Presentation der Schüler - Joseph Niel

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Presentation der Schüler - Joseph Niel

MODISCHE VERÄNDERUNGEN

Frisuren

Einige der entscheidensten Veränderungen in der Geschichte der Damenmode fanden in

den Zwanziger Jahren statt. Während des Ersten Weltkrieges waren die jungen Frauen

dazu übergegangen das Haar kürzer zu tragen, weil die Langhaarfrisuren der

Vorkriegsmode sie bei der Arbeit auf dem Bauernhof oder in den Munitionsfabriken

störten. Wie die Kleidermode in den Zwanziger Jahren sollte sich auch die Haarmode

gründlich verändern. Die Damen trugen jetzt Bubikopf.

Der revolutionäre Bubikopf wurde von dunkel umrahmten Augen und einem tiefroten

Mund mit deutlich ausgemalten Amorbogen ergänzt. Der neue Frauentyp wurde als

„garconne“ bezeichnet.

3. Eine andere neue Frisur war der noch kürzerer Etonschnitt. Die ganze Aufmachung war

eine Provokation. Jedes "Flappergirl" zupfte sich nun die Augenbrauen, lackierte die Nägel

und tuschte die Wimpern. Sich in der Öffentlichkeit zu schminken, galt als ungehörig und

gerade deswegen als sehr schick. 1921 entwickelten Elizabeth Arden und auch die Polin

Helena Rubinstein die wasserfeste Wimperntusche. Der Wettkampf in der

Kosmetikindustrie begann.

4. Für den Abendauftritt veränderten die Damen ihren kurzen androgynen Bob. Streng

gescheitelt schmiegte sich das Haar mit Pomade brillant an den Kopf.

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