07.04.2015 Aufrufe

IHK Wirtschaftsraum: Ausgabe April

Endlich, endlich! Nach vielen Querelen wächst Nidderau zusammen, die Menschen in Windecken, Heldenbergen, Ostheim, Erbstadt und Eichen erhalten eine identitätsstiftende Mitte. Der Investition in Nidderau ging ein "Wettbewerblicher Dialog" voraus. Diese neue Form von Ausschreibungen sorgt dafür, dass Projekte noch im Planungsprozess nachgebessert werden können. Dieses Bauprojekt trägt neben anderen Projekten in der Region zu deren besseren Aufstellung und wirtschaftlichen Attraktivität bei. Und diese ist wiederum die Grundlage für eine gute und rege Investitionstätigkeit. Nun ist es an den Unternehmen, durch Investitionen ihr Unternehmen und die Wirtschaft in der Region vorwärts zu bringen.

Endlich, endlich! Nach vielen Querelen wächst Nidderau zusammen, die Menschen in Windecken, Heldenbergen, Ostheim, Erbstadt und Eichen erhalten eine identitätsstiftende Mitte. Der Investition in Nidderau ging ein "Wettbewerblicher Dialog" voraus. Diese neue Form von Ausschreibungen sorgt dafür, dass Projekte noch im Planungsprozess nachgebessert werden können.
Dieses Bauprojekt trägt neben anderen Projekten in der Region zu deren besseren Aufstellung und wirtschaftlichen Attraktivität bei. Und diese ist wiederum die Grundlage für eine gute und rege Investitionstätigkeit. Nun ist es an den Unternehmen, durch Investitionen ihr Unternehmen und die Wirtschaft in der Region vorwärts zu bringen.

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4853 | www.hanau.ihk.de |<strong>April</strong> 2015<br />

<strong>Wirtschaftsraum</strong><br />

Han a u - K i n z i gtal<br />

Standort<br />

Mehr Flexibilität, besseres Image<br />

Umfrage belegt den hohen Nutzen<br />

der Nordmainischen S-Bahn<br />

International<br />

Die Grande Nation<br />

Deutschlands starker Partner<br />

<strong>IHK</strong> intern<br />

Die <strong>IHK</strong> im Jahr 2014<br />

Kennzahlen zur <strong>IHK</strong>-Arbeit<br />

im abgelaufenen Geschäftsjahr<br />

Thema<br />

Bauwirtschaft


Schlüssel<br />

Sicherheitstechnik<br />

Schlosserei<br />

• Rundum-Sicherheit für<br />

Haus, Wohnung und Betrieb<br />

• Zutrittskontrollanlagen<br />

• Elektro-mechanische<br />

Sicherheitssysteme<br />

• Antriebstechnik für<br />

Toren, Türen, Rollläden<br />

• Schrankenanlagen<br />

• Vorbeugender Brandschutz<br />

und Fluchtwegtechnik<br />

Taunusstraße 64 • 63477 Maintal-Bischofsheim<br />

Telefon 0 61 09 / 76 33-0 • Fax 0 6109 / 76 33-33 • www.hoelz.de


Zu dieser <strong>Ausgabe</strong><br />

Investitionsstau?<br />

Investitionsstau!<br />

Daniel Sauerstrom<br />

Endlich, endlich! Nach vielen Quere -<br />

len wächst Nidderau zusammen.<br />

Seit über 45 Jahren warten die<br />

Menschen in Windecken, Heldenbergen,<br />

Ostheim, Erbstadt und Eichen darauf,<br />

dass ihr Zuhause eine identitätsstiftende<br />

Mitte erhält. Die „Neue Mitte“ entsteht<br />

gegenüber vom Rathaus – und damit<br />

exakt an der richtigen Stelle. Seit wenigen<br />

Wochen laufen die ersten Bauarbei -<br />

ten für das künftige „Nidder-Forum“.<br />

Neben dem Shoppingcenter, welches nun<br />

die Hamburger HBB-Gruppe errichtet,<br />

entstehen auch Wohneinheiten und<br />

Grünflächen. Nicht zuletzt die Verbin -<br />

dung der wichtigen Grün- und Freiraum -<br />

elemente wird die Lebensqualität der<br />

fast 20.000 Einwohner erhöhen. Für<br />

die vergleichsweise jungen Nidderauer,<br />

sie müssen zur Arbeit gemeinhin in die<br />

benachbarten Städte wie Hanau oder<br />

Frankfurt fahren, ist das Projekt auch<br />

eine Art Altersabsicherung: Warum<br />

sollten die vielen Zugezogenen als<br />

Rentner noch in Nidderau leben, wenn<br />

sie keinen attraktiven Ortskern in<br />

erreichbarer Nähe haben?<br />

Ich bin mir sicher: Die Investoren wissen, Vorläufig fehlt bei uns noch die Erweite -<br />

was sich rechnet. Und die Investition lohnt rung des Frankfurter Flughafens, die<br />

sich auch für die Bürger, trotz vernehm - Nordmainische S-Bahn, die Fertigstellung<br />

licher Kritik an der einen oder anderen des Autobahnanschlusses der A 66 an<br />

Stelle. Zaudern aus Angst vor dem Neuen die A 661 und natürlich die bessere<br />

hat noch keine Gesellschaft vorangebracht. Verkehrs führung auf der B 43a. Alle<br />

diese Projekte sind angeschoben<br />

Der Investition in Nidderau ging ein und teilweise schon ein gutes Stück<br />

„Wettbewerblicher Dialog“ voraus. Diese vorangekommen. Nur wenige Regionen<br />

neue Form von Ausschreibungen sorgt in Deutschland sind so weit!<br />

dafür, dass Projekte noch im Planungs -<br />

prozess nachgebessert werden können. Hier hat die Politik nach manchem Zögern<br />

Mit dem gleichen Verfahren baut Hanau Fahrt aufgenommen und schafft eine<br />

seine Innenstadt seit 2008 um, dem gute Infrastruktur. Paradebeispiel ist die<br />

Beginn des Verfahrens. Dieser Innenstadt - fast flächendeckende Versorgung des<br />

umbau ist deutlich aufwändiger. Er setzt Landkreises mit schnellem Internet.<br />

an vielen Plätzen und Stellen zugleich an. Hier und bei vielen der anderen genannten<br />

Projekten hat die <strong>IHK</strong> im Hintergrund<br />

Es geht nicht nur um den Freiheitsplatz<br />

oder Marktplatz. Mit einbezogen sind daran mitgewirkt, die Weichen für eine<br />

zum Beispiel auch die Straßen in der Infrastruktur zu stellen, um die uns<br />

Innenstadt und die vielen Konver sions - andere Regionen Deutschlands beneiden.<br />

flächen. Wenn im Laufe des Jahres das Die Bahn ist frei. Nun ist es an den<br />

neue „Forum Hanau“ eröffnet wird, dürfte<br />

der Gutteil der Arbeiten beendet sein. Unternehmen und die Wirtschaft in der<br />

Unternehmern, durch Investitionen ihr<br />

Das ist nicht nur für den Einzelhandel ein Region vorwärts zu bringen. An den<br />

Grund zu großer Freude, sondern auch Zinsen wird es ja wohl nicht scheitern!<br />

für die Bürger. Für die innerstädtischen<br />

Unter nehmen war die Umbauzeit sehr<br />

hart, nicht alle haben diese Durststrecke<br />

heil überstanden. Nun geht es darum,<br />

nach vorn zu blicken und die Investitio -<br />

nen mit Leben zu füllen. Im Zweifelsfall<br />

auch, indem noch mehr investiert wird. Dr. Gunther Quidde | Hauptgeschäftsführer<br />

In meinen Augen bewegen beide Bau pro -<br />

jekte viel mehr als nur Steine, Sand und<br />

Erde. Sie tragen mit dazu bei, die Region<br />

besser aufzustellen. Das ist auch bitter<br />

nötig. Denn Unternehmen werden nur<br />

dann bei uns investieren, wenn das Um -<br />

feld attraktiv ist, wenn die Menschen hier<br />

gerne leben und wenn die Infrastruk tur<br />

modern bleibt.<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 3


Termin des Monats<br />

2.500 Besucher kamen<br />

zur Nacht der Ausbildung<br />

Bei Goodyear Dunlop, Heraeus, Evonik<br />

Industries und Umicore blieben am 20. März<br />

die Lichter länger an. Bis 23.00 Uhr luden die<br />

vier Unternehmen zur ersten Hanauer Nacht der<br />

Ausbildung. Unter dem Motto „Tappe nicht länger<br />

im Dunkeln – Deine Mission Ausbildung“ informierten<br />

sich über 2.500 Jugendliche über ihre Ausbil -<br />

dungsmöglichkeiten. Sie konnten auch von vielen<br />

spannenden Programmpunkten profitieren.<br />

Fast überall stand das Mitmachen und hautnahe<br />

Erleben von Ausbildung im Vordergrund. Vielfach<br />

konnten sich auch Interessierte mit den Dualen<br />

Studenten austauschen, zum Beispiel über deren<br />

Auslandsaufenthalte. Die Azubis der vier Unter -<br />

nehmen hatten sich gut vorbereitet und standen<br />

den gesamten Abend vor Ort bereit, um ihre Berufe<br />

vorzustellen und Fragen zu beantworten.<br />

Die Nacht der Ausbildung fand in Hanau<br />

zum ersten Mal statt. w<br />

Auch bei Heraeus informierten<br />

sich viele junge Menschen über<br />

die Berufsausbildung.<br />

4 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015<br />

Heraeus


© goodluz - Fotolia.com<br />

© RMV/Kösling<br />

Thema | Seite 16<br />

Bauwirtschaft<br />

Magerzinsen und die Suche nach sicheren Kapitalanlagen<br />

sorgen dafür, dass der Wohnungsbau weiter gut läuft.<br />

Deutlich schlechter geht es dem Wirtschaftsbau, und der<br />

öffentliche Bau bleibt wohl im Minus – trotz solidem<br />

Bundeshaushalt und viel Investitionsbedarf. Was gibt es<br />

Neues am Bau in der Region? Wir haben uns umgesehen.<br />

Standort | Seite 26<br />

Wie sehr stärkt eine Nordmainische S-Bahn die Region?<br />

Das untersucht eine Umfrage, welche die „Fachschule für<br />

Wirtschaft“ der Kaufmännischen Schulen Hanau für die <strong>IHK</strong><br />

in Hanau durchführte. Jetzt liegen die Ergebnisse vor<br />

und sie belegen klar den Nutzen und die Chancen des<br />

Verkehrsprojekts für die Region. Mehr dazu auf Seite 26.<br />

<strong>IHK</strong> intern | Seite 30<br />

Die <strong>IHK</strong> gibt keinen Bericht auf Hochglanzpapier über das<br />

abgelaufene Geschäftsjahr heraus. Damit die 26.218 Gewerbe -<br />

treibenden im Main-Kinzig-Kreis trotzdem wissen, was die<br />

46 <strong>IHK</strong>-Mitarbeiter tun, veröffentlicht die <strong>IHK</strong> stattdessen<br />

wieder ein kleines Faktengewitter mit Erklärungen. Wie hilft<br />

die <strong>IHK</strong> den Unternehmen? Die Auflistung zeigt es.<br />

Inhalt<br />

Aktuell<br />

6 „Hoffmanns Erzählungen“ in Bad Orb<br />

7 Demografie: Region im Wandel<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

8 Bachelor-Kooperation<br />

9 Seminare & Lehrgänge | <strong>April</strong> & Mai<br />

Wirschaftsjunioren<br />

10 Hanaus Biergeschichte neu erzählt | Termine<br />

Aus den Unternehmen<br />

12 IPP Technische Gesamtplanung AG, Hanau<br />

12 SAMEN GmbH, Hanau<br />

13 Samvardhana Motherson Polymers<br />

Management Germany GmbH, Bruchköbel<br />

14 Salzaya – Werner Arndt, Nidderau<br />

14 KGF Service GmbH, Steinau a. d. Str.<br />

15 ENVIROTEC Gesellschaft für Umwelt- und<br />

Verfahrenstechnik mbH, Hasselroth<br />

Bauwirtschaft<br />

16 „Wenn eine Stadt langweilig wird, ist das ihr Tod“<br />

Interview mit HBB-Geschäftsführer Kai Steindl<br />

18 Eine „echte“ Stadtmitte für Nidderau<br />

19 Ein „Maßanzug“ für den Freiheitsplatz<br />

20 Quantensprünge dank moderner Technik<br />

22 Drohen bei uns Staus und Dauerbaustellen?<br />

Interview mit Alexander Pilz von Hessen Mobil<br />

Standort<br />

24 Berlin<br />

25 Hessen<br />

26 Main-Kinzig-Kreis | Mehr Flexibilität und<br />

ein besseres Image<br />

Umfrage zum Nutzen der Nordmainischen S-Bahn<br />

International<br />

28 Die Grande Nation – Deutschlands starker Partner<br />

<strong>IHK</strong> intern<br />

30 Die <strong>IHK</strong> im Jahr 2014<br />

32 Neuordnung Arbeitsstätten verordnung gestoppt<br />

Innovation und Umwelt<br />

32 Gesundheitswirtschaft: Digitali sierung<br />

bietet große Chancen<br />

Nachgefragt: Zehn Fragen an...<br />

46 Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter<br />

der Deutschen Bahn für das Land Hessen<br />

Service<br />

3 Zu dieser <strong>Ausgabe</strong><br />

11 Arbeitsjubiläen | <strong>April</strong> 2015<br />

34 Handelsregister<br />

40 Börsen | Impressum<br />

41 Wirtschaft auf einen Blick | Preisindex<br />

44 Einwurf | Erbschaftsteuer: Neuregelung sollte<br />

Familien unternehmen in Deutschland stärken!<br />

45 Europa transparent<br />

46 Wirtschaftstermine | <strong>April</strong> 2015<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 5


Aktuell<br />

Gründerpreis<br />

sucht Träger<br />

Neue Ideen, mehr Arbeits -<br />

plätze und bessere Pro -<br />

dukte: Existenzgründungen<br />

erneuern unsere Wirtschaft.<br />

Damit Gründer öffentlich<br />

mehr Aufmerk samkeit erhalten,<br />

vergibt das Netzwerk der<br />

hessischen Wirtschafts förderer,<br />

dem auch die <strong>IHK</strong>s angehören,<br />

seit 2006 den nicht dotierten<br />

hessischen Gründer preis.<br />

Die Finalisten werden in den<br />

Medien stark vermarktet.<br />

Bewerben können sich bis zum<br />

16. September alle hessischen<br />

Unternehmen und Existenz -<br />

gründer, die nicht länger als<br />

fünf Jahre bestehen und deren<br />

Idee sich als wirtschaftlich<br />

tragfähig erwiesen hat.<br />

Grün der können sich in den<br />

drei Kategorien „Mutige Grün -<br />

dung“ aus einer schwierigen<br />

Situ a tion wie einer Arbeits -<br />

losigkeit, „Geschaffene Arbeits -<br />

plätze“ sowie „Innovative<br />

Geschäfts idee“ melden. Nicht<br />

preiswürdig sind bloße Kon -<br />

zepte oder Gründungs vor -<br />

haben. Die Bewerber präsentieren<br />

sich in mehreren Run den<br />

vor verschiedenen Jurys.<br />

Halbfinale und Finale finden<br />

im Oktober und November in<br />

Neu-Isen burg statt. Verliehen<br />

wird der Preis im Rahmen einer<br />

Festveranstaltung.<br />

Bewerbungen sind eigeninitiativ<br />

und auf Vorschlag<br />

möglich. Weitere Informatio -<br />

nen stehen online unter<br />

www.gruendertage-hessen.de.w<br />

6 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015<br />

„Hoffmanns Erzählungen“ in Bad Orb<br />

Am Donnerstag, dem 20.,<br />

am Samstag, dem 22., und<br />

am Sonntag, dem 23. August,<br />

präsentiert die Opernakade -<br />

mie Bad Orb in der Orber Kon -<br />

zerthalle Jacques Offen bachs<br />

Meisterwerk „Hoffmanns<br />

Erzählungen“. Die populäre<br />

romantische Oper erzählt aus<br />

dem Leben des Dichters E. T. A.<br />

Hoffmann. Die vielen schönen<br />

Melodien, etwa die Barcarole,<br />

machen Offenbachs letztes<br />

Werk zu einer der erfolgreichsten<br />

Opern der Welt.<br />

Die Opernakademie präsentiert<br />

wieder ein sehr bekanntes und<br />

beliebtes Werk.<br />

Weniger Minijobs wegen Mindestlohn?<br />

E<br />

twa<br />

Die 1987 gegründete Opern -<br />

akademie fördert mit jähr -<br />

lichen Inszenierungen von<br />

bekannten Opern den Sänger -<br />

nachwuchs – und wurde so<br />

zum wichtigen Sprungbrett<br />

für junge Künstler. Über<br />

200 junge Talente aus mehr<br />

als 20 Nationen bewarben<br />

sich dieses Mal, um mit<br />

Hilfe der 29. Produktion der<br />

Opern akademie ihre Karriere<br />

als Sänger kräftig voranzutreiben.<br />

Angenommen wurden<br />

ausschließlich Künstler, die<br />

eine hinreichende Begabung<br />

erkennen lassen.<br />

Der Kartenvorverkauf hat<br />

bereits begonnen. Die Karten<br />

gibt es bei der Kurdirektion<br />

Bad Orb, Kurparkstraße 2,<br />

Telefon (06052) 83 14, und<br />

bei www.adticket.de für bis<br />

zu 35,00 € pro Person.<br />

Für das Premieren-Buffet<br />

am 20. August im „Hotel<br />

an der Therme“ sind noch<br />

Tisch reservierungen möglich<br />

unter Telefon (06052) 88 - 133.<br />

Beginn ist um 17.00 Uhr,<br />

die Teil nahme kostet 32,00 €<br />

pro Person. w<br />

255.000 Minijobs weniger als im Dezember 2014 verzeichnet die Statistik<br />

der Essener Minijob-Zentrale für Januar 2015. Der Rückgang um 3,7 Prozent liegt<br />

deutlich oberhalb des Üblichen zum Jahreswechsel. Vor allem im Handel sind viele<br />

Stellen weggefallen – am Jahreswechsel waren es fast 60.000. Im Gastgewerbe<br />

belief sich der Rückgang immerhin auf über 30.000 Jobs.<br />

Minijobs im<br />

gewerblichen Bereich<br />

Dezember 2013<br />

6.855.465<br />

Januar 2014<br />

6.764.351<br />

Dezember 2014<br />

6.851.103<br />

Januar 2015<br />

6.595.633<br />

Minijob-Zentrale I Stand: Januar 2015<br />

Ein Zusammenhang zwischen<br />

Mindestlohn und Minijobzahlen<br />

ist zu vermuten, doch eine<br />

seriöse Interpretation dieser<br />

Zahlen ist noch nicht möglich.<br />

Möglich wäre neben dem<br />

ersatzlosen Streichen von<br />

Minijobs mehr Schwarzarbeit<br />

oder – dies ist vermutlich<br />

eher selten der Fall – mehr<br />

sozialversicherungspflichtig<br />

Beschäftigte. w<br />

Opernakademie Bad Orb


Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain<br />

Workshop USA<br />

D<br />

ie<br />

Schrumpfen wir noch? Oder wachsen wir schon? Der<br />

Demografiekongress will die Metropolregion noch besser aufstellen.<br />

Demografie:<br />

Region im Wandel<br />

FrankfurtRheinMain ist die<br />

internationalste Region<br />

Deutschlands. Fast 750.000<br />

Menschen, die hier leben, ha -<br />

ben eine ausländische Staats -<br />

bürgerschaft. Müssen wir uns<br />

keine Sorgen mehr um knappe<br />

Fachkräfte machen, seitdem<br />

Deutschland zweitbeliebtestes<br />

Einwanderungsland ist? Wie<br />

geht die Metropolregion Frank -<br />

furtRheinMain mit dem Thema<br />

Zuwanderung, aber auch mit<br />

anderen Aspekten des demografischen<br />

Wandels um?<br />

Der „5. Frankfurter Demo -<br />

grafie kongress“ debattiert am<br />

21. <strong>April</strong> viele Facetten rund<br />

um Wohnungsknappheit,<br />

leergefegte Kommunen und<br />

Nachwuchsgewinnung. Damit<br />

die Diskussion Struktur hat,<br />

werden auf dem Kongress<br />

erstmals die Ergebnisse der<br />

aktuellen Umfrage „Lebens-<br />

gefühl FrankfurtRheinMain“<br />

präsentiert.<br />

Veranstalter und Initiator<br />

ist das Demografienetzwerk<br />

FrankfurtRheinMain, an dem<br />

sich auch das <strong>IHK</strong>-Forum<br />

Rhein-Main beteiligt. Die<br />

<strong>IHK</strong>s betreuen das Forum<br />

„Beruf und Familie“. Dieses<br />

Mal im Blick: Die Vereinbarkeit<br />

von Beruf, Pflege und Kinder -<br />

be treuung im Spiegel der<br />

Kultu ren und unserer<br />

Willkom mens kultur.<br />

Die Teilnahme am Kongress<br />

kostet 150,00 €. Weitere Infor -<br />

mationen und die Anmelde -<br />

unterlagen stehen online<br />

unter www.demografienetzwerk-frm.de/kongress-2015.<br />

w<br />

Vereinigten Staaten von Amerika zählen zu den wichtigsten<br />

Handelspartnern Deutschlands. Ein kompetenter An walt und<br />

Berater gibt praktische Insidertipps zum US-Markt einstieg am Mitt -<br />

woch, dem 22. <strong>April</strong>, im <strong>IHK</strong> Schulungszentrum, Josef-Bautz-Str. 6,<br />

Hanau. Ein Wirtschaftsprüfer und Steuer berater informiert<br />

zusätzlich über die typischen Probleme bei der steuerlichen<br />

Gestaltung des Markteintritts auf der anderen Seite des Atlantiks.<br />

Außerdem gibt es einen kurzen Überblick zu den Steuern<br />

und zur Rechnungslegung in den USA.<br />

Die Teilnahme am Workshop, der von<br />

9.00 bis 13.00 Uhr dauert, kostet 80,00 €.<br />

Carina Mück erteilt weitere Informationen<br />

und nimmt Anmeldungen entgegen. w<br />

<strong>IHK</strong>-Sprechtage im <strong>April</strong><br />

Auch diesen Monat bietet<br />

die <strong>IHK</strong> in Hanau wieder<br />

viele Tipps und Informationen<br />

an. Neben den Vorträgen und<br />

Seminaren erfreuen sich die<br />

Sprechtage einer wachsenden<br />

Beliebtheit bei Unternehmern<br />

und Geschäftsführern. Diesen<br />

Monat bietet die <strong>IHK</strong> drei kostenfreie<br />

Termine an, an denen<br />

Sachverhalte mit kompetenten<br />

Spezialisten vertraulich abgeklärt<br />

werden können.<br />

Beim Sprechtag „Steuern“ am<br />

Montag, dem 13. <strong>April</strong>, geht es<br />

nicht nur um Detailfragen zu<br />

Einkommen-, Körperschaftoder<br />

Umsatzsteuer, sondern<br />

auch um die Pflichten zur ordnungsgemäßen<br />

Buchführung<br />

und zur Aufbewahrung von<br />

Geschäftsunterlagen. Anmel -<br />

dungen nimmt Sandra Zumpe<br />

an, Telefon (06181) 92 90 – 85 11,<br />

E-Mail s.zumpe@hanau.ihk.de.<br />

Gute Tipps für Dorfläden<br />

Erstinformationen in das Aus -<br />

landsgeschäft gibt es auf dem<br />

Sprechtag „International“ am<br />

Donnerstag, dem 16. <strong>April</strong>.<br />

Es gibt Informationen zum<br />

Bei spiel über die passgenaue<br />

Markt erschließung, über För der -<br />

gelder, Anlaufstellen im Zielland<br />

sowie über die Risiken der<br />

Auftragsabwicklung. Anmel -<br />

dungen bei Sandra Zumpe,<br />

Telefon (06181) 92 90 – 85 11,<br />

E-Mail s.zumpe@hanau.ihk.de.<br />

Beim Sprechtag „Innovationen“<br />

geht es am Dienstag, dem<br />

21. <strong>April</strong>, vor allem um Förder -<br />

gelder für innovative Unterneh -<br />

men. Wer eine Innovation auf<br />

den Markt bringen will, braucht<br />

Geld und einen langen Atem.<br />

Die Experten versuchen, die vorhandenen<br />

Programme individuell<br />

anzupassen. Marina Rauer<br />

nimmt Anmeldungen an,<br />

Telefon (06181) 92 90 – 88 11,<br />

E-Mail m.rauer@hanau.ihk.de. w<br />

Damit die Nahversorger im ländlichen Raum überlebens -<br />

fähig bleiben, führen der Verein „SPESSARTregional“ und<br />

die <strong>IHK</strong> in Hanau am Dienstag, dem 21. <strong>April</strong>, einen Tages -<br />

workshop im Rathaus von Jossgrund durch. Für Inhaber und<br />

Beschäftigte von Dorfläden ist die Teilnahme kostenlos.<br />

Die Mitmacher erarbeiten mit einem Berater Auswege aus<br />

der Zwickmühle von einerseits Überalterung der Kundschaft<br />

und andererseits steigenden Pendlerzahlen bei den jungen<br />

Mitbürgern. Die Idee: Gut aufgestellte Dorfläden sind unerlässlich<br />

für den Zuzug junger Familien. Mit ihrem Angebot als<br />

Grundversorger und Treffpunkt helfen Dorfläden nämlich<br />

nicht nur älteren Menschen, in ihrem Wohnort leben zu bleiben.<br />

Somit ist auch die Immo bilienwirtschaft betroffen.<br />

Interessenten können sich bis zum 20. <strong>April</strong> bei Melanie Petereit<br />

anmelden, Telefon (06181) 92 90 – 86 11,<br />

E-Mail m.petereit@hanau.ihk.de. w<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 7


1<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

Bundestag: Assistier te<br />

Ausbildung auf den Weg<br />

Der Bundestag hat eine bessere Unter -<br />

stützung von Jugendlichen und Be -<br />

trieben durch eine sogenannte assistierte<br />

Ausbildung und mehr ausbildungsbegleitende<br />

Hilfen beschlossen. Jugendlichen<br />

und Ausbildungsbetrieben soll dabei individuell<br />

und aus einer Hand geholfen werden.<br />

Die deutschen <strong>IHK</strong>s hatten hierfür<br />

geworben, weil die Förderung Jugendlicher<br />

direkt im Betrieb durch die praxisnahe<br />

Ausbildung die Chance auf eine Übernahme<br />

erhöht. Sie ist deshalb einer außerbetrieblichen<br />

oder schulischen Ausbildung<br />

unbedingt vorzuziehen ist. Mehr Infos<br />

unter: www.bmas.de. w<br />

Bachelor-Kooperation<br />

Die Kaufmännischen Schulen Wie funktioniert das Verfahren?<br />

Hanau (KSH) und die Hamburger Mit Abschluss der Fachschule an der<br />

Fern-Hochschule (HFH) haben KSH erhalten die staatlich geprüften<br />

einen Kooperationsvertrag geschlossen: Betriebswirte eine exklusive Anrechnung<br />

Die „Staatlich geprüften Betriebswirte“ ihrer Credit-Points und eine Einstufung<br />

der Fachschule für Wirtschaft in der in das vierte Fachsemester an der HFH.<br />

KSH können ab sofort leichter, schneller Das verkürzt die Studienzeit deutlich.<br />

und günstiger ihren Bachelor bauen. Neben viel Zeit sparen die Hanauer<br />

Für engagierte Berufspraktiker aus der Absolventen auch viel Geld: Das Erreichen<br />

Region Hanau ergibt sich dadurch ein eines Bachelors of Arts an einer privaten<br />

attraktiver Weg, Beruf und Studium Hochschule ist nicht ganz billig.<br />

miteinander zu kombinieren.<br />

Für Gipfelstürmer<br />

ihk-bildungspreis.de<br />

Ab 27. <strong>April</strong> bewerben!<br />

Aktiv sein in der Aus- und<br />

Weiterbildung: Das ist<br />

manchmal ein Drahtseilakt.<br />

Weil alle nur gewinnen<br />

können, engagiert sich Ihr<br />

Betrieb durch innovative<br />

Konzepte oder besonderes<br />

Engagement für die Beruf -<br />

liche Bildung?<br />

Zeigen Sie uns, dass Sie ein<br />

Bildungs-Gipfelstürmer<br />

sind und bewerben Sie sich<br />

für den <strong>IHK</strong>-Bildungspreis.<br />

Bildungspreis 2016<br />

Gestiftet durch die Otto Wolff Stiftung<br />

8 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


hs-hanau.de<br />

Die Kaufmännischen Schulen Hanau arbeiten mit der Hamburger Fern-Hochschule zusammen.<br />

Damit die Zusammenarbeit möglichst<br />

reibungslos funktioniert, haben beide<br />

Institutionen ihre Anforderungen an das<br />

wissenschaftliche Arbeiten aufeinander<br />

abgestimmt. Unter anderem können die<br />

Studierenden der KSH ihre schriftliche<br />

Projektarbeit als Hausarbeit an der HFH<br />

anrechnen lassen, was zu zusätzlichen<br />

Credit-Points führt. Von dieser Option<br />

haben erste Absolventen bereits<br />

Gebrauch gemacht.<br />

Die Hamburger Fern-Hochschule bietet<br />

als eine der größten privaten Fern-Hoch -<br />

schulen staatlich anerkannte und akkreditierte<br />

Bachelor- und Masterstudien -<br />

gänge an. Die Begleitung des Studiums<br />

findet in einem der 50 Studienzentren<br />

der HFH statt, etwa in Wiesbaden oder<br />

in Würzburg.<br />

Für die nächste Weiterbildung zum<br />

Staatlich geprüften Betriebswirt,<br />

die am 8. September beginnt, sind<br />

noch Studienplätze verfügbar. Weitere<br />

Informa tionen stehen online unter<br />

www.ks-hanau.de, Stichwort:<br />

Fachschule für Wirtschaft. w<br />

Seminare & Lehrgänge | <strong>April</strong> & Mai<br />

14.4. Workshop Rechnungswesen,<br />

15MW-FIN524-1, Teilnehmerkosten für<br />

2 Teilnehmer aus einer Firma 675,00 €<br />

15.4. Kompetenz- und Erfolgstraining<br />

für Mitarbeiter/innen im Vertrieb,<br />

15MW-EIN516, 160,00 €<br />

16.4. Führungsaufgaben kompetent<br />

wahrnehmen, 15MW-PER517, 180,00 €<br />

28.4. Die Telefonzentrale – Visitenkarte<br />

des Unternehmens, 15MW-KOM534,<br />

160,00 €<br />

28.4. Rhetorik-Grundseminar,<br />

15MW-KOM501, 160,00 €<br />

29.4. Rhetorik-Aufbauseminar,<br />

15MW-KOM502, 160,00 €<br />

18.-20.5. Buchführung intensiv für<br />

Fortgeschrittene, 15MW-FIN508, 495,00 €<br />

Weitere Informationen:<br />

Manuela Wittlich,<br />

Telefon (06181) 92 90 – 83 11,<br />

E-Mail m.wittlich@hanau.ihk.de w


Wirtschaftsjunioren<br />

Hanaus Biergeschichte<br />

neu erzählt<br />

Die Geschichten vom Krieg rund ums kühle Blonde<br />

faszinierten die Junioren und die Fördermitglieder.<br />

Bilder: WJ<br />

TERMINE<br />

<strong>April</strong><br />

20.4. 9.30 Uhr<br />

Papa liest ein Buch<br />

24.4. 18.00 Uhr<br />

Besichtigung des Hanauer<br />

Altstadtmodells mit<br />

anschließendem Kinoabend<br />

Mai<br />

29.5. 9.30 Uhr<br />

Papa liest ein Buch<br />

Juni<br />

19.6. 9.30 Uhr<br />

Papa liest ein Buch<br />

19.-20.6. Landeskonferenz in Darmstadt<br />

Sie sind Unternehmer oder<br />

Führungs kraft und unter 40?<br />

Sie wollen auch netzwerken?<br />

Reinschnuppern ist ganz einfach:<br />

Einfach bei Petra Schilling anmelden,<br />

Telefon (06181) 92 90 – 81 11,<br />

E-Mail p.schilling@hanau.ihk.de.<br />

Weitere Infos auf www.wj-hanau.de. w<br />

Auf ein hochinteressiertes Publikum<br />

traf der Hanauer Diplom-Brau -<br />

meister Stefan Simon am 12. März.<br />

Im Landgasthof Anker referierte der Bier -<br />

brauer über die Geschichte der Hanauer<br />

Brauereien. Mit Hilfe von alten Fotos,<br />

Original-Flaschenetiketten und Porzellan -<br />

köpfen von Bügel verschlüssen sowie lustigen<br />

Anekdoten rund um die Brauereien<br />

machte Simon die Hanauer Bier geschich -<br />

te greifbar. Wer von den Lebenden weiß<br />

schon, dass Hanau im 19. Jahrhundert<br />

über 50 Brauereien be heimatete? Und<br />

wer hat je vom studentischen Gelage an<br />

der Hohen Landes schule im<br />

17. Jahrhundert ge hört, welches<br />

in einer der Brau gast stätten stattfand?<br />

Zum Schmunzeln brachte<br />

Simon die Teil nehmer auch<br />

mit seinen Ausführungen<br />

zu den Bier kriegen. So<br />

führte 1906 die Erhö -<br />

hung des Bierpreises zu<br />

einem wochen lan gen<br />

Boykott durch die Hanauer<br />

Bevölke rung, bevor auf einer<br />

Volksver sammlung ein Kom -<br />

promiss gefunden wurde.<br />

Braumeister Stefan Simon erschien zum<br />

Vortrag mit Schürze und Bierfahrermütze.<br />

Und zwischen 1952 und 1956 ging ein<br />

Malz bierkrieg mit dem Nachbarland<br />

Bayern sogar bis vor das Bundesver fas -<br />

sungs gericht! Es war kein Wunder,<br />

dass die Begeisterung des Referenten<br />

auf die Zuhörer übersprang.<br />

Simon berichtete ferner, dass er in verschiedenen<br />

Brauereien sein selbst kreiertes<br />

Bier brauen lässt. Es wird mittlerweile<br />

in mehreren Gaststätten in Hanau angeboten.<br />

Der Braumeister plant übrigens,<br />

eine eigene Brauerei in seiner Heimat -<br />

stadt zu eröffnen. Er will die Jahrhun derte<br />

alte Tradition wieder aufleben lassen. Die<br />

Wirtschaftsjunioren gaben ihm gleich<br />

noch einige wertvolle Tipps für den Start<br />

ins Unter nehmer tum mit auf den<br />

Weg.<br />

Der Vortrag fand in der Event-<br />

Reihe „Neugier trifft Erfahrung“<br />

statt, in welcher die Junioren<br />

sich mit den über 40-jährigen<br />

Förder mitglie dern austauschen<br />

können. „Ein rundum gelungener<br />

Abend mit Win-win-Situation<br />

für Referent und Teilnehmer“,<br />

resümierte ab schlie ßend Sprecher<br />

Christopher Thomas. w<br />

10 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


Arbeitsjubiläen<br />

<strong>April</strong> 2015<br />

50 Jahre<br />

Gerhard Bergel, Geschäftsführer<br />

Gebr. Ott GmbH, Hanau<br />

40 Jahre<br />

Ines Maiß, Finanzierungsspezialistin<br />

VR Bank Schlüchtern-Birstein<br />

Oskar Reuther<br />

ALD Vacuum Technologies GmbH, Hanau<br />

25 Jahre<br />

Robert Bauer<br />

SÜDHESSISCHE ASPHALT-MISCHWERKE<br />

GmbH & Co. KG für Straßenbaustoffe,<br />

Hanau<br />

Edith Böhmer, Innenverkauf<br />

Kundenservice<br />

Umicore AG & Co. KG, Hanau<br />

Hueseyin Caput, Metallfacharbeiter<br />

De Nora Deutschland GmbH, Rodenbach<br />

Christina Eckrich-Weichselgärtner,<br />

Kundenberaterin Geschäftsstelle<br />

Großkrotzenburg<br />

Raiffeisenbank eG Rodenbach-Hasselroth-<br />

Großkrotzenburg, Rodenbach<br />

Bernhard Gadinger<br />

COATEC Gesellschaft für Oberflächen -<br />

veredelung mbH, Schlüchtern<br />

Bernhard Grob, Informationstechnologie<br />

Veritas AG, Gelnhausen<br />

Anja Harth, Chemielaborantin<br />

Umicore AG & Co. KG, Hanau<br />

Iris Höhner, Speditionskauffrau<br />

NUCLEAR CARGO + SERVICE GmbH, Hanau<br />

Uwe Jahnke<br />

WKT-Letsch Produktions- und Handels<br />

GmbH, Hanau<br />

Norbert Kittler, Inhaber und<br />

Geschäftsführer<br />

KIZ GmbH, Bad Soden-Salmünster<br />

Werner Klotz<br />

Hörmann KG Verkaufsgesellschaft,<br />

Großkrotzenburg<br />

Gabriele Knors<br />

Juwelier Uhren Wolf, Bad Soden-Salmünster<br />

Manfred Köhl<br />

Smurfit Kappa GmbH Werk Hanau, Hanau<br />

Erwin Krafczyk, Metallfacharbeiter<br />

Umicore AG & Co. KG, Hanau<br />

Peter Lempens<br />

Heraeus Kulzer GmbH, Wehrheim<br />

Beate Lipa, Maschinenbedienerin<br />

WECO Contact GmbH, Hanau<br />

Werner Lix, Senior Service Engineer<br />

Emerson Process Management GmbH<br />

& Co. OHG, Hasselroth<br />

Wajid Mahmood, Fachkraft Schneiden<br />

braun Industrielle Buchbinderei GmbH<br />

& Co. KG, Erlensee<br />

Petra Michel, Webereivorbereitung<br />

PAUL GmbH & Co. KG Metallgewebe- und<br />

Filterfabrik, Steinau a. d. Str.<br />

Angelika Müller<br />

Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG,<br />

Niederdorfelden<br />

Wilfried Müller, Senior Vice President<br />

Group R&D<br />

Umicore AG & Co. KG, Hanau<br />

Uwe Müller, Vertrieb<br />

PTR Präzisionstechnik GmbH, Maintal<br />

Ewald Pilich<br />

FLEXA GmbH & Co. Produktion<br />

und Vertrieb KG, Hanau<br />

Andreas Schulz<br />

engelbert strauss GmbH & Co. KG,<br />

Biebergemünd<br />

Klaus Seikel, Metallfacharbeiter<br />

De Nora Deutschland GmbH, Rodenbach<br />

Roland Senzel<br />

Trageser GmbH, Freigericht<br />

Joerg Steiner, Produktion<br />

Woco Industrietechnik GmbH,<br />

Bad Soden-Salmünster<br />

Erika Weprich, Betriebsarbeiterin<br />

Dreiturm GmbH, Steinau a. d. Str.<br />

Wilhelm Wziontek, BL Produktion<br />

u. PT Moulding<br />

Veritas AG, Gelnhausen w<br />

URKUNDEN BESTELLEN<br />

<strong>IHK</strong>-zugehörige Unter nehmen, die Urkunden für ihre Jubilare bei der <strong>IHK</strong> Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern bestellen wollen,<br />

sollten dies möglichst vier Wochen vor dem Jubiläum veranlassen. Eine ungerahmte Urkunde kostet 15,00 €, eine gerahmte 25,00 €.<br />

In der <strong>IHK</strong>-Zeitschrift namentlich ver öffentlicht werden die 25-, 40-, 45- und 50-jährigen Jubilare. Die <strong>IHK</strong> erstellt auf Anfrage auch<br />

Urkunden für 10- und 20-jährige Betriebs zugehörigkeit.<br />

Weitere Informationen erhalten interessierte Unter nehmen bei Cornelia Griebel, <strong>IHK</strong> Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern,<br />

Telefon (06181) 92 90 - 87 11, E-Mail c.griebel@hanau.ihk.de. w<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 11


Aus den Unternehmen<br />

IPP Technische Gesamtplanung AG, Hanau<br />

Damit Gebäude richtig funktionieren<br />

Zum Beispiel Wärme, Licht oder<br />

Brandschutz: Jedes Gebäude sollte<br />

mehr können, als Regen, Sturm und<br />

Wind draußen zu lassen. Für kompliziertere<br />

Bauten wie Kliniken, Schwimmbäder,<br />

Altenheime, Hotels, Hochhäuser, Industrie -<br />

bauten, Einkaufszentren oder auch kommunale<br />

Einrichtungen gelten noch einmal<br />

deutlich schärfere Auflagen. Dann<br />

geht es zum Beispiel um Sanitäranlagen,<br />

die frei von Legionellen sind. Auch sollten<br />

die Heizungsanlagen oder die Kältetech -<br />

nik hinreichend dimensioniert sein. Und<br />

was ist mit der Beleuchtungstechnik, mit<br />

den küchentechnischen Anlagen, den<br />

Aufzügen, der Starkstromtechnik oder<br />

mit den Telekommunikationsanlagen,<br />

um nur einige Details aufzuzählen?<br />

Es gibt unglaublich viel zu planen, auszuschreiben,<br />

zu überwachen und zu steuern,<br />

wenn große Neubauten oder Gebäude -<br />

sanierungen anstehen. Nur wenige mittelständische<br />

Unternehmen in Deutschland<br />

sind in der Lage, Bauherren, Projektent -<br />

wicklern und Generalunternehmern fachkundig<br />

mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.<br />

Das Problem: Wer als Bauleiter, Planer oder<br />

Berater unterwegs ist, sollte mit Maurern<br />

und den anderen Fachkräften am Bau<br />

genauso sachkundig sprechen können<br />

Die vier IPP-Auszubildenden helfen derzeit, eine Lüftungs anlage<br />

zu planen. Sie soll in Frankfurt installiert werden.<br />

wie mit Architekten oder Financiers. oder die Modernisierungen von Heizungs -<br />

Dazu gehören bei größeren Projekten sehr anlagen werden von den Kunden aus der<br />

viel Erfahrung und viel Netzwerkarbeit. Privatwirtschaft und den Öffentlichen<br />

Händen häufig nachgefragt. Für Gründer<br />

Das vor etwa über 25 Jahren gestartete Waldemar Paulus, der jetzt als Vorstands -<br />

„Ingenieur büro für Technische Gebäude - vorsitzender mit seinem Kollegen<br />

ausrüstung Waldemar Paulus, VDI & Dr. Jörg Friedrich die AG leitet, sorgt nicht<br />

Partner Beratende Inge nieu re VBI“ hat es zuletzt die ganz besondere Zusammen -<br />

in diese Liga ge schafft. Heute arbeitet das setzung der Teams mit Fachingenieuren,<br />

75 Mitarbeiter zählende Team, das jüngst Technikern und CAD-Konstrukteuren für<br />

in die „IPP Technische Gesamtplanung AG“ den großen Erfolg des Unternehmens.<br />

umgewandelt wurde, auf Baustellen in Damit die Mitarbeiter auch künftig den<br />

ganz Deutschland, Europa und darüber hohen Anforderungen des Marktes ge -<br />

hinaus. Nicht nur die Sanierung von ganzen<br />

Industriebrachen oder der Neubau von und Weiter bildung – bis hin zum dualen<br />

recht werden, setzt Paulus auf mehr Aus-<br />

Operationssälen gehören zum Angebots - Studium. Die Suche nach jungen Fach -<br />

spektrum. Auch die altersbedingt erforderliche<br />

Neuverkabelung von Büroge bäuden werden können, geht bei ihm weiter.<br />

kräften, aus denen einmal Führungs kräfte<br />

w<br />

<strong>IHK</strong><br />

SAMEN GmbH, Hanau<br />

Erste Bellona-Filiale in Deutschland eröffnet<br />

Die türkische Boydak-Holding zählt<br />

zu den größten türkischen Industrie -<br />

betrieben. Der 1957 im zentraltürkischen<br />

Kayseri ge gründete Mischkon zern be -<br />

schäftigt weltweit rund 13.900 Mitarbei ter<br />

und unterhält 342 Nieder las sungen. Auch<br />

im Möbelsektor ist das Unterneh men aktiv<br />

unter anderem mit den Marken „ISTIKBAL“,<br />

„MONDI“, „DECO „ und der Spitzenmarke<br />

„BELLONA“.<br />

Vor kurzem eröffnete der Konzern<br />

seine erste Bellona-Franchise filiale in<br />

Deutsch land in Hanau. In der Nähe<br />

vom Ikea-Einrich tungshaus und direkt<br />

neben dem Einkaufszentrum „Kinzig-<br />

bogen“ entstand ein Möbelkaufhaus<br />

mit einer Verkaufs fläche von 850 qm.<br />

Franchisenehmer sind Serdar Külcür<br />

und Firat Yildirim. w<br />

12 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


Samvardhana Motherson Polymers Management Germany GmbH, Bruchköbel<br />

Grundstein für den künftigen Verwaltungssitz gelegt<br />

Die indische Samvardhana Motherson<br />

Gruppe, die mit über 60.000 Beschäf -<br />

tigten und 160 Produktions standorten<br />

weltweit zu den 50 größten Automobil -<br />

zulieferern gehört, errichtet im Gewerbe -<br />

gebiet „Im Lohfeld“ in Bruchköbel ein<br />

internationales Schulungszentrum. Im<br />

ersten Quartal 2016 soll die neue Zentrale<br />

für Europa sowie Nord- und Südamerika<br />

bezugsfertig sein. Vom Standort aus<br />

sollen rund 50 Produktionsstandorte<br />

und über 20.000 Mitarbeiter, davon über<br />

8.000 in Deutschland, betreut werden.<br />

Der künf tige Tagungskomplex übernimmt<br />

außerdem als Zentrale wichtige Funktio -<br />

nen wie Recht, Personal, Finanzen, IT,<br />

Marketing und Vertrieb. Die Investitions -<br />

kosten für den zweigeschossigen Kom -<br />

plex mit Büros und Seminarräumen<br />

belaufen sich laut Geschäftsführer<br />

Andreas Heuser auf etwa 10.000.000 €.<br />

Der stark wachsende Kfz-Zulieferer, der<br />

unter anderem Ver kabe lungssysteme,<br />

Fahrzeugspiegel, Stoßfänger, Cockpits<br />

und Türverklei dun gen herstellt, schafft<br />

in Bruchköbel bis zu einhundert Arbeits -<br />

plätze. Perspektivisch sei eine Erweite -<br />

rung der Kapazitäten denkbar, berichtete<br />

der Geschäftsführer.<br />

Finanzchef Peter Vollprecht und Geschäftsführer Andreas Heuser von der Samvardhana<br />

Motherson Group beim Spatenstich mit Bürgermeister Günther Maibach und Architekt<br />

Axel Hoffmann.<br />

Die international agierende Unterneh - bar, wenn man durch eine eigene Ver -<br />

mens gruppe gibt laut Heuser mit ihrem mark tungsgesellschaft intensive Wirt -<br />

Engagement „ein Bekenntnis zur Region schafts förderung und Standort marketing<br />

ab“. Zur Auswahl standen über einhundert<br />

Standorte. Für Bruchköbel sprachen Günter Maibach beim Spaten stich. Sein<br />

be treibt“, freute sich Bürger meister<br />

das passende Grundstück, die gute Ziel: Das Gewerbegebiet als erstklassigen<br />

An bindung an den Flughafen Frankfurt Standort für hochwertige Bürodienst leis -<br />

sowie die Ansiedelungs-Anstrengungen tungen und ökologisch zukunftsweisende<br />

im Rathaus. „Hier macht es sich bemerk- Unternehmens konzepte zu etablieren. w<br />

Stadt Bruchköbel<br />

Bellona/ Boydak/ SAMEN<br />

Nahmen an der feierlichen Eröffnung teil:<br />

Inhaber Serdar Külcür, Boydak-CEO<br />

Memduh Boydak, <strong>IHK</strong>-Vizepräsident<br />

Salih TASDIREK, Hanaus Oberbürgermeister<br />

Claus Kaminsky und Inhaber Firat Yildirim<br />

(1. Reihe, v.l.n.r.).<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 13


Aus den Unternehmen<br />

Betreiben in Nidderau mit dem<br />

Salzaya einen Salzraum, in den auch<br />

Hunde und Katzen hinein dürfen:<br />

Inhaber Werner Arndt (l.) und seine Familie.<br />

Salzaya – Werner Arndt, Nidderau<br />

Salzräume für<br />

Mensch und Tier<br />

Wie können heute Geschäfte in nicht<br />

sonderlich frequenzstarken Lagen<br />

bestehen? Können sie dort vielleicht<br />

sogar mit Erfolg neu gegründet werden?<br />

Dass mit neuen, überzeugenden Ideen<br />

Kunden zu gewinnen sind, beweist derzeit<br />

ein junges Unterneh men in Nidderau-<br />

Hedenbergen.<br />

Gut ein halbes Jahr dauerten die Bau maß -<br />

nahmen, bis aus einer ehemaligen Video -<br />

thek mit „Salzaya“ eine Oase für Erholung<br />

und Entspannung entstand. Nun sorgen<br />

ein Wandaufbau aus besonders harten<br />

Salz ziegeln von einem Himalaya-Ausläufer<br />

und die Ultraschall-Verneblung von Sole<br />

auf 150 qm Fläche für ein Mikro-Klima,<br />

wie man es vergleichbar am Meer und im<br />

Salzaya<br />

Salzheilstol len findet. Bevor die Salzräume<br />

mit ihren klaren Linien und der moderneren<br />

Bauart im September 2014 an den<br />

Start gingen, waren nicht nur aufwändige<br />

Bau investi tio nen zu leisten. Gründer und<br />

Inhaber Werner Arndt sicherte sich auch<br />

mit Hilfe des <strong>IHK</strong>-Patentsprechtags die<br />

Marken rechte.<br />

Rund 200 bis 250 Kunden in der Woche<br />

zählt das junge Unternehmen schon, das<br />

wie die klassischen Seebäder, Gradier -<br />

werke oder Salzbergwerke auf das wohltuende<br />

und gesundheitsfördernde Salz-<br />

Klima setzt. Im Gegensatz zu vergleich -<br />

baren Einrichtungen können in Nidderau<br />

auch Menschen mit Tieren die Räume nutzen.<br />

„Das ist deutschlandweit einzigartig.<br />

Es ist bekannt, dass auch Hunde und<br />

Katzen von der sauberen und salzhaltigen<br />

Luft profitieren. Zum Schutz der anderen<br />

Nutzer, etwa Allergiker, und aus hygienischen<br />

Gründen nutzen die Tierhalter aber<br />

einen separaten Eingang mit direktem<br />

Zugang zum Intensiv-Salzraum. Dieser<br />

Bereich ist abgetrennt von allen übrigen<br />

Räumen“, berichtet Lisanne Arndt,<br />

Tochter des Inhabers.<br />

Außerdem bietet das Unternehmen<br />

im Shop-Bereich Salze, Gewürze sowie<br />

Kosmetika und Leuchten an. Wie Arndt<br />

berichtet, entstand die Geschäftsidee<br />

nach einem Gespräch mit Bekannten:<br />

Ein Kinderarzt hatte den Besuch einer<br />

Salzgrotte zwecks Asthma-Bekämpfung<br />

angeraten. Warum nur Herrchen,<br />

Frauchen und die Kinder mitnehmen? w<br />

KGF Service GmbH, Steinau a. d. Str.<br />

Viel Platz für Schulungen und mehr<br />

In der Steinauer Innen stadt drohte eine<br />

Industrie brache – mit einem Storchen -<br />

nest auf dem Kamin als Wahrzeichen. Das<br />

Problem: Frank Kerns „Wohn Vision“ füllt<br />

das große Gelände der früheren Polster -<br />

werkstätten alleine nicht aus. Seine Pro -<br />

dukte, Einrichtungen für Geschäfte,<br />

Praxen, Hotels, Einzelhandels geschäfte<br />

und Kirchen sowie Yachten, aber auch<br />

Serienfertigungen für die Industrie sowie<br />

Privatkunden mit individuellem Ge -<br />

schmack und mehr, können ohne die oberen<br />

Stockwerke hergestellt werden.<br />

Nun sieht es ganz danach aus, als könnte<br />

im oberen Teil des Gebäudes ein Bildungs -<br />

zentrum entstehen. Drei Unternehmer aus<br />

Alexander Klemm,<br />

Ralf Gärtner und<br />

Andreas Flügel errichten<br />

ein Bildungs -<br />

zentrum in Steinau.<br />

dem Raum Fulda, die sich im Jahr 2011 in<br />

der „KGF Service GmbH“ zusammen getan<br />

haben, um bundesweit Schulungen anzubieten,<br />

verlagern gegenwärtig ihre Zen -<br />

trale ins Gebäude. Alexander Klemm,<br />

Ralf Gärtner und Andreas Flügel bieten<br />

schon jetzt Schulungen in ganz Deutsch -<br />

land an, zum Beispiel für den Kraftverkehr<br />

und die Logistik. Sie organisieren ferner die<br />

Aus- und Weiterbildung in den Bereichen<br />

Bewachungsgewerbe, Arbeitssicherheit<br />

privat<br />

Bilder: privat<br />

und künftig Altenpflege – entsprechend<br />

ihrer Akkreditierung nach AZAV. Schon<br />

jetzt arbeiten die drei Unter nehmer<br />

mit diversen Bildungsträgern und etwa<br />

60 Dozenten zusammen.<br />

Mit ihrem soliden Netzwerk wollen die<br />

drei Inhaber es schaffen, dass auch hochwertige<br />

Schulungen künftig in Steinau<br />

erfolgen – das Gebäude der Polster -<br />

werkstätte würde dafür viel Platz bieten. w<br />

14 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


ENVIROTEC Gesellschaft für Umwelt- und Verfahrenstechnik mbH, Hasselroth<br />

Saubere Luft in Fujairah<br />

Im Emirat Fujairah entsteht bis Ende<br />

des Jahres eine Luftreinigungsanlage,<br />

welche die Abluft aus zwei Kupolofen-<br />

Anlagen reinigt, in denen Mineralwolle<br />

produziert wird. Die Anlage wird so dimensioniert,<br />

dass die Emissionen künftig sogar<br />

die hohen europäischen Vorschriften<br />

einhalten. Fujairah ist eines der sieben<br />

Vereinigten Arabischen Emirate (VEA)<br />

und liegt am Golf von Oman.<br />

ten übernehmen die einzelnen Arbeits -<br />

schritte bei der Herstellung entsprechend<br />

den Zeichnungen und Stücklisten. Die<br />

Montage und Inbetriebnahme der Anla gen<br />

wird auch in Fujairah wieder von Mon -<br />

teuren und Ingenieuren des Hasselrother<br />

Unternehmens als Generalauftrag neh -<br />

mer vorgenommen. Für die Hasselrother<br />

ist es der erste Auftrag in den VAE.<br />

Das von Wolfgang Früh gegründete<br />

Unternehmen realisiert weltweit sehr<br />

anspruchsvolle Projekte zur Luftreinhal -<br />

tung. Tragfähige Konzepte zur Abluft -<br />

reinigung und Abgasreinigung, ein<br />

engagiertes Team und eine sorgfältige<br />

Betreuung der Projekte von der Planung<br />

bis zur Endabnahme sichern das hohe<br />

Renommee des Unternehmens. w<br />

Der Auftrag, die mehrere Millionen € teuren<br />

Abluftreinigungsanlagen zu errichten,<br />

geht nach Hasselroth zur Firma ENVIRO-<br />

TEC Gesellschaft für Umwelt- und Verfah -<br />

renstechnik mbH. Das seit 1980 bestehende,<br />

familiengeführte Unternehmen<br />

hat sich auf maßgeschneiderte Lösungen<br />

zur Luftreinhaltung und Abgasreinigung<br />

spezialisiert.<br />

Die 35 Mitarbeiter zählende Ingenieur -<br />

gesellschaft wickelt die Aufträge ihrer<br />

Kunden schlüsselfertig ab. Das Enginee -<br />

ring sowie die Zeichnungen und die<br />

Koordination der Arbeiten werden vom<br />

Unternehmen ausgeführt. Unterliefe ran -<br />

Obaid Saif Alkendi (r.), Geschäftsführer der Fujairah Rockwool, bei der Vertragsunterzeichnung<br />

mit ENVIROTEC-Geschäftsführer Wolfgang Früh (l.). Rockwool-Betriebsleiter Hubert Thaler<br />

und Chairman Bin Majed Al Aleeli waren ebenso zugegen wie Rainer Dietz, Technischer Leiter<br />

bei Envirotec, und Rockwool-Finanzmanager Aziz Muztafa (2. Reihe v.l.n.r.).<br />

Envirotec<br />

Gewerbebau mit<br />

System: wirtschaftlich,<br />

schnell und nachhaltig<br />

konzipieren bauen betreuen. www.goldbeck.de<br />

GOLDBECK Süd GmbH, Niederlassung Rhein-Main<br />

63303 Dreieich-Sprendlingen, Dreieich Plaza 2A<br />

Tel. 0 61 03 / 3 88 28-0


Thema | Bauwirtschaft<br />

„Wenn eine Stadt langweilig<br />

Von Stellschrauben, Bauchgefühlen und hanseatischen Prinzipien:<br />

Interview mit HBB-Geschäftsführer Kai Steindl<br />

Geschäftsführer Kai Steindl betreut unter<br />

anderem die Bauprojekte „Forum Hanau“<br />

und „Nidder-Forum“ in Nidderau.<br />

Bilder: privat<br />

Kai Steindl ist Geschäftsführer der HBB<br />

Gewerbebau Projekt gesell schaften mbH.<br />

Der 47 Jahre alte Diplom-Ingenieur und<br />

Diplom-Immo bilien ökonom aus Hamburg betreut<br />

die HBB-Projekte Forum Hanau und Nidder-Forum<br />

in Nidderau, in die das Unter nehmen aus Hamburg<br />

insgesamt rund 190 Millionen € investiert.<br />

Herr Steindl: Sind Sie zufrieden mit dem bisherigen<br />

Verlauf der Projekte in Hanau und Nidderau?<br />

Steindl: Sehr! In beiden Städten besteht ein gutes<br />

Verhältnis zu Politik und Ver wal tung. Arbeit beschert<br />

Spaß, wenn man verlässliche Partner hat. Ich bin<br />

sehr entspannt.<br />

?: Inwieweit kommen bei beiden Bauprojekten<br />

regionale Firmen zum Zug?<br />

Steindl: Wir legen unseren Generalunter nehmern<br />

nahe, regionale Firmen einzubinden. Nicht un -<br />

bedingt bei den großen Schlüsselgewerken, aber<br />

beispielsweise werden Tischler und Schlosser<br />

angefragt. Da legen wir Wert drauf, das ist in<br />

den Verträgen enthalten. Aber letztlich haben<br />

wir kein Mitsprache- und kein Vetorecht.<br />

?: Diktiert also nicht nur der Preis das Baugeschäft?<br />

Steindl: Wir schauen uns die Firmen an. Auch Ruf,<br />

Bonität und ein Stück weit das Bauchgefühl entscheiden.<br />

Deshalb schlägt der Preis nicht alles.<br />

?: Die HBB hält in Hanau und Nidderau<br />

kleinere Laden flächen für regionale Anbieter<br />

und Existenz gründer vor. Genießen diese<br />

bevorzugte Mietkonditionen?<br />

Steindl: Nein, wir subventionieren die Fläche nicht.<br />

Das ist auch eine Sache der Gleichbehandlung.<br />

Aber es gibt andere Stellschrauben, wenn uns ein<br />

Konzept gut gefällt, es gut reinpasst.<br />

?: Wie reagieren Sie auf die Kritik, dass das<br />

Forum Hanau den bestehenden Einzelhändlern<br />

das Wasser abgräbt?<br />

Steindl: Wir kennen Hanau seit einigen Jahren. Wir<br />

haben vor fünf Jahren das Postcarré entwickelt und<br />

betreiben die Seniorenresidenz Domicil am Schloss -<br />

garten. Wenn man nun sieht, welche Geschäfte sich<br />

rund um den Freiheits platz angesiedelt haben, wie<br />

Einzelhän dler und auch Hausbesitzer investiert<br />

haben, merkt man, dass diese Leute darauf gewartet<br />

16 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


wird, ist das ihr Tod“<br />

haben, dass Kaufkraft nach Hanau reingezogen wird.<br />

Und das geschieht durch das Forum Hanau. Und es<br />

ist auch nicht unser Konzept, alles aus der Innen -<br />

stadt in das Forum hinein zu saugen und der Rest<br />

bleibt außen vor. Es geht uns um Belebung und<br />

Ergänzung, nicht um Konkurrenz.<br />

?: HBB investiert 160 Millionen € in Hanau<br />

und 30 Millionen in Nidderau. Ist das Nidder-Forum<br />

nur ein kleiner Fisch?<br />

Steindl: Wir nehmen jedes Projekt ernst. Es ist<br />

keine Beigabe. Es hat keine niedrigere Priorität.<br />

HBB versteht sich nicht als Unternehmen, das – wie<br />

mancher Mitbewerber – nur in die ganz großen<br />

Objekte investierte. Unser Projekt in Ahlen ist<br />

beispielsweise kleiner als Nidderau.<br />

?: Der Umbau der Hanauer Innenstadt sollte<br />

noch umfassender sein. Das Hotelprojekt an der<br />

Stadthalle wurde aufgegeben. Ist es wirtschaftlich<br />

nicht realisierbar?<br />

Steindl: Ein Hotel ist immer ein schwieriges Thema,<br />

weil man einen Betreiber benötigt, der ebenfalls viel<br />

investiert und ein auf die Stadt zugeschnittenes<br />

Konzept benötigt. Wir konnten der Stadt einen<br />

Betreiber vorstellen, der genau diese Punkte<br />

erfüllen konnte, jedoch wurde das Hotelprojekt<br />

dann kurzfristig von der Stadt zurückgestellt.<br />

160 Millionen € Investition, 70 neue Geschäfte,<br />

Cafés und Restaurants in fünf Gebäuden und fast<br />

fertig: Blick auf das Forum Hanau vom neuen<br />

Zentralen Omnibusbahnhof.<br />

privat<br />

?: Einen anderen Baustein des Stadt um baus, die hoch -<br />

wertige Wohnbe bauung rund um die Wallonisch-Nieder -<br />

ländische Kirche, hat HBB an den Investor Bouw fonds<br />

abgegeben, der dort 150 Eigen tums wohnungen errichtet.<br />

Warum hat HBB auf dieses Geschäft verzichtet?<br />

Steindl: Da handeln wir typisch hanse atisch. Der Woh -<br />

nungsbau ist nicht unsere Kernkompetenz. Wir bleiben bei<br />

dem, was wir können – und das können wir richtig gut.<br />

?: Nicht nur Unternehmen, auch Städte stehen im<br />

Wettbewerb. Kann eine Stadt ohne ein Einkaufs -<br />

zentrum auskommen, wenn sie für ihre Bürger und<br />

das Umland attraktiv bleiben will?<br />

Steindl: Es geht nicht um Einkaufs zentren, sondern<br />

allgemein um einen attraktiven Einzelhandel. Jede<br />

Stadt muss sich weiterentwickeln, Neues ansiedeln.<br />

Wenn eine Stadt langweilig wird, ist das ihr Tod. Ich<br />

ziehe den Hut, dass Hanau sich zu einem Projekt in<br />

diesem Umfang entschlossen hat. In Nidderau ist es<br />

so, der Stadt fehlten Geschäfte, um ein Gleich gewicht,<br />

besser Gegengewicht zu setzen zu Groß städten und<br />

Internet. In der Peripherie der großen Städte ist für<br />

die Menschen das Internetgeschäft sehr interessant,<br />

weil die Leute sagen, „bevor ich mich ins Auto setze<br />

und lange wo hinfahren muss, lasse ich es mir lieber<br />

nach Hause liefern“. Aber letztlich ist es so: Einzel -<br />

handel ist sehr kompliziert.<br />

! Vielen Dank, Herr Steindl!<br />

Das Interview führte<br />

Jan Topitsch,<br />

Freier Journalist,<br />

aus Hammersbach.<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 17


Thema | Bauwirtschaft<br />

Eine „echte“ Stadtmitte für Nidderau<br />

Als in den 70er-Jahren die Stadt<br />

Nidderau als Kind der Gebiets -<br />

reform durch die Zusammen -<br />

legung der Ortschaften Eichen, Erbstadt,<br />

Heldenbergen, Ostheim und Windecken<br />

entstand, gab es Vieles, aber Eines fehlte:<br />

eine Stadtmitte. Mit dem Geschäfts -<br />

zentrum „Nidder-Forum“ und dem Wohn -<br />

gebiet „Neue Mitte“ erhält die „lebendige<br />

Stadt mit Geschichte“ ein „Herz“ in<br />

exzeptioneller Lage und mit außergewöhnlich<br />

hoher Wohnqualität – direkt<br />

gegenüber von Schwimmbad, Kinocenter<br />

und Gesamtschule. In das größte städtebauliche<br />

Projekt der Geschichte Nidde -<br />

raus fließen letztlich Gesamtinvestitionen<br />

von über 100 Millionen €.<br />

Platz für 20 Geschäfte, Gastronomie und Dienstleistung: Das Nidder-Forum zwischen den<br />

Nidderauer Stadtteilen Windecken und Heldenbergen. Architektonisches Glanzlicht des<br />

Projekts: Die gläserne Sky-Lounge in 15 Metern Höhe, von der der Blick bis zur Frankfurter<br />

Skyline schweifen kann.<br />

Von der neuen Stadtmitte sollen alle profitieren:<br />

Die lokalen Bau- und Hand werks -<br />

betriebe sofort, dauerhaft die Stadt dank<br />

höherer Einnahmen an Gewerbesteuer<br />

und Einkommensteueranteile – in naher<br />

Zukunft die Bürger durch verbesserte<br />

Einkaufsmöglichkeiten. „Durch das<br />

Bieterverfahren für den Geschossbau und<br />

die Wohngruppen hat die Stadt respektive<br />

die Stadtverordnetenversammlung<br />

Einflussnahme, welche Unternehmen<br />

zum Zuge kommen“, erhofft Nidderaus<br />

Bürgermeister Gerhard Schultheiß sich<br />

auch einen Schub für die Bauwirtschaft<br />

der Region. Zudem plant die Stadt einen<br />

„Passivhaustag“, an dem sich Hand -<br />

werker und Bauträger potenziellen Häus -<br />

lebauern präsentieren können. Voraus -<br />

setzung: Die Unternehmen müssen im<br />

Bereich Passivhausbau qualifiziert sein.<br />

Sky-Lounge als architektonischer<br />

Höhepunkt<br />

Die Bauarbeiten für das Nidder-Forum<br />

beginnen im Mai. Der Investor, die<br />

Hanseatische Betreuungs- und<br />

Beteiligungs gesellschaft (HBB), hat die<br />

Kölner Bauwens Unternehmensgruppe<br />

als Generalunternehmer verpflichtet.<br />

Kern des 30-Millionen-€-Projekts ist<br />

ein Shoppingcenter mit rund 6.500 qm<br />

Ver kaufsfläche, ergänzt durch Dienst -<br />

leistungs- und Gastronomieangebote<br />

sowie einen Parkplatz für rund 270 Fahr -<br />

zeuge. Der Rohbau soll bis Dezember stehen.<br />

Im Frühjahr 2016 könnten die ersten<br />

der rund 20 Shops eröffnen. In dem<br />

Handels- und Dienstleistungszentrum<br />

stehen bereits der Lebensmittel vollver -<br />

sor ger Rewe als Anker sowie Drogerie -<br />

markt, Bäckerei, verschiedene Textil -<br />

anbieter, Schuhmarkt, Apotheke und<br />

zwei Banken als Mieter fest.<br />

Architektonischer Höhepunkt ist die<br />

Sky-Lounge – ein weitestgehend ver -<br />

glaster Gastronomiebetrieb in 15 Metern<br />

Höhe, der den Gästen einen Fernblick bis<br />

auf die Frankfurter Skyline bescheren soll.<br />

„So realisieren wir eine neue Mitte für die<br />

Stadt, die eine Vielzahl von bislang nicht<br />

vorhandenen Angeboten bündelt und zu<br />

einem Ort der Begegnung werden wird“,<br />

sagt Harald Ortner, Geschäftsführer der<br />

HBB. „Die Menschen freuen sich auf die<br />

neuen Einkaufsmöglichkeiten, die ihnen<br />

durch das Nidder-Forum geboten werden“,<br />

berichtet Bürgermeister Schultheiß,<br />

für den das Projekt „der gesamten Stadt<br />

und Daseinsvorsorge dient“.<br />

Modellvorhaben Passivhaussiedlung<br />

Einen nicht-alltäglichen Weg geht die<br />

Stadt bei der Wohnbebauung. Als Modell -<br />

vorhaben in Zusammenarbeit mit der<br />

landeseigenen Agentur Hessen-Energie<br />

entsteht die Neue Mitte als Passivhaus -<br />

siedlung. Im gesamten Bundesland hat<br />

neben Nidderau nur das nordhessische<br />

Lohfelden diesen Weg gewählt. Solar -<br />

energienutzung und Luft-Wärme-Rück -<br />

gewinnung sind für den Mix aus Ein -<br />

familien-, Doppel- und Reihenhäuser<br />

sowie die Geschossbauten Pflicht. Die<br />

160 Bauplätze, auf denen sich einmal<br />

rund 800 Neubürger ansiedeln sollen,<br />

werden sowohl an privat wie auch an<br />

Bauträger veräußert. Für rund die Hälfte<br />

der Parzellen liegen laut Bauamtsleiter<br />

Steffen Schomburg schon konkrete<br />

Voranfragen vor. w<br />

18 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015<br />

Bilder: HBB


Ein „Maßanzug“ für den Freiheitsplatz<br />

„Forum Hanau“ größtes Einzelprojekt des Hanauer Innenstadtumbaus<br />

ichts los in Hanau!“ lautete der Slo -<br />

„Ngan eines in den 70er-Jahren weit<br />

verbreiteten Aufklebers. Davon kann in der<br />

Brüder-Grimm-Stadt keine Rede mehr sein –<br />

zumindest in puncto Bau aktivitäten: Die<br />

Geschäftszentren Post carré und Kinzig bo -<br />

gen, das Gloria-Palais am Westbahnhof mit<br />

seinem Mix aus Wohnen, Ärztezentrum und<br />

Dienst leistun gen, die Konversion der US-<br />

Militär flächen, neue Wohnungen an der<br />

Wallo nisch-Niederländischen Kirche, neuer<br />

Busbahnhof und Vieles mehr. Die Presse<br />

schreibt von einem „innerstädtischen Ent -<br />

wicklungsprojekt, das deutschlandweit einzigartig<br />

ist“. Das größte Einzel projekt des<br />

Hanauer Innenstadtumbaus nähert sich<br />

seiner Vollendung. Im Septem ber soll das<br />

„Forum Hanau“ am Freiheits platz öffnen.<br />

Investor HBB spricht von einem „Leucht -<br />

turmprojekt“, einer „Haupt rolle“ des Innen -<br />

stadtumbaus. Fünf Gebäudekörper gruppieren<br />

sich zu einem Einkaufs zen trum mit<br />

22.500 Quadratmeter Verkaufs fläche auf<br />

drei Ebenen. Über 70 Geschäfte, Cafés,<br />

Restaurants und Dienstleistungs betriebe<br />

entstehen. Die Parkflächen des „alten Frei -<br />

heitsplatzes“ verschwinden in eine Tief -<br />

garage mit 500 Plätzen. Kosten punkt für<br />

das Forum Hanau: 160 Millio nen €. HBB<br />

rechnet mit rund 600 neuen Arbeits plätzen.<br />

Zu Einkauf und Genuss gesellt sich der<br />

Faktor Kultur: Stadt biblio thek, Stadt archiv,<br />

Medienzentrum, Hanauer Ge schichts -<br />

verein und Wetterauische Gesell schaft siedeln<br />

sich auf gut 7.000 Quad rat meter<br />

Fläche an. Die Stadt bezahlt dafür eine<br />

Miete von 1,5 Millionen € jährlich. Für<br />

Oberbürger meister Claus Kaminsky ist das<br />

Forum Hanau ein „weiterer Meilenstein<br />

unseres ambitionierten, städtebaulichen<br />

Entwick lungs pro jekts“. Das neue Kulturund<br />

Ein kaufs zen trum werde „mit Sicher -<br />

heit die neue At trak tion weit über die<br />

Grenzen des Main-Kinzig-Kreises hinaus“.<br />

Von seiner Anzie hungskraft werde „nicht<br />

nur der bereits ansässige Einzel handel,<br />

sondern die Stadt als solche profitieren“.<br />

Ebenso euphorisch zeigt sich Harald<br />

Ortner, Geschäftsführer der HBB: „Wir<br />

schaffen hier nicht irgendein Shopping -<br />

center, sondern einen Maßanzug für ein<br />

bedeutendes Areal in der Innenstadt von<br />

Hanau, der in Sachen Gestaltung und<br />

Belegung in Deutschland Maßstäbe<br />

setzt.“ Der Investor plant das Manage -<br />

ment des Forums über das Tochter unter -<br />

nehmen HBB Centermanagement GmbH<br />

& Co. KG. langfristig zu übernehmen. w<br />

Hanau hat bald umgebaut – das Einkaufszentrum<br />

„Forum Hanau“ soll der Frequenzbringer sein.<br />

HBB<br />

Die HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungs -<br />

gesellschaft mbH (HBB) mit Sitz in Hamburg ist seit rund<br />

40 Jahren in der Immobilien branche als Investor und Projekt -<br />

ent wickler tätig. Schwerpunkte sind zwei Geschäftsfelder:<br />

Die Planung, Projek tierung und Koordination von Einzel -<br />

handelsflächen und Einkaufszentren sowie die Erstellung<br />

von Senioren pflegeheimen.<br />

In der Region bekannt ist HBB durch den Innenstadtumbau<br />

Hanau. Es ist nicht das einzige Projekt in der Brüder-Grimm-<br />

Stadt: Die Hanseaten erstellten das Einkaufs zentrum<br />

Post-Carré am Westbahnhof und bauten das Seniorenpflegeheim<br />

am Schloss garten (Nordstraße). w<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 19


Thema | Bauwirtschaft<br />

Quantensprünge dank moderner<br />

Die Bauwirtschaft ist eine Schlüs sel branche für den Klimaschutz und die Energiewende. Zwar konnte der Primärenergie -<br />

bedarf für die Raumwärme in den vergangenen 35 Jah ren um rund 80 Prozent reduziert werden. Aber noch immer wird viel<br />

zu viel End energie verheizt. Neue Techniken erlauben es, das ungenutzte Potenzial zu heben. Neben einer besseren Däm -<br />

mung der Dächer und Wände in privat und gewerblich genutzten Gebäuden sorgen vor allem zwei technisch sehr raffinierte<br />

Elemente für eine bessere Energie effizienz: Eine intelligente Heizung und neue Fenster beziehungsweise Außen türen. Was ist<br />

der aktuelle Stand der Technik? Zwei Unternehmen aus der Region zeigen, was heute geht und was sich morgen auszahlt.<br />

Wohlfühl-Klima bringt Wärme<br />

Wer heute ein Wohn- oder Geschäfts -<br />

haus haus baut, kann sparsam und öko -<br />

logisch heizen. Möglich macht dies eine<br />

moderne „Wohlfühl-Klima-Heizungs -<br />

technik“, wie sie der Fertighaus-Spezialist<br />

Bien-Zenker GmbH anbietet. Technisches<br />

Herzstück der Schlüchterner ist eine Luft-<br />

Luft-Wärmepumpe. Die ganzheitliche<br />

Technik dient nicht allein der Be- und<br />

Entlüftung des gesamten Hauses. Ein -<br />

geschlossen sind auch die Beheizung der<br />

Räume sowie die Warmwasserbereitung.<br />

Schemazeichnung der Beund<br />

Entlüftung eines<br />

„Bien-Zenker“-Einfamilien-<br />

hauses mit Wohlfühl-Klima-<br />

Heizung. Das Zentralgerät<br />

(kleines Bild) benötigt<br />

kaum Platz.<br />

Bien-Zenker GmbH<br />

Der Clou: Wenn die verbrauchte, feuchte<br />

und warme Luft nach außen gelangen<br />

soll, wird ihr vor Verlassen der Gebäude -<br />

hülle mittels eines Kreuzstromwärme -<br />

tauschers möglichst viel Wärme entzogen.<br />

Die so gewonnene Energie bringt<br />

die frische Luft für die Bewohner auf eine<br />

angenehme Temperatur. Das Resultat ist<br />

eine permanente Frischluftversorgung<br />

ohne den unerwünschten Zuglufteffekt.<br />

Für die optimale Verteilung der warmen<br />

Frischluft sorgt ein Rohrsystem, das sich<br />

über alle zu wärmenden Räume im Haus<br />

erstreckt. Die integrierte Lüftungsanlage<br />

der Wärmepumpe sorgt zusammen mit<br />

einer speziellen Regeltechnologie für eine<br />

individuelle Ansaugung verbrauchter Luft<br />

sowie für die Verteilung von Wärme. In<br />

Bädern und Duschen kann zudem mit<br />

ergänzenden Geräten für mehr wohlige<br />

Wärme gesorgt werden, während in den<br />

Schlafzimmern ein erhöhter Anteil von<br />

kühlerer Luft beigemischt werden kann.<br />

Der für den Betrieb erforderliche Strom<br />

kann von einer Photo vol taik anlage auf<br />

dem eigenen Dach erzeugt werden.<br />

Der führende Fertighaus-Produzent<br />

setzt auf das digital unterstützte und<br />

flexible System, um hochwärme -<br />

gedämmte Nie drigenergie- und Effizienz -<br />

häuser auszurüsten. Schon heute ist<br />

eine weit gehende Unabhän gigkeit von<br />

konventionellen, fossilen Energie trägern<br />

machbar – und das ohne Einbußen an<br />

Komfort. Selbst holzbefeuerte Kamin -<br />

öfen, mit denen sich beispielsweise die<br />

Wärme in andere Räume exportieren<br />

lassen, erlaubt das System.<br />

Mehr Durchblick bei niedrigem Uw-Wert<br />

Auch in bestehenden Gebäuden sind in -<br />

telligente Energiesparmaßnahmen machbar.<br />

In der Rhein-Main-Region ist die<br />

Elementebau Höfler GmbH aus Linsen -<br />

gericht-Großenhausen einer der Markt -<br />

führer in Sachen Wärmeschutz für<br />

Fenster und Türen.<br />

Bei einem Rundgang durch die Werks -<br />

hallen wird wohl jedem Besucher rasch<br />

bewusst, dass die modernen Wärme -<br />

schutzgläser von heute viel mehr können<br />

als die alten Isolierverglasungen, welche<br />

im Zuge der Ölkrisen ab Mitte der 1970er<br />

Jahre in Mode kamen. Die neuen Fenster<br />

weisen mehr als doppelt so gute Dämm -<br />

eigenschaften auf wie ältere Zweifach-<br />

Isolierverglasungen.<br />

20 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


Technik<br />

„Wir erleben einen Quantensprung“,<br />

bringt es Geschäftsführerin Heike Höfler<br />

auf den Punkt. Ihr 120 Mit arbeiter zählendes<br />

Unternehmen fertigt in Großenhau -<br />

sen die Rahmen für die hochwertigen<br />

Fenster selber, wobei neben Aluminiumauch<br />

Kunststoff rah men hergestellt werden.<br />

Die technisch anspruchsvolle Ferti -<br />

gung sorgt dafür, dass nach dem Einbau<br />

ist keine Utopie mehr. Ein so niedriger<br />

Wärmedurchgangskoeffizient ist auch<br />

der maßgebliche Grund dafür, dass seit<br />

kurzem wieder große Fensterfronten sehr<br />

modern sind.<br />

Das sind gute Argumente für viele Kun -<br />

den des Herstellers von Fenstern, Türen,<br />

Wintergärten und zertifizierten Brand -<br />

NOCH VIEL ENERGIESPAR-POTENZIAL<br />

Wer ernsthaft Energie sparen will, sollte<br />

bei der Wärme ansetzen. Darauf weisen<br />

die hessischen <strong>IHK</strong>s hin. Ihr Online-<br />

Ratgeber „Wärme in Hessen“ nennt<br />

einen guten Grund: Rund 40 Prozent der<br />

End energie wird in Hessen für Wärme<br />

ge nutzt. Nicht nur die privaten<br />

Haushalte verheizen zu viel Energie.<br />

Auch die Industrie könnte effizienter<br />

arbeiten, die Betriebe nutzen zum<br />

Beispiel ihre Prozesswärme viel zu selten.<br />

Elementebau Höfler GmbH<br />

der neuen Fenster und Türen viel mehr<br />

Heizenergie im Haus bleibt. Nicht nur die<br />

mit Edelgasen wie Krypton oder Argon<br />

gefüllten Zwischen räume in den dreioder<br />

zweifachverglasten Fenster elemen -<br />

ten sorgen für einen effektiven Wärme -<br />

schutz. Auch die hauchdünne, unsichtbare<br />

Edelmetallschicht, die auf einer oder zwei<br />

der Scheibeninnen seiten aufgedampft<br />

wird, hilft beim Däm men. Die Schichten<br />

reflektieren langwel lige Wärme strahlen<br />

und lassen kurzwel liges Licht durch. So<br />

bleibt in der kalten Jahreszeit die Heiz -<br />

energie im Raum, die Kälte aber draußen.<br />

Auch die Rahmen, die bis vor wenigen<br />

Jahren als konstruktive Schwachstellen<br />

galten, glänzen heute mit beeindruckenden<br />

energetischen Werten. Ein Uw-Wert<br />

von unter 0,85 für das gesamte Fenster<br />

<strong>IHK</strong><br />

Der Uw-Wert bringt es an den<br />

Tag: Moderne Fenster dämmen<br />

viel besser als ältere Modelle.<br />

schutzelementen. Neben privaten<br />

Sanie rern und Architekten setzten auch<br />

viele Bauträger, Hausverwalter, Behörden<br />

und Einzelhändler, aber auch andere<br />

Gewerbe treibende auf die Fenster-<br />

Spezialisten aus Linsengericht.<br />

Die Fenster von heute sind Hightech-<br />

Produkte. Sie lassen die Wärme drinnen<br />

und den Schall draußen und bieten darüber<br />

hinaus einen hervorragenden Ein -<br />

bruchschutz. Einziges Problem: Der Wett -<br />

bewerb ist so intensiv, dass einige Anbie -<br />

ter versuchen, die Kosten zu senkenen<br />

in dem sie die Standards nicht einhalten.<br />

Dr. Achim Knips,<br />

<strong>IHK</strong> Hanau-Gelnhausen-<br />

Schlüchtern<br />

Wenn die ambitionierten energiepolitischen<br />

Ziele der Politik erreicht werden<br />

sollen, dann sollten veraltete Heizungs -<br />

an lagen nicht nur in den privaten Haus -<br />

hal ten ausgetauscht werden. Es stehen<br />

moderne, effiziente Technologien zur Ver -<br />

fügung, welche auch die erneuerbaren<br />

Energien einbinden. „Der Wärme markt<br />

ist der schlafende Riese der Energie wen -<br />

de. Dort liegt ein großes Potenzial zur<br />

Energieeinsparung und Energie effizienz,<br />

das wir erschließen sollten“, kommentierte<br />

Matthias Gräßle, Geschäftsführer<br />

der Arbeitsgemeinschaft hessischer <strong>IHK</strong>s<br />

(ARGE), bei der Vorstel lung eines neuen<br />

Faktenbuchs der <strong>IHK</strong>s Anfang März. Den<br />

Energie-Spar-Ratgeber erstellten die <strong>IHK</strong>s<br />

mit der „Forschungsgesell schaft für<br />

Energiewirtschaft in München“.<br />

Die Online-Broschüre erklärt grob die<br />

neuen Techno lo gien, zeigt die Möglich -<br />

keiten der Wärmerückgewinnung auf<br />

und gibt Tipps für die Beantragung von<br />

Fördergeldern.<br />

Der Ratgeber soll die Energiekompetenz<br />

in den kleinen und mittleren Betrieben<br />

stärken. Dort wird laut <strong>IHK</strong>-Beobach -<br />

tungen die Wärme oft nicht ausreichend<br />

effizient genutzt. Der Ratgeber steht<br />

online unter www.ihk-hessen.de. w<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 21


Thema | Bauwirtschaft<br />

Drohen bei uns Staus<br />

und Dauerbaustellen?<br />

Auch wenn Hessen Mobil daran arbeitet,<br />

unsere Verkehrsinfrastruktur in sehr<br />

gutem Zustand zu halten: Der häufig<br />

stockende Verkehr auf der B 43a sorgt<br />

für Ärger bei Pendlern und beim<br />

Wirtschaftsverkehr.<br />

In welchem Zustand sind unsere Verkehrswege?<br />

Alexander Pilz von Hessen Mobil bezieht im Interview Stellung.<br />

Hessen Mobil<br />

Alexander Pilz ist regionaler Bevollmäch -<br />

tigter Rhein-Main von Hessen Mobil.<br />

Herr Pilz: Nicht nur der Bau, auch der<br />

Unterhalt von Straßen kostet viel Geld.<br />

Je weniger Menschen angebunden sind,<br />

umso teurer wird die Straßeninfra struk tur<br />

pro Kopf. Deswegen stellt der demo -<br />

grafische Wandel die Menschen und<br />

die Verantwortlichen im Spessart, im<br />

Bergwinkel und im Vogelsberg vor<br />

erhebliche Herausforderungen. Wie kann<br />

im ländlichen Raum die Erreichbarkeit<br />

von Unternehmen und Anwohnern<br />

erhalten bleiben? Welche Konzepte<br />

verfolgt Hessen Mobil?<br />

Pilz: Bei der Erhaltung des Straßennetzes<br />

erfolgt keine Wirtschaftlichkeitsprüfung<br />

hinsichtlich der Einwohnerzahl bestimmter<br />

Gebiete. Hessen Mobil verfolgt bei der<br />

Erhaltung der Straßennetze gemeinsam<br />

mit allen Baulastträgern das Ziel, die<br />

bestehende Straßenverkehrsinfrastruktur<br />

bestmöglich zu erhalten, um die Erreich -<br />

barkeit aller Regionen – auch des länd -<br />

lichen Bereichs – sicherzustellen.<br />

?: Auch wenn die Schiersteiner Brücke im<br />

Westen von Frankfurt RheinMain liegt und<br />

damit gefühlt ganz weit weg: Könnte eine<br />

solche Absenkung mit befristeter Brücken -<br />

sperrung auch bei uns passieren? Wie<br />

wahrscheinlich ist ein solches Szenario?<br />

Pilz: Die Sperrung der Schiersteiner<br />

Brücke ist bedingt durch massive Schäden<br />

an der Vorlandbrücke auf der rheinlandpfälzischen<br />

Seite, die sich unmittelbar<br />

an die Schiersteiner Brücke anschließt.<br />

Diese Schäden, die laut des zuständigen<br />

Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz<br />

auf einen Bauunfall zurückzuführen sind,<br />

sind nicht Folge des schlechten baulichen<br />

Zustandes der Vorlandbrücke beziehungsweise<br />

der Schiersteiner Brücke.<br />

Es ist daher nicht zu einer unerwarteten<br />

Absenkung der Schiersteiner Brücke<br />

gekommen. Dieses Szenario ist in Hessen<br />

auch nicht wahrscheinlich. Alle Brücken<br />

werden in einem Turnus von drei Jahren<br />

von speziell ausgebildeten Bauwerks prü -<br />

fern umfangreich kontrolliert. Zudem<br />

überprüfen die Straßen- und Auto bahn -<br />

meistereien im Rahmen ihrer regelmäßigen<br />

Streckenkontrollen den aktuellen<br />

Bau werkszustand. Werden Schäden fest -<br />

ge stellt, kommen verschiedene Maßnah -<br />

men zum Einsatz: So sollen die Verstär -<br />

kung der Tragkonstruktion, Tonnage be -<br />

schränkun gen oder auch Geschwin dig -<br />

keits beschrän kungen für den Schwer -<br />

verkehr ein sicheres Befahren bis zu einer<br />

geplanten Sanierung beziehungsweise<br />

Erneuerung ermöglichen. Eine Sperrung<br />

der Brücke wird so vermieden.<br />

?: In welchem Zustand sind eigentlich die<br />

Brücken auf der Autobahn A 66 zwischen<br />

Maintal und Fulda und auf der A 45 zwischen<br />

Seligenstadt und dem Gambacher<br />

Kreuz? Drohen bei uns auch so viele<br />

Dauerbaustellen wie auf der A 45 jenseits<br />

vom Gambacher Kreuz?<br />

Pilz: Auf der A 45 zwischen Gambacher<br />

Kreuz bis zur Landesgrenze Bayern gibt<br />

es 87 Brücken. Auf der A 66 von der<br />

Anschlussstelle Bergen-Enkheim bis An -<br />

schlussstelle Schlüchtern-Nord sind es<br />

107. Aufgrund des guten bis befriedigenden<br />

Erhaltungszustand dieser Brücken<br />

sind keine größeren Bauwerks erneue -<br />

rungen beziehungsweise umfangreiche<br />

Instand setzungen in nächster Zeit notwendig.<br />

Einzig: Mitte des Jahres werden<br />

wir die Überführungsbauwerke von der<br />

A 45 zur A 66 in Richtung Frankfurt<br />

instandsetzen. Die Arbeiten werden<br />

circa acht Wochen an dauern. Mit größeren<br />

verkehrlichen Einschrän kun gen ist<br />

aber nicht zu rechnen.<br />

?: Stichwort B 43a: Wann hören wir nichts<br />

mehr im Radio über Verkehrs störungen<br />

zwischen der An schluss stelle Hanau-<br />

Wolfgang und Hanauer Kreuz?<br />

Pilz: Hessen Mobil arbeitet an der B 43a /<br />

Hanauer Kreuz bereits an einer zwei -<br />

stufigen Lösung: Im ersten Schritt soll die<br />

Verkehrsbeeinflussungsanlage erneuert<br />

und erweitert werden. In diesem Zuge<br />

wird der Beschleunigungsstreifen durch<br />

das Befahren des Seitenstreifens verlängert.<br />

Dadurch wird die Kapazi tät erhöht<br />

und es besteht die Möglichkeit für den<br />

22 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


privat<br />

Verkehr, von der B 43a in Richtung<br />

Fulda / Dortmund ohne Verflechtung<br />

bis zur gemeinsamen Führung der<br />

A 45 / A 66 durchzufahren. Zeitplanung<br />

aus heutiger Sicht: Ausschreibung und<br />

Bau in 2015 / 2016; Inbetriebnahme<br />

voraussichtlich 2017.<br />

Zweiter Schritt ist die Beseitigung der<br />

Fahrstreifen reduktion an der Ausfahrt<br />

von der B 43a in Richtung A 66 Frankfurt<br />

durch Anbau eines Verzögerungs strei -<br />

HESSEN MOBIL<br />

fens. Zwei Fahrstreifen der B 43a werden<br />

an der Ausfahrt vorbeigeführt; der zweite<br />

Fahrstreifen wird erst vor der Einmün -<br />

dung in die A 66 von links eingezogen.<br />

Effekt: Vermeidung von Fahrstreifen -<br />

wechseln des gesamten Richtungs -<br />

verkehrs nach Norden einschließlich Lkw<br />

auf den linken Fahrstreifen. Die grundsätzliche<br />

Machbarkeit dieser Lösung wird<br />

noch geprüft. Realisierung nicht vor 2018.<br />

! Vielen Dank, Herr Pilz!<br />

<strong>IHK</strong><br />

Die Fragen stellte<br />

Dr. Achim Knips,<br />

<strong>IHK</strong> Hanau-Gelnhausen-<br />

Schlüchtern.<br />

„Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement“ ist direkt<br />

dem hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium unterstellt.<br />

Die obere Landesbehörde plant, baut, unterhält und<br />

managt mit rund 3.500 Mitarbeitern das gesamte außerört -<br />

liche Straßennetz im Land – von der Kreis straße bis zur<br />

Bundesautobahn. Fünf Bevollmächtigte sorgen in den Re -<br />

gionen Nordhessen, Westhessen, Osthessen, Rhein-Main und<br />

Südhessen für einen engen Kontakt zur Politik vor Ort. Für die<br />

Bürgermeister, Land räte sowie die Behörden und Institutionen<br />

im Main-Kinzig-Kreis ist Alexander Pilz der Ansprechpartner.<br />

Sein Dienstsitz ist in Gelnhausen. Pilz ist zuständig für die<br />

Städte Frankfurt und Offenbach sowie für die Landkreise<br />

Hochtaunus, Main-Kinzig, Main-Taunus, Offenbach und<br />

Wetterau.<br />

Zu Hessen Mobil gehören unter anderem 60 Straßen- und<br />

Autobahnmeistereien, die Verkehrszentrale Hessen und die<br />

Tunnelleitzentrale Hessen. Die Behörde betreut unter anderem<br />

rund 1.000 km Autobahn, 3.000 km Bundesstraße, 7.200 km<br />

Landesstraße, 5.000 km Kreisstraße sowie 8.000 Brücken,<br />

2.500 Stützwände, 1.000 Rastanlagen, 600 Lärmschutzwände<br />

mit einer Länge von insgesamt etwa 150 km sowie 15 Tunnel,<br />

die insgesamt rund 5.000 m lang sind. w<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 23


Standort | Berlin<br />

TTIP: Bürokratieabbau, nicht Demokratieabbau<br />

Berlin. Das Transatlantische Freihandels -<br />

abkommen (TTIP) öffnet der Exportnation<br />

Deutschland viele Türen zu bislang ungenutztem<br />

wirtschaftlichem Potenzial. Es<br />

bietet außerdem die Chance, globale Han -<br />

dels regeln zu gestalten, die dann wiederum<br />

Maßstab für weitere Handels abkom -<br />

men sein können. Das waren die zentralen<br />

Botschaften der Veranstaltung „Trans -<br />

atlantisches Wirtschaftsforum 2015“, zu<br />

der D<strong>IHK</strong> und BDI unter anderem Bundes -<br />

wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowie<br />

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström<br />

eingeladen hatte. D<strong>IHK</strong>-Präsident<br />

Eric Schweitzer betonte: „Unternehmen<br />

geht es um Bürokratie abbau und nicht<br />

um Demokratieabbau. Gerade kleinen und<br />

mittleren Unterneh men fehlen häufig die<br />

Mittel, komplexe Export- und Zollformali -<br />

täten zu bewältigen. Es ist daher wichtig,<br />

dass TTIP pragmatische Vereinfachungen<br />

„Transatlantisches Wirtschaftsforum 2015“ – es sprachen unter anderem D<strong>IHK</strong>-<br />

Präsident Dr. Eric Schweitzer, US-Botschafter John B. Emerson, Bundeswirtschaftsminister<br />

Sigmar Gabriel und BDI-Präsident Ulrich Grillo (v.l.n.r.).<br />

erreicht.“ Gabriel knüpfte an diese Argu - ren Informationsveranstaltungen setzt<br />

mente an, warnte vor generalisierender, sich der D<strong>IHK</strong> in der öffentlichen Debatte<br />

oberfläch licher Kritik und würdigte die für ein TTIP ein, das unnötige Handelsbar -<br />

bisherige sachliche Kommunikation des rie ren abbaut, ohne bestehende Ver brau -<br />

D<strong>IHK</strong> zu TTIP. Mit dem Transatlantischen cher schutz-, Umwelt- und Sozialstan dards<br />

Wirt schafts forum und zahlreichen ande-<br />

anzutasten. w<br />

© Christian Kruppa<br />

Zwischenerfolg bei<br />

Bleiberechtsreform<br />

Erbschaftsteuer: Struktur der Familienunter neh men<br />

berücksichtigen!<br />

Berlin. Das von D<strong>IHK</strong>-Präsident<br />

Eric Schweitzer geforderte Bleiberecht<br />

für Asylbewerber und Geduldete während<br />

ihrer Ausbildung soll kommen.<br />

Dafür haben sich die Ministerpräsidenten<br />

der Länder Baden-Württemberg, Hessen<br />

und Rheinland-Pfalz in einem Brief an<br />

Bundeskanzlerin Merkel ausgesprochen.<br />

Auch der Bundesrat hat die Forderung in<br />

seiner Stellungnahme zur aktuellen<br />

Reform des Bleiberechts aufgenommen.<br />

Betriebe und Auszubildende hätten<br />

dann die Planungssicherheit, dass eine<br />

be gonnene Ausbildung auch abgeschlossen<br />

werden kann. w<br />

24 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015<br />

Berlin. Die besondere Struktur der Fami lienunternehmen muss bei der Ausgestal -<br />

tung der Bedürfnisprüfung berücksichtigt werden. Das machten D<strong>IHK</strong>-Präsident<br />

Eric Schweitzer und Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in Gesprächen mit der<br />

Bundeskanzlerin und dem Bundes finanz minister zur Erbschaftsteuer ebenso deutlich<br />

wie gegenüber den zuständigen Bun destagsabgeordneten. D<strong>IHK</strong>-Präsident Schweitzer<br />

betonte: „Die Vermögen der Eigentümer sind meist langfristig an den Betrieb gebunden.<br />

Dadurch verfügen die Unternehmen in der Regel nicht über ge nug freie Mittel,<br />

um Erbschaftsteuer zah lungen zu leisten, ohne dass es erhebliche negative Aus -<br />

wirkun gen auf Investitionen und Arbeitsplätze hat.“ Auf dieser besonderen Situation<br />

baut auch der Vorschlag der Spitzenverbände zu einer Erbschaft steuer reform auf. w<br />

Spitzengespräch mit CDU-Präsidium:<br />

Bei der Digitalisierung mithalten<br />

Berlin. Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern und in Zukunft im<br />

weltweiten Wettbewerb zu bestehen, muss dringend bei der Infrastruktur und den<br />

gesetzlichen Rahmenbedingungen nachgebessert werden. Dafür hat sich der D<strong>IHK</strong><br />

zusammen mit den anderen Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft bei einem<br />

Treffen mit dem CDU-Präsidium ein gesetzt. Die Vertreter des D<strong>IHK</strong> sprachen vor allem<br />

den Ausbau der Breitband versorgung an und machten auf Rechts fragen in den<br />

Bereichen Vertragsrecht, Urheberrecht und Datenschutz aufmerksam. w


Standort | Hessen<br />

Hessen braucht zukunftsfähige<br />

Verkehrsinfrastruktur<br />

Fraport AG Fototeam Stefan Rebscher<br />

Die Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen ist einer der wesentlichen Standortvorteile Hessens.<br />

Frankfurt. Viele Unternehmen klagen<br />

über den Zustand der Verkehrs infrastruk -<br />

tur in Hessen. Dies ist ein Ergebnis der<br />

ersten gemeinsamen Umfrage des Hes -<br />

sischen Verkehrsministeriums und der<br />

hessischen <strong>IHK</strong>s. Die Antworten der<br />

knapp 2.500 Unternehmen, die an der<br />

Online-Umfrage 2014 teilnahmen, zeigen,<br />

dass die Verkehrsinfrastruktur für<br />

die Unternehmen einer der entscheidenden<br />

Standortfaktoren ist. 80 Prozent<br />

der Antworten messen einer leistungs -<br />

fähigen Infrastruktur eine große bis sehr<br />

große Bedeutung bei.<br />

„Die Umfrageergebnisse sind ein deut -<br />

liches Alarmzeichen! Wenn wir jetzt nicht<br />

eingreifen, droht Hessen den Anschluss<br />

zu verlieren“, sagte der Vorsitzende der<br />

Arbeitsgemeinschaft hessischer <strong>IHK</strong>s,<br />

Prof. Mathias Müller, bei der Vorstellung<br />

der Umfrageergebnisse in Frankfurt.<br />

„Leider ist der Erhalt unserer Verkehrs -<br />

infrastruktur lange Zeit vernachlässigt<br />

worden. Umso wichtiger ist es, dass wir<br />

jetzt gegensteuern und einen klaren<br />

Fokus auf Sanierung und Erhalt legen“,<br />

sagte Hessens Verkehrsminister Tarek<br />

Al-Wazir. „In diesem Jahr investieren<br />

Land und Bund zusammen über<br />

800 Millionen € in die hessischen<br />

Straßen – eine Rekordsumme. Allerdings<br />

wird es noch einige Zeit dauern, den<br />

Sanierungsstau aufzulösen.“<br />

Die Umfrageergebnisse stehen<br />

online unter www.hessische-verkehrsumfrage.de.<br />

Zusammenfassung der Ergebnisse<br />

Straße: In der Umfrage sind Brücken- und<br />

Straßensperrungen das größte Sorgen -<br />

kind der Unternehmen: 73 Prozent fühlen<br />

sich stark bis sehr stark beeinträchtigt.<br />

In Hessen sind insgesamt 600 Brücken<br />

sanierungsbedürftig – das sind zehn<br />

Prozent aller Brücken. Als ähnlich gravierend<br />

erweist sich das Problem maroder<br />

Straßen – insbesondere in den Kom mu -<br />

nen. Drei von vier Unternehmern be -<br />

schreiben den Zustand der kommu nalen<br />

Infrastruktur als schlecht.<br />

Schiene: Jedes siebte Unternehmen<br />

kämpft mit Beeinträchtigungen in<br />

den Betriebsabläufen, weil es Engpässe<br />

beim Schienenverkehr gibt. Häufig<br />

werden Verspätungen und lange Trans -<br />

port zeiten bemängelt.<br />

Frankfurter Flughafen: Ist als Weltersatz -<br />

teillager für alle produzierenden Unter -<br />

nehmen aus Hessen ein Nadelöhr und<br />

außerdem für Unternehmens niederlas -<br />

sun gen aus dem Ausland von zentraler<br />

Bedeutung. Interessant: Nur 15 Prozent<br />

der Unternehmen, die den Flughafen<br />

nutzen, sehen sich durch die strengen<br />

Nachtflugbeschränkungen beeinträchtigt.<br />

Es gibt laut den <strong>IHK</strong>s allerdings erste<br />

Abwanderungen auf Flughäfen wie Hahn,<br />

Köln/Bonn oder Leipzig/Halle.<br />

Sonstiges: Alle Verkehrsträger sind in<br />

Deutschland seit Jahrzehnten unter -<br />

finanziert, obwohl über Lkw-Maut und<br />

Steuern genügend Einnahmen aus dem<br />

Verkehrssektor an den Bund fließen. Seit<br />

langem schon fordern die hessischen<br />

<strong>IHK</strong>s, dass für das stark durchfahrene<br />

Transitland dauerhaft mehr Mittel für<br />

die Verkehrsinfrastruktur vorgesehen<br />

werden. Wenn es um die Verbesserung<br />

der Verkehrsinfrastruktur für Hessen<br />

geht, sollten nach <strong>IHK</strong>-Sicht Politik und<br />

Wirtschaft an einem Strang ziehen.<br />

Der Umfrage zufolge haben schon gut<br />

die Hälfte der Unternehmen Maßnah -<br />

men im betrieblichen Umweltschutz im<br />

Verkehrsbereich umgesetzt. So haben<br />

89 Prozent ihren Fuhrpark auf umweltfreundlichere<br />

Fahrzeuge umgestellt. Fast<br />

jedes vierte Unternehmen engagiert sich<br />

für Betriebliches Mobilitätsmanagement<br />

– Angebote wie Jobtickets, Förderung<br />

des Radverkehrs durch Abstell- und Um -<br />

kleidungsmöglichkeiten, Organisation<br />

von Fahrgemeinschaften und Optimie -<br />

rung von Dienstreisen sind keine<br />

Seltenheit mehr. w<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 25


Standort | Main-Kinzig-Kreis<br />

Mehr Flexibilität und<br />

ein besseres Image<br />

Umfrage belegt den hohen Nutzen der Nordmainischen S-Bahn<br />

<strong>IHK</strong><br />

<strong>IHK</strong>-Vizepräsident Thomas Bauer dankte den Studierenden Patrick Broscheit, Ilker Kaplan, David Eaton für ihre beeindruckende Studie.<br />

Sein besonderer Dank galt den Kaufmännischen Schulen Hanau, welche die Studierenden optimal betreuten. Das Bild zeigt von links die<br />

Unternehmer Jürgen Eichhorn und Holger Förster, KSH-Schulleiter Wilfried Schulz, die Studierenden Patrick Broscheit, Ilker Kaplan, David Eaton,<br />

Verleger Thomas Bauer, die Lehrer Philip Maurer und Gert Friedrich, Geschäftsführerin Marianne Drieß-Garrecht und <strong>IHK</strong>-Verkehrsreferent<br />

Martin Vosseler.<br />

Mitarbeiter, die pünktlich am<br />

Arbeitsplatz erscheinen,<br />

weniger Staus und eine deut -<br />

liche Aufwertung als Wohn- und Wirt -<br />

schafts standort: Das sind die wesent -<br />

lichen Vorteile der geplanten S-Bahn-<br />

Verbin dung von Hanau über Maintal<br />

nach Frankfurt. Vor allem Maintal, aber<br />

auch Hanau und der gesamte Westen<br />

des Main-Kinzig-Kreises sowie die Job -<br />

maschine Frankfurt würden von der<br />

Nordmainischen S-Bahn profitieren –<br />

wenn der gesamtgesellschaftliche und<br />

nicht nur der verkehrliche Nutzen<br />

be trach tet wird. Zu diesem Ergebnis<br />

kommt eine aktuelle Umfrage unter<br />

knapp 9.000 Unternehmen und ihren<br />

Mitarbeitern im Raum Hanau, Maintal<br />

und dem Osten Frankfurts, welche die<br />

Fachschule für Wirtschaft der Kauf män ni -<br />

schen Schulen in Hanau (KSH) gemeinsam<br />

mit der <strong>IHK</strong> Hanau-Gelnhausen-<br />

Schlüchtern erstellt hat. Vor dem <strong>IHK</strong>-<br />

Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur<br />

stellten die KSH-Studierenden am<br />

17. März ihre Ergebnisse zur Diskussion.<br />

Die Auswertung belegt, dass über<br />

die Hälfte der befragten Unternehmen<br />

die Bahn als Transportmittel nutzen und<br />

dass nahezu alle größeren Unternehmen<br />

auf die S-Bahn als Beförderungsmittel<br />

für ihre pendelnden Mitarbeiter setzen.<br />

Immerhin ein Drittel aller Unternehmen<br />

berichtet in diesem Zusammenhang<br />

von wirtschaftlichen Schäden, weil<br />

eine S-Bahn nördlich des Mains fehlt.<br />

Vor allem Maintal ist betroffen.<br />

26 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


sehen die Pendler in der höheren Taktung<br />

nach Berlin und auf die noch offenen<br />

zu Stoßzeiten und die damit verbundene<br />

Finan zie rungsfragen die hohe Bedeutung<br />

erhöhte Flexibilität.<br />

des Infrastrukturprojekts erneut fest.<br />

© RMV/Kösling<br />

WARUM IST DIE NORDMAINISCHE<br />

S-BAHN WICHTIG?<br />

Die Ergebnisse lassen darüber hinaus auf<br />

künftig mehr Wohlstand in der Region<br />

hoffen: Über die Hälfte der befragten<br />

Unternehmen verfolgen das Bauprojekt<br />

intensiv. Sie hoffen auf weniger Verspä -<br />

„Üblicher weise blicken Verkehrs infra -<br />

struk turplanungen lediglich auf den<br />

verkehrlich-technischen Nutzen. Gesamt -<br />

wirtschaftliche Effekte und mögliche<br />

Potenzialketten bleiben ausgeblendet.<br />

Die Folge: Anwohner, Bürger, Pendler<br />

Das in der Planungsphase stehende<br />

tungen ihrer pendelnden Mitarbeiter und<br />

und Unternehmen können nur schwer<br />

Projekt ist eine der größten Infrastruk -<br />

auf eine bessere Erreichbarkeit für ihre<br />

den eigentlichen Nutzen eines Projekts<br />

turmaßnahmen im Ballungsraum<br />

Kunden und Mitarbeiter aus dem Aus -<br />

erkennen. Die Erwartung von Lärm,<br />

Rhein-Main. Für die S-Bahn werden<br />

land. „Darunter sind auch viele Unter -<br />

Kosten und Behinderungen ist hingegen<br />

zwei zusätzliche Gleise gebaut, die<br />

nehmen, welche die Bahn im Moment<br />

konkret vorhanden“, warnte Bauer vor<br />

parallel zur bestehenden Bahnstrecke<br />

überhaupt nicht nutzen. Und auch viele<br />

einer zu kurz gefassten Sichtweise.<br />

zwischen Frankfurt-Ost und Hanau<br />

Pendler, die derzeit mit dem Pkw unter-<br />

Hauptbahnhof verlaufen. Durch die<br />

wegs sind, wollen nach Fertigstellung der<br />

Die Umfrage untersuchte den verkehr -<br />

damit verbundene Trennung von<br />

Strecke umsteigen. Ich schließe deswegen<br />

lichen und gesamtwirtschaftlichen Nutzen<br />

Personen- und Güterverkehr wird es<br />

auf viel Potenzial für eine zukünftige<br />

des S-Bahn-Projekts seit Spätsommer<br />

möglich, die S-Bahn alle 15 Minuten<br />

Nutzung“, analysierte <strong>IHK</strong>-Verkehrs -<br />

2014. Die Studierenden Patrick Broscheit,<br />

fahren zu lassen. Zusätzlich sollen alle<br />

referent Martin Vosseler auf der Aus -<br />

David Eaton und Ilker Kaplan von der<br />

Bahnhöfe entlang der Strecke moder-<br />

schuss-Sitzung. Der Bau der Nordmaini -<br />

Fachschule für Wirtschaft in den KSH<br />

nisiert und den heutigen Standards<br />

schen S-Bahn dürfte die Region auch<br />

führten die Umfrage durch und erstellten<br />

angepasst werden. Noch in diesem<br />

interessanter für neue Mitarbeiter,<br />

die Studie. Ihr Lehrer war Philip Maurer,<br />

Jahr wird sich entscheiden, ob das<br />

Praktikanten und Studenten machen.<br />

der gemeinsam mit KSH-Abteilungsleiter<br />

Projekt durch den Bund ausreichend<br />

Mehr Arbeitsplätze wären die positive<br />

Gert Friedrich und Schulleiter<br />

mit finanziert wird. w<br />

Folge. Die geplante Nordmainische<br />

Wilfried Schulz das Projekt betreute. w<br />

S-Bahn dürfte sich außerdem positiv<br />

auf den Immobilienmarkt auswirken – so<br />

Interessant: Ein Großteil der Unterneh men<br />

eine weitere Schlussfolgerung der Studie.<br />

klagt über regelmäßige Mitarbeiter-<br />

Den Rückmeldungen der Unternehmen<br />

Verspätungen, weil die aktuelle Ausbau -<br />

aus der Immobilienwirtschaft nach zu<br />

stufe der Straßen- und Bahnverbin dun -<br />

urteilen, dürfte es zu einer flächen -<br />

gen zu schlecht ist. Die durch das hohe<br />

decken den Wertsteigerung für Immo -<br />

Verkehrsaufkommen bedingten Ver -<br />

bilien und Grundstücke im Altkreis Hanau<br />

spätungen zwischen Hanau und Frank -<br />

kommen, weil ihre Lage durch die bessere<br />

furt können offensichtlich nicht ohne<br />

Verbindung zum Wirtschaftsmotor Frank -<br />

einen weiteren Verbindungsausbau<br />

furt aufgewertet wird. Die Umsetzung<br />

ausgeglichen werden. Die bestehende<br />

des Infrastrukturprojekts wäre ein wichti-<br />

Südmainische S-Bahn-Strecke und<br />

ger Imagegewinn für das Einzugsgebiet<br />

die vorhandenen Eisenbahnstrecken<br />

der geplanten S-Bahn-Strecke. Auch der<br />

zwischen Hanau und Maintal werden<br />

regionale Freizeitwert dürfte steigen,<br />

als nicht hinreichend bewertet.<br />

wenn die Verbindungen besser sind.<br />

Viel Potenzial vorhanden<br />

<strong>IHK</strong>-Vizepräsident Thomas Bauer, der<br />

Die Umfrage untersuchte auch die<br />

zugleich Vorsitzender des Ausschusses<br />

Auswirkungen der geplanten S-Bahn<br />

für Mobilität und Infrastruktur ist, dankte<br />

nördlich des Mains auf die Region.<br />

den Studierenden für ihre aufschluss -<br />

Wenig überraschend: Den größten Vorteil<br />

reiche Arbeit. Bauer stellte mit Blick<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 27


International<br />

Frankreich ist der wichtigste Exportmarkt<br />

Deutschlands. Das moderne Land verfügt<br />

nicht nur über eine hervorragende<br />

Infrastruktur – für die unter anderem<br />

der Viadukt von Millau steht.<br />

Die Grande Nation –<br />

Deutschlands starker Partner<br />

Jörn Bousselmi, Hauptgeschäftsführer<br />

der Auslandshandelskammer (AHK) Frankreich, im Interview<br />

© smartin69 - Fotolia.com<br />

Der französische Nachbar ist für deutsche Unternehmen von zentraler Bedeutung. Seit 1975 werden in kein anderes Land<br />

mehr deutsche Exporte geliefert als in die sechstgrößte Wirtschaftsnation der Erde. Im Interview spricht Jörn Bousselmi, Haupt -<br />

geschäfts führer der AHK Frankreich, über die deutsch-französischen Beziehungen und die wirtschaftliche Lage des Landes.<br />

Herr Bousselmi: Seit 60 Jahren ist die<br />

AHK Frankreich vor Ort. Sehen Sie in<br />

der wirtschaftlichen Zusammenarbeit<br />

einen Schlüssel für die heutigen guten<br />

deutsch-französischen Beziehungen?<br />

Bousselmi: Die Wirtschaft geht häufig<br />

voran und bereitet so den Boden für eine<br />

intensive, politische Zusammenarbeit.<br />

Es gibt wohl keine zwei weiteren Länder,<br />

die so eng wirtschaftlich und politisch<br />

verbunden sind. Beide Staaten sind<br />

gegen seitig ihre bedeutendsten Handels -<br />

part ner, deutsche Unternehmen sind<br />

die wichtigsten europäischen Investoren<br />

in Frankreich. Wie eng die Kooperationen<br />

und Verbindungen sind, unterstreicht<br />

auch der deutsch-französische Wirt -<br />

schafts preis, den die AHK in ihrem<br />

Jubiläumsjahr im Dezember 2015<br />

zum dritten Mal verleiht.<br />

?: Frankreich leidet unter hoher Arbeits -<br />

losigkeit, wirtschaftlichem Stillstand<br />

und einem hohen Haushaltsdefizit.<br />

Ist auf den Partner Frankreich zukünftig<br />

noch Verlass?<br />

Bousselmi: Ja, absolut! Frankreich leidet<br />

aktuell unter den gleichen Problemen wie<br />

andere europäische Länder auch. Aber es<br />

gibt keinen Stillstand. Frankreich befindet<br />

sich vielmehr in einer intensiven Phase<br />

der Umstrukturierung, in der die Rah men -<br />

bedingungen für die künftige Wett -<br />

bewerbsfähigkeit gesetzt werden.<br />

Natür lich sind aus diesen langfristig wirkenden<br />

Reformansätzen keine kurzfristig<br />

beobachtbaren Ergebnisse zu erwarten.<br />

Ich bin aber zuversichtlich, dass Frankreich<br />

und seine Partner von diesen Entwicklun -<br />

gen profitieren werden.<br />

?: In Paris-Saclay soll nach dem Vorbild<br />

des Silicon Valleys eine der weltweit<br />

größten Forschungs- und Entwicklungs -<br />

landschaften entstehen. Wie sehen Sie<br />

die Chancen deutscher Unternehmen,<br />

daran mitzuwirken?<br />

Bousselmi: Frankreich setzt stark auf<br />

Forschung und Entwicklung, auf Inno va -<br />

tion im Hightech-, IT-, Kommuni ka tionsund<br />

Umweltbereich. Das sind die Grund -<br />

28 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


Jörn Bousselmi<br />

JÖRN BOUSSELMI …<br />

… ist Hauptgeschäftsführer der AHK Frankreich in Paris.<br />

Seinen beruflichen Werdegang begann er als juristischer<br />

Berater und Rechtsanwalt in Berlin. Seit 1997 arbeitet er für<br />

das weltweite Netzwerk der Deutschen Auslands handels -<br />

kammern, zunächst in Tunesien und dann in Marokko. w<br />

lagen für Paris-Saclay, wo 19 Forschungsund<br />

Bildungseinrichtungen zusammen -<br />

arbeiten. Wir als Kammer beobachten<br />

den Prozess sehr genau und analysieren,<br />

wie die Bedarfe sind und wer bereits vor<br />

Ort ist. Deutsches Know-how wird sehr<br />

geschätzt, weshalb wir gute Chancen<br />

sehen, dass sich deutsche Unternehmen<br />

im europäischen und weltweiten Wett -<br />

bewerb beweisen werden.<br />

?: Welche weiteren Sektoren haben<br />

aus Ihrer Sicht das größte Potenzial?<br />

Bousselmi: Das größte Potenzial sehe ich<br />

in der Digitalisierung ganzer Industrie -<br />

bereiche. Aber auch die Umwelt- und<br />

Medizintechnologien sowie der Wasserund<br />

Abwasserbereich werden weiter an<br />

Bedeutung gewinnen. Insbe sondere das<br />

großangelegte französische Energie- und<br />

Energieeffizienzprogramm bietet gute<br />

Chancen für deutsche Unter nehmen.<br />

Daneben gibt es natürlich weiterhin die<br />

Sektoren Automobil, Luftfahrt technik,<br />

Chemie und Maschinenbau, in denen<br />

Deutschland traditionell stark ist.<br />

?: Die Jugendarbeitslosigkeit in Frank reich<br />

ist mit über 25 Prozent so hoch, dass schon<br />

von der „Génération précaire“ die Rede ist.<br />

Könnte das deutsche duale Be rufs -<br />

ausbildungssystem als Vorbild dienen?<br />

Bousselmi: Es dient als Inspiration, gerade<br />

jetzt, denn Frankreich reformiert seine<br />

Weitere Informationen zum welt -<br />

weiten Netzwerk der Deutschen<br />

Auslandshandelskammern finden<br />

Sie unter www.ahk.de. Ihre Dienst -<br />

leistungen zum Markteinstieg und<br />

-ausbau bieten die AHKs unter der<br />

Servicemarke DEinternational –<br />

www.DEinternational.de – an. w<br />

gesamte Berufsausbildung. Wir als AHK<br />

unterstützen das zum Beispiel mit dem<br />

zweiten deutsch-französischen Berufs -<br />

ausbildungstag im <strong>April</strong>: Wir fragen ab,<br />

wie Angebot und Nachfrage sind und<br />

was die Unternehmen und die Politik<br />

erwarten und beitragen wollen. Außer -<br />

dem haben wir ein Programm ins Leben<br />

gerufen, bei dem Geisteswissen schaftler<br />

ein Jahr lang eine Wirtschaftsausbildung<br />

erhalten. 90 Prozent werden anschließend<br />

direkt übernommen.<br />

?: Beenden Sie bitte folgenden Satz:<br />

Frankreich ist ein lohnender<br />

Investitions- und Exportmarkt, weil ...<br />

Bousselmi: ... das Land der größte Absatz -<br />

markt für Deutschland ist, mit positiven<br />

Aussichten in der Bevölkerungsent wick -<br />

lung, gut ausgebildeten Arbeitskräften,<br />

hoher Innovationskraft und einer her vor -<br />

ragenden Zuliefer- und Infrastruktur. w<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 29


<strong>IHK</strong> intern<br />

Die <strong>IHK</strong> im Jahr 2014<br />

Im Herbst liegt der offizielle Jahres -<br />

abschluss der Rechnungsprüfer über<br />

die Arbeit der <strong>IHK</strong> Hanau-Geln hausen-<br />

Schlüchtern vor. Die vom hessischen<br />

Wirtschaftsministerium beauftragete<br />

Einrichtung hat bis dahin das kaufmännische<br />

Handeln der <strong>IHK</strong> in Hanau auf Herz<br />

und Nieren geprüft. Ende des Jahres<br />

genehmigt dann nach ausführlicher<br />

Diskussion die Vollversammlung der<br />

<strong>IHK</strong> den Jahresabschluss – oder auch<br />

nicht. Die <strong>IHK</strong> kann das Verfahren aus<br />

eigener Kraft nicht beschleunigen.<br />

Halten Sie einen Geschäftsbericht über<br />

das abgelaufene Jahr zu diesem späten<br />

Zeitpunkt im Jahr für angebracht? Wir<br />

finden, dass ein Bericht über das Jahr 2014,<br />

der frühestens nach Weihnachten 2015<br />

oder erst Anfang 2016 vorliegen kann,<br />

mehr verwirrt als aufklärt. Außer dem<br />

kostet ein repräsentativer Geschäfts -<br />

bericht viel Geld. Die <strong>IHK</strong> erspart sich und<br />

ihren Beitragszahlern diesen Aufwand.<br />

Stattdessen veröffentlicht die <strong>IHK</strong><br />

auf ih rem Internetauftritt unter<br />

www.hanau.ihk.de und in ihrer Zeitschrift<br />

„<strong>Wirtschaftsraum</strong> Hanau-Kinzigtal“ stets<br />

schon im Januar die neue Wirtschafts -<br />

satzung sowie den Nachtrag für das<br />

vergangene Jahr. Der Lagebericht, die<br />

Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie<br />

die Bilanz werden danach stets so rasch<br />

wie möglich online veröffentlicht. Auf<br />

diese Weise ist sichergestellt, dass die<br />

Unter nehmer im Main-Kinzig-Kreis<br />

zeitnah wissen, was sie ihre <strong>IHK</strong> kostet.<br />

Das schafft Planungssicherheit.<br />

Auch wenn die <strong>IHK</strong> sich in fast allen ihren Gesellschaft. Die im vergangenen Jahr<br />

Aufgaben wie ein betriebswirtschaftlich erzielten Kontakte zu politischen Ent -<br />

geführtes Unternehmen verhält, so ist sie scheidungsträgern spiegeln nur einen<br />

doch als Selbstverwaltungs-Einrichtung kleinen Teil dieser Tätigkeiten wider.<br />

Teil unseres Staates. Als Körperschaft des<br />

Öffentlichen Rechts muss die <strong>IHK</strong> zum Die <strong>IHK</strong> war im Jahr 2014 für die Unter -<br />

Beispiel Leistungen günstig anbieten, nehmen wieder sehr aktiv. Neben zahl -<br />

die gar nicht oder nur sehr selten nach - reichen Vorträgen, Seminaren, Workshops,<br />

gefragt werden. Dies gilt zum Beispiel Sprechtagen und weiteren Events mit<br />

für die Benennung von Handelsrichter- kompetenten Referenten zu aktuellen<br />

Kandidaten oder für die Bestellung von Themen führte die <strong>IHK</strong> auch viele individuelle<br />

Beratungen durch. Sehr gut nach-<br />

öffentlich vereidigten und bestellten<br />

Sachverständigen oder für Außenwirt - gefragt wurden erneut die <strong>IHK</strong>-Internetschaftsdokumente.<br />

Die <strong>IHK</strong> ist auch ge - Informationen unter www.hanau.ihk.de.<br />

zwungen, das entsprechende Know-how Der Anfang Oktober 2014 an den Start<br />

vorzuhalten, wenn es kaum Nach frage gegangene Relaunch der Website dürfte<br />

gibt. Kein Kaufmann könnte so bestehen. seine volle Entfaltung erst 2015 oder<br />

2016 erreichen. Insgesamt erfasst wurden<br />

Deswegen: Die formalen Anforderungen im letzten Quartal 13.676 unterschied -<br />

an eine <strong>IHK</strong> sind mit denen in der Privat - liche Besucher. Aufgerufen wurden<br />

wirtschaft nur teilweise vergleichbar. in diesem Zeitraum insgesamt<br />

Die Finanz-Kennzahlen zeichnen aus 69.537 Seiten. An Besuchen gezählt<br />

diesen Gründen nur eingeschränkt wurden insgesamt 41.129.<br />

die <strong>IHK</strong>-Aktivitäten nach.<br />

Von den 46 Mitarbeiterinnen und<br />

Kennzahlen zur <strong>IHK</strong>-Arbeit 2014<br />

Mitarbeitern der <strong>IHK</strong> Hanau-Gelnhausen-<br />

Schwer zu erfassen ist auch das<br />

Schlüchtern waren am Stichtag<br />

Kerngeschäft der <strong>IHK</strong>: Die Vertretung 31. Dezember 2014 20 teilzeitbeschäftigt.<br />

des wirtschaftlichen Gesamtinteresses Zusätzlich war ein Mitarbeiter in Alters -<br />

aller Gewerbetreibenden im Main-Kinzig- teilzeit und die <strong>IHK</strong> bildete einen<br />

Kreis gegenüber Politik, Verwaltung und Jugendlichen aus. w<br />

WAS SIND <strong>IHK</strong>-AUFGABEN?<br />

Die <strong>IHK</strong> übernimmt als Körperschaft des Öffentlichen Rechts hoheitliche Auf -<br />

gaben, um sie für die Unternehmen schneller, unbürokratischer und preiswerter<br />

zu erledigen, als dies eine Behörde kann. Zum Angebot gehören auch Dienst -<br />

leistungen, die private Unternehmen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ent -<br />

weder nicht oder nur in unzureichendem Maße anbieten können. Dies gilt<br />

beispielsweise in der Weiterbildung oder im Wettbewerbs- und Umweltrecht.<br />

Als Selbstverwaltungs-Organisation der Wirtschaft vertritt die <strong>IHK</strong> die Interessen<br />

aller 26.218 Gewerbetreibenden aus Industrie, Handel und Dienstleistungssektor<br />

im Main-Kinzig-Kreis, darunter 6.383 in das Handelsregister eingetragene Unter -<br />

nehmen (Stand 1. Januar 2015), gegenüber Politik, Verwaltung und Gesellschaft. w<br />

30 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


Standortpolitik<br />

Kontakte zu politischen Entscheidern 283<br />

auf allen Ebenen<br />

Stellungnahmen zu Bebauungsplänen 38<br />

Handelsfragen, erteilte allgemeine 120<br />

Auskünfte<br />

Personen- und Güterverkehr, ~500<br />

erteilte Auskünfte<br />

Teilnehmer bei 4 Prüfungen für 26<br />

das Taxi- und Mietwagengewerbe<br />

Anfragen zu Raumordnung, 245<br />

Stadtentwicklung, Konversion<br />

Firmenauskünfte 1.664<br />

Versand von Firmenadressen 121<br />

aus der <strong>IHK</strong>-Datenbank<br />

Statistik, beantwortete Anfragen 43<br />

Pressemeldungen 132<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

Abschlussprüfungen in 1.329<br />

Berufen insgesamt<br />

neu eingetragene Ausbildungs- 1.170<br />

verhältnisse in 101 Berufen<br />

Teilnehmer an Fortbildungsprüfungen 883<br />

– davon Teilnehmer an Ausbilder- 368<br />

eignungsprüfung<br />

– davon Sachkundeprüfungen 106<br />

Bewachungsgewerbe § 34a:<br />

Teilnehmer an Seminaren 711<br />

und Lehrgängen ohne Prüfung<br />

Industrie- und Handelskammer<br />

Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern<br />

International<br />

Allgemeine Anfragen und Auskünfte 2.650<br />

Teilnehmer an 21 Außenwirtschafts- 584<br />

veranstaltungen und Seminaren<br />

Ausgestellte Dokumente für 13.677<br />

den Außenhandel insgesamt<br />

– davon Ursprungszeugnisse 10.098<br />

– davon beglaubigte Handels- 2.426<br />

rechnungen<br />

– davon ausgestellte Carnets 76<br />

– davon sonstige Beglaubigungen 1.077<br />

Existenzgründung und Unternehmensförderung<br />

Hilfen für Existenzgründer<br />

– Stellungnahmen gegenüber 18<br />

der Agentur für Arbeit<br />

– allgemeine Anfragen und Auskünfte 1.040<br />

– vertiefende Beratungsgespräche 75<br />

zu Existenzgründungen<br />

– Teilnehmer an 12 Gruppen- 52<br />

beratungen für Existenzgründer<br />

– Teilnehmer an 16 Existenzgrün- 357<br />

dungs- und Sicherungsveranstaltungen<br />

– Teilnehmer am Gründercoaching 29<br />

– Teilnehmer an der Gründermesse ~250<br />

– Veröffentlichungen in der Existenz- 16<br />

gründungsbörse nexxt-change<br />

– Nachfragen auf Einträge in 233<br />

den <strong>IHK</strong>-Börsen<br />

Allgemeine Anfragen und 148<br />

Auskünfte über Steuern<br />

Stellungnahmen zu Anträgen 4<br />

auf öffentlichen Finanzierungshilfen<br />

und Bürgschaften<br />

C•N•K<br />

Die <strong>IHK</strong> baut an. So soll das Gebäude<br />

kommenden Sommer aussehen.<br />

Innovation und Umwelt<br />

Umweltschutz, Zahl der Anfragen 164<br />

zusammen<br />

Industrie, Zahl der Anfragen zusammen 134<br />

Teilnehmer an 32 Veranstaltungen 318<br />

Veröffentlichung von Kooperations- 7<br />

wünschen in Datenbanken<br />

und <strong>IHK</strong>-Mitteilungen<br />

Veröffentlichungen in der Recyclingbörse 2<br />

Recht und Fair Play<br />

Rechtsauskünfte > 2.000<br />

Stellungnahmen zu Firmeneinträgen 200<br />

ins Handelsregister<br />

Stellungnahmen zu Anträgen 7<br />

nach dem Aufenthaltsgesetz<br />

Stellungnahmen zur Gewerbe- 91<br />

untersagung<br />

Stellungnahmen zu Jahr-, Weihnachts- 50<br />

und Flohmärkten sowie Messen<br />

Bescheinigungen über 183<br />

die <strong>IHK</strong>-Zugehörigkeit<br />

Teilnehmer an der Veranstaltungs- 585<br />

reihe „Recht Aktuell“<br />

Benennung von Sachverständigen 335<br />

für Gerichte, Behörden, Unternehmen<br />

öffentliche Bestellung und Vereidigung 0<br />

von Sachverständigen<br />

Einigungsstelle für Wettbewerbs- 0<br />

streitigkeiten<br />

Bekanntmachung<br />

ERNENNUNG VON HANDELSRICHTERN<br />

Die Präsidentin des Landgerichts Hanau hat am 28. Januar 2015 Frau Andrea Leinhaas, TRIGON Chemie Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung, Schloßstraße 24, 36381 Schlüchtern, erstmalig für fünf Jahre zur Handelsrichterin bei der Kammer<br />

für Handelssachen des Landgerichts Hanau ernannt.<br />

Die Präsidentin des Landgerichts Hanau hat am 6. März 2015 Herrn Roland Trageser, VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG,<br />

Bahnhofstraße 16, 63654 Büdingen, für weitere fünf Jahre zum Handelsrichter bei der Kammer für Handelssachen des<br />

Landgerichts Hanau ernannt. w<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 31


<strong>IHK</strong> intern<br />

Neuordnung Arbeitsstätten -<br />

verordnung gestoppt<br />

Innovation und Umwelt<br />

Gesundheits<br />

bietet große<br />

Gut gemeint war sie bestimmt, die<br />

Neufassung der Arbeitsstätten -<br />

verordnung. Aber weil sie die Komplexität<br />

der Wirtschaft nicht berücksichtigte, war<br />

sie schlecht gemacht. Jetzt ist sie erst einmal<br />

gestoppt, und die Wirt schaft hofft,<br />

dass die nächste Version praxisnäher wird.<br />

Digitalisierung, Telearbeit, flexible Arbeits -<br />

zeit und steigender Wettbewerbs druck<br />

beeinflussen, wie wir arbeiten. Die<br />

Arbeitsstättenverordnung daran anzupassen,<br />

war eine gute Idee des Bundes -<br />

ministeriums für Arbeit und Soziales<br />

unter Ministerin Andrea Nahles. Nur ging<br />

es in die falsche Richtung: Anstelle der<br />

Flexibilisierung der Arbeitswelt mit flexiblen<br />

Regeln zu folgen und die Eigenver -<br />

ant wortung zu stärken, wurde ein Korsett<br />

geschnürt. Plötzlich hatte der Arbeitgeber<br />

Verantwortung für die Gestaltung des<br />

Heimarbeitsplatzes – und damit die Pflicht<br />

zum Kontrollbesuch beim Mitarbeiter<br />

daheim. Plötzlich mussten nichtrauchende<br />

Mitarbeiter vor rauchenden Kunden<br />

geschützt werden – Gasmasken in<br />

Raucherkneipen? Plötzlich waren Fenster<br />

in Toilettenwände zu brechen und<br />

abschließbare Spinde anzuschaffen.<br />

„Absurdistan“ nannte es Arbeitgeber-<br />

Präsident Kramer.<br />

Das ist nicht die Sprache von <strong>IHK</strong>s, die<br />

ausgleichend das Gesamtinteresse der<br />

Wirtschaft ermitteln und vertreten.<br />

Unter Federführung unserer <strong>IHK</strong> starteten<br />

alle hessischen <strong>IHK</strong>s und Handwerks -<br />

kammern, der DEHOGA, die hiesigen Kreis -<br />

handwerkerschaften und der Gesamt -<br />

verband der Arbeitgeber Ost hessen eine<br />

Online-Umfrage, um die Konsequenzen<br />

der Neufassung zu ermitteln. Und die<br />

wurden von Ministerin Andrea Nahles<br />

offensichtlich unterschätzt: 43 Prozent<br />

der befragten Unter nehmen bieten Tele -<br />

arbeit an, und zwar für gut zehn Prozent<br />

ihrer Mitarbeiter. Während man im Minis -<br />

terium glaubt, „die Rahmenbedingungen<br />

für die Durchführung von ‚Telearbeit‘<br />

werden im Allgemeinen zwischen Arbeit -<br />

geber und Beschäftigten vertraglich<br />

geregelt (zum Beispiel Arbeitszeit, tech -<br />

nische Einrichtung und Ausstattung<br />

des Telearbeitsplatzes etc.)“, zeigte die<br />

Umfrage etwas ganz anderes. Danach<br />

sind es nur 17 Prozent der Unter nehmen,<br />

die das für notwendig halten. Selbst bei<br />

diesem eher unspektakulären Beispiel<br />

klaffen ministerielle Theorie und betriebliche<br />

Praxis auseinander. Wie wäre es erst<br />

mit der Hypothese in der Gesetzes be -<br />

gründung, wonach durch die Neufassung<br />

„keine nennenswerte Erhöhung des<br />

Erfüllungsaufwands zu erwarten ist“?<br />

In Presseveröffentlichungen haben wir<br />

dann auf die drohenden Probleme hin -<br />

gewiesen. Das Interesse war rege, auch<br />

Bundestagsabgeordnete griffen das<br />

Thema auf, bis es im Koalitionsausschuss<br />

gestoppt wurde. Nur Ministerin Nahles<br />

hat auf unsere Einladung zu einem<br />

klärenden Vortrag von ihr oder einem<br />

Ver treter ihres Hauses vor unserer Voll -<br />

ver sammlung, immerhin dem höchsten<br />

Wirtschaftsgremium der Region, in den<br />

vergangenen fünf Wochen nicht geantwortet.<br />

Immerhin, die Formulierung in<br />

der Gesetzesbegründung „Die Verein -<br />

fachung (!) des Arbeitsstättenrechts ist<br />

mit anderen Mitteln nicht zu erreichen“<br />

wird der ministerielle Verfasser so wohl<br />

nicht mehr formulieren. w<br />

Mit über fünf Millionen Erwerbs -<br />

tätigen gehört die Gesund -<br />

heitswirtschaft zu den größten<br />

deutschen Wirtschaftszweigen. Eine stärkere<br />

Digitalisierung dieser Branche durch<br />

Telemedizin und E-Health betrifft daher<br />

nicht nur die Patienten, sondern auch<br />

eine Vielzahl an Arbeitnehmern und nicht<br />

zuletzt die Kostenbudgets der Anbieter<br />

medizinischer Versorgung und damit<br />

auch die Kassen. Im Interview mit<br />

unserer Redaktion äußert sich Ludwig<br />

Georg Braun, Vorsitzender des D<strong>IHK</strong>-<br />

Gesund heits wirtschaftsausschusses,<br />

über die Chancen der Digitalisierung<br />

in der Gesundheitsbranche.<br />

Herr Braun: Wie wirkt sich die<br />

Digitalisierung auf die zukünftige<br />

Gesundheitsversorgung aus?<br />

Braun: Die Digitalisierung bietet große<br />

Chancen zur Qualitätssicherung. Sie verbessert<br />

die medizinische Versorgung.<br />

Ohne den konsequenten Ausbau und<br />

die gezielte Nutzung von E-Health kommt<br />

es im ländlichen Raum mittelfristig zu<br />

einem abgestuften und schlechten medizinischen<br />

Angebot. Denn zunehmender<br />

Fachkräftemangel – fehlende Ärzte und<br />

Pflegekräfte – gefährdet die Versorgung<br />

auf dem Land. Mit Hilfe von Telemedizin<br />

und E-Health kann eine bedarfsgerechte<br />

medizinische Versorgung auch über größere<br />

Entfernungen aufrechterhalten werden.<br />

Die intensivere digitale Vernetzung<br />

kann sich auch wirtschaftlich positiv auswirken<br />

und so den Finanzierungsdruck<br />

auf das GKV-System abmildern. Da wir<br />

das Gesundheitssystem ganz überwiegend<br />

über das Erwerbseinkommen finanzieren,<br />

bietet sich hierdurch die Chance,<br />

die zukünftigen Belastungen der Er werbs -<br />

tätigen und der Betriebe zu dämpfen.<br />

32 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


wirtschaft: Digitali sierung<br />

Chancen<br />

?: Wie stark werden diese Möglichkeiten<br />

heute schon genutzt?<br />

Braun: Die Möglichkeiten von Telemedizin<br />

und E-Health decken das gesamte Ver -<br />

sorgungsspektrum ab. E-Health hilft<br />

bereits bei der Diagnostik. Ein Beispiel<br />

hierfür ist, dass kleine Kliniken zur Diag -<br />

nosestellung Spezialisten aus Häusern<br />

der Maximalversorgung einbeziehen:<br />

Sie verschicken die Patientendaten,<br />

wie beispielsweise Röntgenbilder, elektronisch.<br />

Ein weiteres Beispiel sind Apps, mit<br />

denen die Bürger ohne unmittelbaren<br />

Arztkontakt eine Diagnose erstellen<br />

lassen. Häufig genannt wird das Beispiel,<br />

dass ein Patient einen verdächtig erscheinenden<br />

Leberfleck fotografiert und per<br />

App die Aufnahme an einen Dermatolo -<br />

gen verschickt, der dann innerhalb von<br />

48 Stunden eine Diagnose erstellt.<br />

Aber auch bei der Behandlung spielt die<br />

Digitalisierung zunehmend eine Rolle.<br />

So kann bei der Akutversorgung beispielsweise<br />

ein Experte per Live-Kamera zu<br />

einer OP zugeschaltet werden. Zum anderen<br />

können Patienten durch Telemedizin<br />

und E-Health besser betreut werden.<br />

Ein klassisches Beispiel ist die Messung<br />

von Vital daten, die automatisch an den<br />

Hausarzt übermittelt werden. Dabei prüft<br />

bereits eine Software, inwieweit diese<br />

Werte außerhalb der Norm liegen und<br />

gibt dann Alarm.<br />

Diese Anwendungen sind leider meist<br />

noch Insellösungen, das heißt, nur ein -<br />

zelne dieser Optionen werden bislang<br />

durch wenige Leistungserbringer wie<br />

Ärzte und Krankenhäuser genutzt.<br />

Zudem sind die Anwendungen häufig<br />

Selbstzahler leistungen.<br />

?: Inwieweit hilft das E-Health-Gesetz der<br />

Bundesregierung, die Chancen von Tele -<br />

medizin und E-Health besser zu nutzen?<br />

Braun: Der aktuelle Entwurf enthält viele<br />

sinnvolle Ansätze. So soll die elektronische<br />

Gesundheitskarte sinnvollerweise<br />

auch als Speichermedium für medizinische<br />

Notfalldaten genutzt werden. Hier -<br />

für soll es künftig finanzielle Anreize<br />

geben. Auch der Datenaustausch zwischen<br />

den Leistungserbringern soll verbessert<br />

werden. Richtig ist außerdem, dass die<br />

Vergütung telemedizinischer Leistungen<br />

durch die gesetzlichen Kran kenkassen<br />

vorangebracht werden soll. Dies wurde<br />

allerdings bereits durch das Versorgungs -<br />

strukturgesetz aus dem Jahr 2011 versucht,<br />

aber die Selbstverwaltung muss offensichtlich<br />

noch zum „Jagen“ ermuntert<br />

werden. Ein gewisser Teil der Telemedizin<br />

bewegt sich rechtlich in einem Grau -<br />

bereich, da in Deutschland das Prinzip<br />

der „unmittelbaren“ Behand lung gilt,<br />

was mitunter auch als Fern behand lungs -<br />

verbot bezeichnet wird. Hier bringt das<br />

E-Health-Gesetz leider keine echten<br />

Fortschritte.<br />

?: Wie können die <strong>IHK</strong>s dazu beitragen,<br />

dass die Vorteile der Digitalisierung<br />

im Gesundheitssektor besser zur<br />

Anwendung kommen?<br />

Braun: Die Gesundheitswirtschaft ist<br />

ein hochregulierter Wirtschaftsbereich.<br />

Unternehmer, die für diesen Wachstums -<br />

markt neue Anwendungen entwickeln,<br />

brauchen deshalb nicht nur wie bei jeder<br />

Neugründung die klassischen Unterstüt -<br />

zungsangebote. Vielmehr benötigen sie<br />

zusätzlich Beratung, welche Hindernisse<br />

und Chancen die Gesundheitsversorgung<br />

im Speziellen für die Geschäftsidee des<br />

Einzelnen beinhaltet. Hierfür kann auch<br />

LUDWIG GEORG BRAUN …<br />

… ist Vorsitzender<br />

des Gesund heits -<br />

wirtschaftsausschusses<br />

beim<br />

Deutschen<br />

Industrie-und<br />

Handels kammer -<br />

tag (D<strong>IHK</strong>). Der<br />

Melsunger Unternehmer ist Ehren -<br />

präsident des D<strong>IHK</strong> und ehemaliger<br />

Vorstandsvorsitzender des Pharmaund<br />

Medizinbedarfsunternehmens<br />

B. Braun Melsungen AG. w<br />

ein Austausch mit anderen Unterneh -<br />

mern, die erste Hürden bereits erfolgreich<br />

gemeistert haben, förderlich wirken. Ver -<br />

netzung und Information sind also zwei<br />

wesentliche Erfolgsfaktoren, die <strong>IHK</strong>s hier<br />

anbieten können. Einige <strong>IHK</strong>s gehen<br />

bereits mit gutem Beispiel voran und<br />

haben Arbeitskreise zu den vielfältigen<br />

Themen der Gesundheitswirtschaft und<br />

medizinischen Versorgung eingerichtet.<br />

! Vielen Dank, Herr Braun !<br />

Automatiktüren<br />

Brandschutzelemente<br />

Industrietore ∙ Hoftoranlagen<br />

Ausstellung, Verkauf, Service<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 33


Handelsregister<br />

Neueintragungen<br />

HRA 93284 – 19.1.15:<br />

Samvardhana Motherson Technology<br />

GmbH & Co. KG, 63571 Gelnhausen<br />

(Hailerer Str. 24). Ausgeschieden als<br />

pers. haftende Gesellschafterin:<br />

FORATIS Gründungs GmbH, Bonn (AG<br />

Bonn HRB 10791). Pers. haftende Gesell -<br />

schafte rin: Drachenfelssee 981. V V<br />

GmbH, Bonn (AG Bonn HRB 21166).<br />

Sitzverlegung der Gesellschaft (bisher<br />

204. GmbH & Co. Vermögensver wal -<br />

tung KG) von Bonn (bisher AG Bonn<br />

HRA 8349) nach Gelnhausen.<br />

HRA 93285 – 19.1.15:<br />

B 17 Eigentums GmbH & Co. KG,<br />

63477 Maintal (Am Pfarrhof 9).<br />

Pers. haftende Gesellschafterin:<br />

B 17 Verwaltungs GmbH, Maintal<br />

(AG Hanau HRB 95073).<br />

HRA 93286 – 19.1.15:<br />

AbacO Kapitalanlagen GmbH &<br />

Co. KG, 63450 Hanau (Nussallee 2).<br />

Ausgeschieden als pers. haftende<br />

Gesellschafterin: FAIRFINANCE24<br />

GmbH, Hannover (AG Hannover<br />

HRB 209368). Pers. haftende Gesell -<br />

schafterin: EM Endresmedia GmbH,<br />

Nürnberg (AG Nürnberg HRB 25203).<br />

Sitzverlegung der Gesellschaft (bisher<br />

D + F Vertriebsorganisation GmbH &<br />

Co. KG) von Hannover nach Hanau.<br />

HRA 93287 – 21.1.15:<br />

MCC Hallenbewirtschaftung GmbH<br />

& Co. KG, 63456 Hanau (Darmstädter<br />

Str. 184). Pers. haftende Gesellschafte -<br />

rin: FLEXA Management GmbH,<br />

Hanau (AG Hanau HRB 7145).<br />

HRA 93288 – 21.1.15:<br />

BESTCHEM - Ihr Chemiepartner Inh.<br />

Klaus Pfannkuch e. K., 63589 Linsen -<br />

gericht (Brentanostr. 10). Inhaber:<br />

Klaus Pfannkuch, Linsengericht.<br />

HRA 93289 – 23.1.15:<br />

CITY SKATE oHG, 36381 Schlüchtern<br />

(Ulrich-von-Hutten-Str. 32). Pers.<br />

haftende Gesellschafter: Karin Mai,<br />

Schlüchtern, und Oliver Mai,<br />

Schlüchtern.<br />

HRA 93290 – 26.1.15:<br />

DR. HÖHL'S GmbH & Co. KG,<br />

63477 Maintal (Am Weides 55).<br />

Pers. haftende Gesellschafterin:<br />

WH Vermögensverwaltungs GmbH,<br />

Maintal (AG Hanau HRB 1088).<br />

HRA 93291 – 26.1.15:<br />

Geissler Vermietungs GmbH & Co. KG,<br />

63486 Bruchköbel (Keltenstr. 22). Pers.<br />

haftende Gesellschafterin: Geissler<br />

Präzisionsdrehteile GmbH, 63486<br />

Bruchköbel (AG Hanau HRB 91457).<br />

HRA 93292 – 3.2.15:<br />

KIWO GmbH & Co. KG, 63637 Jossgrund<br />

(Deutelbacher Str. 10). Pers. haftende Ge -<br />

sellschafterin: KIWO-Beteiligungs GmbH,<br />

Jossgrund (AG Hanau HRB 95093).<br />

HRA 93293 – 3.2.15:<br />

REWE Michael Schmatloch oHG,<br />

63538 Großkrotzenburg (Schulstr. 5).<br />

Pers. haftende Gesellschafterin: REWE<br />

Partner GmbH, Köln (AG Köln HRB 72160).<br />

HRA 93294 – 3.2.15:<br />

Cuervo GmbH & Co. KG, 63505 Langen -<br />

selbold (Kinzigstr. 1). Pers. haftende<br />

Gesellschafterin: Business as usual<br />

Verwaltungs GmbH, Karlstein (AG<br />

Aschaffenburg HRB 12736). Sitzver -<br />

legung der Gesellschaft von Karlstein<br />

(bisher AG Aschaffenburg HRA 5374)<br />

nach Langenselbold.<br />

HRA 93295 – 5.2.15:<br />

Stars-Lounge GmbH & Co. KG,<br />

63505 Langenselbold (Kinzigstr. 1).<br />

Pers. haftende Gesellschafterin:<br />

Business as usual Verwaltungs GmbH,<br />

Karlstein (AG Aschaffenburg HRB<br />

12736). Sitzverlegung der Gesellschaft<br />

von Karlstein (bisher AG Aschaffenburg<br />

HRA 5370) nach Langenselbold.<br />

HRA 93296 – 5.2.15:<br />

Stars-Sport Gastro GmbH & Co. KG,<br />

63505 Langenselbold (Kinzigstr. 1). Pers.<br />

haftende Gesellschafterin: Business as<br />

usual Verwaltungs GmbH, Karlstein<br />

(AG Aschaffenburg HRB 12736). Sitz -<br />

verlegung der Gesellschaft von Karlstein<br />

(bisher AG Aschaffenburg HRA 5373)<br />

nach Langenselbold.<br />

HRA 93297 – 5.2.15:<br />

Barthold und Sohn Fördertechnik<br />

GmbH & Co. KG, 63477 Maintal<br />

(Honeywellstr. 2-6). Pers. haftende<br />

Gesellschafterin: Barthold Verwaltungs<br />

GmbH, Maintal (AG Hanau HRB 95082).<br />

HRA 93298 – 5.2.15:<br />

Stars GmbH & Co. KG, 63505 Langen -<br />

selbold (Kinzigstr. 1). Pers. haftende<br />

Gesellschafterin: Business as usual<br />

Verwaltungs GmbH, Karlstein (AG<br />

Aschaffenburg HRB 12736). Sitzver le -<br />

gung der Gesellschaft von Karlstein<br />

(bisher AG Aschaffenburg HRA 5371)<br />

nach Langenselbold.<br />

HRB 95069 – 14.1.15:<br />

MSSL Real Estate GmbH,<br />

63571 Gelnhausen (Hailerer Str. 24).<br />

Gegenstand: Der Erwerb, die Errich -<br />

tung, die Sanierung, das Halten und<br />

das Verwalten von Immobilien, insbesondere<br />

zur Vermietung und Verpach -<br />

tung an verbundene Unternehmen.<br />

Stammkapital: 25.000 €. GF: Andreas<br />

Heuser, Bad Soden-Salmünster. Sitz -<br />

verlegung der Gesellschaft von Frei -<br />

burg im Breisgau (bisher AG Freiburg<br />

i. Br. HRB 711945) nach Gelnhausen.<br />

HRB 95070 – 15.1.15:<br />

Eldra UG (haftungsbeschränkt),<br />

63456 Hanau (An der Wiesenhecke 7).<br />

Gegenstand: Einzel- und Großhandel<br />

von Elektrogeräten, Vermietung von<br />

Veranstaltungstechnik, Herstellung<br />

und Vermietung von Messebaugerät -<br />

schaften und Einrichtungsgegen -<br />

ständen, Herstellung von Rundfunkund<br />

Fernsehprogrammen, Vermietung<br />

von Pkws und Lkws, Vermittlung von<br />

Fachpersonal für Veranstaltungen.<br />

Stammkapital: 500 €. GF: Dario Kozjak,<br />

Hanau.<br />

HRB 95071 – 15.1.15:<br />

Brennstoffhandel Habermann<br />

Verwaltungs GmbH, 61130 Nidderau<br />

(Oberdorfweg 17). Gegenstand: Beteili -<br />

gung an Handelsgesellschaften sowie<br />

die Übernahme der persönlichen Haf -<br />

tung und der Geschäftsführung bei<br />

Handelsgesellschaften, insbesondere<br />

an der Firma Brennstoffhandel Haber -<br />

mann GmbH & Co. KG. Stammkapital:<br />

25.000 €. GF: GF: Robert Habermann,<br />

Nidderau.<br />

HRB 95072 – 15.1.15:<br />

Blatt Haustechnik Heizungs- und<br />

Sanitärbau UG (haftungsbeschränkt),<br />

63619 Bad Orb (Lauzenstr. 9). Gegen -<br />

stand: Heizungs- und Sanitärbau.<br />

Stammkapital: 600 €. GF: Frank Blatt,<br />

Bad Orb.<br />

HRB 95073 – 19.1.15:<br />

B 17 Verwaltungs GmbH, 63477 Maintal<br />

(Am Pfarrhof 9). Gegenstand: Übernahme<br />

der Geschäftsführung als persönlich<br />

haftende Gesellschafterin der B 17<br />

Eigentums GmbH & Co. KG, Maintal<br />

(nachfolgend „Kommanditgesellschaft“<br />

genannt), die Vornahme aller damit im<br />

Zusammenhang stehenden Geschäfte<br />

sowie die Förderung des Unterneh mens -<br />

zwecks der vorgenannten Kommandit -<br />

gesellschaft innerhalb ihres Unterneh -<br />

mensgegenstandes sowie alle in diesen<br />

Bereichen anfallenden Tätigkeiten.<br />

Stammkapital: 25.000 €.<br />

GF: Karlheinz Grebhardt, Maintal.<br />

HRB 95074 – 19.1.15:<br />

1. Spiel- und Fußballpark Hanau<br />

GmbH, 63450 Hanau (Martin-Luther-<br />

King-Str. 40). Gegenstand: Das Betrei -<br />

ben einer Indoor-Fußball-Anlage zur<br />

gewerblichen Vermietung der Hallen -<br />

flächen an Sporttreibende, das Betrei -<br />

ben einer Fußballschule, der Verkauf<br />

von Sportartikeln, das Betreiben eines<br />

Indoor-Spielplatzes sowie eines<br />

Gastronomietriebes. Stammkapital:<br />

50.000 €. GF: Yasin Keskin,<br />

Langenselbold.<br />

HRB 95075 – 19.1.15:<br />

SAMEN GmbH, 63452 Hanau<br />

(Moselstr. 45). Gegenstand: Im- und<br />

Export und Einzelhandel mit Möbeln,<br />

Heimtextilien und Teppichen.<br />

Stammkapital: 25.000 €.<br />

GF: Nurten Külcür, Neu-Isenburg.<br />

HRB 95076 – 19.1.15:<br />

Orbär‘s BBQ Joint GmbH, 63619 Bad<br />

Orb (Lindenallee 32). Gegenstand:<br />

Unternehmensbeteiligungen, Betrei -<br />

ben, Verwalten und Beraten von<br />

gastronomischen Einheiten und Unter -<br />

nehmen. Stammkapital: 25.000 €.<br />

GF. Franz Josef Hiebler, Bad Orb, und<br />

Jacqueline Hiebler, Bad Orb.<br />

HRB 95077 – 19.1.15:<br />

42 Trust us GmbH, 63619 Bad Orb<br />

(Lindenallee 32). Gegenstand: Unter -<br />

nehmensbeteiligungen, Consulting<br />

und Verwaltung im Bereich IT und<br />

Wirtschaft. Stammkapital: 25.000 €.<br />

GF: Franz Josef Hiebler, Bad Orb. Einzel -<br />

prokura: Jacqueline Hiebler, Bad Orb.<br />

HRB 95078 – 20.1.15:<br />

Bullites UG (haftungsbeschränkt),<br />

63505 Langenselbold (Wilhelmstr. 5).<br />

Gegenstand: Beratung und Dienst -<br />

leistungen im Bereich der Informa -<br />

tions technologie, Entwicklung und<br />

Vertrieb von Hardware und Software<br />

sowie Konzeption, Bereitstellung und<br />

Wartung von IT-Infrastruktur sowie alle<br />

damit zu vereinbarenden und damit im<br />

Zusammenhang stehenden Tätig -<br />

keiten. Stammkapital: 25.000 €.<br />

GF: Ursula Irma Schmitz, Windhagen.<br />

HRB 95079 – 20.1.15:<br />

Certigo GmbH, 63571 Gelnhausen<br />

(Seestr. 11). Gegenstand: Beratung und<br />

Ausbildung in den Themenfeldern IT-<br />

34 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


Sicherheit, Business Continuity<br />

Management, Risikomanagement<br />

sowie integrierte Management -<br />

systeme, die Themenfelder unterstützende<br />

Softwareprodukte und Cloud<br />

Services, Personengestellung sowie BSP<br />

in den Bereichen IT-Sicherheit und<br />

Datenschutz, Verkauf von Hard- und<br />

Software. Stammkapital: 25.000 €.<br />

GF: Dr. Guido Moritz, Rostock, und<br />

Jörg Deusinger, Linsengericht.<br />

HRB 95080 – 20.1.15:<br />

SMT Beteiligungs GmbH,<br />

63571 Gelnhausen (Hailerer Str. 24).<br />

Gegenstand: Beteiligung als Gesell -<br />

schafterin an der Samvardhana<br />

Motherson Technology GmbH & Co. KG<br />

(bislang 204. GmbH & Co. Vermögens -<br />

verwaltungs KG (AG Bonn HRA 8349<br />

„KG“), sofern die Gesellschaft als<br />

persönlich haftende Gesellschaft an<br />

der KG beteiligt ist, ist Unternehmens -<br />

gegenstand diese Beteiligung als persönlich<br />

haftende Gesellschafterin,<br />

sofern die Gesellschaft als Kom man -<br />

ditistin an der KG beteiligt ist, ist<br />

Gesellschaftsgegenstand die bloße<br />

Beteiligung als Zwischengesellschaft,<br />

deren Aufgabe sich auf das Halten und<br />

Verwalten dieser Beteiligung ohne<br />

Einflussnahme auf die Geschäfts -<br />

führung beschränkt. Stammkapital:<br />

25.000 €. GF: Andreas Heuser, Bad<br />

Soden-Salmünster. Sitzverlegung der<br />

Gesellschaft (bisher Drachenfelssee<br />

981. VV GmbH) von Bonn (bisher AG<br />

Bonn HRB 21166) nach Gelnhausen.<br />

HRB 95081 – 21.1.15:<br />

ISAAC UG (haftungsbeschränkt),<br />

63450 Hanau. Geschäftsanschrift:<br />

65795 Hattersheim am Main<br />

(Hochheimer Str. 16). Gegenstand:<br />

Schlüsselfertigbau, Abbruch- und<br />

Entkernungsarbeiten. Rohbau- und<br />

Sanierungsarbeiten, Schadstoff -<br />

sanierung, Estricharbeiten, Vermietung<br />

sowie Import und Export von Metall<br />

und Schrott. Stammkapital: 500 €.<br />

GF: Zishan Ishaq, Hattersheim.<br />

HRB 95082 – 21.1.15:<br />

Barthold Verwaltungs GmbH,<br />

63477 Maintal (Honeywellstr. 2-6).<br />

Gegenstand: Der Erwerb und die Ver -<br />

waltung von Beteiligungen sowie die<br />

Übernahme der persönlichen Haf tung<br />

der Geschäftsführung bei Personen -<br />

gesellschaften, insbesondere die<br />

Beteili gung als persönlich haftende<br />

geschäftsführende Gesellschafterin<br />

an der Barthold Fördertechnik GmbH<br />

& Co. KG, Maintal. Stammkapital:<br />

25.000 €. GF: Marco Barthold, Hanau.<br />

HRB 95083 – 21.1.15:<br />

HdB Haus der Beratung Versiche rungs -<br />

makler GmbH, 63486 Bruchköbel<br />

(Gartenstr. 14). Gegenstand: Die Ver -<br />

mittlung von Versicherungen, die An -<br />

lage- und/oder Abschlussvermittlung<br />

im Sinne des § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 1 und 2<br />

KWG von Anteilsscheinen von Kapital -<br />

anlagegesellschaften (inländische<br />

Investmentfonds) oder ausländischen<br />

Investmentanteilen, die nach Auslands -<br />

investment-Gesetz vertrieben werden<br />

dürfen, für die in § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 8<br />

KWG genannten Unternehmen, d. h.<br />

lizensierten Kredit- bzw. Finanz dienst -<br />

leistungsinstituten und/oder Kapital -<br />

anlagegesellschaften bzw. ausländischen<br />

Investmentgesellschaften und/<br />

oder Zweigniederlassungen ausländischer<br />

Kreditinstituten bzw. Wertpapier -<br />

handelsunternehmen aus dem europäischen<br />

<strong>Wirtschaftsraum</strong>, die nach<br />

§ 53 b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 KWG tätig<br />

sein dürfen. Das Unternehmen ist nicht<br />

befugt, sich bei der Erbringung dieser<br />

Finanzdienstleistungen Eigentum oder<br />

Besitz an Geldern, an Anteilsscheinen<br />

oder Anteilen von Kunden zu verschaffen.<br />

Rechtsberatung und Steuerbera -<br />

tung werden nicht ausgeführt. Stamm -<br />

kapital: 25.000 €. GF: Ingo Buttler,<br />

Bruchköbel. Einzelprokura:<br />

Matthias Traut, Offenbach. Sitzverle -<br />

gung der Gesellschaft von Oberts -<br />

hausen (bisher AG Offenbach<br />

HRB 11455) nach Bruchköbel.<br />

HRB 95084 – 22.1.15:<br />

GL Power System Analytics UG<br />

(haftungsbeschränkt), 63543 Neuberg<br />

(Mozartring 15). Gegenstand: Elek -<br />

trische Systemauslegungen, Mach -<br />

barkeitsstudien und Netzberech -<br />

nungen. Stammkapital: 5.000 €.<br />

GF: Gerhard Lempa, Neuberg.<br />

HRB 95085 – 22.1.15:<br />

Goy Systemgastronomie GmbH,<br />

63619 Bad Orb (Leopold-Koch-Str. 21).<br />

Gegenstand: Betrieb von Restaurants<br />

des Lizenzgebers Burger King GmbH.<br />

Stammkapital: 50.000 €. GF. Manfred<br />

Goy, Bad Orb. Entstanden durch<br />

Aufspaltung der Goy & Lehnert Fast<br />

Food GmbH, Gelnhausen (AG Hanau<br />

HRB 12744), nach Maßgabe des<br />

Spaltungsplanes vom 5.6.14 sowie der<br />

Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom selben Tag.<br />

HRB 95086 – 22.1.15:<br />

Lehnert Systemgastronomie GmbH,<br />

63571 Gelnhausen (Leipziger Str. 27).<br />

Gegenstand: Betrieb von Restaurants<br />

des Lizenzgebers Burger King GmbH.<br />

Stammkapital: 50.000 €. GF: Gerd<br />

Lehnert, Gelnhausen, Maren Lehnert,<br />

Gelnhausen, und Sascha Berndt,<br />

Gelnhausen. Entstanden durch<br />

Aufspaltung der Goy & Lehnert Fast<br />

Food GmbH, Gelnhausen (AG Hanau<br />

HRB 12744), nach Maßgabe des<br />

Spaltungsplanes vom 5.6.14 sowie der<br />

Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom selben Tag.<br />

HRB 95087 – 23.1.15:<br />

IBA Service GmbH, 63450 Hanau<br />

(Hanauer Vorstadt 23). Gegenstand:<br />

Beförderung und Montage von ge -<br />

normten Möbel teilen sowie Umzugs -<br />

transporte aller Art. Stammkapital:<br />

25.000 €. GF: Bakir Artug, Hanau.<br />

HRB 95088 – 23.1.15:<br />

MAVO GmbH, 63584 Gründau (Im<br />

Steingarten 15). Gegenstand: Planung,<br />

Konstruktion und Fertigung von Werk -<br />

zeugen und Vorrichtungen sowie<br />

Sondermaschinenbau. Stammkapital:<br />

25.000 €. GF: Michael Rainer Stanull,<br />

Gründau.<br />

HRB 95089 – 23.1.15:<br />

FH Beteiligungs GmbH, 63526 Erlensee<br />

(Schöne Aussicht 6). Gegenstand: Der<br />

Erwerb, das Halten und Verwalten von<br />

Beteiligungen an anderen Unterneh -<br />

men im eigenen Namen und auf eigene<br />

Rechnung im Bereich Baulandent -<br />

wicklung und Hochbau, Projektierung<br />

von Erneuerbaren Energien Projekten<br />

und von Baulandentwicklungen, das<br />

Halten und Verwalten von Beteiligun -<br />

gen an Erneuerbaren Energien Projek -<br />

ten bzw. Gesellschaften im Allgemei -<br />

nen, insbesondere Hochbau und das<br />

Erbringen von Beratungs- und Dienst -<br />

leistungen in allen aufgeführten<br />

Be reichen. Stammkapital: 25.000 €.<br />

GF: Frank Gerald Heuser, Biebertal.<br />

Sitzverlegung der Gesellschaft von<br />

Biebertal (bisher AG Gießen HRB 6762)<br />

nach Erlensee.<br />

HRB 95090 – 23.1.15:<br />

Lalezar UG (haftungsbeschränkt),<br />

63450 Hanau (Wallweg 38). Gegen -<br />

stand: Betreiben eines Gastro nomie -<br />

betriebs. Stammkapital: 1.000 €.<br />

GF: Harun Yürür, Hanau.<br />

HRB 95091 – 29.1.15:<br />

Wieczorek Consulting GmbH,<br />

63505 Langenselbold (Eschenstr. 2).<br />

Gegenstand: Die Softwareentwicklung,<br />

der Vertrieb von Hard- und Software -<br />

lösungen sowie alle damit zusammenhängenden<br />

Tätigkeiten. Stammkapital:<br />

25.000 €. GF: Carsten Wieczorek,<br />

Langenselbold.<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 35


Handelsregister<br />

Tel. +49 (0) 61 81 / 50 84 10 | Fax +49 (0) 61 81 / 50 84 128 | www.cromm-vs.de<br />

HRB 95092 – 23.1.15:<br />

Wolfcyber Intelligence GmbH,<br />

63450 Hanau (Kurt-Blaum-Platz 8).<br />

Gegenstand: Die Entwicklung, die<br />

Produktion, der Handel und der Ver -<br />

trieb von Software- und Nachrichten -<br />

systemen sowie die IT-Sicherheit und<br />

Automatisierung von Softwareanwen -<br />

dungen, die Forschung auf diesem<br />

Gebiet sowie die Durchführung von<br />

Schulungen im Bereich der Softwareund<br />

Nachrichtentechnik. Genehmi -<br />

gungs pflichtige Geschäfte werden<br />

nicht betrieben. Stammkapital:<br />

25.000 €. GF: Manish Kumar,<br />

Dubai/Vereinigte Arabische Emirate.<br />

HRB 95093 – 2.2.15:<br />

KIWO-Beteiligungs GmbH,<br />

63637 Jossgrund (Deutelbacher Str. 10).<br />

Gegenstand: Beteiligung als persönlich<br />

haftende Gesellschafterin an der<br />

KIWO-Interhomes GmbH & Co. KG,<br />

Jossgrund. Stammkapital: 25.000 €. GF.<br />

Frank Kleespies, Jossgrund, Fred Wessel,<br />

Weyhe, und Frank Vierkötter, Bremen.<br />

HRB 95094 – 3.2.15:<br />

CEKA-Invest GmbH, 63505 Langen -<br />

selbold (Steinweg 2). Gegenstand:<br />

Recycling von Katalysatoren und<br />

Edelmetallgewinnung sowie Verwalten<br />

eigenen Vermögens und die Beteili -<br />

gung an anderen Unternehmen wie<br />

auch das Eigengeschäft mit Wert -<br />

papieren und Derivaten soweit diese<br />

keine Genehmigung durch das KWG<br />

bedarf. Gegenstand des Unternehmens<br />

ist ebenfalls der Erwerb, die Sanierung<br />

und Verwaltung von Gebäuden und<br />

Grundstücken. Stammkapital: 25.000 €.<br />

Nicht mehr GF: Manfred Körner,<br />

Neuberg. GF: Alexander Körner, Langen -<br />

selbold. Sitzverlegung der Gesellschaft<br />

(bisher MEKAT Recycling GmbH) von<br />

Kleinostheim (bisher AG Aschaffenburg<br />

HRB 11289) nach Langenselbold.<br />

HRB 95095 – 3.2.15:<br />

JAB Verwaltungs GmbH,<br />

63505 Langenselbold (Schloßstr. 4).<br />

Gegenstand: Gründung und Erwerb<br />

und Verwaltung von Beteiligungen<br />

sowie die Übernahme der persönlichen<br />

Haftung und Geschäftsführung bei<br />

Handelsgesellschaften. Stammkapital:<br />

25.000 €. GF: Jens-Andreas Barth,<br />

Langenselbold.<br />

HRB 95096 – 3.2.15:<br />

Wolf Immobilienverwaltungs GmbH,<br />

63457 Hanau (Rodenbacher Chaussee 6).<br />

Gegenstand: Die Verwaltung von Immo -<br />

bilien und Beteiligungen. Die Gesell -<br />

schaft übt keine Bank- und Finanz dienst -<br />

leistungsgeschäfte gemäß § 1 (1) und (1a)<br />

Kreditwesengesetz aus. Stamm kapital:<br />

30.000 €. GF: Hermann Wolf, Alzenau.<br />

HRB 95097 – 4.2.15:<br />

HR-4-Progress GmbH, 36396 Steinau<br />

a. d. Str. (Tannenweg 6). Gegenstand:<br />

Die Beratung von Firmeninhabern und<br />

Führungskräften in Industrie, Hand -<br />

werk und Dienstleistung bei Fragen zu<br />

Personalgewinnung, -führung, -entwicklung<br />

und -reduzierung sowie bei<br />

Fragen zur Organisationsentwicklung.<br />

Ebenso ist Gegenstand des Unterneh -<br />

mens die Organisation von Seminaren,<br />

das Coaching von Einzelpersonen so -<br />

wie die Durchführung von Präsenta -<br />

tionen und die Moderation von Ver -<br />

anstaltungen unterschiedlichster Art.<br />

Stammkapital: 25.000 €. GF: Reiner<br />

Wolf Heineck, Steinau a. d. Str. Sitz -<br />

verlegung der Gesellschaft von Zülpich<br />

(bisher AG Bonn HRB 16262) nach<br />

Steinau a. d. Str.<br />

HRB 95098 – 4.2.15:<br />

gephro Quality Affairs UG (haftungsbeschränkt),<br />

36381 Schlüchtern<br />

(Brückenauer Str. 31). Gegenstand: Liefe -<br />

rantenqualifizierung von Her stellern<br />

pharmazeutischer Wirkstoffe und Fer -<br />

tig produkte entsprechend der europäischen<br />

Richtlinien der guten Herste l -<br />

lungs praxis und die Unterstüt zung bei<br />

der behördlichen Registrie rung und<br />

Zulassung. Dies wird durch die Anpas -<br />

sung und Optimierung be trieblicher<br />

und regulatorischer Vor gänge mittels<br />

Schulungen, Beratung und Vor-Ort-<br />

Service erreicht. Zielset zung ist die<br />

Förderung des Im- und Exports sowie<br />

der Vermarktung von Nahrungsergän -<br />

zungsmitteln, pharmazeutischen<br />

Erzeugnissen und Hilfs stoffen für die<br />

Herstellung. Stamm kapital: 1.000 €.<br />

GF: Philipp Roth, Schlüchtern.<br />

HRB 95099 – 4.2.15:<br />

IT-Service Kühlborn GmbH,<br />

63607 Wächtersbach (An der Etzweide 7).<br />

Gegenstand: Der Handel mit Compu -<br />

tern und Erbringung von EDV-Dienst -<br />

leistungen. Stammkapital: 25.000 €.<br />

GF: Dieter Kühlborn, Wächtersbach.<br />

HRB 95100 – 4.2.15:<br />

TelOne GmbH, 63477 Maintal (Am<br />

Technologiepark 1-5). Gegenstand:<br />

Vertrieb von Telekommunikations -<br />

dienstleistungen. Stammkapital:<br />

25.000 €. Nicht mehr GF: Anton<br />

Romantschuk, Rimpar. GF: Ramzan<br />

Dadaev, Würzburg. Sitzverlegung der<br />

Gesellschaft von Rimpar (bisher AG<br />

Würzburg HRB 12155) nach Maintal.<br />

HRB 95101 – 4.2.15:<br />

Peter‘s Autowelt UG (haftungs -<br />

beschränkt), 63477 Maintal (Nieder -<br />

gasse 20). Gegenstand: Die Organisa -<br />

tion und Durchführung von Smart-<br />

Repair- und Lackierarbeiten an Kraft -<br />

fahr zeugen sowie der Gebraucht -<br />

wagen handel. Stammkapital: 100 €.<br />

GF: Peter Varga, Maintal.<br />

HRB 95102 – 5.2.15:<br />

Aus- und Weiterbildungszentrum<br />

Fischer & Klimesch GmbH,<br />

63607 Wächtersbach (Industriestr. 38).<br />

Gegenstand: Der Betrieb einer Privat -<br />

schule im beruflichen und sprachlichen<br />

Bereich. Es werden berufliche Erstaus -<br />

bildungen und berufliche Weiter -<br />

bildungslehrgänge öffentlichen<br />

Institutionen und privaten Einrich -<br />

tungen angeboten. Stammkapital:<br />

25.000 €. GF: Oliver Fischer, Gründau,<br />

und Uwe Roland Klimesch,<br />

Linsengericht.<br />

HRB 95103 – 5.2.15:<br />

Maverity International Trading GmbH,<br />

61137 Schöneck (Sudetenstr. 8a). Gegen -<br />

stand: Handel mit Gebrauchsgütern<br />

(wie z.B. Kleidung, Schmuck, Spiel -<br />

waren, Werkzeug, Elektronik, u. ä.) auf<br />

internationalen Bezugs- und Absatz -<br />

wegen. Das Angebot oder der Handel<br />

mit Dienstleistungen über das Internet<br />

kann ebenfalls in das Aufgabengebiet<br />

fallen. Geschäfte, die zur vermeintlich<br />

positiven Entwicklung der Gesellschaft<br />

beitragen, können wahrgenommen<br />

werden. Stammkapital: 25.000 €.<br />

GF: Markus Schimmel, Schöneck.<br />

HRB 95104 – 9.2.15:<br />

Media & CTP Partner UG (haftungsbeschränkt),<br />

63477 Maintal (Hofge richt -<br />

str. 21). Gegenstand: Betrieb für<br />

Medien design und Druckform herstel -<br />

lung-CTP und alle damit zusammenhängenden<br />

Dienstleistungen. Stamm -<br />

kapital: 10.000 €. GF: Kai Zingrebe,<br />

Bruchköbel.<br />

HRB 95105 – 9.2.15:<br />

NAM Gebäudemanagement UG<br />

(haftungsbeschränkt), 63477 Maintal<br />

(Berliner Str. 130). Gegenstand:<br />

Gebäudemanagement. Stammkapital:<br />

600 €. GF: Mustafa Kaymaz, Maintal.<br />

HRB 95106 – 9.2.15:<br />

The CH Group GmbH, 63450 Hanau<br />

(Kurt-Blaum-Platz 8). Gegenstand: Das<br />

Halten und die Verwaltung von Ver -<br />

mögen und Unternehmens beteili -<br />

gungen sowie die Übernahme von<br />

administrativen und strategischen<br />

Aufgaben für die Unternehmen, an<br />

denen Beteiligungen gehalten werden.<br />

Rechts- und Steuerberatung sind ausgeschlossen.<br />

Stammkapital: 25.000 €.<br />

GF: Andreas Wilke, Hasselroth.<br />

Veränderungen<br />

HRA 92433 – 13.1.15:<br />

Bürobedarf Langhammer e. K.,<br />

Inh. Rüdiger Vonrhein, 63579 Freigericht<br />

(Kolpingstr. 4). Ausgeschieden als pers.<br />

haftende Gesellschafterin: Theresia<br />

Rieth-Diersperger, Freigericht. Inhaber:<br />

Rüdiger Vonrhein, Freigericht. Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst. Rüdiger<br />

Vonrhein ist nunmehr Alleininhaber.<br />

HRA 12183 – 21.1.15:<br />

F. W. Breidenbach GmbH & Co. KG<br />

Kunststoff-Formartikel-Eigener<br />

Werkzeugbau, 63589 Linsengericht<br />

(Raiffeisenstr. 4). Einzelprokura:<br />

Ulrich Auer, Bad Orb.<br />

HRA 93284 – 28.1.15:<br />

Samvardhana Motherson Innovative<br />

Autosystems GmbH & Co. KG.,<br />

63571 Gelnhausen (Hailerer Str. 24).<br />

Pers. haftende Gesellschafterin: SMT<br />

Beteiligungs GmbH, Gelnhausen<br />

(AG Hanau HRB 95080). Einzel -<br />

prokuren: Andreas Heuser, Bad Soden-<br />

Salmünster, und Peter Vollprecht,<br />

Bad Soden-Salmünster.<br />

HRA 92377 – 29.1.15:<br />

Grünbau KG, 63452 Hanau (Forellenstr.<br />

2). Ausgeschieden als pers. haftende<br />

Gesellschafterin: Grünbau Verwaltungs<br />

GmbH, Hanau (AG Hanau HRB 93183).<br />

HRA 11317 – 29.1.15:<br />

Engelbert Strauss oHG, 63599 Bieber -<br />

gemünd (Frankfurter Str. 98-102).<br />

Pers. haftende Gesellschafter:<br />

Henning Strauß, Biebergemünd,<br />

und Steffen Strauß, Biebergemünd.<br />

Die Firma ist geändert.<br />

HRA 11317 – 2.2.15:<br />

Strauss Trading oHG, 63599 Bieber -<br />

gemünd (Frankfurter Str. 98-102).<br />

Pers. haftende Gesellschafter:<br />

Henning Strauß, Biebergemünd, und<br />

Steffen Strauß, Biebergemünd. Pro -<br />

kuren erloschen: Henning Strauß,<br />

Biebergemünd, und Steffen Strauß,<br />

Biebergemünd.<br />

HRA 92900 – 2.2.15:<br />

SIB Objektbetreuung GmbH & Co. KG,<br />

61137 Schöneck (Frankfurter Str. 29).<br />

Ausgeschieden als pers. haftende<br />

Gesellschafterin: SIB Liegenschaften<br />

36 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


& Verwaltungen GmbH, Schöneck<br />

(AG Hanau HRB 93508). Pers. haftende<br />

Gesellschafterin: SIB Holding GmbH,<br />

Schöneck (AG Hanau HRB 94201).<br />

HRA 92899 – 2.2.15:<br />

Siebte SIB Beteiligungen GmbH & Co.<br />

KG, 61137 Schöneck (Frankfurter Str. 29).<br />

Ausgeschieden als pers. haftende<br />

Gesellschafterin: SIB Liegenschaften<br />

& Verwaltungen GmbH, Schöneck<br />

(AG Hanau HRB 93508). Pers. haftende<br />

Gesellschafterin: SIB Holding GmbH,<br />

Schöneck (AG Hanau HRB 94201).<br />

HRA 11317 – 3.2.1.15:<br />

Engelbert Strauss GmbH & Co KG,<br />

63599 Biebergemünd (Frankfurter<br />

Str. 98-102). Ausgeschieden als<br />

pers. haftende Gesellschafter:<br />

Henning Strauß, Biebergemünd,<br />

und Steffen Strauß, Biebergemünd.<br />

HRA 92175 – 4.2.15:<br />

BK Hanau Restaurant GmbH + Co. KG,<br />

63452 Hanau (Maintaler Str. 22).<br />

Pers. haftende Gesellschafterin:<br />

Lehnert Verw.-GmbH, Hanau<br />

(AG Hanau HRB 91381).<br />

HRA 12040 – 5.2.15:<br />

Weidenhof oHG, 63607 Wächtersbach<br />

(Weidenhof). Ausgeschieden als pers.<br />

haftende Gesellschafterin: Simone<br />

Bienossek, Wächtersbach. Pers. haf -<br />

tende Gesellschafterin: Maren Pillot,<br />

Wächtersbach.<br />

HRA 92499 – 5.2.15:<br />

Strauss Trading KG, 63599 Bieber -<br />

gemünd (Frankfurter Str. 98-102).<br />

Ausgeschieden als pers. haftende<br />

Gesellschafter: Henning Strauß,<br />

Biebergemünd, und Steffen Strauß,<br />

Biebergemünd.<br />

HRA 5205 – 9.2.15:<br />

Heinrich König & Co.KG, 61138 Nieder -<br />

dorfelden (An der Rosenhelle 5). Prokura<br />

erloschen: Elsbeth Laidig-Marx,<br />

Frankfurt.<br />

HRB 93222 – 6.1.15:<br />

Rohrberg Consulting UG (haftungs -<br />

beschränkt), 63571 Gelnhausen<br />

(Klosterstr. 7). Liquidatorin: Doris Stock-<br />

Rohrberg, Gelnhausen. Die Gesellschaft<br />

ist aufgelöst.<br />

HRB 90783 – 7.1.15:<br />

BPG-BERGWINKEL PROJEKTENTWICK-<br />

LUNGEN und GEWERBEIMMOBILIEN<br />

GmbH, 36391 Sinntal (Am Ärztehaus 7).<br />

Nicht mehr GF: Ingeborg Petrich,<br />

Sinntal, Liquidator: Helmut Petrich,<br />

Sinntal. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 1163 – 7.1.15:<br />

„Comoedienhaus Wilhelmsbad<br />

Betriebsgesellschaft in Hanau mit<br />

beschränkter Haftung“, 63450 Hanau<br />

(Steinheimer Str. 1b). Liquidatorin:<br />

Nicole Patricia Rautenberg, Hanau.<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 6285 – 8.1.15:<br />

ASIX Reinigungssysteme GmbH,<br />

63526 Erlensee (Beethovenstr. 26).<br />

Liquidator: Erwin Ladinig, Wölfnitz/<br />

Österreich.<br />

HRB 94523 – 8.1.15:<br />

Agrarland UG (haftungsbeschränkt),<br />

36396 Steinau a. d. Str. (Am Berg 35).<br />

Liquidator: Christian Zimmermann,<br />

Steinau a. d. Str. Durch rechtskräftigen<br />

Beschluss des AG Hanau (AZ.<br />

70IN326/14) vom 4.12.14 ist die<br />

Eröffnung des Insol venzverfahrens<br />

über das Vermögen der Gesellschaft<br />

mangels Masse abgelehnt. Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts<br />

wegen eingetragen.<br />

HRB 91107 – 9.1.15:<br />

Bailly Diehl Textil GmbH, 63452 Hanau<br />

(Vor der Kinzigbrücke 3).<br />

GF: Christiane Bailly-Rauch, Hanau.<br />

HRB 92887 – 9.1.15:<br />

LEOS Betriebs GmbH, 63477 Maintal<br />

(Hintergasse 3). Neuer Gegenstand: Das<br />

Aufstellen, Unterhalten und Betreiben<br />

von Automaten aller Art sowie der<br />

Import und Export von Waren aller Art<br />

sowie das Betreiben von Hotel- und<br />

Gastronomiebetrieben.<br />

HRB 94902 – 9.1.15:<br />

Bien-Zenker GmbH, 36381 Schlüchtern<br />

(Am Distelrasen 2).<br />

GF: Michael Belschak, Köln.<br />

HRB 92466 – 9.1.15:<br />

Thomas GmbH, 63505 Langenselbold<br />

(Industriestr. 6). GF: Dr. Thomas Rister,<br />

Gerlingen.<br />

HRB 95055 – 9.1.15:<br />

RED OAK GmbH, 63579 Freigericht<br />

(Dr.-Schmitt-Str. 8). Neues<br />

Stammkapital: 26.000 €.<br />

HRB 93127 – 9.1.15:<br />

Ager Pharia GmbH, 63457 Hanau<br />

(Rodenbacher Chaussee 6). Nicht mehr<br />

GF: Sabrina Gies-Meier, Dieburg, und<br />

Hector Claudio Kovacevic Rois, Berlin.<br />

GF: Zoran Vojnic Tunic, Grad Zagreb/<br />

Kroatien.<br />

HRB 94494 – 9.1.15:<br />

Innovative Energy GmbH,<br />

61137 Schöneck (Im Kutscherhof 1).<br />

Geschäftsanschrift: 27580 Bremer -<br />

haven (Wurster Straße 102, c/o<br />

Rechtsanwalt Dr. Nikolaus v. Marcard).<br />

Durch Beschluss des AG Hanau<br />

(Az. 70IN399/14) vom 29.12.14 ist ein<br />

vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt<br />

und zusätzlich angeordnet, dass Ver -<br />

fügungen der Gesellschaft nur mit<br />

Zustimmung des vorläufigen<br />

Insolvenz verwalters wirksam sind.<br />

HRB 91923 – 9.1.15:<br />

Netzwerk für Gesundheit Main-Kinzig<br />

GmbH Zentrum für Prävention und<br />

Rehabilitation, 63628 Bad Soden-<br />

Salmünster (Frowin-von-Hutten-Str. 5).<br />

Nicht mehr GF: Raymond Grant, Bad<br />

Soden-Salmünster. GF: Klaus<br />

Schnettger, Mönchengladbach.<br />

HRB 13172 – 9.1.15:<br />

Bit & Byte EDV-Betreuungs GmbH,<br />

63505 Langenselbold (Birkenweiherstr. 9).<br />

Nicht mehr GF: Dieter Kühlborn,<br />

Wächtersbach.<br />

HRB 94427 – 12.1.15:<br />

Active Business Consult Solutions<br />

GmbH, 63594 Hasselroth (Hänfigstr. 13).<br />

Geschäftsanschrift: 65187 Wiesbaden<br />

(Konrad-Adenauer-Ring 33). Durch<br />

Be schluss des AG Wiesbaden (Az.<br />

10IN428/14) vom 1.1.15 ist über das<br />

Vermögen der Gesellschaft das<br />

Insolvenzverfahren eröffnet. Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts<br />

wegen eingetragen.<br />

HRB 6926 – 12.1.15:<br />

Quarzglas Komponenten und Service<br />

QCS GmbH, 63477 Maintal (Raiffeisen -<br />

str. 8). Nicht mehr GF: Jürgen Roth,<br />

Maintal. GF: Friederike Roth, Neuberg.<br />

HRB 90258 – 12.1.15:<br />

Ries Ceramic Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung, 36396 Steinau<br />

a. d. Str. (Sodener Weg). Liquidator:<br />

Hermann Ries, Steinau a. d. Str.<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 94455 – 12.1.15:<br />

CM Vermittlung GmbH, 63450 Hanau<br />

(Güterbahnhofstr. 3-7). Durch Beschluss<br />

des AG Hanau (Az. 70IN323/14) vom<br />

29.12.14 ist über das Vermögen der<br />

Gesellschaft das Insolvenzverfahren<br />

eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

Von Amts wegen eingetragen.<br />

HRB 94612 – 12.1.15:<br />

Mobilis in Mobili UG (haftungs -<br />

beschränkt), 63584 Gründau (Hühner -<br />

berg 10). Sitzverlegung der Gesellschaft<br />

nach 10587 Berlin (Fraunhoferstr. 23a,<br />

c/o Kai Grünenwald). Jetzt AG<br />

Charlotten burg HRB 159391 B.<br />

HRB 94003 – 13.1.15:<br />

Hessische Frischei GmbH, 36391 Sinntal<br />

(Körperwiesenweg 1). Neuer Gegen -<br />

stand: Vermarktung von Konsumeiern<br />

an gewerbliche Abnehmer.<br />

GF: Karin Silz, Offenbach.<br />

HRB 4579 – 13.1.15:<br />

Koch & Sohn Bau-GmbH, 63456 Hanau<br />

(Maybachstr. 12). GF: Christof Koch,<br />

Hanau.<br />

HRB 4372 – 13.1.15:<br />

Pietz-Beratungs- und Versorgungs-<br />

GmbH, 63538 Großkrotzenburg<br />

(Hanauer Landstr. 74). GF: Karin Pietz,<br />

Großkrotzenburg.<br />

HRB 12879 – 13.1.15:<br />

Baudekoration GmbH Mario Föller,<br />

63579 Freigericht (Benderwiese 9).<br />

Liquidator: Mario Föller, Freigericht.<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 94223 – 14.1.15:<br />

Interyounit Media UG (haftungs -<br />

beschränkt), 63579 Freigericht<br />

(Michelbacher Str. 1). Liquidator:<br />

Roman Anton Hauschild, Freigericht.<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 94429 – 14.1.15:<br />

Cirrus Import- und Handels -<br />

gesellschaft mbH, 63619 Bad Orb<br />

(Würzburger Str. 22). Liquidator:<br />

Sabine Wetzel, Biebergemünd.<br />

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HRB 94768 – 14.1.15:<br />

Martin Luther Altenhilfe gGmbH,<br />

63450 Hanau (Martin-Luther-Anlage 8).<br />

Einzelprokura: Petra Brugger, Hanau.<br />

HRB 1411 – 14.1.15:<br />

Janka Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung, 63450 Hanau (Kinzigheimer<br />

Weg 110). Liquidator: Reinhard Janka,<br />

Hanau, Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 93419 – 14.1.15:<br />

HINLY Gastronomiebetrieb und<br />

Verwaltung GmbH, 63450 Hanau<br />

(Ankergasse 1). Die Gesellschaft ist<br />

gemäß § 394 Abs. 1 FamFG wegen<br />

Vermögenslosigkeit von Amts wegen<br />

gelöscht.<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 37


Handelsregister<br />

www.kinder-suchen-stifter.de<br />

HRB 93278 – 14.1.15:<br />

HOPPESACK INVESTMENT GMBH,<br />

63456 Hanau (Carl-Zeiss-Straße 12).<br />

Nicht mehr GF: Eric Niederer, Hanau.<br />

GF: Uwe Hoppesack, Hanau.<br />

HRB 6563 – 15.1.15:<br />

AVANTI Logistik und Transport GmbH,<br />

63477 Maintal (Gutenbergstr. 5). Nicht<br />

mehr GF: Uwe Demmler, Maintal.<br />

HRB 3146 – 15.1.15:<br />

Priemer GmbH, 63457 Hanau (Benzstr.<br />

6). Nicht mehr GF: Mark Seymour,<br />

Eckelsheim.<br />

HRB 91430 – 15.1.15:<br />

PPE Verwaltungs GmbH, 63486 Bruch -<br />

köbel (Hauptstr. 39). Neuer Gegen -<br />

stand: Übernahme der persönlichen<br />

Haftung und der Geschäftsführung bei<br />

Handelsgesellschaften, insbesondere<br />

als persönlich haftende Gesell schaf te -<br />

rin bei der Firma TechSolutions GmbH<br />

& Co. KG.<br />

HRB 7278 – 15.1.15:<br />

KUNTZ & KRIZEK Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung, 63477 Maintal<br />

(Voltastr. 9). Liquidatoren:<br />

Joachim Kuntz, Hanau, und Pavel Krizek,<br />

Neuberg. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 91364 – 15.1.15:<br />

FBS Bausanierung GmbH, 63457 Hanau<br />

(Rodenbacher Chaussee 6). Nicht mehr<br />

GF: André Schlicht, Hanau. Liquidatorin:<br />

Natalie Warnecke-Quanz, Langensel -<br />

bold. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 11728 – 15.1.15:<br />

bui GmbH, 63571 Gelnhausen<br />

(Schönauer Weg 25). Liquidator:<br />

Alexander Walter Bohlender, Linsen -<br />

gericht. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

38 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015<br />

HRB 3304 – 15.1.15:<br />

MESA Meß- und Steuerungsanlagen<br />

Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung, 63477 Maintal (Philipp-Reis-<br />

Str. 13). GF: Alexander Glück, Maintal,<br />

und Heidemarie Sulatycki, Maintal.<br />

HRB 94823 – 15.1.15:<br />

All Routes Transport GmbH,<br />

63450 Hanau (Nürnberger Str. 37).<br />

Neuer Gegenstand: Gütertransporte,<br />

Im- und Export von Elektrogeräten und<br />

Haushaltsgeräten, die Vermittlung von<br />

Transportaufträgen, die Durchführung<br />

von Lager- und Logistikarbeiten,<br />

Kurierdienste, Kleintransporte und<br />

Umzugsservice.<br />

HRB 94990 – 15.1.15:<br />

Martin Groh Transport GmbH,<br />

63456 Hanau (Am Flachsacker 2b).<br />

Einzelprokura: Jennifer Groh, Hanau.<br />

HRB 4424 – 16.1.15:<br />

Heraeus Noblelight GmbH,<br />

63450 Hanau (Heraeusstr. 12-14).<br />

Gesamtprokura: Katrin Ganß, Dreieich.<br />

Prokura erloschen: Nicole Grill,<br />

Schöllkrippen.<br />

HRB 12931 – 16.1.15:<br />

Trimaplan GmbH, 63452 Hanau<br />

(Eugen-Kaiser-Str. 33). Nicht mehr<br />

GF: Klaus Trageser, Biebergemünd.<br />

GF: Michael Gerhard Porscha, Kahl.<br />

HRB 12547 – 19.1.15:<br />

Harth & Schneider Fenster-, Türenund<br />

Wintergärten Vertriebsgesell -<br />

schaft mit beschränkter Haftung,<br />

63579 Freigericht (Raiffeisenstr. 7).<br />

GF: Helmut Schneider, Freigericht,<br />

und Rüdiger Harth, Freigericht.<br />

HRB 2643 – 19.1.15:<br />

Heraeus Deutschland Verwaltungs<br />

GmbH, 63450 Hanau (Heraeusstr. 12-14).<br />

GF: Rolf Najork, Schönau, und Rolf Wetzel,<br />

Bad Homburg. Gesamtprokuren:<br />

Hergen Haas, Frankfurt, Christoph<br />

Probst, Mainz, und Hans-Jürgen<br />

Deutsch, Leimen. Prokuren erloschen:<br />

Dr. Wulf Kock, Alzenau, und<br />

Stefan Schlapp, Bad Vilbel.<br />

HRB 4325 – 19.1.15:<br />

Roland Schweizer Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung, 63456 Hanau<br />

(Fasaneriestr. 5). Nicht mehr<br />

GF: Roland Schweizer, Hanau.<br />

GF: Alexander Schweizer, Hanau.<br />

HRB 94231 – 19.1.15:<br />

Techno Bedarf GmbH, 63457 Hanau<br />

(August-Bebel-Str. 1). Nicht mehr<br />

GF: Georg Spielmann, Gelnhausen.<br />

GF: Klaus Rauch, Frankfurt.<br />

HRB 91381 – 20.1.15:<br />

Lehnert Verw.-GmbH, 63452 Hanau<br />

(Maintaler Str. 22). Nicht mehr<br />

GF: Manfred Goy, Bad Orb.<br />

HRB 3759 – 20.1.15:<br />

„ambassa d‘or Schmuck-Vertriebs-<br />

GmbH“, 63456 Hanau (Feldbergstr. 8).<br />

Neuer Gegenstand: Der Handel und die<br />

Vermarktung sowie die Präsentation<br />

von Schmuck- und Modeartikeln sowie<br />

Lifestyleprodukten, das Betreiben einer<br />

Werbeagentur mit Schwerpunkt Mode<br />

und Lifestyleprodukten, die Beteiligung<br />

in jeder zulässigen Form an Unter neh -<br />

men jeder Rechtsform im In- und Aus -<br />

land, deren Unternehmensgegenstand<br />

der Handel mit Schmuck- und Mode -<br />

artikeln ist. Neues Stammkapital:<br />

25.564,59 €. Nicht mehr GF: Judith<br />

Ullrich-Bormann, Frankfurt. GF:<br />

Alexander Leuz, Neu-Isenburg, und<br />

Christian Schaffrath, Maintal.<br />

HRB 7219 – 20.1.15:<br />

m 2 agentur für kommunikation GmbH,<br />

63452 Hanau (Hessen-Homburg-Platz 1).<br />

Prokura erloschen: Jan Lauer,<br />

Gelnhausen.<br />

HRB 7130 – 20.1.15:<br />

Fremder Verwaltungs GmbH,<br />

63477 Maintal (Voltastr. 7). Nicht<br />

mehr GF: Gerhard Fremder, Maintal,<br />

und Ursula Fremder, Maintal. GF:<br />

Marco Fremder, Maintal. Einzelprokura:<br />

Andreas Fremder, Maintal.<br />

HRB 91820 – 20.1.15:<br />

ICE AGE ICE AG, 63477 Maintal<br />

(Edisonstr. 7). Nicht mehr Vorstand:<br />

Dajana Böckeler-Friedrich, Kahl.<br />

HRB 91850 – 21.1.15:<br />

Wilhelm Höhl GmbH, 63477 Maintal<br />

(Konrad-Höhl-Str. 2-4). Nicht mehr<br />

GF: Klaus-Dieter Kneip, Bad Vilbel.<br />

HRB 6113 – 21.1.15:<br />

Heraeus Precious Metals Verwaltungs<br />

GmbH, 63450 Hanau (Heraeusstr. 12-14).<br />

Prokura erloschen: Ute Rausch, Hanau.<br />

HRB 93899 – 21.1.15:<br />

Pflegelicht Pro Factoring GmbH,<br />

63450 Hanau (Hanauer Vorstadt 9).<br />

Neuer Gegenstand: Factoring bzw.<br />

Forderungseinzug.<br />

HRB 93220 – 21.1.15:<br />

Metallmarkt.eu GmbH,<br />

63571 Gelnhausen (Zum Wartturm 11-13).<br />

Nicht mehr GF: Jürgen Herms,<br />

Gelnhausen.<br />

HRB 94705 – 21.1.15:<br />

EGE Fahrschule GmbH, 63452 Hanau<br />

(Lamboystr. 12). Neues Stammkapital:<br />

25.000 €. GF: Ikbal Bilici, Neuberg.<br />

HRB 12691 – 21.1.15:<br />

DWK Deutsche Wirtschaftskontakte<br />

GmbH, 63571 Gelnhausen (Zum Wart -<br />

turm 11-13). Nicht mehr GF: Jürgen Herms,<br />

Gelnhausen.<br />

HRB 12132 – 21.1.15:<br />

MWK-Kunststoffverarbeitungs GmbH,<br />

63607 Wächtersbach (Am Rosengarten<br />

5). Nicht mehr GF: Monika Wink, Linsen -<br />

gericht. GF: Manfred Wink, Linsen -<br />

gericht. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 3364 – 21.1.15:<br />

HERAEUS HOLDING Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung, 63450 Hanau<br />

(Heraeusstr. 12-14). GF: Dr. Roland Gerner,<br />

Rodenbach. Prokuren erloschen:<br />

Maike Schuh, Dreieich, und<br />

Bettina Lichtenberg, München.<br />

HRB 13059 – 22.1.15:<br />

Zeissler Verwaltungs mbH,<br />

63599 Biebergemünd (Friedrichsthalstr.<br />

10). Nicht mehr GF: Wolfgang Zeissler,<br />

Biebergemünd. GF: Jim Zeissler,<br />

Biebergemünd.<br />

HRB 92981 – 22.1.15:<br />

R+F Catering Service UG (haftungs -<br />

beschränkt), 63477 Maintal (Rosenstr. 13).<br />

Geschäftsanschrift: 63526 Erlensee<br />

(August-Bebel-Str. 6). Liquidator:<br />

Renate Rack, Erlensee. Die Gesellschaft<br />

ist aufgelöst.<br />

HRB 12850 – 22.1.15:<br />

Comeniusschule Bad Orb GmbH,<br />

63619 Bad Orb (Würzburgerstr. 7-13).<br />

Neues Stammkapital: 1.000.000 €.<br />

HRB 12611 – 22.1.15:<br />

Geiger & Liebsch Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung,<br />

63571 Gelnhausen (Im Niederfeld 2).<br />

Nicht mehr GF: Iris Geiger-Schreiber,<br />

Gelnhausen. GF: Marcus Müller,<br />

Mühlheim.<br />

HRB 12985 – 22.1.15:<br />

System One GmbH, 63579 Freigericht<br />

(Zur Kleinbahn 17). Neuer Gegenstand:<br />

Software Entwicklung, IT Consulting,<br />

Business Coaching, Personal Coaching,<br />

Energie- und Bewusstseinsarbeit sowie<br />

die Produktion und der Handel mit<br />

Software, Online Produkten und Waren<br />

aus den Bereichen Informations -<br />

technologie, Coaching und Lebenshilfe.<br />

GF: Boris Schickedanz, Freigericht.<br />

HRB 92670 – 22.1.15:<br />

Hoffmann Verwaltungs-GmbH,<br />

63454 Hanau (Hochstädter Landstr. 26).<br />

Nicht mehr GF: Ursula Hoffmann, Hanau.<br />

Liquidator: Peter Herbert Hoffmann,<br />

Hanau. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 94451 – 22.1.15:<br />

Rhein-Main China Park Development<br />

GmbH, 36396 Steinau a. d. Str. (Brüder-<br />

Grimm-Str. 43). Geschäftsanschrift:<br />

60438 Frankfurt (Altenhöferallee 169).<br />

GF: Dun Wang, Frankfurt.<br />

HRB 6061 – 22.1.15:<br />

Heraeus Sensor Technology GmbH,<br />

63801 Kleinostheim (Reinhard-Heraeus-<br />

Ring 23). Nicht mehr GF: Dr. Wulf Kock,<br />

Alzenau. GF: Dr. Gerold Kerkhoff,<br />

Schwalbach. Prokuren erloschen:<br />

Dr. Gerold Kerkhoff, Schwalbach,<br />

und Stefan Schlapp, Bad Vilbel.<br />

HRB 1083 – 23.1.15:<br />

J. Philipp & Co. GmbH Herren kleider -<br />

fabrik, 63454 Hanau (Hochstädter<br />

Landstr. 29-39). Geschäftsanschrift:<br />

12103 Berlin (Friedrich-Franz-Str. 13).<br />

Nicht mehr GF: Hans-Peter Finkbeiner,<br />

Berlin, Jürgen Finkbeiner, Berlin, und<br />

Dieter Vogel, Wilhelmshaven. GF:<br />

Dr. Joachim Sproß, Berlin. Prokura<br />

erloschen: Helge Stanski, Berlin.<br />

HRB 91134 – 23.1.15:<br />

INTEGRATED RATING GmbH,<br />

63505 Langenselbold (Birkenweiherstr. 9).<br />

Prokura erloschen: Dr. Manuela<br />

Grohmann, Biebergemünd.<br />

Durch Beschluss des AGs Hanau<br />

(Az. 70IN112/14) vom 20.1.15 ist über das<br />

Vermögen der Gesellschaft das Insol -<br />

venzverfahren eröffnet. Die Gesell -<br />

schaft ist aufgelöst. Von Amts wegen<br />

eingetragen.


HRB 1275 – 26.1.15:<br />

Perrin GmbH, 61130 Nidderau<br />

(Siemensstr. 1). Nicht mehr<br />

GF: Erhard Tschorn, Gründau.<br />

HRB 91270 – 26.1.15:<br />

Romplast PE-Regenerat GmbH,<br />

63477 Maintal (Philipp-Reis-Str. 25).<br />

Nicht mehr GF: Stephan Fischer,<br />

Sasbachwalden. GF: Marco Geiler,<br />

Durbach, und Jürgen Sohn,<br />

Friesenheim.<br />

HRB 1088 – 26.1.15:<br />

WH Vermögensverwaltungs GmbH,<br />

63477 Maintal (Konrad-Höhl-Str. 2-4).<br />

GF: Dr. Johanna Höhl-Seibel, Maintal.<br />

Die Gesellschaft wird fortgesetzt.<br />

HRB 91323 – 26.1.15:<br />

BauProjekt Hanau GmbH Baube -<br />

treuungs- und Projektentwick lungs -<br />

gesellschaft m. b. H., 63450 Hanau<br />

(Am Markt 14–18). Neuer Gegenstand:<br />

Städtebauliche Entwicklung von<br />

Konversionsflächen und sonstigen<br />

Flächen in Hanau; dazu gehört die<br />

Entwicklung von Nutzungskonzepten<br />

und Projektplänen, der Ankauf und<br />

die Veräußerung von Grundstücken,<br />

Kaufpreisermittlung und Maßnahmen<br />

der Bodenordnung.<br />

HRB 7571 – 26.1.15:<br />

KITZ Europe GmbH, 61130 Nidderau<br />

(Siemensstr. 1). Nicht mehr<br />

GF: Erhard Tschorn, Gründau.<br />

HRB 92256 – 28.1.15:<br />

„Hauckwald“ Bebauungs-GmbH,<br />

63457 Hanau (Theodor-Heuß-Str. 65).<br />

GF: Heinz Kronenberger, Hanau, und<br />

Ursula Kronenberger, Hanau.<br />

HRB 6147 – 28.1.15:<br />

Thermo Electron LED GmbH,<br />

63505 Langenselbold (Robert-Bosch-<br />

Str. 1). Prokura erloschen: Olaf Broemsen,<br />

Mörfelden-Walldorf.<br />

HRB 4704 – 28.1.15:<br />

Pontow-Maisch Schleiftechnik GmbH,<br />

63452 Hanau (Möhnestr. 28). Nicht<br />

mehr GF: Helmut Pontow, Hanau.<br />

GF: Helmut Maisch Hanau, und<br />

Sebastian Maisch, Hanau.<br />

HRB 1722 – 28.1.15:<br />

P M R Autolackiererei GmbH,<br />

63457 Hanau (Benzstr. 16).<br />

Liquidator: Heinz Kronenberger,<br />

Hanau. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 7313 – 28.1.15:<br />

Fun Casino Las Vegas GmbH,<br />

61137 Schöneck (Falltorstr. 33).<br />

Neuer Gegenstand: Betrieb einer<br />

Spielhalle, Geldspielgeräte-<br />

Automaten-Aufstellung.<br />

HRB 2643 – 29.1.15:<br />

Heraeus Deutschland Verwaltungs<br />

GmbH, 63450 Hanau (Heraeusstr. 12-14).<br />

Prokura erloschen: Hergen Haas,<br />

Frankfurt.<br />

HRB 91707 – 29.1.15:<br />

VAC Finanzierung GmbH,<br />

63450 Hanau (Grüner Weg 37). Prokuren<br />

erloschen: Maximilian Mohr, Durach,<br />

und Paul Reinhard, Bruchköbel.<br />

Gesamtprokuren: Christoph Ruppert,<br />

Birstein, und Patrick Trost, Niedernberg.<br />

HRB 94408 – 29.1.15:<br />

RESANEO GmbH, 63505 Langenselbold<br />

(Birkenstr. 5a). Durch Beschluss des AGs<br />

Hanau (Az. 70IN404/14) vom 27.1.15 ist<br />

über das Vermögen der Gesellschaft<br />

das Insolvenzverfahren eröffnet. Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts<br />

wegen eingetragen.<br />

HRB 5869 – 29.1.15:<br />

SIG Germany GmbH, 63456 Hanau<br />

(Maybachstr. 14). Nicht mehr GF: David<br />

Leslie Kilby, Ohlungen/Frankreich.<br />

HRB 91347 – 29.1.15:<br />

Walther Data GmbH Scan-Solutions,<br />

63505 Langenselbold (Birkenweiherstr. 9).<br />

Durch Beschluss des AGs Hanau<br />

(Az. 70IN232/14) vom 26.1.15 ist über<br />

das Vermögen der Gesellschaft das<br />

Insolvenzverfahren eröffnet. Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts<br />

wegen eingetragen.<br />

Löschungen HRA 5493 – 5.2.15:<br />

Dieter Tischer eingetragener<br />

HRA 11846 – 15.1.15:<br />

BFH Immobilien Gudrun Bechthold,<br />

63594 Hasselroth (Schulstr. 8a).<br />

Die Firma ist erloschen.<br />

HRA 5729 – 19.1.15:<br />

USIA Grundstücks-Verwaltungs -<br />

gesellschaft mbH & Co.KG,<br />

63486 Bruchköbel (Bahnhofstr. 66).<br />

Ausgeschieden als pers. haftende<br />

Gesellschafterin: USIA Grundstücks-<br />

Verwaltungsgesellschaft mbH,<br />

Bruchköbel (AG Hanau HRB 7565).<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die<br />

Firma ist ohne Liquidation erloschen.<br />

HRA 5306 – 21.1.15:<br />

Jörgen Rasmussen Vermögens -<br />

verwaltungs- und Beteiligungs GmbH<br />

& Co. KG, 63546 Hammersbach<br />

(Am Nußberg 11). Die Liquidation ist<br />

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.<br />

HRA 92093 – 21.1.15:<br />

Blumen- und Pflanzencenter Haldy<br />

GmbH & Co. KG, 63571 Gelnhausen<br />

(Philipp-Reis-Str. 24). Die Firma ist<br />

erloschen.<br />

Kaufmann, 63571 Gelnhausen<br />

(Grüner Weg 25). Sitzverlegung der<br />

Niederlassung nach Frankfurt.<br />

Jetzt AG Frankfurt HRA 48301.<br />

HRA 93044 – 6.2.15:<br />

„Emilianeum“ Porta Westfalica<br />

Verwaltungs- & Grundbesitz GmbH &<br />

Co. KG, 63486 Bruchköbel (Kolpingstr. 14).<br />

Sitzverlegung der Gesellschaft nach<br />

Köln. Jetzt AG Köln HRA 31027.<br />

HRA 91174 – 6.2.15:<br />

Wilhelm Schmidt Inhaber: Kurt<br />

Heilmann, 36396 Steinau a. d. Str.<br />

(Töpferweg 2). Die Firma ist erloschen.<br />

HRA 91019 – 9.2.15:<br />

Schuhhaus Flemmig Inh. Ruth<br />

Flemmig e. K., 36381 Schlüchtern<br />

(Krämerstr. 2). Die Firma ist erloschen.<br />

HRB 93612 – 6.1.15:<br />

Altenburg Sani-Bau Solar GmbH,<br />

63450 Hanau (Donaustr. 23). Die<br />

Gesellschaft ist gemäß § 394 Abs. 1<br />

FamFG wegen Vermögenslosigkeit<br />

von Amts wegen gelöscht.<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 39


Handelsregister<br />

HRB 93612 – 6.1.15:<br />

Altenburg Sani-Bau Solar GmbH,<br />

63452 Hanau (Donaustr. 23). Die<br />

Gesellschaft ist gemäß § 394 Abs. 1<br />

FamFG wegen Vermögenslosigkeit<br />

von Amts wegen gelöscht.<br />

HRB 91105 – 8.1.15:<br />

SBJ Projektentwicklung und<br />

Management GmbH, 61130 Nidderau<br />

(Brucknerstr. 1). Die Gesellschaft ist<br />

gemäß § 394 Abs. 1 FamFG wegen<br />

Vermögenslosigkeit von Amts wegen<br />

gelöscht.<br />

HRB 13298 – 14.1.15:<br />

E & F Verwaltungs GmbH,<br />

63571 Gelnhausen (Alte Leipziger<br />

Str. 93). Die Liquidation ist beendet.<br />

Die Gesellschaft ist gelöscht.<br />

HRB 6919 – 15.1.15:<br />

Rothhard GmbH, 63450 Hanau<br />

(Lothringer Str. 9). Die Gesellschaft ist<br />

gemäß § 394 Abs. 1 FamFG wegen<br />

Vermögenslosigkeit von Amts wegen<br />

gelöscht.<br />

HRB 91470 – 19.1.15:<br />

PolkROADTODATA Deutschland GmbH,<br />

63607 Wächtersbach (Im Ziegelgarten 2).<br />

Geschäftsanschrift: 50672 Köln<br />

(Aachener Str. 619). Die Liquidation ist<br />

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.<br />

HRB 92522 – 19.1.15:<br />

Bonus-Consult GmbH, 36396 Steinau<br />

a. d. Str. (Harzstr. 5a). Die Gesellschaft<br />

ist gemäß § 394 Abs. 1 FamFG wegen<br />

Vermögenslosigkeit von Amts wegen<br />

gelöscht.<br />

HRB 5524 – 21.1.15:<br />

HS - Handel und Service<br />

Kabelfertigungsgesellschaft mbH,<br />

63517 Rodenbach (Adolf-Reichwein-<br />

Str. 14). Die Liquidation ist beendet.<br />

Die Gesellschaft ist gelöscht.<br />

HRB 11792 – 21.1.15:<br />

Mächold GmbH, 63571 Gelnhausen<br />

(Neue Weinbergstr. 4). Die Liquidation<br />

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.<br />

HRB 3390 – 22.1.15:<br />

Kins Druck GmbH Offset-Druckerei,<br />

63454 Hanau (Obertorstr. 13). Die<br />

Liquidation ist beendet. Die Gesell -<br />

schaft ist gelöscht.<br />

HRB 12744 – 22.1.15:<br />

Goy & Lehnert Fast Food GmbH,<br />

63571 Gelnhausen (Leipziger Str. 27).<br />

Die Gesellschaft hat als übertragender<br />

Rechtsträger nach Maßgabe des Spal -<br />

tungsplanes vom 5.6.14 sowie der<br />

Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten<br />

Rechtsträger vom selben Tag Teile<br />

ihres Vermögens als Gesamtheit im<br />

Wege der Umwandlung durch Abspal -<br />

tung auf die dadurch neu gegründete<br />

Goy Systemgastronomie GmbH, Bad<br />

Orb (AG Hanau HRB 95085), sowie die<br />

Lehnert Systemgastronomie GmbH,<br />

Gelnhausen (AG Hanau HRB 95086)<br />

übertragen. Die Firma ist erloschen.<br />

HRB 12249 – 26.1.15:<br />

GRM GmbH Gebäudeservice Rainer<br />

Müller, 63579 Freigericht (Hohe Str. 9).<br />

Sitzverlegung der Gesellschaft nach<br />

Frankfurt. Jetzt AG Frankfurt HRB 101265.<br />

HRB 93703 – 27.1.15:<br />

UKJ Unternehmergesellschaft<br />

(haftungsbeschränkt), 63477 Maintal<br />

(Hanauer Landstr. 28). Die Liquidation ist<br />

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.<br />

HRB 94049 – 27.1.15:<br />

Auto-Tempel GmbH, 63486 Bruchköbel<br />

(Fliederstr. 18-20). Die Liquidation ist<br />

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.<br />

HRB 93249 – 27.1.15:<br />

RMA Rhein-Main Ambulanz GmbH,<br />

63549 Ronneburg (Raiffeisenstr. 8).<br />

Geschäftsanschrift: 63683 Ortenberg<br />

(Am Bahndamm 9). Nicht mehr GF:<br />

Alexander Oppermann, Dietzenbach.<br />

Liquidator: Marcus Hilka, Ronneburg.<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die<br />

Gesellschaft ist ohne Liquidation<br />

erloschen.<br />

HRB 93809 – 28.1.15:<br />

BBH Baumaschinen Beratungs- und<br />

Handels GmbH, 61130 Nidderau (Am<br />

Ziegelweiher 46). Die Liquidation ist<br />

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.<br />

HRB 93901 – 28.1.15:<br />

Bulmusch Stempel Schilder<br />

Beschriftungs-GmbH, 63486 Bruchköbel<br />

(Innerer Ring 1). Sitzverlegung der<br />

Gesellschaft nach Dreieich. Jetzt AG<br />

Offenbach HRB 48185.<br />

HRB 91802 – 29.1.15:<br />

Fliesen-Service Fachgesellschaft<br />

S. L. Niederlassung Deutschland,<br />

63584 Gründau (Bachgasse 45). Die<br />

Zweigniederlassung ist aufgehoben.<br />

HRB 12446 – 2.2.15:<br />

Srecko Arambasic - Bau GmbH,<br />

63571 Gelnhausen (Waschbachweg<br />

13d). Die Gesellschaft ist gemäß § 394<br />

Abs. 1 FamFG wegen Vermögenslosig -<br />

keit von Amts wegen gelöscht.<br />

Börsen<br />

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HRB 91640 – 2.2.15:<br />

DIE PUMAS Betonförderung<br />

Verwaltungs-GmbH, 63486 Bruchköbel<br />

(Lindeanallee 30). Sitzverlegung der<br />

Gesellschaft nach Flörsheim. Jetzt AG<br />

Wiesbaden HRB 28157.<br />

HRB 7533 – 3.2.15:<br />

IIM Internationale Immobilien -<br />

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61130 Nidderau (Philipp-Reis-Str. 4).<br />

Sitzverlegung der Gesellschaft nach<br />

Offenbach. Jetzt AG Offenbach<br />

HRB 48204.<br />

HRB 94833 – 6.2.15:<br />

BLITZ GERÜST-BAU UG (haftungs -<br />

beschränkt), 63457 Hanau (Josef-Bautz-<br />

Str. 15). Sitzverlegung der Gesellschaft<br />

nach Frankfurt. Jetzt AG Frankfurt<br />

HRB 101380).<br />

HRB 94654 – 6.2.15:<br />

Stratos GmbH, 63628 Bad Soden-<br />

Salmünster (Feldstr. 14). Sitzverlegung<br />

der Gesellschaft nach Fulda. Jetzt AG<br />

Fulda HRB 6629.<br />

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Telefon (06181) 92 90 – 87 11,<br />

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Impressum<br />

<strong>Wirtschaftsraum</strong> Hanau–Kinzigtal<br />

<strong>April</strong> 2015 (Erscheinungsdatum 2.4.2015)<br />

Herausgeber<br />

Industrie- und Handelskammer<br />

Hanau–Gelnhausen–Schlüchtern<br />

Am Pedro-Jung-Park 14, 63450 Hanau<br />

Telefon (06181) 92 90-0<br />

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Redaktion<br />

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„<strong>Wirtschaftsraum</strong> Hanau-Kinzigtal“ ist<br />

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August. Die Liefe rung erfolgt an kam -<br />

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Handelskam mer wider.<br />

40 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


Wirtschaft auf einen Blick | Preisindex<br />

Arbeitslosenquote (alle ziv. Erwerbspersonen)<br />

im Main-Kinzig-Kreis<br />

5,5<br />

5,4<br />

5,3<br />

Quote<br />

Tendenz<br />

Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe<br />

im Main-Kinzig-Kreis<br />

Betriebe mit 50 Mitarbeitern und mehr<br />

25.500<br />

25.400<br />

25.300<br />

25.200<br />

5,2<br />

25.100<br />

in Prozent<br />

5,1<br />

5,0<br />

4,9<br />

4,8<br />

4,7<br />

Mär 13<br />

Apr 13<br />

Mai 13<br />

Jun 13<br />

Jul 13<br />

Aug 13<br />

Sep 13<br />

Okt 13<br />

Nov 13<br />

Dez 13<br />

Jan 14<br />

Feb 14<br />

Mär 14<br />

Apr 14<br />

Mai 14<br />

Jun 14<br />

Jul 14<br />

Aug 14<br />

Sep 14<br />

Okt 14<br />

Nov 14<br />

Dez 14<br />

Jan 15<br />

Feb 15<br />

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit<br />

Anzahl<br />

25.000<br />

24.900<br />

24.800<br />

24.700<br />

24.600<br />

24.500<br />

Aug 13<br />

Sep 13<br />

Okt 13<br />

Nov 13<br />

Dez 13<br />

Jan 14<br />

Feb 14<br />

Mär 14<br />

Apr 14<br />

Mai 14<br />

Jun 14<br />

Jul 14<br />

Aug 14<br />

Sep 14<br />

Okt 14<br />

Nov 14<br />

Dez 14<br />

Jan 15<br />

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt<br />

Exporte im Verarbeitenden Gewerbe<br />

im Main-Kinzig-Kreis<br />

Betriebe mit 50 Mitarbeitern und mehr<br />

62<br />

61<br />

60<br />

59<br />

58<br />

57<br />

Durchschnitt (59,2)<br />

56<br />

55<br />

in Prozent<br />

Dez 13<br />

Jan 14<br />

Feb 14<br />

Mär 14<br />

Apr 14<br />

Mai 14<br />

Jun 14<br />

Jul 14<br />

Aug 14<br />

Sep 14<br />

Okt 14<br />

Nov 14<br />

Dez 14<br />

Jan 14<br />

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt<br />

Entwicklung des Geschäftsklimas<br />

Erwartungen<br />

H. 2009<br />

D<br />

FS. 2009<br />

Belebung<br />

JA. 2010<br />

D<br />

JA. = Jahresanfang<br />

FS. = Frühsommer<br />

H. = Herbst<br />

Abschwung<br />

D<br />

FS. 2010<br />

-30 -25 -20 -15 -10 -5 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50<br />

Lage<br />

D<br />

FS. 2013<br />

H. 2012<br />

FS. 2014<br />

H. 2013 JA. 2014<br />

H. 2014<br />

H. 2010<br />

D<br />

D<br />

JA. 2015<br />

JA. 2013<br />

D<br />

D<br />

D<br />

D<br />

D<br />

D<br />

Aufschwung<br />

D<br />

JA. 2011<br />

FS. 2011<br />

H. 2011<br />

D<br />

FS. 2012<br />

D<br />

JA. 2012<br />

Abkühlung<br />

Quelle: <strong>IHK</strong>-Umfrage<br />

Verbraucherpreisindex für Deutschland im Februar 2015<br />

Wohnungs- Möbel,<br />

miete, Leuchten, Beherber-<br />

Zeit Nahrungs- Wasser, Geräte und gungs- und andere<br />

mittel und Alkoholische Strom, Gas anderes Nach- Freizeit, Gaststätten- Waren<br />

alkoholfreie Getränke, Bekleidung, und andere Haushalts- Gesund- richtenüber- Unterhaltung Bildungs- dienst- und Dienst- Gesamt-<br />

Getränke Tabakwaren Schuhe Brennstoffe zubehör heitspflege Verkehr mittlung und Kultur wesen leistungen leistungen index<br />

Januar 111,5 111,8 101,3 107,7 102,8 101,2 103,3 91,9 101,8 92,5 109,6 106,5 105,5<br />

Februar 112,3 112,0 102,2 108,1 102,7 101,6 104,3 91,8 106,0 92,6 109,9 106,9 106,5<br />

2015/2014* -0,2 2,5 -0,9 -0,1 0,6 1,4 -2,5 -1,2 1,1 -0,6 2,5 1,2 0,1<br />

2010=100, * Veränderungen (in Prozent) im Februar 2015 gegenüber Februar 2014<br />

Der „Verbraucherpreisindex für Deutschland“ (VPI) bildet die Preisentwicklung für die privaten Verbrauchsausgaben in Deutschland<br />

ab und wird monatlich vom Statistischen Bundesamt berechnet. Der VPI dient zur Berechnung der Inflationsrate und ist damit eine<br />

der zentralen volkswirtschaftlichen Daten für die Wirtschafts- und Geldpolitik.<br />

Große Bedeutung kommt dem VPI bei den gewerblichen Mieten zu: Er dient oft als Wertsicherungsklausel. Viele Verträge beziehen<br />

sich auf die Entwicklung des Verbraucherpreisindexes, so werden zum Beispiel Erhöhungen von gewerblichen Mieten oder Pachten an<br />

seine Entwicklung gekoppelt. w<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 41


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42 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


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<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 43


Einwurf<br />

Erbschaftsteuer<br />

Neuregelung sollte Familien unternehmen in Deutschland stärken!<br />

© Thinkstock by Getty Images<br />

Das Bundesverfassungsgericht hat Neuregelungen bei der Erbschaftsteuer gefordert. Für Familienunternehmen steht jetzt viel auf dem Spiel:<br />

Falsch umgesetzt könnte die Reform im Mittelstand Arbeitsplätze kosten und die Investitionskraft schwächen.<br />

Die Politik betont gerne – nahezu<br />

über alle Parteigrenzen hinweg –<br />

die be sondere Bedeutung der Familien -<br />

unter nehmen. Das hören wir Unter -<br />

nehmer in allen Reden und in vielen<br />

Gesprächen. Die Familienunter nehmen<br />

in unserem Land sind in der Tat etwas<br />

Besonderes. Sie prägen unsere Wirt -<br />

schaftsstruktur. Sie sind über Genera tio -<br />

nen hinweg in den Regio nen verankert<br />

und sie sind oft weltweit erfolgreich.<br />

In seinem Urteil zur Erbschaftsteuer hat<br />

das Bundesverfassungsgericht deshalb<br />

auch unterstrichen, welchen hohen<br />

Stellen wert die Familienunternehmen<br />

für unseren Wirtschaftsstandort haben.<br />

Der Erhalt der Unternehmensstruktur<br />

und von Arbeitsplätzen werden als Ziele<br />

einer Verschonung bei der Übertragung<br />

von Betriebsvermögen ausdrücklich<br />

anerkannt.<br />

An einigen Stellen sieht das Verfas sungs -<br />

gericht jedoch Nachsteuerungsbedarf.<br />

Vor allem bei großen Unternehmen soll<br />

belegt werden, dass eine Verschonung<br />

gerechtfertigt ist. Dies ist der Fall, wenn<br />

eine Steuerzahlung eines Unterneh mens<br />

die Investitionskraft schwächt und<br />

damit Arbeitsplätze gefährdet oder<br />

wenn es sogar verkauft oder aufgelöst<br />

werden müsste. Daher soll ab einer noch<br />

festzulegenden Grenze eine „Bedürfnis-<br />

prüfung“ für die Verschonung erfolgen.<br />

Die ersten Vorschläge zur Ausgestaltung<br />

der Erbschaftsteuer liegen auf dem<br />

Tisch. Insbesondere die Ausführungen<br />

zur Be dürfnisprüfung sorgen für Stirn -<br />

runzeln. Denn das Bundesfinanz minis -<br />

terium hat vorgeschlagen, diese nicht<br />

auf das Unter nehmen zu beziehen, sondern<br />

auf den Erben. Beantragt dieser<br />

eine Verschonung von der Steuerzah lung,<br />

soll er nachweisen, dass er persönlich<br />

nicht in der Lage ist, die Steuer schuld für<br />

das Unter neh men sofort aus seinem<br />

Vermögen zu begleichen – und zwar<br />

nicht nur aus dem gegebenenfalls mit -<br />

übertragenen privaten Vermögen, sondern<br />

auch aus dem bereits vorhandenen!<br />

D<strong>IHK</strong> / Thomas Kierok<br />

Damit würden wir eine gravierende<br />

Änderung des Erb schafts steuersystems<br />

vornehmen. Minimal invasiv – wie von<br />

der Politik angekündigt – könnte man<br />

eine solche Änderung nun wirklich nicht<br />

nennen.<br />

Zum Glück stehen wir erst am Anfang<br />

der Reformdebatte. Bundesfinanz minis -<br />

ter Wolfgang Schäuble hat zumindest<br />

sig nalisiert, dass er für weitere Vorschlä -<br />

ge offen ist. Das ist gut so. Es geht hier<br />

um viel, jedenfalls um viel mehr als nur<br />

die jährlich rund fünf Milliarden €<br />

Steuer einnahmen. Es geht um den Erhalt<br />

unserer einmaligen Wirtschaftsstruktur<br />

in Deutsch land. Das gilt für die vielen<br />

kleinen und mittleren Familienunter -<br />

neh men, aber es gilt natürlich auch für<br />

die großen, die überproportional viele<br />

Arbeitsplätze sichern.<br />

Eric Schweitzer,<br />

Präsident des Deutschen<br />

Industrie- und Handelskammertages<br />

(D<strong>IHK</strong>), Berlin<br />

44 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015


Europa transparent | Teil 48<br />

Schlagwortverzeichnis aktualisiert<br />

chulden, Schirme, Sixpack – die und für Unternehmer, die wirklich<br />

„Swichtigsten Begriffe zur Euro-<br />

mitreden wollen und auf Fakten<br />

Schuldenkrise von A-Z“ listet<br />

ein Glossar auf, welches der<br />

Deutsche Industrie- und<br />

Handelskammertag zu -<br />

Brüssel ist<br />

Innenpolitik –<br />

aber Brüssel<br />

setzen, statt auf Meinungen<br />

und Gefühle.<br />

Der Download ist<br />

sammengestellt hat.<br />

liegt nicht in zu finden unter<br />

Ob EFSI, Juncker-Plan oder Deutschland www.dihk.de/themenfelder/international/<br />

Kapitalmarktunion: Die<br />

Zusammenstellung ist eine nützliche<br />

europaeische-union/dihk-bruessel. w<br />

Handreichung für politisch Interessierte<br />

Schulden, Schirme, Sixpack –<br />

Die wichtigsten Begriffe zur<br />

Euro-Schuldenkrise von A – Z<br />

Altschuldentilgungsfonds<br />

Bail out<br />

Bankenunion<br />

Basel III<br />

Collective Action<br />

Clauses (CACs)<br />

Credit Default Swap<br />

(CDS)<br />

Default („Zahlungsausfall“)<br />

Einheitlicher europäischer<br />

Aufsichtsmechanismus<br />

(Single Supervisory Mechanism)<br />

Einheitliches Regelwerk<br />

(„single rulebook“)<br />

Euro-Bills<br />

Vorschlag zur Schuldenvergemeinschaftung. Schulden der Euro-Länder, die<br />

über 60 % des BIP liegen, sollen in einen europäischen Fonds mit gemeinsamer<br />

Haftung ausgelagert werden und über etwa 25 Jahre getilgt werden.<br />

Ein bail out tritt ein, wenn ein Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommen<br />

kann und ein Dritter zur Rettung einspringt. In der Europäischen Währungsunion<br />

ist die „No-bail-out“-Regel vertraglich in Art. 125 Abs. 1 AEUV<br />

festgelegt, d.h. die Mitgliedsländer haften nicht für die Schulden der anderen<br />

Mitgliedsländer.<br />

Weiterer Integrationsschritt zur Stabilisierung des Finanzsektors als Reaktion<br />

auf die Finanz- und Staatsschuldenkrise. Die Bankenunion besteht aus drei<br />

Säulen: einer einheitlichen Aufsicht, einem einheitlichen Abwicklungsregime<br />

und harmonisierten Regeln für die Einlagensicherung. Zudem wurden für die<br />

gesamte EU ein einheitliches Regelwerk für die Kapital- und Liquiditätsausstattung<br />

geschaffen. Auch Nicht-Eurozonen-Länder können diesen Strukturen freiwillig<br />

beitreten.<br />

Rahmenwerk des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht, u.a. für die Eigenkapital-<br />

und Liquiditätsanforderungen an Banken.<br />

Umschuldungsklauseln für Anleihen, falls der Zahlungsausfall des Schuldners<br />

eintritt. Zukünftig werden alle in der Eurozone begebenen Staatsanleihen CACs<br />

beinhalten.<br />

Kreditausfallversicherung. Ein Kreditgeber (Sicherungsnehmer) schließt diese<br />

ab, indem er dem Sicherungsgeber eine Prämie zahlt. Im Gegenzug springt der<br />

Sicherungsgeber ein, sollte der Schuldner zahlungsunfähig werden. Werden die<br />

Forderungen vollständig bedient, wird nur die Prämie gezahlt.<br />

Ein Schuldner kann seinen Forderungen, z.B. Rückzahlung eines Kredites, nicht<br />

mehr nachkommen. Es kommt zum Zahlungsausfall.<br />

Teil der Bankenunion. Der Aufsichtsmechanismus (SSM) überträgt der EZB die<br />

Rolle der einheitlichen Aufsichtsbehörde. Aufgabe der EZB und der nationalen<br />

Aufseher ist es sicherzustellen, dass das EU-Bankenaufsichtsrecht eingehalten<br />

und Schwierigkeiten frühzeitig erkannt werden. Die EZB hat die direkte Aufsicht<br />

über die sogenannten signifikanten Institute übernommen – das sind etwa<br />

Banken mit einer Bilanzsumme von mehr als 30 Mrd. Euro oder mehr als<br />

20 % der Wirtschaftskraft ihres Landes. Auch werden alle Banken direkt beaufsichtigt,<br />

die eine direkte Unterstützung durch den ESM bekommen. Die EZB<br />

setzt zudem Standards für die Kontrolle aller anderen Kreditinstitute durch die<br />

nationalen Aufsichtsbehörden.<br />

Das Einheitliche Regelwerk („single rulebook“) umfasst EU-weit einheitliche<br />

Regelungen zu zentralen Fragen der Bankenregulierung. Die im Regelwerk enthaltenen<br />

Rechtsakte zu Eigenkapitalvorschriften für Banken, verbessertem Anlegerschutz<br />

und Maßnahmen zur Prävention und Abwicklung von Bankenschieflagen<br />

sind für alle Kreditinstitute in der EU verbindlich. In den Mitgliedstaaten,<br />

die am Einheitlichen Aufsichtsmechanismus teilnehmen, wird das Einheitliche<br />

Regelwerk in der praktischen Umsetzung noch durch Vorgaben der<br />

EZB als zentraler Aufsichtsbehörde ergänzt.<br />

<strong>Ausgabe</strong> von gemeinsamen „Staatsanleihen“ der Euroländer mit kurzer Laufzeit<br />

(weniger als 1 Jahr).<br />

Europa 2020-Strategie<br />

Europäischer Fonds für<br />

strategische Investitionen<br />

(EFSI)<br />

Europäische Investitionsbank<br />

(EIB)<br />

Europäischer Investitionsfonds<br />

(EIF)<br />

Europäisches Semester<br />

European Banking<br />

Authority (EBA)<br />

European System of Financial<br />

Supervision (ESFS)<br />

European Insurance and<br />

Occupational Pensions Authority<br />

(EIOPA)<br />

European Stability<br />

Mechanism (ESM)<br />

European Securities and<br />

Markets Authority (ESMA)<br />

European Systemic Risk<br />

Board (ESRB)<br />

Aktuelle Wachstumsstrategie der EU, die 2015 zwischenevaluiert wird; zielt auf<br />

intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum der Mitgliedstaaten ab.<br />

Beinhaltet konkrete Ziele und Leitinitiativen für die folgenden Bereiche: Beschäftigung,<br />

Forschung und Entwicklung, Klima- und Energiepolitik, Bildung<br />

sowie Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.<br />

Teil der europäischen Investitionsoffensive von Kommissionspräsident Juncker.<br />

Der mit öffentlichen Mitteln garantierte Fonds in Höhe von 21 Mrd. Euro wird<br />

bei der EIB eingerichtet und soll von 2015–2017 zusätzliche Investitionen in<br />

Höhe von mindestens 315 Mrd. Euro mobilisieren.<br />

Förderbank der Europäischen Union. Sie unterstützt die Wirtschaftspolitik der<br />

EU durch vier prioritäre Förderziele: Infrastruktur, Klimaschutz, KMU-<br />

Finanzierung und Innovationen. Zur EIB-Gruppe gehört auch der Europäische<br />

Investitionsfonds (EIF). Der EIB gehören neben der Vergabe von Darlehen für<br />

Projekte auch Garantien, Mikrofinanzierungen und Kapitalbeteiligungen.<br />

Der EIF gehört zur EIB-Gruppe und stellt Risikokapital und Garantien zur Förderung<br />

kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) bereit, insbesondere für Neugründungen<br />

und Technologie-Unternehmen. Er investiert nicht direkt in Unternehmen,<br />

sondern arbeitet mit Finanzintermediären zusammen.<br />

Seit 2011 jährlicher Zyklus der finanz- und wirtschaftspolitischen Koordinierung<br />

in der EU. Ziel ist die stärkere Koordinierung nationaler Haushalts- und<br />

Reformpläne mit der EU-Kommission. Auf Basis einer haushaltspolitischen,<br />

makroökonomischen Analyse sowie der strukturellen Reformpläne der EU-<br />

Mitgliedstaaten gibt die EU-Kommission länderspezifische Empfehlungen.<br />

Europäische Bankenaufsichtsbehörde; erarbeitet technische Standards. Teil des<br />

Europäischen Finanzaufsichtssystems (ESFS).<br />

Europäisches Finanzaufsichtssystem. Anfang 2011 gestartet. Wesentlicher Bestandteil<br />

des ESFS sind die europäischen Finanzaufsichtsbehörden ESA (European<br />

Supervisory Authorities): EBA, EIOPA und ESMA. Zudem gehört der ESRB<br />

zum Aufsichtssystem.<br />

Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche<br />

Altersversorgung. Teil des Europäischen Finanzaufsichtssystems (ESFS).<br />

Europäischer Stabilitätsmechanismus, der im Oktober 2012 gestartet ist. Permanenter<br />

Rettungsschirm auf Basis eines völkerrechtlichen Vertrags der Euro-<br />

Staaten. Länder mit Finanzierungsschwierigkeiten können unter Auflagen zur<br />

Haushaltskonsolidierung und zu Strukturreformen finanzielle Unterstützung<br />

erhalten. ESM-Kreditobergrenze liegt bei 500 Mrd. Euro.<br />

Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde. Teil des<br />

Europäischen Finanzaufsichtssystems (ESFS).<br />

Europäischer Ausschuss für Systemrisiken. Teil des Europäischen Finanzaufsichtssystems<br />

(ESFS). Übt als eine Art Frühwarnsystem die Makroaufsicht über<br />

das gesamte Finanzsystem der EU aus; gibt bei Bedarf Risikowarnungen aus,<br />

ohne verbindliche Entscheidungskompetenzen zu haben.<br />

Euro-Bonds<br />

Gemeinsame „Staatsanleihen“ der Euroländer. Die Staaten würden sich am Finanzmarkt<br />

gemeinsam verschulden und je nach Ausgestaltung gesamt- oder<br />

teilschuldnerisch für die Rückzahlung der Schulden und Zinsen haften.<br />

4<br />

5<br />

<strong>April</strong> 2015 | Hanau-Kinzigtal | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | 45


Wichtige Wirtschaftstermine vor Ort<br />

Nachgefragt<br />

14.4. Vortrag BME-Arbeitskreis:<br />

Freihandelsabkommen<br />

Weitere Informationen:<br />

Cornelia Griebel, (06181) 92 90 – 87 11<br />

15.4. Website-Check mit Bieg Hessen<br />

Weitere Informationen:<br />

Melanie Petereit, (06181) 92 90 – 86 11<br />

16.4. <strong>IHK</strong>-Sprechtag: International<br />

Weitere Informationen:<br />

Sandra Zumpe, (06181) 92 90 – 85 11<br />

21.4. 2. Runder Tisch der Dorfläden<br />

und Nahversorger aus dem MKK,<br />

Jossgrund<br />

Weitere Informationen:<br />

Melanie Petereit, (06181) 92 90 – 86 11<br />

21.4. Demografiekongress, Frankfurt<br />

Teilnehmerkosten 150,00 €<br />

Weitere Informationen:<br />

Ilona Frei, (06181) 92 90 – 81 21<br />

21.4. <strong>IHK</strong>-Innovationssprechtag<br />

Weitere Informationen:<br />

Marina Rauer, (06181) 92 90 – 88 11<br />

22.4. <strong>IHK</strong>-Sprechtag: USA<br />

Weitere Informationen:<br />

Katja Gerwig, (06181) 92 90 – 85 31<br />

23.4. Vortrag: Auch als kleines/<br />

mittleres Unternehmen<br />

Marktführer werden<br />

Weitere Informationen:<br />

Carina Mück, (06181) 92 90 – 85 21<br />

19.5. Vortrag: Was Händler, Hersteller<br />

und Importeure wissen sollten:<br />

REACH - RoHS - ElektroG - BattG –<br />

VerpackV, Teilnehmerkosten 45,00 €<br />

18./19.6. 8. Hanauer Lieferantentag –<br />

Die Gewerbemesse in RheinMain/Ost,<br />

im Hanauer CPH<br />

1.7. <strong>IHK</strong>-Jahresempfang,<br />

im Hanauer CPH<br />

15.7. Fachkräfte finden – Die <strong>IHK</strong>-<br />

Hausmesse w<br />

46 | <strong>Wirtschaftsraum</strong> | Hanau-Kinzigtal | <strong>April</strong> 2015<br />

privat<br />

Zehn Fragen an …<br />

… Dr. Klaus Vornhusen (54, verheiratet), Konzernbevollmächtigter<br />

der Deutschen Bahn für das Land Hessen, Frankfurt am Main<br />

1. Was treibt Sie an?<br />

Die Freude, gemeinsam mit meinen<br />

Kollegen an dem ebenso liebenswerten<br />

wie komplexen Gesamtkunstwerk<br />

„Eisenbahn“ mitarbeiten zu dürfen.<br />

2. An welchen Erfolg erinnern Sie sich gern?<br />

An den gelungenen Start der Bürger -<br />

beteiligung zur ABS/NBS Hanau – Fulda/<br />

Würzburg. Eine konstruktive Zusam men -<br />

arbeit trotz – zu Beginn – sehr unterschiedlicher<br />

Sichtweisen.<br />

3. Was schätzen Sie am Standort<br />

Main-Kinzig-Kreis?<br />

Natürlich: Die wichtige Kinzigtal-Eisen -<br />

bahn-Strecke. Aber auch: Die historisch<br />

bedeutsamen Städte in schönster<br />

Landschaft.<br />

4. Und was schätzen Sie nicht<br />

am Standort?<br />

Die Verkehrsengpässe.<br />

5. Wenn Sie noch einmal Schul abgän -<br />

ger wären, was würden Sie machen?<br />

Dasselbe noch einmal – aber vielleicht<br />

zusätzlich in Kalifornien Wellenreiten<br />

lernen.<br />

6. Was sagen Ihre Mitarbeiter über Sie?<br />

Dass es Spaß macht, mit mir zusammen -<br />

zuarbeiten, weil Verantwortung und<br />

Freiräume übertragen werden.<br />

7. Welche Eigenschaft schätzen Sie<br />

bei anderen besonders?<br />

Die Vielfalt von Kenntnissen<br />

und Meinungen.<br />

8. Wo hätten Sie gerne Ihren<br />

Zweitwohnsitz?<br />

In meinem Studienort München,<br />

zwischen Viktualienmarkt und<br />

Englischem Garten – ein Hotelzimmer<br />

tut’s aber auch.<br />

9. Bitte vervollständigen Sie den Satz:<br />

„Der Wirtschaft geht es gut, wenn…<br />

… die Unternehmer die Chance bekommen,<br />

etwas zu unternehmen – und sich<br />

dann vornehmen, auch etwas zu tun …“<br />

10. Bitte vervollständigen Sie den Satz:<br />

„Die <strong>IHK</strong> ist wichtig, weil …<br />

… sie sich vor Ort auskennt, wett -<br />

bewerbsneutrale Aufgaben der<br />

Unternehmer effizient zusammenführt<br />

und die Interessen der Mitglieder<br />

effektiv nach außen vertritt.“ w


<strong>IHK</strong> – DIE WEITERBILDUNG<br />

Industrie- und Handelskammer | Hanau–Gelnhausen–Schlüchtern<br />

Am Pedro-Jung-Park 14, 63450 Hanau | Telefon (06181) 92 90-0 | Telefax (06181) 92 90-8290<br />

E-Mail info@hanau.ihk.de | www.hanau.ihk.de<br />

H

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