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Das Legionellen-Büchle

Seit über 20 Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Legionellen. Viel wurde erzählt über dieses Thema, das mehr ein Thema der Trinkwasserhygiene mit allen seinen Verunreinigungen war. In diesem Buch wollen wir mit geläufigen Irrtümern aufräumen und das Thema Legionellen leicht verständlich erklären.

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Was ist „Membrantechnik“ Eine Membrane ist ein spezieller Schaumstoff, der die Eigenschaft besitzt so produziert werden zu können, dass siebähnliche Öffnungen (Poren) in relativ präziser Größe geschaffen werden können. Dies ist dann die Trennschärfe, die bei Ultrafiltrationssystemen ca. 0,02 μm und bei Mikrofiltrationssystemen zirka 0,2 μm beträgt. Bakterien sind in etwa 0,5 μm bis 4 μm groß und können mit Mikrofiltrationsmembranen ausreichend gefiltert werden. Viren sind kleiner, spielen aber in Trinkwassersystemen nach der Wasseraufbereitung durch den Wasserversorger keine wesentliche Rolle, in Wasseraufbereitungsanlagen aus Quell-, Brunnen oder Oberflächenwasser jedoch schon. Warum endständige Membranfilter die Lösung sind. Aus den vorher genannten Gründen kann eine sichere Legionellen-Prophylaxe nur nach der Armatur stattfinden. Maßnahmen vor der Auslaufarmatur sind unbedenklich und durchaus sinnvoll, sofern sie weder Mensch noch Material schädigen. Eine endständigen Filtern eingesetzte Plattenmembrane dehnt sich unter Wärme und Druck. Die Poren weiten sich. Die Trennschärfe wird im Laufe des Betriebes geringer. Die Trennschärfe wird mit 0,2 μm bis 0,5 μm benannt. LEGIO