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EUROPA JOURNAL - HABER AVRUPA APRIL 2015

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APRIL

APRIL 2015 HABER AVRUPA Ö S EUROPA T E R R JOURNAL I E C H INTEGRATION/BILDUNG - 10 Integration von Flüchtlingskindern Unterstützung von Kindergartenteams LR Mag. Barbara Schwarz und Bgm. Mag. Matthias Stadler stellten Pilotprojekt in St. Pölten zur Unterstützung von Kindergartenteams vor © NÖ Landespressedienst/Filzwieser Die Zunahme an Flüchtlingsfamilien stellt auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindergärten vor große Herausforderungen. Das Land Niederösterreich hat gemeinsam mit der Stadt St. Pölten ein Konzept zur Unterstützung der Kindergartenteams ausgearbeitet, welches nun in einem Pilotprojekt in der Landeshauptstadt umgesetzt wird. „Viele Kinder von Flüchtlingsfamilien besuchen in der Stadt St. Pölten unsere Kindergärten und Schulen. Die rechtliche Situation ist ganz klar, die Flüchtlingskinder sind den österreichischen Kindern gleichgestellt. Sie haben die gleichen Ansprüche auf einen Kindergartenplatz und haben auch Anspruch auf das kostenfreie letzte verpflichtende Kindergartenjahr", so Mag. Barbara Schwarz. „Kinderflüchtlinge haben oftmals traumatische Erlebnisse hinter sich gebracht, sie kommen aus Kriegsgebieten und mussten ihre Heimat verlassen. Hinzu kommen noch Sprach- und Kulturbarrieren", führte die Landesrätin weiter aus. Die gezielten Unterstützungsmaßnahmen betreffen u. a. eine Bestandsaufnahme der Flüchtlingskinder", informierte die Landesrätin. „Weiters gibt es zur Weiterbildung der Kindergärtnerinnen Fachtage und Arbeitskreise, wo sich die Kindergartenteams zu bestimmten Themen austauschen können. Es gibt die Möglichkeit der interdisziplinären Vernetzung und es gibt Supervision für die Kindergartenpädagoginnen.” Interkulturelle Mitarbeiterinnen eingesetzt Neben diesen Maßnahmen würden verstärkt interkulturelle Mitarbeiterinnen eingesetzt, erklärte Schwarz. Die interkulturellen Mitarbeiter in den Kindergärten seien immer Menschen mit Migrationshintergrund und haben Deutsch als Zweitsprache erlernt. „Insgesamt haben wir 20 interkulturelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in St. Pölten, die 16 Sprachen beherrschen", so Schwarz. Bürgermeister Mag. Matthias Stadler sagte: „Es ist eine großer Herausforderung für die Kindergartenteams, neue Flüchtlingskinder in die Gruppe aufzunehmen. In diesem Zusammenhang sind gerade die interkulturellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Vertrauenspersonen für die Flüchtlingskinder und ihre Familien." Tanztheater von Jugendlichen aus verschiedenen Nationen „My Body in Me“ Für ein begeistertes Publikum sorgten 40 Jugendliche aus verschiedenen Nationen, die in einer Kooperation zwischen START-Wien und dem DSCHUNGEL WIEN ein multimediales Tanztheater erarbeitet haben © DSCHUNGEL WIEN/Ani Antonova Wien - Vierzig Jugendliche aus verschiedenen Nationen haben unter der künstlerischen Leitung von Mirjam Sögner und Julia Perschon des Theater DSCHUNGEL WIEN ein multimediales Tanztheater erarbeitet. Die ausverkaufte Uraufführung von „My Body in Me“ fand gestern mit über 180 begeisterten Zuschauern statt. Die Modewelt, neue Fitnesstrends und Gesundheitsansätze sind nur einige Einflüsse, die den Körper zum Spielball von Eigen- und Fremdbildern machen und verschiedene Empfindungen auslösen können. Oft geht dabei das Wahrnehmungsgefühl für den eigenen Körper verloren und wir werden von Rollenbildern geprägt. Doch wollen wir diesen Rollenbildern denn entsprechen? Tun sie uns gut? Verhält sich mein Körper in der Öffentlichkeit anders? Auf die Suche nach dem „Authentischen“ haben sich die StipendiatInnen des START- Wien Programms im Rahmen des diesjährigen Kunstprojekts gemacht. Während der Proben zu „My Body in Me“ haben sich die jungen KünstlerInnen diesen Fragen tänzerisch, schauspielerisch, in Worten und mit Videokameras ausgestattet genähert. Das Ergebnis ist ein multimediales Theaterstück in vier Akten, das im DSCHUNGEL WIEN aufgeführt wurde. Statement von Sebastian Kurz, Außen- und Integrationsminister Frühkindliche Sprachförderung Verlängert bis 2017 und Budget verdreifacht Der Ministerrat hat im Rahmen der Regierungsklausur in Krems Maßnahmen im Integrationsbereich besprochen und konkret eine Verdreifachung der Mittel im Bereich der sprachlichen Frühförderung beschlossen. Bund und Länder verlängern die 15A-Vereinbarung zur frühkindlichen Sprachförderung in Kindergärten bis 2017. Das Ziel der Initiative ist es, 3-6 jährige Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, so zu fördern, dass sie mit Volkschuleintritt die Unterrichtssprache Deutsch möglichst gut beherrschen. Eine gemeinsame Sprache ist das Werkzeug, das die Integration für jeden Menschen mit Migrationshintergrund erleichtert. Deshalb ist es besonders wichtig, schon früh in die Sprachförderung zu investieren, um so den Schuleintritt und damit den Verlauf des weiteren Lebens für jedes Kind zu erleichtern. Die neue 15a-Vereinbarung zur sprachlichen Frühförderung gilt ab dem nächsten Schuljahr für insgesamt drei weitere Jahre, was auch eine Umstellung zur alten Regelung, die jeweils nach Kalenderjahren lief, darstellt. Dadurch ist eine bessere und durchgängige Erfassung der Kinder möglich. Die Umstellung ermöglicht auch eine genauere Erhebung aussagekräftiger Daten zu den geförderten Kindern und macht so den Fortschritt der Sprachförderung besser evaluierbar. Die Verdreifachung der Mittel stellt sicher, dass alle Kinder die einen Förderbedarf aufweisen, im Kindergarten bestmöglich betreut und unterrichtet werden können. Dazu wurde spezielles altersgerechtes Lehrmaterial entwickelt und eigenes Förderpersonal eingestellt. Weitere mobile SprachberaterInnen unterstützen das Förderpersonal dort wo dies nötig ist und ermöglichen so die Bildung kleinerer Gruppen, damit der Unterricht für alle effizienter gestaltet werden kann. Die sprachliche Frühförderung ermöglicht allen Kindern, bei Volkschuleintritt die Unterrichtssprache Deutsch möglichst gut zu beherrschen. Uns ist es wichtig, dies zu ermöglichen und früher zu investieren, statt später zu reparieren. Wir geben viel Geld aus für Arbeitslosenverwaltung und Coachings. Aber viel zu wenig für die Frühförderung. Jeder Euro, den wir in die frühe Förderung investieren, rechnet sich später vielfach, für die Kinder und ihre Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg. oder Geld zurück! 1 Immer für Sie & Ihr Kind da - für alle Schulklassen und alle Fächer von der Volksschule bis zur Matura! Herzaman sizin ve çocuğunuz için burada - bütün sınıflar ve dersler için, İlkokul‘dan Matura‘ya kadar. Jetzt aktiv werden: Gezieltes & intensives Training für die Zentralmatura! Şimdi aktif bir şekilde, hedefe odaklı ve yoğun bir eğitim ile Yeni Sınav Sistemi‘ne (Zentralmatura) hazırlanın. Nur für Neukunden: Testen Sie 2 kostenlose Schnupperstunden! Sadece yeni öğrenciler için: 2 ücretsiz deneme saatine katılabilirsiniz. 1 Sondertarif: Aktionsbedingungen unter www.schuelerhilfe.at/fuenfwegodergeldzurueck. INNSBRUCK, Salurner Str. 18, 0512 / 570557 HALL, Stadtgraben 1, 05223 / 52737 SCHWAZ, Münchner Str. 48, 05242 / 61077 WÖRGL, Speckbacherstr. 8, 05332 / 77951 TELFS, Obermarktstr. 2, 05262 / 63376 WWW.SCHUELERHILFE.AT © Felicitas Matern / feelimage.at

11 - JUGEND/BILDUNG HABER AVRUPA Ö S EUROPA T E R R JOURNAL I E C H APRIL 2015 TECHNOLUTION – Frauen setzen starke Zeichen Kreativwettbewerb 2015 Ab sofort bis zum 3. Juli 2015 läuft für alle österreichischen Oberstufenschüler/innen und Studentinnen der Kreativwettbewerb „TECHNOLUTION – Frauen setzen starke Zeichen“. Viele technische Errungenschaften gehen auf die Kreativität, das praktische Denken oder das technische Know-how von Frauen zurück! Alle Schüler/innen der Oberstufe und Studentinnen aus Österreich sind eingeladen, sich über heute aktive Frauen in der Technik zu informieren und dazu Beiträge in Wort, Bild oder Film einzureichen. Preise Die Siegerin gewinnt ein viermonatiges Praktikum im ORF, in der Direktion für Technik, Online und neue Medien. Herbstkongress 2015 Die Teilnehmerinnen erwartet ein spannendes Programm. Neben interessanten Vorträgen von jungen Studierenden aus technischen Fächern, wird den BesucherInnen eine Art „Marktplatz“ von Firmen und Institutionen geboten, die sich mit dem Thema beschäftigen und eigene Projekte dazu anbieten. Anschließend werden die besten Einreichungen des Kreativwettbewerbs ausgezeichnet. Wettbewerb 2015 Beiträge in Wort, Bild oder Film office@cox-orange.at Einreichschluss: 3. Juli 2015 infos: www.technolution.info © cox-orange Girls’ Day 2015: Am 23. April "Die neue Plattform ‚Meine Technik‘ soll ein Wegweiser für Mädchen und Frauen und eine Möglichkeit sein, sie zeitgerecht zu informieren und für technische Berufe zu begeistern", sagte Bildungs- und Frauenministerin GABRIELE HEINISCH- HOSEK bei der Präsentation der Plattform im Technischen Museum Wien. "Mit der Plattform wollen wir zeigen, was für ein breites Angebot an Möglichkeiten es auch für Frauen und Mädchen in technischen Berufen gibt", sagte Heinisch-Hosek. Die Plattform "Meine Technik" soll die Zugänglichkeit zu Informationen und Angeboten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik für Frauen und Mädchen erhöhen. Die Plattform "Meine Technik" ist unter www.meine-technik.at erreichbar. Heinisch-Hosek verwies auch auf andere Maßnahmen zur Förderung von Mädchen und Frauen in technischen Berufen, z.B. auf den Girls´ Day und den GIRLS DAY MINI. Der Girls´ Day (Töchtertag) ist ein internationaler Aktionstag. Er bietet Schülerinnen die Möglichkeit, in handwerklichen, technischen und naturwissenschaftlichen Betrieben Berufe kennen zu lernen. Außerdem können sie ihre eigenen Fähigkeiten erforschen und wichtige Kontakte knüpfen. Bühnen bauen, Computer programmieren, Videos erstellen, Autos reparieren, Chemikalien mischen – es gibt unzählige Berufe, die an diesem Tag ausprobiert werden können! Erstmals findet auch ein Girls´ Day für Kindergartenkinder statt: GIRLS DAY MINI. Der Girls´ Day findet in den verschiedenen Bundesländern statt und auch im Bundesdienst. Nähere Informationen hierzu gibt es auf: www.bmbf.gv.at/frauen/girlsday © Bundesministerium für Bildung und Frauen - Abteilung IV/1, Minoritenplatz 5, 1014 Wien FH Infoabend / FH Bilgilendirme Akşamı Berufsbegleitende Studiengänge Betriebswirtschaft © FH Vorarlberg Entgeltliche Einschaltung 27 Nisan günü, Ekonomi (İktisat) Bölümü ile ilgili alacağınız çok önemli bilgilerle hayatınızda bir dönüm noktası olabilir. Bu tarihi kaçırmayın. Sie interessieren sich für ein berufsbegleitendes Studium Betriebswirtschaft an der FH Vorarlberg? Dann sollten Sie den 27. April 2015, 18:00 bis 21:00 Uhr unbedingt vormerken. Beim Infoabend der berufsbegleitenden Studiengänge Betriebswirtschaft erfahren Sie alles über die Inhalte und den Aufbau der einzelnen Studiengänge. Alle Fragen zu den Zugangsvoraussetzungen, den Anforderungen bis hin zu den Karrierechancen werden beantwortet. Darüber hinaus bekommen Sie Einblicke in den Studienalltag an der FH Vorarlberg und was es heißt, berufsbegleitend zu studieren. Anschließend an die Präsentationen der Studiengänge haben Sie Gelegenheit, mit dem Studiengangsleiter Prof. (FH) Dr. Markus Ilg sowie Studierenden und AbsolventInnen ins Gespräch zu kommen. Nützen Sie diese Chance für eine ausführliche Beratung. Der Infoabend soll Ihnen eine Entscheidungshilfe auf Ihrem Weg zum Studium sein. Anmeldeschluss für den Studienbeginn in Herbst ist der 15. Mai. Von 18.00 bis 19.00 Uhr steht der Bachelor Internationale Betriebswirtschaft, berufsbegleitend im Zentrum. Von 19.00 bis 20.00 Uhr die berufsbegleitenden Master „Accounting, Controlling & Finance“,„Business Process Management“, „International Marketing & Sales“. Anschließend gibt es einen Umtrunk und Austausch. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen. Erfahren Sie vor Ort, wie Sie Ihre Zukunft mit einem berufsbegleitenden Wirtschaftsstudium entscheidend verändern können! Kommen Sie am Montag, 27. April, um 18 Uhr an die FH Vorarlberg nach Dornbirn. Raum W206 - CAMPUS V Hochschulstraße 1, Dornbirn www.v.at