42 Projekte im Jahr 2010 - Solidarität Dritte Welt

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42 Projekte im Jahr 2010 - Solidarität Dritte Welt

Projektliste

2010

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Solidarität Dritte Welt unterstützt:

22 Projekte in Afrika

10 Projekte in Asien

10 Projekte in Süd- & Zentralamerika

42 Projekte auf drei Kontinenten

Bevor wir Projekte unterstützen, müssen wir von deren Nachhaltigkeit überzeugt sein. Viele unserer Projekte sind in Län -

der programme eingebunden, andernorts unterstützen wir Pionierprojekte, die mit Kreativität und bescheidenen Mit teln

«Hilfe zur Selbsthilfe» leisten.

Solidarität Dritte Welt fördert nur Projekte, die allen Menschen zu gänglich sind – unabhängig von Glaubens- oder

Religionszugehörigkeit.

Unsere Projektschwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit sind die Bereiche:

Ausbildung Gesundheit Landwirtschaft/

Gemeinwesenarbeit

Zum Titelbild:

Frauen tragen traditionell in Afrika einen grossen Teil der Arbeitsbelastung, sind offen gegenüber Verbesserungen und ausdauernd

bei der Umsetzung von Veränderungen.

Das Projekt «Nonno» von Mission am Nil testet und verbessert auf einer Versuchsfarm neue Kulturen, regt aber auch dazu

an traditionelle Produkte erfolgreicher anzubauen. Verarbeitung und eine lokale Vermarktung werden im Nonnogebiet

aufgebaut. Trinkwasserversorgung und Gesundheitsunterricht verbessern das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der

Bevölkerung.

Wir danken für Ihr Interesse an den Projekten der SDW und danken mit den Menschen vor Ort allen Spendern herzlich für

die grosszügige Unterstützung!

1


Inhaltsverzeichnis

Seite

Projekte in Afrika 3 – 10

Ägypten 3

Äthiopien 3

Burundi 3

Kamerun 4

Kenia 5

Kongo (Kinshasa) 5

Kongo/Brazaville 6

Madagaskar 6

Mali 7

Palästinensische Gebiete 7

Ruanda 7 – 8

Sambia 8

Sudan 8

Tansania 9 – 10

Westafrika (mehrere Länder) 10

Projekte in Asien 10 – 13

Bangladesh 10

Indien 11

Indonesien 11 – 12

Laos 12

Pakistan 12

Philippinen 13

Sri Lanka 13

Projekte in Süd- & Zentralamerika 14 – 17

Brasilien 14

Chile 15

Haiti 15

Kolumbien 16

Nicaragua 16

Peru 17

San Salvador 17

Kontaktdaten & Impressum 18

2


Afrika

Ägypten

E 132 Nilspital mit Basisgesundheitsdienst

Naqada, Südägypten

CHF 22'000

Mission am Nil, Knonau, (evang.) SDW unterstützt seit 2002

In Ägypten sinkt der Lebensstandard seit 1990 kontinuierlich. Besonders betroffen ist der Süden des Landes, weil fast

die Hälfte aller wirtschaftlichen und sozialen Einrichtungen in Kairo und Alexandria, im Norden des Landes stationiert sind.

Das staatliche Gesundheitssystem ist nicht in der Lage, abgelegene Gebiete medizinisch zu versorgen. In Naqada (Südägypten)

unterstützt Mission am Nil deshalb den Betrieb eines Kleinspitals mit angegliedertem Präventivprogramm für ein

Gebiet mit über 100'000 Einwohnern.

Das im September 2006 eröffnete Spital behandelte 2009 15000 Patientinnen und Patienten. Nebst medizinischer Grundversorgung

werden im Nil-Spital Spezialgebiete wie Neonatologie und Gastroenterologie aufgebaut. Dies geschieht v.a.

durch Ausbildung von Fachpersonal und Beschaffung fehlender Ausrüstungsgegenstände.

Äthiopien

E 156 Ländliches Entwicklungsprogramm «Nonno»

Nonno-Gebiet, Äthiopien

CHF 18'000

Mission am Nil, Knonau, (evang.) SDW unterstützt seit 2006

Äthiopien gehört mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 120 USD jährlich zu den ärmsten Ländern der Erde. Im Nonno-

Gebiet (100'000 Einwohner) hungern 50% der Bevölkerung während 3-6 Monaten pro Jahr. Fast alle von ihnen sind

Bauern. Ein ländliches Entwicklungsprogramm hilft Bauern, die besonders von Armut betroffen sind. Auf einer Versuchsund

Ausbildungsfarm werden bekannte landwirtschaftliche Produkte (z.B. Getreide, Mais) verbessert und neue Kulturen

(z.B. Obstbau, Seidenraupenzucht) getestet. Erfolgreiche Methoden werden an die Bevölkerung weitergegeben (Mitarbeit

im Versuchsbetrieb, Beratung in Dörfern, Kurse). Später sollen einfache Verarbeitungsmethoden (Obst dörren, Lebensmittelkonservierung)

hinzukommen und ein Handel über die lokalen Märkte hinaus aufgebaut werden. In umliegenden

Dörfern wird eine Trinkwasserversorgung aufgebaut und Gesundheitsunterricht angeboten.

Burundi

K 193 Neue Hoffnung Aids Projekt

Bujumbura, Burundi

CHF 28'000

Weisse Väter, Fribourg, (kath.) SDW unterstützt seit 2005

Das Zentrum Neue Hoffnung (ZNH) wurde vor über 10 Jahren in Bujumbura/Burundi gegründet. Das ZNH ist eine

Beratungsstelle für mit Aids infizierte Personen, die in der Stadt und in der näheren Umgebung leben. Es wird versucht,

Leuten – in einer trostlosen Lage – neue Hoffnung zu spenden. Beratung und aufmerksames Zuhören sind die Grundlagen,

um den Menschen Hoffnung zu vermitteln. Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse oder Religion spielt keine Rolle.

Im Zentrum erfolgt medizinische Betreuung. Nach Möglichkeit werden Kranke zu Hause gepflegt. Eigene Werkstätten

ermöglichen ein kleines Einkommen. Zudem betreut das Zentrum auch Aids infizierte Kinder, Kinder von Aidspatienten

und Waisenkinder.

3


Kamerun

E 163 Druckereiausbildung als Chance für Jugendliche

Kamerun

CHF 16'000

mission 21, Basel, (evang.) SDW unterstützt seit 2007

Die Tatsache, dass in Kamerun die meisten Drucksachen importiert statt lokal produziert werden, führt dazu, dass viel

Geld ins Ausland fliesst, statt lokale Arbeitsplätze zu generieren. Die durchschnittliche Arbeitslosenrate ist in dem westafrikanischen

Land mit 30% sehr hoch, wobei Jugendliche und Frauen besonders stark betroffen sind. Mit dem Ausbildungszentrum

für Druckerinnen und Drucker leistet die Presbyterianische Kirche in Kamerun (PCC) einen Beitrag zu der

Schaffung von Arbeitsplätzen, wobei auf Chancengleichheit der Geschlechter geachtet wird. Die Druckerei beschäftigt

heute 120 Festangestellte und zusätzlich in der Hauptproduktionszeit mehr als 200 Teilzeitangestellte. Momentan werden

15-17 Lehrlinge pro Jahr innerhalb eines 3-Jahres-Kurses ausgebildet. Der bisherige Leiter der Lehrlingsausbildung,

Andreas Studhalter, hat plangemäss im Mai 2009 seinen Einsatz mit mission 21 beendet und die Lehrlingsausbildung an

seinen kamerunischen Nachfolger übergeben

E 169 Ausbildungs- und Beherbergungszentrum für Frauen

Kribi, Kamerun

CHF 16'000

DM-échange et mission, Lausanne, (evang.) SDW unterstützt seit 2009

Der Süden von Kamerun ist eine geographisch und wirtschaftlich benachteiligte Region. Kribi ist ein touristischer Ort, der

Kriminalität und Prostitution begünstigt. Das Projekt bietet ein Beherbergungs- und Ausbildungszentrum mit dem Ziel,

den Frauen die Möglichkeit zu bieten sich Kompetenzen anzueignen, die es ihnen erlauben, ihre Lebensbedingungen und

ihr familiäres Wohlergehen zu verbessern. Es bietet jungen Mädchen die Möglichkeit einer praktischen Berufsausbildung.

Die Ausbildung erlaubt es den Frauen ausgewogene Mahlzeiten zuzubereiten und die Ernährung der Familie, insbesondere

die Ernährung der Kinder, zu verbessern. Die Frauen erlernen in Schneiderkursen die Bekleidung der Familie

auszubessern und selbst zu erstellen. Die jungen Mädchen bekommen eine Ausbildung für Sekretariat und Verwaltung.

Die Association der Frauen der protestantischen Kirche Afrikas (l’Association des Femmes de l’Eglise protestante africaine,

Shuala Bura) leitet dies Programm.

E 171 Kunsthandwerk – Einkommen für Kleinproduzenten

Barnenda, Kamerun

CHF 13'000

mission 21, Basel, (evang.) SDW unterstützt seit 2010

Das reichhaltige Kunsthandwerk im Kameruner Grasland bietet die Grundlage de Aktivitäten von Prescraft/Prespot. In der

kunsthandwerklichen Ausbildung bleiben kulturelle Werte und traditionelle Techniken erhalten, die durch die industrielle

Massenware aus dem Ausland massiv bedroht sind. Zudem wird durch die Einführung neuer Techniken und Designs das

Produktsortiment erweitert. Dies fördert den Verkauf im eigenen Land als auch die Absatzchancen auf den Exportmärkten.

Durch Kooperation mit Fair Trade Partnern wird den Produzenten eine verlässliche Einkommensquelle gesichert. Bei

einer offiziellen Arbeitslosenrate von 30% sind die Schaffung der Ausbildungsplätze sowie die Einkommensmöglichkeiten

für Produzenten für viele Familien aus ländlichen Gebieten des Nordwestens von Kamerun von zentraler Bedeutung.

4


Kenia

E 173 Rehabilitation «Gute Hoffnung»

Mitto Andei, Kenia

CHF 15'000

Schweiz. Blaues Kreuz, Bern SDW unterstützt seit 2009

Ziel des Projektes ist, mindestens 100 alkohol- und/oder drogenabhängigen Menschen aus ganz Kenia Behandlung (inklusive

Entzug) und Rehabilitation in einem Blaukreuz-Therapiezentrum in Form eines Bauernhofs («Farm») zu ermöglichen.

Dabei wird der Therapieansatz der therapeutischen Gemeinschaft verwendet. Der Ertrag der Farmarbeiten soll mittel- bis

langfristig die Nachhaltigkeit des Projektes gewähren. In einer späteren Phase des Projektes, sollen auch Frauen Behandlung

und Rehabilitation im Zentrum ermöglicht werden.

Kongo (Kinshasa)

K 188 Bildung und Gesundheit Pro Lomela

DR Kongo

CHF 15'000

Kapuziner, Fribourg, (kath.) SDW unterstützt seit 2004

Ohne Ausbildung der Bevölkerung, ohne Instruktion auf dem Gebiet des Gesundheitswesens (besonders für Kinder) ist

eine richtige Entwicklungshilfe nicht möglich. Das Ziel ist es, in der Gegend von Lomela (die von der Regierung sehr vernachlässigt

wird) ein Zentrum zu erstellen, wo Kindern (Mädchen und Knaben) bis 14 Jahren der Schulbesuch ermöglicht

werden soll. 2004/05 konnte man die Arbeit in einer Primar- und Vorschule mit drei Klassen aufnehmen. 136 Kinder im

Kindergarten- und Primarschulalter wurden von 5 Frauen und 2 Männern geschult und betreut. Die Kinder sollen in guten

gesundheitlichen Bedingungen aufwachsen. Sie werden auch auf die Gefahr von AIDS aufmerksam gemacht. Die

Bevölkerung von Lomela unterstützt das Projekt und sie wirkt motiviert an dessen Realisierung mit. Im kommenden Jahr

soll die einfache Infrastruktur weiter verbessert werden. Die Betreuung und der Unterricht der Kinder werden mit grossem

Einsatz angegangen.

E 166 Renovation und Ausrüstung von drei Schulen im Kongo

Massina, Kinshasa, DR Kongo

CHF 22'000

Heilsarmee, Bern (evang.) SDW unterstützt seit 2009

2010 werden drei Schulen im Gebiet von Massina (Aussenbezirk der Hauptstadt Kinshasa) renoviert und die Ausstattung

der Schulen verbessert. Wie schon andere Schulen mit Hilfe der Heilsarmee unterstützt wurden, so wird auch diese Reno -

vation vom «Fond Social» Projekt der Weltbank mitfinanziert. Zum Projekt gehören auch die Anschaffung von Tischen und

Stühlen sowie Unterrichtsgegenstände wie Wandtafeln. Der Beitrag von SDW ist mehrheitlich für die Tische und Stühle in

den Schulen vorgesehen.

5


Kongo/Brazaville

E 159 Rehabilitierung von Blinden

Brazzaville, DR Kongo

CHF 11'000

Mission Evang. Braille, Vevey, (evang.) SDW unterstützt seit 2006

Im Kongo leben ca. 100'000 Menschen, deren Sehfähigkeit stark beeinträchtigt ist oder die völlig blind sind. Die Behinderung

führt zu einem Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben und zu grosser finanzieller und menschlicher Unsicherheit.

Es ist das Anliegen dieses Projekts diese Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren und ihnen ihre Würde

zurückzugeben. Durch spezielle Ausbildung, speziell auf die Bedürfnisse von Sehbehinderten und Blinden zugeschnitten,

erlernen sie Lesen und Basiswissen auf relevanten Gebieten. Dieses Bildungsangebot soll an vier Orten die Menschen

vor Ort erreichen. Das Projekt ist breit abgestützt: über die NGO-Organisation «Viens et vois», über lokale Partner, staatliche

und schulische Einbindung und über die Kirchen. Vier soziokulturelle Zentren wurden an verschiedenen Orten im Kongo

errichtet.

Madagaskar

K 186 Technische Hochschule

Vakinankarata, Madagaskar

CHF 15'000

Oeuvre de Saint-Paul, Fribourg, (kath.) SDW unterstützt seit 2003

Die höhere Berufschule in Vakinankaratra ist die einzige Schule dieser Art einer Region im Hochplateau, die flächenmässig

so gross ist wie die Westschweiz. Seit 7 Jahren bildet sie junge Leute aus Madagaskar (gegenwärtig ca. 400, hauptsächlich

Mädchen) für Zukunftsberufe aus in der lokalen Wirtschaft, Ökotourismus, sozialer Kommunikation und Pädagogik

(Lehrerausbildung). Alle StudentInnen werden mit Informatik und Fremdsprachen (Französisch, Englisch und

Deutsch) vertraut gemacht. Das Angebot wird mit Elektromechanik und Nahrungsmittelagronomie ergänzt, um die

Ernährungssicherheit zu verbessern. Die Ausbildung geniesst hohes Ansehen und ist anerkannt. Daher haben die Absolventen

gute berufliche Perspektiven. Sie sind begehrte Arbeitskräfte, setzen ihre Studien an der Universität fort oder

gründen ein eigenes Unternehmen. Das Ziel der Schule besteht darin, Techniker, Pädagogen, lokale Wirtschaftsführer und

Fachhandwerker professionell auszubilden und damit die gesamtwirtschaftliche Situation Madagaskars zu stärken.

E 131 Wiederaufbau Sekoly FJKM

verschiedene Orte, Madagaskar

CHF 27'000

DM-échange et mission, Lausanne, (evang.) SDW unterstützt seit 2001

Durch Verbesserung der Ausbildungszeit soll langfristig die Lebensqualität in Madagaskar gesteigert werden, d.h. dass

die Schulzeit von 5 auf 9 Jahre angehoben wird. Diese Aufgabe können die schlecht ausgestatteten Schulen nicht

wahrnehmen. Viele Kinder gehen gar nicht zur Schule, ca. ein Drittel der Schüler wiederholt wegen der schlechten Arbeitsund

Lernbedingungen mindestens ein Schuljahr. Die Lehrkräfte sind unzureichend ausgebildet, die Schulgebäude oft verfallen,

die Klassen überfüllt. In diesem Zusammenhang leitet die evangelische Kirche in Madagaskar (FJKM-Sekoly) mehr

als 500 Primar- und Sekundarschulen mit 150'000 Kindern. Es werden Klassenzimmer instandgesetzt oder hinzugefügt.

Die örtliche Bevölkerung beteiligt sich mit der Übernahme von 5% der Baukosten. Die Bauarbeiten werden unter Aufsicht

eines beratenden Ingenieurs von lokalen Unternehmen durchgeführt. Das Projekt steht unter der Leitung eines Komitees

aus Technikern und Vertretern des Direktoriums der Kirchenschulen FJKM. Dieses Komitee wacht über den reibungslosen

Arbeitsablauf und erstattet regelmässig Bericht. Das Projekt beinhaltet eine Fortbildung der Lehrer in Buchhaltung und

Verwaltung.

6


Mali

K 199 Krankenstation Karangasso

Mali

CHF 10’000

Franziskanerinnen, Oberriet, (kath.) SDW unterstützt seit 2006

Die Franziskanerschwesstern haben 1995 eine Krankenstation in Karangasso/Mali/Ostfarika übernommen. Im Moment

arbeiten 10 Personen zusammen mit den Schwestern auf der Krankenstation. 13 Dörfer in der Umgebung von 15 km mit

12500 Personen gehören zum Einzugsgebiet von Karangasso. Es kommen Menschen, die bis zu 80 km entfernt wohnen

und das bis über die Grenze nach Burkina Faso. Dank der Hilfe von SDW und weiteren Gönnern konnte ein kleines Waisenhaus

gebaut und die Krankenstation etwas verbessert werden. Den Unterhalt des Waisenhauses müssen die Schwestern

bestreiten.

Eine Schwester hat die Aufgabe übernommen, die Frauen in ihrem unterdrückten Dasein zu fördern, und ihnen eine

entsprechende Ausbildung zu geben. Die Schwestern helfen unterernährten Kindern und armen Menschen mit Nahrung,

Medizin und Lebensmitteln und zahlen Schulgeld für Kinder, die sonst keine Ausbildung geniessen können.

Palästinensische Gebiete

E 172 Zentrum für Frauen und Kinder

Nablus, Westbank, Palästina

CHF 14’000

Christlicher Friedensdienst, Bern, (evang.) SDW unterstützt seit 2009

Eine lokale Organisation (PWWSD) und der cfd (Christlichen Friedensdienst, Bern) sind Partner beim Frauen- und

Kinderzentrums in Nablus. Das Projekt ist sehr aktiv in der psychosozialen Betreuung von gewaltbetroffenen Frauen und

Kindern, in der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit für Frauen- und Menschenrechte, in der Ausbildung von Frauen als

eigenständige Berufsfrauen und Politikerinnen, im Aufbau von Gemeindearbeit und in der Ausbildung von Volontärinnen

und ehemaligen Klientinnen in der Sozialarbeit. PWWSD ist in Nablus ein gut verwurzeltes Referenzzentrum bezüglich

Frauenrechten und Frauen-Empowerment und geniesst ein hohes Ansehen wegen ihrer professionellen Arbeit und positiven

Wirkung in der Gemeinschaft.

Ruanda

E 164 Bildungsprogramm

Ruanda, landesweit

CHF 18'000

Partner: DM-échange et mission, Lausanne, (evang.) SDW unterstützt seit 1986

Die Presbyterianische Kirche in Ruanda (EPR) engagiert sich stark für die Bildung. Sie betreut 100 Primarschulen, 8 Sekundarschulen

und ein Berufsausbildungszentrum. Diese Schulen zählen insgesamt mehr als 55'000 Schüler. Sie befinden

sich fast alle in entlegenen Gebieten, wo die Bauern mit ihrem geringen Einkommen kaum in der Lage sind, ihren Kindern

eine Schulbildung zu bezahlen. Die EPR finanziert die Fortbildung der Lehrkräfte, das Unterrichtsmaterial sowie die Instandhaltung

und die Reparaturen der Schulgebäude. Die EPR engagiert sich auch in einem Alphabetisierungsprogramm für

Erwachsene. Mehr als 150 Zentren betreuen 4000 Menschen, vor allem Frauen. Die Alphabetisierung erfolgt in der

Landessprache (Kiniarwanda) durch freiwillige Ausbilder. Die englische Sprache gewinnt immer mehr an Bedeutung in

der schulischen Ausbildung. Da seit 2009 die Schulzeit von 6 auf 9 Jahre angehoben wurde, benötigt man zusätzliche

Unterrichtsräume, Lehrer und mehr Unterrichtsmaterial.

7


K 207 Waisenhaus Kinazi

Ruanda

CHF 20'000

Kloster St. Ursula, Brig, (kath.) SDW unterstützt seit 2007

Das Waisenhaus von Kinazi beherbergt 50 Kinder. Weitere 30 Kinder kommen jeden Morgen dazu, erhalten Verpflegung

und Unterricht und begeben sich abends zu ihren Verwandten zurück. Viele Kinder sind Kriegswaisen. Andere haben ihre

Eltern infolge AIDS oder schweren Krankheiten verloren. Die Schwestern versuchen den Kindern zu helfen, ihre schwere

Vergangenheit zu bewältigen, sie physisch und psychisch zu stärken. Durch eine angepasste Schulbildung werden die

Kinder auf ihr künftiges Leben vorbereitet.

Sambia

K 196 Fachberatung im Bereich Ernährung

Mpanshya, Sambia

CHF 10'000

Bethlehem Mission, Immensee, (kath.) SDW unterstützt seit 2004

Fehl- und Unterernährung sind gravierende Ursachen für den schlechten Gesundheitszustand eines Grossteils der

Bevölkerung und besonders der Kinder. Gerade chronisch kranke Menschen (z.B. HIV/AIDS, Tuberkulose) brauchen eine

ausgewogene Ernährung, damit auch die medizinische Behandlung Erfolg hat. Der Bereich Ernährung betrifft sämtliche

Angebote im Spital, was im Moment jedoch noch zu wenig nachhaltig in der Praxis umgesetzt wird. Die geplanten Akti -

vi täten im Spital sollen nicht isoliert betrachtet, sondern im Alltag der Bevölkerung verankert werden. Dazu braucht es den

Kontakt nach aussen und den Einbezug von Männern und Frauen für die Umsetzung der Erkenntnisse in die Praxis.

Sudan

E 157 Poliklinik «Abu Rof»

Umland von Khartoum, Sudan

CHF 18'000

Mission am Nil, Knonau, (evang.) SDW unterstützt seit 2006

Infolge eines jahrzehntelangen Bürgerkrieges leben rund um die sudanesische Hauptstadt Khartoum 2 Millionen

Flüchtlinge aus dem Süd- und Westsudan unter schwierigsten Bedingungen. Unter anderem haben sie kaum Zugang

zu medizinischer Versorgung. In der Poliklinik Abu Rof erhalten jährlich über 20'000 Menschen medizinische Hilfe zu für

sie erschwinglichen Preisen (Fr. 2.50 alles inklusive), darunter über 1'000 fehlernährte Kinder. Abu Rof ist zugleich ein

Ausbildungsort, wo Erwachsene und Kinder über Basisgesundheit, Ernährung, Hygiene, HIV/Aids, Familienplanung etc.

unterrichtet werden. Neben Lektionen für wartende PatientInnen werden auch längere Kurse und Einzelberatungen angeboten.

8


Tansania

K 157 Krankenpflegeschule Peramiho

Peramiho Tansania

CHF 10'000

Benediktiner, Uznach, (kath.) SDW unterstützt seit 1998

Die Schule bildet junge Frauen und Männer während drei Jahren in Krankenpflege aus. Im Anschluss an diese drei Jahre

absolvieren Männer wie Frauen noch ein Jahr Geburtshilfe. Diese Regelung besteht seit dem Jahr 2002 und ist ein

wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung von Mann und Frau. Im Jahr 2004 wurde das erste Mal

begonnen, den Ausbildungsgang als Diplom anzubieten. Die Schule nimmt insgesamt 107 Schülerinnen und Schüler auf.

Alle sind in einem Internat untergebracht. Der elektrische Strom kommt von einem eigenen Kraftwerk und das warme

Wasser aus Solarenergie. Vier speziell ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer und zwei Krankenschwestern betreuen das

Ausbildungszentrum. Neben dem Routineunterricht werden die Schüler auf Aussenstationen eingesetzt. Dies soll die

Schüler darauf vorbereiten, dass sie auch ausserhalb eines Spitals in kleineren Institutionen zurechtkommen. Ziel der

Schule ist es, begabten Schülern aus ärmlicher Umgebung eine qualifizierte Ausbildung zu geben und strukturschwache

Gegenden mit Fachpersonal zu versorgen. Die Zahl der offenen Stellen ist gross. Wer ein Diplom in Peramiho erworben

hat, findet eine sichere Anstellung.

Da die öffentlichen Spitäler viele Neuanstellungen vorgenommen hat, jedoch keine zusätzlichen Schulen anbieten kann,

ist die Bedeutung der Ausbildung in Peramiho nochmals gewachsen.

K 216 Verbesserung Gesundheitswesen

Tansania

CHF 18'000

Interteam, Luzern (kath.) SDW unterstützt seit 2009

Im Program Gesundheitswesen unterstützen Schweizer Fachleute Aktionen oder beraten Organisationen, die dazu beitragen,

dass AIDS-Waisenkinder eine Lebensperspektive haben und durch Bewusstseinsbildung die Ansteckungsrate von

HIV/Aids vermindert wird. Im technischen Bereich instruieren Fachleute Einheimische auf dem Gebiet der Instandhaltung

von Spitalgeräten. Der Universitätsunterricht zur Ausbildung von Krankenpflege-LehrerInnen soll einen zentralen Beitrag

zum Weiterausbau des Bildungsbereichs im Gesundheitssektor auf nationaler Ebene leisten. Und in kleineren, im Gesundheitsbereich

tätigen NOR’s wird ein Beitrag zur Organisationsentwicklung und Qualitätsverbesserung geleistet, mit dem

Ziel, die Zivilgesellschaft zu stärken.

K 164 Zentrum für mentalbehinderte Kinder

Ifakara, Tansania

CHF 13'000

Schweizer Kapuziner, Olten, (kath.) SDW unterstützt seit 1999

Ein schrecklicher Brand im Zentrum hat schwerwiegende Schäden angerichtet. Leider sind auch einige behinderte Menschen

beim Brand gestorben. Im Moment werden die Schäden beseitigt und die Aktivitäten wie vorgesehen weitergeführt.

Das Bethlehem Centre in Ifakara bietet Platz für die Beherbergung von bis zu 100 geistig behinderten Kindern und

Jugendlichen, welche während mehreren Jahren von ausgebildeten Lehrkräften individuell betreut und gefördert werden.

Spezielle therapeutische Spiel- und Lernprogramme ermöglichen wesentliche Fortschritte in Sprache, Erziehung, Bildung

und sozialer Kompetenz. Dabei berücksichtigt werden Alter und intellektuelle Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen.

Dank der fürsorglichen Betreuung, dem Einbezug von Familienangehörigen und anhand der erwähnten Förderungsprogrammen,

gelingt vielen Kindern der Einstieg in die Schule und später das Erlernen eines einfachenHandwerks (Schreiner,

Vieh- oder Hühnerzüchter, Haushalthilfe, Näherin, usw.). Sinn und Zweck ist eine möglichst grosse Selbständigkeit und

Integration in den Alltag und die Gesellschaft.

Auf dem Areal des Bethlehem Centres wurde auch eine kleine Reismühle eingerichtet sowie ein bescheidenes Compu -

ter-, Fotokopier- und Sekretariats-Dienstleistungszentrum. Dank diesen beiden Einrichtungen resultieren auch Einkünfte

für das Zentrum, welche jedoch nur einen Teil der laufenden Kosten zu decken vermögen.

9


Westafrika (mehrere Länder)

E122 Ländlicher Beratungsdienst SECAAR

Westafrika, mehrere Länder

18'000

DM-échange et mission, Lausanne, (evang.) SDW unterstützt seit 2000

Mehrere kleine Organisationen und Kirchen versuchen, ihre ländlichen Entwicklungsprogramme zu vernetzen. Im Jahre

1984 haben sich 8 Organisationen vereinigt, um ein gegenseitiges Hilfsnetzwerk zu gründen und ihre Dienste anderen

anzubieten. Der SECAAR (Service chrétien d'appui à l'animation rurale) setzt sich gegenwärtig aus 14 Mitgliedern zusammen,

wovon 12 aus 7 afrikanischen Ländern und 2 aus Europa sind (DEFAP, service protestant de mission français

et DM-échange et mission de Suisse). Ziel der SECAAR ist die Unterstützung der Mitgliedorganisationen und Partner in

der Gestaltung und Verwirklichung ihrer Entwicklungsprogramme (Einstudierung, Verfolgung und Auswertung von Projekten,

Ausbildung von Entwicklungsförderern, Informations- und Dokumentationstützpunkte).

Asien

Bangladesh

E 143 Gesundheits- und Quartierentwicklungsprogramm

Bangladesh

CHF 9'000

HorYzon, Olten, (evang.) SDW unterstützt seit 2007

Bangladesch ist ein kleines flussreiches Land, das im Norden, Westen und Osten an Indien und im Süden an den Golf von

Bengalen angrenzt. Durch einen blutigen Freiheitskampf gegen das damalige Westpakistan wurde Bangladesch 1971

unabhängig. Trotz Fortschritten gehört Bangladesch nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Grosse Probleme

bereiten dem Land auch das schnelle Bevölkerungswachstum und die mangelhafte Gesundheitsversorgung. 1/3 der

Bevölkerung ist zwischen 15-34 Jahren alt.

Das Gesundheits- und Quartierentwicklungsprogramm besteht seit 1988 und erreicht rund 27'000 Menschen. Es richtet

sich in erster Linie an Frauen, die kaum Zugang zu Bildung und Gesundheitsdiensten oder zu einer Arbeit haben. Eine

erfolgreiche Entwicklung ist nur mit einer Besserstellung der Frauen und deren Familien möglich. Darauf zielt das Programm

des YWCA ab: Es bietet den Frauen Kurse in Lesen und Schreiben sowie in Gesundheitserziehung an und führt

ein Gesundheitsprogramm. Grosses Gewicht haben persönlichkeitsbildende Aspekte, etwa das Engagement bei der

Verbesserung der Lebensqualität im Quartier und die Sensibilisierung für gesellschaftliche Themen. Damit die Frauen ein

eigenes Einkommen erwirtschaften können, wird im Projekt auch ein Mikro-Kredit-Programm angeboten. Zudem führt

der YWCA in einigen Städten eine kostenpflichtige Primarschule und bietet mit dem Ertrag Kindern in Slumquartieren einen

unentgeltlichen Unterricht an.

10


Indien

E 113 Sekundarschule Anand Vidyalaya

Indien

CHF 6'000

Schweizerische Zigeunermission, Winterthur, (evang.) SDW unterstützt seit 2004

Auf dem kargen Hochland des Dekan in Südindien führt die Methodist Church of South India neben einem Internat und

einer Primar- seit Mitte der 90er Jahre auch eine Sekundarschule. Im 1999 gebauten Sekundarschulhaus in Shorapur

unterrichten 7 qualifizierte Sekundarlehrer und Lehrerinnen sowie 2 Hilfspersonen ca. 75 Schülerinnen und Schüler,

darunter auch Lambadi Zigeuner. Obwohl der Abschluss der High School von der Schulbehörde anerkannt ist, wird das

Lehrpersonal erst nach einem aufwändigen Verfahren (Dauer 5-8 Jahre) vom Staat bezahlt. Nach einem Bearbeitungsstop

wird das 2001 eingereichte Gesuch nun wieder bearbeitet. In der Zwischenzeit werden die Lehrkräfte aus den sehr

begrenz ten schuleigenen Mitteln entlöhnt. Mit Unterstützung des SDW werden seit Frühling 2003 die Löhne angehoben,

um den Schulbetrieb mit einem stabilen Lehrkörper überhaupt zu ermöglichen.

K 205 Micro-Watershed Project

Chennur, Indien

7'000

Menzinger Schwestern, Menzingen, (kath.) SDW unterstützt seit 2007

Chennur, ein abgelegenes Dorf, ist völlig vernachlässigt und trocken. Der bebaubare Boden ist abschüssig, die Bodenerosion

sehr hoch. Die Landwirtschaft hängt ausschliesslich vom spärlichen Regen ab. Er ist die einzige Quelle für Einkommen

und Lebensunterhalt der bäuerlichen Gesellschaft. Im «Wasser-Projekt» geht es darum, die Lebensgrundlage in Chennur

zu verbessern. Der Aufbau der Dorfgemeinschaft soll durch Analyse der Notlage, Ausbildung junger Leute, Besuch

von Gegenden, wo der Wasserhaushalt bereits etabliert ist, geschehen. Vorgesehene Aktivitäten sind: Bau von Stauwehren

aus Stein, Verbesserung von Erddämmen, um Bodenerosion und Wasserverlust zu verhindern, Ertragmehrung der Bodenfruchtbarkeit

durch Verteilen von Schlamm, Produktion von Wurm- und Grünkompost, Anpflanzen von Grünfutter, Fruchtbäumen

(Bau- und Brennholz), Aufbewahrung, Verbesserung und Differenzierung der Saatkörner. Die Bevölkerung lernt

rationelle Bearbeitung des Bodens. Durch Genossenschaftsgründungen werden bereits bestehende Kapazitäten verbessert

und Kontakte zu Geldinstituten gesucht. Mehr Menschen erhalten Arbeit, die der Landflucht entgegengewirkt!

Indonesien

E 147 Trainingszentrum für Basisgesundheit

Tomohon, Indonesien

CHF 22'000

mission 21, Basel, (evang.) SDW unterstützt seit 2005

Aufbauend auf einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis bietet das Trainingszentrum Aus- und Weiterbildungen für

medizinisches Personal und Laien an. Ziel ist die Verbesserung der Gesundheitssituation der marginalisierten ländlichen

Bevölkerung. Das Trainingszentrum setzt auf gemeinsame Lernprozesse und Hilfe zur Selbsthilfe, so dass die Menschen

einen gesunden Lebenswandel führen und die notwendigen Schritte für eine gute Gesundheit durch Gesundheitsvorsorge

im Alltag selbst unternehmen können. Dazu gehört auch die Sensibilisierung für relativ neue gesellschaftliche Phänomene

in Indonesien wie Alterung der Gesellschaft, HIV/AIDS oder Diabetes. Das Programm ist an die lokalen Gegebenheiten und

sozialen Strukturen angepasst sowie auf Gesundheitsvorsorge und Capacity Building fokussiert. Traditionelle, alternativund

schulmedizinische Methoden werden miteinander verbunden.

11


K 224 Dorfentwicklung durch Strassenbau in Selbsthilfe

Ostindonesien

CHF 15'000

Steyeler Missionare (kath) SDW unterstützt seit 2010

Die Insel Flores im Osten Indonesiens ist eines der am wenigsten entwickelten Gebiete des Landes. Viele Menschen sind

unterernährt, die Mütter- und Kindersterblichkeit ist gravierend hoch. Die grösste Armut herrscht in abgelegenen Gebie -

ten, d.h. in Dörfern ohne Strassenzugang zu Märkten, Gesundheitsposten und Schulen. Seit 10 Jahren unterstützt eine

NGO Initiativen der Bevölkerung zum Bau von Dorfzufahrtsstrassen in Selbsthilfe, was sich als Schlüssel zur Entwicklung

herausstellt: Wegen den stark reduzierten Transportkosten steigt der Erlös für landwirtschaftliche Produkte und es sinken

die Preise in den Dorfläden um bis zu 50%. Dank den Erdstrassen verbessert sich die Betreuung durch Hebammen,

wodurch die Ueberlebensrate von Wöchnerinnen und Neugeborenen steigt. In vielen Fällen lösen diese Initiativen Projekte

der Zusammenarbeit mit NGOs oder dem Staat aus. Der Wert der Selbsthilfe Leistung der Bevölkerung übersteigt

die Projektkosten um mehr als das Doppelte.

Laos

E167 Gesundheitsprogramm

Sheikhupura, Pakistan

CHF 9'000

Service Missionaire Evangélique, St-Prex (evang.) SDW unterstützt seit 2009

Mit der Aktion Altapeu wird seit 1998 eine Verbesserung der Ausbildungssituation im Spitalwesen angestrebt, aber auch

eine Verbesserung der allgemeinen Gesundheitssituation der Region. Verschiedene Einrichtungen (Provinz- und Distrikt -

krankenhäuser in ländlichen Strukturen) haben durch die Unterstützung des Projekts Ausbildung, Infrastruktur und medizinisches

Material erhalten. Angestrebt werden Aufbau eines Ausbildungskurses für Ausbilder um langfristig ein autonomes

laotisches Ausbildungssystem im Gesundheitsbereich zu schaffen; Verbesserung der Krankenhäuser und Ausbau neuer

Dienstleistungsangebote in den Provinzkrankenhäusern um zusätzliche Einnahmequellen zu generieren, Verbesserung der

Gesundheitsversorgung der ländlichen Bevölkerung in 10 Zielregionen.

Pakistan

K 181 Schulgelder für arme Kinder

Sheikhupura, Pakistan

CHF 20'000

Kloster Baldegg, Baldegg SDW unterstützt seit 2003

In der Stadt Sheikhupura im Punjab führt die pakistanische Schwesterngemeinschaft von Lahore im Geist von Franziskus

von Assisi eine Schule mit Internat. Die Schwestern sehen es als ihre Aufgabe, besonders armen Kindern eine Grundausbildung

zu ermöglichen. Christliche und muslimische Kinder und Jugendliche leben in Schule und College im Frieden

zusammen und beweisen dadurch, dass gegenseitige Achtung und ein friedliches Miteinander in Pakistan möglich ist.

Im Jahr 2009 konnten rund 600 Schülerinnen und Schüler eine Grundausbildung erhalten. Das war nur durch die

finanzielle Unterstützung von SDW möglich. Um ihre Aufgabe zur Förderung besonders auch armer Mädchen zu erfüllen

und zugleich einen sichtbaren Beitrag zu leisten für die Möglichkeit eines friedlichen Zusammengehens der verschiedenen

Religionen, sind die Schwestern weiterhin auf Hilfe angewiesen.

12


Philippinen

K 210 Wiederaufforstung und Umweltpflege

Philippinen

CHF 20’000

Bethlehem Mission, Immensee, (kath.) SDW unterstützt seit 2007

Seit dem Frühjahr 2005 engagiert sich die Bethlehem Mission Immensee im diözesanen Wiederaufforstungsprojekt in der

Mountain Province. Es hat eine ökologische und ein ökonomische Komponente: es sichert die Erhaltung der Umwelt und

des Lebensraums und dient gleichzeitig der wirtschaftlichen Unterstützung der lokalen Bauern.

In enger Zusammenarbeit mit den kirchlichen Basisgemeinden hat der Walliser Forstingenieur Jean-Robert Escher-Schalbetter

in den vergangenen vier Jahren nachhaltige Methoden zur Walderhaltung, biologischen Landwirtschaft und Kompostierung

entwickelt. Der aus der Innerschweiz stammende Forstingenieur und Hydrologe Rolf Boller hat – zusammen

mit seiner auf Marketing spezialisierten Partnerin Pia Fleischlin, nach einer gemeinsamen Einführungszeit durch Eschers

am 1. Januar 2009 die Nachfolge im Projekt angetreten. Rolf Boller führt die Begleitung und Beratung der Bauern im

Bereich biologischer Landbau und Agro-Forstwirtschaft fort, während Pia Fleischlin die Umwelt-Sensibilisierungsarbeit

vor allem unter den Schülern und Jugendlichen intensiviert hat und gleichzeitig mit verschiedenen Gruppen dabei ist, neue

Marketingstrategien zu entwickeln. Weiterhin ist ein zweiter Schwerpunkt der Tätigkeit des Paares die Netzwerkarbeit mit

regionalen, nationalen und internationalen Institutionen und die Weiterbildung von lokalen Führungskräften durch die Teilnahme

an regionalen Ausbildungsprogrammen.

CK 221 Kindergärten

Insel Bohol, Philippinen

CHF 15'000

Partner Sein, Bern SDW unterstützt seit 2009

Das Projekt bezweckt in den Philippinen, Insel Bohol, den Bau und die Betriebskosten von Kindergärten und Vorschule.

Wenn die Kinder die Vorschule nicht besuchen können, werden sie nicht zur Schule zugelassen und bleiben Analphabeten.

Die Bevölkerung lebt vom Reisanbau und kann sich die Kosten für die Vorschule und die Lohn- und Betriebskosten

nicht leisten. Die Igelsia Filipina Independiente (IF) betreut die Bauphasen und den Betrieb daudauerhaft.

Sri Lanka

K 191 Landspital, Gesundheitszentrum und mobile Klinik

Sri Lanka

CHF 20'000

Menzinger Schwestern, Menzingen SDW unterstützt seit 2004

Im Norden Sri Lankas tobte der Bürgerkrieg zwischen Regierungstruppen und Tamil Tigers. Leid tragend ist nach wie vor

die Bevölkerung. In der Gegend um Madhu leben die vom Krieg vertriebenen Menschen heute hauptsächlich in

Flüchtlingscamps oder unter freiem Himmel. Das Rural Hospital bleibt trotz des Risikos offen, weil es das einzige Zentrum

ist, wo Erste Hilfe geleistet wird. Vor allem für Kriegsopfer und Hungernde wird gesorgt. Trotz schlechter Fahrbeding -

ungen und gelegentlichem Beschuss werden schwere Fälle in ein grösseres Staatsspital gebracht. Seit dem offiziellen

Ende des Krieges versuchen die Schwestern in den Lagern Hilfe zu bringen. Sie betreuen vor allem Frauen und Kinder

mit Unterernährung, aber auch bei Schlangenbissen, Vergiftungen, Unfällen und Herzproblemen wird Hilfe angeboten.

Menzinger Schwestern besuchen auch regelmässig das Gebiet mit ihrer Ambulanz und versorgen die Menschen nicht nur

medizinisch.

13


Süd- & Zentralamerika

Brasilien

K 220 Schulausbildung von Kindern und Jugendlichen

Rio de Janeiro, Brasilien

CHF 30'000

Salesianer Don Bosco, Beromünster, (kath.) SDW unterstützt seit 2009

Die Salesianer Don Boscos führen in der Favela Jacarezinho (Rio de Janeiro), wo inoffiziell über 100'000 Menschen auf

engstem Raum (1 km2) leben, das Sozialzentrum Santa Rita de Cássia mit der einzigen Schule in der Favela. 500 Kinder

und Jugendliche besuchen die Kinderkrippen und den Schulunterricht. Hier erhalten sie neue Lebensperspektiven, die

ihnen Hoffnung und Zuversicht geben, trotz ihrer scheinbar aussichtslosen Situation. Neben dem Schulbetrieb können sie

an verschiedenen Freizeitprogrammen teilnehmen. Die Salesianer Don Boscos wollen nicht nur Lesen und Schreiben vermitteln,

sondern die jungen Menschen auf das spätere Leben vorbereiten, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Ein Leben ohne Drogen, Gewalt und Kriminalität, wie sie leider in den Elendsvierteln der Grossstadt Rio de Janeiro allgegenwärtig

sind. Die Salesianer setzen bewusst mit ihren präventiven Programmen in den Favelas an, denn die

Strassenkinder stammen von hier.

K 184 Ausbildung und Betreuung von Jugendlichen

Belém/Brasilien

CHF 13'000

Salesianer Don Bosco, Beromünster, (kath.) SDW unterstützt seit 2005

Vor 45 Jahren (1962) eröffneten die Salesianer Don Boscos am Rande einer grossen Favela in Belém die Escola Salesiana

do Trabalho (Salesianische Schule der Arbeit). Heute erreicht die EST mit ihren Ausbildungs- und Freizeitprogrammen

über 5'000 Jugendliche vornehmlich aus den umliegenden armen Vorstadtgebieten Beléms.

Die Jugendhilfe Lateinamerika und SDW unterstützen seit Jahren die Berufsausbildung in der Escola do Trabalho durch

Finanzierung der Gehälter für die Instruktoren in den Bereichen Automechanik, Mechanik, Elektrik, Kühltechnik,

Schreinerei, Informatik, Computertechnik, Bürotechnik. In den vergangenen Jahren investierte die Juhila CHF 201'000 in

die Erneuerung der Werkstätten.

Je nach Voraussetzungen absolvieren die Jugendlichen Kurzkurse oder eine zweijährige Ausbildung. Im vergangen Jahr

konnten gegen 600 Jugendliche, Mädchen und Burschen, von diesem Angebot profitieren.

E 151 Strassenkinderprojekt «Torre»

Recife, Brasilien

CHF CHF 18'000

Heilsarmee, Bern, (evang.) SDW unterstützt seit 2005

Das Gemeinschaftszentrum der Heilsarmee in Torre ist seit seiner Eröffnung im Jahre 1989 ein Ort der Unterstützung und

Ermutigung für Strassenkinder und mehr als 200 hilfsbedürftige Familien aus vier Elendsvierteln des Stadtteils Torre in

Recife. Das Zentrum bietet den Kindern eine Alternative zum Erlebten auf der Strasse mit vielfältigen Aktivitäten, einer

warmherzigen und qualifizierten Betreuung sowie einer professionellen Unterstützung bei den Hausaufgaben. Täglich

besuchen 300 Kinder im Alter von 4 bis 18 Jahre. Es bietet Lese- und Schreibunterricht, Stützunterricht, Informatikkurse

und eine warme Mahlzeit pro Tag. Das Resultat: Mehr als 90% der Kinder haben das Schuljahr erfolgreich abgeschlossen.

Weiterhin wurde ein wichtiges Projekt für Ausbildungskurse für 200 14-29-jährige Jugendliche und Erwachsene ausgearbeitet.

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Chile

E 127 Frauen, Gesundheit und indigene Bevölkerung

Concepción, Chile

CHF 27'000

mission 21, Basel, (evang.) SDW unterstützt seit 1998

Das seit Jahren von SDW unterstützte Projekt liegt mitten im Erdbebengebiet. Im Moment ist man dabei die bisherigen

Aktivitäten den jetzigen Gegebenheiten anzupassen. Das Projekt wird jedoch mit dem bisherigen Grundanliegen weitergeführt.

Am verwundbarsten sind in Chile die Frauen und die indigene Bevölkerung der Mapuche. Der Entwicklungsdienst der

Methodistenkirche schult und berät diese Menschen in der Region um Concepción, einem der ärmsten Landesteile. In

vier Projekten befähigen die Mitarbeiter diese Bevölkerungsgruppen, ihre Situation selbst zu verändern. 3 Mapuche -

gemeinschaften und deren Familien lernten die staatliche Sozialpolitik näher kennen, erhielten Unterstützung beim Anbau

von Gemüse und bei der Geflügelaufzucht. Das Frauenprogramm zur integralen Entwicklung arbeitete mit 7 Organisationen,

die befähigt wurden sich selbst zu verwalten. Parallel dazu erlernten 317 Frauen neue Handarbeitstechniken. Gewalt

und deren Vorbeugung wird immer wichtiger. 38 Opfer von innerfamiliärer Gewalt wurden betreut, so dass viele die erste

Krise überwanden und ihre Persönlichkeit langsam wieder festigen. Gleichzeitig wurden 220 Kinder und Jugendliche in

der Gewaltprävention geschult. Im Gesundheitsprojekt fanden Kurse mit 77 Personen statt. Sie verfügen dadurch über

ein Basiswissen über Körper, Krankheiten und das Herstellen von pflanzlichen Heilmitteln.

Haiti

K 225 Lasttiere für Bäuerinnen und Händlerinnen im Bergland

Haiti

CHF 10'000

Laienmissionare, Villars-sur-Glâne, (kath.) SDW unterstützt seit 2003

Das Kolektif Finansman Popilè (KOFIP) ist ein Zusammenschluss von 870 Spar- und Kreditgruppen sog. Mutuelles de Solidarité

(MuSo). Die meisten befinden sich im ländlichen Raum, wo das Gros der Bauern, Händlerinnen und Fischer keinen

Zugang zu Kapital haben. Bäuerinnen und Händlerinnen, die in abgelegenen Berggebieten leben, sind mangels Alternativen

gezwungen, all ihre für den Markt bestimmten Produkte auf dem eigenen Kopf auf den Markt zu transportieren. Mit

zwei von der MIVA finanzierten Kredittranchen konnten während der vergangenen Jahre unzählige Bäuerinnen/Händlerinnen

je ein Maultier oder Pferd beschaffen. MIVA ersetzt nun mit Unterstützung der SDW die 13 während oder infolge

der verheerenden Wirbelstürme im Herbst 2008 verendeten, bereits abbezahlten Lasttiere, damit die Bäuerinnen die

ökonomischen Aktivitäten wieder aufnehmen können.

15


Kolumbien

K 195 Waisenhaus Hogar de Maria

Pasto, Marino, Kolumbien

CHF 10'000

Franziskaner Missionsschwestern, Oberriet, (kath.) SDW unterstützt seit 2005

Das Hogar de Maria ist eine soziale, nicht gewinnbringende Institution, welche Verlassenen und Waisenkindern aus dem

Süden Kolumbiens eine Heimat bietet. Das Waisenhaus wird von den Franziskaner Schwestern geleitet. Zusammen mit

Laienhelferinnen bieten sie den Kindern eine bestmögliche Bildung und Ausbildung, um mit ihnen eine lebenstüchtige

Zukunft aufzubauen.

Das Hogar besteht aus 4 Häuschen. In jedem dieser Häuschen lebt eine Familie mit 10 bis 12 Kindern, betreut von einer

Schwester und einer Laienhelferin. Zum Hogar gehören auch ein Garten, ein Raum für spezielle Anlässe, ein Andachts -

raum und eine Bäckerei. Diese und andere Arbeiten im Hause dienen dazu, den jungen Menschen ab 14 Jahren Gelegenheit

zu geben, in ein Arbeitsgebiet für ihre Zukunft einzusteigen. Sehr wichtig für Menschen in Südamerika sind auch

Kurse für Tanz- Theater und Musik. Finanziell wird das Heim von der Mithilfe der Franziskanermitschwestern und einigen

Kleinspenden getragen, was jedoch die Kosten für das Heim bei weitem nicht trägt.

Nicaragua

K 213 Einkommensförderung für Bauern und Bäuerinnen

Nicaragua

CHF 10'000

Interteam, Luzern (kath.) SDW unterstützt seit 2008

Nach Jahren des Bürgerkriegs begann ab 1990 mit der Wahl einer bürgerlichen Regierung für die Menschen in Nicaragua

ein Neuanfang. Es ist jedoch für die Bauern (vor allem für die Kleinbauern) sehr schwierig ihre Produkte auf dem Weltmarkt

zu vermarkten. Einzig die Suche nach Marktlücken und spezielle Produkte aus dem Biolandbau können eine Lösung

bringen, weil diese Produkte auf dem Internationalen Markt Sonderpreise erzielen. Den Genossenschaften und Kleinproduzenten

fehlen jedoch die nötigen Kenntnisse und Ausbildung, um in den internationalen Markt einsteigen und darin

bestehen zu können. Die Entsendung von insgesamt 4 Fachpersonen aus der Schweiz unterstützt fünf Partnerorganisationen.

Ziel ist die Einkommensförderung von Bauern und Bäuerinnen. Ihre Situation für sich und ihre Familien kann so

nachhaltig verbessert werden. ODESAR ist eine Organisation für ländliche Entwicklung, die sich für die Verbesserung der

Lebensbedingungen armer Bevölkerungsgruppen engagiert. LA CUCULMECA setzt sich für die nachhaltige Nutzung der

natürlichen Ressourcen ein. Zurzeit wird eine Abteilung für die Vermarktung von Produkten geschaffen. Damit soll eines

der wichtigsten Probleme der Bauern und Bäuerinnen, der Zugang zu den Märkten, gelöst werden. Das Frauenkollektiv

COLECTIVO DE MUJERES arbeitet seit 18 Jahren in der Planung, Durchführung und Entwicklung von Projekten in den

Themenbereichen Gesundheit, Bildung, Gewaltprävention und Verteidigung der Menschenrechte. Seit etwa fünf Jahren

engagiert sich das Kollektiv auch in der ländlichen Entwicklung – insbesondere in der Biolandwirtschaft. FEM (Fundación

entre Mujeres) arbeitet seit mehr als 10 Jahren mit Landfrauen im nördlichen Nicaragua zusammen. Bei FEM erhalten

Frauen die Kredite, kaufen Frauen das Vieh ein, pflanzen Frauen den Kaffee an und sind es Frauen, welche die auf dem

Hof anfallenden Arbeiten organisieren.

16


Peru

K 214 Ganzheitliche Gesundheit, Poliklinik

Carabayllo, Lima, Peru

CHF 13'000

Franziskaner Missionsschwestern, Rheineck, (kath.) SDW unterstützt seit 2008

Die Menschen in der Region von Valle Angeles de Naranjal gehört zum Distrikt Carabayllo. Seit den achziger Jahren sind

dort 16 Armenviertel entstanden, wo die Menschen in grosser Armut leben. Rund 90'000 Menschen werden über die

Poliklink der Franziskanerinnen versorgt. Neben der Gesundheitsversorgung bietet das Projekt «Ganzheitliche Gesundheit»

Kampagnen zur Gesundheitsförderung an, man beugt mit einem Mittagstisch der Unterernährung vor und begleitet

speziell alleinerziehende junge Mütter, Schwangere und Kleinkinder.

E 168 Alphabetisierungsprogramm

Carabayllo/Lima, Peru

CHF 18'000

Mission 21, Basel (evang.) SDW unterstützt seit 2009

In Carabayllo, einem Distrikt im Nordosten von Lima, hat der evangelische Entwicklungsdienst «ALFALIT en el Perú» 1998

das Programm «PAMET» ins Leben gerufen. Es hat zum Ziel, die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen zu fördern.

Dies geschieht durch Alphabetisierungskurse, in denen die Frauen lesen, schreiben und rechnen lernen und dazu

angeleitet werden, Produkte herzustellen und zu vermarkten. Diese Kurse finden in den Räumlichkeiten verschiedener

sozialer Einrichtungen, unter anderem in Volksküchen, Mütterklubs, «Vaso de Leche» und Kirchgemeinden statt. Jährlich

schreiben sich pro Gruppe zwischen 20 und 30 Frauen neu ein. Auch die Kinder der Frauen des Alphabetisierungszentrums

«La Cumbre» werden in den Alphabetisierungsprozess eingebunden. Dabei handelt es sich um 30 Kinder zwischen

drei und acht Jahren, die während der Alphabetisierungsstunden ihrer Mütter aktiv betreut und gefördert werden: Musik,

Tanz, Zeichnen sowie Begleitung bei den Hausaufgaben. Analog dem «PAMET-Projekt» in Lima führt Alfalit ab 2010 und

in Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation ISAIAS, ein zweisprachiges (Spanisch/Quechua) Alphabetisierungs -

projekt durch.

San Salvador

K 200 Kinderhort «Nina Carolina»

Ciudad Delgado, San Salvador

CHF 10'000

Franziskanerinnen, Oberriet, (kath.) SDW unterstützt seit 2006

Der Kinderhort nimmt tagsüber Kinder von Müttern in Betreuung, die meist alleinerziehend oder sehr arm einem Broterwerb

nachgehen müssen, für den so wenig bezahlt wird, dass sie sich keine Tagesstätten leisten können. Gerade diese

Kinder wohnen in kriminell sehr gefährdeten Gebieten, sind unterernährt und geniessen keinerlei erzieherische, medizinische

oder hygienische Betreuung. Auch sind sie, alleine zu Hause, in kleinen Hütten vielen Menschen ausgesetzt, vor

sexuellen Übergriffen nicht sicher. Der Hort ist bestrebt, die Erziehungslücken zu füllen und die Kinder zu lebenstüchtigen,

gesunden Menschen heranwachsen zu lassen. Über die Betreuung der Kinder gelingt der Zugang zu den Müttern

und Eltern. In monatlichen Treffen werden Eltern beraten und gestärkt.

17


Selbstverständlich geben wir zu allen Projekten

gerne detaillierte Informationen weiter.

Stiftung Solidarität Dritte Welt

Geschäftsführerin

Sophia Maria Würmli

Wiesenstrasse 2

8820 Wädenswil

Telefon: 044 680 15 58

Telefax: 044 680 15 59

e-mail: geschaeftsstelle@sdw-stm.ch

Postcheck-Konto für Spenden: 30-671-7

www.sdw-stm.ch

Auf unserer Homepage finden Sie Informationen und Links zu unseren Partnern, den Missionsgesellschaften.

Zudem können Sie dort die Projektenlisten der vergangenen Jahre, unsere Jahresberichte und weitere

Publikationen einsehen.

Impressum

Redaktion: Regina Hauenstein

Foto Titelbild: Mission am Nil, Knonau

Layout: Grafikerei Heidi Meier, Grossdietwil

Druck: Optimo-Service, Winterthur

Auflagen: 250 Expl. deutsch, 50 Expl. französisch

Inhalt gedruckt auf 100% Recyclingpapier

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Stiftung Solidarität Dritte Welt

Geschäftsführerin

Sophia Maria Würmli

Wiesenstrasse 2

8820 Wädenswil

Telefon: 044 680 15 58

Telefax: 044 680 15 59

E-mail: geschaeftsstelle@sdw-stm.ch

Postcheck-Konto für Spenden: 30-671-7

www.sdw-stm.ch

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