ViaOla - auf Tour durch die Oberlausitz

MediaLight

In der zweiten Ausgabe erfahren Sie interessantes über die Oberlausitzer Geschichte, über die Orte in unseren schönen Zittauer Gebirge und vieles weitere über kommende Events in der Region.

Ausgabe 1/2015 | März/April 2015

Themen aus

der Region und

für die Region

informativ | aktuell | unterhaltsam | kreativ | vielseitig | interessant

...auf Tour durch die Oberlausitz

14. Konvent‘a vom 25. – 26.04.2015

800 Jahre Festung Königstein

Großschönau

& Waltersdorf

Unterwegs in einem der ältesten Textildörfer

Der Wiener Kongress


2

Anzeigen

Anzeigen

3-D Querschnitt

Holz-Aluminiumfenster

WOHLFÜHLEN UND

SPAREN MIT NEUEN

FENSTERN!

WIR BIETEN

Niedrigenergie-Fenster

Passivhausfenster bis U W 0,6

Verbundfenstersysteme

mit und ohne Beschattung

Schmalrahmen-Altbaufenster

Holz-Aluminiumfenster

PÖTSCHKE

TISCHLEREI

Weststraße 18 | 02708 Löbau

T (03585) 47 46 - 0

F (03585) 47 46 48

info@tischlerei-poetschke.de

www.tischlerei-poetschke.de

Ausgabe 01/2015


3

Liebe Leserinnen

und Leser,

Nach knapp einem halben Jahr

halten Sie jetzt die 2. Ausgabe

unseres Magazins „ViaOla“ in

der Hand. Das Redaktionsteam

und ich hoffen, dass Ihnen die

erste Ausgabe Unterhaltung, Information,

Spaß und Freude gebracht

haben und der eine oder

Hans-Henner Niese

andere Artikel zu den Themen Inh. der Werbeagentur

gehörte, die Sie besonders interessierten.

Wir wollen mit unseren

Media-Light Löbau

redaktionellen Beiträgen eine interessante Themenauswahl

treffen, wollen Anregungen geben.

Ein historisches Ereignis in diesem Jahr ist das 200-jährige

Jubiläum „Wiener Kongress“, welches durch unseren Autor

Arnd Krenz näher beleuchtet wird. Aber auch andere Themen,

wie „200 Jahre Fürst Pückler-Park“, „Saurierpark“, die

regionale Verbrauchermesse „Konvent’a“, Fahrzeugfrühling,

Radwanderungen, „Lückendorfer Bergrennen“ u.v.m. treffen

sicher Ihr Interesse.

Natürlich sind auch wir sehr interessiert daran, was Sie zu

unserem Magazin sagen, daher gibt es ab dieser Ausgabe

eine Leserecke, in der Sie sich gern zu den jetzigen und auch

zu zukünftigen Themen, Inhalten und Anregungen für unser

Magazin äußern können.

Wir sind gespannt auf Ihre Einsendungen per Brief, E-Mail oder

über unsere Facebook-Seite. Unsere Kontaktdaten finden Sie

im Impressum.

Viel Spaß beim lesen wünscht,

und das Team der „ViaOla

Hans-Henner Niese,

Inhaber der Agentur

Aus dem Inhalt

Seite

· Wiener Kongress 4–5

Sachsen und das Schicksal der Oberlausitz

· Die Inititative „Wirtschaft in der Oberlausitz“ 6–7

Ein Forum für Unternehmer und

Unternehmerinnen der Region Oberlausitz

· Großschönau und Waltersdorf 12–15

Der Textilort Großschönau und

der Erholungsort Waltersdorf wird vorgestellt

· Werde auch Du ein INSIDER 20–21

INSIDERTREFF präsentiert die Vielfalt

der Ausbildung im Landkreis Görlitz

· Unterwegs mit dem Rad 24

Unser Radwegenetz in der Region

· 800 Jahre Festung Königstein 30

Eine neue Dauerausstellung ist in Arbeit

· Die „Konvent’a“ 2015 in Löbau 32

Vom 25.–26. April findet zum 14. Mal

die Gewerbemesse im Messepark Löbau statt

· Sportschießen 34

– ein Hobby mit vielen Facetten. Der Sportschützenkreis

Oberlausitz-Niederschlesien e.V. stellt sich vor

Die nächste Ausgabe

ViaOlaauf Tour durch die Oberlausitz

erscheint im Juni/Juli 2015!

IMPRESSUM

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau, Ernst-Thälmann-Straße 63, 02708 Großschweidnitz. Tel: 03585 40 19 67, Fax 03585 46 88 87,

E-Mail: viaola@media-light-loebau.de, Web: www.media-light-loebau.de, www.facebook.com/MediaLightLoebau

Redaktionsleitung: K. Niese – Werbeagentur Media-Light Löbau

Autoren: Arnd Krenz, Kerstin Kunath, Franziska Springer, Ingo Goschütz, Martin Noack, Jürgen Kießlich, Aline Förster, Stefan Holthaus, Eric Weber

Satz & Gestaltung: A. Wellschmidt, S. Hille, S. Hähnel - Werbeagentur Media-Light Löbau

Ernst-Thälmann-Straße 63, 02708 Großschweidnitz, Tel: 03585 40 19 67, E-Mail: viaola@media-light-loebau.de, post@media-light-loebau.de

Titelbilder: Mandaupartie – P. Pachl, Konvent‘a – K. Kunath, Festung Königstein – Fritz Gerald Schröder (Wikipedia)

Anzeigenakquise: R. Beil, W. Flecks, S. Baier, H.-H. Niese Es gilt die Preisliste von Juni 2014

Druck: Druckerei Vetters, Radeburg Auflagenhöhe: 25.000 Exemplare

Verteilung: Kostenlos an Haushalte im Landkreis Görlitz

Für die Richtigkeit der Werbeaussagen übernimmt die Werbeagentur Media-Light Löbau keine Gewähr. Haftungsausschluss besteht auch für

redaktionelle und technische Fehler, der Nachdruck, auch auszugsweise, ist untersagt.

Copyright: Werbeagentur Media-Light Löbau, 2015, all rights reserved.

Ausgabe 01/2015


4

Der Wiener Kongress, Sachsen und das Schicksal

200 Jahre sind vergangen, seit am 9. Juni 1815 europäische Großmächte in Wien d

Herrschaftsjahre zogen. Sie unterzeichneten eine Akte, die Kriege rächte und Gebiet

allein und damit auch die dazugehörige Oberlausitz. Sie zahlte einen Tribut, dessen

Das Heilige Römische Reich

deutscher Nation geht unter

Man schrieb das Jahr 1805. Napoleon schickte sich an, den

Kontinent zu erobern. In der Schlacht bei Austerlitz besiegte

er die Armeen Russlands sowie Österreichs und bestimmte

zunehmend die europäische Politik. 16 deutsche Fürstentümer

verließen das Reich und vereinigten sich unter französischem

Protektorat als Rheinbundstaaten. Daraufhin legte Franz II. am

6. August 1806 die Kaiserkrone nieder – das Heilige Römische

Reich deutscher Nation war Geschichte. Doch zwei Große,

nämlich Sachsen und Preußen, stellten sich dem Eindringling

entgegen. Ihr (noch) gemeinsames Schicksal stand allerdings

unter keinem guten Stern. Am 14. Oktober 1806 erlitten sie bei

Jena und Auerstedt eine vernichtende Niederlage. In Preußen,

wie auch im Kurfürstentum Sachsen hatte fortan Napoleon das

Sagen. Insbesondere Sachsen band er eng an sich, indem er

dessen Kurfürsten zum König erhob. Bis zum Schluss hielt dieser

zu Frankreich. Ein entscheidender Fehler, denn trotz, dass große

Teile der sächsischen Armee in der Völkerschlacht 1813 zu den

Verbündeten überliefen, gehörte Sachsen zu den Verlierern der

Befreiungskriege. Friedrich August I. kam als Kriegsgefangener

nach Friedrichsfelde und sein Königreich wurde ein von Russen

und Preußen verwaltetes Generalgouvernement.

Ein Kongress der Mächtigen

– das Volk bleibt draußen

Dass die Preußen Friedrich August I. festhielten, kam nicht von

Ungefähr. Sie und die Russen waren längst übereingekommen,

wie Europa nach dem Krieg aufzuteilen wäre. Schon am 28.

Februar 1813 hielten beide Seiten in Kalisch (heute Kalisz –

Polen) schriftlich fest, dass Preußen im Fall eines Sieges mit

ganz Sachsen und Russland mit dem Herzogtum Warschau

belohnt werden sollte. Mit Unterzeichnung dieses Friedens-

Freundschafts- und Bündnisvertrages wechselte der preußische

König endgültig die Seiten. Im Oktober 1813 gehörte er

zu den Siegern. Neben den anderen Großmächten Österreich,

Großbritannien, Russland und Frankreich, konnten seine Verhandlungsführer

auf dem in Herbst 1814 beginnenden Wiener

Kongress aus starker Position verhandeln. Im Verlaufe dieser

Konferenz stand freilich längst nicht mehr die „Befreiung der

Völker vom napoleonischen Joch“ an erster Stelle. Es ging

Ausgabe 01/2015

schlicht um die Realisierung lang gehegter Annexionsgelüste

sowie die Restaurierung alter politischer Verhältnisse. Das

gemeine Volk, auch die Interessen des regionalen Adels, der

Städte und Kirchen, spielten so gut wie keine Rolle.

Sachsen wird geteilt

Wie sich bald herausstellte, hing sich der Kongress an der

sächsisch-polnischen Frage auf. Lange und hart rangen die

Abgeordneten. Hinter den Kulissen zogen Unterhändler die

Fäden. Preußen einerseits war dem lang gehegten Wunsch

nahe, sich Sachsen vollständig einverleiben zu können und das

Zarenreich hielt Polen schon fest in seinen Händen. Österreich,

das bourbonische Frankreich und Großbritannien andererseits

fürchteten ein zu starkes Preußen. Sie plädierten für einen

Verbleib Sachsens beim angestammten Königshaus. Wenn

es denn nicht anders ginge, wären sie auch mit einer Teilung

des Landes einverstanden. Mittendrin agierte ohne offizielle

Zulassung der sächsische Gesandte Graf Schulenburg. Er

setzte sich vehement für den uneingeschränkten Erhalt seines

Landes ein, liebäugelte insgeheim sogar mit einem Anschluss

an Österreich. Fast wäre es zwischen den Verhandlungsführern

zum Krieg gekommen. Den Kräfteverhältnissen gehorchend,

einigten sie sich letztendlich auf eine Teilung Sachsens. Für die

entgangenen Flächen erhielt Preußen Gebiete im Rheinland. Am

6. Februar 1815 unterzeichneten die Verhandlungsführer einen

entsprechenden Teilungsplan. 57 Prozent des sächsischen

Territoriums und 42 Prozent der Bevölkerung sollten an den

preußischen Staat gehen. Der andere Teil durfte hoheitlich

beim sächsischen König verbleiben.

Grenzsteine in Kleinradmeritz

(stehen für die Markierung zwischen Sachsen und Preußen)


5

der Oberlausitz

A. Krenz

en Schlussstrich unter acht napoleonische

e neu aufteilte. Die Strafe traf Sachsen fast

Folgen bis heute diskutiert werden.

Die vergebliche Reise nach Wien

Für das alte Markgraftum Oberlausitz war das eine Katastrophe.

1635 vom Königreich Böhmen als Kriegspfand zu Sachsen

gekommen, hatten die Oberlausitzer in rund 800 Jahren

niemals mit einer Teilung leben müssen. Das Land war ein aus

2 Kreisen bestehender homogener, historisch gewachsener

Raum, mit eigener Verfassung und Traditionen. Darauf waren

die Oberlausitzer stolz. Vom fernen Wiener Kongress bekamen

sie anno 1815 nicht viel mit. Zeitungen gab es wenig, die meisten

Informationen verbreiteten sich über Flugschriften oder per

Post. Umso größer war das Entsetzen, als plötzlich Meldungen

auftauchten, man wolle die Oberlausitz zwischen Sachsen und

Preußen aufteilen. Die Mehrheit der Einwohner sprach sich für

den Verbleib bei Sachsen aus. Ein kleiner Teil hingegen hätte

sich mit einer Übergabe an Preußen abfinden können. Aber

eine Teilung akzeptieren, das war einfach undenkbar. Das

Schlimmste zu verhindern reiste deshalb der Landesälteste

von Gersdorf mit einem Begleiter am 3. März 1815 nach Wien.

Er hatte ein Bittschreiben in der Tasche und suchte um Audienz

beim österreichischen Außenminister Metternich nach. Doch

sie wurden nicht einmal vorgelassen, denn die Würfel waren

ja längst gefallen. Nur der aus Kriegsgefangenschaft nach

Pressburg entlassene sächsische König versagte noch seine

Einwilligung. Am Ende blieb ihm keine Wahl und er stimmte am

18. Mai den von den Großmächten ausgehandelten Bestimmungen

zu. Am 9. Juni 1815 endete der Wiener Kongress – das

Schicksal Sachsens und der Oberlausitz war besiegelt.

Palais am Ballhausplatz – Tagungsstätte

des Wiener Kongress, heute das Wiener Bundeskanzleramt.

Zeitgenössischer Kupferstich vom Wiener Kongress

Oberlausitz – eine historisch-politische

Ortsbestimmung

Einige Geschichtsschreiber meinen, die Verhandlungsführer

in Wien hätten die Grenzen zur Trennung Sachsens willkürlich

gezogen. Das stimmt insofern nicht, da sie extra Kommissionen

bildeten, die Gebiete, Bevölkerungsanteile sowie Steueraufkommen

gegeneinander auflisteten. Sie wogen Äquivalente

aus und bestimmten erst danach genaue Demarkationslinien.

Regionale Befindlichkeiten spielten dabei allerdings keine Rolle.

In dieser Beziehung sei der Begriff Willkür gerechtfertigt. Ab

dem Sommer 1815 trennte eine Linie – im Osten beginnend

bei Seidenberg, entlang der Wittig, über den Eigenschen Kreis,

Obersohland, Weißenberg, nördlich Königswartha bis Schwepnitz

die Oberlausitz in einen sächsischen und preußischen

Teil. Ländereien sowie historisch gewachsene Kirchspiele waren

auseinandergerissen und der Oberlausitzer Sechsstädtebund

hörte in der alten Form auf, zu existieren. Auch das Siedlungsgebiet

der Obersorben war ab diesem Zeitpunkt zweigeteilt.

Mit Wut im Bauch machte der Begriff Muss-Preuße unter den

neuen Berliner Untertanen die Runde. Da das Gebiet der jetzt

preußischen Oberlausitz zu klein war, schlug man es verwaltungstechnisch

der angrenzenden Provinz Schlesien zu. Die

Niederlausitz dagegen kam zu Brandenburg. Rasch wurde

in den neuen Kreisen eine Verwaltungsreform durchgeführt,

während im sächsischen Teil der Oberlausitz vorerst alles

beim Alten blieb. Für die nachfolgenden 130 Jahre gehörte die

preußische Oberlausitz zur Provinz Schlesien bzw. von 1919

bis 1938 und von 1941 bis 1945 zur Provinz Niederschlesien.

Seit mittlerweile 70 Jahren sind die alten preußischen Verwaltungsstrukturen

in den Annalen der Geschichte verschwunden.

Was aber ist unterm Strich geblieben? Natürlich unsere

Oberlausitz – unser altes Markgraftum, das die längste Zeit

seiner Existenz zur Krone Böhmens gehörte. Heute leben wir

wieder in Sachsen und die Oberlausitzer östlich der Neiße in

Polen. Selbst in unserer Fantasie können und wollen wir daran

nichts ändern. Wir leben zusammen und bleiben ganz einfach,

was wir sind: Oberlausitzer!

Ausgabe 01/2015


6

Die Initiative „Wirtschaft in der Oberlausitz

Ein Forum für Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region Oberlausitz als

unabhängige freie Plattform, welches deren Interessen vertritt und beiträgt, den

wirtschaftlichen Zusammenhalt zur Stärkung der Region weiter voranzubringen.

Herr Hinner, Sie sind der Initiator oder auch Motor des

Forums „Wirtschaft in der Oberlausitz“. Was können sich

unsere ViaOla-Leserinnen und Leser darunter vorstellen?

Die Initiative oder auch das Forum „Wirtschaft in der Oberlausitz

ist ein Netzwerk von Unternehmerinnen und Unternehmern,

die hier in der Oberlausitz mit ihrem Firmensitz zu

Hause sind, mit der Region eng verwurzelt sind und im Interesse

der Stärkung der Region aktiv werden wollen. Die Initiative ist

für die sich einbringenden Unternehmer eine neutrale, offene

und unabhängige Netzwerk-Plattform.

„Wirtschaft in der Oberlausitz“ bietet für die Teilnehmer den

Rahmen zum regelmäßigen und öffentlichen Informationsaustausch

zu Themen und Fragestellungen, die gesellschaftlich

und regional relevant und aktuell sind sowie zu Fragen der

Unternehmensführung, der Wettbewerbsfähigkeit, zu innovativen

Ideen, deren Anwendung und Umsetzung und sie trägt

bei, die Entwicklung eines stärkeren Zusammenhalts der hier

ansässigen Unternehmen, trotz bestehender Konkurrenz, voranzubringen.

Kurz gesagt, geht es mir mit der Initiative darum, die Themen

anzufassen, die die Unternehmer besonders interessieren,

Themen die „unter den Nägeln brennen“ und eine alsbaldige

Klärung bedürfen, bei denen Standpunkte und Positionen

erarbeitet werden und dann an die entsprechenden

Stellen weitergeleitet bzw. vertreten werden, egal ob es um

gesellschafts-politische oder wirtschaftlich-unternehmerische

Sachverhalte geht

Kontinuität und Regelmäßigkeit unserer Arbeit im Forum

spiegelt sich durch die einmal monatlich, immer am ersten

Donnerstag von 09.00 – 11.00 Uhr, stattfindende Veranstaltung

wieder. Hier wird das Angenehme mit dem Nützlichen

verbunden. Das bedeutet in einer gelockerten Atmosphäre mit

Anzeigen

Anzeigen

Partner der Volks- und Raiffeisenbank im Landkreis Görlitz – Bank ist nicht gleich Bank

„Bank des Jahres 2014“

Versicherung, Fondgesellschaft,

Vermögensverwalter,

Kreditgeber, Mittelstandsfinanzierer,

Existenzgründungshelfer,

Bausparkasse, Bank:

Unsere genossenschaftliche

Beratung hat viele Namen.

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Wir machen den Weg frei.

Nutzen Sie unsere genossenschaftliche Beratung und unsere

starken Partner der Genossenschaftlichen FinanzGruppe

Volksbanken Raiffeisenbanken für Ihren Erfolg.

Mehr Informationen unter www.vrb-niederschlesien.de.

Ausgabe 01/2015


7

einem kleinen Imbiss in der Runde zusammen zu sitzen und

dabei konstruktiv miteinander reden.

Herr Hinner, das wird aber sicherlich nicht die einzige Aktivität

des Forums sein?

Natürlich nicht. So wird z.B. aktiv teilnehmenden Unternehmen

in der Initiative die Chance gegeben, das Unternehmen zu

präsentieren , Führungskräfte vorzustellen, Erfahrungen und

innovative Ideen zu vermitteln, aber auch im Gespräch Anregung

zu finden für neue, interessante Wege im Führungs- und

Produktionsprozess. Nicht das Konkurrenzdenken zwischen

den Unternehmen steht dabei im Vordergrund. Vielmehr geht

es um den Erfahrungsaustausch, um Ideenentwicklung und

die Vorstellung innovativer Prozesse, die in der Praxis bereits

erfolgreich laufen. Diese Form des Zusammenwirkens finden Sie

kaum woanders in dieser Form vor – hier werden die Interessen

der Unternehmer in besonderer Weise vertreten.

In den vergangenen Monaten haben sich z.B. eine Verlagsagentur,

die erfolgreich tätig ist und nächstes Jahr ihr 25-jähriges

Bestehen feiert, vorgestellt und auch ein Unternehmen für

komplexe Lösungen bei der massiven Energieeinsparung bekam

die Gelegenheit sich umfassend zu präsentieren. Nicht

selten entwickeln sich bei diesen Veranstaltungen, neue geschäftliche

Kontakte. Eine weitere Veranstaltung Ende März

wird mit polnischen Einrichtungen bezüglich der Arbeitskräftebeschaffung

für Unternehmen durchgeführt.

Weiterhin bietet „Wirtschaft in der Oberlausitz“ den sich einbringenden

und teilnehmenden kleinen und mittelständischen

Unternehmen der Region die Möglichkeit, für Führungskräfte

und Mitarbeiter, Weiterbildungsmaßnahmen oder Seminare mit

den passenden Partnern, ortsbezogen und zu fairen Preisen

in Anspruch zu nehmen.

Vorzumerken wäre aber auch der 19. Juni 2015. An diesem

Anzeige

Tag findet der „Oberlausitzer Unternehmertag“ der Initiative

statt und auch die Fachkräftemesse im Herbst ist ein besonders

zu erwähnendes Ereignis. Dieses wird in Kooperation mit

polnischen Unternehmern organisiert. Termin und Ort wird

rechtzeitig bekannt gegeben.

Herr Hinner, wir danken Ihnen für die Ausführungen.

Dieses Gespräch führte Hans-Henner Niese

SWOBODA

Heizungsund

Sanitärtechnik

GmbH

office@swoboda-gmbh.de

VERMIETUNG – VERWALTUNG – VERKAUF

Richard-Müller-Str. 80 b

02708 Löbau

Tel.: 03585 86 16 16

Fax: 03585 86 16 17

www.swoboda-gmbh.de

WEIL WOHNEN VERTRAUENSSACHE IST.

Johannisplatz 2

02763 Zittau

Fon 03583 750-0

Fax 03583 750-102

woba@wbg-zittau.de

WBG-ZITTAU.DE

ELEKTRO-KLINNER Weißenberg

seit 1979

BERATUNG – VERKAUF – SERVICE

Inh. Steffen Labitzke • August-Bebel-Platz 9 • Telefon: 03 58 76 / 4 28 19 • www.elektro-klinner.de

Anzeigen

Sichern Sie sich Ihr Willkommensgeschenk!

Anzeige mit Coupon einfach beim nächsten Einkauf

bei Elektro Klinner vorlegen!

!

Ausgabe 01/2015


8

Die Gartensaison 2015 beginnt –

Die ersten Sonnenstrahlen lassen die

Gartenbesitzer beschwingt in die neue

Saison starten.

© VRD - Fotolia.com

Wie definieren Sie Garten? Als abgegrenztes Stückchen Land, in

dem Pflanzen durch Pflege angebaut werden? Gärten unterteilen

sich in Nutzgärten, Zier-, Klein-, Natur- und botanische

Gärten. Für jeden ist etwas dabei. Und das ganze Jahr ist

Gartensaison, auch im Winter, wenn die Temperaturen gefährlich

nahe der Nullgrenze liegen.

Aber schon die ersten Sonnenstrahlen im Februar bereiten den Gartenliebhabern

Glücksgefühle auf kommende Tätigkeiten in ihrem grünen Wohnzimmer.

Daher kleine Tipps für den Beginn der Gartenvorsaison im zeitigen Frühjahr.

Ideen gibt es viele und es ist besser, sich zeitig einen Plan für alle vorbereitenden

Arbeiten zu machen. Sollte das Gartengrundstück erst kurze Zeit in

Besitz sein, dann ist eine Skizze, wie der Garten eventuell neu- und umgestaltet

werden kann, sinnvoll. Standort und Beete möchten optimal ausgenutzt werden.

Die eine oder andere Anschaffung für kommende Arbeiten wurde im Winter

ebenfalls überlegt und will nun in die Tat umgesetzt werden. Beziehen Sie alle

Familienmitglieder mit ein und besprechen auch deren einzelne Wünsche.

Kinder möchten einen Platz zum Spielen – Sie lieber einen Teich.

© Alexander

Anzeige

Anzeige

Ausgabe 01/2015


9

erste Arbeiten im Garten

Raths - Fotolia.com

Redaktion ViaOla

Gewächshaus oder nur

Frühbeet?

Hier ist der Platzbedarf, Lichteinfall und auch

welche Pflanzen hinein sollen, entscheidend.

Ebenso die Größe, denn nach oben sind bekanntlich

alle Wünsche und Preise dafür offen …

Sobald der Schnee abgetaut ist, können Sie beginnen.

Unterziehen Sie alle Gartengeräte einem

kritischen Blick, um mit eventuellen Kleinreparaturen

oder einem neuen Stiel die Handlichkeit zu verbessern. Als

nächstes sind die Beete vorzubereiten und mit einer Grabgabel

können Sie den Boden locker umgraben. Da Sie schon wissen,

wo Gemüse, Blumen, Stauden, Sträucher oder neu zu pflanzende

Bäume ihren zukünftigen Standort haben, kann jetzt

rechtzeitig die Aussaat ins Frühbeet beginnen. Kohl, Fenchel

Sellerie, aber auch Astern, Dahlien und Nelken können schon

hinein, sind aber noch mit einer Folie vor den kalten Nachttemperaturen

zu schützen.

Die Obstbäume bekommen, sofern im Spätherbst nicht geschehen,

einen Schnitt und alte Triebe werden entfernt.

Frischer Kompost auf die Erde bringt Schwung ins Beet. Auch

Dünger kann z.B. jetzt mit der Gießkanne ausgebracht werden.

Ebenso kann der Rasen Dünger vertragen, vorher sollten aber

die liegengebliebenen Laubreste entfernt werden.

Wenn alles soweit vorbereitet ist, kann die Aussaat beginnen

und schon bald werden die ersten grünen Spitzen aus der Erde

lugen. Sie haben im Garten alles vorbereitet? Jetzt können Sie

in der neuen Sitzecke für einen Augenblick die warmen Sonnenstrahlen

genießen und vielleicht gibt es schon den einen

oder anderen Ernteertrag, so bei Radieschen oder Möhren?

18. Landeserntedankfest

Redaktion ViaOla

Löbau richtet das

18. Sächsische Landeserntedankfest

als Gastgeber aus

Die Vorbereitungen zu diesem Ereignis, welches am Festwochenende

vom 18. bis 20. September stattfindet, sind im vollen

Gang. Die Große Kreisstadt Löbau organisiert die Veranstaltung

gemeinsam mit dem Sächsischen Landeskuratorium im Ländlichen

Raum e.V. (SLK) und der Unterstützung des Sächsischen

Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft.

Das Fest ist geprägt von einem großen Bauern- und Handwerkermarkt,

einer umfangreichen kulturellen Rahmenbegleitung

und dem besonderen Hit, dem Festumzug. Dieser wird, soviel

ist bereits bekannt, von Löbau Süd über die Innenstadt bis zum

Veranstaltungs- und Messegelände führen.

Viele Händler und Handwerker haben sich bereits schon eingebracht

mit einem Stand und entsprechenden Aktivitäten.

Die Löbauer Werbegemeinschaft hat sich bereit erklärt, die

Organisation und Gestaltung um den Altmarkt zu übernehmen.

Das Landeserntedankfest wird ein weiteres bedeutsames Fest

für die Region sein und freut sich auf die vielen Besucher,

Gäste und aktiven Teilnehmer. Lassen Sie sich diesen Termin

nicht entgehen.

Anzeige

Anzeige

Wir haben...

Zittauer

Gartenmarkt

...alles für Ihren

Garten...

... u.v.m.

Herwigsdorfer Straße 6

02763 Zittau

03583-79 52 46

www.landhandel-zittau.de

Ausgabe 01/2015


10

Ostern – viele Geschichten

ranken sich um das Fest K. Kunath

Auf die Frage weshalb die Menschen Ostern feiern,

bekommt man die unterschiedlichsten Antworten.

© drubig-photo - Fotolia.com

Für Alf Mudrich ist es klar, Ostern ist für

ihn das „Erwachen der Hoffnung“. Er

recherchierte und suchte nach dem Ursprung

des Festes. Alf Mudrich ist Pastor

Leben und Sterben von Jesus erfüllt.

Im Passahfest, dem Fest der Befreiung

des Volkes Israel aus der Sklaverei in

Ägypten, sahen sie ein Symbol für die

Das ließ sich nicht leugnen. Viele halten

die Auferstehung Jesu für die bestbelegte

Tatsache der Antike. Andere

können sich so etwas nicht vorstellen.

der Freien Evangelischen Josua Gemein-

Befreiung, die Jesus mit seinem Tod am

Jesus als Prototyp eines Lebens nach

de in Bautzen und beantwortet Fragen

Kreuz für alle Menschen bewirkt hat-

dem Tod? Für Christen ist der Tod nun

rund um das Osterfest.

Befreiung von Schuld und Tod.

nicht mehr Endstation, sondern ein Um-

Wie kommt es zu dem jeweils festgeleg-

steigebahnhof und Ostern der Fahrplan.

ten Datum für die Feiertage? Schließlich

fällt es jedes Jahr auf ein anderes Wochenende.

Das Osterfest ist zeitlich mit dem jüdischen

Passahfest der Bibel verbunden,

das zum ersten Frühjahrsvollmond gefeiert

wird. Jeweils der darauffolgende

Sonntag ist der Ostersonntag.

Wie kam man dann eigentlich auf Osterhase

und Ostereier?

Sie sind Symbole der Fruchtbarkeit.

Die ersten farbigen Ostereier aus dem

11. Jahrhundert waren rot und hatten

durchaus einen Symbolcharakter, der

Hinweis auf das Leiden Jesu und seine

Auferstehung zu Ostern sowie neues

© K. Kunath

Herr Mudrich, wie ist Ihrer Meinung nach

das Osterfest entstanden?

Ostern, ist das wichtigste Fest der

Christenheit, es erinnert an die Glaubensgrundlage

aller Christen, an das

Leiden, den Tod und die Auferstehung

Jesu vor fast zweitausend Jahren.

Bei Jesus und den Aposteln finden wir

keine direkte Forderung, bestimmte

Feste zu feiern. Die ersten Christen feierten

die vorgeschriebenen jüdischen

Feste und sahen deren Symbolik im

Welche Bedeutung hat das Fest für die

Christen heute noch?

Ostern ist für Christen der Tag der Befreiung.

Nicht aus politischen Zwängen,

sondern aus der Furcht vor dem Tod.

Die ersten Christen waren sich sicher:

„Jesus ist wirklich und wahrhaftig auferstanden.“

So riefen es zwei Männer,

die Jesus nach seiner Auferstehung begegnet

sind den anderen noch ungläubigen

Aposteln zu, die sich aus Angst

vor Verfolgung eingeschlossen hatten.

Kurz darauf trat der auferstandene Jesus

selbst unter sie.

Das Grab Jesu, das die jüdische Geistlichkeit

von römischen Soldaten bewachen

ließ, war am Ostermorgen leer.

Leben.

Konnten Sie in Ihrer Recherche herausfinden

woher der Begriff „Ostern“ kommt?

Sprachforscher sind sich nicht einig,

ob der Begriff Ostern mehr von heidnischen

Traditionen geprägt ist und auf

die syrisch-ägyptische Gottheit Astarte

oder auf die vermeintliche germanische

Frühlingsgöttin Ostera hinweist oder

aus christlicher Tradition gespeist, aus

dem griechischen Wort für Morgenröte

entstand, aus dem im Althochdeutschen

eostere wurde.

Vielen Dank Herr Mudrich und in diesem

Sinne Ihnen und allen Lesern ein schönes

Osterfest!

Das Interview führte Kerstin Kunath.

© drubig-photo - Fotolia.com

Ausgabe 01/2015


11

Sicher Surfen im Internet F. Springer

Keine Chance für IT-Schädlinge und Internet-Betrüger

© wikimedia.org

Das Internet ist ein Eldorado für betrügerische Angebote. Wir

haben die häufigsten Maschen der dubiosen Geschäftemacher

zusammengetragen und Tipps gesammelt, wie man sich davor

schützen kann, ohne das Internet gleich abzuschalten.

Spam und Phishing

Hinter dem Begriff Spam versteckt sich jede Art von unerwünschter

Mail. Vergleichbar mit der unaufgeforderten Zustellung

von Briefkastenwerbung liegt das Frustpotential von

Spammails vor allem in ihrer Häufigkeit und dem blühenden

Handel mit aktiven Mailadressen. Um sich hiervor zu schützen,

ist es meist schon ausreichend, sich eine temporäre Adresse

zuzulegen, die nach einmaliger Nutzung – etwa zur Anmeldung

auf Online-Portalen – wieder abgeschaltet wird. Die private

Mailadresse sollte hingegen wie die Telefonnummer behandelt

und nur an Vertraute weitergegeben werden.

Weitaus gefährlicher ist das sogenannte Phishing, eine Sonderform

von Spam, dessen Name sich aus den englischen

Begriffen Password und Fishing zusammensetzt. Hierbei legen

es Betrüger darauf an, dem Empfänger private Daten, etwa

Kontoinformationen oder Passwörter zu entlocken. Dabei

gehen die Abzocker sehr gewitzt vor – verschicken etwa fingierte

Rechnungen mit dringlichen Zahlungsaufforderungen.

Nicht selten enthalten diese E-Mails täuschend echte Anhänge

oder Verlinkungen zu gefälschten Seiten. Sind die Betrüger

einmal im Besitz privater Informationen nutzen sie diese, um

Finanztransaktionen vorzunehmen und richten dabei nicht

selten erheblichen Schaden an. Vor Phishingangriffen schützt

am besten der gesunde Menschenverstand und ein erhöhtes

Misstrauen gegenüber Mails unbekannter Herkunft. Diese sollten

generell ungelesen gelöscht, Anhänge keinesfalls geöffnet

und verlinkte Seiten nicht angesteuert werden.

IT-Schädlinge

Wie Einbrecher bahnen sich Schadprogramme ihren Weg: über

Schwachstellen in Browsern oder Betriebssystemen verschaffen

sie sich Zutritt zu fremden Rechnern, wo sie unerwünschte

Funktionen ausführen und den Versuch unternehmen, andere

Rechner zu befallen. Ganz gleich ob Virus, Wurm oder Trojanisches

Pferd – die gesamte Familie der IT-Schädlinge ist in

der Lage, Ihren Rechner lahmzulegen, einzelne Dateien oder

sogar die Festplatte zu löschen.

Mitunter verbergen sich schadhafte Codes sogar in Werbebannern

auf seriösen Websites. Aber auch über Anhänge in

E-Mails, Dateidownloads aus dem Internet, auf USB-Sticks

oder CD-Roms schleichen sich manchmal unerwünschte

Programmcodes auf den Rechner. Den wirksamsten Schutz

bieten FireWalls und Anti-Viren-Programme, die regelmäßig

aktualisiert werden sollten. Um Dateiverlust zu vermeiden,

sollte regelmäßig eine Sicherheitskopie angefertigt werden.

Hier bietet sich die Verwendung einer externen Festplatte

besonders an. Nutzen Sie für Ihre Spaziergänge im Web einen

Gastzugang mit begrenzten Berechtigungen. Auf diese Weise

verhindern Sie, dass der Virus Administratorrechte auf Ihrem

Computer erlangt.

Passiert es dennoch, dass sich ein Schadcode auf den Rechner

geschlichen hat, beenden Sie Ihre Arbeit und schalten Sie den

Computer aus. Um den Schaden möglichst gering zu halten,

empfiehlt es sich, den Rat eines Fachmanns einzuholen. Sollte

eine Datei oder eine E-Mail dem Schadcode Tür und Tor

geöffnet haben, benachrichtigen Sie den Absender. Genauso

kann es sein, dass Sie unwissentlich von einem infizierten

Rechner Daten verschickt haben. In dem Fall sollten Sie auch

die Empfänger Ihrer Daten, unter Umständen sogar sämtliche

Kontakte in Ihrem Adressbuch benachrichtigen.

Anzeigen

Anzeigen

Schwerpunkte:

• Arbeitsrecht • IT-Recht • Sozialrecht

• Strafrecht • Zivilrecht

Anwaltskanzlei-MCM | Biesnitzer Straße 10

02826 Görlitz | Fon: 03581-643418 | Fax: 03581-404917

ra-mcm@gmx.de | www.kanzlei-mcm.de

Ausgabe 01/2015


12

Textildorf Großschönau –

die Wiege der deutschen

Textilindustrie

A. Förster

Im Textildorf Großschönau liegt die

Wiege der deutschen Damast- und

Frottierindustrie. Großschönau ist

mit der Textilgeschichte der Damastund

Frottierweberei so eng

verbunden wie keine andere

Gemeinde in Deutschland.

Denn in keinem anderen Ort wurde so viel und so lange echter

Damast gewebt. Daher auch der Beiname „Textildorf“. Das

Ortsbild Großschönaus ist davon stark geprägt: wer den Ort

besichtigt, dem fallen die vielen kleinen und großen Umgebindehäuser

auf, welche größtenteils Weberhäuser waren, die für

ein Dorf ungewöhnlich vielen Villen, welche häufig Fabrikanten

Blick zur Kirche in Großschönau

gehörten, aber auch die vielen Fabriken und Produktionsbetriebe,

welche immer noch gewerblich genutzt werden, zum

Teil aber leider auch brach liegen. Und immer zahlreicher sind

renaturierte und wieder bebaute Flächen zu finden, in deren

früheren Gebäuden Textilmaschinen ratterten und Schichtarbeiter

ihr täglich Brot verdienten. Die Textilindustrie prägt nach

wie vor die Wirtschaftsstruktur der Gemeinde, jedoch befindet

sich der Charakter der Gemeinde im

Wandel.

Um 1834 etwa ernährte

Anliegen der Initiative „Textildorf“ ist es, Gästen das Thema

Textil mit seinen interessanten geschichtlichen und gegenwärtigen

Facetten während des Aufenthaltes in der Gemeinde erlebnisreich

näher zu bringen und den Einwohnern der Gemeinde

mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte ein Stück Identität

zu geben, um gemeinsam näher

zu rücken und die Heimat positiv

wahrzunehmen. Aus diesem

Grund wurde im vergangenen

die Damastmanufaktur

Jahr der Textilpfad installiert.

ca. 3.800 Menschen, was

zur damaligen Zeit dreiviertel

der Einwohner ausmachte.

Heute gibt es noch zwei

weltweit agierende Unternehmen:

die Damino GmbH für die

Damastweberei und die Frottana

Textil GmbH & Co.KG für

die Frottierweberei mit insgesamt

ca. 600 Mitarbeitern.

Auch wenn die Textilindustrie

nicht das einzige Steckenpferd

Entlang 28 Stationen werden

historische Wirkungsstätten

der Textilindustrie in Großschönau

mit der Gegenwart

verknüpft. Derzeit präsentiert

sich der Pfad in den Sprachen

Deutsch, Tschechisch

und Englisch. Quizfragen

auf den Tafeln beziehen

auch Kinder ein und geben

Anreiz, mehr über die Geschichte der

Textilindustrie wissen zu wollen. Wem der Weg zu lang ist, der

im produzierenden Gewerbe der Gemeinde ist, erfolgt kann den Pfad auch in mehrere Abschnitte einteilen. Urige Einkehrmöglichkeiten

immer mehr der wirtschaftliche Wandel zu einem zweiten

Standbein, dem Tourismus.

in traditionellen Umgebindehäusern finden

sich ebenfalls entlang der Strecke.

Ausgabe 01/2015

Webstuhl © Aline Förster

© Aline Förster


13

An vielen Stellen in der Gemeinde kann das

Thema Textil authentisch erlebt werden

Im Deutschen Damast- und Frottiermuseum mit der Schauwerkstatt

zum Beispiel. Dort gibt es Vorführungen. Es kann

die „textile Kette“ verfolgt werden, vom einzelnen Faden bis

zum fertig gewebten Tuch. Das gibt es nirgendwo sonst in

Deutschland. Besucher können hier auch ein Stück selbst

gewebten Damast mit nach Hause nehmen. Das wegen seiner

Dachbedeckung „Kupferhaus“ genannte Museumsgebäude

ließ der Damastfabrikant Christian David Waentig Anfang des

19. Jahrhunderts erbauen. Dann wurde es der Gemeinde Großschönau

geschenkt, damit diese ihre besondere Textiltradition

besser bewahren kann.

Weiter finden regelmäßig Werksbesichtigungen der Frottana

Textil GmbH & Co.KG statt. Es gibt die Outletstores (Fabrikverkäufe)

der Damino GmbH und der Frottana Textil GmbH & Co.KG,

regelmäßige und buchbaren Führungen entlang des Textilpfades

sowie regelmäßige Ortsführungen durch den Erholungsort

Waltersdorf entlang des Umgebindehaus-Denkmalpfades.

Exkurs Damastweberei

Damast ist ein Bildgewebe, bei dem das Muster durch den

Wechsel von Kettatlas und Schussatlas entsteht. Diese Webtechnik

kam aus China oder Persien, wo man sie schon vor

4000 Jahren kannte, über den Orient nach Europa. Die Stadt

Damaskus, die heutige Metropole Syriens, gab dem Gewebe

seinen Namen. Zu europäischen

Zentren der Damastweberei

entwickelten sich

seit dem 13. Jahrhundert

Oberitalien und später

Lyon in Frankreich. Auch

Flandern wurde wegen

seiner Leinendamaste

berühmt. Von dort breitete

sich das kunstvolle

Webverfahren nach Holland,

Irland, Skandinavien

und Deutschland aus.

Dt. Damast- und Frottiermuseum © Gemeinde Großschönau

Anzeige

Anzeige

DAMINO GmbH - DAMAST AUS TRADITION

Tischwäsche Bettwäsche

Geschirrtücher

Waltersdorfer Straße 2

02779 Großschönau

Telefon (035841) 311-0

Fax (035841) 311-11

www.damino.de

mit

Wir haben für Sie geöffnet:

Montag bis Freitag 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Samstag

09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Fabrikverkauf

Umgebindehäuser in Großschönau am Abend

© Michael Rimpler

Ausgabe 01/2015


14

Erholungsort Waltersdorf –

Idylle zwischen Berg und Tal

A. Förster

Erhaben präsentiert sich die Lausche,

mit 793 m der höchste Berg der Oberlausitz,

der Gemeinde Großschönau mit seinem

Erholungsort Waltersdorf.

Naturparkhaus Zittauer Gebirge

© Robin Wollmann

Bis zu einer Höhe von 570 m schlängelt sich Waltersdorf zu

einem Gebirgspass hinauf. Für den Aufstieg auf die Lausche wird

man mit einem wundervollen Ausblick belohnt. Ein umfangreiches

Netz gut markierter Wander- und Radwanderwege rund

um die Gemeinde bietet Raum für aktive Erholung. Zahlreiche

Gaststätten laden zu feiner regionaler Küche ein.

Das Ortsbild der Gemeinde wird durch über 660 überwiegend

denkmalgeschützte Umgebindehäuser geprägt. Das ist das

umfangreichste zusammenhängende Ensemble von Umgebindehäusern

weltweit! Durch den Ortsteil Waltersdorf geht

der Denkmalpfad entlang der Dorf- und Hauptstraße. Er gibt

interessante Details über die Volksarchitektur der Umgebindehäuser

preis, in denen bis ins 19. Jahrhundert Webstühle

klapperten. An zehn markanten Stellen befinden sich dazu

informative Tafeln. Die vielen Umgebindehäuser in einem intakten

Umfeld an ihrem angestammten Platz sind mehr als

ein Freiluftmuseum, sie verkörpern lebendige Geschichte. Ein

Spaziergang durch Großschönau und den Erholungsort Waltersdorf

wird ein Erlebnis beim Entdecken dieser einzigartigen

Bauweise und ihrer kulturellen Schätze. Gerade der Frühling

präsentiert die wundervolle Pracht der vielen Vorgärten der

Umgebindehäuser.

Das größte und imposanteste Gebäude im Ort ist das Naturparkhaus,

gegenüber der Kirche Waltersdorf. In einer abwechslungsreich

gestalteten Ausstellung werden die Entstehung, die

Geschichte und das Ökosystem des 100. Naturparks Deutschlands

nicht nur dargestellt, sondern sowohl Erwachsene als

auch Kinder aktiv zur „überdachten“ Entdeckungstour des

Naturparks eingeladen. Mit verschiedenen Silhouetten werden

die Lebensräume Wald, Fels, Wasser sowie Wiesen und Äcker

aber auch das Leben der Menschen im Naturpark veranschaulicht.

Besonders für Schulklassen im Rahmen eines Projektes

oder für fächerübergreifenden Unterricht ist ein Besuch der

Ausstellung geeignet, da auch das Thema Naturschutz umfassend

dargestellt wird. Die Gesteinskammer zeigt, dass Stein

nicht nur Stein ist. Sie zeigen den Ursprung und die Geschichte

der Entstehung des Zittauer Gebirges. Der Sagenraum lädt

zum entspannten Lauschen von Sagen aus der Region ein. Die

Ausstellung bietet jetzt kleinen Kindern die noch nicht Lesen

können, die Möglichkeit, sich die Lebensräume des Naturparks

spielerisch über Tierspuren zu erschließen. Welche Spur gehört

zu welchem Tier und was bedeuten deren unterschiedliche

Geräusche? Dazu erhalten die Kinder einen Quizzettel nur mit

Bildern, um wie die Großen selbständig auf Entdeckungstour

zu gehen. Im Kinoraum wird der Rundgang durch zauberhafte

Aufnahmen im Naturpark abgerundet. Im Naturparkhaus

befindet sich ebenfalls die Tourist-Information der Gemeinde

Großschönau sowie die Kaffee Rösterei mit Gastronomie. Führungen

und Verkostungen weltweiter Kaffee- und Teesorten

sind hier möglich.

Auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabrik wird seit vergangenem

Jahr fleißig am und im zukünftigen Naturparkgarten

gearbeitet. Entstehen soll ein offenes, frei zugängliches

Gelände, das den vorhandenen Wanderweg (gelber Punkt und

Lehrpfad) zum beliebten Aussichtspunkt

„Sängerhöhe“ mit integriert und

Erholungsort Waltersdorf

Ausgabe 01/2015

© H.R. Pech


15 15

seinen Besuchern abwechslungsreiche und

kurzweilige Aufenthalte und Erholungsmöglichkeiten

bieten kann. Es entstehen

Sitzgruppen, ein Amphibiengewässer,

Naturpfade, ein steinerner Spieltisch,

ein Aussichtsplateau, ein Barfußweg und

ein Querxenpfad mit Quizfragen für Kinder.

Zusammen mit dem Besuch der Erlebnisausstellung

im Naturparkhaus können Kinder ab

Herbst 2015 den Ranger-Pass des Zittauer Gebirges

erwerben und werden mit einer Querx-Medaille ausgezeichnet.

Am 21.6.2015, zur Sommersonnenwende und zum

Waltersdorfer Dorffest wird der Garten offiziell eingeweiht.

Besuchen Sie unsere

Anzeige

Erlebnisausstellung

„Drinnen Erfahren – Draußen Entdecken“

Naturparkerlebnis bei jedem Wetter!

NaturparkhausZiau

Ziauer Gebirge | Hauptstraße 28 | Erholungsort Waltersdorf

Tel.: 035841/2146 | www.grossschoenau.de

Anzeige

Das Volkskunde-

und

Mühlenmuseum

befindet

sich in der

ältesten Wassermühle

des

Ortes. Im Museum

sehen Sie

original erhaltene

Mühlenräume.

Blumenhäusl © Aline Förster

Die Ausstellung

wird durch Mahlund

Reibegeräte und einen Handmahlstuhl um 1600 erweitert.

Mit einfachen Geräten zur Getreideernte wird die schwere

Landarbeit dargestellt. Im Raum der Ortsgeschichte lernen Sie

die Entwicklung Waltersdorfs vom Bauern- zum Weberdorf und

vom Industrie- zum Erholungsort kennen. Die Weberstube des

Museums zeigt die Wohn- und Arbeitsweise eines Leinewebers

um 1800. Oberlausitzer Bauernmöbel zieren die Bauernstube

und Schlafkammer. Dem Waltersdorfer Komponisten Friedrich

Schneider (1786 – 1853) ist ein Raum im Biedermeierstil gewidmet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Textildorf Großschönau und

dem Erholungsort Waltersdorf!

Anzeige

Öffnungszeiten

Mittwoch-Sonnabend 10.00-12.00 Uhr

13.30-16.30 Uhr

Sonntag auch 13.30-16.30 Uhr

Volkskunde- und

Mühlenmuseum

Waltersdorf

Das Volkskunde- und Mühlenmuseum befindet sich in der ältesten Mühle

des Ortes. Unsere Mittelmühle arbeitete mit einem Wasserrad, das einen

Durchmesser von ca. 5,5 m hatte. Die Mühle diente als Sägewerk und Getreidemühle

mit Bäckerei.

Nach dem Brand 1911 wurden nur noch das Sägewerk und die Schrotmühle

betreiben, auch stellte man auf Turbinenantrieb um. Nach Stilllegung der Mühle

und des Sägewerkes 1955 wurde 1956 das Haus als Museum mit original

erhaltenen Mühlenräumen geöffnet.

Volkskunde- und Mühlenmuseum

Waltersdorf e.V.

Dorftstraße 89

02799 Großschönau OT Waltersdorf

Telefon 035841/72872

Fax 035841/38461

E-Mail muehlen-museum@web.de

www.volkskunde-muehlenmuseum.de

Ausgabe 01/2015


16

Frühjahrsputz für’s Auto

Redaktion ViaOla

Geben Sie Ihrem fahrbaren Untersatz

die nötigen Streicheleinheiten

für den Start in den Frühling!

Endlich ist der Winter vorbei und die

ersten Frühlingsstrahlen der Sonne erwecken

auch bei allen Autofahrern wieder

den Drang, das beliebteste Fortbewegungsmittel

herauszuholen und

dem Winterfrust mit Frühjahrsputz zu

begegnen.

War bisher die Waschstraße nur einige

Male nötig, weil die Temperaturen oft

gegen Null tendierten, so steht ab jetzt

einer großflächigen gründlichen Reinigung

nichts mehr im Weg.

Beginnen sollten Sie mit einem kritischen

Blick von außen. Auch im Innenraum

kann ein Blick dem Umfang der

Reinigungsarbeiten vorausgehen.

Wie sieht der Lack aus, gibt es kleinere

oder größere Schäden, die durch

Splitt oder Streusalz verursacht wurden

und die sich schon als Rostsammelplatz

outen? Kleine Lackschäden

können mit etwas Geschick selber beho-

ben werden: Lackstift,

Grundierung

und ein feiner

weicher Pinsel

helfen dabei.

© Nejron Photo - Fotolia.com

Eine Vorreinigung beseitigt alten Schmutz

und Streusalzreste, anschließend in die

Waschanlage zur gründlichen Reinigung.

Unterbodenpflege überlassen Sie aber

besser dem Fachmann. Und auch eine

Motorwäsche ist bei ihm besser aufgehoben,

denn mit dem Dampfstrahler

könnten Sie schnell die empfindlichen

elektronischen Bauteile und Kontakte

beschädigen.

Jetzt die Scheibenreiniger-Flüssigkeit auf

Sommer umstellen und nachfüllen, die

Wischerblätter reinigen oder ganz austauschen.

Gummidichtungen überprüfen

und die Hohlräume unten in den Türen,

die das Kondenswasser ableiten, öffnen,

sofern diese verstopft sind.

Im Innenraum: Wichtig, erstmal lüften,

damit die Feuchtigkeit besser abzieht.

Alle Fußmatten raus und mit dem Staubsauger

alle kleinen Steinchen oder Sand

absaugen. Übrigens, auch die Matten

aus dem Kofferraum. Sollte doch die

Feuchtigkeit irgendwo nicht weggehen,

dann muss die Ursache gefunden werden

und der Gang in die Werkstatt ist hier

unumgänglich. Ebenso Scheinwerfereinstellungen

und Bremsflüssigkeit besser

in der Werkstatt prüfen.

Auch der Filter der Klimaanlage, sofern

eine vorhanden, sollte vielleicht überprüft

und ausgetauscht werden. Bleibt noch

Motoröl und Kühlwasser – nachfüllen

nicht vergessen!

© Miredi - Fotolia.com

Ausgabe 01/2015


17

Die Windschutzscheibe und alle anderen Glasflächen von

außen und von innen reinigen. Sie laufen im Winter unmerklich

innen mit kleinen Schmutzpartikeln an und erschweren dann

bei Sonnenschein oft die Sicht durch Blendwirkung. Hier

offenbaren ein handelsüblicher Glasreiniger und einige Küchentücher

neue Sichtweisen. Das Cockpit mit einem Spray

reinigen. So werden kleine Gebrauchsspuren schnell unkenntlich

gemacht.

Misten Sie aus und entfernen Spaten, Streusand und abnehmbarer

Dachgepäckträger als unnötiges Gewicht, die den

Benzinverbrauch erhöhen.

Bleibt der Räderwechsel:

Die Winterreifen werden eingelagert und die Sommerreifen

haben wieder Saison. Achten Sie auf die erlaubte Profiltiefe

von 4 mm und das Alter der Reifen. Es ist erkennbar

an der DOT-Nummer auf der Reifenbandfläche. In dieser

DOT-Angabe, die aus 4 Ziffern besteht, werden die Herstellungskalenderwoche

und das Herstellungsjahr angegeben.

Reifen sollten nicht über 6 – 7 Jahren alt sein, da dann die

Laufeigenschaften des Reifens spürbar nachlassen. Die

Felgen, vor allem Leichtmetallfelgen, sollten Sie mit einem

Felgenreiniger behandeln.

Zu Guter Letzt noch den Luftdruck prüfen. Angaben für jedes

Fahrzeug stehen in der Kfz-Betriebsanleitung und überwiegend

auch in der Innenseite der Tankklappe oder der

Innenseite der Fahrertür.

Alles erledigt?

Nun steht einer Ausfahrt ins Grüne nichts mehr im Wege.

DIE KAROSSERIE-

UND LACKEXPERTEN

DIETMAR PASTIAN

Weststraße 10 • 02708 Löbau

Tel.: 0 35 85 / 86 29 09 • Fax: 86 29 07

E-Mail: info@identica-pastian.de

Internet: www.identica-pastian.de

Anzeige

Anzeige

Typisch Ford Motorcraft:

Komplettpreis ohne Überra

Typisch Ford Motorcraft:

für Fahrzeuge ab 5 Jahren.

Typisch Ford Motorcraft:

Damit Sie schon vorher wissen, was Sie nachher bez

Komplettpreis ohne Überraschungen

Komplettpreis für Fahrzeuge ab ohne 5 Jahren. Überraschungen

für Fahrzeuge ab 5 Jahren.

Damit Sie schon vorher wissen, was Sie nachher bezahlen.

Damit Sie schon vorher wissen, was Sie nachher bezahlen.

JETZT ZUM

JETZT ZUM

PREIS

PREIS

FORD MOTORCRAFT SERVICE Ein Service der Ford Ma

speziell für Ford Pkw-M

ZUM FORD KOMPLETTPREIS

MOTORCRAFT SERVICE

Umfassende Fahrzeu

ZUM KOMPLETTPREIS • Ölwechsel mit hochw

Ein Service der Ford Markenwerkstatt

nach Herstellervorga

speziell

Ein Service

für Ford

der Ford

Pkw-Modelle

Markenwerkstatt

ab 5 Jahren

• Inklusive Erneuerung

Umfassende Fahrzeugprüfung

speziell für Ford Pkw-Modelle ab 5 Jahren - Aktivkohlefilter

• Ölwechsel mit hochwertigem Markenöl

Umfassende Fahrzeugprüfung - Ölfilter und -dichtun

nach Herstellervorgabe

Ölwechsel mit hochwertigem Markenöl

• Inklusive Erneuerung folgender Teile:

nach Herstellervorgabe

INKL. MATERIAL NUR

- Aktivkohlefilter

• Inklusive Erneuerung folgender Teile:

- Ölfilter und -dichtung € Aktivkohlefilter 149,- *

- Ölfilter und -dichtung

INKL. MATERIAL NUR


149,-


149,- *

*

JETZT ZUM

KOMPLETT-

KOMPLETT-

KOMPLETT-

PREIS

INKL. MATERIAL * Inkl. Material NUR und Einbau, Angebot gültig für Privatkunden.

Autohaus Löbau GmbH

* Inkl. Material und Einbau, Angebot gültig für Privatkunden.

An der B178

02708 Löbau

* Inkl. Material und Einbau, Angebot gültig für Privatkunden. Telefon 03585/4795-0

Autohaus Löbau GmbH Äußere Weberstr. 36

An der B178

02763 Zittau

Autohaus 02708 Löbau Löbau GmbH Telefon 03583/55484-0

An Telefon der B178 03585/4795-0

www.autohaus-loebau.de

02708 Löbau

Telefon Äußere Weberstr. 03585/4795-0 36

02763 Zittau

Äußere Telefon Weberstr. 03583/55484-0 36

02763 www.autohaus-loebau.de

Zittau

Telefon 03583/55484-0

www.autohaus-loebau.de

FORD MOTORCRA

ZUM KOMPLETTP

Ausgabe 01/2015


18

Anzeige

Skoda wird in diesem

Jahr 120 Jahre alt!

Grund genug um das Autohaus Klische in Görlitz mit seiner

langen Tradition näher vorzustellen.

Nach der Flucht aus Freistadt in Schlesien übernahm Herbert Klische in Görlitz

eine Mercedes Benz Werkstatt in der Konsulstraße. Diese führte er bis 1959

als solche weiter in dem er Mercedes Taxis, die in Görlitz noch reichlich fuhren,

reparierte. Durch die politischen Umstände veränderte sich jedoch auch die

Automobile Landschaft und er übernahm einen Skoda Vertrag. Im Jahre 1969

übergab er seinem Sohn Lothar die Werkstatt mit damals immerhin 10 Mitarbeitern.

Einen ausgesprochen guten Ruf genoss dieser Betrieb, was in diesen

Zeiten nicht selbstverständlich war. Zahlreiche Lehrlinge wurden ausgebildet. Ab

1978 arbeitete Lothar Klische eng mit dem neugegründeten Skoda Karosserie

Betrieb Andreas Kohli zusammen.

Mit der Wiedervereinigung 1989 veränderte sich das Profil der Firma Klische und

der Firma Kohli gravierend. Nun wurden die gar nicht mehr so beliebten Skodas

bei Klische auch verkauft. Das änderte sich mit der Übernahme durch den VW

Konzern 1994 deutlich. Skoda war damals eine sehr kleine und unscheinbare

Marke da es ja auch nur ein Modell gab. Mit der Markteinführung des Octavia

im Jahr 1996 begann für Skoda eine neue Ära. Aus Altersgründen übergab 1998

Lothar Klische den Betrieb an Raimund Kohli mit der Maßgabe die drei Mitarbeiter

zu übernehmen. Der Betrieb wuchs rasant, nicht zuletzt durch die veränderte

Modellpolitik des Herstellers. Im Jahr 2000 kam das zweitwichtigste Modell, der

Fabia, auf den Markt. Dieser konnte an den Erfolg des Octavia anknüpfen. Doch

damit nicht genug, im Jahr 2002 kam das Flaggschiff der Marke, der Superb, auf

den Markt. Im selben Jahr musste das Autohaus mit dann schon 10 Mitarbeitern

aus Platzgründen in die Reichenbacher Straße umziehen. Im Jahr 2006 stellten

wir unsern Minivan den Roomster vor. Doch schon im Jahr 2008 genügt das

Gebäude auf der Reichenbacher Straße nicht mehr den modernen Anforderrungen

an die Marke und es musste erneut ein neuer und vor allem modernerer

Standort gesucht werden. Dieser wurde dann auch auf der Girbigsdorfer Straße

gegenüber dem Klinikum Görlitz gefunden. Im Jahr 2009 kam unser erster SUV

mit dem einprägsamen Namen Yeti auf den Markt, dieser eroberte im Sturm die

Herzen unsere Kunden. Als vorerst letztes Modell in unserer Modellreihe kam

im Jahr 2012 unser kleinster, der Skoda Citigo auf den Markt. Seither haben

wir im PKW Bereich eine nahezu komplette Modellpalette. Inzwischen hat das

Autohaus 23 Mitarbeiter die sich um die Kunden der Marke Skoda kümmern. In

der Werkstatt befinden sich vier Diagnoseplätze für die Fahrzeuge, es gibt eine

hochmoderne Kameraachsvermessung mit Zusatzmodulen für die Einstellung

von Radar-Systemen und Spurassistenzsystemen in den Fahrzeugen. Kurzum,

dass Autohaus Klische bietet den kompletten Service rund ums Auto. Sieben

verschiedene Modelle sind im Angebot und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Vor kurzen wurde das neue Modell des Fabia vorgestellt, in diesem

Jahr werden wir im Juni den neuen Superb und im September den neuen Superb

Combi vorstellen. Im Jahr 2016 werden wir einen großen Van und einen großen

SUV vorstellen, lassen Sie sich überraschen

Hol und Bringedienst, Leihwagen, 24 Stunden Notdienst, Zubehör für ihren

Skoda und natürlich die persönliche Beratung eines jeden Kunde sind genauso

selbstverständlich wie das Sponsoring für zahlreiche Veranstaltungen und

Vereinen wie z.B. Altstadtfest, Via Thea, Brücke Preis, Meridian Naturfilmpreis,

Kirchenorchester, Koweg e.V., BC Squirrels, Sportlerball u.v.m.

Ein eigenes Fußballturnier, die Skoda Klische Masters, findet zwei Mal jährlich

statt. Hier können Kinder und Jugendliche sich gegen Internationale Teams aus

Tschechien und Polen messen, Im Sommerturnier treten an drei Tagen über 50

Mannschaften gegeneinander an. Bei den Indoor Masters sind es an zwei Tagen

immerhin fast 40 Mannschaften die antreten.

Das Leitmotiv ist eben beim Autohaus Klische:

Service Mobilität und Engagement. Testen Sie uns !


























Sichern Sie sich Ihr

Willkommensgeschenk für

Neukunden nur in Ihrem

Anzeige

Coupon ausschneiden und vorlegen!

Ausgabe 01/2015


19

Hurra die Hexe brennt – wir tanzen in den Mai

A. Krenz

In fast allen Ortschaften der Oberlausitz brennen am Abend des 30. April

hochlodernde Haufen. Auf vielen von ihnen hocken Hexen. Rein symbolisch

versteht sich – und nur zum Vergnügen der Anwesenden.

Hexenverbrennungen vs. Hexenbrennen

Wenn wir am Vorabend des 1. Mai Hexenhaufen anzünden,

sind viele von uns ehrlich gesagt froh, im 21. Jahrhundert zu

leben. Unweigerlich tauchen Bilder aus grausamen Tagen vor

unseren Augen auf. Mitten im aufgestapelten Reisig steht ein

Pfahl, daran angebunden ein bedauernswertes Weib. Grässlich

schreiend findet es in den Flammen einen schmerzhaften Tod.

Mitleid verspüren die Umstehenden kaum, denn die Frau gilt

als Hexe, die für Missernten, Krankheiten und andere Unglücke

verantwortlich ist. Hexerei galt als Straftat, die das Todesurteil

auf dem Scheiterhaufen nach sich zog. Wer die Tradition des

heutigen Hexenbrennens mit diesem Ritual verbindet, liegt nicht

ganz falsch. Falsch ist jedoch, es im Mittelalter zu vermuten.

Die letzten Hexen wurden erst Ende des 18. Jahrhunderts hingerichtet.

Ein alter Brauch – jedes Jahr aufs Neue belebt

Heute sehen wir das Hexenbrennen einerseits in alter Tradition,

nehmen es andererseits aber als Anlass, feucht-fröhlich in den

Wonnemonat Mai hinein zu feiern. Dorfschaften sind nahezu

komplett auf den Beinen. Sie haben Getränke und Würstchen

privat organisiert und sehen rund um das Feuer nicht

zuletzt eine Möglichkeit, ihre Gemeinschaft zu stärken. Auch

eventuell zwischen ihnen stehende „böse Geister“ werden bei

dieser Gelegenheit vertrieben. In Städten dagegen läuft das

Hexenbrennen eher kommerziell ab. An bestimmten Stellen

werden neben den Holzhaufen Festzelte aufgebaut. Die früher

so gefürchteten Hexen spielen dabei eine eher untergeordnete

Rolle. Höchstens erinnern sich die Leute schaurig-schön des

Aberglaubens ihrer Ahnen.

Anzeige

Original Oberlausitzer Baumkuchen OHG

Dorfstraße 37 b

02788 Schlegel b. Zittau

Tel.: 035843/ 2 05 85 · Fax: 035843/ 2 25 46

www.original-oberlausitzer-baumkuchen.de

Wir fertigen nach originaler Rezeptur in Handarbeit

und in bewährter Qualität Baumkuchen und

Baumkuchenspitzen mit hochwertigem

Zartbitterschokoladeüberzug oder feiner

Vollmilch-Schokolade.

Gasthof „Zur Tränke“

Pension und Gaststätte

„Steffi“

Inh. Kerstin Stefaniak

Herwigsdorfer Str. 27 · 02708 Löbau

Tel.: 03585 40 23 75 . www.pension-steffi-loebau.de

Besuchen Sie uns am Fuße des Löbauer Berges!

Montag bis Freitag ab 16:00 Uhr . Samstag/Sonntag und Feiertags ab 11:00 Uhr

Donnerstag ist Ruhetag bzw. geöffnet nach Vereinbarung


Anzeigen

Ladenöffnungszeiten:

Mo. - Fr. 8.00 - 12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr

Sa. 9.00 - 12.00 Uhr

Grüne Aue 17 · 02708 Lauba · Telefon 03 58 77/2 52 88

www.kekila.de · www.facebook.com/einsaftigesvergnuegen

Ferienwohnungen / Feiern aller Art

tägliche Tischbestellungen unter

Tel.: 03585 48 24 48

Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag ab 17.00 Uhr

Sonn- und Feiertag 11.00 – 14.00 Uhr

Feiern nach Vereinbarung

Inh. R. Bachnick

Obere Paulsdorfer Str. 30 • 02708 Löbau / OT Rosenhain

E-Mail: viola.ebermann@web.de


Ratskeller Löbau

Nicolaistraße 1a • 02708 Löbau

Tel.: 03585 / 44 69 580 • Fax: 03585 / 44 69 581

Öffnungszeiten ab 1. Mai

Mo-So 11.30–14.30 Uhr und 17.30–22.00 Uhr

Do Ruhetag

Biergarteneröffnung am 1. Mai mit Don‘t Pan!c

Eintritt frei, Beginn ab 15.00 Uhr

für Speisen und Getränke ist gesorgt, Schwein vom Grill,

Cocktails von der Housebar Löbau

Sichern Sie sich Ihr

Willkommensgeschenk!

Anzeige mit Coupon einfach beim

nächsten Einkauf bei KEKILA vorlegen!

!

Ausgabe 01/2015


20

Werde auch Du ein INSIDER

I. Goschütz

INSIDERTREFF präsentiert die Vielfalt der Ausbildung im Landkreis Görlitz

Gute Zeiten für Schulabgänger. Noch nie standen die Chancen

für einen attraktiven Ausbildungsplatz in der Heimat so gut wie

derzeit. Immer mehr Unternehmen in der Oberlausitz sichern

sich jetzt ihre Fachkräfte für die Zukunft. Absolventen von

Oberschulen und Gymnasien mit guten Abschlusszeugnissen

sind begehrt. Aber auch jene Schülerinnen und Schüler, die

keine Bestnoten für ihren Schulabschluss erreichen konnten,

werden gebraucht.

Im Landkreis Görlitz gibt es eine Vielzahl attraktiver Ausbildungsbetriebe,

die jungen Leuten eine spannende Tätigkeit

und eine berufliche Perspektive in der Heimat bieten können.

Oft sind die Jugendlichen mit der Wahl eines Berufes aus der

großen Bandbreite der Möglichkeiten überfordert. Meist fehlt

auch eine klare Vorstellung, welche Aufgaben und Herausforderungen

sie in einem bestimmten Beruf erwarten.

INSIDERTREFF – Berufe zum Anfassen

Der INSIDERTREFF präsentiert mehr als 120 Ausbildungsbetriebe

des Landkreises Görlitz und Informationen aus erster

Hand. Auch die Hochschule Zittau / Görlitz wird wieder dabei

sein. In diesem Jahr steht die Fakultät Maschinenwesen im

Mittelpunkt.

Bereits zum dritten Mal bietet die zentrale Ausbildungsmesse

des Landkreises die Möglichkeit so viele Berufe und Unternehmen

in geballter Form an einem Tag und an einem Ort

kennen zu lernen.

© I. Goschütz

Um einen anschaulichen Eindruck vermitteln zu können, sind

viele Ausbildungsbetrieben mit spannenden Mitmachangeboten

vertreten. Derzeitige Auszubildende berichten den jungen

Messebesuchern von ihren Erfahrungen.

In einer Befragung gaben im letzten Jahr 58 Prozent der Aussteller

an, dass sie beim INSIDERTREFF in Sachen Nachwuchs fündig

wurden. Das ist das Resultat einer intensiven Zusammenarbeit

der Organisatoren mit den Schulen im Landkreis Görlitz, die

ihre Schüler sehr intensiv auf die Ausbildungsmesse vorbereiten.

Anzeige

Anzeige

Unsere Ausbildungsberufe …

R

Medientechnologe Druck m / w

Ausbildungsinhalte: Grund- und Fachkenntnisse in der

Druckprozesssteuerung und Überwachung, Grund- und Fachkenntnisse

für die Messung und Prüfung der Druckergebnisse

Voraussetzungen: Technisches Verständnis,

räumliches Vorstellungsvermögen

Ausbildungsbeginn und Dauer: 1. September / 3 Jahre

Medientechnologe Druckverarbeitung m / w

Ausbildungsinhalte: Grund- und Fachkenntnisse

über sämtliche weiterverarbeitende Schritte wie Heften,

Kleben, Stanzen, Prägen, Falzen, Fachkenntnisse über die

Herstellung von Broschüren und Büchern

Voraussetzungen: Technisches Verständnis,

räumliches Vorstellungsvermögen

Ausbildungsbeginn und Dauer: 1. September / 3 Jahre

bewerbung@lausitzer-druckhaus.de

Kontakt: Robert Czyzowski

Medienkaufmann / -frau Digital- und Print

Ausbildungsinhalte: Die Entwicklung und Umsetzung

von Marketingkonzepten, Fachkenntnisse und Vertiefung

im Bereich Verkauf von Produkten und Dienstleistungen

Voraussetzungen: Schnelle Auffassungsgabe,

gutes Zahlenverständnis, Kontaktbereitschaft

Ausbildungsbeginn und Dauer: 1. September / 3 Jahre

Ausgabe 01/2015


21

Dieses Erfolgsrezept wird auch für den INSIDERTREFF 2015

beibehalten. Ein Großteil der Ausstellungsflächen ist bereits

vergeben. Kein Wunder, kamen doch in den letzten beiden

Jahren jeweils rund 9.000 Besucher aus der gesamten Oberlausitz

zu diesem Ereignis. Damit ist der INSIDERTREFF der

zentrale Treffpunkt für Betriebe und zukünftige Fachkräfte

östlich von Dresden.

Termin: 6. Juni 2015, 9.30 – 16.00 Uhr

Ort: Messe- und Veranstaltungspark, Görlitzer

Straße 2, 02708 Löbau

Infos: www.zukunft-goerlitz.de

Facebook: facebook.com/insidertreff

Anzeigen

PERSONALDIENSTLEISTUNGEN GMBH

GEMEINSAM

ERFOLGREICH

ARBEITEN

Wenn es um Ihre Arbeit geht, ist gute Beratung das A und O.

Willkommen bei AlphaTec Personaldienstleistungen GmbH — Ihr Partner für

Zeitarbeit und Personaldienstleistungen in Löbau.

AlphaTec GmbH I August-Bebel-Straße 2 I 02708 Löbau

T (03585) 44 6 99-0 I F (03585) 44 6 99-29 I info@alphatec-personal.de

KSC Kraftwerks-Service-Cottbus

Anlagenbau GmbH

Stützpunkt OT Hagenwerder

Nickrischer Straße 18 • 02827 Görlitz

Tel.: 035822/30490 • Fax: 035822/304918

www.ksc-anlagenbau.de

WIR BILDEN AUS

• Anlagenmechaniker (m/w)

Ausbildungsbeginn: Ende August / Anfang September

Ausbildungszeit: 3,5 Jahre

© I. Goschütz

Scanne den Code

und entdecke mehr

Werden Sie Mitarbeiter unseres erfolgsorientierten Teams!

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!

Bewerbung an: Mike Hübner

Per E-Mail: mike.huebner@ksc-anlagenbau.de • Telefon 035822/3049-44

Oberlausitzer

K. Kunath

Unternehmerpreis 2015

Am 9. März fiel der Startschuss

für die Nominierung der regionalen

Unternehmerinnen und

Unternehmer für den diesjährigen

Oberlausitzer Unternehmerpreis

(OLUP). Ist er doch

in diesem Jahr etwas ganz

Besonderes, da er in seine

20. Runde geht.

v.l.n.r. Dr. Christian Linke, Beigeordneter

Ab sofort können unternehmerisch

erfolgreiche und

Landkreis Görlitz, Prof. Dr. Holm Große,

Geschäftsführer MGO und Birgit Weber,

gesellschaftlich engagierte

Beigeordnete Landkreis Bautzen

Unternehmen der Oberlausitz,

den Landkreisen Bautzen und Görlitz, nominiert werden.

Vorschläge einzureichen, dazu sind fast Alle aufgerufen.

Kommunen, Verbände, Belegschaften, Kammern, sonstige

Interessenvertreter und Bürger der Region können Unternehmen

benennen, die neben ihrem unternehmerischen Erfolg

auf Innovationen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die

Ausbildung junger Menschen setzen, sowie durch ihr gesellschaftliches

Engagement in und für die Region Oberlausitz

Verantwortung übernehmen.

Bewerbungsvorschläge können bis zum 8. Mai schriftlich bei

der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbh

(MGO) eingereicht werden. Sie organisiert und begleitet den

Wettbewerb im Auftrag der beiden Landkreise seit 2014.

Prof. Dr. Holm Große von der MGO: „Mit diesem Unternehmerpreis

zeigen die beiden Landkreise Bautzen und Görlitz,

unter dem Dach der MGO, die wirtschaftliche Stärke der Region

und stellen sich als gemeinsamer Wirtschaftsraum dar,

sowohl nach innen für die Einwohner, als auch nach außen für

Kooperationspartner und Investoren.“

Die von der Jury ermittelten Preisträger werden am 30. Juni,

in Bautzen erstmals auf dem Mittelstandstag Oberlausitz, bekanntgegeben.

Alle Nominierten und Preisträger sollen geehrt

werden. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern von der

Industrie- und Handelskammer Dresden, der Wirtschaftsförderung

Sachsen GmbH, der Handwerkskammer Dresden, der

Agentur für Arbeit Bautzen und der MGO.

Bisher konnten insgesamt 61 Unternehmerinnen und Unternehmer

ausgezeichnet werden. Diese stehen stellvertretend

für die ca. 10.400 vorrangig kleinen und mittelständischen

Unternehmer in den Landkreisen Görlitz und Bautzen (Quelle:

Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen in Kamenz).

Rund 400 wettbewerbsfähige Unternehmen wurden in den

vergangenen 19 Jahren für den Preis vorgeschlagen.

Ausgabe 01/2015


!

22

Modische Trends im

Frühjahr & Sommer 2015

Redaktion ViaOla

Was erwartet Sie in diesem Frühjahr und

Sommer auf dem Mode-Parkett?

Mode – wer verbindet mit diesem Wort nicht einen neuen

Trend, eine neue Anregung oder einen neuen Stil?

Die geltende Art, sich zu kleiden, zu stylen oder modische

Dinge anzuschaffen, wird in jedem Jahr neu bestimmt.

Denn: jede Mode etabliert auch immer neue Denk-,

Verhaltens- und Gestaltmuster.

Was zeichnet den Trend in diesem Frühjahr

aus?

Wer jetzt grundsätzlich Neues erwartet, wird enttäuscht sein.

Die Tendenz ist neu, aber wiederum auch altbekannt. Die

Mischung macht’s eben. Sie können also auch in diesem Jahr

alles tragen – von experimentierfreudig bis zu rebellisch und

individuell, den eigenen Stil hervorhebend oder die Lust an

der Provokation ausleben.

Was ist neu?

Es sind die Sixties mit bunten Mustern, die Seventies mit dem

Gypsy Spirit, die High-Tech-Sportswear und Unterwasserträume

im Netz-Look. Retro und rebellische 50-er Jahre-Style,

Street-Art und verspielte Blumen. Aber auch der Rave-Stil der

frühen 90er, die Hippie-Kultur der Carnaby-Street und unifor-

Anzeige

martiges Textil gelten als modischer Trend in diesem Frühjahr.

Dazu kommen die passenden Modefarben, wie Rosé, Zartblau

und diverse Pastelltöne – folglich Lavendel, Mint und Orange.

Im Kommen sind Zweiteiler. Sie werden bauchfrei getragen,

die kastenförmig geschnittenen Oberteile gehen bis kurz vor

die Taille und zeigen nicht allzu viel. In Kombination zum einen

als Bluse mit Shorts, Top mit Spagetti-Trägern und Hose

sowie Blouson und Rock. Röcke haben alle Längen und als

Wickelrock unterschiedliche Enden. Netzteile (Mesh) werden

über nichttransparentem Stoff getragen. Shorts weisen eine

Bermuda-Länge auf, sind aber aus sehr feinen, edlen Stoffen.

Blusen wiederum sind semitransparent und haben vielfach

Seventies-Muster, was nichts anderes ist als groß, Punkte und

farbenfrohe Verzierungen. Wiedermal, aber doch immer wieder

neu: der Jumpsuite, bekannt als Overall.

Feine, dünne und glänzende Stoffe und die oben genannten

Farben ergeben hier ein neues Bild. Ärmellose Jacken, tiefe

V-Ausschnitte und Kaftane mit Vogelprint, wie Papageien, Pfaue

und Tukane, vervollständigen das moderne Modebild.

Passende Accessoires gewünscht?

Brillen mit dicken Brillenrahmen sind passé. Sie besitzen in

diesem Jahr große Gläser, aber eine schmale, filigrane Fassung,

elegante Bügel und interessante Materialkombinationen,

wie Bügel aus Leder, belegt mit Schiefer oder Keramik-Dekor.

Es dominieren kräftige Farben, wie sanfte Blautöne, Grau, Mint

oder Beerentöne. Brillen mit Wechselbügeln erfreuen sich

wachsender Beliebtheit. Im Trend liegt auch die Halbrandbrille,

© Kzenon - Fotolia.com

Anzeige

Damen- und Herrenoberbekleidung

Berliner Straße 60 • 02826 Görlitz

Telefon: 03581 40 35 54

www.goldmann-moden.de

NEU: SHOWROOM FÜR FESTBEKLEIDUNG

Demianiplatz 42 • 02826 Görlitz • Tel. 03581/402343 •

Sichern Sie sich Ihr Willkommensgeschenk!

Anzeige mit Coupon einfach beim nächsten Einkauf bei Goldmann-Moden vorlegen!

Ausgabe 01/2015


!

23

deren oberer Rand massiv betont wird. Accessoires wie Armreifen

und Ketten sind groß, breit, aus Metall und mit Blüten

versetzt. Düfte sind unisex, also für sie und ihn gleichermaßen

aufregend. Taschen werden getragen mit Fransen oder Fell, mit

auffälligem Schmuck oder Metallelementen. Taschen werden

aber mehr auf der Schulter getragen und der Henkel vorn in

der Hand gehalten.

Wie sieht es mit einem Make-Up aus?

Kosmetisch werden die Augenbrauen wieder etwas buschiger,

die Lippen sind von Pastell bis stark dunkel geschminkt und

die Nägel nudefarben, vielleicht mit dunklen Strichen oder

pastellfarben der Kleidung angepasst. Die Frisuren wirken luftig

und wie zufällig in Auflösung begriffen.

Wie sieht es bei den Schuhen aus?

Flats, Gladiatorsandalen sowie Plateaus sind wieder angesagt.

Zuletzt noch ein Ausblick auf die Herrenmode.

Mäntel und Jacken sind funktionell in Stoff und Verarbeitung.

Der Blouson zeigt sich in vielen Facetten und mit Materialmix

sowie Detaillösungen. Sakkos bleiben Leichtgewichte für den

lässigen und modernen Auftritt, Hosen weiterhin schlank,

schmal und verkürzt. Hemden zeigen sich mit graphischen

Mustern und Drucken. Shirts punkten mit Arty-Prints und etwas

kastig geschnitten. Alles in allem ein spielerischer Mix der Stile.

Anzeige

Anzeigen

E. Weber

Fahrtraining bei Liske´s in Görlitz –

die Polizei beobachtet alles und will mitlernen...

Via Ola hatte die Möglichkeit, bei einem Fahrtraining der Car-Pro Akademie auf dem Görlitzer

Fahrsicherheitszentrum beizuwohnen. Wir waren aber nicht der einzige Gast: Siehe da, wer

stand am Zaun? Ein Görlitzer Polizeifahrzeug, das auch zuschaute. Vielleicht ein gutes Zeichen

dafür: Die Liskes sind die Profi schlechthin, wenn es um Fahrsicherheit und Fahrdynamik geht.

Hier kann man etwas lernen und Spaß dabei haben. Vor den Toren der Stadt Görlitz, am Gewerbering

8 a, quasi unter der Umgehungsstraße B6, befindet sich das Fahrsicherheitszentrum.

Knapp 2einhalb Hektar groß, nicht zu groß, aber alles Wichtige dabei, was man für mehr

Fahrspaß und Sicherheit gut gebrauchen kann: eine riesige Gleitfläche, auf der man auch Driften

lernen kann. Eine Schleuderplatte – die erste ihrer Art in Sachsen, die neben PKW auch

Transporter, LKW und Busse schleudern kann. Ein Offroad-Parcours, der noch ein bisschen im

Entstehen ist. Eine Dynamikfläche, auf der auch Motorradfahrer u. a. mit einem speziellen

Gerät Schräglagen bis sogar 50° erfahren können. Fahren bei Nässe und Glätte auch bei warmen

Sonnenschein. Fahren um Hindernisse. Dort wird einfach alles geübt, was man nur üben

kann – egal mit welchem Fahrzeug - egal in welcher Altersgruppe. Tief beeindruckte mich die

besondere Art, wie das Training moderiert wurde. Alles in Ruhe erklärt. Alles so aufgebaut, dass

niemand Angst haben musste. Immer mit Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern. Alles

eben professionell.

Noch am Morgen habe ich mir die Frage gestellt: wozu bräuchte ich eigentlich so ein Fahrsicherheitstraining?

Die meisten in meiner Altersgruppe fahren doch schon über Jahre meist unfallfrei

Auto. Als ich dann in die neugierigen und angestrengten, aber trotzdem auch glücklichen Gesichter

schauen durfte, wurde mir einiges klarer. Wenn du auf der richtigen Straße in eine ähnliche Situation

kommen würdest, die heute hier geübt wurde, würdest du ohne Training wahrscheinlich erst

´mal ziemlich dumm aus der Wäsche gucken… Und das könnte so gesehen auch mir jeden Tag

passieren. Sinn der Übungen ist es daher umso mehr, den Teilnehmer für die Gefahren des täglichen

Straßenverkehrs zu sensibilisieren. Das kommt hier und heute richtig gut `rüber.

Neben vielen privaten Anmeldungen schicken auch viele Firmen ihre Fahrer zum Training nach

Görlitz. Über 30 verschiedenartige Kurse stehen auf der Angebotsliste. An alle ist gedacht: Senioren,

Frauen, Männer und natürlich auch an Fahranfänger: Vor Jahren von den Liskes selbst

entwickelt wurde für jugendliche, sächsische Autofahrer das „Projekt A - Mission Zero”. Mit

diesem Programm werden Teilnehmer aus ganz Sachsen besonders altersgerecht für kritische

Situationen im realen Straßenverkehr vorbereitet. Das Schöne dabei ist, dass hier die Teilnahme

kostenlos ist und ganz besondere Trainingsfahrzeuge gestellt werden. Der Freistaat Sachsen

und andere Sponsoren unterstützen diese tolle Idee schon seit über 7 Jahre. Mit anderen

Worten: Jeder Besuch bei einem Fahrtraining ist wichtig und sorgt damit für einen sicheren

Straßenverkehr. Eigentlich auch die perfekte Idee, wenn man jemandem zum Geburtstag eine

besondere Freude machen möchte. Mich hat´s gefreut!

Schlesischen Straße 5 . 02828 Görlitz

Tel. 035 81 - 38 74 - 0

www.fahrsicherheitszentrum.info

Nutzen Sie Ihre Chance ...

... Ihr vorhandenes Wissen zu erweitern und Handlungsabläufe für den

Ernstfall zu trainieren! Risikofrei Fahrspaß erleben - Ängste abbauen -

Selbstüberschätzung vermeiden - sicherer fahren!

Sichern Sie sich Ihr Willkommensgeschenk!

Anzeige mit Coupon einfach beim nächsten Einkauf beim Schuhhaus Kellner vorlegen!

LED-Beleuchtung für

Privat- und Geschäftskunden

LED Spotlight

Inhaber Michael Riemann

Innere Zittauer Str. 18 • 02708 Löbau

Telefon (03585) 44 69 39 1

eMail: riemannmichael@gmx.de

Ausgabe 01/2015


24

Unterwegs mit

dem Rad durch die

Verwaltungsgemeinschaft

Löbau – Oberlausitz und

Euroregion Neiße M. Noack

Hallo und ein herzliches Willkommen

sehr geehrte Radlerinnen und Radler

© Alexander Rochau- Fotolia.com

Ein engmaschiges gut ausgebautes Radwanderwegenetz von

über 1000 km lädt zur Erkundung der fahrradfreundlichen

Verwaltungsgemeinschaft Löbau, der Oberlausitz und der

Euroregion ein. Hier können Sie Ihre Fahrradfahrenfantasien

voll ausleben.

Das Radwanderwegenetz umfasst das Gebiet der südlichen

Oberlausitz und des Oberlausitzer Sechsstädtebundes: Kamenz

– Bautzen – Löbau – Görlitz – Lauban – Zittau. Insgesamt

stehen 18 empfohlene Radtouren in Angebot, vorwiegend in

den Orten der Verwaltungsgemeinschaft Löbau. Bis auf die

„Sächsische Städteroute“ sind die restlichen Radtouren

Rundwege.

Mit der „Löbauer Stadttour“ wird das Gebiet der Löbauer

Altstadt, das Landesgartenschaugelände, ehem. Garnisionsgelände

und das Gewerbegebiet West abgefahren.

Die „Großschweidnitztour“, der „Lawalder Rundweg“ und die

„Rosenbachtour“ sind Ortstouren.

Die „Löbauer Verwaltungsgemeinschafttour“, „Altlöbautour“,

„Rund um den Löbauer Berg“, „Napoleontour“, „Kakteentour“,

„Eseltour“, „Spreequellentour“, „Görliwoodtour“, Umgebindehäuser-Tour

und die Oberlausitzer SechsStädtebundtour

sowie die Radwege „Mühlenweg“, „Umgebindehäuser in OL

Dörfern“, „Oberlausitzer Städte“ und die „Sächsische Städteroute“

sind thematische Radwege.

Wir leihen gern Fahrräder aus, unser Hol- und Bringedienst

steht Ihnen zu „Diensten“ und unsere Radwanderführer freuen

sich auf ihren Einsatz.

Unsere Raderwanderkarte und unser Radtourenbuch „Unterwegs

mit dem Rad durch die Verwaltungsgemeinschaft Löbau

Oberlausitz und Euroregion“ ermöglichen die eigenständig

Planung und das Abfahren der Radtouren.

Die Radwanderkarte gibt u. a. den Streckenüberblick der 18

Radtouren und die namentliche Nennung sämtlicher durchfahrender

Orte.

Im Radtourenbuch werden u. a. die Radtouren mit Karte,

Streckenverlauf und Beschreibung der Sehenswürdigkeiten

präsentiert. Das Übernachtungs-, Gaststätten-, Straßen- und

Ortsverzeichnis, die Übersicht und die kurze Beschreibung der

Sehenswürdigkeiten, die Nennung der Standorte der ehemaligen

Fabriken bzw. industriellen Anlagen sowie der Kirchen,

Hinweise zur An- und Abreise, zum Fahrradservice und zur

Brauchtumspflege sowie erlebte Geschichten rund ums Fahrradfahren

vervollständigen den Inhalt des Radtourenbuches.

Diese sind u. a. in den Tourist-Informationen zu einem Preis

von 2,50 € bzw. 5,50 € erhältlich

Unter www.neisse-go.de können ab Mai 2015 unsere Radtouren

abgerufen werden.

Der Radwanderkalender bietet interessante geführte Radwanderungen

und ist. u. a. unter www.loebau.de abrufbar.

Gegenwärtig wird die „Angebotsbroschüre Radwandern – Wandern

– Stadtführungen“ mit Angeboten der touristischen

Leistungsträger mit Rabatten erstellt.

Meinungen, Fragen, Hinweise, Kritiken und Vorschläge

zum Radtourismus nehme ich als Radwegewart unter

Radel-Martin@t-online.de bzw. tel. unter 03585 402420 gern

entgegen und freue mich auf Ihr „Kommen“ und viele Grüße

Martin Noack.

Anzeige

Zweiraddienst Andreas Bruß

Inh. Andreas Bruß • Spremberger Straße 8 • 02826 Görlitz

035 81 / 31 61 55 • 035 81 / 30 68 86

info@zweirad-bruss.de • www.zweirad-bruss.de

VERKAUF, REPARATUR UND SERVICE FÜR:

• Fahrräder • Roller • Mopeds •

• Motorräder, Leichtkrafträder •

Öffnungszeiten

Mo. – Fr.: 9.00 Uhr – 12.00 Uhr und

13.00 Uhr – 18.00 Uhr

Sa.: 9.00 Uhr – 12.00 Uhr

Ausgabe 01/2015


25

Anzeige

Anzeige

MIT EINGEBAUTEM RÜCKENWIND IN DEN FRÜHLING !

E-Bikes elektrisieren jeden und machen Radfahren zum unvergesslichen Erlebnis

Die Tage werden länger und es wird spürbar wärmer –

der Frühling ist da! Jetzt beginnt auch wieder die Zeit des

aktiven Radfahrens und die ersten gemeinsamen Touren

werden schon geplant.

Schneller fahren, leichter treten und mehr erleben

Der Tritt ist federleicht, das Fahrrad gleitet scheinbar wie von

allein und jeder Kilometer wird zum puren Genuss. Selbst

steile Anstiege und hartnäckiger Gegenwind können den

Fahrspaß nicht trüben. Was für viele Radfahrer wie ein Traum

klingt, wird mit einem E-Bike zur Realität. Wer ganz entspannt

mit einem neuen Fahrrad in die Saison starten möchte, der

findet bei Little John Bikes in Görlitz, Bautzen und Neukirch

garantiert das passende (Elektro)Rad. Der Fachhändler

bietet allen Radfahrern eine vielfältige Produktauswahl an

topmodernen E-Bikes und einen erstklassigen Service. Vom

klassischen Cityrad bis zum sportlichen Mountainbike stehen

in den drei Oberlausitzer Shops zahlreiche E-Bikes für jede

Ziel- und Altersgruppe zur Verfügung.

0% Finanzierung und kostenlose Inspektionen

Mit der 0% Finanzierung kann das neue E-Bike ganz

bequem in monatlichen Raten gezahlt werden und für alle

bei Little John Bikes gekauften Räder gilt: Alle Inspektionen

kostenlos - ein Fahrradleben lang!

Jetzt E-Bikes testen!

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann die neuesten E-Bike

Modelle ausgiebig testen und das einmalige Fahrgefühl

selbst erleben. Dafür steht allen Radfahrern in den Little John

Bikes Shops ein großer Pool an Testrädern zur Verfügung.

„Am besten Sie reservieren sich eines unserer E-Bikes

gleich für ein verlängertes Wochenende und genießen den

eingebauten Rückenwind bei einer ausgiebigen Probefahrt.

Denn egal ob entspannter Ausflug mit der Familie oder

sportliche Tour durchs Gelände – mit einem E-Bike macht

Radfahren doppelt Spaß. Garantiert!“, so Daniel Reichstein,

Geschäftsführer von Little John Bikes in Görlitz.

Foto: Winora Group

FAHR MIT !

E-Bikes für grenzenlosen Fahrspaß

Sichern Sie sich Ihr Willkommensgeschenk!

Anzeige mit Coupon einfach beim nächsten Einkauf bei Little John Bikes vorlegen!

Shops in der Oberlausitz:

02828 Görlitz • Tel. 03581 - 313 166

02625 Bautzen • Tel. 03591 - 530 507

01904 Neukirch • Tel. 035951 - 343 33

!

Ausgabe 01/2015


26

© stalnyk - Fotolia.com

Impfen kann Leben retten

A. Krenz

Dank der exzellenten Verarbeitung heutiger Nadeln

spüren Erwachsene kaum etwas. Auch Kindern steht

nach ein paar Tränen das Lachen wieder im Gesicht.

Das Impfen war überhaupt nicht schlimm. Nur ein Piks,

der kleinen Kummer verschmerzt, weil er im Gegenzug

Leben retten kann.

Mediziner unterscheiden zwischen aktiven und passiven Impfungen.

Während sie bei der passiven Variante einer bereits

infizierten Person Antikörper spritzen, soll die Aktive das

Immunsystem anregen. Letzteres bildet Abwehrstoffe, um auf

diese Weise Infekten vorzubeugen. Mit Erfolg, denn in den

letzten 120 Jahren ist es gelungen, viele geißelnde Krankheiten

aus dem Bewusstsein der Menschen zu verbannen. Doch es

wäre töricht zu glauben, dass sich deren Erreger ein für alle

Mal aus unserem Leben verabschiedet hätten. Der Mensch

braucht regelmäßige Impfungen, und zwar Aktive, damit sein

Körper geschützt bleibt. Welche das sind, darüber gibt in

Deutschland ein Impfkalender der ständigen Impfkommission

(STIKO) Auskunft. Besonders Kinder sollten ab dem 3. Lebensmonat

bis zum Alter von 18 Jahren gegen Krankheiten wie

Pocken, Röteln, Kinderlähmung, Masern, Diphtherie, Tetanus,

Keuchhusten usw. immunisiert werden. Die Kosten dafür übernehmen

die Krankenkassen. Anders als in der ehemaligen DDR

besteht heute dazu keine Pflicht. Ein juristisches Problem, da

jede Injektion eine Körperverletzung darstellt. Sie bedarf, bis

auf wenige Ausnahmen, der Zustimmung des Betroffenen. Bei

Kindern sind das in der Regel die Eltern. Zum Entsetzten der

Gesundheitsbehörden hat sich aber gerade unter ihnen eine

ernst zu nehmende Impfmüdigkeit breitgemacht.

Sei es aus Furchtlosigkeit gegenüber vermeintlich ausgerotteten

Krankheiten oder Angst vor Nebenwirkungen – die

Durchimpfrate sank in den letzten Jahren dramatisch. Um

lokale Epidemien zu verhindern, werden seitens der WHO

Quoten von mindestens 95 Prozent gefordert. Bisweilen sind

in bestimmten Regionen Deutschlands unter 80 Prozent zu

verzeichnen. Ein gefährlicher und lebensbedrohender Zustand

warnen Mediziner. Und was meinen Sie? Muss, wie einige Ärzte

und Politiker fordern, wieder eine Impfpflicht her? Oder reichen

Aufklärung sowie an Eigenverantwortung gerichtete Appelle?

Schreiben Sie uns – wir veröffentlichen Ihre Meinung gern in

unserer Leserecke.

Strahlender

Sieger!

1. Platz bei Preis und Leistung

Anzeige

Anzeige

© Bildquelle: zebra WA, S-OS0401

Gesundheit in

besten Händen

Gesundheit in

besten Händen

Ausgabe 01/2015

89x115_AOK-S-OS0401_AZ Testsieger ViaOla.indd 1 19.02.15 15:06


27

© ehrenberg-bilder - Fotolia.com

Das traditionelle Handwerk, das jahrhundertelange Einzelhandels- und das

Dienstleistungsgewerbe hat neben dem sich stetig entwickelndem hochmodernen

Industriehandwerk, den großen Handels- und Dienstleistungsketten nicht

an Bedeutung verloren, sie haben auch heute gleichwertig ihre Daseinsberechtigung

und werden dementsprechend gefordert und gefördert.

Ausbildungsberufe im Handel, Handwerk und im Dienstleistungssektor verlangen einerseits, dass

man mit der modernsten Technik vertraut ist und damit umgehen kann und andererseits wird auch erwartet, das der Neuling

und Auszubildende mit der alten Handwerkskunst, den ursprünglichen Methoden im Handel und Dienstleistungsbereich vertraut

gemacht wird und diese auch in unterschiedlichster Form anwenden und bei Bedarf umsetzen kann.

Die enge Verbindung von Innovation und traditioneller Kunst im Handwerk, Handel oder Dienstleistung sind im regionalen und

ländlichen Raum, so auch der Oberlausitz, sowohl gewünscht

Anzeige

Arbeitsbühnenmietservice

• Vermietung • Verkauf • Service

• Dienstleistungen von und mit

Arbeitsbühnen

Barbara Exner

www.exner-arbeitsbuehnen.de

info@exner-arbeitsbuehnen.de

Nieder Viebig 14 | 02708 Löbau OT Ebersdorf

Tel. (0 35 85) 40 51 50 | Fax 40 51 57

Handwerk – Handel –

Dienstleistungen mit Zukunft

Redaktion ViaOla

als auch notwendig. Beispiele dafür gibt es genügend, wie

beim denkmalgerechten Bauen, bei der Umgebinde- und

Fachwerkbauweise, beim Umgang mit Holz und Stein, beim

Töpfern und vielen mehr.

Wir werden in unserem Magazin regelmäßig auf das traditionelle

Handwerk, auf bestehende und zu erhaltende Traditionen

im Handwerks-, Handels- und Dienstleistungssektor aufmerksam

machen und Firmen aus der Region dazu vorstellen.

Anzeigen

seit 1882

Görlitz

Tischlermeisterin und Restauratorin im Handwerk

Erika Rothe-Püschner

Spezialbetrieb mit über 130-jähriger Familientradition

• Kastenfenster • denkmalgerechte Isolierglasfenster

• individueller Möbel- und Türenbau

Schillerstr. 1 ∙ 02826 Görlitz ∙ Tel. 03581 / 47 20 0 ∙ Fax 03581 / 47 20 19 ∙ info@e-rothe.de ∙ www.e-rothe.de

• Elektroinstallation • Beleuchtungsanlagen

• Datennetze • E-Check • Photovoltaik

Hauptstaße 7 • 02747 Herrnhut | OT Ruppersdorf

Telefon (035873) 26 36 • Fax (035873) 20 03

Funk (0172) 35 27 033

ElektroVogtHerrnhut@t-online.de

www.elektriker-vogt.de

Meisterbetrieb

+ Malen + Tapezieren + Vollwärmeschutz +

Farben + Tapeten + Bodenbelege + Mischservice +

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 09.00 – 12.30 Uhr

14.00 – 18.00 Uhr

Sonnabend 09.00 – 12.00 Uhr

Ritterstraße 11 • 02727 Ebersbach-Neugersdorf

Tel. 03586 - 7 43 90 • Fax 03586 - 74 39 22

www.maler-neugersdorf.de

Ausgabe 01/2015


28

Es brodelt in

der Ursuppe

F. Springer

Im Zusammenhang mit dem Saurierpark in Kleinwelka von einer

vergessenen Welt zu sprechen, entspricht nur bedingt der Wahrheit.

Zwar dreht sich hier nahezu alles um den untergegangenen

Lebensraum der Urzeitechsen – so lebendig wie hier wirken sie

sonst aber eher selten.

Viele der jungen Eltern, die heute mit ihrem Nachwuchs den Park

besuchen, waren selbst noch Kinder, als sie die Geheimnisse des

ursprünglichen Freilichtmuseums zum ersten Mal erkundeten –

und besonders sie dürften erstaunt sein, was sich in den letzten

Jahren alles getan hat. Denn entgegen aller Prognosen wächst

und verändert sich die Welt der Dinosaurier ständig.

Erst im Juli 2013 wurde die „Vergessene Welt“ als neuer Erlebnisbereich

im Stile einer verlassenen Forschungsstation

eröffnet. Die Resonanz hierauf war überwältigend berichtet

Volker Bartko, der Geschäftsführer der

Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft

Bautzen: „Die Gäste waren begeistert

und die Besucherzahlen sensationell.“

Auf die gestiegene Nachfrage reagiert

der Park nun mit der Anpassung und

Modernisierung seiner Infrastruktur: Mit

Ende der Saison 2014 begannen die Bauarbeiten

an einem neuen Parkplatz, der

800 Stellflächen bieten und wesentlich

komfortabler ausgestattet sein wird, als

sein Vorgänger. „Reisebusse können endlich

richtig parken und es wird eine eigene Ausfahrt auf die

Kleinseidauer Straße geben“, verrät Volker Bartko: „Aufgrund der

günstigen Witterungsbedingungen liegen wir gut im Plan und sind

zuversichtlich, zum Saisonstart im April 2015 fertig zu werden.“

Wir verlosen 3 Familieneintrittskarten

für den Saurierpark!

Coupon ausfüllen und bis zum 30. April 2015 an die

Werbeagentur Media-Light Löbau senden. (siehe Impressum)

Name

Straße

Wohnort

Das Los entscheidet! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Gut 200 lebensecht nachempfundenen Dinos

darf in Kleinwelka auf den Zahn gefühlt werden.

Der nächste Ort für Veränderungen aller Art ist die nunmehr

ungenutzte Fläche des alten Parkplatzes. Im Sommer 2016 sollen

hier schon die nächsten Umbauten abgeschlossen sein. So soll

der Saurierpark einen neuen Eingangsbereich

mit sanitären Anlagen, Bistro und

einem Souvenirshop bekommen. Wie bei

allen Bauprojekten setzen die Betreiber

des Parks hierbei vor allem auf regionale

Kompetenz.

Ergänzt und komplettiert wird diese

schließlich durch den Themenbereich

„Ursuppe“. In diesem Areal geht es vor

allem um die Entstehung des Lebens

aus dem Wasser. Der Bogen wird dabei

von den ersten Pflanzen und Tieren bis zu den Sauriern

oder der Entstehung von Fossilien und Kohle gespannt. Wie

auch im gesamten Saurierpark, wird dabei großer Wert auf die

realistische Darstellung der Flora und Fauna gelegt. Ergänzt

werden die Lerninhalte durch abwechslungsreiche Abenteuerstationen

zum Toben, Probieren und Staunen.

Fest steht jedenfalls, dass die Verbindung aus Wissen und

Abenteuer und das familienfreundliche Konzept des Parks auf

immer neue Entdeckungsreisen in die Welt der Dinos einladen

und auf diese Weise ganz bestimmt nicht dazu beitragen, diese

seltsamen Geschöpfe in Vergessenheit geraten zu lassen.

Infos zum Park

Saison 01.04.2015 – 01.11.2015

Öffnungszeiten:

April – Juni & September – November: 09.00 – 18.00 Uhr

Juli, August: 09.00 – 19.00 Uhr

Adresse: Saurierpark 1, 02625 Bautzen OT Kleinwelka

web: www.saurierpark.de

Eintrittspreise: Erwachsener:

12 EUR

Kind (3 – 14 Jahre):

7 EUR

Familienkarte (2 Erw., 3 Kinder): 32 EUR

Ausgabe 01/2015


29

Eisenbahn pur

zum Anfassen

und Mitfahren A. Krenz

Wie kein anderer Verein

in Löbau sind die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde e.V. weit über die Grenzen

der Oberlausitz bekannt, und das nicht nur bei Bahnfreunden. 2015 werden es

25 Jahre, in denen sie sich engagiert für erhaltenswerte Eisenbahngeschichte einsetzten.

Sie haben die Freude an ihrer Arbeit nie verloren – trotz mancher Sorgen.

© Arnd Krenz

© Arnd Krenz

Damals: Retten, was zu retten ist

Angefangen hatte alles nach der Wende im Jahre 1990 mit einer

Handvoll begeisterter Eisenbahnfreunde. Mit Freude, aber auch

Bedauern sahen sie, wie die damalige Deutsche Reichsbahn

sich anschickte, in ein neues Zeitalter zu fahren. Unwirtschaftlichen

Bahnstrecken drohte das Aus, ausgediente Fahrzeuge

sollten verschrottet, der Dampflokbetrieb eingestellt werden.

Es galt zu retten, was zu retten ist. Die Vereinsmitglieder wollten

historische Eisenbahnfahrzeuge für die Nachwelt erhalten

und Streckenstilllegungen verhindern. Unter ihrem Chef Alfred

Simm suchten sie sich Verbündete, erwarben und sanierten das

historische Löbauer Maschinenhaus sowie Lokomotiven und

Waggons. Die Zahl der Mitglieder stieg und stieg. Bis heute sind

es 120, dazu kommen zahlreiche Freunde und Unterstützer.

Vor einigen Jahren pachteten die Löbauer Eisenbahnfreunde

zusätzlich den ehemaligen Güterschuppen am Bahnhof. Als

quasi 2. Angebot stellen sie hier seit 2011 Modellbahnen aus.

Heute: mit dem Sonderzug ins Jahr 2016

In diesem Jahr haben sich die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde

wieder viel vorgenommen. Unter dem Kürzel OSEF offerieren

sie Kindern wie Erwachsenen, egal ob sie passionierte Fans

oder Schnuppergäste sind, jede Menge Eisenbahn zum Anfassen

und Mitfahren. 15 bis 20 Fahrten stehen durchschnittlich

im Laufe von 12 Monaten auf dem

Programm. So auch die traditionelle

Silvesterparty im Sonderzug. Sie sollte

dieses Jahr eigentlich ausfallen, denn

es gibt Vereinsmitglieder, die wegen

dieser Tour bereits mehrere Jahre auf

eine Feier im Kreise ihrer Familie verzichten

mussten. Doch was sollś: Die

Nachfrage war zu groß, sodass sie

sich auch dieses Mal bereit erklärt

haben, ihre Gäste mit guter Laune ins neue Jahr zu fahren.

Die Sorge Nummer 1 der Eisenbahnfreunde wird deutlich: Sie

brauchen dringend Verstärkung. Wer Lust hat, kann sich gern

bei ihnen melden und mitmachen. Keine Angst, es werden nicht

nur Eisenbahner gebraucht. Leute für andere Tätigkeiten, wie

Küche oder Verkauf, sind ebenso willkommen. Private Sonderfahrten

können übrigens jederzeit, außerhalb des offiziellen

Programms, gebucht werden.

Ein außergewöhnliches Erlebnis:

die Maschinenhaustage

Aus dem Eventkalender von Löbau sind sie nicht mehr wegzudenken:

die Maschinenhaustage. Dieses im und um den Lokschuppen

wie ein kleines Fest begangene Ereignis, findet 2015 am

9. und 10. Mai statt. Die Besucher dürfen sich auf echte Eisenbahn

zum Anfassen und Mitfahren freuen. Genauso auf Miniaturbahnen

im wenige Hundert Meter entfernt gelegenen Modellbahnhof.

Der Transfer dorthin erfolgt in einem historischen Omnibus. Nicht

nur er wird bei jüngeren Jahrgängen für den berühmten Aha-

Effekt sorgen. Auch die Fahrten zwischen Löbau und Rumburg

in der legendären „Ferkeltaxe“, einem historischen Schienentriebzug

aus DDR-Zeiten, lassen Nostalgieherzen sicher höher

schlagen. Und obwohl die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde

gegenwärtig keine funktionsfähige Dampflok haben (das ist ihre

Sorge Nummer 2), wird in diesem Jahr eine Fahrbare auf den

Gleisen stehen. Tschechische Eisenbahner helfen aus, sodass

niemand auf die beliebten Führerstandsmitfahrten verzichten

muss. Abgerundet werden beide Tage mit Musik am laufenden

Band. In dem zur Bühne umgebauten Maschinenhaus ist am

Sonnabend 16.00 Uhr Uwe Jensen zu Gast und Sonntag spielt ab

11.00 Uhr live der Rock-Express mit Peter Langenfeld. Natürlich

gibt es drum herum alles, was Gaumen und Gemüt erfreut. Wer

mehr erfahren will, kann sich auf der Webseite des Vereins unter

www.osef.de informieren.

Ausgabe 01/2015


30

800 Jahre Festung Königstein erleben K. Kunath

Neue Dauerausstellung in Arbeit

Mehr als 510.000 Gäste wurden im letzten Jahrauf der Festung

Königsteinregistriert. Damit konnten wieder steigende Besucherzahlen

verzeichnet werden. Die Chancen, dass es in diesem

Jahr sogar noch mehr werden stehen gut, denn ab Mai öffnet

die neue imposante Dauerausstellung „In lapide regis – Auf

dem Stein des Königs“. Diese erzählt auf 1.200 Quadratmetern

Fläche die 800-jährige Geschichte des Königsteins von der

urkundlichen Ersterwähnung im Jahre 1241 bis zur Gründung

des Museums 1955. Mehr als 25 Jahre wurde dafür geforscht,

gesammelt und gebaut.

Was es Neues für die Besucher gibt, erklärt Dr. Angelika Taube,

Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH: „Das Highlight

des Jahres 2015 wird die Eröffnung unserer neuen großen

Dauerausstellung in der Westbebauung sein, also im Torhaus

und in der Streichwehr. Wir werden in insgesamt 33 Räumen und

auf zwei Etagen die Geschichte des Königsteinschronologisch

und anschaulich erzählen.“

Die Idee zur musealen Aufbereitung der Geschichte des Königsteins

entstand bereits in den 1980er Jahren. Aus der Vision

wurde ein Projekt mit mehr als 450 Exponaten, zahlreichen

Modellen, lebensgroßen Figurengruppen und Medienstationen,

was besonders Kinder und Jugendliche begeistern dürfte.

Zusehen sein werden u.a. ein dreidimensionales Schaubild

© K. Kunath

Geschäftsführerin Dr. phil. Angelika Taube und Ludwig Coulin

vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilen- und Baumanagement

betrachten den Baufortschritt der Ausstellungsräume

einer Großbaustelle von 1589 und ein fast acht Meter langer

Kutschenzug von August dem Starken, der mit viel Aufwand

auf dem Königstein mit seinen Gästen feierte.

Die Eröffnung der Ausstellungam 1. Mai ist ein Meilenstein auf

dem Weg der Festung zum internationalen Lern- und Erlebnisort.

Vieles ist bis dahin noch zu tun und mit Hochdruck wird

an der Einhaltung des „sportlichen“ Termins gearbeitet.

Millioneninvestition auf der Festung

Der Freistaat Sachsen hat seit dem Jahr 1991 rund 59,2 Mio.

Euro in die Festung investiert, davon im vergangenen Jahr

5,7 Mio. Euro. Dazu der Dresdener Niederlassungsleiter des

Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement

Ludwig Coulin: „In diesem Jahr vollenden wir die Westbebauung

und bereiten den zweiten Bauabschnitt vor, die Georgenburg.

Dazu müssen wir aber das Friedenslazarett herrichten, damit

die Verwaltung vorübergehend aus der Georgenburg hier

einziehen kann. Danach geht es mit der großen Baumaßnahme

„Westbebauung“ weiter. Aber es ist noch vieles andere

vorzubereiten. Für den Festungsvorplatz läuft beispielsweise

das Bebauungsplanverfahren, das bereits dem Stadtrat von

Königstein vorgestellt worden ist. Derzeit finden die Vorabstimmungen

mit den Trägern öffentlicher Belange statt. Für

das Jahr 2015 stehen uns Haushaltmittel von rund 2,6 Mio.

Euro zur Verfügung.

Ausgabe 01/2015

© K. Kunath


31 31

Der Muskauer Park feiert

seinen 200. Geburtstag

K. Kunath

Der Landschaftsgarten in Bad Muskau bietet ein Naturerlebnis

für die ganze Familie. Seit dem Jahre 2004 gehört er zum

Weltkulturerbe der UNESCO. Der Besuch des Parks ist ganzjährig

möglich und kostenfrei. Eine kostenpflichtige Führung

ist zusätzlich buchbar. In diesem Jahr soll das 200-jährige

Jubiläum des Parks gefeiert werden.

Nicht nur Landschaftsgarten ist sehenswert, denn Ausstellungen

im Neuen Schloss vermitteln Geschichte auf eine interessante

Art und Weise.

Am 1. Mai 1815 unterbreitet Hermann von Pückler-Muskau in

einem „Aufruf zur Anlegung eines Parkes“ dieses Vorhaben

der Muskauer Bürgerschaft. Das ist die Geburtsstunde des

Muskauer Parks.

Bis zum Jahre 1840 hat er auf den angelegten Flächen von ca.

260 Hektar ausgereifte Formen angenommen. In einem Zitat

bringt Pückler seine Vorstellung von einem Park zum Ausdruck,

er vergleicht ihn mit einer Gemäldegalerie, wo man alle paar

Schritte ein neues Bild sehen sollte.

Im Jahre 1845 verkauft Pückler wegen Überschuldung die Standesherrschaft

und die Ausgestaltung der Erweiterungsflächen,

der Ausbau der Gebäude und Architekturen geschieht unter

der Herrschaft seiner Nachfolger. Ihnen ist es vorrangig zu

verdanken, dass es keine wesentlichen Veränderungen in seiner

Parkplanung und Eingriffe in die gestaltete Landschaft gab.

Der Muskauer Park bietet außergewöhnliche Naturerlebnisse.

Der Anblick weiter Wiesen, durch die idyllisch geschwungene

Wege führen, glänzender Bäche und Seen sowie majestätischer

Bäume lädt zum Träumen ein. Einzigartige Brücken und Bauten

ergänzen das Bild.

Gepflegt und bewahrt wird das Pücklersche Erbe in Bad Muskau

durch die Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“. Das Ziel

Fürst-Pückler-Schloss im Frühjahr

der Stiftung ist es, das kulturhistorische Ensemble des Parks

nach historischem Vorbild wiederherzustellen. Gegründet wurde

sie im Jahre 1993 als unselbständige Stiftung des Freistaates

Sachsen. Der weitaus größere Teil des Muskauer Parks befindet

sich heute auf polnischem Gebiet. Der Grenzfluss fließt zwischen

der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen

durch den Park. Der polnische Teil des Muskauer Parks wird

vom Nationalen Institut für Denkmalpflege (NID) in Warschau

verwaltet. Zwischen ihm und der Stiftung besteht eine enge

Kooperation zur Erhaltung des Gesamtensembles. Unterstützt

wird dieses Vorhaben durch einen Internationalen Fachbeirat.

Pünktlich zum Saisonauftakt, am 27. März, öffnet um 11 Uhr die

Ausstellung anlässlich 200 Jahre Muskauer Park. Im Festsaal

werden künstlerische Arbeiten von Schülern der Grundschulen

von Bad Muskau und Łęknica sowie des Begabtenkurses am

Landau-Gymnasium Weißwasser gezeigt. Ab 28.März ist die

Ausstellung täglich von 10 bis 18 Uhr im 2. Obergeschoss des

Neuen Schlosses zu sehen.

Am 1. Mai, um 15.30 Uhr gibt es im Festsaal des Neuen Schlosses

eine Festveranstaltung. Um 19 Uhr findet im Schlosshof ein

Konzert mit dem „Cècile Verny Quartet“ statt. Um 21 Uhr wird

auf der Schlosswiese eine fantasievoll-poetische Performance

von „Quidams“ zu hören und zu sehen sein.

Anzeige

Anzeige

Rittergasse 8

02708 Löbau

Telefon (03585) 47 86 - 0

Inhaber: Lars Kohlmann

E-Mail: LoebauerReisebuero@web.de

www.mein-schoenster-urlaub.de

Bei Ihrem Anruf Bonuscode > 38 46 15 < nennen!

Ausgabe 01/2015


32

Die Konvent’a 2015 erwartet viele Gäste

Die Präsentationsplattform für Unternehmer,

Handwerker, Dienstleister, Händler und Bildung

Kontakt

KONVENT´A ORG BÜRO

Ansprechpartnerin: Christina Strietzel

Görlitzer Straße 2 • 02708 Löbau

Tel.: 03585 44 62 516

E-Mail: strietzel@messe-konventa.de

... die 14. Messe

für die Oberlausitz

Vom 25.–26.04.2015 findet zum 14. Mal

unsere Gewerbemesse KONVENT´A als

die Präsentationsplattform für Unternehmer,

Handwerker, Dienstleister,

Händler und Bildung sowie als Treffpunkt

für Tourismus, Freizeit, Gesundheitswesen

und Kultur im Messe – und Veranstaltungspark

Löbau mit ca. 200 Ausstellern

aller Bereiche statt.

Die Sächsische Zeitung als Partner organisiert

auch in diesem Jahr die „3. Oberlausitzer

Autoschau“ auf der großen

Außenfläche vor der Halle. Hier zeigen

Autohäuser ihre top aktuellen Modelle

sowie tolle Aktionen und werden das

kleine und große Publikum begeistern. Am

besten alles selbst mal ausprobieren...

Ein bunter Veranstaltungs-Mix in der Halle

und im Außenbereich mit Musik, Tanz

und Shows erwartet Sie an beiden Tagen.

Unsere Stargäste wie Frencis, Gerd

Christian und Big Barry Jo sorgen dabei

für musikalische Unterhaltung.

Der „KONVENT’A Gartenmarkt“ mit Blumen,

Pflanzen, Gehölzen, Gartengeräten,

Gartendekoration, Räucherwaren und

vieles mehr befindet sich gleich am Eingang

Görlitzer Straße. Streichelzoo und

Picknickwiese laden zum Verweilen ein.

Also „kommen – staunen – erleben –

mitmachen!“ Wir sind dabei, Sie auch?

„Erzählt uns, woran ihr tüftelt!“

Die Gewerbemesse KONVENT´A räumt

jungen Leuten viel Platz ein und ruft sie

auf, sich zu präsentieren. Unter dem

Leitspruch: „Unsere Region der Möglichkeiten

– Zukunft mitgestalten“ wollen

wir künftig ein neues innovatives Thema

aufgreifen und junge Gäste und Forscher

stärker einbeziehen.

Die gesamte Blumenhalle verwandelt

sich in den zwei Messetagen zu einer

Zukunfts- und Erlebniswelt – voller Ideen

und Aktionen.

Als neuen Partner haben wir dafür das

Wissenschaftszentrum IQlandia in Liberec

gewonnen. Dort wird Wissenschaft

gezeigt und das wollen wir auch zur

KONVENTÁ tun.

IQlandia wird in Löbau mit diversen Installationen,

Wissens – und Spielebenen

rund um das Thema Wissenschaft erleben

vertreten sein.

Dafür räumen wir jungen Leuten viel Platz

ein und rufen sie auf, ihre Ideen und Erfindungen

den Besuchern zu präsentieren.

Natürlich gibt es für unsere Tüftler auch

etwas zu gewinnen: Teilnehmern winken

Preise im Wert von 2.000 Euro, kostenlose

Eintrittskarten bzw. freie Fahrt und

Tickets für einen Besuch im IQlandia in

Liberec.

Ticketinformationen finden Sie unter unter www.messepark-loebau.de

Ausgabe 01/2015


33

IStock © nikamata

„Wasser gleich….WODA jest….“

Kulturhauptstädte begegnen sich in einem Kunstprojekt in Görlitz

Wasser ist die Grundlage allen Lebens.

Fast dreiviertel der Erdoberfläche sind

von ihm bedeckt. Es bietet nicht nur die

Lebensgrundlage für alle Lebewesen,

sondern entzieht sie ihnen auch, wenn

es fehlt. Der Respekt vor der Kraft der Natur

beflügelte seit jeher die Fantasie der

Menschen. Vor allem die Wahrnehmung

von Wasser durch unsere Sinne – sein

Klang, sein Anblick und seine Bewegung

inspirieren Künstler der verschiedensten

Genres.

„Wasser-Morgana“ an der

Altstadt-Brücke

Ein Neißespaziergang entlang der Altstadtbrücke

verspricht den Görlitzern und

Ihren Gästen in diesem Sommer bis zum

Einsetzen der ersten Nachtfröste eine

besondere Attraktion:

Der Künstler Arend Zwicker nennt seine

künstlerische Installation „Wasser-Morgana“,

die als Wasservorhang installiert

und bei Dunkelheit mit gleißendem weißem

Licht angestrahlt wird.

Teil eines internationalen

Kunstprojektes

Die künstlerische Installation an der Altstadtbrücke

ist Teil des deutsch-polnischen

Kunstprojektes „WASSER gleich....

WODAjest....“, dass die Thematik um die

lebenswichtige Ressource Wasser in einen

grenzübergreifenden und kulturpolitischen

Zusammenhang stellt.

Das Projekt basiert auf einem Kooperationsvertrag,

den der Landkreis Görlitz

mit der Akademie der Schönen Künste

Breslau und dem Ennepe-Ruhr-Kreis

abgeschlossen hat. Unter der Schirmherrschaft

von Dr. Fritz Pleitgen haben

sich die drei Kulturhauptstadtbewerber

RUHR.2010, Görlitz und Breslau für dieses

Kunstprojekt zusammengefunden.

Das Kunstprojekt wird am 10. Mai 2015

eröffnet und findet seine weitere Fortschreibung

in der Eugeniusz-Geppert

Academy of Art and Design in Wroclaw,

der Kulturhauptstadt 2016.

Bei Wüstenrot in guten Händen E. Weber

Anzeige

Anzeige

Bei den ganzen Turbulenzen auf den Kapitalmärkten suchen

immer mehr Menschen nach einem sicheren Hafen

für ihr Kapital: Die eigene Immobilie steht hoch im Kurs.

Wer diesen Schritt in den nächsten Jahren plant, kann

sich mit einem Bausparvertrag bei Wüstenrot die aktuell

niedrigen Darlehenszinsen dauerhaft sichern.

Wenn Sie sich aber den Traum der eigenen vier Wände

schon erfüllt haben, dann kommt folgendes auf Sie zu:

„Irgendwann stehen Renovierungen oder Modernisierungen

an. Solche Maßnahmen reißen regelmäßig ein Loch in den

Geldbeutel. Wäre es da nicht praktisch, einen Hausschutzplan

fürs Eigenheim zu haben?“

Braucht Ihre Immobilie einen Tapetenwechsel? Zum Beispiel

ein neues Badezimmer? Oder wollen Sie durch eine energetische

Modernisierung (neue Heizung, Dämmung oder

neue Fenster) langfristig Energiekosten sparen? Was auch

immer Sie planen, ob Renovierung, Umbau oder energetische

Modernisierung, egal ob kurz- oder langfristig, mit

Wüstenrot können Sie für diese Maßnahmen heute schon

vorsorgen.

Bausparen • Finanzierung • Versicherungen • Geldanlagen

Verkaufsleiter Marcel Ernst \ Weißenberger Straße 5 \ 02708 Löbau

Tel.: 03585/861737 \ Funk: 0173/2006514 \ marcel.ernst@wuestenrot.de

Bezirksleiterin Anett Dingfeld \ Hauptstr. 43 \ 02730 Ebersbach-Ngdf.

Tel.: 03586/362037 \ Funk: 0151/22291817 \ anett.dingfeld@wuestenrot.de

Bezirksleiter Rolf Wuensche \ Heinirch-Heine-Str. 4 \ 02730 Ebersbach-Ngdf.

Tel.: 03586/764661 \ Funk: 0171/3181173 \ rolf.wuensche@wuestenrot.de

Ausgabe 01/2015


34

Sportschießen –

ein Hobby mit vielen

Facetten!

S. Holthaus

Im Sportschützenkreis Oberlausitz-

Niederschlesien e.V. (SSK 7) bieten

30 Schützenvereine zwischen Rothenburg/O.L.,

Waltersdorf, Görlitz und

Neustadt/Sa. ein breites Spektrum an

sportlicher Betätigung und Brauchtumspflege.

Der SSK 7 wurde 1993 in Görlitz gegründet und bildet die Ebene

zwischen den Schützenvereinen und dem Sächsischen Schützenbund.

Die Vereine sind aber zum Teil schon wesentlich älter.

So datiert die Görlitzer Schützengilde von 1377 und ist damit

einer der ältesten Schützenvereine in Deutschland und der älteste

in Sachsen. Ursprünglich wurden die Schützenvereine zur

Verteidigung der Städte aus Bürgern gebildet, aus dieser Zeit

stammen noch einige Traditionen, wie zum Beispiel das Tragen

der Schützentracht und das Böllern und Kanonenschießen. Im

Dritten Reich und in der DDR verboten, nahmen viele Enthusiasten

nach der Wende die Fäden wieder auf und gründeten

die Vereine wieder. In den Vereinen im Deutschen Schützenbund

werden, angefangen vom Schießen mit Luftpistole und

-gewehr über Kleinkaliberwaffen bis hin zu Gewehren, Pistolen

und Revolvern im Großkaliber viele Disziplinen angeboten. So

wird auf verschiedene Entfernungen auf feststehende Ziele

genauso geschossen, wie auf mehrere Ziele hintereinander

oder z.B. auf bewegliche Ziele wie Wurfscheiben mit der Flinte.

Die Jugendarbeit ist den Vereinen besonders wichtig. Ab 12

Jahren können die jungen Talente ihre Leistung mit Luftpistole

und -gewehr unter Beweis stellen. Danach staffeln sich die

Altersbedingungen für Kleinkaliber (16 Jahre) und Großkaliber

(18 Jahre). Bei besonderen Talenten sind Ausnahmen für einen

früheren Beginn möglich. Das Training und die Wettkämpfe fin-

Kanonenböller und Pulverdampf

finden immer begeisterte Besucher!

den natürlich unter besonderer Anleitung und Betreuung statt.

Hier lernen die jüngeren und älteren Schützen Verantwortung,

Konzentration und Technik. Die körperliche Fitness hat beim

Sportschießen nicht nur beim Biathlon einen hohen Stellenwert.

Ab den Vereinsmeisterschaften bieten sich für die erfolgreichen

Sportler über die verschiedenen Ebenen bis hin zur Deutschen

Meisterschaft oder zu internationalen Wettkämpfen Chancen

auf Pokale und Medaillen. So haben, um nur zwei zu nennen,

der Olympiamedaillengewinner Christian Reitz und die Deutsche

Vizemeisterin Mandy Rutke ihre Wurzeln in Vereinen des SSK 7.

Aber auch Tradition und Brauchtum kommen bei den Schützen

nicht zu kurz. Beim Fahnenappell und beim Böllern zu den

Schützenfesten kommen neben den Schützen viele Besucher,

um die besondere Atmosphäre zu genießen. Wer es erleben will,

kann neben den vielen Schützenfesten der Vereine im Sommer/

Herbst einen Besuch des Kreisschützenfestes am 5. Juli 2015

in Zittau einplanen.

Mehr über den Schützenverein in Ihrer Nähe und das Sportschießen

erfahren Sie auf unserer Homepage www.ssk-nol.info.

Die Adressen der Vereine und des SSK 7 finden Sie dort ebenso,

wie unsere Ansprechpartner, die Ihnen gerne weiterhelfen.

Wir freuen uns auf Sie!

Anzeige

Öffnungszeiten:

Di, Do, Fr: 9–12 und 14–18 Uhr

Sa: 9–12 Uhr

Mo, Mi: geschlossen

und nach Vereinbarung

Ausgabe 01/2015


35

Anzeige

Anzeige

Wald – Wild – Wirtschaft Ingenieurbüro Niemz & Partner

arbeitet für Kunden/Mandanten des öffentlichen und privaten Rechts

ERBEN – SCHENKEN – VERKAUFEN

Überdachter Eigentumsübergang von Liegenschaften

– Was sollten Sie wissen und wer kann helfen?

Bei Zeiten sich Gedanken machen, wie man was wie regulieren

kann, wenn es notwendig ist. Den rechten Zeitpunkt kann

man nicht festlegen, wenn man es selbstbestimmt machen

möchten, sollten Sie sich dem Thema nicht verschließen.

Sie haben Werte geschaffen, erworben oder erhalten. Um

Ihnen gern zu helfen, geben wir Ihnen nachfolgende Fragen

als Gedankenhinweise von uns:

1.) Wer kommt alles in Betracht? Wem will man etwas

mehr überlassen, wem nicht, was, aus welcher Motivation

heraus und ab wann?

2.) Wie soll die Nachfolge geregelt werden?

3.) Was ist zu beachten bei einer Schenkung zu Lebzeiten?

Mit oder ohne Auflagen? Was ist mit Rückübertragung,

Pflichtteil- und Pflichtteilergänzungsansprüchen sowie

mit Rückholung gemeint.?

4.) Erbschaft in der gesetzlichen Erbfolge oder der Verfügung

per letzten Willen (Testament)?

5.) Anteils- bzw. Miteigentumsanteile, was bedeute das?

6.) Ausschlagung bzw. Verzicht auf eine Erbschaft oder

eine Schenkung, kann man das?

7.) Gibt es Vorkaufsrechte und Dienstbarkeiten?

8.) Grundsätzlich ist neben dem Erbschein eine notarielle

Beurkundung von Übereinkünften und die Eintragung

ins Grundbuch notwendig!

9.) Wie hoch ist der Wert meiner Liegenschaft? Achtung:

Hierbei gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen.

Wer bestimmt den Wert?

Gedanken zu einer Waldliegenschaft

Irrtümer, Einreden, Behauptungen – was ist wahr oder

stimmt so nicht. Wir können Sie aufklären.

vWie hoch sind die laufenden Kosten (Grundsteuer,

Berufsgenossenschaft, Wasserhaltungsabgabe, Jagdgenossenschaft,

Verkehrssicherungspflicht, Versicherungen,

zugelassene beschränkte Dienstbarkeiten, freiwillige Mitgliedschaften)?

vWer kümmert sich um den Wald, wenn Sie es nicht können?

Wer nimmt sich die Zeit das Eigentum zu finden, die

Grenzen zu bestimmen und zu erklären?

vWelche Ansprüche, wie Auskehrungen und

Entschädigungsbeträge, hat man und wann können diese

verloren gehen?

vWelche Erlöse können durch eine Waldbewirtschaftung

erzielt werden und wie erfolgt dies und wer kann die

Dienstleistung erbringen?

vErbe antreten oder nicht?

vWas passiert bei keiner Benutzung?

vBesonderheit: Waldpacht und Einlassung eines Nießbrauchrechtes.

Was bedeutet das? Wie macht man es

richtig?

vVeräußerung von Wald: Was ist zu beachten?

Wir können Sie, je nachdem ob Sie Erblasser oder Erbe (allein

oder gemeinschaftlich), Schenker oder Beschenkter sind,

fach- und sachkundig Beraten und Schulen sowie Ihnen in

vielen Dingen zu Ihrem Anliegen unsere Unterstützung und

Hilfe anbieten.

Fragen Sie uns. Erfahrung seit 17 Jahren.

Wir können Ihnen gern vor Ort helfen. Unsere besonderen Fachschwerpunkte liegen bei

Erbschaftsangelegenheiten (Suche, Analyse, Lösungen und Moderation), Liegenschaftsbewertungen,

Planungen und Projektsteuerung, Fachbauleitung, Waldpflegearbeiten,

Wildschadenstaxierung, Schulung zum Jagdrecht

individueller Steuerung des Betriebsaufbaues, Koordination und Logistik sowie Geschäftsbesorgung.

01454 Radeberg

Flügelweg 59

Tel.: 0 35 28 / 22 95 80

Fax: 0 35 28/ 22 95 82

02943 Weißwasser

Schweigstraße 34

Tel.: 0 35 76/ 248 110

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. (U), Dipl.-Ing. (FH) Alexander Niemz

Mobil: 0171 / 2000 629

E-Mail: info@niemzundpartner.de

Internet: www.niemzundpartner.de

© reachart777 - Fotolia.com

Ausgabe 01/2015


Das Lückendorfer

Bergrennen 2015 ruft Jürgen Kießlich

Das 16. Lückendorfer Bergrennen lädt auch

in diesem Jahr Besucher aus Nah und Fern,

auf die 3,652 km lange Strecke ein.

Am 01./02.08.2015 findet die unterdessen

sehr beliebte Veranstaltung auf der

Traditionsstrecke im Zittauer Gebirge

statt.

Nach Informationen von Rennleiter Frank

Liebich vom MC ROBUR Zittau e. V. gibt

es in diesem Jahr wieder einen Schnellfahrwettbewerb

um den Internationalen

Deutschen Bergpreis für Gespanne sowie

den erstmals ausgetragenen Bergsportpokal

für AWOś und Renn-MZ`s von 125

und 250 cm³. Hierbei handelt es sich

um reine Rennfahrzeuge, Werks- und

Eigenbaumaschinen, sowie Repliken bis

Baujahr 1989.

Das Team um den gebürtigen Lückendorfer

Liebich hatte sich im letzten Jahr

wesentlich neu formiert.

So ist in diesem Jahr nicht nur die Technische

Abnahme mit eigenen Leuten neu

besetzt worden, sondern die Leiter der

Streckenabschnitte kommen ebenfalls

aus den eigenen Reihen. Die älteste deutsche

Bergrennstrecke ist im Jahr 2014

Jahr durch den DMSB lizensiert worden

und bietet somit die geforderte Sicherheit

für Fahrer und Zuschauer.

Im offenen Fahrerlager hat der Zuschauer

die Gelegenheit, hautnah Rennatmosphäre

zu schnuppern und mit den Aktiven

ins Gespräch zu kommen.

Unter Einbindung in die Trilogie „Historik

Mobil“, werden neben den oben erwähnten

Läufen weitere Veranstaltungen in

diesem Rahmen gebündelt.

So finden der traditionelle ADMV Classic

Cup und ein Lauf zur IG „Deutsche-

Histo-Bergmeisterschaft“ statt.

Alle Klassen werden, in 5 Durchgängen

eingeordnet, jeweils zweimal an beiden

Tagen auf die Strecke gehen.

Angekündigt zu einer Demonstrationsfahrt

hat sich auch ein Weltmeisterteam

aus der Oberlausitz.

In einem gesonderten Lauf werden historische

und seltene Fahrzeuge gezeigt.

Das alljährlich separat organisierte

Rennfahrertreffen der „Alten Garde“

findet auch dieses Jahr wieder in der

Gaststätte „Hotel Riedel“ statt.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine