das magazin von Schwarzenburg | no 5 | mai 2012

jodlerfestschwarzenburg.ch

das magazin von Schwarzenburg | no 5 | mai 2012

Kirchgemeinde

Gottes Dienst als Wellness

SchwerpunKt

47. Bernisch-Kantonales Jodlerfest

gemeinde

Neuer Schulsozialarbeiter

Das MAGAZIN von Schwarzenburg

Ausgabe No 5 | Mai 2012


IMPRESSUM

herausgeber:

Gemeinde Schwarzenburg

Ev.-ref. Kirchgemeinde Schwarzenburg

Verlag: MouseProductions GmbH

redaktionsteam:

Alexander Meucelin, Chefredaktor

Janina Gfeller, redaktionelle Mitarbeiterin

Korrekturen: Margrit Indermühle

gestaltungskonzept: DACHCOM

layout: Alexander Meucelin

druck: Bubenberg Druck- und Verlags-AG

iSSn: 1663-7518

auflage: 3 550 Stück

adressen:

Für redaktionelle Beiträge, Inserate und

Abonnemente:

Alexander Meucelin, Alpenweg 23,

3150 Schwarzenburg, Tel. 031 731 23 76,

E-Mail

redaktion@magazinschwarzenburg.ch

Für die Herausgeber:

Gemeindeschreiberei, Gemeinde Schwarzenburg,

Bernstrasse 1, 3150 Schwarzenburg,

Tel. 031 734 00 10, E-Mail

gemeindeschreiberei@schwarzenburg.ch

abonnement:

schwarzenburg wird in der Gemeinde

Schwarzenburg kostenlos zugestellt.

Ausserhalb der Gemeinde kann schwarzenburg

für Fr. 45.– / Jahr inklusive Versandkosten

(Ausland: Fr. 55.–) abonniert werden.

internet:

Das Magazin schwarzenburg steht auch

online zur Verfügung:

www.magazinschwarzenburg.ch

titelbild:

trachtenbüste (47. Bernisch-Kantonales

Jodlerfest Schwarzenburg)

3 Editorial

2 das magazin von Schwarzenburg | no das magazin von Schwarzenburg | n 5 | mai 2012

o 5 | mai 2012

inhalt

Schwerpunkt

4 47. Bernisch-Kantonales Jodlerfest in Schwarzenburg

Gemeinde

7 Neuer Schulsozialarbeiter: Carlo Coco

8 Interview mit Doris Nussbaum, Finanzverwalterin Stellvertreterin

9 Open House-Veranstaltung zur Umgestaltung Spielplatz Schlossgasse

9 Hohe Geburtstage

10 Perspektive: Andreas Messerli, Naumburg (D)

12 Wandern in und um Schwarzenburg: von der Wislisau zur Schwarzwasserbrücke

14 Öffentliches Mitwirkungsverfahren

14 Die Laufbahn als Reise

15 Das Neueste aus der Bibliothek Schwarzenburg

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Schwarzenburg

16 Gottes Dienst als Wellness

17 Männer unter Männern

17 Ordentliche Kirchgemeindeversammlung vom 18. Juni 2012

17 Kollekten Februar und März 2012

18 Gottesdienstplan und Veranstaltungen

18 Wichtige Adressen

Aktuell

19 Einsatz der Zivilschutzinstruktoren in Lanzenhäusern

19 «Silberbär» 2012 würdigt pflegende Angehörige

20 Die Damen des VBC Schwarzenburg haben den Ligaerhalt souverän geschafft

20 Der Vitaparcours ist wieder «fit»

21 Auf roten Stufen zu Plutos Thron

22 Der Gemeinnützige Frauenverein offeriert die SBB Junior-Karte

22 BOTT 2012

22 Handykurs: Jugendliche instruieren Seniorinnen und Senioren

23 Planet Venus vor der Sonne

23 Martin O. kommt nach Schwarzenburg

24 Veranstaltungskalender

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell


liebe leserin, lieber leser

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

Das Dorf Schwarzenburg wird dieses Jahr vom 15. bis 17. Juni zum Mekka des

Jodelgesangs, der Alphornklänge und der Fahnenschwünge.

Der Verein «Bernisch-Kantonales Jodlerfest 2012», bestehend aus den Delegierten der zehn

Jodlerklubs aus dem Schwarzenburgerland und dem Organisationskomitee, hatte sich zum

Ziel gesetzt, mit einer zweckmässigen Infrastruktur das Gelingen der Wettvorträge der

Festteilnehmerinnen und Festteilnehmer sicherzustellen. Das Fest steht vor der Tür und

die letzten Detailplanungen laufen auf Hochtouren. Wir sind zuversichtlich, dass wir unser

Ziel erreichen werden und das 47. Bernisch-Kantonale Jodlerfest unter dem Motto

«zämestah u’s gmüetlech ha» zu einem gelungenen Fest wird.

Ein Jodlerfest bedeutet drei Tage Gemütlichkeit, Pflege der Kameradschaft und

Vermittlung lebendigen Brauchtums. «Die Zukunft braucht mehr denn je eine kulturelle

Grundversorgung, eine Volkskultur, die nicht Asche pflegt, sondern Glut weiterträgt, eine

Volkskultur, die bewegt und den Alltag belebt. Ein Volk, das sein spezifisches Kulturgut

nicht mehr pflegen, sich seiner Herkunft schämen und seinen Traditionen verweigern

würde, verlöre seine Identität» (Zitat Hanspeter Seiler, Präsident IG für Volkskultur).

Exakt vor 30 Jahren besuchte ich in Appenzell das erste Jodlerfest überhaupt und wurde

vom passionierten Teilnehmer zum OK-Präsident eines «Bernisch-Kantonalen». Mit viel

Herzblut habe ich diese ehrenamtliche Aufgabe angepackt, viel Kraft und Zeit investiert.

Während mehr als zweier Jahre haben wir zusammen mit dem OK Hoch und Tiefs

bewältigt und Lösungen gesucht. Es war eine anstrengende und gleichzeitig spannende

und lehrreiche Zeit.

Es bleibt mir, Ihnen, liebe Einwohnerinnen und Einwohner, ein unvergessliches und

«gmüetlechs» Fest zu wünschen, ob als Besucherin oder Besucher, Helferin oder Helfer.

Ich wünsche mir als OK-Präsident, dass wir zusammen den auswärtigen Besucherinnen

und Besuchern dieses Grossanlasses eine eindrückliche und bleibende Visitenkarte von

Schwarzenburg und der ganzen Region abgeben.

Albert Koller

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

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SchwerpunKt

ZämeStah u’S

gmüetlech ha

So lautet das Motto des 47.

Bernisch-Kantonalen Jodlerfests,

das vom 15. bis 17.

Juni in unserer Gemeinde

stattfindet.

ORGANISATION EINES KANTONALEN

JODLERFESTS

Die Organisation dieses Grossanlasses

begann vor fast drei Jahren. Im Dezember

2009 fand eine erste Planungssitzung

statt, rund drei Monate später die

Gründungsversammlung des neu und

extra zu diesem Zweck einberufenen

Vereins Bernisch-Kantonales Jodlerfest

(BKJF). Der Verein BKJF setzt sich aus

den Delegierten der zehn Trägervereine

(JK Alpenrösli, Schwarzenburg; Jodlerdoppelquartett

Steinenbrünnen, Lanzenhäusern;

JK Frohsinn, Lanzenhäusern;

JK Heimelig, Schwarzenburg;

Jodlerchörli Sunneschyn, Milken; JK

Bärgfründe, Mamishaus; Jodlerfründe

Schwarzwasser, Milken; Stärnchörli

Bärnerland, Schwarzenburg; JK

Rüschegg und JK Guggershörnli, Guggisberg)

und einem 27-köpfigen Organisationskomitee

zusammen. Das Präsidi-

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um hat Albert Koller, Schwarzenburg,

inne.

Das Bernisch-Kantonale Jodlerfest findet

jährlich statt, ausser in den Jahren,

in denen ein eidgenössisches Jodlerfest

organisiert wird. Schwarzenburg hatte

sich bereits einmal um die Austragung

eines kantonalen Fests beworben, jedoch

ohne Erfolg, da es an der nötigen

Infrastruktur mangelte. Für 2012 hat es

nun geklappt! Die Infrastruktur für die

Austragung der Wettvorträge der rund

540 Formationen in den drei Sparten Jodeln,

Alphornblasen und Fahnenschwingen

ist vorhanden. An fünf

Standorten wird gejodelt, an zwei weiteren

geben Fahnenschwinger und Alphornbläser

ihr Können zum Besten.

Während der drei Festtage sind rund 60

Juroren und Jurorinnen im Einsatz, die

nach strikten Vorgaben und Reglementen

die Wettvorträge beurteilen.

Ein klarer Fokus des Organisationskomitees

ist auf die Wettvorträge gerichtet.

Ziel ist es, den rund 3 500 Aktiven in den

drei genannten Sparten eine optimale

Infrastruktur zu bieten, damit deren

Darbietungen unter besten Voraussetzungen

vorgetragen werden können.

Ein weiteres Ziel sind die rund 30 000

Besucherinnen und Besucher, die das OK

während der drei Festtage in Schwarzenburg

begrüssen möchte.

Um dies zu erreichen, wurde ein Ra-

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

diospot produziert, der auf Radio BEO

und Radio Freiburg ab dem 20. Mai ausgestrahlt

wird. Zusätzlich werden Quiz

veranstaltet und bei der BLS und Bernmobil

Flyer verteilt. In zahlreichen regionalen

und nationalen Zeitungen werden

Artikel über das Jodlerfest

erscheinen. Mit diesen Massnahmen

sollten möglichst viele auf das Jodlerfest

hier in Schwarzenburg aufmerksam gemacht

werden. Sagen auch Sie es weiter,

auf dass das Festmotto wirklich gelebt

werden kann!

Die Organisation eines solchen Grossanlasses

ist heutzutage ohne die vielen ehrenamtlich

arbeitenden Personen, die

tatkräftige Unterstützung von Vereinen

und die finanzielle Unterstützung von

Sponsoren nicht mehr möglich.

Das Organisationskomitee dankt an dieser

Stelle allen Helferinnen und Helfern

für die bisher geleistete Arbeit und zählt

für die kommenden Festtage und den

Schlussspurt weiterhin auf ihre Unterstützung.

Finanziell wurde das Jodlerfest, mit einem

Budget von knapp einer Million

Schweizer Franken, dank der finanziellen

Unterstützung der vier Hauptsponsoren

Coop, Raiffeisenbank, Feldschlösschen

und Gemeinde Schwar-

zenburg, weiteren Co-Sponsoren,

Partnern sowie rund 50 Gönnern und 90

Jodlerfestfreunden ermöglicht. Auch für

diese grosszügige Unterstützung bedankt

sich das OK.

DREI TAGE «ZäMESTAH U’S GMüET-

LECH HA»

Das dreitägige Jodlerfest wird am Freitag,

15. Juni um 15 Uhr bei der Kirche

Wahlern offiziell durch den OK-Präsidenten

Albert Koller eröffnet. Drei Böllerschüsse,

abgefeuert durch den Artillerieverein

Basel, symbolisieren die drei

Festtage und die drei Sparten Jodeln,

Alphornblasen und Fahnenschwingen.

Während drei Tagen können die Besucherinnen

und Besucher an den fünf

Standorten Pöschenhalle, Aula und


Turnhalle des Oberstufenzentrums am

Einschlagweg, Kirche Wahlern und

Turnhalle an der Thunstrasse die Wettvorträge

der verschiedenen Jodel-Formationen

geniessen. Die Wettvorträge

der Fahnenschwinger finden im Tenniscenter

in Mamishaus statt, jene der Alphornbläser

im Schloss Schwarzenburg.

Details zu den Ansing- und Wettvortragslokalen

sind im Festführer oder im

Internet unter www.jodlerfestschwarzenburg.ch

enthalten.

Natürlich kommt auch die Unterhaltung

während des Fests nicht zu kurz. Der

zum Jodlerdorf mutierte Dorfkern von

Schwarzenburg mit seinen vielen Markt-

und Verpflegungsständen und Attraktionen

ist ab Freitag 15 Uhr geöffnet,

samstags und sonntags ist durchgehend

offen.

Abends geht es volkstümlich zu und her.

Der Freitagabend gehört der Jugend.

Das Jugendchörli Appenzell und die Geschwister

Linder, beides Nachwuchssie-

ger 2011, das Jodlerduett Martina & Stefanie,

die Jungjodlergruppe Wyssi Burg

und die Bonstetten Örgeler sorgen für

gute Stimmung in den verschiedenen

Lokalen. Für den Samstagabend konnten

einige bekannte Formationen aus

der gesamten Schweiz gewonnen werden,

so der Hackbrett-Virtuose Nicolas

Senn, der für sein einmaliges Spiel mit

dem kleinen Prix Walo ausgezeichnet

wurde, der Jodlerklub Alphüttli Genève,

das Schwyzerörgeliquartett Sensegruess,

das Bergwaldchörli Enggenhütten

aus dem Innerrhodischen und die

Edelweisstrychler aus der Innerschweiz.

Für jene, die nach soviel volkstümlicher

Musik eine Abwechslung wünschen

oder denen diese Musik generell weniger

zusagt, legt im Partyzelt ein DJ andere

Klänge auf.

Der Höhepunkt des Unterhaltungsprogramms

ist der Mitternachtsanlass am

Samstagabend um 23.40 Uhr beim Dorfplatz,

mitten im Jodlerdorf. Der Inhalt

des Anlasses ist eine überraschung für

alle Besucherinnen und Besucher.

Der letzte Festtag wird um 9.30 mit dem

offiziellen Festakt mit der Fahnenübernahme

von Langenthal, dem letzten

Austragungsort des Bernisch-Kantonalen

Jodlerfests, eingeläutet. Die Fahne

bleibt für ein Jahr in Schwarzenburg

und wird 2013 an Tramelan, dem nächsten

Austragungsort, weiter gegeben.

Anschliessend findet das traditionelle

Festbankett statt. Absoluter Höhepunkt

ist der Festumzug am Sonntagnachmittag.

Er umfasst 40 Sujets, startet beim

Restaurant Bühl und zieht via Bahnhof

und Gemeindehaus zum Schloss. Gegen

18 Uhr werden die drei Tage «Zämestah

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

u’s gmüetlech ha» ausklingen.

Details zum Festprogramm finden Sie im

Festführer und unter www.jodlerfestschwarzenburg.ch.

Das Organisationskomitee freut sich auf

den Anlass trotz der letzten, sehr zeitintensiven

Organisation sämtlicher Details.

Albert Koller, Präsident des OKs,

wünscht sich, dass das Jodlerfest den

auswärtigen Besucherinnen und Besuchern

eine eindrückliche und bleibende

Visitenkarte von Schwarzenburg und

der ganzen Region abgeben wird. Und

wenn Petrus mitspielt und während der

drei Tage die Sonne scheinen lässt, wird

das 47. Bernisch-Kantonale Jodlerfest

wirklich zu einem unvergesslichen Fest.

FESTFüHRER UND FESTABZEICHEN

Der ansprechend gestaltete Festführer

informiert auf über 120 Seiten über den

Ablauf des gesamten Fests, die einzelnen

Vorträge, Lokalitäten inkl. Lagepläne

und alle weiteren wichtigen Details.

Weiter beinhaltet er die Detailpläne zu

den Wettvorträgen, den Unterhaltungs-

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

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PROGRAMM DES 47. BERNISCH-KANTONALEN JODLERFESTES

Freitag, 15. Juni 2012:

15:00 h Festauftakt / Eröffnung / Betrieb Jodlerdorf

13:30 – 22:30 h Wettvorträge: Jodeln, Alphornblasen und Fahnenschwingen

Ab 13:30 Alphornblasen

Ab 16:30 Fahnenschwingen

Ab 19 Uhr Jodeln

Ab 20.00 h Volkstümliche Unterhaltung, Partyzelt

Samstag, 16. Juni 2012:

durchgehend: Betrieb Jodlerdorf

09:30 – 20:30 h Wettvorträge: Jodeln, Alphornblasen und Fahnenschwingen

Ab 20:00 h Volkstümliche Unterhaltung, Partyzelt

23:40 h Mitternachtsanlass

Sonntag, 15. Juni 2012:

durchgehend: Betrieb Jodlerdorf

09:30 h Festakt mit Fahnenübergabe;

anschliessend Apéro und Festbankett

14:00 h Grosser Festumzug

18:00 h Festausklang

preise:

- Festabzeichen = Dauereintritt Freitag bis Sonntag (inkl. Festakt, Festumzug und

Shuttle-Bus): Fr. 25.–

- Zweitageseintritt Samstag und Sonntag (inkl. Festakt und Festumzug): Fr. 20.–

- Tageseintritt Freitag: Fr. 15.–

- Sonntag mit Festakt und Festumzug: Fr. 5.–

- Festführer Fr. 10.– pro Exemplar

abenden, dem Festakt und Festumzug

vom Sonntag.

Das Festabzeichen, ein Ansteckpin, berechtigt

zum Eintritt in alle sieben Vortragslokale,

zu den volkstümlichen Unterhaltungsabenden

von Freitag und

Samstag sowie für den Festakt und den

Festumzug vom Sonntag. Mit dem Festabzeichen

kann der Shuttlebus während

des ganzen Fests kostenlos benutzt werden.

Das Festabzeichen ist gut sichtbar

zu tragen.

Verkauf Festführer und Festabzeichen

Festführer, Festabzeichen und Tageseintritte

in die Vortragslokale können bei

allen Vortragslokalen, Parkplätzen,

während der S-Bahnfahrt von Bern nach

Schwarzenburg und am Informationsstand

beim Bahnhof Schwarzenburg gekauft

werden. Vor dem Fest können die

6 das magazin von Schwarzenburg | no das magazin von Schwarzenburg | n 5 | mai 2012

o 5 | mai 2012

Festunterlagen gegen Verrechnung zuzüglich

der Versandkosten über

info@jodlerfestschwarzenburg.ch bezogen

werden.

wichtige Verkehrsinformation

Während des Festumzugs am Sonntag

werden die betroffenen Strassen für den

Verkehr gesperrt. Die nötigen Umleitungen

sind signalisiert und werden vom

Verkehrsdienst koordiniert. Die Hinweise

der Verkehrsposten sind zu beachten.

Weiter möchten wir Sie darauf hinweisen,

dass zwischen Freitag, 15. Juni und

Sonntag, 17. Juni Ihr Geschäft oder Ihr

Zuhause innerhalb des Jodlerdorfs mit

Fahrzeugen nur unter erschwerten Bedingungen

oder teilweise gar nicht zu

erreichen ist. Wir empfehlen Ihnen,

während dieser Zeit Ihr Fahrzeug ausserhalb

des Jodlerdorfes bei Bekannten

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

zu parkieren, um eine Zu- und Wegfahrt

jederzeit zu ermöglichen.

In dringenden Fällen können in beschränkter

Anzahl Parkplätze angeboten

werden. Eine rechtzeitige Voranmeldung

unter Tel. 031 731 21 53 ist

unerlässlich. Wir danken der betroffenen

Bevölkerung fürs Verständnis!

weitere informationen und Kontakt

Der Informationsstand befindet sich direkt

beim Bahnhof. Hier sind allgemeine

Informationen, Auskünfte und sämtliche

Festunterlagen erhältlich.

Öffnungszeiten: Freitag von 12.00 bis

24.00 Uhr, Samstag von 7.00 bis 24.00

Uhr, Sonntag von 8.00 bis 19.00 Uhr.

Das Büro des Organisationskomitees

(OK-Büro) befindet sich in der Nähe des

Informationsstandes am Bahnhof (Haus

Frauenverein). Es ist am Freitag und am

Samstag von 08.00 bis 02.00 Uhr und

am Sonntag von 08.00 bis 19.00 Uhr

offen. Das Büro des Organisationskomitees

ist für allgemeine Informationen

ausserhalb der Öffnungszeiten des Informationsstands

und für Notfälle zuständig.

Foto

Während des gesamten Fests werden

professionelle Fotos gemacht. Diese Fotos

können nach dem Fest auf der Website

angesehen und unter dem nachfolgend

genannten Kontakt bestellt

werden. rené Burger, Sibylle Kamber

Kontaktadresse

Bernisch-Kantonales Jodlerfest (BKJF)

Guggisbergstrasse 2

3150 Schwarzenburg

info@jodlerfestschwarzenburg.ch

www.jodlerfestschwarzenburg.ch


100 m

P4

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Festumzug

Karte mit Ortsangaben der im dorf Schwarzenburg stattfindendenVeranstaltungen (beachten Sie bitte die Kartenrichtung).

weitere Veranstaltungsorte sind der pöschensaal, die Kirche wahlern, das tenniscenter mamishaus

und der Kleinkaliberstand. die vollständigen angaben finden Sie im internet.

gemeinde

neuer Schulsozialarbeiter:

carlo coco

Am 5. Dezember 2011 habe ich meine

Stelle als Schulsozialarbeiter angetreten.

Ich werde im Juli dieses Jahres 47

Jahre alt, wohne in Bern, bin verheiratet

und Vater einer 9-jährigen Tochter.

Meine erste berufliche Ausbildung absolvierte

ich als kaufmännischer Angestellter

in einer Ziegelfabrik. Danach

war ich einige Jahre in der Personalabteilung

eines grossen Unternehmens in

der Branche der Unterhaltungselektronik

tätig. Nebenberuflich erlangte ich zu

Beginn der 90er Jahre die eidgenössische

Maturität. Das anschliessende Studium

in Geschichte, Archäologie und

Geologie brachte dann nicht die erhoffte

Befriedigung, so dass ich noch einige

Jahre im Personalwesen sowie im Bundesamt

für Migration tätig war. Von

2000 bis 2004 absolvierte ich in der

Fachhochschule Bern die Ausbildung

zum dipl. Sozialarbeiter FH. Noch im

selben Jahr folgte dann die Anstellung

als Sozialarbeiter in der Kinderklinik

Bern, in welcher ich über sieben Jahre

lang beruflich tätig war und wo ich

hauptsächlich Eltern von erkrankten

Kindern beraten und unterstützt habe.

Beruflich wünschte ich mir aber eine intensivere

Zusammenarbeit mit Kindern

Autofreies Jodlerdorf – Situationsplan

legende

Wir wünschen Ihnen

Festzelte

Diverses

viel Spass

A Bühl

Bahnhof BLS

B Güterstrasse

in Schwarzenburg

C Denner

PM Postomat

Vortragslokale Jodeln

1 Pöschenhalle

2 Aula Einschlagweg

3 Turnhalle Thunstrasse

4 Turnhalle Einschlagweg

5 Kirche Wahlern

Vortragslokal Alphorn

6 Schloss

Fahnenschwingen

7 Tenniscenter Mamishaus

Ansingen

1a Pöschen Raum Ost

1b Pöschen Raum West

1c Pfadiheim Pöschen

1d OV Pöschen

2a Sek Einschlagweg

5a Pfarrhaus Amtsraum

(Kleinformationen)

5b Sigristenhaus MZR

(Gruppen)

Anblasen

6a Kleinkaliberstand

Anschwingen

7a Tenniscenter Mamishaus

122

D Dorfplatz

E Einschlagweg

F Kirche

G Schloss

H Pöschen

I Freiburgstrasse

J Partyzelt

T Tenniscenter

Tribüne

K Bahnhofstrasse

Unterkunft

U1 EAZ

U2 Schulhaus Moos

U3 Pfadiheim Pöschen

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

Shuttle-Bahnhof

BM Bancomat

OK OK-Büro

WC WC-Anlagen

WC-Anlagen

i Info-Stand

Sanität

MD Material-Depot

Umzugsstrecke

Fussweg

grau schraffiert: Jodlerdorf

:-) Mitternachtsanlass

Parkplätze

P1 Parkplatz Häusern

P2 Parkplatz Tännlenen

P3 Parkplatz Sodbach

P4 Carparkplatz Marktplatz

P5 Camperparkplatz Pöschen

P6 Parkplatz EAZ Kilchermatt

P7 Parkplatz P+R der BLS und

Standort Mobility-Fahrzeuge

P8 Standort Shuttle-Bahnhof

und Einsatzbüro

P10 Reserveparkplatz Fa Gilgen

und Jugendlichen, sodass ich mich für

die neue Stelle als Schulsozialarbeiter in

Schwarzenburg beworben habe.

An meiner Arbeit finde ich besonders

interessant, Kinder und Jugendliche bei

der Entwicklung ihrer sozialen Kompetenzen

zu begleiten und zu unterstützen

sowie gemeinsam Lösungen für ihre Anliegen

zu erarbeiten. Schülerinnen und

Schülern begegne ich mit Wertschätzung

und Respekt. Bei meiner beruflichen

Tätigkeit ist die gute Zusammenarbeit

mit Lehrkräften und Eltern sehr

wichtig.

In der Freizeit bin ich gerne mit meiner

Familie und unserem Hund draussen

unterwegs. Ich lese auch sehr gerne, insbesondere

Sachbücher über Geschichte

und Archäologie. Von Zeit zu Zeit spiele

ich auch auf meiner Westerngitarre.

KONTAKT

Schulsozialarbeit

Tel. 031 731 48 67

Natel 079 899 61 05

E-Mail carlo.coco@schwarzenburg.ch

7

Zäm

u’s


interview mit doris nussbaum,

Finanzverwalter Stellvertreterin

Doris, du bist Finanzverwalter Stellvertreterin

bei der Gemeinde Schwarzenburg.

Wenn du morgens zur Arbeit

kommst, was machst du als erstes?

Wie könnte es anders sein – ich schalte

den PC ein (lacht)! Dann schaue ich, ob

spezielle Arbeiten für diesen Tag vorhanden

sind. Diese würde ich sofort erledigen,

andernfalls führe ich Arbeiten

vom Vortag weiter.

Wofür ist die Finanzverwaltung zuständig?

Was macht ihr alles?

Wir sind für die Finanzbuchhaltung mit

Kreditoren-, Debitoren- inkl. Inkasso

und Lohnbuchhaltung zuständig. Zudem

führen wir die Buchhaltung des Sozialdienstes

und nehmen die Auszahlungen

der Sozialhilfeleistungen vor.

Weiter stellen wir dem Gemeinderat Daten

zur Verfügung, so dass dieser die

Finanzstrategie der Gemeinde erstellen

kann. Anhand der vorgeschlagenen

Strategie zeigen wir deren möglichen

kurz- und langfristigen Auswirkungen

auf die Einnahmen und Ausgaben der

Gemeinde, aufs gesamte Budget, den

Steuersatz usw. auf.

Bis Mitte des Kalenderjahres erstellen

die verschiedenen Abteilungen ihr Budget.

Dieses Zahlenmaterial tragen wir

zusammen und präsentieren dies dem

Gemeinderat. Auch hier zeigen wir anhand

von verschiedenen Berechnungen

die Auswirkungen auf die finanzielle Situation

der Gemeinde auf. Ein Budgetprozess

dauert ca. 8 Monate, bis der Gemeinderat

das Budget beschliesst.

Danach wird das Budget der Gemeindeversammlung

zur Genehmigung vorgelegt.

Wird ein Budget abgelehnt, muss bis

spätestens am 30. Juni des Folgejahres

ein neues, genehmigtes Budget vorliegen.

Bis das neue Budget von der Gemeindeversammlung

verabschiedet ist,

dürfen nur unumgängliche Zahlungen

ausgeführt werden wie Mietkosten,

Lohnzahlungen, Telefongebühren,

8 das magazin von Schwarzenburg | no das magazin von Schwarzenburg | n 5 | mai 2012

o 5 | mai 2012

Strom usw. Es dürfen jedoch keine Ausgaben

für Anschaffungen, geplanten

Unterhalt und anderes getätigt werden.

Zu Beginn eines neuen Kalenderjahres

erstellen wir den Abschluss des Vorjahres.

Diese Arbeit beschäftigt uns rund

zwei Monate.

Zusätzlich kümmern wir uns hier in

Schwarzenburg um die Informatik.

Wenn die Mitarbeitenden ein Computer-

Problem haben, dann rufen sie in erster

Stufe uns an. Meistens können wir weiterhelfen,

falls nicht, leiten wir das Problem

an unseren Informatik-Partner

weiter. Die Finanzverwaltung betreut

ebenfalls sämtliche Versicherungen der

Gemeinde, kümmert sich um die Liegenschaftsverwaltung

und die Vermietung

von Schul- und Sportanlagen.

Dank diesen verschiedenen Aufgaben

sind wir in Kontakt mit allen Abteilungen.

Dies schätze ich sehr und es macht

die Arbeit interessant. Dafür haben wir

wenig direkten persönlichen Kundenkontakt.

Die meisten Kontakte erfolgen

per Telefon, Brief oder E-Mail.

Gibt es in deiner Funktion als Finanzverwalter

Stellvertreterin «Routine-Arbeitstage»?

Wenn ja, wie sehen diese aus?

Montags erfassen wir Rechnungen,

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

dienstags werden die Zahlungen ausgelöst.

Zudem findet am Montag die interne

Ausbildung der Lernenden statt. Für

die Koordination bin ich verantwortlich

und ab und zu übernehme ich die Ausbildung

auch selber. Ansonsten habe ich

wenig tägliche Routinearbeiten. Diese

sind ausschliesslich bei den Lernenden,

die fast das gesamte zweite Lehrjahr bei

uns absolvieren.

Wie bist du zu deinem Job gekommen?

Ich habe eine Lehre auf einer Gemeinde

gemacht und war dort ausschliesslich in

der Finanzverwaltung tätig. Schon in

der Schule liebte ich Zahlen und Rechnen.

Danach arbeitete ich ein Jahr auf

der Finanzverwaltung in Kirchlindach.

Es war spannend, doch ich wünschte

mir, wieder in der Region arbeiten zu

können. Die Stelle hier war ausgeschrieben

mit der Möglichkeit, die Ausbildung

zum Finanzverwalter zu absolvieren.

Ich habe mich beworben und bekam die

Stelle. Seit November 2003 arbeite ich

nun hier und habe die Ausbildung zum

Finanzverwalter gemacht.

Denkst du, dass es deine Funktion in 10

oder 20 Jahren in dieser Form noch geben

wird? Wie könnte sie aussehen?


Jemand, der Rechnungen bezahlt und

eine Buchhaltung führt, wird es in irgendeiner

Art und Weise immer geben.

Wie dies in Zukunft ausschaut, kann ich

nicht sagen. Zudem sind die Bestimmungen

zur Rechnungslegung der Gemeinde

gerade in überarbeitung mit

dem Projekt HRM2. Diese Veränderungen

werden die Arbeiten auf der Finanzverwaltung

in den nächsten Jahren beeinflussen.

Wenn junge Menschen deine Funktion

ausüben möchten – was sind wichtige

Voraussetzungen dazu? Was rätst du ihnen?

Sie müssen Zahlen und Rechnen lieben

und ein Zahlenflair besitzen. Via Finanzen

resp. Buchhaltung bekommt man

viele Informationen und kann viele

Schlüsse ziehen. Aus diesem Grund ist es

auch wichtig, dass jemand diese Zusammenhänge

erkennen kann und vernetzt

denkt. Buchhaltung ist ein Metier, das

Genauigkeit erfordert. Wenn die Buchhaltung

um fünf Rappen nicht stimmt,

werden diese gesucht, bis sie gefunden

sind (lacht). Denn es könnten 100 oder

1000.- Franken sein! 1 plus 1 gibt eben 2

und nicht 3 oder 2.2!

Weiter verlangen unsere Aufgaben viel

Diskretion. Wir behandeln vertrauliche

Daten wie Lohnzahlungen oder bezahlen

Sozialhilfeleistungen. Diese Informationen

gehen nicht aus den Mauern

des Gemeindehauses hinaus. Das ist

ganz wichtig! Sibylle Kamber

Open house-Veranstaltung

zur umgestaltung Spielplatz

Schlossgasse

datum: 31.5.12 zwischen 17 und 20

uhr, Jugendtreff, dorfplatz 20

An diesem Abend informieren wir Sie

bei einem Apéro in ungezwungenem

Rahmen gerne über die näher rückenden

Bauphasen zur Umgestaltung des Spielplatzes

Schlossgasse. Machen Sie sich

ein Bild über alles, was bisher geschah,

die konkrete Planung der verschiedenen

Bauetappen und Möglichkeiten zur Mitwirkung

und Unterstützung.

Wir freuen uns auf Sie! Julia rogger

hohe geburtstage

85 Jahre

- 14. April: Hans Hostettler,

Langenwil 29, Schwarzenburg

- 30. April: Margaretha Mathys-Krebs,

Leimern 4, Schwarzenburg

90 Jahre

- 09. April: Alfred Staudenmann,

Wahlernstrasse 16, Schwarzenburg

Wir gratulieren den Jubilarinnen und

Jubilaren herzlich zum Geburtstag und

wünschen ihnen für die Zukunft alles

Gute.

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

«das magazin» vom april 2012

Kommentar zum Schwerpunktthema

«energie»

In der letzten Ausgabe

von schwarzenburg

sind einige

Beispiele energiesanierter

und energieoptimierterLiegenschaften

auf-

geführt worden;

auch wurden einzelne Sonnenkollektor-

und Photovoltaikanlagen sowie Holzschnitzelheizungen

in der Gemeinde

Schwarzenburg vorgestellt. Wie im Rahmen

des Artikels erwähnt, erhob diese

Auswahl keinen Anspruch auf Vollständigkeit,

war es doch aus Platzgründen

nicht möglich, all die zahlreichen weiteren

Anlagen und Projekte auf dem Gemeindegebiet

vorzustellen

Erwiesenermassen verfügt unsere Gemeinde

auf dem Gebiet der erneuerbaren

Energie «Sonne und Holz» über viele private

Wegbereiter mit «Herzblut». Diesen

Alternativenergie-Pionieren der ersten

Stunde, die es bei der Umsetzung ihrer

Vorhaben nicht immer leicht hatten, gebührt

unsere Hochachtung, die Gemeinde

honoriert dieses Engagement und ist

stolz auf sie.

in diesem Sinne bitten wir alle «übergangenen»

um Verständnis und danken

ihnen für ihren umweltbewussten

Beitrag zur energiezukunft!

andreas Kehrli

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

9


perspektive

ANDREAS MESSERLI, NAUMBURG (D)

ein Schwarzenburger

als ostdeutscher

(Strassen-)Bahndirektor

Andreas Messerli, Fachmann für öffentlichen

Verkehr (öV), geb. 1971, ist in

Schwarzenburg aufgewachsen und ausgebildeter

Sekundarlehrer. Nach über

zehn Jahren bei BERNMOBIL als MOON-

LINER-Geschäftsführer ist er seit 2007 in

Sachsen-Anhalt als Co-Geschäftsführer

bei der Naumburger Strassenbahn

GmbH tätig. Seit fast zwanzig Jahren ist

er auch Präsident des Vereins Dampflok

51 Schwarzenburg.

Kannst du dich zurück erinnern, wie

dein grosses Interesse für Eisenbahnen

begonnen hat?

Das Interesse ist seit jüngster Kindheit

bezeugt. Es muss sich um eine Art Virus

handeln. Von dem sind übrigens einige

tausend Menschen in der Schweiz befallen...

Was macht für dich die Faszination von

Eisenbahnen und öffentlichen Verkehrsmitteln

aus?

Ich finde die Eisenbahn eine der besten

Erfindungen der Menschheit. Die Technik

ist über 150 Jahre alt und bewährt

sich noch immer. Sie ist in der Lage,

grosse Mengen an Fahrgästen mit sehr

10 das magazin von Schwarzenburg | no das magazin von Schwarzenburg | n 5 | mai 2012

o 5 | mai 2012

wenig Aufwand von A nach B zu bringen,

also mit relativ wenig Antriebsenergie

und theoretisch mit einem einzigen

Mitarbeiter (vorn in der Lok).

Du bist Präsident des «Verein Dampflok

51», der die Erhaltung und Wiederinbetriebnahme

der Dampflok BSB 51 zum

Ziel hatte. 1998 ist die Dampflok 51

vom Denkmal-Sockel am Bahnhof

Schwarzenburg gehoben und zur Renovation

zum Verein Dampfbahn Bern gegangen.

War es damals ein schwieriger

Entscheid für den Verein, die Dampflok

aus Schwarzenburg wegzubringen und

abzutreten?

Die Idee, die Dampflok 51 aus Schwarzenburg

wegzubringen, hat natürlich zu

Diskussionen innerhalb und auch ausserhalb

des Vereins geführt. Doch die

damit verbundene Wiederinbetriebnahme

hat eine grosse Mehrheit der Mitglieder

überzeugt. Die Dauerleihgabe an die

Dampfbahn Bern war die Voraussetzung,

um das Projekt überhaupt starten

zu können. Unser Verein hätte die

Dampflok 51 nicht selber aufarbeiten

und in Betrieb nehmen können, dazu

hätten die Fachleute gefehlt. Und auch

mit einer betriebsfähigen Dampflok

könnten wir selber nicht so viel anfangen:

Sie darf nur von entsprechend ausgebildeten

Personen gefahren werden.

Zudem gibt es verschiedenste Voraussetzungen

und Vorschriften für den Betrieb.

Deshalb ist die Dampfbahn Bern

auch für den Betrieb der ideale Partner.

Aktuell ist ihr Standort übrigens das alte

EBT-Depot Konolfingen.

Der Verein Dampflok 51 betreibt die

LGB-Gartenbahn im Bernaville. Wieviele

Leute sind in den Unterhalt der Anlage

involviert? Kannst du den jährlichen

Aufwand dafür beziffern?

Zurzeit sind es rund sieben Aktive, die

jedes Jahr in der warmen Jahreshälfte

fast jede Woche an der Anlage arbeiten.

Wir haben grad letztes Jahr einen Betriebsstundenzähler

eingebaut: 2011

stand die Anlage 150 Stunden in Betrieb.

Pro Jahr gibt es zwei bis drei öffentliche

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

WEITERE INFORMATIONEN

zu Andreas Messerli und dem Verein

Dampflok 51:

www.dampflok51.ch

www.dbb.ch

www.naumburger-strassenbahn.de

www.moonliner.ch

Betriebstage, dieses Jahr am 12. Mai

(Frühlingsfest in der Stiftung Bernaville)

und am 27. und 28. Oktober (Hobby-

Ausstellung). Besonders freue ich mich

über die seit über 30 Jahren hervorragende

Zusammenarbeit mit der Stiftung

Bernaville.

Heute arbeitest du als Geschäftsführer

bei der Naumburger Strassenbahn

GmbH. Welches sind die grössten beruflichen

Herausforderungen in deinem

Alltag?

In Deutschland fällt vor allem die höhere

Bürokratie und der respektvolle Umgang

damit auf. Wo in der Schweiz ab

und zu noch ein Auge zugedrückt wird,

gelten in Deutschland in fast jedem

möglichen Bereich sehr ausführliche

Vorschriften, die exakt beachtet werden

müssen. Die Naumburger Strassenbahn

ist eine 120 Jahre alte Kleinstadt-Tramlinie

mit einer Länge von 2.5 km, die eigentlich

seit 1991 stillgelegt war. Eine

Gruppe einheimischer «Fans» hat sich

aber dem Abbau der Anlagen entgegengestellt

und später erreicht, dass die

Hälfte der einstigen 5 km-Strecke wieder

aufgebaut wurde. Der Betrieb lief von

1994 bis 2005 einmal im Monat, auf ehrenamtlicher

Basis. Das Ziel meiner Kollegen

war aber der tägliche Betrieb, und

den haben wir 2007 fast auf eigenes Risiko

für sieben Monate eingeführt, mit

sechs Angestellten und historischen

Fahrzeugen aus DDR-Zeiten. Das war

ein gewisses Wagnis, weil ja jeder Trambetrieb

ein Defizit produziert, das irgend

jemand tragen muss – meistens die öffentliche

Hand. Und tatsächlich: Dank

der Unterstützung des Bundeslands

Sachsen-Anhalt läuft der Betrieb heute

noch täglich, obschon es dazu immer

wieder viele (unter anderem bürokratische)

Hindernisse zu nehmen gibt. Denn


andré Zaugg

bis 2010 stand jedes Jahr die Frage im

Raum, ob der tägliche Betrieb auf dieser

Tramlinie wirklich sein Geld wert sei.

Aber heute ist diese historische Bahn

überall akzeptiert und freut vor allem

die Besucher der Stadt.

Hält die Faszination für Bahnen und öffentlichen

Verkehr auch dem Berufsalltag

stand?

Auf jeden Fall, sonst wäre ich 2007 nicht

nach Naumburg umgezogen, um dort

den täglichen Tram-Betrieb mit aufzubauen.

Als MOONLINER-Geschäftsführer

standen zwar keine Schienenfahrzeuge

im Vordergrund, aber die

MOONLINER-Nachtbusse fahren ja oft

entlang von Bahnlinien, z.B. die Linie

M16 Bern – Schwarzenburg – Rüschegg

– Riggisberg zwischen Bern und Schwar-

zenburg. So kann man den Bus als eine

Art «Spät-Zug» anschauen. Die Arbeit

als Geschäftsführer ist sehr vielseitig,

besonders wenn man so viele Partner hat

wie der MOONLINER, zum Beispiel jede

bediente Gemeinde. Die grösste Freude

für mich ist immer die Zunahme der

Fahrgastzahlen. Das geschieht beim

MOONLINER fast jedes Jahr, sicher auch,

weil wir fast jedes Jahr eine oder mehrere

neue Linien eröffnen durften – hier

wird das Defizit auch dank den Steuergeldern

der bedienten Gemeinden gedeckt.

Auf vielen MOONLINER-Linien

starten dank stetig steigender Fahrgastzahlen

heute mehr als ein Bus pro Nacht,

so auch auf der Linie M16 (Bern ab 2:30

und 3:45 Uhr). Auch in Naumburg haben

wir im Tram glücklicherweise schön

steigende Fahrgastzahlen. Damit über-

über hundert Jahre nach ihrem ersten einsatz auf dieser linie steht die dampflok 51 am 9. mai 2009 wieder betriebsbereit

vor dem Bahnhof Schwarzenburg

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

zeugt man skeptische Politiker am besten.

Nicht jeder Vereinspräsident hat einen

Anfahrtsweg von 800 km. Wie gehst du

mit der Distanz zwischen der Naumburger

und der Berner Heimat um? Fehlt dir

in Sachsen-Anhalt etwas, zum Beispiel

die Berggipfel am Horizont?

Dank Telefon und E-Mail lässt sich vieles

auch aus Distanz erledigen – aber

nicht alles: Ich komme regelmässig

mehrmals pro Jahr nach Bern und

Schwarzenburg und versuche dabei, die

wichtigen Vereinstermine passend für

meine Besuche zu legen. Eine hervorragende

Nachtzug-Verbindung ermöglicht

mir, am Abend spät in Naumburg in

den Schlafwagen zu steigen und am

Morgen in Basel auszusteigen. Naumburg

liegt nahe an Leipzig, in einem

Hügel-Gebiet, das auch «Toskana des

Ostens» genannt wird. Und auch im

nördlichsten Qualitäts-Weinbaugebiet

Europas. Die hohen Berge fehlen mir

nicht, die sehe ich ja jeweils bei meinen

Besuchen. Was ich vermisse, sind Kühe

auf den Weiden, obschon hier viel Milch

produziert wird. Und ein paar Produkte

importiere ich regelmässig aus der

Schweiz, vor allem die verschiedensten

Käsesorten und Schokolade... übrigens

gibt's ein Produkt aus der Region Naumburg

sogar im Coop Schwarzenburg zu

kaufen: Rotkäppchen-Sekt.

Vielen Dank für dieses Gespräch!

alexander meucelin

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

11


wandern in und um Schwarzenburg

wanderung 11:

Von der wislisau zur Schwarzwasserbrücke

in dieser ausgabe von schwarzenburg

stellen wir eine wanderroute vor, die

nur kurz auf Schwarzenburger Boden

verläuft. Schwarzenburg kommt

trotzdem nicht zu kurz, da fast

während der ganzen wanderung

interessante und ständig wechselnde

einblicke in unser gemeindegebiet

gewährt werden.

Die hier beschriebene Wanderung habe

ich bei typischem Aprilwetter durchgeführt.

Sonnige, warme Abschnitte folgten

auf kalte, stürmische Phasen und

umgekehrt. Dieses «Wechselbad» erforderte

ein ständiges An- und Ausziehen

der Regenjacke, die gar einem Graupelschauer

trotzen musste. Aber ein geübter

Wanderer lässt sich auch durch garstige

Verhältnisse nicht abschrecken,

vor allem wenn unablässig ein eindrückliches

Panorama geboten wird.

Zuerst besteigen wir in Schwarzenburg

das Postauto Richtung Riggisberg. Nach

23 Minuten gemütlicher Fahrt via

Rüschegg Gambach und Heubach erreichen

wir die Haltestelle «Wislisau, Wirtschaft».

Man beachte, dass diese Postautoverbindung

am Wochenende etwas

ausgedünnt ist; ein Blick in den Fahrplan

tut Not.

In Wislisau ist ein erstes Einkehren möglich.

Die bis hier erbrachte Leistung ist

allerdings dürftig. Ich empfehle deshalb,

unverzüglich mit der vier Stunden dauernden

Wanderung zu beginnen.

Der Wanderweg führt wenige Meter der

Hauptstrasse Richtung Riggisberg entlang.

Kurz nach der Brücke folgen wir

dem Wanderwegweiser und steigen

sanft der linken Talseite entlang und

durch eine Schafweide hindurch nach

Rohrbach. Hier biegen wir links ab und

erreichen nach ca. 700 m stetig steigender

Strasse den Weiler Schwanden, auf

der Karte mit «Unterschwande» bezeich-

12 das magazin von Schwarzenburg | no das magazin von Schwarzenburg | n 5 | mai 2012

o 5 | mai 2012

net. Die ersten 150 Höhenmeter haben

wir bereits geschafft! Es steigt aber weiter;

in Schwanden biegen wir rechts ab

und folgen dem Strässchen Richtung

«Chelle» und «Hangebach». Kurz nach

Schwanden wandert man auf einem

Grat, der Ausblicke Richtung Alpen und

Voralpen, Guggershörnli, Kirche

Wahlern und Jura erlaubt. Der Asphalt

weicht schon bald einem gelenkschonenden

Naturbelag. Wir nähern uns dem

höchsten Punkt der Wanderung.

Vor «Obere Hangebach» biegen wir links

ab und folgen kurz dem Strässchen. Der

Wanderweg biegt nun rechts in den

Wald ab. Bei der nun folgenden Abzweigung

biegen wir nicht Richtung Rossgrabenbrücke

und Schwarzenburg ab,

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

sondern laufen weiter Richtung

Schwarzwasserbrücke. Durch Wald und

Wiesen führt der idyllische Weg Richtung

Vorderfultigen.

Die Fultiger Gegend bietet aussergewöhnlich

schöne Aussichten: Es lohnt

sich, immer wieder anzuhalten und den

Ausblick zu geniessen. Sowohl Richtung

Schwarzenburg wie auch zum Jura hin

ergeben sich immer wieder neue Perspektiven.

Der Weg führt nun wieder teilweise

über asphaltierte Strässchen, die

aber nur wenig frequentiert sind.

Die hier beschriebene Wanderroute

nimmt Rücksicht auf die natürlichen

Geländeformen und umgeht grosszügig

den Schwandbach, der bei der Rossgrabenbrücke

ins Schwarzwasser mündet.

die aussichtsreiche wanderung dauert vier Stunden (Reproduktion bewilligt durch swisstopo)


Blick auf wahlern und das dorf Schwarzenburg – einer der vielen ausblicke auf unsere gemeinde

Dies bedeutet etwas weiteren Weg, erspart

aber viele Höhenmeter.

Wir umgehen Vorderfultigen und treffen

in Hinterfultigen auf die nächste

Einkehrmöglichkeit. Das von aussen

nicht mehr taufrische Restaurant Linde

erfüllt gerne die Erlabungs-Wünsche

vorbeiziehender Wanderer.

Nun kann man nicht mehr viel falsch

machen: Man folgt einfach immer den

Wegweisern Richtung Schwarzwasserbrücke.

Die Abzweigung Richtung

Steiglenau müssen wir leider links liegen

lassen, da der im Juni 2010 bei einem

Unwetter zerstörte Steg über das

Schwarzwasser noch nicht ersetzt wurde.

Ein Schild weist darauf hin, dass die

Gemeinden Schwarzenburg und Rüeggisberg

an einer neuen Fusswegverbindung

arbeiten (siehe Kasten rechts).

wanderung von der wislisau zur

Schwarzwasserbrücke

Länge: 14 km, 4 Stunden

Aufstieg: 490 m

Abstieg: 570 m

Schuhwerk: bequeme, feste Schuhe

Belag: Asphalt und Naturwege

Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel

Einkehrmöglichkeiten: Wislisau, Hinterfultigen,

Schwarzwasserbrücke

Nach Moos biegen wir links ab. Relativ

steil, aber durchaus bequem geht es 150

Höhenmeter hinunter zum Bütschelbach,

der mit Hilfe einer 1999 erbauten

gedeckten Brücke überquert wird. Rund

3 km lang ist der nun folgende Weg

durch das schöne Auengebiet des

Schwarzwassers. Bei der alten Schwarzwasserbrücke

steigen wir auf der linken

Talseite zum 50 m höher gelegenen

Gasthof Schwarzwasserbrücke hinauf.

Spätestens hier haben wir uns eine Erfrischung

redlich verdient und können bequem

die nächste S-Bahn-Verbindung

nach Schwarzenburg abwarten.

Für «Weitwanderer» kann die Strecke

auch als Rundwanderung ausgeführt

werden. Die Strecke von und nach

Schwarzenburg via Schönentannen,

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

DER STEIGLENAU-STEG

Am 6. Juni 2010 ist die Brücke in der

Steiglenau durch ein Unwetter zerstört

worden. Seither warten Wanderer

und Jakobsweg-Pilgerer auf einen

Wiederaufbau.

Die zuständigen Gemeinden Schwarzenburg

und Rüeggisberg arbeiten

bereits länger an einer Lösung. Probleme

gibt es wegen der verschiedenen

Interessen von Naturschutz,

Wasserbau und Fischerei, ausserdem

ist der Wanderweg auf Schwarzenburger

Seite steinschlaggefährdet.

Es sind vier verschiedene Lösungsvorschläge

erarbeitet worden. Diese

werden nun mit den zuständigen

Stellen des Kantons diskutiert. Erst

danach kann eine konkrete Variante

ausgearbeitet werden.

Weil der Kredit vermutlich von der

Gemeindeversammlung genehmigt

werden muss, wird eine Ausführung

frühestens 2013 möglich sein.

Henzischwand, Wislisau, Hinterfultigen,

Schwarzwasserbrücke, Nidig, Steinenbrünnen

und Wahlern misst rund

28 km und dauert (ohne Pausen) knapp 8

Stunden. alexander meucelin

die 2010 zerstörte Brücke in der Sackau ist von privater Seite durch ein provisorium ersetzt worden

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

13


Öffentliches mitwirkungsverfahren

Ein Kreisel mitten in Schwarzenburg?

Im Zusammenhang mit dem Neubau der

Dorfbachbrücke (zwischen eXtra-bike

und Bank Gantrisch) möchte der Kanton

die Strassenkreuzung Freiburgstrasse-

Bernstrasse-Bahnhofstrasse anpassen.

Im Rahmen eines öffentlichen Mitwirkungsverfahrens

ist jedermann dazu

eingeladen, bis zum Ablauf der Auflage

seine Anregungen und Hinweise, aber

auch seine Kritik dem Oberingenieurkreis

II mitzuteilen.

Da es sich um ein Mitwirkungsverfahren

handelt, kann keine Einsprache erhoben

werden; diese ist erst im Rahmen der

Strassenplanauflage möglich.

ANGABEN ZUR AUFLAGE

Die Unterlagen können auf der Gemeindeverwaltung

Schwarzenburg eingesehen

werden. Die Auflage findet statt

vom 8. bis 22. Juni 2012. Beim Bauvorhaben

handelt es sich um Nr. 10372 /

«Neubau Dorfbachbrücke und Anpassung

Kantonsstrasse».

Wer eine Stellungnahme abgeben möchte,

kann diese an folgende Adressen

richten:

- Postweg: Schermenweg 11, Postfach,

3001 Bern

- E-Mail: kristin.reis@bve.be.ch

- schriftlich am Auflageort abgeben

Beachten Sie bitte auch die zu diesem

Bauvorhaben durchgeführte Mitwirkungsveranstaltung!

Stefan Bürki

MITWIRKUNGSVERANSTALTUNG

Datum: Donnerstag, 7. Juni 2012

Zeit: 19.30 bis 22.00 Uhr

Ort: Nebengebäude der Gemeindeverwaltung

14 das magazin von Schwarzenburg | no das magazin von Schwarzenburg | n 5 | mai 2012

o 5 | mai 2012

die laufbahn als reise

eine gedankenreise kann als möglichkeit

für die laufbahnplanung dienen.

wie man auf diese weise eine neue

Berufsfindung lustvoll angehen kann,

zeigt der folgende text.

Heute geht’s los – wir fahren in die Ferien!

Nach dem kalten Winter möchten

wir an die Wärme ans Meer. Wir schwimmen

ausgiebig, legen uns in die Sonne in

den heissen Sand oder lesen ein gutes

Buch im Liegestuhl. So fühlen wir uns

super!

Können Sie den Sand spüren? Die warme

Luft riechen? Das Salzwasser schmecken?

Kneifen Sie auch der Helligkeit

wegen die Augen zusammen?

Fast wird die Szene real und in unserem

Kopf formen sich die verschiedenen Eindrücke

dieser Gedankenreise.

Wie wäre es, wenn wir auch in der Berufs-

und Laufbahnwahl auf eine Gedankenreise

gingen? Zu Beginn suchen

wir uns einen attraktiven Ort / Beruf,

den wir ausüben möchten. Wo soll es

denn hingehen? In der Nähe schauen

oder weiter weg? Was möchten wir dort

alles machen, wie soll die Umgebung

aussehen? Was machen wir gerne? Was

möchten wir dort erleben? Dann wählen

wir das Transportmittel: Gehen wir zu

Fuss, mit dem Velo? Mit der Bahn? Oder

mit dem Flugzeug? Wenn wir zu Fuss

gehen, können wir die Umgebung noch

etwas geniessen und wir bekommen

auch auf der Reise viele Eindrücke.

Wenn wir merken, dass die Richtung

nicht mehr stimmt, können wir uns

rasch anpassen und einen neuen Weg

einschlagen. Wenn wir es brauchen, ma-

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

chen wir eine Pause und ruhen uns aus.

Etwas rascher geht es mit dem Velo, wir

haben ebenfalls viele Möglichkeiten, das

Tempo unserem Bedürfnis anzupassen.

Etwas weniger Möglichkeiten haben wir

mit der Bahn. Wir wählen eine Richtung,

sind schon etwas länger unterwegs und

können erst wieder reagieren, wenn wir

am nächsten Bahnhof angekommen

sind. Der Vorteil: Es ist bequem, wir können

die Landschaft vorbeiziehen lassen

und uns in der gleichen Zeit noch mit

etwas anderem beschäftigen. Noch rascher

geht es mit dem Flugzeug. Nun

müssen wir aber ganz genau wissen, wohin

wir wollen. Im Flug aussteigen geht

nicht, die Richtung ist vorgegeben ein

Wechsel teuer. Die Reisezeit ist kurz und

wir müssen uns rasch an die neuen Ortsverhältnisse

anpassen können.

Welchen Weg und wie rasch möchten

Sie in ihrer Laufbahn vorwärts gehen?

Welche Ansprüche haben Sie? Wie viel

sind Sie bereit, an Zeit, Energie, Geld

und Arbeit dafür zu investieren? Wollen

Sie auf direktem Weg dorthin gelangen

oder suchen Sie kleinere Etappen, die

auch mal einen Umweg bedeuten können?

Von welchen Reisen und Erlebnissen

werden Sie im Nachhinein Ihren

Freunden erzählen? Bei diesen Gedanken

und überlegungen können wir von

der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Sie gerne unterstützen. In unserer

Infothek finden Sie Broschüren,

Merkblätter, Bücher und DVDs, analog

zu Reiseprospekten. In einem 20-minütigen

Kurzgespräch, welches ohne Voranmeldung

möglich ist, geben wir Ihnen

einen kurzen überblick, wie ein

Mitarbeiter in einem Reisebüro. Aber

auch eine oder mehrere Beratungen mit

einer Fachperson sind möglich, wie eine

Reiseführung in einem fremden Land.

Wenden Sie sich bei ihrer Laufbahnreise

an uns. daniel Schönenberger, iris casalini

INFOS

BIZ Bern-Mittelland, 031 633 80 00

www.be.ch/berufsberatung


das neueste aus der Bibliothek

Schwarzenburg

Bibliothek Schwarzenburg

einschlag 7

3150 Schwarzenburg

tel. 031 731 48 63

e-mail: bibliothek@schwarzenburg.ch

Online-Katalog: www.schwarzenburg.ch

(Bildung, Bibliothek)

Kein auch noch so wankelmütiges Wetter

kann darüber hinwegtäuschen, dass

nun endlich der Frühling Einzug hält.

Und mit ihm blühen auch die grossen

Gefühle Liebe, Hoffnung und Leidenschaft

wieder auf. Wer sich davon mitreissen

lassen möchte oder einfach gerne

in der warmen Sonne liegt und liest,

findet in der Bibliothek reichhaltig Proviant

für ein literarisches Picknick.

NICHOLAS SPARKS:

MEIN WEG ZU DIR

Mit siebzehn Jahren verlieben

sich Amanda und

Dawson, doch ihre Liebe

geht unter im Streit ihrer

Familien. Damit ist die Romeo

und Julia-Geschichte

aber noch nicht zu Ende. Fünfundzwanzig

Jahre später treffen sich die beiden

unverhofft wieder. Im neuen Roman des

kanadischen Meisters des romantischen

Erzählens kann die Liebe die Vergangenheit

überwinden.

ANNETTE PEHNT:

CHRONIK DER NäHE

Die Geschichte einer Familie

und besonders deren

starke Frauenfiguren, Vollweiber,

Lästermäuler und

wahrlich alle – Grossmutter,

Mutter, Kinder – nicht

auf den Mund gefallen. Doch im Streit

breitet sich jeweils das grosse Schweigen

aus. So wird eine Reise nach Rügen

zur Suche nach Nähe, Familie und Liebe.

GUILLAUME MUSSO:

NACHRICHT VON DIR

Eine Frau und ein Mann, ein zufälliges

Treffen am Flughafen, im

Schnellrestaurant; eigentlich

nur eine kurze Episode,

die beide bald wieder

vergessen könnten. Doch

zu Hause angekommen

merken beide, dass sie ihre Handys vertauscht

haben. Beim Stöbern durch die

kleinen Intimitäten des anderen stossen

sie auf ein schicksalhaftes Geheimnis

aus ihrer Vergangenheit und ein Grenzgang

der besonderen Art bahnt sich an.

MAEVE BINCHy: HERZENSKIND

Die Eltern der kleinen

Frankie sind anders. Der

Vater ist Witwer, die Stiefmutter

eine Gestrandete,

gezeichnet von ihrer Vergangenheit.

Beide sorgen

sich rührend um die kleine Tochter, bis

sich eine übereifrige Sozialarbeiterin

einschaltet, die daran zweifelt, ob die

etwas zerrüttete Wohnung in Dublin ein

Zuhause sein kann. Zuerst scheint die

kleine Familie daran zu zerbrechen,

doch auch neue Wege tun sich auf...

SUSANNE FRÖHLICH: LACKSCHADEN

Ein Leben als Putzfrau,

Köchin, Chauffeurin und

Trösterin mit Nebenjob in

einer Werbeagentur? Kinder,

die kaum noch mit

einem reden, – ein Ehemann,

der dem Golfsack etwas zuviel

Zuneigung entgegenbringt... Das kann's

doch nicht gewesen sein! Ehrlich und

witzig erzählt Susanne Fröhlich vom

«Trauma» Wechseljahre und entwirft ein

Plädoyer für einen Neuanfang.

SARAH LARK:

DIE TRäNEN DER MAORI-GÖTTIN

Endlich ist er da: der dritte

Teil der Larks Kauri-Trilogie.

Er nimmt uns mit ins

Neuseeland des ausgehenden

19. Jahrhunderts.

Zwischen Burenkrieg, Migration

und der rasanten technischen

Entwicklung spinnt er Familien- und

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

Liebesschicksale von Abenteurern und

Grenzgängerinnen auf der Suche nach

ihrem persönlichen Glück zu einer unverwechselbaren

Collage.

ANTONIO HILL:

DER SOMMER DER TOTEN PUPPEN

So richtig heiss wird es

im ersten Roman des

spanischen Autors A.

Hill. Der klassische Krimi

spielt im sommerlichen

Barcelona, wo sich

die Ermittlungen zu einem

scheinbar simplen Unfalltod zu einer

blutigen Spurensuche entwickeln.

Dem unliebsamen, argentinisch-stämmigen

Kommissar Héctor Salgado steht

ein schweisstreibender Sommer bevor...

MARIJKE SCHNyDER:

STOLLENGEFLüSTER

Wem es ob all der Frühlingsgefühle

zuviel wird,

dem bleibt nur eins: ab in

den Stollen! Ganz so ruhig

ist es da jedoch auch

nicht. Ein toter Hoteldirektor

im Simmental, ein

Undercover-Auftrag und die Intrigen

der holländischen Kunsthändlerszene:

Auf die junge Kommissarin Nore Brand

kommt in ihrem zweiten Fall einiges zu!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

raphael Bruggisser

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag geschlossen

Dienstag 15.00 bis 20.00 Uhr

Mittwoch 15.00 bis 18.30 Uhr

Donnerstag 15.00 bis 18.30 Uhr

Freitag 15.00 bis 18.30 Uhr

Samstag 10.00 bis 13.00 Uhr

über Auffahrt (16. bis 18. Mai) und

Pfingsten (26. Mai) bleibt die Bibliothek

geschlossen.

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

15


Kirchgemeinde

inFOrmatiOnen der eVangeliSchreFOrmierten

Kirchgemeinde

SchwarZenBurg

am pulS der Zeit

– impulS

gottes dienst als wellness

Liebe Leserin, lieber Leser

Wer dient eigentlich wem im Gottesdienst

?

«Nun jauchzt dem Herren alle Welt,

kommt her zu seinem Dienst euch

stellt...» (Reformiertes Gesangbuch Nr.

57) und viele andere Psalmen sagen es

doch deutlich: im Gottesdienst dienen

wir Gott.

Das ist wohl auch das, was jeder und

jedem Teilnehmenden kirchlicher Unterweisung

zumindest meiner Generation

in Fleisch und Blut übergegangen ist:

Der Gottesdienst ist eine Pflicht, wenn

nicht sogar eine Pflichtübung. Was

Wunder, wenn man ihm fernbleibt,

wenn man ihn nicht mehr besuchen

muss.

Ist das aber so gemeint ? Haben wir ei-

16 das magazin von Schwarzenburg | no das magazin von Schwarzenburg | n 5 | mai 2012

o 5 | mai 2012

nen Gott, dem man in Versammlungen

huldigen, den man vielleicht sogar besänftigen

muss ?

Der Satz «Barmherzigkeit will ich, nicht

Opfer» zieht sich durchs ganze alte Testament.

«Brüder, weil Gott so viel Erbarmen mit

uns hatte, rufe ich euch zu: Stellt euer

ganzes Leben Gott zur Verfügung. Bringt

ihm euch selbst als lebendiges Opfer dar,

an dem er Freude hat. Das sei euer vernünftiger

Gottesdienst» schreibt Paulus

im Römerbrief (Röm. 12.1).

Dieser etwas schwer zu übersetzende

und zu verstehende Satz meint nach

weit verbreiteter überzeugung: Ihr dient

Gott nicht im Gottesdienst, sondern mit

eurem Leben, in eurem Alltag.

Also wieder: Wir haben nicht einen Gott,

der in Versammlungen verehrt werden

will, sondern einen Gott der uns liebt

und will, dass wir einander lieben.

Woher bekommen wir die Kraft dazu?

Gott schenkt uns Menschen, die uns einen

Schritt voraus sind und die uns guttun

auf unserm alltäglichen Lebensweg

und Gott dient uns im Gottesdienst. Gottesdienst

ist auftanken, Wellness für die

Seele.

Eben nicht «Seelenmassage», bei der unnötig

auf etwas herumgeritten und ausgequetscht

wird, sondern die Seele wird

angerührt und in wohl tuende Schwingung

versetzt. Es gehört durchaus dazu,

dass ich mich hier und dort ertappt fühle

und an der Nase nehmen muss, dass es

mir weh tut; aber was kann mir besseres

passieren, als dass mir jemand in Liebe

die Wahrheit sagt? Vor allem aber fühle

ich mich verteidigt, entlastet und inspiriert.

Ich geniesse in wunderbaren Räumen,

die liebevoll mit Blumen geschmückt

sind bei grossartiger Musik

bewegende Momente und tragende Gemeinschaft,

und das alles gratis. Das ist

nicht immer so, aber oft.

Ein Gottesdienst ganz am Anfang meiner

theologischen Ausbildung bleibt mir

in besonderer Erinnerung. Eine Musik-

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

gruppe aus Guatemala spielte. Hinter

ihnen hingen die Fotos von etwa 40 ihrer

Verwandten und Bekannten, die ermordet

worden waren – immer bei strafloser

Täterschaft. Ein Pantomime

animierte uns zu einem befreienden und

versöhnenden Tanz. Da lag Solidarität

in der Luft – und die Gewissheit: bei aller

Wut und Verzweiflung trotzdem nicht

zurückschlagen, sondern friedlich aber

hartnäckig für den Frieden kämpfen.

Als Mitarbeitende helfen wir Gott unseren

Mitmenschen zu dienen.

Ich stelle mir vor, die christliche Woche

beginnt mit dem Sonntag: Zuerst das

Vergnügen, dann die Arbeit.

Zum Schluss zwei geschichten:

Ein Atheist wird gefragt: Man sieht dich

hie und da im Gottesdienst, wie kommt

das? Du glaubst ja nicht an Gott. Er antwortet:

Ja, ich glaube nicht an Gott, aber

es könnte ja sein, dass ich mich irre.

Ein «Gläubiger» und ein «Ungläubiger»

machen eine Wette: Wenn du ein Jahr

regelmässig in den Gottesdienst gehst,

wirst du den Glauben finden, sagt der

«Gläubige». Nach einem Jahr treffen sie

sich wieder. Du hast verloren, sagt der

«Ungläubige»: Ich habe den Glauben

nicht gefunden – aber den Gottesdienst

möchte ich nicht mehr missen.

Ich wünsche Ihnen viel Wellness.

hans-christoph Jost


männer unter männern

Das nächste Treffen bei Brot, Käse, Wurst

und Bier findet am dienstag, 22. mai

2012 um 20 uhr in der Kirche wahlern

statt.

Die Verpflegung wird gemäss Titel (zusätzlich

Mineralwasser) kostenlos vorhanden

sein.

THEMA: UNSERE WAHLERNKIRCHE

UND IHRE ACHITEKTUR

Wir werden in unserer Kirche von einer

Ecke zur andern gehen, Fakten vernehmen

und die Kirche als Gebäude verstehen

lernen. Es dient nicht nur dem Versammlungszweck,

sondern ist

konstruiert als Kunst-Architektur voller

Symbolik.

Ihr selber bestimmt mit, was und wie viel

ihr vernehmen wollt über:

- Sakral-Architektur

- Kulturhistorisches

- Geistesgeschichtliches

- Theologische Symbole am Kirchenbau

- Raumsprache, Taufsteinsymbolik,

Fensterglasmalkunst

- Geschichte unserer gotischen Wahlern-

Kirche, die 1228 erstmals schriftlich

erwähnt wird. Ein über 900-jähriges

Gebäude; eindrücklich, nicht?

Falls ihr Lust habt, schauen wir uns in

der Kirche auch noch einen Kurzfilm an

über unseren reformatorischen Ursprung.

WEITERE MUM-DATEN FüR 2012:

- 23. August: «Brätle im Wahlerewald»

- 12. November: Thema noch offen

VERANTWORTLICHER:

Pfr. Peter von Siebenthal

Tel. 031 731 42 21

E-Mail: pvs.pfr-wahlern@bluewin.ch

peter von Siebenthal

Ordentliche Kirchgemeindeversammlung

montag, 18. Juni 2012, 20:00 uhr, im

Kirchgemeindehaus, Schwarzenburg

traktanden

1. Genehmigung Kirchgemeinderechnung

2011 Wahlern

2. Genehmigung Kirchgemeinderechnung

2011 Albligen

3. Kreditabrechnungen

3.1 Abrechnung Oeltankersatz

Junkerngasse 15

3.2 Abrechnung Multimedia-Anschaffungen

/ Kirche Wahlern

3.3 Abrechnung Planungskredit-

Ergänzung / Pfarrhaus Wahlern

4. Genehmigung Personalreglement

der Ev.-ref. Kirchgemeinde

Schwarzenburg

5. Genehmigung Gebührenreglement

der Ev.-ref. Kirchgemeinde

Schwarzenburg

6. Reorganisation Kirchgemeindeverwaltung

/ Erhöhung Stellenprozente

7. Wahl eines Mitglieds in den

Kirchgemeinderat

8. Verschiedenes

Die Unterlagen zu den Traktanden 4

und 5 (Personal- und Gebührenreglement)

liegen ab dem 18. Mai 2012

Kollekten

FEBRUAR 2011

05. Gideons International 166.75

05. HEKS, Zürich 52.10

12. Kirchensonntag / refbejuso 317.85

19. Schweizer Kirchen im

Ausland/Kirche Albligen 150.90

19. Schweizer Kirchen im Aus-

land/Schulhaus Zumholz 95.60

26. Mission 21, Basel 278.60

Trauergottesdienste 1 086.60

total 2 148.40

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

während der gesetzlichen Frist von 30

Tagen vor der beschlussfassenden

Versammlung zur Einsichtnahme im

Sekretariat der Kirchgemeinde

Schwarzenburg, Junkerngasse 13,

Schwarzenburg, zur Einsichtnahme

auf. Die übrigen Versammlungsunterlagen

liegen ab dem 18. Mai 2012

ebenfalls zur Einsichtnahme auf.

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung

vom 18. Juni 2012 liegt

vom 26. Juni 2012 bis 25. Juli 2012 im

Sekretariat der Kirchgemeinde

Schwarzenburg zur Einsichtnahme

auf. Während der Auflagefrist kann

schriftlich Einsprache beim Kirchgemeinderat

gemacht werden. über allfällige

Einsprachen entscheidet der

Kirchgemeinderat und genehmigt das

Protokoll.

ÖFFNUNGSZEITEN SEKRETARIAT

Montag bis Mittwoch und Freitag,

08:00 - 11:30 Uhr oder nach Vereinbarung.

Stimmberechtigt sind alle Angehörigen

der Evangelisch-reformierten

Kirche, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt

haben und seit drei Monaten

in der Gemeinde Schwarzenburg

wohnen. Kirchgemeinderat Schwarzenburg

MäRZ 2012

04. Christl. Friedensdienst (cfd) 73.00

11. Oekum.-Gottesdienst/Brot

für alle - Fastenopferfeier 692.40

18. KOVIVE, Luzern (KUW-

GD Kirche Albligen) 101.55

18. KOVIVE, Luzern (KUW-

GD Kirche Wahlern) 267.60

25. Haus der Religionen, Bern 176.80

Trauergottesdienste 3 344.25

total 4 655.60

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

17


VeranStaltungen

tag datum Zeit Ort anlass details

Tag Datum Zeit Ort Anlass Details

18 das magazin von Schwarzenburg | no das magazin von Schwarzenburg | n 5 | mai 2012

o 5 | mai 2012

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

DI 22.05. 20:00 Kirche Wahlern Männer unter Männern Unsere Wahlernkirche und ihre Architektur

- bei Brot, Käse, Wurst und Bier (siehe Artikel)

MI 23.05. 14:00 Pfarrhaus Albligen Frauennachmittag

DO 24.05. 11:30 Kirchgemeindehaus Seniorenessen An- und Abmeldungen bis Dienstag

bei Dora Baumann, Tel. 031 731 28 88

MO 04.06. 12:00 Rest. Bären Albligen Offener Mittagstisch Anmeldungen bis Sonntagabend

bei Therese Mader, Tel. 031 741 06 71

DI 05.06. 10:15 Frauenvereinshaus Seniorenganztagesreise Anmeldung bis 24. Mai 2012

(siehe Hinweis letzte Ausgabe) bei Dora Baumann, Tel. 031 731 28 88

MI 13.06 Frauennachmittag (Ausflug) Weitere Infos und Anmeldung

bei Irene Lüthi, Tel. 079 648 47 15

SO 17.06. 10:00 Chäppeli Sonntagsschule

gOtteSdienSte

DO 17.05 10:00 Kirche Wahlern Konfirmations-Gottesdienst Regula Dürr Hänni, Ursula Meister,

Orgel: Silvia Novak

SO 20.05. 10:00 Kirche Wahlern Konfirmations-Gottesdienst Peter von Siebenthal, Ursula Hirter,

Orgel: Silvia Nowak

SO 27.05. 10:00 Kirche Albligen Konfirmations-Gottesdienst Hans-Martin Kromer, Hans Zbinden,

Orgel: Olga Kocher

SO 27.05. 10:00 Kirche Wahlern Pfingstgottesdienst Ursula Fankhauser-Heim, Gem. Chor

Albligen-Flamatt, Orgel:Silvia Nowak

SO 03.06. 10:00 Kirche Albligen Gottesdienst Hans-Christoph Jost, Orgel: Silvia Nowak

SO 03.06. 10:00 Kirche Wahlern Konfirmations-Gottesdienst Willie von Gunten-Vader, Fritz Indermühle,

Orgel: Olga Kocher

SO 10.06. 10:30 Dorfwald Waldgottesdienst Regula Dürr Hänni, Annemarie Hänni

mit Kirchgemeinde Guggisberg Leutwyler, Gem. Chor Waldgasse mit

Kirchenchor Guggisberg, Alphorntrio

Jeden Donnerstag um 19.00 Uhr im Chäppeli: i d mitti cho. Eine spirituell-meditative halbe Stunde für alle.

Die Verwendung der Kollekten ist im Jahresplan unter www.ref.ch/schwarzenburg einsehbar und wird hier nicht mehr aufgeführt.

wichtige adressen

- Kirchgemeindepräsident:

Fritz Indermühle, Tel. 031 731 08 63

- Kirchgemeindesekretariat:

Kathrin Harnisch, Tel. 031 731 42 11

Internet: http://www.ref.ch/wahlern

Öffnungszeiten:

Mo–Fr (ohne Do): 08.00–11.30 Uhr

- Pfarrkreis I: Pfrn. Verena Hegg Roth

Tel. 031 741 02 58

- Pfarrkreis II: Pfr. Peter von Siebenthal

Tel. 031 731 42 21

- Pfarrkreis III: Pfr. Hans-Christoph Jost

Tel. 031 731 42 23

- Pfarrkreis IV: Pfrn. Regula Dürr Hänni

Tel. 031 731 42 09

- KUW: Hans-Martin Kromer

Tel. 031 731 42 12

- Seniorenarbeit/Jobbörse:

Dora Baumann-Rüfenacht

Tel. 031 731 28 88


a Kt uell

einsatz der Zivilschutzinstruktoren

in lanzenhäusern

unter der leitung von Förster Fritz

Brüllhardt haben am 1. und 2. mai

zwölf angehende Zivilschutzinstruktoren

aus sieben Kantonen mit

grossem einsatz bei der Stabilisierung

eines Strassenabschnitts im holleracker

mitgewirkt. diese arbeiten

wurden im rahmen des ausbildungsmoduls

«unterstützung 2» geleistet.

Am Holleracker in Lanzenhäusern wurde

die Zufahrtsstrasse mit robusten

Holzkasten stabilisiert. Die Strasse drohte

auf der Hangseite abzurutschen. Mit

zwei etwa 25 Meter langen Holzkasten

(Hangverbauung) wurde der lockere Teil

des Hangs verbaut und soll so für Jahrzehnte

stabilisiert werden.

Solche Holzkasten können übrigens

auch im Katastropheneinsatz gebaut

werden. Damit können Hänge, die ins

Rutschen gekommen sind, kostengünstig

und schnell stabilisiert werden. Damit

schliesst sich der Kreis solcher Zivil-

schutzeinsätze: Ausbilden im Kurs,

trainieren im WK im Rahmen eines Gemeindeeinsatzes

und anwenden im Katastrophenfall.

Die Absolventen der Lehrpersonalschule

des Bundes unterstützten das Forstteam

von Fritz Brüllhardt während zwei Tagen.

Die angehenden hauptamtlichen

Zivilschutz in struktoren absolvieren im

Eidgenössischen Ausbildungszentrum

Schwarzenburg das letzte Modul ihrer

Instruktorenausbildung. Diese Ausbildung

dauert je nach Fachrichtung ca. 24

Wochen und wird mit einem Eidgenössischen

Diplom abgeschlossen.

Das Thema des Unterrichtsblocks, in

dessen Rahmen die Arbeiten geleistet

wurden, lautet «Einsätze zu Gunsten der

Gemeinschaft». übungsobjekte sind nun

Wanderwege, Brückenbau, Bach- oder

Hangverbauungen.

Den angehenden Instruktoren soll aufgezeigt

werden, dass solche Projekte nur

in Zusammenarbeit mit einem Fachmann

und der Behörde geplant und geleistet

werden sollen. Nur auf diese Weise

sind professionelle Ergebnisse

garantiert. paul münger

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

«Silberbär» 2012 würdigt pflegende

angehörige

«infodraht», eine kostenlose anlaufstelle

für pflegende angehörige, wird

mit dem diesjährigen «Silberbär»

ausgezeichnet. mit dem preis in der

höhe von 10 000 Franken würdigt pro

Senectute region Bern den unschätzbaren

wert der Betreuung älterer

menschen durch angehörige.

Die Betreuung von älteren oder kranken

Angehörigen kann physisch und psychisch

sehr belastend sein. Nicht immer

sind pflegende Angehörige genügend

über die existierenden Hilfs- und Entlastungsangebote

aller Art informiert. Die

vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK)

Bern Mittelland betriebene telefonische

Anlaufstelle «Infodraht» bietet Ratsuchenden

zu festgelegten Zeiten kostenlos

Auskunft und Beratung an. Dabei

werden Wünsche und Bedürfnisse der

betreuenden Personen, die Entlastung

benötigen, in den Mittelpunkt gestellt.

Der «Infodraht» entstand in Zusammenarbeit

mit dem Alters- und Versicherungsamt

der Stadt Bern und ist seit

1. Januar 2010 in Betrieb. Das Projekt

wurde von einer unabhängigen Jury

ausgewählt. Neben der Anerkennung

des grossen Einsatzes von pflegenden

Angehörigen soll die vom Verein für das

Alter Stadt Bern gestiftete Preissumme

eingesetzt werden, um die Telefonberatungsstelle

durch verschiedene Aktionen

noch bekannter zu machen. Die

Preisverleihung durch Pro Senectute Region

Bern findet am 18. April im Rahmen

eines Dankeschön-Konzertes für

Spenderinnen und Spender im Burgerratssaal

des Casino Bern statt.

marianne rufener

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

19


die damen des VBc Schwarzenburg

haben den ligaerhalt

souverän geschafft!

In der nun abgeschlossenen Volleyballsaison

2011-2012 spielte die erste Damenmannschaft

des Volleyballclubs

Schwarzenburg zum ersten Mal in der

Vereinsgeschichte in der 2. Liga der regionalen

Meisterschaft. Am Saisonende

belegt sie nun den ausgezeichneten

4. Rang.

Die 2. Liga-Gruppe war dieses Jahr sehr

ausgeglichen. Alle Spiele waren umkämpft.

Die Schwarzenburgerinnen

spielten eine tolle Saison und konnten

unter anderem gegen die Spitzenmannschaften

Köniz und Oberdiessbach Erfolge

feiern. Zwischendurch fehlte ihnen

aber auch etwas die Erfahrung und Abgeklärtheit

und sie mussten sich gegen

Mannschaften aus dem hinteren Teil der

Rangliste geschlagen geben.

Die junge Mannschaft aus Schwarzenburg

hat sich weiter entwickelt und sie

der Vitaparcours ist wieder

«fit»!

Für dieses und nächstes Jahr sind wir

von der Vereinigung der Sportvereine

der Gemeinde Schwarzenburg beauftragt

worden, den Vita-Parcours im

Flüehli zu unterhalten. Die Region

Schwarzenburg darf stolz sein auf dieses

«Juwel», welches vom Dorfrand via Kilchermatt

bis hinauf auf die Zelg und

wieder zurück ins Flüehli führt. Der Parcours

misst 2,8 Leistungskilometer bei

die Vitaparcours-Bauer. es fehlen andres loosli und markus gibel

20 das magazin von Schwarzenburg | no das magazin von Schwarzenburg | n 5 | mai 2012

o 5 | mai 2012

kann mit Stolz auf ihre erste Saison in

der 2.Liga zurückschauen. Der Trainer

Daniel Hostettler hatte die schwierige

Aufgabe, einerseits das erklärte Saisonziel

Ligaerhalt zu erreichen und anderseits

auch den jungen Spielerinnen die

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

hinten v.l n.r: daniel hostettler (trainer), Karin Frey, annik wittwer, andrea hrnjak, andrea roggli, nicole Ochsenbein,

romina coppola; vorne v.l n.r: natalie Zuber, helen Frey, tanja tschirren, regula tschirren, andrea Zuber;

es fehlen: Jan nydegger (assistenztrainer), livia Zuber, michèle Bachofner, rebekka wyttenbach

einer Höhendifferenz von 60 Metern.

In der Schweiz gibt es mehr als 500 dieser

Wald-Parcours, welche einladen,

Geist und Körper fit zu trainieren. Sie

beinhalten 15 verschiedene Posten, an

welchen übungen für Kraft, Ausdauer,

Beweglichkeit und Koordination trainiert

werden können. Dieser Pfad wird

oft auch zum Spazieren oder Joggen ohne

übungen in der frischen Waldluft in

der Ruhe der Natur benutzt.

Am Samstag, 14. April 2012 machten

Möglichkeit zu bieten, sich weiterentwickeln

zu können. Dies ist ihm durchaus

gelungen. Auch die jüngste Spielerin Livia

konnte mit 16 Jahren 2.Liga-Luft

schnuppern. daniel hostettler

sich 15 aktive Mitglieder des Sportclubs

Lanzenhäusern auf, dem Vita-Parcours

den jährlichen Frühlingsputz zu verpassen

und die Wogen des Winters auszumerzen.

Trotz schlechtem Wetterbericht für diesen

Samstag war die Motivation der

«Sportclübler» sehr gross. Es wurden

Wege und Treppen vom Laub befreit, anschliessend

Holzschnitzel als Unterlage

gestreut, Sträucher und Hecken zurückgeschnitten,

damit dieser Freizeit-Parcours

ohne Kratzer und Misstritte absolviert

werden kann. Einige Geräte

mussten repariert werden, so dass diese

wieder in neuem Glanz erscheinen und

benutzt werden können.

Das Wetter meinte es gut mit uns und

nach der schönen aber anstrengenden

Arbeit im Wald konnten wir Helfenden

ein wohlverdientes Stück Fleisch vom

Grill und eine durstlöschende Erfrischung

bei der Brätlistelle im Flüehli

geniessen.

Wir, der Sportclub Lanzenhäusern,

wünschen der Bevölkerung viel Spass

mit dem Vita-Parcours! martin Burri


auf roten Stufen zu plutos

thron

wer möchte sich nicht hie und da

geborgen fühlen wie in mutters

Schoss? der gnomengarten bietet mit

der neu geschaffenen Figur «plutos

thronfolger» die gelegenheit dazu!

Nachdem man wie auf einem roten Teppich

die Stufen hinaufgestiegen ist,

der kleine thronfolger kommuniziert mit gnomenvater Jürg u. ernst

kann man sich im Schosse von Plutos

Amme entspannen. Hier sieht man sich

dem aus einem Ei schlüpfenden, schon

leicht aggressiven Thronfolger gegenüber.

Gleichzeigt hat man die Möglichkeit,

vom würdevollen Hochsitz aus das

Treiben in der skurrilen Oase von oben

herab zu beobachten.

Am Samstag, 2. Juni um 17.00 uhr

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

wird die neue Gnomengarten-Saison eröffnet.

Im Mittelpunkt steht Plutos

Thronfolger, der mit einem eigens komponierten

Lied von Dänu Brüggemann

besungen wird. Dies ist bereits der dritte

speziell für den Gnomengarten komponierte

Song Brüggemanns!

Anschliessend folgt eine kurze Mitgliederversammlung,

die von der Präsidentin

Margrit Indermühle geleitet wird.

Um ca. 18.15 Uhr folgt die Vernissage

zur Ausstellung im Gnomengartenatelier,

die dieses Jahr dem Künstler Hans-

Ulrich Ernst gewidmet ist. Die Bilderwelt

des Künstlervaters kann während den

offiziellen Öffnungszeiten oder an den

Gruppenbesuchen bis Mitte Oktober

kostenlos besichtigt werden.

alexander meucelin

ÖFFNUNGSZEITEN 2012

jeweils Samstag und Sonntag,

14.00 bis 17.00 Uhr:

2./3. und 16./17. Juni, 7./8. und

21./22. Juli, 4./5. und 18./19. August,

1./2. und 15./16. September sowie

6./7. Oktober.

EINTRITTSPREISE

Erwachsene ab 16 Jahre Fr. 12.–

Schüler-/innen bis 16 Jahre Fr. 6.–

Kinder bis 6 Jahre gratis

Für Gnomengarten-Mitglieder ist der

Eintritt kostenlos.

Je nach Witterung sind gruppenbesuche

nach Vereinbarung ab sofort

bis Oktober möglich.

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

21


der gemeinnützige

Frauenverein offeriert die

SBB Junior-Karte

Mit der neuen Kampagne «Familienfreundlich»

möchte der Gemeinnützige

Frauenverein Schwarzenburg Familien

unterstützen, den öffentlichen

Verkehr fördern und neue Mitglieder gewinnen.

Auch soll das Engagement des

Vereins für Jung und Alt über den Verein

hinaus bekannt gemacht werden.

Ab sofort bezahlt der Verein Mitgliedern

des Frauenvereins Schwarzenburg die

SBB-Juniorkarte. Mit der Junior-Karte

sind Kinder von 6 bis 16 Jahren ein ganzes

Jahr lang in Begleitung eines Elternteils

mit gültigem Fahrausweis in öffentlichen

Verkehrsmitteln gratis

unterwegs.

Die Karten können am BLS-Bahnhof

Schwarzenburg mit ausgefülltem Bestellschein

(beim Bahnschalter erhältlich)

bezogen werden. Dieses Angebot

gilt nur für Mitglieder des Frauenvereins

Schwarzenburg (Fr. 20.–/Jahr).

Weitere Informationen finden sich im

Internet unter www.frauenvereinschwarzenburg.ch

edith gilgen

«BOtt» 2012

22 das magazin von Schwarzenburg | no das magazin von Schwarzenburg | n 5 | mai 2012

o 5 | mai 2012

Am 22. April 2012 durfte die Trachtengruppe

Wahlern im Pöschensaal das

BOTT (Berner Oberaargauische Trachtentreffen)

durchführen.

Zu diesem Anlass kamen über 500

Trachtenleute aus dem ganzem Kanton

Bern und dem Oberaargau.

Der Beginn der Versammlung wurde von

Pfarrer Hans-Christoph Jost umrahmt.

Zwischendurch konnte man ein paar

Stücke der Harmonie Schwarzenburg

geniessen. Gemeinderat Andreas Kehrli

stellte die Gemeinde den Besucherinnen

und Besucher kurz vor.

An der Versammlung wurden diverse

Traktanden besprochen, unter anderem

wurde eine neue Obfrau gewählt. Da die

Versammlung etwas mehr Zeit beanspruchte,

musste nach dem Essen noch

weiter diskutiert werden.

Am Nachmittag konnte man den Tag

noch mit etwas Unterhaltung und Tanz

ausklingen lassen. Ein grosses Dankeschön

geht an alle, welche ihren Beitrag

zu diesem Anlass geleistet haben.

daniela rothen

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

handykurs: Jugendliche

instruieren Seniorinnen und

Senioren

Am 1. März führte der Seniorenrat, mit

Hilfe von drei Jugendlichen als Ausbildner,

einen Bedienkurs für gewöhnliche

Natels für Personen ab 60 Jahren durch.

Der Kurs war mit 21 Personen gut besucht.

Die meisten Teilnehmer hatten

noch wenig oder keine Grundkenntnisse,

sodass sie in drei gleichwertige Gruppen

eingeteilt wurden.

In jeder Gruppe unterstützte ein Mitglied

des Seniorenrates während den zwei

Stunden die Jugendlichen bei der Anleitung.

Es zeigte sich, dass bei einer eventuellen

Neuauflage im nächsten Winter

mehr unterstützende Helfer eingesetzt

werden müssen. Während der angesagten

Pause wurde fleissig weitergeübt.

Die Teilnehmer zeigten sich über das Gelernte

zufrieden, sie sind sich aber auch

bewusst, dass das Ueben notwendig ist.

Dora Baumann von der Kirchgemeinde

hat uns die Jugendlichen Caspar, Dimitri

und Ciril sowie Antonio Moscatelli

vermittelt; der Kurs war ein ideales Projekt

zwischen Jung und Alt. Die Jugendlichen

boten den Teilnehmern an, dass

sie auch nach dem Kurs bei ihnen nachfragen

dürfen. heinz Schüpbach


Schulsternwarte Schwarzenburg

planet Venus vor der Sonne

EIN SEHR SELTENES EREIGNIS AM 6.

JUNI 2012 BEI SONNENAUFGANG

Der letzte Venusdurchgang vor der Sonne

war während des ganzen Verlaufs am

8. Juni 2004 bei idealem Wetter zu beobachten.

Für den diesjährigen Transit

sind die Verhältnisse ungünstiger: Wir

sehen den Planeten vor dem «Austritt

aus der Sonnenscheibe» kurz nach Sonnenaufgang.

In der Sternwarte versperrt das Kindergartengebäude

die Sicht auf die tief stehende

Sonne, so dass wir unsere Teleskope

zum Beobachten nicht einsetzen

können. Wir weichen daher aus auf den

Galgenzelg am östlichen Dorfrand. Von

diesem Beobachtungsort aus bietet sich

ein ideal niedriger Horizont in Richtung

Hinterfultigen an.

Die Sonne wird dort etwa um 5:50 Uhr

aufgehen, der Austritt der Venus am

oberen Sonnenrand rechts beginnt um

6:38 Uhr, er ist um 6:55 Uhr zu Ende.

warnung: Nicht von blossem Auge in

die Sonne blicken. Sonnenfinsternisbrillen

verwenden. Die Venus kann so gesehen

werden!

Das Sternwartenteam wird bei günstigem

Wetter mit geeigneten Beobachtungshilfen

am Mittwoch, 6. Juni ab 5:45

Uhr auf der Zelg bereit sein. Wir laden

alle ein, mit uns dort zu beobachten.

Wer eine eigene Finsternisbrille besitzt,

soll diese unbedingt mitnehmen.

es werden wohl nur ganz wenige jetzt

lebende Kleinkinder noch einmal den

planeten Venus vor der Sonne sehen!

– der nächste durchgang ist erst am

11. dezember 2117. erich laager

Weitere Informationen:

www.schwarzenburg.ch/de/bildung/

sternwarte

martin O. kommt nach

Schwarzenburg!

In wenigen Wochen erwartet uns ein

ganz besonderes Erlebnis. Martin O., der

eigentlich, seit er so bekannt geworden

und oft am Fernsehen zu sehen ist, nicht

mehr in kleinen Sälen auftritt, kommt

nach Schwarzenburg. Er meint, es habe

ihm beim letzten Mal, als er mit seinem

1. Programm vor einigen Jahren hier

war, so gut gefallen im Gasthof Bahnhof

Schwarzenburg, deshalb trete er gerne

wieder auf, im kleinen persönlichen

Rahmen von muskat.

Dieses Ereignis dürfen Sie sich nicht entgehen

lassen, reservieren Sie umgehend

und sichern Sie sich einen Platz!

Samstag, 9. Juni 2012, 20.15 uhr

Martin O. mit «Cosmophon»

Gasthof Bahnhof Schwarzenburg

Reservation: ekollbrunner@bluewin.ch

Martin O. singt alleine und klingt, als ob

er einen ganzen Chor samt Orchester

verschluckt hätte. Seine Geschichten aus

Musik gleichen einem virtuosen Tanz

auf der Tonleiter, den Martin O. allein

mit seiner Stimme vollbringt. In seinem

2. Soloprogramm zeigt Martin O. neue

Dimensionen seines künstlerischen

Schaffens. Er singt und klingt, jongliert

mit Bildern, greift in die Tasten und erzählt

neue Geschichten. Mal laut, mal

leise, mal humorvoll und dann wieder

ernst. Aber immer raffiniert und perfekt

inszeniert.

In «Cosmophon» baut der Künstler einen

eigenen Klangkosmos auf und überrascht

mit neuen Dimensionen seines

künstlerischen Schaffens.

Quer durch alle Genres und Sprachen

editorial | Schwerpunkt | gemeinde | Kirchgemeinde | aktuell

zeigt sich der Schweizer Stimmakrobat

als musikalischer Kosmopolit. Er greift

Szenen aus dem Alltag auf und inszeniert

musikalische Geschichten. Mit

ganz wenigen Hilfsmitteln fasziniert er

sein Publikum: Bildprojektionen, ein E-

Piano und sein bekanntes Loopgerät.

Dieses nimmt seine Töne auf und gibt sie

in Endlosschlaufen wieder. Das kann

wie ein Chor, eine Band oder ein ganzes

Orchester klingen.

«Cosmophon» lässt das Sonnensystem

tanzen, das Universum klingen. Es verführt

in ferne Galaxien, in neue Hörerlebnisse,

die das Publikum ganz einfach

fesseln und zum Staunen bringen.

(Zitat Tagblatt)

Martin O. hat in kurzer Zeit mehrere

Preise gewonnen:

2010 Schweizer InnovationsPreis,

«SurPriX» der ktv

2011 Förderpreis Neue Rhein Zeitung

2012 Deutscher Kleinkunstpreis in der

Sparte Chanson/Lied/Musik

Mehr Informationen finden Sie unter:

www.martin-o.ch

Vor der künstlerischen Darbietung können

Sie sich im Gasthof Bahnhof in gemütlicher

Atmosphäre mit einem guten

Abendessen verwöhnen lassen.

Reservationen für eine Tischreservation

sind erbeten unter Tel. 031 731 12 93.

elisabeth Kollbrunner-hergert

nächste ausgaben von «schwarzenburg»

Nr. Inserateschluss Redaktionsschluss Erscheinungsdatum

Mittwoch, 12.00 Uhr Freitag, 12.00 Uhr Dienstag

6+7 30.05.12 01.06.12 12.06.12

08 01.08.12 03.08.12 14.08.12

09 05.09.12 07.09.12 18.09.12

10 03.10.12 05.10.12 16.10.12

11 31.10.12 02.11.12 13.11.12

12 05.12.12 07.12.12 18.12.12

das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

23


24 das magazin von Schwarzenburg | n o 5 | mai 2012

V er a nSta lt ungSK a len der

Datum Anlass Ort Veranstalter

19.05.2012 Wildpflanzenverkauf vor Coop, Schwarzenburg Natur- und Heimatschutz

24.05.2012 Blutspenden Pöschensaal, Schwarzenburg Samariterverein Schwarzenburg

26.05.2012 Turner Pfingstbar Wannhalten, Schwarzenburg Turnverein Schwarzenburg

27.05.2012 Jungtierschau Ornithologischer Verein Schwarzenburg

02.06.2012 Gnomengarten Milkenstrasse 18, Schwarzenburg Verein Gnomengarten

03.06.2012 Gnomengarten Milkenstrasse 18, Schwarzenburg Verein Gnomengarten

05.06.2012 Circus «Harlekin» Guggisbergstrasse, Schwarzenburg Circus «Harlekin»

06.06.2012 Circus «Harlekin» Guggisbergstrasse, Schwarzenburg Circus «Harlekin»

08.06.2012 Tommy Vercetti – Mundart-Rap Schloss, Schwarzenburg Schlossverein Schwarzenburg

09.06.2012 Schwarzwassercup Schulanlage, Steinenbrünnen Sportclub Aekenmatt-Steinenbrünnen

09.06.2012 UBS-Kids Cup Sportanlage, Thunstrasse TV / DRS

09.06.2012 Martin O. «Cosmophon» Gasthof Bahnhof, Schwarzenburg Muskat Schwarzenburg

10.06.2012 Eröffnung Kunstausstellung Regionalmuseum, Schwarzenburg Regionalmuseum Schwarzwasser

15.06.2012 Bernisch-Kantonales Jodlerfest Schwarzenburg OK Jodlerfest

16.06.2012 Bernisch-Kantonales Jodlerfest Schwarzenburg OK Jodlerfest

16.06.2012 Gnomengarten Milkenstrasse 18, Schwarzenburg Verein Gnomengarten

17.06.2012 Bernisch-Kantonales Jodlerfest Schwarzenburg OK Jodlerfest

17.06.2012 Gnomengarten Milkenstrasse 18, Schwarzenburg Verein Gnomengarten

23.06.2012 Bank Gantrisch Cup Sportanlage Pöschen FC Schwarzenburg

23.06.2012 Vor-Treffen Musikgesellschaften Schulhaus, Albligen Musikgesellschaft Albligen

24.06.2012 Treffen Musikgesellschaften Schulhaus, Albligen Musikgesellschaft Albligen

07.07.2012 Gnomengarten Milkenstrasse 18, Schwarzenburg Verein Gnomengarten

08.07.2012 Kunstausstellung: Aquarelle Regionalmuseum, Schwarzenburg Regionalmuseum Schwarzwasser

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