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GKW13 - Wie kann ich Gottes Willen erkennen ... - FEG Visp

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Geistl<strong>ich</strong> konstant wachsen Teil 13<br />

Thema: <strong>Wie</strong> <strong>kann</strong> <strong>ich</strong> den <strong>Willen</strong> <strong>Gottes</strong> erfahren?<br />

Gliederung<br />

I. Gott leitet uns durch die Bibel<br />

II. Gott leitet uns durch seinen Geist<br />

III. Gott leitet uns durch unseren Verstand<br />

IV. Gott leitet uns durch Ratgeber<br />

V. Gott leitet den, der mutig bereit ist, Schritte zu tun<br />

Einleitung<br />

Herzl<strong>ich</strong> willkommen zu diesem <strong>Gottes</strong>dienst – schön, dass Ihr alle hier seid.<br />

Wir nähern uns langsam aber s<strong>ich</strong>er dem Ende der aktuellen<br />

<strong>Gottes</strong>dienstserie rund um das Thema "Geistl<strong>ich</strong> konstant wachsen". Wir<br />

werden heute + die nächsten 3 <strong>Gottes</strong>dienste, also noch bis und mit 13.<br />

November, in dieser Serie bleiben, bevor wir dann mit etwas Neuem starten.<br />

Im Rahmen dieser Serie haben wir uns immer wieder mit der Frage<br />

auseinandergesetzt, was wir tun können, um in unserer Beziehung zu Jesus<br />

zu wachsen. Christsein ist ja n<strong>ich</strong>t in erster Linie ein "Stand", den man<br />

einnimmt, eine theologische Position oder ein Bekenntnis zu einem Glauben,<br />

sondern Christsein ist in erster Linie eine Frage von "Beziehung". Und wie<br />

jede andere Beziehung ist auch die Beziehung zu Jesus wachstüml<strong>ich</strong>. Es<br />

geht darum, wie wir unser Leben und unseren Alltag mit Christus gestalten<br />

können, sodass wir in unserem Glaubensleben wirkl<strong>ich</strong> Schritte machen.<br />

"Growing old happens, growing up is a decision! – Älter wird man einfach so,<br />

aber damit man reifer wird, braucht es Entscheidungen!"<br />

Welche Entscheidungen w<strong>ich</strong>tig sind, um geistl<strong>ich</strong> zu wachsen und<br />

charakterl<strong>ich</strong> "reifer" zu werden, und welche Schritte wir tun können, um den<br />

Glauben an Jesus wirkl<strong>ich</strong> "alltagstaugl<strong>ich</strong>" werden zu lassen – darum geht<br />

es in dieser Serie. Und dementsprechend haben die letzten 12 Predigten<br />

rund um dieses Thema "Geistl<strong>ich</strong> konstant wachsen" immer die Frage "<strong>Wie</strong><br />

<strong>kann</strong> <strong>ich</strong>…?" im Titel gehabt. "<strong>Wie</strong> <strong>kann</strong> <strong>ich</strong> beten?" / "<strong>Wie</strong> <strong>kann</strong> <strong>ich</strong> meine<br />

Bibel lesen?" / "<strong>Wie</strong> <strong>kann</strong> <strong>ich</strong> vergeben?"/ "<strong>Wie</strong> <strong>kann</strong> <strong>ich</strong> <strong>Gottes</strong> Wirken im<br />

Alltag erleben?" / "<strong>Wie</strong> <strong>kann</strong> <strong>ich</strong> in meinem Vertrauen Gott gegenüber<br />

wachsen?" / "<strong>Wie</strong> <strong>kann</strong> <strong>ich</strong> andere für Jesus gewinnen?" Etc.<br />

© Diese Predigt ist urheberrechtl<strong>ich</strong> geschützt. Jede Verwertung ausserhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist<br />

ohne Zustimmung des Copyright-Inhabers unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung und die Einspe<strong>ich</strong>erung und<br />

Verarbeitung in elektronischen Systemen. © Copyright 2011 by Daniel Rohner, <strong>FEG</strong> <strong>Visp</strong><br />

-1-


Heute wenden wir uns einer Frage zu, die Christen eigentl<strong>ich</strong> immer<br />

beschäftigt – von Anfang an – näml<strong>ich</strong>: "<strong>Wie</strong> <strong>kann</strong> <strong>ich</strong> erfahren, was <strong>Gottes</strong><br />

Wille ist?" (Titelfolie)<br />

Denn diese Frage ist enorm w<strong>ich</strong>tig. N<strong>ich</strong>t nur deshalb, weil wir selber<br />

letztl<strong>ich</strong> ja für unser eigenes Leben wissen möchten, was Gott von uns<br />

möchte. Sondern weil gerade mit dieser Frage auch enorm viel Druck auf<br />

Menschen ausgeübt wird. Zum einen kommt dieser Druck aus einem falsch<br />

verstandenen und übertriebenen Verständnis dessen, was Leben mit Jesus<br />

bedeutet. Oftmals machen s<strong>ich</strong> gerade Christen, die wirkl<strong>ich</strong> intensiv mit<br />

Jesus leben wollen, diesen Druck, weil sie für praktisch jede Entscheidung<br />

eine Anweisung <strong>Gottes</strong> haben möchten. Und plötzl<strong>ich</strong> werden an und für s<strong>ich</strong><br />

nebensächl<strong>ich</strong>e Entscheidungen ganz, ganz schwer zu beantwortende<br />

Fragen, weil man bei jeder Kleinigkeit ständig fragt: "Jesus: Was willst Du?" –<br />

Das löst Druck aus und Unselbständigkeit.<br />

Manchmal kommt aber auch Druck von aussen. zB. dann, wenn andere<br />

Menschen "<strong>Gottes</strong> <strong>Willen</strong>" in ein Leben hinein kommunizieren. Ich denke an<br />

den jungen Mann, der auf eine Frau zugeht und ihr sagt: "Gott hat mir<br />

gezeigt, dass Du meine Frau sein sollst!" Oder wenn irgend ein<br />

selbsternannter Prophet einem jungen Mann sagt: "Gott möchte n<strong>ich</strong>t, dass<br />

Du Wirtschaft studierst. Sondern sein Wille für Dein Leben ist, dass Du Arzt<br />

wirst!" Mit dem Satz "Gott hat mir gezeigt, dass…" <strong>kann</strong> man Menschenleben<br />

beliebig manipulieren und mitunter auch ruinieren!<br />

Und: Die Frage, wie wir <strong>Gottes</strong> <strong>Willen</strong> <strong>erkennen</strong> können ist deshalb w<strong>ich</strong>tig,<br />

weil uns unser eigenes Herz oftmals einredet, <strong>Gottes</strong> Wille sei dieses oder<br />

jenes, nur damit es letztl<strong>ich</strong> das bekommt, was es selber haben möchte. Und<br />

unser Herz ist sehr gut darin, die Stimme des Heiligen Geistes<br />

nachzuahmen. Und so mancher hält krampfhaft daran fest, dass Gott ihm<br />

gezeigt hat, dieses oder jenes zu tun, selbst wenn s<strong>ich</strong> schon längst<br />

herausgestellt hat, dass "Gott" mit dieser Entscheidung so wenig zu tun hatte<br />

wie Christoph Blocher mit einem allfälligen Beitritt der Schweiz zur EU.<br />

Aus diesen (und vielen anderen Gründen) also ist die Frage, wie Gott uns<br />

leitet, w<strong>ich</strong>tig. <strong>Wie</strong> <strong>kann</strong> <strong>ich</strong> <strong>Gottes</strong> <strong>Willen</strong> erfahren? – Nun: Gott leitet uns zu<br />

allererst durch die Bibel.<br />

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I. Gott leitet uns durch die Bibel<br />

Gott offenbart seinen <strong>Willen</strong>, seinen Charakter und sein Wesen in der Schrift.<br />

Mir ist klar, dass Fragen wie "Soll <strong>ich</strong> diesen oder jenen Mann heiraten?"<br />

oder "Soll <strong>ich</strong> zu diesem oder jenem Jobangebot 'Ja' sagen?" n<strong>ich</strong>t in der<br />

Bibel beantwortet werden. <strong>Gottes</strong> Leitung durch die Bibel ist viel<br />

Grundsätzl<strong>ich</strong>er. In der Bibel zeigt uns Gott, wer ER ist, was Seine Werte<br />

sind und was IHM im Blick auf unser Leben grundsätzl<strong>ich</strong> w<strong>ich</strong>tig ist.<br />

Aber viele Fragen, die wir im Blick auf individuelle Führung stellen,<br />

beantworten s<strong>ich</strong>, wenn wir anfangen, nach unseren grundsätzl<strong>ich</strong>en Motiven<br />

zu fragen und nach <strong>Gottes</strong> grundsätzl<strong>ich</strong>en Antworten darauf in der Bibel.<br />

Was ist Gott eigentl<strong>ich</strong> w<strong>ich</strong>tig für mein Leben? Was hat wirkl<strong>ich</strong> Bedeutung<br />

und Wert? Wo finde <strong>ich</strong> meine Bestimmung? <strong>Wie</strong> möchte Jesus, dass <strong>ich</strong> mit<br />

anderen umgehe? etc. – Es mag s<strong>ich</strong> vielle<strong>ich</strong>t seltsam anhören, aber wer<br />

s<strong>ich</strong> anfängt, anhand der Bibel ganz grundsätzl<strong>ich</strong> Gedanken über sein<br />

Leben zu machen, wird merken, wie die Bibel dabei so manche individuelle<br />

Frage ebenfalls klärt.<br />

Versteht m<strong>ich</strong> bitte n<strong>ich</strong>t falsch: Es geht mir n<strong>ich</strong>t darum, dass man einfach in<br />

der Bibel so lange sucht, bis man einen Vers findet, der einem anscheinend<br />

die Frage ganz genau zu beantworten scheint, die man hat. Ähnl<strong>ich</strong> wie jener<br />

Mann, der Gott gefragt hat, was er tun soll und danach einfach seine Bibel<br />

aufschlug und den ersten Vers, den er sah, las. Und dort stand: "Und er<br />

machte s<strong>ich</strong> auf und ging hin und erhängte s<strong>ich</strong>!" (Mt 27.5).<br />

Die Bibel ist kein Orakelbuch, aber <strong>ich</strong> habe den Eindruck, dass sie oftmals<br />

so verwendet wird. N<strong>ich</strong>t nur von ganz "normalen" 1 Christen im Alltag,<br />

sondern oft genug auch von Pastoren und Leitern auf der Kanzel. Und<br />

plötzl<strong>ich</strong> werden Verse, die s<strong>ich</strong> eigentl<strong>ich</strong> an Israel im AT wenden, zu<br />

r<strong>ich</strong>tungsweisenden Anordnungen in der Gemeinde. Oder Aussagen, die an<br />

bestimmte Personen zu bestimmten Zeiten gegeben wurden, werden zu<br />

prophetischen Aussagen über <strong>Gottes</strong> <strong>Willen</strong> über einem Leben. Ihr Lieben:<br />

Das ist n<strong>ich</strong>t nur gefährl<strong>ich</strong>, das ist fahrlässig. Und es ist ein katastrophaler<br />

Umgang mit der Bibel.<br />

1<br />

Nur zur Klärung: Damit meine <strong>ich</strong> n<strong>ich</strong>t, dass Pastoren "unnormal" wären oder "etwas<br />

Besseres". Sondern es geht mir darum aufzuzeigen, dass auch "studierte" Leiter mitunter<br />

aus der Bibel etwas machen, was sie n<strong>ich</strong>t sein möchte und sie zT. sogar bewusst<br />

"missbrauchen", nur um am Ende ihren <strong>Willen</strong> zu bekommen.<br />

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Wenn Du deshalb wissen möchtest, was Gott w<strong>ich</strong>tig ist, dann kommst Du<br />

um gründl<strong>ich</strong>e Bibelkenntnis n<strong>ich</strong>t herum. Ich weiss, dass das n<strong>ich</strong>t so<br />

populär ist und viel weniger spektakulär, wie wenn irgend ein geistbegabter<br />

Mann oder eine Prophetin sagen: "Der Herr hat mir gezeigt!" Es ist auch viel<br />

weniger bequem. Denn hier bist Du selber gefragt und <strong>kann</strong>st D<strong>ich</strong> n<strong>ich</strong>t<br />

einfach auf der Vision eines andere ausruhen.<br />

Aber beim Thema "geistl<strong>ich</strong> konstantes Wachstum" geht es letztl<strong>ich</strong> um<br />

persönl<strong>ich</strong>e Reife. Um Eigenverantwortung und Selbständigkeit. Und die<br />

nimmt Dir niemand ab. Denn seht Ihr: Gott sagt in der Bibel immer wieder,<br />

dass wir "prüfen" sollen, was uns als "Führung", "Leitung" oder<br />

"prophetisches Reden" entgegen kommt (Röm 12.2 / 1Thess 5.21 / 1Joh 4.1<br />

/ Phil 1.10 / Eph 5.10) und was "r<strong>ich</strong>tig" ist vor Jesus. Zum Prüfen aber<br />

braucht es einen Massstab, anhand dessen wir prüfen können. Dieser<br />

Massstab ist <strong>Gottes</strong> Wort. Und prüfen <strong>kann</strong> nur, wer <strong>Gottes</strong> Wort kennt.<br />

Gründl<strong>ich</strong>e Bibelkenntnis ist deshalb durch n<strong>ich</strong>ts zu ersetzen. Und <strong>ich</strong><br />

merke, dass so manches, was nach aussen hin als "Gott hat mir gezeigt"<br />

verkauft und Christen unter die Nase gerieben wird, s<strong>ich</strong> alleine schon<br />

anges<strong>ich</strong>ts biblischer Aussagen klären würde. In Hos 4.6 sagt Gott: "Mein<br />

Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis!" Und wisst Ihr: Wenn es einen<br />

Vers aus dem AT gibt, von dem <strong>ich</strong> meine, dass er für die Gemeinde Jesu im<br />

NT und im Jahr 2011 w<strong>ich</strong>tig ist, dann ist es dieser Vers. Seht Ihr: Ich freue<br />

m<strong>ich</strong>, wenn Christen wissen, dass Gott sie liebt. Dass ER treu ist und uns<br />

annimmt, wie wir sind. Dass wir anderen liebevoll begegnen sollen. Es ist<br />

gut, wenn Christen das wissen. Aber wenn das ALLES ist, was wir wissen,<br />

dann ist es schl<strong>ich</strong>tweg zu wenig. Zu wenig, um geistl<strong>ich</strong> konstant zu<br />

wachsen und in unserer Beziehung mit Jesus selbständig und<br />

eigenverantwortl<strong>ich</strong> leben zu können.<br />

Deshalb bitte <strong>ich</strong> Euch: Lest Eure Bibel. Nehmt die Weiterbildungsangebote<br />

Eurer Gemeinden in Anspruch, um in Eurem Bibelwissen zu wachsen. Nehmt<br />

Eure Bibel in den <strong>Gottes</strong>dienst mit. Wer s<strong>ich</strong> in diesem Buch auskennt, hat<br />

Wegweisung. <strong>Wie</strong> sagt es David in Ps 119.105: "Dein Wort ist meines<br />

Fusses Leuchte und ein L<strong>ich</strong>t auf meinem Weg!" – An diesem Wort <strong>kann</strong><br />

<strong>ich</strong> m<strong>ich</strong> orientieren und finde <strong>ich</strong> Wegweisung für mein Leben. Weil Gott<br />

durch dieses Wort leitet.<br />

Aber Gott leitet n<strong>ich</strong>t nur durch sein Wort. Sondern Gott leitet zweitens durch<br />

seinen Geist.<br />

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II.<br />

Gott leitet uns durch seinen Geist<br />

Gott selber leitet uns durch seinen Geist. Jesus hat gesagt, dass <strong>Gottes</strong><br />

Geist uns in alle Wahrheit leitet (Joh 16.13). Paulus sagt, dass die Intimität<br />

der Beziehung, die wir zu Gott haben, daran erkennbar wird, wie wir uns von<br />

<strong>Gottes</strong> Geist leiten lassen (Röm 8.14). Petrus sagt, dass die Schreiber der<br />

Bibel "vom Heiligen Geist getrieben" waren (2Petr 1.21). <strong>Gottes</strong> Leitung<br />

durch den Heiligen Geist hat n<strong>ich</strong>t einfach irgendwann im "Mittelalter"<br />

aufgehört. Sondern sie ist heute noch real und erfahrbar.<br />

<strong>Gottes</strong> Leitung durch den Heiligen Geist <strong>kann</strong> aber sehr verschieden erlebt<br />

werden. Anders als bei der Bibel, die bei uns allen gle<strong>ich</strong> ist, sind unsere<br />

Herzen und unsere Persönl<strong>ich</strong>keiten sehr verschieden. Und weil das so ist,<br />

erleben verschiedene Menschen <strong>Gottes</strong> Leitung durch den Heiligen Geist auf<br />

sehr unterschiedl<strong>ich</strong>e Art und Weise. Die Mittel, durch die uns <strong>Gottes</strong> Geist<br />

anspr<strong>ich</strong>t, können sehr verschieden sein. Beim einen ist es ein Buch oder ein<br />

Artikel, den er liest, der ihn zutiefst anspr<strong>ich</strong>t und bei dem er spürt: "Ich<br />

glaube, Gott möchte mir etwas sagen!" Beim anderen ist es die Begegnung<br />

mit einem Menschen. Bei wieder jemand anderem ist es ein Erlebnis in der<br />

Natur, das er macht, bei dem er den Eindruck hat: "Hier redet Gott zu mir und<br />

will mir etwas sagen."<br />

<strong>Gottes</strong> Leitung durch den Heiligen Geist ist schwierig zu definieren und zu<br />

erklären. Ich selber erlebe das oftmals als "inneren Eindruck". Als Gefühl,<br />

etwas tun zu müssen. Als innere Unruhe, ein "Aufgewühlt-Sein" über einer<br />

Frage oder über einer Sache. Oder dann ein starker innerer Friede, eine tiefe<br />

Überzeugung, das R<strong>ich</strong>tige zu tun oder die r<strong>ich</strong>tige Entscheidung getroffen<br />

zu haben.<br />

<strong>Gottes</strong> Leitung durch den Heiligen Geist ist immer ganz eng an die<br />

Bereitschaft zum Gehorsam und zur Hingabe geknüpft. Wenn Paulus in Röm<br />

12.2 sagt, dass wir "prüfen und <strong>erkennen</strong> sollen, was der Wille <strong>Gottes</strong><br />

ist", dann geht dem der Vers voraus, dass wir "unser Denken erneuern<br />

sollen und n<strong>ich</strong>t dieser Welt gle<strong>ich</strong>" leben sollen. Gott wird den leiten,<br />

der s<strong>ich</strong> leiten lässt. Und das zeigt s<strong>ich</strong> s<strong>ich</strong>er besonders stark bei seiner<br />

Leitung durch den Heiligen Geist. Denn seht Ihr: <strong>Gottes</strong> Geist schreit in der<br />

Regel n<strong>ich</strong>t lauthals durch die Gegend und brüllt uns seine Anweisungen wie<br />

ein Feldwebel in's Ges<strong>ich</strong>t. Sondern <strong>Gottes</strong> Geist redet sanft, still, oftmals im<br />

Verborgenen.<br />

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Aber: N<strong>ich</strong>t alles, was wir als "Leitung durch den Heiligen Geist" empfinden,<br />

IST auch tatsächl<strong>ich</strong> Leitung durch den Heiligen Geist. Manchmal bilden wir<br />

uns auch einfach etwas ein. Weil man zb. müde sind und emotional sehr<br />

"dünn". Oder weil man s<strong>ich</strong> etwas einfach so sehr wünscht. Oder weil man in<br />

diesem Wunsch, <strong>Gottes</strong> <strong>Willen</strong> zu erfahren, total übersensibilisiert ist und<br />

hinter dem Blatt, das vom Baum fällt, ein Reden <strong>Gottes</strong> vermutet.<br />

Darum kommt ein dritter Weg in's Spiel, durch den uns Gott leitet. Gott leitet<br />

uns näml<strong>ich</strong> auch durch unseren Verstand.<br />

III.<br />

Gott leitet uns durch unseren Verstand<br />

Ihr Lieben: Gott hat uns einen Verstand gegeben. Und den sollen wir auch<br />

brauchen. Die Bibel sagt sogar, dass ein durch Jesus erneuerter Verstand<br />

die Grundlage dafür ist, Entscheidungen treffen zu können, die vor Gott<br />

"r<strong>ich</strong>tig" sind (vgl. Röm 12.1-2). Immer wieder mal höre <strong>ich</strong>, dass Christen<br />

sagen: "Ja, aber in Spr 3.5-6 steht doch gerade, dass wir uns n<strong>ich</strong>t auf<br />

unseren Verstand verlassen sollen!" Ihr kennt diesen Vers: " 5 Vertraue auf<br />

den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze d<strong>ich</strong> n<strong>ich</strong>t auf deinen<br />

Verstand! 6 Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst<br />

deine Pfade!"<br />

Aber seht Ihr: Es gibt einen Unterschied zwischen "S<strong>ich</strong> auf seinen Verstand<br />

'verlassen' und "seinen Verstand gebrauchen". Das ist n<strong>ich</strong>t das Gle<strong>ich</strong>e.<br />

Salomo sagt deshalb in Spr 3 eben n<strong>ich</strong>t, dass wir unseren Verstand in die<br />

Ecke stellen sollen, wenn es um <strong>Gottes</strong> <strong>Willen</strong> geht. Sondern wir sollen uns<br />

n<strong>ich</strong>t allein auf ihn abstützen. Trotzdem ist unser Verstand ein w<strong>ich</strong>tiges<br />

Instrument dafür, <strong>Gottes</strong> <strong>Willen</strong> herausfinden zu können.<br />

Unsere Tabita hat einen Pulli, den sie immer wieder mal anzieht. Darauf<br />

steht: "Gott hat Dir ein Ges<strong>ich</strong>t gegeben. Lächeln musst Du selber". Seht Ihr:<br />

das gle<strong>ich</strong>e gilt auch für das Gehirn. Gott hat Dir ein Gehirn gegeben, aber<br />

benutzen musst Du es selber. Wenn D<strong>ich</strong> etwas beschäftigt oder Du vor<br />

einer Entscheidung stehst, dann stell Dir Fragen. "Ist es vernünftig?<br />

Entspr<strong>ich</strong>t das, was <strong>ich</strong> vorhabe, meiner Natur, meinem Charakter, meinen<br />

Neigungen? Geht es um eine kurzfristige Entscheidung, oder ist es etwas<br />

Längerfristiges, und wenn es etwas Längerfristiges ist: Halte <strong>ich</strong> das auch?<br />

Halte <strong>ich</strong> das durch? Entspr<strong>ich</strong>t das meiner Persönl<strong>ich</strong>keit? Jesus sagt in Lk<br />

14.25-33, dass "wir die Kosten überschlagen sollen", deshalb muss die<br />

Frage auch lauten, ob Du die Kosten r<strong>ich</strong>tig eingeschätzt hast.<br />

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Wisst Ihr: Manchmal können unsere Motive durchaus positiv und gut sein. Da<br />

entscheidet s<strong>ich</strong> jemand, Krankenschwester zu werden und in die Mission zu<br />

gehen – das ist s<strong>ich</strong>er positiv. Aber wenn er beim kleinsten Tröpfchen Blut<br />

schon umfällt, es ihm schwer fällt, Körpergeruch zu ertragen oder andere zu<br />

berühren, dann frage <strong>ich</strong> m<strong>ich</strong>, ob das sinnvoll ist. Ein anderer möchte gerne<br />

Pastor werden – grundsätzl<strong>ich</strong> super. Aber wenn er s<strong>ich</strong> schwer tut damit, auf<br />

Menschen zuzugehen, Gedanken zu formulieren und grundsätzl<strong>ich</strong> eher ein<br />

"schwieriger" Kommunikator ist, dann ist es vielle<strong>ich</strong>t der falsche Beruf, den<br />

er gewählt hat. Salomo sagt in Spr 19.2-3: " 2 Ohne Erkenntnis ist selbst<br />

Eifer n<strong>ich</strong>t gut; und wer mit den Füßen hastig ist, tritt fehl.<br />

3 Die<br />

Narrheit des Menschen führt ihn in die Irre, aber auf den HERRN ist sein<br />

Herz wütend."<br />

Damit zu einem Vierten, wie Gott uns leitet: Gott leitet uns durch Ratgeber.<br />

IV.<br />

Gott leitet uns durch Ratgeber<br />

Der Rat von Menschen, die uns gut kennen, ist ein w<strong>ich</strong>tiger Schlüssel dafür,<br />

<strong>Gottes</strong> <strong>Willen</strong> zu <strong>erkennen</strong>. In Spr 15.22 sagt Salomo: "Pläne scheitern, wo<br />

keine Besprechung ist. Wo aber Ratgeber sind, kommt etwas<br />

zustande!" Von David wissen wir, dass er als König mehrere Ratgeber<br />

hatte: Darunter Jonatan (ein Onkel), Ahitofel (ein Priester), Huschai (ein<br />

persönl<strong>ich</strong>er Freund des Königs) und Joab (ein Heeroberster) ( vgl. 1Chr<br />

27.32ff).<br />

Es ist keine Schande, andere um Rat zu fragen, wenn man selber uns<strong>ich</strong>er<br />

ist, was nun die r<strong>ich</strong>tige Entscheidung ist. Im Gegenteil: Wer s<strong>ich</strong> gute<br />

Ratgeber sucht, die ihn ehrl<strong>ich</strong> und aufr<strong>ich</strong>tig unterstützen und helfen,<br />

handelt klug.<br />

Hier spielen Eltern eine w<strong>ich</strong>tige Rolle. Der Ehepartner (GANZ w<strong>ich</strong>tig – denn<br />

niemand kennt m<strong>ich</strong> so gut wie er!) Freunde, die einem gut kennen und<br />

ehrl<strong>ich</strong> sein können. Aber auch geistl<strong>ich</strong>e Leiter sind hier w<strong>ich</strong>tig. Und <strong>ich</strong><br />

glaube ganz fest an geistl<strong>ich</strong>e Leiterschaft. Aber <strong>ich</strong> glaube n<strong>ich</strong>t an<br />

"geistl<strong>ich</strong>e Diktatur", wo Gott einem Leiter einen lebensverändernden und<br />

r<strong>ich</strong>tungsweisenden Befehl gibt, der MICH betrifft. Ich glaube n<strong>ich</strong>t daran,<br />

dass Gott einem anderen Menschen etwas über m<strong>ich</strong> offenbart, dem <strong>ich</strong><br />

dann einfach blindlings vertrauen muss. Denn seht ihr: Das ist n<strong>ich</strong>t<br />

"Ratschlag geben", das ist "Orakel spielen". Das führt auch n<strong>ich</strong>t in geistl<strong>ich</strong>e<br />

Reife, sondern in Unselbständigkeit und Abhängigkeit.<br />

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Was macht ein Ratgeber? Ein Ratgeber gibt einen Ratschlag. Er unterstützt<br />

beim Herausfinden dessen, was <strong>Gottes</strong> Wille ist. Denkt an Jonatan, einen der<br />

Ratgeber Davids. Von ihm heisst es, dass er ein "schriftkundiger Mann"<br />

war. Ein Ratgeber <strong>kann</strong> dabei helfen, ob <strong>ich</strong> das, was <strong>ich</strong> als "<strong>Gottes</strong> Wille in<br />

der Bibel" meine er<strong>kann</strong>t zu haben, auch r<strong>ich</strong>tig verstanden habe. David<br />

hatte noch andere Ratgeber: Den Priester Ahitofel, jemanden, der schon<br />

lange mit Gott unterwegs war. Ein Ratgeber <strong>kann</strong> helfen, ob das, was <strong>ich</strong> als<br />

"Leitung des Heiligen Geistes" empfinde, auch tatsächl<strong>ich</strong> Geistesleitung ist –<br />

oder ob es mein eigenes Herz ist, das s<strong>ich</strong> nur verstellt. Joab war als<br />

Heeroberster ein Fachmann – <strong>ich</strong> bin s<strong>ich</strong>er, dass David s<strong>ich</strong> mit ihm<br />

besprochen hat, wenn er strategische Entscheidung zu treffen hatte. Denn<br />

ein Ratgeber <strong>kann</strong> einem helfen, ob etwas "klug" ist oder n<strong>ich</strong>t.<br />

Und schliessl<strong>ich</strong> Huschai, der als "Freund des Königs" beze<strong>ich</strong>net wird. Seht<br />

Ihr: Ein Freund <strong>kann</strong> einem Dinge sagen, die einem sonst niemand sagen<br />

<strong>kann</strong>. Er <strong>kann</strong> uns auf "blinde Flecken" hinweisen, die wir manchmal haben.<br />

Er <strong>kann</strong> einem helfen, ob die eigene Selbsteinschätzung r<strong>ich</strong>tig ist oder n<strong>ich</strong>t.<br />

Wenn Du herausfinden möchtest, was <strong>Gottes</strong> Wille ist, dann such Dir gute<br />

Ratgeber. Und vielle<strong>ich</strong>t denkst Du jetzt: "Ja, wie leitet denn Gott nun. Durch<br />

die Bibel / oder durch den Heiligen Geist / oder durch den Verstand oder<br />

durch Ratgeber. Aber auf welches dieser 4 soll <strong>ich</strong> hören?" – Meine<br />

Erfahrung ist: Gott offenbart seine Abs<strong>ich</strong>t meistens n<strong>ich</strong>t einfach durch<br />

EINES dieser Dinge, sondern meistens durch eine Mischung aus all dem.<br />

Damit zum 5. und letzten:<br />

V. Gott leitet den, der mutig bereit ist, Schritte zu tun<br />

Seht Ihr: Manchmal muss man einfach eine Entscheidung treffen. Auch wenn<br />

man vielle<strong>ich</strong>t noch n<strong>ich</strong>t so ganz s<strong>ich</strong>er ist, ob es die r<strong>ich</strong>tige ist. Manchmal<br />

muss man s<strong>ich</strong> einfach auf etwas einlassen und sehen, was daraus wird. Ich<br />

habe gelernt, dass Gott n<strong>ich</strong>t einfach nur dadurch leitet, dass er sagt "Geh in<br />

diese R<strong>ich</strong>tung". Sondern dass er manchmal, wenn <strong>ich</strong> einen Schritt in eine<br />

R<strong>ich</strong>tung gemacht HABE, zeigt: "Das ist die falsche R<strong>ich</strong>tung!"<br />

Paulus hat das auch erlebt. In Apg 16 versucht Paulus, in der Provinz Asien<br />

das Evangelium zu verkündigen. Aber er spürt: "Das ist n<strong>ich</strong>t das, was Gott<br />

möchte". Danach versuchen er und seine Mitarbeiter es in Bithynien – aber<br />

auch dort heisst es: "Der Geist Jesu erlaubte es ihnen n<strong>ich</strong>t!" (V8). Das<br />

wären w<strong>ich</strong>tige Orte gewesen, die das Evangelium notwendig gehabt hätten.<br />

Aber Jesus sagt bewusst: "Nein" zu diesen Entscheidungen.<br />

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Mach Dir keinen Krampf aus Deinem Unterwegs-Sein mit Jesus. Manchmal<br />

muss man einfach mal eine Entscheidung treffen und s<strong>ich</strong> mutig in<br />

Bewegung setzen. Ein Schiff lässt s<strong>ich</strong> n<strong>ich</strong>t im Hafen lenken, sondern nur,<br />

wenn es in Bewegung ist. Gott sagt in Ps 32.8: "Ich D<strong>ich</strong> unterweisen und<br />

Dir den Weg zeigen, den Du gehen sollst. Ich will D<strong>ich</strong> mit meinem<br />

Augen leiten!" – Gott will Dir zeigen, was Sein Weg für D<strong>ich</strong> ist. Vertrau<br />

darauf, dass ER leitet. Bleib mit Deinen Ohren auf "Hörweite" und mit Deinen<br />

Augen auf IHN ger<strong>ich</strong>tet.<br />

Ich habe in der letzten Woche ein Buch von Corrie ten Boom gelesen, und<br />

mit einem Zitat von ihr möchte <strong>ich</strong> gerne schliessen. Denn <strong>ich</strong> glaube, dass<br />

sie sehr gut zusammenfasst, worum es bei dieser "Frage nach dem <strong>Willen</strong><br />

<strong>Gottes</strong>" letztl<strong>ich</strong> geht. Sie hat gesagt: "Denn <strong>Willen</strong> <strong>Gottes</strong> wirst Du dort<br />

besser <strong>erkennen</strong>, je Du mehr und mehr den <strong>Gottes</strong> tust". 2<br />

Sei gehorsam in dem, was Du er<strong>kann</strong>t hast. Und <strong>ich</strong> bin s<strong>ich</strong>er, dass Jesus<br />

Dir auch den nächsten Schritt zeigen wird.<br />

-Amen-<br />

2<br />

http://www.evangeliums.net/zitate/corrie_ten_boom_seite_10.html. Wörtl<strong>ich</strong>: "Je mehr du<br />

den <strong>Willen</strong> <strong>Gottes</strong> tust, desto besser wirst du den <strong>Willen</strong> <strong>Gottes</strong> <strong>erkennen</strong>"<br />

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