"Beitrag E-Learning", Econo, Januar 2011 - audioseminar24.de

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54 Berufliche Fortbildung

Ineinander greifende Zahnräder

und ein mannshohes, hölzernes

Schaufelrad: Darin rotieren Dutzende

von Büchern. So sieht die

neueste Technik der Wissensvermittlung

aus. Zumindest im Jahr

1588, als der italienische Ingenieur

Agostino Ramelli eine Lesemaschine

entwarf. Seine für damalige Verhältnisse

innovative Konstruktion

wird heute gerne als der erste Vorläufer

des Hypertextes bezeichnet.

Sich mit Hilfe von Maschinen

schnell und einfach Kenntnisse anzueignen

ist ein alter Menschheitstraum.

Im Lauf der Jahrhunderte

kam das Thema immer wieder in

Mode. Zuletzt zur Jahrtausendwende,

als E-Learning seinen ersten großen

Boom erlebte. Doch die großen

Hoffnungen wurden einmal mehr

enttäuscht. „Die Versprechen konnten

damals nicht gehalten werden“,

sagt Ulrich Ude, Geschäftsführer

der TTS GmbH. Das in Heidelberg

ansässige Unternehmen ist spezialisiert

auf Weiterbildung im IT- und

SAP-Umfeld. Die Gründe für den

zwischenzeitlichen Absturz liegen

für Ude auf der Hand: mangelnde

Qualität des Angebots und technische

Restriktionen. Langsame Internet-

und Intranetverbindungen ließen

seinerzeit zu wenig Spielraum

für multimediale Kommunikation.

„Heute ist das alles kein Thema

mehr“, sagt Ude. Die Branche erlebt

ihren zweiten Frühling. Davon

zeugt auch die jährliche Erhebung

des Instituts für Medien und Kompetenzforschung

(MMB). Demnach

haben die deutschen E-Learning-

Unternehmen im Jahr 2009 hochgerechnet

346 Millionen Euro umgesetzt

(+5,3 %). Die deutsche E-

Learning-Wirtschaft beschäftigte im

vergangenen Jahr gut 3500 festangestellte

und rund 1800 freie Mitarbeiter.

Tendenz steigend (siehe Grafik).

„Heute ist ernsthaftes E-Learning

vernetzt, interaktiv und eingebettet

in Präsenztraining“, sagt Ulrich

Ude, dessen Unternehmen TTS den

achten Platz der Top 25 im „MMB

E-Learning-Wirtschaftsranking

2010“ einnimmt. Im vergangenen

Jahr machte das Unternehmen mit

Niederlassungen in Deutschland,

Österreich, der Schweiz, Spanien

und in den USA nach eigenen Angaben

elf Millionen Euro Umsatz. Für

2010 erwartet Ude 14 Millionen

Euro. Seit der Firmengründung im

Jahr 1998 konnte TTS Services und

Produkte an über 300 Großunternehmen

in 15 Ländern verkaufen.

Eines der Hauptgeschäftsfelder ist

die Autorensoftware TT Knowledge

Force, mit der Dokumentation und

E-Learning-Angebote erstellt werden

können. TTS spricht von über

2,5 Millionen Anwendern. „Der

Kunde kennt seine Prozesse und Inhalte

besser als wir“, sagt Ulrich

Ude. Deshalb stelle man ein Werkzeug

bereit, mit dem Unternehmen

ihre Schulungen weitgehend selbst

verfassen können. Trainer und E-

Learning-Experten des Unternehmens

entwickeln zudem projektspezifische

Schulungskonzepte und gestalten

Präsenz- und Web-Based-

Trainings. Nach Einschätzung von

GLOSSAR

E-Learning: Lernformen, die

elektronische Medien für die

Präsentation und Übertragung von

Lernmaterialien oder zur Unterstützung

zwischenmenschlicher

Kommunikation nutzen.

E-Lecture: Digitale Aufzeichnungen

von Vorlesungen, die über das

Internet verfügbar sind.

Blended Learning: Verknüpfung

von Präsenzveranstaltungen mit

E-Learning-Angeboten.

CBT (Computer Based Training) :

zeitlich und räumlich flexibel

nutzbare Lernsoftware

Serious Games: digitale Spiele, die

Bildung unterhaltend vermitteln

Mobile Learning: Lernformen mit

mobilen Medien, die überall und zu

jeder Zeit verfügbar sind.

Ude rechnet sich E-Learning auch

wirtschaftlich. „Bei einer großen IT-

Einführung kann ich die Präsenzseminare

von fünf auf zwei Tage verkürzen“,

nennte er ein Beispiel. Bei

kleineren Projekten ergebe sich

kurzfristig oft ein Nullsummenspiel.

Langfristig sieht er jedoch Vorteile.

Nicht zuletzt, weil man die E-Learning-Inhalte

immer wieder nutzen

kann.

Die Möglichkeit, Erlerntes noch

einmal nachzuschlagen, sehen auch

die Weiterbildungsexperten der

BASF als einen der Vorteile von E-

Learning an. Die zeitnahe Bereitstellung

von Inhalten, die Möglichkeit

zu ortsunabhängigem Lernen und

die Vermittlung von Grundlagenwissen

sind weitere Aspekte. Bereits

seit Anfang der 1990er Jahre

sammelt der Konzern Erfahrungen

mit rechnergestützten Lernformen.

Anfänglich wurden Computer Based

Trainings auf CD-ROM eingesetzt.

Seit 2000 können die Mitarbeiter

auf eine zentrale Lernplattform

zugreifen. „Der Durchbruch

kam in den Jahren 2005 bis 2006

mit den ersten eigenständigen E-

Learning-Angeboten“, sagt Maren

Jüllich, die im BASF-Weiterbildungszentrum

für den Bereich E-

Learning verantwortlich ist.

Mittlerweile bietet die BASF ihren

Mitarbeitern allein 500 E-Lear-

econo 1/2011 • 3. Dezember 2010


Berufliche Fortbildung

55

ning-Seminare in sieben Sprachen

an. Dem gegenüber stehen rund

600 unterschiedliche Präsenzveranstaltungen.

Hinzu kommen 50

Blended-Learning-Kurse (siehe

Glossar), die beide Welten miteinander

verknüpfen. Auf diesem Weg

können BASF-Beschäftigte vom

Facharbeiter bis zum Ingenieur beispielsweise

im Umgang mit Pumpen

erlernen. Das Seminar startet mit einer

dreiwöchigen Freischaltung der

Online-Unterlagen. Hier finden sich

neben Texten auch detaillierte Multimedia-Präsentationen

der technischen

Abläufe. Die Teilnehmer sind

aufgefordert, ein zugehöriges Aufgabenblatt

abzuarbeiten. Ein eintägiges

Präsenzseminar zum Abschluss

soll offene Fragen klären und Kenntnisse

vertiefen.

Den umgekehrten Weg beschreitet

ein Blended-Learning-Angebot

zum Thema Arbeitsmethodik. Bevor

es an den Rechner geht, absolvieren

die Teilnehmer einen dreistündigen

Lernworkshop und ein

zweitägiges Seminar zu Themen

wie Zeitmanagement oder Arbeitsorganisation.

Erst im Nachgang

wird das Erlernte durch zwei auf

der Lernplattform angebotene Kurse

vertieft. Zum Abschluss wird das

Thema im Rahmen eines Workshops

noch einmal zusammengefasst.

Das E-Learning-Programm wird

nach Aussage von Maren Jüllich

sehr gut angenommen. „Auch bei

älteren Mitarbeitern gibt es keine

Hemmschwelle“, ergänzt Petra

Jahn-Stahnecker, Leiterin des BASF-

Weiterbildungszentrums. Und mehr

noch: Werden innovative Lerntechniken

und -events angeboten, seien

gerade Beschäftigte im mittleren Alter

hoch motiviert, etwas Neues zu

erlernen.

Die Bildungsverantwortlichen

der BASF sind deshalb ständig bemüht,

das Angebot mit aktuellen

Lernformen zu erweitern. So sollen

künftig in immer stärkerem Maße

Videos online abrufbar sein, berichtet

Petra Jahn-Stahnecker. Eine entsprechende

Plattform habe man gerade

geschaffen. Zudem plane man

aktuell ein Pilotprojekt zum Einsatz

digitaler Lernspiele (Serious Games).

Damit folgt die BASF einem

Trend.

„Mit Spaß lernt es sich besser“,

sagt etwa Prof. Dr. Peter A. Henning,

Informatikprofessor an der

Hochschule Karlsruhe. Serious Games

werden nach Ansicht des Kongressleiters

der Fachmesse LEARN-

TEC in Karlsruhe in den kommenden

Jahren ein wichtiges Thema

werden. „Schon Kinder lernen am

besten im Spiel“, erklärt er. Bislang

steht die Entwicklung noch am Anfang.

Lernspiele seien beispielsweise

für erwachsene Analphabeten entwickelt

worden. Doch auch in der

Wirtschaft lassen sich nach Einschätzung

von Henning gewünschte

Verhaltensweisen spielerisch trainieren.

Ein Beispiel ist ein Projekt

der Polizei Baden-Württemberg.

Die Beamten erlernen in einer virtuellen

Welt die Zusammenarbeit mit

Polizeihubschraubern. Weitere

Trends sieht der Professor beim

Thema Personalisierung. Lernprogramme

sollen künftig automatisch

Stärken und Schwächen des Nutzers

erkennen und Inhalte nach pädagogischen

Gesichtspunkten anpassen.

Immer wichtiger werde zudem

der Bereich Micro-Learning.

Wissen wird in kleinen Lerneinheiten

von maximal 15 Minuten Dauer

vermittelt. So können den Lernenden

beispielsweise themenspezifische

Kreuzworträtsel aufs Handy

geschickt werden.

„Es ist wichtig, dass sich Lernende

mehrfach mit Themen beschäftigen“

sagt Christoph Hache, Inhaber

von pdunlimited. Das 2008 gegründete

Start-up mit Sitz im Mannheimer

Mafinex-Technologiezentrum

bietet Audioseminare im mp3-Format

an. Lehrgänge zu Themen wie

„Grundlagen des Verkaufens“,

„Networking“ oder „Telefonverhalten“

können per mp3-Player, iPod

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56 Berufliche Fortbildung

den technischen Schulungen werde

ausgiebig am Gerät erklärt und trainiert,

handelt es sich nun um einen

Feuerlöscher, Rettungsstuhl oder

ein Emissionsmessgerät. Seminare

im Management-Bereich profitierten

von gemeinsamen Gruppenarbeiten,

Case Studies und dem praktischen

Einsatz von Analyse-Tools.

In der internen Fortbildung der

TÜV Akademie spielt E-Learning

seit diesem Sommer jedoch eine

größere Rolle. „Training – Aktivieren

– Faszinieren“ heißt die Lernplattform

für Referenten und Trainer.

Seit Mitte des Jahres können etwa

1600 externe Referenten dieses

Tool nutzen. „Unsere Dozenten lernen

hier anschaulich, wie man ein

Seminar optimal vorbereitet, den

Seminarablauf teilnehmerorientiert

und motivierend gestaltet und wie

man Methoden und Medien effizient

einsetzt“, sagt Ruth-Maria

Butz, Projektleiterin E-Learning.

Auch in der Mitarbeiterweiterbildung

werden E-Learning-Tools wie

ein virtueller Klassenraum eingesetzt.

In den kommenden Jahren

werde die Akademie das E-Learning-Angebot

weiter ausbauen und

neue didaktische Formate entwitern.

Zu groß seien die Nachteile

kleiner Handy-Displays und verschiedener

Betriebstechnologien

der mobilen Geräte.

Ob mobil oder PC-gestützt: Das

E-Learning-Angebot wächst: „Rund

15 Prozent unseres Bildungsangebotes

fällt derzeit in den Bereich E-

Learning“, sagt Martin Bruhn, Leiter

des Weiterbildungszentrums der

IHK Pfalz in Pirmasens. In fünf Jahren,

so prognostiziert er, könnten es

schon 20 bis 30 Prozent sein. Am

Anfang stand ein Großprojekt. Die

im pfälzischen Thaleischweiler-Fröschen

ansässige Hamm-Reno-Group

(Reno-Schuhhandel) hatte 2005 bei

der IHK mit dem Anliegen angeklopft,

alle Leiter der 650 Filialen

des Unternehmens zu schulen. Der

Wunsch: Die Mitarbeiter sollten

nicht mehr zu zeitintensiven Seminaren

nach München oder Hamburg

anreisen müssen. „Zusammen

mit Reno haben wir innerhalb eines

Jahres das Projekt Sales Manager

entwickelt und umgesetzt“, erklärt

Bruhn. Inzwischen haben rund 450

Leiter der Filialen in Deutschland

das Fortbildungsangebot wahrgenommen.

Am Ende des sechsmonatigen

Kurses steht der Abschluss

Rund 30 vorproduzierte Seminare

hat pdunlimited derzeit im Programm.

Die Lerninhalte können per

Abschlusstest überprüft und mit einem

Teilnahme-Zertifikat bescheinigt

werden. Im Anschluss ist die

Buchung eines eintägigen Praxisworkshops

mit dem von der Datei

bekannten Trainer möglich. Einen

Schwerpunkt seines Geschäfts sieht

Hache in der Schulung von Mitarbeitern

mittlerer und großer Unternehmen.

Zu den Kunden zählen

nach Unternehmensangaben unter

anderem die Elektronik-Handelskette

Expert oder die Sparda-Banken.

Dabei wird das Seminarangebot individuell

auf die Kunden zugeschnitten.

So bildete pdunlimited

im April vier Trainer der Sparda-Bildungsakademie

zu Sprechern aus.

Mit den geschulten Trainern wurden

im Tonstudio Podcast-Seminare

zu unternehmensspezifischen Themen

für die Bank-Mitarbeiter produziert.

Einen Vorteil der Audioseminare

sieht Hache in der einfachen

Handhabung sowie in vergleichsweise

geringen Kosten. Deshalb plane

man derzeit nicht, das Schulungsangebot

durch Software-Tools

für mobile Anwendungen zu erweizum

Sales Manager (IHK). Vor der

Prüfung müssen rund 200 Lernstunden

am Computer absolviert

werden. Zwölf Tutoren begleiten

den Kurs. In einem Expertenchat

werden offene Fragen geklärt. „Das

fördert gleichzeitig die Kommunikation

innerhalb des Unternehmens“,

hat Martin Bruhn festgestellt. Real

kennenlernen können sich die Teilnehmer

einer Lerngruppe bei der

zweitägigen Auftaktveranstaltung

und bei dem abschließenden theoretischen

Test. Neben der Zusammenarbeit

mit Reno bietet die IHK

Pfalz auch einen Blended-Learning-

Kurs zum Erwerb des Ausbilderscheins

an.

Bei der TÜV SÜD Akademie hingegen

legt man den Fokus trotz des

E-Learning-Booms weiterhin auf

Präsenzschulungen. Mit weltweit

500 Mitarbeitern vermittelt der

Weiterbildungsanbieter Know-how

aus den Bereichen Management,

Gesundheit und Technik an über 80

Standorten – darunter auch in der

Mannheimer Dudenstraße. Mit E-

Learning könne in vielen Bereichen

nicht die notwendige praktische Erfahrung

vermittelt werden, schreibt

das Unternehmen auf Anfrage. In

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Berufliche Fortbildung

57

ckeln. Geplant seien virtuelle Probeprüfungen,

die Bereitstellung von

Unterrichtsmaterialien oder Informationsplattformen.

Denn die schnelle Bereitstellung

von Wissen ist ein wichtiger Aspekt

beim E-Learning: So ist der Werkzeugwechsel

an den Produktionsmaschinen

im Daimler Lkw-Motorenwerk

Mannheim eine komplexe

Sache mit vielen Arbeitsschritten.

Stand die Tätigkeit in früheren Zeiten

an, musste die zugehörige Anleitung

für die nötigen Handgriffe aufwändig

herausgesucht werden.

„Die Informationen waren zumeist

in einem grauen Buch zu finden“,

sagt Dr. Volker Engert. Heute reicht

ein Blick auf ein nahe stehendes Terminal.

Von dort haben die Mitarbeiter

Zugriff auf das Production Learning

System Truck (PLS), für das Engert

verantwortlich ist. In der intranetbasierten

Wissensdatenbank

werden Qualifizierungsinhalte in didaktisch

aufbereiteter Form gespeichert.

So ist es möglich, gemeinsames

Wissen transparent, teilbar und

nutzbar zu machen. Neben der Begleitung

im Arbeitsalltag kann das

System auch zur Fortbildung eingesetzt

werden. „Wir arbeiten schon

seit dem Jahr 2001 an dem Thema“,

sagt Dr. Engert. Entwickelt wurde

das System im Jahr 2003 schließlich

im Rahmen des vom Bund geförderten

Forschungsprojektes Arbeiten

und Lernen im Fachbereich (ALF).

Mittlerweile ist die Wissensdatenbank

bei Daimler global im Einsatz.

In einem nächsten Schritt sollen die

Informationen mobil werden. In Zusammenarbeit

mit der Fern-Universität

in Hagen wird derzeit nach

Möglichkeiten gesucht, durch den

Einsatz mobiler Endgeräte, die arbeitsprozessorientierte

Aus- und

Weiterbildung weiter zu flexibilisieren.

Die Daten sollen künftig auf einer

Art Tablet-PC zur Verfügung stehen.

Doch bei der Umsetzung müssen

ganz profane Aspekte beachtet

werden. Die Bildschirme müssen

groß genug sein, um die grafischen

Inhalte anzeigen zu können. Auch

das Thema Sicherheit spielt eine

wichtige Rolle. Natürlich dürfen die

per W-LAN übertragenen Daten

nicht außerhalb des Werkes abgefangen

werden können. Bis zum

Frühjahr sollen die ersten mobilen

Endgeräte im Einsatz sein. Zunächst

werden in einem Pilotprojekt fünf

bis sechs Mitarbeiter ausgestattet.

Im Erfolgsfalle soll die Anwendung

des Mobile Learnings zur Nutzung

der Wissensdatenbank sowohl auf

weitere Unternehmensbereiche als

auch auf alle Werke der Daimler

Truck Group übertragen werden.

Bei Daimler steht E-Learning

auch in anderen Bereichen hoch im

Kurs. Neben klassischen Lösungen

wie Computer Based Training

(CBT) und Web Based Training

(WBT) setzt die Daimler Corporate

Academy auch auf die Möglichkeiten

des „virtuellen Klassenzimmers“

sowie auf Blended Learning.

Inhalte werden in Form des E-

Lecturing und Web-Konferenzen

transportiert.

Jörg Keller

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