POROTON- S10/11-P - ENEV-Online.de

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POROTON- S10/11-P - ENEV-Online.de

POROTON-

S10/11-P

Massive Wohnanlagen

ohne Wärmedämmverbundsystem


Die wärmedämmende

Schallmauer

für den

Objektbau.

Wienerberger GmbH

Oldenburger Allee 26 · 30659 Hannover

Telefon 0511 610 70-0 · www.wienerberger.de

2

Die neue S-Masse ist da: POROTON-S11. Eine ideale Kombination

von bewährtem Ziegel und innovativer Perlit-Füllung, einem ökologischen

Vulkangestein. Natur pur! Und mit hervorragenden Werten in den Bereichen

Schallschutz (R w, Bau, ref = 50,7 dB), Wärmeschutz (� = 0,11 W/mK und U-Wert

von 0,28 W/m 2 K) und Statik (zul. 0 bis zu 1,8 MN/m 2 ). Machen Sie sich nichts

vor, planen Sie monolithisch mit dem neuen S 11. Dann ist Ruhe im Bau.


Inhaltsverzeichnis

POROTON-S10/11-P: Der ideale Wandbaustoff für den

mehrgeschossigen Wohnungsbau

Die 10-Kämpfer für den Objektbau 6/7

Detailausbildungen 8

Technische Daten auf einen Blick 9

Objektberichte

Mehrfamilienhäuser Mühlfeldweg in Garching 10/11

Weißer Kubus an der Spree: Stadthaus, Berlin – Halbinsel Stralau 12/13

Mehrgenerationenwohnen am Wasser, Berlin – Alt-Stralau 14/15

Neues Wohnen am Alten Schlachthof, Berlin Prenzlauer Berg 16/17

Wohnanlage Grünwalder Straße in München-Harlaching 18/19

Wohnanlage Birkenallee in Poing 20/21

Ausschreibungsvorschlag 22

Einsatzbereiche für MFH und Objektbau 23

4/5

3


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POROTON-S10/11-P:

Der ideale Wandbaustoff für den

mehrgeschossigen Wohnungsbau

Der schallschutzoptimierte Ziegel für den Objektbau

Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefi nden ist der Schallschutz in Gebäuden von

großer Bedeutung. Besonders wichtig ist der Schallschutz für Mehrfamilienhäuser, da

die Wohnung dem Menschen sowohl als Rückzugsraum dient, als auch den eigenen

Bereich gegenüber den Nachbarn abschirmen soll. Mit dem POROTON-S12 hat die

Wienerberger-Gruppe bereits im Jahr 2005 einen Ziegel entwickelt, der die strengen

Anforderungen im Geschosswohnungsbau an den Schall- sowie den Wärmeschutz

wirtschaftlich und sicher erfüllt. Der POROTON-S11-P und neu der POROTON-S10-P

sind die konsequente Weiterentwicklung.

Der „wärmste“ Objektziegel der Welt

Durch die integrierte natürliche Perlit-Dämmung erreichen POROTON-S10/11-P

eine noch geringere Wärmeleitfähigkeit (� = 0,10/0,11 W/mK) bei zugleich verbesserter

Schalldämmung.

Massive Stege

Durch die besonders massiven Stege bringen POROTON-S10/11-P ihre positiven

Eigenschaften zur Geltung, z. B. bei Statik, Wärmeschutz, Schallschutz, Festigkeit

und Feuchteschutz.

30,0 cm

36,5 cm 42,5 cm

POROTON-S10/11-P auf einen Blick:

� hervorragender Wärmeschutz durch Füllung der Ziegellochung mit Perlit

� Erfüllung der Anforderungen der EnEV ohne künstliche Außendämmung

bereits ab Wandstärke 30,0 cm

� massive Stabilität durch hohe zulässige Mauerwerksdruckspannungen

bis zu 1,8 MN/m²

� Verbesserung des für den Wohnungsbau so wichtigen Schallschutz

� mehr Wohnfl ächengewinn je Wohneinheit durch Einsparung eines WDVS

� starke Außenstege bieten hohe Sicherheit gegen Putzrisse bei einfachen

und günstigen Putzsystemen

� Feuerbeständig und somit Feuerwiderstandsklasse F90-AB


Neues Rechenverfahren macht Schallschutz sicher planbar

Im zukünftigen europäischen Berechnungsverfahren der Luftschalldämmung zwischen

Räumen nach DIN EN 12354-1 wird es grundlegende Änderungen im Nachweisverfahren

des Schallschutzes zwischen benachbarten Wohn- und Nutzungseinheiten

geben. Die resultierende Schalldämmung R’ w eines trennenden Bauteils, z. B. einer

Wohnungstrennwand, wird in hohem Maße durch die fl ankierenden Bauteile wie

Außenwände, Innenwände und Decken und deren Bauteilanschlüsse beeinfl usst.

Ein jedes trennende Bauteil wird von insgesamt 4 fl ankierenden Bauteilen begrenzt.

Somit ergeben sich insgesamt 12 fl ankierende Schallübertragungswege (Ff, Fd, Df)

und der direkte Schalldurchgang durch das trennende Bauteil (Dd).

� siehe Grafi ken

Somit wird der Bedeutung der fl ankierenden Schallübertragung Rechnung getragen

und alle an der Schallübertragung beteiligten Übertragungswege (Bauteile und

Bauteilanschlüsse) werden qualitativ und differenziert erfasst. Die fl ankierende

Schallübertragung wird damit zur elementaren Planungsaufgabe und akustische

Schwachstellen können bereits im Vorfeld der Bauausführung gelöst werden.

Die Rechenalgorithmen dieser zukünftigen Norm sowie der derzeitige

Stand der Technik werden bereits jetzt durch die Allgemein bauaufsichtliche

Zulassung Z-23.22-1787 des DIBt für den bauordnungsrechtlichen Schallschutznachweis

mit POROTON-Ziegel legitimiert und sind für den Planer

damit einfach und sicher mit der kostenlosen Wienerberger Schallschutz-

Software anwendbar.

Nach dem neuen europäischen Rechenverfahren der DIN EN 12354-1 werden ausschließlich

Direkt-Schalldämm-Maße R bzw. R der einzelnen Bauteilkonstruk-

w,R w,Bau, ref f

tion als Eingangs parameter benötigt. Für eine Außenwand im POROTON-S10/11-P

sind die nachstehenden Prüfstandwerte in der Berechung zu berücksichtigen.

Diese R -Werte sind nicht mit den bisherigen R‘ -Werten der geltenden

w w,R

DIN 4109 vergleichbar.

Wärmeleitfähigkeit


[W/mK]

0,11

Wanddicke

[cm]

U-Wert

[W/(m 2 K)]

Direkt-Schalldämm-Maß

R w,Bau,ref [dB]

30,0 0,34 50,7*

36,5 0,28 50,7*

POROTON-S10-P 0,10 42,5 0,22 49,1*

* gemäß Eignungsprüfung, inkl. beidseitigem Putz

Schallübertragung

horizontal

2

3

4

1

Schallübertragung vertikal

Ff

Df Fd

3

2

4

trennendes Bauteil

Dd

1

Df

Dd

Fd

angrenzendes flankierendes Bauteil

Die Schallschutz-Software

zum Downloaden finden Sie unter

www.wienerberger.de � Service � Downloads

(mehr Infos siehe Rückseite dieser Broschüre)

Schallschutz

mit Ziegel

Berechnung der

Luftschalldämmung

zwischen Räumen

nach DIN EN 12354-1

CD-ROM_Schallschutz_Huelle.indd 1 13.10.2008 12:42:23 Uhr

Ff

5


Die 10-Kämpfer

für den

Objektbau

6

1. Schallschutz

Ein hohes Wandfl ächengewicht und massive Stege sichern das sehr gute Direktschalldämm-Maß

R von über 50 dB. Bei entsprechender Planung, Detailaus-

w, Bau, ref f

bildung und Verarbeitung wird bewiesener Maßen der erhöhte Schallschutz sicher

realisiert.

2. Wärmeschutz

Die Wärmeleitfähigkeit � = 0,10 bzw. 0,11 W/mK erspart mehrschalige Wand aufbauten

und künstliche Dämmstoffe an der Außenwand. Schon bei der Wanddicke

von 30,0 cm ergibt sich ein U-Wert von 0,34 W/m 2 K. Damit werden die

Anforderungen der EnEV für den Objektbau in der Regel erfüllt!

3. Feuchteschutz

Der Wasserdampf-Diffusionswiderstand entspricht dem herkömmlicher Ziegel.

Damit wird die typische klimaregulierende Wirkung von Ziegelmauerwerk erreicht.

4. Druckspannung bis zu 1,8 MN/m 2

Massive Ziegelstege sorgen für die hohe zulässige Mauerwerksdruckspannung von

bis zu 1,8 MN/m 2 . Auf einem Quadratmeter Wandaufl agerfl äche kann also problemlos

ein Gewicht von 180 Tonnen aufgelagert werden. Umgerechnet sind das

54 Tonnen auf den laufenden Meter Wandlänge bei einer Wandstärke von 30,0 cm.

5. Brandschutz

Wände aus POROTON-S10/11-P sind feuerbeständig (F 90-AB). Sie erfüllen somit

ohne weiteres die allgemeinen bauaufsichtlichen Anforderungen an die Feuerwiderstandsdauer

für den mehrgeschossigen Wohnungsbau.

6. Wohngesundheit und Ökologie

Die Bestandteile der POROTON-S10/11-P – Ton, Wasser, Perlit-Füllung und VD-

System – wurden vom Institut für Baubiologie Rosenheim kritisch geprüft. Dabei

wurden insbesondere gesundheitliche und ökologische Aspekte bewertet. Die

Prüfung wurde mit Auszeichnung bestanden. Beim Einsatz von POROTON-S10/11-P

erwartet Sie ein angenehmes Raumklima ohne gesundheitschädliche Ausdünstungen

und ohne die Gefahr durch Schimmel, Algen oder Ungeziefer. Künstlicher

Dämmstoff an der Außenwand ist überfl üssig. Eine Entsorgung der Abfälle, z. B. aus

Verschnitt, kann als reiner Bauschutt (kein Sondermüll) erfolgen.


7. Sicherheit

Die monolithische, hoch wärmedämmende, sehr einfache und langlebige Konstruktion

bietet ein Optimum an Bausicherheit. Die massiven Ziegelstege in Verbindung

mit dem VD-System (vollfl ächig deckelnder Dünnbettmörtelauftrag auf die Lagerfugen)

von Wienerberger ergeben optimale Mauerwerksfestigkeiten und bieten eine

hohe Sicherheit gegen Putzrisse.

8. Wohnfl ächengewinn

POROTON-S10/11-P erzielen mehr Wohnfl äche bei gleichen Außenmaßen. Durch

die geringere Wandstärke von nur 30,0 cm und den Wegfall der künstlichen Außendämmung

ergeben sich ca. 1,2 m 2 mehr Wohnfl äche pro Wohneinheit im Vergleich

zu zusatzgedämmten Konstruktionen. Bei z. B. 60 WE mit durchschnittlicher Größe

ergäbe dies eine komplette zusätzliche Wohnung mit 72 m 2 .

9. Kostenkalkulation

POROTON-S10/11-P sind echte Bau-Sparer. Sie sparen schon beim Bauen

bares Geld, später dann auch bei den ständigen Heiz- und Unterhaltungskosten.

Rück lagen können sinnvoller genutzt werden, als für die Beseitigung konstruktiv

bedingter Schäden z. B. bei Wärmedämmverbundsystemen.

10. Wertsteigerung und -erhalt

Ein massives Gebäude aus POROTON mit hohem Schallschutz, hervorragendem

Wärmeschutz und Brandschutz, idealen Diffusionseigenschaften, ökologischen

Vorteilen und bestem Wohnwert ist beim Mietpreis bzw. Wiederverkauf einfach

mehr wert.

Gefüllt mit Perlit

Die Wärmedämmung aus natürlichem Vulkangestein.

Wohnfl ächengewinn

Flächengewinn

Vergleich: 2-schalige

Wand mit WDVS = mehr

Druckspannung

Schallschutz

Baugrenze

POROTON

-S10/11-P

Wärmedämmung

(WDVS)

7

R w, Bau, ref

bis zu 50,7 dB


Detailausbildungen

8

30

Tragende

Außen- oder

Trennwandkonstruktion

Bitumen-Dachbahn R 500

Deckenabmauerungsziegel

2,5 cm Faserdämmstoff WLG � 0,35

5 cm Wärmedämmung WLG � 0,35

(wasserabweisend)

Schlitz satt vermörtelt

Flachstahlanker V4A-Stahl

POROTON PFZ-T

d

UK-Rohdecke

Beton- oder Ziegeldecke

Zentrierung

Bitumen-Dachbahn R 500

ggf. Ausgleichsziegel

ZIS-Profil zur Schallentkoppelung

(EAP Wand)

~12 mm Innenputz

Leichte, nichttragende Innenwand

aus ZWP-Plan 11,5 cm

~12 mm Innenputz

sichere Trennung der Bauteile

bei aufgebrachtem Innenputz

Planungstipps

Außenwand

Wohnungstrennwand

Innenwände

Geschossdecken

POROTON-S11-P, d = 30,0/36,5 cm

POROTON-S10-P, d = 42,5 cm

fl a nk ie re nde Außenwandpfeiler � 2,5 m 2

Planfüllziegel PFZ-T, d = 24,0 cm

Einbindung in die Außenwand mit geschosshohem Schlitz

Entkoppelung leichter Innenwände mit ZIS

alternativ: Innenwände in Rohdichteklasse � 1,4

Stahlbeton, d � 18,0 cm mit schwimmendem Estrich

Bitumenpappe unter/über Deckenaufl ager

Standard-Deckenaufl ager

� � 18,0 cm Stahlbetondecke

� 7,5/11,5 cm Deckenabmauerungsziegel

� � 8,0 cm Wärmedämmung WLG035

� Bitumendachpappe über Ausgleichsschicht und unter

erster Mauerwerksschicht

Geschosshoher Schlitz

� Schlitz vollfugig vermörtelt

� Flachstahlanker für zug-/druckfeste Verbindung

� +1 bis +2 dB verbesserte Stoßstellendämmung

gegenüber Stumpfstoßanbindung

Entkoppelung nicht tragender Innenwände

durch das ZIS-Ziegel-Innenwandsystem

� leichte Innenwände (Rohdichte � 0,8 kg/dm 3 )

� alternativ ohne Entkopplung: schwere, nicht tragende

Innenwand (Rohdichte � 1,4 kg/dm 3 )

� Verbesserung der Flankendämmung über leichte

Trennwände um 2 dB


POROTON-S11-P POROTON-S10-P

nach bauaufsichtlicher Zulassung Z-17.1-812 Z-17.1-1017

Maße/Format

Wandstärke cm 30,0 36,5 42,5

Länge x Breite x Höhe cm 24,8 x 30,0 x 24,9 24,8 x 36,5 x 24,9 24,8 x 42,5 x 24,9

Statik

Rohdichteklasse kg/dm 3 0,9 0,9 0,75

Rechenwert

der Eigenlast

kN/m 2 3,00 3,65 3,61

Festigkeitsklasse N/mm 2 10/12* 1 10/12* 1 8

zul. Mauerwerksdruckspannung

Wärmeschutz

Bemessungswert der

Wärmeleitfähigkeit

MN/m 2 1,6/1,8* 1 1,6/1,8* 1 1,2

W/mK 0,11 0,11 0,10

U-Wert* 2 W/m 2 K 0,34 0,28 0,22

Wärmespeicherfähigkeit

kJ/m 2 K 270 329 319

Auskühlzeit h 205 303 377

Feuchteschutz

Wasserdampdiffusionswiderstandszahl

Schallschutz

– 5/10 5/10 5/10

Direktschalldämm-Maß R w, Bau, ref dB 50,7 50,7 49,1

Brandschutz

Feuerwiderstandsklasse

Materialbedarf/Kalkulation

Baupraktischer Zeitrichtwert;

voll/gegl.

– F 90-AB F 90-AB F 90-AB

h/m 2 0,42/0,48 0,48/0,55 –

Materialbedarf raumbezogen Stück/m 3 54 44 38

Materialbedarf fl ächenbezogen Stück/m 2 16 16 16

Dünnbettmörtel wird in ausreichender Menge mitgeliefert

* 1 Festigkeitsklasse 12 [N/mm 2 ] mit zul. Mauerwerksdruckspannung 1,8 [MN/m 2 ] auf Anfrage.

* 2 Als Außenwand mit 20 mm mineralischem Leichtputz außen und 15 mm Kalk-Gipsputz innen.

Technische

Daten auf

einen Blick

Plangeschliffene Hochloch ziegel

mit integrierter Wärmedämmung

aus Perlit und mörtelfreier Stoßfugenverzahnung.

Lagerfugen

mit Dünnbettmörtel im VD-

System verarbeitet.

9


Baudaten

Bautyp Wohnanlage

Bauweise Ziegel massiv

Grundstücksgröße

Wohneinheiten 62

Baulicher

Standard/

Primärenergiebedarf

10

5.700 m 2

1. Bauabschnitt:

KfW 40/60

(EnEV 2007)

2. Bauabschnitt:

KfW-Effi zienzhaus 55

(EnEV 2009)

Bauzeit 11/08 – 01/10

Am Bau beteiligte Personen/Firmen

Bauherren

Architektur

Generalunternehmer

Akustikbüro

Amon Immobilien

Beate Ostler, Garching

Röpke Architekten,

München

Mörk Bau Leonberg

Accon GmbH,

Greifenberg

Objektbericht 1:

Mehrfamilienhäuser Mühlfeldweg

in Garching

„Es muss doch möglich sein, durch ein optimales Planungs- und Energiekonzept

sämtliche Nebenkosten für den Mieter unter 100 Euro zu bringen!“ Das war die

gemeinsame Zielsetzung der Bauherren und der Planer.

Man wollte im umkämpften Münchener Mietmarkt eine familien- und umweltfreundliche

Alternative bieten. Diese sollte eher den Standards hochwertigen Wohnungsbaus

entsprechen als den üblichen reinen Mietobjekten und dabei zusätzlich mit

dauerhaft niedrigen Unterhalts- und Energiekosten überzeugen.

Die neu entstandene Wohnanlage besteht aus vier schlichten, quaderförmigen

Baukörpern, die insgesamt 62 helle, moderne Wohnungen verschiedenen

Zuschnitts und zusätzlich ein kleines Geschäft um die Straßenecke beherbergen.

Schlüssiges Energiekonzept soll als Kostenbremse dienen

Alle Außenwände der Häuser wurden aus massiven, perlitgefüllten Ziegeln

gemauert. Die unteren drei Stockwerke bestehen aus Poroton-S11-P in einer

Wandstärke von 36,5 cm, die jeweiligen Dachgeschosse aus Poroton-T8-P mit einer

Wandstärke von 30,0 cm. Zusätzlich wurden die Wohnungstrennwände aus

Schallschutzverfüllziegeln errichtet. Die Außenwände erreichen durch die hoch

wärmedämmenden Ziegel in einschaliger Konstruktion auch ohne zusätzliche

Dämmung der Außenwand optimale Wärmedämmwerte.

Das Energiekonzept sieht KfW 40 und 60 nach EnEV 2007, sowie in der

Nordspange KfW-Effi zienzhausstandard 55 nach EnEV 2009 vor. Die ganze Anlage

wird von einem Hackschnitzel-Heizkraftwerk im Nahwärmeverbund beheizt,

über eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung je Wohneinheit

werden Wärmeverluste minimiert.


Umweltschonende Mietobjekte mit gesundem Wohnklima

Die Baukörper richten sich nach Süden. Ihre großzügigen Öffnungen nutzen die

Sonneneinstrahlung auch zur Wärmegewinnung. Die massive Bauweise wiederum

beugt durch ihre hohe Speichermasse einer Überhitzung während der Sommermonate

vor und sorgt ganzjährig für ein angenehmes Wohnklima.

Erhöhter Schallschutz – gemessen am Objekt

Spezielle Planungsdetails der familienfreundlichen Wohnanlage sind extra große

Treppenhäuser – wodurch jederzeit zum Beispiel auch Kinderwagen dort stehen

bleiben können – sowie ein zusätzliches Gäste-WC für jede Wohnung mit mehr als

zwei Bewohnern. Auch die Außenanlagen und die Tiefgarage entsprechen eher

dem Standard hochwertigen Wohnungsbaus als einem reinen Mietobjekt.

„Ist es nicht besonders laut, wenn dort Familien mit Kindern wohnen?“ fragen Mietinteressenten

immer wieder. Stimmt schon: Damit die Toleranz der Nachbarn nicht

zu sehr strapaziert wird, muss man gerade in Mehrfamilienhäusern auf erhöhten

Schallschutz achten. Bei den Neubauten in Garching ist das nachweislich gelungen.

Das planende Akustikbüro Accon aus Greifenberg wurde mit Schallschutzmessungen

am bezugsfertigen Objekt Mühlfeldweg beauftragt. Die Messungen ergaben

Werte von bis zu 57 dB. Damit konnten die Anforderungen an den erhöhten

Schallschutz problemlos erfüllt werden.

Langfristig und vorausschauend in Bauobjekte zu investieren, lohnt sich für Bauherren

auch, wenn sie die Immobilie nicht selbst nutzen, sondern vermieten wollen.

Das gilt erst recht dann, wenn eine hohe Nachfrage gesichert ist. Eine gute Wohnlage

sorgt für gute Nachfrage – ebenso wie hohe Bau- und Wohnqualität. Denn das

spart Energie und sichert langfristig einen günstigen Unterhalt.

Konstruktionsdetails

Außenwände EG

und 1./2. OG

Außenwände DG

Wohnungstrennwände

Geschoss decken

nichttragende

Innenwände

POROTON-S11-P,

36,5 cm

POROTON-T8-P,

30,0 cm

PFZ-T,

24,0 cm

20 cm Stahlbeton,

Zementestrich auf

Trittschalldämmung

Trockenbau,

10,0 cm

Schallmessung

Wohnungstrenndecke

vertikal

Nr.

Mess wert

R’ w [dB]

erforderliche Werte nach

DIN 4109/11.89

Mindestwert

� 54 dB

erhöhter

Schall schutz

nach Beibl. 2

� 55 dB

1 55 � �

2 57 � �

11


Baudaten

Bautyp Stadthaus

Bauweise Ziegel massiv

Wohnfl äche 356,55 m 2 + 49,2 m 2

Bebaute Fläche 163 m 2

Primärenergiebedarf

12

59 kWh/m 2

(entspricht KfW-60

nach EnEV 2007)

Bauzeit 11/07 – 05/08

Am Bau beteiligte Personen/Firmen

Bauherren Privat

Architektur

Tragwerksplanung

Rohbau

Landschaftsarchitekten

Konstruktionsdetails

Außenwände

Innenwände

(nichttragend)

Clarke und Kuhn,

Berlin

Eisenlöffel.Sattler + Partner,

Berlin

Ed. Züblin AG,

Berlin

Thomanek Duquesnoy

Boemans, Berlin

POROTON-S11-P,

36,5 cm

POROTON-Hochlochziegel,

11,5 und 17,5 cm

Objektbericht 2:

Weißer Kubus an der Spree

Stadthaus, Berlin – Halbinsel Stralau

Das von „Clarke und Kuhn“ geplante freistehende Haus für einen privaten Bauherren

befi ndet sich auf einem schmalen Grundstück direkt am Ufer der Spree. Geschickt

nutzten die Architekten alle Gegebenheiten und haben mit diesem Gebäude ein

Paradebeispiel für ein modernes und luxuriöses Stadthaus geschaffen, das im

Gegensatz zu einer Villa mit minimalem Grundstücksverbrauch auskommt. Dazu

trägt u. a. auch die schlanke Wandkonstruktion bei, die aus monolithischem Poroton-

Ziegelmauerwerk besteht.

Planungskonzept – Logik und Funktionalität

Klare Linien und kubische Bauteile gliedern das Haus. Trotz der fi nalen Form bleibt

das Haus im Inneren fl exibel und anpassungsfähig. Auf Wunsch der Bauherren

sollen einzelne Geschosse, durch minimale Umbauten, zu einem späteren Zeitpunkt

auch als abgeschlossene Wohnungen genutzt werden können.

Das Haus entstand in Massivbauweise mit einem Keller, vier Vollgeschossen und

einem Staffelgeschoss. Im Keller befi nden sich die Technikräume, eine Sauna

und ein über das Erdgeschoss zugängliches Schwimmbecken; das Erdgeschoss

wird von dem Schwimmbadbereich und einer Garage eingenommen. Vom ersten

Obergeschoss bis ins Staffelgeschoss erstreckt sich die Wohnung der Bauherren

mit verschiedenen Bereichen. Im dritten Obergeschoss ist zusätzlich eine

Einliegerwohnung untergebracht. Das Haus ist rollstuhlbenutzerfreundlich und in

enger Anlehnung an die DIN 18030 geplant. Alle Geschosse – von der Garage bis

zum Dachgeschoss- sind barrierefrei über einen Aufzug erschlossen.


Bauweise – ökologisch, nachhaltig und wertbeständig

„Wir empfehlen unseren Bauherren, weitgehend ressourcensparende Materialien

und Haustechniksysteme zu verwenden“, erklärt Roland Kuhn einen Planungsgrundsatz

der Architekten. „In diesem Fall mussten wir die Bauherren nicht lange überzeugen.

Sämtliche Materialien sollten hohen Ansprüchen an Werthaltigkeit entsprechen

und dabei ein angenehmes Wohnklima bei optimalem Schall- und Wärmeschutz

gewährleisten.“ Das Gebäude wurde ökologisch nachhaltig als Niedrigenergiehaus

geplant. Als Baustoff für die Außenwände wurden perlitgefüllte Poroton-Ziegel von

Wienerberger eingesetzt. „Damit haben wir bereits bei früheren Bauvorhaben gute

Erfahrungen gemacht“, so Architekt Kuhn. „Der Poroton-S11 war hier für dieses

mehrgeschossige Wohngebäude gestalterisch und funktional optimal geeignet. Mit

einer Mauerwerks-Wandstärke von 36,5 cm konnte eine schlanke monolithische

Wandkonstruktion ohne zusätzliche Wärmedämmung erstellt werden.“

Auch für die Innenwände wurden Poroton-Ziegel eingesetzt sowie weitere

Komponenten aus dem umfangreichen Angebot an Ziegel-Ergänzungsprodukten

wie wärmegedämmte U-Schalen und Anschlagziegel sowie Tür- und Fensterstürze.

So entstand eine homogene Konstruktion, bei der Ziegel als diffusionsoffenes

Baumaterial für eine optimale Feuchteregulierung und Wärmespeicherung sorgen.

Durch die Offenheit der Südfassade ist eine intensive passive Nutzung der Sonnenenergie

praktisch vorgegeben. Die Speicherung der Sonnenwärme wird durch die

massive Bauweise unterstützt. Als aktive Komponente befi ndet sich auf dem Dach

eine Solaranlage für die Warmwasserbereitung sowie für den Betrieb des kleinen

Schwimmbades. Für die Heizung wurde Gasbrennwerttechnik eingesetzt, die die

Wärme über die Fußböden verteilt und abgibt.

Fazit

Als High-Tech-Baustoff unterstützen moderne, mit Perlit gefüllte Poroton-Planziegel

von Wienerberger eine energiesparende, ökologische und nachhaltige Planungskonzeption

und stehen für fl exibles und rationelles Bauen: sie lassen sich einfach

und schnell verarbeiten, besitzen ausgezeichnete Wärmedämmwerte, bieten

sicheren Schallschutz und hohen Brandschutz.

13


Baudaten

Bautyp Wohnanlage

Bauweise Ziegel massiv

Wohnfl äche 2.388,69 m 2

Bebaute Fläche 664,12 m 2

Geschosse 5 + Keller

Wohneinheiten

Primärenergiebedarf

Am Bau beteiligte Personen/Firmen

Bauherren

14

ANMEKO

Verwaltungsgesellschaft

mbH, Schildow

Architektur Clarke und Kuhn, Berlin

Bauunternehmung

Konstruktionsdetails

Außenwände

Wohnungs trenn-/

Treppenhauswände

25 mit 43,6 – 131,9 m 2

(22 barrierefrei)

55,7 kWh/m 2

(entspricht KfW-60

nach EnEV 2007)

Ed. Züblin AG, Berlin

POROTON-S11-P,

36,5 cm

Stahlbeton

Objektbericht 3:

Mehrgenerationenwohnen am

Wasser, Berlin – Alt-Stralau

Wohnkonzepte für Jung und Alt, Barrierefreiheit und der Anspruch an eine

Bausubstanz, die Energieeffi zienz, Schallschutz und Ökologie vereint, erfordern von

Architekten hohes planerisches Geschick. Mit einer modernen fünfgeschossigen

Wohnanlage in Berlin-Friedrichshain am Südufer der Halbinsel Stralau ist dem Büro

Clarke und Kuhn dieser Spagat gelungen. Panoramablick auf die Spree gibt es hier

inklusive.

Aufgrund des Wassergrundstücks und der Nachbarbebauung entwarfen die

Architekten einen Baukörper aus drei Kuben. Diese städtebaulich optimale Lösung

in einem der attraktivsten innerstädtischen Wohngebiete ermöglicht Privatsphäre in

lebendiger Nachbarschaft mit Blickachsen auf die Spree oder den Treptower Park.

Die Gestaltung des Hauses folgt dem Energiekonzept. Während sich die Nordseite

nahezu geschlossen präsentiert, ist die Südfassade großzügig verglast – auch für

eine optimale Sonneneinstrahlung in der Winter- und Übergangszeit.

Jede Wohneinheit verfügt über Loggia, Terrasse oder Balkon. Zusammen mit dem

Staffelgeschoss lockert dies die Anlage optisch auf. Die puristische Form wird durch

das Farbkonzept unterstrichen. Das dezente Weiß der Fassade steht hierbei in

einem klaren Kontrast zu anthrazitfarbenen Türen, Brüstungen und Fensterrahmen.


Wohnen nach Wunsch

Dank fl exibler Grundrisse können Bewohner auf veränderte Lebenssituationen

reagieren. Viele der 25 Wohneinheiten zwischen 50 und 150 Quadratmetern können

zusammengelegt oder geteilt werden. Bodentiefe Fenster lassen viel Tageslicht ins

Innere. Ein Gefühl von großzügigem, offenem Wohnen bieten drei Maisonettes.

Bis auf diese sind alle Wohnungen barrierefrei ausgeführt. Auch der Treppen- und

Eingangsbereich ist behindertengerecht nach DIN 18025 Teil 1 und 2 konzipiert.

Das Leben in der Gemeinschaft wird gefördert durch eine Gästewohnung, einen

Hobbyraum sowie einen Garten mit Spielplatz.

Lebensqualität durch Ziegel

Die Anforderungen im Geschosswohnungsbau sind hoch, ist doch bei drei

Generationen unter einem Dach vor allem sicherer Schallschutz gefragt. Der

POROTON-S11-P, speziell für Objektbauten entwickelt, weist hohe Werte bei Statik,

Wärme- und Schallschutz auf.

Mit einem Direkt-Schalldämm-Maß von 50,7 dB bei einer Wandstärke ab 30,0 cm

können normative Bestimmungen und darüber hinaus sicher erreicht werden.

Die Wärmeleitfähigkeit von 0,11 W/(mK) erfüllt die Anforderungen der Energieeinsparverordnung

2009 (EnEV) – auch ohne künstliche Dämmschicht auf der

Außenwand. Die Langlebigkeit der monolithischen Wandkonstruktion wird durch

eine ausführungssichere, schnelle und dabei wirtschaftliche Verarbeitung erzielt.

Eine thermische Solaranlage für Warmwasser ergänzt das energetische Konzept.

Von den niedrigen Betriebskosten profi tieren alle Bewohner der Wohnanlage.

Die derzeitige Lage im Wohnungsbau und die demografi sche Entwicklung fordern

neue zukunftsweisende Lösungen. Dieses Objekt ist beispielhaft für ein Leben in

einer Gemeinschaft, in der Generationen voneinander profi tieren.

15


Baudaten

Bautyp Wohnanlage

Bauweise Ziegel massiv

Geschosse 5

Wohneinheiten

Am Bau beteiligte Personen/Firmen

Bauherren

Architektur

Bauunternehmung

16

AVILA Management &

Consulting AG, Berlin

Büro QBQ + Partner

Architekten BDA, Berlin

Groth & Co.,

Neustrelitz

Konstruktionsdetails

Außenwände

Wohnungs trennwände

Fensteranschlag

131 mit 13 Whg.-Typen

57 – 121 m 2

Bauzeit 10/07 – 06/09

POROTON-S11-P,

36,5 cm

POROTON-PFZ-T,

24,0 cm

POROTON-Anschlagschale,

wärmegedämmt

Objektbericht 4:

Neues Wohnen am Alten Schlachthof,

Berlin Prenzlauer Berg

Noch vor zehn Jahren galt er als Inbegriff einer verfehlten Stadtentwicklungspolitik

und als Millionengrab: der ehemalige „Central Vieh- und Schlachthof“ Berlin. Kurz

nach der Wende vom Berliner Senat in Erwartung stark steigender Einwohnerzahlen

als eines von fünf Entwicklungsgebieten der Hauptstadt festgelegt, erfüllten sich die

Investitionspläne zunächst nicht. Mit der Übernahme durch den Liegenschaftsfond

Berlin wurde die Planung dem Markt angepasst. Das Gebiet liegt zentral in der

Nähe des Alexanderplatzes an der Schnittstelle der drei dicht besiedelten Stadtteile

Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Lichtenberg. Auf dem 50 Hektar großen Gelände

entsteht seit 2006 ein neues, modernes Stadtquartier mit rund 1.300 Wohnungen.

„Avila-Carré“ beispielgebend für hochwertigen und

bezahlbaren Mietwohnungsbau

Das größte private Wohnungsbauvorhaben mit bis zu 500 geplanten Wohnungen

realisierte die Avila Management & Consulting AG. Das Berliner Unternehmen

errichtete für rund 90 Millionen Euro auf drei Baufeldern (ca. 33.500 Quadratmeter)

entlang der alten Viehdrift den Wohn- und Gewerbekomplex Avila-Carré, der drei

Bauabschnitte umfasst. Mit den gemeinschaftlich geplanten drei Quartieren wollen

Bauherr und Architekten ein Beispiel für hochwertigen und trotzdem bezahlbaren

Mietwohnungsbau in der Berliner Innenstadt geben. Die stringenten Vorgaben von

1.300 Euro brutto pro Quadratmeter Wohnfl äche für die Herstellungskosten realisierten

die Planer durch schlanke Managementstrukturen, kleinteilige Ausschreibung

und Vergabe sowie präzise Einhaltung des Termin- und Kostenplanes.

Der erste Bauabschnitt – das anspruchsvolle Wohnquartier Haus Elija – wurde im

Juni 2009 fertig gestellt. Das U-förmige Gebäude mit der darunter befi ndlichen Tiefgarage

für 140 Stellplätze öffnet sich nach Südwesten mit einer transparenten Fassade,

die die passive Nutzung von Sonnenenergie ermöglicht. Dafür sorgen nicht

zuletzt die geschosshohen Fensterelemente und die Balkone in jeder Wohnung. Die

Nordost-Fassaden sind als energiesparende geschlossene Konstruktion in kompakter

Bauweise ausgeführt.

Alle Wohnungen sind über einen Laubengang barrierefrei erreichbar und mit Parkett

und hochwertigem Sanitärbereich ausgestattet. Auf dem Südwest-Riegel des Gebäudes

lädt bei schönem Wetter eine Dachterrasse alle Mieter zur gemeinschaftlichen

Nutzung ein.

Dem Wunsch des Bauherrn nach geringen Heizkosten, einem angenehmen und

gesunden Wohnklima sowie Ruhe für die Mieter in den eigenen vier Wänden, die

vor allem in Innenstadtquartieren einen hohen Stellenwert hat, entsprachen die Architekten

schon bei der Wahl des Baumaterials. Mit einem einschaligen, 36,5 cm


dicken Außenwandmauerwerk aus dem POROTON-S11-P und einem hellbeigen

Putz konnten sie ihre Vorstellung von einer modernen, funktionalen Innenstadt-

Architektur mit klaren Linien und geradlinigen Formen verwirklichen. Weitere Entscheidungskriterien

für die Ziegelbauweise waren auch die massive Stabilität, die

hervorragende Tragfähigkeit des Untergrundes für mineralische Putze, die klimaregulierende

Wirkung des Materials und die daraus resultierende Behaglichkeit in

den Innenräumen sowie die gute Wärmedämmung des perlitgefüllten Ziegels. Der

POROTON-S11-P mit der Wärmeleitzahl � = 0,11 W/(mK) und einem U-Wert von

0,28 W/m²K erfüllt bereits, auch ohne zusätzliche Außendämmung, die Anforderungen

der EnEV 2009. Auch die auf der Hofseite zum Teil ausgeführte Vorhangfassade

ließ sich sehr gut durch sichere und zuverlässige Verankerungsmöglichkeiten

im Ziegel realisieren.

Wärmebrückenoptimierter Fensteranschlag

Zunächst als problematisch hinsichtlich der Winddichtigkeit und Dämmung erwies

sich für die Planer der Baufugenschluss beim Einbau der Holzfenster. In Zusammenarbeit

mit den Bauberatern von Wienerberger gelang hier eine Rohbaulösung,

aus der gemeinsam ein neues Ergänzungsprodukt entwickelt wurde: die wärmebrückenoptimierte

POROTON-Anschlagschale erreichte innerhalb kürzester Zeit

Serienreife, so dass davon der gesamte Bauabschnitt profi tierte.

Der Bauteilanschluss mit der wärmegedämmten Anschlagschale entspricht DIN

4108 Beiblatt 2. Die neue Fensteranschlagschale ist problemlos zu verarbeiten und

lässt sich mittels Dünnbettmörtel ganz einfach in die Fensterlaibung einsetzen. Im

Sturzbereich kann eine WU-Schale mit Anschlag verarbeitet werden.

Optimierter Schallschutz gegen Außenlärm und im Innenbereich

Die Außenwand aus Poroton-S11-P mit einem Direkt-Schalldämm-Maß von 50,7 dB

sorgt in Verbindung mit dreifachverglasten Fenstern auch dafür, dass kaum Lärm

von außen durch die Gebäudehülle in die Wohnungen dringt.

In die ganzheitliche akustische Betrachtung des Schallschutzes im Gebäude wurden

die Wohnungstrennwände einbezogen und mit entsprechenden Detailausbildungen

für erhöhten Schallschutz aus 24er Poroton-Planfüllziegeln errichtet.

Die Planungskonzeption wurde bereits nach dem Berechnungsverfahren der

neuen DIN EN 12354-1 erstellt, die den baulichen Schallschutz wesentlich besser

prognostiziert als die Berechnung nach DIN 4109:1989, und somit den Mietern des

neuen Wohnensembles einen sehr guten Schallschutz garantiert.

Hohe Nachfrage bestätigt Wohnqualität

Obwohl die Kaltmieten etwas über dem Berliner Mietspiegel liegen, sind die Mietwohnungen

im Avila-Wohnquartier gefragt. Das liegt ganz sicher auch an der himmlischen

Ruhe sowie dem angenehmen und gesunden Wohnklima in den hochwertigen

wärme- und schalloptimierten Wohnungen. Deren Errichtung, Vermarktung

und nachhaltige Nutzung in solch einer zentralen Lage mitten in der Großstadt ist in

dieser Qualität nur mit innovativen und wirtschaftlichen Baumaterialien möglich.

POROTON-Anschlagschale, wärmegedämmt

17


Die folgenden Objekte 5 + 6 wurden

mit POROTON-S12 aus geführt,

dem Vorläufer des heutigen

POROTON-S10/11-P. Bereits mit dem

POROTON-S12 wurden die erhöhten

Anforderungen an den Schallschutz

nach DIN 4109/ 11.89, Beiblatt 2 durch

Baustellenmessungen nachgewiesen.

POROTON-S12: Technische Daten

Wanddicke 30 cm

Rohdichteklasse 0,8

Festigkeitsklasse 6

Wärmeleitzahl � 0,12 W/(mK)

U-Wert 0,36 W(m 2 K)

Schalldämm-

Maß R w

Baudaten

Bautyp Wohnanlage

Wohneinheiten 16

Bauweise Ziegel massiv

Grundstücksgröße

18

1.440 m 2

Wohnfl äche ca. 1.000 m 2

Besonderheit

Bauzeit 12 Monate

47 dB

erhöhter Schallschutz

nach DIN 4109

Am Bau beteiligte Personen/Firmen

Bauherr

Bauleitung

Statik

Bauphysik

Bauunternehmen

TYCON Grundbesitz

GmbH,

Otterloh/München

SUST Wohnbau GmbH,

Otterloh/München

Dipl.-Ing. (FH) Geisler,

Otterloh/München

Messbüro Manz,

Sauerlach, Büro Kirchner,

Bad Reichenhall

Gross GmbH, Sauerlach

Objektbericht 5:

Wohnanlage Grünwalder Straße

in München-Harlaching

In der ansprechenden Wohnanlage in der Grünwalder Straße entstanden 16 großzügige

Wohnungen mit durchdachten Grundrissen. Alles liegt citynah und doch

im Grünen: mit Isar-Auen, Tierpark und Perlacher Forst direkt vor der Haustür. Alle

Wohnungen haben Morgen- und Abendsonne, sind zum Teil mit Hobbyräumen

ausgestattet und haben teilweise Gartenanteile. Alle Dachwohnungen verfügen

über Dachterrasse und Galerie. Das Grundstück liegt inmitten eines großen

parkähnlichen Gartens mit altem Baumbestand, die Freifl ächen wurden gärtnerisch

gestaltet und ein Spielplatz angelegt – idealer Wohnraum für Familien also.

Anforderungen an den Lärm- und Schallschutz

Das Grundstück liegt an der stark befahrenen Grünwalder Straße mit zweispuriger

Trambahn. Aus dieser Verkehrsbelastung ergibt sich die Anforderung an die

Luftschalldämmung entsprechend Lärmpegelbereich IV.

Für den Schallschutz innerhalb des Gebäudes wurde ein erhöhter Schallschutz

nach DIN 4109/ 11.89, Beiblatt 2, gefordert und messtechnisch nachgewiesen.

Ein völlig neuer Lösungsansatz – mit dem POROTON-S12

Ursprünglich war die Ausführung in 24 cm massiver Außenwand mit mehrschaligem

Wärmedämmungsverbundsystem geplant. Aus ökologischen Gründen und wegen

der erheblich besseren Akzeptanz eines massiven Ziegelbaus hat sich der Bauherr für

den POROTON-S12 entschieden. Durch diese nur 30 cm dicke, einschalige und massive

Ziegelaußenwand konnte zusätzlich noch die Wohnfl äche vergrößert werden.


Ein echtes Novum: Schallschutz und Wärmeschutz in Einklang

Neben dem POROTON-S12 in der Außenwand wurden die POROTON-Planfüllziegel

für die Treppenhaus- und Wohnungstrennwände eingebaut. Somit war es

möglich, durch einen reinen Ziegel-Massivbau sowohl die wärmetechnischen Anforderungen

der EnergieEinsparVerordnung (EnEV) als auch die schalltechnischen

Anforderungen an einen erhöhten Schallschutz nach DIN 4109/11.89 zu erfüllen.

Ergebnisse der Schallmessungen – erhöhter Schallschutz

Mit dem POROTON-S12 wurden die Anforderungen an einen erhöhten Schallschutz

nach DIN 4109/11.89, Beiblatt 2, sowohl horizontal, als auch vertikal erfüllt.

Nachfolgend sind die exakten Messergebnisse dargestellt.

Luftschall Wohnungstrenndecke – vertikal

Nr. Senderaum

V 01

Luftschall Wohnungstrennwände – horizontal

Nr. Senderaum

H 01

H 02

H 03

Schlafzimmer,

2. OG, rechts,

(14), Haus

rechts

Kinderzimmer,

1. OG,

rechts, (11),

Haus rechts

Wohnzimmer

EG, rechts,

(02),

Haus links

Wohnzimmer

1. OG,

links, (11),

Haus rechts

Konstruktion:

Objekt/

Richtung

Decke über

1. OG,

vertikal,

nach unten

Objekt/

Richtung

Trennwand,

horizontal

Trennwand,

horizontal

Trennwand,

horizontal

Empfangsraum

Wohnzimmer,

1. OG, rechts,

(12), Haus

rechts

Empfangsraum

Wohnzimmer,

1. OG,

rechts, (12),

Haus rechts

Wohnzimmer,

EG, links,

(09),

Haus rechts

Arbeitszimmer,

1. OG,

rechts, (12),

Haus rechts

Mess wert

R‘ w [dB]

Mess wert

R‘ w [dB]

erforderliche Werte nach

DIN 4109/11.89

Mindestwert

� 54 dB

erforderliche Werte nach

DIN 4109/11.89

Mindestwert

� 53 dB

erhöhter

Schall schutz

nach Beibl. 2

� 55 dB

60 � �

erhöhter

Schall schutz

nach Beibl. 2

� 55 dB

57 � �

58 � �

55 � �

� Wohnungstrennwände /Treppenhauswände: 24,0 cm Planfüllziegel PFZ-T

mit beidseitig 1,5 cm Gipsputz, Einbindung in die Außenwand in geschosshohem

Schlitz mit ca. 6 cm Einbindetiefe (Bild 1)

� Geschossdecken: 18 cm Stahlbetondecke mit schwimmendem Estrich

� Nichttragende Innenwände: entkoppelt mit ZIS (Bild 2)

Senderaum, 2. OG (farbige Fläche) und

Empfangs raum (gepunktete Linie) im

1. OG darunter liegen nur teilweise übereinander.

Der aus der Bauweise erwartete

Luftschallschutz wird erreicht.

H 01: R‘ w = 57 dB

H 03: R‘ w = 55 dB

H 02: R‘ w = 58 dB

Die Luftschallmessungen wurden an drei

Wohnungstrennwänden durchgeführt.

Dabei wurde der aus der Bauweise erwartete

erhöhte Luftschallschutz erreicht bzw.

übertroffen.

19


Baudaten

Bautyp Wohnanlage

Bauweise massiv

Grundstücksgröße

Anzahl WE 38

Bauzeit

1. Abschnitt

2. Abschnitt

20

3.347 m 2

06/03–12/04

06/03–03/05

Am Bau beteiligte Personen/Firmen

Bauherr

SR Bau GmbH &

R. Kölbl GbR, Poing

Architektur Lindner & Maier, Wörth

Bauunternehmen

Statik

SR Bau GmbH,

Blieninger, Poing

Dipl.-Ing. (FH)

Joseph Ostermaier, Buch

Objektbericht 6:

Wohnanlage Birkenallee in Poing

Wohnen mit Zukunft durch Lösungen in der Gegenwart

In absolut ruhiger Lage, im Zentrum von Alt-Poing, entstand eine Wohnanlage

aus vier Häusern (Haus Linde, Kirsche, Erle und Birke) mit je 9 Wohnungen. Die

Westausrichtung der Wohnungen bietet lichtdurchfl utete Wohnräume mit

sonnigen Balkonen sowie Terrassen mit großzügigen Gärten. Ein Lift vom Keller in die

jeweiligen Wohngeschosse erleichtert auch älteren und gehbehinderten

Menschen den bequemen Zugang zu ihrer Wohnung. Die Wohnanlage bot die

Möglichkeit, in Absprache mit dem Architekten für „behindertengerechtes Bauen“,

die Wohnungen entsprechend der persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Der

Bauträger legte besonderen Wert auf die Bau- und Ausführungsqualität. Ein

erfahrenes Team aus Bauträger, Architekt und Handwerkern vor Ort erstellte nach

eingehender Beratung die optimale Wohnung für jeden Kunden.

Der POROTON-S12 – ein Verkaufsargument

Für das Außenmauerwerk entschied sich Sebastian Blieninger von der SR-Bau

GmbH für den POROTON-S12, den „Objektziegel“ der Wienerberger-Gruppe. „Die

Summe der positiven Eigenschaften des POROTON-S12 ergibt einfach eine höhere

Wertschöpfung – das ist durchaus auch ein Verkaufsargument. Darüber hinaus

bietet dieser Ziegel in Wandstärke 30,0 cm letzendlich mehr Wohnfl äche als

eine herkömmliche Außenwand plus zusätzlich notwendigem Wärmedämmsystem

– und das bei gleichzeitig besseren Wärmedämmeigenschaften des

POROTON-S12.“, so Sebastian Blieninger. Die Wohnungstrennwände wurden mit

POROTON-Planfüllziegel PFZ-T erstellt.

Diese Argumente gelten natürlich auch für die weiterentwickelten Nachfolgemodelle.

Der POROTON-S10/11-P bietet sogar bei noch besserem Wärmeschutz einen

deutlich höheren Schallschutz.


Konstruktionsdetails

Außenwände POROTON-S11-P,

30,0 cm

Wohnungstrennwände

Wohnungsdecken

POROTON-PFZ-T

17,5 cm +

Vorsatzschale 6,0 cm

Schlitzeinbindung

Stahlbeton 18,0 cm

Schwimmender Estrich

Schallmessung

Wohnungstrenndecke – vertikal

Qualität für heute und morgen

Jede Wohnung verfügt über einen Tiefgaragenstellplatz, die Erdgeschosswohnungen

über einen großzügigen Garten. Die Ausstattung erfolgte mit

hochwertigen Böden und zusätzlicher Fußbodenheizung im Bad. Rauchmelder

zum vorbeugenden Brandschutz und Wohnungseingangstüren mit Selbstschließmechanismus

dienen zusätzlicher Sicherheit. Auf hohem Qualitätsniveau wurde

hier eine Anlage von bleibendem Wert geschaffen – auch sich ändernde Ansprüche

sind kein Problem.

Ergebnisse der Schallmessungen –

Anforderungen an erhöhten Schallschutz erfüllt

Auch bei diesem Bauvorhaben mit POROTON-S12 wurden die Anforderungen an

einen erhöhten Schallschutz nach DIN 4109/11.89, Beiblatt 2, sowohl horizontal, als

auch vertikal durch Messergebnisse bestetigt.

Nr.

Mess wert

R’ w [dB]

erforderliche Werte nach

DIN 4109/11.89

Mindestwert

� 54 dB

erhöhter

Schall schutz

nach Beibl. 2

� 55 dB

1 57 � �

2 57 � �

Schallmessung

Wohnungstrennwände – horizontal

Nr.

Mess wert

R’ w [dB]

erforderliche Werte nach

DIN 4109/11.89

Mindestwert

� 53 dB

erhöhter

Schall schutz

nach Beibl. 2

� 55 dB

1 56 � �

21


22

Ausschreibungsvorschlag

Planziegelmauerwerk in allen Geschossen lot- und fl uchtgerecht nach Zeichnung

und Angabe herstellen aus POROTON-S10/11-P mit integrierter Perlit-Dämmung.

Die Ziegel sind mit einem Dünnbettmörtel entsprechend dem Zulassungsbescheid

und DIN 1053 zu vermauern, einschließlich erforderlicher Ergänzungs- und Ausgleichsziegel.

Pos. Nr. Menge Text Einzelpreis Gesamtpreis



POROTON-S10-P, HLzB 8–0,75

Leichthochlochziegel-Mauerwerk

der monolithischen Außenwand aus

porosierten Hochlochziegeln im

Planziegelsystem mit Perlite-Füllung

als Wärmedämmung.

Wanddicke: 42,5 cm

Wärmeleitfähigkeit: lambda = 0,10 W/mK

Rohdichteklasse: 0,75

Druckfestigkeitsklasse: 8

zul. Mauerwerksdruckspannung:

sigma0 = 1,2 MN/m2 … m

nach Zulassung: Z-17.1-1017

Format: 16 DF

Mörtel: POROTON-Dünnbettmörtel,

beim Planziegelsystem bereits im

Lieferumfang enthalten, vollfl ächig

deckelnd aufgetragen (VD-System)

Stoßfuge: unvermörtelt, verzahnt

Angeb. Fabrikat: …

2 … …

POROTON-S11-P, HLzB 10–0,9

Leichthochlochziegel-Mauerwerk

der monolithischen Außenwand aus

porosierten Hochlochziegeln im

Planziegelsystem mit Perlite-Füllung

als Wärmedämmung.

Wanddicke: … cm

Wärmeleitfähigkeit: lambda = 0,11 W/mK

Rohdichteklasse: 0,9

Druckfestigkeitsklasse: 10

zul. Mauerwerksdruckspannung:

sigma0 = 1,6 MN/m2 … m

nach Zulassung: Z-17.1-812

Format: … DF

Mörtel: POROTON-Dünnbettmörtel,

beim Planziegelsystem bereits im

Lieferumfang enthalten, vollfl ächig

deckelnd aufgetragen (VD-System)

Stoßfuge: unvermörtelt, verzahnt

Angeb. Fabrikat: …

2 … …

Weitere Ausschreibungstexte fi nden Sie unter: www.wienerberger.de


Einsatzbereiche für MFH und Objektbau

Einsatzbereiche

POROTON-

Planziegel

Kelleraußenwand

d � 30,0 cm

Außenwände Innenwände Trennwände

einschalige

Außenwand

EG/OG/DG

d � 30,0 cm

POROTON-S10-P � �

POROTON-S11-P � �

Plan-T14 �

mehrschalige

Außenwand

d � 17,5 cm

tragende/

nichttragende

Innenwand

d � 11,5 cm

HLz-Plan-T 0,9 � �

leichte

nichttragende

Innenwand

d � 11,5 cm

ZWP-Plan-T-ZIS �

HLz-Plan-T 1,2/1,4 � �

Keller-Plan-T16 �

Wohnungstrennwand

d � 24,0 cm

einschalig

Planfüllziegel PFZ-T �

Planelement Plan-T 500 � �

MFH = Mehrfamilienhaus

Mit POROTON-Ziegel

entspannt die EnEV 2009 meistern

+ KfW-Förderung sichern

23


Wienerberger GmbH

Oldenburger Allee 26

D-30659 Hannover

Telefon (0511) 61070-0

Fax (0511) 614403

info@wienerberger.de

www.wienerberger.de

Service-Telefon &

Technische Bauberatung

0 18 01-12 03 40*

Sonderbauteile

(Ziegeldecken und Rolladenkästen)

0 18 01-12 03 90*

* (0,04 €/Min. aus dem dt. Festnetz,

Mobilfunk max. 0,42 €/Min. )

15001_05/11_7.0

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