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Referat Gutjahr

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Arbeiten am Bau ohne Wasser


Aussenbeläge<br />

Herzlich Willkommen<br />

Schadensursachen und Lösungsansätze<br />

André Bützberger, Fachberater GUTJAHR Systemtechnik GmbH Schweiz,<br />

www.gutjahr.com


Möglichst keine oder offene<br />

Brüstungen<br />

= grosse Notüberläufe<br />

Gefälle weg vom<br />

Anschluss, Abläufe<br />

sinnvoll platzieren<br />

= grösse Stauhöhe<br />

(Gefälle x Distanz)<br />

Schwellenlose Türen<br />

Architektur-Konzepte sind gefragt<br />

Auch Schnee und<br />

Schlagregen berücksichtigen<br />

(Vordach, rückversetzte Tür)<br />

= grössere Sicherheit


Norm SIA 271


Merkblätter SPV / Plattenverband<br />

Wegleitung Gebäudehülle Schweiz, SIA 271<br />

Notentwässerung<br />

Gefälle 1,5 bis<br />

2,5%<br />

I<br />

11<br />

Gefälle<br />

1,5%<br />

*


Wegleitung zur Norm 271<br />

Abdichtung im Hochbau


Verlegung im Verbund April 2009<br />

Verlegung im Drainagenmörtel Juni 2009<br />

Lose Verlegung Juni 2009<br />

Treppenbeläge August 2009


Der höchste Punkt im Boden ist immer der …….<br />

*


Die Abdichtung ist nicht hinterläufig anzuschliessen und sie muss an<br />

eine mindestens 50 mm hohe Anschlussfläche angeschlossen<br />

werden können. Entwässerungsöffnungen der Rahmenprofile von<br />

Fenster und Türen müssen höher als der Abdichtungsanschluss<br />

liegen und dürfen nicht verschlossen werden.<br />

Bei Leibungen, Pfosten usw. ist die Abdichtung auf die Höhe<br />

gemäss Norm SIA 271, Ziffer 2.6.1 zu führen (120 mm über<br />

Nutzschicht).<br />

*


Eindringen von Wasser<br />

Stauwasser auf der<br />

Abdichtungsebene<br />

(Abdichtungsbahnen, aber<br />

auch<br />

Dichtschlämmen) und die<br />

Verwendung<br />

feinkörniger,<br />

wasserhaltender<br />

Verlegemörtel


Ausblühungen entstehen durch<br />

Kapillartransport von Stauwasser<br />

Je wärmer der<br />

Belag, desto<br />

intensiver der<br />

Kapillartransport


Einkornmörtel<br />

Drainagemörtel<br />

Splittbeton<br />

Naturstein und Keramik fest verlegt


Einkornmörtel / Drainagemörtel /Splittbeton<br />

Naturstein und Keramik fest verlegt<br />

Vor- und Nachteile<br />

Hohlraumreiche Struktur, sehr gute vertikale Entwässerung.<br />

Geringe Schwindverformung – schnelle Belegreife.<br />

aber<br />

Schlechte Entwässerung in der horizontalen Ebene.<br />

Verstopfung im Randbereich durch lösliche Kalke.<br />

Einkornmörtel sind (mehr oder weniger) kapillaraktiv.


Naturstein auf Betontragplatte ohne Gefälle<br />

Ausblühungen auf Belag durch Stauwasser im Verlegemörtel


Im Mörtel verlegter Belag aus Naturstein<br />

Ausblühungen durch Stauwasser


Vergleichende Untersuchungen<br />

der MPA Darmstadt<br />

Versuchsfläche Nr. 2 – Masse: 60/24 cm<br />

extrudierte Keramik offenfugig auf Sickermörtel (Werktrockenmischungen) verlegt<br />

Ergebnis nach 2-wöchiger Bewitterung<br />

Ergebnis nach 7-monatiger Bewitterung<br />

2<br />

im Sickerwasser im W 350 – 400 mg/l Calcium<br />

im Sickerwasser im W 350 – 400 mg/l Calcium


Untersuchung


Untersuchung


Untersuchung<br />

Verringerung des Wasserdurchflusses<br />

um 84%<br />

Drainagematte mit<br />

Geotextilvlies<br />

nach 8 Monaten:<br />

von<br />

100% auf<br />

16%


Drainagematten müssen für sickerfähige Mörtel<br />

geeignet sein!<br />

(vom 13.12.2007)<br />

Nach 6-monatiger Bewitterung (offenfugiger Belag) war das<br />

Gittergewebe der Drainmatte AquaDrain® 16 mm ohne jede<br />

Beeinträchtigung durch ausgelaugten Kalk.


Kapillarbrechende Drainage +<br />

Einkornmörtel<br />

AquaDrain® EK: schnelle Entwässerung,<br />

schnelleres Abtrocknen<br />

16mm


zu +21dB<br />

Trittschallverbesserung


Im Mörtel verlegte Beläge aus<br />

Naturkstein<br />

Auswirkung der Kapillarität<br />

Vergleichende Untersuchungen der MPA Darmstadt<br />

11 Tage nach<br />

letztem Regen<br />

waren Platten der<br />

linken Fläche noch<br />

immer feucht<br />

Plattenbelag der<br />

rechten Fläche<br />

war nach kurzer<br />

Zeit wieder<br />

trocken<br />

Naturstein<br />

allein auf<br />

Einkornmörtel<br />

wie linke<br />

Fläche –<br />

jedoch mit<br />

AquaDrain EK<br />

16 mm


Im Mörtel verlegte Beläge<br />

aus Naturstein<br />

Vergleichende Untersuchungen der MPA<br />

Darmstadt<br />

gelöster Kalk im Sickerwasser<br />

links anfänglich ca. 300 Mal höher<br />

als rechts (nach 3 Wochen)<br />

linke Fläche:<br />

kristallisiertes Calciumcarbonat –<br />

krustenartig führt zum Rückstau<br />

des Sickerwassers im<br />

Einkornmörtel<br />

gelöster Kalk im Sickerwasser<br />

links nach 3 Monaten<br />

Kalkauslaugungen<br />

gelöster Kalk im Sickerwasser<br />

links nach 6 Monaten<br />

rechte Fläche:<br />

keine Kalkauslaugungen durch<br />

Drainagematte AquaDrain ® EK


Kapillarbrechende Drainage + Einkornmörtel<br />

gelöster Kalk im Sickerwasser links innerhalb 6 Monate ca. 33 Mal<br />

höher


Verlegung auf drainierenden Mörtelschichten<br />

mit geeigneter kapillarbrechender<br />

Drainagematte


Randdämmstreifen


23 *


Fugen sind wichtig


Oberflächentemperatur Balkone/Terrassen:<br />

Sommer<br />

ca. 70 o C<br />

•Nach Gewitter<br />

ca. 20 o C<br />

Differenz ca. 50 K<br />

Belagsausdehnung bei 50 K und 10m Länge<br />

Estrich<br />

Keramik<br />

Granit<br />

* Name des Dokumentes<br />

184<br />

0 1 2 3 4 5 6 7


Entwässerung der Treppe


7mm


Schäden an Aussentreppen


Schäden an Aussentreppen


Schäden an Aussentreppen


Prüfung des Wasserableitvermögens<br />

einer 3-stufigenTreppenanlage<br />

4 *


Ohne Stufendrainage<br />

Mit Stufendrainage<br />

87


Die Stufendrainagen AquaDrain® SD1 und SD2:


AquaDrain® SD – Typ 1 + Einkornmörtel<br />

AquaDrain® SD 1<br />

Stufendrainage<br />

AquaDrain® SD<br />

Stufenbewehrung<br />

AquaDrain® SD<br />

Wasserleitstreifen


Außentreppen gezielt entwässern


Entwässerung der Treppe


Alternative Arbeitshilfe und Höhensicherung beim<br />

Ansetzen des Stosstrittes


Entwässerung der Treppe


Lose Verlegung im Splitt<br />

*


So können verlegte Beläge nach<br />

1 Jahren aussehen!


So können verlegte Beläge nach<br />

1 Jahren aussehen!


Naturwerkstein-Plattenbeläge auf losen Schüttungen<br />

lose Schüttungen, 60 mm dick in 3 mm tiefem Wasser<br />

Feinsplitt<br />

3/5 mm<br />

trockene Platte<br />

zum Vergleich<br />

Feinsplitt<br />

4/8 mm<br />

Splitt war innerhalb von<br />

4,5 Std. bis oben nass<br />

Natursteinplatte war nach<br />

weiteren 4 Std. dunkel<br />

Splitt war innerhalb von 4<br />

Std. bis oben nass<br />

Natursteinplatte war nach<br />

weiteren 4,5 Std. dunkel


Naturwerkstein-Plattenbeläge<br />

auf losen Schüttungen<br />

Feinsplitt und Kies in 550 mm hohen Standzylindern<br />

Wassertiefe 3 mm - Durchfeuchtung nach 14 Tagen<br />

Splitt 4/8 mm<br />

Feinkies 4/8 mm<br />

270 mm<br />

Feinkies 2/8 mm<br />

125 mm<br />

100 mm


Die Höhe der Drainmatten ist wichtig<br />

AquaDrain T+<br />

16mm


Verlegung auf drainierenden Splittschichten<br />

mit geeigneter kapillarbrechender Drainagematte<br />

Drainagematte<br />

AquaDrain T+<br />

16 mm hoch<br />

Die Sickerstrecke des<br />

Regenwassers ist kurz<br />

(Mörteldicke). Daher so<br />

gut wie keine Kalkauswaschungen.<br />

Kein kapillarer Aufstieg<br />

auf der Abdichtung<br />

stehenden Wassers<br />

möglich. Somit keine<br />

Ausblühungen und keine<br />

Feuchteflecken.


Verlegung auf AquaDrain ® T+<br />

mit Ausgleichsschicht Splitt


Verlegung auf AquaDrain ® T+<br />

mit Ausgleichsschicht Splitt


Optimale mit AquaDrain® T+


Profil - Baukastensystem<br />

Maximale Flexibilität - einfache Montage


Profil - Baukastensystem<br />

ProFin RA<br />

Innenecke<br />

Grafik_Blen<br />

den_Profi...


Das neue Profil- Baukastensystem<br />

Herstellung der<br />

Randeinfassung des<br />

Balkonbelages mit<br />

aufsteckbarem<br />

Blendenprofil


Das neue Profil- Baukastensystem<br />

Optimale<br />

Randausbildung<br />

Gezielte Entwässerung und aussen geschlossener<br />

Belagsabschluss eines Balkons<br />

16 mm<br />

30 mm<br />

40 mm<br />

Total 86 mm oder 45 mm<br />

Belag lose verlegt auf kapillarbrechender Drainmatte


Optimale<br />

Randausbildung<br />

Fachlich optimale Randausbildung für gedrainte Beläge<br />

Sickerwasser<br />

wird verdeckt<br />

entwässert


Entwässerung Randbereich


Die Drain-Kiesleiste für<br />

einen schönen<br />

Randabschluss drainierter<br />

Belagsaufbauten<br />

Sicher<br />

- durch eine stabile, steife Ausführung<br />

Besser<br />

- durch die grosse Anzahl an<br />

Entwässerungsschlitzen<br />

Attraktiver<br />

- durch Material Edelstahl, gebürstet<br />

Komplett<br />

- mit Eck- und Profilverbindern


Die Drain-Kiesleiste für einen<br />

schönen Randabschluss<br />

drainierter Belagsaufbauten


Komplettsortiment ab 21mm Aufbauhöhe


Flachdachrichtlinien „6cm“- Regel<br />

6 cm


7.) Barrierefreie Übergänge<br />

So sammeln sich Ablagerungen<br />

in oben offenen wannenförmigen<br />

Kastenrinnen.


7.) Barrierefreie Übergänge<br />

Bei oben offenen Gitterosten kann der Drainkanal der Kastenrinne<br />

durch Laub und andere Stoffe reduziert/verstopft werden.<br />

Wenn über die Öffnungen der<br />

Kastenrinne Laub den<br />

Drainkanal verstopft, ist eine<br />

uneingeschränkte<br />

Entwässerung nicht mehr<br />

gegeben.<br />

Weil die Beeinträchtigungen<br />

von oben kaum erkennbar<br />

sind, werden sie oft zu spät<br />

bemerkt. Häufig erst beim<br />

Versagen (Rückstau).


Warum schnelle Entwässerung so wichtig ist<br />

Rückstaufreie<br />

Entwässerung?<br />

Drainrost mit Schmutzgitter


6.) Gefälleoptimierung mit Drainrosten<br />

Beispiel: Balkon mit Brüstung und Speier<br />

. . . klassische Gefällesituation:<br />

• Ohne die Dicke der Belagskonstruktion selbst werden durch 1,5 %<br />

Gefälle ca. 7,3 cm Höhe „verbraucht“.<br />

• Das heißt, der Belag am Türanschluss muss 7,3 cm höher liegen als<br />

am Speier.<br />

• Weitere Konsequenz: Tische und Stühle wackeln


Linienentwässerung vor Brüstungsdetail


6.) Gefälleoptimierung mit Drainrosten<br />

Beispiel: Dachterrasse mit geringer Anschlusshöhe<br />

. . . Optimierung der Gefällesituation (gescheiteltes Gefälle):<br />

Die Beispiele zur Optimierung der Gefällesituation von<br />

Balkonen sind auch auf Dachterrassen übertragbar.


Objekt: Verwaltungsgebäude AFG<br />

Arbon, Schweiz


5.) Bodenabläufe<br />

Bodenablauf mit Drainagerost in Verbindung mit lose verlegten Belägen<br />

144


145<br />

5.) Bodenabläufe


146<br />

5.) Bodenabläufe


AquaDrain® Schlitzrinnen<br />

SR-W (Wand)<br />

SR-L (Linie – Fläche)<br />

Die Schlitzrinnen bestehen aus stranggepresstem Aluminium, pulverbeschichtet<br />

mit Schlitzabdeckung aus Edelstahlschmutzgitter – 12 mm breit<br />

Schlitzabdeckung - kann variabel eingelegt werden<br />

Schlitzrost-Linienentwässerung enthält unten zwei „Flügel“, die einmal die Fixierung<br />

mit Mörtel ermöglichen und


Lösungen für Linienentwässerungen<br />

Schlitzrinne AquaDrain® SR-W<br />

SR-W (Wand)<br />

jetzt auch mit Drehfüssen


Lösungen für Linienentwässerungen:<br />

Schlitzrinne AquaDrain® SR-L<br />

SR-L (Linie)<br />

jetzt auch mit Drehfüssen


Handbuch kostenlos<br />

59 *


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