Magazin für Verpackung - Umwelt und Gemeinde ... - Kompack

kompack.info

Magazin für Verpackung - Umwelt und Gemeinde ... - Kompack

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Magazin für Verpackung -

Umwelt und Gemeinde -

Erzeugung, Analyse und Lösung

2007

„P.b.b.“ G.Z. 02Z032071 M Verlagspostamt A- 1030 Wien, Vertriebspostamt A- 2120 Wolkersdorf / e 4,36

®

w w w . k o m p a c k . i n f o


An&fürsich 4

Meine Meinung

Holz 6

Nachhaltigkeit

Papier 12

Neuigkeiten und Preisverleihung

A.Pack - Nachlese 18

Messeimpressionen

Abfüllung 42

Wein

Portrait 46

Etiketten aus Hohenems

Messen 52

Herbstvorschau

Magazin 54

News aus aller Welt

INHALT

Wien

Salzburg

International

Impressum Cover

Redaktions‑ und Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, A -1030 Wien • Telefon:

01/712 20 36 FAX: 01/712 20 70 • e-mail: kompack@chello.at • homepage: www.packlist.at Objekt‑ und

Redaktionsleitung: Harald Eckert Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz Ver‑

kaufsmarketing: Walter G. Klima Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert,

Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2, A-1030 Wien Grafik&Gestaltung: Enzo F. A. Krendl • Tel: 01/922

99 44 • e-mail: enzo.krendl@chello.at Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau

Versand: Schwölberger, A-2120 Wolkersdorf Einzelpreis: EURO 4,36 Jahresabo Inland: EURO 21,80,

Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen übernimmt der

Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender im Falle der vollständigen und

teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.

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Embalissimo

18

A.Pack

54

Neuigkeiten

Cover

Sie möchten mehr über eine erwähnte Firma ‑ wissen ‑ schicken Sie uns ein kurzes Mail mit der Kennziffer an kompack@chello.at

■ Der Umschlag wurde gedruckt auf einem Karton der Firma Stora Enso Austria GmbH gedruckt.

Allclick Austria GmbH

Wiener Straße 100

2511 Pfaffstätten

Tel.: 02252/49 001-0

Fax: 02252/49 001-40

office@allclick.at

www.allclick.at

3 • 2007

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MEINEMEINUNG

3 • 2007

AN&FÜRSICH ...

... ist gegen die Nahversorgung in Wien nicht zu sagen.

Außer vielleicht bei der Post, die es zum Beispiel im 3. Bezirk

geschafft hat, drei Postämter zu schließen und das in der Mitte

dieser Ämter gelegene Amt zum „quasi“ Hauptpostamt zu erklären

- dieses ist allerding zu Silvester abgebrannt - bis heute haben

keine Aufbauarbeiten begonnen - na ja dafür ist ja das Porto teurer

geworden und ab 30 Briefen muß man jetzt selbst stempeln da

sonst eine Gebühr anfällt.

Aber eigentlich wollte ich über meinen Bäcker um die Ecke berichten

(gehört zu einer Kette).

Dort ist seit kurzer Zeit der Sparstift angesetzt worden. Am

Samstag Vormittag ist hier nur mehr eine Mitarbeiterin vorhanden.

Diese ist dann für das Aufbacken zuständig, für das Herrichten der

neuen Sandwiches und für das Bedienen des angehängten Cafés

sowie für den Verkauf.

Damit wurde erreicht, daß ich am letzten Samstag als ich Frühstückssemmerln

kaufen wollte an ehemalige Ostblockbilder

erinnert wurde. Da das Cafe gut besucht war und die Gäste auch

ein Frühstück bestellt hatten war die (anundfürsich schnelle und

freundliche) Mitarbeiterin restlos überfordert. Vor der Filiale sammelte

sich eine Menschentraube - aber nicht lange.

Das ist jetzt wieder das Gute in Wien. Innerhalb kürzester Zeit

(Wartezeit war weit über 15 Minuten) sind eben die meisten vor

der Tür stehenden zum Spar, Billa oder Zielpunkt um die Ecke um

sich ihr Frühstück dort zu kaufen. (Was auch den Vorteil hat, daß

ich hier zwischen verschiedenen Brotmarken Anker, Ströck, Mann

- wählen kann).

Wer auch immer für solche Ideen zuständig ist - ich empfehle

Ihnen wieder mehr Mitarbeiter gleichzeitig arbeiten zu lassen (vor

rund einem Jahr waren zwei für den Verkauf und einer für das

Café zuständig) da ich Ihnen zwar recht gebe, daß Sie mit dieser

Aktion Geld sparen und bald sogar viel Geld, denn die Miete für

die Filiale können sie ja auch bald sparen - gleichzeitig kauft man

im Lebensmittelhandel dann sicher das Brot einer anderen Marke -

womit ihre Mitarbeiter wieder entlastet sind - aber ich glaube, daß

hier nicht im Sinne ihres Unternehmens gehandelt wird.

Auf das ich bald wieder meine Semmeln bei meinem Bäcker um

die Ecke kaufen kann freut sich

Ihr Harald Eckert


NAcHHALTIGkEIT

Wer schützt den Wald?

Für eine solche Zertifizierung

gibt es als bekannteste zwei

Verbände: PEFC (Programme

for the Endorsement of Forest Certification

schems) und FSC (forest

Steward-ship Council). Leider anerkennen

sich diese zwei Gruppen

noch nicht gegenseitig. Was die

Entscheidung - wenn ich mich schon

dazu durchgerungen habe eine Prüfung

zu machen - welches System

ich nehme nicht gerade erleichtert.

So hat eine namhafte Firma in

Österreich beide Zertifizierungen

gemacht. Interessant sicher die Aussage

eines Mitarbeiters dieser Firma

- beide Zertifizierungen verursachen

Arbeit aber bei FSC war es echt

Schwerarbeit.

Ziele

Was sind nun die grundsätzlichen

Ziele - Produkte aus Holz werden

im Vergleich zu anderen Erzeugnissen

umweltfreundlich eingestuft. Es

gibt aber immer mehr Fragen über

die Bewirtschaftung der Wälder

- die Kunden wollen die Herkunft

des Holzes aus nachhaltiger Wirtschaft

bestätig wissen. Hier liegen

die Vorteile eines freiwilligen

3 • 2007

Im Februar ließ die deutsche Bundesregierung damit

aufhorchen, daß sie eine neue Beschaffungsrichtlinie

für Holz und Holzprodukte veröffentlicht hat. Demnach

muß in Zukunft bei öffentlichen Aufträgen nachgewiesen

werden, daß das gelieferte Holzprodukt aus legaler und

nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt. Dieser Nachhaltigkeitsbeweis

bestärkt natürlich Vertriebe in ihrer

Entscheidung zu einer Zertifizierung.

Nachweismechanismus auf privaten

Sektor auf der Hand. Dieser Mechanismus

stellt auch eine Ergänzung

staatlicher Bemühungen dar, durch

verschärfte Gesetze gegen Waldzerstörung

und illegale Holznutzung

vorzugehen.

Zertifikat

Das Zertifikat stellt sicher, daß das

Holz aus ökologisch und sozial

nachhaltig bewirtschafteten Quellen

stammt. Die Zertifizierung (ein Lo-

go, das die Zertifizierung beweist,

kann am Produkt angebracht werden)

ermöglicht es Unternehmen,

zu deklarieren, daß es ein System

besitzt, um den Holzfluß im gesamten

Produktionsprozeß vom zertifizierten

Waldbestand über den holzverarbeitenden

Betrieb bis hin zum

Einzelhändler nachzuvollziehen. Es

wird somit nachgewiesen, daß das

verwendete Holz seinen Ursprung

in verantwortungsvoll bewirtschafteten

Wäldern hat.

initiative

Wer steht nun hinter den verschiedenen

Initiativen? PEFC ist ein

gemeinsames Projekt der Familienforstwirtschaft

und Holzverarbeitung,

des Handels, des Umweltschutzes

und der sozialen Interessen

(eigene Definition) In Österreich

(PEFC Austria) arbeiten aktiv der

Der angeblich größte Schuh der Welt

Umweltdachverband und andere

ENGOs sowie die Gewerkschaften

an PEFC mit. Beim FSC war einer

der Mitbegründer der WWF der

dieses System auch bewirbt. PEFC

wirft FSC allerdings vor: „Für Österreich

- beispielhaft für weitere

Länder - gibt es keine festgelegten

Richtlinien für nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Es werden sehr

allgemeine, weitläufig interpretierbare

internationale Richtlinien

herangezogen (die eigentlich für

Tropenwälder entworfen wurden).“

- so Katharina Konicek von PEFC

Austria.

SySteme

Welches System nun das richtige

für den jeweiligen Betrieb ist ist

sicher Geschmacksache - erfreulich

darf allerdings gesagt werden,

daß PEFC eine gegenseitige Anerkennung

anstrebt und auch für

eine gegenseitige Akzeptanz von

anderen glaubwürdigen Systemen

eintritt. Tatsache ist, daß in der

heutigen Zeit, wo Nachhaltigkeit

in aller Munde ist, sicher vermehrt

Kunden ihre Partner Fragen werden,

ob eine Zertifizierung vorhanden ist

und das dies die Kaufentscheidung

beeinflussen kann. 1

Es ist sicher von Vorteil sich zumindest

über die Möglichkeiten zu informieren

- hiebei helfen sicher die

Internetseiten der Verbände,

www.pefc.org,

www.pefc.at, www.fsc.org und

www.fsc-deutschland.de

Duropack-Trakia Papir S.A. 4400 Pazardzhik, Bulgarien

Holzsehenswürdigkeiten aus Österreich


Druck auf Mikrowelle

Im Plakatdruck hat sich die Firma „agensketterl“ Druckerei

GmbH längst einen Namen gemacht. Aber auch im

Bereich der Verpackung (Kaschierungen) und der Displays

zählen namhafte Firmen bereits zu den Kunden.

Um in diesem Bereich

das Angebotsspektrum

erweitern zu können wurde

heuer in eine KBA Rapida

105 (6Farben + Dispolack + 2fache

Auslageverlängerung)

investiert. „Damit wollen wir

neben kleineren Faltschachteln

und Displays unseren

Kunden auch Lösungen

für den Großformatbereich

anbieten. Erste Tests auch

auf Mikrowelle stimmen uns

schon jetzt sehr positiv.“ so

Geschäftsführer Dr. Dieter

Simon der auch darauf setzt,

daß es im Verpackungsbereich

nicht diese extremen

Auftragsschwankungen wie

im Plakatbereich gibt. Dr. Simon der

auch stolz darauf ist, daß es im letzten

Jahr nach einigen Turbulenzen in

den Jahren davor wieder ein deutliches

Wachstum gegeben hat und

die „Normalität“ wieder eingekehrt

ist freut sich schon KOMPACK erste

Ergebnisse der neuen Maschine

mit einer Geschwindigkeit von bis

zu 18.000 Bg/h (Druckformat 730 x

105 mm) für die nächste Ausgabe zu

präsentieren. 2

Dr. Dieter Simon

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www.maillis.at ���������������

www.maillis.com

3 • 2007


ARGEV

3 • 2007


PAPIER

3 • 2007


LOGISTIk

Von leerer Halle zum Cash&Carry Markt

Seit 1998 ist Mustafa Demirhan

der zweite Geschäftsführer.

Ein Ziel vor Augen

und die Risikobereitschaft von den

Geschäftsführern Demirhan Mustafa

und Sümbültepe Semsettin sind

nach wie vor primär das Um und Auf

der Firma PERGAST. Wobei man

das familiäre Verhältnis des Pergast-

Team´s nicht vergessen darf. Diese

Zielstrebigkeit führte 2006 auch zu

der Planung und Umsetzung des

heutigen Standortes in 1230 Wien

auf der Laxenburgerstraße 198.

Die entscheidenden Faktoren für

die Auswahl des neuen Standortes

waren die Lage der Halle in der Nähe

des Großgrünmarktes sowie eine

vorhandene Parkplatzfläche und

eine vernünftige Laderampe zum

Be – und Entladen der Lkws. Der

Standort mit 3.300 m 2 , davon 1.800

m 2 Verkaufs – und Lagerfläche war

gefunden. Jetzt musste die ehemalige

Lkw-Reparaturhalle eingerichtet,

und optisch in einen 1a Zustand gebracht

werden. Dafür machten sich

die Geschäftsführer auf die Suche

nach professioneller Hilfe.

10 3 • 2007

PERGAST Lebensmittelgroßhandel GmbH gehört seit

nunmehr 15 Jahren zu den führenden Lebensmittellieferanten

für italienische Restaurants, Pizzerias, Hotels,

Gasthöfe und Türkische Restaurants in Wien und

Umgebung. Die Firma wurde 1990 unter dem Namen

PROGAST als Ein-Mann-Firma gegründet. Sechs Jahre

später erfolgte durch Firmengründer Sümbültepe Semsettin

die Namensänderung auf PERGAST Lebensmittelgroßhandel

GmbH.

Palettenregale

Bei der Suche kontaktierte Geschäftsführer

Sümbültepe auch die

Firma Allclick austria gesmbH (damals

noch Dexion Austria GesmbH)

bezüglich Palettenregale für den

Lagerbereich. Schnell stellte sich

aber heraus, daß dieser Partner für

die Firma PERGAST in noch vielen

anderen Bereichen die richtige

Lösung hat. Das Spezialistenteam

des Logistikspezialisten fertigte

eine komplexe Gesamtlösung für

die Firma PERGAST. Ende Jänner

2006 war das gemeinsame Konzept

fertig. Die Mitarbeiter der

Firma Pergast stellten ihr Wissen

der Betriebsabläufe zur Verfügung

und die Mitarbeiter von Dexion

übernahmen mit diesem Wissen die

Planung.

ergebniS

Das Ergebnis kann sich sehen

lassen: Speedclick Palettenregale

für den Lagerbereich, optimierte

Speedclick Palettenregale für die

Verkaufsfläche und das Herzstück

des Projektes, eine Stahlbühne über

zwei Drittel der Querseite der Halle,

in welche noch die gesamte benötigte

Bürofläche des Unternehmens integriert

wurde. Aus dem besonders

flexiblen Allclick – Trennwandsystem

wurden die einzelnen Büros der

Größe angepasst. Dazu kamen noch

die Click –Mineralfaserdecken inklusive

Beleuchtung.

Da man nun mehr Bürofläche hatte,

dementsprechend mehr Arbeitsplätze,

kam noch ein Nachtrags-Offert

über Allclick Büromöbel, welche

durch Styling und Wertigkeit auch

den Zuspruch der Geschäftsleitung

der Firma Pergast fanden.

Stahlbühne

Die Stahlbühne, die eine Länge

von 30,6 m und eine Breite von 10

m hat (306 m 2 zusätzlich verbaute

Fläche) hält einer Quadratmeterbelastung

von 300 kg stand. Nachdem

die Grundkonstruktion der Stahlbühne

fertig war, kam der Bodenleger

ins Spiel. In der Zwischenzeit

baute eine zweite Montagetruppe

der Firma Dexion die Lager und

Verkaufsregale auf. Im Lagerbereich

entstand eine Lagerkapazität

von rund 300 Europaletten. Im

Verkaufsbereich wurden die Speedclick

– Palettenregale in den oberen

beiden Dritteln mit Europaletten

bestückt (ca. 700 Palettenplätze)

und das untere Drittel als Großfachregale

adaptiert. Hier sind jetzt

die schnell drehenden Verkaufsartikel.

Zum Schutz der Regale wurden

25 Stück SC- Rammschutz der

Type S verbaut.

SyStemtrennwände

Montiert wurden auch 357 m 2

Click – Systemtrennwände. Die

Hälfte der bereits bestehenden

Stahlbühne wurde mit Click – Systemtrennwänden

beplankt, und

so entstand die gewünschte Bürofläche

von 250 m2. Diese Büros

beinhalten im Erdgeschoss: einen

Pausenraum mit Küche, ein großes


Administrations- und Verkaufsbüro,

die Räumlichkeit unter der breiten

Stiege ( Normstiege hat eine Breite

von 1m, diese eine Breite von 1,2

m. ) beinhaltet ein kleines Archiv.

Im Obergeschoss befinden sich:

ein Besprechungszimmer, ein Zimmer

für den Verkaufsaußendienst.

Die zwei Chefbüros wurden so

geplant, daß in einem die Buchhaltung

und im zweiten die Verkaufsleitung

Platz finden, je zwei

schlagkräftige Teams unter sich,

mit je einem Geschäftsführer, um

schnelle Entscheidungen zu ermöglichen.

Um eine gute Raumakustik

zu erlangen, wurde eine 390

m 2 große Click-Mineralfaserdecke

mit 82 Stk. EDV-Einbauleuchtung

montiert. Zum Abschluss

dieses Projektes wurden die Allclick-Büromöbel

im Obergeschoss

aufgestellt. Mit diesem Projekt hat

die Firma Dexion Austria GesmbH

wieder ihr Know How, welches sie

in den letzten 50 Jahren gesammelt

hat, gezeigt.

Die leere LKW-Halle war mit

gemeinsamer Kraft der Firma Allclick

und ihres Partners der Firma

Pergast binnen weniger Wochen

zu einem modernen Cash & Carry

Markt adaptiert worden. Anwenderwissen

des Kunden, und 50 Jahre

Erfahrung der Firma Dexion führten

zum gewünschten Erfolg.

fünf Standbeine

Die Firma Allclick (die Umfimierung

von Dexion Austria GesmbH

erfolgte mit Stichtag 1. Mai 07) hat

in diesem Projekt das ganze Wissen

Ihrer fünf Standbeine einsetzen

können (Lagereinrichtung, Betriebsausstattung,

Lagerhilfsmittel,

Inneneinrichtung,Schallschutz).

Die ursprünglich in Salzburg gegründete

Firma, die seit 1998 eine

eigene Zentrale in Pfaffstätten bei

Baden mit eigenem Lager und

Werkstätte hält, hat auch noch Verkaufsniederlassungen

in Graz, Linz

und Salzburg damit die vor Ort

Kundenbetreuung österreichweit

garantiert werden kann. Selbstverständlich

stehen auch unter dem

neuen Namen die gewohnten Produkte,

Dienstleistungen und Ansprechpartner

des Dexion-Austria

Spezialistenteams auch weiterhin

jederzeit zur Verfügung. 3

Mehr auch unter: www.allclick.at

REcYcLING

3 • 2007

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12

PAPIER+WELLPAPPE

INTERVIEW

Standortsicherung

KOMPACK: Herr Mag. Fischer

- vor nicht allzu langer Zeit haben

Sie die Stelle als Obmann des Fachverbandes

PPV angenommen. Was

sind Ihre aktuellen Ziele - wo sehen

Sie noch Handlungsbedarf?

Mag. Fischer: Das ist eine sehr

umfassende Frage - aber beginnen

wir mit dem heurigen Jahr - wir

haben dieses Jahr Arbeitssicherheit

und Gesundheit als Leitthema

erkoren. Die Branche ist mittlerweile

sehr sicher geworden. Trotz

allem passieren noch immer - meist

aus Gedankenlosigkeit und/oder

Schlampigkeit - Unfälle. Diese

gefährden nicht nur die Gesundheit

der Mitarbeiter der Branche, sondern

kosten auch Geld und tragen

gleichzeitig zu einer Verunsicherung

bei. Je sicherer die Arbeitsplätze

sind, desto freudiger gehen die

Mitarbeiter auch ans Werk. Aber

das ist natürlich nicht unser einziger

Schwerpunkt.

KOMPACK: Welche gibt es noch?

Mag. Fischer: Besonders am Herzen

liegt mir das Thema Personalmarketing.

KOMPACK: Was meinen Sie

damit?

Mag. Fischer: Schauen Sie, für

viele, die nicht aus dem Fach kom-

men, ist die Branche nicht bekannt.

Für uns ist es wichtig, den Leuten

zu zeigen, daß die Papierverarbeitung

eine interessante Branche ist

- auch für die Arbeitnehmer. Die

Menschen haben zwar mit Papierverpackungen

zu tun aber oft kein

Gefühl dafür, wie diese erzeugt

werden. Wenn wir den Leuten

aber zeigen können wie modern,

international und zukunftsträchtig

diese Branche ist, dann werden wir

auch genügend Fachpersonal zur

Verfügung haben. Qualifizierte Mitarbeiter

sind für die Sicherung des

Standortes von großer Bedeutung.

Nur wenn wir sichere und attraktive

3 • 2007

KOMPACK sprach mit dem Obmann des Fachverbandes

und der Vereinigung PPV Austria Mag. Georg Dieter

Fischer und dem Geschäftsführer Mag. Rudolf Bergolth

über aktuelle Themen wie Arbeitssicherheit und zukunftsweisende

Rahmenbedingungen sowie die damit verbundene

Standortsicherung für die österreichischen Betriebe.

Arbeitsplätze bieten können, ist

es auch möglich, gute Leute zu

bekommen. Wichtig ist die große

Anzahl an kreativen Fachkräften vor

allem deswegen, weil uns klar sein

muß, daß wir uns langfristig gegen

Billiglohnländer nur durch bessere

Produkte und größere Effizienz abheben

werden können.

KOMPACK: Sieht das auch die

Arbeitnehmerseite so?

Mag. Fischer: Damit sind wir beim

Thema Sozialpartner. Nur wenn

diese zusammenarbeiten, werden

wir langfristige Standortkonzepte

erstellen können. Unsere Gewerkschaft

hat zuletzt eine Öffnung

der Arbeitszeitgestaltung für die

Betriebe abgelehnt - wir sehen darin

eine Notwendigkeit zur Standortsicherung.

Vielleicht bringt die

aktuelle Diskussion von Regierung

und Sozialpartnerspitzen auch mehr

Flexibilität bei der Gewerkschaft.

KOMPACK: Gibt es sonst Themen

gemeinsamer Interessen?

Mag. Bergolth:

Die Aus- und Weiterbildung der

Mitarbeiter. Qualifikation ist ein

wichtiger Standortfaktor. Nur gemeinsam

werden wir uns auch in

der Nachwuchsrekrutierung unsere

Branche, die ja mit anderen Berufsfeldern

im direkten Mitbewerb steht,

als zukunftsträchtige Branche am

Arbeitsmarkt behaupten können.

KOMPACK: Das Thema Standortsicherung

hört man immer wieder

durch!

Mag. Fischer: Natürlich. Wie Sie

auch in der letzten

Ausgabe geschrieben

haben - können wir

diese aber nicht alleine

erreichen. Auch

auf die Gefahr, daß

ich mich wiederhole:

Auch wenn in der

PPV Industrie keiner

Mag. Georg Dieter Fischer Mag. Rudolf Bergolth

will, daß an der prinzipiellen Länge

der Arbeitszeit gerüttelt wird - so

muß doch die Arbeitszeit in unserer

Branche flexibler werden. In der

PPV Industrie gibt es eben Spitzenproduktionszeiten

und ruhigere

Zeiten. Mit einer Öffnung der Möglichkeiten

des Arbeitszeitgesetzes

für jene Betriebe, die das brauchen,

wäre schon gedient. Ich darf nach

Deutschland blicken: Hier gibt es

jetzt eine Woche mit bis zu 40 Stunden

ohne Lohnausgleich - längere

Durchrechenzeiten und weniger

Zuschläge am Wochenende. Es ist

wichtig, ein Zeichen für Investoren

zu setzen - die psychologische Signalwirkung

ist hier gefragt. Gerade

auch für international tätige Unternehmen

stellt sich die Frage, ob in

Österreich oder in einem anderen

Land investiert wird. Genauso wichtig

ist aber für uns, ein offenes Ohr

für Innovationen und Forschung und

Entwicklung zu haben.

Mag. Bergolth: Ich darf an dieser

Stelle eine interessante Innovationserhebung

des ZEW (Zentrums für

Europäische Wirtschaftsförderung)

vom Mai 2006 zitieren. Diese sagt,

in der globalisierten Welt und im

internationalen Wettbewerb können

die Hersteller von Papier- und Pappewaren

nur erfolgreich bestehen,

wenn sie Prozessinnovationen zur

Effizienzsteigerung der Produktion

und Produktinnovationen zur Stärkung

der Marktposition realisieren.

Auch wenn Papier- und

Pappewaren nicht gerade als

Hightech-Produkte gelten, so

steckt in ihnen doch ein großes

und oft völlig unterschätztes

Innovationspotenzial.

KOMPACK: Im letzten Jahr

gab es viele Preissteigerungen

sowohl im Rohstoff- als auch im

Transportbereich - konnten diese

weitergegeben werden?

Mag. Fischer: Leider noch nicht

zur Gänze. Ein großer Teil der

Kostensteigerungen konnte noch

nicht überwälzt werden. Wie Sie

schon angesprochen haben, haben

uns in den letzten Jahren ja nicht

nur der Rohstoffpreis, sondern auch

die Teuerungen bei Energie und

im Transportbereich getroffen. Da

bisher noch nicht alle Kosten über

die Produktpreise weitergegeben

oder durch Rationalisierung und

Produktivitätszuwachs aufgefangen

werden konnten und weitere Preiserhöhungen

bei Rohpapieren und Karton

angekündigt sind, werden die

Papierverarbeiter weitere Preisanpassungen

vornehmen müssen. Ich

sehe uns als gut balancierte Branche,

die nicht nach unten schwingen

wird. Dies ist auch wichtig für die

Nachhaltigkeit der Branche.

KOMPACK: Direkte Ziele für den

Verband?

Mag. Fischer: Wir haben bisher die

Themen Standortfaktoren, Flexibilisierung,

Qualifikation, Arbeitssicherheit

und Gesundheit angesprochen.

Die Öffentlichkeitsarbeit

wurde verstärkt, um die Papierverarbeitung

als Industriegruppe zu

profilieren und über die Leistungen

der Industrie zu informieren. Im

Herbst wollen wir uns dem Thema

Nachhaltigkeit widmen, wo die

PPV Industrie einiges zu bieten hat.

Für 2008 nehmen wir Innovation in

Aussicht. Alles in allem bin ich der

Meinung, dass die Branche und der

Verband am richtigen Weg sind.

KOMPACK: Danke für das Gespräch


Emballissimo ‑ printissimo

Papier bezaubert - ein logisches

Motto: Von klein auf begeistert

uns der Zauber des Schöpferischen

auf und mit Papier. Für viele werden

Bücher zu zauberhaften Weggefährten,

die uns ein Leben lang begleiten.

Was wären Romantiker ohne Liebesbriefe,

wie könnten wir zu Hause

ohne Fotobände und Reiseführer

den Zauber fremder Länder erleben?

Magic Life Style wäre ohne die entsprechenden

Magazine undenkbar

und die jugendfrische Renaissance

der Kochbücher ist Küchenhexern

wie beispielsweise Jamie Oliver zu

verdanken. Spätestens seit Harry

Potter wissen wir auch, dass Zauberbücher

nicht nur der dunklen Vergangenheit

angehören.

Zauberei

Die österreichische Papierindustrie

freut sich, zu all dieser Zauberei

einen magischen Beitrag zu

leisten. Weniger Hexerei ist es da

schon, dass es uns ganz ohne Hokus

Pokus gelingt, Altes in Neues

zu verwandeln. Mit Altpapier wird

das Magazin von gestern zur Zeitung

von heute. Und auch gänzlich

ohne Magie wächst unser wichtigster

Rohstoff, der Wald, wieder nach.

Papier, Karton und Wellpappe in

Foto : M. Hetzmannseder

Unter dem Motto ‚Papier bezaubert‘ begrüßte Dkfm.

Michael Gröller, der Präsident der Austropapier im

Namen seiner Branchenkollegen rund 350 geladene

Gäste zu einem zauberhaften Abend im Festsaal des

Wiener Rathauses, den der Bürgermeister der Stadt

Wien, Dr. Michael Häupl, der österreichischen Papierindustrie

für die Jubliäumsveranstaltung zum 20. Printissimo

zur Verfügung stellte.

Gruppenphoto mit Kostümen

Impressionen von der Preisverleihung

bezaubernder Umsetzung standen

an diesem Abend im Rampenlicht.

Aus über 200 Einreichungen wurden

insgesamt 30 Projekte für die

Hauptpreise nominiert.

Aus diesen Nominierungen konnten

schließlich die Siegerteams 4

Emballissimi und 4 Printissimi mit

nach Hause nehmen, die durch die

Vorsitzende des Printissimo-Beirates

und Geschäftsführerin von Brigl

& Bergmeister, Dr. Gertrude Eder,

überreicht wurden. Sie moderierte

auch den Abend mit magischer

Unterstützung durch den mehrfach

preisgekrönten Zauberer Fabian

Kelly, der mit seiner Show zum

Abschluss des Abends mehr als nur

bezauberte.

ara ag

Erneut übernahm in diesem Jahr

die Altstoff Recycling Austria AG

die Patronanz für den Jurypreis ‚Innovation‘,

der auf einstimmigen Beschluss

der Juroren an Sojarei, die

Agentur blueCHERRY und Mosburger

GmbH für eine durchdachte

und verblüffende Verpackungslösung

ging. Der Sonderpreis der

PAPIER+WELLPAPPE

Jury zum Thema ‚Papier bezaubert‘

wurde dem zauberhaft-verspielten

Jugendbuch ‚Mozart - ein ganz normales

Wunderkind‘ verliehen. Die

Jury hatte sich spontan für einen

weiteren Preis entschieden - das geniale

Archivierungssystem für die

Wienbibliothek aus Karton und säurefreien

Großkuverts für Pläne und

flache Kulturgüter.

wellPaPPe

Rund um die Preisverleihung überraschte

das Forum Wellpappe Austria

mit der Modeschule Hetzendorf

die Gäste mit zauberhaften Modellen

zwischen Experiment und Couture

und Roberto Pisati & Friends

sorgten für den swingenden musikalischen

Rahmen. Fazit: fröhliche

Sieger und viel gute Laune im vielleicht

schönsten Saal von Wien und

ein gelungenes Fest rund um Papier,

Karton und Wellpappe aus Österreich.

4

3 • 2005

13


PAPIER+WELLPAPPE

JURYPREIS 200

JURYPREIS - Innovation

Feel Good

Auftraggeber: Sojarei, Traiskirchen

Design: blueCHERRY Werbeagentur,

Grünbach/Schneeberg

Produktion: Mosburger GmbH,

Wien

Wellpappe aus Riegerline weiß & Wellenstoff I

W. Hamburger AG

IMAGE – PRINTISSIMO

A Statement of Lightness

Auftraggeber:

Silhouette International Schmied AG, Linz

Kreation: D.SIGNWERK, Linz

Produktion: Estermann GmbH, Aurolzmünster

EuroArt Matt I M-real Hallein AG

MASSE MIT KLASSE – PRINTISSIMO

Printissimo: Schaufenster

Auftraggeber & Kreation: „Die Presse” Magazin

GmbH & Co KG, Wien

Produktion: NÖ Pressehaus Druck & VerlagsgesmbH,

St. Pölten

Norcote Satin I Norske Skog Bruck GmbH

1 3 • 2007

JURYPREIS - Sonderpreis

P-RACK

Auftraggeber: Wienbibliothek im Rathaus, Wien

Design: EMBACHER/WIEN & GRAPHIMULTI

ZAUNRIETH, Wien

Herstellung: Bruckschwaiger GmbH, Langenzersdorf

und Schmidt & Ernst GmbH,

Wien

clarobulk I M-real Hallein AG

JURYPREIS - Papier bezaubert

Mozart -

Ein ganz normales Wunderkind

Auftraggeber: Da Ponte Institut, Wien

Kreation: Mungenast Corporate Services

Artworks, Wien

Produktion: Holzhausen Druck & Medien GmbH,

Wien

EuroBulk I M-real Hallein AG

RINTISSIMI 200

KLEIN ABER FEIN – PRINTISSIMO

Neuland Steiermark

Auftraggeber: Land Steiermark I Wirtschaft,

Innovation & Finanzen, Graz

Kreation: Der I-Punkt, Graz

Produktion: Steiermärkische Landesdruckerei

GmbH, Medienfabrik Graz

Hello Gloss I Sappi Austria Produktions-GmbH

& Co KG

ART – PRINTISSIMO

Face it

Auftraggeber: Christian Brandstätter

VerlagsgmbH & Co KG, Wien

Kreation: Meryl Pollen, Los Angeles

Produktion: Grasl Druck & Neue Medien,

Bad Vöslau

Hello Silk I Sappi Austria Produktions-GmbH &

Co KG


3 • 2007

15


PAPIER+WELLPAPPE

mballissimi 200

FLEXIBLES – EMBALLISSIMO

Emballissimo: 25kg Zementsack

Auftraggeber: Kirchdorfer Zementwerk

Hofmann GmbH, Kirchdorf

Produktion: Mondi Bags Austria GmbH, Zeltweg

Advantage SE Plus I

Mondi Packaging

Frantschach AG

GEWELLTES - EMBALLISSIMO

Spargelbox

Auftraggeber: Ökonomie Leopold Haindl,

Markgrafneusiedl

Design: Irlacher OEG, Tulbing

Produktion: Mosburger GmbH, Wien

Kraftliner white top I M-real, Fluting & Duplex I W.

Hamburger AG

Kraftliner braun I Smurfit Kappa Nettingsdofer

FLEXIBLES - Nominierung

Geschenkpapier Palazzo

Auftraggeber: Design und Herstellung: STEWO

AG, Wolhusen, Schweiz

Starkraft I Zellstoff Pöls AG

DREIDIMENSIONALES - EMBALLISSIMO

Emballissimo: 100 Jahre Polehnia

Auftraggeber & Verarbeitung:

Josef Polehnia & Co, Korneuburg

Design: plan b werbeagentur, Wien

Hello Silk I Sappi Austria,

Kromopak I Mayr-Melnhof Karton AG

1 3 • 2007

GEWELLTES –

Nominierung

35 Jahre Rondo

Weinverpackung

Auftraggeber: Design

& Produktion:

Rondo Ganahl AG,

St. Ruprecht

Testliner braun I Rondo

Ganahl AG,

Wellenstoff I W.

DREIDIMENSIONALES

- Nominierung

O2 Verkaufsdisplay

Auftraggeber: Bionic Vertriebs

GmbH, Linz

Design: Grafikdesign

Rusch, Altenberg

Produktion: Duropack AG,

Kalsdorf

Testliner weiß & Schrenz I

W. Hamburger AG,

Kraftliner white top

I M-real

Wellenstoff I Mondi Packaging

GEFALTETES - Nominierung

Der Zotter Adventkalender

Auftraggeber: Zotter Schokoladenmanufaktur,

Riegersburg

Design: Freecomm Werbeagentur, Graz

Produktion: Styria Printshop, Gratkorn

Hello Gloss I Sappi Austria Produktions-GmbH

& Co KG, Welle I Duropack

GEFALTETES - EMBALLISSIMO

Emballissimo: 6 Senses of Packaging

Auftraggeber & Produktion: AGI/Klearfold

Europe, Graz

Design: D2. Agentur für

strategische Kommunikation, Wien

Topcolor I Mayr-Melnhof Karton AG

GEWELLTES – Nominierung

Multi-size Box

Auftraggeber: IPC Verpackungs GmbH,

Wr. Neudorf

Design & Produktion: Duropack AG, Kalsdorf

Testliner & Wellenstoff I Mondi Packaging,

Testliner weiß I W. Hamburger AG

DREIDIMENSIONALES - Nominierung

Grand Hotel Bellevue

Auftraggeber: Grand Hotel Bellevue,

Gstaad, Schweiz

Design: Felder Tourismus Werbung, Mellau

Produktion: Offset Druckerei Schwarzach GmbH,

Schwarzach

Parade Prima I Sappi


Wellpappe‑Mode‑Kollektion „Sommer 07“

„Birne Marlen“, „Little Lilly“, „Points & Stripes“ - so heißen

die Sieger-Modelle des Wellpappe-Modewettbewerbs,

den das Forum Wellpappe Austria in Kooperation mit

der Modeschule der Stadt Wien im Schloss Hetzendorf

im Schuljahr 2006/2007 veranstaltete.

Unter dem Motto „Wellpappe

zwischen Experiment & Couture“

wurde Wellpappe für rund 30

SchülerInnen zur Inspirationsquelle

für „etwas andere“ Modeentwürfe.

Eine fünfköpfige Jury (Vertreter aus

der Mode- & Styling-Branche sowie

der Wellpappe-Industrie) beurteilte

die Outfits aus weißer Wellpappe und

schwarzem Tüll. Die drei besten Entwürfe

wurden nun im Rahmen einer

feierlichen Preisverleihung im Spiegelsaal

von Schloss Hetzendorf ausgezeichnet:

Der erste Preis - dotiert

mit 500 Euro - ging an Marlen Stahrmüller,

Sabina Stankiewicz erhielt

300 Euro für den zweiten Platz und

die Drittplatzierte Marie Steinacher

wurde mit 200 Euro belohnt.

„new wave“

„Wellpappe ist kreativ, wandelbar

und vielseitig - ebenso wie die Mode.

Erstaunlich, wie unterschiedlich

diese Themen umgesetzt wurden“,

lobte Mag. Fred Havran, Sprecher

des Forums Wellpappe Austria, die

erst 15-jährigen Nachwuchs-Designerinnen.

Im Rahmen der Preisverleihung

betonte auch Dr. Gerda

Buxbaum, Direktorin der Modeschule

Wien, dass die Arbeit mit

experimentellen Materialien wie

Wellpappe eine wichtige Erfahrung

für die Schüler-Innen darstellt: „Das

Projekt wurde bewusst mit SchülerInnen

des ersten Jahrgangs durchgeführt,

um sie von Beginn an zu

motivieren, völlig neue, unkonventi-

die Siegermodelle im detail

1. Platz:

„Birne Marlen“ von Marlen Stahrmüller, 15 Jahre

Das Modell in Form einer Birne betont nicht die

natürliche Figur der Frau, sondern umspielt sie

auf kindliche Art. Die vielen schmalen Streifen

geben dem Modell eine zauberhafte Wirkung. Die

konsequente Umsetzung der Streifenidee - auch in

der zum Modell gehörenden Perücke und der dazu

passenden Tasche - hat die Jury überzeugt.

2. Platz:

„Little Lilly“ von Sabina Stankiewicz, 15 Jahre

Aus Wellpappestreifen und weichem Tüll wurde

dieses Modell kreiert. Highlight dieses Modells

ist die geflochtene Taille - sie sticht durch die

Streifenmusterung besonders ins Auge. Das

Kleid ist sehr figurbetont und wurde direkt an

einer Puppe modelliert. Der Tüll unterstreicht die

feminine Linie des Modells, das an ein Cocktailkleid

erinnert.

3. Platz:

„Points & Stripes“ von Marie Steinacher, 15 Jahre

Dieses Modell zeichnet aus, dass es aus einem

einzigen großen Stück Wellpappe gearbeitet wurde.

Es wurde in viele kleinere Streifen unterteilt, im

Rücken ist das Kleid mit einem verdeckten Klettverschluss

verschlossen. Die strenge Geometrie des

Modells wird durch die zarte Tüll-Stola mit den

kleinen Wellpappe-Punkten aufgelockert. Das Projekt

„Wellpappe zwischen Experiment & Couture“

wurde vom Forum Wellpappe Austria im Rahmen

seiner kontinuierlichen Sponsoring-Aktivitäten

gefördert.

PAPIER+WELLPAPPE

Die Nachwuchs-Designerinnen freuten sich über die Anerkennung ihrer Leistungen.

Im Bild (v.l.n.r.): Alfred Bartosch, Geschäftsführer des Forums Wellpappe

Austria, Dr. Gerda Buxbaum, Direktorin der Modeschule Wien, Marlen Stahrmüller,

Marie Steinacher, Sabina Stankiewicz, Projektleiterin Mag. Dorith Thomas,

Mag. Fred Havran, Sprecher des Forums Wellpappe Austria.

onelle Wege zu gehen.“ Schon während

der Emballissimo/Printissimo

gab es viel positives Feedback für

die Schülerinnen die dort ihre Mode

zeigten und als elegante „Wellpappe-Prinzessinnen“

die Festgäste begrüßten.

5

Mehr unter www.wellpappe.at

Wir danken Ihnen für Ihren Besuch während der A.Pack

3 • 2007

Fotos: Forum Wellpappe Austria

1


A.PAck

A.Pack ‑ Rückblick

Auffallend bei einer Ausstellerbefragung

unsererseits war,

daß die Qualität der Besucher

(Schulnotensystem 1-5) mit 2,25

beurteilt wurde, während die Firmen

mit der Quantität unzufrieden war.

Besonders der Nachmittag wurde als

„zu ruhig“ empfunden. Interessant ist

sicher auch die Tatsache, von wo die

Besucher kamen. Der vorwiegende

Teil kam aus Niederösterreich,

Oberösterreich, Salzburg und Bayern.

„Dies hängt sicher auch mit der

Größe der Veranstaltung zusammen“

so Alexander Gruber - ein Aussteller

der ersten Stunde dieser Veranstaltung.

SalZburg

Der neue Messeplatz wurde befürwortet.

Die zentrale Lage, die - wenn

auch durch den teilweisen Neubau

des Geländes heuer beeinträchtigt

- die prinzipiell gute Infrastruktur

des Geländes, vor allem aber das

wirtschaftlich starke Einzugsgebiet

wurde positiv empfunden.

tageSfolge

Zur heurigen und zukünftigen Tagesfolge

sagt Messeveranstalter

Klaus Vogl: „Absolut stärkster Tag

1 3 • 2007

Von 9. bis 11. Mai fand die A.Pack erstmals in Salzburg

statt. Die Messe, die im Verbund mit der A.Print, interlog

und heuer auch mit der SchuettTech abgehalten wurde,

setzte nach dreimaliger Veranstaltung in Graz damit auf

ein neues „altes“ Einzugsgebiet. Hier ein kurzer Rückblick

auf die Veranstaltung, die mit 3.980 Besuchern aus dem

In- und Ausland mehr Besucher auf die Messe locken

konnte, als die Veranstaltungen in Graz.

war der Donnerstag, gegen den

der letzte Messetag (Freitag) dann

leider stark abfiel – das auch der

Wermutstropfen in der Erfolgsbilanz

des Messequartetts A.PACK,

A.PRINT, INTERLOG, SchüttTech.

Für Klaus Vogl gibt es einen logischen

Grund: „Die Arbeitszeit der

meisten Menschen endet am Freitag

bei der Mehrzahl der Betriebe

zwischen 12.00 und 15.00 Uhr. Daher

wird dieser Tag nicht mehr voll

angenommen. Künftig werden wir

unsere Veranstaltungen daher in

der Tagesfolge Dienstag, Mittwoch,

Donnerstag durchführen.“

meSSeerfolg

Auffallend an dieser Veranstaltung

war auch die große Anzahl an Besuchern

möglicher Aussteller, die

sich von der Erstveranstaltung

in Salzburg erst ein Bild machen

wollten. Dazu ein Vorarlberger

Aussteller: „Der Veranstalter muß

schauen, daß wieder mehr Verpackungsbetriebe

die heuer auch auf

Besuch waren, wieder als Aussteller

vor Ort sind. Dann gelingt es

sicher auch, Besucher aus entfernteren

Bundesländern wieder vermehrt

anzulocken.“

Designde Verpackung

meSSebereiche

Klaus Vogl zu den einzelnen Messebereichen:

„Analysiert man die

Messen einzeln, so ist es allen

voran das bestens etablierte Duo

A.PACK/A.PRINT, das heuer starke

Zuwachsraten schrieb. Bestens

angenommen wurde aber auch die

SchüttTech, die heuer ihre Premiere

feierte. Unsere Partner haben

uns ganz konkret dazu aufgefordert,

diesen Bereich weiter und verstärkt

zu bearbeiten. Bereits in den nächsten

Tagen werden wir Gespräche

mit den Top-Vertretern der Branche

führen um die weitere Entwicklung

der SchüttTech zu diskutieren. Das

große Plus dieser Messe ist, dass

die Besucher mit

einer konkreten Problemstellung

zu den

Ausstellern kommen,

die Messe als

Beschaffungsinstrumentarium

nutzen

und nicht vorrangig

zur Information und

Ko m m u n i k a t i o n

wie es bei anderen

Messen oft der Fall

ist. Leider hat sich

die Mehrzahl der

Stapler im letzten

Moment gegen eine

Beteiligung auf

der INTERLOG

entschieden. Ein

Faktum, das den

Messeverlauf mit Sicherheitbeeinträchtigt

hat. Jene Firmen,

die da waren, haben

aber gute Ergebnisse erzielt. Wir

sehen das als Auftrag, einmal mehr

das Gespräch mit den heuer nicht

vertretenen Unternehmen zu suchen.“

faZit

Die Verlegung des Standortes wurde

prinzipell als richtig empfunden.

Damit 2009 (nächste Veranstaltung)

die Messe ein Erfolg wird, ist es

aber wichtig, daß es gelingt, die

Ausstellung zu vergrößern. Damit

kann erreicht werden, daß weitere

Anfahrtswege wieder in Kauf genommen

werden und daß auch am

Nachmittag wieder ein reges Treiben

auf der Messe ist. 6


Der flexible Spezialist

Tortenverpackungen mit Schmucksteinen, Boxen aus

Duftmaterial sowie formschöne Flaschenverpackungen

bewiesen während der A.Pack neben dekorativen

Accessoires, daß die Firma Austria Plastics immer mehr

im Verpackungsbereich tätig ist. Besonders angetan

waren die Besucher der Messe auch davon, daß hier

Kleinstmengen für alle Produkte möglich sind.

Während viele Firmen von

Kleinstmengen sprechen, ist

dies hier wirklich möglich. Ein Beispiel

sei hier nur angeführt. Für eine

Vertragsunterzeichnung waren zwei

spezielle Mappen in Sonderausfertigung

gewünscht. Wie oft bei großen

Events, denkt man an die Kleinigkeiten

zuletzt. So kam die Bestellung

für diese Sonderanfertigung

erst am Mittwochabend (vor einem

Feiertag) zu Austria Plastics. Nichtdestotrotz

konnten die Verträge in

den gewünschten Mappen am Montag

unterzeichnet werden. Dies ist

natürlich ein Sonderfall zeigt aber

die Flexibilität der Firma.

überSiedlung

Um auch in Zukunft den Wünschen

der Kunden gerecht werden zu können,

wird auch regelmäßig in den

Maschinenpark investiert. Nicht

nur durch die Anschaffung einer

neuen Siebdruckmaschine (Format

1,60 x 1,20m) wurde im alten Firmengebäude

der Platz zu eng. Mit

der Übersiedlung an den neuen

Standort in der Maria Theresien

Straße 46, 4600 Wels konnten auch

die logistischen Abläufe optimiert

werden.

multifunktionSverPackungen

Bei all ihren Verpackungslösungen

ist die Firma auch stolz darauf, daß

ihre Verpackungen immer so konstruiert

sind, daß die Lösungen aus

Polypropylen, Wellpappe oder Karton

im Haushalt, im Büro oder der

Schule wiederverwendet werden

können. Dieser Mehrzweck wird

von vielen Kunden als zusätzlicher

Preis- Leistungsvorteil gesehen.

angebotSPalette

Nicht nur in der Kreativität ist die

Firma stark, auch in ihrem Maschinenpark,

was auch der Druckbereich

beweist - ob Digital-, Offset-,

Sieb- oder Prägedruck - hier finden

Sie die richtige Lösung. Sicher

gehört auch die Vielfalt der angebotenen

Produkte zum Erfolg der

Firma. Vom handlichen Trolly über

den großen Koffer bis hin zur Lampe

sieht man in der Werkshalle bei

einer Besichtigung gleichzeitig entstehen.

kundentreue

Das der eingeschlagene Weg der

Richtige ist, beweisen auch die

Kundentreue und das Vertrauen

in die Kreativen Köpfe. So gibt es

viele Kunden, die zwar klein angefangen

haben, aber mit der Firma

mitgewachsen sind. Als Beispiel

gibt es hier Firmen, deren Erstbestellung

5 Ringbücher waren. Heute

warten sie bei jedem Termin auf die

Neuigkeiten des Teams von Austria

Plastics. „Wann immer Sie ein Verpackungsproblem

haben - fragen

Sie uns - wir werden die Lösung gemeinsam

mit Ihnen finden!“, so das

Motto der Firma. Lassen Sie sich

überraschen. 7

Mehr auch unter

www.austriaplastics.at

A.PAck

3 • 2007

1


A.PAck

Das A.Pack Gewinnspiel

Die Firma Strapex hatte neben ihren Handgeräten - die

den Schwerpunkt bei diesem Messeauftritt bildeten und

die sich auch an regem Interesse erfreuen konnten -

auch das A.Pack Gewinnspiel.

In einem Aquarium war ein

abgespultes Strapex-PET-

Umreifungsband zu sehen. Die

Besucher waren aufgefordert,

ihre Schätzung abzugeben, wieviel

Strapex Umreifungsband

hier liegt.

Falls auch sie zu den zahlreichen

Teilnehmern an diesem Gewinnspiel

gehört haben - die richtige

Lösung lautete 625,46 Meter.

KOMPACK gratuliert an dieser

Stelle den Gewinnern (die drei

Mitspieler die am besten geraten

haben gewannen von einem

Heurigenabend in Krems (inklusive

Kollegen) bis hin zu einigen

hundert Kilo Marillen). Falls sie

leider nicht zu den Gewinnern

zählen ist es ihnen wie mir er-

Perfekte Rundumetikettierung

Durch die wachsende Beliebtheit

der PET-Flaschen, die unter

anderem auch eine grössere Vielfalt

an Gestaltungsmöglichkeiten bieten,

sind Rundumetiketten sehr gefragt.

Speziell für die Rundumetikettierung

bietet die Robatech AG, CH-

20 3 • 2007

Auf der A.PACK 2007 präsentierte die Firma Robatech

ihre Hotmelt-Klebstoff-Auftragstechnologie für die

Rundumetikettierung. Das geschlossene Düsensystem für

Schmelzklebstoff bietet viele Vorteile.

Muri, Schmelzklebstoffsysteme an,

die den Anforderungen auf präzise

und saubere Etikettierung aufs Beste

gerecht werden: Mit der Düsentechnologie

und der elektronischen

Steuerung lässt sich der Klebstoff

gezielt und sauber auf Flaschen und

gangen - ich habe mich von der

Größe des Kunststoffballens

täuschen lassen und war rund

300 Meter falsch. Mehr über den

andere Behälter aufbringen – und

das auch, wenn mit Höchstleistung

etikettiert wird.

So funktioniert die

rundumetikettierung

Robatech-Systeme fixieren Rundumetiketten,

die von einem Magazin

bereitgestellt werden, zuverlässig

auf Getränkeflaschen und andere

Behälter. Die Anfangsbeleimung

wird in Form eines spiralförmigen

Leimbildes auf die Flasche aufgesprüht.

Diese läuft

anschliessend am

Magazin vorbei und

nimmt nun dank dieser

so genannten Pickup-Beleimung

ein Etikett

aus dem Magazin.

Das Etikett wird vom

Etikettierer um die

Flasche gelegt und mit

einer Endbeleimung

präzise fixiert.

Die Endbeleimung

wird – ebenfalls wie

die Anfangsbeleimung

– vom Robatech-Klebstoffauftragssystem

realisiert. Hierzu wird

ein Leimstreifen mit-

Veranstalter des Gewinnspiels und

die aktuellen Lösungen im Kunststoffbandumreifen

finden Sie unter

www.strapex.com. 8

tels einer Schlitzdüse aufgetragen.

Neben der Präzision beim Auftragen

sorgt auch das geschlossene

Düsensystem dafür, dass Klebstoffauftragssysteme

von Robatech als

äusserst Klebstoff sparende, saubere

Sache bezeichnet werden können.

Ein weiterer Vorteil, den das

Düsensystem bietet: Die Umstellung

auf andere Flaschen- und Behälterformate

lässt sich sehr schnell

und einfach durchführen. Robatech-

Technologie ist aus den genannten

Gründen jederzeit einsatzbereit und

zeichnet sich durch besonders geringen

Reinigungs- und Wartungsaufwand

aus.

Schnell und Sauber

Die schnellen und sauber arbeitenden

Klebstoffauftragssysteme von

Robatech eignen sich zwar für alle

Arten von Rundumetiketten, doch

gerade bei anspruchsvollen Anwendungen

wird die Überlegenheit

der Robatech-Auftragsmethode

besonders offensichtlich. So lassen

sich damit z.B. glasklare Kunststoffetiketten

aus PET besonders

vorteilhaft im „No-Label-Look“

auf Flaschen leimen. 9

Mehr unter www.robatech.at


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3 �• �2007 ����

21��


A.PAck

Werkstoff Polypropylen

Auch im Bereich der Becherartikel

kann man diesen Trend

zu PP verstärkt feststellen.

Das Marktvolumen in Westeuropa

für den Bereich Thermoformen PP

zeigt einen Zuwachs von ca. 30 %

von 2000 bis 2005, in einigen Ländern

sogar noch mehr. Betrachtet

man diese Zahlen, wird klar, warum

sich Hersteller von Formautomaten

in den letzten Jahren speziell auch

mit der Verarbeitung von PP auseinandersetzen.

Kiefel hat sich dieser

Herausforderung auch im Bereich

der Bechermaschinen gestellt und

die Maschinenserie KTR weiterentwickelt

und mit den Baugrößen

KTR 5 und KTR 6 erweitert.

Der Trend im Bereich Becheranwendung

geht immer mehr in

Richtung steifere Typen und auch

höhere Taktzahlen. Realisiert wird

dies meist durch sog. nukleierte

Typen. Durch den Einsatz spezieller

Keimbildner bzw. neuen Kata-

22 3 • 2007

In den letzten 25 Jahren zeichnet sich PP als der Werkstoff

mit den höchsten Zuwachsraten aus. Ursachen dafür sind

außer dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem die

sehr breit gefächerten Anwendungsgebiete, die durch

die Weiterentwicklung der Herstellungsverfahren und

Compoundiertechnologie begünstigt wurden. Das durchschnittliche

Wachstum von PP pro Jahr beträgt 6 – 7%, im

Bereich Thermoformen sogar noch etwas mehr.

lysatorsystemen werden HCPP’s

(high crystallinity PP) hergestellt.

Hohe Steifigkeit haben speziell

die nukleierten Homo-PP-Typen,

hohe Transparenz die nukleierten

Randomcopolymere. Durch das

veränderte Kristallisationsverhalten

(veränderte Keimdichte) wird bei

den Thermoformfolien ein feineres

Sphärolithgefüge über den Folienquerschnitt

erzeugt (ähnlich wie bei

Dünnfolien durch das rasche Ab-

kühlen), und große Überstrukturen

werden vermieden (Abb. 1+2).

anlagenkonZePt

Durch die teilkristalline Struktur

1 2

und den relativ hohen Schmelzbereich

von PP (ca. 160 °C) muss man

PP deutlich mehr Energie zuführen

als z.B. PS. Auch ist das Verarbeitungsfenster

im Vergleich zum

amorphen Werkstoff PS deutlich

enger. Aus diesem Grund wurde

die neueste Generation von Bechermaschinen

mit einer integrierten

Vorheizung ausgestattet. Diese integrierte

Vorheizung sorgt für bis zu 4

zusätzliche Heizschritte und ist als

Ergänzung zur Hauptheizung (bis

zu 5 Heizschritte) gedacht. Eine

präzise Temperaturregelung, Einzelregelung

der Heizzonen, eine

Gesamtfeld-Temperaturregelung

und eine integrierte Querreihenheizung

komplettieren

die ideale Heizung

der Thermoformmaschine,

speziell für die

PP-Verarbeitung. Da

PP bei der Erwärmung

auch eine deutlich höhere

Ausdehnung zeigt

als z.B. PS ist natürlich

auch der Kettenvorschub

und die Folienspreizung

wichtig.

Ser vomotorische

Antriebe für einen

exakten Vorschub sowie

eine exakte und

ausreichende Breitenverstellung

um eine

genaue Spreizung zu

gewährleisten sind ein

MUSS einer guten

Bechermaschine. Da

PP deutlich mehr Zug

auf die Transportkette

bringt sind natürlich

verschleißarme

Ketten, eine automatische

Transportket-


tenschmierung sowie temperierte

Kettenschienen von Vorteil. Das

Herzstück jeder Becheranlage ist

natürlich der Formtisch.

oPtimierter 5-Stufen-antrieb

Der servomotorisch optimierte

5-stufen-Antrieb lässt bei der Einstellung

des idealen Fahrprofils

keine Wünsche offen. Wichtig ist

auch ein guter Vordehnstempelantrieb,

der ebenfalls über Servomotoren

angetrieben ist. Auswerfervakuum,

zusätzliche Ventile im

Untertisch für Teile mit versenktem

Boden (Hohlboden) sowie ein

automatisches Schmiersystem sind

ebenfalls wichtige Aspekte eines

guten kombinierten Form/ Stanzprozesses.

Wie bereits erwähnt muss man

PP viel Energie zuführen, die man

natürlich über das Werkzeug großteils

auch wieder abführen muss.

Aus diesem Grund sind die KTR-

Maschinen auch mit 5 individuell

einstellbaren Kühlkreisläufen für

Oberwerkzeug, Unterwerkzeug,

Niederhalter, Ausschieber und Folientransport

ausgestattet.

Steuerung

Für einen hohen Bedienkomfort einer

guten Bechermaschine ist nicht

zuletzt auch die Steuerung wichtig.

Ein dreh- und schwenkbares Bedienpult,

bedienerfreundliche Menüführung

sowie ein direkter Zugriff

zu Folgeseiten schon ab der ersten

Übersicht und eine Datenübergabe

über Modem sind hierzu einige

Aspekte die im Maschinenkonzept

Berücksichtigung gefunden haben.

Selbstverständlich geht es darum,

auch mit PP den Produktausstoß

zu erhöhen und die Produktivität

der Maschine zu erhöhen.

Dies bedeutet beispielsweise für

die KTR 5 mit einer max. Folienbreite

von 775 mm 45 Trockentakte

und einen schnellen und einfachen

Werkzeugwechsel. Eine Kette ist

so stark wie das schwächste Glied!

Aus diesem Grund muss bei einem

guten Anlagenkonzept auch die

Werkzeugtechnik und das richtige

Downstream-Equipment berücksichtigt

werden. Thermoformer

– Werkzeug – Stapelgerät – Verpacker

müssen perfekt zusammenarbeiten

um die beste Performance

und optimale Produktqualität der

ganzen Linie zu erzielen. Optimale

Werkzeugkühlung mit direkter

Niederhalterkühlung, der Einsatz

von Form- und Auswerfervakuum,

plasmanitrierte Schnitteile und

3-fach Führungen sind Faktoren

die ein gutes Becherwerkzeug auszeichnen.

niedrige ProduktionSkoSten

Eine hohe Flexibilität wird durch

ein Schnellwechselsystem für

Formatteile und wechselbaren

Niederhalterkronen erzielt. Niedrige

Produktionskosten werden

durch die hohen Taktzahlen des

Kiefel-Thermorunners, durch das

neu entwickelte Formlufteinsparsystem

und durch optimale Versatzvarianten

und somit optimale

Formflächenausnützung erzielt.

Das Downstream-Equipment muss

zuverlässig, flexibel und automatisch

stapeln, transportieren und

verpacken.

Die neuen Druckluftthermoformer

der KTR-Serie kombiniert mit

modernster Werkzeugtechnik und

A.PAck

dem auf die individuellen Beürfnissen

abgestimmten Downstream-

Equipment, tragen den neuesten

Trends in der Becherformung voll

Rechnung. Mit dieser modernen

Technik werden auch bei der Verarbeitung

von Polypropylen annähernd

Taktzahlen erreicht, die

bisher nur bei Polystyrol möglich

waren. 10

Mehr unter www.kiefel.de

3 • 2007

23


A.PAck

Umreifungsbänder gefragt

Messeneuheiten auf der A.PACK

Stretchmaschinen mit hervorragendem

Preis-/ Leistungsverhältnis

zeigte während der A.PACK

Brangs + Heinrich / Antalis. Die Firma

stellte hier sein neues Sortiment

an Stretchmaschinen vor. Dieses

umfasst mit den drei Modellen Vilis,

Proto Wraptor und Spino Wraptor

für jedes Paletten-aufkommen den

passenden Stretchwickler. Durch

verschiedene Wickelprogramme,

Drehtellerdurchmesser, Transpallet-

System, Wickelhöhen, Vorrecksysteme

und Auffahrrampen können

2 3 • 2007

Mit neuen Stretchmaschinen und dem textilen Wabengefache

FlexyCell erweitert Brangs + Heinrich | Antalis sein

Produktsortiment um innovative Verpackungsprodukte.

die Maschinen gut den individuellen

Anforderungen angepasst werden.

Dank des geringeren Folienverbrauchs

durch das Vorrecksystem

hat sich die Anschaffung

einer Stretchmaschine

bereits

nach kurzer Zeit

amortisiert.

SPino wraPtor

Das Modell SpinoWraptor

bietet besonders

vielfältige Aus-

bauvarianten. Als Halbautomat verfügt

es eine automatische Folienzuführung

und Verschweißung. In der

Vollautomatischen Version erfolgt

die Zu- und Abführung der Palette

über eine integrierte Rollenbahn.

Textiles Wabengefache

flexycell®

Auf großes

I n t e r e s -

se stieß

die Messeneuheit

FlexyCell.

Es handelt sich

dabei um ein maßgeschneidertes

textiles Wa-

Am Gemeinschaftsstand

der Firmen Gobatin und

Wanzl erfreute sich die Crew

der Firma Gobatin über ein

gutes Messeergebnis.

Besonderes Interesse wurde

den angebotenen Hygienepaletten

und Faltboxen

entgegengebracht. Gerade

für die Kosmetik-, Pharmaund

Lebensmittelindustrie

ist dieses Thema nach wie

vor an der Tagesordnung.

Aber auch mit den regen

Anfragen im Bereich der

Umreifungsbänder als

neuer Vertreter der Firma

Signode zeigte sich Anneliese

Bauer/Gobatin sehr

zufrieden. 11

Mehr unter www.gobatin.at

bengefache zum Schutz von Bauteilen

vor Kratzern, Beschädigung

oder Bruch. Jede FlexyCell-Einheit

besteht aus identischen, elliptischen

Taschen, die zusammen eine Wabenstruktur

bilden. In jede dieser

Taschen wird ein Bauteil eingesetzt

und so sicher fixiert.

Vier wesentliche Vorteile sprechen

für FlexyCell:

1. Reduzierung der Logistikkosten

2. Verringerung der Transportschäden

3. Keine Werkzeugkosten

4. Platzsparend zusammenfaltbar.

12

Mehr unter

www.brangs-heinrich.at


Der cyklopsche Regenbogen

Eine der Neuerungen auf der A.Pack war die Modellreihe

Cyklop Rainbow - eine Maschine zum teilautomatischen

Umreifen von Produkten.

Das mit dem deutschen IF

Design Preis ausgezeichnete

Produkt hat einen runden Bandführungsrahmen.

Dadurch entfallen

die herkömmlichen Bandklappen,

das Band wird lediglich mit Bürsten

gehalten.Gleichzeitig gibt es

eine innen liegende Bandspule

- diese stellt einen hohen Schutz

während des innerbetrieblichen

Transportes der Maschine sicher

(keine überstehende Bandspule an

der Maschinenaussenseite). Die

Maschine, die bis zu 32 Umreifungen

in der Minute schafft, ist sehr

einfach auf unterschiedliche Bandbreiten

umrüstbar.

looP funktion

Die Cyklop Rainbow besitzt auch

eine Loop Funktion - diese bedeutet,

daß unbeabsichtigte Leerumreifungen

ausgeworfen werden - der

nachfolgende Umreifungsvorgang

erfolgt störungsfrei.

PaPierband

Gezeigt wurde die Maschine während

der Messe auch mit einem

Papierumreifungsband. Gerade

für Firmen mit besonders umweltfreundlichen

Produkten oder Produkten

wie Zellulose (kann mit dem

Band theoretisch weiterverarbeitet

werden) kann dieses Band sicher

eine interessante Alternative zu den

bisherigen Bändern sein.

flexibel

Erwähnenswert bei der Maschine

mit einer Bandspannung von 10-

700N (stufenlos einstellbar) sind

auch die Lenkrollen mit feststellbarer

Bremse, die das Verschieben

der Maschine zu jedem innerbetrieblichen

Einsatzort ermöglichen.

Einsetzbar ist die Maschine

für Pakete mit den Abmessungen

von 70x30mm bis maximal 600 x

400mm. 13

Mehr unter www.cyklop.at

A.PAck

3 • 2007

25


A.PAck

Eiskalter Einsatz

Im Jahr sind das mehr als eine

Viertel Milliarde Eissticks, die

aneinandergereiht fast einmal den

Globus umspannen würden. „Eine

unserer Stärken ist, dass wir

2 3 • 2007

„Buchenholz ist das beste Material für Eissticks, da es

keinen Eigengeschmack hat“, erklärt Hartmut Grießing,

Werksleiter bei Rosen Eiskrem Süd in Prenzlau, ca. 1,5

Autostunden nördlich von Berlin. Hartmut Grießing muss

es wissen, schließlich werden von ihm und seinen 135

Mitarbeitern täglich über 1 Mio. Stück dieser Sticks für

Eis am Stiel verarbeitet.

flexibel auf alle Kundenwünsche

und -anforderungen reagieren. Waren

z. B. vor kurzem noch große

Familienpackungen Eis gefragt,

geht der Trend mittlerweile zu Sor-

Foto - Bluhm Systeme

Damit der Spendestempel rechtzeitig

stoppt, um das Etikett aufzublasen,

verfügt er über einen Entfernungssensor,

der die Strecke zum Karton

„misst“.

timentspackungen. Das heißt in einer

Verpackungseinheit finden sich

die unterschiedlichsten Eissorten“,

erklärt Udo Tetzlaff, Gruppenleiter

Technik.

Um den Anforderungen der Kunden

auch beim Thema Rückverfolgbarkeit

gerecht zu werden, investierte

der Eiskremhersteller im

Etikettendruckspendebereich in einen

LA 5200 mit DPM Druckmodul

aus dem Hause Bluhm Systeme

aus Unkel am Rhein. Damit lässt

sich auf dem Kartonetikett neben

Informationen wie Artikelnummer,

MHD und Anzahl der Versandeinheiten

in Zukunft auch die Uhrzeit

in Echtzeit in einem EAN 128 Barcode

verschlüsseln und aufdrucken.

Da Flexibilität bei Rosen Eiskrem

Süd groß geschrieben wird, sollte

der Etikettendruckspender außerdem

schnell und einfach an jeder

Produktionslinie eingesetzt werden

können. Dafür haben die Ingenieure

von Bluhm Systeme den Spender

vom Typ LA 5200 unter anderem

mit einem besonderen Stativ ausgestattet:

So sorgen Laufrollen für

den einfachen Transport des Druck-

Der Etikettendruckspender LA 5200

kann schnell und einfach an jeder Produktionslinie

eingesetzt werden.


spenders von einer Linie zur anderen. Steht der

Spender an der richtigen Position, können zusätzlich

angebrachte Tellerfüße auf Spindeln

heruntergedreht werden. Sie gewährleisten eine

optimale Standsicherheit. Aber nicht nur Entfernungen

zwischen Produktionslinien meistert

der LA 5200 in Prenzlau. Auch Distanzen bis

zu 200 mm zwischen Spender und Karton sind

kein Problem. Ein auf dem Spendestempel aufgebrachter

Entfernungssensor „misst“ die Strecke

bis zum Karton, sodass der Spendestempel

rechtzeitig wenige Millimeter vor dem Karton

stoppt, um das Etikett aufzublasen.

legi box ii

Nicht an jedem Standort ist ein Netzwerkanschluss

oder PC vorhanden, der den Druckspender

mit aktuellen Druckdaten versorgt. Deshalb

erhielt der LA 5200 die LegiBox II. Dahinter

verbirgt sich ein kleiner Industrie-PC, der unter

Windows läuft. Neben der Etikettensoftware

Legitronic ist auf der LegiBox II auch eine kleine

Visual Basic-Anwendung installiert.

Der Bediener muss so nur noch über ein einziges

Eingabefenster die gewünschte Artikelnummer

auswählen. Alles andere geschieht vollautomatisch.

Die veränderlichen Daten kommen

aus einer integrierten ACCESS Datenbank. Per

USB-Stick liest der Schichtführer die neuen

Etikettenlayouts und/oder eine neue Version der

Datenbank ein. Eine spätere direkte Anbindung

des LA 5200 an das Ethernet ist ebenfalls berücksichtigt.

kleine urSache,

groSSe wirkung

Die im Barcode EAN 128 verschlüsselte Echtzeit

wird durch den Einsatz eines DPM Druckmoduls

im LA 5200 möglich. Jedes Etikett

bekommt die genaue Uhrzeit im laufenden Betrieb

mit. Das Druckmodul arbeitet mit einem

so genannten Corner Edge Druckkopf - d. h. die

Thermoleiste liegt nicht wie bei allen anderen

Druckern flach auf dem Etikett, sondern in einem

Winkel von ca. 30°. Dadurch lassen sich

auf raueren Etikettenoberflächen bessere Qualitäten

erzielen.

Besonders kleine Schriften und Logos kommen

durch diese Drucktechnik stärker zur Geltung.

Und schneller geht es auch noch. Jeder Barcode

muss 100 Prozent in Ordnung und lesbar sein.

Um dies zu garantieren, wurde der LA 5200 mit

einem Barcodescanner zur Verifizierung ausgerüstet.

Er liest den Barcode in dem Moment,

wenn das Etikett von der Druckspendekante auf

den Stempel geschoben wird. Sobald ein Barcode

nicht korrekt lesbar ist, geht ein Signal an die

Anlagensteuerung und der entsprechende Karton

wird sofort ausgeschleust. Läuft alles fehlerfrei,

kann der in Prenzlau eingesetzte LA 5200 in

der Minute bis zu 20 Eiskartons im Dreischicht-

Einsatz etikettieren. Übrigens: Ein fehlerhafter

Barcode ist in über 90 Prozent der Fälle auf eine

verschmutzte Thermoleiste zurückzuführen. Ein

Wisch mit einem in Alkohol getränkten Lappen

genügt - schon ist die Barcodewelt wieder in

Ordnung. 14

Mehr auch unter: www.bluhmsysteme.com

A.PAck

3 • 2007

2


A.PAck

Das doppelt geprüfte RFID‑System

Mit Pagosmart verbindet

Pago die Möglichkeiten

der RFID-Technologie mit

den Vorteilen der Etikettiertechnik.

Unter Pagosmart versteht man ein

sogenanntes «Smart Label», oder

auf deutsch eine «intelligente Etikette».

Es handelt sich hierbei um

Selbstklebeetiketten von Pago mit

– auf der Rückseite – integriertem

RFID-Transponder. Zusammen

mit den entsprechenden, kundenspezifischen

Hard- und

Softwarelösungen werden

somit auf diesen

neuen Etiketten Daten

bzw. Information

im Thermotrans- f e r

oder Thermodirekt-Verfahren auf

die Vorderseite gedruckt und gleichzeitig

elektronisch auf dem integrierten

(eingebauten) Mikro-Chip

gespeichert.

Diese im Chip gespeicherten Daten

können später beliebig oft mutiert,

ergänzt, erneut gespeichert, gelesen

oder gelöscht werden. Dies erlaubt,

mehr Informationen auf den Datenträger

zu speichern als auf konventionellen

Kennzeichnungsmedien.

Eine Kombination mit Strichcodes

ist möglich, sodass z.B. ein Teil der

Daten vom Chip gleichzeitig auch

im gedruckten Strichcode auf der

Etiketten-Vorderseite hinterlegt ist.

Auf der A.Pack wurde die Möglichkeit

mit einem mobilen RFID

Reader/Writer (Pocket PC + IP4)

gezeigt.

leSen und Schreiben

Dieser liest zuerst die SSCC auf

der Palettenetikette und programmiert

dann den RFID TAG. (Dies

geht natürlich auch ohne Handgerät

mit Hilfe eines Barcodelesers und

eines PC´s sowie einem RFID Reader/Writer)

Somit ist gewährleistet,

daß alle Daten am Palettenetikett

und am RFID-Etikett übereinstimmen

- und Irrtümer ausgeschlossen

sind. Die Daten am RFID Etikett

können natürlich auf ergänzt werden.

Vor allem dort auch, wo Daten

auf Produkten ständig ergänzt oder

verändert werden müssen, werden

2 3 • 2007

Pago zeigte auf der A.Pack unter anderem den Pagoprint

15/170TI . Mittels dem Pagoprint können RFID-Etiketten

ausgedruckt werden. Diese werden dann auf die

vorhandenen Etiketten auf den Paletten in einem eigens

dafür vorgesehenen Feld aufgebracht.

intelligente Etiketten zu zuverlässigen

Produktbegleitern.

Pagomat 16 e-i

Ebenfalls zu sehen war der neue Pagomat

16 E-i - ein druckender Etikettierautomat,

der Grösse

zeigt, wenn Leistung

und Vielseitigkeit gefragt

sind, der sich aber

schlank macht, wenn es

um Platzbedarf und Kosten

geht. Er passt dank seiner

kompakten Bauweise

in jede Produktionslinie.

Ob stehend oder liegend

montiert, ob im Stand-alone-

oder Netzwerk-Betrieb, ob mit oder

ohne PC, ob ausgestattet mit Spendezunge

oder Übertragungseinheit

– der Pagomat 16 E-i ist vielseitig

in der Anwendung und praktisch für

jeden Einsatz geeignet.

Vorführung während der Messe

SPart PlatZ

Der Pagomat 16 E-i ist für den Industrieeinsatz

bei kleineren bis mittleren

Leistungen entwickelt. Trotz

kostenoptimierter Konstruktion wurden

bei der Qualität keine Abstriche

gemacht. So verfügt er über eine 15

mm starke Aluminium-Grundplatte

als Basis für den stabilen und präzisen

Anbau der Baugruppen. Damit

wird eine reproduzierbar hohe

Etikettiergenauigkeit und eine lange

Lebensdauer erreicht.

Viele Details sorgen für die einfache

Bedienung und den sicheren

Betrieb. Zum Beispiel: seitlich einlegbares

Etikettenband, Überwachung

der Trägerband-Andrückrolle,

übersichtliche (alpha)numerische

Tastatur mit verschiedenen Funktionstasten,

Benutzerführung über ein

beleuchtetes 2-Zeilen Display, als

Option eine externe Bedieneinheit

für eine bis 10 m entfernte, ergonomische

Platzierung. Eine spezielle

Übertragungsvorrichtung übernimmt

die zuletzt bedruckte Etikette

und setzt sie positionsgenau auf das

Produkt. Um eine unbedruckbare

Zone zu verhindern, wird die Etiket-

te mit ihrem Anfang automatisch unter

den Druckkopf zurück gezogen,

dann bedruckt und anschliessend

in einer 2-Achsenbewegung auf das

Produkt übertragen. 15

Mehr unter www.pago.at


A.PAck

3 • 2007

2


A.PAck

Umfassendes Sortiment von Barcode‑Etiketten

SATO - Spezialist für Etikettenund

Barcode-Drucker und für

Data Collection Systems und RFID-

Labeltechnologie, konnte durch die

Übernahme der Barcode-Sparte von

Checkpoint-Meto sein Leistungsportfolio

in Deutschland deutlich

ausbauen. Große Unternehmen, wie

Praktiker, Karstadt oder Globus

Baumarkt, nutzen das große Etikettenportfolio

von SATO für die unterschiedlichstenKennzeichnungsaufgaben.

Mit rund 60 Mitarbeitern fertigt

SATO in seinem Etikettenwerk

Selbstklebe-, Karton- und Kunststoffetiketten

für verschiedenste

30 3 • 2007

Die SATO Labelling Solutions Europe GmbH, stellt im

eigenem Werk in Hirschhorn am Neckar schnell und flexibel

ein umfassendes Sortiment von Barcode-Etiketten

auf modernsten Maschinen her.

Anwendungen. Unter anderem

werden auch hochwertige Spezialetiketten

für beispielsweise die Branchen

Retail, Logistik und Health

Care hergestellt. Der besondere

Vorteil des deutschen Produktionsstandorts:

das SATO Werk in

Hirschhorn fertigt Etiketten auch

kundenindividuell an und dies bei

sehr kurzen Durchlaufzeiten. Die

hohe Qualität der Etiketten und des

Etikettenrohmaterials stellt SATO

in Hirschhorn in eigenen Testlabors

sicher, die nach den strengen

Normen von Finat und ISO/EN arbeiten

und auch Unterstützung für

den Endanwender bieten.

10 millionen

Quadratmeter

Das SATO Werk

in Hirschhorn

genießt bereits

seit vielen Jahren

einen exzellenten

Ruf als

Hersteller qualitativhochwertiger

Etiketten.

Heute weist das Etikettenwerk eine

Konvertierungskapazität von jährlich

mehr als 10 Millionen Quadratmetern

auf. Der Maschinenpark umfasst

vier Buchdruckmaschinen und

drei Arsoma Flexodruckmaschinen

mit bis zu sechs Farbwerken und einer

maximalen Verarbeitungsbreite

von 510 Millimetern. Daneben verfügt

das SATO Etikettenwerk über

verschiedenste Veredelungsmaschinen,

um im Inline-Prozess Rollenware,

Zick-Zack-Faltung, Lochrand

und Blattware zu produzieren.

Bei der Etikettenproduktion können

die Experten von SATO auf

über 4.700 Stanzwerkzeuge zurückgreifen.

SATO unterhält überdies

in ganz Europa weitere Produktionsstandorte

für Etiketten und

gewährleistet so international eine

hohe Verfügbarkeit, bei Standard-

Etiketten genauso wie bei der kundenspezifischen

Fertigung. Sogar

modernste UHF-RFID-Gen2-Tags

werden von SATO in einer eigenen

Produktionsanlage in Großbritannien

selbst hergestellt.

Sato

SATO ist Erfinder des Thermotransfer-Labeldruckers,

Weltmarktführer

für Label- und Barcode-Drucker

und ein Pionier im Bereich von

Automatic Identification und Data

Collection (AIDC). SATO gehört

zu den führenden Spezialisten im

Bereich Data Collection Systems

(DCS) und Radio Frequency Identification

(RFID) und ist eines der

ersten Unternehmen, das multi-protokoll-

und EPC-konforme UHF-

RFID-Lösungen vorgestellt hat.

SATO ist an der Tokyo Stock Exchange

notiert und hatte im Geschäftsjahr

2005 weltweit Umsätze

von einer halben Milliarde Euro.

Während der A.Pack war eines

der Highlights auf der A.Pack der

Launch des Hochleistungsdruckmoduls

S84xx, das Sato für modernste

Print&Apply-Anlagen entwickelt

hat. (KOMPACK berichtete wie

auch über das neue eigene SATO

RFID-Testcenter). 16

Mehr unter

www.satoworldwide.com


Italienischer Abend

Auch heuer fand in Kooperation

mit der Firma Gobatin und

KOMPACK wieder der italienische

Abend für die Aussteller

nach einem anstrengenden

Messetag statt. Dazu gehörten

natürlich auch einige italienische

Köstlichkeiten die die Firma

Gobatin allesamt aus Italien

direkt organisiert hatten.

Während des italienischen Abends gab es

auch wieder eine amerikainsche Versteigerung

am KOMPACK-Stand zu Gunsten der

Schmetterlingskinder. Dr. Gabriela Pohla-Gubo

die sich seit Jahren für die Schmetterlingskinder

einsetzt konnten nach der Versteigerung 500

Euro überreicht werden. Versteigert wurde von

der Verpackungskünstlerin Regina Lustig die am

KOMPACK-Stand Mitausstellerin war ein Sessel

ausschließlich aus alter Verpackung - in diesem

Fall Getränkeverpackungen von TetraPak. Neben

dem Luster der im Eingangsbereich der Messe zu

finden war, war dies sicher das auffäligste Exponat

der Künstlerin während der Messe. Zusätzlich

erhielten drei Familien mit Schmetterlingskindern

einen Urlaubsgutschein im Haus-Verena in

den Salzburger Bergen von Peter Glass übergeben

(www.haus-verena.at) der schon am Vortag

die Gäste der KOMPACK - Happy-Hour mit

Kaiserschmarrn verköstigt hat. KOMPACK-Leser

haben in dieser Ausgabe auch die Chance ein

Wohlfühlwochenende in den schönen Salzburger

Bergen gewinnen zu können.

weine

Natürlich wurde nach der Versteigerung noch

einige Zeit weiter Wein verkostet und diskutiert.

Da wir einige Anfragen bezüglich des Weines

hatten darf ich an dieser Stelle für weitere Fragen

die E-Mail-Anschrift anneliese.Bauer@

gobatin.at bekanntgeben. Sie

kann sie auch über Sonderabfüllungen

(Weihnachtsflaschen ...)

mit Kleinstauflagen gerne beraten.

17

A.PAck

3 • 2007

31


A.PAck

Der Roadworker

In vielen Logistiksystemen der

österreichischen Wirtschaft

bestehen heute noch Lücken in

der Informationskette bei der Auslieferung

von Waren. Denn während

im Unternehmen im Regelfall

eine Bestellabwicklung durch

ERP-Software und ein Lagerverwaltungssystem

bis zur Rampe

informationstechnisch bestmöglich

unterstützt wird, reißt die Informationskette

mit dem Zeitpunkt der

Verladung ab. Im Transportfahrzeug

finden sich vielfach schriftliche

Begleitdokumente, die beim Kunden

unterfertigt und oft Tage später

in der Unternehmenszentrale bearbeitet

und informationstechnisch

erfasst werden. Diese Lücke will

Capto IT-Solutions, ein Mitglied der

in der Schweiz, Deutschland und

Österreich tätigen Rodata-Gruppe,

mit dem neuen Roadworker-Dienst

schließen.

Sichere kommunikation

Roadworker ist eine Plattform, die

eine gesicherte Datenkommunikation

von mobilen Endgeräten (MDE

– mobile Datenerfassung) mit der

jeweiligen Unternehmenszentrale

bzw. von dieser an die MDE-Systeme

über das Internet ermöglicht.

Das Konzept ist dabei so aufgebaut,

dass es unabhängig vom Hersteller

der jeweiligen Unternehmenssoftware

(SAP, Navision, etc.) und

vom Produzenten der MDE-Geräte

ist. Dies wird durch die Nutzung

von Standards (ASCII, XML, FTP,

POP3 oder HTTP) und die GPRS-

Übermittlung sichergestellt. Die

32 3 • 2007

Mit dem Roadworker offeriert Capto IT-Solutions in

Österreich eine neuartige Serviceleistung für die Transportwirtschaft

oder Unternehmen mit Außendienstmitarbeitern

in Verkauf oder Service. Roadworker ermöglicht

auf einfache und kostengünstige Weise den Aufbau

einer Datenkommunikation zwischen mobilen Endgeräten

und der unternehmenseigenen IT via Internet.

30er Kongreß

Vom 18. bis 21 . September 2007 steht

Düsseldorf ganz im Zeichen der Prävention.

Dann treffen sich auf dem

KURZ

NOTIERT

Messegelände Fachbesucher aus der

ganzen Welt bereits zum 27. Mal zur

A+A, der international führenden Fachmesse

für Persönlichen Schutz, betrieb-

Nutzung dieser Standards soll auch

gewährleisten, dass Roadworker-

Lösungen in einem Unternehmen

rasch und ohne hohen Integrationsaufwand

verwirklicht werden

können. Durch die laufende Kommunikation

zwischen den mobilen

Terminals und der Zentrale kann

sich der Unternehmer jederzeit einen

genauen Überblick über den

Status der Auslieferung und – mit

Hilfe von GPS-Ortung – über den

Standort seiner Fahrzeuge bzw. seiner

Mitarbeiter verschaffen. Dies

kann nicht nur zur Beschleunigung

interner Geschäftsabläufe dienen,

sondern auch zur Erhöhung der

Flexibilität und Steigerung der Effizienz

genutzt werden, sollte beispielsweise

ein Fahrzeug aus dringendem

Anlass umdirigiert werden

müssen.

univerSell einSetZbar

Die Roadworker-Plattform ist so

konzipiert, dass sie sich für die verschiedensten

Anwendungen rund

um die mobile Datenerfassung und

-übermittlung eignet. Bei Capto

ITSolutions spricht man in diesem

Zusammenhang von „unterschiedlichen

Ausprägungen“ und nennt in

diesem Zusammenhang neben Logistik-Lösungen

auch die Bereiche

Sales, Service oder Security.

„Roadworker kann überall dort

eingesetzt werden, wo ein Unternehmen

mit dem Außendienst

kommuniziert oder ein mobiler

Mitarbeiter Daten an die Unternehmenszentrale

übersenden muss,“,

erläutert dazu der Geschäftsfüh-

liche Sicherheit und Gesundheit bei der

Arbeit.

Weltweit bietet keine andere Veranstaltung

ein so umfassendes Programm wie

die im Zwei-Jahres-Turnus ausgerichte-

rer der Capto IT-Solutions GmbH,

Franz Kaiser. Verkaufs-Mitarbeiter

im Außendienst zählen daher

ebenso zu potentiellen Nutzern

von MDE-Geräten und Roadworker-Kommunikation

wie mobile

Service-Techniker oder Überwachungs-

und Sicherheits-Kräfte bei

der Objektkontrolle.

Besonderen Wert legt man bei

Capto IT Solutions auf eine möglichst

einfache Bedienung der mo-

bilen Geräte,

die keinerlei EDV-Kenntnisse

voraussetzt: Beispielsweise kann

ein LkwFahrer durch Einlesen des

Strichcodes, Eintippen der Anzahl

und Angabe eines Codes die Übergabe

an den Empfänger bestätigen.

Die jeweilige Benutzeroberfläche

der MDE-Geräte kann dabei in Abhängigkeit

von der jeweiligen Aufgabe

individuell gestaltet und den

Erfordernissen angepaßt werden.

geringe inveStitionSkoSten

Die Nutzung der Roadworker-Plattform

ist für Unternehmen mit gerin-

te A+A, die einst im Jahr 1954 als Messe

für „Arbeitsschutz + Arbeitsmedizin”

startete und mittlerweile mit rund 1 .300

Ausstellern aus 55 Nationen das Komplettangebot

für individuellen Schutz,

gen Investitionskosten möglich, die

sich zudem rasch amortisieren. Auf

der Basis eines 36monatigen Leasingvertrages

für ein mobiles Terminal

eines namhaften Herstellers,

die notwendige Runtime-Software

und die Nutzung der Roadworker-

Plattform ist die Verwendung von

Roadworker mit täglichen Kosten

ab etwa 5 Euro möglich. Auch

die monatlichen Gebühren sind

niedrig: Da bei GPRS nur dann

Kosten anfallen, wenn tatsächlich

Daten übermittelt werden und diese

Datenübertragung dank spezieller

Codierung in komprimierter Form

erfolgt, liegen die Aufwendungen

– abhängig von der jeweiligen Applikation

– bei wenigen Euro pro

Monat.

Diesen Aufwendungen steht eine

deutliche Beschleunigung bei der

Abwicklung gegenüber: Je rascher

Unternehmen korrekte Informationen

über die von ihnen gelieferten

und angenommenen Waren erhalten,

umso rascher können Fakturen

versandt werden, was sich wiederum

in einer schnelleren Bezahlung

durch die Kunden niederschlägt.

Zudem kann mit Hilfe der Roadworker-Plattform

auch die Kundenzufriedenheit

gesteigert werden:

„Problemfälle“, die ihre Ursache

in der Nicht-Annahme von Lieferungen

bzw. der vorbehaltlichen

Annahme bei möglichen Beschädigungen

haben, können identifiziert

werden, ehe noch der Mitarbeiter

von seiner Tour zurückkehrt und

schnellstmöglich durch ein klärendes

Gespräch mit dem Kunden eliminiert

werden.

Um Unklarheiten zu vermeiden,

besteht bei vielen mobilen Geräten

die Möglichkeit, unterfertigte Begleitdokumente

oder beschädigte

Ladungsträger zu fotografieren und

diese Images bei Bedarf sofort in

die Zentrale zu senden. 18

Mehr unter www.capto.at

kollektive Sicherheit und Gesunderhaltung

von Mitarbeitern präsentiert. Als

zweite Veranstaltungssäule parallel zur

Fachmesse blickt auch der internationale

A+A Kongress auf eine lange Tradition

zurück und findet in diesem Jahr

bereits zum 30-igsten Mal statt.

Mehr unter www.aplusa-online.de


Die Vielseitigkeit des Etikettierens

Bei Herma konnten sich die Besucher über Lösungen für

Kleinstfirmen bis hin zu Lösungen für Industrieanlagen

informieren. So ermöglicht der praktische Handspender

HERMA 100 Etikettieren im Handumdrehen.

Rationell, schnell und manuell

bequem zu bedienen, bietet er

Unternehmen, die kleine Chargen

fahren oder bei flexiblen Einsätzen

eine wirtschaftliche Lösung. Meistens

dann, wenn sich Etikettierautomaten

nicht lohnen oder beispielsweise

für den Musterversand eines

Warenausgangs.

Die Halbautomaten zur Rundumetikettierung

erfüllen effektiv

und flexibel höchste Ansprüche.

Zylindrische Produkte wie Röhren,

Glasflaschen oder Ampullen werden

zuverlässig etikettiert. Das Produkt

wird in ein Rollenprisma eingelegt

und in Drehung versetzt, worauf

sich die Schwenkzunge senkt

und das Etikett präzise aufgewalzt

wird, bevor es anschließend manuell

entnommen wird. Die Serie lässt

sich leicht umrüsten und bietet eine

rundum robuste Lösung.

Seitenetikettieranlage

Die Etikettieranlage für die Zwei-

Seiten-Etikettierung präsentiert

sich in aller Wirtschaftlichkeit und

Präzision. Sie etikettiert ein breites

Spektrum an Produkten. Nicht

zuletzt dank jahrelanger Erfahrung

und hochwertigen Produktkomponenten,

mit denen sich das System

schnell und einfach umrüsten lässt.

Je nach Produkt, je nach Bedarf.

Optional ist auch ein präzises Etikettieren

in zentriertem Zustand

möglich.

herma 400 daS baukaStenSyStem

Dank seines ausgeklügelten modularen

Systems besticht der einzigartig

kompakte Etikettierer HERMA

400 durch unerreichte Vielseitig-

A.PAck

keit. Der Clou: unabhängig von

der Konfiguration ist die Grundantriebseinheit

mit Servomotor stets

die gleiche. Nur eine Einheit bedeutet:

nur eine Entwicklung, nur ein

Ersatzteil.

Aufgrund der großen Vielfalt an

verfügbaren Modulen kann der

HERMA 400 problemlos in jede

Produktionslinie oder in eine speziell

auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene

Etikettiermaschine integriert

werden. Für jede Aufgabe die perfekte

Lösung. 19

Mehr unter www.herma.at

3 • 2007

33


A.PAck

Marktführer dank Verpackung

Die Übernahme innovativer Verpackungen

verschaffte vor zehn

Jahren die Möglichkeit, den Konkurs

abzuwenden und seit nicht allzu

langer Zeit der Marktführer im Segment

Weichkäse zu werden. Mehr

als 40 Jahre lang stellte Giaginskiy

nur Butter her. Im Jahre 1997 befand

sich der Betrieb am Rande eines

Konkurses, da sich die Butterherstellung

nicht rentierte. Der Geschäftsführer

Sergey Guseynov machte sich

Gedanken, um aus dieser Situation

einen Ausweg mit frischen, neuen

Ideen zu finden. Daher besuchte er

3 3 • 2007

Der Giaginskiy Molkereibetrieb im Süden Russlands hat

sich auf Butter und eine grosse Auswahl an nationalen

Weichkäsesorten spezialisiert. Er befindet sich in der

Republik Adygeya, welche auf eine langjährige Tradition

in der Kunst der Käseherstellung zurückblickt.

die Agroprodmash-Messe in Moskau

und kam am Sealed Air-Stand

vorbei, wo Adygeyskiy-Käse in Cryovac®-Schrumpfbeuteln

verpackt

wurde. Rasch inspirierte ihn die

Idee, gleichermassen die Produktion

und das Verpacken des nationalen

Weichkäses in Angriff zu nehmen.

Die schlau bedachte Geschäftsvision

veranlasste ihn, seine letzten Geldmittel

in eine kleine Verpackungsmaschine

zu investieren. Diese Entscheidung

rettete das Unternehmen:

die Verpackung verlieh dem Käse

eine lange Regallebenszeit (welche

Videojet auf der A.Pack

Auf der A.Pack in Salzburg präsentierte Videojet Technologies

seine innovativen, flexiblen und zuverlässigen

Kennzeichnungsdrucker, die die variable Kennzeichnung

schneller, effektiver, sicherer und wirtschaftlicher gestalten.

Mit den CO 2 Lasern der Serien

Videojet 3120 (10 Watt) und

3320 ( 30 Watt) lassen sich auf eine

Vielzahl von Produkten und Verpackungen

hoch qualitative Codes

dauerhaft und problemlos aufbringen.

Komplexe mehrzeilige alphanumerische

Informationen, fremdsprachige

Zeichensätze, Grafiken,

Symbole und maschinenlesbare

Codes können einfach in die variable

Kennzeichnung eingebunden

werden.

laSer

Alle wichtigen Angaben wie Verfalls-

und Herstellungsdatum, Belegnummern,

Anlagecodes, ID-Matrix-

und Strichcodes, sowie Chargencodes,

Seriennummern oder

auch Angaben

zu Inhalt

und Gewicht

werden von

beiden Lasern

schnell

und mühelos

verarbeitet.

G e k e n n -

zeichnet werden

können eine breite Palette an

unterschiedlichsten Materialien,

hierzu zählen unter anderem Papier-

, Papp- und Kartonverpackungen,

PET-Behälter, Glas, Elektronikbauteile,

Teile für den Automobilbau,

Dichtungen, Profile und Rohre.

Die Videojet Laser 3120 und

3320 zeichnen sich des weiteren

durch ihre hohe Kennzeichnungsgeschwindigkeit

(bis zu 1.200 Zeichen

pro Sekunde), ihre flexiblen

Strahlführungen und ihr effektives

Kommunikations-/Interfacekonzept

aus und lassen sich durch die

kompakte Bauweise und einfache

Standardkomponenten mühelos in

bereits bestehende Produktionsabläufe

integrieren. 21

Mehr unter: www.videojet.de

nie zuvor in Russland erreicht wurde),

und sie bot die Gelegenheit, die

Umsätze durch das Erreichen weit

verstreuter Regionen zu steigern.

Vor einigen Jahren schlug Sealed Air

vor, in eine Darfresh® -Maschine zu

Esko auf der A.Pack

ir präsentierten eine Vielzahl

„Wan Lösungen, um im Rahmen

des Supply Chain Managements

eine rationelle und wirtschaftliche

Produktion zu ermöglichen. Die einmalige

Eingabe von Auftrags- und

Produktionsdaten, die optimale Verbindung

von grafischen und strukturellen

Daten im gesamten Produktionsprozess,

aber auch deren Nutzung

in der Branchensoftware und der

Kundenkommunikation - das sind

heute wichtige Erfolgsfaktoren für

den Produktionsstandort Österreich“,

erklärt Wolfram Verwüster, Account

Manager Austria. Vor Ort zeigte das

Expertenteam dass bereits heute

durch die Nutzung aufeinander abgestimmter

technischer Lösungen und

optimaler Geschäftskonzepte eine

enorme Rationalisierung der Arbeitsabläufe,

eine Erhöhung der Produktivität

und die Steigerung

der Profitabilität

machbar sind.

„Wir wissen, dass der

Erfolg eines Unternehmens

investieren anstatt eine weitere rotierende

Verpackungslinie zu kaufen,

um auf dieser Basis die Verpackung

von Weichkäse mit dem inzwischen

wohlbekannten Vakuum-Skin-

Packaging-Konzept (VSP / Vakuumfolien-verpackung)

in Angriff zu

nehmen - eine völlig neue und noch

nie da gewesene Anwendung. Sergey

Guseynov stellte sich dieser neuen

Herausforderung mit Leidenschaft

und entschloss sich sofort, dieses

neue geschäftliche Wagnis auf sich

zu nehmen. So investierte Giaginskiy

in seine erste Cryovac® R270

CD Vakuum-Verpackungsmaschine,

die dem Darfresh®-Konzept gewidmet

ist. Mit dieser Verpackungslinie

wurden die berühmten Räucherkäsestäbchen

(ein köstlicher Snack zum

Bier) verpackt. 20

Mehr unter: www.sealedair.de

Esko nutzte die Fachmesse in Salzburg, um Techniken

und Zukunftslösungen für die Verpackungsindustrie zu

zeigen. Esko Anbieter von Lösungen für die digitale

Bebilderung von Flexoplatten und die Produktionsvorbereitung

in der Verpackungsindustrie, zeigte auf der

A.Pack, A.print Esko Packaging Software sowie den

Kongsberg XL20 Schneideplotter.

von intelligenteren, schnelleren und

besseren Workflows abhängt. Esko

steht bereit, um seine Kunden in diesem

Bereich zu unterstützen und mit

einem intelligenten Integrationskonzept

als Partner zur beraten“, schließt

Wolfram Verwüster ab.

eSko kongSberg xl20

Die Kongsberg XL-Serie zählt zu

den vielseitigsten und wirtschaftlichsten

Musterscheideplottern für

die Verarbeitung von Verpackungsanwendungen,

Faltschachteln oder

Werbedisplays. Das kleinste Modell

XL20 der Reihe mit der Arbeitsfläche

von 1680 x 1270 Millimetern

kann dank der umfangreichen Werkzeugkopfauswahl

zum Schneiden,

Rillen und Fräsen eine Vielzahl an

Materialien bearbeiten. Sie reicht

von dünnen Kartonagen über

Schaumstoffe bis hin zu

dreilagiger Wellpappe

sowie Holz und Acryl.

22

Mehr unter www.esko.com


Wie man sich bettet, so liegt man

Erste europaweite „EasyMits-Anwendung“ mit 30 mobilen

BARCOTEC-Geräten bei ADA Polstermöbel. Die

vom österreichischen Spezialisten für mobile Datenerfassung

und Barcode-Automation - dem A.Pack Aussteller -

BARCOTEC entwickelte Connectivity-Software easyMITS

wird beim Möbelproduzenten ADA zur Abwicklung der

Lagerprozesse eingesetzt.

ADA produziert Polstermöbel,

Betten, Matratzen und Lattenroste.

Der Hauptsitz befindet

sich in Anger, Steiermark. Mit den

Standorten in Ungarn(Körmend und

Nova) und Rumänien beschäftigt

ADA mehr als 1.600 Mitarbeiter. Zu

ADA´s Abnehmern - der Vertrieb ist

indirekt über Handelsketten organisiert

- zählen neben den großen

europäischen Möbelhäusern sogar

Kunden aus Dubai.

auSgeklügelte logiStik

Zur Unterstützung des Logistikablaufes

wurde nun in ein Datenfunksystem

mit direkter Anbindung an

die Datenbanken von BARCOTEC

investiert. Das Projektteam, bestehend

aus Willi Haindl, Hannes Pammer

und Gottfried Paier, zuständig

für die europaweite Ausrollung des

Systems an den 2 Produktionsstätten

in Ungarn, in Rumänien sowie

in Anger, bestätigt: „Die Echtzeitdatenzugriffe

schaffen unserer Logistik

eine hohe Transparenz über

die aktuellen Bestände, wir haben

Fehlerquellen schlagartig mini-

miert und den Nachbearbeitungsaufwand

im Backoffice massiv reduziert.“

„Wir führen bis zu 10.000

verschiedene Einzelteile in unserem

Lager“, erklärt Paier aus dem IT-

Team. „Bereits 2005 begannen wir

mit der Sondierung der Anbieter

am Markt, wobei wir durch die Gespräche

immer neue Potentiale für

Optimierung unserer Prozesse mit

einem Online-System entdeckten“,

erörtert er weiter. PPS Projektleiter

Pammer fügt hinzu: „Da eine Ausleuchtung

zu 100 % durch bauliche

Gegebenheiten (Raumhöhe) nicht

überall möglich ist, war uns ab diesem

Zeitpunkt klar, dass wir ein On/

Offline-System brauchen.“

Die Investitionen von ADA in

Ungarn erlaubten dann den Projektstart

viel eher als erwartet. Mit der

Eröffnung des neuen Werkes(Nova)

musste gehandelt werden und ADA

entschied sich für das System „easyMITS“

von BARCOTEC.

die richtige entScheidung

Einkäufer Haindl auf die Frage,

welche Gründe zur Entscheidung

zugunsten von BARCOTEC geführt

haben: „Uns hat „easyMITS“

am meisten angesprochen, weil es

einerseits eine fixfertige Lösung ist,

aber die relevanten Teilbereiche so

variabel sind, dass unser hauseigenes

IT-Team selbst etwas machen

kann.“ Weiters meint er:

“Diese offene Software ist einzigartig

am Markt und bietet ein

hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.

Alle anderen Anbieter

hätten eine individuelle Software

erstellt und jede Änderung wäre

wieder kostenpflichtig gewesen,

vom Workshop übers Pflichtenheft

bis zur Programmierung und Abnahme.

Das wollten wir uns ersparen.“

Heute laufen in Anger/Stkm.

KIEFEL AG

Industriestraße 17–19

83395 FREILASSING

DEUTSCHLAND

Tel.: 0 8654/78-0

Fax.: 0 8654/78-490

kiefel@kiefel.de

‑ DÜSSELDORF

24.–31. Oktober 2007

Halle 03, Stand F92

A.PAck

sowie Körmend und Nova/Ungarn

30 mobile Terminals BHT 400 von

DENSO mit einer Client-Software

„easyMITS“, welche jede Buchung

direkt in bidirektionaler Kommunikation

via Funk-Accesspoint auf

Basis des Standards 802.11b mit

der ADA-Datenbank austauscht.

Lagerprozesse wie Inventur, Einlagerung,

Umlagerung, Auslagerung

und Zuteilung auf Auftragsproduktion

werden vollautomatisch und

in Echtzeit durchgeführt. Die „easyMITS“-Software

wird an jedem

Standort betrieben und vereinheitlicht

länderübergreifend alle Abläufe.

Ein weiteres Rollout für Rumänien

steht kurz bevor. 23

Mehr unter www.barcotec.at

3 • 2007

35


INTERNATIONAL

Datamax kooperiert mit FENIX Systems

Branchenübergreifende Synergien,

die Konzentration auf reines

Fachpublikum, ein klar definiertes

Ausstellungsspektrum, der detaillierte

Überblick über Sortimente und

Trends, internationale Wettbewerbe

sowie das fachspezifische Rahmenprogramm

sind die Zutaten

für diegenuss. Die neue

Dachveranstaltung der vier

Fachmessen ÖBA, ÖKO-

NDA, ÖFFA und GAS-

TRO, geht von 15. bis 19.

September 2007 mit völlig

neuem Messekonzept in

Wels an den Start.

Synergien

diegenuss forciert neben

fachspezifischen Themen

der einzelnen Branchen

Bäckerei, Konditorei,

Fleischerei und Gastronomie

die Synergien, die

sich durch die aktuelle

Entwicklung des Verbrauchermarktes

ergeben. Die

übersichtlich gegliederten

3 3 • 2007

Die Datamax Corp., einer der weltweit größten Hersteller

von Etikettendruckern, hat im Mai einen Kooperationsvertrag

mit FENIX Systems unterzeichnet. Datamax

bietet eine komplette Palette von Thermotransfer / Thermodirekt-Etikettendruckern

vom kostengünstigen Labelprinter

für den Bürobereich über robuste Ticketdrucker

bis zum leistungsfähigen Industriedrucker.

diegenuss – in aller Munde

Nach dem Kick-off im Sommer 2006 ist diegenuss als

Premium-Marke unter den Lebensmittelfachmessen

bereits über die Grenzen Österreichs hinaus in aller

Munde. Dass das Messekonzept bei den Branchenleadern

enormen Anklang findet, zeigt der sehr erfreuliche

Stand der Anmeldungen.

Ausstellungsbereiche umfassen neben

branchenspezifischen Aspekten

wie Produktionstechnik, Rohstoffe

und Halbfabrikate auch überschneidende

Bereiche der Geschäftseinrichtung,

Vermarktung, Verpackung,

Lager und Logistik.

Neben dem gängigen Barcodedruck

für 1D- und 2D-Codes

sind viele der Datamax-Drucker

bereits für den Druck von RFID-

Etiketten ausgerüstet. Ilija Medic,

Geschäftsführer von FENIX Systems,

ist durch den Datamax-Vertrag

sehr zuversichtlich: „Die

Datamax-Drucker sind eine ideale

Ergänzung unserer breiten Angebotspalette

von Auszeichungs- und

Sicherheitssystemen.

Damit unterstreichen wir unser

Motto ‚Alles aus einer Hand‘ erneut.

Hautnah am Kunden, kompetente

Beratung und ein gut sortiertes

Angebot - das sind die drei

wichtigsten Faktoren für unseren

Erfolg - und den unserer Kunden.“

Die Zentrale und Produktionsstädte

von Datamax befindet sich in

Orlando, Florida. Datamax-Dru-

25.000 m 2

Der Bio-Ausstellungsbereich diegenuss-bio,

in Zusammenarbeit

mit BIO-AUSTRIA und AMA

Agrarmarkt Austria, greift die

gesteigerte Nachfrage nach hochwertigen

Bio-Produkten auf und

stellt die ideale Plattform für die

Bio-Branche im B2B-Bereich in

Österreich dar. Im Bereich diegenuss-regionen

präsentieren sich

die Genussregionen Österreichs

mit hochwertigen Lebensmitteln

sowohl aus biologischer als auch

aus konventioneller Erzeugung.Ei-

cker werden weltweit durch ausgesuchte

Distributoren in über 65

Ländern verkauft und betreut.

fenix SyStemS

Die FENIX Systems Handels

GmbH vertreibt seit der Übernahme

der Aktivitäten der Checkpoint

Systems im April 2006 die gesamte

Palette der Auszeichnungssysteme

von METO und die weltweit eingesetzten

Sicherheitssysteme von

Checkpoint in Österreich.

Ergänzt wird dieses Produktportfolio

durch Barcode-Systeme und

Etiketten namhafter Hersteller.

Damit bietet Fenix eine Vielfalt

an kundenspezifischen Lösungen

für die Waren- und Regalauszeichnung

für den Einzelhandel. 24

Mehr unter: www.fenix.at

ne Sonderschau im Messezentrum

Neu widmet sich dem Trendthema

Schokolade in seiner süßen Vielfalt.

Die Sonderschau Schokolade

zeigt die gesamte Produktionskette

von den hochwertigen Rohstoffen

über Verarbeitung und Verpackung

bis hin zum schokoladigen

Genuss.

rahmenProgramm

Neben den Ausstellungsbereichen

ist es auch das Rahmenprogramm,

das diegenuss zum Treffpunkt für

Fachbesucher und Entscheidungsträger

machen. Fachvorträge

und Symposien, wie

das 9. AMA Fleischforum

sind für die Fachbesucher

ebenso ein Pflichttermin

wie die Vorführungen mit

praxisnahen Tipps wie

z.B. Convenience- und

Grillvorführungen mit

Grill- und Barbecue-Weltmeister

Adi Matzek. Branchentreffpunkt

im Umfeld

der Fachmesse ist die

Austrian Meat Awards Gala,

im Rahmen derer am

Abend des 19. September

die begehrten Lukullus-

Auszeichnungen vergeben

werden. 25

Mehr unter:

www.diegenuss.at


A.PAck

3 • 2007

3


jUbILäUM

Eine gigantische Geschichte

Das berufsmäßige Verpacken

wurde im 19. Jahrhundert

entwickelt - im Beruf des

Emballeurs. Um 1860 kam der

Berufsstand der „Kartandelmacher“

auf. Diese Schachtelmacher fertigten

in erster Linie „Cartonagewaren“ aus

Spanholz, die in der Technik der Etui-

und Kassettenmacher hergestellt

wurden. Schachteln aus Wellpappe

wurden erst kurz vor dem 1. Weltkrieg

erzeugt und erlangten ab Mitte

der 30er Jahre Bedeutung. In dieser

Zeit, genauer gesagt 1932 wurde eine

Verpackungsfirma ins Leben gerufen:

Instant Verpackungen/Gründer

V.K. Fuchs aus dem Stammbaum der

Familie Seisl. 28 Jahre später trat die

Firma Gigant Verpackung OHG am

österreichischen Markt auf, die ihr

Dasein Richard Fucik zu verdanken

hat. Sein Unternehmen beschäftigte

sich zum Start mit Stahlbandumreifungen,

Metzger Heftgeräten

und Klammern sowie Packraumeinrichtungen.

Diese beiden Familien-

3 3 • 2007

Die Firma Gigant Verpackungstechnik GmbH zählt zu

den führenden heimischen Verpackungsunternehmen

mit einem kompletten Waren- und Dienstleistungsprogramm

in den Bereichen Produkt-, Transport- und

Schutzverpackung. Heuer feiert die Firma Gigant

Verpackungstechnik ihr 25jähriges Jubiläum (Im Herbst

ist ein Fest mit den Kunden geplant) auch wenn die

Wurzeln der Firmengeschichte bereits rund 65 Jahre

zurückgehen. Hier ein kurzer Überblick über die Entwicklung

zum umfangreichsten Anbieter in seiner Branche

mit alteingespielten Partnern, die wiederum zu den

Top-Herstellern der Branche zählen.

unternehmen wurden 1982 zusammengeschlossen.

Womit die Firma

Gigant Verpackungstechnik GmbH

wie man sie heute kennt, heuer ihr

25jähriges Jubiläum feiert.

wachStum

Das stete Wachstum beweisen am

besten Zahlen. Konnte KOMPACK

1991 noch von 40 Mitarbeitern und

90 Umsatzmillionen (Schilling)

berichten, so gibt es heute 53 Mitarbeiter

und der Umsatz konnten

Faltkarton

auf 15,3 Millionen (Euro) mehr

als verdoppelt werden. Erwähnenswert

an dieser Stelle ist sicher, daß

die zusätzlichen Mitarbeiter ausschließlich

im Verkaufsinnen- und

Außendienst sowie der Technik tätig

sind. Es wurde also nicht in die

Verwaltung investiert sondern in

eine immer bessere Betreuung der

Kunden. „Nähe am Kunden, unternehmerisches

Denken und die hohe

Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter

sind die Erfolgsfaktoren, die

uns zu einem Marktführer unserer

Schrumpfen

Branche gemacht haben. Wir sehen

unsere Kunden als langfristige Partner,

die wir als kompetenter Dienstleister

bei allen Fragen zum Thema

Verpackung unterstützen,“ so Gerhard

Zack aus der Geschäftsleitung

von Gigant.

Als Gesamtanbieter in seinem

Bereich verbunden mit der notwendigen

Kompetenz wurde auch das

Betreuungsgebiet flächendeckend.

Mit der Zentrale in Wien, einem

Verkaufsbüro in Linz sowie Home-

Offices in allen Bundesländern Österreichs

sind Verkauf und Beratung

vor Ort garantiert. Auch wurde

vor einigen Jahren das

Nachbargebäude übernommen,

welches als zusätzliches

Lager genutzt wird.

Dies war auch wichtig, damit

das Ziel, den Kunden alle

Materialien und Ersatzteile

innerhalb von 48 Stunden

liefern zu können, erreicht

werden kann. Zusätzlich

arbeitet man mit verschiedensten

Speditionen in ganz

Österreich zusammen damit

diese „just in time” Lieferungen

möglich sind.

GIGANT Gründer-Team von

1982: v.l.n.r. Rudolf Ammer (GL

Vertrieb), Dr. Wolfgang Fucik

(GF), Dkfm. Franz Seisl (GF)

Umreifung

druckerei

Nicht vergessen sollte man an dieser

Stelle auch die Entwicklung der

hauseigenen Druckerei. Mit drei

Druckmaschinen (und einer eigenen

Klischeeherstellung) gehört die

Firma Gigant zu den größten Klebebanddruckereien

in Österreich.

„Durch die langjährige Partnerschaft

mit den Kunden zählen heute sicher

nicht nur in diesem Bereich das

„Who is Who” der österreichischen

Firmen zu unseren Kunden,“ so

Gerhard Zack.

PerSonen

Hinter solchen Erfolgen einer Firma

stehen natürlich Menschen.

Neben den erwähnten „Urvätern“

dürfen hier die Namen Dkfm. Franz

Seisl sowie dessen Nachfolger Dr.

Michael Seisl sowie Dr. Wolfgang

Fucik, die als Vertreter beider Familien

die Geschäftsführung innehaben,

aber auch die über 50 aktiven,

engagierten Mitarbeiter des Verpackungsriesen,

nicht unerwähnt

bleiben.

Bedruckte Klebebänder

Unvergessen in der ganzen Branche

ist Verkaufsleiter Prok. Rudolf

Ammer. Schon 1964 arbeitete der

damalige Student nebenbei in der

Firma. Mit einem alten 403er tätigte

er Zustellungen bis zu 1,5 Tonnen.

Noch heute lacht die Branche

über eine Lieferung, wo das Auto

fast drei Mal so hoch war wie vorher

- der junge Mann wollte nicht


zwei Mal fahren. Er war auch eine

treibende Kraft, daß die Firma Gigant

als eine der ersten in Europa

sich dem Thema Kunststoffbandumreifung

widmete. Nach dem wohlverdienten

Antritt des

Ruhestandes im Jahre

2004, ist Gerhard Zack

erfolgreich in die Fußstapfen

seines Vorgängers

gestiegen. Seine

Idee war es, unter anderem

auch das Dienstleistungsprogramm

für die Kunden auszuweiten.

So können

Kunden jetzt auch die

Finanzierung von Anlagen

und Maschinen

über Gigant abwickeln.

Das Gigant-Plus dabei: im Finanzierungsangebot

ist automatisch eine

umfangreiche Maschinenbruch-Versicherung

enthalten.

motto

Das Motto ist das gleiche geblieben:

Wir bieten unseren Kunden

nicht das billigste, sondern das geeignetste

Produkt für seine Anforderungen

an. Er bekommt bei Gigant

eine Gesamtlösung. Flexible,

Angebotsspektrum:

Banderoliermaschinen/-material

Schrumpfmaschinen/-material

Umreifungsmaschinen/-material

Wickelmaschinen/-material

Klebemaschinen/-material

Heftmaschinen/-material

Palettierroboter

Fördertechnik

Packtische & Arbeitsplatzsysteme

Kartonagen & Kartonverarbeitung

Schutz- & Versandverpackungen

Export-Paletten

u.v.m.

Wickeln

kompetente Beratung und Verfügbarkeit

heißt die „business mission“

des Jubilars. „Wir sind eben stolz

darauf, dass es keine Verpackungsbereiche

gibt, in denen wir nicht

mit Anlagen als auch

mit geeigneten Verpackungsmaterialien

und Servicedienstleistungen

den Kunden

dienen können.

Welchen großen Wert

Gigant auf Service legt,

spiegelt sich am Besten

in der Schlagkraft

des Techniker-Teams

wider: 12 top-ausgebildete

Mitarbeiter

garantieren kürzeste

Reaktionszeiten bei

Service- & Wartungsarbeiten: entweder

vor Ort beim Kunden oder

in der hochmodernen Werkstätte

in 1230 Wien. Schade ist nur, daß

wir auf unserer Homepage zwar

einen guten Überblick über unser

Programm geben können, aber nicht

unser ganzes Leistungsvermögen

anpreisen können - dies würde mehrere

Terrabites benötigen. Unser

Wissen vermitteln eben unsere langjährigen

und erfahrenen Beratungsspezialisten

im Innen- und Aussendienst“,

so stolz Gerhard Zack.

5 Jahre garantie

Daß es auch heute nicht an innovativen

Ideen fehlt, beweist auch

die neue Gigant Service-Garantie

für Banderoliermaschinen. 5 Jahre

Service- & Wartung gratis - „ohne

wenn und aber” gibt es seit kurzem

- sogar mit Zertifikat. Zusätzliche

Servicedienstleistungen bieten und

den Daumen am Puls der Zeit haben,

das war und ist das Ziel der

Firma Gigant Verpackungstechnik

Gmbh. 26

Mehr unter www.gigant.at.

Transparenz mit UV‑Schutz

NEWS

Neu im Portfolio des Kunststoff-Distributors Ultrapolymers

(www.ultrapolymers.de) ist Moplen RP241H UV, ein

hoch transparenter PP-Extrusions- und -Blasformtyp von

Basell, der einen UV-Absorber enthält.

Daraus hergestellte Produkte

kombinieren glasähnliche

Transparenz mit einer hohen Schutzwirkung

gegen die zerstörerische

Kraft des Sonnenlichts. So behalten

auch lichtempfindliche Waren

satte Farben, und die Wirkung ihrer

Inhaltsstoffe bleibt langfristig erhalten.

Auf Grund des ausgewogenen

Verhältnisses zwischen Steifigkeit

und Schlagzähigkeit ermöglicht

dieses hochviskose PP (MFR230/16

= 1,8 g/10 min) die Herstellung von

Hohlkörpern, die trotz geringer

Wanddicken eine hohe Bruchsicherheit

bieten. Das fertig

konfektionierte Granulat

sichert eine optimal gleichmäßige

Verteilung des UV-

Absorbers im Extrudat.

flaSchen und tiegel

Beispiele für hochwertigeHohlkörper-Anwendungen

sind Flaschen für

gelförmige Waschmittel

und Haushaltsreiniger, Tiegel und

Tuben für Kosmetika sowie Vorratsgläser

für Nahrungsmittel. Extrudierte

Folien aus diesem nukleierten

PP-Random-Copolymer eignen sich

zum Beispiel als Lichtschutz für

Displays sowie für das Tiefziehen.

Erfahrungen bei Anwendern zeigen

die sehr effiziente Wirkung von

Behältern aus Moplen RP241H UV

auf die Farbstabilität, auf die Stabilität

von Emulsionen, die auf UV-

Licht reagieren, sowie auch die sehr

gute UV-Beständigkeit des Materials

selbst. 27

Das neue Moplen

RP241H UV verbindet

hohe Transparenz, Festigkeit

und Schlagzähigkeit

mit hoher UV-Schutzwirkung.

Dadurch behalten

Füllgüter wie gelförmige

Waschmittel ihre Farbe

und Konsistenz über

Ultrapolymers

lange Zeiträume. Foto:

3 • 2007

3


NEWS

Frisch und appetitlich

Eine Skin-Verpackung hebt

das verpackte Produkt hervor,

indem sie es mit einer glasklar

glänzenden Folie umhüllt – wie

eine zweite Haut, spannungsfrei und

unabhängig von der Produktkontur.

Multivac beherrscht diese anspruchsvolle

Technologie aus langjähriger

Erfahrung mit Skin-Tiefziehmaschinen.

Ein sehr erfolgreiches Beispiel

hierfür ist das patentierte Darfresh-

Verfahren, eine exklusive Kooperation

zwischen Multivac und Cryovac.

Das Unternehmen hat diese

Skin-Kompetenz schon vor Jahren

auf die Traysealer übertragen: „Wir

haben bereits eine Reihe von Tray-

Skinverpackungen realisiert, vor

allem bei Kunden in den USA“,

erklärt Martin Drechsler, Leiter der

Business-Unit Traysealer bei Multivac.

„In Europa gibt es seit kurzem

ebenfalls peelfähige Trays, so dass

wir diese Lösung jetzt auch hier

0 3 • 2007

Skin-Verpackungen bieten eine attraktive Optik, verlängerte

Frische und hochwertige Präsentation am PoS.

Diese Vorteile sind auch für Trays verfügbar: Multivac

bietet die Skin-Technologie für alle Produktionsvolumina

und alle Größen verwendbarer Trays. Damit überträgt

das Unternehmen seine langjährige Kompetenz in Skin-

Verpackungen auf seine gesamte Traysealer-Palette.

umsetzen können.“ Mit den Multivac-Traysealern

lassen sich auch

sehr anspruchsvolle Projekte mit

kritischen Folien realisieren: zum

Beispiel atmungsaktive Folien für

Produkte wie Gemüse oder Fisch

oder dampfdurchlässige Folien

für die Mikrowellen-Zubereitung

– eine sehr verbraucherfreundliche

Lösung, die bei verschiedenen

Multivac-Kunden im Einsatz ist.

werkZeuge

Die Skin-Werkzeuge der Multivac-

Traysealer sind auf die speziellen

Eigenschaften verschiedenster

Skin-Folien hin optimiert. Die

Oberfolie wird vollflächig mit der

Oberfläche, dem Rand und der

freien Innenseite der Trays versiegelt.

Dies gewährleistet eine hermetische

Verpackung und schützt

das Produkt. Zugleich verhindert

es das Aussaften von Produktflüs-

sigkeit – wichtig für die appetitliche

Präsentation von marinierten

Gerichten oder Bratenstücken in

Sauce. Eine Skin-Verpackung ist

auch für hochempfindliche Produkte

problemlos verwendbar: Die

Oberfolie wird schonend erwärmt

und gedehnt, über das Tray geführt

und legt sich spannungsfrei um

das Produkt. Die Technologie ist

für die gesamte Palette von Multivac-Traysealern

verfügbar: von

den halbautomatischen Modellen

T 200 und T 250 über den vollautomatischen

kompakten T 350 und

den flexiblen T 400 bis zum High-

Speed-Traysealer T 450. „Wir bieten

die Skin-Technologie für alle

Produktionsvolumina und für alle

Größen verwendbarer Trays“, betont

Günther Neske, Sales Manager

Traysealer bei Multivac.

verfügbarkeit

„Damit wird sie für Anwender, die

nur gelegentlich eine Skin-Verpackung

brauchen, ebenso verfügbar

wie für industrielle Kunden.“ Eine

spezielle Lösung besteht darin,

den Skin-Tray zusätzlich mit einer

glatten Oberfolie zu versiegeln

– eine Möglichkeit, die Multivac

bereits sehr erfolgreich bei Kunden

installiert hat. Sie kombiniert die

Vorteile der Skin-Verpackung mit

denen eines traditionell versiegelten

Trays: etwa Stapelbarkeit und

einfaches Bedrucken und Etikettieren.

Außerdem lassen sich zwischen

die Oberfolien Gegenstände einlegen

– Saucen, Gewürzmischungen,

Werbemittel oder Rezepte. Falls

verderbliche Ware eingelegt wird,

kann die zweite Oberfolie auch unter

Schutzatmosphäre aufgesiegelt

werden. Dadurch erhalten Multivac-

Kunden zwei Lösungen der Traysealer-Technologie

in einem. 28

Weitere Informationen:

www.multivac.at


Lizenzproduktion für IBC und Kunststofffässer

Die Schütz GmbH & Co. KGaA aus Selters setzt ihren

Expansionskurs auf internationaler Ebene fort. Der IBC-

Weltmarktführer kooperiert ab sofort mit der südafrikanischen

Paradigm Container Management CC., dem

größten Rekonditionierungsunternehmen des Landes für

IBC und Kunststofffässer.

Im Rahmen eines Lizenzvertrages

erweitert Paradigm mit Stammsitz

in Durban sein Leistungsportfolio

und produziert künftig die komplette

Produktrange der erfolgreichen

Ecobulkserie von Schütz. Zusätzlich

geht eine komplette Produktionslinie

für IBC und IBC-Rekonditionierung

sowie für die Herstellung des

Spundfasses F1 vom Westerwald an

den Kap. Für Schütz bedeutet die

neue Partnerschaft am Kap zugleich

die Eröffnung der 23. Auslandsdependance

im Bereich Verpackungen.

„Mit der neuen Kooperation setzen

wir die Philosophie fort, den Märkten

und damit unseren Kunden zu

folgen, um ihnen weltweit dieselben

Produkte und Dienstleistungsstandards

anbieten zu können,“ so Veit

Enders. „Im Rahmen der allgemein

fortschreitenden Internationalisierung

war unser Engagement diesbezüglich

ein weiterer konsequenter

Schritt. Mit Paradigm haben wir

dazu einen idealen Partner gefunden,“

erklärt der Vertriebs- und Marketingleiter

von Schütz.

durban

Der neue Lizenznehmer betreibt

sein Unternehmen an einem idealen,

logistisch zentral gelegenen

Standort. Durban ist mit mehr als

3,3 Millionen Einwohnern nach Johannesburg

die zweitgrößte Stadt

Südafrikas. Die bedeutende Industriemetropole

am indischen Ozean

verfügt über den größten Hafen Afrikas.

Als größter Rekonditionierer

des Landes ist Paradigm zudem ein

absoluter Kenner des Marktes für

Industrieverpackungen. Von Durban

aus versorgt der neue Schütz-

Lizenznehmer künftig den kompletten

südafrikanischen Markt

mit IBC und Kunststofffässern.

NEWS

Mit dem Schritt nach

Südafrika erweitert

Schütz auch seinen

Ticket Service - ein

wohl einzigartiges,

freiwilliges globales

Rückhol- und Rekonditionierungssystem

für gebrauchte

Schütz IBC.

Während bei den Transportcontainern

die gesamte Produktpalette

der 1.000-Liter IBC aus den

Ecobulk-Serien LX, MX und SX

hergestellt und angeboten wird,

fokussieren die beiden Partner bei

den Kunststofffässern auf das innovative

Mehrschicht-Spundfass mit

der Produktbezeichnung F1 in der

220-Liter-Variante. 29

Mehr unter: www.schuetz.net

3 • 2007

1


AbFüLLUNG

Weinspezialist für den Schweizer Handel

Für die Schweizer Produzenten

und Weinhändler ein zuverlässiger

Partner: das Traditionsunternehmen

Caves Garnier. Caves

Garnier gilt als Spezialist für die

Abfüllung unterschiedlichster Weine

und ist auf die Belieferung des

Schweizer Lebensmittelhandels ausgerichtet.

Um höchsten Qualitätsansprüchen

gerecht zu werden, investierte

Caves Garnier erst kürzlich in

innovative KHS-Abfülltechnik. Die

Gründung der Caves Garnier geht

auf das Jahr 1863 zurück.

Seit 1984 agiert das ehemals in

Bern angesiedelte Unternehmen von

dem nahe Bern gelegenen Ort Münchenbuchsee

aus. Als 100prozentige

Tochtergesellschaft der fenaco,

einer Unternehmensgruppe der

Schweizerischen Agrarwirtschaft,

hat es sich Caves Garnier „auf die

Fahne geschrieben“, Schweizer

Gewächsen einen wichtigen Stellenwert

einzuräumen. So liegt ein

Hauptfokus auf der Abfüllung von

Schweizer Wein und dem Vertrieb

2 3 • 2007

Mit einer Rebfläche von ca. 15.000 ha ist die Schweiz ein

relativ kleines Weinland, bietet jedoch jede Menge an

Vielfalt. Mehr als 50 verschiedene Rebsorten werden hier

von etwa 33.000 Produzenten angebaut. Die Menge an

erzeugten und größtenteils hervorragenden Weinqualitäten

beträgt ca. 1,1 Millionen Hektoliter. Als ehemals

typisches Weißweinland hat sich die Schweiz an den

gestiegenen Rotweinkonsum der Verbraucher angepasst.

von Schweizer Weinqualitäten

im Heimatland. Als bedeutender

Weinlieferant des Schweizer Handels

ist Caves Garnier auch in

Hinblick auf ausländische Weine

gefordert. 40 Liter Wein trinkt

der Schweizer Bürger pro Jahr im

Durchschnitt.

Da reicht Schweizer Wein, der

im Übrigen so gut wie ausschließlich

im eigenen Land verbleibt,

bei weitem nicht aus. Mittlerweile

betreffen nahezu 60 Prozent des

Schweizer Weinkonsums ausländische

Weine. So übernimmt Caves

Garnier auch den Import sowie die

Abfüllung und den Vertrieb von

Weinqualitäten aus aller Welt. Denn

nur auf diese Art und Weise ist es

möglich, dem Absatzpartner LEH

das gewünschte Komplettsortiment

zu bieten. Ob Weine aus Frankreich,

Spanien, Italien oder aus Kalifornien,

Südafrika, Australien, Argentinien,

Chile - all‘ das und noch viel

mehr findet sich im gut sortierten

Caves Garnier-Sortiment.

Als 100prozentige Tochtergesellschaft der fenaco, einer Unternehmensgruppe

der Schweizerischen Agrarwirtschaft, hat es sich

Caves Garnier „auf die Fahne geschrieben“,

der handel wünScht, caveS

garnier realiSiert

Für den Lebensmittelhandel ist

Caves Garnier indes viel mehr als

ein klassischer Weinlieferant. Das

Unternehmen agiert gleichzeitig als

Problemlöser und stellt dies Tag für

Tag und immer wieder aufs Neue

unter Beweis. Peter Fink, Betriebsleiter

und Mitglied der Geschäftsleitung

Caves Garnier: „Wir sind

die Experten für Wein, wissen genau,

was der Verbraucher wünscht

und geben unser umfassendes

Know-how gerne an den Handel

weiter.“ So bietet Caves Garnier

Beratungsleistungen und kreiert die

Das Flaschen- und Produktsortiment

gestaltet sich bei Caves Garnier vielfältig

und ist ganz an die Wunschvorstellungen

des Partners Handel

angepasst.

komplette Konfektionierung von

den Etiketten, den Verschlüssen bis

hin zum Kartondesign für die gewünschten

Weinqualitäten. „Unsere

Kunden wünschen, wir realisieren“,

meint dazu Fink.

Dass für die Realisierung unterschiedlichsterWunschvorstellungen

qualitativ hochwertige und

gleichzeitig hoch flexible Technik

zwingend nötig ist, versteht sich

von selbst. Bei der Investition in

neue Fülltechnik musste es für

Caves Garnier daher ein System

sein, das beste Füllergebnisse bei

maximaler Flexibilität bietet. Fink:

„Vor der Investition in unser neues

KHS-Füllsystem informierten wir

uns umfassend. Im Sinne unserer

Kunden wollten wir absolut sicher

gehen, dass sämtliche Weine ihren

Anforderungen entsprechend abgefüllt

werden und die zügige Umrüstung

des Füllers gewährleistet ist.“

innofill dnrt

Um ganz und gar auf Nummer Sicher

zu gehen, unternahm Caves

Garnier im Vorfeld der Investition

gemeinsam mit KHS sogar Füllversuche

im KHS-Werk. Fink: „Anschließend

war für mich klar, dass

unseren hohen Anforderungen nur

ein Füllsystem gerecht werden

kann: das KHS-Füllsystem Innofill

DNRT - ein würdiger Nachfolger

unseres KHS-Füllsystems, das uns


Peter Fink, Betriebsleiter und Mitglied

der Geschäftsleitung Caves Garnier:

„Für mich ist klar, dass unseren hohen

Anforderungen nur ein Füllsystem

gerecht werden kann: der Füller Innofill

DNRT.“

seit mehr als zwei Jahrzehnten

treue Dienste leistete.“ Der Innofill

DNRT ist generell sowohl für eine

Abfüllung im mittleren als auch im

höheren Leistungsbereich hervorragend

geeignet. Von 10.000 bis hin

zu 50.000 Flaschen/h. Für Caves

Garnier wurde der Innofill DNRT

auf eine Abfüll-Leistung von bis zu

20.000 Flaschen/h ausgelegt. Das

Füllsystem ist speziell für den Einsatz

in der Weinbranche konstruiert

und berücksichtigt die Individualität

von abzufüllenden Weinqualitäten

in höchstem Maße.

Der Innofill DNRT ist für Stillweine

ebenso prädestiniert wie für

Perlweine oder Sekt. Das rechnergesteuerte

Einkammer-Füllsystem

Innofill DNRT realisiert die Druckabfüllung

wie den drucklosen Abfüllprozess

und bietet die Möglichkeit,

vor dem Füllvorgang ein- oder

mehrfach mit CO2 bzw. Stickstoff

vorzuspülen. Ebenso machbar: die

ein- oder mehrfache Vorevakuierung.

Ganz gemäß Wunschvorstellung

und individuellen Ansprüchen

der zur Abfüllung anstehenden

Weinqualitäten.

trinox-verfahren

Bei dem Innofill DNRT handelt es

sich um ein Kurzrohr-Füllsystem.

Das Füllventil öffnet zu Beginn

des Füllprozesses elektropneumatisch.

Füllgut wird über ein Drall-

Ableitsystem an die Flaschenwand

geführt. Übersteigt der Füllspiegel

das Füllrohrende, ist der Füllvorgang

abgeschlossen, das Füllventil

schließt elektropneumatisch. Es findet

eine ganz gezielte Überfüllung

der Flasche statt. Und nun zu einem

wesentlichen Highlight des Innofilll

DNRT: dem Trinox-Verfahren.

Neben dem Vakuumkanal, der

wahlweise zur Vorevakuierung zum

Einsatz kommt, verfügt das Füllsystem

über einen speziellen Trinox-Kanal,

der sowohl mit Luft als

auch mit Inertgas zu beschicken

ist. Vom Trinox-Kanal aus wird ein

Druck in der Flasche aufgebaut, der

bei praktiziertem Gleichdruckbetrieb

wie bei der Druckabfüllung

jeweils 0,3 bis 0,5 bar über dem

Druck des Ringkessels liegt. Entstehender

Überdruck in der Flasche

bewirkt, dass sich überschüssiges

Füllgut über das im Zentrum von

Flasche und Füllventil angeordnete

Trinox-Rohr schonend in den

Ringkessel zurückdrückt. Exakt in

dem Augenblick, in dem ein minimaler

definierter Spalt zwischen

Füllgutspiegel und dem Ende des

Trinox-Rohres entsteht, endet dieser

Der Innofill DNRT ist für Caves Garnier

auf eine Abfüll-Leistung von bis

zu 20.000 Flaschen/h ausgelegt

Prozess. Die Trinox-Technologie

bietet äußerst exakte Füllhöhen bei

Standardabweichungen von einem

Millimeter und weniger. Zudem

beinhaltet das Trinox-System den

Vorteil weitgehender Tropffreiheit.

Aus hygienischer Sicht ein ganz

wesentlicher Aspekt. Exakte Füllhöhen

sind immer wesentlich und

in der Weinbranche vor allem dann

von besonderer Bedeutung, wenn

AbFüLLUNG

Der Füller-Verschließer-Block für

Caves Garnier beinhaltet drei verschiedene

Verschließer-Varianten.

Den Innofill NK für Naturkorken, den

Innofill SV für Schraubverschlüsse und

den Innofill KK für Kronkorken

befüllte Flaschen mit Naturkorken

verschlossen werden.

Kommen in diesem Fall auch nur

geringste Überfüllungen vor, so

können mikrobiologische Probleme

im Bereich der Kontaktfläche zwi-

3 • 2007

3


AbFüLLUNG

schen Naturkork und

Flasche auftreten, wenn

beim Verschlussvorgang

überschüssiges Produkt

an den Korkflächen vorbei

aus der Flasche herausgedrückt

wird. Bei

Unterfüllungen dagegen

ist die Gefahr des Druckaufbaus

in der Flasche

gegeben.

drei verSchlieSSer

für alle fälle

Caves Garnier setzt unter

anderem auf den Naturkork-VerschließerInnofill

NK und hat - um ganz

gemäß Kundenwunsch

flexibel reagieren zu

können - als weitere

Verschließer-Varianten

den Schraubverschließer

Innofill SV und den Kronenkork-Verschließer

Innofill KK innerhalb

des Füller-Verschließer-

Blocks integriert.

vollautomatiSche

füllhöhenverStellung

Gerade bei einem Einsatz

unterschiedlicher Verschließ-Systeme

greift

ein weiterer positiver Aspekt

des Trinox-Systems,

der da lautet: die automatische

Umstellung der

Füllhöhe ist auch während

des Betriebs möglich.

Ob ein Wechsel von

langen Naturkorken auf

kurze Naturkorken oder

den Schraubverschluss

bzw. den Kronkorken ansteht

- das Trinox-System

passt sich an unterschiedlichste

Gegebenheiten

unverzüglich an. Stand

bislang bei gewünschten

differierenden Füllhöhen

ein Rückgasrohrwechsel

auf dem Programm, so ist

das nun nicht mehr notwendig.

Ein Knopfdruck

genügt und die neue

Füllhöhe ist automatisch

angewählt, das verfahrbare

Trinox-Rohr entsprechend

verstellt. Folge:

erhöhte Anlagenverfügbarkeit.

Dazu kommt ein

ergänzender finanzieller

Vorteil: Rückgasrohre

müssen weder bevorratet

noch bei wechselnden

Füllhöhenwünschen neu

angeschafft werden.

3 • 2007

Das Füllsystem Innofill DNRT ist für Stillweine ebenso

prädestiniert wie für Perlweine oder Sekt. Für Selection-Weine

bzw. Prädikatsweine ganz genauso wie

für Qualitäts- oder Tafelweine. Wesentliches Highlight

beim Abfüll-Prozess: das Trinox-Verfahren.

Steht für die erhöhte Anlagenverfügbarkeit: der Einsatz

von in sich verstellbaren Formatteilen.

Die Verschließ-Systeme lassen sich ganz nach Bedarf

ein- und auskuppeln.

An den räumlichen Gegebenheiten perfekt ausgerichtet:

der Füller-Verschließer-Block

SekundenSchnelle

umStellung von

formatteilen

Und noch ein Highlight, das

für erhöhte Anlagenverfügbarkeit

steht: der Einsatz

von in sich verstellbaren

Formatteilen. Caves Garnier

profitiert hier von einer

KHS-Neuentwicklung, die

es in sich hat. Erfolgt der

Flaschenwechsel, so müssen

Führungssterne nicht mehr

wie bislang üblich ausgewechselt

werden, sondern

lassen sich sekundenschnell

und mit nur wenigen Handgriffen

auf neue Gegebenheiten

umrüsten.

Ein Dummy wird in Füller-

und jeweils betroffenen

Verschließer-Führungsstern

eingestellt. Es erfolgt die

entsprechende Fixierung und

Arretierung der Sterne. Das

ist alles - die Umstellung auf

einen neuen Flaschendurchmesser

ist vorgenommen.

Servo-antriebStechnik

im einSatZ

Innerhalb des Füller-Verschließer-Blocks

realisiert

KHS Servo-Antriebstechnik.

Wo bislang zur Verbindung

von Füller und Verschließer

ein Getriebe saß, findet sich

nun modernste Servotechnik.

Bei Außeneinwirkungen

lässt sich eine Synchronität

der Servoantriebe über Software

und Rechner stets automatisch

wieder herstellen.

Ein Knopfdruck genügt und

alles ist wieder beim Alten.

Der exakte Synchronlauf der

Anlage ist auf diese Art und

Weise über deren gesamte

Lebensdauer hinweg gewährleistet.

Einen weiteren entscheidenden

Vorteil der Servotechnik

bildet die Möglichkeit

der Drehmomentabschaltung.

Ist innerhalb des Füller-Verschließer-Blocks

ein Anstieg

des Drehmoments durch

Schwergang erkennbar, folgt

die Rückmeldung der mechanischen

Belastung direkt

an den Rechner des entsprechenden

Servoantriebes.

Sobald ein vorgegebener

Grenzwert erreicht ist, folgt

ein geregeltes Herunterfahren

der Anlagenleistung bis

hin zum Stillstand. Schäden

an der Anlage können so erst

gar nicht entstehen. Zudem ist die

äußerst schonende Behandlung von

Flaschenmaterial gesichert.

online-hilfe auf wunSch

Wird bei Blockanlagen mit Servotechnik

gearbeitet, lässt sich ReDiS

mobile (Remote Diagnostic Service

mobile) ohne weiteres nutzen. Re-

DiS mobile bietet neben detailgenauer

Analyse von Maschinenkomponenten

vom KHS-Stammhaus

aus die gewünschte Online-Direkthilfe.

Das System besteht aus einem

High-Tech-Diagnosekoffer, der mit

Notebook, handlicher Videokamera,

Headset sowie notwendigen Adaptern

für den Anschluss der elektronischen

Maschinenkomponenten an

den Servicekoffer ausgestattet ist.

Treten Probleme auf, so wird ReDiS

mobile direkt an die Maschinensteuerung

angeschlossen und somit

die Verbindung zum KHS-ReDiS-

Service-Center geschaffen.

Eine umgehende Fernanalyse

findet statt. Im günstigsten Fall ist

allein über den Online-Zugriff auf

elektronische Anlagenkomponenten

das entsprechende Maschinenproblem

zu beheben. Sind mechanische

Komponenten „mit im Spiel“, erhält

der Techniker an der Maschine exakte

Mitteilungen, welche Maßnahmen

zu ergreifen sind. Denkbar ist

auch die Durchführung von Neuprogrammierungen

oder die Überspielung

von Updates durch ReDiS

mobile.

Insgesamt gesehen verhilft ReDiS

mobile eine erhöhte Anlagenverfügbarkeit

zu erreichen und bietet

damit ein konkretes Einsparpotenzial.

Fink: „ReDiS mobile liefert uns

nicht nur die zügige Hilfestellung,

die wir im Servicefall benötigen,

sondern hält uns bei Neuentwicklungen

auch stets „up to date“. Exakt

das, was wir neben einem von

KHS praktizierten hervorragenden

Vor-Ort-Service brauchen.“

möglichkeiten über

möglichkeiten ...

Mit innovativer KHS-Fülltechnik

ist Caves Garnier letztlich für alle

künftigen Abfüll-Aufgaben gerüstet,

die sich ganz gemäß Handelswünschen

durchaus vielfältig darstellen

dürfen. Dieses Gerüstet sein geht

bis hin zur Abfüllung von Wein in

PET-Flaschen. Caves Garnier zog

dies laut Fink bislang noch nicht

in Betracht. Wenn jedoch in mehreren

Jahren oder auch Jahrzehnten

Wein in PET anstehen sollte, kann

das System nach Durchführung

geringfügiger Modifikationen im


Im Anschluss an den Füll- und Verschließprozess der

bis ins letzte Detail durchdachte Flaschentransport.

Verschließer-Bereich entsprechend

reagieren. Dazu kommt: Abfüll-

Variationen dürfen durchaus auch

in Bezug auf wechselnde Produkte

sein. Weincooler, Sekt, Säfte - all‘

Wir bedanken uns

für Ihren Besuch

bei der A.PACK

das managt das Füllsystem

problemlos.

...für Jede menge

Zukunft

Fink: „Mit unserem

neuen KHS-Füller-

Verschließer-Block

sind wir dazu in der

Lage, mit dem Handel

in jeglicher Form

mitzuwachsen“. Exakt

das ist es, was Caves

Garnier praktizieren

möchte. Wachsen

mit dem Handel - als

Partner, der viel mehr bietet als

„nur“ Wein. Nämlich Know-how

und die notwendige Flexibilität,

die Zukunft schließlich erst möglich

macht. 30

AbFüLLUNG

A.PACK– Wir danken für Ihren Besuch

FACHPACK–Wir freuen uns auf Ihren Besuch

3 • 2007

5


PORTRAIT

Die perfekte Dekoration

Drei Jahre später wurde die

erste Offsetdruckmaschine

installiert (Goebel). Wiederum

drei Jahre später gab es den Start

UP in United Kingdom, Rhyl. 2003

gab es die Integration von Avelin

in die Food/Beverage Organisation

- ein Joint Venture mit CCL Industries.

Zwei Jahre darauf wurde CCL

Pachem komplett integriert und

firmiert seither unter CCL Label

GmbH. Hohenems ist heute das

Headquarter für die Food+Beverage

Division/Europe.

ccl induStrieS

CCL Industries Inc. selbst ist ein

weltweit führender Verpackungskonzern,

der in drei Unternehmensbereiche

gegliedert ist: CCL Container,

CCL Label und CCL Tubes

(Kosmetiktuben). CCL Label Hohenems

gehört zu einer der 50 Produktionsstätten

in der ganzen Welt mit

rund 5.000 Mitarbeitern und stellt

somit das gesamte Know How zum

Thema Etikettierung und Produktausstattung

weltweit zur Verfügung.

SPeZialitäten

Zu den Spezialitäten von CCL Label

gehören unter anderem Sleeves

im größeren Auflagenbereich. Kunden

wie Rauch, NÖM oder Nestle

nutzen die hohe Qualität der Firma.

Einen immer größeren Zulauf

finden auch die Promotion Sleeves

- Sleeves mit Zusatznutzen. Dafür

gibt es eine eigene Maschine mit 12

Farbwerken (seit rund einem Jahr)

die es ermöglicht, die Vorder- und

die Rückseite der Sleeves zu bedrucken.

In diesem Bereich akquirierte

die Firma auch Sleeve Business von

ITW in diesem Jahr. Sleeves und

Etiketten mit Zusatznutzen wie Promotion

Label oder Booklets gehören

allgemein zum heutigen Trend.

Wrap Around Labels mit Stickern

3 • 2007

Wenn es heutzutage um Etiketten mit No-Label-Look

geht oder um Wash-off Labels beziehungsweise Funktionsetiketten,

fällt immer wieder ein Name: CCL Label/

Hohenems. Als 1992 die PACHEM AG durch Thomas

Summer und Günther Birkner gegründet wurde, konnte

man dies noch nicht ahnen. Der Beginn der Firma

war noch im Wirtschaftspark Gözis. Hier gab es noch

keine Spezialisierung der Firma - man versuchte, quer

durch die Bank zu produzieren. 1995 wurde dann das

neue Werk in Hohenems mit der Konzentration auf den

Lebensmittel- und Getränkemarkt gebaut.

und/oder Rubelfeldern werden

mittlerweile gerne bei CCL Label

bestellt.

Patent

Auf das Window Label hat die Firma

sogar ein Patent. Beim Window

Label handelt es sich um ein „Wrap

Around“-Label mit Promotionei-

genschaften. Das Window Label

wird sowohl auf Klein- als auch auf

Großgebinden eingesetzt und kann

mehr als einen Sammelsticker enthalten

(auch Rubbelfelder sind integrierbar).

waSh-off labelS

Die Wash-off Labels sind bei CCL-

Labels ebenfalls ein viel gefragtes

Produkt. Es handelt sich dabei um

Etiketten, die sich in herkömmlichen

Flaschenwaschanlagen ablösen.

Hier gibt es ebenfalls eine patentierte

Technologie. Bei bekannten

Firmen wie Carlsberg sind die

Wash-Off Labels längst im Einsatz.

Nicht unerwähnt sollte an dieser

Stelle natürlich auch der Erfolg der

No-Label Look Haftetiketten bleiben.

Firmen wie Heineken setzen

längst auf diese hochtransparenten

Etiketten. Diese erwecken oft den

Anschein als ob gar kein Etikett vorhanden

wäre und das Produkt direkt

bedruckt ist. Diese Etiketten bilden

freie Gestaltungsmöglichekten sowie

auch die Möglichkeit eines 3D

Effektes durch Rückseitendruck.

Auch mit Gold und Silber konnten

hier schon brillante Ergebnisse

erzielt werden. Neben den Klassikern

wie Wash-off-Labels und No-

Label Look Haftetiketten, die vor

allem im Getränkebereich im Einsatz

sind, werden In-Mould Labels

oft im Food-Bereich eingesetzt. Integriert

in den Fertigungsprozeß der

Becher (wie zum Beispiel Rama)

ist das IML-Etikett ein Beispiel an

Wirtschaftlichkeit. Je nach Bedarf

gestanzt und gestapelt, mit Lochstanze

oder auf Rolle. Spezialitäten,

wie Kaschierungen, Kaltprägungen

oder klebstoffbeschichtete Etiketten

machen hier den Unterschied.

innovationen

„Nichts ist unmöglich. Wir lösen

fast jede Kundenanforderung und

setzen so immer wieder Massstäbe

in Sachen Innovation für anspruchsvolle

Produktlösungen die

am Markt den Trend vorgeben,“ so

das Motto der Firma. CCL bewies

dies auch mit neuen Promotion-

Ideen für PET-Flaschen, welche in

Europa erstmals zur Fußballweltmeisterschaft

eingesetzt worden

sind.

Es handelt sich hierbei um Polypropylen

und Shrinks-Sleeves,

welche auch auf der Innenseite

bedruckt sind beziehungsweise

Sammelsticker oder Gewinnspiele

integriert haben. Wie kann man

unter der Rubrik Karriere auf der

Homepage der Firma auch lesen?

Identifikation mit dem Produkt und

dem Unternehmen sind Ihnen ein

persönliches Anliegen?

Dann sind Sie bei der CCL Label

GmbH genau richtig! Mehr zu dem

Slogan der Firma - Sie haben die

Marke - wir die perfekte Dekoration

- finden Sie auch unter www.ccllabel.com.

Hier steht auch als Einleitung:

Attraktive Gestaltung und

brilliante Umsetzung von Etiketten

und Sleeves haben am Point of Sale

allerhöchsten Stellenwert. Wir

stellen uns dieser Herausforderung.

Massgeschneiderte Kundenlösungen

in exzellenter Druckqualität

bei gleichbleibend hoher Qualität

sichern Ihren Erfolg. 31


3 • 2007


MAGAZIN

Neueste Standards bei RFID

Der Experte zeigte Interessenten

für den Industriedruck eine

simulierte Applikationsanwendung,

in der Print&Apply im Produktionsrhythmus

vorgeführt wird: Mit einer

Geschwindigkeit von bis zu 100

RFIDEtiketten pro Minute ist der

SLPA8000r für den Fließbandeinsatz

3 • 2007

Printronix präsentierte während der Transport Logistic

07 in München zwei topaktuelle Highlights aus seiner

Produktpalette für die automatisierte Güteridentifikation:

Neben dem Hochleistungs- Applikator SLPA8000r, der

eine Kodierung und Applikation von RFIDTags im Produktionsrhythmus

ermöglicht, wurde auch der neue

Midrange Drucker T4M gezeigt, ein jederzeit auf

RFID umrüstbarer und besonders günstiger Thermodrucker.

prädestiniert. Basierend auf Printronix’

MP2 Smart Kodier-Technologie,

die speziell für die Spezifizierungen

der EPCglobal Gen 2-Kodierung

entwickelt und zertifiziert wurde,

entspricht der Hochleistungs-Applikator

den neuesten technologischen

Standards. „Für die großen Einzel-

Aller guten Dinge sind drei

Österreichs größter MAN Roland-Kunde investiert wieder:

drei neue ROLAND Druckmaschinen werden im

Laufe dieses Jahres bei der Offsetdruckerei Schwarzach

installiert.

Die Offsetdruckerei Schwarzach

ist spezialisierter Produzent

und Veredler für Feinkartonagen und

Etiketten für die Lebensmittel- und

Getränkeindustrie. Das 1913 gegründete

Unternehmen beschäftigt heute

270 Mitarbeiter und verarbeitet pro

Jahr rund 20.000 Tonnen Karton und

Papier. Die erste der drei Maschinen,

eine Sechsfarben ROLAND 700 mit

Doppellackmodul und AUPASYS

Materiallogistiksystem, wird Anfang

Mai geliefert, um effektvolle Verpackungen

mit Glanz- und Metallic-

Lacken zu produzieren. Die neue

ROLAND 700 ersetzt eine im Jahr

handelsketten, Hersteller und Distributionszentren

auf der ganzen

Welt ist der T4M mit seiner patentierten

MP2-Kodiertechnologie die

2000 angeschaffte ROLAND 700

Sechsfarbenmaschine. Diese wird

nach Rumänien übersiedeln und bei

der Tochtergesellschaft S.C. Transilvania

Pack & Print Etiketten und Verpackungen

drucken.

drucker-nachwuchS

Großer Wert wird bei der Offsetdruckerei

Schwarzach auf die Lehrlingsausbildung

gelegt. Die zweite

Maschine, eine ROLAND 200 in der

Fünffarbenversion, wird für die Ausbildung

des Drucker-Nachwuchses

kostengünstigste RFID-Lösung”,

so Otto Kilb/Strategic Business Development

Manager EMEA. Laut

dem positiven Feedback zahlreicher

Hersteller aus den USA bietet diese

Lese- und Kodierlösung aus dem

Hause Printronix die höchste Rate

identifizierbarer Etiketten.

Darüber hinaus präsentierte Printronix

auf der Transport Logistik

auch den L7032, einen Endlosformular-Laserdrucker,

der sich

dank seiner hohen Qualität und

Belastbarkeit mit einem Druckvolumen

von bis zu 400.000 Seiten

pro Monat ideal für den Einsatz in

Vertriebs-, Lieferketten- und Fertigungsanwendungen

eignet. 32

Mehr unter: www.printronix.at

verwendet. Auf der neuen ROLAND

200 werden die Lehrlinge mit der

neuesten Technik vertraut gemacht

und für ihre zukünftige Arbeit bestens

vorbereitet.

Als letzte Maschine wird im Herbst

eine ROLAND 500 geliefert, mit

der man die Angebotspalette auf das

Kleinauflagen-Segment erweitern

möchte. Die ROLAND 500 ist mit

bis zu 18.000 Bogen pro Stunde eine

der schnellsten Druckmaschinen

in der 50 x 70 cm-Formatklasse. Mit

dem automatisierten Lackformwechsel

(PPL) verkürzen sich die Rüstzeiten

auf rund zwei Minuten, ein Meilenstein

bei Jobwechseln im Bereich

der Inline-Veredelung.

Das Lackmodul wird wie ein

Druckwerk inklusive Einstellung des

Seiten-, Umfangs- und Diagonalregisters

sowie der Druckbeistellung

vom Leitstand aus gesteuert. Unterschiedlich

dicke Lackformen können

ohne manuelle Voreinstellung per

Knopfdruck gespannt werden. Bei einer

Ein-Mann-Bedienung lassen sich

je Lackmodul zehn Minuten Rüstzeit

pro Auftrag sparen. Diese Investitionen

dienen vor allem zur Erweiterung

des Kundennutzens in Form von zusätzlichen

Druckvariationen und zur

Absicherung des hohen Qualitätsanspruches

im Haus der Offersetdruckerei

Schwarzach GmbH. 33

Mehr unter www.manroland.com

oder www.offset.at


Thermotransfer‑Druck

Vor mehr als einem Jahrzehnt revolutionierte der Smart-

Date Thermotransferdrucker die Kennzeichnung von

flexiblen Folienverpackungen. Heute finden Sie mehrere

10.000 dieser Drucker im Einsatz- und zwar überall auf

der Welt.

In der Mitte der 90iger Jahre prophezeiten

einige der Thermotransfer-Technologie

eine 10 jährige

Lebenszeit - doch in 2006 stieg der

Verkauf von SmartDates um über

13% an. Auch das Wachstum und

die Weiterentwicklung der Smart-

Date Marke selbst verlangsamt sich

keineswegs. „Es sind eine Vielzahl

von signifikanten Projekten in der

Entwicklung“ sagt Produktmanager

Andy Gray „und diese werden

sowohl in interessante neue Produkte

als auch in Weiterentwicklungen

bestehender Produkte münden.“

Die Nachfrage nach dem Flaggschiff

- dem SmartDate 5 - wächst

weiter, wie kürzliche Aufträge von

führenden Snack-Food Produzenten

zeigen. „Die letzten Modelle

spiegeln die Unternehmenspolitik

der kontinuierlichen Verbesse-

rung wider“ setzt Gray fort. Zum

Beispiel können Bediener nun ihr

Eingabemenü anpassen um Informationen

wie Ursprungsland und

Lieferquelle einzufügen. Es gibt

sogar eine Funktion, die verhindert,

dass durch das Anhalten der

Linie eine Verpackung ohne Code

entsteht - hierbei handelt es sich

MAGAZIN

S i e s u c h e n ?

Die packlIsT fand!

um die so genannte Ausgleichsdynamik.

ZuSammenarbeit

MARKEM arbeitet eng mit führendenVerpackungsmaschinenherstellern

zusammen und bietet

produzierenden Unternehmen so

die Option einer vollkommen integrierten

Kennzeichnungslösung

für neue Verpackungslinien. Denn

SmartDate Benutzer können wählen

wie sie das System bedienen

möchten: Über die Standardbedieneinheit

mit 4-zeiligem Display,

mit der portablen Eingabeeinheit

SmartTouch - einem farbigen Touch

Screen - oder indem die Bedienung

des SmartDate in die Steuereinheit

der Verpackungsmaschine integriert

wird. Der Einsatz der passenden

MARKEM Druckbildgestaltungs-

Netzwerk Management Software

ermöglicht den Produzenten eine

vollkommene Automation des

Kennzeichnungsprozesses. 34

Mehr unter www.markem.de

aus www.packlist.at wird www.kompack.info

3 • 2007


MAGAZIN

Neue Option zur Druckveredelung

40 Jahre Erfolgs‑Wellen aus OÖ

Heute ist der exportstarke Hersteller

von Wellpappe und Wellpappeverpackungen

mit einem Umsatz

von 48 Mio. Euro und einem Produktionsvolumen

von 55 000 t / 110

Mio. m_ Wellpappe nicht nur regional

von wirtschaftlicher Bedeutung,

sondern auch einer der größten und

erfolgreichsten Standorte innerhalb

der Smurfit Kappa Group.

„Unser Ziel war es immer, den Ertrag

kontinuierlich zu steigern

und ein gesundes Wachstum zu

erzielen“, resümiert der langjährige

Geschäftsführer KommR Mag.

Georg-Dieter Fischer. Diese Philosophie

und die solide wirtschaftliche

Lage des Unternehmens haben

auch dazu beigetragen, dass die

Smurfit Kappa Group das oberösterreichische

Haid als Sitz für das

erste Headquarter der Region Corrugated

Central Europe auswählte,

dem KommR Fischer seit Anfang

2007 als Generaldirektor vorsteht.

Sein Nachfolger als operativer Geschäftsführer

der Smurfit Kappa

Interwell ist der 38-jährige Mag. Jo-

50 3 • 2007

Der Stanzautomatenhersteller KAMA GmbH bringt

eine Einrichtung zum Hologrammprägen auf den Markt.

Damit vergrößert sich das Einsatzspektrum der flexiblen

Veredelungsstanzen aus Dresden erneut.

Anwender können von der neuen

Option doppelt profitieren: Denn

Druckerzeugnisse, die mit einem

Hologramm veredelt sind, sehen

nicht nur dekorativ und hochwertig

aus, sondern sind obendrein besser

vor Kopie und Fälschung geschützt.

„In Zeiten wachsender Markenpiraterie

wird eine fälschungssichere

Kennzeichnung immer wichtiger“,

erklärt Marcus Tralau, Geschäftsführer

von KAMA. Etwa jeder zweite

Markenhersteller ist dem Thema

Fälschung bereits begegnet. Zum

Schutz ihrer Produkte, Verpackungen

und Etiketten fragen sie zunehmend

nach exklusiver Kennzeich-

nung und schützenden Sicherheitsmerkmalen.

Hier wächst ein Markt,

auf dem sich Druckereien, Verarbeitungs-

und Stanzbetriebe mit

neuen Leistungen profilieren

können. Schon Heißfolienelemente

– ob flach oder mit

Relief geprägt – geben einen

gewissen Kopierschutz. Eine

größere Rolle für den Markenschutz

spielt jedoch die Druckveredelung

per Hologramm.

folienbahnen

Das KAMA-Modul zum Hologramm

Prägen arbeitet mit

zwei separaten Folienbahnen,

Ein oberösterreichisches Traditionsunternehmen feiert

Geburtstag: Vor 40 Jahren - im Frühling 1967 - lief in

der Smurfit Kappa Interwell in Haid bei Ansfelden die

erste Wellpappe vom Band.

hann Lettenmair, der in den letzten

zehn Jahren Branchenerfahrung im

Smurfit Konzern sammelte.

erfolgSgeSchichte

Die Smurfit Kappa Interwell ist

spezialisiert auf Wellpappeverpackungen

mit hoher Wertschöpfung -

vorrangig konstruktive, mehrfarbig

flexobedruckte Stanzverpackungen,

die hinsichtlich ihrer Präzision international

den hohen Anforderungen

von Hochleistungs-Abpackmaschinen

entsprechen. Mit dem

Know-how des internationalen

Smurfit Kappa Konzernes und dem

Engagement von 170 Mitarbeitern

hat sich das Unternehmen als

„preferred supplier“ bei paneuropäischen

Markenartikelkonzernen

wie Nestlé, Coca Cola, Unilever

oder Reckitt Benckiser etabliert.

„Die Anforderungen an die optimale

Verpackung ändern sich heute

rasch, dementsprechend reagieren

wir auch schnell. Das schätzen unsere

Kunden ebenso wie den hohen

Lieferservice, die Qualität der Ver-

die über Lesesensoren, einen zusätzlichen

Motor und eine eigens

entwickelte Steuerung zehntelmillimetergenau

geführt werden.

Denn anders als bei Heißfolien

mit Endlosmotiv muss ein Hologramm

passergenau zum Klischee

positioniert und zentriert abgeprägt

werden. Neben Hologramm-

Geschäftsführer Lettenmair

packungen und das aktive Bemühen

um Kostenminimierung“, so

der neue Geschäftsführer Mag.

Lettenmair. Das Tochterunternehmen

Smurfit Kappa Wellkart (Sitz:

Hörsching / Linz) ergänzt das Serviceangebot

mit der Herstellung

von Kleinserien aus Wellpappe

und Spezialverpackungen.

wichtiger arbeitgeber

Die Smurfit Kappa Interwell spielt

als solider Arbeitgeber in der Region

eine wichtige Rolle. Im Werk

werden im Rahmen der dualen

Ausbildung Lehrlinge zum Verpackungstechniker

praktisch ausgebildet.

Da die Wellpappe-Industrie für

den Eigenbedarf schult, bestehen

für die Lehrlinge gute Karriereaus-

folien und individualisierten

Security-Folien kann die Einrichtung

auch jede Art von Heißfolie

verarbeiten. Entscheidend für die

Praxis: Der Funktionswechsel

geht bei den KAMA-Stanzen extrem

schnell, zum Beispiel vom

Hologramm prägen zum Stanzen

in weniger als zehn Minuten. Damit

können auch kleine und

mittlere Auflagen schnell

und kostengünstig verarbeitet

und veredelt werden.

Neben Veredelungsoptionen

wie Blindprägen, Heißfolie

flach oder Relief und Hologramm

zählen Stanzen, Rillen,

Ritzen, Perforieren und

Anstanzen (Kiss-Cut) zu

den Funktionen der KAMA-

Stanzmaschinen ProCut 74

und ProCut 105. 35

Mehr unter www.kama.info

Das Wichtigste auf

einen Blick

1966: Firmengründung durch die

Nettingsdorfer Papierfabrik AG

(Nettingsdorf, Österreich), Billeruds

Aktiebolag (Säffle, Schweden) und E.H.

Schelling AG (Rümlang, Schweiz)

Frühjahr 1967: Anlauf von Produktion

und Verarbeitung von Wellpappe

1987: Nettingsdorfer übernimmt

100% der Anteile

1994: Jefferson Smurfit Group plc.

erwirbt eine 27,5-prozentige Beteiligung

an der Nettingsdorfer Papierfabrik

AG und somit auch an der Interwell

2000: 100-prozentige Übernahme

durch die irische Jefferson Smurfit

Group

2006: Am 1. Dezember 2005 fusioniert

die Jefferson Smurfit Group

mit dem niederländischen Kappa

Packaging Konzern. Umfirmierung im

Februar 2006 zu Smurfit Kappa Interwell

GmbH & Co KG

sichten in einem

etablierten Unternehmen. „Die Ausund

Weiterbildung ist uns ein großes

Anliegen: Die Motivation unserer

Mitarbeiter war sicherlich ein wesentlicher

Faktor in der Entwicklung

unseres Unternehmens zu einem der

bedeutendsten Standorte innerhalb

der Smurfit Kappa Group“, betont

der neue Geschäftsführer Lettenmair.

36


Imaje 2000 Pallet kennzeich‑

net Kartons und Paletten

Imaje hat seine Etikettiersystemserie Imaje 2000 zur

Etikettierung von Versandpaletten erweitert. Das neu

entwickelte Etikettiersystem Imaje 2000 Pallet ist zur

zweiseitigen Kennzeichnung von Kartons und Versandpaletten

konzipiert.

Der integrierte Thermotransfer-

oder Thermodirektdrucker

erfüllt die Anforderungen der GS1-

Labels: DIN A5 Hochformat, UCC/

EAN 128 Barcodes, Palettenkennnummer

(SSCC), Artikelcode, Verfallsdatum,

Bearbeitungsnummer,

Anzahl usw. Nach dem Druck wird

das Etikett mit einem integrierten

Scanner überprüft. Die Etiketten

können entweder auf einer Palettenseite

(Druckzyklus: 7 s), auf der

Vorder- oder Rückseite (Druckzyklus:

10 s) oder zwei Etiketten

auf zwei aneinanderliegenden Seiten

(Druckzyklus: 20 s) mit einem

rechts- oder linkshändigen Applikator

aufgebracht werden. Eine

integrierte Sicherheitsfunktion, die

automatische Druckluftsperre, reagiert

auf Hindernisse im Applikatorbereich.

Zur Gewährleistung einer

konstanten Etikettenpositionierung

wird das Etikettiersystem am Boden

befestigt. Die Integration in eine

Produktionsanlage sowie der Einsatz

unterschiedlicher Etiketten sind

sehr einfach.

module

Der modulare Aufbau des Systems

ermöglicht die optimale

Anpassung des Geräts an die

jeweiligen Produktionsanforderungen.

Das Gerät besteht

aus verschiedenen Modulen,

die entsprechend kombiniert

werden. Mit einer Druckgeschwindigkeit

von max. 300

mm/s, einer Druckauflösung

von 203 bzw. 300 dpi und einer

bedruckbaren Breite von 168

mm können Texte, Grafiken in

verschiedenen Formaten (z.B.

.bmp, .wmf, .png, .gif, .tif, .jpg)

sowie alle gängigen Barcodes

und 2D-Codes gedruckt werden.

16 verschiedene Schriften

stehen zur Verfügung, weitere

True-Type-Schriften sind per

Download integrierbar. Die Eti-

Imaje 2000 Pallet zur Kennzeichnung

von Versandpaletten

ketten können mit entsprechenden

Windows-Software-Programmen

gestaltet oder Formaten aus einem

PC übernommen werden. Die am

Etikettenmodul befestigte Etikettenrolle

mit einem maximalen Außendurchmesser

von 350 mm (ca.

2550 Etiketten pro Rolle) ist einfach

zu wechseln.

taStatur

Mit dem mit einer industrietauglichen

Tastatur und grafischem Display

ausgestatteten Tastaturmodul

ist auch der Einsatz in Stand-Alone-Betrieb

möglich. Das mit einer

Hochgeschwindigkeitsschnittstelle,

RS-232 und Ethernet ausgestattete

Schnittstellenmodul sorgt für die

effiziente Integration in ein vorhandenes

Netzwerk. Ein Ethernet-Port

ermöglicht das Management und

die Konfiguration mehrerer Drucker

über einen Rechner. Die Etikettiersysteme

der Serie Imaje 2000

wurden bereits durch zwei bekannte

internationale Designwettbewerbe

ausgezeichnet: den „red dot design

award“ 2005 und den „iF product

design award“ 2006. 37

3 • 2007

51


MAGAZIN

Einweg‑Elektronik für Verpackungen

Erfolg macht sexy – und den

haben FachPack (Verpackungslösungen),

PrintPack

(Verpackungsdruck/Packmittelproduktion)

und LogIntern (Interne

Logistik) nachweislich! Damit das

auch 2007 so bleibt, bieten ergänzend

zum überzeugenden Fachangebot

an den Messeständen eine Reihe

von Sonderschauen entsprechenden

Mehrwert. Die „Muttermesse“ Fach-

Pack nimmt sich der Trendthemen

Flexibilisierung und Automatisierung

an.

Die Sonderschau „Robotik, Sortimentsbildung

und Automatisierung

in der Verpackung“ präsentiert u. a.

eine Verpackungslinie, in der vollautomatisch

zugeführte Produkte

primär und sekundär verpackt, palettiert

und für den Transport endverpackt

werden – inklusive der

entsprechenden Kennzeichnungssysteme.

Fälschungssicherheit ist

Thema der PrintPack-Sonderschau

und eines ganztägigen Seminars am

Vortag der Messe. Nicht nur hochwertige

Kosmetika, Luxusartikel,

Arzneimittel, Auto- oder Flugzeugersatzteile

werden imitiert, auch

immer mehr Produkte des täglichen

Lebens. Die Sonderschau gibt Tipps,

wie Verpackung Fälschern das Leben

erschweren kann.

tranSPort

Dem engen Zusammenspiel von

Packung und Transport widmet

sich die Sonderschau der LogIntern.

Sie setzt den Schwerpunkt auf die

notwendige Kopplung von Materialfluss

über Förder-, Lager- oder

Kommissioniertechnik und geeignete

Informationstechnologien.

SPrechende verPackung

Ein Thema, das alle drei Nürnberger

Verpackungsmessen miteinander

verbindet, ist die gedruckte Elektronik.

Sie wird in Zukunft viele Bereiche

erobern. In der Logistik, der

Artikelverfolgung, im Marketing

und auf Verpackungen wird diese

neue Technologie ihre Vielseitigkeit

52 3 • 2007

Was macht das Nürnberger Messetrio rund ums Verpacken

so sexy? Das starke Angebot der gut 1.300 Aussteller?

Die über 33.000 hoch motivierten Fachbesucher,

die oft mit ganz konkreten Anliegen auf die Messe kommen?

Oder die Möglichkeit, sich vom 25. bis 27.09.2007

wieder unter einem Dach über die gesamte Prozesskette

Verpackung zu informieren?

und Flexibilität beweisen und erstaunliche

Möglichkeiten eröffnen.

Erste Produkte kommen bald auf

den Massenmarkt. Die Hersteller

von Verpackungen beobachten aufmerksam

den Stand der Entwicklungen

und sind zum Teil selbst beteiligt.

Ohne Verdrahtung oder teure

Elektronikmodule eine Verpackung

zum Sprechen, Musizieren oder

Leuchten zu bringen – das ist keine

Vision mehr, seit es elektrisch leitfähige

Druckmedien gibt.

Eine Reihe von Produkten beflügeln

die Marktphantasie: Prototypen

von RFID-Tags (Radio Frequency

Identification) im Frequenzbereich

13,56 MHz für die Logistik von

der Rolle gedruckt, ermöglichen

Smart Packaging. Eine Cornflakes-Schachtel

mit aufgedrucktem

Display und Steuertasten für Spiele

oder Produktinformationen fügen

der Verpackung neuen Wert hinzu.

Interaktive Sammel-Spielkarten,

die per RF-Tag mit dem Computer

vernetzt werden, brachte ein Chemnitzer

Unternehmen zur Fußball

WM auf den Markt.

Mit der Integration von Einweg-

Elektronik in die Verpackungen von

Konsum- oder Pharmaprodukten

sollen die Produkte komfortabler,

einfacher und sicherer werden. Ein

Fotos: Messe Nürnberg - letzte Veranstaltung

elektronischer Beipackzettel, mit

einem Lesegerät an den Computer

angeschlossen, kann beispielsweise

die Patienteninformationen vorlesen..

organiSche elektronik

Die am weitesten fortgeschrittenen

Applikationen sind gedruckte RFID-

Tags, die bald als elektronische

Produktcodes für Logistikprozesse,

Ticketing oder als Sicherheitsmerkmale

einsetzbar sind. Sie sollen

den Barcode ersetzen, der weniger

Informationen speichert. Mit leitfähiger

Druckfarbe ist aber viel mehr

möglich als nur RFID-Antennen.

Chip und sogar die Stromquelle

sind ebenfalls druckbar. Die Anforderungen,

um elektrisch leitfähige

Strukturen zu drucken, sind jedoch

höher als bei rasterförmigen, klassischen

Verfahren.

Organische Elektronik besteht aus

Funktionsstrukturen mit möglichst

festen Schichtdicken (kleiner als

300 nm), homogenen, defektfreien

Oberflächen und feinen Linienabständen.

Sie erfordert eine Genauigkeit,

die um eine Zehnerpotenz

höher liegt als bei klassischen

Druckprodukten. Daher sind auch

Leistungsgrenzen der Drucktechniken,

-verfahren und -materialien

neu zu bestimmen. Damit Fertigungskosten

für den einzelnen

Transponder im Idealfall auf unter

einen Cent sinken, low-cost-RFIDs

also für den Massenmarkt attraktiv

sind, müssen sie in kontinuierlichen

Rolle-zu-Rolle-Druckverfahren

gefertigt werden. Der Nachteil der

organischen Elektronik liegt in ihrer

geringeren Leistungsfähigkeit

gegenüber der Silizium-Elektronik.

Deshalb wird sie diese auch nicht

verdrängen. Vielmehr unterscheiden

sich die Einsatzbereiche je

nach den Anforderungen. Organische

Elektronik soll dünn und

flexibel sein, preiswert, einfach in

der Herstellung und vielseitig einsetzbar

als Einweg-Artikel. Sie eröffnet

neue Perspektiven in der Mikroelektronik

überall dort, wo heute

noch keine Elektronik eingesetzt

wird – zum Beispiel als intelligente

Verpackung.

hohe ProduktSicherheit durch

kommuniZierende verPackungen

Multisensorische oder multimediale

Verpackungen sind damit auch

im Lebensmittelbereich möglich,

wo Verdrahtungen nicht erwünscht

sind, da die Verpackungen von

Metallsensoren auf Kontamination

überprüft werden. Die drahtlos auf

das flexible Display heruntergeladene

Zeitung, denkbar sind das so

genannte e-Paper, das elektronische

Spiel auf der Cerealien-Packung


und die intelligente Milchpackung,

die anzeigt ob der Inhalt sauer ist.

Produktsicherheit durch kommunizierende

Verpackungen ist aber in

anderen Bereichen noch wichtiger,

wie in der Pharmaindustrie oder Diagnostik,

wo Stoffe eindeutig identifiziert

werden müssen. Materialien

auf Papierbasis wie Faltschachtelkarton

oder Kunststoff-Folien sind

besonders geeignet für die neue

Technologie.

Displays, die sich wie Papier flexibel

verformen lassen oder sich beliebig

gekrümmten Oberflächen anpassen,

liegen im Fokus weltweiter

Forschungsaktivitäten. In Erlangen

wird an einer e-Paper-Technologie

gearbeitet, die elektrochrome Materialien

sowohl für flexible Displays

als auch ganz allgemein für elektrisch

schaltbare kolorierte Oberflächen

nutzt.

Durch den einfachen Aufbau auf

Kunststoff-Folien und den geringen

Strombedarf – eine Batterie reicht

– lassen sich völlig neue Produktideen

verwirklichen: großflächige

mobile Anzeigen, die wie Plakate

angebracht werden, kleinere fle-

xible Displays in SmartCards oder

auf interaktiven Verpackungen liefern

dem Kunden auf Knopfdruck

aktuelle Informationen, gedruckte

Papiertastaturen für Lernspiele am

Computer oder als Werbemedium

für die eigene Website als Zeitungsbeilage.

Polymerelektronik

Die Amerikaner Alan Heeger und

Alan MacDiarmid sowie der Japaner

Hideki Shirakawa erhielten im Jahr

2000 den Nobel-Preis für Chemie.

Ihre Entdeckung: Bestimmte Kunststoffe

aus mehreren aneinander geketteten

Molekülen, so genannten

Polymeren, können elektrischen

Strom leiten. Organische Leuchtdioden

für Bildschirme und Leuchtanzeigen

sind derzeit die bekanntesten

Bauteile aus der Polymerelektronik.

In Zukunft sollen auch Solarzellen

und Sensoren auf Polymer-Basis

produziert werden.

Die Entwicklung leitfähiger

Druckfarben (conductive inks) ermöglicht

die Herstellung von Elek-

MAGAZIN

tronikprodukten durch Massendruck.

Damit stellt diese Technologie

eine Schnittstelle zwischen dem

klassischen Druckmarkt und der

klassischen Siliziumelektronik dar.

Die in Forschung und Entwicklung

involvierten Unternehmen haben

sich mit der Organic Electronics

Association (OE-A), einer Arbeitsgemeinschaft

des VDMA (Verband

Deutscher Maschinen- und

Anlagenbau), eine internationale

Informations- und Kommunikations-Plattform

geschaffen. Die OE-

A verbindet Wissenschaft, Technologie

und Anwendung und hat

inzwischen 60 Mitglieder in Europa

und den USA, von Forschungsinstituten

über Materialhersteller

bis zu Systemintegratoren und

Endnutzern. Das amerikanische

Marktforschungsinstitut IDTech-Ex

rechnet mit rasanten Wachstumsraten.

Demnach wurden 2005 nur

rund 650 Mio. US$ mit Polymerelektronik

umgesetzt. Das Volumen

dieser zukunftsorientierten Technik

soll bis 2009 auf drei und bis 2015

auf 15 Mrd. US$ steigen. 38

Mehr auch unter www.fachpack.de

3 • 2007

53


5 3 • 2007

t

Feinsinniger Materialmix

Dieses Thekendisplay für Humphrey´s

fertigt die zur Panther-Gruppe zählende

Firma Print-Pack aus Schwabach. Mit

dem Display in zweifarbigem Druck und

Cellophanierung hat sich der Brillenhersteller

für eine Präsentationsform entschieden,

die das Produkt im wörtlichen

Sinne hervorhebt. Der besondere Clou

dieser P.O.S.-Lösung:

Das Display besteht aus einer Faltschachtel

mit angeklebter Rückenstütze

und einem Einsatz aus E-Welle, welcher mit dehnbarem

Stoff überzogen ist. Nach dem Einschieben des Einsatzes

in die Stoffhülle werden fünf „Nasen“ aufgerichtet.

So findet jede Brille Halt auf einem „Nasenrücken“ und

kommt damit hervorragend zur Geltung.

Zur weiteren Aufgabe von Print-Pack gehört es zudem,

das bereits aufgebaute Display in einer postversandfähigen

Einzelverpackung anzuliefern.

Mehr unter www.panther-packaging.com

5,6 MIO Euro investiert B&B in diesem Jahr

Unter Einsatz der besten verfügbaren Technik, wird im Werk Papirnica Vevce / Slowenien,

durch die Errichtung einer modernen biologischen Kläranlage, das Abwasser

der Fabrik, künftig in höchstem Maß gereinigt in den Fluss Ljublianica geleitet

werden. Damit erfüllt die Papirnica Vevce die strengen EU – Auflagen der IPPC-

Richtlinien („Council Directive concerning Integrated Pollution Prevention and

Control”). Die alte bestehende Kläranlage hat diese Aufgabe nicht mehr erfüllen

können.Mit dieser hohen Investition ist gleichzeitig eine Standortsicherung für die

Papierproduktion gewährleistet. Die neue Anlage wird für eine Papierproduktion

von 120.000 Jahrestonnen ausgelegt werden und soll noch in diesem Jahr errichtet

werden. Der Probebetrieb soll noch gegen Jahresende erfolgen.

Mehr unter:www.brigl-bergmeister.com

Packaging is everything

St. Valentin/Österreich: Drei Tage lang stand das ENGEL-Großmaschinenwerk

in St. Valentin ganz im Zeichen der Verpackung. Der

ENGEL Geschäftsbereich „Packaging“ lud Partner und Interessierte

ein, die neuesten Trends und Technologien zum Thema Verpackung

kennenzulernen. Mehr als 350 Besucher aus 24 Ländern nutzten die

„Packaging Days“ um sich über das Leistungsspektrum der ENGEL-

Maschinen zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Becher,

Verschlüsse, PET-Preforms oder Container in allen Größen – das ist

das typische Produktspektrum in

der Verpackungsindustrie. Die

ENGEL Packaging Days boten

eine hervorragende Gelegenheit

vor Ort im Live-Betrieb das

umfangreiche Produkt- und Technologieprogramm

von ENGEL in

diesem Bereich kennenzulernen.

Mehr unter www.engel.at

Am 25. April

konnte Starlinger&Co.

GmbH im feierlichen

Rahmen

des Wiener Palais

Lichtenstein den

Exportpreis der

Starlinger gewinnt Exportpreis

Kategorie Industrie

für seine

außergewöhnlichen Exporterfolge entgegennehmen. Eine

hochkarätig besetzte Jury bewertete heuer zum 14ten Mal

die Exportleistungen österreichischer Unternehmen und

prämierte in den fünf Kategorien - Gewerbe und Handwerk,

Handel, Industrie, Tourismus und Dienstleistungen - die besten

Betriebe. Zur internationalen Firmengruppe - Starlinger

Group - gehören auch die Tochterunternehmen SML MaschinengesellschaftmbH,

SAHM und Maplan sowie weltweite

eigene Niederlassungen (USA, Indien, Rußland, Malaysia

und China)

Mehr unter www.starlinger.com

Beschichtung von Folien,

Furnieren und Papieren

Die Auftragsköpfe der EasyPW Serie eignen

sich speziell für den Klebstoffauftrag von

Folien, Furnieren sowie viele anderen Materialien,

die sofort nach der Beschichtung auf

Profilen und Platten der unterschiedlichsten

Formen und Materialien appliziert werden.

EasyPW Auftragsköpfe sind in fünf Standardbreiten

der Profilummantelungsmaschinen

erhältlich. Die PW-Technologie bietet erhebliche

Vorteile gegenüber der traditionellen

Walzenauftragsmethode. Als geschlossenes

Beschichtungssystem, bestehend aus

EasyPW Auftragskopf, Klebstoff-Schmelzgerät

oder Fass-Schmelzanlage und beheizten

Schläuchen, eignet es sich besonders für die

anspruchsvolle Verarbeitung von reaktiven

Polyurethan-Klebstoffen (PUR), sowie EVA

und auch allen anderen Schmelzklebstoffen

und schützt den zu verarbeitenden Klebstoff

somit vor Schmutz und Feuchtigkeit.

Mehr unter www.nordson.de


Neues Verpackungskartonsortiment

Stora Enso und Xerox führen ein gemeinsam entwickeltes

Kartonsortiment für den Digitaldruck ein, das für die

hypermoderne Digitaldruckmaschine Xerox iGen3 konzipiert

ist.

Das von Stora Enso produzierte

Sortiment umfasst die Kartonsorten

Ensocoat, Ensogloss und

Tambrite, die von Xerox getestet

und für die Verwendung in der iGen3

zugelassen wurden.

Die neuen Produkte ermöglichen

die Verwendung des Digitaldruckverfahrens

für eine Reihe von neuen

grafischen Anwendungen und

Verpackungslösungen. Mit ihrer

Glätte, Weiße und Helligkeit liefern

Ensocoat und Ensogloss hervorragende

Druckergebnisse sowohl

beim Offsetdruck als auch bei elektrofotografischen

Verfahren. Die

Flächengewichten von 240 bis 350

g/m©˜ wurden auf der Xerox iGen3

getestet. Tambrite ist ein vollgestrichener

Faltschachtelkarton (GC2)

Mail on demand

Die mail on demand ist für alle Unternehmen eine

ideale Plattform, die sich direkt oder indirekt mit dem

Thema Direkt- und Dialogmarketing beziehungsweise

Customer-Relationship-Management auseinanderset-

Dazu gehören Werbe- und Direktmarketingagenturen,

Hersteller

von Digitaldrucksystemen sowie

Workflow- und Datenbanklösungen,

Lettershops, Digitaldruckdienstleister

sowie Versand- und Logistikdienstleister.

Die mail on demand stößt schon

jetzt in der Branche auf reges Interesse.

Unter anderem haben bereits

mit heller Rückseite. Er wird auf

der Xerox iGen3 mit Flächengewichten

von 225 und 275 g/m verwendet.

Die Kartonbögen für die

Xerox iGen3 werden in den speziellen

Formaten 364 x 521 mm und

364 x 571 mm geliefert.

digitaldruckanwendungen

„Die von den beiden Marktführ-

die Österreichische Post, Canon,

Xerox und Xeikon ihre Teilnahme

zugesagt. Wolfgang Mantler, Marketingleiter

von Canon Österreich,

über die mail on demand: „Canon

setzt mit seiner imagePRESS-

Plattform neue Impulse in der digitalen

Produktion. Der individualisierte

Digitaldruck und vor allem

das One-to-One-Marketing sind

ern gemeinsam lancierte

Kartonfamilie ermöglicht

eine Fülle neuer Digitaldruckanwendungen

im

Verpackungsbereich und

macht dadurch die Xerox

iGen3 noch attraktiver”,

erklärt Wim Koning,

„Go to Market Manager

iGen3”, Xerox Europe.

„Digitaldruck ermöglicht

kurze Lieferzeiten, kostengünstige

Kleinauflagen

und personalisierte Verpackungen.

Die Verpackungen können jeweils

unterschiedliche Informationen

enthalten, z.B. individuelle Codes

zur Identifikation auf Artikelebene.”

„Heute sind die Ergebnisse

des Digitaldrucks mit denen des

Offsetdrucks vergleichbar und die

Möglichkeit der Online-Lackierung

öffnet den Weg für den Digitaldruck

in Verpackungsanwendungen”, ergänzt

Tom Carne, Product Manager,

die treibenden Entwicklungen im

Digitaldruck. Canon will sich auf

der mail on demand als kompetenter

Anbieter für solche Anwendungen

positionieren. Wir erwarten

uns von der Messe ein professionelles

Umfeld mit zahlreichen Anwenderkontakten

und freuen uns

schon jetzt auf interessante Fachgespräche.“

teilnahme

Herwigh Kriso, Geschäftsführer

Punch Graphics Austria GmbH,

fasst die Intentionen zur Teilnahme

an der mail an demand folgender-

MAGAZIN

Stora Enso Graphical Boards. „Ensocoat

und Ensogloss werden für

grafische Produkte, Kosmetikverpackungen

und andere hochwertige

Verpackungen verwendet. Tambrite

wurde für allgemeine Verpackungen

und für Pharmaverpackungen

konzipiert, Bereiche, in welchen

ein klarer Bedarf an neuen Digitaldruck-

und Verpackungslösungen

besteht.” 39

Mehr unter: www.storaenso.com

maßen zusammen: „Farbig hochwertige,

individualisierte Werbung

gewinnt immer mehr an Bedeutung

und kann durch den professionellen

Digital-Farbdruck optimal bedient

werden. Xeikon-Digitaldruckmaschinen

mit IPDS-Controller sind

insbesondere für den Mailingmarkt

konzipiert und extrem leistungsfähig

(bis zu 5 Mio A4/Monat).

Da nun auch in Österreich der Bedarf

am variablen Datenfarbdruck

rasant steigt, bietet die mail on

demand eine ideale Plattform, um

diesen Markt möglichst flächendeckend

kennenzulernen.“ 40

3 • 2007

55


MAGAZIN

Dynamik im europäischen Getränkemarkt

Doch bietet die BRAU Beviale

2007 auch zusätzliches Knowhow,

zum Beispiel rund um

das heiße Thema Energie: von der

Erzeugung über Einkauf, regenerative

Energien, Sparpotenziale, Rückgewinnung

bis zum Emissionshandel.

Der Themenpavillon Energie wird

von der NürnbergMesse in bewährter

Zusammenarbeit mit der VLB, Versuchs-

und Lehranstalt für Brauerei

Berlin, organisiert. Der European

Beer Star wird auch 2007 erstrahlen.

Im letzten Jahr bewarben sich 440

Biere aus aller Welt um die begehrte

Auszeichnung, die von den Privaten

Brauereien Bayern, ideeller Träger

der Messe, gemeinsam mit dem deutschen

und europäischen Dachverband

ins Leben gerufen wurde.

Unter den Goldmedaillen-Bieren

küren die Messegäste ihren Consumers‘

Favourite, der dann auf dem

BRAU Beviale-Abend - neu: diesmal

am Donnerstag! - verliehen

wird. Bereits am Vortag der BRAU

Beviale (13.11.) lädt die Akademie

Fresenius Getränkehersteller

und Zulieferer zum internationalen

Kompaktseminar „The Essence of

Aseptic Filling“ ein.

getränkekonSum

Der Getränkekonsum in Europa

entwickelt sich gar nicht schlecht

- trotz der viel beklagten Stagnation

in den reifen Märkten Westeuropas.

Wohlgemerkt, geringes oder selbst

Nullwachstum sind nicht gleichzusetzen

mit Stillstand. So ist in

den einzelnen Getränkekategorien,

in den einzelnen Segmenten und

selbstverständlich auch in den einzelnen

Märkten sehr viel Dynamik

zu spüren - was die BRAU Beviale

als europäisches Forum der Getränkewirtschaft

unmittelbar registriert.

raSanteS wachStum

Nach Erhebungen der britischen

5 3 • 2007

Gut 1.400 Austeller von Getränke-Rohstoffen, Technologie,

Logistik und entsprechender Vermarktungsideen

laden die europäische Getränkewirtschaft vom 14. bis

16. November zur BRAU Beviale 2007 ins Messezentrum

Nürnberg ein. Die über 36.000 Fachleute erwartet

der international hochkarätigste Branchentreff des Jahres,

der Welt-markt für industrielle Getränkeabfüllung.

Im Mittelpunkt der drei turbulenten Messetage steht wie

stets das umfassende Fachangebot der ausstellenden

Unternehmen.

Marktforscher von Canadean,

ist der Verbrauch an

„commercial beverages“ (d.h.

ohne Hausgetränke und Leitungswasser)

in Nordamerika

am höchsten - über 600 l pro

Kopf/Jahr. Trotz eines vergleichsweise

geringen Konsums

an Wein und Spirituosen

konnten die Amerikaner ihre

Spitzenreiterrolle verteidigen.

Das verdanken sie nicht zuletzt

dem weltweit höchsten

Konsum an Erfrischungsgetränken.

West- bzw. Osteuropäer

rangieren, was den

Verbrauch von Heißgetränken,

alkoholfreien Getränken, Bier,

Wein und Spirituosen anbelangt,

an dritter bzw. vierter

Stelle. Für die kommenden

sechs Jahre (bis 2012) prognostiziert

Canadean ein globales

Konsumwachstum von

18 %, an dem, mit Ausnahme

Afrikas, alle Marktregionen

partizipieren werden. Der

Großteil des Konsumwachstums

wird auf Rechnung der alkoholfreien

Getränke gehen. Unternehmen,

die Wässer in ihrem Portfolio

haben, dürfen sich demnach die

Hände reiben.

Allein das Segment der Wässer

wird bis 2012 über 40 % Zuwachs

verzeichnen. Selbst der weltweite

Durst auf Erfrischungsgetränke soll

sich insgesamt positiv entwickeln,

wenngleich er in Nordamerika etwas

rückläufig sein wird. Kommt

die Rede auf Bier, spricht alle

Welt seit einigen Jahren nur noch

von China. Trotz des anhaltend

steigenden Absatzes von Bier in

China (2006: +9,8 %) sind es aber

die Heißgetränke, insbesondere Tee-

und Teegetränke, die entscheidend

dazu beitragen, dass der Konsum

von kommerziell produzierten Getränken

in Asien in den kommenden

Jahren wächst. Schon heute hat Tee

in Asien mehr als 30 % Anteil am

Gesamt-Getränkeverbrauch.

der euroPäiSche

getränkemarkt

Die Konvention der Marktforscher,

den europäischen Markt zweizuteilen

in einen west- und einen

osteuropäischen, ist nicht ihrem

Unwillen zuzuschreiben, politische

Umwälzungen zu akzeptieren,

sondern entspringt empirisch belegbarer

Erkenntnis: Nach wie vor

sind große Unterschiede in Europa

festzustellen, was den Getränkekonsum

anbelangt. Allerdings hat

auch diese Zweiteilung ihre Tücken.

Etwa im Hinblick auf den Konsum

von Bier kaschiert sie eine ebenfalls

vorhandene Nord-Süd-Teilung

Europas. Für 2006 weist Canadean

ein Wachstum von einem Prozent in

den Biermärkten Westeuropas aus,

während in Osteuropa ein Wachstum

von 3,7 % notiert wurde. Entscheidend

beigetragen hat Russland

mit einem Plus von 2,4 %.

Damit dürften die Tage des

sprunghaften Volumenanstiegs in

Russland vorüber sein, wie übrigens

in den meisten anderen Ländern

der Marktregion Osteuropas.

Mit über 90 Mio. hl Bierkonsum

ist Russland der größte Markt vor

Polen (30 Mio. hl) und der Ukraine

(21 Mio. hl). Betrachtet man innerhalb

der Marktregion Westeuropas

einzelne Länder, so stellt man fest,

in Spanien ist der Bierkonsum 2006

um 2,9 % angestiegen. Auch in Italien

und Portugal kletterte er etwas

nach oben. Das scheint die These

zu untermauern, dass der europäische

Biermarkt ebenfalls entlang

einer Nord-Süd-Achse geteilt ist:

Messerundgang Brau Beviale 2006: Am Stand der Firma

Wild, Dr. Roland Fleck (Wirtschaftsreferent Stadt Nürnberg),

Dr. Werner Gloßner (Hauptgeschäftsführer Private Brauereien

Bayern e.V.), Horst Bussien (Geschäftsführer Rudolf Wild

GmbH), Horst Förther (Bürgermeister Stadt Nürnberg) v.l.n.r.

in einen stagnierenden und mittelfristig

fallenden nordeuropäischen,

zu dessen Verlierern Deutsch-land,

Schweden und Dänemark zählen,

und einen etwas dynamischeren südeuropäischen.

ranking

Im Ranking der zehn trinkfreudigsten

Länder haben sich diese

Entwicklungen freilich noch nicht

bemerkbar gemacht. Nach wie vor

sind die Tschechen, was den Pro-

Kopf-Verbrauch von Bier betrifft,

weltweit Nummer 1 mit 159 l und

verteidigen damit ihren seit Jahrzehnten

angestammten Platz. An

zweiter Stelle findet man die Iren

(133 l), gefolgt von Deutschen (115

l), Österreichern (111 l) und Briten

(96 l). An sechster Stelle liegen die

Esten (94 l), deren Verbrauch bin-


nen eines Jahres von 82 auf 94 Liter

kletterte, vor Belgiern und Litauern

(beide 91 l), Finnen (88 l) und Dänen

(87 l). Der europäische Biermarkt

präsentiert sich als höchst

heterogene Zusammenschau von

Einzelmärkten. Das liegt u. a. daran,

dass der Bierkonsum erfahrungsgemäß

von Faktoren beeinträchtigt

wird, auf die die Brauer in ihren

jeweiligen Märkten selbst keinen

Einfluss nehmen können. Dazu

zählen etwa die wirtschaftliche

Lage, Eingriffe von Seiten der Regierung,

um den Alkoholkonsum zu

beschränken, ungünstige demographische

Entwicklungen oder auch

das Wetter.

alkoholfreie getränke

Für die Brauer mag es ein schwacher

Trost sein, aber im Unterschied zum

Biermarkt erweist sich der europäische

Markt für alkoholfreie Getränke

als weitaus uneinheitlicher. Mit

anderen Worten: Die für Gesamteuropa

ermittelten Werte sind in

der Tat nur Durchschnittswerte, da

die Konsumunterschiede zwischen

West- und Osteuropa erheblich

sind. Für Westeuropa ermittelten

die Marktbeobachter von WILD,

Heidelberg, 2006 einen Gesamtverbrauch

an alkoholfreien Getränken

(ohne Haus- und Heiß-getränke)

von 247 l pro Kopf. In Osteuropa

lag der Wert bei 101 l pro Kopf, der

europäische Durchschnitt demzufolge

bei 175 l. Rein rechnerisch

betrachtet hat dieser Wert seine

Richtigkeit. Doch für eine realitätsnahe

Betrachtung des Marktes ist er

leider völlig unbrauchbar.

Stellt man die einzelnen Getränkesegmente

einander gegenüber, so

stechen einem die Diskrepanzen

zwischen West- und Osteuropa

sofort ins Auge. 112 l Wasser pro

Kopf (West) gegenüber 34 l (Ost).

75 l Erfrischungsgetränke (West)

gegenüber 42 l (Ost). 26 l Säfte

und Nektare (West) gegenüber 14 l

(Ost). In gleicher Weise könnte man

fortfahren, bis man auf das Segment

„Fruchtpulver“ stößt: Hier liegt Osteuropa

vorn mit einem Liter pro

Kopf, während diese Spalte in

Westeuropa leer bleibt. Anders sieht

es aus bei den Sport- und Energiegetränken,

die in den vergangenen

sieben Jahren auf dem westeuropäischen

Markt für erfreuliches, weil

margenstarkes Wachstum sorgten.

Zwischen 2000 und 2006 hat sich

der Pro-Kopf-Konsum dieser Getränke

verdoppelt: von 2 auf 4 l. In

Osteuropa hingegen ist dieses Segment

noch relativ unbekannt. Die

abgesetzten Mengen bewegen sind

so gering, dass die Umrechnung in

die üblichen Liter pro Kopf noch

bei null liegt.

Säfte und nektare

Die Zweiteilung des europäischen

Marktes für alkoholfreie Getränke

ist aber immer noch viel zu unspezifisch,

um daraus detaillierte Aussagen

über den Status Quo ableiten

zu können. Bestes Beispiel dafür ist

das Segment „Säfte und Nektare“ in

Westeuropa. Hier stellten die Marktbeobachter

von WILD zwischen

2000 und 2006 einen Konsumzuwachs

von 24 auf 26 l fest. Ein recht

erfreuliches Ergebnis, würde es

nicht dadurch getrübt, dass der Saftkonsum

seit 2003 stagniert.

Steigende Preise für das Konzentrat

haben sicherlich zu dieser

Entwicklung beigetragen. Weitaus

stärker wurde der Markt jedoch

durch den Konsumrückgang in

Deutschland in Mitleidenschaft gezogen:

Der sank 2003 bis 2006 von

46,6 auf unter 40 l. Allein vergangenes

Jahr schrumpfte der Absatz an

Fruchtsäften in Deutschland, laut

Canadean, um 7 %. Die Auswirkungen

auf den westeuropäischen

wie den globalen Markt sind weitreichend.

So weitreichend, dass

Canadean für die kommenden Jahre

dem Saftkonsum in Westeuropa nur

ein Wachstum von 0,4 % jährlich

zuweist - und Deutschland daran

Schuld gibt. Deutschland hat weltweit

den höchsten Pro-Kopf-Konsum

bei Fruchtsäften.

Dadurch ist Westeuropa international

gesehen der zweitwichtigste

Markt für Fruchtsäfte, zu dessen

Absatz Deutschland allein ein Drittel

beiträgt. Je häufiger die deutschen

Konsumenten zu flavorisierten

Wässern statt zu Fruchtsäften

greifen, umso spürbarer sind die

Konsequenzen - und nicht nur für

die deutschen Safthersteller, sondern

für die Kategorie insgesamt.

Ob bei Bier, Wasser oder Säften

- in anderen Marktregionen dieser

Welt mögen die Entwicklungen

eindeutiger verlaufen als in Europa

und zudem auch nur in eine Richtung

- nach oben. Doch der Genius

Europas lag schon immer in dem,

was der englische Künstler William

Blake (1757-1827) „the minute particular“

nannte, das „klitzekleine

Besondere“. Europa ist das klitzekleine

Besondere in zigfacher

Ausfertigung. Wer sich mit Europa

beschäftigt, muss sehr genau hinschauen

- auch beim Getränkekonsum

im Café Europa. 41

MAGAZIN

3 • 2007

5


MAGAZIN

Tetra Pak mit Rekordergebnissen

Interessant dabei ist, daß seit mittlerweile

drei Jahren China der

stärkste Absatzmarkt ist. Brasilien

ist seit 2006 der zweitwichtigste

und Deutschland „nur“ mehr

der drittwichtigste Absatzmarkt. In

Österreich hat sich 2006 der Markt

sehr positiv entwickelt. Mit einer

Umsatzsteigerung von 20,8% gegenüber

dem Vorjahr konnte Dkfm.

Wolfgang J. Niestroj, Managing

Director Austria-Hungary, Tetra Pak

GmbH mehr als zufrieden sein.

Es muß an dieser Stelle allerdings

erwähnt werden, daß dieses extreme

Wachstum auch mit der Akquisition

der größten österreichischen

Molkerei (Berglandmilch) zusammenhängt.

Berglandmilch füllt seit

Herbst 2005 ihre Haltbarmilchmarke

„Formil“ in einer Tetra Brik

Aseptic-Verpackung ab.Interessant

sicher auch, daß in Österreich der

Trend weiterhin auch eindeutig

richtig Großverpackungen geht,

während weltweit die Portionsverpackungen

stärker im Kommen sind.

In Österreich konnte Tetra Pak mit

seinen großvolumigen Gebinden

vor allem im JNSD-Bereich (Juice,

Nektar, Still Drinks) punkten.

milch

Der Absatz von Verpackungen liegt

mit 59 % im Bereich Milch und

flüssige Milchprodukte, gefolgt

von 40% bei Fruchtsaft- und Teegetränken

sowie 1% im Segment

Wein&Soja-Produkte. Insgesamt

kamen 2006 auf den einzelnen Österreicher

82 Tetra Pak Verpackungen

oder 92 Liter in Tetra Pak Getränkekartons

abgefüllte Produkte.

beliebtheit

Darüber hinaus wird bei Herstellern

der Einsatz von Kartonverpackungen

immer beliebter. Bei bestehenden

Kunden konnten sich die

Kartonverpackungen von tetra Pak

gegenüber Mittbewerbsverpackungen

wie PET, Glas oder Aluminiumverpackungen

behaupten.

5 3 • 2007

Mit rund 130 Milliarden verkauften Verpackungen

erzielte Tetra Pak international im Jahr 2006 einen

Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro. Der Umsatzzuwachs

im Vergleich zum Vorjahr sind rund 5%. Die

Stückzahl der verkauften Verpackungskartons stieg um

7,4 Prozent auf 129,7 Milliarden Stück mit einer Füllmenge

von rund 67,4 Milliarden Litern in Getränkekartons.

getränkemartktanalySe

Bereits zum 13. Mal hat Tetra Pak

Österreich mit dem Marktanalyse-

Experten Kreutzer Fischer&Partner

den gesamten österreichischen

Markt für alkoholfreie Getränke

und flüssige Milchprodukte erhoben.

Dabei werden neben dem Lebensmitteleinzelhandel/LEH

auch

die Diskonter und Non/LEH unter

die Lupe genommen.

Obwohl in Österreich weiße

Trinkmilch nach wie vor bei den

Konsumenten am beliebtesten ist

(59 Liter/Kopf/Jahr) verzeichnet

dieses Segment Rückgänge. Der

Marktanteil in diesem Bereich für

Getränkekartons ist weiter gestiegen.

Während pasteurisierte Milch

in der Beliebtheit fällt, gewinnt die

ESL-Milch weiterhin an Akzeptanz

(2006 + 17%). ESL-Milch heißt

übersetzt extended shelf life. Dies

bedeutet aus dem Englischen übersetzt

längeres Leben im Regal bzw.

Foto: Tetra Recart

Kühlregal. Diese Milch kann länger

aufgehoben werden und zwar bis zu

drei Wochen.

Üblicherweise wird zwischen der

pasteurisierten Milch, die maximal

zehn Tage haltbar ist und der H-

Milch unterschieden. H-Milch wird

unter sterilen Bedingungen hergestellt

und hat eine Haltbarkeit von

über drei Monaten. Das Produkt,

das mit der Haltbarkeit zwischen

der pasteurisierten Milch und der H-

Milch liegt ist die ESL-Milch. Sie

weist eine Haltbarkeit von bis zu

drei Wochen auf. Durch das sogenannte

Hocherhitzen kann man bei

dieser Milch eine Haltbarkeit von

bis zu drei Wochen erreichen.

Dieses Verfahren hat aber mit dem

„Ultrahocherhitzen“ nichts gemeinsam.

Beim Hocherhitzen wird die

Milch für etwa 10-15 Sekunden

auf 127°C erhitzt und dann sofort

auf unter 90°C abgekühlt. Die ESL-

Milch hat einen Vitaminverlust, der

nur 10% unter dem der Rohmilch

liegt, während H-Milch bereits

20% weniger Nährstoffe aufweist.

Mit diesem Erhitzungsverfahren

werden die meisten Keime aus der

Milch abgetötet, sie erhält aber

trotzdem ihren frischen Geschmack

und weist eine längere Haltbarkeit

auf. Gleichzeitig kann festgestellt

werden, daß die Österreicher ver-

In der Tetra Recart-

Packung können

stückige Lebensmittel

mit hohem

Flüssigkeitsgehalt

unabhängig von

der Partikelgröße

verpackt werden

- mit einer Haltbarkeit

von bis zu 24

Monaten. (c) 2002

Tetra Pak Deutschland

mehrt ihre Frischmilch bei den Diskontern

kaufen.

molkegetränke

Der Markt bei Milchmixgetänken

stagniert während bei den Molkegetränken

Einbrüche festgestellt

werden konnten. Diese wurden erstmals

von Joghurtgetränken überholt.

Der Saftgetränkemarkt war leicht

rückgängig. Fruchtgetränke hingegen

konnten um 7% zulegen. Ein

Plus zeigten auch die stillen Wasser

und die Wellness-Mineralwässer.

Besonders starkes Wachstum hatten

2006 auch die Sport und Energydrinks

mit einem Konsum von 61

Millionen Liter. Wellness-Tees wiederum

sinken in ihrer Beliebtheit.

neuigkeiten

Tetra Recart hat sich weltweit bereits

durchgesetzt. Die erste echte

Alternative zur Konservendose

wird nach dem Befüllen bis zu drei

Stunden lang mit 130 Grad heißen

Dampf entkeimt - Verpackung und

Inhalt werden somit gleichzeitig

sterilisiert. Dies ermöglicht ein Abfüllen

von Suppen, Sugos, Früchten

und mehr.

Eine Haltbarkeit von bis zu zwei

Jahren ist hier möglich. Dank seinem

geringen Gewicht (leichter als

klassische Dose oder Glas) und seiner

rechteckigen Verpackung (spart

bis zu 40% Platz) und der leichten

Öffenbarkeit hat sich dieses Produkt

sehr gut eingeführt. Neben den

bisherigen Größen (400 + 500ml)

werden weitere (kleinere) Größen

folgen. An der Mikrowellentauglichkeit

dieser Verpackung wird

gearbeitet. Derzeit gibt es weltweit

rund 40 verschiedene Marken in

dieser Verpackung - es kommen

aber fast wöchentlich neue dazu.

öffnung

Das neueste im Segment Öffnung

heißt „Once-Action-Opening“ -

diese emöglicht die Öffnung mit

nur einem Handgriff. Tetra Top mit

„Once-Action-Opening“ wurde untersucht

und schnitt in Punkto Optik

und Handling besser ab als der

Mitbewerb. Es ließ sich besonders

leicht öffnen und besonders gut einschenken.

Auch für heuer sind die

Zahlen für Tetra Pak bis jetzt erfreulich

- eine genaue Diagnose wurde

allerdings nicht abgegeben. 42

Mehr auch unter www.tetrapak.at


ETIkETTEN

3 • 2007

5


0 3 • 2007


ETIkETTEN

3 • 2007

1


MAGAZIN

Für Süße und Sammler

Jeder kennt sie, die PEZ-Bonbons

mit den lustigen Spenderboxen

mit Köpfen von Walt Disney-Helden

und anderen bekannten

Comic-Figuren. Nicht nur die Bonbons

sind weltweit begehrt, auch die

unzähligen Serien von Spenderboxen

erfreuen eine stattliche Sammlergemeinde.

Einer Legende zufolge

soll es die PEZ-Sammelleidenschaft

seiner Frau gewesen sein, die Pierre

Omidyar zur Gründung von eBay

veranlasst hat.

80 Jahre PeZ-bonbonS

1927 war die Geburtsstunde der

PEZ-Produkte im österreichischen

Traun. Damals wurde das mit wertvollem

Pfefferminzaroma versehene

Bonbon als „Das Mint der vornehmen

Welt“ positioniert. Erst als

PEZ, dessen Name übrigens eine

Kombination aus dem ersten, mittleren

und letzten Buchstaben der Ur-

Geschmacksrichtung Pfefferminze

darstellt, in Amerika Fuß fasste,

wurden Kinder als Zielgruppe entdeckt.

1950 folgte die erste Spenderbox,

die einem Feuerzeug zum

Verwechseln ähnlich sah. Um das

Produkt noch attraktiver zu machen,

setzte man auf die Spender kleine

Köpfe. So steigerte sich der Attraktivitätsgrad

für Kinder.1962 kaufte

man die Lizenzen für die Walt

Disney Comicfiguren. Die Boxen

wurden mit Mickey Mouse, Donald

und Goofy geschmückt. Die Marke

PEZ entwickelt sich mit jeder Serie

immer mehr zum Sammlerkult und

fasziniert jung und alt auf der ganzen

Welt. Heute gibt es PEZ in den

leckeren Geschmacksrichtungen

Erdbeere, Zitrone, Orange, Kirsch

und Cola. Es werden jährlich rund

4,2 Mrd. PEZ Bonbons konsumiert,

die aneinandergereiht den Äquator

1,5 Mal umrunden würden.

90 länder

PEZ-Produkte werden heute in 90

Ländern vertrieben. Produziert werden

die Bonbons am Hauptstand-

2 3 • 2007

Was an Inhaltsstoffen drin ist, steht auf der Verpackung.

Aber nicht nur das ist vorgeschrieben, sondern

auch Angaben wo und wann das Produkt hergestellt

wurde und wie lange es haltbar ist. Die zuverlässige

Rückverfolgbarkeit der Produkte ist heute gesetzlich

festgelegt. Flexible Kennzeichnungsverfahren und -systeme

gewährleisten die notwendige Zuverlässigkeit im

Produktionsablauf.

ort in Traun/Österreich, wo auch

Geschäftsführung und Verwaltung

angesiedelt sind, sowie an zwei Produktionsstandorten

in Ungarn und

einem in den USA. 2005 wurde mit

weltweit 770 Mitarbeitern ein Umsatz

von 65,9 Mio. € erwirtschaftet.

Am Hauptstandort in Traun arbeiten

ca. 104 Personen, davon 40 im Zwei-

Schicht-Betrieb in der Produktion.

1

2

gut gemiScht

In einer Mischanlage werden am

Produktionsstandort in Traun pro

Jahr ca. 1200 Tonnen des Zuckergranulats,

der Grundstoff der Bonbons,

hergestellt. Das entspricht

etwa 100 Tonnen pro Monat. In

drei Pressmaschinen werden daraus

pro Stunde zwischen 250.000

und 300.000 Bonbons gepresst. In

vier sogenannten Wickelmaschinen

werden die Bonbons anschließend

in Verbundfolie verpackt. Nun geht

es in die Konfektionierung, hier

werden die Bonbons in unterschiedlichen

Einheiten, z.B. mit oder ohne

Spender, als Nachfüllpackungen mit

acht oder sechs Bonbonpackungen,

in Blister (z.B. vorne Blisterhaube,

hinten Karton) verpackt und ver-

3

sandfertig gemacht. In der Endverpackung

werden pro Schicht 30.000

bis 40.000 Blisterverpackungen

konfektioniert.

tintenStrahl für

hohe flexibilität

Hier kommt auch das Thema Kennzeichnung

ins Spiel. Lange Zeit

wurden die früher in sogenannten

Skinpackungen verpackten Produkte

bei PEZ mit Blind- und z. T.

mit Heiß-Prägemaschinen gekennzeichnet.

Spätestens mit den heutigen

Verpackungen haben diese

Verfahren ausgedient. Außerdem

waren diese Kennzeichnungen mitunter

schlecht lesbar und die Flexibilität

der Kennzeichnungsinhalte

war immer abhängig von den ver-

5

1 PEZ-Bonbons für Kinder und Erwachsene

2 Kennzeichnung auf unterschiedlichsten

Materialien

3 An den Wickelmaschinen werden

350 PEZ-Packungen pro Minute einzeln

gekennzeichnet

In der Hin- und Her-Bewegung

werden jeweils drei oder sechs Blisterverpackungen

über den an einem

Linearsystem befestigten Druckkopf

gleichzeitig gekennzeichnet

5 Die Tintenstrahldrucker werden

einfach neben der Anlage platziert,

über einen flexiblen Schlauch wird

der Druckkopf in der Anlage mit Tinte

versorgt


fügbaren Prägestempeln. Als Kennzeichnungstechnologie

für die unterschiedlichen

Verpackungsarten

und Materialien (Karton, PET-Folie

und Verbundfolie) wurde daher die

Kennzeichnung mit Tintenstrahlsystemen

bei PEZ eingeführt. „Jetzt

haben wir überall die gleichen S8-

Tintenstrahldrucker von Imaje“, erläutert

Rudolf Ondrouch aus dem

Technik-Bereich bei PEZ. „Verschiedene

Schriftgrößen, verschiedene

Ländersprachen, die Texte

sind einfach zu erstellen, genau das

Richtige für unsere auftragsbezogene

Produktion“. Je nach Kundenvorgabe

werden ein- oder zweizeilig

ein Ziffern- und Buchstabencode

sowie das MHD auf die Rückseiten

der Blisterverpackungen (Karton

oder PET-Folie) gedruckt.

„Durch den Export und die damit

verbundenen unterschiedlichen

Kennzeichnungsanforderungen der

einzelnen Länder müssen die Kennzeichnungsinhalte

sehr oft geändert

werden, das ist für die flexiblen

Imaje-Geräte kein Problem,“ so Rudolf

Ondrouch. Auch die einzelnen

Bonbonpackungen (Verbundfolie)

werden mit einem fünfstelligen Ziffern-Code

für die interne Rückverfolgbarkeit

gekennzeichnet.

Die Flexibilität der Tintenstrahldrucker

zeigt sich auch, wenn man

die unterschiedlichen Geschwindigkeiten

bei den einzelnen Produktionsschritten

betrachtet. Bei der

Konfektionierung der Blisterverpackungen

ist die Taktgeschwindigkeit

durch das Einbinden von Sondermaschinen

in der Verpackungslinie

relativ niedrig. Hier werden in

14 bis 16 Takten pro Minute jeweils

drei oder sechs Blisterverpackungen

über den an einem Linearsystem

befestigten Druckkopf gleichzeitig

gekennzeichnet. Bei den Wickelmaschinen,

wo die Einzelverpackungen

gekennzeichnet werden,

werden dagegen 350 Packungen

pro Minute einzeln bedruckt.

kleinZeichendrucker

Insgesamt acht Imaje-Kleinzeichendrucker

der Serie S8 mit

Ein-Düsen-Druckköpfen plus ein

Reserve-Gerät sind bei PEZ nun

im Einsatz: vier an den Wickelmaschinen,

drei an den Blister-Verpackungsmaschinen

und ein Gerät an

einer Schlauchbeutelmaschine für

ein Neben-Produkt. Alle Drucker

arbeiten, sowohl bei der Verbund-

Folie als auch bei der Karton und

PET-Folie, mit einer schwarzen,

schnelltrocknenden Standardtinte.

Die Drucksysteme haben ein ro-

bustes Edelstahlgehäuse und eine

hermetisch verschlossene und solventbeständige

Tastatur. Der Tintenkreislauf

der Tintenstrahldrucksysteme

enthält einen Peltier-Condensor.

Durch Rückgewinnung der

Additivdämpfe wird der Verbrauch

an Additiv bis zu 30 % gesenkt. Neben

der automatischen Anpassung

des Tintendrucks werden auch die

Tintenkonzentration und die Tintentemperatur

kontinuierlich reguliert.

Das im Tintenkreislauf eingebaute

Anti-Puls-System verhindert

Vibrationen und Schwingungen

im Tintenkreislauf. Diese Maßnahmen

sind mit entscheidend für

eine gleichbleibend gute

Kennzeichnungsqualität.

Drei unterschiedliche

Druckköpfe, der G-Kopf

für Standardzeichen in der

Größe von 1,8 bis 8,5 mm,

der M-Kopf für Kleinzeichen

in der Größe von

1,1 bis 5,3 mm oder der

P-Kopf für Kleinstzeichen

in der Größe von 0,7 bis

3,4 mm können eingesetzt

werden.

Je nach Druckkopftyp

werden maximale Geschwindigkeiten

von 5,4

m/s, 3,6 m/s bzw. 1,7 m/s

erreicht. Das große Display

mit WYSIWYG-Anzeige

und Hintergrundbeleuchtung

sorgt für gute

Lesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen.

Scroll-down-

Menüs ermöglichen die

einfache und intuitive Bedienung.

Durch den Einsatz

von PCMCIA-Karten

können Logos und andere

Informationen leicht in

die Drucksysteme geladen

werden. So sind auch die

schnelle identische Programmierungverschiedener

Drucksysteme und

ein einfaches Backup zur

Produktionsabsicherung

möglich.

verbeSSerungen

Bei PEZ in der Produktion

arbeiten auch viele

„angelernte“ Kräfte, daher

ist die einfache Bedienung

der Tintenstrahldrucker

besonders wichtig. Natürlich

wurden die Mitarbeiter

in entsprechenden

Schulungen mit den Geräten

vertraut gemacht. Da

bei PEZ alle Tintenstrahlgeräte

gleich sind, können

die Mitarbeiter auch ohne Probleme

flexibel an den unterschiedlichen

Verpackungslinien eingesetzt werden.

Die Kennzeichnung mit Tintenstrahl

hat sich in der Produktion bei

PEZ positiv ausgewirkt. Zum einen

hat sich die Flexibilität erhöht.

Dadurch ist es nun möglich ohne

Umstände und zusätzliche Kosten

durch das Anfertigen von immer

neuen Prägestempeln alle von den

Kunden gewünschten Kennzeichnungsinhalte

und Schriftgrößen,

auch mehrzeilig umzusetzen. „Die

Qualität der Kennzeichnung und

die Lesbarkeit für den Konsumenten

ist nun wesentlich besser als frü-

����� ���������������

�������� ��� ������ �������

���� ���� ������ ����� ��� �� �� ������ �����

������� ��������������� ��������� ������������

A.Pack - wir sind dabei

MAGAZIN

her,“ resümiert Rudolf Ondrouch.

„Und der After-Sales-Service von

Imaje funktioniert auch gut.“ Auch

das neueste Produkt aus dem Hause

PEZ wird mit Imaje-Geräten gekennzeichnet.

Diese Produkt zielt

wieder mehr auf Erwachsene als

Konsumenten: ein zuckerfreies Mint-

Bonbon. Es wird in einer Spenderbox

ohne Kopf angeboten und mit Motiven

des Künstlers Andy Warhol dekoriert.

Also auch wieder ein Produkt

für Genießer und Sammler. 42

Mehr unter:

www.pez.com oder www.imaje.de

(Autor: Dipl.-Ing. Christa Weil/

Fachjournalistin in Trebur)

3 • 2007

3


MAGAZIN

Gramiller auf der IFFA

BAADER zeigt eine neue Maschinengeneration

zur Entsehnung und Restfleischgewinnung

von Rotfleisch, Geflügel und Fisch, zur

Pulpengewinnung von Obst und Gemüse sowie

Technologien zum Trennen von Produkt und Verpackung.

BILWINCO Mehrkopfwaagen zum

grammgenauen Befüllen von Schlauch- und

Tiefziehverpackungen, Gläser, Karton oder Trays

- selbstverständlich sind alle Anlagen komplett aus

rostfreien Edelstahl.

cfS

CFS Convenience Food Systems, bekannt für

Komplettlösungen in der Verarbeitung, Weiter-

3 • 2007

Auf der weltweit wichtigsten Fleischerei-Fachmesse präsentieren

Maschinenhersteller als Partner und

Lieferanten von Franz Gramiller & Sohn, Salzburg -

vor allem in Halle 8 - eine Vielzahl von Innovationen.

verarbeitung sowie im Schneiden und Verpacken

aller Arten von Nahrungsmitteln, ist nicht nur

ein namhafter Maschinenlieferant sondern bietet

auch die Vorteile einer eigenen Produktion

von diversen Verpackungsmaterialen. CFS zeigt

auf einem multimedialen Messestand alles zum

Thema „Life Cycle Performance“ inkl. der neuen

COST FOX Software. Als Highlight wird

am Messestand der neue Tiefziehrollenautomat

„POWERPAK NT“ der Öffentlichkeit präsentiert.

Um dem Messebesucher einen Eindruck des gesamten

Produktportfolios geben zu können, bietet

CFS morgens und abends Gratisflüge direkt

ins Technologie Zentrum nach Bakel. ELOMA

stellt seine neue Geräteserien von Heißluftdämpfern

- GeniusT und Backtechnik sowie die neuen

Verkaufskonzepte „Bake-Bistro“ vor. Mit dem

wieder geborenen Unternehmen FESSMANN

holen sie das Beste aus ihren Rauch-, Koch- und

Backanlagen in Handwerk und in der Industrie.

GIESSER Messer sind immer einen Schnitt voraus

und haben alles im Griff. Gutes Essen fängt

beim Schneiden an. Die HOLAC Schneidetechnik

perfektioniert Würfel, Scheiben und Streifen.

K+G WETTER, der zuverlässige Partner für

den Fleischer, zeigt erstmals den Vakuum Cutmix

550 für die Fleischwarenindustrie, sowie die

bewährten Schneidmischer von 33 bis 200 Liter

Schüsselinhalt - mit und ohne Vakuum für Handwerk

und Großgewerbe. Weiters werden Elektro-

und Automatenwölfe vom Tischmodell für den

Laden bis zu Industriemaschinen mit Mischeinrichtung,

Kühlmöglichkeit und ganz besonderer

Hygieneausstattung für Babyfood u.ä. angeboten.

KOMET ergänzt das Gramiller Programm

mit Vakuum Kammermaschinen, manuellen und

automatischen Schalensieglern und Vakuum

Schrumpfkombinationen. LEONHARDT, neu

im Produktportfolio bei Gramiller, ist ein weltweit

bekannter Hersteller von Dosiermaschinen

für besonders anspruchsvolle Anwendungen.

Bestens geeignet für empfindliche Feinkostsalate,

Saucen, Suppen, Menükomponenten und

viele weitere Füllgüter. PÖKOMAT von Koch

produziert den einzigen Pökelinjektor mit Membranpumpe,

welche zuverlässiger und genauer ist

als andere Pumpen. Sowohl der Nadelantrieb als

auch die Steuerung oberhalb des Spritzraumes

garantieren lange Lebensdauer und vereinfachtes

Service. VEMAG - Coming together for better

solutions - bringt die neue Generation von Vakuumfüllern

der Serie Robot HP-E mit Förderkurve

für anspruchvollste Aufgaben. Die HP-E Serie

bietet optimale Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit,

hohe Prozess- und Produktionssicherheit,

gesteigerte Anwendungssicherheit sowie optimale

Hygiene. Das überzeugende Förderkonzept -

die Vemag Förderkurven u.ä. eignen sich bestens

zum: Abdrehen, Aufhängen und Trennen, Füllen

großkalibriger Ware, Portionieren, Formen, Wolfen

und Trennen.

WEBER - die Hightech Company seit mehr als

25 Jahren - bringt neue Modelle von Entschwartungs-,

und Entvliesmaschinen, Eiserzeuger und

Rotationsverdampfer in Halle 9.

Die Slicertechnologie wird täglich durch neue

Anwendungen gefordert. Weber zeigt vom Einstieg

in das automatische Schneiden und Wiegen

mit einer preisgünstigen Linie MLC 304

- ev. auch mit Interleaver über SLC 604 bis zum

Hochleistungsslicer MCS 904 sein komplettes

Slicerprogramm zum Schneiden in der allerhöchsten

Präzision in Halle 8. Alle Lieferanten

als Partner und die Gramiller Mannschaft erwarten

Sie gerne auf der IFFA in Frankfurt und freuen

sich auf Ihren Besuch. 57

Mehr unter www.gramiller.at


STI gewinnt Design‑Oscar in Gold

Die Entwicklung einer kindergesicherten Gefahrgutverpackung

aus Wellpappe stellt in der Verpackungsbranche

ein Novum dar, für das die STI Group auch gleich mit

einem Preis ausgezeichnet wurde - und zwar nicht mit

irgendeinem, sondern mit dem begehrten iF product

design award. Doch damit nicht genug: Aus allen Gewinnern

wurden die limitierten iF gold awards, die „Design-

Oscars“ gekürt. Und auch hier - also unter den Besten

des iF product design award - ist STI mit dabei und erhielt

im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 15. März

2007, dem ersten Tag der CeBIT, die goldene iF Skulptur.

Wie begehrt diese Auszeichnung

ist, lässt sich an der Zahl der

Einsendungen ablesen: 2.293 Produkte

aus 35 Ländern wurden der

Jury beim traditionellen Wettbewerb

der Produktdisziplinen im vergangenen

Jahr vorgelegt, so viel wie nie

zuvor. Der iF product design award,

der seit 1954 von iF International

Forum Design ausgelobt wird, ist

einer der drei weltweit bedeutendsten

Designwettbewerbe.

Das iF Label ist inzwischen selbst

eine internationale Marke mit hohem

Wiedererkennungswert, die

das Bewusstsein für exzellentes

Design schärft, auf sehr gute Gestaltungsleistungen

hinweist und

als Garant für aktuelle Tendenzen

im Design steht. Unter den 12 Produktkategorien

rückt der Bereich

Packaging zunehmend stärker in

den Blickpunkt. Auch die Anzahl

der Produkte, die die Jury überzeugt

hat, ist 2007 mit 26 ausgezeichneten

Verpackungslösungen

höher als je zuvor. Seit 2005 ist das

Deutsche Verpackungsmuseum in

Heidelberg Partner des iF product

design awards.

kinderSicher

Für einen Top-Hersteller von professionellen

Geschirrspülmitteln ist

es dem Entwicklungsteam von STI

erstmalig gelungen, eine kinder-

Das STI-Team freut sich über den

Gold-Oscar für eine kindergesicherte

Gefahrgutverpackung (v.l.n.r.)

Produktentwickler Oliver Gleim, Marketingleiter

Gerd H. Utz und Fachberater

Stefan Alsdorf.

sichere Gefahrgutverpackung aus

Wellpappe zu produzieren. Mit dieser

neuen Verpackungslösung wird

die bisher eingesetzte Kombitrommel

mit einem Sicherheitsdeckel aus

Kunststoff durch eine quaderförmige

Wellpappverpackung abgelöst.

Die Umstellung der Verpackungsform

von rund auf eckig führt zu

einer deutlichen Verringerung der

Herstellungs- und Logistikkosten.

Da die Wellpappverpackung flachliegend

angeliefert wird, reduziert

sich das Packmittelvolumen bei

Transport und Lagerung um 80 %

- was, je nach Jahresbedarf - schnell

einigen hundert LKW-Zügen entsprechen

kann.

Seniorengerecht

Der Clou der neuen Verpackung

aber ist ihr intelligenter Verschluss:

Er kann nur durch das gleichzeitige

und gleichmäßige Drücken von

vier Punkten im Deckel geöffnet

werden. Kinder, die jünger als fünf

Jahre sind, schaffen das mit ihren

kleinen Händen nicht, während es

für Erwachsene und auch für Senioren

kein Problem darstellt, zumal

MAGAZIN

fast kein Kraftaufwand dazu nötig Dass die europaweit zum Patent ananist. Das Wiederverschließen der gemeldete Verpackungslösung un-

Verpackung gestaltet sich ebenso abhängig von der Verpackungsgrö-

einfach, denn beim Aufdrücken des ße funktioniert, hat die produzierte

Deckels rasten die anhängenden Si- Serie bereits bewiesen: Sowohl das

cherheitslaschen automatisch und Fünf- als auch das 10 und 20-kghörbar

ein. Besonders überzeugt hat Gebinde erhielten das erforderliche

die Jury das „universal Design“ der Zertifikat durch die Bundesanstalt

Verpackung - d.h. die Eignung der für Materialforschung und -prüfung

Lösung für verschiedene Zielgrup- (BAM) in Berlin. 43

pen über alle Altersgrenzen hinweg. Mehr unter www.sti-group.com

A.Pack - wir sind dabei

3 • 2007

5


MAGAZIN

Verpackungszentrum fertiggestellt

sind damit das größte

Verpackungszentrum

„Wir

in Österreich“, ist Mag.

Michael Pawel, Geschäftsführer

der Karl Pawel Verpackungsunternehmen

GmbH, stolz. Die Gründe

für den Umzug vom Frachtenbahnhof

Wien-Süd an den Freudenauer

Hafen lagen vor allem in gestiegenen

Anforderungen der Kunden.

„Diesen mussten wir gerecht werden

und dank dem neuen Betriebsgelände

sind wir dazu auch in der Lage“,

so Mag. Pawel. Gerade der Containerumschlag

wurde am neuen

Standort stark ausgebaut. „Grund

dafür“, so Mag. Pawel „sind unsere

neuen Logistikkonzepte. Neben

umfassender Servicetätigkeit bieten

wir Unternehmen die Möglichkeit,

die Ware der Kunden bereits in

Wien in den Container zu stauen. Im

Anschluss kommen sie per Bahn in

die entsprechenden Häfen zur Verschiffung.

Zur Zeit stauen wir rund

zehn Container in der Woche.“

3 • 2007

Seit 2003 begleitete KOMPACK die Firma Pawel beim

Ausbau ihres Verpackungszentrums in Wien Freudenau.

Jetzt, mit der Fertigstellung der zwei neuen Hallen konnte

der Verpackungsspezialist Pawel sein Betriebsgelände

endgültig in Besitz nehmen. 15.000 m2 stehen zur Verfügung,

davon 5.000 m2 verbaute Hallenfläche.

verPackt wird alleS

„Verpackt wird alles“, sagt Mag. Pawel

„von Industrieanlagen bis hin

zu ganze Museen.“ Individuelle

Verpackungslösungen sind gefragt.

Damit konnte das Unternehmen am

Markt reüssieren. Zahlreiche Aus-

zeichnungen spiegeln den Erfolg

wider. Sowie regelmäßige Nominierungen

für den österreichischen

Staatspreis für vorbildliche

Verpackung beweisen. Dieser konnte

auch schon gewonnen werden.

Aber nicht nur Industriegüter

werden verpackt.

Erst vor kurzem wurde

das Bösendorfer-Keybord

der Pianistin von Robbie

Williams verpackt

und nach Australien verschickt.

outSourcing

Ein stark wachsender Bereich

ist auch die Verpackungslogistik.

„Viele Betriebe sehen Vorteile darin,

diesen Bereich an echte Spezialis-

ten auszulagern“, so Mag. Pawel.

„Auch diesen Aspekt können wir mit

unserem neuen Standort abdecken.

Die gesamte Verpackungslogistik

ist jetzt an einem Standort konzentriert“.

Ein Projekt in diesem Zusammenhang

ist die Zusammenarbeit

mit der Firma Schindler Fahrtreppen

und Aufzüge AG. Seit rund sieben

Jahren wickelt Pawel die gesamte

Verpackungslogistik ab (KOMPACK

- berichtete darüber). Dies ist sicher

ein Vorzeigebeispiel für erfolgreiches

supply chain Management.

global agieren

Die Firma Pawel ist auch Mitglied

der INPRO – International Network

of Packaging and Routing Organisations.

„Es handelt sich dabei

um den größten global agierenden

Verpackungs- und Logistikverbund“,

erklärt Mag. Pawel. Die

Mitgliedfirmen sind führende Unternehmen

in den jeweiligen Ländern

und in der Lage, Aufträge

nach den verschiedenen internationalen

Verpackungsvorschriften

durchzuführen.

Letztes Jahr gab es das internationalte

treffen der Organisation auf

Einladung der Firma Pawel in Österreich.

Geschäftsführer Mag. Michael

Pawel: „INPRO bietet den Vorteil

der kompletten Verantwortung in

einer Hand, zentrale Kontrolle, eine

Sprache und eine Währung. Alle

Tätigkeiten werden mit derselben

Sorgfalt auf hohem Niveau durchgeführt

und, falls gewünscht, unter

einer einzigen Verwaltung und

Rechnungsstellung“. 44

Mehr unter www.pawel.at


Robustes Fahrzeug‑Terminal

Intermec stellt mit dem CV30 einen extrem flexiblen,

robusten, stationär befestigten Computer vor. Mit

einer Auswahl an Microsoft Windows CE.NET 5.0 oder

Windows Mobile 5.0 Betriebssystemen, diversen Befestigungsmöglichkeiten,

Cisco® Compatible WiFi®, Bluetooth®

und RFID Support kann der CV30 fast überall

eingesetzt werden. Speziell gebaut für Anwendungen

in staubigen und schmutzigen Umgebungen sowie bei

Minusgraden.

Der Intermec CV30 ist um die

Hälfte kleiner als die meisten

der fahrzeugmontierten

Terminals, so bietet das Gerät Arbeitern

ein sicheres, freies Sichtfeld. Es

entspricht den neuen OSHA (Occupation

Safety and Health Administration)-Standards

für maximale,

ungehinderte Sicht für Gabelstapler-

������������������������

Fahrer ohne Haltbarkeit einzubüßen.

Der CV30 befreit die Arbeiter vom

lästigen Kabelsalat, hilft die Produktivität

zu steigern und ist in Gabelstapler,

Führerhaus oder als stationäres

Terminal einsetzbar. Das Terminal

verfügt über ein scharfes, 16,5

cm Full-Screen Farbdisplay sowie

ein ��� leicht zu ��������� bedienendes �� ���Keyboard � �����

für nahezu ������������� jede Anwendung. �������� Das

berührungsempfindliche �����������������Display ��� ���� ist

beheizt �������������� - ideal für ������ den Gebrauch ��� �����im ��

Tiefkühllager.

��� ���������������� ����� �����

����� ��� ����������������� ���

anPaSSbar ��� ���������� ���� ��������������

Der �� ������������������ CV30 ist der erste ����� fahrzeugmontierte

Computer, bei dem der

Kunde ��������������������

die Wahl hat zwischen den

Betriebssystemen Windows Mobile

��� 5.0 ������������� und Windows ���� CE.NET ��� 5.0. ���

Dadurch ����������kann ��das ����������������

Gerät leicht an

bestehende ������ ������������ Arbeitsprozesse �������ange ���

passt ���������������� werden. Es beinhaltet ���� ������ ebenso ����

Intermec‘s ������� ������������ vorinstallierte ��� ����� TE2000 �����

Terminalemulation, ��������� ������������� die ����������� für eine

schnelle ��� ���������� Integration �����in ���� jedes ��������� Unternehmen

������������ sorgt. Der ���� CV30 ����unterstützt ��� ������

Intermec‘s ��� �������� SmartSystems, �������� �������� das ��� in

der ������ Industrie ����umfassendste ������������� System ���

für ����������� komplettes ��� Geräte-Management.

����������� ������

Dies ������������������� hat eine enorme �������������

Reduzierung

von ��� Ausfallzeiten �� ���������� und ����eine ��������� Effizienzsteigerung

������ ������ zur �������� Folge. �����������

��������� ������ �������� ���� ���

flexibel ��� ����� ������������������ �����

„Flexible ������������� Plattformen �������������� sind grund- �����

legend ���� ������ für eine ������� erfolgreiche �������������� Geschäftsentwicklung.

���������� ���� �� Wir �� ��������� freuen

uns über Intermec‘s Kreation eines

Gerätes, das die Produktivität unter

Berücksichtigung der erforderlichen

Systemintegration verbessert,“

unterstreicht B&M Geschäftsführer

Robert Müller, die Bedeutung des

neuen Intermec-Gerätes.

Der im CV30 integrierte 802.11b/

g WLAN-Funk ist Cisco Compatible

Extensions (CCX)-zertifiziert

für vereinfachte Anwendungsabläufe

und nahtlose Interoperabilität

in Cisco Infrastrukturen. Der integrierte

Bluetooth-Funk unterstützt

kabelloses Barcode-Scannen ohne

Kabelwirrwarr. Zusammen mit

einem Bluetooth Headset bietet

���


������������������������������

In Österreich vertreten durch:

����������������������������������

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Tel.: ++43 2236 320078,

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FAX: ++43 2236 320078 22

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over IP (VoIP) - zwei revolutionäre

Anwendungen zur Unterstützung

von Arbeitsproduktivität und

Effizienz im Lagerbereich.

Der CV30 ist das Kernstück von

Intermec‘s RFID-fähigen Gabelstapler-Konzept

der Zukunft, das

aus den Fahrzeugen leistungsstarke,Echtzeit-Datenübertragungsstellen

macht, die für einen

dramatischen Anstieg in puncto

Lagereffizienz und Produktivität

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sorgen. Das Gerät bietet zwei verschiedene

Arten von Befestigungen

- im Fahrzeug sowie an der

Wand. 45

Mehr unter: www.bm-autoid.com

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3 • 2007


MAGAZIN

LogIntern in neuer Halle 4A

Auch auf der Messe wächst

immer enger zusammen,

was zusammen gehört: die

Bereiche Packung und Transport.

128 Aussteller waren zuletzt direkt

in der LogIntern-Halle angemeldet.

Insgesamt zeigten aber beachtliche

330 Austeller ein LogIntern-relevantes

Angebot. Wie wichtig für eine

erfolgreiche Verpackungsmesse

eine Verzahnung mit der dazu gehörigen

Intralogistik ist, unterstreicht

auch die ab 2007 heraus gehobene

Positionierung der LogIntern: Die

Fachmesse für Interne Logistik zieht

in die nagelneue Tageslichthalle 4A

unmittelbar am Eingangsbereich

Ost um.

intralogiStik

Die Intralogistik verzeichnete in

den vergangenen Jahren einen weiteren

Entwicklungsschub. Deutschland

nimmt mittlerweile weltweit

eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung

und Umsetzung innovativer

Intralogistik-Technologien ein. Die

Vielfalt neuer Trends, die sowohl

von einzelnen fortschrittlichen

Unternehmen, der Wissenschaft

und Beratern als auch von neuen

technologischen Entwicklungen

angestoßen wurden, erfordern von

Logistikern in der täglichen Praxis

Weitblick, Intuition und Durchsetzungskraft.

Eine funktionierende

Logistik ist Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit

des Industrie- und

Wertschöpfungsstandortes Deutschland.

koSten SParen

Fortschreitende Internationalisierung

der Märkte, zunehmender

Wettbewerbs- und Kostendruck,

wachsende Qualitäts- und Serviceanforderungen,Individualisierung

und Dynamisierung der Nachfrage

- diese Schlagworte beeinflussen

Alltag und Handlungsfeld des

Logistikers maßgeblich. Dahinter

steht auch die Erkenntnis, dass in

kaum einem anderen Bereich der

industriellen Produktion das Poten-

3 • 2007

Nach einem tollen Auftritt 2006 ist das Nürnberger Messetrio

rund ums Verpacken für die nächste Runde vom

25. bis 27. September 2007 bestens präpariert: Fach-

Pack (Verpackungslösungen), PrintPack (Verpackungsdruck/Packmittelproduktion)

sowie LogIntern (Interne

Logistik) erwarten gut 1.300 Aussteller (2006: 1.325)

und über 33.000 Besucher.

zial für Kosteneinsparungen so groß

ist wie in der innerbetrieblichen

Logistik. Mehr als die Hälfte aller

Logistikleistungen in Deutschland

werden auf Werksgeländen und

innerhalb von Betrieben erbracht.

Der Neubau von Industriebauten

ist seit vielen Jahren rückläufig, die

meisten Investitionen in die Optimierung

der Prozesse

erfolgen in vorhandenen

Gebäuden; das heißt: Bei

Bestandswahrung steht

die Ausschöpfung vorhandener

Potenziale im

Vordergrund. Das stellt

besondere Herausforderungen

an die Planung der

einzusetzenden Systeme

und deren Einbindung in

die Intralogistik eines Unternehmens.

Die Aufgabenstellung

liegt klar auf der Hand:

Lagerbestandskontrolle,

Überprüfung der Systeme,

der Schnittstellen

von Lager, Transport und

Kommissionierung unter

Gesichtspunkten wie

Platzeinsparung, Erhöhung

der Pick-Leistung

sowie Einbindung in die

dahinterstehende Datenstruktur

und Integration

in bestehende IT-Systeme.

Fachleute gehen davon

aus, dass hier ein Rationalisierungspotenzial

von

10 bis 20 % der gesamten

Logistikkosten zu erzielen

ist.

flexibilität - automatiSierung

Stets nah am Kunden

ist die Branche beständiger

Vorreiter bei der Anwendung

und schnellen

Umsetzung zahlreicher

Schlüsseltechnologien,

wie z. B. Automatisierung

durch RFID oder Robotik.Automatisierungslö-

Fotos: Messe Nürnberg

sungen finden sich überwiegend in

der innerbetrieblichen Logistik, wo

vor allem Schnittstellen nach wie

vor manuelle Systeme erfordern.

Flexibilität und Automatisierung

stehen dabei nicht zwangsläufig

im Widerspruch: Mengenschwankungen

können auch mit hoher

Automatisierung bewältigt werden;

wohingegen hohe Nutzungsflexibilität

- hinsichtlich Produkt, Kunden

und Layout - kaum mit einem hohen

Automatisierungsgrad darstellbar

ist.

Packung und tranSPort

Hierbei spielen neben der Verzahnung

von Produktion, Packung

und Transport die Steigerung der

Effizienz der Prozessketten und

Vernetzung aller Beteiligten zu einer

Wertschöpfungspartnerschaft

eine entscheidende Rolle. Sowohl

Produktentwickler als auch

Marketingstrategen erkennen die

Chance, Produkt und Verpackung

stärker zu einer Nutzeneinheit

zu verschmelzen, d. h. die Verpackung

als Teil der Anwendung

darzustellen. Dadurch werden

Packmittelhersteller noch enger

an die nachgeschalteten Glieder

der Lieferkette gebunden.

meSSe

Stärker als bisher steht deshalb

das Potenzial der Prozesskette

FachPack+Pr

intPack+LogIntern im

Fokus der Messe. Im

Rahmen der FachPack

präsentiert die Sonderschau

„Robotik, Sortimentsbildung

und Automatisierung“

u. a. eine

Verpackungslinie, in der

vollautomatisch zugeführte

Produkte primär

und sekundär verpackt,

palettiert und für den

Transport endverpackt

werden – inklusive der

entsprechenden Kennzeichnungssysteme.

Fälschungssicherheit ist

Thema der PrintPack-

Sonderschau und eines

ganztägigen Seminars

am Vortag der Messe.

Die LogIntern widmet

sich in ihrer Sonderschau

dem engen

Zusammenspiel von

Packung und Transport.

Sie setzt den

Schwerpunkt auf die

notwendige Kopplung

von Materialfluss über

Förder-, Lager- oder

Kommissioniertechnik

und geeignete Informationstechnologien.

Im

Rahmen der LogIntern-

Sonderschau, die in

bewährter Weise Marktplatz

und zentraler Treff

für Fachgespräche sein

wird, informieren wieder

Fachforen und zahlreiche

Unternehmen zu

aktuellen Themen der


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ETIkETTEN

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3



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2007

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MAGAZIN

Auf Erfolg programmiert

Heute gehören der Unternehmensgruppe

zwei Getränkefachgroßhandelsbetriebe

und zwei Brunnenbetriebe an. Dass

hier eine in sich logische Verzahnung

von Aktivitäten vorliegt,

zeigt bereits die räumliche Konstellation.

Das Distributionsgebiet

des in Holzminden angesiedelten

Getränkefachgroßhandelsbetriebes

Weydringer & Strohte ist mit etwa

100 Kilometer „um den Schornstein

herum“ definiert. Etwa 100 km „um

den Schornstein herum“ distribuiert

indes auch der Getränkefachgroßhandel

WVG in Siersleben (Sachsen-

Anhalt). So schließen Distributionsgebiete

so gut wie nahtlos aneinander

an. Mit der Übernahme des Bad

Harzburger Mineralbrunnens, Bad

Harzburg, verfügt die Unternehmensgruppe

seit 1999 über einen

Brunnenbetrieb, der räumlich exakt

0 3 • 2007

KHS-Technik begleitet neuen Start für Okertaler. Viele

kleine Schritte, so sagt der Volksmund, führen zum Erfolg.

Manfred Weydringer hat sich einerseits an diesem

Sprichwort orientiert, andererseits auch wirklich große

Schritte in die Erfolgsgeschichte einer Unternehmensgruppe

integriert, die auf Wachstum programmiert ist.

Die „Weydringer-Erfolgsgeschichte“ begann 1976 mit

der Übernahme eines Getränkefachgroßhandels und

Mineralbrunnens im nordrheinwestfälischen Höxter.

zwischen Weydringer & Strohte

und der WVG angesiedelt ist. Seit

2005 gehört auch der Okertaler

Mineralbrunnen zur „Weydringer-

Unternehmensgruppe“.

mehrere Standbeine harmonieren

Perfekt

Während der Bad Harzburger Mineralbrunnen

mit einem Absatzanteil

von etwa 95 Prozent größtenteils

fachgroßhandelsorientiert ist

und Lieferungen des breiten Sortiments

unter anderem an die in eigene

Fachgroßhandelsbetriebe mit

integrierten 160 Getränkemärkte

vornimmt, bedient der Okertaler

Mineralbrunnen überwiegend

den Lebensmittelhandel. Fazit:

eine klare Trennung von Kompetenzen

und die damit verbundene

hervorragende Ergänzung. Jens

Weydringer, Geschäftsführender

Gesellschafter des Bad Harzburger

Mineralbrunnens sowie des

Okertaler Mineralbrunnens und

Sohn des Firmengründers: „Mit

Mineralbrunnen und Getränkefachgroßhandel

verfügen wir über

mehrere Standbeine, die bestens

harmonieren. Das ist das eigentlich

Wichtige. Es gibt in unserer

von meinem Vater, meinem Bruder

und mir geführten Gruppe kein

bedeutenderes und kein weniger

bedeutendes Unternehmensstandbein.

Das Große Ganze ist es, was

zählt.“ Dass dieses Große Ganze

durchaus von bedeutender Größe

ist, verdeutlichen einmal mehr

Zahlen. Mit dem Standbein Getränkefachgroßhandel

realisiert

die Gruppe einen Umsatz von etwa

100 Millionen Euro/Jahr. Der in

1999 mit 35 Millionen Füllungen

übernommene Bad Harzburger

Mineralbrunnen erbrachte im letzten

Jahr knapp 100 Millionen Füllungen

und zählt zu den 40 größten

Mineralbrunnen Deutschlands.

okertaler Plant mit

100 millionen füllungen

Der Okertaler Mineralbrunnen verbuchte

bei Erwerb etwa 30 Millionen

Füllungen. Für 2007 sind hier

100 Millionen Füllungen geplant

- die Investition in eine neue PET-

Einweg-Linie macht‘s möglich.

Die Entscheidung fiel hier ganz klar

für KHS. Jens Weydringer: „Zum

einen, weil wir auf äußerst positive

Erfahrungen mit KHS-Technik zurückblicken

können, zum anderen,

weil wir mit KHS auf einen deutschen

Hersteller vertrauen, der den

hohen Servicestandard hält, den

wir erwarten.“

vielfalt

Das Sortiment des Bad Harzburger

Mineralbrunnens besteht heute zu

etwa 70 Prozent aus Mineralwasser

der Marken Juliushaller und Urquell

und zu 30 Prozent aus unterschiedlichstenErfrischungsgetränken.

Ob Wellness-Getränke wie

beispielsweise Traube-Mango mit

Traube-Mango-Fruchtgeschmack

und Ginseng, Grün- sowie Kräutertee;

klassische Limonaden; aromatisierte

Mineralwässer; Fruchtsaftgetränke

oder auch das Sportgetränk

aktiv & fit - Bad Harzburger

bietet eine breite Auswahl an

Erfrischungsgetränken, die dem

Konsumenten im höchsten Maße

entgegen kommt.

Mit einem etwa 40prozentigen

Anteil am Erfrischungsgetränke-

Absatz ist aktiv & fit bei Bad Harzburger

klarer Renner. Dieter Bonitz,

Geschäftsführer Bad Harzburger

Mineralbrunnen und Okertaler Mineralbrunnen,

sieht das künftige

Sortiment von Okertaler ähnlich

vielfältig wie in Bad Harzburg. Bonitz:

„Hier sind wir gerade noch am

Aufbau eines Komplettsortiments,

das wir ganz auf die Wünsche unserer

Okertaler-Zielgruppe abstellen.

Allerdings gehen wir schon jetzt

davon aus, dass eine in etwa identische

prozentuale Verteilung von

Mineralwasser und Erfrischungsgetränken

erreicht wird, wie beim

Bad Harzburger Mineralbrunnen

gegeben.“

khS-Pet-linie verarbeitet

25.000 flaSchen/h

Wie dem auch sei - mit der neuen

KHS-PET-Linie, deren Leistung

Per Lufttransporteur Innoline LTR gelangen

die frisch geblasenen PET-Flaschen

direkt über eine Zuteilscheibe in den

mechanisch gesteuerten Zweikanal-

Rinser Innoclean FR-ZM.


Beim Füllsystem Innofill DRV-VF/N

handelt es sich um ein rechnergesteuertes,

volumetrisches Füllsystem,

das mit nur zwei pneumatisch betätigten

Membranzylindern für den

kompletten Füllprozess auskommt.

25.000 Flaschen/h beträgt, ist der

Okertaler Mineralbrunnen für alle

Eventualitäten gerüstet. Ob kohlensäurehaltiges

oder stilles Mineralwasser,

ob Wellness-Getränk

oder klassische Orangenlimonade

- alles ist möglich. Dazu kommt

höchste Flexibilität in Hinblick

auf eingesetzte PET-Flaschen. Momentan

realisiert: die Befüllung

von 1,5-l- und 0,5-l-PET-Flaschen.

Das muss nicht so bleiben. Bei

Ergänzung der Linie mit notwendigen

zusätzlichen Formatteilen

können unterschiedlichste PET-

Flaschengrößen und -formen zum

Einsatz gelangen.

Sanfter und Sicherer

lufttranSPort

PET-Flaschen werden von einer

in die Linie integrierten Blasmaschine

produziert und über den

KHS-Lufttransporteur Innoline

LTR, ausgestattet mit einer automatischen

Geländerverstellung für

verschiedene Flaschengrößen, in

Richtung Rinser-Füller-Verschließer-Block

geleitet. Der Innoline

LTR regelt einen sicheren und

sanften Transport der PET-Flaschen

mittels Neckhandling bei

besten hygienischen Bedingungen.

Ein speziell in den Luftkanal des

Lufttransporteurs integrierter Radialventilator

steht für die Reduzierung

von Strömungsverlusten und

für geringsten Energieverbrauch.

Des Weiteren vermindert eine

spezielle Kiemenform die für den

Transport benötigte Luftmenge erheblich.

Die seitliche Anordnung

der Kiemenreihen verhindert ein

direktes Einblasen von Luft in die

Flaschenmündung. Die Geschwindigkeit

des Transports lässt sich

über Frequenzregelung wunschgemäß

einstellen.

rinSung mit Zwei medien

Der Innoline LTR führt die PET-

Flaschen über eine Zuteilscheibe

direkt in den mechanisch gesteuerten

Zweikanal-Rinser Innoclean

FR-ZM. Dieser Rinser ist für zwei

Rinsmedien ausgelegt. Auf die

Desinfektionsphase mit Chlordioxid

folgt die Spülung der Flaschen

mit Sterilwasser. Eventuell innerhalb

der Flasche befindliche Verunreinigungen

wie beispielsweise

Staub werden auf diese Art und

Weise zuverlässig entfernt. Bei der

Abfüllung von weniger sensiblen

Getränken, kann der Rinser einfach

über einen Transferstern umfahren

werden. Somit lassen sich

Betriebskosten senken.

füllSyStem mit

Zahlreichen beSonderheiten

Geblockt ist das Rinssystem mit

dem Innofill DRV-VF/N, der über

120 Füllstellen verfügt. Beim Innofill

DRV-VF/N handelt es sich

um ein rechnergesteuertes, volumetrisches

Füllsystem, dessen

Besonderheit vor allem darin liegt,

dass es mit nur zwei pneumatisch

betätigten Membranzylindern für

den kompletten Füllprozess auskommt

- einschließlich Flaschenhub

sowie Anpressung der Flasche

und Abdichtung der Flaschenmündung

am Füllventil.

Das innovative Füllsystem arbeitet

folgendermaßen: Die PET-Flasche

wird in den Neckringhalter

am Füllventil übergeben. Gesteu-

ert über eine Kurve drückt eine im

Füllventil integrierte Feder die Flaschenmündung

mit niedriger Kraft

zentrisch an den Anpressgummi.

Diese Anpresskraft reicht aus, um

eine drucklose Abfüllung von stillen

Getränken zu realisieren. Bei

der Druckfüllung geschieht die

Vorspannung der Flasche mittels

Gas aus dem Ringkessel. Der eigentliche

Clou des Systems: Die

Kraft, die aus dem Vorspanndruck

resultiert, wird über einen Membrankolben

direkt auf den Neckringhalter

übertragen. Allein durch

diese Kraft erfolgt das Anheben

der Flasche und die Abdichtung

der Flaschenmündung am Füllventil.

Separate Hubelemente sind

nicht mehr erforderlich. Die Anpresskraft

regelt sich vollkommen

selbsttätig in Abhängigkeit vom

Vorspanndruck. Ist die PET-Flasche

vorgespannt, öffnet das Füllventil

elektropneumatisch.

Das Produkt wird über einen

Drallkörper an die Flaschenwandung

geleitet. Auf die Schnellfüllphase

im meist zylindrischen

Bereich der Flasche folgt eine Re-

A.Pack - wir sind dabei

MAGAZIN

duzierung der Füllgeschwindigkeit

im Flaschenhals. Das Füllventil

schließt elektropneumatisch sobald

das vorgegebene Füllvolumen

erreicht ist. Der geregelte Entlastungsprozess

bei Füllende ermöglicht

es, auch Getränke mit hohem

Kohlensäureanteil bei geringer

Schaumbildung im Flaschenhals

abzufüllen. Der Innofill DRV-VF/

N ist konsequent mit aseptischer

Membran- und Dichtungstechnik

ausgestattet. Innerhalb des Füllventils

ebenso wie bei allen weiteren

produkt- und sterilgasführenden

Kanälen und Wegen. Die glattflächige

Auslegung des Füllers ist

unter anderem für die CIP- und

Außenreinigung von großem Vorteil.

Das Verschließen der PET-Flaschen

übernimmt der in Edelstahlausführung

gelieferte Innofill SV,

der ebenfalls hohen hygienischen

Maßstäben entspricht.

mikrobiologiSche Sicherheit

Der Rinser-Füller-Verschließer-

Block ist ohne Vortisch ausgelegt.

Die offene und damit verbundene

ganz besonders hygienische Bau-

3 • 2007

1


MAGAZIN

weise ist gegeben. So lässt sich die

Reinigung des Komplettsystems

nicht nur sicher, sondern auch sehr

einfach realisieren. Darüber hinaus

verfügt der Block über eine

freistehende Sicherheitsverkleidung

aus Glas sowie über eine mit

HEPA-Filtereinheiten ausgestattete

Filterdecke.

Servotechnik im einSatZ

Der Antrieb innerhalb des Blockkonzepts

geschieht mittels Servotechnik.

Mechanische Antriebselemente

sind somit deutlich reduziert.

Weiterer entscheidender Vorteil

von Servotechnik: die Möglichkeit

der automatischen Synchronisation.

Finden Außeneinwirkungen

statt, lässt sich eine Synchronität

des Rinser-Füller-Verschließer-

Blocks über Software und Rechner

auf Knopfdruck stets automatisch

wieder herstellen. Der exakte Synchronlauf

ist über die gesamte

Lebensdauer der Anlage gegeben.

Zudem ein wesentlicher Aspekt:

die Möglichkeit der automatischen

Drehmomentabschaltung bei einer

Erkennung von Schwergang.

ri nSe r-fülle r-ve rSch li eSSe rblock

alS

„techniScheS highlight“

Jens Weydringer ist stolz auf einen

Rinser-Füller-Verschließer-Block,

Das Verschließen der PET-Flaschen

übernimmt der Innofill SV.

2 3 • 2007

der nicht nur höchst innovativ ist,

sondern gleichzeitig höchste Flexibilität

und maximale Zukunftssicherheit

in sich trägt. Jens Weydringer:

„Dieses Blockkonzept

betrachten wir als technisches

Highlight“.

alleS auS einer hand

Alles aus einer Hand - das Motto

bei Okertaler. So lieferte KHS

mit CIP-Anlage und Innopro PA-

RAMIX CMX auch den Part Prozesstechnik.

Erster Schritt in der

Zwei-Komponenten-Mischanlage

Innopro PARAMIX CMX ist für

alle Produkte die Wasserentgasung,

die nach dem Prinzip der

zweistufigen Vakuum-Sprühentgasung

stattfindet. Ebenso wie Sirup

und andere Getränkekomponenten

wird entgastes Wasser anschlie-

Für den Fluss innerhalb der Linie

sorgt ein großzügig gestaltetes

Puffersystem.

ßend über Durchflussregelstrecken

in der Innopro PARAMIX CMX

rezepturgetreu dosiert. Die Innopro

PARAMIX CMX ist äußerst

bedienerfreundlich ausgelegt. In

einem Rezepturspeicher sind alle

notwendigen Produktdaten abgelegt

und jederzeit auf Knopfdruck

verfügbar. Die Dosiergenauigkeit

für Sirup liegt bei kleiner gleich

0,05° Brix, die Dosiergenauigkeit

für CO2 bei 0,1g CO2/l. Verlustfreies

Anfahren ist mit der Innopro

Paramix CMX gegeben.

groSSZügige Puffer für den

geregelten fluSS der anlage

Um den Fluss der Anlage bei eventuellen

Störungen an einzelnen

Maschinen aufrecht zu erhalten,

wurde bei Okertaler innerhalb der

Gesamtlinie hoher Wert auf die

großzügige Puffergestaltung gelegt.

Auf Füllhöhen- und Verschlusskontrolle

folgt der Transport der

PET-Flaschen über entsprechend

großzügig dimensionierte Pufferstrecken

in Richtung Etikettiermaschine.

Mit in das Puffersystem

integriert: ein Puffertisch, der die

schonende Behandlung der PET-

Flaschen ebenso gewährleistet

wie die optimale Nutzung der Betriebsfläche.

Die Verteilung der PET-Flaschen


ETIkETTEN

3 • 2007

3


MAGAZIN

geschieht bei Einlauf auf den

Puffertisch durch die Trennung

des Behälterstroms in zwei Teilströme,

welche berührungsfrei an

einer fest installierten Keilspitze

vorbeigeführt werden. Durch eine

patentierte Kettenführung wird der

Behälterstrom automatisch geteilt.

Mehrere Antriebe sichern die optimierte

Geschwindigkeitsabstufung

beim Transport sowie die druckarme

Übergabe der PET-Flaschen

an den Auslauf des Puffersystems.

Es herrscht das First-In-First-Out-

Prinzip.

exakte etikettierung,

hoher bedienkomfort

Die Rundumetikettierung der

PET-Flaschen mittels Folienetikett

übernimmt die KHS-Etikettiermaschine

Innoket RF 35. Die Behälterdrehung

der Flaschen geschieht

hier mittels Riemenantrieb. Dabei

wird der Riemen über einen Servo-

Motor gesteuert, der Geschwindigkeiten

dem Flaschendurchmesser

entsprechend regelt. Die Umstellung

der Flaschendrehung ist auf

Knopfdruck machbar.

Aufwändige Umrüstprozesse entfallen.

Hohe Verfügbarkeit wird

Mit in das Puffersystem integriert: ein

spezieller Puffertisch. Dort geschieht

die Verteilung der PET-Flaschen

durch die Trennung des Behälterstroms

im Reißverschlussverfahren

- vorbei an einer fest installierten

Keilspitze.

3 • 2007

durch den automatischen Rollenwechsel

sowie durch die Ausrüstung

der Vakuumtrommel mit

Wechselpads erreicht. Diese Wechselpads

lassen sich bei Verschleiß

vor Ort einfach austauschen. Unterstützt

wird das gute Etikettierergebnis

durch den Einsatz des KHS-

Heißleims Innocoll. Insgesamt gesehen

setzt die Innoket RF 35 auf

exakte Rundum-Etikettierung bei

gleichzeitig hohem Bedienkomfort.

der handel fordert

ShrinkPackS

Im Anschluss an die Etikettenkontrolle

geht es für die PET-Flaschen

direkt in Richtung Shrinkpacker

Innopack Kisters SP 50 B. Der Innopack

Kisters SP 50 B arbeitet mit

einer Leistung von 50 Takten/Minute

und verwirklicht die zweibahnige

Verarbeitung der zugeführten

Packformationen. Gebildet werden

6er Packs mit 1,5-l- und 0,5-l-Flaschen

bei Einsatz von entweder

Der Handel fordert Shrinkpacks. Der

Shrinkpacker Innopack Kisters SP

50 B sorgt für die Bildung perfekter

Shrinkpacks.

transparenter oder bedruckter Folie.

Der Innopack Kisters SP 50 B lässt

davon abweichende Formationen

auf Wunsch hin zu. Umstellungen

gehen zügig vonstatten. Vereinfacht

werden diese durch reproduzierbare

Verstellungen mittels

Spindeln und zentrale Positioniereinheiten.

Die Arbeitsweise des

Innopack Kisters SP 50 B: Die per

Drängelprinzip über trichterförmig

angeordnete Führungsschienen in

die Maschine eingebrachten und in

Gassen aufgeteilten PET-Flaschen

werden in entsprechend vorgegebene

Produktgruppen aufgeteilt.

Im Anschluss daran erfolgt die

Einspeisung der jeweiligen Produktgruppen

in eine Mitnehmerkette,

um die Flaschenformationen

in Maschinenteilung zu bringen.

Nach Folieneinschlag gelangen die

Packungen in Richtung Schrumpftunnel.

Dort geschieht eine Versiegelung

der unterhalb der Packung

befindlichen Folienabschnitte.

In einem nächsten Schritt wird

die Packung mit temperierter

Heißluft aufgeblasen und der anschließende

Schrumpfvorgang in

die Wege geleitet. Die Temperaturen

im Schrumpftunnel sind auf

die jeweilige Folienqualität ebenso

abgestimmt wie auf die Größe der


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Von innovativer KHS-Anlagentechnik

begeistert (v. li n. re.): Jens Weydringer,

Geschäftsführender Gesellschafter

Bad Harzburger Mineralbrunnen und

���������������������������������������������������� Okertaler ����������������������������������

Mineralbrunnnen; Lutz Engel,

���������������������������������������������������������� Betriebsleiter �����������������������������������

Bad Harzburger Mine-

���������������������������������������������������������� ralbrunnen ��������und ��������� Okertaler ����Mineral �����������

brunnen; ���������Dieter ���������������� Bonitz, Geschäftsführer ���� ����

��������������������������������������������������������� Bad ������������������������������������

Harzburger Mineralbrunnen und

���������������������������������������������������������� Okertaler ���� �������������������� Mineralbrunnen ��������

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Tragegriffen auf zweibahnig geführte

Shrinkpacks. Im Innopack

Kisters CSM findet ��������� der exakte

Transport der Gebinde ������über

zwei

Transportbänder ����� statt, ���������

die hinsichtlich

der Geschwindigkeit ��������������� minimal

differieren. Dadurch ������������������ ergibt sich

eine Lücke zwischen ������� den ������������ einzelnen

cker vom Typ Innopack Kisters Gebinden. Genau ���� in diese ����������� Lücke

TP freigelassen. Dieser würde die taucht ein Applikationskopf, ������� �������� der

Shrinkpacks in einer Tray-Verpa- den Tragegriff präzise ��������auf ���� das ���� jeckung

zusammenfassen.

weilige Gebinde ��� aufbringt. ��������� ����

Dieser Applikationskopf ��������������reali ����

tragegriff-aPPlikator für siert sowohl horizontale ���������als ����auch ����

den beQuemen tranSPort vertikale Bewegungen ���� ��� und ���� vereint ����

Heute geschieht direkt nach dem alle Vorteile moderner ��������Servotech ��������

Schrumpfvorgang mittels Innopack nik in sich. Seitlich ����� angetriebene

���� �������

Kisters CSM die Aufbringung von Gurtbänder stabilisieren die Shrin-

��� �������� ������� ���

����������� ����� ��� ���� ����

����� �������� �������������� ������

zu verarbeitenden Verpackung. Individuelle

Temperaturwerte sind in

der SPS hinterlegt. Dadurch fallen

bei allgemeiner Formatumstellung

keine aufwändigen Umstellarbeiten

im Schrumpftunnelbereich

an. Um wechselnden Kundenanforderungen

auch künftig perfekt

begegnen zu können, ist innerhalb

der Linie Platz für einen Traypa-

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������������ MAGAZIN

kpacks während der Tragegriff-Applikation.

exakteSte Palettierung

���� Bei ��������� der Palettierung ����� ���������������

leistet der In-

�������������������� nopal PBN hervorragende ���� Dienste. ������

����� Er ist �������� gemäß ��� KHS-Trockenteil-

���� �����������

�������� Modulkonzept ������������ konzipiert ��� ���� und ������ ar-

����������� beitet mit ������������ Roboter-PC-Steuerung. ����������

����������������������������������

Direkte Kommunikationswege und

���������������������������������

rechnergesteuerte Bewegungsab-

������������������ läufe in Echtzeit ���� gewährleisten ���������

���� höchste ���� �������� Genauigkeit. ����������� Weiterer ����

���������������

Vorteil der Roboter-PC-Steuerung

ist die automatische, an der Peri-

������� pherie orientierte Geschwindig-

������������������������������������

keits-Regulierung. Vom Lagenvor-

������� bereitungstisch ���������aus ����� wird ������ die kom- ����

������������� plette Lage auf �������� das Schiebeblech

���� ��� ����

����������������������������������

des Palettierers abgegeben. Nach

���������� der Abgabe �� ����� jeder ��� einzelnen ���� ����Lage ����

���� kommt ����� der ��� Zwischenlageneinleger

������ ������� �������

��automatisch ������ �������� zum ���� Einsatz. ���� ������ ����

������� Der Antrieb ���� ���������� des Reihen- ���� ��� ����� und

������ Schichtenschiebers ���� ��� ���� ������������� ist über Zahn- ����

���������������������������������

riemen realisiert, was ein Material

���������������� schonendes Handling ����������� ebenso ���bein ���

�����������������������������������

haltet wie minimalen Wartungsauf-

���������� wand und geringen �� ����� Verschleiß. ������������� Die

������������������� auf die Palettierung folgende �� Palet-

����������������������������

tensicherung übernehmen anschließend

Palettenwickler.

���������������������� ��������� ��� ������������ ������ ��������������

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Neue Produkte

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Treu ��� ���������������� Ihrem Grundsatz ���� Qualität ������zu ��������������� vernünftigen Preisen ��� ����������� hat die ���� Firma ������� „Fair

Business“ ������������ wieder ��� ��������� neue Produkte ���� ����� am Markt ���� ������������� eingeführt. ������������������

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Das neue ZAPAK ZP28 pneumatischen PP/PET Kunststoffbandumreifungsgerät

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vereint alle Vorteile eines wirklich hochwertigen Umreifungswerkzeuges.

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Hohe Spannkraft, „one step“ Bandeinlegen, geringes Gewicht,

und

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vor allem wie es bei „Fair Business“ üblich ist der günstigste Preis am

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Markt.

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Die neue STB 118 ST Standardumreifungsmaschine hat alle Merkmale

einer

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modernen Umreifungsmaschine wie elektronische Spannungseinstellung,

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eigenem Bandfördermotor, automatischen Bandrückzug bei Einschussfehlern,

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Bandspule in der Maschine integriert, usw. Und das zu einem

wirklich fairen Preis. Mit unter Euro 2000.— können wir von uns behaupten

���� die derzeit �������� günstigste Standardumreifungsmaschine moderner Bauart am

Markt anzubieten.

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Auch ���������������������������������������������������������������������������

der neue Webauftritt www.stadlbaer.com

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mit einer der modernsten Verpackungsseiten führt den Kunden nicht über 25

verschiedene ��� Stationen sondern direkt zu dem Produkt das gesucht wird.

�������� 3 • 2007

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MAGAZIN

teil eineS groSSen ganZen

Von innovativer KHS-Anlagentechnik

sind Jens Weydringer und

Dieter Bonitz begeistert. Neue

KHS-Anlagentechnik bildet indes

auch die Basis für eine künftige

Okertaler-Erfolgsgeschichte.

Der Handel wünscht PET-Einweg,

Okertaler liefert qualitativ hochwertiges

Mineralwasser und qualitativ

hochwertige Erfrischungsgetränke

in PET-Einweg.

Sogar wenn es in 2007 100 Millionen

Füllungen PET-Einweg sein

sollten, ist die KHS-Anlage noch

nicht an ihrer Auslastungsgrenze

Der Tragegriff-Applikator Innopack

Kisters CSM steht für maximale Convenience

beim Shrinkpack-Transport.

ls Martktführer von Blister-

„Akarten bieten wir den Kunden

viele Verpackungslösungen“, so

Klaus Kunzmann/Verkaufsleiter der

Firma Knapp Kartonveredelung.

k-Silver

Hiebei handelt es sich um Folieninlineverpackung.

Besondere Produktmerkmale

dieser neuen Verarbeitungsmöglichkeit

sind: Höchste

Passergenauigkeit durch Inline

Verarbeitung sowie Folientransfer

plus 4-Farb-Druck in einem Produktionsschritt.

Sehr feine Elemente,

wie z.B. Negativschriften und

3 • 2007

Ganz gemäß innovativem KHS-Trockenteil-Modulkonzept

konzipiert: der

Palettier-Roboter Innopal PBN.

angelangt. Bonitz: „Wir fahren

dann erst im Zweischichtbetrieb

und haben noch eine Schicht „Reserve““.

„Bei weiter steigender

Nachfrage des Handels nach

Okertaler Mineralwasser und Erfrischungsgetränken

ist innerhalb

des Betriebs zudem noch Platz für

neue Anlagentechnik vorhanden“,

meint dazu Jens Weydringer. In

einer auf Erfolg programmierten

Unternehmensgruppe, scheint das

Standbein Okertaler Mineralbrunnen

gut aufgehoben. Als Teil eines

Großen Ganzen. 47

K‑die Lösung von Knapp

Mit seinen vielfältigen Veredelungsmöglichkeiten begeistert

die Firma Knapp immer wieder ihre Kunden. Mit

dem Produktprokgramm K (K-silver, K- gold, K- gloss, K-

structure, K- pearl und K-emboss) bietet die Firma aus

Schwetzingen ihren Kunden eine gute Übersicht über die

verschiedensten Veredelungsmöglichkeiten.

Raster sind hier möglich. Es gibt

keine Einschränkungen der Folienfarbe

durch nachträgliche Bedruckbarkeit

und Applikationen von

verschiedensten Hologrammfolien

sind möglich. Erwähnenswert ist

sicher auch der Wegfall der Prägestempelkosten,

da nur eine Druckplatte

benötigt wird.

k-gold

Gleichzeitig möchten wir auch noch

die anderen Lösungsmöglichkeiten

kurz beschreiben: K- gold - mit

Goldfolie: Druck und Goldtransfer

gleichzeitig.

K- gloss - UV Hochglanzlackierung

flächig oder partiell,oder in

Kombination mit Mattlack. Logos,

Produkt-Abbildungen, können hervorgehoben

werden.

K- structure - Kombination verschiedener

Spot-Lackierungen.

Durch chemische Reaktion entsteht

eine Struktur zur Verbesserung der

Haptik.

K- pearl Perlmutteffekte - Gibt

dem Druck ein edles und attraktives

Outfit

K- emboss Hochprägung - Das

Bild erhält eine dreidimensionale

Wirkung.Die klar definierten Kanten

erzeugen ein Wechselspiel von

Licht und Schatten und das im Verbund

mit einer attraktiven Haptik

der Verpackung. 48

Mehr unter www.knapp-gmbh.de


Die größte interpack aller Zeiten

Die 1958 erstmals ausgerichtete

Messe wird sich zu ihrem

fünfzigsten Geburtstag gleich über

mehrere Superlative freuen können:

Auch die erwartete Beteiligung

ist rekordverdächtig und wird aus

heutiger Sicht über dem Niveau der

sehr erfolgreichen interpack 2005

liegen. „Die interpack 2008 hat

mit ihrem Konzept die Bedürfnisse

eines sich derzeit gut entwickelnden

Marktes aufgegriffen. Das zeigt

nicht nur die Flächenexpansion traditioneller

Aussteller, sondern auch

die hohe Zahl von Unternehmen,

die sich zum ersten Mal auf der

interpack präsentieren werden“, so

Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe

Düsseldorf.

am PulS der branche

Besucher können sich an den sieben Messetagen

der interpack 2008 umfassend über die neuesten

Prozesse und Verpackungstrends in den Bereichen

Nahrungsmittel und Getränke, Süß- und

Backwaren, Pharma und Kosmetik, Non-Food

Konsumgüter sowie Industriegüter informieren

und Branchenkontakte knüpfen.

Als bedeutendste Verpackungsmesse der Welt

präsentiert die interpack 2008 Innovationen der

gesamten Wertschöpfungskette. Somit bietet die

interpack ein weltweit einzigartiges Komplettpaket

für alle, die nach Lösungen für ihre aktuellen

Verpackungsanforderungen suchen oder sich

einen Innovationsvorsprung für die Zukunft sichern

möchten.

innovationParc

Als Teil der interpack 2008 wird der INNO-

VATIONPARC PACKAGING den Messebesuchern

interaktiv Lösungen für die verschie-

®

Vom 24. bis 30. April 2008 trifft sich die internationale Verpackungsbranche in

Düsseldorf zur größten interpack, die es je gegeben hat – das steht bereits nach

dem aktuellen Stand der Anmeldungen fest. Aussteller und Besucher profitieren

von der zusätzlichen Fläche der neuen Halle 8b. Mit 19 Hallen wird die interpack

2008 somit die gesamten Kapazitäten des Düsseldorfer Messegeländes belegen.

DIESER AUSGABE

LIEGT EIN

ZAHLSCHEIN

FÜR EIN ABO BEI.

SICHERN SIE SICH

DAMIT IHREN

VORSPRUNG IN DER

VERPACKUNGSWELT

denen Anforderungen von Haushalt, Einzelhandel,

Logistik und Produktion präsentieren. Der

Schwerpunkt liegt dabei auf Fast Moving Consumer

Goods, wobei die Innovationen jeweils

im Kontext der gesamten Wertschöpfungskette

vorgestellt werden. Teil dieses ganzheitlichen

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MAGAZIN

Konzeptes sind Aussteller der Rohstoffindustrie,

Packmittelhersteller, Verpackungsmaschinenhersteller

oder auch Designagenturen.

Als Partner beteiligen sich das EHI Retail Institute

stellvertretend für den Handel, PRO CAR-

TON international – eine europaweit arbeitende

Vereinigung der Karton- und Faltschachtelproduzenten

sowie Hersteller von Verkaufsverpackungen

aus Karton – und die Pan-European Brand

Design Association (PDA) für den Bereich Verpackungsdesign.

49

Mehr unter: www.interpack.com

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3 • 2007


MAGAZIN

Produktkennzeichnung par excellence

Auf großes Interesse stieß hier die

Kombination aus dem Tintenstrahldrucker

alphaJET C und der

UV Codekontrolle von PCE, die über

den Pharmacontrol PILOT gesteuert

wird. Der mit unsichtbarer UV-Tinte

aufgetragene Code ist hervorragend

geeignet für Tracking-Anwendung,

da er das Verpackungsdesign nicht

beeinträchtigt.

PräZiSer druckl

Dank des präzisen Druckes wird

die Kennzeichnung von der Kamera

einwandfrei gelesen. So können

beispielsweise individuelle Serien-

und Chargennummern oder Codes

3 • 2007

Über eine erfolgreiche Messe mit einer Besuchersteigerungsrate

von über 13 Prozent informiert der Abschlussbericht

der zeitgleich stattgefundenen Fachmessen

POWTECH und TechnoPharm. Angeschlossen an den

Themenpavillon „Verpackung“ der TechnoPharm präsentierte

KBA-Metronic Innovationen aus ihrer Produktpalette

der Kennzeichnungstechnologie.

Im Bereich Transport- und Lagerbehälter

aus Kunststoff setzt sich

die Firma durch eine langjährige

Erfahrung und Know-how erfolgreich

für die Kunden ein. bekuplast

bietet nicht nur Standards, sondern

entwickelt für Sie projektbezogen

die richtigen Mehrweg-Transportlösungen,

die Ihre Produkte geschützt

und sicher ans Ziel bringen. Zu den

Kunden zählen namenhafte Firmen

wie EuroPoolSystems, der größte

für die Nachverfolgung des Herstellungs-

und Verpackungsprozesses

verwendet werden. Der in nahezu

jede Produktionslinie integrierbare

Continuous Ink Jet Drucker ist

frei programmierbar und überzeugt

durch einfache Handhabung, Sparsamkeit

und Zuverlässigkeit. KBA-

Metronic bietet für seine Tintenstrahldrucker

eine große Auswahl

von Farbstoff- als auch von pigmentierten

Tinten.

laSer der k-Serie

Ein weiteres Highlight war die

Kennzeichnung von Kartonagen

mit CO2-Lasern der K-Serie. Ein

europäische Vermieter von Mehrwegtransportbehältern

für Frischwaren.

PraxiSteStS

Nach gemeinsamer Entwicklung

von inotec sowie ausführlichen

Praxistest des Behälterherstellers

kann nun ein RFID Inmould Etikett

produziert werden, welches

allen Anforderungen in der Prozeßkette

der Mehrwegtransportbe-

zu kennzeichnendes Textfeld wurde

hierfür mit lasersensitivem Lack

vorbehandelt. Die Verpackungen

verbrennen nicht mehr, sondern

reagieren beim Auftreffen des Laserstrahles

und hinterlassen ein

gestochen scharfes und maschinenlesbares

Druckbild. Barcodes, 2D-

Codes oder Klarschrift wie Haltbarkeitsdatum,

Chargennummer etc.

werden schnell und kostengünstig

aufgebracht, denn Verbrauchsmittel

wie Farbband oder Tinte entfallen.

hälter wie z.B. Lesbarkeit, Lebensdauer,

Haltbarkeit sowie Hygiene

entspricht. Die Inmould Etiketten

können aus Polyolefin bestehen.

Die Barcodeinformation wird im

Digitaldruckverfahren auf die Materialoberfläche

gedruckt.

Durch eine spezielle Oberflächenbehandlung

erzielt man eine perfekte

Farbverankerung der Druckfarbe

und ein spezieller Schutzlack

macht die Etiketten abriebfest und

besonders widerstandsfähig gegen

mechanische Beanspruchung,

Umwelteinflüsse wie UV -Einstrahlung,

Reinigungsmittel, Säuren,

Laugen und Chemikalien. Es

kann somit garantiert werden, dass

die Barcodeinformation auch noch

Die bei Laserstrahl reagierenden

Pigmente können bereits bei einem

Faltschachteldrucker oder Kartonagenlieferant

über die Druckfarbe auf

die Verpackung aufgebracht werden.

Wie alle Geräte aus dem Hause KBA-

Metronic zeichnen sich auch die Lasersysteme

der K-Serie durch eine

platzsparende kompakte Bauweise,

eine hohe Kennzeichnungsqualität

und Zuverlässigkeit aus. 50

Mehr unter:

www.kba-metronic.com

Behälter mit einem Inmould‑RFID‑Transponderlabel

bekuplast ist es in Zusammenarbeit mit der Firma inotec

gelungen, ein haltbares und hochwertiges RFID Inmould Etikett

für Mehrwegtransportbehälter zu entwickeln. Seit mehr

als 20 Jahren überzeugt die Firma bekuplast, mit Hauptsitz

in 49824 Ringe, durch ihre optimale Leistungsfähigkeit.

nach Jahren des Einsatzes einwandfrei

gelesen werden kann und

die RFID Antenne im Schutz des

hochwertigen Etikettes funktionstüchtig

bleibt.

widerStandSfähig

Das Etikett verbindet sich im IML

Verfahren mit dem eingespritzten

Kunststoff und schließt bündig mit

der Behälteroberfläche ab. Durch

die molekulare Verbindung mit

dem Behälter sind die Inmould

Etiketten widerstandsfähiger als

Klebeetiketten. Die Behälter, die

mit Diobond Inmould Etiketten

gekennzeichnet sind, können auch

mit Hochdruckreinigern gereinigt

werden.

Ein inmouldfähiges RFID Etikett,

dass sich im Spritzgußverfahren

mit dem Behälter verbindet, benötig

keine zusätzliche Produktionszeit

zum Bekleben der Behälter und

spart somit Kosten ein. Änderungen

in der Behälterproduktion der Firma

bekuplast werden durch das neue

RFID Inmould Etikett nicht notwendig.

51

Mehr unter www.bekuplast.com


Laserbeschrifter‑

Kalibrierung

Die ALLTEC Laser Business Unit bringt mit der Laserbeschrifter-Kalibrierung

eine weltweit einzigartige Lösung

auf den Markt, mit der die Positionsgenauigkeit von

Laserbeschriftungen um ein Vielfaches erhöht wird.

Damit bietet ALLTEC die ersten

kalibrierbaren Laserbeschrifter

und eine Lösung, mit der alle

möglichen Fehler, die zu Ungenauigkeiten

während des Markierprozesses

führen können, registriert

und schließlich korrigiert werden.

Kunden erzielen so eine nahezu

100%ige Positionsgenauigkeit ihrer

Markierungen, produktionsinterne

Beschriftungsabläufe werden erheblich

vereinfacht und Kosteneinsparungen

sind zu verzeichnen.

Die neue Laserbeschrifter-Kalibrierung

ist prädestiniert für zahlreiche

Anwendungen in den Branchen

Elektronik und Semiconductor

aber auch in der Verpackungs- und

Automobilindustrie. Während mit

Laser zu beschriftende Bauteile und

Komponenten immer kleiner werden

- wie ICs, PCBs oder elektronische

Gehäuse u.ä. - oder nicht plan

sind - wie Flaschen, Rohre, Ventile

etc. - werden die Forderungen nach

absoluter Positionsgenauigkeit der

Markierung immer lauter, denn

schon kleinste Ungenauigkeiten

können zu kostspieligen Fehlbeschriftungen

führen. ALLTECs Laserbeschrifter-Kalibrierung

ist hier

die ideale Lösung: ob Kennzeichnungen

höchst akkurat auf großen

(z.B. in der Elektronik zur Beschriftung

von ICs oder großen Displays,

Frontplatten u.ä.) oder besonders

kleinen Markierfeldern (zur Beschriftung

von SMD Chipgehäusen

Leadless Packages in der Elektronik

und Semiconductor-Industrie)

platziert werden müssen oder ob

Beschriftungen auf gekrümmte und

wellige Oberflächen (z.B. zum Ausgleich

von Verzerrungen, die bei

der Beschriftung gewölbter Oberflächen

wie bei Werkzeugen, Verpackungen

oder Röhren auftreten)

aufzubringen sind: So verschieden

die Anwendungen, so ähnlich sind

die Vorteile, die ein kalibriertes La-

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sermarkiersystem mit sich bringt:

Das Einrichten des Markierauftrags

und schließlich auch die Installation

wie Bedienung des Laserbeschrifters

sind erheblich vereinfacht was

u.a. zu einer geringeren Fehlerquote

der Markierungen und schließlich

mehr Effizienz führt. Das Lasermarkiersystem

ist einfacher und

schneller zu installieren, die Kosten

für die anfallenden Arbeitsstunden

verringern sich damit und der Produktionsdurchsatz

steigt.

Erstmalig können Laserbeschrifter

kalibriert werden und Kunden

können sicher sein, dass genau an

der Position beschriftet wird, die

Wir freuen uns auf Ihren Besuch während der A.Pack

MAGAZIN

sie zuvor festgelegt haben. ALL-

TECs Laserbeschrifter-Kalibrierung

eignet sich daher besonders

dazu, die Positionsgenauigkeit

von Markierungen in regelmäßigen

Abständen zu überprüfen. Das

trifft insbesondere auf zertifizierte

Unternehmen zu, die ihre Qualität

von Zeit zu Zeit kontrollieren müssen,

aber auch auf Firmen, in deren

Produktion häufige Produktwechsel

zu verzeichnen sind, nach denen

die Positionsgenauigkeit erneut zu

prüfen ist. Ein eindrucksvolles Beispiel:

Mit einem Standard-Laserbeschrifter

(254 mm Optik, (215x300)

mm2-Markierfeld) können Positionsabweichungen

von bis zu 1 mm

vorkommen. Mit demselben kalibrierten

System hingegen werden

Positionsgenauigkeiten bis zu 10

µm erzielt. 52

Mehr unter www.alltec.org

3 • 2007


MAGAZIN

Spritzgießen von Leder als Neuheit

Michael Hehl, Sprecher der

Arburg-Geschäftsführung und

Geschäftsführender Gesellschafter,

zeigte sich beeindruckt von

den Besucherzahlen. „Diese Resonanz

zeigt einmal mehr, was für

ein bedeutendes Branchen-ereignis

unsere Veranstaltung ist.“

neue maSchinen

Um die Leistungsfähigkeit und das

breite Einsatzspektrum der Allrounder

zu demonstrieren, wurden

über 40 Maschinenexponate mit

unterschiedlichsten Anwendungen

gezeigt. Vertreten waren alle Allrounder-Baureihen

inklusive der

Neuheiten: dem größten Allrounder

920 S mit 5.000 kN Schließkraft,

dem vertikalen Allrounder 275 V

und dem großen Allrounder 720 S

Golden Edition.

lederSPritZguSS

Anwendungstechnisches Highlight

war in diesem Jahr das Spritzgießen

von Lederfasern, das auf den Technologie-Tagen

erstmals der Fachwelt

präsentiert wurde. Die Haptik

0 3 • 2007

Loßburg. „Allrounder International“ lautet das aktuelle

Jahresmotto von Arburg, das auch punktgenau auf die

diesjährigen Technologie-Tage zutrifft: So traf sich vom

22. bis 24. März 2007 die internationale Kunststoffbranche

anlässlich der Arburg Technologie-Tage in Loßburg.

3.470 Gäste aus 41 Ländern besuchten die dreitägige

Veranstaltung.

des spritzgegoßenen Bechers bot

das unverwechselbare typische

Leder-Feeling und begeisterte die

Fachbesucher wie auch die internationalen

Pressevertreter. Einsatzmöglichkeiten

dieses Materials

bieten sich zum Beispiel im Automobilbereich.

mikro-kardangelenk

Großes Interesse weckte auch die

komplette Herstellung eines Kardangelenks

auf einem Zwei-Komponenten-Allrounder

370 U. Diese

anspruchsvollen Teile wurden im

Mikro-Montagespritzguss komplett

hergestellt und durch den

Spritzvorgang schon im Werkzeug

miteinander verbunden. Neben dem

qualifizierten Gesamtablauf machen

auch das Teilegewicht von nur

1,6 Gramm und die Verbindung der

beiden Materialien PBT und POM

die Herstellung komplex.

„golden edition“

Im Showroom Golden Edition

wurden alle sechs Maschinen der

gleichnamigen Baureihe vorgestellt.

Nachhaltigkeit im Wald

Das Wort Nachhaltigkeit ist au dem heutigen

Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken.

Gerade heuer - wo der Klimawandel

in aller Munde ist - ist Nachhaltigkeit

mehr als nur mehr ein Schlagwort. Mittlerweile

gibt es auch Verbände die die Nachhaltigkeit

des waldes zu ihrem Programm

erkoren haben.

Die zwei bekanntesten sind zur

zeit PEFC (Programme for the

Endorsement of Forest Certification

schemes) und FSC (forest Stewardship

Council). Das prinzipielle Problem

- wie so oft bei guten Ideen ist

hier, daß sich diese zwei prinzipiell

von der selben Idee herausgewachsenen

Gruppen nach wie vor nicht

gegenseitig anerkennen.

m-real

Bei einer Veranstaltung

von M-real

wurden beiden Systeme

vorgestellt. Der

allgemeine Tenor

während der Veranstaltung

war aber

eindeutig - die Bitte

an beide Vereine

Die als Jubiläumsbaureihe aufgelegte

Allrounder Golden Edition

wird auch in diesem Jahr aufgrund

des überragenden Erfolgs weiter

auf dem Markt belassen.

Grund für deren Erfolg sind

neben der technologisch hochwertigen

Serienausstattung und

dem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis

auch die vielfältigen

Einsatzmöglichkeiten der sechs

Maschinengrößen umfassenden

Serie.

Die wurde während der Technologie-Tage

mit der Produktion von Spritzteilen

für die Medizintechnik und die

Elektroindustrie und der Verarbeitung

eines voll recyclingfähigen Bio-Compounds

demonstriert.

individuelle automationSlöSungen

von arburg

Ein Publikumsmagnet war auch der

Ausstellungsbereich für die großen

Allrounder bis 5.000 kN Schließkraft

und die kompletten Fertigungszellen.

Für

den Automationsbereich

hat Arburg

eine eigene

Projektabteilung,

die kundenspezifische

Anlagen

- bestehend aus

S p r i t z g i e ß m a -

schine, Robot-

System und Peripherie

- nicht

nur konzipiert, baut und in Betrieb

nimmt, sondern die Kunden auch

von A bis Z betreut.

exPertenwiSSen

Neben der Praxis kam bei den

Technologie-Tagen auch die Theorie

nicht zu kurz. So informierten

die vier Expertenvorträge, die jeweils

in deutscher und englischer

Sprache gehalten wurden, über

aktuelle Themen der Spritzgießbranche:

die Herstellung optischer

Linsen, das Umspritzen von Metallteilen

im Bereich der Mikrotechnik,

der Einsatz von elektri-schen

Maschinen anhand einer Fallstudie

aus den USA sowie die Integration

vor- und nachgeschalteter Arbeitsgänge

im Bereich kompletter Fertigungszellen.

Dass man mit der

Themenauswahl den richtigen Riecher

gehabt hat, belegte die Zahl

von insgesamt 1290 Teilnehmern

an drei Tagen. 53

Mehr unter www.arburg.com

sich gegenseitig anzuerkennen.

Denn wenn man auch nicht

überall gleicher Meinung ist

- der Grundgedanke - Holz nur

aus nachgewiesener nachhaltige

Waldhaltung zu verwenden

obliegt beiden. Prinzipiell darf

gesagt werden, daß Produkte

mit den jeweiligen Aufdrucken

der beiden Vereine sicher Zukunft

haben. Auch wenn man

in diesem Bereich noch in den

Kinderschuhen steckt - jeder

der ein Zeichen setzt - bringt

vielleicht wieder einen dazu

ein Zeichen zu setzen. Mehr zu

PEFC und FSC finden Sie unter

www.fsc-deutschland.de oder

www.pefc.at Mehr auch in der

nächsten Ausgabe. 54


ETIkETTEN

S i e s u c h e n ?

Die packlIsT fand!

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w w w . k o m p a c k . i n f o

Anz_PackExpDirect_200x140_1 26.02.2007 10:58 Uhr Seite 1

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Registrieren Sie sich schon jetzt und fordern

Sie die Mediadaten für die Folgeausgabe an,

die im Oktober 2007 erscheint:

Fax: +49-(0)201-831-6099

E-Mail: packex@sutter.de

Messe Düsseldorf GmbH

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Germany

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www.messe-duesseldorf.de

3 • 2007

1


MAGAZIN

High‑Tech Lager als High‑LIGHT bei XAL

Im Zuge einer Betriebsflächenverdoppelung

bei XAL in Graz-

Puntigam wurde das Lager topmodernisiert.

KNAPP, zu rd. 99 %

überwiegend im Exportgeschäft tätig,

überzeugte mit einer Weltneuheit im

Lagerlogistikbereich. SPIDER, ein

revolutionäres Lagerautomationssystem,

modular im Aufbau und sensationell

bezüglich Leistung und Genauigkeit

kam bei XAL erstmals zum

Einsatz. „Wir haben uns für KNAPP

entschieden, weil mit dem neuen Spider

unsere hohen Anforderungen an

die Leistungsfähigkeit, die Flexibilität

und somit die Rentabilität eines

Lagersystems am besten erfüllt werden

können“, erzählt XAL Geschäftsführer

Mag. Michael Engel.

1 Jahr

Im März 2006 fiel dann der Start-

leserservice

2 3 • 2007

Innovative Lagerlogistik trifft auf Design und Architektur

- derart konträr und trotzdem synergienbringend

gestaltete sich die geschäftliche Partnerschaft zwischen

den steirischen Unternehmen XAL - Xenon Architectural

Lighting und der KNAPP Gruppe mit dem Hauptstandort

in Hart b. Graz.

schuss für das innovative Lagerprojekt.

Investitionsvolumen: 1,4

Mio. Euro. Auf einer Fläche von

rund 550 m2 installierte KNAPP

sowohl die Fördertechnik als auch

die dazugehörigen Kommissioniersysteme

inklusive Steuerung und

Anbindung an den kundenseitigen

HOST. Das Lager verfügt über

mehr als 14.000 Stellplätze, wobei

nahezu 40.000 Produktkomponenten

von Designerleuchten, Elektronikbauteilen,

Fassungen etc. in

unterschiedlichsten Gewichtsklassen

und Größen gelagert und kommissioniert

werden können. „Die Produktinnovation

Spider ist das erste und

einzige Regalbediengerät, das gezielt

auf Durchsatzanforderungen wie ein

Baukasten zusammen gesetzt werden

kann. Geringster Energieverbrauch

durch Energiemanagement und Um-

weltverträglichkeit durch Geräuschvermeidung

sind wesentliche Neuerungen“,

betont DI Karl Freudelsperger,

KNAPP Geschäftsführer.

knaPP SPider-SyStem

Das schienengeführte Einmastsystem

Spider dient der automatischen

Ein- und Auslagerung von Waren in

Hochregal- bzw. Durchlauflagern in

Für unsere Leser bietet KOMPACK ein besonderes Service. Bei den meisten Artikeln finden

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bis zu 4 Modulen übereinander. Das

Sensationelle am Spider-System

sind die mehreren kleinen Lagerbediengeräte,

die zeitgleich übereinander

operieren. Das System minimiert

Energiebedarf und laufende

Betriebskosten erheblich und kann

von 3 m bis 24 m hoch, mit so vielen

Gassen wie nötig, ausgestattet

werden. Durch die Skalierbarkeit

auf die vorhandenen Platzgegebenheiten

kann das System optimal an

vorhandene bauliche Gegebenheiten

angepasst werden. Jede Gasse

ist mit einem Lift ausgerüstet, der

Behälter bzw. Kartons vertikal zwischen

den Modulen bewegt und an

die Lastaufnahmemittel des Lagerbediengeräts

übergibt.

kombination

Das Lastaufnahmemittel hat eine

Nutzlast bis zu 120 kg, wobei zur

besseren Ausnutzung der Lagerkapazität

doppeltief bis 60 kg/Behälter

bzw. 4-fach-tief mit 30 kg/Behältern

an jeder Seite der Regalgasse

gelagert werden können.

Der entscheidende Vorteil des Spider-Systems

ist seine Flexibilität im

Einsatz, seine modulare Bauweise

und seine Fähigkeit, die Leistung

eines Lagerbediensystems mit den

Möglichkeiten eines Kommissioniersystems

zu verbinden. Das Spider-System

ist die wirtschaftliche

Lösung für höchste Durchsätze bei

bester ROI Performance, ideal in

Kombination mit anderen Lagerlösungen

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Fördertechnik H1/609

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Brangs+Heinrich GesmbH H1/105

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Cyklop Austria GmbH H15/210

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ECM Holding GmbH H1/409

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Eurofoam GmbH . pactec H1/304/406

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FPM Beograf Belgrade H1/209

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Geroldinger GmbH Schüttgut - Anlagen H15/407

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Hiebel & Hess Vertriebsgesellschaft m.b.H. H1/311

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ifk Schüttgut-Technik, Ing. Franz Kaltseis GmbH H15/408

ILLIG, Adolf Maschinenbau GmbH & Co.KG H1/308

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RR A H M E N P R O G R A M M

09.05.2007

Saal 1

10:30 -12:30 Lebensmittel - eine (ver)packende Herausforderung in Kooperation mit dem LC/Frau Mag. Jomrich

12:30 - 14:00 Staubexplosionsschutz in der Lebensmitteltechnik Auswirkungen der VEXAT/ Herr DI Hofer

14:00 offizielle Eröffnung des Messequartetts

Saal 2

09:30 Verpackungsdesign in der 3. Dimension -Von der Struktur bis zur Vorlage des veredelten Produktes - Gerald Horner/Esko

„Logistikzentrum Halle 10”

09:30-11:00 Verladesicherheit - Professionelle Ladungssicherheit - Schwerpunkt Speditionen/Herr Ing. Flöckinger

11.00-15.00 Logistikforum Brennpunkt Güterverkehr Schwerpunkt:Region Pinzgau, kleines deutsche Eck, Bayern

10.05.2007

Saal 1

09:30 ERP in der Logistik Fachforum: ERP System in der Logistik Moderation: Hans-Joachim Schlobach Chefredakteur Dispo

11:30 - 12:30 Gegenüberstellung der Vor und Nachteile von manuellen Kommisioniersystemen bei Pick by Voice/Hr. Kaufmann Metasyst

13:00 SAP Warehouse Management Neue Möglichkeiten mit einem voll ins ERP-System integrierten Lager. Ein Praxisvortrag

mit Aha-Effekt! unit-IT - a siemens company; Vortragender: Helmut Rumpf, unit-IT

14:00 Kratzer Automation: Werte schaffen - ein transportlogistischer Beitrag; Hr.DI Boris Thomaschewskii

Saal 2

09:30 CDI-Technologie: Die digitale Herstellung von Flexo-und Buchdruckklischees - Wolfram Verwüster/Esko

12:00 Explosionsschutz - Auswirkungen auf Klein und Mittelbetriebe der Kunststoffverarbeiter/Ing. Klaus Kopia

13:30 Dipl. Ing. Dr. Drobits Josef /Gefahrgutverpackungen,Ladegutvorschriften des ADR,Chem. Reaktionen des Ladegutes

mit Verpackung und deren Vermeidung

„Logistikzentrum Halle 10”

09:30 Verladesicherheit - Professionelle Ladungssicherheit - Schwerpunkt Klein LKW/Herr Ing. Flöckinger

11.00-15.00 Logistikforum Brennpunkt Güterverkehr Schwerpunkt:Pongau, Lungau

11.05.2007

Saal 1

10:30 Hochleistungsthermoformen mit Bandstahl - und Durchfallschnitt: Beispiele aus PP und PET - Uwe A. Heer/Fa. Kiefel

Saal 2

09:30 Verpackungsentwicklung mit virtuellen Mustern und Integration eines modernen Vepackungs-CAD-System in einen

Gesamtworkflow - Michael Haase/Esko

„Logistikzentrum Halle 10”

09:30 Verladesicherheit - Professionelle Ladungssicherheit - Schwerpunkt Anhänger

11.00-15.00 Logistikforum Brennpunkt Güterverkehr Schwerpunkt:Tennengau, Stadt Salzburg, Flachgau

Aussteller und Rahmenprogramm - Stand vom 18 04 07 - vorbehaltlich Änderungen bis Messebeginn


ETIkETTEN

3 • 2007


MEINEMEINUNG

Neuer Rekord

Austria Glas Recycling (AGR),

in Österreich für die Sammlung

und Verwertung von gebrauchten

Glasverpackungen verantwortlich,

3 • 2007

kann für das Jahr 2006 wieder neue

Rekordergebnisse verkünden. Insgesamt

213.450 Tonnen Altglas haben

die Österreicher im vergangenen

Jahr gesammelt,

das ist im Vergleich

zum Jahr

2005 eine Steigerung

von 6860

Tonnen. 2005:

206.590 Tonnen.

Mit einer Recyclingquote

von

deutlich über 80

Prozent ist Österreich

europaweit

in der Riege der

Besten zu finden.

Die Unterschiede

zwischen

den Bundesländern

werden von

Konsumverhalten

und Tourismusaufkommenbeeinflusst.

Außerdem

zeigen diese ErgebnisseOptimierungspotenziale

auf. 1

RFID in der Lebensmittel‑

rückverfolgung

Am 6. Juni gibt es das VVL-Seminar „RFID in der Lebensmittelrückverfolgung

– die EU-Richtlinien und ihre Folgen“

in Dortmund. Der Verein zur Förderung innovativer Verfahren

in der Logistik (VVL) e.V. widmet sich am 6. Juni

2007 im Rahmen seiner fortlaufenden Fachseminarreihe

mit einer Veranstaltung zur Lebensmittelrückverfolgung

einem hochaktuellen und vieldiskutierten Thema.

Diverse Lebensmittelskandale in

der Vergangenheit haben die

Europäische Union dazu veranlasst,

auf der Basis von zwei neuen Richtlinien

die Transparenz und Nachvollziehbarkeit

für Lebensmittel

deutlich zu erhöhen.

inhalt

Das Seminar beschäftigt sich intensiv

mit dieser Thematik und

beleuchtet Ansätze zur Umsetzung

sowohl aus Sicht der Forschung

und Beratung als auch der Praxis.

Nach einer Einführung in die The-

matik durch Jochen Schneider vom

Fachgebiet Logistik der Universität

Dortmund referiert Carsten Diekmann

von der Firma LINPAC über

den RFID-Einsatz in Mehrwegsystemen,

während Stephan Vogler

von Bizerba Systemlösungen für

die Lebensmittelbranche vorstellt.

Den aktuellen Flyer zum Seminar

und damit auch eine Möglichkeit

zur Anmeldung erhalten Sie im Internet

auf den Seiten des Veranstalters(http://www.vvl-ev.de/veranstaltungen/fachseminare.html).

Die

Teilnehmerzahl ist begrenzt. 2

AN&FÜRSICH ...

... höre ich gerne auf gute Tips - selbst wenn ich sie via Fernsehgerät

bekomme.

Als ich vor rund einem Monat aber einen Beitrag über Nachhaltigkeit

sah, war dies schwer.

Im Zuge der Diskussion über Ozon und die negativen Auswirkung

von LKW- und Flugverkehr auf die Umwelt war da auch ein

Beitrag zu sehen - der einleuchtend empfahl Obst und Gemüse aus

Österreich zu kaufen.

Also wollte ich am nächsten Tag im Supermarkt um die Ecke

(ein Eurospar) so viel österreichisches Gemüse wie möglich kaufen

- überaus erfolgreich war ich allerdings nicht - gerade grünen

Salat fand ich - woraufhin ich beschloß mein Gemüse woanders zu

kaufen.

Wenn schon gesund, dann richtig - also ging ich in den Bioladen

Maran. Dort gab es immerhin Radischen und Zwiebel aus

Österreich - fast das ganze restliche Gemüse kommt aus Peru,

Venezuela oder anderen Ländern mit in etwa dieser Entfernung.

Eigentlich schon pervers - da werden Bioprodukte gekauft, weil

man seinem Körper etwas Gutes tun möchte - man kauft aber

gleichzeitig fast nur Gemüse, das mit Flugzeug importiert werden

muß - was wiederum meiner Gesundheit schadet.

Aber so leicht gebe ich eben nicht auf - mittlerweile motorisiert

unterwegs begebe ich mich in die Markthalle - hier erhalte ich

stolz grünen Paprika aus Österreich und sonst ... nichts (zumindes

kein Gemüse aus Österreich).

Nachdem ich dann am Rochusmarkt wenigstens Paradeiser aus

Österreich bekommen habe, beim Billa den netten Hinweis am

Regal lesen konnte, daß bei allen Sorten Paprika das Herkunftland

auf dem Etikett steht - nur doof, daß der Paprika offen in einer

Schütte - ohne Etiketten verkauft wird - landete ich nach lächerlichen

rund 2,5 Stunden wieder beim Spar - wo ich zu guter Letzt

doch noch (nein er war nicht ausverkauft) das Häupl Salat gekauft

habe - da es woanders nicht zu bekommen war.

Ich habe also, um etwas Gutes für die Umwelt zu tun, nicht nur

2,5 Stunden für einen Einkauf gebraucht, der sicher in 20 Minuten

zu erledigengewesen wäre, gleichzeitig habe ich auch mit dem

Auto die Umwelt verschmutzt und die Einsicht erlangt - es gibt

also Gemüse aus Österreich auch in der kalten Jahreszeit (dank

Gewächshäusern) nur es bietet eben keiner das ganze Gemüse auf

einmal an.

Lieber Handel - liebe Marktleute -ich bin sicher nicht der einzige

Mensch, der diese Sendung gesehen hat - und sicher auch nicht

der Einzige, der es bevorzugen würde, österreichische Ware zu

kaufen - aber bitte gebt uns auch die Chance - auch im Sinne einer

besseren Umwelt.

Danke - meint ihr

Harald Eckert


Mehr dazu auf der

Halle 15, Stand 101


2

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Umwelt und Gemeinde -

Erzeugung, Analyse und Lösung

2007

„P.b.b.“ G.Z. 02Z032071 M Verlagspostamt A- 1030 Wien, Vertriebspostamt A- 2120 Wolkersdorf / e 4,36

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w w w . k o m p a c k . i n f o

S O N D E R A U S G A B E

9. - 11. Mai 2007 / Messegelände Salzburg

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