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Der Weg in die Diktatur - AWO Psychiatriezentrum

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DER WEG<br />

IN DIE DIKTATUR<br />

Gesundheits-und Krankenpflegekurs 10/08<br />

AG Mahnmal<br />

1


‣ * 20. April 1889 <strong>in</strong> Braunau am Inn (Österreich)<br />

‣ † 30. April 1945 <strong>in</strong> Berl<strong>in</strong><br />

‣ Mutter: Klara<br />

‣ Vater: Alois<br />

‣ Er war das 4. von 6 K<strong>in</strong>dern aus<br />

e<strong>in</strong>er katholischen Familie.<br />

‣ <strong>Der</strong> Bezug zu se<strong>in</strong>em Vater war durch Gewalt geprägt.<br />

‣ Die Mutter hat ihn stets vergöttert, konnte ihn nicht vor der<br />

Gewalt des Vaters schützen.<br />

‣ Das Spannungsverhältnis zwischen Vater und Sohn hatte<br />

negativen Entwicklungse<strong>in</strong>fluss.<br />

Gesundheits-und Krankenpflegekurs 10/08<br />

Quelle Bild: www.topnews.<strong>in</strong>/files/adolf-hitler.jpg AG Mahnmal<br />

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Quelle Bild: www.solarnavigator.net/history/adolf_hitler.htm<br />

Gesundheits-und Krankenpflegekurs 10/08<br />

AG Mahnmal<br />

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Im September 1919 trat Adolf Hitler der NSDAP<br />

(Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) bei.<br />

1921 übernahm er den Vorsitz der Partei und formte<br />

sie nach se<strong>in</strong>en Vorstellungen.<br />

Dies führte später, nach der Wiedergründung durch<br />

Hitler, zu e<strong>in</strong>er unangefochtenen Führerschaft nach<br />

<strong>in</strong>nen und später nach außen, bis zum Führer des<br />

deutschen Volkes.<br />

Gesundheits-und Krankenpflegekurs 10/08<br />

AG Mahnmal<br />

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‣ Im Jahr 1923 versuchte Hitler zusammen mit<br />

Ludendorff, <strong>die</strong> zaudernden Rechtskreise durch <strong>die</strong><br />

Ausrufung e<strong>in</strong>er "Regierung der nationalen<br />

Revolution" zum Handeln zu zw<strong>in</strong>gen,<br />

jedoch schlug der Putsch fehl.<br />

Gesundheits-und Krankenpflegekurs 10/08<br />

AG Mahnmal<br />

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Nach dem erfolglosen Hitlerputsch wurde <strong>die</strong> NSDAP<br />

(Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei)<br />

verboten und Hitler saß 4 Jahre <strong>in</strong> Festungshaft.<br />

In <strong>die</strong>ser Zeit schrieb er se<strong>in</strong> Buch „Me<strong>in</strong> Kampf“.<br />

Nach Aufhebung des Parteiverbots, begann Hitler den<br />

Neuaufbau der NSDAP (Nationalsozialistische<br />

Deutsche Arbeiterpartei).<br />

Gesundheits-und Krankenpflegekurs 10/08<br />

AG Mahnmal<br />

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Nach der Weltwirtschaftskrise schaffte <strong>die</strong> NSDAP<br />

(Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) den<br />

Durchbruch zur Massenpartei.<br />

Gesundheits-und Krankenpflegekurs 10/08<br />

AG Mahnmal<br />

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Übertragung der Regierungsgewalt <strong>in</strong> Deutschland<br />

auf <strong>die</strong> NSDAP < Nationalsozialistische Deutsche<br />

Arbeiterpartei > und <strong>die</strong> anschließende Umwandlung<br />

der Demokratie <strong>in</strong> e<strong>in</strong>e <strong>Diktatur</strong>.<br />

Gesundheits-und Krankenpflegekurs 10/08<br />

AG Mahnmal<br />

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Quelle Bild: www. hubert-brune. de von 1867 bis 1933.htm<br />

Gesundheits-und Krankenpflegekurs 10/08<br />

AG Mahnmal 9


Quelle Bild: www.br-onl<strong>in</strong>e.de/bayern/e<strong>in</strong>st-und-jetzt/macht....<br />

Gesundheits-und Krankenpflegekurs 10/08<br />

AG Mahnmal<br />

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‣ Hitler lässt am 01.02. 1933 den Reichstag auflösen.<br />

‣ 04.02. 1933 Versammlungs- und Pressefreiheit<br />

e<strong>in</strong>geschränkt, zum Schutz des Volkes.<br />

‣ 23.03. 1933 Ermächtigungsgesetz erlassen zur<br />

Behebung der Not von Staat und Volk.<br />

‣ 31.03. 1933 Gesetz zur Gleichschaltung der Länder und<br />

Reich.<br />

‣ 07.04. 1933 E<strong>in</strong>setzung von Reichsstatthaltern mit dem<br />

Recht, eigene Regierung zu bilden; Länder werden<br />

Befehlsempfänger des Reiches.<br />

‣ Wiederherstellung des Berufsbeamtentums.<br />

‣ 01.05. 1933 Aufhebung der Gewerkschaften.<br />

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‣ 01.06. 1933 Verbot der SPD (Sozialdemokratische Partei<br />

Deutschlands), Selbstauflösung DNVP (Deutsch<br />

nationale Volkspartei).<br />

‣ Mitglieder gehen zur NSDAP (Nationalsozialistische<br />

Deutsche Arbeiterpartei).<br />

‣ Rücktritt H<strong>in</strong>denburg als Wirtschaftsm<strong>in</strong>ister.<br />

‣ 01.07. 1933 Auflösung der übrigen Parteien durch<br />

Hitlers Druck.<br />

‣ 03.07. 1933 Gesetz zur Verhütung erbkranken<br />

Nachwuchses.<br />

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AG Mahnmal<br />

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‣ 02.08. 1934 durch den Tod H<strong>in</strong>denburg, wurde Hitler<br />

zum Reichspräsident.<br />

‣ August 1934 Nürnberger Rassengesetz.<br />

‣ 1935 Wiedere<strong>in</strong>führung der allgeme<strong>in</strong>en Wehrpflicht.<br />

‣ 1936 Besetzung des Rhe<strong>in</strong>landes.<br />

‣ 10.09. 1939 Ermächtigung des Führers Hitler zur<br />

Gewährung des Gnadentodes für unheilbar Kranke,<br />

<strong>die</strong> ke<strong>in</strong>erlei Gesetzeskraft oder Legalität hatten.<br />

‣ Ausbruch des 2. Weltkrieges mit dem Überfall auf<br />

Polen.<br />

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Quelle Bild: www. Wirtschaftsfacts.de/?page_id=218<br />

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‣ Im Dezember 1941 übernahm er selbst den Oberbefehl<br />

des Heeres.<br />

‣ Die Kriegslage wurde immer aussichtsloser.<br />

‣ 1941 befahl er als letzte Konsequenz se<strong>in</strong>es<br />

antisemitischen Programms <strong>die</strong> "Endlösung der<br />

Judenfrage", d.h. <strong>die</strong> Vernichtung der <strong>in</strong> se<strong>in</strong>em<br />

Machtbereich lebenden Juden.<br />

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AG Mahnmal<br />

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‣ Ihr fielen 5- 6 Millionen Menschen zum Opfer.<br />

‣ Hitler entg<strong>in</strong>g mehreren Attentatsversuchen, um damit<br />

Deutschland vor der totalen Niederlage zu retten.<br />

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‣ Die Verantwortung für den Ru<strong>in</strong> des Deutschen<br />

Reiches entzog sich Hitler am 30.04. 1945 durch Suizid<br />

im Bunker der Reichskanzlei <strong>in</strong> Berl<strong>in</strong>.<br />

‣ Mit ihm starb se<strong>in</strong>e langjährige Geliebte Eva Braun, <strong>die</strong><br />

er am Vortag geheiratet hatte.<br />

‣ Ihre Leichen wurden <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Hof der Reichskanzlei <strong>in</strong><br />

unmittelbarer Nähe des „Führerbunkers“ verbrannt.*<br />

* Rochus Misch, <strong>Der</strong> letzte Zeuge, Ich war Hitlers Telefonist, Kurier u. Leibwächter, Piper Verlag München 2008<br />

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