Schulkonzert 2015

schmierblatt

Ausgabe März 2015 Was bietet dieses Heft?

Ausgefragt

Ein Urgestein des Schulkonzerts

im Interview

S.5

Hinterfragt Hinter den Kulissen S.8

Ertappt Der Lehrerchor S.12

Befragt Wenn ich an Musik denke S.14

Aufgeklärt Spotify und Co. S.16

S.17

Recherchiert Musik ist Mächtig S.19

Unterhalten

Posaune und Trompete im Gespräch

S.22

Vorgestellt Die Schulband der Steinschule S.23

Verbunden

Schulkonzert – Programm

Gastbeiträge der Schule an der

Brühlsbacher Warte

S.26

Informiert Schulnachrichten S.27

Gezeichnet Das Comic der Ausgabe S.32

Gute Unterhaltung wünscht die

Redaktion der Schülerzeitung

Schmierblatt

Preisträger des Minneburgpreises 2014

2


Sehr geehrte Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

verehrte Gäste,

auch in diesem Jahr steht die letzte Schulwoche vor den Osterferien

– wie in jedem Jahr- voll und ganz im Zeichen unserer

beiden Schulkonzertabende in der 35. Auflage.

Seit Wochen üben und proben unserer

Musikgruppen im Klassenverband oder in

den Wahlunterrichtsgruppen intensiv und

voller Begeisterung für „ihren“ großen Auftritt.

Auch in diesem Jahr ist wieder der größte

Teil unserer Schülerschaft vor, auf und hinter

der Bühne aktiv und leistet so einen

ganz entscheidenden Beitrag zum Gelingen

der beiden Veranstaltungen.

Im abgelaufenen Jahr 2014 fanden wieder

zahlreiche Musikaktivitäten innerhalb und

außerhalb des schulischen Rahmens statt,

wobei ich insbesondere an unser Bläserensemble

erinnern möchte, das unter der

Leitung von Frau Pietzsch namentlich in

der Vorweihnachtszeit so viele Proben und

Auftritte zu absolvieren hatte, dass die

Grenze der Belastbarkeit von Musikerinnen

und Musikern und der Leiterin mehr als

einmal erreicht war.

Im Bewusstsein dieser Tatsache möchte ich

allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön

der Schulgemeinde für die überaus positive

Darstellung unserer Schule im kommunalen

Umfeld übermitteln.

Für das laufende und die kommenden

Schuljahre musste die Zertifizierung der

Steinschule als Schule mit Schwerpunkt

Musik turnusmäßig neu beantragt werden.

Die Zertifizierung ist inzwischen erwartungsgemäß

erfolgt.

Auch in diesem Jahr wollen wir wieder ein

Benefizkonzert in der Gnadenkirche in

Büblingshausen durchführen. Zu dieser

Veranstaltung am 30. Mai möchte ich

schon heute die Schulgemeinde sowie alle

Freunde und Förderer der Steinschule ganz

herzlich einladen.

Bereits in diesem Vorwort will ich mich

ganz herzlich bei allen Schülerinnen und

Schülern für ihr großartiges Engagement

auf allen Ebenen des diesjährigen Schulkonzerts

bedanken.

In gleicher Weise bedanke ich mich bei

unseren fleißigen Musiklehrkräften Herrn

Eichstädt, Frau Koerber, Frau Pietzsch und

Herrn Riccitelli für ihre erfolgreiche Vorbereitungsarbeit.

In meinen Dank schließe ich alle ehemaligen

Schülerinnen und Schüler, alle Kolleginnen

und Kollegen sowie zahllose Eltern

und außerschulischen Kräfte mit ein, ohne

deren Unterstützungs- und Hilfsbereitschaft

diese Veranstaltung nicht durchzuführen

wäre.

Gemeinsam mit Ihnen freue ich mich auf

einen erlebnisreichen musikalischen Abend

in der Stadthalle Wetzlar.

Berghäuser

Schulleiter

4


Ein Urgestein des Schulkonzerts

im Interview

Vielen Dank Herr Eichstädt , dass Sie Zeit

für uns gefunden haben. Wir möchten

Ihnen ein paar Fragen zum Thema Musik

und zum Schulkonzert stellen.

SZ: Sie sind ein bekannter und beliebter

Musiklehrer. Wie kamen Sie eigentlich zur

Musik?

Musik war schon immer eines meiner

Lieblingsfächer und hat mir auch sehr

Spaß gemacht. Deswegen habe ich auch

Musik und Sport studiert. Ich war zwar nie

der besonders gute Musiker oder Instrumentalist

gewesen, dafür haben mich

aber andere Sachen an der Musik begeistert.

Was waren Ihre Aufgaben?

Ich habe das Schulkonzert lange organisiert

und geleitet. Doch jetzt bin ich froh,

dass ich die Leitung und die Organisation

an Herrn Riccitelli weitergegeben habe.

SZ: Sie gehören ja nun schon zu den etwas

älteren Lehrkräften, wie kommen Sie damit

klar, dass die Schüler gerne neuere Musik

singen möchten?

Das ist ein Problem, aber natürlich muss

ich mich mit entwickeln. Ich bin aber auch

der Meinung, dass es wichtig ist ein Stück

weit auch ein wenig kulturelle oder alte

Musik mit in den Unterricht einzubringen.

SZ: Was genau begeistert sie so sehr?

Musik ist unglaublich vielfältig, Musik

kann direkt ans Herz gehen, Musik kann

Emotionen auslösen, Musik kann heilen,

Musik ist beruhigend. Musik ist eine ganz

tolle Sache!

SZ: Wenn Sie die Musik so sehr mögen,

hören Sie auch oft Musik oder machen sie

sogar selbst Musik?

Ja, ich mache auch Musik. Zur Entspannung

höre ich auch mal klassische Musik,

sonst höre ich in erster Linie Rock.

SZ: Nun haben Sie ja wahrscheinlich in den

letzten Wochen kaum noch in der Freizeit

Musik zu hören, denn Sie steckten mitten

in den Vorbereitungen für das Schulkonzert.

5


SZ: Gefällt Ihnen die Musik, die die Schüler

mögen?

Ja und nein. Man muss am Ball bleiben,

ich lebe ja nicht hinter dem Mond. Aber

ich finde auch, dass ich die Freiheit habe

zu sagen, die Musik gefällt mir und die

wiederum nicht.

geht nur im Zusammenspiel mit den Schülern.

Und was ich unglaublich schön finde

ist, wenn ich während der Vorbereitungszeit

oder auch nach dem Schulkonzert

durch die Pausenhalle gehe und in den

Gesichtern der Schüler sehe: „Wir haben

es geschafft!“

SZ: Da wir langsam zum Ende kommen,

noch eine Frage: Was wollen sie den Schülern

noch mitteilen?

Ich bin unglaublich stolz auf unsere Schüler,

wie wir seit vielen Jahren die Schulkonzerte

hinbekommen und das wir trotz

Proben an Samstagen und mit ganz vielen

Freiwilligen das alles hinbekommen. Ich

finde das grandios. Ich hätte nie erwartet,

dass das so gut und so lang funktioniert,

da sollen sich andere ein Beispiel dran

nehmen. Ich finde das ganz stark. Das

können wir Musiklehrer nicht allein, das

SZ: Zum Abschluss noch zwei kurze Sätze,

die Sie vervollständigen sollen:

Wenn ich ein Instrument wäre… dann wäre

ich eine Gitarre.

Wenn ich mit einem/r Lehrer/in ein Duett

in Frauenkleidung singen müsste… dann

wäre das Herr Riccitelli.

Vielen Dank für das Interview!

Debora & Dennis

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Hinter den Kulissen

Dieses Jahr findet das Schulkonzert zum

ersten Mal in der Stadthalle statt und

nicht mehr in der Turnhalle der Steinschule.

Herr Eichstädt berichtete uns,

dass in den letzten Jahren der Aufwand

beim Auf- und Abbauen den Schulkonzertes

sehr groß war. Hinzu kamen logistische

Probleme an den Konzertabenden,

wie das lange Anstehen und die

Parkplatzsituation. Aus diesen Gründen

musste es eine Veränderung geben. Die

Idee, die Stadthalle zu verwenden, bestand

schon seit einigen Jahren. Doch da

sie hohe Kosten mit sich brachte, wurde

sie erst jetzt verwirklicht. Die Kosten, so

erklärt uns Herr Eichstädt weiter, müssen

nun durch die Einnahme von Eintrittsgeldern

gedeckt werden. Damit

verbunden war die Befürchtung, dass

dadurch der Charakter des bisherigen

Konzerts beeinflusst werden würde.

Die sehr hohen Verkaufszahlen lassen

aber vermuten, dass zumindest das

Interesse am Schulkonzert weiterhin

sehr groß ist. Doch seit wann gibt es

eigentlich das Schulkonzert überhaupt?

Seinen Ursprung hat das Konzert bereits

im Jahre 1980. Damals organisierte

der ehemalige Musiklehrer Herr

Schmalor ein kleines Konzert mit dem

Orchester. Zunächst in der Pausenhalle

veranstaltet, änderte sich oft der Standort

des Konzerts, unter anderem fand

es in der kleinen Sporthalle, der Halle

der Goetheschule oder in unserer großen

Turnhalle statt.

Die Lieder, die sie

zu hören bekommen,

werden von

den Musiklehrern

Frau Koerber, Herr

Riccitelli, Frau

Pieztsch und Herr

Eichstädt mit den

Schülern gemeinsam

ausgesucht

und einstudiert.

8


Die Schüler bringen ihre eigenen

Ideen mit in den Unterricht. Dort

wird dann mit der gesamten Klasse

entschieden, ob das Lied geeignet

ist. Kriterien sind sowohl der

Inhalt, als auch die Komplexität

des Liedes. Wie das Lied auf der

Bühne konkret umsetzbar ist,

spielt natürlich auch eine Rolle.

Ist ein Lied gefunden, heißt es

üben, üben und üben. Einige Stücke

sind dabei so beliebt, dass

manche Schüler sogar in den Pausen

oder Freistunden auf den

Schulfluren proben.

Neben den Musiklehrern und den

auftretenden Schülern ist mindestens

eine weitere wichtige Gruppe

zu erwähnen, ohne die ein erfolgreiches

Schulkonzert wohl nicht

möglich wäre: Die Techniker. Hierzu

gehören sowohl unsere „ alten

Hasen“, als auch die Leute aus der

Stadthalle. Da zeigt sich sogleich

auch ein kleines Problem, welches

mit dem Standortwechsel einhergeht:

Nämlich eine intensive Abstimmung

der schulischen Akteure

und der externen Arbeiter. Deshalb

eröffnete Herr Riccitelli eine

Whatsapp Gruppe, um einen

schnellen und problemlosen Austausch

zu ermöglichen. Das Sie

nun tolle Musik hören, ist ein

schöner Beweis dafür, dass am

Ende aber auch alles geklappt hat.

Jennifer, Johanna & Alice

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Eine bessere Zukunft für unsere Kinder

Die Freiherr-vom-Stein-Schule hat als Mittelstufengymnasium

mit Schwerpunkt Musik eine bedeutende Position in der heimischen

Schullandschaft.

Der Förderverein unterstützt vorrangig durch Zuwendungen,

aber auch durch persönlichen Einsatz seiner Mitglieder das

Lernumfeld und die schulische Entwicklung unserer Kinder.

Helfen Sie mit! www.förderverein.steinschule-wetzlar.de

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Der Lehrerchor

Das eigentliche Highlight des Schulkonzerts

war jedes Jahr der Lehrerchor. Umso größer

war das Entsetzen, als dieses Jahr das Gerücht

umging, dass er nicht teilnehmen würde.

Selbstverständlich sind wir dem auf den Grund

gegangen und haben bei dieser Gelegenheit

gleich noch ein paar andere Fragen gestellt.

Erst einmal die gute Nachricht: Auch dieses

Jahr dürfen wir uns wieder auf den Lehrerchor

freuen, welcher als Höhepunkt eine besondere

Überraschung geplant hat. Dazu später mehr.

Der Lehrerchor (dieses Jahr bestehend aus Fr.

Jend, Fr. Schmidt, Fr. Pietzsch, Fr. Prick – Endres,

Fr. Körber, Fr. Uhl, Fr. Schweitzer, Fr.

Oesterle, Herrn Tiemann, Herrn Dürr, Herrn

Pfeiffer, Herrn Bilgetekin und Herrn Eichstädt)

existiert seit ca. vier Jahren und wurde von

Herrn Riccitelli neu gegründet, nachdem er

Jahre vorher aufgelöst worden war. Wer beitreten

möchte, muss allerdings weder ein

Casting bestehen, noch okkulte Rituale durchführen.

Einzig und allein der Spaß und nicht

das musikalische Talent zählt.

Dennoch zeigen unsere Lehrer einiges an Cou-

rage, denn (noch) hat keiner gekniffen.

Lampenfieber haben nach

Herrn Dürr die wenigsten, er persönlich

könne allerdings nicht alleine

auf der Bühne stehen und

halte immer einen Sicherheitsabstand

zum Mikrofon.

Auch Neuzugang Frau Jend freut

sich auf das Konzert und bereitet

sich fleißig vor, indem sie regelmäßig

im Auto singt. Herr Tiemann

hingegen hat andere Methoden:

Er dirigiert lieber seine

Stereoanlage.

Auftreten tut der Lehrerchor allerdings

ausschließlich beim

Schulkonzert. Nun zu der besonderen

Überraschung: Frau Prick –

Endres, Herr Dinkel und Herr Riccitelli

haben eigens für unsere

Schule ein Lied umgetextet. Wir

sind gespannt!

Josepha & Zoe

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Wenn ich an Musik denke,

dann denke ich …

… an Herrn Eichstädt … an einen Galopp durch eine Sommerwiese … an Musik

Laura, 6c Luisa, 6c Sonja, 6c

...an Freiheit - Anna, 8b

...an meine große Liebe-

Madeline, 9b

...an was Cooles, je nach

Lied - Özge, 5e

… und woran denken SIE?

Julia & Zoe

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Spotify und co.

Spotify- Was hat es damit auf sich?

Allgemein ist Spotify ein Streaming-Dienst für den Laptop, für Tablets und

Smartphones. Damit kann man, zumindest wenn man Internet hat, kostenlos und

legal Musik hören.

Spotify kann sich jeder kostenlos auf sein Handy/Tablet/Laptop installieren und

Playlisten mit den Lieblingssongs erstellen oder auch schon erstellte Playlisten anhören.

So weit so einfach. Das ist die Theorie.

Prinzipiell ist Spotify kostenlos, doch dann hört man auch Werbung und kann seine

Playlist nur auswählen jedoch nicht das Lied. Außerdem braucht man unbedingt

gutes Internet, also kann man auch nicht überall ohne Pausen Musik hören.

Für alle, die diese Nachteile nicht wollen, hat Spotify einen speziellen Tarif. Wenn

man eine Gebühr von 10€ im Monat zahlt, kann man sich seine Playlisten auch offline

anhören und die Lieder auswählen.

Egal für was man sich entscheidet, man kann auf jeden Fall kostenlos und legal Musik

hören.

Zusammenfassung der Vor-/Nachteile beim kostenlosen Account


kostenlos

legal

Große Liederauswahl


Internet ist ein MUSS

Lieder werden per Zufall ausgewählt

Werbung

Andere vergleichbare Programme wären zum Beispiel Deezer. Natürlich gibt es

auch noch weitere. Diese haben prinzipiell die gleichen Vor- und Nachteile, aber

andere Tarife. Spotify ist jedoch das Bekannteste dieser Streaming-Dienste.

Nadja

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PROGRAMM

Back To The Future • Bläser 6

Beetle Blues • Bläser 5

Happy T(w)ogether • Bläser 5/6

We Are The Young • Fr. Koerber 5/6

König von Deutschland • Fr. Koerber 5/6

Little Brown Jug • Orchester

Charpentier: Te Deum • Orchester

Lass uns gehen • Hr. Eichstädt 5/6

Hero • Hr. Eichstädt 5/6

Prayer in C • Fr. Pietzsch 5/6

Leningrad • Fr. Pietzsch 5/6

Halleluja • Chor 5/6

I Have A Dream • Chor 5/6

Percussion Song • Hr. Stöhr 5/6

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PROGRAMM

Au Revoir • Hr. Stöhr/ Hr. Riccitelli 5/6

We Are The World • Hr. Riccitelli Songgruppe

Pause

Bilder einer Ausstellung • Bläserensemble

Star Wars • Bläserensemble

Klassensong 8b • Hr. Stöhr 8

Superheroes • Hr. Stöhr 8

4 Chord Song • Hr. Stöhr 8

I’m Not The Only One • Songgruppe

Atemlos • Lehrerchor

Save Your Soul • Fr. Pietzsch/ Hr. Riccitelli 8/9

Uptown Funk • Fr. Pietzsch/ Hr. Riccitelli 8/9

Zugabe: Cup Song • alle

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Musik ist mächtig

Wie wir uns täglich beeinflussen lassen

Wie oft hören Sie Musik? – Auf den ersten

Blick eine einfache Frage. Bei der

Antwort wird es jedoch komplizierter. In

der heutigen Zeit ist es unmöglich, sich

der Musik widersetzen zu können. Haben

Sie schon mal darauf geachtet,

wann und wo man Musik zu hören bekommt?

Die Realität ist erschreckend.

Ob in Geschäften, in der Warteschleife

oder in Film und Fernsehen – überall

wird Musik eingesetzt. Doch nichts geschieht

ohne einen Hintergedanken. Die

Musik besitzt einen hohen Einfluss auf

die Psyche eines Menschen. Unbewusst

gelingt es ihr, unsere Emotionen und

Gedanken zu kontrollieren und zu steuern.

In Läden werden Lieder gewählt, die

zum Dableiben anregen. Entspannte

Klänge oder Ohrwürmer findet man daher

in fast jedem Geschäft. Wer sich

wohl fühlt, bleibt länger im Laden und

kauft auch mehr. Eine simple Strategie,

die sich bezahlt macht. Denn es ist die

Musik, die über die Aufenthaltsdauer

entscheidet. Einrichtung oder Ausstattung

sind für Käufer vergleichsweise

erschreckend irrelevant.

Auch die Filmindustrie hat sich der

Macht zu bedienen gewusst. Traurige

Stellen sind mit Balladen hinterlegt,

spannende und aufregende Momente

sind mit Rocksongs verziert. Dieses gezielte

Einsetzen der Hintergrundmusik

bewirkt bei den Zuschauern die auftretenden

Emotionen. Würde man den

Fernseher auf stumm schalten, so würde

man weder lachen noch weinen, da

das Bild alleine kaum dazu beiträgt, wie

man auf einzelne Szenen reagiert.

Man hat sogar feststellen können, dass

sich Musik nicht nur auf den Menschen,

sondern auch auf andere Lebewesen

auswirkt. So konnte man das Verhalten

von zwei Mäusen vergleichen, die mit

verschiedener Musik aufgewachsen

sind. Klassische Musik erbrachte dabei

ein ruhiges Verhaltensmuster und das

Gegenteil, die Rockmusik, verursachte,

dass sich die Maus entsprechend aktiver

verhielt. Ähnliche Resultate konnte man

sogar in der Pflanzenwelt feststellen.

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Denn sogar das Pflanzenwachstum wird

von der Musik stark beeinträchtigt und

die Differenzen sind für jeden schließlich

in Form von beispielsweise dem Größenunterschied

erkennbar.

Unbestritten ist, dass sich Musik auf die

Psyche des Menschen auswirkt und uns

somit beeinflusst. Wie diese auf physikalischer

Ebene recht unspektakulär

wirkenden Schwingungen solch eine

große Macht haben können, bleibt jedoch

weiterhin ein Mysterium. Viele

Forscher sind auf die Spur gegangen und

haben auf verschiedene Arten versucht,

eine Begründung zu finden. Mehr als

Spekulationen konnte man jedoch nicht

erzielen können.

Ob man in naher Zukunft eine Erklärung

finden wird, steht wohl in den Sternen.

Doch sollte man vor der „Macht der Musik“

keine Angst verspüren müssen zu

glauben, sondern diese in allen Formen

genießen. Musik berührt und geht unter

die Haut. Sie schafft Emotionen und

weckt verschollene Erinnerungen.

Mit diesen Worten beende ich diesen

Artikel und wünsche Ihnen, dass Sie sich

auf die bezaubernde Musik des Schulkonzerts

einlassen und einzigartige Momente

erleben können.

Felix

20


Posaune und Trompete im Gespräch

Es ist Freitag, 15.00 Uhr. Das Bläserensemble hat

gerade geprobt und alle Musiker sind schon auf dem

Weg nach Hause. Nur noch eine Trompete und eine

Posaune sitzen noch im Musikraum und kommen ins

Gespräch.

Julia: (Ju) Wie war das eigentlich für dich, als du mit

der Bläserklasse angefangen hast?

Johanna (Jo): Ich hatte vorher schon Klavier gespielt,

deshalb musste ich nicht mehr die Noten

lernen, aber man erzeugt die Töne ganz anders als

beim Klavier.

Ju: Bei mir war es auch eigentlich genauso. Ich hab

auch vorher Klavier gespielt und bin dann durch die

Bläserklasse zur Posaune gekommen. Am Anfang

wollte ich Saxophon spielen, aber beim Ausprobieren

klang das gruselig und dann hat mir Frau

Pietzsch Posaune empfohlen, was mir auch Spaß

gemacht hat.

Jo: Ich fand erst Klarinette am besten, aber dann

habe ich mich für Trompete entschieden und bin

bis jetzt glücklich mit meiner Entscheidung. Vor

dem Bläserensemble fiel mir das Spielen auch nicht

besonders schwer, aber bei der ersten Bläserfahrt

war ich immer froh, wenn wir Pause hatten.

Ju: Die Stücke vom Bläserensemble waren wirklich

viel länger und schwerer als in der Bläserklasse. Wir

waren auch viel mehr Leute und dadurch war es

deutlich unruhiger. Damit haben wir schon manchmal

Frau Pietzsch zur Weißglut gebracht.

Jo: Letztes Jahr musste ihre Tochter die Probe bei

der Bläserfahrt übernehmen, weil wir zu unkonzentriert

waren und zu viel geschwätzt haben.

Ju: Aber trotz allem macht

das Bläserensemble immer

Spaß. Wenn man dann Stücke

spielt und diese gut

klappen, sieht (oder hört)

man, was man erreicht hat.

Jo: Wenn es keinen Spaß

machen würde, hätten wir

schon längst aufgehört.

Ju: Allein wegen der Pizza an

den Probentagen lohnt es

sich. ;)

Johanna & Julia

22


SCHULBAND

Zum Anlass des diesjährigen Schulkonzertes haben wir uns gefragt, wie es denn eigentlich

bei unserer Schulband aussieht und was sich verändert hat. Dazu haben wir die Mitglieder

interviewt. Und hier sind die Antworten für euch!

23

Im letzten Schuljahr hatte

sich die Schulband aufgelöst,

doch am Anfang des neuen

Schuljahres hat sie sich wieder

neu gegründet. Die

Schulband besteht momentan

aus drei Mitgliedern,

Madeline Schott (9b), Ronja

Feltz (9b) und Clara Oels

(8b). Madeline, genannt

Mäddi, ist hierbei sozusagen

die „Chefin“ der Gruppe. Die

Drei treffen sich seit ca. 2

Monaten, jedoch nicht regelmäßig.

Ihre Aufgaben

teilen sie sich auf. Ronja

komponiert die Melodien

der Songs auf ihrem Klavier,

während Mäddi die passenden

Liedtexte schreibt. Ihre

Musikrichtung ist nicht ganz

klar, die Band schwankt zwischen

Rock, Pop und Ähnlichem, ihren Schwerpunkt setzen

sie auf das Schreiben von Balladen. Covern ist nicht

ihr Stil, die drei Schülerinnen schreiben lieber eigene

Lieder. Sie möchten unbedingt mal irgendwo auftreten,

was demnächst der Fall sein wird, denn die Schulband

wird beim Benefizkonzert am 30. Mai 2015 in der Gnadenkirche

auftreten! Laut eigener Aussage bilden die

Drei aber „eher eine Hobbyband“. Alle Mitglieder haben

auch bereits Erfahrung damit, auf der Bühne zu stehen.

Mäddi hat, genauso wie Ronja, bereits ein Solo beim

Schulkonzert gesungen, Ronja hat außerdem bei einer

Art privatem Konzert vor einem Publikum von ca. 30 Leuten

Klavier gespielt. Clara hat bereits auf einer Hochzeit,

in der Musikschule und ebenfalls in der Stadthalle vor

Publikum gespielt. Neuigkeiten der Schulband sind außerdem:

Der erste bandinterne Song ist fertig! Er heißt

„Stupid Love Song“, momentan arbeitet die Band an der

Cellobegleitung. Auf dem Schulkonzert werden die Drei

nicht auftreten. Herr Riccitelli begründete dies damit,

dass eine größere Gruppe mit den typischen Bandelementen

(Schlagzeug, Gitarre,…) auftreten müsste. Ansonsten

würden sich zu viele Kleingruppen anmelden.

Für diese, wie auch für unsere Schulband, sei das Benefizkonzert

besser geeignet.


Wir haben Ronja zusätzlich noch einzeln interviewt und

ihr einige Fragen gestellt.

SZ: Welches Instrument spielst du?

R.: Ich spiele seit ca. 3 Jahren Klavier,

mal mit und mal ohne Unterricht,

außerdem singe ich auch.

SZ: Warum bist du in der Schulband?

R.: Mäddi hat mich dazu animiert.

SZ: Hattest du denn vorher kein Interesse?

R.: Nein, nicht wirklich. Aber jetzt

macht es mir Spaß.

SZ: Was ist Musik für dich?

R.: Mein Leben! Wenn ich mich

nicht mit Worten ausdrücken kann,

setze ich mich ans Klavier und drücke

mich mit Musik aus!

SZ: Schreibst du Songs?

R.: Ja, ich komponiere die

Melodien, die Texte behalte

ich aber eher für mich, denn

sie sind sehr persönlich.

SZ: Welche Hobbies hast du

sonst noch? Hast du einen/

eine Lieblingsmusiker/-in?

R.: Meine Hobbies sind Musik,

Mangas, Animes und

Zeichnen. Meine Lieblingsmusiker

sind Ed Sheeran und

die Wise Guys.

Josepha & Victoria

24


Musikunterricht an der BSW

Bei uns in der Grundstufe werden keine AGs

angeboten, dafür gibt es eine Kooperation

mit der städtischen Musikschule. Regelmäßig

kommt eine Lehrkraft und unterrichtet die

Kinder.

Sascha und Devrim

In den Klassen 5 – 9 gibt es mehrere Musik-

AGs. Ab der 5. Klasse hat jede Klasse 2 Stunden

Musik in der Woche. 11 Schüler/-innen

sind bei uns im Schulchor, aus ganz unterschiedlichen

Klassen und Stufen. Eine Schulband

haben wir auch, dort sind 4 Schüler/-

innen.

Muhamet

Musik an der Schule „Schule an der

Brühlsbacher Warte“

Musik ist grundsätzlich wichtig, weil zum

Beispiel gemeinsames Singen das Gemeinschaftsgefühl

stärkt. Auftritte stärken

das Selbstbewusstsein. Musik macht

ganz einfach gute Laune und für viele

Schüler/-innen ist sie wichtig, um besser

lernen zu können.

Sinah

Gastbeiträge

Jahresabschlusskonzert

Das größte musikalische Ereignis ist zum Jahresende in der letzten Woche vor

den Weihnachtsferien unser Jahreskonzert. Alle Eltern werden zu diesem Konzert

eingeladen und sehr viele nehmen die Einladung gern an und kommen

mit Verwandten. Für alle Beteiligten ist es eine große Herausforderung. Das

Konzert ist immer eine Kooperation mit der katholischen Domgemeinde und

findet im Dom oder einer anderen Kirche statt.

Musik ist das Beste für eine Schule, weil alle Kinder gern Musik hören. Im Musikunterricht

bei uns in der Klasse schlägt jeder Schüler/in ein Lied vor und der

Musiklehrer entscheidet dann was eingeübt wird. Zum Beispiel „Au Revoir“

oder „Ein Hoch auf uns“. Vor dem Auftritt müssen wir üben. Die Auftritte im

Wetzlarer Dom am Ende des Jahres sind immer besonders gut.

Devrim

26


Von Josepha und Victoria

SCHULNACHRICHTEN

Überall Mathematik

Mathematikwettbewerb:

Mathematikolympiade:

Auch dieses Jahr haben wieder einige

Schüler/innen erfolgreich an der

Mathematikolympiade teilgenommen.

Die Olympiade ist ein freiwilliger

Wettbewerb für Schüler aller Jahrgangsstufen,

der sich in vier Runden,

nämlich in Schul-, Regional-, Landesund

Bundesrunde, gliedert. Nach

den jeweiligen Klassenstufen getrennt

werden in jeder Runde Aufgaben

aus den verschiedenen Bereichen

der Mathematik gestellt, deren

Niveau sich von Runde zu Runde

steigert. Nur die Besten qualifizieren

sich für die nächste Runde, sind aber

nicht verpflichtet, an dieser auch

tatsächlich Teil zu nehmen.

27

Die höchste

Punktzahl mit

33 Punkten

hatte Felix

Molchanov

aus der 9c!

Die Herausforderung im Jahrgang 8: Der Mathematikwettbewerb.

Die höchste Punktzahl

erreichte dieses Jahr Anton Bernhard aus der

8b, zweite wurde Katharina Stamer, ebenfalls

aus der 8b. Sie werden im Fach Mathematik

von Herrn Peter unterrichtet. Der Mathewettbewerb

wird in drei Runden gegliedert, begonnen

wird mit Runde 1, welche für alle Schüler

verpflichtend ist. Die weiteren Runden sind

freiwillig zu absolvieren. Sämtliche Achtklässler

des Landes Hessen werden in drei Gruppen

aufgeteilt: A (Gymnasiasten, also wir), B

(Realschüler) und C (Hauptschüler). Die Aufgaben

werden je nach Gruppe angepasst. Den

Klassen wird die Möglichkeit gegeben, ihr Können

zu beweisen und die Lehrkräfte sind so in

der Lage, im großen Stil den Leistungsstand

der Schüler zu überprüfen.


SCHULNACHRICHTEN

Steinschule forscht

Nachdem beim letzten Wettbewerb Papierstühle gebaut wurden,

ist dieses Mal der Bau eines Aussichtsturmes angesagt gewesen. Es

gab verschiedene Kriterien, die eingehalten werden mussten, z.B.

durfte der Turm nicht höher al 80 cm sein und musste über eine

Aussichtsplattform ab einer Höhe von 70 cm verfügen. Außerdem

waren nur bestimmte Baumaterialien erlaubt, beispielsweise Papier-,

Holz- oder Kunststoffstäbchen sowie Schnur, Kleber und

Stecknadeln. Ebenso wurden die Konstruktion, die Qualität der

Türme und die kreative Gestaltung bewertet.

Die diesjährigen Schulgewinner sind: Franziska und Katharina Stamer

aus der 8b! Den zweiten Platz belegten Tobias Bensch und

Patrick Busch aus der 7b, während Julian Gdanietz aus der 6d den

dritten Platz erreichte. Die Türme aller Teilnehmer wurden von

den Wettbewerbsleitern Herrn Bilgetekin und Herrn Schmidt nun

zum hessenweiten Wettbewerb in Wiesbaden eingereicht. Die

Preisverleihung hierzu wird am 21. April in Frankfurt stattfinden.

Wie im letzten Jahr werden alle betroffenen Schüler bei der Preisverleihung

dabei sein.

Music meets Art

So heißt das neue Motto der 7b. Begonnen von

Frau Stockmann wird das Projekt nun von Frau

Schmidt im Kunstunterricht fortgeführt. Hierbei ist

es die Aufgabe der Schüler, in Sechsergruppen

Kunst mit Musik zu verbinden, wobei es ihnen frei

steht, ob sie ein Bild oder eine kleine Statue anfertigen.

Während einige Gruppen Instrumente wie

z.B. ein Klavier mit einer Buntstifttastatur oder ein

Mischpult basteln, lassen sich andere von Stars

wie Cro inspirieren. So entstehen mit der Zeit

viele interessante Werke. „Es ist schwierig etwas

so darzustellen, dass Musik und Kunst verfließen“,

so die Schüler. Insgesamt sei es aber ein interessantes

Projekt, welches bei der ganzen Klasse gut

angekommen sei.

28


SCHULNACHRICHTEN

Faschingsfieber …

… an der Steinschule! Wie jedes Jahr fand

am Faschingsdienstag an unserer Schule

wieder der traditionelle Kostümwettbewerb

statt. Hierbei wählen die Schüler

klassenintern ein Motto aus und treten

dann gegeneinander an. Von den Fünftund

Sechstklässlern gewann die 6b mit ihrem

Motto „Harry Potter“. Bei den Klassen

7-9ern gewann die 7e mit dem Motto „Auf

dem Flughafen“. Besonders gut war die

Stimmung als um 9:00 Uhr das Prinzenpaar

in die Schule einzog. Schade nur,

dass ein Großteil der Acht- und Neuntklässler

nicht anwesend war, nach eigenen

Aussagen aufgrund mangelnder

Stimmung und Abwechslung. Fragt sich

nur, ob es an den Schülern lag, oder

wirklich an der Stimmung…

Projekt der Klassen 7a & 7b erreicht bundesweit Platz 4!

An unserer Schule treffen die unterschiedlichsten Kinder aufeinander: Wo kommen

sie her? Wo befinden sich ihre Wurzeln? Was haben sie bisher erlebt und

wodurch wurden sie geprägt? Zu jedem Gesicht gibt es auch eine Geschichte. Die

Klassen 7a und 7b haben sich innerhalb des Politikunterrichts auf Spurensuche

begeben und Interessantes herausgefunden, verarbeitet und als gemeinsamen

Projektbericht bei

der Bundeszentrale

für politische Bildung

eingesendet.

Anfang März konnte

ihr Politiklehrer

Herr Schmidt das

erfreuliche Ergebnis

mitteilen.

29


SCHULNACHRICHTEN

Maskenparade bei Frau Stockmann

Die Klassen 6b und 5c erforschten die Bedeutung von

Masken über die Faschingszeit hinaus und machten bei

der Erstellung eigener Masken ganz wichtige Erfahrungen

im Umgang miteinander: Behutsam wurde der Gips

auf das Gesicht des Partners aufgetragen, gegenseitig

viel Vertrauen geschenkt und am Ende die eigene Maske

gestaltet. Was wohl die Maske über den Träger aussagt?

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31

Hinter den Kulissen


Lea-Marie

32


EINLADUNG

zum Schulfest am 21.07.15

Spaß Toleranz

Weltoffenheit

Du möchtest bei der Schülerzeitung mitmachen? Dann

freuen wir uns, dich donnerstags in der 8. und 9. Stunde

im Computerraum zu begrüßen.

IMPRESSUM

Herausgeber: Redaktion der Schülerzeitung Schmierblatt, Stoppelberger Hohl

89, 35578 Wetzlar

Betreuer: Christoph Schmidt (V.i.S.d.P.)

Redaktionsleitung: Julia Damrath & Felix Molchanov

Redaktionsmitglieder: Debora Penner, Dennis Tran, Jennifer Liske, Johanna

Buß, Alice Leitfried, Josepha von Rosen, Zoe Heinek, Nadja Kolac, Victoria Kolac,

Lea-Marie Embach, Daniel Slutskovsky, Leon Buss, Chiara Bader, Dinah

Buhr, Leticia Marin Roldan, Nathalie Zurek

Druck: cewe-print.de

Auflage: 1000st.

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