Bücher aus unserem Verlag

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Bärbel Mäkeler

Von Flugdächern und

Zugvögeln – die Fünfzigerjahre

im Stadtbild Braunschweigs

ISBN-Nr. 978-3-925 268-51-9

Preis 24,99 Euro

Die Fünfzigerjahre: Nierentisch und Gummibaum, Schwarzweißfotos mit

Zackenrand, Schlager von Caterina Valente und Rudi Schuricke, der erste

Italienurlaub mit dem eigenen VW-Käfer. Es war die Zeit, als ein Eis fünfzehn

Pfennige kostete, Strümpfe noch gestopft wurden und Zigaretten

einzeln zu kaufen waren.

Das war auch die Zeit der Wohnungsnot und des Wiederaufbaus der zu

90 Prozent zerstörten Innenstadt Braunschweigs. Es wurden moderne

Siedlungen und neue Straßen gebaut, Geschäftsund Verwaltungsgebäude,

Wohnblocks und Behelfsbauten wuchsen aus den Trümmern. Der

Wiederaufbau gestaltete sich hier wie auch anderswo als ein Kompromiss

zwischen Rekonstruktion und Neubau. Neben den »Traditionsinseln« der

Stadt entstanden Gebäude mit einer unverkennbar frischen Formensprache:

Rundungen und Schrägen sowie neue Materialien hielten Einzug in

die Architektur. Bis heute schmücken »Kunst am Bau« und Leuchtreklamen

schlichte Fassaden, zudem erfreuen Skulpturen die Menschen in Parks und

auf öffentlichen Flächen.

Von jener Zeit des Aufbaus berichtet dieses Buch. Es dokumentiert mit

Bildern und Texten das, was es in Braunschweig an Architektur und Kunst

aus den Fünfzigerjahren (noch) zu entdecken gibt. Unterhaltsame wie

interessante Exkurse von Gastautoren ergänzen das Thema.

Die Publikation ist ein Plädoyer dafür, genauer hinzuschauen und die

manchmal schon morbide Schönheit und die Vielfalt dieser Epoche zu

erkennen und zu erhalten.


Reinhard Bein

Vom Schilldenkmal zur

Gedenkstätte Schillstraße

1837 – 2012

Eine Dokumentation

ISBN-Nr. 978-3-925 268-43-4

Preis 12,90 Euro

Im Mittelalter galt das Vierteilen, verbunden mit dem Verscharren der

Leichenteile, als schimpflichste Todesart, denn damit war dem Toten die

Auferstehung am jüngsten Tag genommen. Dagegen sorgte im Normalfall

die Familie für ein ehrenvolles Begräbnis. Sie feierte durch Errichtung

eines Gedenksteins die Lebensleistung des Verstorbenen, bewahrte ihn

vor dem Vergessen und pflegte sein Andenken. Da die Nähe zur Kirche

besondere Heilskraft spendete, beerdigte man auf dem „Kirchhof”, noch

besser: in der Nähe des Altars. Dieser Umgang mit Toten änderte sich in

der Zeit der Aufklärung. Aus Gründen des Seuchenschutzes wurden die

Kirchhöfe aufgegeben und durch „Friedhöfe” am Stadtrand ersetzt. Eine

Zeitlang beerdigte man sogar in anonymen Massengräbern. Denkmäler

im öffentlichen Raum, die an Tote erinnerten, kannte man vor Beginn der

napoleonischen Ära so gut wie nicht. Erst das Wachsen der Nationalstaaten

veränderte dies. Das Gedenken wurde zur öffentlichen Angelegenheit.

Denkmäler wurden als Symbol der Kraft und Überlegenheit des eigenen

Volkes gefeiert. Alle anerkannten Größen erhielten Ehrenmale im öffentlichen

Raum. Das 1837 in Braunschweig entstandene Schilldenkmal war

zunächst ein Totenmal, durch das verwendete Eiserne Kreuz und die vier

aufrecht stehenden Kanonenrohre jedoch Siegeszeichen und Drohgeste.

Als die Bundeswehr 1955 einen zentralen Gedenkort für ihre Feiern am

Volkstrauertag benötigte, fand folglich niemand etwas dabei, das fast

vergessene Schilldenkmal zu einem zentralen Gedenkort »umzuwidmen«.


Arbeitskreis Andere Geschichte (Hrsg.)

Braunschweiger Persönlichkeiten

des 20. Jahrhunderts

ISBN-Nr. 978-3-925 268-42-7

Preis 14,95 Euro

Wir nehmen an, dass mancher Leser dieses Buches bestimmte ihm vertraute

Persönlichkeiten vermisst, die Nennung anderer erfreut begrüßt und auf ihm

völlig unbekannte neugierig wird. Auch uns beschäftigte die Frage nach

dem Wer nicht nur zu Beginn unserer Arbeit. Begonnen hatte das Projekt

im Frühjahr 2010.

Der Arbeitskreis Andere Geschichte, der sich seit seiner Gründung 1985

auch immer als Geschichtswerkstatt versteht beschloss, als Gruppenarbeit

zwei Themenbereiche „Braunschweiger Persönlichkeiten” und „Parks und

Friedhöfe” zu behandeln. Die Gruppe, die sich mit den Persönlichkeiten

beschäftigte, legte zunächst die Rahmenbedingungen fest: 1. Die Persönlichkeit

sollte über die Tore der Stadt und des Landes Braunschweig hinaus

Bedeutung gehabt haben, 2. sie sollte in Braunschweig geboren sein oder

hier längere Zeit gelebt und gewirkt haben, 3. sie durfte keine Verbrechen

begangen haben, 4. sie musste nach 1900 verstorben sein. Um das Buch

überschaubar zu machen, einigten wir uns auf vier Textseiten je Person.

Während des Schreibens wurde klar, dass vier Seiten oft zu wenig waren.

Bisweilen akzeptierten wir deshalb sechs Seiten, in einem speziellen Fall

sogar acht. Wer von den Lesern allerdings von der Länge des Artikels auf

die Bedeutung der Persönlichkeit schließt, liegt falsch . . .

Die AUTOREN: Reinhard Bein (Projektleiter), Herbert Blume, Regina

Blume, Brigitte Cherubim, Christopher R. Friedrichs, Gudrun Hirschmann,

Gilbert Holzgang, Heinz Günther Halbeisen, Detlef Jessen-Klingenberg,

Almuth Rohloff, Isabel Rohloff, Gunnar Schulz und Susanne Weihmann.


Arbeitskreis Andere Geschichte

Braunschweiger Persönlichkeiten

des 20. Jahrhunderts – Band 2

aus der Stadt Braunschweig und den ehemaligen

braunschweigischen Landkreisen Blankenburg, Braunschweig,

Gandersheim, Goslar, Helmstedt, Holzminden und Wolfenbüttel

ISBN-Nr. 978-3-925 268-49-6

Preis 14,95 Euro

Wie schon beim ersten Band dieser Reihe „Braunschweiger Persönlichkeiten

des 20. Jahrhunderts“, der 2012 erschien und 2013 erneut aufgelegt

wurde, bemühte sich ein Team des Arbeitskreises Andere Geschichte,

dieses Buch zu planen und zu entwickeln.

Was hat sich gegenüber dem 1. Band geändert? Oft erlebten wir, dass

wir die einzelnen Beiträge mit Bedauern kürzen mussten, um den gewählten

Umfang von vier Seiten nicht zu überschreiten. Kurzporträts

in Standardwerken, die uns in der Regel als Arbeitsgrundlage dienten,

liefern zumeist lediglich Fakten zum Lebenslauf und konzentrieren sich

knapp auf die Lebensleistung. Für den 2. Band einigten wir uns auf eine

Standardlänge von sechs Seiten, ließen jedoch jedem Autor die Freiheit,

sich für vier Seiten zu entscheiden, wenn das sinnvoll oder notwendig

erschien.

Die Auswahlkriterien für die vorgestellten Persönlichkeiten blieben die gleichen.

Sie sollten über die Hauptstadt und die alten Landesgrenzen hinaus

Bedeutung gehabt haben, im Land Braunschweig geboren sein und/oder

hier längere Zeit gelebt und gewirkt haben, nach 1900 gestorben sein und

keine Verbrechen begangen haben.

Die AUTOREN: Reinhard Bein (Herausgeber), Herbert Blume, Regina Blume,

Niels Holger Blume, Brigitte Cherubim, Georg Oswald Cott, Gudrun

Hirschmann, Gilbert Holzgang, Heinz Günther Halbeisen, Hans-Ulrich

Ludewig, Siegfried Panteroth, Almuth Rohloff, Isabel Rohloff, Ernst-

August Roloff, Eckhard Schimpf, Manfred Urnau, Susanne Weihmann


Wilfried Stütze

Man hat hier

eine Nachbarschaft

Eine Liebeserklärung an ein

Wohnquartier im östlichen Ringgebiet

ISBN-Nr. 978-3-925 268-47-2

Preis 14,99 Euro

(Hardcover)

Es hat sich zugetragen. Vom Hökerladen Anfang des 20. Jahrhunderts

über das „Café Klebearsch” in den 1950er Jahren bis zu legendären

Hoffesten seit 1989. Eine spannende, unterhaltsame Zeitreise, wie sie

über ein Wohnquartier im östlichen Ringgebiet noch nicht erzählt wurde.

Teilweise überlieferte Alltagsgeschichten über einen nur kleinen Kosmos

werden in das „Große Ganze” launig einbettet. Aber ist es nicht diese Art

von Geschichten, die es wert sind erzählt zu werden und die an unserer

Seele rühren? Gleichsam wird so Geschichte in Geschichten erzählt.

Der Autor: Wilfried Stütze ist 1950 in Braunschweig geboren. Im Hauptberuf

war er Kaufmann, auch Zeitsoldat, zuletzt Unternehmensberater

für betriebliche Altersversorgung. Als Italienliebhaber, Bergwanderer

und ehemaliger Sportflieger widmet er sich seit 2007 einer lebenslangen

Leidenschaft – dem Schreiben.

Mit „Man hat hier eine Nachbarschaft” legt er sein zweites Buch vor. Eine

der Stärken des Autors liegt in der Kunst, Alltagsereignisse und autobiografische

Elemente zu reizvollen Geschichten zu verbinden.


Reinhard Bein

Unruhige Jahre

für den Löwen

Reiseführer

Land Braunschweig 1912 – 1932

ISBN-Nr. 978-3-925 268-40-3 Preis 19,95 Euro

Das Herzogtum Braunschweig galt in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg

als eines der wohlhabendsten Länder des Deutschen Kaiserreiches. In

diesem Land drückten die Bürger keine hohen Steuern. Arbeitslosigkeit

war unbekannt. Trotzdem wuchs nach 1900 die Unzufriedenheit mit

diesem Staat, weil zu viele Menschen vom Wohlstand ausgeschlossen

blieben und ein ungerechtes Wahlrecht sie daran hinderte, an diesem

Zustand etwas zu ändern. Der Krieg und die Revolution ruinierten die

Finanzen des Landes.

Der 1919 entstandene Freistaat Braunschweig beseitigte zwar die politische

Ungleichheit, konnte aber die soziale Ungleichheit nicht hinreichend

beseitigen. Die Hinterlassenschaften des Krieges ermöglichten nur Veränderungen

in kleinen Schritten. Es galt vordringlich, die gesundheitlichen

Folgen des Krieges zu bekämpfen, soziale Not zu lindern, dringend

benötigten Wohnraum zu schaffen, das Schulwesen den Erfordernissen

der Zeit anzupassen und die Wirtschaft zu fördern.

Wie dies zu bewältigen sei, darüber stritten linke und rechte Parteien

und gingen, wenn sie die Regierung bildeten, unterschiedliche Wege. Die

Bauten, die zwischen 1912 bis 1932 entstanden und in diesem Reiseführer

vorgestellt werden, machen die Probleme der Zeit sichtbar und verstehbar.


Reinhard Bein

Sie lebten in Braunschweig

Biografische Notizen zu den in

Braunschweig bestatteten Juden

(1797 bis 1983)

Mitteilungen des Stadtarchiv Braunschweig – Band 1

ISBN-Nr.: 978-3-925 268-30-4

Preis 39,90 Euro

Reinhard Bein, einer der besten Kenner der jüdischen Geschichte in Stadt

und Land Braunschweig, hat in den letzten Jahren ein umfangreiches

Verzeichnis der in Braunschweig zwischen 1797 und 1983 bestatteten

Juden erarbeitet. Dieses hier im Druck vorgelegte Werk geht dabei weit

über eine bloße Namensauflistung hinaus.

Der Autor hat vielmehr in akribischer Arbeit versucht, möglichst viele

Angaben zu den einzelnen Personen und ihrem jeweiligen Umfeld zu

ermitteln. Auf diese Weise ist ein beeindruckendes biographisches Nachschlagewerk

zur jüdischen Geschichte in Braunschweig entstanden, das

an frühere erfolgreiche Publikationen des Autors anknüpft und unser

Wissen zur jüdischen Geschichte in Braunschweig auf willkommene Art

und Weise erweitert.

Der vorliegende Band erscheint zugleich als erster in der neuen Reihe

„Mitteilungen aus dem Stadtarchiv Braunschweig“. In dieser in loser Folge

erscheinenden Reihe sollen vor allen Dingen Verzeichnisse, Findbücher

und Editionen veröffentlicht werden, die in engem Zusammenhang mit

den Beständen des Stadtarchivs Braunschweig stehen. Zugleich wird

damit das Erscheinen der beiden bisherigen Reihen „Kleine Schriften“,

seit 1977 gemeinsam mit der Stadtbibliothek insgesamt 37 Hefte, und

der „Quaestiones Brunsvicenses. Berichte aus dem Stadtarchiv Braunschweig“,

insgesamt 15 Nummern seit 1989, eingestellt.


Reinhard Bein

Ewiges Haus

Jüdische Friedhöfe

in Stadt und Land Braunschweig

ISBN-Nr. 978-3-925 268-24-3

Preis 19,80 Euro

(Hardcover)

Bisher gab es für das ehemalige Land Braunschweig nur wenige knappe

Einzeldarstellungen über die jüdischen Friedhöfe in Stadtoldendorf, Holzminden

und Seesen als Teil von Erinnerungsbüchern an die Geschichte der

Juden in den entsprechenden Orten. Das neue Buch von Reinhard Bein

entwickelt in neun Kapiteln ein umfassendes Bild über die Geschichte

aller jüdischen Friedhöfe im Land.

Der Frage: Was ist ein jüdischer Friedhof und welches sind seine Besonderheiten?

Schließt sich im 2. Kapitel ein historischer Überblick an, der

allgemein die Geschichte der Juden seit ihrer Wiederansiedlung im 18.

Jahrhundert skizziert und im Besonderen die Geschichte ihrer Friedhöfe

darstellt. Die folgenden Kapitel beschäftigen sich ausführlich mit den

jüdischen Friedhöfen in Braunschweig, Wolfenbüttel, Seesen, Holzminden

und Stadtoldendorf, den Gemeinden mit größerer jüdischer Bevölkerung.

In einem gemeinsamen Kapitel folgen die Friedhöfe der kleineren

Gemeinden (Arholzen, Bad Gandersheim, Bevern, Bisperode, Boffzen,

Calvörde, Delligsen, Golmbach, Goslar, Halle, Hehlen, Helmstedt, Hornburg,

Kemnade, Kirchbrak, Merxhausen, Ottenstein, Salzgitter (Bad),

Schöningen, Thedinghausen, Wangelnstedt, Wenzen) und Gemeinden

ohne Friedhöfe, aber mit ehemaliger jüdischer Einwohnerschaft (Bad

Harzburg, Blankenburg, Klein Rhüden, Königslutter).

Das letzte (umfangreichste) Kapitel skizziert die Lebensgeschichten ausgewählter

Persönlichkeiten, die auf den beiden Braunschweiger Friedhöfen

beerdigt wurden.


Reinhard Bein

Zeitzeichen

Stadt und Land

Braunschweig 1930 – 1945

ISBN-Nr. 978-3-925 268-21-2

Preis 22,95 Euro

(Hardcover)

In sieben Kapiteln führt der Autor durch die Geschichte des Nationalsozialismus

im Land Braunschweig. Jedes dieser Kapitel ist sorgfältig eingeleitet

mit einem Basistext und Anmerkungen zu den Quellen.

Dann lässt er die „Zeitzeichen“ selbst sprechen: Dokumente, Bild- und

Textzeugnisse. So wird jeder Leser in die Lage versetzt, sich sein eigenes

Bild von dieser Zeit zu machen.

Prof. Dr. Ernst August Roloff: „Eine Arbeit, die ich nach dem ersten

Aufschlagen kaum aus der Hand legen mochte.“


Reinhard Bein

Erzählzeit

Berichte und Postkarten aus Stadt

und Land Braunschweig 1933 – 1945

ISBN-Nr. 978-3-925 268-22-9

Preis 19,95 Euro

(Hardcover)

Die Bücher „Zeitzeichen“ und „Erzählzeit“ stehen in enger inhaltlicher

Beziehung. Während in „Zeitzeichen“ mit ganz unterschiedlichen Dokumenten

die Epoche zwischen 1930 und 1945 eingefangen werden

konnte, versteht sich „Erzählzeit“ als ein Forum persönlicher Erlebnisse

und Erfahrungen von Menschen, die diese Zeit erlebt oder erlitten haben.

Die Stiftung Nord LB / Öffentliche förderte dieses Werk und begründet

dies gegenüber dem Verfasser: „Die Stiftung würdigt mit ihrer Förderung

den Stellenwert Ihrer Veröffentlichungen, die seit langer Zeit Schul- und

Lehrbuchcharakter haben. „Erzählzeit“ stellt in diesem Sinne eine sinnvolle,

wünschenswerte Ergänzung zu der von der Stiftung im Jahre 2000

geförderten Publikation „Zeitzeichen“ dar.“


Volker Dowidat

Polizei im Rückspiegel

Die Geschichte

der Polizeidirektion Braunschweig

ISBN-Nr. 978-3-925 268-23-6

Preis 18,95 Euro

(Hardcover)

Der Autor, selbst Polizeibeamter in Braunschweig, führt den Leser durch

die fast 200jährige Geschichte einer Polizeibehörde. Nicht ohne einen

Rückblick in die Zeit davor, wird zunächst der Begriff und der Ursprung

des Wortes Polizei erläutert und der Leser an ein spannendes Kapitel der

Heimatgeschichte herangeführt.

Ausgehend vom Zeitpunkt der Reichsgründung und dem Bau des bekannten

Polizeigebäudes an der Münzstraße, werden die letzten einhundert

Jahre einer besonders intensiven Betrachtung unterzogen und schildern

Vorgänge aus einer bisher unbekannten Perspektive. Die politischen Wirren

der 20er Jahre werden ebenso beleuchtet, wie die Gleichschaltung

und Militarisierung der Polizei im Nationalsozialismus. Das Buch schildert

eindringlich die letzten Kriegstage aus authentischen Polizeiberichten

und die Zeit der britischen Militärregierung.

Der Aufbau einer demokratischen Polizei, die Entwicklung der letzten

Jahrzehnte werden dargelegt und enden vorläufig mit dem Umzug der

Behörde in ein anderes Gebäude.


Reinhard Bein

Zeitzeugen aus Stein

Band 2

Braunschweig und seine Juden

Stadtrundgänge

ISBN-Nr. 978-3-925 268-18-2

Preis 4,95 Euro

(Hardcover)

Der Autor erzählt mit drei Stadtrundgängen von der Ansiedlung der Juden

im 18. Jahrhundert, ihrer schrittweisen Emanzipation, von ihrem Leben

und Leiden als geduldete, mit Mißtrauen beobachtete und schließlich

verfolgte Minderheit.

Er führt die Leser zu unterschiedlichen Zeitzeugen aus Stein, die von der

Geschichte dieses Abschnitts Braunschweiger Vergangenheit erzählen

können.

Braunschweiger Zeitung:

„Ein Buch, das mehr als komplizierte Geschichtswerke eine Vorstellung

vermittelt, wie die Juden in Braunschweig lebten.“


Reinhard Bein

Zeitzeugen aus Stein

Band 3

Denkmäler erzählen

Ausflüge in die Landesgeschichte

ISBN-Nr. 978-3-925 268-20-5

Preis 4,95 Euro

(Hardcover)

Um verschiedene Aspekte der braunschweigischen Landesgeschichte des

18. und 19. Jahrhunderts zu beleuchten, erzählt der Verfasser Geschichten

von Denkmälern.

Er berichtet von Ereignissen, die um sie ranken, und von den Menschen

in ihrer Zeit, von Herren und Knechten, von Siegern und Besiegten.

Prof. Dr. Ernst August Roloff: „Ein wirklich großer Wurf.“


Thomas Langer

Nur Atlantik . . .

ISBN-Nr. 978-3-925 268-41-0

Preis 24,90 Euro

(Hardcover)

Die geringe, zum größten Teil auf der Ostsee gesammelte Segelerfahrung

und der Wunsch, die Welt an ihren wildesten und unberührtesten Stellen

am eigenen Leib zu erleben stehen im Widerspruch zueinander, als der

53-jährige Thomas Langer trotz völlig unzureichender finanzieller Möglichkeiten

die Realisierung seines Traumes vom Einhandsegeln über Ozeane ins

Auge fasst. Das Ziel heißt Neuseeland, weil dort ein guter Freund lebt, der

Weg soll durch die „Roaring Fourties“, der Westwindzone in den südlichen

hohen Breiten führen. Erfahrenere Segler bringen ihn von diesem Vorhaben

ab, dafür ist sein altes nur 27 Fuß großes Boot zu klein.

Die Barfußroute ist Abenteuer genug. Als er jedoch auf der Passatroute

den Plan ändert und den Pazifik gegen die Rückreise über den Nordatlantik

tauscht, kommt er dann doch den Bedingungen, denen er durch die Aufgabe

der südlichen Route eigentlich ausweichen wollte, gefährlich nahe . . .

Thomas Langer, geb. 1956, Architekt, machte seine erste Bekanntschaft

mit der Seefahrt 1977/78 bei der Marine als Funker auf der Fregatte

„Braunschweig“. Mit Entlassung aus der Bundeswehr ~ 26.000 sm im

Kielwasser. Zum 40. Geburtstag kommt die Sehnsucht zum Meer zurück.

Nach umgehendem Erwerb der nötigen Segelscheine folgen einige Urlaubstörns

auf der Ostsee, im Ijsselmeer und dem friesischen Wattenmeer.

2007 reift der Gedanke, den guten Freund, der vor 20 Jahren nach

Neuseeland ausgewandert ist, auf eigenem Kiel zu besuchen. 2008 wird

mit der Anschaffung der „FRIGGA“ aus dem Traum ein konkreter Plan.

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