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Unser Gemeindebrief

Evangelische Kirchengemeinde Menden

Dezember 2011 bis Februar 2012


2 Geistliches Wort

Liebe Leserinnen und Leser!

Wer sagt eigentlich, dass Maria sich gefreut

hat - damals, als sie von ihrer Schwangerschaft

erfuhr? In so einem Moment geht

den werdenden Eltern einiges im Kopf

herum: Wird alles gut gehen? In welche

Welt wird dieses Kind geboren? Werden wir

ihm ein gutes Zuhause und Geborgenheit

geben können? Das alles wird auch Maria

beschäftigt haben in langen neun Monaten.

Wir sind es gewohnt, Maria etwas verklärt

zu sehen, als gehorsame Dienerin Gottes.

Aber zuerst einmal war sie furchtbar erschrocken.

Der Evangelist Lukas erzählt

davon, wie der Engel Gabriel in ihr stilles

Provinzleben stürmt. Wie er Maria „Begnadete“

nennt. Wie er mit seiner Botschaft

hereinplatzt. Und Maria erschrak über die

Rede, heißt es da.

Matthias Grünewald hat den Auftritt von

Erzengel Gabriel auf dem Isenheimer Altar

dargestellt (siehe Titelbild). Selbst das

Gewand des Engels weiß vor Freude kaum

wohin und weht um ihn herum. Der Engel

ist groß – Maria kniet vor ihm und wendet

den Kopf ab. „Nur das nicht!“ scheint sie zu

sagen. Ist sie denn etwas Besonderes? Sie

ist doch ganz normal, oder? Sie ist

vielleicht 16, hat Träume fürs Leben, sie

macht sich gerne hübsch, sie möchte Spaß

haben. Sie kann doch nicht schwanger

werden!

Der Engel lässt sich nicht stören. Er richtet

seine Botschaft aus:

Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei

Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger

werden und einen Sohn gebären, und du

sollst ihm den Namen Jesus geben. Der

wird groß sein und Sohn des Höchsten

genannt werden. Lukas 2,30-32

Fürchte dich nicht. Das sagt der Engel so

einfach. Dabei hat Maria jetzt erst Recht

Grund zum Fürchten. Ihr wird nicht nur

zugemutet, schwanger zu werden, sondern

sie soll einen König, den Sohn Gottes, zur

Welt bringen. Was für ein Leben wird

dieses Kind haben? Maria hat Angst. In

Grünewalds Bild sieht man die Sorge und

Ablehnung in Marias Haltung und Gesichtsausdruck.

Doch dann wird ihr klar, dass sie keine

Wahl hat. Und Maria gelingt etwas ganz

Schwieriges: aus dem Erschrecken und der

Ablehnung heraus gelingt es ihr, zuzuhören.

Sie öffnet ihr Ohr für die Botschaft Gottes

und nimmt sein Wort in sich auf, obwohl es

ihr gar nicht passt. Maria lässt Gott im

Hören in ihr Leben ein. Das ist leibhaftige

Theologie. Das Wort Gottes wird Fleisch in

Maria. Sie öffnet ihr Leben, ihr ganzes Sein

für ihn, den Retter.

Gott so mit allen Konsequenzen in das Leben

einzulassen, das kann uns ein Vorbild

sein. Gott unser Ohr zu öffnen, damit er zu

uns kommen kann, das können wir von

Maria lernen. Und für heute erst einmal:

Warten lernen auf die Geburt des Retters,

die sich an einem ganz normalen Ort in

einer ganz normalen Zeit unter ganz normalen

Menschen ereignet.

Es grüßt Sie herzlich zum Advent

Ihre Pfarrerin Dorothea Goudefroy

Zum Titelbild: Die Verkündigung – linker Standflügel

der zweiten Schauseite des Isenheimer

Altars, Musée d’Unterlinden, Colmar


4 Kirchenwahl

Es wird ein wichtiger Tag für unsere

Gemeinde: am 5. Februar 2012 findet die

Wahl der Presbyterinnen und Presbyter statt.

Die Gemeinde bestimmt mit der Wahl, wer in

den kommenden vier Jahren die Leitung

unserer Kirchengemeinde übernimmt.

Auf den Gemeindeversammlungen in der

dritten Novemberwoche ist ausführlich über

das Wahlverfahren informiert worden. Die

Wahl wird – anders als vor vier

Jahren – in vier Wahlbezirken

durchgeführt. Die Wahlperiode beträgt

nur noch vier Jahre, sodass

alle PresbyterInnen neu gewählt

werden müssen. Kandidatinnen

und Kandidaten wurden aus der

Gemeinde bis zum 26. November

benannt.

Am 3. Advent, dem 18. Dezember,

werden alle, die für das Presbyteramt

kandidieren in den Gottesdiensten

bekannt gegeben. Eine

Vorstellung der KandidatInnen finden Sie

anschließend auf unserer Homepage, die

KandidatInnen Ihres Bezirks auch auf

Handzetteln, die in den Kirchen ausliegen.

Bitte kommen Sie am 5. Februar zur Wahl!

Ihre Stimme ist uns wichtig!

Herzliche Einladung zum Stiftungsfest!

Mit festlichen Klängen und einem Empfang im

Bodelschwingh-Haus für alle interessierten

Menschen, begeht die Stiftung Kirchenmusik

unserer Gemeinde ihr jährliches Stiftungsfest

am Sonntag, 29. Januar 2012. Auch Sie, liebe

LeserInnen des Gemeindebriefes sind herzlich

dazu eingeladen!

Das Stiftungsfest beginnt um 17.00 Uhr mit

einem „Choral Evensong“ in der Heilig-Geist

Kiche, gestaltet durch den Madrigalchor

Fröndenberg als Gastchor und durch unsere

Kantorei. Angefragt ist auch die Organistin

Daria Burlak. Überwiegend romantische

Musik steht auf dem Programm, z.B. von

Stanford und Mendelssohn. Wir singen auch

mit allen gemeinsam das Glaubensbekenntnis

und ein schönes Abendlied. Auf dem sich

anschließenden Empfang ist für „Speis und

Trank“ gesorgt, es gibt musikalische Einlagen,

eine Tombola und - natürlich -

Informationen über die Aktivitäten und

Entwicklung unserer Kirchenmusikstiftung.

Bitte nehmen Sie sich Zeit für unser

Stiftungsfest, kommen Sie und feiern Sie mit

uns!

Ihre Stiftung Kirchenmusik


5

Keine Zeit mehr zum Jammern!

Liebe Gemeindeglieder. Mit der Besetzung

aller Pfarrstellen, dem Wohnen des Pfarrstelleninhabers

im Bezirk 3 auf Platte Heide

und der Einstellung eines Jugendreferenten,

sind wieder elementare Voraussetzungen geschaffen

worden, um in den kommenden

Jahren gut miteinander den steinigen Acker

der Gemeinde bearbeiten zu können. Die Zeit

eines Jammerns voller Vorwürfe und Selbstmitleid

darf ein Ende haben. Beginnen darf

die Zeit eines neuen, vertrauensvollen Miteinanders.

Nicht, dass in der Vergangenheit

alles schlecht war, nein; auch nicht, dass in

Zukunft alles reibungslos laufen wird, bringt

mich zu dieser Einschätzung, nein. Eher ist

es die - auch durch eigene Erfahrung gestützte

- Gewissheit, dass das Leben sich in Wellenbewegungen

vollzieht. Der Beter des

Psalms 23 redet von grünen Auen und von

finsteren Tälern um zu sagen: Du bist bei mir!

Diese Gewissheit begleitet mich und viele

andere in unterschiedlicher Intensität.

Dies zu wissen ist eines. Dies zu glauben ein

anderes. Und dies aber zu leben, leider noch

etwas anderes. Ich möchte Ihnen, liebe

Gemeindeglieder, Mut machen, sich offen

und unaufdringlich, nachdenklich und kritisch,

kurz: engagiert in das Leben ihrer Kirchengemeinde

einzumischen. Sie werden erleben,

wie sie in dem Auf und Ab der Wellenbewegungen

tragen können und selbst getragen

werden. Eine wunderbare Erfahrung

derer, die es wagen mit dem, Schiff, das sich

Gemeinde nennt, unterwegs zu sein. Und

manchmal sogar: Auf dem Wasser zu gehen!

Wir brauchen ehrenamtliche Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen in der Arbeit mit Kindern und

Jugendlichen, wir brauchen erfahrene Mitmenschen

für die Aufgaben in der Gemeindeleitung

(Presbyterium) und wir benötigen

hingebungsvolle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

für die wachsende Arbeit mit alten

Menschen. Das sind alles keine neuen

Aufgaben. Aber sie müssen regelmäßig

gestärkt, ergänzt und neu übernommen

werden. Glaube, Liebe und Hoffnung sind die

besten Gaben und Voraussetzungen, um sie

zu bewältigen. Und sie sind Christenmenschen

gegeben.

Bernd Lorsbach

Elie Wiesel berichtet in seiner Autobiographie

„Alle Flüsse fließen ins Meer“, wie er im

Krankenhaus immer wieder aufmunternde

Worte zu hören bekam. – „Ich litt mit jeder

Faser meines geschundenen Körpers und

bekam ständig zu hören, dass es schlimmer

hätte kommen können! Dazu fiel mir die

Geschichte von dem Mann ein, der seinem

Freund die ganze Litanei seines Unglücks

Jüdischer Humor

vorbetet: Alles hat er verloren, seine Arbeit,

sein Haus, seine Brieftasche, seine Verlobte.

Und jedesmal brummt der Freund: ‚Es hätte

schlimmer kommen können.’ Schließlich wird

es dem guten Mann zuviel. ‚Aber was hätte

schlimmer kommen können?’ schreit er. ‚All

das hätte mir passieren können’, erwidert der

Freund.“


6 Aktuelles

Bärbel Vane und Kerstin Buchbinder waren

bereits seit Jahren durch ihr Engagement in

der Evangelischen Kirchengemeinde Menden

verwurzelt, als das Presbyterium ihnen

vor zwei Jahren eine Prädikantenausbildung

gewährte. Am 11. September 2011

wurden sie nun in ihr Amt eingeführt.

Seit 1993 ist Bärbel Vane nun schon

Mitarbeiterin im Kindergottesdienst, seit

2000 auch Mitglied des Presbyteriums.

Darüber hinaus stieß sie sowohl einen

Singkreis als auch einen Literaturtreff an.

Kerstin Buchbinder ist ebenfalls an Kindergottesdiensten

beteiligt und sogar Mitglied

im Vorstand des Westfälischen Kindergottesdienstverbandes.

Zusätzlich singt sie

in der Evangelischen Kantorei und ist für

Schmuck und Gestaltung im Bodelschwinghhaus

und die Blumen in der Heilig-

Geist-Kirche zuständig. Außerdem sind

beide Lektorinnen.

Nach Absolvierung einer einjährigen Ausbildung

wurden diese beiden Ehrenamtlichen

am Sonntag, dem 9. September, in

den Predigdienst berufen. Superintendentin

Martina Espelöer gab beiden eine persönliche

Ermutigung mit auf den Weg: Frau

Vane habe die Gabe, Mauern im Alltag zu

sehen und diese zu überwinden (nach

Psalm 18,30), auch jene zwischen Mensch

und Gott, - während es Frau Buchbinders

Stärke sei, Dinge von Herzen zu tun (nach

Psalm 84,6). Und wer die beiden kennt,

weiß, dass man es wirklich nicht besser

hätte ausdrücken können. Im Einführungsgottesdienst,

in dem Kerstin Buchbinder die

Neue Gesichter auf der Kanzel

Abendsmahlliturgie leitete und Bärbel Vane

die Predigt hielt, wurde beiden auch eine

Urkunde unserer Westfälischen Landeskirche

übergeben.

Ihre zukünftige Aufgabe wird es sein, das

Evangelium zu verkünden und Menschen

mit ihren Worten Trost zuzusprechen. Nun

können sie ihren Dienst offiziell ausüben

und haben die Vollmacht, Taufen, Trauungen,

Beerdigungen und Gottesdienste zu

feiern.

Dorit Heider

Bärbel Vane

Kerstin Buchbinder


Meike Buchbinder ist

C-Kirchenmusikerin!

Geschafft! Im September legte Meike Buchbinder

nach einem 2-jährigen Lehrgang unserer

Landeskirche die C-Prüfung für

Kirchenmusiker ab. Viele Samstage besuchte

sie den C-Kurs in Hagen, büffelte

Tonsatz, Gehörbildung, Gottesdienst- und

Kirchenliedkunde, bekam Unterricht in Chorleitung,

Gesang, Orgel- und Klavierspiel.

Das alles neben der Schule und so kurz vor

dem Abitur.

Meike durchlief nahezu alle Möglichkeiten

der musikalischen Bildung in unserer Gemeinde,

angefangen beim Kindergarten,

über Kinderchor und Jugendchor bis hin zur

Mitwirkung in Gottesdiensten und Konzerten.

Nebenher wurde sie zu Hause musikalisch

gefördert, bekam Unterricht im

Klavierspiel und Gesang. Vor zwei Jahren

startete sie an Orgel der Heilig-Geist-Kirche.

Die Gemeinde freut sich mit ihr über die

bestandene Prüfung und wünscht Meike

nun weiterhin viel Freude an der Kirchenmusik

und ein häufiges Wiedersehen und

Wiederhören im Gottesdienst!

Aktuelles 7

Neue Orgel auf dem Friedhof

am Hahnenbusch

Viele Jahre lang spielte das alte Harmonium

mit elektrischem Gebläse in der Friedhofskapelle

am Hahnenbusch. Jetzt wurde es

außer Dienst gestellt. Viele Töne klangen

grauslich und waren verstimmt, aber leider

nicht mehr zu stimmen. Eine andere Lösung

mußte gefunden werden. Ein altes Harmonium

mit Tretbalg, wie im Friedhof Wietholz,

wäre sicherlich schön gewesen (diese

Instrumente klingen sehr gut), jedoch hätte

niemand eine Garantie für solch ein

Instrument geben können. Eine Pfeifenorgel

wäre zu teuer gewesen. So ging man auf

eine digitale Lösung zu und kaufte ein

Instrument der italienischen Firma Viscount.

Es hat viele Grundstimmen, Solostimmen

und klingt sehr farbig. Für die Ohren und für

die Seele ein tröstender Wohlklang, und der

ist bei einer Trauerfeier ja nicht unwichtig.

Das helle Eichenholzgehäuse passt sehr

gut in das Ambiente der Kapelle. Im Zuge

der Neugestaltung der Friedhofskapelle verfügt

die Gemeinde über einen wahrhaft

würdigen und menschenfreundlichen Ort,

wo man Abschied nehmen und trauern kann.


8 Partnerschaftssonntag

Partnerschaftssonntag

Maggaly Neciosup Urbina (30) hat 2010 ein

Jahr in Menden gewohnt und gelebt – die

Partnerschaft der Gemeinden von Men-den

und Lima ermöglichte ihr diesen Aufenthalt

bei uns in Deutschland.

Trotz der Entfernung besteht die deutschperuanische

Partnerschaft nun schon 10

Jahre. Am Sonntag, dem 18. September,

wurde dieses Jubiläum mit einem Gottesdienst

und anschließend einem gut besuchten

Fest im Paul-Gerhardt-Haus gefeiert.

Schon im Gottesdienst wurde etwas holprig,

aber optimistisch auf Spanisch gesungen,

Fürbitte für die befreundeten und zum Teil in

Armut lebenden peruanischen Familien gehalten

und immer wieder von der uns

verbindenen Taufe gesprochen.

Bei dem gemeinsamen Mittagessen im Anschluss

gab es ein außergewöhnliches

Buffet, auch mit peruanischen Speisen. Zur

großen Begeisterung der Kinder stand

draußen auf der Wiese ein Alpaka, - ein

Tier, das einem Lama in vielen Punkten sehr

ähnlich ist, - um auch den Kindern die südamerikanische

Kultur nahezubringen.

Vor allen Versammelten begannen schließlich

die sieben Mendener, die im Sommer


ei der ‚Iglésia Evangelica de los Peregrinos

de Peru’ zu Gast gewesen sind, mit ihrem

Fotovortrag. Gaby Haber, Thomas Schotenröhr,

Dirk Stöffer, Mechthild Stenk, Sabine

und Miriam Wuttke und Dorothea Goudefroy

schilderten, was sie zusammen erlebt haben.

Das reichte von Überraschungen wie Salz--

cracker und Fruchtsaft zum Abendmahl,

über Kulturunterschiede wie das Essen von

Meerschweinchen bis zur Wahrnehmung

der Armut, die gerade auch in der Großstadt

Lima vielerorts anzutreffen ist.

In einem Punkt waren sich alle einig: Egal,

wie unterschiedlich Menschen kulturell sein

können, unser Glaube verbindet. „Trotz einiger

Sprachprobleme ist es immer möglich

Partnerschaftssonntag 9

gewesen, sich zu verständigen, und so

wurden aus der von Anfang an schönen

Begegnung richtige Freundschaften“, so

Pfarrerin Dorothea Goudefroy.

Zunächst war es unsicher, ob eine Live-

Schaltung mit den Freunden am anderen

Ende der Welt wirklich stattfinden könne, -

es sind immerhin 7 Stunden Zeitunterschied.

Doch als um 14 Uhr schließlich eine

Verbindung gelang, wurde dies zum Höhepunkt

des Tages, als wir viele Gemeindeglieder

der Peregrinos in den (dortigen)

Morgenstunden zu Gesicht bekamen.

Dorit Heider


10 Jahr der Taufe

Unser Leben sei ein Fest

Es war eine der ungewöhnlichsten Feiern der

westfälischen Landeskirche als am Samstag,

den 10. September 2011, fünf Mendener

Pfarrerinnen und Pfarrer an fließendem

Wasser 35 Menschen verschiedenster Generationen

auf dem Gut Rödinghausen tauften.

Pfarrerin Dorothea Goudefroy hatte die Idee,

dieses besondere Projekt im diesjährigen

„Jahr der Taufe“ in Menden durchzuführen.

Pfarrer Matthias Hoffmann aus Lendringsen

schloss sich sofort dem Plan an, da er die

Symbolik passend fand – laut Bibel fanden

Taufen ja früher auch an fließendem Wasser

statt. Schnell fanden sich Gemeindeglieder

und drei weitere Amtsträger aus Menden zur

Unterstützung: Bernd Lorsbach, Ellen Gradtke

und Thomas von Pavel, und die 500

Besucher auf dem Gut Rödinghausen

erlebten ein „Fest des Lebens“ in praller

Sonne bei 27 Grad.

Im Festgottesdienst erklärte die „kleine

Pastorin“, eine Handpuppe, kindergerecht die

Funktion der Taufe und des Fisches. Nachdem

das Hönnewasser schließlich geschöpft

und in vier Krüge aufgeteilt worden war,

teilten sich die Gottesdienstbesucher in vier

Gruppen, um die Taufen im angrenzenden

Park in kleinen Gruppen durchzuführen. Die

Altersspanne der Täuflinge lag zwischen 0

und 51, doch die meisten unter ihnen waren

Kinder. Denn vor einigen Monaten hatten die

beiden Gemeinden an Familien ungetaufter

Kinder geschrieben, um sie auf diese besondere

Möglichkeit der Taufe aufmerksam zu

machen. So wurde auch die dickköpfige

Tessa (4) überzeugt. „Als ich Tessa erklärte,

was eine Taufe ist, reagierte sie unwillig, so

wie das bei kleinen Mädchen manchmal ist.

Und dann habe ich das Thema irgendwie

immer aufgeschoben, bis wir vom Tauffest

erfuhren. Es war wirklich die perfekte Lösung;

sowohl sie als auch ich mochten den


Unser Leben sei ein Fest 11

Gedanken, dass sie nicht die einzige im

Mittelpunkt ist.“, erzählt Mutter Meike

Ostermann.

Auch Antje Eisenberg (42) ließ sich noch

taufen, da dies in ihrer Kindheit in der DDR

nicht möglich gewesen war. Als ihre beiden

Söhne Alexander (7) und Maximilian (11)

angeworben wurde, beschloss sie schnell,

auf dem Tauffest dem christlichen Glauben

beizutreten. „Das wollte ich schon immer, ich

hätte mir meine Taufe nicht schöner

vorstellen können, als mit meinen Kindern.“

Insgesamt ergab das Tauffest eine Kollekte

von 573 Euro, die für Mendener in Not

bestimmt ist. Der Betrag wurde von der

Frauenhilfe Menden-Mitte auf 1.000,- Euro

aufgestockt.

Dorit Heider

Pfarrerin Ellen Gradtke tauft Tessa Ostermann.

Bruder Tim (11) und Mutter Meike sind stolz.

Spur 8

Liebe Gemeindeglieder. Ich möchte

gemeinsam mit Hans Hallwaß – vor vielen

Jahren Vikar in Menden, heute Schulbeauftragter

im Kirchenkreis – einen Glaubenskurs

anbieten. Er trägt den Titel „Spur 8“ und

ist besonders geeignet für Menschen, die als

Erwachsene das Ganze des christlichen

Glaubens (noch einmal) bedenken wollen.

Der Glaubenskurs umfasst 8 Abende mit je

einem 45 minütigen Impuls, jeweils einem

kleinen Imbiss und natürlich Gesprächsmöglichkeit

in Kleingruppen. Den Abschluss

bildet ein Gottesdienst mit Abendmahl.

„Spur 8“ könnte, wenn sich genügend

Teilnehmer finden, in der Zeit von Februar bis

Ende März jeweils donnerstags abends im

Paul Gerhardt Haus stattfinden. Hans

Hallwaß und ich haben diesen Kurs schon

mehrmals durchgeführt. Material wird von der

Kirchengemeinde gestellt. Die Teilnahme ist

kostenlos. Mitarbeitende für die Gesprächsgruppen

werden noch gesucht!

Anmeldungen bitte unter dem Stichwort

„Spur 8“ bis zum Ende des Jahres an das

Gemeindebüro.

Bernd Lorsbach


12 Ankündigung

Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen

Einstimmung in den Advent

26. November, 17.30 Uhr im Ludwig-Steil-

Haus

Am Vorabend des Advent kann man sich 30

Minuten in die Adventszeit einstimmen

lassen – mit Musik (es spielt ein

Bläserquartett) und Gesang, Texten und

Gebet. - Bei einem heißen Getränk kann

man sich vor dem Heimweg aufwärmen.

Wir zünden ein Licht für dich an –

Ökumenischer Gedenkgottesdienst

für verstorbene Kinder

3. Advent, 11. Dezember, 15.30 Uhr in der

Kapelle des Vincenz-Krankenhauses

Das Gedenken an Kinder, die vor, während

oder kurz nach der Geburt gestorben sind,

hat oft keinen Ort in unserer Gesellschaft.

Aber Eltern, Großeltern und Geschwister

möchten diese Kinder nicht vergessen. Sie

sind wertvoll, sie waren erwünscht und sie

hatten einen Namen.

Der Gottesdienst bietet Raum, sich zu

erinnern und zu trauern und eine Kerze für

das verstorbene Kind anzuzünden. Ähnliche

Gottesdienste finden am zweiten Sonntag

im Dezember überall auf der Welt statt.

Eingeladen sind alle Betroffenen, ganz

gleich, ob das Kind vor kurzem oder schon

vor längerer Zeit verstorben ist.

Anne Berens, Gemeindereferentin und

Krankenhausseelsorgerin, und Pfarrerin

Dorothea Goudefroy gestalten den

Gottesdienst und laden anschließend zu

Gesprächen bei Kaffee und Tee ein.

Literarischer Gottesdienst „Heute

hier, morgen dort – Glückliche Reise“

Sonntag, 12. Februar, 11 Uhr in der Heilig-

Geist-Kirche

Das „Team Literarischer Gottesdienst“ aus

Arnsberg lädt Sie im Februar zu einer Reise

ein. Mit Reisegeschichten und Reisegedichten,

mit Kofferpacken und zu Hause

ankommen, mit Reiseliedern und Reisesegen.

Der besonders gestaltete Gottesdienst

nimmt Sie mit auf eine Reise, die unversehens

auch eine Reise zu uns selbst wird

und eine Reise zu Gott. Stärkung auf dem

Weg erfahren wir in der Feier des Abendmahls.


Diakoniesammlung im Dezember 2011

Die diesjährige Sammlung steht unter dem

einfachen Leitwort „Für“. Ein kurzes Motto,

das für die ganze Arbeit der Diakonie steht:

Hilfe für Menschen und Dienst für Gott. So,

wie es im 25. Kapitel des Matthäus-Evangeliums

heißt: „Was ihr für einen meiner

geringsten Brüder getan habt, das habt ihr

für mich getan!“ Damit sich die Diakonie

weiter für Menschen in Not einsetzen kann –

mit Fürsorge, Fürsprache und Fürbitte –

brauchen wir Ihre Unterstützung.

Fürsorge – Wo soziale Sicherungssysteme

versagen, wo Menschen gescheitert sind,

Jugendliche keinen Weg ins

Leben finden oder Schicksalsschläge

jemanden aus der Bahn

werfen, da sorgt die Diakonie für

diese Menschen: Durch Kleiderkammern,

in der Arbeit der

Bahnhofsmissionen oder in der

Schulsozialarbeit.

Fürsprache – Wo Benachteiligte

keine Lobby haben, wo Stumme

keine Stimme haben, wo Menschen

ungerecht behandelt werden,

da ergreift die Diakonie das

Wort für die Menschen: In Schuldnerberatungen,

Ehe- und Lebensberatungsstellen

oder in der Arbeitslosenförderung.

Fürbitte – Wo Verzweifelte jede

Hoffnung verloren haben, wo Menschen

der Glaube an sich und die

Welt abhanden gekommen ist,

dort wo Schmerz und Trauer jeden

Trost überdecken, da bittet die

Diakonie um Gottes Hilfe für die

Diakoniesammlung 13

Menschen: In Hospizdiensten, Selbsthilfegruppen

oder in Seelsorgegesprächen.

Unterstützen Sie die Arbeit der Diakonie mit

Ihrer Spende. Geben Sie etwas für die

Menschen, die Fürsorge, Fürsprache und

Fürbitte bitter nötig haben. Bitte unterstützen

Sie die Sammlerinnen und Sammler

und machen Sie mit Ihrer Gabe deutlich,

dass Ihnen die Not Hilfsbedürftiger nicht

gleichgültig ist.


15

Wir tranken zusammen Kaffee, und die

Frauen erzählten von der Entstehung dieses

ökumenischen Zentrums. Mit viel

Engagement haben die Frauen beiderseits

eine wirkliche gute Begegnungsstätte der

beiden Religionen geschaffen. Sie bewohnen

in ihren Gottesdiensten denselben Raum und

erleben das gemeinsame Kirchenzentrum

jeweils als ihre Kirche.

Das Zentrum in der Mescheder Gartenstadt

ist mitten im kurkölnischen Sauerland ein

Ort gelingender, lokaler und regionaler

ökumenischer Zusammenarbeit.

Das Nagelkreuz, das mir im Laufe der letzten

Jahre schon oft begegnet ist, habe ich auch

hier gefunden, und es weist das Zentrum als

eine Oase der Freundschaft, der Versöhnung

und des Friedens aus.

Wir schießen ein paar Erinnerungsfoto und

die Heimfahrt wird angetreten.

Es war ein schöner gemeinsamer Tag und

alle kamen zufrieden nach Menden zurück.

Anneliese Goetz

Am 17. September begann der zweite

Mendener „Tag des Friedhofs“ mit einer gut

besuchten Andacht in der Kapelle am Friedhof

Am Hahnenbusch. Anschließend hatten

die Bestatter aus der näheren Umgebung

die Möglichkeit, für ihre Angebote zu werben.

Dieter Becker, Vorsitzender des Presbyteriums,

sagte: „Dieser Tag dient auch zur

Werbung für den Friedhof. Man will die

Leute auf diesen Platz aufmerksam

machen, ihre Fragen beantworten. Warum

christliche Beerdigung? Warum hier?“

Allerdings sei es etwas traurig, dass es

keine friedhofseigene Glocke gebe, denn so

müssen immer die Glocken der Heilig-Geist-

Kirche in der Stadt oder die des

Glockenturms auf Platte Heide läuten, wenn

eine Beerdigung auf diesem Friedhof

stattfindet, ergänzt er, doch jene könne man

dort kaum hören.

In einem Vortrag erklärte Rechtsanwalt

Tobias Noll die Begriffe Betreuung, Vorsorgevollmacht,

Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

und gab seinen Zuhörern nach

Tag des Friedhofs

dem Vortrag die Möglichkeit, Fragen zu

stellen.

Im weiteren Verlaufe des Vormittags wurde

gemeinsam Mittag gegessen, dem Posaunenchor

gelauscht, schließlich klang der

„Tag des Friedhofs“ aus mit einem kleinen

Orgelkonzert unseres Kantors Helmut

Brandt, der auf diese Weise die neue Orgel

in der Friedhofskapelle einweihte.

Dorit Heider


16 Wochenplan

Heilig-Geist-Kirche und Bodelschwingh-

Haus, Bodelschwinghstraße 4-6

Montag

14:30 Montagstreff für Senioren

(Frau Steinbach, Tel.: 33 13 und Team)

Tanz, Spiele, Gespräche,...

Mittwoch

14:30 Frauenhilfe

(Frau Gröne, Tel.: 3976057)

7.12. Adventliches Beisammensein

mit den Frauen von St. Paulus

21.12. Weihnachten ist nicht mehr weit

Gespräche, Lieder, Bräuche

18. 1. Poesie durch das Jahr (Frau Goetz)

1. 2. Thema wird noch bekanntgegeben

15. 2. Jahreshauptversammlung

29. 2. Vorbereitung des Weltgebetstages

19:30 Lila Salon

Donnerstag

17:00 Kinderkantorei

17:00 Bläserkreis Anfänger

20:00 Kantoreiprobe

Freitag

17:30 Jugendchor „Voice for Life“

20:00 Feuer und Flamme

Literatur am Kamin im Bodelschwinghhaus

16.12 / 27.1 / 24.2

Ludwig-Steil-Haus

Lortzingstraße 12

Montag

17.15 Tanzgruppe

Dienstag

18:00 meditatives Beten

19:00 Nähgruppe

(Herr Stöffer, Tel.: 0175 2472200)

jeden 1. und 3. Dienstag im Monat

20:00 Ökumenischer Bibelkreis

„Nah am Kern“

6.12. in St. Paulus

17.1. / 14.2. im Ludwig-Steil-Haus

Donnerstag

17:30 Konfirmandenband, 14-tägig

20:00 Singkreis Lahrfeld

(Frau Blum, Tel.: 1 05 39)

Termine bitte bei Frau Blum erfragen.

Freitag

18:00 Teens for God

annelie.blum(at)freenet.de

Termine bitte bei Annelie Blum erfragen.

Samstag

15:00 Kinder- und Jugendnähgruppe

(Herr Stöffer, Tel.: 0175 2472200

und Team)

jeden 1. und 3. Samstag im Monat

Ökumenisches Mittagsgebet:

jeden Samstag um 12:15 Uhr in der

Vincenz-Kirche


Wochenplan 17

Erlöserkirche in Bösperde

Mühlenbergstraße 32

Montag

17:30 Gymnastikgruppe

(Frau Daubner, Tel.: 6 01 05)

im Jugendraum der Erlöserkirche

Dienstag

19:30 Männerdienst

13.12 Adventsfeier mit dem

Frauenabendkreis

10. 1. Jahreslosung und –planung

14. 2.Gesundheit und Kranksein bei Männern

3. 3. Weinprobe

19:30 Frauenabendkreis

(Frau Krause, Tel.: 6 50 64)

13.12. Adventsfeier mit dem Männerdienst

10. 1. Tischabendmahl mit Gedanken

zur Jahreslosung

14. 2. Vorbereitung zum

Weltgebetstag der Frauen

2. 3. (Freitag) Weltgebetstag der Frauen

in der Erlöserkirche

Paul-Gerhardt-Haus

Glockenblumenweg 15

Dienstag

19:00 Paul-Gerhardt-Chor

20:00 Helferkreis Kindergottesdienst

Mittwoch

14:30 Frauenhilfe

(Frau Brusis, Tel.: 6 03 77)

7.12. gemeinsame Adventsfeier

mit der Frauenhilfe Bösperde

15:00 Krabbelgruppe

(Frau Ebersbach, Tel.: 68 92 27)

Donnerstag

18:30 Bibelstunde

Freitag

17:00 Mädchen-Jungschar (bis 18:30)

18:30 Bläserkreis Anfänger

19:30 Bläserkreis

Mittwoch

15:00 Frauenhilfe

(Frau Beckmann, Tel.: 6 52 60)

7.12. gemeinsame Adventsfeier

mit der Frauenhilfe Platte-Heide

11. 1. Jahreslosung und Tischabendmahl

25. 1. Frauen in der Bibel

8. 2. Pfr. Daubner: Eine Reise von

Petersburg nach Moskau

22. 2. Vorbereitung Weltgebetstag

2. 3. (Freitag) Weltgebetstag der Frauen

in der Erlöserkirche

Besondere Veranstaltungen:

18.12. Konzert des Rodenbergchores


18 Besondere Gottesdienste

Heilig-Geist-Kirche

27.11. 1. Advent 11.00 Uhr Familiengottesdienst mit dem Kindergarten

24.12. Heiligabend 15.30 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel der

Kinderkantorei

17.00 Uhr Christvesper

23.00 Uhr Christmette

25.12. Weihnachten 17.30 Uhr Festgottesdienst unter Mitwirkung der Kantorei

31.12. Silvester 18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Abendmahl

1. 1. Neujahr 11.00 Uhr Zentraler Gottesdienst für alle Bezirke mit Abendmahl

5. 1. Donnerstag 19.00 Uhr Dankeschön-Abend für Mitarbeitende im Bezirk 1.1

(Heilig-Geist-Kirche) im Bodelschwinghhaus

12. 2. Sonntag 11.00 Uhr Literarischer Gottesdienst:

Heute hier, morgen dort – Glückliche Reise!

Ludwig-Steil-Haus

24. 12. Heiligabend 16.00 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel

17.30 Uhr Christvesper

26.12. Weihnachten 9.30 Uhr Festgottesdienst mit Abendmahl

31.12. Silvester 18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Abendmahl

15. 1. Sonntag 9.30 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Jahresempfang

Erlöserkirche

27.11. 1. Advent 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit dem Kindergarten

24.12. Heiligabend 15.00 Uhr Familiengottesdienst

18.00 Uhr Christvesper

25.12. Weihnachten 10.00 Uhr Festgottesdienst mit Abendmahl

31.12. Silvester 18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Abendmahl

8. 1. Sonntag 10.00 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Jahresempfang

Paul-Gerhardt-Haus

24.12. Heiligabend 15.00 Uhr Krippenspiel

17.30 Uhr Christvesper

23.00 Uhr Christmette

unter Mitwirkung des Paul-Gerhardt-Chores

26.12. Weihnachten 9.30 Uhr Festgottesdienst mit Abendmahl

31.12. Silvester 18.00 Uhr Jahresschlussgottesdienst mit Abendmahl

22. 1. Sonntag 9.30 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Jahresempfang


Abendmahl:

1. und 3. Sonntag im Monat: Ludwig-Steil-Haus und Paul-Gerhardt-Haus

2. und 4. Sonntag im Monat: Heilig-Geist-Kirche (am 2. mit Traubensaft) und

Erlöserkirche

An den anderen Sonntagen kann getauft werden.

Heilig-Geist-Kirche

Menden Stadt

Die regelmäßigen Gottesdienste in unserer Gemeinde 19

11:00 Uhr

Parallel dazu Kindergottesdienst im Gemeindehaus.

Nach dem Gottesdienst Kirch-Café.

Ludwig-Steil-Haus

Menden Lahrfeld

Erlöserkirche

Bösperde

Paul-Gerhardt-Haus

Platte-Heide

Jochen-Klepper-Haus

Platte-Heide

9:30 Uhr Nach dem Gottesdienst Kirch-Café.

10:00 Uhr

An jedem dritten Sonntag ist Kindergottesdienst

und nach dem Gottesdienst ist Kirch-Café.

9:30 Uhr Parallel dazu Kindergottesdienst.

Nach dem Gottesdienst Kirch-Café.

15:00 Uhr 3.12. / 23.12

Adventsandachten in unserer

Gemeinde

Jede der vier Adventswochen hat ihr

eigenes Thema:

1. Advent: „Dein König kommt“

2. Advent: „Dein Richter kommt“

3. Advent: „Bereitet dem Herrn den Weg“

4. Advent: „Die Freude ist nahe“

In den Adventsandachten, die wöchentlich

bis Weihnachten gefeiert werden, lassen wir

uns den lieben Advent Gottes ansagen,

singen von der Hoffnung und beten für die

Welt.

Die Adventsandachten sind donnerstags, am

1., 8. und 15. Dezember:

• in der Erlöserkirche um 18.00 Uhr „Zeit

der Stille“

• im Paul-Gerhardt-Haus um 18.30 Uhr.

In der Erlöserkirche ist am 8. Dezember ein

Adventskaffeetrinken im Gemeinderaum der

Erlöserkirche - für jung und alt: ab 16.00

Uhr. Den Abschluss bildet die „Zeit der Stille“

um 18.00 Uhr.

Musik bei Kerzenschein

An jedem Dienstag im Advent ist die Heilig-

Geist-Kirche nachmittags von 16.30 bis 18.30

Uhr geöffnet. Eine schöne Gelegenheit, Lärm

und Hektik der Vorweihnachtszeit hinter sich

zu lassen und in die Stille dieser Kirche

einzutauchen.

Jeweils um 17:00 Uhr gibt es eine halbe

Stunde Musik, während die Kirche durch

warmes Kerzenlicht erhellt ist. Nachdem die

Musik verklungen ist, lädt ein Team der

Evangelischen Kantorei die Besucher und

Besucherinnen zum Verweilen bei Tee und

Gebäck ein.


20 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche

Hier gibt es eine Übersicht über unsere Angebote für Kinder und Jugendliche. Da seht Ihr alle Aktivitäten, welche die

Kirchengemeinde Menden und der CVJM Menden anbieten. So hast Du einen guten Überblick und kannst in die eine oder

andere Veranstaltung mal reinschnuppern.


„Seht, es naht die heilige Zeit“

- Musik zum Advent und zur Weihnacht -

Wenn die Tage kürzer werden, die Nächte

länger, wenn die wärmende Sonne weit weg

ist und Kälte, Frost und Schnee Natur und

Mensch fest im Griff haben, feiern wir

Christen Advent - Vorbereitung auf die

Ankunft des Herrn mit Blick zurück und Blick

in die Zukunft- und das schönste aller Feste:

Weihnachten, Feier der Geburt Jesu.

Auch der ev. Paul Gerhardt Kirchenchor

möchte mit seinen Liedbeiträgen die wunderbaren

Geheimnisse dieser Zeit musikalisch

mit zum Ausdruck bringen: Unter dem

Motto: „Seht, es naht die heilige Zeit“ wird

der Chor dreimal zu hören sein.

- am Sonntag, den 4.12.2011, 2. Advent,

Aktuelles 21

gestaltet er den Gottesdienst um 9.30 Uhr

im Paul-Gerhardt-Haus mit;

- am Samstag, den 17.12.2011 lädt er zu

einem festlichen Musikprogramm in das

Jochen Klepper Haus ein, das auch von

den dortigen Bewohnern mitgestaltet wird:

- in der Hl. Nacht am 24.12.2011 umrahmt

der Chor mit seinen Chorsätzen um 23.00

Uhr die Christmette zur Feier der Geburt

Christi. Stiller Einzug des Chores in das

dunkle Paul Gerhardt Haus, einem Stern

folgend, die Intonation der alten

Praetorius-Weise „Es ist ein Ros

entsprungen“ und das zeitgleiche Aufleuchten

der Krippe und der Weihnachtsbäume

geben dem Gottesdienst eine

besondere Note.

Der Chor freut sich, dass er mit Einführung

der Feier der Christmette 1998 auf der

Platte Heide seine musikalischen

Beiträge leisten darf und lädt herzlich

zu diesen besonderen Gottesdiensten

ein.


22 Amtshandlungen

Jesus Christus spricht:

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der

wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern

wird das Licht des Lebens haben. Joh. 8,12

Es wurden getauft

Fabienne Gawron, Wulffstr.

Tilda Neubauer, Goethestr. 29b

Sina Schumacher, Jahnstr. 16

Lina Boksberger, Auf der Haar 21a

Leonie Enns, Am Vollmersbusch 31

Daniel Enns, Am Vollmersbusch 31

Noah Oliver Scholl, Eichenkamp 6

Hannah Elice Scholl, Eichenkamp 6

Elisa Melina Scholl, Eichenkamp 6

Levin Philipp Boecker, Frankfurt

Livia Tolkmit, Ober der Becke 1

Jan Niklas Wöllhardt, Kohlkamp 31

Celina Diesendorf, Mühlenbergstr. 168

Nicklas Röhrmann, Schwitter Dorfstr. 7a

Karla Röhrmann, Schwitter Dorfstr. 7a

Alexa Röhrmann, Schwitter Dorfstr. 7a

Diana Schneider, Hedwig-Dranfeld-Str. 7

Rafael Diener, Hindenburgstr. 8

Erika Bleim, Taunusstr. 12

Alina Bleim, Taunusstr. 12

Moritz Fritz, Stiftstr. 15

Lisa Marie Hornbogen, An der Fingerhutsmühle 16

Jan Hornbogen, Hauptstr. 28

Marvin Kraft, Brandenburgstr. 12

Marlon Leonhard, Joseph-Görres-Str. 2

Tom Philipson, Lahrweg 27

Linus Philipson, Lahrweg 27

Jelle Enno Philipson, Lahrweg 27

Leon Plaghki, Hasenkamp 16

Antje Eisenberg, Hedwig-Dransfeld.-Str. 85

Maximilian Eisenberg, Hedwig-Dransfeld-Str. 85

Alexander Eisenberg, Hedwig-Drandfeld-Str. 85

Tessa Ostermann, Hermann-Löns-Str. 48a

Manuela Rommel, Pastor-Funke-Str. 13

Hanna Bernsmann, Über’m Gaxberg 157

Fabian Ehlert, Freiheit 11

Alexander Seelmann, Eisenberger Str. 2

Valeria Seelmann, Heinrich-Schulte-Str. 5

Alexander Seibert, Heinrich-Schulte-Str. 15

Nicolas Skorka, Von-Stauffenbergstr. 1c

Karl Leonhard Herrmann,

Augustine Rosalie Herrmann,

Amalie Henriette Herrmann,

Ferdinand Moritz Herrmann,

Joachim-Ringelnatz-Str. 1a

Maxim Noch, Schwitter Weg 1

Matilda Wolter, Richard-Schirrmann-Str. 1

Nehmet einander an, wie Christus euch

angenommen hat zu Gottes Lob. Röm 15,7

Es wurden getraut

Sergej Medvedev und Julia, geb. Ganswind,

Hunsrückstr. 14

Stefan Helsper und Jutta, geb. Pötinger,

Hellenhahn

Volker Reinberg und Kerstin, geb. Hinz,

Wälkesbergweg 13

Robert Wolter und Daniela, geb. Schwital,

R.-Schirrmann-Str. 1

Viktor Becker und Galina, geb. Herrmann, Marl

Selig sind, die da Leid tragen, denn sie

sollen getröstet werden. Mt 5,14

Es wurden bestattet

Rose-Marie Pieczeit, Reidemeisterstr. 6

Erika Hamann, Ostwall 2

Gerda Ungar, Veilchenweg 26

Joachim Brückner, Wagenfeldstr. 5

Barbara Grondtke, Falkenweg 4

Johannes Schmidt, Ginsterweg 74

Heinrich Möller, Hombergskamp 20

Karl-Heinz Strohdeich, Im Lahrfeld 20

Otto Saffian, Fröndenberger Str. 141


Amtshandlungen 23

Edith Humpert, Am Galgenfeld 8a

Werner Krause, Westwall 20

Edith Rohn, Lortzingstr. 4

Joachim Dittrich, Werringser Str. 47

Alexander Grasmann, Hasenkamp 6

Rudolf Beutel, Lorch

Christel Quednau, Am Vollmersbusch 12

Walter Janzen, Schwitter Weg 98

Heute schon ....gekegelt ???

Unsere Kegelbahn wartet

auf Sie!

Vieles ist möglich:

• regelmäßige Kegelstunden

• sporadische Kegelstunden

• einmalige Kegelstunden zu Geburtstagen

und anderen Anlässen

Wir als Kirchengemeinde würden uns

freuen, wenn die Kegelbahn von

Vielen genutzt wird zu frohen Treffen

unter dem Dach unseres Gemeindehauses,

Bodelschwinghstraße 4

Wir haben noch Termine

frei. Rufen Sie uns an!!

Frau Beckmann Tel.: 12243


24 Aus dem Presbyterium

Sitzung vom 14. September 2011

Zwei Bewerber für die Jugendreferentenstelle

stellen sich vor. Beiden Bewerbern wurde

eine „Hausaufgabe" gestellt: Die Konzeption

einer Kinderbibelwoche. Beide stellen sich

vor und erläutern, wie sie die Kinderbibelwoche

planen und vorbereiten würden.

Vorbehaltlich der kirchenaufsichtlichen Genehmigung

wird Herr Joachim Braig ab dem

1.11.2011 als Jugendreferent eingestellt.

Bauangelegenheiten:

Der Bezug des Einfamilienhauses am

Glocken-blumenweg 13 sollte zum 15.

Dezember 2011 möglich sein.

Das Presbyterium beschließt den Um- und

Erweiterungsbau des Gemeindesaales in der

Erlöserkirche Bösperde inklusive behindertengerechtem

Zugang zur Kirche und behindertengerechter

Toilettenanlage mit Gesamtkosten

in Höhe von ca. 200.000,00 €.

Pfr. Majer erholt sich z. Zt. von der Bypass-

Operation. Für die Zeit der Erkrankung wird

das Jochen-Klepper-Haus durch Pfr. Siegfried

Schütt im Beschäftigungsauftrag versorgt.

Die Gottesdienste und nach Möglichkeit

die Beerdigungen in der Cramerschen

Fabrik übernimmt Pfr. i. R. Cibulski. Die

Gottesdienste im St. Vincenz-Altenheim entfallen;

die evangelischen BewohnerInnen

werden gebeten, die katholischen Messen zu

besuchen. In der Wohnanlage Bodelschwinghstraße

werden die monatlichen Gottesdienste

von den Ortspfarrern / pfarrerin und Vertretungen

nach Absprache übernommen. Besuche

können bis auf weiteres nur auf Anfrage

stattfinden (ausgenommen JKH).

Herr Oesten führt in die Anliegen des Neuen

Kirchlichen Finanzmanagements (NKF) ein.

Das NKF will die Nachhaltigkeit kirchlichen

Handelns sicherstellen, die Transparenz

kirchlichen Handelns erhöhen und die Effektivität

und Effizienz verbessern.

Das neue Finanzmanagement stellt die

Frage, wie das Verhältnis vom Mitteleinsatz

zum Ergebnis ist (Effizienz). Wir müssen in

allen Gebäuden der Gemeinde das Inventar

erfassen. Richtlinie ist hierfür, dass der

Gegenstand nicht älter als drei Jahre ist, und

der Wert nicht unter 5.000 € liegt.

Pfr. Lorsbach berichtet von der Planung des

Glaubenskurses: „Spur 8“. Er würde von

Februar bis März 2012 donnerstags gemeinsam

mit Pfr. Hallwaß diesen Kurs im Paul-

Gerhardt-Haus durchführen. Dazu werden

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht.

Dem Presbyterium wird Spur 8 an einem

gesonderten Abend vorgestellt.

Sitzung vom 12.10.11

Frau Pfrn.Goudefroy berichtet anhand von

Bildern von der Perureise der Mendener Delegation

zur Partnergemeinde in Lima/Peru.

Im Umgang mit Aus- und Eingetretenen sowie

Zugezogenen, erörtert das Presbyterium

mehrere Möglichkeiten: Begrüßungsgottesdienst,

Begrüßungsteam, Hausbesuch, Willkommensgruß

u.a.m. Von der Zahl der jährlichen

Zuzüge wird die Art der Begrüßung

abhängig gemacht. Darüber hinaus sollen

die Zugezogenen ein Begrüßungsschreiben

mit Informationen über das Gemeindeleben

er-halten.

Ähnliches gilt im Umgang mit Ausgetretenen.


Aus dem Presbyterium 25

Sie erhalten ein persönliches Schreiben von

ihrem/ihrer zuständigen Pfarrer/in.

Das Presbyterium beschäftigt sich mit Fragen

des Neuen Kirchlichen Finanzmanagements

(NKF): die Inventur dazu ist gut verlaufen.

Anhand des Handlungsfeldes "Erziehung und

Bildung - Schwerpunkt Jugendarbeit" sollen

die gemeindlichen Ziele für 2012 festgelegt

werden.

Bezüglich des freistehenden Grundstückes in

Halingen, beschließt das Presbyterium die

Vergabe eines Erbbaurechtes an die Firma

Hoves-Bau-GmbH in Bocholt.


Kontakt

Bodelschwingh-Haus

Bodelschwingh-Straße 4

Gemeindebüro Heike Dierkes 91 54 41

Fax 91 54 43

IS-KG-Menden(at)kk-ekvw.de

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:00-12:00 Uhr

Do 14:00-16:00 Uhr

Friedhofsverwaltung Ulrike Brusis 91 54 42

is-kg-menden-friedhof(at)kk-ekvw.de

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:00-12:00 Uhr

Do 14:00-16:00 Uhr

Friedhofsgärtner Frank Ackermann 17 82 50

ev.friedhof.menden(at)email.de

Kirchenmusiker Helmut Brandt 91 54 44

Besuchsdienstkreis Gabriele Haber 6 08 80

Zentren und Einrichtungen

Heilig-Geist-Kirche

Küster Dietmar Ehlert 91 54 46

Bodelschwingh-Haus 91 54 46

Kindergarten Katrin Nolte 34 08

Kegelbahn Reinhard Beckmann 1 22 43

Ludwig-Steil-Haus

Küsterin Frau Hannert 1 07 49

Erlöserkirche

Küsterin Irma Kling 38 99 10

Erlöserkirche 1 78 19 96

Kindergarten Angelika Brüggemann 1 74 14 30

Familienzentrum Bösperde - Halingen 1 74 14 30

Paul-Gerhardt-Haus

Küsterin Marita Groenewold 6 60 24

Paul-Gerhardt-Haus 6 69 70

Familienzentrum/Kindergarten Dagmar König 6 26 03

Bläserkreis Paul-Gerhardt D. Ehlert 91 54 46

Paul-Gerhardt-Chor Reinhard Broich 1 59 46

Gemeindetreff Marita Groenewold 6 60 24

Öffnungszeiten: Di und Do 15:00-17:00 Uhr

Mi 9:30-11:30 Uhr

Altenzentrum Jochen-Klepper-Haus 9 69 10

CVJM Anja Homrighausen 17 97 96

Diakoniestation Menden 1 48 73

www.ev-kirche-menden.de

Pfarrer und Pfarrerinnen

Dorothea Goudefroy (GA) 1 70 42 49

Frank Fiedler 32 13

Hans Dietmar Daubner 6 01 05

Bernd Lorsbach 0 17 5-41 40 93 60

Friedemann Majer 0 23 72-36 19

Presbyter und Presbyterinnen

(GA) = Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses

Dieter Becker (GA)

(Vors. des Presbyteriums) 39 71 11

Brigitte Blome 6 55 03

Werner Edler (GA) 01 79-4 96 10 40

Gabriele Haber 6 08 80

Peter-Thomas Keil 48 75

Gudrun Köhne 7 60 82 07

Elke Kowalewski 0 23 78-29 06

Angelika Krause (GA) 6 50 64

Alexandra Lanfermann 1 85 17

Dieter Matalla 6 16 86

Lothar Oesten 39 07 77

Horst Pieper 17 82 18

Jürgen Stenk 39 02 83

Marion Strotmann 0 23 78-12 30 55

Bärbel Vane 6 78 68

Unser Gemeindebrief

wird herausgegeben vom Presbyterium der

Evangelischen Kirchengemeinde Menden.

Auflage: 6.300

Redaktionskreis für diese Ausgabe:

Heike Dierkes IS-KG-Menden(at)kk-ekvw.de

Marika Eggers marika(at)eggers-menden.de

Frank Fiedler frank.fiedler(at)freenet.de

Klaus Hellwig

info(at)khhellwig.de

Gudrun Köhne h-koehne(at)arcor.de

Thomas Schotenröhrtschotenroehr(at)gmx.de

Die nächste Ausgabe erscheint am 19.2.12

Redaktionsschluss für den nächsten

Gemeindebrief ist Freitag, 20.1.12

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