Ein Quartier entsteht

fischery

04795 | 71. Jahrgang | 04.2015

Nachrichten der Industrie-und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet

Ein Quartier

entsteht

© Hans Blossey

Gründermesse

Gute Tipps für die Selbstständigkeit

Neues Logistikzentrum

Meisterleistung bei Wollschläger

Fachkräfte finden

Trommeln für die Arbeitgebermarke


Auf dem Dr.-Ruer-Platz:

Kompetente Lösungen

zu Modernisierung

und Gebäudesicherheit.

Der Unterschied beginnt beim Namen. Keiner finanziert deutschlandweit mehr Immobilien als die Sparkassen-Finanzgruppe.

Wir kennen die Region, die Immobilien und die Preise vor Ort. So können wir Ihnen individuelle und ganzheitliche Beratung bieten:

von der Immobilienvermittlung über die Finanzierung zu Top-Konditionen bis hin zu umfassenden Versicherungsleistungen.

Wenn’s um Geld geht Sparkasse.


Vorab bemerkt

Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Vorab bemerkt

Keine Apfelsinen

© Volker Wiciok/Lichtblick

Rouven Beeck

Nun ist es passiert. Die gesperrte Leverkusener

Brücke war ja noch „weit weg“. Aber

jetzt: Duisburg. Die Einschläge kommen

näher und sind das Erbe verfehlter Verkehrspolitik.

Sie spielten und spielen leider

auch allen Befürwortern der Mautausweitung

in die Hände: „Die Lkw machen die

Brücken kaputt – jetzt sollen alle dafür

zahlen.“ Was für ein Unfug.

Denn: Jährlich fließen bereits 50 Mrd. Euro

Einnahmen aus dem Verkehrsbereich in

den Bundeshaushalt. Berlin investiert aber

jedes Jahr nur etwa zehn Mrd. Euro in die

Infrastruktur – auch nach der Einführung

der Lkw-Maut. Der Rest versickert im

Etat – die Löcher in den Straßen bleiben.

Und: Lkw-Verkehre sind kein Selbstzweck.

Sie dienen der Wirtschaft und den

Menschen: Ohne Lkw keine Bleche beim

Maschinenbauer, keine Apfelsinen in der

Obsttheke.

Wenn die Politik ehrlich wäre, müssten

diese beiden Fakten zum Credo werden.

Konsequent wäre es dann, mehr „vorhandenes“

Geld für Erhalt und Ausbau bereit

zu stellen. Beides ist nicht der Fall.

In unseren Verkehrspolitischen Positionen

fordern wir die Politik daher auf, auch

ohne zusätzliche Abgaben eine ausreichende

Finanzierung der Infrastruktur sicherzustellen.

Weitere Voraussetzung ist eine

strikte Zweckbindung der Nutzerentgelte

zugunsten der Verkehrsinfrastruktur. Erst

wenn das Geld dann immer noch nicht

ausreichen sollte, wäre eine Ausweitung

der Nutzerfinanzierung zu rechtfertigen.

Nun hat der Bundestag – auch mit den

Stimmen der Abgeordneten von CDU und

SPD aus dem IHK-Bezirk – für die Maut

gestimmt. Ein Bekenntnis für die Infrastruktur

als Schwerpunkt der Bundespolitik

ist das nicht. Darüber hinaus ist auch die

Frage (noch) ungeklärt, ob das Gesetz

gegen EU-Recht verstößt.

Und wofür das ganze Theater?

Nach Schätzungen des Ministers für

500 Mio. Euro Mehreinnahmen pro Jahr,

nach aktuellen Untersuchungen sogar nur

für 100 Mio. Euro. Ein schlechter Witz.

Ein ehrliches und konsequentes Bekenntnis

zur Infrastruktur wäre das richtige Signal

gewesen, nicht die Schaffung eines neuen

ewigen Klingelbeutels – die über 100 Jahre

alte Sektsteuer lässt grüßen.

Rouven Beeck

Geschäftsbereichsleiter

Industrie, Energie, Verkehr, Umwelt

IHK Mittleres Ruhrgebiet

1


Inhaltsverzeichnis

Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Gründermesse | 11

Wer sich selbstständig machen möchte oder bereits vor kurzem

gegründet hat, sollte sich den 17. April ganz dick im Kalender

ankreuzen: Von 13 bis 19 Uhr gibt es auf der Gründungsmesse

„StartUP Mittleres Ruhrgebiet 2015“ in der rewirpower-LOUNGE

an der Castroper Straße in Bochum viele gute Tipps für eine

erfolgreiche Unternehmensgründung.

Neues Logistikzentrum | 24

Kurz notiert

03 Das Wesen der Dinge

IHK aktuell

04 Wohlfühlatmosphäre

06 Viele Chancen noch ungenutzt

09 Zum Nutzen des Patienten

10 Die Digitalisierung der Städte

12 Markennamen schützen

15 Interessante Alternative

Aus der Region

Titelthema

17 Der Rohbau steht

18 Das Nichts wiegen

20 Komplexe Bedrohung

23 Lastenräder

© Wollschläger

Es war eine logistische Meisterleistung und der größte Umzug in

der Firmengeschichte: Innerhalb von zwölf Tagen transportierten

die Mitarbeiter der Bochumer Wollschläger GmbH & Co. KG etwa

400 Lkw-Ladungen mit 800 Tonnen Material von der Industriestraße

in das neue, 28.000 Quadratmeter große Logistikzentrum

an der Carolinenglückstraße.

Fachkräfte finden | 38

Unternehmen im Blickpunkt

24 Eingepackt und ausgepackt

27 Neue Kunden gewonnen

28 Firmenjubiläen

30 Der Daten-Neubau

31 6207 Neuwagen verkauft

32 Wärme aus der Zeche

33 Der Weg ins eigene Heim

36 Arbeitsjubiläen

Wirtschaftsjunioren

37 Wiedergewählt

IHK-Fachkräfteinitiative 2015

38 Glaubwürdig und unverwechselbar

Aus den Hochschulen

40 „Grünes Feigenblatt“

43 Frieden in der WG

Bericht und Hintergrund

47 Es geht hier um viel

© VfL Bochum 1848

Ein Bochumer Trio trommelte am 12. März für eine bessere

Fachkräfte-Gewinnung der Unternehmen in der Region:

Der VfL Bochum 1848, die Employour GmbH und die IHK Mittleres

Ruhrgebiet. Mehr als 100 Unternehmen kamen, um ein Zeichen

zu setzen für gute Arbeitgebermarken. Glaubwürdig müssen

sie sein und unverwechselbar – so lautete das einstimmige Fazit.

IHK-Schwerpunktthema: Bauwirtschaft

48 Wachstumstrend bleibt stabil

50 Die Investition des Lebens

Infos für die Praxis

52 Bücher & Co./Impressum

53 Recht & Steuern

54 Börsen

57 Handelsregister

2 2


Kurz notiert Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Das Wesen der Dinge

Seit dem 18. März sind unter dem Titel

„Komplementär“ neue Arbeiten der

Künstlerin Susanne Siewer-Wolter in den

Räumen der IHK Mittleres Ruhrgebiet am

Ostring in Bochum zu sehen.

Der Stil der Künstlerin ist realistisch

im Hinblick auf Form und anatomische

Eigenschaften, ihre Motive sind der Natur

entnommen. Fern jeder Sentimentalität

und mit einer ausdifferenzierten Farbpalette

wird Natur durch Verfremdung mit

Hilfe von Komplementärkontrasten zwar

abgebildet, gleichzeitig aber auch neu in

Szene gesetzt.

Bei einigen Bildern entstehen durch

Spiegelungen surreale Andeutungen, geheimnisvolle

Zwischenwelten. Bei anderen

Arbeiten liegt der Fokus der Motivwahl

auf Naturdetails. Die extreme Vergrößerung

und der gezielt gesetzte Ausschnitt

bieten dem scheinbar Unspektakulären

eine überraschende Präsenz. Einer Bühnenpräsentation

nicht unähnlich schärft

dieser Blickwinkel den Sinn für „das Große

im Kleinen“. Durch diese Art der Verfremdung

entsteht eine „magische Stimmung,

die das Wesen der Dinge erfasst und zum

Ausdruck bringt“.

Susanne Siewer-Wolter verfügt über

eine exzellente Kenntnis altmeisterlicher

Maltechnik, die sie mit reduzierter Klarheit

angewendet für moderne Sehweise übersetzt.

Die Künstlerin, die an der FH Münster

während ihres Studiums des Grafikdesigns

in den verschiedensten malerischen und

grafischen Techniken ausgebildet wurde,

unterhält im Sauerland und in Köln

zwei Ateliers. Nach freier Mitarbeit in

verschiedenen Verlagen arbeitet Susanne

© Tim Friesenhagen 2015

Stellt in der IHK aus: Susanne Siewer-Wolter.

Siewer-Wolter seit 1995 als freischaffende

Illustratorin und Künstlerin, seit 2009 liegt

ihr Schwerpunkt in der freien Malerei und

Grafik.

Die Ausstellung läuft bis zum 26. Juni und

kann zu den Öffnungszeiten der IHK besichtigt

werden. Montags bis donnerstags

von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 15 Uhr.

© Tim Friesenhagen 2015

3


IHK aktuell

Wohlfühlatmosphäre contra

Maus-Klick

Ein auf den ersten Blick eher

sperriges Thema ganz oben

auf der Tagesordnung des

IHK-Handelsausschusses – für

den stationären Einzelhandel jedoch

von herausragender Bedeutung:

Baukultur und Wohlfühlatmosphäre

in Innenstädten als

Gegenpol zum Online-Kauf per

Mausklick. Ein Thema, das lockte:

Rund 40 Ausschussmitglieder

folgten am 4. März der Einladung

von IHK-Vizepräsident Rolf Ostermann

zur Sitzung in den Räumen

der IHK am Ostring in Bochum.

4

Zu Beginn skizzierte Edgar Neufeld, Inhaber

der „Standortentwicklung Neufeld“ in

Witten, über die zunehmende Bedeutung

der Baukultur für den stationären Handel.

Angereichert mit interessanten Beispielen

aus dem In- und Ausland machte Neufeld

deutlich, dass Baukultur – die weit mehr

ist als die bloße architektonische Ausgestaltung

einzelner Gebäude – Chancen

für den Einzelhandel bietet, um das

„Besondere“ innerstädtischen Einkaufens

herauszustellen, das im Internet nicht

geboten wird und nicht geboten werden

kann: Wohlfühlatmosphäre und Erlebnis.

Die provokante Frage, mit der man sich

derzeit konfrontiert sähe, so Neufeld, sei

doch, ob der Handel die Stadt überhaupt

noch brauche, wenn physische Präsenz

und Standorte (in Zeiten des Strukturwandels

im Einzelhandel) zunehmend an Gewicht

und Bedeutung verlören, da Waren

online bestellt und überall hin geliefert

werden könnten? Aufgeschlossenheit und

die Fähigkeit, nicht ausschließlich in tradierten

(Gebäude-)Strukturen zu denken,

so Neufeld, sei eine wichtige Grundvoraussetzung,

damit Baukultur zukünftig ein

Motor des stationären Handels sein könne.

Ein weiterer „Motor“ für das Weiterleben

des stationären Einzelhandels in den

Innenstädten und Stadtteilzentren ist seit

langem das Engagement der Händler in

Werbe- und Interessengemeinschaften.

Referent Alexander Eiskirch, Geschäftsführender

Gesellschafter der eiskirch

fashion GmbH & Co. KG aus Bochum,

machte die Ausschussmitglieder mit einem

weiteren innovativen Konzept bekannt:

dem Zusammenschluss der „Bochumer

Originale“. Zwölf Bochumer Fachhändler,

wie sie verschiedener kaum sein könnten,

haben sich zusammengeschlossen und aus

einer Idee die Vision entwickelt, die große

Vielfalt des Bochumer Fachhandels für

die Menschen innerhalb und außerhalb

Bochums auf ganz besondere Art und

Weise erlebbar zu machen. „Für uns ist

Bochum nicht einfach nur eine der vielen

Städte des Ruhrgebietes. Es ist unsere

Heimat – unsere Herzensangelegenheit!“,

so Eiskirch.


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

© IHK Mittleres Ruhrgebiet

Engagiert für den Handel: Alexander Eiskirch, die IHK-Vizepräsidenten Elisabeth Röttsches und Rolf Ostermann, Referent Edgar Neufeld und

IHK-Geschäftsbereichsleiter Stefan Postert (v. r.)

Dabei sind die „Bochumer Originale“

keine Werbegemeinschaft (und sehen

sich daher auch nicht als Konkurrenz zu

den bestehenden Zusammenschlüssen),

sondern eher Bochumer Bürger, die ihre

Heimat lieben und sichtbar machen

möchten, wie viel Schönes, Aufregendes

und Individuelles Bochum zu bieten hat.

Und das nicht nur im kulturellen Bereich,

sondern gerade auch in der Vielfalt der

Einkaufsmöglichkeiten. Allem voran stehen

sie jedoch für eins: Leidenschaft.

„Diese Leidenschaft“, so Alexander

Eiskirch, „ist der Antrieb, der hinter dem

Projekt steht. Sie ist es auch, die die Mitglieder

der Bochumer Originale vereint.“

Abschließend berichtete Manfred Lehnhoff,

Projektmanager der mfi management

für immobilien AG, über den

aktuellen Stand der Ruhr-Park-Neustrukturierung:

Noch, so Lehnhoff, seien

die Zeichen des Umbaus am Ruhr-Park

unübersehbar, aber in einem halben Jahr

soll die rund 150 Millionen Euro teure

Modernisierung des Shoppingcenters abgeschlossen

sein. Die Eröffnung ist für den

17. September geplant. Ein neues Logo,

neue Anbieter, Sanierungen im

Bestand und erstmalig ein echter „Haupteingang“

– all das sind Maßnahmen, die

dem Center einen deutlichen Attraktivitätsgewinn

verschaffen sollen.

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5


IHK aktuell

Viele

Chancen

noch ungenutzt

Der Entwurf des „Gesetzes für sichere

digitale Kommunikation und Anwendungen

im Gesundheitswesen“,

wie es präzise heißt, sorgt für erheblichen

Gesprächsstoff in der Wirtschaft, denn es

sollen im erweiterten Umfang telemedizinische

Dienstleistungen und Produkte Eingang

in die medizinische Versorgung finden.

Innovative Anwendungen könnten

die Versorgung optimieren und zeitgleich

Kosten senken.

Dies wird zum Beispiel bei der Unterstützung

multimorbider, also an verschiedenen

Symptomen leidender Personen

deutlich, die aufgrund ihres Krankheitsbildes

zeitgleich verschiedene Medikamente

einnehmen müssen. Die Wirkungen

und Nebenwirkungen der Medikamente

untereinander sind vom verschreibenden

Arzt ohne umfassende Kenntnis der

Krankengeschichte und Informationen

über bestehende Unverträglichkeiten

kaum noch abzuschätzen. Hier könnten

6

Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte

für mehr Klarheit sorgen.

Ähnliches gilt für die wiederholte Aufnahme

radiologischer Bilder, weil den behandelnden

Ärzten nicht bekannt ist, dass

bereits brauchbare Aufnahmen vorliegen

(nur nicht beim behandelnden Arzt!). Hier

erfolgen Doppelarbeiten und werden zu

Lasten des Gesundheitssystems – und

damit der Beitragszahler und Unternehmen

– ohne zusätzlichen Nutzen abgerechnet.

Die technisch lösbare Vernetzung

der unterschiedlichen Sektoren Krankenhäuser,

Ärzte und andere Dienstleister

(Sanitätshäuser, Akustiker, Optiker, Physiotherapeuten

etc.), die Rezepte abrechnen

können, findet bisher praktisch nicht statt.

Grund genug für den Gesetzgeber, endlich

zu handeln.

Claudia Riepe vom Bundesministerium

für Gesundheit in Bonn, zuständig für

rechtliche, ökonomische und medizinische

Fragen der Telematik, skizzierte den

aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens

und beschrieb den Status-quo

der bisherigen Bemühungen rund um die

Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die

bis jetzt zu verzeichnenden Erfolge sind

demnach noch sehr überschaubar. Daher

arbeite man nun insbesondere an der

Telematik-Infrastruktur, die den sicheren

Datenverkehr ermöglichen soll und

dabei die Bedenken vieler Datenschützer

berücksichtige.

Monika Rimmele, Managerin Politik und

Internationales der VISUS Technology

Transfer GmbH aus Bochum, bewertete

das eHealth-Gesetzesvorhaben aus Sicht

der Wirtschaft und lieferte zahlreiche

Vorschläge, um das Gesetz zu optimieren.

Ihre Vorschläge zielten aber nicht nur darauf,

Innovationen aus der Wirtschaft im

Gesundheitssystem zu etablieren, sofern

die Abrechenbarkeit telemedizinischer

Leistungen ermöglicht werde (Beispiel:

Der Versand eines Arztbriefes per Post


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

© IHK Mittleres Ruhrgebiet

Vor Beginn der Sitzung: die Referentinnen Claudia Riepe, Bundesgesundheitsministerium, Monika Rimmele, Managerin Politik und Internationales der

VISUS Technology Transfer GmbH, Moderatorin Dr. Sandra Hartig, DIHK, und Gastgeber Raphael Jonas, IHK Mittleres Ruhrgebiet (v. l.)

oder Fax(!) kann vom Arzt gegenüber der

Krankenkasse abgerechnet werden, für

den Versand eines elektronischen Arztbriefes

gibt es jedoch bisher keine Vergütung),

sondern insbesondere darauf, deutliche

Verbesserungen für die Patienten hinzubekommen.

Die elektronische Patientenakte,

die technisch problemlos umgesetzt

werden könne und mit der elektronischen

Gesundheitskarte auch unter Datenschutzgesichtspunkten

abgesichert sei,

komme kaum zum Einsatz, obwohl sie

alle relevanten Informationen zur Kranken-

und Medikationsgeschichte der Patienten

– und zwar von Geburt an – enthalten

könnte, kritisierte Rimmele. Käme sie

zum Einsatz, könnte der Patient über seine

Daten selbst bestimmen, er könnte sie so

auch erstmals einsehen. Rimmele ließ die

Teilnehmer kurz nachdenklich werden, als

sie die Anwesenden fragte, wer eigentlich

Zugang zu seinen medizinischen Daten

habe…? Für die nachwachsende Generation,

so ihr Fazit, seien die bestehenden

Verhältnisse im Gesundheitswesen längst

nicht mehr vermittelbar.

Die Sitzung der DIHK-Gesundheitsreferenten

unter Moderation von

Dr. Sandra Hartig, Bereichsleiterin für

Beschäftigung, Gesundheitswirtschaft,

Familie und Beruf beim Deutschen Industrie-

und Handelskammertag (DIHK), diente

darüber hinaus dem Austausch der mehr

als 30 IHK-Vertreter über erfolgreiche

gesundheitswirtschaftliche Projekte und

Maßnahmen. Sie reichten vom Betrieblichen

Gesundheitsmanagement über

Standort- und Potenzialanalysen, der Betreuung

von Gesundheitsnetzwerken und

dem Verfassen von Stellungnahmen bei

aktuellen Gesetzesvorhaben, der Konzeption

eines neuen IHK-Pflegeberufes bis hin

zur Durchführung gesundheitspolitischer

Veranstaltungen unter Beteiligung von

Landes- und Bundespolitik.

Am Vortag der eigentlichen Sitzung fand

bereits ein Besuch der IHK-Gesundheitsreferenten

beim Bochumer Anwenderzentrum

eGesundheit statt, das vom Zentrum

für Telematik und Telemedizin betrieben

wird. Geschäftsführer Reiner Beckers

gab einen Ausblick über das erhebliche

Zukunftspotenzial der Telemedizin und

über konkrete, technisch bereits umgesetzte

erfolgreiche Projekte. Problem sei

aus seiner Sicht aber die fehlende Standardisierung.

Da eine sichere Telematik-

Infrastruktur nach wie vor fehle, müssten

öffentlich geförderte Projekte nicht nur

nachweisen, dass die neuen Anwendungen

den Patienten tatsächlich einen Nutzen

brächten, sondern sie müssten viel Zeit

und damit Geld für eine individuelle, nicht

auf andere Projekte übertragbare

IT-Infrastruktur investieren. Beckers hofft,

dass durch das ehealth-Gesetz nun Voraussetzungen

geschaffen werden, die der

seit langen Jahren erprobten Technologie

zum Durchbruch verhelfen.

7


IHK aktuell

Führungskräfte

müssen Beitrag leisten

© Grönemeyer medical service GmbH

Die Referentinnen Julia Krackehl, Ute Heitzer und Christiane Lößl (v. l.) skizzierten unter Moderation von Raphael Jonas ihre jeweiligen Ansätze

für ein erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement.

Zur Gesundheitsförderung in Unternehmen

gehört nicht nur ein ergonomisch

eingerichteter Arbeitsplatz oder Ernährungstipps,

sondern auch das Bewusstsein

der Führungskräfte, mit ihrem Verhalten

einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit

der Mitarbeiter zu leisten. Zu dieser

Erkenntnis kamen die gut 30 Teilnehmer

des von der IHK Mittleres Ruhrgebiet

eingerichteten Arbeitskreises Betriebliches

Gesundheitsmanagement (BGM), der sich

am 25. Februar bei der Grönemeyer medical

service GmbH, Bochum, traf.

Julia Krackehl, dort für Unternehmensentwicklung

und Betriebliches Gesundheitsmanagement

zuständig, skizzierte in ihrem

Vortrag die Grundlagen eines nachhaltigen

BGM. Und sie schilderte, mit welchem

Ansatz sie versucht, die Gesundheitsförderung

auch in kleinen und mittleren

Unternehmen zu implementieren. Dabei

ist ihr besonders wichtig, sich mit kleinen

Schritten der Herausforderung zu stellen.

8

Von zentraler Bedeutung sei es zudem, die

Führungskräfte von Anfang an zu gewinnen

und sich gegebenenfalls sogar mit

anderen Unternehmen zu vernetzen, um

das Angebotsspektrum zu erweitern.

Wie große Unternehmen die Gesundheitsförderung

umsetzen, berichtete Christiane

Lößl von der Lidl Vertriebs-GmbH &

Co. KG aus Herne. Dort werden viele

Angebote durch eine eigens von Lidl

geschaffene interne Serviceabteilung

entwickelt und den einzelnen Lidl-Regionalgesellschaften

zur Umsetzung angeboten.

Und das erfolgreich, denn laut Lößl

nahmen nach einer Befragung von über

3.000 in der Regionalgesellschaft Herne

beschäftigten Mitarbeiter über 80 Prozent

an gesundheitsfördernden Maßnahmen

teil. Dabei bezieht Lidl die Mitarbeiter

nicht nur durch die Beteiligung an sportlichen

Aktivitäten ein, sondern beteiligt sie

zum Beispiel auch an der Erstellung von

(gesundheitsbewussten) Rezeptbüchern,

was in der Belegschaft auf besonders

große Resonanz stieß.

Auch die Deutsche Rentenversicherung

(DRV) tritt verstärkt mit Beratungsangeboten

zur Gesundheitsprävention in

Erscheinung. Ute Heitzer vom Betriebsservice

Gesunde Arbeit der Deutschen

Rentenversicherung beschrieb die Herausforderung

aus Sicht der Kostenträger im

Sozialversicherungssystem und stellte das

kostenfreie Angebot der DRV vor.

Raphael Jonas, bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet

verantwortlich für die Gesundheitswirtschaft,

kündigte an, die lebendige Diskussion

zwischen Unternehmensvertretern

und BGM-Dienstleistern über die Ursachen

der zunehmenden Diagnose Burn-out und

stressbedingte Arbeitsunfähigkeit noch

einmal aufzugreifen. Eine der nächsten

Sitzungen des IHK-Arbeitskreises, so Jonas,

solle unter dieses Schwerpunktthema

gestellt werden.


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Zum Nutzen des Patienten

Der Startschuss für die neue EFRE-Förderphase

im Leitmarkt Gesundheitswirtschaft

NRW ist gefallen: Das Land beabsichtigt, bis

zum Jahr 2020 insgesamt 40 Millionen Euro

EU-Mittel aus dem Europäischen Fonds für

regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung

zu stellen. Anja Sophia Middendorf, Clustermanagerin

Gesundheitswirtschaft NRW,

skizzierte vor rund 60 Teilnehmern am

24. Februar in der IHK Mittleres Ruhrgebiet

in Bochum die inhaltlichen Voraussetzungen,

die für eine Landesförderung erforderlich

sind. Förderschwerpunkte: Optimierung

einer Sektor übergreifenden gesundheitlichen

und pflegerischen Versorgung, Förderung

einer bedarfsgerechten Versorgung im

Quartier sowie Förderung medizintechnischer,

telematischer und telemedizinischer

Produkte und Dienstleistungen.

Damit fokussiert der Leitmarktwettbewerb

Gesundheit.NRW die Entwicklung

© Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen

Anja Sophia Middendorf beschrieb die Förderziele

der Landesregierung.

von Innovationen, die auf Transfer aus

Wissenschaft und Forschung Richtung

patientenorientierter Nutzung zielen und

sich damit am Bedarf derjenigen orientieren,

die diese Leistungen auch nutzen

sollen. Die Landesregierung, so Middendorf

weiter, unterstütze mit dem Projektaufruf

die nordrhein-westfälische Wirtschaft

und Wissenschaft dabei, zukunftsfähige

technologische und soziale Innovationen

und Lösungen zu entwickeln und somit ihre

Marktvorteile für eine wettbewerbsfähige

Gesundheitswirtschaft in NRW weiter auszubauen.

Durch die beabsichtigte und von

den IHKs in Nordrhein-Westfalen nachhaltig

geforderte Vereinfachung des Antragsund

Abrechnungsverfahrens sollen gerade

auch die zahlreichen kleinen und mittleren

Unternehmen in NRW in die Lage versetzt

werden, sich mit einem vertretbaren Aufwand

an dem Wettbewerb zu beteiligen.

Alle wichtigen Informationen finden sich

im Internet unter:

http://leitmarktagentur.nrw.de/leitmarktagentur/DE/LeitmarktAgentur/Gesundheit.

NRW/Gesundheit_node.html

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IHK aktuell

Die Digitalisierung der Städte

Ist Multi-Channel das Zukunftsmodell im

Handel? Diese Frage werden die Teilnehmer

mit Vertretern aus Wirtschaft,

Wissenschaft und Politik diskutieren.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin

wird einen Impulsvortrag zum Thema „Digitalisierung

– Sackgasse oder Königsweg

für den stationären Handel?“ halten.

Einladung

IHK-Handelsforum Ruhr 2015

Die Zukunft des Handels – Digitalisierung der Städte

Das diesjährige IHK-Handelsforum Ruhr

findet am 6. Mai 2015 ab 16 Uhr im Baustoffzentrum

Harbecke, Xantener Straße 7,

45479 Mülheim a. d. Ruhr, statt. Anmeldungen

dazu nimmt Christine Lohmann,

IHK zu Essen, unter (0201) 18 92-2 21

entgegen oder sind online unter

http://www.essen.ihk24.de, Rubrik Veranstaltungen,

möglich. Die Teilnahme an der

Veranstaltung ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl

ist allerdings begrenzt.

Die Industrie- und Handelskammern des

Ruhrgebietes (Ruhr-IHKs) laden auch 2015

wieder zum IHK-Handelsforum Ruhr ein.

Am 6. Mai werden die sechs Industrie- und

Handelskammern des Ruhrgebiets erneut

Zahlen, Daten und Fakten zur Entwicklung

der Handelslandschaft im Ruhrgebiet vorstellen.

Bereits seit 2010 erfassen die IHKs

jährlich alle Einzelhandelsbetriebe ab

650 qm Verkaufsfläche im Ruhrgebiet

(inkl. Kreis Kleve und Märkischer Kreis).

Im Mittelpunkt des diesjährigen Handelsforums

Ruhr steht das Thema „Zukunft

des Handels – Digitalisierung der Städte“.

Demografischer Wandel, Internet und verändertes

Konsumverhalten – der Handel

im Ruhrgebiet steht vor großen Herausforderungen.

Der mobile Konsument nutzt

zunehmend digitale Technologien, die

Handelsakteure müssen sich vermehrt

den „Smart-City-Strategien“ – der umfangreichen

Digitalisierung städtischer

Bereiche – stellen. Aber die Digitalisierung

des Handels bietet sowohl stationären als

auch Online-Händlern große Chancen:

Höhere Kundenbindung und -zufriedenheit

oder ein zu schaffendes Einkaufserlebnis

sind nur einige Schlagworte.

Ansprechpartner

bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet

für das Handelsforum Ruhr ist

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Patrick Voss

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Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Ein Muss für Gründer

Wer sich selbstständig machen möchte

oder bereits vor kurzem gegründet hat,

sollte sich den 17. April ganz dick im

Kalender ankreuzen: Von 13 bis 19 Uhr

gibt es auf der Gründungsmesse

„Start-UP Mittleres Ruhrgebiet 2015“ in

der rewirpower-LOUNGE des VfL Bochum

1848 an der Castroper Straße viele gute

Tipps für eine erfolgreiche Unternehmensgründung.

Ein Besuch lohnt sich für alle,

die nach handfesten Informationen für ihre

Selbstständigkeit suchen. An 19 Ausstellerständen

sowie in einer speziellen Coaching-

Zone stehen Fachleute für Gespräche rund

um die Existenzgründung und die ersten

Schritte als Jungunternehmer bereit. Weiterhin

gibt es Impulsvorträge zu Themen

wie Businessplan, Finanzierung, Steuern

und soziale Absicherung.

Die regionale Gründungsmesse ist seit

vielen Jahren die Plattform für Gründer

und Jungunternehmer aus Bochum, Herne,

Witten und Hattingen und hat sich als feste

Größe im Gründungsgeschehen des mittleren

Ruhrgebiets etabliert. Veranstalter

sind neben der Wirtschaftsförderung

Bochum GmbH und der IHK Mittleres Ruhrgebiet

auch die Wirtschaftsförderungen der

Städte Hattingen, Herne und Witten sowie

die Handwerkskammer Dortmund. Wer

also vom regionalen Gründungsnetzwerk

profitieren und wichtige Kontakte knüpfen

möchte, ist hier bestens aufgehoben.

Und das ganz ohne Eintrittskarte: Der Eintritt

und auch die Seminare sind kostenfrei.

Weitere Infos im Internet auf

www.gruendungsmesse.ruhr

Das tut

gut!

Tun auch Sie

Gutes und werden

Sie Stifter!

Impulsvorträge auf der Gründungsmesse:

13.30 – 14.30 Uhr:

Der Businessplan:

Taktik für einen erfolgreichen Start

Bernd Schulz, Business Consult Schulz, Marl

13.30 – 14.30 Uhr:

Steuertipps für Existenzgründerinnen

und Existenzgründer

Finanzämter Mittleres Ruhrgebiet

15.00 – 16.00 Uhr:

Keine Angst vor Zahlen – Die Buchführung

als Infopool und Steuerungstool

Christian Goede, DATEV eG

Ulrich Hesse, zeptrum PartG mbB

15.00 – 16.00 Uhr:

Banken: Partner für den Aufstieg

Christine Bittermann, Sparkasse Bochum

Philipp Enste, NRW.BANK

16.30 – 17.30 Uhr:

Durchstarten mit kühlem Kopf:

Soziale Absicherung für

Existenzgründerinnen und -gründer

Dr. Marcel Malmendier und Lutz Schewe,

Versicherungskontor Schewe GmbH

16.30 – 17.30 Uhr:

Steuertipps für Existenzgründerinnen

und Existenzgründer

Finanzämter Mittleres Ruhrgebiet

Hermann-Gmeiner-Stiftung

Ridlerstr. 55 | 80339 München

Telefon 089/179 14 - 218

E-Mail: hgs@sos-kd.org

hermann-gmeiner-stiftung.de

11


IHK aktuell

Markennamen schützen

Wer ein Unternehmen gründet oder ein

neues Produkt auf den Markt bringt,

braucht dafür einen guten Namen. Wie

man den findet und dann auch schützt,

erfuhren die Teilnehmer eines vom

IHK-Regionalbüro Witten und der

Wirtschaftsförderung Witten am

25. Februar veranstalteten Workshops

unter der Leitung von Rechtsanwältin

Christel Jedamzik. Bei ihrem Vortrag

gab die Fachanwältin für Gewerblichen

Rechtsschutz den Teilnehmern zahlreiche

Tipps aus der Praxis.

Zu Beginn jeder Namensfindung gilt es,

sich Gedanken über Angebot und Zielgruppen

zu machen. Wer beides kennt,

kann sich für das richtige Preissegment

und den passenden Vertriebsweg entscheiden.

In bereits bestehenden Unternehmen

sollte zusätzlich berücksichtigt werden,

ob ein Firmenname, eine Domain oder

eine Marke existiert, die man für das neue

Angebot verwenden kann. Ist das nicht

der Fall, ist es wichtig zu prüfen, welche

Marken Mitbewerber für identische oder

ähnliche Waren und Dienstleistungen

verwenden.

In vielen Fällen ist ein Fantasiewort am

besten als Marke geeignet. Beispiele dafür

sind berühmte Marken wie HARIBO, ALDI,

Adidas und AUDI, die alle einen Bezug

zum Namen des Firmengründers haben.

© Christel Jedamzik

Informierte im IHK-Regionalbüro:

Rechtsanwältin Christel Jedamzik.

Aber auch eine Aneinanderreihung von

Anfangssilben der Namen der Kinder,

Haustiere und der angebotenen Waren

oder Dienstleistungen kann zu einem

klangvollen und einmaligen Markennamen

führen. Wer einen internationalen Markt

im Blick hat, sollte seine Recherche natürlich

auch auf die Zielmärkte ausdehnen

und darauf achten, dass der ausgewählte

Begriff in anderen Sprachen oder Ländern

nicht zu Missverständnissen führt.

Im dritten Schritt wird nicht nur geprüft,

ob der Begriff zu den Anfangs festgelegten

Produkten, Dienstleistungen und

Zielgruppen passt, sondern auch, ob er

rechtlich einwandfrei ist und als Marke

eingetragen werden kann. Eine Marke

darf die Ware oder Dienstleistung nicht

beschreiben. Die neu gefundenen Begriffe

müssen zudem einer Prüfung unterzogen

werden, ob Sie ältere Marken, Firmennamen

oder Domains verletzen. Dazu bietet

es sich an, kostenfrei bei der zentralen

Registrierungsstelle für alle Domains

unterhalb der Top Level Domain .de (der

DENIC in Frankfurt) über Domainnamen

zu recherchieren und beim Deutschen Patent-

und Markenamt nach eingetragenen

und veröffentlichten Marken zu schauen.

Auch eine allgemeine Internetrecherche

hilft, Konflikten um den Markennamen

aus dem Weg zu gehen.

Zum Abschluss des Seminars informierte

Christel Jedamzik, die ihr Büro im Technologiezentrum

ZBZ in Witten hat, darüber,

wie der neue Begriff effektiv gegen

Nachahmer geschützt wird. Sinnvoll ist

immer die Anmeldung als nationale Marke

in dem Land, in dem der Unternehmer

tätig werden will. Aber auch internationale

Registrierungen der gefundenen Begriffe

als Marke im Ausland und die parallele

Registrierung einer Domain sichern den

neuen Markenbegriff gegen Nachahmer ab.

Das ist wichtig. Denn: Stellt sich erst nach

der Markteinführung heraus, dass die Marke

nicht verwendet werden kann, hat dies

unter anderem große finanziellen Folgen.

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12


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

28.05.2015

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Bochum

Digitale Revolution

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Einführung durch Uwe Schulz-Vorwick, Vorstand Firmenkunden der Volksbank Bochum Witten eG

iMpUlsvortrag 1:

Manage Digital – StRategien DeR inteRnetgiganten

referent: dr. Michael a. peschke

dr. Michael a. peschke ist geschäftsführender gesellschafter der Mittelstandswissen

services gmbH, Betreiber zahlreicher Unternehmerportale (u. a. mittelstand-ruhrgebiet.

de) und präsident des Marketing Clubs dortmund.

iMpUlsvortrag 2:

FühRung von Digital nativeS – aRbeitSwelten DeR ZukunFt

referent: andreas tuschen

andreas tuschen ist geschäftsführer der Wittener Connect sense gmbH & Co. Kg und spezialist für

kundenorientierte raumgestaltung. in seinem vortrag zeigt Herr tuschen, zum einen wie sich die anforderungen

der jungen generation (digital natives) an ihre arbeit ändert und wie innovative arbeitgeber mit

modernen arbeitswelten reagieren. Zum anderen beleuchtet er Büro- und raumkonzepte auch aus einer

innovativen Marketingperspektive. live-3d-simulationen von raumgestaltungen runden seinen vortrag ab.

Mit freundlicher Unterstützung


IHK aktuell

Räder rollen

weltweit

© IHK Mittleres Ruhrgebiet

Andreas Beil, Sicherheitsfachkraft beim Bochumer Verein Verkehrstechnik (3. v. l.), führte die Mitglieder des IHK-Arbeitskreises

Materialwirtschaft/Einkauf durch das Unternehmen.

Wie man 173 Jahre nach Gründung der

Gußstahlfabrik Mayer & Kühne (man

schrieb das Jahr 1842) bei der heutigen

„Bochumer Verein Verkehrstechnik“ Eisenbahnräder

produziert, konnten sich die

Mitglieder des IHK-Arbeitskreises Materialwirtschaft/Einkauf

am 9. März bei einer

Betriebsbesichtigung des Unternehmensstandortes

an der Bochumer Alleestraße

ansehen.

Dort werden Eisenbahnräder, Radwellen

und komplette Radsatzsysteme für

Schienenfahrzeuge hergestellt – und zwar

sowohl für den Personen- als auch für

den Güterverkehr. Als einer der weltweit

führenden Hersteller von rollendem Eisenbahnmaterial

ist das Unternehmen mit

seinen Produkten und Dienstleistungen

auf allen fünf Kontinenten an namhaften

Projekten beteiligt.

Um seine Flexibilität und Lieferfähigkeit

insbesondere für den gerade boomenden

chinesischen Markt zu verbessern und

langfristig die Produktion von Eisenbahnrädern

auf bis zu 200.000 Stück

verdoppeln zu können, hat das Unternehmen

erheblich in seine Schmiedeanlagen

investiert.

Immerhin hält man beim Bochumer Verein

Schmiedewerkzeuge für bis zu 400 unterschiedliche

Räder vor. Ein Angebot, so versicherte

Andreas Beil, Sicherheitsfachkraft

beim Bochumer Verein Verkehrstechnik,

bei seiner Führung, das es bei kaum einem

anderen Wettbewerber geben dürfte. Hinzu

komme eine hohe Lieferfähigkeit auch

bei mengenmäßig kleineren Aufträgen

und bei speziellen Kundenwünschen – wie

beispielsweise die deutlich aufwändigere

Fertigung von gekümpelten Eisenbahnrädern,

die regelmäßig an Verkehrsbetriebe

in der Schweiz geliefert werden.

14


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Interessante

Alternative

Wie funktioniert Crowdfunding, und

worauf muss man bei der „Schwarmfinanzierung“

eigentlich achten? Diese beiden

Fragen standen im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung

zum Thema Crowdfunding,

die am 5. März in den Räumen

der IHK Mittleres Ruhgebiet stattfand.

Seit einigen Jahren beobachtet die IHK

die Weiterentwicklung und das rasante

Wachstum des Crowdfunding-Angebots

in Deutschland. Demnach könnte Crowdfunding

eine interessante Alternative zu

klassischen Finanzierunginstrumenten

sein. Vor diesem Hintergrund konnten die

Branchenexperten Dennis Schenkel und

Sascha Schumacher von CrowdXperts als

Referenten für eine Informationsveranstaltung

gewonnen werden, welche die

Teilnehmer für das Thema sensibilisieren

sollte.

Die Experten stellten verschiedene Arten

und Zwecke der „Schwarmfinanzierung“

dar. Crowdfunding ist demnach nicht

gleich Crowdfunding und muss für den

spezifischen Zweck angepasst werden.

Dennis Schenkel: „In dem Seminar

konnten die Teilnehmer lernen, welche

wichtigen Punkte es beim Crowdfunding

zu beachten gibt. Dies fängt an bei der

Identifikation der richtigen Zielgruppe, der

Auswahl der richtigen Plattform und dem

Marketing der eigenen Kampagne. Für die

erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung

einer Crowdfunding-Kampagne gibt

es viele Punkte zu beachten und durchaus

einiges an Arbeit zu leisten.“

Vor dem Hintergrund des positiven Feedbacks

und der zahlreichen Anregungen

seitens der anwesenden Gründer wird es

nicht bei dieser einen Informationsveranstaltung

zum Thema Crowdfunding

bleiben. „Durch unsere Beratungsgespräche

mit Gründern aus der Region merken

wir, dass das Thema Crowdfunding stark

an Bedeutung gewinnt und daran großes

Interesse besteht. Dieser Nachfrage wollen

wir sehr gerne Rechnung tragen“, so IHK-

Mitarbeiter Matthias Neugebauer.

© IHK Mittleres Ruhrgebiet

Auf großes Interesse stieß die Info-Veranstaltung, zu der Dennis Schenkel, Sascha Schumacher und IHK-Mitarbeiter Matthias Neugebauer

(v. l.) die Gäste begrüßten.

15


IHK aktuell

Werben für das Freihandelsabkommen

Das transatlantische Freihandelsabkommen

TTIP ist für die exportorientierte

nordrhein-westfälische Wirtschaft von

großer Bedeutung. Der erfolgreiche

Abschluss des Abkommens hätte eine Annäherung

und gegenseitige Anerkennung

von Standards in Bereichen, die bereits

jetzt vergleichbar sind, sowie den Abbau

von Zöllen zur Folge, von der die gesamte

Wirtschaft profitieren würde. Selbst bei

gleichem Schutzniveau ist es heute so,

dass Zertifizierungen häufig in beiden

Märkten durchgeführt werden müssen.

Dies kostet Zeit und Geld, ohne einen

Mehrwert zu bringen. Das TTIP-Abkommen

würde daher positive Impulse für das

USA-Geschäft bringen und den Erfolg der

NRW-Wirtschaft weiter steigern.

Wie wichtig dieses Abkommen für die

Unternehmen ist, zeigt sich dadurch, dass

auf Einladung von IHK NRW etwa 50

Unternehmensvertreter aus den Wirtschaftsausschüssen

der 16 Industrie und

Handelskammern in NRW nach Brüssel

reisten, um vor Ort mit anderen Unternehmern

und Vertretern aus Politik und

Verwaltung zu diskutieren. Unter der

Überschrift „Die neuen Freihandelsabkommen

mit Nordamerika – Mehr Wachstum

durch TTIP, CETA & Co.?“ führten sie einen

Dialog darüber, warum TTIP wichtig ist

und wie eine wirtschaftsnahe Umsetzung

aussehen müsste.

„In der deutschen Öffentlichkeit ist das

TTIP-Abkommen leider noch immer sehr

negativ besetzt. Chlorhühnchen, Absenkung

der Umweltstandards und sonstige

negative Schlagzeilen bestimmen die Tagespresse“,

beschreibt Dr. Heinz Meierkord,

Geschäftsführender Gesellschafter der

ADVANSA-Gruppe aus Hamm, stellvertretend

die aktuelle Situation. „Diese

öffentliche Diskussion wird den Vorteilen

solch eines Abkommens aber nicht

gerecht. Für uns als mittelständischer

Betrieb würde TTIP ausschließlich Vorteile

bringen. Es macht beispielsweise einfach

Sinn, gleichwertige Standards beidseitig

zu akzeptieren und die Unternehmen so

zu entlasten. Die Ersparnis daraus sowie

aus der Absenkung der Zölle gibt uns als

Unternehmen die Möglichkeit, Arbeitsplätze

zu sichern und auszubauen.“

„Nordrhein-Westfalen ist auch 2014 noch

vor Baden-Württemberg und Bayern mit

einer Summe von über 180 Milliarden

Euro wieder das Export-Bundesland Nummer

1 gewesen. Etwa 100 000 Unternehmen

sind in NRW international aktiv und

profitieren vom weltweiten Handel. Die

USA sind zwar für die NRW-Wirtschaft

bereits der fünftgrößte Export- und

achtgrößte Importmarkt, das Potenzial ist

aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Die Impulse durch ein TTIP-Abkommen

wären von unschätzbarem Wert für unsere

Unternehmen“, fasst Wulf-Christian

Ehrich, Federführer Außenwirtschaft bei

IHK NRW, die außenwirtschaftliche

Bedeutung des Freihandelsabkommens

noch einmal zusammen.

Ein Zertifikat und mehr

Ausgerüstet mit den aktuellsten Kenntnissen

über die Standards einer zeitgemäßen

Büroorganisation präsentierten am

20. März alle Teilnehmerinnen ihre Projektarbeiten

zum Abschluss des 80 Unterrichtstunden

umfassenden Zertifikatslehrgangs

„Office-Management-Assistent/in

(IHK)“. Die zehn erfolgreichen „Assistentinnen“

haben nun nicht nur ein Zertifikat in

der Tasche, das ihre Fähigkeiten nachweist,

sondern auch ein konkretes Projekt vor

Augen, das ihren Arbeitsalltag erleichtern

wird. Einige haben mit der praktischen

Umsetzung im Bereich Arbeitsorganisation

schon erfolgreich in ihren Unternehmen

begonnen. Dieser Aspekt stimmte Lehrgangsleiterin

Petra Lumblatt am Ende des

Lehrgangs besonders zufrieden.

© IHK Mittleres Ruhrgebiet

Die zwölf Zufriedenen: Lehrgangsleiterin Petra Lumblatt, zehn frisch gebackene „Assistentinnen“ und

IHK-Lehrgangsorganisatorin Gabriele J. Langer (v. r.)

16


IHK Aus aktuell der Region - Titelthema

Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Der Rohbau steht

© CH Quadrat

Alt und neu architektonisch vereint: Visualisierung des künftigen Eingangsbereichs des Bochumer Justizzentrums

Hinter der (derzeit noch verdeckten) historischen

Fassade des ehemaligen Gymnasiums

am Ostring schwebt der Richtkranz:

In Anwesenheit von NRW-Justizminister

Thomas Kutschaty feierte der Bau- und

Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) am

23. März die Fertigstellung des Rohbaus

des neuen Bochumer Justizzentrums. Sollte

der angepeilte Übergabetermin Ende 2016

gehalten werden – beim 1. Spatenstich am

12. November 2012 hatte der BLB noch eine

Fertigstellung Ende 2015 angepeilt – wird

der vom Berliner Architekturbüro Hascher

Jehle entworfene Baukörper das Arbeitsgericht,

das Amtsgericht, das Landgericht,

die Staatsanwaltschaft und die Sozialen

Dienste beheimaten. Justiz in Bochum: etwa

750 Mitarbeiter und 330 Referendare dann

endlich unter einem Dach.

Noch etwas schwebte beim Richtfest über

den Köpfen der Gäste: die Debatte über

die tatsächlichen Baukosten des Projektes,

die am Tag des Richtfestes auf der Homepage

der Berliner Architekten noch mit

61 Millionen Euro angegeben wurden.

Schon im Vorfeld des Richtfestes räumte

der Bau- und Liegenschaftsbetrieb jedoch

ein, dass von Kosten in Höhe von etwa

100 Millionen Euro, wie beim Spatenstich

2012 noch offiziell kommuniziert,

heute keine Rede mehr sein könne.

Nach Aussage von BLB NRW-Geschäftsführer

Dr. Martin Chaumet habe man

den Verwaltungsrat bereits zweieinhalb

Jahre vor Baubeginn, nämlich im Jahre

2010, darüber informiert, dass mit einer

Bausumme von 107,4 Millionen Euro –

darin waren 7,3 Millionen Euro Bauzeitzinsen

und 100,1 Millionen Euro Bau- und

Planungskosten enthalten – „plus einer

verbleibenden Unsicherheit von bis zu

30 Prozent dieser Summe“ zu rechnen sei.

Man sei also bereits 2010 (!!!) von Kosten

von bis zu 140 Millionen Euro ausgegangen

… Wegen zahlreicher Bauverzögerungen,

die durch Insolvenzen, Umplanungen

und inzwischen abgewiesene Vergabebeschwerden

von Baufirmen entstanden

seien, stehe derzeit eine „etwas höhere

Summe zur Diskussion“. Am Tag nach

dem Richtfest wurde die „etwas höhere

Summe“ dann offiziell bekannt: Das Gesamtbudget

des BLB für das Justizzentrum

beträgt 145,8 Millionen Euro.

Der Bau (und die Fertigstellung) des

neuen Justizzentrums haben für Bochum

herausragende stadtentwicklungspolitische

Bedeutung: Nicht nur, dass auf

einer ehemaligen Brachfläche hinter und

neben einer historischen Fassade ein neues

Stadtquartier entsteht – Bochums größte

Anwaltskanzlei hat in weiser Voraussicht

ihren Sitz bereits seit März 2014 in unmittelbarer

Nachbarschaft des Neubaus – sondern

auch der Auszug der Justiz aus dem

alten Gebäude an der Viktoriastraße bietet

die große Chance, auf dem (dann) ehemaligen

Justizareal und dem benachbarten

Telekom-Block ein neues Viktoriaquartier

zu entwickeln. Aber: Erst nach dem Umzug

der Justiz kann an der Viktoriastraße der

Abrissbagger anrücken – die Verzögerungen

beim Bau des neuen Justizzentrums

haben demnach auch die angepeilten

Neubauten des Viktoriaquartiers in die

Warteschleife geschickt: Das Viktoriaquartier

hängt am zeitlichen Tropf des neuen

Justizzentrums am Ostring … Aber der

Rohbau ist immerhin schon geschafft.

17


IHK Aus aktuell der Region

Das Nichts wiegen

Der Sieger des mit 10.000 Euro dotierten

Innovationspreises 2015 des Netzwerks

Zenit e.V. ist die Rubotherm GmbH aus

Bochum. Der Spezialist für analytische

Messgeräte und Laboranlagen erhielt

den Preis für seine gemeinsam mit der

ETH Zürich entwickelte innovative Nanowaage.

Beeindruckt zeigte sich die Jury

unter Vorsitz von Prof. Dr. Eberhard Menzel,

Präsident der Hochschule Ruhr West, auch

von den seit Gründung des Unternehmens

bestehenden intensiven Kooperationen

mit Forschungseinrichtungen auf der

ganzen Welt. Viele der heute den Standard

bestimmenden Rubotherm-Produkte

wurden von Wissenschaftlern für ein neues

Forschungsthema initiiert und als Ergebnis

solcher Kooperationen entwickelt.

Exakt 66 Wettbewerbsbeiträge waren

im Rahmen des bereits zum siebten Mal

ausgeschriebenen Innovationspreises Ende

letzten Jahres eingegangen. Eine Zahl,

mit der im Vorfeld der Ausschreibung

niemand gerechnet hatte. Unter dem

Motto „Wirtschaft trifft Wissenschaft“

wurden NRW-weit innovative Produkte

und Verfahren gesucht, die in Kooperation

eines mittelständischen Unternehmens

mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung

entwickelt worden waren.

Erste wirtschaftliche Erfolge sollten schon

vorhanden bzw. zu erwarten sein. Weil die

Qualität der eingereichten Beiträge außergewöhnlich

hoch war, wurden in Mülheim

an der Ruhr am 25. Februar insgesamt

fünf Projekte ausgezeichnet.

Das Wettbewerbsthema „Wirtschaft trifft

Wissenschaft“ war gewählt worden, um

den großen Beitrag aufzuzeigen, den

nordrhein-westfälische Akteure für die

Bereiche Innovation und Wachstum

leisten. Das Thema, so Roland Damann

in seiner Laudatio, unterstreiche auch

die Wichtigkeit, aus guten Ideen marktfähige

Produkte und Dienstleistungen

zu entwickeln, die dazu beitragen, den

© Julia Althoff Fotografin

Dr. Cornelia Will und Dr. Hans Wilhelm Lösch (l.) von der Bochumer Firma Rubotherm und Dr. Heinrich Baur

von der ETH Zürich (r.) wurden durch Laudator Roland Damann (Mitte) und Dr. Otmar Schuster, dem Vorsitzenden

des Netzwerks Zenit e.V., geehrt.

Wirtschaftsstandort NRW zu stärken

und innovative Arbeitsplätze zu sichern.

In diesem Zusammenhang sei es sehr

zu begrüßen, dass das Land Anfang des

Jahres für die kommenden fünf Jahre über

die Initiative „HochschulStart-up.NRW“

rund 70 Millionen Euro zur Förderung des

Austausches von Wissen und Technologien

zwischen Hochschulen und Unternehmen

bereitstelle. Positiv sei auch die wachsende

Zahl strategischer Partnerschaften

zwischen Akteuren aus Wissenschaft und

Wirtschaft. Dies fördere den Abbau von

Sprachbarrieren zwischen Wissenschaftlern

und Unternehmensvertretern und

stärke das gegenseitige Vertrauen. Die

Darstellung von Best-Practice-Beispielen

und die Verleihung eines Preises für

herausragende Kooperationen sei ein

wichtiger Baustein in der Stärkung der Innovationskraft

unseres Landes. Der Innovationspreis

trage dazu bei, Innovationen

anzuregen, Innovationen in der Öffentlichkeit

bekannt zu machen, Innovationen

und Innovatoren zu würdigen, innovative

Firmen zu vernetzen und aus Innovationserfolgen

zu lernen.

Was heute noch zu den Top-Produkten

im Bereich des Wiegens gehört, könnte

schon bald der Vergangenheit angehören.

Dabei sind die Bochumer schon

heute Monopolisten in der Produktion

von Magnetschwebewaagen, den momentan

wohl besten Messgeräten für die

industrielle und akademische Forschung.

18


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Der Rubotherm GmbH gelang in Zusammenarbeit

mit Dr. Heinrich Baur vom

Institut für Isotopengeologie und Mineralische

Rohstoffen der Eidgenössischen

Technischen Hochschule Zürich, kurz

ETH, die Entwicklung einer Nanowaage,

der Experten die Revolutionierung der

Wiegetechnik bescheinigen. Noch ist die

knapp 40 Mitarbeiter zählende, 1990

aus der Ruhr Universität Bochum heraus

gegründete Firma bei der Produktion ihrer

Magnetschwebewaagen auf die Zulieferung

konventioneller Waagen angewiesen.

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nicht mehr benötigt. Das Schwebesystem

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positive Entwicklung, da sich damit auch

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Verbrauch

Verbrauch

gemäß

gemäß

VO

VO

(EG)

(EG)

Nr.

Nr.

715/2007.

715/2007.

² ¹ ² Kombinierter Verbrauch gemäß VO (EG) Nr. 715/2007.

Gilt

Gilt fl24-Stunden-Notdienstnummer

bei

bei flÜbernahme Leasing

Leasing

eines

eines

Opel

Opel der Fahrzeugs

Fahrzeugs Abschleppkosten mit

mit

einer

einer

Laufleistung

Laufleistung bis zur nächsten von

von

10.000

10.000

km/Jahr

km/Jahr Vertragswerkstatt

bei

bei

einer

einer

Laufzeit

Laufzeit

von

von

24,36

24,36

oder

oder

48

48

Monaten.

Monaten.

Die

Die

Laufleistung

bei Leasing eines Opel Fahrzeugs mit einer Laufleistung von 10.000 km/Jahr bei einer Laufzeit von 24,36 oder 48 Monaten. Die Laufleistung

Lauf-

² Gilt lässt

lässt

sich

sich in

5.000-km-Schritten

5.000-km-Schritten

bis

bis

auf

auf

40.000

40.000

km/Jahr

km/Jahr

erhöhen.

erhöhen.

Pro

Pro

zusätzliche

zusätzliche

5.000

5.000

km

km

erhöht

erhöht

sich

sich

die

die

Servicerate

Servicerate

um

um

5,–

5,–

€ zzgl.

zzgl.

leistung MwSt. lässt sich in 5.000-km-Schritten bis auf 40.000 km/Jahr erhöhen. Pro zusätzliche 5.000 km erhöht sich die Servicerate um 5,– € zzgl.

MwSt. flÜbernahme Der bei Der

genannte verschleißbedingten

genannte

Preis

Preis der für für

das

das Abschleppkosten Full-Service-Paket Schäden

Full-Service-Paket

versteht

versteht bis zur sich sich

als

als nächsten Nettopreis Nettopreis Vertragswerkstatt

und ist und

ist

ist

nur

nur

gültig

gültig

im

im

Zusammenhang

Zusammenhang

mit

mit

dem

dem

Abschluss

Abschluss

eines

eines

MwSt. Leasingvertrags. Der genannte Preis für das Full-Service-Paket versteht sich als Nettopreis ist nur gültig im Zusammenhang mit dem Abschluss eines

Leasingvertrags.

Das

Das

Angebot

Angebot

gilt

gilt

bis

bis

29.06.2015

29.06.2015

ausschließlich

ausschließlich

für

für

Gewerbekunden.

Gewerbekunden.

Leasingvertrags. UNSER bei verschleißbedingten Das 1%-LEASINGANGEBOT Angebot gilt bis 29.06.2015 Schäden ausschließlich FÜR für GEWERBEKUNDEN

Gewerbekunden.

UNSER für den Opel 1%-LEASINGANGEBOT Insignia Sports Tourer Selection, FÜR 2.0 CDTI GEWERBEKUNDEN

ecoFLEX, 88 kW (120 PS) Start/Stop

Manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe, mit Basisbereifung

für den Opel Insignia Sports Tourer Selection, 2.0 CDTI ecoFLEX, 88 kW (120 PS) Start/Stop

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(inkl. MwSt. 274,00 €)

Monatsrate (exkl. MwSt.) 230,25 €

Leasingsonderzahlung (exkl. MwSt.): 0,– €, Laufzeit: 36 Monate, Laufleistung: 10.000 km/Jahr.

Abnehmer, denen die Systeme bislang zu

teuer waren, das Messen von allerkleinsten

Mengen leisten könnten. Drei der

absoluten Hightech-Geräte gibt es bereits.

Eingesetzt werden sie unter anderem

im Forschungsbereich zur Bestimmung

von Sternenstäuben, der Datierung von

Gesteinsproben und überall dort, wo die

Erfassung geringster Masseänderungen

eine große Rolle spielt. Für solche Spezifizierungen

arbeitete das Unternehmen

unter anderem auch mit der Ruhr-

Universität Bochum zusammen. Je nach

Maximallast kann mit einer Auflösung von

bis zu 1 ng genau gewogen werden. Das

entspricht dem 10.000stel des Gewichtes

eines 2 mm langen Haares. Abhängig

von der jeweiligen Anwendung beträgt

die Druckeinsetzbarkeit bis 1000 bar, das

Tausendfache unseres Atmosphärendrucks.

Neben der unglaublichen Messgenauigkeit

ist das System auch robuster als bisherige

Modelle. Weil der filigrane keramische

Schwebekörper magnetisch weich gelagert

ist, können selbst äußere Erschütterungen

keinen Schaden anrichten.

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Bochum-Zentrum

Bochum-Zentrum Bochum-Stadion

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Bochum-Stadion Bochum-Werne

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Leasingsonderzahlung Oskar-Hoffmann-Str. tätig ist. Alle Preise verstehen (exkl. sich MwSt.): 63-69

zzgl. MwSt. 0,– €, und Laufzeit: Überführungskosten, 36 Castroper Monate, Laufleistung: die Str. Berechnung 180-188

10.000 der Leasingrate km/Jahr. bezieht Kreyenfeldstr. sich auf die unverbindliche

60-70

19


IHK Aus aktuell der Region

Komplexe Bedrohung

© Holger Herrmann, networker NRW e. V.

Auf dem Fachkongress präsentieren sich auch dieses Jahr wieder viele Aussteller rund um das Thema IT-Sicherheit – hier ein Bild aus dem vergangenen Jahr.

Die „11. IT-Trends Sicherheit“, der überregionale

Fachkongress mit Begleitausstellung

zum Thema IT-Sicherheit, findet in diesem

Jahr am 22. April in der rewirpower-

LOUNGE des VfL Bochum 1848-Stadioncenters

statt.

Die IT von Unternehmen wie Server, Betriebssysteme

und Computer ist zunehmend

immer komplexer werdenden Bedrohungsszenarien

– wie Viren, Spams, Phishing oder

Datendiebstahl – ausgesetzt. Ging es in der

Vergangenheit vor allem um Einzelmaßnahmen

zur Endpunktsicherheit, müssen

Unternehmen ihre Daten und Netzwerke

heute verstärkt vor unerwünschtem Datenabfluss,

Insider-Attacken oder Angriffen aus

dem Social Web schützen. Der Datenschutz

als sicherer Umgang mit Daten von Kunden,

Beschäftigten und Bürgern ist zu einem

gesellschaftlichen Top-Thema geworden.

Nicht zu vernachlässigen ist auch die immer

professioneller werdende Computerkriminalität

und die Wirtschaftsspionage.

20

Hier setzt die „IT-Trends Sicherheit 2015“

an: Experten greifen aktuelle Sicherheitsprobleme

auf und stellen in ihren Vorträgen

Lösungen vor. Beispiele aus der Praxis

zeigen, wie Informationssicherheit auch im

Mittelstand erfolgreich umgesetzt werden

kann. Führende Anbieter von IT-Sicherheitslösungen

präsentieren sich im Rahmen

der Begleitausstellung. Dies alles dient als

Hilfestellung für Geschäftsführer und IT-

Entscheider in den Unternehmen.

Der Fachkongress mit Begleitausstellung

steht auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft

von Garrelt Duin, Minister für

Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand

und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen.

Den Auftakt zum Fachkongress macht

Prof. Dr. Thorsten Holz, Geschäftsführender

Direktor des Horst Görtz Instituts für IT-

Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum,

mit einem Blick auf das „Jahr zwei nach

Snowden“ – und was wir daraus gelernt

haben …

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit

mit der IHK Mittleres Ruhrgebiet,

der Wirtschaftsförderung Bochum und

eurobits statt. Hauptsponsoren und Partner

des Fachkongresses sind der eco Verband

der deutschen Internetwirtschaft e.V. mit

dem europäischen Förderprojekt ACDC, die

G Data Software AG, die proRZ Rechenzentrumsbau

GmbH, die TMR Telekommunikation

Mittleres Ruhrgebiet GmbH und

die Wirtschaftsförderung Bochum. Zudem

informiert nrw.units vor Ort über die

verschiedenen IT-Sicherheitsaktivitäten in

Nordrhein-Westfalen.

Die Teilnahmegebühr am Fachkongress

inklusive Verpflegung und Getränke beträgt

60 Euro. Fachbesucher können sich im

Internet unter http://www.it-trendssicherheit.de/anmeldung.php

anmelden.

Die IHK in den sozialen Netzwerken

www.facebook.com

/IHKMittleresRuhrgebiet

www.xing.to

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Wirtschaft im Revier 04 | 2015

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Aus der Region

Zukunftsweisende Ideen gefragt

Der bundesweite „Businessplan-Wettbewerb

Medizinwirtschaft“, der gemeinsam vom

Verein „pro Ruhrgebiet“ und der Startbahn

Ruhr GmbH, Essen, ausgelobt wird, geht in

die nächste Runde. Der Wettbewerb gibt

zukunftsweisenden Ideen aus dem Bereich

der Medizin- und Gesundheitswirtschaft

eine Chance und unterstützt die Teilnehmer

auf ihrem Weg zum erfolgreichen

Unterneh¬men mit Know-how, Kapital und

Kontakten.

Ziel des Businessplan-Wettbewerbs Medizinwirtschaft

ist es, zukunftsweisende

medizinwirtschaftliche Ideen mit Marktpotenzial

in eine aussichtsreiche Startposition

zu bringen und die Gründung und

Ansiedlung innovativer Unternehmen der

Medizin- und Gesundheitswirtschaft zu

fördern. In sechs Monaten begleitet der

Businessplan-Wettbewerb Gründungsinteressierte

aus ganz Deutschland von der Idee

zum fundierten Businessplan. Der Wettbewerb

arbeitet Hand in Hand mit Netzwerken

der Medizinwirtschaft, um wachstumsstarke

Unternehmensgründungen in dieser

Branche zu initiieren und zukunftsträchtige

Arbeitsplätze zu schaffen.

Jeder Teilnehmer kann auf das Fachwissen

und die langjährigen Erfahrungen von

speziell für den Wettbewerb akkreditierten

Experten zurückgreifen. Ein umfangreiches

Qualifizierungsprogramm sowie der

Kontakt zu einem umfassenden Netzwerk

der Medizin- und Gesundheitswirtschaft

sowie der Gründerunterstützung runden

das Angebot ab. Während des gesamten

Wettbewerbsverlaufes erhalten alle Gründer

kontinuierlich qualifiziertes Feedback zu

ihren Geschäftskonzepten und haben so die

Möglichkeit, sich fortlaufend zu verbessern.

Die Teilnahme am „Businessplan-Wettbewerb

Medizinwirtschaft“ ist kostenlos und

steht allen offen, die eine innovative medizinwirtschaftliche

Produkt- oder Dienstleistungsidee

zu einem soliden Businessplan

entwickeln wollen, um sich damit selbstständig

zu machen.

Auch Unternehmen der Gesundheitswirtschaft,

die sich noch im ersten Jahr nach

der Gründung befinden, können teilnehmen.

Anmeldungen müssen bis zum

31. Mai 2015 eingegangen sein. Bei der

eingereichten Unternehmensidee kann es

sich um Produkte und Dienstleistungsideen

aus allen Bereichen der Medizinwirtschaft

handeln.

Alle weiteren Details zur Anmeldung finden

sich unter www.med-startbahn.de

im Internet.

Alles unter Kontrolle?

Der demografische Wandel und aktuelle

Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt

stellen Unternehmen schon länger vor

wachsende Herausforderungen. Alternde

Belegschaften, Fachkräfteengpässe in

einigen Berufen und Branchen und der

Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte

erfordern gerade in kleinen und

mittleren Unternehmen ein Umdenken in

der Personalarbeit: Gezieltes Recruiting

sowie nachhaltige Konzepte zur Personalentwicklung

und Mitarbeiterbindung

werden zukünftig immer wichtiger.

Wie Unternehmen den vielfältigen

demografischen Herausforderungen mit

zukunftsweisenden Personalstrategien

begegnen können, soll das Regionalforum

Ruhrgebiet der Initiative Neue Qualität

der Arbeit und des Demografie-Netzwerks

ddn am 18. Mai 2015 von 12.30 bis 18 Uhr

in der DASA Arbeitswelt Ausstellung Dortmund

zeigen. Titel: „Alles unter Kontrolle

im demographischen Wandel?“

22

Nach der Keynote des renommierten

Zukunftsforschers und Bestseller-Autors

Erik Händeler („Die Geschichte der Zu-

Nähere Informationen zum

Regionalforum gibt es bei

© Volker Wiciok/Lichtblick

Raphael Jonas

Tel. (02 34) 91 13-1 48

E-Mail: jonas@bochum.ihk.de

kunft – Was die Arbeitskultur von heute

für den Wohlstand von morgen bedeutet“)

besteht die Möglichkeit, sich in einem von

vier parallelen Praxisforen zu verschiedenen

Themen der Personalarbeit wie z.B.

„Betriebliches Gesundheitsmanagement“,

„Zukunftsmodelle der Arbeitszeitgestaltung“,

„Erfolgsfaktor Arbeitgebermarke“

oder „Erfolgreiche Personalentwicklung“

intensiv zu informieren. Ziel des Zukunftsforums

Ruhr ist es, durch den Austausch

guter Unternehmenspraxis von den

Erfahrungen anderer Betriebe zu lernen,

eigene Anmerkungen und Ideen einzubringen,

neue Kontakte zu knüpfen und

so frische Impulse für die eigene Arbeit zu

gewinnen.

Die Veranstaltung wird von den

Industrie- und Handelskammern im

Ruhrgebiet (Ruhr-IHKs) in Zusammenarbeit

mit dem ddn – „Das Demografie

Netzwerk e.V.“ durchgeführt. Die Teilnahme

an der Veranstaltung ist kostenfrei.


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Lastenräder für die letzte Meile

Im Rahmen des Projektes „Energiewende

Ruhr“ riefen die Stiftung Mercator, das

Wuppertal Institut und das Kulturwissenschaftliche

Institut Essen im Oktober

2013 gemeinsam dazu auf, innovative

Projektideen zur Energiewende im Ruhrgebiet

einzureichen. Die Projektidee der

Zeppelin Universität Friedrichshafen zum

„Klimafreundlichen Wirtschaftsverkehr in

Kommunen als Beitrag zur Energiewende“

mit der Stadt Herne als Praxiskommune

wurde als eines von vier Projekten für die

Umsetzung ausgewählt. In wenigen Tagen,

Anfang Mai, kann nun der Feldversuch in

Herne beginnen.

Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort

sollen neue Geschäftsmodelle rund um

den Einsatz von Rädern entwickelt werden.

Sieben Monate lang werden deshalb

ausgewählte Teilnehmer den Einsatz von

E-Lastenrädern im Wirtschaftsverkehr

testen. Neben der Praxistauglichkeit wird

außerdem wissenschaftlich untersucht,

welche Beiträge zur Energiewende und

zum Klimaschutz geleistet werden, wenn

konventioneller Transport auf der „letzten

Meile“ durch Lastenräder ersetzt wird.

Die Lastenräder werden Ende April geliefert,

sodass Anfang Mai der Startschuss

für den Feldversuch fallen kann. Im Rahmen

des Feldversuches werden Lastenrad-Prototypen

der ZEG eingesetzt. Die

Teilnehmer sind somit nicht nur Pioniere

im Bereich des Einsatzes von Lastenrädern

im Wirtschaftsverkehr, sie sind auch die

Ersten, die diese neue und innovative Ausführung

des Lastenrades fahren dürfen.

Die Räder werden der StVZO entsprechen.

Die Fahrzeuge gelten rechtlich als normale

Fahrräder. Reparatur und Versicherung

werden ebenfalls über die ZEG-Partner

abgewickelt. Die Transportboxen der Räder

sind abschließbar und wasserdicht und

werden entsprechend mit Werbeaufdruck

versehen. Eine individuelle Anpassung der

Transportboxen an die Bedürfnisse der

Teilnehmer ist ebenfalls möglich und kann

im Laufe des Feldversuches vorgenommen

werden.

Mit der Nutzung der Lastenräder im geschäftlichen

Gütertransport verpflichten

sich die Teilnehmer zu einer umfangreichen

Berichterstattung, aus der die Nutzungspotenziale

sowie Handlungsempfeh-

lungen für den Einsatz von Lastenrädern

im urbanen Wirtschaftsverkehr abgeleitet

werden sollen. Die Zeppelin Universität

übernimmt die organisatorische sowie

wissenschaftliche Begleitung des Projektes

über den gesamten Zeitraum.

Im Rahmen des „Lastenradprojekts Herne“

soll neben der Erreichung der Projektziele

„Energiewende Ruhr“ und „Nachhaltigkeit

des Gütertransports“ auch das Ziel des

„lokalen Engagements“ verfolgt werden. Es

ist geplant, das Projekt im Rahmen öffentlicher

Veranstaltungen zu präsentieren,

um die Herner Bevölkerung in das Vorhaben

einzubeziehen. Für die Anpassung der

Transportboxen sowie alle notwendigen

Werbemaßnahmen sollen lokale Unternehmer

beauftragt werden, um hierdurch

einen weiteren wirtschaftlichen Mehrwert

für die Praxiskommune Herne zu schaffen

und das Projekt nachhaltig in das „Wirtschaftsleben“

zu integrieren.

23


Unternehmen im Blickpunkt

© Wollschläger

Ruhe vor dem Sturm: Die Waren können sich nun mit doppelter Geschwindigkeit über die Bänder bewegen.

Eingepackt und

Es war eine logistische Meisterleistung

und der größte Umzug in der Firmengeschichte:

Innerhalb von zwölf Tagen

transportierten die Mitarbeiter der

Bochumer Wollschläger GmbH & Co. KG

etwa 400 Lkw-Ladungen mit 800 Tonnen

Material von der Industriestraße in das

neue, 28.000 Quadratmeter große Logistikzentrum

an der Carolinenglückstraße.

Der neue Standort des Systemlieferanten

für Präzisionswerkzeuge, Schweißtechnik,

Arbeitsschutz und Betriebseinrichtung

umfasst nicht nur die Zentrallogistik der

Wollschläger Gruppe, sondern auch den

Miet- und Geräteservice sowie eine Werkstatt.

Außerdem sind am neuen Standort

24

zwei Rechenzentren, die Maschinentechnik

und eine Vertriebsniederlassung stationiert.

Das neue Zentrum bündelt alle Bereiche

des Unternehmens an einem Ort.

Dadurch werden Arbeitsabläufe optimiert

und eine bessere Warenverfügbarkeit für

die Kunden aus Industrie, Mittelstand und

Handwerk geschaffen.

Auf einem Gelände von 115.000 Quadratmetern

findet das neue Wollschläger-Logistikzentrum

seinen Platz. Durchschnittlich

7.500 Auftragspositionen verlassen

zurzeit täglich das Lager. Dies entspricht

ca. 2.400 Aufträgen pro Tag. Insgesamt lagern

50.000 verschiedene Artikel im neuen

Dienstleistungszentrum. Die 92 Mitarbeiter

in der Logistik versenden zehn Prozent

der täglichen Lieferungen ins Ausland.

Der europaweite Versand der High-Tech-

Werkzeuge erfolgt dank der systematisierten

Arbeitsabläufe innerhalb von

24 Stunden. Weltweit liefert Wollschläger

in nur 48 Stunden die Artikel aus seinem

umfangreichen Sortiment.

Die neue Fördertechnik im Logistikzentrum

basiert auf dem aktuellen Stand

der Technik. Auf den Rollenbahnen und

Förderbändern bewegen sich die bestellten

Artikel nun mit einer Geschwindigkeit


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

wieder ausgepackt

© Wollschläger

Ein Lkw nach dem anderen rollte in Richtung des neuen Logistikzentrums.

25


IHK Unternehmen aktuell im Blickpunkt

von 0,6 m/s statt zuvor mit 0,3 m/s. Das

Lagerverwaltungs- und Steuerungssystem

SAP EWM 9.0 sorgt für eine optimale Auftragsabwicklung

sowie eine übersichtliche

Steuerung in der Logistik.

Außerdem steht eine zusätzliche Fläche

zur Bodenblocklagerung zur Verfügung.

Mit dem neuen Logistikkonzept hat Wollschläger

zusätzliche Lagerkapazitäten und

effizientere Abläufe geschaffen.

Im neuen Gefahrstofflager können z.B.

wassergefährdende Artikel sicher aufbewahrt

werden. Dank der intelligenten

Beleuchtung und Beheizung spart das

Unternehmen nun 15 Prozent Energie

pro Quadratmeter im Vergleich zum alten

Lager ein.

„Das neue, teilautomatisierte Logistikkonzept

gibt uns die Flexibilität, Leistung

und Wirtschaftlichkeit, die wir für die

effiziente Lagerung unserer Produkte und

für zufriedene Kunden benötigen“, sagt

Volker Nielsen, Logistikleiter und Mitglied

der Geschäftsleitung bei Wollschläger. Ein

Hochregal mit 7.200 Paletten-Stellplätzen

und eine dreigeschossige Fachbodenregalanlage

mit 80.000 Lagereinheiten für

Kleinteile bieten Platz für eine strukturierte

Aufbewahrung der Produkte. Vier

automatische Vertikalliftsysteme vergrößern

die Lagermöglichkeiten für Kleinstteile

nochmals um 20.000 Stellplätze.

Durch das neue Logistikzentrum haben

die Kunden von Wollschläger auch die

Möglichkeit, zuvor kalibrierte Messwerkzeuge

zu bestellen. Außerdem beflocken

oder besticken die Mitarbeiter dort

Arbeitsschutzartikel. Durch die Option der

Kundensammelsendung werden mehrere

Bestellungen zusammengefasst, so dass

ein Kunde so wenige Einzellieferungen wie

möglich erhält. Des Weiteren bevorratet

Wollschläger auch Kundensonderartikel,

um diese schneller liefern zu können.

Die Planung des Großprojekts begann im

ersten Quartal 2012. „Durch unsere Investition

in das neue Zentrallager wird die

Attraktivität für neue sowie bestehende

Kunden und Partner erhöht. Es ist sicherlich

auch ein wichtiges Standbein für die

Erschließung neuer Märkte und die Schaffung

von Wettbewerbsvorteilen“, sagt

Volker Nielsen. Außerdem sei genügend

Platz vorhanden, um die Hallenfläche in

Zukunft noch einmal zu verdoppeln, so

Nielsen.

© Wollschläger

Durchschnittlich 7500 Auftragspositionen verlassen jeden Tag das Lager.

26


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Neue Kunden

gewonnen

Die Commerzbank hat im vergangenen

Jahr in Bochum Marktanteile gewonnen.

Im Privat- und Firmenkundengeschäft

wuchsen Kundenzahl und Neugeschäft.

„Wir haben in Bochum netto 1.133 neue

Kunden gewonnen und betreuen jetzt

50.474 Privat- und Geschäftskunden“,

berichtete Holger Gans, verantwortlich

für das Privatkundengeschäft, am 3. März

bei der Präsentation der regionalen Daten.

„Bei Baufinanzierungen verzeichneten wir

2014 ein Plus von 15,6 Prozent im Neugeschäft.

Damit haben wir Wohneigentum

im Wert von über 40 Millionen Euro in

Bochum finanziert.“

© Commerzbank AG

Zufrieden mit 2014: Detlef Behn, Verena Severin und Holger Gans (v. l.)

Niedrige Zinsen und Schwankungen an

den Börsen haben die Nachfrage nach

professionell gemanagten Wertpapieranlagen

angekurbelt. Insgesamt liegt das

Anlagevolumen bei der Commerzbank

Bochum bei 98,3 Millionen Euro. Das

Wachstum führt Gans auf „Qualität und

Angebot“ zurück. So habe die Commerzbank

beispielsweise zum zweiten Mal in

Folge den bundesweiten Beratungstest

„City Contest“ gewonnen.

Auch das für Bochum zuständige Wealth

Management in Essen freut sich über

nachhaltiges Wachstum. Das Geschäft mit

vermögenden Kunden ist 2014 gewachsen.

„Wir betreuen inzwischen über 1.100

Familienverbünde“, sagte Verena Severin,

Wealth Management-Leiterin. Das ist

ein überdurchschnittlicher Anstieg im

Vergleich zum Vorjahr. Das betreute Volumen

in der Vermögensverwaltung stieg

besonders stark, in der Region um über

30 Prozent. „Dabei waren insbesondere

konservative Anlageprofile gefragt“, so

Severin.

Das in der Mittelstandsbank der Commerzbank

gebündelte Firmenkundengeschäft

konnte 2014 in Bochum erneut ein

gutes Ergebnis verzeichnen. So konnte das

Netto-Kreditvolumen im Jahr 2014 gegen

den allgemeinen Trend um acht Prozent

ausgebaut werden. Auch die Zahl der

Firmenkunden wuchs weiter. Besonders

im Segment der kleineren Firmenkunden

konnten erfreuliche Zuwachsraten

erzielt werden. Sowohl im Heimatmarkt

Deutschland als auch im internationalen

Geschäft will die Mittelstandsbank ihren

eingeschlagenen Wachstumskurs weiter

fortsetzen. Die weltweite Wirtschaftsbelebung

sowie der niedrige Ölpreis geben

dabei Rückenwind.

In der Region Bochum möchte die Commerzbank

vor allem ihr Kreditgeschäft

weiter ausbauen und weitere Kunden bei

der Internationalisierung aktiv begleiten.

„Wir werden ein neues Online-Portal,

mobile Apps und neue Technik für unsere

Berater implementieren, um uns den Kundenbedürfnissen

noch besser anpassen zu

können“, so Detlef Behn, Chef des Mittelstandsgeschäftes

in der Region Bochum.

Insgesamt hat die Commerzbank derzeit in

Bochum rund 70 Mitarbeiter.

27


IHK Unternehmen aktuell im Blickpunkt

Firmenjubiläen

Kostbarstes Nass für Witten

Vor 25 Jahren, im Februar 1990, gründeten

die Stadtwerke Witten GmbH und die AVU

AG die gemeinsame Tochtergesellschaft

VWW Verbund-Wasserwerk Witten GmbH.

19 Mitarbeiter sorgen heute nicht nur für

die Trinkwasserproduktion im Wasserwerk

an der Ruhrstraße, sondern kümmern sich

auch um die technische Betriebsführung

weiterer Anlagen sowie um Laboruntersuchungen.

Die Verkleinerung des Versorgungsgebietes,

der demografische Wandel und das Wassersparen

haben dazu geführt, dass sich

der Wasserverbrauch in den letzten Jahren

auf aktuell 6,5 Mio. Kubikmeter im Jahr

verringert hat. Diese werden zum größten

Teil über die Stadtwerke Witten an Wittener

Bürger und Unternehmen abgegeben.

Für weniger als zwei Euro pro 1.000 Liter

© IHK Mittleres Ruhrgebiet

Laborleiter Ulrich Schulte, Prokurist Karl-Heinrich Meiser und Klaus Döhmen, Leiter Wasserversorgungsanlagen

(v. l.), nahmen am 18. Februar die Urkunde zum 25-jährigen Jubiläum des Unternehmens von IHK-Regionalbüroleiter

Christian Kolb (2. v. l.) entgegen.

Trinkwasser liefern die Stadtwerke Witten

und die AVU AG aus dem Wasserwerk

das „bestuntersuchte Lebensmittel“ an

ihre Kunden. Gewonnen wird es aus dem

Grundwasser, das durch Versickerung von

Ruhrwasser aufgefüllt wird.

Gelebter Strukturwandel

Was im Gründungsjahr der Hommel Maschinentechnik

1990 mit der Spezialisierung

auf gebrauchte CNC-Werkzeugmaschinen

der Hommel-Herstellerpartner

sowie diverser Fremdfabrikate begann,

entwickelte sich bis heute zu einem erfolgreichen

Unternehmen, „das mit viel Herzblut

das Rundum-Paket für unsere Kunden

liefert“, so Geschäftsführer Gisbert Krause.

Die Werkstatt des Unternehmens bietet

umfassende Serviceleistungen rund um

CNC-Werkzeugmaschinen sowie die Modernisierung,

Automatisierung und Steuerungsanpassungen

von Bestandsmaschinen

aller Hommel-Kunden.

Die modern ausgestattete Zentralwerkstatt

in Bochum befindet sich auf „historischem

Grund“ an der Josef-Baumann-Straße:

„Hier befand sich einst ein Bergbau-

Spezial-Unternehmen, das Maschinengeräte

für unter Tage instandgesetzt hat – die

Nutzung dieser Fläche durch die Hommel

© Hommel Maschinentechnik GmbH

Ein Hoch auf 25 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte: IHK-Sachgebietsleiterin Jennifer Duggen übergab

am 18. März die Jubiläumsurkunde an die Geschäftsführer Gisbert Krause (l.) und Reinhard Piepenbrink.

Maschinentechnik ist also gelebter Strukturwandel“,

freut sich Krause.

Im Jahr 2012 nahm das Unternehmen im

Rahmen des Neumaschinenverkaufs die

Qualitätsprodukte des koreanischen Herstellerpartners

Hwacheon mit in das Leistungsspektrum

auf und fungiert seitdem

sehr erfolgreich als exklusiver Vertriebsund

Servicepartner.

28


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Hier fühlt man sich zuständig

Als sich Jörg Metzner vor 25 Jahren mit

einem Geschäft für Kopier- und Telefax-

Systeme selbstständig machte, war natürlich

noch nicht abzusehen, wie sich

Technologie und Kundenanforderungen

weiterentwickeln würden. Die Bilder der

Eröffnungsfeier, die immer noch im Büro

des Firmengründers hängen, erscheinen

heute tatsächlich wie aus einer völlig anderen

Zeit.

© IHK Mittleres Ruhrgebiet

Beate und Jörg Metzner blicken auf 25 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Am 13. März überbrachte

Raphael Jonas, Leiter des IHK-Regionalbüros in Herne (l.), die Glückwünsche und die Jubiläumsurkunde der IHK.

Nicht aber das Dienstleistungs- und Serviceverständnis

von Jörg Metzner und

seiner Frau, die gemeinsam mit ihren

insgesamt 13 Mitarbeitern mittlerweile

von Wanne-Eickel aus Kunden in ganz

Deutschland beliefern und mit geschulten

Technikern zur Seite stehen. Schwerpunkt

der unternehmerischen Aktivitäten ist jedoch

Nordrhein-Westfalen. Hier werden

Kunden verschiedener Größenordnung mit

Druckern, Scannern und kleineren Produktionsstraßen

beliefert. Metzner fühlt

sich zuständig – egal, ob die Kunden einen

einzelnen Drucker benötigen, oder Großkunden

mit über 3.000 Geräten sich über

Jahre und mit Servicepauschalen an sein

Unternehmen binden.

In mittlerweile umfassend modernisierten

Räumlichkeiten mit über 400 Quadratmetern

Fläche ist Metzner dem Standort

Wanne-Eickel treu geblieben und hat

mittlerweile auch einen Showroom mit

Hightech-Geräten eingerichtet.

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29


IHK Unternehmen aktuell im Blickpunkt

Marktposition behauptet

Die Deutsche Bank in Bochum blickt

zufrieden auf das Geschäftsjahr 2014. „Wir

haben unsere Marktposition in Bochum

und der Region Ruhrgebiet/Münsterland

auf hohem Niveau und in einem wettbewerbsintensiven

Umfeld eindrucksvoll

behauptet“, sagte Jochen Wiegmann,

Marktgebietsleiter Privatkunden der Deutschen

Bank Bochum, bei der Präsentation

der Jahresbilanz.

So war das Jahr für das Privat- und Firmenkundengeschäft

der Deutschen Bank

in Bochum ein Jahr soliden Wachstums.

Das Geschäftsvolumen lag Ende vergangenen

Jahres in der Region Ruhrgebiet/

Münsterland bei 21,7 Mrd. Euro und im

Stadtgebiet Bochum bei 1,6 Mrd. Euro –

das ist ein neuer Höchststand. Das Baufinanzierungsvolumen

stieg in der Region

auf gut 6,2 Mrd. Euro, 2,8 Prozent mehr

als im Vorjahr. In Bochum sind es

385 Millionen Euro, ein Plus von vier

Prozent. Zum Jahresende 2014 betreute

die Deutsche Bank regional gut

648.000 Privat- und Firmenkunden, davon

rund 36.000 allein im Stadtgebiet Bochum.

Das Geschäft der Deutschen Bank mit vermögenden

Privatkunden, Familien-verbünden

und Institutionen in der Region floriert

weiter: „Im Geschäftsjahr 2014 verwalteten

wir in Deutschland rund 100 Mrd. Euro –

2013 waren es noch 90,5 Mrd. Euro“, sagte

Hans-Georg Finkeldey, Berater Deutsche

Asset & Wealth Management in der Region.

In der Region ist der Geschäftsbereich um

273 Millionen Euro bzw. sieben Prozent bei

Kundengeldern gewachsen. Finkeldey

äußerte sich zufrieden: „Seit 2008 hat sich

das Volumen in unserer Vermögensverwaltung

verdreifacht.“

Der Daten-Neubau

In Kooperation mit den Stadtwerken Herne

errichtet die TMR –Telekommunikation

Mittleres Ruhrgebiet GmbH ein neues

Hochsicherheits-Rechenzentrum auf dem

Gelände des Herner Energieversorgers am

Grenzweg. Am Mittwoch, den 11. März

wurde der erste Spatenstich gesetzt.

Die TMR reagiert mit dem Neubau auf

den wachsenden Bedarf an sicherer IT-

Unterbringung für Unternehmen, denn das

bestehende Rechenzentrum in Bochum ist

nahezu ausgelastet. Die durchweg positiven

Erfahrungen mit der Vermietung von

Kollokationsflächen haben den Entschluss

zum Neubau gefestigt, der an die

vier Millionen Euro kosten soll.

Oft stehen kleine Mittelständler, aber auch

große Konzerne vor der Entscheidung, ihre

IT-Unternehmensinfrastruktur auszulagern,

weil die Räumlichkeiten für die IT

fehlen, es an adäquater Stromversorgung

mangelt oder Brandschutzauflagen nicht

eingehalten werden können. Der Neubau

© Stadtwerke Herne

Versuchen den großen Wurf: Dr. Jürgen Bock, techn. Prokurist Stadtwerke Herne, Ulrich Koch, Vorstand Stadtwerke

Herne, Dietmar Spohn, Geschäftsführer TMR, Frank Thiel, kaufmännischer Prokurist TMR, und Thomas

Neumann, TMR-Projektleiter Neubau DataCenter.

des Rechenzentrums in Herne will diese

Lücke füllen.

Das neue TMR-DataCenter mit seinen etwa

1.000 Quadratmetern Technikfläche soll in

drei Bauabschnitten errichtet werden. Der

erste Bauabschnitt soll bis zum Ende des

dritten Quartals 2015 fertiggestellt sein.

30


Mittleres Ruhrgebiet

Nr. 4/2015

Juni + Juli + August 2015

Vier Städte. Ein Plus. Für Bochum, Herne, Witten und Hattingen.

BiC-Journal

Neues zur Weiterbildung aus dem BildungsCentrum der IHK Mittleres Ruhrgebiet

Sehr geehrte Damen und Herren,

was lohnt sich eher für ein Unternehmen –

klassisches Online-Marketing oder der Dialog

über Social Media? Das ist eine der Fragen,

denen am Donnerstag, 30. Juli 2015, um

17:30 Uhr bei einem kostenfreien Informationsabend

in der IHK Mittleres Ruhrgebiet in

Bochum, Ostring 30-32, nachgegangen wird.

Eingeladen sind alle, die sich für eine Weiterbildung

zum Social-Media-Manager, Online-Marketing-Manager,

Online-Redakteur

oder Community-Manager interessieren. Die

Lehrgänge werden in Kooperation mit der

Business Academy Ruhr GmbH durchgeführt

und enden mit einem IHK-Zertifikat. Ausführliche

Informationen erhalten Sie unter

www.ihk-bic.de/15B-SM-15I oder bei Gabriele

J. Langer, Telefon (02 34) 91 13-1 58. Gern

beraten wir Sie zu allen Fragen rund um Ihre

persönliche Weiterbildung.

Ihr BiC-Team

Arbeitszeugnisse professionell,

aktuell und rechtssicher formulieren

Dieses Seminar vermittelt die rechtlichen

Grundlagen der Zeugniserteilung

und -gestaltung und hilft dabei, künftig

folgenschwere und kostspielige Fehler zu

vermeiden. Die Teilnehmer lernen die Voraussetzungen

des Zeugnisanspruches, den

Aufbau sowie die Form und den Inhalt eines

Zeugnisses kennen. Anhand zahlreicher

Praxisbeispiele üben sie Zeugnisformulierungen

– auch für außergewöhnliche Fälle.

3. Juni 2015

MI 8:30 – 16:00 Uhr, 210,- €

www.ihk-bic.de/15A-PE-230T

Social-Media-Manager/-in (IHK) – Vollzeit 15. – 26.06.2015,

Online-Marketing-Manager/-in (IHK) – Online 19.06. – 15.08.2015,

Social-Media-Manager/-in (IHK) – Online 18.08. – 17.11.2015,

Online-Redakteur/-in (IHK) – Online 21.08. – 17.10.2015,

Community-Manager/-in (IHK) – Online 07.09. – 14.11.2015,

jeweils 1.490,- € www.ihk-bic.de/some

Warenursprung und Präferenzen

Exporteure, die Waren zollbegünstigt –

zollfrei oder zu ermäßigten Zollsätzen –

auf fremde Märkte bringen, erzielen dort

entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die

Inanspruchnahme von Zollbegünstigungen

setzt jedoch die Beachtung materieller

und formeller Regeln voraus. Die Anwendung

und Handhabung der entsprechenden

Vorschriften bereitet vielfach Schwierigkeiten,

da für unterschiedliche Gebiete

unterschiedliche Regeln gelten. Das erste

Zoll-Seminar macht die Teilnehmer vertraut

mit Warenursprung und Zollpräferenzen.

In dem zweiten Seminar vertiefen sie ihre

Kenntnisse und gewinnen Sicherheit bei der

Lösung komplexerer Fälle.

Zoll I

17. Juni 2015

MI 8:30 – 16:00 Uhr, 210,- €

www.ihk-bic.de/15A-EU-405T

Zoll II

18. Juni 2015

Do 8:30 – 16:00 Uhr, 210,- €

www.ihk-bic.de/15A-EU-406T

Immobilienfachverwalter/-in (IHK)

Immobilienfachverwalter benötigen neben

fundiertem Fachwissen über die Verwaltung

von Wohn- und Sondereigentum Kenntnisse

des aktuellen Wohnungseigentumsgesetzes.

Dieser Zertifikatslehrgang vermittelt

das notwendige Know-how, um die organisatorischen

und kaufmännischen Unternehmensprozesse

effizient und rechtlich

korrekt steuern zu können. Die Teilnehmer

erhalten Sicherheit im Umgang mit Eigentümern,

Beiräten, Behörden, Handwerkern

und Rechtsanwälten und können auftretende

Konflikte zielgerichtet lösen. Zusätzlich

erwerben sie fundierte bau- und anlagentechnische

Kenntnisse, um den steigenden

energetischen Anforderungen gerecht werden

zu können.

1. Juli – 14. November 2015

4 Blöcke: 9:00 – 16:00 Uhr, 1.980,- €

1. – 4. Juli 2015 (MI – SA)

6. – 8. August 2015 (DO – SA)

10. – 12. September 2015 (DO – SA)

15. – 17. Oktober 2015 (DO – SA)

www.ihk-bic.de/15B-IM-300Z

Foto: @ Coloures-pic – Fotolia.com

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Rhetorik intensiv – Strategien

erfolgreicher Gesprächsführung

Kompetenz muss ausgestrahlt werden, um

zu wirken. In diesem dreitägigen Intensivseminar

arbeiten die Teilnehmer in vielen

praktischen Übungen mit professionellem

Trainer-Feedback an ihrer rhetorischen

Kompetenz. Sie gestalten ihre Redebeiträge

strukturiert und formulieren prägnant.

Durch zusätzliches Training der Körpersprache

gewinnen die Teilnehmer Sicherheit und

Souveränität und verstärken damit ihre persönliche

Wirkung. Darüber hinaus erproben

sie effiziente Argumentationstechniken und

agieren so auch in schwierigen Situationen

kompetent, sicher und souverän. Ziel dieses

Seminars ist es, den eigenen Sprachstil zu

optimieren und dabei ganz authentisch zu

bleiben.

17. – 31. August 2015

MO 8:30 – 16:00 Uhr, 610,- €

www.ihk-bic.de/15B-KM-530T

Intensivtraining für Spitzenverkäufer

I – Das Einmaleins des

aktiven Verkaufs

Die persönliche Darstellung und die Beziehungsebene

zu Kunden bilden das wirkungsvollste

und zugleich größte Kapital,

das Verkäufer zu bieten haben. Dieses

Seminar zeigt praxisnah, wie langfristige

Beziehungen zu Kunden aufgebaut und

Verkaufserfolge gesteigert werden können.

Die Teilnehmer trainieren, Informationen

und Argumentationen gut zu strukturieren,

prägnant zu formulieren und überzeugend

darzustellen. Sie entwickeln die Fähigkeit,

bei Widerständen kompetent und souverän

aufzutreten.

20. + 21. August 2015

DO + Fr 8:30 – 16:00 Uhr, 410,- €

www.ihk-bic.de/15B-MK-350T

Personalentwickler/-in (IHK)

Eine professionelle Personalentwicklung

ist zielgenau auf die Unternehmensanforderungen

ausgerichtet. Werden sowohl

betriebliche Ziele als auch individuelle

Entwicklungsperspektiven beachtet, lassen

sich leistungsbereite Mitarbeiter systematisch

qualifizieren und binden. In diesem

Zertifikatslehrgang entwickeln die Teilnehmer

ganzheitliche Entwicklungskonzepte

für die individuelle betriebliche Situation.

Das fachliche und persönliche Qualifikationsniveau

im Unternehmen wird so

deutlich. So können Wettbewerbsvorteile

Informationsveranstaltungen zur

IHK-Aufstiegsbildung

Bilanzbuchhalter/–in (IHK)

Der Top-Spezialist der Buchhaltung

18. Juni 2015

DO 18:00 – 19:30 Uhr

www.ihk-bic.de/15B-BW-20I

Wirtschaftsfachwirt/–in (IHK)

Der betriebswirtschaftliche Allrounder

25. Juni 2015

DO 18:00 – 19:30 Uhr

www.ihk-bic.de/15B-BW-50I

Personalfachkaufmann/-frau (IHK)

Der Garant erfolgreicher Personalpolitik

20. August 2015

DO 18:00 – 19:30 Uhr

www.ihk-bic.de/15B-PE-40I

ausgebaut und das Know-how im Unternehmen

für eine erfolgreiche Zukunft gesteigert

werden.

21. August – 6. November 2015

2x FR + 8x SA 8:30 – 16:00 Uhr,

1.280,- €

www.ihk-bic.de/15B-PE-210Z

Grundlagen der SPS-Technik (IHK)

Der Umgang mit einer Speicherprogrammierbaren

Steuerung (SPS) in der Welt

der Steuerungstechnik kann vielfältig sein.

Dieser Zertifikatslehrgang vermittelt die

Grundkenntnisse der Ablaufsteuerung nach

DIN EN 60848. Die Teilnehmer lernen Aufbau

und Funktionen kennen und können

Grundverknüpfungen und lineare Ablaufsteuerungen

programmieren. Sie können

Zeit- und Zählfunktionen einbinden und

sind in der Lage, Sicherheitsfunktionen

(NOT-Halt usw.) einzubinden.

24. – 29. August 2015

MO – SA 7:00 – 15:15 Uhr, 1.690,- €

www.ihk-bic.de/15B-TE-100Z

English for Business (IHK)

Der Kontakt zu englischsprachigen Kunden

ist für viele Unternehmen von existenzieller

Bedeutung. Kompetent geführte Telefonate

und professionelle Korrespondenzen

in Englisch entscheiden oft über wichtige

Kundenaufträge. In den zweistufigen Zertifikatslehrgängen

„English for Business

(IHK)“ lernen Mitarbeiter aus Vertrieb,

Einkauf, Dienstleistung und Verwaltung,

mit englischsprachigen Geschäftspartnern

sicher zu kommunizieren. In beiden Stufen

wird großer Wert auf einen hohen Redeanteil

der Teilnehmer gelegt. Der Unterricht

findet daher in Kleingruppen von höchstens

zehn Personen statt. Jede Stufe schließt mit

einem Test und einem IHK-Zertifikat ab, das

als Nachweis des erreichten Sprachniveaus

nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen

(GER) gilt.

English for Business – B1

24. August – 16. Dezember 2015

MO + MI 18:00 – 20:30, 750,- €

www.ihk-bic.de/15B-BE-10Z

English for Business – B2

25. August – 17. Dezember 2015

DI + DO 18:00 – 20:30, 750,- €

www.ihk-bic.de/15B-BE-20Z

Vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten

– Führungsnachwuchs-Intensiv-

Training

Mitarbeiterführung ist mehr als die Anwendung

unterschiedlicher Führungsmittel.

Erst mit Fingerspitzengefühl und praktischem

Know-how erreichen erfolgreiche

Führungskräfte die gesetzten Ziele mit

ihrem Team. In diesem Seminar üben die

Teilnehmer ihr Führungsverhalten anhand

praktischer Fallbeispiele. Darüber hinaus

erwerben sie das betriebswirtschaftliche

Führungswissen, um als Vorgesetzte in ihren

Bereichen Geschäftsanforderungen und

Menschen zusammenzubringen.

27. + 28. August 2015

DO + FR 8:30 – 16:00 Uhr, 410,- €

www.ihk-bic.de/15B-FU-540T

Fachkraft Büromanagement (IHK)

Die Anforderungen an das Back-Office steigen.

Die Mitarbeiter sollen klar strukturiert

arbeiten sowie angemessen und zielführend

kommunizieren, um ihren Chef optimal zu

entlasten. Dieser Lehrgang vermittelt die

notwendigen Fähigkeiten dazu. Die Teilnehmer

lernen, kundenorientiert zu korrespondieren,

Dokumente effizient zu verwalten

und nachhaltig zu protokollieren. Ein Modul

zum optimalen Reise- und Besprechungsmanagement

rundet den Lehrgang fachlich

ab.

28. August – 25. September 2015

5 x 2 Tage DO + FR oder FR + SA

8:30 – 16:00 Uhr, 1.280,- €

www.ihk-bic.de/15B-SE-660Z

IHK Die Weiterbildung | www.ihk-bic.de


Ausbildereignung

Der Ausbilder als Coach – 15.06.2015

Praxisworkshop: Auszu- MO 8:30 – 16:00 Uhr

bildende führen, begleiten www.ihk-bic.de/15A-AB-41T 210,- €

und weiterentwickeln

Außenwirtschaft & EU

Exporttechnik IV – 09.06.2015

Akkreditive in der Praxis von DI 8:30 – 16:00 Uhr

A bis Z mit praktischen www.ihk-bic.de/15A-EU-404T 210,- €

Übungen und Fallbeispielen

Warenursprung und 17.06.2015

Präferenzen – Zoll I MI 8:30 – 16:00 Uhr

– mit Schwerpunkt im www.ihk-bic.de/15A-EU-405T 210,- €

präferenziellen Warenursprung

Warenursprung und Präfe- 18.06.2015

renzen – Zoll II – Besonder- DO 8:30 – 16:00 Uhr

heiten, Lieferantenerklärun- www.ihk-bic.de/15A-EU-406T 210,- €

gen, komplexere Fälle

Praxis-Seminar: 25.06.2015

Reihen- und

DO 17:00 – 20:15 Uhr

Dreiecksgeschäfte in der www.ihk-bic.de/15A-EU-298T 140,- €

täglichen betrieblichen Praxis

Auszubildende

BWL-Grundlagen 08. – 17.06.2015

für Auszubildende

MO + MI 17:30 – 20:45 Uhr

www.ihk-bic.de/15A-AA-99L 160,- €

Personalwesen 09. – 18.06.2015

für Auszubildende

DI + DO 17:30 – 20:45 Uhr

www.ihk-bic.de/15A-AA-96L 160,- €

Verkaufstraining für 12.06.2015

Auszubildende: Auf den FR 8:30 – 16:00 Uhr

Kunden eingehen, mit www.ihk-bic.de/15A-AA-71T 160,- €

Begeisterung verkaufen

Berufswahl & Berufseinstieg

Berufseignungstest – B.E.T. 08.06.2015

MO 14:30 – 17:00 Uhr

www.ihk-bic.de/15A-AA-86T

kostenlos

Berufseignungstest – B.E.T. 01.07.2015

MI 14:30 – 17:00

www.ihk-bic.de/15B-AA-87T 30,- €

Berufseignungstest – B.E.T. 03.08.2015

MO 14:30 – 17:00

www.ihk-bic.de/15B-AA-88T 30,- €

EDV & IT

Microsoft® Excel® 27. + 28.07.2015

2010 – Grundlagen MO + DI 8:30 – 17:00

www.ihk-bic.de/15B-IT-EG4L 260,- €

Microsoft® PowerPoint® 29.07.2015

2010 – Die professionelle MI 8:30 – 16:00

Präsentation www.ihk-bic.de/15B-IT-PP2T 210,- €

Nähere Informationen und ein

Anmeldeformular finden Sie unter

den angegebenen Internet-Adressen.

Melden Sie sich am besten noch

heute an! www.ihk-bic.de

Microsoft® Excel® 03. + 04.08.2015

2010 – Aufbaustufe MO + DI 8:30 – 17:00

www.ihk-bic.de/15B-IT-EA4L 290,- €

Microsoft® PowerPoint® 05.08.2015

2010 – Grundlagen MI 8:30 – 17:00

www.ihk-bic.de/15B-IT-PG3L 130,- €

Microsoft® Word® 06.08.2015

2010 – Grundlagen DO 8:30 – 17:00

www.ihk-bic.de/15B-IT-WG3T 270,- €

Microsoft® Access® 24. + 25.08.2015

2010 – Grundlagen MO + DI 8:30 – 17:00

www.ihk-bic.de/15B-IT-AG3L 260,- €

Einkauf – Verkauf – Marketing

Produzieren können Sie viel 23.06.2015

– verkaufen ist das Ziel. DI 8:30 – 16:00 Uhr

Erfolgreiches Marketing www.ihk-bic.de/15A-MK-357T 210,- €

braucht eine gute Strategie

Intensivtraining für 20. + 21.08.2015

Spitzenverkäufer I – DO + FR 8:30 – 16:00 Uhr

Das Einmaleins des www.ihk-bic.de/15B-MK-350T 410,- €

aktiven Verkaufs

Existenzgründung

Die erfolgreiche 20.06.2015

Existenzgründung – SA 8:30 – 16:00 Uhr

Sicher auf eigenen www.ihk-bic.de/15A-EX-03T 90,- €

Beinen stehen

Die erfolgreiche 22.08.2015

Existenzgründung – SA 9:00 – 16:30 Uhr

Sicher auf eigenen www.ihk-bic.de/15B-EX-04T 90,- €

Beinen stehen

Fremdsprachen

English for Technical 22.06. – 03.07.2015

Purposes (IHK)

MO – SA 17:30 – 20:45 Uhr

(22. – 27.06.2015)

+ MO – FR 8:30 - 13:00 Uhr

(29.06. - 03.07.2015)

www.ihk-bic.de/15A-BE-30Z 500,- €

English for Business 24.08. – 16.12.2015

(IHK) – B1 MO + MI 18:00 – 20:30

www.ihk-bic.de/15B-BE-10Z 750,- €

English for Business 25.08. – 17.12.2015

(IHK) – B2 DI + DO 18:00 – 20:30

www.ihk-bic.de/15B-BE-20Z 750,- €

IHK Die Weiterbildung | www.ihk-bic.de


Führungskräfteentwicklung

Coaching als Führungs- 01. + 02.06.2015

instrument – Die Führungs- MO + DI 8:30 – 16:00 Uhr

kraft in der Rolle www.ihk-bic.de/15A-FU-545T 410,- €

des Coaches

20 Jahre 45 Jahre alt sein: 16.06.15

Topleistung im Alter DI 8:30 – 16:00 Uhr

www.ihk-bic.de/15A-FU-538T 210,- €

Vom Mitarbeiter 27. + 28.08.15

zum Vorgesetzten – DO + FR 8:30 – 16:00 Uhr

Führungsnachwuchs- www.ihk-bic.de/15B-FU-540T 410,- €

Intensiv-Training

Immobilien

Immobilienfachverwalter/-in 01.07. – 14.11.2015

(IHK)

01. – 04.07.2015 (MI – SA)

06. – 08.08.2015 (DO – SA)

10. – 12.09.2015 (DO – SA)

15. – 17.10.2015 (DO – SA)

9:00 – 16:00 Uhr

www.ihk-bic.de/15B-IM-300Z 1.980,- €

Kommunikation

Rhetorik intensiv – 17. – 31.08.2015

Strategien erfolgreicher MO 8:30 – 16:00 Uhr

Gesprächsführung www.ihk-bic.de/15B-KM-530T 610,- €

Office-Management

Fachkraft Büromanagement 28.08. – 25.09.2015

(IHK)

5 x 2 Tage DO + FR oder FR + SA

8:30 – 16:00 Uhr

www.ihk-bic.de/15B-SE-660Z 1.280,- €

Personalmanagement

Arbeitszeugnisse 03.06.2015

professionell, aktuell und MI 8:30 – 16:00 Uhr

rechtssicher formulieren www.ihk-bic.de/15A-PE-230T 210,- €

Die Reisekostenabrechnung 18.08.2015

für Neu- und Quereinsteiger DI 8:30 – 16:00 Uhr

www.ihk-bic.de/15B-PE-258T 210,- €

Personalentwickler/-in 21.08. – 06.11.2015

(IHK)

2 x FR + 8 x SA 8:30 – 16:00 Uhr

www.ihk-bic.de/15B-PE-210Z 1.280,- €

Recht

Gefahrenquelle Homepage – 11. + 12.06.2015

Abmahnungen und

DO + FR 8:30 – 16:00 Uhr

Schadensersatz vermeiden www.ihk-bic.de/15A-RE-219T 410,- €

Selbst- & Methodenkompetenz

Besprechungen, Meetings 08. + 09.06.2015

und Verhandlungen MO + DI 8:30 – 16:00 Uhr

effektiver gestalten – www.ihk-bic.de/15A-MN-104T 410,- €

Optimieren Sie Ihre

Präsentationsfähigkeiten

Train the Trainer (IHK) 28.08. – 20.11.2015

6 x FR + 5 x SA, 8:30 -16:00 Uhr

www.ihk-bic.de/15B-MN-200Z 1.490,- €

Social Media & Co.

Social-Media-Manager/-in 15. – 26.06.2015

(IHK) – (Vollzeit)

MO – FR 8:30 – 15:30 Uhr

www.ihk-bic.de/15A-SM-M3VZ 1.490,- €

Online-Marketing- 19.06. – 15.08.2015

Manager/-in (IHK) – Präsenztage:

(Online mit Präsenzphasen) FR 17:30 – 20:45 Uhr (19.06.2015),

SA 8:30 – 15:30 Uhr (15.08.2015)

www.ihk-bic.de/15A-SM-OM2EZ 1.490,- €

Social-Media-Manager/-in 18.08. – 07.11.2015

(IHK) – (Online mit DI 17:30 – 20:45 Uhr +

Präsenzphasen)

1 x SA 07.11.2015, 8:30 – 15:30 Uhr

www.ihk-bic.de/15B-SM-M1BZ 1.490,- €

Online-Redakteur/-in (IHK) 21.08. – 17.10.2015

– (Online mit Präsenzphasen) Präsenztage: FR 21.08.2015,

17:30 – 20:45 Uhr + FR 17.10.2015

www.ihk-bic.de/15B-SM-OR1EZ 1.490,- €

Technik

Industriemeister/-in Fach- 08.06.2015 – 04.05.2016

richtung Metall 2015/2016 MO – FR 7:45 – 14:30 Uhr

- Vollzeitlehrgang www.ihk-bic.de/15A-TE-10VP 6.030,- €

Industriemeister/-in Fach- 10.08.2015 – 08.11.2018

richtung Elektrotechnik MO + DI + DO 17:00 – 20:15 Uhr

2015/2018 – Abendlehrgang www.ihk-bic.de/15A-TE-20P 6.430,- €

Industriemeister/-in Fach- 11.08.2015 – 07.05.2018

richtung Metall 2015/2018 – MO + DI + DO 17:00 – 20:15 Uhr

Abendlehrgang www.ihk-bic.de/15B-TE-10P 5.550,- €

Industriemeister/-in Fach- 15.08.2015 – 03.11.2018

richtung Metall 2015/2018 – SA 7:45 – 15:00 Uhr

Samstagslehrgang www.ihk-bic.de/15B-TE-10SP 5.050,- €

Grundlagen der SPS-Technik 24. – 29.08.2015

(IHK)

MO – SA 7:00 – 15:15 Uhr

www.ihk-bic.de/15B-TE-100Z 1.690,- €

Impressum

Herausgeber:

Industrie- und Handelskammer

Mittleres Ruhrgebiet

BildungsCentrum

44787 Bochum, Ostring 30 – 32

Telefon: (02 34) 91 13-1 25

Fax: (02 34) 91 13-2 11

E-Mail: bic@bochum.ihk.de

Internet: www.ihk-bic.de

Redaktion:

Marc Hüffmann (verantwortlich)

Druck, Verlag, und Gesamtherstellung:

Schürmann + Klagges GmbH & Co. KG

Industriestraße 34, 44894 Bochum

Erscheinungsweise:

monatlich

Das ganze Programm

auch unterwegs dabei:

Einzelauflage: 1.900

Beilage WIR: 15.256/4. Quartal 2014 (ivw)

Microsoft®, Windows®, Word®, Excel®, Power-

Point®, Access®, Outlook®, Visual Basic® sind

eingetragene Markenzeichen oder Marken der

Microsoft Corporation in den USA und anderen

Ländern. SAP® ist eingetragenes Markenzeichen

der SAP AG. DATEV® ist eingetragenes

Markenzeichen der DATEV eG. Alle anderen

Markenzeichen und Urheberrechte sind Eigentum

der jeweiligen Besitzer.

BildungsCentrum der IHK Mittleres Ruhrgebiet | Ostring 30 – 32 | 44787 Bochum | Telefon (02 34) 91 13-125

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Wirtschaft im Revier 04 | 2015

6207 Neuwagen verkauft

Mit einem Umsatz von erstmals über

380 Millionen Euro hat die Tiemeyer Gruppe

ein Rekordjahr hinter sich. Der Volkswagen-

und Audi-Partner kann für das

abgelaufene Geschäftsjahr eine Absatzsteigerung

um 2.885 Fahrzeuge melden.

Dieses ist der vorläufige Höhepunkt des

starken Wachstums in den vergangenen

Jahren, der das Familienunternehmen in

den Kreis der größten Autohandelsgruppen

für Volkswagen und Audi in

Deutschland führte. Im abgelaufenen

Geschäftsjahr 2014 wurden von den

109 Verkaufsberatern 6.207 Neufahrzeuge

verkauft – davon 23 Prozent Audi und

77 Prozent Volkswagen. Der Neuwagenumsatz

betrug 147 Millionen Euro und

übertraf damit die Vorjahre erheblich

(2012/13: 115 Millionen Euro).

Im Einzelkundenbereich lag er bei

65 Millionen Euro bei Volkswagen-Pkw

(Vorjahr: 41 Millionen Euro), und bei Audi

bei 45 Millionen Euro (Vorjahr: 43 Millionen

Euro). Der Großkundenbereich

steigerte seinen Umsatz von 26 auf

30 Millionen Euro. Auch der Umsatz mit

Volkswagen-Nutzfahrzeugen bietet einen

Zuwachs von fünf auf sieben Millionen

Euro. Im Gebrauchtwagenbereich wurde

mit einem Absatz von 12.224 Fahrzeugen

ein Rekordumsatz von 191 Millionen Euro

erzielt, der erneut den Neuwagenumsatz

übertraf.

Der Bereich After Sales/Service bildet

unverändert die wichtigste Ertragssäule

für die Tiemeyer Gruppe. Insgesamt 158

Mechaniker führten 412 Werkstattdurchläufe

pro Arbeitstag durch. Die Umsätze

dieses Bereichs belaufen sich auf

44 Millionen Euro und konnten im

Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert

werden. Insgesamt erreichte die

Tiemeyer Gruppe einen Umsatz von

382 Millionen Euro und übertraf das

Vorjahr damit um rund 18 Prozent.

© Tiemeyer Gruppe, Julian Müscher

Vorstand Heinz-Dieter Tiemeyer, Vorstand Michael Evers und Geschäftsführer Dirk Reitzer (v. l.) sind doppelt

zufrieden: mit dem Blick auf 2014 und dem Ausblick auf 2015.

Damit konnte die bisher schon stabile

Ergebnislage gefestigt werden. Die Zahlen

liegen sowohl im Neuwagenhandel als

auch im Gebrauchtwagengeschäft deutlich

über den Branchendurchschnittswerten.

Zwar wirken sich die hohen Investitionen

der vergangenen Jahre mit ihren ergebnisbelastenden

Abschreibungen aus. Ergebnisfördernd

waren dafür aber strukturbedingte

Synergieeffekte.

Damit sieht sich die Tiemeyer Gruppe

mit ihren rund 750 Mitarbeitern für die

Zukunft gut gerüstet. Bei alledem wird

großer Wert auf die eigene Aus- und Weiterbildung

gelegt. Insgesamt 107 Auszubildende

bedeuten eine auch in der Branche

ungewöhnlich hohe Ausbildungsquote von

fast 15 Prozent.

Vorstand Heinz-Dieter Tiemeyer:

„Die Tiemeyer Gruppe blickt positiv in das

neue Geschäftsjahr. Der Start war gut.

Der Auftragseingang liegt bereits bei

einem Plus von elf Prozent. Daher erwartet

die Tiemeyer Gruppe eine weitere Fortsetzung

der positiven Absatz- und Umsatz-

Entwicklung.“

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31


IHK Unternehmen aktuell im Blickpunkt

Wärme aus der Zeche

Die KlimaExpo.NRW hat das Projekt

„Wärme aus Grubenwasser“ der Stadtwerke

Bochum als qualifiziertes KlimaExpo.

NRW-Projekt aufgenommen. „Die Nutzung

von Grubenwasser für Heizwärme ist

für die KlimaExpo.NRW ein Musterbeispiel

für den Fortschrittsmotor Klimaschutz und

Strukturwandel. Die Stadtwerke Bochum

haben im Rahmen eines Pilotprojektes gezeigt,

dass ehemalige Zechen auch heute

noch einen Nutzen für Mensch und Umwelt

mit sich bringen“, so der Vorsitzende

Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW,

Dr. Heinrich Dornbusch.

Der Bergbau im Ruhrgebiet hat zahlreiche

alte Schächte und Zechen hinterlassen.

Doch was passiert eigentlich mit ihnen,

wenn sie nicht gerade als Industriedenkmäler

vermarktet werden? Bisher verursachten

alte Schächte vor allem Kosten, da

das Grubenwasser an mehreren Standorten

im Ruhrgebiet aus vielen Metern Tiefe

zu Tage gefördert werden muss. Doch das

Grubenwasser kann auch Nutzen bringen.

Wie? Das haben die Stadtwerke Bochum

zusammen mit der RAG herausgefunden.

Im Rahmen eines Pilotprojektes wird das

Bochumer Grubenwasser seit Herbst 2012

als klimafreundliche Wärmequelle genutzt.

„Unser Projekt zur Nutzung des Wärmepotenzials

des Grubenwassers ist in dieser

Form in Deutschland einzigartig“, erklärt

Dr. Frank Peper, Hauptabteilungsleiter

Fernwärme, Wasser und Energieprojekte

der Stadtwerke Bochum. Dass das Konzept

durchaus praxistauglich ist, zeigt ein Blick

auf die Betriebsdaten: „An der stillgelegten

Zeche Robert Müser in Bochum-

Werne werden durch das Pilotprojekt

etwa 70 bis 80 Prozent des Gesamtwärmebedarfs

der umliegenden Gebäude

über die neuen Wärmepumpen abgedeckt.

Die Wärmepumpen selbst nutzen das im

Grubenwasser enthaltene Energiepotenzial.

Gegenüber einer konventionellen

Wärmeerzeugung konnten die Stadtwerke

© Stadtwerke Bochum

Im Rahmen eines Besuchs an der Zeche Robert Müser übergab der Vorsitzende Geschäftsführer der KlimaExpo.

NRW, Dr. Heinrich Dornbusch, die Urkunde an Projektleiterin Christin Bücker und Dr. Frank Peper, Hauptabteilungsleiter

Fernwärme, Wasser und Energieprojekte der Stadtwerke Bochum (v. r.).

Bochum seit Inbetriebnahme der Anlage

bereits knapp 300 Tonnen Kohlendioxid

vermeiden“, so Peper weiter.

Das Prinzip: Ein Wärmetauscher an der

Schachtanlage überträgt die Wärme des

aus 570 Metern Tiefe geförderten Grubenwassers

an einen mit Wasser betriebenen

Heizkreislauf. Über den Heizkreislauf wird

somit nur die Wärme aus dem Grubenwasser

übertragen. Zurzeit werden

die Willy-Brandt-Gesamtschule, die

Von-Waldthausen-Grundschule und die

angrenzende Hauptwache der Bochumer

Feuerwehr über das Wärmevorkommen

des Grubenwassers versorgt. Mittels der

installierten Wärmepumpen sowie eines

Blockheizkraftwerkes kann je nach Bedarf

das Temperaturniveau für Schwimmbecken

und Duschen auf bis zu 60 Grad und

mehr angehoben werden. Das Wärmepotenzial

des Grubenwassers an der Zeche

Robert Müser ist noch nicht ausgeschöpft.

Sollten sich in Zukunft weitere Betriebe

am Industriegebiet in Werne niederlassen,

ist eine Anbindung nach Einschätzung der

Stadtwerke durchaus möglich.

Die KlimaExpo.NRW sucht in ganz

Nordrhein-Westfalen Projekte, die den Klimaschutz

vorantreiben. Bis zum Jahr 2022

zeigt die Landesinitiative 1.000 Schritte

auf, wie Nordrhein-Westfalen in eine klimafreundliche

Zukunft geht. Die Schritte

sind gleichermaßen Roadmap und Erfolge,

Kommunikationsanlässe und Aktivitäten

der Klimaschutzakteure im Land.

32


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Der Weg ins eigene Heim

„Selten war die Sparkassen-Immobilia

so spannend wie in diesem Jahr“, macht

Kirsten Gehrmann, Geschäftsführerin

des S-ImmobilienDienstes, neugierig auf

Bochums größte Immobilienmesse, die in

diesem Jahr am 18. und 19. April stattfindet:

„Nach langem Stillstand kommen

in diesem und im nächsten Jahr in vielen

Stadtteilen spannende Neubauprojekte

auf den Markt.“ Und gleichzeitig macht

sich gerade bei den Gebrauchtimmobilien

der demografische Wandel bemerkbar.

„Erbengemeinschaften suchen Käufer,

viele ältere Bochumer möchten ihr Haus

gegen eine barrierefreie Wohnung tauschen“,

so Gehrmann.

Was sich in den Stadtteilen und Innenstadtlagen

alles tut, wird bei der Sparkassen-Immobilia

in der Hauptstelle der

Sparkasse Bochum am Dr.-Ruer-Platz aus

erster Hand vorgestellt. Bereits zum

15. Mal präsentieren die Sparkasse Bochum

und ihr S-ImmobilienDienst zusammen

mit den Kooperationspartnern das

gesamte Angebot und Know-how rund

um Wohnen und Bauen, Modernisieren

und Finanzieren, Energiesparen, Schützen

und Absichern.

© Sparkasse Bochum

Man kann auch in jungen Jahren schon am eigenen Heim „bauen“ …

An beiden Tagen stehen von 11 bis

16 Uhr Experten für individuelle Gespräche

zur Verfügung, wenn es darum geht,

die eigene Immobilien zu vermieten oder

zu verkaufen, zu finanzieren, öffentliche

Fördertöpfe auszuschöpfen, energetisch

zu sanieren, barrierefrei umzubauen und

abzusichern. Fachleute von Handwerk, Polizei,

Versicherungen und Sicherheitsdienst

zeigen außerdem auf dem Dr.-Ruer-Platz,

mit welchen geeigneten Maßnahmen das

Eigentum geschützt werden kann.

„Das historische Zinstief bietet Hausbesitzern

die einmalige Chance, den Wert

ihrer Immobilie zu sensationell günstigen

Konditionen zu erhalten oder zu steigern“,

bekräftigt Dirk Ziegler, der als Nachfolger

von Karl Jochem Kretschmer im

Vorstand der Sparkasse Bochum erstmals

gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dr.

Ottilie Scholz die „Sparkassen-Immobilia“

eröffnen wird.

33


IHK Unternehmen aktuell im Blickpunkt

Neuer Standort, steigende Schülerzahl

Seit kurzem ist die „web-individualschule“

hoch über den Dächern Bochums zu finden:

Schulleiterin Sarah Lichtenberger ist

mit ihren inzwischen elf Mitarbeitern

von der Hermannshöhe in das Gebäude

der Deutschen Post an der Wittener

Straße 2 umgezogen. „Wir freuen uns, dass

wir passende Räumlichkeiten gefunden

haben. Unsere Schule hat sich flächenmäßig

damit mehr als verdoppelt“, berichtet

die Pädagogin. Verdoppelt hat sich aber

nicht nur die Quadratmeterzahl, sondern

auch die Anzahl der Lehrer und Schüler.

Waren es 2012 zum zehnjährigen Jubiläum

der Einrichtung noch 60 Schüler

und fünf Lehrer, sind es heute 131 Kinder

und Jugendliche, die von elf Pädagogen

beschult werden. Eine weitere Entwicklung:

Aufgrund des stetigen Wachstums

hat sich die Bochumer Schule Anfang des

Jahres für die Rechtsform der Gesellschaft

mit beschränkter Haftung (GmbH) entschieden.

Die Geschäftsführung hat Sarah

Lichtenberger übernommen, die seit zehn

Jahren die web-individualschule leitet.

Im 1:1-Kontakt werden die überwiegend

physisch und psychisch kranken Schüler

über das Internet unterrichtet. Darunter

sind sowohl Asperger-Autisten und

Mobbing-Opfer als auch chronisch Kranke

und langjährige Schulverweigerer. Das

Konzept dieser in Deutschland einmaligen

Einrichtung ermöglicht es, individuell auf

die einzelnen Schüler einzugehen und

Dauer sowie Intensität des Unterrichtes

ihrer jeweiligen Tagesform anzupassen.

© Lutz Kampert

Sarah Lichtenberger (vorne l.), Leiterin der web-individualschule, und Lehrer Robin Schade (vorne r.) freuen sich

gemeinsam mit ihren Kollegen Patrick Ophoves, Dana Arning, Jörn de Haen, Julia Wirth, Anne Fritsche, Jule

Seitz, Christian Wiensgol und Matthias Möde (v. l.) über die erfolgreiche Entwicklung der web-individualschule

sowie über den neuen Stipendiaten Luca (auf dem Bildschirm).

„Unser enormes Wachstum zeigt deutlich,

dass der Bedarf an individueller Förderung

in Deutschland zunehmend steigt. Viele

fallen trotz Inklusion und anderen pädagogischen

Maßnahmen durch das Raster

des Schulsystems. Für diese Fälle, sind

wir oftmals die letzte Chance“, erläutert

Lichtenberger. Mehr als 180 Schüler haben

auf diesem Weg bereits ihren Förderschulabschluss,

Hauptschulabschluss oder ihre

Fachoberschulreife erlangt.

Nachdem der gemeinnützige Verein

Kinderlachen bereits zwei Schülern ein Stipendium

an der Bochumer Schule ermöglicht

hat, haben die „Freunde & Förderer

der web-individualschule“ erstmalig ein

eigenes Stipendium vergeben. „Wir freuen

uns sehr, dass dank Sponsoren und Unterstützern

drei Jahre nach Gründung unseres

Fördervereins genügend Geld in der Kasse

ist, um für einen Schüler den Unterricht

bis zu seinem Schulabschluss zu finanzieren“,

betont Lichtenberger. Der 17-jährige

Junge aus Hamburg ist aufgrund von

massivem Mobbing unfähig, eine Regelschule

zu besuchen. Im Dezember wird er

voraussichtlich seinen Realschulabschluss

machen.

Voraussetzung für die Beschulung durch

die web-individualschule ist eine Befreiung

von der Schulpflicht, zum Beispiel durch

eine dauerhafte Krankschreibung.

Bei 70 Prozent der Schüler wird der

Unterricht durch die Jugendhilfe und das

Jugendamt im Rahmen von pädagogischen

Hilfemaßnahmen finanziert. Für Schüler,

die keine staatliche Unterstützung erhalten

und nicht in der Lage sind, die Kosten

selbst zu tragen, wurde das Stipendium ins

Leben gerufen.

Die web-individualschule wurde 2002 von

Gerd Lichtenberger gegründet. Seit 2005

leitet Pädagogin Sarah Lichtenberger die

Einrichtung. Insgesamt unterrichten elf

Lehrkräfte sowohl schwer traumatisierte

und kranke Jugendliche als auch langjährige

Schulverweigerer, angehende Profisportler

und berühmte junge Künstler, die

in Deutschland oder im Ausland leben.

Zwei Mal jährlich haben die Web-Schüler

Gelegenheit, entweder den Förderschulabschluss,

Hauptschulabschluss oder die

Fachoberschulreife zu erlangen. Das individuelle

Konzept der webindividualschule ist

in Deutschland einzigartig.

34


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Tradition fortsetzen

Das traditionsreiche Bremerhavener Unternehmen

NORDSEE ist seit 1947 in Bochum

präsent und hat am 19. März nach großem

Umbau seine Filiale im Einkaufszentrum

Drehscheibe, Kortumstraße 100, neu

eröffnet. Derzeit ist das Unternehmen an

59 Standorten und insgesamt 920 Mitarbeitern

in NRW vertreten.

„Wir freuen uns, mit der Neueröffnung

unseres Restaurants in Bochum die lange

Tradition als Fischspezialist vor Ort fortsetzen

zu können“, so Hiltrud Seggewiß,

Vorsitzende der Geschäftsführung der

NORDSEE GmbH. „Mit der neuen Filiale

bieten wir unseren Gästen maritime

Frische in jeder Beziehung – auch mit dem

neuen, natürlichen Ambiente.“

Das Restaurant in Bochum wurde komplett

umgebaut. Die Investitionssumme betrug

ca. 300.000 Euro. Der Gastraum mit etwa

60 Plätzen wirkt durch die frische Farbgebung

und die hellgraue Holzvertäfelung.

Bei der Einrichtung dominieren natürliche

Materialien: Die neuen Tische aus

gebürsteter Fichte, die roten Hocker und

graublauen Stühle sowie die gepolsterten

Bänke sind aus hellem Holz bzw. Metall

gefertigt. Ein besonderer Eyecatcher im

Gastraum sind die zahlreichen Bilder mit

historischen Motiven.

Verantwortlich für das neue Restaurant

ist Marko Kraft (40), der seit über 20

Jahren für das Unternehmen tätig ist.

Zusammen mit 15 weiteren Mitarbeitern

sorgt er für das leibliche Wohl aller Gäste.

Kraft hat bereits während seines Abiturs

als Aushilfe bei NORDSEE gearbeitet und

sich dort für eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann

entschieden. Nach

dem erfolgreichen Abschluss übernahm er

die stellvertretende Filialleitung für zwei

Filialen im CentrO Oberhausen. Die Ausbildereignungsprüfung

brachte ihn als Junior

Projekt Manager in die Marketingabteilung

der Zentrale in Bremerhaven. Seit 2006 ist

Marko Kraft Filialleiter im Store Drehscheibe

in Bochum, seinem Geburtsort.

Die NORDSEE GmbH mit Sitz in Bremerhaven

wurde 1896 als „Deutsche Dampffischerei-Gesellschaft

NORDSEE“ gegründet.

Heute verfügt das Unternehmen über

389 Standorte mit rund 6.000 Beschäftigten,

davon 130 Auszubildende. In den

eigenen Filialen in Deutschland und Österreich

sind 5.200 Mitarbeiter angestellt, die

Franchisepartner beschäftigen weitere

800 Mitarbeiter. Insgesamt erzielte

NORDSEE 2014 einen systemweiten

Umsatz in Höhe von rund 357 Millionen

Euro.

Mode für die Süd-Mall

Die Modernisierung des Ruhr Parks in

Bochum soll im Herbst dieses Jahres

abgeschlossen sein. Die Neueröffnung

des Open-Air Shopping-Centers plant der

Eigentümer, die management für immobilien

AG (mfi), am 17. September. In den

Umbau des Ruhrparks, der im Frühjahr

2014 begann, fließen etwa 150 Millionen

Euro.

Herzstück des „neuen“ Ruhr Parks wird

dann der „Fashion Loop“ sein: ein Rundlauf,

der den renovierten Teil des Centers

mit der Süd-Mall verbindet. Die neu

gebaute Süd-Mall besitzt eine Gesamtmietfläche

von circa 20.000 Quadratmeter.

Auch wenn sich nach Abschluss der

Umbaumaßnahmen die Zahl der Läden im

Ruhr Park von 110 auf über 150 erhöht, ist

die Gesamtverkaufsfläche – nach Beschluss

des Rates der Stadt Bochum – nicht vergrößert

worden.

Am 11. März verkündete die mfi erstmals

Namen neuer Mieter, die ab September

ihre Bochumer Adresse im Ruhr Park

haben: die internationalen Modelabels Forever

21, Mango, Superdry, und Zara sowie

Toys“R“Us und Jako-O aus dem Segment

Spielwaren.

„Insgesamt liegt der Fokus bei der Mieterauswahl

für die neue Süd-Mall auf

dem Segment Mode“, so Götz Haßmann,

Leiter Vermietung. „Damit möchten wir

insbesondere die jüngere Zielgruppe für

den Ruhr Park begeistern und zusätzlich

neue Käuferschichten aus dem südlichen

Einzugsgebiet ansprechen.“

Als Entwickler, Manager und Eigentümer

betreibt die mfi mit rund 500 Mitarbeitern

in Deutschland aktuell 27 Shopping

Center, davon sieben im eigenen Portfolio.

Weiterhin hat die mfi derzeit drei Projekte

in der Entwicklung, darunter die Konzipierung

und Realisierung des südlichen

Überseequartiers in Hamburg sowie das im

Bau befindliche Einkaufscenter Minto in

Mönchengladbach.

35


IHK Unternehmen aktuell im Blickpunkt

Zwei Handelsrichter

© privat

Peter Diekmann

Norbert Assen, Vorstandsmitglied der

ISAP AG Herne, und Peter Diekmann, Geschäftsführender

Gesellschafter Diekmann

Public Relations GmbH, Herne, sind vom

Justizministerium des Landes NRW zu

Handelsrichtern beim Landgericht Bochum

ernannt worden. Die beiden Mitglieder der

Vollversammlung der IHK Mittleres Ruhrgebiet

wurden für den Zeitraum vom

1. Februar 2015 bis 31. Januar 2020 berufen.

Handelsrichter haben die Aufgabe, bei

der Entscheidungsfindung in Handelssachen

ihre Erfahrungen aus der beruflichen

Praxis einzubringen.

© privat

Norbert Assen

Arbeitsjubiläen

Für die nachstehend aufgeführten Jubilare wurden aus Anlass ihres Arbeitsjubiläums

Ehrenurkunden ausgestellt.

Autohaus Feix Meures GmbH, Bochum

Karl-Friedrich Baymann 25 Jahre

Auto Spürkel GmbH & Co KG, Bochum

Dirk Brüwer

25 Jahre

Bochumer Eisenhütte Heintzmann

GmbH & Co. KG, Bochum

Gisbert Kossmann

50 Jahre

Günter Upadeck

40 Jahre

Orhan Savas

25 Jahre

Breuer Motoren GmbH & Co. KG,

Bochum

Peter Hellweg

40 Jahre

Einrichtungshaus Ostermann Gesellschaft

mit beschränkter Haftung & Co.

Kommanditgesellschaft, Witten

Monika Krug

40 Jahre

Wilfried Losch

40 Jahre

Kurt Breuer

25 Jahre

Thomas Gesing

25 Jahre

Rolf Konrad

25 Jahre

Frank Sölter

25 Jahre

Ella Zander-Mork

25 Jahre

Elsass-NSI de Maas Schleifmittelwerk

GmbH, Bochum

Bernhard Plaza

25 Jahre

Fahrzeug-Werke Lueg AG, Bochum

Hermann Schlief

50 Jahre

GEA Energietechnik GmbH, Herne

Heinz-Dieter Bensing 25 Jahre

GEA Luftkühler GmbH, Bochum

Heike Bielefeld

Volker Klar

Häusser-Bau GmbH, Bochum

Doris Oberberg

Brigitte Jendryczko

Ina Stemmermann

25 Jahre

25 Jahre

40 Jahre

30 Jahre

25 Jahre

Heintzmann Sicherheitssysteme GmbH &

Co. KG, Bochum

Heinz-Werner Jäger

50 Jahre

Keller Grundbau GmbH, Zweigniederlassung

Bochum-Wattenscheid, Bochum

Volker Kammann

25 Jahre

M. Baltz GmbH, Bochum

Winfried Spyra

40 Jahre

Pleiger Industrietechnik GmbH & Co. KG,

Witten

Bernd Kreisel

25 Jahre

Ralf Hirschhöfer e.K., Herne

Dagmar Bresemler

SPITZKE LONGO GmbH, Bochum

Johann Heczko

25 Jahre

30 Jahre

Die in der Rubrik „Unternehmen im Blickpunkt“

veröffentlichten Beiträge sollen einem

breiten Leserkreis einen Überblick über besondere

Ereignisse und Entwicklungen in den

Mitgliedsfirmen der IHK Mittleres Ruhrgebiet

vermitteln.

Um möglichst umfassend darüber berichten

zu können, ist die „Wirtschaft im Revier“

jedoch auf die Mithilfe der Unternehmen angewiesen.

Sie werden gebeten, der Redaktion

ihre Pressemitteilungen, Veranstaltungseinladungen,

Geschäftsberichte und sonstigen

Veröffentlichungen zu senden sowie über

besondere Investitionsvorhaben, außergewöhnliche

Aufträge beziehungsweise andere

Aktivitäten und Ereignisse außerhalb des

Alltagsgeschäftes zu informieren. Firmenjubiläen,

etwa anlässlich des 25-, 50-, 75- oder

100-jährigen Bestehens, werden ebenfalls in

der „Wirtschaft im Revier“ vermeldet. Willkommen

sind auch für den Druck geeignete

Fotos – sie können die Aufmerksamkeit des

Lesers erhöhen.

Nähere Informationen bei

Jörg A. Linden

Tel. (02 34) 91 13-1 51

E-Mail: linden@bochum.ihk.de

Vogelsang Elektromotoren GmbH,

Bochum-Wattenscheid

Manfred Ernst

25 Jahre

Manfred Stronczek

25 Jahre

Diosdado Umlas

25 Jahre

Zapf GmbH, Herne

Walter Kellner

40 Jahre

36


IHK Wirtschaftsjunioren

aktuell

Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Vorsitzender wiedergewählt

© Olaf Ziegler/Lichtblick

Freute sich über seine Wiederwahl: Daniel Schleimer (stehend).

Die Mitgliederversammlung der Wirtschaftsjunioren

(WJ) Mittleres Ruhrgebiet

hat am 26. Februar Daniel Schleimer für

ein weiteres Jahr zum Vorsitzenden und

Sascha Reetz erneut zu seinem Stellvertreter

gewählt. Auch Simone Dorner (Ar-

beitskreis Existenzgründung/-sicherung)

und Marcus Knob (Arbeitskreis Schule/

Wirtschaft) bleiben für ein weiteres Jahr

im Amt. Neue Mitglieder des Vorstandes

sind Yvonne Bouguila (Ressort Mitgliederbetreuung)

und Andre Seidel (Arbeitskreis

Wirtschaft/Politik/Kultur). Einen besonderen

Dank der Mitgliederversammlung für

sein Engagement erhielt Oliver Sopalla,

der nach vier Jahren im Vorstand das Ressort

Öffentlichkeitsarbeit abgegeben hat.

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Fachkräfteinitiative 2015

© VfL Bochum 1848

Vor der Podiumsdiskussion: Walter Schumann, G DATA Software AG, Wolfgang Schäfer, AMEVIDA GmbH, Dr. Katja Fox, IHK Mittleres Ruhrgebiet, Uwe Tigges, RWE AG,

Stefan Peukert, Employour GmbH, und Jannis Tsalikis, VICE MEDIA GmbH (v. l.).

Glaubwürdig und

Zeit, dass sich was dreht.

Der Song von Herbert Grönemeyer

gilt umso mehr für alle,

die sich zunehmend mit professionellen

Recruiting-Strategien

zur Personalgewinnung befassen

müssen. Der deutschlandweite

Preis „Die Goldene Runkelrübe“

entlarvt sie alle: die schlechten

HR-Kampagnen, Social-Media-

Auftritte und Karriereseiten von

Unternehmen.

38

Ein Bochumer Trio trommelte deshalb

am 12. März für eine bessere Fachkräfte-Gewinnung

der Unternehmen

in der Region: Der VfL Bochum 1848,

die Employour GmbH und die IHK Mittleres

Ruhrgebiet. Mehr als 100 Unternehmen

waren in die rewirpowerLOUNGE an

der Castroper Straße gekommen, um ein

Zeichen zu setzen für gute Arbeitgebermarken.

Glaubwürdig müssen sie sein und

unverwechselbar – so lautete das einstimmige

Fazit der Geschäftsführer, Personaler

und Marketing-Experten. Wenig theorisierend

kam es den Veranstaltern darauf an,

konkrete Beispiele guter Praxis in den Vordergrund

zu stellen.

Die Deutsche Fußball Liga macht es vor.

Ihr Geschäftsführer Christian Seifert

betonte, dass Nachwuchsförderung zur

Chefsache gemacht werden müsse, davor

müsste aber eine ehrliche Analyse der

Situation geschaltet werden. Die Erfolge

der Fußballweltmeister von 2014 seien

ganz und gar auf die Etablierung von

Leistungszentren bei allen Bundesliga-Vereinen

seit dem Jahr 2000 zurückzuführen.

Personalleiter Jannis Tsalikis von der

Berliner VICE Media GmbH und Erfinder

der erwähnten „Goldenen Runkelrübe“

demonstrierte, wie Personalmarketing

eben nicht geht. Das Publikum hatte zwar

herzlich zu lachen – mit einem Stirnrun-


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

© VfL Bochum 1848

Es gab auch etwas zum Schmunzeln bei den Referaten in der rewirpowerLOUNGE.

unverwechselbar

zeln reflektierte aber so mancher auch

über seine eigenen Ansprachen von neuen

Mitarbeitern: ob die Abbildung von (Karriere-)Leitern,

auf denen unten die Frauen

und weiter oben die Männer abgebildet

waren – nein, das geht heutzutage nicht

mehr; oder rappende Bankangestellte wie

auch tanzende Berufskraftfahrer. Die Fantasie

der Verantwortlichen trieb und treibt

so manch‘ wilde Blüte.

Doch es gibt sie auch, die cleveren und

oftmals nicht teuren Ideen, interessanter

als die Konkurrenz zu erscheinen. Der

Service-Center-Betreiber AMEVIDA setzt

darauf, die Zielgruppe dort abzuholen,

wo sie ist. So berichtete Geschäftsführer

Wolfgang Schäfer, dass er Infoveranstaltungen

in Kindergärten durchführt, weil

die jungen Mütter gerne drei bis vier

Stunden täglich arbeiten würden – aber

bitte passend zu den Öffnungszeiten der

KITA. Ein entsprechendes Arbeitszeitmodell

hat er entwickelt – und im Ergebnis

stehen die Mütter nun fast schon Schlange,

um bei ihm zu arbeiten.

Uwe Tigges, Personalvorstand von RWE,

hatte während des Projektes „Chef für

einen Tag“ eine 17-jährige Schülerin im

Unternehmen, die als erstes die „Karriereseite“

des Konzerns auf den Prüfstand

stellte. Und in der Tat: Die angeregten

Verbesserungen sind direkt umgesetzt

worden. Nun finden Azubis viel leichter

durch den Bewerbungsprozess.

Dem Bochumer Softwarehaus G DATA und

dem Start-up Employour sind Themen der

Mitarbeiterbindung ganz wichtig. Von

Firmenevents über flexible Arbeitsmodelle

und einen Betriebskindergarten bis hin zu

Fitnessangeboten: „Mach‘ Deine Mitarbeiter

zu Fans Deines Unternehmens, dann

sind sie auch die richtigen Botschafter für

Deine Strategie“, lautet das Motto.

Fazit: Ärmel hochkrempeln, analysieren,

budgetieren – und der passende Mitarbeiter

für morgen kann schon heute gefunden

werden.

39


Aus den Hochschulen

© heimifoto/L.Heimrath


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

„Grünes Feigenblatt“

– oder doch nicht?

Hohe Umsetzungskosten, Schwierigkeiten

bei der Wirksamkeitsmessung

sowie ein geringes reales

Kundeninteresse sind die größten

Hürden bei der Umsetzung von

mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen

der Lebensmittelbranche. In

diesem Punkt waren sich Hersteller

und Händler auf der diesjährigen

„Zukunftskonferenz Food“ an

der Universität Witten/Herdecke

einig.

Wer Lebensmittel herstellt oder damit handelt, kann

auch gut essen: Blick auf die lange Wittener Tafel

Insgesamt scheint das Thema Nachhaltigkeit

in Produkten und Wertschöpfungsketten

jedoch immer mehr berücksichtigt

zu werden. Während in einer

Umfrage des Zentrums für Nachhaltige

Unternehmensführung (ZNU) gemeinsam

mit der LebensmittelZeitung vor fünf Jahren

noch 30 Prozent der befragten Unternehmen

Nachhaltigkeit als reines „grünes

Feigenblatt“ ansahen, sind dies laut aktuellen

Umfragewerten heute lediglich noch

zehn Prozent. Zur Frage, wie wichtig das

Thema für die Zukunftssicherung des Unternehmens

ist, gehen die Einschätzungen

von Handel und Herstellern allerdings

deutlich auseinander. Von den befragten

Händlern bewerteten lediglich 23 Prozent

die Chancen in diesem Punkt als „sehr

hoch“, bei den Herstellern war es jeder

Dritte. Jeweils ein Fünftel der befragten

Hersteller und Händler erkannte in dem

Thema Nachhaltigkeit „Innovationspotenziale“

sowie „Wettbewerbsvorteile im hart

umkämpften Markt“.

Auf der Produktebene gingen die Einschätzungen

von Handel und Herstellern

laut den neuesten Umfrageergebnissen

allerdings wieder stärker auseinander:

Von den befragten Händlern sahen

70 Prozent Nachhaltigkeit als „sehr

starken“ oder „eher starken“ Motor für

Produktinnovationen an. Bei den Herstellern

lag die Einschätzung um zehn Prozentpunkte

niedriger. Ein weiterer Punkt

befasste sich mit den Ansprüchen der

Händler an die Hersteller. Hier wünschten

sich die meisten Händler mehr Nachhaltigkeit

bei Verpackungslösungen

(67 Prozent), Innovationen (56 Prozent)

sowie die Zertifizierung von Nachhaltigkeitsaktivitäten

(47 Prozent).

„Mit Umfragen, Diskussionen, wissenschaftlicher

Forschung und Veranstaltungen

wie der Zukunftskonferenz versuchen

wir, den Begriff Nachhaltigkeit lebendig

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41


IHK Aus aktuell den Hochschulen

und greifbar zu machen“, erläuterten die

beiden Gründer und Leiter des ZNU,

Dr. Axel Kölle und Dr. Christian Geßner.

„Das Thema muss Spaß machen, die Unternehmen

müssen ihre Mitarbeiter dabei

mitnehmen und ihre Eigenverantwortung

stärken. Nur so können die erarbeiteten

Maßnahmen am Ende auch wirksam

werden.“

Entscheidend dabei sei, dass die Unternehmen

mehr Verantwortung für Mensch

und Natur, für die Wertschöpfungskette

und für einen offenen Dialog mit externen

Anspruchsgruppen übernähmen.

Als Sprecher der Keynote gab Werner M.

Bahlsen einen Einblick in die vielfältigen

Nachhaltigkeitsaktivitäten seines Unternehmens,

für das es mit dem „ZNU-

Standard Nachhaltiger Wirtschaften

Food“ zertifiziert wurde. „Greenwashing

funktioniert heute nicht mehr, man muss

das Thema schon ernst meinen“, sagte

der Familienunternehmer und berief sich

auf den Satz „Der Kern muss der äußeren

Schale entsprechen“, den sein Großvater

Hermann Bahlsen schon vor gut 100 Jahren

prägte. „Nachhaltigkeit hat auch viel

mit Glaubwürdigkeit zu tun. Leider ist da

bei einigen Unternehmen viel Unehrlichkeit

im Spiel. Das wird aber auf Dauer so

nicht funktionieren – der Charakter eines

Produktherstellers wird für die Kunden

immer entscheidender.“

In der Podiumsdiskussion bezeichnete

Matthias Wolfschmidt (foodwatch)

Nachhaltigkeit als „Gummiwort“.

Nur die wenigsten Produkte seien heute

wirklich nachhaltig produziert.

Prof. Franz-Theo Gottwald (Schweisfurth-

Stiftung) sah Nachhaltigkeit als „offenes

Konzept“. Letztlich gehe es darum, Schritt

für Schritt nachhaltiger zu werden. Thomas

Lauer (Bitburger Brauerei, nach ZNU-Standard

zertifiziert) zeigte auf, wie es gelingen

kann, den Energie- und Wasserverbrauch

zu reduzieren. Hier schloss ZNU-Beirat

Michael Durach (Develey) an, der für sein

Unternehmen u.a. das Ziel der CO2-Neutralität

bis 2020 ausgerufen hat.

Auch für IHK-Vizepräsident Stefan Lenk

(REWE Lenk) war Energie ein wichtiges Thema.

Zugleich verdeutlichte er, dass für die

meisten Kunden die Herkunft des Produkts

leider weniger wichtig sei als der Preis.

© heimifoto/L.Heimrath

In der Podiumsdiskussion gingen die Meinungen deutlich auseinander. Mit dabei: IHK-Vizepräsident Stefan Lenk (4. v. r.)

42


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Frieden

in der WG

© Private Universität Witten/Herdecke

Frank Thelen (2. v. l.) soll der MateApps GmbH mit Dennis Ortmann, Patrick Schramowski und Niklas Priddat

(v. l.) zusätzlichen Schub verleihen.

Dennis Ortmann (30) und Niklas Priddat

(22), Studenten der Universität Witten/

Herdecke, sowie Patrick Schramowski

(24) von der TU Dortmund sind mit

ihrem Start-up „MateApps“ am 6. März

in Berlin als eins von drei Gewinnerteams

beim diesjährigen Gründerwettbewerb

„#MakeItHappen“ von Microsoft ausgezeichnet

worden. „Wir bekommen ein

exklusives Einzelcoaching mit Microsofts

Start-up-Berater Frank Thelen, einem der

erfolgreichsten Gründer Europas. Das wird

unserem jungen Unternehmen noch mal

so richtig Schub geben“, ist sich Niklas

Priddat sicher. „Bei MateApps handelt es

sich um eine spannende Idee, bei der es

jetzt darum geht, das Produkt der Masse

bekannt zu machen“, so Frank Thelen.

Microsoft hatte im Wettbewerb gezielt

nach kleinen Start-ups gesucht, die eine

kreative Geschäftsidee umsetzen.

MateApps hat Ende August 2014 mit

FlatMate eine – bislang kostenlose – App

auf den Markt gebracht, mit der Wohngemeinschaften

ihre Kosten einfach und

für jeden transparent abrechnen können.

Mehr als 17.000 Downloads bislang zeigen,

dass es dafür auch einen Markt gibt.

„Ähnlich wie bei einer Gruppe in Whats-

App können Mitglieder hinzugefügt und

Ausgaben eingegeben werden, die dann

passgenau auf die Mitglieder umgerechnet

werden können“, beschreibt Dennis

Ortmann die Bedienung der App.

Aber Stillstand ist bei Unternehmern ja

Rückschritt – also soll es bald die nächste

Entwicklung geben: TravelMate. Diese App

soll das Aufteilen von Kosten im Urlaub

durch den integrierten Währungsrechner

mit aktuellen Wechselkursen leicht

machen.

Die MateApps GmbH wächst übrigens

schon: Es gibt neue Programmierer, eine

neue Strategie für das Marketing und

sogar ein eigenes Büro im Wittener Technologiezentrum

FEZ ...

INDUSTRIEBAU

KOMPETENZ BEDEUTET,

DAS BAUEN DEN FACH-

LEUTEN ZU ÜBERLASSEN.

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43


IHK Aus aktuell den Hochschulen

Sie werden gebraucht

© Fotos: hsg

Zufriedene Gesichter: Meinolf Timmer, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde der hsg, Inga Güthe, beste Bachelorarbeit im Studienbereich Logopädie,

Jana Allofs, beste Bachelorarbeit im Studienbereich Physiotherapie, und Ingrid Menzel, Schriftführerin der Gesellschaft der Freunde der hsg (v. l.)

Insgesamt 53 Absolventen des Departments

für Angewandte Gesundheitswissenschaften

der Hochschule für

Gesundheit (hsg) haben am 6. März ihren

Studienabschluss gefeiert. Damit beendet

der zweite Studienjahrgang der Studienbereiche

Ergotherapie, Logopädie und

Physiotherapie sein Studium mit dem

Doppelabschluss aus Berufszulassung und

dem Bachelor.

Die feierliche Verabschiedung mit rund

250 Gästen fand in den Räumlichkeiten

des Deutschen Bergbaumuseums statt, wo

die Studierenden vor dreieinhalb Jahren

auch offiziell im Rahmen der Erstsemesterfeier

begrüßt wurden.

Bei der feierlichen Übergabe der

‚Bachelor of Science‘-Urkunden

durch die Studienbereichsleiter

Prof. Dr. Kerstin Bilda (Logopädie),

44

Prof. Dr. Philipp Eschenbeck (Ergotherapie)

und Prof. Dr. Christian Grüneberg

(Physiotherapie) wurden zudem sechs

Absolventinnen mit einer Auszeichnung

für herausragende Studienleistungen mit

einem Geld- und einem Buchpreis geehrt.

Der Verein der Freunde der hsg hatte pro

Studienbereich einen Förderpreis von je

150 Euro gestiftet. Diesen Preis für die

besten Bachelorarbeiten des Studienjahrgangs

2011/2012 erhielten Inga Güthe

(Studienbereich Logopädie), Jana Allofs

(Studienbereich Physiotherapie) und Julia

Wikert (Studienbereich Ergotherapie).

„Wir entlassen unsere künftigen Alumni

mit dem guten Gefühl, ihnen eine wissenschaftliche,

professionelle und zukunftsweisende

hochwertige Qualifizierung mit

auf den Weg zu geben. Die Erfahrungen

der Absolventinnen und Absolventen

des ersten Studienjahres, von denen wir

gehört haben, zeigen uns, dass sie gut in

der Praxis integriert sind und gebraucht

werden. Einige engagieren sich dort für

die weitere Akademisierung und Professionalisierung

der Gesundheitsberufe und

partizipieren aktiv an Projekten. Um unseren

Absolvierenden auch die Möglichkeit

einer weiteren wissenschaftlichen

Karriere zu geben, werden wir zum Wintersemester

2015/2016 den Masterstudiengang

‚Evidence-based Health Care‘

anbieten, der sich aktuell im

Akkreditierungsprozess befindet“, erklärte

Prof. Dr. Christian Grüneberg. „Wir freuen

uns jetzt schon darauf, mit dem ein oder

anderen von Ihnen einige Forschungsfragen

im Rahmen Ihres Masterstudiengangs

zu bearbeiten“, so Grüneberg direkt an die

Adresse der Bachelor-Absolventen.


IHK Bericht aktuell und Hintergrund

Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Mindestlohn: DIHK nimmt Mittelständler in Schutz

Im Streit um die Nachweispflichten beim

Mindestlohn ist SPD-Generalsekretärin

Fahimi auf die Unternehmen losgegangen.

Auf Facebook wetterte sie: „Wer es als Arbeitgeber

nicht schafft, einen Stundenzettel

ordentlich auszufüllen, ist entweder ein

Gauner – oder schlichtweg zu doof.“ Achim

Dercks, stellv. DIHK-Hauptgeschäftsführer,

hielt dagegen: „Statt pauschal gerade kleine

Unternehmen zu beschimpfen, die mit

den bürokratischen Folgen des Mindestlohns

zu kämpfen haben, sollten Politiker

und Ministerialverwaltung doch lieber das

Gespräch mit den Betroffenen suchen und

sich den vielen konkreten Fragen stellen.“

Zwischenerfolg bei Bleiberechtsreform

Das von DIHK-Präsident Eric Schweitzer

geforderte Bleiberecht für Asylbewerber

und Geduldete während ihrer Ausbildung

soll kommen. Dafür haben sich die

Ministerpräsidenten der Länder Baden-

Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz

in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel

ausgesprochen. Auch der Bundesrat hat

die Forderung in seiner Stellungnahme zur

aktuellen Reform des Bleiberechts aufgenommen.

Betriebe und Auszubildende

hätten dann die Planungssicherheit, dass

eine begonnene Ausbildung auch abgeschlossen

werden kann.

Bundestag bringt assistierte Ausbildung auf den Weg

Der Bundestag hat eine bessere Unterstützung

von Jugendlichen und Betrieben

durch eine sogenannte assistierte Ausbildung

und mehr ausbildungsbegleitende

Hilfen beschlossen. Jugendlichen und

Chance Inklusion

Menschen mit Behinderung können in

Betrieben einen Beitrag zur Fachkräftesicherung

leisten. Um gerade kleine und

mittlere Unternehmen (KMU) über die

umfangreichen Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten

bei der Ausbildung und

Beschäftigung zu informieren und Tipps

und gute Praxisbeispiele zu geben, legt der

DIHK den neuen Leitfaden „Chance Inklusion

– Menschen mit Behinderung ausbilden

und beschäftigen“ vor.

Ausbildungsbetrieben soll dabei individuell

und aus einer Hand geholfen werden.

Der DIHK hatte hierfür geworben, weil die

Förderung Jugendlicher direkt im Betrieb

durch die praxisnahe Ausbildung die

Unsicherheiten und fehlende Informationen

in den Betrieben können einer Einstellung

von Menschen mit Behinderung im Wege

stehen. Auch im Berufsleben eintretende

Behinderungen – nicht zuletzt vor dem

Hintergrund älter werdender Belegschaften

– bringen für Unternehmen oftmals

viele Fragen mit sich.

Hier setzt der Leitfaden an und stellt zu

diesem Thema die wichtigsten Informationen

bereit. Dazu bietet er einen Überblick

über die gesetzlichen Rahmenbedingungen,

Chance auf eine Übernahme erhöht. Sie

ist deshalb einer außerbetrieblichen oder

schulischen Ausbildung vorzuziehen.

er schildert die umfangreichen Förder- und

Unterstützungsmöglichkeiten für Betriebe

und stellt wichtige Ansprechpartner vor.

Tipps und Praxisbeispiele zeigen, dass bereits

mit wenig Aufwand Vieles machbar ist.

Der DIHK-Leitfaden „Chance Inklusion –

Menschen mit Behinderung ausbilden und

beschäftigen“ (A5, 40 S.) kann zum Preis

von 2,00 Euro beim DIHK Verlag, Wernervon-Siemens-Str.

13, 53340 Meckenheim

oder über den Internet-Shop:

www.dihk-verlag.de bestellt werden.

Soziale Absicherung 2015

Die Ausgestaltung der eigenen Vorsorge

für Krankheit, Unfall und Alter spielen im

Rahmen der Gründungsvorbereitungen

eine wichtige Rolle. Gleichzeitig ist das

System komplex und immer wieder von

gesetzlichen Änderungen betroffen.

Eine gute Hilfestellung gibt die DIHK-

Publikation „Soziale Absicherung 2015“.

Sie fasst die wichtigsten Regelungen für

Selbstständige zur Kranken-, Renten-,

Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung

zusammen.

Für die Auflage 2015 wurden die Rechengrößen

für das laufende Jahr angepasst

und rechtliche Änderungen wie z. B. die

Neuerungen beim Zusatzbeitrag der Krankenkassen

und der gesetzlichen Rentenversicherung

eingearbeitet.

Die DIHK-Publikation „Soziale Absicherung

2015“ (60 Seiten, DIN A5) kann

zum Preis von 6,00 € beim DIHK Verlag,

Werner-von-Siemens-Str.13,

53340 Meckenheim; Internet-Bestellshop:

www.dihk-verlag.de bestellt werden.

45


IHK Bericht aktuell und Hintergrund

Die Standards prägen

Digitalisierung ist das Zukunftsthema für

den nordrhein-westfälischen Maschinen-

und Anlagenbau. Damit aus guten

Ideen starke Produktionsstandorte und

zukunftsfähige Produkte werden, müssen

Wissenschaft und Wirtschaft weiterhin

erheblich in Forschung und Entwicklung

investieren. Die nordrhein-westfälische

Landesregierung unterstützt diese Anstrengungen

mit dem Leitmarktwettbewerb

„Produktion.NRW“, der am 16. März

startete. Für Verbundprojekte im Forschungs-

und Entwicklungsbereich stehen

bis zu 60 Millionen Euro Fördermittel der

EU und des Landes zur Verfügung. Damit

sollen herausragende Produkte, innovative

Technologien und effiziente Produktionsbedingungen

in und aus NRW gefördert

werden.

Wirtschaftsminister Garrelt Duin:

„Wir wollen Vorreiter beim Thema ‚Industrie

4.0‘ sein und die zukünftigen Entwicklungen

und Standards prägen. Dafür

wollen wir Industrie und Mittelstand

beim digitalen Wandel optimal unterstützen

und unseren starken Standort für

Entwickler, Anwender und Produzenten

weiter ausbauen.“

Zweiter Schwerpunkt des Wettbewerbs ist

das Thema „Effizienz in der Produktion“.

Hier geht es zum Beispiel um die Optimierung

von Prozessketten, die flexible

Gestaltung von effizienten Fertigungsprozessen

oder die Entwicklung ressourcenschonender

Fertigungsverfahren.

Das Wirtschaftsministerium koordiniert

den Leitmarktwettbewerb in Zusammenarbeit

mit den Ministerien für Innovation

(MIWF) und für Umwelt (MKUNLV). Die

Leitmarktwettbewerbe sind Teil der Regionalen

Innovationsstrategie der Landesregierung.

Förderanträge können bis zum

5. Juni 2015 eingereicht werden. Bewerbungsbögen,

Veranstaltungstermine sowie

weitere Informationen sind abrufbar unter

www.leitmarktagentur.nrw.de im Internet.

Bei der Digitalisierung mithalten

Um die Herausforderungen der Digitalisierung

zu meistern und in Zukunft im

weltweiten Wettbewerb zu bestehen,

muss dringend bei der Infrastruktur und

den gesetzlichen Rahmenbedingungen

nachgebessert werden. Dafür hat sich

der DIHK zusammen mit den anderen

Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft

bei einem Treffen mit dem CDU-

Präsidium eingesetzt. Die Vertreter des

DIHK sprachen vor allem den Ausbau der

Breitbandversorgung an und machten auf

Rechtsfragen in den Bereichen Vertragsrecht,

Urheberrecht und Datenschutz

aufmerksam.

Mut zur Existenzgründung

Der Darboven IDEE-Förderpreis 2015 ist

erneut ausgeschrieben worden. Gründerinnen

können sich ab sofort bewerben.

Gesucht werden tragfähige und erfolgversprechende

Business-Konzepte aus allen

Wirtschaftsbereichen. Der Stifter Albert

Darboven will mit seinem Engagement das

unternehmerische Potenzial von Frauen

fördern und dadurch dazu beitragen, dass

zukunftssichere Arbeitsplätze in Deutschland

geschaffen werden. „Die Kreativität

und Leistungsbereitschaft von Frauen ist

ein wichtiger Motor unserer Volkswirtschaft.

Ich möchte das Engagement von

Unternehmerinnen fördern und ihnen Mut

zur eigenen Existenzgründung machen“,

so Albert Darboven.

Im Jahr 2013 wurde das Unternehmen

GlobalFlow GmbH aus Reutlingen mit dem

46

ersten Preis ausgezeichnet. Nadine Antic

und Seda Erkus beraten Unternehmen

und Einrichtungen über alle Branchen

hinweg bei der Optimierung ihres Abfallund

Wertstoffmanagements. Dabei wird

jedes Unternehmen ganzheitlich von der

Produktentwicklung über die Beschaffung

bis hin zur Entsorgung analysiert.

Der Darboven IDEE-Förderpreis, der alle

zwei Jahre ausgeschrieben wird, wurde

erstmals 1997 vergeben. Die Kriterien

für die Vergabe des Förderpreises sind

klar definiert: Im Vordergrund stehen

der Innovationsgrad der Geschäftsidee,

das tragfähige Business-Konzept, das

persönliche Engagement der Gründerin

und die Anzahl der geschaffenen bzw.

zu erwartenden neuen Arbeitsplätze. Der

Stifter und die Jury freuen sich dabei auch

auf unternehmerische Konzepte aus dem

sozialen Bereich sowie Gründerinnen mit

Migrationshintergrund.

Teilnahmeberechtigt sind Existenzgründerinnen

und Jungunternehmerinnen, die

nicht länger als drei Jahre selbstständig

sind. Die Preisverleihung findet im November

2015 in Hamburg statt. Es werden

drei Geschäftsideen ausgezeichnet. Der

erste Preis ist mit 50.000 Euro dotiert,

der zweite Preis mit 10.000 Euro und der

dritte Preis mit 5.000 Euro.

Ab sofort können die Bewerbungsunterlagen

unter www.darboven.com heruntergeladen

werden. Einsendeschluss ist der

31. Juli 2015.


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Es geht hier um viel

Die Politik betont gerne – nahezu über

alle Parteigrenzen hinweg – die besondere

Bedeutung der Familienunternehmen. Das

hören wir Unternehmer in allen Reden

und in vielen Gesprächen. Die Familienunternehmen

in unserem Land sind in der

Tat etwas Besonderes. Sie prägen unsere

Wirtschaftsstruktur. Sie sind über Generationen

hinweg in den Regionen verankert

und sie sind oft weltweit erfolgreich.

© DIHK e.V.

DIHK-Präsident Eric Schweitzer

Daher soll ab einer noch festzulegenden

Grenze eine „Bedürfnisprüfung“ für die

Verschonung erfolgen.

Die ersten Vorschläge zur Ausgestaltung

der Erbschaftsteuer liegen auf dem Tisch.

Insbesondere die Ausführungen zur

Bedürfnisprüfung sorgen für Stirnrunzeln.

Denn das Bundesfinanzministerium hat

vorgeschlagen, diese nicht auf das Unternehmen

zu beziehen, sondern auf den

Erben. Beantragt dieser eine Verschonung

von der Steuerzahlung, soll er nachweisen,

dass er persönlich nicht in der Lage ist, die

Steuerschuld für das Unternehmen sofort

aus seinem Vermögen zu begleichen – und

zwar nicht nur aus dem gegebenenfalls

mitübertragenen privaten Vermögen, sondern

auch aus dem bereits vorhandenen.

Damit würden wir eine gravierende Änderung

des Erbschaftssteuersystems vornehmen.

Minimalinvasiv – wie von der Politik

angekündigt – könnte man eine solche

Änderung nun wirklich nicht nennen.

Das tut

gut!

Tun auch Sie

Gutes und werden

Sie Stifter!

In seinem Urteil zur Erbschaftsteuer hat

das Bundesverfassungsgericht deshalb

auch unterstrichen, welchen hohen

Stellenwert die Familienunternehmen für

unseren Wirtschaftsstandort haben. Der

Erhalt der Unternehmensstruktur und

von Arbeitsplätzen werden als Ziele einer

Verschonung bei der Übertragung von

Betriebsvermögen ausdrücklich anerkannt.

An einigen Stellen sieht das Verfassungsgericht

jedoch Nachsteuerungsbedarf. Vor

allem bei großen Unternehmen soll belegt

werden, dass eine Verschonung gerechtfertigt

ist. Dies ist der Fall, wenn eine

Steuerzahlung eines Unternehmens die

Investitionskraft schwächt und damit Arbeitsplätze

gefährdet, oder wenn es sogar

verkauft oder aufgelöst werden müsste.

Zum Glück stehen wir erst am Anfang

der Reformdebatte. Bundesfinanzminister

Wolfgang Schäuble hat zumindest

signalisiert, dass er für weitere Vorschläge

offen ist. Das ist gut so. Es geht hier

um viel, jedenfalls um viel mehr als nur

die jährlich rund fünf Milliarden Euro

Steuereinnahmen. Es geht um den Erhalt

unserer einmaligen Wirtschaftsstruktur in

Deutschland. Das gilt für die vielen kleinen

und mittleren Familienunternehmen,

aber es gilt natürlich auch für die großen,

die überproportional viele Arbeitsplätze

sichern.

Eric Schweitzer

DIHK-Präsident

Hermann-Gmeiner-Stiftung

Ridlerstr. 55 | 80339 München

Telefon 089/179 14 - 218

E-Mail: hgs@sos-kd.org

hermann-gmeiner-stiftung.de

47


IHK-Schwerpunktthema: aktuell

Bauwirtschaft

Wachstumstrend bleibt stabil

© Bauen_Fotolia_77869010

Die Vorzeichen stehen gut: Auf den weiter steigenden Wohnungsbau setzt die deutsche Bauwirtschaft im laufenden Jahr.

Auch 2015 wird der Wohnungsbau

die Entwicklung im Bauhauptgewerbe

maßgeblich antreiben. Damit setzt sich

der Trend der letzten fünf Jahre fort. Alle

Vorlaufindikatoren waren 2014 positiv:

Genehmigte Neubauwohnungen:

plus 4,4 Prozent, Auftragseingang:

plus 3,2 Prozent, Auftragsbestand zum

Jahresende: plus 4,3 Prozent.

Die äußerst positiven Rahmenbedingungen

dürften uns auch 2015 erhalten

bleiben. Eine anhaltend hohe Zuwanderung

nach Deutschland, ein stabiler

Arbeitsmarkt und steigende Einkommenserwartungen

der privaten Haushalte, ein

historisch niedriges Hypothekenzinsniveau

und Minimalrenditen auf alternative, sichere

Kapitalanlagen treiben den Neubau

weiter an. Allerdings wird das Wachstum

die hohen Vorjahreswerte nicht erreichen.

Mittlerweile belastet die Entwicklung im

Eigenheimbau die Produktion.

2014 lag die Zahl der genehmigten Wohnungen

in Ein- und Zweifamilienhäusern

um drei Prozent niedriger als ein Jahr

zuvor. Dies ist besonders problematisch,

weil die damit verbundenen Baukosten

je Wohnung um 75 Prozent höher liegen

als im Geschosswohnungsbau. Hier war

die Produktion, die sich vor allem auf die

Ballungsgebiete und ihr Umland konzentriert,

bisher vor allem im höher-preisigen

Marktsegment und damit verbundenen

hohen Baukosten angesiedelt. Trotz

steigender Einkommen der privaten

Haushalte ist deren Zahlungsfähigkeit und

Zahlungsbereitschaft aber begrenzt. Dies

dürfte dazu führen, dass in 2015 vermehrt

Mietwohnungen auf den Markt kommen,

die ein geringeres Bauvolumen aufweisen.

Auf die Zahl der Fertigstellungen hat dies

keinen Einfluss. Inklusive der Umbaumaßnahmen

im Bestand dürfte im Vorjahr die

Zahl aller fertiggestellten Wohnungen bei

etwa 240.000 Einheiten gelegen haben,

für das neue Jahr gehen wir von einer

weiteren Zunahme auf gut 260.000 Einheiten

aus. Die Umsätze des Bauhauptgewerbes

in dieser Sparte dürften um etwa

2,5 Prozent zulegen.

Im Wirtschaftsbau sind die Erwartungen

an das neue Jahr verhaltener. Die Indikatoren

des Vorjahres signalisieren nur ein

leichtes Wachstum: Baugenehmigungen

(Baukosten): plus 1,4 Prozent, Auftragseingang:

plus 1,3 Prozent, Auftragsbestand

zum Jahresende: plus 5,1 Prozent.

Das deutlichste Genehmigungsplus

verzeichneten im vergangenen Jahr die

Fabrik- und Werkstattgebäude mit 15 Prozent.

Dies muss zwar vor dem Hintergrund

des schwachen Ergebnisses im Jahr 2013

gesehen werden, zeigt aber auch, dass der

Produktionsstandort Deutschland weiterhin

das Vertrauen der Investoren genießt.

48


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Schwach entwickelt haben sich dagegen

genehmigungsseitig die „Dienstleistungsbereiche“.

Bei Handels- und Lagergebäuden

war nur Stagnation zu verzeichnen,

bei den Bürogebäuden sogar ein zweistelliger

Rückgang. Der Zufluss ausländischen

Kapitals in Zeiten anhaltender Eurokrise

kommt eher Transaktionen im Bestand zu

Gute, denn dem Neubau.

Kommt es aber durch anhaltend niedrige

Ölpreise tatsächlich zu einem Konjunkturschub

und legen die Wachstumsraten

des Bruttoinlandsproduktes im Jahresverlauf

2015 zu, könnte die Entwicklung im

Wirtschaftsbau dynamischer verlaufen, als

sich derzeit vorhersagen lässt. Investoren

reagieren zunehmend kurzfristiger auf

Marktsignale, dies lässt für unsere Prognose

„Luft nach oben“. Aus heutiger Sicht

erscheint allerdings 2015 im Wirtschaftsbau

ein nominales Umsatzwachstum von

1,5 Prozent realistisch.

2014 war die Grundtendenz bei den

Vorlaufindikatoren des öffentlichen Baus

insgesamt negativ: Baugenehmigungen

(Baukosten): minus 25,2 Prozent,

Auftragseingang: minus 2,2 Prozent,

Auftragsbestand zum Jahresende:

minus 1,1 Prozent.

Allerdings ist die Tendenz nicht so negativ,

wie die Zahlen auf den ersten Blick

scheinen lassen. Nach der Schätzung

vom November sollen in diesem Jahr die

Steuereinnahmen von Bund, Ländern und

Gemeinden das Vorjahresergebnis nochmals

um 20 Milliarden Euro übertreffen.

Damit entsteht weiterer finanzpolitischer

Handlungsspielraum, der zumindest auf

kommunaler Ebene auch zu steigenden

Bauausgaben führen dürfte. So rechnet

der Deutsche Städtetag mit einem Ausgabenplus

bei den Baumaßnahmen von zwei

Prozent.

Unbefriedigend bleibt die Lage dagegen

auf Bundesebene und hier vor allem bei

den unzureichenden Investitionen in die

Verkehrswege. Zwar sind im nunmehr

verabschiedeten Bundeshaushalt 2015

etwa 330 Millionen Euro mehr für die

Investitionslinie Verkehr vorgesehen. Diese

kommen allerdings ausschließlich den

Schienenwegen zu Gute, zudem werden

die damit verbundenen Investitionen der

Deutschen Bahn AG im Wirtschaftsbau

verbucht. Für die Bundesfernstraßen stehen

dagegen weniger Mittel als im Vorjahr

zur Verfügung, die dringend notwendige

Sanierung vieler Autobahnbrücken lässt

sich damit nicht energisch angehen. Mit

insgesamt 10,8 Milliarden Euro Investitionen

wird im Verkehrssektor das bedarfsdeckende

Niveau weiter deutlich verfehlt.

Aufgrund der leicht positiven Entwicklung

bei den Gemeinden, auf die etwa

55 Prozent der öffentlichen Bauausgaben

entfallen, rechnen wir aber für 2015 in

dieser Sparte mit einem Umsatzplus von

einem Prozent.

Insgesamt erwarten wir für das Bauhauptgewerbe

2015 ein nominales Umsatzplus

von zwei Prozent. Damit wird zwar das

Vorjahresergebnis nicht erreicht, der

Wachstumstrend bleibt allerdings intakt.

Michael Knipper

Hauptverband der deutschen Bauindustrie

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IHK-Schwerpunktthema: aktuell

Bauwirtschaft

Die

Investition des Lebens

Die aktuelle Situation auf dem Kapitalmarkt

macht Investitionen in eigene

Immobilien besonders attraktiv. Doch

während das Bauen für die großen Projektentwickler

ihr tägliches Geschäft ist,

stehen kleine und mittelständische Unternehmer

bei einem Neubauprojekt in vielen

Fällen vor der Investition ihres Lebens.

Und die zu treffenden Entscheidungen

sind in den vergangenen Jahren nicht

weniger geworden, denn die Komplexität

von Gewerbebauten hat deutlich zugenommen.

Es gilt, eine optimale Symbiose aus

den Herausforderungen von Baugrund,

Tragwerk, Bauphysik, Architektur, Gebäudetechnik

und vielen weiteren Parametern

speziell vor dem Hintergrund der individuellen

Nutzungsanforderungen zu erarbeiten.

Oft konkurrieren wünschenswerte

Aspekte miteinander, z.B. Brandschutz mit

räumlicher Flexibilität oder Kosten mit

individueller Formgebung. Ein Bauherr

sollte sich zunächst über seine Prioritäten

klar werden.

Eine Halle muss optimal auf ihren Einsatzzweck

zugeschnitten sein. Dies gilt

vor allem für die Gebäudetechnik. Welche

„Medien“ brauche ich zu welchem Zeitpunkt

in welcher Größenordnung? Die

Gebäudetechnik muss dieses „Lastprofil“

berücksichtigen. Dabei gilt es heutzutage,

die verschiedenen energetischen Varianten

optimal zu kombinieren, also den optimalen

Mix aus konventioneller Wärme

und Kälte, Solarenergie, Geothermie,

Eisspeicher und weiteren Möglichkeiten zu

konzipieren. Und dieser Mix muss vor dem

Hintergrund der Wünsche des Bauherren

in Bezug auf die Lebenszykluskosten des

50

Gebäudes geschehen: Viele neue Technologien

sind teurer in der Investition,

bringen aber wirtschaftliche Vorteile in

der Nutzungsphase.

Wichtig, auch in Bezug auf die Finanzierung,

ist die Flexibilität hinsichtlich

einer zukünftigen Umnutzung. Neben

einer entsprechenden Berücksichtigung

bei Tragwerk und Gebäudehöhe findet

sich diese Anforderung auch in der

Regelungstechnik. Hier geht der Trend zu

einer zentralen Steuerung zum Beispiel

von Licht- und Sicherheitstechnik. Neue

Situationen können so entsprechend programmiert

werden – und mit einem Blick

ist nach Feierabend klar, dass alle Außentüren

sicher verschlossen und Energieverbraucher,

die nicht mehr benötigt werden,

ausgeschaltet sind.

Ein Großteil der technischen Innovationen

dient der Nachhaltigkeit des Gebäudes.

Dieser Trend verstärkt sich weiter. Die

Vorteile liegen auf der Hand: Nachhaltig

bauen heißt immer auch energieeffizient

GOLDBECK GmbH

Jan-Hendrik Goldbeck

bauen. Das spart mittel- und langfristig

bares Geld. Beispiel LED-Beleuchtung:

Während sie vor wenigen Jahren noch

kaum zum Einsatz kam, werden heute

mehr und mehr Hallen damit ausgestattet

oder nachgerüstet. LED-Leuchten verbrauchen

deutlich weniger Energie als eine

konventionelle Beleuchtung und halten

länger. Und durch die sinkenden Preise für

LED-Leuchten verkürzt sich die Amortisationszeit

mehr und mehr. Wenn Investoren

die Möglichkeiten nachhaltigen Bauens

ausschöpfen, geschieht das häufig über

eine Gebäudezertifizierung. Die Deutsche

Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V.

(DGNB) verleiht Zertifikate für Gebäude,

die im Sinne von Umwelt- und Gesundheitsschutz

sowie unter Berücksichtigung

soziokultureller Aspekte geplant und

gebaut wurden. Dieses Zertifikat macht

Nachhaltigkeit messbar und fördert – fast

nebenbei – die positive Außenwirkung des

Bauherrn.

Mittelständler nutzen dieses Instrument

selten. Sie scheuen die damit verbundenen

Kosten und nehmen ohnehin eine eher

persönliche Perspektive ein. Sie haben das

Wohlbefinden ihrer Belegschaft im Auge

und betrachten die technische Gebäudeausstattung

im Hinblick auf ein positives

Arbeitsklima. Tageslicht statt Kunstlicht,

angemessene Temperaturen, eine gute

Frischluftversorgung – diese Aspekte

zählen in Familienunternehmen. Positiv

für beide Seiten: Wer seinen Arbeitgeber

als fürsorglich und fair betrachtet, bleibt

ihm lange treu.

Jan-Hendrik Goldbeck

Geschäftsf. Gesellschafter Goldbeck GmbH


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Zauberwort

Energieeffizienz

Bisher drehte sich bei der Energiewende

alles um Strom. Doch der Hauptteil der

Energie in Deutschland wird für die Wärmeerzeugung

verwendet. Allein die Energie

für Raumwärme und -kühlung sowie

Warmwasser in Unternehmensgebäuden

und Wohnhäusern steht für etwa

35 Prozent des gesamten Energieverbrauchs.

Die Bundesregierung hat daher

Energieeffizienz – auch von Gebäuden –

zu einem Politikschwerpunkt erklärt.

Speziell im Gebäudebereich sollen

bis 2050 80 Prozent des Energieverbrauchs

gegenüber 2008 eingespart werden. Am

Ende sollen Deutschlands 18 Millionen

Wohngebäude und schätzungsweise zwei bis

drei Millionen Nichtwohngebäude nahezu

klimaneutral sein – ein Ziel das Geduld und

langfristige Weichenstellungen erfordert.

Wie in der Energiepolitik generell, dominiert

auch in der Energieeffizienzpolitik

für Gebäude die Gesetzgebung der EU.

Maßgeblich sind die Gebäuderichtlinie

sowie die Energieeffizienzrichtlinie, aber

auch Gesetze zu erneuerbaren Energien.

Die Umsetzung hierzulande erfolgt primär

über die Energieeinsparverordnung (EnEV)

und das Erneuerbare Energien Wärmegesetz

(EEWärmeG).

Im Grunde ist bei den energetischen

Anforderungen an die Gebäudehülle und

die Verwendung regenerativer Energien

zwischen Neubauten und dem Gebäudebestand

zu unterscheiden. Werden

Gebäude neu errichtet, muss der Energieverbrauch

für Raumwärme sowie Warmwasser

anteilig aus erneuerbaren Energien

stammen. Jedoch sind zahlreiche

Ersatzmaßnahmen möglich, etwa eine

stärkere Dämmung, der Anschluss an ein

Fernwärmenetz oder die für Industrieund

Gewerbebauten relevante Nutzung

von Abwärme.

Die energetischen Anforderungen an die

Gebäudehülle werden durch die EnEV definiert.

Nach einer Verschärfung der Effizienzanforderungen

um 25 Prozent in 2016

dürfen nach EU-Vorgaben ab 2021 nur

noch Niedrigstenergie-Gebäude errichtet

werden, die kaum Energie verbrauchen

bzw. den Verbrauch aus regenerativen

Quellen decken. Der konkrete Standard

muss noch definiert werden und wird

wohl langfristig auch als Messlatte für die

energetische Gebäudesanierung angelegt.

Denn klar ist: Angesichts im Vergleich zum

Bestand geringen Neubauvolumens wird

der Schwerpunkt für Politikmaßnahmen in

der energetischen Ertüchtigung liegen.

Investitionen in weniger Energieverbrauch

in Gebäuden sind positiv, sowohl für die

Ziele der Energiewende als auch für die

heimische Wertschöpfung. Nur darf dies

nicht zu einer Kostenexplosion wie beim

EEG führen und die Wettbewerbsfähigkeit

deutscher Unternehmen gefährden. Gerade

die Energieeffizienzpolitik muss glaubwürdig

sein, wenn sie von Unternehmern

und Bürgern als positiv begriffen werden

soll. Technologieoffenheit, Freiwilligkeit

und Wirtschaftlichkeit sind daher die

Grundpfeiler, für die sich die Wirtschaft in

der Energieeffizienzpolitik einsetzt.

Die Aussagen der Strategieeckpunkte,

KfW-Förderprogramme zur Sanierung

weiterzuführen, sind ebenso richtige

Signale wie die Prüfung der Qualitätsstandards

in der Energieberatung. Die Förderprogramme

müssen jedoch technologieneutral

ausgestaltet sein, einschließlich

eines unverzerrten Wettbewerbs zwischen

dezentralen Wärmelösungen und Fernwärme.

Jede eingesparte Tonne Kohlendioxid

sollte schließlich den gleichen Wert haben.

Weiterhin ist die Vereinfachung des

Ordnungsrechts ein Anliegen der Wirtschaft.

So gibt es große Überschneidungen

zwischen EnEV und EEWärmeG. Beide Normen

sollten daher zusammengeführt, die

Technologieneutralität verbessert und die

Berechnungsverfahren vereinfacht werden.

Damit Energieeffizienzpolitik erfolgreich

ist, muss sie freiwillige Lösungen

ermöglichen. Ordnungsrecht allein kann

keine effizienten Ergebnisse hervorbringen.

Beispielsweise erweisen sich die aus

Gebäudereparaturen folgenden Dämmverpflichtungen

eher als Hindernis für

ambitioniertere Sanierungsmaßnahmen.

Die Gebäudestrategie sollte zunächst auf

die größten Effizienzpotenziale fokussieren:

Mit 70 Prozent entfällt der größte Teil

des Energieverbrauchs für Heizung und

Warmwasser auf private Haushalte, hinzu

kommt der Verbrauch einer viertel Million

öffentlicher Gebäude. Gerade deren Sanierung

hätte auch faktisch eine Vorbildwirkung.

Auf Basis der Erfahrungen können

dann weitere Nichtwohngebäude in eine

solche Strategie einbezogen werden,

zumal für diese bisher keine verlässlichen

Daten zu Anzahl und Flächen vorliegen.

Erst wenn hier eine gute Datengrundlage

geschaffen ist, lassen sich auch effektive

politische Maßnahmen ableiten.

Till Bullmann

DIHK

51


Infos für die Praxis

Bücher & Co.

Arbeitszeitnachweis nach § 17 Mindestlohngesetz

Strukturen, Erfolgsfaktoren, Trends

Formular-Block, Format: DIN A4, 50 Seiten. Bestell-Nr.: 16650. Verlag Heinrich

Vogel in der Springer Fachmedien München GmbH, München. – Preis: 4,70 Euro

zzgl. MwSt.

Seit dem 1. Januar dieses Jahres müssen Unternehmer den gesetzlichen Mindestlohn

zahlen. Nach § 17 müssen bestimmte Berufsgruppen dann ihre Arbeitszeit

aufzeichnen. Der Formular-Block des Heinrich-Vogel-Verlags unterstützt Arbeitgeber

in ihrer Aufzeichnungs- und Dokumentationspflicht.

Die selten beherrschte Kunst der richtigen Ausbildung

Worauf es ankommt – was wirklich zählt

Von Marco Weißer. 5. Auflage 2015. 338 S. ISBN 978-3-86369-028-1. Frankfurter

Verlagsgruppe AG, Frankfurt a. M. – Preis: 22,80 Euro.

Das Buch vermittelt, wie mit Auszubildenden

umgegangen werden sollte. Dabei reicht die

Spannweite von Ansätzen aus der Lerntheorie

über Kommunikation und Führung bis hin zu

praktischen Ideen. Jedes der acht Kapitel enthält

zahlreiche Tipps und Anregungen. Das Buch will

als „Handreichung“ verstanden werden, die für

einen neuen Weg in der Nachwuchskräfteförderung

und -betreuung sensibilisieren soll.

Wirtschaft in Zahlen

© Leonid Dorfmann - Fotolia.com

Verbraucherpreisindex für Deutschland 2015

Basisjahr 2010 = 100

2015 2014

Veränderung gegenüber

dem Vorjahr in Prozent

Januar 105,5 105,9 - 0,4

Februar 106,5 106,4 + 0,1

Verbraucherpreisindex für NRW 2015

Basisjahr 2010 = 100

2015 2014

Veränderung gegenüber

dem Vorjahr in Prozent

Januar 105,9 106,3 - 0,4

Februar 106,8 106,8 +/- 0

Seit dem Monat Januar 2013 wird der Verbraucherpreisindex nur noch auf

der Grundlage des bundeseinheitlichen gültigen amtlichen Warenkorbs des

neuen Basisjahres 2010 berechnet. In der Statistik der Verbraucherpreise

wird damit dem im Zeitablauf sich ändernden Konsumverhalten der privaten

Haushalte Rechnung getragen. Ein unmittelbarer Vergleich mit den bis

Dezember 2012 auf alter Basis (2005 = 100) veröffentlichten Ergebnissen

ist nicht möglich. Das Statistische Bundesamt informiert im Internet (www.

destatis.de) über den Preisindex zum aktuellen Basisjahr. Weitere Auskünfte

sind außerdem über die Service-Nummer (06 11) 75 47 77 oder über E-Mail

an verbraucherpreisindex@destatis.de erhältlich.

Impressum

Herausgeber

Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet

44787 Bochum, Ostring 30-32

Telefon: (02 34) 91 13-0 Fax: (02 34) 91 13-1 10

www.bochum.ihk.de | ihk@bochum.ihk.de

Redaktion

Jörg A. Linden (verantwortlich)

Druck, Verlag, Anzeigenverwaltung und Herstellung

Koerdt PROMO4YOU GmbH

59609 Anröchte, Südring 1

Telefon: (0 29 47) 97 02-0, Fax: (0 29 47) 97 02-50

www.koerdt.de | wirtschaft@koerdt.de

Anzeigenleitung

Fritz Thöne (verantwortlich)

Telefon (0 29 47) 97 02-77

E-Mail: fthoene@koerdt.de

Wolfgang Thöne

Telefon 0171 - 5631604

E-Mail: wthoene@koerdt.de

Erscheinungsweise

monatlich, Doppelausgabe Juli/August

Druckauflage

15.256/4. Quartal 2014

Anzeigenpreisliste Nr. 36, gültig ab 1. Januar 2015

„Wirtschaft im Revier“ ist das offizielle Organ der

IHK Mittleres Ruhrgebiet. Der Bezug der

IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der vom Gesetzgeber

geregelten Beitragspflicht als Mitglied der IHK.

Für andere Bezieher beträgt der Bezugspreis im

Jahresabonnement 24,50 Euro inklusive gesetzlicher

Mehrwertsteuer. Mit Namen gezeichnete

Beiträge geben nicht unbedingt die Auffassung der

IHK Mittleres Ruhrgebiet wieder. Nachdruck, auch auszugsweise,

nur mit Quellenangabe und Genehmigung

des Herausgebers. Für den Nachdruck signierter Beiträge

ist die Genehmigung des Verfassers erforderlich.

ISSN 0724-4142

Beilage: Wortmann

Heftmitte: BiC-Journal

52


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Recht & Steuern

Außerordentliche Kündigung nach

sexueller Belästigung

Belästigt ein Arbeitnehmer eine Kollegin

sexuell, kann darin ein wichtiger

Grund für eine außerordentliche Kündigung

liegen. Im Rahmen der Abwägung

der Umstände des Einzelfalls kann

auch eine Abmahnung als Reaktion

des Arbeitgebers ausreichend und eine

außerordentliche Kündigung daher

unwirksam sein. Das hat das Bundesarbeitsgericht

im Fall eines Kfz-Mechanikers

entschieden, der eine Kollegin in

den Sozialräumen des Unternehmens

verbal und körperlich sexuell belästigt

hatte, davon aber sofort abließ, als die

Kollegin erklärte, dass sie dies nicht

wünsche. Anschließend entschuldigte

er sich und führte unter Zahlung eines

Schmerzensgeldes einen Täter-Opfer-

Ausgleich herbei. Der Arbeitgeber

kündigte außerordentlich.

In seiner Begründung weist das Gericht

darauf hin, dass eine sexuelle Belästigung

an sich einen Grund für eine

außerordentliche Kündigung darstelle.

Im Einzelfall komme es aber auf die

konkreten Umstände, insbesondere

den Umfang und die Intensität an.

Vorliegend sei zu berücksichtigen,

dass der Arbeitnehmer sich über die

Unerwünschtheit seines Verhaltens

geirrt habe und es nach Erkennen

dieser Fehleinschätzung sofort beendet

habe. Es habe sich um eine einmalige

Entgleisung gehandelt und ein Belästigungswille

habe nicht bestanden. Es

wäre dem Arbeitgeber daher zumutbar

gewesen, auf das mildere Mittel einer

Abmahnung zurückzugreifen. Die Kündigung

sei daher unwirksam.

(Urteil des Bundesarbeitsgerichts –

BAG – vom 20. November 2014;

Az.: 2 AZR 651/13)

Praxistipp: Arbeitgeber sind verpflichtet,

bei Verstößen wie sexuellen

Belästigungen geeignete, erforderliche

und angemessene Maßnahmen zu

ergreifen, um Benachteiligungen (dazu

gehören auch sexuelle Belästigungen)

zu unterbinden. Im Einzelfall kommen

Abmahnung, Umsetzung, Versetzung

oder Kündigung in Betracht.

Die Mittelstandsberater

Wir beraten und prüfen mittelständische Unternehmen.

Zu unserem Leistungsspektrum gehört u.a.:

■ Freiwillige und gesetzliche

Jahres abschluss prüfungen für

alle Rechts formen

■ Unternehmensbewertungen

■ Prüfung von Sanierungskonzepten

Holger Schmidt | Diplom- Betriebswirt,

vereidigter Buchprüfer, Steuerberater

■ Prüfen von Betrieben der

öffentlichen Hand

■ Prüfen nach Makler- und

Bauträgerverordnung

■ Due Diligence Prüfungen

■ Betriebswirtschaftliche Beratung

Dirk Reiser | Diplom-Betriebswirt,

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

ReiserSchmidt | Westfalen-Treuhand GmbH | Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Westfalenstr. 118 (im Centrovital) | 58453 Witten | Fon + 49 (0) 23 02/9 30 00-0

Fax + 49 (0) 23 02/9 30 00-39 | www.reiserschmidt.de

Kein AGG-Entschädigungsanspruch

bei objektiver Ungeeignetheit

Erfüllt ein Bewerber auf eine Stellenausschreibung

die objektive Eignung

für die Stelle nicht, scheidet ein

Entschädigungsanspruch nach dem

Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

(AGG) aus. Das hat das Landesarbeitsgericht

Schleswig-Holstein im Fall einer

Bewerberin für eine Stelle als JAVA-

Entwickler bei einem international

tätigen IT-Versandhandelsunternehmen

entschieden. Die Bewerberin forderte

nach Nichteinladung zum Vorstellungsgespräch

und Ablehnung vom Arbeitgeber

15.000 Euro Entschädigung. In

seiner Begründung weist das Gericht

darauf hin, dass ein Bewerber, der das

formelle Anforderungsprofil der zu

besetzenden Stelle nicht erfülle, nicht

in einer vergleichbaren Situation mit

Bewerbern stehe, die diese Anforderungen

erfüllen. Auch fehle der Bewerberin

die geforderte mehrjährige Berufserfahrung

in der JAVA-Programmierung

von Online-Shops. In einem solchen Fall

scheide ein Entschädigungsanspruch

aus, ohne dass es auf das Vorliegen

von Indizien für eine Diskriminierung

ankomme.

(Urteil des Landesarbeitsgerichts –

LAG – Schleswig-Holstein vom

02. Dezember 2014; Az.: 1 Sa 236/14)

Praxistipp: Voraussetzung für einen

Entschädigungsanspruch nach AGG

ist, dass der abgelehnte Bewerber

objektiv für die ausgeschriebene Stelle

geeignet ist. Dafür ist nicht allein das

vom Arbeitgeber erstellte formelle

Anforderungsprofil entscheidend.

Maßgeblich ist, dass der Arbeitgeber

darin Anforderungen stellt, die nach

der im Arbeitsleben herrschenden

Verkehrsauffassung durch die wahrzunehmenden

Aufgaben nachvollziehbar

gedeckt sind.

AGG-Entschädigungsanspruch nach

„abschreckender“ Einladung

Lädt ein öffentlicher Arbeitgeber einen

schwerbehinderten Bewerber für eine

Stellenausschreibung zwar ein, teilt ihm

aber zugleich mit, dass er nur geringe

Erfolgsaussicht habe, kann dieses Vorgehen

einen Entschädigungsanspruch

begründen. Das hat das Landesarbeitsgericht

Baden-Württemberg im Fall

eines schwerbehinderten Bewerbers

entschieden, der sich auf eine Stelle als

Projektmanager bei einem Landkreis

beworben hatte. Der Arbeitgeber hatte

zwar eine Einladung zum Vorstellungsgespräch

in Aussicht gestellt,

aber gleichzeitig mitgeteilt, dass die

Bewerbung nach der Papierform nur

geringe Erfolgsaussicht habe. Die vom

Arbeitgeber ausgesprochene Einladung

nahm der Bewerber nicht wahr, sondern

forderte eine Entschädigung wegen Diskriminierung

in Höhe von 2.164 Euro.

In seiner Begründung weist das Gericht

darauf hin, dass öffentliche Arbeitgeber

schwerbehinderte Bewerber

grundsätzlich zu einem Vorstellungsgespräch

einladen müssten, wenn die

fachliche Eignung nicht offensichtlich

fehle. Vorliegend habe der Arbeitgeber

den gesetzlich vorgeschriebenen

Chancenvorteil des schwerbehinderten

Bewerbers durch seine abschreckende

Mail zunichte gemacht. Die Entschädigungsforderung

sei daher begründet.

(Urteil des Landesarbeitsgerichts –

LAG – Baden-Württemberg vom

03. November 2014; Az.: 1 Sa 13/14)

Praxistipp: Private Arbeitgeber sind

grundsätzlich frei in der Entscheidung

über die Anforderungen einer Stellenausschreibung.

Demgegenüber müssen

öffentliche Arbeitgeber mit der Stellenausschreibung

die Bestenauslese

(vgl. Art. 33 Abs. 2 GG) beachten.

53


Infos für die Praxis

© Heino Patschull – Fotolia.com

Börsen

Existenzgründung

Angebote

BBO 181213

Die Betriebsstätte befindet sich in

NRW (Ruhrgebiet). Das Fertigungsunternehmen

konstruiert, produziert und

liefert Fördereinrichtungen

und -maschinen nach Kundenvorgabe

und hat sich spezialisiert auf:

verschiedene Förder- und Filtersysteme,

Entsorgung von Metallspänen,

Schrottteilen, Stanzteilabfällen und

Stanzteilplatinen.

BO 183213

Ladenlokal (Schnellrestaurant mit

Fleisch- und Wurstverkauf) inklusive

Ausstattung aus Altersgründen zu

verkaufen. Der Betrieb arbeitet mit

Gewinn.

BO 183713

Führender Online-Anbieter von regionalen

Freizeitangeboten sucht eine/n

Beteiligung/Nachfolger. Neben einem

umfangreichen Kundenstamm verfügt

das Unternehmen über zahlreiche

langjährige Kooperationspartner. Entsprechend

gute Suchmaschinen-Rankings

und Kundenbewertungen liegen

vor. Bekannt aus regionalen Film-,

Funk- und Printmedien. Die Plattform

verfügt über eine Shopfunktion und

umfangreiche Admintools. Das Unternehmen

wird in der Rechtsform einer

GmbH betrieben. Eine angemessene

Einarbeitung ist gewährleistet.

BO 183913

Einzelhandel in Toplage für Erstlingsausstattung

sucht Nachfolger. Das

Sortiment umfasst unter anderem

Möbel, Kinderwagen, Spielzeug. Ein

Ebay-Shop sowie ein Webshop sind

vorhanden. Innenstadtlage, fester

Kundenstamm, seit vier Jahren

integriert.

BO 184114

Fachgeschäft (Lotto, Tabak, Zeitschriften

und mehr), circa 34 Quadratmeter

und Lager, zentrale Lage, 95 Prozent

Stammkundschaft, lieferantenfrei, aus

Altersgründen zu vermieten oder zu

verkaufen.

BO 184314

Mittelgroßer Elektroinstallationsbetrieb

im mittleren Ruhrgebiet

(einschließlich Handel), 12 Mitarbeiter,

zusätzliche Schwerpunkte im Bereich

Mess- und Regeltechnik, Industrieanlagenbau

sowie Neu- und Altbauinstallation

sucht Nachfolger. Zusätzlich

verfügt das Unternehmen über eine

Lampenausstellung mit Designerleuchten.

BO 184514

Top-Objekt der deutschen Imbisskultur

sucht qualifiziertes Betreiberpaar

oder eventuell Quereinsteiger mit

Ambitionen. Seit 2008 am Markt,

sehr erfolgreich eingeführt; mit

hohem Bekanntheitsgrad. Sehr starkes

Mittags- und Frühstücksgeschäft,

hochprofessionelle Kücheneinrichtung,

lichtdurchflutetes und geschmackvoll

eingerichtetes Ambiente,

120 Quadratmeter Fläche,

120.000 Euro Kapital. Gute Bonität

und Eigenkapital notwendig. Seriöse

Anfragen mit Kapitalnachweis. Eventuelle

Förderung durch KfW möglich.

BO 185014

Gut eingeführtes Süßwarengeschäft

mit langjährigen Stammkunden, über

50 Jahre vor Ort, in einer Stadt mit

100.000 Einwohnern, zentrale Lage

in der Fußgängerzone, möchte den

Betrieb aus Altersgründen an einen

jungen kreativen Kaufmann oder eine

Kauffrau übergeben. Die Hinzunahme

eines Ausschanks von Kaffee, heißen

Schokoladenspezialitäten o. ä. ist

platzmäßig möglich. Eigenkapital:

25.000 Euro.

BO 185114

Online-Shop für Sportartikel,

Outdoorartikel und Textilwaren zu verkaufen.

Die Vermarktung der Produkte

erfolgt über eine eigene Webseite

und Amazon mit professionellem

Shop-System. Bild- und Marketingtexte

können komplett übernommen

werden. Das Text- und Bildmaterial

wird von den Herstellern kostenfrei zur

Verfügung gestellt. Der Online-Shop

verfügt über folgende technische

Anbindungen: Sofortüberweisung,

Paypal, Billpay (Kauf auf Rechnung),

DHL, google, eBay, idealo.de, günstiger.

de. Ein eingeschlossenes, teilautomatisiertes

Warenwirtschaftssystem

verwaltet ausschließlich Kunden,

Aufträge, Rechnungen, Produkt-

Versand inklusive E-Mail-Anbindung

für Kundenkontakt und Dropshipping.

Aktueller Warenbestand wird übergeben.

Kundenstamm: 80 Prozent aus

Deutschland, Rest International, vor

allem Schweiz und Australien.

BO 185214

Seit sechs Jahren gut geführtes

Schreibwarengeschäft mit Schulbedarf,

Buchhandlung, Bogestra-Ticket-

Shop, DPD-Paket-Shop sowie Reinigungsannahme

und Verkauf von Wolle

aus privaten Gründen zu verkaufen.

Feste Stammkundschaft. Preis VS.

BO 185314

Immobiliengesellschaft und Architekturbüro

zu verkaufen. Die GmbH

ist eine bekannte Projektentwicklungsgesellschaft

mit einem seit über

15 Jahren eingeführten Namen. Die

angeschlossene Bauunternehmung

kann/soll ebenfalls mit übernommen

werden.

BO 185414

Gut eingeführtes Hundefutter-

Fachgeschäft mit Zubehör, inklusive

Ladeneinrichtung, in interessanter

Lage mit Parkmöglichkeiten, aus

gesundheitlichen Gründen kurzfristig

und günstig zu verkaufen. Das

Ladengeschäft besteht im fünften

Geschäftsjahr und hat viele Stammkunden.

Der Verkaufsraum ist modern

eingerichtet im Shabby-Stil mit Wohlfühlcharakter.

Die Warenwirtschaft,

das Kassensystem, der Online-Shop,

alle Lieferantendaten, gehobenes

Sortiment und vieles mehr inklusive.

Eine Einarbeitung wird auf Wunsch

gerne erfolgen.

BO 185614

Nachfolger für Babyfachgeschäft

(Einzelhandel) gesucht. Das Geschäft

besteht seit 28 Jahren in A-Lage der

Fußgängerzone. Es bestehen verschiedene

Kooperationen, unter anderem

mit dem Jugendamt. Verschiedene

54


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

Teilnahmen an Projekten wurden aufgebaut

und sind äußerst vielversprechend.

Das Geschäft ist zu günstigen

Konditionen angemietet und hat eine

Gesamtfläche von 220 Quadratmetern,

wobei 140 Quadratmeter als Verkaufsfläche

genutzt werden. Das Sortiment

erstreckt sich von Kinderwagen und

Autositzen (ausgewählte Hersteller)

bis hin zu Spielzeug und Textilien. Auf

Wunsch unterstützte ich Sie in der

ersten Zeit.

BO 185714

Alteingesessene Szenegastronomie

in Top-Lage aus Altersgründen zu

veräußern.

BO 185914

Lottoannahmestelle mit Reisebüro aus

Altersgründen zu verkaufen. Einrichtung

komplett im Kaufpreis enthalten.

Keine Warenbestandsübernahme.

VB 30.000 Euro, Kapitalnachweis

erforderlich.

BO 186014

Gut frequentiertes, komplett eingerichtetes

Café in Hattingens idyllischer

Altstadt mit großem Außensitzbereich

abzugeben. Konzession vorhanden,

brauereifrei, gemischtes Publikum,

modern-gemütliche Einrichtung. Verkauf

wird entweder nur der Geschäftsbetrieb

oder bei Interesse auch die

Firma (GmbH), daher optimal geeignet

für den unmittelbaren Einstieg. Das

Geschäft kann nahtlos fortgeführt

werden.

BO 186114

Seit über 40 Jahren eingeführtes

Ladengeschäft in exponierter Lage

im Bereich Geschenkartikel, Uhren,

Lederwaren, Bekleidung, Lampen sowie

Outdoor-Artikel kurzfristig wegen

Erkrankung abzugeben.

BO 186214

Kosmetik- und Nagelinstitut sucht

Nachfolgerin. Durch Ihre Adern fließen

Wirkstoffe? Sie denken und leben

Kosmetik und Schönheit? Sie wollen

Erfolg? Setzen Sie sich ins gemachte

Nest. Witten und Umgebung.

BO 186714

Gardinenfachgeschäft mit Gardinenneuanfertigung,

-dekoration und -reinigung

zu verkaufen. Darüber hinaus

werden im Sortiment Geschenkartikel

und Tischdecken geführt.

BO 186814

Teile eines alteingesessenen Personenbeförderungsunternehmens

im

mittleren Ruhrgebiet aus Altersgründen

abzugeben. Neben mehreren Taxikonzessionen

steht ein umfangreicher

Fuhrpark von Mietfahrzeugen sowie

Krankentransport- und Rollstuhlwagen

zur Veräußerung. Zur Übernahme des

Unternehmens sind die finanzielle

Leistungsfähigkeit, die persönliche

Zuverlässigkeit und die fachliche

Eignung notwendig.

BO 186914

Alteingesessenes Reisebüro (10 Jahre)

im mittleren Ruhrgebiet, in unmittelbarer

Nähe zur Haupteinkaufsstraße,

aus Altersgründen an eine Einzelperson

oder als Filialbetrieb abzugeben.

Das Unternehmen arbeitet mit

allen Reiseveranstaltern der Branche

zusammen.

BO 187115

Restaurant/Gastronomie im EN-

Kreis (Stadt Hattingen) mit großer

Außenterrasse sucht Nachfolger mit

Ideen und Elan. Das Restaurant liegt

zwischen Bochum (Kemnader Stausee)

und Essen (Baldeneysee) in unmittelbarer

Nähe zum Ruhrtalradweg (circa

100 Meter), stadtnah, vier Kilometer

zwischen Wald und Wasser. Gastronomische

Erfahrungen sind vorteilhaft.

Ich biete ein Geschäftshaus (inklusive

Wohnung) mit Gastraum (40 Plätze),

abgetrenntem Saal (80 Plätze) und

großem, neu angelegtem Biergarten;

ausreichend Parkplätze sind vorhanden.

Die Gastronomie ist brauerei- und

vertragsfrei, guter Umsatz durch

Feiern, Stammgäste und zahlreiche

Laufkundschaft, steigende Anzahl

durch Tourismus und vielen sich wiederholenden

Events. Ferienwohnungen

sind geplant. Einarbeitungsphase

erwünscht. Übernahme Inventar, Haus

und Grundstück (2.000 Quadratmeter)

zum Kauf oder zur Pacht, Rentenbasis

möglich. Nach 25 Jahren möchte

ich in Zukunft etwas kürzer treten,

der Zeitraum der Übergabe ist nach

Absprache vereinbar.

BO 187215

Suche aus privaten Gründen einen

Nachfolger für ein seit 2007 gut laufendes

Computer-Fachhandelsgeschäft

in zentraler Lage in der Herner Innenstadt.

Sie übernehmen einen großen

privaten/gewerblichen Kundenstamm.

Das Ladengeschäft liegt an einer stark

frequentierten Hauptstraße, in einem

Einkaufsgebiet. In Anbetracht der

Lage ist die Miete sehr günstig. Das

Gebäude verfügt über ein Parkhaus,

in dem die Kunden kostenlos parken

können. Vor dem Ladenlokal sind

Parkbuchten zum Be- und Entladen.

Das Tätigkeitsfeld umfasst den

Vertrieb von Hardware mit ausführlicher

Beratung, Reparaturen von PCs,

Notebooks, Smartphones und Tablets.

Wir sind auch vor Ort bei Kunden

tätig. Kaufpreisvorstellung: VB 35.000

Euro inklusive Warenbestand, Inventar,

Technik und Computer. Auf Wunsch

wäre auch eine ausgiebige Übergabeund

Einarbeitungsphase möglich.

BO 187315

Etabliertes Reisebüro aus Altersgründen

zu verkaufen. Über 20 Jahre am

Ort, Innenstadt, Nähe Fußgängerzone,

gutes Kundenklientel, alle wichtigen

Agenturen.

BO 187415

Lotto-Toto-Fachgeschäft ab sofort zu

verkaufen. Umsatz Warensortiment:

circa 360.000 Euro, Umsatz Lotto:

circa 285.000 Euro jährlich. Das Objekt

liegt in einem kleinen Einkaufszentrum

mit sehr guter Infrastruktur.

Verkaufspreis: VB 29.500 Euro.

BO 187515

Ein seit Jahrzehnten etablierter Spezialanbieter

der Mess- und Regeltechnik

sucht altersbedingt einen Nachfolger.

Wir produzieren Zug-, Druck- und

Differenzdruckmessgeräte für kleine

Messbereiche nach einem speziellen,

inzwischen nur noch von uns

verwendeten Messprinzip. Unsere

Kunden kommen aus den Branchen

Pharma, Ofenbau/Kesselbau, Gebäudeautomatisierung

und Biogas. Als

alleiniger Geschäftsführer stehe ich

zur Übergabe des Geschäftsbetriebs

für eine ausreichende Übergangszeit

zur Verfügung. Der Geschäftsbetrieb

muss nicht am Standort Bochum bleiben,

sondern kann beliebig verlagert

werden. Eine Anmietung der bestehenden

Räumlichkeiten über mehrere

Jahre ist möglich. Der Verkauf erfolgt

provisionsfrei.

Wir vermitteln

schönes Wohnen!

Der nächste

Anzeigenschluss ist am

15. April 2015

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E-mail: wirtschaft@koerdt.de

Innovativer Hallen- und Modulbau vom Großflächen-Profi

BO 187615

Bildungsunternehmen mit ausgezeichnetem

Ruf sucht Nachfolger. Das Unternehmen

verfügt über einen großen,

gewachsenen und treuen Kundenstamm

und ein breites und bewährtes

Produktportfolio. Zu den Tätigkeitsfeldern

gehören unter anderem Seminare

für Schüler, Auszubildende, Erzieherin-

Büro-Hallen-

Kombinationen

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Immobilie zu schätzen!“

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55


Infos für die Praxis

nen, Studierende usw. Zum Veräußerungsvolumen

zählen sämtliche

Seminarkonzepte sowie umfangreiche

Seminarmaterialien. Auch das Konzept,

die Beobachtungskriterien sowie

eine große Materialsammlung für die

Durchführung von Potenzialanalysen

werden veräußert. Vorhandene

Aufträge aus teilweise langjährigen

Projekten und Kooperationen können

ebenso übernommen werden wie der

Unternehmensname (Markenwirkung!).

Tätigkeitsbereich: Großraum

Ruhrgebiet und Niederrhein.

BO 187715

Bauelemente-Fachbetrieb (Fenster,

Haustüren, Innentüren, Tore) im mittleren

Ruhrgebiet, sehr gute Lage, seit

15 Jahren erfolgreich am Markt tätig,

mit großer Ausstellung, Verkauf und

Montage exklusiver Markenprodukte,

fünf Mitarbeiter, sucht aus Altersgrün-

Dieser Ausgabe liegt

die Beilage der Firma

Wortmann

bei!

Wir bitten unsere Leser

um Beachtung!

Interesse? Diese Beilage

kostet Firmen aus dem

Kammerbezirk nur 92 Euro

netto zzgl. MwSt. pro Tausend

zzgl. einer einmaligen

Vertriebsgebühr.

Tel. 02947-970211

jroeper@koerdt.de

den Nachfolger. Einarbeitungsbegleitung

kann erfolgen.

Nachfragen

BO 247613

Suche Ladenlokal beziehungsweise

Gastronomie in Bochum-Ehrenfeld

und Umgebung. Interesse an einer

Unternehmensnachfolge sowie an

Mietobjekten.

BO 248013

Ein Vertriebsunternehmen von industriellen

Produkten und Anlagen sucht

ein Produktionsunternehmen zwecks

Übernahme. Vertriebsschwerpunkte

liegen unter anderem in der Stahl-,

Automobil-, Energie-, Bau- und Metallverarbeitungsindustrie.

BO 248114

Kaufmann (Handel und Dienstleistung),

langjährige Berufserfahrung,

sucht Unternehmen zur Übernahme

oder tätige Beteiligung.

BO 248214

Dipl.-Wirt.-Ing. mit umfangreichen

Berufserfahrungen in Technik/IT, Projektmanagement

und Vertrieb sucht

Übernahme oder aktive Beteiligung

möglichst im Raum NRW. Langjährige

Berufserfahrungen sowie Eigenkapital

sind vorhanden.

BO 248314

Immobilien- und Hausverwaltung

aus Bochum sucht zwecks Expansion

Hausverwaltungsfirmen zum Kauf.

Diskretion wird zugesichert. PLZ-

Gebiete 42, 44, 45 und 58 bevorzugt.

BO 248514

Möchte mich nach sehr langer Zeit

im Einzelhandel neu orientieren und

suche im Raum Witten/Hattingen ein

Café und/oder Biergarten/Pub zur

kurzfristigen Übernahme.

BO 248715

Kompetenz in der Immobilienverwaltung!

Zur Verwirklichung eines Traums

sucht ein im Ruhrgebiet (Essen, Bochum,

Herne, Gelsenkirchen) bestens

vernetztes, führungserfahrenes und in

der Wohnungseigentumsverwaltung

absolut routiniertes Immobilientalent

ein Verwaltungsunternehmen zur

Übernahme. Die Weiterbeschäftigung

vorhandener Mitarbeiter ist möglich.

BO 248815

Wir möchten wachsen – und suchen

daher ein weiteres Genuss-Fachgeschäft

möglichst mit den Schwerpunkten

Essige/Öle, Confiserie, Weine und

Whisky. Die bevorzugten Städte wären

Dortmund, Bochum, Essen. Neben

gutem Fachwissen steht bei uns die

Freundlichkeit und absolute Kundenorientierung

an erster Stelle. So können

wir versichern, dass IHR vorhandener

Kundenstamm weiterhin erstklassig

bedient wird.

Kooperation

BO 29813

Modeeinzelhandel in zentraler Lage

von Hattingen sucht dauerhafte

Kooperation mit Modeherstellern und/

oder Modeeinzelhändlern. Ladenlokal

in Eigentum, barrierefrei, steht eingerichtet

zur Verfügung. Geeignet auch

als Outlet für Aktionsverkäufe.

BO 30013

Selbstständige Buchhalterin sucht

dauerhafte Kooperation mit einem

Steuerberater/Steuerbüro im Raum

Bochum, Herne, Recklinghausen. Biete

langjährige Erfahrung als Finanzbuchhalterin.

BO 30113

Unternehmen aus der Umweltbranche

sucht einen tätigen Teilhaber. Das

Unternehmen besitzt Alleinstellungsmerkmale

durch Patentanmeldungen.

Spätere Übernahme möglich.

BO 30213

Wir suchen Kooperationspartner für

unsere frei werdende Lagerfläche von

1.000 Quadratmetern. Wir übernehmen

für den Partner Lagerung,

Transport und eventuell andere

Dienstleistungen.

BO 30313

Wir sind ein Lieferant für technische

Befestigungssysteme und möchten

Firmen für eine potenzielle Kooperation

oder Akquisition identifizieren.

Unser Fokus liegt auf ähnlich geartete

Unternehmen, idealerweise Lieferanten

oder Großhändler mit einem

entsprechenden Distributionszentrum.

Ein geeignetes Unternehmen sollte

Potenzial für einen Umsatz zwischen

zwei und zehn Millionen Euro haben.

BO 30414

Existenzgründung für Um- und Einsteiger

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aus dem Bereich Systemintegration.

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und Recht wird angestrebt.

Mit der Existenzgründungsbörse, aus

deren Bundesliste die auszugsweise

veröffentlichten Offerten stammen,

soll Unternehmen die Suche nach

einem geeigneten Nachfolger oder

tätigen Teilhaber erleichtert werden.

Die Kooperationsbörse, die ebenso wie

die Existenzgründungsbörse im Internet

auf www.bochum.ihk.de unter der

Rubrik „Service von A bis Z“ recherchierbar

ist, richtet sich an Betriebe,

die zur Verbesserung ihrer Leistungsund

Wettbewerbsfähigkeit eine zwischenbetriebliche

Zusammenarbeit

mit in- oder ausländischen Partnern

anstreben. Die aus dem IHK-Bezirk

eingehenden Angebote und Nachfragen

beziehungsweise Kooperationswünsche

werden chiffriert unter der

zutreffenden Rubrik veröffentlicht.

Interessenten für die veröffentlichten

Offerten werden gebeten, sich unter

Angabe der entsprechenden Rubrik

und Chiffre-Nummer schriftlich an

die IHK Mittleres Ruhrgebiet,

Ostring 30–32, 44787 Bochum, zu

wenden, die die Zuschriften an die

Inserenten weiterleitet.

Auskünfte erteilt

Sabine Kupfer

Telefon: (02 34) 91 13-1 43

E-Mail: kupfer@bochum.ihk.de

Bei Inseraten aus IHK-Börsen gelten

die Bedingungen der jeweiligen Börse.

Diese finden sich unter www.nexxtchange.org/pdf/agb.pdf

beziehungsweise

www.ihk-kooperationsboerse.

de/agb im Internet.

56


Wirtschaft im Revier 04 | 2015

24. Februar 2015

B 14908: DINBauBo UG (haftungsbeschränkt):

Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Liquidator: Rüdiger Masuch,

Bochum.

25. Februar 2015

B 14059: live alive Real Estate

Management GmbH: Die Gesellschaft

ist aufgelöst. Liquidator: Christoph

Erdmann, Essen.

© fotodo – Fotolia.com

27. Februar 2015

A 5718: Famous Holding GmbH &

Co. KG: Formwechsel in Famous Holding

GmbH, HRB 15357.

Handelsregister

In dieser Rubrik werden die Nachrichten

über die Eintragungen von

Firmen in die Handelsregister des

IHK-Bezirks Mittleres Ruhrgebiet

veröffentlicht. Diese Informationen

sind als kurze Hinweise für interessierte

Leser gedacht. Daher werden

lediglich die Handelsregister-Nummer,

der Firmenname, die Anschrift, das

Stammkapital und der Geschäftsführer

bei Kapitalgesellschaften wiedergegeben.

Für weitere Einzelheiten wenden

sich Interessierte bitte entweder an

das Firmenregister der IHK oder an

das zuständige Amtsgericht, Abteilung

Handelsregister. Für diese Mitteilungen

aus dem Handelsregister kann die

IHK Mittleres Ruhrgebiet keine Gewähr

übernehmen.

Erläuterungen:

AG: Amtsgericht

GF: Geschäftsführer/in

PhG: Persönlich haftende/r

Gesellschafter/in

StK: Stammkapital

GK: Grundkapital

Neueintragungen

AG Bochum

26. Januar 2015

B 15290: Ruhr Systems Training &

Consulting GmbH, Heinrichstr. 67-71.

StK 25.000 €. GF: Damian Jakubiec,

Herne.

AG Essen

23. Februar 2015

B 26137: BRV Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zweigniederlassung

Bochum, Viktoriastraße 10.

Zweigniederlassung der

BRV Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Essen.

Veränderungen

AG Bochum

29. Januar 2015

B 15108: OF-Corporation UG (haftungsbeschränkt):

Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Liquidator: Simon Dreps,

Bochum.

4. Februar 2015

B 10507: VWT Industrietechnik GmbH:

Die Gesellschaft ist durch Eröffnung

des Insolvenzverfahrens von Amts

wegen aufgelöst.

5. Februar 2015

B 14385: MADISON Sports &

Fashion GmbH: Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Liquidator: Rolf Kirschsieper,

Gelsenkirchen.

B 13428: Red White Silver GmbH: Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator:

Alexander Dörner, Düsseldorf.

B 14457: Assyrtiko Gastronomie

GmbH: Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Liquidator: Parthena Polychronidou,

Bochum.

6. Februar 2015

B 10508: VWT Haustechnik GmbH: Die

Gesellschaft ist durch Eröffnung des

Insolvenzverfahrens von Amts wegen

aufgelöst.

9. Februar 2015

A 6826: Maximus Holding GmbH &

Co. KG: Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Liquidator: Maximus

Verwaltungs-GmbH, Bochum.

B 13453: OCP GmbH: Erhöhung des

Stks auf 701.004,- €.

B 7829: Family-Fitness Health &

Sports GmbH: Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Liquidator: Axel Seide, Bochum.

B 13102: Heaven Scent Records UG

(haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

Liquidator: Marcel Drache, Witten.

B 3282: BSR – Bodensanierung und

Recycling GmbH: Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

Liquidator: Sebastian Scheel, Köln.

10. Februar 2015

A 6913: Trec Nutriton Germany GmbH

& Co. KG: Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Liquidator: Lukasz Jankiewicz,

Wroclaw/Polen.

11. Februar 2015

B 13673: Hide & Seek UG (haftungsbeschränkt):

Die Gesellschaft ist durch

Ablehnung des Insolvenzverfahrens

von Amts wegen aufgelöst.

17. Februar 2015

B 6494: Digisys Digitale

Systeme GmbH: Die Gesellschaft ist

durch Ablehnung des Insolvenzverfahrens

von Amts wegen aufgelöst.

18. Februar 2015

B 14795: Bogi’s Bayerischer Hof UG

(haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft

ist durch Ablehnung des Insolvenzverfahrens

von Amts wegen aufgelöst.

19. Februar 2015

A 6499: Handelsvertretung Andreas

Schell e.K.: Umfirmierung in

ImEx Schell e.K.

B 1538: Kaup GmbH: Die Gesellschaft

ist aufgelöst. Liquidator: Peter Kaup,

Bochum.

B 8049: Linguland Sprachreisen

GmbH: Umfirmierung in Studyadvisor

Education Group GmbH.

B 33: EKOF Flotation GmbH: Umfirmierung

in EKOF Mining & Water

Solution GmbH.

20. Februar 2015

A 6873: Yasmin Rueb e.K.: Umfirmierung

in Sendner e.K.

B 13212: Siwe Gastro Bochum GmbH:

Umfirmierung in Cafe Extrablatt

Bochum GmbH

B 10744: GEA Beteiligungsgesellschaft

AG: Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Abwickler: Torsten Kunz-Aue,

Ratingen, Klaus Nuyken, Münster.

B 2190: „Harpener Treuhand, Steuerberatungsgesellschaft

mit beschränkter

Haftung“: Erhöhung des Stks auf

26.000,- €.

B 1508: Otten & Freckmann GmbH:

Umfirmierung in

Otten + Freckmann GmbH.

2. März 2015

B 3437: ITR Gesellschaft für DV-Beratung

und Anwendung mit beschränkter

Haftung: Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Liquidator: Christian-Georg

Warlich, Hattingen.

3. März 2015

B 5358: MB - Handel, Bedachungen +

Fassadenbau GmbH: Firmenänderung

in MB-Handel+Fassadenbau GmbH,

Erhöhung des Stks auf 104.520,- €.

4. März 2015

B 10288: UHB Verwaltungsgesellschaft

mbH: Firmenänderung in UHB

Wohnungsgesellschaft Holding GmbH,

Erhöhung des Stks auf 100.000,- €.

B 14615: ETL Express & Transportlogistik

GmbH: Die Gesellschaft ist durch

Ablehnung des Insolvenzverfahrens

aufgelöst.

B 4206: Heinen Brillen GmbH: Die

Gesellschaft ist durch Eröffnung des

Insolvenzverfahrens aufgelöst.

5. März 2015

B 14114: Ecolution UG (haftungsbeschränkt):

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Liquidator: Markus-Ferdinand

Meyer, Neu-Isenburg.

9. März 2015

B 15230: FastCom Media UG (haftungsbeschränkt):

Erhöhung des Stks

auf 1.002,- €.

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Infos für die Praxis

10. März 2015

A 7027: Krüger Gebäudeservice KG:

Umfirmierung in Krüger Services KG

B 14993: Cago Immobilien GmbH:

Sitzverlegung nach Essen, jetzt

AG Essen, HRB 26154.

B 11534: M-V-E GmbH:

Firmenänderung in

GOOD GAMES ADVISORS GmbH

12. März 2015

B 13951: Horizon Eventservice UG

(haftungsbeschränkt): Sitzverlegung

nach Reutlingen, jetzt AG Stuttgart,

HRB 752045.

13. März 2015

B 14161: Maximus Verwaltungs-GmbH:

Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Liquidator:

Samak Hadifar, Recklinghausen.

B 12893: Alpha Umwelttechnik UG

(haftungsbeschränkt): umfirmiert in

Alpha Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt).

AG Bochum (für Herne)

29. Januar 2015

B 12960: ORAKEL GmbH: Die Gesellschaft

ist durch Ablehnung des

Insolvenzverfahrens von Amts wegen

aufgelöst.

B 9722: SIM GmbH: Sitzverlegung

nach Bochum.

3. Februar 2015

A 5579: Hugo Schafranitz GmbH &

Co. KG: Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Liquidator: Eva-Maria Schafranitz,

Herne.

B 12788: Schafranitz Heizungsgesellschaft

mit beschränkter Haftung: Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator:

Eva-Maria Schafranitz, Herne.

4. Februar 2015

B 9200: Car.bon & Project Consulting

Unternehmensberatungsges. mbH:

Umfirmierung in Car.bon GmbH

13. Februar 2015

B 9100: G.A.B. Steuerberatungsgesellschaft

mbH: Sitzverlegung nach

Bochum.

20. Februar 2015

B 9697: Warnath Roboterservice

GmbH: Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Liquidator: Bernhard

Kopczynski, Bochum.

23. Februar 2015

B 14072: Malerlager TF UG (haftungsbeschränkt):

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Liquidator: Timo Fischer, Herne.

24. Februar 2015

B 12555: Present Cars GmbH: Die

Gesellschaft ist aufgelöst.

25. Februar 2015

B 9746: G.C. Plan Industrieanlagen

GmbH: Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Liquidator: Petrus Caron,

Dortmund.

26. Februar 2015

A 6153: Transporte Zang, Herbert

Zang e.K.: Umfirmierung in Herbert

Zang e.K.

9. März 2015

B 10112: „Chemopur H. Brand Gesellschaft

mit beschränkter Haftung

Chemische Fabrik“: Erhöhung des Stks

auf 62.000,- €.

B 14559: W.M.B Bau GmbH: Die

Gesellschaft ist durch Eröffnung des

Insolvenzverfahrens aufgelöst.

10. März 2015

B 12597: VR Sicherheit GmbH: Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator:

Volker Rausch, Herne.

12. März 2015

B 15239: Autolackiererei Berkel UG

(haftungsbeschränkt), jetzt: Autolackiererei

Berkel GmbH, Erhöhung des

Stks auf 25.000,- €.

AG Bochum (für Witten)

10. Februar 2015

B 14201: WiPoTec UG (haftungsbeschränkt):

Die Gesellschaft ist durch

Eröffnung des Insolvenzverfahrens von

Amts wegen aufgelöst.

18. Februar 2015

B 14663: GADLO GmbH: Die Gesellschaft

ist aufgelöst. Liquidator: Adrian

Zegadlo, Witten.

B 8269: MSC Maximum Service

Catering GmbH: Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Liquidator: Barbara Jagusch,

Witten.

20. Februar 2015

B 10723: Hahne GmbH: Die Gesellschaft

ist aufgelöst. Liquidator: Hubert

Busch, Herdecke.

2. März 2015

B 8761: pro salute Gesellschaft

für Nahrungsergänzung mbH: Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator:

Hartmut Staruß, Witten.

5. März 2015

B 13416: Leonardo Salus Lebensmittel

Groß- und Einzelhandel UG (haftungsbeschränkt):

Die Gesellschaft ist durch

Ablehnung des Insolvenzverfahrens

aufgelöst.

9. März 2015

B 14009: tri-dent GmbH: Sitzverlegung

nach Berlin, jetzt AG Berlin-

Charlottenburg, HRB 165397.

11. März 2015

B 8788: e - h - m elektro-handel u.

montage gmbh: Die Liquidation ist

aufgehoben, die Gesellschaft wird

fortgesetzt.

AG Essen (für Hattingen)

13. Februar 2015

B 17399: COMPAGNONS Verwaltungs

GmbH: Die Gesellschaft wird

durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom 13.01.2015 fortgesetzt.

5. März 2015

B 23814: Nordroom GmbH: Die

Gesellschaft ist durch Eröffnung des

Insolvenzverfahrens aufgelöst.

Löschungen

AG Bochum

30. Januar 2015

B 14273: Dask Personalmanagement

GmbH: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

2. Februar 2015

B 1605: Schäfers Reisen GmbH: wegen

Vermögenslosigkeit gelöscht.

B 14550: Mulder Personaldienstleistung

GmbH: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

B 11145: Andreas Schühly Verwaltungsgesellschaft

mbH: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

4. Februar 2015

B 5671: svb stadt.verkehr.bochum gmbh

B 12683: AyCa GmbH: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

5. Februar 2015

A 4428: Netcept Steinke GmbH &

Co. KG: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

B 24101: Balance2trade UG (haftungsbeschränkt):

Sitzverlegung nach

Edling, jetzt AG Traunstein,

HRB 24101.

B 14821: MAR-TRANS Speditions

GmbH: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

9. Februar 2015

B 14362: MedBasics GmbH: Sitzverlegung

nach Sprockhövel,

jetzt AG Essen, HRB 26090.

10. Februar 2015

A 6602: proMedia GmbH & Co. AV-

Produktionen KG

A 3314: Ebel Sportmoden A. Denzer

e.Kfr.

B 3187: Dick Elektrotechnik GmbH:

wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.

B 14976: Brendel Trockenbau GmbH:

wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.

11. Februar 2015

A 4103: proMedia GmbH & Co. Verlag

KG

B 12859: noesis media uG (haftungsbeschränkt)

B 13883: Wefa Treuhand- und Steuerberatungsgesellschaft

mbH: wegen

Vermögenslosigkeit gelöscht.

B 14084: R. Becker GmbH energieeffizientes

Bauen: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

12. Februar 2015

B 3884: Schlehofer Grillbetriebe

GmbH: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

B 11259: Redmond Integrators GmbH,

verschmolzen auf die

HanseVision GmbH, AG Hamburg,

HRB 74414.

13. Februar 2015

A 4208: PROFITEC Personal-

Leasing GmbH & Co. KG: Sitzverlegung

nach Köln, jetzt AG Köln, HRA 31034.

A 6620: IDEAHEAD OHG: Sitzverlegung

nach Essen, jetzt AG Essen,

HRA 10330.

B 14948: UWEXX Paketlogistik GmbH:

Sitzverlegung nach Castrop-Rauxel,

jetzt AG Dortmund, HRB 27169.

B 14928: GMW-Immobilien UG (haftungsbeschränkt):

Sitzverlegung nach

Berlin, jetzt AG Berlin-Charlottenburg,

HRB 164835.

18. Februar 2015

A 6788: Huck Beteiligungs-,

Verwaltungs-und Besitzgesellschaft

mbH & Co. KG

20. Februar 2015

B 3461: Il Mondo Reisebüro GmbH

B 7928: HAKRA Zerlegearbeiten GmbH

B 1960: „Tyburski Industriebau- und

Montage GmbH“: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

B 7454: interactive AG

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Wirtschaft im Revier 04 | 2015

23. Februar 2015

B 12458: VHG - Bochum Veranstaltungs-

und Handelsgesellschaft UG

(haftungsbeschränkt)

24. Februar 2015

A 6658: S W Immobilienteam

Bochum GmbH & Co. KG: wegen

Vermögenslosigkeit gelöscht.

B 13627: O+F Objekteinrichtungen

GmbH: Sitzverlegung nach

Dortmund, jetzt AG Dortmund,

HRB 27194.

25. Februar 2015

B 10248: Famous Management GmbH:

Sitzverlegung nach Düsseldorf,

jetzt AG Düsseldorf, HRB 74324.

B 6818: AYEK GmbH: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

26. Februar 2015

B 5863: Winkler-Consulting GmbH:

wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.

AG Bochum (für Herne)

4. Februar 2015

B 10465: RegaMo Gesellschaft für

Regalmontagen, Industrievertretungen

und Industrieausrüstungen mbH:

wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.

10. Februar 2015

A 5508: Hobby-Quelle Becker e.K.

13. Februar 2015

A 6552: Repi GmbH & Co. KG:

Sitzverlegung nach Oberhausen,

jetzt AG Duisburg, HRA 11744.

17. Februar 2015

B 9434: Energie Konzert GmbH

20. Februar 2015

B 12230: MDM Medizinische

Dienste UG (haftungsbeschränkt):

wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.

B 12138: ThoSch- Maschinen &

Anlagentechnik GmbH

5. Februar 2015

B 7985: IUU Institut für Unternehmer-

und Unternehmensentwicklung

gemeinnützige Forschungs-GmbH:

Sitzverlegung nach Wuppertal,

jetzt AG Wuppertal, HRB 26269.

13. Februar 2015

B 12377: Meister Kunststoffe Verwaltungs

GmbH: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

17. Februar 2015

B 8503: HSW-Computer-Netzwerk

Gesellschaft für Entwicklung und Vertrieb

von Hard- und Software mbH

18. Februar 2015

B 14298: BMS Biomethan

Schwaigern GmbH: Sitzverlegung nach

München, jetzt AG München,

HRB 216846.

20. Februar 2015

A 4686: Geiko, Inhaberin Annemarie

Geikowski e.K.

17. Februar 2015

B 6376: Oberüber GmbH: Das Insolvenzverfahren

ist eröffnet.

27. Februar 2015

B 5597: Langbein & Engelbracht

GmbH: Das Insolvenzverfahren

ist eröffnet.

B 4206: Heinen Brillen GmbH: Das

Insolvenzverfahren ist eröffnet.

AG Bochum (für Herne)

2. März 2015

B 14559: W.M.B Bau GmbH: Das

Insolvenzverfahren ist eröffnet.

AG Bochum (für Witten)

2. Februar 2015

B 14201: WiPoTec UG (haftungsbeschränkt):

Das Insolvenzverfahren ist

eröffnet.

27. Februar 2015

B 12116: Pogis UG (haftungsbeschränkt)

2. März 2015

B 12702: NK Trading & Services

Rhein-Ruhr Unternehmergesellschaft

(haftungsbeschränkt): wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

6. März 2015

B 3812: FEBÖ Gaststätten GmbH:

wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.

10. März 2015

A 6292: 4 Works Services Ltd & Co. KG:

wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.

B 11691: Chickenstar Diana GmbH:

wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.

B 14561: E.B.M.E. GmbH: wegen

Vermögenslosigkeit gelöscht.

11. März 2015

B 14972: Gran Sasso GmbH: wegen

Vermögenslosigkeit gelöscht.

12. März 2015

A 3765: persona service AG & Co. KG

Bochum

B 14333: GTCP - GLOBAL TRADING

CARPARTS GmbH verschmolzen auf

die Wolfgang Will GmbH, AG Bochum,

HRB 14279.

13. März 2015

B 13919: John & Partner Managementberatung

GmbH

B 774: Ernst Dören Gesellschaft mit

beschränkter Haftung: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

24. Februar 2015

B 14164: PB Büromanagement,

Vertriebs- und Verwaltungslogistik UG

(haftungsbeschränkt): Sitzverlegung

nach Gelsenkirchen, jetzt AG Gelsenkirchen,

HRB 12949.

27. Februar 2015

B 13772: Rependo Unternehmergesellschaft

(haftungsbeschränkt):

wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.

B 10894:

Kipper Landschaftsbau-GmbH

3. März 2015

B 11563: AFM GmbH: wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht.

4. März 2015

B 9456: INDITEX-NÖLTING-

HANDELS- U. - WERBE-

AGENTUR-GmbH. Sitzverlegung nach

Marl, jetzt AG Gelsenkirchen,

HRB 12960.

10. März 2015

A 6292: HP-Küchen Harald

Podwojewski e.K.

12. März 2015

B 11884: DMR Delta Mineral

Reserve GmbH

AG Bochum (für Witten)

4. Februar 2015

A 6226: Dienwiebel

Grundstücks GmbH & Co. KG

AG Essen (für Hattingen)

12. Februar 2015

A 7457: Kindereck Irmgard Krall

13. Februar 2015

B 14947: al.DENT.e Zahntechnik

GmbH

19. Februar 2015

B 22141: Salento GmbH: wegen

Vermögenslosigkeit gelöscht.

20. Februar 2015

B 15462: TZW Teppichboden Studio

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

24. Februar 2015

A 7584: Helmut Busch Spedition und

Ferntransporte

B 14891: freNETics IT-Systeme GmbH

3. März 2015

B 24101: Ro.C GmbH

6. März 2015

B 22022: FROMM & REDEKER VER-

WALTUNGS GMBH: Sitzverlegung nach

Lünen, jetzt AG Dortmund,

HRB 27228.

Insolvenzen

Eröffnet

AG Bochum

27. Januar 2015

B 10507: VWT Industrietechnik GmbH:

Das Insolvenzverfahren ist eröffnet.

AG Essen (für Hattingen)

2. März 2015

B 23814: Nordroom GmbH: Das Insolvenzverfahren

ist eröffnet.

Eingestellt/aufgehoben

AG Bochum

9. Februar 2015

A 2404: Alte Apotheke Wilderich

Puteanus Inh. Brigitte Heider: Das

Insolvenzverfahren ist aufgehoben.

10. Februar 2015

B 11663: Label Jeans Limited: Das

Insolvenzverfahren ist eingestellt.

17. Februar 2015

B 1576: Laupenmühlen GmbH: Das

Insolvenzverfahren ist aufgehoben.

AG Bochum (für Herne)

22. Dezember 2014

B 5449: Frischecenter Ulrich

Schober e.K.: Das Insolvenzverfahren

ist eingestellt.

AG Essen (für Hattingen)

21. Januar 2015

B 15056: MKK Hydraulik GmbH: Das

Insolvenzverfahren ist aufgehoben.

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