16.04.2015 Aufrufe

Ratgeber Zukunft (Frühling 2015)

der Wirtschaftsstandort Heilbronn-Franken bietet für junge Leute, Absolventen und Schulabgänger vielseitige Möglichkeiten, ihre berufliche Zukunft zu gestalten. Dieser Premium-Ratgeber entsteht in Kooperation mit den Schulämtern und dem Oberschulamt und ist als Leitfaden für den Berufs- und Karriereeinstieg konzipiert.

der Wirtschaftsstandort Heilbronn-Franken bietet für junge Leute, Absolventen und Schulabgänger vielseitige Möglichkeiten, ihre berufliche Zukunft zu gestalten.

Dieser Premium-Ratgeber entsteht in Kooperation mit den Schulämtern und dem Oberschulamt und ist als Leitfaden für den Berufs- und Karriereeinstieg konzipiert.

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pro<br />

MAGAZIN<br />

<strong>Frühling</strong> <strong>2015</strong><br />

Top-Chancen für<br />

Jugendliche<br />

in Heilbronn-Franken<br />

Ausbildung<br />

Studium<br />

Karriere


Kreative Schule für kreative Köpfe!<br />

Editorial<br />

Hey ihr<br />

Lieben,<br />

3<br />

Besuchen Sie uns!<br />

21. März <strong>2015</strong> |<br />

Große Werkschau 10 – 15 Uhr<br />

10 Jahre Modeschule<br />

Heilbronn mit Modenschau<br />

Technisches Gymnasium<br />

> Profil Gestaltungs- und Medientechnik<br />

> Neigungszug Journalismus,<br />

Sport, Bildende Kunst<br />

Wirtschaftsgymnasium<br />

> Neigungszug Recht<br />

> Neigungszug Werbung /<br />

Eventmanagement<br />

Berufsfachschule Wirtschaft<br />

> Profil Soziales / Medien<br />

Berufsfachschule Mode und Design<br />

Berufsfachschule<br />

Farbe und Gestaltung<br />

16. – 18. April <strong>2015</strong> |<br />

IHK-HN Bildungsmesse<br />

Stand | F 04<br />

7. – 10. Mai <strong>2015</strong> |<br />

Messe Öhringen<br />

Berufskolleg Grafik-Design<br />

> Profil Experimentelles<br />

Design / 3 D-Gestaltung<br />

Berufskolleg Mode und Design<br />

> Profil Accessoire Design<br />

Berufskolleg Medien-Design<br />

> Profil Multimedia / Film<br />

und Video / Architektur<br />

Kaufmännisches<br />

Berufskolleg I + II<br />

> Profil Werbung / Sport /<br />

Tourismus / Soziales<br />

Mehr Infos unter oder www.akademie-bw.de oder bei der<br />

Akademie für Kommunikation | Frankfurter Straße 81 – 85 | 74072 Heilbronn<br />

Telefon 0 71 31 / 59 493-0 | Wir sind eine bekenntnisfreie Schule.<br />

Gratuliere euch, bald habt ihr es geschafft!<br />

Nicht mehr lange und ihr habt euren Abschluss<br />

in der Tasche. Weg von der Schulbank<br />

– rein ins Berufsleben. Jetzt geht‘s erst<br />

richtig los. Endlich die erste eigene Kohle<br />

verdienen und das machen, was wirklich<br />

Spaß macht.<br />

Kaum eine Zeit ist so spannend wie die,<br />

die jetzt vor euch liegt. Denn jetzt macht ihr<br />

euch Gedanken darüber, wie‘s in <strong>Zukunft</strong><br />

weitergehen soll. Wollt ihr an die Uni? Ins<br />

Ausland? Oder doch lieber eine Ausbildung<br />

machen? Aber welche? Das sind Fragen,<br />

die euch sicher immer wieder durch den<br />

Kopf schwirren. Aber keine Sorge – das geht<br />

jedem so.<br />

Auch wir haben uns ein bisschen den<br />

Kopf für euch zerbrochen und die wirklich<br />

wichtigen Fragen durchgekaut: Wo gibt‘s die<br />

meiste Kohle? Wie findet man überhaupt den<br />

passenden Job? Wie gelingt es, einen Personaler<br />

von sich zu überzeugen? Wie bleibt<br />

man cool im Bewerbungsgespräch?<br />

Und da auch wir die Weisheit nicht mit<br />

Löffeln gefuttert haben, haben wir uns Hilfe<br />

ins Boot geholt – und zwar Profis, die es wissen<br />

müssen (zumindest weitaus besser als wir<br />

das tun). Ob uns das gelungen ist? Gute Frage.<br />

Wie wär‘s wenn ihr das selbst bewertet.<br />

Vielleicht findet ihr ja auf den kommenden<br />

Seiten ein paar hilfreiche Tipps, die euch die<br />

Berufswahl erleichtern, euch auf die Sprünge<br />

helfen oder ganz einfach noch die eine oder<br />

andere offene Frage beantworten. Wir wünschen<br />

euch viel Spaß beim Lesen, ein glückliches<br />

Händchen bei der Berufswahl und vor<br />

allem: viel Erfolg.<br />

lydia.knirsch@pro-vs.de<br />

Schule | Ausbildung | Beruf |<br />

Hier will ich lernen


4<br />

Inhalt<br />

5<br />

Editorial...................................................................................................................................... 3<br />

I Erste Schritte<br />

Job-O-Mat: Welcher Job passt zu dir?....................................................................................... 6<br />

Auf Umwegen zum Wunschberuf: Wie Stars das wurden, was sie heute sind..................... 8<br />

Überblick im Bewerbungsdschungel: Die besten Anlaufstellen zur Orientierung............ 10<br />

Das erwarten Unternehmen: Jenny Wacker kennt die Ansprüche....................................... 12<br />

Falscher Lebenslauf: Häufige Fehler auf einen Blick........................................................... 16<br />

Das Bewerbungsfoto: Dos and Don‘ts in Sachen Bilder...................................................... 18<br />

Kleiderschrank voll, aber nichts zum Anziehen?: Der passende Dresscode.................... 22<br />

Das richtige Verhalten: So punktest du beim Vorstellungsgespräch..................................... 24<br />

Bewerbungsgespräch? Mit diesen Tipps bleibst du cool: Ein Personaler weiß Rat...... 26<br />

Eine Prioritätenliste kann helfen: Das tust du bei mehreren Zusagen................................. 32<br />

III Durchstarter<br />

Selbstbewusster durch den Beruf: Özge Yildiz wird Friseurin......................................... 70<br />

Paradies für kreative Ideen: Serkan Güzelcoban kocht aus Leidenschaft........................... 72<br />

Schuhe sind im Nu durchgelaufen: Saskia Hofelich wird Hotelfachfrau.......................... 74<br />

Hobel, Sägen, Holzspäne: Lena Schmidt arbeitet als Schreinerin....................................... 76<br />

Täglich Warenflüsse steuern: Angela Bauer ist Fachkraft für Lagerlogistik...................... 78<br />

Bohren, Fräsen, Feilen: Zwei Industriemechaniker berichten.............................................. 80<br />

II Auf der Überholspur<br />

Heiß begehrt: Diese Jobs sind besonders beliebt................................................................... 36<br />

Ab ins Ausland: Möglichkeiten, in die Ferne zu gelangen..................................................... 38<br />

Von Barbecue und Kängurus: Sandra Werner jobbt sich durch Australien......................... 40<br />

La Dolce Vita in Italien: Lena Koch macht ein Auslandssemester in Siena........................... 42<br />

Croissant zum Frühstück: Katrin Eggensperger als Au-Pair in Paris.................................. 46<br />

See you, Boss!: Mario Hilpert arbeitet in den USA.............................................................. 48<br />

Studieren in nächster Nähe: Möglichkeiten in Baden-Württemberg.................................. 50<br />

International aufgestellt, regional verwurzelt: Regionale Hochschulen im Porträt.......... 52<br />

Etwas Außergewöhnlich gefällig?: Studiengang Gesundheitsmanagement ...................... 54<br />

Exotische Alternativen: Die schrägsten Studiengänge in Heilbronn-Franken...................... 58<br />

Auf dem Weg zum Traumstudium: Studienberaterin Katja Eickert im Interview.............. 60<br />

Kein Geld fürs Studium? Der Staat hilft!: So bekommst du BAFöG................................. 64<br />

Weiblich, 20, liebenswert sucht: Valentina Kress auf Wohnungssuche.............................. 66<br />

Impressum<br />

pVS – pro Verlag und Service<br />

GmbH & Co. KG<br />

Stauffenbergstraße 18<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Geschäftsführer:<br />

Tilmann Distelbarth,<br />

Bernd Herzberger<br />

Verlagsleiter:<br />

Marcus Baumann<br />

Redaktion:<br />

Lydia-Kathrin Knirsch (Ltg.),<br />

Anja Gladisch<br />

Redaktionelle Mitarbeiter:<br />

Andreas Scholz, Valentina Kress,<br />

Sonja Alexa Schmitz,<br />

Michael Bächle<br />

Anzeigen:<br />

Rainer Paschke (Ltg.),<br />

Dunja Moll, Sevda Trifunovic<br />

Vertrieb:<br />

Nathalie Toth<br />

Gestaltung:<br />

HSt-CrossMedia,<br />

Stefanie Völlinger, Stefanie Massa<br />

Druck und Herstellung:<br />

Möller Druck und Verlag GmbH<br />

www.pro-magazin.de<br />

info@pro-vs.de


6<br />

7<br />

Welcher Job<br />

passt zu dir?<br />

Du bist noch auf der Suche nach dem passenden<br />

Beruf, hast aber noch keinen Plan, was du einmal<br />

werden möchtest? Unser Job-O-Mat kann dir<br />

deine Entscheidung erleichtern. Kreuze einfach<br />

die Antwort an, die am ehesten zu dir passt<br />

und schaue am Schluss, für welche Antwortmöglichkeit<br />

du dich am häufigsten entschieden hast.<br />

Was ist dein liebstes Schulfach?<br />

a Gemeinschaftskunde/Sozialkunde<br />

b Mathematik/Informatik<br />

c Kunst/Musik<br />

d Deutsch/Fremdsprachen<br />

e Technik<br />

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?<br />

a Ich bessere mein Taschengeld mit<br />

Nachhilfestunden auf oder passe auf die<br />

Kinder meiner Nachbarin auf.<br />

b Ich interessiere mich für technische<br />

Zusammenhänge und helfe gerne aus bei<br />

Fragen rund um Computer und Co.<br />

c Am liebsten hänge ich mit meinen<br />

Kollegen von der Band ab oder<br />

dekoriere meine Umgebung neu.<br />

d Die meiste Zeit verbringe ich am<br />

Telefon, surfe im Netz und aktualisiere<br />

meinen Blog.<br />

e Wenn ich Zeit habe, schraube ich am<br />

Auto rum oder helfe meinem Vater im<br />

Schuppen.<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

Wir würdest du dich selbst und deinen<br />

Kleidungsstil beschreiben?<br />

a Hauptsache bequem und kuschelig.<br />

b Ich trage gerne Hemden, am liebsten mit<br />

Karomuster. Dazu eine passende Jeans.<br />

c Mode ist mir extrem wichtig. Mein Look<br />

muss mit der Zeit gehen.<br />

d Immer dem Anlass entsprechend. Von<br />

schick bis lässig ist alles dabei.<br />

e Praktisch muss es sein und es darf auch<br />

mal dreckig werden.<br />

Welche Charaktereigenschaften würden dir<br />

deine Freunde zuschreiben?<br />

a Geduldig, hilfsbereit, freundlich<br />

b Erfinderisch, pragmatisch, neugierig<br />

c Lebensfroh, bunt, fröhlich<br />

d Offen, spontan, tolerant<br />

e Akkurat, verantwortungsbewusst,<br />

engagiert<br />

Was erwartest du von deinem Beruf?<br />

a Ich möchte gebraucht werden.<br />

b Ich möchte meine Ideen verwirklichen<br />

können.<br />

c Ich möchte mich ausleben. Geld spielt<br />

dabei eine eher untergeordnete Rolle.<br />

d Ich möchte im Team arbeiten und immer<br />

Neues kennenlernen.<br />

e Ich möchte selbstständig sein können<br />

und mich für den Beruf nicht verbiegen<br />

müssen.<br />

Überwiegend Antwort a:<br />

Du bist ein Mensch, dem soziales Engagement<br />

sehr wichtig ist. Du magst es, für andere<br />

da zu sein und Menschen in deiner Umgebung<br />

zu unterstützen. Für dich käme eine<br />

Ausbildung als Kranken- oder Altenpfleger<br />

infrage. Genauso gut bist du im Umgang mit<br />

kleinen Kindern oder Tieren. Daher würde<br />

auch Hebamme, Erzieher oder Tierpfleger zu<br />

dir passen. Wenn du studieren möchtest, wäre<br />

ein Lehramts-, oder (Tier-)Medizinstudium<br />

das Richtige für dich.<br />

Überwiegend Antwort b:<br />

Du bist wissbegierig und technikaffin. Für<br />

dich kommt Stillstand nicht infrage. Eine<br />

Ausbildung zum Elektriker, Mechaniker oder<br />

Mechatroniker könnte dir viel Freude bereiten.<br />

Wenn es dich an die Hochschule zieht,<br />

bist du bei den Ingenieurwissenschaften gut<br />

aufgehoben. Aber auch ein Informatikstudium<br />

könnte interessant sein.<br />

Welchen Schlumpf findest du am coolsten?<br />

a Papa Schlumpf<br />

b Schlaubi<br />

c Beauty<br />

d Schlumpfine<br />

e Handi<br />

Überwiegend Antwort c:<br />

Du lebst deinen Traum und es ist dir sehr<br />

wichtig, deine Ideen zu verwirklichen. Du<br />

legst viel Wert auf Ästhetik – sowohl bei dir,<br />

aber auch in deiner Umgebung. Eine Ausbildung<br />

zum Fotografen, Floristen oder Friseur<br />

wäre dein Ding. Du willst an die Uni? Auch<br />

kein Problem! Fächer wie (Innen-)Architektur,<br />

Modedesign, Musik oder Kunst werden<br />

dich begeistern.<br />

Überwiegend Antwort d:<br />

Die Arbeit mit anderen Menschen steht für<br />

dich im Vordergrund. Du möchtest kein Eigenbrötler<br />

sein, dich zieht es nach draußen.<br />

Außerdem kannst du gut zuhören und mit anderen<br />

mitempfinden. Ein Job als Stewardess,<br />

Barkeeper oder Call-Center-Agent käme für<br />

dich infrage. Auch die Arbeit als Journalist<br />

oder Unternehmensberater liegt dir.<br />

Überwiegend Antwort e:<br />

Die handwerkliche Arbeit ist voll deins. Du<br />

bist ein Schaffer, kein Bürohengst. Die Ergebnisse<br />

deiner Leistung zaubern dir ein<br />

Lächeln ins Gesicht. Auch die Arbeitszeiten<br />

spielen nicht die erste Geige. Passen könnte<br />

der Beruf des Bäckers, Metzgers, Kochs,<br />

Schreiners oder Maurers. Auch als Landwirt<br />

bist du auf der richtigen Spur. (red)


Foto: Shutterstock<br />

8<br />

Auf Umwegen zum<br />

Wunschberuf<br />

Es gibt nicht immer den einen vorgezeichneten<br />

Weg, wie du zu deinem Traumberuf kommen kannst.<br />

Auch Promis haben zum Teil auf anderen<br />

Pfaden ihr Ziel erreicht.<br />

Sie standen im Labor, haben Versicherungen<br />

verkauft, Kindern das Schwimmen beigebracht,<br />

Brötchen gebacken oder Bücher gewälzt.<br />

Und was hat ihnen das eingebracht?<br />

Richtig – Ruhm und Ehre. Denn heute stehen<br />

sie im Rampenlicht und (fast) jeder kennt sie.<br />

Doch die Wege der Promis, die wir euch hier<br />

vorstellen, waren keineswegs von Vornherein<br />

vorgezeichnet.<br />

Sie ist die mächtigste Frau der Welt<br />

– und das seit vielen Jahren in Folge: Angela<br />

Merkel repräsentiert als Kanzlerin die<br />

Bundesrepublik Deutschland. Doch dass sie<br />

einmal derart erfolgreich sein würde, das<br />

war nicht immer so klar. Denn Politikerin<br />

zu werden, war eigentlich nicht ihr erklärtes<br />

Berufsziel. Man munkelt, dass sie eigentlich<br />

Russischlehrerin werden wollte. Fakt ist aber,<br />

dass sie nach dem Abi studierte – nicht aber<br />

Politik- oder Sozialwissenschaften. Nein! Es<br />

war Physik. Ja! Unsere Bundeskanzlerin ist<br />

eigentlich eine Naturwissenschaftlerin. Verrückt,<br />

oder? Sie hat sogar in Physik promoviert,<br />

also ihren Doktor gemacht. Wer hätte<br />

gedacht, dass aus einer kleinen Labormaus<br />

im weißen Kittel die einflussreichste Frau der<br />

Welt werden würde.<br />

Dieter Bohlen kennt man als knallharten<br />

Juror mit losem Mundwerk aus der Castingshow<br />

„Deutschland sucht den Superstar“<br />

und als erfolgreichen Musikproduzenten.<br />

Doch auch unser Dieter hatte zunächst einmal<br />

ganz andere Ziele. Sehr bodenständig<br />

sollte es sein: Bohlen hat nach seinem Abitur<br />

an einem Wirtschaftsgymnasium Betriebswirtschaftslehre<br />

studiert – und das auf<br />

Wunsch von Mami und Papi. Schwer vorstellbar,<br />

dass aus dem BWL-Bücherwurm<br />

der erfolgreichste deutsche Musikproduzent<br />

mit zig Nummer-1-Hits geworden ist, oder?<br />

Wie stellt ihr euch eigentlich einen Versicherungskaufmann<br />

vor? Dunkler Anzug,<br />

redegewandt, seriös und zuverlässig. Oder?<br />

Keinesfalls würde man mit diesen Attributen<br />

den Komiker und TV-Moderator Oliver<br />

Angela Merkel als<br />

Physikerin? Kaum vorstellbar,<br />

aber wahr.<br />

Pocher in Verbindung bringen. Allerdings ist<br />

es kein Scherz: Pocher ist gelernter Versicherungskaufmann.<br />

Nach seinem Abschluss an<br />

einer Realschule in der Nähe von Hannover<br />

sah seine Karriere zunächst noch sehr viel<br />

ruhiger aus. Aber mal ehrlich, könntet ihr<br />

euch vorstellen, sich bei ihm über das Thema<br />

Lebensversicherung zu informieren oder gar<br />

eine bei ihm abzuschließen? Wohl kaum.<br />

Und auch der Mann, der Sommermärchen<br />

beinahe wahr werden ließ – war in seiner Jugend<br />

zunächst auf anderen Pfaden unterwegs.<br />

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann buk<br />

einmal im wahrsten Sinn des Wortes kleine<br />

Brötchen. Als Bäckergeselle half er in der väterlichen<br />

Bäckerei aus.<br />

_Bademeister<br />

Muskelprotz Ralf Möller, den man aus<br />

Actionfilmen und Co. kennt, in denen es ra-<br />

sant und skrupellos zur Sache geht, hat auch<br />

eine beschützende und weiche Seite. Das<br />

zeigt sich an seinen Wurzeln. Der Schauspieler<br />

war früher Bademeister, brachte Kindern<br />

das Schwimmen bei und sorgte dafür, dass<br />

im Schwimmbad kein Schabernack getrieben<br />

wird. Eher zufällig – na gut, seien wir ehrlich…<br />

es war sein Body – kam er zum Fernsehen<br />

und wurde ein bekannter Schauspieler.<br />

Ihr seht, es gibt keinen Masterplan, wie man<br />

seinen Wunschberuf erreichen kann. Ihr<br />

solltet euch also nicht demotivieren lassen,<br />

sondern an euch und eure Träume glauben.<br />

Denn: Einen vorgeschriebenen Weg gibt es<br />

nicht. Auch über Umwege könnt ihr zum Ziel<br />

kommen, auch wenn das – zugegeben – vielleicht<br />

etwas schwieriger ist.<br />

Lydia-Kathrin Knirsch<br />

9<br />

ERSTE SCHRITTE


Foto: shutterstock<br />

10<br />

Überblick im<br />

Bewerbungsdschungel<br />

Hilfe gibt es (fast) nie genug.<br />

Das gilt vor allem beim Thema Ausbildung und Bewerbung.<br />

Wir haben dir eine Übersicht zusammengestellt,<br />

wo du diese bekommst.<br />

lichkeiten kennenzulernen – und zwar letztlich<br />

vor Ort. Auch wer sich schon während<br />

der Schulzeit oder in den Ferien das Taschengeld<br />

aufpolieren möchte, ist hier an der richtigen<br />

Adresse. Denn „jobs4you“ vermittelt<br />

auch Ferien- und Nebenjobs. Konkreter wird<br />

es auf der Lehrstellenbörse der Industrie- und<br />

Handelskammer. Hier kannst du gezielt nach<br />

einer Ausbildung in deiner Nähe suchen. Wie<br />

das geht? Ganz einfach. Du rufst die Seite<br />

www.ihk-lehrstellenboerse.de auf und gibst<br />

Kriterien ein, die für dich wichtig sind – etwa<br />

ein bestimmtes Berufsfeld oder deine Postleitzahl.<br />

Und schwupps. Noch offene Stellen<br />

werden dir wie auf dem Silbertablett serviert.<br />

Wenn du dir lieber einen allgemeinen Überblick<br />

verschaffen möchtest, kannst du das auf<br />

11<br />

Job- oder Ausbildungsmessen tun. Auch bei<br />

uns gibt es die. Das Tolle daran, du kannst<br />

bewusst mit Unternehmen ins Gespräch kommen,<br />

die nach Azubis suchen. In der Regel<br />

triffst du dort auch auf junge Menschen, die<br />

bereits eine Ausbildung absolvieren – das<br />

heißt, du kannst hier deine Chance nutzen<br />

und gezielt nach Insiderinfos fragen. Die großen<br />

Ausbildungsmessen der Region stehen<br />

schon jetzt in den Startlöchern: Die Bildungsmesse<br />

Heilbronn findet vom 16. bis 18. April<br />

im Veranstaltungscenter redblue statt. In Lauda-Königshofen<br />

steht die Ausbildungsmesse<br />

vom 3. bis 4. Juli auf dem Programm. Und<br />

in Schwäbisch Hall lädt die VR Bank am 20.<br />

Juni wieder auf die Kocherwiesen zur Jobbörse<br />

ein. Lydia-Kathrin Knirsch<br />

Wer, wie, was und vor allem wo? Diese Fragen<br />

stellst du dir vielleicht, wenn du vor dem<br />

Abschluss stehst und noch nicht weißt, wohin<br />

die berufliche Reise gehen soll. Zu undurchsichtig<br />

scheint der Bewerbungsdschungel<br />

manchmal zu sein. Übersicht bewahren? Keine<br />

Chance! Gut, dass es da Hilfestellungen<br />

gibt, die dir auf die Sprünge helfen.<br />

Für viele die erste Adresse bei der Orientierung:<br />

das Berufsinformationszentrum<br />

(BIZ) der Agentur für Arbeit. Hier kannst<br />

du Informationen rund um Ausbildungsberufe<br />

und Studienmöglichkeiten finden oder<br />

dir kostenloses Infomaterial besorgen. Du<br />

erfährst, welchen Schulabschluss du für welche<br />

Ausbildung benötigst, was für Interessen<br />

du mitbringen solltest oder wo es freie Stellen<br />

gibt. Zur leichteren Orientierung gibt es<br />

im BIZ verschiedene „Themeninseln“. Vier<br />

Stück insgesamt. Sie gliedern sich in „Arbeit<br />

und Beruf“, „Ausbildung und Studium“, „Bewerbung“<br />

und „Ausland“. Zu jedem dieser<br />

Oberbegriffe werden dir hier die wichtigsten<br />

Infos geschnürt. Ein Beispiel: Du möch-<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

test nach der Schule ins Ausland, hast aber<br />

keine Ahnung, wie du dort hinkommst oder<br />

was du vor Ort machen kannst, um über die<br />

Runden zu kommen? Die Themeninsel „Ausland“<br />

erklärt, welche Möglichkeiten es gibt,<br />

in die Ferne zu gelangen, beantwortet dir die<br />

wichtigsten Fragen – sei’s zum Visum oder<br />

in welcher Währung man dort bezahlt – und<br />

bietet dir weiterführende Infos, auf die du<br />

zurückgreifen kannst. Fast überall gibt es ein<br />

solches Berufsinformationszentrum – auch<br />

in deiner Nähe. In der Region in Heilbronn,<br />

Tauberbischofsheim und Schwäbisch Hall.<br />

Wer sich bei der Suche nach Infos rund<br />

um den Beruf lieber bequem von Zuhause<br />

aus aufmacht, der wird auch im Internet<br />

fündig. Die Plattform „www.jobs4you.com“<br />

bietet eine Übersicht, wenn es um Praktika<br />

geht. Denn wo sonst lernt man so schnell die<br />

positiven und negativen Facetten eines Berufes<br />

kennen wie in einem Praktikum? Die Seite,<br />

die von der Wirtschaftsförderung Schwäbisch<br />

Hall aufgebaut wurde, bietet dir die<br />

Möglichkeit, Betriebe und Ausbildungsmög-<br />

Die Königsklasse<br />

der Lufttechnik, Regeltechnik und Antriebstechnik<br />

Bewegung durch Perfektion<br />

Ob New York, London, Berlin, Shanghai, Künzelsau<br />

Dabei sein und <strong>Zukunft</strong> gestalten<br />

Vom Auszubildenden zur Führungskraft:<br />

wir fördern Nachwuchs von Anfang an!<br />

Ausbildungsabteilung<br />

Tel. +49 (0) 7940 16-717<br />

ausbildung@ziehl-abegg.de<br />

ZIEHL-ABEGG SE | Heinz-Ziehl-Straße | 74653 Künzelsau | ziehl-abegg.de<br />

Die Königsklasse in Lufttechnik, Regeltechnik und Antriebstechnik


12<br />

Das erwarten<br />

Unternehmen<br />

Ausbildungsleiterin Jenny Wacker<br />

von Ziehl-Abegg kennt die Ansprüche<br />

an Bewerber.<br />

Fittes Regelventil<br />

Fittes Regelventil<br />

sucht talentierte<br />

sucht talentierte<br />

Auszubildende<br />

Auszubildende<br />

&<br />

Studierende,<br />

Studierende,<br />

für die alles<br />

für die alles<br />

eine Frage<br />

eine Frage<br />

der Technik ist.<br />

der Technik ist.<br />

Wer vor dem Eintritt ins Berufsleben steht,<br />

trifft oft eine Entscheidung für Jahre oder gar<br />

Jahrzehnte. Und unter diesem Aspekt sollte<br />

jeder auch den Aufwand dafür ansetzen. Für<br />

mich als Ausbildungsleiterin beginnt der<br />

Bewerbungsprozess übrigens nicht mit dem<br />

Schreiben der Bewerbung – für mich setzt der<br />

Bewerbungsprozess schon viel früher ein: bei<br />

der Auswahl des geeigneten Berufsbildes und<br />

des passenden Ausbildungsunternehmens.<br />

Dabei muss jeder Bewerber ehrlich<br />

zu sich sein und seine Interessen mit den<br />

Schulnoten sowie seinen persönlichen Neigungen<br />

analysieren. Am besten fragt man<br />

sich: Würde ich einem Bewerber mit einem<br />

solchen Zeugnis die gewünschte Ausbildungsstelle<br />

geben? Oder im Klartext: Wer<br />

in Mathematik und den technischen Fächern<br />

knapp an der Vier vorbei schrammt, würde<br />

ich dem eine Ausbildung als Mechatroniker<br />

zutrauen? Wer in Deutsch und Englisch seit<br />

Jahren solide die Vier im Zeugnis hat, kann<br />

zu ihm eine Lehre als Industriekaufmann mit<br />

internationaler Zusatzqualifikation passen?<br />

Wer jetzt beim Lesen schmunzelt, der<br />

sollte einmal uns Personalern über die Schulter<br />

schauen, wenn wir Bewerbungen sichten.<br />

Selbstüberschätzung ist eine schlechte<br />

Triebfeder im Bewerbungsprozess. Wer sich<br />

mit schlechten Noten auf einen Trend-Beruf<br />

fixiert, der wird es schwer haben.<br />

Aber schlechte Noten in einer Fächerkombination<br />

müssen kein Grund sein, den<br />

Kopf hängen zu lassen. Wer sich umschaut,<br />

Bei Bürkert Fluid Control Systems und seinen Partnerunternehmen steht die Zeit nie still. Wir sind mutig<br />

Bei Bürkert Fluid Control Systems und seinen Partnerunternehmen steht die Zeit nie still. Wir sind mutig<br />

genug, über Grenzen hinweg zu denken und neue Wege zu gehen. Profitieren Sie im Rahmen einer<br />

genug, über Grenzen hinweg zu denken und neue Wege zu gehen. Profitieren Sie im Rahmen einer<br />

Ausbildung oder eines Studiums von diesem lebendigen Umfeld, das alle Möglichkeiten für Sie bereithält,<br />

Ausbildung oder eines Studiums von diesem lebendigen Umfeld, das alle Möglichkeiten für Sie bereithält,<br />

Sie fördert und fordert und gleichzeitig einen kollegialen Teamgeist verspricht!<br />

Sie fördert und fordert und gleichzeitig einen kollegialen Teamgeist verspricht!<br />

Wählen Sie Ihre Chance aus vielfältigen Möglichkeiten (m/w):<br />

Wählen Sie Ihre Chance aus vielfältigen Möglichkeiten (m/w):<br />

• Elektroniker<br />

• Elektroniker<br />

• Industriekaufmann<br />

• Industriekaufmann<br />

für Geräte und Systeme<br />

auch mit Zusatz IWM<br />

für Geräte und Systeme<br />

auch mit Zusatz IWM<br />

• Industrieelektriker<br />

• Industrieelektriker<br />

• Mechatroniker<br />

• Mechatroniker<br />

• Maschinen- und<br />

• Maschinen- Anlagenführer und<br />

Anlagenführer<br />

• Fachinformatiker<br />

• Fachinformatiker<br />

• Fachlagerist<br />

• Fachlagerist<br />

• Produktionstechnologe<br />

• Produktionstechnologe<br />

• Technischer<br />

• Technischer<br />

Produktdesigner<br />

Produktdesigner<br />

• Fachkraft für<br />

• Fachkraft Lagerlogistik für<br />

Lagerlogistik<br />

• Mechaniker<br />

• Mechaniker<br />

Industrie-, Werkzeug- oder<br />

Industrie-, Verfahrensmechaniker<br />

Werkzeug- oder<br />

Verfahrensmechaniker<br />

• Bachelor of Science (RWH)<br />

• Bachelor of Science (RWH)<br />

Kooperativer Studiengang Elektrotechnik<br />

Kooperativer Studiengang Elektrotechnik<br />

• Bachelor of Engineering (RWH)<br />

• Bachelor of Engineering (RWH)<br />

Kooperativer Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen<br />

Kooperativer Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen<br />

• Bachelor of Science (DH)<br />

• Bachelor of Science (DH)<br />

Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik<br />

Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik<br />

• Bachelor of Engineering (DH)<br />

• Bachelor of Engineering (DH)<br />

Mechatronik, Elektrotechnik, Kunststofftechnik,<br />

Mechatronik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik*, Kunststofftechnik,<br />

Maschinenbau, WIW - Internat. Techn. Verfahrenstechnik*,<br />

Projektmanagement,<br />

WIW - Internat. Techn. Produktion Projektmanagement,<br />

und Logistik,<br />

WIW - Internat. Intern. Techn. Produktion Vertriebsmanagement<br />

und Logistik,<br />

WIW - Intern. Innovations- Techn. und Vertriebsmanagement<br />

Produktmanagement<br />

WIW - Innovations- und Produktmanagement<br />

*in *in Ingelfingen, Karlsruhe Karlsruhe oder oder Menden Menden<br />

Jenny Wacker kümmert sich mit ihrem Team<br />

um 170 Azubis und Studenten.<br />

Foto: privat<br />

NEUGIERIG? DANN FREUEN WIR UNS, SIE ZU UNSEREM TAG DER AUSBILDUNG AM 18. APRIL <strong>2015</strong><br />

NEUGIERIG? VON 9 - 13 UHR DANN IN INGELFINGEN FREUEN WIR UNS, BEGRÜßEN SIE ZU ZU UNSEREM DÜRFEN. TAG DER AUSBILDUNG AM 18. APRIL <strong>2015</strong><br />

VON 9 - 13 UHR IN INGELFINGEN BEGRÜßEN ZU DÜRFEN.<br />

Wir uns auf Ihre Bewerbung unter ausbildung@buerkert.de.<br />

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Bürkert Fluid Control Systems<br />

Bürkert Ausbildungsteam Fluid Control Systems<br />

Ausbildungsteam<br />

Christian-Bürkert-Straße 13-17 | 74653 Ingelfingen<br />

Christian-Bürkert-Straße Telefon 07940/10-91 245 13-17 | 74653 Ingelfingen<br />

Telefon 07940/10-91 245<br />

Partnerunternehmen: www.bdg-online.de | www.akm-kunststofftechnik.de | www.zto-zerspanungstechnik.de<br />

Partnerunternehmen: www.bdg-online.de | www.akm-kunststofftechnik.de | www.zto-zerspanungstechnik.de<br />

Mutige gesucht.<br />

Mutige www.buerkert.de gesucht.<br />

www.buerkert.de


14<br />

der wird Berufsbilder entdecken, die vielleicht<br />

besser als ein gerade angesagter Ausbildungsberuf<br />

zu einem passen. Doch dort<br />

liegt schon die zweite Fehlerquelle: Manche<br />

schauen sich gar nicht um! Dabei bieten viele<br />

Unternehmen Berufsinfotage an, stellen sich<br />

auf Jobbörsen vor oder ermöglichen Praktika.<br />

_Vorbereitung<br />

Zum Umschauen gehört auch der Blick auf<br />

die Homepage des Unternehmens. Wer schon<br />

bei der Adresse auf der Bewerbungsmappe<br />

daneben liegt, dem kann eine mangelhafte<br />

Vorbereitung unterstellt werden. Mühe beim<br />

Erstellen einer Bewerbung bedeutet übrigens<br />

nicht, so zu lügen, dass sich die Balken biegen.<br />

Denn Lügen im Bewerbungsverfahren,<br />

ob schriftlich oder mündlich, haben wirklich<br />

kurze Beine. Wer eine gespielte Begeisterung<br />

für handwerkliche Tätigkeiten hervorhebt<br />

und als guter Schauspieler eine Lehre in diesem<br />

Bereich bekommt, der wird sich bald regelmäßig<br />

zur ungeliebten Arbeitsstelle quälen<br />

– und die Ausbilder in der Lehrwerkstatt<br />

werden auch wenig Freude empfinden.<br />

Eine Ausbildung ist eine Partnerschaft,<br />

in die beide Seiten viel einbringen: Der Auszubildende<br />

bringt neben seiner Arbeitszeit<br />

Begeisterung und Engagement mit, das Unternehmen<br />

bietet Ausbildungsmöglichkeiten<br />

in einem modernen Umfeld mit hilfsbereiten<br />

Kollegen und gegebenenfalls Auslandsaufenthalten.<br />

Daher haben beide Seiten ein Interesse,<br />

dass eine solche Partnerschaft auch die<br />

Ausbildungszeit hält – und da es bei Ziehl-<br />

Abegg schon zum Ausbildungsbeginn eine<br />

unbefristete Arbeitsplatzgarantie für die Zeit<br />

danach gibt, ist uns eine sehr gute Partnerschaft<br />

besonders wichtig.<br />

Schulnoten sind für uns schon ein Indiz:<br />

Wer quer durch alle Fächer schlecht ist, aber<br />

im Vorstellungsgespräch brilliert, dem kann<br />

man Faulheit unterstellen. Wer Produkt-Designer<br />

werden will, dem verhauen schlechte<br />

Noten in Sport oder Musik nicht die Auswahlchancen.<br />

Auch mit einem durchwachsenen<br />

Zeugnis kann man punkten: Wenn es<br />

ehrenamtliches Engagement oder musische<br />

Fähigkeiten gibt. „Was hat es mit einer Ausbildungsstelle<br />

als Elektroniker zu tun, dass<br />

ich seit sechs Jahren im Musikverein Trompete<br />

spielen“, fragen junge Leute. Die Antwort<br />

ist einfach: Wer über Jahre ein Instrument<br />

spielt, der zeigt Biss – denn bei jedem<br />

Instrument gibt es zähe Phasen, die durchgestanden<br />

werden müssen.<br />

_Facebook und Co.<br />

Die Sorge, dass wir bei jedem Bewerber für<br />

eine Ausbildungsstelle tagelang durchs Netz<br />

surfen, ist unbegründet. Das wäre bei fast 800<br />

Bewerbungen auf 55 Stellen auch gar nicht<br />

machbar. Gibt es aber eine große Diskrepanz<br />

zwischen Schulnoten und Bewerbungsschreiben,<br />

dann hilft die Internetsuche schon<br />

weiter. Unabhängig von einem Bewerbungsverfahren:<br />

Bei Facebook und Co. sollte nur<br />

das online gestellt werden, was man auch<br />

jedem Nachbarn, Lehrer oder den Eltern<br />

erzählen würde.<br />

„Wie sieht die ideale Bewerbung aus?“,<br />

werden wir oft gefragt. Die ideale Bewerbung<br />

besteht aus einem Anschreiben, einem<br />

Lebenslauf und Kopien von Dokumenten wie<br />

dem jüngsten Schulzeugnis, Bescheinigungen<br />

über Praktika oder Kurse. Wer es trotz<br />

der Korrekturfunktion in Word schafft, mehrere<br />

Rechtschreibfehler zu setzen, fällt auf –<br />

leider nicht positiv.<br />

Sollte es trotz aller Mühe eine Absage<br />

geben, dann sollte man nicht traurig sein.<br />

Vielleicht passt es ja nur in einer bestimmten<br />

Firma nicht oder es ist eben ein Jahr, in dem<br />

gerade der gewünschte Ausbildungsgang von<br />

Bewerbern überrannt wird. Oder – mangelnde<br />

Vorbereitung – es gibt in dem Wunsch-Unternehmen<br />

diesen Ausbildungsgang gar nicht.<br />

Jenny Wacker<br />

Berufsfachschule<br />

97980 Bad Mergentheim<br />

Tel.: 07931/58-3741<br />

bildungszentrum@ckbm.de<br />

Berufsfachschule<br />

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mit <strong>Zukunft</strong>:<br />

Mehr Apps als du denkst<br />

Gesundheits-&<br />

Krankenpflege<br />

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Physiotherapie<br />

Kinder-<br />

Kinderkrankenkrankenpflegpflege<br />

Karriere<br />

Berufsfachschule<br />

97941 97980 Tauberbischofsheim<br />

Bad Mergentheim<br />

Tel.: Tel.: 09341/800-1271<br />

07931/58-3741<br />

bildungszentrum@khtbb.de<br />

bildungszentrum@ckbm.de<br />

Fachschule Berufsfachschule für Physiotherapie<br />

97980 97941 Bad Tauberbischofsheim<br />

Mergentheim<br />

Tel.: Tel.: 07931/9870-0 09341/800-1271<br />

info@bildungszentrum-mgh.de<br />

bildungszentrum@khtbb.de<br />

Fachschule für Physiotherapie<br />

97980 Bad Mergentheim<br />

Tel.: 07931/9870-0<br />

info@bildungszentrum-mgh.de<br />

www.khtbb.de<br />

www.ckbm.de Berufsfachschule www.bildungszentrum-mgh.de<br />

www.khtbb.de Berufsfachschule Fachschule für Physiotherapie www.bildungszentrum-mgh.de<br />

Berufsfachschule<br />

97941 Tauberbischofsheim 97980 Bad 97980 Mergentheim Bad Mergentheim 97941 Tauberbischofsheim<br />

Tel.: 09341/800-1271 Tel.: 07931/58-3741 Tel.: 07931/9870-0 Tel.: 09341/800-1271<br />

bildungszentrum@khtbb.de bildungszentrum@ckbm.de<br />

info@bildungszentrum-mgh.debildungszentrum@khtbb.de<br />

www.khtbb.de<br />

www.ckbm.de www.bildungszentrum-mgh.dewww.khtbb.de<br />

Infos zur Pflege auch im Film: Infos zur Pflege auch im Film:<br />

Berufsfachschule www.youtube.com/watch?v=b7oWgyXl0LU<br />

Fachschule für Physiotherapie www.youtube.com/watch?v=b7oWgyXl0LU<br />

97941 Tauberbischofsheim<br />

97980 Bad Mergentheim<br />

Tel.: 09341/800-1271<br />

Tel.: 07931/9870-0<br />

bildungszentrum@khtbb.de Infos info@bildungszentrum-mgh.de<br />

zur Pflege auch im Film:<br />

Infos zur Pflege auch im Film:<br />

www.khtbb.de<br />

www.youtube.com/watch?v=b7oWgyXl0LU<br />

www.bildungszentrum-mgh.de<br />

www.youtube.com/watch?v=b7o<br />

Infos zur Pflege auch im Film:<br />

www.youtube.com/watch?v=b7oWgyXl0LU<br />

Altenpflege<br />

Altenpflege<br />

ERSTE SCHRITTE


16<br />

Falscher<br />

Lebenslauf<br />

Sophie Wachtermann Telefon: 07933 123456<br />

Mühlenstraßen 44 Mobil: 0175 12345678<br />

97993 Creglingen E-Mail: suesse.sophie@online.de<br />

Lebenslauf<br />

Zur Person<br />

Name Sophie Wachtermann,<br />

genannt Miss Sophie<br />

Geburtsort Deutschland<br />

Nationalität deutsch<br />

Eltern Jürgen Wachtermann, Mechatroniker<br />

Susanne Wachtermann, geb. Eiermann, Hotelfachfrau<br />

Geschwister Thomas Wachtermann, 24 Jahre, Student<br />

Schulbildung<br />

2001 – 2005 Grundschule Creglingen<br />

2005 – 2013 Gymnasium<br />

Berufliche Erfahrungen<br />

Praktika<br />

02/2010 Dreitägiges Praktikum beim Friseur Aladin<br />

04/2011 BOGy<br />

Besondere Interessen und Fähigkeiten<br />

Sprachkenntnisse Englisch<br />

Französisch<br />

EDV-Kenntnisse Word, Power Point<br />

Interessen Party machen, Mode, lange schlafen, TV gucken<br />

1.<br />

2.<br />

3.<br />

4.<br />

5.<br />

6.<br />

7.<br />

Benutze eine seriöse E-Mailadresse.<br />

Kosenamen oder Abkürzungen haben im<br />

Lebenslauf nichts verloren.<br />

Spitznamen sind deine Privatsache und<br />

interessieren deinen potenziellen Chef<br />

eigentlich nicht.<br />

Ein Foto ist heute kein Muss mehr. Wenn<br />

du aber eines verwenden möchtest, dann<br />

beachte unsere Tipps auf Seite 18.<br />

Mach präzise Angaben, wann und in<br />

welcher Stadt du geboren bist.<br />

Deine Nationalität musst du nicht<br />

nennen. Wir leben in einer globalisierten<br />

Welt, in der die Herkunft für einen Job<br />

keine Rolle spielen sollte.<br />

Es geht um deine Person, nicht um deine<br />

Familie. Nur wenn ein Bezug zu deinem<br />

Beruf besteht, kannst du den Job deiner<br />

Eltern auch erwähnen.<br />

Chronologie ist wichtig. Deinen Arbeitgeber<br />

interessiert deine aktuelle Situation<br />

8.<br />

9.<br />

10.<br />

11.<br />

12.<br />

13.<br />

Gemeinsam überlegt handeln<br />

Wir suchen für 2016 junge Menschen mit eigenständiger Arbeitsweise,<br />

Identifikations- und Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit und Tatkraft:<br />

Studium<br />

• Bachelor of Arts (DHBW)<br />

Betriebswirtschaftslehre Industrie<br />

• Bachelor of Engineering (DHBW)<br />

Maschinenbau<br />

Wirtschaftsingenieurwesen<br />

• Kooperatives Studien modell (RWH)<br />

Studiengang Elektrotechnik<br />

am meisten. Deswegen: Nenne deine<br />

jüngsten Stationen im Lebenslauf zuerst<br />

und arbeite dich dann zu den älteren vor.<br />

Welche Schule hast du besucht?<br />

Mach genaue Angaben.<br />

Hat dieses Praktikum Relevanz für deinen<br />

Wunschberuf? Nenne hier vor allem die<br />

Erfahrungen, die du in der entsprechenden<br />

Branche gesammelt hast und mach<br />

detaillierte Angaben, was du vor Ort<br />

gemacht hast.<br />

Hast du einen Nebenjob oder engagierst<br />

du dich ehrenamtlich? Schreibe das auf<br />

jeden Fall in deinen Lebenslauf. Das zeugt<br />

von Ehrgeiz, Fleiß und sozialem Einsatz.<br />

Welches Sprachniveau beherrschst du?<br />

Mach Werbung in eigener Sache. Willst<br />

du wirklich wie eine Partymaus wirken?<br />

Unterschrift und Datum sind ein Muss.<br />

Aktualität und Authentizität müssen<br />

erkennbar sein. (red)<br />

Ausbildung<br />

• Elektroniker/-in<br />

• Fachkraft für Lager logistik<br />

• Industrieelektriker/-in<br />

• Industriekauffrau/-mann<br />

• Maschinen- und Anlagenführer/-in<br />

• Technische/r Produktdesigner/-in<br />

• Verfahrensmechaniker/-in<br />

• Werkzeugmechaniker/-in<br />

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG<br />

www.gemu-group.com/karriere · ausbildung@gemue.de · http://ausbildung.gemue.de<br />

ERSTE SCHRITTE


18<br />

Das Bewerbungsfoto<br />

www.bechtle-azubit.dew.b<br />

Was in der Freizeit bequem<br />

und lässig sein kann,<br />

hat auf Bewerbungsfotos<br />

nichts zu suchen. Kapuzenpullis,<br />

Cappies oder<br />

Sonnenbrillen gehen gar<br />

nicht. Nicht in jedem<br />

Beruf ist ein schicker Blazer oder ein<br />

dunkles Sakko Pflicht, dennoch sollte es<br />

auch nicht zu leger sein.<br />

Geize mit deinen Reizen! Zu<br />

tiefe Einblicke sind fehl am<br />

Platz. Was in der Disco den<br />

Jungs gefällt, muss nicht auch<br />

der Chef sehen. Aber auch das<br />

Gegenteil ist nicht gut: Rollkragenpullover<br />

oder dicker Schal<br />

müssen auch nicht sein. Die<br />

goldene Mitte wäre hier ideal.<br />

Weniger ist mehr. Das gilt in Sachen<br />

Make-Up ganz besonders.<br />

Wenn auch knallroter Lippenstift<br />

und Smokey-Eyes sexy<br />

aussehen und am Abend beliebt<br />

sind, der potenzielle Chef<br />

sollte von einer zu auffälligen<br />

Schminke nicht abgelenkt<br />

werden.<br />

Auch wenn der Kumpel ein<br />

guter Fotograf ist, Schnappschüsse<br />

vor heimischer Kulisse<br />

oder gar im Urlaub sind<br />

unprofessionell. Der Hintergrund<br />

deines Fotos darf in<br />

keinem Fall zu unruhig sein<br />

und dadurch von deinem<br />

Gesicht ablenken.<br />

Statementketten, grelle Farben<br />

und wilde Muster sind voll im<br />

Trend. Aber auch sie lenken<br />

auf deinem Bewerbungsfoto<br />

zu sehr vom Wesentlichen ab<br />

– nämlich von dir. Dezenter<br />

Schmuck – etwa Perlen – und<br />

gedeckte Farben sind hier das<br />

Richtige.<br />

Wirke natürlich und freundlich<br />

auf deinem Foto. Übertrieben<br />

lächelnd, genervt<br />

oder grimmig schreckt ab.<br />

Ein gerader Blick und ein<br />

charmantes Lächeln kommen<br />

hingegen gut an.<br />

Das ist es! Dein gelungenes<br />

Bewerbungsfoto sollte<br />

so aussehen. Warum? Ein<br />

professioneller Fotograf hat<br />

hier ganze Arbeit geleistet.<br />

Licht, Kleidung, Lächeln –<br />

alles passt.<br />

Merke:<br />

_Gute Fotos stammen vom Profi. Er setzt dich<br />

in Szene und weiß, worauf zu achten ist. Das<br />

fängt schon beim richtigen Hintergrund an.<br />

_Sag dem Fotografen, dass es sich bei den Bildern<br />

um Bewerbungsfotos handelt. Er hat einen<br />

Blick dafür, wie du schauen und sitzen solltest.<br />

_Orientiere dich bei der Wahl deines Outfits an<br />

der Branche. Ein Bankkaufmann sollte also auf<br />

jeden Fall im Anzug mit Krawatte abgelichtet<br />

werden.<br />

_Größere Unreinheiten können – wenn es sein<br />

muss – vom Profi weggezaubert werden.<br />

Sprich ihn darauf an. Aber übertreibe es nicht.<br />

Du solltest noch authentisch aussehen. (red)<br />

Fotos: ag, lyk, privat<br />

Save the date:<br />

Tag der Ausbildung<br />

Freitag, 26.06.<strong>2015</strong><br />

Bei Bechtle ist alles möglich. Wer gut ist, dem stehen<br />

alle Türen offen. Denn Ehrgeiz, Neugier und Leistung<br />

werden bei uns belohnt: mit speziellen Schulungen,<br />

viel Praxis erfahrung und flachen Hierarchien – und<br />

der Gewissheit, übernommen zu werden und eine<br />

spannende Stelle für den Berufseinstieg zu fin den.<br />

Wir suchen Leute wie mich.<br />

Bist du fIT? Dann bewirb dich für eine Ausbildung.<br />

Wir bieten am Standort Neckarsulm:<br />

Fachinformatiker (w/m)<br />

Systemintegration, Anwendungsentwicklung<br />

IT-Systemkaufmann (w/m)<br />

Kaufmann (w/m) Groß- und Außenhandel<br />

Kaufmann (w/m) für Büromanagement<br />

Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

Wir bieten am Standort Gaildorf:<br />

Fachinformatiker (w/m) Systemintegration<br />

Kaufmann (w/m) Groß- und Außenhandel<br />

Du interessierst dich mehr für ein Duales Studium?<br />

In Neckarsulm bieten wir die Fachrichtungen<br />

B. Sc. – Wirtschaftsinformatik<br />

B. A. – (Internationaler) Handel<br />

B. A. – Onlinemedien<br />

In Gaildorf bieten wir die Fachrichtung<br />

B. A. – Betriebswirtsch. Steuerlehre,<br />

Unternehmensrechnung und<br />

Finanzen<br />

Interessiert? Dann schick uns eine E-Mail an:<br />

ausbildung@bechtle.com<br />

Ihr starker IT-Partner.<br />

Heute und morgen.


20<br />

Mitarbeiter_1400 Azubis_150<br />

Standort_Schwäbisch Hall<br />

Branche_Verpackungsmaschinen<br />

Exzellente Verpackungstechnologien<br />

– und<br />

<strong>Zukunft</strong>schancen<br />

Ausbildung<br />

Konstruktionsmechaniker/in<br />

Industriemechaniker/in<br />

Elektroniker/in für<br />

Automatisierungstechnik<br />

Zerspanungsmechaniker/in<br />

Mechatroniker/in<br />

Technischer<br />

Produktionsdesigner/in<br />

Fachinformatiker/in<br />

Industriekaufmann/frau<br />

mit Zusatzqualifikation<br />

internationales Wirtschaftsmanagement<br />

mit Fremdsprachen<br />

(für Abiturienten)<br />

Studium<br />

Bachelor of Engineering m/w<br />

im Studiengang Maschinenbau<br />

Mechatronik, Wirtschaftsinformatik<br />

Bachelor of Engineering m/w<br />

im Studiengang Elektrotechnik<br />

Wer seinen Kaffee aus Kaffeekapseln zubereitet,<br />

wer den Nachwuchs mit Papierwindeln<br />

wickelt oder Kosmetika verwendet,<br />

der hatte indirekt bereits mit Optima<br />

zu tun, das ist so gut wie sicher. Nahezu<br />

in jedem Supermarkt auf dieser Welt finden<br />

sich Produkte, die mit Optima Maschinen<br />

befüllt oder verpackt wurden. Bis<br />

zu 1500 fertige Kaffeeportionspackungen<br />

entstehen pro Minute auf Optima-Maschinen.<br />

Genauso viele Windeln werden<br />

pro Minute in Folie verpackt. Hotelgäste<br />

wiederum freuen sich oft an den kleinen<br />

Cremetuben oder Shampoo-Fläschchen.<br />

Sehr gut möglich, dass diese von einer<br />

Optima-Maschine hergestellt wurden –<br />

von einer, die gleich beide Behältnisarten,<br />

Tuben und Flaschen, verarbeiten kann.<br />

Innovationen wie diese sind es, die Optima<br />

zum gefragten Partner auf der ganzen<br />

Welt machen. Die Kunden- und Markennamen<br />

sind meist weltbekannt, aber „top<br />

secret“.<br />

Optima investiert kontinuierlich in die<br />

<strong>Zukunft</strong> – insbesondere in junge Menschen,<br />

die morgen und übermorgen im<br />

Unternehmen neue Technologien erarbeiten<br />

werden. Das 2012 eingeweihte<br />

Ausbildungszentrum bietet den etwa<br />

150 Auszubildenden und DH-Studenten<br />

in Schwäbisch Hall beste Ausbildungsund<br />

Qualifizierungschancen. Mit rund<br />

1000 Quadratmetern weist es den dreifachen<br />

Raum als zuvor auf. Es wurden<br />

dabei über 30 zusätzliche Plätze, ein Labor-und<br />

Übungsraum geschaffen sowie<br />

drei Schulungsräume eingerichtet. Im<br />

gleichen Jahr wurden drei Dreh- und zwei<br />

Fräsmaschinen angeschafft und das Ausbildungspersonal<br />

um einen vierten Ausbilder<br />

erweitert.<br />

Kontakt<br />

OPTIMA packaging<br />

group GmbH<br />

Steinbeisweg 20<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

www.optima-ger.com<br />

ausbildung@<br />

optima-ger.com<br />

SITZT WIE ANGEGOSSEN:<br />

IHRE BERUFSCHANCE<br />

IM SONDERMASCHINENBAU.<br />

Konstruktionsmechaniker/in<br />

Zerspanungsmechaniker/in<br />

Industriemechaniker/in<br />

Elektroniker/in für<br />

Automatisierungstechnik<br />

Mechatroniker/in<br />

Technischer Produktdesigner/in,<br />

Fachrichtung Maschinen- und<br />

Anlagenkonstruktion<br />

Industriekaufmann/-frau<br />

Industriekaufmann/-frau<br />

mit Zusatzqualifikation IWM<br />

Fachinformatiker, Fachrichtung<br />

Systemintegration<br />

AUSBILDUNGSBERUFE<br />

Weitere Infos und Stellen unter:<br />

www.karriere-bei-optima.de<br />

STUDIUM<br />

DUALE HOCHSCHULE<br />

■ Elektrotechnik<br />

(Vertiefung Automation)<br />

■ Maschinenbau<br />

(Vertiefung Konstruktion)<br />

■ Mechatronik<br />

■ Wirtschaftsinformatik<br />

UNIVERSITÄT/HOCHSCHULE<br />

■ Praxissemester<br />

■ Abschlussarbeiten<br />

■ Werkstudententätigkeiten<br />

Nehmen Sie Maß – wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung:<br />

OPTIMA packaging group GmbH | Steinbeisweg 20 | 74523 Schwäbisch Hall | Telefon 0791 506-0


22<br />

Kleiderschrank voll,<br />

aber nichts zum Anziehen?<br />

Bei einem Vorstellungsgespräch<br />

ist das richtige Outfit wichtig.<br />

Neonfarben, kurze Hotpants oder knallroter<br />

Lippenstift? Was modisch gerade hip ist,<br />

kommt nicht immer gut bei einem Vorstellungsgespräch<br />

an. „Es gibt nur ein paar wenige<br />

Berufe, bei denen ein besonders auffälliges<br />

Kleiderarrangement positiv sein<br />

kann“, erklärt Siegfried Kletzander von<br />

der Bundesagentur für Arbeit in Schwäbisch<br />

Hall.<br />

In der Regel sollten sich Bewerber<br />

an eine eher konventionelle Kleiderordnung<br />

halten, so der Experte. Das heiße<br />

aber nicht, dass es nicht auch mal etwas<br />

sportlicher sein darf. Aber Vorsicht: Ein<br />

absolutes No-Go ist für Siegfried Kletzander<br />

ein T-Shirt mit einer „irrelevanten Botschaft“.<br />

Das vermittle einfach keinen guten<br />

Eindruck. Das Gleiche gilt für (designermäßig)<br />

abgewetzte Jeans. Frauen sollten darauf<br />

achten, dass sie nicht zu viel Einblick gewähren.<br />

Der Rock sollte lieber zu lang als<br />

zu kurz und der Ausschnitt verdeckt sein.<br />

_Körperpflege<br />

Die wichtigste Grundvoraussetzung für<br />

einen guten Look bei einem Vorstellungsgespräch<br />

sei allerdings die eigene Körperpflege.<br />

Bewerber sollten in jedem Fall sauber<br />

und ordentlich aussehen. Wer mit Flecken<br />

auf der Kleidung, ungekämmten und fettigen<br />

Haaren oder im schlimmsten Fall sogar<br />

mit Mundgeruch kommt, hat in der Regel<br />

schlechte Karten.<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

Grafik: shutterstock<br />

Die Skala der möglichen Outfits reicht<br />

vom dunklen Anzug mit Hemd und Krawatte<br />

bis zur sauberen Jeans mit Poloshirt oder<br />

Hemd. Besonders in der Bank- und Versicherungsbranche<br />

sollten Bewerber auf keinen<br />

Fall auf den Anzug verzichten, während beispielsweise<br />

Handwerker auch mit einer schicken<br />

Jeans kommen könnten. Aber für alle<br />

gilt: Die Schuhe müssen sauber und gepflegt,<br />

wenn möglich neuwertig sein.<br />

Bei der Frisur lässt der Experte<br />

den Geschmäckern freien<br />

Lauf. Allerdings rät Siegfried<br />

Kletzander dazu, dass die Haare<br />

nicht ins Gesicht fallen. Frauen<br />

sollten auf ein starkes Make-Up<br />

verzichten, weniger<br />

sei in diesem Fall mehr und<br />

so würde eine dezente Betonung<br />

des Gesichts vollkommen<br />

ausreichen.<br />

Was du aber auf<br />

jeden Fall beachten<br />

solltest: Wichtig ist, dass<br />

du dich wohlfühlst. Wenn du<br />

dich so verkleidest, dass du<br />

dich nicht mehr auf das Gespräch<br />

konzentrieren kannst,<br />

hast du mit dem Outfit<br />

nichts gewonnen. Wer sich<br />

unsicher ist, sollte in dem<br />

Geschäft seines Vertrauens<br />

nachfragen. In der Regel<br />

können Einzelhändler, Friseure<br />

und Co. mit Rat und<br />

Tat zur Seite stehen. Anja Gladisch<br />

Neue Perspektiven<br />

Integriert in die stationäre Komplex-Versorgung der Klinik Löwenstein gGmbH versorgt<br />

das Pflegeheim „Haus Stefanie“ mit insgesamt 50 Plätzen hilfsbedürftige<br />

ältere Menschen auf höchstem Niveau. Fachliche Kompetenz und menschliche Zu-<br />

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3-jährige Ausbildung zum/zur<br />

23<br />

Menschen auf höchstem Niveau. Fachliche Kompetenz und<br />

menschliche Zuwendung mit engagierter Betreuung schaffen<br />

eine Grundlage des Vertrauens.<br />

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Wir haben noch freie Plätze sowohl ab dem 01.04.<strong>2015</strong> als<br />

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3-jährige Ausbildung zum/zur<br />

Altenpfleger/in


24<br />

Das richtige Verhalten<br />

Wer setzt sich zuerst? Fester Händedruck oder<br />

lieber nicht? So sendest du die richtigen Signale mit<br />

deinem Verhalten. Siegfried Kletzander von der Agentur<br />

für Arbeit in Schwäbisch Hall nennt die Dos and Don’ts<br />

eines Bewerbungsgesprächs.<br />

Beste<br />

Aussichten<br />

Hier bin<br />

ich richtig!<br />

Dos<br />

_Aufrechte Körperhaltung<br />

(auch im Sitzen)<br />

_Eher fester Händedruck<br />

_Zielgerichteter<br />

Blickkontakt<br />

_Warten bis der<br />

Gesprächspartner<br />

einen Platz anbietet<br />

_Fragen zum Schluss<br />

des Gesprächs stellen<br />

_Das Angebot eines<br />

Getränks annehmen<br />

Don’ts<br />

_Im Stuhl versinken<br />

_Zu lascher Händedruck<br />

_Penetranter<br />

Blickkontakt<br />

_Zu dominant die<br />

Gesprächsführung an<br />

sich reißen<br />

_Beim ersten Gespräch<br />

nach Verdienst oder<br />

Urlaubsanspruch fragen<br />

_Selbstständig das<br />

Gespräch beenden<br />

Eine Top-<strong>Zukunft</strong> beginnt mit einem<br />

Top-Einstieg<br />

Wir sind mehr als ein erfolgreiches internationales Handelsunternehmen:<br />

Wir sind ein Arbeitgeber, bei dem aus vielen Kollegen ein großes Team wird.<br />

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Du bist ein starker Teamplayer, der Stabilität, Offenheit und Verlässlichkeit<br />

schätzt? Dann bist Du hier genau richtig! Wir bieten Dir vielfältige Möglichkeiten,<br />

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starten.<br />

Deine Einstiegsmöglichkeiten – Auszug:<br />

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und freundliche Kollegen warten auf Dich.<br />

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Wir freuen uns auf Deine<br />

Online-Bewerbung.<br />

Weitere Infos findest Du auf<br />

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26<br />

Bewerbungsgespräch?<br />

Kein Thema!<br />

Mit diesen Tipps<br />

bleibt ihr cool<br />

Fima-Personalleiter Jürgen Kuczera<br />

spricht über Fehler,<br />

die ihr vermeiden solltet.<br />

Um die <strong>Zukunft</strong> zu gestalten und das Wachstum der<br />

WOLPERT Gruppe zu sichern suchen wir DICH!<br />

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Die Bewerbung ist verschickt und<br />

prompt folgt eine Einladung zum<br />

Vorstellungsgespräch? Ein tolles<br />

Erfolgserlebnis! Aber was nun?<br />

Die Aufregung steigt, aber wie<br />

soll ich vorgehen? Muss ich<br />

mich vorbereiten? Unsere Redakteurin<br />

Anja Gladisch hat mit<br />

dem erfahrenen Personalleiter der<br />

Fima Maschinenbau GmbH in Obersontheim,<br />

Jürgen Kuczera, über dieses<br />

Thema gesprochen.<br />

Herr Kuczera, ein Vorstellungsgespräch ist<br />

für jeden Bewerber aufregend. Wie schafft<br />

man es, ruhig zu bleiben?<br />

Kuczera: Ich denke, eine gute Vorbereitung<br />

gibt den Bewerbern ein ruhiges Gewissen.<br />

Aber es gibt natürlich auch Menschen, die<br />

machen Entspannungsübungen oder Ähnliches<br />

zur Beruhigung. Andere brauchen<br />

nichts.<br />

Was verstehen Sie unter anständiger Vorbereitung?<br />

Jürgen<br />

Kuczera<br />

Kuczera: Wenn ich Berufsanfänger<br />

bin, schaue ich mir<br />

das Unternehmen genau<br />

an. Es ist peinlich, wenn<br />

man nichts über das Unternehmen<br />

und die Stelle,<br />

auf die man sich beworben<br />

hat, weiß. Außerdem gibt<br />

es Bewerbungsführer als Bücher.<br />

Die kann man kaufen und<br />

sich so auf mögliche Situationen<br />

einstellen.<br />

Sehen Sie Bewerbern an, wenn sie nervös<br />

sind?<br />

Kuczera: Ja, das ist unverkennbar. Die Körpersprache<br />

ist da oft sehr deutlich. Händereiben,<br />

verkrampfte Haltung, Spielen mit Kugelschreiber<br />

oder eine zittrige Stimme sind<br />

eindeutige Merkmale.<br />

Bewerten Sie das positiv oder negativ, wenn<br />

ein Bewerber aufgeregt ist?<br />

Kuczera: Das kommt auf die Stelle an. Wenn<br />

sich ein Schüler auf einen Ausbildungsplatz<br />

Foto: privat<br />

• Maschinen- und<br />

Anlagenbediener/-in<br />

• Technische/r Modellbauer/in<br />

Karosserie und Produktion<br />

• Industriekaufmann/-frau<br />

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• Konstruktionsmechaniker/in<br />

• Fachkraft für Lagerlogistik<br />

Bitte sende deine vollständigen Bewerbungsunterlagen an:<br />

Wolpert Holding GmbH · Sandra Sendelbach<br />

Schmalbachstr. 26 · 74626 Bretzfeld-Schwabbach<br />

Tel.: 07946 9115-34 · s.sendelbach@wolpert-holding.de<br />

www.wolpert-gruppe.de<br />

ERSTE SCHRITTE


28<br />

bewirbt, ist er natürlich nervös. Dann versuche<br />

ich ihn zu beruhigen. Selbst wenn ich<br />

in ein Gespräch gehen müsste, eine gewisse<br />

Nervosität ist da. Das ist eine menschliche<br />

Angelegenheit und kein Ausschlusskriterium.<br />

Auf welche Standard-Fragen sollte der<br />

Bewerber vorbereitet sein?<br />

Kuczera: Was sind Ihre Stärken und Schwächen?<br />

Erzählen Sie von Ihrem bisherigen<br />

Werdegang? Was waren Ihre Lieblingsfächer<br />

in der Schule? Warum haben Sie sich bei uns<br />

beworben? Warum sollten wir Sie einstellen?<br />

Ein Bewerbungsgespräch ist ein Verkaufsgespräch.<br />

Bewerber sollten sich die Frage stellen,<br />

wie sie sich verkaufen können. Was nützt<br />

es dem Unternehmen, wenn er mich einstellt?<br />

Zu der Frage nach den Schwächen: Was sollte<br />

man da sagen oder besser nicht sagen?<br />

Kuczera: Alle Schwächen, die darauf hinweisen,<br />

dass der Bewerber die Aufgabe nicht<br />

wahrnehmen kann, sollten nicht erwähnt<br />

werden. Die meisten Menschen nennen bei<br />

den Stärken fünf bis acht Punkte und sind bei<br />

den Schwächen sehr verhalten. Auf die Frage<br />

sollte man sich vorbereiten. Aber wichtig ist<br />

es, dass man dabei authentisch ist<br />

Gibt es Fragen, die gezielt dazu da sind, die<br />

Reaktion des Bewerbers zu testen? Welche<br />

Möglichkeiten gibt es, Bewerber gezielt aufs<br />

Glatteis zu führen?<br />

Kuczera: Wenn ich den Eindruck habe, dass<br />

sich jemand verstellt, dann wird schon mal<br />

tiefer gebohrt. Dann gehe ich auch ins Fachliche.<br />

Und dann merkt man schnell, dass da<br />

nicht viel dahinter steckt. Jemand ist mir dabei<br />

schon mal völlig entgleist. Aber generell<br />

sind die Gespräche nicht dafür da, jemanden<br />

in eine peinliche Situation zu bringen. Es<br />

geht darum, den Richtigen für die freie Stelle<br />

zu finden.<br />

Was sind typische No-Gos in einem Gespräch?<br />

Kuczera: Handyklingeln – das Handy sollte<br />

prinzipiell ausgeschaltet sein. Äußerst<br />

schlecht kommt Unpünktlichkeit an. Schlecht<br />

Willkommen an Bord<br />

Die Würth Elektronik Gruppe fertigt<br />

und vertreibt Leiterplatten, elektronische<br />

Bauelemente und intelligente Systeme.<br />

Weltweit sorgen über 6.000 Mitarbeiter<br />

dafür, dass der Bereich der elektronischen<br />

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30<br />

DRK-Kreisverband<br />

Schwäbisch Hall - Crailsheim e.V.<br />

über den vorherigen Arbeitgeber sprechen<br />

ist auch nicht gut. Das hat in dem Gespräch<br />

nichts zu suchen.<br />

Mit welchem Verhalten kann ich bei meinem<br />

Gegenüber punkten?<br />

Kuczera: Wichtig ist ein freundliches und<br />

aufgeschlossenes Wesen. Es wirkt nett, wenn<br />

jemand reinkommen und lächelt. Aber es darf<br />

nicht aufgesetzt sein.<br />

Wie sollte ich reagieren, wenn ich gezielt<br />

nach meinem Privatleben gefragt werde,<br />

aber eigentlich keine Antwort geben möchte.<br />

Kuczera: Manche Fragen darf man gar nicht<br />

stellen. Wenn wir einen Servicemitarbeiter<br />

anstellen, wollen wir zum Beispiel wissen,<br />

ob er liiert ist oder nicht. Das geht uns eigentlich<br />

auf den ersten Blick nichts an. Die<br />

Meinung des Partners kann aber für diese Art<br />

von Tätigkeit extrem wichtig sein. Wenn also<br />

private Fragen im Bezug zum Beruf stehen,<br />

sind sie okay. Wenn aber gefragt wird: Sind<br />

Sie schwanger? Dann geht das nicht an. Sie<br />

können – je nach dem wie das Gespräch gelaufen<br />

ist – sagen, dass sie die Frage nicht<br />

beantworten möchten. Oder man fragt: In<br />

welchem Zusammenhang steht die Frage zu<br />

meiner Tätigkeit?<br />

Wenn ich nach dem Bewerbungsgespräch<br />

nichts mehr von der Firma gehört habe:<br />

Wann darf ich anrufen und nachfragen, ohne<br />

aufdringlich zu wirken?<br />

Kuczera: Aus eigener Erfahrung: Sollte<br />

es positiv werden, kommt die Antwort sehr<br />

schnell. Ich würde sagen nach drei bis vier<br />

Wochen sollte man sich höflich melden. Aber<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

generell würde ich abwarten. Das wäre meine<br />

Empfehlung. Es sei denn, sie haben ein<br />

Angebot von einem anderen Unternehmen.<br />

Dann nachfragen und mit offenen Karten<br />

spielen.<br />

Was geben Sie jedem Bewerber mit auf dem<br />

Weg?<br />

_Jede Bewerbung individuell gestalten. Kein<br />

Massenprodukt.<br />

_Nicht in einem Unternehmen auf mehrere<br />

Stellen bewerben.<br />

_Jedes Bewerbungsgespräch mitnehmen.<br />

Jedes Gespräch bringt Erfahrungen und den<br />

Bewerber weiter.<br />

Info:<br />

Jürgen Kuczera arbeitet seit November 2013<br />

als Personalleiter bei der Fima Maschinenbau<br />

GmbH in Obersontheim. Er ist seit fast<br />

20 Jahren im Personalbereich tätig und hat<br />

schon unzählige Bewerbungsgespräche geführt.<br />

Freiwilliges Soziales Jahr.<br />

Bald ist die Schulzeit vorbei und Du konntest Dich noch<br />

immer nicht entscheiden, was du danach machen sollst?<br />

Wie wär´s mit einem FSJ?<br />

Wir bieten interessante und vielfältige FSJ-Plätze in folgenden Bereichen:<br />

Krankentransport / Rettungsdienst<br />

Behindertenfahrdienst / Mobile Soziale Dienste<br />

Betreuung von Schülern & Studenten mit Handicap<br />

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Mehr Infos zum FSJ beim DRK unter: www.drk-schwaebischhall.de<br />

oder direkt bei Stefan Walch: (0791) 75 88-14 Stefan.Walch@drk-schwaebischhall.de<br />

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staatl. anerkannten<br />

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• Ergotherapeut/in*<br />

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32<br />

Welche<br />

Stelle trittst<br />

du an?<br />

Mein Job?<br />

Für andere<br />

da sein.<br />

Mehrere<br />

Zusagen?<br />

Und wie<br />

sagt man<br />

professionell<br />

ab?<br />

Eine Prioritätenliste kann helfen<br />

Du bist auf Nummer sicher gegangen, hattest<br />

mehrere Vorstellungsgespräche und nun<br />

tatsächlich auch mehr als eine Zusage? Das<br />

ist ein großer Erfolg. Aber du kannst dich<br />

nicht entscheiden? Siegfried Kletzander von<br />

der Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall<br />

kennt die Entscheidungsschwierigkeiten und<br />

erklärt: „Bei mehreren Zusagen muss der Bewerber<br />

nach den für ihn wichtigsten Kriterien<br />

entscheiden.“ Und die seien teilweise ganz<br />

unterschiedlich. Das könne das Betriebsklima,<br />

die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme<br />

nach der Ausbildung, die Erreichbarkeit oder<br />

Weiterbildungsmöglichkeiten sein. Einen allgemeingültigen<br />

Ratschlag gibt es in dem Fall<br />

nicht. Der Bewerber muss ganz individuell<br />

überlegen, welche Stelle für ihn die beste ist.<br />

_Die Absage<br />

Und dann geht es an die professionelle Absage.<br />

Immerhin will man es sich mit den Unternehmen,<br />

für die man sich nicht entschieden<br />

hat, nicht verscherzen. „Eine Absage sollte<br />

zügig nach der Entscheidung erfolgen, wobei<br />

der Abschluss des Ausbildungsvertrages vollzogen<br />

sein sollte“, sagt Kletzander.<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

Wichtig sei, dass die Absage prägnant<br />

und übersichtlich ist. Erzähl keine wilden<br />

Geschichten drumherum, aber bedanke dich<br />

für das Gespräch und die Chance, die sie dir<br />

geben wollten.<br />

„Wenn die Einladung schriftlich erfolgt<br />

ist, kann die Absage auch schriftlich erfolgen.<br />

Auch per E-Mail kann geantwortet werden.<br />

Etwas schwieriger, aber auch möglich, ist die<br />

mündliche Absage am Telefon“, erklärt Siegfried<br />

Kletzander. Am Telefon sollte man auf<br />

jeden Fall darauf vorbereitet sein, dass eventuell<br />

Rückfragen kommen. Und diese solltest<br />

du dann auch beantworten können.<br />

_Der erste Arbeitstag<br />

Der Stichtag ist gekommen: Der erste Arbeitstag<br />

steht vor der Tür. Als Kleidung<br />

empfiehlt Kletzander einen ähnlichen Stil<br />

wie beim Vorstellungsgespräch. Pünktliches<br />

Erscheinen und eine freundliche Begrüßung<br />

(nicht nur beim Chef, sondern auch bei den<br />

Kollegen) sind wichtig. Ein Notizblock und<br />

Schreibzeug sind hilfreich, um direkt neue<br />

Dinge, die man sich vielleicht nicht auf Anhieb<br />

merken kann, zu notieren. Anja Gladisch<br />

Wir unterstützen Menschen mit Behinderung. Bist du dabei?<br />

Erste Erfahrungen sammeln?<br />

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Johannes-Diakonie Mosbach<br />

Personalbetreuung<br />

Neckarburkener Straße 2-4<br />

74821 Mosbach<br />

06261 88-555<br />

Birgit.Egler@johannes-diakonie.de<br />

Eine Ausbildung machen?<br />

Wir bieten:<br />

● Ausbildung in Heilerziehungspflege<br />

● Ausbildung in Heilerziehungsassistenz<br />

Bewerbungen und Fragen an:<br />

Birgit Thoma<br />

Johannes-Diakonie Mosbach<br />

Fachschule für Sozialwesen<br />

Schwimmbadweg 2<br />

74924 Neckarbischofsheim<br />

07263 60557-12<br />

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Ausbildungsdauer<br />

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Mechatroniker<br />

1030 Euro<br />

964 Euro<br />

Bankkaufleute<br />

948 Euro<br />

Industriekaufleute<br />

931 Euro<br />

Kaufleute für Büromanagement<br />

898 Euro<br />

Immobilienkaufleute<br />

885 Euro<br />

Verwaltungsfachangestellter<br />

873 Euro<br />

Kaufleute Groß- und Außenhandel 835 Euro<br />

Kaufleute Einzelhandel<br />

807 Euro<br />

Forstwirt<br />

805 Euro<br />

Verkäufer<br />

755 Euro<br />

Med. Fachangestellte<br />

713 Euro<br />

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Groß- und Außenhandel<br />

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Fachangestellte/-r<br />

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9 Bankkaufmann/-frau<br />

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Agentur für Arbeit<br />

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Agentur für Arbeit<br />

Heilbronn<br />

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Ausbildungsvergütungen<br />

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Möglichkeiten, für die es sich lohnt, Koffer,<br />

Rucksack oder Jutebeutel zu packen und<br />

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sonst werdet ihr eure Augen, Ohren und<br />

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ist es üblich, dass du im Ausland in<br />

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dafür Unterkunft, Verpflegung und<br />

ein Taschengeld bekommst. Somit hast du<br />

die Möglichkeit, die Sprache, Kultur und<br />

Traditionen deines Gastlandes ganz intensiv<br />

kennenzulernen. Üblich ist eine Dauer von<br />

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Europas oder in die USA.<br />

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und Reisen) reist du, ohne an einen<br />

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Weise mit der einheimischen Kultur und<br />

Sprache Kontakt zu schließen. Über Wasser<br />

hältst du dich mit Gelegenheitsjobs, dem<br />

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hängt ganz von deinem Visum ab, meistens<br />

aber beträgt es zwischen drei Monaten und<br />

einem Jahr. Beliebte Ziele sind vor allem<br />

Australien und Neuseeland.<br />

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Auslandssemester<br />

Auch während des Studiums hast du die<br />

Möglichkeit, dich für meist ein oder zwei<br />

Semester im Ausland aufzuhalten. Mit Hilfe<br />

von verschiedenen Auslandsprogrammen,<br />

beispielsweise Erasmus, hast du die Chance,<br />

an einer Partneruniversität oder -hochschule<br />

weiter zu studieren und nebenher die<br />

fremde Kultur und Sprache kennenzulernen.<br />

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Ausbildung<br />

Ansprechpartnerin<br />

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Frau Kathrin Grimm<br />

Tel. 09342 808-1807<br />

DHBW-Studiengänge<br />

und Praktika<br />

Ansprechpartnerin<br />

Frau Julia Wolter<br />

Tel. 09342 808-1803<br />

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die Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen<br />

für ein angenehmes Miteinander<br />

und eine erfolgreiche Zusammenarbeit.<br />

Damit sind – zusammen mit Deiner Freude<br />

am Beruf sowie Deinem Engagement –<br />

die Grundlagen für eine spannende Ausbildung,<br />

einen hervorragenden Abschluss<br />

und einen erfolgreichen beruflichen Werdegang<br />

gelegt. Bestes Beispiel hierfür ist<br />

unser ehemaliger Auszubildender Markus<br />

Müller, der im Juli 2014 als einer der Besten<br />

des Kammerbezirks seine Ausbildung<br />

als Verfahrensmechaniker für Kunststoffund<br />

Kautschuktechnik abschloss und seit<br />

dem unser Team im Spritzguss tatkräftig<br />

unterstützt.<br />

Wenn Du mehr erfahren möchtest,<br />

besuche uns auf einer der vielen regionalen<br />

Ausbildungsmessen. Hier kannst<br />

Du Dich mit unseren Auszubildenden und<br />

Ausbildern austauschen. Weitere Einblicke<br />

ermöglicht Dir ein Praktikum bei uns.<br />

Weitere Informationen findest Du auf unserer<br />

Website oder direkt bei uns.<br />

Kontakt<br />

BRAND GMBH + CO KG<br />

Otto-Schott-Straße 25<br />

97877 Wertheim<br />

Tel. 09342 808-0<br />

Fax 09342 808-98000<br />

info@brand.de<br />

www.brand.de<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


40<br />

Von Barbecue<br />

und Kängurus<br />

Sandra Werner hat ihren<br />

Rucksack gepackt und<br />

ist für vier Monate ans andere<br />

Ende der Welt geflogen.<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

Mitte September 2014 hieß es für Sandra<br />

„Abenteuer Australien und Neuseeland“.<br />

Während der vier Monate in Down Under<br />

hat die 20-Jährige viel gelernt: von den<br />

Menschen, über sich selbst, in verschiedenen<br />

Jobs aber vor allem Englisch. „Ich<br />

wollte eine neue Kultur und ein neues Land<br />

kennenlernen und fand, dass sich der Zeitpunkt<br />

nach dem Abitur dafür am besten eignet“,<br />

erzählt Sandra und fügt hinzu: „Beim<br />

Work and Travel bin ich flexibel und unabhängig,<br />

ich kann dort anhalten wo es mir<br />

gerade gefällt.“ Gesagt, getan. Vom nasskalten<br />

deutschen Herbst ab in den warmen<br />

australischen <strong>Frühling</strong>.<br />

Vor allem Aufregung und Vorfreude,<br />

aber auch Abschiedsschmerz haben sie begleitet.<br />

„Der Abschied war schlimmer als<br />

erwartet, da ich erst am Flughafen so richtig<br />

realisiert habe, dass ich jetzt wirklich weg<br />

bin“, sagt sie im Nachhinein. Doch die anfängliche<br />

Unsicherheit ist schnell verflogen.<br />

Im Eiltempo hat sie nicht nur fremde<br />

Menschen aus Australien und<br />

Neuseeland kennengelernt,<br />

sondern auch Backpacker<br />

aus der ganzen Welt.<br />

„Oftmals ist man auf<br />

sich alleine gestellt,<br />

doch daran bin ich<br />

auch gewachsen, reifer<br />

und selbstständiger<br />

geworden“, sagt sie.<br />

Sandras Alltag hing<br />

ganz davon ab, ob sie gerade<br />

arbeitete oder am Reisen<br />

war und gestaltete sich dadurch immer<br />

sehr abwechslungsreich. Melbourne, Sydney,<br />

Brisbane – die Liste der besuchten Orte<br />

ist lang, und sogar bis nach Neuseeland hat<br />

sie es geschafft. Den größten Teil der Reise<br />

hat sie sich bereits vor ihrem Auslandsaufenthalt<br />

finanziert, sodass sie sich vor allem<br />

auf das Reisen konzentrieren konnte. Dennoch<br />

– auch Arbeiten war angesagt: Holz<br />

machen, Unkraut jäten oder Fenster putzen.<br />

Anfangs hat sie „gewoofert“, also auf einer<br />

Farm mitgeholfen, dafür aber kein Geld,<br />

sondern Kost und Logis zur Verfügung gestellt<br />

bekommen. „Eines habe ich gleich zu<br />

Beginn gelernt – in Australien kann man<br />

nicht planen und das ist manchmal gar<br />

nicht so einfach. Deshalb war Spontanität<br />

angesagt. Überraschungen gab es trotzdem<br />

viele, da man woanders einen Job bekommen<br />

hat oder ungeplant weiterziehen musste“,<br />

erzählt sie. Die offene und freundliche<br />

Mentalität der Australier habe ihr geholfen.<br />

Am meisten hat Sandra der Aufenthalt<br />

in Neuseeland und der vierwöchige<br />

Besuch ihres Freundes<br />

gefallen. Gemeinsam sind<br />

sie die Ostküste entlang<br />

gereist, mit dem Kanu<br />

durch den Dschungel<br />

gepaddelt, mit dem<br />

Fallschirm aus einem<br />

Flugzeug gesprungen,<br />

haben mit Koalas gekuschelt<br />

und im Great Barrier<br />

Reef geschnorchelt.<br />

Valentina Kress<br />

Foto: privat<br />

Du entscheidest dich nicht für einen Job.<br />

Du entscheidest dich für deinen<br />

eigenen Weg in einem großen Team.<br />

Hier bei Schwäbisch Hall wissen wir, wie wichtig es ist, dass Mitarbeiter gute Perspektiven geboten bekommen. Deshalb sorgt<br />

unser Ausbilderteam dafür, dass unsere Nachwuchskräfte von Anfang an individuell gefördert werden und ihr neu erworbenes<br />

Wissen auch in der Praxis unter Beweis stellen können. Was wir Ihnen und unseren Mitarbeitern noch alles bieten:<br />

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Ausbildung & Duales Studium Ausbildungsbeginn 2016<br />

Ihre Berufsbilder:<br />

Das Ende der Schulzeit ist in Sicht und Sie sind auf der Suche<br />

nach einem Job, der am besten zu Ihren Interessen und<br />

Stärken passt? Wenn Sie sich für die Welt der Finanzdienstleistungen<br />

interessieren und Ansprechpartner für unsere<br />

Kunden werden wollen, dann ist die Ausbildung zum Bankkaufmann<br />

im Innen- oder Außendienst (m/w) genau das Richtige<br />

für Sie.<br />

Sie suchen eine erstklassige theoretische Ausbildung und<br />

wollen gleichzeitig von viel praktischer Berufserfahrung profitieren?<br />

Unsere dualen Studiengänge im betriebswirtschaftlichen<br />

Bereich, Bachelor of Arts oder im IT-Umfeld, Bachelor of<br />

Science und Bachelor of Engineering sind der Weg, um beides<br />

in idealer Weise zu verknüpfen.<br />

Ihr Profil:<br />

Sie interessieren sich für eine Ausbildung in der Bankenbranche<br />

und wollen später eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen.<br />

Außerdem sind Sie kommunikationsstark und bringen einen<br />

guten mittleren Bildungsabschluss, die Fachhochschulreife oder<br />

Abitur mit. Sie sind engagiert und haben die Fähigkeit, Inhalte<br />

schnell zu erfassen, um sie praktisch anzuwenden. Dann passen<br />

unsere dualen Studiengänge zu Ihnen. Und für IT-Begeisterte<br />

gibt es gleich zwei Möglichkeiten.<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung:<br />

gabriele.koehler@schwaebisch-hall.de<br />

Tel. 0791/46-2888<br />

Willkommen bei Schwäbisch Hall! Besuchen Sie uns auf www.schwaebisch-hall.de/karriere


42<br />

Mitten ins Herz der Toskana, nach Siena<br />

in die Stadt der „schönsten Piazza Italiens“,<br />

hat es Lena während ihres Studiums<br />

verschlagen. Die Langenbrettacherin, die<br />

in Konstanz Italienisch sowie Politik- und<br />

Wirtschaftswissenschaften studiert, war<br />

2012 fast ein ganzes Jahr lang Gast an der<br />

Universität in Italien.<br />

„Nachdem ich mein Abitur in Italienisch<br />

gemacht hatte und im ersten Semester<br />

an der Universität Konstanz wenig Italienisch<br />

gesprochen wurde, habe ich mich<br />

dazu entschlossen nach Italien zu gehen,<br />

um meine Sprachkenntnisse nicht zu vergessen,<br />

sondern sie auszuweiten und um die<br />

italienische Kultur besser kennenzulernen,“<br />

La Dolce Vita<br />

in Italien<br />

Lena Kochs Koffer erzählt noch heute<br />

von ihrem aufregenden Auslandssemester<br />

und dem Kopfsteinpflaster in Siena.<br />

Foto: Simon Koch<br />

erzählt sie. Über Freunde hat sie vom Erasmus-Programm<br />

der Universität erfahren<br />

und sich kurzerhand dafür entschieden, ihr<br />

Auslandssemester im Land mit dem höchsten<br />

Pasta-Verbrauch zu verbringen.<br />

_Gelassenheit<br />

„Domani, domani!“, zu Deutsch „Morgen,<br />

morgen!“, die ersten italienischen Worte,<br />

die Lena auf ihrer Zugreise nach Siena zu<br />

Gehör bekommen hat, sind auch zu ihrem<br />

Motto geworden. Gelassen ging sie die ganze<br />

Sache an, die Vorbereitungen hielten sich<br />

in Grenzen, Lena ließ sich überraschen und<br />

lebte drauf los. Einen Monat vor Beginn<br />

ihres Semesters hat sich die Studentin nach<br />

Italien aufgemacht, um sich ein Zimmer zu<br />

suchen. Die Mieten sind vergleichbar mit<br />

Konstanz, die Lebenshaltungskosten allerdings<br />

höher, da Siena eine der teuersten<br />

Städte Italiens ist.<br />

Die Betreuung der beiden Partnerhochschulen<br />

war gut organisiert. Mit einem<br />

Augenzwinkern erzählt sie, dass viele<br />

Erasmus-Studenten in den Kursen gewesen<br />

seien, aber es natürlich auch ganz nette Italiener<br />

gegeben habe. Und um die Integration<br />

so einfach wie möglich zu halten, wurden<br />

zu Beginn Führungen, Ausflüge und Partys<br />

organisiert. Die Sprache an der Uni war<br />

Italienisch, vereinzelt fanden Vorlesungen<br />

auch auf Englisch statt.<br />

In ihrer Freizeit nutzte die Studentin<br />

fleißig den Unisport und reiste mit Freunden,<br />

denn nicht nur das Städtchen mit der<br />

zauberhaften Altstadt hat es ihr angetan.<br />

Nein, Lena ist noch immer ganz begeistert<br />

von der Gelassenheit, die die Italiener an<br />

den Tag legen und la Dolce Vita, dem süßen<br />

Leben. Trips in den Süden nach Apulien,<br />

wo sie endlose Olivenbaum-Plantagen<br />

und in voller Blüte stehende Mandelbäume<br />

zu Gesicht bekam, wurden unternommen.<br />

Florenz, Bologna, Lucca und Co. wurden<br />

abgeklappert. Und für unschlagbare fünf<br />

Euro ging es natürlich auch nach Rom zu<br />

Cäsar, Colosseum und dem Papst.<br />

43<br />

_Inspiration<br />

Noch heute schwärmt Lena<br />

von ihrer Zeit in Italien und<br />

der Stadt im Herzen der<br />

Toskana: „Die elf Monate<br />

waren auf so vielfältige Art<br />

und Weise wunderschön! Inspirierend,<br />

die Augen öffnend, erfrischend,<br />

überraschend. Es ist ein tolles Gefühl, wenn<br />

man mit Italienern in einer WG wohnt,<br />

gemeinsam Flädle-Suppe oder Miesmuscheln<br />

kocht, mit den englischen Freunden<br />

einkauft, in der Uni mit Brasilianern,<br />

Chilenen, Franzosen und Kroaten studiert<br />

und sich abends gemeinsam in die Piazza<br />

begibt.“<br />

Und ihr Koffer, dessen Rollen während<br />

ihres letzten hektischen Marsches zum<br />

Bahnhof tatsächlich noch kaputt<br />

gingen, erzählt noch heute vom<br />

sienesischen Kopfsteinpflaster,<br />

dem schweren Gepäck, das<br />

sie im Koffer verstaut hatte<br />

und den unzähligen Erinnerungen,<br />

die sie mitgebracht<br />

hat. Valentina Kress<br />

Besuchen Sie uns:<br />

Im Internet<br />

Bei Facebook<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


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Mitarbeiter_2300 weltweit<br />

Azubis_180 deutschlandweit<br />

Standort_Lauffen<br />

Branche_ Spann- und Greiftechnik<br />

Nachwuchstalente für<br />

die erste Liga des<br />

Maschinenbaus<br />

Wie wäre es, auf Weltklasseniveau ins<br />

Berufsleben zu starten? Bei SCHUNK ist<br />

das möglich. Seit Jahren belegt der familiengeführte<br />

High-Tech-Betrieb weltweit<br />

den vordersten Rang bei Spanntechnik<br />

und Greifsystemen. Mit den Nr. 1 Modulen<br />

des Global Players werden Auto- und<br />

Flugzeugteile bearbeitet, Muffins verpackt<br />

und Smartphones montiert.<br />

Zum Kundenkreis zählen das Who-is-<br />

Who des Maschinen- und Anlagenbaus,<br />

der Robotik, Automatisierung und Montagehandhabung<br />

sowie namhafte Automobilmarken<br />

und deren Zulieferer. Rund um<br />

den Globus betreibt SCHUNK acht Werke<br />

und 30 eigene Ländergesellschaften.<br />

An der Spitze stehen als geschäftsführende<br />

Gesellschafter Heinz-Dieter Schunk,<br />

seine Tochter Kristina Schunk und sein<br />

Sohn Henrik A. Schunk.<br />

Ausbildung<br />

Industriekaufmann (w/m)<br />

Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

Zerspanungsmechaniker (w/m)<br />

Mechatroniker (w/m)<br />

Maschinen- und Anlagenführer (w/m)<br />

Werkstoffprüfer (w/m)<br />

Technischer Produktdesigner (w/m)<br />

Verschiedene duale und kooperative<br />

Studiengänge<br />

Praktika<br />

Technische Schülerpraktika sind möglich<br />

<strong>Zukunft</strong>sperspektive<br />

Mit rund elf Prozent Azubianteil zählt<br />

SCHUNK seit Jahren zu den Spitzenreitern<br />

der bundesdeutschen Industrie. Allein<br />

in Deutschland werden derzeit rund 180<br />

junge Menschen fit gemacht fürs Berufsleben.<br />

„Wir fördern und fordern junge Menschen<br />

und wir regen sie zu kreativem und<br />

verantwortlichem Handeln an“, erläutert<br />

Henrik A. Schunk die Philosophie des Unternehmens.<br />

Dazu zählt der Komfort eines<br />

eigenen Ausbildungszentrums ebenso wie<br />

das Azubi-Fit-Programm oder die Möglichkeit,<br />

bei entsprechender Leistung einen Teil<br />

der Ausbildung außerhalb Deutschlands zu<br />

absolvieren.<br />

Hervorragende Perspektiven bietet<br />

SCHUNK auch nach der Ausbildung: Bei<br />

der Auswahl seiner Stammspieler setzt das<br />

Unternehmen auf den eigenen Nachwuchs.<br />

Kontakt<br />

SCHUNK GmbH & Co. KG<br />

Bahnhofstraße 106-134, 74348 Lauffen<br />

www.schunk-ausbildung.de<br />

Tag der offenen Tür für<br />

Ausbildung und Studium<br />

Samstag, 9. Mai <strong>2015</strong>, 9 bis 13 Uhr<br />

SCHUNK-Ausbildungszentrum<br />

Im Brühl 72, 74348 Lauffen<br />

www.facebook.de/schunk.junge.karriere<br />

Superior Clamping and Gripping<br />

Starke Mannschaft<br />

sucht Nachwuchstalente<br />

Wir bei SCHUNK sind ein echtes Spitzen-Team. Wenn es um Spanntechnik<br />

und Greifsysteme geht, spielen wir international in der ersten Liga. Unser<br />

Erfolgsrezept: rund 2.300 Kolleginnen und Kollegen, die nicht nur „einen<br />

Job machen“, sondern Spaß daran haben, immer neue Herausforderungen<br />

gemeinsam zu meistern. Klar, dass Nachwuchsarbeit bei uns einen hohen<br />

Stellenwert hat. Schließlich wollen wir uns auch künftig erfolgreich im<br />

weltweiten Wettbewerb durchsetzen. Deshalb bilden wir junge Nachwuchstalente<br />

zu echten Profis aus.<br />

Ideale Trainingsbedingungen für teambegeisterte<br />

Auszubildende und DH-Studenten (w/m)<br />

Das beste Training ist die Praxis. Deshalb sind Sie bei uns von Anfang an als<br />

echtes Team-Mitglied mit „auf dem Platz“. Sie werden staunen, wie viel<br />

Neues Sie in kurzer Zeit lernen, und wie schnell Sie bei uns eigene interessante<br />

Aufgaben bekommen. Kurz, bei uns erwartet Sie jede Menge Abwechs -<br />

lung – auch weil Sie nicht nur auf einer „Position“ spielen, sondern in der<br />

Ausbildung mehrere Bereiche durchlaufen. Klar, dass Ihre Kollegen/-innen<br />

sowie erfahrene Ausbilder/-innen Sie bei alldem jederzeit unterstützen.<br />

Und je nach Ausbildungs richtung stehen auch Trainingseinheiten in unserem<br />

modernen Ausbildungszentrum und vielleicht sogar ein Auslandsaufenthalt<br />

auf Ihrem Ausbildungs-Programm. In unserer „Jugend mannschaft“ haben<br />

Sie zudem Gelegenheit, sich mit den anderen Auszubildenden und Studierenden<br />

auszutauschen und eigene Projekte anzugehen.<br />

Und nach Ihrer Ausbildung? Freuen wir uns darauf,<br />

Sie in unsere Stamm-Mannschaft zu übernehmen!<br />

SCHUNK GmbH & Co. KG Spann- und Greiftechnik<br />

Christiane Schmidtchen<br />

Bahnhofstr. 106 – 134 | D-74348 Lauffen/Neckar<br />

Tel. +49-7133-103-2480<br />

ausbildung@de.schunk.com<br />

www.schunk-ausbildung.de<br />

www.youtube.com/SCHUNKHQ<br />

www.twitter.com/SCHUNK_HQ<br />

www.facebook.com/SCHUNK.junge.karriere<br />

Mannschafts-Positionen<br />

mit <strong>Zukunft</strong><br />

Technische Ausbildungsberufe:<br />

• Zerspanungsmechaniker (w/m)<br />

• Mechatroniker (w/m)<br />

• Techn. Produktdesigner (w/m)<br />

• Werkstoffprüfer (w/m)<br />

• Maschinen- und<br />

Anlagenführer (w/m)<br />

Kaufmännische Ausbildungsberufe:<br />

• Industriekaufmann (w/m)<br />

• Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

Duale Studiengänge:<br />

Bachelor of Arts (w/m)<br />

• BWL – Industrie<br />

• BWL – International Business<br />

Bachelor of Engineering (w/m)<br />

• Elektrotechnik<br />

• Maschinenbau<br />

• Mechatronik<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen<br />

Bachelor of Science (w/m)<br />

• Wirtschaftsinformatik<br />

Kooperative Studienmodelle:<br />

• Maschinenbau<br />

• Mechatronik und<br />

Mikrosystemtechnik<br />

Jens Lehmann, deutsche Torwartlegende,<br />

seit 2012 SCHUNK-Markenbotschafter<br />

für präzises Greifen und sicheres Halten.<br />

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46<br />

Croissant zum<br />

Frühstück<br />

Als Au-Pair hat Katrin<br />

Eggensperger ein<br />

Jahr lang Paris unsicher<br />

gemacht.<br />

„Croissants zum Frühstück, während draußen<br />

das Leben tobte...“ – wenn Katrin von<br />

Paris erzählt, strahlen ihre Augen. Als Bilderbuchfranzösin<br />

mit roter Baskenmütze,<br />

Baguette unterm Arm und Rotwein in der<br />

Hand, schlenderte die Blondine ein Jahr<br />

lang durch die Gässchen des vierten Arrondissements,<br />

über die Brücken der Seine<br />

und auf den Boulevards von Paris. Die<br />

Gemmingerin, die mittlerweile Kultur und<br />

Wirtschaft in Mannheim studiert, schwärmt<br />

von der hektischen Metropole.<br />

2013, nach ihrem Abitur, hat die damals<br />

19-Jährige den Traum vieler Mädchen<br />

gelebt: Um den typischen Alltag in unserem<br />

Nachbarland zu erleben und die französische<br />

Kultur kennen zu lernen, ist sie als<br />

Fille Au-Pair für ein Jahr lang zu einer<br />

Gastfamilie gezogen.<br />

Gefunden hat sie ihre Unterkunft<br />

rein zufällig: Als eine Bekannte via<br />

Facebook eine Nachfolgerin gesucht hat,<br />

meldete sie sich spontan. In der riesigen<br />

Metropole angekommen, wurde Katrin<br />

schnell auf den Boden der Tatsachen<br />

zurückgeholt. „In Frankreich und vor allem<br />

in Paris ist das Leben anders als in<br />

meinem badischen Kaff. Mit den Kindern<br />

war es nicht immer einfach und<br />

wenn man als Fremde in eine Familie<br />

kommt, muss man sich auch erst eine<br />

Verbindung aufbauen“, erzählt sie.<br />

Nach einer Anfangsphase, geplagt<br />

von Heimweh und sprachlichen<br />

Missverständnissen, gewöhnt sie<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

sich aber flugs an ihre neue Situation und<br />

wächst über sich hinaus. „Ich habe dazu<br />

gelernt, bin selbstständiger geworden, meine<br />

Sprachkenntnisse haben sich verbessert<br />

und ich gehe mit vielen Dingen nun gelassener<br />

um als zuvor“, berichtet sie stolz.<br />

Zu Katrins Aufgaben zählten die Hilfe im<br />

Haushalt und die Versorgung der Kinder,<br />

im Gegenzug dafür bekam sie Unterkunft,<br />

Verpflegung und Taschengeld. Während<br />

die Kinder in der Schule waren, hatte<br />

sie Zeit, eine Sprachschule zu besuchen.<br />

Ihre Freizeit hat Katrin damit verbracht, das<br />

Leben in Paris zu genießen und die Stadt sowohl<br />

kulinarisch als auch modetechnisch zu<br />

erkunden. Gemeinsam mit ihren Mädels ist<br />

sie von Café zu Café gezogen und hat von<br />

den Stufen vor der Sacré-Coeur auf Montmartre<br />

den Eiffelturm glitzern gesehen und<br />

hat „das magische Gefühl dieser fabelhaften<br />

Stadt bekommen“, wie sie selbst sagt.<br />

Valentina Kress<br />

Foto: privat<br />

Beginne eine Ausbildung als:<br />

– Anlagenmechaniker-in SHK<br />

– Technischer Systemplaner/-in<br />

– Elektroniker/ -in für Energie und Gebäudetechnik<br />

Neugierig?<br />

Dann bewirb Dich jetzt:<br />

Windmüller Technik GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 8<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

www.windmueller-jobs.de


48<br />

See you, Boss!<br />

49<br />

Mario Hilpert war für drei<br />

Monate in den USA –<br />

als Teil seiner Ausbildung.<br />

„Die Zeit in den USA war großartig. Ich<br />

habe viel erlebt, gesehen und dazu gelernt.<br />

Es ist heute sehr wichtig, auch im Beruf international<br />

unterwegs zu sein. Deshalb fand<br />

ich die Idee, ins Ausland zu gehen, auch so<br />

cool“, sagt Mario Hilpert aus Vellberg und<br />

seine Augen leuchten bei der Erinnerung.<br />

Mario ist 22 Jahre alt und hat bis Anfang Februar<br />

eine Ausbildung bei Würth Elektronik<br />

eiSos in Waldenburg absolviert. Seit rund<br />

fünf Wochen hat er nun ausgelernt – Industriekaufmann<br />

mit Zusatzqualifikation internationales<br />

Wirtschaftsmanagement – so<br />

darf er sich nun ganz offiziell nennen. Und<br />

Marios Ausbildung war alles andere als<br />

langweilig.<br />

Ganze drei Monate lang hatte Mario die<br />

Gelegenheit, in die USA zu gehen – und<br />

Fotos: privat<br />

das als Teil seiner<br />

Ausbildung. „Es<br />

stand schon zu Ausbildungsbeginn<br />

im<br />

Jahr 2012 fest, dass<br />

ich weggehen werde. Es<br />

war nur noch nicht sicher, wohin.“<br />

Zur Auswahl standen verschiedene Tochterunternehmen<br />

– unter anderem in Spanien<br />

(Barcelona), Frankreich (Lyon), England<br />

(Manchester) und eben in den USA (Watertown).<br />

„Ich hätte alles toll gefunden und<br />

mich über jeden Standort gefreut“, schildert<br />

der Industriekaufmann, der nach seiner<br />

Ausbildung übernommen wurde, lächelnd.<br />

_Ab nach Übersee<br />

„Ehrlich gesagt: Mein Favorit war damals<br />

noch Lyon. Ich war nie zuvor außerhalb<br />

Europas und die Vorstellung, dann gleich<br />

so weit weg zu sein, war am Anfang etwas<br />

komisch, ungewohnt eben.“ Doch es kam<br />

anders als angenommen. „Als ich mehr und<br />

mehr darüber nachgedacht habe, habe ich<br />

immer mehr mit den USA sympathisiert.<br />

Mir gefiel die Idee, dorthin zu gehen, zumal<br />

ich das Land immer einmal kennenlernen<br />

wollte – zumindest als Urlaubsziel.“ Und<br />

so begann am 29. März 2014 für Mario die<br />

spannende Reise nach Übersee – nach Watertown,<br />

einer kleinen Stadt in South Dakota<br />

im Norden der USA. „Nach insgesamt 24<br />

Stunden war ich endlich in meiner neuen<br />

Wohnung angekommen, die für die nächsten<br />

drei Monate mein Zuhause werden sollte.“<br />

An die Eindrücke, die der junge Mann<br />

in den ersten Stunden seines Aufenthalts<br />

erlebte, erinnert er sich heute noch gerne.<br />

„Das Erste, was ich wahrgenommen habe,<br />

war die Kälte. Bei uns in Deutschland war<br />

schon <strong>Frühling</strong> und dort war es richtig kalt,<br />

Winter eben. Die Seen waren noch gefroren<br />

und in meiner ersten Nacht hatten wir<br />

einen Blizzard, einen heftigen Schneesturm.“<br />

Auch der Rest der Umgebung war<br />

wie aus einer anderen“Welt. „Vieles, was<br />

wir hier im Alltag kennen und normal<br />

empfinden, ist dort anders. Das fängt beim<br />

Straßenverkehr an. Andere Autos, andere<br />

Verkehrsregeln, andere Geschwindigkeitsbegrenzungen<br />

und -angaben.“<br />

_Neue Heimat<br />

An die Unterschiede hat sich der Vellberger<br />

aber schnell gewöhnt. „Ich habe mich zügig<br />

eingelebt. Dazu beigetragen hat auch,<br />

dass meine neuen Kollegen mich so gut<br />

aufgenommen haben. Sie waren offen und<br />

haben mich voll integriert. Da habe ich<br />

mich schnell wohlgefühlt.“ Gearbeitet hat<br />

Mario in dieser Zeit in der Planning- und<br />

Solutions-Abteilung, wertete Daten aus<br />

und erstellte Übersichten. „Die Arbeit hat<br />

Spaß gemacht. Ich habe selbstständig arbeiten<br />

können und habe mich deswegen auch<br />

gebraucht gefühlt.“ Dennoch: In der Zeit<br />

in Watertown hat der 22-Jährige nicht nur<br />

gearbeitet. „Ich war am Wochenende immer<br />

wieder unterwegs und habe mir Verschiedenes<br />

angeguckt. Das muss man schließlich<br />

auskosten“, sagt Mario augenzwinkernd.<br />

Sehenswürdigkeiten wie der Mount Rushmore,<br />

der Grand Canoyn Nationalpark, das<br />

größte Einkaufszentrum der USA, die Mall<br />

of America, oder die Stadt Las Vegas sind<br />

dabei nur einige Höhepunkte seiner recht<br />

langen Erlebnisliste. „Das war immer ein<br />

Traum von mir, das alles einmal gesehen<br />

und erlebt zu haben. Die Dimensionen sind<br />

einfach anders als in Deutschland. Allein<br />

die Mall of America ist beeindruckend. In<br />

diesem Einkaufszentrum gibt es sogar einen<br />

Vergnügungspark. Das gibt es in Deutschland<br />

nicht. Verrückt.“ Für den Industriekaufmann<br />

steht fest: Diese Zeit war etwas<br />

ganz Besonderes in seiner Ausbildung, die<br />

er so schnell nicht vergisst. Und nicht nur<br />

sein Englisch hat sich durch den Auslandsaufenthalt<br />

verbessert: „Die größte Herausforderung<br />

war, komplett auf sich allein<br />

gestellt zu sein. Das war ich vorher ja noch<br />

nie. Aber dadurch habe ich extrem viel dazu<br />

gelernt und bin um ein Vielfaches selbstständiger<br />

geworden. Und das ist ein super<br />

Gefühl.“ Lydia-Kathrin Knirsch


50<br />

Studieren in<br />

In Baden-Württemberg gibt<br />

es eine Vielzahl an<br />

attraktiven Studiengängen<br />

nächster Nähe<br />

Universitäten<br />

Pädagogische Hochschulen<br />

Kunst- und Musikhochschulen<br />

Akademie für Darstellende Kunst<br />

Filmakademie<br />

Popakademie<br />

Mannheim<br />

Hochschulen für angewandte<br />

Wissenschaften<br />

Hauptsitz<br />

Heidelberg<br />

Standort<br />

Schwetzingen<br />

Duale Hochschule BW<br />

Präsidium<br />

Campus<br />

Nichtstaatliche<br />

Karlsruhe<br />

Hochschulen<br />

Private Universitäten<br />

Pforzheim<br />

Kehl<br />

Offenburg<br />

Gengenbach<br />

Lahr<br />

Freiburg<br />

Lörrach<br />

Bad<br />

Liebenzell<br />

Calw<br />

Mosbach<br />

Tübingen<br />

Rottenburg<br />

Horb<br />

Heilbronn<br />

Bad Mergentheim<br />

Künzelsau<br />

Schwäbisch Hall<br />

Ludwigsburg<br />

Aalen<br />

Schwäbisch Gmünd<br />

Stuttgart<br />

Hohenheim<br />

Heidenheim<br />

Esslingen<br />

Göppingen<br />

Nürtingen<br />

Geislingen<br />

Reutlingen<br />

Albstadt<br />

Furtwangen<br />

Trossingen Riedlingen<br />

Villingen-<br />

Schwenningen<br />

Sigmaringen<br />

Biberach<br />

Tuttlingen<br />

Weingarten<br />

Ravensburg<br />

Isny im Allgäu<br />

Konstanz<br />

Friedrichshafen<br />

Ulm<br />

Quelle: www.studieninfo-bw.de<br />

„Leistung begeistert mich. Gesundheit motiviert mich. Als Azubi bei der AOK.“<br />

Katharina Hahn, Mitarbeiterin der AOK, in ihrer Freizeit Sportakrobatin<br />

Genau mein Ding: die AOK.<br />

Sie möchten zeigen, was Sie können? Sie möchten Ihre Talente entfalten, Ihre<br />

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ZGH 0053/07 · 02/15 · Foto: AOK


52<br />

International aufgestellt,<br />

regional verwurzelt<br />

Die Hochschulen der Region trumpfen<br />

mit einer Vielfalt von Studiengängen auf.<br />

Studieren ganz nah? Kein Problem. Jeder<br />

Landkreis der Region verfügt mittlerweile<br />

über einen Hochschulcampus. Aber nicht<br />

nur geografisch, sondern auch mit Blick<br />

auf das Studienangebot ist die Studienregion<br />

Heilbronn-Franken breit aufgestellt. Ein<br />

Streifzug.<br />

Human Systems Management, Automotive<br />

Systems Engineering, International<br />

Business – diese Studiengänge würde man<br />

vom Namen her zunächst eher auf einem<br />

amerikanischen College vermuten – bis<br />

man sie im Angebot der Hochschulen in<br />

Heilbronn-Franken entdeckt. Ein internationales<br />

Studienangebot, aber auch die Kooperation<br />

mit regionalen Partnern prägen die<br />

Hochschullandschaft zwischen Main und<br />

Neckar und machen sie für Schulabgänger<br />

attraktiv.<br />

Das mit Abstand größte Kontingent<br />

an Studienplätzen in der Region stellt die<br />

Hochschule Heilbronn (HHN). Die derzeit<br />

über 8300 Studentinnen und Studenten<br />

können hier an vier Standorten in 47 Studi-<br />

engängen in den Bereichen Technik, Wirtschaft<br />

und Informatik einen Bachelor- oder<br />

Masterabschluss erwerben. Damit ist die<br />

HHN die größte Hochschule für angewandte<br />

Wissenschaften in Baden-Württemberg.<br />

Der größte Campus liegt im Heilbronner<br />

Stadtteil Sontheim. Dort befindet sich auch<br />

die Anlaufstelle für den Fachbereich Informatik<br />

mit den Studiengängen Software<br />

Engineering sowie Medizinische Informatik.<br />

Wer auf der Suche nach einem technischen<br />

Studiengang ist, hat bei 13 verschiedenen<br />

Fächern besonders gute Chancen, in<br />

Sontheim fündig zu werden.<br />

Seit 2011 betreibt die HHN einen<br />

zweiten Standort in Heilbronn. Der jüngste<br />

Campus der Region befindet sich am<br />

Europaplatz am Rande der Innenstadt<br />

und beheimatet die Fakultät International<br />

Business. Neben den international angelegten<br />

Studiengängen, die größtenteils in<br />

Fremdsprachen unterrichtet werden, können<br />

die Studierenden hier einen Bachelor<br />

in Hotel- und Restaurant-Management oder<br />

Tourismus-Management machen.<br />

53<br />

Der mit über 1500 Studierenden größte<br />

HHN-Campus außerhalb von Heilbronn<br />

liegt in Künzelsau. An der dort ansässigen<br />

Reinhold Würth-Hochschule werden elf<br />

Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft<br />

und Technik gelehrt.<br />

Neben Künzelsau hat auch Schwäbisch<br />

Hall seit 2009 einen Außencampus<br />

der Hochschule Heilbronn, der sich in seinen<br />

sechs Studiengängen auf die Bereiche<br />

Management und Vertrieb spezialisiert. Mit<br />

knapp 1000 Studierenden bietet er eine sehr<br />

familiäre Atmosphäre sowie die explizite<br />

Förderung durch regionale Unternehmen.<br />

Wer Studium und Beruf miteinander<br />

verknüpfen möchte, dem bietet das duale<br />

Studienmodell auch in Heilbronn-Franken<br />

einige Möglichkeiten. Seit Juli letzten<br />

Jahres ist die DHBW Heilbronn auf dem<br />

Bildungscampus eine eigenständige Studienakademie,<br />

an der das Studium abwechselnd<br />

im Betrieb und an der Hochschule<br />

absolviert wird.<br />

Als Außenstelle der DHBW Mosbach<br />

hat auch der Main-Tauber-Kreis einen<br />

Hochschulcampus in Bad Mergentheim.<br />

Dieser bietet neben Studiengängen der<br />

Bereiche BWL und Wirtschaftsingenieurwesen<br />

nicht nur die Möglichkeit, an einem<br />

internationalen Programm teilzunehmen,<br />

sondern auch das Privileg, im Schloss Mergentheim<br />

studieren zu dürfen – sicherlich<br />

eines der schönsten Hochschulgebäude<br />

Deutschlands. Michael Bächle<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


54<br />

Etwas Außergewöhnliches<br />

gefällig?<br />

Die Schnittstelle zwischen<br />

Medizinern und Kaufleuten<br />

Betriebswirtschaftslehre, Medizin, Soziologie,<br />

Jura oder Pädagogik – das sind Studiengänge,<br />

die viele junge Menschen in die<br />

Hörsäle locken. Wer aber etwas Außergewöhnliches<br />

sucht, muss nicht in die Ferne<br />

schweifen: Besondere Studiengänge gibt es<br />

auch in unserer direkten Umgebung.<br />

Die 20-jährige Christin Freund studiert<br />

an der Dualen Hochschule Mosbach<br />

in Bad Mergentheim und zwar einen Mix<br />

aus Betriebswirtschaftslehre und Medizin.<br />

Gesundheitsmanagement nennt sich der<br />

dreijährige Studiengang, der momentan von<br />

124 Studenten belegt wird.<br />

_Spezialisierung<br />

Ziel der dualen Ausbildung ist es, dass sich<br />

die Absolventen mit den Medizinern auf<br />

Augenhöhe unterhalten können. Sie sollen<br />

später die Schnittstelle zwischen Ärzten<br />

und Kaufleuten bilden. Potenzielle Arbeitgeber<br />

sind Krankenhäuser, Krankenkassen,<br />

Pflegeheime, pharmazeutische Unternehmen<br />

und viele mehr. Bereits während des<br />

Studiums werden die Studenten von ihren<br />

Arbeitgebern bezahlt, im Durchschnitt sind<br />

das etwa 500 bis 800 Euro monatlich.<br />

Da es diese Spezialisierung in der Betriebswirtschaftslehre<br />

erst seit etwa zehn<br />

Jahren gibt, prophezeit Dozent Boris Hubert<br />

den Studenten der DHBW sehr gute<br />

Berufschancen. Das allein dürfe aber nicht<br />

der ausschlaggebende Grund für dieses Studium<br />

sein. Das Interesse für dieses Spezialgebiet<br />

müsse schon vorhanden sein: „Man<br />

sollte medizinaffin sein“, rät er. Dennoch:<br />

„Wir bilden keine Ärzte aus.“ Zwar gibt es<br />

auch „Medizin für Nicht-Mediziner“, aber<br />

darin gewinnen die Studenten vor allem<br />

einen ersten Eindruck. Und genau das hat<br />

Christin, die mittlerweile im vierten Semester<br />

ist, besonders gefallen: „Ich fand’s<br />

richtig genial.“ Während ihrer Praxisphasen<br />

(50 Prozent der drei Jahre) arbeitet sie<br />

bei Heraeus in Hanau. Etwa 80 Prozent der<br />

Ausbildungsinhalte fokussieren sich auf die<br />

Betriebswirtschaftslehre. Die restlichen 20<br />

Prozent geben den Absolventen das notwendige<br />

Know-how für die Gesundheitsbranche.<br />

Hier beginnt deine berufliche <strong>Zukunft</strong>!<br />

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Christin Freund studiert<br />

Gesundheitsmanagement.<br />

_Gute Betreuung<br />

Dass es Christin Freund zum Studium in<br />

das kleine Städtchen Bad Mergentheim verschlagen<br />

hat, bereut sie keinesfalls. Sie fühlt<br />

sich hier sehr wohl und ist vor allem mit der<br />

Betreuung seitens der Hochschule und des<br />

Unternehmens sowie mit den Freizeitmöglichkeiten<br />

zufrieden.<br />

Aber einen guten Ratschlag hat die<br />

20-Jährige noch für alle Interessenten: „Bewerbt<br />

euch rechtzeitig. Am besten schon<br />

ein bis anderthalb Jahre, bevor ihr starten<br />

wollt.“ Anja Gladisch<br />

Foto: Anja Gladisch<br />

Ausbildungsplätze, Praktika, Weiterbildungsmöglichkeiten und<br />

Nebenjobs aus der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken.<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

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schnellsten und preisgünstigsten Wege und Verkehrsmittel zu informieren<br />

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Arbeitsbereich fallen Lagergeschäfte, das Abschließen von Versicherungsverträgen<br />

und das Erstellen der im internationalen Verkehr nötigen<br />

Frachtdokumente. Sie werden schon frühzeitig mit der Entwicklung<br />

logistischer Lösungen betraut. Die Anforderungen an Fremdsprachenkenntnisse<br />

sind enorm gewachsen.<br />

Die Voraussetzungen:<br />

– Mittlerer Bildungsabschluss oder Abitur<br />

– Gute Englischkenntnisse in Wort + Schrift<br />

– Freude an selbstständiger Arbeit<br />

– hohes Maß an Engagement und organisatorischem Talent<br />

– offener, freundlicher Umgang im Team<br />

– Mindestalter 18 Jahre<br />

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Die Perspektiven:<br />

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haben Sie beste Chancen auf einen interessanten Arbeitsplatz innerhalb<br />

unseres gesamten Konzerns.<br />

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Kontakt:<br />

Eva Diem-Siegel, 07941 988-301


58<br />

Robotik und Automation sowie<br />

BWL-Food-Management:<br />

Zwei interessante Studiengänge<br />

Einen Roboter bauen, der genau das macht,<br />

was man will. Beinahe jeder hat in seiner<br />

Kindheit schon einmal davon geträumt.<br />

Beim Großteil scheiterte das Vorhaben spätestens<br />

beim ersten Versuch. Bei wem sich<br />

der Kindheitswunsch bis heute gehalten hat<br />

und zum Berufswunsch gereift ist, der hat<br />

die Möglichkeit, sich an der Hochschule<br />

Heilbronn für den Studiengang Robotik und<br />

Automation zu bewerben.<br />

Der Grad der Automatisierung in der Industrie<br />

verzeichnet in den letzten Jahren<br />

ein stetiges Wachstum, das sich auch in <strong>Zukunft</strong><br />

fortsetzen wird. Dazu kommen neue<br />

Bereiche wie der Servicesektor oder die<br />

Medizin, in denen Roboter immer häufiger<br />

eingesetzt werden. Diesen Trend erkannte<br />

man in Heilbronn und rief zum Wintersemester<br />

2006/2007 den deutschlandweit<br />

ersten Studiengang für Robotik und Automation<br />

ins Leben. Aufgrund der spezifischen<br />

Ausbildung, die das Zusammenspiel<br />

verschiedenster Teilbereiche wie Mechanik,<br />

Sensortechnik und Softwareinformatik<br />

beinhaltet, haben die Studenten nach ihrem<br />

siebensemestrigen Bachelorstudium gute<br />

Aussichten, ihren Traum von<br />

der Entwicklung von<br />

Robotern auch im<br />

Arbeitsalltag leben<br />

zu können.<br />

Grundverschieden<br />

davon,<br />

aber nicht weniger<br />

exotisch,<br />

ist der duale<br />

Studiengang<br />

BWL-Food-Management,<br />

der<br />

Exotische<br />

Alternativen<br />

ebenfalls in Heilbronn angeboten wird. Zum<br />

1. Oktober 2013 startete die DHBW Heilbronn<br />

das Fach, in dem den Studierenden<br />

neben den obligatorischen BWL-Kenntnissen<br />

alle relevanten Kompetenzen im<br />

Bereich Lebensmittel vermittelt werden.<br />

Zuvor war der Studiengang bereits sechs<br />

Jahre lang erfolgreich auf dem Campus in<br />

Bad Mergentheim angelaufen – ebenfalls in<br />

einer deutschlandweiten Pionierrolle. Die<br />

drei Monate an der Hochschule auf dem<br />

Heilbronner Bildungscampus wechseln sich<br />

wie in jedem anderen dualen Studiengang<br />

mit drei Monaten in einem Unternehmen<br />

der Lebensmittelwirtschaft ab.<br />

In der Hochschulphase stehen auf dem<br />

Stundenplan der zukünftigen Food-Manager<br />

unter anderem Küchenpraxis, kulinarische<br />

Rhetorik oder Konzepte für Einzelhandel<br />

und Partyservice.<br />

_Übernahme<br />

Nach dem Bachelorabschluss nach sechs<br />

Semestern wird in der Regel der Großteil<br />

der Absolventen von ihrem Ausbildungsbetrieb<br />

übernommen, nicht selten bereits in<br />

leitenden Positionen. Doch auch unabhängig<br />

vom Unternehmen stehen die Karrierechancen<br />

für die Hochschulabgänger gut.<br />

Nachhaltigkeit und hohe Qualität spielen in<br />

Deutschland eine immer wichtigere Rolle in<br />

der Lebensmittelbranche und Experten auf<br />

diesem Gebiet sind so gefragt wie nie. Es<br />

entstehen sogar neue Berufsbilder wie das<br />

des Food-Scouts. Für solche Stellen sind die<br />

Absolventen der DHBW Heilbronn sicherlich<br />

erste Wahl – auch, wenn wahrscheinlich<br />

keiner von ihnen als Kind davon geträumt<br />

hat, Food-Scout zu werden. Michael Bächle<br />

18. April <strong>2015</strong><br />

11–15 Uhr<br />

Ausbildungs- und StudienDIALOG<br />

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AUF DER ÜBERHOLSPUR


Foto: DHBW Heilbronn<br />

60<br />

Auf dem Weg zum<br />

Traumstudium<br />

Wer sich für ein Studium interessiert, hat im Vorfeld<br />

oft eine ganze Palette an Fragen im Gepäck. Studienberaterin<br />

Katja Eickert von der DHBW Heilbronn weiß<br />

in solchen Fällen Rat.<br />

Wie finde ich das passende Studium für<br />

mich? Was sollte ich bei der Studienauswahl<br />

beachten und woher weiß ich,<br />

was ich möchte?<br />

Eickert: Ich sollte mir zwei Fragen<br />

stellen: Welcher „Studiertyp“<br />

bin ich und welches Studium<br />

passt zu mir? Wenn ich eher<br />

an theoretischen Themen interessiert<br />

bin und mir vorstellen<br />

kann, in der Forschung zu arbeiten,<br />

ist für mich die Uni die richtige<br />

Wahl. Bin ich eher der Macher, der<br />

sich schon jetzt auf die Zeit nach dem<br />

Studium freut, dann bin ich an der Dualen<br />

Hochschule (DHBW) oder der Hochschule<br />

für angewandte Wissenschaften (früher<br />

FH) richtig aufgehoben. Danach sollte ich<br />

mich fragen: Was passt zu mir und macht<br />

mir Spaß? Worin bin ich wirklich gut? Oft<br />

ist es dadurch zu erkennen, dass man ohne<br />

oder mit weniger Aufwand als andere ein<br />

besseres Ergebnis erzielt.<br />

Was spricht für eine Universität, eine<br />

Fachhochschule, eine Duale Hochschule?<br />

Eickert: Wie bereits gesagt, an die Uni sollte<br />

ich gehen, wenn ich theoretische Inhalte<br />

faszinierend finde. An der Hochschule für<br />

angewandte Wissenschaften ist ein Praxissemester<br />

Pflicht, die Studierenden erhalten<br />

erste Einblicke in den beruflichen Alltag.<br />

Das Studium dauert in der Regel sieben Semester.<br />

Das DHBW-Studium ist mit einer<br />

Dauer von drei Jahren und einem festen<br />

Ausbildungsunternehmen eine kompakte<br />

und sehr intensive Form des Studiums. Drei<br />

Katja<br />

Eickert<br />

Monate Unternehmenspraxis wechseln sich<br />

mit drei Monaten Theorie am Campus<br />

ab. Während der Dauer des Studiums<br />

erhält der Studierende<br />

ein Ausbildungsgehalt vom<br />

Ausbildungsunternehmen.<br />

Für eine DHBW<br />

spricht auch die hohe<br />

Übernahmequote von<br />

über 80 Prozent.<br />

Was kann ich an der DHBW<br />

Heilbronn studieren?<br />

Eickert: Die Studiengänge an der<br />

DHBW Heilbronn vermitteln BWL-Inhalte<br />

mit drei verschiedenen Schwerpunkten:<br />

Handel, hier speziell der Konsumgüterund<br />

Textilhandel, Food-Management und<br />

Dienstleistungsmanagement mit den Profilen<br />

Sportmanagement, Bildungs- und Personalmanagement,<br />

Consulting & Services<br />

und Medienmanagement.<br />

Wie komme ich an einen Studienplatz?<br />

Eickert: Hierbei gibt es zwei verschiedene<br />

Möglichkeiten: Der gängigste Ansatz ist,<br />

ich informiere mich auf den Webseiten der<br />

DHBW-Standorte über die Dualen Partner<br />

und bewerbe mich dann direkt beim Unternehmen.<br />

Eine weitere Möglichkeit ist, ich<br />

bringe ein „Unternehmen mit“, welches<br />

ich kenne und von dem ich mich ausbilden<br />

lassen möchte. Das Unternehmen wird<br />

dann – bei Eignung – dualer Partner der<br />

Dualen Hochschule Baden-Württemberg.<br />

Wann und wie muss ich mich bewerben?<br />

Highend im Heilbronner Land:<br />

IDS Imaging Development Systems GmbH<br />

Warst Du mal in Tripsdrill und bist<br />

die Mammut-Holzachterbahn gefahren?<br />

Oder hast beim Roboter-Fußball zugeschaut?<br />

Sicher bist Du schon vor einem<br />

Geldautomaten oder im Supermarkt an<br />

der Gemüsewaage gestanden. Dann<br />

hast Du unsere Produkte schon gesehen,<br />

ohne sie tatsächlich wahrgenommen zu<br />

haben: Wir bauen Kameras für sogenannte<br />

„industrielle Anwendungen“. Sie<br />

funktionieren zumeist mit USB-Anschluss<br />

und bieten damit umfangreiche Möglichkeiten<br />

der Bildverarbeitung.<br />

Über 500.000 solcher Kameras haben wir<br />

inzwischen weltweit verkauft. Wir sind ein<br />

wachsendes Unternehmen und suchen<br />

Verstärkung für unsere derzeit rund 180<br />

Mitarbeiter.<br />

Hast Du Lust, in einem Unternehmen<br />

zu arbeiten, das sich mit Leidenschaft<br />

der Entwicklung und dem Vertrieb von<br />

Highend-Kameras verschrieben hat?<br />

Ausbildungsangebote:<br />

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Besucht uns auf der<br />

IHK Bildungsmesse HN<br />

16. - 18. April <strong>2015</strong><br />

Stand B34<br />

Dann wartet ein tolles Team auf Dich, in<br />

dem Du Deine Fähigkeiten einbringen<br />

und ausbauen kannst.<br />

Einer im Team ist Nico Müller. Er macht<br />

eine Ausbildung als Fachinformatiker<br />

für Anwendungsentwicklung. Nico ist<br />

im 2. Lehrjahr und programmiert bereits<br />

eigene Projekte. Denn wir legen<br />

großen Wert darauf, dass unsere derzeit<br />

8 Auszubildenden und 4 Studenten<br />

von Anfang an die Möglichkeit haben,<br />

selbständig zu arbeiten und mit ihren Auf-<br />

gaben zu wachsen.<br />

Wächst Du auch mit uns? Über Praktika,<br />

Ausbildungs- und duale Studienplätze<br />

(DHBW) kannst Du Dich auf unserer<br />

Internetseite informieren – It´s so easy!<br />

Studienangebote (DHBW):<br />

<br />

<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

IDS Imaging Development Systems GmbH<br />

Dimbacher Straße 6-8 | 74182 Obersulm | Tel.: +49 7134 96196-0 | www.ids-imaging.com


62<br />

Eickert: Sie<br />

bewerben sich<br />

direkt über die<br />

Dualen Partner um<br />

einen Studienplatz an der<br />

DHBW. Eine Bewerbung direkt bei<br />

der DHBW ist nicht möglich. Je größer und<br />

interessanter das Unternehmen ist, desto<br />

früher sollte ich mich bewerben. Großkonzerne,<br />

die für 2016 Studienplätze anbieten,<br />

beginnen bereits jetzt mit dem Auswahlprozess.<br />

Wer noch für das Jahr <strong>2015</strong> einen Studienplatz<br />

sucht, findet freie Studienplätze<br />

auf unserer Webseite.<br />

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?<br />

Eickert: Entweder Sie bewerben sich mit<br />

einer klassischen Bewerbungsmappe oder<br />

online bei einem Dualen Partner.<br />

Wann bekomme ich Feedback, ob ich eingeschrieben<br />

bin und von wem?<br />

Eickert: Auch das ist schwer zu pauschalisieren,<br />

da jedes Unternehmen hier etwas anders<br />

agiert. Die einen geben den Bewerbern<br />

nach wenigen Tagen, die anderen erst nach<br />

mehreren Wochen Bescheid.<br />

Kann ich denn meinen Studienplatz im<br />

Zweifelsfall auch wechseln?<br />

Eickert: Eigentlich ist dieser Weg an der<br />

DHBW nicht wirklich vorgesehen. Aber es<br />

kommt vor, dass ein Studierender feststellt,<br />

dass er sich für das falsche Studium entschieden<br />

hat. Möchte er an der DHBW inhaltlich<br />

etwas anderes studieren, startet das<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

Studium von vorn.<br />

Wie lange ist die Studiendauer?<br />

Für Bachelor?<br />

Für Master?<br />

Eickert: Das Studium an der DHBW<br />

dauert drei Jahre und schließt mit dem<br />

Erreichen des Bachelors ab. Um an dem<br />

DHBW-Master-Programm teilnehmen zu<br />

können, müssen Interessenten mindestens<br />

ein Jahr Berufserfahrung gesammelt haben.<br />

Die zweijährigen Masterstudiengänge werden<br />

in enger Zusammenarbeit mit den Dualen<br />

Partnern als berufsintegrierendes und<br />

berufsbegleitendes Studium angeboten.<br />

Brauche ich Praktika?<br />

Eickert: Nein, sie benötigen an der Dualen<br />

Hochschule kein Praktikum.<br />

Welches Bachelor- und Master-Angebote<br />

gibt es an der DHBW?<br />

Eickert: Wir bieten an insgesamt zehn<br />

Standorten und drei Campus über 100 Bachelor-<br />

und Masterstudiengänge an. Zusammengefasst<br />

werden diese bei uns in den<br />

Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen.<br />

Neben klassischen Studiengängen<br />

wie BWL, Elektrotechnik oder Maschinenbau<br />

findet man auch sehr spezifische<br />

Studieninhalte, zum Beispiel Physiotherapie<br />

oder Interprofessionelle Gesundheitsvorsorge.<br />

Alle Details zum Studienangebot<br />

finden sich auf der Homepage unter<br />

www.dhbw.de/studienangebote.<br />

Interview: Lydia-Katrin Knirsch<br />

Die FEURER Group GmbH ist der Profi für Verpackungen und Formteile aus<br />

Kunststoff – von Thermoboxen über Kfz-Bauteile bis hin zu hochkomplexer<br />

Verpackungs-Logistik. FEURER zeichnet sich aus durch standardisierte sowie<br />

individualisierte Lösungen, z. B. für r die Automobil-, , Pharma- und<br />

Kosmetikindustrie, für den Lebensmittelhandel und die Gastronomie.<br />

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in<br />

für Kunststoff und Kautschuktechnik<br />

• Industriemechaniker (m/w)<br />

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Haben wir Dein Interesse geweckt?<br />

Dann besuche unsere Homepage www.feurer.com<br />

Dort erfährst Du mehr über die Aufgaben des Berufes.<br />

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Verfahrensmechaniker Wir<br />

freuen uns auf Deine schriftliche Bewerbung.<br />

(m/w)<br />

für Kunststoff und Kautschuktechnik<br />

FEURER Febra GmbH * 74336 Brackenheim * Klingenberger Straße 2 * personal@feurer.com<br />

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64<br />

BAföG<br />

Kein Geld fürs<br />

Studium?<br />

Der Staat hilft!<br />

BAföG soll allen einen<br />

Besuch an der Hochschule<br />

ermöglichen.<br />

65<br />

Wer Lust hat, zu studieren, aber nur wenig<br />

Kohle im Portemonnaie hat, kann BAföG<br />

beantragen. BAföG steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz.<br />

Dabei geht es darum,<br />

allen jungen Menschen ein Studium zu<br />

ermöglichen. Die Ausbildung soll nämlich<br />

nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig<br />

sein.<br />

Beim BAföG ist es so, dass die Hälfte<br />

des Geldes ein Zuschuss vom Staat ist,<br />

also nicht zurückgezahlt werden muss. Die<br />

andere Hälfte ist ein unverzinsliches Darlehen.<br />

Aber deswegen musst du dich nicht<br />

stressen: Das kann in Raten zurückgegeben<br />

werden. Außerdem wird das erst fünf Jahre<br />

nach dem Abschluss deines Studiums fällig.<br />

Aber: Es hat auch nicht jeder ein Anrecht<br />

auf die monatliche Finanzspritze. Es<br />

muss nachgewiesen werden, dass du auch<br />

wirklich „förderungswürdig“ bist: Wer über<br />

30 Jahre alt ist und noch ein Studium starten<br />

möchte, bekommt nichts. Außerdem darfst<br />

du dein Studium nicht schleifen lassen. Wer<br />

die Ziele nicht erreicht, hat keinen Anspruch<br />

auf die Kohle. Du erhältst nämlich nur während<br />

der Regelstudienzeit den Zuschuss. Da<br />

darf sich kein Schlendrian einschleichen.<br />

_Einkommen checken<br />

Auch wenn du dir nicht sicher bist, ob du<br />

die Voraussetzungen erfüllst: Einen Versuch<br />

ist es immer wert. Den Antrag gibt es im Internet<br />

unter www.BAföG.de.<br />

Und dann heißt es: Frag deine Eltern<br />

nach ihrem Einkommen. Denn das wird zur<br />

Berechnung des monatlichen Zuschusses<br />

gebraucht. Du solltest aber nicht nur die<br />

aktuellen Zahlen angeben, sondern auch die<br />

des vorletzten Kalenderjahre. Da kommt etwas<br />

Recherchearbeit auf dich zu. Außerdem<br />

musst du schauen, wie viel Geld du gespart<br />

hast. Wenn du nebenbei jobbst, darfst du im<br />

Durchschnitt maximal 400 Euro pro Monat<br />

verdienen.<br />

_Online rechnen<br />

Zugegeben, so einfach ist das mit dem Ausfüllen<br />

des Antrags nicht. Aber wer Probleme<br />

dabei hat, darf sich bestimmt an das örtliche<br />

Studentenwerk oder an Kommilitonen<br />

Foto: by-studio/fotolia<br />

wenden, die das bereits erfolgreich hinter<br />

sich gebracht haben.<br />

Eine weitere Hilfe kann der<br />

BAföG-Rechner unter www.studis-online.de<br />

sein. Da kannst du schon mal schauen, ob<br />

und wie viel Geld du bekommen könntest.<br />

Gut zu wissen: Du bekommst frühstens für<br />

den Monat Geld, in dem du den Antrag gestellt<br />

hast. Rückwirkend BAföG zu bekommen,<br />

ist nicht möglich.<br />

Ein kleiner Anreiz? Der Höchstsatz<br />

für Studenten beträgt monatlich 670 Euro.<br />

Nicht schlecht, oder? Anja Gladisch<br />

LUST AUF EINEN<br />

KARRIERESTART<br />

BEIM ASB?<br />

Wie bieten ab sofort Stellen im<br />

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Behindertenfahrdienst, Krankentransport,<br />

Rettungsdienst, ambulante und stationäre Pflege.<br />

Wir suchen Auszubildende zum/zur<br />

EXAMINIERTEN ALTENPFLEGER/IN<br />

Ausbildungsdauer:<br />

Hauptschulabschluss 3-4 Jahre<br />

Mittlere Reife, Abitur 3 Jahre<br />

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Diese Unterlagen<br />

solltest du einreichen:<br />

_ Gehaltsbescheinigung der Eltern<br />

_ Immatrikulationsbescheinigung<br />

_ Krankenversicherungsnachweis<br />

_ Mietvertrag<br />

_ Bestehende Arbeitsverträge<br />

_ Aktuelle Kontoauszüge<br />

_ Immatrikulationsbescheinigungen<br />

und BAföG-Bescheinigungen<br />

von Geschwistern<br />

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hier und jetzt<br />

Lieber Studieren?<br />

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LV Baden-Wü rttemberg e.V.<br />

RV Heilbronn-Franken<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


66<br />

Weiblich, 20,<br />

liebenswert sucht…<br />

Merke:<br />

67<br />

_Alles auf Anfang!<br />

Nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt,<br />

zahlreichen Praktika und Aushilfsjobs<br />

geht’s für mich nach Stuttgart: Ein Studium<br />

an der Hochschule der Medien. Und ich<br />

muss mir eingestehen, die Stadt erschien<br />

mir bis dato nicht als Mittelpunkt der Welt.<br />

Doch da muss ich mich wohl getäuscht<br />

haben. Denn bei der Suche nach einer<br />

charmanten WG dämmert mir angesichts<br />

der wenigen Angebote und der haushohen<br />

Nachfrage, dass Stuttgart wohl ein beliebter<br />

und vor allem teurer Wohnort sein muss.<br />

Meine anfängliche Zuversicht und Vorfreude<br />

wechseln sich ab mit Missmut und Unsicherheit.<br />

Aber wo läuft heutzutage eine<br />

Wohnungssuche schon reibungslos ab?<br />

___ Zu hohe Ansprüche?<br />

Von Stuttgart-Mitte war nie die Rede. Außerdem<br />

war klar, dass Altbau, Dielen oder<br />

gar Fischgrätenparkett nicht drin sind – einfach<br />

zu teuer. Also komme ich so langsam<br />

zur Überzeugung, meine Anforderungen<br />

nach unten zu schrauben, was dann soviel<br />

heißt wie „fließend Wasser, Strom und<br />

Fenster“. Nein, mal ganz im Ernst, erst einmal<br />

einen gesunden Mix aus bezahlbarem<br />

Preis und schönem Zimmer – man muss ja<br />

immer bedenken, dass ich Studentin bin<br />

und nicht mein ganzes Erspartes, oder<br />

besser gesagt das meiner Eltern, auf<br />

den Kopf hauen kann.<br />

Nach gefühlten 100 verschickten<br />

E-Mails, zahlreichen Posts zur<br />

Wohnungssuche auf diversen sozialen<br />

Netzwerken und massig<br />

kontaktierten Freunden, habe<br />

ich zumindest ein Gefühl dafür<br />

bekommen, was wo wie viel<br />

Miete kostet. Und blauäu-<br />

gig wie ich anfangs war, komme ich doch<br />

schnell darauf, dass an den gut gemeinten<br />

Tipps wie „Stell‘s dir aber nicht zu einfach<br />

vor!“ doch etwas Wahres dran ist. An<br />

Horrorszenarien wie eine sechsmonatige<br />

Suche, von der mir eine Bekannte berichtet<br />

hat, will ich gar nicht erst denken. Mit der<br />

Ausrede, dass ich Geduld und Glück brauche,<br />

begnüge ich mich. Denn die hübschesten<br />

WGs sind natürlich auch die beliebtesten:<br />

So werden fast immer Studenten mit<br />

WG-Erfahrung und am besten noch Mitte<br />

20 gesucht – danke auch!<br />

Bekommt man nach langem Warten<br />

endlich eine Antwort von einem der Inserate,<br />

dann ist damit die Arbeit noch lange<br />

nicht getan. Wer jetzt denkt, er habe das<br />

Zimmer schon sicher, hat die Rechnung<br />

nicht mit den 32 anderen Mitbewerbern gemacht,<br />

die alle beim Wohnungscasting antanzen<br />

dürfen. Das Anstrengende ist nicht,<br />

dass nur etwa ein Drittel sich verpflichtet<br />

fühlt, auf meine Nachrichten zu antworten,<br />

sondern dass die Termine zur Besichtigung<br />

am Mittwochmorgen um 11.43 Uhr sind.<br />

Und das wird einem dann meistens erst<br />

beim letzten E-Mail-Check vor dem ins<br />

Bettgehen am Dienstagabend um<br />

21.57 Uhr mitgeteilt.<br />

Nun aber, Schwamm drüber,<br />

über Vitamin B bin ich mittlerweile<br />

an ein Zimmer zur<br />

Zwischenmiete in Bad<br />

Cannstatt gekommen,<br />

habe Besichtigungstermine<br />

hinter mir<br />

und gelernt, geduldig<br />

zu sein,<br />

Rückschläge einzustecken<br />

und<br />

die Hoffnung<br />

Fotos: privat, shutterstock<br />

nicht aufzugeben. Ganz unerwartet<br />

bin ich für die anstehende Zeit<br />

sehr zuversichtlich und entspannt,<br />

habe mich auch nochmals um einen<br />

Platz im Studentenwohnheim<br />

beworben – möbliert und zu unschlagbarem<br />

Preis – und übe<br />

mich darin, der Suche ihre Zeit<br />

zu geben. Valentina Kress<br />

Beginne rechtzeitig mit der Wohnungssuche – vor<br />

allem in beliebten Städten wie Stuttgart, Freiburg,<br />

Heidelberg. Nützlich ist das Internetportal www.<br />

wg-gesucht.de, hier findest auch du das Passende.<br />

Bewirb dich um einen Platz im Studentenwohnheim.<br />

Das gibt’s in fast jeder Studentenstadt. Für<br />

den Anfang ist das ganz gut als Zwischenlösung, da<br />

die Zimmer meistens möbliert und im Vergleich zu<br />

anderen Wohnungen günstig sind.<br />

Schreibe Inserate an. Schalte selbst eine Annonce.<br />

Durchblätter den Immobilienteil der Zeitung.<br />

Informiere dich über Kosten, Lage und Verbindung<br />

zur Uni oder Hochschule.<br />

Stelle anfangs keine zu hohen Ansprüche und Erwartungen.<br />

Gefragt sind nämlich häufig Studenten<br />

mit WG-Erfahrung und dazu gehört man als Küken<br />

in der Uniwelt ja nun wirklich nicht.<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


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68<br />

Studieren bei<br />

Weltmarktführern<br />

Dual studieren<br />

– doppelt erfolgreich<br />

Praxis, Praxis, Praxis steht im Mittelpunkt<br />

des Studiums an der Dualen Hochschule<br />

Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach,<br />

denn die Hälfte des wirtschaftswissenschaftlichen<br />

oder technischen Bachelorstudiums<br />

findet in dreimonatigem<br />

Wechsel an der Hochschule und in einem<br />

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Diese kommen aus Industrie, Handel,<br />

dem Bank- oder Dienstleistungssektor.<br />

Sie sind nicht nur Ausbildungspartner der<br />

DHBW Mosbach, sondern gleichzeitig<br />

Arbeitgeber der 3600 Studierenden und<br />

zahlen sowohl in der Praxis- wie auch in<br />

der Theoriephase ein Gehalt.<br />

Das Intensivstudium (210 statt der üblichen<br />

180 ECTS) ist anspruchsvoll, doch<br />

nach drei Jahren haben die Absolventen<br />

einen staatlichen Bachelor-Abschluss in<br />

der Tasche – und sich bereits bewährt:<br />

Rund 85 Prozent bleiben beim Dualen<br />

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bietet Wirtschaftsingenieurwesen und<br />

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Spektrum von BWL-Handel, -Bank und<br />

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und Bauwesen bis hin zu Wirtschaftsingenieurwesen<br />

und Elektro- oder Holztechnik.<br />

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Kontakt<br />

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Tel.: 06261 939-0<br />

E-Mail: beratung@dhbw-mosbach.de<br />

Campus Bad Mergentheim<br />

Schloss 2, 97980 Bad Mergentheim<br />

Tel.: 07931 530-600<br />

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Infos freie Studienplätze unter: www.dhbw-mosbach.de/gm, gm@dhbw-mosbach.de<br />

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70<br />

Selbstbewusster<br />

durch den Beruf<br />

71<br />

„Ich habe als Kind schon immer meine<br />

Barbies frisiert“, erzählt Özge Yildiz. Früh<br />

wusste sie, dass sie Friseurin werden wollte.<br />

In der achten Klasse hat sie dann ein Praktikum<br />

in einem Friseursalon gemacht. Da<br />

wollte sie schon ihren Berufswunsch an den<br />

Nagel hängen. Es gefiel ihr überhaupt nicht.<br />

Sie machte ihren Hauptschulabschluss,<br />

ging auf die Kaufmännische Schule in<br />

Hall und machte die Mittlere Reife. In der<br />

Schule lernte sie Clara Wiesner kennen.<br />

Ihre Mutter, Monika Wiesner, betreibt einen<br />

Friseurladen. Dort arbeitete Özge Yildiz<br />

einen Tag zur Probe – „und am nächsten<br />

Tag habe ich schon meinen Ausbildungsvertrag<br />

unterschrieben“, erzählt sie.<br />

Die Begeisterung für den Beruf ist bis heute<br />

geblieben. Am Anfang war natürlich Unsicherheit<br />

da. Die ersten Kontakte mit Kunden,<br />

die ersten Berührungen beim Waschen<br />

der Haare von fremden Menschen. „Das<br />

legt sich“, sagt die 19-Jährige. Vor allem<br />

läge das auch an den tollen Kunden, die sie<br />

bei MoWi‘s Hair hätten.<br />

Im ersten Lehrjahr bestand Özges Ausbildung<br />

fast ausschließlich aus Schulunterricht.<br />

Samstags und alle zwei Wochen einen<br />

Tag verbrachte sie im Betrieb. Genau richtig,<br />

fand sie das. Auf die Tage im Betrieb<br />

habe sie sich immer sehr gefreut. Sie war<br />

neugierig. „Werde ich färben, föhnen oder<br />

gar schneiden?“, fragte sie sich, wenn es zur<br />

Arbeit ging.<br />

In der Schule haben sie Wirtschaftsund<br />

Sozialkunde, sowie allgemeinbildende<br />

Fächer wie Deutsch, Englisch und Mathe<br />

gehabt. Aber am nächsten dran an der späte-<br />

DURCHSTARTER<br />

ren Arbeit ist die Berufstheorie. Die Pflege<br />

von Haaren und Nägeln sind Unterrichtsthema<br />

sowie Kosmetik und Maniküre. Özge<br />

Yildiz war auf der Gewerblichen Schule<br />

in Crailsheim. Zweimal pro Woche kamen<br />

Modelle an die Schule und ließen sich frisieren.<br />

Das waren Bewohner der Weckelweiler<br />

Gemeinschaften und „Stammkunden-Omis“<br />

aus der Nachbarschaft.<br />

Im zweiten und dritten Lehrjahr muss<br />

sie nur noch einmal die Woche in die Schule.<br />

Die restlichen Tage ist sie im Betrieb.<br />

Özge Yildiz (19) ist<br />

Auszubildende im dritten<br />

Lehrjahr bei MoWi‘s Hair<br />

in Schwäbisch Hall.<br />

Foto: Sonja Alexa Schmitz<br />

Ganz einfach sei der Friseurberuf nicht.<br />

Auch wenn sie zu Beginn noch dachte, „des<br />

bissle Haare schneiden“, weiß sie jetzt, dass<br />

mehr dazu gehört. Die Technik des Schneidens<br />

muss verstanden werden. Außerdem<br />

muss man ein Gespür haben für Haare und<br />

Menschen und kreativ sein. Nach dem ersten<br />

Lehrjahr folgt ein Eignungstest. Manche<br />

fallen durch, weil es eben doch mehr ist als<br />

nur ein bisschen Haare schneiden.<br />

Rückenschmerzen durch langes Stehen<br />

oder Hautprobleme wegen stets feuchter<br />

Hände kennt die Auszubildende überhaupt<br />

nicht. „Man lernt ja, wie man sich halten<br />

Neue Perspektiven<br />

sollte und beim Waschen haben wir Handschuhe<br />

an.“<br />

Sie ist total glücklich mit ihrem Beruf.<br />

„Früher war ich viel schüchterner, aber weil<br />

ich hier in Kontakt mit Alt und Jung und den<br />

verschiedensten Leuten komme, bin ich viel<br />

reifer geworden.“<br />

Ist die Ausbildung vorbei, muss sie<br />

sich einen neuen Betrieb suchen, weil es<br />

im Salon Platzprobleme gibt. Das findet<br />

sie schade, aber sie freut sich darauf, „bald<br />

richtig schaffen zu können.“ Denn in der<br />

Ausbildung habe man doch eher eine Assistenzfunktion.<br />

Sonja Alexa Schmitz<br />

Als moderne Fachklinik genießen wir nicht nur in Fachkreisen ein hervorragendes<br />

Ansehen, sondern sind auch über die Landesgrenzen Baden-Württembergs<br />

hinaus anerkannt. Für unsere Patientenbetreuung stehen in der Med.<br />

Klinik I Pneumologie mit Beatmungsmedizin, Med. Klinik II Onkologie mit Palliativmedizin,<br />

Thorax- und Gefäßchirurgie sowie in der Abteilung Intensivmedizin/<br />

Anästhesie Weaning, Schmerztherapie insgesamt 205 Betten zur Verfügung.<br />

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KLINIK LÖWENSTEIN<br />

MEDIZIN AUF HÖCHSTEM NIVEAU


72<br />

Paradies für<br />

Serkan Güzelcoban arbeitet seit 2009 als<br />

Küchenchef im Hotel-Restaurant Anne-<br />

Sophie in Künzelsau. Im Mai 2013 wurde<br />

unter seiner Leitung das Restaurant<br />

„handi ap.“ eröffnet. Dort bereitet der gelernte<br />

Koch Gerichte mit Kollegen zu, die<br />

trotz eines gesundheitlichen Handicaps<br />

seine Leidenschaft teilen. „Der Kochberuf<br />

bietet tolle Aufstiegschancen und er ist ein<br />

Paradies für Kreativität. „Ich liebe meinen<br />

Beruf und könnte mir keinen Besseren vorstellen“,<br />

sagt der 30-Jährige. Es gebe kaum<br />

etwas Schöneres im Alltag, wenn man Menschen<br />

durch die Kreationen, die man selber<br />

geschaffen habe, ein Lächeln ins Gesicht<br />

zaubern könne. Ein „Haar in der Suppe“<br />

findet er aber auch in seiner Branche. „Ich<br />

bedaure es sehr, dass es in diesem Beruf<br />

kreative Ideen<br />

Serkan Güzelcoban<br />

arbeitet als Küchenchef<br />

in Künzelsau.<br />

nicht genügend Nachwuchs gibt“, sagt der<br />

Gastronom. Als Schüler habe er häufig in<br />

einem Restaurant gejobbt. „So bin ich nach<br />

und nach auf den Geschmack gekommen“,<br />

erläutert er. Während seiner Ausbildung<br />

zum Koch im Millenium Hotel in Stuttgart<br />

standen die Ausbildungsinhalte des<br />

IHK-Lehrplans auf dem Programm. „Neben<br />

der Hygiene, dem Umgang mit Gästen und<br />

der Büroorganisation lag die Konzentration<br />

natürlich auf dem Kochen von unterschiedlichen<br />

Speisen“, erzählt der Küchenchef.<br />

_Auf Wanderschaft<br />

Serkan Güzelcoban ist wie andere Köche<br />

nach seiner Ausbildung erst einmal „gewandert“<br />

und sammelte bei Sterneköchen im Inund<br />

Ausland Erfahrungen. So arbeitete er in<br />

Fotos: Hotel Anne-Sophie, harpness71/fotolia<br />

den Jahren 2004 und 2005<br />

für den Sternekoch Eckart<br />

Witzigmann in Stuttgart, im<br />

Ostseebad Rügen auf Binz<br />

oder auf Mallorca. Im Wald-<br />

& Schlosshotel Friedrichsruhe<br />

zelebrierte er mit Küchenchef<br />

Boris Benecke ebenfalls die hohe Kochkunst.<br />

„Es ist wichtig in verschiedenen Umgebungen<br />

zu arbeiten, um ein besseres Gesamtbild<br />

des Berufes zu erlernen“, erklärt<br />

er. „Unterschiedliche Philosophien und Arbeitsweisen<br />

zu sehen, half mir dabei, meine<br />

ganz eigene Art zu entwickeln“, betont er.<br />

Bei seinen Küchenstationen hielt Serkan<br />

Güzelcoban stets die Augen und Ohren<br />

offen und bekam dadurch den Wandel des<br />

Kommst DU mit?<br />

Eva und Malte:<br />

»Für uns – für andere«.<br />

Ausbildung und Orientierung<br />

• Freiwilliges Soziales Jahr • Bundesfreiwilligendienst<br />

• Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in<br />

73<br />

Kochberufs in den vergangenen<br />

Jahren hautnah mit, der<br />

vor allem auf der Einführung<br />

moderner Küchentechnik basiert.<br />

„Die Art und Vielfalt der<br />

Maschinen in der Küche hat sich<br />

extrem geändert. Vieles ist schnelllebiger<br />

geworden“, stellt er fest.<br />

In Künzelsau kocht der 30-Jährige<br />

als Küchenchef mittlerweile sein „eigenes<br />

Süppchen“, dass nicht nur ihm und seinem<br />

Team, sondern auch den Gästen schmeckt.<br />

Im November 2014 stieg Serkan Güzelcoban<br />

mit seinem Team in die Riege der<br />

Sterneküchen auf. Für seine einzigartige<br />

Küche erhielt das Restaurant einen Michelin-Stern.<br />

Andreas Scholz<br />

www.sonnenhof-sha.de<br />

DURCHSTARTER


74<br />

Schuhe sind im<br />

Nu durchgelaufen<br />

75<br />

Bloß nicht ins Büro – das war für die damalige<br />

Realschülerin klar. Sie wollte im Beruf<br />

mit Menschen zu tun haben. Obwohl die sie<br />

auch ganz schön vor persönliche Herausforderungen<br />

gestellt haben. Auf Menschen<br />

zugehen, sei nicht immer einfach. Oder an<br />

der Rezeption kann einem Auszubildenden<br />

leicht bange werden, wenn das Telefon klingelt.<br />

Saskia Hofelich erinnert sich gut an<br />

ihre erste Schicht im Restaurant des Hotels.<br />

Sie ging zum Stammtisch, an der eine<br />

Gruppe Männer saß, und schüttete einem<br />

ein ganzes Bierglas über. „Da war der<br />

Abend für mich gelaufen“, erinnert sie sich,<br />

aber ihr Chef habe ihr gesagt, dass alle so<br />

angefangen haben und sie nun richtig dazu<br />

gehöre.<br />

Sie ist inzwischen im zweiten Lehrjahr.<br />

In den ersten Jahren der Ausbildung hat sie<br />

Blockunterricht. Jeweils drei Wochen Schule<br />

am Stück. Im ersten Jahr war ihre Schule<br />

in Crailsheim, jetzt geht sie in Rothenburg<br />

ob der Tauber in die Hotelfachschule.<br />

Die Zeiten in der Schule haben sie anfangs<br />

fertig gemacht. Sie war es nicht mehr<br />

gewohnt, so lange zu sitzen. Auf der Arbeit<br />

ist sie ständig in Bewegung. Ein Paar Schuhe<br />

ist in wenigen Wochen verschlissen. Am<br />

Anfang gab es Blasen an den Füßen, aber<br />

schnell gewöhnte sie sich daran.<br />

Sie trägt eine weiße Bluse und eine<br />

schwarze Hose, darüber eine Weste, eine<br />

Schürze und ein Halstuch von ihrem Arbeitgeber:<br />

„Da braucht man sich keine Gedanken<br />

zu machen, was man anziehen soll.“<br />

Saskia Hofelich (18) macht<br />

eine Ausbildung zur Hotelfachfrau<br />

im Flair Park-Hotel in Ilshofen.<br />

In der Schule lernen die Hotelfach-Auszubildenden<br />

Theorie und Praxis.<br />

Zum Beispiel das Tragen von mehreren<br />

Tellern. Um zu testen, ob der Teller ruhig<br />

gehalten wird, legt der Lehrer Eiswürfel mit<br />

Pfeffer auf den Teller. Wenn der schmilzt,<br />

hinterlässt der Pfeffer Spuren auf dem Teller<br />

– und die sollen möglichst nicht auf dem<br />

Rand zu finden sein. Auch Vorlegen üben<br />

sie, indem sie mit Gabel und Löffel einen<br />

Gegenstand in der Klasse herumreichen.<br />

Im Flair Park-Hotel geht Saskia Hofelichs<br />

Schicht heute von sieben Uhr morgens<br />

bis 16 Uhr. Sie beginnt ihren Tag mit dem<br />

Vorbereiten der Tagungsräume. Sie müssen<br />

Foto: Sonja Alexa Schmitz<br />

mit Getränken bestückt werden. Dann hilft<br />

sie beim Hotelfrühstück und anschließend<br />

wird die Kaffeepause für die Tagungsgruppen<br />

vorbereitet. Zwischendrin fallen immer<br />

wiederkehrende Arbeiten an: Gläser und<br />

Besteck polieren zum Beispiel. Dabei helfen<br />

alle mit, es ist nicht nur Aufgabe der<br />

Auszubildenden.<br />

Manchmal dauern die Tage länger und<br />

am Wochenende muss die Auszubildende<br />

auch arbeiten. Sie sagt den Satz, den Gastronomen<br />

gerne sagen: „Wir müssen dann<br />

arbeiten, wenn andere frei haben.“ Darunter<br />

leidet dann auch schon mal der Freundeskreis.<br />

„Man muss den Job gerne machen“,<br />

sagt Saskia Hofelich, dann nimmt man auch<br />

die Nachteile in Kauf.<br />

Sie ist glücklich mit ihrer Berufswahl.<br />

Bisher war sie die meiste Zeit im Service.<br />

Im dritten Ausbildungsjahr wird sie ein paar<br />

Wochen auf die Etage, in die Küche und<br />

dann an die Rezeption kommen. An den<br />

Empfang geht es für die Azubis erst ganz<br />

zum Schluss, wenn man das Haus gut kennt.<br />

Saskia bevorzugt die Arbeit im Service.<br />

Besonders gut gefällt es ihr, wenn sie<br />

den Gästen ein Essen und dazu korrespondierende<br />

Weine empfehlen kann – und wenn<br />

die Menschen hinterher mit ihrer Auswahl<br />

zufrieden sind. Unsicherheit sei bei ihr aber<br />

immer noch etwas da. Bis sie keine Angst<br />

mehr hat, etwas falsch zu machen, werde es<br />

wahrscheinlich noch ein paar Jahre dauern.<br />

Sonja Alexa Schmitz<br />

Mein Herz schlägt für Berufe mit <strong>Zukunft</strong><br />

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im Diakonie-Klinikum: möglich mit ausbildungsintegriertem<br />

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im Klinikum Crailsheim: Voll- und Teilzeitausbildung<br />

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Am Mutterhaus 1 · 74523 Schwäbisch Hall ·<br />

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DURCHSTARTER


76<br />

Hobel, Sägen,<br />

Holzspäne<br />

„Es hat mir auf Anhieb gefallen mit dem<br />

Werkstoff Holz zu arbeiten“, betont Lena<br />

Schmidt. Die 19-Jährige aus Neulautern bei<br />

Wüstenrot ist durch ein Schulpraktikum in<br />

der 8. Klasse auf den Schreinerberuf aufmerksam<br />

geworden. Ihr Praktikum bei der<br />

Schreinerei Kugler GmbH in Vorderbüchelberg<br />

bei Spiegelberg hat ihr so gut gefallen,<br />

dass sie dort nach dem Schulabschluss ihre<br />

Ausbildung zum Schreiner startete.<br />

Das Produktsortiment der Schreinerei<br />

umfasst ebenso Bodenbeläge, Türen,<br />

Wände, Geländer, Balkone, Raumteiler<br />

und Holzterrassen. „Wir erfüllen außerdem<br />

Kundenwünsche und fertigen individuelle<br />

Möbel oder renovieren alte Holztreppen“,<br />

sagt Lena Schmidt. Auch Sonderanfertigungen<br />

für barrierefreies Wohnen und Arbeiten<br />

setzt die Schreinerei um. Eine rollstuhlfahrergeeignete<br />

Wohnraumgestaltung stellt<br />

für jeden Schreiner eine spezielle Herausforderung<br />

dar.<br />

Dass Holz ein besonderer Werkstoff in<br />

der Region ist, der auch „atmen“ kann, hat<br />

Lena Schmidt schnell gespürt. Das Schreiner-<br />

und Tischlerhandwerk genießt im<br />

holzreichen Schwäbisch-Fränkischen Wald<br />

bereits eine jahrhundertelange Tradition.<br />

Auch dass manche Schreinereikunden das<br />

knarzende Geräusch der Holzdiele im trauten<br />

Heim regelrecht lieben, ist ihr nicht verborgen<br />

geblieben. „Das Arbeiten mit Holz<br />

macht einfach Spaß. Wenn man fertig ist,<br />

hat man was in der Hand, was man selber<br />

hergestellt hat“, bekräftigt sie.<br />

_Individuelle Möbel<br />

Trotz der Freude an der Arbeit lässt sie die<br />

Sicherheitsbestimmungen in der Werkstatt<br />

nicht außer Acht. Werkzeuge wie Hobel rei-<br />

nigt sie regelmäßig. Die Holzspäne räumt sie<br />

ebenfalls zeitnah wieder weg. „Eine saubere<br />

Werkstatt ist wichtig“, sagt Lena. Die junge<br />

Schreinerin schätzt es, eigene Möbel selber<br />

entwerfen und bauen zu können. „Wir bekommen<br />

Aufträge für verschiedene Möbel,<br />

die wir herstellen müssen. Dann wird das<br />

Ganze durchgesprochen und die einzelnen<br />

Arbeitsgänge gemacht“, erklärt sie. Besonders<br />

stolz ist sie auf ihr Gesellenstück. „Zur<br />

Abschlussprüfung habe ich einen Einbauschrank<br />

mit dem Kunden besprochen und<br />

nach seinen Wünschen gefertigt“, betont<br />

sie. Zufrieden blickt die junge Frau ebenso<br />

auf die zahlreichen Werkstücke, die sie in<br />

der Berufsschule bauen durfte.<br />

77<br />

Nach ihrer Ausbildung<br />

wurde Lena<br />

von der Schreinerei<br />

übernommen. Inzwischen<br />

arbeitet sie wie<br />

ein Profi unter anderem<br />

mit Plattenwerkstoffen und furnierten<br />

Platten, die mit verschiedenen Holzarten<br />

belegt werden. Zu einem ihrer Lieblingshölzern<br />

hat sich die Zwetschge entwickelt.<br />

„Zwetschgenholz ist ein sehr edles Holz“,<br />

schwärmt Lena. Neben der Arbeit mit<br />

Holz schätzt sie die Zusammenarbeit mit<br />

den Kollegen. „Dadurch macht die Arbeit<br />

noch mehr Freude“, ergänzt die 19-Jährige.<br />

Andreas Scholz<br />

Wir sind führend im Kunststoffrecycling und der Herstellung von hochwertigen Regranulaten.<br />

Unsere Produkte gehen in die ganze Welt an zufriedene Kunden.<br />

Für September <strong>2015</strong> suchen wir:<br />

Auszubildende zum Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel<br />

Bei uns erwartet Sie eine fundierte und abwechslungsreiche Ausbildung, in der Sie interessante<br />

Einblicke in die vielfältigen Bereiche unseres Unternehmens gewinnen. Wenn Sie<br />

außerdem noch gerne im Team arbeiten und mit Einsatzfreude in Ihre Ausbildung starten<br />

möchten, dann sind Sie bei uns genau richtig!<br />

Unsere Erwartungen an Sie:<br />

– guter Schulabschluss<br />

– Spaß und Erfahrung im Umgang mit dem PC (MS Office, Internet)<br />

– gute Englischkenntnisse<br />

– Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist<br />

Sie können sich mit diesem Profil identifizieren? Dann erwartet Sie eine spannende,<br />

herausfordernde Aufgabe mit Verantwortung vom ersten Tag an sowie persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.<br />

Die 19-jährige<br />

Lena Schmidt arbeitet<br />

als Schreinerin.<br />

Foto: privat<br />

Aurora Kunststoffe GmbH<br />

Max-Eyth-Straße 14 – 16<br />

74632 Neuenstein<br />

Zu Händen von Frau Wurster – gerne auch per<br />

eMail: l.wurster@aurora-kunststoffe.de<br />

oder rufen Sie uns einfach unter 07942 9142-42 an!<br />

DURCHSTARTER


78<br />

Täglich<br />

Warenflüsse<br />

steuern<br />

79<br />

Angela Bauer ist Fachkraft für<br />

Lagerlogistik bei der Systemair<br />

GmbH – einem<br />

weltweit führenden<br />

Hersteller von Lüftungs-<br />

und Klimatechnik<br />

mit Sitz in<br />

Windischbuch.<br />

Es ist erst ein<br />

paar Monate her,<br />

dass die junge Frau<br />

im Kloster Bronnbach<br />

ihre Ausbildungszeit mit<br />

einer Ehrung als Landes- und<br />

Bundesbeste im Ausbildungsberuf<br />

Fachkraft für Lagerlogistik krönte. Die<br />

Abiturientin begann ihre Ausbildung bei<br />

der Systemair GmbH im September 2011<br />

und wurde anschließend als Assistentin der<br />

Lagerleitung fest eingestellt.<br />

_Gut integriert<br />

„Unsere Azubis sind bestens integriert<br />

und können reibungslos in den betrieblichen<br />

Ablauf einsteigen“, bestätigt Volker<br />

Kura, Leiter der Materialwirtschaft bei<br />

Systemair. Die Perspektiven im Bereich<br />

Lagerlogistik seien für junge Menschen<br />

gut. „Wir würden gerne jährlich drei<br />

Jugendliche ausbilden, sind aber derzeit<br />

froh, wenn wir einen Auszubildenen für<br />

diesen Bereich bekommen“, ergänzt der<br />

Logistikleiter.<br />

Dass die Lagerlogistik als stabile<br />

Branche mit guten Berufschancen gilt und<br />

obendrein spannende Arbeitsgebiete bereithält,<br />

war Angela Bauer schon während<br />

Angela Bauer<br />

arbeitet gerne<br />

im Lager.<br />

ihrer Schulzeit klar.<br />

„Mich hat es als<br />

Kind schon beim<br />

Einkaufen fasziniert,<br />

wie es funktioniert,<br />

dass immer genügend<br />

Waren im Verkaufsregal<br />

sind“, erklärt Angela. Bestärkt<br />

wurde ihr Faible damals auch noch<br />

durch ihren Nebenjob. Dort kommissionierte,<br />

lagerte und verpackte sie bereits<br />

Ware. „Ich habe mich für eine Ausbildung<br />

als Fachkraft für Lagerlogistik entschieden,<br />

weil mich die Aufgaben in einem Lager und<br />

die dazugehörende Organisation schon immer<br />

interessiert haben“, sagt Angela Bauer,<br />

die nach wie vor begeistert von diesem Berufsfeld<br />

ist.<br />

_Abwechslungsreiche<br />

Aufgaben<br />

Sie war froh, dass sie nach dem Abitur<br />

am Technischen Gymnasium in Bad Mergentheim<br />

im Main-Tauber-Kreis gleich in<br />

der Nähe bei Systemair einen passenden<br />

Ausbildungsbetrieb mit gutem Betriebsklima<br />

gefunden hat. Die Tätigkeiten während<br />

der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik<br />

im Warenein-/ausgang empfand sie<br />

als äußerst abwechslungsreich. „Es ist sehr<br />

schade, dass der Beruf von vielen so negativ<br />

Foto: Systemair GmbH<br />

betrachtet wird. Es ist eben nicht nur ‚mit<br />

dem Stapler rumfahren‘“, unterstreicht Angela<br />

Bauer. Systemair sei ein international<br />

agierendes Unternehmen. „Wir hier in Windischbuch<br />

sind Distributionszentrum für<br />

ganz Mittel- und Südeuropa. Durch unsere<br />

Lager gehen viele unterschiedliche Produkte,<br />

die weltweit verschickt werden“, erläutert<br />

sie. Besonders die Abstimmung mit den<br />

anderen Abteilungen sei von großer Bedeutung,<br />

damit die Ware immer zum richtigen<br />

Termin am richtigen Ort ankomme. „Das<br />

Unabhängig sein.”<br />

”<br />

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.<br />

macht die Tätigkeit so richtig spannend“,<br />

sagt Angela Bauer lachend, die mit dem<br />

Ausbildungsplatz ihren Traumberuf gefunden<br />

hat.<br />

Die junge Frau ist mit ihrer Arbeit bei<br />

dem mittelständischen Betrieb im heimatlichen<br />

Main-Tauber-Kreis vollkommen zufrieden.<br />

„Ich finde es auch schön, dass bei<br />

Systemair ein familiärer Umgang unter den<br />

Mitarbeitern gepflegt wird und hier keiner<br />

nur einfach eine Nummer ist“, berichtet sie.<br />

Andreas Scholz<br />

Wir machen den Weg frei.<br />

Ausbildung mit guten <strong>Zukunft</strong>sperspektiven<br />

Für den Ausbildungs- und Studienbeginn 2016 suchen wir mehrer<br />

e Auszubildende und Studenten/-innen<br />

zur/zum Bankkauffrau/-mann<br />

mit Zusatzqualifikation Finanzassistent/-in (IHK)<br />

Volksbank Hohenlohe eG, Personalabteilung,<br />

Bahnhofstraße 15, 74613 Öhringen<br />

E-Mail: personal@vb-hohenlohe.de<br />

zum Bachelor of Arts (B.A.)<br />

Studiengang Bank.<br />

Volksbank<br />

Hohenlohe eG<br />

Wir<br />

suchen<br />

Dich!<br />

Weiter<br />

e Informationen findest Du auf unserer Homepage unter www.vb-hohenlohe.de. Interesse? Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!<br />

DURCHSTARTER


80<br />

Bohren, Fräsen,<br />

Feilen<br />

81<br />

André Gebert (19) aus Michelbach am Wald<br />

und Yannick Söldner (18) aus Obersulm haben<br />

sich für eine Ausbildung zum Industriemechaniker<br />

bei der Huber Packaging Group<br />

GmbH in Öhringen entschieden. Im Februar<br />

<strong>2015</strong> wurde André Gebert nach dem<br />

Abschluss der Lehre als Produktionsmechaniker<br />

im Werk I in Öhringen übernommen.<br />

Yannick Söldner befindet sich derzeit im<br />

dritten Ausbildungsjahr. Beide haben Spaß<br />

an ihrem Beruf, der ihnen vor allem handwerkliche<br />

Fertigkeiten abverlangt. „Für<br />

mich stand fest, dass ich nach der Mittleren<br />

Reife an der Gewerbeschule Öhringen meine<br />

Hände bei der Arbeit einsetzen möchte –<br />

ein reiner Bürojob ist eher nichts für mich“,<br />

sagt André Gebert.<br />

Auf Huber Packaging als potenzielle<br />

Ausbildungsfirma ist der Hobby-Tennisspieler<br />

durch die eigene Verwandtschaft<br />

gestoßen. „Ein Cousin von mir arbeitet dort<br />

und hat mir nur Positives berichtet“, erzählt<br />

er. Auf regionalen Jobmessen traf er am<br />

Messestand von Huber Packaging auch Julia<br />

Holland aus der Personalabteilung. „Im<br />

Gespräch bekundete er uns sein Interesse<br />

an einer Ausbildung zum Industriemechaniker“,<br />

erklärt sie. „Es hat mich gefreut,<br />

dass er sich für eine Ausbildung bei Huber<br />

Packaging entschieden hat“, fügt Holland<br />

hinzu.<br />

Auch Yannick Söldner zieht während<br />

der Ausbildung bisher die Praxis in der<br />

Werkstatt dem Theorieteil in der Berufsschule<br />

vor. „Ich stehe gerne an der Drehbank.<br />

Fräsen, Feilen und Bohren sind mein<br />

Ding“, bestätigt er. Im Werk I in Öhringen<br />

haben die beiden das theoretische Wissen<br />

über Werkstoffkunde in die Praxis umgesetzt.<br />

So hatten sie an der Lerninsel in der<br />

Auch<br />

Helden<br />

machen erst<br />

eine Ausbildung<br />

– bei uns!<br />

+ 7.454 Lieferpunkte + 5.510 Mitarbeiter + 710 Lkw + 55 Distributionszentren + 32 Länder +<br />

Für unseren Standort in Ilsfeld suchen wir zum 1. September <strong>2015</strong><br />

Auszubildende zum/zur<br />

– Berufskraftfahrer (m/w)<br />

– Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)<br />

Das bieten wir Ihnen:<br />

- Abwechslungsreiche und<br />

interessante Ausbildungswege<br />

- Kollegiales Betriebsklima<br />

- Offene Unternehmenskultur<br />

- Gute Perspektiven nach<br />

der Ausbildung<br />

Mehr Infos<br />

finden Sie<br />

in unserer<br />

Jobbörse.<br />

Yannick Söldner und<br />

André Gebert verdienen als<br />

Industriemechaniker ihr Geld.<br />

DURCHSTARTER<br />

Fotos: Andreas Scholz<br />

annina-christin.otto@havilog.com · Tel.: 07062 / 9043-8255<br />

www.havi-logistics.com<br />

The Global Lead<br />

Logistics Provider


82<br />

Werkstatt schnell den Bogen<br />

raus, wie zum Beispiel<br />

Grundplatten für Druckluftmotoren<br />

im Schraubstock<br />

bearbeitet werden. „Im<br />

Werk I werden hauptsächlich<br />

Metallverpackungen<br />

für die chemisch-technische<br />

Industrie gefertigt“, weiß Peter<br />

Mugele. Der gelernte Werkzeugmacher<br />

ist seit 1981 bei Huber Packaging<br />

beschäftigt.<br />

_Handwerkliches<br />

Geschick gefragt<br />

Als Ausbilder von Yannick und André<br />

kennt Peter Mugele die guten Verdienstund<br />

Aufstiegsmöglichkeiten in den technischen<br />

Berufen. „In der Schlosserei und in<br />

der Produktion warten abwechslungsreiche<br />

Aufgaben und Weiterbildungsoptionen für<br />

Industriemechaniker“, erklärt er. Dies führt<br />

Peter Mugele nicht zuletzt auf die technische<br />

Entwicklung in den Werkstätten zurück,<br />

die ihn während seiner langjährigen<br />

Berufstätigkeit kontinuierlich begleitet.<br />

„Die Anlagen in der Industrie wurden modernisiert<br />

und auch bei Huber Packaging<br />

macht sich der technische Fortschritt sukzessive<br />

bemerkbar“, bekräftigt der Ausbilder.<br />

Es sei kein Zufall, dass sich junge<br />

Menschen mit Technikverständnis immer<br />

mehr für den Beruf des Mechatronikers entscheiden<br />

würden.<br />

Doch auch in Zeiten von zunehmend<br />

IT-gesteuerten Fertigungsprozessen seien<br />

DURCHSTARTER<br />

André<br />

Gebert<br />

handwerkliche Tätigkeiten<br />

glücklicherweise noch immer<br />

gefragt. „Während in<br />

den Mechatronikerberufen<br />

ohne Elektrotechnik und<br />

IT beispielsweise nicht viel<br />

geht, sind beim Industriemechaniker<br />

traditionell nach wie<br />

vor das handwerkliche Gespür<br />

und Geschick unverzichtbar – vor allem<br />

bei der Herstellung und Verarbeitung<br />

von Metallen“, betont Peter Mugele. „Yannick<br />

und André verfügen über das erforderliche<br />

Handwerkstalent und sind inzwischen<br />

absolute Profis in der Metallkunde“, lobt er<br />

die beiden.<br />

André Gebert fühlt sich mit seinen<br />

neuen Aufgaben nach der Ausbildung<br />

in der Produktion<br />

wohl. „Damit in der<br />

Produktion alles reibungslos<br />

abläuft,<br />

wechsele ich regelmäßig<br />

die<br />

Werkstücke oder<br />

kümmere ich um<br />

den Blechnachschub“,<br />

so der Produktionsmechaniker.<br />

Ebenfalls zufrieden<br />

mit seinem momentanen Einsatzgebiet in<br />

der Schlosserei ist Yannick Söldner. „In<br />

der Schlosserei stellen wir die Maschinen<br />

richtig ein, halten sie instand und stellen in<br />

Handarbeit diverse Werkstücke her“, erläutert<br />

der Auszubildende. Andreas Scholz<br />

Yannick<br />

Söldner<br />

WIR FÖRDERN<br />

JUNGE MENSCHEN<br />

IN DER REGION<br />

Weitere Infos:<br />

www.stimme.de/ausbildung<br />

Heilbronner Stimme GmbH & Co. KG<br />

Personalabteilung, Allee 2, 74072 Heilbronn<br />

personal@stimme.de, 07131 615-490<br />

• Ausbildung<br />

• Duales Studium<br />

• Volontariat<br />

• Praktikum


ott entwickelt und produziert an mehreren europäischen Standorten Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen.<br />

In diesem Segment hat sich bott in über 80 Jahren Firmengeschichte stark positioniert.<br />

Weltweit beliefert die Firmengruppe Kunden in Industrie und Handwerk. bott Produkte machen<br />

Arbeitsprozesse in Fertigung, Service und Montage effizienter.<br />

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bott bietet folgende<br />

Ausbildungsplätze an:<br />

Was immer Sie vorhaben, mit einem festen Ziel vor Augen und mit Ihrer Begeisterung<br />

an der Idee werden Sie es erreichen. bott freut sich darauf, Sie dabei mit seinem jungen<br />

Team und in einem innovativen Arbeitsumfeld zu begleiten.<br />

bott bietet folgende Ausbildungsplätze an:<br />

■ DHBW Industrie<br />

■ DHBW Produktion und Logistik<br />

■ Konstruktionsmechaniker /-in<br />

■ Industriekaufmann /-frau<br />

■ Fachkraft für Lagerlogistik<br />

■ Verfahrensmechaniker /-in Beschichtungstechnik<br />

Interesse? Dann senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen<br />

an: meike.kaemmler@bott.de, Tel.: 0 79 71 / 251-261.<br />

Informationen zum aktuellen Ausbildungsangebot finden Sie auf www.bott.de<br />

Bott GmbH & Co. KG, Bahnstraße 17, 74405 Gaildorf<br />

bott.de

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