Marktinformation Schweiz - Deutschland

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Marktinformation Schweiz - Deutschland

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Marktinformation

Schweiz

Incoming-Tourismus Deutschland

Helvetia

2012

DZT-Schweiz / Zürich

Stand November 2011


Marktinformationen Schweiz 2012

Inhalt

1. Landesprofil 3

1.1 Land und Leute 3

1.2 Politik 3

1.3 Wirtschaft 4

1.4 Besonderheiten 5

1.5 Reiseverhalten allgemein 6

2. Auslandsreisen 7

2.1 Reisevolumen und -zweck 7

2.2 Auslandsreiseintensität 8

2.3 Herkunftsregionen/Quellmärkte 8

2.4 Auslandsreiseziele 8

2.5 Aufenthaltsdauer 9

2.6 Reiseausgaben 9

2.7 Prognose Auslandsreisevolumen 9

2.8 Besonderheiten des Schweizer Marktes 10

3. Deutschlandreisen 11

3.1 Reisevolumen und seine Entwicklung 11

3.2 Reisezweck 13

3.3 Herkunftsregionen/Quellmärkte 13

3.4 Zielgebiete 14

3.5 Urlaubsreisen nach Deutschland 15

3.6 Geschäftsreisen nach Deutschland 17

3.7 Reisebüro-/Veranstalterstruktur 18

3.8 Mentalität und Geschäftsgebaren 18

3.9 Besonderheiten 19

4. Image, Marktbewertung und Potenzial 19

4.1 Image von Deutschland 19

4.2 Zufriedenheit 21

4.3 Erfolgskontrolle 23

4.4 Prognose 23

5. Dzt-Auslandsvertretung 24

5.1 Sitz 24

5.2 Ansprechpartner 24

5.3 Adressen 24

5.4 DZT-Zentrale 25

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Quellenverzeichnis (alphabetisch) 26


Marktinformationen Schweiz 2012

1. Landesprofil

1.1 Land und Leute

41.290 km² Landesfläche

7,6 Mio. Einwohner, 184 Einwohner/km²

Bevölkerungszusammensetzung/Ethnien: 77,9 % Schweizer, davon 65 % Deutsch-Schweizer, 18 % Franko-Schweizer,

10 % Italo-Schweizer, 1 % Romano-Schweizer, 6 % andere; 22,1 % Ausländer, davon 3,8 % Italiener, 2,9 % Deutsche,

2,5 % Serben und Montenegriner, 2,5 % Portugiesen, 1,1 % Franzosen, 1,0 % Türken, 8,3 % andere

(Bundesamt für Statistik, Schweiz, Neuchâtel, 2007)

Sprachen: 63,7 % Deutsch (Amtssprache), 20,4 % Französisch (Amtssprache), 6,5 % Italienisch (Amtssprache),

1,5 % Serbokroatisch, 1,3 % Albanisch, 1,2 % Portugiesisch, 1,1 % Spanisch, 1,0 % Englisch, 0,5 % Romanisch

(Amtssprache), 2,8 % andere (Volkszählung 2000)

Größte Städte: Zürich (1,143 Mio. Einwohner), Genf (800.000 EW), Basel (190.000 EW), Hauptstadt Bern (346.000 EW),

Lausanne (128.000 EW), Winterthur (101.700 EW), St. Gallen (76.300 EW), Luzern (75.400 EW), Lugano (58.700)

Fast drei Viertel (73 %) der Schweizer leben in Städten.

Religionen: 41,8 % Katholiken, 35,3 % Evangelisch-Reformierte, 4,3 % Muslime, 1,8 % orthodoxe Christen,

0,4 % andere Christen, 1,0 % andere, 4,3 % unbekannt; 11,1 % konfessionslos (Volkszählung, 2000)

Altersstruktur:

Bevölkerungsprognose: Entgegen dem europäischen Trend wird die Bevölkerung der Schweiz auch in Zukunft wachsen.

Quelle: UN Population Division 2010

Schweiz Deutschland

0 – 14 Jahre 15,2 % 13,3 %

15 – 64 Jahre 67,8 % 66,1 %

65 Jahre und älter 17,0 % 20,6 %

Ø Alter 41,7 44,9

Jahr, Bevölkerung in 1000

1.2 Politik

2010

7.595

2015

7.736

2020

7.879

Staatsform: Republikanischer Bundesstaat mit direkter Demokratie

Staatsoberhaupt/Regierungschef: Präsidentin Micheline Calmy-Rey (seit 2011, im Kreis der 7 Bundesratsmitglieder

turnusmäßig jährlich wechselnd)

Politische Aufteilung: 20 Kantone und 6 Halbkantone

2025

8.020

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3


Marktinformationen Schweiz 2012

1.3 Wirtschaft

Quellen: CIA – The World Factbook 2011; Germany Trade & Invest (gtai) – Wirtschaftsdaten kompakt, Mai 2011

BIP

2010

395,7 Mrd. €

BIP pro Kopf 45.455 € (2009)

Wachstumsrate BIP 2,7 %*

Inflation 0,7 %

Arbeitslosenrate 3,8 %

* Schätzung für das Jahr 2011

Anteil der Wirtschaftssektoren am BIP: Dienstleistung 72,3 %, Industrie 23,9 %, Landwirtschaft 1,3 %

Hoch entwickelte Industrie mit den stark exportorientierten Branchen Maschinen- und Apparatebau

und pharmazeutische Industrie; Qualitätserzeugnisse in der Uhren- und Textilindustrie

Wichtigste Import- und Exporthandelspartner sind Deutschland, Italien, die USA, Frankreich,

die Niederlande, Großbritannien und Japan.

Währung: 1 Schweizer Franken (Sfr. oder CHF) = 100 Rappen und 1 Euro = 1,2353 CHF (Dezember 2011)

Positive Fremdenverkehrsbilanz; 2008 Saldo der Einnahmen und Ausgaben: +3,8 Mio. Schweizer Franken

(Bundesamt für Statistik, Schweiz, 2009)

the Global Competitiveness Index (GCI)

Quelle: The Global Competitiveness Report, 2010–2011

Der GCI vergleicht die Wettbewerbsfähigkeit von 139 Ländern

anhand von 12 wirtschaftlichen Merkmalen (s. Diagramm).

Aufgrund der Werte werden die Länder

in folgende 5 Gruppen unterteilt:

Innovation

1 Factor-driven

1–2 Transition

2 Efficiency-driven

2–3 Transition

3 Innovation-driven

Schweiz

Innovation-driven

economies

4 www.germany.travel

Business-Expertise

Absatzmarktgröße

Technologische

Bereitschaft

Finanzmarkt-

Expertise

Institutionen

7,0

6,0

5,0

4,0

3,0

2,0

1,0

Arbeitsmarkteffizienz

Infrastruktur

Gesamt wirtschaftliche

Stabilität

Gesundheitswesen u.

Grundschul wesen

Hochschulwesen

u. Ausbildung

Effizienz d. Konsumgütermarktes

Die Schweiz belegt den 1. Platz inerhalb des GCI und gehört zur Gruppe der am höchsten entwickelten Länder, das heißt

der Katagorie „Innovation-driven“, wie zum Beispiel auch die USA, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan und Spanien.

Ergebnisse der Schweiz im Vergleich zum Durchschnittswert der Gruppe „Innovation-driven“:

Unterdurchschnittliche Absatzmarktgröße (Rang 36)

Bei allen anderen Bereiche liegt die Schweiz in den Top Ten.

Überdurchschnittliche Werte in den Bereichen Innovation (Rang 2), Infrastruktur (Rang 7),

gesamtwirtschaftliche Stabilität (Rang 5) und Arbeitsmarkteffizienz (Rang 2)


Marktinformationen Schweiz 2012

Einkommen, Verteilung, Entwicklung, Ausgaben

Quellen: OECD 2005, Factbook 2010, UNDP Human Development Report 2009

Verfügbares Einkommen: Das Bruttojahreseinkommen pro Kopf in der Schweiz liegt mit umgerechnet 39.735 US-

Dollar weit höher als der OECD-Durchschnittswert von 33.748 US-Dollar; das Nettojahreseinkommen der Schweizer

beträgt umgerechnet 32.276 US-Dollar.

Einkommensverteilung: Als Indikator für die ungleiche Verteilung von Einkommen dient der Gini-Koeffizient. Die

Schweiz erreicht hier mit einem Koeffizienten von 0,28 den 10. Rang. Im OECD-Durchschnitt liegt dieser Wert bei 0,31;

damit ist die Einkommensverteilung in der Schweiz ausgeglichener als im Durchschnitt.

HDI (Human Development Index): Der HDI gibt den Entwicklungsstand unter Berücksichtigung des BSP, der Lebenserwartung

und der Bildungsmöglichkeiten für die Bürger eines Landes an. Die Schweiz gehört hier zu den Ländern der

Kategorie „Very High Human Development“ und liegt mit einem HDI-Wert von 0,96 weltweit an 9. Stelle.

Die durchschnittlichen Jahresausgaben der Schweizer für Erholung und Kultur liegen pro Kopf bei umgerechnet

2.135 US-Dollar; für Restaurants und Hotels beträgt dieser Wert umgerechnet 1.649 US-Dollar. Der OECD-Durchschnitt

liegt zum Vergleich bei 1.795 bzw. 1.373 US-Dollar. Damit weist die Schweiz überdurchschnittliche Werte auf.

1.4 Besonderheiten

Die Schweiz hat einen sehr hohen Lebensstandard und gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Ihre politische

und monetäre Stabilität sowie das strenge Bankgeheimnis haben die Schweiz zu einem internationalen Bankenplatz

und Finanzzentrum gemacht.

Internationale Organisationen in der Schweiz – die Bedeutung von Genf

Innerhalb der Schweiz kommt Genf als Sitz und/oder Gaststadt internationaler Organisationen eine herausragende

Bedeutung zu. Zusammen mit New York bildet die Stadt zwei Hauptpole der internationalen

Zusammenarbeit und ist eines der wichtigsten Konferenzzentren der Welt.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen

Als kleiner Binnenstaat und ohne nennenswerte Bodenschätze ist die Schweiz auf die Zusammenarbeit mit

internationalen Organisationen angewiesen. Sie unterhält daher rege Beziehungen zur übrigen Welt auf bilateraler

wie auch multilateraler Ebene und ist – mit Ausnahme der EU – Mitglied in allen internationalen Organisationen.

Die Schweizer Bevölkerung steht der EU kritisch gegenüber; der diskutierte EU-Beitritt wird von einer klaren

Mehrheit abgelehnt. Die politischen Systeme der EU und der Schweiz sind schwer miteinander zu vereinbaren;

es existieren aber sogenannte bilaterale Verträge, die eine Annäherung der Schweizer an die EU möglich machen.

Dennoch steht ein EU-Beitritt derzeit nicht zur Debatte.

Der nach 1945 lange abgelehnte Beitritt zu den Vereinten Nationen wurde im September 2002 vollzogen.

Heraus ragendes Merkmal der Schweiz ist ihre immerwährende Neutralität, die auch eine NATO-Mitgliedschaft

ausschließt.

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5


Marktinformationen Schweiz 2012

Medienzugang

Quellen: Eurostat 2010, OECD Factbook 2010

74 % der Schweizer Haushalte haben einen Internetzugang,

77 % besitzen einen PC, und auf 100 Einwohner

kommen 181 Telefone. Gemessen am europäischen

Durchschnitt liegt die Schweiz damit in der oberen

Hälfte.

Im ICT Development Index (IDI), einem Instrument für

das weltweite Benchmarking der Kommunikationsinfrastruktur einzelner Länder, liegt die Schweiz auf dem 8. Rang.

ICt Development Index (IDI)

Quelle: International Telecommunication Union, The ICT Development Index 2009

7,6

7,4

7,2

7,0

6,8

6,6

6,4

7,5

Schweden Korea (Rep.) Dänemark Niederlande Island Norwegen Luxemburg Schweiz Finnland UK

6 www.germany.travel

7,26

1.5 Reiseverhalten allgemein

7,22

7,14 7,14

Internetnutzung im Verhältnis zur Bevölkerung

Quelle: Internet World Stats, www.internetworldstats.com, Stand 2011

Internetnutzung

Schweiz

Deutschland

7,09 7,03

Im Jahr 2009, das von einer schwierigen Wirtschaftslage geprägt war, hat sich das Reiseverhalten der Schweizer

Bevölkerung im Vergleich zum Vorjahr stark geändert. Die Gesamtsumme aller Reisen mit Übernachtungen nahm

im Vergleich zum Vorjahr von 20 auf 17 Millionen ab, was einem Rückgang von 14% entspricht. Dabei sind Reisen im

Inland stärker rückläufig (−25 %) als Reisen ins Ausland −6 %). Verzichtet wurde auf Reisen mit kurzer Dauer, nicht aber

auf klassische Ferienreisen im Ausland.

2010 unternahmen die Schweizer 6,6 Millionen Reisen mit Übernachtungen im Inland und rund 10 Millionen Reisen ins

Ausland (ohne VFR-Reisen), zumeist nach Italien, Deutschland und Frankreich. Gegenüber dem Vorjahr wurden deutlich

weniger Reisen nach Frankreich registriert (−28 %), dafür führten mehr Reisen nach Italien (+19 %). Bei den übrigen Auslandsdestinationen

sind gegenüber dem Vorjahr keine signifikanten Veränderungen festzustellen.

6,94

80,5 %

79,9 %

6,79 6,78


Marktinformationen Schweiz 2012

Reisen mit Übernachtungen nach Destination

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Schweiz, Neuchâtel 2011

Schweiz

Deutschland

Österreich

Italien

Frankreich

Südosteuropa1

Südwesteuropa²

Übriges Europa

Übrige Welt

in Millionen

1 Südosteuropa: Griechenland, Türkei, Kroatien, Bosnien Herzegowina,Serbien, Albanien, Slowenien, Montenegro, Kosovo, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien

² Südwesteuropa: Spanien, Portugal, Andorra, Gibraltar

2. Auslandsreisen

2.1 Reisevolumen und -zweck

0 1 2 3 4 5 6 7

Anzahl Reisen 2009 Anzahl Reisen 2010

2010 unternahmen die Schweizer insgesamt 15,9 Mio.

Auslandsreisen; 65 % davon entfielen auf Urlaubsreisen,

11 % auf Geschäftsreisen und 24 % auf VFR-Tourismus

und sonstige Reisen. Kurzreisen von 1 bis 3 Nächten

hatten einen Anteil von 35 % (in absoluten Zahlen:

5,5 Mio.) aller Auslandsreisen der Schweizer; längere

Reisen mit 4 oder mehr Übernachtungen machten

65 % aus – das waren rund 10,4 Mio. Auslandsreisen.

Von den 10,3 Mio. Urlaubsreisen der Schweizer ins Ausland

entfielen 24 % auf Kurzurlaube (1 bis 3 Nächte) und

76 % auf längere Urlaubsreisen (4 Nächte und mehr).

Im Vergleich zum Reisejahr 2009 haben die Schweizer

2010 etwas mehr Geschäftsreisen ins Ausland unternommen.

Einen Rückgang gab es bei Urlaubsreisen,

während die Zahl der VFR- und sonstigen Reisen anstieg.

Insgesamt sind die Auslandsreisen der Schweizer

um rund 140.000 Reisen gestiegen.

Reisezweck aller Auslandsreisen der Schweizer

2010, Anteil in %

Quelle: World Travel Monitor 2010, IPK International, nur eine Antwort möglich

Geschäftsreisen

11 %

Urlaubsreisen

65 %

VFR/Sonstige Reisen

24 %

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Marktinformationen Schweiz 2012

Die Entwicklung der zahl der Auslandsreisen der Schweizer

Quelle: World Travel Monitor 2005 – 2010

Anzahl der Auslandsreisen der Schweizer (in Mio.)

2005

13,3

2.2 Auslandsreiseintensität

2010 haben die Schweizer 15,9 Mio. Auslandsreisen mit mindestens einer Übernachtung unternommen. Im Durchschnitt

waren das pro Monat rund 1,3 Mio. Auslandsreisen. Dies entspricht einer sehr hohen Auslandsreiseintensität

von 2,5 Reisen pro Einwohner der Bevölkerung ab 15 Jahren.

8 www.germany.travel

2006

14,2

2007

14,8

2.3 Herkunftsregionen/Quellmärkte

2008

14,6

Der wichtigste Quellmarkt für Auslandsreisen aus der

Schweiz waren 2010 Zürich und die Region Mittelland

mit 47 % der Schweizer Auslandsreisenden, gefolgt von

29 % aus der Region Alpen und Voralpen sowie 24 % aus

der französischen Schweiz (Westschweiz).

2.4 Auslandsreiseziele

2009

14,5

2010

15,9

Wichtigste Quellmärkte für Auslandsreisen

der Schweizer 2010, Anteil in %

Quelle: World Travel Monitor 2010, IPK International

Zürich und Mittelland

47 %

Deutschland lag 2010 in der Rangliste der Schweizer

Auslandsreiseziele auf Platz 1. In den nördlichen Nachbarn

führten 4,2 Mio. Reisen mit 1 oder mehr Übernachtungen.

Dies entspricht einem Marktanteil von

26 %. Rang 2 der Schweizer Auslandsreiseziele belegte

Frankreich mit 2,7 Mio. Reisen, was einem Marktanteil von 17 % entspricht.

Auf Rang 3 folgte Italien mit 2,5 Mio. Reisen und somit einem Marktanteil von 16 %.

Die Hauptreiseziele der Schweizer bei ihren Auslandsreisen 2010, Anteil in %

Quelle: World Travel Monitor 2010, IPK International. Mehrere Antworten möglich, d.h., eine Reise kann in mehrere Länder geführt haben.

Deutschland

Frankreich

Italien

Spanien

Österreich

Marktanteil in %

7 %

7 %

17 %

16 %

Französiche

Schweiz

24 %

Alpen und

Voralpen

29 %

Bei den Urlaubsreisen der Schweizer ins Ausland war die Reihenfolge ähnlich: Deutschland belegte Platz 1 mit einem

Marktanteil von 18 %, Frankreich folgte auf Platz 2 mit 18 % und Italien lag mit ebenfalls 18 % Marktanteil auf Rang 3.

26 %


Marktinformationen Schweiz 2012

2.5 Aufenthaltsdauer

2010 verbrachten die Schweizer auf ihren Auslandsreisen durchschnittlich 7,3 Nächte. Unterscheidet man sie nach

dem Reisezweck, so betrug bei Urlaubsreisen die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 8,3 Nächte, während Verwandten-

und Bekanntenbesuche durchschnittlich 6,5 Nächte und Geschäftsreisen 4,3 Nächte dauerten.

2.6 Reiseausgaben

Für ihre Auslandsreisen gaben die Schweizer insgesamt umgerechnet rund 16 Mrd. Euro aus. Das entspricht einer

Reiseausgabe von umgerechnet 1.006 Euro pro Auslandsreise bzw. 137 Euro pro Nacht im Ausland. Diese Angaben

enthalten sowohl die Kosten der Hin- und Rückreise als auch alle weiteren Ausgaben, die vor Reiseantritt zu Hause

oder am Zielort getätigt wurden.

2.7 Prognose Auslandsreisevolumen

Die Auslandsreiseintensität der Schweizer gehört weltweit zu den höchsten, und Deutschland ist das Reiseziel

Nummer 1 bei Schweizern. Seit 2000 konnten die Übernachtungen von Schweizer Gästen in Deutschland auf über

4 Millionen im Jahr 2011 verdoppelt werden. Die Schweiz steht heute an 2. Stelle der wichtigsten Auslandsquellmärkte

für Deutschland.

Im September 2011 führte die IPK International im Auftrag

der DZT eine touristische Marktforschungsstudie in

18 europäischen Märkten durch. In der Studie wurde der

Einfluss der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die einzelnen

Märkte untersucht, darunter auch in der Schweiz:

Die Mehrheit der befragten Schweizer Auslandsreisenden

(71 %) gab an, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise

keinen Einfluss auf ihr Reiseverhalten

habe.

29 % äußerten jedoch, dass die Krise Einfluss auf ihr

Reiseverhalten nehme.

Davon wollten 3 % der Schweizer mit Auslandsreiseerfahrung

wegen der Wirtschaftslage in den nächsten

12 Monaten auf eine Urlaubsreise verzichten.

Weitere 26 % wollten ihr Reise- und Urlaubsverhalten

ändern, am häufigsten durch preiswerteres

Reisen (11 %) oder durch geringere Reiseausgaben

vor Ort (10 %).

Inlands- statt Auslandsurlaub als Konsequenz

gaben 6 % der Befragten Schweizer an.

Reaktionen auf die Finanz- und Wirtschaftskrise

(Schweizer mit Auslandsreiseerfahrung)

Quelle: Repräsentative Bevölkerungsumfrage 2010–2011, DZT/IPK International

Werte 2010 in Klammern

Preiswerter reisen

11 % (6 %)

Kürzerer

Urlaub

6 % (3 %)

Kein Urlaub in den

nächsten 12 Monaten

3 % (2 %)

Anderes (günstigeres)

Transportmittel

2 % (1 %)

Inlandsurlaub

statt Auslandsurlaub

6 % (1 %)

Geringere

Reiseausgaben

10 % (2 %)

Jedoch wollten nur 2 % der Befragten aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise andere bzw. günstigere

Transportmittel nutzen.

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Marktinformationen Schweiz 2012

2.8 Besonderheiten des Schweizer Marktes

Begünstigt durch den starken Franken sind Einkaufstouren nach Deutschland, das für sein gutes Preis-Leistungs-

Verhältnis bekannt ist, äußerst attraktiv. An den Wochenenden strömen Tausende von Schweizern zum Tageseinkauf

über die Grenze nach Deutschland, insbesondere nach Baden-Württemberg. Viele deutsche Grenzregionen zur

Schweiz leben mittlerweile vom überbordenden Schweizer Einkaufstourismus.

Bei einer Urlaubsreise bucht der Schweizer Gast einerseits preisbewusst, andererseits ist die Qualität des Angebots

ein wichtiger Entscheidungsgrund. Touristische Auslandsreisen werden hauptsächlich im gehobenen Segment gebucht

und in der Hotellerie Produkte im 4- bis 5-Sterne-Bereich bevorzugt.

Schweizer Gäste haben das größte Pro-Kopf-Ausgabevolumen aller ausländischen Gäste in Deutschland.

Ihren Haupturlaub treten die Schweizer in den Monaten Juli und August an. Im Februar und März gibt es 2 Wochen

Sportferien und im Oktober 2 Wochen Herbstferien. Hier finden oftmals Kurzreisen statt, wovon auch Deutschland

profitiert.

Viele Schweizer verreisen im Winter für 1 bis 2 Wochen, dann jedoch fast ausschließlich in günstige Sonnendestinationen,

für die es ein äußerst vielfältiges und günstiges Charterangebot gibt.

Im Reisebüro

Selbst organisiert

Internet

Unterschiedlich

Andere

Direktvertrieb Telefon)

Keine Angabe

Bahnschalter

10 www.germany.travel

2 %

3 %

1 %

3 %

3 %

2 %

2 %

3 %

1 %

2 %

1 %

2 %

1 %

1 %

1 %

3 %

11 %

8 %

8 %

15 %

15 %

20 %

22 %

19 %

22 %

22 %

26 %

29 %

34 %

32 %

Rund 83 % der Befragten bevorzugten eine organisierte Reise; sie buchten zumindest einen Teil davon im Reisebüro,

im Direktvertrieb, über das Internet oder am Bahnschalter. 15 % organisierten ihre Urlaubsreise lieber in Eigenregie.

Damit ist der Anteil der organisierten Reisen 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent gestiegen. Der Anteil an

Buchungen im Reisebüro ist hingegen von 26 % auf 20 % gesunken.

40 %

48 %

2011

2010

2009

2008

Quelle: Elvia Reiseversicherung, Umfrage, 2008–2011 (www.srv.ch)


Marktinformationen Schweiz 2012

3. Deutschlandreisen

3.1 Reisevolumen und seine Entwicklung

3.1.1 Entwicklung Ankunftszahlen

Im Jahr 2010 registrierte das deutsche Statistische Bundesamt 2.028.423 Ankünfte aus der Schweiz in Beherbergungsstätten

mit über 9 Betten und auf Campingplätzen.

Entwicklung der Ankünfte von Schweizern in Deutschland 2001– 2010, in Mio.

Quelle: Statistisches Bundesamt, 2002 – 2011, ohne Camping

2,0

1,8

1,6

1,4

1,2

1,0

0,8

0,6

0,4

0,2

3,5

3,0

2,5

2,0

1,5

1,0

0,5

0

0

1,1 1,1

1,2

1,4

1,5

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

2,2

2,3

2,5

2,8

3,1

1,6

1,7

1,8 1,8

3.1.2 Entwicklung Übernachtungszahlen

Das Statistische Bundesamt meldete für 2010 insgesamt 4.186.422 Übernachtungen der Schweizer in Beherbergungsstätten

mit über 9 Betten und auf Campingplätzen in Deutschland. Damit ist die Schweiz nach den Niederlanden und

den USA der drittwichtigste ausländische Quellmarkt; 2009 konnte sie Großbritannien überholen. 277.524 Übernachtungen

fanden auf Campingplätzen statt.

Entwicklung der Übernachtungszahlen von Schweizern in Deutschland 2001 – 2010, in Mio.

Quelle: Statistisches Bundesamt 2002 – 2011, ohne Camping

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

3,3

3,4

3,5

3,6

1,9

3,9

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11


Marktinformationen Schweiz 2012

2010 wurde eine Steigerung des Übernachtungsvolumens aus der Schweiz um 81 % gegenüber 2011 erreicht. Die durchschnittliche

jährliche Wachstumsrate von 2001 bis 2010 betrug 6,5 %. 2010 konnte das Übernachtungsaufkommen

(inklusive Camping) um 8,6 % erneut gesteigert werden.

Wachstum der Übernachtungszahlen von Schweizern in Deutschland 2001 – 2010, in %

Quelle: Statistisches Bundesamt 2002 – 2011, ohne Camping

12

10

8

6

4

2

0

2,1

5,5

9,3

11,9

10,1

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

3.1.3 Saisonale Entwicklung Übernachtungszahlen

39 % der Schweizer wählten 2010 für ihre Deutschlandreise unabhängig vom Reisezweck eine Zeit von Mai bis August;

33 % reisten zwischen September und Dezember an, 28 % in der Zeit von Januar bis April.

Monatliche Entwicklung der Übernachtungen aus der Schweiz in Deutschland 2010

Quelle: Statistisches Bundesamt – Ergebnisse der Monatserhebung im Tourismus, 2002–2011

600.000

500.000

400.000

300.000

200.000

100.000

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0

Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

6,8

4,1

1,7

4,7

8,7


Marktinformationen Schweiz 2012

Für ihre Urlaubsreise 2010 in Deutschland wählten 34 % der Schweizer einen Zeitraum zwischen September und

Dezember, 41 % kamen in den Monaten Mai bis August und 25 % reisten in der Zeit von Januar bis April an.

3.2 Reisezweck

Die Schweizer unternahmen 2010 insgesamt 4,2 Mio. Deutschlandreisen; davon waren 45 % Urlaubsreisen (1,9 Mio.

Reisen), 22 % Geschäftsreisen (909.000) und 33 % Verwandten- und Bekanntenbesuche bzw. sonstige Reisen (1,7 Mio.).

Reisezweck der Schweizer bei Deutschlandreisen 2010, Anteil in %

Quelle: World Travel Monitor 2010, IPK International

3.3 Herkunftsregionen/Quellmärkte

Geschäftsreisen

22 %

Urlaubsreisen

45 %

Die Mehrheit der Schweizer Deutschlandreisen

(unabhängig vom Reisezweck) wurde 2010 von den

Bewohnern Zürichs und der Zentralschweiz unternommen

(55 %).

Aus den Alpen und dem Alpenvorland kamen 33 %

der Schweizer und aus der französischen Schweiz

(Westschweiz) 12 % der Deutschlandreisenden.

VFR/Sonstige Reisen

33 %

Herkunftsregionen der Schweizer

Deutschlandreisenden 2010, Anteil in %

Quelle: World Travel Monitor 2010, IPK International

Zürich und Mittelland

55 %

Französische Schweiz

12 %

Alpen und

Voralpen

33 %

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13


Marktinformationen Schweiz 2012

3.4 zielgebiete

Die Besuche der Schweizer in Deutschland verteilten sich nach Bundesländern wie folgt,

wobei der Süden eindeutig favorisiert wurde:

Reisegebiete der Schweizer in Deutschland 2010 verteilt nach Bundesländern, Anteil in %

Quelle: Statistische Landesämter 2011, eigene Berechnungen

Baden-Württemberg

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Bayern

Berlin

Nordrhein-Westfalen

Hessen

Hamburg

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Sachsen

Rheinland-Pfalz

Schleswig-Holstein

Thüringen

Brandenburg

Sachsen-Anhalt

Bremen

Saarland

0,9

0,8

0,5

0,3

0,2

2,9

2,8

2,7

2,4

2,2

4,4

5,1

7,0

9,3

Reisegebiete der Schweizer

in Deutschland 2010 verteilt

nach Bundesländern – top 5

Nordrhein-Westfalen

5

Hessen

Baden-Württemberg

Magic Cities

Von den 4.186.422 Übernachtungen der Schweizer in Deutschland entfielen 2010 1.347.454 Übernachtungen

(= 32,2 %) auf die Magic Cities, die einzelnen Städte verzeichneten dabei folgende Übernachtungszahlen:

Berlin 391.132, München 324.877, Hamburg 184.579, Frankfurt am Main 95.952, Stuttgart 78.442, Köln 70.518,

Düsseldorf 58.017, Dresden 53.020, Nürnberg 43.916, Leipzig 24.504 und Hannover 22.497.

Weitere bei Schweizern beliebte Ziele waren 2010 die Gemeinden Rust mit 183.081 Übernachtungen,

Schluchsee (66.133), Freiburg i. Br. (56.335), Badenweiler (43.250), Oberstaufen (42.673), Hinterzarten (42.176),

titisee-Neustadt (40.402), Konstanz (30.122), Lindau/Bodensee (29.803), Bad Dürrheim (29.230),

Bad Wörishofen (27.883) und Heidelberg mit 27.805 Übernachtungen.

4

1

23,4

Bayern

Berlin

2

3

34,8


Marktinformationen Schweiz 2012

Durchschnittliche Beträge bei tax-Free-Einkäufen von Schweizern in deutschen Städten 2009, in Euro

Quelle: Global Blue Statistics, 2010

324 250 247 244

München

Berlin

Die Schweiz gehört zu den Quellmärkten, die beim Tax-Free-Einkauf in Deutschland die stärksten Umsätze bringen.

Der Anteil der Einkäufe durch Schweizer Kunden am Gesamtumsatz der Tax-Free-Einkäufe liegt bei 6,6 %. Pro Tax-Free-

Einkauf geben Schweizer durchschnittlich 127 Euro aus, der Umsatz stieg damit um 13,2 % gegenüber dem Vorjahr.

239

218

Metzingen Stuttgart

Hamburg Nürnberg

Die umsatzstärksten Quellmärkte bei tax-Free-Einkäufen 2010, Anteil am Gesamtumsatz in %

Quelle: The Global Blue Perspectives 2010

22,5 %

22,4 %

Russland China

3.5 Urlaubsreisen nach Deutschland

6,6 %

Schweiz

4,1 %

UAE

2,3 %

Ukraine

2,3 %

3.5.1 Urlaubsart

Bei den Urlaubsreisen der Schweizer nach Deutschland entfallen 13 % auf Reisen in die Feriengebiete (Urlaub am

Wasser, auf dem Land und in den Bergen), 36 % auf sogenannte Anschaureisen (10 % Rundreisen, 26 % Städte- u.

Eventreisen) und 16 % auf Reisen aus privatem Anlass. 12 % der Urlaubsreisenden besuchten einen Freizeitpark (vor

allem den Europa-Park Rust) und 3 % verbrachten einen gesundheitsorientierten Urlaub. Im Vergleich zum Urlaubsreiseverhalten

der Europäer insgesamt in Deutschland machten die Schweizer relativ wenig Urlaub in klassischen

Feriengebieten und unternahmen weniger Rundreisen. Dagegen war der Anteil der Event- und Freizeitparkbesuche,

von gesundheitsorientiertem Urlaub sowie von Reisen aus privatem Anlass und von Sporturlaub bei Schweizern

höher als bei anderen Europäern.

Japan

www.germany.travel

15


Marktinformationen Schweiz 2012

Anteil Urlaubsarten in Deutschland, in %

Quelle: World Travel Monitor 2010, IPK International, 2011

Urlaub am Wasser 7 % 7 %

Erholungsurlaub auf dem Land 2 % 10 %

Erholungsurlaub in den Bergen 4 % 3 %

Rundreise 10 % 20 %

Gesundheitsorientierter Urlaub 3 % 2 %

Urlaub im Schnee 4 % 2 %

Sporturlaub 8 % 4 %

Kreuzfahrt 0 % 1 %

Eventbesuch 5 % 5 %

Städtereise 21 % 27 %

Besuch Freizeitpark 12 % 3 %

Reise aus bes. privatem Anlass 16 % 9 %

16 www.germany.travel

Sonstige Urlaubsreise 7 % 7 %

3.5.2 Aufenthaltsdauer

Schweiz

Europa

0 5 10 15 20 25 30 35

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Schweizern bei Urlaubsreisen in Deutschland betrug 5,5 Nächte. 48 % der

2010 unternommenen Deutschlandurlaube der Schweizer waren Kurzreisen (maximal 3 Nächte) und 52 % längere Reisen

(ab 4 Nächten).

3.5.3 Buchungsverhalten und Reiseorganisation

Bei 70 % der Urlaubsreisen nach Deutschland buchten Schweizer die Leistungen im Voraus (Unterkunft, Transport). Am

häufigsten wurde im Internet (61 % aller Urlaubsreisen) gebucht, gefolgt von Direktbuchungen bei Hotels und anderen

Unterkünften mit 19 % sowie von Direktbuchungen bei Transportgesellschaften (Fluglinie, Bahn, Bus, Fähre) mit 9 % und

bei Reisebüros mit 7 %. Die Unterkunft war mit 85 % die mit Abstand am meisten vorab gebuchte Leistung. Platz 2 und 3

belegten die Bahn mit 22 % und der Flug mit 20 %. 75 % aller Schweizer Deutschlandurlauber benutzten das Internet für

ihre Reise, 14 % davon nur zur Information, 61 % hingegen, um auch online zu buchen.

3.5.4 transportmittel

Für ihre Urlaubsreisen nach Deutschland nutzten die Schweizer 2010 den Pkw als häufigstes Verkehrsmittel. Sein Anteil

(Privat-Pkw und Mietwagen) betrug 63 %. 15 % der Schweizer nutzten für ihre Anreise die Bahn, 14 % das Flugzeug und 1 %

den Bus.

3.5.5 Unterkunftsarten

Bei den bezahlten Unterkünften (77 %) für Urlaubsreisen war das Hotel die wichtigste Ubernachtungsform mit einem

Anteil von 67 %. Innerhalb der Hotelkategorien wurden First-Class-Hotels mit einem Anteil von 43 % bevorzugt, gefolgt

von Mittelklassehotels mit 20 % und Budget-Hotels mit 4 %. 14 % der Schweizer, die eine bezahlte Unterkunft nutzten,

übernachteten in gemieteten Ferienhäusern und -wohnungen oder in Pensionen. Weitere 10 % weilten auf gewerblichen

Campingplätzen. 23 % der Urlaubsreisen in Deutschland wurden 2010 in eigenen Privatunterkünften oder bei Freunden,

Bekannten und Verwandten kostenlos verbracht.


Marktinformationen Schweiz 2012

3.5.6 Reiseausgaben

2010 gaben Schweizer Gäste pro Urlaubsreise durchschnittlich 618 Euro aus. Das entspricht einer durchschnittlichen

Ausgabe von 112 Euro pro Tag. Das gesamte Umsatzvolumen bei ihren Deutschlandurlaubsreisen betrug 1,2 Mrd. Euro. Der

Umsatz aus allen Deutschlandreisen lag 2010 bei 2,3 Mrd. Euro. Damit lag die Schweiz bei den Umsätzen im Zusammenhang

mit Deutschlandreisen auf einem der ersten Ränge unter den Europäern. Ebenso gehört sie zu den umsatzstärksten

Quellmärkten beim Tax-Free-Einkauf in Deutschland. Die Werte enthalten alle Ausgaben für Unterkunft, Verpflegung,

Transport etc.

3.5.7 Altersstruktur

Schweizer, die 2010 ihre Urlaubsreise in Deutschland verbrachten, waren durchschnittlich 41,8 Jahre alt. 51 % waren

Männer und 49 % Frauen; 32 % hatten Kinder unter 15 Jahren mit im Urlaub.

Altersstruktur der Schweizer bei Urlaubsreisen in Deutschland2010, Anteil in %

Quelle: World Travel Monitor 2010, IPK International

15 – 34 Jahre

27 %

Männer 51 %

Frauen 49 %

3.6 Geschäftsreisen nach Deutschland

35 – 54 Jahre

58 %

3.6.1 Art der Geschäftsreisen

Von 909.000 Schweizer Geschäftsreisen nach

Deutschland waren 45 % traditioneller Art, also Kundenbesuche

oder Besuche einer Niederlassung; 55 %

waren promotable Geschäftsreisen, darunter Besuche

von Kongressen, Konferenzen und Seminaren, des

Weiteren Messe- und Ausstellungsbesuche sowie

Incentive-Reisen.

Umsatzvolumen 2010

0,7 Mrd. €

55 – 74 Jahre

und älter

15 %

Durchschnittliches Alter

41,8 Jahre

Art der Geschäftsreisen der Schweizer 2010 Anteil in %

Quelle: World Travel Monitor 2010, IPK International

Austellungen, Messen

16 %

Konferenzen, Kongresse,

Seminare

37 %

Traditionelle Geschäftsreisen

45 %

Incentive-Reisen

2 %

www.germany.travel

17


Marktinformationen Schweiz 2012

5,1 Mio MICE-Reisen aus Europa nach Deutschland 2010

Quelle: World Travel Monitor, 2010; IPK International, 2011

800

700

600

500

400

300

200

100

0

795

18 www.germany.travel

513

499

413

283

229 226

Polen UK Schweiz Österreich Dänemark Italien Frankreich Spanien Türkei

3.6.2 Reiseausgaben

2010 gaben Schweizer Gäste pro Geschäftsreise

im Durchschnitt 847 Euro aus. Das entspricht einer

durchschnittlichen Ausgabe von 251 Euro pro Tag. Das

gesamte Umsatzvolumen bei den Geschäftsreisen der

Schweizer in Deutschland betrug 0,7 Mrd. Euro. Die

Werte enthalten alle Ausgaben für Unterkunft, Verpflegung,

Transport etc.

3.7 Reisebüro-/Veranstalterstruktur

Reisebüros und Reiseveranstalter (mit und ohne

Deutschland-Angebot)

In der Schweiz gibt es rund 2.200 Reisebüros und

Veranstalter, die touristische Produkte für das In- und

Ausland vermarkten (Quelle SRV, Elvia Reiseversicherung).

Hinzu kommen rund 480 Busreiseunternehmen

(Mitglieder ASTAG, Quelle Schweizerischer Nutzfahrzeugverband

(ASTAG)).

Eine Unterscheidung zwischen reinem Reisebüro und

reinem Veranstalter ist in der Schweiz eher unüblich,

da viele Reisebüros gleichzeitig als Veranstalter

fungieren und die Veranstalter oftmals auch direkt

an Endverbraucher verkaufen oder ihre Produkte über

eigene Reisebüroketten vertreiben.

205

3.8 Mentalität und Geschäftsgebaren

192

Zu den alltäglichen Umgangsformen der Schweizer

gehört es – eher als für Bürger anderer westeuropäischer

Länder –, eine Person mit der förmlichen Anrede

und dem Nachnamen anzusprechen. Titel werden

bei der schriftlichen wie auch der mündlichen Anrede

verwendet.

Speziell im geschäftlichen Bereich ist der Schweizer

eher reserviert und sachlich, aber auch sehr zukunftsorientiert.

Die Umgangsformen unter Schweizer

Geschäftsleuten sind durch eine auffällige Höflichkeit

und einen Hang zum Understatement gekennzeichnet.

Daher ist eine gewisse Zurückhaltung im Umgang

mit Schweizer Geschäftspartnern geboten.

Geschäftliche Kontakte werden meist per Telefon oder

E-Mail getätigt. Bei telefonischen Kontakten sollte

man den Schweizer Geschäftspartner während des

Gesprächs immer wieder einmal mit seinem Namen

ansprechen. Dies ist in der Schweiz sehr üblich und gehört

zur allgemeinen Höflichkeit im täglichen Umgang

miteinander.

Die schriftliche Geschäftskorrespondenz sollte immer

sachlich, knapp und ohne große Floskeln, aber dennoch

sehr höflich abgefasst werden. Der Absender sollte mit


Marktinformationen Schweiz 2012

seinem vollen Namen und Berufstitel unterschreiben.

Gleichzeitig sollten innerhalb der Korrespondenz der

volle Name, der akademische Titel (soweit vorhanden)

und der Berufstitel des Adressaten aufgeführt werden.

Dauerhafte Geschäftsbeziehungen zu Schweizer Partnern

basieren oft auch auf guten persönlichen Kontakten.

Plant man daher einen persönlichen Besuch, sollte

man unbedingt vorab einen Termin vereinbaren, da es

in der Schweiz üblich ist, ihn im Vorfeld anzukündigen.

Durch spontane Akquisitionsbesuche fühlt sich ein

Schweizer Geschäftsmann in der Regel genötigt.

Die Geschäftszeiten liegen üblicherweise zwischen

8.30 und 17.30 Uhr; die durchschnittliche Wochenarbeitszeit

beträgt zwischen 40 und 44 Stunden.

Gesamtbewertung:

2009: Deutschland Rang 3

2010: Deutschland Rang 2

2011: Deutschland Rang 2

* max. 100 Punkte, Werte für 2010 in Klammern

3.9 Besonderheiten

4. Image, Marktbewertung und Potenzial

4.1 Image von Deutschland

Quelle: Anholt-GfK Roper Nation-Brands-Index 2011 Report, Oktober 2011

Deutschland präsentiert sich für den Gast aus der Schweiz

als preisgünstiges Nachbarland mit einer hervorragenden

touristischen Infrastruktur. Seit 2001 hat sich die Nachfrage

nach erdgebundenen Reisen deutlich verstärkt. Davon

konnte Deutschland in hohem Maße profitieren.

Beim Benchmarking des Langzeiturlaubs hat sich deutlich

gezeigt, dass Deutschland im Vergleich zu seinen Mitbewerbern

mit einem hohen Anteil bei Städte- und Rundreisen

punktet und hier vor allem mit Frankreich konkurriert.

Weitere wesentliche Marktanteile bestehen beim Erholungsurlaub

in Konkurrenz zu Österreich und Italien.

Generell ist für Schweizer bei Langzeitreisen ins Ausland

das Motiv Sonnen- und Badeurlaub von erheblicher

Bedeutung (über 40 %), dies zeigt sich vor allem an

den Reisen nach Spanien, Italien und Frankreich.

In der Umfrage zum Anholt-GfK Roper Nation Brands Index (NBI) 2011 , einer Imagestudie zu 50 Ländern, liegt

Deutschland im zweiten Jahr in Folge auf einem guten Gesamtplatz 2. Tourismus ist hier einer von 6 wichtigen

Standortfaktoren für das Image von Nationen:

66,32 *

69,90 *

72,23 *

68,14 *

65,84 *

67,71 *

tourismus

Rang 8 (9)

Export

Rang 3 (3)

Bevölkerung

Rang 8 (6)

Politik/Regierung

Rang 3 (4)

Kultur

Rang 5 (4)

Immigrations- u. Investitionspotenzial

Rang 4 (4)

Aus der Schweiz fließen seit 2007 keine Bewertugnen mehr in die Untersuchung ein. In der Umfrage zum Anholt-GfK Roper

Nation Brands Index (NBI) vom 4. Quartal 2007, einer Imagestudie unter 36 Ländern, lag Deutschland im Durchschnitt bei

den Befragten aus allen Ländern zusammengenommen auf Rang 1; aus Sicht der Schweizer lag Deutschland auf Platz 2.

1 Quelle: Anholt-GfK Roper Nation Brands Index 2011 Report (Online-Befragung in den 20 international wichtigsten Ländern, je Land rund 1.000 Befragte, Imagebewertung von 50 Ländern aus allen Kontinenten)

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19


Marktinformationen Schweiz 2012

Vor allem der Bereich Kultur/Kulturerbe Deutschlands wurde von den Schweizern sehr positiv bewertet. Ebenso

hatten Städtebesichtigungen, Festivals und Sportereignisse in Deutschland bei ihnen eine sehr gute Resonanz .

Weiterhin überdurchschnittlich bewertet wurden Gastfreundschaft und Naturschönheiten. Im Vergleich zum

3. Quartal 2006 wurde vor allem der Punkt „reich an natürlicher Schönheit“ besser bewertet.

NBI-Deutschlandbewertung aus der Schweiz

Quelle: Anholt-GMI Nation Brands Index, 2007; DZT, 2007

6,0

5,5

5,0

4,5

4,0

3,5

3,0

2,5

2,0

1,5

1,0

0,5

0

Ist im Sport

herausragend

20 www.germany.travel

Q3 2005 Q3 2006 Q1 2007

Reiches

kulturelles

Erbe

Interessant

für zeitgemäße

Kultur, Musik,

Film, Kunst,

Literatur

Gastfreundlich

Gute

Freunde

machen

Hat

qualifizierte

Arbeitskräfte

Wahrscheinlichkeit

das

Land zu be -

suchen, wenn

Geld kein

Hindernis

Reich an

natürlicher

Schönheit

Reich an

historischen

Gebäuden/

Geschichte

Auch in einer Studie von ISOPUBLIC wird Deutschlands Image von rund 81 % der Schweizer Befragten als „sehr gut“

bis „eher gut“ beschrieben. Deutschland erreicht damit im Ansehen bessere Noten als beispielsweise Großbritannien,

Italien, die USA und Japan.

Die Studie ergab folgendes Bild:

Quelle: ISOPUBLIC - Institut für Markt- und Meinungsforschung, Juli 2007

Deutschland gilt als gastfreundliches, sympathisches und preisgünstiges Reiseland.

Der nördliche Nachbar überzeugt insbesondere mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis

im Vergleich zur relativ teuren Schweiz und anderen europäischen Konkurrenzmärkten wie Frankreich,

Italien, Spanien und Österreich.

Dadurch, dass es auch der Schweiz wirtschaftlich nicht mehr so gut wie noch vor einigen Jahren geht,

spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis eine entscheidende Rolle.

Der Schweizer Gast ist sehr qualitätsbewusst und bucht vorzugsweise im 3- bis 5-Sterne-Segment.

Gerade hier bietet Deutschland hochwertige Produkte zu Preisen an, die für Schweizer Verhältnisse günstig sind.

Aufgrund der Ereignisse des 11. September 2001 sowie der Folgen des Irak-Kriegs und der damit

verbundenen Terrorängste weltweit gilt Deutschland als Nachbarzielgebiet, das erdgebunden

und problemlos erreichbar und relativ sicher ist.


Marktinformationen Schweiz 2012

Es gibt hervorragende Verkehrsverbindungen aus der Schweiz nach Deutschland, insbesondere

im Bahn- und Flugbereich.

Seit 2 bis 3 Jahren bieten zahlreiche Billigfluglinien günstige Flüge aus der Schweiz nach Deutschland an.

Dieser Umstand erschließt dem Reiseland Deutschland neue Zielgruppen, etwa jüngere Leute,

die es sich früher nicht leisten konnten, hierher zu reisen.

Auch die von der DZT in Auftrag gegebene Image-Analyse innerhalb des World Travel Monitor bestätigt die zentralen

Stärken Deutschlands aus Schweizer Sicht:

Schnell und bequem zu erreichen (86 % Zustimmung)

Interessante historische Sehenswürdigkeiten (72 %)

Attraktive Ziele für Städtereisen (71 %)

Weltoffenes und gastfreundliches Land (63 %)

Deutschland-Image in der Schweiz*, zustimmung in %

Quelle: Sonderfrage im Rahmen des Europäischen Reisemonitors 2007, IPK International * Schweizer mit Auslandsreiseerfahrung 2007

Schnell und bequem zu erreichen

Interessante historische Sehenswürdigkeiten

Attraktive Ziele für Städtereisen

Weltoffenes und gastfreundl. Land

Gute Shopping-Möglichkeiten

Abwechslungsreiche Landschaft

Bietet viel für Kultururlaub

Steht für Vielfalt

Gute Hotels

Idealer Austragungsort für int. Sportereignisse

Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Vielseitige und gute Gastronomie

Aufregendes Nachtleben

63 %

58 %

58 %

57 %

56 %

55 %

50 %

47 %

47 %

72 %

71 %

Weiterhin zeigt sich, dass das Deutschland-Image in der Schweiz im Vergleich zum Deutschlandbild in anderen

europäischen Märkten überdurchschnittlich gut ist.

4.2 zufriedenheit

Quelle: Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus, DZT/ERV 2011

Im Zeitraum Januar 2008 bis April 2011 waren Gäste aus der Schweiz mit ihrem Aufenthalt in Deutschland generell

überdurchschnittlich zufrieden. Besonders gute Bewertungen erhielten die Kategorien Unterkunft (30 % zeigten sich

„äußerst begeistert“, 64 % waren „begeistert“) und Gastronomie (32 % „äußerst Begeisterte“, 57 % „Begeisterte“).

Weiterhin äußerten sich 24 % „äußerst begeistert“ und 72 % „begeistert“ und würden einen Aufenthalt in Deutschland

weiterempfehlen.

34 %

86 %

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21


Marktinformationen Schweiz 2012

Generelle zufriedenheit Bewertung der Schweiz Bewertung von allen Herkunftsmärkten

Gesamtzufriedenheit 1,79 1,78

Vielfalt und Qualität des Angebots 1,86 1,87

Unterkunft 1,76 1,81

Gastronomie 1,79 1,87

Öffnungszeiten 1,87 2,03

Preis-Leistungs-Verhältnis 2,08 2,22

Wetter 2,27 2,31

Weiterempfehlung 1,75 1,82

Skala: 1 = „äußerst begeistert“ bis 6 = „eher enttäuscht“; X = nicht repräsentativ aufgrund geringer Fallzahlen

Mit den Angeboten am Aufenthaltsort waren die Schweizer fast ausnahmslos zufrieden. Vor allem gefielen ihnen

Landschaft und Natur (44 % „äußerst Begeisterte“, 53 % „Begeisterte“) und die Freundlichkeit der Bevölkerung (42 %

„äußerst Begeisterte“, 51 % „Begeisterte“).

zufriedenheit mit der Destination Bewertung der Schweiz Bewertung von allen Herkunftsmärkten

Landschaft/Natur 1,60 1,77

Spazier-/Wanderwege/ Fußgängerzonen 1,74 1,97

Atmosphäre/Flair 1,69 1,76

Orts-/Stadtbild 1,81 1,85

Beschilderung Region/Stadt 1,75 2,06

Tourismusinfo 1,97 2,07

Freundlichkeit Bevölkerung 1,66 1,81

Architektur/Bauwerke 2,01 1,96

Parks/Grünraum 1,71 1,83

Verkehrsanbindung 2,00 2,14

Öffentliche Verkehrsmittel 2,08 2,12

Radwege/MTB-Strecken 1,76 2,18

Skala: 1 = „äußerst begeistert“ bis 6 = „eher enttäuscht“; X = nicht repräsentativ aufgrund geringer Fallzahlen

Der Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus wurde 2007 von der ERV (Europäische Reiseversicherung AG) und

der DZT (Deutsche Zentrale für Tourismus e. V.) aufgelegt. Im Rahmen des Projekts wurden in- und ausländische

Übernachtungsgäste (Urlauber und Geschäftsreisende) zu ihrem Reiseverhalten befragt.

22 www.germany.travel


Marktinformationen Schweiz 2012

4.3 Erfolgskontrolle

Quelle: DZT-Befragung 2010, n = 22

Sehenswürdigkeiten und Kultur werden von den meisten Schweizer Teilnehmern mit dem Reiseland Deutschland

assoziiert; auch die abwechslungsreiche Landschaft und eine schöne Natur wird von ihnen positiv wahrgenommen.

Bietet viel für Kultururlaub

Interessante, historische

Sehenswürdigkeiten

Bietet abwechslungsreiche

Landschaften/schöne Natur

Attraktive Ziele für Städtereisen

Weltoffenes, gastfreundliches Land

Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Vielseitige und gute Gastronomie

Idealer Austragungsort für

internationale Sportereignisse

Bietet gute Shopping-Möglichkeiten

86,4%

86,4%

81,8%

77,3%

63,6%

59,1%

50,0%

45,5%

36,4%

13,6%

9,1%

9,1% 9,1%

Trifft voll und ganz zu Trifft eher zu Trifft teilweise zu Trifft eher nicht zu Trifft überhaupt nicht zu Weiß nicht

4.4 Prognose

Seit 2011 begünstigt der sehr starke Schweizer Franken Auslandsreisen der Schweizer, darunter insbesondere nach

Deutschland. Diese grundlegende Rahmenbedingung unterstützt unsere umfangreichen Marketing- und PR-Maßnahmen

äußerst positiv. Wir wollen die Übernachtungen der Schweizer in Deutschland weiter steigern und mit unsem

effektiven Themenmarketing neue Zielgruppen für Deutschland und seine touristischen Regionen im Schweizer

Quellmarkt gewinnen.

Wir setzen uns das konkrete Ziel, das Rekordjahr 2011 aus der Schweiz um weitere 3 % zu steigern. Nach Prognose der

DZT wird für das Jahr 2020 ein Übernachtungsvolumen aus der Schweiz von 4,2 bis 7,1 Mio. hochgerechnet.

54,5%

100 %

22,7%

50,0%

36,4%

36,4%

13,6 %

9,1%

18,2 %

4,5 %

4,5 %

4,5 %

4,5 %

4,5 %

4,5 %

4,5 %

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23


Marktinformationen Schweiz 2012

5. Dzt-Auslandsvertretung

5.1 Sitz

Das Büro („Back Office“) der DZT-Schweiz liegt in Zürich und in unmittelbarer Nähe zum dortigen Hauptbahnhof.

5.2 Ansprechpartner

Leiter der Vertretung

Harald Henning

Stellvertretende Leiterin der Vertretung

N.N.

Marketing-Managerin

Andrea von Maur

Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Linda Panchyrz

Online-Marketing und Kundenservice

Kerstin Hasler

5.3 Adressen

Dzt-Auslandsvertretung Schweiz

Deutsche zentrale für tourismus

Freischützgasse 3

8004 Zürich

Schweiz

Tel.: +41 44 2132200

Tel.: +41 44 2132202 (für unsere deutschen Partner)

Tel. Trade:+41 44 2132201 (für unsere Schweizer Reiseindustriepartner)

Fax: +41 44 2120175

office-switzerland@germany.travel

www.germany.travel

DB-Auslandsvertretung Schweiz:

DB Vertrieb GmbH

Vertretung in der Schweiz

Schwarzwaldallee 200

4058 Basel

Schweiz

Tel.: +41 61 6901265

Fax: +41 61 6901147

service@deutschebahn.ch

www.db-schweiz.ch

24 www.germany.travel


Marktinformationen Schweiz 2012

Das DB-team Basel:

Leiterin der DB-Vertretung in der Schweiz

Maria Beck

maria.beck@deutschebahn.com

5.4 Dzt-zentrale

Deutsche zentrale für tourismus e. V.

Norbert Tödter

Leiter strategische Unternehmensplanung /

Marktforschung, Partnermanagement

und Themenjahre

Beethovenstraße 69

60325 Frankfurt am Main

Deutschland

Tel.: +49 69 97464-0

Fax: +49 69 751903

info@germany.travel

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25


Marktinformationen Schweiz 2012

Quellenverzeichnis (alphabetisch)

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistischer Bericht, G IV 1, 2011

Anholt-GMI Nation Brands Index, 2007; DZT, 2007

Anholt-GfK Roper Nation Brands Index, 2011 Report

Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Tourismus in Bayern, G IV 1, 2011

Bundesamt für Statistik (BFS), Schweiz, Neuchâtel 2007, 2011

CIA – The World Factbook, 2011

Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT), World Travel Monitor (WTM), 2010; IPK International, 2011

DZT, Special Report – Impact of the Current Financial and Economic Crisis on European Travel Behavior,

IPK International, 2010

DZT, Image von Deutschland in europäischen Nachbarländern, IPK International, 2008

DZT, Forecast Study, IPK International, 2003

DZT / Europäische Reiseversicherung AG (ERV), Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus, 2011

EU-Kommission, Flash Eurobarometer, 2009

Eurostat 2010

Elvia Reiseversicherung, Umfrage, 2008–2011 (www.srv.ch)

Germany Trade & Invest (gtai) – Wirtschaftsdaten kompakt, 2011

Global Blue, 2010

Hessisches Statistisches Landesamt, Statistische Berichte, G IV 1, 2011

Information und Technik Nordrhein-Westfalen, Geschäftsbereich Statistik, Statistische Berichte, G IV, 2011

International Telecommunication Union (ITU), The ICT Development Index, 2009

Internet World Stats, www.internetworldstats.com, 2011

ISOPUBLIC - Institut für Markt- und Meinungsforschung, Juli 2007

Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Statistische Berichte, G IV 1, 2011

OECD 2005, Factbook 2010, UNDP Human Development Report 2009

Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), Factbook 2010, 2010

Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, Beherbergung im Reiseverkehr, G IV 1

Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, Tourismus in M-V, G IV, 2011

Statistisches Amt Saarland, Statistische Berichte, G IV 1, 2010

Statistisches Bundesamt, Fachserie 6, Reihe 7.1, Binnenhandel, Gastgewerbe,

Tourismus, Ergebnisse der Monatserhebung im Tourismus, 2002–2011

Statistisches Bundesamt, Tourismus in Zahlen, 2010–2011

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Beherbergung im Reiseverkehr, G IV 1, 2011

Statistisches Landesamt Bremen, Statistische Berichte, G IV 1, 2011

Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Statistische Berichte, G IV 1, 2011

Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Statistische Berichte, G IV, 2011

Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Statistische Berichte, G IV, 2011

Thüringer Landesamt für Statistik, Statistischer Bericht, G IV, 2011

United Nations Development Programme (UNDP), UN Population Division, 2010

World Economic Forum, The Global Competitiveness Report (GCI), 2010–2011

26 www.germany.travel


Marktinformationen Schweiz 2012

www.germany.travel

27


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finden Sie in der Rubrik „Über uns“ auf

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