Mit DXLab „all inclusive“

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Mit DXLab „all inclusive“

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Mit DXLab „all inclusive“

Eike Barthels, DM3ML

Das kostenlose Programmpaket DXLab [1]von Dave, AA6YQ, hat es in sich. Acht selbstständig

laufende, aber perfekt miteinander verzahnte Programme für eine Amateurfunkstation erfüllen

(fast) alle Wünsche. Sie heißen Launcher (Startverwaltung), DXKeeper (Logs und Diplome),

Commander (CAT-Steuerung), DXView (Karten, Rotor), SpotCollector (DXSpots, Alarm),

Pathfinder (QSL-Info), PropView (Ausbreitungsvorhersage, Bakenmonitor) und WinWarbler

(PSK, RTTY und CW) und füllen mit ihren Fenstern bequem zwei 19“-Monitore.

Beim Stöbern im Internet war mir DXLab schon ein paar Mal über den Weg gelaufen, ich hatte es aber

immer wieder weggelegt, denn es erschien mir so „mächtig gewaltig“, dass ich mich lieber an kleinere

Programme gehalten habe. Inzwischen ist Speicherplatz kein Problem mehr, DXLab ist auf meinem

Rechner installiert und belegt 250 MB. Funkamateure aus dem deutschen Sprachraum, die es früher

entdeckt hatten, stachelten mich an, es mit der Übersetzung der ausführlichen englischen Hilfen für

die DXLab-Programme ins Deutsche zu versuchen und dank des langen Winters 2006 ist die Hilfe mit

über 300 Seiten inzwischen fertig [2]. Die DXLab-Programme liefen dabei im Hintergrund und ich habe

die meisten Knöpfe durchgespielt. Es zeigte sich, dass Dave, AA6YQ, seine Programme mit HAM-

Herzblut geschrieben und überall kleinere oder größere Rosinen eingebaut hat, die DXLab gegenüber

ähnlichen Erzeugnissen herausheben. Es macht großem Spaß, sich in die DXLab-Programme

einzuarbeiten. Ich empfehle Ihnen, sich an die folgende Reihenfolge zu halten.

Installation

Zu jedem Programmteil gibt es eine Vollversion (full release) und eine Entwicklungsversion

(development release). Sehen Sie sich die Liste unter [1] an, gehen Sie dann aber besser zu einer der

Spiegelseiten (mirror sites, z.B. [3]), dort geht das Downloaden wesentlich schneller. Zuerst ist die

Vollversion abzuholen, in ein Installationsverzeichnis zu entpacken und mit einem Programm

setup.exe in ein Verzeichnis Ihrer Wahl zu installieren. Ich habe mir bei meinen Hamsoft-Programmen

ein Verzeichnis DXLab eingerichtet und jedes der acht Teilprogramme in ein separates Verzeichnis

unter DXLab installiert. Die Entwicklungsversionen werden direkt in das Verzeichnis des

Programmteils entpackt. Die neue Programm-EXE trägt dabei die Versionsnummer als Zusatz. Die

alte EXE muss anschließend gelöscht und bei der neuen EXE die Versionsnummer entfernt werden.

Zu mehreren Programmteilen gibt es zusätzliche Dateien (Auxiliary Files) mit Sprachdateien, Karten

oder DXCC-Datenbanken, die getrennt abgeholt und nach Vorgabe in Unterverzeichnisse kopiert

werden müssen.

Alle DXLab-Programme haben eine Taste Config, mit der Sie die Konfigurationskarteikarten aufrufen

und ihre speziellen Wünsche einstellen können.

DXKeeper (Logprogramm)

DXKeeper (Bild 1) ist der harte Kern des DXLab-Pakets, es verwaltet die QSOs und die

Diplomstatistik. DXKeeper stellt 49 Speicherbegriffe (items) zur Verfügung, die meisten sind ADIFkonform,

einige sind DXLab-intern. Einige bereits bei ADIF definierte Begriffe, aber international nur

lokal benötigte fehlen, z.B. DOKs, TenTen, JCC oder JCG. Der Import von ADIF-Logs ist problemlos

möglich, die Daten des Vorlogs werden akzeptiert, soweit sie der ADIF-Definition entsprechen und die

DXLab-Statistik stimmt mit der Statistik des abgebenden Logs überein. Wollen Sie programminterne

Schlüsselworte übernehmen, wie z.B. die bestätigten LoTW-QSOs, empfehle ich Ihnen den Austausch

z.B. von APP_LOGGER32_LOTW_RCVD durch APP_DXKeeper_LotW_QSL_RCVD mit einem

Textverarbeitungsprogramm vor dem Import.


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DXKeeper verfügt über einfache und ausgebaute Suchfunktionen, mit denen Sie das Log nach

mehreren Suchbegriffen gleichzeitig durchsuchen und sortieren können. Für eine komplizierte Suche

können Sie die SQL-Sprache nutzen. Ein ausgewählter Block lässt sich dann mit weiteren

Werkzeugen modifizieren. Speziell für das DXCC hat AA6YQ zusätzlich zu den Begriffen „QSL

empfangen (R)“ oder „QSL verschickt (S)“ weitere Kürzel wie Submitted (bei ARRL beantragt),

Verified (von ARRL bestätigt), X (expired, warten auf QSL zwecklos) oder I(nvalid, ungültig) eingefügt.

DXKeeper stellt auf Wunsch diverse Berichte (reports) zu gearbeiteten, bestätigten und noch offenen

Ländern geordnet nach Bändern und Sendearten zur Verfügung und verwaltet Ihre DXCC-Anträge.

Logs können als ADIF-Dateien exportiert werden.

Die aktuelle Anzeige des Logbuchs kann durch verschiedene Filter beeinflusst oder bei Eingabe eines

Rufzeichens auf die früheren QSOs mit der eingegeben Station reduziert werden. Zur Eingabe der

QSO-Daten läuft das Erfassungsfenster (capture window) parallel zum eigentlichen Log.

Umfangreich ist der Bereich zum QSL-Verschicken. Sie können ganze QSLs oder nur Aufkleber

drucken, sogar das Drucken von Adressen auf Briefumschläge ist eingebaut. Der Verkehr mit dem

Logbook of the World (LoTW) und mit eQSL.cc ist weitgehend automatisiert. Überprüft wird, ob die

QSL-Meldungen an LoTW und eQSL abgeschickt und dort angekommen sind). Für den Verkehr mit

LoTW müssen die Programme TQSL und TQSLcert [4] installiert sein. Die QSLs an LoTW werden im

Block abgeschickt und abgeholt. Bei eQSL

kann jedes QSO einzeln gleich beim

Loggen gemeldet werden. Die Statistik wird

für Papier-QSLs, LoTW und eQSL getrennt

geführt und kann anschliessend zusammen

geführt werden. DXKeeper kann, wenn der

PC fest am Internet hängt und/oder ein

Callbuch installiert ist, Daten des QSO-

Partners zur Ergänzung des Logs

einschließlich der Adresse für eine Direkt-

QSL abfragen und abspeichern.

Commander (CAT-Steuerung)

Der Commander (Bild 2) übernimmt die

CAT-Steuerung des/der angeschlossenen

Transceiver für alle DXLab-Programme und

zeigt die Frequenz und das S-Meter an.

Steuerbar sind vier verschiedene

Transceiver der Hersteller ICOM, Kenwood,

YAESU, TenTec und Elecraft.


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Die Frequenz der Transceiver lässt sich

mit Hilfe von Commander über die Maus

oder die Tastatur in einstellbaren

Schritten verändern. Bis zu hundert

Frequenzen lassen sich zusammen mit

der Sendeart und der Filtereinstellung in

10 Speicherbänken ablegen.

Interessant sind die editierbaren

Tabellen für bis zu drei externe Geräte

wie Antennentuner oder Endstufen.

Diese Tabellen zeigen

frequenzabhängig die vorher

eingetragenen Einstellwerte für bis zu

drei Einstellelemente an. Diese

Einstellungen können dann von Hand

nach einem Frequenzwechsel rasch

korrigiert werden. Berücksichtigt werden

können auch bis zu vier Transverter für

die Bänder 6m, 4m, 2m und 70cm mit

ihren Umsetzfrequenzen. Commander

verarbeitet die vom Programm

SpotCollector gemeldeten DXSpots in

einer Bandskala (Bild 3), von der sie mit

einem Klick abgerufen werden können.

DXView (Anzeige auf Weltkarte,

Rotor)

DXView (Bild 4) zeigt auf verschiedenen


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Karten den Standort des QSO-Partners und DX-Clustermeldungen und dreht - falls installiert - den

Beam in Richtung SP oder LP zur Gegenstation. DXView stellt eine eigene Weltkarte zur Verfügung

und arbeitet wahlweise mit DXAtlas zusammen. Zur schnellen Übersicht über das eigene Log wird

eine komprimierte Statistik eingeblendet. Auf der Weltkarte kann der Sonnenstandort, die

Dämmerungslinie, der Pfad zur Partnerstation, die Aurorazone der Polargebiete in Abhängigkeit von

den aktuellen WWV-Daten, die Lage einer ausgewählten IOTA-Insel, die WW-Großfelder, CQ- und

ITU-Zonen und Kontinentgrenzen angezeigt werden. Die Anzeige kann durch einstellbare Filter nach

Band, Sendeart und Kontinent der meldenden Station auf die eigenen Bedürfnisse eingeschränkt

werden.

Für (fast) jede Entity der DXCC-Liste ist eine kleine Karte mit der Taste Country im Bereich Map

abrufbar. Wollen Sie weitere Karten abrufen und sind Sie mit dem Internet verbunden, kann zu einer

Gegenstation, deren Koordinaten hinreichend genau bekannt sind, bei Goggle oder bei MapQuest

eine noch genauere Landkarte abgerufen werden. In Deutschland landen Sie bei allen Stationen bei

dem in der DXCC-Liste eingetragenen Mittelpunkt Deutschlands in Hessen bei Wildeck-Obersuhl,

genauer geht es bei US-Stationen, bei denen DXLab im Callbuch oder QRZ.com nach den

Koordinaten nachfragen kann.

DXView enthält eine ausführliche Liste der Rotoren-Hersteller und lässt sich zum Steuern der

Antennenrotoren konfigurieren.

SpotCollector (DXSpot-Sammler, Alarm)

Der SpotCollector wertet die von bis zu sechs verschiedenen Quellen einlaufenden DXCluster-

Meldungen aus, koppelt sie auf Wunsch mit dem eigenen Log und reduziert die Ausgabe auf die für

die Aufbesserung der eigenen Statistik benötigten Meldungen (Bild 5).

Er verschickt eigene DXSpots an einen der angeschlossenen DXCluster. Als Quellen können ein

lokaler Packet-Radio-Cluster und bis zu vier über Telnet ansprechbare DXCluster aus dem Internet

konfiguriert werden. Der sechste Kanal ist der von N6RT betriebene CQDX-IRC-Kanal. Dieser Kanal

hat den Charakter eines Worldwide-Convers-Kanals. In ihn werden auch die Meldungen des sonst

nicht automatisch abfragbaren DX-Summits von OH2AQ eingespeist. Die Meldungen von allen sechs

Kanälen werden nach Darstellzeit, Frequenzmeldungen und Rufzeichen zu einer gemeinsamen

Darstellung für eine gemeldete Station zusammengefasst und aktualisiert. Eine schöne Ergänzung ist

die Sprachansage mit zusätzlich ladbaren WAV-Dateien, die nicht nur auf eine neue Meldung

aufmerksam macht, sondern mit Land, Band und Sendeart auch ohne Blick auf den Schirm

auswertbar ist. Die Meldung „Ogasawara on 80 meters CW“ kann ich mittags bei mir sicher überhören,


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aber „Australia on 12 meters CW“ ist zu dieser Zeit schon interessanter. Läuft der Commander, bin ich

mit einem Klick auf der Frequenz.

SpotCollector speichert die DXSpots über eine einstellbare längere Zeit ab und mit den zahlreichen

Suchmöglichkeiten kann ich die Meldungen nach Stationen, Bändern, Sendearten, Sendezeiten und

Managern durchsehen und mir einen persönlichen Plan zu Jagd nach einem neuen Bandpunkt oder

gar neuem Land einrichten. Auch die WWV-Meldungen werden archiviert und lassen sich in

Diagrammen abrufen. Hier ist ein sonst nicht gebrauchter PC zum Datensammeln und Ansagen an

der richtigen Stelle.

Pathfinder (Adresse/Manager-Suche)

Mit dem Pathfinder können Sie bei bis zu 12 verschiedenen Internetadressen nach Informationen wie

Manager und Adresse zu einem speziellen Rufzeichen suchen. Die 12 Tasten sind individuell

programmierbar und können mit bekannten Suchadressen belegt werden, vorprogrammiert ist sogar

eine Suche bei GOOGLE. Zusätzlich dazu führt Pathfinder eine Liste mit den über das Internet

aufrufbaren Länder-Callbüchern (Bild 6) und bietet sie – wenn vorhanden - zur Auswahl an. Günstig

ist, dass mit jeder neuen Taste die alte Abfrage gelöscht und zur neuen Quelle weitergeschaltet wird.

Auf diese Weise ist eine zielgerichtete Suche in kurzer Zeit mit gutem Erfolg möglich.

PropView (Ausbreitungsvorhersage)

Der Programmteil PropView liefert zu einem Rufzeichen zusammen mit den über SpotCollector

eingelaufenen WWV-Daten eine sehr informative Ausbreitungsvorhersage zu einem in das

Eingabefeld eingetragenen Rufzeichen (Bild 7).


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Die Ausbreitungsdaten können auch von zwei vorbereiteten Internetseiten abgerufen werden. Läuft

DXKeeper, wird das dort eingegeben Rufzeichen an PropView weitergeleitet. In der Konfiguration ist

der minimale Abstrahlwinkel unter Takeoff und die effektive Strahlungsleistung (TX-Ausgangsleistung

multipliziert mit Antennengewinn) einzutragen. Bei der Gegenstation wird der örtliche Störpegel

berücksichtigt. Im ausgegebenen Diagramm sind die Kurven für die minimal (LUF) und maximal

nutzbare Frequenz (MUF) zu sehen. Sie werden ergänzt durch die aktuelle Uhrzeit, die Lage der

Bänder und zwei Balken für die Sonnenscheindauer am eigenen und am Standort der Gegenstation.

PropView enthält einen interessanten Bakenmonitor, bei dem nicht nur die Frequenzen einer Bake

oder die Baken auf einer Frequenz abgehört werden, sondern auch die Antenne in eine wählbare

Richtung gedreht und dann die in der Richtkeule der Antenne liegenden Baken überwacht werden

können.

WinWarbler (Fernschreiben)

Der WinWarbler ist das Fernschreibprogramm im DXLab-Paket. Er ist primär für die Sendearten RTTY

(mit MMTTY von JE3HHT) und PSK31/63 (mit PSKCore von AE4JY) über die Soundkarte gedacht,

sendet aber auch in CW und erlaubt den Parallelbetrieb eines externen Modems für RTTY und PSK

sowohl zum Senden als auch zum Empfangen, womit ein echter Diversity-Betrieb möglich ist. In

Phone können Sie zur Schonung Ihrer Stimmbänder eine Reihe von vorbereiteten WAV-Dateien

abschicken.


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Im Hauptfenster von WinWarbler (Bild 8) sehen Sie oben den Logbereich, darunter drei voneinander

unabhängige Empfangsfenster für drei verschiedene QSOs, von denen Sie eins für den QSO-Betrieb

festlegen können. Das Sende-Vorschreibfenster darunter ist bis auf vier Zeilen erweiterbar. Unter dem

Sendefenster können über 16 vorprogrammierte Macrotasten Festtexte abgerufen werden. Weitere 16

Macrotasten sind über die ALT-Taste rufbar, ganze Blöcke von Macros können aus dem Speicher

geholt werden. Zur Abstimmanzeige kann zwischen Wasserfall (farbig oder s/w) und Spektrumanzeige

umgeschaltet werden. Zur Anpassung des Wasserfalls dienen die Schieberegler im Bereich Tuning

display (Frequenzbereich, Verschiebung, Zoom).

Ein interessantes Angebot von Winwarbler ist der Breitbanddekoder BBD. Er teilt den NF-Bereich von

100Hz bis 3,5 kHz in bis zu 47 Kanäle und hört den jeweiligen Kanal mit, sobald dort ein Signal

festgestellt wird, das einstellbare Bedingungen nach Dauer und Stärke erfüllt. In einer Monitorliste

werden alle Kanäle mit Rufzeichen und einlaufendem Text ausgegeben, eine Liste „Station heard“

(gehörte Stationen) enthält nur die aktiven Kanäle (Bild 9).


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Binnen weniger Minuten können Sie sich über das Stationsangebot informieren und mit einem Klick

Ihren Transceiver auf eine interessante Station einstellen.

Wenn Sie einen GPS-Empfänger an ihren PC angeschlossen haben, können Sie die Koordinaten des

eigenen Standorts, den WWLokator und sogar - wenn Sie z.B. von einem Segelboot aus funken -

ihren Kurs (Vector) und ihre Geschwindigkeit in spezielle WinWarbler-Macros einbauen und

absenden.

Launcher (Startverwaltung)

Der DXLab Launcher kann die Programme des

DXLab-Pakets starten, minimieren und wieder

beenden. Zusätzlich dazu kann er im Internet

nachsehen, ob es neue DXLab-Versionen gibt und

zum Nachladen die Verbindung zur DXLab-Seite

herstellen. Der Status der Programme wird durch

nachgebildete Leuchtdioden (Bild 10) angezeigt (rot

= nicht gestartet, grün = gestartet, gelb = minimiert,

blau = wird hochgefahren und weiß = wird

heruntergefahren). Der Launcher ist ein nützliches Hilfsprogramm, hat aber keine eigenen QSO-

Funktionen.

Betriebserfahrungen

Das DXLab-Paket (DXLab Suite) von AA6YQ ist ein rundum gelungenes und ausgereiftes Programm

für das Loggen und Verwalten der QSOs, zur Ergänzung von Informationen zu den QSOs und die

Steuerung einer Amateurfunkstation. Wegen der Aufteilung der Aufgaben auf verschiedene

Programme kann Dave, AA6YQ leichter neue Eigenschaften hinzufügen oder vorhandene Lösungen

erweitern. Die einzelnen Programme arbeiten autonom, kooperieren aber sehr gut untereinander.

Hervorzuheben ist die einfache Konfiguration. Neue Einstellungen werden sofort wirksam und lassen

sich dadurch schnell beurteilen. Für viele Einsatzfälle ist das DXLab-Paket deutlich überdimensioniert

und wird sicher nur in Teilen genutzt werden.

Durch die Trennung in „full releases“ und in Entwicklungsversionen kann AA6YQ schnell bei kleineren

Bugs reagieren. Ich habe ihn bei der Übersetzung der Hilfe und dem damit verbundenen Durchtesten

der einzelnen Programmteile auf mehrere kleine Probleme aufmerksam gemacht, die innerhalb von

Tagen geklärt waren. Änderungs- und Erweiterungswünsche sollten aber im DXLab-Reflektor [5]

diskutiert werden.

Ein „echtes“ Problem – nicht nur für mich – sind die Unmengen an DXLab-Fenstern, die sich zum Teil

in der Größe nicht ändern lassen oder beim Ziehen die im Fenster angebotene Information

beschneiden, ohne dass sich der Darstellungsmaßstab ändert. Auf einem 17“-Monitor ist es ziemlich


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mühsam, die unbedingt nötigen Fenster sinnvoll anzuordnen. DXLab bietet zwar die Möglichkeit, zwei

Monitore einzusetzen, aber das ist sicher nicht jedermanns Sache.

DXLab ist ein sehr schönes und erfreulicherweise kostenloses Spielzeug. Schon wenn Sie es nur für

das Durchsuchen Ihres Logs verwenden wollen (darin ist es Spitze!), hat es sicher einen neuen

Freund gewonnen.

Eike, dm3ml@darc.de

Literaturverzeichnis :

[1] Dave Bernstein, AA6YQ

DXLab – Better Dxing through Software

http://www.qsl.net/dxlab/index.htm

[2] Eike Barthels

DXLab – Deutsche Hilfen

http://dl0tud.tu-dresden.de/html/DtHilfen.html

[3] Downloading DXLab Applications

http://www.hb9hd.ch/dxlab/

[4] Download TrustedQSL

http://www.arrl.org/lotw/#download

[5] DXLab-Yahoo-Reflektor

http://groups.yahoo.com/group/dxlab/messages

Bilderverzeichnis

Bild 1 DXKeeper : Logbuch und Erfassungsfenster Bild1_DXKeeper.bmp

Bild 2 Frequenzanzeige mit Commander Bild2_CommFreq.bmp

Bild 3 Bandskala mit Commander Bild3_CommBandskala.bmp

Bild 4 DXView für TR8CA Bild4_DXView.bmp

Bild 5 SpotCollector mit neuen Bandpunkten Bild5_SpotCollector.bmp

Bild 6 Pathfinder mit LZ-Callbuch Bild6_Pathfinder.bmp

Bild 7 PropView: Ausbreitung nach South Cook Bild7_PropView.bmp

Bild 8 WinWarbler : Hauptfenster Bild8_WinWarbler.bmp

Bild 9 WinWarbler : gehörte Stationen Bild9_WWStationsHeard.bmp

Bild 10 DXLab-Launcher Bild10_Launcher.bmp

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