120 EURO - Cinema, Kurbelkiste und Die Linse

cinema.muenster.de

120 EURO - Cinema, Kurbelkiste und Die Linse

Das Monatsprogramm für Oktober 2012 im Cinema Münster

„Geschichten für die Provinz!“ – Tage des Provinzfilms · Psycho, Film & Analyse

Es ist normal verschieden zu sein · Neues rumänisches Kino

Münstersches Filmgut · Kino Kaffeeklatsch · Filme Im queeren Kontext · Kurzfilme

Filme mit Johannes Hospiz · Gleis 22 · Upla e.V.

Birgit Minichmayr & Jürgen Vogel in: GNADE

Do 18. Oktober im Cinema: PrEMiErE

mit Jürgen Vogel und regisseur Matthias Glasner!

DIE LINSE wird unterstützt von der DIE LINSE e. V.

Cinema & Kurbelkiste Münster

www.dielinse.de · www.cinema-muenster.de

Das CINEma ist mitglied bei


ab Do 11. oktober im Cinema


Münster, 17. September 2012

Guten Tag!

Filme sind Reisen, die nicht erst im Kinosaal beginnen. Schon weit

vorher werden Ideen geformt, Budgets geplant und Menschen zusammengebracht,

die sich für etwas begeistern. Im Oktober bietet

das Cinema wieder eine Vielzahl von Möglichkeiten, das Enstehen

von Geschichten auf und vor der Leinwand mitzuerleben.

Jürgen Vogel findet in Matthias Glasners Drama GNADE an den

Rand des Eismeers, mit Joseph Wairimu geht es im besonderen

Film NAIROBI HALF LIFE in die kenianische Hauptstadt und Alice

Dwyer zieht mit Sack und Pack durch Dietrich Brüggemanns

Generationen-Komödie 3 ZIMMER/ KÜCHE/ BAD. Wir freuen uns

sehr, dass neben diesen drei wunderbaren Darstellern noch weitere

Kreative ihre Filme persönlich im Cinema vorstellen, denn im

Gespräch werden noch einmal ganz andere Facetten sichtbar. Ein

Blick in die Gästeliste lohnt also.

Zu den schon genannten „Reisefilmen“, die auch in ihren Bildern

das Weite suchen, gesellen sich Veranstaltungen, die direkt ins Innere

des Menschen blicken, wie die Musiker-Doku BETTER THAN

SOMETHING: JAY REATARD in Kooperation mit dem Gleis 22,

der Teddy-Award-Gewinner KEEP THE LIGHTS ON und die nach

einer Pause wiedereröffnete Reihe Psycho, Film und Analyse.

Wie Geschichten auf die Leinwand kommen, ist auch dieses Jahr

Thema der Tage des Provinzfilms mit dem Filmservice Münster.Land.

Hier kommen Neulinge und geübte Filmschaffende zusammen,

um Erfahrungen auszutauschen und Wege zu finden,

ihre Stoffe umzusetzen. Ein Symposium, Gesprächsrunden und

die Arbeit mit exemplarischen Beispielen geben Einblicke in die

Entwicklung und Förderung von Drehbüchern.

Viele Gründe also, um den Schritt vor die Haustür und hinein ins

Cinema zu machen, eigene Träume zu verwirklichen oder sich von

anderen inspirieren zu lassen, während über Münsters Schlossplatz

die Herbstsonne lacht.

Anregende Begegnungen wünscht Fabian Hagemeier

Das neue Linse-Heft erscheint voraussichtlich am freitag, den 26. Oktober.

Oktober Zweitausenzwölf + DIE LINSE

Wir begrüßen

Im Cinema zu Gast

Sa 6.10. • 21:00 Uhr > s. s. 19

Regisseur Dietrich Brüggemann

und die schauspielerinnen Alice

Dwyer, Anna Brüggemann (auch

Drehbuch) und Katharina spiering

zu 3 ZimmeR/ KücHe/ BAD

Mo 15.10. • 20:00 Uhr > s. s. 13

Regisseur David „tosh“ Gitonga

und Hauptdarsteller Joseph

Wairimu zu nAiROBi HALf Life

Do 18.10. • 20:45 Uhr > s. s. 21

Regisseur matthias Glasner und

Jürgen Vogel zu GnADe

So 21.10. • 18:00 Uhr > s.S. 24

Regisseur Jan Ole Gerster und

evt. weitere Gäste zu OH BOy

Fr 26.10. • 19:00 Uhr > s.s. 7

Regisseur Anil Kunnel zu

PixeLscHAtten

Fr 26.10. • 20:45 Uhr > s.s. 8

Regisseur Detlef muckel

zu ROsA & mARie

3


ab Do 18. oktober im Cinema

Do 18. oktober: Premiere mit Jürgen Vogel und regisseur matthias Glasner!

4 DIE LINSE +

September Zweitausendzwölf


Filme alphabetisch

Filmreihen / Rubriken

ABHAUN! – Kurzfilmprogramm 14

3 ZIMMER/ KÜCHE/ BAD 19

UN AMOUR DE JEUNESSE [� franz.OmU] 22

AURORA [rumän.OmU] 17

BERG FIDEL

BETTHER THAN SOMETHING:

25

JAY REATARD [� engl.OF] 14

DICHTER UND KÄMPFER 15

DJANGO 9

EHRENMEDAILLE [� rumän.OmU] 17

DER FLUSS WAR EINST EIN MENSCH 25

GNADE 21

KAREN WEINT IM BUS [� span.OmU] 16

KEEP THE LIGHTS ON [� engl.OmU] 23

THE KING‘S SPEECH 11

DIE KUNST, SICH DIE SCHUHE ZU BINDEN 11

NAIROBI HALF LIFE [� swah./kikuyu./ � engl.OmU] 13

NOKAN – Die Kunst des Ausklangs 10

OH BOY 24

PIXELSCHATTEN 7

ROSA & MARIE

SPEED –

7

AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT 25

TABU – ES IST DIE SEELE EIN FREMDES AUF ERDEN 12

VOICES OF TRANSITION 12

DIE WAND 20

DAS WEISSE RAUSCHEN 10

IMPRESSUM:

Herausgeber: „Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit e.V. –

Die Linse“ in Zusammenarbeit mit dem Programmkino Cinema,

Warendorfer Straße 47 · 48145 Münster

www.cinema-muenster.de www.cinema-muenster.de · Kinokasse (0251) 30.30.0

Büro (0251) 30.30.7 · Fax (0251) 30.30.8 · Email: info@dielinse.de

Bankverbindung: Kto.-Nr. 8384800 · Sozialbank Köln

(BLZ 370 205

00) Steuer-Nr. Steuer-Nr. DE234299793

Der Verein ist Mitglied im „Bundesverband kommunale Filmarbeit“

Redaktion: Thomas Behm (v.i.S.d.P.), Muneeb Akhtar, Fabian Hagemeier,

David Kluge, Holger Lüsch, Jens Schneiderheinze

Layout: David Kluge · Druck: Bitter & Loose, Greven

Oktober Zweitausendzwölf

„Geschichten für die Provinz!“ –

Tage des Provinzfilms 6ff

PIXELSCHATTEN 7

ROSA & MARIE 8

Die Linse zeigt (mit …)

Psycho, Film & Analyse: DJANGO 9

Es ist normal verschieden zu sein:

DAS WEISSE RAUSCHEN 10

Johannes Hospiz:

NOKAN – Die Kunst des Ausklangs 10

Kino Kaffeeklatsch:

DIE KUNST, SICH DIE SCHUHE ZU BINDEN 11

Kurzfilme: ABHAUN! 14

Gleis 22: BETTHER THAN SOMETHING:

JAY REATARD [� engl.OF] 14

Upla e.V.: KAREN WEINT IM BUS [� span.OmU] 16

Reden und nicht

THE KING‘S SPEECH 11

DICHTER UND KÄMPFER 15

Münstersches Filmgut

PIXELSCHATTEN 7

Neues rumänisches Kino

AURORA [� rumän.OmU] 17

EHRENMEDAILLE [� rumän.OmU] 17

Im queeren Kontext

KEEP THE LIGHTS ON [� engl.OmU] 23

Das Cinema zeigt:

Neue Filme 19-24

Weiterhin & Demnächst 25

Kurzfilm im Cinema 1 26

Kino für Kinder 26

+ DIE LINSE 5


„Geschichten für die Provinz!“ – Tage des Provinzfilms 2012

Fr 26. und Sa 27. Oktober 2012

Am Anfang steht das Wort. Auch und gerade

beim Film. Denn ohne gutes Drehbuch gibt es

keinen guten Film. Oder, wie eine alte Branchenweisheit

prophezeit: „Aus einem guten

Drehbuch kann zwar immer noch ein schlechter

Film werden, aus einem schlechten Drehbuch

aber niemals mehr ein guter Film.“ Aber

wie kriegt man/frau das hin, ein gutes Drehbuch?

Und wer unterstützt einen dabei? Wie

wird aus dem Drehbuch schließlich ein Film?

Drängende Fragen vor allem für junge Autorinnen

und Autoren. Deshalb steht bei den „Tagen

des Provinzfilms“ von Filmservice Münster.

Land und Cinema/Die Linse in diesem Jahr das

Thema Drehbuch- und Filmförderung im Mittelpunkt.

Neben einem Symposium zur Drehbuchförderung

in all ihren Facetten und einer

Gesprächsrunde zum Thema „Es geht auch

ohne?! – Möglichkeiten und Grenzen der Filmförderung“

im Orangenen Provinz-Salon stehen

zwei Filmvorführungen (PixElschATTEN

und ROsA & MARiE) und eine Werkstatt „stoffentwicklung

– Wie wird aus meiner idee ein

Drehbuch?“ auf dem Programm.

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DIE LINSE

„Geschichten für die Provinz“ –

Drehbuchseminar für Kinder ab acht Jahren

Auf dem KinderFilmFest Münster bieten Kinderfilmfest,

Filmservice Münster.Land und Cinema unter

dem Titel „Geschichten für die Provinz“ dieses

Drehbuchseminar an. Die Kinderbuchautorin Usch

Luhn nimmt zusammen mit den Kindern den Film

Flussfahrt mit Huhn und seine Romanvorlage genau

unter die lupe. Die Kids lernen, wie man eine

Geschichte für ein Drehbuch schreibt und wie daraus

ein Film wird. Teilnehmen können 12 Kinder.

Usch luhn unterrichtet an einer Filmschule, schreibt

eigene Filmdrehbücher und hat sich mittlerweile

über fünfzig Kinder- und Jugendbücher ausgedacht,

die sie am allerliebsten auf ihren leserreisen vorliest.

Außerdem unterrichtet sie Dramaturgie und Produktion

an der Fachhochschule für Design in Dortmund.

Sa 20. Oktober • 11:00 bis 14:00 Uhr

im Schloßtheater, Kanonierplatz

Anmeldungen unter info@kinderfilmfest-muenster.de

und ab Sonntag, dem 14. Oktober, direkt im Schloßtheater

EINTrITTSPrEISE

Fr 26. Oktober: Symposium: 10 Euro, erm. 8 Euro

Abendessen: 15 Euro • Ein Film: 7,50 Euro, erm.6 Euro

Beide Filme: 12 Euro / erm. 8,60 Euro • Orangener

Provinz-Salon: Eintritt frei • Alle Veranstaltungen im

Paket inklusive Abendessen: 30 Euro / erm. 25 Euro

Sa 27. Oktober: Werkstatt „Stoffentwicklung“:

15 Euro / erm. 12 Euro

Oktober Zweitausendzwölf


Symposium „Drehbuchförderung“

Um das Thema Drehbuchförderung geht es in diesem

Symposium. Moderatorin Usch Luhn (Ostfriesland/Berlin)

wird mit den Drehbuchautorinnen und

-autoren Stefan Brüggenthies (Münster/Köln),

Angela Gilges (Hannover), Patrick Gurris (Münster),

Eva Keuris (Amsterdam), Denijen Pauljevic

(München), Bennie Roeters (Amsterdam), Alexander

Rogge (Berlin) und Marianne Wendt (Berlin)

über Ausbildung, Seminare, Stipendien und Preise

im Bereich Drehbuch sprechen.

Fr 26. Oktober • 15:00 bis 18:00 Uhr

Kosten: 10 Euro, erm. 8 Euro, Infos u. Anmeldung s.u.

ANMELDUNG

unter filmservice@stadt-muenster.de oder unter

0251.4921380 oder unter Filmservice Münster.Land,

Presseamt, Stadt Münster, 48127 Münster

(zu allen Veranstaltungen bis auf den Orangenen

Provinz-Salon und die FIlme wegen der begrenzten

Teilnehmer-Zahl erforderlich)

Pixelschatten

Gedreht in Münster: Anil Jacob Kunnels

fröhlich-melancholisches Porträt der

„Generation Internet“

Facebook, Myspace: Das Internet wird ein immer

dominanterer Teil unseres Lebens. Wir führen

eine zweite Existenz, die es nur online gibt.

Aber was bedeutet es, ein zweites Ich im Internet

zu haben? Und was passiert, wenn die

digitale Identität plötzlich gelöscht wird? Was

passiert dann mit unserem realen Ich? Mit dieser

Frage wird Paul, der durch seinen Internetblog

zur Dorfberühmtheit wurde, konfrontiert.

Seit der Schulzeit schreibt der 22-Jährige, genannt

Pixel, über seine Freunde, die neusten

Partys und das Leben im Allgemeinen. Früher

war er damit total angesagt, aber heute interessieren

sich nur noch ein paar Groupies für

seine Einträge. Auch seine Freunde sind es leid,

dass jeder über sie Bescheid weiß und entfernen

sich zunehmend von ihm. Daraufhin werden

Pixels Blog-Einträge aggressiver, sein Verhalten

unverschämt. Als er begreift, dass auch

seine Freundin Suse sich von ihm abwendet,

kommt es zur Kurzschlussreaktion …

Deutschland 2011 · Regie und Drehbuch: Anil Jacob

Kunnel Kamera: Mantas Jockus, Ben Gageik · Musik:

Josh Childs, Benedict Taylor • Mit Ben Gageik, Zora

Klostermann, Adrian Thomser, Julia Globig, Sven Gey,

Caroline Süren u.a. · 80'

Fr 26. Oktober •19:00 Uhr

in Anwesenheit von Filmemacher Anil Jacob Kunnel

Oktober Zweitausendzwölf

DIE LINSE 7


„Geschichten für die Provinz!“ –

Tage des Provinzfilms 2012

Rosa & Marie

Eine ältere Dame erzählt auf ihrem

Krankenbett ihre Lebensgeschichte

Ein junges Mädchen hört ihr zu, wenn sie von

einer besonderen Freundschaft berichtet: Der

Freundschaft von Rosa und Marie. Sie erzählt

die Geschichte zweier Mädchen in den Jahren

1938-1942, ihre Geschichte. Mit einer anderen

Sichtweise schafft der Film einen neuen Blick

auf die Geschehnisse im dritten Reich. Anders

als andere Filme erzählt der Film aus der Perspektive

der beiden Kinder. Rosa, ein jüdisches

Mädchen, und Marie, ein christliches Mädchen,

verbindet eine besondere Freundschaft. Doch

als die Verfolgung der jüdischen Familien beginnt,

wird das Bild der heilen Kinderwelt zerstört.

Rosa & Marie zeigt, wie die beiden Mädchen

versuchen, entgegen aller Probleme, ihre

Freundschaft aufrecht zu erhalten.

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ROSA & MARIE - EINE FREUNDSCHAFT, DIE WICHTI-

GER ALS DER GLAUBE WAR · Deutschland 2010 · Regie

und Kamera: Detlef Muckel · Drehbuch: Klaus Uhlenbrock,

Detlef Muckel · Musik: Marcus Urban Fischer

Mit Filiz Dessi, Tiziana Grohne, Michael N. Kuehl,

Tilman Rademacher, Virginia Schmidt, Gabriele Brüning,

Andreas Ladwig, Ilse Schubert u.a. · ab 12 J. · 40'

Fr 26. Oktober • 20:45 Uhr

in Anwesenheit von Filmemacher Detlef Muckel

DIE LINSE

Orangener Provinz-Salon

Was tun, wenn das Drehbuch fertig ist? Um die

Möglichkeiten und Grenzen der Filmförderung

geht es bei der Gesprächsrunde im Orangenen

Provinz-Salon. Der Frage „Es geht auch ohne?!“

stellen sich die Filmemacher Anil Jacob Kunnel

(Münster), Detlef Muckel (Rheine), Winfried

Bettmer (Geschäftsführer der Filmwerkstatt Münster)

und Stephan Brüggenthies (Vorsitzender des

Filmbüro NW). Moderiert wird die Gesprächsrunde

von Jens Schneiderheinze.

Fr 26. Oktober • ab 22.15 Uhr im Garbo

Werkstatt „Stoffentwicklung – Wie

wird aus meiner Idee ein Drehbuch?“

Der bekannte Autor Christoph Busch zeigt Wege

auf, den schon immer erträumten Film in Worte

zu fassen. Er gibt einen Überblick über Form und

Struktur eines Drehbuches und die Voraussetzungen,

die zum Schreiben nötig sind. Besonderes

Augenmerk legt Busch dabei auf die Entwicklung

einer Idee zu einer Geschichte, einem Drehbuch.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind deshalb

dazu aufgefordert, eine Filmidee in die Werkstatt

mitzubringen. Christoph Busch (Hamburg) ist Drehbuchautor,

Schriftsteller und Fotograf. Er arbeitet

als Dozent für Drehbuch und Literaturverfilmung

an verschiedenen Hochschulen.

Sa 27. Oktober • 10:00 bis 13:00 Uhr

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung

unter filmservice@stadt-muenster.de unbedingt

erforderlich. Die Werkstatt kostet 15 Euro / erm. 12 Euro.

Oktober Zweitausendzwölf


die neue Staffel 2012/2013

der arbeitskreis Psycho, film und analyse …

… zeigt in den Herbst und Wintermonaten von

Oktober 2012 bis März 2013 jeweils am 2. Sonntag

im Monat um 17:00 Uhr einen ausgewählten

Film, der dann anschließend von einer Psychotherapeutin

/ einem Psychotherapeuten in Form eines

Vortrags unter einem bestimmten Blickwinkel

reflektiert wird. Angestrebt wird nicht eine umfassende

und abschließende Deutung der Filme,

sondern ein öffnender Blick in die Vielfalt des psychotherapeutischen

Denkens. Nach dem Vortrag

besteht für das Publikum die Gelegenheit, eigene

Sichtweisen, Fragen und Anmerkungen in das

Forum zu geben.

das Psychotherapeutennetzwerk Münster e.V.

Seit Juni 2008 besteht das PsychotherapeutInnen-

Netzwerk Münsterland. Im Netzwerk engagieren

sich PsychologInnen und ÄrztInnen für das weite

Feld der Psychotherapie. Wir haben uns zum Ziel

gesetzt, die psychotherapeutische Versorgung der

Bevölkerung in der Region zu verbessern. Die Information

der Öffentlichkeit über unser Berufsbild

und über psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten

ist die Hauptaufgabe des PsychotherapeutInnen-Netzwerk.

Über unseren Verein wollen wir auch die Kommunikation

und Zusammenarbeit untereinander sowie

mit allen weiteren Beteiligten einer Patientenversorgung

fördern, zum Beispiel in Arbeitsgruppen,

Qualitätszirkeln oder Fortbildungen.

Weitere informationen über aufgaben und Struktur

des netzwerks und seiner Mitglieder finden

Sie in unserer Homepage www.ptn-muenster.de

Psycho, film & analyse (1)

django

In einem gottverlassenen Nest an der mexikanisch-texanischen

Grenze erscheint ein wortkarger

Revolverheld (franco nero) und mischt

sich in die Auseinandersetzungen zwischen den

rivalisierenden Banditenarmeen eines mexikanischen

Revolutionsgenerals und eines angelsächsischen

Großgrundbesitzers. Sein Versuch,

den Mexikanern einen Goldschatz abspenstig

zu machen, scheitert zwar, doch bezahlen

ausnahmslos sämtliche Widersacher seine Bekanntschaft

mit dem Leben.

Regie: Sergio Corbucci · Italien 1966 · ab 18 J. · 88 Min.

So 14. Oktober • 17:00 Uhr

ab ca. 18:50 Uhr Vortrag von Dipl.-Psych. Klaus Lesemann,

Psychoanalytiker mit eigener Praxis und Dozent

in der psychoanalytischen Fort- und Weiterbildung.

Eintritt für Film & Vortrag 7,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro.

Nur Vortrag 2,50 €. Nur Film 5,00 € (4,00 €).

Oktober Zweitausendzwölf

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Es ist normal verschieden zu sein

Das weiße Rauschen

Leben mit Schizophrenie – »Durch seine suggestive

Bildsprache und die Präsenz des Hauptdarstellers

von außergewöhnlichem Wert, weil

die Innensicht einer psychischen Erkrankung

filmisch erfahrbar wird.« (film-dienst)

»Das weiße Rauschen ist kein Film. Es ist eine Erfahrung.«

– Ein guter Slogan, um einen Film zu bewerben,

und in diesem Fall trifft er sogar den Punkt.

Hans Weingartner widmet sich der Geschichte

eines jungen Mannes, der gerade anfangen will

zu leben, als die Krankheit bei ihm ausbricht und

ihn zu zerstören droht. Lukas (Daniel Brühl) ist 21

und zu seiner Schwester und deren Freund in die

Großstadt gezogen. Endlich Party, endlich was los,

denkt er sich und lässt es richtig krachen. Nach einem

Drogentrip hört Lukas Stimmen, glaubt erst,

dass es an den Pilzen liegt, die er geschluckt hat,

aber die Stimmen bleiben, ja werden sogar stärker

und ergreifen von ihm Besitz. Lukas verliert immer

mehr die Kontrolle über sein Leben, er leidet unter

Verfolgungswahn und wird so aggressiv, dass

er schließlich in der Psychiatrie landet. Da allerdings

wird er nur ruhiggestellt, die Stimmen hingegen

verschwinden nicht. Mit ihnen muss Lukas

versuchen zu leben.

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Deutschland 2001 · Regie: Hans Weingartner · Drehbuch:

Hans Weingartner, Toby Amann, Matthias Schellenberg, Katrin

Blum · Kamera: Hans Weingartner, Toby Amann, Matthias

Schellenberg · Musik: Marek Goldowski • Mit Daniel

Brühl, Anabelle Lachatte, Patrick Joswig, Karl Danguillier,

Katharina Schüttler, Michael Schütz u.a. · ab 12 J. · 104‘

Mo 1. Oktober • 19:00 Uhr

anschl. Stammtisch des Vereins der

Angehörigen psychisch Kranker

DIE LINSE

Sterben geschieht … in allen Kulturen

Nokan – Die Kunst des Ausklangs

Die Filmreihe ist die Initiative einer ehrenamtlich

tätigen Projektgruppe am Johannes

Hospiz, die den Hospizgedanken weiter in

die Öffentlichkeit tragen will.

Daigo kehrt nach dem Verlust seiner Stelle als

Cellist zurück in sein Heimatdorf. Dort beginnt

er mit anfänglicher Scheu für einen Bestatter zu

arbeiten, der Tote in der tradionsreichen „Nokan-Zeremonie“

zur letzten Reise herrichtet.

Mit der Zeit lernt er die Achtsamkeit und Würde

dieses Rituals schätzen. Mit Blick auf höchst

individuelle Abschiedsszenen ermöglicht dieses

preisgekrönte Meisterwerk den Blick auf eine

berührende Kunst des Loslassens.

Okuribito · Japan 2008 · Regie: Yojiro Takita · Drehbuch:

Kundo Koyama · Kamera: Takeshi Hamada • Mit Masahiro

Motoki, Tsutomu Yamazaki, Ryoko Hirosue, Kazuko

Yoshiyuki, Kimiko Yo, Takashi Sasano, Tetta Sugimoto,

Toru Minegishi, Mitsuyo Hoshino u.a. · ab 12 J. · 130‘

So 28. Oktober • 17:00 Uhr

In Anwesenheit von Anne Artmeyer, M.A. Ethnologin

und Krankenschwester. Evtl. mit Dr. phil. Andreas

Stähli, Leiter Akademie am Johannes-Hospiz und

Pflegefachkraft Palliative Care

Eintritt für Film & Expertengespräch 7,50 Euro,

ermäßigt 6,50 Euro. Darin enthalten 2,50 Euro

für das JohannesHospiz

Oktober Zweitausendzwölf


Linse und Akademie des Sehens e.V. zeigen

mit Audiodeskription

The King's Speech

Die amüsant-berührende Geschichte

über den jungen Prinz Albert und seinen

Sprachtherapeuten

Als Sohn des britischen Königs George V. gehört

es zu den Pflichten von Bertie (Colin Firth),

öffentlich zu sprechen. Für den zurückhaltendbesonnenen

Mann eine Qual, denn seit seiner

Jugend leidet er an einem schweren Stottern.

Kein Arzt und kein Psychologe kann ihm helfen,

weshalb sich seine Ehefrau Elizabeth (Helena

Bonham Carter) an den exzentrischen Sprachtherapeuten

Lionel Logue (Geoffrey Rush) wendet.

Tatsächlich lässt sich Albert nach anfänglichem

Zögern auf die unkonventionellen Behandlungsmethoden

des selbstbewussten Australiers

ein. Allerdings weigert er sich zunächst

nachdrücklich, über Privates zu sprechen. Doch

als sein älterer Bruder nach dem Tod des Vaters

aufgrund einer Beziehung zu einer geschiedenen

Frau nicht das Amt des Königs bekleiden

kann, wird Albert zum Thronfolger. Logue hilft

ihm, seine Sprachhemmungen abzubauen und

sich seinen Verpflichtungen als König zu stellen.

Australien/Großbritannien 2010 · Regie: Tom Hooper

Drehbuch: David Seidler · Kamera: Danny Cohen · Musik:

Alexandre Desplat • Mit: Colin Firth, Helena Bonham

Carter, Guy Pearce, Michael Gambon, Geoffrey Rush, Timothy

Spall u.a. · ab 6 J. · dt.OmU mit Audiodeskription · 118'

Mo 1. Oktober • 15:00 Uhr

mit Audiodeskription für Menschen mit Hörbehinderung

Das Cinema zeigt

mit dem Seniorenbüro St. Mauritz

Kino Kaffeeklatsch

Aktuelle Filme für ein älteres Publikum

Monatlich laden wir MünsteranerInnen

in den „besten Jahren“ zu einem

ausgewählten Film sowie Kaffee und

Kuchen zum Sonderpreis. Im Saal stehen

zwei Rollstuhl-Plätze zur Verfügung,

die Hörbehindertenanlage

kann mit Hörgerät oder einem hauseigenen

Kopfhörer genutzt werden.

Für SeniorInnen beträgt der Eintrittspreis

5,20 Euro, die Kinokarte mit einem

Kaffee und einem Stück hausgemachten

Kuchen kostet 7,80 Euro.

Die Kunst, sich die Schuhe zu binden

Die herzliche und tief bewegende Komödie

nach den Erlebnissen des schwedischen

Behinderten-Theaters Glada Hudik

»(…) lässt den Schauspielern viel Platz

für Nuancen. Die Dialoge sind witzig, lakonisch

und gerade so feinfühlig, dass

keine Rührseligkeit aufkommt. Was eine

seichte Schmonzette hätte werden können,

präsentiert sich als spannende, anrührende

Geschichte mit überraschenden

Wendungen.« (programmkino.de)

USA/Deutschland 2012 · Regie: Alexa Karolinski

· Kamera: Alexa Karolinski, Günter Berghaus,

Bella Lieberberg, Alexander Malecki · 78‘

Do 25. Oktober • 14:30 Uhr

Oktober Zweitausendzwölf DIE LINSE 11


Die besondere Matinee

Tabu – Es ist die Seele,

ein Fremdes auf Erden

Das Leben des berühmten Expressionisten

Georg Trakl und seine Liebe zur jüngeren

Schwester Grete.

Als Georg Trakl (Lars Eidinger) zum Studium

der Pharmazie nach Wien geht, erzwingt die

impulsive und willensstarke Grete (Peri Baumeister)

die Erlaubnis, ihrem Bruder in die Metropole

zu folgen. Sie fegt alle Skrupel beiseite

und inspiriert Trakl mit ihrer unbändigen Liebe

zu seinen weltberühmten Gedichten. Es folgt

eine Zeit ungetrübten Glücks, in der Grete von

einem gemeinsamen Leben träumt, irgendwo,

wo sie keiner kennt. Aber Georg hält dem so-

zialen Druck nicht stand.

»Ein Film über den Dichter Georg Trakl und seine

Schwester Margarethe – und auch wieder

nicht. Denn Christoph Stark hat sich nicht an

die historischen Fakten geklammert. Er hat den

Kern der Geschichte genommen und frei ausfabuliert.

Vor allem aber hat er für das Liebesdrama,

das er zeigen wollte, die richtigen, die

allerbesten Schauspieler gefunden.«

(Andreas Kilb, F.A.Z.)

12

Österreich/Deutschland/Frankreich/Luxemburg 2011

Regie: Christoph Stark · Drehbuch: Ursula Mauder · Kamera:

Bogumil Godfrejow • Mit Lars Eidinger, Peri Baumeister,

Rainer Bock, Rafael Stachowiak u.a. · ab 16 J. · 94‘

So 7. Oktober + So 14. Oktober

jeweils 11:00 Uhr

DIE LINSE

Die Linse zeigt zum World Food Day

Voices of Transition

Aus Frankreich, England und Kuba kommen

mögliche Antworten auf die Herausforderungen

von Klimawandel, Ressourcenverknappung

und drohenden Hungersnöten

Frankreich ist eine der führenden Nationen in der

Forschung zur Agrarforstwirtschaft. Das natürliche

Ökosystem Wald ist die beste Inspirationsquelle,

wenn es darum geht, aus unseren leblosen Monokulturen

wieder diversifizierte und ertragreiche

„essbare” Landschaften zu gestalten. In England

boomt die Transition Town-Bewegung. Auf

lokaler, zivilgesellschaftlicher Basis eröffnet man

sich radikal neue Möglichkeiten, um die Ernährungsproduktion

auch in unsere Städte zu bringen

und um die Grundsteine für eine Energie und Ressourcen

schonendere, dezentralisierte und krisenfeste

Gesellschaft zu legen. Auf Kuba hat ab 1991

ein ganzes Volk die bitteren Folgen eines vorzeitigen

„Peak Oil“ auf eine erdölabhängige Landwirtschaft

erleben müssen. Aus der Not ist eine Tugend

geworden. Die Karibikinsel ist mittlerweile

zum Vorreiter für Agrarökologie und urbane Landwirtschaft

geworden.

Frankreich/Deutschland 2012 · Regie und Drehbuch: Nils

Aguilar · Kamera: Christian Almesberger, Mohamed Zain ·

Musik: Elischa Kaminer· mehrspr..OmU · 65‘

Mi 17. Oktober • 19:00 Uhr

mit anschl. Gesprächsrunde u.a. mit VertreterInnen

von Transition Town Münster – weitere Informationen

unter www.cinema-muenster.de

Oktober Zweitausendzwölf


Der besondere Film

Nairobi Half Life

Die Geschichte des jungen aufstrebenden

Schauspielers Mwas aus dem ländlichen

Kenia, der vom Erfolg in der großen Stadt

träumt.

Um dies zu verwirklichen, bricht Mwas (Joseph

Wairimu) nach Nairobi auf, die Stadt der unendlichen

Möglichkeiten. Er wird seiner Habseligkeiten

beraubt und ist alleine in einer

Stadt, in der er keine Menschenseele kennt.

Mwas freundet sich mit einem jungen Bandenführer

an und wird hineingezogen in eine

Welt von Gewalt und Diebstahl. Dennoch versucht

Mwas, seinen Traum von der Schauspielerei

zu verwirklichen. Doch während er ums

Überleben kämpft, erweist es sich mehr und

mehr als Herausforderung, die beiden Welten

auseinanderzuhalten.

Kenia/Deutschland 2012 · Regie: Tosh Gitonga · Drehbuch:

Serah Mwihaki, Charles Matathia, Samuel Munene

· Kamera: Christian Almesberger, Mohamed Zain ·

Musik: Xaver von Treyer • Mit Joseph Wairimu, Olwenya

Maina, Nancy Wanjiku Karanja, Mugambi Nthiga,

Paul Ogola u.a. · suaheli/kikuyu.OmU · 96‘

Mo 15. Oktober • 20:00 Uhr

in Anwesenheit von Regisseur Tosh Gitonga

und Hauptdarsteller Joseph Wairimu

Wiederholung: So 21. Oktober • 13:00 Uhr

Joseph

Wairimu

Zu Gast im Cinema

Regisseur Tosh Gitonga und

Hauptdarsteller Joseph Wairimu

Tosh Gitongas Film entstand im letzten Jahr

einem Workshop der Filmproduktionsfirma One

Fine Day Films mit der DW (Deutsche Welle) Akademie

in Nairobi. Sieben Mentoren aus Deutschland

und Großbritannien unterrichteten zwei

Wochen lang in den Bereichen Regie, Produktion,

Kamera, Szenenbild, Schnitt, Tongestaltung

und Drehbuch. 57 Teilnehmer aus fünf afrikanischen

Ländern hatten bei dem Workshop die Gelegenheit,

ihre vorhandenen Kenntnisse zu erweitern

und zu vertiefen. Der Fokus lag auf dem

künstlerischen Aspekt, eine eigene Filmsprache

zu entwickeln und eigene Ideen umzusetzen. Am

Ende des Seminars wurden die jeweils besten

Teilnehmer aus den einzelnen Bereichen ausgewählt,

Nairobi Half Life zu produzieren. Das Drehbuch,

geschrieben in Suaheli, Kikuyu und Straßenslang,

wurde von lokalen Drehbuchautoren

entwickelt – unter der Supervision der Autoren

von Soul Boy, Billy Kahora und Tom Tykwer.

Tosh Gitonga mit

Tom Tykwer

Oktober Zweitausendzwölf DIE LINSE 13


Die Linse zeigt Kurzfilme

Abhaun!

Das Programm versammelt acht Kurzfilme

übers Erwachsenwerden, das trostlose Leben

auf dem Land, über Rassismus, Rap-Musik

oder verständnislose Eltern.

Kokon: Ein Teenager lässt sich die Haare schneiden. Wer versteckt

sich hinter dieser Matte? D 2009 · Regie: Till Kleinert · 7‘

Field: Der Film zeigt die Isolation und Langeweile, die das Landleben

bei Teenagern auslösen kann. GB 2000 · Regie: Duane Hopkins · 10‘

Sister: Richard, ein 15-jähriger kantonesischer Abstammung, versucht

alles, um sich in die Welt seiner walisischen Adoptivfamilie zu

integrieren. Seine Schwester Lorna hingegen ist von allem chinesischen

fasziniert. An einem Wintermorgen bringt sie seine Instinkte

zum Vorschein. GB 2004 · Regie: Daniel Mulloy · 13‘

Def: Ein tauber Junge träumt in einer Siedlung davon, ein Rapper

zu werden. GB 2002 · Regie: Ian Clarke · 13‘40

Apnoe: Ein ganz gewöhnlicher Tag einer ganz gewöhnlichen Familie

in einer ganz ungewöhnlichen Welt.

Österreich 2011 · Regie: Harald Hund · 10‘

Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen: Was

bedeutet Arbeit in Zukunft? Ich frage die, die in der Zukunft arbeiten

werden. Haupt-, Gesamt- und Gymnasialschüler zwischen 12

und 20 erzählen. D · 2007 · Regie: Anna Wahle · 10‘24‘

Soft: Ein Vater entdeckt die Ängste seiner Kindheit erneut, am

schlechtesten aller Zeitpunkte. GB 2006 Regie: Simon Ellis · 14‘‘

Abhaun!: Ostdeutsche Provinz: Stagnation, Arbeitslosigkeit, Landflucht.

Nico hat einen Job im Westen gefunden. Er wartet auf den Bus.

D 2004 · Regie: Christoph Wermke · 9‘30

ab 12 J. · teils OmU · gesamt 88‘

Mo 1. Oktober • 21:00 Uhr

Die Linse präsentiert mit dem Gleis 22

NRW-Premiere

Better than Something:

Jay Reatard

14 DIE LINSE Oktober Zweitausendzwölf

Das Leben nach dem Tod in Memphis: Viermal

in acht Jahren war Garage Punk Wunderkind

Jimmy Lee Lindsey Jr. zu Gast im Gleis

22. Zum fünften und letzten Mal kommt er

nach Münster ins Cinema – posthum.

Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in

Memphis, Tennessee, schmiss Jimmy Lee Lindsey

Jr. 15jährig die Schule, nannte sich Jay Reatard

(„Vollidiot“) und fing an, die Rock’n’Roll-

Szene seiner an Idolen nicht gerade armen

Heimatstadt aufzumischen („Fuck Elvis, here’s

the Reatards!“). Protegiert von Künstlern wie

Beck oder den Pixies und berühmt-berüchtigt

für seine teils in Saalschlachten endenden Konzerte,

verstarb Jay Reatard auf der Höhe seines

Ruhms 2010 29jährig an einer Überdosis. Begraben

wurde der Angry Young Man mit seiner

Gitarre, neben Soul-Legende Isaac Hayes.

Vor und nach seinem Tod entstanden, spürt

Better than Something Jay Reatards selbstzerstörerischem

Leben nach und ist zugleich eine

Ode an ein Memphis, Tennessee fernab jeglicher

Elvis Presley-Klischees.

USA 2011 · Regie, Kamera: Alex Hammond, Ian Markiewicz

· Mit Jay Reatard, The Reatards, Lost Sounds,

Angry Angles, Oblivians, Wavves u.a. · engl.OF · 89’

Mo 22. Oktober · 21.00 Uhr


Die Linse und TatWort zeigen

Dichter und Kämpfer

Das Leben als Poetry Slammer. »Ein tiefer Einblick in ein

bislang eher Insidern vorbehaltenes Genre« (3sat kulturzeit)

Poetry Slam ist Dichterwettstreit auf der Bühne, Riesenspektakel

mit Rockkonzert-Atmosphäre. Die Slammer kämpfen um die Gunst

des Publikums, das mit der Lautstärke seines Applauses über den

Gewinner des Abends entscheidet. Mit inzwischen rund tausend

Slams im Jahr ist die literarische Performance-Kunst in Deutschland

fast im Mainstream angekommen. Der Höhepunkt des Jahres

sind die deutschsprachigen Meisterschaften, der jährliche „National“

ist das größte Festival der Bühnenliteratur in Europa. Der

Film begleitet vier Poetry Slammer aus verschiedenen Städten

durch ihr Jahr zwischen zwei Meisterschaften: Philipp „Scharri“

Scharrenberg, Meister 2009, der seinen Titel nutzt und damit

versucht, sich als Kabarettist zu etablieren, seinen Vorgänger, der

Meister 2008, Sebastian23, der als Organisator der Meisterschaften

2010 versucht, Slam noch größer und bekannter zu machen.

Julius Fischer, Teammeister 2011, der eher für die Offkultur-Wurzeln

steht und die Kommerzialisierung der Szene mit skeptischem

Abstand betrachtet, und Theresa Hahl, die als junge Newcomerin

zum Szenestar wird und versucht, sich von ihrer plötzlichen

Popularität nicht überwältigen zu lassen.

Deutschland 2012 · Regie und Drehbuch: Marion Hütter · Kamera: Hannes Staudt,

Joschka Lippelt · Musik: Emanuel Grammenos • Mit Philipp „Scharri“ Scharenberg,

Sebastian 23, Julius Fischer, Christian Meyer, Theresa Hahl · ab 0 J. · 92‘

Mo 29. Oktober • 20:00 Uhr

Zu Gast im Cinema:

Andy Strauß &

Andreas Weber

Vor der Filmvorführung holen

zwei der bekanntesten

deutschsprachigen „Dichter

und Kämpfer“ in einer kurzen

Slam-Show den Stoff

aus dem der Film ist, wieder

auf die Bühne.

Andy Strauß (amtierender

NRW Slam Meister) und

Andreas Weber (Gewinner

u.a. WDR Poetry Slam,

Bunker Slam HH – Europas

größter Poetry Slam) zeigen,

worin die Faszination

Slam besteht.

Oktober Zweitausendzwölf DIE LINSE 15


16

Frühstücken

wie Godard

in Frankreich

täglich ab

10:00 Uhr

im Garbo

zum Beispiel

Butter-Croissant mit

Milchkaffee

bis 11:00 Uhr 3,40 €

bis 15:00 Uhr 3,80 €

www.cinema-muenster.de

DIE LINSE

Lateinamerikanische Filme – mit Upla e.V.

Karen weint im Bus

Eine Frau auf dem Weg zu sich selbst.

Welche Sehnsucht treibt sie? Wann ist

man eigentlich bei sich selbst?

Karen hat nach zehn Jahren Ehe ihren Mann

verlassen. Eigentlich, so wird sie ihm später sagen,

haben sie nie zueinander gepasst. Sie will

ihr Leben neu gestalten, herausfinden, wer sie

ist oder noch sein könnte. Mehr noch als emotionale,

wirft dieser Schritt erstmal lebenspraktische

Fragen auf, denn Karen hat keinen Job, keine

Freunde, kaum Geld. Sie schlägt sich durch

und lernt in der Absteige, in der sie gelandet

ist, Patricia, eine Friseurin, kennen. An der Seite

der jüngeren und auf den ersten Blick stärkeren

Freundin macht Karen ihre ersten Schritte

in die Unabhängigkeit.

»Gabriel Rojas Vera richtet in seiner Beschreibung

der kleinen Schritte, die Karen macht,

seinen Blick mehr auf das Innere seiner Figur

als auf das äußere Drama. Mit großer Sympathie

für seine Figuren erzählt er eine kleine Geschichte,

die große Fragen berührt.«

(Anna Hoffmann, Berlinale Forum 2011)

KArEn LLOrA En Un BUS · Kolumbien 2011 · regie

und Drehbuch: Gabriel rojas Vera · Kamera: Manuel

Castañeda · Musik: Rafael Escandon • Mit Alexis Diaz

de Villegas, Jorge Molina, Eliecer ramírez, Andrea Duro,

Andros Perugorría · span.OmU · 96‘

Mi 3. Oktober • 20:45 Uhr

Oktober Zweitausendzwölf


NEuES RumäNISchES KINo

Auf den Festivals weltweit sorgt das rumänische Kino nicht erst seit dem cannes-Erfolg von 4

Monate, 3 Wochen, 2 Tage (Goldene Palme in cannes 2007) für Furore. Bisher waren allerdings

nur wenige der darauffolgenden Filme in den deutschen Kinos zu sehen. Endlich haben nun

einige engagierte Verleiher eine Auswahl der „Neuen Rumänischen Welle“ in ihr Programm

aufgenommen, die wir an insgesamt sechs Terminen bis Ende Dezember zeigen.

Aurora

Die Geschichte vom Absturz eines ganz

gewöhnlichen menschen. Ein Absturz –

unvollkommen und nicht glorreich

Zwei Tage lang zieht Viorel, 42, Ingenieur, frisch

geschiedener Vater von zwei Töchtern, durch

Bukarest. Er kauft sich ein Gewehr, geht und probiert

die Waffe zu Hause aus. Er Ihm ist, als wäre

jetzt die Zeit gekommen, eine Rechnung zu begleichen

– mit den Anderen und sich selbst.

»Lange nicht mehr wurde im Kino derart mit

Informationen gegeizt, genauer müsste man

wohl sagen: mit einer bestimmten Form von

Informationen, die es erlauben, sich jederzeit

souverän in einer Geschichte bewegen zu können.

Hier bleibt nichts anderes übrig, als sich

mit Viorel auf einen verworrenen Weg durch

die Stadt und damit durch die rumänische Gesellschaft

der postkommunistischen Gegenwart

zu machen. […] Ein schwieriges Meisterwerk,

das unbedingt die Mühe lohnt.« (Der Standard)

Rumänien/Frankreich/Schweiz/Deutschland 2010 · Regie

und Drehbuch: Cristi Puiu · Kamera: Viorel Sergovici

• Mit Cristi Puiu, Clara Voda, Valeria Seciu, Luminita

Gheorghiu, Catrinel Dumitrescu u.a. · rumän.OmU · 181‘

Mi 10. Oktober • 19:00 Uhr

Ehrenmedaille

Ein rührendes und zutiefst menschliches

Drama – voller subtiler Beobachtungsgabe

und feinem humor.

Bukarest, 1995. Herr Ion lebt seit sieben Jahren mit

einer Schuld, die seine Frau und sein Sohn ihm

nicht verzeihen können. Unverhofft bietet sich die

Chance auf Wiedergutmachung in Form einer Ehrenmedaille,

die die Regierung Ion für Verdienste im

Zweiten Weltkrieg verleiht. Zunächst ist der er irritiert,

weil er sich keiner Heldentat bewusst ist. Doch

die Aussicht auf Anerkennung und die Glorifizierung

seiner Vergangenheit macht Ion erfinderisch.

»Mit liebevollem Blick auf die Figuren sowie lakonisch-kauzigem

Humor beschreibt das Drama die

Nachwirkungen einer kafkaesken Vergangenheit,

die noch nicht in der westlich-kapitalistischen Gegenwart

angekommen ist. Mit subtiler, mitunter

dokumentarisch anmutender Beobachtungsgabe

spiegelt der Film die Tragik der Historie im Schicksal

eines Einzelnen.« (film-dienst)

MEDALIA DE ONOARE · Rumänien/Deutschland 2009 · Regie:

Peter Netzer · Drehbuch: Tudor Voican · Kamera: Liviu Marghidan

· Musik: Philip Glass • Mit Victor Rebengiuc, Camelia Zorlescu,

Mircea Andreescu, Ion Lucian u.a. · rumän.OmU · 105‘

Mo 22. Oktober • 19:00 Uhr

Oktober Zweitausendzwölf DIE LINSE 17


Seminare und Workshops

für Film und Medien ∙ Herbst 2012

Seminare Dramaturgie

∙ Drehbuch, Sa 17.11. + So 18.11.

∙ Regieassistenz, Fr 19.10. – So 21.10.

∙ Montagelabor, Sa 13.10. – Mo 15.10.

∙ Filmtheorie / Filmgeschichte / Filmanalyse

Fr 07.09., Fr 28.09., Fr 12.10., Fr 26.10., Fr 09.11., Fr 23.11., Fr 07.12.

Medialab

∙ Sounddesign, Fr 02.11. – So 04.11.

∙ Final Cut, Fr 23.11. – So 25.11.

∙ DVD Authoring, Sa 01.12. + So 02.12.

∙ Photoshop, Sa 06.10. + So 07.10.

∙ Adobe After Effects, Sa 27.10. + So 28.10.

Das komplette Seminar-Programm unter

www.filmwerkstatt-muenster.de

Gartenstraße 123 ⋅ 48147 Münster

Tel. +49 251 230 36 21 ⋅ film@muenster.de


Das Cinema zeigt zum Bundesstart

3 Zimmer/ Küche/ Bad

Liebe, Arbeit, Freunde, Sex, Eltern – und Umzüge,

viele Umzüge – im neuen Film von Dietrich

Brüggemann (Renn wenn du kannst)

Acht Freunde helfen sich gegenseitig beim Umzug.

Immer wieder, über ein ganzes Jahr. Beziehungen

gehen kaputt, neue Liebe blüht auf, manchmal

blüht die Liebe auch nur auf einer Seite, und

manchmal wissen auch die Eltern nicht mehr, wo es

eigentlich langgeht. Doch auch wenn Familien zerfallen,

das Alte zerbricht und etwas Neues mit unklarer

Haltbarkeit anfängt – am Ende gibt es immer

ein paar Leute, die einem nicht den Sinn des Lebens

erklären, nicht die Sterne vom Himmel holen, aber

helfen, die Kartons in den vierten Stock zu tragen.

»Ein Film über Mitt- und Endzwanziger, über das

Lebensgefühl als WG-ler, über den Lebensabschnitt,

der zwischen dem Kindsein und dem Gründen einer

eigenen Familie liegt. Und mehr noch: eine herrliche

Komödie, wie man sie sich häufiger im deutschen

Film wünscht.« (Beatrice Behn, kino-zeit.de)

Deutschland 2012 · Regie: Dietrich Brüggemann · Drehbuch:

Anna Brüggemann, Dietrich Brüggemann · Kamera:

Alexander Sass · Musik: Fyfe Dangerfield • Mit Jacob Matschenz,

Anna Brüggemann, Robert Gwisdek, Alice Dwyer,

Katharina Spiering u.a. · 110‘

Ab Do 4. Oktober im Wochenprogramm

Sa 6. Oktober • 21:00 mit Regisseur Dietrich Brüggemann

und den Darstellerinnen Anna Brüggemann (auch Drehbuch),

Alice Dwyer und Katharina Spiering

genaue Zeit: siehe www.cinema-muenster.de oder KINO aktuell

Zu Gast im Cinema

Dietrich Brüggemann (*1976) studierte von 2000-

2006 Regie an der HFF Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg.

Sein erster Kinospielfilm Renn, wenn du kannst lief auf Festivals

weltweit und gewann diverse Preise. Das Buch entstand

wie auch schon bei den vorherigen Filmen in Zusammenarbeit

mit seiner Schwester Anna Brüggemann:

Anna Brüggemann spielt neben der Mitarbeit am

Drehbuch auch hier wieder eine der Hauptrollen. Schon als

Schülerin hatte sie ihre erste Fernsehrolle und ist seither in

zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen zu sehen.

Alice Dwyer spielte bereits mit elf Jahren ihre erste Kino-Hauptrolle

in Anna Wunder, seitdem steht auch sie regelmäßig

für Kino und TV vor der Kamera. Im Cinema war sie

zuletzt vor drei Jahren mit Die Tränen meiner Mutter zu Gast.

Katharina Spiering begann als Kind ihre Karriere

auf der Theaterbühne. 1997 bis 2001 studierte sie an der

Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Neben

zahlreichen Theaterengagements in ganz Deutschland übernahm

sie bald Rollen in Fernseh- und Filmproduktionen.

Oktober Zweitausendzwölf 19


Das Cinema zeigt zum Bundesstart

Die Wand

Martina Gedeck brilliert in einer intensiven

Rolle inmitten einer unbeugsamen Natur –

nach dem Roman von Marlen Haushofer

Eine Frau (Martina Gedeck) schreibt in einer

Jagdhütte ihre Geschichte auf, um sich nicht in

Einsamkeit zu verlieren: Mit einem befreundeten

Ehepaar und deren Hund ist sie vor über zwei

Jahren in die Berge Österreichs gefahren. Ein

Wochenendausflug. Als das Ehepaar am ersten

Abend von einem Besuch im Dorf nicht zurückkehrt,

macht die Frau sich auf die Suche. Mitten

in der Natur stößt sie gegen eine unsichtbare

Wand, eine unerklärliche Grenze, die sie vom

Rest der Welt trennt. Die Frau ist auf sich selbst

gestellt. Irgendwie muss sie überleben und sich

mit ihren Ängsten aussöhnen, die sie immer wieder

zu überwältigen drohen. Abgeschnitten vom

Rest der Welt wird sie vor die unausweichlichen

Grundfragen des Lebens gestellt …

»Als der Roman der österreichischen Autorin Marlen

Haushofer 1963 erschien, sah man darin ein

Gleichnis für die apokalyptische Bedrohung, die in

der Aufrüstung der beiden feindlichen Machtblöcke

lag. Zwanzig Jahre danach entdeckte die Frauenbewegung

den Roman und las ihn als weibliche

Robinsonade. Der Regisseur Julian Roman

Pölsler sieht in der „Wand“ etwas ganz anderes:

Die Beschreibung einer Depression, die den Depressiven

wie eine Wand von seiner Umgebung

trennt. Allein die Vielfalt der Interpretationsmöglichkeiten

verweist auf die Qualität des Romans.

Pölsler baut dieser Sprache ein Podest. Er hat sie

nicht als Material benutzt, um seine Lesart zu illustrieren.

Er lässt die Frau ihre Geschichte sprechen

– wir sehen, was sie tut, in Bildern von großer

Wucht und Sinnlichkeit – und hören Haushofers

Prosa. Das eine steht nie in Konkurrenz

zum anderen. Auf wundersame Weise kommt es

nicht zur Redundanz. Dies ist auch das Werk einer

Schauspielerin, die diesen Film allein auf ihren

Schultern trägt: Martina Gedeck. Man könnte

sagen: Die Frau, der Marlen Haushofer keinen Namen

gab, scheint darauf gewartet zu haben, von

Martina Gedeck gespielt zu werden. Sie spricht

Haushofers Sätze in einem ganz unverwechselbaren

Ton aus Gleichmut, Trauer und Überlebenswillen.«

(Christina Bylow, Berliner Zeitung)

20 Oktober Zweitausendzwölf

Österreich/Deutschland 2011 · Regie: Julian Roman Pölsler

· Drehbuch: Julian Roman Pölsler nach der Romanvorlage

von Marlen Haushofer · Kamera: Helmut Pirnat,

Christian Berger • Mit Martina Gedeck, Karl Heinz Hackl,

Ulrike Beimpold u.a. · ab 12 J. · 108‘

Ab Do 11. Oktober im Wochenprogramm

genaue Zeit: siehe www.cinema-muenster.de oder KINO aktuell


Das Cinema zeigt zum Bundesstart

Gnade

Ein intensives Drama von Matthias Glasner (Der freie Wille)

mit Jürgen Vogel und Birgit Minichmayr vor der eisigen

Kulisse des nördlichen Norwegens

Polarnacht am Rande des Eismeers. Inmitten von Schnee, Eis und

Dämmerung startet eine deutsche Auswandererfamilie hoffnungsvoll

den Neuanfang: Niels (Jürgen Vogel), Maria (Birgit Minichmayr)

und Sohn Markus. Schon nach kurzer Zeit spüren Niels und

Maria, dass auch das neue Umfeld die erkaltete Beziehung nicht

retten kann: Niels stürzt sich in seine Arbeit als Ingenieur und beginnt

eine Affäre. Maria schiebt Überstunden im Hospiz, Markus

muss an der Schule seinen Platz finden. Aber dann passiert in eisiger

Nacht ein schrecklicher Unfall, der alles in Frage stellt. Wie

durch ein Wunder wird das Unglück für die Familie zum Wendepunkt:

Das Geheimnis, das sie teilen, zwingt sie zur Auseinandersetzung

und führt sie auf einen Weg zu Erlösung und Gnade.

»Die Figuren sind umgeben von Dunkelheit und Eis und Schnee.

Glasner hat diese – großartige – Seelenlandschaft so lange abfilmen

lassen, bis wir verstehen: Es ist ein Ort, an dem der Mensch nichts

zu suchen hat. Wer hier dennoch existieren will, muss Menschlichkeit

zulassen. Dazu gehört, Schuld anzunehmen. Und so langsam,

wie die Sonne mehr Licht über den Horizont bringt, erwärmen

sich auch die Herzen.« (Wenke Husmann, Der Tagesspiegel)

Deutschland/Norwegen 2012 · Regie: Matthias Glasner · Drehbuch: Kim Fupz Aakeson

· Kamera: Jakub Bejnarowicz · Musik: Home Sweet Home • Mit Jürgen Vogel,

Birgit Minichmayr, Henry Stange, Ane Dahl Torp, Maria Bock u.a. · ab 12 J. · 132‘

Ab Do 18. Oktober im Wochenprogramm

Do 18. Oktober • 20:45 Uhr mit Regisseur Matthias Glasner

und Hauptdarsteller Jürgen Vogel

genaue Zeit: siehe www.cinema-muenster.de oder KINO aktuell

Zu Gast im Cinema

Matthias Glasner

Matthias Glasner (geb.

1965) ist Regisseur, Drehbuchautor

und Produzent.

Im Cinema liefen von ihm

zuletzt This Is Love (2009)

und Der freie Wille (2006).

Jürgen Vogel

Jürgen Vogel (geb. 1968)

gab 1984 sein Schauspieldebüt,

seitdem folgten rund

80 Kino- und TV-Produktionen,

für die er mehrfach

ausgezeichnet wurde. Gemeinsam

mit Matthias Glasner

gründete er 1995 in Berlin

die Schwarzweiss Filmproduktion.

Oktober Zweitausendzwölf 21


Das Cinema zeigt

Un amour de jeunesse

Eine Geschichte vom Erwachsenwerden

und der ersten großen Liebe – erzählt

über einen Zeitraum von zehn Jahren

Die 15-jährige Camille und der 19-jährige Sullivan

lieben sich leidenschaftlich. Als Sullivan im Winter

1999 Paris für ein Jahr verlässt, um nach Südamerika

zu gehen, und seine Briefe immer seltener werden,

bricht für Camille die Welt zusammen. Nach

einer langen Zeit voll Kummer beginnt sie 2003

mit einem Architekturstudium und verliebt sich in

ihren Dozenten Lorenz. Alles scheint perfekt, würde

nicht plötzlich Sullivan wieder auftauchen und

Camilles Leben durcheinander bringen …

»Sullivan verschwindet aus den Bildern, Camille

wird erwachsen, ohne aber den emotionalen Abgrund

aus den Augen zu verlieren. Der Film, der

nicht so sehr episodisch wie kontinuierlich Stationen

ihres Lebens aneinanderreiht, vereinnahmt

für sein zentrales psychologisches Porträt überraschenderweise

nicht das Gesicht von Haupt-

darstellerin Lola Créton. Im Gegenteil: Bis auf

ganz wenige Gefühlsausbrüche bleibt es fast

ausnahmslos unbeteiligt und ausdruckslos.

Umso stärker ist ihr Umfeld aufgeladen mit

Affekten, sind die Geschichte und die Dialoge

ganz explizit: Schneestürme in Paris, während

sie einen Brief voller überhöhtem Herzschmerz,

geflügelten Worten und Liebesbestätigungen

liest, dann der leere Briefkasten,

wieder und wieder, sie studiert Leibniz, die

Südamerikakarte an der Wand kommt runter,

eine Hand voll Tabletten, die besorgte Familie

zu Besuch am Krankenbett. Was Hansen-Løve

ein ums andere Mal gelingt, ist unheimlich ökonomisch

zu erzählen, mit großer Klarheit Situationen

und Szenen bedeutungsvoll zu montieren

und dennoch ausreichend Leerstellen

zu lassen, um das Geheimnisvolle ihrer Figuren

zu bewahren.« (Frédéric Jaeger, critic.de)

»Der Film gefällt sich ein wenig zu sehr in

seinem Minimalismus angesichts hochemotionaler

Momente. Auch agiert Mia Hansen-Løve

an manchen Stellen ungeschickt

[…] Solche marginalen Defizite sind allerdings

verzeihlich angesichts der Tiefgründigkeit,

mit welcher der Film die nicht zu bändigende,

höchst ambivalente Macht der Liebe

untersucht.« (Martin Gobbin, kino-zeit.de)

22 Oktober Zweitausendzwölf

Frankreich/Deutschland 2011 · Regie: Mia Hansen-Løve

Drehbuch: Mia Hansen-Løve, Roselyne Bellec · Kamera:

Stéphane Fontaine • Mit Lola Créton, Sebastian Urzendowsky,

Magne Havard Brekke, Valérie Bonneton, Serge

Renko u.a. · ab 0 J. · franz.OmU · 110‘

Ab Do 25. Oktober im Wochenprogramm

genaue Zeit: siehe www.cinema-muenster.de oder KINO aktuell


Das Cinema zeigt zum Bundesstart

Keep the Lights On

Teddy Award für den Besten Spielfilm: eine Liebesgeschichte

von heute, zärtlich und ohne

Kompromisse, warmherzig und schonungslos

Über eine Telefon-Dateline lernt der Filmemacher

Erik Ende der 1990er den jungen Anwalt

Paul kennen. Nach dem Sex lässt er seine Telefonnummer

da. Nach dem zweiten Mal fragt

Paul, ob Erik nicht über Nacht bleiben will. Ein

paar Wochen später hat Paul seine Freundin

verlassen, und die beiden ziehen zusammen.

Über die nächsten neun Jahre verläuft die Beziehung

stürmisch und unvorhersehbar. Immer

wieder entzieht sich Paul und driftet in

die Cracksucht ab, während Erik nur mühsam

mit seinen Filmen weiterkommt. Immer wieder

verlieren sie sich und finden sich wieder, können

nicht mit und nicht ohne einander leben.

Oktober Zweitausendzwölf

»Von der ersten Einstellung an nähert sich Regisseur

Ira Sachs seinem Männerpaar mit aufrichtiger

Intimität. Mit der wachsenden Instabilität ihrer

Freundschaft und Liebe zeichnet er ein schonungsloses

Bild menschlichen Miteinanders in unserer

Zeit. Nebenbei kann man im Film zwei vergessene

schwule Ausnahmekünstler wiederentdecken:

den Fotografen und Filmemacher Avery

Willard und den Komponisten und Sänger Arthur

Russell, dessen sinnlich-aufwühlende Musik Erik

im Film begleitet.« (Berlinale Katalog 2012)

»Wenn dieser Film von einem Mann und einer

Frau handeln würde, wäre er so sehenswert, wie

viele Beziehungsstudien in der Tradition von Ingmar

Bergman. Da er jedoch von einem schwulen

Paar handelt, setzt er Maßstäbe. Normalerweise

kommen im schwulen Kino die Konflikte von außen,

die Liebenden sind absolut rein und müssen

sich gegen ein homophobes Umfeld behaupten.

In Keep the Lights On scheitert eine Beziehung am

gegensätzlichen Wesen der Partner, ganz wie im

wahren Leben. […] Der New Yorker Regisseur Ira

Sachs beobachtet seine Protagonisten von 1998

bis zur Gegenwart und tut das mit viel Liebe zum

beruflichen, sexuellen und kulinarischen Detail.«

(Frank Noack, Der Tagesspiegel)

USA 2012 · Regie: Ira Sachs · Drehbuch: Ira Sachs, Mauricio

Zacharias · Kamera: Thimios Bakatakis • Mit Thure Lindhardt,

Zachary Booth, Julianne Nicholson, Souleymane Sy Savane,

Paprika Steen u.a. · ab 16 J. · engl.OmU · 101‘

Ab Do 25. Oktober im Wochenprogramm

genaue Zeit: siehe www.cinema-muenster.de oder KINO aktuell

23


Das Cinema zeigt zum Bundesstart

Oh Boy

Tom Schilling im wunderbar selbstironischen

Portrait eines jungen Mannes und der

Stadt, in der er lebt – Berlin.

Niko (Tom Schilling) ist Ende zwanzig und hat

vor einiger Zeit seinem Studium ade gesagt.

Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet schlaflos

durch die Straßen seiner Stadt und wundert

sich über die Menschen seiner Umgebung. Niko

ist ein Flaneur und Zuhörer, dem die Menschen

ihre Geschichten erzählen. Mit stiller Neugier

beobachtet er sie bei der Bewältigung des täglichen

Lebens. Bis zu diesem turbulenten Tag: Seine

Freundin zieht einen Schlussstrich, sein Vater

(Ulrich Noethen) dreht ihm den Geldhahn zu,

und ein Psychologe attestiert ihm „emotionale

Unausgeglichenheit“. Eine sonderbare Schönheit

namens Julika (Friederike Kempter) konfrontiert

ihn mit den Wunden der gemeinsamen

Vergangenheit, sein neuer Nachbar schüttet ihm

bei Schnaps und Buletten sein Herz aus, und in

der ganzen Stadt scheint es keinen „normalen“

Kaffee mehr zu geben. Sollte Niko nach diesem

Tag wirklich seine „Komfortzone“ verlassen und

sein Leben ändern? Kriegt er am Ende vielleicht

Julika? Und sogar die heißersehnte Tasse Kaffee?

»Heutzutage ist alles noch viel schlimmer als früher.

Heute weiß nicht mehr nur die Jugend nicht

mehr, was sie will. Auch junge Erwachsene um

die 30 lassen sich vom Strom des Lebens einfach

so treiben und wundern sich, dass sie nirgendwo

ankommen. Der Regie-Debütant Jan Ole Gerster

setzt diesen moderen Driftern ein wunderbares,

zutiefst melancholisches Denkmal. Und inszeniert

mit seinen poetischen schwarzweiß-Bildern

gleichzeitig einen der schönsten Berlin-Filme

der letzten Jahre.« (programmkino.de)

»Der Film ist urkomisch. Einzelne Szenen haben

die Güte perfekter Sketche, mit perfekt besetzten

Charakteren, pointierten Dialogen, komikdramaturgischem

Aufbau und am Ende einer klug gesetzten

Nicht-Pointe. […] Oh Boy ist eine leichtfüßige,

kluge, alberne, satirische, treffende Komödie.

Und: Oh Boy ist in schwarzweiß und mit

Jazz unterlegt, Hinweis auf die existentialistische

Ebene, die seine zweite Qualität darstellt.«

(kino-zeit.de)

24 Oktober Zweitausendzwölf

Deutschland 2012 · Regie und Drehbuch: Jan Ole Gerstner

Kamera: Philipp Kirsamer · Musik: The Major Minors,

Cherylin McNeil • Mit Tom Schilling, Marc Hosemann,

Friederike Kempter, Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek,

Ulrich Noethen, Frederick Lau u.a. · ab 12 J. · 85‘

So 21. Oktober • 18:00 Vorpemiere

mit Regisseur Jan Ole Gerster und evtl. weiteren Gästen

siehe www.cinema-muenster.de

Ab Do 1. November im Wochenprogramm

genaue Zeit: siehe www.cinema-muenster.de oder KINO aktuell


Das Cinema zeigt weiterhin

Berg Fidel

Wenn Kinder nicht von klein auf lernen, dass die Menschen verschieden

sind, wann dann? An der inklusiven Grundschule „Berg

Fidel“ in Münster gehören alle dazu: ob hochbegabt oder lernschwach,

geistig oder körperlich beeinträchtigt. Im Film kommen

die Kinder zu Wort. Vier kleine Protagonisten erzählen mit Witz

und Charme aus ihrem Schulalltag und sagen in ihrer unvergleichlichen

Weise mehr als so mancher Erwachsene.

Der Fluss war einst ein Mensch

»Eine spirituelle Mythenreise, die man am allerwenigsten von einem

deutschen Film erwartet. Grandios.« (Festival des deutschen

Films). Ein junger Deutscher (Alexander Fehling) reist in einem afrikanischen

Land. Am Ufer eines Flusses begegnet er einem alten

Fischer, der ihn in seinem Holzboot tief in die Wildnis mitnimmt.

Am nächsten Morgen findet er sich allein in einem schier endlosen

Flussdelta. Es beginnt ein intimer Kampf mit dem Tod, mit

seinen Ängsten und der eigenen Wahrnehmung.

Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir immer weniger davon.

Warum eigentlich? Filmemacher und Autor Florian Opitz begegnet

Menschen, die die Beschleunigung vorantreiben und solche,

die sich trauen, Alternativen zur allgegenwärtigen Rastlosigkeit

zu leben. Er befragt Zeitmanagement-Experten, Therapeuten

und Wissenschaftler nach Ursachen und Auswirkungen der chronischen

Zeitnot. Auf seiner Suche entdeckt er: ein anderes Tempo

ist möglich, wir müssen es nur wollen.

Das Cinema zeigt vom 1. bis 4. November

14. lesbisch-schwule Filmtage QueerStreiFeN

Lesbische Aliens, schwule Tänzer in LA und Istanbul, Frauen im

Workshop „Man for a Day“ und Männer zum Knutschen – das werden

die 14. QUEERSTREIFEn bringen. Im letzten Jahr waren es die

erfolgreichsten münsterschen lesbisch-schwulen-transgender Filmtage

aller Zeiten, wir sind auf dieses Jahr gespannt.

Ein Special mit Gästen wird Call me Kuchu über die Situation von

LGBTs in Uganda sein, ein anderes Unter Männern – Schwul in der

DDR zu der der Regisseur ringo rösener kommen wird.

Oktober Zweitausendzwölf

25


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Kurzfilm im Cinema 1

Vorfilm im Oktober

Ragged

In einer verdreckten norwegischen Küche

hat sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen

Spül-Lappen und einer Spülmittelflasche

entwickelt. Als der Hausherr beim

Abspülen die Flasche misshandelt, nimmt

der Lappen Rache.

Norwegen 1994 ∙ Regie: Kajsa Naess, Lise Fernley,

Liv Berit Helland ∙ 2‘

Do 27. September bis Mi 10. Oktober

Friß, Vogel, oder stirb!

Eine Hamburger Eckkneipe wird von zwei

Geiern erpresst. Nur das Auftauchen eines

betrunkenen Touristen rettet die hübsche

Flamingo-Dame.

D 1998 ∙ Regie: Jim Lacy, Daniel Haude ∙ 3‘20

Do 11. bis Mi 24. Oktober

Vögel im Käfig können

nicht fliegen

Können Vögel im Käfig fliegen?

F 2000 ∙ Regie: Luis Briceno ∙ 3‘14

Do 25. Oktober bis Mi 7. Dezember

26 Oktober Zweitausendzwölf

Scarlett präsentiert:

Kino für Kinder

Kinderklassiker

Pünktchen und Anton

ab Do 27. September · ca. 15:00 Uhr

Märchenhafte Geschichten

Mio, mein Mio

ab Do 4. Oktober · ca. 15:00 Uhr

Starke Kinder

Die kleinen Bankräuber

ab Do 11. Oktober · ca. 15:00 Uhr

Märchenhafte Geschichten

Der Brief für den König

ab Do 18. Oktober · ca. 15:00 Uhr

Kinderklassiker

Ronja Räubertochter

ab Do 25. Oktober · ca. 15:00 Uhr


Das Cinema zeigt Cinema & Die Linse

Filmpremieren Oktober 2012 Sondertermine

Seit Do 13.9. Das Cinema zeigt weiterhin

BERG FIDEL 25

ab Do 27.9. Das Cinema zeigt weiterhin

DER FLUSS WAR EINST EIN MENSCH 25

ab Do 27.9. Das Cinema zeigt weiterhin

SPEED – AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT 25

ab Do 4.10. Das Cinema zeigt zum Bundesstart

3 ZIMMER/ KÜCHE/ BAD 19

ab Do 11.10. Das Cinema zeigt zum Bundesstart

DIE WAND 20

ab Do 18.10. Das Cinema zeigt zum Bundesstart

GNADE 21

ab Do 25.10. Das Cinema zeigt

UN AMOUR DE JEUNESSE [franz.OmU] 22

ab Do 25.10. Das Cinema zeigt zum Bundesstart

KEEP THE LIGHTS ON [engl.OmU] 23

Donnerstag

Premierentag!

Donnerstag = Premierentag:

Jeder Film, der im Wocheneinsatz neu

startet, kostet nur 4,70 Euro Eintritt!

ab Do 1.11. Das Cinema zeigt zum Bundesstart

OH BOY 24

Mi 26.9. Morgentau-Vorpremiere

10:15 DER FLUSS WAR EINST EIN MENSCH 9, 27

Do 27.9. Kino Kaffeeklatsch – Aktuelle Filme für ein älteres Publikum

14:30 OMA UND BELLA DIE LINSE 09

Fr 28.9. 22:30 Friday In Love: AUSSER ATEM [franz.OmU] DIE LINSE 09

Mo 1.10. Linse und Akademie des Sehens e.V. zeigen mit Audiodeskription

15:00 THE KING‘S SPEECH 11

Es ist normal verschieden zu sein

19:00 DAS WEISSE RAUSCHEN 10

Die Linse zeigt Kurzfilme

21:00 ABHAUN! 14

Mi 3.10. Lateinamerikanische Filme – mit Upla e.V.

20:45 KAREN WEINT IM BUS [span.OmU] 16

Sa 6.10. Mit Regisseur Dietrich Brüggemann und den Schauspielerinnen

Katharina Spiering, Anna Brüggemann und Alice Dwyer

21:00 3 ZIMMER/ KÜCHE/ BAD 19

So 7.10. Die besondere Matinee

11:00 TABU – ES IST DIE SEELE EIN FREMDES AUF ERDEN 12

Mi 10.10. Neues Rumänisches Kino

19:00 AURORA [rumän.OmU] 17

So 14.10. Die besondere Matinee

11:00 TABU – ES IST DIE SEELE EIN FREMDES AUF ERDEN 12

Psycho, Film und Analyse

17:00 DJANGO 9

Mo 15.10. Der besondere Film mit Regisseur David “Tosh” Gitonga

und Hauptdarsteller Joseph Wairimu

20:00 NAIROBI HALF LIFE [swah./kikuyu./engl.OmU] 13

Mi 17.10. Der besondere Film

19:00 VOICES OF TRANSITION 12

Do 18.10. Premiere mit Regisseur Matthias Glasner und Jürgen Vogel

20:45 GNADE 21

Sa 20.10. „Geschichten für die Provinz!“ – im Schloßtheater!

11:00 Drehbuchseminar für Kinder ab acht Jahren 6

So 21.10. Der besondere Film (Wdh.)

13:00 NAIROBI HALF LIFE [swah./kikuyu./engl.OmU] 13

Vorpremiere mit Regisseur Jan Ole Gerster und evt. mehr Gästen

18:00 OH BOY 24

Mo 22.10. Neues Rumänisches Kino

19:00 EHRENMEDAILLE [rumän.OmU] 17

Mit Gleis 22

21:00 BETTER THAN SOMETHING: JAY REATARD [engl.OF] 14

Do 25.10. Kino Kaffeeklatsch – Aktuelle Filme für ein älteres Publikum

14:30 DIE KUNST, SICH DIE SCHUHE ZU BINDEN 11

Fr 26.10. Endlich… Die neue LINSE ist fertig

„Geschichten für die Provinz!“ – Tage des Provinzfilms

15:00 Symposium Drehbuchförderung 7

19:00 PIXELSCHATTEN – mit Regisseur Anil Kunnel 7

20:45 ROSA & MARIE – mit Regisseur Detlef Muckel 8

22:15 Gesprächsrunde: Orangener Provinz-Salon 8

Sa 27.10. „Geschichten für die Provinz!“ – Tage des Provinzfilms

10:00 Werkstatt zur Stoffentwicklung 8

So 28.10. Sterben geschieht... – mit dem Johannes Hospiz

17:00 NOKAN – Die Kunst des Ausklangs 10

Mo 29.10. Mit TatWort

20:00 DICHTER UND KÄMPFER 15

Alle Veranstaltungen im Cinema,

Warendorfer Str. 47, Kasse: Tel. (0251) 30 300

Änderungen (besonders bei den Zeiten) vorbehalten! Aktuelle

Termine unter www.cinema-muenster.de und im wöchentlich

erscheinenden Magazin KINO aktuell, das in allen Kinos Münsters

und vielen Volksbanken und Sparkassen des Umlandes ausliegt.

Oktober Zweitausendzwölf + DIE LINSE

27


Ab Do 4. oktober im CinemA

Am Sa 6. oktober zu Gast:

regisseur Dietrich brüggemann und die

Darstellerinnen Anna brüggemann (auch Drehbuch),

Alice Dwyer und katharina Spiering!

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