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Festtagsschrift

100 Jahre Musikkapelle Habach

100 Jahre Musikkapelle Habach

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Ein herzliches „Grüß Gott“

in Habach

u

und Dürnhausen


Grußwort des

1. Vorstands

Thomas

Kirnberger

und des

1. Dirigenten

Peter

Diepold

Im Namen der Musikkapelle Habach begrüßen wir alle Musikantinnen und Musikanten,

Musikfreunde und Gäste aus nah und fern recht herzlich zu den Festtagen in Habach.

Mit Stolz und Dankbarkeit erinnern wir uns an alle Musikkameraden, die während der

100-jährigen Geschichte unserer Musikkapelle mit bemerkenswerten Idealismus über

viele Jahre hinweg der dörflichen Blasmusik treu geblieben sind und damit einen

wesentlichen Beitrag zum Fortbestand der Musikkapelle Habach geleistet haben. Dies soll

für uns Verpflichtung sein, auch in Zukunft die Freude an der Blasmusik als heimatliches

Kulturgut weiterzugeben.

Unser herzlicher Dank gilt unseren Musikantinnen und Musikanten, für die vielen

schönen und harmonischen Stunden des gemeinsamen Musizierens. Ganz besonders freut

uns, dass derzeit so viele Jugendliche ein Instrument erlernen und als Jungmusiker zu uns

finden.

All unseren Freunden, Helfern und Gönnern, sowie allen, die zum Erfolg unserer Festtage

mit beitragen sagen wir ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

Dieses Fest soll dazu beitragen, dass Freundschaften unter Musikanten und Musikkapellen

gepflegt, vertieft und neu geschlossen werden. Wir wünschen allen Gästen und

Mitwirkenden viel Freude und schöne und harmonische Festtage in Habach.

Thomas Kirnberger

Peter Diepold

1. Vorstand 1. Dirigent


Festausschuss

Von links nach rechts: Peter Diepold, Martin Sonner, Thomas Kirnberger, Stephan

Schlaug, Christine Fahmüller, Michael Wittmann, Jens Weig, Markus Weber, Franz

Promberger


Vorstandschaft im Jubiläumsjahr

Von links nach rechts: Peter Diepold, Thomas Kirnberger, Michael Wittmann, Jens Weig,

Markus Weber, Franz Promberger


Kirchenzug

1. Musikkapelle Habach 11. Freiw. Feuerwehr Habach

2. Musikkapelle Spatzenhausen 12. Trommlerzug Huglfing

3. Gartenbauverein Habach 13. Musikkapelle Huglfing

4. Trommlerzug Antdorf 14. Schützenverein Eberfing

5. Musikkapelle Iffeldorf 15. Musikkapelle Söchering

6. Waxnstoana Antdorf 16. Schützenverein Habach

7. Musikkapelle Nordhalben 17. Trommlerzug Aidling Riegsee

8. Veteranenverein Habach 18. Musikkapelle Aidling Riegsee

9. Murnauer Trommlerzug 19. ASV Habach

10. Musikkapelle Eglfing

Festzug

1. Musikkapelle Habach 14. Jugendkapelle Eberfing

2. Musikkapelle Spatzenhausen 15. Schützenverein Eberfing

3. Murnauer Trommlerzug 16. Musikkapelle Söchering

4. Musikkapelle Eglfing 17. Schützenverein Habach

5. Freiw. Feuerwehr Habach 18. Trommlerzug Aidling Riegsee

6. Trommlerzug Antdorf 19. Musikkapelle Aidling Riegsee

7. Musikkapelle Iffeldorf 20. Trommlerzug Sindelsdorf

8. Waxnstoana Antdorf 21. Musikkapelle Sindelsdorf

9. Musikkapelle Nordhalben 22. Musikkapelle Polling

10. Veteranenverein Habach 23. ASV Habach

11. Trommlerzug Huglfing 24. Musikkapelle Bichl

12. Musikkapelle Huglfing 25. Oberhausener Musikanten

13. Gartenbauverein Habach


100 Jahre Musikkapelle Habach

Die Gründerjahre

Ökonomierat Ulrich Sonner, geb. am 04.11.1870, Austragsbauer „Zum Bot“ und

Ehrenbürger der Gemeinde Habach schrieb in die Familienchronik der Pfarrgemeinde

Habach folgende Sätze:

„ Peter Diepold, geb. am 01.11.1882 hat im Jahre 1905 die Blechmusikkapelle errichtet.

Er war schon als Schulknabe mitwirkender Tenorsänger und Bläser beim Kirchenchor.

Ein hervorragend begabter Musiker.“

Peter Diepold, Gründer der

Musikkapelle Habach und

Großvater unseres heutigen

Dirigenten

Etwas mehr als eine Hand voll junger Männer waren es, die sich mit dem erst 23-jährigen

Dirigenten zu einem Musikverein zusammengeschlossen hatten.

Die Gründungsmitglieder der Musikkapelle Habach:

Peter Diepold

Josef Rief

Georg Feigl

Ulrich Feigl

Auer (ein Schreiner)

Josef Lechl

Georg Klein

Josef Meier

Leonhard Neuner

Georg Minett (Dürnhausen)

Trompete und Direktion

Flügelhorn

Es – Trompete

Baß

Althorn

Es – Trompete

Basstrompete

Basstrompete

Posaune

Trommel


Wir können uns glücklich schätzen, dass dieser junge Verein dank des sehr guten

Zusammenhaltes in unserer Gemeinde nicht an der schier unüberwindbaren Geldnot

gescheitert ist. Ein Darlehen musste aufgenommen werden, Georg Albrecht aus

Habaching bürgte dafür.

Diese Besetzung bestand bis zum Beginn des 1. Weltkrieges, in dessen Verlauf der

Posaunist Leonhard Neuner fiel.

Erst im Jahr 1920 ließen die übrigen Musikanten anlässlich der Heimkehr eines Habacher

Bürgers aus der Kriegsgefangenschaft ihre Instrumente wieder erklingen.

Unter ihrem alten Initiator Peter Diepold kam erneut frisches Leben in unsere Blaskapelle.

Wie zu Beginn kostete dieser Aufbau ebenfalls große finanzielle Opfer. So fällte der Vater

von Jakob Schöttl zwei schwere Eichenbäume, um für seinen Sohn eine Posaune kaufen

zu können.

Für den Erwerb einer Trompete musste man damals runde 2.000,- Reichsmark aufbringen.

Das war beinahe der Erlös für zwei Menzkühe.

Ein Foto aus dem Jahr 1928 zeigt die Mitglieder der damaligen Blaskapelle

von links nach rechts stehend: Georg Klein, kleine Trommel – Andreas Albrecht, große

Trommel – Josef Buchwieser, Althorn – Ignaz Sonner, B –Trompete – Georg Bischl, Es-

Trompete – Ulrich Buchwieser, Basstrompete – Josef Meier, Basstrompete – Jakob

Schöttl, Posaune – Emmerich Heiß, Baß –

sitzend: Peter Diepold, Trompete und Direktion – Jakob Buchwieser, Flügelhorn – weitere

Mitglieder waren : Ulrich Rief, Flügelhorn – Karl Neuner, Basstrompete.


Peter Diepold blieb Dirigent bis zum 2. Weltkrieg. Die langen, schweren Kriegsjahre

führten beinahe zum vollkommenen Zerfall der Kapelle.

Schon bald nach dem Krieg bemühte sich Ignaz Sonner um den erneuten Aufbau unserer

Musikkapelle. Er sorgte dafür, dass Jugendliche unseres Dorfes die Grundkenntnisse der

Blasmusik erlernten. Alte Instrumente wurden wieder ausgepackt, neue mussten besorgt

werden, oftmals teuer erstanden durch abgesparte Lebensmittel wie Speck, Butter und

Milch. Viele Schwierigkeiten waren zu bewältigen, ehe die ersten Proben beim „Bot“ in

der Kammer stattfanden.

Am Unsinnigen Donnerstag 1946 wagten die jungen Musikanten ihren ersten Auftritt.

Angeführt von Ignaz Sonner und Josef Buchwieser marschierten sie spielend durchs Dorf,

geradewegs in ein beim Neuwirt abgehaltenes Kaffeekränzchen.

Gründungsmitglieder unserer jetzigen Kapelle waren:

Ulrich Sonner

Leonhard Klein

Kurt Weig

Günter Munkelnbeck

Rudi Diepold

Ignaz Sonner jun.

Bartholomäus Promberger

Jakob Feigl

Ludwig Meier

Andreas Roid

Ignaz Sonner sen.

Magnus Schlammerl sen.

Emmerich Heiß

Ventilposaune

Basstrompete

1. Es-Trompete

Basstrompete

Althorn

Basstrompete

Flügelhorn

Basstrompete / Flügelhorn

2. Trompete

2. Es-Trompete

1. Trompete

Flügelhorn

Bass


1947 stießen Julius Häring und sein Sohn Otto zur Kapelle. Zwei talentierte

Berufsmusiker aus dem Egerland, die sich fortan um frischen Schwung bemühten.

Ständchen beim „Hofer“ 1949

Maibaum 1949


Ständchen zur Silberhochzeit von Julius u. Ernestine Häring , Nov 1948…

… dirigiert von Herrn Fuhrmann.

Der Tenorhornist und ehemalige Militärmusiker aus Antdorf hatte zeitweise die Leitung

und Ausbildung der Musikkapelle übernommen.

Herr Fuhrmann führte ein strenges Regiment. Sein beliebtester Spruch:

„Ich werd euch den Arsch aufreißen, das klingt als wenn ich wollt’ im Kraut rumwaten!“


Gruppenaufnahme zur Hochzeit von Katharina und Ulrich Feigl, 02.06.1951

Hochzeitszug von Katharina und Ulrich Feigl

Julius Häring leitete die Blaskapelle bis zum Jahre 1951.


Josef Bauer aus Rieden leitete unsere Blaskapelle von 1951 bis 1956. Er führte den

Dirigentenstab gelegentlich aber auch schon früher.

Glockenweihe am 4. Advent 1950

Dirigent Josef Bauer


Richtfest

neues

Schulhaus

1953

Glockenweihe 1950


Goldene Hochzeit von Ignaz und Maria Albrecht (Schalk) 1952

Von 1946 bis 1956 kamen neue Musikanten dazu:

Andreas Annaberger

Basstrompete/Tenorhorn

Josef Sonner

Trompete

Johann Baumgartner

Basstrompete./gr. Trommel

Ernst Neuner

Posaune

Rudolf Heiß

Basstrompete/Bass

Ständige Aushilfstrompeter waren: Hans Grabmeier, Obersiffelhofen

Rieden, - Karl Zwerger, Antdorf

- Josef Bauer,

Kirchenzug mit dem Veteranenverein Habach in Kochel 1955


Faschingsaufzug 1955 …

… unter Faschingsdirigent Emmerich Heiß, sen.


Im Jahre 1955 feiert unsere Kapelle ihr 50-jähriges Jubiläum. Der Gemeinderat gratuliert

mit einem Glückwunschschreiben unterzeichnet von Bürgermeister Ulrich Sonner:


Erinnerungen von Emmerich Heiß, ehemaliger Bombardonspieler

Nach dem Krieg, schon 1946 hat Ignaz Sonner sen., dem wir viel zu verdanken

haben, die Musikkapelle wieder ins Leben gerufen. Als einer der Gründungsmitglieder

durfte ich damals schon dabei sein und lernte Bass.

Ignaz Sonner, beim „Bot“ genannt, stellte uns eine Kammer zur Verfügung, damit wir

proben konnten. Aller Anfang ist schwer, unsere Fortschritte wurden größer, als zwei

Berufsmusiker aus dem Egerland, Julius Häring und sein Sohn Otto zu uns stießen.

1955, beim „Bot“ in der Kammer

Diesmal ist es keine Probe, sie spielen zum 85. Geburtstag von Ulrich Sonner auf.

Zu jeder Mannschaft gehört ein Spaßvogel. Bei uns war das der „Hofbauer“ Ludwig.

Er konnte jede Stimme nachmachen, besonders Gartenbauinspektor Auer. Er ließ die

Blumen blühen und blühen und im selben Atemzug machte er das Lachen eines

allseits bekannten Mehlvertreters, wenn er einen Witz erzählt.


Unsere musikalischen Fortschritte wurden allseits bestaunt und wir mussten auch

schon bald die ersten Faschingsbälle ausrichten. Im Gasthaus Schröferl war

Veteranenball. Die Zeit für Musik und Tanz war amtlich begrenzt. Die Musiker

bekamen vom Wirt eine Brotzeit - wir waren in fröhlicher Runde. Jemand rief: Ludwig

eine Maß, aber leg einen auf! Ludwig steht auf und singt in Latein die Passion (nach

Ton von Chorleiter und Organist). Wie er gerade alle seine Register zieht kommt der

Betreffende zur Türe herein. Ludwig stockt etwas erschrocken, aber der Chorleiter

sagte nur: Jetzt hast schon mal damit angefangen, dann mach nur weiter!

Fachingsball 1955

Nach all den Kriegsjahren spürte man, dass die Menschen wieder Spaß an Musik und

Tanz hatten. Als Musiker waren wir natürlich gerne gesehen bei Trachtenfesten und

Hochzeiten. Wir haben auch nicht vergessen, altverdiente Mitglieder mit einem

Ständchen zu ehren.


Auf dem Tanzboden 1955

Einmal bekamen wir den Auftrag, zu einer Bauernhochzeit in Indersdorf bei Dachau

aufzuspielen. Mit teilgenommen an der Busfahrt dorthin, die sehr heiter verlief, hat

auch Peter Diepold sen., der Gründer unserer Blaskapelle. Er war den Tag vorher

Hochzeitslader in Aidling gewesen und noch in entsprechender Stimmung.

Diepold,sen. fungierte als Dirigent. Zunächst musste an dem Hof, in den eingeheiratet

wurde, jeder ankommende Hochzeitsgast musikalisch begrüßt werden. Der Zwerger

Karl, ein ehemaliger Militärmusiker aus Antdorf und unentbehrlicher Aushilfstrompeter

für die Habacher Blasmusik, ahnte gleich was das für Folgen haben würde und

meinte, wenn wir jedem einen ganzen Marsch spielen, dann können wir in einer

Stunde einpacken, dann haben wir keinen Ansatz mehr. Vorsorglich verkürzten wir die

musikalische Begrüßung auf wenige Takte.

Später im Gasthaus forderten die Hochzeitsgäste uns sehr mit Tanzmusik und so

verlangten sie, so wie es bei ihnen üblich ist, einen Zwiefachen. So ein Stück war uns

natürlich fremd. Was tun? Als fremde Musikkapelle wurden wir sowieso schon sehr

kritisch beobachtet und jetzt können wir auch noch keinen Zwiefachen !- Die

Aufregung war groß !- Da ergriff Diepold das Wort: „Erstens san mia vom Oberland

und nicht vom Unterland und zweitens, mia kenna an „Torfstecherjackel“, den kennts

ihr net“! Leider weiß heute niemand mehr, welches Musikstück damals zum

„Torfstecherjackel“ umbenannt wurde und wie der Dirigent auf diesen originellen

Einfall gekommen ist. Der Gistl Karl (Zwerger) hatte dann noch die Idee, einen

„Tango“ zu spielen und siehe da, viele der Gäste konnten ihn nicht tanzen. Somit war

das Gleichgewicht wieder hergestellt und es wurde noch eine recht lange und lustige

Hochzeit.

100 Jahre Musikkapelle Habach verdient es würdig und festlich gefeiert zu werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Euer Emmerich Heiß, erster Bombardonspieler nach 1945.


Ab 1956 übernahm Rudi Diepold die Direktion der Blaskapelle. Er führte die Habacher

Musikkapelle in- und außerhalb unserer Gemeinde zu großen musikalischen Erfolgen.

Stehend v.l.:

Rudi Heiß, Ulrich Sonner, Peter Diepold, Ignaz Sonner, Kurt Weig, Hans Baumgartner

Sitzend v.l.: Andreas Annaberger, Bartholomäus Promberger, Jakob Feigl, Josef Sonner

Fahnenweihe des Schützenvereins Dürnhausen-Habach, 1957


21./22. Juli 1962: Festkapelle Habach spielt für den Veteranen- und

Kriegerverein Murnau zum 120 jährigen Gründungsfest

Unter der alten Linde am Hofbichl


90-jähriges Gründungsfest der freiwilligen Feuerwehr Habach 1968

Neu dazugekommen waren bis dahin:

Benedikt Annaberger, Es-Horn - Peter Heiß , 3.Tenorhorn -

Josef Staltmeier , Flügelhorn - Michael Schleich, Trompete


Ständchen zum 75. Geburtstag von Josef Rief, geb. am 18.09.1883,

Gründungsmitglied unserer Blaskapelle

Die Auftritte erfolgten in Trachtenanzügen


Festzug zur Sportplatzeinweihung 15.08.1970

Links vorne neben den Trompeten…


…links vorne neben den Trompeten marschierte unser allseits beliebter Rudi Diepold

knapp 20 Jahre als Dirigent der Musikkapelle Habach

Links vorne war plötzlich niemand mehr.

Im April 1975 geleitete die Musikkapelle Habach unter großer Anteilnahme der

Bevölkerung ihren erst 50jährigen Dirigenten Rudi Diepold zu Grabe.


Viele Gründe mögen dazu geführt haben, dass der Ruhm dieser bis dahin erfolgreichsten

Habacher Blaskapelle allmählich verblasste. In erster Linie aber war es der fehlende

Nachwuchs.


Wieder war es Jgnaz Sonner sen. der noch einmal für lange Zeit und unter hohem

persönlichen Einsatz Kinder und Jugendliche für die Blasmusik begeisterte und ihnen die

ersten Grundkenntnisse vermittelte.

Unterstützt von seinen Söhnen Josef und Georg nutzte er jede Gelegenheit für ein

Ständchen.


1977: Ignaz Sonner sen. gratuliert mit seinen jungen Musikanten ,

v.l. Magnus Schlammerl, Franz Promberger, Klaus Radieske und Josef Bierbichler,

seiner Frau Anna (der Bot-Oma) zum 70. Geburtstag.

2. von links, die Bot-Oma, auch Musiker-Oma genannt


Ende 1975 übernahm Kurt Weig die musikalische Leitung. Er musste die Kapelle von

neuem durch eine schwierige Zeit des Wiederaufbaus führen und er meisterte diese

Aufgabe mit Bravour.

Alljährlich wünschte er mit seinen Musikanten von nun an allen Gönnern musikalisch

umrahmt „A guat’s neis Jahr!“.

1. Neujahranblasen am 31.12.1975


Er erweiterte die bis dahin reine Blechmusik mit Klarinetten, integrierte mit Hilfe von

Karl Zwerger aus Antdorf Marschtrommeln in die Kapelle und kleidete die Musikanten

neu ein.

1977 bei der 1200-Jahrfeier in Dürnhausen

Habacher Festtage 1979


Unter seiner Leitung durfte das 75 Jährige Bestehen unserer Blaskapelle gefeiert werden.

Musikkapelle Habach 1979

Von links nach rechts: Reihe vorn Franz Promberger, Flügelhorn – Paul Herrmann jun.,

B-Klarinette – Magnus Schlammerl jun., Flügelhorn – Susi Nebl, B-Klarinette – Peter

Diepold, Es-Klarinette – Klaus Radiske, Trompete – Hans Goldhofer, Trompete – Ulrich

Bierbichler, Trompete

Mitte: Ernst Neuner, Posaune – Hans Baumgartner, Trommel – Josef Staltmeier,

Flügelhorn – Magnus Schlammerl sen., Flügelhorn – Andreas Schwarz, Posaune –

Bartholomäus Promberger, Flügelhorn – Kurt Weig, Direktion – Monika Schlammerl,

Trompete – Josef Sonner, Trompete

Hinten: Rudolf Heiß, Basstuba – Andreas Annaberger, Tenorhorn – Georg Sonner,

Tenorhorn – Herbert Schaloudek, Bariton – Ignaz Sonner, Basstrompete – Benedikt

Annaberger, Es-Horn – Josef Bierbichler, Posaune


Gute Tradition wurden die Auftritte am 15. August in Frauenrain…

Musikalischer Gruß auf dem Balkon der Familie Haberle in Frauenrain

Ein prominenter Gastdirigent in Frauenrain:

Der damalige Leiter des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen Zimmermann

dirigiert die Habacher Kapelle


… und die Freundschaft und gute Zusammenarbeit mit den Antdorfer Trachtlern und den

Eberfinger Schützen.

1982 mit den Eberfinger Schützen in Reute, Tirol

Anfang der 80er wurde auch das Weiherfest am Koppenbergweiher fester Bestandteil im

Jahreskalender unserer Gemeinde. Als „Manager“ des Weiherfestes tat sich der damalige

Kassier der Kapelle Paul Hermann, jun. hervor, der sich in dieser Zeit mit großem Einsatz

um die organisatorischen Belange der Kapelle kümmerte und den Dirigenten Kurt Weig in

dieser Hinsicht entlasten konnte.

An dieser Stelle möchten wir unseren vielen unentbehrlichen „Weiherfesthelfern“, Geldund

Kuchenspendern und unseren Angehörigen für die tatkräftige Unterstützung bei

unseren Festlichkeiten ein herzliches Vergelt’s Gott sagen.


Einen ganz wesentlichen Beitrag zum weiteren Aufbau unserer Musikkapelle leistete in

dieser Zeit Max Bach jun. aus Tauting durch die weiterführende Ausbildung unserer

jungen Bläser und die Gründung seiner „Heubachtaler Musikanten“.

Musikkapelle Habach 1982

Von links nach rechts, vorne: Elisabeth Baumgartner, Agnes Promberger, Hans

Baumgartner jun., Georgine Baumgartner, Anneliese Annaberger

Mitte: Hans Goldhofer, Franz Promberger, Magnus Schlammerl jun., Magnus Schlammerl

sen., Bartholomäus Promberger, Paul Hermann jun., Thomas Kirnberger, Bernhard Klose,

Susi Nebl, Peter Diepold, Josef Sonner, Monika Sonner, Thomas Promberger, Klaus

Radiske

Hinten: Kurt Weig, Uli Bierbichler, Rudi Heiß, Benedikt Annaberger, Klaus Sonner,

Ignaz Sonner, Hans Baumgartner sen., Andreas Schwarz, Ernst Neuner, Josef Bierbichler,

Jens Weig, Andreas Annaberger, Georg Sonner.


Faschingszug 1982 mit Stardirigent Josef Klein aus Bichl

Musikergungl im Eichbichlstüberl


Mitte der 80er Jahre wurde das mittlerweile traditionelle Habacher Adventsingen ins

Leben gerufen. Die Idee war, die örtlichen Musik- und Gesangsgruppen in der

besinnlichen Adventszeit erklingen zu lassen. Unsere schöne St. Ulrichskirche gab

akkustisch einen hervorragenden Rahmen.

Dies war auch eine willkommene Herausforderung für das Spiel in kleinen Gruppen, wie

Bläserquartett, -quintett oder Klarinettentrio, sowie eine Gelegenheit, dem musikalischen

Nachwuchs eine Plattform zu geben. Von Anfang an dabei waren die Harfinistin Vroni

Miller und ihre Geschwister die „Seppn-Musi“ aus Leibersberg. Die musikalischen

Beiträge wurden auch immer mit teils besinnlichen, teils humorvollen Wortbeiträgen,

Geschichten und adventlichen Gedanken ergänzt.

Zeitungsausschnitt Weilheimer Tagblatt vom Adventsinngen 1995


Zeitungsausschnitt Weilheimer Tagblatt, 1988

Im Rahmen eines Nikolauskonzerts im Gasthaus Fahmüller übergibt Kurt Weig im Jahr

1988 den Taktstock an Peter Diepold.

Die Musikkapelle Habach hat Kurt Weig sehr viel zu verdanken. Über 40 Jahre, davon 13

Jahre als Dirigent hat er die Kapelle in entscheidender Weise mitgetragen und geprägt.

Nicht nur durch seine musikalischen Fähigkeiten machte er sich einen Namen und

verschaffte sich den Respekt seiner Musikkameraden, sondern auch durch seine

menschlichen Qualitäten, seinem trockenen Humor und seinem goldenen Händchen, jung

und alt miteinander harmonieren zu lassen.

Am selben Abend werden noch weitere Kapellenmitglieder für ihre langjährige Treue zur

Kapelle geehrt:

Für 40 Jahre: Johann Baumgartner, Josef Sonner, Ignaz Sonner

Für 35 Jahre: Ernst Neuner, Rudi Heiß

Für 30 Jahre: Benedikt Annaberger

Außerdem gab es noch Treueurkunden für die zwischenzeitlich ausgeschiedenen

Musikantinnen und Musikanten: Peter Heiß, Josef Staltmeier, Bartholomäus Promberger,

Magnus Schlammerl sen., Jakob Feigl, Monika Sonner und Susi Hoiß

In dritter Generation - nach seinem Großvater Peter Diepold, dem Kapellengründer und

seinem Vater Rudi Diepold - leitet nun Peter Diepold die Geschicke der Musikkapelle

Habach. Wie auch seine Vorgänger macht er dies mit viel Talent, hohem musikalischen

Anspruch und viel Sinn für das Gemeinwohl und die Kameradschaft.


1988 werden die Aufgaben in der Kapelle auf mehrere Schultern verteilt, eine

Vorstandschaft wird gewählt:

1. Vorstand: Thomas Kirnberger

1. Dirigent: Peter Diepold

2. Dirigent: Franz Promberger

Kassier: Paul Hermann jun. bis 1990, ab 1991 Markus Weber

Schriftführer: Jens Weig

Diese Vorstandschaft hat bis heute Bestand. Ab 1995 wird Michael Wittmann als

Probenraumwart mit aufgenommen. 2001 wird Michael Wittmann zum 2. Vorstand

gewählt.

Die Kapelle gibt sich eine Satzung und eine Ehrenordnung und tritt 1989 dem Musikbund

von Ober -und Niederbayern bei.

1991 Fahnenweihe Schützenverein Dürnhausen-Habach

mit Paul Hermann sen. als Zugführer


Der neue Dirigent Peter Diepold legt Wert darauf, mindestens einmal im Jahr einen

Konzertabend zu gestalten. Die Jahreskonzerte finden zunächst im Gasthof Fahmüller,

dann im Schützenheim Habach und seit 1997 im Haus des Gastes in Spatzenhausen statt.

Von Anfang an dabei ist Jakob Fischer aus Rieden, besser bekannt als „Greiner Jackl“, der

als Ansager mit viel Humor und Liebe zur Musik durch die Konzertabende führt.

Frühjahrskonzert im Gasthof Fahmüller, April 1991

Zeitungsausschnitt Weilheimer Tagblatt vom 18. April 1991


1992 wird der erste Musikerball im Gasthof Fahmüller veranstaltet. Als lustige Einlage

wird „Die Orchesterprobe“ von Karl Valentin aufgeführt. Der Musikerball wird als

dörfliche Veranstaltung ein voller Erfolg. Viele weitere Musikerbälle mit vielen

verschiedenen Einlagen folgen.

Faschingsaufführungen der Musikanten


1992 bekommen wir endlich einen eigenen Probenraum. Lange Zeit wurde im Turnraum

des Schulhauses geprobt, nun beziehen wir den ursprünglich als Bauhof gedachten Raum

im Feuerwehrhaus.

1993 wird zusammen mit den Kapellen Eglfing und Söchering ein Tonträger produziert.

Unter dem Titel „Tausend Takte Blasmusik“ werden von den Kapellen jeweils fünf

Stücke eingespielt. Die Produktion ist ein Erfolg und schon bald müssen weitere Cds

nachbestellt werden.

Musikkapelle Habach 1993

Von links nach rechts, vorne: Klaus Sonner, Jens Weig, Thomas Promberger, Josef

Sonner, Michael Wittmann, Bernhard Klose, Andi Hackl, Thomas Kirnberger, Markus

Weber

Mitte: Georg Sonner, Alois Filgertshofer, Florian Huber, Franz Promberger, Klaus

Radiske, Georg Filgertshofer, Uli Kirnberger, Peter Diepold

Hinten: Martin Sonner, Benedikt Annaberger, Markus Weig; Stefan Neuner, Andreas

Schwarz, Polykarp Völk, Rudi Heiß

Nicht auf dem Foto: Hans Baumgartner


In den Jahren 1993 und 1995 verabschieden wir weitere verdiente Musikerkameraden.

Zusammen mit Kurt Weig waren sie lange Zeit Vorbilder und Leistungsträger in der

Kapelle. Sie haben uns jüngeren Musikanten die Freude zur Blasmusik weitergegeben und

das gemeinsame Musizieren von Jung und Alt mit unzähligen lustigen Geschichten,

Sprüchen und Anekdoten bereichert.

Ehrungen im Rahmen des Frühjahrskonzerts 1993 durch Bezirksleiter Max Kriesmair

Die Geehrten v. li. n. re.: Rudi Heiß, Hans Baumgartner, Benedikt Annaberger, Georg

Sonner, Josef Sonner, umrahmt von Dirigent Peter Diepold und Vorstand Thomas

Kirnberger

Verabschiedung und Ehrung von Andreas Schwarz, 1995


Floßfahrt auf dem Koppenbergweiher, 1997

Bei den jährlichen Weiherfesten wird die nachmittägliche Floßfahrt auf dem

Koppenbergweiher zur Tradition. Zur Freude der Badegäste wird in kleiner Besetzung auf

dem Floß musiziert und gefeiert. 1998 gab es dann einen spektakulären Zwischenfall, den

legendären Untergang der Musikkapelle Habach auf dem Koppenbergweiher.

Start zur nachmittäglichen Floßfahrt…


…Untergang mit Mann und Maus…

Der einzige, der trockenen Fußes das rettende Ufer erreichte, war unser Stephan Schlaug

mit seiner Tuba. Verdächtig war allerdings, dass er es war, der am Vortag das Floß noch

repariert und es für „seetauglich“ erklärt hatte.

…ohne Worte


Leonhardifahrt Froschhausen 1997

Seit Mitte der 80er Jahre nimmt die Musikkapelle Habach wieder an der Leonhardifahrt in

Froschhausen teil. Ein großer Festtag, der alljährlich im Eichbichlstüberl seinen Ausklang

findet.


Festzug zum Jubiläum des Veteranen- und Kameradschaftsvereins Habach, 1995

Muttertagskonzert 1997 in Spatzenhausen

Humorvoll durch das Programm führt wie jedes Jahr der „Greiner Jackl“


Ein alljährlicher Höhepunkt im Spätsommer ist der Einzug ins Oktoberfest. Seit Jahren

fahren wir zusammen mit der Musikkapelle Eglfing am ersten Oktoberfestsonntag nach

München und nehmen am Festzug teil. Das ist natürlich nicht nur ein musikalisches

Erlebnis, sondern auch ein geselliges Ereignis ersten Grades. So eine Oktoberfestmaß

schmeckt halt besonders gut und von Maß zu Maß wächst das Sitzfleisch und die

Schwerkraft nimmt zu. Besonders spannend sind dann immer die Geschichten, die man

sich am Tag danach erzählt. Gesprächsstoff gibt es da immer. Ob es eine Klarinette ist, die

zu Bruch gegangen ist, oder ein Hut der nicht mit nach Hause gebracht wurde, ob es das

unaufdringliche gemeinsame Musizieren im Zugabteil bei der Heimfahrt ist oder die

verlorenen Tschinellen, an denen sich jetzt wahrscheinlich irgendein Japanerpärchen

erfreut, es gibt immer was zu erzählen nach so einem Oktoberfestsonntag.

Für bayernweites Aufsehen hat 2001 allerdings unser Tubist Martin Sonner gesorgt, als er

bei einem abendlichen Oktoberfestkonzert die Aufmerksamkeit der „Bild“-Zeitung auf

sich zog.

„Bild“-Zeitung vom 24.09.2001


Bei den zahlreichen

Musikerhochzeiten der letzten 15

Jahre wird eine schöne

kameradschaftliche Geste zur

Institution. Dem Brautpaar wird

eine lustige Theatereinlage

dargeboten. Dies ist allseits beliebt,

da die Hochzeitsgäste dabei meist

wichtige Dinge und Gegebenheiten

über das Brautpaar erfahren,

welche sonst unter Umständen dem

öffentlichen Publikum verborgen

geblieben wären.

„Königlich Bayerisches Amtsgericht“

bei der Hochzeit von

Monika und Josef Baur


Konzert auf dem Marktplatz von Kastelruth, 1998

Es ist immer etwas besonderes, wenn eine Musikkapelle auf Reisen geht. Als

oberbayrischer Musikant in Tracht ist man überall gern gesehen und so haben wir in den

letzten Jahren auch einige Ausflüge gemacht. Dank unseres Habacher Busfahrers Franz

Munkelnbeck mussten wir uns meist wenig Gedanken machen, bei der Auswahl der

Reiseziele und des Rahmenprogramms waren wir bei ihm immer in besten Händen.

Erwähnenswert waren unter anderem die Ausflüge nach Kastelruth in Südtirol, dort

durften wir sogar zweimal hin, nach Lieser an die Mosel, nach Schlanders in Südtirol,

nach Nordhalben in Oberfranken und nach Georgensgmünd, der Heimat unseres Tubisten

Stephan Schlaug. Dessen Eltern haben prompt den ganzen Bus zum Kaffeetrinken bei sich

zuhause eingeladen.

Ständchen im Garten der Familie Schlaug, Georgensgmünd 2002


Unser Dirigent Peter Diepold hat schon früh damit begonnen, junge Musikantinnen und

Musikanten auszubilden. Einige seiner Schülerinnen und Schüler sind längst in unsere

Kapelle integriert. Mit großem persönlichen Einsatz, viel Geschick und viel Geduld und

mit Hilfe von weiteren externen wie auch internen Ausbildern hat er nun wieder zwei

Nachwuchsgruppen aufgebaut, die mittlerweile zusammen eine Jugendkapelle bilden.

Allen, die dazu beitragen, unseren musikalischen Nachwuchs auszubilden und damit die

Zukunft unserer Kapelle zu sichern, insbesondere jedoch unserem Dirigent Peter Diepold

hierfür ein herzliches „Vergelt’s Gott“

Dirigent Peter Diepold mit Nachwuchsgruppe…

…beim Muttertagskonzert 2004


Der Musikernachwuchs

Die Musikkapelle Habach kann sich über einen großen Musikernachwuchs freuen. 15

Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren treffen sich seit 4 Jahren einmal in der Woche zu

einer gemeinsamen Musikprobe, geleitet von Peter Diepold.

„Die Großen“ 2004

v. li. n. re. vorne: Markus Radiske, Magnus Schlammerl

hinten: Maria Völk, Katharina Diepold, Martina Panholzer, Ulrike Greinwald, Katrin

Sonner, Kristina Bierling, Tobi Wagner, Manuel Schlammerl, Florian Spensberger,

Mathias Munkelnbeck, Thomas Schleich, Mathias Mair

Nicht auf dem Foto: Uli Sonner

Anfangs begannen wir mit leichten Musikstücken und mit vereinzelten Auftritten bei

Weihnachtsfeiern des Mütter- und Sportvereins. Inzwischen haben wir auch richtige

Konzertstücke einstudiert und spielen immer anspruchsvollere Lieder, die wir im

Muttertagskonzert der Musikkapelle und auch im Faschingszug in Ohlstadt spielten. Wir

freuten uns, dass uns so viele Habacher „angefeuert“ haben.


Faschingswagen des Musikernachwuchses, 2005

Im September 2003 fuhren wir gemeinsam nach Krün, um einen Probentag

durchzuführen. Wir wurden in zwei Register getrennt, um intensiver zu proben. Mit den

Holzbläsern „trainierte“ Thomas Kirnberger und Peter Diepold übernahm die Blechbläser.

Nach einem schmackhaften Essen fuhren wir Richtung Mittenwald, um miteinander die

Brunnsteinhütte zu besuchen und dort auch zu übernachten, wo auch Franzi Promberger

alias Wonga und Stephan Schlaug hinzukamen. Nachdem unsere zwei „Dürnhauser“

ausgepowert und mit 45 Minuten Verspätung auch das Ziel erreicht hatten, wurde es ein

gemütlicher und lustiger Abend.

Auftritt beim Muttertagskonzert 2004


Inzwischen gibt es eine 2. Nachwuchsgruppe mit 7 Kindern im Alter von 11 bis 12

Jahren. Sie proben schon seit 2 Jahren, ebenfalls unter der Leitung von Peter Diepold.

Die „Jüngeren“, 2004

v. li. n. re.: Peter Diepold jun, Tobias Radiske, Franziska Diepold, Georg Sonner jun,

Michael Sonner, Stefan Promberger, Christian Radiske, Martin Goldhofer

Es macht „den Kleinen“ sehr viel Spaß und sie sind mit freudigem Eifer dabei. Seit drei

Monaten können sie deshalb schon zusammen mit der Jugendgruppe musizieren.

Am Kinderfasching in Habach stellten wir, als Zwerge verkleidet, gemeinsam unser

Können unter Beweis. Wir bekamen von vielen Seiten viel Lob und Anerkennung, was

uns sehr erfreut.

Faschingsdienstag

2005


Unser „Jüngster“ Markus Radiske am Schlagzeug

mit seinem Ausbilder Markus Weber beim Muttertagskonzert 2004

Am 4. und 5. März 05 absolvierten die älteren der Jugendmusiker das bronzene

Musikerleistungsabzeichen. Nach mehrwöchiger Vorbereitung mussten wir am 4. März

2005 unser theoretisches Wissen und am 5. März 2005 unsere praktischen Fähigkeiten

unter Beweis stellen. Wir waren alle sehr aufgeregt, und wir freuten uns alle sehr, dass

alles gut gegangen war.

Die Jugendsprecher

Tobi Wagner und

Katharina Diepold


Dirigenten seit 1905

1905 – 1945 Peter Diepold

1946 – 1947 Ignaz Sonner und Josef Buchwieser

1947 – 1951 Julius Häring,

1951- 1956 Josef Bauer

1956- 1975 Rudi Diepold

1975 – 1988 Kurt Weig

seit 1988

Peter Diepold

Impressum:

Herausgeber:

Gestaltung

der Festschrift:

Chronik Habach:

Fotos für Titelseite

und Gedenken:

Auflage:

Druck:

Musikkapelle Habach e.V.

Christine Fahmüller

Peter Diepold

Thomas Kirnberger

Georg Sonner

Jens Weig

Kurt Weig

Dr. Josef Freisl

Hans Baumgartner

400 Stück

Nora Druck und Verlags GmbH, Raisting


A herzlich’s Vergelt’s Gott

Herrn Bürgermeister Josef Neuner für die Übernahme der

Schirmherrschaft

Herrn H.H. Pfarrer Friedemann Fichtl für die feierliche

Gestaltung des Festgottesdienstes

Herrn Georg Sonner für die intensive und zeitaufwändige

Mitarbeit bei der Stoffsammlung und Gestaltung der

Musikerchronik

Herrn Dr. Josef Freisl für die Verfassung der Habacher Chronik

Herrn Hans Baumgartner für die Fotos der Titelseite und des

Totengedenkens, sowie für die Aufbereitung der Fotos.

Herrn Josef Beck für die Bildbearbeitung

Herrn Kurt Weig für die tatkräftige Mithilfe bei der

Stoffsammlung für die Musikerchronik

der Familie Arnold für die Zurverfügungstellung der Festhalle

der Freiwilligen Feuerwehr Habach für den Ordnungsdienst und

die Absperrmassnahmen

Herrn Florian Schmid für die Zurverfügungstellung vieler

Werbelogos aus der Feuerwehrfestschrift

allen Anrainern des Festplatzes für ihr Verständnis

allen Musikkapellen und Trommlerzügen für die musikalische

Gestaltung unseres Festes

allen teilnehmenden Vereinen und Fuhrleuten für die

Verschönerung des Festes

allen Bürgerinnen und Bürgern für die Schmückung ihrer Häuser

allen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung

allen Freunden und Gönnern, Spendern und Förderern, den

Betrieben und Geschäftsleuten für ihre Werbeanzeigen

allen Besuchern aus nah und fern

Ihre Musikkapelle Habach

Liebe Leser,

wir bitten Sie, unsere Werbepartner bei Ihren Einkäufen und Aufträgen

besonders zu berücksichtigen!


Inhaltsverzeichnis

Grußworte…………………………………………………………………….. 5

Festausschuss………………………………………………………………....13

Aktuelle Vorstandschaft……………………………………………………...15

Musikkapelle Habach 2005…………………………………………………..16

Programm…………………………………………………………………….21

Aufstellung zum Kirchenzug und Festzug…………………………………...23

Dorfchronik Habach………………………………………………………….25

Chronik Musikkapelle Habach 1905 – 1945…………………………………31

Totengedenken……………………………………………………………….35

Chronik Musikkapelle Habach 1946 – 1955………………………………....37

Erinnerungen Emmerich Heiß………………………………………………..47

Chronik Musikkapelle Habach 1956 – 1975…………………………………52

Chronik Musikkapelle Habach 1975 – 1988…………………………………60

Chronik Musikkapelle Habach 1988 – 2005…………………………………72

Musikernachwuchs………………………………………………………….. 95

Vergelt’s Gott……………………………………………………………….103

Dirigenten seit 1905………………………………………………………...105

Impressum…………………………………………………………………..105

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