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Fahrbericht

sind auch Katamarane im Programm,

die früher von Talon

produziert wurden.Grundsätzlich

kommt nur Allerfeinstes

aufs Wasser, das der Kunde

bestimmt. Und so sind Hustler,

was das Aussehen betrifft,

Unikate.

Kraft, Kraft und nochmals

Kraft.Das Auftreten der Hustler

26 ist rein optisch von ergreifender

Schlichtheit, sieht man

vom Zierrad an Deck und den

Rumpfseitenwänden ab. Die

Schlupfkabine unterm Vordeck

entdeckt man erst, wenn man

ins Cockpit schaut.

Die knackige Motorleistung

dagegen lässt sich wegen der

offenen Auspuffrohre erahnen.

Sie ragen wie Kanonenrohre

aus dem Spiegel, machen sich

aber erst hinter dem Boot akustisch

bemerkbar. Die sportliche

Akustik sorgt für Schallpegelwerte

weit jenseits der

85-dB/A-Komfort-Grenze.

Wer das Boot fährt muss

kurz- und weitsichtig zugleich

sein. Bei Geschwindigkeiten

jenseits der 100-km/h-Marke

ist es ein unbedingtes Muss zu

wissen, was sich unmittelbar

vor dem Boot und zugleich weit

davor bewegt oder abspielt.

Mit der Hustler 26 schnell zu

fahren ist eine Frage des Wassers,

des Windes und vor allem

der Erfahrung des Piloten. Es

sollten alle Sinne geschärft

sein, fährt man mit Höchstgeschwindigkeit.

Wir schafften es, mit der

Rheinströmung knapp die

130-km/h-Marke zu überschreiten.

Dem Popometer gilt

es dabei höchste Beachtung zu

schenken, auch wenn alles fast

nur im Stehen gefahren wird.

Da machen die Rennsitze mit

ihrem ausgeprägten Seitenhalt

und den elektrisch klappbaren

Sitzauflagen Sinn, da es für den

Fahrer keinen sonstigen Halt

Steuerstand Die Gaffrig-Instrumente mit analoger

Anzeige sind auch bei Topspeed noch gut ablesbar.

Fahrer und Beifahrer sitzen oder stehen im gleichen

Renn-Schalensitz. Zur Kabine geht's eine Stufe runter.

boote 9/05 53

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