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LB 2012 4 - Den evangelistischen Auftrag wahrnehmen ... - FEG Visp

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<strong>Den</strong> <strong>evangelistischen</strong> <strong>Auftrag</strong> <strong>wahrnehmen</strong> <strong>LB</strong> <strong>2012</strong>, Teil 4<br />

Gliederung<br />

I. Der evangelistische <strong>Auftrag</strong> gilt jedem Gläubigen und jeder<br />

Gemeinde<br />

II. Lernen, Menschen in ihrer geistlichen Not zu sehen (Mt 9.36)<br />

III. Der evangelistische <strong>Auftrag</strong>...<br />

Einleitung<br />

Bereits 3x (Titelfolie) haben wir uns Gedanken gemacht über unser<br />

Gemeindeleitbild, und mit der heutigen Predigt sind wir genau mittendrin – im<br />

Zentrum unsere Leitbildes solzusagen. Ich weiss nicht, wie es Euch bisher<br />

beim Nachdenken über unser Leitbild so geht, aber ich hoffe, es fordert Euch<br />

heraus. Mir zumindest tut das enorm gut, mir die zentralen Punkte meines<br />

Christseins wieder in Erinnerung zu rufen:<br />

• Dass meine Beziehung zu Jesus echt, offen, ehrlich, transparent und<br />

authentisch sein soll.<br />

• Dass Jesus mich verändern und wachsen lassen möchte, und dass<br />

ich aufatmen kann, wo ich in diesen Prozess aktiv mit einsteige.<br />

• Dass ich lerne, auf die "Rosen" und nicht auf die Dornen zu schauen,<br />

wenn es um wachsende Gemeinde und die damit einhergehenden<br />

Veränderungen geht.<br />

Ich hoffe, dass das Leitbild Ähnliches auch in Euch auslöst und einen<br />

Prozess in Gang setzt. <strong>Den</strong>n darum geht es ja bei einem Leitbild: Ein Leitbild<br />

soll "leiten", soll einen Weg weisen. Ein Leitbild will ein "Motto", ein "Mission-<br />

Statement" sein, das wir gemeinsam umsetzen wollen, und ein Korrektiv, das<br />

uns hilft immer wieder zu überprüfen, ob wir als Gemeinde noch auf dem<br />

richtigen Kurs sind.<br />

Und die Predigt heute ist wie gesagt genau in der Mitte dieser Predigt-Serie,<br />

und das ist auch gut so, denn wir denken heute wirklich über das "Herz" von<br />

Gemeinde nach, über unseren Kernauftrag, über den zentralen <strong>Auftrag</strong>, zu<br />

dem uns Jesus berufen hat: Darum nämlich, den evangelistischmissionarischen<br />

<strong>Auftrag</strong> wahrzunehmen.<br />

Nachdem wir in den ersten beiden Predigten die Frage angegangen sind:<br />

"Wie soll unsere Beziehung zu Gott hin aussehen" geht es heute und auch<br />

schon letzten Sonntag um die Frage "Welche Verantwortung haben wir<br />

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ohne Zustimmung des Copyright-Inhabers unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung und die Einspeicherung<br />

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. © Copyright <strong>2012</strong> by Daniel Rohner, <strong>FEG</strong> <strong>Visp</strong><br />

-1-


gegenüber Menschen, die Jesus noch nicht kennen! Was ist Jesus<br />

diesbezüglich wichtig?" – Die Antwortet auf diese Frage lautet: Jesus ist es<br />

wichtig, dass wir in unserer Beziehung zu Nicht-Gläubigen Menschen dem<br />

evangelistisch-missionarischen <strong>Auftrag</strong> die 1. Priorität geben (Übergang zur<br />

Predigt-Folie.) Und das ist zunächst einmal wichtig festzuhalten: Jede<br />

Gemeinde und jeder Christ haben diesen <strong>Auftrag</strong>.<br />

I. Der evangelistische <strong>Auftrag</strong> gilt jedem Gläubigen und jeder<br />

Gemeinde 1<br />

Der <strong>Auftrag</strong>, Menschen mit dem Evangelium bekannt zu machen, gilt uns,<br />

und zwar uns allen. Es ist nicht so, dass dieser <strong>Auftrag</strong> "nur" denen gilt, die<br />

dafür speziell begabten sind (oder zT. vielleicht auch meinen, dafür begabt<br />

zu sein ☺). Sondern jeder Christ ist herausgefordert, andere mit dem<br />

Evangelium bekannt zu machen.<br />

Als letzten <strong>Auftrag</strong> vor seiner Himmelfahrt gab Jesus seinen den Jüngern den<br />

<strong>Auftrag</strong> in Mt 28: "19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern,<br />

und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des<br />

Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch<br />

geboten habe! Und siehe, {ich} bin bei euch alle Tage bis zur<br />

Vollendung des Zeitalters!" – Liest man die Apostelgeschichte, dann merkt<br />

man, mit welchem Ernst und welcher Überzeugung die ersten Christen<br />

diesen <strong>Auftrag</strong> umgesetzt haben. Es war für sie nicht einfach eine<br />

"Pflichtübung" oder ein "Programm" oder eine "saisonal bedingte<br />

Begeisterung", die sie ab und zu mal auslebten. Sondern es war für sie ein<br />

Lebensstil. Eine Grundhaltung. Eine Überzeugung, die tief in ihnen drin<br />

verwurzelt war und die sie auf ganz natürliche Art und Weise auslebten und<br />

auch an andere weitergaben.<br />

1<br />

Das Hauptanliegen, die erste Priorität im Blick auf Menschen, die noch nicht an Jesus<br />

glauben, muss sein, dass wir sie mit dem Evangelium konfrontieren. Manchmal haben wir<br />

als evangelikale Christen Angst, uns könnte das "negativ" als "Missionierung" ausgelegt<br />

werden. Aber vergessen wir nicht, dass auch die katholische Kirche lehrt, dass Kirche<br />

missionarisch sein muss. So hat Papst Benedikt XVI. (damals noch als Kardinal Joseph<br />

Ratzinger) in seiner Erklärung "Dominus Jesus" gesagt: "Weil die Kirche an den<br />

allumfassenden Heilsratschluss Gottes glaubt, muss sie missionarisch sein!"<br />

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-2-


Wo immer sie hinkamen, fingen sie an, den Kontakt mit Menschen zu<br />

suchen, Vertrauen aufzubauen und (wenn die Zeit reif war) über Jesus zu<br />

sprechen. Und in der Folge kamen Menschen zum Glauben, schlossen sich<br />

verbindlich einer Gemeinde an und wuchsen im Glauben, wurden also selber<br />

wieder zu Jüngern. Das biblische Prinzip lautet Wachstum durch<br />

Vervielfältigung. Multiplikation.<br />

So sagt Paulus zu Timotheus in 2Tim 2.2: "Was Du von mir gehört hast in<br />

Gegenwart vieler Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die tüchtig<br />

sein werden, auch andere zu lehren!" – Mit anderen Worten: "Gib weiter,<br />

was Du weißt. Gib weiter, was Du bekommen hast. Teile Deine Erfahrungen<br />

mit anderen!"<br />

Jeder Christ, jede Gemeinde hat diesen <strong>Auftrag</strong>. Das ist mir ganz wichtig.<br />

Gerade, wenn es um die Frage geht, wer wir als Gemeinde sein wollen für<br />

Menschen, die Jesus Christus noch nicht kennen. Wir wollen Menschen sein,<br />

die Menschen liebevoll, mit Respekt und Kreativität mit der guten Botschaft<br />

von der Erlösung durch Jesus Christus bekannt macht. Dieser <strong>Auftrag</strong> ist uns<br />

von Jesus gegeben worden. Und er ist deshalb so wichtig, weil Menschen,<br />

die nicht an Jesus glauben, verloren sind und – wenn sie in diesem<br />

verlorenen Zustand bleiben – in Ewigkeit verloren gehen.<br />

Ich bin mir sehr bewusst, was dieses Wort – "verloren" – auch an Untertönen<br />

auslöst. Die Gefahr ist sicher, dass es zT. in freikirchlichen Kreisen als<br />

Qualitätslabel verwendet – "gerettet" für "gut, und "verloren" für "schlecht".<br />

Lasst mich das sagen: Die Bibel braucht diese Begriffe nie als Qualitätslabel.<br />

Sie gebraucht sie stattdessen als Zustandsbeschreibungen, die ausdrücken,<br />

wer wir als Menschen von Gottes Warte aus sind. Ohne Jesus Christus sind<br />

wir "verloren" – wir sind nicht dort, wo wir eigentlich hingehören würden,<br />

nämlich nahe und in Gemeinschaft mit unserem Schöpfer. Und wo Menschen<br />

in diesem Zustand sterben, da bleiben sie verloren.<br />

Wir können das drehen und wenden wie wir wollen. Wir können versuchen,<br />

uns selber zu beruhigen und uns einzureden: "Gott wird das dann schon<br />

irgendwie regeln!" – Aber wisst Ihr: Das ändert nichts an der<br />

unumstösslichen Tatsache, dass Jesus klar und deutlich sagt, dass wir als<br />

Menschen ohne die Erlösung durch IHN verloren gehen!<br />

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-3-


Und Leute: ich glaube, dass wir hier eine Verantwortung haben. Wir sind<br />

nicht verantwortlich dafür, dass Menschen zum Glauben finden. Das kann<br />

nur der Heilige Geist tun. Nur ER kann Menschen vom Evangelium<br />

überzeugen. Diese Verantwortung dürfen wir nicht übernehmen. Aber wir<br />

sind verantwortlich dafür, dass Menschen das Evangelium hören KÖNNEN.<br />

Dass sie die Botschaft hören. Wer sagt den Menschen im Oberwallis, dass<br />

Erlösung durch Jesus möglich ist und allein durch Jesus möglich ist, wenn<br />

nicht diejenigen, die das verstanden und angenommen haben?<br />

In Apg 17.30 sagt Paulus: "Gott lässt allen Menschen sagen, dass sie<br />

alle überall zu Ihm umkehren sollen!" – Weil Menschen ohne Gott verloren<br />

sind, SUCHT Gott Menschen. Aufrichtig. Voller Sehnsucht und Liebe. Echt<br />

und unter Aufbringung aller seiner Möglichkeiten. So ist Gott – sein Herz<br />

schlägt für Menschen. Und Gott hat bestimmt, durch welches Mittel<br />

Menschen von diesem Anliegen erfahren sollen: Durch die Gemeinde. Durch<br />

solche, die das in ihrem eigenen Leben erlebt haben.<br />

Wir haben unser Leitbild überschrieben mit diesem Mission-Statement<br />

"Verlorene Menschen sollen leidenschaftliche Nachfolger Jesu werden!" Das<br />

soll uns so wie ein Motto vor Augen stehen. Wenn ich nachts um 2 Uhr<br />

plötzlich in eurem Schlafzimmer stehe, Euch aus dem Tiefschlaf reisse und<br />

frage: "Was ist das Mission-Statement unserer Gemeinde", dann müsst Ihr<br />

wie aus der Pistole geschossen antworten können: "Verlorene Menschen<br />

sollen leidenschaftliche Nachfolger Jesu werden!" Wenn ich Euch das beim<br />

Joggen frage, dann müsst Ihr das auch bei km 35 noch sagen können:<br />

"Verlorene Menschen sollen leidenschaftliche Nachfolger Jesu werden!" Und<br />

wenn Eure Kinder Euch fragen: "Mama, Papa, wozu ist die Gemeinde<br />

eigentlich da?", dann müsst Ihr antworten können: "Die Gemeinde ist dafür<br />

da, dass Menschen hören, dass Jesus jeden liebt und wir IHM vertrauen und<br />

mit IHM leben können!"<br />

Das Hauptanliegen, die erste Priorität im Blick auf Menschen, die noch nicht<br />

an Jesus glauben, muss sein, dass wir sie mit dem Evangelium<br />

konfrontieren. Hier darf auf keinen Fall eine Akzentverschiebung stattfinden.<br />

Rick Warren hat in seinem Buch "Kirche mit Vision" eine Umfrage<br />

veröffentlicht, die von Win Arn, einem führenden Gemeindeberater in den<br />

USA, durchgeführt wurde. Win Arn hat Mitglieder von nahezu 1000<br />

Gemeinden die Frage gestellt: "Wozu ist die Gemeinde da?" – 89 %<br />

antworteten mit: "Die Gemeinde ist dazu da, meinen Bedürfnisse und denen<br />

meiner Familie Sorge zu tragen." Für viele bestand die Aufgabe des Pastors<br />

darin, die Schafe, die schon im Stall waren, möglichst gut zu unterhalten und<br />

dafür zu sorgen, dass keines von ihnen verloren geht. Nur gerade 11 %<br />

sagten: "Der Aufrag der Gemeinde ist es, die Welt für Jesus zu gewinnen!"<br />

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Dann wurde den Pastoren der gleichen Gemeinde die selbe Frage gestellt.<br />

Das Resultat: 90 % der Pastoren sagten, der <strong>Auftrag</strong> der Gemeinde sei es,<br />

die Welt für Jesus zu gewinnen, und 10 % der Pastoren sagten, dass die<br />

Gemeinde in erster Linie für die Gläubigen da sei.<br />

Und damit das bei uns nie passiert, stelle ich Euch jetzt die Frage: "Was ist<br />

der <strong>Auftrag</strong> der Gemeinde?" – Na? – Antwort: "Verlorene Menschen sollen<br />

leidenschaftliche Nachfolger Jesu werden!"<br />

Und Ihr Lieben: Hier ist jeder einzelne von Euch gefragt. Ihr könnt den<br />

<strong>evangelistischen</strong> <strong>Auftrag</strong> nicht einfach an die Organisation "Gemeinde"<br />

abgeben. Mitunter meine ich zu spüren, dass Christen das von ihren<br />

Gemeinden erwarten. "Wenn ich schon mal meinen Freund mitnehme zur<br />

Gemeinde, dann muss die entsprechende Veranstaltung aber auch zentral<br />

evangelistisch sein, sodass mein Freund aufgefordert wird, an Jesus zu<br />

glauben!" – Und wenn das dann nicht so ist, dann ist die Gemeinde schuld!<br />

Aber seht Ihr: Erstens glaube ich, dass Jesus bereits ganz genau weiss, wer<br />

zum Gottesdienst kommt, wenn ich die Predigt in der Woche zuvor vorbereite<br />

und dass ER mich leitet. Und zweitens: Warum muss der Pastor Deinem<br />

Freund das Evangelium erklären? Warum machst das nicht Du? – <strong>Den</strong>n Du<br />

kannst das! Jesus traut Dir das zu.<br />

Damit wir das können, müssen wir etwas lernen. Wir müssen es lernen, uns<br />

von Jesus her einen Blick schenken zu lassen dafür, wie ER Menschen sieht.<br />

II. Lernen, Menschen zu sehen, wie Jesus sie sieht (Mt 9.36)<br />

Wir können den <strong>evangelistischen</strong> <strong>Auftrag</strong> nur dann <strong>wahrnehmen</strong>, wenn wir<br />

lernen, Menschen mit Gottes Augen zu sehen. Ich empfinde bei mir ganz<br />

stark, das mir das oftmals abgeht. Ich sehe Menschen auf einer ganz<br />

natürlichen, "menschlichen" Ebene. Als Eheleute. Als Eltern. Als<br />

Geschäftsleute. Als Vereinskollegen. Als Nachbarn. Manchmal als<br />

Störenfriede. Als unmögliche Typen. Als "schräge Vögel". etc. Aber Jesus<br />

sieht Menschen anders: Er sieht sie als solche, die IHM unendlich viel<br />

bedeuten. Die ER von ganzem Herzen liebt – WIRKLICH liebt. Und für die<br />

ER sein Leben in die Wagschale geworfen hat.<br />

Oftmals sehen wir auch nur die Fassade von Menschen. Wir sehen das von<br />

den Menschen um uns herum, was äusserlich sichtbar ist. Und von dem, was<br />

wir da eben äusserlich <strong>wahrnehmen</strong>, leiten wir oft ab, dass ein Mensch doch<br />

gar nicht an Jesus interessiert ist. Äusserlich, da sieht vielleicht sogar vieles<br />

blendend aus: Schönes Haus, geordnete Ehe, 2 Kinder, der Mann hat einen<br />

guten Job etc. – wie sollte diese Familie interessiert sein an Jesus? – Aber<br />

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wisst Ihr: Hinter der Fassade, da sieht es manchmal ganz anders aus. Da<br />

haben Menschen Fragen, mit denen sie nicht klarkommen. Da leiden sie<br />

vielleicht, obwohl sie in einer Beziehung leben, an Einsamkeit. Machen sich<br />

Sorgen um ihre Teenager. Haben Ängste und leiden unter Unsicherheiten.<br />

Unsere Zeit ist derart auf Aussehen, auf Äusserlichkeit und äusseren Schein<br />

bedacht, dass so vieles richtiggehend übertüncht wird.<br />

So vieles ist nach aussen hin reines Blendwerk. Und was nach aussen hin<br />

ganz solide ausschaut, das ist mitunter nur Fassade. Vielleicht kennt Ihr die<br />

Kulissen in den Universal-Filmstudios in Hollywood. Da sind ganze Städte<br />

aufgebaut in diesen Studios. Total faszinierend. Aber wenn man um so ein<br />

Gebäude herum geht, dann merkt man: "Das ist alles nur Kulisse. Alles nur<br />

Show. Und ähnlich ist es mit der "tollen" Kulisse im Leben vieler Menschen.<br />

Auch hier entpuppt sich vieles als Show, wenn man sich aufmacht, um mal<br />

hinter die Kulissen zu schauen.<br />

Lange Jahre hat sich die Gemeinde Jesu blenden lassen von dieser<br />

Aussage, dass der Mensch im 20. Jahrhundert nicht mehr religiös interessiert<br />

sei und nichts vom Glauben wissen wolle. Und irgendwie haben wir uns das<br />

derart einreden lassen, dass wir es mittlerweile selber glauben. Ich bitte<br />

Euch: Glaubt doch diesen Blödsinn nicht. Und wenn einer diesen Satz sagt,<br />

dann widersprecht ihm bitte vehement. <strong>Den</strong>n das stimmt einfach nicht. Im<br />

Gegenteil: Unsere Gesellschaft ist hochreligiös. Hochgradig fragend nach<br />

Gott, aber ohne Antworten. Und wir, die wir Antworten hätten, trauen uns<br />

nicht, diese Antworten zu bringen, weil wir den Blick hinter die Fassade nicht<br />

wagen. Wir müssen es lernen, unsere Freunde und Nachbarn mit den Augen<br />

von Jesus zu sehen.<br />

Solange wir uns blenden lassen von dem, "was vor Augen ist", wird es uns<br />

schwer fallen, Menschen mit Jesus zu konfrontieren. Wir müssen uns von<br />

Jesus her den Blick "hinter die Kulissen" zeigen lassen. Jesus selber hat das<br />

getan. In Mt 9 lesen wir, dass Jesus umherzog durch alle Städte und Dörfer<br />

und in den Synagogen lehrte und das Evangelium des Reiches predigte. Und<br />

er heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen. Und wo immer Jesus auftrat,<br />

kam eine grosse Menschenmenge zusammen, und man bestaunte diesen<br />

Jesus, jubelte über die Heilungen und über die Zeichen und Wunder, die da<br />

geschahen. Nichts deutete darauf hin, dass mit diesen Menschen, die da<br />

zusammenkamen um Jesus herum zusammenkamen, etwas nicht stimmte.<br />

Nach aussen hin waren das gute Juden, rechtschaffene Bürger. Aber es ist<br />

interessant, was in Mt 9.36 steht: "36 Aber als Jesus die Volksmengen<br />

sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und<br />

verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben."<br />

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Ganz offensichtlich "sah" Jesus die Menschen anders, als wir sie vermutlich<br />

gesehen hätten. ER liess sich nicht blenden von der tollen Fassade, sondern<br />

sah direkt in das Herz diese Menschen hinein. Und was ER sah, das<br />

bewegte ihn tief – weil ER jeden einzelnen dieser Menschen von ganzem<br />

Herzen liebte. ER sah Erschöpfung und Orientierungslosigkeit. ER sah<br />

geistliche Armut und Menschen, die innerlich hungerten. Und genau das<br />

müssen wir auch sehen im Leben unserer Freunde.<br />

Wo wir das nicht sehen, da müssen wir beten um geöffnete Augen von<br />

Jesus. Ich sage nicht, dass alle Menschen um uns herum riesige Probleme<br />

haben. Das würde so nicht stimmen. Aber alle Menschen um uns herum<br />

leben geistlich in Not. Sind geistlich erschöpft und verschmachtet, weil ihnen<br />

der Hirte fehlt: Jesus. Und ich mache Euch Mut: Lernt es von Jesus, hinter<br />

die Fassade zu schauen und Menschen mit den Augen Gottes zu sehen.<br />

Nur, wo wir das lernen, sind wir in der Lage, Menschen mit Jesus zu<br />

erreichen.<br />

Damit komme ich zum dritten und letzten: Nämlich zu drei unabdingbaren<br />

Voraussetzungen, damit wir dem <strong>evangelistischen</strong> <strong>Auftrag</strong> nachkommen<br />

können.<br />

III. Der evangelistische <strong>Auftrag</strong>...<br />

A) ...muss aus einem Anliegen des Herzens heraus getan werden!<br />

Wenn wir Menschen mit Jesus bekannt machen wollen, dann wird jede<br />

Bemühung fehlschlagen oder in eine falsche Richtung gehen, wenn wir nicht<br />

aus einem echten Anliegen des Herzens heraus Menschen gewinnen wollen.<br />

Sobald wir aus purer Pflichterfüllung, als "Muss", Menschen gewinnen<br />

wollen, werden wir sie viel eher verlieren als gewinnen. Es muss in unseren<br />

Herzen anfangen. Ich glaube, dass es dort anfängt, dass wir selber uns<br />

wieder ergreifen lassen von dem, was Jesus für uns getan hat. Ein Anliegen<br />

zu haben für andere, das fängt immer bei der Dankbarkeit Jesus gegenüber<br />

an, dass ER sich MIR in MEINER Verlorenheit zugewandt hat.<br />

Wer verstanden hat, dass er verloren war, und dass nichts und niemand auf<br />

dieser Welt ihn aus dieser Verlorenheit heraus retten kann, dass aber die<br />

Rettung bereits geschehen ist am Kreuz auf Golgatha, als Jesus aus Liebe<br />

zu ihm sein Leben gab, der kann nicht schweigen. Und wenn wir<br />

schweigen, dann ist ein Grund oft der, dass wir die Dimension zu unserer<br />

Erlösung irgendwie "verloren" haben.<br />

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Die Apostel sagten: "Es ist uns unmöglich, von dem, was wir gesehen<br />

und gehört haben, nicht zu reden!" (Apg 4.20) – Wisst Ihr, Leute: Die<br />

Apostel konnten nicht schweigen. Weil sie wussten: Die Erlösung durch<br />

Jesus, die Gnade, die mir geschenkt wurde, die Freiheit, die ich durch den<br />

Glauben habe, die Gewissheit, dass ich erlöst bin – das alles ist viel zu<br />

wunderbar, zu gross, zu staunenswert und zu kostbar als dass ich es für<br />

mich behalten könnte!"<br />

Zweitens: Der evangelistische <strong>Auftrag</strong> muss in Liebe und Respekt zum<br />

Gegenüber getan werden.<br />

B) ... soll immer in Liebe und Respekt zum Gegenüber getan werden<br />

Das erscheint mir auch ganz wichtig. Ich möchte mein Gegenüber, den, den<br />

ich für Jesus gewinnen möchte, deshalb gewinnen, weil ich ihn gern habe.<br />

Weil er mir wichtig ist, und weil ich weiss, dass er Gott wichtig ist. Wo dieses<br />

Bewusstsein fehlt, degradieren wir den anderen zum "Bekehrungsobjekt".<br />

Anstatt, dass dann Beziehung entsteht und besteht, entsteht so etwas wie<br />

"Marketing". Wo ich der Verkäufer bin und der andere ein potentieller Kunde.<br />

Und wenn er nicht anbeisst, dann schnell zum nächsten, denn ich muss<br />

meine Bekehrungsstatistik auffüllen. Dass das natürlich falsch ist, leuchtet<br />

denke ich ein. Wenn die Liebe fehlt, können wir nicht evangelisieren.<br />

Die Liebe sucht ganz eigene, kreative Wege, den anderen zu gewinnen. Und<br />

diese Wege der Liebe sehen bei jedem von uns anders aus. Der eine ist der<br />

konfrontative Typ, der am besten im konfrontativen Gespräch andere auf<br />

Jesus aufmerksam machen kann. Der andere ist eher der helfende Typ, der<br />

durch aktive Taten der Liebe andere mit dem Evangelium bekannt machen<br />

kann. Wieder andere sind Argumentierer: Die können den Glauben<br />

begründen und bringen Facts. Und wieder andere sind die Beziehungstypen,<br />

die über Freundschaften und enge Beziehungen Menschen mit dem<br />

Evangelium erreichen. Jeder von uns ist anders. Und jeder von uns hat einen<br />

anderen Evangelisations-Stil. Vielleicht hat bisher jemand gedacht:<br />

"Persönliche Evangelisation, das ist das Ding mit den Traktaten und "Haus<br />

zu Haus" und so!" – Vergesst das. Das ist EIN Stil, aber es ist zB. nicht<br />

meiner. Ich kann das nicht. Aber ich kann auf andere Art, auf MEINE Art,<br />

Menschen mit Jesus bekannt machen.<br />

Respekt und Liebe gegenüber den anderen bedeutet auch, dass ich die<br />

Beziehung mit ihm nicht auflöse, auch wenn er mir sagt, dass ihm diese<br />

Jesus-Sache nichts sagt, versteht ihr? <strong>Den</strong>n Liebe interessiert sich wirklich<br />

für die Person des anderen. Sieht in ihm einen Menschen, nicht ein<br />

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potentielles Bekehrungsopfer. Wer den anderen liebt, der ist auch dann noch<br />

für ihn da, wenn er Jesus ablehnt.<br />

Kürzlich habe ich mit jemandem gesprochen, der mir gesagt hat, welche<br />

Haltung sein persönliches Bild von "Evangelisation" geprägt hat. Er sagte:<br />

"Die Christen leben eine evangelikale Subkultur, schön im frommen Ghetto,<br />

und 1x im Jahr geht man auf Beutefang in der Welt und versucht, mit<br />

möglichst vielen Skalpen wieder zurückzukehren in's Ghetto!" – Ihr Lieben:<br />

Das ist nicht das Bild von Evangelisation, das ich habe. Und es entspricht<br />

auch nicht der Bibel. Es geht um Beziehung, die von echter Freundschaft,<br />

Vertrauen und Respekt gekennzeichnet ist. Deshalb auch das Bild der<br />

Hand. Es geht um Freundschaft und um Vertrauen!<br />

Die Nummer-Eins-Priorität unserer Gemeinde lautet: "Verlorene Menschen<br />

sollen leidenschaftliche Nachfolger Jesu werden." Das bedeutet nicht, dass<br />

wir alles andere sein lassen und nur noch herumrennen und Menschen<br />

irgendwelche Traktate vor die Nase halte. Sondern das meint, dass das erste<br />

Anliegen in unseren Beziehungen zu Nicht-gläubigen Menschen dieses sein<br />

soll, dass sie Jesus kennenlernen. Das ist die Nummer-Eins-Priorität, die ich<br />

vor Augen habe, wenn ich mit meinen noch-nicht-gläubigen Freunden<br />

zusammen bin; "Jesus, ich wünsche mir, dass sie Dich kennenlernen. <strong>Den</strong>n<br />

ich habe sie gern, und ich weiss: Du hast sie noch viel lieber, als ich es je<br />

kann!"<br />

Drittens muss der evangelistische <strong>Auftrag</strong> in Abhängigkeit von Jesus getan<br />

werden.<br />

C) ... kann nur in Abhängigkeit von Jesus getan werden (Apg 4.23-31)<br />

Auch das ist mir wichtig. Wir können nicht überzeugen. Wir können nur bezeugen.<br />

Und eigentlich können wir nicht einmal das, wenn nicht Jesus uns<br />

befähigt dazu und uns die Freimütigkeit dazu gibt. In Apg 4 erlebt die junge<br />

Gemeinde eine Situation, wo sie Redeverbot bekommen. Sie dürfen nicht<br />

mehr von Jesus öffentlich sprechen. Und in dieser Situation wird den<br />

Gläubigen so richtig bewusst: Wir sind total abhängig von Jesus. Und<br />

dementsprechend handeln sie. Sie fangen an für ihren <strong>evangelistischen</strong><br />

<strong>Auftrag</strong> zu beten.<br />

Sie beten um Freimütigkeit, dass Gott ihnen Mut gibt, weiterhin von Jesus zu<br />

erzählen. Und sie beten darum, dass Gott das, was sie verkündigen,<br />

bestätigt. Apg 4.29-30: "...gib deinen Knechten, dein Wort mit aller<br />

Freimütigkeit zu reden; 30 indem du deine Hand ausstreckst zur<br />

Heilung, und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines<br />

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heiligen Knechtes Jesus." – Hier können wir lernen! Lernen zu beten für<br />

die Menschen, die Jesus in unser Umfeld gestellt hat. Lernen, um Mut zu<br />

beten, dass wir im richtigen Moment auf die richtige Art und Weise von Jesus<br />

sprechen können. Und wir können lernen, von Gott zu erwarten, dass ER<br />

das, was wir sagen, durch seinen Geist bestätigt. Damals waren es Zeichen<br />

und Wunder, durch die Gott seine Botschaft bestätigen sollte und bestätigt<br />

hat. Und ganz egal, wie Gott das heute tut, das will ich ihm nicht<br />

vorschreiben, will ich doch erwarten, dass ER bestätigt. Dass ER überzeugt.<br />

Nicht ich.<br />

Ich mache Euch Mut, diesen <strong>Auftrag</strong> neu wahrzunehmen. Lasst uns selber<br />

neu das Geschenk unserer eigenen Erlösung bestaunen. Lasst uns als<br />

Gemeinde beten und erwarten, dass Menschen zum Glauben finden dürfen.<br />

Wir werden im Frühling 2013 im La Poste "Pro Christ" durchführen. Was<br />

kannst Du tun, damit Menschen zum Glauben an Jesus finden können?<br />

Erstens: Bitte fang bereits jetzt an, konkret für 5 Personen zu beten, die Du<br />

an die Abende einladen kannst. Jesus sagt deutlich, dass die Errettung von<br />

Menschen mit menschlichen Mitteln nicht möglich ist, sondern dass Gott<br />

selber an Herzen wirken muss (vgl. Sach 4.6 und Mk 10.27!). Umso wichtiger<br />

ist es deshalb, dass wir Gott bitten, die Herzen unserer Freunde<br />

vorzubereiten, sodass die Saat des Evangeliums auf fruchtbaren Boden<br />

fallen kann (Mt 13.8). Bitte bete deshalb bereits jetzt schon regelmässig und<br />

konkret für 5 Personen, die Du gerne an die Abende einladen möchtest. Der<br />

Aufbau persönlicher Beziehungen ist mindestens so wichtig wie der<br />

Zweitens: Bitte merk Dir den Donnerstag, 10. Januar, als Termin in Deiner<br />

Agenda vor. An diesem Abend wollen wir als Christen der teilnehmenden<br />

Gemeinden zusammenkommen und darüber informieren, wie die Abende<br />

ablaufen werden. Viele Fragen werden immer wieder gestellt, z. B. "Wird es<br />

einen 'Aufruf' geben, und wenn ja: In welcher 'Form'? Was erwartet mich und<br />

meine Freunde an diesem Abend?" etc. – All diese Fragen wollen wir am 10.<br />

Januar besprechen, damit Ihr Euch bereits im Vorfeld ein Bild davon machen<br />

könnt, was Euch im März im La Poste erwartet.<br />

Drittens: Ulrich Parzany, der Redner und Hauptverantwortliche für Pro<br />

Christ, sagt: "Pro Christ-Abende sind Feste von Christen, zu denen wir<br />

unsere Gäste einladen, denen wir von Herzen wünschen, dass sie Jesus<br />

kennenlernen, Vertrauen zu ihm gewinnen und dass das Einfluss auf ihre<br />

Lebensgestaltung hat!" – Da an einem Fest normalerweise der Gastgeber<br />

auch präsent ist, hoffen wir, dass auch Ihr an den Abenden da seid. Bitte<br />

mach deshalb die Woche vom 03.-07. März 2013 zu einer Priorität in Deiner<br />

Agenda. Wir haben die einmalige Chance, Menschen im Oberwallis mit der<br />

© Diese Predigt ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ausserhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist<br />

ohne Zustimmung des Copyright-Inhabers unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung und die Einspeicherung<br />

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. © Copyright <strong>2012</strong> by Daniel Rohner, <strong>FEG</strong> <strong>Visp</strong><br />

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Einladung von Jesus Christus bekannt zu machen. Lasst uns diese Chance<br />

nutzen!<br />

Und schliesslich: Vertrau' darauf, dass das Evangelium DIE Botschaft ist,<br />

die das Leben Deiner Freunde für IMMER (buchstäblich!) verändern kann<br />

und dass Deine Freunde diese Botschaft deshalb hören müssen!<br />

Wir haben uns entschieden, dass wir eine Gemeinde sein wollen, durch die<br />

"verlorene Menschen zu leidenschaftlichen Nachfolgern von Jesus Christus"<br />

werden können. Aber dazu braucht es Dich – Deine Bereitschaft, das auch in<br />

Deinem Umfeld ganz persönlich umzusetzen. Auf S.4 unseres Leitbildes<br />

haben wir das so formuliert: "Ich will den evangelistisch-missionarischen<br />

<strong>Auftrag</strong> bewusst <strong>wahrnehmen</strong>. Ich möchte Freundschaften mit<br />

Gemeindedistanzierten leben, für sie beten und sie auf Jesus hinweisen. Ich<br />

möchte für sie da sein, wenn sie meine Hilfe brauchen, und versuche, sie zu<br />

<strong>evangelistischen</strong> Veranstaltungen einzuladen."<br />

Meine Frage ist: Bist Du mit dabei?<br />

--Amen—<br />

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