Ausgabe 03/10 - Oberthal

oberthal.ch

Ausgabe 03/10 - Oberthal

Oberthal

Nr. 03/10

Mai 2010

aktuell


Mai 2010 | Impressum

Inhalt

Editorial.........................................................................................................................................................................................................................3

Behörden und Verwaltung

Vorlagen Gemeindeversammlung:

Gemeinderechnung 2009.................................................................................................................................................................................4

Revision Ortsplanung.........................................................................................................................................................................................7

Abwassersanierung Häuslenbach – Information.................................................................................................................................. 10

Jungbürgerehrung 2010................................................................................................................................................................................ 10

Aus dem Gemeinderat:

Baubewilligungen............................................................................................................................................................................................. 11

Erarbeitung Gefahrenkarte........................................................................................................................................................................... 11

Ablagerung von Bauholz auf dem Bauplatz........................................................................................................................................... 11

Obligatorischer Sachkundenachweis für Hundehalter....................................................................................................................... 12

Fördermöglichkeiten von Bund und Kanton im Energiebereich 2010.......................................................................................... 12

Neue Homepage der Gemeinde................................................................................................................................................................. 14

Petition gegen die Kürzungen im öffentlichen Verkehr..................................................................................................................... 14

Schule und Kindergarten

Infos:

Altersgemischtes Lernen................................................................................................................................................................................ 15

Informationsveranstaltung mit Erziehungsdirektor Bernhard Pulver........................................................................................... 15

Tagesschule............................................................................................................................................................................................................... 16

Aktion Frühlingsputz der 7.-9. Klasse.............................................................................................................................................................. 17

Schülerbericht «Textiles Gestalten».................................................................................................................................................................. 19

Vermischtes

Männerturnen 50 +/-............................................................................................................................................................................................. 21

Seniorenferien Pfarrkreis Bowil-Oberthal...................................................................................................................................................... 21

Dällebach Kari: Bericht über das Berner Stadtoriginal aus dem Oberthal mit Wettbewerb für die thuner-Seespiele...... 22

Gfell: Herkunft und Bedeutung und Bild von Hans Mohler.................................................................................................................... 27

Historische Grusskarte.......................................................................................................................................................................................... 29

Barfuss-Weg der Jugendfachstelle................................................................................................................................................................... 30

Wichtige Telefonnummern/Veranstaltungskalender................................................................................................................................ 31

Revision Ortsplanung, neuer Zonenplan....................................................................................................................................................... 32

Impressum

Offizielles Informationsorgan von Gemeinderat, Verwaltung und Schule/Kindergarten Oberthal

Kontakt: Oberthal aktuell, Gemeindeverwaltung, 3531 Oberthal, 031 710 26 26, redaktion@oberthal.ch

Redaktion: Bernhard Liechti (Behörden/Verwaltung); Urs Schürch (Schule/Kindergarten); Monika Christener (Vermischtes)

Layout: Erika Wyss, Grosshöchstetten

Erscheint jährlich mit 6 Ausgaben, nächste Ausgabe: Juli 2010 (Redaktionsschluss: 21. Juni 2010)

Auflage: 450 Exemplare

Abonnement für Auswärtige: Fr. 15.– pro Jahr

Titelbild: Söiblueme-Matte im Känelthal (Urs Schürch)


Rubrik | Februar 2010

Öffentlicher Verkehr

Im Jahr 1990 haben die Gemeinden Grosshöchstetten,

Zäziwil und Oberthal zusammen mit der Region Kiesental

nach einer Probephase den Busbetrieb eingeführt. Das reduzierte

Angebot des öffentlichen Verkehrs hat sich für unsere

Pendler, die Jugendlichen und Schüler bewährt. Auch

Menschen, die nicht (mehr) motorisiert sind schätzen es,

den Bus benützen zu können. Seit Dezember 2008 dürfen

wir nun sogar das schweizweit bekannte Postauto in unserem

Dorf erleben.

In den vergangenen Betriebsjahren musste der Gemeinderat

etliche Angriffe auf unser Poschi abwehren. Immer wieder

wollte die regionale Verkehrskonferenz das Angebot

kürzen oder gar ganz vom Fahrplan streichen. Bis heute

konnte jeder Angriff abgewehrt werden, weil die verlangte

Benützungsfrequenz oder der Kostendeckungsgrad eingehalten

werden konnte.

Anfangs März hat die Presse eine weitere Hiobsbotschaft

veröffentlicht. Im Rahmen der Sparmassnahmen plant der

Bundesrat im Regionalverkehr grössere Einsparungen.

Künftig sollen nur noch Linien des öffentlichen Verkehrs

eine Abgeltung erhalten, die eine Mindestbenützung von

100 Personen im Tag (bisher 32 Personen) ausweisen können.

Damit sollen beim Bund 250 Mio. Franken eingespart

werden. Wird diese Massnahme umgesetzt, könnte sich

daraus ein regelrechter Kahlschlag im Regionalverkehr ergeben.

Laut Berechnungen müssten von den 1300 Regionalverkehrslinien

deren 160 geschlossen werden, sofern

nicht die Kantone in die Bresche springen und die Kosten

für den Betrieb übernehmen. Der Kanton Bern müsste am

meisten ‚Haare’ lassen – er würde 28 Linien verlieren.

Dabei ist beleibe nicht nur unser kleiner Postkurs, sondern

auch Linien wie Meiringen – Guttannen oder Diemtigen –

Grimmialp, betroffen. Man stelle sich vor, wie wir oder die

erwähnten (auf Tourismus angewiesenen) Dörfer ohne öffentlichen

Verkehr funktionieren!

Der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) hat nun zusammen

mit anderen Organisationen (Interessengemeinschaft öffentlicher

Verkehr, Pro Bahn) eine Petition gestartet. Darin

will man beim Bundesrat folgendes verlangen:

„Wir fordern Sie auf, die geplanten Sparmassnahmen im öffentlichen

Verkehr aus dem Konsolidierungsprogramm

2011 – 2013 zu streichen. Insbesondere dürfen die Bundesabgeltungen

für die Regionallinien nicht gekürzt und

keine Bahnlinien auf Busbetrieb umgestellt werden“.

Diese Petition kann unabhängig von Alter, Wohnsitz oder

Nationalität im Internet unterzeichnet werden.

Wollen Sie den Regionalverkehr unterstützen? Bitte unterzeichnen

Sie dann die Petition des VSC im Internet unter

http://www.verkehrsclub.ch/de/politik-kampagnen/politik/regionalverkehr.html

oder benützen Sie die Unterschriftenbogen,

die wir bei der Gemeindeverwaltung öffentlich

auflegen.

Vielen Dank.

Therese Wüthrich,

Gemeinderätin, Ressortleiterin

Finanzen und

öffentliche Sicherheit


Mai 2010 | Editorial

Behörden und Verwaltung

Gemeindeversammlung

Montag, 7. Juni 2010, 20.00 Uhr,

Wirtschaft zur Eintracht, Oberthal

Traktanden

1. Gemeinderechnung 2009

a. Kenntnisnahme der Kreditüberschreitungen

b. Genehmigung Nachkredit übrige Abschreibungen

c. Genehmigung der Gemeinderechnung 2009

2. Ortsplanung Oberthal

Genehmigung der Revision

3. Orientierung

Abwassersanierung Häuslenbach

4. Jungbürgerehrung 2010

5. Verschiedenes

Hinweise

- Die Unterlagen zur Versammlung liegen 30 Tage vor

der Versammlung, d.h. ab 29. April 2010, in der Gemeindeverwaltung

Oberthal öffentlich auf. Ausserdem wird

auf die ausführliche Botschaft im „Oberthal aktuell“

verwiesen.

- Beschwerden gegen Versammlungsbeschlüsse sind innert

30 Tagen nach der Versammlung schriftlich und

begründet beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland

einzureichen (Art. 63ff Verwaltungsrechtspflegegesetz).

Die Verletzung von Zuständigkeit- und Verfahrensvorschriften

ist sofort zu beanstanden (Art. 49a

Gemeindegesetz).

Wir laden die stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger

zu dieser Versammlung freundlich ein.

Oberthal, 23. April 2010

Der Gemeinderat

Erläuterungen zu den einzelnen Geschäften

Gemeinderechnung 2009

Eckpunkte der Jahresrechnung 2009

• Die Jahresrechnung 2009 schliesst mit einem Ertragsüberschuss

von Fr. 113‘524.85 ab.

• Durch die Aufwertung von Finanzvermögen ist ein

Buchgewinn von Fr. 202‘000.– realisiert worden.

• Der Steuerertrag liegt um rund Fr. 113‘000.– über dem

Voranschlag.

• Es sind übrige Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen

von Fr. 300‘000.– vorgesehen.

Fazit

• Die Finanzlage der Gemeinde hat sich durch die beschlossene

Steuererhöhung sowie die anhaltend guten

Steuererträge stabilisiert.

• Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2009 neu Fr.

600‘000.--.

• Die durch den Grossen Rat beschlossene Steuergesetzrevision

sowie die Revision des Gesetzes über den Finanz-

und Lastenausgleich (FILAG 2012) bringen grosse

neue (finanzielle) Herausforderungen für die Gemeinde.

Detaillierte Unterlagen zur Gemeinderechnung

Die detaillierte Jahresrechnung 2009 kann auf der Gemeindeverwaltung

eingesehen werden.

Rechnungsergebnis

Ergebnis vor Abschreibungen

Aufwand Fr. 2‘271‘738.25

Ertrag Fr. 2‘781‘215.45

Ertragsüberschuss brutto Fr. 509‘477.20

Ergebnis nach Abschreibungen

Ertragsüberschuss brutto Fr. 509‘477.20

Harmonisierte Abschreibungen Fr. 91‘392.00

Übrige Abschreibungen Fr. 300‘000.00

Abschreibungen Finanzvermögen Fr. 4‘560.35

Ertragsüberschuss Fr. 113‘524.85

Vergleich Rechnung Voranschlag

Ertragsüberschuss Laufende Rechnung Fr. 113‘524.85

Ertragsüberschuss Laufende Rechnung

gemäss Voranschlag Fr. 23‘000.00

Besserstellung gegenüber

dem Voranschlag Fr. 90‘524.85


Behörden und Verwaltung | Mai 2010

Laufende Rechnung nach Funktionen

Rechnung 2009 Voranschlag 2009 Rechnung 2008

Aufwand

Allgemeine Verwaltung. . 375‘005.30 . 384‘200.00. . 377‘482.99

Öffentliche Sicherheit. . 83‘515.25 . 79‘600.00. . 71‘491.80

Bildung . 666‘397.45 . 686‘200.00. . 664‘441.21

Kultur und Freizeit . 26‘559.70 . 23‘200.00. . 8‘465.40

Gesundheit . 1‘632.65 . 6‘300.00. . 3‘650.80

Soziale Wohlfahrt . 490‘640.95 . 514’00.00. . 587‘004.80

Verkehr . 265‘118.55 . 230‘900.00. . 231‘039.05

Umwelt und Raumordnung. . 322‘480.45 . 253‘250.00. . 271‘935.55

Volkswirtschaft . 2‘579.30 . 2‘000.00. . 1‘860.60

Finanzen und Steuern. . 433‘761.00 . 155‘300.00. . 236‘526.15

Ertrag

Allgemeine Verwaltung. . 89‘924.30 . 87‘300.00. . 92‘132.20

Öffentliche Sicherheit. . 82‘441.75 . 76‘100.00. . 72‘577.90

Bildung . 80‘904.85 . 56‘700.00. . 45‘368.15

Kultur und Freizeit . 0.00 . 0.00. . 0.00

Gesundheit . 0.00 . 0.00. . 17‘734.00

Soziale Wohlfahrt . 1‘797.00 . 2‘000.00. . 1‘890.00

Verkehr . 94‘986.60 . 94‘600.00. . 114‘622.00

Umwelt und Raumordnung. . 301‘835.45 . 221‘550.00. . 245‘267.40

Volkswirtschaft . 24‘555.00 . 25‘000.00. . 24‘123.00

Finanzen und Steuern. . 2‘104‘770.50 . 1‘794‘700.00. . 1‘941‘595.65

2 3 4

6

7 8 9

1

5

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1

Legende Aufwände

1. Eigene Beiträge

329'281.15

2. Durchlaufende Beiträge 0.00

3. Einlagen in Spezialfinanzierungen 70'413.40

4. Interne Verrechnungen

33'312.65

5. Personalaufwand

547'643.95

6. Sachaufwand

449'679.50

7. Passivzinsen

20'311.56

8. Abschreibungen

503'882.65

9. Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung 0.00

10. Entschädigungen an Gemeinwesen 714'165.75

Legende Erträge

1. Steuern

1'212'956.60

2. Regalien und Konzessionen

24'555.00

3. Vermögenserträge

257'266.80

4. Entgelte

304'340.22

5. Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung 688'974.00

6. Rückerstattungen von Gemeinwesen 44'280.50

7. Beiträge für eigene Rechnung

123'464.10

8. Durchlaufende Beiträge 0.00

9. Einnahmen aus Spezialfinanzierungen 112'066.58


Behörden und Verwaltung | Mai 2010

Wesentliche Abweichungen gegenüber dem Voranschlag

Rechnung 2009 Voranschlag 2009

Gemeindeanteile Lehrerbesoldungen 156‘867 141‘000

Schulgelder Sekundarschule 67‘575 59‘000

Verbrauchsmaterial Gemeindestrassen 45‘838 30‘000

Unterhalt Maschinen und Werkzeuge 17‘894 4‘000

Übrige Abschreibungen 300‘000 0

Beiträge an Tagesschule 24‘059 6‘500

Einkommenssteuern 1‘020‘184 880‘000

Sonderveranlagungen 27‘664 10‘000

Buchgewinne Liegenschaften 202‘000 0

Wesentliche Investitionen im Jahr 2009

Strassensanierungen 130‘000

Kanalisation Hubel 77‘800

Generelle Entwässerungsplanung 18‘600

Investitionsbeitrag ARA Konolfingen 12‘000

Containerunterstände 17‘700

Bilanzgrössen

01.01.2009 31.12.2009

Finanzvermögen 892‘150.14 1‘097‘929.84

Verwaltungsvermögen 1‘191‘925.80 945‘508.70

Fremdkapital 948‘036.62 835‘527.55

Mittel- und langfristige Schulden 604‘100 580‘100

Eigenkapital 487‘429.13 600‘953.98

Antrag des Gemeinderates

1. Bewilligung eines Nachkredites von Fr. 300‘000.-- zur Vornahme von übrigen Abschreibungen

. auf dem Verwaltungsvermögen

2. Genehmigung der Jahresrechnung 2009 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 113‘524.85


Behörden und Verwaltung | Mai 2010

Revision Ortsplanung

Die aktuell gültige Ortsplanung unserer Gemeinde stammt

aus dem Jahre 1994. Die Raumplanungsgesetzgebung von

Bund und Kanton sieht vor, dass die Gemeinden ihre Ortsplanungen

innerhalb eines 15-jährigen Planungshorizontes

überprüfen und aktualisieren.

Im Sinne eines Strategiepapiers hat der Gemeinderat im

Sommer 2004 die folgenden Ziele für die Ortsplanungsrevision

festgelegt:

• Mit der Ortsplanung soll dem Gemeinderat ein Führungsinstrument

in die Hand gegeben werden, welches die baulichen, verkehrstechnischen

und gesellschaftlichen Randbedingungen für

die zukünftige Dorfentwicklung gibt.

• Die Ortsplanungsrevision soll sämtliche relevanten Aspekte für

die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde (bauliche Erweiterungen

und Umnutzungen, Verkehrserschliessung, Schulwegsicherung,

Ansiedlung von neuen Wohngebieten und Gewerbebetrieben)

gesamthaft und verknüpft behandeln.

• Auf der Basis des Leitbildes ist die anzustrebende räumliche

Entwicklung der Gemeinde Oberthal unter Einbezug der Bevölkerung

zu definieren.

• Die Massnahmen sollen nachvollziehbar und somit zu späteren

Zeitpunkten überprüfbar sein.

• Die Ortsplanungsrevision soll konkrete Massnahmen zur Einleitung

der räumlichen Entwicklung unter Berücksichtigung der

haushälterischen Nutzung des Bodens bezeichnen.

• Die Ortsplanungsrevision soll ein Wachstum der Bevölkerung

unter Berücksichtigung der vorhandenen Infrastruktur ermöglichen

und fördern. Dabei fallen vorallem die Gebiete „Alterswil“

und „Möschberg“ in Betracht.

• Die Ortsplanungsrevision soll eine liberale Grundlage für die

bauliche Gestaltung der Gemeinde bilden.

• Das Baureglement soll vereinfacht und Sonderregelungen minimiert

werden.

• Der Aufwand für Neuerschliessungen (Strassen / Wasser / ARA

/ etc.) soll klein gehalten werden.

• Bestehende Bauten sollen möglichst gut ausgenützt werden

können (vorhandenes Bauvolumen ausserhalb des Baugebietes).

• Die Ortsplanungsrevision soll in der Bevölkerung breit abgestützt

und verständlich sein.

• Unsere Ortsplanung soll mit der Gemeinde Grosshöchstetten

abgesprochen werden, insbesondere bei einer Baulandeinzonung

im Gebiet „Möschberg“.

• Das Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) der Region Kiesental

ist in der Ortsplanungsrevision zu berücksichtigen.

Gestützt auf ein durchgeführtes Submissionsverfahren hat

der Gemeinderat im Oktober 2004 das Planungsbüro Bönzli,

Kilchhofer + Partner mit der Begleitung der Revisionsarbeiten

beauftragt und dazu einen Kredit von Fr. 50‘000.--

bewilligt. Als zuständiger Ortsplaner amtete Kurt Kilchhofer.

Nach einer langen Planungs- und Revisionszeit von rund 5

Jahren kann die revidierte Ortsplanung der Gemeindeversammlung

zur Beratung und Genehmigung vorgelegt

werden.

Planungsablauf

Im Herbst 2004 setzte der Gemeinderat den Ortsplanungsausschuss

mit folgenden Mitgliedern ein:

Hansrudolf Badertscher, Michael Röthlisberger, Sonja

Schüttel, Ulrich Zürcher und Bernhard Liechti (Sekretär).

Der Ausschuss setzte schliesslich folgende Planungsziele

fest:












Bevölkerungszahl stabilisieren, halten und Wachstum anstreben

Steuerkräftige Personen anziehen

Frei verfügbares Bauland mit einfachen baurechtlichen Vorgaben

für Einfamilienhäuser und für 1 bis 2 Mehrfamilienhäuser

einzonen

Vorhandener Wohnraum und bestehendes Bauvolumen optimal

nutzen – Möglichkeit Streusiedlungsgebiet ausschöpfen

und Weilerzone ausscheiden

Die zulässige Grösse der Bauzonenreserve nach kantonalem

Richtplan (2.1 ha) ausschöpfen und Verfügbarkeit der Baulandreserven

sicherstellen

Bestehende Gewerbebetriebe erhalten und Neuansiedlungen

fördern – Einzonung Gewerbezone anstreben

Möglichst bestehende Bauzonen ergänzen

Die haushälterische Bodennutzung berücksichtigen

Das Orts- und Landschaftsbild erhalten

Keine Unterschutzstellung der Bauten – Die Beurteilungen

richten sich nach dem bestehenden Bauinventar der kantonalen

Denkmalpflege

Die ökologische Aufwertung und Entwicklung der Landschaft

wird mit dem bestehenden Landschaftsentwicklungskonzept

der Region Kiesental realisiert.

Im ersten Schritt wurden die Grundlagen zusammengetragen

und Pläne digitalisiert und aktualisiert. Es wurden die

noch vorhandenen nicht bebauten Kapazitätsreserven in

den bestehenden Bauzonen erfasst und die Verfügbarkeit

dieser Baulandreserven mit den Grundeigentümern abgeklärt.

Bei der Dimensionierung der zukünftigen Bauzonengrösse

ist die Gemeinde nicht frei. Sie muss sich an die Vorgaben

des kantonalen Richtplanes halten. Ausgehend von

der Standortbestimmung wurden schliesslich konkrete

Planungsthemen und -ziele formuliert. Daraus wiederum

leitete der Ortsplanungsausschuss ein Siedlungskonzept

ab. Ein wichtiger Bestandteil war die Festlegung von möglichen

Entwicklungsgebieten.


Behörden und Verwaltung | Mai 2010

Im Rahmen dieser Phase wurden verschiedene Teilgebiete

bezeichnet, die als Einzonungsflächen in Betracht gezogen

werden könnten. Mit den betroffenen Grundeigentümern

wurden zu diesen Gebietsvarianten zahlreiche Gespräche

geführt. Bei diesen Gesprächen stellte sich trotz intensiven

Bemühungen durch den Ortsplanungsausschuss heraus,

dass mit Ausnahme beim Gebiet „Möschberg-West“ bei

sämtlichen angefragten Grundeigentümern keine Bereitschaft

für eine Einzonung vorhanden ist.

Übersicht der geprüften möglichen Entwicklungsgebiete

Das mögliche neue Baugebiet „Möschberg-West“ konnte

als einziges Gebiet weiter verfolgt werden. Der Gemeinderat

erteilte darauf hin einen Auftrag an ein Planerteam,

eine Überbauungs- und Erschliessungsstudie für dieses

Teilgebiet zu erstellen. Auf dieser Basis wurde ein Infrastrukturvertrag

erarbeitet, der die Modalitäten rund um

die Kosten der Erschliessung (Wasser, Abwasser, Energie,

Strasse) sowie der Abgeltung der Planungsmehrwerte regelt.

Im Rahmen der sehr langdauernden Verhandlungen

ist es trotz grossen Bemühungen durch Ortsplanungsausschuss

und Gemeinderat nicht gelungen, eine Einigkeit zu

erzielen. Letztlich hatte der Gemeinderat immer die Kostenrisiken

für die Gemeinde abzuwägen, die bei der Realisierung

der umfassenden Erschliessungsanlagen für das

neue Baugebiet entstanden wären.

Aufgrund der gescheiterten Vertragsverhandlungen kann

der Gemeinderat der Gemeindeversammlung die Neueinzonung

des Baugebietes „Möschberg-West“ nicht beantragen.

Streusiedlungsgebiet

Der grösste Teil des Gemeindegebietes befindet sich im

kantonal festgelegten Streusiedlungsgebiet (Ausnahme:

bestehende Bauzonen). In diesem Gebiet werden laut kantonalem

Richtplan Ausnahmebewilligungen bezüglich erweiterten

Nutzungsbedingungen für die Umnutzung von

nicht mehr landwirtschaftlichen Gebäuden gestützt auf

das Bundesrecht gewährt (Art. 39 Abs. 1 RPV). Der Ausbau

bestehender Bauernhäuser mit zusätzlicher Wohnnutzung

wird dadurch verbessert.

Weilerzone Möschberg (neu)

Der Weiler Möschberg erfüllt die Kriterien einer Weilerzone.

Er stellt einen traditionell eigenständigen Ort dar. Er

weist 5 ganzjährig bewohnte, nicht landwirtschaftliche

Gebäude auf und die Bauten liegen nicht weiter als 30 m

voneinander entfernt. Damit ist ein geschlossener Siedlungsansatz

gegeben. Die Erschliessung ist weitgehend

vorhanden. Einzig die Entfernung zur nächsten Bauzone

liegt unter 2 km. Die Weilerzone dient der Erhaltung der

traditionell entstandenen Siedlungsstruktur und der massvollen

Nutzung der bestehenden Bauvolumen. Grundsätzlich

gelten die Vorschriften über die Landwirtschaftszone.

Ausgenommen sind folgenden Regelungen, welche im

Baureglement in ausführlicher Form festgehalten sind:








Zugelassen sind Wohnnutzungen sowie mässig störende Gewerbe-

und Dienstleistungen

Bestehende Gebäude können umgenutzt werden. Sofern innerhalb

des Volumens keine geeigneten Raumreserven vorhanden

sind, sind einmalige Erweiterungen im Umfang von max.

30 % der bestehenden Bruttogeschossfläche zulässig

Neue unbewohnte An- und Nebenbauten sind gestattet, sofern

sie sich dem Hauptgebäude unterordnen

Abbruch und Wiederaufbau sind zulässig

Umnutzungen dürfen keine landwirtschaftlichen Ersatzbauten

zur Folge haben

Wohnraum kann nur in Bauten geschaffen werden, die bereits

eine Wohnung aufweisen

Das traditionelle Erscheinungsbild der Bauten und der ortsprägende

Charakter der Aussenräume sind zu wahren


Behörden und Verwaltung | Mai 2010

Bauzonen

Möschberg

Alterswil

Reutegraben

Känelthal

Überbauungsordnung

„St. Martin“

Auf der letzten Seite ist der neue Zonenplan der Gemeinde vollständig

abgedruckt.

Baureglement

Das vorliegende neue Baureglement von Oberthal basiert

auf dem Musterbaureglement des Amtes für Gemeinden

und Raumordnung. Es ist in einen normativen und einen

hinweisenden Teil gegliedert. Die Hinweise und Kommentare

in der rechten Spalte des Baureglements dienen der

Verständlichkeit, erläutern Begriffe und liefern u.a. die notwendigen

Hinweise auf andere Artikel, Erlasse oder Grundlagen.

Die Hinweise sind weder vollständig noch verbindlich.

Sie werden vom Gemeinderat aufgenommen,

periodisch überprüft und angepasst. Gegenüber dem gültigen

Baureglement sind neben den oben beschriebenen

Vereinfachungen folgende inhaltliche Änderungen aufgenommen

worden:





Verzicht auf Festlegungen von Bauabständen gegenüber öffentlichen

Strassen (es gilt das übergeordnete Recht)

Neue Regelung der Gewässerabstände

Verzicht auf die Festlegung der Bauabstände gegenüber der

Landwirtschaftszone

Verzicht auf die Festlegung der Bauabstände gegenüber dem

Wald (es gilt das übergeordnete Recht)

Das Dachgeschoss zählt neu als Vollgeschoss, wenn die Kniewandhöhe

1.50 m (alt 1.20 m) überschreitet


Behörden und Verwaltung | Mai 2010








Verzicht auf die Vorschrift der Gebäudestellung und Firstrichtung

Wesentliche Vereinfachung der Dachgestaltungsvorschriften

und bestehende Vorschriften werden als Hinweise aufgeführt

Neue Zonenvorschriften Gewerbezone

Auflistung der gültigen Überbauungsordnungen

Verzicht auf die Festlegung der Gebäudetiefe

Verzicht auf die Bauvorschriften in der Landwirtschaftszone (es

gilt das übergeordnete Recht)

Bestimmungen zur Abschöpfung der Planungsmehrwerte

Schlussfolgerung

Ein wesentliches Ziel unserer Ortsplanungsrevision – nämlich

die Bereitstellung von neuem Bauland – konnte mit

der vorliegenden Revision nicht erreicht werden. In der

Zwischenzeit sind auf kantonaler Ebene die revidierten

Richtpläne in Kraft getreten. Gemeinden ohne genügende

Anbindung an den öffentlichen Verkehr (wie die Gemeinde

Oberthal!) werden in Zukunft nur noch sehr eingeschränkt

neues Bauland einzonen können.

Neue Erschliessungskosten

Aufgrund der sehr geringfügigen neuen Einzonungen entstehen

für die Gemeinde keine neuen Erschliessungskosten.

Mitwirkungsverfahren

Das öffentliche Mitwirkungsverfahren fand vom 15. Juni

2007 bis 16. Juli 2007 statt. Am 2. Juli 2007 fand zusätzlich

eine Orientierungsversammlung im Saal des Schulhauses

statt. Dabei informierten Vertreter des Ortsplanungsausschusses

und der Ortsplaner über die Revisionsarbeiten.

Am 9. Juli 2007 von 17.00 – 20.00 Uhr waren der Ortsplaner

und Vertreter der Gemeinde für die Beantwortung von Fragen

im Gemeindehaus von Oberthal anwesend.

Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens sind 2 schriftliche

Stellungnahmen eingegangen. Die Eingaben wurden im

Mitwirkungsbericht zusammengefasst und mit entsprechenden

Stellungnahmen versehen.

Vorprüfungsverfahren

Am 2. und 8. September 2008 trafen bei der Gemeinde der

abschliessende Vorprüfungsbericht bzw. eine nachträgliche

Präzisierung der Vorprüfung vom Amt für Gemeinden

und Raumordnung ein. Es wurde auf einige noch zu bereinigende

Punkte hingewiesen, mit dem Verweis, dass nach

einer entsprechenden Überarbeitung die Genehmigung in

Aussicht gestellt werden kann. Die Genehmigungsvorbehalte

wurden inzwischen bereinigt.

Öffentliches Auflageverfahren

Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses war das öffentliche

Planauflageverfahren zur Ortsplanungsrevision noch nicht

abgeschlossen (1. April bis 30. April 2010). Über allfällig

während der Auflagefrist eingehende und zum Zeitpunkt

der Gemeindeversammlung noch nicht erledigte Einsprachen

wird die Gemeindeversammlung informiert, ebenso

über allfällige Änderungen gegenüber den aufgelegten

Planungsunterlagen als Folge von allfälligen Einigungen

anlässlich von Einspracheverhandlungen.

Antrag des Gemeinderates

Der Gemeindeversammlung wird beantragt, die neue

baurechtliche Grundordnung – bestehend aus Zonenplan,

Waldfeststellungsplan und Baureglement zu genehmigen.

Abwassersanierung Häuslenbach –

Information

An der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2009 hat

der Gemeinderat bereits umfassend über den Stand des

Geschäftes informiert. Nachdem das Amt für Wasser und

Abfall des Kanton Bern entgegen früheren Aussagen eine

Subventionierung der Linienführung via Schwändigraben

– Rünkhofen nicht mehr ausschloss, hat der Gemeinderat

das Ingenieurbüro Geobau AG aus Münsingen im vergangenen

Herbst beauftragt, ein Projekt bis Stufe Kostenvoranschlag

für eine Linienführung via Schwändigraben

auszuarbeiten. Der Plan für eine neue Linienführung durch

den Schwändigraben ist in Zusammenarbeit mit der Mosimann

Leitungsbau AG erstellt worden. Auf der Basis dieses

Planes liegen nun auch die Stellungnahmen des Tiefbauamtes

des Kantons Bern sowie der Waldabteilung 4 vor.

Der Gemeinderat wird über die Ergebnisse des Projektes

und die Stellungnahmen der kantonalen Behörden informieren.

Aufgrund der zeitlichen Verzögerung kann über

das Geschäft aber nicht an der Versammlung vom 07. Juni

2010 beschlossen werden.

Jungbürgerehrung 2010

Anlässlich der Gemeindeversammlung werden folgende

Jungbürgerinnen und Jungbürger mit Jahrgang 1991 geehrt

und ihnen der Bürgerbrief übergeben:





Schüttel Andrea

Roth Corinne

Oberlin Martin

Fankhauser Lisabeth





Dänzer Simon

Brügger Rolf

Bieri Roman

Sutter Florian

10


Behörden und Verwaltung | Mai 2010

Aus dem Gemeinderat

Der Gemeinderat hat an den letzten Sitzungen unter anderem

folgende Geschäfte beraten oder Beschlüsse gefasst:

Ablagerung von Bauholz auf dem

Bauplatz

• Genehmigung der Planungsunterlagen zur Revision der

Ortsplanung Oberthal und Durchführung des öffentlichen

Auflageverfahrens

• Bewilligung eines Verpflichtungskredites von Fr. 23‘000.–

die für Ersatzbeschaffung eines Schneepfluges

• Beratung und Genehmigung der Gemeinderechnung

2009

• Beratung und Genehmigung der Traktandenliste für die

Gemeindeversammlung vom 07. Juni 2010

• Beratung und Genehmigung des neuen Internetauftritts

der Gemeinde Oberthal

• Beratung und Genehmigung von Kreditabrechnungen

(Strassensanierung Nebengraben – Neuhaus, Einbau

Löschwassersilo Rotzi)

Vielleicht hat es der „Lieferant“ von Bauholz für den Bauplatz

sogar gut gemeint…? Aber für die Entsorgung von

verfaultem und verwurmtem Abfallholz, mit Farbe behandeltem

Holz und Holzplatten mit Kunstharzbeschichtung

ist der Bauplatz zweifellos der falsche Standort. Solches

Holz ist separat zu entsorgen und eignet sich nicht für das

Grillieren von Fleisch!

Petition

gegen die Kürzungen im öffentlichen

Verkehr

Baubewilligungen

• Burger Hans und Silvia, Einbau Badezimmer, Erweiterung

Zimmer, Einbau Fenster, Weid 97

• Pro Natura Bern, Neubau Teich für Geburtshelferkröten,

Blasenhorn

Erarbeitung Gefahrenkarte

Im Kanton Bern sind die Gemeinden für die Erstellung von

Gefahrenkarten im Siedlungsbereich verantwortlich

(KWaV, Art. 39, Abs. 2). Bund und Kanton unterstützen die

Erarbeitung von Gefahrenkarten mit Beiträgen von total

90% (bis Ende 2011). Die Gemeinde Oberthal hat – zusammen

mit weiteren Gemeinden in unserer Region - die Arbeitsgemeinschaft

Kellerhals + Haefeli AG / Kissling + Zbinden

AG Bern mit der Erstellung der Naturgefahrenkarte

beauftragt. Im Rahmen der auszuführenden Arbeiten finden

ab ca. Mitte April bis im Oktober 2010 Feldbegehungen

in den Gemeinden statt. Die Begehungen dienen

dazu, die Grösse möglicher Hochwasser- und Massenbewegungsereignisse

zu bestimmen und deren Auswirkungen

auf die besiedelten Gebiete abzuschätzen. Die fertige

Gefahrenkarte wird Ende Jahr vorliegen und sowohl

den Gemeindebehörden als auch den Grundeigentümern

folgende Fragen beantworten: Welche Naturgefahren können

wo, wie häufig und wie stark auftreten.

Der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) hat nun zusammen

mit anderen Organisationen (Interessengemeinschaft öffentlicher

Verkehr, Pro Bahn) eine Petition gestartet. Darin

will man beim Bundesrat folgendes verlangen:

„Wir fordern Sie auf, die geplanten Sparmassnahmen im öffentlichen

Verkehr aus dem Konsolidierungsprogramm

2011 – 2013 zu streichen. Insbesondere dürfen die Bundesabgeltungen

für die Regionallinien nicht gekürzt und

keine Bahnlinien auf Busbetrieb umgestellt werden“.

Diese Petition kann unabhängig von Alter, Wohnsitz oder

Nationalität im Internet unter unterzeichnet werden.

Wollen Sie den Regionalverkehr unterstützen? Bitte unterzeichnen

Sie dann die Petition des VSC im Internet unter

http://www.verkehrsclub.ch/de/politik-kampagnen/politik/regionalverkehr.html

oder benützen Sie die Unterschriftenbogen, die wir bei der

Gemeindeverwaltung öffentlich auflegen.

11


Behörden und Verwaltung | Mai 2010

Obligatorischer Sachkundenachweis

für Hundehalter

Alle Hundehaltende müssen sich seit dem 1. September

2008 ausbilden lassen. Der Sachkundenachweis für Hundehaltende

beinhaltet einen Theoriekurs und ein praktisches

Training:

Personen, die zum ersten Mal einen Hund halten, müssen

einen Theoriekurs von mindestens vier Stunden vor dem

Erwerb des Hundes besuchen. Für Personen, die bereits einen

Hund gehalten haben, ist der Theoriekurs nicht obligatorisch.

Inhalt des Theoriekurses

• Bedürfnisse des Hundes

• Richtiger Umgang mit dem Hund

• Zeitaufwand und finanzielle Belastung durch den

Hund

Mit jedem neu erworbenen Hund muss die Hundehalterin

/ der Hundehalter ein praktisches Training von mindestens

vier Lektionen machen. Das praktische Training muss innerhalb

eines Jahres nach dem Erwerb des Hundes absolviert

werden.

Inhalte des praktischen Trainings

• Führen und Erziehen des eigenen Hundes

• Erkennen und entschärfen von Risikosituationen

• Vorgehen erlernen, wenn der Hund ein problematisches

Verhalten zeigt

Die Übergangsphase

Wer jetzt zum ersten Mal einen Hund erwirbt oder sich .

einen neuen bzw. zusätzlichen Hund zulegt, hat bis am 31.

August 2010 Zeit, den Theoriekurs (gilt nur für Ersthundehalterinnen

und Ersthundehalter) nachzuholen. Das praktische

Training muss innerhalb eines Jahres nach dem Erwerb

des Hundes absolviert werden.

Auskunft

Veterinärdienst des Kantons Bern,

Herrengasse 1, 3011 Bern

E-Mail: veterinardienst@vol.be.ch

Tel. 031 633 46 88

Weitere Informationen

www.bvet.admin.ch oder

www.tierrichtighalten.ch oder

www.skn-kurse.ch

Trainersuche nach Postleitzahl:

http://bvet.bytix.com/plus/trainer

Fördermöglichkeiten von Bund und

Kanton im Energiebereich 2010

Anfang 2010 starten Kantone und Bund das Gebäudeprogramm.

Es löst den Klimarappen ab, dauert zehn

Jahre und unterstützt in der Schweiz die energetische

Sanierung von Gebäuden. Aus einer Teilzweckbindung

der CO2-Abgabe stehen pro Jahr 200 Millionen Franken

zur Verfügung.

Über 40 Prozent des Energieverbrauchs und der damit verbundenen

Umweltbelastung in der Schweiz fallen im Gebäudebereich

an. Wer seine Liegenschaft zeitgemäss saniert,

kann den Wärmebedarf und die damit verbundenen

Emissionen merklich reduzieren. So profitieren Sie nicht

nur von tieferen Heizkosten und mehr Wohnkomfort, sondern

erhöhen auch den Marktwert Ihrer Liegenschaft. Zudem

leisten sie einen Beitrag zur Reduktion der Auslandsabhängigkeit.

Prioritäten bei einer Gebäudesanierung

1. Verbrauch durch Wärmedämmen und Abdichten minimieren

2. Einsatz von moderner Technologie für die Wärmeerzeugung

3. Nutzung von erneuerbaren Energien

Ist man nicht durch einen defekten Heizkessel gezwungen,

die Erneuerung der Wärmeerzeugung vorzuziehen, sollte

die obenstehende Reihenfolge eingehalten werden. Prioritäten

2 und 3 werden oft in einem gemeinsamen Schritt

realisiert.

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen

Anfang 2010 starteten Kantone und Bund das Gebäudeprogramm.

Es löst das Ende 2009 auslaufende Gebäudeprogramm

des Klimarappens ab, dauert zehn Jahre und

unterstützt in der Schweiz die energetische Sanierung von

Gebäuden. Aus einer Teilzweckbindung der CO2-Abgabe

stehen pro Jahr 200 Millionen Franken zur Verfügung.

Die Hauptkriterien für einen Förderbeitrag

des Gebäudeprogramms

• Gefördert werden energetische Verbesserungen an der

Gebäudehülle von Gebäuden, die vor dem Jahr 2000 erstellt

wurden

• Der Förderbeitrag muss mindestens 1000 Franken betragen

• Nur beheizte Gebäudeteile sind förderberechtigt (Mindesttemperatur

16°C, Ausnahme: der Ausbau eines bisher

unbeheizten Dachraumes ist förderberechtigt!)

12


Behörden und Verwaltung | Mai 2010




Beizug einer Fachperson nicht vorgeschrieben, wird jedoch

im Falle eines Projektes mit mehr als reinem Fensterersatz

empfohlen

Bearbeitungszeit der Gesuche ca. 20 Arbeitstage

Eine Förderzusage ist zwei Jahre ab Datum der Zusage

gültig

Anforderungen an die Bauteile

• Fenster:.

U ≤ 0.7 W/m2K (gute Dreifachverglasung), Glasabstandhalter

aus Kunststoff oder Edelstahl

• Aussenwand/Dach:.

U ≤ 0.2 W/m2K (12 bis 16 cm zusätzliche Wärmedämmung)

• Wand gegen unbeheizt:.

U ≤ 0.25 W/m2K (8 bis 12 cm zusätzliche Wärmedämmung)

Beitragssätze

• Fenster

70 Franken pro m2 Mauerlichtmass

• Aussenwand/Dach 40 Franken pro m2 Bauteil

• Wand gegen unbeheizt 15 Franken pro m2 Bauteil

Förderung der Energieeffizienz und der erneuerbaren

Energien im Kanton Bern

Der Kanton Bern fördert seit 1987 zukunftsweisende Bauten

und Anlagen, wenn diese die Energie effizient nutzen

und den Einsatz erneuerbarer Energie ermöglichen.

Grundsätzliches zur Förderpraxis

• Bearbeitungszeit Gesuche ca. 15 Arbeitstage

• Beizug einer Fachperson nicht vorgeschrieben

• Förderzusage verfällt, sofern mit den Arbeiten nicht innerhalb

eines Jahres begonnen wird und sie innert zwei

Jahren nicht beendet sind

Beitragssätze für MINERGIE

• Sanierung nach MINERGIE

15‘000 Franken, ab 250 m2: Fr. 60.--/m2

• Sanierung nach MINERGIE-P

25‘000 Franken, ab 250 m2: Fr. 100.--/m2

• Neubau nach MINERGIE-P

25‘000 Franken, ab 250 m2: Fr. 100.--/m2

Beitragssätze für thermische Sonnenkollektoren

• Zertifizierte Kompaktsysteme

2‘000 Franken

• Anlagen > 10 m2 Fr. 200.--/m2 Sonnenkollektor

Beitragssätze Bern für Holzheizungen

• Automatische Feuerungen 20-70 kW Wärmebedarf:

Fr. 700.-- + Fr. 90.--/kW

• Anlagen > 70 kW: Fr. 50.--/MWh

20 kW Wärmebedarf entspricht bereits einem jährlichen

Heizölverbrauch von 5‘300 Litern. Dies liegt im Bereich von

Mehrfamilenhäusern. Es werden nur automatische Holzheizungen

gefördert, Stückholzheizungen nicht.

Beitragssätze für Ersatz bestehender Elektroheizungen

• Ersatzwärmeerzeugung mit erneuerbaren Energie:

2‘500 Franken

• Hydraulische Heizwärmeverteilung (wenn keine vorhanden):

10‘000 Franken

Generell

Förderbeiträge müssen immer vor Baubeginn beantragt

werden. Lassen Sie die Eingabe durch den Unternehmer

oder die beigezogene Fachperson vorbereiten. Ob Mehrfachförderungen

zulässig sind, muss fallweise abgeklärt

werden. Im Energiebereich legen auch der Kanton Bern,

einzelne Gemeinden und Branchenverbände Förderangebote

auf. Informieren Sie sich.

Internet

www.dasgebäudeprogramm.ch Information, Wegleitung

und Beitragsgesuch Gebäudeprogramm

www.bve.be.ch/aue Amt für Umweltkoordination und Energie

Kanton Bern

www.energiefranken.ch Suche nach Postleitzahl - So einfach

gelangen Sie zu Förderbeiträgen

Sie möchten sich beraten lassen?

Regionale Energieberatung

Markus May / Marco Girardi / Roland Joss

Industriestrasse 6, 3607 Thun

Telefon 033 225 22 90, eb@energiethun.ch

SPITEX Region Konolfingen

Geschäftsstelle

Krankenhausstr. 5

3672 Oberdiessbach

Stützpunkte in Biglen, Konolfingen,

Oberdiessbach und Zäziwil

info@spitex-reko.ch – www.spitex-reko.ch

Tel. 031 770 22 00 – Fax 031 770 22 09

Wir haben die Telefonzeiten verlängert.

Sie können uns werktags erreichen von

08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr.

In den übrigen Zeiten wird der Telefonbeantworter regelmässig

abgehört.

Spendenkonto PC 60-556184-8

13


Behörden und Verwaltung | Mai 2010

Neue Homepage

der Gemeinde

In den nächsten Wochen

schalten wir unsere

neue Homepage

auf! Unter www.oberthal.ch

finden Sie zahlreiche

Informationen

und Hinweise. Beachten

Sie besonders auch

den deutlich ausgebauten

Bereich „Schule“.

Wir wünschen Ihnen

viel Vergnügen

beim surfen…

ANZEIGEN

Bio Käserei & Lebensmittel

Fam. Liechti, Reutegraben

3531 Oberthal, 031/ 711 04 24

Öffnungszeiten:

Mo/Do/Fr 0700-1200 /1330-1830

Di 0700-1200 / 1800-1830

Mi 0700-1200 / geschlossen

Sa 0700-1200 /1330-1700

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14


Behörden und Verwaltung | Mai 2010

Schule und Kindergarten

Infos

Altersgemischtes Lernen

Im Oberthal ist es nichts Neues: Schon seit Langem werden

in jedem Klassenzimmer mehrere Jahrgänge gemeinsam

unterrichtet. Dies hat Vorteile. Kinder lernen gern von einander

und Kinder sind gute Lehrer und Lehrerinnen,

wenn es darum geht, Wissen einfach verständlich zu vermitteln.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie die Sache

selber wirklich verstanden haben. Die Aufgabe, etwas

für ein jüngeres Kind „aufbereiten“ zu müssen, bietet auch

dem älteren Kind eine wichtige Lerngelegenheit, weil es

ihm zu einem tieferen Verständnis verhilft. Forschungsergebnisse

belegen zudem, dass „Wiederholung“ ein entscheidender

Faktor ist, wenn man Inhalte nicht nur kurzfristig

wissen, sondern langfristig abrufbar lernen will, und

um etwas selber anwenden zu können, muss man es vertieft

verstanden haben.

Was mancherorts aus der Not entstanden ist und jetzt wieder

entsteht als Folge sinkender SchülerInnenzahlen, hat

bei richtiger Anwendung, das heisst unter Entwicklung

hilfreicher pädagogischer Konzepte, durchaus eine positive

Wirkung. Es erstaunt deshalb nicht, dass Schulen auch

freiwillig Klassen einrichten, in denen Kinder verschiedenen

Alters gemeinsam lernen.

Auch gleichaltrige Kinder in einer Jahrgangsklasse sind

sehr verschieden, sogar jedes einzelne Kind hat Stärken

und Schwächen. Wichtig ist, dass es seinen Fähigkeiten

entsprechend gefördert wird, damit es seine Kreativität

entfalten und seine Möglichkeiten voll ausschöpfen und

auf seinem individuellen „Lernweg“ gut vorankommen

kann.

Schulkommission und Lehrpersonen hatten die Gelegenheit,

zum Thema Altersgemischtes Lernen eine Weiterbildung

zu besuchen, die uns darin bestärkte, in unserer

Schule weiterhin einen differenzierten, auf die einzelnen

Kinder ausgerichteten Unterricht anzubieten. Für Interessierte

sei hier noch die Internetadresse vermerkt der Schule

Alterswilen im Kanton Thurgau, die eine sehr interessante

Art des altersgemischten Lernens verwirklicht: www.

mosaik-sekundarschulen.ch (Sekundarschule bezeichnet

hier die gesamte Stufe 7.-9. Klasse.)

Informationsveranstaltung mit Erziehungsdirektor

Bernhard Pulver

Wir freuen uns sehr über die Wiederwahl von Regierungsrat

und Erziehungsdirektor Bernhard Pulver. Während seiner

Amtszeit hat sich das Reform-Tempo deutlich verlangsamt,

was für die Schule eine erfreuliche Entwicklung

bedeutet.

Herr Pulver lädt jedes Jahr alle Schulleitungen, Schulkommissionen

und GemeinderätInnen Ressort Bildung zu ei-

ner Informationsveranstaltung ein, um von „der Basis“ zu

hören, wo der Schuh drückt.

Die Vertretungen unseres Inspektoratskreises hatten am

27. April 2010 in Köniz die Gelegenheit, ihre Anliegen zu

unterbreiten und Fragen zu stellen.

15


Schule und Kindergarten | Mai 2010

Tagesschule

Einladung zum Elternabend

15. Juni 2010, 20:00 Uhr

Saal, Schulhaus Oberthal

Lehrpersonen, Tagesschulmitarbeitende, Schulleitung

und Schulkommission möchten alle interessierten Eltern

zu einem weiteren Informationsabend zu Fragen rund um

die Tagesschule einladen. Es wird darum gehen, Erwartungen

und Wünsche den Möglichkeiten der Tagesschule

gegenüberzustellen, Anliegen und Anregungen zu besprechen

und aus den Erfahrungen der Kinder, Eltern, Köchinnen

und Betreuungspersonen zu lernen und für die

Zukunft Schlüsse zu ziehen. Wir freuen uns, wenn möglichst

viele Eltern diese Gelegenheit für einen Austausch

wahrnehmen.

Schulkommission

Menuplan Tagesschule vom 8. – 12. März 2010

Montag:

Lasagne

mit Salat

Dienstag:

Pouletflügeli

mit Bratkartoffeln

und Gemüse

Donnerstag:

Ragout mit Hörnli

und Salat

Freitag:

Spinat

Spiegeleier

Salzkartoffeln

Grüner Salat

Tagesschule Menü

28 Personen (Kinder)

Lasagne mit Fleisch, Salat

1.200 kg Lasagne Teigblätter

2 kg Gemischtes Rinds u. Schweinshackfleisch

Oel zum Anbraten

3 St. Zwiebeln

3 St. Rüebli

6 Stängel Stangensellerie

2 St. Lauch

1 Dose Tomatenpurée

600 g Reibkäse

5 dl Fleischbouillon

3 dl Gemüsebouillon

Bèchamelsauce

3 l Milch

ca. 15 EL* Mehl

50 g. Butter

*(Esslöffel)

Nun wird alles lagenweise in die Gratinschale geschichtet

und zuletzt mit Reibkäse bestreut.

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Schule und Kindergarten | Mai 2010

Alltag und Höhenflüge

Aktion Frühlingsputz der 7.-9. Klasse

Vom 10. bis 16. Mai 2010 besucht

die 7.-9. Klasse unsere

Partnergemeinde Chynov

in Tschechien und vom 7.

bis 12. Juni werden uns die

SchülerInnen von Chynov

hier besuchen. Der letzte

SchülerInnenbesuch hat vor

6 Jahren stattgefunden.

Die SchülerInnen der Oberstufe

wollten mit selber verdientem

Geld einen Beitrag

zu den Reisekosten leisten.

Sie boten mit einem Flugblatt

an zwei Nachmittagen

im März und April ihre Hilfe

bei allen möglichen Putzund

Aufräumarbeiten an.

Die Nachfrage war gross, wir

hatten mehr Arbeitsanfragen als SchülerInnen. Es wurden

Keller und Garagen aufgeräumt, Küchen und Zimmer erhielten

ihren Frühlingsputz, Fensterscheiben wurden von

Staub und Schmutz befreit, Garten und Waldstücke aufgeräumt.

Die Arbeitgeber legten die Höhe der Entschädigung selber

fest, als Richtpreis schlugen wir Fr. 6.- bis 12.- pro SchülerIn

und Stunde vor. Die Putzaktion war auch finanziell ein Erfolg,

wir konnten nach den zwei Nachmittagen mehr als

tausend Franken auf unser Reisekonto buchen.

17


18

Schule und Kindergarten | Mai 2010


Schule und Kindergarten | Mai 2010

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Mai 2010 | Schule und Kindergarten

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Haus St. Martin sozialtherapeutische Gemeinschaft

Im Haus St. Martin leben 21 Menschen mit einer Behinderung.

Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen und Ihnen unsere

Produkte zu zeigen. Am besten unter der Woche zwischen

15.00 und 17.00 Uhr direkt in den Werkstätten (031 711 16 33).

Sie finden bei uns Gutes aus Garten, Landwirtschaft, Weberei

sowie Holz-, Kerzen- und Kreativwerkstatt. Anfertigungen

nach Ihren Wünschen sind möglich.

Am 26. Juni 2010 findet im Haus St. Martin das grosse Sommerfest

mit Bazar statt. Kommen Sie und feiern Sie mit uns!

CH-3531 Oberthal . Tel. 031 711 16 33 . Fax 031 711 19 68 .

www.haus-stmartin.ch . st.martin@tcnet.ch . PC 30-37965-9

Röthlisberger

Zimmerei AG

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Telefon 031 711 03 78

Fax 031 711 03 72

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20


Vermischtes | Mai 2010

Vermischtes (Vereine, Kultur, Freizeit, Gewerbe)

Männerturnen 50 + -

Vor einigen Jahren begannen einige Initianten mit einem

Turnen für Männer, welche nicht mehr in der Alterskategorie

der Jungen bis Mittelalterlichen mitmachen wollten

oder konnten. Wir sind kein Verein und haben keine Statuten.

Unsere Gruppe umfasst momentan ca. 8 bis 10 Männer

im Alter von knapp über 50 bis 70 Jahren und wird von

Otto Roth geleitet.

Wir treffen uns jeweils am Freitag von 18.30 bis 20.00

Uhr in der Turnhalle Oberthal. Nach einem Einturnen

von 20 bis 30 Minuten wird Korbball, Unihockey oder Volleyball

gespielt. Nach dem anschliessenden Duschen fühlen

wir uns jeweils wieder gestärkt für die kommenden

Tage.

Die Bezeichnung Männerturnen 50 + - bedeutet, dass die

Altersskala sowohl nach unten wie nach oben offen ist.

Unsere Gruppe könnte noch etwas Zuwachs vertragen.

Fühlst du dich angesprochen, so komm doch zu einem unverbindlichen

Probetraining vorbei.

Wir sind überzeugt, dass auch du deine Fitness in unserer

Gruppe steigern kannst.

Mit freundlichem Turnergruss

Männerturnen 50 + -

Seniorenferien Pfarrkreis Bowil-Oberthal

auf dem Hochplateau von Crans-Montana

6. - 11. September 2010

Hotel Bella lui

Liebe Seniorinnen und Senioren,

es sind noch einige Plätze frei! Gerne nehmen wir eure Anmeldung entgegen bis am 7. Juni 2010.

Meldet euch – auch für weitere Informationen – bei Christine von Däniken, Mattenweg 23, 3533 Bowil,

Tel. 031/ 711 10 24 oder bei Regula Wloemer, Kornberg 3, 3504 Oberhünigen, Tel. 031/ 711 39 66.

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Mai 2010 | Vermischtes

Dällebach Kari

Berner Stadtoriginal aus dem Oberthal

Die diesjährigen thunerSeespiele sind dem bekannten Berner Coiffeur gewidmet. Die Tellenbachs,

wie sie von Amtes wegen richterweise hiessen, sind heimatberechtigte Oberthaler.

Dällebach Kari und seine Familie waren 1884 zudem für kurze Zeit in unserer Gemeinde

wohnhaft: im heutigen Moser-Stöckli im Gfell. Die tragische Geschichte des Berner Originals.

Geboren wurde Karl 1877 in Walkringen als zweitjüngstes

von neun Kindern von Friedrich und Margaritha Tellenbach.

Bis ins 20 Jahrhundert schrieben sich alle Angehörigen

der Familie «Dällebach». Die Eltern besassen einen

kleinen Hof, den der Vater jedoch bereits ein Jahr nach der

Geburt von Kari verkaufen musste. Die Familie zog nach

Landiswil.

1882 verstarb der Vater im Alter von nur 42 Jahren, nachdem

er lange krank gewesen war. Kari und sein um zwei

Jahre älterer Bruder Johannes konnten bei der Mutter bleiben.

Die andern Geschwister wurden wohl schon früher

verdingt, wie es damals in armen Familien üblich war.

Wohnsitz im Oberthal

Nachforschungen in den Gemeindearchiven von Oberthal

und Arni belegen, dass Kari Dällebach zusammen mit seinem

Bruder Johannes und seiner verwitweten Mutter am

19. Juni 1884 von Landiswil ins Gfell, Gemeinde Oberthal,

gezügelt ist. Wir gehen davon aus, dass sie im heutigen

Moser-Stöckli wohnten. Dieses befindet sich heute jedoch

nicht mehr im Originalzustand. Bereits am 26. November

1884 hatte sich die Familie wieder nach Arni abgemeldet.

Dort hausten sie offenbar in der Nähe des Rot-Schulhauses.

Auch dieses Gebäude steht nicht mehr.

Der gute Schüler wird Coiffeur

Kari und Johannes besuchten zusammen die Primarschule

in Rot, Arni. Schon als kleiner Bub entwickelte er sich wegen

seiner Hasenscharte, die einen ausgeprägten Sprachfehler

zur Folge hatte, zum Aussenseiter. Er wurde gefoppt

und war oft Zielscheibe des Gespötts seiner Mitschüler.

Trotz allem erlebte er eine glückliche, wenn auch harte Jugendzeit.

Der Hof und später der Garten der Mutter gaben

immer genug zu essen ab. Das Brüderpaar bekam, was damals

nicht selbstverständlich war, eine gute Schulbildung.

Kari war gar so gut in der Schule, dass er vorzeitig daraus

entlassen wurde.

Kari fing in Worb bei einem Coiffeurmeister, der mit seinem

Vater befreundet war, eine Lehre als Coiffeur an und schloss

diese mit Auszeichnung ab. 1894 nahm er für zwei Jahre in

Murten eine Stelle als Coiffeurgeselle an.

Ehemaliges Schulhaus Rot in Arni, wo Kari zur Schule ging

Moser-Stöckli im Gfell:

hier lebte Kari 1884 mit seiner Mutter und seinem Bruder

Einsam und unglücklich

1896 zog er nach Bern. Aus dem Emmentaler-Jungen wurde

ein überzeugter Stadtmensch. Er verliess die Stadt nur

noch zweimal für kurze Zeit. 1900 erfüllte er sich seinen

grossen Traum und eröffnete an der Neuengasse in Bern

seinen eigenen Salon. Die Meisterprüfung schloss er mit

Bravur ab. Mit nur 23 Jahren hatte er sich etabliert und eine

treue Kundschaft aufgebaut. Seine Klientel bestand aus

wichtigen Persönlichkeiten, Politikern aber auch einfachen

Leuten. Er unterhielt sie mit seinem Witz und trockenen

Humor.

22


Vermischtes | Mai 2010

Im gleichen Jahr lernte er seine grosse Liebe, die Industriellentochter

Annemarie kennen. Die Eltern der jungen

Gymnasiastin tolerierten die Beziehung jedoch nicht, da

Kari weder vom Stand noch vom Metier her ihren Vorstellungen

entsprach. Zu tiefst enttäuscht versank Kari in Trübsal

und Einsamkeit und begann sich immer mehr dem Alkohol

zuzuwenden. Sein Stammlokal war das Restaurant

«Grünegg» an der Ecke des Waisenhausplatzes zur Neuengasse.

Zur Grünegg-Wirtin verband ihn eine tiefe Freundschaft.

Kari’s Stammlokal «Grünegg» an der Ecke Waisenhausplatz/Neuengasse

Kari’s Coiffeursalon an der Neuengasse 4, neben der Eisenwarenhandlung

Kipfer und der Fiat-Agentur A. Schneiter

Neuengasse mit Blick auf den Holländerturm

Das tragische Ende

1930 erkrankte Dällebach Kari an Magenkrebs; sein Gesundheitszustand

verschlechtere sich 1931 rapide. Er wurde

zweimal erfolglos operiert und verlor viel Gewicht. Seine

Schwester Rosa pflegte ihn. Am Abend des 31. Juli 1931

sprang er schliesslich über die Kornhausbrücke in die Aare

in den Tod. Zehn Tage später fand man seine Leiche bei der

Eymatt im Wohlensee. Sein letzter Wunsch war, dass man

in Frohsinn und Geselligkeit an ihn zurückdenken sollte. In

der letzten Verfügung äusserte er klare Vorstellungen, wie

die Trauerfeier abgehalten werden sollte: «Alle, die mich

auf dem letzten Gang begleiten, sollen nur während der

Predigt und der Versenkung der Urne besinnlich sein. Danach

ist Gemütlichkeit und Humor an der Reihe. Ich habe

in der «Grünegg» ein Säli reserviert und im Voraus ein Zvieri

mit Hamme und natürlich einem Tropfen Roten bezahlt.»

Zum Abschluss des Mahls wünschte er sich, dass alle für ihn

noch einmal sein Lieblingslieb «Wie die Blümlein draussen

zittern» singen würden. Dällebach Kari wurde auf dem

Bremgartenfriedhof beigesetzt.

Kari liess sich meist von der Seite ablichten, wohl um seine Hasenscharte

zu verbergen

23


Mai 2010 | Vermischtes

Dällebach-Kari-Witze

Dällebach Kari besass einen trockenen Humor. Seine Witze und beissenden Sprüche waren jedoch in erster Linie ein Ablenkmanöver:

damit man über ihn lachte und gleichzeitig den wahren Grund des Gelächters vergass. Zeitlebens litt er an

seiner Hasenscharte und der daraus resultierenden näselnden Sprechweise.

Hier zwei «Müsterli», die man sich von Kari erzählt:

Wenn Kari hie und da etwas gar flüchtig mit dem Messer

umging, da lag das nicht immer am Gläschen Wein, sondern

eher an unangenehmen Kunden. Sein geschliffenes

Mundwerk machte nicht einmal vor ehrwürdigen Herren

halt.

Der Länggasspfarrer,

der, wie öfter, im Salon

auf Bedienung wartet,

merkt des Meisters unruhige

Hand. Als er an

der Reihe ist, setzt er

sich in den Stuhl, nicht

ohne Kari nachdenklich

anzuschauen und betont

zu sagen: «I weiss

nid, Herr Dällebach, gob

I öich cha troue.» «Isch

nid nötig, Herr Pfarrer, i

wott ja nid hürate.»

Gewisse moderne Herren bevorzugten zu jener Zeit neue,

elegante Haarschnitte. Dieser Spruch von Kari hat’s sogar

auf die Gedenktafel an der Neuengasse 4 geschafft, wo

sich sein Coiffeursalon befand:

Der Herr setzt sich und

fragt grossspurig: «Säget,

Herr Dällebach,

schniidet dir o „style de

Paris“? Wüsst dir, so ganz

modärn.» «Nei, aber für

ne Füfliber machen ech

„Schtil de Bern“ u dr Stift

pfiift drzue d’Landeshymne,

we das rächt

isch.»

1970 wurde das Leben von Dällebach Kari von Kurt Früh verfilmt. In der Hauptrolle Walo Lüönd. Der Berner Chansonnier

Mani Matter lieferte den Song dazu.

«Dällebach Kari», ein Lied von Mani Matter

s’isch einisch eine gsy, dä het

vo früech a drunger glitte

dass ihn die andre geng usglachet hei

am afang het er grännet

het sech mit den andre gstritte

s’nützt nüt, das isch ja nume was sie wei

wenn’s mänge truurig macht, wo d’lüt

sech luschtig drüber mache

s’het sälten eine luschtig gmacht wi dä

är het sech gseit: nu guet

wenn dir so gärn ab mir tüet lache

i will nech jitze grund zum lache gä

und är isch häregangen und

het afa witze rysse

dass d’lüt sech jitz hei d’büüch vor lache gha

het witze gmacht wo chutzele

und witze macht wo bysse

und het ke antwort ohni antwort gla

und i däm grosse glächter wo’s het

ggä ab syne witze

isch ihn uszlache keim i sinn meh cho

da het er all die lacher

i däm glächter inne la sitze

und het sech himeltruurig ds läbe gno

24


Vermischtes | Mai 2010

Wettbewerb:

Tickets für die thunerSeespiele zu gewinnen!

Oberthal Aktuell und die thunerSeespiele verlosen 2 Tickets für die Premiere vom 14. Juli des Musicals Dällebach Kari.
































































































































































Schicken Sie das Lösungswort zusammen mit Ihrem Namen,

Adresse und Telefon-Nummer per e-mail an redaktion@oberthal.ch

oder per Postkarte an Gemeindeverwaltung,

Oberthal Aktuell, 3531 Oberthal, Stichwort

„Wettbewerb Dällebach Kari“ bis spätestens am 21. Juni

2010. Der oder die Gewinnerin wird ausgelost und persönlich

benachrichtigt.

25


Mai 2010 | Vermischtes

Herkunft und Bedeutung des Familiennamens Tellenbach

Familienwappen der Tellenbachs aus

Oberthal

Der Name Tellenbach geht wohl auf

eine Siedlungsbezeichnung zurück.

So gibt es beispielsweise im Eggiwil

ein Dällenbachli, in den Gemeinden

Eschholzmatt und Willisau einen Tellenbach und in Langnau

ein Dällenbachhäuslein. Tellenbach ist ein Oberthaler

Geschlecht. Daneben gibt gibt es auch heimatberechtigte

Tellenbachs aus Biglen und Landiswil.

Die ganze Familie Tellenbach ist zudem im Bürgerregister

der Gemeinde Oberthal, Band II/Seite 39 aufgeführt.

Die Bronzestatue im Oberthal

Zu einem Denkmal in Bern hat es Kari nie gereicht; lediglich

eine schlichte Tafel an der Neuengasse 4, wo sich sein

Salon befand, erinnert an ihn. Jetzt anlässlich der thuner-

Seespiele hat der HeimatVerlag eine drei Meter grosse

Bronze-Statue von Dällebach Kari schaffen lassen. Diese

Statue macht auf ihrer Rundreise auch in Oberthal Halt.

Entsprechend gross ist die Freude im Dorf. «In seiner Kindheit

ist Dällebach Kari von Ort zu Ort gezogen. In unserer

Gemeinde war er nur kurz zuhause. Oberthaler-Bürger ist

er jedoch immer geblieben», erläutert Hans Jaun, Oberthaler

Gemeindepräsident stolz.

Quellen:

Dällebach Kari. Wer war er wirklich? Von Hansruedi Lerch.

Weltbildverlag. 2006

Berner Originale. Hansruedi Lerch. Benteli Verlag. 1971

Emmentaler Geschlechter, Christen, S. 542

Staatsarchiv Bern

Hans Blaser, Oberthal / Gemeindearchive Oberthal + Arni

Fotos: Stadtarchiv Bern / Claudine Etter / Thuner Seespiele / Hans Jaun

Text: Monika Christener

Bronzestatue von Dällebach Kari auf dem Waisenhausplatz in Bern

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Vermischtes | Mai 2010

Gfell

Herkunft und Bedeutung

Der schmucke Weiler Gfell liegt zwischen Oberthal und

Arni. Dass der Ort schon lange so heisst, beweisen historische

Quellen; die älteste ist mehr als 700 Jahre alt, sie

stammt aus dem Jahr 1274. «Daz gut ze Gevelle», steht

dort. Später wurde der Ort «Gefelle» geschrieben. Im 16.

Jahrhundert, genauer 1516, taucht erstmals die heute

noch gebräuchliche Bezeichnung «Gfell» auf.

Hatte man im «Gfeu», wie der Ort ausgesprochen wird,

stets viel Glück? Mit «Gfeu ha» hat die Flurbezeichnung

wohl keinen Zusammenhang.

«Gfell» heisst so viel wie Fall oder Abhang. Dies ist auch die

Bedeutung des mittelhochdeutschen Worts «Gevelle».

Möglicherweise hat ein Windfall, bei dem Bäume umgeworfen

wurden, dem Ort seinen Namen gegeben. Es ist

nicht unwahrscheinlich, dass vor 700 Jahren die heutigen

Weiden und Äcker im Gfell noch bewaldet waren.

Generell handelt es sich um Orte, wo etwas herunterfällt

oder um schwerpassierbare Stellen, wo beispielsweise

Vieh heruntergefallen ist.

Im Gebiet der «Wochen-Zeitung» findet man noch weitere

Orte mit «fallenden Namen»: «Windfallegg» in der Gemeinde

Lauperswil oder «Hinder Weidgfell» in der Gemeinde

Langnau. Auch der Hof «Fellenberg» – ebenfalls in der Gemeinde

Oberthal zu finden – kann dieser Gruppe zugeordnet

werden.

G’fälen – eine Art des Mistzettens

Einen anderen Ursprung könnten «Gfähl» in Trub oder

«Länggfähl» in Eggiwil haben. So wurden Gebiete nahe

den Sennhütten bezeichnet, die durch das Vieh besonders

häufig verschiss... – Entschuldigung – gedüngt wurden.

Weiter wird noch heute auf Alpen das «G’fälen» praktiziert.

Dabei wird der Mist in kleinen Haufen auf der Weide ausgebracht.

Im Unterschied zum flächigen Zetten des Mists

hat «gfälen» den Vorteil, dass das Vieh um die Misthäufchen

weiterhin grasen kann. Weiden auf Alpen, in denen

seit jeher so Mist ausgebracht wird, werden daher «Gfäl»

oder «Gfähl» genannt.

In einzelnen Fällen haben Orte mit «Fall» auch mit einem

rechtlichen Fall einen Zusammenhang. Die Abgabe an den

Grundherrn wurde da und dort auch als Fall bezeichnet.

Für die Emmentaler Beispiele bietet sich dies aber nicht

an.

Text und Bild: Bruno Zürcher,

Wochen-Zeitung für das Emmental und Entlebuch

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Mai 2010 | Vermischtes

Serie Oberthaler-Häuser

Von Werner Mohler, Alterswil

Heute: Das Stöckli und Bauernhaus der Familie Hans Jaun, Gfell

Zur nächsten Seite:

Wir suchen alte Fotos

Gerne würden wir in künftigen Ausgaben weitere alte Fotos

aus dem Oberthal zeigen mit einem aktuellen Vergleich

(gestern – heute). Wenn irgendwo in Ihren Alben noch alte

Schwarz-Weiss-Bilder von markanten Häusern und Landschaften

sind, so würden uns diese sehr interessieren. Wir

werden dann versuchen, ein Foto vom gleichen Standort

aus in der heutigen Zeit zu erstellen.

Bitte melden Sie sich via: redaktion@oberthal.ch oder bei

der Gemeindeverwaltung 031 710 26 26.

Besten Dank im Voraus.

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Vermischtes | Mai 2010

Postkarte von 1914

Diese historische Postkarte aus dem Jahre 1914 wurde uns von Ernst Joss aus Alterswil zur Verfügung gestellt. Das Bild

wurde oberhalb des Gemeindehauses aufgenommen mit Sicht Richtung Reutegraben.

Das gleiche Sujet knapp hundert Jahre später, fotografiert von Urs Schürch:

29


Mai 2010 | Vermischtes

Barfuss-Weg

Freitag, 28. Mai 2010, 14 – 17 Uhr,

Oberthal Schulhausplatz

Wir unterstützen SchülerInnen und Jugendliche bei

schwierigen Hausaufgaben, bei der Lehrstellensuche oder

beim Planen und Organisieren von eigenen Projekten wie

z.B. ein Mr.X in Bern, eine Veloralley durch die Dörfer oder

einfach einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer oder vor

der Leinwand. Dazu stehen auch einige Computer zur Verfügung.

Wir geben gerne Auskunft zu allen Lebensfragen von Kindern

und Jugendlichen. Bei Bedarf hören wir auch nur zu

oder freuen uns über Kontakte und spannende Gespräche.

Eltern und Bezugspersonen sind herzlich eingeladen. Eine

Voranmeldung ist nicht nötig.

Zwischen den Frühlings- und Sommerferien rollt unser Bus

mittwochs und freitags wieder in die Dörfer. Die Jugendfachstelle

hat einen Barfussweg für SchülerInnen ab acht

Jahren kreiert, die gerne dem Geheimnis ihrer Füsse auf die

Spur gehen.

Wie weich Wolle sein kann, wie es sich anfühlt über ein

Büro zu gehen und wie riesig Ritter Max, der Luftrüssel

wird… diese und viele andere Erfahrungen sind dabei zu

machen.

Daneben gibt es weitere tolle Bewegungsspiele, wo nebst

Fuss auch Hand und Köpfchen gefragt sind: Beim Catchball,

Speedminton, Wikingerschach und anderem braucht

es Geschicklichkeit, Können und Geschwindigkeit.

Apropos Speed: Wir veranstalten das schnellste und

wildeste Schuhrennen im Emmental!

Wochenplatzbörse

neu auf www.jugendarbeit-konolfingen.ch

Die Wochenplatzbörse Region Konolfingen vermittelt Wochen-

und Ferienjobs an SchülerInnen von 13 bis 16 Jahren.

Die Wochenplatzbörse ist bei den Jugendlichen sehr

beliebt und die Nachfrage meistens grösser als das Angebot.

Darum starten wir einmal mehr einen Aufruf: Wer kann Hilfe

gebrauchen bei der Erledigung von leichteren Arbeiten

im Haushalt, Garten, in der Kinderbetreuung oder Tierpflege,

für Dienstleistungen an älteren Menschen oder im Handel

+ Gewerbe, Büro oder Lagerarbeiten?

Ihr Angebot melden Sie per Anmeldeformular, welches auf

unserer homepage abrufbar ist, an. Danach schalten wir Ihr

Angebot auf. Die SchülerInnen können die Angebote nach

erfolgtem Login dort sichten und mit Ihnen direkt Kontakt

aufnehmen. Alle weiteren wichtigen Informationen entnehmen

Sie auf www.jugendarbeit-konolfingen.ch

Oberthal verpasst oder nicht möglich? Kein Problem – den

Barfuss-Weg gibt es auch anderswo und zwar immer von

14 – 17 Uhr:

16.06. Mirchel Schulhausplatz

18.06. Oberhünigen Schulhausplatz

Bevor wir es vergessen: Es gibt tolle Preise zu gewinnen.

Also einfach vorbeischauen – gratis – ohne Voranmeldung

– jederzeit kommen und gehen – einzigartig – kurios –

spassig.

Info-Treff Konolfingen

Burgdorfstrasse 10, Bahnhof

Grosshöchstetten

Konolfingen – Richtung

Der Infotreff ist mittwochs von 16 – 19h geöffnet (ausser

in den Schulferien).

„Im Bus der Jugendfachstelle hat sich dieses Jahr Ritter Max, der Luftrüssel,

versteckt.“

30


Vermischtes | Mai 2010

Notfallnummern Gemeinde Oberthal

Sanität Notruf 144

Polizei Notruf 117

Polizeiposten Konolfingen 031 368 73 01

Feuerwehr Notruf 118

Vergiftungsnotfälle. . 145

REGA . 1414

Arzt Dr. Müller 031 711 04 48

Hausärztlicher Notfalldienst. . 0900 57 67 47

Apotheke Apotheke Schneider 031 711 02 88

Tierärzte Dres Wittwer + Sutter 031 711 36 70

Dr. Nesvadba 031 711 03 39

Weitere wichtige Telefonnummern

Gemeindeverwaltung 031 710 26 26

Schule . 031 710 26 20

Regionaler Sozialdienst Konolfingen 031 790 45 35

Jugendfachstelle Konolfingen 031 791 24 13

Spitexdienste . 031 770 22 00

Veranstaltungskalender Oberthal

(rollender Terminplan)

27. Mai: Dällebach Kari kommt ins Oberthal

30. Mai: Konfirmation

04. Juni: Werkausstellung

07. Juni: Gemeindeversammlung

07. Juni: Besuch aus Chynov (Schüler)

13. Juni: Sonntagsschule

15. Juni: Gesamtelternabend. Thema: Tagesschule

17. Juni: Senioren-Reise

26. Juni: Empfang Schützen (19.30h)

27. Juni: Bauplatzpredigt

11. Juli: Gottesdienst

31. Juli: Hornusser Oberthal:

vorgezogene 1. Augustfeier, Blasen

08. August : Abendgottesdienst

13./14./15. Aug.: Blasenchilbi

22. August: Waldfest EGW Steffisberg

Die Details zu Veranstaltungen der Kirchgemeinde finden

Sie in der Zeitschrift „reformiert“ oder unter www.kirchgemeinde-grosshoechstetten.ch

.

Nächste Ausgabe Oberthal aktuell: Juli 2010. Redaktionsschluss: 21. Juni 2010

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Ortsplanrevision, neuer Zonenplan | Mai 2010

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