum werden wir mit

einem Festgottesdienst am 29. September

um 10:30 Uhr in St. Michael

feierlich begehen. Stellwände in der

Kirche werden außerdem einen Einblick

in die lebendige Geschichte der

Gemeinde gewähren und Gemeindemitglieder

der ersten Stunde wissen

bestimmt noch die eine oder andere

Anekdote zu erzählen.

Außerdem wollen wir an diesem

Sonntag bereits zum zweiten Mal

rund um das Sozialzentrum das Elisabethfest

feiern. Bis in den Nachmittag

hinein präsentieren sich deshalb

die Kirche St. Michael, der Kindergarten

St. Elisabeth, das Caritashaus,

der Laden der Heidelberger

Südstadt-Tafel, das effata Fair-

Handels-Zentrum und die Sozialstation

Heidelberg Süd bei einem Tag

der offenen Tür.

Informationen, Musik, Bewirtung -

für jedes Alter ist etwas geboten, um

die vernetzte Hilfe, die das Markenzeichen

des Sozialzentrums ist, näher

kennen zu lernen. Über zahlreiche

Besucherinnen und Besucher

freuen wir uns sehr!

23


Ausblick

Globales Lernen: Bildungsarbeit

im effata Weltladen

Kinder aus einer Kindertagesstätte

kommen, um dann mit einem Teppich

in das Land der Schokolade zu

fliegen, wo sie etwas über den Kakaoanbau

und das Leben der Menschen

in Afrika erfahren. Eine

Grundschulklasse erfreut sich an

einem Fairen Frühstück, wo sie etwas

über die Herkunft unserer Lebensmittel

erfahren. Eine Realschulklasse

dreht bei uns im Laden einen

Werbespott über den Fairen Handel.

SchülerInnen von einem Gymnasium

beschäftigen sich mit den Ursachen

von Armut und inwieweit der

Faire Handel eine Alternative sein

kann. Eine Gruppe von Frauen aus

einem Seniorenzentrum informiert

sich über den Kaffeeanbau und die

Situation von Frauen in den Kaffeekooperativen.

All das sind Beispiele für die Bildungsarbeit

im effata Weltladen.

Neben dem Verkauf Fair gehandelter

Waren ist die Bildungsarbeit ein

weiterer großer Schwerpunkt unserer

Arbeit. Für LehrerInnen, GruppenleiterInnen

und Aktionsgruppen

bieten wir Themenkoffer (z. B. der

Kakaokoffer, Mangokoffer oder Fußballkoffer)

zum Ausleihen an, mit

denen eine vielfältige Herangehensweise

an das entsprechende Thema

möglich ist. Wir verstehen unsere

Bildungsarbeit als Globales Lernen –

dies ist erlebnisorientiertes Lernen:

Intensiv mit allen Sinnen zu erfahren,

was auch Spaß und Neugierde

wecken soll.

Im Rahmen eines besonderen Bildungsprojekts

haben wir im letzten

Jahr fast 30 Workshops mit Kindergärten

und Grundschulen zum Thema

Fairer Handel durchgeführt. Höhepunkt

dieses Projekts war ein gemeinsames

Lernfest, wo die Kinder

an verschiedenen Stationen das Gelernte

vertiefen konnten. Ähnliches

wollen wir in diesem Jahr wiederholen.

Bisher haben wir diese Lerneinheiten

in unserem Laden, im Turnraum

des Kindergartens St. Elisabeth oder

im Vincent-von-Paul-Raum der

Kath. Sozialstation durchgeführt.

K. Gottermeier, effata

24


Ausblick

Ministrantensakristei

St. Michael

Nun ist in der Ministrantensakristei

der Kirche St. Michael ein

Raum entstanden, den wir auch

für unsere Bildungsarbeit nutzen

können. Wir danken der Seelsorgeeinheit

Philipp-Neri für die Bereitstellung

der Mittel für die Renovierung.

Ein besonderer Dank

gilt Isolde Hauser-Krauter, Thomas

Mahr und Josef Hoffmann,

die sich um die einzelnen Schritte

gekümmert haben.

Diesen Raum würden wir gern so

einrichten, dass daraus ein Globales

Klassenzimmer werden kann.

Dazu gehört ein fest installierter

Beamer sowie eine Leinwand, eine

große Pinnwand, wo Ideen von

den TeilnehmerInnen gesammelt

werden können, ein paar Bilderrahmen,

ansprechende Tische und

Stühle, die stapelbar und leicht wegzuräumen

sind, um den Raum flexibel

nutzen zu können. Dafür benötigen

wir 2.000,- Euro. Bitte unterstützen

Sie unsere Bildungsarbeit mit

Ihrer Spende. Auch kleine Spenden

helfen uns weiter.

Klaus Gottermeier, effata

Spendenkonto

Verwendungszweck:

„Globales Klassenzimmer“

effata Eine-Welt-Kreis e.V.

Volksbank Kurpfalz H&G Bank

BLZ 672 901 00

Konto 63 851 310

25


Ausblick

Nachbarschaftshilfe Heidelberg Mitte

Wer hilft mir beim Einkaufen?

Wer hat Zeit, mit mir einmal zu

einer Behörde zu gehen?

Wer kann mal einen Abend nach

den Kindern schauen?

Wer Hilfe im Alltag sucht, der steht

manchmal ratlos vor den verschiedenen

Angeboten, doch was Unternehmen

oder soziale Einrichtungen

hierfür anbieten, muss man sich ja

auch noch leisten können.

Die Antwort auf solche Fragen wollen

nun mehre christliche Gemeinden

in Heidelbergs Mitte geben:

– die ökumenische Nachbarschaftshilfe.

Drei Buchstaben, die als Kürzel

für ein großes Anliegen stehen.

Sieben Gemeinden haben sich zusammengetan,

um die „organisierte

Nachbarschaftshilfe“ als ökumenische

Einrichtung ins Leben zu rufen.

Die bisherige Ökumenische Nachbarschaftshilfe

Weststadt soll damit

eine Fortsetzung finden, die ein viel

weiteres Gebiet im Herzen Heidelbergs

umfasst. Die Gemeinden St.

Albert, St. Bonifatius und St. Michael,

die Markusgemeinde, die Chris-

tusgemeinde und die Luthergemeinde

sowie d ie Evangelisch -

Freikirchliche Gemeinde der Hoffnungskirche

haben sich für dieses

Projekt zusammengetan. In den vergangenen

Monaten haben die Pfarrerinnen

und Pfarrer dieser Gemeinden,

Vertreter des Caritasverbandes

und des Diakonischen Werkes und

Mitglieder aus den Gemeinden die

Weichen gestellt, dass die Ökumenische

Nachbarschaftshilfe Heidelberg

Mitte im Juli an den Start gehen

kann.

Wir wissen: Hilfe und gegenseitige

Unterstützung unter Nachbarn gibt

es auch heute ganz selbstverständlich,

still und im Verborgenen. Diese

Art der gegenseitigen Hilfe ist wichtig,

und es ist gut, dass es sie gibt.

Daran wollen wir nichts verändern.

Uns geht es jedoch um die Menschen,

die keinen oder nur geringen

Kontakt zu ihren Nachbarn haben,

deren Angehörige oder Freunde

nicht in der Nähe leben, die oftmals

nicht wissen, an wen sie sich wenden

können, wenn sie alltägliche Aufgaben

nicht mehr alleine bewältigen

können.

Wir denken an Eltern mit Kindern,

an alleinstehende oder an alte Men-

26


Ausblick

schen. ) Das Angebot der Nachbarschaftshilfe

soll sich an alle Bürgemen.

helfen möchte, herzlich willkomrinnen

und Bürger in den Stadtteilen

Bergheim, Bahnstadt, Weststadt und

Südstadt richten, unabhängig von

deren Alter, Status, Familienstand,

Nationalität und Religion.

Die ökumenische Nachbarschaftshilfe

Heidelberg-Mitte leistet Hilfe …

bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten

durch gelegentliche Kinderbetreuung

als Begleitung, z. B. zu Arzt oder

Behörden

zur Entlastung und Unterstützung

pflegender Angehöriger,

besonders von Demenzkranken.

Für jede Einsatzstunde sind 9 € zu

bezahlen, wovon 7 € als Aufwandsentschädigung

an die Helfer ausgezahlt

werden.

Nicht geleistet werden kann Hilfe

bei pflegerischen Tätigkeiten, durch

Fahrdienste oder durch regelmäßige

Kinderbetreuung. In diesen Bereichen

kann jedoch die Hilfe anderer

Dienste vermittelt werden.

Helfer gesucht

Wer Hilfe benötigt, soll anrufen können,

und wer Hilfe zugesagt bekommt,

der soll sich darauf verlassen

dürfen. Und natürlich ist, wer

Damit die Nachbarschaftshilfe ihre

Arbeit aufnehmen kann, suchen wir

nun natürlich nach Frauen und

Männern, die sich hier engagieren

möchten. Wir freuen uns, wenn Sie

Kontakt aufnehmen!

Den Kontakt zu allen, die mitarbeiten

möchten, und alle weiteren Aufgaben,

die zur Abwicklung und Abrechnung

der Hilfseinsätze erforderlich

sind, übernimmt die Einsatzleitung

der NBH. Diese ist telefonisch

erreichbar unter 06221-26456. Da

nicht immer jemand am Apparat

sein kann, können Sie gerne auch

ihre Rufnummer hinterlassen, so

dass Sie zurückgerufen werden.

Ihren Sitz soll die Einrichtung übrigens

in der Bahnstadt haben, im

ökumenischen Kirchenraum „Halt“.

Da dieser aber wegen baulicher Verzögerung

noch nicht bezugsfertig

ist, wird das Büro vorübergehend

im Lutherzentrum Bergheim zu finden

sein.

Im Internet finden Sie uns aber bereits

– auch auf diesem Weg können

Sie Hilfe suchen oder Hilfe anbieten:

www.NBH-Mitte.de

C. Heimpel, Pfarrer

27


Ausblick

Ein Krankenhaus – mitten in der Gemeinde

Ja, geographisch liegt das Agaplesion-Bethanien-Krankenhaus

mitten

im Wohngebiet der Südstadt. Und

doch ist Bethanien als Klinik für ältere

Menschen manchmal so etwas

wie ein Randgebiet unserer Gemeinden.

Über 30 Jahre lang hat der ökumenische

Bethanienkreis sich engagiert

für die Menschen in dieser Klinik

eingesetzt. Nun besteht der

Kreis seit Ende 2012 nicht mehr. Wir

bedanken uns für das wichtige und

vielfältige Engagement der vielen

Ehrenamtlichen in all den Jahren.

Zur Zeit wird jeden Mittwoch um

18:30 Uhr (gelegentlich auch an

Sonntagen) in der Bethanien-Kapelle

ein Gottesdienst gefeiert, zu dem

Mitglieder der Gemeinden ebenso

wie alle Kranken unabhängig von

ihrer Konfession eingeladen sind.

Verantwortlich für die Gottesdienste

sind die beiden Klinikseel-

sorger, Pastorin Ingeborg Dorn und

Pfarrer Christof Heimpel CO

(unterstützt von Pfarrer i.R. Ludwig

Weiß).

Nun wollen wir den Blick nach vorne

wagen: Die evangelische Markusgemeinde,

die Evangelisch -

Freikirchliche Gemeinde der Hoffnungskirche

und die katholische

Seelsorgeeinheit Philipp Neri möchten

in Zusammenarbeit mit der

Krankenhausseelsorgerin Pastorin

Ingeborg Dorn das Krankenhaus

mehr „in die Mitte“ rücken und bewusster

als Teil unserer christlichen

Gemeinden sehen. Damit reihen wir

uns ein in die christliche Tradition

der Wegbegleitung in Krisenzeiten,

wie sie in Jesu Zuwendung zu den

Kranken erkennbar ist. Besonders

deutlich zeigt sich die Zuwendung

Jesu in der Geschichte der Emmaus-

Jünger (Lk 24, 13-35). Durch Begleiten,

Zuhören, Auslegen der Heiligen

Schrift und das gemeinsame Brotbrechen

empfingen die traurigen,

enttäuschten, vor Gram erkrankten

Jünger Trost und Heil. Als Kirchen

wollen wir dieses Handeln Jesu zum

Vorbild nehmen und Menschen in

schweren Zeiten begleiten, ihnen

zuhören, mit ihnen die Heilige

Schrift auslegen und das Brot bre-

28


Ausblick

chen.

Hierzu möchten wir einen neuen

ökumenischen Gottesdienstkreis für

das Bethanienkrankenhaus aufbauen.

Die Gruppe wird von Pastorin

Dorn begleitet und unterstützt werden.

haben zu sprechen. Um 20 Uhr treffen

wir uns im Bethanien -

Krankenhaus, direkt in der Kapelle

(gegenüber des Eingangs).

Wir freuen uns, wenn Sie uns schon

vorher (je früher, desto besser) ihr

Interesse wissen lassen; wir werden

Sie dann gerne auch noch einmal

kurzfristig an den Informationsabend

erinnern.

C. Heimpel, Pfarrer

Planungstreffen:

24. Oktober 2013 um 20 Uhr in

der Kapelle des Bethanienkrankenhauses

Wir suchen daher Frauen und Männer,

die sich mit kranken Menschen

solidarisch zeigen möchten, ihnen

Wegbegleiter werden wollen und

Freude haben, einmal im Monat gemeinsam

einen ökumenischen Gottesdienst

zu gestalten.

Am Donnerstag, 24. 10. 2013 laden

wir alle Interessierten ein, um offen

und unverbindlich über unser Vor-

Kontakt und Info:

Markusgemeinde: Tel. 373420

Markus@ekihd.de

EFG Heidelberg: Tel. 5991811

mareike.klaus@googlemail.com

SE Philipp Neri: Tel. 13020

buero@sepn.de

29


Ausblick

Erntedank

Ganz herzliche Einladung zum

Erntedankgottesdienst am 6. Oktober

um 11 Uhr im Markushaus.

Nach den guten Erfahrungen im

letzten Jahr, wollen wir an Ernted

a n k w i e d e r u n s e r e n

„Gottesdienst für Alt und Jung“

feiern. Gemeinsam beginnen wir

mit Alt und Jung, Groß und Klein.

Danach teilen wir uns in Gruppen

auf, in denen wir altersgerecht

über Erntedank sprechen wollen.

Nach dieser Gruppenphase führen

wir das in den einzelnen Gruppen

Erlebte und Besprochene wieder

zusammen und beenden den Gottesdienst

gemeinsam. Die dahinter

stehende Idee lautet: Alle Generationen

sind willkommen und können

sich in einem auf sie ausgerichteten

eigenen Teil wohlfühlen

und einbringen.

Herzliche Einladung zum gemeinsamen

Mittagessen nach dem

Gottesdienst.

S. Hannak, Pfarrerin

Im Gespräch auf Gottes Wort

hören

Die Ökumene ist unseren Gemeinden

in der Südstadt ein großes Anliegen.

Bei verschiedensten Gelegenheiten

feiern wir auch Gottesdienste

ökumenisch. Dabei ist der

monatliche „Ökumenische Abendgottesdienst“,

den manche noch

unter dem Namen „Gottesdienst

für die Einheit“ kennen, eine besondere

Gelegenheit. In der Regel

am dritten Mittwoch eines Monats

feiern wir diesen Gottesdienst, in

dem der Schrifttext einen ganz

besonderen Platz einnimmt. Beiden

Konfessionen ist es ja heute

ein wichtiges Anliegen, dass der

Glaube immer neu im Hören auf

Gottes Wort aus der heiligen

Schrift erwächst.

Das war jedoch nicht immer so. In

der Kirche des Mittelalters gab es

große Vorbehalte im Umgang mit

der Bibel. Ursprünglich aus der

Sorge, dass der Text der Heiligen

Schrift viele Erklärungen benötige,

kam es dazu, dass den gläubigen

Christen abgeraten wurde, zeitweise

dann sogar verboten war,

selbst in der Bibel zu lesen.

Mit seiner Übersetzung, die bald

weite Verbreitung fand, wollte

Martin Luther allen Christen die

30


Ausblick

Schrift direkt zugänglich machen.

Interessant ist, dass in Rom wenige

Jahre später Filippo Neri eine Gruppe

ins Leben rief, die trotz der Verbote

die Bibel in der Muttersprache

las und den Text im Gespräch erklärte.

Bis heute ist dieser „familiäre

Umgang mit der Heiligen Schrift“

ein Grundanliegen des Oratoriums

des hl. Philipp Neri.

Diese biblischen Traditionen in der

evangelischen Kirche (Luthers

Wunsch, jeder solle die Bibel lesen

können) und in der katholischen

Kirche (Philipp Neris Laienbewegung

zum Lesen der Bibel) sind vor

einigen Jahren neu aufgegriffen

worden. Immer am dritten Mittwoch

des Monats feiern wir in der

Kapelle der St.-Michaels-Kirche den

ökumenischen Gottesdienst. Ein

Schrifttext wird vorgetragen und

dann im Gespräch danach gesucht,

wie wir ihn heute verstehen können

und wie er uns als Christen anspricht.

Verantwortlich für die Gestaltung

der Feier sind die evangelische Prädikantin

Almut Knecht und der katholische

Pfarrer Christof Heimpel

CO (Mitglied des Oratoriums

von Philipp Neri). Einmal im Jahr,

immer im November, findet dieser

ökumenische Gottesdienst im Markushaus

statt. Dieser Gottesdienst,

der zugleich der Gemeindegottesdienst

zum Buß- und Bettag ist, wird

von Pfarrerin Sabine Hannak zusammen

mit Pfarrer Christof Heimpel

CO gefeiert.

Immer wieder machen wir die Erfahrung,

dass sich im Miteinander-

Sprechen ein Abschnitt der Bibel in

ganz neuem Licht zeigt. Verschiedene

Erfahrungen und unterschiedliche

Blickwinkel werden in diesem

Austausch über die Schrift immer

wieder zur Bereicherung. Im Gespräch

wird Gottes Wort für uns

lebendig erfahrbar.

C. Heimpel, Pfarrer

31


Ausblick

Stadtteilverein Heidelberg-

Südstadt ist gegründet

Am 18. Juni war es soweit: Wir

gründeten endlich unseren eigenen

Stadtteilverein, um die Südstadt lebendiger

zu machen, lokale Identität

und kulturelle Vielfalt mitzugestalten,

gute Nachbarschaft zu fördern,

und hierzu Engagement, Ideen, Interessen

und Meinungen zu bündeln.

In der Südstadt gibt es in naher Zukunft

große Veränderungen. Durch

den Abzug der Amerikaner wird

sich die verfügbare Fläche und die

Einwohnerschaft der Südstadt erheblich

vergrößern. Die Gestaltung

und Entwicklung dieser Konversionsflächen

werden im den nächsten

Jahren im Mittelpunkt der Stadtpolitik,

aber vor allem auch der Stadtteilentwicklung

stehen. Dies ist für

uns in der Südstadt eine große

Chance: Entwicklung von mehr Leben

im Stadtteil, Einkaufsmöglichkeiten,

ein sich entwickelndes Stadtteilzentrum.

Hier wollen wir begleiten, anregen

und die Interessen der Südstädter in

die Öffentlichkeit und die Politik

tragen.

Wir freuen uns über jedes weitere

Mitglied. Nehmen Sie Kontakt mit

uns auf und gestalten Sie Ihren

Stadtteil mit!

Kontakt:

Tel. 314068

suedstadt-heidelberg@gmx.de

www.stadtteilverein-suedstadtheidelberg.de

Ursula Röper, 1. Vorsitzende

Seniorenkaffee –

Südstadt, quo vadis?

Zum Seniorenkaffee

am 10. Oktober von

15 – 17 Uhr lädt die

Markusgem e inde

alle katholischen

und evangelischen

Südstädter Senioren ein. Frau Pfrin.

Hannak wird uns über den Planungsstand

für die freiwerdenden

Konversionsflächen nach Abzug der

Amerikaner informieren und von

ihrer Arbeit im Entwicklungsbeirat

der Stadt berichten. Gemeinsam

wollen wir über die Zukunft der

Südstadt ins Gespräch kommen. Wir

freuen uns auf Ihr Kommen!

Das Seniorenkaffeeteam

32


Gemeindeversammlung

Markusgemeinde

Ausblick

Herzliche Einladung zur Gemeindeversammlung

der Markusgemeinde

am 10. November im Anschluss an

den Gottesdienst im Markushaus.

Die zur Wahl stehenden Ältesten für

die Kirchenwahlen 2013 werden sich

während der Versammlung vorstellen.

Die vollständige Tagesordnung

entnehmen Sie bitte dem Aushang

im Schaukasten zwei Wochen vor

der Versammlung.

M. Braun, Vorsitzender

St. Martin

Herbstfest in St. Albert

Es ist schon fast ein bisschen zur

Tradition geworden, unser kleines

aber feines Herbstfest in St. Albert!

Am Sonntag, den 20. Oktober werden

wir es wieder feiern. Das Fest

beginnt mit dem gemeinsamen Familiengottesdienst

um 10:30 Uhr in

St. Albert, zu dem wir herzlich einladen.

Im Anschluss daran wollen

wir noch bei Neuem Wein und

Zwiebelkuchen beisammen bleiben,

miteinander essen, trinken und erzählen.

„Durch die Straßen auf und nieder…“

ziehen die Südstadtkinder

wieder am 11. November. Treffpunkt

ist um 17:30 Uhr in St. Michael.

In Erinnerung an den Heiligen

Martin organisieren die Erzieherinnen

des Markuskindergartens

und des Kindergartens St. Elisabeth

den alljährlichen Laternenumzug

durch die Südstadt mit anschließendem

Feuer auf dem Markusplatz.

Die Kleinen dürfen sich auf Kinderpunsch

und Martinsmännchen freuen,

die Großen auf wärmenden

Glühwein.

Herzlichen Dank an unsre Erzieherinnen

und herzliche Einladung an

alle Kinder der Südstadt.

33


Ausblick

Kirchenältestenwahlen

der Markusgemeinde 2013

Die sechsjährige Amtszeit der Ende

2007 gewählten Kirchenältesten

läuft Ende des Jahres 2013 ab. Daher

werden am 1. Dezember diesen

Jahres die Kirchenältesten neu gewählt.

Die Vorbereitungen zur

Wahl laufen jetzt bereits an. Wir

bitten Sie herzlich, bei diesen Wahlen

mitzuwirken und wollen im

Folgenden über den weiteren Ablauf

der Kirchenwahl informieren.

Eine Terminübersicht finden Sie

am Ende des Artikels.

Der Ältestenkreis

Der Begriff der „Ältesten“ ist dem

Neuen Testament im Sinne der für

die Gemeinde Verantwortlichen

entnommen und bezeichnet heute

diejenigen Gemeindemitglieder

von 18 bis ins hohe Alter, welche

qua Kirchenwahl die Geschicke

unserer Kirche vor Ort mit lenken.

Das Ältestenamt kann auf eine lange

Geschichte zurückblicken.

Schon die Bibel spricht an mehreren

Stellen von Ältesten. Im 4.

Buch Mose des Alten Testaments

steht, dass Mose aus dem israelitischen

Volk Männer aussuchte, die

ihn in seinem Amt entlasten sollten.

34

Wer kann wählen?

Wahlberechtigt ist jedes Gemeindeglied

einer Pfarrgemeinde, das das

14. Lebensjahr vollendet hat. Alle

wahlberechtigten Mitglieder sind im

Wählerverzeichnis registriert. Nach

der Prüfung durch den Ältestenkreis

und den Gemeindewahlausschuss

wird das Wählerverzeichnis am 29.

September im Gottesdienst bekannt

gegeben. Änderungen und Einsprüche

sind dann bis zum 7. Oktober

möglich.

Wer kann gewählt werden?

Die Kirchenältesten bilden mit dem

Gemeindepfarrer oder der Gemeindepfarrerin

den Ältestenkreis. Die

Größe des Ältestenkreises hängt von

der Gemeindegröße ab. In der Markusgemeinde

sollten es 9 Älteste

sein. Den Vorsitz übernimmt eine

oder einer der Ältesten oder der

Pfarrer bzw. die Pfarrerin.

Wählbar in den Ältestenkreis sind

alle Gemeindeglieder, die wahlberechtigt

sind, spätestens am Tag der

Wahl das 18. Lebensjahr vollendet

haben, geschäftsfähig sind sowie

bereit sind, verantwortlich in der

Gemeinde mitzuarbeiten.

Von der Wählbarkeit in den Äl-


Ausblick

testenkreis ist ein Gemeindeglied

ausgeschlossen, das in einem Dienst

- oder Arbeitsverhältnis zur Kirchengemeinde

steht. Nicht wählbar

sind außerdem Vorgängerinnen und

Vorgänger der Gemeindepfarrerin

sowie Angehörige der Gemeindepfarrerin.

In der Zeit vom 21. Juli bis 16. September

2013 dürfen alle Gemeindemitglieder

Wahlvorschläge einreichen.

Die Bekanntgabe einer Wahlvorschlagsliste

wird dann am 13.

Oktober im Gottesdienst stattfinden.

Änderungen bzw. Einsprüche sind

von 14. bis 18. Oktober möglich. Ein

Infobrief zu den Kandidaten wird

gemeinsam mit den Briefwahlunterlagen

am 28. Oktober verschickt. Die

zur Wahl stehenden Kandidaten

werden in der Gemeindeversammlung

am 10. November nach dem

Gottesdienst vorgestellt.

Wie funktioniert die Wahl?

Der Wahlzeitraum erstreckt sich

vom 28. Oktober bis 1. Dezember 2013.

Es stehen mehrere Wahlmöglichkeiten

zur Verfügung:

Briefwahl per Post: Allen wahlberechtigten

Gemeindemitgliedern

wird eine Wahlbenachrichtigung

zusammen mit dem Stimmzettel

postalisch übersendet. Die ausgefüllten

Unterlagen können per

Post an die Markusgemeinde versandt

werden, oder in den Briefkasten

der Markusgemeinde am

Markushaus eingeworfen werden.

Urnenwahl: Die Briefwahlunterlagen

können zusätzlich ab Zustellung

bis 1. Dezember in eine

Wahlurne eingeworfen werden.

Wahlurnen sind während dieses

Zeitraumes aufgestellt bei Blumen

Kamm und dem Effata-

Laden.

Direkt-Wahl: Am 1. Advent können

Sie ihre Stimme nach dem Gottesdienst

bis 14 Uhr im Markushaus

im „Wahllokal“ direkt abgeben.

Die Bekanntgabe der Wahlergebnisse

erfolgt am 8. Dezember im Gottesdienst.

Eine Anfechtung dieser Er-

35


Ausblick

gebnisse ist bis 14. Dezember möglich.

Die Einführung des neuen Ältestenkreises

erfolgt am 3. Adventsgottesdienst,

den 15. Dezember.

Gemeindewahlausschuss

Termine Kirchenwahl 2013 Wahlabschnitte

21. Juli bis 16. September Zeitraum für Wahlvorschläge

29. September Bekanntgabe des Wählerverzeichnisses im Gottesdienst

29. September bis 7. Oktober Änderungen/Einsprüche zum Wählerverzeichnis möglich

13. Oktober Bekanntgabe der Wahlvorschläge

14. bis 18. Oktober Änderungen/Einspruch zu den Wahlvorschlägen möglich

28. Oktober Versand der Wahlunterlagen an die Wahlberechtigten

28. Oktober bis 1. Dezember Wahlzeitraum

10. November Vorstellung der Kandidierenden in der Gemeindeversammlung

nach dem Gottesdienst

1. Dezember Direktwahl im Markushaus nach dem Gottesdienst

8. Dezember Bekanntgabe des Wahlergebnisses

8. bis 14. Dezember Einsprüche/Anfechtungen der Wahlergebnisse möglich

15. Dezember Einführung des neuen Ältestenkreises

36


Aus den Kirchenbüchern

Getauft wurden

Markusgemeinde

Elias, Rosa und Theodor Maruhn

Jakob Weinschenk

Moritz Zürmer

Paulina Hauck

Mika Jirka

Louisa Schmidt

Emma Krumme

Bestattet wurden

Markusgemeinde

Liesbeth Stojanik

Dieter Schmitt

St. Michael

Amelie Robers

Aurelia Wisniewski

Justus Buntrock

St. Michael

Hildegard Haßlacher

Johanna Reginek

Catherine Haas

Hildegard Köhnle

Dorothea Wagner

Hansjörg Mehlin

Otto Knopf

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Regelmäßige Gruppen und Kontakte

Bastelkreis Frau Kirsten Dienstag 20:00 Uhr Markushaus

Tel: 393112 Treffen nach Absprache

Bibelgespräch Herr Haas monatlich Dienstag 19:30 Uhr

Tel: 24420 Pfarrbüro St. Michael

Chöre Frau Letters Donnerstag Markushaus

Tel: 0621 16:30 – 17:00 Uhr, Südwestwind

3247945 Kinder bis einschl. 1. Klasse

17:00 – 17:45 Uhr, Südwestwind

Grundschüler der 2.—4. Klasse

18:45 – 19:45 Uhr M&Ms

Grüner Gockel Herr Trott

Tel: 314068

Treffen nach Absprache Markushaus

Gymnastik Frau Schwarz Montag 16:45 Uhr Markushaus

Kirchendiener Herr Kremer

Konfirmanden Frau Hannak

Tel: 373420

über das Gemeindebüro Markus

Mittwoch 15:15 - 16:45 Uhr

Markushaus

Mesnerin Frau Pogoda über das Pfarrbüro St. Michael

NBH-Mitte

N.N.

Tel. 26456

Organistin Frau Scharf über das Gemeindebüro Markus

Schokogruppe Frau Holzwarth Donnerstags nach Absprache

Tel. 22324 Markushaus, 19:00 – 20:30 Uhr

Seniorentreff Frau Vorwirth am 1. Dienstag im Monat 15:00 Uhr

Tel. 894267

Seniorenkaffee Frau Hannak

Tel: 373420

viermal im Jahr, Donnerstag

15:00 – 17:00 Uhr, Markushaus

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Regelmäßige Gruppen und Kontakte

Sonntagskaffee Frau Hager

Tel. 315086

am 2. Sonntag im Monat

nach dem Gottesdienst im Markushaus

steinhaus Frau Hager viermal im Jahr

Tel. 315086 siehe Schaukasten

Posaunenchor Frau Kaltschmitt

Tel: 782692

Mittwoch Markushaus

Jungbläser 19:00 Uhr

Bläser 19:30 Uhr

Pfadfinder Stammesleitung Montag 16:15 bis 17:45 Uhr

Charles Majer Markushaus Jahrgang 2001 – 2003

Tel: 3543269

Mittwoch 14:30 - 16:00 Uhr

Markushaus, Jahrgang 2003 - 2007

Mittwoch 16:15 – 17:45 Uhr

Markushaus, Jahrgang 1999 - 2002

Donnerstag 17:30 bis 19:00 Uhr

Markushaus, Jahrgang 1995 – 1997

Nachruf—Catherine Haas

Dankbar und

traurig gedenken

wir unsres langjährigen

Redaktion

sm itglie d e s

Catherine Haas,

die wir im April

zu Grabe getragen

haben.

Sie hat über viele Jahre den Ökumenischen

Gemeindebrief in der Südstadt

mitgestaltet. Ihre ruhige und

liebevolle Art, ihr großer ehrenamtlicher

Einsatz für Glaube und Gemeinde,

sowie ihre festen Überzeugungen,

werden uns fehlen.

Das Redaktionsteam

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