SOLUTIONS - Moeller

moeller

SOLUTIONS - Moeller

Automatisierungslösungen im Maschinen- und Anlagenbau

SOLUTIONS

MF Com

65 Bold

30-pt auf 34-pt

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www.moeller.net

MF Com

65 Bold

30-pt auf 34-pt

Face the

Machine

Think future. Switch to green green.


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News.................................................................................................. 3-7

Face the Machine ............................................................................. 8-9

Komplettes Sortiment für den Maschinenbau

Skalierbare Automatisierung

in der Rühr- Homogenisiertechnik.............................................. 10-11

Chargen rückverfolgen bei Kosmetik und Pharmazie

easy800 & MFD-Titan: Globaler Einsatz...................................... 12-13

Aufwandsarm projektieren, Produktionskosten senken

Richtlinien bedienen

Maschinendokumentationen integrieren................................... 14-15

XVC600: Vernetzte Süßwarenproduktion................................... 16-17

Effiziente, kostengünstige Automatisierungskonzepte

Touch-Display-PLC:

Transparenz in allen Stufen......................................................... 18-19

Verpacken gemäß EG178/2002

HMI-PLC: Verpacken „all-in-one“.................................................. 20-21

Standards beim Engineering - für einfaches Handling

XV400: Multilinguales Etikettieren................................................... 22

Einfach bedienen, flexibel skalieren

SOLUTIONS11

Impressum

Moeller Solutions ist die

Moeller Kundenzeitschrift

für Industrieautomation

Herausgeber:

Moeller GmbH

Redaktion:

Dirk Bolz ( v.i.S.d.P.)

Frank Spelter

Integral Dr. Schumacher ®

Stefanie Böttner

Autoren:

Michael Backhaus

Ralf Becher

Horst Maaßen

Burkhardt Staudacker

Hein-Moeller-Straße 7-11

53115 Bonn

Tel.: +49 228 602-0

Fax : +49 228 602-62275

E-Mail: info@moeller.net

www.moeller.net/solutions

Copyright 2005 by Moeller GmbH

KM 0213-4273D

Artikel-Nr.: 102942

Gestaltung: buntebrause agentur

Printed in Germany (10/05)


NEWS

SOLUTIONS11

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SMS Versand für

Moeller Steuerungen

Zu den Moeller xSystem Steuerungen

zählen die Modularsteuerungen

XC100, 200 und die HMI

Steuerungen XVC100, HPG230,

300, XV400 sowie XVC600.

Hierfür bietet Moeller Protokollbibliotheken

zum Versenden und

Empfangen von SMS-Nachrichten

über GSM-Funkmodem an.

Sie lassen sich bei allen Moeller

xSystem Steuerungen einsetzen.

Via RS232-Schnittstelle wird

das Modem angebunden. Die

Bibliotheken inklusive Dokumentation

sind in der aktuellen

Steuerungssoftware xSoft V2.3.3

integriert, sie stehen aber auch

im Downloadcenter der Moeller

Homepage (www.moeller.net)

zum Download bereit.

Moeller Remote I/O: Platz sparen mit XION-ECO

Das Moeller XION Remote IO-System

umfasst verschiedene Standardkomponenten

wie digitale

und analoge Ein- und Ausgabemodule,

Zähler-, Temperatur- und

Technologiemodule. So entstehen

kundenspezifische IO-Stationen:

Der individuelle Aufbau von

analogen und digitalen Modulen

sowie Funktionsmodulen ermöglicht

übersichtliche, logische

Einheiten.

Neu von Moeller sind zwei platzoptimierte

E/A Scheiben für das

XION E/A Sortiment. Auf einer

Scheibe – bei lediglich 12,5 Millimeter

Breite – lassen sich je nach

Ausführung acht Eingänge oder

acht Ausgänge anschließen. Die

hohe Anschlussdichte verringert

nun die Baubreite einer XION-

Station deutlich. Alle Module sind

mit integrierter Anschlussebene

ausgeführt, folglich sind keine

separaten Unterteile mehr notwendig.

Der Anschluss erfolgt

über Federzugklemmen.

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aktuell/s1102.jsp

Modbus RTU und Modbus TCP

für xSystem Steuerungen

Moeller bietet für seine Steuerungen

kostenlos Protokollbibliotheken

für Modbus Master und Slave

an. Die Bibliotheken unterstützen

sowohl serielle wie auch Ethernet

Schnittstellen. Die Verwendung

ist möglich auf allen Moeller

xSystem Steuerungen. Dazu

gehören die Modularsteuerungen

XC100, 200 sowie die HMI

Steuerungen XVC100, HPG230,

300, XV400 und XVC600. Die

Bibliotheken inkl. Dokumentation

sind in der aktuellen xSoft V2.3.3

enthalten oder können über das

Internet bezogen werden.

www.moeller.net/

aktuell/s1101.jsp

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NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ N

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Frei programmierbares CANopen-Gateway für XION

Verpackungsmaschinen benötigen

eine Visualisierung und Steue-

rung. Nicht immer ist jedoch vorab

entschieden, ob eine Maschine

in ein übergeordnetes Steuerungskonzept

integriert wird.

Moeller setzt bei seinen XV400

Touch-Display-Geräten auf einer

Hardwareplattform auf und

bietet skalierbare, zukunftssichere

Lösungskonzepte. Ob Anwender

eine reine HMI oder kombinierte

Mit dem frei programmierbaren

CANopen-

Gateway XN-PLC-

CANopen kommt die

SPS-Leistung direkt in

die Feldbusklemme.

Das CANopen-Gateway

für das modulare

Remote I/O-System

XION entlastet die

zentrale Steuerung.

Nutzen lässt sich das

Gateway zur dezentralen Vorverarbeitung,

zur Steuerung mit

der CANopen-Peripherie oder als

Kleinsteuerung. Bei Verwendung

als eigenständige Kleinsteuerung

(SPS) lassen sich an den CANopen-

HMI-PLC benötigen, bei der Serie

XV400 bestimmt ein wechselbares

CompactFlash über die

Funktion. Das XV400 Grundgerät

mit Infrarot Touch (wahlweise Resistiv)

- 5,7“ STN Color, 10,4“ oder

12,1“ TFT Color - wird hierzu einfach

um Softwarefunktionen und

optionale Kommunikationskarten

ergänzt. Die CompactFlash-Karte

integriert entweder einen grafischen

Konfigurator (Galileo) und

Feldbus auch weitere dezentrale

Remote Stationen anschließen.

Programmierung und Online-

Inbetriebnahme erfolgen über

die Hauptsteuerung und den

CANopen-Feldbus. Zusätzlich

besitzt das CANopen-Gateway

XN-PLC-CANopen eine serielle

Schnittstelle on Board, sie dient

dem Programmierzugang vor Ort

und kommt ebenso als Schnittstelle

für das Konfigurations- und

Diagnosetool I/O-Assistant zum

Einsatz. Alternativ dazu ist die

Schnittstelle als freie Anwenderschnittstelle

nutzbar.

Die Steuerung kommt ohne

Batterie zur Datensicherung

XV400 Touch-Display-Geräte - two in one: HMI oder HMI-PLC

bietet damit HMI-Funktionalität.

Oder sie integriert gleichermaßen

Steuerungs-/ Visualisierungsfunktion

XSOFT-EPAM und offeriert

HMI-PLC in einem Gerät. Alle

XV400 Touch-Display Geräte

bieten Web-Browser, FTP-Server

und OPC Client/Server.

Die Grundgeräte sind mit RISC-

CPU (32 Bit, 400 MHz) bestückt,

sie integrieren on Board RS232,

CAN, USB und Ethernet 10/100

MBit. Ferner ein (beim 5,7-Zoll-

Gerät) oder zwei Kommunikationsslots

(beim 10,4- und

12,1-Zoll-Gerät). Kommunikationsboards

wie Multiprotokollboard

mit MPI sowie Profibus-DP

Master oder Slave und CAN-Baugruppe

für CANopen/ DeviceNet

eröffnen vielfältige Kommunikations-

und Vernetzungsmöglichkeiten.

Hiermit sowie durch

CompactFlash (32 bis 512 MB) ist

ein flexibler Einsatz gewährleistet:

Ob als Bediengerät, HMI-PLC-

Lösung, Panel mit Gateway-

Funktion oder als Verbindung zur

Leitebene via Ethernet.

Bei reiner HMI-Funktion kommt

der einfach projektierbare,

Windows-basierende grafische

Konfigurator (Galileo) zum

aus und ist somit wartungsfrei.

Ein integrierter FLASH-Speicher

sichert Programm und Daten.

Das Gateway XN-PLC-CANopen

verfügt über eine Echtzeituhr

mit integrierter Batterie. Bis zu

72 XION-Scheiben lassen sich

modular aufbauen. Über die

lokale serielle Schnittstelle ist

auch der Zugriff eines OPC Client

Systems zur

Visualisierung möglich.

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aktuell/s1103.jsp

Einsatz. Die Multitasking-fähige

HMI/PLC wird über XSOFT-EPAM

(CoDeSys) programmiert. xSoft ist

das Programmiertool, gemäß IEC

61131-3, für PLC-Funktionalität.

Umfangreiche Engineering-

Features und Programmiersprachen

(AWL, ST, FUP, CFC, KOP, AS)

stehen bereit. Das Debugging,

die Inbetriebnahme und Simulation

unterstützen vielzahlige

Funktionen. Die Visualisierung

wird unter Excel mit XSOFT-EPAM

– Easy Page Machine - projektiert.

XSOFT-EPAM ist ein von Moeller

geliefertes AddIn, das in Microsoft

Excel eingebunden wird. In

der Tabelle legen Programmierer

die textuelle Beschreibung der

Visualisierung ab. Der Programmierer

greift uneingeschränkt auf

alle Excel-Features zurück. Ebenso

lassen sich einmal erstellte Masken

oder Objekte einfach durch

Copy & Paste wieder verwenden.

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Die neue Touch-Display-Gerätereihe

XV200 bietet ein vollgrafisches

5,7“ LCD mono Display mit

vier Graustufen, Resistiv-Touch

sowie vielfältige Kommunikations-

und Vernetzungsoptionen.

Das berührungssensitive Display

(320 x 240 Pixel) gestattet intuitives

Bedienen und Beobachten.

Mittels sprachneutraler und

selbsterklärender Schaltflächen

lassen sich einfache, übersichtliche

Bedienmasken erstellen.

Das auf Windows CE basierte

Gerät integriert 32 MB RAM, 1,5

MB Flash für Daten-/ Programmspeicher

und eine wartungsfreie,

batteriegepufferte Echtzeituhr.

Auf einer Compact Flash Karte

finden ein gesamtes Projekt und

das Betriebssystem ausreichend

Speicherplatz. Das erlaubt ein

Update des Projekts oder des

Betriebssystems auch ohne Programmiergerät.

Alle Geräte verfügen über eine

Ethernet- und eine USB-Device-

Schnittstelle. Drei Gerätevarianten

stehen zur Verfügung, jeweils

mit zusätzlicher RS232-, CAN-

oder MPI-Schnittstelle. Die RS232-

Schnittstelle bindet die Geräte

problemlos an easy Steuerrelais

an oder an die bewährten PS4-

Steuerungen. Via CAN-Schnittstelle

erfolgt der Datenaustausch

mit XC100 oder dem programmierbaren

CANopen Gateway

XN-PLC-CANopen. Weitere

Kommunikationsmöglichkeiten

bietet die MPI Schnittstelle.

Die on Board befindliche Ethernetschnittstelle

steht für zügigem

Programmdownload und dient

der unkomplizierten Vernetzung

mit weiteren xSystem Steuerungen

via UDP oder TCP/IP und dem

CoDeSys basierten SymArti-Treiber.

Auch Industrial Ethernet ist

einfach anzubinden.

Auf Wunsch übernimmt XV200

ebenso die PLC-Funktionalität

für kleine Automatisierungsaufgaben.

Der schnelle 32-Bit RISC

Prozessor mit 200 MHz sorgt

dann für die zusätzliche PLC-Performance.

Die Programmierung gemäß IEC

61131-3 erfolgt mit xSoft-Professional,

auf Basis von CoDeSys.

Als ideale Ergänzung für XV200

mit PLC-Funktionalität eignet

sich das neue platzoptimierte

Remote I/O System XION-ECO.

Neben digitaler und analoger

Ein-Ausgabemodule umfasst das

Sortiment Zähler-, Temperatur

– und Technologiemodule.

Das Visualisierungstool xSoft-Galileo,

auf Basis von MS Windows,

integriert zahlreiche Funktionen

wie UNICODE Support, Passwortverwaltung

(200 Ebenen, 500

Benutzer), Online-Projektsimulation

am PC, Alarm- und Historyfunktion,

Rezeptverwaltung und

Druckerfunktion.

XV200 lässt sich alternativ im

Hochkantformat betreiben (um

90° gedreht). Dank geringer

Einbautiefe und robuster Front

(IP65) sind die XV200 Gerätereihe

bestens für den industriellen, maschinennahen

Einsatz gerüstet.

Die UL/CSA approbierten Geräte

gewährleisten einen weltweiten

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XV200: Zukunftsweisende Maschinenbedienung zu exzellentem Preis

Einsatz. XV200 Geräte sind auch

für den Betrieb in staubhaltiger

Umgebung, gemäß ATEX Richtlinie

94/9/EG Gruppe 22 Cat. 3 D,

ausgelegt.

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Vernetzte Kleinsteuerungen mit Visualisierung

flexibel in dezentrale Automationskonzepte einbinden

Als kosteneffiziente Alternative

zu low-cost SPSen setzen sich zunehmend

Kleinsteuerungen wie

die Steuerrelais-Reihe easy von

Moeller durch. Derartige Steuerungssysteme

erfordern keinen

hohen Schulungsaufwand, bieten

einen breiten Funktionsumfang,

eine hohe Leistungsfähigkeit

sowie integrierte Visualisierungen

und die Option der Vernetzbarkeit.

Auch im Zusammenspiel mit

zentralen Steuerungen oder bei

der Anbindung an ein Leitsystem

kommen Kleinsteuerungen zum

Einsatz. Komplexe, untergeordnete

Prozesse lassen sich belastungsfrei

aus der Hauptsteuerung

auslagern.

Skalierbar visualisieren

Die Funktionen Bedienen und

Anzeigen sind heute selbstverständlicher

Part einer Automatisierungslösung.

Auch das kleinste

easy Steuerrelais besitzt, neben der

Eingabe von Werten, eine Text-

und Datenausgabe und organisiert

diese in bis zu 32 Masken.

Das integrierte Anzeigesystem

der easy500, 700 und 800 erhält

seine Funktion über die Textanzeigerelais

D1 bis D16 beziehungsweise

D32. Die Ansteuerung

für die Textanzeige erfolgt als

Spulenfunktion, so etwa Spule,

Set-Reset-Funktion oder Stromstoßrelais.

Soll die Visualisierung unterschiedliche

Schriftgrößen, einblendbare

Grafiken mit entsprechenden

Attributen oder Maskensteuerungen

beinhalten, dann

ist das Multifunktionsdisplay

MFD-Titan erste Wahl. In einem

Gerät sind Automatisierung und

Visualisierung integriert.

Ist im Automatisierungskonzept

ein Touch Panel vorgesehen,

wählen Anwender aus dem

Moeller MI4-Programm das ent-

sprechende Panel aus und

schließen es problemlos an die

Kleinsteuerung easy an.

Die Bediengeräte erhalten mit

easy eine eigene Steuerungsebene,

welche auch aufwändigere

Funktionen bewältigt.

Vielfach vernetzbar

Im easy.NET- Netzwerk arbeiten

Steuerrelais easy800 oder MFD-

Titan nicht nur als Steuerung und

Visualisierung, sondern lassen sich

über das Netzwerk auf jede andere

Steuerung schalten. Die von

dort delegierten Diagnose- und

Programmierarbeiten entlasten

die Steuerung.

Neben der eigenen Vernetzung

bieten die Steuerrelais easy ebenso

die Option, über herstellerneutrale

Bussysteme zu kommunizieren.

Dabei arbeiten die

Geräte entweder allein oder

befinden sich zusätzlich in einem

easy-Netzwerk.

easy und MFD-Titan Geräte mit

Profibus DP-Anschaltmodul

eignen sich zur Integration von

Spezialmodulen mit Anzeige,

so zur Frequenzzählung oder

schnellen Zählung. Auch wenn

die easy Geräte im Busbetrieb

lediglich dezentrale Ein/Ausgänge

digitaler oder analoger Art

bilden, agieren sie dennoch als

Module mit eigener Verarbeitung

und Visualisierung.

CANopen dient der dezentralen

Kommunikation mehrerer Prozessoren.

Mit CANopen-Anschaltung

lassen sich easy700, easy800 und

MFD-Titan als externe Steuer- und

Anzeigegeräte in CANopen-Netzwerke

integrieren. Diese Lösung

bietet sich an, wenn zeitkritische

Funktionen ausgelagert werden

oder das Wartungspersonal

Funktionen ändern soll - ohne in

die Hauptsteuerung eingreifen zu

dürfen.

Die verfügbaren Netzwerkanschaltungen

- Profibus DP,

CANopen und DeviceNet

- gestatten es, easy-Steuerungen

und MFD-Titan als ausgelagerte

Technologiemodule zu

verwenden.

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aktuell/s1106.jsp


EASY-SOFT V6.10: easy multilingual in 13 Sprachen...

... jetzt in deutsch, englisch, französisch, italienisch, portugisisch, polnisch,

tschechisch, rumänisch, russisch, niederländisch, spanisch, ungarisch und türkisch

Die Software für die Moeller

Steuerrelais easy und das Moeller

Multifunktionsdisplay MFD-Titan

liegt in einer neuen Version vor.

EASY-SOFT V6.10 gibt es in zwei

Varianten: EASY-SOFT-BASIC für

easy400, 500, 600 sowie easy700

und EASY-SOFT-PRO (Professional)

für alle easy400, 500, 600, 700,

800 und MFD-Titan. Somit ist eine

Software durchgängig für alle

Geräte verfügbar.

Vermittels EASY-SOFT-PRO sind

die neuen, umfangreichen

Funktionen von easy800 und

MFD-Titan parametrier- und

programmierbar. So unterstützt

easy800 und MFD-Titan jetzt 13

Sprachen mit landesspezifischer

Kennung und entsprechenden

Fonts. Die Zeichensätze umfassen

West- und Mitteleuropa sowie

kyrillische Zeichen.

MFD-Titan besitzt nun in der

Visualisierungsfunktion einen

Gerade im Verpackungsbereich

sind Maschinen oder einzelne

Bereiche nicht selten sensible

Areale, die es zu schützen gilt.

Bisher übliche Zutrittsverfahren

wie Schlüssel, PIN-Code oder

Chipkarte sind manipulierbar.

Jeder menschliche Körper besitzt

jedoch einzigartige, unverlierbare

biometrische Merkmale, die sich

als Ausweis und Zutrittskontrolle

nutzen lassen. Moeller entwickelte

hierzu ein sicheres, schnell

installierbares System. Das Fingerprintsystem

M22-ESA erkennt

und speichert die menschliche

Fingerkuppenstruktur. Das System

speichert bis zu 100 unterschiedliche

Fingerprints.

neuen Zeichensatz mit kyrillischen

Zeichen sowie einen „mitteleuropäischen“

Zeichensatz.

Die Auswahl des Zeichensatzes

erfolgt per Einstellung in der

Maskenübersicht beziehungsweise

der Sprachendefinition in

EASY-SOFT-PRO. Der Zeichensatz

selbst ist an eine bestimmte

- vom Anwender frei definierbare

- Sprache gebunden. Eine

nachträgliche Änderung kann

zu „Zeichensalat“ führen. Der

Anwender kopiert jetzt flexibel

die Sprache und schaltet in den

betreffenden Zeichensatz um.

Die Zeichen, die gerade in den

Eingabefeldern und entsprechend

dem eingestellten Zeichensatz angezeigt

werden, zeigt das Gerät

dann stets an (WYSIWYG).

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aktuell/s1107.jsp

Fingerprintsystem M22-ESA:

Elektronische Schließanlage für Maschinenanwender

Der ergonomisch konstruierte

Fingerprintleser ist als thermischer

Zeilensensor ausgelegt. Bei diesem

Sensor wird der Finger linear

über ein zeilenförmiges Array

aus Thermosensoren bewegt. Die

Thermosensoren registrieren zeitlicheTemperaturdifferenzänderungen,

die zwischen Fingerlinien

und -rillen unterschiedlich ausfallen.

Das System identifiziert das

unverwechselbare, charakteristische

Muster aus Fingerlinien, Enden

und Verzweigungen. Gelingt

der Abgleich mit den in der

Datenbank abgelegten Fingerprints,

visualisiert eine grüne LED

die Zugangsfreigabe. Zum Lernen

eines Fingers reicht ein dreimaliges

Überziehen des betreffenden

Fingers aus.

Die bei M22-ESA kombinierte

Lese- und Auswerteeinheit

verfügt über ein formschönes,

schwarzes Gehäuse mit

65 mm x 50 mm Grundfläche.

Die Auswerteeinheit wird

einfach von hinten auf den

Sensor aufgesteckt, die Spannungsversorgung

(24 V DC)

angeschlossen und der

Relaisausgang (Wechsler bis

8A/ 250 V AC) verdrahtet.

M22-ESA wird über zwei

standardisierte 22,5mm-Bohrlöcher

befestigt.

Das Fingerprintsystem M22-ESA

ergänzt die Moeller-Serie

Steuerrelais easy und MFD-Titan.

Die Programmierung des Fingerprintlesers

erfolgt via MFD-Titan.

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Face the Machine -

Bedienen, Beobachten,

Steuern und Schützen

Moderne Maschinen und Anlagenlinien legen Wert

auf optimales Design. Entsprechende Bedienkonzepte

unterstützen die Funktionalität und erleichtern ein

intuitives Handling. Hierbei kommt den Befehls- und

Meldegeräten sowie der Mensch-Maschinen-Schnittstelle

eine besondere Bedeutung zu. Sie bilden gleichsam

das Gesicht der Maschine, wecken Vertrauen,

sorgen für Bedienerfreundlichkeit und gewähren

Sicherheit.

1

Multi-Funktions-Display:

Visualisieren, Anzeigen

und Steuern

MFD-Titan vereint Steuerungs-

und Visualisierungsfunktionen in

einem Gerät. Das robuste Display

überzeugt durch hochwertiges

Design sowie außerordentliche

Flexibilität beim Bedienen und

Parametrieren. Zudem lassen

sich die Grafikdisplays kundenspezifisch

beschriften.

6

Positionsschalter LS-Titan:

Positionen zuverlässig

erfassen

Ob in robustem Metall oder wahlweise

in leichtem Kunststoff, die

austauschbaren Antriebsköpfe

gestatten einen flexiblen Einsatz

für unterschiedliche Anwendungen.

Ein Highlight stellt der elektronische

Positionsschalter LSE

(Limit Switch Electronic) dar. Sein

frei programmierbarer Schaltpunkt

ist jederzeit und individuell

einstellbar.

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SOLUTIONS11

SOLUTIONS11

2 Meldegeräte RMQ-Titan: 3 Signalsäulen & NOT-Aus: 4 Steuerelais easy: Vielzah- 5 HMI-PLC: TOP-Design

Subheadline Innovaties aus Design, MF Com opti- 65

Eindeutig signalisiert

lige Funktionen einfach

– hohe Performance

Bold. male Schriftgröße Funktionalität 8 Punkt. Zeilenabstand

11 Punkt, Grundlini-

– schnell reagiert

programmiert

enraster. Befehls- und Linksbündig. Meldegeräte Abstand RMQ- Signalsäulen SL zeigen Maschinen- Alle Funktionen von Steuerrelais Moeller HMI-PLC sind universelle

vor: Titan zwei sind für Leerzeilen. raue Umgebungen zustände über unterschiedliche easy lassen sich mit EASY-SOFT Geräte für unterschiedlichste

ausgelegt: Die Geräte in Schutzart optische oder akustische Signale einfach parametrieren, die

Automatisierungs-Applikationen.

Fließtext IP65 nutzen aus LEDs, MF Com. mit einer Schrift- an. Das vermittelt sofort und Soft ware integriert vielfältige Mit zukunftsweisender, komgröße

Lebensdauer 8 Punkt. von Zeilenabstand über 100.000 11 eindeutig die Relevanz – auch aus Funktionsbausteine. Steuerrelais pakter Gerätearchitektur bieten

Punkt, Stunden. auf Die Grundlinienraster ergonomisch kon- 11 der Ferne. Eine Reaktion erfolgt easy800 und MFD-Titan lassen sie vielfältige - auf Standards

Punkt struierten ab 12 Tastenelemente Millimetern. Links- sind bei Bedarf durch den Fuß- und sich untereinander mit easy. basierende - Automatisierungsbündiger

der Fingerkuppenform Flattersatz. Abstand angepasst. Grobhandtaster FAK: FAK eignen NET einfach und kostengünstig und Vernetzungsoptionen. Bei

vor: eine Leerzeile.

sich für Standardlösungen wie EIN, vernetzen oder mit Anschalt- flacher Bauweise integriert die

EIN/AUS oder NOT-AUS, sie besitmodulen an Standard-Bussys- Geräte-Reihe eine beeindruckenzen

eine große Betätigungsfläche teme ankoppeln. Bedien- oder de, skalierbare Leistungsvielfalt.

und sind überlistungssicher.

Meldetexte zeigt das Display

komfortabel an.

7 PLC-XC-Serie:

8 Frequenzumrichter:

9 xStart: Kombistecktechnik 10

Schneller und kompakter

Dehzahlvariable Antriebe

optimieren

– werkzeuglos stecken

Bei den Steuerungen XC 100/200

realisieren Anwender bis zu

494 digitale Signale – auf einer

Baubreite von lediglich bis zu 510

Millimetern. Die neue Funktionsbauweise

erlaubt - unabhängig

von der Zykluszeit - eine einfache

und unmittelbare Reaktion auf

Ereignisse.

2

7

3

Moeller Frequenzumrichter

passen die gewünschte Drehzahl

eines Standard- Drehstromasynchronmotors

bestens an die

Betriebsanforderungen an. Anwenderfreundlich

gestaltet, verfügen

sie über unterschiedliche

Funktionalitäten im Leistungsbereich

von 0,18 kW bis 132 kW.

8

Mit den neuen Starterkombinationen

xStart lassen sich

Schaltgeräte noch einfacher und

effizienter in variable Lösungen

umsetzen. Die Kombistecktechnik

vereinfacht die Montage, vermeidet

Verdrahtungsfehler und

schafft Platz im Schaltschrank.

4

9

10

Lasttrennschalter: Sicher

schalten und trennen

Neben der Verwendung als

Hauptschalter - mit oder ohne

NOT-AUS Funktion – kommt der

Moeller Lasttrennschalter als

EIN/AUS Schalter, als Wartungs-

und Reparaturschalter oder

Sicherheitsschalter zum Einsatz.

Die robust ausgeführten Schalter

gibt es in vier unterschiedlichen

Bauformen.

5

9


10

Skalierbare Automatisierung in

der Rühr- Homogenisiertechnik

Anlagengröße und zu verarbeitende Rohstoffmengen bestimmen zumeist

über den Automatisierungsgrad. Unabdingbar wird ein hoher und sicherer

Automatisierungsgrad immer dann, wenn Hersteller ausnahmslos qualitativ

hochwertige Produkte gewährleisten müssen, wie etwa in der Pharmaindustrie.

Dort gilt es, gemäß der internationalen GMP-Richtlinie und Good

Automated Manufacturing Practice (GAMP4) bei automatisierten Systemen

zu verfahren. Maschinen- und Anlagenbauer entsprechen mit xSystem von

Moeller in vollem Umfang den strengen Richtlinien.


DAS UNTERNEHMEN

Die VAKUMIX Rühr- und Homogenisiertechnik

AG wurde 1995 in Weyhe bei Bremen

gegründet. Hier werden Maschinen und

Anlagen für die Herstellung von Produkten

flüssiger bis halbfester Konsistenz konstruiert

und gefertigt. Kundenkreise sind nationale

und internationale Unternehmen der

Pharma-, Kosmetik-, Lebensmittel- und

chemischen Industrie. Die Homogenisatoren

und Prozessanlagen von VAKUMIX sind

bereits in vielen Ländern Europas, Nord-

und Südamerikas sowie in Asien im Einsatz.

Hauptbestandteile von Salben und Cremes

sind meist Fette und Wasser. Um eine stabile

Verbindung dieser Grundkomponenten

herzustellen, werden diese Bestandteile miteinander

homogenisiert. Die Reaktion findet

in einem Mischbehälter statt, der über einen

Homogenisator und ein innerhalb des Behälters

laufendes Rührwerk verfügt. Die Fettphase

liegt zunächst in festem Zustand vor

und muss aufgeschmolzen werden. Dazu wird

die Behälterwandung erhitzt. Hat sich das

Fett verflüssigt, wird das ebenfalls temperierte

Wasser hinzu gegeben. Beide Phasen, Fett

und Wasser, werden nun durch den Homogenisator

gesaugt, wobei die Scherkräfte des

Homogenisators die Molekülstrukturen der

einzelnen Phasen so spalten, dass sich die

Fett- und Wassermoleküle anschließend miteinander

verbinden und eine Emulsion bilden.

Danach wird die Emulsion langsam gekühlt.

Gleichzeitig nimmt die Viskosität des Produktes

zu. Zumeist kommt eine Vielzahl von weiteren

Stoffen - in flüssiger oder pulvriger Form

- hinzu, bis zum fertigen Endprodukt.

Skaliere Automatisierung

Das Unternehmen Vakumix Rühr- und Homogenisiertechnik

setzt von seiner kleinsten bis

zur größten Anlage auf eine skalierbare Automatisierungslösung.

Das reicht von den HMI-

PLC XVH300 über XV400 bis hin zur PC based

HMI-PLC XVC-601. Das Excel-basierte Visualisierungstool

EPAM (Easy PageMachine) erfüllt

dabei von der kompakten bis zur ausgereiften

Großanlage alle Kundenwünsche. So besitzt

das lizenzfreie System den vollen Leistungsumfang

bei allen Automatisierungslösungen.

Zur Projektierung nutzen Maschinen- und

Anlagenbauer die Softwaremodule des High-

End-Geräts HMI-PLC XVC-601 auch für die

kleineren und mittleren Geräte XC100 und

XVH300. Gemäß GAMP (Good Automated

Manufacturing Practice) werden die Software-Funktionsbausteine

aufwendig erstellt

und getestet, daher senken einheitliche

Softwaremodule die Projektierungskosten.

Bei Vakumix gibt es heute nur noch eine Baustein-Bilbliothek

für alle HMI-PLC. Die einheitliche

Struktur der Bedienoberflächen spiegelt

zudem die Vakumix-Philosophie, das sorgt für

kurze Einarbeitungszeiten und den sicheren

Umgang der global agierenden Kunden mit

Vakumix-Anlagen.

Die Touch-Technologie macht spezielle Tastaturen,

die in Feuchträumen nur schwierig

unterzubringen sind, überflüssig. Die vielfältigen

Sprachumschaltoptionen - auch für

die chinesische, kyrillische, japanische oder

persische Sprache - prädestinieren die Moeller

Geräte für den multinationalen Einsatz. Das

Alarmhandling ist komfortabel ausgelegt: Im

Gesamtanlagenbild erhalten Anlagenführer

Detailfotos der blinkenden Störquelle, den

Fehler-Ort und im Meldetextfenster die exakten

Anweisungen zum Beheben des Störfalls.

Das sorgt beim Endkunden für eine eindeutige

Fehlersuche und für geringe Standzeiten.

Ein skalierbares System mit einer Softwarebibliothek

für alle Automatisierungsgeräte

spart Projektierungszeiten über alle Stationen

des Validierungskonzepts (V-Modell). Denn

Software-Änderungen, die sich während der

Programmierung oder in einzelnen Qualifizierungsphasen

ergeben, müssen stets rückwärts

in die Funktionsbeschreibung und den Anforderungskatalog

integriert werden.

Prozessdatenerfassung

Eine Chargenrückverfolgbarkeit sowie der

Nachweis einer reproduzierbaren, gleich

hohen Produktqualität erfordern ein umfangreiches

Datenmanagement. Moeller bietet

hierzu einen FDA-Server, mit Windows XP

oder 2000, eine SQL-Datenbank für Datenlogging,

Passwortverwaltung, Ausdruck,

Archivierung und eine Schnittstelle zur IT-

Welt des Endkunden. Der Datenserver wird

über Ethernet mit den HMI-PLCs sofort oder

nachträglich vernetzt. In ihm liegen jeder

Bedieneingriff des Anlagenführers sowie alle

FDA-Client

HMI/PLC

HPG oder XVC600

SOLUTIONS11

FDA-Client

HPG oder XVC600

(5,7’’ - 15’’)

Ethernet

Prozessdaten und Fehlermeldungen als Protokolle

vor. Über Ethernet greift der Anwender

auf die Datenbank zu und fährt eigene Auswertungen.

Besonderer Vorteil für komplexe

Produk tionsanlagen: An den FDA-Server sind

mehrere FDA-Clients anschließbar. Zur Datensicherung

oder weiteren Verarbeitung der

geloggten Daten ist optional ein Datenaustausch

mit übergeordneten SCADA-Systemen

realisierbar.

FAZIT

FDA-Server

IPC XCC601

Servo • Benutzer/Passwort

Verwaltung

• Aufzeichnung der

DB Prozessdaten

• Alarmaufzeichnung

• Audit Trail

• Protokolle

Stefan Hüfe, Leiter E-Technik bei Vakumix:

„Mit der grafischen Wegevorwahl zum

Befüllen, dem Umlauf und der Entleerung

bieten wir unserem Kunden größtmögliche

Flexibilität. Das skalierbare xSystem

von Moeller setzen wir gleichermaßen

für Standard- und GAMP-validierte Anlagen

ein. Das senkt Projektierungs- und

Inbetriebnahmezeiten - bei uns und beim

Kunden.“ Sein Kollege Sven Neumann,

Entwicklung Elektrotechnik, ergänzt:

„Bei der Entwicklung von Standards lässt

sich mit nur einem Softwaretool eine

schnell wachsende Bibliothek an Funktionsbausteinen

erstellen.“ Und Robert

Müller, Vertriebsleiter und Prokurist, aus

Vakumix-Endkundensicht: „Das Gesamtsystem

mit FDA-Server und -Clients ist

einfach erklärbar und kosteneffizient.

Via integriertem WEB-Server aller HMI-

Geräte beobachten unsere Kunden den

Prozess auch außerhalb von Feuchträumen

– für sie ein entscheidender Vorteil.“

www.moeller.net/aktuell/s1109.jsp

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12

easy800 & MFD-Titan:

Globaler Einsatz

Der Verpackungsmarkt ist weltweit hart umkämpft. Neben Qualität,

Service und Preis gilt es, mit Ideen zu überzeugen, die dem Kunden

einen echten Mehrwert bieten. Um sich gerade im kleinen und mittleren

Maschinenbau behaupten zu können, sind pfiffige Lösungen gefragt:

Maschinen sollen aufwandsarm zu projektieren sein und nachhaltig

Produktionskosten senken. Nur dann lassen sich auf internationalem

Parkett Wettbewerbsvorteile erzielen.

Bierdosenabfüllung in Rumänien

Selbst die traditionelle Bierproduktion

setzt heute bekanntlich auf

Spitzentechnologie. Beim Modernisieren

einer Abfüllanlage ersetzte

einer der Marktführer in Rumänien

die herkömmliche Verdrahtungstechnik

durch eine easy-Lösung.

So ließen sich 42 Hilfsschütze

und mehr als 10 Relais durch vier

easy800 Steuerrelais ersetzen.

Jeweils lokal erweitert um easy600 sind alle vier

easy800 über easy.NET miteinander verbunden.

Zusätzlich wurde wertvoller Schaltschrankplatz gespart,

nämlich 40 Prozent. Der Einsatz der Moeller Steuerrelais brachte

weitere, beeindruckende Vorteile: Umfangreiche, vordefinierte

Funktionsbausteine steigerten die Funktionalität. Die Anlage weist

zudem heute eine weitaus höhere Zuverlässigkeit auf.

Die Moeller easy / MFD-Titan Familie bildet hierzu die optimale Basis. So sind Programme

einfach erstellt und vielfach einsetzbar. Das Multifunktionsdisplay MFD-Titan vereint

zudem Steuerungs- und Visualisierungsfunktionen in einem Gerät. Eine menügeführte

Bedienoberfläche erleichtert intuitives Handeln und vermeidet Fehler. Auch die Option

eines dezentralen Aufbaus mit vernetzten I/Os ist im Maschinenbau essentiell. Denn

nur so lassen sich untergeordnete Prozesse auslagern und ihre Rückmeldungen zügig

verarbeiten. MFD-Titan und easy Steuerrelais bieten hierzu individuell konfigurierbare,

kosteneffiziente Lösungen.

Regeln von Kühlsystemen

Bei einem kunststoffverarbeitenden

Großunternehmen in Oberfranken

wird zur Kühlung von

Spritzgussmaschinen Flüssigkeit

durch Werkzeug und Maschinenkörper

gefördert. Je nach Hallen-,

Außen- und Maschinentemperatur

lenken Ventile die aufgeheizte

Flüssigkeit in unterschiedlicher

Form zum Kühlen. Dies erfolgt

in einem fein austarierten Verfahren mit verschiedenen Reglern.

Regler öffnen oder schließen die Ventile zu den Maschinen, Austauschern

und Außenkonvektoren feinfühlig. Das Verfahren steuern

heute mehrere easy Steuerrelais und MFD-Titan. Alle analogen

Ein- und Ausgänge sowie die verschiedenen Bausteine wie etwa

Vergleicher und PID-Regler realisieren easy-Geräte. Dank Netzwerkfähigkeit

der Steuerrelais-Familie lässt sich das Regelungskonzept

nun stufenlos ausbauen.


Verpackungsmaschinen in

Ungarn

Die universell einsetzbare,

horizontale Flowpack

Maschine vom Typ LINEPACK

wird für Stückgut wie Schokolade,

Hüttenkäse, Backwaren,

Croissants, Kunststoff-Produkte

oder Seifen verwendet. In der

Standardausführung besteht

die LINEPACK-Verpackungsmaschine

im Rahmen, der Abdeckung

und den Arbeitsflächen aus Edelstahlplatten.

Maschinen, die Eiscreme oder Hüttenkase verpacken, bestehen

komplett aus Edelstahl. Charakteristika der ungarischen Verpackungsmaschinen

sind einfache Konstruktion und problemloses Handling.

Alle Bedienaufgaben sind intuitiv verständlich konzipiert.

Vorteile easy800 / MFD-Titan Titan für die Verpackungsindustrie

• integrierte PID-Regler,

• Vernetzung easy.NET on Board,

• umfangreiche Funktionsbaustein-Bibliothek,

• Rezepturverwaltung,

• optionale Feldbus-Ankopplung (Profibus DP, CANopen, DeviceNet),

• OPC-Server,

• 13 Menüsprachen für weltweiten Einsatz.

Backofensteuerung in Polen

Die Backwarenherstellung benötigt

Dampf, nur dann gelingt

ein lockeres, weiches Backgut.

Allerdings kommt es bei qualitativ

hochwertigem Backgut

auf die präzise und rechtzeitige

Dampfzufuhr an. Ausschlaggebend

für die Steuerungslösung,

basierend auf MFD-Titan, war

die errechnete und später auch

erzielte Kostenersparnis. Ein einziges MFD-Titan ersetzt einige

bislang gebräuchliche Temperaturregler, Hilfsschütze und Zeitrelais.

So benötigen in der konventionellen Steuerungstechnik allein

die Licht- und separaten Dampfregulierungen in jeder Kammer

wesentlich mehr Komponenten. Zum eingesparten Platzbedarf und

den wegfallenden Komponenten addieren sich weitere Vorteile.

MFD-Titan erlaubt eine komfortable Bedienerführung und bietet

zusätzliche Information, so etwa die aktuelle Backtemperatur, die

SOLUTIONS11

easy und MFD-Titan Titan sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Die vom Fließband zugelieferten Produkte schlägt die Verpackungsmaschine

zunächst in Folie ein. Die so entstandenen Pakete

werden verschweißt, passgerecht abgeschnitten und bedruckt.

Der Vorteil liegt in der Kombination aus leistungsfähiger Steuerung

und bedienerfreundlicher Visualisierung. Denn Störungen, abgepackte

Mengen und andere relevante Parameter lassen sich präzise

überwachen. Bei Bedarf greift der Maschinenbediener menügeführt

in den Ablauf ein. Das minimiert kostenträchtige und zeitraubende

Fehler. Bei baulichen Abmaßen von 313x660x1800 mm und

einem Gewicht von 450 kg arbeiten die Verpackungsmaschinen mit

Geschwindigkeiten von 60 bis 250 Stück/Minute.

LINEPACK-Maschinen finden sich in den Produktionslinien bei Fundy,

Jacobs Suchard, Stollwerk, Nestle und in mehr als zehn Produktionsstätten

zur Hüttenkäsenverarbeitung.

Backdauer, weitere Backparameter und eventuelle Alarmmeldungen.

Zusätzliches Kriterium stellt kundenseitig die Komponentenverfügbarkeit

dar. Im Servicefall ist ein MFD-Titan Gerät schnell und

leicht ausgetauscht. Die vergleichsweise vielfältigen Möglichkeiten,

die MFD-Titan bietet, lassen die konventionelle Backofenentwicklung

mit herkömmlicher Steuerungstechnik heute als überteuert

erscheinen.

www.moeller.net/aktuell/s1110.jsp

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Richtlinien bedienen - Maschinen-

Dokumentationen integrieren

Seit 1. Januar 2005 muss ein Lebens- und Futtermittel von seiner Entstehung

bis zum Verbrauch über alle Produktions-, Verarbeitungs- und

Vertriebsstufen rückverfolgbar sein. Der 1. Januar 2005 markiert einen

Wendepunkt im Verbraucherschutz, seither ist die EU-Verordnung (EG)

178/2002 geltendes Recht. Die US-Behörde FDA schreibt bereits seit 1997

im Code of Federal Regulations (CFR) die lückenlose und gegen Manipulation

gesicherte Dokumentation aller Prozesse vor. Beide Richtlinien

betreffen auch und gerade den einschlägigen Maschinen- und Anlagenbau.

www.moeller.net/aktuell/s1111.jsp


HMI-PLC

Motion-PLC

Die jederzeit nachvollziehbare Dokumentation

von Ereignissen und ihrer Auswertung im

Produktionsprozess ist für das Unternehmen

Meurer Verpackungsmaschinen, Fürstenau,

kein gravierender Einschnitt. Mit Einführung

der Moeller Touch HMI-PLCs stellte Meurer

bereits auf der Interpack 2002 eine integrierte

Maschinen- und Prozessdiagnose vor.

„Die Anforderungen unsere Kunden gehen

seit damals deutlich weiter, aber auch die geltende

Rechtsgrundlage hat sich verändert“,

so Ludger Richter, Vertriebsleiter bei Meurer.

„Unsere Kunden fordern durchgängige Lösungen

für eine transparente Dokumentation

der Abläufe, eine eindeutige Kennzeichnung

und Identifikation der Produkte sowie die

Bereitstellung der Prozess- und Produktionsdaten

an ein übergeordnetes System mittels

standardisierten Softwareschnittstellen. Diese

Forderungen gelten durchgängig für einfache

Maschinen bis hin zu komplexen Anlagen“ so

Ludger Richter.

Eine weitere Kundenforderung ist die anlagenintegrierte

Maschinendokumentation. Im

Fehlerfall erhält der Benutzer im Display den

entscheiden Hinweis zur seiner Beseitigung.

Weiterführende Hilfen wie etwa Schaltpläne,

erleichtern die Arbeit des Bedienpersonals

und machen sie nachvollziehbar. Die Ersatzteilbeschaffung

vereinfachen integrierte, auf

dem Touch HMI-PLC sichtbare Ersatzteillisten,

sie sind bereits mit Typenbezeichnungen und

Bestellnummern versehen.

Flexibel skalierbare Lösungen

HMI-PLC

Das Lösungskonzept ist verblüffend einfach.

Die Maschinen sind mit 5,7- bis 15-Zoll Touch-

HMI-PLC der Baureihe XVC600 ausgerüstet.

Die Touch-HMI-PLCs visualisieren und steuern

den Prozess. Auf den Geräten ist neben der

Visualisierungs-Runtime (xSoft-EPAM von

Moeller) und der PLC-Runtime (CoDeSys von

3S) ein FDA-Client installiert. Der FDA-Client

dient sozusagen als Broker und kommuniziert

Lineserver

XCC600

Motion-PLC

HMI-PLC

über Ethernet mit dem FDA-Server. Der FDA-

Server selbst ist ein XCC-600 Compact-IPC

der Pentium Klasse, er ist mit integrierter

Festplatte, DVI- Schnittstelle und anderen

IPC-typischen Features ausgestattet. Auf dem

FDA-Server ist unter Windows Betriebssystem

eine SQL Datenbank installiert, die sämtliche

Veränderungen im Produktionsprozess

aufzeichnet. Der Login eines Benutzers, Sollwertänderungen

durch den Benutzer, auftretende

Störungen und alle Produktionsdaten

werden mit einem Zeitstempel versehen,

aufgezeichnet und in einem konfigurierbaren

Batch-Report transparent und nachvollziehbar

gespeichert. Letzterer lässt sich lokal über

die im XCC600 integrierte parallele Druckerschnittstelle

ausdrucken.

Maschinen-Dokumentationen

elektronisch vor Ort

DB

• Benutzer/Passwort Verwaltung

• Aufzeichnung der Prozessdaten

• Alarmaufzeichnung

• Audit Trail

• Protokolle

Ethernet

Motion-PLC

Die hier vorgestellte Aufgabenstellung ist kurz

umrissen: Getränkepackungen in der Größe 1

Liter werden in Folie banderoliert, mit einem

Tragegriff versehen und für den Transport

in Kartons verpackt. Das Antriebskonzept

kombiniert Multiachs-Servoantriebe und Festantriebe.

Die End-of-Line Verpackungslinie von Meurer

ist gemäß GMP/GAMP ausführt und basiert

auf einem Automatisierungskonzept nach

GEN 3-Standard der OMAC. Datenhaltung

und Datenaufbereitung sind entsprechend

FDA-Richtlinie 21 CFR Part 11 konzipiert und

an MES- und BDE-Systeme über eine zentrale

Datenschnittestelle angebunden. Die vertikale

und horizontale Einbindung in kundenspezifische

Architekturen erfolgt dabei über TCP/IP

und Standard-Web-Komponenten des PCbasierten

Steuerungssystems.

Bei der Automatisierung übernehmen Touch-

HMI-PLCs die Maschinensteuerung und

Benutzerführung. Über sie realisiert Meurer

eine problemorientierte Visualisierung der

Maschinenzustände. Auch das Alarmhandling

HMI-PLC

SOLUTIONS11

ist komfortabel ausgelegt: Im Gesamtanlagenbild

erhalten Anlagenführer digitale Maschinenbilder

der Störquelle, den Fehler-Ort und

im Meldetextfenster die exakten Anweisungen

zum Beheben des Störfalls. Die integrierte

Bild-in-Bild-Funktion sorgt beim Endkunden

für eine eindeutige Fehlersuche und für

geringe Standzeiten.

Dem Linienserver kommt eine zentrale Rolle

zu. Er dient zum einen als Datensammler

gemäß EU178/2002 und FDA 21 CFR Part11

für die gesamte Linie. Zum anderen findet

sich auf dem Linienserver die gesamte Dokumentation,

dort liegen auch alle Handbücher

bereit. Ersatzteillisten der Maschinen mit

Typenbezeichnungen und Bestellnummern

werden bei Bedarf über Ethernet in die Displays

übertragen. Über Ethernet sind alle

Maschinen der Linie verbunden, auf Feldbusebene

ist die Maschinenperipherie

durchgängig gestaltet.

FAZIT

Motion-PLC

CM7HSP Horizontalspeicher CM/HEM Hochleistungs-Volleinschlagmaschine CM/HA Handleapplikator CM/HTW Hochleistungs- Tray- und

Wrap-around- Packer

Eine Chargenrückverfolgbarkeit sowie

der Nachweis einer reproduzierbaren,

gleich hohen Produktqualität erfordern

ein umfangreiches Datenmanagement.

Moeller bietet hierzu einen FDA-Server,

mit Windows XP oder 2000, einer SQL-

Datenbank für Datenlogging, Passwortverwaltung,

Ausdruck, Archivierung und

Schnittstelle zur IT-Welt des Endkunden.

Der Datenserver wird über Ethernet mit

den HMI-PLCs vernetzt. In ihm liegen

jeder Bedieneingriff des Maschinen- oder

Anlagenführers sowie alle Prozessdaten

und Fehlermeldungen als Protokolle vor.

Über Ethernet greift der Anwender auf

die Datenbank zu und fährt bei Bedarf eigene

Auswertungen. Bei komplexen Anlagen

sind an den FDA-Server problemlos

mehrere FDA-Clients anschließbar. Zur

Datensicherung oder weiteren Verarbeitung

der geloggten Daten ist optional

ein Datenaustausch mit übergeordneten

SCADA-Systemen realisierbar.

15


16

XVC600:

Vernetzte Süßwarenproduktion

Klöckner Hänsel Processing

(KHP) verfügt über ein breites

Anlagenspektrum, automatisiert

mit xSystem-Komponenten von

Moeller. Konnten die notwendigen Regularien früher noch mit geringem

Aufwand erfüllt und Daten in Papierform erfasst werden, so erfordern

aktuelle gesetzliche Vorgaben heute eine andere Qualität der Datenerfassung.

Aber nicht nur aktuelle Vorschriften, auch Forderungen der

Endkunden nach transparenter Fertigung und gleichbleibend hoher

Qualität machen eine umfassende Kontrolle der Produktion unumgänglich.

Das hohe Datenaufkommen fordert effiziente, kostengünstige Konzepte.

Mit der Einführung eines neuen Wägesystems, automatisiert auf Basis der

Moeller XVC600-Plattform, hat KHP die Anforderungen hinsichtlich einer

Betriebsdatenerfassung berücksichtigt und gleichzeitig die Grundlage zur

Erfüllung der EU-Richtlinie EG 178/2002 zur Rückverfolgbarkeit geschaffen.


DAS UNTERNEHMEN

Die Klöckner Hänsel Processing GmbH

gehört zur 1923 gegründeten Klöckner-Werke

AG. Klöckner Hänsel selbst

entstand im Jahr 1980 durch Zusammenschluss

mit Otto-Hänsel, Hannover,

wo das Unternehmen auch heute noch

seinen Firmensitz hat. Klöckner Hänsel

entwickelte sich kontinuierlich weiter

zu einem angesehenen Verpackungsspezialisten,

mit Sonderlösungen in der

Automatisierung, und Hersteller von

Prozess-Anlagen für die Lebensmittelindustrie.

Die innovativen Anlagen- und

Verpackungstechniken kommen in den

Industriezweigen Nahrungs- und Genussmittel

zum Einsatz.

Bislang beschreiben Endkunden bei der Fertigung

neuer Produkte den Prozess und seine

Anlage, nicht aber den zu behandelnden

Datenrahmen. Das erfordert oftmals aufwändige

Nachbesserungen in der Automatisierung.

So müssen notwendige Daten einem

SCADA-System oder einem Kundenrechner

verfügbar gemacht werden. Um Kosten zu

minimieren, erfasste KHP bislang vorbeugend

die Daten. Bei der EU-Richtlinienumsetzung

werden nun prospektiv die erweiterten Anforderungen

bezüglich Bedienen sowie Erfassen

und Bereitstellen von Daten berücksichtigt.

Das neue Konzept erlaubt auch eine problemlose,

nachträgliche Installation des Datenerfassungssystems.

Aus der Kombinatorik zum Konzept

Das neue Konzept basiert auf standardisierten

Automationsprodukten von Moeller.

Neben der Automatisierung des zentralen

Dosier- und Verwiege-Systems Contigrav der

Hochleistungs-Rührkochanlage JellyStar mit

einer HMI-PLC XVC-601 von Moeller kommen

weitere HMI-PLC zum Einsatz. Heute werden

beim Projektieren der PLC-Programme und

der Visualisierung alle protokollierungsrelevanten

Daten gekennzeichnet. Zusätzlich

sind die Waagenbedienung, das Leuchtschaltbild

und die allgemeine Anlagenbedienung

übersichtlich zusammengefasst und bedienerfreundlich

gestaltet, so dass der Einarbeitungsaufwand

für das Personal gering bleibt.

Das zentrale Dosier- und Verwiege-System

verarbeitet gleichermaßen flüssige, pulverförmige

und kristalline Rohstoffe. Dabei ist

eine hohe Präzision beim Rezepturansatz für

Gelee- oder Fondant-Produkte erforderlich.

Die HMI-PLC XVC-601 versorgt mehrere

Wägecontroller gleichzeitig über einen Feldbus

mit Aufträgen. Zudem registriert und

visualisiert sie die Verwiegungen auf dem

Touch-Panel. Die HMI-PLC speichert dabei bis

zu 250 Rezepte mit bis zu 64 Komponenten.

Tara-Automatik, Grob-/ Fein-Dosierung für

hohe Genauigkeit, Entleerungskontrolle sowie

Toleranz-Überwachung und Interface zum

Druckeranschluss komplettieren das einfach

zu bedienende Touch-Panel.

Um den Anlagenführer jederzeit über den

Produktionsstatus zu informieren, befindet

sich auf dem Hauptbild ein dynamischer

Dosiermonitor mit dem letzten, dem aktuellen

und dem nächsten Schritt, zusätzlich ist ein

dynamischer Taktmonitor mit Rezeptnamen

und Chargennummer integriert. Eine derartige

Struktur verringert die Anzahl der Rezepturen

und macht sie überschaubar.

Bislang wurde ausschließlich ein Soll-Ist-Vergleich

der verwogenen Rohstoffe protokolliert.

Das neue System erfasst Basisdaten wie

Rezepte, Parameteränderungen und Bedieneingriffe,

umfangreiche Betriebsdaten wie

etwa Temperatur oder Druck und schließlich

jeden Fehler. All diese Daten werden einer

Charge zugeordnet, nachvollziehbar protokolliert

und dokumentiert.

SOLUTIONS11

Chargenrückverfolgung in der

Süßwarenproduktion gemäß

EU-Richtlinie 178/2002

Die neue EU-Behörde EFSA (European

Food Safety Authority) ist zwischenzeitlich

installiert. Ab 01.01.2005 gilt die

EU-Richtlinie 178/2002, sie wurde von

der EU-Kommission zum Schutz der Verbraucher

erlassen. Die Richtlinie verlangt

vom Lebensmittelproduzenten die Rückverfolgbarkeit

der eigenen Produkte und

der verwendeten Vorprodukte in seinem

Unternehmen. Mit dem International Food

Standard IFS 4.0 installieren insbesondere

die Lebensmittel-Großkonzerne eine einheitliche

Qualitätsbewertung und beziehen

sich dabei unter anderem auf die Rückverfolgbarkeit:

„Die Organisation muss

alle Rohmaterialien in geeigneter Weise

identifi zieren können und den Weg der

sich in Verarbeitung befi ndlichen wie auch

der fertigen Erzeugnisse auf allen Stufen

von Herstellung, Lagerung, Versand und

gegebenenfalls Verteilung an den Kunden

nachzuvollziehen.“

FAZIT

Friedrich Reinecke, Leiter Elektrotechnik

bei Klöckner Hänsel Processing, zum

Moeller HMI-PLC Konzept: „Die bislang

gemeinsam realisierten Projekte überzeugen.

Die Hardware ist skalierbar und

kann durchgängig vernetzt werden. Eine

Software für alle Systeme erleichtert und

verkürzt die Projektierung und Umsetzung.

Dank Prozessdatenerfassung und

Chargenrückverfolgbarkeit besitzen wir

nun zukunftssichere Lösungen für unsere

Kunden. Mit einem einzigen IPC lassen

sich von mehreren HMI-PLCs die Daten

in einer Datenbank sammeln und dem

Kunden verfügbar machen. Er greift problemlos

auf die Daten zu und verarbeitet

sie entsprechend seinen Bedürfnissen auf

seiner IT-Umgebung. Das spart uns viele

Gespräche vor, während und nach der

Inbetriebnahme.“

www.moeller.net/aktuell/s1112.jsp

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Touch-Display-PLC:

Transparenz in allen Stufen

Bislang fokussieren Maschinenbauer mechanische und elektrische Abläufe

innerhalb ihres Umfelds. Eine Standardautomatisierung mit Bedienung

über HMI, Fehlererkennung und Diagnose ist heute obligat, nicht aber das

Erfassen produktrelevanter Daten, das Protokollieren von Prozesseingriffen

oder die Entsprechung neuer Richtlinien im Lebensmittelbereich. Ein neuer

Maschinentyp eröffnet vielfach die Chance, sich auch bei der Elektroplanung

und Softwareerstellung mit einer Neuausrichtung zu beschäftigen.

Fawema stellt mit der neuen kontinuierlichen Schlauchbeutelmaschine

VC250 - mit Moeller Touch-Display-PLC – eine Lösung vor, die all diesen

Anforderungen entspricht.


Neues Steuerungskonzept

Mit der Neuentwicklung der Schlauchbeutelmaschine

beschreitet Fawema neue Wege

hinsichtlich der Auswahl der Steuerungskomponenten

bei der Antriebstechnik, der

Visualisierung und einer durchgängigen Kommunikation.

Mit dem System soll bei Bedarf

auch eine Zutrittskontrolle und Betriebsdatenerfassung

bis hin zur Rückverfolgbarkeit nach

EG178/2002 oder der FDA-Richtlinie realisiert

werden – ohne umfangreiche Änderungen

beim Projektieren. Kern des Steuerungskonzepts

der Schlauchbeutelmaschine ist ein

Multi-Achssystem mit drei Servo-Achsen sowie

die Touch-Display-PLC XVC601 mit 10,4“ Infrarot

Touch-Display von Moeller. Abgerundet

wird das Konzept mit dem Moeller Remote

I/O-System WinBloc.

Ein Vorteil der XVC601 ist die einfache Ankopplung

und Kommunikation zum Servo-System.

Achscontroller und XVC601 tauschen via

Ethernet ihre Daten aus. Eine Parametrierung

reicht hierzu aus, da beide Systeme mit 3S

CoDeSys programmiert werden und zur Kommunikation

das integrierte SymArti-Protokoll

nutzen. Visualisierung und Bedienung sind bei

allen Maschinenserien gemäß dem Leitspruch

„one face to the customer“ konzipiert. Das

heißt, Standards im Visualisieren, Vereinheitlichen

von Funktionen und Bedienelementen

sowie unaufwändiges Einarbeiten des

Bedieners.

Hinzu kommt die Option, bei Bedarf des Kunden

umfangreiche Maschinenparameter und

Betriebsdaten bereitzustellen.

Flexibel visualisieren, Betriebsdaten erfassen,

Produkte rückverfolgen

Moeller erstellte zur neuen EU-Richtlinie

EG178/2002 ein Konzept, das die Standard-

Hardware-Komponenten mittels Software-

Erweiterung an den so genannten FDA-Server

anbindet und eine Betriebsdatenerfassung bis

hin zur Rückverfolgbarkeit gestattet. Hierzu

ist lediglich die FDA-Client-Software auf dem

XVC601-Gerät zu installieren. Dieses stellt

über Ethernet zum FDA-Server eine permanente,

sichere Verbindung her. Der Server

selbst besteht aus einem Moeller Box-PC

XCC601 und ist mit einer leistungsfähigen

SQL-Datenbank ausgestattet. Die Datenbank

ist mit fertigen Masken vorkonfi guriert und

benötigt keine zusätzliche Projektierung. Bei

Headless-Ausführung ohne Display steht ein

HTML-Interface bereit. Das System wird dann

einfach über einen Web-Browser eines an

Ethernet angeschlossenen PCs eingerichtet.

Die Visualisierung projektieren Anwender

mit xSoft-EPAM (Easy Page Machine) unter

Mirosoft Excel. xSoft-EPAM ist ein von Moeller

geliefertes AddIn, das einfach in Microsoft

Excel eingebunden wird. Danach lässt sich

unter Excel die Visualisierung komplett projektieren

– mit allen Möglichkeiten, die diese

Standardsoftware bietet.

Die einmal mit xSoft-EPAM erstellte Visualisierung

ist somit automatisch vorbereitet,

um im Falle einer Endkundenforderung die

Maschine normenkonform auszurüsten. Bei

der Projektierung werden aufzeichnungsrelevante

Daten gekennzeichnet. Der große

Vorteil der Moeller Lösung liegt darin, dass

Fawema keine Änderung in der Projektierung

und Visualisierung vornehmen muss, wenn

Kunden entsprechende Forderungen stellen.

Da Kunden über die integrierte Visualisierung

nahezu alle Parameter ändern und beeinfl ussen

können, betrachtete Fawema es als notwendig,

sämtliche Eingriffe bei Bedarf gleich

mit zu loggen. Mit dem Moeller Konzept der

Rückverfolgbarkeit stellt dieses Erfordernis

kein Problem dar – dank umfangreicher, sicherer

Benutzerverwaltung und der Log-Funktion

der angeschlossenen Datenbank.

Nun ist exakt nachvollziehbar, wer, wann,

welchen Parameter an der Maschine änderte.

Endkunden können jederzeit ein Produkt

- ob Beutel oder Charge - eindeutig den

Maschinenparametern zum Zeitpunkt der

Produktion zuzuordnen. Die mitgeschriebenen

Daten lassen sich auch problemlos für

Statistik funktionen nutzen, so ist etwa der

Temperatur- oder Geschwindigkeitsverlauf

einer bestimmten Charge grafi sch schnell

aufbereitet und sofort druckbar.

DAS UNTERNEHMEN

Die FAWEMA Maschinenfabrik GmbH &

Co KG aus Engelskirchen-Ründeroth ist

ein weltweit agierendes Unternehmen im

Verpackungsmarkt. Das Programm des

Maschinenbauers reicht vom Herstellen

und Zuführen der Verpackung über das

Dosieren, Abfüllen und Verschließen bis

hin zur Sammelverpackung der Ware.

Abgefüllt und verpackt werden trockene

Produkte mit unterschiedlicher Konsistenz

wie etwa Mehl und Zucker, aber

auch Materialien aus dem Non-Food-

Bereich wie etwa Waschpulver oder Holzkohle.

Die Verpackungsgröße reicht von

100-Gramm-Beuteln bis hin zu 25-Kilo-

Säcken. Verpackt wird in Standboden-

oder in Schlauchbeutel.

EG178/2002

SOLUTIONS11

Seit 01.01.2005 gilt innerhalb der EU die

Verordnung EG 178/2002, die für Lebens-

und Futtermittelunternehmen bindend ist.

Die neue Regelung betrifft alle produzierenden,

verarbeitenden und vertreibenden

Unternehmen. Vorgaben über Zuständigkeiten,

Verantwortung und Verfahren für

ein geeignetes Krisenmanagement

gehören zu dieser Verordnung. Eine Kernaussage

für die Verpackungsbranche fi ndet

sich im Artikel 18 „Rückverfolgbarkeit“:

Die Verpfl ichtung zur eindeutigen Rückverfolgbarkeit

der Einsatzstoffe in allen

Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen.

Ein Hersteller muss somit jederzeit

den zeitlich zurückliegenden Werdegang

eines Produkts, die Verwendung und die

jeweiligen Orte verfolgen können.

www.moeller.net/aktuell/s1113.jsp

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20

HMI-PLC:

Verpacken „all-in-one“

Der hart umkämpfte Verpackungsmarkt fragt kontinuierliche Verbesserungen

und Innovationen nach. Die Erwartungen der Endkunden an hohe Flexibilität

und einfache Bedienung steigen gleichermaßen. Dieser schnelllebige Markt

verlangt innovative, zukunftssichere Steuerungskonzepte und ebensolche

Einzelkomponenten. Wächter Packautomatik setzt beim Steuerungskonzept

für seinen neuen CartoJet C3A neben einem Multiachssystem auf xSystem

von Moeller. Der neue CartoJet bietet Endkunden mehrere Verpackungsstufen

in einer Maschine: Karton aufrichten, befüllen und verschließen, also

„all-in-one“ – das trifft ebenso auf die Moeller HMI-PLC HPG230 zu.


DAS UNTERNEHMEN

Wächter Packautomatik GmbH & Co. KG

ist weltweit agierender Anbieter von

Endverpackungstechnologien.

Das Familienunternehmen mit Sitz in

Bad Wünnenberg wurde 1975 gegründet.

Kunden von Wächter Packautomatik

kommen sowohl aus dem Food und

Beverage- als auch dem Non-Food-

Bereich, insbesondere der Hardfloor-

Industrie. Das Leistungsspektrum reicht

von Planung, Entwicklung, Fertigung,

Montage und Inbetriebnahme von

Einzelmaschinen bis hin zur kompletten,

vollautomatischen Verpackungsstraßen

mit Palettierer, Transport- und Verteilersystemen.

Der CartoJet C3A ist eine konsequente Weiterentwicklung

des bewährten Wächter Carto-

Jets. Seine flexible, kompakte Modulbauweise

gestattet eine effektive Raumnutzung. Je nach

Produktzuführung, ob seitlich oder in Linie,

nach Verpackungsart, Tray mit oder ohne

Deckel sowie Wrap-Around, nach Maschinenausführung,

in Stahl oder lackiert, wird die

Anlage den kundenspezifischen Anforderungen

angepasst.

Der neu entwickelte Produkteinsetzer bietet

die Alternativen Einschieben und Einsetzen,

wahlweise auch mehrlagig. Biegsame Produkte

werden in Gruppierketten formiert

und schonend eingesetzt. Alle leistungsrelevanten

Antriebe sind servomotorisch und

synchronlaufend ausgelegt. Das passt die

Maschinengeschwindigkeit den tatsächlich

ankommenden Produktmengen an, bei bis

zu 25 Packungen pro Minute. Produkte und

Packungen bewegen sich dabei auf nur einer,

leicht überschaubaren und zugänglichen

Ebene. Die eingesetzte Servotechnik und das

Schnellwechselsystem gestatten das Anlagenumstellen

auf andere Produkte oder Produktanordnungen

per einfachen Tastendruck. Die

Anlagenbedienung erfolgt intuitiv und benutzerfreundlich

über das 5,7-Zoll Color-Touch-

Panel. Das Display informiert den Bediener

jederzeit über den aktuellen Anlagenzustand.

Im Fehlerfall gibt das Display eine graphische

Diagnose mit zusätzlichen Fehlertexten aus.

Das erlaubt ein schnelles Reagieren und verringert

Stillstandszeiten.

All-In-One bei der Steuerung

Das neue Visualisierungssystem des C3A sollte,

laut Roman Bense, Leiter Automatisierung

bei Wächter, folgenden Kriterien uneingeschränkt

genügen: „Einfaches Handling der

Schnittstelle zum Multiachssystem sowie ein

übersichtliches, leicht zu erlernendes Programmiertool

für die Visualisierung und die

integrierte PLC“. Roman Bense machte bislang

mit äußerst zeitaufwendigen Systemen seine

unliebsamen Erfahrungen. Das neue System

sollte zügig und problemlos in der Maschinenapplikation

umzusetzen sein. Der Automatisierungsfachmann

entschied sich für die Moeller

HPG230, ein PC-basiertes 5,7-Zoll Infrarot

Touch-Display mit integrierter IEC-61131 kompatibler

PLC. On Board befinden sich Ethernet-,

CANopen- und RS232-Schnittstellen, optional

auch Profibus DP oder Multiprotokollboard

mit MPI. Die Front ist in kratzfestem, bruchsicherem

Glas ausgeführt. Das Gerät kommt

ohne rotierende Medien wie Lüfter oder Festplatte

aus. Zum Speichern von Betriebssystem,

Programm, Visualisierung und Daten dient

eine wechselbare CompactFlash. Versehen mit

Echtzeitbetriebssystem VxWorks eignet sich

das Gerät bestens für raue Industrieeinsätze.

Der integrierte Web-Server, ein FTP-Client und

-Server erleichtern Ferndiagnose und Fernwartung

und runden das All-In-One-System ab.

EPAM – Standards reduzieren Kosten beim

Engineering

Heute erstellt Wächter seine Bildschirmseiten

einfach und effizient unter Microsoft Excel.

Das Moeller AddIn xSoft-EPAM (Easy Page

Machine) muss lediglich in Excel eingebunden

werden. Damit ist die Visualisierung ohne

jegliche weitere Software komplett projektierbar

- mit allen Vorteilen, die Standard Excel

bietet. Das erleichtert die Projektierung und

spart Zeit.

Entscheidender Vorteil für den Einsatz von

HPG230 mit EPAM war die einfache Koppel-

SOLUTIONS11

möglichkeit zum Multiachssystem. Beide

Systeme basieren auf CoDeSys von 3S und

nutzen beide die in CoDeSys integrierte

SymARTI-Schnittstelle zur Kommunikation

(Symbolisches Asynchrones Runtime Interface).

Im Servosystem muss lediglich eine Symbol-

Datei mit den zu visualisierenden Variablen

erzeugt werden. In EPAM wird diese Datei

importiert und sofort stehen alle Variablen für

die Visualisierung bereit. Jetzt gilt es noch, die

IP-Adresse des Servosystems in EPAM zu deklarieren,

die beiden Geräte über ein gedrehtes

Ethernet-Kabel zu verbinden und schon läuft

die Kommunikation. Der Import der Variablen

des Multiachssystems benötigt also keine Doppeldeklaration

und erspart dem Anwender

somit zusätzlichen Projektierungsaufwand.

Und internationale Standards reduzieren

weitere Kosten beim Engineering.

FAZIT

Roman Bense, verantwortlicher Automatisierer

bei Wächter Packautomatik ist

erleichtert: „Wir haben mit der Moeller

Touch-Display-PLC HPG230 ein Visualisierungssystem

gefunden, das wir ohne

großen Zeitaufwand einfach und schnell

über Ethernet an unser Servosystem

anschließen können. Und das Projektierungstool

unter Excel reduziert unsere

Projektierungszeiten erheblich. Wichtiger

Nutzen für unsere Kunden - sie profitieren

von der einfachen, übersichtlichen

Bedienung. “

www.moeller.net/aktuell/s1114.jsp

21


22

XV400 Touch-Display-Geräte

prädestiniert für

Etikettiermaschinen

Maschinen von Langguth sind so vielfältig wie die zu etikettierenden Produkte.

Von kleinen halbautomatischen Maschinen bis zu vollautomatischen

Anlagen erarbeitet Langguth maßgeschneiderte Lösungen. Für die Etikettierung

kommen sowohl Nass- oder Heißleim als auch Haftetiketten zum

Einsatz. Alle Maschinen lassen sich in bereits vorhandene Produktionslinien

integrieren. Besonderen Wert legt Langguth auf den Bedienkomfort seiner

Anlagen und setzt hierbei auf die einfach bedienbaren, flexiblen und

skalierbaren XV400 Touch-Display-Geräte von Moeller.

Die Moeller Touch-Display Reihe XV400 basiert

auf einer Hardware Plattform. Die Funkton

- HMI oder HMI-PLC – wird durch eine

wechselbare Compact Flash bestimmt. Hierzu

wird das XV400 Grundgerät einfach mit der

gewünschten Softwarefunktion – auf der

CompactFlash - ausgerüstet. XV400 Geräte

verfügen wahlweise über Infrarot- oder Resistiv-Touch

Technologie in den Display Größen

5,7“ STN Color, 10,4“ oder 12,1“ TFT Color.

Infrarot-Touch-Displays besitzen ein kratzfestes

Sicherheitsverbundglas. Bestückt sind

die Grundgeräte mit einer RISC-CPU (32 Bit,

400 MHz) und integrierten Schnittstellen wie

RS232, USB, Ethernet 10/100 MBit und CAN.

Mittels optionaler Kommunikationskarte sind

weitere Schnittstellen wie Profi bus DP oder

MPI realisierbar.

Je zwei Funktionsvarianten - HMI oder HMI-

PLC - bietet Moeller bei allen XV400 Geräten

durch Auswahl über die jeweilige Compact-

Flash Karte. Als HMI kommt der grafi sche

Konfi gurator Galileo oder die textuelle

Beschreibung xSoft-EPAM (EasyPageMachine)

zum Einsatz. In Verbindung mit der SPS-Programmiersoftware

xSoft Professional, auf

Basis von CoDeSys, resultieren daraus zwei

leistungsstarke Varianten einer Multitaskingfähigen

HMI-PLC gemäß IEC 61131-3.

Die XV400 Geräte besitzen ein (beim 5,7“

Gerät) oder zwei (beim 10,4 und 12,1“ Gerät)

Kommunikationsslots. Kommunikationsboards,

wie Multiprotokollboard mit MPI sowie

Profi bus DP Master oder Slave, DeviceNet

und andere, eröffnen bei Bedarf vielfältige

Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten.

Bei Langguth erfolgt die Verstellung der

Etikettiermaschine mit allen Gebinde- und

Etikettendaten automatisch. Rezepte der rund

200 Produkte verwaltet die Moeller XV400

DAS UNTERNEHMEN

Die Langguth GmbH mit Sitz in Senden-

Bösensell im Münsterland wurde 1932

gegründet. Heute produziert Langguth

Etikettiermaschinen und Eimer-Handlingsysteme

für die Farben- und Lackbranche

sowie die chemische Industrie; außerdem

gehört eine Vielzahl an Firmen aus der

Lebensmittel- und Getränkesparte zum

Kundenkreis. Die Maschinen werden

in Einzelanfertigung kundenbezogen

hergestellt, der Exportanteil liegt bei 60

Prozent - mit steigender Tendenz.

direkt. Die beiden Einschübe für CompactFlash

Karten lassen eine Trennung von Betriebssystem/Funktion

und Daten zu. Übergeordnete

Betriebsdatenerfassung via Ethernet ist ebenso

realisierbar wie automatischer Rezept-

Download von SCADA Systemen.

XV400 unterstützt Fremdsprachen mit eigenem

Zeichensatz, wie etwa chinesisch oder

kyrillisch. Dank Windows CE können vielfache

Funktionen des Betriebssystems für die

Automatisierung und Visualisierung genutzt

werden. Alfred Potthoff, Leiter der Elektroabteilung

bei Langguth: „Mit XV400 optimieren

wir wirtschaftliche und funktionale Aspekte

– daraus resultiert für unsere Kunden ein

qualitativer Mehrwert“.

www.moeller.net/aktuell/s1115.jsp


Moeller Info-Service:

Schnell, einfach, direkt

MOELLER

INFO SERVICE

Informationen dort wo sie

gebraucht werden.

Per Download, Mail oder Fax

einfach, sicher und direkt

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Bitte senden Sie mir „Moeller Solutions“ regelmäßig zu

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Straße: ...............................................................................................................................

PLZ/Ort: .............................................................................................................................

Land: ..................................................................................................................................

Telefon: .............................................................................................................................

E-Mail: ...............................................................................................................................

Bitte nehmen Sie mich in

den Verteiler für Ihren elektronischen

Newsletter auf.

www.moeller.net

Produktübersicht Automatisierung 2005

HMI-PLC XV400

HMI-PLC XV200

Remote I/O XION

Remote I/O XION ECO

Steuerrelais easy /

Multifunktionsdisplay MFD-Titan

Fingerprint M22-ESA

Elektronischer Katalog

Unternehmensbroschüre

Think future. Switch to green. green

23


Automatisierungsprodukte,

Systemlösungen und

Dienstleistungen rund um

die Steuerung und Visualisierung

die Maschinen

und Anlagen noch

leistungsfähiger machen.

—— PC based HMI-PLC

und PLC

—— Embedded HMI-PLC

—— Modular PLC

—— Compact PLC

—— HMI

Kommunikation on board

Modular-PLC XC 200

Ethernet

USB

—— Remote I/O

—— Bedien- und

Steuerrelais

“Eine Steuerung mit allen Schnittstellen

on board: Diese Lösung hat uns viel Zeit

und Geld gespart.”

4

015081 027873

Moeller GmbH

Hein-Moeller-Straße 7–11

53115 Bonn

Fax (0228) 602-2275

info@moeller.net

Moeller GmbH

Industrieautomation

Hein-Moeller-Str. 7–11

D-53115 Bonn

Tel.: +49 228 602-2915

Fax: +49 228 602-2917

E-Mail: info@moeller.net

Internet: www.moeller.net

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Änderungen vorbehalten

KM 0000-4246 D K.P

Printed in the Federal Republic of Germany (xx/03)

Article No.: xxxxxx

XC200 – das sind modulare PLC-Systeme mit

hervorragenden Kommunikationsmöglichkeiten.

Alle Schnittstellen sind bereits direkt on board:

• Ethernet: für die Vernetzung von Steuerungen,

zur Anbindung an die IT-Welt

• USB: zur Datenspeicherung, als Rezepturdownload,

zur Betriebsdatenerfasssung

• CANopen: für Feldbuskomponenten

bis hin zu anspruchsvoller Antriebstechnik

• OPC: schnelle und sichere Kopplung zu Visualisierungen,

Datenbanken und Leitsystemen

• Integrierter WEB-Server

Senken Sie mit XC200 den Aufwand und die

Kosten für Ihre Automatisierungslösung.

Wir beraten Sie gerne.

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