hund im Backofen - Wiener Tierschutzverein

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hund im Backofen - Wiener Tierschutzverein

166. Vereinsjahr | 154. jahrgang

Tierfreund

Magazin des Wiener TierschuTzvereins. nr.: 07/2012

hund im Backofen

Seite 10/11

spendenkonTo: Kto-Nr: 17 17 000 | BLZ: 60 000 PSK

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2 | inhalT & impressum Tierfreund 07|2012

inhalT

inhalT & iMpressuM 2

ediTorial 3

aus deM Wiener

TierschuTzhaus

4-7/15

unsere sorgenkinder 8-9

akTuell 10-11

TheMa des MonaTs 12-14

aus deM Wiener

TierschuTzverein

15-17

ein neues zuhause 18-21

so erreichen sie das

Wiener TierschuTzhaus

Tel.: (01) 699 24 50-0

Fax: (01) 699 24 50-98

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anFahrT: Badner Bahn, Station Vösendorf Siebenhirten oder mit der

Linie U6 bis Siebenhirten, dann weiter mit der Autobuslinie 207

(außer Samstag und Sonntag)

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> lichTbildausWeis

> MeldenachWeis

> Für die adopTion eines Tieres isT

ein unkosTenbeiTrag zu enTrichTen

Tierpension süd

Tel.: 02236-331 66

WolFholzgasse 6-10, 2345 brunn/gebirge

Tellerrand 22-23

buchpräsenTaTion 24

kinderseiTe 25

Wilde schüTzlinge 26-27

Wir sagen danke 28

veransTalTungen 29

TierFreund aM WorT 30-31

kleinanzeigen 32-33

TierpaTenschaFTen 34-35

impressum

das monaTsmagazin

des Wiener

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redaktionsleitung: Mag eva Hercsuth

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titelbild: tasso.net

Fotos: Wiener tierschutzverein, robert

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Grafik: Katrin rehling

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Tierfreund 07|2012

adolf ist kein geläufiger hundename,

der name ist überhaupt

nicht mehr sehr verbreitet - zu

sehr ist er mit dem dunkelsten

kapitel der österreichischen

geschichte verbunden.

Der Schäferhund Adolf kam vor etwa

einem halben Jahr ins Tierschutzhaus,

zusammen mit 3 anderen

Schäferhunden namens Hermann,

Magda und Johanna. Ursprünglich

waren es 5 Tiere; das Weibchen Eva

war von den vier anderen zuvor tot

gebissen worden.

Ins Tierschutzhaus kamen die vier

Schäfer durch die Polizei, weil sie

aus dem Areal ihres Besitzers ausgekommen,

über den Zaun gesprungen

waren und im benachbarten Garten

einen kleinen Hund getötet hatten.

Unser Tierschutzhaus in Vösendorf

ist in solchen Fällen lediglich

Verwahrstelle, wir haben keine

behördlichen Kompetenzen.

Aus diesem Grund mussten wir

die Entscheidung der Behörden

abwarten, was einige Monate in

Anspruch nahm. Unsere PflegerInnen

hatten daher Zeit und Gelegenheit,

sich mit den vier Schäferhunden

mit den nicht-alltäglichen

Namen zu befassen.

Nach und nach wurde aus der Beobachtung

des Verhaltens der Tiere

und aus Bruchstücken von Informationen,

die uns zukamen, eine

traurige Geschichte erkennbar:

Viel Zuwendung waren die Hunde

nicht gewohnt; sie dienten zu Zuchtzwecken

und waren die meiste Zeit

sich selbst überlassen, lebten Sommer

und Winter in einem Glashaus.

Es war daher leider fast zu erwarten,

ediTorial | 3

ein hund

namens adolf …

Von dr. madeleine peTroVic | präsidenTin des Wiener TierschuTzVereins

dass sie irgendwann versuchen würden,

der Monotonie und mangelnden

Zuwendung zu entkommen. …

Und nachdem schon ein Tier aus

der Gruppe von den anderen getötet

worden war, mussten die vier auch

aufgeteilt und getrennt betreut werden.

Für all das, was zuvor geschehen

ist, tragen Menschen die Verantwortung,

nicht die Tiere!

Umso erstaunlicher war es, dass eine

schriftliche Mitteilung der Polizei

kam, dass dem Hundehalter alle vier

Tiere wieder auszufolgen seien. In

der Nachbarschaft des Hundehalters,

dort wo zuvor der kleine Hund

totgebissen worden war, machte sich

Angst breit. Alle Informationen, die

mir weiter zukamen und die ich natürlich

nicht im Detail nennen kann,

lösten auch bei mir blankes Unverständnis

für die Entscheidung der

Behörde aus. Ganz offenbar sind

die Namen der Tiere nicht zufällig

gewählt worden (no – na!) und ganz

offenbar wurden hier Absichten verfolgt,

die jedem Verständnis von Tierschutz

vollkommen widersprechen!

Erst eine Initiative aus dem Wiener

Rathaus, eine Entscheidung der

amtsführenden Stadträtin Maga.

Sima bzw. des Veterinäramtes führte

zu einer Revision der Entscheidung

und zu einer Beschlagnahme. Es

bleibt abzuwarten, welche rechtlichen

Auseinandersetzungen noch

folgen werden, aber vorerst haben

der Tierschutz und die Abwendung

möglicher Gefahren obsiegt! Für

diese mutige Entscheidung ist der

Stadträtin und ihren MitarbeiterInnen

großer Respekt zu zollen!

Ich hoffe sehr, dass die nunmehr

getroffene Entscheidung von Dauer

sein wird und dass für die vier Schä-

ferhunde wirklich gute Plätze gefunden

werden – wahrscheinlich mit

anderen Namen!

Und die allgemeinen Konsequenzen

und Schlussfolgerungen? Dieser

Fall macht deutlich, dass die Frage

von Sicherheit oder Gefahr durch

menschliches Verhalten oder Fehlverhalten

bestimmt wird. Gerade

bei der Tierhaltung geschehen die

Versäumnisse, Fehler und Übergriffe

gegen Mensch und Tier fast nie völlig

im Verborgenen; meist weiß die

Umgebung recht genau Bescheid,

wo Tiere gehegt und gepflegt und wo

sie nur ausgebeutet werden.

Echter Tierschutz bedeutet daher,

dass so früh wie möglich eingegriffen

werden muss, nicht nur dann, wenn

Tiere sichtbar oder hörbar gequält

und misshandelt werden, sondern

auch und gerade dann, wenn sie vernachlässigt,

sich selbst überlassen,

nicht artgerecht untergebracht und

nicht durch positive Zuwendung in

ein soziales Gefüge integriert werden.

Wenn Tiere primär der Geldbeschaffung

durch Zucht und Verkauf

dienen, dann ist die Gefahr groß,

dass die Bedürfnisse der Tiere mit

Füßen getreten werden und dass früher

oder später auch Gefahren auftreten

können.

Diese Gefahren hängen nicht an der

Rasse der Tiere, nicht an bestimmten

formalen Qualifikationen, sondern

an der Grundeinstellung und

am Verhalten von Tierhaltern bzw.

Tierhalterinnen. Daher sollte eine

moderne Gesetzgebung auch dort

ansetzen – zum Schutz von Mensch

und Tier!

Dr. Madeleine Petrovic


4 | aus dem Wiener TierschuTzhaus

der Wiener TierschuTzVerein graTulierT

seinem VorsTandmiTglied, Toni huBmann

zum grossen erfolg!

Die Firma toni's Handels GmbH (besser bekannt durch die Produktserie toni‘s Freilandeier)

hat in der Kategorie „Markt“ nicht nur regional (triGoS Steiermark), sondern auch

auf Österreich-ebene den ersten Preis gewonnen!

Trigos ÖsTerreich

2012 haT die geWinner

präsenTierT

Aus 189 Einreichungen und 28

Nominierten für den TRIGOS Österreich

2012 wurden im Rahmen

einer feierlichen Gala mit mehr

als 400 BesucherInnen – darunter

zahlreiche EntscheidungsträgerInnen

und MeinungsbildnerInnen

– die Gewinner präsentiert.

In seinem neunten Jahr kann der

TRIGOS – Österreichs etablierteste

Auszeichnung für Corporate

Social Responsibility – auf eine

erfolgreiche Bilanz zurückblicken:

Bisher haben sich über 1.200 österreichische

Unternehmen für

den TRIGOS beworben und 185

Betriebe wurden national und regional

für verantwortungsvolles

Wirtschaften ausgezeichnet.

• Fünf stolze Gewinner nahmen

die TRIGOS-Trophäen 2012

entgegen:

Tierfreund 07|2012

• Kategorie Arbeitsplatz: BMW

Motoren GmbH;

• Kategorie Gesellschaft: OÖ.

Ferngas AG;

• Kategorie Markt: Toni’s Handels

GmbH;

• Kategorie Ökologie: EVVA Sicherheitstechnologie

GmbH;

• Kategorie Social Entrepreneurship:

Career Moves.


Tierfreund 07|2012

Toni‘s handels gmBh

Gesellschaftliche Verantwortung ist

in der Unternehmensphilosophie

der Toni‘s Handels GmbH fest verankert.

Das Unternehmen achtet

auf eine kontinuierliche CO2-Reduktion

genauso wie auf eine ressourcenschonende

Produktion oder

den Erhalt der Biodiversität. Dass

das Prinzip des verantwortungsvollen

Wirtschaftens in allen Bereichen

berücksichtigt wird, zeigen

der 40-prozentige Bio-Anteil sowie

die Kommunikation auf Augenhöhe

mit allen Stakeholdern. Neben der

völligen Strom-Autarkie des Unternehmens

honorierte die Jury auch

die 100-prozentige Rückverfolgbarkeit

und Transparenz in der Produktion.

Die Entwicklung einer CO2neutralen

Verpackung ist zudem ein

Beispiel für die ständige Weiterentwicklung

des Betriebs. Nicht zuletzt

durch das hohe persönliche Engagement

des Unternehmensgründers

reicht die Vorbildwirkung des Betriebs

weit über die eigene Branche

hinaus. Toni‘s Handels GmbH trägt

durch sein Engagement wesentlich

zur Verbreitung einer verantwortungsbewussten

Landwirtschaft bei.

Toni huBmann:

„dankBarkeiT,

freude und aufTrag

für die zukunfT“

„Den TRIGOS-Preis gewinnen zu

dürfen ist für mein Team und mich

eine der wertvollsten Auszeich-

nungen überhaupt. Denn dieser

einzigartige Award bewertet die

ganzheitlichen Bemühungen eines

Unternehmens um nachhaltige,

soziale und wirschaftlich erfolgreiche

Produktion, und wir sind sehr

bewegt darüber, dass unsere langjährigen

Bemühungen in diesem

Bereich derart gewürdigt werden“,

erklärte Toni Hubmann, Eigentümer

und Geschäftsführer von

Toni’s Freilandeier. „Diese Auszeichnung

bietet Anlass und Gelegenheit,

sich auf das Wesentliche

zu besinnen und dankbar zu sein!

Dankbar dafür, dass wir die Chance

haben, für Mensch, Tier und

Umwelt sinnvolle und verträgliche

Produkte herstellen zu dürfen; dies

treibt uns täglich aufs Neue an. Allerdings:

Ohne das Vertrauen und das enorme

Engagement unserer Bauern

und unserer Mitarbeiter, und ohne

die Konsumenten, die uns durch

den Kauf unserer Produkte in unserer

Arbeit bestätigen, wäre eine

solche Anerkennung nicht denkbar.“

Der TRIGOS ist Österreichs renommierteste

Auszeichnung für

Corporate Social Responsibilty

(CSR) und hat in der Steiermark

lange Tradition. Neu ist, dass heuer

erstmals das ganzheitliche Engagement

eines Unternehmens im

sozialen und ökologischen Bereich

bewertet wurde. „Dass die Wahl der

Jury auf Toni’s Freilandeier gefallen

ist, ehrt uns, macht uns dankbar

und ist für uns ein eindeutiger

Auftrag für die Zukunft“, meint

Toni Hubmann, der sich keinesfalls

auf den verdienten Lorbeeren

ausruhen will, sondern jetzt schon

Ideen und Visionen verfolgt, die

das nachhaltige und verantwortungsbewusste

Wirtschaften weiter

vorantreiben sollen.

Aktuell kreisen seine Gedanken

rund um den Umgang mit dem

männlichen Nachwuchs der Hühner.

Dies ist ganz sicher eine der

heikelsten Fragen der Hühnerhaltung,

und die dahinterstehende

Problematik ist vielen noch gar

aus dem Wiener TierschuTzhaus | 5

nicht bewusst. Denn jährlich werden

Millionen männliche Küken

gleich nach dem Schlüpfen getötet,

da nur die Legehennen von

wirtschaftlicher Bedeutung sind.

„Genau aus diesem Grund muss

sich ein Unternehmen wie Toni’s

solchen Fragen stellen. Das sind

wir unseren Tieren, unseren Konsumenten

und der Gesellschaft

schuldig“, so Hubmann. Derzeit

sind bei Toni’s Freilandeier mehrere

Projekte in diesem Bereich in

Vorbereitung.

Für die Zukunft von Toni’s Freilandeier

bedeutet das: Kein Innehalten,

und auch weiterhin

mit größtmöglichem Respekt vor

Mensch und Tier manchmal auch

unkonventionelle Wege zu gehen.

Toni Hubmanns Vision von „Haltung“

im Umgang mit Tieren

ebenso wie im Umgang mit Mitarbeitern,

Geschäftspartnern und

Stakeholdern – hat in den letzten

25 Jahren den Markt verändert;

weit über den Sektor der Legehennenhaltung

sowie über die Grenzen

Österreichs hinaus.

Im Sinne dieser Haltung hat Toni

Hubmann CSR systematisch im

gesamten Unternehmen integriert,

quer durch die gesamte

Wertschöpfungskette. Durch sein

gesellschaftliches, politisches und

neuerdings auch schriftstellerisches

Werken ist Toni Hubmann

zur branchenübergreifenden Autorität

in Sachen verantwortungsbewusstes

und ressourcenschonendes

Wirtschaften geworden.


6 | aus dem Wiener TierschuTzhaus Tierfreund 07|2012

Tolle VerBesserungsmassnahmen

für unsere kaTzen-schüTzlinge

Von di karin aBraham | LeiteriN DeS WtV-tierHeiMeS

im WtV-tierschutzhaus in Vösendorf arbeiten wir unermüdlich daran, dass wir den Aufenthalt

der tiere bei uns so angenehm wie möglich gestalten. Auch die errichtung eines Pensionskatzenzimmers

und eines Katzenwelpenfreilaufzimmers war ein wichtiger Schritt in diese richtung.

Pensionskatzen sind solche Katzen,

deren Besitzer zum Beispiel ins Krankenhaus

eingeliefert worden ist oder

eine kurze Haftstrafe absitzen muss.

Wenn der/die BesitzerIn einer Katze

verstorben ist und der Nachlass

noch nicht geregelt wurde, wird das

Tier in unser Tierheim eingeliefert.

Die Pensionszeit beträgt max. 60

Tage. Entweder können die Katzen

innerhalb dieses Zeitraumes an die

Besitzer zurück gegeben, oder beim

Todesfall von den Angehörigen des

Verstorbenen aufgenommen werden.

In anderen Fällen „verfällt“ das Tier

– das bedeutet bei entsprechendem

gesundheitlichen Zustand wird es

zur Vergabe freigegeben.

das pensions-

kaTzenzimmer

Status quo:

Die Pensionskatzen befinden sich

während ihrer Pensionszeit in Quarantänekäfigen

in Einzelhaltung! Die

Quarantänedauer beträgt im Optimalfall

jedoch nur 21 Tage Grundimmunisierung

+ Behandlung gegen

Endoparasiten). Auch Pensionskatzen

mit dokumentierter Impfhistorie

werden während ihrer Pensionszeit

in der Quarantäne untergebracht,

weil bis dato keine anderen Räumlichkeiten

genutzt wurden.

Diese Vorgehensweise hat

folgende Nachteile:

Bei der Quarantäne handelt es sich

um eine vorübergehende Haltung.

Im Hinblick auf die artgerechten Bedürfnissen

einer Katze ist diese Hal-

tungsform nicht für die Aufenthaltsdauer

von 60 Tagen zu befürworten.

Zukünftige Vorgehensweise:

Pensionstiere mit dokumentierter

Impfhistorie werden nach der

Eingangsuntersuchung (inkl. Leukosetest)

in einem eigen dafür vorgesehenen

Pensionskatzenzimmer

untergebracht. Pensionskatzen mit

unbekannter Impfanamnese müssen

die mind. 21 tägige Quarantänezeit

durchlaufen und können danach mit

dem Einverständnis der tierärztlichen

Leitung in das Pensionszimmer

umgesetzt werden. Die Voraussetzung

für die Unterbringung im Pensionskatzenzimmer

ist natürlich in beiden

Fällen ein negativer Leukosetest.

Die Neuerung bringt folgende

Vorteile:

Die Katzen können ihre Zeit in

Gruppen auf entsprechender Fläche

verbringen. Sie haben auch eine gesicherte

Auslaufmöglichkeit sowie

soziale Kontakte zu Artgenossen.

Aber nicht nur die Pensionskatzen,

sondern auch die Babykätzchen profitieren

von den neuen Maßnahmen:

das kaTzen-

Welpenzimmer

Status quo:

Katzenwelpen (v.a. unter acht Wochen)

sind einem erhöhten Infektionsdruck

ausgesetzt (bei mutterloser

Aufzucht fehlen maternale Antikörper)

und sind somit besonders gefährdet.

Können diese noch nicht

selbstständig feste Nahrung aufnehmen,

werden sie von Pflegerinnen

per Hand aufgezogen. Unsere PflegerInnen

kümmern sich um ihre Schützlinge

Tag und Nacht, teilweise sogar auch in

der Freizeit, oder privat. Auch im Namen

der kleinen Kätzchen sagen wir vielen

Dank an Euch für das aufopfernde, wertvolle

und sehr wichtige Engagement!

Ansonsten werden Katzenwelpen

einzeln oder im Falle von mehreren

Tieren aus einem Wurf in einem

Käfig in einem Zimmer des

Katzenkrankenstalls untergebracht.

Die Vergesellschaftung von Tieren

aus unterschiedlichen Würfen ist

aufgrund der möglichen Krankheitsübertragung

erst nach abgeschlossener

Grundimmunisierung

möglich. Bis dato wurde die Gruppenhaltung

ab der 12. Lebenswoche

jedoch nicht praktiziert.

Zukünftige Vorgehensweise:

Nach der Grundimmunisierung

und einen negativen Leukosetest

wird den Katzen (besonders notwendig,

wenn es sich um einzelne Tiere

handelt) nach Freigabe durch die

tierärztliche Leitung die Gruppenhaltung

in einem umstrukturierten

Krankenzimmer ermöglicht.

Um den Bewegungs- und Spieldrang

zu entsprechen, wird das Zimmer

mit Kratzbäumen und Spielzeug ausgestattet.


Tierfreund 07|2012

sam – der Tapfere

Man sagt, Katzen hätten 7 Leben.

Ob dieser Spruch wahr ist wissen

wir natürlich nicht, aber in diesem

Fall ist garantiert was dran. Tatsache

ist, dass der Kater Sam mit seinem

Abenteuer mindestens ein Leben

verbraucht hat.

Auf einem Parkplatz ist er nämlich

in die Motorhaube eines Wagens

geklettert. Zu seinem Pech wurde

das Auto irgendwann gestartet und

der Fahrer ist losgefahren. Die Katze

steckte in der Klemme, die noch

dazu während der Fahrt immer heißer

wurde.

Unvorstellbar, aber der Kater hat

die Horrorfahrt überlebt. Er hat

schwerste Verbrennungen erlitten.

Zum Glück hat der Fahrer das schwer

verletzte Tier noch rechtzeitig entdeckt

und es in das Wiener Tier-

schutzhaus transportiert. In der Ordination

konnten seine Schmerzen

gestillt und sein Zustand stabilisiert

werden.

Die PflegerInnen haben ihm optimistisch

den Namen Sam gegeben.

Seitdem wird er bei uns im Tierheim

betreut. Sam ist sehr tapfer,

sein Lebenswille gibt ihm Kraft. Er

hat große Schmerzen und bekommt

viel Schmerzmittel und andere Medikamente.

Auch jeder Verbandswechsel

ist für ihn mit Qualen

verbunden, aber Sam hat großes

Vertrauen zu seinen BetreuerInnen.

Er weiß genau, dass man ihm

nur helfen will. Sam hatte Glück, er

wird dieses schmerzhafte Abenteuer

überleben. Der Fahrer hat den Kater

noch rechtzeitig bemerkt und

seinen blinden Passagier zum Arzt

gebracht. Aber nur wenige Katzen

Auch Bambi hatte mehr Glück als

viele seiner Artgenossen. Nicht

versorgt, ohne Eltern wurde das

junge Tier gefunden. Tierfreunde

haben ihm helfen wollen und es

mit nach Hause genommen. Trotzt

aufopfernder Pflege wurde das

Tier immer schwächer. Nach einigen

Tagen haben sie für Bambi

professionelle Hilfe organisiert.

Er ist in die kompetentesten Hände

gekommen. Unsere Tierärztin,

Frau Dr. Herka kümmert sich der-

aus dem Wiener TierschuTzhaus | 7

bekommen nach so einem heißen

„Ausflug“ eine zweite Chance.

Leider werden die meisten „Motorhauben-Opfer“

nicht entdeckt oder

sterben noch während der Fahrt. Unsere

Katzenexperten meinen, dass es

sich dabei fast immer um Wohnungskatzen

handelt, die sich im Auto in

trügerischer Sicherheit fühlen. Sam

war wahrscheinlich auch eine Wohnungskatze.

Er ist aber leider nicht

gechipt, so können wir seine/n BesitzerIn

nicht finden. Wichtig ist derzeit

nur, dass Sam auf dem Weg der Besserung

ist und er gesund sein neues

Leben beginnen kann, sein sechstes .

ohne unsere medizinische Versorgung und kompetente pflege würden sam und Bambi sterben.

helfen sie sam, Bambi und anderen Tieren, die im notfall geraten sind!

noT-op-konTo

kontonummer: 93.043.304

Blz: 60.000

BamBi – der zarTe

zeit um ihn. Sie hat bereits zahlreiche

Rehkitze gesund gepflegt und

aufgezogen. Auch Bambi wird von

ihr betreut und gemeinsam mit anderen

Schützlingen auf ein freies

Leben vorbereitet. Sobald Bambi

gesund und kräftig genug ist, wird

er wieder in die Freiheit entlassen,

damit er im Wald ein artgerechtes

Leben führen kann.


8 | unsere sorgenkinder

kassandra, die hamsTerraTTe

sTellT sich Vor

Von carina WerBik | MitArBeiteriN iM WtV-KLeiNtierHAUS

Mein Name ist Kassandra und ich bin eine Hamsterrattendame.

Man hat mich in einem Kübel ins tierheim gebracht, angeblich

wurde ich gefunden … Mein Alter kann ich deshalb nicht verraten.

ich bin gesund und munter. ich habe noch nicht sehr viel vertrauen

zu Menschen und reg mich daher recht schnell auf. Schüchtern und

ängstlich bin ich auch, aber das legt sich sicher wenn ich mich mal

eingewöhnt habe.

ich hoff ich find bald ein nettes, liebes und geduldiges Zuhause bei Dir!

Weitere informationen:

WTV-kleintierhaus, carina Werbik 01/699 24 50-55

Die Hamsterratten (Cricetomyinae)

sind eine kleine Gruppe großer bis

sehr großer Mäuseverwandter, die

Afrika südlich der Sahara bewohnen.

Gestaltlich rattenähnlich, sind

sie durch große Backentaschen gekennzeichnet,

die ihnen auch den

Namen gegeben haben. Hamsterratten

haben einen langen, nackten

Schwanz und kleine Augen. Es sind

nachtaktive Tiere, die alle möglichen

Habitate von der Trockensavanne

bis zum Regenwald bewohnen.

Tierfreund 07|2012

einige infos üBer

hamsTerraTTen

Die Riesenhamsterratte hat einen

enormen Platzbedarf. Das häufig

angegebene Mindestmaß von 2m 2

Gehegegröße erscheint lächerlich

klein im Vergleich zu den Strecken,

die eine Riesenhamsterratte

in den weiten Savannen Afrikas zurücklegt.

In der freien Natur legt

sie sich riesige, meterlange Bauten

mit 2-6 Eingängen und mehreren

Kammern (Nestkammer, Vorratskammer,

„Toilettenkammer“) an.

Die Eingänge dieser Bauten befinden

sich meist in der Nähe dichter

Vegetation.

Riesenhamsterratten können über

7 Jahre alt werden - möglicherweise

werden sie jedoch nie zahm und

können evtl. sogar extrem bissig

reagieren, wenn man in ihr Gehege

fasst. Daher nimmt jeder Halter

die Verantwortung für so ein Tier,

das schwer zu handhaben ist, für

einen sehr langen Zeitraum auf!

Die Gambia-Riesenhamsterratte

kann große Mengen an Nahrung

in ihre Backentaschen verstauen,

die sie dann in ihren Bauten lagert.

Sie ist ein Allesfresser und

ernährt sich von einer Vielzahl von

Früchten, Gemüse, Nüssen und

sogar, wenn diese verfügbar sind,

Insekten (Insecta). Ferner nimmt

sie auch Getreide, Saatgut, Maniok,

Bohnen, süße Kartoffeln und

allerlei Wurzelwerk sowie Knollen

zu sich. Gelegentlich werden auch

Termiten (Isoptera) und Schnecken

(Gastropoda) verzehrt. Man sollte

sie aber eher karg ernähren, weil

sie in der Natur auch nicht immer

was zu fressen haben, und sie neigen

zu Fettleibigkeit.


Tierfreund 07|2012

unsere sorgenkinder | 9

kranker ossy suchT ruhe,

lieBe und sTreicheleinheiTen

Ossy ist ein lieber Kater. Er ist ca.

3 Jahre alt, kastriert und krank.

Ein Auge hat er bereits verloren,

und das zweite Auge lässt ihn auch

schön langsam im Stich. Er sieht

schon ganz schlecht und ist unsicher

in seiner Bewegung. Der

junge Kater hat auch mit seiner

Lunge Probleme, seine Lungenaktivität

liegt bei 30-40%. Derzeit

braucht er keine Medikamente.

Seine Lebenserwartung ist leider

nicht groß, sein Schmusebedarf ist

umso größer. Auch deshalb liegt

sein Schicksal uns so am Herzen.

Wir möchten, dass er den Rest seines

kurzen Lebens nicht in einem

Katzenzwinger verbringt, sondern

in einem Zuhause, wo er Wärme,

Liebe und Streicheleinheiten bekommt.

Sein/e zukünftige/r Frauli

oder Herrli sollte keine anderen

Haustiere oder Kinder haben,

viel Geduld für Ossy aufbringen

und (in der Eingewöhnungsphase)

ihn mehrmals am Tag auf das Katzenklo

setzen.

Weitere informationen unter:

manuela pelz 0699/16604033

noTfall „agus“ BrauchT hilfe !!!!

nämlich ein zuhause, damiT

er gesund Werden kann !!!!!!

Da bei Agus Demodex extrem ausgebrochen ist und er den Stress im

tierheim nicht mehr aushaltet und psychisch am ende ist, habe ich

ihn bei mir in Pflege, was aber nur eine Notlösung ist!!!

agus, 2 jahre, nicht kastriert, wurde unversorgt in der Wohnung

zurückgelassen und von der polizei befreit. er kam ins Tierheim

und war dermaßen reizüberflutet, dass der ganze

Tag nur stress für ihn war …

er sucht:

Haus mit Garten in ruhelage, KeiNe Spaziergänge (zumindest

anfangs oder nur kleine stressfreie), Menschen liebt er alle und

er möchte nur schmusen, schmusen, schmusen … ok. manchmal

etwas dofitypisch lustig sein und spielen … ggggg, er kann brav

alleine bleiben, fährt gerne mit dem Auto mit.

interessenten melden sich bei

claudia stöckl 0676/7017486

kosten werden übernommen !!!!


10 | akTuell

akTion:

hund im Backofen

Kaum haben die schönen, warmen tage begonnen, gibt es schon – wie leider jedes Jahr –

die ersten Zeitungsmeldungen von Hunden, die aus heißen Autos befreit werden mussten

oder gar gestorben sind.

unwissenheit oder gedankenlosigkeit vieler Tierhalter

führt dazu, dass immer noch hunde im

sommer im auto sterben müssen. sie werden

im verschlossenen auto zurück gelassen, während

herrchen oder frauchen „mal eben schnell“

einkaufen gehen oder sich im freizeitpark vergnügen.

den wenigsten Tierhaltern ist bewusst,

dass schon wenige minuten bei 20 grad celsius

außentemperatur ausreichen: das auto wird zur

tödlichen falle! das argument „nur kurz“ zählt

ebenso wenig wie das zwei zentimeter geöffnete

fenster, oder dachfenster kühlung bringt.

helfen sie miT

TierleBen zu reTTen!

die aufklärungsaktion unter dem motto „hunde gehören im sommer nicht ins auto“ hat Tasso

2009 gestartet und konnte bereits 7.000 menschen mobilisieren! in Österreich hat Tasso jetzt einen

aktiven kooperationspartner, den Wiener Tierschutzverein gefunden.

Tasso und WTV möchten so viele menschen wie möglich mit den informationen erreichen.

Wir hoffen auch in Österreich vielen hunden ein grauenhaftes schicksal, einen qualvollen Tod im

auto ersparen zu können!

der WTV hofft natürlich auch auf die hilfe unserer treuen leserinnen,

unserer mitglieder und der Tierfreunde im land!

für die kampagne haben wir plakate (a3 format) und tausende karten mit informationen

drucken lassen. diese stellen wir ihnen kostenlos zur Verfügung.

Bitte verteilen sie unsere informationskarten und plakate in hundeschulen, supermärkten,

geschäften, freizeitparks, parkgaragen – wo auch immer sie möglichkeit dafür haben!

die aktion ist in jedem sommer wichtig. machen sie mit, helfen sie mit, werden sie aktiv!

gemeinsam können wir hundeleben retten!

Melden Sie sich bitte bei uns per Post (WtV 2331 Vösendorf, triesterstr. 8), per telefon

0699/166 040 30 oder per e-Mail (hercsuth@wr-tierschutzverein.org)! Wir schicken

ihnen kostenlos die gewünschte Anzahl von Plakaten und informationskarten zu!

Tierfreund 07|2012


Tierfreund 07|2012

VorBeugende massnahmen und ersTe-hilfe im noTfall

akTuell | 11

hiTzschlag Beim Tier

Sowohl Katzen als auch Hunde

können einen Hitzschlag erleiden.

Da die größte Gefahr jedoch in einem

in der Sonne geparkten Auto

bei geschlossenen Fenstern besteht,

sind weitaus mehr Hunde als

Katzen davon betroffen. Es reichen

schon wenige Minuten aus, um

den Hund im verschlossenen Auto

in praller Sonne in eine lebensbedrohliche

Situation zu bringen.

Auch die Fahrzeuge, die bei Hitze

im Schatten geparkt sind, können

sich sehr schnell aufheizen! Ein

Fenster, das nur einen Spalt offen

ist, kühlt nicht ausreichend!

Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur

steigt an. Erste Anzeichen

eines Hitzschlages sind: Unruhe,

eine weitherausgestreckte Zunge

bei gestrecktem Hals, Taumeln,

Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius

Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden

auf.

Lebenswichtige Organe werden

weniger mit Blut versorgt, was zum

Schock führen kann. Steigt die Körpertemperatur

auf 43 Grad Celsius

an, gerinnt das körpereigene Eiweiß,

was Bewusstlosigkeit zur Folge

haben kann.

Was isT zu Tun? ein

hiTzschlag isT ein medizinischer

noTfall!

handlung. Bringen Sie das Tier

umgehend an einen schattigen

Platz und kühlen Sie es langsam

mit nasskalten Tüchern für mindestens

30 Minuten ab. Ist der Hund

bei Bewusstsein – und nur dann –

schluckweise Wasser anbieten.

Bei Bewusstlosigkeit muss der Hund

in die stabile Seitenlage gebracht

werden, wobei die Zunge heraushängen

muss. Bemerken Sie einen

Hund in einer Notsituation im Auto,

zögern Sie nicht, die Polizei (unter

der Nummer 133) zu rufen!

Hunde und Katzen regulieren den

Wärmeaustausch über Hecheln.

Die dadurch entstehende Wasserverdunstung

muss das Tier Sie

durch haben

einen

Notfall

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Trinken ausgleichen. Hat es dazu Das Tier muss deshalb so schnell

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wir sind für Sie da und kommen zu Ihnen!

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Wir sind freiberufliche, selbstständige Tierärzte welche zum Wohl Ihres Tieres abwechselnd

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Es liegt im Ermessen des jeweilig diensthabenden Tierarztes den Patienten vor Ort zu

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durchzuführen.

Wir sind freiberufliche, selbstständige Tierärzte welche zum Wohl Ihres Tieres abwechselnd

Nacht-­‐und Wochenendbereitschaften anbieten. Dieser Dienst erstreckt sich auf Wien und

den nahen Umkreis.

Es liegt im Ermessen des jeweilig diensthabenden Tierarztes den Patienten vor Ort zu

versorgen oder, wenn nötig, eine umfangreichere Behandlung in Ordinationsräumlichkeiten

durchzuführen.

durchzuführen.

durchzuführen.

Die anfallenden Behandlungskosten werden nach der tierärztlichen Honorarordnung

Die anfallenden Behandlungskosten werden nach der tierärztlichen Honorarordnung

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Für allgemeine Auskünfte und die Nachbehandlung Ihres Tieres steht Ihnen Ihr

Für allgemeine Auskünfte und die Nachbehandlung Ihres Tieres steht Ihnen Ihr

behandelnder

Für

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allgemeine

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Auskünfte

Auskünfte zu Ordinationszeiten

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behandelnder Tierarzt zu Ordinationszeiten zur Verfügung. Auskünfte zur Selbstbehandlung

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Oder besuchen Sie uns unter: www.tiernotarzt.at

Oder besuchen Sie uns unter: www.tiernotarzt.at

Die anfallenden Behandlungskosten werden nach der tierärztlichen Honorarordnung

berechnet und sind bar zu begleichen!

Für allgemeine Auskünfte und die Nachbehandlung Ihres Tieres steht Ihnen Ihr

behandelnder Tierarzt zu Ordinationszeiten zur Verfügung. Auskünfte zur Selbstbehandlung

dürfen nicht erteilt werden.


12 | Thema des monaTs

urlauBskrankheiTen

Bei hunden

überdenken Sie einmal die tierarztbesuche in den letzten Jahren. Hat sich bei ihrem

tierarzt im Wartezimmer etwas verändert?

Die meisten LeserInnen können

die Frage mit einem klaren „JA“ beantworten.

Vor 10 Jahren hangen

gerade mal Plakate mit dem dezenten

Hinweis auf das regelmäßige

Entwurmen im Wartezimmer. Heute

ziert den Tresen ein Mobilé mit

Zecken, Mücken und Flöhen. Eine

große Zeckentafel zeigt plastisch

die verschiedenen Zecken und die

Krankheiten, die sie übertragen.

Prospektständer locken mit Bildern

von Zecken und mahnen zur Prophylaxe.

Ganz neu sticht einem der

Folder mit dem Titel „Herzwurm“ ins

Auge.

Kurz und gut: die sogenannten Mittelmeerkrankheiten

haben uns erreicht!

In Süd – und Osteuropa existieren

einige Krankheiten, die bisher in

unseren Breiten nicht oder kaum

heimisch waren. Vielen Menschen

sind diese Krankheiten noch unbekannt.

Bei denen, die schon davon

gehört haben, greift die für den

Menschen typische Verdrängungsstrategie:

„Uns passiert schon nix!“

oder „Da fahren wir ja nicht hin!“

Einige dieser Krankheiten sind unbehandelt

für den Hund tödlich

oder können ihn zumindestens

schwer schädigen. Zum Teil sind sie

auch für den Menschen nicht ganz

ungefährlich. Sie haben so klangvolle

Namen wie Babesiose, Ehrlichiose,

Leishmaniose, Hepatozoonose

und Dirofilariose.

Natürlich sind diese Krankheiten

häufig mit den aus dem Süden

adoptierten Hunden verbunden.

Fachleute sprechen von „importierten

Parasitosen“. Es ist bedauerlich,

dass viele Vermittler, sowohl Privatleute

als auch reguläre Tierschutzvereine,

über diese Krankheiten

nicht aufklären oder sie verharmlosen.

Wie immer gibt es auch das andere

Extrem, Menschen die maßlos

übertreiben und eine unnötige Panik

in Bezug auf diese Krankheiten

verbreiten.

Tierfreund 07|2012

Viele Hundehalter vergessen auch

die schönste Zeit des Jahres - den

Urlaub. Von dort bringen die Hunde

dann Souvenirs mit, die keiner

haben will. Zahlreiche Parasiten

scheinen nur darauf zu warten, ihrem

Hund das Leben schwer zu machen.

Denn der Stress der Urlaubsfahrt,

das ungewohnte Klima und

die unbekannte Umgebung schwächen

das Immunsystem Ihres Hundes.

Parasiten und Bakterien haben

dann ein leichtes Spiel.

Ziel dieser Zusammenfassung ist es,

über die Krankheiten und ihre Verbreitung

zu informieren und Entscheidungshilfe

für die folgenden

Fragen zu sein:

• Nehme ich meinen Hund mit

in den Urlaub?

• Wenn ja, wie schütze ich ihn

vor Ort?

• Adoptiere ich einen Hund aus

dem Süden?

• Muss ich einen bereits erkrank-

ten Hund in unseren Breiten

schützen oder ist nach der

Behandlung alles vorbei?

Klimaveränderung und Anpassung

der Krankheitsüberträger an neue

Lebensräume führen dazu, dass

die Überträger immer weiter nach

Norden wandern und damit auch

die Krankheiten. Der Begriff Mittelmeerkrankheiten

ist somit nicht

mehr ganz zutreffend. Die klassischen

Reisekrankheiten werden sicher

bald in den Alltag deutscher

und österreichischer Tierarztpraxen

einziehen.


Tierfreund 07|2012

Aber damit nicht genug. Es gibt

auch zahlreiche von Zecken und

Mücken übertragene Krankheiten,

die schon vor ihrer Haustür lauern.

Schlagworte sind hier Borreliose,

FSME und Anaplasmose. Diese

Krankheiten gibt es auch beim

Hund.

Die folgenden Kurzsteckbriefe sollen

Ihnen einen ersten Eindruck

von den bestehenden Krankheiten

geben.

BaBesiose:

Die Babesiose ist die gefürchtetste

Erkrankung beim Hund in Frankreich

und ist auch als Hundemalaria

bekannt. Erreger sind die sog. Babesien.

Ähnlich wie die Erreger der

menschlichen Malaria vermehren

sich die Babesien in den roten Blutkörperchen

und zerstören sie. Nach

Angaben der lokalen Tierärzte kommt

es allein in Frankreich zu 400.000

Babesiose-Fällen pro Jahr. Seit etwa

10 Jahren ist die Babesiose auch in

Deutschland bekannt. Hier gibt es

ca. 300 Fälle im Jahr. Im März 2004

wurden die ersten Fälle aus den Niederlanden

bekannt.

Die Auwaldzecke und die Braune

Hundezecke übertragen beim Blutsaugen

die sogenannten Babesien

auf den Hund. Eine akute Babesiose

beginnt mit sehr hohem Fieber und

der Allgemeinzustand des Hundes

verschlechtert sich rasant. Auffällig

ist in dieser Phase das Ausscheiden

von cola-farbenem Urin. In dieser

Phase kommt es häufig zu Todesfällen.

Rechtzeitig erkannt ist eine Behandlung

möglich.

ehrlichiose:

Die Ehrlichiose beim Hund – auch

als Zeckenfieber bekannt – ist eine

akute bis chronische Krankheit die

durch Ehrlichia canis einem Bakterium

ausgelöst wird. Die Erreger

befallen die weißen Blutkörperchen.

Die Krankheit ist im Mittelmeerraum

endemisch, so dass Importhunde

aus diesen Regionen

und Hunde bei Urlaubsreisen gefährdet

sind.

Die Ehrlichiose beginnt beim Hund

meist „schleichend“, d.h. es werden

Mattigkeit, Leistungsschwäche und

Futterverweigerung beobachtet. Im

späteren Verlauf ist Nasenbluten ein

Leitsymptom. Es werden auch punktförmige

Blutungen auf den Schleimhäuten,

auf der Haut und in den

Augen beobachtet. Eine unbehandelte

Ehrlichiose kann infolge zunehmender

ggf. über Jahre andauernder,

schleichender Blutungsneigung und

einer Niereninsuffizienz zum Tod des

Tieres führen.

Wird die Ehrlichiose erkannt, kann

sie gut mit Antibiotika behandelt

werden.

hepaTozoonose:

Die Hepatozoonose ist ein Beispiel

für eine recht neue Erkrankung in

Europa. Diese Erkrankung stammt

ursprünglich aus Afrika und wurde

offensichtlich per Schiff in die

Hafenstädte Europas transportiert.

Inzwischen ist sie vielerorts auch in

ländlichen Regionen Südeuropas

verbreitet. Sie wird durch die Braune

Hundezecke übertragen. Das

Endemiegebiet ist daher identisch

mit der Verbreitung der Braunen

Hundezecke.

Die Infektion erfolgt ausnahmsweise

nicht durch den Stich der Zecke,

sondern durch den Verzehr von infizierten

Zecken - also durch profanes

Verschlucken und Zerbeißen

der Zecke. Ist die Zecke im Darm

des Hundes angekommen, bohren

sich die Hepatozoen durch die

Darmwand und gelangen über den

Blutkreislauf in Milz, Knochenmark,

Leber, Nieren und Lymphknoten.

Von hier aus wandern die Erreger in

Lunge und Muskulatur. Schließlich

werden die weißen Blutkörperchen

(Leukozyten, speziell Mono- und

Granulozyten) befallen.

Nachdem die Krankheit ziemlich

neu ist, fehlt es an entsprechenden

Studien über erkrankte Tiere. Die

Symptome der Hepatozoonose, die

bislang beobachtet wurden, variieren

sehr stark. Nach derzeitigem

Kenntnisstand verlaufen viele In-

Thema des monaTs | 13

fektionen klinisch inapparent, d.h.

ohne Symptome.

Wenn Hunde erkranken, handelt es

sich meist um immungeschwächte

Tiere, Welpen oder Tiere, die schon

mit anderen Erregern infiziert sind.

Hier sind dann leider auch akute und

lebensbedrohliche Erkrankungen

möglich. Eine wirksame Behandlung

gibt es derzeit nicht. Die Therapie beschränkt

sich auf die Behandlung der

Symptome.

leishmaniose:

Leishmaniose ist heute in Deutschland

die häufigste Importkrankheit

bei Hunden. Dies ist klar dem steigendem

Tourismus reisebegleitender

Hunde und dem Import von Hunden

aus mediterranen Ländern zuzuschreiben.

Man geht heute davon

aus, dass allein in Deutschland ca.

20.000 mit Leishmaniose infizierte

Hunde leben.

Übertragen wird die Leishmaniose

durch Sandmücken oder Phlebotomen.

Diese wurden in Deutschland

bereits entlang des Rheingrabens in

Baden- Württemberg bis in die Region

um Offenburg im Norden, und bis

zur westlichen Grenze des Schwarzwaldes

im Osten nachgewiesen.

Wenn die beweglichen Leishmanien

durch den infektiösen Stich in den

Blutkreislauf des Hundes gelangt

sind, werden diese in Milz und Leber

geschwemmt. Leishmanien besitzen

die Fähigkeit, die Immunabwehr im

Säugetierorganismus völlig zu unterlaufen.

Im weiteren Krankheitsverlauf

manifestieren sich die Leishmanien

im Knochenmark und sind später

auch in den Lymphknoten zu finden.

Nicht jeder mit Leishmanien infizierte

Hund erkrankt. Je nach Immunstatus

zum Infektionszeitpunkt

entwickeln die Hunde klinische Symptome,

erkranken chronisch und zeigen

erst zu einem späteren Zeitpunkt

Symptome, oder aber sie eliminieren

den Erreger und erkranken nicht. Die

Symptome variieren sehr stark. Bekannt

sind die Hautveränderungen,

der Haarausfall mit einer oft auftre-


14 | Thema des monaTs

tenden Brillenbildung um die Augen,

die ausgefransten Ohren und der

übermäßige Krallenwuchs.

Leishmaniose ist nicht heilbar. Es

gibt jedoch mittlerweile einige Medikamente

und eine Impfung am Markt,

die dem Hund ein fast normales Leben

ermöglichen (länderspezifisch

zugelassen). Leider sind auch schwere

Krankheitsverläufe mit Todesfolge

möglich.

dirofilariose:

Die Dirofilariose wird durch einen

Wurm (Dirofilaria immitis) verursacht.

Der Herzwurm besiedelt vor

allen Dingen die Arteria pulmonalis

(Lungenarterie) und die rechte Herz

kammer des Hundes.

Überträger des Wurms sind die Gemeine

Stechmücke (Culex pipiens)

sowie 60 andere Stechmückenarten.

Damit ist die Gefahr der Verbreitung

der Krankheiten auch nördlich der

Alpen grundsätzlich gegeben.

Momentan findet man den Herzwurm

im ganzen Mittelmeerraum

mit Hochendemiegebieten in

Norditalien (Poebene) und Toskana,

sowie Iberische Halbinsel,

Frankreich (vom Süden bis über

den 47. Breitengrad, bis nördlich

von Paris), Griechenland und in

der Südschweiz (Kanton Tessin).

Aufgrund des Entwicklungszykluses

können von der Infektion bis hin zu

ersten klinischen Symptomen einige

Wochen ja sogar Monate vergehen.

Infizierte Hunde sind sehr lange

unauffällig. Die Hunde leiden dann

zunehmend unter Leistungsabfall,

ermüden leicht und zeigen bei Anstrengung

Husten oder sogar Atemnot

bis hin zu Bewusstlosigkeit

Die Behandlung von Herzwurminfektion

ist problematisch, aber möglich.

Wichtig sind hier die vorhandenen

Prophylaxemöglichkeiten.

Borreliose:

Ausgelöst wird die Borreliose, auch

Lyme-Borreliose genannt, durch

Bakterien mit dem Namen Borrelia

burgdorferi sensu lato. Die Bakterien

werden in Europa durch den

Gemeinen Holzbock übertragen.

Die Verbreitung der Krankheit

geht also mit der Verbreitung des

Gemeinen Holzbock einher. In

Deutschland sind etwa 20 bis 30%

der Holzbock-Populationen Träger

von Borrelien. Allerdings gibt es

hier extreme, regionale Schwankungen

– von 5 bis 90% Durchseuchung

ist alles möglich.

Von der Einstichstelle verbreitet

sich der Erreger im gesamten

Körper. Die Borreliose kann

bei Mensch und Tier zahlreiche

Organe betreffen: die Gelenke,

die Haut, das Nervensystem, das

Herz oder die Nieren. Beim Hund

kommt es vor allem zu Gelenkentzündungen,

wechselnden Lahmheiten

und Muskelschmerzen.

Viele Hunde, die mit Borrelien infiziert

werden, erkranken nicht. Es wird

beschrieben, dass nur ca. 5% aller infizierten

Hunde klinische Symptome

zeigen. Hier erfolgt eine Behandlung

mit Antibiotika.

fsme:

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis

(FSME) befällt nicht nur den

Menschen, sondern auch den Hund.

Allerdings erkranken die Hunde

nach einer Infektion mit dem FSME-

Virus sehr selten. Kommt es allerdings

zu einer Erkrankung verläuft

diese schwerwiegend und hat auch

oft einen tödlichen Verlauf.

Der FSME-Virus wird durch den

Holzbock übertragen und kommt in

Deutschland vor allem in der Südhälfte

vor. Je nach Anzahl spricht

man von Risiko- oder Hochrisikogebieten.

Die Grenze für Hochrisikogebiete

liegt nach Angaben des Robert-

Koch-Instituts in etwa am Main. Die

Zahl infizierter Zecken wird in Hochrisikogebieten

auf etwa 1 bis 4% geschätzt.

In West- und Südeuropa ist

der Erreger kaum oder gar nicht vorhanden,

dagegen ist er in Osteuropa

sehr häufig anzutreffen.

Die Erkrankung beginnt mit hohem

Fieber und der Zustand des Hundes

verschlechtert sich rasant. Es

kommt zu Gangstörungen aller vier

Beine bis hin zur Lähmung aller vier

Extremitäten. Der Hund leidet unter

Krampfanfällen. Verschiedene

Ausfälle der Gehirnnerven können

beobachtet werden. Der Hund ist

übermäßig schmerzempfindlich -

vor allen Dingen im Hals- und Nackenbereich.

Der Drohreflex des

Hundes fehlt. Auffällige Verhaltensänderungen

von apathisch bis

übererregt werden beschrieben. Ein

großer Teil der erkrankten Hunde

stirbt innerhalb einer Woche bzw.

wird eingeschläfert.

Eine wirksame Therapie oder Impfprophylaxe

gibt es derzeit nicht.

anaplasmose:

Tierfreund 07|2012

Eine deutsche Verwandte der Ehrlichiose

ist die Anaplasmose. Diese

wird vom normalen Holzbock

übertragen. Erreger sind die so

genannten Anaplasma-Bakterien.

In Deutschland ist dies vor allem

Anaplasma phagozytophilum, in

Südeuropa handelt es sich meist

um Anaplasma platys. Beide Erregerarten

befallen bestimmte weiße

Blutkörperchen, die Granulozyten,

die zum Immunsystem des Hundes

gehören, und in denen sich die

Bakterien vermehren. Man schätzt,

dass hierzulande zwischen 1 und 4

Prozent aller Holzböcke Anaplasma-

Bakterien in sich tragen. Verlauf der

Krankheit, Symptome und auch die

Behandlung sind denen der Ehrlichiose

sehr ähnlich.


Tierfreund 07|2012

BlaulichT

Durch die Urbanisation wachsen

überall Hochhäuser aus der Erde.

Statt Bäume stehen glänzende

Glasfassaden, statt Blumen Beton.

Wir gestalten die Welt nach

unseren Bedürfnissen, formen sie

manchmal rücksichtslos um und

vergessen dabei oft darauf, dass wir

die Erde nicht alleine bewohnen …

aus dem Wiener TierschuTzhaus | 15

enTenfamilie gereTTeT

Die Bevölkerung des Planeten wächst unaufhaltsam. Die Menschen brauchen immer

mehr Platz. Wir bauen Häuser, asphaltieren Straßen und leiten Flüsse um.

Manche Tierarten trotzen dieser

Entwicklung und versuchen ihren

Platz in dieser – oft tristen- Welt

zu behaupten. In ihrem Kampf ums

Überleben sind sie darauf angewiesen,

erfinderisch zu sein. Im Laufe

der Jahrzehnte haben sie gelernt

zwischen Caféhaustischen ihre

Brösel zu suchen, im Großstadtverkehr

durchzukommen und spiegelnde

Glasfronten zu umfliegen.

Manchmal bauen die Tiere ihre

Nester auf Gerüste, Strommasten

oder eben auf Balkons.

Wir werden im Frühling und im

Frühsommer sehr oft zu Tierfamilien

gerufen, die ihren Familiensitz

nicht auf dem günstigsten Platz begründet

haben. Wie das auch bei

diesem Rettungseinsatz in Wien

der Fall war.

Auf den Bildern sehen Sie unseren

Kollegen, Manfred Schnötzinger

„in action“. Wie so oft in den letzten

Monaten sammelt er mit geübten

Bewegungen eine Entenfamilie

ein und bringt sie in Sicherheit.

Er fährt die Küken samt Mama in

ihre natürliche Umgebung, zum

Beispiel zum Kaisermühlendamm

zurück. Er setzt die kleinen Tiere

vorsichtig auf das Wasser und sie

schwimmen fröhlich davon…

Bitte denken Sie daran, auch hier haben

Sie und wir gemeinsam geholfen!

Denn wir können nur mit Ihrer Unterstützung

solche kleinen Wunder,

solche „Happy Ends“ vollbringen!


16 | aus dem Wiener TierschuTzVerein Tierfreund 07|2012

grosse BeTeiligung an

der ziesel-mahn Wache

An die 400 Menschen waren zur Ziesel-Mahnwache nach Stammersdorf gekommen um vor

ort gegen die drohende Verbauung eines der letzten Wiener Ziesel-Habitate zu protestieren.

Die große Teilnehmerzahl an der von

der überparteilichen Bürgerinitiative

IGL Marchfeldkanal organisierten

Veranstaltung unterstreicht eindrucksvoll,

wieviele Wienerinnen und

Wiener den empörenden Umgang

mit den Zieseln am Marchfeldkanal

nicht einfach hinnehmen wollen.

Neun hochkarätige Sprecherinnen

und Sprecher beleuchteten in ihren

interessanten Beiträgen die Problematik

der Heeresspital-Ziesel aus den

unterschiedlichsten Blickwinkeln.

Die aufrüttelnden und teils sehr emotionalen

Reden hatten die unabdingbare

Notwendigkeit von Tier- und

Naturschutz, das besondere Schutzbedürfnis

der Ziesel, die aufklärungsbedürftigen

Vorgänge rund um die

Heeresspital-Flächenwidmung, Fehlentwicklungen

in der Stadtplanung

und Solidarität zwischen Bürgerinitiativen

zum Inhalt. Allen gemeinsam

war das eindringliche Plädoyer die

Ziesel in ihrem angestammten Lebensraum

zu schützen.

Unter dem Eindruck des Gesagten

ergriff gegen Schluss sogar die

anwesende Frau Dr. Ilse Hoffmann

(Universität Wien) – sie ist von den

Bauträgern mit der Evaluierung und

Durchführung von Ziesel-Lenkungsmaßnahmen

auf Ausgleichsflächen

beauftragt – das Wort um sich mit

Klarstellungen an das Publikum zu

wenden. Als musikalisches Rahmenprogramm

wurde das Kindermusical

„SoKo Ziesel“ uraufgeführt. Unter

der Leitung von Mag. Renate Schütz,

aus deren Feder sowohl Musik als

auch Text des Werkes stammen, präsentierten

rund ein Dutzend Kinder

und Jugendliche dem Publikum

eine durch und durch begeisternde

Darbietung des außergewöhnlichen

Stücks. Viele Anwesende nutzten die

Möglichkeit sich am Infostand rund

um das zentrale Thema der Veranstaltung

zu informieren und zum

Schutz der Ziesel und Feldhamster

beim Wiener Heeresspital zu unterschreiben.

Ein weiterer Publikumsmagnet

war das IGL-Buffet, wo man

sich gegen eine freiwillige Spende

mit Kaffee, Kuchen und weiteren

Köstlichkeiten stärken konnte. Zudem

bot die Ziesel-Mahnwache auch

ein ideales Forum sich in persönlichen

Gesprächen zu vernetzen und

Kontakte für künftige gemeinsame

Aktivitäten zu knüpfen.

Auch die abschließende ökologische

Führung rund um das Habitat

der Ziesel und Feldhamster fand regen

Anklang. Eine Vielzahl der Besucher

nutzte die Gelegenheit von

fachkundiger Seite mehr über die

ökologischen Besonderheiten des

bedrohten Ziesel-Habitats und des

Marchfeldkanals zu erfahren. Zum

spontanen Gaststar geriet ein neugieriger

Biber, der just in jenem Augenblick

vorbeischwamm, als über

ihn und seine Artgenossen gesprochen

wurde.

Die Bürgerinitiative IGL-Marchfeldkanal

bedankt sich bei allen

Mitwirkenden sehr herzlich für die

engagierte Unterstützung! Unser

besonderer Dank gilt Frau Renate

Schütz und ihrem jungen Team für

die Aufführung von „SoKo Ziesel“.

Ebenfalls bedanken möchten wir

uns bei der Firma Ströck für die

großzügige Gebäckspende, den

Floridsdorfer Grünen für die Bereitstellung

der Infrastruktur und

organisatorische Unterstützung im

Vorfeld sowie bei den zahlreichen

Fotografen für die kostenfreie Be-

reitstellung ihrer Bilder. Ganz speziell

möchten wir uns natürlich bei

jenen Menschen bedanken, die den

allerwichtigsten Beitrag zum Erfolg

der Veranstaltung geleistet haben,

den teilnehmenden Bürgerinnen

und Bürgern. Ohne ihr Kommen

wäre die Ziesel-Mahnwache nicht

das geworden, was sie war: Ein unübersehbares

Signal an die Wiener

Politik die Ziesel und Feldhamster

beim Wiener Heeresspital keinen

weiteren Risiken auszusetzen und

stattdessen das gesamte Biotop

rund um das Heeresspital als Naturschutzgebiet

zu widmen.

Den Wiener tierschutzverein hat

Frau Mag. elisabeth thomas vertreten.

Sie hat im Namen des Vereines

nicht nur die weitere Unterstützung

des Projektes versprochen, sondern

auch die anwesenden Hunde

mit frischem Wasser verköstigt.

liebe leserinnen! eine schlacht

ist zwar gewonnen, aber der krieg

leider noch lange nicht!

die ziesel und die helfenden Tierfreunde

brauchen ihre unterstützung!

Bitte sammeln sie weiterhin die

unterschriften und schicken sie

diese uns zu! informieren sie ihre

freunde, familienmitglieder und

kollegen über das projekt und ersuchen

sie alle um hilfe!

die ziesel, die natur und die kommenden

Wiener generationen

werden es ihnen danken!

unterschriftenlisten erhalten

sie unter: www.ziesel.org,

oder bei uns im WTV.


Tierfreund 07|2012

WTV-sTellungnahme

zum Thema

Der Wiener Tierschutzverein ist zwar

eine alte Organisation, er ist aber

trotzdem flexibel und geht mit der

Zeit. Auch uns ist es klar ersichtlich,

dass die Entwicklung nicht stehen

bleibt. Es ist nachvollziehbar, dass im

Interesse der besseren Lebensqualität

es oft notwendig ist Altbaubestand zu

erneuern, moderne Wohnungen zu

errichten.

Der Wiener Tierschutzverein will

nicht als Verhinderer eines Projektes

dargestellt werden. Wir sehen uns

viel eher als Partner – als Partner in

der Lösungsfindung für die Natur, im

Interesse der Tiere sowie im Interesse

der Wiener Bürger und Bürgerinnen.

Hier geht es nicht bloß um eine Kleinigkeit,

um einige Tiere, die man

nicht einmal bemerkt. Vielmehr geht

es hier um Prinzip, um Verantwor-

tung, die wir alle gemeinsam tragen

und um Gesetzte, die man gerade zu

missachten versucht.

So komisch das auch auch klingen

mag, unterstützt der WTV dieses Projekt

nicht nur den Zieseln sondern

auch den Bauträgern zuliebe. Unser

Verein kann als Betroffene aus eigener

Erfahrung berichten wie schwierig

es ist nach Fertigstellung eines

Gebäudes, eines Areals Flexibilität zu

zeigen und nach optimalen Lösungen

zu suchen! In was für einer Klemme

sich jemand –egal, ob eine Organisa-

tion, ein Bauträger, Privatperson- befinden

kann, der in ein Projekt schon

finanzielle Mittel investiert hat und

dann gezwungen ist nach neuen Lösungen

zu suchen, Kompromisse einzugehen.

Da ist noch nichts verbaut, hier kann

man noch einen Weg finden. In diesem

Fall sind noch keine Kosten und

noch keine nie wieder gutmachbare

Schäden entstanden - hier sind Sie

noch rechtzeitig dran! Unser Apell an

Sie: Lernen Sie aus unserem Beispiel

und suchen Sie gemeinsam nach ei-

ner Lösung!

An einem runden Tisch können die

Anrainer, Tierschützer, die Stadt Wien

und die Grundstückseigentümer mit

Sicherheit auf ein befriedigendes Ergebnis

kommen. Gerade jenseits der

Donau gibt es zahlreiche Baugründe.

Die Stadt Wien verfügt hier über genügend

Liegenschaftsreserven. Vielleicht

kann das Grundstück einfach,

ohne Zusatzkosten mit einer anderen

geeigneten Liegenschaft getauscht

werden. Davon würde nicht nur der

Bauträger profitieren –weil er sich

aus dem Wiener TierschuTzVerein | 17

jede Menge Kosten und Ärger erspart

hat, sondern auch die Stadt Wien!

Es gibt ja nicht viele Städte auf dieser

Welt, die ein Stück Naturparadies,

eine kleine Oase in dem Wohnhaus-

Jungle eigen nennen können. Wien

soll stolz darauf sein und es würdigen

können!

Geben wir zu: die Situation ist irgendwie

skurill. In Schönbrunn werden

Pandabären gehegt, gepflegt und international

mit Stolz präsentiert. „Die

seien streng geschützt, vom Aussterben

bedroht, es seien nunmehr einige

hundert Exemplare erhalten. Man

solle sie schützen und ihnen beim

Überleben helfen“-heißt es von der

Expertenseite.

Wie sieht es dann mit den Zieseln

aus? Sie sind ebenfalls geschützt

und vom Aussterben bedroht –und

noch dazu dies alles vor unserer

Haustür! Wir wissen ja alle, sobald

die ersten Bagger hier zu arbeiten

beginnen, können wir uns von den

Tieren verabschieden. Wir alle hoffen,

dass es diesmal nicht zu spät

sein wird, dass dieser verborgene

Schatz rechtzeitig erkannt, geschätzt

und geschützt wird.

Wir alle hoffen, dass auch die Stadt

Wien erkennt, was auf internationaler

Ebene bereits längst erkannt wurde

– das einzigartige Zieselvorkommen

auf ihrem Gebiet! Es geht nicht um

das Vertragsverletzungsverfahren, das

Österreich aufgrund der Verletzung

der „Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie“

drohen würde. Es geht bloß um ein

friedliches Miteinander, um Verantwortung

anderen Lebewesen gegenüber

und um Menschlichkeit – denn

genau das macht eine Stadt lebbar …

Hier und da ist die Chance gegeben,

es vor der ganzen Welt zu beweisen!


18 | ein neues zuhause gesuchT

hol mich BiTTe aB!

WeiTere informaTionen unTer: (01) 699 24 50-0

oder Besuchen sie unsere TierVergaBe:

TriesTer sTrasse 8, 2331 VÖsendorf

liebe Tierfreunde, wenn sie einen unserer schützlinge adoptieren möchten,

rufen sie uns bitte unter der oben angeführten Telefonnummer an. unsere geschulten

mitarbeiterinnen helfen ihnen gerne bei der auswahl eines zu ihnen passenden

Tieres. Bitte denken sie daran, meldezettel und lichtbildausweis mitzubringen!

Bei der adoption eines Tieres ist ein unkostenbeitrag zu entrichten.

unsere Tiervergabe ist mi-so von 13.30 bis 17.00 uhr geöffnet.

ilVy proT.nr.: 1210228

scoTTy proT.nr.: 0910306

sarah proT.nr.: 1210429

labradormischling

weibl., 11 /2 jahre

• Braucht Menschen mit Hunde -

erfahrung die mit ihr eine

Hundeschule besuchen

• Sollte nicht zu Kleinkindern

vermittelt werden

• Kann kurz alleine bleiben

staffordmischling

männl/kastr., 4 1 /2 jahre

• Braucht sehr viel Beschäftigung

• ist sehr stürmisch und

unerzogen

• Verträgt sich gut mit

anderen Hunden

• Bleibt brav alleine

schnauzermischling

weibl., 9 jahre

• Am Anfang bei Fremden

sehr unsicher

• Danach sehr lieb und

verschmust

• Bleibt vermutlich nicht alleine

• Geht brav an der Leine

Burli proT.nr.: 1111242

rottweiler

männl., 5 jahre

• Wurde angebunden gefunden

• Hört brav auf Grundkommandos

• Sollte nicht zu Kindern

vermittelt werden da er

einen Futterneid hat

labradormischling

männl/kastr., 10 jahre

• Braucht Haus mit Garten und

Menschen mit Hundeerfahrung

• Verträgt sich mit allen tieren

• Sollte nicht zu Kinder

vermittelt werden

staffordmischling

weibl., 2 1 /2 jahre

• Bleibt brav alleine,

• Verträgt sich gut mit rüden

• Braucht aber einzelplatz

• Sehr lieb und verschmust

Tierfreund 07|2012

BoBBy proT.nr.: 0610677

saphira proT.nr.: 1210284


Tierfreund 07|2012

leonardo proT.nr.: 1210536

rico proT.nr.: 1111064

raVe proT.nr.: 0810844

morTischa proT.nr.: 1210239

staffordmischling

männl., 2 1 /2 jahre

• Sehr freundlich zu Menschen

• Geht sehr brav an der Leine

• Hört brav auf Grundbefehle

• Wurde angebunden gefunden

malinoismischling

männl/kastr., 6 jahre

• Sollte nicht zu Kindern

vermittelt werden da er

sein Futter verteidigt

• Verträgt sich mit Hündinnen

• ist sehr folgsam

• Braucht Menschen mit

Hundeerfahrung

staffordmischling

männl/kastr., 8 1 /2 jahre

• Verträgt sich mit anderen

Hunden

• Hört brav auf Grundkommandos

• Geht sehr brav an der Leine

staffordmischling

weibl., 2 jahre

• Wurde angebunden gefunden,

• Leidet an Demodex

• Sehr freundlich zu Menschen

• Verträgt sich mit anderen

Hunden

• Kann vermutlich kurz

alleine bleiben

mischling

männl., 4 1 /2 jahre

• Verträgt sich mit Hündinnen

• Sollte nicht zu Kleinkindern

vermittelt werden

• Bleibt kurz alleine

• Fährt gerne mit dem Auto mit

staffordmischling

männl/kastr., 4 jahre

• Leider hat Spike kleine grobmotorische

Schwierigkeiten

aufgrund einer Atrophie im

Kleinhirn

• er bleibt brav alleine

• Verträgt sich mit

anderen Hunden

• Sollte nur zu größeren

Kindern vermittelt werden

staffordmischling

männl/kastr., 2 jahre

• Wurde an der Hüfte operiert,

• Bei uns sehr gestresst

• Bleibt brav alleine,

• Sehr verspielt und freundlich

shi Tzu

männl., 5 jahre

• Versteht sich mit anderen

Hunden

• ist kinderfreundlich

• Kann brav alleine bleiben

• Geht sehr brav an der Leine

ein neues zuhause gesuchT | 19

spike proT.nr.: 1210498

spike proT.nr.: 1111496

lenox proT.nr.: 1110289

charly proT.nr.: 1210289


20 | ein neues zuhause gesuchT

oldi’s &

kaTzen

WeiTere informaTionen unTer: (01) 699 24 50-0

oder Besuchen sie unsere TierVergaBe:

TriesTer sTrasse 8, 2331 VÖsendorf

sir proT.nr.: 1210582

xenia proT.nr.: 1210391

cora proT.nr.: 1110911

schäfermischling

männl., 4 jahre

• Wurde angebunden gefunden

• Sehr freundlich zu Menschen

• Verträgt sich mit anderen Hunden

• Hört brav auf Grundkommandos

doggenmischling

weibl., 4 jahre

• ist am Anfang sehr unsicher

• Verträgt sich gut mit

anderen Hunden

• Kann brav alleine bleiben

• Sehr lieb und anhänglich

staffordmischling

weibl., 9 jahre

• Sehr freundlich zu Menschen,

• Geht sehr brav an der Leine,

• Verträglich mit größeren

Kindern

• Liebt Suchspiele

kangalmischling

männl./kastr., 7 1 /2 jahre

• Haus mit Garten

• Sollte nicht zu Kinder vermittelt werden

• Bleibt brav alleine

• Seine neuen Besitzer sollten erfahrung

mit Herdenschutzhunden mitbringen

staffordmischling

weibl, 10 jahre

• Leidet an Arthrosen

• Bleibt nicht gerne alleine

• Braucht einzelplatz da sie

sehr eifersüchtig ist

• Fährt gerne mit dem Auto mit

rottweiler

männl/kastr., 5 jahre

• Bleibt sehr brav alleine

• Seine neuen Besitzer sollten

rasseerfahrung mitbringen

• Nicht zu Kinder und zu anderen

tieren im gleichen Haushalt

happy proT.nr.: 0610559

Tierfreund 07|2012

donna proT.nr.: 1111217

jimmy proT.nr.: 1011052


Tierfreund 07|2012

nussi proT.nr.: 120367

rudi proT.nr.: 1220319

merilyn proT.nr.: 1220556

hauskatze

weibl., 3 jahre

• Braucht Haus mit gesichertem

Freigang da sie vermutlich

taub ist

• Verträgt sich mit anderen

Katzen

• Manchmal ein wenig zickig

hauskatze

männl., 2 1 /2 jahre

• Sollte nicht zu Kindern ver -

mittelt werden da er sich

manchmal nicht gerne

hochheben lässt

• Verträgt sich gut mit anderen

Katzen ist stubenrein

hauskatze

weibl./kastr., 13 jahre

• Möchte als einzeltier

gehalten werden

• Sollte nicht zu Kindern vermittelt

werden da sie

manchmal ein wenig zickig ist

maThias & lukas proT.nr.: 1220550 & 1220549

hauskatzen

weibl., 14 jahre

• Suchen zusammen ein

neues Zuhause

• Sehr lieb und verschmust

• Stubenrein

• Kinderfreundlich

hauskatze

männl., , 1 1 /2 jahre

• Versteht sich mit anderen

Katzen

• Am Anfang sehr schüchtern

• Würde sich auf Haus mit

Garten sehr freuen

hauskatze

männl/kastr., 10 jahre

• Sehr freundlich und

verschmust

• Verträgt sich gut mit

anderen Katzen

• Stubenrein

hauskatze

weibl./kastr., 13 jahre

• Möchte das einzige tier

im gleichen Haushalt sein

• Stubenrein

• Manchmal ein wenig launisch

hauskatze

weibl., 12 jahre

• Stubenrein

• Sehr freundlich

• Lieb und anhänglich

• Sehr ruhiges Wesen

ein neues zuhause gesuchT | 21

gismo proT.nr.: 1220180

schnurli proT.nr.: 1220431

mirli proT.nr.: 1220559

emmer proT.nr.: 1220502


22 | Tellerrand

serie – Teil 4: unsere gesundheiT

die ausWirkungen

des fleischkonsums

auf die WelT

Von dr. mag. kurT schmidinger |

GeoPHySiKer, DoKtor Der LeBeNSMitteLWiSSeNSCHAFteN UND GrüNDer DeS ProJeKtS WWW.FUtUreFooD.orG

in der vierten Folge unserer Serie über die Auswirkungen des Fleischkonsums

geht es um unsere Gesundheit. ob Fleisch gesund oder doch nicht gesund ist,

ist überraschend vieldiskutiert.

Überraschend deshalb, weil

Vegetarier(innen) in großangelegte

Vergleichsstudien mit

Fleischesser(innen) regelmäßig

besser abschneiden, siehe Kasten.

In vielen dieser Studien werden

zudem andere Einflussfaktoren auf

die Gesundheit, wie Rauchen, Alkoholkonsum,

Sportausübung, Alter,

Geschlecht und sozialer Status

berücksichtigt und statistisch aus

dem Ergebnis herausgerechnet.

Speziell Herz-Kreislauferkrankungen,

verschiedenen Formen

von Diabetes und Krebs und viele

andere Zivilisationskrankheiten

werden mit Fleischkonsum in

Verbindung gebracht. Diese vergleichenden

Studien wurden vorwiegend

in Europa und den USA

gemacht, gelten also zumindest für

Wohlstandsländer wie Österreich.

Zudem sind auch die größeren

weltweiten Seuchen der letzten

Jahrzehnte, die sog. Pandemien,

wie die Vogelgrippe, Schweinegrippe,

EHEC, BSE direkt oder indirekt

aus der Massentierhaltung

entstanden - Kein Wunder, dort

leben doch: Milliarden Lebewesen

dichtgedrängt in katastrophaler

Haltung, was das Immunsystem

der Tiere schwächt und Übertragungen

von Krankheiten fördert.

Wir wissen nicht, welche Pandemien

wir uns in Zukunft in der Massentierhaltung

heranzüchten, und

ob und wann eine dabei sein wird,

die auch beim Menschen zu Massensterben

führt. Vielleicht pas-

Tierfreund 07|2012

siert das morgen, vielleicht aber

auch die nächsten hundert Jahre

nicht. Ähnlich verhält es sich mit

den Antibiotikaresistenzen aus

der Massentierhaltung durch den

massiven Einsatz von Antibiotika

dort. Alles ein Spiel mit dem Feuer.

Aber auch hier und jetzt haben

Tierprodukte diverse Auswirkungen

auf unsere Gesundheit: Bakterielle

Lebensmittelvergiftungen

(mit Salmonellen, Campylobacter,

Staphylokokken oder E. coli

beispielsweise) sind zumeist auf

Tierprodukte zurückzuführen, ist

Ihnen das schon mal aufgefallen?


Tierfreund 07|2012

All die genannten Gefahren können

durch eine vegetarische oder

vegane Ernährung vermieden oder

zumindest stark reduziert werden.

Zudem bekommt unser Körper

dann weit weniger von einigen

schädlichen Inhaltsstoffen der

Nahrung ab, wie Nahrungscholesterin,

Arachidonsäure, Purine,

gesättigte Fettsäuren, aber auch

freie Radikale (Stichwort oxidativer

Stress). Speziell eine vegane

Ernährung reduziert die Zufuhr

dieser für den Körper belastenden

Stoffe.

Und wenn der Obst- und Gemüsenanteil,

sowie der Rohkost- und

Vollkornanteil in der Nahrung

hoch ist, liefert eine vegetarische

oder vegane Ernährung zudem

noch ein Mehr an „guten“ Inhaltsstoffen,

also ein Plus an den Vitaminen

C und E, an Ballaststoffen

sowie an den sogenannten sekundären

Pflanzenstoffen, die antioxidativ,

antibakteriell oder auch

entzündungshemmend wirken

und sogar die Bildung von Krebs

hemmen können.

Trotz der massiven genannten Vorteile

kann man sich natürlich auch

vegetarisch und vegan schlecht

und mangelhaft ernähren.

Ein paar gute Tipps möchte ich

Ihnen also nicht vorenthalten:

Die Kombination verschiedener

pflanzlicher Proteinquellen wie

Nüsse, Getreide oder Hülsenfrüchte

hilft für eine optimale

Eiweißversorgung mit allen essentiellen

Aminosäuren. Mineralstoffe

wie Kalzium, Eisen, Zink

sind interessant. Speziell bei veganer

Ernährung sollte auf die

Zufuhr von Vitamine B12 geachtet

werden, z.B. durch Nahrungsergänzung

oder Lebensmittel, in

denen B12 zugesetzt ist. Zudem

sollten alle Menschen in unseren

Breiten auch auf ihr Vitamin D

achten, letzteres speziell im Winter

bei mangelndem Sonnenlicht,

wenn wir auf die Zufuhr über die

Nahrung angewiesen sind. Leinöl

liefert die Omega-3-Fettsäuren

Alpha-Linolensäure, und sollte am

Speiseplan nicht fehlen, es ist jedoch

nicht zum Erhitzen geeignet.

Im Rahmen einer Gesundheitsvorsorge-Untersuchung

kann man

in Österreich einmal pro Jahr einen

kostenlosen Bluttest machen.

Interessante Werte speziell für

vegetarisch und vegan lebende

Menschen sind dabei die Vitamine

B12, D und Folsäure, sowie Kalzium,

Eisen, der Eisenspeicher Ferritin

und Zink, und des weiteren

Tellerrand | 23

Homocystein (leider derzeit noch

kostenpflichtig) und das HDL/

LDL-Verhältnis.

Sie denken jetzt vielleicht: „Oh,

noch ein Termin mehr bei meinem

Hausarzt!“, aber vielleicht

ersparen Sie sich damit mittelfristig

Ihre anderen Arzttermine. Bei

mir selbst ist das so, ich besuche

meinen Hausarzt längst schon

nur noch einmal jährlich - zur Gesundheitsvorsorge-Untersuchung.

der (hohe) konsum Tierischer leBensmiTTel

Wird miT folgenden krankheiTen

in zusammenhang geBrachT:

herz-/kreislauferkrankungen

(oxford Studies, 7 tage Adventistenstudie, Studien von ADA,

Uni Gießen, Bundesgesundheitsamt Berlin, u.v.m.)

dickdarmkrebs

(American Cancer Society, Univ. oxford, Univ. San Diego,

Krebsforschungszentrum Heidelberg), Brustkrebs (Harvard

Medical School), Prostatakrebs (PCrM, Washington DC),

Magenkrebs (ePiC)

osteoporose (!) (UC San Francisco, USDA-ArS)

multiple sklerose (CHrU Grenoble)

gallensteine

Typ 2 diabetes

übergewicht

allergien

rheumatoide arthritis (UUH oslo)

links zu studien http://futurefood.org/globalbenefits/health_de.php


24 | BuchpräsenTaTion Tierfreund 07|2012

Buchempfehlung

Das Buch wird jeden Hundefreund jede Hundefreundin begeistern,

der/die sich zu einer gewaltfreien und fairen erziehung bekennt.

Thomas riepe: herz, hirn, hund

expertenmeinungen zur modernen hundeerziehung

üBer den auTor:

thomas riepe spricht Klartext über den unüberschaubar groß gewordenen Dschungel der erziehungsmethoden und

Ausrüstungsgegenstände rund um den Hund. Dabei fragt er genau nach und lässt sich nicht mit fadenscheinigen

Argumenten abspeisen, die einen schmerzhaften Leinenruck als „impuls“ oder veraltete, über Schmerz und Druck

arbeitende trainingsmethoden als „jahrzehntelange erfahrung“ definieren. er scheut sich nicht, die beim Namen zu

nennen, die eine erziehung als gewaltfrei propagieren, die vom Hund ganz sicher nicht als solche empfunden wird und

untersucht, wie es zu den unterschiedlichen Ansätzen gekommen ist.

Zusätzlich lässt er bekannte Kollegen wie Clarissa v. reinhardt, Maria Hense, Christina Sondermann, Ute Blaschke-

Berthold, Sabine Neumann, Jörg tschentscher, Steffi Kohl und Martina Albert zu Wort kommen, die sich bei auch

unterschiedlichen Meinungen über einzelne themen in einem mit dem Autor einig sind: Sie bekennen sich vorbehaltlos

zu einer gewaltfreien Hundeerziehung, die dem Hund Lerninhalte fair und freundlich vermittelt und auch bei der

manchmal notwendigen Grenzsetzung in der erziehung ohne Brachialgewalt und Strafe auskommt.

für sie gelesen Von mag. elisaBeTh Thomas

Die erziehungsmethoden und Ausrüstungsgegenstände rund um den Hund wirken für manche schon

unüberschaubar und sind Basis zahlreicher Auffassungsunterschiede.

im Grunde geht es aber darum, Wie ich mit meinem Lebenspartner Hund umgehen möchte und welche

Verantwortung man als Mensch für so ein Lebewesen auch ethisch eingeht.

thomas riepe spricht die Veränderungen der letzten Jahrzehnte an, wo manche Menschen ihre Natürlichkeit

im Umgang mit den Hunden verloren haben und den Anweisungen sogenannter „experten“ blind vertrauen

und hinterfragt direkt und klar trainingsmethoden, wo mit Schmerz und Druck gearbeitet wird. Wie man in

der gewaltfreien Hundeerziehung fair und freundlich Lerninhalte vermitteln bzw. man bei notwendigen Grenzsetzungen

ohne Brachialgewalt und Strafe auskommen kann, zeigen die interviews der darin erfolg reichen

Hundetrainerinnen im zweiten teil des Buches.

einfach, klar und unmissverständlich!

Verlosung

Da wir das Buch so informativ und wertvoll finden haben wir uns entschlossen, dies nicht nur für unsere

Mitarbeiter-Bibliothek des Wiener tierschutzhauses, sondern ein exemplar auch für Sie, liebe Leserinnen,

für eine Verlosung zur Verfügung zu stellen.

Wollen Sie das Buch in der Hand halten? Wollen Sie sich endlich mal ein überblick von den unterschiedlichsten

trainingsmethoden verschaffen, bei der nächsten Diskussion von Hundefreundinnen kompetent mitreden

können, oder für sich und ihrem Hund die beste trainingsmethode aussuchen?– dann schicken sie uns eine

karte mit den Wörtern „herz hirn hund“ oder eine e-mail an die folgende adresse: hercsuth@wr-tierschutzverein.org!

einsendeschluss: 10. juli 2012


Tierfreund 07|2012

Wir sind sTolz auf euch!

Es ist so schön zu sehen, dass Tiere und der Tierschutz

auch kommenden Generationen am Herzen

liegen! Es ist so schön zu sehen, dass es Pädagog­

Innen und ErzieherInnen gibt, die den Kindern das

respektvolle Umgang mit Lebewesen und das selbstlose

Helfen beibringen.

Im Europahaus des Kindes in Wien

arbeiten anscheinend solche ErzieherInnen

und wohnen anscheinend

solche Kinder. Und das ist das Glück

von Fedi! Denn gäbe es solche Kinder

und solche Erzieher nicht, so wäre

Fedi wahrscheinlich nicht mehr am

Leben.

Fedi ist eine Babyeule, die in der

Großstadt auf die Welt gekommen

ist. Gerade in diesem Heft haben wir

schon darüber geschrieben, wie gefährlich

die Großstadt für die Tiere

sein kann. Vieles ist viiiel gefährlicher,

wenn man noch ein Baby ist und man

alles erst lernen muss. Das hat Fedi

auf eigener Haut, besser gesagt auf

eigener Feder zu spüren bekommen.

In einer Nacht, in der sie gerade das

Fliegen geübt hat, hat sie kurz nicht

aufgepasst und ist gegen einer Fensterscheibe

geflogen. Zum Glück waren

die Kinder der WG1 noch wach

und haben es gesehen. Ohne zu zögern

haben sie der verletzten Eule

geholfen. Sie haben den Vogel in

Sicherheit gebracht und die Tierrettung

gerufen. Der alarmierte WTV-

Rettungsfahrer, Gerald Waschak hat

das Tier abgeholt und es in die Klinik

gebracht. Die Kinder haben der

Babyeule den Namen Fedi gegeben.

Sie haben viel an sie gedacht und

ihr Briefe geschrieben. Wahrscheinlich

hat ihr auch das Daumendrücken

der Kinder bei der Genesung

geholfen. Fedi wird jetzt in der Eulen-

und Greifvogelstation Haringsee

gesundgepflegt und sobald sie gaaanz

gesund ist darf sie wieder in die

Freiheit zurückkehren. In der Natur

bei Haringsee geht es den Eulen sehr

gut, da sind sie in Sicherheit. Vielleicht

wird Fedi deshalb nicht mehr

nach Wien zurückkehren und Euch

besuchen können. Wir alle würden ja

verstehen, wenn sie ein wenig Angst

vor der Großstadt hätte. Aber sie wird

Euch sicher nie vergessen! Egal, wo

Fedi hinfliegt wird sie dankbar an

Euch denken und wird ihren Eulenfreundinnen

über Euch erzählen. Ob

sie ihr dies dann glauben werden?

Im Namen von Fedi möchte der Wiener

Tierschutzverein sich bei den

jungen TierschützerInnen für die

tolle Hilfe bedanken und Euch eine

Ehrenpatenschaft für Fedi schenken!

Wir sind stolz auf Euch!

Fedi & WTV-Team


26 | Wilde schüTzlinge Tierfreund 07|2012

papageien Brauchen ein zuhause:

VerzWeifelT gesuchT: ein

plaTz für Wilde Tiere!

Von mag. a nadja ziegler

Sie sind mehr oder weniger wild – aber in jedem Fall sind sie Wildtiere!

Sie haben besondere Anforderungen an die Haltung, gehören zu den geschützten

Arten und werden sehr alt. Das tierschutzgesetz schreibt Mindestgrößen für

ihre Unterbringung vor und noch einiges mehr. Sie brauchen Menschen,

die dieser Herausforderung gewachsen sind – Sie vielleicht?

Der Keller ist nicht der richtige

Ort, der umgebaute Saustall auch

nicht. Der Winter ist zu kalt für die

tropischen Vögel, die Heizungsluft

zu trocken. Die Erdnüsse sind zu

verpilzt, um sie essen zu dürfen,

Speck und Wurst zu salzig. Die

Schnäbel sind zu kräftig für die

Wohnzimmermöbel, die Flügel zu

schön, um sie abzuschneiden. Die

Schreie sind zu laut für so manchen

Nachbarn, der Federstaub zu

viel für Allergiker. Die Vögel sind

zu sozial, um sie alleine zu halten,

und wer es doch tut, wird irgendwann

merken, dass ihre Einsamkeit

zu groß ist, um „normal“ zu bleiben.

zu schÖn und zu

sprachBegaBT

Doch - um es mit den Worten eines

Ex-Politikers zu sagen: leider sind

Papageien zu schön und zu sprachbegabt;

deshalb fällt es immer noch

vielen Menschen schwer, „nein“ zu

sagen – und sie kaufen die Wildvögel

ohne sich ausreichend mit den

Details einer Papageienhaltung

auseinandergesetzt zu haben.

am ende landen

sie im heim

Doch am Ende war die Wohnung

doch zu klein, das Geschrei zu laut,

die Zeit zu knapp, die Oma zu alt,

die Ehe „zu kurz“ und das Durchhaltevermögen

zu gering – und sie

landen im Heim. Seit Oktober 2008

haben wir über 100 Großpapageien

im Papageienheim aufgenommen

– zu den Achzig, die schon

da waren! Wir haben sie alle gut

versorgt, vergesellschaftet, gesund

gepflegt, beschäftigt. Leider war es

uns aus den genannten Gründen

nicht möglich, entsprechend viele

Vögel wieder auf gute Privatplätze

zu vermitteln, und so ist unsere Station

jetzt voll! Doch wir wollen uns

nicht damit abfinden und suchen

weiter; und zwar Menschen, die es

ernst meinen mit der Papageienhaltung.

isT da jemand?

Viele unserer Papageien suchen ein

tiergerechtes Zuhause; dringend,

damit wir im Notfall wieder helfen

können. Sie sollen paarweise oder

in der Kleingruppe leben dürfen,

ihr Sozialverhalten ausleben dürfen

und nicht mit Schoßhündchen

verwechselt werden. Auch nicht

mit Pausenclowns oder Statussymbolen.

Am liebsten ist uns ein

tiergartenbiologischer Zugang mit

Ansätzen aus der Kindergartenpädagogik.

Eine seltsame Mischung,

werden Sie denken. Doch Papageien

haben den Intellekt eines

kleinen Kindes. Sie wollen geistig

gefordert und ständig umsorgt werden.

Gleichzeitig sind sie Wildtiere

und nicht immer berechenbar. Sie

brauchen ihren eigenen Lebens-

raum (gut strukturierte Voliere),

aber mit Familienanschluss und

nicht im Abstellkammerl.

anspruchsVolle

pfleglinge

Es reicht einfach nicht, sie einmal

täglich zu füttern und etwas

Schmutz zu entfernen. Die Beschäftigung

der klugen Vögel muss

im Vordergrund stehen. Sie wollen

entdecken, zerlegen, klettern und

schaukeln, die versteckten Leckerchen

suchen und aus der Ordnung

ein Chaos machen. Ihre Aufgabe

ist es dann, die Ordnung wieder

herzustellen. Und das jeden Tag,

immer wieder aufs Neue. Sie freuen

sich über Ihre neuen Ideen,

über die frischen Äste, die Blüten

und die Tanzeinlage (kein Spaß:

besonders Graupapageien tanzen

nicht selten mit – natürlich nur

freiwillig!). Am Abend wollen sie

ihre Ruhe und dafür zeitig aufstehen.

Sie warten auf neue Herausforderungen,

die Ihnen der Urwald

täglich bieten würde.

Wir BegleiTen sie!

Wir wissen, dass Papageienhaltung

gelernt sein will. Doch Sie bekommen

von uns jede Hilfe und Beratung

um den Tieren gerecht zu

werden und auch selbst Freude zu

haben. Sie können die Vögel bei

uns im Heim langsam kennen ler-


Tierfreund 07|2012

nen und sich dann für das „richtige“

Pärchen entscheiden. Wir helfen

auch während der Urlaubszeit

und beraten bei Problemen.

Glauben Sie mir, wenn Sie diese

Tiere näher kennen lernen, werden

Sie merken, wie interessant

und vielfältig sie sind, wie sie uns

in vielen Verhaltensweisen ähneln

und wie sehr sie ein gutes Leben

verdient haben.

inTeresse geWeckT?

Haben wir Ihr Interesse geweckt

– dann kontaktieren Sie uns

bitte sobald als möglich:

aufnahme@papageienschutz.org

oder Tel.: 0676-499 05 06.

graupapageien

Schwarmvögel, fühlen sich in einer

Gruppe am wohlsten. Volieren-

Mindestmaße: für das erste Paar

6m2 Grundfläche, für jedes weitere

Paar plus 3m 2 . Aggressivität:

gering. Lautstärke: mäßig; pfeifen

gerne. Nagebedürfnis groß.

amazonen

Paarhaltung, da territorial. Verteidigen

ihr Revier, Männchen

verteidigt Weibchen, daher mitunter

aggressiv gegen den Pfleger

(besonders im Frühjahr). In den

Morgen- und Abendstunden laute

Phasen. Mindestens 6m2 Grundfläche.

Haltung eines Paares unter

Graupapageien möglich.

aras

Paar- bis Kleingruppenhaltung.

Benötigen viel Platz. Nur Haus

mit Garten und Möglichkeit einer

mind. 20m 2 großen Gartenvoliere.

Im Haus mind. 15m2 bei 3 m

Höhe. Schreien nicht sehr viel,

aber wenn, dann laut. Kaum aggressiv.

Haltung mit Amazonen-

TierpaTenschafTen Wilde schüTzlinge | 27

paar möglich (individuelle Unterschiede).

kakadus

paarweise Haltung. Laut. Sehr anspruchsvoll.

Nagebedürfnis sehr

groß. Sehr anhänglich. Neigen

zu spontanen Stimmungsschwankungen.

Volierengröße: artabhängig

ab 6m2. Haltung mit einem

Amazonenpaar möglich.


28 | Wir sagen danke

Wir sagen danke!

frau kraTky elsa

aus 1230 Wien für diverse Hundesachen.

firma BenaTo

aus 1230 Wien für eine günstigere reparatur unseres

Werkstättenautos.

frau dr. janina sTadler

aus 3002 Purkersdorf für € 390,–. Sie hat anlässlich

ihres runden Geburtstages auf Geschenke verzichtet

und für unsere Schützlinge gesammelt.

raiffeisen-lagerhaus

Wiener Becken reg.Gen.m.b.H. für einen

einkaufs gutschein in Höhe von € 50,–.

mag. georg gschWandner,

TiernoTarzT.aT

für die Spende von fünf praktischen Gilets für

unsere tierrettungsfahrer.

frau gerda eraTh

aus 6900 Bregenz für 15 x 500 g Lasagneblätter.

der Volksschulklasse 3a

und 4a aus der hirschenallee

für ca. 28 kg Futter für Hunde und Katzen sowie

€ 50,– in bar.

fressnapf-filiale in

2331 VÖsendorf

150 kg trockenfutter für Hunde.

dem cluB diVesTyle

Beim Apnoe Charity event 2012 war die Grund-idee:

pro Sekunde angehaltener Luft spenden die Sponsoren

(= Firmen + Privatpersonen) einen gewissen

Betrag für karitative Zwecke. Da wir in unserem

Club ausgezeichnete Apnoetaucher/innen haben,

konnten wir so auch einen schönen Gesamtbetrag

erreichen. Wir haben in unserem Club Divestyle

ausserdem sehr viele tierfreunde und mit ihrem

sportlichen ehrgeiz haben sie sich gerne u.a. auch

für den Wiener tierschutzverein eingesetzt. Die

Gewinnerin des Charity events (die 5:41 Min. lang

die Luft anhielt) ist noch dazu tierärztin; sie heißt

Bernadette Schildorfer und hat ihre Praxis in Brunn

am Gebirge. Wie sagen DANKe für € 500,–

lieBe kinder!

Vielen Dank für die tollen Zeichnungen und für

die schönen Geschichten!

Manche von euch haben leider ver gessen, ihre

Adresse dazuzuschreiben.

So können wir euch keine „Dankeschön-

überraschung“ schicken! Habt ihr also keine

Post von uns bekommen, so ist das der Grund!

Wir freuen uns weiterhin auf eure Kunstwerke

und Geschichten! Bitte schickt diese an die

folgende Adresse:

Wiener Tierschutzverein „pressestelle“

2331 Vösendorf, Triester str. 8

Liebe Grüße

euer WtV-team

Tierfreund 07|2012


Tierfreund 07|2012

VeransTalTungen | 29

Vorschau

VeransTalTungskalender 2012

infos und kartenreservierungen unter platzer@wr-tierschutzverein.org oder 01/ 699 24 50 -19

07. okT. Welttierschutztag Mischlingshunde-Wettbewerb Wiener tierschutzhaus

Wir freuen uns ihnen über eine

erfolgreiche veranstaltung

berichten zu können

Vernissage 29. mai 2012

unsere gäste wurden mit einem gläschen sekt oder sekt orange

empfangen. dabei hat die WTv- präsidentin, Frau dr. petrovic

einige begrüßungsworte gesprochen.

das publikum konnte auch über herrn Wagenhofer, den künstler

des abends, näheres erfahren, da er über sich selbst und über

seine Werke gesprochen hat.

die bekannte orF-Moderatorin, christiane Wassertheurer las,

gemeinsam mit herrn Markus Wagenhofer, aus ihrem kinderbuch

„verflixt, verdachst und zugenäht“ vor.

die gäste haben eine schöne zeit im Tierheim in vösendorf

verbracht. der erlös kommt unseren schützlingen zugute.

herr Wagenhofer spendete dem WTv auch eines seiner Werke.

Wir möchten uns auch im namen unserer schützlinge bei den

beiden künstlern bedanken. vielen dank für den netten nach -

mittag, die lehrreichen geschichten und für ihr engagement!

DES TIERSCHUTZVEREINS

MÖDLING UND UMGEBUNG

WWW.TSV-MOEDLING.AT

IM VOLKSHEIM

WIENER NEUDORF, VOLKSHEIMSTRASSE 11

FR 20.07. 2012, 9 - 18 UHR

SA 21.07. 2012, 9 – 15 UHR


30 | Tierfreund am WorT

lieBe leserinnen!

Wir bedanken uns sehr für ihre Briefe. Bitte haben Sie

Verständnis, wenn wir nicht alle Berichte in voller Länge

abdrucken können.

lieBes Team der

kaTzenVergaBe!

Wir möchten Ihnen kurz von „Pfötchen“

berichten, die wir am Sonntag,

den 13. März 2011 von Ihnen

mitgenommen haben. Pfötchen ist

trotz ihrer verkürzten linken Vorderpfote

ein Sonnenschein, sie flitzt

durch die Wohnung und ist sehr

verspielt. Sie liebt ihre Streicheleinheiten

und schnurrt wie ein Traktor.

Ihr sanftes Wesen verzaubert.

Alles in allem hat sich Pfötchen in

kurzer Zeit sehr gut eingelebt. Auch

mit unseren weiteren 4-beinigen

Mitbewohnern, Flocke und Specki,

beide 13 Jahre, gibt es keine Probleme.

Sie teilen sich mittlerweile nicht

nur den Schlafplatz, sondern fressen

auch nebeneinander. Pfötchen ist

für uns alle eine Bereicherung!

Herzlichen Dank für Pfötchen!

Jasmin und Edith Robal

„louis – mein neues

zuhause“

Am 18.7.2011, als ich gerade mit

meiner Pflegerin spazieren war, warteten

bei meinem Käfig zwei Frauen

auf mich. Ich ging ein bisschen mit

ihnen spazieren, bekam auch ein

Leckerli und auf einmal merkte ich,

dass meine Pflegerin weg war und

ich nach kurzem Tierarztbesuch

und Formalitäten zum Ausgang ge-

führt wurde. Dann stieg ich in ein

Taxi ein. Neugierig schaute ich

beim Fenster hinaus. Dann stiegen

wir aus und da war ein großer Garten!

Ich lief voller Freude die ganze

Fläche ab und markierte alles. Ich

konnte es gar nicht glauben, dass

das alles mein Reich sein soll. Dann

kam das Haus dran, dann war mir

klar - da bleibe ich! Puppis gab es

auch und ich schnappte mir gleich

eines und Frauchen spielte mit mir

im Garten. Ich wollte meine Puppis

verstecken und habe sie deshalb in

Blumenbeete gleich vergraben, als

Frauchen nicht hinsah.

Als ich dann zum Frauchen kam

wurde mir meine Nase gewaschen

und Frauchen suchte die Puppis.

Ich habe ihr dann beim Ausgraben

geholfen. Das tat ich die 1. Woche

immer wieder. Ein Plüschhäschen

ist so gut vergraben, dass es seit 4

Wochen nicht mehr zu finden ist.

Vor zwei Wochen nahm mich Frauchen

auf den Arm und auf einmal

wurde ich nass! Ich begann

zu strampeln und wild um mich zu

schlagen, wobei ich Frauchen ein

paar blaue Flecken verursachte. Ich

sollte glaub’ ich schwimmen, was ich

aber noch nie gemacht habe und

das Wasser ist so nass! So bekomme

ich jetzt Schwimmunterricht mit

und ohne Schwimmweste, wobei

mich Frauchen erst einmal einfangen

muss, damit ich ins Pool gehe.

Ich verstecke mich immer – aber

leider erfolglos. Am liebsten bin ich

auf der Luftmatratze, da fühle ich

mich sicher …

Schlafen darf ich im Bett nah beim

Frauli und in der Früh wenn der

Wecker losgeht, küsse ich sie wach

und wir kuscheln noch vor dem Aufstehen.

Wenn Frauli arbeiten gehen

muss, habe ich ja noch ein zweites

Frauerl, ich bin also nicht alleine.

Wir sind in den paar Wochen schon

so zusammengewachsen, als würden

wir uns schon Jahre kennen.

Ich habe meine Fraulis so lieb! Ich

möchte mich auch bei Euch im

Tierschutzhaus bedanken, dass Ihr

mich in meiner Gefangenschaft so

gut betreut habt, aber ich werde nie

wieder zu Euch zurückkommen, ich

habe mich entschieden: Ich bleibe

hier in meinem neuen Zuhause!

Ein herzliches Wuff!

Euer Louis.

lieBer kleiner

freund chipsy !

hasensTall!

Tierfreund 07|2012

Am 16. Jänner 2012 verstarb mein

bester Freund, mein Border Collie

Mix Rüde Tommi im Alter von 12

Jahren. Ich war verzweifelt und traurig,

ausgelaugt und fertig. Am 18.

Jänner 2012 entschieden wir uns

uns aufzumachen in das Tierschutzhaus,

einfach „um zu schauen“. Wir

machten unsere Runde durch die

Hundzwinger. Ziemlich am Anfang

sah ich bereits den kleinen Mischlingsrüden

auf K19. Wir beendeten

unsere Runde nachdem wir alle lieben

Hunde gesehen hatten und gingen

danach zur Hundevergabe um

uns nach dem kleinen schwarz weissen

Hund zu erkundigen. Es wurde

uns gesagt er sei im Jahr 2000 geboren,

sein Besitzer sei verstorben,

die Verwandten hätten ihn abgegeben.

Wir baten danach ob wir den

kleinen Hund kennenlernen durften

und alsbald kam eine sehr nette

und freundliche Tierpflegerin, die

uns vorzüglich beriet, sich viel Zeit

für uns genommen hat. Wir fanden

heraus, dass Chipsy genau das war

wonach wir suchten. Eine einsame

Seele, die ein zu Hause suchte, Katzen

mochte (welche mit uns leben)

und sich einfach nach Liebe und einem

Heim sehnte. Der freundliche

Herr in der Hundevergabe nahm


Tierfreund 07|2012

sich viel Zeit für uns. So entschieden

wir uns spontan den kleinen Hund

Chipsy mit nach Hause zu nehmen.

4 Wochen ist es nun her. Chipsy

hat sich wunderbar eingelebt hier.

Er akzeptiert die Katzen, er ist einfach

ein wunderbarer lieber Hund,

er liebt es auf der Couch mit uns

fernzusehen, er ist begeistert von

den Spaziergängen, er kuschelt sich

jede Nacht im Bett an uns, er möchte

gerne bekocht werden, vorzüglicherweise

Hühnchen mit Reis, er

ist stolz auf sein „Quietschpupperl“

und seine Stangerl in den Couch-

ritzen zu vergraben macht ihm sehr

viel Spass. Trotz des schmerzhaften

Verlustes unseres Hundes Tommi

war Chipsy die beste Entscheidung

die wir treffen konnten. Wir danken

dem Wr. Tierschutzverein, der

netten Pflegerin, dem freundlichen

Mann bei der Hundevergabe, der

Tierärztin und den Damen und Herren

am Empfang. Chipsy wird bis an

das Ende seiner Tage bei uns bleiben,

er ist ein wunderbarer Freund

und unser kleines Kind. Wir lieben

ihn wirklich sehr. Danke schön für

jeden Tag den wir mit ihm leben

dürfen! Er ist ein Geschenk das wir

niemals missen möchten !

Irmgard Rupp, 1230 Wien

lieBe freunde Vom

Wiener TierschuTz-

Verein,

Hallo, ich bin der Strolchi und

möchte mich wieder einmal bei

Euch melden. Vielleicht erinnert Ihr

Euch noch an mich. Ich bin der kleine

Terrier, der vor einigen Jahren

beim Dogging-Bewerb am Rathausplatz

eine Goldmedaille gewonnen

hat. Das stand sogar in Eurer Zeitung,

worauf ich sehr stolz bin. Meine

sportliche Karriere habe ich inzwischen

beendet – mehr als Gold

kann man ja nicht gewinnen – und

bin ins Filmgeschäft eingestiegen.

Ein hübscher Bursche bin ich ja

und so habe ich das Casting bravorös

bestanden und schon eine kleine

Nebenrolle in der neuen Staffel von

Soko Donau erhalten. Das Shooting

hat mir viel Spaß gemacht und ich

habe dafür sogar ein Honorar bekommen.

Ich bin also ein kleiner

Filmstar und wurde sogar von einem

Pressefotografen abgelichtet. Das

Ergebnis kann sich sehen lassen,

oder?

Der Filmruhm ist mir aber nicht zu

Kopf gestiegen und so komme ich

auch meinen sonstigen Verpflichtungen

brav nach. Ich verbelle Diebe,

die versuchen einzubrechen,

halte meine Besitzerin mit langen

Spaziergängen gesund und fit und

bin der Liebling aller in unserem

Grätzel, vor allem auch der feschen

Hündinnen. Über das Gassi gehen

kenne ich ja alle in der Gegend.

Ich möchte noch einmal eine dringende

Bitte an alle Tierfreunde richten.

Wenn Ihr einen Hund oder ein

sonstiges Haustier haben möchtet,

schaut bitte im Tierheim vorbei.

Keiner von uns ist freiwillig dort

und trotz aller Fürsorge die wir erfahren

ist unser Herzenswunsch,

wieder eine Familie zu finden, der

wir unsere Dankbarkeit zeigen und

ein glückliches Hundeleben führen

dürfen. Viele haben ja Schlimmes

mitgemacht aber mit Geduld werden

wir die besten und dankbarsten

Lebenspartner. Ich wünsche jedem

Tierfreund am WorT | 31

Abgeschobenen so viel Glück, wie

ich es hatte und bedanke mich bei

meinem ehemaligen Betreuern auf

das Allerherzlichste.

Euer Strolchi/Fam. Urbanner

lieBes Team des

TierschuTzhauses

VÖsendorf!

Seit September 2011 wohne ich bei

meiner neuen Familie, und dachte

mir, jetzt muss ich mich mal bei

euch melden. Meine Pfleger/Innen

nannten mich Gina, aber nun werde

ich Mirli genannt. Da ich mich

mit meinen Katzenkollegen im Tierschutzhaus

nicht vertragen habe,

musste ich alleine in einer extra

Box auf mein neues Zuhause warten

und war sehr unglücklich. Jetzt

flaniere ich täglich durch meine

Dachgeschoßwohnung und habe

schon viele gemütliche Verstecke

und Schlafplätze gefunden. Meine

Vorbesitzer haben mich gut gefüttert,

darum hatte ich „etwas“ Übergewicht

und der Tierarzt legte mir

nahe dringend abzuspecken. Dank

meinen Mitbewohner habe ich

schon beinahe mein Idealgewicht

(ohne zu hungern, denn Essen ist

mein Hobby)erreicht. Ich merke

wie gut mir das tut, denn ich kann

nun schon viel besser klettern und

springen, als noch vor ein paar Monaten.

Am liebsten mag ich meine

Fellpflege/Massage-Einheiten vor

dem Fernseher, meine Spielstunden

und das Relaxen auf meinem Luxus-

Kratzbaum.

Danke, dass ihr euch um mich gekümmert

und mir ein so schönes

neues Zuhause vermittelt habt.


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2331 Vösendorf, triester Straße 8 oder per e-Mail an office@wr-tierschutzverein.org senden.

Tierfreund 07|2012

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Tierfreund 07|2012

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des Wiener TierschuTzVereins!

der Wiener TierschuTzVerein informierT!

Bitte achten Sie auf das Logo des Wiener tierschutzvereins,

wenn Sie wirklich den Wiener tierschutzverein mit all seinen

Aktivitäten unter stützen wollen! Nur so können Sie sicher stellen,

dass ihre Spende den Schützlingen im Wiener tierschutzhaus,

in der tierpension und am Gnadenhof in Brunn am Gebirge zu Gute

kommt!

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unsere TierpaTinnen

Werden sie schuTzengel eines unserer paTenTiere!

BeTreuung eines hundes

Maria & Michael Adlerhorst-Brezina,

3420 Kritzendorf

Mario Asboth, 1100 Wien

Mag. Susanne Bachner, 1030 Wien

Friedrich Baier, 2384 Breitenfurt

Renate & Natascha Berndl, 2340 Mödling

Sabrina Blazek, 1160 Wien

Dorrit Blettinger, 1120 Wien

Belinda Böck, 2443 Leithaprodersdorf

Barnaby Bolena/Dorren Poppe, 1090 Wien

Birgit Boss, 1190 Wien

Sonja Boyer, 2201 Gerasdorf

Brigitte Brunner, 1130 Wien

Serdar Cinar, 1140 Wien

Stefan Cymbal, 1150 Wien

Werner Dichtl/Manuela Siegl, 1230 Wien

Elisabeth Dietz, 1150 Wien

Georg Ditl, 1120 Wien

Mag. Eva-Maria Döll, 1230 Wien

Bettina Drabek, 1170 Wien

Liane Durchlaufer, 1120 Wien

ina Eberhardt, 1050 Wien

Petra Ebrahim-Samer, 1220 Wien

Ulrike Eckel, 1090 Wien

Sarah & Gregor Eder, 1100 Wien

Elisabeth & Carolin Fasching, 1210 Wien

Markus Fellner, 1020 Wien

Karin Fenzl, 1210 Wien

Stefan Fischer, 1220 Wien

Gabriele Friedl, 1150 Wien

Evi Gerken, 1220 Wien

Karl Giesser, 1220 Wien

Stephanie Gratz, 1120 Wien

Cathrin Griesser, 1230 Wien

Martha Grubmüller, 2432 Schwadorf

Maria Haider, 1100 Wien

MBA Angelika Haider, 1120 Wien

Caren Hanreich, 1030 Wien

Mag. Dr. Jur. Sonja Hasslinger, 1170 Wien

Cornelia Hirtl, 2325 Himberg

Andreas Hochmair, 1170 Wien

Gertraud Höllerer, 1140 Wien

Daniela Huber, 2320 Schwechat

Kristina Husajina, 1120 Wien

ja, ich mÖchTe miTglied des Wiener TierschuTzVereins Werden

schüler € 9.00 erWachsene € 32.00 fÖrder-miTglied € 50.00

(Bitte ZUtreFFeNDeS ANKreUZeN)

sTrasse:

plz/orT:

Tel.: e-mail:

daTum: unTerschrifT:

Irene Husczawa/Stettner Robert, 1120 Wien

Sandra Jelinek, 1100 Wien

Daniela Jeschko, 1100 Wien

Thomas Junghanz, 1100 Wien

Clara Kaiser, 1120 Wien

Johanna Kallinka, 1140 Wien

Daniela Kancer, 1130 Wien

Susanne & Mathias Kauer, 1230 Wien

Susanne Kaufmann, 2340 Mödling

Sabine Keider, 1110 Wien

Axel Kindl, 1230 Wien

Martina Kiss, 1230 Wien

Markus Klar & Katrin Fibich, 1120 Wien

Sandra Klein, 1110 Wien

Elke Kleiner, 1130 Wien

Sabine & Michael Klinger/Meth, 2331 Vösendorf

Elisabeth Knapp, 1100 Wien

Edda-Maria Kreßmeier, 2340 Mödling

Tina Kriegbaum, 2362 Biedermannsdorf

Doris & Michael Kronas, 1030 Wien

Nora Lamac, 2340 Mödling

Elfride Latzke, 1230 Wien

Margit Lehner, 1230 Wien

Katharina Lenz, 2340 Mödling

Elisabeth Mathae, 2604 Theresienfeld

Georg Mayer, 2340 Mödling

Bianka Mayer, 2353 Guntramsdorf

Martina Mayerhofer, 1230 Wien

Barbara Mitteregger, 1110 Wien

Vanessa Mühlböck, 1040 Wien

Kurt Müller-Hörnstein, 1140 Wien

Patricia Musil, 1230 Wien

Florian Netroufal, 1220 Wien

Martina Nowak, 1100 Wien

Stefan Oppermann, 1020 Wien

Andrea Ott, 2372 Gießhübl

Gerlinde Palsingh, 1160 Wien

Bernhard Papes, 1140 Wien

Gertrude Patzelt, 1120 Wien

Markus Petr, 1100 Wien

Petra Petrovicova, 1180 Wien

Petra & Helmut Pipl, 2753 Markt Piesting

Veronika Podlesnigg, 1140 Wien

Elisabeth Pratscher, 1020 Wien

Monika & Stefan Pufler, 3012 Wolfsgraben

tF 07/12

Dr. Eva Reschreiter, 1030 Wien

Ronnie Riedl, 2632 Wimpassing

Manfred Ringdorfer, 1030 Wien

Tatjana & Dirk Rombauts-Habusta, 1220 Wien

Daniela Ruzicka, 1150 Wien

Andrea Sauerzopf, 1220 Wien

Claudia Schantl/GrambergerJohann, 1210 Wien

Bianca Schenkel, 2340 Mödling

Valeria Schindler, 1230 Wien

Bettina Schleser, 1230 Wien

Barbara Schmachtel, 1230 Wien

Veronica Schneider, 2384 Breitenfurt

Claudia Schuh, 2700 Wr.Neustadt

Daniela Schuster, 1100 Wien

Martin Schwarz, 1140 Wien

Sabrina Seidl/Jan Ullrich, 1030 Wien

Franz Simandl, 1020 Wien

Elfriede Spulak, 1230 Wien

Ines Stibschitz-Winterleitner, 2381 Laab/Walde

Claudia Stöckl, 2560 Berndorf

Sandra Stoib, 1140 Wien

Susanne Szöke, 1210 Wien

Birgit Taumberger, 1220 Wien

Sabine Taupe/Gregor Schmoly, 1070 Wien

Martina Tauschek, 2353 Guntramsdorf

Tamara Thol, 1120 Wien

Barbara & Margarete Titsch-Nuofer, 1180 Wien

Kerstin Tögel, 2351 Wr. Neudorf

Artur & Christine Walch, 1160 Wien

Elisabeth Walch, 1130 Wien

Barbara Weihsbeck, 1190 Wien

Marion Weninger, 2340 Mödling

Angelika Wesely, 1120 Wien

DI Regina Winter, 2380 Perchtoldsdorf

Claudia & Hannes Wohlfahrt, 1230 Wien

Christa Wolf, 1140 Wien

Andrea Wonesch, 1200 Wien

Martina Zauner, 1100 Wien

Brigitte Ziehrer, 3003 Gablitz

Christine Zöllner, 1180 Wien

Birgit Hierhacker, 1230 Wien m. Karin Lang

Milena Lazarevic, 1060 Wien

mit Baumgartner Andreas

Dr. Gerhard Schwarz, 1230 Wien

mit Christine Plocek

Berta Elisabeth Gabardi, 1150 Wien

mit Ecker Michaela

Stephanie Braun, 1220 Wien mit Michael Nassif

1 kaTze und 1 hund

Dr. Dorrit Holler, 2500 Baden

Martha Dürauer, 2371 Hinterbrühl

Helga Pucher, 1140 Wien

Astrid Ullrich, 1030 Wien

Dr. Paula Weinhengst, 1100 Wien

1 VerleTzTer Vogel

für Walpurga Hartmann von

Andrea Steiner, 1210 Wien

BA Sabine Siegl, 1230 Wien

1 VerleTzTer Vogel

& 1 kaTze

Matthias Mayer, 1030 Wien

Tierfreund 07|2012


achTung –

WichTige info an

alle miTglieder!

die leTzTe Brief-aussendung

War BeTreffend

miTgliedsBeiTrag als

erinnerung für all jene

gedachT, die noch nichT

für das laufende jahr

einBezahlT haBen. leider

isT Bei der aBfrage ein

fehler passierT, für den

Wir uns Bei den BeTroffenen

enTschuldigen mÖch-

Ten. sollTen sie BereiTs

ihren miTgliedsBeiTrag

für 2012 BezahlT haBen,

so BeTrachTen sie BiTTe

das schreiBen als gegensTandslos.

Wir BiTTen um ihr

VersTändnis!

1 VerleTzTer Vogel

& 1 kleinTier

Stephanie Titze, 2353 Guntramsdorf

Dr. Farhad Iryami, Millbrae, CA 94030, USA

schimpanse hiasl

Brigitte Kaiser, 3100 St. Pölten

1 hund

Martina & Peter Berghofer, 1050 Wien

Karolina Glaner, 1150 Wien

Regina Mühl, 1100 Wien

Martina Petras-Linsmeyer, 1210 Wien

C.A. Rell, 1180 Wien

Eva Resinger, 1120 Wien

Margareta Spanblöchl, 1230 Wien

Hildegard Steidler, 1130 Wien

Susanna Stepek, 1120 Wien

Daniela Strobl-Reumann, 7301 Deutschkreutz

Claudia Strubreither, 1190 Wien

Dr. Andrea Thumer, 1200 Wien

Brigitte Ünlü, 1030 Wien

Helga Widimann, 7041 Wulkaprodersdorf

Karl Zogmann, 3004 Ried/Riederberg

2 hunde

Teresia Bors, 2340 Mödling

Erich & Christine Mildner, 1220 Wien

1 kaTze

für Eveline Fröhlich von Andrea Steiner,

1210 Wien

Ana Ahmedi, 1080 Wien

Susanne Arndorfer, 1110 Wien

Uschi & Herbert Hasslacher, 2440 Gramatneusiedl

Grete Komarek, 1100 Wien

Eva Maria Liska, 1030 Wien

Erna Meidlinger, 1120 Wien

Mag. Bettina Müller-Jeschko, 1140 Wien

DI Gerlinde Palden, 1050 Wien

Regina Stoss, 1200 Wien

Brigitta Toifl, 1170 Wien

Mag. Claudia Weber, 6800 Feldkirch

Gabriele Winkler, 1120 Wien

Christina Zowack-Düll, 1220 Wien

1 kaTze & 1 kleinTier

Annemarie Schafferer, 1210 Wien

2 kaTzen

Franz &. Erika Barabas, 1060 Wien

1 VerleTzTer Vogel € 32,–

ich Bezahle den BeTrag

TierpaTenschafTen | 35

1 kleinTier

Christian & Edith Capek, 3484 Grafenwörth

Elisabeth Lang, 1160 Wien

Regine & Sigrid Mosler, 1190 Wien

Dagmar Nitsch, 1230 Wien

10 kleinTiere

Edeltraud Polacek, 1140 Wien

1 rhesusaffe € 100,–

(kasimir)

1 schimpanse € 195,–

(rosa oder maTThias)

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senden sie mir BiTTe einen erlagschein und meine paTenschafTsurkunde

Bitte Zutreffendes ankreuzen, Kupon ausschneiden und an den

Wiener tierschutzverein, 2331 Vösendorf, triester Straße 8, mitglieder@wr-tierschutzverein.org senden!

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(hanky & panky)

1 fuchs € 94,–

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02Z033036 M • Verlagspostamt 2331 Vösendorf • P.b.b.

Bestellschein mit Adresskleber ausschneiden, in ein Kuvert stecken und senden an:

Wiener tierschutzverein, 2331 Vösendorf, triester Straße 8, Bestellservice

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seiT ende juni 2009 isT der

Wiener TierschuTzVerein Träger

des spendengüTesiegels.

Was BeWeisT: Wir zeigen

hÖchsTe effizienz im umgang

miT spendengeldern. 94% der

spenden kommen direkT unseren

schüTzlingen zuguTe. nur 6%

Werden für unBedingT nÖTige

VerWalTungskosTen VerWendeT.

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© Wiener Tierschutzverein · Entwurf: D. Wittmann

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Wir müssen uns auf die

hitze- und urlaubsnotfälle

im sommer vorbereiten.

die härte des vergangenen

Winters hat uns aber unsere

noT-op reserven verbraucht.

helfen sie uns auch im

sommer die bestmögliche

medizinische Versorgung

bieten zu können!

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