Endlich Wochenende! Nach den 2 geilen Konzerten in ... - Schelmish

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Endlich Wochenende! Nach den 2 geilen Konzerten in ... - Schelmish

Platz empfangen. Die Leute waren super drauf und Dextro und Picus moderierten sich durch das Programm in einer

Sprachmischung aus Deutsch, Englisch, und mit Hilfe einer Einheimischen gab es den Schandfleck für Rimsbold

diesmal sogar auf Holländisch: „u bent shit“ oder so ähnlich! Dann war es Zeit für Danubis´ Shirt. Dextro erklärte

kurz, dass der Trommler ein ganz besonderes Shirt für unsere holländischen Nachbarn eingepackt hätte, und ob

denn wirklich alle etwas mit dem Begriff „Broodje Bakpao“ anfangen könnten. Danubis schälte sich also aus seinem

Oberteil und siehe da, das Publikum fing an zu johlen und zu gröhlen… Operation geglückt. Das quietschgelbe

T-Shirt ließ er natürlich für den Rest des Konzertes an, was für einen optischen Schandfleck sorgte. Nach über einer

Stunde verließen wir dann glücklich die Bühne und ließen den Abend relaxt am Merchandise Stand ausklingen.

Da gegen 22 Uhr das komplette Gelände geschlossen wurde, verstauten wir schnell unsere Sachen in dem dafür

vorgesehen Container und machten uns auf in unser Hotel in Utrecht. Wir hatten schon gehört, dass es, nach den

Hotelkatastrophen in München und Illingen wohl wieder etwas besseres sein sollte. Und das war es in der Tat. Neu,

modern, toll eingerichtet und mit einem Wellness-Bereich mit Whirlpool und Sauna ausgestattet. Da fackeln echte

Schelme natürlich nicht lang. In der Hotelinfo stand zwar, dass der Bereich um 23 Uhr zu macht, aber es war ja immerhin

erst 5 vor 11. Wir schnappten uns also unsere Handtücher und begaben uns, nachdem wir fast den Aufzug

wegen Überfüllung getötet hätten, in den Keller. Unserem Spaß wurde allerdings ein jähes Ende gesetzt, denn eine

Frau vom Hotelpersonal war gerade dabei, alle Geräte auszuschalten und den Bereich dicht zu machen. Mit dem

Verweis, dass wir ab 7 Uhr morgens wieder kommen könnten, schickte sie uns weg. Na toll. Schelme können allerdings,

wenn es gar nicht anders geht, geduldig sein. Also harrten wir eine halbe Stunde, immer noch mit unseren

Handtüchern bewaffnet, im Foyer aus, um uns wieder in den Keller zu schleichen und siehe da, die Türen waren

offen. Also rein in den Whirlpool und erstmal ein paar Getränke gezischt. Unser Roadie Podolski entpuppte sich als

super Bademeister, denn er entdeckte den Schalter mit dem sich der Whirlpool einschalten ließ, und die Sauna und

das türkische Dampfbad brachte er auch direkt zum Laufen. Somit stand der totalen Entspannung nichts mehr im

Weg und wir planschten bis in die Nacht nach Herzenslust.

Der nächste Morgen begann bei einem tollen Hotelfrühstück mit lecker Käse, Erdnussbutter und einem seltsamen

„Spekulatius-Aufstrich“, auf den unser Ton-Oli ganz besonders abfuhr. Danach ging´s relativ bald wieder auf´s Gelände.

Dort angekommen, wurden wir von unserer Betreuerin Heike abgeholt und in ein Zelt gebracht, in dem wir

an einer Gesprächsrunde teilnahmen. Am Tisch saßen ein Tattookünstler, 2 Buchautoren, der Erfinder und Designer

von Darth Wader aus Star Wars und... wir. Wir plauderten vor einigen Zuschauern dann eine knappe Stunde über

unsere Musik, über die Bücher der Autoren und darüber, dass wir neben der Musik keiner Kunst außer dem Alkoholtrinken

nachgehen.

Danach chillten wir wieder im Backstage und bereiteten uns auf unseren Gig vor. Diesmal waren auch wieder viele

bekannte Gesichter vor der Bühne und es waren sogar einige Fans extra für uns aus England angereist. Respekt!

Der Platz vor der Bühne war wieder super gefüllt und das Publikum empfing uns sehr herzlich. Wir spielten uns

durch unser Set und diesmal kam Danubis in den Genuss eines Schandflecks, diesmal aber auf Englisch, und nach

über einer Stunde voller tanzender und gröhlender Menschen beendeten wir unser Set. Danach hieß es schnell

abbauen, denn die Veranstalter hatten uns schon gewarnt, dass nach unserem Konzert die komplette „Elf Fantasy

Fair“ zu Ende ist und das große Abbau-Chaos über das Gelände herein bricht. Kein Problem für uns, innerhalb von

einer halben Stunde war unser Zeug im Transporter und nach einer kleinen Verabschiedung machten wir uns auf

in den nächsten gelegenen Ort, denn wir hatten noch etwas vor. Essen hieß das Ziel, aber nicht irgendwas, sondern

dem Land in dem wir uns befanden angemessen. Dextro steuerte also durch die Straßen des kleinen Ortes, um ein

Objekt der Begierde ausfindig zu machen. Plötzlich stoppte er mitten auf der Straße den Transporter, stieg aus und

ging schnurstracks in eine Fastfood Bude. What the fuck? Oder auch ‚Wat soll dat denn jetzt? Picus übernahm kurzerhand

das Steuer und parkte den Wagen an einer etwas günstigeren Stelle und ehe wir alle den Laden betreten hatten,

hatte Dextro schon 10 Portionen Frikandel Spezial, Vleeskroket, Satee-spieße und Pommes mit Majo bestellt.

Ein wahres Fress-Fest, und gleichzeitig ein würdiger Abschluss für dieses tolle Wochenende.

Vielen Dank und Gruß geht raus:

An Stefan, Frank, Heike und das ganze Team der Elf Fantasy Fair, die sich toll um uns gekümmert haben

An alle Bands die mit uns an diesem Wochenende die Bühnen geteilt haben

An alle Besucher der Elf Fantasy Fair, ihr seid die wahre Show beim EFF

An die Dame im Hotel, die den Wellnessbereich nicht abgeschlossen hat

Eure Schelme

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