Preisfrage: Gewinnen Sie - GL VERLAGS GmbH

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Preisfrage: Gewinnen Sie - GL VERLAGS GmbH

„Unsere Stadt – unser Verein!“

Die nächsten Heimspiele

in der Regionalliga West

• So., 02. September, 15 Uhr

Bergisch Gladbach - Siegen

• So., 16. September, 15 Uhr

Bergisch Gladbach - Essen

• Di., 25. September, 19 Uhr

Bergisch Gladbach - Verl

Alle Spiele unter:

www.bergischgladbach09.de

STADTMITTE

• Stadt- und Kulturfest

BENSBERG

• Bensberger Herbstfest

REFRATH

• Herbstlauf

SCHILDGEN

PAFFRATH

• Tour de Lob 2012

GEMEINDE

ODENTHAL

• Odenthaler Holztag

Stadtgespräch

mit Wolfgang Bosbach

EDITORIAL | Seite 3 STADTGESPRÄCH | Seite 6 PREISRÄTSEL | Seite 31

Nr. 07 – September 2012 – 12. Jahrgang – ISSN 1615-4223

www.glverlag.de

Sind wir noch

zu retten?

Gladbachs Polit-Promi bezieht Stellung zu:

ESM - Fiskalpakt - Meldegesetz - Kandidatur

Am 12. September entscheidet

das Bundesverfassungsgericht,

ob die Regelungen des permanenten

Euro-Rettungsschirms

ESM mit den deutschen

Gesetzen vereinbar sind.

Ein Nein aus Karlsruhe würde

schwer kalkulierbare Risiken

bedeuten, aber bedeutet ein

Ja die Rettung des Euros?


EDITORIAL

Verehrte Leser,

die aktuellen Zeiten sind wirklich nichts für schwache Nerven. Mit

dem 12. September 2012 naht der Tag, an dem die Weichen für unsere

Zukunft gestellt werden – kurz-, mittel- und langfristig. Zum

x-ten Mal zwar, jetzt aber definitiv. Denn das Bundesverfassungsgericht

wird u. a. bekannt geben, ob Deutschlands Beitrag zum Euro-

Rettungsschirm ESM im Einklang mit unserem Grundgesetz steht.

Falls ja, läuft eine gigantische Rettungsaktion an, die Deutschland mit

mehreren Hundert Milliarden Euro in die Pflicht nimmt. Falls nicht,

wäre Deutschland zwar diesen Risikoposten los, allerdings könnten

dann die Spekulanten zum großen Halali auf den Euro-Raum blasen.

Mit zumindest kurzfristig unabsehbaren Folgen für alle, auch die

Deutschen.

So oder so ist über die versammelten europäischen Rettungsinitiativen

und Spardiktate, die Staatschulden und verzwickten rechtlichen

Eckpfeiler inzwischen schon so viel gesagt und geschrieben worden,

dass es die einen trotz der ungeheuren Summen inzwischen langweilt,

die anderen nahezu verrückt macht, viele Mitbürger jedoch vor

allem verwirrt und besorgt. Zu unterscheiden, was Dichtung und was

Wahrheit bei der Zukunft des Euro, der EU und Deutschlands ist, fällt

immer schwerer.

Das ist eine erfrischend klare Meinung doch immer herzlich willkommen! CDU-MdB Wolfgang

Bosbach steht „GL KOMPAKT“ im großen Exklusivinterview Rede und Antwort zu

den wichtigen Themen unserer Zeit. Interessant: Das Gespräch mit dem erfahrenen Parlamentarier,

über den hierzulande auch wegen seiner starken medialen Präsenz weit mehr

gesprochen und diskutiert wird, als er selbst vermutlich ahnt, zeigt einmal mehr auf, dass

man ihn keineswegs in die Ecke des kompromisslosen Lautsprechers drängen darf. Wolfgang

Bosbach mag zwar polarisieren, aber – das muss man ihm lassen – der Mann hat

Rückgrat, ist authentisch und argumentiert sauber. Das beeindruckt neben manchem Parteikollegen

selbst den politischen Gegner.

Zumal man spätestens nach der Pofalla-Pöbel-Attacke gegen Bosbach („Ich kann deine

******-***** nicht mehr sehen“) doch mit gewisser Genugtuung jedes Bosbach-Statement

in der „Tagesschau“, im „heute journal“ oder in den „Tagesthemen“ verfolgt und

sich versonnen fragt: Wie mag das wohl wieder im Kanzleramt angekommen sein?

Interessante Lektüre wünscht Ihnen im schönen Spätsommer 2012

s.kuckelberg@glverlag.de

ToP-TiPP:

Nicht nur am 12. September 2012 wird es spannend.

Nach dem Start des Aufsteigers SV Bergisch

Gladbach 09 in die Regionalliga-Saison 2012/2013

kommt es am Sonntag, 16. September, 15 Uhr zu

einem echten Highlight in der BELKAW-Arena. Zu

Gast ist Rot-Weiß Essen!

Impressum

Herausgeber:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach •

Tel.: 02202.28 28 0 • Fax: 02202.28 28 22 • www.glverlag.de

Geschäftsführer: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Redaktionsleitung: Sabine Kuckelberg (V.i.S.d.P.)

Ansprechpartner:

Frank Kuckelberg (verantwortlich), Sabine Kuckelberg,

E-Mail: kuckelberg@glverlag.de

Grafik: Natascha Burgmer

Fotos: Titel, S. 6 – 8, S. 19 © fotolia.de

GL KOMPAKT erscheint 10 x jährlich.

Verteilung an alle Haushalte mit Tagespost (in BGL, Odenthal Mitte

und Voiswinkel), inklusiv Postfächer in Bergisch Gladbach

Zusätzliche Auslegung an öffentl. Stellen und Banken der Region

Alle Rechte vorbehalten. ® by GL Verlags GmbH.

Nächste Ausgabe: 02. Oktober 2012

Anzeigenvorlagen: 15. September 2012

Gerichtsstand: Bergisch Gladbach, HRB 47336

Belegbare Druckauflage: 35.000 Exemplare

Die GL Verlags GmbH ist Mitglied im Verband der

Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

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Editorial / Impressum

Der Steuertipp

Stadtgespräch mit Wolfgang Bosbach

Der Rechtstipp

GL AKTUELL

Bergisch Gladbach

Bensberg

Refrath

Schildgen und Paffrath

Gemeinde Odenthal

SERIE: Unsere Partnerstadt Beit Jala

EVK kompakt: Für das Höchste gut

VPH: Moderne Medizin mit Herz

Gesundheitszentrum Reha Marienberg

Interview mit Alexander Wüerst von der KSK

Neue Waschstraße an der Mülheimerstraße

PREISFRAGE: Gewinnen Sie mit GL KOMPAKT

DEUTA Werke akkreditiert / TÜV Rheinland

Gladbacher Perspektiven

Mode Trends in Bergisch Gladbach

Bestattungshaus Klein & Mölder feiert Jubiläum

SERIE: Wir in Europa – Europa für uns

AUTO: Toyota GT 86 & Volvo V40

SV Bergisch Gladbach 09

Krüger startet Online-Magazin und Charity Quiz

Eine Grande Dame deutscher Verlagsgeschichte

TERMINE

INHALT

A – wie Attacke! Die neue Mercedes A-Klasse

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Der Steuerstipp

Sponsoring: Tue Gutes und Rede

darüber!

Ob bei Olympia oder im örtlichen Vereinsleben

wird in unserer medialen Welt

eines immer deutlicher! Sport ist nur

noch denkbar und finanzierbar in Form

kooperativer Zusammenarbeit zwischen

Sportler, Verein, Unternehmen und Öffentlichkeit.

Im Sinne des Unternehmers

oder Spenders gilt deshalb: „Tue Gutes

und Rede darüber!“

Christian Servos

Steuerberater der Kanzlei

Servos Winter & Partner GmbH

Steuerrechtlich können die Aufwendungen

des Sponsors Betriebausgaben, Spenden oder nicht abziehbare

Kosten sein. Nach Ansicht der Rechtsprechung richtet sich die Qualifikation

auf der Ebene des Sponsors vor allem nach dessen Motivation.

Maßgebend sind dabei die Motive, wie sie durch die äußeren

Umstände erkennbar werden.

Betriebsausgabenabzug

Mit dem Sponsoring von Personen oder Gruppen in sportlichen, kulturellen,

kirchlichen, wissenschaftlichen, sozialen, ökologischen oder

ähnlichen gesellschaftspolitisch bedeutsamen Bereichen werden regelmäßig

auch eigene Werbeziele des Sponsors verfolgt oder Öffentlichkeitsarbeit

betrieben. Meist werden die gegenseitigen Leistungen

im Rahmen eines Sponsoringvertrags erbracht. Die Aufwendungen

sind Betriebsausgaben, wenn der Unternehmer wirtschaftliche Vorteile

für sein Unternehmen erstrebt oder für Produkte seines Unternehmens

werben will. Um Betriebsausgaben handelt es sich u. a.,

wenn der Empfänger der Leistung auf das Unternehmen des Sponsors

oder auf die Produkte des Sponsors verweist, z. B. auf Plakaten,

Pkw, Ausstellungskatalogen etc.

Die Aufwendungen dürfen auch dann als Betriebsausgaben abgezogen

werden, wenn die Geld- oder Sachleistungen des Sponsors und die

erstrebten Werbeziele für das Unternehmen nicht gleichwertig sind.

Spenden

Auch Spenden können bei der Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer,

aber auch bei der Gewerbesteuer berücksichtigt werden. Bei

Spenden sind jedoch u. a. die Einschränkungen des §10 Einkommensteuergesetz,

vor allem Höchstbeträge, zu berücksichtigen.

Zuwendungen eines Sponsors sind als Spenden anzusehen, soweit

sie um der Sache selbst Willen und ohne die Erwartung eines besonderen

Vorteils für den Spender gegeben worden sind. Als Spenden

sind Zuwendungen anzusehen, wenn sie zur Förderung steuerbegünstigter

Zwecke freiwillig oder aufgrund einer freiwillig eingegangenen

Rechtspflicht erbracht werden, kein Entgelt für eine bestimmte

Leistung des Empfängers sind und nicht in einem tatsächlichen

wirtschaftlichen Zusammenhang mit diesen Leistungen stehen.

Dabei ist die Motivation des Leistenden entscheidend. Die entsprechende

Spendenmotivation ist auf die allgemeine Förderung z. B. des

Sports, der Kultur oder der Kunst gerichtet. Spenden können auch in

Form von Sachzuwendungen erfolgen.

Nicht abzugsfähige Kosten der Lebensführung

Soweit die Zuwendungen die Voraussetzungen für den Betriebsausgaben-

und Spendenabzug nicht erfüllen, handelt es sich um nicht

abzugsfähige Kosten der Lebensführung (§12 EstG).

Servos Winter & Partner

Odenthaler Straße 213–215, 51467 Bergisch Gladbach

Tel.: 02202/933030 • www.servos-winter.de

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DAS STADTGESRPÄCH

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Strikte Haushaltsdisziplin

Wolfgang Bosbach (60), CDU-MdB für den Rheinisch-Bergischen Kreis,

zählt zu den deutschlandweit bekanntesten Kritikern des Rettungsfonds

„Europäischer Stabilitätsmechanismus“ (ESM). Im Gespräch mit Ulrich

Kläsener äußert sich Wolfgang Bosbach auch zu Fiskalpakt, der deutschen

Solidarität in Europa, zum Meldegesetz, zur Energiewende, der „Willy-

Wahl“ des Jahres 1972 und seinen eigenen Zukunftsambitionen.

Fiskalpakt ja, ESM nein – Ihre Vorbehalte

gegen den dauerhaften Rettungsschirm

ESM sind hinlänglich bekannt.

Wie jedoch wird Ihrer Einschätzung

nach das Bundesverfassungsgericht

Mitte September entscheiden?

Das BVerfG wird in Kürze nicht nur über den

ESM entscheiden, sondern auch über den

Fiskalpakt. Dass dieser scheitert, halte ich für

ausgeschlossen. Er soll ja nur europarechtlich

das verbindlich regeln, was wir bereits zuvor

unter der Überschrift „Schuldenbremse“ im

Grundgesetz verankert haben. Beim ESM ist

es durchaus möglich, dass das Gericht ähnlich

entscheidet wie bei früheren Urteilen im Zusammenhang

mit der Fortentwicklung der EU

und weiteren Maßnahmen in der Euro-Zone,

nämlich „bis-hierhin-und-nicht-weiter!“

Was entgegnen Sie als erklärter ESM-

Gegner denjenigen, die von einer

Bringschuld Deutschlands sprechen,

da das Land über die Maßen von EU

und Euro profitiert habe? Existiert

nicht – wie in der sozialen Marktwirtschaft

auch – eine moralische Verpflichtung,

denjenigen zu helfen, die

durch den Rost gefallen sind?

Dieser politisch-moralischen Verpflichtung

kommt Deutschland schon seit Gründung der

EU nach, also seit vielen Jahrzehnten! Die

EU war stets als Transferunion konzipiert und

Deutschland ist seit jeher der mit Abstand größte

Nettozahler. Wir überweisen pro Jahr 25 Mrd.

Euro nach Brüssel, nur gut 17 Mrd. Euro erhalten

wir von dort zurück. Wohlgemerkt: Hier geht

es nicht um Kredite, sondern um Finanzhilfen.

Die mit Abstand größten Empfängerländer waren

in der Vergangenheit Griechenland, Spanien

und Portugal. Die Euro-Zone war jedoch nie als

zweite Transferunion neben der EU konzipiert.

Das würde uns auch überfordern. Wir können

doch nicht auf Dauer Haushaltsdefizite anderer

Staaten mitfinanzieren, zumal kein Land durch

die Einführung des Euro durch den Rost gefallen

ist! Die südlichen Länder haben vom Euro

stark profitiert, denn gerade dort sind die Zinsen

für Staatsanleihen besonders stark gefallen.

Viel stärker als bei uns.

Investmentlegende George Soros sagte

unlängst, dass die Deutschen beizeiten

für ihre starre Haltung in der

Schuldenfrage Südeuropas gehasst

werden würden und schlug eine Art

deutschen Marshall-Plan für die angeschlagenen

Euro-Länder vor. Ihre Meinung

dazu?

Angesichts der enormen Anstrengungen, die

nicht nur aber gerade Deutschland in den beiden

letzten Jahren zur Lösung der Euro-Krise

unternommen hat, kann von einer starren Haltung

ja nun wirklich keine Rede sein. Alleine

der Begriff „Marshall-Plan“ ist wenig präzise.

Wenn damit weitere Förderung der Infrastruktur

und eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit

gemeint ist, spricht nichts dagegen –

und deshalb ist das ja auch längst beschlossene

Sache. Wenn Soros jedoch glaubt, man könne

die Probleme überschuldeter Staaten mit noch

mehr Krediten – also

immer höheren Schulden

– lösen, ist das jedenfalls

für mich nicht

nachvollziehbar.

Der Präsident der

Europäischen Zentralbank

(EZB),

Mario Draghi, hat

angedeutet, dem

Vorbild der US-

Notenbank Fed zu

folgen und die EZB

Staatsanleihen

kaufen zu lassen. Richtig oder falsch?

Dass er das angedeutet hat ist richtig. Wer

aber glaubt, dass das die Probleme dauerhaft

löst, liegt falsch. Wenn die EZB Staatsanleihen

kauft, bedeutet das im Klartext die mittelbare

Vergemeinschaftung von Staatsschulden ohne

Konditionierung, also ohne Reformauflagen für

eine nachhaltige Konsolidierung von Staatshaushalten.

Genau das aber sollen EFSF und

ESM ja gerade verhindern.

Angesichts der Schuldensituation

weltweit wird eine Debatte vernachlässigt:

Wie lassen sich die Schulden

abbauen? Möglichkeiten gibt es viele:

Inflation, Steuererhöhungen, mehr

Wertschöpfung durch Wachstum,

staatliche Sparmaßnahmen, Schuldenschnitte

oder den Verkauf von Tafelsilber,

wie es Griechenland auch nahegelegt

wird. Was ist Ihre Position?

Notwendig ist eine Kombination verschiedener

Maßnahmen. Für uns gilt: Strikte Haushaltsdisziplin,

Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit

und Förderung eines stetigen Wachstums

stehen ganz oben auf der Tagesordnung. Im

übrigen entlastet eine solche Politik auch die

Sozialsysteme. Daneben muss sich aber auch

endlich flächendeckend die Erkenntnis durchsetzen,

dass der Staat auf all‘ seinen Ebenen

nur das ausgeben kann, was zuvor in der gesamten

Volkswirtschaft erarbeitet wurde.

Niedrige Arbeitslosenzahlen, eine respektable

wirtschaftliche Entwicklung,

dem Gros der Deutschen geht es gut.

Allerdings mischen sich Zweifel und

Zukunftsängste in die allgemeine Zuversicht:

Wie lang sind wir noch eine

Insel der Glücksseligen angesichts

der Abwärtsspirale in Südeuropa?

Deutschlands potenzielle Fallhöhe ist

wegen der Exportabhängigkeit ziemlich

groß.

Die Ihrer Fragestellung zugrundeliegende Analyse

ist zwar richtig, aber rhetorisch riskant. Wer

auf die vergleichsweise gute wirtschaftliche

Lage Deutschlands hinweist, gilt schnell als sozial

unsensibel, denn wir haben ja immer noch


große Herausforderungen zu bewältigen. Wir

sind zwar keine Insel der Glückseligen, aber im

Vergleich zu vielen anderen, großen Industrienationen

haben wir die Folgen der Finanz- und

Wirtschaftskrise gut überwunden. Nie hatten

wir seit der Wiedervereinigung mehr Beschäftigte

und auch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen

Arbeitsverhältnisse ist deutlich

gestiegen. Darüber darf man sich ruhig freuen.

Dennoch: Knapp 3 Millionen Arbeitslose sind 3

Millionen zu viel und deshalb dürfen wir in unseren

Anstrengungen nicht nachlassen.

„Die Märkte“ sind bereits jetzt das gefühlte

Unwort des Jahres 2012 – ihre

´Hauptdarsteller´: Zockerbanken, die

mit Steuergeldern gerettet werden;

Spekulanten, die sich wie im rechtsfreien

Raum bewegen; Rating-Agenturen,

die sich auf die Schwächsten

(PIIGS) einschießen und die Großen

(USA/GB) laufen lassen. Und zuletzt

Regierungen, die zu Getriebenen jener

Märkte geworden sind, von denen

sie sich selbst abhängig gemacht haben.

Wann setzt die deutsche Politik

dem ein Ende? Kann oder will sie es

überhaupt?

Wenn Banken mit Steuergeldern gerettet werden,

dann bestimmt ganz bestimmt nicht um

den Bankern, heute gerne auch als Spekulanten

bezeichnet, eine Freude zu machen, sondern

um einen Kollaps des gesamten Bankensystems

zu verhindern, die Einlagen der Sparer und Anleger

zu sichern und um die Kreditversorgung

insbesondere für den Mittelstand zu gewährleisten.

Die Politik hat in den letzten Jahren eine

ganze Fülle von Maßnahmen beschlossen um

die Finanzmärkte weiter zu regulieren und zu

stabilisieren, weitere Schritte werden z.Zt. verhandelt.

Je mehr sich die Erkenntnis durchsetzt,

dass man nicht über seine Verhältnisse leben

sollte, und das gilt nicht nur für den Staat, je

mehr strikte Haushaltsdisziplin geübt wird, desto

weniger ist man von den Entwicklungen auf

den Finanzmärkten abhängig.

Beim jüngst eingebrachten Meldegesetz

haben nicht nur Erzliberale die

Hände über dem Kopf zusammenge-

schlagen. Der Staat darf demnach

persönliche Daten seiner Bürger an

die Werbewirtschaft verkaufen. Gehört

die Adressweitergabe durch die

Ämter nicht grundsätzlich verboten?

Auch ich habe mich sehr gewundert und zwar

weil ganz gezielt der Eindruck vermittelt wurde,

als würde jetzt plötzlich der Adresshandel via

Meldegesetz ermöglicht. Beim Melderegister

geht es ja nur am Rande um die werbetreibende

Wirtschaft, es geht z.B. auch und gerade um

die Verfolgung und Durchsetzung von Rechtsansprüchen.

Als ich gelesen habe, dass vor allem

die Inkassounternehmen vom neuen Recht

profitieren würden, konnte ich nur mit dem Kopf

schütteln. An ihrer Lage würde das neue Recht

überhaupt nichts ändern! Natürlich könnte

man den Adresshandel durch Ämter grundsätzlich

verbieten aber das hat in den vergangenen

Jahrzehnten kein einziges Bundesland getan!

Wer das will, muss dann allerdings auch die

daraus folgenden Konsequenzen tragen, z.B.

auch für caritative Organisationen oder für die

Forschung.

Für die Werbewirtschaft selber sind Auskünfte

aus dem Melderegister von völlig untergeordneter

Bedeutung. Von großer Relevanz ist demgegenüber

das Listenprivileg im Bundesdatenschutzgesetz.

Dort haben wir jedoch nur ein

Widerspruchs-, keine Einwilligungslösung.

Die Aufregung in Sachen Meldegesetz

speist sich aus zwei Quellen: zum einen

aus der Peinlichkeit, dass der Bundestag

bei der entscheidenden Sitzung

zwar beschlusskräftig aber nahezu

leer war, weil sich fast alle Abgeordneten

das EM-Halbfinale Deutschland

gegen Italien anschauten; zum anderen

weil Bürger demnach aktiv Widerspruch

einlegen und nicht von den

Ämtern um Erlaubnis gefragt werden

müssten. Wäre die Einwilligungsvariante

dem Datenschutz nicht angemessener?

Die Aufregung ist vor allem dadurch entstanden,

weil der Eindruck vermittel wurde, als

werde durch das neue Recht der Datenschutz

in Deutschland verschlechtert. Und das ist

der ihr eigenes Recht. In keinem einzigen

Bundesland gab es die jetzt

geforderte Einwilligungslösung.

Mir ist auch nicht bekannt, dass

das jemals zu Massenprotesten geführt

hätte. Durch das neue Gesetz hätten

wir erstmals ein bundesweit einheitliches Widerspruchsrecht,

eine Pflicht der Behörden zur

Aufklärung der Bürger über dieses Recht plus

Bußgeldbewährung bei Verstößen. Warum

wird das hartnäckig verschwiegen? Auf der Tagesordnung

des Bundestages stand hinter dem

TOP Meldegesetz „o.D.“, also ohne Debatte.

Gegen Ende eines langen Debattentages gibt

es so etwas seit Jahrzehnten und das hat mit

Länderspielen nichts zu tun. Bislang ohne jede

Aufregung. Es hatte ja bereits eine längere Debatte

im Plenum gegeben, der Unterausschuss

„Kommunales“ und der Innenausschuss selber

hatten ja bereits zuvor über das Gesetz beraten.

Ich selber habe übrigens an diesem Abend

bis in die Nacht am Schreibtisch gesessen. Aber

nicht weil ich das Interesse am Länderspiel verloren

hatte, sondern weil ich mich noch auf ein

Radiointerview am frühen Morgen vorbereiten

musste.

Hat das Gesetz aktuell noch eine

Chance, unbeschadet durch den Bundesrat

zu kommen?

Es handelt sich um ein zustimmungspflichtiges

Gesetz. Ich gehe davon aus, dass im Bundesrat

die Widerspruchslösung durch die Einwilligungslösung

ersetzt wird, also dass man zum

Gesetzentwurf zurückgeht. Dann hätten wir

eine wirklich interessante Rechtslage: Dort,

wo es für die Werbewirtschaft kaum relevant

ist, hätten wir eine Einwilligungslösung. Aber

beim viel wichtigeren Listenprivileg des BDSG

bliebe es bei der zuletzt heftig kritisierten Widerspruchslösung.

Jedenfalls ist mir nicht bekannt,

dass das BDSG an dieser Stelle geändert

werden soll.

Thematisch in den Hintergrund gerückt

ist wegen der Staatschuldenkrise

eine deutsche Herkulesaufgabe:

die Energiewende (Atomausstieg

schlicht falsch. Bislang hatten 16 Bundeslän- Fortsetzung auf der nächsten Seite

www.GLVerlag.de GL KOMPAKT September 2012

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www.GLVerlag.de GL KOMPAKT September 2012

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Fortsetzung von Seite 7

bis 2022). Was stimmt Sie zuversichtlich,

dass sie gelingt, ohne dass es ab

2022 zu nachhaltigen Stromengpässen

kommt?

Das kann Ihnen niemand garantieren, denn

schon im vergangenen Jahr waren wir in

punkto Netzstabilität nicht selten an den

Grenzen angelangt. Es ist relativ schnell möglich,

den Ausstieg aus der friedlichen Nutzung

der Kernenergie zu beschließen, aber

die sich daraus ergebenden Konsequenzen

für eine saubere, sichere Energieversorgung

zu bezahlbaren Preisen sind höchst komplex

und im Detail sehr kompliziert. Ich bin sehr

gespannt, ob sich diejenigen, die stets für

einen ‚Atomausstieg sofort‘ plädiert haben,

jetzt mit dem gleichen Temperament vor Ort

für den Netzausbau, also neue Hoch- und

Höchstspannungsleitungen und den Neubau

von modernen Gas- oder Kohlekraftwerken

einsetzen, denn alleine mit erneuerbaren

Energien werden wir die Energieversorgung

nicht sicherstellen können. Die Sonne scheint

leider nicht immer und es weht auch nicht immer

genügend Wind. Sonnen- und Windenergie

werden eine immer größere Rolle spielen,

aber alleine damit geht es nicht.

Abschlussfrage: Sie sind 60 Jahre alt,

haben eine schwere Krankheit, befinden

sich aktuell in Ihrer 5. Legislaturperiode

im Deutschen Bundestag,

sind dreifacher Vater und werden von

den Medien über Gebühr in Beschlag

genommen. Jeder könnte nachvollziehen,

wenn Sie 2013 sagen würden:

„Es reicht.“ Dennoch haben Sie angekündigt,

nächstes Jahr nochmals für

ESM heißt Europäischer Stabilitätsmechanismus und soll – ggf. im

Oktober 2012 – als internationale Finanzinstitution mit Sitz in Luxemburg

eingerichtet werden. 80 Mrd. Euro werden von den Euro-

Ländern direkt eingezahlt, die bei Bedarf abrufbare Maximalhaftung

des Rettungsfonds liegt bei 700 Mrd. Der EFSF-Nachfolger soll überschuldeten

Euro-Staaten Kredite und Bürgschaften unter strengen

Auflagen gewähren.

Wird der ESM eingerichtet?

Das hängt vom Bundesverfassungsgericht ab, das seine Entscheidung

am 12. September 2012 bekannt gibt. Nachdem Bundestag

und Bundesrat das vorgelegte Gesetz verabschiedet hatten, strengten

ESM-Gegner eine Verfassungsklage an. Das deutsche „Ja“ zum

ESM ist insofern zwingende Voraussetzung für seine Einrichtung, als

Deutschland für den ESM mit einem festgelegten Anteil von 27,1

Prozent (190 Mrd. Euro) haften würde.

einen Sitz im Deutschen Bundestag

zu kandidieren – warum?

Weil mir die politische Arbeit im Deutschen

Bundestag immer noch viel Freude macht!

Weil mich sehr viele Menschen, nicht nur in

der Heimat, ermuntert haben noch einmal anzutreten

und weil ich meine politische Laufbahn

nicht mit einer Enttäuschung beenden

möchte. Mein allererster Wahlkampf war die

Bundestagswahl 1972, die sog. „Willy-Wahl“.

Damals hat die CDU im Rheinisch-Bergischen

Kreis den Wahlkreis zum ersten Mal – aber

auch zum letzten Mal – verloren. Das war

auch für mich eine herbe Enttäuschung. So

wie das Ergebnis bei der letzten Landtagswahl

auch. Ich habe mir die Entscheidung aus

den genannten Gründen nicht leicht gemacht,

aber ich will noch einmal mein Bestes geben.

Nicht nur im Wahlkampf, sondern auch in den

vier Jahren danach. Der größte Ansporn hierfür

ist das große Vertrauen der Bürgerinnen

und Bürger zu Hause.

Sprechstunde im Wahlkreisbüro

Bergisch Gladbach, Am Stadion 18–24.

Aktuelle Termine unter 02202/93695-30

(Frau Weber).

Was bedeutet ESM?

Wer bekommt Hilfen aus dem ESM?

Primär diejenigen Mitgliedsstaaten des Euro-Raums (17 Staaten),

die Probleme haben, sich über die Märkte zu finanzieren. Laut

Faustregel wird eine Finanzierung genau dann kritisch, wenn ein

Staat mehr als 7 Prozent Zinsen für eine 10 Jahre laufende Staatsanleihe

zahlen muss.

Wie funktioniert das Geschäft mit Staatanleihen?

Der Käufer einer Anleihe gibt dem Staat einen Kredit, den er nach

einer vereinbarten Laufzeit mit Zinsen zurück erhält. Ausfallrisiko:

Geht der Staat bankrott, gibt es weder das eingesetzte Geld noch

Zinsen zurück. Alternativ könnten diese Staatsanleihen dann verlängert

werden, die Schulden würden gestreckt. Die Rating-Agenturen

bewerten das Ausfallrisiko bei Staatsanleihen (Bonität). Von dieser

Einschätzung (Rating) hängt die Höhe der Zinsen ab, zu denen sich

ein Staat Geld leihen kann.


Der Rechtstipp

Achtung Verjährung!

Wer meint sich bei der Durchsetzung seiner erbrechtlichen Ansprüche

im Hinblick auf die früher geltende Verjährungsfrist von 30 Jahren

Zeit lassen zu können, könnte

nunmehr unter Zeitdruck geraten.

Zum 01.01.2010 ist das Gesetz

zur Änderung des Erb- und Verjährungsrechtes

in Kraft getreten.

Hierin sind unter Anderem die

meisten erbrechtlichen Ansprüche

der dreijährigen Regelverjährung

unterstellt worden. Bei zahlreichen

erbrechtlichen Ansprüchen

führt dies zu einer Verkürzung der

Verjährung. Besonders praxisrelevant

sind hier die Vermächtnisansprüche.

Rechtsanwältin Christina Greuter

ist Fachanwältin für Familienrecht der

Kanzlei Leonhard & Imig

Bei einem Vermächtnis wendet der Erblasser einem Dritten in einer

letztwilligen Verfügung einen Vermögensvorteil zu, ohne ihn zum Erben

einzusetzen. Der Begünstigte muss seinen Vermächtnisanspruch

im Erbfall dann dem oder den Erben gegenüber geltend machen.

Nach altem Recht galt für den Vermächtnisanspruch die 30-jährige

Sonderverjährungsfrist. Wurde der Vermächtnisanspruch nicht freiwillig

erfüllt, konnte er also noch nach Jahrzehnten gerichtlich durchgesetzt

werden. Nunmehr können Vermächtnisansprüche bereits nach

dem Ablauf von drei Jahren ab dem Ende des Jahres, in welchem der

Erbfall eingetreten ist, verjähren.

Problematisch ist, dass die kürzere Verjährungsfrist auch für Altfälle

gilt. Hier wird der Beginn der dreijährigen Verjährungsfrist aber frühestens

ab dem 01.01.2010 gerechnet. Dies hat zur Folge, dass zahlreiche

alte Vermächtnisansprüche bereits zum 31.12.2012 verjähren können.

Beruft sich der Erbe auf die Verjährung, kann das Vermächtnis alleine

aus diesem Grund nicht mehr durchgesetzt werden. Jedem, dem mit

Testament oder Erbvertrag ein Vermächtnis zugewendet worden ist

und bei dem der Erbfall vor dem 01.01.2010 eingetreten ist, ist daher

dringend zu empfehlen, die Verjährungsfrist prüfen zu lassen. Droht

eine Verjährung, sind noch in diesem Jahr verjährungsunterbrechende

Maßnahmen einzuleiten.

Zu denken ist hieran auch bei letztwilligen Verfügungen, die auslegungsbedürftig

sind. Teilweise ist aus den Formulierungen, gerade

bei privatschriftlichen Testamenten, nicht klar erkennbar, ob eine Erbeinsetzung

oder ein Vermächtnis gewollt war. Führt die Auslegung,

möglicherweise nach jahrelangen Auseinandersetzungen, dazu, dass

nicht die verfolgte Erbeinsetzung, sondern ein Vermächtnis gegeben

ist, kann der entsprechende Anspruch zwischenzeitlich verjährt sein.

Zu einer Verlängerung der Verjährungsfrist für Altfälle können die

neuen Regelungen übrigens nicht führen. Tritt bei Anwendung des alten

Rechtes bereits früher Verjährung ein, bleibt es hierbei auch zum

Schutz der Schuldner.

Darauf hinzuweisen ist, dass das Gesetz zahlreiche Tatbestände vorsieht,

die zu einer Hemmung der Verjährung führen. Auch kann der

Beginn der Verjährungsfrist wesentlich nach dem Erbfall liegen. In

Zweifelsfällen sollten Sie daher immer – auch wenn Sie eine Verjährung

für möglich halten – eine konkrete Prüfung vornehmen lassen.

Leonhard&Imig Rechtsanwälte • Gartenstraße 1 • 51429 Bergisch Gladbach

Telefon 02204.97 61 0

www.anwaelte-bensberg.de

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INTERNATIONALER TAG DER

ERSTEN HILFE

Das Familienbildungswerk des Deutschen

Roten Kreuzes lädt am 8. September

von 11 bis 17 Uhr zum Aktionstag in die

Hauptstraße 261 ein. Eine gute Gelegenheit

sein Erste Hilfe Wissen aufzufrischen. Für die

Kinder gibt es Bastel- und Malstationen und

als Highlight steht ein Rettungswagen zur

Besichtigung bereit.

SCHÜLER UND STUDENTEN GESUCHT!

Wünsch´s Würstchen im Gewerbegebiet

West sucht freundliche Aushilfskräfte (m/w)

zur Unterstützung im Verkauf.

Bei Interesse bitte unter Tel. 02202-299480

oder service@wuenschs.de melden.

JAN WELLEM ERWEITERT

SPORTANGEBOT

Der SSV Jan Wellem 05 Bergisch Gladbach

erweitert sein Sportangebot. Ab sofort bietet

der Verein vom Rübezahlwald immer

dienstags einen Aerobic Kurs an. In der

Sporthalle des Dietrich Bonhoeffer-

Gymnasiums (Am Rübezahlwald 5) lädt

Trainerin Carola Neu von 18.15 bis 19.15

Uhr zur Übungsstunde ein. Interessenten

melden sich bitte im SSV-Vereinsheim

(16.30 bis 18 Uhr) oder telefonisch unter

02202-39094.

KUNSTAUSSTELLUNG

BEI KIESER

7. Kunstausstellung des AdK

„Darf’s ein bisschen mehr sein?“

Ausstellungsdauer:

31.August – 12. Oktober 2012

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag : 7.30 – 21.30 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertage:

9.00 – 18.00 Uhr

Kieser Training, Odenthaler Straße 19,

51465 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202.24 78 03

Kreisel am Driescher

Kreuz wird bepflanzt

Die Bepflanzung beginnt am 19. September.

Ende Oktober strahlt dann der vieldiskutierte

Kreisverkehr am Driescher Kreuz

und bildet als Ensemble aus Licht, Stein

und Pflanzen ein Entree in die Stadt.

Vier neue Bäume wird die Stadt dort aufstellen,

der Kreis wird innen mit einer sanften

Gräserkultur und Blumen bepflanzt.

Um die 70 Zentimeter hohe, den Kreisel

umschließenden Mauer, werden LED-

Leuchten eingebaut, die den Kreisel in der

Dämmerung beleuchten. „Das ganze soll

sehr zurückhaltend wirken“, sagt Dorothea

Corts vom städtischen Fachbereich 6 für

Planen und Bauen.

Obst und Gemüse schlaghecken

Der Fachmann für Frische

Seit über 60 Jahren

beliefert die Familie

Schlaghecken Wochenmärkte

- damals nur

eigene Hof-Erzeugnisse.

Heute hat sich das Angebot

auf (fast) alle

Obst- und Gemüsearten

erweitert und die Ware

kommt aus aller Welt

frisch vom Großmarkt.

Service-Angebot:

Exotische Sonderwünsche sind auf Vorbestellung

möglich.

Neben den Wochenmärkten kann die Ware

zudem frei Haus geliefert werden.

Wochenmärkte:

mittwochs und samstags Bergisch Gladbach,

donnerstags Paffrath, freitags Schildgen.

TIPP: Sonntag, 9. September vor der

RheinBerg-Galerie. www.schlaghecken.com

Die THEAS Theaterschule und das THEAS

Theater feierten Geburtstag.

Vier Jahre sind vergangen und inzwischen ist viel passiert. Die größte Veränderung war die

Umstrukturierung des ehemals privatwirtschaftlichen Unternehmens in einen gemeinnützigen

Verein, der seit Juli 2010 die Trägerschaft übernommen hat. Durch diesen Wechsel war die

Weiterarbeit von THEAS möglich.

Bis heute haben in 40 Kursen über 250 Teilnehmer die erste Berührung mit der Bühne gewagt

oder ihre Theatererfahrungen vertieft. Und im THEAS Theater haben bereits über 200 Vorstellungen

stattgefunden, 83 davon waren Eigenproduktionen von Kursen oder die Inszenierungen

des Jungen Ensembles. Fast 7000 Besucher haben die verschiedenen Vorstellungen besucht.

Auch in der Zukunft ist viel geplant, so werden weiterhin abwechslungsreiche Kurse sowie ein

buntes Theaterprogramm angeboten. Außerdem besitzt das THEAS Theater neben dem Jungen

Ensemble nun auch ein Erwachsenen Ensemble, welches am 31. Oktober 2012 mit seiner ersten

Produktion „Die kleine Horrorvilla“ Premiere feiern wird.

Kursstart im September

Das neue Kursprogramm beginnt Anfang September 2012. Alle aktuellen Kurse und Informationen

finden Sie auf www.theas.de.


Volles Programm beim Kultur-

und Stadtfest in der Stadtmitte

Neue Akzente setzt das Kultur- und Stadtfest 2012: Von Freitag,

7. bis Sonntag, 9. September präsentiert sich die Festmeile

in der Stadtmitte zwischen forum-Park und RheinBerg-Galerie mit

einigen interessanten Premieren. In diesem Jahr erstmalig dabei:

Mehrere spektakuläre Sportvorführungen, die GLasterstein-Maler,

das offene Singen der Chorgemeinschaften, der professionelle Zauberer

auf der Bühne und die Bildungsmesse im Bergischen Löwen.

Bereits zum 17. Mal startet das Kultur- und Stadtfest am Freitagabend

mit dem Bergisch Gladbacher StadtLauf – über die Distanzen

von 3 und 10 Kilometern: ein Sportevent, das wirklich Stimmung

macht! Neu ist, dass nach der Eröffnung durch die Big Band Bergisch

Gladbach auch der Hauptlauf musikalisch begleitet wird: Die Musikgruppe

„Wolkenkino“ unterstützt die Moderatoren bei der Unterhaltung

von Läufern und Zuschauern. Altbewährt und gewohnt

lecker ist ab 18.00 Uhr die Bewirtung im Gastronomiezelt durch

„Gronauer Wirtshaus“-Chef Udo Güldenberg – natürlich nicht nur

am Eröffnungstag. Samstag und Sonntag kann weiter geschlemmt

werden.

Mitmachaktionen: Für Kinder von 6 bis 14 gibt es die Rallye „Ich

weiß alles“, die Villa Zanders lockt mit ihrem Außenatelier, und die

Sportgemeinschaften bieten Demonstrationen und Parcours zum

Ausprobieren an. Am Stand der Musikschule lernt man ausnahmsweise

Handwerkliches: „Wir bauen Musikinstrumente“. Wer lieber

Sprachen lernt, ist am Sonntag bei Emil Odenthal bestens aufgehoben

mit seiner Stadtführung op bergisch platt. Zum Programmschluss

am Sonntag erscheint dann „der Graf von der Strunde“ – in

Form eines Erzählkonzerts für Kinder in der Villa Zanders um 17 Uhr.

Eine besonders gute Figur machen auch die Sportvereine beim

Kultur- und Stadtfest. Höhepunkte sind die „Wirbeleien“ auf dem

Airtrack mit dem TV Herkenrath, Korfball mit SG Pegasus `91,

Cheerleader-Akrobatik mit Passion Cheer Refrath und die Bewegungsbaustelle

der TS 79. Ebenfalls nicht zu kurz kommen die Fans

des Kampfsports: Karate und Aikido-Vorführungen finden mehrfach

auch auf der Bühne statt.

Spaß macht aber auch das Abendprogramm am Samstag auf der

Bühne: Ab 18.00 Uhr rocken „Paul“ akustisch, ab 20.00 Uhr geht die

Stimmung „tierisch“ ab mit den Donkies.

Auch neu: Der Wochenmarkt ist am Samstag und Sonntag vor der

RheinBerg-Galerie anzutreffen.

www.bergischgladbach.de

www.GLVerlag.de GL KOMPAKT September 2012

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25. KAULEFEST IN BENSBERG

10 JAHRE SERVICERESIDENZ

GUT. FÜR DIE REGION.

WELTKINDERTAG 2012

1. und 2. September

An beiden Tagen ab 10

Uhr mit Bühnenprogramm,

Ausstellern und

Flohmarkt.

Jubiläumsfest am Samstag, den

22. September ab 16 Uhr im

Park der ServiceResidenz Schloss

Bensberg. Delikatessen Haupt sorgt

mit einem reichhaltigen Grillmenü

für das leibliche Wohl und im

Parkcafé werden hausgemachten

Kuchenspezialitäten angeboten.

Die Veranstaltung wird von der Big

Band des Blasorchesters Marialinden

begleitet.

Aktion: Ist Ihr Verein „Gut. Für

die Region.“? Bewerben Sie sich

bis zum 26.09.2012 mit einem

Video und nutzen Sie Ihre Chance

auf eine Spende von bis zu 3.000

Euro für Ihren Verein.

Alle Details auf

www.ksk-koeln.de/gut

„Kinder brauchen Zeit“ –

großes Fest im Wohnpark

Am 22. September ab 13.00

Uhr bis gegen 17.00 Uhr gehört

die Reginharstraße im Stadtteil

Bockenberg ganz dem Weltkindertagsgeschehen.

Weitere Infos unter:

www.bergischgladbach.de

Die Gewinner des Fotowettbewerbes

„Bensberg entdecken“ stehen fest

Die Bensberger Bürgerinnen und Bürger haben

ihr „Bensberg entdeckt“ - auf tollen

Fotos. Zur Freude der Organisatoren ( die IBH

Interessengemeinschaft Bensberger Handel

+ Gewerbe ) wurden etwa 450 Bilder eingereicht.

So hatte die Jury, bestehend aus dem

gesamten Vorstand der IBH, die „Qual der

Wahl“.

Da die Gewinnerfotos später auf hochwertige

Einkaufstaschen gedruckt werden sollen,

spielte bei der Bewertung auch die technische

Qualität eine Rolle.

Die Bensberger(innen) haben sich viel Mühe

Ausschnitte der 3 Gewinnerfotos:

1979 feierte die ”BENSBERGER VOLKSBANK“

ihren 100. Geburtstag mit einem dreitägigen

Stadtfest in Bensbergs Innenstadt. Zu diesem

ersten „Stadtfest“ wurde eigens die am Wochenende

immer lebhaft frequentierte Innenstadt

abgesperrt.

Die Bensberger Bürger feierten ein rauschendes

Fest und die Stadtoberen haben noch am

selben Abend beschlossen, es bei der Absperrung

der City zu belassen - Bensberg erstes

Stadtfest in der „neuen“ Fußgängerzone war

geboren. Anlass genug für die IBH (Interessengemeinschaft

Bensberger Handel und Gewerbe

e. V.) die beiden Geburtstage mit einem

etwas anderen Stadtfest-Konzept zu begehen

und wählte den Slogan: IN BENSBERG TANZT

DER BÄR - Kulinarisches für Kind & Kegel mit

Kunst, Klaaf & Kultur.

Am Samstag um 18.00 Uhr

erfolgt ein erstes Highlight mit

der Gladbacher Kultband handercover

auf der Naturbühne.

Der Erntedanksonntag startet

um 11.00 Uhr nach den Gottesdiensten des 8.

Ökumenischen Kirchenfestes der kath. und ev.

gemacht, bekannte und auch unbekannte

Aspekte ihrer Heimatstadt zu fotografieren.

Die Bilder zeigen die enge Beziehung, die die

Bensberger zu ihrer Stadt haben.

Weil die Auswahl dann doch sehr schwer

fiel, hat die Jury kurzentschlossen statt der

geplanten 20 Fotos 25 Fotos prämiert. Die

Gewinner(innen) erhalten als Anerkennung

Bensberger Geschenkgutscheine, die in den

meisten Bensberger Geschäften eingelöst werden

können.

Alle prämierten Fotos sind auf der Seite

www.ibh-aktuell.de veröffentlicht.

1. Platz: Wolfgang Heuwinkel 2. Platz: Florian Bennewitz 3. Platz: Petra Doppke

Die Stadtfeste in Bensberg haben eine lange Tradition.

33 Jahre Bensberger Stadtfeste

HERBSTFEST

29. & 30.09.

ab 11 Uhr

Kirchengemeinde in Bensberg. Das geplante

Programm bietet: - Live-Musik-Darbietungen

auf der Naturbühne mit der Schüler-BigBand

„Lazy Beat Bones“, der LVR-Paul-Klee-Schule

aus Leichlingen. Tanzeinlagen der ADTV Tanzschule

StalligNierhaus, die seit einem Jahr

erfolgreich vergnügliche Tanzkurse im Mediterana

anbietet und die Gäste zu einem Openair-Tänzchen

animieren wollen.

Weiterhin werden Live-Musik-Überraschungen

in der „Schlemmermeile“ dargeboten,

- Aussteller mit „höherwertigen“ Produkten

nach Branchen zusammengestellt, - einen

Kunst- und Kunstgewerbemarkt in der neu

geschaffenen Galeriezone, - Infobereiche

karitativer, kultureller Einrichtungen sowie

kommerzieller Dienstleister, - Spielzonen mit

vielen Attraktionen und Fahrgeschäften für

die kleinen Besucher zu moderaten Preisen.

Wenn das neue Konzept von den Ausstellern

weiterhin so gut angenommen wird, könnte

es der IBH zum Erntedanksonntag gelingen einen

Herbstmarkt mit regionalen Erzeugnissen

abzuhalten.

Mehr unter: www.herbst.ibhbensberg.de.


Der Heizungstipp

Jetzt wieder bis zu 8.000,- €

Förderung kassieren!

Eine Kombi aus Pelletheizung und

Solaranlage macht es möglich.

Pelletheizungen werden ab sofort auch wieder durch

NRW-Landesmittel gefördert.

Nachdem die Fördermittel für

Pelletheizungen und Solaranlagen

einige Monate nicht zur

Verfügung standen, wurden

die Zuschüsse nun wieder vom

Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.

Eine lukrative Nachricht für alle,

die ihre Heizungsanlage erneuern

wollen. Denn ab sofort wird

der Einbau von Pelletheizun-

Achim Nowak

Fachmann für

Heizungserneuerung

gen und Solaranlagen, neben der staatlichen Förderung

auch wieder durch Mittel des Landes NRW gefördert. Wer

jetzt investiert, profitiert gleich doppelt. Zum einen spart man

durch die Förderung bis zu 8.000,- €€ bei der Anschaffung.

Zum anderen liegen die künftigen Verbrauchskosten 60 %

niedriger als bei Anlagen, die mit fossilen Brennstoffen und

ohne Solarunterstützung betrieben werden. Durchschnittlich

90 Cent kostet zurzeit 1 Liter Heizöl, die gleiche Energiemenge

Pellets aber nur ca. 45 Cent. So tritt eine deutliche Kostenersparnis

schon nach wenigen Betriebsjahren ein. Bei einem angenommenen

jährlichen Verbrauch von z. B. 3.600 Liter Heizöl

sparen Sie pro Jahr über 1.900,- € ein. Tendenz steigend!

Die Kombination macht es!

In der modernen Gebäudetechnik sind thermische Solaranlagen

und Pelletheizungen nicht mehr wegzudenken. Der Anschaffungspreis

für solche Anlagen ist in den vergangenen

Jahren deutlich gesunken. Gleichzeitig ist aber die Leistungsfähigkeit

gestiegen, somit ist die Investition in die Kombination

aus beidem heute rentabler als je zuvor.

Lassen Sie sich vom Fachmann beraten! Er unterstützt

Sie bei der Auswahl einer für Sie optimalen Heizungslösung

und hilft Ihnen bei der Beantragung der Fördermittel.

Besuchen Sie am 27. und 28. Oktober die Firma NOWAK

GmbH auf den Bergischen Bautagen! Hier steht Ihnen das

kompetente Team der Firma NOWAK zu allen Fragen rund

um die Heizungserneuerung zur Verfügung.

Haben Sie noch Fragen?

Herr Achim Nowak berät Sie gern unter Tel. 02204.99 99 111

NOWAK GmbH… schön baden, einfach heizen

www.haustechnik-nowak.de

Bensberger

Herbstfest

Sa. 29.9.,

9.30 – 18 Uhr

So. 30.9.,

13 – 18 Uhr

40 Jahre

in Bensberg

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ANMELDEN FÜR DEN HERBSTLAUF

Der Herbstlauf durch den Königsforst

gilt als einer der Klassiker unter den

Waldläufen im Rheinland.

Jetzt kann man sich anmelden für das

Laufevent am Sonntag, 21. Oktober.

Es gibt Strecken über fünf, zehn und

21,2 Kilometern. Gelaufen wird auf

festen Naturwegen. Warmer Tee,

Verpflegungsstände, Umkleidezelte, Toiletten

sowie eine Kaffee und Kuchenbar

werden geboten. Es stehen zahlreiche

Sachpreise für alle Läufe zur Verfügung.

Ausschreibung mit allen Infos auf

www.tv-refath.de

„KONZERTE IN DER ALTEN

KIRCHE REFRATH“

Am Freitag 21. September um

19:30 Uhr findet das Abschlusskonzert

der „Konzerte in der Alten Kirche

Refrath“ mit dem „Vocalensemble

cappellisimo“statt.

Das Repertoire des kleinen Ensembles

reicht von Stücken der Renaissance und

des Frühbarock bis zu zeitgenössischen

Komponisten. Karten erhältlich im

Vorverkauf zum Preis von 10€/

Schüler und Studenten 6€ in der

Kursana Residenz Refrath,

Dolmanstraße 7

ERNTEDANK- UND HERBSTFEST

Am 23. September ab 10:30 Uhr

im Bethanien Kinder- und Jugenddorf

in Refrath. Nach dem feierlichen

Erntedankgottesdienst, werden die

Gaben auf dem Kirchplatz verteilt und

verzehrt.

Ab 12.00 Uhr sorgt der musikalische

Frühschoppen mit der Big Band

Bergisch Gladbach für gute Stimmung.

Leckere Erbsensuppe, frisch

gebackene Reibekuchen, Koteletts und

Würstchen laden zum Verzehr ein.

Ab 14.00 Uhr öffnet die Cafeteria mit

Waffeln und Kuchenbuffet.

Spiel und Spaß für Jung und Alt mit

vielen Attraktionen (Kinderzirkus

Torkellini und „Flöckchen“ u.v.m).

Der erste Ausbildungstag – neue Gesichter und Namen

„Wir“ bauen mit an der Zukunft

1. Reihe : v.l. Frau Marina Spillner

2. Reihe: v.l. Frau Berna Demirel und Herr Nikolai Sprenger

3. Reihe: v.l. Frau Nesrin Kocali, Herr Ihsan Uzun und

Frau Lisa Güttler

4. Reihe: v.l. Herr Nils Backhausen und Frau Yasmina Tekcan

„Kein leichter Job den wir da haben“, war der

erste Satz von Nils Backhausen, als er beim Fotoshooting

in dem „engen“ Baukasten Platz

nahm. Sichtlich Spass machte den neuen und „alten“

Auszubildenden dieser Termin. Nicht nur da,

sondern auch im selbigen Ausbildungsgang zur

Bankkauffrau/-mann. Dieser führt sie innerhalb

von 2,5 Jahren durch die verschiedenen Abteilungen

des Hauses.

Zusätzlich werden sie durch den Blockunterricht

in der Berufsschule und dem überbetrieblichen

Unterricht innerhalb des Genossenschaftsverbundes

ausgebildet um an ihrer Zukunft zu bauen.

Lisa Güttler, Nils Backhausen und Ihsan Uzun unterstützen

das Team der Bensberger Bank ab sofort.

Begrüßt und bei den Mitarbeitern vorgestellt

wurden sie von der Ausbildungsleiterin Stefanie

Stautner. Gern können Bewerbungen für das Ausbildungsjahr

2013 an den Vorstand gerichtet oder

unter www.bensberger-bank.de bearbeitet

werden.

Schatzkästlein des rheinischen

Hausfreundes

Der Veranstalterin Doris Schwitthale und ihrem Team ist es wieder gelungen eine außergewöhnliche

Veranstaltung, mit bekannten Darstellern im Refrather Atrium zu präsentieren:

Mittwoch, den 5. September 2012, 19.30 Uhr

Ein rheinischer Abend mit Texten von Johann Peter Hebel

zur Musik seiner Zeitgenossen

Josef Tratnik - Lesung

DUO BOZZA - Flöte und Gitarre

Der durch zahlreiche Bühnen-, TV-, und Hörspiel-Pro-

Josef Tratnik

duktionen bekannte Kölner Josef Tratnik liest aus dem

Der „Schatzkästlein durch zahlreiche des rheinischen Bühnen-, TV-, Hausfreundes“.

und Hörspiel-Produktionen bekannte Kölner Josef Tratnik

liest Das Duo aus dem BOZZA „Schatzkästlein Andreas Evers des (Flöte), rheinischen Stephan Hausfreundes“.

Schäfer

Das (Gitarre) Duo BOZZA begeistert (Foto) seit Andreas 1991 in Evers über 500 (Flöte), Konzerten Stephan in Schäfer (Gitarre) begeistert seit 1991

in ganz über Europa, 500 Konzerten den USA in und ganz Kanada Europa, ihr Publikum. den USA und Kanada ihr Publikum.

Begleitende Fotoausstellung: Helmut Simak

Anmeldung unter: 02204/92190 oder

info@bestattungshauskoziol.de

DUO BOZZA

In der Pause werden Getränke und ein kleiner Imbiss gereicht.

Refrather Atrium • Im Bestattungshaus Koziol • Sandberg 4 • 51427 Bergisch Gladbach


20 Jahre Abwasserwerk –

das muss gefeiert werden! Tag der offenen Tür im

Klärwerk Beningsfeld am 22. September

„Wir klären Ihr Abwasser“: Seit 20 Jahren steht die Kläranlage

Beningsfeld unter der Regie des städtischen Abwasserwerks. Der städtische

Betrieb vereinigt sämtliche Aufgaben der Abwasserbeseitigung:

von Kanalbau und -unterhaltung über die Errichtung von Rückhaltebecken

bis hin zur Abwasserklärung – das Herzstück des Systems.

Der Termin: Samstag, 22. September 2012 von 11.00 bis 17.00 Uhr.

Was erwartet die Gäste am Tag der offenen Tür? Zunächst

einmal natürlich Informationen satt zum Thema Abwasser – in Form

von Führungen, Vorträgen und Vorführungen. Was bekomme ich für

meine Abwassergebühren? - Wie wird das Abwasser wieder klar?

- Was geschieht mit den Rückständen? – Was bedeutet Kanaldichtheitsprüfung?

All dies sind Fragen, zu deren Beantwortung die Experten

des Abwasserwerks und externe Referenten zur Verfügung stehen.

Ganz „heißes“ Thema: die Energieversorgung des Klärwerks. Dipl.-

Ing. Torben Huthmann geht in seinem Vortrag ausführlich auf das

Thema der „Energieautarkie“ moderner Kläranlagen ein – Bergisch

Gladbach ist hier bereits hervorragend aufgestellt.

Für Unterhaltung ist natürlich auch gesorgt: Wer die Herausforderung

sucht, kann bei Geschicklichkeitsübungen (Steiger mit

Hubkorb, Umgang mit Minibagger oder Radfahren mit seitenverkehrt

eingestellter Lenkung) mitmachen oder sich bei Experimenten im Labor

wie ein Nobelpreisträger fühlen.

Außerdem: Musikalische Begleitung durch die Big Band Bergisch

Gladbach und kulinarische Köstlichkeiten.

Auf Stellwänden ist die Entwicklung des Abwasserwerks mit Bau der

Kläranlage Beningsfeld in interessantem Archivmaterial dargestellt.

Nicht zu vergessen: die WDR-„Maus“. Die ist zwar nicht persönlich

da, aber ihr Film „Warum ist der Kanaldeckel rund?“ erfreut die Mausfans

bestimmt auch am Bildschirm.

Deutsches Grundgesetz, Artikel 1

Die Würde des Menschen

ist unantastbar.

Bestattungshaus

Koziol

Vürfelser Kaule 53

51427 Bergisch Gladbach

www.bestattungshauskoziol.de

(02204) 92190

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SONDERAKTION

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Nußbaumer Str. 39

51469 Bergisch Gladbach

VERANSTALTUNG IN DER

BÜCHEREI HERZ JESU

„Film und Gespräch: Le Havre“ mit C. M.

Schellhoss

Mittwoch, 05.09.12 um 19:00 Uhr in der

Kath. öffentl. Bücherei Herz Jesu,

Altenberger-Dom-Str. 138

Kosten: 5 Euro, einschl. Imbiss in der Pause

3. SOUL-NIGHT

Dellbrücker Straße 210

51469 Bergisch Gladbach

„Soul Delicious Cologne“ am

22.09.2012 um 20 Uhr in „ The Irish Pub

zur Post “, Altenberger Dom Str. 115

Eintritt frei

Öffnungszeiten

Di bis So & Feiertag:

11.30 - 14.30 Uhr

NEUE QUALIFIZIERUNGSKURSE...

17.30 - 23.00 Uhr

Montag

... für angehende Tagesmütter- 17.30 - 23.00 Uhr und väter

ab dem 6. September. Pizzeria - Trattoria

Jeweils einmal die Woche Restaurant findet der Kurs

Al Capriccio

abends im DRK-Haus Dellbrücker der Familie Straße 240 in Paffrath

statt. (182 Unterrichtsstunden).

(Ecke Schmidt-Bleggestraße)

51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202 / 1085062

Wer sich vorab über das spannende

Tel.&Fax 02202 / 109619

Tätigkeitsfeld einer Tagespflegeperson

informieren möchte, kann sich an das Familienbildungswerk

des Roten Kreuzes unter

02202.9 59 90 16 wenden.

Info und Anmeldung auch über das Jugendamt

unter 02202.13 67 81 oder

stephanie.lahme@rbk-online.de möglich.

ein außergewöhnliches Grillseminar

Auch Grillen will gelernt sein

Grillen ist Trend und zählt immer mehr zu

den Lieblingsfreizeitbeschäftigungen der

Deutschen. Unbeholfenes Hantieren am Grill

gehört der Vergangenheit an. Der Outdoorkoch

von heute bildet sich fort: Zeitschriften,

Bücher, Spezialsendungen, Internetblogs und

-foren und sogar Apps für iPhone und Co.

bieten umfassendes Expertenwissen und liefern

Inspiration und Anleitung für das „do it

yourself“-Grillen zu Hause.

Aber auch Grillkurse erfreuen sich immer

größerer Beliebtheit: Das Bedürfnis, verschiedene

Grilltechniken kennen zu lernen,

vielseitige Rezepte auszuprobieren oder die

richtige Kohle für den jeweiligen Anlass zu

finden, wächst stetig.

Mitmachen: Tour de Lob 2012

Mit dem eigenen Fahrrad

geht es auf einen Rundkurs

zu den Lob Filialen.

(Gesamtstrecke ca. 54 km)

Alle Teilnehmer, die mindestens

8 Filialen angefahren haben,

nehmen an der Verlosung teil.

1. Preis: Touren-Rad

(Wert 500,00 €)

2. Preis: Fahrradkorb +

Gutschein für eine Sahnetorte

3. Preis: Fahrradhelm

Der Start erfolgt zwischen 10

Uhr – 12 Uhr in Paffrath oder

folgenden Filialen: Schildgen,

Odenthal, Bechen (REWE Koll),

Eikamp, Odenthaler Straße,

Bellandris Gartencenter

in Schlebusch, An der Bahn

in Bensberg, und am Netto-

Markt in Gronau.

(Ecke Schmidt-Bleggestraße) Tel.: 02202 / 51 99 1

WEBER GRILLAKADEMIE LIVE!

Jetzt anmelden zum Weber Grillseminar

mit Ted Aschenbach am 19. September

im Fachgeschäft Daume in Schildgen.

Anmeldung und weitere Infos:

Telefon: 02202.9 88 74-0

Mitmachen...

und

Spaß haben!

Tour

2012

de 2012 2012

Lob

Sonntag

02.09.2012

Startzeit zwischen

10 Uhr und 12 Uhr

Kostenlose Fahrradcodierung

(gegen Vorlage von Perso + Eigentumsnachweis)

www.baeckerlob.de

Gegen ein Startgeld von 5,00

Tour de Lob.indd 1 02.08.2012 12:21:50

€ pro Person (Kinder bis 10 Jahren frei) erhalten Sie dort ein Trikot, Ihre Teilnehmerkarte

und die Streckenbeschreibung. Für das leibliche Wohl während der Ralley ist an den

genannten Filialen (Kontrollpunkten) gesorgt. Ziel ist es für alle Teilnehmer bis 16 Uhr vor

der Filiale in Paffrath zu sein. Danach erfolgt die Verlosung.

Anmeldung und weitere Infos unter Tel.: 02202/51991 und www.baeckerlob.de

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Rechnung und Gefahr. Wir bitten die StVO einzuhalten und empfehlen

dringend das Tragen eines Helmes!


Wann auch immer Sie Ihren Berufswunsch entdeckt haben: Im Team der Johanniter sind

Sie mit Ihrer ganzen Leidenschaft und Kompetenz willkommen.

Der Johanniter-Regionalverband Rhein.-/Oberberg sucht für seine Dienststellen in Bergisch

Gladbach, Wiehl und Wipperfürth sowie für die Rettungswache in Rösrath noch Mitarbeitende

im

Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und

Bundesfreiwilligendienst (BFD).

Alle, die mindestens 19 Jahre alt und im Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse B sind, können

sich für einen Freiwilligendienst bei uns bewerben. Er wird für die Dauer von zwölf Monaten

angeboten. In Ausnahmefällen sind ein halbjähriger Einsatz oder die Verlängerung auf

24 Monate möglich. Neben einem monatlichen Taschengeld und den üblichen Sozialleistungen

bleibt der Anspruch auf Kindergeld bestehen. Die Freiwilligendienste werden als

Wartesemester anerkannt. Der Bundesfreiwilligendienst steht auch Menschen im Alter über

27 Jahren offen.

Einsatzgebiete sind der Rettungsdienst, der Fahrdienst und der Hausnotrufeinsatzdienst.

Wir bieten eine sanitätsdienstliche Ausbildung, Engagement im sozialen Bereich, Trainieren

von Kontaktfähigkeit, Organisationstalent und sozialer Kompetenz.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Regionalverband Rhein.-/Oberberg

Ohlerhammer 14, 51674 Wiehl

Telefon 02202 29310

ilinka.walther@johanniter.de

www.juh-rheinoberberg.de

Große Zukunft!

Tag der Landwirtschaft

mit großer Kreistierschau

Sonntag,

16. September 2012

Bergisch Gladbach/Hebborner Hof

09.30 - 17.00 Uhr

Eintritt 3 Euro, Kinder frei

www.rbk-direkt.de

Kreistierschau mit spektakulärem

Programm für Jung und Alt

Alle vier Jahre finden die Olympischen Spiele, eine Fußball-

Weltmeisterschaft, Wahlen zum Bundestag oder die Kreistierschau

im Rheinisch-Bergischen Kreis statt. Zum ersten Mal

macht die Leistungsschau der bergischen Tierzüchter nun auf

dem Hebborner Hof (Hebborner Hof 1) in Bergisch Gladbach

Station.

Am 16. September (10 bis 17 Uhr) präsentieren die Züchter

circa 400 Tiere aus den Kreisen Rhein-Berg, Mettmann,

Rhein-Sieg und Oberberg. Mit von der Partie sind Rinder, Pferde,

Schafe, Ziegen, Schweine sowie viele weitere Zwei- und

Vierbeiner. Als einer der Höhepunkte erwartet die Besucher

die Prämierung der Miss Bergisch Land – der besten Milchkuh.

Beim Jungzüchterwettbewerb präsentiert sich der Nachwuchs

zwischen fünf und 15 Jahren und stellt Kälber sowie junge Rinder

vor. Als Lohn lockt ein Ehrenpreis.

Die Züchter stehen den Besuchern Rede und Antwort und vermitteln

viel Wissenswertes über die unterschiedlichen Tierarten.

Besonders für die kleinen Besucher ist es spannend, Küken

beim Schlüpfen zu beobachten und Kaninchen zu streicheln.

Spektakuläres verspricht auch das Showprogramm (14 Uhr)

hoch zu Ross. Reiter auf kleinen Shetlandponys, Kaltblütern

und eleganten Warmblütern zeigen beim Voltigieren, in der

Dressur und beim Springen ihr Können.

Ein Besuch lohnt sich also – die nächste Gelegenheit gibt es

erst wieder in vier Jahren. Der Eintritt beträgt für Erwachsene

3 Euro, Kinder sind frei.

Weitere Informationen unter www.rbk-direkt.de

Rheinisch-Bergischer Kreis, Der Landrat, Abt. Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Am Rübezahlwald 51469 Bergisch Gladbach, www.rbk-direkt.de, Layout/Design: Sabine Müller

www.GLVerlag.de GL KOMPAKT September 2012

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www.GLVerlag.de GL KOMPAKT September 2012

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ALTENBERGER GOSPELNACHT

Am Freitag, 7. September 2012 um 20:30

Uhr im Altenberger Dom mit dem Gospelchor

Altenberg und Gastchören.

WIR SUCHEN SIE!

Der Salon „Schöne Haare“ sucht

Mitarbeiter die Lust haben mit uns,

unser Wohlfühlkonzept zu leben.

Weitere Infos bei:

Gabriele Junggeburth

Altenberger-Dom-Str. 16

Tel.: 02202.2097141

ÖFFENTLICHE DOMFÜHRUNG

Jeden Sonntag im Monat finden um 13:00

und um 15:30 Uhr im Altenberger Dom

öffentliche Führungen statt. Infos unter:

www.domfuehrungen.altenberg-dom.de

3. OBERODENTHALER WEINFEST

Am Samstag den 15.09.2012 veranstaltet

die Karnevalsgruppe „Echte Fruende“ ab

18:00 Uhr das dritte Oberodenthaler Weinfest

im Wirtsspezard in Scheuren.

ZUSCHAUEN UND DAUMEN DRÜCKEN

Der Seifenkistenverein „Flinke Flitzer

Kerpen & Bergisches Land e.V.“ richtet am

30.09.2012 ab 10:30 Uhr erstmals ein offizielles

Seifenkistenrennen im Rahmen der

Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft

und zur Europameisterschaft 2013 in der

Scheurener Straße in Odenthal-Selbach aus.

BLUTSPENDETERMIN

Am Donnerstag, 13. September 2012

um 16:00 Uhr im Schulzentrum An der

Buchmühle in Odenthal

Zu wenige Azubis, zu wenig geschulte

Fachkräfte, wenig Erfolgsaussichten

– das vermelden immer mehr

Gastronomen im ganzen Land.

Mit Ausnahme des Hotel Restaurants

zur Post.

Denn das renommierte Haus an der Altenberger

Dom Straße in Odenthal hat nun erneut

bewiesen, dass es junge Menschen zu professionellen

und qualifizierten Gastronomen für

einen spannenden Markt mit Zukunft vorbereiten

kann. Andrea Hartmann heißt die junge

Köchin, die nun ihre Abschlussprüfung als

Beste von 601 Auszubildenden des Hotel- und

Gaststättenverbandes

Dehoga Nordrhein abgelegt

hat.

Nicht minder Erfolgreich

waren die Prüfungen

des zweiten

Auszubildenden des

Hauses, Bastian Krohnfuß:

Seine Ausbildung

zum Restaurantfachmann

hat er mit

Bravour bestanden

und bei der Deutschen

Jugendmeisterschaft

Gemeinde Odenthal

Bürgerbüro & Zentrale Verwaltung

Altenberger Dom Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202/710 104

www.odenthal.de

hotel restaurant zur Post beweist: Gastronomie ist ein Markt mit Zukunft

Die Beste von 601 angehenden Köchen

bis auf den zweiten Platz hochkämpfen

können. Zwei junge Menschen, die Alejandro

Wilbrand (Foto: Mitte), der gemeinsam

mit Christopher Wilbrand das Hotel leitet,

mit Stolz erfüllt: „Wir freuen uns, dass Frau

Hartmann mit so großem Erfolg ihre Prüfung

abgelegt hat. Für Herrn Krohnfuß freuen wir

uns ebenfalls, dass sein Engagement für die

Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe mit

Erfolg gekrönt wurde.“ Dass sich eine gute

Ausbildung bezahlt macht, haben auch die

bisherigen Auszubildenden erfahren dürfen:

Der letzte Auszubildende des Hauses hat

jüngst ein bekanntes Sternerestaurant in

Köln übernommen.

Kultur-event am 23. september in Odenthal-eikamp:

Ein Sonntagnachmittag mit Kölsch

und Bossa Nova

Das dritte Eikamper Kultur-Event am Sonntag,

dem 23. September ab 15 Uhr steht im

Zeichen südamerikanischer Lebensfreude. Im

Hotel Eikamper Höhe spielt das Duo Estate

lateinamerikanische Bossa Nova Musik mit

norwegischem Einfluss. Die norwegische Sängerin

Gjertrud Lunde Zenker und ihr Mann,

der Gitarrist Florian Zenker werden dabei unterstützt

von einem Gastmusiker.

www.estatebossanova.com

Sigrid Heisterkamp

und Ulrike Hauser

„Wir möchten ein jährliches kulturelles Event in unserem

Haus etablieren. In der Verbindung der Präsentation

unserer Räume und Gartenanlagen mit kulturellem

Rahmenprogramm, bieten wir die Gelegenheit, den

Sonntag im Bergischen Land einmal anders zu erleben.“

Info & Anmeldung:

Inhaberin: Sigrid Heisterkamp

Hotel Eikamper Höhe

Schallemicher Strasse 11

51519 Odenthal • Telefon: (02207) 76 00

www.hotel-eikamper-hoehe.de


Odenthaler Holztag informiert über Einsatz und Qualitäten von Holz

Wohltuend in vielen Facetten

in ihm steckt Leben, das spürt man sofort: holz ist ein

facettenreicher und moderner Bau-, Werk- und Brennstoff,

der in der Natur wächst und sich ganz vielseitig

verarbeiten lässt.

In die Welt der Hölzer, ihrer Unterschiede und Qualitäten führt der

nunmehr vierte „Odenthaler Holztag“ am Sonntag, 23. September.

Das Unternehmen Holzknecht Heizsysteme an der Scheurener Straße

65 widmet sich von 11 bis 17 Uhr auf ganz unterschiedliche Weise

dem Motto „Leben mit Holz“. So zeigen Maschinen die Holzverarbeitung

vom Baumstamm zum Holzprodukt. Welche Hölzer sich für Parkett

eignen, wird bei der Präsentation der Parkettvarianten deutlich.

Gesägt, gehobelt und geschliffen präsentiert sich der Werkstoff bei

der Ausstellung der Holzmöbel.

Und selbst das, was bei der

Verarbeitung übrig bleibt, wird

heute in Holzhackschnitzeln

und Pellets genutzt.

Worauf es bei Wahl und Kauf

von Hackschnitzeln und Pellets

ankommt, wie man sie zum

Heizen von kleinen Wohnräumen

bis zu ganzen vollautomatisch

gewärmten Mehrfamilienhäusern

nutzen kann,

wie man mit ihnen auch heißes

Wasser ins Haus bringen kann,

das erläutern sachkundige Experten

für Holzheizungssystemen an verschiedenen Beispielen. Gerade

in Kaminöfen, die der Holztag in einer Ausstellung präsentiert,

spenden sie neben Wärme auch ein wohltuendes Gefühl und schonen

dabei, richtig eingesetzt und beheizt, die Umwelt und den Geldbeutel,

erklärt Markus Burkhardt, Inhaber der Firma Holzknecht-Heizsysteme:

„Jeder weiß mittlerweile, dass die Ölreserven auf dieser Erde nicht

endlos halten. Öl wird zu wertvoll, um es einfach zu verheizen.“ Für

Raumwärme und warmes Wasser gibt es mit Sonne und Holz Alternativen,

die nachhaltig und umweltfreundlich sind und deren Nutzung,

Kosten und Förderungen in Vorträgen verständlich wie umfassend

erklärt werden.

VORTRÄGE:

12.00 Uhr – Einführung Heizen mit Holz

14.00 Uhr – Heizen mit der Sonne

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Über Jerusalem

Wussten sie, dass…

• …die Altstadt Jerusalems in vier Viertel gegliedert ist?

• …Jerusalem unter mehr als 10 verschiedenen Herrschaften

stand, darunter auch die britische?

• …Jerusalem übersetzt „die Heilige“ bedeutet?

von Bergisch Gladbach in die palästinensische Wüste

Jerusalem – unteilbare Hauptstadt

„Salam und Shalom, liebe Leserin und lieber Leser!

Ich begrüße Sie herzlich zurück aus der Sommerpause

in zwei Sprachen: Shalom ist Hebräisch und

Salam ist Arabisch, beides bedeutet „Hallo“

(wörtl.: „Friede“). Diese Gemeinsamkeit findet

sich ebenfalls in Jerusalem wieder – die Stadt

wird seitens Israels und Palästinas gleichermaßen

als „unteilbare Hauptstadt“ beansprucht. Ich

nehme Sie heute mit in eine Stadt, in der Sie drei

Weltreligionen finden. Und alle haben was zu

bieten. Viel Spaß!“

Ihr

Schreiben Sie mir: f.felder-mail@gmx.de

Jerusalem ist eine der ältesten Städte der Welt und ihre Altstadt wurde von

der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt, die für die drei großen

Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum einen der heiligsten Orte

darstellt, war immer wieder Schauplatz und Opfer von Kriegen, Schlachten

und wurde zahlreich von verschiedenen Kulturen erobert. Einige der

Machthaber waren die Perser, Römer, Abbasiden, Osmanen und Briten. Die

Briten hielten nach dem Ersten Weltkrieg bis 1948 das Verwaltungsmandat

in Palästina.

1967 wurde Jerusalem vom neu gegründeten Staat Israel erobert und

schließlich 1980 zur „untrennbaren Hauptstadt Israels“ erklärt. Während

Israel West- und Ostjerusalem annektiert hat, möchten die Palästinenser in

Ostjerusalem die Hauptstadt des Staates Palästina errichten. Die Annexion

dieses Teils der Stadt seitens Israels wird von den Vereinten Nationen nicht

anerkannt und für nichtig erklärt. Daher unterhält bis heute kein Staat der

Welt eine Botschaft in Jerusalem, diese befinden sich alle in Tel Aviv.

Blick auf den Ölberg und die al-Aqsa-Moschee vom jüdischen Viertel aus.

Der Felsendom auf dem Tempelberg. Im Vordergrund sieht man einen Teil der Klagemauer.

Meine Eindrücke aus Jerusalem

An der Hauptstraße Hatsanhanim westlich des christlichen Viertels rauschte

die erst seit wenigen Wochen in Betrieb stehende Jerusalemer Straßenbahn

vorbei. Wir haben Jerusalem durch das nördlich in der Altstadt gelegene Damaskustor

betreten und kamen als erstes in das christliche Viertel. Durch die

frühe Uhrzeit waren die meisten Gassen und Sträßchen noch leer, nur einige

wenige Einwohner und Touristen waren bereits unterwegs. Unser Weg sollte

uns durch das christliche durch das muslimische bis zum jüdischen Viertel

gegenüber des Tempelbergs führen. Bis jetzt hatte ich noch nicht viel von

der alten Stadt gesehen außer den obligatorischen und nicht ganz ins Stadtbild

passenden Souvenir– und Shoppingläden. Ladennamen wie „Holy Rock

Café“ oder „Holy Bagel“ bestätigten mir jedoch, dass ich in der Heiligen

Stadt war. Mein erster karger Eindruck sollte später nichtig werden.

Im jüdischen Viertel sammelte ich viele neue Eindrücke: ich sah zum ersten

Mal ultraorthodoxe Juden, die Textauszüge aus dem Tanach, der Heiligen

Schrift des Judentums, am Körper trugen, mit Lederbändern befestigt. Ich sah

offenbar in Askese lebende Rabbiner und „normale“ Gläubige. Auch wenn

ich Atheist bin, faszinieren mich Religionen und ihre Bräuche, die ich sehr respektiere.

Wir kamen auf eine Anhöhe, auf der eine goldene Menora in einem

Glaskasten stand: Vor mir konnte ich die al-Aqsa-Moschee, die drittheiligste

Moschee des Islams, und den Ölberg sehen, der für alle drei Religionen eine

wichtige Rolle spielt (Bild links).

Links von mir erhoben sich die Klagemauer,die Grundmauer des zerstörten

Jerusalemer Tempels als eines der Hauptheiligtümer des Judentums, und

der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel, der ebenfalls eine der heiligsten

Stätten des Islam ist, hier soll die Himmelfahrt des Propheten stattgefunden

haben (Bild oben). Ganz im Westen konnte man die den Turm der Erlöserkirche

erspähen. Ich blickte also über diesen Ort, der fast alle Heiligtümer der

großen Religionen beherbergt, und spürte nahezu, dass hier das Zentrum für

Christentum, Islam und Judentum ist. Dieses Gefühl, an einem Zentrum zu

stehen, das für viele Menschen auf der Welt eine hohe Bedeutung hat, war

unglaublich unbeschreiblich. Mein Eindruck wandelte sich schnell von „karg“

zu „altehrwürdig und erhaben“.

Nach diesem sehr erstaunenden Überblick zog es mich gemeinsam mit David

und zwei weiteren Freundinnen Richtung Klagemauer. Dort setzten wir

uns eine Kippa auf und traten ehrfürchtig an die antike Mauer heran. Ich

traf wieder auf Orthodoxe und Ultraorthodoxe, die dort beteten. Man steckte

Zettelchen in die Mauerfurchen, auf denen Wünsche und Hoffnungen festgehalten

waren. Irgendwo in der Mauer steckt nun auch eines von mir. In der

Grabeskirche legten viele Menschen viel Wert darauf, den Salbungsstein für

Gesundheit und Wohlergehen zu berühren. Ich legte mein Handy darauf, in

der Hoffnung, es würde noch lange halten. Ich habe seit März ein neues. Von

wegen.

Ich nehme vom Besuch Jerusalems wertvolle Erfahrungen

und Eindrücke mit nach Hause, an die

ich mich noch lange erinnern werde. Es wird nicht

mein erster und letzter Besuch dort gewesen sein.

Ich komme wieder, keine Frage.

Hebron –

eine Stadt,

zwei Welten

Fotos: Fabian Felder


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Neuer Chefarzt der Frauenklinik im EVK Bergisch Gladbach:

Neue Wege in der Gynäkologie und Geburtshilfe

Zum 1. Juli 2012 hat Priv.-Doz. Dr. med. christian rudlowski (43) seine Arbeit als chefarzt der Frauenklinik und Leiter

des Zertifizierten Brustzentrums rheinisch-Bergischer Kreis im evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach

aufgenommen. Dr. rudlowski tritt die Nachfolge von Prof. Dr. med. Bernhard Liedtke an, der ende Juni nach 28

Jahren als chefarzt im evK Bergisch Gladbach in den ruhestand getreten ist.

Christian Rudlowski (Foto) war, wie

Geschäftsführer Dr. Harald Januschewski

betont, der absolute Wunschkandidat,

nicht nur des Aufsichtsrates und des

Geschäftsführers, sondern auch seines Vorgängers

Professor Liedtke. Auch für den

gebürtigen Leverkusener, der nach einer

schon jetzt beachtlichen Karriere in drei

Universitätskliniken (Aachen, Heidelberg

und Bonn) nun den Weg zurück in die Heimat

gefunden hat, war die Entscheidung

für den Chefarztposten im Bergischen

Land eine Herzenssache.

Dr. Rudlowski hat sich viel vorgenommen:

Zuerst und vor allem anderen will er

„ein Arzt für die Frau“ sein; das heißt, er will

Frauen in allen Phasen ihres Lebens medizinisch

begleiten. Ob sich junge Mädchen mit

Bauchschmerzen an ihn wenden, ob werdende

Mütter in der Schwangerschaft oder

während der Geburt seine Hilfe brauchen,

ob Probleme in der Menopause entstehen

oder der Hormonmangel im Alter medizini-

sche Hilfe erforderlich macht - Dr.

Rudlowski sieht die Frauenklinik

des EVK Bergisch Gladbach und

sein kompetentes Team als erste

und ganz selbstverständliche

Anlaufstelle für alle Frauen mit

ihren kleinen und auch großen

Problemen.

Aber natürlich will der neue

Chefarzt der EVK-Frauenklinik

und des - erneut - zertifizierten

Brustzentrums nicht nur in der

Breite, sondern auch in der Tiefe

des Fachbereichs Gynäkologie/Geburtshilfe

wirken und Akzente setzen. So soll das

Brustzentrum mit dem Einsatz neuer Techniken

in seinem Leistungsspektrum eine

Erweiterung erfahren; daneben wird die erfolgreiche

Kooperation mit anderen Fachabteilungen

im Hause, mit niedergelassenen

Ärzten, Selbsthilfegruppen und externen

Spezialisten fortgesetzt und intensiviert.

Die Behandlung von an Brustkrebs erkrankten

Frauen ist eine der Säulen der

Frauenheilkunde; eine weitere, die Christian

Rudlowski im EVK Bergisch Gladbach

erfolgreich etablieren will, ist die gynäkologische

Onkologie. Mit dem Aufbau eines

gynäkologischen Krebszentrums sollen Patientinnen

mit Krebserkrankungen im Genitalbereich

qualifizierte und umfassende Hilfe

im Evangelischen Krankenhaus Bergisch

Gladbach erfahren. Damit hat sich Privatdozent

Dr. Rudlowski ein ehrgeiziges Ziel gesetzt,

da die Behandlung aufwändig ist, eine

gut funktionierende Kooperation mit anderen

Disziplinen verlangt und die Erfüllung

verschiedener Qualitätsmerkmale erfordert.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, profitieren

die Patientinnen sehr davon: sie können

sich auf eine leitliniengerechte, qualitativ

hochwertige Behandlung in einem Kompetenzzentrum

verlassen. Christian Rudlowski,

der zuletzt als Leitender und Geschäftsführender

Oberarzt der Universitätsklinik

Bonn tätig war, kennt sich auf diesem Gebiet

bestens aus und ist sehr zuversichtlich,

den Standort Bergisch Gladbach mit zwei

Organzentren (Brustzentrum und gynäkologisches

Krebszentrum) als Onkologischen

Schwerpunkt zu etablieren.

Ein weiterer Schwerpunkt der EVK-Frauenklinik

ist - natürlich - die Geburtshilfe. Auch

hier will Chefarzt Rudlowski die bestehende

hohe Akzeptanz in der Bevölkerung stärken,

bestehende Kooperationen mit Hebammen

intensivieren und eine individualisierte, familienfreundliche

und sichere Geburtshilfe

anbieten.

KONTAKT:

Evangelisches Krankenhaus

Bergisch Gladbach

Frauenklinik und Zertifiziertes

Brustzentrum Rheinisch-Bergischer Kreis

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian

Rudlowski

Tel. (Sekretariat): 02202/122-24 00

Fax: 02202/122-2405

E-Mail: c.rudlowski@evk.de

Weitere Infos im Netz unter:

www.evk.de


Steinbock

22.12.-20.01.

Machen Sie sich für Ihre Interessen

stark. Es fällt Ihnen leicht, zu überzeugen.

In der Beziehung ist mehr

Offenheit gefragt.

Fisch

20.02.-20.03.

Ihren Job erledigen Sie zügig und

engagiert – der Erfolg ist vorprogrammiert.

Zwischenmenschlich

beeindrucken Sie mit Ihrem Charme.

Stier

21.04.-20.05

Sie kommen im Job flott voran und

lassen die Konkurrenz weit hinter

sich. Vergessen Sie aber die Entspannung

und die Liebe nicht.

Krebs

22.06.-22.07.

Sprechen Sie mit Ihrem Schatz über

eine Sache, die Sie schon länger

beschäftigt. Sie finden eine Lösung.

Ihre Finanzen sind top.

Jungfrau

24.08.-23.09.

Gehen Sie nicht mit dem Kopf durch

die Wand, das sorgt für unnötige

Streitereien. Um fit zu bleiben, sind

Erholungspausen wichtig.

Skorpion

24.10.-22.11.

Die Zeit ist günstig, um sich von

einem Laster zu verabschieden, die

Sterne helfen. Finanziell lohnt es,

sich genau zu informieren.

Wassermann

21.01.-19.02.

Sie sind immer in Bewegung, vor

allem sportliche Aktivitäten machen

Ihnen Spaß. Im Büro läuft es rund,

der Zusammenhalt stimmt.

Widder

21.03.-20.04.

Die Sterne bringen Sie in Eroberungslaune,

Sie flirten wieder mit

Ihrem Partner. Ihrer Gesundheit tut

eine leichte Küche gut.

Zwillinge

21.05.-21.06.

Gehen Sie in finanziellen Dingen

kein Risiko ein, bleiben Sie realistisch.

Mit Yogaübungen halten Sie

Ihr inneres Gleichgewicht.

Löwe

23.07.-23.08.

Sie sind geistig hellwach und lösen

selbst knifflige Aufgaben. Ihr Chef ist

begeistert. In der Liebe herrscht eitel

Sonnenschein.

Waage

24.09.-23.10.

Sie laufen im Job zur Höchstform

auf – sorgen Sie dafür, dass das auch

bemerkt wird. Singles flirten offensiv,

und das mit Erfolg!

Schütze

23.11.-21.12.

In der Liebe herrscht Harmonie, Sie

liegen mit Ihrem Schatz auf einer

Wellenlänge. Gesundheitlich sind Sie

fit – toll für Sport.

Ein Seminar für Säuglingspflege am Mittwoch 12.9.2012 von 19-21 Uhr

bietet das Zentrum für Prävention und Rehabilitation – kurz PUR – im

Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach in der Elternschule (Rundbau Quirlsberg)

an. Themen: Pflege, Ernährung, Stillen, Bedürfnisse, Gesundheitserhaltung und -förderung

sowie praktische Hinweise. Infos + Anmeldung: www.evk-gesund.de, 02202/122-7300.

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Vinzenz Pallotti Hospital Bensberg

Vinzenz-Pallotti-Straße 20 - 24

51429 Bergisch Gladbach

Telefon: 02204 / 41-0

www.vph-bensberg.de

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Moderne Medizin

Am vinzenz Pallotti hospital erzielen Proktologen beachtliche erfolge bei stuhlinkontinenz

Wenn der Leidensdruck

groß ist…

Von Beatrice Tomasetti

Erkrankungen des Enddarmes

und des Beckenbodens

zählen heute zu den häufigsten

Krankheitsbildern. Sowohl

Stuhlinkontinenz als auch chronische

Verstopfung oder Hämorrhoiden

sind – vor allem für die

Betroffenen – Tabu-Themen und

werden von daher gerne totgeschwiegen.

Das führt zu hohen Dunkelziffern,

denn Beschwerden und

Schmerzen werden lange hingenommen.

Die Folge ist eine

erhebliche Einschränkung der

Lebensqualität bis hin zur totalen

gesellschaftlichen Isolation.

Aber so groß der Leidensdruck

für den Einzelnen auch sein

mag, den ersten Schritt aus diesem

vermeintlichen Teufelskreis

heraus müsse der Patient schon

selbst tun, indem er sein Problem

„outet“, gegen die eigenen

Ängste und Vorbehalte angeht

und sich einem Fachmann

– in diesem Fall dem Proktologen

– offenbart, erklärt Dr. Wolfgang

Spangenberger (Foto),

Chefarzt für Allgemeinchirurgie

am Vinzenz Pallotti Hospital.

Denn mit sehr viel Aufklärungsarbeit

und neuen Therapien

verzeichne die Medizin auf diesem

Gebiet mittlerweile namhafte

Erfolge, so dass Ärzte

mit fortschrittlichen Methoden

zunehmend die Patienten dazu

ermutigten, gemeinsam mit einem

Proktologen zunächst Ursachenforschung

zu betreiben,

um dann gezielte Behandlungswege

zu gehen und alle medizinischen

Therapiemöglichkeiten

auszuloten – die konservativen,

aber eben auch die operativen.

Dafür arbeiten im VPH Internisten,

Gynäkologen und Radiologen

interdisziplinär mit den

Chirurgen zusammen.

Am Anfang steht die fundierte

Diagnostik. Denn nur so könne

jedem Patienten die für ihn

passende Therapiemethode zugeordnet

werden, betont Spangenberger.

Außerdem werde bei

dieser interdisziplinären Vorgehensweise

schnell abgeklärt,

ob eventuell sogar ein Tumor

oder hormonelle und funktionelle

Störungen ursächlich sind.

Längst lasse die demographische

Entwicklung befürchten,

dass die Proktologie ein medizinisches

Spezialgebiet mit

Zukunft ist, sagt der Experte.

Schon jetzt belegten Statistiken,

dass es sich bei Stuhl- und

Harninkontinenz, bei Verstopfung,

Hämorrhoiden oder einem

Darmvorfall um Phänomene

handele, die immer mehr Menschen

betreffen.

So leiden 80 Prozent aller Menschen

im Verlauf ihres Lebens

irgendwann einmal an Hämorrhoiden,

25 Prozent aller Frauen

über 50 Jahren an Stuhlinkontinenz.

Bei den Männern sind es

elf Prozent, unter den Bewohnern

von Alten- und Pflegeheimen

sogar mehr als 40 Prozent.

Neben diätetischen und medikamentösen

Therapien haben sich

im VPH längst neue Verfahren

etabliert, die beachtliche Erfolge

zeigen. Bei der sogenannten

Biofeedback-Therapie handelt

es sich um eine Verhaltenstherapie,

die für eine Muskelstärkung

am Enddarm sorgt. Auch die Beckenbodengymnastik

durch speziell

ausgebildete Physiotherapeuten

zählt zu den wirksamen

Therapien. Ebenso die sakrale

Nervenstimulation, einer der

herausragendsten Fortschritte

in der Kolo-Proktologie mit

überzeugenden Erfolgszahlen.

Hierbei wird eine Stimulationselektrode

unter Röntgenkontrolle

an der Nervenbahn platziert,

die für die Funktionen des

Beckenbodens verantwortlich

ist. In einer zweiwöchigen Testphase

kann der Patient selbst

die Wirksamkeit dieses Systems

überwachen. Verbessert sich dadurch

seine Kontinenz, erfolgt

schließlich eine dauerhafte Einpflanzung

des Schrittmacheraggregats.

„Dieses Verfahren ist etwa dem

erfolgreichen Konzept eines

Herzschrittmachers vergleichbar“,

erläutert Proktologe Spangenberger

das Prinzip. „Nach

einer solchen Therapie kann der

Patient schon bald wieder Restfunktionen

seines Enddarmes

aktivieren und sein Verdauungsverhalten

besser kontrollieren.“

Die Proktologie sei ein Arbeitsfeld

mit vielen dankbaren Patienten,

fügt er hinzu. „Denn für

die meisten Menschen, die zu

uns kommen“, so der Chirurg,

„bedeutet das das Ende eines

langen Leidensweges. Trotzdem

soll ihr zutiefst privates Problem

auch privat bleiben. Aber es wird

von uns professionell gelöst.“

Am 26. September

findet um 16.30 Uhr zu

den Themen „Volkskrankheiten

Hämorrhoiden

und Inkontinenz“

ein Bürgerforum im VPH

statt.


Das ärmste reiche Land

der Welt

Wieviel? Leider kommt diesem kleinen

Wort am Ende des Lebens eine immer größere

Bedeutung zu. Seit die rot-grüne Bundesregierung

im Jahr 2004 das Sterbegeld

aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen

Krankenkassen gestrichen hat, steigt die

Zahl der Begräbnisse, für die das Sozialamt

aufkommen muss, kontinuierlich an.

Im Jahr 2010 wurden 23.000[i] Tote auf Staatskosten beerdigt. Im Jahr

2006 waren es noch knapp zwei Drittel weniger, also um die 14.000.

Auf Staatskosten heißt nicht, dass man ein Staatsbegräbnis bekommt.

Im Gegenteil, bitte verzeihen Sie mir die harsche Ausdrucksweise, der

Staat lässt die Toten, für die keiner die Beerdigung zahlen will, mehr

oder weniger entsorgen.

Die Gründe, warum Verwandte die letzte Ruhe nur noch als Kostenfaktor

betrachten und sich weigern, eine würdevolle Trauerfeier und

einen Gedenkplatz - denn nichts anderes ist ein Grab - zu bezahlen,

sind vielfältig. Natürlich gibt es immer mehr Menschen, die es sich

einfach nicht leisten können, weil sie zu arm sind. Aber es gibt auch

mittlerweile genügend Egoisten und Ignoranten, die ihr Geld lieber für

andere Dinge ausgeben. Sie drücken sich vor den Kosten und fahren

lieber schick in den Urlaub oder kaufen einen noch größeren Flachbildschirm.

Hauptsache man erreicht ein Maximum an Ablenkung.

Genau der falsche Weg, nach einem Sterbefall ins Leben zurückzufinden.

Wenn niemand zahlen kann oder will, dann springt in der Regel das

Sozialamt ein. 2500 Euro stellt das Amt zur Verfügung. Das Geld reicht

natürlich hinten und vorne nicht für einen würdevollen Abschied. Die

Trauernden, die mit einer 08-15 Beerdigung abgespeist werden, bleiben

auf der Strecke.

In der Regel werden die Toten bei Sozialbestattungen verbrannt und

dann ohne angemessene Zeremonie unter die Erde gebracht. Dabei

ist die würdevolle Abschiednahme der wichtigste Schritt nach einem

Verlust wieder ins Leben zu finden. Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen

sind oder aus anderen Gründen zu wenig Geld haben, wird

dieser Schritt aus Kostengründen verweigert.

Der Wert eines Menschen lässt sich nicht in Geld bemessen. Ich finde

es traurig, vor allem aber auch bedenklich, dass die Kosten einer Beerdigung

eine so große Rolle spielen. Unsere Gesellschaft leistet sich an

vielen Stellen sinnlosen Überfluss.

Geld für eine Abschiedsfeier und Gedenkplätze zur Verfügung zu stellen,

wäre für unsere Gesellschaft mit Sicherheit eine gute Investition.

Herzlichst, Ihr Fritz Roth

[i] Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden

Denkanstoss

Weitere Denkanstöße:

www.puetz-roth.de

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Die positive Entwicklung der Region

ist unser Antrieb

Die Öffentlichkeit erwartet heute von Unternehmen deutlich stärker als in der Vergangenheit, dass sie ihren eigenen Unternehmenserfolg

nicht auf Kosten anderer erzielen. In der Kreditwirtschaft gilt dies insbesondere seit der Finanzmarktkrise. Auch

wird zunehmend die Frage gestellt, inwieweit sich Unternehmen als Teil der Gesellschaft verstehen und sich dauerhaft für deren

Entwicklung engagieren. Alexander Wüerst erläutert, wie sich die Kreissparkasse Köln dieser öffentlichen Erwartung stellt.

Alexander Wüerst,

Vorstandsvorsitzender der

Kreissparkasse Köln

„Nachhaltigkeit“ ist in den vergangenen

Jahren in Wirtschaft und Gesellschaft

zu einem gern und oft

gebrauchten Begriff geworden. Was

verstehen Sie darunter?

Der Begriff wird ja in verschiedenen Zusammenhängen

gebraucht und ist nicht eindeutig

definiert. Ich verstehe ihn allgemein so,

dass Menschen und Unternehmen bei ihrem

täglichen Handeln die wirtschaftlichen, ökologischen

und sozialen Wechselwirkungen

berücksichtigen und Verantwortung nicht nur

für sich, sondern auch für andere übernehmen.

Darüber hinaus bedeutet er, bei allen

Entscheidungen deren langfristige Auswirkungen

zu bedenken und zu berücksichtigen.

Auf die Kreissparkasse Köln bezogen heißt

nachhaltiges Handeln insbesondere, dass wir

dauerhaft einen Nutzen für die wirtschaftliche

und gesellschaftliche Entwicklung in unserer

Region erbringen wollen, der sich nicht

nur auf das eigentliche Bankgeschäft bezieht.

Springen Sie damit auf den immer

schneller fahrenden „Nachhaltigkeits-

Zug“ auf?

Nein, das müssen wir gar nicht.

Warum nicht?

Weil nachhaltiges Handeln für Sparkassen

ein Dauerthema ist, das praktisch Teil unseres

„genetischen Codes“ ist. Die Sparkassen

in Deutschland handeln seit über 200 Jahren

nach dem Prinzip, regelmäßigen Nutzen

für die Gesellschaft zu erbringen. Was viele

nicht so genau wissen: Die Sparkassen sind

öffentlich-rechtliche Unternehmen mit einem

gesetzlich definierten Auftrag. Dieser bein-

haltet sinngemäß, die Bevölkerung und Unternehmen

in allen Regionen Deutschlands

dauerhaft mit Finanzdienstleistungen und

-produkten zu versorgen und sich darüber hinaus

für die wirtschaftliche und gesellschaftliche

Entwicklung vor Ort zu engagieren.

Was würden Sie denn vor diesem Hintergrund

als charakteristisch für das

Finanzangebot der Sparkassen bezeichnen?

Ganz klar unseren auf dauerhafte Geschäftsverbindungen

angelegten Beratungsansatz.

Wir wollen unseren Kunden in allen Phasen

ihres Lebens als zuverlässiger und vertrauensvoller

Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Das schnelle Einmalgeschäft steht dabei

nicht im Fokus. Viele Kunden schätzen es

heute mehr als noch vor einigen Jahren, bei

ihrer Sparkasse einen persönlichen Ansprechpartner

zu haben, der in aller Regel aus der

Region kommt und sich dauerhaft um ihre

finanziellen Belange kümmert. Dies ist sicherlich

auch eine Folge aus den Erfahrungen der

Finanzmarktkrise.

Auch die Unterstützung der wirtschaftlichen

Entwicklung haben Sie genannt.

Was machen Sie da konkret?

Ein zentraler Baustein sind unsere Beteiligungen

an Gründer- und Technologiezentren im

Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-

Bergischen Kreis und im Oberbergischen Kreis.

Hier bringen wir uns nicht nur finanziell, sondern

auch personell ein und stellen damit das

Know-how unserer Spezialisten für die Gründung

neuer zukunftsorientierter Unternehmen

zur Verfügung. Ein weiterer Baustein ist

die Begleitung von Existenzgründern, die ein

bedeutender Faktor für den Beschäftigungsmarkt

von morgen sind. Jahr für Jahr begleitet

die Kreissparkasse Köln rund 200 Existenzgründungen,

womit viele hundert neue Arbeitsplätze

in der Region geschaffen werden.

Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei

darauf, nur Vorhaben zu unterstützen, die eine

Aussicht auf dauerhaften Erfolg haben.

Sie sprachen eben auch das gesellschaftliche

Engagement der Kreissparkasse

Köln an. Welche Ziele verfolgen

Sie damit?

Wir möchten damit die Entwicklung unseres

sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen

Umfelds fördern und so die Attraktivität und

Zukunftsfähigkeit der Region weiter steigern.

Gerade in Zeiten knapper werdender öffentlicher

Kassen ist es notwendig, dass Unternehmen

mehr Verantwortung für die gesellschaftliche

Entwicklung übernehmen.

Können Sie uns Beispiele nennen?

Gerne. An erster Stelle sind hier sicherlich

unsere 13 Stiftungen zu nennen, die mit

den Erträgen aus ihren 68 Millionen Euro

Dotationskapital hunderte Aktivitäten in der

Region unterstützen. Die Bandbreite ist dabei

so vielfältig, wie es die gemeinwohlorientierten

Projekte und Initiativen insgesamt

sind und erstreckt sich von Wissenschaft und

Forschung über Jugend, Kunst, Kultur, Sozialwesen

und Sport bis hin zum Umweltschutz.

Seit dem vergangenen Jahr setzen wir hier

mit unserer neuen Bildungsstiftung einen

weiteren Schwerpunkt. Darüber hinaus unterstützen

wir die gesellschaftliche Entwicklung

auch durch Spenden und Ausschüttungen

aus dem PS-Sparen der Sparkassen. Im

vergangenen Jahr kamen hierbei über 2 Millionen

Euro zusammen. All dies zeigt, dass unternehmerischer

Erfolg und gesellschaftliches

Engagement bei der Kreissparkasse Köln keine

Gegensätze sind.

Apropos unternehmerischer Erfolg.

oftmals wird dieser ja mit der Höhe

des Gewinns gleichgesetzt. Wie vertragen

sich denn die von ihnen dargestellten

Aktivitäten der Kreissparkasse

Köln mit dieser Auffassung?

Vor dem Hintergrund unserer eingangs dargestellten

Grundausrichtung ist es nicht das treibende

Ziel der Sparkassen bzw. der Kreissparkasse

Köln, kurzfristig maximale Gewinne zu

erzielen. Wir wollen vielmehr durch einen dauerhaften

Unternehmenserfolg die Basis dafür

sichern, unseren öffentlichen Auftrag langfristig

zu erfüllen und dabei einen regelmäßigen

Nutzen für die Menschen in unserer Region

erbringen. Dementsprechend ist Gewinnerzielung

bei uns kein Selbstzweck, sondern Mittel

zum Zweck.


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Bei Brestol CarWash trifft jahrelange Erfahrung mit Reinigungsmitteln auf innovative Waschtechniken

„Auf die richtige Mischung kommt es an!“

Samtweicher, luftiger Seifenschaum und

warmes, weiches Wasser – das tut den

Händen gut und hinterlässt ein sauberes, ein

richtig gutes Gefühl. Ein Gefühl, das Mehmet

Kaptan nicht in Ruhe gelassen hat: Der Experte,

Forscher und Hersteller für Reinigungschemie

kennt sich mit Reinigungsmitteln und

Reinigungsmethoden bestens aus. Er weiß:

Das, was für die Hände gut ist, ist auch für

den Autolack gut. Doch die Besuche in unzähligen

Waschstraßen und Autowaschanlagen

brachten oft Ernüchterung: Ölig schimmernde

Wasserflecken nach dem Trocknen, schmutziggrau

schimmernde Waschbürsten, die einmal

farbig waren, fand er ebenso wie Schmutz an

üblicherweise stark verschmutzen Stellen wie

Kotflügel und Schwellern, von denen man doch

weiß, dass sie besonders gut zu reinigen sind.

Ein großes Ärgernis auch die Felgenwäsche:

„Oft muss man hierfür bei der Autowäsche

noch einmal bis zu 25 Prozent mehr zahlen,

dabei gehören sie doch zum Auto fest dazu!“

Aus der Not eine Tugend gemacht: Das

Schaumbad für das Auto!

Seit 27 Jahren ist Mehmet Kaptan Fachmann

für Reinigungschemie, seit über zehn Jahren

mit der Abacus Chemiegesellschaft Hersteller

von Spezial-Reinigungsprodukten für Industrie,

Gewerbe und Haushalt. Vor sieben Jahren

erweiterte Geschäftsführer Mehmet Kaptan

(Bild) sein Portfolio mit neu entwickelten Au-

topflege- und Reinigungsprodukten der Marke

Brestol. Mit dem Anfang Juli eröffneten neuen

Auto-Waschcenter „Brestol CarWash“ an der

Mülheimer Straße Ecke Damaschkestraße,s

erfüllte sich Kaptan einen Traum: Eine eigene

Waschstraße ganz nach seinen Vorstellungen,

mit hochwertigsten Reinigungsprodukten und

pfiffigen Innovationen, die für ein perfektes,

porentiefes und lackschonendes Reinigungsergebnis

sorgen. „Entscheidend ist, welches

Shampoo man nimmt, wie viel Shampoo man

nimmt und mit welcher Menge Wasser man es

mischt“ verrät Mehmet Kaptan: „Gerade am

Wasser darf man niemals sparen, denn das

spült und transportiert den Schmutz von Auto

und Waschbürsten, die nur bei ausreichend

Wasser mit viel weniger Druck auf dem Lack

arbeiten können. Daher nehmen wir rund 540

Liter Wasser pro Fahrzeug – natürlich wird der

größte Teil hiervon mit einer sehr aufwendigen

Technik wieder aufbereitet.“ Herausgekommen

ist ein echtes Schaumbad für das Auto auf

über 45 Metern Länge, das in mehreren Schritten

den Lack kühlt, Schmutz schonend mit viel

Schaum und der nötigen Zeit anlöst, um dann

das Auto von allen Seiten mit weichen und härteren

Wasserstrahlen, mit sanften Bürsten und

ihrem geringen Anpressdruck sowie auf Wasser

gleitenden Polierlappen zu reinigen.

Ein sauberes Auto und guter Service

Gratis zur 3-Sterne-Wäsche gibt es zudem

ein großes Mikrofasertuch für Innenraum und

Türschweller gratis, das bei jeder neuen Fahrzeugwäsche

gegen ein sauberes Tuch ausgetauscht

wird. Innovativ sind auch die selbst

entwickelten Waschautomaten für Fußmatten,

ebenso wie die Staubsauger, die bei jeder Wäsche

gratis dabei sind.

Neben porentiefer Reinigung

werden die Matten

gegen Schmutz imprägniert

und anschließend

mit einem Spezialsauger

derart trocken gesaugt,

dass sie binnen Minuten

an der Luft trocknen.


Preisfrage:

Was bedeutet Jerusalem

übersetzt?

Gewinnen Sie:

10 x 2 Karten

für die Messe „photokina“ vom

18. – 23.09.2012 in Köln.

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für die „Dancing Night“ am

29.09.2012

in der RheinBerg-Galerie.

Mit Live Musik und DJ Carsten Herd

Einlass: 20 Uhr

Einsendeschluss ist der 10. September 2012

GL Verlags GmbH | Hermann-Löns-Str. 81

51469 Bergisch Gladbach

Fax: 0 22 02 . 28 28 22 oder gewinnspiel@glkompakt.de*

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DEUTA Prüflabor akkreditiert

Von Bergisch Gladach

hinaus in die Welt:

DEUTA bietet als führender

Entwickler, Hersteller und

Anbierter von Komponenten

und Systemen für die

moderne Schienenverkehrstechnik

und andere

Industriebereiche.

Wer einen Gebrauchten kaufen will,

sollte die Probefahrt zur Prüfstelle in

Bergisch Gladbach machen

Jedes Jahr machen rund 7.500 junge Fahr-

anfänger ihre Führerscheinprüfung bei TÜV

Rheinland. Speziell für Führerscheinneulinge

bietet die Prüfstelle in Bergisch Gladbach

den Proficheck: Die zumeist jungen Autofahrer

erhalten nach bestandener Führerscheinprüfung

einen Gutschein für die kostenlose

Überprüfung ihres ersten eigenen Wagens.

„Vor dem Kauf eines Gebrauchten, sollten

die Fahranfänger auf der Probefahrt zum

Check bei uns vorbeischauen“, so Prüfstellenleiter

Werner Jennes. „Das kostet nichts,

bringt aber Sicherheit über den Zustand des

angebotenen Autos.“ Denn die Fachleute

kontrollieren und bewerten mehr als 30 sicherheitsrelevante

Bauteile.

Führerscheinneulinge suchen meist ein

kostengünstiges, älteres Auto auf dem Ge-

Die Deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS

hat am 20. Juli 2012 das Prüflaboratorium

der DEUTA-WERKE nach eingehender

Prüfung gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 als

akkreditiert bestätigt.

Als langjähriger Zulieferer der Bahnindustrie

hat die DEUTA-WERKE bereits einschlägige

brauchtwagenmarkt. Doch Untersuchungen

belegen, dass bei der Unfallbeteiligung von

Pkw, die älter als acht Jahre sind, im Vergleich

zu neueren Fahrzeugen doppelt so

häufig technische Mängel als Ursachen festgestellt

werden.

Prüfstellenleiter Werner Jennes: „Mit dem

Proficheck helfen wir, technische Mängel

rechtzeitig

zu erkennen.“

Aber auch für

alle anderen, die

ein gebrauchtes

Auto kaufen oder

verkaufen möchten,

bieten die

Fach- leute von

TÜV Rheinland

mit der Fahrzeugbewertung

oder

dem Gebraucht-

wagenzertifikat

einen Service.

Erfahrungen in der Qualifizierung und Zertifizierung

von hochtechnischen Geräten,

besonders im Bahn- und Industriebereich.

Diese Kompetenz bietet DEUTA nun auch

als Dienstleistung für externe Kunden an,

die neben der reinen Produktqualifizierung

auch vom Know-How der Mitarbeiter während

einer Produktentwicklungsphase profitieren

können.

Die Akkreditierung eines Prüflabors setzt

fachliche Kompetenz, Beachtung gesetzlicher

sowie normativer Anforderungen und

ein international vergleichbares Niveau der

Arbeitsweise voraus und schafft so Vertrauen

in die Sicherheit und Qualität von Produkten

und angebotenen Dienstleistungen.

Erfreulich, dass DEUTA seinen Kunden nun

die Qualifizierung ihrer Produkte in einem

akkreditierten Prüflabor anbieten kann.

www.deuta.de

TÜV Rheinland in Bergisch Gladbach:

Kostenloser Proficheck für Autos von Fahranfängern

TÜV Rheinland Prüfstelle:

Lerbacher Weg 25

51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202.9 83 00

Öffnungzeiten:

Mo: 07:00-18:00, Di/Mi/Do: 07:00-17:00,

Fr: 07:00-16:00

1. Sa im Monat: 08:00-12:00


Hier verlosen wir den Platz des Monats

Bürgerhaus Bergischer Löwe

Konrad-Adenauer-Platz

51465 Bergisch Gladbach

Sergei Markin und Georg Mais

Ein Weib ist das herrlichste Ding – 1. Meisterkonzert

Werke von J. Haydn und W. A. Mozart

Parkett: reihe: 08 Platz: 04

Wer sitzt am 17.09.2012 auf diesem Platz?

am Veranstaltungs tag erhält dieser Gast eine Überraschung!

Theaterkasse: Tel. 02202-38999

Büro: Tel. 02202-29460

Montag, 17. September

20:00 Uhr

Startschuss zur Muschelsaison

Ab Mitte September haben wir 10 verschiedene

Geschmacksrichtungen für Sie zusammengestellt.

Muscheln

Sie sich da durch – einfach lecker!

Gronauer Wirtshaus • Hauptstr. 20 • 51465 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 22 02 - 5 30 07 • www.gronauer-wirtshaus.de

© fotolia.de

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Interview mit Bernd Martmann, Vorstand des Stadtentwicklungsbetriebes Bergisch Gladbach

Gladbacher Perspektiven

Angetreten, um die Stadt Bergisch Gladbach unbürokratisch, unpolitisch

und frei von extremen finanziellen Zwängen voranzubringen.

Seit dem 1. Januar 2011 ist der Stadtentwicklungsbetrieb (SEB)

in den Bereichen Grundstücksverkehr, Wirtschaftsförderung und

Tourismus aktiv. GL KOMPAKT zieht im Gespräch mit SEB-Vorstand

Bernd Martmann eine Zwischenbilanz.

Eines ihrer Schlüsselprojekte ist das

neue Gewerbegebiet obereschbach:

50.000 qm Gesamtfläche, Parzellengrößen

zwischen 3.000 bis 8.500 qm

bei einem qm-Preis von 120 Euro.

Wie ist der Stand der Dinge?

Nach der aufwändigen Geländemodellierung

wird derzeit die Ausschreibung für den

Straßen- und Kanalbau vorbereitet. Geplant

ist, den Auftrag dafür Anfang im Oktober zu

vergeben. Bei einem reibungslosen Ablauf

wäre dann ein privater Baubeginn im März

2013 möglich.

Hat der Riss in der L 136 mit einhergehender

Vollsperrung das Projekt

verzögert?

Die Straßenrisse haben das Bauvorhaben

nicht verzögert. Die Bereiche an der Straße

waren bereits bei Entstehung der Risse fertig

gestellt. An den übrigen Bereiche fernab

der Landstraße konnte so ohne Verzögerung

weitergearbeitet werden. Dass zwischendurch

keine Baufirma auf dem Gelände zu

sehen war, hat den Grund, dass das Genehmigungsverfahren

mit dem Landesbetrieb

Straßenbau NRW und der Unteren Wasserbehörde

viel Zeit in Anspruch genommen

hat.

Es wurde kolportiert, dass die Verkaufsaussichten

vage sind, weil der

zukünftige Gewerbeverkehr nachts

eingeschränkt werden muss – ist das

korrekt?

Bei der Ausweisung neuer Gewerbegebiete

hat man immer mit Kompromissen und Abwägungen

zu tun. Auch bei der Festsetzung

des B-Plans für das Gewerbegebiet Obereschbach

mussten viele Belange beachtet

werden, damit der Plan beschlossen werden

konnte. So sind z.B. Lärm emittierende Betriebe

und Betriebe deren Tätigkeit vor 6.00

Uhr beginnt nicht zulässig. Dennoch gibt es

viele Interessenten für die Gewerbeflächen,

aus den unterschiedlichsten Branchen. Verkauft

ist noch kein Grundstück, da noch

kein Baurecht besteht, das erst mit dem Abschluss

der Erschließung entsteht.

Man nehme die geplanten Gewerbegebiete

Lustheide und Voislöhe oder

die Pläne zur neuen Marktgalerie in

Bensberg: Der Widerstand, der sich

da formiert, ist enorm. Wie stehen

Sie als Stadtentwickler dazu?

Bergisch Gladbach hat im Gegensatz zu den

meisten anderen Kommunen nur ca. 3 %

seiner Fläche mit Gewerbegebieten belegt.

Eine moderate Ausweitung in den nächsten

Jahren ist aus Sicht des SEB vertretbar. Es

ist verständlich, dass es regelmäßig Proteste

gegen neue Gewerbegebiete gibt. In Anbetracht

des Mangels an gewerblich nutzbaren

Flächen ist jedoch notwendig durch die

Ausweisung von kleineren Gewerbegebieten

die Grundlage dafür zu schaffen, dass

zumindest der heutige Betriebsbesatz in

Bergisch Gladbach gehalten werden kann.

Unternehmen und Arbeitsplätze sind die

wirtschaftliche Grundlage jeder Stadt. Für

diese Grundlage muss mit Augenmaß gesorgt

werden. Angst machende Plakate, wie

sie in Voislöhe den Menschen vorgaukeln,

man habe dort zukünftig Industrie-Schlöte

zu befürchten, tragen nicht zur Versachlichung

der Diskussion bei. In Voislöhe wird

kein einziger Schornstein entstehen, wie auf

den Plakaten zu sehen ist. Vielmehr werden

dort aufgrund der Nähe der Wohnbereiche

im Wesentlichen nur nicht störende Betriebe

angesiedelt werden können. Wer Arbeitsplätze

für die Bevölkerung will, muss auch

an Flächen für Unternehmen denken.

Applaus haben Sie dagegen – zumindest

vom besser verdienenden

Klientel – für die Erschließung von

Gewerbegebiet Obereschbach

1

2

3

Wohnbauprojekt Am Eichenkamp

1


2

3

Wohnbaugrundstücke Reiser/Im Mondsröttchen

1

2

3

Grundstücken in Bensberg (Reiser/

Mondsröttchen) und Refrath erhalten.

Wie geht es hier voran?

Im ersten Bauabschnitt wurden die Häuser

„Im Mondsröttchen 1+3, 5+7, 2+4“ sowie

„Reiser 32+34 und 24+26“ abgerissen. Vier

der fünf entstandenen Bauparzellen wurden

in 2012 verkauft. Das fünfte Grundstück

dient der Grundstücksbevorratung. Die Baugrundstücke

im 2. Bauabschnitt, auf der sich

derzeit noch bewohnte Gebäude befinden,

werden zunächst nicht vermarktet. Im Aufteilungsplan

sind hier im Bereich „Reiser“

vier Grundstücke zur Errichtung einer Doppelhaushälfte

vorgesehen. Die drei Parzellen

in der Straße „Im Mondsröttchen“ dienen

der Einfamilienhaus- oder Doppelhausbebauung.

Das Wohnbauprojekt „Am Eichenkamp“

gestaltet sich aufwändiger –

warum?

Vor der Umsetzung des Bebauungsplanes

bzw. der Erschließung sind sämtliche mit

dem ehemaligen Kläranlagenbetrieb im

Zusammenhang stehenden Anlagenbestandteile

unter gutachterlicher Aufsicht zu

beseitigen. Ebenso sind die Bereiche der

künftigen Baugrundstücke so herzurichten,

dass sie für die geplanten Wohnzwecke geeignet

sind. Die Sanierungsarbeiten begannen

Mitte April 2012. Die Maßnahme wird

voraussichtlich nach fünf Monaten, demnach

Mitte September 2012, beendet sein.

Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten

erfolgt die Erschließung des Geländes. Für

den Fall, dass die Sanierungsarbeiten weiterhin

reibungslos verlaufen und auch die

Erschließung ohne Probleme erfolgt, ist mit

einem Vermarktungsbeginn der 13 Baugrundstücke

im November/Dezember 2012

zu rechnen. Die Grundstücke werden über

ein Gebotsverfahren verkauft. Der Bebauungsplan

sieht für diese Parzellen eine zweigeschossige

Wohnbebauung vor.

Kein wirkliches Schmuckstück ist

teils das Umfeld des S-Bahnhofs in

Bergisch Gladbach. Der SEB hatte

sich vorgenommen, das Kopfgrundstück

am S-Bahnhof mit 4.400 qm

Fläche und die Erschließung von

8.000 qm Fläche an der Jakobstraße

anzugehen.

Die europaweite Ausschreibung in Bezug

aufs Kopfgrundstück endete am 23. April

2012. Es hat sich nur ein Interessent im Rahmen

des Verfahrens beworben. Damit ist die

Verhandlung mit unterschiedlichen Bewerbern

auf der Grundlage der Ausschreibungsunterlagen

und der definierten Vergabekriterien

nicht mehr möglich. Insbesondere im

Hinblick auf die Vergabekriterien – Funktio-

nalität, Architektur und Preis – ist es nicht

möglich das Verfahren fortzuführen. Die ursprüngliche

Absicht, mehrere Vorschläge für

die Bebauung des Kopfgrundstücks zu erhalten

sowie der rechtlich gebotene Grundsatz

einer Vergabe im Wettbewerb, kann so nicht

erreicht werden. Das Verfahren wurde daher

aufgehoben. Der Stadtentwicklungsbetrieb

strebt jetzt Einzelverhandlungen mit interessierten

Investoren an, um das Grundstück

möglichst schnell einer für die Stadtentwicklung

sinnvollen Nutzung zuzuführen.

Die Flächen entlang der Jakobstraße werden

zu einem späteren Zeitpunkt entwickelt und

vermarktet, da zunächst die Bebauung des

Kopfgrundstückes und damit die Verbesserung

der Ankunftssituation Priorität hat.

Der SEB kümmert sich angesichts

der Bauarbeiten auch um die Parksituation

in der Gladbacher City.

Der SEB betreibt seit Mitte 2011 den Übergangsparkplatz

in der Buchmühle mit fast

60 Stellplätzen, um einen Teil der großen

Belastungen für die Händlerschaft aufzufangen,

die durch die Baumaßnahmen in

der Innenstadt entstehen. Zusätzlich wird

in diesem Jahr mit dem Bau der Parkpalette

in der Buchmühle, die von der Odenthalter

Straße erreichbar sein wird, durch den

SEB begonnen. Die Parkpalette soll mit ihren

über 80 Stellplätzen den Wegfall von

Parkplätzen durch die Umgestaltung der

Buchmühle zum Teil kompensieren. Zudem

hat der Betrieb mit dem 1. Juli 2012 durch

Anpachtung die Tiefgarage Bergischer

Löwe in die Bewirtschaftung übernommen.

Ziel ist es hier, durch eine Aufwertung des

Standards die Attraktivität der Tiefgarage

zu steigern und damit die Entwicklung

insbesondere des Handels in der oberen

Hauptstraße zu fördern. Erfolgen wird in

Zukunft die Einbindung aller SEB-Parkeinrichtungen

in das geplante Parkleitsystem

für GL-Stadtmitte.

Auch die Tourismus-Förderung zählt

als Teil der städtischen Wirtschaftsförderung

zu den Aufgaben des

Stadtentwicklungsbetriebes. Was tat

sich hier?

Mit dem „Bensberger Schlossweg“ konnte

Ende Juli ein weiteres Highlight zur touristischen

Vermarktung unserer schönen,

bergischen Heimat eröffnet werden. Er ist

Bestandteil eines des überregionalen Wanderweges,

der von Essen bis ins Siebengebirge

führt und erschließt die Schlösser und

Burgen im Bensberger Raum.

ulk

Weitere Informationen unter:

www.seb-gl.de

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Die passenden Schuhe für Kinder

Wenn Kinder neue Schuhe

brauchen, gibt es für

Eltern einiges zu beachten. Sowohl

zu große als auch zu kleine

Schuhe können zu Fuß- und

Rückenschäden führen.

Der klassische Daumendruck

auf die Schuhspitze hilft nur wenig,

weil Kinder ihre Zehen bei

leichtem Druck von

außen reflexartig einziehen.

Der erste und

wichtigste Schritt bei

der Schuhauswahl ist

daher das Füßemessen.

„Bei Kindern zwischen

vier und zehn

Jahren sollte alle drei

Monate gemessen

werden, ob die Füße

gewachsen sind“,

empfiehlt Lilia Loran,

Kinderschuh-Expertin

bei Deichmann in

der Hauptstraße. Das

Weiten-Maß-System

(WMS) erleichtert den Schuhkauf.

Die beliebte Kinderschuhmarke

Elefanten war maßgeblich

an der Entwicklung des

Systems beteiligt, das sowohl

die Länge als auch die Breite

des Kinderfußes berücksichtigt.

Wichtig: WMS-Siegel unterliegen

strenge Kriterien bezüglich

Qualität und Schadstofffreiheit.

Die 10 wichtigsten Punkte beim Schuhkauf

Das Informations-Portal www.fitfuerdenschulstart.de hat gemeinsam mit

Elefanten diese Checkliste erstellt:

1. Schuhe am besten nachmittags kaufen, da sich Füße im Laufe des Tages

ausdehnen.

2. Die Kinder vor dem Messen im Laden etwas umherlaufen lassen,

damit sich der Fuß ausdehnen kann.

3. Richtiges Messen (cirka alle 3 Monate) mit einem verlässlichen System wie

z.B. WMS. Damit kann man auch unterschiedliche Weiten messen.

4. Kinderschuhe sollen leicht und flexibel sein. Eltern sollten prüfen,

ob sich die Sohle verdrehen und knicken lässt.

5. Die meisten Kinderfüße schwitzen. Beim Schuhkauf auf atmungsaktive

Materialien achten.

6. Ist die Schuhspitze so geformt, dass die Zehen genug Platz haben?

7. Schuhe mit Klettverschluss oder Schnürsenkeln lassen sich zusätzlich

individuell verstellen.

8. Bei offenen Schuhen: Haben die Füße darin festen Halt?

Sonst können Kinder leicht stolpern.

9. Auf rutschfeste Sohlen achten.

10. Hausschuhe und Gummistiefel in der neuen Größe nicht vergessen!

Deichmann Filialen in Bergisch Gladbach

Hauptstraße 153

Tel. 02202.932260

Mo-Fr.: 09:30 – 19:00 Uhr,

Sa.: 09:30 – 18:00 Uhr

Kürtener Straße 1

Tel. 02202.108077

Mo-Fr 09:00 – 20:00 Uhr,

Sa.: 09:00 – 18:00 Uhr

Die Herbst-/Wintersaison kann beginnen! Am 4. Oktober erstrahlt die umgestaltete P&C-Verkaufsfläche in neuem

Glanz. Das Sortiment lässt keine Wünsche offen: junge und trendige Fashion für Insider, klassische Outfits,

lässige Outdoor-Kleidung oder feinster Business-Zwirn. Über 200 Designermarken und P&C-Brands finden sich

dann auf 3.800 m² noch schöner und stilvoller präsentiert.

Neu: nach Umbau und Vergrößerung um über 1.000 m² finden Kunden die Boutique- und

Kinder-Abteilung ab sofort im neuen Untergeschoss.

Die Boutique-Abteilung bei P&C steht für junge Marken, lässige Stoffe und Schnitte sowie stylische Outfits. Hier

präsentiert Peek & Cloppenburg ab sofort eine noch größere Auswahl an Szenelabels und cooler Streetwear für

Ladies und männliche Trendsetter. Neu dabei sind Marken wie: Hilfiger Denim, Superdry, Cheap Monday, Maison

Scotch und viele mehr. Highlight: der Review-Originalmarkenshop auf fast 200 m².

Und auch der Fashion-Nachwuchs kommt nicht zu kurz! In der neu gestalteten Kinder-Abteilung wartet eine große

Auswahl an angesagter Mode.

Peek & Cloppenburg • Hauptstraße 150-154 • 51465 Bergisch Gladbach • Telefon: 02202.29190

Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 10:00 – 20:00 Uhr, Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr


Fünf Jahre in Bergisch Gladbach: „Little Star“ – Boutique für Kinder mit Wohlfühlcharakter

Der kleine Stern leuchtet hell

„Little Star“: Das ist die Boutique für Kinder

in der Grünen Ladenstraße im Herzen

von Bergisch Gladbach. Das Kindermodenfachgeschäft

mit

dem besonderen

Ambiente ist ein

Geheimtipp. „Ich

fühle mich hier

wohl – das sollen

die Kunden

fühlen, wenn

sie zu mir kommen“,

sagt Diana

Thalau-Hartkopf

(Foto).

Seit fünf Jahren führt sie die Boutique, in

der sich nicht nur die Kinder wohlfühlen.

„Natürlich ist es auch für die Eltern wichtig,

dass sie gerne hier sind“, so die Inhaberin.

Ein Wohlfühlrezept im „Little Star“ ist der

Faktor Zeit, den man sich im geschmackvoll

eingerichteten Ladenlokal in der Grünen

Ladenstraße für die kleinen Kunden und

ihre Begleitung nimmt. Ein großes Gespür

für Kinderwünsche, eine liebevolle, fachlich

kompetente Beratung und vor allem endlose

Geduld – das bringt Diana Thalau-Hartkopf

von Natur aus mit: „Die Kundenwünsche

stehen bei mir immer an erster Stelle.“

Das sieht man auch an der großen Auswahl,

die sie in die Regale des hübschen Geschäfts

zaubert. In schöner Umgebung wird alles

angeboten, was moderne Kinder von heute

möchten. Da gibt es neben der Auswahl an

qualitativ hochwertigen Kindermoden ganz

neu im Sortiment auch Bettwäsche, Plaids,

Wickeltaschen und Trolleys (Room Seven).

Die Kunden können nicht klein genug sein.

Auch Babybekleidung (Petit Bateau, Steiff,

Belly Button, Imps & Elfs) bietet „Little

Star“ an. Dazu Mode für besondere Anlässe

in einem Kinderleben wie Taufe oder Kommunion.

Und auch in Sachen Accessoires lässt „Little

Star“ keine Wünsche offen. Stofftiere oder

Spieluhren, verschiedene Geschenkartikel –

auch das gibt es in dem schmucken Lädchen.

Jubiläumsaktion zum Stadtfest

Beim Bergisch Gladbacher Stadt- und

Kulturfest bietet „Little Star“ anlässlich

des fünfjährigen Bestehens am Samstag,

8. September, von 10 bis 18 Uhr und

Sonntag, 9. September, von 13 bis 18

Uhr ein Fotoshooting für Kinder an.

Inklusive Styling und Profi-Fotografin.

Dazu gibt es eine Bastelaktion zum

Mitmachen, Riesenseifenblasen und für

die Erwachsenen einen Umtrunk mit

Sekt und Kölsch.

„Little Star“: Am Alten Pastorat 42,

Tel. 02202/2808710

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3. Oktober 2012 – 11 bis 16 Uhr

Große Jubiläumsfeier zum 90-jährigen Bestehen

Man rechnet mit ihm und doch kommt er

stets irgendwie unerwartet, oft viel zu

früh. Und er ist unabdingbarer Teil unseres

Lebens, mit dem man sich, mit dem wir uns

auseinandersetzen sollten und manchmal

auch schmerzhaft müssen. Er ist unabwendbar

– der Tod. Und wenn er kommt, wenn die

Eltern, der Lebenspartner oder ein Verwandter

sterben, hinterlässt er eine Lücke. Füllen kann

diese niemand, doch man kann lernen, mit

ihr umzugehen. Das erlebt Lisa Klein in ihrem

Beruf Tag für Tag. Sie ist Bestatterin und Inhaberin

der Bestattungshäuser Klein&Mölder in

Refrath und Felder in Herkenrath.

Am 3. Oktober feiert das Haus sein 90-jähriges

Bestehen und seine noch ältere Tradition

im Sargbau. Verantwortung, Würde und ein

besonderes Feingefühl für Menschen gehören

zur Geschichte des Hauses dazu. Das sei

nichts, was man irgendwo in einer Schule lernen

könne, sagt Lisa Klein. Im elterlichen Betrieb

lernte sie in jungen Jahren den Umgang

mit Verstorbenen und Angehörigen. „Das war

eine harte Schule“ erinnert sich Klein und

man sieht in ihren Augen, dass diese Aussage

alles andere als eine Floskel ist. Nach der

Schule studierte sie Kunstgeschichte, arbeitete

in Museen und als Stadtführerin – stets mit

und für Menschen. Bis der Ruf des Vaters sie

in Erwartung einer Nachfolge ins elterliche

Unternehmen zurückholte. Es folgten Aus-

und Weiterbildungen und viele Erfahrungen

aus dem Alltag. „Trauer lässt sich nur schwer

in Worte fassen, denn jeder Mensch geht mit

ihr anders um. Aber Trauer ist auch ein Weg,

der zum Leben dazugehört und der irgendwann

auch gegangen werden muss. Doch wir

müssen diesen Weg nicht alleine gehen.“

Das hat auch Lisa Klein selbst, damals bereits

einige Jahre im Beruf, immer wieder neu lernen

müssen. Etwa als die befreundeten und

Lisa Klein und ihr Team

vom Bestattungshaus

Klein&Mölder und Felder

begleiten seit vielen

Jahren Menschen in ihren

schwersten Stunden

bekannten Bestatter Anni und Gerhard Mölder

starben, kurz darauf auch Tochter und

Bestatterin Christa Mölder aus dem Leben

gerissen wurde und Lisa Klein den zweiten

Familienbetrieb mit übernommen hat. Zeiten

und Erfahrungen, die sich niemand wünscht.

„Der Abschied ist immer schwer, doch die

Menschen verlassen uns niemals ganz. Stimmen

und Bilder bleiben uns erhalten, begleiten

uns und unser Leben.“ Und daher sei ihr

Beruf auch ein Beruf des Lebens, der Beruf

ihres Lebens, betont die Bestatterin, die für

sich erkannt hat, dass Kunstgeschichte zwar

ihr erlernter Beruf, Bestattung und Trauerbegleitung

jedoch ihre eigentliche Berufung

sind: „Man steht mitten im Leben, in ganz

intensivem Kontakt zu Menschen jeder Altersstufe

und jeden Temperamentes. Und wir

leisten buchstäblich Erste Hilfe. Jeder Mensch

will anders in seiner Trauer begleitet werden,

jeder verarbeitet dies anders, mal emotional,

mal sachlich.“ Der Trauer ganz individuell

Zeit und Raum zu geben, dass sei mit die

wichtigste ihrer Aufgaben, sagt Klein.

„Denn der respektvolle, würdevolle Umgang

mit dem Körper eines Verstorbenen, das ist

für jeden Bestatter ganz selbstverständlich.“

So bietet ihr Bestattungshaus eine eigene,

kleine Trauerhalle und damit die Möglichkeit,

sich auch im engsten Kreis der Familie persönlich

vom Verstorbenen zu verabschieden.

Und sie übernimmt Aufgaben und Arbeiten -

wichtige Bürokratie, die Trauerende und Hinterbliebene

belasten, oft auch überfordern

können. Dafür pflegt das Bestattungshaus

enge Kontakte und gute Netzwerke, auch zu

anderen Bestattern, sagt Klein, um bei einem

Todesfall die Familien bestmöglich zu unterstützen.

Mit einem würdevollen Abschied, einer

professionellen Begleitung, Zeit für Trauer

und dem guten Gefühl, auch in schwersten

Stunden nicht alleine sein zu müssen.

KLEIN&MÖLDER

KLEIN KLEIN&MÖLDER

BESTATTUNGEN• BESTATTUNGEN HILFE IN DER TRAUER

Refrath: Vürfels 50 • 51427 Bergisch Gladbach • Tel. 0 22 04 / 6 38 05

BESTATTUNGENFELDER

Herkenrath: Ball 3 • 51429 Bergisch Gladbach • Tel. 0 22 04 / 8 17 01

JUBILÄUMSFEIER AM 3. OKTOBER

2012 AB 11 – 16 UHR

• Refrather Männerchöre Fidelio und

MGV Liederkranz, Männerquartett

Herkenrath

• Creativ-Schule Refrath besinnliche

und heitere Szenen aus dem Totentanz,

Theater

• Lesung durch Michael Kohtes,

Redakteur beim WDR Kulturradio und

freier Autor

• Musik durch Joscha Wittschell von

Accoustic Champagne, (Coversongs und

eigene Lieder)

• Trauerbegleitungen stellen sich vor:

Delanima, Domino, Evangelisches

Krankenhaus mit „Die Brücke“, Vinzenz-

Pallotti-Hospital. Es gibt Rückzugsgelegenheit

zum persönlichen Gespräch

• Refrather Ruhegarten stellt sich vor

• Kunstausstellung Annette Scharfenort,

die Künstlerin betreut das Beschäftigungsprogramm

für kleine (und große)

Gäste:

• Bemalung von Erinnerungssteinen

• Tombola zu Gunsten der ehrenamtlichen

Trauerbgleitung die Brücke und des

VPHs

• „Futtern wie bei Muttern“

Catering, Kaffee und Kuchen

Von Thomas Heinemann

Wir freuen uns auf Ihren Besuch:

VÜRFELS 50 • 51427 REFRATH


HörscHäden

Die Welt wird lauter

Die Welt ist lauter geworden. Mehr Mobilität und mehr Verkehr erzeugen

Lärm. Auch die Übertragungstechniken für Musik wurden verfeinert

und intensiviert. Darin liegen große Gefahren für Gehör und

Gesundheit durch die Geräuschbelastungen im Straßenverkehr, im

Arbeitsleben und in der Freizeit.

Lärm und Lärm ist dabei nicht immer dasselbe: Während das startende

Flugzeug eindeutig als lärmendes Geräusch eingeordnet wird, gehen

die Meinungen bei lauten Musikveranstaltungen deutlich auseinander.

Das Rockkonzert ist für den einen ein Genuss, für den Anderen

eine Zumutung. Doch objektiv ist alles, was laut ist, eine Gefährdung

für das Gehör und das Wohlbefinden. Bei Hörschäden ist es unbedingt

zu empfehlen, sofort einen Experten aufzusuchen.

„Die Hörgeschädigten kommen

oft zu spät.“

Josef Körber ist Geschäftsführer von

Potyka Brillen + Akustik design in der

Oberen Hauptstraße.

Herr Körber, wann kommen denn

Betroffene mit Hörschäden zu

Ihnen?

Die Leute kommen eher zu spät, als zu

früh. Leider. Es gibt immer noch eine große

Hemmschwelle gegenüber Hörgerä-

Josef Körber ist Hörgeräte-

Akustikmeister. Er weiß, worauf es

bei Schäden am Ohr ankommt.

ten, dabei kann man die heutigen Geräte problemlos tragen. Sie sind

sehr viel kleiner geworden, fast unsichtbar und man kann sie viel

schneller den jeweiligen Verhältnissen anpassen. Auch eine Kopplung

mit MP3-Playern, Telefonen, Handys und TV-Geräten ist heute sehr

unkompliziert möglich.

Die meisten Menschen kommen zu spät zu Ihnen, was hat

das für Folgen?

Das Ohr ist das Mikrofon für das Gehirn. Wenn dort aber über lange

Zeit nichts oder zu wenig ankommt, dann nimmt die Fähigkeit des

Gehirns Sprache zu vermitteln ab. Das Hörzentrum muss sich erst wieder

an Geräusche gewöhnen, das dauert eine Zeit. Wenn man aber

nichts unternimmt, lässt das Sprachverständnis nach. Zudem strengt

es ja auch sehr an, wenn man den ganzen Tag über schlecht versteht.

Was bieten Sie Ihren Kunden an, um die Geräte einmal auszuprobieren?

Wir arbeiten während der Beratung mit einem speziellen Kunstkopf.

Ich glaube, die Technik ist momentan eine Innovation für die Hörgeräteberatung

in unserer Region. Über diese Technik können wir

dem Kunden die Funktion und den Klang verschiedener Hörgeräte

im Vergleich optimal vorführen. Die gewünschten Hörsysteme können

dann natürlich im

nächsten Schritt vom

Kunden probegetragen

werden.

Mit diesem Kunstkopf simulieren

die Hör-Experten von Potyka

die Funktionsweise verschiedener

Hörgeräte. So können

die Kunden die Wirkungsweise

unterschiedlicher Hörsysteme

vergleichen.

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SERIE: Wir in Europa - Europa für uns

Auto-Prüfungen:

„Regulierungswut“

ist Schikane für die

Autofahrer

Jährliche Hauptuntersuchungen für Autos

mit einem Alter von sieben Jahren

oder ab einem bestimmten Kilometerstand

- diese Pläne der EU-Kommission

stießen in Deutschland auf breite Ablehnung

bei Autofahrern und Automobilverbänden.

Wie Ende Juli bekannt

wurde, sollen die jährliche Hauptuntersuchung

auch für Millionen von Kleinkraftkrädern

und Roller eingeführt

werden. Selbst in Straßburg und Brüssel

erfährt der Plan des EU-Verkehrskommissar

Siim Kallas wenig Fürsprecher.

Die Automobilverbände liefen unisono Sturm:

Neben den ohnehin schon zu hohen Spritpreisen

sei dies ein neuer Weg, den Autofahrern

das Geld aus der Tasche zu locken. Zudem sei

die Zahl jener Verkehrsunfälle, die tatsächlich

auf technische Mängel an Fahrzeugen zurückzuführen

seien, vergleichsweise gering

- nicht einmal 0,42 Prozent, so ermittelte es

der ADAC im Juni und rechnet mit jährlichen

Mehrausgaben für Autofahrer in Höhe von

630 Millionen Euro, allein in Deutschland.

Doch der EU-Verkehrskommissar Siim Kallas

ist vom Vorhaben überzeugt: 1100 Autofahrern

könnten dadurch jährlich auf Europas

EU-Binnenmarkt feiert Geburtstag mit Wettbewerb für „Generation 1992“

20 Jahre Freiheit bei Reisen und Shopping

Mal eben über die Grenze zum Shoppen,

ein Kurztripp nach London, Mailand

oder Barcelona, schnell im Internet

ein Buch aus Frankreich oder eine

Handtasche aus Italien oder sogar einen

Handwerker für den Hausumbau

bestellt - all das ermöglicht uns der

Europäische Binnenmarkt, und das seit

exakt 20 Jahren.

1992 stellte man in Europa die Weichen für

das, was heute für uns wie selbstverständlich

erscheint: Den Abbau von Hürden und den

Aufbau von Freiheiten für den freien Verkehr

von Waren, Personen, Dienstleistungen und

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Herbert Reul, hält die

Pläne von EU-Verkehrskommissar Siim Kallas (unten) für vollkommen überflüssig.

Straßen das Leben gerettet werden. Selbst

im Bundesverkehrsministerium in Berlin sieht

man die Pläne mit Skepsis: Läge man deutsche

Standards und die Qualität der Prüfpraxis

zugrunde, halte man eine Verkürzung der

Prüfintervalle für nicht notwendig, teilte das

Ministerium mit.

Derart verschlissene Bremsscheiben, die eher Trennscheiben

gleichen, und gerissene Sicherheitsgurte, die

zur Reparatur geknotet, geklebt und genäht worden

sind, sehen TÜV, Dekra und auch die GTÜ, die diese

Kuriositäten in Bildern dokumentierte, nur selten.

Kapital. Selbst arbeiten und leben ist heute

in EU-Ländern ohne größeren Aufwand möglich.

Daran erinnert der Wettbewerb „Generation1992.eu“:

Aufgerufen sind alle 1992

geborenen Jugendlichen, egal ob im Studium,

Ausbildung oder Beruf, die ihre Erlebnisse,

ihre Erfahrungen - gute wie schlechte - und

auch ihre Ideen für eine europäische Zukunft

auf kreative Weise zum Ausdruck bringen

können.

Egal ob mit Stift und Papier, Kamera, Computer

oder Mobiltelefon-App: Der Kreativität sei

keine Grenzen gesetzt. Den 20 Finalisten winken

neben einer Ausstellung zur „Woche des

Direkten Gegenwind

erfährt der Kommissar

auch von Herbert Reul,

Europaabgeordneter

für den Rheinisch-

Bergischen Kreis, der

in seiner Funktion als

Vorsitzender der CDU/

CSU-Gruppe im Europäischen

Parlament

den Kern der Debatte auf den Punkt bringt:

„Die Einführung jährlicher Prüfungen für siebenjährige

Autos verursacht Bürokratie und

Kosten für die Autofahrer und ist bei den hochmodernen

Fahrzeugen von heute vollkommen

überflüssig.“ Und Reul will es bei diesen Worten

nicht lassen und auch politisch für Druck

sorgen: und setzt auf die breite Front von

Gegnern der Pläne: „Das Europäische Parlament

ist einmal mehr dem Bürger gegenüber

verpflichtet, der Regelungswut der Europäischen

Kommission Einhalt zu gebieten. Ich

hoffe, dass diesmal auch die anderen Parteien

mithelfen, solch eine überflüssige europäische

Regelung zu verhindern.“

Europäischen Binnenmarktes“ vom 14. - 19.

Oktober auch spannende Begegnungen mit

Entscheidern und Funktionsträgern in der EU-

Politik. Unter den Teilnehmern werden zudem

zahlreiche Sachpreise wie Tablet-PCs, Smartphones,

Kameras und Gutscheine verlost. Einsendeschluss

für digitale Übertragungen ist

der 9. September.

Informationen unter:

www.generation1992.eu


Keine Angst vor dem Helfen

Die Johanniter-Unfall-hilfe: seit 60 Jahren im Dienst für den Nächsten

„Es hat mir Spaß gemacht und es hat mir

vor allem die Angst vor dem Helfen genommen“,

erzählt Ilona Reiske (Bild Mitte) über

ihre Ausbildung zur Sanitätshelferin. Diese

Schulung fand im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes

statt, den sie derzeit

beim Fahrdienst der Johanniter in Bergisch

Gladbach leistet. „Bei den Fahrten betreue

ich als Begleitperson die Fahrgäste. Dieser

Umgang mit den Senioren, mit den Kindern

und Menschen mit Behinderungen bereitet

mir sehr viel Freude“, berichtet Ilona Reiske.

„Mittlerweile kennen mich die Menschen,

die wir regelmäßig fahren, und ich finde es

sehr schön, wenn ich von ihnen bei Antritt

der Fahrt freudig begrüßt werde.“

„Wir bedanken uns bei allen Menschen, die

in den zurückliegenden zwölf Monaten bei

uns den Freiwilligendienst geleistet haben“,

sagt Steffen Lengsfeld, Regionalvorstand

der Johanniter-Unfall-Hilfe im Verband

Rhein.-/Oberberg. In dem Johanniter-Regionalverband

haben seit der Einführung des

Bundesfreiwilligendienstes im Juli 2011 insgesamt

25 Männer und fünf Frauen diesen

Dienst geleistet. Derzeit sind 20 Menschen

im Alter zwischen 19 und 56 Jahren als Bundesfreiwilligendienstler

bei den Johannitern

im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen

Kreis im Einsatz. „Bei uns leisten sie

sehr viel für Senioren, Menschen mit Behinderungen

und Erkrankte“, betont Lengsfeld.

Ihr Einsatz sei damit auch ein Gewinn für die

gesamte Gesellschaft.

Seit ihrer Gründung am 7. April 1952

engagiert sich die Johanniter-Unfall-

Hilfe (JUH) im Dienst am Nächsten.

Derzeit gibt es bundesweit 14.000 Beschäf-

Zu den Diensten der Johanniter im Rheinisch-

Bergischen Kreis gehören die Ausbildung in Erste

Hilfe, Fahrdienste, Rettungsdienst, Hausnotruf

und Mobilnotruf, Menüservice, eine Sozialstation

mit ambulanter Pflege, Sanitätswachdienste, Schulsanitätsdienst

und Jugendgruppe. Die Arbeit der

Johanniter wird im Regionalverband auch dank der

kontinuierlichen Unterstützung durch rund 30 000

Freunde und Fördermitglieder ermöglicht.

Infos über den Bundesfreiwilligendienst unter

02202 2931-0

tigte und 30.000 ehrenamtliche Helferinnen

und Helfern, im Johanniter-Regionalverband

Rhein.-/Oberberg sind es rund 500 ehrenamtlich

und hauptamtlich Beschäftigte.

Getreu dem Motto „Aus Liebe zum Leben“

fördern sie in Kindertageseinrichtungen die

Entwicklung und Bildung von Kindern, sie

befördern Jugendliche mit Behinderungen

in Spezialfahrzeugen zur Schule, qualifizieren

junge Erwachsene in Erste Hilfe, beraten

Angehörige, pflegen Hilfsbedürftige und begleiten

Sterbende.

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Fahrspass pur ab 29.990 Euro

Toyota GT86 – Der neue Pulsbeschleuniger?

Es gibt Fahrzeuge, die das Leben lediglich begleiten. Und Fahrzeuge, die auf Anhieb

begeistern und unbezähmbare Leidenschaft wecken können. Jetzt öffnet Toyota die

Auftragsbücher für den GT86. Damit bietet der GT86 Fahrspaß pur zu einem äußerst

attraktiven Preis.

Toyotas mit Spannung erwarteter kompakter 2+2-sitziger

Sportwagen GT86 richtet sich mit seiner konsequenten

Fokussierung auf den Fahrer

und mit seinem unvergleichlich

präzisen Ansprechverhalten

auf Gas- und

Lenkbefehle an all

jene, denen Autofahren

in erster

Linie Leidenschaft

bedeutet.

Der flache und

extrem aerodynamische

GT86 basiert auf einer völlig neuen

Plattform und ist zugleich ein kompakter viersitziger Sportwagen.

Markteinführung am 15. September 2012

Nicht nur das. Der Sportwagen verfügt über einen kompakten und drehfreudigen Boxer-Frontmotor mit Hinterradantrieb. Zugleich

wartet er dank seines niedrigen Gesamtgewichts und seines tiefen Schwerpunkts mit minimalen Trägheitsmomenten und einem sehr

günstigen Leistungsgewicht auf. Dieses Gesamtpaket verspricht, das der GT86 zu hervorragenden Fahrleistungen und zu einer atemberaubenden

Fahrdynamik - höchstes Fahrvergnügen bei einem Minimum an elektronischen Eingriffen garantiert.

Volvo hat den V40 neu aufgelegt und dabei nicht an Fahrkomfort und Ausstattung gespart

Neues Gewand und Airbag für Fußgänger

Seinen guten Ruf hatte sich der Volvo V40 über die

vergangenen Jahre erarbeitet. Solide und verlässliche

Verarbeitung, hochwertige Materialien und hoher Fahrkomfort

gehören zum Namen dazu. Nun schickt Volvo

den V40 im neuen, knackigeren Fließheck-Gewand ins

Rennen und verpasst ihm serienmäßig den ersten Airbag

für Fußgänger, der bei einem Aufprall aus der Motorhaube

zischt.

Der Innenraum - ein Traum, zumindest in der der Preisklasse

der Premium-Kompakten, in denen der neue V40

mit Audi A3 und BMW 1er mitfahren wird. Hier punktet

der V40 (ab 24.680 Euro) mit Noblesse, klaren und modernen

Linien, mit bekannten hochwertigen Materialien. Instrumente und Bedienelemente sind

dort, wo man es erwartet - alles fühlt sich gut und hochwertig an, so muss es sein! Farbwechselnde

LED-Beleuchtungen und virtuelle Armaturen sind nette Extras für Technikverliebte. Am

„manuellen“ Handbremshebel scheiden sich die Geister: Der eine mag es antiquiert finden,

der andere eben bewährt. Weiter hinten wartet ein 335-Liter-Kofferraum, zu wenig für einen

Kombi, aber üppig für einen Kompakten. Unter der Haube werkeln zwei Benziner (150 und

180PS) und wie drei Diesel (115,150 und 170 PS), von denen der kleinste Selbstzünder sich

nach EU-Norm nur rund 3,6 Litern bedienen soll.

Motor und Fahrwerk passen, wie man es von Volvo erwartet: Hoher, flüsterleiser Fahrkomfort

mit sauberer Lenkung und ruhigen Motoren, die bei Bedarf kernig zupacken und für den notwendigen

Vortrieb sorgen. Wer es „knackiger“ mag, dem sei das Sportfahrwerk empfohlen.

Der neue Volvo V40 ist ab

dem 15. September erhältlich.


Porsche-Zentrum Bensberg neuer

09-Sponsor für Trikotärmel

Für Geschäftsführer Roman Konrads vom

Porsche-Zentrum Bensberg war der Aufstieg

in die Regionalliga ausschlaggebend für

den Einstieg seines Hauses als Sponsor beim

SV Bergisch Gladbach 09. „Wir wollten uns

mehr lokal engagieren und durch den Aufstieg

war 09 ein sehr interessantes Thema für

uns“, so Konrads bei der symbolischen Trikotübergabe

im Bensberger Porsche-Zentrum.

Passend zur neuen Saison hat der Regionalligist

damit einen attraktiven und hochwertigen

Partner für die nächsten drei Jahre

gefunden. „Weil wir auch eine

Nachhaltigkeit wollen und

uns längerfristig präsentieren

möchten, gerne auch über

die drei Jahre hinaus. Und das

unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit“,

erklärt Roman

Konrads, dessen Autohaus-Lo-

go bereits seit Anfang der Saison den Ärmel

der Spielertrikots ziert.

Wie sehr Roman Konrads die neue Verbindung

genießt, zeigen auch seine Besuche bei

den Heimspielen. Er lässt es sich nicht nehmen

und unterstützt die Roten Teufel gerne

im familiären Umfeld von Bergisch Gladbach

09 live im Stadion an der Paffrather Straße.

Und dieses wird für die nächsten zwei Jahre

den Namen - BELKAW-Arena - behalten.

Denn neben dem Porsche-Zentrum Bensberg

als neuer Sponsor, konnten die 09-Verantwortlichen

den Sponsoringvertrag mit der

Bergische Licht-, Kraft- und Wasserwerke

Wir suchen neue Freunde für den SV 09!

„Unsere Stadt – unser Verein!“

Unser SV Bergisch Gladbach 09 hat sich in der Regionalliga West etabliert und ist ein

ganz wichtiges Aushängeschild für die Region geworden.

Sportlich gesehen ist der SV 09 in der (Fußball-)Region führend. Das Präsidium, der

Verwaltungsrat und der Beirat von 09 kämpfen mit viel Ausdauer, Ideen und Kraft

für Euch darum, auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein. Zwar spielen Bayer 04 Leverkusen

oder der 1. FC Köln in einer – vor allem finanziell – anderen Liga, aber vor

Vereinen wie Fortuna Köln und Viktoria Köln wollen wir uns nicht verstecken müssen.

Es ist kein Geheimnis, dass unser SV 09 eines der kleinsten Budgets in der aktuellen

Regionalliga West hat und permanent um finanzielle Mittel kämpfen muss.

Aber wir sind stolz darauf, dass der Zusammenhalt im und um den Verein bei den

handelnden Personen und Unterstützern nie größer war als zurzeit und stetig weiter

wächst.

Gerade jetzt, wo wir den „Aufstieg Regionalliga“ leben, brauchen wir als Verein viele

Freunde, um eine breitere Basis schaffen zu können, in der Identifikation, Unterstützung

und Verlässlichkeit gelebt werden können.

Deshalb fordern wir Euch auf:

Macht mit und tretet jetzt in den „Freundeskreis“ ein oder werbt neue Freunde in

Eurem Bekanntenkreis. Wir bieten für Unternehmer, Handwerker und Selbstständige

ein attraktives Paket mit VIP-Karten, Aufklebern und interessanten Veranstaltungen.

Natürlich haben wir auch für Privatpersonen ein ganz spezielles Angebot.

Seid dabei und unterstützt unsere Stadt und unseren Verein!

Kontakt:

Patrick Esser, Tel.: 0221 / 96 97 91 – 20

pe@blickfang.de

Text: Holger Bieber

GmbH, kurz BELKAW, als Co-Sponsor und

Namensgeber des Stadions verlängern. Im

Rahmen der Vertragsunterzeichnung mit

ca. 30 Kindern aus den SV 09-Jugendmannschaften,

zeigten sich die beiden BELKAW-

Geschäftsführer Dr. Klaus Kaiser und Klaus

Henninger, sowie SV 09-Präsident Patrick Esser

und 09-Beiratsvorsitzender KaDe Becker

sehr zufrieden über den Fortbestand der guten,

partnerschaftlichen Beziehungen.

Weiterhin freut sich der SV 09 darüber,

folgende Sponsoren präsentieren zu dürfen:

Ruhl Bosch Service, REWE-Markt Jakubek, Metallbau

Wilmes GmbH, SK Architekten GmbH, Michael

N. Neuendorff, Patt Einrichtungen GmbH, Johannes

Porschen, Jean Lüttgen GmbH, Ludwig P. Krämer,

Energieversorung Leverkusen GmbH & Co. KG,

Diana Theisen Finanzbuchhaltung, Ute Reissdorf,

GL Verlags GmbH, Christoffel, Czerwinski und

Cineplex.

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verlegerin Ursula Lübbe feierte am 14. Juli ihren 90. Geburtstag

Eine Grande Dame deutscher

Verlagsgeschichte

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Hinter dem kleinen Logo, eine Bastei mit

zwei Wehrtürmen, versteckt sich eine

große Geschichte. Es ist die Geschichte eines

kriselnden Verlages, einer Rettung von einer

kleinen Garage hin zu einem der größten Verlage

in Deutschland – und die Geschichte des

Verlegerehepaares Gustav und Ursula Lübbe.

Ohne seine Frau hätte er es nie zum Verleger

gebracht, hatte Gustav Lübbe bis zu seinem

Tod 1995 stets behauptet. Nun, am 14. Juli,

feierte die Verlegerin mit Herzblut und Grande

Dame der deutschen Nachkriegs-Verlagsgeschichte

Ursula Lübbe ihren 90. Geburtstag

in Bergisch Gladbach, wo die Familie seit

1953 lebt.

Die Wurzeln der späteren Verlegerin findet

man allerdings in Osnabrück, wo Ursula Lübbe,

damals noch Sprenger als Nachnamen,

geboren wurde. Als Kind zog es die Eltern

nach Bergisch Gladbach, wo die Tochter

das Gymnasium, später in Köln die Höhere

Handelsschule besuchte. In den Wirren des

Krieges führte ihr Weg von Köln über Chemnitz

nach Osnabrück, wo sie ihren späteren

Mann Gustav Lübbe, einen Redakteur, kennen

lernte. 1949 heiratete das Paar, ein Jahr

später investierte man in den kriselnden

Kölner Bastei-Verlag, einst von Ilse Tormin

gegründet, der damals ein Romanheft auf

dem Markt vertrieb. Mit der Übernahme des

Verlags 1953 zog die junge Familie mit der

gerade ein Jahr alten Tochter Cornelia nach

Bergisch Gladbach. Dort, in einer fensterlosen

Garage, schrieb das junge Paar deutsche Verlagsgeschichte:

Dort wurden Romanhefte gedruckt,

gebunden, in Pakete verschnürt und

im alten „DKW“, einem Lieferwagen eines

ehemaligen Deutschen Herstellers, zu Pressegrossisten

und Bahnhofsbuchhändlern in

ganz Deutschland ausgefahren.

Der Erfolg der beiden bodenständigen Unternehmer

und ihren Ansprüchen an Qualität

und Attraktivität der Texte ließ nicht lange

auf sich warten: Das Logo mit der berühmten

Zinne wurde schnell zu einem Markenzeichen,

nicht zuletzt durch die bis heute erfolgreichste

deutschsprachige Romanserie „Jerry

Cotton“, die 1954 das erste Mal den Weg

in die Buchhandlungen fand. Unvergessen

auch die Western-Romane von G.F. Unger, die

Silvia-Liebesromane, die Arztgeschichten von

Dr. Stefan Frank und natürlich „Das Goldene

Blatt“, dass Unterhaltsames und Wissenswertes

aus Adelshäusern ganz Europas unter

die Leser brachte. Mit dem 1963 auf Buchromane

erweiterte Verlagsgeschäft konnte der

Grundstein für die heutige Verlagsgruppe mit

ihrem breiten Portfolio gelegt werden. Seit

2006 führt Sohn Stefan Lübbe die Gruppe, die

er 2008 neu strukturiert hat. Wenngleich der

Verlag Anfang 2010 nach Köln umzog, blieb

Ursula Lübbe, die bis heute enge Kontakte zu

Autoren und Mitarbeitern führt, dem Verlag

und auch ihrer Heimatstadt treu. Hier ist die

bodenständig gebliebene und für ihre Liebes-

und Vertrauenswürdigkeit bekannte Verlegerin

mit ihrer Ursula Lübbe Stiftung auch als

Ursula Lübbe und Kardinal Meissner 2005

Besuch von Pierre Brice (l.) und Farah Diba (r.)

Schwiegertochter

Cornelia und Sohn

Stefan gratulierten

herzlich zum Ehrentag

Gönnerin in vielen sozialen Bereichen nicht

mehr wegzudenken. Für dieses lebenslange

Engagement erhielt sie 1992 das Bundesverdienstkreuz

am Bande, 2004 dazu in Wien

auch das Goldene Ehrenzeichen für ihre

Verdienste um die Republik Österreich. Ans

Aufhören ist bei der nun 90-jährigen Verlegerin

bei weitem nicht zu denken: Wenngleich

sie sich aus dem operativen Verlagsgeschäft

zurückzog, bleibt der von ihr mit aufgebaute

Verlag bis heute Lebensinhalt und Leidenschaft.

© miss behavior

© Andreas Biesenbach

© Andreas Biesenbach


Große VRS-Geburtstagsfeier

mit Brings, Klee und Kasalla

Am 16. september geben sich von 10 bis 20 Uhr zahlreiche

Topacts am Kölner Tanzbrunnen die Klinke in

die hand und jeder kann kostenlos dabei sein.

Der VRS feiert 25. Geburtstag und lädt Groß und Klein zum Mitfeiern

ein. Das bunte Geburtstagsfest mit Aktionen für die ganze

Familie und einem Musikprogramm der Spitzenklasse steigt am

Tanzbrunnen. Unter der Moderation von Linus werden Topacts

wie Brings, Klee, Kasalla, De Familich, Knittler und der Jugendchor

St. Stephan für beste Stimmung sorgen. Der Eintritt ist frei.

Jede Menge Spaß und Spannung garantiert auch das

abwechslungsreiche Rahmenprogramm.

• Spektakuläre Artistik und einzigartige Performance mit den

Skate Jugglern und den Swinging Poles

• Wagemutige Artisten im ZAK-Kinderzirkus

• Sportliche Herausforderungen an der VRS-Kletter- und -Torwand

• Wissensquiz „Rot-Grün oder Weiß“

• Kinderschminken

Am Besten einfach hinkommen und alles mitmachen!

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vebraucherinfos made in Bergisch Gladbach:

KRÜGER startet online-Magazin und

Deutschlands temporeichstes Charity-Quiz

Einen bunten Themenmix für die ganze

Familie präsentiert KRÜGER mit dem

neuen Online-Magazin „KRÜGER Leben“

auf www.krueger.de. Spannende News

made in Bergisch Gladbach.

Die hauseigene Redaktion informiert kontinuierlich

über verbraucherrelevante

Themen. Auch im sozialen Netzwerk Facebook

ist der Online-Ratgeber mit eigener

Fansite unter „Krüger Leben“ aufrufbar.

Nutzern mobiler Endgeräte wie Smartphones

oder Tablets bietet KRÜGER unter

www.m.krueger.de die Version der

Homepage sogar für Unterwegs an.

Nichts für Stubenhocker: Im „Kids Corner“

werden Spielideen für draußen, beliebte

Freizeit-Sportarten wie Sommerrodeln

oder die bei Kindern gerade hoch im Kurs

stehende, neue Trendsportart Slackline verständlich

näher gebracht. Leckere Tipps für

frische Shakes und Smoothies, mediterranes

Gemüse oder schmackhafte Dips verrät die

Rubrik „Essen & Trinken“.

Sonnenbrand ade! Der „Ratgeber“ verspricht

erfrischende Momente, liefert Tipps

für eine schnelle Heilung und gibt Antworten

auf beliebte Fragen wie den optimalen

Standplatz für Zimmerpflanzen, das trendige

Make-up für den Spätsommer oder den

zielgerechten Einsatz von Duftölen. Freunde

von kurzweiligen Bücher-Bestsellerlisten

kommen in der Rubrik „Freizeit“ auf ihre

Kosten. Alle Artikel können binnen weniger

Sekunden dank integrierter Buttons geteilt,

weiterempfohlen oder über twitter weitererzählt

werden.

Auch soziale Themen finden Berücksichtigung:

Seit vielen

Jahren hat sich KRÜGER

dem sozialen Engagement

für Kinder verschrieben. So

spendete Krüger in 2011

gut eine Million Euro an die

Arche. Mitte August startete

KRÜGER nun Deutschlands

temporeichstes Charity-Quiz

auf der Facebook-Fansite des

„KRÜGER Leben Magazins“

zugunsten von „Ein Herz für

Kinder“. Mit der ungewöhnlichen

Social Media-Aktion

können bis zu 5.000 Euro für

die vom Verleger Axel Springer

und der Bild-Zeitung im

Jahre 1978 gegründete Hilfsorganisation erspielt

werden.

Noch bis Ende September sind alle User aufgerufen,

sich durch einen großen Fragenkatalog

zu kämpfen und pro Quizrunde insgesamt

15 knifflige Fragen mit jeweils drei Antwortmöglichkeiten

zu meistern. Es bleiben immer

nur zehn Sekunden Bedenkzeit. Bei richtiger

Beantwortung von mindestens zehn Fragen

wandert ein Euro in den Charity-Topf zugunsten

von „Ein Herz für Kinder“. Die Teilnahme

ist kostenfrei.


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Tiefer, breiter, schneller - Mercedes verzaubert die A-Klasse zum neuen Kompaktklassen-Star

Ein Auto mit Klasse: „A – wie: Attacke!“

Als auf dem 82. Genfer Autosalon im

März diesen Jahres die Geheimnisse

gelüftet wurden, dürften junge Fahrer

gestaunt, andere Autobauer gezittert

haben. Die neue A-Klasse hat

mit ihrem Vorgänger nur den Namen

gemein. Und sie ist Mercedes Angriff

auf die Platzhirsche in der Premium-

Kompaktklasse.

Sie heißen BMW 1er und Audi A3, stehen für

sportliche Flexibilität, Fahrspaß und hochwertige

Verarbeitung - und sind die Kassenschlager

der Premium-Kompaktklasse, die nun

von einem neuen Hatchback, einer sportlich

geschnittenen Schräghecklimousine, kräftig

aufgemischt werden: Mit der neuen A-Klasse,

der Modellreihe W176, verliert eine Baureihe,

die in den Testwagen das Wort „Elchtest“ zu

fürchten bekommen hatte, an gleich um 16

Zentimeter (!) an Höhe und damit auch etwas

vom angestaubtem Image eines Autos

für „Bequem-Einsteiger und Hoch-Sitzer“. Ein

Verlust, der ein echter Gewinn ist: Tiefergelegt,

40 Zentimeter länger und einem Leistungsplus

in der Basismotorsierung um je 27 PS auf 122

PS beim Turbo-Benziner und 108 Pferdestärken

beim Selbstzünder, markieren bereits die

untere Fahnenstange mit ausreichend Kraftreserven

für Stadt- und Autobahnverkehr. Doch

Autofahrers Lieblinge dürften die Topmotorisierungen

werden, beim Benziner bis 209 PS

(155kw) und 168 Diesel-PS (126kw). Kenner

vermuten bereits jetzt, das Mercedes-Tuner

AMG an ersterem noch einmal kräftig Hand

anlegen wird. Schon jetzt ist klar: Sparsam

Alles am richtigen Platz, beste Materialien, hochwertiges Design: So sieht

das neue Cockpit der A-Klasse aus. Rechts Auszüge der neuen „Apps“ für

das innovative Multimediacenter mit mobilem Internetzugang.

sind die Motoren allemal und mit einem cw-

Wert von 0,26 beim Luftwiderstand setzen die

Stuttgarter Autobauer neue Bestwerte in der

Fahrzeugklasse.

Sicherheit und Komfort in Serie

Nicht klotzen, sondern kleckern heißt es bei

der Serienausstattung: Assistenten zum Anfahren

auf Glätte, ABS, ESP, Einparkhilfe und

ein Bremsassistent sind ebenso Serie wie Klimaanlage,

ein Müdigkeits- und ein Kollisionswarnsystem.

Wie immer bleiben auf der Liste

der Extras keine Wünsche offen.

Multimediacenter im Cockpit

Klare Linien, aufgeräumtes Cockpit, hochwertige

Verarbeitung - so muss es sein. Highlight

sind die neuen Multimedia-Systeme mit „Mercedes

Benz Apps“: Von Wetter und Parkplatzsuche

über Nachrichten und Google-Suche

bis zu Musiksuche und Facebook reichen die

Apps, die neben Bluetooth-Telefonie, Navigation,

Fahrassistenten und mobilem Internet im

Fahrzeug Einzug halten.

Alles in allem ein Mix, der gerade Fahrer jüngeren

und mittleren Alters genau im Visier

hat und offenbar den Nerv der Zeit trifft: So

verbuchten die Stuttarter Autobauer für die

im Werk Raststatt montierte und in der Basisversion

knapp unter 24.000 Euro angesiedelten

Kompaktklasse bereits mehr als 40.000

Bestellungen - Tendenz steigend! Th


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