Bierstaedter Maerz 2015

bierstaedter

6. Jahrgang Nummer 66

Kunst, Kultur und mehr – immer monatlich

Weiglathal

Bierologische

Spezialitätenreise

Thurnau

Das Schloss

Bamberg

Bob Dylan

Bamberg

Rock meets Classic

und vieles mehr!

Frühlingsgruß

Foto: Barbara Fries


Osterbrunnen in Oberfranken

Mistelbach

Hummeltal

Hummeltal

Pegnitz

Creußen

Muthmannsreuth

Das Osterfest rückt näher und unser „Dino“ Linhardt war wieder eifrig unterwegs,

um die schönsten Osterbrunnen und Ensembles im Bild festzuhalten. Die Sitte, der

Brauch, des gemeinschaftlichen Schmückens der verschiedenen Ortschaften nimmt

mehr und mehr zu und auch die „Fans“, die Liebhaber, dieser durchaus kunstvoll

gestalteten Arrangements werden alljährlich mehr. Nutzen Sie doch die freien Ta -

ge, um das eine oder andere Kunstobjekt direkt vor Ort ins Auge zu fassen. Die

vie len ehrenamtlichen Eierbemaler, Zweigestecker, -binder, oder -flechter, wie auch

immer, haben das verdient.

Fotos: Linhardt

Pottenstein

Hummeltal

Pegnitz

Prüllsbirkig

Buchau-Lehm

Behringersmühle


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Wirtshof zum

Rangabauer

Brozeitstübla · Bio-Hofmetzgerei

Hofladen · Bio-Landwirtschaft

Genussregion Ofr. zertifiziert

– Ein Stück Heimat – Genuss erleben –

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„Bäuerlicher Mittagstisch“

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Mittwoch, 01. April, 19.00 Uhr

„Gsunga und Gspiel’

beim Bauern“

– alte Volkslieder –

Donnerstag, 09. April, 19.00 Uhr

alte

Filmabend – Dokumentation

– Wer kennt seine Heimat –

Zwei Quellen – ein Fluss

Zwischen Weiß- und

Rotmaintal

Bitte um Voranmeldung!

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Mo. - Fr. ab 15.00 Uhr

Sa. ab 13.00 Uhr, So. ab 11.30 Uhr

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vom eigenen Hof, Fertiggerichte,

Bio-Speisekartoffeln

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Mo. - Fr. von 15.00 bis 19.00 Uhr

Sa. von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Dienstag Ruhetag

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Keine Angst vor Ostern

Fast 18 Milliarden Eier sollen laut Studien in Deutschland jährlich verspeist werden! Jeder Deutsche soll alle drei Tage ein Ei zu sich nehmen,

in welcher Form auch immer. Natürlich sind dies Durchschnittswerte, denn zu Ostern steigt der Konsum. Es gibt jedoch Gründe, regelmäßiger

zum Hühnerprodukt zu greifen. Der Damenwelt sollte bewusst sein: Eiweiß und Schwefel (Zwei Inhaltsstoffe) lassen stumpfes

Haar wieder geschmeidig werden. Weiterhin beugen diese einer Hautunreinheit vor. Lecithin schützt Leber und Darmschleimhaut.

Konzentrationsschwächen werden durch Lecithin vermindert. Außerdem enthält das Ei Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren, die der

Körper benötigt. Dass das Ei als Cholesterinbombe gilt, ist weithin bekannt, mit bis zu 300 Milligramm pro Stück ist die Höchstmenge des

menschlichen Tagesbedarfes gedeckt. Ernährungsexperten haben jedoch erkannt, dass ein oder zwei Eier täglich, den Cholesterinspiegel

lange nicht erhöhen. Unser Ei hat also einen besseren Ruf als gedacht und – ein Ei zum Frühstück macht länger satt und lässt den

Menschen tagsüber weniger essen. Es nutzt ergo auch zur Gewichtsreduzierung. Also – keine Angst vor Ostern und dem Ei. BS

Stellen Sie sich die Überraschung vor! Sie schälen Ihr gekochtes und unter der Schale kommt ein dotterfarbenes Ei hervor. Das Eiweiß

befindet sich im Innern. Also, es sieht genau umgekehrt aus.

Wie geht das? Im Internet war ein Video unterwegs, das zeigte, wie man ein Ei „dreht“.

Man nehme ein rohes Ei in die Hand, hält es waagerecht und leuchtet mit einer Taschenlampe gegen das Ei. Die Hände schützend um das

Ei gelegt, erkennt man nun, wie durch Röntgen, das Innere. Durch das Eiweiß leuchtet das Licht, durch das Eidotter wird das Licht gehemmt.

Befindet sich das Dotter genau in der Mitte und ist also unbeschädigt, nimmt man einen alten Nylonstrumpf, und bindet das rohe Ei, welches

vorher rundum fest mit Tesa verklebt wird, damit nichts beschädigt wird, in die Mitte des Strumpfs. So fest, dass nichts zerbricht, aber

das Ei auch nicht herausfällt. Nun schleudert

man den Strumpf, mit beiden Hän -

den die Enden festhaltend, etwa 15 Mi -

nu ten. Dies geht irgendwann auf Gelen -

ke und Muskeln, die Zeit muss aber sein.

Nach dieser Prozedur wird erneut die

Taschenlampe benötigt. Nun sollte sich

das Eiweiß im Inneren des Eis befinden

und das Licht hemmende Dotter außen

herum verteilt. Ist dem so, wird das Ei

fest gekocht, mindestens sechs Minuten.

Nach dem Kochen geht es für das Ei in

ein einminütiges Eisbad – zum Abschre -

cken. Jetzt steigt die Spannung. Das Ei

kann aus der Tesaverpackung geholt und

geschält werden. Zur Überraschung sollte

es orangefarben sein, mit einem kreisrunden

Eiweiß im Inneren. Eine toller

Gag nicht nur zu Ostern. BS

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Modepräsentationen

Frühjahr 2015

Bei Knauer in Weidhausen

finden Sie eine große

Auswahl für die Frau in

den Größen 36 bis 54

und für den Mann

in den Größen 46 bis 64.

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9.00 – 18.00 Uhr · Sa. 9.00 – 13.00 Uhr

Der wahre und gesunde Küchenfreund – Ressi-Freund – Die Salatsoße aus dem Fichtelgebirge

Um die Familientradition fortzusetzen, hat Gerhard Paschel 1999 die Marke „Ressi-Freund“ übernommen. Er sorgt dafür, dass in der selben,

traditionellen und geheimen Rezeptur, die Salatsoße, inzwischen in zweiter Generation, weiter produziert wird. Paschel achtet darauf, dass

weiterhin auf künstliche Aromastoffe verzichtet und mit den bislang üblichen, rein natürlichen Zutaten sowie dem frischen, klaren Quellwassern

des Fichtelgebirges gemischt wird. Handwerkliches Geschick nach überlieferten Vorgaben, Geduld und Sorgfalt sorgen für ein fränkisches

Produkt, das Salate verfeinert, dem Sauerbraten eine besondere Note verleiht, für Blaugsuudna oder saure Zipfel sehr gut geeignet ist und sich

hervorragend zum Einwecken von Gurken eignet. „Ressi-Freund“, da wird der „Andreas“ (sein Kurzname dient als Namensgeber) tatsächlich

zum guten Freund. Gesundes Essen ist wichtig und die Unterstützung regionaler Produkte ebenfalls.

Montags bis Freitags öffnen sich in Tröstau die Türen zum Werksverkauf. Von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr lohnt sich das Vorbeischauen

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Dies wird bestimmt ein Besuch, der Ihre

Koch kunst bereichert.

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Die Bierstädter Bierologische Spezialitätenreise

Brauerei Übelhack, Weiglathal – „Zum Fichta”

Liebe Leser, heute führt uns unsere „bierologische Spezialitätenreise” in den Süden von

Bayreuth. Etwa 18 km entfernt, direkt an der A 9 gelegen, finden wir die beliebte Ausflugs -

gaststätte Zum Fichta in Weiglathal.

Tagtäglich brausen Zigtausende auf der Auto -

bahn vorbei, ohne zu wissen, was sich für

ein Kleinod in unmittelbarer Nähe befindet.

Da bei lohnt es sich immer, hier eine kleine

Rast einzulegen.

Die Brauerei Übelhack existiert schon

seit 1870. Seit 2010 führt die Enkelin des

Brauereigründers, Frau Elke Hofmann die

Gaststätte.

wird außerdem ein wechselndes Tages gericht

angeboten.

Besuchermagnet in Weiglathal ist der

schöne Biergarten mit dem Kinderspielplatz

gleich neben dem Haus. Bei gutem Wetter ist

dieser sehr gut besucht. Neben den Auto fah -

rern kommen auch viele Radfahrer und Wan -

derer hierher, um sich zu stärken und um die

Sonne zu genießen, die hier von Nachmittag bis Abend scheint. Hier führt ein 17,8 km langer

Rundwanderweg vorbei (auf der Homepage der Gaststätte beschrieben), und die Rotmain-

Quelle ist nur ca. 3 km entfernt.

Sie erreichen die Gaststätte über die A 9 (Ausfahrt Trockau) oder über das Ahorntal bzw. über

Hummeltal und Gesees. Geöffnet hat der „Fichta“ von Dienstag bis Sonntag (10 - 23 Uhr).

Am Montag ist Ruhetag.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage www.weiglathal.de

Jürgen Linhardt

Impressum: „Der Bierstädter“ Erscheinung monatlich. Herausgeber: Roland Hermsdörfer.

Chefredakteur: Wolf Gittel (V. i. S. d. P.). Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht die Meinung der Redaktion wieder.

Abdruck, Kopie, Vervielfältigung, auch auszugs weise, nur mit Genehmigung der Redaktion möglich.

Für eingesandte Beiträge kann keine Abdruckgarantie gegeben werden. Eine Rücksendung ist nicht möglich.

Kauernburger Platz 4 · 95326 Kulmbach · bierstaedter1@web.de · www.bierstaedter.de

Telefon: 0 92 21 / 6 74 95 oder 87 82 41, Fax: 0 92 21 / 87 82 48

Für die Inhalte der Inserate sind die Auftraggeber verantwortlich.

In unserem Haus gesetzte Inserate dürfen nur mit unserer Genehmigung weiterverwendet werden. Druck: MegaDruck.de

In Memoriam: Vera Hermsdörfer (V.H.)

Das Wichtigste ist natürlich das Bier. Das

untergärige, dunkle Vollbier wird im Lohn sud -

verfahren nach dem Original-Familienrezept

gebraut und darf dann im hauseigenen Keller

langsam gären. Nach 6-8 Wochen Reife -

prozess wird es schließlich abgefüllt. Dazu

braucht man natürlich eine solide Grundlage in Form einer großen Auswahl an deftigen Brot -

zeiten – wie z.B. die Klassiker Presssack, Geräuchertes, Käse- und Wurstplatten, aber auch

hausgemachte Spezialitäten, wie Wurst salat, Tellersülze oder Obatzter. Selbstverständlich gibt

es auch warme Gerichte, wie Gulasch suppe, Bratwürste und Saure Lunge. Sonntags gibt es

darüber hinaus noch Braten mit Kloß und selbstgebackene Kuchen. In der kalten Jahreszeit

DIE KELTEN

– GESCHICKTE BAUERN

Lange Zeit galten die Kelten als ein Volk, dessen Geschichte weitgehend unbekannt war.

Denn es sind von ihnen kaum Schriften überliefert. Man hatte nur das, was römische und griechische

Geschichtsschreiber über sie äußerten. Da sie teils als Freunde, teils als Feinde gesehen

wurden, sind diese Quellen nur bedingt zuverlässig.

Durch zahlreiche Funde hat sich die Lage deutlich verbessert, wenn es auch schwierig ist,

ohne Textzeugen alle Lebensbereiche eines Volkes richtig zu verstehen. Mittlerweile geht man

davon aus, dass das, was die Griechen als keltoi und die Römer als Galli bezeichneten, nicht

nur keltische Stämme umfasst. Es gibt Hinweise darauf, dass ursprüngliche Völker des keltischen

Siedlungsgebietes keltische Sitten und Gebräuche übernahmen, sich also assimilierten.

Eines steht aber fest: blindwütige Barbaren waren sie keineswegs. Die Kelten verfügten

über eine für damalige Verhältnisse recht hohe Kultur. In ihrer Blütezeit bauten sie Städte

(Oppida), die bis zu 2 000 Einwohner und mehr haben konnten mit den dazu erforderlichen

gesellschaftlichen, verwaltungstechnischen und wirtschaftlichen Strukturen.

Grundlage der keltischen Kultur war die Landwirtschaft, wobei Viehzucht zunächst den

Schwerpunkt bildete. Ackerbau war vor allem dort verstärkt anzutreffen, wo die Kelten die

Böden mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gut bearbeiten konnten. Auch Boden -

erosion, klimatische Einflüsse, wie Kälteeinbrüche im Frühjahr oder verregnete Sommer, konnten

den Ackerbau massiv beeinträchtigen.

Von Bedeutung ist, dass die landwirtschaftliche Produktion nicht nur zur Nah rungs mit -

telversorgung diente. Mit ihr wurden auch Rohstoffe gewonnen, um etwa Bekleidung zu produzieren,

die ebenso wie Nahrungs mit telüberschüsse entscheidend dazu beitrugen, dass sich

eine arbeitsteilige Gesellschaft entwickeln konnte. Wesentlichen Einfluss auf die Verbreitung

der Kelten hatte das vielleicht wichtigste bäuerliche Arbeitsgerät, der Pflug. Schon seit dem 3.

Jahrtausend vor Christus und damit lange vor den Kelten war der Holz pflug in Gebrauch. Die

Kelten hatten daher natürlich solches Werkzeug. Aber als die mit Pflugscharen aus Eisen

bestückten Pflüge der Römer sich nördlich der Alpen ausbreiteten (in der frühen Latène-Zeit),

konnten auch schwierige Böden genutzt werden. Mög licherweise ist das der Grund, warum

Oberfranken besiedelt wurde. Denn nun

konnten die kargen Böden der Fränkischen

Schweiz, des Fichtelgebirges und des

Frankenwaldes unter den Pflug genommen

werden.

Im zentralen Grab vom Magdalenenberg

bei Villingen-Schwenningen fand sich ein

Gerät, das man als Vorläufer der Egge verstehen

kann, eine Ackerschleppe. Zwei Vier -

kanthölzer mit 2,2 Metern Länge sind durch

fünf Querhölzer von 1,55 Metern Länge verbunden.

Felsbilder aus dem Alpenraum zeigen

die Verwendung. Das Gerät wurde nach

der Aussaat über das Feld gezogen. Damit

verschloss man die Furchen und verdichtete

den Boden.

Pollenanalysen von Grabungsfunden zeigen eine große Vielfalt der angebauten Früchte.

Allerdings sind die Funde nur vereinzelt anzutreffen, sodass es schwierig ist, allgemeingültige

Erkenntnisse daraus zu ziehen. Denn es hing stark von der Beschaffenheit der Böden und den

klimatischen Verhältnissen vor Ort ab, was wo angebaut werden konnte. Eines steht aber fest:

das bevorzugte Brotgetreide war Dinkel, gefolgt von der mehrzeiligen Spelzgerste. Für die

Nutzung des Dinkels konnte etwas von Vorteil gewesen sein, was heute als Nachteil gesehen

wird: Beim Dinkelkorn lösen sich die Spelzen während des Dreschens nicht so leicht ab wie

beim Weizen, sodass diese am Korn bleiben. Die Spelzen wirken aber als Schutz vor Fäulnis

und Schädlingsbefall. Damit konnte man das Getreide lange und weitgehend verlustfrei

lagern. Für die Gerste sprach ihre kurze Reifezeit, ihre Unempfindlichkeit gegen Witterungs -

ein flüsse und der Umstand, dass eine verspätete Ernte, etwa durch eine längere Regen -

periode, kaum zu Ernteverlusten führte. Allerdings ist ihr Eiweißgehalt sehr gering, sodass sie

zum Brotbacken nur in Mischung mit anderen Getreidesorten verwendet werden konnte. Gers -

te und Dinkel wurden zum Fruchtwechsel genutzt, wobei man den Dinkel als Winter- und die

Gerste als Sommergetreide einsetzte. Neben diesen beiden Sorten baute man Weizen, Hirse

und die heute kaum noch bekannten Emmer und Einkorn an. Roggen und Hafer, schon in der

Jungsteinzeit im Vorderen Orient bekannt, dringen erst im Laufe der Eisenzeit nach Mittel -

europa vor.

Linsen, Erbse, Linsenwicke und Ackerbohne wurden ebenso angebaut wie Lein, Mohn,

Leindotter und Rübsamen, dazu Fenchel, wilde Möhre und verschiedene Laucharten. Darüber

hinaus sammelte man Haselnuss, Attich, Schwarzen Holunder, Walderdbeeren, Hagebutten

und Eicheln.

Das vielfältige pflanzliche Angebot ergänzte man mit Fleisch von Haustieren, wobei das

Rind mehr als 50 Prozent des Bedarfs deckte. Man nutzte es aber wohl auch als Lieferant von

Milch und Leder sowie als Lasttier. Zweitwichtigster Fleischlieferant war das Schwein, dessen

Haut man aber nicht zu Leder verarbeitete. Die Kelten hielten aber auch Schafe und Ziegen,

wobei offensichtlich die Ziegen vor allem als Milchlieferanten dienten. Keineswegs die Stel -

lung, die sie später hatten, wurde den Hühnern in der Eisenzeit zuteil. Da die Knochen funde

einen hohen Anteil an Hähnen zeigen, muss man davon ausgehen, dass sie zunächst als

Ziergeflügel gehalten wurden, nicht zuletzt vielleicht deshalb, weil damals Hühner noch keineswegs

täglich ein Ei legten und für die Ernährung keine besondere Bedeutung hatten.

Eine hohe Stellung nahmen die Pferde ein, die als Reit- und Zugtiere geschätzt waren. Sie

galten auch als Statussymbol. Keltische Reiter erwiesen sich als so geschickt im Kampf, dass

sie nach der Unterwerfung durch die Römer die Reiter-Elite bildeten.

Ebenfalls als Haustiere hielten die Kelten bereits Hunde. Schnittspuren an deren Knochen,

die im Oppidum bei Manching gefunden wurden, weisen darauf hin, dass sie auch verzehrt

wurden. Katzen kamen so gut wie nicht vor. Man kann nach einigen wenigen Funden nur da -

von ausgehen, dass einzelne Tiere aus dem Mittelmeerraum importiert wurden. WOG


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Samos – Baden und Entdecken

8-tägige Flugreise mit Ausflugsprogramm

• Charterflug mit Air Berlin ab/bis Nürnberg

• alle Steuern und Sicherheitsgebühren (Stand Oktober 2014)

• Deutschsprachige Reiseleitung vor Ort

• 7 Übernachtungen im Hotel *****Sterne Hotel Proteas Blu

• Alle Zimmer mit Meerblick

• Verpflegung Halbpension

4x Abendessen im Hotel, 1x spätes Mittagessen in einer Taverne, 1x Abendessen in Tavernen

• Busfahrten im modernen Reisebus zu den Ausflügen

• ½ Tags Ausflug Pythagorion • Ausflug Samos-Stadt und Kokkari

• Reisebegleitung ab/bis Kulmbach • Ausführliche Reiseunterlagen • Infostunde vor der Reise

• Welcome-Drink

Reisetermin: 05.05.-12.05.2015

Preis pro Person im DZ ab 948,– €

Kein Flughafen, aber

bestens erreichbar: Patmos

Von Roland Hermsdörfer, Fotos ReiseCenter Schaffranek

Burmesische Straßenräuber – Teil 2

Von Manfred Schloßer

Als die Burmesen aufgeregter mit ihren Kalaschnikows herumfuchtelten, begannen auf einmal

die Thais im Bus damit, sich zu entkleiden. Ungläubig starrten wir auf diesen Film: „die werden

doch wohl hier im Bus keine Frauen vergewaltigen!?“ Nein, tatsächlich, das hatten sie

wirklich nicht vor, sie wollten nur alles –

sämtlich alles!!: die Koffer und Taschen hatten

sie bereits aus dem Gepäckfach unten

rausgestellt, das gleiche geschah mit unseren

Handgepäck stücken aus dem Businne -

ren. Per Burmesen-Kette wanderte alles in

den Straßengraben. Einer der Burmesen hol -

te mehrere Leinensäcke, in die er eilig alle

Kleidungsstücke und Wertgegen stände der

Bus-Passagiere stopfte, während draußen

das besagte Gepäck in zwei Gelände wa gen

japanischer Herkunft (wohl Suzukis?) diszipliniert

und generalstabsmäßig verladen wur -

de. Notgedrungen standen auch wir bald bar

jeder Kleidungs- und Wertgegenstände dumm da: machten doch die entschlossen dreinblickenden

Gesichter der burmesischen Straßenräuber samt ihrer noch gewichtiger dreinschauenden

Kalaschnikows mächtigen Eindruck auf uns und unser (Über-)Leben. In vielleicht fünf Minuten

war der ganze Spuk vorbei, und die Burmesen

düsten mit ihren Geländewagen über Feldwege durch den unübersichtlichen Dschungel ihrer

heimischen Bergwelt die paar Kilometer bis zur grünen Grenze nach Burma. Zurück ließen sie

ca. 15 Thais und 4 Falangis, alle notdürftig eingewickelt in die schottenrot-karierten Decken

der Busgesellschaft: es sah ziemlich blöd aus, wie riesige Blasskörper mit Langnasenge sich -

tern und Blondköpfen in rotkarierten Decken herumstanden: wie Barbie-Puppen mit Stoffres -

ten bekleidet. Die Burmesen schienen für immer verschwunden zu sein (?), und die Buspassa -

giere schauten ratlos drein: „Was jetzt?“

Auch Carlos Trick mit dem Elefanten hatte nicht geholfen. Wir hatten nämlich in dem Tra -

vel ler-Handbuch gelesen, dass man Räubern bei einem Raubversuch einen Buddha entgegenhalten

sollte: das würde gegebenenfalls Eindruck auf sie machen. In Ermangelung eines Bud -

dhas hatte Carlos es dann mit einem kleinen Elefanten-Glücksbringer versucht. Entweder verstanden

sie seinen Wink nicht, oder sie wollten nicht...?!

Langsam löste sich die Anspannung im Businneren: Hatten wir anfangs eventuell noch in

Lebensgefahr geschwebt, so war diese Gefahr nun jedenfalls gewichen: „Erleichterung! Das

nackte Leben ist uns geblieben. Bloß sonst ist alles weg!“ Lautes Gejammer und Geschrei

machten sich aufgeregt im Bus breit. Auch wir waren verzweifelt: „Wie sollte es jetzt weitergehen?

Sollen wir etwa hier siedeln und im umliegenden Sumpf Reis anbauen? Sollen wir

mit unseren schottenrot-karierten Sarongs wie die in Orange gehüllten Mönche betteln

gehen?

Oder war alles nur ein Trick, weil einer der anderen beiden Falangis einen Abenteuer-Ur -

laub im Dschungel gebucht hat und die fleißigen übereifrigen asiatischen Reiseveranstalter es

wieder einmal viel zu gründlich und sprichwörtlich ernst gemeint haben!?!“

Auf jeden Fall machte es sich jetzt bezahlt, dass wir unsere Rückreise-Flugtickets in unserem

Majestic-Hotelsafe deponiert und so wenigstens noch eine Heimreisechance nach Germa -

ny hatten! Wir brauchten uns nur irgendwie bis nach Bangkok durchzuschlagen, dafür hatten

wir ja immerhin drei Wochen Zeit. Den Urlaub mit Ruhe und Erholung an Traumstränden konnten

wir damit allerdings abhaken! Stattdessen würden zweifelhafte Abenteuer, Entsagungen

von Nahrung und gewohnter Bequemlichkeit und eine Menge Unannehmlichkeiten auf uns

lauern. Gerade kämpfte ich verzweifelt mit gefährlichen Hundebissen in noch gefährlicheren

Flussmündungen, als...


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Zurück zu den Wurzeln

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In den Räumlichkeiten der Industrie- und Handelskammer Lüneburg endet in diesen Tagen eine Werkschau des in Winsen an der Luhe lebenden Malers Andreas „Ole“ Ohlendorff. Seit Beginn

des letzten Jahres auch in unseren Breiten kein Unbekannter mehr, hatte der Künstler nunmehr die Gelegenheit, mit seinen großformatigen Gemälden heimische Gefilde zu erschließen. Die

Besucher der Ausstellung in der Partnerstadt Kulmbachs zeigten sich jedenfalls beeindruckt.

Mit Spannung sieht „Ole“ nun seiner nächsten Präsentation entgegen. Das thüringische Gotha lockt zu „60 Years Of Rock 'n' Roll – Dead Rock Heads“ ins Westthüringen-Center. Nach

der Vernissage am 9. April werden die Porträts der berühmten verstorbenen Musiker bis in den September zu sehen sein.

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GEGENSTÄNDLICHES ABSTRAHIERT

Wer glaubt, ins Krankenhaus müsse man nur, wenn einem etwas fehlt, war noch nicht im

Klinikum Bayreuth. Denn dort gibt es nicht nur Balsam für den Leib sondern auch für die Seele.

Man hat erkannt, dass Bildende Kunst mehr kann als nur schön sein.

Bilder schaffen Welten vor dem geistigen Auge, können entspannen, anregen, beruhigen,

manchmal auch aufregen und bringen so Herz und Kreislauf auf Trab, stabilisieren das See len -

leben. Daher finden mehrmals im Jahr Kunstausstellungen im Flur vor dem Kon ferenz saal statt.

Sie sind aus dem Bay reuther Kulturkalender nicht mehr wegzudenken.

Die aktuelle Ausstellung ist der Bayreu ther Künstlerin Friederike Baier gewidmet. 1990

kam sie nach Bayreuth. Doch erst 2000 entdeckte sie ihre Liebe zur Malerei und bildete sich

selbst fort. Bereits 2001 bestritt sie ihre erste Ausstellung. Seit 2009 betreibt sie „Die kleine

Galerie“ in der Richard-Wagner-Straße.

Mit konkreten Strukturen abstrakte Ereignisse darzustellen ist ihr großes Thema. Zu ihren

Bildern sagt sie selbst: “....mein Körper will ein Motiv, meine Seele bringt, was mich bewegt.“

Malerei ist für sie eine ganzheitliche Aktion, der Titel nur Anhaltspunkt für den Betrachter. Die

Gemälde sollen ihn anregen, sich auf die Strukturen und die Atmosphäre der Werke einzulassen,

sodass seine eigene Kreativität verstärkt wird.

Interessant an den ausgestellten Bildern ist, dass die meisten von der Korrelation runder

Formen mit geradlinigen Strukturen leben. Fast alle sind in Grau- und Schwarztönen gehalten,

die durch eine Farbe aufgelockert werden. Die, meist in Gelb oder Rot gehaltenen farbigen

Bildteile stellen einen Kontrapunkt zu den flächigen unifarbenen Bildteilen dar und verleihen

den Werken eine ungestüme urtümliche Kraft. Die Ausstellung ist täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr

geöffnet. Sie ist bis zum 17. Juni zu sehen.

WOG


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Das Schloss Thurnau zählt mit einer Fläche von rund 5.500 m² zu den größten Schlossan la -

gen in Franken. Besonders interessant wird es zudem dadurch, dass es sich um keinen einheitlichen

Bau handelt. Ein Konglomerat von Bauten aus dem 13. bis in das 18. Jahrhundert

hinein fügt sich zu einem durchaus harmonischen Ganzen zusammen.

Wohl aus den Händen der edelfreien Walpoten, deren Stern seit dem ausgehenden 12.

Jahr hundert im Sinken begriffen war und schließlich zwischen den sich ausdehnenden und

festigenden Territorien des Hochstifts Bamberg und der Herzöge von Andechs-Meranien zermalmt

wurde, gelangte Thurnau an die aus der Andechser Ministerialität erwachsene Familie

Förtsch. Diese nannte sich seit 1182 nach dem nahen Menchau und war damit in die unmittelbare

Nachbarschaft Thurnaus gerückt. 1239 erscheint schließlich Eberhard Forsco als zu

Turnowa gesessen. In Thurnau besaßen die Förtsche zwei Burganlagen: Das auf einem Felsen

über dem sumpfigen Tal des Aubaches errichtete huz uf dem stein (Haus auf dem Stein) und

das östlich oberhalb der Kirche am Seidelsberg gelegene huz samt dem Turm. Während letzteres

1288 bzw. 1292 ein Lehen des Bamberger Bischofs geworden war, blieb das huz uf

dem stein Eigengut der Förtsche.

Das „huz uf dem stein“ – die Ursprünge der Kemenate reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück

Den Kern des heutigen Schlosses Thurnau bildet denn auch dieses huz uf dem stein – die heutige

Kemenate. Dabei reicht das mittelalterliche Mauerwerk bis in das dritte Obergeschoss der

Kemenate hinauf. Dort sind an der nach Osten gerichteten Fassade zwei später teilweise vermauerte

und zu kleineren rechteckigen Fenstern umgestaltete rundbogige Biforenfenster zu

se hen, die wohl noch auf die spätromanische Stilepoche hinweisen. Wie die Umgebung der

Kemenate im Mittelalter aussah, lässt sich anhand der bisherigen Befunde nur vermuten. Der

felsige Untergrund bot in westlicher Richtung – zum sumpfigen Aubachtal hin – Platz für

einen ummauerten Burghof, den heutigen unteren Schloßhof. Im westlichen Teil der nach Nor -

Kulmbachs STARKe Geschichte

Schloss Thurnau im Mittelalter

den gerichteten Außenmauer des Nordflügels am unteren Schlosshof hat sich ein Rest der ro -

ma nischen Ringmauer erhalten, in der sich noch die westliche Leibung des romanischen Burg -

tores befindet. Dieses vermittelte, gedeckt von einem viereckigen – durchaus als Bergfried

anzusprechenden – Turm, dessen Stumpf von Norbert Hübsch im Grundriss des Nordflügels

entdeckt wurde, den Zugang in den Burghof vom heutigen Marktplatz her.

Den westlichen Abschluss dieses Burghofs bildete ein bei archäologischen Untersuchungen

2011 entdeckter, wenige Meter östlich der Fassade des Künsbergflügels quer unter dem unteren

Schlosshof verlaufender Mauerzug, der an den oben erwähnten viereckigen Bergfried

stumpf anstößt. Das Gelände westlich dieser Mauer war damals noch ein sumpfiges, vom Au -

bach durchflossenes Tal. Die Fundamente des 1675 entstandenen Künsbergflügels reichen

rund 7 Meter in den Untergrund hinab und ruhen dort teilweise auf Holzrosten. Wahrscheinlich

war diese im 13. Jahrhundert entstandene Burg auf allen Seiten von einem Graben umgeben,

der aber vielleicht auch zum sumpfigen Aubachtal hin auslief. Fest steht, dass es südlich von

Kemenate und Storchenbau einmal einen Graben gegeben hat, der später als Baugrube für

einen langgestreckten tonnengewölbten Keller diente. Dieser erstreckt sich heute unter dem

oberen Schlosshof vom Torhaus bis zum Fundament des Carl-Maximiliansbaues.

Bei den genannten archäologischen Untersuchungen im Jahr 2011 wurde im Inneren des

Künsbergflügels eine zu dem im unteren Schlosshof freigelegten Mauerzug in 4,70 Metern

Entfernung parallel verlaufende zweite Mauer entdeckt. Der Archäologe Hartmut Endres interpretiert

die beiden Mauerzüge als die Außenmauern eines Vorgängerbaus des heutigen

Künsbergflügels. Ich halte die innere Mauer – wie oben dargelegt – für den westlichen

Abschnitt der romanischen Ringmauer, die äußere aber, die mit der vom Pulverturm her kommenden

westlichen Außenmauer des auch als „Archivbau“ bekannten Nordflügels in einer

Flucht liegt, als Überrest einer jüngeren Zwingermauer, die wohl im späten 14. oder 15. Jahr -

hundert der romanischen Ringmauer vorgelagert wurde. Über die Innenbebauung des Burg -

hofs westlich der Kemenate könnten nur weitere archäologische Ausgrabungen neue Erkennt -

nisse bringen.

Harald Stark

Blick von Osten auf die Kemenate. Die ehemaligen Biforenfenster im 3. Obergeschoss

sind graphisch hervorgehoben. (Foto: Harald Stark, 2012)

Teile vom Gewände des romanischen Burgtores haben sich in der nördlichen Außenmauer

des Nordflügels erhalten. (Foto: Harald Stark, 2014)

Vom Schlossweiher aus bietet das Schloss Thurnau einen besonders imposanten Anblick (Foto: Harald Stark, 2014)

Ähnlich dieser Planskizze mag das Schloss Thurnau im Hochmittelalter ausgesehen haben.

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Enten, Hähnchen, Hasen, Zicklein und Lämmer

erhältlich am Stadtsteinacher Bauernmarkt


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Fipsens Rock- und Pop-Olymp

Von Michael Fips Meier Issakidis

Ich sach ma,Tach hier ins Frankenländle wonnich.

Das hier ist getz meine 3te Kolumne, in diesem „bezaubenden Blättchen“. UND – ihr fragt

euch bestimmt, was will uns der Dicke Onkel aussm Pott eigentlich immer sagen? Die

Gruppen kennt ja kaum einer?? Ja Freunde, über Mainstream brauch ich hier doch wohl nix

zu schreiben, dass könnta doch auch inne Bravo und so weiter lesen. Nein, genau das hier,

macht diese Zeitung so einmalig und besonders!

Heute geht’s um Ryan McGarvey, einen Musiker der Extraklasse. Der Junge spielt vom

Delta Blues bis zum Klassischen Hardrock ALLES. 2014 wurde er zum besten Bluesgitarristen

gekürt und kann Referenzen von Eric Clapton, BB King, Jeff Beck bis über Joe Bonamassa und

solche Kaliber verweisen. Ich denke, das sagt alles. Hört euch mal den Song „Memphis“ von

ihm an, der räumt euch schon die Magengegend auf. Druckvolle Gitarre und ein einzigartiger

Gesang. Dann ist da noch „Blues Knockin At My Door“, da kommt der Laser im CD Player gar

nicht mehr mit, so ein Solo haut der da raus. „Cryin Over You“ ist auch so ein Dingen, fast

schon so schmalzig, da könnte man drauf ausrutschen. ABER, der Bengel weiß, wie man den

Darm auffm Brett zupft. Die Krönung ist „Firework Eyes“, da offenbart Ryan sein ganzes

Können, da verbindet er die gesamten Stile der großen Meister!!!

So Freunde das war es erst mal wieder von mir, ein bissken könnta ja auch mal selber

rein lauschen, woll!?!

Ich hoffe, ich hab euch wenigstens ein wenig vermittelt und dem einen oder ande ren,

gefällt es.

In diesem Sinne, bis denne, euer Fips.

Wissta Bescheid wonnich, Knick Knack .....

Die Bierstädter Rockreise

quer durch Oberfranken

Liebe Leserinnen und Leser! Musik ist Kultur, und wenn es bei der Musik um einen, nein DEN Grundsteinleger

für beinahe jede heute vorhandene Musikrichtung geht, dann ist es geradezu unsere Pflicht, Ihnen mitzuteilen,

dass jene Person in unsere oberfränkische Heimat kommt, den einzigen Auftrittsort in Bayern.

Der Bierstädter proudly presents:

Bob Dylan am 23. 6. 2015 um 20:00 Uhr in der Brose Arena Bamberg.

Ob man seinen Gesang und/oder seine Musik liebt oder nicht, auch heutzutage kennt

ihn so gut wie jeder. Und die Einflüsse, die er auf Rock, Pop, Folk, ja sogar Rap ausübt,

sind unbestritten. Vom Folk-Rebellen der 60er Jahre über seine Konversion vom

Juden- zum Christentum Ende der 70er Jahre, und seinen teils grandiosen, teils stark

kritisierten Rockperformances bis zum Blues-Rocker in sich, den er heute oft zeigt,

Eine lange Zeit für unzählige Lieder, so viele Meisterwerke, die der Welt hoffentlich

für immer erhalten bleiben, wie „Times They Are A-Changin’“, „Subterranean

Homesick Blues“, „Like A Rolling Stone“, „Just Like A Woman“, „Lay Lady Lay“,

„Knockin’ On Heaven’s Door“, „Tangled Up In Blue“, „Hurricane“, „All Along The

Watchtower“ und natürlich den Protestsong Nummer eins überhaupt: „Blowing In The

Wind“.

Auch durch Krisen hat sich der Liedermacher, beeinflusst durch ältere, längst verstorbene

Ikonen, wie Hank Williams und natürlich Woodie Guthrie, gekämpft. Sei es,

als er Ende der 60er Jahre von Tausenden ausgebuht wurde, weil ein Folkstar die

Finger von elektrischen Gitarren lassen sollte, oder als er in den 80ern mit einigen

Alben auf harte Kritik stieß.

Doch auch durch diese Zeit begleiteten ihn seine treuesten Anhänger und verziehen

ihm jeden Ausrutscher.

Prägend in Dylans Karriere war sicher auch die Zeit mit Tom Petty, Roy Orbison,

George Harrison und Jeff Lynne in der, von 1988 bis1990 bestehenden, Supergroup

„Travelling Willburys“, in der die Musiker unter Pseudonymen tätig waren und zahlreiche

Hits, wie „Handle With Care“ und „End Of The Line“, komponierten.

Nun feiert Dylan im Mai seinen 74. Geburtstag und geht auf Welttournee mit seiner

Band, nachdem er Anfang dieses Jahres sein Frank Sinatra-Coveralbum „Shadows

In The Night“ veröffentlichte.

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Bob Dylan ist wohl einer der vielseitigsten Musiker unserer Zeit. Er konnte sich stets

neu erfinden und trotzdem irgendwie gleich bleiben. Und man muss ihm eines lassen:

er hat immer gemacht, was er wollte, stets nach oft zitierten Mottos, wie: „Ich

lebe wie ein Poet und ich werde sterben wie ein Poet“, oder „Was bedeutet schon

Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das

tut, was ihm gefällt.“.

Bei über 50 Jahren Bühnenpräsenz wäre eine Kurzbiografie schon zu lang für

einen Konzertvorbericht, Tatsache jedoch ist: In diesem halben Jahrhundert entstanden

36 veröffentlichte Studioalben, ein Dutzend Live-Alben und 11 seiner „Bootlegs

Series“, auf welchen sich unveröffentlichte, seltene Lieder oder Liedversionen befinden

oder neu veröffentlichte Konzerte.

Dylan als noch junger Folksänger in New York

Und er macht viermal in Deutschland Halt, und zwar nicht in Berlin, München,

Köln oder Hamburg, sondern einmal mehr in eher mittelgroßen bis kleinen Städten,

nämlich in Tübingen, Lörrach, Mainz und Bamberg.

Wir haben also ein einzigartiges Event zu erwarten, das man sich nicht entgehen

lassen sollte, zumal auch Musiker nicht jünger werden.

N.H.

Zehn Jahre Stevie & Hel

Jubiläumskonzert am 4.4. in Busbach, Zwei Linden

In PJ's Rock-Kneipe in Pödeldorf begann vor zehn Jahren die Bühnenzusammenarbeit von

Sängerin und Gitarristin Stevie und dem Gitarristen Hel als (mehr oder weniger) Duo. Ab be -

sagtem Samstag traten sie unter dieser Bandbezeichnung auf und agierten parallel mit der

bisherigen Country-Gruppe RailRoad, von der heute noch Musiker ab und zu aushelfen. Tasten -

mann Jockel ist stets dabei, wenn sein Pianoeinsatz gefragt ist. Am 4. April dieses Jahres, fast

auf den Tag genau, feiert das seit einiger Zeit in Bayreuth beheimatete, inzwischen auch privat

unzertrennliche Paar, sein zehnjähriges Jubiläum. Waren ihre gemeinsamen Auftritte im

An fangsjahr noch recht rar, damals überwog noch das Engagement mit RailRoad, hat sich dies

heute ins Gegenteil verkehrt. Während die Country-Band noch ein- oder zweimal jährlich auftritt,

stehen Stevie & Hel beinahe jedes Wochenende auf irgendwelchen Bühnen in Ober fran -

ken. Im November 2009 traten die Beiden erstmals „unplugged“ im Bernecker „Rheingold“

auf. Am 17. Juni 2012 feierte das Duo sein Debüt mit einem eigenen Jazzprogramm im Bay -

reuther „Bechersaal“. Im Herbst des gleichen Jahres brillierten sie beim Liedermacherfestival

im Bayreuther Lindenhof mit eigenen Liedern. Selbst zu zwei Musikertreffs in Kulmbach ka -

men die kollegialen Musiker vorbei. Wie der Bierstädter in Erfahrung bringen konnte, steht

dem nächst auch die Veröffentlichung einer ersten CD mit selbst komponierten Songs an. Das

Repertoire der Beiden, das weit über 300 Coversongs enthält, von Amy MacDonald bis Me -

lissa Etheridge und CCR bis Dr. Hook, Oldies und Goodies sozusagen, wird dadurch noch interessanter,

und die Einsatzmöglichkeiten von Stevie & Hel, die neben Country-Abenden, Ol dies-

Auftritten und Rock-Events auch Jazzkonzerte bieten, wird umfangreicher. Der Bierstädter gratuliert

den beiden Künstlern zum Zehnjährigen recht herzlich und wünscht viel Glück für die

nächste Dekade.

BS

NATURPARADIES BURG RABENSTEIN

PROGRAMM VOM 1. APRIL BIS 30. APRIL 2015

Samstag, 4. April

18:00 Uhr, Burg Rabenstein, Ahorntal

Wildschwein-Grillbuffet

Montag, 6. April

17:00 Uhr, Sophienhöhle, Ahorntal

Sonderführung: “Frag die Fledermaus”

Anschließend: 3-Gänge-Burgmenü

Freitag, 17. April

19:00 Uhr, Burg Rabenstein, Ahorntal

MURDER MYSTERY DINNER: „Murder for

fun“ Feinstes Kulinartheater

Samstag, 18. April

18:00 Uhr, Burg Rabenstein, Ahorntal

Wildschwein-Grillbuffet

Freitag, 24. April

18:00 Uhr, Burg Rabenstein, Ahorntal

Wildschwein-Grillbuffet

Sonntag, 19. April

7:00 Uhr, Burg Rabenstein, Ahorntal

Tom Kerstens & Stefan Grasse: „Magical

Guitars across the Centuries“

Gitarrenkonzert

Donnerstag, 30. April

19:00 Uhr, Burg Rabenstein, Ahorntal

GRUSELDINNER: „Frankensteins Braut“

Feinstes Kulinartheater

Info/Karten unter Tel. 09202/970-044-0

www.burg-rabenstein.de


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Carolin No: Alles, außer gewöhnlich

Text: Jürgen Linhardt, Fotos: Jürgen Linhardt (2), Daggi Binder, Maizucker

Carolin No – da denkt der Kenner an den gleichnamigen Song der legendären Beach Boys, der 1966 auf dem Album „Pet Sounds” in Mono erschienen

war. Wer da allerdings eine Kopie ihres Surf-Sounds erwartet – oder gar eine Coverband, die deren „Greatest Hits” nachspielt – der liegt

gänzlich daneben. Nein, Carolin No hatten von Anfang an ihren eigenen musikalischen Stil, den sie in den acht Jahren seit Gründung des Duos

ständig weiterentwickelten.

Wer steckt hinter diesem Namen? Nun, es sind Carolin und Andreas Obieglo. Die Beiden lernten sich 1999 während ihres Studiums an der

Kunsthochschule Würzburg kennen. Die Würzburgerin und der Deggendorfer heirateten 2008. Nach ihren Abschlüssen arbeiteten beide zunächst

als Dozenten an den Unis Würzburg und Erlangen-Nürnberg. Andi verfeinerte sein musikalisches Können als Studiomusiker und auf Tourneen

befreundeter Musiker.

2007 gründeten sie ihr Duo und brachten ihr erstes Album mit eigenen Werken heraus. Während einer längeren USA-Reise fassten beide zwei

Jahre später den Entschluss, sich nur noch ihrer eigenen Musik zu widmen.

Im Jahre 2010 traten sie im Rahmen der Nachwuchskünstler-Vorstellung zum ersten Mal beim Festival „Songs an einem Sommerabend”

bei Kloster Banz auf. Der Lohn war der Gewinn des „Nachwuchsförderpreises für junge Songpoeten“ der Hanns-Seidel-Stiftung. Dadurch

wurden auch die Medien auf die beiden Musiker aufmerksam. So wurden sie etwa ins ZDF-Morgenmagazin eingeladen. Auch

Musiker-Kollegen lernten ihr Können schätzen, so dass sie 2012 im Vorprogramm von Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson und als

Support von Joan Armatrading bei deren „Starlight-Tour” auftraten.

Mittlerweile sind Carolin No eine feste Größe in der deutschen Musikszene. Vor allem in Unterfranken

(Hafensommer-Festival in Würzburg) und in Mittelfranken (Bardentreffen in Nürnberg) sind sie eine feste Größe.

Jedoch gibt es einige weiße Flecken auf ihrer Landkarte. Leider gehört auch Oberfranken dazu – wenn man mal

von Kloster Banz absieht, wohin sie dieses Jahr Anfang Juli wieder eingeladen sind.

Ich hatte die Ehre und das große Vergnügen, als Gast ein Konzert von ihnen in Plauen (20. Februar) erleben

zu dürfen. Momentan sind sie mit ihrer sechsten CD Backstage, die zwischen September 2013 und September

2014 entstand, auf Tournee. Die meisten der 14 wunderbaren Lieder wurden witzigerweise nicht in einem Studio

aufgenommen, sondern in verschiedenen Hotel- und Wohnzimmern auf zwei Kontinenten (Nordamerika und Europa)

und beim Soundcheck. So wurden sie während ihrer zweiten ausgedehnten USA-Reise in Kalifornien von einigen Gast -

mu si kern unterstützt. Beispielsweise mischte auch Jesse Siebenberg (Supertramp) als Musiker (diverse Gitarren, Schlag -

zeug) und Produzent bei Backstage mit.

Bei der aktuellen Tournee werden Caro und Andi auf der Bühne von Tilman Wehle (Cello) begleitet, der die Stimmung mancher

Lieder noch unterstreicht. Das wichtigste Instrument jedoch ist die wunderschöne, klare Stimme Caros, die den Zuhörer gefangen

nimmt. Unmöglich, sich diesem Zauber zu entziehen. Caro und Andi harmonieren so unglaublich perfekt miteinander und bringen so viel

Gefühl rüber zu den Zuhörern, dass man Raum und Zeit vergisst. Man taucht ein in die Songs, und sie werden ein Teil von einem selbst,

denn sie haben eine ganz bestimmte Richtung: Mitten ins Herz! Dabei braucht man sich nicht zu schämen, wenn die Augen feucht

werden – denn das passiert mit Sicherheit. Andi spielt seine Instrumente mit einer solchen Hingabe und bringt so viel Gefühl in jedes

einzelne Stück – egal, ob mit Klavier, Keyboard oder verschiedenen Gitarren. Sogar ein instrumentales Bottleneck-Stück mit seiner

Akustikgitarre (Dobro) durfte das Publikum genießen. Fantastisch, die musikalische Vielfalt, die „nur drei Musiker” aus ihren

Instrumenten herausholen können!

Die Zuhörer im voll besetzten Malzhaus in Plauen kamen voll auf ihre Kosten und waren restlos begeistert! Es gab stehende

Ovationen – und natürlich mehrere Zugaben! Das Publikum wollte sie gar nicht mehr gehen lassen. Beeindruckend auch die letzte

Zugabe, als die Verstärker schon ausgeschaltet waren: Die Künstler mischten sich mitten unter ihre Fans und spielten „All Of Me”. Das

erste Lied der CD wurde somit zum letzten in diesem berauschenden Konzert!

Glücklich diejenigen, die dabei waren...

Weitere Infos zu Carolin No finden Sie auf deren Homepage http://www.carolin.no/seiten/index.php?nav=1

und auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/carolinno?fref=ts

Drei exklusive Künstler und Bands stehen bereit, um das diesjährige

HUK-COBURG Open-Air zum Sommerglanzlicht werden zu lassen!

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HUBERT VON GOISERN / Do., 20. August 2015

Kulmbacher Musikfreunde sollten ihn kennen. Noch relativ unbekannt und lange vor den

Erfolgen als Frontmann der Alpinkatzen, gastierte er in der damaligen Kunstkneipe „Pinguin“.

Hubert von Goisern hat den Blues. Er war auf Musiksuche im Süden der USA. Und das, was

er mitgebracht hat, ist stimmig, von der druckvollen Rocknummer über den schwungvollen

Coun try-Song bis hin zur herzensschweren Ballade. PedalSteel und Stromgitarre, Cajun und

Ziehharmonika: Alles ist Goisern.

Hubert von Goisern ist seit mehr als 25 Jahren auf den Bühnen Europas unterwegs – als

musikalischer Botschafter Österreichs, als Volksmusikerneuerer, als Entstauber und Individua -

list. Ganz einfach: als er selbst. Hubert von Goisern hat nie das gemacht, was von ihm erwartet

wurde, und war damit konsequent erfolgreich. Von den Anfängen als Alpenrocker mit dem

„Hiatamadl“, bis zum bahnbrechenden

Erfolg von „Brenna tuat´s guat“. Noch

immer steckt Hubert von Goisern voller Ideen

und Energie, er bleibt neugierig und fordert

sein Publikum heraus. Jedes Mal aufs Neue!

„Federn“ – das neue Studioalbum erscheint

am 8.5.2015.

Rockbands der Welt die 50 nun doch noch vollgemacht. Die SCORPIONS laden ein zu einer

ausgiebigen 50th Anniversary-World-Tour, um ab Frühjahr 2015 bis weit in das Jahr 2016

hinein mit ihren Fans auf der ganzen Welt unvergessliche Rock’n’ Roll-Parties zu feiern.

Die Hannoveraner Band um Klaus Meine, Rudolf Schenker und Matthias Jabs schrieb

unsterbliche Rockklassiker, wie „Rock you like a Hurricane“ oder „Wind of Change“, verkaufte

über 100 Millionen Tonträger und hat an die 5.000 Konzerte in über 80 Ländern gespielt.

Die Energie und die Lust auf Rock’n‘Roll haben in all den Jahrzehnten nicht nachgelassen.

Dieses Jahr erscheint ein brandneues Album, und diese Songs werden natürlich mit dabei

sein bei der anschließenden World-Tour, auf der die SCORPIONS einmal mehr ihren Fans alle

ihre Hits präsentieren werden.

REVOLVERHELD / Sa., 22. August 2015

An Revolverheld ist kein Vorbeikommen. „Das kann uns keiner nehmen“, „Ich lass für Dich das

Licht an“ und nun „Lass uns gehen“ – bei Revolverheld scheint die Reihe der Hits aus dem

aktuellen Album „Immer in Bewegung“ nicht abzureißen. Kein Wunder, dass die Touren komplett

ausverkauft gemeldet werden und die Jungs aus dem Norden fast schon nebenbei Stefan

Raabs „Bundesvision Song Contest“ mit einem furiosen Punkterekord gewinnen konnten.

„köstlich genießen“

Auserwählte und

erlesene Spezialitäten

SCORPIONS / Fr., 21. August 2015

Was lange währt, kann nicht einfach so aufhören, oder? Und so hat eine der erfolgreichsten

VOM FASS Bayreuth

Von-Römer-Straße 10

95444 Bayreuth

„Es ist ein großartiges Gefühl, dass unsere Fans uns so sehr unterstützen und uns im zehnten

Jahr unserer Bandgeschichte das bisher schönste, geilste und emotionalste Jahr mit den

größten Konzerten geschenkt haben“, schwärmt Johannes Strate. „Deswegen wollen wir

auch im nächsten Sommer nochmals ein paar ausgewählte und besondere Abende erleben

und fahren wieder mit Sack und Pack los“, ergänzt Kris, der Gitarrist der Band.

Nach hunderten von Live- Konzerten gelten sie als eine der mitreißendsten und besten

Live-Bands der Republik.

Karten für die Konzertreihe sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter

0951-23837 oder auf www.kartenkiosk-bamberg.de erhältlich.


Kein Aprilscherz

ROCK MEETS CLASSIC

Die Spannung steigt… Bereits zum sechsten Mal wird bei der

renommierten ROCK MEETS CLASSIC-Tour in Deutschland, Öster -

reich und der Schweiz ein einzigartiges Konzerterlebnis mit legen -

dären Rockgrößen und klassischer Musik in Perfektion zu erleben

sein. Dieses musikalische Crossover-Projekt bietet in seinem drei -

stündigen Live-Programm eine Symbiose weltbekannter Rock-Hits

mit gefühlvoller Klassik – live dargeboten von legendären Rock -

sängern und unterstützt von einem erstklassigen Orchester und

einer großartigen Rockband!

Die Band besteht bei dieser Tour aus Ian Gillan, dem Sänger der

legendären Deep Purple, der im August dieses Jahres seinen

70. Geburtstag feiern darf und trotz seines Alters kaum an

Stimmvolumen verloren hat. „Child In Time“ oder „Smoke On

The Water“, Gillan setzte mit seiner Art gesanglich zu arbeiten

völlig neue Akzente in der Rockmusik.

Rick Parfitt, Gründungsmitglied einer der erfolgreichsten

Grup pen der Welt: Status Quo. Er hat als Gitarrist den Stil der

Band mitgeprägt und maßgeblich dazu beigetragen, dass die

Briten nach 118 Millionen verkaufter Alben und 64 erfolgreichen

Single-Hits musikalisch unsterblich geworden sind.

Eric Martin, in den 90er Jahren sehr erfolgreich mit Mr. Big,

wird weltweit als Sänger mit sehr souliger, gefühlvoller Stimme

geschätzt. Unter anderem begleitete er die Projekte von

Thomas Sammet und zog auch als Solokünstler quer durch die

Kontinente.

Inzwischen wieder bei Asia gelandet, machte sich Bassist und

Sänger John Wetton vorher schon einen Namen mit den Kult -

bands King Grimson oder Uriah Heep. „Heat Of The Moment“ –

der Hit aus den 80ern wird wohl jedem Musikfreund noch in den

Ohren klingen, und der musikalische Weltenbummler Wetton, der

auch Gitarre, Geige und Klavier spielt, sagt sich wohl: „Mit 66 Jah -

ren geht das Leben erst an“.

Marc Storace, der maltesische Sänger der Schweizer Erfolgsband

Krokus, der mit den Eidgenossen vor allem in den USA und Kanada

groß abräumte, hat sich ebenfalls dem ROCK MEETS CLASSIC-Team

angeschlossen. Die Vielfalt der Stimmen lässt Großes erhoffen.

Als „Special Guest“ wurde die italienische Rockröhre Gianna Nannini engagiert. In Deutschland, im Essener Rockpalast, errang

sie 1982 internationalen Ruhm. „Il Ginannissima“ mit der Reibeisenstimme und dem zügellosen Temperament wird auch

die Bamberger Halle zum Beben bringen.

Das Bohemian Symphony Orchestra (60 Aktive) unter Leitung von Mat Sinner wird erneut als Begleiter der Rockstars antreten

und zusammen mit einer phantastischen neuen Lightshow diesen Abend mit einem Spaziergang durch die größten Hits

des Rock zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

R.H.


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Das waren Zeiten! – Erinnern Sie sich?

1920 – vor 95 Jahren

1955 – vor 60 Jahren

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a 01.04. Auf Grund der bereits 1919 beschlossenen Verfassung der Weimarer Republik tritt

der Staatsvertrag zur Gründung der Deutschen Reichseisenbahnen in Kraft, wodurch die

vormaligen Länderbahnen unter die Obhut des Deutschen Reiches gestellt werden.

a 02.04. Mit der Rückendeckung der Regierung marschiert die unter dem Befehl des

Generalleutnants Oskar von Watter stehende Reichswehr in das Ruhrgebiet ein, um den

so genannten „Ruhraufstand“, ausgelöst von Kohlebergbau-Arbeitern, niederzuschlagen.

Dieser blutige militärische Einsatz, dem gesetzwidriges Verhalten angelastet wird, sollte

über 1000 Menschen das Leben kosten.

a 15.04. In einem Flügel des Neuen Schlosses in Stuttgart kommt der von 1984 bis 1994

amtierende sechste Bundespräsident Richard Karl Freiherr von Weizsäcker auf die Welt.

„Am Ideal gemessen, versagt die Wirklichkeit", sagte er einst. „ Aber was wäre das für

eine traurige Wirklichkeit, wenn sie aufhören würde, sich nach dem Ideal zu orientieren

und nach der Wahrheit zu fragen?" Am 31. Januar dieses Jahres verstarb der beliebte

Politiker in Berlin.

a 19.04. - 26.04. Auf Beschluss des Obersten Rates der alliierten Mächte, bestehend aus

Frankreich, Großbritannien und Italien mit den jeweiligen Ministerpräsidenten Alexandre

Millerand, Davis Lloyd George und Francesco Nitti, findet die Konferenz von San Remo

statt, bei dem die Völkerbundmandate für den Nahen Osten neu aufgeteilt werden. Der

Libanon und Syrien werden zunächst Frankreich zugesprochen. Palästina, Mesopotamien

und der kurdische Nordirak fallen an Großbritannien. Weitere Brennpunkte sind die Aufhe -

bung der Handelssanktionen gegen Sowjetrussland, der Verzug der deutschen Repara -

tions leistungen und der bevorstehende Frieden mit der Türkei.

a 20.04. „Wir schwören, dass wir an den Olympischen Spielen als ehrenwerte Kämpfer teilnehmen,

die Regeln der Spiele achten und uns bemühen werden, ritterliche Gesinnung zu

zeigen, zur Ehre unseres Vaterlandes und zum Ruhme des Sports.“ Bei den im belgischen

Antwerpen eröffneten Spielen der VII. Olympiade wird von Fechter Victor Boin dieser Eid

zum ersten Mal ausgesprochen, wobei die neu eingeführte Olympische Flagge erstmals

weht. Insgesamt nehmen an diesen Wettkämpfen, die bis zum 12. September andauern

sollten, und bei denen Wintersportarten ebenfalls mit auf dem Programm stehen, 29

Nationen teil. Deutschland ist zusammen mit anderen Ländern auf Grund deren Rollen im

Ersten Weltkrieg ausgeschlossen, Sowjetrussland kommt der Einladung nicht nach. Die

USA nehmen, gefolgt von Schweden und Großbritannien, den ersten Platz im Medaillen -

spiegel ein – und doch geht ein anderer, ein finnischer Stern hier auf: Paavo Nurmi! Mit

drei Goldmedaillen beginnt der Aufstieg des Mittel- und Langstreckenläufers, der im Laufe

seines Lebens 24 Weltrekorde aufstellen sollte. Ein amerikanischer Ruderer namens John

B. Kelly, Vater der späteren Fürstin von Monaco, gewinnt zwei Mal Gold, und der allererste

Olympiasieger im Eishockey heißt Kanada. Im Alter von 72 Jahren wird der schwedische

Schütze Oskar Swahn der bis dahin älteste Olympiagewinner, und mit dem Briten

Philip Noel-Baker, der den zweiten Platz im 1500m-Lauf belegt, kommt, bislang einmalig,

ein Friedensnobelpreisträger aufs Treppchen.

a 01.04. Das 1926 gegründete Unternehmen „Deutsche Lufthansa AG“ beginnt an diesem

Tag nach 10 Jahren Unterbrechungspause erneut mit planmäßig durchgeführten Linien -

flügen.

a 01. - 30. 04. Was Caterina Valente gelingt, davon träumt wohl jeder Musiker, denn mit

der von Kurt Feltz getexteten Version von Cole Porters „I love Paris“ ist sie sage und

schreibe insgesamt 20 Wochen lang (vom 1. März bis 31. Juli) die Nummer 1 der deutschen

Musikbox-Hitparade. Selbst in der französischen Hauptstadt geboren und aufgewachsen,

wird sie mit 900.000 verkauften Exemplaren ihres persönlichen Lieblingsliedes

„Ganz Paris träumt von der Liebe“ zum Star der „Polydor“.

a 05.04. Sir Winston Churchill tritt auf Grund eines Schlag -

anfalles von seinem Amt als Britischer Premierminister zu -

rück. Der Literatur-Nobel preisträger des Jahres 1953 wird

von Historikern als die „vielleicht größte Gestalt im 20. Jahr -

hundert“ bezeichnet. Seine Nach fol ge über nimmt Anthony

Eden.

a 12.04. Der „Salk-Impfstoff“ – nach seinem Entwickler

Doktor Jonas Salk benannt – wird in den USA zugelassen, wodurch sich die Krankheit

Kinderlähmung bereits um ein Fünftel verringert.

a 16.04. Luxemburg bekommt einen Neuankömmling. „Seine Königliche Hoheit – Groß -

herzog von Luxemburg – Herzog von Nassau – Graf von Sayn, Königstein, Katzen eln -

bogen und Diez“ –„ Burggraf von Hammerstein – Graf von Sayn und Herzog von Mahl -

berg-Idstein, Merenburg und Eppstein“ – So die Titel des seit 2007 amtierenden Monar -

chen Henri von Nassau, der von seinen Landsleuten kurz und knapp nur als „Henri“ be -

zeichnet wird.

a 18.03. Todestag von Albert Einstein. 1922 mit dem Nobel -

preis für seine Verdienste um die theoretische Physik ausgezeichnet,

gilt er als der bedeutendste Physiker aller Zeiten.

Der 1879 in Ulm geborene Weltbürger führte seine von der

Öffentlichkeit anerkannte Genialität allein auf seine unstillbare

Neugier und den dadurch entstandenen Forscher drang

zurück. Die Allgemeine Relativitätstheorie ist wohl der am

meisten mit seinem Na men verbundene Begriff, den der Wis -

senschaftler so definiert: „Wenn

man zwei Stunden lang mit ei -

nem Mädchen zusammensitzt,

meint man, es wäre eine Minute.

Sitzt man jedoch eine Minute auf

einem heißen Ofen, meint man,

es wären zwei Stunden.“ Das ist

Relativität nach Albert Einstein – und nichts anderes!

1970 – vor 45 Jahren

a 07.04. Die Oskar-Verleihung findet im Dorothy Chandley-Pavillon statt. Bester Film: As -

phalt-Cowboy; Beste Regie: John Schlesinger für gleichnamigen Film; Beste Hauptdar stel -

lerin: Maggie Smith in „Die besten Jahre der Miss Jean Brodie“, und zwei der ganz Gro -

ßen erhalten ihren ersten Academy Award: John Wayne als bester Hauptdarsteller für sei -

ne Leistung in „Der Marshall“, und Cary Grant erhält den Ehren-Oskar.

a 10.04. After John, George, Paul and Ringo had gone the long and winding roads toge -

ther, they said goodbye – and we said hello? Die Beatles, die wie keine andere Band,

mit mehr als 600 Millionen verkauften Tonträgern für das Lebensgefühl der Sechziger

Jahre stehen, geben ihre Trennung bekannt. Was sollen sie sagen, die Fans der bislang

weltweit erfolgreichsten Musikformation? We loved you, and we will ever love you!

a 11.04. Um 19:13:00 Uhr startet die Raumfahrtmission „Apollo 13“ in Cape Canaveral,

bestehend aus Jim Lovell, John Swigert und Fred Haise, die in die Geschichte der Raum -

fahrt auf Grund eines explodierten Sauerstofftanks während des Fluges, wodurch die ge -

plan te Mondlandung abgebrochen werden musste, von der NASA als erfolgreichster Fehl -

schlag bezeichnet wird. Die Astronauten landen am 17. April lebend, und das ist alles,

was zählt.

a 24.04. Die Volksrepublik China schickt „Dong Fang Hong I“, ihren ersten Satelliten, in

das All.

a 24.04. Gambia erlangt die Unabhängigkeit. Zum ersten Staatspräsidenten der ehemaligen

britischen Kolonie wird der in Liverpool und Glasgow ausgebildete Veterinär Dawda

Jawara.

Ralph Siebe’s Plattenteller-Erinnerungen

22. März 1984, die zweite Single „I Want To Break Free“, geschrieben von Drummer

John Deacon, aus dem Queen-Album „Works“ erscheint. Im Limehouse Studio in London

befindet sich an diesem Tag die „Gruppe Queen“, um für 100.000 Pfund Ihr neues Video

für „I Want To Break Free“ aufzunehmen. Das Video ist eine Paro die auf die damals recht

erfolgreiche TV-Comedy „Coronation Street“ alle vier Mitglieder von Queen schlüpften in

Frauenkleider und stellten die vier weiblichen Charaktere der Serie dar. Kaum zu glauben,

aber wahr. Freddie rasierte sich den Schnurrbart ab! Das Video wurde weltberühmt,

obwohl es einige US-Stationen zuerst boykottierten.

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Wir sind Handwerker. Wir können das.

Ihre Fachleute!

Tel. 09225-95 65 750


Das Bierstädter-Gewinnspiel mit

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Unser Foto entstand bei der letzten Musiker-

Session in Warmensteinach.

Wieder hat die Technik acht Fehler eingebaut,

die es zu finden gilt.

Zu gewinnen gibt es drei Gutscheine

von OBI, Kulmbach im Wert von je 15 Euro.

Senden Sie die richtige Lösung bis zum

20. April 2015 an unsere Adresse:

Der Bierstädter

Roland Hermsdörfer,

Kauernburger Platz 4,

95326 Kulmbach

Achtung: Telefonnummer nicht vergessen!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Eine Barauszahlung der Gewinne ist

nicht möglich.

Gewinner der Dreifach-CD-Boxen

„FRANKEN-STERNE“:

W. Kliesch, Kupferberg

K. Landskron-Hertel, Kulmbach

F. Seebrandt, Weidenberg

Die Gewinner werden telefonisch

benachrichtigt.

Kulmbach:

Buchhandlung Friedrich

Siedlerladen

Lotto Hofmann 2x

Bäckerei Groß 2x

Parfümerie Benker

Metzgerei Meisel

Stadtbücherei

Bäckerei Schwab 2x

Friseur Stübinger

Reiner WohnSinn

Meisterstüberl

Bäckerei Dumler 3x

Gaststätte Weinbrücke

Café Schoberth

Sonnenapotheke

ReiseCenter Schaffranek

Liquid Smoke

Bäck. Matiaske

Sintenis, Blaich

City-Salon, Petzmannsberg

Untersteinach: Lotto Rauh

Stadtsteinach: Lotto Goller

Bäck. Groß

Getr. Schübel

Neuenmarkt: Edeka

Lotto – Bäck. Griesenbrock

Eisenbahnmuseum

Bäck. Dumler

Hairstyle

Marktleugast: Schreibw. Greim

Bäck. Will

Marktschorgast: Lotto – Toto

Rugendorf: Bäck. Dumler

Kupferberg: Bäck. Dumler

Wirsberg: Bäck. Lerner

Bäck. Hutzler

Guttenberg: Bäck. Dumler

Himmelkron: Edeka Teupert

Tourist-Info

Gast. Opel

Neudrossenfeld: Lotto, Ledergasse

Uwe’s Fischhäusla

Thurnau: Schreibw. Häußinger

Bäck. Vogel

Gast. Fränk. Hof

Döllnitz: Fettnäpfchen

Kasendorf: Bäck. Müller

Fölschnitz: Metzgerei Wehner

Grafengehaig: Unner Lädla

Trebgast:

Mainleus:

Wernstein:

Schwarzach:

Presseck:

Katschenreuth:

Burgkunstadt:

Kronach:

Lindau:

Helmbrechts:

Harsdorf:

Auto Bauer

Brauerei Haberstumpf

Lotto – Toto

Cash – Getränke

Bäck. Dumler

Gal. Friedrich

Gast. Oberer Wirt

Café Groß

Getr. Rausch

ReiseCenter Schaffranek

ReiseCenter am Marienplatz

Sternapotheke

Kestel GmbH

Galerie Ambiente

Bäck. Schwab

Lotto Leupold

Bäckerei Wagner

Bayreuth:

Creussen:

Bindlach:

Edeka Schneider Märkte

Jugendkultur-Zentrum

Café Händel

Fahrradscheune

Bäck. Dumler

Rauchhaus

Metzgerei Bursian

Bäckerei Schatz

Gaststätte Porsch

Grüner Baum

Gaststätte Zum Mistelbach

Brauerei Glenk

Uhrmacher Ulbricht

Tourismus Center

Schloss Thiergarten

Edeka Schneider Markt

Edeka Schneider Markt

Pegnitz: Edeka Schneider Markt

Oberpreuschwitz: Bäck. Dumler

Streitau: Schreibw. Goller

Bad Berneck: Rheingold

Musikschule

Edeka Mittelberger

Zeitschr. Münch

Tabakw. Frans v. d. Heuvel

Altenplos: Bäckerei Dumler

Heinersreuth: Rathaus

Michelau: Lotto Dammberger

Küps: Musikhaus Benson

Kundenvererteilung durch Brauerei

Haberstumpf und Glenk

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