fachgruppensprecher (2011 / 2012) - Deutsche Zoologische ...

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fachgruppensprecher (2011 / 2012) - Deutsche Zoologische ...

■■■■ Rundschreiben der Deutschen Zoologischen Gesellschaft e. V. November / 11

Deutsche Zoologische Gesellschaft e. V.

Mitglied des VBIO gegründet 1890 in Frankfurt am Main

144. Rundschreiben / November 2011


Das bedeutet, dass es SOMSO bei der Entwicklung und Herstellung

der Modelle ganz genau nimmt, bis ins kleinste Detail – in Form und

wissenschaftlicher Kompetenz.

ZoS 1309

Braunes Langohr, Weibchen (Plecotus auritus)

Natürliche Größe (Flügelspannweite 22 cm), aus Spezialkunststoff.

Nach Studiendirektor Christian Groß.

MARCUS SOMMER SOMSO MODELLE GMBH

Friedrich-Rückert-Straße 54, 96450 Coburg

Telefon (0 95 61) 8 57 40 • Telefax (0 95 61) 85 74 11

somso@somso.de • www.somso.de


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Liebe Mitglieder,

eine erfolgreiche Jahrestagung - nach 50 Jahren wieder in Saarbrücken -

mit einem wissenschaftlich anspruchsvollen Programm und einer sehr

guten Organisation liegt hinter uns, wofür wir Uli Müller, Frau Merkle und ihrem

kleinen Team herzlich danken! Es ist gelungen, einen Überblick über

das weite Gebiet der Zoologie zu vermitteln, angefangen mit dem Einblick

in das (oder Ausblick aus dem) Cockpit der Fliege über die immer noch rätselhafte

Rolle des Vomeronasalorgans bis hin zum Einfluss des Klimawandels

auf das Ökosystem Riff und Langzeitbeobachtungen mit preiswert gewordenen

Infrarot-Überwachungskameras an Grillenwohnungen. Höhepunkte

waren in diesem Jahr die Verleihung des Walther-Arndt- und des

Horst-Wiehe-Preises an würdige Empfänger. Unter den ausnahmslos

hochkarätigen Bewerbungen war den Vorstandsmitgliedern die Wahl nicht

leichtgefallen. Der Werner-Rathmayer-Preis ging zu unserer Freude an

zwei überraschend junge Kandidatinnen. Nun sind wir für nächstes Jahr auf

Konstanz gespannt, besonders auf die Preisträgerin bzw. den Preisträger

der Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille - vergessen Sie nicht, „Ihren“ Kandidaten

rechtzeitig vorzuschlagen! Deadline ist der 15. Dezember.

Etwas Sorge bereitet uns die Finanzierung der Preise für den Nachwuchs.

Als seinerzeit Depots dafür angelegt wurden, sah die Planung sogar ein

automatisches Anwachsen der Einlagen durch überschüssige Zinseinnahmen

vor. Von dieser schönen Illusion müssen wir uns eindeutig verabschieden,

die Zinseinnahmen reichen nicht einmal mehr, um die Preisgelder

abzudecken. Zunehmend muss zur Deckung das Vereinsvermögen der

DZG angetastet werden. Um drohende Defizite zu vermeiden, appellieren

wir dringend an alle säumigen Zahler zukünftig am Lastschriftverfahren teilzunehmen,

denn wiederholt wird die Überweisung des Mitgliedsbeitrags

vergessen. Dass dieses Problem nicht neu ist, führt uns ein Rückblick auf

die Kassenberichte von 1898-1901 vor Augen. In diesem Zeitrahmen erhöhte

sich einerseits das Vermögen der Gesellschaft durch Anlage in

Reichsschatzbriefen von 7000.- auf 10000.- Reichsmark, andererseits beliefen

sich die Außenstände durch mangelnde Zahlungsmoral in jedem Jahr

auf ca. 300.- RM, was bei einer Mitgliederzahl von ca. 200 und einem Jahresbeitrag

von 5 (ohne Verhandlungsberichte) bzw. 10 RM (mit Verhandlungsberichten)

auch kein unerheblicher Prozentsatz war. Mit diesem kleinen

Exkurs kommen wir zurück auf die Bitte, am Bankeinzugsverfahren

teilzunehmen...

Zu guter Letzt möchte ich Ihnen noch mitteilen, dass die DZG den Vertrag

mit BMC verlängert hat. Somit bleibt das open-access Journal "Frontiers in

Zoology" für weitere fünf Jahre die wissenschaftliche Zeitschrift der Deutschen

Zoologischen Gesellschaft.

Ein friedliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr wünscht

Ihnen allen Ihr

1


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Präsident:

VORSTAND (AMTSPERIODE 2011/2012)

Prof. Dr. Hermann Wagner

RWTH Aachen

Institut für Biologie II, UMIC Building

LS für Zoologie/Tierphysiologie

Mies-van-der-Rohe-Str. 15

52056 Aachen

Tel.: +49 (0)241/8020822

Fax: +49 (0)241/8022133

wagner [at] bio2.rwth-aachen.de

1. Stellvertreterin:

Prof. Dr. Constance Scharff

Institut für Biologie

Abteilung Verhaltensbiologie

Freie Universität Berlin

Takustr. 6

14195 Berlin

Tel.: +49 (0)30/838-53841

Fax: +49 (0)30/838-53850

scharff [at] zedat.fu-berlin.de

2. Stellvertreterin:

Prof. Dr. Susanne Dobler

Biozentrum Grindel und Zool. Museum

Universität Hamburg

Martin-Luther-King Platz 3

20146 Hamburg

Tel.: +49 (0) 40/42838-4288

Fax: +49 (0) 40/42838-3937

susanne.dobler [at] uni-hamburg.de

3. Stellvertreter:

Prof. Dr. Stefan Richter

Universität Rostock

Institut für Biowissenschaften

Allgemeine und Spezielle Zoologie

Universitätsplatz 2

18055 Rostock

Tel.: +49 (0) 381/498-6260

Fax: +49 (0) 381/498-6262

stefan.richter[at] uni-rostock.de

2

1. Schriftführer

PD Dr. Thomas Keil

Max-Planck Institut für Biochemie

Abteilung für molekulare Strukturbiologie

Am Klopferspitz 18

82152 Martinsried

Tel.: +49 (0)89/8578-2646

Fax: +49 (0)89/8578-2641

keil [at] biochem.mpg.de

2. Schriftführer

Prof. Dr. R. Alexander Steinbrecht

Max-Planck Institut für

Ornithologie

Eberhard Gwinner Straße Nr.6

D-82319 Seewiesen

Tel.: + 49 -(0)8157/932-229

Fax: + 49 -(0)8157/932-209

steinbrecht [at] orn.mpg.de

1. Kassenprüfer

Prof. Dr. Klaus Schönitzer

LMU München, Dep. Biologie II

& Zool. Staatssammlung München II

2. Kassenprüfer

Prof. Dr. Harald Luksch

TU München, LS für Zoologie I


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

FACHGRUPPENSPRECHER (2011 / 2012)

Entwicklungsbiologie:

www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_entwicklungsbiologie.php

PD Dr. Michael Schoppmeier

Department Biologie -

Entwicklungsbiologie

Universität Erlangen-Nürnberg

Staudtstr. 5

91058 Erlangen

Tel.: +49 (0)9131-852-8097

m.schoppmeier[at]biologie.uni-erlangen.de

Dr. Niko Prpic-Schäper

Georg-August-Universität Göttingen

Institut f. Zoologie und Anthropologie

Abteilung für Entwicklungsbiologie

GZMB Ernst-Caspari-Haus

Justus-von-Liebig-Weg 11

37077 Göttingen

Tel.: +49 (0) 55139 10124

nprpic[at]uni-goettingen.de

Morphologie:

www.dzg-morphologie.de/

Dr. Manuela Schmidt

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Inst. f. Spez. Zoologie & Evolutionsbiologie

mit Phyletischem Museum

Erbertstr. 1

07743 Jena

Tel.: +49 (0)3641/ 94 91 88

schmidt.manuela[at]uni-jena.de

Dr. Peter Michalik

Ernst-Moritz-Arndt-Universität

Zoologisches Institut und Museum

Johann Sebastian Bach-Str. 11/12

17487 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834/ 864099

michalik[at]uni-greifswald.de

Neurobiologie:

http://web.biologie.uni-bielefeld.de/dzg/

Jun.Prof. Jacob Engelmann

Universität Bielefeld

AG Active Sensing, UHG N7-117

Postfach 100131

33501 Bielefeld

Tel.: +49 (0)521 106-4641

jacob.engelmann[at]uni-bielefeld.de

Dr. Christoph Kleineidam

Universität Konstanz

Fachbereich Biologie

Neurobiologie

78457 Konstanz

Tel.: +49 (0)7531-88-4407

Christoph.Kleineidam[at]uni-konstanz.de

Evolutionsbiologie:

http://www.bi.ku.dk/codices/dzg/

PD Dr. Thomas Schmitt

Universität Freiburg

Biology I

Hauptstraße 1

79104 Freiburg

Tel.: +49 (0)761 203 - 2591

thomas.schmitt[at]biologie.uni-freiburg.de

PD Dr. Gregor Kölsch

Universität Hamburg

Biozentrum Grindel & Zool. Museum

Martin-Luther-King-Platz 3

20146 Hamburg

Tel .: +49(0)40-42838-3933

gregor.koelsch[at]uni-hamburg.de

Physiologie :

TUUT

Prof. Dr. Walter Stöcker

J. Gutenberg-Universität Mainz

Institut für Zoologie

Abteilung I: Zell- und Matrixbiologie

Johannes-von.Müller-Weg 6

55128 Mainz

Tel.: +49 (0)6131-39-24273

stoecker[at]uni-mainz.de

Dr. Christoph Becker-Pauly

J. Gutenberg-Universität Mainz

Institut für Zoologie

Abteilung I: Zell- und Matrixbiologie

Johannes-von.Müller-Weg 6

55128 Mainz

Tel.: +49 (0)6131-39-26656

beckerpa[at]uni-mainz.de

Zoologische Systematik:

http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/index.html

Dr. Lars Podsiadlowski

Freie Universität Berlin

Institut für Biologie, Chemie,

Pharmazie – Zoologie –

Evolution und Systematik der Tiere

Königin-Luise-Str. 1-3

14195 Berlin

Tel.: +49 (0)30-838-54-692

podsi.lars[at]t-online.de

Dr. Christoph Bleidorn

Universität Leipzig

Institut für Biologie

Mol. Evolution & Systematik der Tiere

Talstraße 33

04103 Leipzig

Tel.: +49 (0)341-9736742

Bleidorn[at]rz.uni-leipzig.de

3

Ökologie:

www.biologie.uni-freiburg.de/data/bio1/ecodzg/

Dr. Petra Quillfeldt

Max Planck Institut für Ornithologie

Vogelwarte Radolfzell

Schlossallee 2

78315 Radolfzell

Tel.: +49 (0)7732-1501-23

Petra.quillfeldt[at]gmx.de

PD Dr. Axel Hochkirch

Universität Trier

FB IV Biogeographie, Campus I,

Gebäude N

Universitätsring 15

54286 Trier

Tel.: +49 (0)651-201-4692

hochkirch[at]uni-trier.de

Prof. Dr. Gerlind Lehmann

Humboldt Universität zu Berlin

Institut f. Biologie

Abt. Verhaltensphysiologie

Invalidenstrasse 43

10115 Berlin

gerlind.lehmann[at]t-online.de

Verhaltensbiologie:

www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_verhaltensbiologie.php

Prof. Dr. Jana Anja Eccard

Universität Potsdam

Institut für Biologie und Biochemie

Tierökologie

Maulbeerallee 1

14469 Potsdam

Tel +49 (0)331-977-1923

eccard[at]uni-potsdam.de

Dr. Lars Lewejohann

WWU Münster

Institut f. Neuro- u. Verhaltensbiologie

Abt. Verhaltensbiologie

Badestraße 13

48149 Münster

Tel.: +49 (0)251/83 21014

ljohann[at]phenotyping.com

Dr. Antje Engelhardt

Leibniz-Institut für Primatenforschung

Nachwuchsgruppe "Sexuelle

Selektion bei Primaten" &

Georg-August-Universität Göttingen

Courant Forschungszentrum

´´Evolution des Sozialverhaltens“

Kellnerweg 4

37077 Göttingen

Tel .: +49 (0)551-3851 202

aengelhardt[at]dpz.eu


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

DZG INTERN

Jahrestagungen

Rückblick - Tagung 2011 in Saarbrücken

Mit diesen Bildern wollen wir den Nicht-Dabeigewesenen einen Eindruck von der guten Stimmung vermitteln und uns

gleichzeitig herzlich bei Prof. Uli Müller und allen anderen, die an der Organisation beteiligt waren bedanken.

Mehr Bilder von der Tagung finden Sie auch auf der Titelseite des Rundschreibens und unter:

http://www.dzg-ev.de/de/jahrestagung/

Auch Abstractband und Programmheft ist dort als .pdf verfügbar

4


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Beginn: 17:05

Protokoll der Mitgliederversammlung

am 11. 9. 2011

Vor dem Eintreten in die Tagesordnung gedenkt die

Versammlung der verstorbenen Mitglieder:

Prof. Dr. Herbert Ant †05.04.2010, Münster

Prof. Dr. Norbert Elsner †16.06.2011, Göttingen

Prof. em. Dr.Dr.h.c.mult. Günter Tembrock †26.01.2011, Berlin

Tagesordnung

TOP 1: Feststellung und Ergänzung der Tagesordnung

TOP 2: Bericht des Präsidenten

TOP 3: Bericht des Schriftführers

TOP 4: Bericht der Kassenprüfer

TOP 5: Bericht aus der Geschäftsstelle

TOP 6: Satzung der DZG

TOP 7: Tagung 2012

TOP 8: Berichte aus den Fachgruppen

TOP 9: Fortbildungsveranstaltungen

TOP 10: Verschiedenes

TOP 1: Feststellung und Ergänzung d. Tagesordnung

--Der Präsident Prof. Dr. Hermann Wagner eröffnet die

Mitgliederversammlung. Dazu war im 143. Rundschreiben

ordnungsgemäß eingeladen worden. Zukünftig soll die

Einladung vier Wochen vor der Mitgliederversammlung

nochmals über den email-Verteiler versendet werden.

TOP 2: Bericht des Präsidenten

--Seit 1. Januar 2012 ist der neue Vorstand im Amt. Man

dankt dem ausgeschiedenen Präsidenten Wolf-Michael

Weber für seine erfolgreiche Arbeit.

--Dank gilt auch Uli Müller für die diesjährige Einladung

nach Saarbrücken. Die Einladungen zu den

Jahrestagungen der nächsten 4 Jahre sind gesichert:

2012 Konstanz

2013 München

2014 Göttingen

2015 Graz

--Auf der diesjährigen Jahresversammlungen werden

Werner-Rathmayer-, Walther-Arndt- und Horst-Wiehe-

Preis verliehen. Die Preisträger des WA-und HW-Preises

wurden auf der Vorstandssitzung im Februar 2012 in

Aachen aus zahlreichen hervorragenden Bewerbungen

ausgewählt. Im nächsten Jahr werden Karl-Ritter-von-

Frisch-Medaille sowie Werner-Rathmayer-Preis verliehen.

Es wird zu Vorschlägen für den KvF-Preis aufgerufen. Die

Jury ist ergänzt worden.

--In diesem Jahr steht die Wahl der Mitglieder der DFG-

Fachkollegien (alle 4 Jahre) ins Haus. Vorschlagsrecht

haben die Fachgesellschaften, der Stifterverband für die

Deutsche Wissenschaft und die Leibniz-Preisträger. Vorschläge

der DZG-Fachgruppen wurden vom Vorstand

aufgegriffen und weitergeleitet. Es wird dazu aufgerufen,

sich zahlreich an der online-Wahl im November zu beteiligen,

und außerdem recht viele Anträge zu stellen. Grund:

denn die Antragssumme (nicht die Bewilligungssumme!)

entscheidet darüber, wieviel Geld im Folgejahr von der

DFG zur Verfügung gestellt wird. Frau Dr. Ihle habe darum

Internes

5

gebeten, dass sich mehr Kandidaten zur Begutachtung

der eingereichten Anträge melden.

--EU-Direktiven:

EU Richtlinie 6106/10 - zum Schutz der für

wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere. Die

Tierschutzdirektive ist 2010 auf EU-Ebene in Kraft

getreten und muss gegenwärtig auf nationaler Ebene

umgesetzt werden. Die DZG konnte rechtzeitig

Korrekturvorschläge einbringen. Besonders wurden junge

Leute gehört, die Briefe mit Bitten um Korrekturen an die

Parlamentarier geschrieben hatten.

EU-Richtlinie 1069/2009 - Hygienevorschriften und

Transport wissenschaftlicher Proben. Übersehen wurde

dabei die Seite der Wissenschaft (Zoologie), Korrekturen

sind nötig, die Richtlinie muss überarbeitet werden.

-- Verbandsklagerecht in NRW: die Landesregierung plant

die Einführung; dies würde die Wissenschaft vermutlich

stark behindern. Im Prinzip kann jeder Antrag auf

Tierversuch, auch bereits genehmigte Anträge, beklagt

werden. In Zukunft sind Verbandsklagen auch auf

Bundesebene zu erwarten. Hier wird weiteres

Engagement gefordert sein, um das Schlimmste zu

verhindern.

--VBiO: Die Zusammenarbeit mit dem VBiO entwickelt

sich gut. Am 4. 11. 2011 wird die

Bundesdelegiertenkonferenz in Berlin stattfinden. Der

Mitgliedsbeitrag der Fachgesellschaften an den VBiO

wurde in 2011 erhöht, um Sichtbarkeit und Einfluss des

Dachverbandes zu unterstützen (vergl. Protokoll der

Mitgliederversammlung 2010).

--Frontiers in Zoology: Der Vertrag der DZG mit BMC läuft

im April 2012 aus. Es ist geplant, den Vertrag um weitere

5 Jahre zu verlängern. Die Editoren Jürgen Heinze und

Diethard Tautz werden mit den Verhandlungen beauftragt.

Der Zulauf zum Journal hat sich vergrößert, der aktuelle

Impact Factor liegt bei 2,52.

TOP 3: Bericht des Schriftführers

--Der 1. Schriftführer gibt eine Übersicht über die

derzeitige Kassenlage der DZG, die Daten dazu wurden

von Frau Gießler aufbereitet.

Erlöse in 2010

Beiträge 75.630,00

Umbuchungen 68.000,00

Effekten 63.000,00

Tagung2010 4.700,50 Aussteller + Werbung

Zinsen 4.600,75 alle Depots

BMC-surcharge 3.020,25 Frontiers in Zoology

Werbung 2.350,25 im Rundschreiben

Spenden 850,00 Privat/Graduiertenforum

Rückerstattung 423,56 3D Workshop

Zoologiehefte 136,35

Sonstiges 0,01 Fehlbuchung

Insgesamt 222.711,67


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Ausgaben in 2010

Effekten 33.080,74

Umbuchungen 110.000,00

Geschäftsstelle 45.493,58 inkl. Miete

Publikationen 10.254,98 inkl. Waiver FiZ

Workshops 6.500,00

Reisekosten 3.321,10

Betriebskosten 2.972,19

Mitgliedschaften 2.972,00 VBIO

Tagung 2.500,00 Vorschuss

Spenden 1.500,00 RISE/Grad.forum

Retouren 908,00 Fehleinzug

Preise 800,00

Steuerberater 180,01

Sonstiges 100,30

Insgesamt 220.582,90

Bilanz Kontokorrent 2010

Kontokorrent Einnahmen Ausgaben Differenz

31.12.2010 222.711,67 220.582,90 2.128,77

Gegenrechnung

Kontostand 31.12.2010 4.081,36 2.128,77

Kontostand 31.12.2009 1.952,59

--Finanzierung des Walther-Arndt- sowie Horst-Wiehe-

Preises: Bei der Schaffung der Preise war davon

ausgegangen worden, dass sich die jeweiligen Rücklagen

durch Zinseinnahmen allmählich erhöhen sollten. In

Anbetracht der derzeitigen Zinslage kann davon schon

längst nicht mehr die Rede sein, ja nicht einmal die

Preisgelder tragen sich selbst, so dass aus dem

Vermögen der DZG zugeschossen werden muss.

-- Rückblick auf die Kassenberichte 1898-1901. Damals

erhöhte sich das hauptsächlich in Obligationen des Deutschen

Reiches angelegte Vermögen von 8.000.- auf

10.441.- RM, eine Entwicklung, von der wir angesichts der

heutigen Zinslage nur träumen können. Mit der Zahlungsmoral

der Mitglieder war es damals jedoch nicht besser

bestellt als heute: in jedem Jahr beliefen sich die rückständigen

Beiträge auf knapp über 300.- RM (bei 5.- bzw.

10.- RM Jahresbeitrag).

TOP 4: Bericht der Kassenprüfer

--Herr Walter Stöcker verliest den Bericht der beiden Kassenprüfer,

Herrn H. Luksch und Herrn K. Schönitzer. Daraufhin

beantragt Herr U. Rempe die Entlastung des Vorstandes.

Dieser Antrag wird einstimmig angenommen

Internes

6


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

TOP 5: Bericht aus der Geschäftsstelle

--Frau Gießler berichtet über die Entwicklung der

Mitgliederzahl und gibt eine Übersicht über den

derzeitigen Mitgliederstand. Die Mitgliederzahl sowie die

Zahl der Neueintritte sind leicht rückläufig. Die

rückständigen Beiträge werden aufgeschlüsselt dargestellt

und es wird gebeten, am Lastschriftverfahren

teilzunehmen.

--Wichtige Aktivitäten bestehen in der Pflege der Webpage

sowie der äußerst beliebten Stellenbörse. Hinsichtlich der

Stellenbörse findet Herr Steinbrecht, dass nur zahlende

Mitglieder profitieren sollten, dagegen begrüßt Herr

Galizia, wenn möglichst viele Leute erreicht werden.

--Es kommen mehr und mehr Presseanfragen zu

verschiedenen Themen, die nach Möglichkeit an Experten

weitergegeben werden. Die Mitglieder werden aufgerufen,

sich für einem Experten-emailverteiler zur Verfügung zu

stellen; wünschenswert wäre der Aufbau einer Experten-

Datenbank. Frau König schlägt vor, dass die Fachgruppen

einbezogen werden. Sie könnten Experten aus Ihren

Reihen dazu motivieren, sich an der Erstellung eines

email-Verteilers zu beteiligen.

--Der Präsident dankt Frau Gießler für Ihre engagierte

Arbeit.

TOP 6: Satzung

--Der Präsident stellt Änderungsvorschläge vor, die von

einer Dreiergruppe (Wagner, Richter, Keil) erarbeitet

wurden, und erbittet weitere Vorschläge und Kommentare.

Die Neufassung soll auf der nächsten

Mitgliederversammlung beschlossen werden.

TOP 7: Tagung 2012

--Herr Galizia lädt für die Jahresversammlung 2012 nach

Konstanz ein. Es gibt schon eine Vereinbarung mit der

Bahn, dass das Ticket zur Tagung maximal 99.- Euro

kosten soll. Prophylaktisch sind 400 Hotelzimmer

reserviert. Um zeitige Anmeldung wird gebeten. Der

öffentliche Eröffnungsvortrag (R. Menzel) soll im „Konzil“

stattfinden, und der Gesellschaftsabend erfreulicherweise

auf dem Schiff.

TOP 8: Berichte aus den Fachgruppen

Aktuelle Sprecherinnen und Sprecher bedanken sich beim

Vorstand für Förderungen von Workshops und

Graduiertentreffen und stellen Nachfolger vor.

Folgende Fachgruppen geben Kurzberichte:

--Verhaltensbiologie: Neue Sprecherin ist Antje

Engelhardt, neuer Sprecher: Lars Lewejohann. Ende 2010

hat ein Graduiertentreffen stattgefunden.

Internes

7

--Neurobiologie: Neuer Sprecher ist Christoph Kleineidam.

In 2011 wurden zwei Workshops angeboten.

--Morphologie: Neuer Sprecher ist Peter Michalik. Es

fanden ein Graduiertentreffen und ein Workshop statt.

--Evolutionsbiologie: Neuer Sprecher ist Gregor Kölsch.

Es fand ein Graduiertentreffen statt.

--Zoologische Systematik: Keine Aktivitäten in 2011. In

2012 findet ein Graduiertentreffen statt.

--Ökologie: Axel Hochkirch und Gerlind Lehmann sind neu

dazugekommene Sprecher. Es hat ein Graduiertentreffen

stattgefunden.

--Entwicklungsbiologie: Niko Prpic-Schäper ist neuer

Sprecher. Der Workshop in 2011 fand großen Zuspruch.

--Physiologie: Beide Sprecher sind weiterhin aktiv. In 2011

fand ein Satellitenworkshop statt.

TOP 9: Fortbildungsveranstaltungen

--Die Fortbildungsveranstaltungen der Fachgruppen

werden auch in Zukunft von der DZG gefördert. In diesem

Jahr sind etwa 5000.- Euro vergeben worden. Für 2012

wurde bereits ein Zuschuss zum Graduiertentreffen der

FG Systematik bewilligt. Um Veranstaltungsberichte wird

gebeten.

TOP 10: Verschiedenes

--Posterbewertungen. Herr Rempe würde gerne ein neues

Verfahren vorstellen, damit jedes Poster eine Bewertung

erhält. Der Vorstand erwartet seine Ausführung dazu.

--Abstractbände zur Tagung. Herr Richter bemerkt, dass

in der FG Morphologie eine CD.ROM mit Abstracts für

ausreichend erachtet wird und möchte die Meinung der

Versammlung wissen. Herr Steinbrecht findet, dass die

Abstracts eine Woche vor der Tagung ins Netz gestellt

werden sollten und ansonsten auf der Tagung einsehbar

sind. Bei jedem Titel sollte die vollständige Autorenliste

stehen, fordert Herr Gerberding. Herr Rempe findet den

Vorschlag mit einer CD gut, da es sehr viel Geld und Platz

spart.

--Tagungszeitraum. Herr Wirkner schlägt eine

Verschiebung der Tagungen vor, das Ende soll zukünftig

am Samstag sein. Das Meinungsbild ergibt eine große

Zustimmung für die Wochentage Mittwoch bis Samstag,

dagegen nur wenige Stimmen für die bisherige Lösung,

nämlich Freitag bis Montag.

Ende: 18.20

Gezeichnet:

Hermann Wagner

(Präsident)

Thomas Keil (Schriftführer)


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Internes

Anwesenheitsliste

Boran Altincicek, Bonn

Thomas Bachmann, Griesheim

Ulf Bickmeyer, Helgoland

Miriam Blank, Hamburg

Stefan Blazek, Aachen

Christoph Bleidorn, Leipzig

Hans-Joachim Bode, Remagen

Johannes Bohrmann, Aachen

Thorsten Burmester, Hamburg

Nina Dehnhard, Radolfzell

Jana Deppermann, Oldenburg

Heinrich Dircksen, Stockholm

Susanne Dobler, Hamburg

Carina Eisenhardt, Leipzig

Jacob Engelmann, Bielefeld

Franziska Franke, Leipzig

Marc Friedrich, Freiburg

C. Giovanni Galizia, Konstanz

Katharina Gebhardt, Oldenburg

Matthias Gerberding, Stuttgart

Michael Gerth, Leipzig

David Goyer, Aachen

Anabel Haas, Freiburg i. Br.

Ingo Hahn, Münster

Jörg U. Hammel, Stuttgart

Lars Hering, Leipzig

Bettina Hesse, Jena

Jan-Peter Hildebrandt, Greifswald

Cornelia Hinz, Oldenburg

Kathariana Hirschenhauser, Wien

105. Jahrestagung

der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

in Konstanz

vom 21. – 24 September 2012

organisiert von

Prof. Axel Meyer & Prof. Giovanni Galizia

Erste Informationen:

http://www.dzg2012.de

Die 105. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

(DZG), der wichtigsten Tagung für Zoologen in

Deutschland, findet vom 21. – 24. September 2012 an der

Universität Konstanz statt.

Es konnten, in Zusammenarbeit mit den Fachgruppen der

DZG, hochkarätige internationale Referenten gewonnen

werden. Die Referenten werden aus verschiedenen Bereichen

der Zoologie einen Einblick in den aktuellen Wissensstand

der modernen Zoologie geben. Teilnehmerinnen

und Teilnehmer können durch Poster oder Kurzvorträge

ihre Forschungsprojekte vorstellen. Die DZG-

Jahrestagung bietet vor allem jungen Wissenschaftlern ein

hervorragendes Forum zur Präsentation Ihrer Forschungsergebnisse.

Axel Hochkirch, Trier

Ulrich Hoeger, Mainz

Markus Huß, Osnabrück

Henry Jahn, Jena

Stefan Jarau, Ulm

Marie Kaben-Dobbeck, Oldenburg

Helmut Kallenborn, Saarbrücken

Verena Kasper, Freiburg i. Br.

Thomas Keil, Martinsried

Christoph Kleineidam, Würzburg

Birgit Kleinschmidt, Hamburg

Gregor Kölsch, Hamburg

Barbara König, Zürich

Julia Krebbers, Aachen

Katharina Krumpholz, Aachen

Katrin Kunz, Greifswald

Kornelius Kupczik, Leipzig

Kathrin Lampert, Bochum

Dawid Lbik, Göttingen

Gerlind U.C. Lehmann, Berlin

Stefan Leitner, Seewiesen

Juan Masello, Radolfzell

Georg Mayer, Leipzig

Roland Melzer, Planegg / Martinsried

Michael A. Miller, Freising

Christian Müller, Greifswald

Josef K. Müller, Freiburg

Uli Müller, Saarbrücken

Volker Nehring, Copenhagen E

John Nyakatura, Jena

Julius Orlowski, Aachen

Lars Podsiadlowski, Berlin

Nikola-Michael Prpic-Schäper, Göttingen

Vorschau - Tagung 2012 in Konstanz

8

Petra Quillfeldt, Radolfzell-Stahringen

Klaus Reinhold, Bielefeld

Udo Rempe, Kronshagen

Stefan Richter, Rostock

Thomas Röder, Kiel

Bernhard Ronacher, Berlin

Joachim Ruther, Regensburg

Joachim Schachtner, Marburg

Constance Scharff, Berlin

Ingo Schlupp, Norman, Oklahoma

Manuela Schmidt, Jena

Thomas Schmitt, Freiburg

Tim Schmoll, Bielefeld

Michael Schoppmeier, Erlangen

Johannes Steidle, Stuttgart

Sandra Steiger, Freiburg

Alexander Steinbrecht, Seewiesen

Walter Stöcker, Mainz

Johannes Stökl, Regensburg

Philipp Tellers, Aachen

Natascha Turetzek, Göttingen

Kirstin Übernickel, Ulm

Andreas Vilcinskas, Gießen

Oliver Vöcking, Greifswald

Cornelia Voigt, Seewiesen

Hermann Wagner, Aachen

Frank Weihmann, Graz

Helmut Wieczorek, Osnabrück

Christian Wirkner, Jena

Mareike Wurdack, Freiburg

Irene Zerbst-Boroffka, Berlin

Die Universität Konstanz hat trotz ihres jungen Alters

schon eine bedeutende Rolle in der Geschichte der deutschen

Zoologie gespielt. Besonders hervorzuheben sind

neben Hubert Markl und Werner Rathmayer (dessen Preis

auf der Tagung vergeben wird), auch Ernst Florey, der

Entdecker des inhibitorischen Transmitters GABA.

Die Deutsche Zoologische Gesellschaft und die wissenschaftliche

Leitung mit Prof. Dr. Axel Meyer (Zoologie und

Evolutionsbiologie) und Prof. Dr. Giovanni Galizia (Zoologie

und Neurobiologie) laden Sie herzlich zur Jahrestagung

2012 ein.

WICHTIG! Bitte registrieren Sie sich als bald als möglich,

und buchen Sie Ihre Unterkunft; denn im September

herrscht noch Tourismusbetrieb am Bodensee !

Alle aktuellen Meldungen zur Tagung 2012 unter:

http://www.dzg2012.de/

Dort finden Sie auch den Vorankündigungsflyer

Abstractbände und Bilder der letzten Tagungen finden Sie

unter:

http://www.dzg-ev.de/de/jahrestagung/jahrestagung.php

Zukünftige Tagungen:

106. Tagung 2013: München;

107. Tagung 2014: Göttingen

108. Tagung 2012: Graz


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

PREISE DER DZG

PreisträgerInnen 2011

Preisverleihung im Rahmen der Jahrestagung in Saarbrücken

Die Preisverleihungen fanden am 11. September 2011 im Rahmen der 104. DZG - Tagung in Saarbrücken statt. Die

Laudationes und Vorträge der Preisträger werden wie immer in den Mitteilungen der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

„Zoologie“ abgedruckt.

Mit dem Walther Arndt Preis 2011 für Nachwuchswissenschaftler wurde Herr

Ass. Prof. Walter Salzburger (Basel) ausgezeichnet. Walter Salzburger

(Jahrgang 1975) hat in Innsbruck Biologie mit Schwerpunkt Zoologie studiert und

dort auch promoviert. Er war dann für fünf Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter

an der Universität Konstanz tätig, bevor er als Nachwuchsgruppenleiter nach

Lausanne wechselte. Seit 2007 ist er Assistenzprofessor (‚tenure-track’) für

Zoologie an der Universität Basel. Die Forschung von Walter Salzburger dreht sich

um eine zentrale Frage in der Biologie, nämlich die Entstehung von organismischer

Vielfalt. Sein wichtigstes Modellsystem sind die unglaublich

vielfältigen Artenschwärme von Buntbarschen (‚Cichliden’) in den großen

afrikanischen Seen Tanganjika, Malawi und Viktoria. Jeder dieser Seen beherbergt mehrere hunderte von endemischen

– also nur dort vorkommenden – Arten, welche in wenigen Millionen bis nur einigen Tausenden von Jahren entstanden

sind. Die verschiedenen Buntbarsch-Arten unterscheiden sich stark in ökologisch wichtigen Merkmalen wie der Maulform

sowie in ihrer Färbung, was auf ein Zusammenspiel von natürlicher und sexueller Selektion bei der Artbildung hindeutet.

Genau diese Interaktionen, sowie deren genetische Basis, stehen im Zentrum der aktuellen Forschungsarbeiten von

Walter Salzburger und seinem Team. Daneben beschäftigt er sich mit der Evolution einheimischer Fische und der „Eisfische“

in der Antarktis-Region, welche sich speziell auf die Kaltwasser-Umgebung angepasst und nicht weniger als 120

Arten hervorgebracht haben. Auch hier zielt die Arbeit auf das Verständnis der Prozesse ab, die der organismischen

Vielfalt zugrunde liegen. Für seine Dissertation erhielt Walter Salzburger ein Stipendium der Österreichischen Akademie

der Wissenschaften. In Konstanz hatte er ein Marie-Curie Stipendium inne, war Mitglied und zeitweise auch im Vorstand

des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs (heute: Zukunftskolleg) und wurde im Rahmen der Eliteförderung

für Postdoktoranden der Landesstiftung Baden-Württemberg unterstützt. Aktuell wird seine Forschung u.a. durch den

Schweizerischen Nationalfonds, die National Geographic Society und den Europäischen Forschungsrat (ERC) gefördert.

Walter Salzburger ist Autor auf mehr als 50 wissenschaftlichen Publikationen (u.a. in Nature, Science, PNAS) und Ko-

Autor mehrerer Lehrbücher, sowie im Editorial Board mehrerer internationaler Journale. Die Laudatio wurde von Frau

Prof. Constance Scharff, Berlin gehalten. Das Foto zeigt Dr. Walter Salzburger (links) und den Präsidenten der DZG,

Prof. Hermann Wagner bei der Preisverleihung. (Foto sg)

http://www.dzg-ev.de/de/ehrungen_preise/preise/walter_arndt/walter_arndt2011.php

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Den Horst Wiehe-Preis 2011 der Deutschen Zoologischen Gesellschaft für eine

ausgezeichnete Dissertation im Bereich der Zoologie erhielt Herr Dr. Joachim

Haug. Herr Dr. Haug studierte Biologie mit Nebenfach Paläontologie an der

Bayerischen Julius-Maximilans-Universität Würzburg. Nach seiner Diplomarbeit

bei Prof. Dr. Erhard Strohm wechselte er 2005 in die AG Biosystematische

Dokumentation der Universität Ulm. Dort promovierte er bei Prof. Dr. Dieter

Waloßek über die Ontogenesen von Arthropoden, mit Schwerpunkt auf ihre

fossilen Vertreter, und den Nutzen dieser Daten für phylogenetische Analysen. Im

Besonderen beschäftigte er sich mit den frühen Vertretern der Krebse aus dem

Kambrium (ca. eine halbe Milliarde Jahre alt), die in der sogenannten 'Orsten'-

Erhaltung dreidimensional und äußerst detailliert überliefert sind. Um diese dreidimensionale Morphologie erfassen und

darstellen zu können, beschäftigte sich Herr Dr. Haug intensiv mit verschiedensten bildgebenden und darstellenden Verfahren

und arbeitete sich in die computerbasierte Erstellung dreidimensionaler Rekonstruktionen der von ihm untersuchten

Organismen ein. Die Verknüpfung dieser 3D-Rekonstruktionen verschiedener Entwicklungsstadien ermöglicht eine

Darstellung vierdimensionaler Daten durch die zusätzliche Zeitkomponente, wodurch ontogenetische Veränderungen der

Morphologie, wie z.B. der Beine, deutlich werden. Durch diese Herangehensweise gelang es Herrn Dr. Haug die frühe

Evolution der Krebse genauer aufzuschlüsseln und evolutive Veränderungen in der zeitlichen Abfolge der Ontogenese

zu erkennen, so genannte Heterochronieereignisse. Ab Juni diesen Jahres wird er über ein Feodor-Lynen-

Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung an die Yale University (USA) zu Prof. Dr. Derek Briggs gehen.

Auf dem Foto rechtes Dr. Joachim Haug, links der Präsident der DZG, Prof. Hermann Wagner (Foto sg).

http://www.dzg-ev.de/de/ehrungen_preise/preise/horst_wiehe/horst_wiehe2011.php

9


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Preise der DZG

Der Werner Rathmayer Preis 2011 (500 €) der Deutschen Zoologischen Gesellschaft e. V. für eine

originelle Arbeit aus dem Bereich der Zoologie wurde an Miriam Kreß und Louisa Hildebrand

verliehen. Die Preisträgerinnen wurden beim Finale des 46. Bundeswettbewerb der Stiftung Jugend

forscht vom 19.-22. Mai in Kiel ermittelt. Die beiden 13-jährigen Nachwuchswissenschaftlerinnen

folgten der Einladung zur Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft und präsentierten

dort die Ergebnisse ihrer prämierten Arbeit mit dem Thema „Schleiereulennahrung im Zeichen des

Klimawandels“ Ein Bericht dazu erschien in „Zoologie 2011 Mitteilungen der Deutschen Zoologischen

Gesellschaft“. Mehr Informationen unter:

http://www.dzg-ev.de/de/ehrungen_preise/preise/sonderpreis_jugend_forscht/2011/jugend_forscht_2011.php

Das Foto zeigt die beiden Preisträgerinnen beim Vortrag, links Miriam Kreß, rechts Louisa Hildebrand (Foto sg)

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Posterpreise 2011

http://www.dzg-ev.de/de/ehrungen_preise/preise/poster/2011/posterpreise2011.php

Auch in diesem Jahr wurden die Preisträgerinnen und Preisträger der drei beliebtesten

Poster von den Tagungsteilnehmern per Stimmzettel bestimmt und erhielten einen Geldpreis.

Zusätzlich prämiert wurden die besten Poster jeder der acht Fachgruppen, die jeweilige Jury

wurde dazu von den Fachgruppen bestimmt, es galt einen Kriterienkatalog bei der Bewertung

einzuhalten. Die Posterpreisverleihung fand während des Gesellschaftsabends statt, alle

GewinnerInnen wurden vom Präsidenten Herrn Prof. Dr. Hermann Wagner mit einer Urkunde

ausgezeichnet.

Auf dem Foto links: Verena Kutschera, die Erstautorin zum 1. Posterpreis (Foto sg)

Prämierte beste Poster (Jury Tagungsteilnehmer)

1. Posterpreis (150 €)

Details erst

nach Veröffentlichung der Daten

Easy stereoscopic 3D documentation using flatbed scanners

VERENA KUTSCHERA1, CAROLIN HAUG2, JOACHIM T HAUG2, ANDREAS MAAS1 &

DIETER WALOSZEK1

1Biosystematic Documentation, University of Ulm

2 Dep. of Geology & Geophysics, Yale University, Kline Geology Laboratory, New Haven

Kontakt: verena.kutschera@uni-ulm.de

2. Posterpreis (100 €)

No experimental evidence for sneaking in the West African cichlid

Pelvicachromis taeniatus

KATHRIN LANGEN, TIMO THÜNKEN & THEO C. M. BAKKER

Institute for Evolutionary Biology and Ecology, University of Bonn

Kontakt: klangen@evolution.uni-bonn.de

3. Posterpreis: (50 €)

A struggling learner among parasitic wasps - Dynamics of Long-term memory (LTM) in

the model parasitoid Nasonia vitripennis

CAROLIN SOMMER, ALEXANDER PAUL BERTRAM SCHINKO,

DARIA SCHURMANN, JANA COLLATZ & JOHANNES L. M. STEIDLE

Institut für Zoologie, Universität Hohenheim

Kontakt: carolinsommer@gmx.net

Prämierte beste Poster aus den Fachgruppen (Jury: aus den jeweiligen Fachgruppen)

FG Entwicklungsbiologie

(Immuno-) histochemical Characterisation of Hematopoietic Organs in

Manduca sexta (L. 1763)

CHRISTOPH-RÜDIGER VON BREDOW & TINA E. TRENCZEK

Allgemeine Zoologie & Entwicklungsbiologie, Justus-Liebig-Universität Gießen

Kontakt: Christoph.v.Bredow@allzool.bio.uni-giessen.de

10


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Preise der DZG

FG Evolutionsbiologie

Details erst

nach Veröffentlichung der Daten

FG Morphologie

FG Neurobiologie

FG Ökologie

Details erst

nach Veröffentlichung der Daten

FG Physiologie

FG Verhaltensbiologie

FG Zoologische Systematik

The influence of ageing on testes and sperm morphology in three-spined sticklebacks

(Gasterosteus aculeatus)

MARION MEHLIS & THEO C. M. BAKKER

Institute for Evolutionary Biology and Ecology, University of Bonn

Kontakt: mmehlis@evolution.uni-bonn.de

Securing paternity: The origin of the mating plug in the spider Oedothorax retusus

OLIVER VÖCKING, GABRIELE UHL

Zoologisches Institut und Museum Greifswald, Germany

Kontakt: Oliver.Voecking@gmx.de

Spatial Orientation vs. Pattern Discrimination and Activation of an Immediate Early Gene

within the Zebra Finch Brain

UWE MAYER & HANS-JOACHIM BISCHOF

Neuroethology, University of Bielefeld

Kontakt: uwe.mayer@uni-bielefeld.de

Population genetic structuring of three-spined sticklebacks (Gasterosteus aculeatus) on

North Uist, Outer Hebrides, Scotland

ANNA K. RAHN & THEO C. M. BAKKER

Institute for Evolutionary Biology and Ecology, University of Bonn

Kontakt: arahn@evolution.uni-bonn.de

Structural investigations and cleavage sites in GARP, a protein involved in the Treg

mediated immune suppression

SVEN FRIDRICH & WALTER STÖCKER

Institute of Zoology / Cell and Matrix Biology / University of Mainz

Kontakt: svenfrid@students.uni-mainz.de

Mind the gap! Detection of gaps and locomotor strategies of electrolocating

Gnathonemus petersii

KATHARINA BEHR, GESCHE NEUSEL & GERHARD VON DER EMDE

Institut für Zoologie, Abt. Neuroethologie, Universität Bonn

Kontakt: kbehr@uni-bonn.de

Near intron pairs (NIPs) and the phylogeny of beetles and related insects

CARINA EISENHARDT1, JÖRG LEHMANN2, PETER F. STADLER 2,3& VEIKO KRAUSS2

1 Molecular Evolution and Systematics of Animals, University of Leipzig

2 Department of Computer Science, University of Leipzig

3 Interdisciplinary Center for Bioinformatics, University of Leipzig

Kontakt: carina@eisenhardt.tk

11


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Preise der DZG

Ausschreibungen 2011

Die Ausschreibungen finden Sie stets auf der DZG-homepage. Dort finden Sie auch die Satzungen und weitere Informationen

http://www.dzg-ev.de/de/ehrungen_preise/ehrungen_preise.php

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130: 51-84.

Wissenschaftspreis

der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

Die Deutsche Zoologische Gesellschaft verleiht anlässlich ihrer

105. Jahrestagung im Jahr 2012 in Konstanz

ihren Wissenschaftspreis, die

Karl-Ritter-von-Frisch Medaille

Der Preis wurde vom

Inter-Research Wissenschaftsverlag, Oldendorf / Luhe

Inhaber: Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Kinne

gestiftet.

Die Deutsche Zoologische Gesellschaft würdigt mit der Auszeichnung

das Lebenswerk des Nobelpreisträgers und Mitglied des Ordens pour

le mérite Prof. Dr. Karl Ritter von Frisch. Mit dem Wissenschaftspreis

will die DZG hervorragende und originelle Leistungen auszeichnen,

insbesondere solche Werke, die eine Integration der Erkenntnis mehrerer

biologischer Einzeldisziplinen darstellen.

Der Wissenschaftspreis besteht aus einer Medaille und einem

Preisgeld von 10.000,- €.

Kandidaten für den Wissenschaftspreis können von allen Mitgliedern

der DZG benannt werden. Schriftlich begründete Vorschläge müssen

bis zum

15. 12. 2011

beim Präsidenten der DZG eingereicht werden.

Prof. Dr. Hermann Wagner

RWTH Aachen

Institut für Biologie II, UMIC Building

LS für Zoologie/Tierphysiologie

Mies-van-der-Rohe-Str. 15

52056 Aachen

Tel.: +49 (0)241/8020822

wagner [at] bio2.rwth-aachen.de

Ehrungen

Reinhard-Rieger-Preis für Zoomorphology 2011

Der Reinhard-Rieger-Preis für Zoomorphology fiel in diesem Jahr gleich an drei

DZG-Mitglieder, Preisträger sind: Birgen Holger Rothe, Andreas Schmidt-

Rhaesa und Alexander Kieneke. Der Preis wurde während dem 2. International

Congress on Invertebrate Morphology (20-23. Juni 2011 in Harvard University,

Boston) vergeben, ausgezeichnet wurde der von diesen drei Autoren verfasste

Artikel "The nervous system of Neodasys chaetonotoideus (Gastrotricha:

Neodasys) revealed by combining confocal laserscanning and transmission

electron microscopy – evolutionary comparison of neuroanatomy within the

Gastrotricha and basal Protostomia", erschienen ist der Artikel in Zoomorphology

Von links nach rechts: Matthias Starck, Thomas Bartolomaeus (Herausgeber der Zeitschrift Zoomorphology), Birgen Holger Rothe

(Erstautor), Alexander Kieneke, Andreas Schmidt-Rhaesa. Foto: copyright Gonzalo Giribet (Harvard University)

Informationen zum Preis finden Sie unter www.uibk.ac.at/zoology/reinhard-rieger-award/

12

Werner Rathmayer – Preis

dotiert mit 500 Euro, Vergabe jährlich

Sonderpreis für eine originelle Arbeit

aus der Zoologie im Rahmen des

Jugend forscht Wettbewerbs

nächste Bewerbung bis 30.11.2011 direkt an

- Jugend forscht -: http://www.jugend-forscht.de/


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Berufungen / Ehrungen / Geburtstage

Hans-Löhrl Preis 2011

Der Hans Löhrl-Preis 2011 wurde am 29.9.2011 an Herrn PD Dr. Martin Schaefer aus Freiburg verliehen. Die

Auszeichnung ist mit 3.500 Euro dotiert. Mehr zum Thema unter: http://www.dr-uli.de/node/858 und auf Seite:28.

---

Maria Koepcke-Preis 2011

Den Maria Koepcke-Preis 2011 der Fachgruppe „Ornithologische Sammlungen“ der Deutschen Ornithologen-

Gesellschaft erhielt Herr Dr. Dieter Thomas Tietze (s. auch Seite 28).

---

Habilitationspreis

Herr PD Dr. Christian Laforsch erhielt in 2011 den Habilitationspreis der LMU München.

Berufungen

Herr Dr. Christoph Becker-Pauly, Universität Mainz, hat einen Ruf an die Universität zu Kiel auf eine Junior-Professur

für Biochemie angenommen.

Herr Prof. Franz Brümmer, Stuttgart, wurde am 15. Juni 2011 zum neuen Vorsitzender des Beirats für Umwelt und

Sport des Bundesumweltministeriums gewählt.

Herr Prof. Dr. Guido Dehnhardt, Rostock, wurde am 20. Juni 2011 vom Bundesministerium für Ernährung,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zum Sachverständigen für die Haltung von Meeressäugern berufen.

Frau Prof. Dr. Heike Feldhaar, übernimmt zum Wintersemester 2011/2012 die W2-Professur für die

Populationsökologie der Tiere an der Universität Bayreuth.

Herr Dr. Georg Mayer ist seit 2011 Leiter einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an der Universität Leipzig mit dem

Fokus: "Evolution und Entwicklung der Tiere"

Herr Prof. Dr. Harry W. Palm, Universität Rostock, wurde zum W2-Professor für Aquakultur und Searanching ernannt.

Herr Prof. Dr. Wolfgang Rößler, Theodor-Boveri-Institut für Biowissenschaften, ist mit Wirkung vom 01.10.2011 zum

Inhaber des Lehrstuhls für Zoologie II an der Universität Würzburg ernannt worden.

Herr Prof. Dr. Matthias Wilde wurde bereits in 2010 zum Professor auf Lebenszeit für Humanbiologie und Zoologie an

der Universität Bielefeld.ernannt.

60. Geburtag am

05. 01. Dieter Mahsberg, Würzburg

01. 02. Theo C. M. Bakker, Bonn

20. 02. Gerd Bicker, Hannover

20. 02. Gerd Rehkämper, Düsseldorf

14. 03. Ulrich Hoeger, Mainz

30. 03. Richard Höfling, Erlangen

10. 04. Günter Kamp, Münster

15. 04. Konrad Kohler, Tübingen

18. 04. Günter Schmahl, Düsseldorf

01. 05. 0 Jutta Klempert, Berlin

03. 05. Heribert Gras, Göttingen

06. 05. Joachim Reitner, Göttingen

Beirat der DZG

Neu berufene Beiratsmitglieder im Jahr 2011

Hans-Joachim Bode (2011-2015)

Jürgen Heinze (2011-2015)

Diethard Tautz (2011-2015)

Geburtstage

Im Jahr 2012 gratulieren wir zum

11. 05. Wolfgang Walkowiak, Köln

16. 05. Gabriele Ulrich, Gräfelfing

25. 05. Rüdiger J. Paul, Münster

09. 06. Harald Graef, Nidderau - Eichen

13. 07. Teja Tscharntke, Göttingen

30. 07. Walter Volknandt, Frankfurt

05. 08. Rudolf Hermes, Thailand

20. 08. Günter Kämper, Ulm

28. 08. Robin F. A. Moritz, Halle (Saale)

31. 08. Martin Schlegel, Leipzig

20. 09. F. Müller-Holtkamp, BadNaunheim

30. 10. Adelheid Stahnke, Leimen

30. 10. Karl Wilhelm, Bann

13

27. 11. Hynek Burda, Essen

07. 12. Franz Bairlein, Wilhelmshaven

26. 12. Hans-Hinrich Kaatz, Halle (Saale)

27. 12. Walter Stöcker, Mainz

65. Geburtag am

03. 02. Wolf-Rüdiger Große, Halle (Saale)

04. 02. Roswitha Wiltschko, Frankfurt

05. 02. Gustav Peters, Bonn

28. 02. Karl Kral, Graz

23. 03. Eberhard Fuchs, Göttingen

28. 03. Gudrun Hilgerloh, Wilhelmshaven

09. 05. K. Johannesson-Gross, Kassel


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Geburtstage

17. 05. Reto Weiler, Oldenburg

20. 05. Herbert Biebach, Andechs

04. 06. Thomas Keil, Martinsried

14. 06. Frank Burghause, Bad Kreuznach

08. 07. Hanns Hatt, Bochum

18. 07. Dietrich Sedlmeier, Bonn

10. 08. Renate van den Elzen, Bonn

02. 11. Wilfried Gabriel, Planegg/ M.

12. 12. Gerald Kastberger, Graz

18. 12. Jürgen Markl, Mainz

70. Geburtstag am

10. 01. Gerd Weigmann, Berlin

13. 01. Joachim Haupt

19. 01. Horst Bayrhuber, Kiel

25. 01. Jörg Rosenberg, Bergheim

27. 01. Frank Kirschbaum, Berlin

01. 04. Bernd-Ulrich Budelmann, USA

23. 04. Matthias Schaefer, Göttingen

25. 04. Klaus-Günter Collatz, Freiburg

29. 04. Armin Stein, Hohenroth

01. 05. Werner Topp, Bergisch Gladbach

14. 05. Peter Langer, Gießen

14. 06. H. Leppelsack, Reichertshausen

19. 06. Klaus Lohmann, Melle

31. 07. Holk Cruse, Werther

06. 08. Norbert Heisler, Schildow

09. 08. Jochen Hölzinger, Remseck

15. 08. Gerhard Roth, Bremen

17. 08. Theodor Weber, Gemünden

19. 08. Werner E. G. Müller, Mainz

25. 10. Dieter Coenen-Staß, Scharnebeck

25. 10. M.l Trendelenburg, Dossenheim

10. 12. Wolf E. Arntz, Bremerhaven

17. 12. Klaus-Dieter Spindler, Konstanz

29. 12. Dieter Traue, Berlin

75. Geburtstag am

15. 01. Mladen Karman, Kragujevac

02. 02. Udo Rempe, Kronshagen

14. 02. Dietrich Mossakowski, Groß

Schwansee

24. 02. Werner A. Müller, Wiesenbach

02. 03. Dietrich Kurt Hofmann, Bochum

10. 04. J.G. Armin Geus, Marburg

12. 06. Albrecht E. Fischer, Köln

08. 08. Dietrich von Holst, Bayreuth

15. 09. Ulrich Smola, Puchheim

27. 10. Alexander Steinbrecht, Seewiesen

03. 11. Wilfried Westheide, Osnabrück

24. 11. Peter Emschermann, Freiburg

80. Geburtstag am

02. 01. Holger Preuschoft, Bochum

25. 01. Walter Roßbach, Rheinfelden

26. 01. Heinz Penzlin, Jena

29. 03. Hans Klingel, Braunschweig

22. 05. Dezsö Varjú, Tübingen

23. 05. Ivar Hasenfuss, Baiersdorf

29. 05. Walter Sachsse, Mainz

05. 06. D. Stefan Peters, Frankfurt

25. 09. Michael Abs, Berlin

22. 10. Eberhard Curio, Bochum

28. 10. Ambros Aichhorn, Goldegg-

Vorderploin

29. 10. Ulrich Bässler, Stuttgart

05. 12. P Roessler, Bergisch-Gladbach

81. Geburtstag am

03. 01. Peter Kunze, Wendlingen

27. 03. Werner Funke, Ulm

08. 07. Ulrich Thurm, Münster

02. 08. Erich Braum, Haiger-Dillbrecht

22. 08. Walter Hüther, Bochum

12. 11. D. Neumann, Erftstadt-Lechenich

18. 11. Wolfgang Wickler, Seewiesen

82. Geburtstag am

02. 02. Michael Dzwillo, Hamburg

27. 02. Berndt Heydemann, Nieklitz

10. 03. Oswald Heß, Düsseldorf

17. 05. Otto Kraus, Hamburg

29. 06. Friedrich Schutz, Starnberg

24. 08. Reinhart Schuster, Graz

10. 11. Hans G. Wallraff, Gauting

83. Geburtstag am

15. 01. Diether Sperlich, Tübingen

18. 01. Hans Schneider, Bonn

02. 02. Helmut Zwölfer, Bayreuth

27. 02. Martin Bilio, Königstein

16. 04. Wilhelm Drescher, Bonn

20. 04. Günter Kiefer, Freiburg

30. 04. Jost Bernhard Walther, Ulm

15. 05. Helmut Sturm, Hildesheim

23. 07. Ernst-Arnold Löbbecke, Wuppertal

24. 09. Peter Görner, Bielefeld

84. Geburtstag am

27. 01. Günter Cleffmann, Buseck

23. 02. Erwin Kulzer, Tübingen

11. 03. Hanns Feustel, Darmstadt

12. 04. Cord Gottschalk, Jena

15. 06. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Andechs

03. 08. Erhard Thomas, Mainz

19. 12. Franz Engelmann, Californien

85. Geburtstag am

17. 01. Heiko Hörnicke, Stuttgart

29. 03. Peter Ax, Göttingen

06. 04. Wilhelm Knülle, Berlin

11. 04. Ursula Kocher-Becker, Berlin

22. 07. Ernst Josef Fittkau, Icking

22. 09. Ernst Albert Arndt, Rostock

01. 11. Werner Rautenberg, Twedt

04. 11. Detlef Bückmann, Ulm

06. 11. Horst Füller, Jena

30. 11. Wolfgang Stein, Gießen

86. Geburtstag am

01. 02. Ernst Zebe, Münster

22. 03. Helmut Zimmermann, Stuttgart

30. 03. Klaus Urich, Mainz

16. 04. Carl Hauenschild, Braunschweig

29. 04. Hans Oehme, Berlin

20. 07. Hans-Christoph Lüttgau, Dortmund

87. Geburtstag am

31. 01. Werner Schliwa, Sulingen

17. 06. Werner Kloft, Veitshöchheim

20. 09. Wolfgang Wülker, Merzhausen

11. 10. Angela Rossmann, Seeshaupt

20. 11. Franz Huber, Starnberg

24. 12. Kurt Fiedler, Biebergemünd

88. Geburtstag am

05. 07. Wolfgang Wieser, Wien

30. 07. Peter Wenk, Tübingen

28. 09. Günter Preuß, Landau

11. 12. Hans Bath, Pirmasens

89. Geburtstag am

23. 02. Lothar Kämpfe, Greifswald

28. 04. Horst Mittelstaedt, Andechs

30. 08. Otto Kinne, Oldendorf/Luhe

90. Geburtstag am

25. 01. Hermann Josef Anton, Köln

31. 05. Bernhard Hassenstein, Merzhausen

01. 07. Heinz Mühlpfordt, Quickborn

91. Geburtstag am

22. 09. Hans Querner, Wernigerode

92. Geburtstag am

30. 08. Friedrich Schaller, Wien

Ein ganz besonders herzlicher Glückwunsch geht an alle, die nicht an dieser Stelle genannt werden wollten!

25 Jahre

Dr. Friederike Anton-Erxleben, Kiel

Dr. Georg Becker, Köln

Dr. Heinz Beitinger, Waltrop

Prof. Dr. Gerd Bicker, Hannover

Dipl. Biol. Axel Binder, Hamburg

Dr. Hartmut Böhm, Bonn

Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. G. Bosch, Kiel

Prof. Dr. Peter Bräunig, Aachen

Jubiläum DZG - Mitgliedschaft

Ein herzliches Dankeschön für langjährige treue Mitgliedschaft

Jubilare / innen mit "runden Zahlen" im Jahr 2011

Prof. Dr. Christopher R. Bridges,

Düsseldorf

Dr. Barbara Claas, Cleveland, OH 44115

Dr. i.R. Hansjürgen Dahmen, Tübingen

Prof. Dr. Heinz Decker, Mainz

Dr. Monika Donicht, keine Anschrift

Prof. Dr. Ernst Ebermann, Graz

Dr. Wolfgang Eckweiler, Frankfurt/M.

Dr. Helga Eichelberg, Weilerswist

Prof. Dr. Rolf Entzeroth, Dresden

14

Dr. Dieter Gerdes, Bremerhaven

Dr. Otto Gleich, Regensburg

Dr. Josef Gödde, Greifenstein-Nenderoth

Dr. Thomas Hankeln, Mainz

Dr. Klaus-Gerhard Heller, Magdeburg

Prof. Dr. Michael Hörner, Göttingen

Dipl. Biol. Michael Jarnach, Polling

Prof. Dr. Wolfgang H. Kirchner, Bochum

Dipl. Biol. Heiner Klös, Berlin

Prof. Dr. Konrad Kohler, Tübingen


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Jubiläum

Prof. Dr. Anselm Kratochwil, Osnabrück

Prof. Dr. Heinz Künzle, Windach-

Schöffelding

Prof. Dr. Ute Mackenstedt, Stuttgart

Dr. Dieter Mahsberg, Würzburg

Prof. Dr. Robin F. A. Moritz, Halle (Saale)

PD Dr. Marcus Müller, Tübingen

Prof. Dr. Rüdiger J. Paul, Münster

Prof. Dr. Leo Peichl, Frankfurt/M.

Prof. Dr. Rudolf Rübsamen, Leipzig

Dr. Wolfgang Schäfer, Sindelfingen

PD Dr. Günter Schmahl, Düsseldorf

Prof. Dr. Axel Schmid, Wien

Prof. Dr. Alexander Steinbrecht, Seewiesen

Prof. Dr. Walter Stöcker, Mainz

Prof. Dr. Gerhard Martin Technau, Mainz

Dr. Hans-Peter Thalau, Frankfurt/M.

Dr. Friedrich Vedder, Rösrath-Kleineichen

PD Dr. Burckhard Viell, Köln

Prof. Dr. Fritz Vollrath, Oxford

Dr. Alfred Wisser, Saarbrücken

Dr. Willi Xylander, Görlitz

Prof. Dr. Günther K. H. Zupanc, Bremen

30 Jahre

Dr. Wolfgang R. Abeln, Ehrenburg

Prof. Dr. Michael Boppré, Stegen-Wittental

Prof. Dr. Martin Egelhaaf, Bielefeld

Prof. Dr. Claudia Grothe, Hannover

Prof. Dr. Herwig O. Gutzeit, Dresden

Prof. Dr. Hans-Georg Heinzel, Bonn

Prof. Dr. Uwe Homberg, Marburg

PD Dr. Peter Igelmund, Ormont

Dr. Wolfgang Köchling, Tüttendorf

Prof. Dr. Wolfgang Probst, Essingen

Prof. Dr. Günter Purschke, Osnabrück

Prof. Dr. Gerd Rehkämper, Düsseldorf

Prof. Dr. Josef H. Reichholf, Neuötting

Prof. Dr. Norbert Sachser, Münster

Dr. Josef Schmitz, Bielefeld

Dr. Brigitte Schoenemann, Bornheim

Dr. Dietrich Sedlmeier, Bonn

Dr. Dieter Stüning, Bonn

Dr. Michael von Tschirnhaus, Bielefeld

40 Jahre

Prof. Dr. Wolf E. Arntz, Bremerhaven

Prof. Dr. Ulrich Bässler, Stuttgart

Dr. med. Hans Bath, Pirmasens

Prof. em. Dr. Peter Berthold, Radolfzell

Dr. Wolfgang Edrich, Erlangen

Dr. Axel Friede, Nürnberg

Dr. Eike Rachor, Luxstedt

Prof. Dr. Lutz Thilo Wasserthal, Erlangen

Prof. Dr. Wolfgang Wiltschko, Frankfurt/M.

Prof. Dr. Claus-Dieter Zander, Hamburg

50 Jahre

Prof. Dr. Michael Dzwillo, Hamburg

Dr. Ludwig Karbe, Moorrege

Prof. Dr. Werner Kloft, Veitshöchheim

Dr. Ursula Kocher-Becker, Berlin

Prof. Dr. Otto Kraus, Hamburg

Prof. Dr. Günter Preuß, Landau

Dr. Peter Heinz Roessler, Bergisch-

Gladbach

Prof. Dr. Walther Traut, Lübeck

>50 Jahre

Dr. Hanns Feustel, Darmstadt

Prof. Dr. Walter Kocher, Berlin

Dr. Ernst-Arnold Löbbecke, Wuppertal

Prof. Dr. Hans Schneider, Bonn

Prof. Dr. August Wilhelm Steffan,

Biebergemünd

Dr. Hans G. Wallraff, Gauting

Prof. Dr. Wolfgang Wieser, Wien

Prof. Dr. Peter Görner, Bielefeld

Prof. Dr. Hans Klingel, Braunschweig

Prof. Dr. Dietrich Neumann, Erftstadt-

Lechenich

AUS DEN FACHGRUPPEN

Prof. Dr. Peter Weygoldt, Münstertal

Prof. Dr. Peter Dohrn, Neapel

Prof. em. Dr. Wilhelm Drescher, Bonn

Prof. Dr. Erhard Thomas, Mainz

Prof. em. Dr. Jost Bernhard Walther, Ulm

Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Irenäus Eibl-

Eibesfeldt, Andechs

Dr. F. Kornalik, PrahaVI

Prof. em. Dr. Reinhart Schuster, Graz

Prof. Dr. Peter Ax, Göttingen

Dr. Franz Engelmann, Californien

Prof. Dr. Ernst Josef Fittkau, Icking

Prof. Dr. Oswald Heß, Düsseldorf

Amélie Gisela Koehler, Freiburg

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Heinz Penzlin, Jena

Prof. Dr. Dr. h. c. Berndt Heydemann,

Nieklitz

Prof. em. Dr. Detlef Bückmann, Ulm

Prof. Dr. Günter Cleffmann, Buseck

Prof. Dr. Dr. h.c. mult Franz Huber,

Starnberg

Prof. Dr. Otto Kinne, Oldendorf/Luhe

Prof. Dr. Erwin Kulzer, Tübingen

Prof. Dr. Klaus Urich, Mainz

Prof. Dr. Peter Wenk, Tübingen

Prof. Dr. Ernst Zebe, Münster

Prof. Dr. Wolfgang Wülker, Merzhausen

Prof. Dr. Bernhard Hassenstein,

Merzhausen

Prof. em. Dr. Horst Mittelstaedt, Andechs

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schaller,

Wien

Prof. Dr. Carl Hauenschild, Braunschweig

Prof. Dr. Wilhelm Knülle, Berlin

Prof. Dr. Hans Querner, Wernigerode

Prof. Dr. Heinz Mühlpfordt, Quickborn

Auch in diesem Jahr trafen sich die acht Fachgruppen anlässlich der DZG-Jahrestagung in Saarbrücken um die Lage

des jeweiligen Fachs auszuloten und um Aktivitäten abzustimmen. Es wurden wieder einige neue Sprecherinnen und

Sprecher gewählt. Eine wichtige Aufgabe der neuzusammengesetzten Fachgruppen ist die Organisation der

Fachsymposien bei der zukünftigen Jahrestagung 2012 in Konstanz. Um berufungsfähige Nachwuchs-

WissenschaftlerInnen im jeweiligen Themenbereich identifizieren zu können, nehmen sie gerne Namensvorschläge für

jeweils zwei NachwuchswissenschaftlerInnen entgegen, die zur DZG-Jahrestagung eingeladen werden und sich einem

breiten Publikum vorstellen dürfen. Im Jahresverlauf sorgen die Fachgruppen für Informationsaustausch unter ihren

Mitgliedern und organisieren Workshops und Graduiertentreffen. Jedes DZG-Mitglied kann sich einer oder mehreren

Fachgruppen anschließen, die Anmeldung ist über die jeweiligen SprecherInnen möglich. Alle aktuelle Nachrichten und

Details zu den Fachgruppen sind über die DZG-homepage zu erreichen: http://www.dzgev.de/de/Fachgruppen/Fachgruppen.php

Fachgruppe Entwicklungsbiologie

Im April 2011 fand ein Workshop „Next Generation Sequencing and Transcriptomics“ in Göttingen statt:

https://sites.google.com/site/dzgworkshop2011/workshop.

Sprecherwechsel: Dr. Matthias Gerberding, Hohenheim, scheidet aus, neu: Dr. Nikola-Michael Prpic-Schäper, Göttingen.

Fachgruppe Evolutionsbiologie -http://www.bi.ku.dk/codices/dzg/

Ankündigung

17. Graduiertentreffen der FG Evolutionsbiologie

02. bis 04. März 2012

an der Universität Siegen

Registrierung ab 01.12.2011;

Abstract-Deadline 31.01.2012

15

http://www.uni-siegen.de/fb8/biologie/graduiertentreffen/

Themenschwerpunkt:

"Social information and mate choice"

geladene Redner:

Prof. Dr. Jens Krause

(Leibnitz-Institut f. Gewässerökologie & Binnenfischerei, Berlin)


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Aus den Fachgruppen

Assistant Prof. Dr. Katharina Riebel

(Institut für Biologie der Universität Leiden, Niederlande)

Die Graduiertentreffen der Fachgruppe Evolutionsbiologie

finden mittlerweile zum 17. Mal statt und richten sich in

erster Linie an Diplomanden, Bachelor- und

Masterstudenten, sowie Doktoranden und junge Postdocs.

Das Graduiertentreffen bietet die Möglichkeit eigene

Forschungsergebnisse sowie Projektskizzen vorzustellen

und intensiv zu diskutieren. Zum einen eignet sich das

Graduiertentreffen dazu, verschieden Arbeitsgruppen und

Forschungsgebiete im Rahmen der Evolutionsbiologie

kennenzulernen, zum anderen bietet es gerade für junge

Nachwuchswissenschaftler ein Podium, um sich und die

eigene Forschung gegenüber einem fremden Publikum

erstmalig und in englischer Sprache zu zeigen.

Die Teilnehmer können Kurzvorträge und Posterpräsentationen

in englischer Sprache einreichen, wobei

neben dem Hauptthema "Social information and mate

choice" auch andere Themen herzlich willkommen sind.

Für den besten Vortrag und das beste Poster werden

Preise vergeben! Die Registrierung ist kostenlos.

Organisationsteam: Nina Kniel; Sabine Nöbel; Philip

Schmitz; Arndt Wellbrock

Kontakt:

http://www.uni-siegen.de/fb8/biologie/graduiertentreffen/

---

Sprecherwechsel 2011: Prof. Gabriele Uhl, Greifswald,

scheidet aus. Neu: PD Dr. Gregor Kölsch, Hamburg

Fachgruppe Morphologie http://www.dzg-morphologie.de

Ankündigung

5. Graduiertenforum der

DZG Fachgruppe Morphologie

Tübingen, 12.10.-14.10.2012

Das Thema des Graduiertenforums 2012 in Tübingen ist

'Integrative Morphologie' und wird sich inhaltlich auf

aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen der

Funktionsmorphologie, Ökomorphologie und Bionik

konzentrieren. Daneben sind wie immer natürlich auch

andere Beiträge mit morphologischem Schwerpunkt

willkommen. Mehr unter: http://www.dzg-morphologie.de

Peter Michalik.

---

Bericht zum

4. Graduiertenforum der

DZG Fachgruppe Morphologie

21. – 23.10. 2011 in München

Das 4. Graduiertenforum der Fachgruppe Morphologie der

DZG fand vom 21. bis 23. Oktober 2011 am Biozentrum

der Ludwig-Maximilians Universität München statt. Nach

dem primär methodisch orientierten und gut besuchten

Forum im vergangenen Jahr in Wien, wurde das übergreifende

Thema in diesem Jahr absichtlich sehr allgemein

gehalten (Zoomorphologie 2011: Fragen, Wege, Perspektiven).

Dies sollte die Teilnehmer des Vorjahres genauso

ansprechen, wie alle weiteren zoomorphologisch orientierten

Jungforscher, um unabhängig von der Bearbeitungsmethode

und bei breiter thematischer Streuung den Weg

nach München attraktiv zu machen. Von den 50 angemeldeten

Kolleginnen und Kollegen sind insgesamt 41 erschienen

- in 16 Vorträgen und auf 12 Postern haben Bachelor-Kandidaten,

Diplomanden, Doktoranden und Postdocs

aus Rostock, Tübingen, Graz, München, Wien, Prag,

Ulm, Jena und Tokyo in entspannter Atmosphäre ihre Arbeiten

zumeist in deutscher Sprache vorgetragen und diskutiert.

Die Vorträge wurden von den Teilnehmern ausnahmslos

souverän gehalten und graphisch sehr ansprechend

gestaltet. Die drei Hauptvorträge wurden von geladenen

Vertretern des akademischen Mittelbaus zu cuttingedge-Methoden

der 3D Bildgebung gehalten, wobei darauf

geachtet wurde, die Themen des letzten Jahres zu ergän-

16

zen. Neben dem wissenschaftlichen Geschehen gab es

viel Zeit für informelle Gespräche, die im Kleinen wie im

Großen bekanntlich von großer Wirkung für den weiteren

Werdegang sein können.

Die Tagung startete am Freitag 21.10. morgens im

Biozentrum der LMU, das die Teilnehmer trotz der weit

vom Stadtzentrum abgelegenen Lage (im High-Tech-

Campus in Planegg an der westlichen Stadtgrenze von

München) zumeist pünktlich erreichten. Nach der

Begrüßung und Eröffnung der Tagung durch PD Dr. Heß

(im Namen des gesamten Organisationskomitees) vom

Lehrstuhl für Systematische Zoologie folgten Vorträge zur

3D-Morphologie des Hämolymphsystems von Krebsen,

sowie zur Ptychoidie und chemischen Feindabwehr bei

Milben. Das Mittagessen wurde, ganz auf

Studentenmanier, in der Mensa schräg gegenüber eingenommen

und bevor es in die Nachmittagsrunde gehen

konnte, musste noch ein Teilnehmer nach plötzlicher

Ohnmacht am Stehtisch medizinisch versorgt werden (und

war nach kurzem Durchchecken im Klinikum Großhadern

wieder voll dabei). Der Keynote-Vortrag wurde vom

Physiker Dr. Daniel Haddad von Magnetresonanz Bayern

e.V. (Ausgründung der Experimentellen Physik Nr. 5 an

der Uni Würzburg) gehalten und machte das Auditorium

auf „biologisch verträgliche Weise“ mit den Grundlagen,

Möglichkeiten und Grenzen des MR-Imaging und einigen

Anwendungsbeispielen vertraut, nebst angeregter

Diskussion am Ende. Ein Vortrag über MRI am

Dornenkronen-Seestern musste krankheitsbedingt

abgesagt werden, danach ging es noch um das

Haftvermögen von Insektenfüßen, die Entwicklung des

ZNS bei Tintenfischen und einen bisher übersehenen

Sensor für das Schwerefeld bei Wasserflöhen, das von Dr.

Kathrin Schoppmann u.a. sogar im Parabelflug auf die

Probe gestellt wurde. Nach der ersten Poster-Session am

späten Nachmittag traf sich ein Großteil der

Morphologengruppe zu einem zünftigen Abendessen im

Fürstenegger.

Der zweite Tag der Veranstaltung wurde eröffnet mit einem

Hauptvortrag von Dr. Elizabeth Schoeder-Reiter aus

der AG für Ultrastrukturforschung der LMU über die

Grundlagen und Möglichkeiten der 3D Elektronenmikroskopie

von der klassischen Serienrekonstruktion auf der

Grundlage von Ultradünnschnittserien, über die TEM-

Tomografie bis zur Blockface-Raster-elektronenmikroskopie

auf der Basis von 3View oder FIB. Es


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Aus den Fachgruppen

Das originalbayerisch gestaltete Mittagessen wurde von

der AG Haszprunar/Heß organisiert, es gab neben Leberkäs

auch Weißwüstl, Brezn und Bier. Das Nachmittagsprogramm

lieferte allgemeine Einblicke in die 3D-

Morphometrie, und spezielle in die Anatomie von Muschelkrebsen

nebst Riesenspermien-Pumpe und in verschiedene

mikroanatomische Bildungen bei Moostierchen

– unterbrochen von einer Kaffeepause. Nach dem Gruppenfoto

und einer zweiten Poster-Session traf man sich

zum kulinarischen Abendprogramm im Löwenbräukeller

am Stiglmaierplatz in der Münchener Innenstadt.

Der letzte Tag des Forums begann mit dem Hauptredner

Dr. Jürgen Neumann aus der AG Leonhardt, der aus

Rücksicht auf die zwei nicht deutschsprachigen Teilnehmer

die faszinierenden Möglichkeiten der 3D-SIM (eine

Spielart der super-resolution-light-microscopy) auf Englisch

darlegte. Nach diesem dritten methodischen Höhenflug

folgten Vorträge zur low-budget Fluoreszenzmikro-

skopie an Arthropoden, zur 3D-Rekonstruktion von mmgroßen

Schnecken (mit Kameraflug durch das digitale

Modell) und zur Kinematik und Dynamik des Kletterns bei

Affen, den ersten Tieren des Forums, die sich nicht nur

seriös beforschen, sondern auch streicheln lassen. Die

Abschlussdiskussion und die Vereinbarung des nächsten

Tagungsortes (Tübingen 2012) wurden wiederum von den

Gastgebern Dr. Heß und Dipl.-Biol. Petra Koch moderiert

und damit das 4.Graduiertenforum abgeschlossen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für’s lebendige Mitgestalten

und an die DZG für die finanzielle Unterstützung! Wir

freuen uns auf ein Wiedersehen und Weiterlernen im

nächsten Jahr in Tübingen.

[Link zum Abstractband]

Die Teilnehmenden des Graduiertenforums [um die Namen zuzuordnen, bitte hier klicken

Martin Heß&Petra Koch

1 Sandra Triepel, 2 Susan Schweiger, 3 Jessica Fischer, 4 Birgit Meyer, 5 Radka Symonova, 6 Natalie Bäumler, 7 Emanuel Redl, 8 Ulrike

Harant, 9 Marc Sieber, 10 Petra Koch, 11 Elvira Scharpf, 12 Renate Matzke-Karasz, 13 Martin Heß, 14 Tobias Lehmann, 15 Hannes

Geiselbrecht, 16Sinnosuke Yamada, 17 Bernard Wolfschoon Ribeiro, 18 Andreas Hawe, 19 Julius Braun, 20 Jan Woyzichovski, 21

Sebastian Schmelzle, 22 Thomas Schwaha, 23 Alexandra Kerbl, 24 Stephan Handschuh, 25 Verena Kutschera, 26 Jörg Hammel, 27

Bettina Hesse, 28 Katrin Friedemann, 29 Michael Heethoff, 30 Brandon Kilbourne, 31 Christian Brey, 32 Jonas Keiler, 33 Friedrich Fegebank,

34 Maximilian Scheungrab, 35Rike Kampen, 36 Martin Moosbrugger, 37 Michael Bottesch

---

Bericht zum Workshop der FG Morphologie

„Grundlagenkurs Immunhistochemie und Bildgebungsverfahren“

in Greifswald vom 26.09. bis 30.09.2011

Nach der Begrüßung durch den Arbeitsgruppenleiter der

Abteilung Cytologie und Evolutionsbiologie Prof. Dr. Steffen

Harzsch und seiner „Vasallen“ sowie einer Einführung

in die Methodik der Immunhistochemie und Konfokalmikroskopie

starteten die sieben Kursteilnehmer im Labor

durch und präparierten ihre mitgebrachten Proben bis zur

Inkubation mit dem primären Antikörper. Am Dienstag er-

17

folgte dann die Applikation des sekundären Antikörpers

und schon eine erste Einführung am Fluoreszenzmikroskop.

Nikon gesellte sich am Nachmittag hinzu und es gab

eine weiterführende Demonstration am Fluoreszenzmikroskop.

Auch am nächsten Tag gab sich Nikon noch einmal

die Ehre und außer einem Vortrag zum Thema „Superresolution“

gab es auch leckere Häppchen. Weiterhin erfolg-


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Aus den Fachgruppen

te die Probenauswertung am Fluoreszenzmikroskop und

am konfokalen Laser-Rastermikroskop (CLSM). Am

Abend trafen sich alle im Wallensteinkeller zu einem geselligen

Zusammensein bei reichlich Fleisch, Gerstensaft

sowie fettigem Dolch und Fingern. Donnerstag gab es eine

Einführung in die 3D-Rekonstruktion mit Amira und

Imaris wobei erste eigene Daten bearbeitet wurden. Am

Freitag konnten die Ergebnisse aller begutachtet werden

und es kam zu einer anregenden „Fehler“- Diskussion.

Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen in der

Mensa kam der Workshop zu einem schönen Ende. An

dieser Stelle gebührt vor allem den engagierten Betreuern

und der DZG für die finanzielle Unterstützung ein herzlicher

Dank!

Corinna Schulze & Stephan Henne

Von links nach rechts: Jakob Krieger, Axel Kersting, Corinna Schulze, Stephan Henne, Sabrina Kaul-Strehlow, Timm Kress, Stefan Fischer,

Erika Becker, Andy Sombke, Verena Rieger, Steffen Harzsch, Nina Furchheim, Matthes Kenning, Julia Hoffmann.

---

Sprecherwechsel: Dr. Christian Wirkner, Rostock, scheidet aus. Neu: Dr. Peter Michalik, Greifswald.

Fachgruppe Neurobiologie http://www.zoologie.uni-bonn.de/neuroethologie/dzg/index.html

Bericht zum Satellitensymposium Neuroethologie

September 08. - 09. 09. 2011, Saarbrücken

http://www.dzg2011.de/de/Workshops.html

Das zweite Satellitensymposium der Fachgruppe Neurobiologie

fand vom 8-9 September in Saarbrücken unter

dem Motto "Neuroethology" statt.

Ziel der Veranstaltung war es, neuroethologisch ausgerichteten

Arbeitsgruppen ein gemeinsames Forum zum

Austausch zu bieten. Mit 56 Teilnehmern/innen war die

Veranstaltung hervorragend besucht. Die Breite der in

Deutschland neuroethologisch forschenden Gruppen wurde

durch zwei Keynote Vorträge (Prof. A. Büschges, Köln

und Prof. G. von der Emde, Bonn), 16 wissenschaftliche

Vorträgen von PI's und Doktoranden/innen, sowie 20 Posterbeiträge

lebhaft repräsentiert. Das wissenschaftliche

Program wurde durch ein gemeinsames BBQ abgerundet.

Insbesondere jüngere Teilnehmer/innen hatten hierbei die

Gelegenheit sich einen fundierten Überblick über Modellsysteme,

wissenschaftliche Methoden, aber auch die hin-

ter Standardwerken und Lehrbuchbeiträgen stehenden

Personen zu verschaffen. Ein Sonderband auf Basis der

Beiträge dieser Veranstaltung im Journal of Physiology -

Paris ist zurzeit in Vorbereitung.

Die Teilnehmer/innen waren sich darin einig, dass dieses

Satellitensymposium als Forum der Neuroethologie in

Deutschland zukünftig im jährlichen Wechsel zu einem

Symposium mit Schwerpunkt auf Arthropoden stattfinden

soll. Neben der großartigen Unterstützung durch die lokalen

Veranstalter in Saarbrücken (Ulli Müller & Team), wurde

das Treffen durch Spenden des Citec, der Firma Bio-

Medical Instruments (www.biomedical-instruments.de),

und der DZG unterstützt.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung, sowie zur

kommenden Jahrestagung in Konstanz finden Sie im Web

(http://web.biologie.uni-bielefeld.de/dzg/).

[Link zum Abstractband ]

Jacob Engelmann

Sprecherwechsel: Prof. Joachim Schachtner, Marburg, scheidet aus. Neu: Dr. Christoph Kleineidam, Konstanz.

18


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Aus den Fachgruppen

Fachgruppe Ökologie www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_oekologie.php

Fachgruppe Physiologie

Sprecherwechsel: PD Martin Schäfer, Freiburg, scheidet aus.

Neu: PD Dr. Axel Hochkirch, Trier & Prof. Gerlind Lehmann, Berlin.

Bericht zum Satellitenworkshop

der FG Physiologie

08. - 09. 09. 2011, Saarbrücken

http://www.dzg2011.de/de/Workshops.html

Liebe Mitglieder und Freunde der Fachgruppe

Physiologie, nach dem - aus unserer Sicht und nach dem

erhaltenen Feedback - sehr erfolgreichen Workshop in

Saarbrücken möchten wir uns noch einmal bei allen

herzlich bedanken, die teilgenommen haben. In zwei

Jahren soll in München (oder Umgebung) wieder ein

Symposium veranstalten werden, wobei neben

internationalen Vortragenden besonders der

wissenschaftliche Nachwuchs zu Wort

kommen soll. Wir glauben, die Tagung in Saarbrücken hat

gezeigt, dass die Fachgruppe ein vielversprechendes

Potenzial an Nachwuchsforscherinnen und -forscher

besitzt. Dies gilt es zu fördern und zu integrieren. Wir

möchten deshalb alle, die noch nicht Mitglied unserer

Fachgruppe sind, auffordern, sich uns anzuschließen,

damit wir in Zukunft auch weiterhin solche interessanten

und informativen Meetings organisieren können.

Walter Stöcker und Christoph Becker-Pauly.

Die Fachgruppe Physiologie erhebt einen Zusatzbeitrag: 10,- €

für Nichtpromovierte und 20,- € für Promovierte.

Fachgruppe Verhaltensbiologie www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_verhaltensbiologie.php

Sprecherwechsel: PD Dr. Björn Siemers scheidet aus.

Neu: Dr. Lars Lewejohann, Münster & Dr. Antje Engelhardt, Göttingen.

Fachgruppe Zoologische Systematik http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/index.html

Ankündigung

DZG Graduiertentreffen der

FG “Zoologische Systematik”

22.- 23. März 2012, Leipzig

http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/graduierten.html

Die FG „Zoologische Systematik“ wird zum Thema

„Beyond tree reconstruction – applications for

phylogenetictrees“ im Frühjahr 2012 ein

Graduiertentreffen durchführen. Das Erstellen von

Stammbäumen ist ein wichtiger Schritt der

phylogenetischen Analyse. Hierbei wird das Generieren

von Daten mehr und mehr automatisiert und ausgefeilte

Methoden zur Baumrekonstruktion sind verfügbar.

Stammbäume werden benutzt um den Baum des Lebens

darzustellen, um Divergenzzeiten abzuschätzen, um die

Evolution morphologischer Merkmale nachzuvollziehen,

um biogeographische Ereignisse zu rekonstruieren, oder

um Artbäume mit Genbäumen zu vergleichen. Auch im

interdisziplinären Bereich finden Stammbäume immer

mehr Anwendung, beispielsweise in der Phylogenomik

(eine Methode die ursprünglich dazu diente, Funktionen

von Proteinen aus dem phylogenetischen Kontext zu

schließen), bei der Zuweisung von Orthologien, oder auch

in der Pharmakologie. Im Rahmen dieses

Graduiertentreffen wollen wir die vielfältigen

Anwendungsmöglichkeiten von

19

Stammbäumen präsentieren und auch diskutieren. Des

Weiteren sollen aber auch die Grenzen von

Stammbäumen zur Repräsentierung phylogenetischer

Beziehungen aufgezeigt werden, bzw. die

Falsifizierbarkeit von Stammbäumen an sich hinterfragt

werden. Vier geladene Redner werden Hauptvorträge zu

diesen Themen geben: Olaf Bininda-Emonds (Universität

Oldenburg), FreekVonk (Universität Leiden), Christian

Wirkner (Universität Rostock) und Lars Vogt (Universität

Bonn). Zusätzlich haben Studenten, Doktoranden und

Postdocs die Möglichkeit ihre eigene Forschung als

Vortrag oder Poster vorzustellen. Das Treffen wir vom

frühen Nachmittag des 22. März bis zum Abend des 23.

März in den Räumlichkeiten der “Research Academy

Leipzig” (RAL) stattfinden. Am Abend des 22. März

werden wir für alle Teilnehmer einen Gesellschaftsabend

organisieren. Die Teilnahme am Treffen und am

Gesellschaftsabend ist kostenlos. Es wird gebeten eigene

Beiträge bis zum 15.1.2012 mit einem kurzen Abstract

anzumelden. Die Tagungssprache ist Englisch.Detaillierte

Informationen finden sich unter http://dzg.molekularephylogenetik.de/graduierten.html.

Organisation:

Dr. Christoph Bleidorn (University of Leipzig),

bleidorn@uni-leipzig.de

PD Dr. Lars Podsiadlowski (University of Bonn)


Ankündigung

17. Graduiertentreffen der

DZG Fachgruppe „Evolutionsbiologie”

2. - 4. März 2012

Universität Siegen

Themenschwerpunkt:

„Social information and mate choice”

Redner:

Prof. Dr. Jens Krause

Assistant Prof. Dr. Katharina Riebel

Organisation:

Nina Kniel; Sabine Nöbel;

Philip Schmitz; Arndt Wellbrock

Registrierung ab 01.12.2011

Abstract-Deadline 31.01.2012

http://www.uni-siegen.de/fb8/biologie/graduiertentreffen/

Die Teilnahme ist kostenlos

Veranstaltungen

Weitere Ankündigungen

,

53. Phylogenetisches Symposium

18. – 20. November. 2011, Bern, Schweiz

http://www.nmbe.ch/research/vertebrates/phylogenetisches-

8

symposium

th International Congress of Dipterology

Das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern lud zum

53. Phylogenetischen Symposium ein. In diesem Jahr lautet das

Thema „Die Evolution der Chordata – neue Daten, neue

Erkenntnisse?“. Weitere Angaben finden Sie auf der Homepage.

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, sich mit einer kurzen Mail

regula.markwalder@nmbe.ch anzumelden. -- Dr. Stefan T.

Hertwig Natural History Museum Bern Vertebrate Animals

Department - Head Curator – Bernastrasse 15, CH-3005 Bern /

Switzerland, stefan.hertwig@nmbe.ch

---

4 th World Lagomorph Conference

July 24 to July 24, 2012 in Vienna, Austria

http://www.worldlagomorphsociety.org

Dear Lagomorph Researcher, it is our pleasure to send you the

1 st announcement of the 4 th World Lagomorph Conference to be

held from July 24 to July 24, 2012 in Vienna, Austria. This

meeting, organized every 4 years on behalf of the World

Lagomorph Society (www.worldlagomorphsociety.org) and in

cooperation with the IUCN SSC Lagomorph Specialist Group

(http://www.ualberta.ca/~dhik/lsg/INDEX.HTM), brings together

researchers on rabbits, hares, and pikas from all continents. It

provides a perfect opportunity to share up-to-date knowledge in

the all fields of basic and applied science in this fascinating

mammalian order. Please pre-register at wlc4@boku.ac.at to

obtain further information in the future and share this

announcement with your colleagues. We are looking forward to

meet you in Vienna! Klaus Hackländer & Franz Suchentrunk

20

Ankündigung

Graduiertentreffen der DZG

Fachgruppe „Zoologische Systematik”

22. - 23. März 2012, Leipzig

Themenschwerpunkt:

„ Beyond tree reconstruction –

applications for phylogenetic trees”

Redner:

Olaf Bininda-Emonds, FreekVonk

Christian Wirkner, Lars Vogt

Organisation:

Dr. Christoph Bleidorn

bleidorn@uni-leipzig.de

PD Dr. Lars Podsiadlowski

Abstract-Deadline 15.1.2012

http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/graduierten.html

Die Teilnahme ist kostenlos

10. –15. August 2014, Potsdam

1st Announcement

The 8th International Congress of Dipterology will be held at

Potsdam near Berlin, Germany, on 10–15 August 2014. The

organizing committee consists of Marion Kotrba, Netta Dorchin,

Fritz Geller-Grimm, Frank Menzel and Joachim Ziegler.

The congress will take place at the Kongresshotel Potsdam, once

the construction site of Count Zeppelin's famous airships and

today a modern and spacious building beautifully situated on the

banks of Lake Templiner.

The scientific programme will include broad-scope sessions

covering large taxonomic groups (e. g., Nematocera,

Orthorrhapha, Eremoneura, Calyptrata, acalyptrate families) as

well as general topics (e. g., higher level Phylogeny, Morphology/

Anatomy/ Ultrastructure, Physiology, Biodiversity, Conservation,

Evolutionary Biology, Behaviour, Diptera of Economic

Importance, Diptera in Forensic Entomology, Diptera in Medical

Entomology, and Fossil Diptera).

We plan to combine the congress with special public outreach

activities, the most important of which is the award-winning

exhibition “Flies” (“Fliegen – Mouches”) originally created by

Christophe Dufour and Jean-Paul Haenni (Neuchâtel). We have

already secured substantial financial support from the

Senckenberg Foundation (as can be seen from the logo) and will

apply for additional funds from other scientific foundations and

sponsors.

With ample input from the dipterological community worldwide

this will become yet another wonderful congress. Keep up-to-date


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

as our new website (http://www.icd8.info/) takes shape and do not

hesitate to contact us with ideas, wishes and suggestions.

Veranstaltungskalender

Dr Marion Kotrba

Zoologische Staatssammlung München

e-mail: marion.kotrba@zsm.mwn.de

Eine stets aktualisierte Übersicht über gemeldete Veranstaltungen finden Sie unter:

http://www.dzg-ev.de/de/veranstaltungen

-

2011

-

18. – 20. November. 2011, CH-Bern

53. Phylogenetisches Symposium

http://www.nmbe.ch/research/vertebrates/phylogenetischessymposium

25. – 27. November 2011, Seewiesen

2. DO-G Nachwuchstagung Ornithologie

www.do-g.de/148.0.html

-

2012

-

4. – 7. Februar 2012, Wien

International Conference Molecular Ecology

http://www.vipca.at/MOLECOL/

22. – 25. Februar 2012, Erlangen

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tropenökologie

(gtö)

www.gtoe-conference.de/

23. – 25. Februar 2012, Bonn

13. Jahrestagung der Gesellschaft für Biologische Systematik

(GfBS)

http://www.gfbs-home.de/

23. – 25. Februar 2012, Münster

7 th topical meeting of the Ethological Society

http://www.ethologie.de/etho_meeting2012

29. 2. – 3. März 2012, Wuppertal

31. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Protozoologie

http://www.protozoologie.de

2. – 4. März 2012, Siegen

(*) 17. Graduiertentreffen der FG Evolutionsbiologie

http://www.uni-siegen.de/fb8/biologie/graduiertentreffen/

14. – 17. März 2012, Heidelberg

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie

(DGP)

http://www.dgparasitologie.de/

14. – 17. März 2012, Essen

22 nd Annual Meeting of the Society for Virology (GfV)

www.virology2012.de

Vom 7.11. bis 5.12. 2011 finden die Wahlen der

Fachkollegien der DFG für die Amtsperiode 2012 - 2015

statt:

www.dfg.de/fk-wahl2011

Wahlberechtigt sind alle promovierten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter von Universitäten und Museen. Die direkte

18. – 21. März 2012, Tübingen

Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine & Angewandte

Mikrobiologie (VAAM)

www.vaam-kongress.de

21. – 24. März 2012, Dresden

35. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie

(DGZ)

http://www.zellbiologie2012.de

22. – 23. März 2012, Leipzig

(*) Graduiertentreffen der FG “Zoologische Systematik”

http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/graduierten.html.

22. – 25. März 2012, Dresden

91. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

(DPG)

http://www.dpg2011.de/

23. bis 26. Juni 2012, Nürnberg

Jahrestagung der Gesellschaft für Humagenetik

www.gfhev.de/

24. – 27. Juli 2012, Wien

4 th World Lagomorph Conference

http://www.worldlagomorphsociety.org/

10. – 14. September 2012, Lüneburg

Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ)

http://www.gfoe.org/

14. – 18. September 2012, Göttingen

127. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und

Ärzte e. V. (GDNÄ)

http://www.gdnae.de/

21. – 24. September 2012, Konstanz

(*) 105. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

http://www.dzg2012.de/

23. – 26. September 2012, Göttingen

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biophysik (DGfB)

http://www.biophysical-congress.de/

(*) Veranstaltungen gefördert von der DZG

DZG-MITTEILUNGEN

DFG - Fachkollegien

21

Wahl der Mitglieder der Fachkollegien ist ein wichtiger

Baustein im System der wissenschaftlichen Selbstverwaltung

bei der Verteilung von Fördergeldern durch die Deutsche

Forschungsgemeinschaft, deshalb wurden alle DZG-


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Mitglieder bereits über den email-Verteiler aufgefordert

sich an der Wahl zu beteiligen. Die ehrenamtlich tätigen

Fachkollegien sind für die Qualitätssicherung der

Begutachtung von Förderanträgen zuständig. Sie

bewerten den Antrag und die zugeordneten Gutachter

wissenschaftlich und vergewissern sich der

angemessenen Gutachterwahl.

Die DZG ist vorschlagsberechtigt in drei Fachkollegien: FK

203 Zoologie, FK 206 Neurowissenschaften, FK 313

Meeresforschung und nahezu alle vorgeschlagenen

KandidatInnen wurden auch von der DFG übernommen.

Im Bereich Zoologie kandidieren folgende Personen:

Fach-Nr. 203-01 Systematik und Morphologie: Rolf Georg

Beutel (Jena), Matthias Glaubrecht (Berlin), Annette

Klussmann-Kolb (Frankfurt), Bernhard Misof (Bonn), Stefan

Richter (Rostock) Fach-Nr. 203-02 Evolution, Anthropologie:

Klaus Fischer (Greifswald), Judith Korb (Osnabrück),

Joachim Kurtz (Münster), Nicolaas Michiels (Tübingen),

Simone Sommer (Berlin) Fach-Nr. 203-03 Ökologie

der Tiere, Biodiversität und Ökosystemforschung:

Katrin Böhning-Gaese (Frankfurt), Helmut Hillebrad

(Wilhemshaven), Stefan Scheu (Göttingen), Ulrich

Bei der Bundesdelegiertenkonferenz des VBIO trafen

sich insgesamt 45 Delegierte aus Landesverbänden und

Fachgesellschaften am 4. November 2011 in Berlin. Es

wurde eine neue Mitgliedschaftsform verabschiedet, die

Community Mitgliedschaft. Mit dieser Option können

Einzelmitglieder von Fachgesellschaften den VBIO stärker

unterstützen. Zu einem moderaten zusätzlichen

Mitgliedsbeitrag wird ein basaler, persönlicher Service

vom Dachverband angeboten, der die Lücke zwischen der

individuellen Mitgliedschaft im VBIO und der „indirekten“

Mitgliedschaft von Wissenschaftlern über deren

Zugehörigkeit zu den VBIO-Fachgesellschaften schließt.

Der VBIO bittet die Fachgesellschaften, in ihren Reihen für

die Community-Mitgliedschaft zu werben.

---

Doppelmitgliedschaft für Studenten. Ab dem

Wintersemester 2012/2013 soll den Studenten, die sich für

eine Mitgliedschaft im VBIO oder in einer der

teilnehmenden Fachgesellschaften interessieren, eine

Doppelmitgliedschaft angeboten werden. Dadurch soll den

Nachwuchs-Biowissenschaftlern frühzeitig vermittelt

werden, dass die Zugehörigkeit zur eigenen,

themenbereich-fokussierten Fachgesellschaft nur einen

Baustein darstellt und dass nur die Gemeinschaft aller,

gebündelt und repräsentiert durch einen Dachverband,

wirkungsvoll sein kann.

Mitteilungen

---

VBIO

---

Aus der DZG

Expertendatenbank geplant

Sommer (Kiel), Ingolf Steffan-Dewenter (Würzburg) Fach-

Nr. 203-04 Biologie des Verhaltens und der Sinne: Susanne

Foitzik (Mainz), Gabriele Gerlach (Oldenburg), Peter

Kappeler (Göttingen), Hermann Wagner (Aachen)

Fach-Nr. 203-05 Biochemie und Physiologie der Tiere:

Thorsten Burmester (Hamburg), Jan-Peter Hildebrandt

(Greifswald), Walter Stöcker (Mainz), Helmut Wieczorek

(Osnabrück) Fach-Nr. 203-06 Genetik, Zell- und Entwicklungsbiologie:

Thomas Bosch (Kiel), Martin Klingler

(Erlangen), Axel Meyer (Konstanz), Siegfried Roth (Köln).

Bei der Wahl der Kandidaten sollten auch

themenangrenzende Fachkollegien außerhalb der

Zoologie beachtet werden, denn auch dort sind Fächer

vertreten, die für den eigenen Forschungsansatz wichtig

sind (z.B. Entwicklungsbiologie), weshalb

selbstverständlich auch Vertreter anderer Kollegien in die

Begutachtung „zoologischer“ Projekte einbezogen werden.

Vollständige Kandidierendenliste für alle Fachkollegien:

http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/gremien/fachkollegi

en/fk_wahl_2011/kandidierendenliste_fk_wahl_2011.pdf

Neues VBIO-Präsidium. Neuer Präsident ist Prof. Dr.

Wolfgang Nellen (Universität Kassel). Weitere Präsidiumsmitglieder

sind Prof. Dr. Bernd Müller-Röber

(Universität Potsdam und MPI für molekulare

Pflanzenphysiologie) Prof. Dr. Diethard Tautz (MPI für

Evolutionsbiologie, Plön), Dr. Jörg Klug (Universität

Gießen), Dr. Matthias Bohn (Bad Arolsen), Prof. Dr.

Reinhard Krämer (Universität Köln), Prof. Dr. Angelika A.

Noegel (Universität Köln) und Prof. Dr. Reinhard Paulsen

(KIT, Karlsruhe).

Weitere Details zur Bundesdeligiertenversammlung unter:

http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=12895 und

http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=12874

---

Alle Informationen und aktuelle Meldungen zur weiteren

Arbeit und den Entwicklungen finden Sie unter

www.vbio.de.

---

Aktuelle Rundbriefe mit Mitteilungen aus den

Fachgesellschaften finden Sie auf der DZG-Homepage

unter: http://www.dzgev.de/de/aktuelles/mitteilungen/vbio/vbio_mitteilungen.php

Die letzte Ausgabe ist vom November 2011:

www.dzg-ev.de/de/aktuelles/mitteilungen/vbio/vbio_rundbrief_05_2011.pdf

sg

Um steigende Anfragen von Funk, Fernsehen und Presse nach Experten kompetent beantworten zu können, plant die

DZG einen email-Verteiler von Wissenschaftlern zu etablieren, die sich für Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung stellen.

Experten aus allen Teilbereichen der Zoologie werden gebeten mitzuwirken. Um Experten zu identifizieren, ist die DZG

22

sg


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Mitteilungen

auch auf die Mithilfe ihrer Fachgruppen angewiesen, die bei der Recherche mithelfen und die Fachkompetenz der Experten

überprüfen. Langfristig ist die Etablierung einer Expertendatenbank geplant, über die Interessenten Wissenschaftler

selektieren können. Bei Interesse an einer Mitarbeit wenden Sie sich bitte zunächst an die Geschäftsstelle der DZG:

dzg@zi.biologie.uni-muenchen.de.

sg

Stipendienprogramm RISE 2011 des DAAD

Praktikanten für Doktoranden – RISE Research Internships

in Science and Engineering oder alternative

Young Scientists Go Wild(life) – RISE Research

Internships in Science and Engineering

“In den Tiefen des Ozeans gibt es für Zoologen genauso

viel zu entdecken wie an Land – wenn nicht mehr “, so

schreibt Hannah Muegge, RISE Stipendiatin in Rostock in

ihrem Internet Blog nach einem ihrer regelmäßigen

Tauchgänge. In ihrem Blog teilt die Studentin aus Illinois

die Erlebnisse aus ihrem Forschungspraktikum mit anderen

DAAD Stipendiaten.

Für drei Monate unterstützte die junge Amerikanerin diesen

Sommer die Doktorandin Nele Gläser in Rostock bei

den experimentellen Arbeiten im Rahmen ihrer Promotion.

Sie wurde nun auch Gewinnerin des neu ausgeschriebenen

Fotowettbewerbs mit einem Bild, das sie bei der Arbeit

mit einem Seehund zeigt.

copyright Hannah Muegge

Foto:

Das Austauschprogramm RISE ermöglicht es

nordamerikanischen und britischen Studierenden in den

Sommersemesterferien bis zu drei Monaten Erfahrung als

Forschungsassistenten bei einem Doktoranden in

Deutschland zu sammeln.

Die Bachelor Studierenden haben mindestens das 2.

Studienjahr abgeschlossen und kommen aus den

Fachgebieten Biologie, Chemie, Physik, Geo- und

Ingenieurwissenschaften.

---

23

Alle zwei Jahre unterstützt die Deutsche Zoologische

Gesellschaft im Rahmen von RISE ein ausgewähltes

Projekt aus der Zoologie. So förderte die DZG im Jahr

2010 den Studenten Scott Wilkins von der Michigan State

University am Institut für Bienenkunde der Frankfurter

Universität.

"Scott hat erfolgreich bei methodischen Umsetzung und

Durchführung von Versuchen zur Bestimmung von subletalen

Effekten von Insektiziden auf das Sammelverhalten von

Honigbienen mitgewirkt. Sein technisches Knowhow bei der

Verarbeitung der Daten und seine professioneller Umgang mit

den Versuchstieren machten seine Arbeit besonders wertvoll für

mich. Hervorheben möchte ich aber auch besonders die

Unterstützung der DZG ohne deren Wertschätzung das Projekt

wohl so nicht zustande gekommen wäre."

Christof Schneider (2010 : AG PD Dr. Stefan Fuchs, Institut für

Bienenkunde, Universität Frankfurt)

Neben der Forschung kommen in den RISE Programmen

auch andere Aspekte eines Auslandsaufenthaltes nicht zu

kurz: sei es das Erleben von Land und Leuten, die

Erfahrung eines anderen akademischen Umfeldes, das

Schließen von neuen Freundschaften und natürlich dabei

Deutsch zu lernen. Die Doktoranden selbst erhalten

wertvolle Unterstützung bei ihrer Doktorarbeit und

sammeln erste Erfahrungen in der Mitarbeiterführung. Da

die Studierenden kaum oder selten Deutschkenntnisse

besitzen, schult die enge Zusammenarbeit zudem die

Fachenglischkenntnisse der Betreuer. Das Programm lebt

von interessanten Projekten und bis 30. November 2011

wirbt der DAAD wieder Praktikumsangebote für den

Sommer 2012 ein.

Aufgrund des großen Erfolgs des RISE Programms wurde

2011 eine weitere Programmlinie aufgelegt. So fördert

RISE weltweit deutsche Studierende in

Forschungspraktika rund um den Globus.

Michaela Gottschling, DAAD

Informationen zu den Programmen und Hinweise zur

Teilnahme finden sich unter www.daad.de/rise-programs


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Europäisches Patent für naturnahe Brutgestaltung

Frau Dr. Barbara Tzschentke,

Privatdozentin an der Humboldt-Universität

zu Berlin und

langjähriges DZG-Mitglied

erhielt gemeinsam mit Frau

Privatdozentin Dr. Ingrid Halle

vom Friedrich-Löffler-Institut

(FLI) für Tiergesundheit in

Braunschweig am 24. August

2011 ein Europäisches Patent

für die Entwicklung einer auf physiologischen Grundlagenerkenntnissen

basierenden naturnahen Methode zur Gestaltung der

kommerziellen Mastgeflügelbrut (Tzschentke/Halle, EP2105048:

a method for growing poultry).

Pränatale Umwelt stellt Weichen für spätere Entwicklung

In der AG Perinatale Anpassung am Institut für Biologie der

Humboldt-Universität zu Berlin wird unter der Leitung von Frau

Dr. Barbara Tzschentke die Entwicklung von Körperfunktionen

unter dem Einfluss veränderter pränataler Umweltbedingungen

(Programmierung/Fehlprogrammierung von Körperfunktionen)

untersucht, eine international hochaktuelle Thematik, die der

Erforschung eines grundlegenden Lebensprozesses dient. Die

langfristigen Änderungen in der Funktionsweise physiologischer

Regelsysteme basieren offensichtlich auf Änderungen in

neuronalen Netzwerken (neuronale Plastizität) und auf

epigenetischen Modifikationen von Effektorgenen. Für diese

Untersuchungen ist der Vogelembryo als ein in sich

’geschlossenes Modellsystem’ exzellent geeignet. Durch

pränatale Umwelteinflüsse in ’kritischen Entwicklungsphasen’

hervorgerufene langfristige Funktionsänderungen können

einerseits die Grundlage für spätere Erkrankungen bei Mensch

und Tier sein und andererseits gezielt induziert werden, um z.B.

beim Geflügel eine verbesserte Anpassung an spätere

Umweltbedingungen zu bewirken.

Forschung und Praxis – Innovation durch Kooperation

In Kooperation mit Privatdozentin Dr. Ingrid Halle vom FLI, Institut

für Tierernährung in Braunschweig wurde die neue Brutmethode

für Mastgeflügel entwickelt. Unsere langjährigen Untersuchungen

in der AG Perinatale Anpassung an praecocialen Vögeln haben

gezeigt, dass physiologische Regelsysteme in den letzten Tagen

vor dem Schlupf Rückkopplungsmechanismen entwickeln. In

dieser ’kritischen Entwicklungsphase’ können Umwelteinflüsse

den Regelbereich des jeweiligen Systems und offensichtlich auch

andere Körperfunktionen lebenslang verändern. Durch

wiederholte zweistündige Wärmestimulation in den letzten 4

Bruttagen konnten wir beispielsweise das Schlupfergebnis und

insbesondere den Anteil männlicher Küken am Gesamtschlupf

erhöhen. In der anschließenden Mastperiode zeichneten sich vor

allem die männlichen „temperaturtrainierten“ Tiere durch erhöhtes

Wachstum, verbesserte Futterverwertung und letztendlich

erhöhte Mastendmasse aus. Diese Ergebnisse haben eine

enorme wirtschaftliche Bedeutung und sind auch aus

tierschutzrelevanten Gründen hochinteressant.

Derzeitig werden in einem durch PasReform Hatchery

Technology in den Niederlanden geförderten Projekt zum einen

die Eignung der neuen Brutmethode unter Praxisbedingungen

getestet und zum anderen weiterführende physiologische und

ethologische Grundlagenuntersuchungen durchgeführt. Mit

letzteren sollen u.a. möglichen langfristige neuroplastischen

Veränderungen im Hypothalamus, dem Zentrum für die

Regulation von Stoffwechsel, Futteraufnahme und Körpergewicht,

nachgewiesen werden. Eine weitere Fragestellung ist, ob diese

Methode auch das Verhalten der Tiere beeinflusst.

Privatdozentin Dr. Barbara Tzschentke

Humboldt-Universität zu Berlin

Homepage: www.biologie.hu-berlin.de/~perinatal/index.htm

Mitteilungen

Weitere Mitteilungen

24

Verbandsklagerecht

Information zum Verbandsklagerecht für

Tierschutzverbände, möglichen Einführungen auf

Länderebene und Konsequenzen für Wissenschaftler:

„Hat ein Bundesland das Verbandsklagerecht eingeführt,

können anerkannte Tierschutzverbände mit einer

Feststellungsklage behördliche Maßnahmen wie die

Genehmigung eines Tierversuches im Nachhinein

gerichtlich überprüfen lassen. Stellt das Gericht fest, dass

die Genehmigung gegen das geltende Tierschutzrecht

verstößt, muss die Behörde dies bei künftigen

Entscheidungen zugunsten der Tiere berücksichtigen.

Anders als bei der Anfechtungsklage ist es jedoch nicht

möglich, behördliche Entscheidungen anzufechten bevor

sie rechtskräftig geworden sind. Von der Behörde

ausgesprochene Genehmigungen für

Tierversuchsvorhaben sind jederzeit anfechtbar. Ein

Verein, dessen Vertreter der Genehmigung der Behörde

bereits zugestimmt oder sie abgelehnt hat, kann diese

Entscheidung noch später in Frage stellen. Bis zur

richterlichen Entscheidung wird das Forschungsvorhaben

ausgesetzt.“ Aktuelles dazu stets unter http://www.gfbf.de/

---

UN-Dekade der Biodiversität 2011–2020

Die Vereinten Nationen haben im Rahmen des UN-

Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) die

UN-Dekade der Biodiversität 2011–2020 ausgerufen. Ziele

sind Schutz der biologischen Vielfalt, ihrer nachhaltigen

Nutzung und des Zugangs zu genetischen Ressourcen

sowie ein gerechter Ausgleich der Vorteile, die sich aus

dieser Nutzung ergeben. Weltweit sind Staaten, aber auch

private Akteure gefordert, sich für die Natur und den Erhalt

der biologischen Vielfalt einzusetzen. Am 8. November

2011 eröffnete Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen

die UN-Dekade Biologische Vielfalt offiziell in Berlin.

http://www.nationalesforum-biologischevielfalt.de/ &

http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/

---

Untersuchung zum Arbeitsmarkt

für klassische Biologen

Fast 50 Prozent der Stellen, die sich ausdrücklich an

Biologen richten, sind befristet. Berufserfahrung spielt bei

der Einstellung klassischer Biologen nur eine

untergeordnete Rolle: Lediglich bei rund 15 Prozent der

Stellenangebote, die sich an die Allrounder unter den

Biologen richten, wird Berufserfahrung oder

Projekterfahrung als Voraussetzung angegeben, deutlich

weniger als dies bei andere Berufsgruppen der Fall ist.

Das ist ein Ergebnis der Untersuchung, die der

Informationsdienst Arbeitsmarkt Umweltschutz /

Naturwissenschaften in seiner aktuellen Ausgabe zum

Schwerpunktthema „Arbeitsmarkt für Biologen“ vorstellt.

Mehr zum Thema:

www.wila-arbeitsmarkt.de/biologen


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Mitteilungen

Mitteilungen anderer Gesellschaften & wissenschaftlicher Einrichtungen

Gemeinsame Pressemitteilung

Deutsche Ornithologen- Gesellschaft (DO-G) +

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA)

Agrarvögel stärker denn je gefährdet!

Wissenschaftler fordern besseren Schutz der

biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft

Keine andere Vogelartengruppe war in den letzten

Jahrzehnten in Deutschland von so starken und

anhaltenden Bestandsrückgängen betroffen wie die Vögel

der Agrarlandschaft. Hauptursache für den Artenrückgang

ist die Intensivierung in der Landwirtschaft, so Prof. Franz

Bairlein, Präsident der Deutschen Ornithologen-

Gesellschaft. Besonders dramatisch: Seit einigen Jahren

verschärft der Wegfall der EU-Flächenstilllegungen und

der zunehmende Energiepflanzenanbau diese

Entwicklung sprunghaft! Die derzeitigen politischen

Rahmenbedingungen geben kaum Hoffnung auf

Entspannung der Situation. Vor diesem Hintergrund

wenden sich die Deutsche Ornithologen- Gesellschaft

(DO-G) und der Dachverband Deutscher Avifaunisten

(DDA) mit einem Positionspapier an die Öffentlichkeit. Die

Mitglieder dieser Verbände stellen das wichtigste

Wissenschaftsgremium zur Vogelforschung und zum

Vogelschutz in Deutschland dar. Sie fordern die Politik zur

Umsetzung agrar- und umweltpolitischen Maßnahmen auf,

um umgehend eine Stabilisierung und Umkehr dieser

negativen Entwicklungen zu ermöglichen.

Mit der Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung

ging eine enorme Veränderung der Landschaft einher: Die

Vergrößerung der Schläge mit dem Verlust von Hecken,

Feldgehölzen und Kleingewässern, Vereinheitlichung der

Kulturen und oft fehlender Feldfruchtwechsel.

Pflanzenschutzmittel verdrängen Wildkräuter und damit

Insektenlebensraum. Mahd- und Erntezyklen haben sich

verkürzt, Grünland wurde entwässert und teilweise

umgebrochen, Stilllegungsflächen sind aus der Landschaft

verschwunden. Der anhaltende Bestandsrückgang von

Uferschnepfe, Kiebitz, Braunkehlchen bis hin zur

Feldlerche, die als Bioindikatoren den Zustand der Natur

und Umwelt charakterisieren, verdeutlicht den Verlust an

Biodiversität in der Agrarlandschaft. Das vorliegende

Positionspapier zeigt die dringend erforderlichen

Sofortmaßnahmen zum Erhalt der Feldvögel auf und

wendet sich damit vor allem an Verantwortliche und

Entscheidungsträger in der Politik. Die Stellungnahme

verdeutlicht, dass wir uns durch die jüngste Entwicklung

im Zusammenhang mit dem verstärkten Energiepflanzen-

Anbau beschleunigt von dem politisch vereinbarten Ziel

entfernen, den Rückgang der biologischen Vielfalt zu

stoppen. Die Förderung regenerativer Energien und der

Schutz der biologischen Vielfalt geraten zunehmend in

Konflikt miteinander.

V.i.S.d.P. Dr. Krista Dziewiaty, krista.dziewiaty@t-online.de

Positionspapier und weitere Informationen zum Thema

unter: http://www.do-g.de/

---

25

Pressemitteilungen aus der

Zoologischen Staatssammlung München

2011 Pew Fellowship in Marine Conservation an

Wissenschaftlerin Vreni Häussermann in Chile

vergeben Forschungsprojekt: Meeresschutzgebiete in

Patagonien

Dr. Vreni Häussermann, wissenschaftliche Direktorin der

Huinay Field Station in der Comau Fjord im chilenischen

Patagonien, erhielt die 2011 Pew Fellowship in Marine

Conservation. Vreni Häussermann ist bisher erst die 2.

Deutsche, die diesen renommierten Preis erhält. Ihr

Projekt wird die reiche Artenvielfalt in der chilenischen

Fjordregion untersuchen und statistische Methoden und

andere Hilfsmittel zur Ermittlung biologisch

schutzrelevanter Gebiete anwenden.

Das Pew Fellowship in Marine Conservation ist ein

renommiertes Programm, das Stipendiaten USD 150.000

für ein dreijähriges wissenschaftliches Forschungs- oder

Naturschutzprojekt zur Verfügung stellt. Die Zielsetzung

des Projekts besteht darin, sich mit kritischen

Herausforderungen auseinandersetzen, die unsere

Ozeane bedrohen. Dr. Häussermann wird das Fellowship

dafür einsetzen, sich auf die Daten zu konzentrieren, die

zur Bildung eines Netzwerks von Meeresschutzgebieten

erforderlich sind, um die einzigartigen Meeresökosysteme

in Süd-Chile zu schützen. Ihr Stipendium soll dazu

beitragen, ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten zu

schaffen, um die Arten des Gebiets zu erforschen und zu

erfassen, und die Region vor einer weiteren Degradation

ihrer Ökosysteme zu schützen. Die chilenische

Fjordregion – ein Gebiet mit einer Küstenlinie von über

80.000 Kilometern – ist die ausgedehnteste Fjordregion

der Welt.

Dr. Häussermann erhielt ihr Diplom in Biologie an der

Ludwig-Maximilians-Universität in München, Deutschland,

und promovierte dort im Jahr 2004 in mariner Zoologie.

Die Laboruntersuchungen für ihre Doktorarbeit wurden an

der Zoologischen Staatssammlung München und an der

University of Kansas durchgeführt. Im Jahr 2005 gewann

sie den international ausgeschriebenen Hintelmann-

Wissenschafts-Preis für Zoologische Systematik. Sie war

die Organisatorin und Hauptherausgeberin des Buchs

Marine Benthic Fauna of Chilean Patagonia, des ersten

umfassenden Bestimmungsführers für am Meeresboden

lebende Organismen in der Fjordregion.


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Spektakulärer Fund aus der Tiefsee: Neue Haiart entdeckt

und wissenschaftlich beschrieben

Dr. Nicolas Straube, Nachwuchswissenschaftler an der

Zoologischen Staatssammlung München (ZSM), identifizierte

mithilfe von Genanalysen und einer Reihe von morphologischen

Merkmalen eine bisher unbekannte Tiefseehaiart.

Unter dem wissenschaftlichen Namen Etmopterus viator wurde

die neue Art nun in Kooperation mit Kollegen an der Zoologischen

Staatssammlung München, dem Naturkundlichen Museums Paris

und der Universität Wien beschrieben. Die dunkelbraunen bis

schwarzen Haie erreichen eine maximale Länge von etwa 60 cm

und ernähren sich hauptsächlich von anderen Tiefseebewohnern

wie Kalmaren und Knochenfischen. Wie der Familienname andeutet,

können Laternenhaie Licht erzeugen. Die genaue Bedeutung

ihrer Leuchtorgane wird noch erforscht. Man nimmt an, dass

das bauchseitig erzeugte schwach glimmende blaue oder grüne

Licht, von unten gegen die helle Wasseroberfläche betrachtet, der

Auflösung der Körperkonturen und damit der Tarnung dient. Markantere

Lichtmuster an den Flanken dienen hingegen wohl eher

der Kommunikation zwischen Artgenossen.

Ein Novum bei Etmopterus viator ist die extrem weite Verbreitung

dieser Art in der gesamten polnahen Südhemisphäre. Laternenhaie

gelten als schlechte Schwimmer, die nur kurze Distanzen zurücklegen.

Um die weite Verbreitung zu erklären, vermuten die

Wissenschaftler eine indirekte Verbreitung der Tiere beispielsweise

über den sogenannten Zirkumpolarstrom und nehmen mit der

Wahl des Artnamens (viator heisst „der Reisende“) Bezug auf

diese Besonderheit.

Straube N., Duhamel, G., Gasco N, Kriwet J & Schliewen UK

(2011) Description of a new deep-sea Lantern Shark Etmopterus

viator sp. nov. (Squaliformes: Etmopteridae) from the Southern

Hemisphere. In: The Kerguelen Plateau: marine ecosystems and

fisheries G Duhamel & D Welsford D eds.), Société Francaise

d`Ichthyologie, pp 137-150

---

Neues Institut für

Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

stellt den Bereich Wildtierforschung neu auf und erweitert

zugleich ihr Forschungsspektrum: Künftig arbeiten TiHo-

Wissenschaftler auch an marinen Säugern, wie beispielsweise

Seehunden oder Schweinswalen. Heimische, terrestrische

Wildtiere, wie Wildschweine, Rebhühner oder

Wildkatzen, stehen an der TiHo seit langem im Fokus,

jetzt kommen die marinen Säuger hinzu. Um diese beiden

Forschungsbereiche zusammenzuführen, hat die Stiftung

Tierärztliche Hochschule Hannover ein neues Institut mit

dem Namen „Institut für Terrestrische und Aquatische

Wildtierforschung“ gegründet, das von Privatdozentin Dr.

Ursula Siebert geleitet wird. Die Arbeit an marinen Säugern

wird in einer neuen Außenstelle der TiHo in Büsum

im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein erfolgen.

http://idw-online.de/de/news448025

Mitteilungen

26

Leben und Werk des Forschers Karl Ernst von Baer

wissenschaftshistorisches Projekt der

Universität Jena

Pressemitteilung http://idw-online.de/de/news437386

Er galt als „Alexander von Humboldt des Nordens“: Karl

Ernst von Baer. Der Deutschbalte von Baer (1792-1876)

entdeckte 1827 das menschliche Ei – von Eizelle wurde

erst später gesprochen – und gehörte zu den Pionieren

der Embryologie. Seine Erkenntnis von der „Chorda dorsalis“

als grundlegendem, homologisierbaren Merkmal aller

Wirbeltiere hat bis heute Bestand.

Nun rückt Karl Ernst von Baer in den Fokus des Biologiedidaktikers

Prof. Dr. Uwe Hoßfeld. Gemeinsam mit dem

Zoologen Prof. Dr. Lennart Olsson untersucht Hoßfeld Leben

und Werk von Baers. Die beiden Wissenschaftler von

der Friedrich-Schiller-Universität Jena interessiert besonders,

wie sich von Baers Forschungen in die Vorgeschichte

von „Evo-Devo“ einreihen. Dieses relativ neue Fach –

abgeleitet von evolution-development – verknüpft die Embryologie,

die Molekularbiologie und die Paläontologie auf

der Basis einer innovativen Methodologie mit der Evolutionsbiologie.

„Von Baer war Vorläufer Darwins und Haeckels“,

sagt Uwe Hoßfeld. Der aus dem Örtchen Piep

stammende Baer, der in Reval (heute Tallinn in Estland)

Medizin studierte, verkörpere wie kein zweiter die östliche

Linie der evolutionären Entwicklungsbiologie, ergänzt

Lennart Olsson. Von Baer habe in Königsberg gelehrt und

später in St. Petersburg gewirkt. Glücklicherweise gebe es

viel unbearbeitetes Material zu sichten, vor allem im von-

Baer-Museum im estnischen Tartu.

Die DFG unterstützt das wissenschaftshistorische Projekt der

Universität Jena mit rund 100.000 Euro

---

Consortium of European Taxonomic Facilities

(CETAF)

Die Mitglieder des Consortium of European Taxonomic

Facilities (CETAF) unter dem Vorsitz von Dr. Christoph

Häuser vom Museum für Naturkunde Berlin, wollen mit der

Etablierung eines eigenen Sekretariats die Förderung naturhistorischer

Sammlungen, Öffentlichkeitsarbeit und wissenschaftliche

Zusammenarbeit vorantreiben. Ziel ist die

Förderung wissenschaftlicher Forschung auf den Gebieten

der biologischen Systematik, Paläontologie und Mineralogie,

die Verbesserung der Sichtbarkeit und Zugänglichkeit

wissenschaftlicher Sammlungen und wissenschaftlicher

Expertise der CETAF Institutionen, die Unterstützung von

Partnerschaften vor allem im Hinblick auf gemeinsame

Projekte und die Entwicklung einer gemeinsamen Stimme

für Taxonomie und Systematik in Europa. Naturhistorischen

Sammlungen kommt generell eine Schlüsselrolle in

der Biodiveritätsforschung und den Geowissenschaften

zu. Die 29 CETAF Institutionen beherbergen mehrere Hundert

Millionen wissenschaftliche Sammlungsobjekte. Naturhistorische

Museen spielen unter anderem eine zentrale Rolle bei der Volksbildung,

der Erhaltung einmaligen Kulturgutes und bei der Einhaltung

und Erfüllung der Verpflichtungen Europäischer und internationaler

Umweltvereinbarungen und –initiativen, so z.B. die Convention

on Biological Diversity (CBD), und die Global Biodiversity

Information Facility (GBIF).

Mehr zum Thema unter: http://www.cetaf.org/


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

International MSc/PhD/MD-PhD Program /

International Max-Planck-Research School

Neurosciences at the University of Göttingen

The international Master/PhD/MD-PhD Program Neuroscience is

conducted jointly by the Georg August University Göttingen, the

Max Planck Institutes for Biophysical Chemistry, Experimental

Medicine, and Dynamics and Self-Organization, the German

Primate Centre, and the European Neuroscience Institute

Göttingen. The intensive research-oriented program gives a

comprehensive overview in all major fields of the neurosciences

including molecular and cellular neurophysiology, neuroanatomy,

neurobiophysics, neuroendocrinology, neuropharmacology,

developmental neurobiology, behavioral neurobiology, clinical and

theoretical neurosciences and bioinformatics.

This research-oriented program, taught in English, is open to

students who hold a BSc degree (or equivalent) in the biological

or natural sciences, medicine, or related fields. All students enrol

into the one year MSc phase of the integrated MSc/PhD program.

Excellent results in the MSc exams after the 1 st year allow for

direct admission to a 3 year doctoral project in one of the member

research groups (‘fast track’). After successful completion of the

dissertation either the PhD or Dr. rer. nat. degree is awarded.

Students who completed Medical School before entering the

program may apply for an MD-PhD degree. Alternatively after the

first year, students can continue with a 6 month thesis, leading to

an MSc degree. Fully funded fellowships are available for both

the MSc and doctoral phases of the program.

The Neuroscience Program has received several prices and

awards (e.g. 2004: Prize for excellent academic support of foreign

students from the German Federal Minister for Foreign Affairs;

2006: Top 10 International Masters Degree Courses Made in

Germany awarded by the Stifterverband für die Deutsche

Wissenschaft and the German Academic Exchange Service,

DAAD). Since 2007 the Neuroscience program is integrated into

the newly established Göttingen Graduate School for

Neurosciences, Biophysics and Molecular Biosciences (GGNB:

http://www.ggnb.uni-goettingen.de) which is funded by federal

Excellence Initiative.

Entry requirement:

BSc degree in the natural sciences, medicine or related fields

Application deadline: 15. January each year

Start of the study program: October each year

Website: http://www.gpneuro.uni-goettingen.de

Contact: Prof. Dr. Michael Hörner

Georg August University Göttingen

Coordinator MSc/PhD Neuroscience Program

International Max Planck Research School

European Neuroscience Institute ENI

Grisebachstraße 5

37077 Göttingen, Germany

phone: +49-551-39-12307 /-91244

fax : +49-551-39-12308

Mitteilungen

Studium

27

Neuer Bachelorstudiengang

Molekularbiologie

an der Universität Bielefeld, Fakultät Biologie

Warum geht ein Hefeteig auf? Was unterscheidet eine Hautzelle,

die vor UV-Strahlung schützt, von einer Leberzelle, die Gifte

abbaut? Alltagsfragen, die es in sich haben! Antworten finden

sich in Vorgängen auf molekularer Ebene. Molekularbiologie

beschäftigt sich mit dem Verständnis von Genen und Proteinen,

mit der Verarbeitung und Weitergabe von Informationen in

Lebewesen und den molekularen Erklärungen für biologische

Vorgänge. Sie ist die Basis für zahlreiche Anwendungen in der

Biotechnologie, Gentechnik oder Biomedizin und aus keinem

Bereich der Lebenswissenschaften mehr wegzudenken.

Wer sich für ein Studium der Molekularbiologie entscheidet, der

ist in Bielefeld bestens aufgehoben: Der Studiengang bietet eine

umfassende biologische Ausbildung in Theorie und Praxis und

vermittelt zentrale Kompetenzen auf einem hochaktuellen

Forschungsgebiet. Das Studienangebot ist interdisziplinär

ausgerichtet und macht die Studierenden mit

naturwissenschaftlichen Grundlagen, statistischen Methoden und

Prinzipien der Bioinformatik vertraut. Insbesondere die

Verbindung von

Molekularbiologie und Datenanalyse bietet Absolventinnen und

Absolventen sehr gute Perspektiven. Mit gut ausgestatteten

Räumlichkeiten und Labors sowie mit modernen

Forschungsgeräten bestehen an der Fakultät für Biologie beste

Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium.

http://ekvv.uni-bielefeld.de/

blog/pressemitteilungen/entry/molekularbiologie_studieren_in_bielefeld_nr

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European Master of Science in Nematology

(EUMAINE)

Die Universität Bielefeld bietet in Kooperation mit Gent (Belgien),

Evora (Portugal) und Jaen (Spanien) auch im nächsten

Wintersemester 2012/13 den European Master of Science in

Nematology an. Europäer erhalten bei erfolgreicher Bewerbung

ein Stipendium von 750 Euro Pro Monat für 2 Jahre.

Bewerbungsschluss für WS 2012/13 ist 1. Februar 2012.

Genaue Angaben siehe http://www.eumaine.ugent.be/

The European Master of Science in Nematology (EUMAINE) is

one of the Erasmus Mundus Master courses. The EUMAINE

programme brings together some of the European leading

Universities and Research Institutes active in Nematology and is

offered by a network of 8 partners, consisting of 4 consortium

partners and 4 supporting or satellite partners. Ghent University is

the coordinating university.

The consortium partners are :

• Universiteit Gent, Belgium : coordinator

• Universität Bielefeld, Germany

• Universidade de Evora, Portugal

• Universidad de Jaén, Spain

The satellite partners are:

• Christian-Albrechts Universität, Kiel, Germany

• Katholieke Universiteit Leuven, Belgium

• James Hutton Institute, Invergowrie, Dundee, UK

• Wageningen Universiteit , The Netherlands

• Plant Protection Service, Wageningen, The

Netherlands

• Institute for Agriculture and Fisheries Research,

Merelbeke, Belgium


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Externe Preise und Ausschreibungen

Während ihrer 144. Jahresversammlung vom 29. September bis 4.

Oktober 2011 in Potsdam hat die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft

e. V. zwei Preise für wissenschaftliche Leistungen vergeben.

Der Hans Löhrl-Preis 2011 ging an Herrn Priv. Doz. Dr.

Hinrich Martin Schaefer für seine Untersuchungen zu

Verhalten und ökologischen Interaktionen fruchtfressender

Vögel. Die Fülle seiner Arbeiten zu diesem Themenkreis ist

eindrucksvoll. Zwei Schwerpunkte lassen sich erkennen,

einerseits die Mechanismen und ökologischen

Randbedingungen optischer Signale der Pflanzen und

andererseits die Rolle der Inhaltsstoffe von Früchten. Beide

Aspekte hängen zusammen und Martin Schaefer integriert sie

unter evolutionären Gesichtspunkten. Den vorläufigen

Abschluss zu diesem Thema bildet ein Buch über die

allgemeine Problematik der Kommunikation zwischen Tieren

und Pflanzen. Herr Schaefer gewann seine Erkenntnisse

sowohl durch umfangreiche Beobachtungen und Experimente

im Freiland als auch durch Untersuchungen im Laboratorium

und er ist beherrscht die theoretischen Grundlagen seines

Arbeitsgebietes. Unter anderem konnte er zeigen, wie

Pflanzen ihre Früchte für Singvögel gut sichtbar machen und

dafür sekundäre Strukturen einsetzen und die Fähigkeit der

Singvögel ultraviolettes Licht zu sehen ausnutzen. Seine

Experimente klärten auch die unterschiedlichen Rollen

chromatischer und achromatischer Kontraste für die

Wahrnehmung der Vögel auf und lenkten die Aufmerksamkeit

der Fachwelt auf die Bedeutung der Anthocyane. In guter

ethologischer Manier untersuchte er auch die Rolle

angeborener und erworbener Informationen für die Wahl

bestimmter Früchte durch Vögel. Obwohl Vögel der

Ausgangspunkt seiner Arbeiten waren, hat Dr. Schaefer die

Perspektive auch auf weitere interessante Probleme der

Kommunikation zwischen Pflanzen und Tieren ausgedehnt

und beispielsweise neue Erkenntnisse zur funktionellen Rolle

der Herbstfärbung beigetragen. An dieser Stelle soll aber auch

sein Engagement für den Vogelschutz erwähnt werden, zu

dem er mit Forschungsarbeiten über hoch gefährdete

neotropische Arten beitrug.

Mitteilungen

IMPRS for Organismal Biology

28

Preise der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft 2011

Den Maria Koepcke-Preis 2011 der Fachgruppe „Ornithologische

Sammlungen“ der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft

erhielt Herr Dr. Dieter Thomas Tietze für seine sammlungsbasierte

Forschung zur Klärung evolutionsbiologischer und

ökologischer Fragen an Singvögeln, insbesondere an Baumläufern,

Baumsteigern und Tannenmeisen. Der besondere

Wert dieser Untersuchungen liegt in dem heute viel zu sehr

vernachlässigten ganzheitlichen Ansatz, der integrativen Betrachtung

einer breiten, d. h. möglichst vielseitigen Datengrundlage.

Herr Dr. Tietze kombiniert Freilanduntersuchungen

mit intensiver Arbeit in Forschungssammlungen. Er verbindet

dabei die klassischen Methoden der Museumsornithologie wie

Morphologie und Taxonomie mit modernen molekularen und

bioakustischen Analysen. Für seine Arbeit über die Baumläufer

der gesamten Gattung Certhia hat er weltweit Vogelsammlungen

aufgesucht und umfassende Messreihen morphologischer

Merkmale an Museumsbälgen erhoben. In einer Folgearbeit

der Baumläuferstudie schloss er die Stammsteiger, Gattung

Salpornis, in seine Untersuchungen mit ein. In seiner

jüngsten Tannenmeisenarbeit hat er wichtige Taxa anhand

von Alt-DNA-Sequenzierung aus Museumsbälgen der Phylogenie

hinzufügen können. Genetische Distanzen dienten neben

den morphometrischen Merkmalen und bioakustischen

Kennzeichen als Zeitmaß für den Fortschritt des Artbildungsprozesses

und damit der Unterscheidung, ob Populationen bereits

als Allospezies anzuerkennen sind oder noch als Unterarten

gelten müssen.

Näheres zu den Preisen der Deutschen Ornithologen-

Gesellschaft unter www.do-g.de/index.php?id=41

Prof. Dr. Franz Bairlein

Präsident der Ornithologischen Gesellschaft

Beide Preisträger sind Mitglieder der DZG.


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Preis zum Schutz wandernder Tierarten 2011

Pressemitteilung des Zoologischen Forschungsinstituts und

Museum Alexander Koenig. Vom 30.9.2011. Die britische

Biologin Dr. Lucy King ist die Gewinnerin des Thesis Awards

2011, einem internationalen Preis zum Schutz wandernder

Tierarten. Seit 2005 verleiht das Sekretariat wandernder wild

lebender Tierarten (UNEP/CMS) in Zusammenarbeit mit dem

Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) alle

drei Jahre diesen Preis. Die Jury, mit Experten aus Wissenschaft

und Naturschutzorganisationen, traf sich am 20. September im

Museum Koenig in Bonn, um unter den sehr interessanten

Arbeiten zur Biologie von Land- und Meeressäugetieren, Vögeln,

Reptilien und Fischen den Gewinner zu ermitteln. Lucy King

setzte sich mit ihrer in Kenia angefertigten Arbeit “Die

Wechselbeziehung zwischen dem Afrikanischen Elefanten

(Loxodonta africana africana) und der Afrikanischen Honigbiene

(Apis mellifera scutellata) und ihr Nutzen als potentielle

Elefantenabschreckung” gegen 60 andere Bewerber aus über 20

Ländern durch. Da Elefanten bei ihren Wanderungen oft Zäune

und Felder zerstören entstehen Konflikte mit den dort ansässigen

Bewohnern und Bauern. Dr. King hat jedoch herausgefunden,

dass das Summen von Bienen die Elefanten vertreibt. Durch die

Errichtung von Bienenstöcken könnten die Elefanten zukünftig

natürlich und kostengünstig auf Distanz gehalten und dadurch

weitere Konflikte vermieden werden. Neben Lucy King wurden

weitere drei Gewinner ermittelt, die sich ab jetzt als "CMS-

Laureaten" bezeichnen dürfen (Plätze 2-4). Franziska

Tanneberger hat die Habitatansprüche und das Brutverhalten des

Seggenrohrsängers in Pommern (Nordostdeutschland/

Nordwestpolen) untersucht, dessen Lebensraum durch

Landwirtschaft verdrängt wird. Grant Hopcraft konnte in seiner

Arbeit wichtige Erkenntnisse über die Wanderungsmuster

verschiedener Pflanzenfresser in der Serengeti gewinnen und

dadurch vorhersagen wie sich der Klimawandel auf diese

auswirkt. Christiane Trierweiler verfolgte über 30 Wiesenweihen

mittels Satelliten-Besenderungen bis in ihre Überwinterungsgebiete

in der Sahara. Das Preisgeld in Höhe von

10.000 Euro wird von Lufthansa gesponsert und im November

diesen Jahres anlässlich der 10. Vertragsstaatenkonferenz der

CMS in Norwegen an die Gewinnerin Dr. Lucy King übergeben.

Ansprechpartner: Dr. Klaus Riede k.riede.zfmk@uni-bonn.de

http://idw-online.de/pages/de/news?print=1&id=443701

---

Förderpreis des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) 2011

Dieser Preis wurde in 2011 ausnahmsweise zwei Mal vergeben,

an Martin Surbeck vom MPI für Evolutionäre Anthropologie in

Leipzig und an Stephanie Westendorff vom DPZ in Göttingen. Sie

erhalten jeweils 1000 Euro und ein sechsmonatiges Stipendium

für ihre herausragenden Forschungsarbeiten mit oder über nichtmenschliche

Primaten und können an einem Institut eigener Wahl

ein primatenbezogenes Forschungsprojekt durchführen. Die

Preisverleihung mit Vorträgen der Gewinner fand am 1.

November im Deutschen Primatenzentrum in Göttingen statt.

Mehr Informationen zum Thema:

http://www.dpz.gwdg.de/index.php?id=9

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Ausschreibung

REINHARD RIEGER-AWARD IN ZOOMORPHOLOGY

Der Reinhard Rieger Preis wurde in Andenken an den Zoologen

Reinhard Rieger (1943 - 2006) geschaffen. Der Preis wird jährlich

für hervorragende Arbeiten im Gebiet der Zoomorphologie

verliehen.

Mit diesem Preis sollen ausgezeichnete wissenschafltiche

Publikationen aus dem gesamten Spektrum funktioneller und

evolutionärer Morphologie aus dem Tierreich gewürdigt werden.

Mitteilungen

29

Der Preis wurde von Prof. Dr. Wilfried Westheide initiiert und wird

von den Verlagen John Wiley & Sons und Springer sowie vom Institut

für Zoologie der Universität Innsbruck gesponsert. Der Preis

ist mit 3000 $ dotiert und schliesst die Publikationskosten des

Manuskripts in einem der beiden Journale "Journal of Morphology"

bzw. "Zoomorphology" ein.

Für den für 2012 ausgelobten Preis wählt eine Jury den besten

Artikel unter allen Publikationen in diesen beiden Zeitschriften

aus, die zwischen Juli 2011 und Juni 2012 eingereicht oder

erschienen sind.

Ausschreibung unter:

http://www.uibk.ac.at/zoology/reinhard-rieger-award/

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Ausschreibung

Förderpreis des Deutschen Primatenzentrums

Der DPZ-Förderpreis wird jährlich an Nachwuchswissenschaftler

verliehen. Voraussetzung ist eine im letzten Jahr in Deutschland

abgeschlossene, herausragende Forschungsarbeit mit oder über

nicht-menschliche Primaten. Bewerben können sich

Nachwuchswissenschaftler verschiedener biologischer und

biomedizinischer Fachrichtungen, wenn nicht-menschliche

Primaten ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Arbeit sind. Dies

kann beispielsweise eine Verhaltensstudie im Freiland sein

ebenso wie ein Forschungsprojekt, um die grundlegenden

Funktionen des Gehirns zu verstehen oder der Versuch, einen

Impfstoff zu entwickeln. Bewerbungsmodalitäten und Fristen

unter:

http://www.dpz.eu/index.php?id=1026.

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Ausschreibung

Preis der Klaus Tschira Stiftung

Die Klaus Tschira Stiftung sucht junge Nachwuchswissenschaftler,

die exzellent forschen und anschaulich

schreiben. Der Klaus Tschira Preis für verständliche

Wissenschaft KlarText! wird vergeben in den Fächern Biologie,

Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und

Physik. Wenn Sie in einem dieser Fächer im Jahr 2011

promoviert wurden und ihre Forschungsergebnisse in einem

populärwissenschaftlichen Artikel beschreiben möchten – dann

bewerben Sie sich um den Klaus Tschira Preis für verständliche

Wissenschaft 2012. Die besten Artikel werden mit je 5.000 Euro

ausgezeichnet und in einer Sonderbeilage der Zeitschrift „bild der

wissenschaft“ veröffentlicht. Die besten Artikel werden mit je

5.000 Euro ausgezeichnet und in einer Sonderbeilage der

Zeitschrift bild der wissenschaft veröffentlicht.

Der Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft wird

jährlich ausgeschrieben. Bewerben können sich jeweils

Nachwuchswissenschaftler, die im Jahr zuvor promoviert wurden.

Einsendeschluss für den nächsten Wettbewerb ist der 29.

Februar 2012.

Ausschreibung und Teilnahmebedingungen unter:

http://www.klaus-tschira-preis.info/bewerbung.php

---

Ausschreibung

John Maynard Smith Prize

Every year the European Society for Evolutionary Biology

distinguishes an outstanding young evolutionary biologist with a

prize named after John Maynard Smith (1920 - 2004), eminent

scientist, great mentor, author of many books on evolution, and a

former President of ESEB.

The prize winner is expected to attend the ESEB congress (joint

with SSE and other societies) in Ottawa, Canada (6-10 July,


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

of a Junior Fellowship of generally 3 months at the Institute of Advanced

Study (Wissenschaftskolleg) in Berlin, Germany. Information

about the fellowship can be found under

http://www.eseb.org. Further Junior Fellows for the Wissenschaftskolleg

may be selected from the other applicants. For

more information on Junior Fellowships at the Wissenschaftskolleg

zu Berlin, or information on this institution, see

http://www.wiko-berlin.de/?&L=1 or contact Paul Schmid-Hempel,

ETH Zurich, Switzerland. Previous winners of the JMS Prize are

listed on the ESEB web site: www.eseb.org

Nomination:

The prize is open to any field of evolutionary biology. Candidates

for the prize may be nominated by a colleague or self-nominated;

the nomination must be accompanied by the candidate’s CV, a

list of publications (three best articles marked), a short description

of future research plans, two letters of reference (sent directly to

Anneli Hoikkala), and a letter from the candidate approving the

nomination. Candidates for the 2012 prize must have started their

PhD after January 1, 2005 (this is a change from the previous

rule).

The nominations should be sent by email to:

Hoikkala Anneli

Department of Biological and Environmental Sciences

P.O.Box 35, 40014 University of Jyvaskyla, Finland

Nominations should arrive no later than December 30, 2011.

---

Ausschreibung

Werner und Inge Grüter-Preis

für Wissenschaftsvermittlung 2012

Ausgezeichnet werden hervorragende Arbeiten auf naturwissenschaftlichen

Gebieten unter Bevorzugung von Evolution, Paläontologie,

Meeresbiologie, Botanik und Kosmologie, die das Ziel

haben, wissenschaftliche Ergebnisse über die Grenzen ihrer jeweiligen

Disziplinen hinaus einer breiteren Öffentlichkeit bekannt

zu machen. Der Preis ist dotiert mit € 10.000 und wird für Arbeiten

aus dem deutschen Sprachraum verliehen. Es sind Eigenbewerbungen

wie Vorschläge durch Dritte möglich. Besonders erwünscht

sind Bewerbungen jüngerer Wissenschaftler. Rein wis-

Überblick über die Publikationen in der DZG - eigenen „open

access“ Zeitschrift "Frontiers in Zoology". Im Jahr 2011 wurden

bisher insgesamt 29 Artikel publiziert, der offizielle Impact Factor

liegt bei 2,52.

Research

Control of social monogamy through aggression in a hermaphroditic

shrimp

Janine WY Wong, Nico K Michiels Frontiers in Zoology 2011, 8:30

(11 November 2011)

Abstract | Provisional PDF | Editor’s summary

Research

Does age matter in song bird vocal interactions? Results from

interactive playback experiments.

Sarah Kiefer, Constance Scharff, Silke Kipper Frontiers in Zoology

2011, 8:29 (9 November 2011)

Abstract | Provisional PDF | PubMed | Editor’s summary

Mitteilungen

Publikationen der DZG

http://www.frontiersinzoology.com/articles/browse.asp

senschaftliche Publikationen können nicht berücksichtigt werden.

Die Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen und Lebenslauf

in vierfacher Ausfertigung einzureichen. Entgegengenommen

werden Beiträge aller Formen wie z. B. Bücher, Artikel,

Hörfunk- und Fernsehbeiträge sowie im Internet. Über die Vergabe

des Preises entscheidet der Beirat der Stiftung, bestehend aus

Prof. Dr. med. Werner Grüter (Stifter und Vorsitz), Prof. Dr. rer.

nat. Reinhold Leinfelder (stellv. Vorsitz), Prof. Dr. rer. nat. Jürke

Grau, Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Haszprunar. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis 29. Februar

2012 an die: Werner und Inge Grüter-Stiftung c/o DSZ -

Maecenata Management GmbH Herzogstr. 60, 80803 München:

http://www.grueter-stiftung.de/bewerbung.html

---

Ausschreibung

Deutscher Studienpreis 2012 der Körber - Stiftung

Der Wettbewerb wird jedes Jahr ausgeschrieben und richtet sich

an Promovierte aller Fachrichtungen, die im Jahr 2011 eine exzellente

Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung

vorgelegt haben. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten

und zählt mit drei Spitzenpreisen von je 30.000

Euro zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen.

Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 1.

März 2012.

Der Wettbewerb soll junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

ermutigen, den gesellschaftlichen Wert ihrer Forschung

selbstbewusst zu vertreten und in die öffentliche Debatte einzubringen.

Mit dem Deutschen Studienpreis werden deshalb Nachwuchswissenschaftler

ausgezeichnet, die in ihrer Dissertation gesellschaftlich

relevante Themen bearbeitet und handfeste Ergebnisse

vorgelegt haben: innovative Verfahren oder Produkte, zukunftsweisende

Modelle für die Organisation des Gemeinwesens

oder sachkundige Orientierung in aktuellen gesellschaftlichen

Streitfragen.

Den aktuellen Ausschreibungsflyer können Sie als PDF-Datei

herunter laden:

http://www.koerber-stiftung.de/wissenschaft/deutscher-studienpreis.html

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Matthias Mayer (Leiter Bereich

Wissenschaft) Körber-Stiftung Deutscher Studienpreis

Kehrwieder 12 * 20457 Hamburg Telefon 040 80 81 92-143 E-

Mail dsp@koerber-stiftung.de * www.studienpreis.de

Research

Prior contest experience exerts a long-term influence on subsequent

winner and loser effects

Yi-Ting Lan, Yuying Hsu Frontiers in Zoology 2011, 8:28 (3 November

2011)

Abstract | Provisional PDF

Methodology

Easier detection of invertebrate "identification-key characters"

with light of different wavelengths

Marcel HM Koken, Jacques Grall Frontiers in Zoology 2011, 8:27

(31 October 2011)

Abstract | Provisional PDF | PubMed

Research

Prevalence of blood parasites in seabirds- a review

Petra Quillfeldt, Elena Arriero, Javier Martinez, Juan F Masello,

Santiago Merino Frontiers in Zoology 2011, 8:26 (31 October

2011)

Abstract | Provisional PDF | PubMed

30


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Debate

The taxonomist - an endangered race. A practical proposal for

its survival.

Heike Wagele, Annette Klussmann-Kolb, Michael Kuhlmann,

Gerhard Haszprunar, David Lindberg, Andre Koch, J.Wolfgang

Wagele Frontiers in Zoology 2011, 8:25 (26 October 2011)

Abstract | Provisional PDF | PubMed

Research

Maternal effects mediated by egg quality in the Yellow-legged

Gull Larus michahellis in relation to laying order and embryo

sex

Diego Rubolini, Maria Romano, Kristen J Navara, Filiz Karadas,

Roberto Ambrosini, Manuela Caprioli, Nicola Saino Frontiers in

Zoology 2011, 8:24 (19 October 2011)

Abstract | Provisional PDF | PubMed

Research

Sex-inducing effect of a hydrophilic fraction on reproductive

switching in the planarian Dugesia ryukyuensis (Seriata, Tricladida)

Kazuya Kobayashi, Motonori Hoshi Frontiers in Zoology 2011,

8:23 (17 October 2011)

Abstract | Provisional PDF | PubMed | Editor’s summary

Debate

Observing copepods through a genomic lens

James E Bron, Dagmar Frisch, Erica Goetze, Stewart C Johnson,

Carol Lee, Grace A Wyngaard Frontiers in Zoology 2011, 8:22 (20

September 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

Landmarks or panoramas: what do navigating ants attend to

for guidance?

Antoine Wystrach, Guy Beugnon, Ken Cheng Frontiers in Zoology

2011, 8:21 (27 August 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

Hybridization in East African swarm-raiding army ants

Daniel JC Kronauer, Marcell K Peters, Caspar Schöning, Jacobus

J Boomsma Frontiers in Zoology 2011, 8:20 (22 August 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

Structural aspects of leg-to-gonopod metamorphosis in male

helminthomorph millipedes (Diplopoda)

Leandro Drago, Giuseppe Fusco, Elena Garollo, Alessandro

Minelli Frontiers in Zoology 2011, 8:19 (22 August 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed | Editor’s summary

Research

The ultrastructure of book lung development in the bark

scorpion Centruroides gracilis (Scorpiones: Buthidae)

Roger D Farley Frontiers in Zoology 2011, 8:18 (27 July 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

Lophotrochozoan neuroanatomy: An analysis of the brain and

nervous system of Lineus viridis (Nemertea) using different

staining techniques

Patrick Beckers, Simone Faller, Rudi Loesel Frontiers in Zoology

2011, 8:17 (19 July 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

The high Andes, gene flow and a stable hybrid zone shape the

genetic structure of a wide-ranging South American parrot

Juan F Masello, Petra Quillfeldt, Gopi K Munimanda, Nadine

Klauke, Gernot Segelbacher, H Martin Schaefer, Mauricio Failla,

Maritza Cortés, Yoshan Moodley Frontiers in Zoology 2011, 8:16

(15 June 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

The embryonic development of the central American wandering

spider Cupiennius salei

Carsten Wolff, Maarten Hilbrant Frontiers in Zoology 2011, 8:15

(14 June 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Commentary

Ejecting chick cheats: a changing paradigm?

Tomáš Grim Frontiers in Zoology 2011, 8:14 (13 June 2011)

Mitteilungen

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

Workers dominate male production in the neotropical bumblebee

Bombus wilmattae (Hymenoptera: Apidae)

Anett Huth-Schwarz, Adolfo León, Rémy Vandame, Robin FA

Moritz, F Bernhard Kraus Frontiers in Zoology 2011, 8:13 (8 June

2011) Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

Comparative study on sound production in different Holocentridae

species

Eric Parmentier, Pierre Vandewalle, Christophe Brié, Laura Dinraths,

David Lecchini Frontiers in Zoology 2011, 8:12 (24 May

2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

Myoanatomy and serotonergic nervous system of the

ctenostome Hislopia malayensis: evolutionary trends in

bodyplan patterning of ectoprocta

Thomas Schwaha, Timothy S Wood, Andreas Wanninger Frontiers

in Zoology 2011, 8:11 (16 May 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

From the Western Alps across Central Europe: Postglacial

recolonisation of the tufa stream specialist Rhyacophila pubescens

(Insecta, Trichoptera)

Christine HM Engelhardt, Peter Haase, Steffen U Pauls Frontiers

in Zoology 2011, 8:10 (15 May 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

Genetic regulation of parasite infection: empirical evidence of

the functional significance of an IL4 gene SNP on nematode

infections in wild primates

Dagmar Clough, Peter M Kappeler, Lutz Walter Frontiers in Zoology

2011, 8:9 (18 April 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Review

Mitigating amphibian disease: strategies to maintain wild

populations and control chytridiomycosis

Douglas C Woodhams, Jaime Bosch, Cheryl J Briggs, Scott

Cashins, Leyla R Davis, Antje Lauer, Erin Muths, Robert

Puschendorf, Benedikt R Schmidt, Brandon Sheafor, Jamie Voyles

Frontiers in Zoology 2011, 8:8 (18 April 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

Restricted gene flow at the micro- and macro-geographical

scale in marble trout based on mtDNA and microsatellite

polymorphism

José M Pujolar, Alvise N Lucarda, Mauro Simonato, Tomaso

Patarnello Frontiers in Zoology 2011, 8:7 (14 April 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Research

Magnetic orientation of the Common Toad: establishing an

arena approach for adult anurans

Lukas Landler, Günter Gollmann Frontiers in Zoology 2011, 8:6

(21 March 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Debate

Insights from Zootaxa on potential trends in zoological taxonomic

activity

Elise Tancoigne, Cyprien Bole, Anne Sigogneau, Alain Dubois

Frontiers in Zoology 2011, 8:5 (18 March 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Review

Evolution of the axial system in craniates: morphology and

function of the perivertebral musculature

Nadja Schilling Frontiers in Zoology 2011, 8:4 (10 February 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Methodology

Stereoscopic motion analysis in densely packed clusters: 3D

analysis of the shimmering behaviour in Giant honey bees

Gerald Kastberger, Michael Maurer, Frank Weihmann, Matthias

Ruether, Thomas Hoetzl, Ilse Kranner, Horst Bischof Frontiers in

Zoology 2011, 8:3 (8 February 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

31


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Research

Integrative taxonomy: Combining morphological, molecular

and chemical data for species delineation in the parthenogenetic

Trhypochthonius tectorum complex (Acari, Oribatida,

Trhypochthoniidae)

Michael Heethoff, Michael Laumann, Gerd Weigmann, Günther

Raspotnig Frontiers in Zoology 2011, 8:2 (8 February 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Titelbild: Ardemidor-Papyrus

© R. Kinzelbach

ZOOLOGIE 2011

Mitteilungen

Research

Photoperiod as a proximate factor in control of seasonality in

the subtropical male Tree Sparrow, Passer montanus

Anand S Dixit, Namram S Singh Frontiers in Zoology 2011, 8:1 (11

January 2011)

Abstract | Full text | PDF | PubMed

Mitteilungen der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

Herausgeber:

Prof. Dr. Rudolf Alexander Steinbrecht, Seewiesen

(72 Seiten, 7 Euro zzgl. Porto und Versand

ISSN 0070-4342, Basilisken-Presse, Rangsdorf)

Bezugsquelle:

Geschäftsstelle der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

dzg@zi.biologie.uni-muenchen.de

Corneliusstrasse 12, D-80469 München

Für DZG-Mitglieder je 1 Exemplar gratis.

Buch-Neuerscheinungen von DZG - Mitgliedern

Eve-Marie Engels / Oliver Betz Heinz-R.

Köhler / Thomas Potthast (Hrsg.) Charles

Darwin und seine Bedeutung

für die Wissenschaften, Francke Verlag

2011, 291 Seiten €[D] 29,90/SFr 41,90 ISBN

978-3-8930-8415-9

Steps, Marco; Uwe Hoßfeld, Lennart

Olsson, Georg S. Levit & Michal Simunek

(2011): Wilhelm Roux's Archives of

Developmental Biology, 1894 - 2004. An

author index, introductory essays, and

classical papers. Studies in the History of

Sciences and Humanities, Vol. 24, 412 S.,

Praha: Verlag von Pavel Mervat, ISBN: 978-

80-87378-36-6

Simunek, M.; U. Hoßfeld, F. Thümmler & O.

Breidbach [eds.] (2011): THE MENDELIAN

DIOSKURI. Correspondence of Armin with

Erich von Tschermak- Seysenegg, 1898-

1951. Studies in the History of Sciences and

Humanities, Vol. 27, 259 S., Praha: Verlag

von Pavel Mervat, ISBN: 978-80-87378-67-0

Hoßfeld, U. (2011): Biologie und Politik. Die

Herkunft des Menschen. Landeszentrale für

politische Bildung Thüringen, Staatskanzlei,Erfurt,

102 S.,

ISBN: 978-3-937967-74-5

Das Buch kann kostenlos in der LZPol

Bildung in Erfurt erworben werden.

Kappeler, Peter. Verhaltensbiologie.

Springer-Lehrbuch . Verlag: Springer, Berlin,

3., korr. u. erg. Auflage,

ISBN-13: 9783642206528, erscheint

vermutlich im Nov. 2011. EUR 39.90

Nentwig, Wolfgang (Hrsg.) Unheimliche

Eroberer- Invasive Pflanzen und Tiere in

Europa. 1. Auflage 2011. 251 Seiten, rund

220 Farbabb., 24 Karten, CHF 53.90 / EUR

39.90 (D) / EUR 41.10 (A), ISBN 978-3-258-

07660-7;

Das Buch unheimliche Eroberer (Herausgegeben von Wolfgang

Nentwig) enthält sehr informative und schön bebilderte Beiträge

über 24 invasive Pflanzen- und Tierarten in Europa. Die 24 beteiligten

Autoren sind international anerkannte Fachleute auf dem

Gebiet der Invasionsbiologie. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre !

PD Dr. Jonathan Jeschke, LMU & TU München.

32


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Ohl, Michael 2 Kapitel in „Vom Amazonas

an die Ostfront - Der Expeditionsreisende

und Geograph Otto Schulz-Kampfhenkel

(1910-1989)“ Herausgegeben von: Sören

Flachowsky und Holger Stoecker, 2011, Böhlau

Verlag GmbH, Wien.:394 S. ISBN 978-3-

412-20765-6. Preis: € 44.90 [D] | € 46.20 [A]

Der Zoologe und Geograph Otto Schulz-

Kampfhenkel unternahm in den 1930er-

Jahren medienwirksam inszenierte

Expeditionen nach Afrika und an den Amazonas. Im "Dritten

Reich" avancierte er zum Südamerika-Experten der SS und deklarierte

die Eroberung der "letzten weißen Flecken" der Erde für

"Großdeutschland" als sein Lebensziel. Nach dem 2. Weltkrieg

produzierte er selbst populärwissenschaftliche Filme, unter anderem

über Karl von Frisch. Historiker, Ethnologen, Zoologen und

Medienwissenschaftler untersuchen diese bizarre Person und ihre

schillernde Karriere im Schnittfeld von Wissenschaft, Medien, Politik

und Militär.

Link zum Buch auf der Verlagshomepage:

http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-20765-6.html

Mitteilungen

Zoologische Nomenklatur

Schaefer, H. M. & G. Ruxton 2011: Plantanimal

communication. Oxford University

Press. ISBN 978.0-19-956359-3, paperback

274 Seiten, 45,99 €

Der Offizielle Deutsche Text der Internationalen Regeln für die Zoologische Nomenklatur ist weiterhin verfügbar. Er ist (mit finanzieller

Förderung seitens der DZG) erschienen als Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg (NF) 34, 232 S; Hamburg

2000. ISBN 978-3-931374-36-5; Preis € 29,00.

Die Regeln sind weiterhin langfristig verfügbar und zu beziehen bei: Verlag Goecke & Evers, Sportplatzweg 5, 75210 Keltern-Weiler.

Tel.: +49 – (0) 7236-7174, Fax – 7325; e-mail: books@insecta.de; http://www.goeckeevers.de/verlag/natvh.html

Diese Mitteilung ergeht wegen eines soeben erfolgten Verlagswechsels bei den Abhandlungen.

Jubiläumsband

Otto Kraus, Hamburg

Schönitzer, Klaus. 2011. Ein Leben für die Zoologie - Die Reisen und Forschungen des Johann Baptist Ritter

von Spix. ISBN: 978-3-86906-179-5; Allitera; 224 S., Paperback, € 19.90;

http://www.allitera.de/books.php?action=einzelansicht&ISBN=978-3-86906-179-5&pubhouse=Allitera

Im September erschien zeitnah zum 200 - jährigen Bestehen der Zoologischen Staatssammlung München

(ZSM) die erste Biographie über den Gründer der ZSM, den bayerischen Zoologen, Ritter von Spix. Johann

Baptist Ritter von Spix war der erste Konservator der damaligen Zoologisch-zootomischen Sammlungen der

Bayerischen Akademie in München und Ursprung der Zoologischen Staatssammlung München. In den Jahren

1817 bis 1820 unternahm er gemeinsam mit dem Botaniker Carl Friedrich Philip von Martius eine

aufsehenerregende und überaus erfolgreiche Expedition nach Brasilien. Die von Spix gesammelten Tiere sind

noch heute ein wertvoller und wichtiger Grundstock der Sammlungen der ZSM. Mehr zum Thema unter:

http://idw-online.de/de/news445035 & http://www.schoenitzer.de/Spix.html

Zeitschriften

Zoology in the Middle East - Peer-reviewed ISI Journal - Covered in the Science Citation Index (SCIE). Volume 52 (2011) of

"Zoology in the Middle East" was just published and is being sent to the subscribers of the journal during these days. If you wish to

obtain copies of these publications, please check for prices and other information the website http://www.kasparek-verlag.de/ZMEallgem.htm

The web site also contains the tables of content and abstracts of all previous issues of Zoology in the Middle East,

KASPAREK Verlag.

Journal of Marine Biology - Special Issue on Deep - Sea Benthos - Call for papers:

Guest Editors among others: Kai Horst George, kgeorge@senckenberg.de and

Nils Brenke, nbrenke@senckenberg.de, German Centre for Marine Biodiversity,

Research (DZMB), Südstrand 44, 26382 Wilhelmshaven,

For details see: downloads.hindawi.com/journals/jmb/si/dsb.pdf

http://www.hindawi.com

---

33


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Mitglieds – Beitragssätze

Die aktuell gültigen Jahres - Beitragssätze sind:

--------------------------------------------------------------

60 € Normalsatz

Mitgliederwerbung

Die DZG hat momentan 1701 Mitglieder. Das 2000.

Mitglied ist beitragsfrei - vielleicht ist das „Ihr“ neu

geworbenes Mitglied ? Werben Sie um neue Mitglieder!

Mitgliederverwaltung

reduzierte Beitragssätze

10 € (Studenten /

Mitglieder o. festes Einkommen)

20 € (Promotionsstudenten)

25 € (Rentner, Pensionäre & Emeritierte)

Fälligkeitsdatum ist der 15. März eines Kalenderjahres.

Wenn Sie reduzierte Beiträge in Anspruch

nehmen wollen, wenden Sie sich bitte mit Ihrem Antrag

an die Geschäftsstelle.

Wenn Sie uns einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung

erteilen, wäre das eine große Hilfe. Bitte

denken Sie daran, dass die Post Sendungen oft nicht zustellt,

wenn sich Details in der Adresse geändert haben,

z.B. wenn das Institut einen neuen Namen bekommen

hat, obwohl das Gebäude noch am selben Ort steht! Wir

bitten Sie erneut: teilen Sie uns Ihre Änderungen Ihrer

Bankverbindung und Adresse möglichst zeitnah mit, um

kostspielige Rückläufer zu vermeiden.

Mitteilungen

Aus der Geschäftsstelle

Verstorbene

Anträge für Zuschüsse zu

Fortbildungsveranstaltungen

Die DZG fördert Veranstaltungen der Fachgruppen mit

bis zu 1000 € und weitere fachspezifische Fortbildungsveranstaltungen

mit bis max. 500 €. Anträge können

jederzeit bei der Geschäftsstelle eingereicht werden. Es

empfiehlt sich, dies rechtzeitig im Kalenderjahr zu tun, da

die jährlichen Fördermittel begrenzt sind. Das Formular

dazu finden Sie auf der Homepage:

http://www.dzg-ev.de/de/veranstaltungen/veranstaltungen.php

Webpage + email-Verteiler

Mit dem email-Verteiler der DZG sind ca. 1400 zoologisch

interessierte Personen zu erreichen. DZG-Miglieder können

die Möglichkeit nutzen, aktuelle Mitteilungen (aktuelle

Themen, Veranstaltungshinweise, Stellenausschreibungen,

Preise) kursieren zu lassen. Stellenanzeigen erreichen

weit mehr potentielle Interessenten auf der hochfrequentierten

Webseite der Stellenbörse der DZG online:

http://www.dzg-ev.de/de/stellenboerse/stellenboerse.php .

Auch aktuelle Informationen erreichen nicht nur DZG-

Mitglieder über den email-Verteiler sondern weit mehr

Interessierte unter der Rubrik „aktuelles“ auf der

Homepage http://www.dzg-ev.de/de/aktuelles/aktuelles.php.

Service für DZG-Mitglieder ist jedoch die unmittelbare

Benachrichtigung per email.

Anregungen und Beiträge sind jederzeit willkommen und

zu senden an die Geschäftsstelle:

Udzg@zi.biologie.uni-muenchen.de

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre

Sabine Gießler (sg)- Geschäftsstelle

Die DZG gedenkt Ihrer verstorbenen Mitglieder

Seit dem Aprilrundschreiben gemeldet wurden:

Prof. Dr. Norbert Elsner *11.10.1940 - 16.6.2011 † Göttingen

Prof. Dr. Elisabeth Kalko *10.04.1962 - 26.9.2011 † Ulm

Dr. Carlgeorg Stoffregen *19.10.1917 - 24.8.2011 † München

Frau Prof. Dr. Elisabeth Kalko war Mitglied im Beirat der DZG von 2006-2010

Einen Kurznachruf für sie verfassten Prof. Dr. Hans-Ulrich Schnitzler und Dr. Annette Denzinger

AG Bioakustik, Lehrstuhl Tierphysiologie, Universität Tübingen

ist abrufbar unter:

http://www.dzg-ev.de/de/internes/nachrufe/k/kalko2011.php

34


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Mitteilungen

Neumitglieder

Insgesamt 73 neue Mitglieder hat die DZG im Jahr 2011 bis heute dazu gewonnen. Wir begrüßen herzlich 60 Neumitglieder,

die seit dem Aprilrundschreiben dazu gekommen sind.

Aus Datenschutzgründen sind die Namen in der online-Version des Rundschreibens gelöscht.

Adressänderungen

Rückmeldungen haben wir von folgenden Mitgliedern:

Aus Datenschutzgründen sind die Namen in der online-Version des Rundschreibens gelöscht.

Bitte schicken Sie uns eine Nachricht, wenn sich auch Ihre Adresse geändert hat. Auch vermeintlich geringfügige Änderungen

in der Anschrift führen dazu, dass die Post nicht zugestellt wird! Leider! Darüber hinaus sind Poststellen in den

Instituten nicht mehr mit den Internas vertraut, so dass die Post von Ruheständlern und Ehemaligen kompromisslos als

unzustellbar zurückgeschickt wird.

Postrückläufer

Hier sind die letzten bekannten Anschriften der "Verschollenen"- Bitte helfen Sie uns und melden Sie uns die aktuelle

Adresse (inkl. Email-Adresse soweit bekannt) von

Dipl. Biol. Matthias Asher, Institut für Neuro- und

Verhaltensbiologie Abt. für Verhaltensbiologie Badestr. 9

48149 Münster

Dipl. Biol. Hans-Dieter Bast, Segelmacherweg 7 18109 Rostock

Dipl. Biol. Anais Bodson, Ruhr-Universität Bochum Allgemeine

Zoologie&Neurobiologie ND 6/33 Universitätsstr 150 44780

Bochum

Dr. Oliver Dick, Universität Heidelberg Neurobiologie Im

Neuenheimer Feld 364 69120 Heidelberg

Dr. Steffen Dillinger, Universität des Saarlandes Zoologie; Geb.

06 66041 Saarbrücken

Dr. Monika Donicht, Tengstr. 22 80798 München

Dr. Iris Eckert, Christian-Albrechts-Universität Institut für

Haustierkunde Olshausenstraße 40 24118 Kiel

Dr. Sierk Engels, Endenicher Strasse 70 53115 Bonn

Dipl. Biol. Stephan Gebhardt, Philipps-Universität Marburg FB

Biologie Karl-von-Frisch-Str 35032 Marburg

Dipl. Biol. Jörg Hartmann, Coerdestr. 46 48147 Münster

Prof. Dr. Rüdiger Hartmann, Biologie I/ Zoologie der Universität

Albertstraße 21 79104 Freiburg

Dr. Joachim Haupt, TU Berlin Fakultät VII Institut f. Ökologie

Franklinstr. 28/29 10587 Berlin

Prof. Dr. Klaus Hausen, Zoologisches Institut der Universität

Weyertal 119 50931 Köln

Dr. Marco Hensel, Zoologisches Institut & Museum Joh.-Seb.-

Bach-Str. 11 / 12 17489 Greifswald

Dr. Elke Holtkamp - Rötzler, Zoologisches Institut d. JWG -

Universität AK Magnetoneurobiologie Siesmayerstr. 70 60323

Frankfurt/M.

Dipl. Biol. Paul Kaetzke, Universität Bayreuth Lehrstuhl

Tierphysiologie Postfach 10 12 51 95412 Bayreuth

Dr. Cornelia Krause, Institut für spezielle Zoologie und

Evolutionsbiologie mit phyletischem Museum Erberstrasse 1

07743 Jena

Dr. Joachim Künkele, Universität Bielefeld Lehrstuhl für

Verhaltensforschung Postfach 10 01 31 33501 Bielefeld

Dipl. Biol. Meik Landsberger, Universität Bonn Institut f.

Neuroethologie & sensorische Ökologie Endenicher Allee 11-

13 53111 Bonn

35

Dipl. Biol. Alexander Liebschner, Ruhr-Universität Bochum

Allgemeine Zoologie&Neurobiologie ND 6/33 Universitätsstr

150 44780 Bochum

Dipl. Biol. Christina Lindner, Albert-Funk-Straße 56 59077

Hamm

Dr. Melanie Maniura, Zoologisches Institut Universität Köln AG

Prof Plickert Weyertal 119 50931 Köln

Dr. Helge Marquardt, Universität Hamburg Biozentrum Grindel

und Zoologisches Museum AG Neurophysiologie Martin-

Luther-King-Platz 3 20146 Hamburg

Dr. Stephan Michel, Laboratory for Neurophysiology Department

of Molecular Cell Biology LUMC, Postzone S5-P Postbus

9600 2300 RC Leiden Niederlande

Dr. Arne Möller, Universität Mainz Institut für Zoologie Abt. II

Müllerweg 6 55128 Mainz

Dipl. Biol. Andy Reuner, Universität Stuttgart Biologisches

Institut Zoologie Pfaffenwaldring 57 70569 Stuttgart

Dipl. Biol. Christian Reuter, Universität Bonn Zoologisches

Institut Abt. Morphologie und Systematik Poppelsdorfer

Schloß 53115 Bonn

Dr. Falko Roeding, Universität Hamburg Biocenter Grindel and

Zoological Museum Martin-Luther-King-Platz 3 20146

Hamburg

Dr. Stefan Rother, Krifteler Straße 76 60326 Frankfurt/M.

Dr. Stephanie Schmidt, Universität Leipzig Institut f. Biologie II

Molekulare Evolution & Systematik der Tiere Talstraße 33

04103 Leipzig

Dr. Ralf Seine, Universitäts-HNO-Klinik Joseph-Stelzmann-

Straße 9 50931 Köln

Dr. Barbara Siegmund, Universität Bonn Inst. für

Evolutionsbiologie und Ökologie An der Immenburg 1 53121

Bonn

Dr. Ismeni Walter, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und

Meeresforschung Biologische Anstalt Helgoland Postfach 180

27483 Helgoland

Dipl. Biol. Jörn Weßels, Phillips-Universität Marburg FB Biologie

/ Tierphysiologie Karl-von-Frisch-Str. 8 35037 Marburg


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Mitteilungen

Sonstiges

Wie auch in den vergangenen Jahren möchten wir Sie wieder auf die Verfügbarkeit des unter Naturwissenschaftlern sehr

geschätzten LifeSciences Kalenders hinweisen. Nunmehr bereits im 11. Jahr, wieder als Resultat eines Gemeinschaftsprojektes

zwischen Moosbaum und dem DuMont Kalenderverlag, entstand die Ausgabe 2012.

Der LifeSciences Kalender 2012 beinhaltet erneut 12 elektronenmikroskopische Aufnahmen aus dem Hause eye of

science, im Großformat 50 x 70 cm und in brillanter Druckqualität. Diesmal präsentieren sich u. a. die Oberfläche einer

Flügelschuppe des Schwalbenschwanz-Schmetterlings, ein Bärtierchen und die Facettenaugen einer Stechfliege in

phantastischer Detailtreue und Farbe.

Bestellungen aufgeben sowie die Motive betrachten, können Sie im Internet unter:

http://lifesciences-calendar.com/special/dzg

Der Preis beträgt regulär 29,95 Euro. Für die DZG gibt es einen Sonderpreis von jeweils nur 27,50 Euro pro Exemplar.

Der LifeSciences Kalender 2012 - exklusives Geschenk für biologiebegeisterte Freunde und Bekannte!

Anlagen zum 144. Rundschreiben

Flyer - Schweizerbart Science Publishers

Flyer - Royal Society

Druck: Druckerei Behr | Albrechtstr. 4 | 85298 Scheyern-Fernhag

36


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

Geschäftsstelle der DZG e.V.

Corneliusstr. 12

D-80469 München

Antrag auf Mitgliedschaft

Ich beantrage, als Mitglied in die Deutschen Zoologischen Gesellschaft aufgenommen zu werden. Beitragssätze

[ ] Normalsatz 60.- € / Jahr

[ ] reduziert a) Rentner, Pensionäre, Emeritierte # 25.- € / Jahr

[ ] b) Promotionsstudent (vorauss. Abschluss der Prom.: ) 20.- € / Jahr

[ ] c) Student * / Mitglied o. festes Einkommen # 10.- € / Jahr

[ ] bitte ankreuzen, wenn Sie auch Mitglied beim Verband deutscher Biologen

(VBIO) sind -

* für 2 Jahre, danach erlischt die Mitgliedschaft, bitte Kopie des Studentenausweises mitschicken

# auf Antrag

Titel:

Name:

e-mail:

Adresse + Telefon:

vorzugsweise Institut

Datum: Unterschrift

Bitte beachten Sie, dass ein "berufsbefähigendes akademisches Abschlussexamen" Voraussetzung für die

Mitgliedschaft in der DZG ist (Ausnahme studentische Mitgliedschaft). Bitte schicken Sie den ausgefüllten Antrag

inklusive der Unterschriften zweier Mitglieder der DZG als Bürgen und gegebenenfalls der Erlaubnis zum Einzug von

Lastschriften an die Geschäftsstelle der DZG. Die Mitgliedschaft verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn sie nicht

zum Jahresende gekündigt wird.

Geb.-Datum: ________________________

1. Bürge: ________________________________________

2. Bürge: __________________________________________

falls keine Bürgen erreichbar sind,

übernimmt der Vorstand die Bürgschaft auf Antrag

ggf. Fachgruppe, der Sie sich anschließen möchten:

Deutsche Zoologische Gesellschaft e.V.

Corneliusstr. 12

80469 München

Ich/wir ermächtige/n die DZG den jährlichen

Beitrag erstmals für 2011 bis auf Widerruf zu Lasten

meines/unseres Kontos in Deutschland einzuziehen.

Name Kreditinstitut: ...........................................................

Konto-Nr. ...........................................................

Bankleitzahl ...........................................................

................................................................................................

(Datum, Unterschrift Kontoinhaber )

Bankverbindung: Münchner Bank, Nr. 5014573, BLZ: 701 900 00,

Auslandsüberweisungen: IBAN: DE05 7019 0000 0005 0145 73, SWIFT (BIC): GENODEF1M01


– 144. DZG – Rundschreiben November 2011

17. – 19. 02.

2011

04. – 06. 03.

2011

14. – 15. 04.

2011

28. – 29. 07.

2011

08. – 09. 09.

2011

08. – 09. 09.

2001

09. – 12. 09.

2011

19. – 23. 09.

2011

26. – 30. 09.

2011

21. – 23. 10.

2011

02. – 04. 03

2012

23. – 24. 03

2012

Veranstaltungskalender der DZG 2011/2012

Veranstaltung Bezeichnung Organisation Ort Kontakt

Thementagung

Verhaltensbiologie

16. Graduiertentreffen FG

Evolutionsbiologie

Workshop

FG Entwicklungsbiologie

22. Neuro-Dowo-

Workshop

Workshop

FG Neurobiologie

Workshop

FG Physiologie (#)

104.

DZG-Jahrestagung

IZW Summerschool

Workshop

FG Morphologie

Graduiertenforum

FG Morphologie

17. Graduiertentreffen

FG Evolutionsbiologie

Graduiertentreffen FG

Zoologische Systematik

„Cooperation and conflict

resolution“

„Adaptive Strategies“

„Next Generation Sequencing and

Transcriptomics”

Neurobiologischer Doktoranden-

Workshop

Barbara König Zürich

Abteilungen Verhaltensforschung

und Evolutionsbiologie

Bielefeld

FG Entwicklungsbiologie Göttingen

Barbara König

www.ieu.uzh.ch/index.html

Alexandra Franzke, Tobias Krause

Barbara Caspers

http://www.bi.ku.dk/codices/dzg/grad16.htm

Michael Schoppmeier

mschoppm@biologie.uni-erlangen.de

Doktoranden, Institut für Zoologie Bonn neurodowo2011@uni-bonn.de

Satellitensymposium FG Neurobiologie Saarbrücken

Satellitensymposium FG Physiologie Saarbrücken

„Non-invasive Monitoring of

Hormones”

„Grundlagenkurs

Immunhistochemie und

Bildgebungsverfahren“

„Zoomorphologie2011: Fragen,

Wege, Perspektiven“

„Social information and

mate choice”

„ Beyond tree reconstruction –

applications for phylogenetic

trees”

Dozentinnen und Dozenten der

Zoologie/Physiologie (Neurobiologie)

Leibniz Institut für

Zoo und Wildtierbiologie

Saarbrücken

Berlin

FG Morphologie Greifswald

FG Morphologie München

FG Evolutionsbiologie Siegen

FG Zoologische Systematik Leipzig

Jacob Engelmann

jacob.engelmann@uni-bielefeld.de

Walter Stöcker

stoecker@uni-mainz.de

Uli Müller

mail@dzg2011.de

Martin Dehnhard

dehnhard@izw-berlin.de

Steffen Harzsch

steffen.harzsch@uni-greifswald.de

Martin Heß

http://www.dzg-morphologie.de/

Nina Kniel; Sabine Nöbel

Philip Schmitz; Arndt Wellbrock

Dr. Christoph Bleidorn

bleidorn@uni-leipzig.de


ABC

springer.de

Aktuelle Neuerscheinungen

NEU

NEU

NEU

AUFLAGE

Evolutionsbiologie

Moderne Themen für den Unterricht

D. Dreesmann, D. Graf, K. Witte (Hrsg.)

Die Evolutionsbiologie hat in den letzten Jahren viele neue

Erkenntnisse hervorgebracht und hat sich damit zur zentralen

Disziplin der Biowissenschaften entwickelt. Im Biologieunterricht

müssen deshalb neben Klassikern (Darwinfinken oder Archaeopteryx)

auch moderne Forschungsergebnisse vermittelt werden.

Aus diesem Grund haben 40 Fachleute aus Evolutionsforschung,

Biologie didaktik und Schulpraxis aktuelle und spannende

Themen der Evolutionsbiologie für den Unterricht aufbereitet.

Blattschneiderameisen – der perfekte Superorganismus

B. Hölldobler, E. O. Wilson

Die Blattschneiderameisen herrschen über Wälder, Wiesen und

Ackerland von Louisiana bis Patagonien. Das weltberühmte

Autorenduo Bert Hölldobler und Edward Wilson liefert in seinem

neuen Buch die detaillierteste und zuverlässigste Beschreibung

einer Ameisenspezies, die es je gab. Jede Blattschneider-Kolonie

umfasst fast fünf Millionen Arbeiterinnen, alles Töchter einer

einzigen Königin, die über ein Jahrzehnt leben kann. Ihr riesiges

Nest kann sich auf knapp 10 Meter ausdehnen und aus

Hunderten von Kammern bestehen. Das Buch wendet sich

sowohl an gebildete Laien als auch an ein wissenschaftliches

Publikum. Lassen Sie sich faszinieren von einer Gesellschaftsordnung,

die eine halbe Milliarde Jahre Evolution hinter sich hat!

Verhaltensbiologie

P. M. Kappeler

Fressen, Nicht-gefressen-Werden, Paarungspartner finden und

Junge erfolgreich aufziehen – diese grundlegenden Prinzipien

der Verhaltensbiologie werden in diesem erfolgreichen Lehrbuch

übersichtlich und anhand aktueller Beispiele klar und übersichtlich

dargestellt. Verhaltensbiologie als integrative Disziplin der

organismischen Biologie, Evolution des Verhaltens, Anpassung

von Verhaltensweisen: ökologische, soziale und strukturelle

Rahmenbedingungen, Verhaltensökologie, Soziobiologie und

Evolutionsbiologie sind die Schwerpunkte dieses Lehrbuchs. In

der Neuauflage ist das Kapitel zum Sozialverhalten erweitert und

einige eindrucksvolle Fotos gestalten das Buch noch attraktiver.

Zu den einzelnen Kapiteln werden an sprechende Unterrichtsmaterialien

für verschiedene Schulstufen angeboten.

Diese wurden so konzipiert, dass ihre Gültigkeit und Aktualität

möglichst lange gewährleistet bleibt.

2012. 542 S. 215 Abb. in Farbe. Geb.

ISBN 978-3-8274-2785-4

7 € (D) 29,95 | € (A) 30,79 | *sFr 37,50

Aus den Rezensionen 7 „Durch verständliche Erklärungen

und einen einfachen Sprachstil ist ein gut lesbares Buch

entstanden, das nicht nur informiert, sondern auch begeistert.

Das liegt zum großen Teil auch an den Grafiken und

hervorragenden Farbfotografien: Schon beim ersten Blättern

geben sie einen eindrucksvollen Blick ins Innere dieses

Ameisenstaates und machen Lust auf mehr.“

7 Deutschlandradio Kultur

2011. XVIII, 166 S. 56 Abb., 48 in Farbe. Geb.

ISBN 978-3-642-16704-1

7 € (D) 29,95 | € (A) 30,79 | *sFr 37,50

Aus den Rezensionen 7 „Die klare Gliederung sowie die in

jedem Kapitel vorhandenen Abbildungen, Übersichtsskizzen und

Zusammenfassungen kennzeichnen dieses gelungene Lehrbuch

... Insgesamt ist dem Autor ein spannend geschriebenes und

didaktisch sehr gutes Lehrbuch gelungen.“

7 Biologie in unserer Zeit zur vorhergehenden Auflage

3.Aufl. 2012. XIV, 641 S. 262 Abb. in Farbe.

(Springer-Lehrbuch) Geb.

ISBN 978-3-642-20652-8

7 € (D) 39,95 | € (A) 41,07 | *sFr 50,00

Bei Fragen oder Bestellung wenden Sie sich bitte an 7Springer Customer Service Center GmbH, Haberstr. 7, 69126 Heidelberg 7Telefon: +49 (0) 6221-345-4301 7Fax: +49 (0) 6221-345-4229

7Email: orders-hd-individuals@springer.com 7€ (D) sind gebundene Ladenpreise in Deutschland und enthalten 7% MwSt; € (A) sind gebundene Ladenpreise in Österreich und enthalten 10% MwSt.

Die mit * gekennzeichneten Preise für Bücher und die mit ** gekennzeichneten Preise für elektronische Produkte sind unverbindliche Preisempfehlungen und enthalten die landesübliche MwSt.

7Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Der neue

Purves Biologie

Purves Biologie

David Sadava et al., herausgegeben von Jürgen Markl

7 Standardlehrbuch in Neuauflage

7 Zum unschlagbaren Preis von € 69,95

7 Alle Teildisziplinen der Biologie

7 Exzellent bebildert und hochaktuell

Purves Biologie enthält die gesamte Biologie mit all ihren Teildisziplinen: klar verständlich, reich

illustriert und komplett vierfarbig! Die 10 Teile des Buches untergliedern die Biologie entsprechend

der Curricula an Universitäten. Ein Muss für Studierende der Biologie, die einen guten Einstieg in

das Studium und einen verlässlichen Begleiter an der Universität brauchen. Die Neuauflage wurde

durch Prof. Jürgen Markl (Universität Mainz) an die deutschsprachigen Studienverhältnisse

angepasst. Das Standardwerk zum unschlagbaren Preis von € 69,95!

FAZ zur vorhergehenden Auflage von Purves Biologie 7 Treuer Studienfreund – Ein kluges

Lehrbuch für Biologen. Auf rund 1500 Seiten ist der komplette Stoff des Grundstudiums sorgfältig

aufgearbeitet und didaktisch klug präsentiert. Die deutsche Ausgabe wurde gegenüber dem Original

an vielen Stellen erweitert, etwa durch kurze Essays am Ende eines Kapitels.

9. Aufl. 2011. 1888 S. 1280 Abb. Geb.

ISBN 978-3-8274-2650-5 7 € (D) 69,95 | € (A) 71,91 | *sFr 87,50

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Bei Fragen oder Bestellung wenden Sie sich bitte an 7Springer Customer Service Center GmbH, Haberstr. 7, 69126 Heidelberg 7Telefon: +49 (0) 6221-345-4301

7Fax: +49 (0) 6221-345-4229 7Email: orders-hd-individuals@springer.com 7€ (D) sind gebundene Ladenpreise in Deutschland und enthalten 7% MwSt;

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