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INFO - Fachgruppe Werbung Wien

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WERBUNG<br />

8. Auflage<br />

IN WIEN


Herausgeber <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong>,<br />

Schwarzenbergplatz 14/306, 1040 <strong>Wien</strong>, Tel. 01/514 50-3790, -3791, -3792,<br />

werbungwien@wkw.at, www.werbungwien.at<br />

Redaktion Mag. Jörg Trobolowitsch, Mag. Marianne Kitzler, Caroline Rigler BA<br />

Handbuch für Mitglieder der<br />

<strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> &<br />

Marktkommunikation<br />

in der Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong><br />

8. Auflage 2011<br />

Fachliche Beratung: Dr. Manfred Pichelmayer, Geschäftsführer <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> <strong>Wien</strong>,<br />

Dr. Elisabeth Czerwenka-Kulmon, Dkfm. Karin Lehmann<br />

© <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong>,<br />

8. Auflage 2011. Alle Rechte vorbehalten, auch der auszugsweisen Wiedergabe<br />

in Print- und elektronischen Medien<br />

Bilder Die Bilder zu allen Kapiteln stammen von fotolia.com (wenn nicht anders angegeben)<br />

Editorial: <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation <strong>Wien</strong><br />

Verlag Albatros Media GmbH, Grüngasse 16, 1050 <strong>Wien</strong>, www.albatros-media.at<br />

Layout und Produktion: Julia Proyer, Designkonzept: Michi Jo Standl,<br />

Lektorat: Yvonne Gokesch, Angelika Hierzenberger-Gokesch,<br />

Anzeigen: Mag. Alexander Uitz, Verlagsleitung: Mag. Peter Morawetz<br />

Druck NP Druck, 3100 St. Pölten<br />

Gender-Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde vorwiegend die maskuline Schreibweise verwendet. Grundsätz-<br />

lich werden damit aber immer beide Geschlechter angesprochen.<br />

Haftungsausschluss: Alle Angaben in diesem Handbuch erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr.<br />

Eine Haftung des Herausgebers oder der Autoren ist ausgeschlossen.<br />

WERBUNG<br />

IN WIEN<br />

8. Auflage


Foto: ONEYE<br />

KommR Brigitte Jank<br />

Präsidentin der<br />

Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong><br />

2<br />

Vorwort<br />

Kein anderer Dienstleistungssektor unterliegt einem<br />

derartigen Wandel wie die Kommunikationsbranche.<br />

Vom mobilen Medium bis hin zu Social Media – in<br />

der Werbewirtschaft herrscht stetige Dynamik und Innovation.<br />

Zu bewältigen gilt es vor allem die rasanten<br />

Veränderungen im Medienkonsumverhalten, das Entstehen<br />

neuer Berufsbilder und die damit verbundenen<br />

notwendigen Anpassungen in vielen Unternehmen dieser<br />

Branche.<br />

Die Werbeausgaben sind zuletzt spürbar gestiegen und<br />

der wirtschaftliche Druck auf Werber, Marketer, Grafiker<br />

und viele weitere Dienstleister der Kommunikationsbranche<br />

bleibt weiterhin bestehen. Das Jahr 2010 war<br />

für die <strong>Wien</strong>er Werbewirtschaft voller Herausforderungen.<br />

Aber sie blickt positiv gestimmt in die Zukunft.<br />

Die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> und Marktkommunikation<br />

der Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong> begleitet diese Entwicklungen<br />

intensiv. Sie unterstützt Sie vom Beginn Ihrer<br />

unternehmerischen Tätigkeit an mit praktischen Tipps,<br />

Bildungsangeboten, Informationen zu Rechts- und<br />

Steuerfragen, beim Netzwerken und in vielen anderen<br />

Fragen, sie ist aber vor allem auch Ihre Interessensvertretung,<br />

die sich bei Politik und Behörden für Ihre Belange<br />

einsetzt.<br />

Das vorliegende Handbuch „<strong>Werbung</strong> in <strong>Wien</strong>“, das<br />

bereits in der 8. Auflage erscheint, bietet einen umfassenden<br />

und praxisorientierten Überblick über dieses<br />

Angebot und das kreative Geschehen in der <strong>Wien</strong>er<br />

Kommunikationswirtschaft. Es zeigt darüber hinaus die<br />

Vielseitigkeit und Stärke der mehr als 8000 <strong>Wien</strong>er Werbe-<br />

und Marketingunternehmen.<br />

Ich wünsche Ihnen spannende Einblicke und viel unternehmerischen<br />

Erfolg!<br />

KommR Brigitte Jank<br />

Präsidentin der Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong>


Mag. Michael Himmer<br />

Obmann der <strong>Fachgruppe</strong><br />

<strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

der Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong><br />

Elke Zellinger MSc<br />

Obmannstellvertreterin<br />

der <strong>Fachgruppe</strong><br />

<strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

der Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong><br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Kommunikation als<br />

Investition in die<br />

Zukunft<br />

Liebes Mitglied,<br />

in Zeiten des kommunikativen Wandels wollen wir den<br />

Wert von kreativen Leistungen, die von jedem einzelnen<br />

Mitglied der <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> <strong>Wien</strong> täglich erbracht<br />

werden, noch stärker betonen und gerade bei den Auftraggebern<br />

in deren Bewusstsein rücken.<br />

Ein erster erfolgreicher Schritt in diese Richtung war die<br />

Facebook-Kampagne „Gegen Schwarze Schafe“. Mehr<br />

als 1.200 Menschen verfolgten im Internet die Diskussion<br />

rund um das Thema Gratispräsentation. Dieses Thema<br />

wird auch weiterhin im Fokus unserer Aktivitäten stehen,<br />

denn Kommunikationsleistungen sind für jedes Unternehmen<br />

Investitionen in die Zukunft. Damit wollen wir<br />

ein klares Zeichen setzen gegen unbezahlte Leistungen<br />

und gegen nicht marktgerechte Vergabe- und Ausschreiberichtlinien.<br />

Um unserem Vorhaben mehr Gewicht zu<br />

verleihen, haben wir gemeinsam mit dreizehn Berufsverbänden<br />

eine breit angelegte Initiative unter dem Arbeitstitel<br />

„Wert der Kommunikation“ ins Leben gerufen. Eine<br />

Qualitätsoffensive im Bereich Marktforschung unterstützt<br />

dieses Vorhaben zusätzlich. Für mehr als 8.000 Mitglieder,<br />

von denen rund 65 Prozent Ein-Personen-Unternehmen<br />

darstellen, soll dieses Buch ein wertvoller Ratgeber<br />

sein. Hier geben Experten viele Tipps und Informationen<br />

für den Berufsalltag.<br />

Die <strong>Fachgruppe</strong> bietet Ihnen viele Serviceleistungen an:<br />

ein Versicherungsservice im Bereich der Vermögensschadenshaftpflicht,<br />

Betriebsunterbrechung und Unfallversicherung;<br />

ein Anwaltsservice, das Sie jederzeit kostenlos<br />

nutzen können, wenn es um betriebsbezogene Rechtsfragen<br />

geht. Besonderen Fokus legen wir auch auf Weiterbildung.<br />

Wir haben heuer erstmalig eine kleine Broschüre<br />

herausgegeben, in der Sie ein für Sie hilfreiches Seminarangebot<br />

finden.<br />

Zögern Sie nicht, mit Ihren Anliegen an uns heranzutreten,<br />

wir sind gerne für Sie da.<br />

Mag. Michael Himmer Elke Zellinger MSc<br />

3


INHALT<br />

4<br />

01<br />

START<br />

Aller Anfang ist leicht 7 Förderungen 10<br />

02<br />

HILFE<br />

Ihre <strong>Fachgruppe</strong> 13 Service für Mitglieder 16 Frischer Wind 22<br />

Networking <strong>Wien</strong>er Art 23<br />

03<br />

WISSEN<br />

Bildungsangebote 25 Die neuen Kreativen 35 Wissenstest 36<br />

04<br />

PRAXIS<br />

Tipps für den Start 45 Creation of Value 50 Der Wert der Kommunikation 54<br />

Wichtige Partner 56 Berufe in der <strong>Werbung</strong> 60 Einer für alle ... Jobprofile 66<br />

Niemals ohne Briefing 70


HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Downloads<br />

Neben vielen anderen nützlichen Informationen<br />

finden Sie auf der Website Ihrer <strong>Fachgruppe</strong> zum<br />

Herunterladen:<br />

� Geschäftsbedingungen für Werbeagenturen<br />

� Muster-Vereinbarungen für Werbeagenturen<br />

� Muster eines PR-Beratungsvertrages<br />

www.werbungwien.at<br />

05<br />

ZUKUNFT<br />

Die Zukunft ist mobile 73 Social Media: Was vom Hype bleibt 79<br />

Goldene Zeiten: Digital Marketing 84<br />

06<br />

GELD & RECHT<br />

Geld sparen mit Profi-Tipps 87 Recht haben & Recht bekommen 93<br />

07<br />

MARKT<br />

Medien 99 Werbemittel und Preise 104 Werbemarkt 112 Awards 114<br />

08<br />

ANHANG<br />

Fachmedien 133 Fachkongresse 135 Marktstudien 137 Nachschlagewerke 140<br />

Standardwerke 142 Glossar 144 Stichwortverzeichnis 156<br />

5


Aller Anfang ist leicht | Förderungen<br />

Start<br />

6


01 Auf<br />

Aller Anfang ist leicht<br />

Vor der Unternehmensgründung sollten Sie sich<br />

folgende Fragen stellen:<br />

Welche persönlichen Ziele habe ich?<br />

Wird das Vorhaben in meinem Bekannten-<br />

und Familienkreis akzeptiert und unterstützt?<br />

Welche fachliche Qualifikation bringe ich mit?<br />

Habe ich bereits eine Gewerbeberechtigung?<br />

Gibt es für meine Idee einen Markt?<br />

Möchte ich mit Partnern zusammenarbeiten?<br />

Welche Unternehmensform ist daher sinnvoll?<br />

Benötige ich Mitarbeiter?<br />

An welchem Standort soll das Unternehmen<br />

betrieben werden?<br />

Welche Investitionen sind notwendig?<br />

Welche sonstigen laufenden Kosten werden<br />

anfallen?<br />

Wie werde ich die Investitionen und die<br />

sonstigen Kosten finanzieren?<br />

Gibt es für mein Vorhaben Förderungen?<br />

Welcher Mindestumsatz ist notwendig?<br />

Benötige ich eine Betriebsanlagengenehmigung?<br />

Welche Art der Buchführung ist notwendig<br />

beziehungsweise sinnvoll?<br />

Wird sich mein Wunsch-Projekt rentieren?<br />

Welche Beratungsstellen gibt es?<br />

Auf viele dieser Fragen geben die folgenden<br />

Seiten Antwort.<br />

Die Wahl der Rechtsform<br />

Im Zuge der Unternehmensgründung ist – nicht<br />

zuletzt für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens<br />

– auch die Wahl der geeigneten Rechtsform<br />

entscheidend.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

dem Weg in die Selbstständigkeit<br />

liegen einige Stolpersteine. Viele<br />

davon lassen sich allerdings mit dem<br />

nötigen Know-how leicht umgehen.<br />

Auf den folgenden Seiten erfahren<br />

Sie, was Sie beachten sollten.<br />

Die Rechtsform richtet sich vordergründig nach:<br />

der Anzahl der Beteiligten (ein Unternehmer<br />

oder mehrere Unternehmer)<br />

dem Umfang des Unternehmens<br />

der Art der Finanzierung<br />

der Art und dem Ausmaß der Haftung etc.<br />

Sowohl die Form des Einzelunternehmens als auch<br />

jene der Gesellschaften haben Vor- und Nachteile,<br />

die es abzuwägen gilt.<br />

Erforderliche Dokumente<br />

Geburtsurkunde, Meldezettel, Staatsbürgerschaftsnachweis<br />

bzw. Aufenthaltsberechtigung<br />

bei Drittstaatsangehörigen, Heiratsurkunde,<br />

Scheidungsurkunde oder Bescheid über die<br />

Namensänderung bei Änderung des Namens<br />

Eventuell urkundlicher Nachweis akademischer<br />

Grade<br />

Bestätigung der zuständigen Wirtschaftskammer<br />

nach dem Neugründungsförderungsgesetz<br />

im Falle einer Neugründung<br />

Für die in der <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> vertretenen<br />

Berufsgruppen ist kein Befähigungsnachweis<br />

notwendig, da sie einem freien Gewerbe<br />

nachgehen<br />

First Start Shop<br />

Dieses neue Service der Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong><br />

ermöglicht Ihnen in einem Arbeitsgang<br />

den Antrag auf Neugründungsförderung und<br />

die Anmeldung des Gewerbes<br />

Beides können Sie in der Wirtschaftskammer<br />

7


8<br />

Einzelkämpfer: Selbstständige<br />

haben oft viele Hürden zu<br />

überwinden – besonders zu<br />

Beginn der Gründung<br />

<strong>Wien</strong>, 1040 <strong>Wien</strong>, Schwarzenbergplatz 14,<br />

Zimmer 306, oder 1010 <strong>Wien</strong>, Stubenring 8–10,<br />

Hochparterre, erledigen.<br />

Anmeldung des Gewerbes<br />

Erforderliche Unterlagen<br />

Als Einzelfirma<br />

Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis,<br />

Meldezettel<br />

Bei Namensänderung auch Heiratsurkunde<br />

und Nachweise des akademischen Grades<br />

Reisepass (Geburtsurkunde und Staatsbürgerschaftsnachweis<br />

sind dann nicht erforderlich)<br />

Als Gesellschaft oder Verein<br />

Firmenbuchauszug, nicht älter als sechs Monate,<br />

oder Auszug aus dem Vereinsregister<br />

Wenn die Firma noch nicht gegründet ist:<br />

Entwurf vom Notar (bei Kapitalgesellschaft)<br />

beziehungsweise Gesellschaftsvertrag (bei Personengesellschaften,<br />

formlos)<br />

Von jedem zur Vertretung nach außen Berufenen<br />

und von einem allfälligen Mehrheitsgesellschafter:<br />

Personaldokumente (Geburtsurkunde,<br />

bei Namensänderung auch Heiratsurkunde<br />

oder Bescheid über Namensänderung, Nachweis<br />

eines allfälligen Titels, Staatsbürgerschaftsnachweis,<br />

Meldezettel) oder Reisepass<br />

Vom gewerberechtlichen Geschäftsführer:<br />

Personaldokumente (Geburtsurkunde, bei<br />

Namensänderung auch Heiratsurkunde oder<br />

Bescheid über Namensänderung, Nachweis<br />

eines allfälligen Titels, Staatsbürgerschaftsnachweis)<br />

oder Reisepass<br />

Die Anmeldung des Gewerbes können Sie bei Ihrem<br />

Magistratischen Bezirksamt vornehmen.<br />

Neugründungsförderung<br />

Neugründer erhalten das NEUFÖG-Formular in<br />

der <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation.<br />

Zumindest eine der folgenden Personen muss<br />

entweder persönlich erscheinen oder durch einen<br />

Bevollmächtigten mit schriftlicher Vollmacht vertreten<br />

werden.<br />

Bei Personengesellschaften:<br />

Persönlich haftende Gesellschafter einer Personengesellschaft<br />

(OG, KG)<br />

Beschränkt haftende Gesellschafter einer Personengesellschaft<br />

(Kommanditisten), die gleichzeitig<br />

zu mindestens 50 Prozent am Vermögen<br />

der Gesellschaft beteiligt sind<br />

Beschränkt haftende Gesellschafter einer<br />

Personengesellschaft mit mehr als 25 Prozent<br />

Beteiligung, die gleichzeitig mit der Geschäftsführung<br />

betraut waren (sind)<br />

Bei Kapitalgesellschaften:<br />

Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft mit<br />

einer Beteiligung von 50 Prozent oder mehr<br />

Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft mit<br />

einer Beteiligung von mehr als 25 Prozent und<br />

Geschäftsführerbefugnis<br />

Bei Personengesellschaften müssen alle persönlich<br />

haftenden Gesellschafter erscheinen beziehungsweise<br />

durch einen Bevollmächtigten mit schriftlicher<br />

Vollmacht vertreten sein.<br />

Wenn die Firma noch nicht im Firmenbuch eingetragen<br />

ist: Entwurf vom Notar (bei Kapitalgesellschaft)<br />

beziehungsweise Gesellschaftsvertrag


(bei Personengesellschaft, formlos). Bei Zutreffen<br />

der Förderungs voraussetzungen entfallen nämlich<br />

bei Vorlage der NEUFÖG-Bestätigung auch die<br />

Eintragungsgebühren im Firmenbuch.<br />

Gründungsvoraussetzungen<br />

Die österreichische Staatsbürgerschaft oder<br />

EU-Staatsbürgerschaft oder schweizerische<br />

Staatsangehörigkeit (Aufenthaltstitel bei Drittstaatsangehörigen)<br />

Vollendung des 18. Lebensjahres<br />

Keine Gewerbeausschlussgründe (wie zum Beispiel<br />

Verurteilung wegen betrügerischer Krida,<br />

bestimmte Finanzstrafdelikte, Nichteröffnung<br />

der Insolvenz wegen eines zur Deckung der Insolvenzkosten<br />

nicht ausreichenden Vermögens)<br />

Vorhandensein eines geeigneten Standortes für<br />

die Ausübung des Gewerbes<br />

Finanzierung<br />

Neben der eigentlichen Geschäftsidee ist auch das<br />

Vorhandensein von Kapital eine Grundvoraussetzung<br />

für den Erfolg eines zu gründenden Unternehmens.<br />

In dieser Hinsicht sollten Sie Folgendes<br />

bedenken:<br />

Kapitalbedarf<br />

In der Anlaufphase eines neu gegründeten Unternehmens<br />

können unerwartet hohe Kosten auf den<br />

Gründer zukommen. Um in dieser Phase die Liquidität<br />

und den Fortbestand des Unternehmens zu<br />

sichern, ist es notwendig, den Kapitalbedarf genau<br />

zu ermitteln.<br />

Investitionen, die im Zuge einer Betriebsgründung<br />

zu leisten sind, betreffen in erster Linie Investitionen<br />

in das Anlagevermögen (zum Beispiel Grundstücke,<br />

Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge und Büroausstattung).<br />

Bei der Ermittlung des Kapitalbedarfs<br />

müssen Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notariatskosten,<br />

Gebühren und Kosten der Kapitalbeschaffung<br />

beinhaltet sein. Weiters sollte eine Reserve<br />

von etwa zehn Prozent aufgeschlagen werden.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Besonders in der Anfangsphase eines Unternehmens<br />

können die laufenden Kosten oft die Einnahmen<br />

übersteigen. Dies ist davon abhängig, ob in<br />

der jeweiligen Branche Zahlungsziele üblich sind<br />

oder ob die Bezahlung der Waren und Dienstleistungen<br />

sofort erfolgt. Folgende Positionen sind bei<br />

der Ermittlung des Betriebsmittelbedarfs zu berücksichtigen:<br />

Außenstände<br />

Personalkosten<br />

Miete<br />

Büro- und Verwaltungskosten<br />

Energiekosten<br />

Fahrzeugkosten<br />

Zinsen<br />

Notwendige Privatentnahmen<br />

Planen Sie eine ausreichende Reserve ein. Denken<br />

Sie an möglicherweise „Unvorhersehbares“. Reduzieren<br />

Sie Ihren Betriebsmittelbedarf durch sofortige<br />

Rechnungslegung, rationelle Lagerhaltung,<br />

konsequente Zahlungsüberwachung und durch<br />

ein geordnetes Mahnwesen.<br />

Kapitalbeschaffung<br />

1. Eigenkapital<br />

Nach Ermittlung des Kapitalbedarfs berechnen<br />

Sie, welchen Teil Sie davon selbst aufbringen können.<br />

Machen Sie eine detaillierte Aufstellung über<br />

Bargeld, Sparguthaben und Sachwerte, die Sie in<br />

das Unternehmen einbringen können. Um den<br />

Eigenkapitalanteil zu erhöhen, können Sie einen<br />

Partner für Ihr Unternehmen gewinnen, der mitinvestiert<br />

und mitarbeitet. Eventuell kommt auch die<br />

Beteiligung eines stillen Gesellschafters (Teilhabers)<br />

in Frage, der sich nur mit einer Kapitaleinlage am<br />

Unternehmen beteiligt.<br />

2. Fremdkapital<br />

Fremdkapital wird in erster Linie durch Kredite<br />

aufgebracht. Folgende Hauptgruppen von Krediten<br />

sind zu unterscheiden:<br />

Investitionskredit<br />

Leasing<br />

Kontokorrentkredit<br />

9


Förderungen<br />

Die Zahl der Jungunternehmer steigt von Jahr zu<br />

Jahr. Zahlreiche Fördermodelle unterstützen neu<br />

gegründete und auch bestehende Unternehmen<br />

auf Bundes-, Landes-, teilweise auch auf Gemeindeebene.<br />

Beachten Sie aber, dass Möglichkeiten<br />

und Arten der Förderungen immer im Einzelfall<br />

abzuklären sind. Einen Überblick über die Möglichkeiten<br />

bietet die Förderdatenbank der Wirtschaftskammern:<br />

http://wko.at/foerderungen.<br />

Oder kommen Sie zu einem persönlichen Beratungsgespräch<br />

in Ihre Wirtschaftskammer oder zu<br />

Ihrer Bank.<br />

Folgende Förderungen können Sie bekommen:<br />

Zuschüsse: für das Ansparen von Eigenkapital,<br />

für Investitionen, Beihilfen<br />

Günstige Kredite: durch nach oben gedeckelte<br />

Zinsen<br />

Bürgschaften und Garantien: Übernahme von<br />

Bürgschaften für Kredite und Garantien für<br />

Beteiligungen mit Eigenkapitalcharakter<br />

Geförderte Beratung und Information: kostenlose<br />

Informationen, Gründungs- und Rechtsberatung,<br />

Zuschüsse zu Beratungsleistungen<br />

externer Unternehmensberater<br />

Befreiung von bestimmten Gebühren und<br />

Abgaben: gilt sowohl für Neugründer als auch<br />

für Betriebsübernehmer<br />

Überblick über Förderungen<br />

Zuschüsse, Zinsen,<br />

Haftungsübernahmen<br />

Bundesweite Förderungen<br />

aws/WKO (Gründungs-/Nachfolgebonus)<br />

Wer plant, in der Zukunft ein Unternehmen zu<br />

gründen oder zu übernehmen, kann bereits mit<br />

dem Ansparen von Eigenkapital beginnen. Gemeinsam<br />

sorgen aws (Austria Wirtschaftsservice)<br />

und WKO (Wirtschaftskammern Österreich) dafür,<br />

dass es bei der Gründung oder Übernahme<br />

eine Prämie von 14 Prozent auf das angesparte<br />

Geld gibt. Das können bis zu 8.400 Euro sein.<br />

10<br />

Voraussetzungen:<br />

Das Geld muss mindestens über einen Zeitraum<br />

von zwölf Monaten angespart und daher<br />

mindes tens ebenso lange vorher angemeldet<br />

werden.<br />

Angespart werden kann maximal sechs Jahre lang.<br />

Maximal gefördert wird ein Guthaben von<br />

60.000 Euro, pro Jahr können maximal<br />

25.000 Euro angespart werden.<br />

Sie gründen ein gewerbliches Unternehmen<br />

mit weniger als 50 Mitarbeitern und maximal<br />

10 Millionen Euro Umsatz.<br />

Berechtigt sind Personen, die weder selbstständig<br />

sind noch es in den letzten fünf Jahren waren.<br />

Die Sparform ist frei wählbar, ausgenommen<br />

sind bereits geförderte Sparformen wie etwa<br />

das Bausparen.<br />

Wer sich für den Gründungsbonus anmeldet,<br />

geht kein Risiko ein: Entscheiden Sie sich, doch<br />

kein Unternehmen zu gründen, bekommen Sie<br />

die normalen Sparkonditionen, nur eben keine<br />

Prämie.<br />

Infos und Anmeldung:<br />

www.gruendungsbonus.at oder<br />

www.nachfolgebonus.at<br />

aws-Jungunternehmerförderungsaktion<br />

Diese Förderung des aws richtet sich an Personen,<br />

die kleine Unternehmen neu gründen oder<br />

übernehmen wollen. Ausgenommen sind Unternehmen<br />

der Tourismus- und Freizeitwirtschaft<br />

(Förderung über die Österreichische Hotel- und<br />

Tourismusbank).<br />

Voraussetzungen:<br />

Die Förderung beträgt bis zu zehn Prozent<br />

(Stand: Jänner 2011).<br />

Es werden Investitionen in Höhe von maximal<br />

300.000 Euro gefördert, der maximale<br />

Zuschuss beträgt somit 30.000 Euro.<br />

Die Kreditzinsen für die finanzierenden Banken<br />

sind nach oben begrenzt.<br />

Bei Betriebsübernahmen ist zwischen<br />

Neuinves titionen und Kosten der Übernahme<br />

zu unterscheiden (Förderung von Betriebsübernahmen<br />

bzw. dem Anschaffen von Betriebsmitteln<br />

nur in Form von Bürgschaften, Haftung


der aws: bis zu 80 Prozent des Kreditbetrags<br />

für Investitionskredite und Kredite für Unternehmensübernahmen.<br />

Maximal bis zu 600.000<br />

Euro, für Betriebsmittelkredite bis zu maximal<br />

300.000 Euro.)<br />

Berechtigt sind Personen, die weder selbstständig<br />

sind noch es in den letzten fünf Jahren waren.<br />

Antragstellung: innerhalb von drei Jahren ab<br />

Gründung bzw. Übernahme möglich (über Ihre<br />

Bank bzw. bei Eigenmitteln direkt an das aws).<br />

Infos: www.awsg.at<br />

Weitere bundesweite Förderungen<br />

Gründungsbeihilfen des Arbeitsmarktservice<br />

(AMS): Über ein eigenes Unternehmensgründungsprogramm<br />

(UGP) werden arbeitslose<br />

Personen unterstützt, die beabsichtigen sich<br />

selbstständig zu machen. Infos: www.ams.at<br />

Akademische, innovative Unternehmensgründungen:<br />

Förderaktion AplusB (Academia plus<br />

Business). Infos: www.ffg.at/aplusb<br />

KMU-Innovationsförderung „Unternehmensdynamik“,<br />

max. 750.000 Euro/Jahr geförderte<br />

Investition. Infos: www.awsg.at<br />

aws-Mikrokredit für kleine Unternehmen. Projektgröße<br />

max. 30.000 Euro. Infos: www.awsg.at<br />

aws-Eigenkapitalgarantien: Das Programm<br />

<strong>INFO</strong><br />

Unter http://wko.at/foerderungen können Sie sich<br />

einen ersten Überblick über mögliche Förderungen<br />

verschaffen. Ebenfalls hlifreich ist die Seite der<br />

Austria Wirtschaftsservice GmbH, www.awsg.at<br />

Beachten Sie bitte:<br />

Förderansuchen müssen immer VOR der Investition<br />

gestellt werden!<br />

Förderungen sind nichts anderes als eine Unterstützung<br />

Ihres Finanzierungsvorhabens. Doch sie<br />

sind nie ausschlaggebend dafür, ob Sie Ihre Idee<br />

umsetzen oder nicht!<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Zuschüsse und Förderungen<br />

warten auf Neugründer und<br />

Betriebsnachfolger – sie müssen<br />

nur abgeholt werden<br />

soll Anreize für private Investoren schaffen,<br />

sich mit Risikokapital an neu gegründeten<br />

und jungen Unternehmen zu beteiligen. Infos:<br />

www.awsg.at<br />

aws Double-Equity-Garantiefonds nach einer<br />

Idee der Jungen Wirtschaft Österreich. Ab einer<br />

Projektgröße von 25.000 Euro. Infos: awsg.at<br />

JungunternehmerInnen Förderungsaktion,<br />

Zuschuss von bis zu 10 Prozent für Investitionen<br />

bis max. 300.000 Euro, max. Zuschuss 30.000<br />

Euro<br />

ERP-KMU-Programm: Auch für Anbieter von<br />

E-Business-Dienstleistungen. Kreditleistungen ab<br />

0,35 Millionen Euro bis max. 7,5 Millionen Euro<br />

Über weitere spezielle Förderungen informieren<br />

Sie sich unter www.awsg.at oder<br />

www.wko.at/foerderungen<br />

Landesspezifische Förderungen<br />

Auch die Länder unterstützen Unternehmer durch<br />

Zuschüsse, Darlehen oder Garantien, teilweise<br />

auch die Gemeinden. Erkundigen Sie sich bei den<br />

jeweiligen Landesstellen und auf deren Internet-<br />

Seiten. Auch die Austria Wirtschaftsservice GmbH<br />

und die Wirtschaftskammer listen zahlreiche länderspezifische<br />

Förderungen auf.<br />

Infos: www.awsg.at, www.wko.at<br />

Befreiung von Gebühren und Abgaben<br />

Das Neugründungsförderungsgesetz macht es<br />

möglich: Unter bestimmten Voraussetzungen sind<br />

sowohl Neugründungen als auch Betriebsübertragungen<br />

von bestimmten Abgaben und Gebühren<br />

befreit.<br />

Gefördert werden:<br />

Stempelgebühren, Bundesverwaltungsabgaben<br />

Grunderwerbssteuer<br />

Gerichtsgebühren für die Eintragung in das<br />

Firmenbuch<br />

Gerichtsgebühren für die Eintragung in das<br />

Grundbuch<br />

Gesellschaftssteuer<br />

Lohnnebenkosten<br />

KFZ-Ummeldung<br />

Nähere Infos: http://wko.at/foerderungen<br />

11


Ihre <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> <strong>Wien</strong> | Service für Mitglieder<br />

Hilfe<br />

12


02<br />

Ihre <strong>Fachgruppe</strong><br />

Das ist Ihr Team<br />

Mag. Michael Himmer<br />

<strong>Fachgruppe</strong>nobmann<br />

Die <strong>Fachgruppe</strong> vertritt<br />

folgende Berufsgruppen:<br />

Werbeagenturen<br />

Multimedia-Agenturen<br />

Werbetexter<br />

Werbearchitekten<br />

Werbegrafik-Designer<br />

Werbemittelhersteller<br />

Werbemittelverteiler<br />

PR-Berater<br />

Markt- und Meinungsforscher<br />

Ankündigungsunternehmen<br />

Adressverlage und Direktwerbeunternehmen<br />

<strong>Werbung</strong>svertreter<br />

Event-Agenturen<br />

Sponsoring-Agenturen<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Elke Zellinger MSc<br />

<strong>Fachgruppe</strong>nobmannstellvertreterin<br />

Die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> und<br />

Marktkommunikation der<br />

Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong> ist die<br />

offizielle Interessenvertretung der<br />

<strong>Wien</strong>er Kommunikationsbranche.<br />

Und wir sind immer für Sie da.<br />

Gen.-Dir. Kommerzialrat<br />

Karl Javurek, <strong>Fachgruppe</strong>nobmann-Stv.<br />

Dr. Manfred<br />

Pichelmayer<br />

Geschäftsführer<br />

Unsere Aufgaben<br />

Zu den Aufgaben der <strong>Fachgruppe</strong> zählen neben der<br />

Betreuung der Mitglieder in allen fachlichen beziehungsweise<br />

branchenspezifischen Angelegenheiten<br />

unter anderem die umfassende Information der<br />

Mitglieder über Neuerungen in der Branche und<br />

am Markt, gezieltes Lobbying auf nationaler und<br />

internationaler Ebene, die Mitgestaltung von Gesetzen<br />

wie zum Beispiel die Begutachtung von Entwürfen<br />

für Bundes- beziehungsweise Landesgesetze<br />

und Verordnungen, die Interessenvertretung gegenüber<br />

den Sozialpartnern, die Ausverhandlung von<br />

Kollektivverträgen sowie die Vertretung von Wirtschaftsinteressen<br />

in staatlichen und halbstaatlichen<br />

Einrichtungen wie Fonds, Kommissionen, Ausschüssen<br />

und Fachbeiräten sowie beim Arbeits- und<br />

13


Sozialgericht <strong>Wien</strong>. Ein Beispiel für das Engagement<br />

der <strong>Fachgruppe</strong> ist die Kampagne zur Abschaffung<br />

der Werbeabgabe: In einem ersten Schritt wurde<br />

deren Senkung erreicht; in weiterer Folge wird die<br />

ersatzlose Abschaffung ebenso gefordert wie eine<br />

Werbeausgaben-Zuwachsprämie. Die <strong>Fachgruppe</strong><br />

<strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation <strong>Wien</strong> stellt mit<br />

über 8.000 Mitgliedern einen gewichtigen Teil aller<br />

österreichischen Mitgliedsbetriebe aus der Werbeund<br />

Kommunikationsbranche. Entsprechend groß<br />

ist der Stellenwert der <strong>Wien</strong>er <strong>Fachgruppe</strong>.<br />

Wir sind Sie. Sie sind Wir.<br />

Die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> <strong>Wien</strong> – wer ist das? Zu<br />

allererst SIE. Gemeinsam mit über 8.000 <strong>Wien</strong>er<br />

Werbe- und Kommunikationsunternehmen aus<br />

14 Berufsgruppen. Und wir sind gemeinsam stark<br />

– <strong>Wien</strong> ist die Nummer eins in Österreichs Kommunikationswirtschaft.<br />

Ein wesentlicher Anteil aller<br />

Betriebe der Kommunikationswirtschaft hat ihren<br />

Sitz hier in der Hauptstadt. Wir vertreten Ihre Interessen,<br />

wir fördern Sie und fordern für Sie. Wir sind<br />

Ihre Stimme gegenüber Politik und Gesetzgeber<br />

genauso wie Ihre Serviceorganisation. Die Palette<br />

an Förderungen und Forderungen finden Sie auf<br />

dieser und den folgenden Seiten.<br />

Was gibt es Neues für Sie?<br />

Es gibt einen neuen, modernen Kollektivvertrag<br />

für die <strong>Wien</strong>er Kommunikationsbranche<br />

Die Diskussion über die Zukunft des Kommunikationsstandorts<br />

<strong>Wien</strong> kommt in Gang<br />

Schluss mit Werbeverboten<br />

Mehr Informationen finden Sie auf unsere Website<br />

www.werbungwien.at.<br />

Gegen Gratis<br />

Die neue Online-Kampagne gegen Gratis-Präsentationen,<br />

Infos: www.gegen-gratis.at<br />

Was wir Ihnen bieten –<br />

unser Service für Sie<br />

Kostenloses Versicherungsservice<br />

Ihr Sicherheitsnetz: Betriebsunterbrechungsversicherung,<br />

Unfallversicherung und Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung<br />

für Mitglieder, mit<br />

14<br />

Helvetia und <strong>Wien</strong>er Städtische als starken Partnern<br />

(nach Maßgabe der jeweils geltenden Versicherungsbedingungen)<br />

um lediglich zehn Euro pro<br />

Jahr.<br />

Kostenloses Anwaltsservice<br />

Ihr Recht: Eine kostenlose Rechtsberatungseinheit<br />

pro Quartal beim Rechtsanwalt der <strong>Fachgruppe</strong>.<br />

Kostenloses Steuerservice<br />

Beratung und Formulare.<br />

Top-Weiterbildung<br />

Ihr Vorsprung: Kontinuierlich werden von der<br />

<strong>Fachgruppe</strong> Weiterbildungsseminare angeboten,<br />

die für alle Mitglieder zugänglich sind.<br />

Handbuch „<strong>Werbung</strong> in <strong>Wien</strong>“ – Ihr Überblick<br />

Umfassendes Nachschlagewerk kostenlos für alle<br />

Mitglieder.<br />

Was wir für Sie leisten –<br />

unsere Aufgaben<br />

Info & Service für Mitglieder<br />

Im Daily Business: Betriebsgründung, Neugründungsförderung,<br />

arbeitsrechtliche und kollektivvertragliche<br />

Beratung, Betreuung von Sonderprojekten,<br />

Kampagnen, Koordination fachgruppenübergreifender<br />

Aktivitäten innerhalb der Sparte Information<br />

und Consulting und vieles mehr.<br />

Gesetze mitgestalten<br />

Wie z. B. die Begutachtung von Entwürfen für Bundes-<br />

bzw. Landesgesetze und Verordnungen.<br />

Interessen vertreten<br />

Bei der Verhandlung von Kollektivverträgen. Bei<br />

staatlichen und halbstaatlichen Kommissionen,<br />

Ausschüssen und Fachbeiräten sowie beim Arbeitsund<br />

Sozialgericht <strong>Wien</strong>.<br />

Standort <strong>Wien</strong> stärken<br />

<strong>Wien</strong> hat alle Chancen als Medien- und Kommunikationsstandort.<br />

Die Politik muss die Chancen<br />

erkennen und die Branche bei ihrem Wachstum<br />

unterstützen. Die große Standortstudie der Fach-


<strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation <strong>Wien</strong>,<br />

Schwarzenbergplatz 14/306, 1040 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/514 50-3791 und -3792<br />

werbungwien@wkw.at, www.werbungwien.at<br />

gruppe zum Thema gibt Aufschluss über die Bedingungen<br />

am Standort <strong>Wien</strong> und schafft die Fakten,<br />

mit denen wir Druck machen können.<br />

Gezieltes Lobbying<br />

Auf nationaler und internationaler Ebene über den<br />

Fachverband <strong>Werbung</strong> der WKO.<br />

Was wir für Sie wollen<br />

Weg mit der Werbeabgabe<br />

Die in Europa einzigartige Steuer wirft den Standort<br />

im Wettbewerb zurück.<br />

Stopp für Werbeverbote<br />

Werbeverbote sind Sprechverbote und einer freien<br />

Gesellschaft nicht weiter zumutbar. Die <strong>Fachgruppe</strong><br />

setzt mit einer Kampagne ein Zeichen dagegen.<br />

Professionelle Vergabeverfahren<br />

Bei Aufträgen der öffentlichen Hand – keine Gratispräsentationen.<br />

Fitness für Jungunternehmer<br />

Die neue Generation ist der Motor für Ideen – gerade<br />

in dieser Branche. Wir fördern die Neuen gezielt,<br />

etwa durch spezielle Workshops und Bildungsangebote.<br />

Gegen Gratis<br />

Die neue Online-Kampagne gegen Gratis-Präsentationen,<br />

Infos: www.gegen-gratis.at,<br />

www.facebook.com/gegenschwarzeschafe<br />

Qualitätszertifikat für<br />

Werbeagenturen<br />

Der Fachverband <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

der Wirtschaftskammer Österreich hat eine<br />

Qualitätsoffensive für österreichische Werbeagenturen<br />

ins Leben gerufen. Es wurde ein Modell zur<br />

freiwilligen Zertifizierung von Werbeagenturen<br />

geschaffen, das besonders qualifizierten Unternehmen<br />

einen besseren Marktauftritt ermöglicht<br />

und potenziellen Kunden eine Hilfestellung zur<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Marktorientierung bietet. Die Voraussetzungen<br />

zur CAAA-Zertifizierung sind nachlesbar unter<br />

www.fachverbandwerbung.at.<br />

Top-Adressen in <strong>Wien</strong><br />

Gewerbebehörde<br />

ist in <strong>Wien</strong> das Magistratische Bezirksamt:<br />

www.wien.gv.at/verwaltung<br />

Handelsgericht <strong>Wien</strong><br />

Marxergasse 1a, 1030 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/515 28-0,<br />

Fax 01/515 28-576<br />

Parteienverkehr: Mo–Fr 8.30–12.30 Uhr<br />

Notariatskammer für <strong>Wien</strong>, NÖ & Bgld.<br />

Landesgerichtsstraße 20, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/402 45 09-0, Fax 01/406 34 75<br />

kammer@notar.or.at, www.notar.at<br />

Rechtsanwaltskammer <strong>Wien</strong><br />

Rotenturmstraße 13, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/533 27 18-0, Fax 01/533 27 18-44<br />

office@rakwien.at, www.rakwien.at<br />

Sozialversicherungsanstalt der<br />

gewerblichen Wirtschaft (SVA)<br />

Wiedner Hauptstraße 84–86, 1050 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/546 54-0, Fax 01/546 54-385,<br />

www.sva.or.at<br />

<strong>Wien</strong>er Gebietskrankenkasse für<br />

Arbeiter und Angestellte (WGKK)<br />

<strong>Wien</strong>erbergstraße 15–19, 1100 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/601 22-0, Fax 01/602 46 13<br />

office@wgkk.at, www.wgkk.at<br />

Förderungen<br />

Wirtschaftspolitische Abteilung<br />

der WKW, Förderreferat<br />

15


Stubenring 8–10, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/514 50-1429 oder -1306<br />

Auskunft über Förderungsmaßnahmen (nationale<br />

Förderungen, EU-Förderungen, <strong>Wien</strong>er Förderungen)<br />

Kreditreferat der WKW<br />

Stubenring 8–10, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/514 50-1337 oder -1417<br />

Information über allgemeine Finanzierungsfragen,<br />

Auskunft über die Inanspruchnahme von Förderungsmaßnahmen<br />

(zinsgünstige Kredite, Zinsenbei-<br />

Service für Mitglieder<br />

Werber zu sein ist nicht immer einfach.<br />

Selbstständig zu sein noch weniger. So ehrlich<br />

muss man sein. Um sich im Dschungel der Angebote<br />

zurechtzufinden, nicht in potenzielle Fallen<br />

zu tappen, finanziell und rechtlich abgesichert<br />

zu sein, ist eine Mitgliedschaft in der <strong>Fachgruppe</strong><br />

<strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation <strong>Wien</strong> von Vorteil.<br />

Die Interessenvertretung der Kreativbranche bietet<br />

ihren Mitgliedern eine breite Palette an Angeboten<br />

und Services: unter anderem ein kostenloses<br />

Anwaltsservice, hilfreiche Steuertipps von Profis,<br />

ein Versicherungsservice und zahlreiche Seminare<br />

zur persönlichen Fortbildung.<br />

Versicherungsservice<br />

Bereits ein kleiner Fehler, eine kleine Unachtsamkeit<br />

kann für ein Unternehmen schwerwiegende<br />

Probleme mit sich bringen, Aufträge können<br />

auf Grund einer Verletzung nicht termingerecht<br />

fertiggestellt werden. Ein Rundum-Schutz der<br />

16<br />

hilfe, Förderungsbeiträge, Haftungseinrichtungen)<br />

Wirtschaftsagentur <strong>Wien</strong><br />

Ebendorferstraße 2, 1010 <strong>Wien</strong>, Tel. 01/4000-8670<br />

info@wirtschaftsagentur.at,<br />

www.wirtschaftsagentur.at<br />

Anmeldestelle für das Gründungssparen<br />

Auskunft über Förderungsmöglichkeiten, insbes.<br />

Landesförderungen<br />

Einreichstelle für regionale Förderungsprogramme<br />

EURO <strong>INFO</strong> Center<br />

<strong>Fachgruppe</strong> gemeinsam mit den Versicherungsprofis<br />

der <strong>Wien</strong>er Städtischen und der Helvetia<br />

Versicherung kostet nur zehn Euro im Jahr und<br />

schützt vor unerwarteten und unangenehmen<br />

Ausfällen und finanziellen Belastungen.<br />

Wie bereits in den Vorjahren wurde das maßgeschneiderte<br />

Versicherungspaket speziell auf die<br />

Bedürfnisse der Werbebranche abgestimmt.<br />

Neu im Paket enthalten ist die Unfallversicherung.<br />

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung<br />

der <strong>Wien</strong>er Städtischen<br />

Ihre Vermögensschadenhaftpflicht deckt die gesetzliche<br />

Haftpflicht gegenüber Dritten wegen<br />

Vermögensschäden aus Fehlern bei Entwicklung,<br />

Entwurf, Herstellung oder Verbreitung von Werbemitteln,<br />

für Produkte und Dienstleistungen in<br />

Bild, Schrift und Ton.<br />

Betriebsunterbrechungs­ und Unfallversicherung<br />

der Helvetia<br />

Die Betriebsunterbrechungsversicherung bietet


Schutz bei vollständiger oder teilweiser Unterbrechung<br />

des Betriebes wegen Arbeitsunfähigkeit<br />

der den Betrieb leitenden Person infolge eines<br />

Unfalles, Krankheit, Quarantäne, eines Krankenhausaufenthaltes<br />

bzw. Nachbehandlung nach<br />

einem Unfall.<br />

Versicherungsschutz besteht auch bei Sachschäden<br />

durch Brand, Blitzschlag (direkt oder indirekt),<br />

Explosion, Flugzeugabsturz, Einbruchdiebstahl<br />

und Vandalismus sowie durch Sturm, Hagel,<br />

Schneedruck, Felssturz, Steinschlag, Erdrutsch,<br />

Frost oder Austreten von Leitungswasser. Die Unfallversicherung<br />

unterstützt Sie im Falle einer dauernden<br />

Invalidität ab 25 Prozent als unmittelbarer<br />

Unfallfolge.<br />

Für diese Versicherungen gelten die jeweiligen<br />

Versicherungsbedingungen (Vermögensschadenhaftpflichtversicherung,Betriebsunterbrechungsversicherung,<br />

Unfallversicherung), nachzulesen<br />

unter www.werbungwien.at.<br />

Eigene Versicherungs­Hotline<br />

Zur Aktivierung Ihrer Versicherung kontaktieren<br />

Sie die Hotline für Versicherungsfragen:<br />

Für die Vermögensschadenhaftpflicht:<br />

<strong>Wien</strong>er Städtische Versicherung AG<br />

Mag. Günther Stuifer<br />

Landesdirektion <strong>Wien</strong><br />

Obere Donaustraße 49–53, 1020 <strong>Wien</strong><br />

Tel. (0) 50 350 21 077<br />

Fax (0) 50 350 99 21 077<br />

<strong>INFO</strong><br />

Sämtliche Informationen zu den (größtenteils kostenlosen)<br />

Services und Angeboten der <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong><br />

& Marktkommunikation <strong>Wien</strong> finden Sie auch im Internet<br />

unter www.werbungwien.at oder Sie erhalten telefonische<br />

Auskünfte unter 01/514 50-3791 oder -3792<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Für rechtliche Fragen steht Mitgliedern das kostenlose<br />

Anwaltsservice zur Verfügung<br />

17


Mobil (0) 50 350 90 21 077<br />

g.stuifer@staedtische.co.at<br />

www.wienerstaedtische.at<br />

Für die Betriebsunterbrechung/Unfall:<br />

Helvetia Versicherungen AG<br />

Dr. Helmut Zeglovits<br />

Financial Services & Consulting<br />

Stiftgasse 6/9, 1070 <strong>Wien</strong><br />

Tel. 02236/37 97 02<br />

Fax 02236/37 97 17<br />

Mobil 0676/89 32 54 50<br />

zeglovits.office@speed.at<br />

www.helvetia.at<br />

Anwaltsservice<br />

Ob Wirtschafts-, Wettbewerbs- oder Urheberrecht:<br />

Nur wenige können von sich behaupten, immer<br />

auf dem neuesten rechtlichen Stand zu sein, stets<br />

den Durchblick zu haben. Besonders für Selbstständige<br />

ist das ein Territorium, in dem es nicht<br />

immer einfach ist, sich zurechtzufinden. Selbst die<br />

Suche nach einem einfachen Mahnschreiben kann<br />

schon wertvolle Zeit kosten und am Ende doch<br />

nicht zum gewünschten Ergebnis führen.<br />

Mitglieder der <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

<strong>Wien</strong> haben das Recht auf eine Beratung<br />

durch den auf die Kommunikationsbranche<br />

spezialisierten Rechtsanwalt der <strong>Fachgruppe</strong>. Nach<br />

einer Erstberatung durch die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong><br />

<strong>Wien</strong> (Dr. Manfred Pichelmayer, Tel. 01/514 50-<br />

3791 oder -3792, werbungwien@wkw.at) kann<br />

außerdem in bestimmten Fällen Kostenersatz für<br />

eine umfassende Rechtsberatung geleistet werden.<br />

Zusätzlich bietet die <strong>Fachgruppe</strong> praktische PDF-<br />

Downloads zu neuen Gesetzesnovellen und anderen<br />

Rechtsfragen an.<br />

Mehr Infos auf www.werbungwien.at<br />

Steuerservice<br />

Zu viele Steuern sind bald bezahlt, etwa durch<br />

zu hohe Steuervorauszahlungen. Gerade für<br />

18<br />

junge Selbstständige können solche unnötigen<br />

Zahlungen schnell zur finanziellen Belastung<br />

werden. Die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

<strong>Wien</strong> hilft unter anderem mit stets<br />

aktualisierten Steuerinformationen und umfangreichen<br />

Formularen zum Download. Für eine<br />

leichtere und angenehmere Zusammenarbeit mit<br />

dem Finanzamt sorgen Informationsblätter und<br />

Musteranträge. Downloads finden Mitglieder auf<br />

www.werbungwien.at.<br />

Praktische Tipps und Seminare zum Thema<br />

Steuern führt die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

<strong>Wien</strong> gemeinsam mit PricewaterhouseCoopers<br />

durch. Außerdem gibt es bereits im<br />

vorliegenden Handbuch <strong>Werbung</strong> <strong>Wien</strong> zahlreiche<br />

Tipps zu Steuererleichterungen – zusammengestellt<br />

von der Audit Partner Austria Wirtschaftsprüfer<br />

GmbH und Houf Wirtschaftsprüfer & Steuerberater<br />

GmbH. Siehe ab Seite 87.<br />

Weiterbildung<br />

Bereits mit Branchenliteratur wie dem vorliegenden<br />

Handbuch <strong>Werbung</strong> <strong>Wien</strong> sichern sich Mitglieder<br />

einen Informationsvorsprung. Zusätzlich<br />

empfiehlt die <strong>Fachgruppe</strong> aber nicht nur Angebote<br />

für die Aus- und Weiterbildung (von der Ausbildung<br />

für Grafik-Design, der Ausbildung zum Konzeptionisten<br />

oder Kontakter an der Werbe Akademie<br />

<strong>Wien</strong> bis zur Fachhochschule für Marketing<br />

& Sales). Gemeinsam mit Profis aus der Branche<br />

bietet die <strong>Fachgruppe</strong> auch selbst regelmäßig Seminare<br />

zu verschiedenen Themen an.<br />

Seminare der <strong>Fachgruppe</strong><br />

Folgende Seminare und Informationsveranstaltungen<br />

hat die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

in den vergangenen Jahren<br />

abgehalten. Sie werden bei Bedarf immer wieder<br />

angeboten. Details, Termine und Veranstaltungsorte<br />

entnehmen Sie dem regelmäßig an Mitglieder<br />

ausgesandten Headlineletter der <strong>Fachgruppe</strong>. Wir<br />

arbeiten stets an der Weiterentwicklung unserer<br />

Bildungsangebote. Beachten Sie dazu unsere eigene<br />

Broschüre auf www.werbungwien.at.


In zahlreichen Seminaren geben Experten ihr Wissen an<br />

Mitglieder der <strong>Fachgruppe</strong> weiter<br />

Anwaltsservice<br />

Mitglieder der <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> <strong>Wien</strong> haben das<br />

Recht auf eine Beratung durch den auf die Kommunikationsbranche<br />

spezialisierten Rechtsanwalt der <strong>Fachgruppe</strong>.<br />

Nach einer Erstberatung durch die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong><br />

<strong>Wien</strong> (Dr. Manfred Pichelmayer, Tel. 01/514 50-3791<br />

oder -3792, werbungwien@wkw.at) kann außerdem in<br />

bestimmten Fällen Kostenersatz für eine umfassende<br />

Rechtsberatung geleistet werden. PDF-Downloads zu neuen<br />

Gesetzesnovellen und anderen Rechtsfragen ergänzen<br />

das Angebot. Infos: www.werbungwien.at<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Barrierefreie Kommunikation<br />

Prof. Dr. Klaus Miesenberger, Institut Integriert<br />

Studieren an der Johannes-Kepler-Universität<br />

Linz, Eva Papst, Obfrau von accessible media, und<br />

DI Michael Stenitzer, <strong>Wien</strong>fluss information.design.<br />

solutions, referierten unter anderem über die Themen<br />

Zugang, rechtliche Hintergründe, Umsetzung<br />

und Qualitätssicherung auf dem Weg in die schrankenlose<br />

Kommunikation.<br />

Rechtsfragen<br />

Im Rahmen einer Kooperation mit der Anwaltskanzlei<br />

Dr. Christian Nordberg, www.hbn-legal.at,<br />

war es möglich, betriebsspezifische Rechtsfragen<br />

zu klären. Sei es die Abfassung von Geschäftsbedingungen,<br />

die Überprüfung von Verträgen oder<br />

Fragen des Wettbewerbsrechts.<br />

Workshop „Betriebsprüfung“<br />

Experten von PricewaterhouseCoopers gaben<br />

Tipps, wie man sich bei einer Betriebsprüfung verhalten<br />

soll.<br />

APA OTS Workshop<br />

APA-Workshop zum Thema „Pressearbeit“. Ziel<br />

19


des Workshops war die Erlernung des professionellen<br />

Umgangs mit Journalisten.<br />

Weiters wurden die richtige Erstellung einer Pressemappe,<br />

das Schreiben von Pressemitteilungen<br />

und der Ablauf von Pressekonferenzen erklärt.<br />

Crash-Kurs „Agenturmanagement“<br />

Mag. Martin Weinand, Zero Communication,<br />

referierte vor Vertretern junger Kommunikationsagenturen.<br />

Grundlagen-Seminar „Mediaplanung“<br />

Im Grundlagen-Seminar „Mediaplanung“ lernten<br />

die Teilnehmer Kriterien für Mediaentscheidungen<br />

kennen und anzuwenden. Durch Vortrag<br />

und Übungen lernten sie die Trends der österreichischen<br />

Medialandschaft kennen und mit Mediazahlen<br />

und -begriffen zielsicher umzugehen.<br />

Inhalt: Entwicklung der Medialandschaft in Österreich,<br />

die wichtigsten Mediastudien, Mediabegriffe<br />

interpretieren, Stärken und Schwächen der einzelnen<br />

Mediengattungen, strategische Mediaplanung,<br />

Planung und Einkauf.<br />

Referentin: Herta Zink, Forum Mediaplanung<br />

Workshop „Financial Publishing und Investor<br />

Relations Events“<br />

Workshop zu Financial Publishing (Geschäftsbericht,<br />

Quartalsberichte, Nachhaltigkeitsbericht,<br />

diverse andere IR-Broschüren). Ausgewählte Investor<br />

Relations Events wie Hauptversammlung,<br />

Investor’s Day, Conference Calls.<br />

Vortragende: Mag. Marlene Binder, Cercle Investor<br />

Relations Austria<br />

Grundlagenseminar „Eventmanagement“<br />

Seminar zum Thema Eventmanagement. Ziel war<br />

es, die Grundlagen der Eventkonzeption und Organisation<br />

zu erlernen.<br />

Vortragender: DDr. Elmar Kickinger<br />

Workshop „Barrierefreies Web Design<br />

WCAG 2.0 – Hands on“<br />

Barrierefreiheit in der Kommunikation ist eines<br />

20<br />

der Grundrechte der EU. In Österreich ist die barrierefreie<br />

Gestaltung von Webseiten seit 2008 verpflichtend.<br />

Im „Hands-on“-Seminar am PC konnten<br />

die Teilnehmer die Werkzeuge kennenlernen,<br />

mit denen Barrierefreiheit erreicht wird.Vorgestellt<br />

wurden die neuen WCAG 2.0 Richtlinien der EU<br />

durch Shadi Abou-Zara, WAI International Program<br />

Office Activity Lead, WC3 Evaluation &<br />

Repair Tools Working Group Chair. Er ist Mitentwickler<br />

der neuen Richtlinien.<br />

Anhand konkreter Websites wurden die Themen<br />

Barrierefreiheit, Fallen, Hindernisse, Behebung<br />

von Fehlern sowie Gestaltungsmöglichkeiten eingehend<br />

behandelt.<br />

Leitung: Eva Papst, Obfrau von WAI Austria und<br />

von Accessible Media, und Mag. Wolfram Huber,<br />

web-tech coaching<br />

Professionell werben<br />

In den Abendcollegs der Werbe Akademie erfahren<br />

Sie alles rund um die <strong>Werbung</strong>, von der Strategie<br />

über die kreative Gestaltung bis zur Mediaplanung<br />

„above and below the line“.<br />

Nähere Informationen zu den Diplomlehrgängen<br />

<strong>Werbung</strong>, Kommunikationsmanagement, Mediaberatung,<br />

Dialogmarketing, Event- und Messemanagement<br />

finden Sie unter:<br />

www.werbeakademie.at oder telefonisch unter<br />

01/476 77-5252 oder -5255<br />

Workshop „Sprechen für Kreative“<br />

Sprechen und Sprache haben im Bereich der <strong>Werbung</strong><br />

und der kreativen Umsetzung von Marketingideen<br />

einen besonders hohen Stellenwert. Aus<br />

diesem Grund lud die <strong>Fachgruppe</strong> zum Workshop<br />

„Sprechen für Kreative“ mit Peter Strauß ein.<br />

Peter Strauß ist ein Fachmann auf dem Gebiet der<br />

Sprachbeherrschung, er verfügt über Diplome für<br />

Schauspiel und Regie und hat die Hochschule für<br />

Musik und darstellende Kunst Mozarteum Salzburg<br />

besucht.<br />

„Souverän präsentieren“ –<br />

Crash-Seminar für Werber<br />

Häufig entscheidet bei Auftragserteilung durch


Kunden nicht nur der Inhalt, sondern auch die<br />

Professionalität einer Präsentation.<br />

Die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> <strong>Wien</strong> bot daher ein<br />

Crash-Seminar über professionelle Präsentationstechniken<br />

an.<br />

Colleg „Mediaberatung“<br />

Der Verein Forum Mediaplanung bot in Kooperation<br />

mit der Werbe Akademie am WIFI <strong>Wien</strong><br />

wieder den Fachlehrgang „Mediaberatung“ an.<br />

Dieser zweisemestrige Lehrgang ist die einzige<br />

Aus- und Weiterbildung in Österreich mit dem Fokus<br />

auf das Thema „Media“. Weitere Informationen<br />

unter www.forummediaplanung.at<br />

Workshop „Investor Relations“<br />

Die <strong>Fachgruppe</strong> organisierte mit C.I.R.A. (Cercle<br />

Investor Relations Austria) einen Workshop zum<br />

Thema Investor Relations. Ziel war es, interessierten<br />

Mitgliedern der <strong>Fachgruppe</strong> die Disziplin<br />

„Investor Relations“ und die Agenden der Investor<br />

Relations Manager in börsenotierten Unternehmen<br />

näherzubringen, Schnittstellen zwischen<br />

Kommunikationsberatern und Investor Relations<br />

Managern zu definieren und Möglichkeiten der<br />

Zusammenarbeit und Beratungstätigkeit aufzuzeigen.<br />

Infos: www.cira.at<br />

Europäischer Workshop „Alkoholwerbung“<br />

<strong>Werbung</strong> für alkoholische Getränke steht in einem<br />

besonderen gesellschaftlichen Spannungsfeld.<br />

Gute <strong>Werbung</strong> für alkoholische Getränke braucht<br />

besonderes Fingerspitzengefühl und Verantwortungsbewusstsein<br />

in Konzeption und Strategie.<br />

Referenten: Dominic Lyle, EACA, Brüssel; Helmut<br />

Wagner, Experte für Alkoholmarketing, Brüssel<br />

Seminar „Einführung in die Medienarbeit“<br />

Das Seminar „Medienarbeit“ zeigte die Macht<br />

bundesweiter, regionaler und lokaler Medien auf<br />

und gab Einblick, wer dabei gewinnt und wer verliert.<br />

Das Seminar beschäftigte sich zudem mit den<br />

Spielregeln der Medienbranche und wer wen wie<br />

beeinflussen möchte. Es vermittelte den Teilnehmern,<br />

was Medien und was Journalisten wollen.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Und es verhalf den Teilnehmern dazu, sich darüber<br />

klar zu werden, was sie von Medien wollen und<br />

was sie den Medien bieten können.<br />

Darauf aufbauend beschäftigte sich das Seminar<br />

ausführlich damit, welche Medien Sie ansprechen<br />

wollen und warum. Zu den weiteren Schwerpunkten<br />

des Seminars gehörte, wie Sie Medienkontakte<br />

systematisch aufbauen können, wann welche<br />

Medienveranstaltung Sinn macht, wie Sie richtig<br />

reagieren, wenn Journalisten Sie telefonisch oder<br />

persönlich interviewen wollen und was Medien<br />

von einer Pressestelle beziehunsweise einer PR-<br />

Agentur erwarten.<br />

Referent: Mag. Erwin Frasl, Media Consulting<br />

Mehr Infos zu Krediten<br />

Wenn Sie nicht sicher sind, welche Art von Kredit<br />

für Sie in Frage kommt oder eine Bank Ihr Kreditansuchen<br />

abgelehnt hat, wenden Sie sich an<br />

die Kredithotline der Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong>.<br />

Die Finanzierungsexperten beraten Sie und geben<br />

Ihnen Tipps für weitere Kreditgespräche mit<br />

Banken.<br />

Kredithotline der WKW: 01/514 50-1020<br />

Im Kreditreferat der WKW erhalten Sie Auskunft<br />

über die Inanspruchnahme von Förderungsmaßnahmen<br />

(zinsgünstige Kredite, Zinsenbeihilfe, Förderungsbeiträge,<br />

Haftungseinrichtungen)<br />

Kontakt: Wirtschaftskammer <strong>Wien</strong>, Stubenring<br />

8–10, 1010 <strong>Wien</strong>, Tel. 01/514 50-1337 oder -1417<br />

EPU-Forum<br />

Das Forum Ein-Personen-Unternehmen der Wirtschaftskammer<br />

<strong>Wien</strong> unterstützt kleine Unternehmen,<br />

vor allem sogenannte Ein-Personen-Unternehmen<br />

(EPU). Geboten werden etwa Vorträge<br />

und Workshops zu bestimmten Themen sowie exklusive<br />

Meeting-Räume zur kostenlosen Verwendung.<br />

Eine Kinderbetreuung kann um einen Euro<br />

pro Stunde und Kind dazugebucht werden.<br />

Infos: www.forumepu-wkw.at<br />

21


Frischer Wind<br />

Die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

ist nicht nur zentrale Servicestelle für alle Mitglieder,<br />

sondern setzt sich auch als Interessenvertretung<br />

für die Anliegen der Unternehmer ein. So<br />

hat der neu gewählte Vorstand in den vergangenen<br />

Monaten ein Programm entwickelt, das nun<br />

im Interesse der Mitglieder umgesetzt wird.<br />

Dialog im Mittelpunkt<br />

„Ein ganz zentrales Anliegen ist es für uns, viel<br />

stärker als bisher mit den einzelnen Mitgliedern<br />

in Dialog zu treten“, sagt <strong>Fachgruppe</strong>nobmann<br />

Mag. Michael Himmer. Als erster Schritt in diese<br />

Richtung wird nun die Website der <strong>Fachgruppe</strong><br />

www.werbungwien.at neu konzipiert.<br />

Zu diesem Zweck wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt,<br />

die bis zum <strong>Fachgruppe</strong>ntag im Herbst<br />

eine „Web 2.0-fähige“ Kommunikationsplattform<br />

online stellen wird. Das wichtigste Kommunikationsmittel<br />

der <strong>Fachgruppe</strong>, die Website, soll dann,<br />

als modernisierte Kommunikationsplattform, als<br />

wichtige operative Basis für eine Reihe weiterer<br />

Vorhaben dienen. Folgende Themen stehen für<br />

uns im Mittelpunkt:<br />

Vorhaben der <strong>Fachgruppe</strong><br />

Bewertung von Agenturleistungen<br />

Qualität hat ihren Preis, das ist klar, doch sie zu<br />

erkennen und richtig zu bewerten ist auch eine<br />

Know-how-Frage. Hierfür will die <strong>Fachgruppe</strong> in<br />

absehbarer Zeit praktikable Lösungen anbieten.<br />

„Im kompetitiven und unübersichtlichen Werbeund<br />

Kommunikationsmarkt wollen wir für Agenturen<br />

und Kunden Hilfsmittel entwickeln, um bei<br />

der Bewertung von kommunikativen Dienstleistungen<br />

zusammenzufinden“, sagt Mag. Michael<br />

Himmer.<br />

Werbeausgabenzuwachsprämie<br />

Die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

setzt sich schon seit längerer Zeit für die<br />

Einführung dieser Prämie ein. Die richtigen und<br />

erforderlichen Maßnahmen zur Einführung der<br />

geforderten Prämie sollen weiter an den richtigen<br />

22<br />

politischen Stellen mit Nachdruck vorangetrieben<br />

werden.<br />

Marktgerechte Vergabe­ und<br />

Ausschreibungsrichtlinien<br />

Ziel der neuen <strong>Fachgruppe</strong>n-Führung ist es, für<br />

faire Marktbedingungen zu sorgen und Abhilfe für<br />

derzeit herrschende Missstände zu schaffen.<br />

Nein zu Gratispräsentationen<br />

Gegen die Unsitte der Gratispräsentationen hat<br />

die <strong>Fachgruppe</strong> mit der Kampagne „Gegen Gratis“<br />

schon viel unternommen.<br />

Zusätzlich soll nun die neue Online-Plattform<br />

www.gegen-gratis.at spürbaren medialen Druck<br />

auf Auftraggeber ausüben, die den Wert von Kreativleistungen<br />

nicht anerkennen wollen. Ziel ist es,<br />

das Bewusstsein für den Wert von Kreativität zu<br />

steigern, denn Kreativität ist nicht umsonst.<br />

„Kreative Leistung muss, auch wenn sie nicht unmittelbar<br />

in Anspruch genommen wird, zukünftig<br />

ausreichend honoriert werden“, sagt Obmannstellvertreterin<br />

Elke Zellinger MSc.<br />

Qualitätsoffensive im Bereich<br />

der Marktforschung<br />

Ziel der <strong>Fachgruppe</strong> ist es, den Mitgliedern in Zukunft<br />

noch hilfreichere Informationen über den<br />

Werbemarkt und darüber hinaus zur Verfügung<br />

zu stellen.<br />

Bei all diesen Vorhaben stehen auch die Bedürfnisse<br />

der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und<br />

Mikrobetriebe – sie machen die Mehrzahl der<br />

Mitglieder der <strong>Fachgruppe</strong> aus – im Mittelpunkt.<br />

„Geplant sind dazu unter anderem auch fachgruppen-<br />

und spartenübergreifende Maßnahmen<br />

und neue Veranstaltungsformate zur nachhaltigen<br />

Unterstützung von Ein-Personen-Unternehmen“,<br />

sagt <strong>Fachgruppe</strong>n-Obmann Mag. Michael Himmer.<br />

Für ihn ist auch klar, dass die erfolgreichen Services<br />

wie das Versicherungsservice, das Anwaltsservice<br />

sowie die Bildungsangebote nicht nur weitergeführt,<br />

sondern auch ausgebaut werden sollen.


Networking <strong>Wien</strong>er Art<br />

<strong>Wien</strong> macht <strong>Werbung</strong>. Denn <strong>Wien</strong> ist Österreichs<br />

größter Kommunikationsstandort. In der Bundeshauptstadt<br />

treffen Werbefachleute auf Medienmacher<br />

und beweisen gemeinsam, dass ihre<br />

Branchen zu den dynamischesten Wirtschaftsbereichen<br />

zählen.<br />

65 Prozent EPUs<br />

Rund 50.000 Menschen in ganz <strong>Wien</strong> arbeiten<br />

in der Medienbranche. Die Hälfte der rund<br />

2.000 <strong>Wien</strong>er Medienunternehmen wurde erst<br />

in den vergangenen zehn Jahren gegründet.<br />

70 Prozent der Betriebe haben weniger als zehn<br />

Mitarbeiter. Auch in der <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> &<br />

Marktkommunikation dominiert die Gruppe der<br />

Klein- und Kleinstunternehmen mit lokaler Orientierung.<br />

Rund 65 Prozent aller Unternehmen<br />

in der <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

in <strong>Wien</strong> sind Ein-Personen-Unternehmen<br />

(EPUs).<br />

Lukrative Netzwerke<br />

Apropos EPUs: Gerade kleinere Unternehmen<br />

und Freiberufler sind auf Netzwerke angewiesen.<br />

Da kann beispielsweise auch das EPU-Forum<br />

der Wirtschaftskammer hilfreiche Dienste leisten.<br />

Denn wo sich Dienstleister der verschiedensten<br />

Disziplinen treffen, entstehen oft lukrative Netzwerke,<br />

von denen alle profitieren können. Denn<br />

jeder Werber braucht irgendwann einmal auch<br />

eine kompetente Buchhaltung und vielleicht<br />

braucht ja auch der Friseur von nebenan mal eine<br />

neue Werbestrategie. Vernetztes Denken ist also<br />

gefragt, wenn sich langfristig der Erfolg einstellen<br />

soll.<br />

Der Networking-Aspekt ist für das EPU-Forum<br />

an zentraler Stelle. So unterstützen spezielle Themenveranstaltungen<br />

und professionell ausgestattete<br />

Meeting-Räume, die kostenlos zu mieten sind,<br />

das Netzwerkmanagement der Ein-Personen-Unternehmer.<br />

Beamer, Laptop, kostenloses WLAN<br />

und ein zusätzliches Kinderbetreuungsangebot<br />

schaffen ein Umfeld, in dem es sich gut netzwerken<br />

lässt. Zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

in Form von Schulungen, Vorträgen und Beratungen<br />

runden das umfangreiche Angebot des EPU-<br />

Forums ab.<br />

Mehr Infos: www.forumepu-wkw.at<br />

Netzwerken im Mediacluster: MQM<br />

Eines ist also klar: Wer sich kennt, macht lieber<br />

Geschäfte miteinander. Den Aufbau eines soliden<br />

Netzwerkes erleichtert in besonderer Weise ein<br />

Mediacluster, eine Konzentration mediennaher<br />

Unternehmen auf engstem Raum. Umgesetzt<br />

wird dieses Konzept in <strong>Wien</strong> mit dem „Media<br />

Quarter Marx“ (MQM) seit dem Jahr 2003. Kreative<br />

Köpfe treffen sich seitdem am Standort und<br />

bilden lukrative Netzwerke. Wie gut das funktioniert,<br />

beweisen die ersten beiden Objekte des<br />

Media Quarter Marx. 2009 konnten im MQM2<br />

auf insgesamt 1.200 m 2 zahlreiche junge und interessante<br />

Medienunternehmen eine neue Heimat<br />

finden. „Das MQM wird der neue Kreativkern<br />

der österreichischen Medienlandschaft. Die Innovationsleader<br />

der Branche versammeln sich hier.<br />

Und das spürt man“, sagt Matthias Euler-Rolle<br />

von der „ER+Euler Rolle Media GmbH“ auf<br />

mediaquarter.at.<br />

Dritter Bauteil bis 2011<br />

Das Mediaquarter ist kein gewöhnlicher Bürostandort,<br />

sondern eine Art Themenstandort für<br />

alle Medienschaffenden und Kreativen. Vielfältige<br />

Akteure aus verschiedenen Bereichen der<br />

gleichen Branche schaffen in St. Marx ein Netzwerk,<br />

von dem alle Beteiligten profitieren. Dieses<br />

Netzwerk soll nun mit dem dritten Bauteil weiter<br />

wachsen. Geplant ist ein weiterer hochmoderner<br />

Medienkomplex, der auf insgesamt 35.000 m 2<br />

Bruttogeschossfläche neue Chancen für die Medienbranche<br />

bieten soll. Auch Werber finden im<br />

MQM alles, was sie brauchen – topmoderne Infrastruktur<br />

und unbegrenztes Networking-Potenzial.<br />

Der Netzwerkgedanke hinter dem MQM wird<br />

zusätzlich durch die befruchtende Nachbarschaft<br />

zum Campus Vienna Biocenter und dem T-Center<br />

verstärkt.<br />

Infos: www.mediaquarter.at<br />

23


Bildungsangebote | Die neuen Kreativen | Wissenstest<br />

Wissen<br />

24


03<br />

Bildungsangebote<br />

In der Branche der <strong>Werbung</strong> und Marktkommunikation<br />

gewinnt Professionalismus immer mehr an<br />

Bedeutung. Entsprechend steigt auch die Zahl der<br />

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten von Jahr<br />

zu Jahr. Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengestellt.<br />

Universitäten<br />

Universität für angewandte Kunst <strong>Wien</strong><br />

Grafik und <strong>Werbung</strong><br />

Die Verbindung von Konzeption und Kreation<br />

steht im Zentrum des Studienzweigs Grafik und<br />

<strong>Werbung</strong> – mit dem Ziel, die Studierenden auf<br />

den dynamischen Arbeitsmarkt für kreative und<br />

beratende Werbeberufe in Theorie und Praxis optimal<br />

vorzubereiten.<br />

Das Lehrangebot umfasst die methodische Entwicklung<br />

von Ideen und deren Visualisierung,<br />

Techniken der werblichen Kommunikation,<br />

Typografie, Layout, Scribble, Illustration, Fotografie,<br />

Verpa ckungsgestaltung, Entwicklung von<br />

TV-Spots, Webdesign. Absolventen arbeiten als<br />

Grafiker, Texter oder Art Directors in führenden<br />

Werbeagenturen.<br />

Studiendauer: 8 Semester<br />

Institut für Design,<br />

Klasse für Grafik und <strong>Werbung</strong>,<br />

Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/711 33-2454, Fax -2089,<br />

grafik.werbung@uni-ak.ac.at<br />

www.dieangewandte.at,<br />

www.grafikwerbung.at<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Wer sich regelmäßig weiterbildet,<br />

kommt rascher ans Ziel. Für Ihre<br />

persönliche Aus- und Weiterbildung<br />

finden Sie auf den folgenden Seiten<br />

viele Angebote an Studien,<br />

Lehrgängen und Seminaren.<br />

Grafik Design<br />

Schwerpunkte sind: konzeptionelles Denken und<br />

inhaltliche Recherche, Bewusstseinsbildung für<br />

globale Zusammenhänge, Ausbildung persönlicher<br />

Verantwortlichkeit für die Gestaltung unserer<br />

Umwelt.<br />

Grundanliegen des Studiums ist es, Studierende zu<br />

eigenständigen und verantwortungsvollen Gestalterpersönlichkeiten<br />

auszubilden, die in allen gegenwärtigen<br />

und zukünftigen Medien arbeiten und in<br />

künstlerischen Bereichen tätig sein können. Workshops<br />

und Vorträge nationaler und internationaler<br />

Experten bereichern das Studium auf handwerklicher,<br />

gestalterischer und intellektueller Ebene.<br />

Studiendauer: 8 Semester<br />

Institut für Design,<br />

Klasse für Grafik Design,<br />

Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/711 33-2440, Fax -2449,<br />

grafikdesign@uni-ak.ac.at,<br />

www.klassekartak.com<br />

Uni <strong>Wien</strong> – Publizistik und<br />

Kommunikationswissenschaft<br />

Bakkalaureatsstudium<br />

Das Bakkalaureatsstudium dient der wissenschaftlichen<br />

Berufsvorbildung. Es werden insbesondere<br />

jene Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, die für<br />

Kommunikationsberufe in Praxisfeldern wie Journalismus<br />

(Presse, Hörfunk, Fernsehen, Multimedia),<br />

Öffentlichkeitsarbeit, <strong>Werbung</strong>, Markt- und Meinungsforschung<br />

sowie der Medien- und Kommunikationsforschung<br />

erforderlich sind.<br />

Dauer: 6 Semester<br />

25


Magisterstudium<br />

Das Magisterstudium dient der Vertiefung und Ergänzung<br />

der wissenschaftlichen Berufsvorbildung<br />

auf der Grundlage des Bakkalaureats. Weiters soll<br />

die Befähigung zu leitenden Tätigkeiten in Kommunikationsberufen<br />

erworben werden. Die Wahlfächer<br />

erweitern das Wissensangebot um die Bereiche<br />

Medien- und Kommunikationsmanagement,<br />

Medien- und Kommunikationsrecht und interpersonelle<br />

Kommunikation, Gruppen- und Organisationskommunikation.<br />

Das Studium kann nur nach<br />

erfolgreichem Abschluss des Bakkalaureats Publizistik<br />

und Kommunikationswissenschaft bzw. eines<br />

gleichwertigen Studiums begonnen werden.<br />

Dauer: 4 Semester<br />

Doktoratsstudium Publizistik und<br />

Kommunikationswissenschaft<br />

Ein Doktoratsstudium bedeutet „training through<br />

research“. Im Rahmen eines Doktorats wird von den<br />

jungen Forscherinnen und Forschern neues Wissen<br />

generiert und ein wichtiger Beitrag zur Forschung<br />

geleistet. Im Zentrum des Doktoratsstudiums steht<br />

also die eigenständige wissenschaftliche Forschungsleistung,<br />

die in Form einer Dissertation am Ende des<br />

Doktorats vorgestellt und verteidigt wird.<br />

Studiendauer: 3 Jahre<br />

Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft,<br />

Schopenhauerstraße 32, 1180 <strong>Wien</strong><br />

Tel. 01/4277 493 01<br />

Publizistik@univie.ac.at<br />

www.univie.ac.at/Publizistik<br />

WU <strong>Wien</strong> <strong>Werbung</strong>- und<br />

Markenmanagement<br />

Ziel der Ausbildung der speziellen BWL „<strong>Werbung</strong><br />

und Markenmanagement“ am Institut für Werbewissenschaft<br />

und Marktforschung ist die Vermittlung<br />

von Grundlagenwissen in den Kernbereichen Wer-<br />

26<br />

bung, Marktforschung und Markenführung sowie<br />

die Vorbereitung auf den Einstieg in die (internationale)<br />

Berufswelt.<br />

Bachelorstudenten der SBWL „<strong>Werbung</strong> und Markenmanagement“<br />

sind in der Lage, sich rasch in eine<br />

Vielzahl von Tätigkeiten in den folgenden Bereichen<br />

einzuarbeiten: Marken- und Produktmanagement in<br />

Industrie-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben,<br />

<strong>Werbung</strong> und Marketing in Industrie-, Handels- und<br />

Dienstleistungsbetrieben, Werbe-, PR- und Media-<br />

Agenturen, Kundenkontakter und Mediaplanung in<br />

Mediaagenturen, Marktforschungsabteilungen von<br />

Industriebetrieben oder in Marktforschungsinstituten.<br />

Voraussetzung: absolvierte Prüfungen des ersten<br />

Studienabschnittes<br />

Dauer: 2 Semester innerhalb des 6-semestrigen<br />

Studiums der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften<br />

Abschluss: Bachelor BSc(WU)<br />

Institut für Werbewissenschaft und Marktforschung,<br />

Wirtschaftsuniversität <strong>Wien</strong>, Augasse 2–6,<br />

1090 <strong>Wien</strong>, Tel. 01/313 36-4613,<br />

Fax 01/317 66 99, www.wu-wien.ac.at/werbung<br />

New Design University<br />

Umfangreiches Wissen ist<br />

in Kommunikationsberufen<br />

von großem Nutzen<br />

Privatuniversität der Kreativwirtschaft<br />

Die Privatuniversität der Kreativwirtschaft – besser<br />

bekannt als New Design University (NDU) – ist eine<br />

der jüngsten Universitäten Österreichs. Eigentümer<br />

und Initiator ist die Wirtschaftskammer NÖ. Im<br />

Dezember 2004 wurde die Fakultät für Gestaltung<br />

mit den Bachelorstudiengängen „Grafikdesign &<br />

mediale Gestaltung“ und „Innenarchitektur & 3D-<br />

Gestaltung“ sowie mit den Masterstudiengängen<br />

„Illustration & Printmedien“ und „Innenarchitektur<br />

& 3D-Gestaltung“ und dem offenen Masterstudiengang<br />

„Innovations- und Gestaltungsprozesse“<br />

akkreditiert. Die Fakultät für Gestaltung entwickelt<br />

ein Profil, das sich zum einen grundlegender künst-


lerisch-handwerklicher Auseinandersetzung mit der<br />

Gestaltung auf höchstem Niveau widmet und parallel<br />

dazu den Umgang mit den avanciertesten elektronischen<br />

Entwurfsmedien vermittelt. Zugleich fungiert<br />

die Fakultät für Gestaltung als Fundament und<br />

Quelle weiterer Entwicklungen. Der Brückenschlag<br />

vom Design zur Technik ist das konsequente Weiterführen<br />

einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie<br />

bis hin zur Wirtschaft. Mit der im September 2008<br />

akkreditierten Fakultät für Technik wurde das Studienangebot<br />

für kreative junge Menschen um zwei<br />

neue Vollzeitstudiengänge in den Bereichen „Event<br />

Engineering“ sowie „Design Engineering“ erweitert.<br />

Zukunftsthemen werden an der Schnittstelle zur Gestaltung<br />

umgesetzt.<br />

Bachelor-Studiengänge (6 Semester)<br />

Grafikdesign & mediale Gestaltung<br />

Innenarchitektur & 3D-Gestaltung<br />

Event Engineering Design &<br />

Architektur Technologie<br />

Master-Studiengänge (4 Semester)<br />

Illustration & Printmedien<br />

Innenarchitektur & 3D-Gestaltung<br />

Innovations- & Gestaltungsprozesse<br />

Kosten: Bachelor: € 2.500,– pro Semester, Master:<br />

€ 3.500,– pro Semester<br />

New Design University, Mariazeller Straße 97,<br />

3100 St. Pölten, Jacqueline Gritsch,<br />

Tel. 02742/890-2418, Fax -2413<br />

office@ndu.ac.at www.ndu.ac.at<br />

Fachhochschulstudiengänge<br />

FH<strong>Wien</strong> Studiengänge der WKW<br />

Studiengang Marketing- & Salesmanagement<br />

Das Studium ist darauf ausgerichtet, in sechs Semestern<br />

ein umfassendes Spezialwissen in den Bereichen<br />

Marketing und Verkauf zu vermitteln und<br />

die sozialen Kompetenzen der Studierenden weiterzuentwickeln.<br />

Der Bachelor-Studiengang wird als<br />

Tagesstudium und als berufsbegleitendes Abendstu-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

dium angeboten. Der Schwerpunkt der Ausbildung<br />

liegt in der Vermittlung von praktischen Qualifikationen<br />

für den Berufseinstieg und von persönlichen<br />

Qualifikationen für den Berufsaufstieg in die Führungsebene.<br />

Eine Karriere in Marketing- und Salesabteilungen<br />

kleiner bis größerer Unternehmen ist<br />

genauso möglich wie der Weg in die Selbstständigkeit.<br />

Ein wichtiger Schritt bei der Praxisorientierung<br />

ist ein sechsmonatiges Berufspraktikum für Studierende<br />

des Tagesstudiums im letzten Studienjahr.<br />

Zugangsvoraussetzungen: Allgemeine Hochschulreife<br />

bzw. Studienberechtigungsprüfung oder ein<br />

ausländisches Zeugnis, das durch Nostrifizierung<br />

oder Anerkennung einem der beiden oberen Zeugnisse<br />

gleichwertig ist.<br />

Studienbeginn: Wintersemester<br />

Dauer: Bachelor-Studium 6 Semester,<br />

Master-Studium 4 Semester<br />

Institut für Marketing- & Salesmanagement<br />

Währinger Gürtel 97, Bauteil B/3. Stk., 1180 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/476 77-5850, Fax -5704<br />

mars@fh-wien.ac.at<br />

www.fh-wien.ac.at/marketing-salesmanagement<br />

FH<strong>Wien</strong> Studiengang Kommunikationswirtschaft<br />

Der Studiengang für Kommunikationswirtschaft<br />

kann als Tages- (Vollzeit) oder Abendstudium (berufsbegleitend)<br />

absolviert werden und bietet eine<br />

praxisbezogene Kombination aus Kommunikations-Know-how<br />

und betriebswirtschaftlichem Basiswissen.<br />

Für Studierende ohne Berufserfahrung<br />

in der Kommunikationsbranche ist außerdem ein<br />

15-wöchiges Berufspraktikum vorgesehen. Der Tagesstudiengang<br />

bietet in Form der „Instrumenten-<br />

Werkstatt“ eine etwas stärkere Vertiefung im Bereich<br />

der Kommunikationsinstrumente.<br />

Zugangsvoraussetzungen: Allgemeine Hochschulreife<br />

oder Studienberechtigungsprüfung (mit den<br />

Fächern Deutsch 1, Mathematik 1 und Englisch 2)<br />

Studienbeginn: Wintersemester<br />

Dauer: Bachelor-Studium 6 Semester, Master-Studium<br />

4 Semester<br />

Institut für Kommunikationsmanagement,<br />

FH<strong>Wien</strong>-Studiengänge der WKW, Währinger<br />

Gürtel 97, 1180 <strong>Wien</strong>, Bauteil B, 6. Stock,<br />

Tel. 01/476 77-5840, Fax -5704,<br />

27


komm@fh-wien.ac.at,<br />

www.fh-wien.ac.at/kommunikationsmanagement<br />

LIMAK Austrian Business School<br />

MBA-Lehrgang „Creative Process Leadership“<br />

Dieses in Europa einzigartige Programm vermittelt<br />

das Know-how, um das kreative Potenzial im Unternehmen<br />

zu heben und kreative Wertschöpfungsprozesse<br />

zu optimieren. Die eigene Kreativität zu<br />

entwickeln, kreative Prozesse in Teams zu steuern<br />

und Management, Marketing, Innovation und Gestaltung<br />

in ein gemeinsames Prozessdenken zusammenzuführen<br />

sind die Schwerpunkte. Das neue<br />

Masterprogramm, das mit dem Titel Professional<br />

MBA abschließt, wird in drei Semestern berufsbegleitend<br />

in Blockveranstaltungen (vorwiegend<br />

Donnerstag bis Samstag) abgehalten. In der Master<br />

Thesis setzen die Teilnehmer das erlernte Wissen in<br />

einer realen Problemstellung ihres Unternehmens<br />

um, dieses erhält eine betreute Beratungsleistung<br />

durch eine unternehmensinterne Person.<br />

Voraussetzung zur Zulassung: Abschluss eines Studiums<br />

sowie mindestens drei Jahre Berufserfahrung.<br />

Dauer: 46 Tage (berufsbegleitend) in 3 Semestern,<br />

Kosten: € 19.900,–<br />

Unterrichtssprachen Deutsch und Englisch<br />

LIMAK Austrian Business School,<br />

Bergschlößlgasse 1, 4020 Linz,<br />

Tel. 0732/66 09 44 0, limak@jku.at, www-limak.at<br />

Donau-Universität Krems<br />

Die Donau-Universität Krems ist auf postgraduale<br />

akademische Weiterbildung spezialisiert. Sie bietet<br />

exklusive Masterstudiengänge sowie verschiedene<br />

Lehrgänge und Seminare (sowohl für Personen mit<br />

akademischem Grad als auch ohne Abschluss), unter<br />

anderem in den Bereichen Wirtschafts- und Managementwissenschaften,<br />

Telekommunikation, Information<br />

und Medien, an. Neben hoher Qualität<br />

in Lehre, Forschung und Consulting sind Kundenorientierung<br />

und Praxisnähe die Markenzeichen<br />

des europäischen Modellprojekts. Interessierte können<br />

zwischen Lehrgängen und Seminaren in den<br />

Bereichen Kommunikation, IT und Medien (u. a.<br />

PR, Journalismus und Strategisches Informations-<br />

28<br />

management) wählen.<br />

Donau-Universität Krems<br />

Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems,<br />

Tel. 02732/893-6000, Fax -4000<br />

info@donau-uni.ac.at www.donau-uni.ac.at<br />

Schule von Willendorf<br />

Der Creativ Club Austria (CCA) engagiert sich mit<br />

zwei Teilstipendien, ausgewählten Vortragenden<br />

und Praktikumsplätzen in der akademischen Weiterbildung<br />

der Donau-Universität Krems. Die zwei<br />

Stipendien in der Höhe von jeweils 6.950 Euro sind<br />

für den Masterlehrgang „PR und Integrierte Kommunikation“<br />

ausgeschrieben. Unter der Marke<br />

„Schule von Willendorf“ bündelt und erweitert der<br />

CCA seine Beteiligung an Weiterbildungsaktivitäten.<br />

Theoretische Fundierung auf hohem Niveau<br />

und ein besseres Verständnis für strategische Zusammenhänge<br />

könnten für viele jüngere Kollegen<br />

eine ideale Zusatzqualifikation sein. Dabei sollen<br />

sowohl dem Nachwuchs, als auch bereits im Berufsleben<br />

stehenden Kreativen mehr Möglichkeiten der<br />

beruflichen Aus- und Weiterbildung zur Verfügung<br />

gestellt werden. Voraussetzung für die Bewerbung<br />

um ein Teilstipendium ist ein akademischer Abschluss<br />

oder eine mindestens vierjährige einschlägige<br />

Berufserfahrung im Bereich <strong>Werbung</strong>. Unter<br />

http://www.donau-uni.ac.at/ijz/stipendien stehen<br />

alle für die Bewerbung zum Stipendium erforderlichen<br />

Unterlagen als Download zur Verfügung. Internationales<br />

Journalismus Zentrum,<br />

Donau- Universität Krems, Tel. 02732/893-2702,<br />

brigitte.reiter@donau-uni.ac.at,<br />

www.donau-uni.ac.at/ijz/prik<br />

Universitätslehrgänge<br />

Universität <strong>Wien</strong><br />

Universitätslehrgang für Public<br />

Communication/Öffentlichkeitsarbeit<br />

Der postgraduale Universitätslehrgang bietet eine<br />

wissenschaftlich fundierte, praxisnahe und berufsbegleitende<br />

Ausbildung in zentralen Bereichen der öffentlichen<br />

Kommunikation: Public Relations, Public


Affairs, <strong>Werbung</strong>, Markt- und Meinungsforschung<br />

sowie Journalismus.<br />

Zugangsvoraussetzungen: Abgeschlossenes Studium<br />

oder eine gleichwertige Ausbildung und facheinschlägige<br />

Berufserfahrung. Die Aufnahme erfolgt<br />

aufgrund eines mehrstufigen Verfahrens (Verfassen<br />

eines Textes, Wissenstest, Anhörung), das jeweils Anfang<br />

Juli sowie Mitte September für das kommende<br />

Studienjahr stattfindet.<br />

Dauer des Lehrgangs: 4 Semester, berufsbegegleitend<br />

Lehrgangsbeitrag: 1., 2. und 4. Semester: € 1.200,–,<br />

3. Semester: € 1.400,–. Die Gebühr für die kommissionelle<br />

Abschlussprüfung beträgt € 350,–.<br />

Abschluss: Master of Arts (MA) Postgradualer Universitätslehrgang<br />

„Public Communication“<br />

Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft,<br />

Universität <strong>Wien</strong>,<br />

Schopenhauerstraße 32, 1180 <strong>Wien</strong>, Tel. 01/42 77-<br />

49334 (Nicole Behounek Bakk.)<br />

nicole.behounek@univie.ac.at oder<br />

01/42 77-49341 (DDr. Julia Wippersberg)<br />

julia.wippersberg@univie.ac.at<br />

www.public-communication.at<br />

WU <strong>Wien</strong><br />

Universitätslehrgang für <strong>Werbung</strong> und Verkauf<br />

Der renommierte Universitätslehrgang <strong>Werbung</strong><br />

& Verkauf der WU Executive Academy startete im<br />

Oktober 2010 mit einem neuem Programm. Das<br />

Curriculum wurde an die aktuellen Branchenanforderungen<br />

angepasst und bietet berufsbegleitend in<br />

nur 18 Monaten eine fundierte und hochqualitative<br />

Weiterbildung in <strong>Werbung</strong>, Marketing und Verkauf.<br />

Der Lehrgang bietet Nachwuchskräften im Werbe-<br />

und Marketingbereich eine fundierte Weiterbildung<br />

mit Qualitätskontrolle. Er ist für jene gedacht, die<br />

bereits über praktische Erfahrung in diesen Berufsfeldern<br />

verfügen und ihre Grundkenntnisse ausbauen<br />

wollen. Den Teilnehmern wird eine fundierte<br />

Ausbildung auf internationalem Niveau für den gesamten<br />

Bereich des Marketings geboten. Abschluss:<br />

Akademische/r Werbe- und Marketingkauffrau/<br />

Marketingkaufmann<br />

Dauer: 18 Monate, berufsbegleitend<br />

Gesamtkosten: ca. € 6.560,– (inkl. Prüfungsgebühren)<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

„Nur durch lebenslanges Lernen<br />

können wir den Ansprüchen der<br />

Kunden und unserer Branche<br />

gerecht werden“<br />

Dr. Elisabeth Czerwenka-Kulmon<br />

Geschäftsführerin COC, zuständig für Bildung<br />

bei der <strong>Werbung</strong> <strong>Wien</strong><br />

Universitätslehrgang <strong>Werbung</strong> & Verkauf – WU<br />

Executive Academy, Wirtschaftsuniversität <strong>Wien</strong>,<br />

UZA 4, Nordbergstraße 15, 6. Stock, Kern B<br />

1090 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/313 36-4612, Fax -904612<br />

werbung.verkauf@wu.ac.at www.werbelehrgang.at<br />

Akademien<br />

Werbe Akademie <strong>Wien</strong><br />

Fachlehrgang für Marktkommunikation<br />

Die berufsbildende Schule mit Öffentlichkeitsrecht<br />

bietet eine praxisorientierte Ausbildung für<br />

Berufe in der Kommunikationsbranche. Ziel ist<br />

es, jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren<br />

eine fachspezifische Ausbildung zum/zur Kommunikationsfachmann/-frau<br />

zu bieten. Als Training<br />

on the Job ist zwischen dem 2. und dem 3. Semester<br />

ein vierwöchiges Praktikum verpflichtend.<br />

Voraussetzung ist ein Pflichtschulabschluss. Von<br />

allen Bewerbern ist ein Eignungstest am PC und ein<br />

persönliches Aufnahmegespräch zu absolvieren.<br />

Abschluss: Diplom der Werbe Akademie und<br />

Diplom der IAA (International Advertising<br />

Association).<br />

Kosten: € 1.890,– pro Semester, Materialkostenbeitrag<br />

€ 350,– einmalig bei Studienbeginn für diverses<br />

Druck- und Präsentationsmaterial. Der Aufnahmetest<br />

kostet € 45,–.<br />

Dauer: 4 Semester<br />

Werbe Akademie am WIFI <strong>Wien</strong>,<br />

Währinger Gürtel 97, 1180 <strong>Wien</strong>, Doris Filip,<br />

Tel. 01/476 77-5254, Fax -5259, filip@wifiwien.at,<br />

www.werbeakademie.at<br />

Fachausbildung für Grafik Design<br />

Die Werbe Akademie bietet grafisch begabten jungen<br />

Menschen (18–24 J.) eine maßgeschneiderte,<br />

kompakte Ganztagsausbildung zum Grafik-Designer.<br />

Im Mittelpunkt steht die praktische Arbeit,<br />

wofür Ateliers mit praxisgerechter Ausstattung zur<br />

Verfügung stehen. Die Studenten erwerben umfangreiches<br />

Spezialwissen über Design, Illustration,<br />

Schrift und Typografie, Text und Konzeption, Wer-<br />

29


ung, Video, Web-Design, Englisch und vieles mehr.<br />

Abschluss: Diplom der Werbe Akademie, WIFI Abschlusszeugnis<br />

und Diplom der IAA (International<br />

Advertising Association)<br />

Kosten: € 2.190,– pro Semester inkl. Lehrbehelfe,<br />

Materialkostenbeitrag € 390,– für Präsentationstafeln<br />

etc. Der Aufnahmetest kostet € 45,–.<br />

Dauer: 4 Semester<br />

Werbe Akademie am WIFI <strong>Wien</strong>,<br />

Währinger Gürtel 97, 1180 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/476 77-5255, Fax -5259,<br />

ingrid.weghofer@wifiwien.at,<br />

www.werbeakademie.at<br />

Bachelor of Arts in Advertising and Brand<br />

Management<br />

Der Bachelor of Arts in Advertising and Brand<br />

Management setzt den inhaltlichen Schwerpunkt<br />

auf strategisches Brand Management und kreativer<br />

Umsetzung von integrierten Kommunikationskampagnen.<br />

Kosten: € 2.980,– pro Semester<br />

Dauer: 2 Semester<br />

Bachelor of Arts in Grafic Design<br />

Beim Bachelor of Arts in Grafic Design wird konzeptionelles<br />

Grafikdesign für klassische und neue<br />

Medien mit Schwerpunkt Kommunikationsdesign<br />

gelehrt.<br />

Kosten: € 3.290,– pro Semester<br />

Dauer: 2 Semester<br />

Zur Prüfung und teilweise für Gastvorträge werden<br />

Lektoren der Staffordshire University nach <strong>Wien</strong><br />

entsandt. Das Diplomzeugnis der Werbe Akademie<br />

(Fachlehrgang Marktkommunikation beziehungsweise<br />

zweijährige Fachausbildung für Grafik<br />

Design) berechtigt die Absolventen zum Einstieg in<br />

das dritte Jahr aufgrund der ECTS-Punkte, die für<br />

das Studium angerechnet werden. Somit kann in<br />

anschließenden zwei Semestern der Bachelor-Titel<br />

erworben werden. Die beiden Semester der Bachelor-Studiengänge<br />

werden vor Ort in der Werbe<br />

Akademie abgehalten.<br />

Werbe Akademie am WIFI <strong>Wien</strong>,<br />

Währinger Gürtel 97, 1180 <strong>Wien</strong>, Barbara Posch,<br />

30<br />

„Das Studium an der Fachhochschule<br />

ist berufsbegleitend organisiert und<br />

bietet damit einen generellen Vorteil gegenüber<br />

anderen Ausbildungsstätten“<br />

Dkfm. Karin Lehmann<br />

Geschäftsführerin Agentur Markenkern,<br />

Vortragende an der FH<strong>Wien</strong><br />

Tel. 01/476 77-5250, Fax -5259,<br />

posch@werbeakademiewien.at,<br />

www.werbeakademie.at<br />

Lehrgang „Professional in Advertising“ in<br />

Kooperation mit den FH<strong>Wien</strong>-Studiengängen<br />

der WKW<br />

Der Lehrgang „Akademischer Werbeexperte/Akademische<br />

Werbeexpertin (Professional in Advertising)“<br />

ist an ein 10-monatiges Traineeship bei ausgewählten<br />

Agenturen gebunden. Die Studierenden<br />

eignen sich an vier Agenturtagen pro Woche ihr<br />

praktisches Know-how an, an einem wöchentlichen<br />

Theorietag vermitteln Top-Referenten den zusätzlich<br />

nötigen Wissensbackground. Der 2-semestrige<br />

Lehrgang ist eine Eliteausbildung, die auf die<br />

Werbe Akademie oder vergleichbare Ausbildungen<br />

aufsetzt. Studierende erhalten von der Ausbildungsagentur<br />

ein monatliches Gehalt lt. aktuellem Kollektivvertrag<br />

(14 Mal).<br />

Kosten: € 3.500,– pro Semester, Dauer: 10 Monate<br />

Information und Anmeldung/WKO (Lehrgangsort):<br />

WIFI <strong>Wien</strong>, Währinger Gürtel 97, 1180 <strong>Wien</strong>,<br />

Katharina Grasser, Tel. 01/476 77-5251, Fax -5259,<br />

grasser@wifiwien.at, www.werbeakademie.at<br />

Abendcollegs für Berufstätige<br />

Für alle, die bereits in der Kommunikationsbranche<br />

oder im Marketing tätig sind und sich weiterbilden<br />

wollen, bietet die Werbe Akademie berufsbegleitende<br />

Diplomlehrgänge für Werbeberatung, Kommunikationsmanagement,<br />

Mediaberatung, Dialogmarketing,<br />

Eventmanagement und Online Marketing an. Die<br />

enge Zusammenarbeit mit den Branchenverbänden<br />

DMVÖ, I.M. Austria, PRVA, IAB und F.M.P stellt<br />

sicher, dass die Lehrgänge der Werbe Akademie den<br />

Ausbildungserfordernissen der Praxis entsprechen.<br />

Abschluss: Diplom der Werbe Akademie<br />

Dauer: 2–3 Semester<br />

Kontakt: Diplomlehrgänge Kommunikationsmanagement,<br />

Dialog Marketing, Eventmanagement,<br />

Online Marketing sowie Kompaktkurse und Workshops<br />

für die Werbebranche: Ursula Tarbuk,<br />

Tel. 01/476 77-5252, tarbuk@wifiwien.at<br />

Diplomlehrgang Mediaberatung: Ingrid Weghofer,


Interessierte haben die Qual der Wahl: Universitäten<br />

und Akademien punkten mit einem<br />

vielseitigen Bildungsangebot<br />

Tel. 01/476 77-5255, ingrid.weghofer@wifiwien.at,<br />

Werbe Akademie am WIFI <strong>Wien</strong>, Währinger Gürtel<br />

97, 1180 <strong>Wien</strong>, www.werbeakademie.at<br />

Colleg „Mediaberatung“<br />

Der Verein Forum Media Planung bietet in Kooperation<br />

mit der Werbe Akademie am WIFI <strong>Wien</strong><br />

auch heuer wieder den Fachlehrgang „Mediaberatung“<br />

an. Namhafte Experten aus der Kommunikationsbranche<br />

stehen als Referenten und Betreuer<br />

zur Verfügung und garantieren somit eine kompetente<br />

Ausbildung in Theorie wie auch den unverzichtbaren<br />

Praxisbezug. Der Fachlehrgang richtet<br />

sich sowohl an Mitarbeiter aus Agenturen, Medien<br />

und dem Marketing von Unternehmen, die bereits<br />

über erste Berufserfahrung verfügen, als auch an<br />

Neueinsteiger in die Mediabranche, die eine fundierte<br />

Aus- und Weiterbildung zum Thema Media<br />

anstreben. FMP-Mitglieder erhalten einen Rabatt<br />

in Höhe von 5 Prozent!<br />

Dauer: 2 Semester, berufsbegleitend<br />

Kosten: € 1.690,– pro Semester<br />

Informationen erhalten Interessierte bei Herta<br />

Zink: herta.zink@thinkzink.at oder unter der Tel.<br />

0664/333 08 68. Anmeldung über die Website der<br />

Werbe Akademie: www.werbeakademie.at<br />

Weitere Infos: www.forummediaplanung.at<br />

BFI Akademie <strong>Wien</strong><br />

Lehrgang Integrierte Kommunikation<br />

Im Lehrgang Integrierte Kommunikation lernen Studenten<br />

Methoden und Tools strategischer Unternehmenskommunikation<br />

in der Praxis richtig einzusetzen<br />

und werden zu selbstständiger Arbeit mit besonderem<br />

Merkmal auf vernetztes Denken herangeführt.<br />

Das Erstellen von eigenen Kommunikationskonzepten<br />

bereitet die Teilnehmer zusätzlich optimal auf<br />

die Anforderungen im Berufsalltag vor. Die Ausbildung<br />

ist in zwei Stufen gegliedert: Grundstufe zum/<br />

zur Akademischen Kommunikationsmanager/-managerin<br />

und Aufbaustufe zum Master of Arts Integrierte<br />

Kommunikation.<br />

Grundstufe: € 2.300,– pro Semester, exkl. € 200,–<br />

Prüfungsgebühren, Aufbaustufe: € 2.500,– pro<br />

Semester, exkl. € 200,– Prüfungsgebühren<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Dauer: Grundstufe 2 Semester,<br />

Aufbaustufe 2 Semester, berufsbegleitend<br />

bfi <strong>Wien</strong>-Akademie, Informationszentrum,<br />

Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/811 78-10131, Fax -10118<br />

anmeldung.bat@bfi-wien.or.at, www.bfi-wien.at<br />

Weitere Ausbildungen<br />

Privatschule für Werbedesign<br />

Die Privatschule für Werbedesign bietet eine fundierte<br />

Grundlagenausbildung, um Werbelinien<br />

planen und deren Umsetzung organisieren sowie<br />

Werbemittel selbstständig entwerfen und gestalten<br />

zu können. Die verschiedenen Teilbereiche der<br />

<strong>Werbung</strong> und des Designs werden unter Berücksichtigung<br />

wirtschaftlicher und rechtlicher Aspekte<br />

nahegebracht. Den Abschluss der Ausbildung bildet<br />

eine fachübergreifende Projektarbeit, in welcher<br />

die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch<br />

angewendet und vor einer Fachjury präsentiert<br />

werden. Voraussetzungen für eine Aufnahme<br />

sind: Abschluss einer Lehre oder einer mittleren/<br />

höheren Schule und mindestens ein Jahr allgemeine<br />

Berufserfahrung, Besuch des Informationsabends,<br />

Absolvierung des Aufnahmeverfahrens, PC-Kenntnisse.<br />

Absolventen stehen folgende Karrieremöglichkeiten<br />

offen: Werbedesigner in Agenturen und<br />

werbetreibenden Unternehmen, selbstständige Tätigkeit<br />

im Bereich Werbedesign und Grafik Design,<br />

Printproducer, Illustrator in Werbeagenturen, Verpackungsdesigner,<br />

Zeitschriftengrafiker und -Producer,<br />

Grafik Designer im Buchverlag.<br />

Absolventen der Privatschule für Werbedesign<br />

schließen mit einem staatlich anerkannten Abschlusszeugnis<br />

ab.<br />

31


Dauer: 4 Semester, berufsbegleitend<br />

bfi <strong>Wien</strong>,<br />

Schönbrunner Straße 213, 1120 <strong>Wien</strong>,<br />

Andrea Tramberger, Tel. 01/811 78-122, Fax -105<br />

wpm.bat@bfi-wien.or.at<br />

www.werbedesign.at/_bfi/, www.bfi-wien.or.at<br />

Höhere Graphische Bundes-Lehr- und<br />

Versuchsanstalt <strong>Wien</strong><br />

Die Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt<br />

<strong>Wien</strong> bietet unterschiedliche Möglichkeiten<br />

der Ausbildung im Bereich Grafik und<br />

Design. Die Abteilung Druck- und Medientechnik<br />

ist im Prinzip am Ausbildungsmodell einer HTL<br />

orientiert, jedoch die einzige Ausbildungsstätte in<br />

Österreich im Fachbereich Druck- und Medientechnik.<br />

Die Absolventen arbeiten in Druckereien,<br />

Verlagen, Werbeagenturen und in der Zulieferindustrie<br />

im Bereich des mittleren Managements.<br />

Ihre Aufgaben sind sehr vielseitig, wie z. B. Verarbeitung<br />

von Texten, Bildern und Grafiken zu<br />

aussagekräftigen Medienprodukten.<br />

Drei Ausbildungsniveaus bieten unterschiedliche<br />

Einstiegs- bzw. Abschlussmöglichkeiten:<br />

Druck- und Medientechnik<br />

Höhere Lehranstalt für Druck- und<br />

Medientechnik<br />

Eintritt nach der 8. Schulstufe,<br />

Dauer: 5 Jahre<br />

Abschluss: Diplom- und Reifeprüfung<br />

Fachschule für Reproduktions- und<br />

Drucktechnik<br />

Eintritt nach der 8. Schulstufe,<br />

Dauer: 4 Jahre<br />

Abschluss: Fachabschlussprüfung<br />

Die Absolventen sollen Arbeiten für neue Medien,<br />

der Druckvorstufe und die Steuerung drucktechnischer<br />

Anlagen praktisch durchführen können.<br />

Kolleg für Druck- und Medientechnik<br />

Eintritt nach der Reifeprüfung<br />

Dauer: 2 Jahre<br />

Abschluss: Diplomprüfung<br />

32<br />

Grafik- und Kommunikationsdesign<br />

Höhere Lehranstalt<br />

Dauer: 5 Jahre<br />

Abschluss: Reife- und Diplomprüfung<br />

Mit dem Schwerpunkt auf praktischer Arbeit bietet<br />

die Abteilung Grafik Design eine umfassende<br />

Ausbildung auf dem Gebiet der visuellen Gestaltung,<br />

die zum vielseitig tätigen Grafik Designer<br />

führt. Zusätzlich erwerben die Absolventen die<br />

Studienberechtigung durch Ablegen der Matura.<br />

Kolleg<br />

Dauer: 2 Jahre<br />

Abschluss: Diplom mit staatlichem Zeugnis<br />

Die Absolventen sollen (z. B. in einer Werbeagentur)<br />

als Teil eines Teams ihren grafischen und organisatorischen<br />

Beitrag leisten können.<br />

Meisterschule<br />

Dauer: 1 Jahr<br />

Abschluss: Staatliches Zeugnis<br />

Bei ausgezeichneten Ergebnissen erhalten die<br />

Absolventen ein Diplom.<br />

Im Zuge des Projektjahres für Absolventen der<br />

Graphischen und artverwandter Ausbildungen<br />

sollen diese als Leiter eines Teams komplexe Kommunikationsaufgaben<br />

lösen können (z. B. Projekte<br />

selbstständig als Projektleiter abwickeln).<br />

Abendkolleg<br />

Schwerpunkt Layout und Producing (6 Semester)<br />

Aufgrund starker Nachfrage bietet die Graphische<br />

seit Herbst 2010 ein berufsbegleitendes Abendkolleg<br />

für Grafik- und Kommunikationsdesign an.<br />

Diese Ausbildung richtet sich an alle, die mit Medien<br />

und visueller Kommunikation zu tun haben,<br />

dafür aber bisher keine spezielle Ausbildung absolvieren<br />

konnten. Angesprochen werden nicht<br />

nur Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit, sondern<br />

auch Lehrlinge aus der Medienbranche mit Maturaabschluss,<br />

die berufsbegleitende Weiterbildung<br />

anstreben sowie Wiedereinsteiger aus der Medienbranche<br />

oder Personen, die eine Umschulung<br />

suchen.<br />

Abschluss: Diplomprüfung mit staatlichem Zeugnis


Fotografie und audiovisuelle Medien<br />

Höhere Lehranstalt<br />

Dauer: 5 Jahre<br />

Abschluss: Reife- und Diplomprüfung<br />

Absolventen sollen Konzepte in analoger und<br />

digitaler Fotografie mittels Dia-Audiovision oder<br />

Videofilm umsetzen können.<br />

Kolleg<br />

Dauer: 2 Jahre<br />

Abschluss: Diplomprüfung bzw.<br />

Reife- und Diplom prüfung<br />

Absolventen sollen Managementfähigkeiten für<br />

audiovisuelle Medien beherrschen.<br />

Multimedia<br />

Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der<br />

praktischen Arbeit von der Konzeption bis zur<br />

Fertigstellung eines medialen Produktes. Dabei<br />

wird neben dem Lösen von individuellen Aufgabenstellungen<br />

insbesondere das Arbeiten in Teams<br />

gefördert. Die Komplexität heutiger Aufgabenstellungen<br />

erfordert auch eine theoretische Basis für<br />

die Erkenntnis und die Analyse kultureller Zusammenhänge.<br />

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der<br />

Vermittlung von wirtschaftlichen und rechtlichen<br />

Kenntnissen.<br />

Zugangsvoraussetzungen: Matura einer AHS oder<br />

BHS bzw. Ablegen einer fachlichen Eignungsprüfung.<br />

Höhere Lehranstalt<br />

Dauer: 5 Jahre<br />

Abschluss: Reife- und Diplomprüfung<br />

Die Absolventen sollen technische und gestalterische<br />

Aufgaben bei der Produktion von Multimedia-Projekten<br />

bewältigen können.<br />

Kolleg<br />

Dauer: 2 Jahre<br />

(Nach der Matura beziehungsweise alternativem<br />

Einstieg)<br />

Absolventen sollen Multimedia-Projekte vom<br />

Design bis zur Programmierung konzipieren und<br />

organisieren können.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

In der Praxis sind Teamarbeit und individuelle<br />

Lösungen gefragt<br />

Höhere Graphische Bundes-Lehr- und<br />

Versuchsanstalt <strong>Wien</strong>,<br />

Leyserstraße 6, 1140 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/982 39 14-0, Fax -111,<br />

direktion@graphische.at,<br />

www.graphische.at<br />

33


WIFI-Managementforum<br />

Seminarreihe – Komplett Digital<br />

Der Dialog Marketing Verband Österreich<br />

(DMVÖ) hat sich in Kooperation mit dem WIFI<br />

Management Forum zum Ziel gesetzt, mit der Seminarreihe<br />

„Komplett Digital“ einen kompakten<br />

Überblick über die Möglichkeiten und Instrumente<br />

digitaler Markenführung zu geben. In insgesamt<br />

sechs Seminaren informieren anerkannte Experten<br />

über die wichtigsten Erolgsparameter der einzelnen<br />

digitalen Kategorien.<br />

Die Seminare:<br />

Digitale Markenstrategien<br />

E-Mail-Marketing<br />

The Power of Mobile<br />

Wirtschaftlicher Erfolg durch „Suchmaschinen“<br />

Performance – messbare Vertriebserfolge im<br />

Internet<br />

„Social Media“ – aber richtig<br />

34<br />

Bakkalaureat-Studium<br />

Master-Studium<br />

Doktor-Studium<br />

Bildungsangebote<br />

Akadem. Lehrgang<br />

Fachhochschule<br />

Akademie<br />

Universität Berufsbildende<br />

Schule<br />

Die Seminare finden zwischen 23. September 2011<br />

und 5. Juni 2012 statt und sind einzeln buchbar.<br />

Preise: € 290,– (1 Seminar), € 1.450,– (6 Seminare),<br />

Ermäßigung: € 40,– bis € 490,– für DMVÖ-<br />

Mitglieder<br />

Info: WIFI Management Forum,<br />

Währinger Gürtel 97, 1180 <strong>Wien</strong>, Tel. 01/ 476 77,<br />

managementforum@wifiwien.at, www.wifiwien.at<br />

Weiterführende Links anderer<br />

Organisationen<br />

Folgende Links führen Sie zu weiteren Bildungsangeboten<br />

anderer Organisationen:<br />

www.iaaat.org<br />

www.marketinggesellschaft.at<br />

www.fachhochschulen.ac.at<br />

www.fachverbandwerbung.at<br />

www.forummediaplanung.at<br />

www.prva.at<br />

www.wifi.at<br />

www.wko.at<br />

Lehrgang/Kurs A<br />

Lehrgang/Kurs B<br />

Lehrgang/Kurs C<br />

Schule oder Beruf<br />

Wissenschaftlich Praxisbezogen Themenbezogen


Die neuen Kreativen<br />

Die Kommunikationsbranche – unendliche Weiten.<br />

Wer in dieser schnelllebigen Welt bestehen will,<br />

braucht Köpfchen, Talent und vor allem Einsatzbereitschaft.<br />

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen<br />

ein Hauch von Kreativität reichte, um die Festen<br />

der <strong>Werbung</strong> zu erschüttern. Heutzutage ist Professionalität<br />

gefragt, vor allem bei Berufseinsteigern.<br />

Knochenjob mit Aussicht<br />

Dabei sind die Ausbildungsmöglichkeiten und<br />

Tätigkeitsfelder vielfältig – sie erschweren besonders<br />

jungen Menschen zunehmend die Suche nach<br />

einem geeigneten Job. Wie nie zuvor gilt: Wer die<br />

(Berufs-)Wahl hat, hat die Qual. Ist die Entscheidung<br />

für eine Branche schließlich gefallen, bleiben<br />

Unsicherheiten bestehen. „Habe ich mich für<br />

das Richtige entschieden?“, fragen sich auch viele<br />

angehende Werber. Die Antwort gibt meist der<br />

Berufsalltag.<br />

Kein Schlaraffenland<br />

Zuerst gilt es zu klären, ob die eigenen Erwartungen<br />

an die gewünschte Tätigkeit auch realistisch<br />

sind. „Gerade Bewerber nach Abschluss der Matura<br />

haben oft noch keine konkrete Vorstellung von<br />

der Branche“, weiß Sieglinde Martin, Institutsvorsteherin<br />

für Kommunikationsmanagement an der<br />

FH<strong>Wien</strong> der WKW. „Man muss sich bewusst sein,<br />

dass <strong>Werbung</strong> auch ein Knochenjob ist und dass es<br />

dabei nicht immer nur lustig und kreativ zugeht“,<br />

beschreibt Martin den häufigsten Irrglauben der<br />

Jobanwärter.<br />

Absolventen einer einschlägigen Ausbildung, wie<br />

eines Studiums oder Lehrganges, wissen hingegen<br />

großteils, was sie erwartet – da sind sich die Ausbilder<br />

einig. Die Diskrepanz zwischen Erwartungen<br />

und Realität sei früher höher gewesen. Durch externe<br />

Lehrende an den Instituten und berufsbegleitende<br />

Studiengänge seien die Anforderungen der<br />

Branche heute klar nachvollziehbar. „Unsere Absolventen<br />

lernen im Rahmen eines verpflichtenden<br />

Berufspraktikums die Berufsbilder in der <strong>Werbung</strong><br />

aus erster Hand kennen“, bekräftigt Barbara Posch,<br />

Direktorin der Werbe Akademie des WIFI. Praxis-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

nah gestalten sich auch die meisten anderen Ausbildungswege,<br />

um den Werbenachwuchs optimal<br />

auf die Zukunft vorzubereiten. Gelingt dies auch?<br />

Grundsätzlich ja, meint Bernd Georgsdorf, Absolvent<br />

des Diplomstudiengangs für Kommunikationswirtschaft<br />

an der FH<strong>Wien</strong> und Kundenberater bei<br />

der PKP BBDO Werbeagentur. „Meine Erwartungen<br />

an den Beruf haben sich eigentlich schon erfüllt.<br />

Vom Studium wird man hingeführt, man setzt<br />

sich Ziele.“ Einen Aha-Effekt habe es für ihn trotzdem<br />

gegeben: „Während im Studium die Qualität<br />

besonders wichtig war, steht im Arbeits leben oft die<br />

Quantität an erster Stelle – der Druck ist sehr hoch.“<br />

Druckprobe<br />

Lang und steinig kann sich der Weg in den Traumjob<br />

gestalten, das wissen die Experten nur allzu gut.<br />

Verfechter der Nine-to-five-Mentalität sollten ihn<br />

erst gar nicht beschreiten, denn sie könnten mit dem<br />

raschen Tempo des Faches nicht Schritt halten. Wer<br />

jedoch Einsatzbereitschaft und einen starken Willen<br />

zeigt, wird meist belohnt. „Die Kommunikationsbranche<br />

gibt sehr viel zurück, denn man ist laufend<br />

mit seiner Arbeit konfrontiert und von ihr umgeben“,<br />

erklärt Publicis-Group-Austria-Chef Raffaele<br />

Arturo.<br />

Allerdings müsse man frühzeitig erkennen, dass<br />

Geld allein nicht alles ist. Doch wann ist jemand<br />

für die Arbeit in der <strong>Werbung</strong> und Kommunikation<br />

geeignet? Entscheidend sind laut führenden Branchenexperten<br />

vor allem Leidenschaft, Einsatz und<br />

das unbedingte Interesse für das Fach. „Von einem<br />

Einsteiger wird in unserer Agentur erwartet, dass er<br />

offen, flexibel und – wie ich es nenne – überneugierig<br />

ist“, so Arturo. Ein kommunikatives, extrovertiertes<br />

Auftreten wird zudem ohnehin vorausgesetzt.<br />

Ideen wollen schließlich verkauft werden. Ob ein<br />

Bewerber dieser Aufgabe gewachsen ist, zeigt sich<br />

am besten in der Präsentation der eigenen Person.<br />

Doch auch die Identifikation mit Kundenbedürfnissen<br />

spielt im Dienstleistungsgewerbe eine nicht unerhebliche<br />

Rolle. Bei der Auswahl eines geeigneten<br />

Kandidaten wird außerdem die Problemlösungsfähigkeit<br />

betrachtet, die besonders für kreative Konzepte<br />

wichtig ist.<br />

Fortsetzung Seite 38<br />

35


36<br />

Testen Sie Ihr Wissen<br />

Prüfen Sie Ihr Wissen mit 66 wichtigen Fragen zu Marktforschung, Kreation, Business und mehr. Damit es nicht zu<br />

schwer wird, finden Sie auf Seite 40 die Antworten. Mehr Fachbegriffe finden Sie im Glossar am Ende des Buches<br />

und auf zahlreichen Seiten im Internet.<br />

Werbeformen<br />

1. Wofür steht AdImpression?<br />

2. Wie nennt man eine doppelseitige Werbefläche?<br />

3. Was ist ein Blook?<br />

4. Was versteht man unter Product Placement?<br />

5. Wie bezeichnet man es, wenn der vermittelte<br />

Besucher auf der Website des Merchants auf einen<br />

dort gelisteten Anbieter bzw. auf eine weitere Seite<br />

des Sponsoren klicken muss, damit eine Provision<br />

gezahlt wird?<br />

6. Wie hoch ist das zulässige Tagesmaximum an<br />

<strong>Werbung</strong> im ORF?<br />

7. Was ist der Unterschied zwischen Leser pro Ausgabe<br />

(LpA), Leser pro Nummer (LpN) und Leser pro<br />

Exemplar (LpE)?<br />

8. Wie nennt man es, wenn der User beim E-Mail-<br />

Marketing, nachdem er die Erlaubnis für weitere<br />

Zusendungen gegeben hat, seine Einwilligung per<br />

E-Mail noch einmal aktivieren muss?<br />

9. Wie bezeichnet man die Werbeform, deren Position<br />

sich permanent am unteren Bildschirmrand befindet?<br />

10. Was ist ein Blow-up?<br />

11. Was ist ein Titelkuller?<br />

12. Wie nennt man ein weiterentwickeltes Pop-up,<br />

das im Hintergrund geladen wird?<br />

Business<br />

13. Wie bezeichnet man ein gut eingeführtes Produkt<br />

oder Geschäft, das ohne große Anstrengungen<br />

einen ständigen Gewinnfluss erzeugt?<br />

14. Durch welches Gesetz werden rechtliche Aspekte<br />

des elektronischen Geschäfts- und Rechtsverkehrs<br />

geregelt?<br />

15. Was bedeutet B2B?<br />

16. Was ist ein IPO?<br />

17. Was ist ein Klickbetrug?<br />

18. Wer oder was ist ROI?<br />

19. Wie nennt man es, wenn Web-Angebote von allen<br />

Nutzern, unabhängig von körperlichen und/oder<br />

technischen Möglichkeiten, uneingeschränkt genützt<br />

werden können?<br />

20. Wofür steht USP?<br />

21. Was bezeichnet der Long Tail?<br />

22. Was gibt der Deckungsbeitrag (DB) an?<br />

23. Was versteht man unter Folksonomy?<br />

24. Was ist ein meritorisches Gut?<br />

25. Was sind die Gründe für die zu geringe Nachfrage<br />

nach meritorischen Gütern?<br />

26. Was ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit (Werbeerfolg)<br />

von Direktwerbemaßnahmen?<br />

27. Wie bezeichnet man Personen, die den Informationsfluss<br />

zu und aus dem Buying Center steuern<br />

können?<br />

Strategie<br />

28. Wie nennt man Marketingaktivitäten, die auf eine<br />

virale Verbreitung durch die Zielgruppe setzen?<br />

29. Wofür steht die Abkürzung SEO?<br />

30. Wie bezeichnet man die Auswahl der Zielgruppen?


31. Was versteht man unter Image-Transfer?<br />

32. Wie heißt die Phase, die an die Einführungswerbung<br />

anschließt, was ist ihr Ziel?<br />

33. Was versteht man unter Bulk Buying?<br />

34. Welche Liste verwaltet die RTR? Was gibt diese an?<br />

35. Was besagt die 90-9-1-Regel?<br />

36. Wofür steht die Abschöpfungsstrategie?<br />

37. Wer oder was sind Dinks?<br />

38. Was ist das Ziel des semantischen Webs?<br />

39. Wie nennt man die Kostenvorteile, die durch Größe ent-<br />

stehen?<br />

40. Was bedeutet integrierte Kommunikation?<br />

41. Welche Informationen soll ein Kontaktbericht in jedem<br />

Fall beinhalten?<br />

Marktforschung<br />

42. Wie nennt man die Marktsituation, bei der das Angebot<br />

die Nachfrage übersteigt?<br />

43. Was bezeichnet eine Omnibusbefragung?<br />

44. Was misst der Aided-Recall-Test?<br />

45. Wofür steht die AIDA-Formel?<br />

46. Was bedeutet Cocooning?<br />

47. Was sind hybride Konsumenten?<br />

48. Was ist der Unterschied zwischen CAPI und CATI?<br />

49. Was ist der Unterschied zwischen CAWI und CASI?<br />

50. Welche Faktoren beeinflussen die kognitive Dissonanz<br />

positiv?<br />

51. Wie lautet die Formel für OTS?<br />

52. Wie berechnet man die Zielgruppenaffinität?<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Kreation<br />

53. Was bedeutet CMYK?<br />

54. Wie bezeichnet man die Ton-Atmosphäre?<br />

55. Was ist die Methode 635?<br />

56. Wie nennt man das Phänomen, wenn einzelne<br />

Gestaltungselemente die eigentliche Botschaft<br />

überdecken?<br />

57. Was sind Teaser?<br />

58. Was sind die wichtigsten Regeln für Werbetexte?<br />

59. Was besagt die Filtertheorie der Wahrnehmung?<br />

60. Was ist das sogenannte Berliner Format?<br />

61. Was misst Ping?<br />

62. Wie nennt man den Effekt, wenn Farben, die<br />

durch Komprimierung entfernt wurden, an abgestuften<br />

Farbverläufen fehlen?<br />

63. Wie nennt man es, wenn E-Mail-Programme<br />

Nachrichten im Doppelformat (HTML und Text)<br />

verschicken?<br />

64. Wie nennt man das Verfahren zur Klebebindung<br />

von Druckerzeugnissen?<br />

65. Was bezeichnet ein Vektor-Grafikformat, bei<br />

dem man den Inhalt nicht mehr verändern<br />

kann?<br />

66. Was besagt die KISS-Formel?<br />

37


Auch müsse man im „Zeitalter der Netzwerke“ mit<br />

„dem hohen Tempo der Kommunikation Schritt<br />

halten“ können, ergänzt Bernhard Krumpel, Geschäftsführer<br />

von Brandstätter Business Communications.<br />

Die Erwartungshaltung an den Nachwuchs<br />

ist folglich hoch – dem Druck standzuhalten und<br />

trotzdem Freude an der Arbeit zu haben, ist wohl<br />

die wahre Leidenschaft.<br />

Würzige Mischung<br />

Neben diesen sogenannten „Soft Skills“ sollten<br />

Nachwuchs-Werber sowohl theoretisches Wissen<br />

als auch praktische Erfahrung vorweisen können.<br />

Nur so wird es ihnen langfristig möglich sein, sich<br />

in der Branche zu etablieren. „Die Kombination aus<br />

theoretischem Rüstzeug und Praxis bezug macht es<br />

aus, eines geht nicht ohne das andere“, ist Reinhard<br />

Bösenkopf, Geschäftsführer bei Cayenne, überzeugt.<br />

Ohne eine theoretische Grundlage sei es schwer, die<br />

Zusammenhänge in der Kommunikation zu verstehen,<br />

einem erfahrenen Jobanwärter brauche man<br />

hingegen nicht jeden Handgriff neu zu erklären,<br />

pflichtet Krumpel bei. Bösenkopf, der sein Wissen<br />

über verschiedene Bildungsinstitutionen auch<br />

an Nachwuchs-Werber weitergibt, bindet deshalb<br />

38<br />

Was Werber brauchen<br />

Räumliches Denken<br />

Umgang mit Farben, Flächen<br />

Fachliches, technisches, kaufmännisches Wissen,<br />

strategisches Denken<br />

Soziale Kompetenz, selbstsicheres Auftreten<br />

Verständnis für Kreativität<br />

Teamfähigkeit<br />

Leidenschaft und Einsatzbereitschaft<br />

Wissbegierde<br />

Talent im Zeichnen, Fotografieren, Malen, Texten<br />

Stressresistenz<br />

„Es genügt nicht, wie früher alleine<br />

die Berufung in sich zu spüren“<br />

Mag. Bernhard Krumpel<br />

Geschäftsführer Brandstätter Business<br />

Communications<br />

sowohl Theorie- als auch Praxisbeispiele in seinen<br />

Lehrplan ein: „Theorie verbinde ich zu 90 Prozent<br />

mit Fällen aus der Praxis, weil sie so besser merkbar<br />

und umsetzbar wird.“ Einsteiger brauchen also das<br />

nötige Wissen wie auch Erfahrung in der Umsetzung.<br />

„Wir sind in der glücklichen Lage, dass sich<br />

am Markt beides anbietet“, so Krumpel.<br />

Sprungbrett Ausbildung<br />

Die Wichtigkeit einer fundierten Ausbildung ist unter<br />

Experten unumstritten. Quereinsteiger gebe es<br />

kaum noch. „Es genügt nicht, wie früher allein die<br />

Berufung in sich zu spüren“, meint Krumpel. Durch<br />

die zunehmende Professionalisierung der Kommunikationsbranche<br />

sind viele Bildungsangebote für<br />

Wissensdurstige entstanden. „Grundsätzlich gibt es<br />

entweder breitere Ausbildungsmöglichkeiten wie die<br />

Fachhochschule oder sehr spezialisierte Stellen wie<br />

die Lehrgänge der Werbe Akademie“, erklärt Sieglinde<br />

Martin von der FH<strong>Wien</strong>. Besonders Einsteigern<br />

ohne konkrete Vorstellungen empfehle sie die<br />

breitere Schiene.<br />

Wegen der vielfältigen Anforderungen der Branche<br />

an Absolventen bieten jedoch die meisten Institutionen<br />

bereits eine umfassende Basis: Von Betriebswirtschaft<br />

über Marketing, Marktforschung und<br />

Präsentation bis hin zur crossmedialen Umsetzung<br />

von Ideen erlangen die Nachwuchs-Werber umfangreiche<br />

Kenntnisse. Von erheblichem Vorteil<br />

kann außerdem ein Auslandsaufenthalt sein. An<br />

der FH<strong>Wien</strong> unterstützt etwa Sieglinde Martin<br />

die Möglichkeit eines Semesters in einem anderen<br />

Land, da sie internationale Kontakte und Erfahrungen<br />

für besonders wichtig hält.<br />

Bernd Georgsdorf hat während seiner Ausbildung<br />

ein halbes Jahr in Kanada studiert. Das Auslandssemester<br />

war für ihn das Highlight des Studiums.<br />

„Heute bin ich froh, dass ich einmal über den Tellerrand<br />

hinausblicken konnte – damit rückt alles in<br />

einen größeren Zusammenhang“, so der Kundenberater.<br />

„Aber auch mein Studium hier hat mich<br />

durch sehr viel Praxisnähe, etwa durch Workshops<br />

und Projektarbeiten, gut auf den Job vorbereitet.<br />

Wichtig war für mich besonders, vieles auszuprobieren<br />

und, im Gegensatz zur Berufswelt, auch Fehler<br />

machen zu dürfen.“


Lebenslanges Lernen<br />

Alles kann die Lehre freilich nicht abdecken. „Ich<br />

habe die Ausbildung immer als Impulsgeber gesehen.<br />

Die Basis ist sehr gut, es ist aber jedem einzeln überlassen,<br />

sich zu spezialisieren und weiterzubilden“,<br />

erinnert sich Georgsdorf. Auch Elisabeth Czerwenka-Kulmon,<br />

Geschäftsführerin bei Communication<br />

Organisation Consulting (COC), ist von der Wichtigkeit<br />

lebenslangen Lernens überzeugt. „Nur so können<br />

wir den Ansprüchen der Kunden, unserer Branche,<br />

der Wirtschaft, aber auch uns selbst als ‚denkenden‘<br />

Menschen gerecht werden“, so Czerwenka-Kulmon.<br />

Regelmäßige Weiterbildung sei für sie deshalb durch<br />

nichts ersetzbar. Gerade in der schnelllebigen Werbebranche<br />

ist es vonnöten, das Bildungsangebot so<br />

aktuell wie möglich zu halten. „Die laufende Aktualisierung<br />

des Lehrplanes, Vortragende aus der Werbebranche<br />

sowie die Arbeit an realen Projekten sind<br />

der beste Garant dafür, dass unsere Inhalte den Anforderungen<br />

der Praxis entsprechen“, meint Barbara<br />

Posch von der Werbe Akademie. Und hoch sind sie,<br />

die Ansprüche des Berufes.<br />

Arbeitsmarkt<br />

Dass die Werbebranche nicht stillsteht, beobachten<br />

Experten seit Jahren. Im Vergleich zu früher sind<br />

heute die Rahmenbedingungen anders, Kommunikation<br />

geht im Allgemeinen schneller vonstatten.<br />

Um den Einstieg in das Berufsleben so reibungslos<br />

wie möglich zu gestalten, rät Elisabeth Czerwenka-<br />

Kulmon zu „Praktika und Volontariaten während<br />

der Ausbildung, sowohl direkt bei Agenturen als auch<br />

auf Kundenseite“. Denn Bewerber ohne Erfahrung<br />

haben es auf dem Jobmarkt ungleich schwerer als<br />

jene, die schon einmal in der Branche gearbeitet haben.<br />

Dabei sei laut Reinhard Bösenkopf auch Steh-<br />

bzw. Durchhaltevermögen ein wesentlicher Faktor:<br />

„Oft stößt man in der Praxis mit seinen Ideen auf<br />

Ablehnung, damit muss man umgehen können.“<br />

Am Puls der Zeit<br />

Durch neue Entwicklungen, wie im Bereich neuer<br />

Medien, haben sich zusätzlich die Jobprofile in der<br />

Fortsetzung Seite 42<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

„Online- und Social-Media-Experten<br />

stehen derzeit hoch im Kurs“<br />

Mag. Barbara Posch<br />

Direktorin Werbe Akademie <strong>Wien</strong><br />

Die größten Fehler beim<br />

Berufseinstieg<br />

Selbstüberschätzung<br />

Selbstunterschätzung<br />

Bequemlichkeit<br />

Dienst nach Vorschrift<br />

Nach Geld streben und für ein höheres Einstiegsgehalt<br />

auf Traumjob verzichten<br />

Oberflächlichkeit<br />

Das Privatleben zu sehr vernachlässigen<br />

Spezialistentum – alles selbst machen wollen<br />

Kostenlose Präsentationen<br />

Die technische Umsetzung einer Präsentation nicht<br />

prüfen<br />

Zu wenig Mut haben<br />

39<br />

Foto: Wilke


Antworten zum Wissenstest<br />

1. Englischer Begriff für „Werbeeinblendung“. Unter einer Werbeeinblendung<br />

versteht man eine im Browser des Internetbenutzers dargestellte<br />

<strong>Werbung</strong> in Form eines Banners oder anderer Werbeformen wie Pop-ups<br />

2. Back-to-Back-Panel<br />

3. Ein Buch, das auf Inhalten basiert, die zuerst in einem Weblog veröffentlicht<br />

wurden<br />

4. Platzierung von Produkten, Waren, Dienstleistungen, Marken oder deren<br />

Namen in Filmen oder Fernsehsendungen gegen Entgelt oder sonstige<br />

Gegenleistung<br />

5. Pay per Click out<br />

6. 50 Minuten und 24 Sekunden (plus 20 Prozent)<br />

7. LpA: Leserschaft einer durchschnittlichen Ausgabe einer Zeitschrift,<br />

LpN: direkt erhobene Reichweite eines Printmediums im Erscheinungsintervall,<br />

LpE: Anzahl der Personen, die das gleiche Exemplar einer<br />

Zeitung oder Zeitschrift lesen, nicht direkt erhoben, sondern eine rechnerische<br />

Größe<br />

8. Double Opt-in<br />

9. Footer<br />

10. Ein extrem großformatiges Plakat, meist an Gebäuden<br />

11. Eine Kleinanzeige oben rechts oder links neben dem Titelschriftzug einer<br />

Zeitung<br />

12. Superstitial<br />

13. Cash Cow<br />

14. E-Commerce-Gesetz (ECG)<br />

15. Business to Business, steht für Beziehungen zwischen Unternehmen<br />

16. Initial Public Offering: Börsegang eines Unternehmens, auch Going Public<br />

genannt. Bezeichnet die Neuemission von Aktien zu einem von Banken<br />

festgesetzten Kurs<br />

17. Missbrauch des „Pay per Click“-Vergütungsmodells<br />

18. Return on Investment. Zurückfluss an Einnahmen, als Folge der Ausgaben<br />

für die Kundengewinnung<br />

19. Barrierefreies Internet/Web Accessibility<br />

20. Unique Selling Proposition, übersetzt etwa „einzigartige Werbebotschaft“<br />

21. „Langer Schwanz“, Tatsache, dass Anbieter im Internet durch eine große<br />

Anzahl an Nischenprodukten Gewinn machen können<br />

22. Inwieweit ein Produkt zur Deckung der Gemeinkosten und zum Unternehmensgewinn<br />

beigetragen hat<br />

23. Zusammengesetzter Begriff aus den Wörtern folk (Volk) und taxonomy<br />

(Klassifikation), Verschlagwortung von Internetinhalten<br />

24. Ein Gut, bei dem die Nachfrage der Bürger aus gesellschaftlicher Sicht zu<br />

gering ist (z. B. Ausbildung, Gesundheits- und Kulturwesen)<br />

25. Irrationale Entscheidungen, unvollständige Information, falsche Zeitpräferenzrate,<br />

externe Effekte<br />

26. Cost Per Order (CPO)<br />

27. Gate Keeper<br />

28. Viral Marketing<br />

29. Search Engine Optimization (SEO), Suchmaschinenoptimierung<br />

30. Targeting<br />

31. Den angestrebten Übertragungseffekt des positiven Images eines ähnlichen<br />

Produktes, einer starken Marke, einer Person oder einer Sache auf<br />

das zu bewerbende Produkt<br />

32. Durchsetzungswerbung; Ziel ist es, die in der Einführungsphase erreichte<br />

Marktposition für ein neues Produkt zu stabilisieren<br />

33. Den Einkauf von Werbeflächen und -zeiten in großen Mengen<br />

34. Die Robinsonliste für E-Mails und Newsletter. Liste von Personen,<br />

die keine Werbebotschaften auf elektronischem Weg erhalten möchten<br />

35. 90 Prozent der Internet-User lesen Beiträge, nehmen daran aber nicht<br />

aktiv teil, 9 Prozent der User nehmen ab und zu teil, kommentieren<br />

Beiträge oder bessern Fehler aus und nur 1 Prozent der User nimmt<br />

40<br />

aktiv an sozialen Netzwerken teil und ist für einen Großteil des Inhalts<br />

(Posts, Kommentare) verantwortlich<br />

36. Der Preis bei der Einführung eines Produkts wird so hoch angesetzt,<br />

dass hohe Gewinne erzielt werden. Auf diese Weise amortisieren sich<br />

die Entwicklungs kosten. In einer späteren Phase wird der Preis gesenkt.<br />

Diese Preisstrategie wird häufig bei Innovationen verwendet<br />

37. Steht für Double Income No Kids, beschreibt die Zielgruppe der Doppelverdiener<br />

ohne Kinder<br />

38. Die Bedeutung von Informationen für Computer verwertbar zu machen.<br />

Die Informationen im Web sollen von Maschinen interpretiert und automatisch<br />

maschinell weiterverarbeitet werden können<br />

39. Economies of Scale<br />

40. Prozess der Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle,<br />

um aus den Quellen der internen und externen Kommunikation von Unternehmen<br />

eine Einheit herzustellen<br />

41. Alle für ein laufendes Projekt relevanten Daten: Projektname, Verantwortliche/Beteiligte,<br />

Ort, Datum, fortlaufende Nummer, Projektstand<br />

42. Käufermarkt<br />

43. Eine Umfrage, bei der Fragen mehrerer Auftraggeber und unterschiedlichste<br />

Themen gleichzeitig abgefragt werden<br />

44. Sowohl aktive als auch passive Gedächtnisinhalte<br />

45. Attention – Aufmerksamkeit erregen, Interest – Interesse wecken, Desire<br />

– Wünsche erzeugen, Action – Kauf auslösen<br />

46. Gesellschaftserscheinung: Rückzug in die eigenen vier Wände, mehr zu<br />

Hause sein<br />

47. Konsumenten, die ein extrem kontroversielles Verhalten an den Tag legen,<br />

z. B. sowohl eine starke Markenbindung als auch eine steigende<br />

Preissensibilität<br />

48. CAPI (Computer Assisted Personal Interviewing): Bildschirmbefragung mit<br />

Interviewer, CATI (Computer Assisted Telephone Interview): computergestützte<br />

Telefonbefragung, Interviewer gibt Antworten direkt ein<br />

49. CAWI (Computer Assisted Web Interviewing): Die Personen beantworten<br />

den Fragenbogen online entweder über eine Website oder als E-Mail,<br />

CASI (Computer Assisted Self Interview): Der interviewten Person wird<br />

ein Laptop vorgelegt, auf dem ein Frageprogramm abläuft<br />

50. Involvement, Commitment, Differenzierungsgrad der Einstellungen und<br />

Präferenzen vor dem Kauf<br />

51. OTS = (Bruttoreichweite des Mediaplans : Nettoreichweite des Mediaplans)<br />

x 100<br />

52. Zielgruppenaffinität = (RW in % Zielgruppe : RW in Gesamtbevölkerung)<br />

x 100<br />

53. Die Buchstaben stehen für die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key<br />

oder BlacK. Das im professionellen Druck vorherrschende Farbmodell<br />

54. Atmo<br />

55. Kreativitätstechnik des Brainwriting, bei der 6 Personen jeweils 3 Ideen<br />

entwickeln, die durch 5-maligen Tausch immer wieder ergänzt werden<br />

56. Vampir-Effekt<br />

57. Besonders verlockende Werbemittel, die vor allem die Neugier anregen<br />

sollen<br />

58. Einfache und kurze Wörter, max. 15 Wörter pro Satz, der Text soll die Gefühle<br />

des Lesers ansprechen, er soll interessant und logisch aufgebaut sein<br />

59. Erwünschte oder erwartete Informationen werden bevorzugt registriert<br />

60. Zeitungsformat, Satzspiegel je Seite: 280 x 420 mm<br />

61. Die Zuverlässigkeit einer Netzwerkverbindung, Reaktionszeit des Servers<br />

62. Banding<br />

63. Multipart<br />

64. Lumbecken<br />

65. EPS<br />

66. Keep It Short and Simple


<strong>Werbung</strong> verändert, wie Raffaele Arturo weiß. „Digitale<br />

Anwendungen führen etwa dazu, dass sich die<br />

Berufsbilder anpassen müssen, nicht notwendigerweise<br />

zu zusätzlichen Jobs“, so der Agenturchef.<br />

„Online- und Social-Media-Experten stehen derzeit<br />

hoch im Kurs“, pflichtet Barbara Posch bei.<br />

„Insbesondere von jungen Werbern wird erwartet,<br />

dass sie einen integrierten Kommunikationsplan<br />

entwickeln können.“ Tatsächlich wird der Umgang<br />

mit digitalen Medien bereits vorausgesetzt. Ob die<br />

neue Werber-Generation durch das Aufwachsen<br />

in der Informationsgesellschaft Vorteile gegenüber<br />

erfahreneren Mitarbeitern hat, sei jedoch dahingestellt.<br />

Um in der Branche bestehen zu können, ist<br />

Weiterbildung und die Verfolgung aktueller Trends<br />

ohnehin ein Muss.<br />

Mehr Stellenangebote<br />

Auch die Wirtschaftskrise birgt sowohl Chancen als<br />

auch Risiken für Einsteiger. So besteht laut Krumpel<br />

etwa die Gefahr, sich aufgrund der Budgetknappheit<br />

unter dem Wert zu verkaufen oder gar in die<br />

Versuchung zu kommen, nahezu gratis zu arbeiten.<br />

Das relativ niedrige Bezahlungsniveau kann jedoch<br />

auch als Chance für den Berufseinstieg gesehen<br />

werden, da das Budget der Agenturen begrenzt ist.<br />

Die möglichen Betätigungsfelder für die Kommunikationsbranche<br />

werden außerdem erweitert, denn<br />

gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten steigt das<br />

Bedürfnis der Unternehmen nach Imagepflege. Ob<br />

sie dieses auch wahrnehmen, ist hingegen fraglich.<br />

Barbara Posch von der Werbe Akademie beobachtet<br />

jedoch eine „deutlich steigende Anzahl von Stellenangeboten<br />

für unsere Absolventen“.<br />

Gemeinsam statt einsam<br />

Hat man erst einmal in der Branche Fuß gefasst,<br />

ist das Knüpfen von Beziehungen, auch Networking<br />

genannt, entscheidend. Als wesentliches Element<br />

der Kommunikation ist in der Branche ohne<br />

Beziehungen kein Vorankommen. „Ich sage immer<br />

zu meinen Studierenden: Nützen Sie das Netzwerk<br />

an der FH, sowohl mit Lehrenden als auch mit Kollegen<br />

– das kann später von enormer Bedeutung<br />

sein“, erzählt Sieglinde Martin.<br />

Auch Georgsdorf, der noch am Anfang seiner<br />

42<br />

„Nur geteiltes Wissen vermehrt sich<br />

und begünstigt damit die permanente<br />

Weiterentwicklung“<br />

Klement Cabana<br />

Projektleiter und Vorstandsmitglied<br />

Österreichische Marketinggesellschaft<br />

Karriere steht, sieht das ähnlich: „Es gibt viele<br />

Fachveranstaltungen, auch für die Jugend, wo man<br />

interessante Leute kennenlernt, mit denen man sich<br />

austauschen kann.“ Jungen Werbern empfiehlt er<br />

das adforum oder den Dialog Marketing Verband<br />

(DMVÖ unplugged) als Anknüpfungspunkte. „Gemeinsam<br />

statt einsam“ lautet die Devise des neuen<br />

Werbezeitalters. Die sogenannte Ellenbogentechnik<br />

ist hingegen schon lange nicht mehr gefragt. Dazu<br />

meint Krumpel: „Mein Rat: Forget it.“ In Agenturen<br />

mit ihrem intensiven Arbeitsklima sei Ellenbogentechnik<br />

denkbar fehl am Platz. „Es ist wesentlich<br />

besser, die Ellbogen zum Aufstützen zu verwenden<br />

und stattdessen das Köpfchen einzusetzen“, betont<br />

der Kommunikationsfachmann.<br />

Vernetzung durch Bildung<br />

Dass Networking in der Werbebranche ein zentraler<br />

Wert ist, zeigt auch die Österreichische<br />

Marketinggesellschaft (ÖMG) mit ihrem zu Beginn<br />

des Jahres ins Leben gerufenen Mentoring-<br />

Programm „next generation mentoring“. Die<br />

ÖMG agiert als Wissens-, Bildungs- und Kompetenzplattform,<br />

durch die Marketingwissen von<br />

Profis an neue Marketing-Generationen weitergegeben<br />

wird. Die zentrale These: Bildung ist ein<br />

notwendiges Kriterium zur sozialen Vernetzung.<br />

„Eine Gesellschaft, die zur Selbstoptimierung<br />

drängt, Karriere und Einkommen statt Selbstverwirklichung<br />

und idealistische Gesellschaftsutopien<br />

in den Vordergrund stellt, benötigt Bildung<br />

zur sozialen Vernetzung. Denn nur geteiltes<br />

Wissen vermehrt sich und begünstigt damit die<br />

permanente Weiterentwicklung“, sagt Klement<br />

Cabana, Projektleiter und Vorstandsmitglied der<br />

ÖMG. Frei nach Benjamin Franklins berühmtem<br />

Satz „Tell me and I forget, teach me and I remember,<br />

involve me and I learn“ begleiten acht<br />

erfahrene Mentoren aus der Branche ihre Mentees<br />

rund ein Jahr lang in ihrer persönlichen und<br />

beruflichen Entwicklung und setzen ihre Führungs-<br />

und Sozialkompetenz dazu ein, um ihre<br />

Schützlinge bestmöglich zu führen und zu fördern.


Lernen von den Profis: Erfahrene Mentoren unterstützen Mentees bei der beruflichen Weiterentwicklung<br />

Wissenstransfer<br />

Der dadurch entstehende Wissenstransfer soll im<br />

besten Fall nicht nur zu Mitarbeitern führen, die<br />

unternehmerisch mitwissen, mitdenken, mithandeln<br />

und mitverantworten, sondern wird auch für<br />

die Unternehmen zu einem identitätsbildenden<br />

Faktor. „Unternehmen sind wieder verstärkt gezwungen,<br />

explizit zu zeigen, was sie von anderen<br />

unterscheidet, und verankern dabei Bildung als<br />

wichtigen Baustein für die Arbeitgeberattraktivität,<br />

um die Besten der Passenden zu ermitteln und<br />

an das Unternehmen zu binden“, gibt Klement<br />

Cabana Einblick in das Mentoring-Konzept der<br />

ÖMG. Beim Mentoring geht es also auch darum,<br />

das vorhandene intellektuelle Kapital neben den<br />

klassischen Produktionsfaktoren als zentrales strate-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

gisches Thema zu positionieren. Bildung und Wissenstransfer<br />

werden so integrativer Bestandteil des<br />

betriebswirtschaftlichen Gestaltungsprozesses. Für<br />

die Mentees bringt dieser Ansatz viel, nämlich die<br />

Chance, sich durch die Unterstützung des Mentors<br />

schnell und erfolgreich im beruflichen Umfeld weiterzuentwickeln.<br />

Potenzielle Mentees der ÖMG sind unter 30 Jahre<br />

alt, haben ein aufrechtes Beschäftigungsverhältnis,<br />

bekleiden aber keine Führungsposition und verfügen<br />

über kein abgeschlossenes Universitätsstudium.<br />

Die Anwärter werden von einer Jury, die aus Mentoren<br />

und Vorständen der ÖMG zusammengesetzt<br />

ist, ausgewählt. Kosten fallen für die Mentees nicht<br />

an!<br />

Info: www.marketinggesellschaft.at<br />

43


Tipps für den Start I Wichtige Partner I Berufe in der <strong>Werbung</strong> I Jobprofile I Briefing<br />

Praxis<br />

44


04<br />

Tipps für den Start<br />

Der Gang in die Selbstständigkeit ist vor allem für<br />

viele Kreative eine attraktive Option. Können sie<br />

doch so ein hohes Maß an Unabhängigkeit bewahren<br />

und Ideen oft deutlich schneller umsetzen<br />

als in einem großen Unternehmen. Doch das<br />

Chefsein hat auch seine Tücken und es ist vor allem<br />

eines: einsam. 65 Prozent aller Unternehmen<br />

im Bereich <strong>Werbung</strong> und Marktkommunikation<br />

in Österreich sind Ein-Personen-Unternehmen<br />

(EPUs). Insgesamt waren mit Ende 2010 55,6 Prozent<br />

der gesamten aktiven Wirtschaftskammer-<br />

Mitglieder Ein-Personen-Unternehmen.<br />

Positionierung wichtig<br />

Gerade in der Werbebranche tragen die Ein-Personen-Unternehmen<br />

mit ihrer Kreativität aber<br />

viel zu Österreichs Wirtschaft bei. Grafiker, Werbetexter<br />

oder PR-Berater können gerade als EPUs<br />

ihre Kreativität oft besser umsetzen als in einem<br />

Dienstverhältnis. Doch nicht jeder eignet sich auch<br />

mit ausreichender fachlicher Qualifikation für die<br />

Selbstständigkeit. Worauf sollten also angehende<br />

EPUs im Besonderen achten und welche Eigenschaften<br />

benötigen sie, damit die Unternehmensgründung<br />

auch ein Erfolg wird?<br />

„Die Positionierung ist für EPUs entscheidend“,<br />

sagt Birgit Kraft-Kinz, Geschäftsführerin bei<br />

KRAFTKINZ, dem Strategieberater im Bereich<br />

der Kommunikation. Wichtig ist es also, schon vor<br />

Beginn der Geschäftstätigkeit Klarheit über die<br />

eigenen Stärken und die Ziele des Unternehmens<br />

zu haben. Warum soll der potenzielle neue Kunde<br />

gerade mit Ihnen als Neugründer ins Geschäft<br />

kommen? Für Birgit Kraft-Kinz müssen alle Bemühungen<br />

zu einer eindeutigen Erleichterung der<br />

Kaufentscheidung für den Kunden führen.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Die Unternehmensgründung erfordert<br />

eine Vielzahl reiflicher Überlegungen.<br />

Mit den richtigen Tipps zu Manage-<br />

ment, Institutionen, Berufen und Brie-<br />

fing fällt der Start ins Geschäftsleben<br />

aber in jedem Fall leichter.<br />

So sehr auch rationale Argumente für eine Unternehmensgründung<br />

ausschlaggebend sind, geht<br />

es aber nicht ohne eine Portion Leidenschaft und<br />

Gefühl. Rudi Kobza, CEO bei Lowe GGK, bringt<br />

es auf den Punkt: „Man benötigt Leidenschaft<br />

und eine Vision, gepaart mit Kultur! Der Rest ist<br />

Buchhaltung.“ Neuen, jungen Ein-Personen-Unternehmen<br />

empfiehlt er: „Gestaltet, baut auf und<br />

manifestiert eure Träume. Vieles geht.“ Diese motivierenden<br />

Töne können junge Unternehmer gut<br />

brauchen, denn der Weg in die Selbstständigkeit<br />

ist alles andere als einfach.<br />

Ständig am Ball bleiben<br />

Gerade Ein-Personen-Unternehmen stehen unter<br />

einem besonderen Druck, denn niemand wird<br />

ihnen Arbeit abnehmen oder gar für sie werben.<br />

Noch mehr als größere Firmen müssen allein<br />

agierende Unternehmer ständig am Ball bleiben.<br />

Wichtig ist es, den „Erfahrungsaustausch innerhalb<br />

der Branche zu suchen und die Kontakte<br />

und das Netzwerk zu pflegen. Man gerät schnell in<br />

Vergessenheit, wenn man nicht auch für sich selbst<br />

<strong>Werbung</strong> und Kommunikation macht“, sagt Birgit<br />

Kraft-Kinz.<br />

Gegen die drohende Vereinsamung der EPUs empfiehlt<br />

Rudi Kobza Bürogemeinschaften. „EPUs fühlen<br />

sich oft alleine in puncto Austausch, Motivation<br />

und Teilen der Begeisterung. Alleine deswegen sind<br />

Bürogemeinschaften mehr als sinnvoll.“<br />

Unternehmer-Eigenschaften<br />

Für Cindy Luisser, Geschäftsführerin der Marketing-<br />

und Kommunikationsagentur com::con,<br />

haben EPUs „die größte Chance, wenn sie eine<br />

Nische besetzen bzw. Experten in einem Bereich<br />

45


sind und/oder über ein gutes Netzwerk verfügen.“<br />

Hierbei spielen Kooperationen und Empfehlungen<br />

eine besondere Rolle. Luisser ist bereits seit<br />

sieben Jahren Einzelunternehmerin, den Schritt<br />

in die Selbstständigkeit hat sie nie bereut. Selbst<br />

wenn für sie zu Beginn auch die Vereinbarkeit von<br />

Familie und Beruf ausschlaggebend war, ist für die<br />

Quereinsteigerin klar: „Man muss ein Unternehmertyp<br />

sein.“<br />

Unternehmer benötigen eine Vielzahl von Eigenschaften,<br />

die weit über die fachliche Qualifikation<br />

hinausgehen. Einerseits ist Kompetenz gefragt,<br />

aber auch Visionen sind zur Realisierung einer<br />

Geschäftsidee von Vorteil. Cindy Luisser bringt<br />

Kraft ihrer Erfahrung die Top-Unternehmereigenschaften<br />

auf den Punkt: Durchhaltevermögen,<br />

Zielstrebigkeit, Wirtschaftsverständnis, Networkingfähigkeiten,<br />

Prioritäten setzen können,<br />

Präsenz und Optimismus. Hartnäckigkeit und<br />

Durchhaltevermögen sind auch für Birgit Kraft-<br />

Kinz entscheidene Eigenschaften als Unternehmerin.<br />

Ihrer Erfahrung nach hat aber auch die<br />

Fähigkeit, zuhören und im Sinne des Kunden<br />

denken zu können, ebensolches Gewicht.<br />

Recherche und Outsourcing<br />

Sind einmal die Würfel für die Unternehmensgründung<br />

gefallen, warten eine Vielzahl von<br />

Vorarbeiten auf die Neugründer. Wichtig ist zu<br />

Beginn die gründliche Rechereche sowie die Einplanung<br />

von ausreichend Vorlaufzeit. Aber auch<br />

die Inanspruchnahme der zahlreichen Unterstützungen<br />

spielt eine Rolle. „Es gibt von vielen Seiten<br />

hervorragende Unterstützung wie zum Beispiel<br />

von der Wirtschaftskammer, aber auch von anderen<br />

Organisationen“, weiß Birgit Kraft-Kinz.<br />

Generell sollten sich Neugründer Rat von Erfahrenen<br />

holen. Promotoren, Mediatoren, Kooperationen<br />

und ein gut funktionierendes Netzwerk<br />

sind für jeden Neugründer Gold wert. Damit es zu<br />

keinen unangenehmen Überraschungen kommen<br />

kann, empiehlt Cindy Luisser außerdem dringend,<br />

vor dem Start alle möglichen Szenarien durchzuspielen.<br />

„Es kommt meistens anders, als man<br />

denkt, aber man ist dann flexibler.“ Aber auch ein<br />

konsequentes Outsourcing ist hilfreich. „Tätigkei-<br />

46<br />

„Mit einem guten Netzwerk an Partnern<br />

kann man sich besser auf die<br />

eigenen Stärken konzentrieren“<br />

Elke Zellinger MSc<br />

Geschäftsführerin Ultramarin<br />

ten, die selbst nicht in die Kernkompetenz fallen,<br />

sollte man outsourcen“, sagt Luisser. „So bleiben<br />

Ressourcen für das Wesentliche.“<br />

Gegen das Scheitern hilft es auch, schon vor dem<br />

eigentlichen Start einen Kunden zu haben. Das rät<br />

jedenfalls Rudi Kobza. „Das erinnert ein bisschen<br />

an Henne und Ei, trotzdem scheitern viele im<br />

ersten Jahr. Die monatliche Burnrate ist schnell zu<br />

hoch.“<br />

Partner: Ja oder nein?<br />

Als Unternehmer braucht man aber nicht nur<br />

Kunden, sondern oft auch Partner. Lohnt sich also<br />

die Zweisamkeit? Birgit Kraft-Kinz empfiehlt ein<br />

Netzwerk und keine direkte Partnerschaft: „Partnerschaft<br />

ist nicht nur in Ehen zeitaufwändig.“<br />

Auch für Rudi Kobza gilt: „There ist just one<br />

captain on the boat. Partnerschaften funktionieren<br />

nur dann perfekt, wenn die Aufgaben und<br />

Verantwortlichkeiten glasklar geregelt sind.“ Für<br />

Cindy Luisser hängt die Entscheidung für oder<br />

gegen eine Partnerschaft ganz klar vom Businessmodell<br />

ab. „Ich denke, hier gibt es kein Besser oder<br />

Schlechter.“<br />

Praxis-Tipps für den Start<br />

In der Euphorie einer Neugründung kommt neben<br />

der eigentlichen Arbeit das Management des<br />

eigenen Unternehmens oft zu kurz. Viele Fehler<br />

lassen sich aber von Beginn an vermeiden, wenn<br />

einige Regeln beachtet werden. Folgende Tipps<br />

können Neugründern den Einstieg in den Markt<br />

erleichtern:<br />

Bedenken Sie, dass auch in der Nische (Spezialagentur<br />

mit spezifischen Kompetenzen) eine<br />

Menge Potenzial schlummert.<br />

Machen Sie sich ein Bild von Ihren unmittelbaren<br />

Mitbewerbern! Lernen Sie davon, überlegen<br />

Sie sich aber auch, wie Sie sich gezielt abheben<br />

können.<br />

Bedenken Sie, dass Ihr Unternehmen eine<br />

Marke ist. Versuchen Sie von Beginn an, ein<br />

eigenständiges, unverwechselbares Profil (USP)<br />

herauszuarbeiten.<br />

Vergessen Sie nicht auf PR in eigener Sache:<br />

Informieren Sie die Fachpresse über die Grün-


dung Ihres Unternehmens, Personalia, gewonnene<br />

Etats, Kreativ- und Effizienz-Awards. Aber<br />

versenden Sie PR nur, wenn Sie wirklich etwas<br />

zu sagen haben!<br />

Sammeln Sie Fachpresseartikel über Ihre eigene<br />

Agentur und über Ihre Mitbewerber.<br />

Reichen Sie Arbeiten bei Kreativ- und Effizienz-<br />

Awards ein, wenn Sie überzeugt sind, dass Sie<br />

eine reelle Chance auf einen Preis haben. Die<br />

(oft hohen) Einreichkosten sind eine sinnvolle<br />

Investition.<br />

Gehen Sie zu Beginn sparsam mit Ihren finanziellen<br />

Ressourcen um und überlegen Sie, ob eine<br />

Investition wirklich sinnvoll ist.<br />

Seien Sie besonders anfangs nicht zu risikofreudig!<br />

Prüfen Sie die Bonität Ihrer (vor allem) kleineren<br />

Kunden! Sie können sich zu Beginn keine Forderungsausfälle<br />

leisten.<br />

Eine Bankverbindung bei einer namhaften Bank<br />

mit einem kompetenten Berater ist Gold wert.<br />

Überlegen Sie sich, ob die Hereinnahme eines<br />

kompetenten Partners nicht sinnvoller ist als das<br />

Einzelkämpferdasein.<br />

Bauen Sie Netzwerke auf und aus. Besuchen Sie<br />

laufend Fachveranstaltungen, die Ihren Horizont<br />

erweitern können.<br />

Lesen Sie Fachpublikationen und bleiben Sie<br />

über die Online-Dienste der Fachpresse stets auf<br />

dem Laufenden.<br />

Mieten Sie zu Beginn kein zu großes, aber auch<br />

kein zu kleines Objekt an: Ein Umzug innerhalb<br />

der ersten Monate lähmt den eigentlichen Betrieb<br />

für einige Tage oder Wochen, ein zu großes<br />

Objekt verursacht unnötig hohe Kosten.<br />

Gehen Sie bei der Auswahl Ihrer Mitarbeiter<br />

sorgsam um: Gerade zu Beginn können Sie sich<br />

ein Vorgehen nach dem Prinzip „Trial and Error“<br />

nicht leisten. Legen Sie Wert auf die fachliche<br />

Kompetenz sowie auch auf gute Umgangsformen,<br />

angemessenes Auftreten und den Ruf,<br />

der Ihren neuen Mitarbeitern vorauseilt.<br />

Reagieren Sie auf Ihren ersten größeren Etatgewinn/Auftrag<br />

nicht mit allzu viel Euphorie.<br />

Seien Sie behutsam beim Einstellen von Angestellten<br />

(Lohnnebenkosten!).<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

„Die Förderung junger Kreativer<br />

geschieht durch gezielte<br />

Vernetzungsarbeit“<br />

Mag. Anja Hasenlechner<br />

Geschäftsführerin hasenlechner – artconsult<br />

Bedenken Sie, dass jeder Auftrag nicht nur die<br />

laufenden Kosten (Miete, Strom etc.) und die<br />

Kosten für Mitarbeiter abdecken muss, sondern<br />

auch den Unternehmerlohn.<br />

Sehen Sie sich rechtzeitig nach einem guten und<br />

in Ihrem Feld kompetenten Steuerberater um!<br />

Scheuen Sie allzu hohe Kredite.<br />

Bedenken Sie, dass Sie vor allem in den ersten<br />

Wochen/Monaten wenig Freizeit haben werden.<br />

Hüten Sie sich zu Beginn vor allzu großzügigen<br />

Privatentnahmen. Und bedenken Sie, dass<br />

Sie von den Einnahmen neben den laufenden<br />

Kosten auch Steuern (Umsatz-, Körperschafts-<br />

und Einkommensteuer) sowie Sozialversicherungsbeiträge<br />

entrichten müssen.<br />

Konsultieren Sie Ihre <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> &<br />

Marktkommunikation und nützen Sie andere<br />

Beratungsstellen: Guter Rat muss nicht immer<br />

teuer sein!<br />

Businessplan wichtig<br />

Nicht nur hilfreich, sondern absolut notwendig ist<br />

die Erstellung eines detaillierten Business- oder<br />

Geschäftsplans. Egal welche Idee Sie mit Ihrem<br />

eigenen Unternehmen verwirklichen möchten, Sie<br />

brauchen genaue Aufstellungen und Argumente<br />

Ihres Vorhabens.<br />

Regie führen<br />

Gehen Sie davon aus, dass Sie der Kapitän an<br />

Bord oder zumindest ein wichtiger Partner in Ihrem<br />

Unternehmen sein werden. Sie werden daher<br />

nicht nur Ihr eigenes Geld, sondern wahrscheinlich<br />

einen Teil Ihrer Freizeit in Ihre Firma stecken<br />

<strong>INFO</strong><br />

Konsultieren Sie bei Fragen und Unklarheiten Ihre <strong>Fachgruppe</strong><br />

<strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation und nützen<br />

Sie auch andere Beratungsstellen von Institutionen,<br />

Bund und Ländern.<br />

Denn guter Rat muss nicht immer teuer sein – oft ist er<br />

sogar kostenlos!<br />

47<br />

Foto: Udo Titz


48<br />

„Das Wichtigste für EPUs ist eine<br />

realistische Einschätzung der eigenen<br />

Möglichkeiten und Fähigkeiten“<br />

André Felker MBA<br />

Sieben Marketing- und<br />

Kommunikationsberatungs GmbH<br />

müssen. Daher sollten Sie bereits im Vorfeld der<br />

Gründung die Chance wahrnehmen, mit einem<br />

detaillierten Business- oder Geschäftsplan mögliche<br />

Risiken zu vermindern und potenzielle Fallen<br />

aufzuspüren. Die Inhalte eines solchen Plans<br />

benötigen Sie zum Beispiel bei Kapitalgebern wie<br />

Investoren, Banken und Förderstellen, bei denen<br />

Sie auf Finanzierungsmittel hoffen. Gleichzeitig ist<br />

Ihr Businessplan für Ihre Idee das wichtigste Kommunikationsinstrument<br />

nach außen.<br />

Denn eine gute Idee alleine ist noch lange nicht<br />

ausreichend für eine gute Unternehmung. Ihre<br />

potenziellen Geschäftspartner möchten konkrete<br />

Ziele und keine Luftschlösser vor Augen haben.<br />

Aber auch für ein bestehendes Unternehmen ist<br />

dieses Dokument sinnvoll, wenn es zum Beispiel<br />

eine Geschäftserweiterung oder eine Kooperation<br />

mit einem anderen Unternehmen plant oder eine<br />

Übernahme beziehungsweise Übergabe im Raum<br />

steht.<br />

Die Firma i2b („ideas to business“) erstellt Unternehmenskonzepte<br />

und hat es sich zum Ziel gesetzt,<br />

mit professionellen Anweisungen aus Ihrem<br />

Businessplan eine Folge von Regieanweisungen<br />

für die einzelnen Schritte Ihres Unternehmens zu<br />

machen. Betrachten Sie die Vorschläge von i2b<br />

Wichtige Fragen<br />

Welche grundsätzlichen Chancen und Risiken<br />

bestehen für Ihr Geschäftsvorhaben?<br />

Gibt es eine detaillierte SWOT-Analyse<br />

(Stärken-, Schwächen-, Chancen-, Gefahrenanalyse)?<br />

Welche Maßnahmen sind geplant, um die<br />

aufgezeigten Risiken einzuschränken<br />

(Innovations- beziehungsweise Risikomanagement)?<br />

Inwieweit können Sie durch Anpassung Ihrer Pläne<br />

diese Auswirkungen (im Falle von Risiken)<br />

begrenzen oder (im Falle von Chancen) nützen?<br />

Wie wird im günstigsten und im ungünstigsten<br />

Szenario Ihre Planung für die nächsten<br />

vier bis fünf Geschäftsjahre aussehen?<br />

als solche und verwirklichen Sie damit Ihr eigenes<br />

Drehbuch Schritt für Schritt.<br />

Andere überzeugen<br />

Um andere zu überzeugen, müssen Sie in der Lage<br />

sein, potenzielle Abnehmer bzw. Kunden für Ihr<br />

Produkt oder Ihre Dienstleistung zu begeis tern.<br />

Das erreichen Sie nur, wenn Sie jede einzelne der<br />

folgenden Eigenschaften klar und verständlich<br />

formulieren können:<br />

Kundennutzen: Sie bieten DIE Lösung für ein<br />

(mögliches) Problem des Kunden, der Nutzen<br />

muss allerdings „messbar“ sein.<br />

Innovation: Sie bieten etwas völlig Neues, Neuartiges,<br />

Anderes, also die NEUE Lösung im Vergleich<br />

zu jenen, die bisher auf dem Markt sind.<br />

Markt: Dieser sollte groß genug sein, damit eine<br />

genügend große Menge an Menschen bzw. Unternehmen<br />

das Problem hat, welches Sie lösen<br />

könnten.<br />

Umsetzung: Sie müssen Ihre Lösung in einem<br />

Unternehmen durchsetzen können.<br />

Profitabilität: Einnahmen minus Ausgaben<br />

müssen am Ende ein Plus ergeben.<br />

Businessplan erstellen<br />

Es gibt keinen „Masterplan“ für die Erstellung eines<br />

Geschäftsplans. Dennoch sollten Sie einige wesentliche<br />

Punkte beachten, um potenzielle Partner<br />

und Investoren zu überzeugen. Zum Beispiel die<br />

Geschichte Ihres Unternehmens: Was steckt hinter<br />

Ihrer Geschäftsidee, was waren die Beweggründe<br />

dafür? Was gibt es über Ihr Unternehmen zu sagen?<br />

Handeln Sie aus Überzeugung? Verfügen Sie<br />

über die notwendigen Eigenschaften und Befähigungen?<br />

Wie hat sich Ihr Unternehmen, sofern es<br />

bereits besteht, bisher entwickelt?<br />

Auch sollten Sie in Ihrem Plan aufzeigen können,<br />

warum der Kunde ausgerechnet zu Ihnen kommen<br />

sollte. Haben Sie eine besonders innovative Idee?<br />

Was unterscheidet Ihre Art der Dienstleistung von<br />

anderen? Wie wird sich Ihre Kommunikationsagentur<br />

von anderen Agenturen unterscheiden?<br />

Was ist neu? Warum braucht der Markt gerade<br />

Sie? Wenn es um innovative Geschäftsideen geht,<br />

ist vorab zu klären, ob es für diese überhaupt einen


Markt gibt. Menschen sind bereit, für bestimmte<br />

Bedürfnisse Geld auszugeben – und dieser Nutzen<br />

muss messbar dargestellt werden.<br />

Dabei ist die USP (Unique Selling Proposition<br />

– „Alleinstellungsmerkmal“), also die Differenzierung<br />

Ihrer Dienstleistung von den Dienstleistungen<br />

Ihrer Mitbewerber wesentlich. Inwieweit<br />

bieten Sie etwas Einzigartiges beziehungsweise<br />

Besonderes an? Weshalb soll ein Kunde sein Geld<br />

ausgerechnet bei Ihnen ausgeben? Diese Differenzierung<br />

muss eindeutig und glaubhaft sein, sie<br />

muss klar beweisbar dargestellt werden. Nur wenn<br />

die Differenzierung stimmt, gibt es auch einen logischen<br />

Grund, weshalb Kunden zu Ihnen kommen<br />

sollen und nicht zu Ihren Mitbewerbern.<br />

Wenn Ihre Dienstleistung nicht innovativ genug<br />

ist oder Ihnen aus anderen Gründen Zweifel kommen,<br />

sollten Sie Ihren Schritt noch einmal überdenken<br />

beziehungsweise Ihren Plan in eine andere<br />

Richtung gehend überarbeiten. Wenn Ihre Idee<br />

bereits von genügend anderen Marktteilnehmern<br />

angeboten wird, weshalb sollte man dann ausgerechnet<br />

auf Ihre Agentur warten? Bedenken Sie<br />

aber, bevor Sie jetzt Ihr Konzept zum Opfer der<br />

Mülltonne machen wollen, dass nicht unbedingt<br />

die angebotene Dienstleistung selbst neu sein<br />

muss, sondern auch etwa das Marketing für diese<br />

neuartig sein kann. Und darin sind Sie ja mit hoher<br />

Wahrscheinlichkeit Profi!<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

„EPUs können vor allem in den Bereichen<br />

Marketingberatung, Social<br />

Media und ganzheitliche Markenentwicklung<br />

punkten“<br />

Albert Essenther<br />

EURO RSCG Vienna GmbH<br />

Tipps für den perfekten Businessplan<br />

Nur wenn Sie selbst von Ihrer Geschäftsidee<br />

überzeugt sind, können Sie das auch an potenzielle<br />

Partner vermitteln.<br />

Erstellen Sie Ihren Businessplan bereits für die<br />

nächsten drei bis fünf Jahre. Im ersten Jahr sollten<br />

Sie unbedingt jeden einzelnen Monat planen, die<br />

restlichen Jahre können auf Jahresbasis beruhen.<br />

Der Markt als Risiko und Chance<br />

Bei Ihrer Entscheidung spielt der Markt eine wesentliche<br />

Rolle. Informieren Sie sich genau über<br />

Chancen und Risiken sowie über potenzielle Mitbewerber<br />

in Ihrer Branche. Hilfreich sind dabei<br />

die Marktgröße und die Beschreibung Ihrer Zielkunden:<br />

Wie groß ist der Markt für Ihre Dienstleistung? Erkundigen<br />

Sie sich zum Beispiel bei der Wirtschaftskammer<br />

Österreich (www.wko.at) oder bei einer<br />

der zahlreichen Institutionen, die auf <strong>Werbung</strong><br />

und Marktkommunikation spezialisiert sind. Denn<br />

nur wenn ein Markt groß genug ist, macht es Sinn,<br />

Ihre Idee in einem Unternehmen umzusetzen.<br />

Hilfreiche Informationen über den Markt bekommen<br />

Sie durch die Wirtschaftskammern,<br />

Statistische Ämter, Banken und das Internet.<br />

Diese Quellen machen es Ihnen auch möglich,<br />

An nahmen über die Struktur Ihrer Zielkundengruppen<br />

zu treffen und darzustellen.<br />

Links:<br />

www.gruenderservice.at<br />

http://wko.at<br />

www.berufskompass.at/gruendereignung<br />

www.i2b.at<br />

Je einfacher Sie Ihre Idee beschreiben können,<br />

desto attraktiver werden Geldgeber, Kunden,<br />

Lieferanten und Mitarbeiter diese finden.<br />

Im Endeffekt ist ein Kunde nur bereit, Geld auszugeben,<br />

wenn es am Ende eine „Win-Win-Situation“<br />

gibt. Das heißt, nicht nur der Unternehmer, sondern<br />

vor allem der Kunde muss ein Gewinner sein.<br />

49


Creation of Value<br />

Sie ist die inoffizielle Währung der Werbebranche<br />

und wird doch oftmals stiefmütterlich behandelt:<br />

die Kreation. Welchen Wert Ideen tatsächlich haben,<br />

wird von Auftraggebern und Agenturen im<br />

Angesicht ständigen Wandels gerne vergessen.<br />

Gerade deshalb feiert die Kreation dieser Tage ein<br />

Revival – und rückt wieder in den Mittelpunkt der<br />

Aufmerksamkeit.<br />

Conditio sine qua non<br />

Neue Medien, Informationsüberlastung und<br />

geringere Aufmerksamkeitsspannen – Herausforderungen,<br />

denen Werber heutzutage nur gewachsen<br />

sind, indem sie sich die Kreativität zunutze<br />

machen und das Produkt möglichst integriert<br />

kommunizieren. Der Bereich der Kreation wird<br />

damit zur „Conditio sine qua non“, der Bedingung<br />

und Voraussetzung für die Werbewirtschaft.<br />

Doch wie kreativ können Werbeagenturen im<br />

Lichte von Zeit- und Leistungsdruck überhaupt<br />

sein? „Das ist eine Frage der Philosophie“, meint<br />

Peter Hofer, Geschäftsführer der Werbeagentur<br />

ideenwerk. Langfristig gesehen müsse man sich als<br />

Agentur die Zeit für Ideenfindung unbedingt nehmen,<br />

denn „Blut, Schweiß und Tränen gehören<br />

nun mal zu unserem Handwerk“, so Hofer.<br />

Auf Kosten der Kreativität<br />

Dieser Aufwand werde vor allem von Seiten der<br />

Auftraggeber zu wenig gewürdigt, meint der<br />

Fachverband <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

der Wirtschaftskammer. Gerade die „Unkultur<br />

der Gratispräsentationen“ mindere laut Michael<br />

Himmer, Obmann der <strong>Fachgruppe</strong> der WKO,<br />

den Wert von Kreativleistungen. Nach wie vor ist<br />

es in der Werbebranche gang und gäbe, sich vor<br />

der Auftragsvergabe mehrere ausgefeilte Konzepte<br />

präsentieren zu lassen – wobei der Großteil<br />

der Agenturen später leer ausgeht. Der durch den<br />

Wettbewerb verursachte Zwang zu kostenlosen<br />

Pitches und das damit verbundene Risiko haben<br />

in den letzten Jahren zu einem erschütterten Vertrauensverhältnis<br />

zwischen Werbeagenturen und<br />

Auftraggebern geführt. ideenwerk-Chef Peter<br />

Hofer weiß aus eigener Erfahrung, dass Geschäftsbeziehungen<br />

meist von kurzer Dauer sind, wenn<br />

50<br />

Unternehmen proaktives Verhalten einfordern.<br />

Für Hofer ist die Entlohnung von Präsentationen<br />

„eine reine Frage der Wertschätzung“. Grundsätzlich<br />

könne man relativ früh feststellen, welche Einstellung<br />

das Gegenüber zum Wert von Ideen habe.<br />

„Es ist höchst an der Zeit, Kreativleistungen von<br />

Werbern bei Pitches ordentlich und professionell<br />

zu honorieren“, befindet auch Himmer. Zu diesem<br />

Zweck hat die <strong>Fachgruppe</strong> bereits einige Projekte<br />

in die Wege geleitet, so etwa die Online-Initiative<br />

„Gegen Schwarze Schafe“. Mit ihrer Hilfe sollen<br />

unter anderem Unternehmen, die Gratispräsentationen<br />

einfordern, enttarnt werden.<br />

Unbezahlbar wertvoll<br />

Als zentral gestaltet sich folglich die Frage: Wie bemisst<br />

man den Wert von Ideen? „Eine Gretchenfrage“,<br />

wie Hofer meint. Tatsächlich scheiden sich<br />

hierbei die Geister. Während manche behaupten,<br />

man brauche nur einen guten Einfall, um erfolgreich<br />

zu sein, weisen andere Stimmen auf die<br />

Wichtigkeit der Ausführung hin. Denn was bringt<br />

eine gute Idee ohne mögliche Umsetzung? Die<br />

Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen, oder,<br />

wie Hofer salopp bemerkt: „Wie viel ist Sterben<br />

ohne Leben wert?“ Fakt ist, die Kreation ist das


Herzstück jeder Agentur, denn ohne sie gäbe es<br />

keine <strong>Werbung</strong>. Im ideenwerk wird der Kreativität<br />

daher ein besonderer Stellenwert zugeschrieben.<br />

„Eine wirklich gute Idee ist quasi unbezahlbar“,<br />

bestätigt der Geschäftsführer. Dies wird besonders<br />

klar, wenn man sich vor Augen hält, dass auch der<br />

Wert einer Agentur selbst in Kreativität gemessen<br />

wird. Wie man einen guten Einfall erkenne? Jedenfalls<br />

müsse er Relevanz für Zielgruppe, Markt und<br />

Produkt haben. Das Pricing gestaltet sich dementsprechend<br />

schwierig. „Man kann nicht einfach<br />

sagen, ob eine bestimmte Idee nun zehn oder hundert<br />

Euro kosten soll“, erklärt Hofer. Gelöst werde<br />

das Problem beispielsweise mit internen Preislisten,<br />

die immer neu bewertet würden.<br />

Talentierte Experten<br />

Unbestreitbar ist die Arbeit, die tagtäglich in die<br />

Entwicklung kreativer Vorschläge investiert wird.<br />

Vom Creative Director bis hin zum Grafiker wird<br />

fachmännisch daran gefeilt, Produkte neuartig zu<br />

präsentieren. Zunehmend werden auch Software<br />

Designer aufgrund neuer technologischer Anforderungen<br />

an die Kommunikation in den agenturinternen<br />

Arbeitsprozess eingebunden. Der Erfolg<br />

wird jedoch nicht nur von Fachwissen bestimmt.<br />

„In erster Linie steckt in Kreation Intuition, Inspiration<br />

und Talent. Expertenwissen ist ein Hygienefaktor“,<br />

erklärt Hofer. Ähnlich verhält es sich mit<br />

der Förderung eines angenehmen und anregenden<br />

Arbeitsumfelds. Schließlich ist es das Zusammenspiel<br />

von Wissen um aktuelle Trends und dem Mut<br />

zur bestmöglichen Umsetzung, das die Spreu vom<br />

Weizen trennt.<br />

Mut zur Neugier<br />

Die Kommunikationslandschaft hat sich in den<br />

letzten Jahren fundamental gewandelt: Smartphones<br />

und Tablet-PCs sorgen für den Zugriff<br />

auf Information und Unterhaltung – jederzeit und<br />

überall. HTML5 lässt unterschiedliche Web-Standards<br />

künftig verschmelzen. Social Media vernetzen<br />

Menschen über Landesgrenzen hinweg. Dies<br />

sind nur einige Trends, die das Konsumenten- und<br />

Rezipientenverhalten massiv beeinflussen. „Die<br />

neuen Kommunikationstechnologien eröffnen ein<br />

52<br />

„Eine wirklich gute Idee ist quasi<br />

unbezahlbar“<br />

Peter Hofer<br />

Geschäftsführer ideenwerk<br />

wunderbares Spielfeld, sozusagen Möglichkeiten,<br />

um neue kleine Räder zu erfinden“, betont Hofer<br />

die Wichtigkeit der Nutzung neuer Medien. Bedingt<br />

durch den rapiden technischen Wandel<br />

und dessen Folgen verändert sich auch das Werbeumfeld.<br />

Wie Matthias Schrader, Mitgründer der<br />

Interaktiv-Agentur SinnerSchrader aus Hamburg,<br />

in seinem Vorwort zum Jahrbuch „Hamburgs<br />

Kreative 2010“ feststellte: „Heute funktionieren<br />

die gelernten Kampagnenmechaniken immer seltener.“<br />

Push werde zu Pull, der Konsument suche<br />

die Beziehung zur Marke aktiv. Die Folge für Werbeagenturen:<br />

„Die wichtigste Agenturleistung ist<br />

immer seltener die Kampagne, sondern vielmehr<br />

die Kreation von Plattformen, die Konsumenten<br />

langfristig an die Marke binden“, so Schrader.<br />

Somit verschmelzen Produkt, Kundenservice und<br />

Internet zunehmend – eine große Herausforderung<br />

für Agenturen, die sich ebenfalls weiterentwickeln<br />

müssen. Crossmediale Konzepte und die<br />

Verzweigung aller Kundenkontakte sind besonders<br />

gefragt. Für Peter Hofer bleibt eine Mischung<br />

aus Wissbegier und Tatendrang der Schlüssel zum<br />

Erfolg: „Wer neugieriger ist, wird die Nase vorne<br />

haben. Wer die Trends und Paradigmenwechsel in<br />

RechTSgRuNdlage<br />

Nach dem Kartellgesetz 2005 und den einschlägigen<br />

EU-Wettbewerbsrichtlinien ist das Bezwecken oder das<br />

Bewirken einer Verhinderung oder Einschränkung des<br />

Wettbewerbes verboten. Honoraranordnungen und -leitlinien<br />

(Richtpreise) sowie sonstige Tarifempfehlungen,<br />

die eine unmittelbare oder mittelbare Preisfestsetzung<br />

vorsehen, widersprechen somit dem Kartellrecht und<br />

wurden bereits vom Fachverband <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

widerrufen!<br />

Weitere Infos unter: http://portal.wko.at/wk/format_<br />

detail.wk?angid=1&stid=579088&dstid=335&openna<br />

vid=51265


Gute Ideen zeichnen sich durch Wissen um aktuelle Trends, Kreativität und Umsetzbarkeit aus<br />

der Kommunikation früher erkennt, wird erfolgreicher<br />

sein. Wer mit seiner eigenen Kreation ständig<br />

unzufrieden ist, wird die zufriedensten Kunden<br />

haben.“<br />

Zeit vergeht, Kreativität bleibt<br />

Eine Konstante bleibt inmitten des beständigen<br />

Wandels jedoch unbestritten: der Wert der Kreation.<br />

Trotz der gesteigerten Anzahl an Innovationen<br />

und Neuerungen müsse man sich laut Hofer<br />

bewusst sein, dass Ideen „zeitlos und unabhängig<br />

von Veränderungen“ sind. Es liege in der Natur<br />

der Kreativität, sich automatisch auf neue Bedingungen<br />

einzustellen. Der Zukunft blickt der<br />

ideenwerk-Chef deshalb positiv entgegen: „Wer<br />

mit guten Ideen kommt, wird sie in der Regel auch<br />

verkaufen können.“ Das funktioniere am besten,<br />

indem man die USP (Unique Selling Proposition),<br />

also die Einzigartigkeit des Einfalls, betone. Neuartigkeit<br />

und der Mut, anders zu sein, werden also<br />

meist belohnt. Schließlich ist zu beachten, dass<br />

jede Werbeagentur gleichzeitig ein Wirtschaftsunternehmen<br />

ist, das der Gewinnerzielung unterworfen<br />

ist. „Kreativität ist nicht umsonst, denn ohne<br />

Kreativität keine Innovation und ohne Innovation<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

kein Überleben am Markt“, fasst <strong>Fachgruppe</strong>nobmann<br />

Michael Himmer zusammen. Wer den Wert<br />

von Ideen nicht würdigt, hat also keine langfristige<br />

Zukunft in der Werbebranche zu erwarten.<br />

JOBS IN deR kReaTION<br />

Welche Jobs umfasst die Kreation? „Alle Tätigkeiten,<br />

die man aus einem Standardmodus befreien kann“,<br />

meint Peter Hofer, Geschäftsführer von ideenwerk.<br />

Traditionellerweise findet man in Kreativabteilungen<br />

folgende Berufe:<br />

Creative Director (Leitung Kreation)<br />

Art Director<br />

Grafiker<br />

Reinzeichner/Mediengestalter<br />

Texter<br />

Weitere Informationen finden Sie ab S. 60.<br />

53


Der Wert der Kommunikation<br />

Ein Leitsatz der Public Relations ist „Gutes tun<br />

und darüber reden“. Darin manifestiert sich das<br />

Yin und Yang der Werbebranche: Ideen kreieren,<br />

Ideen kommunizieren. Während die Kreation der<br />

erste und grundlegende Schritt der <strong>Werbung</strong> ist, ist<br />

es die Kommunikation, die erst für Anerkennung<br />

dieser Werte sorgt. Marketing der eigenen Kreativität<br />

ist also genauso wichtig wie diese selbst, denn<br />

es entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg.<br />

Birgit Kraft-Kinz, Geschäftsführerin des Strategieberatungsunternehmens<br />

KRAFTKINZ beschreibt<br />

das Verhältnis zwischen Kreation und effektiver<br />

Kommunikation wie folgt: „Kreative Ideen<br />

können überproportionale Effekte im Ausbau von<br />

Bekanntheit, Positionierung und Vertrauenskapital<br />

bewirken. Das kann man messen. Die Kenntnis<br />

über die Zielerreichung bzw. -abweichung macht<br />

ein Steuern möglich. Nur so kann der Erfolg sichergestellt<br />

werden.“<br />

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm<br />

Ein Paradebeispiel für den Wert der Kommunikation<br />

ist das Unternehmen Apple. Der iPhone- und<br />

iPad-Hersteller findet sich im Ranking „Fortune<br />

Global 500“ der weltgrößten Unternehmen nach<br />

Umsatz weit hinter Wal-Mart, Shell, Exxon Mobil<br />

und Co. In der Liste der wertvollsten Unternehmen<br />

zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Hier<br />

rangiert Apple mit einem Marktwert von rund<br />

337 Milliarden Dollar mittlerweile sogar vor<br />

Exxon Mobil auf Platz eins. Das ist weniger auf<br />

die reinen Vermögenswerte des Konzerns zurückzuführen,<br />

als auf das Marketing der Produkte.<br />

iMac, iPhone, iPad und iPod haben im Gegensatz<br />

zu ähnlichen Konkurrenzprodukten ein lupenreines<br />

Image. Ein Verdienst der Kommunikation,<br />

denn von Design über Vermarktung ist hier alles<br />

genau aufeinander abgestimmt.<br />

Effektiv kommunizieren<br />

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der integrierten<br />

Kommunikation, der Abstimmung sämtlicher<br />

kommunikativer Aktivitäten. Auf diese Weise soll<br />

die Wirkung gestärkt und die Botschaft in den Köpfen<br />

der Zielgruppe verankert werden. Erfolgreiche<br />

Kommunikation behält stets im Blick, an wen sie<br />

54<br />

gerichtet ist. Ob Direct Marketing, Public Relations,<br />

Event Marketing oder Verkaufsförderung –<br />

jede Form der Kommunikation hat ihre eigenen<br />

Regeln. Diese müssen ständig überdacht und neu<br />

formuliert werden, denn sie verändern sich durch<br />

das Aufkommen neuer Medien. Das Internet etwa<br />

hat ein völlig neues Feld für <strong>Werbung</strong> eröffnet:<br />

Unternehmen können nun zu geringen Kosten<br />

ein größeres, internationales Publikum erreichen.<br />

Zudem werden neue Disziplinen geschaffen. Im<br />

Bereich der Public Relations hat sich beispielsweise<br />

das Feld der Online-PR formiert. Diese ergänzt<br />

die traditionelle Pressearbeit um die Dimension<br />

des Internets und nützt Kommunikationswege wie<br />

News-Portale, Blogs, Foren oder Social Networks.<br />

Bei den Chancen, die neue Medien bieten, ergeben<br />

sich allerdings auch Herausforderungen. Fragen<br />

wie „Braucht jedes Unternehmen Internet<br />

und Social Media?“ oder „Braucht ein Steuerberater<br />

eigentlich Facebook-Freunde?“ treten auf<br />

den Plan. In der Folge wird die Unsicherheit der<br />

Kommunikation noch erhöht, die Messung von<br />

Werbewirkungen erschwert. Übrig bleibt die Frage<br />

aller Fragen: Wann ist <strong>Werbung</strong> erfolgreich? „<strong>Werbung</strong><br />

ist dann erfolgreich, wenn in den definierten<br />

Zielgruppen die Bekanntheits- und Positionierungsziele<br />

erreicht werden“, meint Strategieberaterin<br />

Birgit Kraft-Kinz. Auch der Aufbau von<br />

Vertrauen sei ein willkommenes und wertvolles<br />

Ergebnis.<br />

Planen, steuern, messen<br />

Der eigentliche Wert der Kommunikation liegt im<br />

Aufbau von möglichst langfristigen Beziehungen.<br />

Diese schaffen Vertrauen bei Zielgruppen und<br />

Kunden. Vertrauen wiederum ist unabdingbar für<br />

<strong>Werbung</strong>, die oft mit Unsicherheit behaftet ist. So<br />

ist es etwa Aufgabe der Kommunikation, Kunden<br />

im Rahmen von Präsentationen von einer Idee<br />

zu überzeugen. Zudem muss Auftraggebern das<br />

Gefühl von Sicherheit vermittelt werden, obwohl<br />

tatsächliche Wirkungen nach wie vor nicht genau<br />

vorhergesagt werden können.<br />

„Kommunikation schafft immaterielles Vermögen“,<br />

weiß Strategieberaterin Birgit Kraft-Kinz.<br />

Zweifel sollen Auftraggebern durch die Aktivitäten


Inspiration, Kreation und Kommunikation sind das Um und Auf in der Kommunikationsbranche<br />

„planen, steuern, messen“ genommen werden. Zur<br />

Messung von Kommunikation hat das Unternehmen<br />

eine eigene Kennzahl entwickelt: „KRAFT-<br />

KINZ misst den Wert von Kommunikation über<br />

die Spitzenkennzahl Return on Communication,<br />

ROC, anhand der drei Parameter Bekanntheit,<br />

Positionierung und Vertrauenskapital einer Marke“,<br />

so die Expertin. Auf diese Weise soll der Unternehmenswert<br />

langfristig erhöht werden.<br />

Trotzdem sollte die Entscheidung über Konzeption-<br />

und Werbestrategie nicht allein den Controllern<br />

überlassen werden. Es handelt sich hierbei<br />

nämlich nicht um nach den Kriterien des Einkaufs<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

beurteilbare Waren, sondern um Wertschöpfung,<br />

die auf Ideen basiert und nicht in Stunden gemessen<br />

werden kann. Oder, um es mit den Worten der<br />

PR zu sagen: Aus Pressemeldungen sind längst<br />

Pressebeziehungen geworden. Beziehungen von<br />

unschätzbarem Wert für kommunizierende Unternehmen.<br />

55


Wichtige Partner<br />

Österreichische Institutionen<br />

creativ club austria (cca)<br />

Kochgasse 34/16, 1080 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/408 53 51, Fax 01/408 53 52<br />

office@creativclub.at, www.creativclub.at<br />

design austria (da)<br />

Berufsverband der Grafik-Designer,<br />

Illustratoren und Produkt-Designer<br />

designforum MQ, Museumsplatz 1, 1070 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/524 49 49-0<br />

service@designaustria.at, www.designaustria.at<br />

dialog Marketing Verband Österreich (dMVÖ)<br />

Hollandstraße 20/7, 1020 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/911 43 00, Fax 01/911 43 00-22<br />

office@dmvoe.at, www.dmvoe.at<br />

event Marketing Board austria (eMBa)<br />

Mag. Martin Brezovich<br />

Zennergasse 3, 1160 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/485 22 44-0, Fax 01/485 22 44-10<br />

office@emba.co.at, www.emba.co.at<br />

Fachverband der Film- und Musikindustrie der<br />

WkO<br />

Wiedner Hauptstraße 63, 1045 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 05 90 900-3011, Fax 05 90 900-276<br />

www.filmandmusicaustria.at<br />

Fachverband der Telekommunikations- und<br />

Rundfunkunternehmungen der WkO<br />

Wiedner Hauptstraße 63, 1045 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 05 90 900-3172, Fax 05 90 900-3178<br />

http://wko.at/telekom<br />

Fachverband <strong>Werbung</strong> und<br />

Marktkommunikation der WkO<br />

Wiedner Hauptstraße 57, 1040 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 05 90 900-3503, Fax 05 90 900-285<br />

werbung@wko.at,<br />

www.fachverbandwerbung.at<br />

Interessengemeinschaft der Messe- und<br />

live-Marketing-Spezialisten Österreichs<br />

(I.M. austria)<br />

Schlickgasse 4/1/4–5, 1090 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/310 94 00, Fax 01/310 94 00-7<br />

office@imaustria.at,<br />

www.imaustria.at<br />

56<br />

International advertising association (Iaa),<br />

austrian chapter<br />

Bauernmarkt 10/9, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/535 37 95-125, Fax 01/535 37 95-200<br />

office@iaa-austria.at, www.iaa-austria.at<br />

Internet advertising Bureau (IaB) austria<br />

c/o Freie Digitale, Karin Hammer<br />

Lerchenfelder Straße 88–90/13, 1080 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 0680/128 00 34<br />

administration@iab-austria.at, www.iab-austria.at<br />

kommunikationsbehörde austria<br />

(kommaustria)<br />

Mariahilfer Straße 77–79, 1060 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/580 58-0, Fax 01/580 58-9191<br />

rtr@rtr.at, www.rtr.at<br />

Marketing club Österreich (McÖ)<br />

Währingerstraße 61/2.01, 1090 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/481 66 67, Fax 01/481 67 99<br />

buero@marketingclub.at, www.marketingclub.at<br />

MediaWatch<br />

Institut für Medienanalysen gmbh<br />

Bürgerstraße 2, 6020 Innsbruck,<br />

Tel. 0512/58 89 59-0, Fax 0512/58 89 59-20<br />

mediawatch@apa.at,<br />

www.apa-mediawatch.at<br />

Österreichische auflagenkontrolle (Öak)<br />

Köllnerhofgasse 2/3, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/512 88 66, Fax 01/512 88 66-22<br />

office@oeak.at, www.oeak.at<br />

Österreichische Marketing-gesellschaft (ÖMg)<br />

Gumpendorfer Straße 19, 1060 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/997 12 64-0, Fax 01/997 12 64-4<br />

info@marketinggesellschaft.at,<br />

www.marketinggesellschaft.at<br />

Österreichischer Presserat<br />

c/o Presseclub Concordia,<br />

Bankgasse 8, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/533 85 73, Fax 01/533 71 72-9<br />

www.voez.at<br />

Österreichischer Verband der<br />

Markenartikelindustrie (MaV)<br />

Am Heumarkt 12, 1030 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/713 32 88, Fax 01/713 83 28<br />

office@mav.at, www.mav.at


Österreichische Webanalyse (ÖWa)<br />

Köllnerhofgasse 2/3, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/512 88 66-17, Fax 01/512 88 66-22<br />

office@oewa.at, www.oewa.at<br />

Österreichische Werbewissenschaftliche<br />

gesellschaft (WWg)<br />

Wirtschaftsuniversität <strong>Wien</strong><br />

Augasse 2–6, 1090 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/313 36-4617, Fax 01/317 66 99<br />

wwg@wu-wien.ac.at,<br />

www.wwgonline.at<br />

Österreichischer Werberat (ÖWR)<br />

Wiedner Hauptstraße 57/III, 1040 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 05 90 900-3577, Fax 05 90 900-285<br />

office@werberat.at, www.werberat.at<br />

Österreichischer Zeitschriften- und<br />

Fachmedien-Verband (ÖZV)<br />

Renngasse 12/6, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/319 70 01<br />

oezv@oezv.or.at, www.oezv.or.at<br />

Rundfunk und Telekom Regulierungs-gmbh<br />

(RTR)<br />

Mariahilfer Straße 77–79, 1060 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/580 58-0, Fax 01/580 58-9191,<br />

rtr@rtr.at, www.rtr.at<br />

Verband der Marktforscher Österreichs (VMÖ)<br />

Postfach 182, 1013 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 0699/102 307 64, Fax 0699/402 307 64<br />

sekretariat@vmoe.at,<br />

www.vmoe.at<br />

Verband der Regionalmedien Österreichs<br />

(VRM)<br />

Esterhazygasse 4a/2/17, 1060 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/585 77 37, Fax 01/585 77 37-37<br />

vrm@vrm.at, www.vrm.at<br />

Verband für Integrierte kommunikation<br />

(VIkOM)<br />

Schwarzenbergplatz 4, 1031 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/711 35-2413, Fax 01/711 35-2313<br />

vikom@iv-net.at, www.vikom.at<br />

Verband Österreichischer Privatsender (VÖP)<br />

Parkring 10, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/516 33-3166, Fax 01/516 33-3000<br />

office@voep.at, www.voep.at<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)<br />

Wipplingerstraße 15, 1013 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/533 79 79<br />

office@voez.at, www.voez.at<br />

Verein aRge Media-analysen<br />

Riemergasse 11/3/11, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/513 25 70, Fax 01/513 25 70-2<br />

ma@media-analyse.at, www.media-analyse.at<br />

Verein Forum Media-Planung (FMP)<br />

c/o Sales Crew, Susanne Kristek<br />

Schlöglgasse 11, 1120 <strong>Wien</strong>,<br />

www.forummediaplanung.at<br />

Internationale Institutionen<br />

european advertising Standards<br />

alliance (eaSa)<br />

Rue de la Pépinière/Boomkwekerijstraat 10-10a,<br />

B-1000 Bruxelles, Belgien,<br />

Tel. 0032/2/513 78 06, Fax 0032/2/513 28 61<br />

info@easa-alliance.org, www.easa-alliance.org<br />

european association of<br />

communications agencies (eaca)<br />

152 Boulevard Brand Whitlock,<br />

B-1200 Bruxelles, Belgien,<br />

Tel. 0032/2/740 07 10, Fax 0032/2/740 07 17<br />

www.eaca.be<br />

Federation of european direct and Interactive<br />

Marketing (FedMa)<br />

439 Avenue de Tervuren,<br />

B-1150 Bruxelles, Belgien,<br />

Tel. 0032/2/779 42 68,<br />

Fax 0032/2/779 42 69<br />

info@fedma.org, www.fedma.org<br />

Iaa International advertising association<br />

World Service Center, 275 Madison Avenue,<br />

Suite 2102, New York, NY 10016, USA,<br />

Tel. 001/212 557 1133, Fax 001/212 983 0455<br />

membership@iaaglobal.org,<br />

www.iaaglobal.org<br />

Icc austria – Internationale handelskammer<br />

Wiedner Hauptstraße 57, 1040 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/504 83 00, Fax 01/504 83 00-3703<br />

icc@icc-austria.org,<br />

www.icc-austria.org<br />

57


Zeitungs Marketing gesellschaft mbh & co.<br />

kg (ZMg)<br />

Darmstädter Landstraße 125,<br />

D-60598 Frankfurt am Main, Deutschland,<br />

Tel. +49/69/97 38 22-0<br />

kommunikation@zmg.de, www.zmg.de<br />

Zentralverband der deutschen<br />

Werbewirtschaft (ZaW)<br />

Am Weidendamm 1A, D-10117 Berlin,<br />

Deutschland, Tel. +49/30/59 00 99-700,<br />

Fax +49/30/59 00 99-722<br />

zaw@zaw.de, www.zaw.de<br />

Sonstige Institutionen (a–Z)<br />

Bundesministerium für Finanzen<br />

Hintere Zollamtstraße 2b, 1030 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/514 33-0, www.bmf.gv.at<br />

Bundesministerium für Wirtschaft,<br />

Familie und Jugend<br />

Stubenring 1, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/711 00-0, www.bmwfj.gv.at<br />

datenverarbeitungsregister<br />

Hohenstaufengasse 3, 1010 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/531 15-4043, Fax 01/531 15-4016<br />

dvr@dsk.gv.at, www.dsk.gv.at<br />

Vergabe von DVR-Nummern<br />

Finanzämter finden Sie unter www.bmf.gv.at<br />

Firmenbuch<br />

<strong>Wien</strong><br />

Handelsgericht <strong>Wien</strong><br />

Marxergasse 1a, 1030 <strong>Wien</strong>, Tel. 01/515 28-0<br />

Niederösterreich<br />

Landesgericht Korneuburg<br />

Hauptplatz 18, 2100 Korneuburg,<br />

Tel. 02262/799-0<br />

Landesgericht Krems/Donau<br />

Josef Wichner Straße 2, 3500 Krems/Donau,<br />

Tel. 02732/809-0<br />

Landesgericht St. Pölten<br />

Schießstattring 6, 3100 St. Pölten,<br />

Tel. 02742/809-0<br />

58<br />

Landesgericht Wr. Neustadt<br />

Maria-Theresien-Ring 5,<br />

2700 <strong>Wien</strong>er Neustadt,<br />

Tel. 02622/215 10-0<br />

Burgenland<br />

Landesgericht Eisenstadt<br />

<strong>Wien</strong>er Straße 9, 7000 Eisenstadt,<br />

Tel. 02682/70 10<br />

Oberösterreich<br />

Landesgericht Linz<br />

Fadingerstraße 2, 4020 Linz,<br />

Tel. 05 76 01-21<br />

Landesgericht Ried/Innkreis<br />

Bahnhofstraße 56, 4910 Ried im Innkreis,<br />

Tel. 05 76 01-25<br />

Landesgericht Steyr<br />

Spitalskystraße 1, 4400 Steyr,<br />

Tel. 05 76 01-26<br />

Landesgericht Wels<br />

Maria-Theresia-Straße 12, 4600 Wels,<br />

Tel. 05 76 01-24<br />

Salzburg<br />

Landesgericht Salzburg<br />

Rudolfsplatz 2, 5010 Salzburg, Tel. 05 76 01-233<br />

Steiermark<br />

Landesgericht Leoben<br />

Dr.-Hanns-Groß-Straße 7, 8700 Leoben,<br />

Tel. 03842/404-0<br />

Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz<br />

Marburger Kai 49, 8010 Graz,<br />

Tel. 0316/80 64-0<br />

kärnten<br />

Landesgericht Klagenfurt<br />

Dobernigstraße 2, 9020 Klagenfurt,<br />

Tel. 0463/58 40<br />

Tirol<br />

Landesgericht Innsbruck,<br />

Maximilianstraße 4, 6020 Innsbruck,<br />

Tel. 0512/59 30-0<br />

Vorarlberg<br />

Landesgericht Feldkirch


Schillerstraße 1, 6800 Feldkirch,<br />

Tel. 05522/30 20<br />

Österreichisches Patentamt<br />

Markenregister<br />

Dresdner Straße 87/Postfach 95, 1200 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/534 24-0<br />

info@patentamt.at, www.patentamt.at<br />

der Österreichische Werberat<br />

Der Österreichische Werberat (ÖWR) fördert die<br />

Selbstdisziplin der <strong>Werbung</strong>. Er unterstützt verantwortungsbewusstes<br />

Handeln und korrigiert<br />

Missbräuche und Fehlentwicklungen. Der „Selbstbeschränkungskodex<br />

der <strong>Werbung</strong>“ umfasst Verhaltensregeln<br />

für Werber, außerdem prüft der<br />

ÖWR Beschwerden in Bezug auf unerwünschte<br />

<strong>Werbung</strong>.<br />

Allgemeine Werbegrundsätze<br />

<strong>Werbung</strong> soll vom Grundsatz sozialer Verantwortung<br />

geprägt sein.<br />

<strong>Werbung</strong> muss gesetzlich zulässig sein und muss<br />

die gesetzlichen Normierungen strikt beachten.<br />

<strong>Werbung</strong> muss den Grundsätzen der Lauterkeit,<br />

wie sie im Wirtschaftsleben allgemein anerkannt<br />

sind, entsprechen.<br />

<strong>Werbung</strong> darf nicht gegen die allgemein anerkannten<br />

guten Sitten verstoßen.<br />

<strong>Werbung</strong> darf nicht die Würde des Menschen<br />

verletzen, insbesondere durch eine entwürdigende<br />

Darstellung von Sexualität oder anderweitig<br />

diskriminierende Darstellungen.<br />

<strong>Werbung</strong> darf nicht gegen den Grundsatz der<br />

Redlichkeit und Wahrhaftigkeit verstoßen.<br />

<strong>Werbung</strong> darf nicht durch anlehnende und<br />

nachahmende Darstellungen irreführen.<br />

<strong>Werbung</strong> darf nicht das Recht auf Schutz der<br />

Privatsphäre verletzen.<br />

<strong>Werbung</strong> muss als solche klar erkennbar sein.<br />

<strong>Werbung</strong> soll keinen direkten oder indirekten<br />

Kaufzwang auf Konsumenten ausüben.<br />

Ethik und Moral<br />

Verantwortungsbewusste <strong>Werbung</strong> muss vor der<br />

Kreation beziehungsweise dem Einsatz von Werbekampagnen<br />

untersuchen und abwägen, welche<br />

Sujets mit den rechtlichen Normen und ethischmoralischen<br />

Werten der Gesellschaft verträglich<br />

sind und welche nicht.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Gewalt<br />

<strong>Werbung</strong> darf sich keiner gewalttätigen, Gewalt<br />

ästhetisierenden oder Gewalt verharmlosenden<br />

Sujets bedienen. Es sollen keine Darstellungen<br />

und Aussagen erfolgen, welche brutales, aggressives<br />

oder asoziales Verhalten enthalten oder dazu<br />

ermutigen. <strong>Werbung</strong> darf keine Angst und Furcht<br />

erzeugen. <strong>Werbung</strong> darf Aufstachelung zum Hass<br />

weder aufweisen noch billigen, fördern oder verherrlichen.<br />

Gesundheit<br />

<strong>Werbung</strong> soll nicht diskriminieren, darf den Konsum<br />

von Heilmitteln und anderen die Gesundheit<br />

und Ernährung betreffenden Präparaten weder<br />

verharmlosen noch zu deren übermäßigem Konsum<br />

ermutigen.<br />

Umwelt<br />

Es sollen keine Darstellungen und Aussagen erfolgen,<br />

die nicht durch Fakten belegt werden können.<br />

Alkohol<br />

<strong>Werbung</strong> soll nicht zum Alkoholmissbrauch oder<br />

zum übermäßigen Konsum auffordern.<br />

Frauen<br />

<strong>Werbung</strong>, die die Würde der Frau verletzt, frauenfeindlich<br />

ist beziehungsweise Frauen diskriminiert,<br />

ist zu unterlassen.<br />

Kinder<br />

<strong>Werbung</strong> mit Kindern und <strong>Werbung</strong>, die an Kinder<br />

gerichtet ist, soll nichts enthalten, was Kindern<br />

irgendeine Art von Schaden zufügen kann.<br />

Kraftfahrzeuge<br />

<strong>Werbung</strong> soll keine riskanten, aggressiven oder<br />

leichtsinnigen Fahrszenen darstellen. Schnelligkeit<br />

soll nicht die dominierende Aussage der Botschaft<br />

sein.<br />

Ältere Menschen<br />

Jede diskriminierende Darstellung und verbale<br />

Äußerung über ältere Personen ist zu vermeiden.<br />

Ältere Menschen sind in der Darstellung nicht auf<br />

ihre Defizite zu reduzieren.<br />

Eine vollständige Auflistung der einzelnen Verhaltensregeln<br />

finden Sie unter www.werberat.at<br />

59


Berufe in der <strong>Werbung</strong><br />

Werbeagentur<br />

<strong>Werbung</strong> ist angewandte Kommunikation, die ein<br />

immer breiteres Spektrum an Fachkenntnissen aus<br />

den verschiedensten Spezialgebieten erfordert.<br />

Eine Full-Service-Werbeagentur (vormals Werbeberater/<strong>Werbung</strong>smittler)<br />

sucht einen strategischen<br />

Ansatz für das werbliche Vorgehen und<br />

entwickelt dann aufbauend ein Kommunikationskonzept.<br />

Dieses beinhaltet alle zur Erreichung des<br />

Werbezieles relevanten kreativen und medialen<br />

Bereiche.<br />

Aufgaben<br />

Entgegennehmen eines Briefings und, wenn<br />

vonnöten, Hinterfragen und Kommentieren der<br />

einzelnen Briefingpunkte im Zuge eines Rebriefings<br />

Entwicklung von Kreativkonzepten<br />

Planung und Gestaltung aller relevanten Kommunikationsinstrumente<br />

Entwicklung und Optimierung von Mediakonzepten<br />

Ausschreibungen und Verhandlungen mit Produzenten<br />

und Medien zur Erzielung bester Einkaufsbedingungen<br />

für den Kunden<br />

Produktion und Exekution aller Werbemaßnahmen<br />

Verwaltung von Produktions- und Mediabudgets<br />

unter Berücksichtigung höchster Sorgfaltspflicht<br />

Überwachung und Kontrolle aller durchzuführenden<br />

Maßnahmen<br />

Veranlassen und Begleiten von Werbewirkungsanalysen<br />

Laufende Beratung der Klienten in allen relevanten<br />

Bereichen<br />

Wahrung von Geschäftsgeheimnissen<br />

Werbearchitekt<br />

Werbearchitekten (vormals Werbegestalter) entwerfen,<br />

planen, dekorieren und gestalten Flächen,<br />

Bereiche und Räume im Rahmen von Ausstellungen<br />

und Messen sowie den Innen- und Außen-<br />

60<br />

bereich von Gebäuden. Der Werbearchitekt ist<br />

verantwortlich für die exakte Planung und die termin-<br />

und kostengerechte Erstellung der in Auftrag<br />

gegebenen Leis tungen.<br />

Die Aufgaben eines Werbearchitekten umfassen<br />

insbesondere Konzeption, Planung/Entwurf und<br />

Ausführung von räumlicher <strong>Werbung</strong>.<br />

Aufgaben<br />

Beratung des Auftraggebers hinsichtlich der in<br />

Frage kommenden Werbemedien (Messe, Vitrine,<br />

Schaufenster …)<br />

Erstellen von Aktionsplänen<br />

Planen und Entwurf von Werbegestaltungen<br />

Durchführung von Werbegestaltungen und<br />

Herstellung der Werbemittel<br />

Koordinierung von für die Ausführung notwendigen<br />

anderen Unternehmen<br />

Erstellen von dreidimensionalen Werbemitteln<br />

für Schaufenster, Messen, Ausstellungen, Vitrinen,<br />

Bühnen, Tagungen, Kongresse etc.<br />

Werbegrafik-designer<br />

Werbegrafik-Designer planen und entwerfen kreative<br />

Layouts. Der Bereich Werbegrafik-Design<br />

gehört zum Bereich der visuellen Kommunikation<br />

und ist ein künstlerisch-kreativer Beruf, der der<br />

Zielgruppe die Nutzen und Vorteile von Waren<br />

und Dienstleistungen durch visuelle Elemente näherbringt.<br />

Die Aufgaben eines Werbegrafik-Designers<br />

umfassen insbesondere die Beratung sowie die<br />

Gestaltung und Produktion von Werbemitteln.<br />

Aufgaben<br />

Corporate Design, Markenzeichen,<br />

Logistiksysteme, Signets<br />

Geschäftsdrucksorten<br />

Firmenbroschüren, Geschäftsberichte,<br />

Zeitschriften<br />

Verpackungen<br />

Inserate, Plakate<br />

Prospekte, Flugblätter, Direct Mails<br />

Warenkataloge<br />

Außenwerbung


Displays, POS-Material und sonstige Verkaufshilfen<br />

Multimedia- und Webdesign<br />

ankündigungsunternehmen<br />

Ankündigungsunternehmen übernehmen Aufträge<br />

zur Veröffentlichung von Werbebotschaften und<br />

führen diese selbst oder gemeinsam mit Unternehmen<br />

derselben Berufsgruppe aus. In der Regel stellen<br />

sie gegen Entgelt Werbeträger zur Verfügung,<br />

die den Auftraggebern die Durchführung von optischer,<br />

akustischer sowie audio-visueller <strong>Werbung</strong><br />

ermöglichen.<br />

Aufgaben<br />

Jede Art der Herstellung, der Errichtung, der Bewirtschaftung<br />

(Affichierung, Montage, Wartung<br />

usw.), der Bereitstellung oder Vermietung von<br />

Plakatflächen unbeleuchtet, beleuchtet und hinterleuchtet<br />

Wartehallen<br />

Litfaßsäulen<br />

Sportstättenwerbung<br />

Dauerwerbeflächen<br />

Werbeflächen an und in Verkehrsmitteln<br />

Lichtwerbung<br />

Luftwerbung<br />

elektro-akustischer, audio-visueller und elektronischer<br />

<strong>Werbung</strong><br />

sonstigen Werbeträgern im Bereich der Außenwerbung<br />

City Lights<br />

elektronischen Werbeflächen<br />

Stadtinformationsanlagen<br />

Stadtmobiliar<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Werbeflächen auf Internetseiten,<br />

aber auch die Auskunftserteilung über alle für die<br />

Mediaplanung relevanten Daten (wie etwa Standort-<br />

oder Werbewirkungsdaten) der angebotenen<br />

Werbeformen.<br />

Werbemittelverteiler<br />

Hand in Hand:<br />

Agenturen, Grafik-<br />

Designer oder Werbemittelverteiler<br />

haben<br />

das gleiche Ziel, aber<br />

unterschiedliche<br />

Aufgaben<br />

Die Werbemittelverteilung versteht sich als Teil<br />

eines Gesamtkonzeptes zur Steigerung der Wahrnehmung<br />

und Bekanntheit sowie der Überbringung<br />

von Werbebotschaften. Durch die Übermittlung<br />

konkreter Angebote bzw. durch Zustellen von<br />

Warenproben direkt an die Tür der Konsumenten<br />

wirkt die Werbemittelverteilung im höchsten Maße<br />

absatzfördernd.<br />

Die Tätigkeit des Werbemittelverteilers umfasst die<br />

kundenorientierte Festlegung von regionalen und<br />

überregionalen Verteilgebieten. Die Festlegung<br />

der Verteilgebiete erfolgt nach den besonderen<br />

Erfordernissen des Kunden, wobei auf computergestützte,<br />

sogenannte GIS (Geographische Informations-Systeme)<br />

zurückgegriffen werden kann,<br />

die eine konsumentengerechte Selektion der Gebiete<br />

ermöglichen.<br />

Aufgaben<br />

Beratung bei Werbe- und Direktmarketingmaßnahmen<br />

Bestimmung optimaler Zielgruppen und Verteilgebiete<br />

(unter Verwendung sogenannter GIS)<br />

Lagerverwaltung und korrekte sowie zeitgerechte<br />

Distribution der angelieferten Werbemittel an<br />

die selektierten Verteilgebiete<br />

Verteilung von Werbemitteln wie Prospekten,<br />

adressierten und unadressierten Werbebriefen,<br />

61


62<br />

Zeitungen, Drucksorten, Warenproben u. v. m.<br />

Kontrolle der Verteiler durch geschulte, angestellte<br />

Kontrolleure<br />

Public-Relations-Berater<br />

Public Relations sind die Gesamtheit der bewussten,<br />

geplanten, zielgerichteten und dauernden<br />

Bemühungen, in der Öffentlichkeit sowie bei<br />

direkt oder indirekt betroffenen Gruppen gegenseitiges<br />

Verständnis und Vertrauen aufzubauen<br />

und zu fördern. Ziel der Public Relations ist es,<br />

Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken, Bekanntheitsgrad<br />

und Imageprofil aufzubauen sowie<br />

Sympathie und Vertrauen zu gewinnen. Public<br />

Relations sollen Entscheidungsprozesse beeinflussen,<br />

der Konfliktbewältigung und dem Bemühen<br />

um Konsens dienen.<br />

Nur der ständige Dialog mit den verschiedenen<br />

Interessengruppen im jeweiligen Beziehungsumfeld<br />

sowie der gegenseitige Interessenausgleich<br />

können das notwendige Klima für Verständigung<br />

und Vertrauen schaffen. Die Gestaltung dieses<br />

Dialogs mit der Öffentlichkeit ist die eigentliche<br />

Aufgabe von Public Relations. Die PR-Tätigkeit<br />

kann sich dabei sowohl auf eine reine Beratungstätigkeit<br />

erstrecken als auch die für die Durchführung<br />

der Öffentlichkeitsarbeit notwendigen<br />

Maßnahmen beinhalten.<br />

Aufgaben<br />

Planung, Begleitung und Realisierung von<br />

CI-Programmen<br />

Erarbeitung und Mithilfe bei der Einführung<br />

von Unternehmensleitbildern<br />

Initiierung, Begleitung und Interpretation von<br />

Imageuntersuchungen<br />

Erarbeitung von PR-Strategien und Formulierung<br />

von PR-Zielen<br />

Quantitative und qualitative Analyse von Dialoggruppen<br />

sowie der Aufbau von Kontakten zu<br />

diesen Dialoggruppen<br />

Beratung im Kommunikationsmanagement<br />

Beratung in Fragen der Medien- und Kommunikationsarbeit<br />

Konzeption der Struktur und Organisation der<br />

Public Relations<br />

Erarbeitung integrierter Kommunikationskonzepte<br />

sowie deren Umsetzung<br />

Konzeption und Durchführung von PR-Maßnahmen<br />

Erarbeitung von Krisen-PR-Plänen sowie von<br />

Strategien zur Bewältigung schwieriger Situationen<br />

im Unternehmen<br />

Koordination der Zusammenarbeit aller Beteiligten<br />

an Kommunikationsaufgaben<br />

Verwaltung des PR-Budgets unter Berücksichtigung<br />

höchster Sorgfaltspflicht<br />

Wahrung der anvertrauten Geschäftsgeheimnisse<br />

adressenverlage und<br />

direktwerbeunternehmen<br />

Adressenverlage sind Unternehmen, die sich mit<br />

Direktwerbung befassen. Der Sammelbegriff<br />

Direktwerbung wird für <strong>Werbung</strong> aller Art verwendet,<br />

die sich in Form geschriebener – vervielfältigter<br />

oder gedruckter – Werbemittel direkt an<br />

ausgewählte Empfänger richtet. Darunter fallen<br />

sämtliche persönlich adressierten Werbebotschaften<br />

von der Postkarte bis hin zum Versandhauskatalog,<br />

aber auch unadressierte Handzettel oder<br />

Prospekte, die im täglichen Sprachgebrauch als<br />

„Postwurfsendungen“ bezeichnet und von der Post<br />

oder von privaten Unternehmen verteilt werden.<br />

Zur Direktwerbung gehören auch Warensendungen<br />

und Warenproben, ferner die sogenannte<br />

„dreidimensionale“ oder Geschenkwerbung mit<br />

Gegenständen, deren Streuung ebenfalls per Post<br />

oder als unadressierte Wurfsendung an ausgewählte<br />

Personen oder Personengruppen erfolgt.<br />

Aufgaben<br />

Vorbereitung von Direct Mailings<br />

Bestimmung optimaler Zielgruppen<br />

Technische Beratung bei Direktwerbekampagnen<br />

Beratung bei der Gestaltung und Verwertung<br />

von Direktwerbemitteln sowie Herstellung der<br />

zu versendenden Werbemittel


Begleitende Kontrolle von durchgeführten<br />

Direktwerbeaktionen<br />

Treuhänderische Verwaltung von Kundenadressendateien<br />

Vermittlung zwischen Mieter und Vermieter<br />

von Kunden- und Interessentenadressen unter<br />

Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen<br />

Beratung über kostengünstige und werbewirksame<br />

Versandmöglichkeiten<br />

Kooperation mit der Post und privaten Werbemittelverteilern<br />

Nebenarbeiten wie Verpackung jeglichen Versandmaterials<br />

Auswahl der jeweils günstigsten postalischen<br />

Versandmöglichkeit<br />

Bereitstellung von möglichst aktuellen Adressdateien<br />

und deren laufende Berichtigung<br />

Sorgfältige Lagerhaltung des übergebenen<br />

Versandmaterials<br />

Telefonmarketing<br />

Direktwerbeunternehmen und Adressenverlage<br />

unterscheiden sich grundsätzlich von „Adressenbüros“<br />

(Allgemeiner Fachverband des Gewerbes),<br />

die sich mit der Vermittlung von Adressen für<br />

Wohnungssuchende und Ähnlichem befassen.<br />

Markt- und Meinungsforschung<br />

Markt- und Meinungsforschung ist die Ermittlung<br />

von Entscheidungshilfen für den Auftraggeber<br />

durch Anwendung wissenschaftlicher Erhebungstechniken.<br />

Die Dienstleistungen des Markt- und<br />

Meinungsforschers umfassen neben der Marktforschungsberatung<br />

auch die Analyse des Untersuchungsgegenstandes,<br />

den Aufbau von Erhebungsmodellen,<br />

den Einsatz wissenschaftlicher<br />

Erhebungstechniken, die Erarbeitung exakter<br />

Problemlösungen und deren praktische Umsetzung<br />

sowie die Interpretation der Untersuchungsergebnisse.<br />

Zunehmend an Bedeutung gewinnen<br />

prozessorientierte Anwendungen, beispielsweise in<br />

Form von Dialogmodellen und Monitoring sowie<br />

Benchmarketing-Systemen.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Die Arbeitsbereiche der Markt- und Meinungsforschung<br />

umfassen unter anderem alle Arten der<br />

betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen<br />

und psychologischen Marktforschung, die Meinungsforschung,<br />

die empirische Sozialforschung<br />

sowie Mediendokumentation (Clippingservice<br />

und Ähnliches).<br />

Aufgaben<br />

Problemanalyse und Beratung<br />

Erstellen von Marktforschungskonzepten<br />

Planung des Untersuchungsdesigns<br />

Entwicklung und Modifikation von Erhebungsmodellen<br />

Projektkonzeption und Koordination<br />

Durchführung empirischer Untersuchungen<br />

und Datenerhebungen<br />

Auswertung, Datenanalyse und Aufbereitung<br />

Interpretation und Präsentation der Untersuchungsergebnisse<br />

Beratung der Klienten in allen relevanten Bereichen<br />

Wahrung der anvertrauten Geschäftsgeheimnisse<br />

Mehrjähriges Archivieren der Studienbasisdaten<br />

Werbetexter<br />

Werbetexter sind im Rahmen von Kommunikationsaufgaben<br />

für die textliche Gestaltung<br />

der Werbemittel verantwortlich – meist in Zusammenarbeit<br />

mit den Konzeptionisten einer<br />

Werbe agentur. Das geschieht mit Kreativität und<br />

Ein fühlungsvermögen und erfordert Recherchear<br />

beit, hohe Sprachkompetenz und gutes Sprachgefühl.<br />

Die Werbetexter-Leistung umfasst insbesondere<br />

die textliche Konzeption von werblichen<br />

Botschaften.<br />

Aufgaben<br />

Mitarbeit bei Ideenfindung und Konzeption<br />

Erstellen von Werbetexten für sämtliche Werbemittel<br />

der Bereiche Print/Audio/Video/<br />

Film<br />

63


64<br />

Texten von Presseartikeln, Presseaussendungen,<br />

Pressemappen<br />

Konzepterstellung und Textierung von Websites<br />

Texten von (Firmen-) Zeitschriften, -Zeitungen,<br />

-Magazinen und Ähnlichem<br />

Erstellung und Textierung von Storyboards/<br />

Treatments<br />

Korrekturlesen<br />

Ghostwriting<br />

Die Zusammenarbeit mit Werbeagenturen läuft<br />

zum Beispiel folgendermaßen ab:<br />

Mitarbeit bei der Erörterung der werblichen<br />

Zielvorgaben des Auftraggebers<br />

Zusammenarbeit mit den anderen an Entwurf,<br />

Gestaltung und Ausführung des Werbemittels<br />

beteiligten Fachleuten, wie zum Beispiel Creativ-<br />

und Art Director, Layouter, Grafik-Designer<br />

etc.<br />

Erarbeitung und termingerechte Übergabe des<br />

Werbetextes<br />

<strong>Werbung</strong>svertreter<br />

Der <strong>Werbung</strong>svertreter ist der Akquisiteur von<br />

Aufträgen für Wirtschaftswerbung im eigenen<br />

und fremden Namen. Dies erfolgt auf Rechnung<br />

von Medien, Verlagen, Ankündigungsunternehmen,<br />

<strong>Werbung</strong>smittlern und Werbeagenturen.<br />

Aufgaben<br />

Die Akquisition von Wirtschaftswerbung für<br />

einzelne oder mehrere Werbemedien<br />

Die damit in Zusammenhang stehende Beratung<br />

Werbemittelhersteller<br />

Die Tätigkeit des Werbemittelherstellers umfasst<br />

die Einzel- oder Serienfertigung von Werbemitteln<br />

in Spritz-, Präge-, Stanz- und sonstigen Verfahren<br />

sowie das Formen und Konfektionieren<br />

der Erzeugnisse, sofern alle diese Tätigkeiten<br />

nicht handwerksmäßigen Gewerben vorbehalten<br />

sind.<br />

event-agentur<br />

Event-Marketing ist die Konzeption, Planung und<br />

Organisation sowie Realisierung von Kommunikationssituationen,<br />

mit denen sowohl image- als<br />

auch verkaufsfördernde Ziele verfolgt werden<br />

und die weder mit klassischer <strong>Werbung</strong> noch mit<br />

Instrumenten der PR realisiert werden können.<br />

Das Event-Marketing umfasst insbesondere die<br />

Event-Beratung und -Konzeption und das Event-<br />

Management.<br />

Aufgaben<br />

Entwicklung eines Kreativ- und Durchführungskonzeptes<br />

Kreative Ausgestaltung und technische Produktion<br />

aller relevanten Maßnahmen<br />

Finden und/oder Ausstatten geeigneter Locations<br />

Auswahl, Bewertung und vertragliche Verpflichtung<br />

geeigneter Partner<br />

Verhandlungen mit externen Produzenten,<br />

Partnern und sonstigen Lieferanten zur Erzielung<br />

bester Einkaufsbedingungen für den Kunden<br />

Berücksichtigung aller behördlichen Auflagen<br />

und Einholung aller nötigen Genehmigungen<br />

Koordination und Durchführung des Events<br />

sowie allfälliger Begleitmaßnahmen unter Bedachtnahme<br />

auf ein bestmögliches kreatives,<br />

organisatorisches und betriebswirtschaftliches<br />

Ergebnis<br />

Verwaltung von Event-Budgets unter Berücksichtigung<br />

höchstmöglicher Sorgfaltspflicht<br />

Wahrung der anvertrauten Geschäftsgeheimnisse<br />

Multimedia-agentur<br />

Unter Multimedia versteht man elektronische Medien,<br />

die mehrere der folgenden Kommunikationsmittel<br />

in sich vereinen:<br />

Text, Bild, Ton, Laufbild. Multimediale Projekte


sind auf Datenträgern speicherbar oder online<br />

elektronisch übertragbar.<br />

Multimedia-Agenturen bieten Know-how über<br />

diesen Kommunikationszweig, das heißt insbesondere:<br />

Kenntnisse über das aktuell zur Verfügung<br />

stehende Multimedia-Angebot<br />

Kenntnisse der visuellen Mediengestaltung im<br />

Bereich des statischen Bildes wie auch des bewegten<br />

Bildes (Film)<br />

Kenntnisse aller Bereiche der Multimedia-<br />

Technik<br />

Kenntnisse der Wirkungskontrolle<br />

Aufgaben<br />

Entgegennehmen eines Briefings und, wenn vonnöten,<br />

Hinterfragen und Kommentieren der einzelnen<br />

Briefingpunkte im Zuge eines Rebriefings<br />

Beratung des Kunden über das aktuell zur Verfügung<br />

stehende Multimedia-Angebot (Bewerten<br />

und Auswahl nach Kosten/Nutzen)<br />

Entwicklung eines multimedialen Kreativkonzeptes<br />

Entwicklung eines multimedialen Streu-/Distributionskonzeptes<br />

Planung und Gestaltung aller relevanten Multimedia-Instrumente<br />

Einbinden von Multimedia-Auftritten in bereits<br />

bestehende oder noch zu findende Gesamt-<br />

Kommunikationskonzepte<br />

Überwachung und Kontrolle aller durchzuführenden<br />

Maßnahmen sowie das Veranlassen und<br />

Begleiten von Werbewirkungsanalysen<br />

Verwaltung von Multimedia-Budgets unter<br />

Berücksichtigung höchster Sorgfaltspflicht<br />

Wahrung der anvertrauten Geschäftsgeheimnisse<br />

Sponsoring-agentur<br />

Die Sponsoring-Agentur soll den Bekanntheits-<br />

und Sympathiegrad eines Unternehmens, einer<br />

Institution, einer Persönlichkeit etc. steigern.<br />

Sponsoring hat im Wesentlichen eine Komplementäraufgabe<br />

und kann nur als Teil einer<br />

Gesamtkonzeption erfolgreich sein.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Andererseits hat die Sponsoring-Agentur die Aufgabe,<br />

für Vereine etwa in den Bereichen Kunst,<br />

Kultur, Umwelt, Soziales, Gesundheit oder Sport<br />

die erforderlichen finanziellen Mittel aufzubringen.<br />

Die Aufgaben einer Sponsoring-Agentur<br />

umfassen insbesondere die Konzeption und<br />

Durchführung von Sponsoring-Kampagnen und<br />

-Aktivitäten.<br />

Aufgaben<br />

Beratung über Sponsoring-Aktivitäten im Sinne<br />

der Gesamtkommunikationsausrichtung von<br />

Unternehmen, Institutionen, Vereinen oder Personen<br />

Konzeption und Durchführung von Aktivitäten<br />

im Rahmen des Sponsorings<br />

Konzeption und Durchführung von Sponsoring-<br />

und Fund-Raising-Aktivitäten mit hoher<br />

betriebswirtschaftlicher Sorgfalt<br />

Formulieren und Abschließen von Sponsorverträgen<br />

Kenntnisse über Vorschriften, Usancen von<br />

Sportverbänden, Kultureinrichtungen, Sozialeinrichtungen,<br />

Medien etc.<br />

Kenntnisse über die Marktverhältnisse und<br />

Marktpreise<br />

Analyse von Marktforschungen<br />

Weitere Infos:<br />

www.werbungwien.at<br />

65


Einer für alle … Jobprofile<br />

Nicht nur bei den drei Musketieren, auch im Bereich<br />

der <strong>Werbung</strong> und Marktkommunikation sind<br />

alle aufeinander angewiesen. So kann ein Grafiker<br />

eine Kampagne alleine ohne Texter genauso wenig<br />

umsetzen wie ein Event nicht ohne Eventplaner<br />

verwirklicht und das Budget nicht ohne Controller<br />

überwacht werden kann. Lesen Sie auf den<br />

folgenden Seiten, welches die wichtigsten Tätigkeitsfelder<br />

und Berufsbilder im Bereich <strong>Werbung</strong><br />

und Marktkommunikation – auf Agenturseite und<br />

auf Seite des werbetreibenden Unternehmens –<br />

sind und worauf es jeweils ankommt.<br />

In agenturen<br />

Kontakter/Kundenberater<br />

Der Kontakter oder Kundenberater ist die Schnittstelle<br />

zwischen Agentur und Auftraggeber. In der<br />

Agentur vertritt er die Wünsche des Kunden, beim<br />

Kunden präsentiert er die Ideen der Kreativen. Er<br />

hält den Kontakt zum Kunden aufrecht, damit die<br />

Agentur auch in ruhigen Zeiten nicht in Vergessenheit<br />

gerät.<br />

In den Aufgabenbereich des Kontakters fallen die<br />

Teilnahme an Kundenmeetings, die Abstimmung<br />

von Layouts und Reinzeichnungen, die Überwachung<br />

von Zeit- und Produktionsplänen – und<br />

zwar meist bei mehreren Kunden gleichzeitig. Der<br />

Kontakter sollte Einfühlungsvermögen, Knowhow<br />

in der jeweiligen Branche des Auftraggebers<br />

und ein ausgezeichnetes Organisationstalent mitbringen.<br />

Etat Director<br />

Der Etat Director steht an der Spitze der Kontaktgruppe.<br />

Er sichert eine umfassende Beratung und<br />

ist verantwortlich für das Zusammenspiel der einzelnen<br />

Kontakter-Teams. Weiters ist er der Hauptverantwortliche<br />

für die der Agentur anvertrauten<br />

Werbeetats.<br />

Client Service Director<br />

„Client Service Director“ ist – abhängig von der<br />

Struktur einer Agentur – entweder die Bezeichnung<br />

für einen Kundenberater oder beschreibt in<br />

66<br />

großen Agenturen den Leiter kompletter Agenturteams<br />

und damit auch Koordinator von Gruppen<br />

von Kundenaufträgen. Er ist häufig Mitglied der<br />

Geschäftsleitung. In großen internationalen Agenturnetzwerken<br />

werden Client Service Directors<br />

auch als Konfliktmanager eingesetzt.<br />

Texter/Konzeptionist<br />

Der Texter/Konzeptionist arbeitet eng mit Kundenberater,<br />

Grafiker, Art Director und Creative<br />

Director zusammen. Gemeinsam wird im Team<br />

die Grundidee ganzer Werbekampagnen entwickelt<br />

und in der Folge umgesetzt.<br />

In die Zuständigkeit des Texters fällt hierbei alles,<br />

was mit Sprache zu tun hat – sei es eine provokante<br />

Headline für Plakate und Anzeigen oder ein<br />

25-sekündiger Monolog für einen TV- oder Radio-<br />

Spot. In Zeiten der weltweiten Vernetzung zählt zu<br />

seinen Aufgaben auch die textliche Inszenierung<br />

von Online-<strong>Werbung</strong>en, Websites etc.<br />

Früher waren die beiden Bereiche Text und Konzeption<br />

eigenständige Berufsfelder. Personen, die<br />

sich nur auf eine der beiden Tätigkeiten beschränken,<br />

gibt es heutzutage jedoch nur mehr selten.<br />

Grafiker<br />

Dass ein Grafiker zeichnerisches und gestalterisches<br />

Talent haben muss, überrascht sicher niemanden.<br />

Design, Illustration und Typografie sind<br />

sein tägliches Brot. Er setzt die Vorstellungen des<br />

Kreativteams (zu dem er oft selbst gehört) für<br />

Printanzeigen, Plakate, TV-Spots usw. visuell um<br />

und entwirft immer wieder unverkennbare, faszinierende<br />

Bildwelten.<br />

Art Director (AD)<br />

Der Art Director trägt die Verantwortung für die<br />

visuelle und ausführungstechnische Qualität von<br />

Projekten und Kampagnen. Er benötigt eine umfassende<br />

Ausbildung im grafischen Bereich und<br />

aktuelles Wissen über visuelle Trends. Der Art Director<br />

muss außerdem gesellschaftliche Entwicklungen<br />

und ihre Wirkung auf die Kommunikation<br />

verstehen. Er hat die Fähigkeit, Visionen zu entwickeln,<br />

ohne die Realität außer Acht zu lassen. Er<br />

ist ein Trendsetter.


Alle ziehen an einem Strang: In der <strong>Werbung</strong> und Marktkommunikation sind die verschiedenen Berufsgruppen mehr<br />

aufeinander angewiesen als anderswo. Nur gemeinsam lassen sich optimale Lösungen finden<br />

Creative Director (CD)<br />

Die Entwicklung der Kreativstrategie unterliegt<br />

der Verantwortung des Creative Directors. Er<br />

koordiniert Texter, Grafiker und Art Directors,<br />

muss diese motivieren und führen. Der Creative<br />

Director behält den Überblick, hat Trends der<br />

Alltagskultur und Gesellschaft im Auge, weiß, was<br />

die Konkurrenz macht und braucht viel kreative<br />

Energie.<br />

Media Buyer<br />

Der Media Buyer koordiniert den Werbemedien-<br />

und Werbemitteleinkauf, überwacht die korrekten<br />

Schaltungen sowie die Effizienzdaten, die von<br />

Seiten der Medien kommen. Er muss über Reichweiten,<br />

Zielgruppen und Tarife Bescheid wissen,<br />

um den ihm anvertrauten Etat optimal einsetzen<br />

zu können. Media Buyer arbeiten meist in speziellen<br />

Agenturen. Der Media Buyer ist oft auch<br />

gleichzeitig der Mediaplaner.<br />

Mediaplaner<br />

Der Mediaplaner ist in Abstimmung mit der Konzeption<br />

und dem Kunden dafür zuständig, nach<br />

den vorgegebenen Marketingplänen und Zielgruppen<br />

den richtigen Media-Mix zusammenzustellen.<br />

Das heißt, er ist für den Einsatz der Plakate, Anzeigen,<br />

Radio-, Kino- und TV-Spots zur richtigen<br />

Zeit im richtigen Medium zu einem möglichst kos-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

tengünstigen Preis verantwortlich. Er ist auf dem<br />

Gebiet der Marktforschung versiert, kennt alle relevanten<br />

Marktmess instrumente, Reichweiten etc.<br />

Aufgrund des von ihm erarbeiteten Mediaplans<br />

beginnt die Arbeit des Media Buyers. Heutzutage<br />

werden diese beiden Aufgaben oft schon von derselben<br />

Person ausgeführt.<br />

Strategic Planner<br />

Strategic Planner sind meist aus der Marktforschung<br />

kommende Spezialisten, die kreative<br />

Chancen der Positionierung und die Entwicklung<br />

der Strategie erarbeiten. Erst danach setzt die Arbeit<br />

der Kreativen ein.<br />

FFF-Producer<br />

FFF steht für Film-Funk-Fernsehen. Ein FFF-Producer<br />

ist demnach für die Produktion von Spots für<br />

die elektronischen Medien zuständig. Die Tätigkeit<br />

umfasst die Auswahl von Regisseur, Produktionsfirma<br />

und Models, die Planung der Spots sowie die<br />

Überwachung des Budgets und der Produktion.<br />

FFF-Producer arbeiten zumeist in eigenen Produktionen<br />

und nicht mehr direkt in einer Werbeagentur.<br />

Print Producer<br />

Drucksorten (Folder, Broschüren, Plakate etc.) so<br />

gut und günstig wie möglich zu produzieren, ist die<br />

67


Aufgabe des Print Producers. Er ist ein absoluter<br />

Experte in Sachen Druckvorstufe, verschiedenen<br />

Druckarten (Bogenoffset-, Rollenoffset-, Digital-,<br />

Sieb-, Flexo- und Tampondruck), kennt den Unterschied<br />

zwischen RGB und CMYK und vieles<br />

mehr.<br />

Natürlich weiß er auch über die aktuellen Preise<br />

am Papiermarkt zu jeder Zeit Bescheid.<br />

Controller/Finanzdirektor<br />

Controller und Finanzdirektoren sind in Werbeagenturen<br />

für das Finanzielle verantwortlich. Sie<br />

prüfen alles Buchhalterische, wachen über Ausgaben<br />

und Einnahmen, erstellen Finanzpläne und<br />

behalten die Leistungen und Kosten der Lieferanten<br />

im Auge.<br />

Teamgeist ist in der Werbebranche unerlässlich<br />

68<br />

Art Buyer<br />

Der Art Buyer stellt den Kontakt zwischen der<br />

Werbeagentur und allen künstlerischen Auftragnehmern<br />

einer Produktion her und wählt diese<br />

nach den spezifischen Bedürfnissen eines Jobs<br />

aus. Er organisiert und kauft Fotografen, Modelle,<br />

Stylisten, Regisseure, Kameraleute etc. ein. Sogar<br />

mit Tiertrainern hat er es manchmal zu tun.<br />

Er ist auch für die Kalkulation von Foto-Jobs verantwortlich.<br />

Die von ihm eingekauften Leistungen<br />

müssen sich natürlich immer im vom Kunden vorgegebenen<br />

finanziellen Rahmen bewegen.<br />

Nicht mehr viele heimische Agenturen haben<br />

diese Funktion besetzt. Häufig übernehmen Art<br />

Director, Creative Director oder Kontakter diesen<br />

Job.


In werbetreibenden<br />

unternehmen<br />

Marketingleiter/Leiter Marketing und<br />

Kommunikation<br />

Der Marketingleiter entwickelt den Marketingplan<br />

auf Basis der Unternehmens- und Kommunikationsstrategie<br />

und setzt diesen in die Tat um. Zu<br />

seinen primären Aufgaben zählen die Maßnahmen-<br />

und Budgetplanung sowie die Umsetzung in<br />

enger Zusammenarbeit mit der Werbeleitung und<br />

der/den betreuenden Werbeagentur(en).<br />

Werbeleiter<br />

Der Werbeleiter erstellt in enger Zusammenarbeit<br />

mit der Marketingabteilung und den Product Managern<br />

die Werbestrategie eines Unternehmens.<br />

Der Werbeleiter trägt Sorge für die Planung, Realisierung<br />

und Kontrolle der Werbemaßnahmen,<br />

sorgt dafür, dass die notwendigen personellen und<br />

sachlichen Voraussetzungen gegeben sind und<br />

kümmert sich um die Auswahl einer geeigneten<br />

Werbeagentur.<br />

Brand Manager<br />

Marken gewinnen in unserer Welt von Tag zu<br />

Tag stärker an Bedeutung. Ein unverwechselbares<br />

Image ist für jede Marke unerlässlich. Die Kreation<br />

dieses Images übernimmt der Brand Manager.<br />

Er macht einen austauschbaren Artikel durch einen<br />

Markennamen und zusätzliche Eigenschaften<br />

unverwechselbar. Dabei muss er sich zum einen<br />

um die Gestaltung von Design und <strong>Werbung</strong> eines<br />

Markenartikels und zum anderen um eine passende<br />

Preis-, Produkt- und Vertriebspolitik kümmern.<br />

Der Brand Manager ist für die Positionierung „seiner“<br />

Marke(n) und auch für die Einhaltung dieser<br />

Positionierung im Tagesgeschäft zuständig.<br />

Brand Manager werden in verschiedenen Unternehmen<br />

auch Product Manager genannt, je nachdem,<br />

wie stark das Unternehmen auf Markenpflege<br />

eingestimmt ist.<br />

Customer Relationship Manager<br />

Der Customer Relationship Manager steuert die<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

PR-Mitarbeiter versorgen die Medien mit zielgruppenrelevanten<br />

Informationen<br />

kundenorientierten Service- und Vertriebsprozesse,<br />

Qualitätschecks etwa des Call Centers sowie<br />

die Entwicklung von Kundenbindungs- und Beschwerdemanagement-Systemen.<br />

Dabei muss er<br />

stets den Wert der Geschäftsbeziehungen und die<br />

Kosten der Loyalitätsprogramme im Blick haben.<br />

Event- und Messemanager<br />

Häufig koordiniert in großen Unternehmen eine<br />

Person Messen und/oder Events, sowohl intern als<br />

auch extern. Fachliches Wissen über Auswahl der<br />

Messen, Zielgruppensegmentierung, Konzeption,<br />

Zeit- und Kostenplan, Personalmanagement, begleitende<br />

Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen<br />

bis zur Nachbearbeitung sind hier Voraussetzung.<br />

Kleinere Unternehmen greifen meist auf<br />

externe Berater zurück.<br />

PR-Mitarbeiter<br />

Er versorgt die Presse mit relevanten Mitteilungen.<br />

Die Inhalte müssen nachvollziehbar sein und sollen<br />

überzeugend auf die Zielgruppe wirken. PR-<br />

Mitarbeiter verfassen als Ghostwriter die Reden<br />

von Vorständen, koordinieren Pressekonferenzen,<br />

sind die erste Anlaufstelle in Krisensituationen und<br />

bemühen sich um ein positives Image des Unternehmens<br />

in der Öffentlichkeit.<br />

69


Niemals ohne Briefing<br />

Jeder kennt die Situation: Einige Menschen sitzen<br />

in einer (kleineren oder größeren) Gruppe zusammen<br />

und besprechen künftige Kommunikationsmaßnahmen<br />

gemeinsam mit dem Kunden. Wenn<br />

die Kampagne umgesetzt ist, ist der Kunde unzufrieden.<br />

Der Grund liegt mit großer Wahrscheinlichkeit<br />

im nicht ausreichenden Briefing.<br />

Dieses gilt nicht ohne Grund als Basis für alle<br />

Kommunikationsmaßnahmen. Es bildet den Beginn<br />

und die Grundlage jeder Zusammenarbeit<br />

zwischen einem werbetreibenden Unternehmen<br />

und einer Kommunikationsagentur. Entweder<br />

wird das Briefing bereits vom Auftraggeber vergeben<br />

oder es wird gemeinsam mit der Agentur<br />

erarbeitet.<br />

Erst aufbauend auf ein entsprechendes Briefing<br />

kann die Kommunikationsagentur dann ihre eigentliche<br />

Arbeit leis ten. Wichtig ist, dass das Briefing<br />

alle für die Zusammenarbeit relevanten Details<br />

beinhaltet.<br />

Im Briefing sollten folgende Aspekte erarbeitet<br />

werden:<br />

Statusanalyse<br />

Die Werbe- oder Kommunikationsagentur muss<br />

die bisherigen Kommunikationsaktivitäten des<br />

Unternehmens kennen und muss wissen, wie sich<br />

der Markt in den wesentlichen Rahmenbedingungen<br />

darstellt und in welcher Phase sich das Unternehmen<br />

derzeit befindet.<br />

Kommunikationsziele<br />

Ziele müssen in einem Briefing präzise formuliert<br />

werden und übernehmen nicht die Aufgabe der<br />

„Wunscherfüllung“. Die Kommunikations ziele<br />

kann man in folgende Dimensionen einteilen:<br />

Bekanntheit, Sympathie und Verhaltensbeeinflussung.<br />

Die Ziele müssen messbar, motivierend und<br />

realis tisch sein.<br />

Zielgruppen<br />

Zielgruppenbeschreibungen sollen nicht nur rein<br />

soziodemografisch, nach Alter und Geschlecht,<br />

sondern nach Lebenswelten erfolgen. Individuelle<br />

Erkenntnisse über Zielgruppen erhält man durch<br />

70<br />

Fokusgruppengespräche. Mit ihrer Hilfe macht<br />

man aus den Menschen, die angesprochen werden<br />

sollen, mehr als statistisch reduzierte Durchschnittswerte.<br />

Bei guten Briefings können sich die Kreativen in<br />

die umworbene Zielgruppe hineindenken und<br />

-fühlen.<br />

Wettbewerber<br />

Kenntnisse über die Wettbewerber, ihre Stärken<br />

und Schwächen und der Überblick über den<br />

Markt müssen ein klares Bild ergeben.<br />

Differenzierungen zu den konkurrierenden Unternehmen<br />

sind mehr und mehr durch Added Values<br />

via Dienst leistungen zu erzielen oder durch den<br />

Aufbau von Erlebniswelten, die emotionale Bindungen<br />

erzeugen, zu erreichen.<br />

Produkt- und Unternehmenspositionierung<br />

Eine saubere Positionierung entscheidet über die<br />

Glaubwürdigkeit, die getroffene Wahl und die<br />

Loyalität. Die differenzierte Positionierung ist die<br />

schwierigste Aufgabe im Marketing. Eine gute<br />

Positionierung gilt als Leitplanke für die kreativen<br />

Lösungen.<br />

Hauptnutzen<br />

„Warum würde ich für dieses Produkt Geld ausgeben?“<br />

Die Antwort ist der Nutzen. Aus Sicht<br />

der Kunden ergibt sich dieser aus der abgeleiteten<br />

Leis tung.<br />

Das Resultat des Produkts oder seiner Verwendung<br />

muss in Nutzen überlegungen bedacht werden.<br />

Nur so können auch wirklich neue Kreativlösungen<br />

gefunden werden.<br />

Begründung des Nutzens<br />

Das Unternehmen sollte der Agentur im Briefing<br />

immer Begründungen zum Nutzen ver sprechen<br />

liefern. Beweise aus der historischen Kompetenz<br />

des Unternehmens, seiner For schungsaktivität und<br />

der Unternehmensphilosophie machen die Begründungen<br />

nachvoll zieh bar. Die Agentur erhält<br />

dadurch die Chance, den Konsumenten damit<br />

überzeugen zu können.


Information ist entscheidend: Partner, Kunden und Mitarbeiter müssen laufend mit ausreichenden Projekt-<br />

Informationen versorgt werden<br />

Markenbild/Markenkern<br />

Jede Marke besitzt einen Markenkern und eine<br />

Markenvitalität. Im Kern sind die Konstanten<br />

positioniert, die eine Wiedererkennung der Marke<br />

ermöglichen, wie etwa die formalen Kriterien<br />

von Farbe und Schrifttyp.<br />

Zur Vitalität gehört die Anpassung an neue<br />

Konsumgewohnheiten oder den technischen<br />

Fortschritt. Für das Briefing ergibt sich daraus<br />

die Forderung, dass präzise festgehalten werden<br />

sollte, was Bestand haben muss und was veränderbar<br />

ist.<br />

Restriktionen<br />

In jedem Unternehmen gibt es geschriebene und<br />

ungeschriebene Spielregeln, auch für <strong>Werbung</strong><br />

und Marktkommunikation. Es kann zum Beispiel<br />

eine Abneigung gegen Anglizismen oder<br />

Visualisie run gen geben. Die Agentur muss dies<br />

allen betroffenen Mitarbeitern kundtun, damit<br />

eine Zusammenarbeit nicht gefährdet wird.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Tonalität<br />

Die verbale und nonverbale Kommunikation<br />

wird einheitlicher und unverwechselbarer, wenn<br />

das Unternehmen seine <strong>Werbung</strong> im Sinne einer<br />

Marke gestaltet.<br />

Die Tonalität muss die Akzeptanz der Zielgruppe<br />

finden und das Selbstverständnis des Unternehmens<br />

treffen.<br />

Zeit- und Kostenplan<br />

Die Vorgabe von Zeit- und Kostenplänen ist natürlich<br />

abhängig vom Projektumfang. Vor allem über<br />

den Zeitplan sollten sich Unternehmen und Agentur<br />

gemeinsam einig werden.<br />

Rebriefing<br />

Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte die<br />

Agentur in eigenen Worten formulieren, was sie<br />

verstanden hat. Ein Abzeichnen des Rebriefings<br />

vom Unternehmen hilft, spätere Streitigkeiten zu<br />

vermeiden.<br />

71


Zukunft Mobile I Social Media: Was vom Hype bleibt I Digital Marketing<br />

Zukunft<br />

72


05<br />

Die Zukunft ist mobile<br />

Schenkt man aktuellen Studien Glauben, dann<br />

steht die Gesellschaft zurzeit mitten im größten<br />

technologischen Umbruch seit der Einführung<br />

des Internets, denn das mobile Internet ist<br />

drauf und dran, den Massenmarkt zu erobern.<br />

„Die Wachstumsraten sind von einem niedrigeren<br />

Niveau ausgehend naturgemäß wesentlich<br />

höher als beim bereits etablierten Desktop-Internetzugriff“,<br />

gibt Lilian Meyer- Janzek, CEO<br />

bei GroupM Interaction, einen Einblick in die<br />

aktuelle Lage: „Im ersten Halbjahr 2011 stieg<br />

die mobil abgerufene Datenmenge global um<br />

77 Prozent versus 25 Prozent stationär.“<br />

Das mobile Internet hat sich in den vergangenen<br />

fünf Jahren im Alltag der User etabliert,<br />

bis zuletzt blieben diese noch in der Minderzahl.<br />

Das soll sich nun bald ändern. Laut der<br />

„Mobile Web Watch Studie“ von „Accenture“<br />

surften 2010 rund 31 Prozent der Österreicher<br />

im mobilen Web, 76 Prozent besitzen aber ein<br />

internetfähiges Gerät, davon nützen 46 Prozent<br />

Smartphones, Tendenz stark steigend. Laut<br />

Austrian Internet Monitor (AIM) hat sich der<br />

mobile Internetzugang in den letzten fünf Jahren<br />

mehr als verdreifacht. Gerade die äußerst<br />

zügige Verbreitung der Smartphones und immer<br />

günstigere Tarife haben dazu geführt, dass<br />

das mobile Internet nun kurz vor dem Durchbruch<br />

in die Masse steht.<br />

Wende im Jahr 2015<br />

Eine Studie von „Morgan Stanley“ geht davon<br />

aus, dass es global gesehen im Jahr 2015 bereits<br />

mehr mobile als stationäre User geben wird.<br />

Der Durchbruch finde demnach vor allem<br />

durch verbesserte Technologien (Smartphones,<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Welche Herausforderungen der aktuelle<br />

Social-Media-Hype und Mobile<br />

Media für Agenturen mit sich bringen<br />

und warum dem Digital Marketing<br />

goldene Zeiten bevorstehen, lesen<br />

Sie auf den folgenden Seiten.<br />

Tablets, GPS-Systeme, WLAN-Applikationen)<br />

statt. Allerdings wird Mobile das stationäre Internet<br />

nicht ablösen, sondern ergänzen.<br />

100 Prozent Wachstum<br />

in Deutschland<br />

In Deutschland, das im Bereich Online Österreich<br />

immer um rund zwei bis drei Jahre voraus<br />

ist, wird 2011 zum Mobile-Schlüsseljahr. „Die<br />

Zahl der Anfragen und die der <strong>Werbung</strong>treibenden<br />

hat im Vergleich zu den Vorjahren deutlich<br />

zugenommen“, sagt Arne Wolter, Geschäftsführer<br />

bei G+J EMS, dem reichweitenstärksten<br />

Mobile-Vermarkter in Deutschland: „Damit<br />

sind wir fest davon überzeugt, dass der Tipping<br />

Point beim Mobile Advertising nun durch ist<br />

und wir in diesem Jahr ein stark beschleunigtes<br />

Wachstum und damit den endgültigen Durchbruch<br />

von Mobile Advertising erleben werden<br />

– nicht umsonst sind wir schon zum Teil bei<br />

einigen Umfeldern und insbesondere bei Sonderwerbeformen<br />

ausgebucht.“ Wolter rechnet<br />

damit, dass der Mobile-Markt in Deutschland<br />

in diesem Jahr um rund 100 Prozent wachsen<br />

wird und ein Volumen von rund 40 Millionen<br />

Euro brutto erreicht.<br />

Für Österreich fallen die Zahlen etwas bescheidener<br />

aus, wenngleich die Wachstumsprognosen<br />

mehr als eindeutig sind. Laut<br />

werbeplanung.at wurde 2010 in Österreich mit<br />

Mobile Advertising ein Bruttowerbeumsatz von<br />

1,75 Millionen Euro erwirtschaftet, aktuelle<br />

Prognosen von Focus Media Research gehen<br />

davon aus, dass bereits im zweiten Halbjahr<br />

2011 die Marketingsbudgets für den Bereich<br />

Mobile um rund elf Prozent wachsen.<br />

73


Herausforderung für Agenturen<br />

Die Agenturen und Dienstleister in der Werbebranche<br />

sowie die zahlreichen Kreativen sind ob dieser<br />

Prognosen besonders gefordert. Denn sie müssen<br />

relativ rasch mobile Kampagnen, Werbeformen,<br />

Applikationen und Tools entwickeln, die beim User<br />

auch ankommen. Obwohl in den letzten Jahren hier<br />

viel entwickelt wurde, steht man genau genommen<br />

im Bereich Mobile noch ganz am Anfang, denn vielerorts<br />

fehlen noch die entsprechenden Reichweiten<br />

und technischen Umsetzungen.<br />

Andreas Wochenalt, Head of Digital/Cross-Media<br />

bei Demner, Merlicek & Bergmann, sieht die besonderen<br />

Herausforderungen in der medienadäquaten<br />

Umsetzung von Mobile-Kampagnen: „Text und<br />

Bildsprache sind gänzlich anders. Die angebotenen<br />

Interaktionen fordern User – da ist noch viel<br />

Know-how in Usability Design zu investieren. Und<br />

entscheidend ist immer noch der Mehrwert für die<br />

Anwender. Wenn sich User die Mühe machen,<br />

einen QR-Reader zu öffnen, via kostenpflichtiges<br />

Internet unsere Werbebotschaften aufrufen und<br />

dann nur den TV-Spot zu sehen bekommen, haben<br />

wir etwas falsch gemacht.“<br />

Denn jede technische Barriere reduziere die Reichweite.<br />

Hinzu kommt, dass das Mobile Marketing<br />

nicht getrennt von konventionellem Marketing gedacht<br />

werden kann. Wochenalt resümiert: „Wenn<br />

Mobile Marketing crossmedial und barrierefrei<br />

umgesetzt wird, kann eine Kampagne ganz schön<br />

Beine bekommen.“<br />

<strong>Werbung</strong> mediumgerecht umsetzen<br />

Die Österreicher stehen der mobilen <strong>Werbung</strong> noch<br />

skeptisch gegenüber, umso größer ist die Herausforderung<br />

für die Werber. 55 Prozent lehnen mobile<br />

<strong>Werbung</strong> grundsätzlich ab und können mit Werbebotschaften<br />

als täglichem Begleiter am Smartphone<br />

nur wenig anfangen. Akzeptiert wird mobile <strong>Werbung</strong><br />

nur, wenn damit ein unmittelbarer Mehrwert<br />

in Form von Gutscheinen oder reduzierter Grundgebühr<br />

verknüpft ist. Applikationen, die direkt mit<br />

Produkten verküpft sind, wie zum Beispiel Online-<br />

Banking, Online-Shopping oder auch Tickets buchen,<br />

werden über das Handy bzw. Smartphone<br />

74<br />

„Wenn Mobile Marketing crossmedial<br />

und barrierefrei umgesetzt wird,<br />

kann eine Kampagne ganz schön<br />

Beine bekommen “<br />

Andreas Wochenalt, MA<br />

Head of Digital/Cross-Media<br />

Demner, Merlicek & Bergmann<br />

noch wenig genützt, obwohl sie im Prinzip massentauglich<br />

wären. Auch hier gibt es also für die Werbebranche<br />

noch viel zu tun.<br />

Usability & Reduktion<br />

Die Zauberworte heißen hier Usabilitiy und Reduktion.<br />

Für Andreas Wochenalt sind sie das Um<br />

und Auf für Designer mobiler Websites oder Apps.<br />

„Bilder in der Totalen und Texte über 300 Zeichen<br />

pro Page werden kaum wahrgenommen, auch nicht<br />

auf Smartphones. Und Bewegtbild hat in den meisten<br />

Fällen einen miserablen Sound“, so Wochenalt.<br />

Nicht nur mobile Websites müssen medienadäquat<br />

umgesetzt werden, sondern auch die mobilen Werbeformate.<br />

Nur so könne sowohl im Standard- wie<br />

auch im Sonderwerbeformenbereich eine nachhaltige<br />

und mediumgerechte Zielgruppenkommunikation<br />

ermöglicht werden, ist Arne Wolter überzeugt.<br />

Für Martina Zadina, Geschäftsführerin des Online-<br />

Mobile Websites<br />

oder Apps?<br />

Vorteile Apps:<br />

Können direkter auf die Hardware des Smartphones<br />

zugreifen<br />

Gute Monetarisierungsmöglichkeiten<br />

Mehr kreative, technologische Möglichkeiten<br />

Insgesamt viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten<br />

Funktionieren auch offline<br />

Im Allgemeinen besser zu bedienen<br />

Vorteile mobile Websites:<br />

Relative Plattformunabhängigkeit, einfachere Updateprozesse,<br />

laufen auf allen Geräten<br />

Stehen dank HTML5 und CSS3 Apps kaum noch<br />

nach<br />

Sprechen breiteres Publikum an<br />

Können auf Suchmaschinen gefunden werden<br />

Können auf sozialen Netzwerken geteilt werden<br />

Keine Prüfung eines Betriebssystembetreibers<br />

notwendig, keine Kontrolle<br />

Kostengünstiger<br />

Höhere Reichweite


Vermarkters „adworx“, haben jene Werbeformate<br />

die größten Erfolgschancen, „die den User in seinem<br />

gewohnten mobilen Surf-Verhalten nicht stören<br />

beziehungsweise inhaltlich so gestaltet sind, dass<br />

sie das Interesse des Users wecken und diesen zur<br />

Interaktion mit dem Werbemittel motivieren“.<br />

Und Lilian Meyer-Janzek ergänzt: „Grundvoraussetzung<br />

einer mobilen Internet-Kampagne ist<br />

jeweils eine für mobile Endgeräte optimierte Landingpage.<br />

<strong>Werbung</strong> am Handy wird als invasiver<br />

wahrgenommen als über andere Kanäle. Der zielgruppenspezifische<br />

Zuschnitt der Werbeangebote<br />

ist daher einer der zentralen Erfolgsfaktoren einer<br />

mobilen Kampagne.“<br />

Mobilen Websites gehört die Zukunft<br />

In puncto medienadäquater Umsetzung von Werbebotschaften<br />

sind Apps eine praktikable Lösung, das<br />

haben zumindest die letzten Jahre mit milliardenfachen<br />

Downloads in Apples App-Store gezeigt. Seit<br />

2008 werden im App-Store mehr als 425.000 Apps<br />

angeboten, die mittlerweile mehr als 15 Milliarden<br />

Mal heruntergeladen wurden. Doch sind die Apps<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

„Der Mobile Browser wird langfristig<br />

gesehen die relevantere Plattform<br />

beim Zugang zu mobilen Inhalten<br />

sein“<br />

Dipl. Wirt.-Ing. Arne Wolter MBA<br />

Geschäftsführer G+J Electronic Media Sales<br />

Alles App? Global verzeichnete der<br />

App-Store von Apple 15 Milliarden<br />

Downloads seit 2008. Experten sehen<br />

nun aber das Ende des Hypes nahen<br />

auch der Weisheit letzter Schluss und werden sie<br />

auch in Zukunft den angesprochenen Herausforderungen<br />

des Werbemarktes gerecht? Laut Austrian<br />

Internet Monitor (AIM) nützt jeder fünfte Handybesitzer<br />

in Österreich Apps und hat durchschnittlich<br />

zehn Apps installiert. Die beliebtesten App-Anwendungen<br />

sind Navigation, Wetter, Spiele oder soziale<br />

Netze, also nicht gerade Umfelder, in denen Mobile<br />

Advertising seine Stärken ausspielen kann.<br />

Für Lilian Meyer-Janzek muss mit einer App ein<br />

besonderer USP geboten werden, damit sich die<br />

Entwicklungskosten durch eine nachhaltige Nutzung<br />

auch rentieren: „Neben App-Marketing bietet<br />

In-App-Advertising reichhaltige Sonderwerbeformen.<br />

Aber auch die Werbeformate auf mobilen<br />

Webseiten werden zusehends vielseitiger und Erhöhen<br />

die Attraktivität mobiler Werbemöglichkeiten.“<br />

Das Ende des App-Hypes<br />

Derzeit scheint vieles darauf hinzudeuten, dass der<br />

momentane App-Hype bald der Vergangenheit<br />

angehört und sich top-optimierte mobile Websites<br />

letztlich immer mehr durchsetzen. Für Taptu, ein<br />

75


Unternehmen, das sich auf die Bewertung Touchscreen-freundlicher<br />

Websites spezialisiert hat, ist<br />

der App-Hype schon Geschichte. Demnach wachsen<br />

Mobile Websites bereits jetzt schneller als Apps.<br />

Ausgegangen wird von einer zukünftigen jährlichen<br />

Wachstumsrate von 232 Prozent, Apps von Apple<br />

würden im Gegenzug „nur“ um 144 Prozent wachsen,<br />

sagen die aktuellen Taptu-Zahlen. Vergleicht<br />

man die unmittelbaren Vorteile von Apps und mobilen<br />

Websites miteinander (siehe Kasten), zeigt sich<br />

bald, dass Letztere die Nase vorn haben, wenn es<br />

darum geht, Umfelder für mobile Werbebotschaften<br />

bereitzustellen.<br />

Dass mobile Websites in Zukunft eine größere Rolle<br />

spielen werden als Apps, davon geht auch G+J EMS,<br />

immerhin der größte Online-Vermarkter in Deutschland,<br />

aus: „Derzeit spielen Apps – sowohl auf dem<br />

iPhone als auch auf Android- und Blackberry-Geräten<br />

– eine relevante Rolle als Werbeträger. Allerdings<br />

sollte man trotz des aktuellen App-Hypes die Bedeutung<br />

des Mobile Browsing nicht unterschätzen,<br />

da dieses für alle Endgeräte relevant ist. Der Mobile<br />

Browser wird langfristig gesehen die relevantere<br />

Plattform beim Zugang zu mobilen Inhalten sein“,<br />

sagt G+J-EMS-Geschäftsführer Arne Wolter.<br />

Html5 als Turbo<br />

Auch das Experten-Forum „Mobile Media 2011“<br />

der VDZ Akademie in Hamburg prophezeit den<br />

Apps keine große Zukunft. Mobile Websites hätten<br />

auf Basis von HTML5 ein weitaus größeres Potenzial,<br />

so der Tenor der Vorträge. Andreas Wochenalt<br />

relativiert ebenso den App-Hype. Für ihn sind Apps<br />

Investitionen, die sich nicht immer rechnen. „Oft<br />

muss erst einmal die App beworben werden, das<br />

kann eine Kampagne schnell verwässern. Die Frage<br />

ist doch, werden die Apps auch tatsächlich genützt?<br />

Wenn ja, in welchem Ausmaß? Und wie geht man<br />

mit der Nutzung durch die User um. Haben Unternehmen<br />

und User etwas davon – zum Beispiel ein<br />

für beide Seiten nützliches CRM?“<br />

Wochenalt resümiert: „Mobile Websites sind absolute<br />

Pflicht, da ist noch viel zu tun.“ Geht es nach<br />

den Experten der VDZ Akademie in Hamburg,<br />

dann haben Apps nur dann eine Zukunft, wenn<br />

sie hochwertigen Content bieten. Insofern stehen<br />

76<br />

„Die potenziellen Targeting-Kriterien<br />

mobil ausgelieferter <strong>Werbung</strong> sind<br />

umfassend“<br />

Dr. Lilian Meyer-Janzek<br />

GroupM<br />

CEO Interaction<br />

hier die Chancen für Verlage gut. Für sie und andere<br />

Unternehmen können Apps ein wichtiges Instrument<br />

für die Kundenbindung und den Vertrieb<br />

sein.<br />

Mobile erhöht Werbevielfalt<br />

Ganz gleich, ob man nun auf Apps oder mobile<br />

Websites setzt, die Bandbreite der mobilen Werbeformate<br />

hat sich durch die außergewöhnliche<br />

Marktdynamik des Mobile-Segments in kurzer Zeit<br />

enorm vergrößert. „Die Mobile-Vielfalt ist schon<br />

fast genauso groß wie bei der Online-<strong>Werbung</strong>, wobei<br />

die außergewöhnliche Nähe zum Konsumenten<br />

in allen Lebenssituationen in Kombination mit<br />

Entwicklung der Online-Werbeaktivitäten<br />

Eingeschätztes Wachstum 7–12/2010 vs. 7–12/2011,<br />

Werte in Prozent<br />

Newsletter-<strong>Werbung</strong>/<br />

E-Mail-Marketing<br />

Suchmaschinen-Marketing<br />

und Optimierung<br />

Social Media<br />

Display/<br />

Bannerwerbung<br />

Classifieds/Kleinanzeigen/<br />

Directories<br />

Performance-Marketing exkl.<br />

Suchmaschinen-Marketing<br />

Video-In-Stream-<br />

Advertising<br />

Mobiles Marketing<br />

1,3<br />

1,1<br />

3,1<br />

8,9<br />

6,1<br />

9,9<br />

10,8<br />

17,6<br />

Quelle: Focus


Glossar Mobile<br />

TABLETS: Tablet-PCs sind (meist) tastaturlose Computer, die mittels<br />

Touchscreen bedient werden.<br />

GPS-SYSTEME: Global Positioning System (GPS), offiziell NAVSTAR<br />

GPS, ist ein globales Navigations-Satellitensystem zur Positionsbestimmung<br />

und Zeitmessung. Immer mehr Handys, Smartphones und<br />

Tablets sind mit diesem System ausgerüstet. Für die <strong>Werbung</strong> eröffnet<br />

diese Technologie (Targeting, Augmented Reality) viele Möglichkeiten.<br />

QR-READER: Meist auf Handys und Smartphones installierte Programme,<br />

die mit der Kamera aufgenommene QR-Codes entschlüsseln<br />

können. Sie können in QR-Codes enthaltene Befehle zur Weiterverarbeitung<br />

der entschlüsselten Daten interpretieren, um andere<br />

Programme zu öffnen und ihnen Parameter zu übergeben (z.B. Öffnen<br />

einer URL im mobilen Browser). Der QR-Code (englisch Quick<br />

Response, „schnelle Antwort“, als Markenbegriff „QR Code“) ist ein<br />

zweidimensionaler Strichcode (2D-Code) und wurde 1994 von der<br />

japanischen Firma Denso Wave entwickelt.<br />

innovativen Mobile-Features eine ganz besondere<br />

Awareness ermöglicht“, sagt Arne Wolter.<br />

Ein eindeutiger Trend, der sich im Bereich Mobile<br />

abzeichnet ist „Targeting“, also die zielgruppenspezifische<br />

Ansprache von Usern. „Die potenziellen<br />

Targeting-Kriterien mobil ausgelieferter <strong>Werbung</strong><br />

sind umfassend“, sagt Lilian Meyer-Janzek.<br />

Das liegt vor allem auch daran, dass das Mobile<br />

Targeting User mit bestimmten demografischen<br />

Merkmalen oder mit einer bestimmten regionalen<br />

Präsenz erreicht, dies lässt eine sehr effektive Kampagnen-Aussteuerung<br />

zu. Die Möglichkeit der Geolokalisierung<br />

kann vor allem im Mobile Couponing<br />

und im Rahmen von Location Based Services genützt<br />

werden. „Anbieterseitig hat Couponing stark<br />

zugenommen, Mobile Couponing ist eine Form von<br />

Performance-Marketing, die das Potenzial hat, dem<br />

klassischen Handelsprospekt den Rang abzulaufen“,<br />

sagt Meyer-Janzek.<br />

Tablets sorgen für Dynamik<br />

Der Einsatz der mobilen Werbeformate wird auch<br />

wesentlich vom mobilen Endgerät bestimmt. Während<br />

das Mobile Targeting vorrangig für Smart-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

„Social Media, Video Ads und<br />

Mobile Marketing werden der<br />

Online-Werbebranche in den<br />

nächsten Jahren zusätzliches<br />

Wachstums-potential bescheren“<br />

Karin Hammer<br />

Präsidentin des IAB Austria<br />

WLAN-APPLIKATIONEN: Lokales kabelloses Funknetzwerk, mit dem<br />

sich mobile Endgeräte (z. B. Notebooks und PDAs) kabellos verbinden<br />

lassen. Die Kombination W-LAN und Internetzugang ermöglicht<br />

schnelles, kabelloses Surfen sowie Zugreifen auf das firmeneigene<br />

Intranet. WLAN-Applikationen sind Miniprogramme, die sich diese<br />

Techologie zunutze machen.<br />

HTML5: HTML steht für Hypertext Markup Language. Eine Auszeichnungssprache,<br />

ursprünglich erfunden, um Dokumente zu gliedern<br />

und darzustellen sowie mit Verweisen (Links) zu navigieren. Der<br />

neue Standard HTML5 ist wie eine Sammlung verschiedener Webtechniken:<br />

Programmiersprachen sind sehr einfach zu implementieren<br />

und es bietet vielfältige neue Funktionalitäten wie u.a. Video,<br />

Audio, lokalen Speicher und dynamische 2D- und 3D-Grafiken, die<br />

zuvor nicht direkt unterstützt wurden.<br />

Quelle: Wikipedia<br />

phones und Handys eingesetzt wird, eignet sich<br />

der entspanntere Medienkonsum über Tablets<br />

wiederum für andere Kundenansprachen wie z. B.<br />

Stimmungswerbung und das Anstoßen von Impulskäufen.<br />

Vor allem die Tablets sollen in Zukunft eine immer<br />

größere Rolle spielen und sich in absehbarer Zeit zu<br />

einem mächtigen Kanal für das mobile Marketing<br />

entwickeln. „Ihre Stückzahl ist mit 45.000 Stück<br />

Verbreitung in Österreich zurzeit noch überschaubar.<br />

Innerhalb der nächsten Jahre kann mit einem<br />

Vielfachen davon gerechnet werden“, so Lilian<br />

Meyer-Janzek.<br />

Laut Umfrage des deutschen Branchenverbandes<br />

BITKOM soll in Deutschland der Umsatz mit Tablets<br />

2011 um 70 Prozent steigen. Und eine Untersuchung<br />

der Investmentbank „Goldman Sachs“ über<br />

Tablets und ihre Auswirkungen auf den IT-Markt<br />

kommt zu dem Schluss: „Tablets sind die größte<br />

Veränderung in der IT-Welt seit 30 Jahren.“<br />

Ob diese Prognose auch für die Werbebranche<br />

zutrifft, wird sich zeigen. Klar ist, dass die Tablets<br />

jetzt schon die Relevanz und Dynamik des Mobile<br />

Advertising weiter verstärken.<br />

77


Revolution: Laut Studien sind Tablets die größte<br />

Veränderung in der IT-Welt seit 30 Jahren<br />

(im Bild: iPad 2)<br />

78<br />

Rasante Entwicklung: Die erste<br />

Tablet-Generation ist bereits<br />

passé (im Bild: Samsung<br />

Galaxy Pad 10.1)<br />

Kampf der Konzerne: Apple<br />

hat längst Konkurrenz (im Bild:<br />

Android-Tablet HTC Flyer)<br />

Usability: Tablets müssen vielen<br />

Ansprüchen genügen, sollen<br />

leicht, aber dennoch stabil sein<br />

(im Bild: Fujitsu Stylistic Q550)<br />

Preisfrage: Wenn Tablets erst massentauglich<br />

sind, wird der Konsum stark<br />

ansteigen (im Bild: Asus Slide)


Social Media: Was vom Hype bleibt<br />

Fünf Jahre Facebook haben auch die Kommunikationsbranche<br />

in vielerlei Hinsicht tiefgreifend<br />

verändert. Wenn sich 2,3 Millionen Österreicher<br />

zwischen 14 und 49 Jahren, und damit potenzielle<br />

Kunden zahlreicher Unternehmen, aufmachen,<br />

die sozialen Netzwerke mit Kommunikation zu<br />

beleben, dann ist der Impact auf eine Branche, die<br />

von der Kommunikation lebt, vorprogrammiert.<br />

Vor allem während der vergangenen zwei bis drei<br />

Jahre gab es einen regelrechten Hype in der Kommunikations-Szene,<br />

vereinzelt war sogar richtige<br />

Goldgräberstimmung zu spüren.<br />

Medienbegriff ändert sich<br />

Auch wenn der Hype langsam abflaut – es wurde<br />

viel probiert, teilweise wurden auch grandiose Erfolge<br />

gefeiert, letztlich trat aber auch eine gewisse<br />

Ernüchterung ein –, ist die Veränderung, die Social<br />

Media in der Kommunikationsbranche hervorrufen,<br />

unübersehbar und vor allem unumkehrbar.<br />

„Social Media haben den gesamten Medienbegriff<br />

verändert. Das heißt, es geht nicht mehr primär<br />

ums Konsumieren, der Wechsel erfolgte von ‚readonly‘<br />

zu ‚read/write‘, das ist ein tiefgreifender<br />

Wandel. Das neue Motto lautet: consume + produce<br />

+ share“, bringt Dieter Rappold, Geschäftsführer<br />

der Onlineagentur vi knallgrau GmbH, den<br />

Wandel auf den Punkt.<br />

Im Prinzip wurden die Karten in der Kommunikationsbranche<br />

völlig neu gemischt. „Die sozialen<br />

Medien haben ein neues Kräfteverhältnis in der<br />

Kommunikationsbranche geschaffen. Damit hat<br />

sich auch die Meinungsbildung stark geändert.<br />

Der mündige Bürger und der Konsument haben<br />

das Sagen“, sagt Vera Steinhäuser, Head of Digital<br />

bei DDB Tribal.<br />

Das Ende der Einweg-Kommunikation<br />

Generell unterliegen die Werbekampagnen einem<br />

großen Wandel. „Die größte Umstellung war mit<br />

Sicherheit, dass die gewohnte Einweg-Kommunikation<br />

im Social Web nicht funktioniert. Wer dort<br />

reden will, muss auch zuhören, wer etwas gefragt<br />

wird, muss auch antworten. Das stellt die Branche<br />

vor neue Herausforderungen“, sagt Judith<br />

Denkmayer von der <strong>Wien</strong>er Social-Media-Agen-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Auf dem Trockenen? Der Social-Media-Hype flaut zwar<br />

ab, die Quellen versiegen aber sicherlich nicht<br />

tur Digital Affairs. Für Dieter Rappold verändern<br />

sich die Kampagnen generell in Richtung „continuous<br />

Dialog“: „Vom Charakter her verschwindet<br />

die klassische Kampagne und wird eher zum andauernden<br />

Projekt.“<br />

Heute geht es nicht mehr primär ums Verkaufen,<br />

sondern vor allem auch ums Community Building.<br />

Wilfried Seywald, Veranstalter der <strong>Wien</strong>er Social<br />

Media Convention und Geschäftsführer von<br />

pressetext.at, beschreibt den Wandel so: „Es geht<br />

nicht mehr ums Verkaufen, sondern ums Sinn<br />

und Nutzen Stiften. Eine Community kann man<br />

nur dann aufbauen, wenn man ihr etwas gibt, was<br />

sie woanders nicht bekommt. Kommunikation<br />

funktioniert nur dann, wenn man die Zielgruppe<br />

versteht und die Sicht des Kunden einnimmt. Der<br />

79


Foto: Ritchie Pettauer<br />

Dialog muss Freude machen, Scheindialog und<br />

billige Spielchen werden bestraft.“<br />

Hysterie & Ernüchterung<br />

Tatsächlich können Agenturen sowie Firmen in<br />

puncto Social Media auch viel falsch machen. Andreas<br />

Wochenalt, Head of Digital/Cross-Media<br />

bei Demner, Merlicek & Bergmann: „Die Grundlagen<br />

der Kommunikation werden bei vielen Initiativen<br />

auch jetzt noch über den Haufen geworfen.<br />

Da wird die Zahl der Facebook-Fans von Red Bull<br />

zur Benchmark für gelungenes Marketing oder<br />

80<br />

Social Media: Prognosen<br />

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen<br />

werden die Vorteile der direkten Kommunikation mit<br />

dem Nutzer für sich entdecken<br />

Social Media werden in Unternehmenskommunikation<br />

intergriert und zum Alltag<br />

Produktentwicklung wird sozialisiert und nimmt auf<br />

Feedback aus SM Rücksicht = immer weniger klassische<br />

Befragungen, Beobachtungen vor der Einführung<br />

und Entwicklung neuer Produkte<br />

Social Media sind mehr als Facebook, Nutzer entdecken<br />

neue dynamische Plattformen und Applikationen für<br />

sich<br />

Social Monitoring bleibt ein großes Thema, unzählige<br />

Möglichkeiten für Daten aus dem Social Web, z. B. für<br />

Produktentwicklung<br />

Neue Berufsbilder durch SM: Community Manager sind<br />

die neuen „Arbeiter“<br />

Kampagnen funktionieren nicht mehr nach dem althergebrachten<br />

Rezept. Ideen müssen mehr können als<br />

Aufmerksamkeit zu generieren, gefragt ist Engagement,<br />

der Launch ist nicht das Ende der Arbeit, sondern der<br />

Anfang<br />

Community-Management ist die zentrale Grundlage der<br />

Kommunikation von morgen<br />

Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft<br />

www.bvdw.org<br />

„Die größte Umstellung war mit<br />

Sicherheit, dass die gewohnte<br />

Einweg-Kommunikation im Social<br />

Web nicht funktioniert“<br />

Mag. Judith Denkmayr<br />

GF Digital Affairs<br />

man schielt auf scheinbare Gratis-Mediakontakte<br />

durch ‚Likes‘ und ‚Followers‘. Das ist aber zu verknappt.<br />

Nach den ersten Kampagnen folgt nun oft<br />

die Ernüchterung – zum Beispiel in Form der Erkenntnis<br />

in zusätzliche Ressourcen investieren zu<br />

müssen. Tut weh, aber muss sein. Muss? Ja! Das<br />

heißt aber nicht, dass jedes Unternehmen einen<br />

Blog benötigt.“<br />

Für Wochenalt wirkt die Hysterie, mit der das Thema<br />

Social Media hinsichtlich der Markenführung<br />

bearbeitet wurde, nahezu lächerlich, denn oft wurde<br />

vergessen, dass nicht die einzelnen Kommunikationsplattformen,<br />

sondern die Menschen, die<br />

die Produkte kaufen sollen, im Mittelpunkt stehen.<br />

Dass Millionen von „Freunden“ auf Facebook und<br />

ein perfekter Social-Media-Auftritt letztlich wenig<br />

Kauflust machen, zeigte beispielsweise „Pepsi<br />

Cola“ in den USA vor. Der Konzern konzentrierte<br />

einen Großteil seiner Markentingaktivitäten auf<br />

Social Media, investierte 20 Millionen Dollar und<br />

hatte am Ende fünf Prozent weniger Marktanteil<br />

und einen Verlust von 500 Millionen Dollar zu beklagen.<br />

Social-Media-Markt wächst<br />

Am Ende des Hypes haben Social Media sehr<br />

wohl ihren Platz in den Kommunikationsbudgets<br />

gefunden, durchgesetzt hat sich aber auch die Erkenntnis,<br />

dass sie bei Weitem nicht für alle Aufgabenstellungen<br />

einsetzbar sind. Trotzdem sollen<br />

die Spendings für Social Media in den nächsten<br />

Jahren stark in die Höhe schnellen. Eine Studie<br />

von BIA/Kelsey geht davon aus, dass die weltweiten<br />

Ausgaben für Social Media bis 2015 von 2,1<br />

Milliarden Dollar (2010) auf 8,3 Milliarden Dollar<br />

ansteigen. Der Outlook-Report 2011 (eMarketer)<br />

prognostiziert schon für dieses Jahr 6 Milliarden<br />

Dollar und einen Weltmarktanteil von Facebook,<br />

der bei 68 Prozent liegt.<br />

Anteil von 30 Prozent realistisch<br />

In Österreich liegt der Anteil von Social Media in<br />

den Online-Budgets laut Focus Media Research<br />

bei 16,7 Prozent und belegt damit Platz drei hin-


ter Suchmachschinen-Marketing (18,6 Prozent)<br />

und Newsletter-<strong>Werbung</strong> sowie E-Mail-Marketing<br />

(23,7 Prozent). Für das zweite Halbjahr 2011 sollen<br />

die Spendings für Social Media in Österreich<br />

stark wachsen, und zwar um 17,6 Prozent. Dieter<br />

Rappold von der Agentur vi knallgrau hält einen<br />

zukünftigen Werbeanteil von über 30 Prozent für<br />

absolut real: „Social Media werden sich in jedem<br />

Fall noch weiter etablieren und ziemlich unaufgeregt<br />

in den Mediamix integrieren.“ Mindshare-<br />

Geschäftsführerin Friederike Müller-Wernhart<br />

geht davon aus, dass das Wachstum noch rund<br />

zwei Jahre anhalten wird. „Irgendwann wird auch<br />

dieser Markt – im positiven Sinne – gesättigt sein.<br />

Social Media werden dann je nach Bedarf eine<br />

mehr oder weniger gewichtete Komponente im<br />

Werbemix sein“, sagt Müller-Wernhart in der Zeitung<br />

„MedienManager“.<br />

Social-Media-Kennzahlen notwendig<br />

Die Zahlen drücken aus, dass der Vertrauensvorschuss<br />

ins Social Web nach wie vor groß ist. Auf<br />

die vielen neuen Dienstleister in der Branche war-<br />

glossar Social Media<br />

Social Media Monitoring: Kontinuierlich durchgeführte Beobachtung<br />

von Social-Media-Inhalten, um die eigene Reputation bei<br />

den Internet-Nutzern zu testen<br />

tweet: (Engl. tweet = „Piep, Piepser“) Ein Beitrag auf der Plattform<br />

twitter. Tweets dürfen nur 140 Zeichen lang sein. Da die Beiträge<br />

somit ungleich kürzer sind als in Blogs, spricht man von Mikroblogging.<br />

USer generated content: Inhalte, die von Internet-Nutzern bereitgestellt<br />

wurden. Beispiele: Kommentare zu Blogs, Beiträge in<br />

Newsgroups und Profile in Social Networks.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

„Die klassische Kampagne<br />

verändert ihren Charakter und wird<br />

eher zum Projekt“<br />

Mag. Dieter Rappold<br />

GF vi knallgrau<br />

tet aber immer noch eine schwierig zu knackende<br />

Nuss. Denn laut aktuellen Zahlen des österreichischen<br />

GfK-Institutes stehen 92 Prozent der User<br />

<strong>Werbung</strong> in Social Networks gleichgültig oder<br />

ablehnend gegenüber. Auch wenn die Wachstumsprognosen<br />

eindeutig sind, <strong>Werbung</strong> im Umfeld<br />

von Social Media hat sich nach wie vor noch nicht<br />

richtig durchgesetzt. Das liegt auch daran, dass die<br />

Qualität von Dialog nur schwer messbar ist. „Facebook-Likes<br />

und Twitter-Retweets sind nur bedingt<br />

als Datengrundlage zu sehen“, sagt Social-Media-<br />

Expertin Judith Denkmayr. Umso wichtiger ist die<br />

Schaffung von Social-Media-Kennzahlen, in deren<br />

Entwicklung zurzeit viel Energie gesteckt wird.<br />

„Von dem Moment an, wo es solche Werte gibt,<br />

wird sich die Kommunikationsbranche auf diese<br />

Zahlen einrichten“, ist Denkmayer überzeugt.<br />

Dieter Rappold ergänzt: „Das Problem ist, dass es<br />

noch keine wirklich validen Daten am Markt gibt,<br />

die die Effektivität von Social-Media-Plattformen<br />

hinsichtlich ihrer finanziellen Effizienz messen, in<br />

die entsprechenden Messmethoden müsste mehr<br />

Geld investiert werden.“<br />

twitter retweet/rt: Interessante Tweets können an die eigenen<br />

Follower weitergeleitet werden. Dabei wird dem Tweet, den<br />

man zitiert, ein RT, gefolgt vom Benutzernamen der Quelle vorangestellt.<br />

reach Block adS: Der Reach Block ist eine Werbeform auf Facebook,<br />

mit der alle Nutzer, welche sich an einem Tag im gewählten<br />

Targeting Raum einloggen, bedient werden. Dabei „gehören“ die<br />

ersten fünf Anzeigen, welche der User an einem Tag durch Reloads<br />

etc. zu sehen bekommt, dem Werbetreibenden. Erst danach werden<br />

an den Nutzer die üblichen Anzeigen ausgeliefert.<br />

Quelle: www.datev.de; www.conception-blog.com, Wikipedia<br />

81


Gerade die fehlenden Kennzahlen halten viele<br />

Unternehmen davon ab, sich im Social Web zu<br />

engagieren. Eine Untersuchung von Makam Market<br />

Research zeigt, dass zwei Drittel der Unternehmen<br />

ab 25 Mitarbeitern in Österreich vom Erfolg<br />

der sozialen Netzwerke noch nicht überzeugt sind,<br />

wenngleich sich die unternehmerische Nutzung<br />

des Social Web klar im Aufbruch befindet. „In der<br />

passiven Nutzung sind Social Media in Österreichs<br />

Unternehmen angekommen, der gezielte aktive<br />

und gewinnbringende Einsatz lässt wohl noch auf<br />

sich warten“, resümiert Bertram Barth, Geschäftsführer<br />

von Integral.<br />

was Unternehmen brauchen<br />

Damit Unternehmen im Social Web erfolgreich<br />

sein können, benötigen sie eine klare Strategie,<br />

denn die Eigendynamik im Netz ist nicht zu unterschätzen<br />

und kann mitunter der Marke auch<br />

Schaden zufügen und letztlich Geld kosten. Aus<br />

diesem Grund sollten die Unternehmen auf das<br />

Know-how der zahlreichen Dienstleister in der<br />

Kommunikationsbranche zurückgreifen. Doch<br />

was können Agenturen tun, um den Unternehmen<br />

den Weg ins Social Web zu erleichtern?<br />

Training, Ausbildung, Coaching<br />

„Wichtig sind Training, Ausbildung und Coaching.<br />

Kleinere Unternehmen können es sich in<br />

der Regel finanziell nicht leisten, die Betreuung<br />

der Social-Media-Kanäle auszulagern, die Bespielung<br />

müssen sie zumeist selbst erledigen, kleinere<br />

Agenturen bzw. spezialisierte Berater sind die richtigen<br />

Partner, um das Know-how dafür aufzubauen“,<br />

sagt Dieter Rappold.<br />

Andreas Wochenalt empfiehlt, den Unternehmen<br />

Expertise und Exekution auf einem hohen<br />

Niveau, das auch Spass macht, anzubieten. „Wer<br />

Google nicht beherrscht, hat verloren. Wer keine<br />

sehenswerten Videos produzieren kann, hat verloren.<br />

Mit diesem Kernportfolio kann man schon<br />

viel umsetzen. Wobei Grafik und Text die Pflicht,<br />

Social Media inklusive Google in all seinen Aus-<br />

82<br />

„Alles, was Unternehmen tun, kann<br />

in Echtzeit überprüft werden. Dadurch<br />

kommt es in der Markenkommunikation<br />

zu einer Rückbesinnung<br />

auf das Wesentliche“<br />

Mag. Vera Steinhäuser<br />

Head of Digital, DDB Tribal GmbH<br />

prägungen sowie WebTV die Kür sind.“<br />

Die Anforderungen von Social Media haben auch<br />

zur Folge, dass der Kommunikationsbranche oft<br />

auch einige Aufgaben zufallen, die nicht zu ihrem<br />

Kerngeschäft gehören. Judith Denkmayr fasst<br />

dieses Phänomen unter dem Begriff „Change<br />

Management“ zusammen. Kurz gesagt geht es<br />

hier darum, bei den Unternehmen für die nötige<br />

Flexibilität in puncto interner Kommunikation zu<br />

sorgen. Denn auf abteilungsübergreifendes Zusammenarbeiten,<br />

die Weitergabe von Informationen<br />

an alle versus Wissensmonopole einzelner,<br />

Kontrollverlust gegenüber dem Kunden und auch<br />

wie Unternehmen soziale<br />

netzwerke nützen<br />

Eine aktuelle Studie der WKO zeigt, dass 48 Prozent<br />

der österreichischen Betriebe die sozialen Netzwerke<br />

nützen, vor einem Jahr waren es erst 39 Prozent.<br />

77 Prozent setzen auf Facebook, 56 Prozent auf Xing<br />

und 24 Prozent auf Twitter. Laut Umfrage posten zwei<br />

Drittel der Nutzer Nachrichten zumindest wöchentlich,<br />

18 Prozent täglich. 41 Prozent sehen aber den Nutzen<br />

fürs Geschäft nicht konkret.<br />

Imagepflege<br />

Neukundengewinnung<br />

Kundenbindung<br />

Verbesserung des<br />

Kundenservices<br />

40,8<br />

66,2<br />

69,2<br />

77,7<br />

Quelle: WKO, marketagent.com<br />

Mehr Info: www.wko.at/ecenter


den Mitarbeitern, darauf sind viele Unternehmen<br />

strukturell noch nicht eingerichtet, für die Funktion<br />

von Social Media ist dies aber Voraussetzung.<br />

Zahlreiche Gefahren<br />

Auch mit der Unterstützung von Social-Media-<br />

Spezialisten lauern vor allem für kleinere Firmen<br />

noch viele Gefahren im Social Web, da sie es sich<br />

ja kaum leisten können, die gesamte Betreuung<br />

auszulagern. Im Social Web kann man leicht den<br />

Fokus verlieren. „Wenn die Kampagne mal besser<br />

als das Produkt ist, wird es kostenintensiv. Da lohnt<br />

es sich schon einmal darüber nachzudenken, wie<br />

man Produkt und Kommunikation in Einklang<br />

bringen könnte“, sagt Andreas Wochenalt.<br />

Die Gefahr für Unternehmen liegt insbesondere<br />

darin, das Wesentliche, also das Produkt, aus den<br />

Augen zu verlieren, im Social Web ist das doppelt<br />

schlimm. Vera Steinhäuser, Head of Digital<br />

bei DDB Tribal <strong>Wien</strong>, erklärt warum: „Alles, was<br />

Marken und Unternehmen tun, kann in Echtzeit<br />

überprüft werden. Dadurch kommt es in der Markenkommunikation<br />

zu einer Form der Rückbesinnung<br />

auf das Wesentliche. Relevante Botschaften<br />

und Produkteigenschaften sind wichtiger als je<br />

zuvor.“ Das ist auch der Grund, warum die klassische<br />

Markenführung auch im Social Web wichtig<br />

bleibt. „Marken reduzieren Komplexität – und<br />

zu einer guten Markenführung gehört ein guter<br />

Marketing-Mix. Daran wird sich nichts ändern“,<br />

ist Judith Denkmayr überzeugt.<br />

Aufgrund der neu entwickelten Medienkompetenz<br />

der User sind Marken im Social Web ein höchst<br />

sensibles Gut, denn wenn ein Unternehmen einen<br />

Fehler macht, wird das im Social Web schonungslos<br />

aufgedeckt und behandelt. Andreas Wochenalt<br />

bringt es auf den Punkt: „War man mit einer Marke<br />

einem Shitstorm ausgesetzt, kommuniziert man<br />

in Zukunft auf Bewährung.“<br />

Werbeformen im Social Web<br />

Ein wesentliches Rezept gegen die Gefahren im<br />

Social Web ist Authentizität, denn im Web gibt es<br />

nichts zu leugnen, aber viel Raum, um zu argumentieren.<br />

Wer dies beherzt, profitiert auch von<br />

den zahlreichen Werbemöglichkeiten: „Nach un-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

„Wollen Unternehmen Social Media<br />

nützen, brauchen sie eine klare<br />

Strategie und einen professionellen<br />

Zugang“<br />

Dr. Wolfgang Chmelir MBA<br />

Geschäftsführer Mediazone Advertising GmbH<br />

serer Erfahrung funktionieren vor allem die klassischen<br />

Werbeformen auf Facebook gut, also Sponsored<br />

Stories, FacebookAds und Reach Block Ads.<br />

Diese sind auch für kleinere und mittlere Unternehmen<br />

interessant. Auch die YouTube-Formate<br />

funktionieren gut, allerdings erst ab einem Media<br />

Invest von mindestens 50.000 Euro, sind also nichts<br />

für kleinere Unternehmen. Und das Performance-<br />

Marketing funktioniert natürlich auch äquivalent<br />

im Social Web“, sagt Dieter Rappold.<br />

Auch Judith Denkmayer räumt der „klassischen<br />

<strong>Werbung</strong>“ im sozialen Netz ein hohes Potenzial<br />

ein: „Besonders zu empfehlen sind jene Werbeformen<br />

auf Facebook, die neue Fans für die Facebook-Seite<br />

des Unternehmens generieren.“<br />

Experten gefragt: Unternehmen brauchen eine klare<br />

Strategie, um mit Social Media erfolgreich sein zu können.<br />

Sonst kann es die Faust aufs Auge geben<br />

83


Goldene Zeiten: Digital Marketing<br />

Alle Umfragen sind sich darin einig. Das digitale<br />

Marketing in Österreich wird in den nächsten<br />

Jahren noch stärker als bisher boomen. „Die Werbeentwicklung<br />

für das zweite Halbjahr 2011 lässt<br />

eine weiterhin stabile Situation am Werbemarkt<br />

erwarten“, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten<br />

Prognose von Focus Media Research. Die werbetreibende<br />

Wirtschaft kann demnach von einem<br />

Wachstum von rund 3,1 Prozent ausgehen, wobei<br />

Agenturen mit einem noch deutlicheren Wachstum<br />

(4,5 Prozent) rechnen.<br />

Die prognostizierten Zuwachsraten für Online-<br />

<strong>Werbung</strong> liegen bei 13,8 Prozent, im Vergleich dazu<br />

sehen die Zahlen für TV (4,1 Prozent) und Direct<br />

Mail (4,0 Prozent) mickrig aus. Der Grund dafür<br />

liegt auf der Hand. Die Bereiche Social Media Marketing<br />

und Mobile Marketing, die 2010 langsam<br />

den Weg in die Budgets der großen Unternehmen<br />

gefunden haben, nehmen mit Jahresende 2011 und<br />

2012 erst so richtig Fahrt auf. Dieter Rappold, Geschäftsführer<br />

der Agentur vi knallgrau, die 2010 zur<br />

besten Online-Agentur Österreichs gewählt wurde,<br />

ist davon überzeugt, dass der Online-Werbeanteil in<br />

Österreich in den nächsten 24 Monaten auf über<br />

zehn Prozent ansteigen wird. (Focus Media Resarch<br />

geht von einem derzeitigen Online-Werbeanteil<br />

von rund 3,6 Prozent aus.)<br />

glossar digital Marketing<br />

SUchMaSchinen-Marketing: Auch SEM – Search Engine Marketing,<br />

umfasst sämtliche Marketing-Maßnahmen, die mit oder durch<br />

den Einsatz von Suchmaschinen durchgeführt werden. Ziel ist es,<br />

den User genau dann anzusprechen, wenn dieser gerade nach einem<br />

bestimmten Produkt sucht.<br />

MoBile targeting: Die Möglichkeit der Geo-Lokalisierung moderner<br />

Smartphones ermöglicht die gezielte Ansprache von Usern mit bestimmten<br />

demografischen Merkmalen oder einer bestimmten regionalen<br />

Präsenz, was eine äußerst effektive Kampagnensteuerung zulässt.<br />

84<br />

Die aktuellen Trends<br />

Die Zauberwörter, mit denen dieser digitale Werbeanteil<br />

erstmals erreicht werden könnte, heißen hier<br />

nicht nur Social-Media- und Mobile Marketing,<br />

sondern vermehrt auch Targeting, Suchmaschinen-<br />

und Performance-Marketing und nicht zuletzt<br />

VideoAds, denen sehr starke Zuwachsraten vorausgesagt<br />

werden. Die Kombination dieser Bereiche<br />

mit Mobile, also Mobile Targeting, Mobile Video<br />

und standortbezogene mobile Dienste wie „Near<br />

Field Communication (NFC)“ sowie die gesamte<br />

Konvergenz von Mobile mit Social sorgen jetzt<br />

schon im Digital Marketing für eine Dynamik, die<br />

bis vor kurzem noch nicht zu sehen war.<br />

Bei aller Hysterie um die neuen Technologien darf<br />

aber auch nicht vergessen werden, dass das klassische<br />

E-Mail-Marketing, das Suchmaschinen-Marketing<br />

und auch die Display- und Bannerwerbung<br />

nach wie vor starke Standbeine im Online-Marketingmix<br />

darstellen, die ihren Stellenwert so schnell<br />

nicht verlieren werden.<br />

Ein hohes Potenzial wird auch dem „Performance<br />

Marketing“, also Marketing-Instrumenten, die auf<br />

eine direkt messbare Aktion des Nutzers abzielen,<br />

bescheinigt. Thomas Obkircher, Geschäftsführer<br />

von Ligatus, erklärt, wie das System funktioniert:<br />

„Im Performance-Marketing ist eine exakte Erfolgs-<br />

PerForMance Marketing: Alle Marketinginstrumente digitaler<br />

Medien, die auf eine direkt messbare Aktion des Nutzers abzielen.<br />

Nur gelieferte Klicks (Cost per Click – CPC), Interessentenadressen<br />

(Cost per Lead – CPL) oder Vertragsabschlüsse (Cost per Order –<br />

CPO) werden vom Kunden bezahlt.<br />

near Field coMMUnication (nFc): Der elektronische Übertragungsstandard<br />

zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze<br />

Strecken.<br />

Quelle: www.bvdw.org; Wikipedia


kontrolle der generierten Klicks oder Leads möglich,<br />

wobei das erfolgsorientierte Abrechnungssystem<br />

zudem eine transparente Kostenkontrolle ermöglicht<br />

und <strong>Werbung</strong>treibende genau nachvollziehen<br />

können, wieviel ein Besucher oder ein Interessent<br />

sie gekostet hat.“ Nach seiner Erfahrung hätten<br />

die österreichischen Marktpartner mittlerweile verstanden,<br />

wie sich Performance Marketing gewinnbringend<br />

in ihre Kampagnen integrieren lässt und<br />

wie wichtig das Zusammenspiel von Branding- und<br />

Performance-Kampagnen ist. Obkircher: „Klassische<br />

Marketingmaßnahmen wie Imagekampagnen<br />

sorgen für den Aufbau von Markenbekanntheit und<br />

schaffen das notwendige Vertrauen bei den Konsumenten,<br />

sie werden daher aus den Marketingbudgets<br />

finanziert. Mit Performance Marketing lassen<br />

sich dann anschließend die Früchte dieser Arbeit<br />

ernten, indem das aufgebaute Image in konkrete<br />

Kundenkontakte bzw. Verkaufszahlen umgewandelt<br />

wird.“<br />

Gemeinsam gegen Google<br />

Ausdruck für dieses Interesse ist das kürzlich gestartete<br />

neue Netzwerk für digitale Performance-<br />

Vermarktung „premiumnet“. <strong>Werbung</strong>treibende<br />

können hiermit Performance-Marketing-Kampagnen<br />

auf den begehrtesten österreichischen Internetseiten<br />

aus einer Hand buchen und erreichen<br />

damit rund drei Millionen Österreicher. Indem die<br />

großen österreichischen Verlagshäuser wie News,<br />

Mediaprint oder Styria ihre Onlineauftritte nun<br />

gemeinsam vermarkten, wird ein Gegengewicht<br />

zum Platzhirschen Google geschaffen, der ebenfalls<br />

seine „Cashcow“ AdWords in Österreich stärkt. Zu<br />

diesem Zweck schult Google jährlich einige tausend<br />

Personen aus der Werbebranche für Google<br />

Adwords. Die Stoßrichtung geht dabei eindeutig<br />

in die Richtung kleinerer und mittlerer Unternehmen.<br />

„Österreichische Unternehmen haben erkannt,<br />

dass das Online-Geschäft ein wichtiges ist“,<br />

so Google-Österreich-Country-Manager Karl Pall.<br />

Der Markt würde in Österreich in erster Linie von<br />

den kleinen und mittleren Unternehmen leben, und<br />

genau für diese will Google in Zukunft sein Angebot<br />

noch weiter attraktivieren.<br />

Auch Thomas Obkircher ist überzeugt: „Suchma-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

„Suchmaschinenmarketing und<br />

Performance-Marketing haben für<br />

kleinere und mittlere Unternehmen<br />

eine zentrale Bedeutung“<br />

Thomas Obkircher<br />

GF Ligatus Austria<br />

schinenmarketing, aber auch Performance Marketing<br />

haben für kleinere und mittlere Unternehmen<br />

eine zentrale Bedeutung, da diese Art der <strong>Werbung</strong><br />

ihr Kernbedürfnis nach eigenständigen und unkomplizierten<br />

Buchungen bedient.“<br />

Videomarkt: noch viel Potenzial<br />

Neben den Facetten des Suchmaschinen-Marketings<br />

und Social Media wird in den nächsten Jahren<br />

eindeutig der Bereich Bewegtbild ein weiterer wichtiger<br />

Schauplatz des digitalen Marketings sein. Das<br />

Online-Videomarketing steckt noch in den Kinderschuhen,<br />

wird sich aber in den nächsten Jahren als<br />

wesentliches Element im Online-Mediamix etablieren.<br />

Nach Berechnungen von werbeplanung.at liegt<br />

der Bruttowerbewert von VideoAds in Österreich<br />

bei rund 18,6 Millionen Euro und ist damit höher<br />

als jener des Social Media Marketings (10,5 Mio.<br />

Euro), Tendenz steigend.<br />

Denn die Nachfrage nach Bewegtbild ist ungebrochen.<br />

Ein Blick nach Deutschland zeigt, was in<br />

Kürze auch nach Österreich überschwappen wird.<br />

Der „Web-TV-Monitor 2010“ von Goldmedia errechnete,<br />

dass die Zahl der Videoabrufe von aktuell<br />

rund 150 Millionen täglich bei unserem deutschen<br />

Nachbarn bis 2015 auf 388 Millionen täglich steigen<br />

wird. Arne Wolter, Geschäftführer bei G+J<br />

EMS, bestätigt: „In den letzten beiden Jahren konnten<br />

wir in Deutschland eine deutliche Nachfrage<br />

nach Bewegtbild- beziehungsweise Videoformaten<br />

feststellen.“<br />

Technische Hürden<br />

Damit der Video-Markt aber so richtig in Fahrt<br />

kommt, ist noch viel zu tun. Die Nachfrage nach<br />

innovativen und aufmerksamkeitsstarken VideoAds<br />

ist zurzeit größer als das Angebot, darum sind die<br />

Preise für Einkäufer momentan noch zu hoch. Damit<br />

das Marktpotenzial für Bewegtbild in Österreich<br />

von mehr als 100 Millionen Euro (laut Focus<br />

Media Research) auch ausgeschöpft werden kann,<br />

sind noch einige technische Hürden zu nehmen.<br />

„Die Inhalte müssen medienadäquater produziert<br />

werden“, resümiert Andreas Wochenalt. Erst wenn<br />

die Verlage investieren und ins Web-TV-Business<br />

einsteigen, würde es spannend werden.<br />

85


Steuertipps | Rechtshinweise<br />

Geld & Recht<br />

86


06<br />

Geld sparen mit Profi-Tipps<br />

Jede selbstständige Erwerbstätigkeit erfordert unter<br />

anderem auch eine effiziente Steuerplanung. Dennoch<br />

wird diesem Aspekt in der Praxis vielfach zu<br />

wenig Aufmerksamkeit geschenkt.<br />

Steuertipps für Werbeagenturen<br />

Die nachfolgenden Steuertipps wurden sorgfältig<br />

zusammengestellt, können jedoch eine individuelle<br />

Beratung, die auf die Bedürfnisse und Besonderheiten<br />

des Einzelfalles Rücksicht nimmt, nicht<br />

ersetzen. Sie sind aufgrund des beschränkten Umfanges<br />

vor allem als erste Hinweise gedacht und<br />

erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.<br />

Einkommensteuer/Körperschaftsteuer<br />

Eine Werbeagentur kann grundsätzlich in der<br />

Form eines Einzelunternehmens, einer Personengesellschaft<br />

oder einer Kapitalgesellschaft betrieben<br />

werden. Zu den Personengesellschaften<br />

gehören die OG und die KG. Unter Kapitalgesellschaften<br />

versteht man die AG und die GmbH.<br />

Neben zahlreichen anderen Entscheidungskriterien<br />

wie Haftungsfragen, Anzahl der Gesellschafter,<br />

Geschäftsführung und Vertretung, Finanzierungsmöglichkeiten<br />

etc. spielen auch die Unterschiede<br />

in der Besteuerung bei der Wahl der Rechtsform<br />

eine wesentliche Rolle.<br />

Bei Einzelunternehmern werden die betrieblichen<br />

Einkünfte (Gewinn oder Verlust) direkt bei diesem<br />

erfasst, bei Personengesellschaften direkt bei den<br />

einzelnen Gesellschaftern. Zur Berechnung der<br />

Einkommensteuer werden diese Einkünfte mit<br />

dem übrigen Einkommen dieser Personen zusammengerechnet<br />

und mit einem progressiven Steuer-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Welche steuerlichen Sonderfragen<br />

gelten insbesondere für Werbe­<br />

agenturen? Und welche aktuellen<br />

Änderungen gibt es im Mediengesetz?<br />

Das und noch mehr erfahren Sie auf<br />

den folgenden Seiten.<br />

satz von bis zu 50 Prozent (für Einkommensteile<br />

über 60.000 Euro) versteuert. Einkommensteile bis<br />

11.000 Euro bleiben vollkommen steuerfrei. Durch<br />

die gemeinsame Versteuerung von Unternehmensgewinnen<br />

und den übrigen Einkünften ergibt sich<br />

in diesem Fall eine nachteilige Progressionswirkung.<br />

Die Zusammenrechnung kann aber auch<br />

vorteilhaft sein, wenn Verluste anfallen, die direkt<br />

mit anderen positiven Einkünften verrechnet werden<br />

können (Verlustausgleich) und damit die Steuerlast<br />

mindern. Auch gibt es keine zu bezahlende<br />

Mindeststeuer.<br />

Ab der Veranlagung 2010 haben alle natürlichen<br />

Personen mit betrieblichen Einkünften, unabhängig<br />

von der Art der Einkunfts- und Gewinnermittlung,<br />

Anspruch auf den Gewinnfreibetrag. Der Gewinnfreibetrag<br />

beträgt 13 Prozent des Gewinns, höchstens<br />

jedoch 100.000 Euro. Für Gewinne von mehr<br />

als 30.000 Euro steht der 13-prozentige Freibetrag<br />

nur insoweit zu, als er durch Anschaffungs- und<br />

Herstellungskosten begünstigter Wirtschaftgüter<br />

gedeckt ist. Für Gewinne bis 30.000 Euro besteht<br />

kein Investitionserfordernis (= Grundfreibetrag).<br />

Wird das Unternehmen in der Rechtsform einer<br />

Kapitalgesellschaft betrieben, unterliegt diese (und<br />

nicht deren Gesellschafter) als juristische Person<br />

der Körperschaftsteuer. Diese beträgt einheitlich<br />

25 Prozent des Einkommens („Flat Tax“). Werden<br />

die Gewinne (nach Abzug der KöSt) dann an die<br />

Gesellschafter ausgeschüttet, sind davon nochmals<br />

25 Prozent Kapitalertragsteuer (KESt) abzuziehen.<br />

Ausschüttungen an Kapitalgesellschaften oder Privatstiftungen<br />

als Gesellschafter sind dabei nicht<br />

KESt-pflichtig (sogenanntes „Schachtelprivileg“).<br />

Bei natürlichen Personen errechnet sich für ausgeschüttete<br />

Gewinne somit eine lineare Gesamt-<br />

87


steuerbelastung von 43,75 Prozent. Vergleicht man<br />

nun die Steuerbelastung eines Einzelunternehmers<br />

(oder Gesellschafters einer Personengesellschaft)<br />

mit jener einer Kapitalgesellschaft, lässt sich als<br />

Grenze ein Einkommen von rund 165.240 Euro<br />

errechnen. Nimmt man gleiches Einkommen und<br />

Vollausschüttung (bzw. Entnahme) der Gewinne<br />

an, ist die Kapitalgesellschaft ab dieser Einkommenshöhe<br />

günstiger. Bei mehreren Gesellschaftern<br />

muss die Grenze jedoch je Gesellschafter gesehen<br />

werden.<br />

Ein Nachteil der Kapitalgesellschaft ist die Mindeststeuer<br />

von 3.500 Euro für die AG bzw. 1.750 Euro<br />

für die GmbH. Diese kommt dann zum Tragen,<br />

wenn in einem Jahr Verluste erzielt werden. Obwohl<br />

die Mindeststeuer auf die Körperschaftsteuer<br />

der Folgejahre angerechnet wird, stellt sie eine Liquiditätsbelastung<br />

dar, die in Verlustjahren vor allem<br />

für kleinere Agenturen schmerzhaft sein kann.<br />

Ein weiterer Nachteil kann dann entstehen, wenn<br />

bei mehreren Kapitalgesellschaften eines Gesellschafters<br />

Gewinne und Verluste nicht gegeneinander<br />

aufgerechnet werden können. Dies gilt auch,<br />

wenn ein Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft<br />

neben dieser Beteiligung noch andere Einkunftsquellen<br />

(z. B. Einzelunternehmen, Vermietung<br />

und Verpachtung) hat. Zwar bleibt die Möglichkeit<br />

des Verlustvortrags innerhalb der Kapitalgesellschaft<br />

gewahrt, doch müssen auf der anderen<br />

Seite die Gewinne voll versteuert werden.<br />

Abhilfe kann in solchen Fällen allenfalls die seit<br />

2005 mögliche Gruppenbesteuerung bringen, die<br />

unter bestimmten Voraussetzungen die steuerliche<br />

Zusammenrechnung von Ergebnissen mehrerer<br />

miteinander verbundener Kapitalgesellschaften<br />

erlaubt. Dabei dürfen grundsätzlich sogar Verluste<br />

ausländischer Tochterunternehmen in das<br />

Gesamtergebnis einbezogen werden. Vorteilhaft<br />

ist die Kapitalgesellschaft für sehr ertragreiche<br />

Unternehmen, weil der lineare KöSt-Satz von<br />

25 Prozent eben auch bei sehr hohen Gewinnen<br />

zur Anwendung kommt.<br />

Für die Rechnungslegung des Unternehmens<br />

(doppelte Buchführung oder bloße Einnahmen-<br />

Ausgaben-Rechnung zur Ermittlung des Gewinnes<br />

oder Verlustes) ist zunächst die Rechtsform zu<br />

88<br />

Für Werbeagenturen sind<br />

eine Reihe steuerlicher<br />

Sonderfragen relevant<br />

und zu berücksichtigen<br />

beachten. Kapitalgesellschaften sind stets buchführungspflichtig,<br />

wobei dies auch für „verdeckte“<br />

Kapitalgesellschaften wie z. B. die GmbH & Co<br />

KG gilt. Seit 2010 sind Einzelunternehmer und<br />

Personengesellschaften generell erst ab einem Jahresumsatz<br />

von 700.000 Euro buchführungspflichtig,<br />

sonst genügt die Erstellung einer Einnahmen-<br />

Ausgaben-Rechnung. Jedenfalls ist es auch zulässig,<br />

ohne rechtliche Verpflichtung Bücher zu führen,<br />

was z. B. zur Wahrung des zeitlich unbegrenzten<br />

Verlustvortragsrechts notwendig oder sinnvoll sein<br />

kann. Seit 2007 steht jedoch auch dem Einnahmen-Ausgaben-Rechner<br />

ein Verlustvortragsrecht<br />

der Verluste der vorangegangenen drei Jahre zu.<br />

Unabhängig von der Art der Gewinnermittlung<br />

haben Unternehmen ihre Steuererklärungen (ESt<br />

bzw. KöSt) bis zum 30. April (Papierform) bzw.<br />

30. Juni (elektronische Form) des Folgejahres beim<br />

zuständigen Finanzamt einzureichen. Auf Antrag<br />

ist die Verlängerung dieser Frist möglich. Guthaben<br />

bzw. Nachzahlungen, die sich im Vergleich zu<br />

den geleisteten Vorauszahlungen ergeben, werden<br />

ab 1. Oktober des Folgejahres bis zum Tag der Bescheiderlassung<br />

mit dem jeweils gültigen Zinssatz<br />

für Anspruchszinsen (derzeit 2,38 Prozent) für einen<br />

Zeitraum von maximal 48 Monaten verzinst.<br />

Umsatzsteuer<br />

Werbeagenturen unterliegen mit den von ihnen<br />

erbrachten Leistungen grundsätzlich der Umsatzsteuer<br />

(USt) in Höhe von 20 Prozent des vereinbarten<br />

Entgelts. Von diesem Betrag dürfen sie jene<br />

Umsatzsteuer abziehen, die ihnen von anderen<br />

Unternehmern in Rechnung gestellt wird (sog.<br />

Vorsteuerabzug). Voraussetzung für den Vorsteuerabzug<br />

ist, dass die Lieferung oder Leistung tatsächlich<br />

für das Unternehmen erbracht wurde und<br />

eine Rechnung vorliegt, die den im Umsatzsteuergesetz<br />

festgelegten Formerfordernissen entspricht.<br />

Der Saldo aus Umsatzsteuer und Vorsteuer (genannt<br />

Zahllast) ist monatlich vom Unternehmer<br />

selbst zu errechnen und bis spätestens 15. des<br />

zweitfolgenden Monats an das Finanzamt zu melden<br />

(Umsatzsteuervoranmeldung, UVA) und zu<br />

bezahlen. Kleinunternehmer mit Umsätzen von<br />

unter 30.000 Euro (exklusive USt) sind umsatz-


steuerbefreit, dürfen aber im Gegenzug auch keine<br />

Vorsteuer geltend machen (Kleinunternehmerregelung).<br />

Infolge einer Option zur „Regelbesteuerung“<br />

können diese Unternehmer ihre Umsätze<br />

freiwillig steuerpflichtig behandeln und dafür die<br />

Möglichkeit zum Vorsteuerabzug erlangen. Das<br />

wird dann sinnvoll sein, wenn der Saldo keine<br />

Zahllast, sondern ein Guthaben ergibt, das dann<br />

vom Finanzamt zurückgefordert werden kann. Für<br />

Unternehmer, deren Umsätze im vorangegangenen<br />

Kalenderjahr 100.000 Euro nicht überstiegen<br />

haben, ist das Kalendervierteljahr der Voranmeldungszeitraum.<br />

Kleinunternehmer, deren Umsätze im Veranlagungszeitraum<br />

30.000 Euro nicht übersteigen und<br />

die für den Veranlagungszeitraum keine Steuer zu<br />

entrichten haben, sind von der Verpflichtung zur<br />

Abgabe einer Steuererklärung befreit.<br />

Für Werbeleistungen, die an ausländische Unternehmen<br />

erbracht werden, ist grundsätzlich keine<br />

Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen, es sei denn,<br />

die Leis tung wird an eine inländische Betriebsstätte<br />

des ausländischen Unternehmens erbracht.<br />

Für die Abgabe der Jahreserklärung gelten dieselben<br />

Fristen wie im Bereich der ESt/KöSt.<br />

Werbeabgabe<br />

Eine Besonderheit der Werbebranche stellt die<br />

Werbeabgabe dar. Obwohl sie seit ihrer Einführung<br />

umstritten ist, waren Bemühungen zu ihrer<br />

Abschaffung durch politischen Druck und höchstgerichtliche<br />

Anfechtung bisher erfolglos.<br />

Gegenstand der Werbeabgabe ist die entgeltliche<br />

Erbringung von Werbeleistungen im Inland. Der<br />

Werbeabgabe unterliegen nur jene Werbeleistungen,<br />

die in Form der Veröffentlichung von Werbeeinschaltungen<br />

in Druckwerken im Sinne des<br />

Mediengesetzes („Printwerbung“) oder in Form<br />

der Veröffentlichung von Werbeeinschaltungen<br />

in Hörfunk und Fernsehen („TV- und Radiowerbung“)<br />

oder in Form der Duldung der Nutzung von<br />

Flächen und Räumen zur Verbreitung von Werbebotschaften<br />

(„Außenwerbung“) erbracht werden.<br />

Die Werbeabgabe beträgt 5 Prozent des für die<br />

Werbeleistung in Rechnung gestellten Entgelts.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Rabatte und Provisionen kürzen die Bemessungsgrundlage<br />

für die Werbeabgabe. Sie ist – analog<br />

dem Verfahren der Umsatzsteuervoranmeldung<br />

– vom „Werbeleister“ monatlich bis zum 15. des<br />

zweitfolgenden Kalendermonats nach Erbringung<br />

der Werbeleistung im Wege der Selbstbemessung<br />

zu entrichten. Die Jahreserklärung ist bis<br />

31. März des Folgejahres beim Finanzamt einzureichen.<br />

Kammerumlagen<br />

Werbeunternehmen haben als Mitglieder der<br />

Wirtschaftskammer neben einer Grundumlage, die<br />

ausschließlich der Finanzierung der <strong>Fachgruppe</strong>n<br />

und Fachverbände dient, auch die Kammerumlagen<br />

1 und 2 zu entrichten. Die Rechtsgrundlage<br />

für alle drei Umlagen ist das Wirtschaftskammergesetz.<br />

Die Kammerumlage 1 (KU 1) wird grundsätzlich<br />

auf Basis der dem Werbeunternehmen in<br />

Rechnung gestellten Umsatzsteuern (Vorsteuern)<br />

bemessen und beträgt für alle Bundesländer<br />

aktuell einheitlich 0,3 Prozent. Sind die im Inland<br />

erzielten steuerbaren Umsätze im Kalenderjahr<br />

nicht höher als 150.000 Euro, so ist keine KU 1<br />

zu entrichten (Freigrenze). Eine Besonderheit bei<br />

der Ermittlung der Höhe der KU 1 besteht für<br />

Mitglieder des Fachverbands <strong>Werbung</strong> und Marktkommunikation<br />

darin, dass bei Besorgungsleistungen<br />

(das sind Leistungen, die von Werbemittlern<br />

und Werbeagenturen im eigenen Namen, aber auf<br />

fremde Rechnung erbracht werden) die Vorsteuern<br />

aus den damit verbundenen Vorleistungen (meistens<br />

von Medienunternehmen) nur im Ausmaß<br />

von 4 Prozent berücksichtigt werden. Diese Sonderregelung<br />

ist auf zugekaufte bzw. besorgte Werbeleistungen<br />

jeglicher Art anwendbar. Die KU 1<br />

ist von der Werbeagentur selbst zu berechnen<br />

und vierteljährlich bis zum 15. des zweitfolgenden<br />

Kalendermonats nach Ende des Quartals an das<br />

Betriebsstättenfinanzamt abzuführen.<br />

Die Kammerumlage 2 (KU 2) trifft all jene Kammermitglieder,<br />

die Dienstnehmer beschäftigen. Sie<br />

ist je Bundesland verschieden hoch und beträgt<br />

durchschnittlich rund 0,4 Prozent der ausbezahl-<br />

89


ten Arbeitslöhne. Als „Arbeitslöhne“ sind auch<br />

Gehälter zu verstehen. Auf Grund der Konzeption<br />

als Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag nach dem<br />

Familienlastenausgleichsgesetz wird die KU 2 auch<br />

als DZ bezeichnet. Betragen die monatlich ausgezahlten<br />

Bruttolöhne nicht mehr als 1.460 Euro,<br />

so vermindert sich die Bemessungsgrundlage um<br />

1.095 Euro. Die KU 2 ist anders als die KU 1<br />

monatlich, jedoch ebenfalls bis zum 15. des Folgemonats<br />

zu entrichten.<br />

Ausgewählte steuerliche Sonderfragen<br />

für Werbeagenturen<br />

Repräsentationsaufwand,<br />

Geschäftsessen und Events<br />

Repräsentationsaufwendungen sind grundsätzlich<br />

nicht als Betriebsausgabe absetzbar. Repräsentationsaufwand<br />

liegt vor, wenn der Aufwand der Anbahnung<br />

und Pflege von Geschäftskontakten dient<br />

(personenbezogener Charakter). Abzugsfähiger<br />

Werbeaufwand liegt hingegen dann vor, wenn mit<br />

einer Maßnahme eine konkrete Produkt- und Leistungsinformation<br />

verbunden ist. Unter den Begriff<br />

„Repräsentation“ fallen vor allem Aufwendungen<br />

oder Ausgaben zur Bewirtung von Geschäftsfreunden.<br />

Gelingt der Nachweis, dass die Bewirtung der<br />

<strong>Werbung</strong> dient und die betriebliche Veranlassung<br />

weitaus überwiegt, kann die Hälfte der Bewirtungsspesen<br />

gewinnmindernd geltend gemacht werden.<br />

Werbeunternehmen und deren Kunden gehen<br />

immer öfter den Weg, <strong>Werbung</strong> im Rahmen von<br />

sogenannten Events, also Veranstaltungen mit Unterhaltungs-<br />

und Erlebnischarakter, anzubieten.<br />

Die Kosten solcher Veranstaltungen sind dann zur<br />

Gänze abzugsfähig, wenn ein betrieblicher Anlass<br />

sowie ein „Event-Marketing“-Werbekonzept vorliegen<br />

und der Event dazu dient, das Marktteilnehmerinteresse<br />

auf das Unternehmen zu lenken<br />

sowie dem Adressaten firmen- und produktbezogene<br />

Kommunikationsinhalte erlebnisorientiert zu<br />

vermitteln. Wird der Event steuerlich anerkannt,<br />

so sind auch die damit verbundenen Kosten der<br />

Bewirtung voll als Betriebsausgaben abzugsfähig.<br />

90<br />

Für rein betriebsinterne Veranstaltungen (Betriebsfeiern,<br />

Weihnachtsfeiern, Betriebsausflüge<br />

etc.) kann pro Arbeitnehmer und Jahr ein steuerfreier<br />

Betrag in Höhe von 365 Euro geltend gemacht<br />

werden. Zusätzlich sind Sachzuwendungen<br />

an Arbeitnehmer (z. B. Weihnachtsgeschenke) bis<br />

186 Euro jährlich steuer- und sozialversicherungsfrei<br />

(beitragsfrei). Dies gilt nicht für Geldgeschenke!<br />

Abschreibung für Abnützung/<br />

geringwertige Wirtschaftsgüter<br />

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von<br />

abnützbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens<br />

(EDV-Ausstattung, Büromöbel etc.) können<br />

grundsätzlich nur über den Zeitraum ihrer betrieblichen<br />

Nutzung als Betriebsausgaben abgeschrieben<br />

werden.<br />

Die Abschreibung ist linear vorzunehmen und<br />

beträgt daher bei einer Nutzungsdauer von fünf<br />

Jahren 20 Prozent p. a. Geringwertige Wirtschaftsgüter<br />

mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten<br />

von nicht mehr als 400 Euro netto (ohne USt) können<br />

abweichend davon im Jahr der Anschaffung<br />

bzw. Herstellung sofort zur Gänze abgeschrieben<br />

werden.<br />

Bildungsfreibetrag und<br />

Bildungsprämie<br />

Investitionen in die Weiterbildung der eigenen<br />

Mitarbeiter sind steuerlich begünstigt, indem von<br />

den im betrieblichen Interesse gelegenen unmittelbaren<br />

Aus- und Fortbildungskosten, die von einer<br />

externen Bildungseinrichtung (WIFI, bfi etc.) in<br />

Rechnung gestellt werden, 20 Prozent als zusätzliche<br />

fiktive Betriebsausgabe geltend gemacht werden<br />

können.<br />

Alternativ kann für Aufwendungen, die einen<br />

Anspruch auf den externen Bildungsfreibetrag<br />

begründen, eine Bildungsprämie in Höhe von<br />

6 Prozent der Bildungsaufwendungen beansprucht<br />

werden. Die Geltendmachung der Bildungsprämie<br />

anstatt des Bildungsfreibetrags kann vor allem in<br />

Verlustjahren vorteilhaft sein. Sie wird nämlich<br />

unabhängig davon, ob im betreffenden Jahr ein<br />

Gewinn oder Verlust erzielt wurde, in jedem Fall<br />

dem Abgabenkonto des Steuerpflichtigen gutge-


Investitionen in die<br />

Weiterbildung der Mitarbeiter<br />

sind steuerlich begünstigt<br />

schrieben und anders als der Bildungsfreibetrag<br />

nicht bloß von der Steuerbemessungsgrundlage<br />

abgezogen. Bei Kapitalgesellschaften ist die Bildungsprämie<br />

stets steuerlich günstiger.<br />

Innerbetriebliche Fortbildungsmaßnahmen in organisierter<br />

Form (z. B. Seminar, Lehrgang) werden<br />

in Form eines internen Bildungsfreibetrags gefördert.<br />

Er beträgt 20 Prozent der Bildungsaufwendungen,<br />

wobei die Aus- und Fortbildungseinrichtung<br />

von der sonstigen Tätigkeit abgrenzbar sein<br />

muss. Der begüns tigte Bildungsaufwand ist mit<br />

maximal 2.000 Euro je Ausbildungsmaßnahme<br />

pro Kalendertag, unabhängig von der Zahl der<br />

Teilnehmer, begrenzt.<br />

Websites und Internet-Domains<br />

<strong>Werbung</strong> im weitesten Sinne findet immer häufiger<br />

im Internet statt. Dazu zählt nicht nur die Platzierung<br />

einer Werbebotschaft auf fremden Websites,<br />

sondern auch das Anbieten der eigenen Produkt-<br />

und Leis tungspalette sowie die Information der<br />

(potenziellen) Kunden auf der eigenen Homepage.<br />

Ein überzeugender Internetauftritt stellt heute<br />

einen wichtigen Wettbewerbsfaktor dar.<br />

Zahlungen bzw. Aufwendungen für die Überlassung<br />

von Webspace auf fremden Websites für<br />

Werbezwecke (Werbebanner) sind zur Gänze als<br />

Betriebsausgabe abzugsfähig. Bezüglich der Programmierung<br />

einer Website ist zu unterscheiden:<br />

Aufwendungen für die Programmierung der eigenen<br />

Website sind zur Gänze im Jahr des Anfalls als<br />

Betriebsausgabe abzugsfähig (Aktivierungsverbot<br />

für selbst erstellte unkörperliche Wirtschaftsgüter<br />

des Anlagevermögens). Lässt ein Unternehmen<br />

hingegen seine Homepage von dritter Seite<br />

programmieren, so sind die hierfür in Rechnung<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

gestellten Anschaffungskosten verpflichtend zu aktivieren<br />

und auf die Laufzeit der wirtschaftlichen<br />

Nutzungsdauer der Website zu verteilen.<br />

Kosten für den Erwerb einer Internet-Domain<br />

sind stets zu aktivieren. Strittig ist allerdings, ob<br />

Internet-Domains planmäßig abzuschreiben sind.<br />

Unseres Erachtens ist dies zu verneinen, wenn die<br />

Domain grundsätzlich zeitlich unbegrenzt genützt<br />

werden darf. Teilweise besteht gerade bei Bilanzierungs-<br />

und Steuerfragen des Internets noch große<br />

Rechtsunsicherheit.<br />

Wie zuvor anhand der wichtigsten Abgaben gezeigt<br />

wurde, sind Werbeunternehmen einer vielfältigen<br />

Abgabenbelastung ausgesetzt. Durch eine<br />

gezielte, zweckadäquate steuerliche Beratung und<br />

Planung kann in den meisten Fällen eine spürbare<br />

Reduktion dieser Abgabenbelastung erreicht werden.<br />

Als Beispiele seien die Möglichkeit eines steuerneutralen<br />

Rechtsformwechsels (Umgründung),<br />

der unter Einhaltung spezifischer Anwendungsvoraussetzungen<br />

möglich ist, die Beschäftigung der<br />

eigenen Mitarbeiter als echte Dienstnehmer, freie<br />

Dienstnehmer oder im Werkvertrag sowie die Gestaltung<br />

der Vertragsbeziehungen der Gesellschafter<br />

zum eigenen Unternehmen (z. B. Vermietung<br />

an das eigene Unternehmen, Beschäftigung als<br />

Gesellschafter-Geschäftsführer etc.) genannt.<br />

Für den Inhalt verantwortlich:<br />

WP/StB Mag. Herbert Houf, Mag. Katharina<br />

Drexler, Audit Partner Austria Wirtschaftsprüfer<br />

GmbH, Wagramer Straße 19, 1220 <strong>Wien</strong>,<br />

Tel. 01/269 83 71-0, Fax 01/269 83 71-76<br />

office@auditpartner.at.<br />

Weitere Steuertipps finden Sie unter<br />

www.auditpartner.at<br />

91


Die richtige Vorbereitung<br />

auf das Bankgespräch<br />

Aller Anfang ist schwer, das gilt im Besonderen<br />

bei der Unternehmensgründung. Gerade beim<br />

Thema Geld sollte man von Anfang an nichts<br />

dem Zufall überlassen. Klarheit, Struktur und ein<br />

genauer Businessplan sind in diesem Bereich unerlässlich,<br />

wenn das Unternehmen von Beginn an<br />

auf festen Beinen stehen soll. Gerade die Banken<br />

bieten mit ihrem Förderservice und teilweise mit<br />

einem eigenen Gründercenter viel Hilfe an, die<br />

die Jungunternehmer in keinem Fall links liegen<br />

lassen sollten. Damit die Hilfe aber auch wirkt, ist<br />

die richtige Vorbereitung auf ein Bankgespräch<br />

unerlässlich.<br />

Praxistipps für Finanzierungen<br />

Entscheidend sind transparente Finanzierungsunterlagen,<br />

die auf einen Blick zeigen, wohin die<br />

Reise gehen soll. Dazu gehört ein detaillierter<br />

Businessplan ebenso wie eine Kapitalbedarfsrechnung,<br />

eine Planumsatzrechnung oder eine Drei-<br />

Jahres-Vorschau. Zusätzlich sollten die Unterlagen<br />

noch Aufschluss über das Eigenkapital und die<br />

Sicherheiten geben. Auch eine private Haushaltsrechnung<br />

und eine kurze Auflistung etwaiger Förderungsmöglichkeiten<br />

machen Sinn. Aber auch<br />

Soft Facts wie die persönliche Qualifikation und<br />

der persönliche Eindruck sind Kriterien für eine<br />

Finanzierung. Vergessen Sie deshalb beim Bankgespräch<br />

nie einen ausführlichen Lebenslauf.<br />

Entscheidend für eine Finanzierung ist immer die<br />

gute Vorbereitung, Finanzierungsgespräche sollten<br />

auch so früh wie möglich geführt werden. Die Finanzierung<br />

Ihres Unternehmens ist die Basis für<br />

alles, was folgen wird, deshalb: Schließen Sie keine<br />

rechtsverbindlichen Geschäfte ab, bevor die Finanzierung<br />

nicht gesichert ist. Im ganzen Prozess<br />

der Unternehmensgründung sollten Sie die Bank<br />

immer als Partner sehen, der am Geschäftserfolg<br />

des Unternehmens ebenso Interesse hat wie Sie<br />

selbst. Aus diesem Grund sollte Ihre Bank laufend<br />

über wichtige geschäftliche Ereignisse sowie über<br />

Ihren Geschäftserfolg informiert werden.<br />

92<br />

Förderungen<br />

Förderungen spielen bei der Unternehmensgründung<br />

eine Schlüsselrolle. Wichtig: Reichen<br />

Sie Förderanträge vor Investitionsbeginn ein, das<br />

schafft von Beginn an mehr Klarheit über Ihren<br />

finanziellen Spielraum. Die Förderlandschaft ist in<br />

Österreich äußerst vielfältig. Unter Förderungen<br />

versteht man nicht nur nicht rückzahlbare Zuschüsse,<br />

sondern auch begünstigte Kredite oder<br />

Darlehen, Zinsenzuschüsse oder Bürgschaften.<br />

Förderungen kommen im Allgemeinen vom Bund,<br />

von der EU, von den Landesförderstellen und<br />

Wirtschaftskammern, aber auch von den Gemeinden.<br />

Im Folgenden ein kurzer Überblick über die<br />

wichtigsten Förderstellen:<br />

Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft m.b.H.<br />

(vormals Bürges Förderungsbank)<br />

Österreichische Hotel- und Tourismusbank<br />

GmbH<br />

<strong>Wien</strong>er Wirtschaftsförderungsfonds<br />

Wirtschaftskammern, Landesregierungen,<br />

regionale Förderstellen<br />

Förderungen sind immer abhängig vom Investitionsstandort,<br />

von der Größe des Unternehmens<br />

und von der Art des Projektes, also seinem Innovationsgrad,<br />

und können sowohl materieller als immaterieller<br />

Natur sein. Zu den immateriellen Investitionen<br />

gehören Beiträge zum Produktdesign,<br />

Marketing oder auch zur Qualifikation. Zu den<br />

materiellen Investitionen zählen beispielsweise bauliche-,<br />

Maschinen- und Einrichtungsinvestitionen.<br />

Mehr Info: www.go-gruendercenter.net<br />

www.i2b.at, www.gruenderservice.at<br />

Förderreferat der WKO: www.wko.at<br />

Das Kapitel „Unternehmensgründung“ entstand<br />

mit freundlicher Unterstützung des Gründercenters<br />

& Förderservice der Erste Bank.


Recht haben & Recht bekommen<br />

Hier eine Auflistung jener Passagen der Medien-,<br />

Konsumentenschutz-, Datenschutz-, Steuer-, Urheberrechts-,<br />

Markenschutz- und UWG-Gesetzgebung,<br />

die sich im weitesten Sinne mit <strong>Werbung</strong> und<br />

Marktkommunikation beschäftigen und für Unternehmen<br />

im Bereich <strong>Werbung</strong> und Marktkommunikation<br />

von Relevanz sind.<br />

Werbeabgabegesetz<br />

Die stets im Kreuzfeuer der Kritik stehende Werbeabgabe<br />

ist im „Bundesgesetz, mit dem eine Abgabe<br />

auf Werbeleistungen eingeführt wird“, geregelt.<br />

Das Gesetz regelt den Steuergegenstand, die<br />

Bemessungsgrundlage und die Höhe der Abgabe<br />

(5 Prozent der Bemessungsgrundlage), definiert<br />

den Abgabenschuldner, Abgabenanspruch und<br />

Haftung, die Erhebung der Abgabe und regelt<br />

überdies die Aufzeichnungspflichten.<br />

Was unterliegt dem Werbeabgabegesetz? In erster<br />

Linie Werbeleistungen, soweit sie im Inland gegen<br />

Entgelt erbracht werden. Wird eine zum Empfang<br />

in Österreich bestimmte Werbeleistung in Hörfunk<br />

und Fernsehen vom Ausland aus verbreitet, dann<br />

gilt sie als im Inland erbracht. Ebenso dem Werbeabgabegesetz<br />

unterliegen Werbeeinschaltungen<br />

in Druckwerken im Sinne des Mediengesetzes, in<br />

Hörfunk und Fernsehen sowie die Duldung der Benützung<br />

von Flächen und Räumen zur Verbreitung<br />

von Werbebotschaften. Nicht als Werbeleistung gilt<br />

die mediale Unterstützung des Glücksspielgesetzes.<br />

Abgabenschuldner ist derjenige, der Anspruch auf ein<br />

Entgelt für die Durchführung einer Werbeleistung hat.<br />

Die Abgabe ist selbst zu berechnen und bis zum 15. des<br />

zweitfolgenden Monats nach Entstehen des Abgabenanspruches<br />

zu entrichten. Der Abgabenschuldner wird<br />

nach Ablauf des Kalenderjahres (Wirtschaftsjahres)<br />

zur Werbeabgabe veranlagt. Bis zum 31. März eines<br />

jeden Jahres hat der Abgabenschuldner dem Finanzamt<br />

eine Jahresabgabenerklärung für das vorangegangene<br />

Jahr zu übermitteln. Dieses Bundesgesetz ist auf<br />

Werbeleistungen anzuwenden, die nach dem 31. Mai<br />

2000 erbracht wurden.<br />

Details auch unter www.bmf.gv.at<br />

Infos: www.fachverbandwerbung.at<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Gesetz gegen den unlauteren<br />

Wettbewerb (UWG)<br />

Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb,<br />

kurz UWG, regelt den wirtschaftlichen<br />

Wettbewerb von Unternehmen. Es verbietet unlautere<br />

Geschäftspraktiken und sonstige unlautere<br />

Handlungen.<br />

Als unlauter definiert das UWG Geschäftspraktiken<br />

wie beispielsweise die Behinderung (z. B.<br />

Boykott, Missbrauch von wirtschaftlicher Macht,<br />

Preisdumping), Ausbeutung (z. B. Nachahmen<br />

von bekannten Produkten, Leistungsübernahme),<br />

Rechtsbruch (z. B. Verstoß gegen Öffnungszeiten),<br />

aggressive Geschäftspraktiken wie Überrumpeln<br />

sowie irreführende Geschäftspraktiken (z. B. unzutreffende<br />

Preisvergleiche, unrichtige Produktangaben,<br />

Mogelpackungen etc.). In einem eigenen<br />

Anhang listet das Gesetz 31 konkrete Tatbestände<br />

auf, die allesamt als aggressive oder irreführende<br />

Geschäftspraktiken gelten und damit unzulässig<br />

sind. Nachdem das Geschäftsleben einem steten<br />

Wandel unterliegt und sich Geschäftspraktiken<br />

ändern können, enthält das Gesetz darüber hinaus<br />

einen allgemeinen Auffangtatbestand, der unlautere<br />

Geschäftspraktiken untersagt.<br />

Das UWG untersagt weiters den Missbrauch von<br />

Unternehmenskennzeichen (§ 9), Zugaben, sofern<br />

sie die Kaufentscheidung des Verbrauchers unsachlich<br />

beeinflussen (§ 9a), die Bestechung von<br />

Angestellten (§ 10) oder die Verletzung von Geschäftsgeheimnissen<br />

(§ 11).<br />

Das UWG sieht im Falle unlauterer Geschäftspraktiken<br />

Ansprüche auf Unterlassung, Beseitigung,<br />

bei Verschulden Schadenersatz, Urteilsveröffentlichung<br />

(in Zeitungen, im Internet, im Radio oder<br />

auch im TV) vor. Unterlassungsansprüche können<br />

nicht nur von betroffenen Mitbewerbern, sondern<br />

auch von Verbraucherschutzverbänden, Schutzverbänden<br />

gegen den unlauteren Wettbewerb und<br />

diversen Kammern geltend gemacht werden.<br />

Details lesen Sie nach unter www.schutzverband.at<br />

und www.voez.at/download<br />

93


Buchtipp: Wiebe/Kodek (Hrsg), Kommentar zum<br />

UWG (2009), (deutscher Kommentar) Köhler/<br />

Bornkamm, Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb,<br />

29. Auflage (2011)<br />

Urheberrechtsgesetz<br />

Gewerbliche Schutzrechte (sogenannte Immaterialgüterrechte)<br />

dienen dazu, bestimmte gewerblich<br />

verwertbare oder unternehmerische Leistungen<br />

und Unternehmenskennzeichen gegen Nachahmungen<br />

zu schützen. Immaterialgüterrechte<br />

umfassen gewerbliche Schutzrechte wie auch den<br />

Schutz geistiger Interessen oder Schutz der Leistungen<br />

ausübender Künstler.<br />

Das Bundesgesetz über das Urheberrecht an<br />

Werken der Literatur und der Kunst und über<br />

verwandte Schutzrechte umfasst Bestimmungen<br />

zu seiner Gültigkeit, dazu, wer Urheber ist, welche<br />

Urheberrechte es gibt (Verwertungs-, Vervielfältigungsrechte),<br />

den Schutz geistiger Interessen und<br />

auch den Werkschutz.<br />

Werkschutz<br />

In Sachen Vervielfältigung ist anzumerken, dass<br />

dieses Recht ausschließlich dem Urheber zusteht.<br />

Verwertungsrechte können auch an Dritte überlassen<br />

werden. Dem Werkschutz kommt in der Kreativwirtschaft<br />

besondere Bedeutung zu. Eine wichtige<br />

Bestimmung da raus lautet: Wird ein Werk<br />

auf eine Art, die es der Öffentlichkeit zugänglich<br />

macht, benützt oder zum Zweck der Verbreitung<br />

vervielfältigt, so dürfen auch von dem zu einer<br />

solchen Werknutzung Berechtigten an dem Werke<br />

selbst, an dessen Titel oder an der Urheberbezeichnung<br />

keine Kürzungen, Zusätze oder andere<br />

Änderungen vorgenommen werden, soweit nicht<br />

der Urheber einwilligt oder das Gesetz die Änderung<br />

zulässt.<br />

Zulässig sind insbesondere Änderungen, die der<br />

Urheber dem zur Benützung des Werkes Berechtigten<br />

nach den im redlichen Verkehr geltenden<br />

Gewohnheiten und Gebräuchen nicht untersagen<br />

kann, namentlich Änderungen, die durch die<br />

Art oder den Zweck der erlaubten Werknutzung<br />

94<br />

gefordert werden.<br />

Details auch unter http://ris.bka.gv.at<br />

Buchtipp: Kucsko, Roadmap Geistiges Eigentum,<br />

Markenrecht, Musterrecht, Patentrecht, Urheberrecht.<br />

Ein kurz gefasster Expeditionsführer durch<br />

den unsichtbaren Dschungel des Immaterialgüterrechts.<br />

Manz Verlag 2008, br., 256 Seiten, € 23,50,<br />

ISBN-10: 3-214-00427-1,<br />

ISBN-13: 978-3-214-00427-9<br />

Markenschutz-Gesetz<br />

Marken können alle Zeichen sein, die sich grafisch<br />

darstellen lassen, insbesondere Wörter einschließlich<br />

Personennamen, Abbildungen, Buchstaben,<br />

Zahlen und die Form oder Aufmachung der Ware,<br />

soweit solche Zeichen geeignet sind, Waren oder<br />

Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen<br />

anderer Unternehmen zu unterscheiden.<br />

Zeichen, die als Marken registriert werden sollen,<br />

müssen Unterscheidungskraft aufweisen. Der<br />

Erwerb des Markenrechtes erfordert immer die<br />

Eintragung der Marke in das Markenregister beim<br />

Patentamt. Für Markenrechte, die für das Gebiet<br />

von Österreich aufgrund zwischenstaatlicher Vereinbarungen<br />

wie z. B. nach dem Madrider Markenabkommen<br />

(„internationale Marke“) erworben<br />

werden, gilt dieses Bundesgesetz sinngemäß.<br />

Das Markenschutz-Gesetz regelt darüber hinaus<br />

detailreich, welche Zeichen von einer Registrierung<br />

als Marke ausgeschlossen sind. Das betrifft vor allem<br />

rein beschreibende Zeichen, täuschende Zeichen,<br />

Staatswappen oder auch unsittliche Zeichen. Vorbehaltlich<br />

der Wahrung älterer Rechte gewährt die<br />

eingetragene Marke ihrem Inhaber das ausschließliche<br />

Recht, Dritten zu verbieten, ohne seine Zustimmung<br />

im geschäftlichen Verkehr die Marke zur<br />

Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen<br />

zu verwenden. Dem Inhaber einer eingetragenen<br />

Marke ist es auch gestattet, Dritten zu verbieten,<br />

ohne seine Zustimmung im geschäftlichen Verkehr<br />

ein mit der Marke gleiches oder ihr ähnliches Zeichen<br />

für Waren oder Dienstleistungen zu benützen.


Die Marke gewährt ihrem Inhaber allerdings nicht<br />

das Recht, einem Dritten zu verbieten, die Marke<br />

für Waren zu benützen, die unter dieser Marke von<br />

ihrem Inhaber oder mit seiner Zustimmung in der<br />

EU in den Verkehr gebracht worden sind.<br />

Das Markenschutz-Gesetz gewährt dem Inhaber<br />

einer Marke im Falle von Markenverletzungen<br />

Ansprüche auf Unterlassung, Beseitigung<br />

(Vernichtung), bei Verschulden Schadenersatz,<br />

Urteilsveröffentlichung (in Zeitungen, im Internet,<br />

im Radio oder auch im TV), Rechnungslegung<br />

sowie angemessenes Entgelt (in der Regel in Höhe<br />

einer üblichen Lizenzgebühr). Erfolgt die Markenverletzung<br />

vorsätzlich, dann liegt eine gerichtliche<br />

Straftat vor, die von den Strafverfolgungsbehörden<br />

verfolgt wird.<br />

Details auch unter www.patentamt.at<br />

Buchtipp:<br />

Kucsko, marken.schutz. Systematischer Kommentar<br />

zum Markenschutzgesetz.<br />

Manz Verlag 2006, geb., XLVI, 1.008 Seiten, € 145,–,<br />

ISBN-10: 3-214-00470-0,<br />

ISBN-13: 978-3-214-00470-5<br />

Mediengesetze<br />

Auch die Mediengesetzgebung beschäftigt sich mit<br />

dem Themenfeld <strong>Werbung</strong> und Marktkommunikation.<br />

Hier finden Sie die wichtigsten im Jahr<br />

2009 vom Ministerrat vorgeschlagenen Änderungen,<br />

die im Wesentlichen folgende Regelungsbereiche<br />

betreffen.<br />

Medienaufsicht<br />

Es soll eine unabhängige Medienbehörde, durch<br />

Umgestaltung der KommAustria in eine weisungsfreie<br />

Kollegialbehörde, geschaffen werden, die<br />

künftig neben privatem Rundfunk und von privaten<br />

Anbietern veranstalteten Mediendiensten auch<br />

die gesamte Rechtsaufsicht über den ORF und die<br />

Aufgaben nach dem Fernseh-Exklusivrechtegesetz<br />

(FERG) wahrnehmen soll. Die Tätigkeit der Aufsichtsbehörde<br />

für Verwertungsgesellschaften soll<br />

aus der KommAustria herausgelöst und als selbst-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Markenschutz, Urheberrecht, Mediengesetz<br />

und vieles mehr. In der Werbebranche<br />

kommen viele rechtliche<br />

Bestimmungen zur Anwendung<br />

ständige Behörde in den Bereich des BMJ übertragen<br />

werden. Ferner werden die Finanzierungsbestimmungen<br />

für die Medienbehörde angepasst.<br />

Förderungen in den Bereichen<br />

Film und Medien<br />

Die Fördermöglichkeiten des Fernsehfilmförderungsfonds<br />

sollen geringfügig adaptiert werden.<br />

Im Begutachtungsentwurf noch nicht enthalten<br />

war die nunmehr in der Regierungsvorlage nach<br />

Jahren gestaffelt vorgesehene Erhöhung der jährlich<br />

verfügbaren Fördermittel für die sog. Medienförderung<br />

für private kommerzielle bzw. nichtkommerzielle<br />

Rundfunkanbieter, die bis 2013 auf<br />

15 Millionen bzw. 3 Millionen Euro ansteigen soll.<br />

Regelungen für Großverfahren im<br />

Bereich Telekommunikation<br />

Es werden gesonderte Vorschriften für amtswegig<br />

geführte Großverfahren nach Vorbild des AVG eingeführt<br />

und entsprechende Sondervorschriften im<br />

Telekommunikationsgesetz (TKG 2003) verankert.<br />

ORF-Gesetze<br />

Im ORF-G betreffen die Neuerungen zum einen<br />

die Umsetzung der Vorgaben aus der Audiovisuelle-Mediendienste-Richtlinie<br />

AVMD-RL (u. a.<br />

Differenzierung zwischen Fernsehen und Abrufdiensten,<br />

Definition von audiovisueller kommerzieller<br />

Kommunikation, Verankerung inhaltlicher<br />

Standards auch für Abrufdienste, Neuregelungen<br />

bei Produktplatzierung), zum anderen die Umsetzung<br />

der beihilferechtlichen Anforderungen an den<br />

öffentlich-rechtlichen Rundfunk:<br />

Präzisierung des öffentlich-rechtlichen Auftrages<br />

des ORF hinsichtlich seiner Angebote im<br />

Bereich Online-Dienste und Fernseh-Spartenprogramme<br />

steht im Mittelpunkt, wobei fortan<br />

eine sogenannte Auftragsvorprüfung für neue<br />

oder wesentlich veränderte Angebote vorgesehen<br />

ist.<br />

Sicherstellung der Vermeidung von Überkompensationen<br />

und Regelungen zur Sicherung des<br />

wettbewerbskonformen Verhaltens des ORF<br />

sowie ein auf die Gleichstellung von Männern<br />

und Frauen gerichteter Regelungsbereich.<br />

95


Private Fernseh-und<br />

Mediendiensteveranstalter<br />

Mit der Novelle zum PrTV-G erfolgt die Umbenennung<br />

des Gesetzes in Audiovisuelle-Mediendienste-Gesetz<br />

(kurz: AMD-G). Wie im ORF-G ist<br />

der Schwerpunkt der Novelle die Umsetzung der<br />

Vorgaben der AVMD-RL, die zum Teil (betreffend<br />

Werberegelungen) bereits durch eine Novelle zum<br />

Jahresanfang (BGBl I 2009/7) gesetzlich erfolgt ist.<br />

Konkret kommt es zu einer Ausdehnung des Anwendungsbereiches<br />

auf alle audiovisuellen Mediendienste,<br />

das heißt insbesondere Web-TV und<br />

Abrufdienste (Video-on-Demand), sodass neben<br />

Rundfunkdiensten im Sinne des BVG Rundfunk<br />

künftighin auch rundfunkähnliche audiovisuelle<br />

Mediendienste erfasst sein werden (daher auch der<br />

Vorschlag für die Umbenennung des Gesetzestitels).<br />

Neu eingeführt im Bereich der privaten audiovisuellen<br />

Mediendienste werden, sowohl für den<br />

Bereich des Fernsehens als auch für den Bereich<br />

der Abrufdienste, Regeln zur Produktplatzierung.<br />

Diese wird in Kinofilmen, Fernsehfilmen, Fernsehserien,<br />

Sportsendungen und Sendungen der leichten<br />

Unterhaltung entsprechend den Vorgaben der<br />

Richtlinie erlaubt; Kernelemente der Neuerung<br />

sind ein Verbot der redaktionellen Beeinflussung<br />

beziehungsweise der Generierung einer werblichen<br />

Wirkung und ein umfassendes Kennzeichnungsgebot<br />

gegenüber den Konsumenten. Weiterhin zulässig<br />

bleibt die Beistellung von sogenannten Produktionshilfen<br />

für die Sendungsgestaltung.<br />

Bei Verstößen ist – wie bisher im Fernsehbereich –<br />

in letzter Konsequenz das Verfahren zum Entzug<br />

der Zulassung oder zur Untersagung eines audiovisuellen<br />

Mediendienstes vorgesehen.<br />

Es wird außerdem eine umfassende Rechtsbereinigung<br />

in dem Regelungsbereich des Gesetzes<br />

durchgeführt, der im Zuge der Digitalisierung seinen<br />

praktischen Anwendungsbereich verloren hat.<br />

Dabei wird zugleich auch die bislang im PrTV-G<br />

geregelte Kabel- und Satellitenhörfunkveranstaltung<br />

in das PrR-G übertragen. Geringfügige Adaptierungen<br />

sind speziell bei den Bestimmungen<br />

zur Frequenzzuteilung vorgesehen, wo eine „Öffnungsklausel“<br />

für andere Dienste als Rundfunk<br />

96<br />

eingeführt wird. Auch die Bestimmungen zum<br />

Digitalisierungskonzept werden verstärkt auf die<br />

Weiterentwicklung des digitalen Rundfunks ausgerichtet<br />

und erfassen künftighin auch digitales<br />

Radio.<br />

Im Bereich des Entzugs- bzw. Untersagungsverfahrens<br />

werden Differenzierungen im Hinblick auf die<br />

Art und Schwere der Rechtsverletzung sowie eine<br />

„Tilgungsfrist“ geschaffen. Dadurch sollen überschießende<br />

Sanktionen gegen Mediendiensteanbieter<br />

hintangehalten werden.<br />

Private Hörfunkveranstalter<br />

Die Novellierungen im Bereich des PrR-G sind<br />

zum einen Folge der beschriebenen Rechtsbereinigung<br />

im Bereich des PrTV-G (bzw. künftig<br />

AMD-G), wobei die Regelungen zur Kabel- und<br />

Satellitenhörfunkveranstaltung unverändert in das<br />

PrR-G übertragen werden und sich dessen Anwendungsbereich<br />

insoweit erweitert.<br />

Parallel wird eine gesetzliche Grundlage für die<br />

Veranstaltung von digitalem Hörfunk in Österreich<br />

geschaffen. Grundlegende Voraussetzung für die<br />

Einführung des digitalen Hörfunks in Österreich<br />

ist dabei eine entsprechende Erweiterung des Anwendungsbereiches<br />

des PrR-G auf digitalen terrestrischen<br />

Hörfunk. Es sind grundsätzlich nach dem<br />

Vorbild des digitalen terrestrischen Fernsehens<br />

ein Multiplex-Modell und die Schaffung digitaler<br />

Programmzulassungen vorgesehen. Der konkrete<br />

Zeitpunkt einer Ausschreibung ist nach Maßgabe<br />

des Digitalisierungskonzepts festzulegen, um eine<br />

entsprechende Flexibilität, auch im Hinblick auf<br />

Entwicklungen in anderen EU-Mitgliedstaaten,<br />

sicherzustellen. Bei der Programm belegung ist insbesondere<br />

eine angemessene Berücksichtigung der<br />

bestehenden Hörfunkveranstalter im Versorgungsgebiet<br />

vorgesehen. Mit den übrigen Anpassungen<br />

werden die im Bereich des AMD-G vollzogenen<br />

Änderungen im Bereich des Entzugsverfahrens<br />

auch für den Hörfunkbereich übertragen.<br />

Fernsehexklusivrechte<br />

Mit der Novelle des FERG werden die neuen Anforderungen<br />

des Art. 3k AVMD-RL betreffend das<br />

Kurzberichterstattungsrecht in die österreichische


Rechtsordnung übertragen. Die geltenden Regelungen<br />

bleiben dabei im Wesentlichen unberührt;<br />

Anpassungen erfolgen jedoch im Bereich der Verwendungsmöglichkeiten<br />

eines Kurzberichts und<br />

der Kostenerstattung. Außerdem wird, nach Vorbild<br />

des deutschen Rundfunkstaatsvertrages, eine<br />

Differenzierung zwischen gewerblich organisierten<br />

Veranstaltungen und Ereignissen, die aufgrund der<br />

faktischen Verhältnisse beschränkt zugänglich sind,<br />

geschaffen.<br />

Da die Einrichtung der KommAustria als verfassungsrechtlich<br />

unabhängige Medienbehörde einer<br />

Zweidrittelmehrheit bedarf, sind Gespräche geplant,<br />

die der Beschlussfassung im Ausschuss und<br />

im Plenum vorangehen sollen. Änderungen gegenüber<br />

der Regierungsvorlage in weiteren Einzelfragen<br />

der umfangreichen Novelle sind im Zuge der<br />

vorbereitenden Verhandlungen nicht ausgeschlossen.<br />

Die WKO-Stellungnahme zum Begutachtungsentwurf<br />

für dieses Gesetzesvorhaben ist abrufbar<br />

unter: http://wko.at/rp<br />

Autor: MMag. Winfried Pöcherstorfer<br />

Rechtsdatenbanken<br />

www.wienerzeitung.at<br />

www.ris.bka.gv.at<br />

www.rida.at<br />

www.rdb.at<br />

www.parlinkom.gv.at<br />

www.europa.eu<br />

www.i4j.at (www.internet4jurists.at)<br />

www.bmi.gv.at<br />

www.bmwfj.gv.at<br />

www.fachverbandwerbung.at<br />

www.werbungwien.at<br />

www.schutzverband.at<br />

www.rtr.at<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Datenschutz-Gesetz<br />

Das Recht auf Datenschutz – die Sammlung von<br />

Daten zwecks Zielgruppenerfassung ist im Direct<br />

Marketing unerlässlich – wird im Datenschutzgesetz<br />

geregelt. Das Grundrecht auf Datenschutz<br />

wird dabei ebenso abgehandelt wie die Grundsätze<br />

zur Verwendung der Daten, die Zulässigkeit<br />

der Überlassung von Daten zur Erbringung von<br />

Dienstleis tungen und die Pflichten des Dienstleis ters.<br />

Details auch unter www.ad.or.at (ARGE Daten)<br />

Buchtipp: Studiengesellschaft für Wirtschaft und<br />

Recht, Geheimnisschutz – Datenschutz – Informationsschutz<br />

(für Österreich). Linde Verlag 2008,<br />

301 Seiten, € 78,10, ISBN-10: 3-7073-1206-2,<br />

ISBN-13: 9783707 312065<br />

Konsumentenschutzgesetz<br />

Im Konsumentenschutzgesetz sind Rechtsgeschäfte<br />

zwischen Unternehmen und Verbrauchern geregelt.<br />

Die für Unternehmen im Bereich <strong>Werbung</strong><br />

und Marktkommunikation wichtigsten Punkte sind<br />

die besonderen Bestimmungen für Verträge zwischen<br />

Unternehmern und Verbrauchern. Dazu<br />

zählen etwa der Geltungsbereich und allgemeine<br />

Regeln wie das Rücktrittsrecht, die Regelung von<br />

Kostenvoranschlägen, Vertragsabschlüsse im Fernabsatz,<br />

unzulässige Vertragsbestandteile und die<br />

Bestimmungen der Gewährleis tung. Details auch<br />

unter http://ris.bka.gv.at<br />

www.konsumenten-schutz.at<br />

www.konsument.at<br />

Weitere für Agenturen wichtige gesetzliche Grundlagen<br />

sind unter anderem das E-Commerce-Gesetz,<br />

§ 107 Telekommunikationsgesetz (regelt Beschränkungen<br />

für die <strong>Werbung</strong> per SMS und E-Mail) und<br />

das Mediengesetz (u. a. Impressumpflicht).<br />

Beachten Sie stets, dass die Konsequenzen aus<br />

Verstößen gegen einige der in diesem Kapitel<br />

aufgelis teten Gesetze sogar bis hin zu kostspieligem<br />

Schaden ersatz und strafrechtlicher Verurteilung<br />

reichen können!<br />

97


Medien I Werbemittel und Preise I Werbe-Awards<br />

Markt<br />

98


07<br />

Medien<br />

Die meistgelesenen Tageszeitungen Meistgelesene Magazine/Illustrierte<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Quelle: Media-Analyse 2010<br />

In der <strong>Werbung</strong> und Marktkommuni-<br />

kation zählt nicht nur die kreativste<br />

Anzeige oder der am meisten fes-<br />

selnde Fernsehspot. Wer erfolgreich<br />

werben möchte, sollte auch über die<br />

wichtigsten Werbemittel des Landes<br />

informiert sein.<br />

Titel Reichweite in % Projektion in 1.0000 Titel Reichweite in % Projektion in 1.000<br />

Kronen Zeitung<br />

38,9<br />

2.764 Auto Touring<br />

22,6<br />

1.608<br />

Kleine Zeitung gesamt 12,0<br />

855 Weekend Magazin (GRATIS) 14,2<br />

1.009<br />

Heute (GRATIS) 12,0<br />

849 TV-Media<br />

13,6<br />

967<br />

Österreich (GRATIS) 9,6<br />

680 Ganze Woche<br />

13,2<br />

934<br />

Kurier<br />

8,1<br />

575 News<br />

10,3<br />

730<br />

Der Standard<br />

5,3<br />

374 Solidarität<br />

9,9<br />

702<br />

OÖ Nachrichten<br />

4,8<br />

342 Gusto<br />

8,9<br />

634<br />

Tiroler Tageszeitung 3,9<br />

280 Woman<br />

7,3<br />

520<br />

Die Presse<br />

3,8<br />

271 Geo<br />

7,2<br />

509<br />

Salzburger Nachrichten 3,6<br />

253 Complete<br />

6,6<br />

467<br />

Profil<br />

6,3<br />

450<br />

Quelle: Media-Analyse 2010 Freie Fahrt<br />

6,1<br />

435<br />

ORF Nachlese<br />

5,9<br />

419<br />

Auto Revue<br />

5,3<br />

379<br />

Sportmagazin<br />

4,8<br />

342<br />

Schöner Wohnen 4,6<br />

328<br />

Skip (GRATIS)<br />

4,6<br />

325<br />

Medizin Populär 4,5<br />

320<br />

Gewinn<br />

4,1<br />

289<br />

Unsere Generation 3,9<br />

276<br />

Gesünder Leben 3,8<br />

272<br />

<strong>Wien</strong>erin<br />

3,7<br />

266<br />

Trend<br />

3,7<br />

261<br />

Regionale Wochenzeitungen (Kauf) Alles Auto<br />

3,7<br />

259<br />

E-Media (14-tägl.) 3,4<br />

239<br />

Titel Reichweite in %<br />

Projektion in 1.000 Maxima<br />

3,3<br />

236<br />

NÖ Nachrichten<br />

9,2<br />

651 Universum<br />

3,3<br />

235<br />

Salzburger Woche/Fenster 5,1<br />

364 Besser Wohnen<br />

3,1<br />

219<br />

Salzburger Woche 3,9<br />

274<br />

BVZ<br />

1,9<br />

134<br />

Quelle: Media-Analyse 2010<br />

99


Die meistgelesenen Gratiszeitungen<br />

Titel<br />

Kombi RMA gesamt (8 Blätter)<br />

Tips gesamt<br />

Heute gesamt<br />

Bezirksrundschau OÖ<br />

Österreich<br />

Bezirksblätter NÖ<br />

<strong>Wien</strong>er Bezirksblatt<br />

Woche Steiermark<br />

BZ – <strong>Wien</strong>er Bezirkszeitung<br />

Bezirksblätter Tirol<br />

100<br />

Unique User PIs/Monat<br />

Projektion in 1.000<br />

3.795<br />

925<br />

849<br />

793<br />

680<br />

614<br />

577<br />

562<br />

461<br />

455<br />

Quelle: Media-Analyse/RegioPrint 2010<br />

Die zuschauerstärksten TV-Sender Die reichweitenstärksten Radiosender<br />

Sender Reichweite in % Projektion in 1.000 Sender<br />

Reichweite in %<br />

ORF 2<br />

38,8<br />

2.761 ORF Radio gesamt<br />

70,8<br />

ORF eins<br />

31,3<br />

2.226 Hitradio Ö3<br />

48,0<br />

ATV<br />

14,8<br />

1.052 Privatsender Inland (RMS-Top)<br />

33,9<br />

SAT.1 Österreich<br />

13,5<br />

959 ORF Regionalradios<br />

21,1<br />

PRO 7 Österreich<br />

13,2<br />

937 KRONEHIT<br />

13,4<br />

ZDF<br />

13,1<br />

930 FM4<br />

5,7<br />

ARD<br />

12,7<br />

904 Ö1<br />

5,9<br />

RTL Österreich<br />

12,0<br />

854<br />

Quelle: Radiotest 1. Hj. 2011<br />

Kabel 1 Österreich<br />

9,0<br />

641<br />

Tagesreichweite österreichweit<br />

VOX Österreich<br />

9,0<br />

638<br />

Mo–So, 14–49 Jahre<br />

Quelle: AGTT/GfK TELETEST; 01. 01. 2010–31. 12. 2010<br />

Die meistbesuchten Internetseiten<br />

Ranking nach Unique User in Tausend<br />

herold.at<br />

krone.at<br />

willhaben.at<br />

derStandard.at<br />

kleinezeitung.at<br />

kurier.at<br />

myvideo.at<br />

tupalo.com<br />

diepresse.com<br />

oeamtc.at<br />

1.877<br />

1.140<br />

1.070<br />

1.053<br />

719<br />

666<br />

620<br />

586<br />

578<br />

482<br />

34.965<br />

105.154<br />

175.615<br />

46.672<br />

28.027<br />

23.909<br />

6.724<br />

1.532<br />

13.868<br />

6.146<br />

Quelle: ÖWA Plus 2010/4, Einzelangebote<br />

Reichweite in %<br />

53,5<br />

13,0<br />

11,9<br />

11,2<br />

9,6<br />

8,6<br />

8,1<br />

7,9<br />

6,5<br />

6,4<br />

Internetnutzung in Österreich<br />

Struktur der Internetnutzer, Geschlecht und Alter, in %<br />

GesamtInternetbevölkerungnutzer Total<br />

Männer<br />

Frauen<br />

14–19 Jahre<br />

20–29 Jahre<br />

30–39 Jahre<br />

40–49 Jahre<br />

50–59 Jahre<br />

60–69 Jahre<br />

70 Jahre +<br />

7.090.000<br />

49<br />

51<br />

8<br />

16<br />

17<br />

19<br />

15<br />

12<br />

13<br />

5.690.000<br />

53<br />

47<br />

10<br />

20<br />

20<br />

22<br />

15<br />

10<br />

4<br />

Intensivnutzer<br />

4.980.000<br />

54<br />

46<br />

11<br />

21<br />

20<br />

22<br />

14<br />

9<br />

3<br />

ÖsterreicherInnen ab 14 Jahren<br />

Quelle: AIM/Integral 2011/Q1


Mit 3.500 €*<br />

Millionär werden?<br />

Auflage 1.470.763<br />

(ÖAK 2010)<br />

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Österreichs Monatsmagazin Nr. 1, mit knapp 30% Reichweite in der<br />

AB-Schicht und höchster Glaubwürdigkeit und Kompetenz.<br />

101


Die reichweitenstärksten Radiosender nach Bundesländern<br />

Bundesland Sender<br />

<strong>Wien</strong><br />

Ö3<br />

Radio <strong>Wien</strong><br />

Radio Energy<br />

Niederösterreich<br />

Ö3<br />

KRONEHIT<br />

Radio Niederösterreich<br />

Burgenland<br />

Ö3<br />

Radio Burgenland<br />

KRONEHIT<br />

Steiermark<br />

Ö3<br />

Antenne Steiermark<br />

Radio Steiermark<br />

Kärnten<br />

Ö3<br />

Radio Kärnten<br />

Antenne Kärnten<br />

Oberösterreich<br />

Ö3<br />

Life Radio<br />

Radio Oberösterreich<br />

Salzburg<br />

Ö3<br />

Radio Salzburg<br />

Antenne Salzburg<br />

Tirol<br />

Ö3<br />

Radio Tirol<br />

KRONEHIT<br />

Vorarlberg<br />

Ö3<br />

Radio Vorarlberg<br />

Antenne Vorarlberg<br />

102<br />

Reichweite in %<br />

34,6<br />

10,4<br />

10,4<br />

51,5<br />

19,6<br />

18,9<br />

58,4<br />

27,3<br />

18,5<br />

51,0<br />

24,7<br />

21,3<br />

49,2<br />

30,5<br />

25,0<br />

51,9<br />

17,5<br />

16,0<br />

51,2<br />

21,6<br />

15,0<br />

52,8<br />

22,1<br />

11,6<br />

47,9<br />

25,0<br />

21,3<br />

Quelle: Radiotest 1. Halbjahr 2011<br />

Tagesreichweite Mo–So, 14–49 Jahre


Fotos: andrea mühlwisch<br />

mehr<br />

aufmerksamkeit<br />

für ihre kampagnen<br />

flieg mit LG & skip zum filmfestival in cannes<br />

kein glamour ohne<br />

Beweisfoto – z. B. das<br />

von Brittany murphy.<br />

aber der strenge<br />

dresscode gilt in<br />

cannes am roten<br />

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print · internet · moBile applications ·<br />

cinelights im kinofoyer


Werbemittel und Preise<br />

Bevölkerung und Haushalte<br />

Basisdaten Bevölkerung<br />

in 1.000<br />

Total<br />

<strong>Wien</strong><br />

Niederösterreich<br />

Burgenland<br />

Steiermark<br />

Kärnten<br />

Oberösterreich<br />

Salzburg<br />

Tirol<br />

Vorarlberg<br />

104<br />

7.100<br />

1.441<br />

1.364<br />

246<br />

1.038<br />

482<br />

1.185<br />

444<br />

594<br />

306<br />

14 Jahre +<br />

in %<br />

100<br />

20,3<br />

19,2<br />

3,5<br />

14,6<br />

6,8<br />

16,7<br />

6,3<br />

8,4<br />

4,3<br />

Printmedien (Auszug); Reichweiten, Auflagen, Tarife<br />

Haushalte<br />

in 1.000<br />

3.624<br />

846<br />

669<br />

113<br />

504<br />

239<br />

586<br />

225<br />

291<br />

152<br />

total<br />

in %<br />

100<br />

23,3<br />

18,5<br />

3,1<br />

13,9<br />

6,6<br />

16,2<br />

6,2<br />

8,0<br />

4,2<br />

Quelle: Media-Analyse 2010, Statistik Austria<br />

Titel<br />

Gratiszeitungen<br />

1.000 NRW W NÖ Bgld. Stmk. Ktn. OÖ Sbg. Tirol Vbg. Auflage Preis 1/1<br />

Heute<br />

849 12,0 37,6 13,0 – – – 8,7 – – – 557.151 20.672<br />

Salzburger Woche/Fenster 364 5,1 – – – – – 3,0 71,4 – – 258.967 18.668<br />

BZ <strong>Wien</strong>er Bezirkszeitung 461 6,5 32,0 – – – – – – – – 616.022 16.766<br />

<strong>Wien</strong>er Bezirksblatt 577 8,1 40,0 – – – – – – – – 597.982 14.700<br />

Bezirksblätter NÖ 614 8,6 – 45,0 – – – – – – – 655.661 23.424<br />

Bezirksblätter Bgld. 186 2,6 – – 75,6 – – – – – – 221.677 5.381<br />

Woche Steiermark 562 7,9 – – – 54,2 – – – – – 479.970 18.663<br />

Woche Kärnten<br />

284 4,0 – – – – 58,9 – – – – 221.677 8.886<br />

Kärntner Regionalmedien 314 4,4 – – – – 65,3 – – – – 225.887 6.669<br />

Bezirksrundschau OÖ 793 11,2 – – – – – 66,9 – – – 528.577 16.896<br />

Tips<br />

925 13,0 – 6,1 – – – 71,1 – – – 793.800 18.057<br />

Bezirksblätter Sbg. 293 4,1 – – – – – – 65,9 – – 210.968 8.081<br />

Salzburger Fenster 257 3,6 – – – – – – 53,6 – – 180.467 15.600<br />

Bezirksblätter Tirol 455 6,4 – – – – – – – 76,5 – 268.869 11.738<br />

Mein kleines Blatt 154 2,2 – – – – – – – – 50,4 110.926 3.808<br />

Regionalztg. Vorarlberg 147 2,1 – – – – – – – – 48,2 130.715 4.308<br />

Wann & Wo SO 217 3,1 – – – – – – – – 71,1 126.929 5.342<br />

Wann & Wo MI<br />

206 2,9 – – – – – – – – 67,3 126.065 4.452<br />

Kombi Wann & Wo 246 3,5 – – – – – – – – 80,5 252.994 8.014<br />

Quelle: Media-Analyse 2010, Daten des Hauptverbreitungsgebietes, 14 Jahre +, leere Felder: nicht ÖAK-gemeldete Auflagen bzw. zu geringe Fallzahl<br />

Tageszeitungen, Supplements, regionale Wochenzeitungen<br />

Der Standard<br />

374 5,3 11,8 4,4 – 3,8 – 3,0 – – – 104.004 11.740<br />

Die Presse<br />

271 3,8 8,2 3,8 – 3,1 – 2,1 – – – 97.091 11.292<br />

Kronen Zeitung 2.764 38,9 35,6 42,7 59,0 41,0 42,8 40,8 39,6 36,8 – 928.627 31.484<br />

Kurier<br />

575 8,1 16,5 15,5 15,3 2,6 – – – – – 207.614 14.500<br />

WirtschaftsBlatt<br />

78 1,1 – – – – – – – – – 34.197 7.900


Titel<br />

Kleine Zeitung gesamt<br />

Kleine Zeitung (Graz)<br />

Kleine Zeitung (Klgft.)<br />

KTZ-Kärntner Tageszeitung<br />

OÖN-OÖ Nachrichten<br />

SN-Salzburger Nachrichten<br />

TT-Tiroler Tageszeitung<br />

Neue Vbg. Tageszeitung<br />

VN-Vbg. Nachrichten<br />

TOP Vorarlberg<br />

Kurier Freizeit<br />

Live<br />

Tele<br />

TV.Woche<br />

NÖN-NÖ Nachrichten<br />

BVZ<br />

Salzburger Woche<br />

Titel<br />

Magazine<br />

Total<br />

E-Media (14-täglich)<br />

Falter<br />

Format<br />

Ganze Woche<br />

News<br />

Profil<br />

Seitenblicke<br />

Sportwoche<br />

TV-Media<br />

Weekend Magazin<br />

Der österr. Lesezirkel<br />

Geo<br />

Gewinn<br />

Gusto<br />

ORF Nachlese<br />

Top Gewinn<br />

Trend<br />

Vor Magazin<br />

1.000 RW<br />

855<br />

596<br />

259<br />

48<br />

342<br />

253<br />

280<br />

39<br />

181<br />

199<br />

494<br />

1.554<br />

1.893<br />

412<br />

651<br />

134<br />

274<br />

7.100<br />

3,4<br />

1,4<br />

2,3<br />

13,2<br />

10,3<br />

6,3<br />

3,1<br />

2,5<br />

13,6<br />

14,2<br />

8,6<br />

7,2<br />

4,1<br />

8,9<br />

5,9<br />

1,7<br />

3,7<br />

3<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

12,0<br />

8,4<br />

3,6<br />

0,7<br />

4,8<br />

3,6<br />

3,9<br />

0,6<br />

2,6<br />

2,8<br />

7,0<br />

21,9<br />

26,7<br />

5,8<br />

9,2<br />

1,9<br />

3,9<br />

W<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

14,4<br />

21,3<br />

13,1<br />

11,5<br />

2,8<br />

–<br />

–<br />

3.440<br />

5,2<br />

1,5<br />

2,8<br />

8,8<br />

11,1<br />

7,7<br />

1,7<br />

4,4<br />

14<br />

13,2<br />

6,8<br />

7,5<br />

5,8<br />

3,3<br />

4,1<br />

2,5<br />

4,7<br />

2,9<br />

NÖ Bgld. Stmk. Ktn. OÖ Sbg. Tirol Vbg. ÖAK 10 Tarif 11<br />

– – 53,0 49,0 – – – – 313.094 21.382<br />

– – 53,0 – – – – – 209.412 14.721<br />

– – – 49,0 – – – – 103.682 9.011<br />

– – – 9,0 – – – – 32.000 2.035<br />

– – – – 26,6 – – – 134.493 8.599<br />

– – – – 2,0 39,4 – – 86.494 8.613<br />

– – – – – – 46,0 – 105.861 7.777<br />

– – – – – – – 11,1 12.415 2.050<br />

– – – – – – – 57,5 69.379 5.298<br />

– – – – – – – 61,6 81.794 6.118<br />

15,2 14,3 – – – – – – 251.873 12.900<br />

26,1 39,8 22,2 26,5 20,5 22,7 14,8 – 1.016.671 29.000<br />

19,9 14,2 38,9 32,5 30,7 34,1 30,1 46,8 1.213.000 32.000<br />

12,5 10,8 – – – – – – 220.347 12.900<br />

43,4 – – – – – – – 169.932 22.000<br />

– 44,9 – – – – – – 30.333 3.780<br />

– – – – – 54,0 – – 78.500 7.735<br />

Quelle: Media-Analyse 2010, ÖAK 2010, leere Felder: nicht ÖAK-gemeldete Auflagen bzw. zu geringe Fallzahl<br />

Total Männer Frauen 14–19 J. 20–29 J. 30–39 J. 40–49 J. 50–59 J. 60–69 J.. 70 J. +<br />

3.660<br />

1,6<br />

1,3<br />

1,8<br />

17,3<br />

9,5<br />

5<br />

4,4<br />

0,8<br />

13,3<br />

15,1<br />

10,4<br />

6,9<br />

2,5<br />

14,3<br />

7,6<br />

1<br />

2,7<br />

3<br />

591<br />

5<br />

–<br />

–<br />

5,7<br />

9,2<br />

4,4<br />

6,7<br />

4,7<br />

19,2<br />

12,1<br />

4,8<br />

6,8<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

1.063<br />

4,9<br />

2,4<br />

2,5<br />

7,2<br />

10,6<br />

7,2<br />

4,6<br />

4,6<br />

16,8<br />

14,5<br />

9<br />

7,7<br />

3,6<br />

7,2<br />

3,4<br />

–<br />

3,2<br />

4,2<br />

1.147<br />

3,8<br />

–<br />

2,8<br />

6,3<br />

11,7<br />

6,5<br />

4,3<br />

3<br />

15,2<br />

16,3<br />

9,9<br />

7,5<br />

4,3<br />

9,4<br />

4<br />

2,1<br />

3,5<br />

3,8<br />

1.397<br />

3,9<br />

1,8<br />

3,2<br />

11,6<br />

11,6<br />

7,5<br />

2,5<br />

2,5<br />

14,7<br />

14,4<br />

9<br />

8<br />

6,4<br />

11,5<br />

5,6<br />

2,8<br />

5<br />

3<br />

1.063<br />

2,9<br />

–<br />

2,4<br />

15,8<br />

11<br />

7,5<br />

–<br />

–<br />

12,7<br />

14,1<br />

9,7<br />

8,3<br />

5,6<br />

11,1<br />

8,3<br />

2,4<br />

5,4<br />

2,3<br />

917<br />

–<br />

–<br />

–<br />

19,6<br />

10,1<br />

6,4<br />

–<br />

–<br />

12,1<br />

14,6<br />

9,5<br />

6,2<br />

3,1<br />

10,8<br />

9,1<br />

–<br />

3,5<br />

2,9<br />

26,1<br />

–<br />

–<br />

–<br />

21,6<br />

6,1<br />

3,1<br />

–<br />

4,8<br />

5,3<br />

12,1<br />

6,5<br />

4,8<br />

–<br />

6,1<br />

7,2<br />

–<br />

–<br />

–<br />

105


Titel<br />

<strong>Wien</strong>er<br />

Besser Wohnen<br />

H.O.M.E.<br />

Schöner Wohnen<br />

Gesünder Leben<br />

Gesund + Leben in NÖ<br />

Medizin populär<br />

News Leben<br />

Wellness Magazin<br />

Alles Auto<br />

Auto Revue<br />

Auto Touring<br />

Freie Fahrt<br />

Motorradmagazin<br />

Skip (GRATIS)<br />

Sportmagazin<br />

Top Times (GRATIS)<br />

Universum<br />

Unsere Generation<br />

Complete<br />

106<br />

Total<br />

2,1<br />

3,1<br />

1<br />

4,6<br />

3,8<br />

2,4<br />

4,5<br />

2,1<br />

1,5<br />

3,7<br />

5,3<br />

22,6<br />

6,1<br />

2,6<br />

4,6<br />

4,8<br />

0,9<br />

3,3<br />

3,9<br />

6,6<br />

Männer Frauen 14–19 J. 20–29 J. 30–39 J. 40–49 J. 50–59 J. 60–69 J. 70 J. +<br />

2,4<br />

2,7<br />

0,7<br />

2,5<br />

2,1<br />

1,7<br />

2,6<br />

1,2<br />

0,8<br />

6,6<br />

9,5<br />

30,6<br />

8,5<br />

4,6<br />

4,6<br />

8,5<br />

1,4<br />

3,3<br />

3,2<br />

7,6<br />

1,7<br />

3,5<br />

1,4<br />

6,7<br />

5,5<br />

3,1<br />

6,3<br />

2,9<br />

2,1<br />

0,9<br />

1,5<br />

15,2<br />

3,9<br />

0,7<br />

4,5<br />

1,3<br />

–<br />

3,3<br />

4,5<br />

5,6<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

4,4<br />

5,1<br />

11,1<br />

–<br />

4,8<br />

14,5<br />

9,2<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

Frauenmagazine haben die Wirtschaftskrise gut überstanden<br />

2,5<br />

2,9<br />

–<br />

4,2<br />

2,6<br />

–<br />

2,6<br />

–<br />

–<br />

5,7<br />

7,4<br />

18,9<br />

4,9<br />

3,4<br />

10<br />

7,9<br />

–<br />

2,7<br />

–<br />

4,9<br />

2,9<br />

3,4<br />

–<br />

5,4<br />

3,6<br />

2,6<br />

3,6<br />

2,2<br />

–<br />

4,8<br />

7,3<br />

22,9<br />

5,4<br />

3,9<br />

5,5<br />

5,8<br />

–<br />

3,3<br />

–<br />

8,4<br />

3<br />

3,5<br />

1,7<br />

5,9<br />

3,5<br />

3,2<br />

4,5<br />

2,8<br />

1,6<br />

4<br />

6<br />

25,6<br />

7,9<br />

2,8<br />

3,2<br />

4,7<br />

–<br />

3,5<br />

–<br />

8,7<br />

–<br />

3,9<br />

–<br />

4,8<br />

5,6<br />

2,9<br />

6,3<br />

2,6<br />

–<br />

3<br />

5,3<br />

26,7<br />

7<br />

–<br />

–<br />

3,5<br />

–<br />

4,1<br />

2,6<br />

8,9<br />

–<br />

3,9<br />

–<br />

5,2<br />

5,1<br />

3,3<br />

6,5<br />

–<br />

–<br />

2,6<br />

3,7<br />

29<br />

9<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

4<br />

10,2<br />

6,7<br />

–<br />

–<br />

–<br />

2,7<br />

4,3<br />

–<br />

6,3<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

18,6<br />

4,4<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

14,3<br />

3,8<br />

Quellen: Media-Analyse 2010, leere Felder: zu geringe Fallzahl


Fernsehen Marktanteile<br />

Marktanteile in %<br />

30,0<br />

25,0<br />

20,0<br />

15,0<br />

10,0<br />

5,0<br />

0,0<br />

Fernsehen Tarife, Reichweite und Preis-Leistungs-Verhältnis im Fernsehen 2010/2011 (Erwachsene 18–49 J.)<br />

Sender Tarif 30” 10 Tarif 30” 11 RW 2010 RW 2011 TKP 2010 TKP 2011<br />

ATV<br />

AUSTRIA 9<br />

Café Puls<br />

Kabel 1 A<br />

NICK/CC<br />

ORF eins<br />

ORF 2<br />

PRO7 A<br />

PULS 4<br />

Reg/gotv<br />

RTL A<br />

RTL2 A<br />

SAT.1 A<br />

Servus TV<br />

SRTL A<br />

VOX A<br />

ORF<br />

eins<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

ORF 2<br />

ATV Puls 4 Café Servus RTL RTL2 SRTL VOX AUST- PRO7 SAT.1 KAB1 GoTV NICK/ MTV<br />

Puls Tv<br />

RIA9<br />

TV<br />

VIVA<br />

431<br />

45<br />

224<br />

226<br />

73<br />

3.615<br />

4.812<br />

494<br />

151<br />

44<br />

517<br />

176<br />

439<br />

53<br />

167<br />

342<br />

424<br />

43<br />

306<br />

256<br />

66<br />

3.467<br />

4.572<br />

691<br />

219<br />

44<br />

654<br />

215<br />

542<br />

52<br />

221<br />

415<br />

17.899<br />

1.722<br />

13.237<br />

11.906<br />

1.173<br />

80.903<br />

101.060<br />

24.248<br />

9.414<br />

478<br />

19.651<br />

7.364<br />

18.864<br />

1.269<br />

8.143<br />

12.613<br />

Quelle: Teletest - Ö-Fenster Evogenius 12+ Jahre in %<br />

16.602<br />

1.562<br />

15.790<br />

11.480<br />

2.467<br />

84.677<br />

105.917<br />

26.416<br />

11.001<br />

349<br />

21.370<br />

7.677<br />

19.194<br />

2.060<br />

7.652<br />

13.730<br />

2007<br />

2008<br />

2009<br />

2010<br />

24,08<br />

26,66<br />

16,96<br />

19<br />

62,75<br />

44,69<br />

47,62<br />

20,38<br />

16,04<br />

93,53<br />

26,31<br />

23,97<br />

23,31<br />

42,35<br />

20,52<br />

27,12<br />

25,54<br />

27,78<br />

19,4<br />

22,35<br />

26,86<br />

40,95<br />

43,17<br />

26,17<br />

19,92<br />

128,24<br />

30,65<br />

28,01<br />

28,26<br />

25,69<br />

28,93<br />

30,27<br />

Quelle: Teletest Pinball, Tarifart 1–11, 13–20, anzahlgewichtet, 2011 Prognose Mediahaus, Expost Daten bis 01. 07. 2011,<br />

TKP = Kosten, um 1.000 Kontakte zu erreichen<br />

107


Hörfunk Marktanteile und Tagesreichweiten<br />

Sender 10 Jahre + 14–49 Jahre<br />

Total in 1.000<br />

Minuten gehört (Radiotest 2011)<br />

Marktanteil in %<br />

ORF gesamt<br />

Ö1<br />

Ö2 gesamt<br />

Ö3<br />

FM4<br />

Ö2 <strong>Wien</strong><br />

Ö2 NÖ<br />

Ö2 Burgenland<br />

Ö2 Steiermark<br />

Ö2 Kärnten<br />

Ö2 OÖ<br />

Ö2 Salzburg<br />

Ö2 Tirol<br />

Ö2 Vorarlberg<br />

Private Inland gesamt<br />

RMS Top<br />

KRONEHIT<br />

Tagesreichweite in %<br />

ORF gesamt<br />

Ö1<br />

Ö2 gesamt<br />

Ö3<br />

FM4<br />

Ö2 <strong>Wien</strong><br />

Ö2 NÖ<br />

Ö2 Burgenland<br />

Ö2 Steiermark<br />

Ö2 Kärnten<br />

Ö2 OÖ<br />

Ö2 Salzburg<br />

Ö2 Tirol<br />

Ö2 Vorarlberg<br />

Private Inland gesamt<br />

RMS Top<br />

KRONEHIT<br />

108<br />

7.461<br />

202<br />

75<br />

6<br />

36<br />

32<br />

2<br />

4<br />

8<br />

2<br />

6<br />

4<br />

5<br />

3<br />

3<br />

2<br />

22<br />

22<br />

6<br />

71,2<br />

9,8<br />

34,1<br />

38,9<br />

4,1<br />

4,6<br />

7,7<br />

2,6<br />

5,4<br />

3,2<br />

5,1<br />

2,9<br />

3,1<br />

1,7<br />

28,5<br />

27,9<br />

9,9<br />

4.191<br />

206<br />

68<br />

3<br />

20<br />

42<br />

3<br />

3<br />

3<br />

1<br />

4<br />

2<br />

2<br />

1<br />

2<br />

1<br />

30<br />

30<br />

9<br />

68<br />

6,3<br />

21,6<br />

49,4<br />

6,4<br />

3,7<br />

4,6<br />

1,2<br />

3,1<br />

2,2<br />

3,0<br />

1,8<br />

2,0<br />

1,2<br />

36,7<br />

36,5<br />

14,2<br />

Quelle: Radiotest 2011, 1. Halbjahr, Mo–So


Hörfunk Tagesreichweiten, Radionutzung<br />

Tagesreichweiten in Prozent 14–49 Jahre<br />

82,0<br />

80,7<br />

Radio<br />

gesamt<br />

70,8<br />

65,8<br />

ORF gesamt Ö1 Ö2 gesamt Ö3 FM4 Privat Inl.<br />

gesamt<br />

Radionutzung ab 10 Jahren<br />

Marktanteile in Prozent<br />

202<br />

194<br />

Radio<br />

gesamt<br />

76<br />

75<br />

5,5 5,9<br />

ORF gesamt Ö1 Ö2 gesamt Ö3 FM4 Privat Inl.<br />

gesamt<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

20,7 21,1<br />

47,6 48,0<br />

6,3 5,7<br />

1. HJ 2010<br />

1. HJ 2011<br />

32,9 36,3<br />

1. HJ 2010<br />

1. HJ 2011<br />

32,6 33,9<br />

12,1 13,4<br />

RMS Top KRONEHIT<br />

Quelle: Radiotest 2010/2011, 1. Halbjahr, Mo–So<br />

36 36<br />

32 32<br />

22 22 21<br />

22<br />

6 6 5 6<br />

2 2<br />

RMS Top KRONEHIT<br />

Quelle: Radiotest 2011, 1. Halbjahr, Mo–So<br />

109


Outdoor-Werbeformen Reichweiten, Nutzerstruktur<br />

110<br />

18<br />

1.255<br />

28<br />

52<br />

Ambient-Werbeformen<br />

5.622<br />

83<br />

9.086<br />

90<br />

Infoscreen Plakat City-Light<br />

<strong>Werbung</strong> auf Autobussen<br />

Kleinplakate auf Einkaufswagen<br />

Zapfpistolen auf Tankstellen<br />

Litfaßsäulen<br />

<strong>Werbung</strong> auf Kassatrennern<br />

Rolling Boards<br />

<strong>Werbung</strong> auf Straßenbahnen<br />

<strong>Werbung</strong> auf Taxis<br />

<strong>Werbung</strong> auf Autos (Smart, Mini)<br />

Beleuchtete Werbeprojektionen<br />

<strong>Werbung</strong> auf Baustellengerüsten<br />

Kleine Werbeplakate auf Toiletten<br />

McDonald Screens<br />

Werbeaufdruck am Boden<br />

Screens in Trafiken<br />

<strong>Werbung</strong> auf Gratispostkarten<br />

Plakat: Stellen nach Kategorien<br />

Werbeform gesehen (in %)<br />

19<br />

15<br />

27<br />

26<br />

24<br />

31<br />

91<br />

20.581<br />

38<br />

36<br />

36<br />

14+ 14-29 Jahre <strong>Wien</strong><br />

46<br />

15.139<br />

57<br />

79<br />

Quelle: Media-Analyse 2010, Reichweite in %<br />

56<br />

54<br />

51<br />

50<br />

47<br />

63<br />

68<br />

Quelle: Ambient Meter 2010<br />

4.438<br />

Superstar Starplus<br />

Star<br />

Top<br />

Select Standard<br />

Quelle: PWÖ


Plakat Tarife 2011 in Euro (ein Plakat/14 Tage)<br />

Kategorie Plakatwert Gewista<br />

Epamedia<br />

16 Bogen 24 Bogen 16 Bogen 24 Bogen<br />

Standard<br />

Select<br />

Top<br />

Star<br />

Star Plus<br />

Superstar<br />

Zuschlag: Montage<br />

3.200/2.900<br />

5.500<br />

10.000<br />

15.000<br />

20.000<br />

30.000<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

15,50<br />

35<br />

77,50<br />

122<br />

165<br />

275<br />

25,50<br />

Infoscreen Tarife 2011 (Spotlänge: 10 Sek., 7 Tage)<br />

<strong>Wien</strong>: 11 U-Bahn-Stationen, 65 Busse<br />

Graz: Screen Jakominiplatz + 240 Straßenbahnen<br />

Klagenfurt: 42 Busse<br />

Linz: 256 Busse und Straßenbahnen<br />

Innsbruck: 214 Busse und Straßenbahnen<br />

Eisenstadt: Terminals in Wartebereichen<br />

CAT: 40 Screens in allen Garnituren<br />

22,60<br />

51,50<br />

114,30<br />

175<br />

243<br />

402<br />

37<br />

7<br />

14<br />

14<br />

14<br />

14<br />

14<br />

16<br />

40<br />

60<br />

104<br />

156<br />

209<br />

314<br />

–<br />

60<br />

90<br />

155<br />

232<br />

314<br />

471<br />

–<br />

Quelle: Gewista und Epamedia<br />

Anzahl Screen Rotation (Min.) Kosten in EUR<br />

Die Daten des Kapitels „Werbemittel und Preise“ sind ein Auszug aus den Markt- und Mediadaten<br />

der Gruppe MediaAustria (www.mediaaustria.com)<br />

10.535<br />

2.415<br />

700<br />

2.835<br />

1.715<br />

280<br />

455<br />

Quelle: Infoscreen<br />

111


Werbemarkt<br />

Entwicklung der Werbeausgaben<br />

Werbeaufwand total<br />

Klass. <strong>Werbung</strong> total<br />

Kino<br />

Online<br />

Gelbe Seiten<br />

Außenwerbung total<br />

AW Billboard<br />

AW Street Furniture<br />

AW Transport<br />

AW Ambient-Medien<br />

Hörfunk<br />

HF (ORF)<br />

HF (privat)<br />

TV<br />

TV (ORF)<br />

TV (privat)<br />

Presse total<br />

Tageszeitungen<br />

Reg. Wochenzeitungen<br />

Illustrierte/Magazine<br />

Fachzeitschriften<br />

Direct Marketing total<br />

Klass. Prospekt<br />

Direct Mails (B2C)<br />

Zeitungsbeilagen<br />

Die Berechnung des Werbewertes erfolgt bei den klassischen Medien anhand der offiziellen Preislisten<br />

Quelle: Gewista und Epamedia<br />

und im Bereich Direktmarketing nur anhand der Vertriebskosten (keine Produktionskosten berücksichtigt).<br />

* inkl. neu aufgenommene Medien<br />

** gleiche Medienbasis wie im Vorjahr Quelle: Focus Media Research<br />

Österreichs größte Mediaagenturen<br />

112<br />

2009 in<br />

1.000 EUR<br />

3.289.210<br />

2.651.036<br />

11.502<br />

n. a.<br />

109.803<br />

200.921<br />

n. a.<br />

n. a.<br />

n. a.<br />

n. a.<br />

172.037<br />

107.724<br />

64.312<br />

628.022<br />

295.279<br />

332.743<br />

1.528.751<br />

857.012<br />

225.911<br />

329.089<br />

116.739<br />

638.174<br />

249.994<br />

289.652<br />

98.528<br />

MediaCom<br />

Media.at<br />

Omnicom Media Group<br />

PanMedia Western Werbeplanung GmbH<br />

Mindshare GmbH & Co KG<br />

Mediaedge:cia GmbH<br />

Aegis Media Austria Central Services GmbH<br />

Media 1<br />

VivaKi Group Austria GmbH<br />

Initiative – Media Werbemittlung GmbH<br />

Anteil<br />

in %<br />

100,00<br />

80,60<br />

0,35<br />

n. a.<br />

3,34<br />

6,11<br />

n. a.<br />

n. a.<br />

n. a.<br />

n. a.<br />

5,23<br />

3,28<br />

1,96<br />

19,09<br />

8,98<br />

10,12<br />

46,48<br />

26,06<br />

6,87<br />

10,01<br />

3,55<br />

19,40<br />

7,60<br />

8,81<br />

3,00<br />

2010, in Mio. Euro<br />

51<br />

2010* in<br />

1.000 EUR<br />

3.673.474<br />

2.992.756<br />

14.299<br />

133.694<br />

129.035<br />

195.745<br />

144.387<br />

29.024<br />

11.384<br />

10.949<br />

181.340<br />

113.065<br />

68.274<br />

674.954<br />

273.562<br />

401.392<br />

1.663.689<br />

936.842<br />

269.763<br />

342.527<br />

114.557<br />

680.719<br />

268.789<br />

298.115<br />

113.815<br />

206<br />

169<br />

161<br />

147<br />

137<br />

128<br />

118<br />

Anteil<br />

in %<br />

100,00<br />

81,47<br />

0,39<br />

3,64<br />

3,51<br />

5,33<br />

3,93<br />

0,79<br />

0,31<br />

0,30<br />

4,94<br />

3,08<br />

1,86<br />

18,3<br />

7,45<br />

10,93<br />

45,29<br />

25,50<br />

7,34<br />

9,32<br />

3,12<br />

18,53<br />

7,32<br />

8,12<br />

3,10<br />

Veränderung in %<br />

2009/2010**<br />

312<br />

6,7<br />

6,8<br />

24,3<br />

n. a.<br />

17,5<br />

–2,6<br />

n.a.<br />

n.a.<br />

n.a.<br />

n.a.<br />

5,4<br />

5,0<br />

6,2<br />

7,4<br />

–7,4<br />

20,6<br />

7,1<br />

9,5<br />

7,0<br />

4,3<br />

–3,3<br />

6,3<br />

7,5<br />

2,9<br />

13,5<br />

361


Die Top 20 Werbetreibenden Unternehmen Österreichs<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

11<br />

12<br />

13<br />

14<br />

15<br />

16<br />

17<br />

18<br />

19<br />

20<br />

Rang<br />

Werbeaufwand in Mio. Euro 2010 Quelle: Focus Media Research<br />

Die top 2o werbetreibenden Marken<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

Unternehmen<br />

Rang Marke Total Rang Marke<br />

Total<br />

Lutz<br />

Spar<br />

Hofer<br />

A1<br />

Lidl<br />

Stadt <strong>Wien</strong><br />

Orange<br />

Media Markt<br />

McDonald’s<br />

Billa<br />

Werbeaufwand in Mio. Euro 2010 Quelle: Focus Media Research<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Rewe<br />

Spar<br />

Telekom<br />

XXXLutz<br />

Procter & Gamble<br />

Raiffeisen Sektor<br />

Media Saturn<br />

Österreichische Lotterien<br />

T-Mobile<br />

L’Oréal<br />

Unilever<br />

Ferrero<br />

Henkel<br />

Hofer<br />

Verlagsgruppe NEWS<br />

Presse und Informationsdienst der Stadt <strong>Wien</strong><br />

Kika/Leiner<br />

Lidl Austria<br />

Orange<br />

McDonald’s<br />

33,5<br />

31,2<br />

25,9<br />

24,1<br />

22,3<br />

21,1<br />

20,3<br />

20,2<br />

19,9<br />

19,2<br />

11<br />

12<br />

13<br />

14<br />

15<br />

16<br />

17<br />

18<br />

19<br />

20<br />

T-Mobile<br />

Telekom<br />

Hartlauer<br />

3Mobile<br />

Nivea<br />

Interspar<br />

Kika<br />

VWD<br />

Saturn<br />

L’Oréal<br />

Total<br />

63,8<br />

59,7<br />

53,1<br />

47,8<br />

46,2<br />

34,7<br />

34,3<br />

33,6<br />

32,8<br />

32,3<br />

30,0<br />

28,7<br />

28,1<br />

27,4<br />

24,2<br />

24,2<br />

23,3<br />

22,4<br />

20,6<br />

20,0<br />

17,6<br />

16,9<br />

16,1<br />

16,1<br />

15,6<br />

15,4<br />

15,1<br />

14,5<br />

14,1<br />

14,0<br />

113


AND THE WINNE<br />

114


R is …<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Preise bei Wettbewerben sind für Werbefach-<br />

leute ungefähr so wie das Salz in der Suppe.<br />

Weil nicht nur die Kampagne ein Erfolg war,<br />

sondern auch Kreativität und Effizienz belohnt<br />

werden. Hier finden Sie eine Übersicht über<br />

Awards im In- und Ausland in alphabetischer<br />

Reihenfolge.<br />

Internationale Werbepreise<br />

ADC Annual Award New York<br />

Der ADC Annual Award zeichnet jährlich die<br />

besten Arbeiten in den Kategorien Print- und<br />

TV-<strong>Werbung</strong>, interaktive Medien, Grafik Design,<br />

Publikations- und Verpackungsdesign, Fotografie<br />

und Illus tration aus. Bei den ADC Young Guns<br />

werden junge Kreative geehrt.<br />

Veranstalter: ADC New York<br />

Infos: www.adcglobal.org<br />

ADC Awards<br />

Beim ADC-Wettbewerb dürfen alle kreativen<br />

Auftragsarbeiten eingereicht werden, die innerhalb<br />

eines Jahres veröffentlicht wurden. Insgesamt<br />

gibt es 46 Kategorien, die die gesamte<br />

Bandbreite der kreativen Kommunikation abdecken.<br />

Beim Nachwuchswettbewerb werden die<br />

Arbeiten junger Kreativ-Talente von einer Jury<br />

aus ADC-Mitgliedern bewertet.<br />

Veranstalter: Art Directors Club für Deutschland<br />

(ADC)<br />

Infos: www.adc.de<br />

ADC Europe Awards<br />

Am Best of European Design and Advertising<br />

Award nehmen automatisch alle Gold- und Silbermedaillengewinner<br />

der jeweiligen nationalen<br />

Kreativwettbewerbe aus den angeschlossenen<br />

Ländern teil. Bronze-Arbeiten und Auszeichnun-<br />

115


gen können auf Eigeninitiative der Einsender beim<br />

Wettbewerb antreten. Auch Clubs, die nicht im<br />

ADC*E-Verbund sind, können gegen eine Gebühr<br />

ihre ausgezeichneten Arbeiten einreichen.<br />

Infos: www.adceurope.org<br />

AdPrint<br />

Beim rumänischen Festival AdPrint werden als einzigem<br />

Wettbewerb Europas die Kreativteams, das<br />

heißt, die Partnerschaften, die hinter den großartigen<br />

Ideen stehen, ausgezeichnet.<br />

Veranstalter: Millenium Communications<br />

Infos: www.adprint.ro<br />

AME – Advertising Marketing<br />

Effectiveness<br />

Der AME-Award honoriert neben besonderer Kreativität<br />

vor allem die Effektivität von Marketingstrategien<br />

und -kampagnen. Seit 2010 werden Gewinner<br />

regional und international ausgezeichnet. Auch<br />

werden zusätzlich der Platinum und der Green<br />

AME-Award vergeben.<br />

Veranstalter: American Association of Advertising<br />

Agencies (AAAA)<br />

Infos: www.ameawards.com<br />

ANDY Award<br />

Mit dem ANDY Award werden jährlich die kreativsten<br />

<strong>Werbung</strong>en ausgezeichnet. Teilnehmen können<br />

sowohl einzelne Sujets als auch Kampagnen.<br />

Studenten können ihre Arbeiten bei der Student<br />

Competition einreichen.<br />

Veranstalter: The Advertising Club of New York,<br />

235 Park Avenue South, 6th Floor, NY 10003-1450<br />

Infos: www.theadvertisingclub.org oder<br />

www.andyawards.com<br />

Berliner Type<br />

Der Deutsche Kommunikationsverband veranstaltet<br />

jährlich den Kreativwettbewerb „Berliner<br />

Type“. Druckschriften der B2B- und B2C- Kommunikation<br />

(externe oder interne Kommunikationsaufgaben,<br />

Public oder Investor Relations etc.)<br />

aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind<br />

teilnahmeberechtigt.<br />

Veranstalter: Awards Unlimited<br />

Infos: www.berliner-type.eu<br />

Cannes Lions Festival<br />

Das Cannes Lions Festival ist so etwas wie die Weltmeisterschaft<br />

der <strong>Werbung</strong>, bei der jährlich im Juni<br />

die begehrten Löwen in den Bereichen Film, Press,<br />

Outdoor, Direct Marketing, Media, Cyber, Radio,<br />

Promotion, Titanium and Integrated, Design und<br />

116<br />

PR vergeben werden.<br />

Veranstalter: Cannes International Advertising<br />

Festival<br />

Infos: www.canneslions.com oder beim österreichischen<br />

Cannes-Representative ORF Enterprise,<br />

http://enterprise.orf.at<br />

Clio Awards<br />

Die Clio Awards werden in den Kategorien Billboard,<br />

Content & Contact, Design, Innovative,<br />

Integrated, Interactive, Poster, Print, Direct<br />

Mail, Radio, Strategic Communications/PR,<br />

Television/Cinema und Student vergeben.<br />

Veranstalter: Clio Awards<br />

Infos: www.clioawards.com<br />

Corporate Design Preis<br />

Der Internationale Corporate Design Award<br />

zeichnet seit 13 Jahren Erscheinungsbilder<br />

(neue oder überarbeitete) aus. Herausragende<br />

Kommunikationsdesign-Projekte und zukunftsträchtige<br />

Konzeptionen aus Deutschland, Österreich<br />

und der Schweiz werden in neun Kategorien<br />

prämiert. Zusätzlich kann ein Grand<br />

Prix vergeben werden, wenn eine eingereichte<br />

Arbeit außergewöhnlich hervorsticht. 2009 gab<br />

es erstmals einen Nachwuchswettbewerb (Junior<br />

Corporate Design Award).<br />

Veranstalter: AwardsUnlimited<br />

Infos: www.corporate-design-award.eu<br />

CREA Credential Award<br />

Der CREA Credential Award wird für aussagekräftige<br />

Agentur-Eigendarstellungen und Agenturmarketing-Kampagnen<br />

verliehen. Prämiert<br />

wird auch die beste Newcomer-Agentur (nicht<br />

älter als zwei Jahre) mit dem CREA Newcomer<br />

Award.<br />

Veranstalter: cherrypicker<br />

Infos: www.credentialaward.com<br />

Cresta Awards<br />

Die Cresta Awards stehen für hohe Standards<br />

in der Kreativität. Für die Einreichung zählen<br />

zwei Kriterien: die Originalität der kreativen<br />

Idee und die Qualität der Umsetzung. Preise<br />

werden in den Kategorien Press, Outdoor, Ambient<br />

Media, TV/Cinema/Digital, Interactive,<br />

Radio, Direct Marketing, Design, Incentives &<br />

Promotions und Integrated Campaigns verliehen.<br />

Veranstalter: Creative Standards International<br />

Inc.<br />

Infos: www.cresta-awards.com


Das Plakat<br />

Der Wettbewerb „Das Plakat“ zeichnet beispielhafte<br />

Plakate in den Kategorien Gebrauchsgüter,<br />

Konsumgüter, Dienstleistungen, Institutionen,<br />

Handel, Kultur, Medien, Social Marketing und<br />

Imagewerbung aus.<br />

Veranstalter: Kommunikationsverband Bayern<br />

Infos: www.commclubs-bayern.de/awards<br />

DDC Wettbewerb<br />

Mitmachen können beim DDC Wettbewerb Gestalter<br />

aller Bereiche, Auftraggeber, die eigentlichen<br />

Kunden, einzeln oder gemeinsam. Bewertet<br />

werden Arbeiten aller Gestaltungs-Disziplinen in<br />

acht Kategorien und immer über die letzten beiden<br />

Jahre.<br />

Veranstalter: Deutscher Design Club<br />

Infos: www.ddc.de<br />

Deutscher Dialogmarketing Preis<br />

Wie in Österreich zeichnet auch in Deutschland<br />

der Deutsche Dialogmarketing Preis (ddp) die<br />

kreativsten Direktmarketing-Kampagnen aus. Im<br />

Rahmen dieses Awards werden auch Auszeichnungen<br />

für „Best in Show“, die „Agentur des<br />

Jahres“, der „Junior Creative Award“, sowie der<br />

EDDI vergeben. Letzterer wird traditionell an ein<br />

Unternehmen mit herausragender Direktmarketing-Strategie<br />

überreicht.<br />

Veranstalter: Deutscher Dialogmarketing Verband<br />

Infos: www.ddp-award.de oder www.ddv.de<br />

Deutscher Effie<br />

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen<br />

GWA zeichnet mit dem GWA Effie seit fast<br />

30 Jahren erfolgreiche Marketing-Kommunikation<br />

in 14 Kategorien, davon zwei sozialen Kategorien,<br />

aus. Effizienz, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit<br />

stehen dabei im Vordergrund.<br />

Veranstalter: Gesamtverband Kommunikationsagenturen<br />

GWA<br />

Infos: www.gwa.de<br />

Die Anzeige<br />

Der Wettbewerb „Die Anzeige“ ist der älteste und<br />

bedeutendste Wettbewerb für beispielhafte kreative<br />

Leistungen im deutschsprachigen Raum. In den<br />

Kategorien Konsum-/Gebrauchs-/Investitionsgüter,<br />

Pharma, Finanzen, Dienstleister, Institutionen,<br />

Personal-/Unternehmenswerbung, Handel, Social<br />

Marketing, Medien, Kultur und Ausstellungen<br />

wird der „Anzeiger“ verliehen.<br />

Veranstalter: Kommunikationsverband Bayern<br />

Infos: www.commclubs-bayern.de<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Die Klappe<br />

Die Klappe wird seit 31 Jahren vom Kommunikationsverband<br />

ausgeschrieben und ist der einzige<br />

disziplinübergreifende Bewegtbildpreis für<br />

die deutsch sprachige Kommunikationsindustrie.<br />

„Klappen“ in Gold, Silber und Bronze können in<br />

den Kategorien TV, Kino, Internet, Industriefilm,<br />

User Generated Content, Regie/Skript/Konzept,<br />

Kamera, Schnitt, Sound design, Digital Imaging,<br />

Making-of und Nachwuchs gewonnen werden.<br />

Veranstalter: Deutscher Kommunikationsverband<br />

Infos: www.dieklappe.de<br />

EACA Euro Effie<br />

Beim jährlich verliehenen EACA Euro Effie für<br />

besonders effiziente Kampagnen können Arbeiten<br />

in mehreren Kategorien eingereicht werden. Zusätzlich<br />

werden der „Grand Prix Award“ und der<br />

„Sappi Print Media Efficiency Award“ verliehen<br />

sowie das Agentur-Netzwerk des Jahres gekürt.<br />

Veranstalter: European Association of Communications<br />

Agencies<br />

Infos: www.euro-effie.com<br />

Echo Awards<br />

Die Echo Awards sind eine der wichtigsten<br />

Award-Shows für Direct-Marketing-Arbeiten. In<br />

folgenden Business-Kategorien können Arbeiten<br />

eingereicht werden: Automotive, Business & Consumer<br />

Services, Communications/Utilities, Financial<br />

Products & Services, Information Technologies,<br />

Insurance, Not-for-Profit, Pharmaceutical/<br />

Healthcare, Product Manufacturing & Distribution,<br />

Publishing/Entertainment, Retail & Direct<br />

Sales, Travel & Hospitality/Transportation.<br />

Veranstalter: Direct Marketing Association<br />

Infos: www.dma-echo.org<br />

Epica Award<br />

Beim Epica Award können europäische Kampagnen,<br />

die innerhalb eines Jahres veröffentlicht wurden,<br />

eingereicht werden. Die Jury aus Vertretern<br />

der internationalen Werbehandels-Presse wählt<br />

Preisträger in verschiedenen Kategorien. Die<br />

„Epica d’Or“ (Grand Prix) wird an die Besten aus<br />

den Bereichen Film, Press, Outdoor und Interactive<br />

vergeben.<br />

Veranstalter: Epica Awards<br />

Infos: www.epica-awards.com<br />

Eurobest Awards<br />

Die Eurobest Awards sind quasi das Cannes-Festival<br />

auf europäischer Ebene. Von den Organisatoren<br />

des Cannes Lions Festivals inszeniert, zeichnen<br />

117


die Eurobest Awards europäische <strong>Werbung</strong> in den<br />

unterschiedlichsten Wettbewerben und Kategorien<br />

aus. Zusätzlich zu den Eurobest Awards in Gold, Silber<br />

und Bronze wird im Rahmen des Wettbewerbs<br />

jeweils ein Grand Prix in den Kategorien TV/Kino,<br />

Print, Outdoor, PR, Media, Interactive, Direct, Radio,<br />

Sales Promotion, Integrated, Design und Craft<br />

vergeben.<br />

Veranstalter: Eurobest Advertising Festival<br />

Infos: www.eurobest.com<br />

EVA Award<br />

Der EVA Award wird weltweit für herausragende<br />

Marketing-Events und Maßnahmen der Live-Kommunikation<br />

vergeben. Ziel ist es, Projekte zu prämieren,<br />

in denen Marketinginhalte besonders erlebnisorientiert<br />

und erfolgreich umgesetzt wurden. Preise<br />

werden in den Event-Kategorien Corporate, Mitarbeiter,<br />

Public, Consumer, Exhibition und Charity/<br />

Social/Cultural vergeben.<br />

Veranstalter: Forum Marketing-Eventagenturen FME<br />

Infos: www.eva-award.de oder www.famab.de/eva<br />

Golden Award Montreux<br />

Der Golden Award Montreux war der erste internationale<br />

Werbe-Wettbewerb in Europa. Seit 1989 werden<br />

Arbeiten in den diversen Kategorien, angefangen<br />

bei TV/Cinema über Creative Use of Media bis<br />

hin zu Print Advertising/Poster/Direct Mail ausgezeichnet.<br />

Die Jury besteht aus Werbefachleuten und<br />

Universitätsprofessoren. Zusätzlich winkt ein eigener<br />

Talent Award für Studenten.<br />

Veranstalter: Golden Award of Montreux<br />

Infos: www.goldenawardmontreux.com<br />

Golden Drum Festival<br />

Das Golden Drum Festival zählt zu den größten und<br />

wichtigsten Werbe-Events. Unterschieden wird zwischen<br />

den Wettbewerben „New Europe“ für Länder<br />

des „neuen“ Europa (u. a. Österreich) und dem internationalen<br />

Wettbewerb „Open Worldwide“. Es gibt<br />

insgesamt 62 Kategorien für die verschiedenen teilnehmenden<br />

Gruppen (Radio, Outdoor, Press, Film,<br />

Design & Art Direction, Interactive, Media und PR).<br />

Verliehen werden ein Grand Prix, Golden und Silver<br />

Drum, Golden Watch, Best Act Award, Production<br />

House Award, Golden Net und Golden Rose Award.<br />

Veranstalter: Golden Drum Advertising Festival<br />

Infos: www.goldendrum.com<br />

International Sponsoring Award<br />

Der Sponsoringverband FASPO und der deutsche<br />

Kommunikationsverband vergeben alljährlich den<br />

International Sponsoring Award. Ausgezeichnet<br />

118<br />

werden herausragende Sponsoringkonzepte aus<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz.<br />

Veranstalter: Fachverband für Sponsoring<br />

FASPO<br />

Infos: www.faspo.de<br />

LeadAwards<br />

Die LeadAwards stützen sich auf vier Säulen:<br />

eine Ausstellung, die Preisverleihung, ein Symposium<br />

und das Jahrbuch. In den Hauptkategorien<br />

Zeitschriften, Design, Fotografie, Anzeigen<br />

und Online werden herausragende Arbeiten<br />

präsentiert. Zusätzlich wird ein Publikumspreis<br />

vergeben. Besonders begehrt sind die Ehrungen<br />

„LeadMagazin des Jahres“, „Kampagne des Jahres“,<br />

„Foto des Jahres“ und „Online-Dienst des<br />

Jahres“. Eine Bewerbung ist nicht möglich, das<br />

Auswahl- und Vorschlagsrecht liegt ausschließlich<br />

bei den Gremien der LeadAwards selbst.<br />

Veranstalter: LeadAcademy für Medien e. V.<br />

Infos: www.leadawards.de oder<br />

www.leadacademy.de<br />

London International Award<br />

Bei den renommierten London International<br />

Awards werden Werbemittel jeglicher Herkunft<br />

sowie Einreichungen in den Kategorien Design<br />

und Digital Media ausgezeichnet. Es gibt keinerlei<br />

Beschränkungen bezüglich Art oder Herkunft<br />

der Arbeiten. Seit 2009 gibt es „The NEW Category“,<br />

seit 2010 werden die Einreichungen unterteilt<br />

in Television/Cinema/Online Film – Technique<br />

und Musik, unabhängig vom Medium.<br />

Veranstalter: London International Awards (LIA)<br />

Infos: www.liaawards.com<br />

Moscow International Advertising<br />

Festival<br />

Das Moskauer International Advertising Festival<br />

zeichnet alljährlich die besten eingereichten Arbeiten<br />

in den Bereichen „TV/Cinema Advertising“<br />

und „Print and Outdoor Advertising“ mit<br />

einem Grand Prix aus. Weitere Kategorien, die<br />

bewertet werden, sind Radio, Grafik Design, Verpackung<br />

und viele mehr. Zusätzlich werden der<br />

„Press Prize“ und ein Preis für die „Advertising<br />

Person of the Year“ vergeben.<br />

Veranstalter: Moscow International Advertising<br />

and Marketing Festival Red Apple<br />

Infos: http://festival.ru/en<br />

One Show<br />

Die One Show ist eine der wichtigsten Kreativ-<br />

Award-Shows der Welt. Eingereicht werden kön-


nen alle Arbeiten in den Kategorien Print, Radio,<br />

TV, Design, Interactive und New Media. Bewertet<br />

wird von einer hochkarätigen Jury aus Top-Creative-Directors.<br />

Darüber hinaus gibt es auch eine<br />

„College“-Kategorie, in der Arbeiten des kreativen<br />

Nachwuchses präsentiert werden.<br />

Veranstalter: The One Club for Art and Copy<br />

Infos: www.oneclub.org<br />

Radiostars<br />

AS&S Radio GmbH ruft die Werbewelt jährlich<br />

auf, die kreativsten Radiospots und -kampagnen<br />

einzureichen, um die Radiostars des Jahres zu<br />

küren. Eine Jury bewertet die eingereichten Spots<br />

und Kampagnen individuell und unabhängig in<br />

sechs Kategorien: Text, Musik, Idee, SFX, Kampagne<br />

und Crossmedia.<br />

Veranstalter: AS&S Radio<br />

Infos: www.radiostars.de<br />

Ramses<br />

Mit dem „RAMSES Kreativ Award“ zeichnet der<br />

führende deutsche Audiovermarkter RMS jedes<br />

Jahr herausragende kreative Leistungen in der<br />

Audiowerbung aus. Der Preis wird in Gold, Silber<br />

und Bronze in den vier Kategorien Brand, Idea,<br />

Talent und Success vergeben.<br />

Veranstalter: Radio-Marketing-Service Hamburg<br />

Infos: www.rms.de oder www.ramses-award.de<br />

red dot design award<br />

Der red dot design award unterteilt sich in drei<br />

Bereiche, die unabhängig voneinander ausgeschrieben<br />

und juriert werden: product design,<br />

communication design und design concept.<br />

Designer, Agenturen, Designbüros und<br />

Auftraggeber können ihre innovativsten und<br />

fantasievolls ten Arbeiten einem hochkarätigen<br />

Expertengremium präsentieren. Heiß begehrte<br />

Trophäe ist der „red dot“, das in Fachkreisen<br />

hoch geschätzte internationale Siegel für<br />

Designqualität.<br />

Veranstalter: red dot<br />

Infos: www.red-dot.de<br />

Schweizer Dialogmarketing-Preis<br />

Prämiert werden kreative Ideen und raffinierte<br />

Strategien von Dialogkampagnen. Zusätzlich zu<br />

den Bewerben Adressierte Mailings Business-to-<br />

Consumer (2D und 3D), Adressierte Mailings<br />

Business-to-Business, Gedruckte, nicht personalisierte<br />

Werbemittel, Elektronische Medien,<br />

Guerilla Marketing, Ausländische Kampagnen,<br />

Mehrstufige Dialogprogramme und Crossmediale<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Kampagnen gibt es vier Spezialkategorien (u. a.<br />

Publikumspreis).<br />

Veranstalter: Verein Schweizer Dialogmarketing-<br />

Preis<br />

Infos: www.dm-preis.ch<br />

ZeitungKreativ<br />

„Anzeige des Jahres – Preis der Jury“ und „New(s)comers<br />

Best“ sind die zwei ZeitungKreativ-Wettbewerbe<br />

der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft.<br />

Kunden und Agenturen, die sich kreativ<br />

und überzeugend mit den Möglichkeiten des Werbeträgers<br />

Zeitung befasst haben, werden damit in<br />

ihrer Arbeit bestätigt. Der „New(s)comers Best“<br />

richtet sich speziell an junge Talente.<br />

Veranstalter: Zeitungs Marketing Gesellschaft<br />

ZMG<br />

Infos: www.zmg.de<br />

100 Beste Plakate<br />

Plakatgestalter, Druckereien und Auftraggeber aus<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz sind<br />

eingeladen, die im jeweiligen Vorjahr veröffentlichten<br />

Plakate aller Genres und Drucktechniken<br />

einzureichen. Diese werden nach den anerkannten<br />

Kriterien des Grafik Designs beurteilt. Preisträger<br />

werden in einem Jahrbuch und mehreren Ausstellungen<br />

veröffentlicht.<br />

Veranstalter: Verein 100 Beste Plakate<br />

Infos: www.100-beste-Plakate.de<br />

Weitere internationale Awards<br />

New York Festivals<br />

Inkl. International Advertising Awards, Innovative<br />

Advertising Awards, International Television &<br />

Film Awards, Radio Programming Awards.<br />

www.newyorkfestivals.com<br />

Best of Corporate Publishing<br />

Der BCP ist mit über 600 eingereichten Publikationen<br />

der größte CP-Wettbewerb in Europa. Seit<br />

2003 werden die besten Unternehmenspublikationen<br />

aus dem deutschsprachigem Raum mit dem<br />

BCP Best of Corporate Publishing Award ausgezeichnet.<br />

www.bcp-award.com<br />

HORIZONT Award<br />

HORIZONT verleiht jährlich den begehrten<br />

Branchenpreis in den Kategorien Unternehmen,<br />

Agenturen und Medien. Die „Männer und Frauen<br />

des Jahres“ zeichnen sich durch ihre persönliche<br />

119


Leistung, ihren unternehmerischen Mut, ihr Engagement<br />

und die Konsequenz ihrer Arbeit für die Branche<br />

aus.<br />

www.horizontaward.net<br />

BEST NEW 18/1<br />

Nicht die künstlerische Originalität, sondern die klare<br />

Botschaft, die schnell verstanden wird, steht im Mittelpunkt.<br />

Mit dem Preis ausgezeichnet wird das Plakat,<br />

das nach Ansicht der Jury die effektivste Werbeansprache<br />

hat und schnell Reichweite aufbauen kann.<br />

www.bestnew18-1.de<br />

Österreichische Werbepreise<br />

Adebar<br />

Der burgenländische Werbepreis wird seit 2006 alle<br />

zwei Jahre ausgerichtet. Um auch zwischen den Adebar-Jahren<br />

Akzente zu setzen, wurde der „Rabeda“<br />

geschaffen. Während der Adebar die kreativsten Arbeiten<br />

auf dem Gebiet der Marktkommunikation im<br />

Burgenland auszeichnet, soll der Rabeda seit 2009 als<br />

Werbeevent für Querdenker ganz neue Maßstäbe für<br />

einen burgenländischen Branchentalk setzen.<br />

Veranstalter: <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

der WK Burgenland<br />

Infos: www.adebar.at<br />

ADGAR<br />

Seit 26 Jahren vergibt der VÖZ seinen Werbepreis,<br />

anfangs als „Print Oscar“, heute unter dem Titel<br />

„ADGAR“. Die ADGARs werden in folgenden Kategorien<br />

vergeben: Handel, Dienstleistungen, Konsum-<br />

und Industriegüter, Auto und Motor, Social<br />

Advertising, Kreativer Einsatz von Print, Printwerber<br />

des Jahres und best young team. Ein Sonderpreis wird<br />

für „Kreativen Einsatz von Onlinewerbung“ auf Mitgliedsportalen<br />

des VÖZ verliehen.<br />

In den Kategorien „Kreativer Einsatz von Print“,<br />

„Printwerber des Jahres“ und „best young team“ und<br />

dem Sonderpreis wird der Preis in einer Gesamtjahreswertung<br />

vergeben. Für alle anderen Kategorien<br />

werden zunächst pro Kategorie zehn Finalisten ausgewählt.<br />

Diese treten dann im Jahresfinale im Rennen<br />

um den ADGAR an.<br />

Veranstalter: Verband Österreichischer Zeitungen<br />

(VÖZ)<br />

Infos: www.adgar.at oder www.voez.at<br />

Adolf Loos Staatspreis Design<br />

Der „Adolf Loos Staatspreis Design“ ist Österreichs<br />

bedeutendster Design-Wettbewerb mit internationaler<br />

Ausrichtung. Er wird im Zweijahres-Rhythmus im<br />

120<br />

ADGAR Gewinner 2011<br />

Kategorie Auto und Motor<br />

„SLS Schaltungen“<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: Mercedes-Benz Österreich<br />

Agentur: Jung von Matt/Donau<br />

best young team<br />

1. Platz: Anna Beimel (Text) und Roman Beck (Grafik)<br />

Euro RSCG/Universität für angewandte Kunst <strong>Wien</strong>


Kategorie Handel:<br />

„PREMIUM – Pierce Brosnan“<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: SPAR<br />

Agentur: Wirz<br />

Kategorie<br />

Dienstleistungen:<br />

„Beef Baba”<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: McDonald’s<br />

Österreich<br />

Agentur: DDB Tribal <strong>Wien</strong><br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Demner, Merlicek & Bergmann<br />

Sonderpreis<br />

Kreativer<br />

Einsatz von<br />

Onlinewerbung:<br />

20|10|2010 –<br />

Online<br />

Auftraggeber:<br />

Kastner<br />

& Öhler<br />

Agentur: En<br />

Garde Communication<br />

&<br />

Design<br />

w w w.w iener-zucker.at<br />

zu10005_Lippizaner_WZ_210x280abf.indd 1 07.09.2010 17:30:34 Uhr<br />

Kategorie Konsum- und<br />

Industriegüter:<br />

„Lipizzaner“<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: AGRANA<br />

Zucker GmbH<br />

Agentur: Demner, Merlicek<br />

und Bergmann<br />

Sonderpreis Kreativer Einsatz von Printwerbung<br />

Markenrelaunch Raiffeisen Bank<br />

International<br />

Auftraggeber: Raiffeisen Bank International<br />

Mediaagentur: Mindshare<br />

Kreativagentur: Ogilvy & Mather Vienna<br />

Kategorie Social Advertising<br />

„Gulu-Region“<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: Haus der<br />

Barmherzigkeit<br />

HdB10_5_ET.3.4_Stard_ICv2:_ 02.02.2010 11:09 Uhr Seite 1<br />

Agentur: Lowe GGK<br />

www.picturedesk.com Blaupapier W.Salvenmoser/<br />

präsentiert: Alter in anderen Kulturen<br />

Mann aus der Gulu-Region in Uganda.<br />

Der Rat der Alten ist gefragt.<br />

Wertschätzung und Respekt sind Vorbild für uns. Mit unseren Pflegekrankenhäusern setzen wir neue Qualitätsstandards.<br />

Unser Angebot reicht noch weiter. Information unter www.hausderbarmherzigkeit.at. Unser Spendenkonto: RLB 444.448.<br />

121


Rahmen einer Public-Private-Partnership vom Bundesministerium<br />

für Wirtschaft, Familie und Jugend<br />

und der Raiffeisenlandesbank NÖ-<strong>Wien</strong> gemeinsam<br />

mit Design Austria und dem Bundeskanzleramt ausgelobt.<br />

Kategorien: Produktgestaltung, Räumliche<br />

Gestaltung und Experimentelles Design.<br />

Veranstalter: Design Austria<br />

Infos: www.designaustria.at<br />

Austrian Event Award<br />

Der Austrian Event Award wird für herausragende<br />

Leistungen im Bereich des Eventmarketings und der<br />

Erlebniskommunikation in Gold, Silber und Bronze<br />

verliehen. Zusätzlich gibt es seit 2009 einen Sonderpreis<br />

für „Green Events“.<br />

Veranstalter: Eventwerkstatt<br />

Infos: www.eventaward.at<br />

Austrian Sales Promotion Award<br />

Zum Austrian Sales Promotion Award können Promotions<br />

aus ganz Österreich eingereicht werden.<br />

Der Award wird in zehn unterschiedlichen Kategorien<br />

verliehen, wobei in zwei Kategorien auch die besten<br />

Kampagnen im Ambient-Media-Bereich von der<br />

hochkarätig besetzten Fachjury in Gold, Silber und<br />

Bronze gekürt werden.<br />

Veranstalter: Austrian Federation of Sales Promotion<br />

AFSP<br />

Infos: www.afsp.at<br />

best YET<br />

Der VÖZ bietet österreichischen Jungkreativen seit<br />

2006 die Chance, bei der europäischen „best YET“-<br />

Competition dabei zu sein. Der „best YET – best<br />

European Young Team“ ist der bedeutendste europäische<br />

Wettbewerb für den Werbenachwuchs im Bereich<br />

der Printwerbung.<br />

Veranstalter: Verband Österreichischer Zeitungen<br />

VÖZ<br />

Infos: www.voez.at<br />

Caesar und Caesarino<br />

Neben dem „Caesar“ in Gold für die beste Werbekampagne<br />

vergibt die <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> &<br />

Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Oberösterreich<br />

auch einen Caesar in Gold für die besten<br />

Einzelleistungen in den Bereichen Print, Internet, Packaging,<br />

Direct Mailing, Event, Hörfunk, Film/Fernsehen,<br />

PR und Web. Dazu kommt der „Caesarino“<br />

für den besten Werbenachwuchs.<br />

Veranstalter: <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

der Wirtschaftskammer Oberösterreich<br />

Infos: www.werbung-ooe.at oder<br />

http://caesar.screenteam.at<br />

122<br />

CCA Venus Gewinner 2011<br />

MuseumsQuartier<br />

Imagekampagne 2010<br />

Gold-Gewinner<br />

Agentur: Büro X <strong>Wien</strong><br />

Merceds Benz<br />

Gold-Gewinner<br />

Agentur: Jung von Matt/Donau


Morgenkaffee<br />

Gold-Gewinner<br />

Agentur: DDB Tribal Group<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Penny PRICE<br />

Gold-Gewinner<br />

Agentur: Demner, Merlicek & Bergmann<br />

RailJET<br />

Gold-Gewinner<br />

Agentur: PKP BBDO<br />

Frauenhäuser <strong>Wien</strong> Wohnungsanzeigen<br />

Gold-Gewinner<br />

Agentur: Draftfcb Partners Mömax Möbelhaus<br />

Gold-Gewinner<br />

Agentur: Demner, Merlicek & Bergmann<br />

123


CCA Venus<br />

Der CCA bietet den Gewinnern der „Venus“ für kreative<br />

Werbearbeiten einen besonderen Anreiz. Die<br />

österreichischen Preisträger steigen automatisch in<br />

den Wettbewerb auf europäischer Ebene beim ADC<br />

Europa auf. Weiters bietet die CCA Venus als einer<br />

von wenigen Wettbewerben die Kategorie „Creative<br />

Media“, in der die ungewöhnliche, kreative Nutzung<br />

von Medien, ein innovatives Zusammenspiel von<br />

Medien oder aber auch neue, kreative Zugänge zur<br />

Funktionsweise von Medien ausgezeichnet werden.<br />

Veranstalter: Creative Club Austria CCA<br />

Infos: www.creativclub.at<br />

Columbus<br />

Vergeben wird der „Columbus“, der Österreichische<br />

Direct-Marketing-Preis, in den Kategorien Konsumgüter,<br />

Gebrauchsgüter, Integrierte Kampagne,<br />

Dienstleistungen, Investitionsgüter, Telemarketing<br />

usw.<br />

Veranstalter: Dialog Marketing Verband Österreich<br />

DMVÖ<br />

Infos: www.dmvoe.at<br />

Effie<br />

Der vom Austrian Chapter der IAA (International<br />

Advertising Association) verliehene Effie ist der<br />

wichtigste Effizienz-Preis Österreichs. Er zeichnet<br />

Marketing-Kommunikation aus, die ausgewiesen<br />

wirkungsvoll, kreativ und effizient, bezogen auf ihr<br />

Kosten-Nutzenverhältnis und ehrgeizige Marketingziele,<br />

ist.<br />

Veranstalter: Austrian Chapter der IAA<br />

Infos: www.effie.at<br />

Goldener Hahn<br />

Der „Goldene Hahn“ ist die Auszeichnung für hervorragende<br />

niederösterreichische Werbeleistungen,<br />

die jährlich vergeben wird. Echte <strong>Werbung</strong>, sprich<br />

brillante Werbemaßnahmen mit kleineren Budgets<br />

und Realitätsnähe, steht im Vordergrund. Eine Jury<br />

ermittelt die Preisträger in insgesamt 13 Kategorien<br />

– darunter die beliebten Klassiker wie Plakat, Kampagne,<br />

PR, Design, Dialogmarketing oder Neue Medien.<br />

Seit 2009 ebenfalls mit von der Partie ist die<br />

Prämierung der besten Funkspots und Filme. Und<br />

auch das Publikum darf entscheiden und einen Zusatzpreis<br />

in der Kategorie Kampagne vergeben.<br />

Veranstalter: <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

der Wirtschaftskammer Niederösterreich<br />

Infos: www.goldenerhahn.or.at<br />

Green Panther<br />

Die Green-Panther-Gala, bei der die Preise für her-<br />

124<br />

COLUMBUS Gewinner 2010<br />

Kategorie Telekommunikation B2B und B2C<br />

„A1 Telekom Austria live“<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: A1 Telekom Austria<br />

Agentur: Euro RSCG Vienna GmbH<br />

Kategorie Finanzdienstleistungen<br />

Austro-Fred<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: UniCredit Bank Austria<br />

Agentur: Draftfcb Partners


Kategorie D-A-CH<br />

„Chinesisch für Anfänger“<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: Lufthansa<br />

Agentur: Wunderman Frankfurt<br />

Kategorie Dialogorientierung in<br />

klassischen Medien kanälen<br />

„Frischer Atem“<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: Orbit<br />

Agentur: PKP BBDO<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Kategorie Flat Mailing<br />

„Ohne Umdrehen hinten sehen“<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: Range Rover<br />

Agentur: Wunderman <strong>Wien</strong><br />

Kategorie Handel<br />

„Die große Baumax Garten-Überraschung“<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: Baumax<br />

Agentur: PKP BBDO<br />

125


vorragende Werbeleistungen verliehen werden, ist der<br />

traditionelle Höhepunkt des steirischen Werbejahres.<br />

Awards werden in den Kategorien Kampagne, Outdoor<br />

Advertising, Print Media Communications, Motion<br />

Pictures, Corporate Design, Print-Design, Direct<br />

Marketing, Event, Internet und Outside the Box verliehen.<br />

Junge Kreative wurden 2010 erstmals aufgefordert,<br />

sich für den „Young Creatives Panther“ mittels<br />

eines Webvideos zum Thema Intoleranz zu bewerben.<br />

Veranstalter: <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

der Wirtschaftskammer Steiermark<br />

Infos: www.greenpanther.at<br />

Impactissimo<br />

Mit dem Impactissimo würdigt die Epamedia die<br />

besten Kampagnen im Public Space Advertising.<br />

Prämiert werden die effizientesten Plakate und City<br />

Lights Österreichs. Seit 2008 werden außerdem Preisträger<br />

in der Kategorie „Digital Signage“ ermittelt.<br />

Und auch die Gäste der Impactissimo-Gala haben ein<br />

Wörtchen mitzureden: Aus fünf Nominierten wird via<br />

Saal-Voting der Publikums-Sieger gekürt.<br />

Veranstalter: Epamedia – Europäische Plakat- und<br />

Außenmedien GmbH<br />

Infos: www.epamedia.at<br />

Joseph Binder Award<br />

Dieser internationale Design-Wettbewerb wird jährlich<br />

veranstaltet. Er umfasst abwechselnd die Gestaltungsbereiche<br />

Grafik Design & Illustration (2D) als eigenständigen<br />

Wettbewerb und Raumgestaltung (3D)<br />

als Kategorie im Rahmen des Adolf Loos Staatspreises<br />

Design im Bereich Produkt-Design. Im Bereich Media<br />

Design & Digitales Gestalten (4D) wird im Rahmen<br />

des Staatspreises Multimedia ein Sonderpreis gestiftet.<br />

Veranstalter: design austria<br />

Infos: www.designaustria.at<br />

Magazin Award<br />

Der „Magazin Award“ der Verlagsgruppe NEWS<br />

zeichnet jährlich die bemerkenswertesten Magazinanzeigen<br />

aus und würdigt außergewöhnliche Kampagnenideen<br />

und Umsetzungen. Einreichen können<br />

Werbeagenturen und Auftraggeber von <strong>Werbung</strong> in<br />

den Magazinen der Verlagsgruppe. Prämiert wird in<br />

sieben Kategorien, darunter Social & Non Profit. Jenes<br />

Sujet, das insgesamt am besten abgeschnitten hat,<br />

erhält den Grand Prix.<br />

Veranstalter: Verlagsgruppe NEWS<br />

Infos: www.magazinaward.at<br />

Media Award<br />

Im Spannungsfeld von Werbekunden, Agenturen<br />

und Medien entstehen permanent neue, innovative<br />

126<br />

EFFIE Gewinner 2010<br />

100 Jahre Technisches Museum <strong>Wien</strong><br />

Platin- + Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: Technisches Museum <strong>Wien</strong><br />

Agentur: <strong>Wien</strong> Nord Werbeagentur GmbH


Entdecke den<br />

Opel Insignia<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

www.opel.at<br />

MVEG-Verbrauch gesamt in l/100 km: 5,8–11,6; CO2-Emission in g/km: 154–272<br />

Opel Insignia<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: General Motors Austria<br />

Agentur: McCann Erickson Austria<br />

Schärdinger Joghurt Topfennockerl<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: Berglandmilch eGen<br />

Agentur: Publicis Group Austria GmbH<br />

127


Ideen und Lösungen. Media und Media-Agenturen<br />

nehmen in den letzten Jahren eine immer wichtigere<br />

Rolle in der strategischen Marktkommunikation ein.<br />

Die Media Awards zeichnen daher Media agenturen,<br />

Werbetreibende und Werbeagenturen für ihre hervorragenden<br />

Medialeistungen in den Kategorien<br />

„Kreative Media-Idee“ und „Exzellente Media-Strategie“<br />

aus.<br />

Veranstalter: Plasser Consulting<br />

Infos: www.media-award.at<br />

Multimedia und E-Business Staatspreis<br />

Der „Multimedia und E-Business Staats-, Innovations-<br />

und Förderpreis“ wird vom Bundesministerium<br />

für Wirtschaft, Familie und Jugend gemeinsam<br />

mit der Wirtschaftskammer Österreich ausgeschrieben.<br />

Seit 2010 wird der Staatspreis im Zweijahresrhythmus<br />

vergeben. Ausgezeichnet werden die besten<br />

und kreativsten Einreichungen, weiters gibt es<br />

Innovationspreise zu den Themen „Mobile Anwendungen<br />

und Dienste“, „Interaktives digitales TV“<br />

und den Förderpreis für junge Kreative sowie eine<br />

Sonderkategorie.<br />

Veranstalter: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie<br />

und Jugend<br />

Infos: www.multimedia-staatspreis.at<br />

ORF-Werbehahn<br />

Der ORF zeichnet alljährlich die besten nationalen<br />

und regionalen Radiospots mit dem „ORF-Werbehahn“<br />

aus. Die Preisträger werden von einer hochkarätig<br />

besetzten Jury aus Branchenexperten in Kooperation<br />

mit dem Marktforschungsinstitut Triconsult<br />

ermittelt und hinsichtlich Gesamteindruck, Kreativität<br />

der Umsetzung und Auffälligkeit beurteilt. In<br />

der 2008 erstmals prämierten Kategorie „Best Use<br />

of Music“ wird die beste Verwendung von Musik in<br />

einem Werbespot ausgezeichnet.<br />

Veranstalter: ORF<br />

Infos: http://enterprise.orf.at/werbehahn<br />

Österreichischer Plakatpreis<br />

Der Große Österreichische Plakatpreis der Gewista<br />

gilt aufgrund seiner Sieger-Auswahlkriterien als renommiertester<br />

„Out of Home Award“ des Landes<br />

und wird seit 2001 im Rahmen der jährlichen Plakatparty<br />

vergeben. Bewertet werden sämtliche Außenwerbekampagnen<br />

des Vorjahres. Alle affichierten<br />

Kampagnen nehmen teil und müssen nicht gesondert<br />

eingereicht werden.<br />

Folgende zehn Preise werden verliehen: Der Große<br />

Österreichische Plakatpreis in Platin, Gold, Silber<br />

und Bronze ebenso wie Auszeichnungen für das werbewirksamste<br />

Rolling Board, City Light und Plakat<br />

128<br />

Effie Gewinner 2010<br />

Syoss Haarpflege<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: Henkel Central<br />

Eastern Europe GmbH<br />

Agentur: TBWA Düsseldorf GmbH


HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

CS Hospiz Rennweg<br />

Gold-Gewinner<br />

Auftraggeber: CS Hospiz Rennweg<br />

Agentur: Lowe GGK<br />

129


und das kreativste Rolling Board, City Light und Plakat.<br />

Die Preisträger für den Großen Österreichischen<br />

Plakatpreis in Platin, Gold, Silber und Bronze müssen<br />

sowohl im Kriterium Werbewirksamkeit als auch<br />

puncto Kreativität hohe Bewertungen aufweisen<br />

und werden nach einem Kombinationspunktesystem<br />

durch eine Kreativjury, bestehend aus Vertretern der<br />

25 kreativsten Agenturen, ermittelt.<br />

Veranstalter: Gewista Werbegesellschaft<br />

Infos: www.gewista.at<br />

printissimo, emballissimo<br />

„printissimo“ und „emballissimo“ sind Preise der<br />

österreichischen Papierindustrie, die damit die kreativsten<br />

und außergewöhnlichsten Produktionen<br />

auf Papier, Karton und Wellpappe auszeichnet. Der<br />

printissimo prämiert in den Kategorien Prospekt,<br />

Editorial, Image, Direct und Art. Den emballissimo<br />

gibt es für funktionale, innovative Verpackungslösungen<br />

in den Kategorien Tragendes, Umhüllendes,<br />

Gewelltes, Dreidimensionales sowie Funktionales.<br />

Veranstalter: Austropapier<br />

Infos: www.austropapier.at<br />

PR Wissenschaftspreis<br />

Der Public Relations Verband Austria verleiht jährlich<br />

für positiv beurteilte Masterthesen an Universitätslehrgängen,<br />

abgeschlossene und approbierte<br />

Diplomarbeiten an Fachhochschulen, Diplom-/Magister-/Masterarbeiten<br />

an Universitäten sowie alle<br />

drei Jahre für Dissertationen auf dem Gebiet der<br />

Öffentlichkeitsarbeit den „Österreichischen Wissenschaftspreis<br />

für Public Relations“.<br />

Veranstalter: Public Relations Verband Austria<br />

PRVA<br />

Infos: www.prva.at<br />

Salzburger Landespreis für Marketing,<br />

Kommunikation und Design<br />

Die Wirtschaftskammer Salzburg vergibt den „Salzburger<br />

Landespreis für Marketing, Kommunikation<br />

und Design“ jährlich in insgesamt 15 Kategorien.<br />

Teilnahmeberechtigt sind Mitgliedsbetriebe<br />

der Wirtschaftskammer Salzburg (FG <strong>Werbung</strong> &<br />

Marktkommunikation, FV der Audiovisions- und<br />

Filmindustrie, Landesinnung der Fotografen).<br />

Veranstalter: Wirtschaftskammer Salzburg<br />

Infos: www.salzburger-landespreis.at<br />

Staatspreis Marketing<br />

Mit dem „Staatspreis Marketing“ werden innovative<br />

strategische Marketingkonzepte ausgezeichnet.<br />

Entscheidend für die Zuerkennung des Staatspreises<br />

Marketing sind nicht Unternehmensgröße, Branche<br />

130<br />

oder Budgethöhe, sondern Qualität, betriebswirtschaftlicher<br />

Nutzen und Innovation. Nach<br />

einer Änderung des Konzepts wurde der nächste<br />

Preis im Mai 2011 verliehen. Anschließend findet<br />

die Verleihung alle zwei Jahre statt.<br />

Veranstalter: Österreichisches Produktivitäts-<br />

und<br />

Wirtschaftlichkeits-Zentrum ÖPWZ<br />

Infos: www.opwz.com<br />

Staatspreis für Public Relations<br />

Zur Förderung der professionellen und verantwortungsvollen<br />

Öffentlichkeitsarbeit verleiht<br />

der Bundesminister für Wirtschaft, Familie und<br />

Jugend jährlich den „Staatspreis für Public Relations“.<br />

Ausgezeichnet werden besondere Leistungen<br />

auf dem Gebiet der Public Relations<br />

(Öffentlichkeitsarbeit bzw. institutionelle Kommunikation)<br />

in fünf Kategorien.<br />

Veranstalter: Public Relations Verband Austria<br />

PRVA<br />

Infos: www.prva.at<br />

Staatspreis Vorbildliche Verpackung<br />

Der Einsatz ganzheitlicher, umfassender Lösungen<br />

im Verpackungsbereich und die Verbesserung<br />

des Images von Verpackung sollen durch<br />

die Verleihung des Staatspreises „Vorbildliche<br />

Verpackung“ gefördert werden. Der Staatspreis<br />

kann für je eine Verpackung aus dem Konsumbereich<br />

und dem Transportsektor verliehen<br />

werden. Teilnahmeberechtigt sind Erzeuger,<br />

Verwender und Gestalter von Packmitteln,<br />

-hilfsmitteln, Packstoffen, Verpa ckungen als Verkaufshilfe,<br />

Displays, Verpackungssystemen und<br />

verpackungsverwandten Erzeugnissen.<br />

Veranstalter: Bundesministerium für Wirtschaft,<br />

Familie und Jugend, Österreichisches Institut für<br />

Verpackungswesen<br />

Infos: www.verpackungsinstitut.at<br />

Staatspreis <strong>Werbung</strong><br />

Der Staatspreis <strong>Werbung</strong> hat das Ziel, durch<br />

Prämierung beispielhafter österreichischer Werbekampagnen<br />

Maßstäbe für Qualitätswerbung<br />

zu setzen. Alljährlich wird der Staatspreis <strong>Werbung</strong><br />

für die beste Werbekampagne sowie in den<br />

Kategorien Werbefilm und Print/Outdoor verliehen.<br />

Die mit dem Staatspreis oder einer Nominierung<br />

ausgezeichneten Werbekampagnen<br />

werden in einem Katalog präsentiert.<br />

Veranstalter: Bundesministerium für Wirtschaft,<br />

Familie und Jugend<br />

Infos: www.bmwfj.gv.at


Tirolissimo<br />

Der Werbepreis der <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> &<br />

Marktkommunikation der Wirtschaftskammer<br />

Tirol prämiert die besten Arbeiten von Tiroler<br />

Werbeunternehmen. Die Arbeiten können in<br />

19 Kategorien – vom Tourismusprospekt über<br />

Messebau bis zum Industriefilm – eingereicht werden.<br />

Die von der Jury als beste aller Einreichungen<br />

beurteilte Arbeit erhält die Auszeichnung „Sonderpreis<br />

der Jury“.<br />

Veranstalter: <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> & Marktkommunikation<br />

Tirol<br />

Infos: www.tirolissimo.at<br />

Top Spot<br />

Seit 1988 zeichnen der ORF und die ORF-Enterprise<br />

alljährlich die beliebtesten TV-Werbespots<br />

der Österreicherinnen und Österreicher aus. Seit<br />

2010 erfolgt die Bewertung in zwei Stufen. Eine<br />

Expertenjury wählt die fünf besten nationalen<br />

Fernsehspots, die anschließend ins Top-Spot-Finale<br />

mit Publikumswahl kommen. Jene drei Spots mit<br />

den meisten Votes werden mit der Werbetrommel<br />

in Gold, Silber bzw. Bronze ausgezeichnet. Zusätz-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

lich wird ein Sonderpreis für den besten Spot mit<br />

sozialem Anliegen vergeben.<br />

Veranstalter: ORF<br />

Infos: http://enterprise.orf.at<br />

Transport Media Award<br />

Hier stehen die kreativsten und impactstärksten<br />

Werbesujets auf Transport Media-Werbeträgern<br />

in ganz Österreich im Mittelpunkt.<br />

Der „Transport Media Award“ des Vereins „Out<br />

of Home Austria“ wird monatlich an die drei besten<br />

Transport Media-Kampagnen aus allen Bundesländern<br />

vergeben. Eine Jury – bestehend aus<br />

Vertretern der Top 25 Agenturen des Landes – bewertet<br />

die Sujets nach Originalität der Message,<br />

technischer Umsetzung, Impactstärke und kreativem<br />

Ansatz. Aus den Monatssiegern wird Ende<br />

des Jahres schließlich der Top Award-Träger 2011<br />

ermittelt.<br />

Veranstalter: Out of Home Austria<br />

Infos: www.transport-mediaaward.at<br />

Twister<br />

Mit dem Twister – dem Carinthian Advertising<br />

Award – werden von der <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong> &<br />

Marktkommunikation alle zwei Jahre die kreativsten<br />

Kärntner Werber ausgezeichnet. Das nächste<br />

Mal wird der Kärntner Landeswerbepreis im Jahr<br />

2012 verliehen. Vergeben werden zwölf Twister<br />

und vier Sonderpreise.<br />

Veranstalter: <strong>Fachgruppe</strong> <strong>Werbung</strong><br />

Infos: www.twister.at<br />

131


Fachmedien | Fachkongresse I Marktstudien I Nachschlagewerke I Standardwerke<br />

Anhang<br />

132


08<br />

Fachmedien<br />

a3Boom!<br />

a3 Wirtschaftsverlag GmbH,<br />

<strong>Wien</strong>er Straße 2/1/6, 2340 Mödling,<br />

a3@a3verlag.com, www.a3verlag.com<br />

Absatzwirtschaft<br />

Verlagsgruppe Handelsblatt AG,<br />

Kasernenstraße 67, D-40213 Düsseldorf,<br />

www.absatzwirtschaft.de<br />

AdAge<br />

The Ad Age Group,<br />

Crain Communications Inc.,<br />

711 Third Avenue, New York,<br />

NY 10017-4036, USA,<br />

www.adage.com<br />

Bestseller<br />

Manstein ZeitschriftenverlagsgmbH,<br />

Brunner Feldstraße 45, 2380 Perchtoldsdorf,<br />

www.manstein.at<br />

Campaign<br />

174 Hammersmith Road, London, W6 7JP,<br />

United Kingdom, campaign@haymarket.com,<br />

www.campaignlive.com<br />

Creativity<br />

Crain Communications Inc., 711 Third Avenue,<br />

New York, NY 10017-4036, USA,<br />

www.creativity-online.com<br />

Der Kontakter<br />

Verlag Werben & Kaufen GmbH,<br />

Hultschiner Straße 8, D-81677 München,<br />

webmaster@wuv.de, www.kontakter.de<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Auf den folgenden Seiten finden Sie<br />

nützliche Informationen zu Fach-<br />

kongressen, Fachmedien, Standard-<br />

werken und Marktstudien sowie<br />

Nachschlagewerke aus dem In- und<br />

Ausland.<br />

Der Österreichische Journalist<br />

Verlag Johann Oberauer GmbH,<br />

Fliederweg 4, 5301 Salzburg-Eugendorf,<br />

vertrieb@oberauer.com, www.journalist.at<br />

director –<br />

Corporate Publishing in Österreich<br />

Albatros Media GmbH, Grüngasse 16, 1050 <strong>Wien</strong>,<br />

office@albatros-media.at, www.director.co.at<br />

Direkt Marketing<br />

IM Marketing-Forum GmbH,<br />

Englerstraße 26, D-76275 Ettlingen,<br />

info@im-marketing-forum.de,<br />

www.im-marketing-forum.de<br />

Extradienst<br />

Mucha Verlag GmbH, Zieglergasse 1, 1072 <strong>Wien</strong>,<br />

www.extradienst.at<br />

Horizont<br />

Deutscher Fachverlag GmbH,<br />

Mainzer Landstraße 251,<br />

D-60326 Frankfurt am Main,<br />

www.horizont.net<br />

Horizont Österreich<br />

Manstein ZeitschriftenverlagsgmbH,<br />

Brunner Feldstraße 45, 2380 Perchtoldsdorf,<br />

www.horizont.at<br />

Impact Magazin<br />

IP Deutschland GmbH,<br />

Vermarktung von Medienwerbung,<br />

Picassoplatz 1, D-50679 Köln,<br />

kontakt@ip-deutschland.de, www.ip-deutschland.de<br />

133


Insider Report<br />

Weinlich Verlags GmbH, Görgengasse 23c,<br />

1190 <strong>Wien</strong>, redaktion@insider.at, www.insider.at<br />

Intern<br />

Manstein ZeitschriftenverlagsgmbH,<br />

Brunner Feldstraße 45, 2380 Perchtoldsdorf,<br />

www.manstein.at<br />

Kressreport<br />

Haymarket Media GmbH | kress,<br />

Wieblinger Weg 17, D-69123 Heidelberg,<br />

www.kress.de<br />

Lürzers Archiv<br />

Lürzer GmbH, Keinergasse 29, 1030 <strong>Wien</strong>,<br />

www.luerzersarchive.com<br />

Medianet<br />

Medianet Verlag AG, Geiselbergstraße 15/1/4,<br />

1110 <strong>Wien</strong>, www.medianet.at<br />

Media Trend Journal<br />

Springer Business Media Schweiz AG,<br />

Neugasse 10, Postfach 1753, CH-8031 Zürich,<br />

info@mediatrend.ch, www.mediatrend.ch<br />

MedienManager<br />

Albatros Media GmbH, Grüngasse 16,<br />

1050 <strong>Wien</strong>, office@albatros-media.at,<br />

www.medienmanager.at<br />

MM flash - das Medien-WebTV<br />

Albatros Media GmbH, Grüngasse 16,<br />

1050 <strong>Wien</strong>, office@albatros-media.at,<br />

www.medienmanager.at<br />

Messe & Event<br />

Event & Medienbeteiligungs- und BetriebsGmbH,<br />

1110 <strong>Wien</strong>, Leberstraße 122,<br />

office@schmid-verlag.at<br />

New Business<br />

New Business Verlag GmbH & Co KG,<br />

Nebendahlstraße 16, D-22041 Hamburg,<br />

www.new-business.de<br />

134<br />

New Business Österreich<br />

New Business Verlag GmbH,<br />

Otto-Bauer-Gasse 6, 1060 <strong>Wien</strong>,<br />

kontakt@newbusiness.at,<br />

www.newbusiness.at<br />

persönlich<br />

persönlich Verlags AG,<br />

Hauptplatz 5, Postfach 1260,<br />

CH-8640 Rapperswil,<br />

info@persoenlich.com, www.persoenlich.com<br />

PR Magazin<br />

Verlag Rommerskirchen GmbH & Co KG,<br />

Rolandshof, D-53424 Remagen,<br />

info@rommerskirchen.com,<br />

www.prmagazin.de<br />

PR Report<br />

Haymarket Media GmbH,<br />

Weidestraße 122a, D-22083 Hamburg,<br />

info@haymarket.de, www.prreport.de<br />

transfer – Werbeforschung und Praxis<br />

Österreichische Werbewissenschaftliche<br />

Gesellschaft, Augasse 2–6, 1090 <strong>Wien</strong>,<br />

wwg@wu-wien.ac.at,<br />

www.wwgonline.at<br />

Werbeplanung.at update<br />

Medienwirtschaft Verlags GmbH,<br />

Nikolsdorfer Gasse 7–11, Top 3, 1050 <strong>Wien</strong>,<br />

www.werbeplanung.at/update<br />

Werbewoche<br />

Springer Business Media Schweiz AG,<br />

Neugasse 10, Postfach 1753,<br />

CH-8031 Zürich,<br />

info@werbewoche.ch,<br />

www.werbewoche.ch<br />

w&v<br />

Europa-Fachpresse-Verlag GmbH & Co KG,<br />

Emmy-Noether-Straße 2/E,<br />

D-80992 München,<br />

www.wuv.de


Fachkongresse<br />

Weiterbildung heißt auch Kongresse und Messen<br />

besuchen. Auf nationalen und internationalen<br />

Fachkongressen erfahren Sie alles über zielgruppengerechte<br />

Vermarktung und tauschen sich mit Kollegen<br />

aus der Branche aus.<br />

access<br />

Seit Oktober 2004 ist die access alljährlicher Fixpunkt<br />

für österreichische und internationale Fachbesucher<br />

im Kongress-, Tagungs- und Incentive-Bereich. Die<br />

access richtet sich an internationale und österreichische<br />

Firmen-Entscheidungsträger aus Marketing,<br />

Verkauf und <strong>Werbung</strong>, wissenschaftliche Gesellschaften<br />

und Verbände, Agenturen, Opinion Leader,<br />

Berater, Trainer sowie Seminarveranstalter und Vertreter<br />

der Fachpresse. Das Hosted-Buyer-Programm<br />

umfasst die gezielte Einladung und Betreuung von<br />

300 internationalen Entscheidungsträgern.<br />

Termin: 3.–4. Oktober 2011<br />

www.access-austria.at<br />

Deutscher Markenkongress<br />

Das Thema Marke ist in den letzten Jahren immer<br />

mehr in den Mittelpunkt getreten. Der Deutsche<br />

Markenkongress greift die aktuellen Themen des<br />

Markenmanagements auf. Hochkarätige Referenten<br />

präsentieren Beispiele aus der Praxis, die wertvolle<br />

Orientierung vermitteln.<br />

Termin: Anfang März 2012, Düsseldorf<br />

www.markenkongress.de<br />

Deutscher Marketing-Tag<br />

Der Deutsche Marketing-Tag ist ein jährlicher Fachkongress<br />

für Marketing-Manager. Der eintägige<br />

Kongress versteht sich als Trendtag für Marketing-<br />

Entscheider aus allen Wirtschafts- und Beratungsbereichen<br />

in Deutschland.<br />

www.marketing-tag.de<br />

DMVÖ Congress<br />

Der DMVÖ Congress (vormals DICOM) ist der<br />

österreichische Dialog-Marketing-Kongress des Dialog<br />

Marketing Verbandes Österreich (DMVÖ) und<br />

der wichtigste Event der Dialog-Marketing-Szene<br />

Österreichs. Der DMVÖ Congress erweitert sich in<br />

Richtung neue Medien, mobile Anbieter und neue<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Branchen und liefert ein reichhaltiges Programm an<br />

Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Präsentationen<br />

zum Themenkreis Dialog Marketing.<br />

Termin: 20. Oktober 2011<br />

www.dmvoe.at<br />

IMPACT-Forum<br />

Das IMPACT-Forum ist eine Veranstaltung für<br />

Marketing und Kommunikation in Rottweil.<br />

www.impact-forum.de<br />

IMPACT-Forum Österreich<br />

Im Rahmen der jährlichen Marketingfachmesse<br />

Impact auf dem Gelände des Messecenter Graz findet<br />

parallel das IMPACT-Forum statt. Dieses bietet<br />

Besuchern dreimal täglich ein perfektes Informationserlebnis<br />

durch Top-Referenten und Podiumsdiskussionen<br />

mit hochkarätigen Diskutanten.<br />

Messecenter Graz,<br />

www.messecentergraz.at<br />

Internationaler Mediendialog<br />

Hamburg<br />

Beim Hamburger Dialog bieten zielgruppenorientierte<br />

Programmleisten top-aktuelle Themen, vermittelt<br />

von kompetenten Fachleuten, die konkrete<br />

Fragen zu Medien-, Marketing- und Werbethemen<br />

beantworten. Der Hamburger Dialog besteht aus<br />

fachübergreifenden Panels mit Machern aus Unternehmen<br />

und der Medienbranche.<br />

Nächster Termin voraussichtlich Mai 2012<br />

www.mediendialog-hamburg.de<br />

Marketing Forum Linz<br />

Als österreichische Marketing-Großveranstaltung<br />

hat das Marketing Forum internationales Renommee<br />

und bringt Jahr für Jahr hunderte namhafte<br />

Teilnehmer aus dem In- und Ausland nach Linz.<br />

Es bietet den Teilnehmern die einmalige Chance,<br />

internationale Trends und Entwicklungen zu verfolgen,<br />

Expertenmeinungen zu aktuellen gesellschaftlichen<br />

und wirtschaftlichen Fragen zu hören<br />

und sich über Zukunftsperspektiven und Strategien<br />

zu informieren. Diese Aktualität und die hochkarätigen<br />

Referenten, die der Marketing Club jedes<br />

Jahr gewinnen kann, machen das Marketing<br />

135


Forum zum Publikumsmagneten und zu einem<br />

Highlight der österreichischen Marketing-Szene.<br />

Termin: 21. Oktober 2011<br />

www.marketingclub-linz.at<br />

Medientage München<br />

Bei den Medientagen München diskutieren Entscheider<br />

der deutschen Medienbranche jedes Jahr im<br />

Herbst über Entwicklungen und Trends derselben.<br />

Die Medientage München werden von der DVB<br />

Multimedia Bayern GmbH und gotoBavaria, der<br />

Agentur des Freistaates Bayern für Medien, Informations-<br />

und Kommunikationstechnik, veranstaltet<br />

und gelten als der wichtigste Medienkongress in<br />

Deutschland. Begleitend zu dem Kongress finden<br />

eine Medienmesse und zahlreiche Rahmenveranstaltungen<br />

statt.<br />

Termin: 19.–21. Oktober 2011<br />

www.medientage.de<br />

Österreichische Medientage<br />

Mit internationalen Top-Referenten und unter<br />

Beteiligung der wesentlichen Player der österreichischen<br />

Medien-, Kommunikations- und Werbeszene<br />

finden jedes Jahr Ende September/Anfang<br />

Oktober die Österreichischen Medientage<br />

statt. Ziel der Österreichischen Medientage ist es,<br />

aktuelle Medienthemen in Form von Vorträgen<br />

und Podiumsdiskussionen zu erörtern. Der schon<br />

etablierte „Online Day Austria“ findet direkt anschließend<br />

statt.<br />

Termin: 27.–29. September 2011<br />

www.medien-tage.at<br />

Print Akademie<br />

Die Print Akademie des Board Werbemarkt im<br />

VÖZ verfolgt das Ziel, der österreichischen Werbewirtschaft<br />

eine kontinuierliche Konferenzreihe<br />

zu zentralen Themen aus Mediaplanung, Mediennutzung<br />

und Werbewirkung anzubieten.<br />

www.printakademie.at<br />

Radio Day<br />

Der deutsche Radio Day ist ein jährlich stattfindender<br />

Kongress über Chancen und Möglichkeiten<br />

der Radiowerbung. Veranstalter sind der deutsche<br />

136<br />

Radiowerbezeiten vermarkter RMS Radio Marketing<br />

Service und ARD-<strong>Werbung</strong> Sales & Services.<br />

www.radioday.de<br />

Werbeplanung.at Summit<br />

Der Werbeplanung.at Summit ist ein Fachkongress<br />

zum Thema Online-<strong>Werbung</strong> und digitale Medien<br />

in Österreich. Der erste Werbeplanung.at Summit<br />

fand Mitte Juli 2009 statt. Entscheidungsträger<br />

aus der werbetreibenden Wirtschaft erhalten<br />

beim Werbeplanung.at Summit die Gelegenheit,<br />

sich in kompakter Form und aus erster Hand über<br />

Erfolgskriterien, Umsetzungsmöglichkeiten und<br />

Trends im Online- und Mobile-Marketing zu informieren.<br />

www.werbeplanung.at/summit


Marktstudien<br />

Alles, was Sie über <strong>Werbung</strong> und Medien in Österreich<br />

wissen müssen, wird in regelmäßigen<br />

Studien erhoben.<br />

Welche es gibt und wo Sie die gewünschten Daten<br />

finden, erfahren Sie hier:<br />

Ambient Meter (AM)<br />

Erhoben werden: Outdoor Werbeformen (Plakate,<br />

City Lights, Rolling Boards, Litfaßsäulen,<br />

Baustellengerüste und Videowalls), Indoor<br />

Werbeformen (in Schulen, Studenten heimen,<br />

Universitäten, Mensen, auf Toiletten [Kinos,<br />

Restaurants], Spiegeln [Friseur], am Boden von<br />

Supermärkten und Tankstellenshops, auf Einkaufswagen<br />

und Kassentrennern), elektronische<br />

Werbeformen (Bildschirme in Schulen, Studentenheimen,<br />

Universitäten, Mensen, Wartezimmern,<br />

in Tankstellenshops, in Trafiken, in Apotheken,<br />

in Supermärkten und in Stationen und<br />

U-Bahnen [Infoscreen]) sowie mobile <strong>Werbung</strong><br />

auf Straßenbahnen, Bussen, Autos, auf Taxis,<br />

Planen von LKW und Mietfahrrädern und Ambient-Kleinformate<br />

wie Gratispostkarten, Zapfpistolen<br />

bei Tankstellen, Bierdeckel, Parkscheine,<br />

Kinotickets, Popcorntüten und Zeitungsentnahmestellen.<br />

Für jede Werbeform wird Bekanntheit,<br />

Sympathie, Nutzung und Nutzungshäufigkeit erhoben.<br />

Weiters werden Tagesablauf, Mobilität,<br />

Berufstätigkeit, Einkaufsgewohnheiten, Mediennutzung,<br />

Haushaltsgröße, Haushalts-Nettoeinkommen,<br />

Interessen und soziodemografische<br />

Merkmale der Respondenten eruiert.<br />

www.turcsanyi.at<br />

Austrian Internet Monitor (AIM)<br />

Der von den Marktforschungsinstituten Integral<br />

und GfK erhobene Austrian Internet Monitor<br />

beobachtet kontinuierlich auf Basis einer fundierten<br />

Stichprobe den österreichischen PC- und<br />

Internetmarkt. 12.000 Interviews pro Jahr (seit<br />

2005) liefern Daten über Größe und Struktur des<br />

Internet publikums, über Themen wie EDV-Ausstattung<br />

im Haushalt, Internetnutzung und -zugang<br />

sowie zu Spezialgebieten wie E-Commerce<br />

oder Mobilkommunikation.<br />

http://mediaresearch.orf.at<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

CAWI-Print<br />

Da es in Österreich eine Vielzahl an Magazinen<br />

und Zeitschriften gibt, die in keiner bekannten<br />

Printstudie erhoben werden, haben GfK Austria<br />

& The Media Consultants die CAWI-Print<br />

(Computer Assisted Web Interviews) ins Leben<br />

gerufen. Abgefragt werden Special Interest<br />

Medien, die man käuflich erwerben oder gratis<br />

beziehen kann, sowie Kunden- und Mitgliederzeitschriften.<br />

Auch sehr spezifische Printprodukte konnten im<br />

Untersuchungsdesign untergebracht werden. Die<br />

Untersuchung basiert auf österreichweiten Online-Interviews<br />

während einer Feldzeit von vier<br />

Monaten.<br />

www.turcsanyi.at<br />

Focus Fachzeitschriftenstudie 2010<br />

Im Frühsommer 2010 wurden 1.000 Interviews,<br />

100 pro Zielgruppe (z. B. Medien, Touristik,<br />

Bauwirtschaft), telefonisch über die Nutzung von<br />

Fachzeitschriften durchgeführt.<br />

www.focusmr.com<br />

Focus Testimonialstudie<br />

Das Focus Institut untersuchte 2009 den Einfluss<br />

von Testimonials auf den Erfolg von TV-Spots.<br />

Zielsetzung dieser Studie ist es, den Einfluss von<br />

Prominenten als Überbringern der Werbebotschaft<br />

auf die Wirkung des TV-Spots zu untersuchen.<br />

www.focusmr.com<br />

Focus Werbebilanz<br />

Die Focus Werbebilanz ist eine monatliche Beobachtung<br />

der Bruttowerbeaufwendungen nach<br />

Sektoren und Werbeträgergruppen durch Focus<br />

Media Research. Sie wird auch als Indikator für<br />

die zukünftige Werbeaufwandsentwicklung gewertet.<br />

www.focusmr.com<br />

Gewista Außenwerbe Medien<br />

Analyse (GAMA)<br />

Mit der GAMA werden monatlich alle relevanten<br />

nationalen und regionalen Plakatkampagnen ab-<br />

137


getestet. Die Parameter dabei sind: Gesamtrecall<br />

(Werbeerinnerung), Impact (Werbeeffizienz), Recognition<br />

(Wiedererkennung), Akzeptanz (optische<br />

Gefälligkeit) und Kommunikationsleistung (Wie<br />

wurde die Message verstanden?).<br />

www.gewista.at<br />

Leseranalyse Entscheidungsträger<br />

(LAE)<br />

Die Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) informiert<br />

als Markt-Media-Studie über Funktion<br />

und Kompetenzen sowie über die Mediennutzung<br />

von Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Verwaltung.<br />

Auftraggeber ist die ARGE LAE (Verlage),<br />

koordiniert von Till & Partner. Die LAE-<br />

Reichweitenmessung untersucht ca. 40 Printtitel<br />

mit Themenschwerpunkten Wirtschaft und/oder<br />

Politik, Entscheidungskompetenzen und Entscheidungsstrukturen<br />

im Unternehmen.<br />

http://lae.de<br />

Media-Analyse (MA)<br />

Die Media-Analyse ist eine umfassende Mediennutzungsstudie<br />

mit einem Schwerpunkt im Bereich<br />

der Printmedien. Auftraggeber ist der Verein Media-Analysen.<br />

Sie beinhaltet die Reichweitenmessung<br />

von rund 80 Printmedien, Radio, Fernsehen,<br />

Kino, Infoscreen, City Lights, Internet, Plakaten<br />

sowie Zielgruppenmerkmale. Die MA ist repräsentativ<br />

für alle Österreicher ab 14 Jahren und wird<br />

kontinuierlich von Jänner bis Dezember erhoben.<br />

www.media-analyse.at<br />

Nielsen Handelspanel<br />

Das Nielsen Handelspanel liefert kontinuierliche<br />

Verkaufsinformationen aus Lebensmittel-<br />

und Drogeriefachhandelsgeschäften und erfasst<br />

Marktgrößen, Marktanteile und deren erklärende<br />

Faktoren (wie Preis, Promotions) im Zeitablauf.<br />

www.nielsen-netratings.com<br />

Online Anzeigenmonitor<br />

Der Online Anzeigenmonitor ist ein vom Marktforschungsinstitut<br />

Integral angebotenes Testinstrument<br />

für die Werbewirtschaft. Der Online<br />

Anzeigenmonitor für Printanzeigen ist ein Ins-<br />

138<br />

trument zur Abtestung von jeweils zehn Anzeigen<br />

aus den Printmedien auf Basis von jeweils 300 Interviews,<br />

und zwar in Bezug auf Bekanntheit, Gefälligkeit,<br />

Anmutung, Kauf- und Nutzungswahrscheinlichkeit<br />

und Erinnerung.<br />

www.integral.co.at<br />

Österreichische Auflagenkontrolle<br />

(ÖAK)<br />

Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) erfasst,<br />

kontrolliert und publiziert halbjährlich die<br />

Auflagendaten ihrer Mitgliedsmedien und liefert<br />

damit detaillierte und objektive Daten über die<br />

Auflagenhöhe und Auflagenstruktur von Printmedien<br />

in Österreich.<br />

www.oeak.at<br />

Österreichische Verbraucheranalyse<br />

(ÖVA)<br />

Die Österreichische Verbraucheranalyse ist eine<br />

alljährlich durchgeführte Untersuchung zum Konsum-<br />

und Medienverhalten der Österreicher.<br />

www.imas-international.com<br />

Österreichische Web-Analyse (ÖWA)<br />

Die Österreichische Web-Analyse (ÖWA) erhebt<br />

seit 1998 exakte Zugriffszahlen für alle teilnehmenden<br />

Sites. Als Ergänzung zur ÖWA-Vollerhebung<br />

auf monatlicher Basis erhebt die neue ÖWA Plus<br />

seit 2008 zuverlässige Reichweiten sowie Strukturdaten<br />

(Alter, Geschlecht, Bildung, Einkommen<br />

etc.), die für die Mediaplanung zur Verfügung<br />

gestellt werden. Damit wird die Online-Mediaplanung<br />

mit der klassischen Mediaplanung kompatibel.<br />

Die Anzahl der Teilnehmer an der ÖWA<br />

Plus lag zuletzt bei 55.<br />

www.oewa.at<br />

Plakat Impact Test (PIT)<br />

Auf Basis der Auswertung von Plakatkampagnen<br />

untersucht die Außenwerbung die Entwicklung<br />

des Mediums Plakat. Im Auftrag der Epamedia –<br />

Europäische Plakat- und Außenwerbung GmbH<br />

werden von Karmasin Marktforschung – Österreichisches<br />

Gallup Institut für Kunden der Epamedia<br />

alle relevanten nationalen und regionalen Plakat-


kampagnen in Österreich getestet. Die Abtes tung<br />

erfolgt zwei Mal pro Monat, basierend auf jeweils<br />

1.000 Interviews, die repräsentativ für die österreichische<br />

Bevölkerung sind.<br />

www.epamedia.at<br />

Radiotest<br />

Die Radioforschung erfolgt seit Jänner 1993<br />

durch den Radiotest, eine kontinuierliche Telefonbefragung.<br />

Seit Jänner 2001 wird der Radiotest<br />

vom ORF und den Privatradios gemeinsam<br />

beauftragt. Der Radiotest ist im Prinzip eine<br />

Reichweitenstudie, in welcher die Radionutzung<br />

der österreichischen Bevölkerung ab zehn Jahren<br />

erhoben wird.<br />

http://mediaresearch.orf.at/radio.htm<br />

RegioPrint<br />

Die RegioPrint ist eine Reichweitenstudie für<br />

regionale Gratiszeitschriften. Auftraggeber ist<br />

der VRM (Verband der Regionalmedien Österreichs).<br />

Durchgeführt wird die Studie von der<br />

Projektgemeinschaft GfK Austria und IFES. Es<br />

handelt sich um eine Reichweitenmessung von<br />

80 regionalen Zeitschriften. Erhoben werden<br />

auch Zielgruppenmerkmale wie Einkaufshäufigkeit,<br />

Handel, Bankverbindungen, Medien-Time-<br />

Budget und Konsumeinstellungen.<br />

www.vrm.at<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Teletest<br />

Seit 1991 werden Reichweiten und Beurteilungen<br />

aller in Österreich empfangbaren Fernsehsender<br />

mithilfe des elektronischen Zuschauer-<br />

Mess systems Teletest ermittelt. Der Teletest wird<br />

von GfK Austria durchgeführt, Auftraggeber<br />

ist seit Anfang 2007 die „Arbeitsgemeinschaft<br />

Teletest“ (AGTT) – bis Ende 2006 wurde der<br />

Teletest vom ORF beauftragt. Die „Arbeitsgemeinschaft<br />

Teletest“ wurde im Juni 2005 gegründet,<br />

Gründungsmitglieder des Vereins sind<br />

ORF/ORF-Enterprise, ATV, IPA plus und<br />

Seven One Media Austria. Die Datennutzung<br />

durch Media- Agenturen sowie durch Sender, die<br />

nicht der AGTT angehören, ist in Lizenzverträgen<br />

geregelt.<br />

http://mediaresearch.orf.at/fernsehen.htm<br />

139


Nachschlagewerke<br />

Jedes Jahr erscheinen verschiedene Nachschlagewerke,<br />

in denen die Werbe- und Kommunikationsbranche<br />

ausführlich dokumentiert wird. Schlagen<br />

Sie nach!<br />

ADC-Buch (Deutschland)<br />

Das ADC-Jahrbuch ist eine der einflussreichsten<br />

Publikationen der Branche. Es ist unmöglich, sich<br />

nicht herausgefordert zu fühlen. Es ist unmöglich,<br />

nicht inspiriert zu werden.<br />

Bestellungen: www.adc.de<br />

ADC-Buch (Europe)<br />

Das ADC*E-Jahrbuch 2011 zeigt wieder nur die<br />

besten Arbeiten, die europäische Werbeagenturen<br />

geschaffen haben.<br />

Bestellungen: www.adceurope.org<br />

ADGAR Magazin<br />

Das ADGAR-Magazin erscheint jedes Jahr zur<br />

Verleihung der Preise für Printanzeigen und dokumentiert<br />

die ausgezeichneten Werbekampagnen<br />

des Jahres. Herausgeber des ADGAR-Magazins ist<br />

der VÖZ (Verband Österreichischer Zeitungen) in<br />

Zusammenarbeit mit dem Starmühler Verlag.<br />

Bestellungen: wm@voez.at<br />

Annual Multimedia Jahrbuch<br />

Dieses hochwertig gestaltete Jahrbuch kürt<br />

alljährlich die Highlights der Multimedia-<br />

Branche. Als Wegweiser für alle, die mit den<br />

neuen Medien arbeiten, zeigt es professionelle<br />

Anwendungen auf hohem Qualitätsniveau,<br />

brandneue Trends in Screen design, Benutzerführung<br />

und Navigation.<br />

Bestellungen: www.walhalla.de<br />

Best of Direct Marketing<br />

Der Manstein Verlag veröffentlichte in Kooperation<br />

mit der Österreichischen Post AG das Direct-<br />

Marketing-Jahrbuch „Best of Direct Marketing“<br />

mit den herausragendsten österreichischen und internationalen<br />

Direct-Marketing-Kampagnen des<br />

vergangenen Jahres.<br />

Bestellungen: Tel. 01/866 48-0 oder<br />

www.manstein.at<br />

140<br />

Cash Almanach<br />

Das österreichische Branchenlexikon für den<br />

Handel aus dem Manstein Zeitschriftenverlag.<br />

Der Fokus liegt auf dem Lebensmittelhandel, der<br />

Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie auf<br />

Dienstleistungs unternehmen.<br />

www.cashalmanach.at<br />

CCA-Jahrbuch<br />

Das CCA-Jahrbuch wird vom Creativ Club Austria<br />

herausgegeben und zeigt alljährlich die besten<br />

und vom CCA ausgezeichneten Arbeiten eines<br />

Jahrgangs.<br />

Bestellungen: www.creativclub.at<br />

creation/production<br />

creation/production – das Buch ist das Nachschlagewerk<br />

der österreichischen Kommunikationsszene.<br />

In der 2010 aktualisierten Auflage des<br />

kleinen, schlauen Servicehandbuchs von Caroline<br />

Seidler finden sich Personen, Firmen und Institutionen<br />

in ganz Österreich, die in den Bereichen<br />

<strong>Werbung</strong>, Marketing, PR, Grafik-Design, Fotografie<br />

und Film kreativ und produktiv tätig sind.<br />

Bestellungen: Falter Verlag, Tel. 01/536 60-0 oder<br />

www.falter.at<br />

Effie Annual<br />

Das Effie Annual erscheint einmal im Jahr nach<br />

der Verleihung der Effies und dokumentiert die<br />

effizientesten Werbekampagnen ausführlich mit<br />

Daten und Bildern. Es wird von der IAA (International<br />

Advertising Association) herausgegeben und<br />

erscheint bei Albatros Media.<br />

Bestellungen: Tel. 01/405 36 10-20 oder<br />

office@albatros-media.at, www.albatros-media.at<br />

Focus Jahrbuch<br />

Die achte Ausgabe des Focus-Jahrbuchs behandelt<br />

als Schwerpunkt die Zukunft der klassischen elektronischen<br />

Medien. Das seit 2004 im Focus Magazin<br />

Verlag erscheinende Focus Jahrbuch liefert<br />

Beiträge zur Werbe- und Mediaplanung sowie zur<br />

Markt-, Kommunikations- und Mediaforschung.<br />

Auch als Hörbuch erhältlich.<br />

Bestellungen: www.focus-magazin-verlag.de


Gunn Report<br />

Der Gunn Report listet die Gewinner aller größeren<br />

Werbepreise der Welt auf. Das Ergebnis ist ein<br />

weltweit einmaliges Kreativ-Ranking.<br />

Infos: www.gunnreport.com<br />

Jahrbuch der <strong>Werbung</strong><br />

Das Jahrbuch der <strong>Werbung</strong> ist das Standardwerk<br />

in der deutschsprachigen Medien- und Kommunikationsbranche.<br />

Mehr als 400 Agenturen mit über<br />

1.300 Einreichungen stellen sich jährlich im gleichnamigen<br />

Wettbewerb der unabhängigen Jury, bestehend<br />

aus Experten und Branchenkennern.<br />

Infos: www.ullsteinbuchverlage.de/econ.<br />

Jahrbuch des BDZV<br />

Das Jahrbuch des Bundesverbandes Deutscher<br />

Zeitungsverleger resümiert Trends und Entwicklungen<br />

der Printmedien inklusive Zahlen, Daten<br />

und Fakten.<br />

Bestellungen: www.bdzv.de<br />

Pressehandbuch<br />

Das Pressehandbuch des Verbandes Österreichischer<br />

Zeitungen (VÖZ) liefert alle wichtigen<br />

Media daten und Anzeigentarife von 3.500 Print-,<br />

TV-, Radio- und Online-Medien sowie die Basisdaten<br />

der bedeutends ten Mediendienstleister<br />

Österreichs.<br />

Das Online-Portal www.pressehandbuch.at ersetzt<br />

seit April 2006 die CD-ROM Presse in Österreich.<br />

Bestellungen: www.pressehandbuch.at<br />

Werbealmanach<br />

Eine Übersicht über sämtliche Kommunikationsagenturen,<br />

sämtliche Medien sowie Dienstleister<br />

der heimischen Werbebranche, die alljährlich im<br />

Manstein Zeitschriftenverlag erscheint. 2009 wurde<br />

die Buch- und Online-Version umfassend neugestaltet.<br />

Bestellungen: Tel. 01/866 48-521 oder<br />

www.werbealmanach.at<br />

Werbeplanung.at Guide<br />

Der Werbeplanung.at Guide listet einmal jährlich<br />

die 500 wichtigsten buchbaren Online-Werbeträ-<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

ger und die 250 relevanten New-Media-Agenturen<br />

Österreichs auf. Auf insgesamt 170 Seiten werden<br />

Agenturen, Medien, Vermarkter und Dienstleister<br />

der gesamten Digital-Marketing-Branche Österreichs<br />

präsentiert.<br />

Bestellungen: office@werbeplanung.at oder<br />

www.werbeplanung.at/guide<br />

141


Standardwerke<br />

Zahlreiche Werke haben die <strong>Werbung</strong> und Marktkommunikation<br />

zum Thema. Wir haben die wichtigsten<br />

Standardwerke (nach Autoren gereiht) für<br />

Sie aufgelistet:<br />

Benz, Maja:<br />

Branding im Social Media Marketing<br />

VDM Verlag Dr. Müller 2010,<br />

128 Seiten, 59,– Euro,<br />

ISBN-10: 3639280431<br />

Marketing gegen den Strom<br />

St. Gallen, THEXIS 2009,<br />

160 Seiten, 32,– Euro,<br />

ISBN 978-3-905819-13-7<br />

Busch, Rainer/Fuchs, Wolfgang/Unger,<br />

Fritz:<br />

Integriertes Marketing: Strategie –<br />

Organisation – Instrumente<br />

Wiesbaden, Gabler 2008, 4., vollst. überarb.<br />

Auflage, 1.004 Seiten, ca. 59,90 Euro,<br />

ISBN 3834909912<br />

Eck, Klaus:<br />

Corporate Blogs<br />

Zürich, Orell Füssli Verlag 2007,<br />

191 Seiten, 39,– Euro,<br />

ISBN 328005222X<br />

Fachverband <strong>Werbung</strong> &<br />

Marktkommuni kation (Hrsg.):<br />

„Kodex K“ – Richtlinien für die Ausschreibung<br />

und Vergabe von Kommunikations-<br />

Dienstleistungen<br />

<strong>Wien</strong> 2006, 2. Auflage;<br />

Bestellen: werbung@wko.at<br />

Franck, Georg:<br />

Ökonomie der Aufmerksamkeit<br />

München, dtv 2007, 250 Seiten, 17,90 Euro,<br />

ISBN 3423344016<br />

Hans Bredow Institut (Hrsg.):<br />

Medien von A bis Z<br />

Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften<br />

142<br />

2006, 411 Seiten, 29,90 Euro,<br />

ISBN 3531144170<br />

Hofe, Klaus G.:<br />

Praktisches Werbe- und Marketing-ABC<br />

Freiburg, Creativ collection 2005, 4. Auflage,<br />

450 Seiten, ISBN 3929709074<br />

Jung, Holger/Von Matt, Jean-Remy:<br />

Momentum –<br />

Die Kraft, die <strong>Werbung</strong> heute braucht<br />

Berlin, Lardon Media AG 2007, 5. Auflage,<br />

352 Seiten, 38,– Euro, ISBN 3897690314<br />

Kotler, Philip:<br />

Grundlagen des Marketing<br />

München, Pearson Studium 2011,<br />

5., aktual. Auflage, 1.159 Seiten,<br />

39,95 Euro, ISBN 978386940145<br />

Langwost, Ralf:<br />

How To Catch The Big Idea<br />

Die Strategien der Top-Kreativen<br />

Erlangen, Publicis MCD Verlag 2004,<br />

304 Seiten, 47,90 Euro, ISBN 3895782378<br />

Levinson, Jay Conrad:<br />

Die 100 besten Guerilla-Marketing-Ideen<br />

Frankfurt/New York, Campus Verlag 2006,<br />

2. Auflage, 259 Seiten, 34,90 Euro,<br />

ISBN 3593381702<br />

Pawlenka, Boris/Heumann, Karen:<br />

Fachwörterbuch <strong>Werbung</strong>, Marketing, Medien<br />

Frankfurt am Main, Edition Horizont,<br />

Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag 2007,<br />

649 Seiten, 98,– Euro,<br />

ISBN 3871509426<br />

Piwinger, Manfred/Zerfaß, Ansgar:<br />

Handbuch Unternehmenskommunikation<br />

Wiesbaden 2007, 940 Seiten, 129,– Euro,<br />

ISBN: 3409143440.<br />

Pricken, Mario:<br />

Kribbeln im Kopf. Kreativitätstechniken und


Brain Tools für <strong>Werbung</strong> und Design<br />

Mainz, Hermann Schmidt Verlag 2010,<br />

11. Auflage, 256 Seiten, 39,80 Euro,<br />

ISBN 3874397971<br />

Rademacher, Lars:<br />

Public Relations und Kommunikationsmanagement.<br />

Eine medienwissenschaftliche<br />

Grundlegung<br />

Wiesbaden 2009, 234 Seiten, 49,95 Euro,<br />

ISBN 9783531913292<br />

Röttger, Ulrike (Hrsg.):<br />

Theorien der Public Relations<br />

2. erw. und akt. Aufl., Wiesbaden 2009,<br />

320 Seiten, 29,90 Euro,<br />

ISBN: 978-3-531-15519-7<br />

Schneider, Willi:<br />

McMarketing<br />

Wiesbaden, Gabler Verlag 2007,<br />

260 Seiten, 42,95 Euro,<br />

ISBN 3834901601<br />

Schweiger, Günter/Schrattenecker,<br />

Gertraud:<br />

„<strong>Werbung</strong>“, Neuauflage des Werbeklassikers<br />

Stuttgart, UTB 2009, 7. Auflage,<br />

416 Seiten, 21,90 Euro,<br />

ISBN 3825213706<br />

Schweiger, Wolfgang/Beck, Klaus<br />

(Hrsg.):<br />

Handbuch Online-Kommunikation<br />

Wiesbaden 2010, 549 Seiten, 39,95 Euro,<br />

ISBN 9783531170138<br />

Weiss, Brigitte:<br />

Wie <strong>Werbung</strong> wirkt<br />

Herausgeber: IAA Austrian Chapter,<br />

<strong>Wien</strong>, Albatros Media 2001, 192 Seiten,<br />

ISBN 3-9501216-0-9<br />

Winter, Jörn:<br />

Handbuch Werbetext:<br />

Von guten Ideen, erfolgreichen Strategien<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

und treffenden Worten<br />

(gebundene Ausgabe)<br />

Deutscher Fachverlag 2008,<br />

3., erweiterte Auflage, 417 Seiten, 78,– Euro,<br />

ISBN 978-3866411463<br />

Wolters, Walburga/<br />

Pisani, Patricia/Radtke, Susanne P.:<br />

Handbuch Visuelle Mediengestaltung:<br />

Visuelle Sprache –<br />

Grundlagen der Gestaltung –<br />

Konzeption digitaler Medien<br />

Cornelsen Verlag Scriptor 2009,<br />

5. Auflage, 319 Seiten, 30,– Euro,<br />

ISBN 978-3589237296<br />

Zarrella, Dan:<br />

The Social Media Marketing Book<br />

O’Reilly Media 2010, 241 Seiten, 18,– Euro,<br />

ISBN: 9783897216570<br />

Zerfaß, Ansgar:<br />

Unternehmensführung und Öffentlichkeitsarbeit<br />

3. akt. Aufl., Wiesbaden 2010, 472 Seiten,<br />

49,95 Euro, ISBN: 978-3-531-16877-7<br />

Zerfaß, Ansgar/Welker, Martin/<br />

Schmidt, Jan (Hrsg.):<br />

Kommunikation, Partizipation und Wirkungen<br />

im Social Web 1. Grundlagen und Methoden:<br />

Von der Gesellschaft zum Individuum.<br />

Köln 2008, 391 Seiten, 29,50 Euro,<br />

ISBN: 97839382586688<br />

Zerfaß, Ansgar/Welker, Martin/<br />

Schmidt, Jan (Hrsg.):<br />

Kommunikation, Partizipation und Wirkungen<br />

im Social Web 2. Strategien und Anwendungen:<br />

Perspektiven für Wirtschaft, Politik und<br />

Publizistik.<br />

Köln 2008, 496 Seiten, 29,50 Euro<br />

ISBN 9783938258682<br />

143


Glossar<br />

A<br />

AdClick<br />

Häufigkeit, mit der ein Nutzer auf ein Werbebanner<br />

klickt.<br />

AdClick-Rate<br />

Das Verhältnis von AdClicks zu AdImpressions,<br />

ausgedrückt in Prozent.<br />

AdImpressions<br />

Beschreibt den garantierten Werbemittelkontakt eines<br />

Users. Von den deutschen Verbänden DMMV,<br />

GWA, VDZ, BDZV und VPRT als zukünftig verbindliche<br />

Größe zur Messung der Werbeträgerleistung<br />

verabschiedet. Gemessen wird im Unterschied<br />

zu PageImpressions die Anzahl der Sichtkontakte<br />

mit einem Werbebanner selbst, nicht mit der werbeführenden<br />

Seite.<br />

AdRequests<br />

Häufigkeit, mit der ein Werbebanner beziehungsweise<br />

die Seite mit dem Werbebanner von einem<br />

Nutzer geladen und damit annahmegemäß auch<br />

gesehen wird. Vergleichbar mit der Nettoreichweite<br />

in der klassischen <strong>Werbung</strong>.<br />

AdSense<br />

Englisch für „Anzeige + Sinn“ (Advertisement +<br />

Sense). Werbe-Tool von Google. AdSense stellt<br />

Website-Betreibern automatisch Text- und Bild-<br />

Anzeigen bereit, die genau auf die jeweiligen Seiten<br />

und auf deren Inhalt ausgerichtet sind.<br />

AdServer<br />

Ein zentraler Server, der unabhängig vom Server<br />

einer Website Banner an die Werbeflächen der Site<br />

liefert. Er ermöglicht es, mehrere Werbebanner<br />

abwechselnd nach bestimmten Kriterien einzuspielen<br />

– zum Beispiel thematisch passend zu dem vom<br />

User eingegebenen Suchbegriff oder zum angeklickten<br />

redaktionellen Inhalt.<br />

Advertorials<br />

Bezeichnung für redaktionelle Artikel, die Werbebotschaften<br />

enthalten oder eine Werbeform, in der<br />

die Anzeige wie ein redaktioneller Text aufgemacht<br />

ist.<br />

144<br />

Advertorials sind in Österreich kennzeichnungspflichtig.<br />

AdView<br />

Beschreibt die Anzahl der Sichtkontakte mit einem<br />

werbeführenden Objekt (z. B. mit einem Banner).<br />

After-Image<br />

Eindruck, der nach einer Kampagne im Gedächtnis<br />

oder im Gefühl des Publikums haften bleibt.<br />

Animated GIF<br />

Grafikformat zur Erstellung von animierten Bannern.<br />

Dahinter steht das Grafikformat GIF89a, das<br />

es erlaubt, eine Sequenz von hintereinander liegenden<br />

Einzelbildern anzuzeigen – eine Animation<br />

entsteht, ähnlich einem Daumenkino.<br />

Werbebotschaften können so in einem kleinen Film<br />

kommuniziert werden.<br />

Audience Flow<br />

Durch geschickte Programmierung wollen die<br />

TV-Sender die Zuschauer möglichst lange an ihr<br />

Programm binden und vom Umschalten auf einen<br />

anderen Kanal abhalten.<br />

Um den Zuschauerfluss von der einen zur nächsten<br />

Sendung zu gewährleisten, müssen die aufeinanderfolgenden<br />

Sendungen möglichst homogen sein.<br />

Average Impression Duration<br />

Durchschnittliche Dauer der Betrachtung eines<br />

Werbemittels.<br />

B<br />

Backlights<br />

Werbeflächen, die tagsüber unbeleuchtet sind und<br />

nachts von hinten oder von innen heraus beleuchtet<br />

werden.<br />

Back-to-Back Panel<br />

Doppelseitige Werbefläche.<br />

Banner-Burnout<br />

Nachlassende Werbewirkung eines Banners durch<br />

überproportionale Wiederholung oder zu lang anhaltende<br />

Darbietung.


Bannertausch<br />

Auch bekannt unter Banner Exchange. Serviceangebot<br />

von manchen Online-Vermarktern mit Netzwerk-Charakter.<br />

Dabei werden auf nicht verkauften<br />

Bannerflächen einer Website fremde Banner<br />

eingeblendet. Im Gegenzug wird das eigene Banner<br />

auf freie Flächen der anderen Werbenetz-Partner<br />

gespielt.<br />

Bartering<br />

Eine Sonderwerbeform, in der für <strong>Werbung</strong> nicht<br />

bezahlt, sondern getauscht wird. Der Waschpulverkonzern<br />

Procter & Gamble produzierte schon vor<br />

50 Jahren hausfrauenaffines Programm – die Rundfunksender<br />

stellten dem Unternehmen dafür gratis<br />

Werbezeit zur Verfügung. Daher kommt auch der<br />

Begriff „Soap Opera“.<br />

Behavior Scan<br />

Werbeerfolgskontrolle durch Scannersystem (misst<br />

den Erfolg einer <strong>Werbung</strong> ausschließlich nach dem<br />

Verkauf der beworbenen Produkte als Spiegelbild<br />

des Verhaltens der Kunden).<br />

Below-the-Line (BTL)<br />

Kommunikationsmaßnahmen, die nicht zur klassischen<br />

<strong>Werbung</strong> gehören, sondern mit gezielter Promotion,<br />

durch spezielle Events oder Sponsoring die<br />

gewünschte Zielgruppe anvisieren.<br />

Below-the-Line-Aktivitäten haben den Vorteil, große<br />

Streuverluste zu vermeiden.<br />

Benchmarking<br />

Branchenübergreifender Vergleich von verschiedenen<br />

Tätigkeits- und Leistungsbereichen eines Unternehmens.<br />

In den Vergleich wird nicht nur der<br />

wichtigste Mitbewerber einbezogen, sondern auch<br />

Firmen anderer Branchen mit denselben Arbeitsbereichen.<br />

Best Agers/Silver Surfers<br />

Die kaufkräftige Zielgruppe älterer Konsumenten,<br />

aktiver Senioren, die nicht mehr wie früher im „Ruhestand“<br />

sind, sondern als Konsumenten eine bedeutende<br />

Rolle spielen.<br />

Billings<br />

Bruttoumsatz einer Werbeagentur als Summe aller<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

insgesamt bewegten Werbegelder (inkl. Agenturprovision).<br />

Der eigentliche Umsatz (Netto-Umsatz) einer Werbeagentur<br />

ist daher das Gross Income. Teilt man die<br />

Billings durch die Zahl 6,67, kann man ungefähr<br />

das Gross Income, den Honorarumsatz, errechnen.<br />

Blaupause<br />

Probeabzug der Montagefolie für die Freigabe zum<br />

Druck, druckende Teile erscheinen dabei hellblau.<br />

Blickregistrierung<br />

Eye Mark Recorder – exlaborierte Vorrichtung<br />

zur Erfassung der Pupillenbewegungen auf einer<br />

Werbevorlage durch Umlenkspiegel, Mikroobjektiv,<br />

Glasfaserkabel und deren Projektion auf einen Monitor<br />

zusammen mit der betrachteten Vorlage.<br />

Blog (Weblog)<br />

Bei einem Blog handelt es sich um regelmäßig aktualisierte<br />

Webseiten, die bestimmte Inhalte (zumeist<br />

Texte beliebiger Länge, aber auch Bilder oder andere<br />

multimediale Inhalte) in umgekehrt chronologischer<br />

Reihenfolge darstellen. Die Beiträge sind<br />

einzeln über URLs adressierbar und bieten in der<br />

Regel die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen.<br />

Der Mikroblogging-Dienst Twitter ist gleichzeitig<br />

ein soziales Netzwerk.<br />

Brand Character<br />

Marken oder Unternehmen einen unverwechselbaren<br />

Markencharakter zu geben, dieses kreative<br />

Arbeits system heißt Branding. Nur wenige Schlüsselsignale<br />

sollen den Kunden direkt an die Marke<br />

erinnern und bestimmte Emotionen hervorrufen.<br />

Brutto-Reichweite<br />

Kenngröße vorwiegend in der Kampagnenplanung<br />

und -kontrolle. Die Brutto-Reichweite ist die Summe<br />

aller erzielten Kontakte oder Kontaktchancen<br />

von Personen mit einem oder mehreren Medien<br />

(auch mit einem oder mehreren Werbemitteln). Sie<br />

wird in Millionen oder Prozent ausgewiesen und<br />

basiert im TV-Bereich auf der Sehbeteiligung. Sofern<br />

Netto-Reichweite und Durchschnittskontakte<br />

bereits bekannt sind, kann die Brutto-Reichweite<br />

auch errechnet werden.<br />

145


Buzz-Marketing<br />

Opinion Leader als Marketing-Tool – Einsatz von<br />

Testimonials.<br />

C<br />

Cabbage Letter<br />

Kombinierte Werbesendung aus Brief und Prospekt.<br />

Entweder ist der Brief in den Prospekt integriert<br />

oder der Brief ist wie ein Prospekt illustriert.<br />

Cannes-Rolle<br />

Zusammenstellung der prämierten Werbespots des<br />

jährlich stattfindenden Werbefestivals in Cannes<br />

(Cannes Lions).<br />

Chain Break<br />

Werbeeinblendung im Funk- oder Fernsehprogramm.<br />

Claim<br />

Vermittelt in komprimierter Form die Werte und<br />

den Anspruch einer Marke beziehungsweise eines<br />

Produkts oder eines Unternehmens und ist so<br />

grundlegender Teil des langfristigen Imageaufbaus.<br />

Click Through Rate<br />

Prozentuale Klickrate eines Werbeobjekts, das<br />

heißt, die Anzahl der AdClicks/Anzahl der AdImpressions<br />

mal 100. Die Click Through Rate wird<br />

als Maß für die Werbewirkung einer Maßnahme<br />

genützt. Je besser das Ranking einer Website in einer<br />

Suchmaschine, desto höher ist in der Regel die<br />

Click Trough Rate.<br />

Clipping<br />

Zeitungsausschnitt, den ein Ausschnittdienst an<br />

seine Kunden versendet. Oft wird die Anzahl der<br />

Clippings, also der Erwähnungen in Printmedien,<br />

als Messgröße für den Erfolg einer PR-Kampagne<br />

angesehen.<br />

Commercial<br />

Englische Bezeichnung für Werbespot. Werden<br />

<strong>Werbung</strong> und Produktinformationen vermischt, so<br />

spricht man von Infomercial.<br />

146<br />

Corporate Design (CD)<br />

Ein äußeres Erscheinungsbild nach einheitlichen<br />

Regeln soll den Wiedererkennungswert steigern.<br />

Das CD ist Bestandteil der Corporate Identity, das<br />

Design spiegelt die Firmen-Philosophie optisch wider.<br />

Corporate Identity (CI)<br />

Die Corporate Identity ist das Erscheinungsbild<br />

und Erkennungszeichen eines Unternehmens, das<br />

nach innen und außen durch ein einheitliches Design<br />

aller relevanten Kommunikationsmittel vermittelt<br />

wird. Es geht also um eine ganzheitliche Kommunikation,<br />

die das Image verbessern soll.<br />

CPC<br />

Kurzform für Cost per Click, ist ein Abrechnungsmodell<br />

im Online-Marketing, bei dem pro Klick<br />

auf ein Werbemittel vergütet wird. Als Synonym<br />

für CPC wird dabei oft auch Pay per Click (PPC)<br />

verwendet.<br />

Cross-Promotion<br />

Die einzelnen Bereiche einer Medienfamilie empfehlen<br />

und bewerben die Angebote der jeweils anderen.<br />

Ziel ist es, die Kunden innerhalb der Medienfamilie<br />

zu halten.<br />

Crowdsourcing<br />

Im Rahmen des Crowdsourcing wird versucht, sich<br />

die „Kreativität und Weisheit der breiten Masse“<br />

zunutze zu machen. Dieses Verfahren wird in verschiedenen<br />

Facetten auf den Bereich Marketing<br />

übertragen (Open Source Marketing), zum Beispiel<br />

Projekte, bei denen sich Nutzer im Rahmen eines<br />

Wettbewerbs an der Erstellung von Ideen zu einer<br />

Kampagne beteiligen.<br />

Customer Relationship Marketing (CRM)<br />

Elektronisch unterstützte Pflege der Kundenbeziehungen.<br />

CRM-Systeme schaffen die Voraussetzung<br />

für das Sammeln und Analysieren kundenbezogener<br />

Daten, zum Beispiel Kaufverhalten, berufliche<br />

Stellung, Einkommensgruppe. Auf dieser Basis<br />

werden Handlungsrichtlinien entworfen, um Kunden<br />

persönlich anzusprechen, ihre Zufriedenheit zu<br />

erhöhen und damit langfristig die Kundenbindung<br />

zu stärken.


Cutter<br />

In Zusammenarbeit mit dem Redakteur gestaltet<br />

der Cutter das unbearbeitete Bild- bzw. Tonmaterial<br />

nach dramaturgischen und inhaltlichen Gesichtspunkten.<br />

Die Produktion erhält ihre endgültige<br />

Form.<br />

D<br />

Data Mining<br />

Auswertung und Archivierung von Informationen<br />

über den Endkunden. Grundlage für effizientes<br />

CRM und One-to-One-Marketing.<br />

Decoder<br />

Ein Decoder ist ein elektronisches Zusatzgerät, mit<br />

dessen Hilfe verschlüsselte Bild- und Tondaten so<br />

entschlüsselt und aufbereitet werden, dass sie mit<br />

Radio- und Fernsehgeräten des Empfängers ohne<br />

Verzerrung angesehen und gehört werden können.<br />

Dinks<br />

Ist ein Akronym für „Double Income No Kids“<br />

und beschreibt die Zielgruppe der Doppelverdiener<br />

ohne Kinder. Darunter versteht man (Ehe-)Paare,<br />

meist um die Dreißig, die keine Kinder haben und<br />

sich auf ihre Karriere konzentrieren. Da beide Teile<br />

des Haushaltes berufstätig sind, erwirtschaften sie<br />

ein relativ hohes Einkommen und sind eine beliebte<br />

Zielgruppe für die <strong>Werbung</strong>. Dinks sind meist der<br />

oberen Mittelschicht zuzuordnen.<br />

Direct Response Television (DRTV)<br />

Ein TV-Werbespot, bei dem die Telefonnummer<br />

miteingeblendet wird. Der Konsument kann das<br />

Produkt oder Info-Material sofort telefonisch bestellen.<br />

Durchschnittskontakte<br />

Kontaktdosis, Opportunity to see (OTS), durchschnittliche<br />

Kontakthäufigkeit. Diese in der Kampagnenplanung<br />

und -kontrolle verwendete Größe<br />

gibt an, wie oft eine Person bei der Mehrfachbelegung<br />

eines Mediums oder mehrerer Medien im<br />

Durchschnitt erreicht wurde.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

E<br />

Early Adopter<br />

Frühe Nachahmer der Trendsetzer.<br />

Eckplatzierung<br />

Innerhalb eines Werbeblocks im Fernsehen und<br />

Hörfunk ist dies die begehrte erste und letzte Platzierung.<br />

Effipub<br />

Ist ein Verfahren der Werbewirkungskontrolle zur<br />

Messung der Effektivität einer Kampagne und der<br />

Kontrolle der Effizienz des Werbebudgeteinsatzes.<br />

E-Procurement<br />

Beschaffung von Gütern über das Internet.<br />

Ex-Post<br />

Kampagnenkontrolle im Nachhinein.<br />

F<br />

Fat Cat Advertising<br />

<strong>Werbung</strong> für Megakunden mit großem Etat.<br />

First Mover<br />

Unternehmen, das als erstes ein neues Produkt auf<br />

den Markt bringt.<br />

Flash Player<br />

Eine Programm-Erweiterung (Plug-in) der Firma<br />

Macromedia. Mit dem Flash Player können spezielle<br />

Animationen angesehen werden. Da dieser für<br />

viele Webseiten erforderlich ist, ist er auf aktuellen<br />

Browsern bereits vorhanden.<br />

G<br />

General-Interest-Titel<br />

Begriff für Periodika, die sich multithematisch an<br />

alle Bevölkerungsgruppen wenden, zum Beispiel<br />

aktuelle Illus trierte.<br />

Generika<br />

Erlaubte Plagiate von Markenprodukten.<br />

147


Giveaway<br />

Ein kleiner Präsentartikel, der als Zugmittel für eine<br />

Werbekampagne eingesetzt wird.<br />

Graphic Interchange Format (GIF)<br />

Bildformat, das häufig zur Erstellung von Animationen<br />

verwendet wird.<br />

Grassroots Marketing<br />

Verbraucher werden mit klassischer <strong>Werbung</strong> regelrecht<br />

bombardiert. Darunter leiden die Aufnahmefähigkeit<br />

und auch das Vertrauen in die Werbeaussagen<br />

vieler Unternehmen. Im Gegenzug gewinnen<br />

Empfehlungen von Freunden, Bekannten, Kollegen<br />

etc. verstärkt an Bedeutung. Genau hier setzt Grassroots<br />

Marketing an. Dabei werden Werbebotschaften<br />

an der Wurzel einer Zielgruppe gepflanzt (Seeding).<br />

Gross Income<br />

Geldbetrag, der einer Agentur übrig bleibt, wenn<br />

Produktions- und Schaltungskosten bezahlt wurden.<br />

Dazu zählen Beratungs- oder Gestaltungshonorare.<br />

Nicht zu verwechseln mit Gewinn, denn Steuern,<br />

Personalkosten etc. sind vom Gross Income noch<br />

nicht abgezogen.<br />

GRP (Gross Rating Points)<br />

Entspricht der Brutto-Reichweite oder der durchschnittlichen<br />

Sehbeteiligung in Prozent und ist ein<br />

Maß für den Werbedruck. Zur Feststellung der<br />

Gesamtleistung einer Kampagne werden die GRP-<br />

Werte aller Einzelschaltungen kumuliert, wobei das<br />

Prozentzeichen weggelassen wird. Ein GRP bedeutet,<br />

dass die Kontaktsumme einem Prozent der<br />

Zielgruppengröße entspricht, bei 200 GRPs ist die<br />

Kontaktsumme also doppelt so groß wie die Zielgruppengröße<br />

– was allerdings nicht bedeutet, dass<br />

jede einzelne Person der Zielgruppe erreicht wurde.<br />

Grundgesamtheit<br />

Alle Personen oder Haushalte, aus denen zu Marktforschungszwecken<br />

eine Stichprobe gezogen wird<br />

und die durch diese Stichprobe repräsentiert werden<br />

(zum Beispiel „Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren“).<br />

148<br />

Guerilla Marketing<br />

Hier wird statt Geld vor allem Energie eingesetzt.<br />

Schritt für Schritt versucht der Guerilla Marketer,<br />

Marktanteile zu gewinnen, ohne den Marktführer<br />

auf sich aufmerksam zu machen und einen großen<br />

Werbegegenfeldzug auszulösen.<br />

H<br />

Hard Selling<br />

Bezeichnung für aggressives Verkaufen, hat heutzutage<br />

kaum mehr eine Chance.<br />

Hit<br />

Erfolgreicher Zugriff auf ein bestimmtes Dokument,<br />

zum Beispiel bei Suchvorgängen.<br />

Host<br />

Ein Rechner innerhalb des Netzwerkes, der Internet-<br />

Services an andere Rechner oder Internet anbietet.<br />

Hypertext<br />

Damit kann jeder Text bezeichnet werden, der Verweise<br />

auf andere Dokumente oder Teile des gleichen<br />

Dokuments enthält, die interaktiv aufgerufen<br />

werden können.<br />

Hypertext Markup Language (HTML)<br />

Eine Sprache, die Formatierungsanweisungen und<br />

Hypertext-Elemente enthält und auf deren Architektur<br />

die Dokumente des WWW aufbauen.<br />

I<br />

Icon<br />

Kleines Symbolbild, das eine bestimmte Funktion<br />

symbolisieren soll, zum Beispiel einen Ordner oder<br />

ein Programm.<br />

Impact-Test<br />

Test zur Erinnerung an eine Anzeige.<br />

Incentive<br />

Leistungsanreiz zur Motivation von Mitarbeitern,<br />

Absatzmittlern und Endabnehmern. Incentives können<br />

materieller oder ideeller Natur sein.


Infotainment<br />

Kunstwort aus Information und Entertainment.<br />

Initial Public Offering (IPO)<br />

Börsengang eines Unternehmens. Das Initial Public<br />

Offering, auch Going Public genannt, bezeichnet<br />

die Neuemission von Aktien zum Kurs, der von den<br />

Banken festgesetzt wird.<br />

Integrated Services Digital Network<br />

(ISDN)<br />

Digitales Netzwerk, in dem Daten mit einer Geschwindigkeit<br />

von bis zu 128.000 Bits pro Sekunde<br />

übertragen werden können. Weil drei Kanäle zur<br />

Verfügung stehen, können über eine ISDN-Leitung<br />

beispielsweise gleichzeitig Telefonate geführt und<br />

Daten übertragen werden.<br />

Interaktive Medien<br />

Der Zuschauer empfängt nicht nur passiv das Fernsehprogramm<br />

vom Sender, sondern kann aktiv am<br />

Programm teilnehmen und es beeinflussen, sodass<br />

Kommunikation und nicht nur Konsum stattfindet.<br />

Interstitial<br />

Unterbrecherwerbung: Bevor man auf die eigentliche<br />

Homepage gelangt, können Websites eine Werbeseite<br />

zwischengeschaltet haben.<br />

Investor Relations<br />

Pflege der Beziehungen eines Unternehmens zu seinen<br />

Investoren. Der Kurs einer Aktie wird maßgeblich<br />

von der positiven Einschätzung des Unternehmens<br />

von Seiten der Investoren beeinflusst.<br />

J<br />

Jeopardy Marketing<br />

Gefährliches, risikoreiches Marketing.<br />

Joint Photographic Experts Group (JPEG)<br />

JPEG ist ein Format, das eine große Farbtiefe in<br />

komprimierter Form speichern kann. Es ist besonders<br />

gut geeignet, um Bilder auf Websites abzuspeichern.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

K<br />

Key Accounts<br />

Die Key Accounts sind die wichtigeren Kunden,<br />

die für den meisten Umsatz sorgen. 20 Prozent der<br />

Gesamtkunden machen erfahrungsgemäß 80 Prozent<br />

des Geschäftserfolgs aus.<br />

Key Visual<br />

Englisch für Schlüsselbild als prägender bildlicher<br />

Eindruck einer Werbebotschaft.<br />

Killer-Applikation (Killeranwendung)<br />

Die Killeranwendung beschreibt ein Produkt, ein<br />

Projekt oder ein Ereignis, das einer neuen Technologie<br />

zum Durchbruch verhilft. Jene für den PC waren<br />

Kalkulations- und Textverarbeitungsprogramme,<br />

für das Internet die Browser.<br />

Klickbetrug<br />

Missbrauch des Pay-per-Click-Vergütungsmodells.<br />

Bei Klickbetrug werden die Werbeflächen manuell<br />

geklickt oder auch über spezielle Programme ein<br />

Klickvorgang simuliert, um die Abrechnungssysteme<br />

zu manipulieren.<br />

Kontakt<br />

Dabei handelt es sich um einen Begriff aus der Mediaforschung,<br />

unter dem der tatsächliche Kontakt<br />

einer Person mit Anzeigen oder Spots (Werbemittelkontakt)<br />

oder mit einem Medium wie Fernsehen<br />

oder Print (Werbeträgerkontakt) verstanden wird.<br />

L<br />

Labelling<br />

Dieser Begriff definiert Zielgruppen oder Lifestyle-<br />

Typen aufgrund eines exemplarischen Konsumverhaltens,<br />

welches Rückschlüsse auf andere Konsumvorlieben<br />

offenbaren soll. Die durch eine Vorliebe<br />

für eine Marke eruierte Kategorie steht also symptomatisch<br />

für eventuelle andere Präferenzen.<br />

Laminieren<br />

Laminieren beschreibt das ein- oder beidseitige Beschichten<br />

von Vorlagen (Papier, Pappe, Poster, Plakate)<br />

mit durchsichtigem Kunststoff. Das Laminat<br />

149


ietet Schutz vor Feuchtigkeit und Gebrauchsspuren.<br />

Leporello<br />

Falt-Technik, kommt häufig bei Prospekten vor, bei<br />

denen aneinanderhängende Seiten zickzack artig<br />

gefaltet werden.<br />

Lohas<br />

Ausgeschrieben „Lifestyle of Health and Sustainability“,<br />

steht für einen Lebensstil oder Konsumententyp,<br />

der durch sein Konsumverhalten und gezielte<br />

Produktauswahl Gesundheit und Nachhaltigkeit<br />

fördern will. Lohas sind beispielsweise Natur- und<br />

Outdoor-Urlauber oder Kunden von Bioläden.<br />

Häufig handelt es sich um Personen mit überdurchschnittlichem<br />

Einkommen. Ihre Motive ähneln denen<br />

der Slow-Food-Bewegung, sie lehnen die „Geiz<br />

ist geil“-Mentalität strikt ab.<br />

Lumbecken<br />

Verfahren der Klebebindung von Druckerzeugnissen<br />

(Fächerklebebindeverfahren).<br />

M<br />

Mantelprogramm<br />

Von Dritten vorproduzierte Programminhalte in<br />

TV und Radio oder auch vom Sender selbst produzierte<br />

Formate, die über mehrere lokale Sender mit<br />

Gebietsschutz parallel ausgestrahlt werden.<br />

Mapping/Mind Mapping<br />

Kreativmethode, um sich Lösungen einer bestimmten<br />

Aufgabenstellung zu nähern.<br />

Markt-Media-Analyse<br />

Analytisches Verfahren, bei dem Erhebungen über<br />

das Kaufverhalten mit Erhebungen zur Mediennutzung<br />

verglichen werden.<br />

Media-Analyse<br />

Im Rahmen der Media-Analyse werden vornehmlich<br />

Mediennutzung und Demografie, flankierend<br />

auch Konsummerkmale erhoben.<br />

150<br />

Mediaplanung<br />

Die Mediaplanung befasst sich mit der Auswahl<br />

der Werbeträger, die den angestrebten Marketing-<br />

Zielen am besten gerecht werden, sowie der Bestimmung<br />

des optimalen Media-Mix. Angewandte<br />

Techniken reichen von der bloßen Intuition eines<br />

Mediaplaners bis hin zu hoch formalisierten Media-<br />

Selektions-Programmen und Optimierungsmodellen.<br />

Merchandising<br />

Im Medienbereich bezieht sich das Merchandising<br />

vor allem auf den Verkauf von Begleitmaterial zu<br />

Programmen oder Kinofilmen. Von den öffentlichrechtlichen<br />

Rundfunkanstalten wird Merchandising<br />

zur Imagepflege eingesetzt.<br />

Meta Tags<br />

Meta Tags sind eine Möglichkeit der Beschreibung<br />

des Website-Inhalts im HTML-Code im Kopf der<br />

Seite, die im Browserfenster nicht angezeigt werden.<br />

Begriffe, die dort aufscheinen, werden von Suchmaschinen<br />

bevorzugt indexiert.<br />

Me-too-Produkt<br />

Wenn ein erfolgreiches Produkt kopiert wird, spricht<br />

man von einem Me-too-Produkt. Das Plagiat versucht<br />

als Trittbrettfahrer an den Erfolg des Originals<br />

anzuknüpfen. Dabei kann das Produkt selbst,<br />

der Name, das Design oder ein anderer Aspekt kopiert<br />

werden – natürlich immer nur im Rahmen des<br />

Marken-, Patent- und Urheberrechts.<br />

Microsite<br />

Teil einer Website, der gesondert beworben wird<br />

und dabei weitgehend unabhängig bleibt. Eine Microsite<br />

ist unter ihrer eigenen URL zu finden und<br />

verfolgt individuelle Bestimmungen. Oft ist sie die<br />

digitale Begleiterscheinung und als solche auch auf<br />

den Zeitraum der dazugehörigen Marketingaktivität<br />

beschränkt.<br />

Mobile Commerce (M-Commerce)<br />

Ausdehnung des elektronischen Handels (E-Commerce)<br />

auf den mobilen Handel via drahtlose<br />

Endgeräte wie zum Beispiel WAP-Handys, UMTS-<br />

Handys, iPhones oder PDAs mit Internet-Zugang.<br />

Derzeit bereits gängige Applikationen für M-Com-


merce sind das Bezahlen per Handy, mobiles Online-Banking,<br />

Hotelreservierungen oder Internet-<br />

Auktionen.<br />

Motion Pictures Engineering Group (MPEG)<br />

Ein Standard für die Datenreduktion bei Bewegtbildverarbeitung<br />

in Computern zur Komprimierung<br />

und Codierung von bewegten Bildern und<br />

Audio-Teilen.<br />

MPEG Audio Layer 3 (MP3)<br />

MP3 ist ein Audio-Format, das Musikdateien auf<br />

ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe komprimiert.<br />

So können Musikdateien problemlos über<br />

das Internet versendet werden.<br />

N<br />

Negativanzeige<br />

Eine Anzeige, deren Schrift statt in Schwarz oder<br />

in Farbe in Weiß auf schwarzem oder farbigem<br />

Grund erscheint. Empirische Untersuchungen der<br />

Lesbarkeit von Negativ- und Positivschrift haben<br />

den ziemlich eindeutigen Befund erbracht, dass Negativschrift<br />

etwas schwerer zu lesen ist.<br />

Netto-Reichweite<br />

Die Netto-Reichweite bezeichnet in der Kampagnenplanung<br />

und -kontrolle die Mediennutzer in<br />

Millionen oder Prozent, die mindestens einmal<br />

erreicht wurden. Bei Mehrfachbelegung eines Mediums<br />

werden alle Nutzer, die mindestens einmal<br />

erreicht wurden, nach Abzug von internen und externen<br />

Überschneidungen addiert. Jede Person wird<br />

also unabhängig davon, wie oft sie erreicht wurde,<br />

nur einmal gezählt. Somit ist die Netto-Reichweite<br />

in der Kampagnen planung und -kontrolle die im<br />

Vergleich zur Brutto-Reichweite „härtere“ Währung.<br />

Im Bereich der TV-Programmplanung bezieht<br />

sich die Netto-Reichweite auf die kumulierte<br />

Anzahl der Seher, die im Durchschnitt an einem<br />

Tag des Betrachtungs zeitraums innerhalb eines<br />

bestimmten Zeitintervalls mindestens eine Minute<br />

konsekutiv ferngesehen haben. Das heißt: Seher, die<br />

eine Minute ferngesehen haben, werden genauso<br />

gewichtet wie jene, die zwei Stunden ferngesehen<br />

haben.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

O<br />

On Board <strong>Werbung</strong><br />

<strong>Werbung</strong> in Flugzeugen, Bussen und Zügen.<br />

One-to-One-Marketing<br />

Die Interaktivität und Zielgenauigkeit des Internets<br />

ermöglicht die gezielte Ansprache von einzelnen<br />

Personen. Der Erfolg des One-to-One-Marketings<br />

hängt von einer guten Datenbank (CRM), dem<br />

Profiling und einem geschickten Datamining ab.<br />

Die Marketingmaßnahmen werden auf den Kunden<br />

zugeschnitten und orientieren sich an seinen<br />

individuellen Bedürfnissen. Darüber hinaus soll ein<br />

Dialog entstehen.<br />

Online Coupons<br />

Verbraucher können diese bei einem Einkauf nützen,<br />

um einen Rabatt zu erhalten. Online Coupons<br />

bieten sehr gute Schnittstellen zur Offline-Welt.<br />

Beispielsweise werden online gesammelte Coupons<br />

offline eingelöst oder andersherum.<br />

Overspill/Overflow<br />

Bezeichnet die Empfangbarkeit oder die Nutzung<br />

ausländischer Werbeträger im Inland bzw. inländischer<br />

Werbeträger im Ausland. Overspill/Overflow<br />

ist vor allem im TV- und Online-Bereich ein Thema.<br />

P<br />

PageImpressions (auch PageViews)<br />

Eine zur Reichweitenmessung im Internet verwendete<br />

Maßgröße für die Anzahl der einzelnen Seiten,<br />

die von den Usern bei all ihren Besuchen auf einem<br />

einzelnen Webangebot innerhalb eines bestimmten<br />

Zeitraumes aufgerufen wurden. Im Zusammenhang<br />

mit den Visits geben sie Aufschluss über die<br />

quantitative Verweildauer auf einer Website: Je<br />

höher das Verhältnis Visits zu PageImpressions ist,<br />

desto mehr Subseiten einer Website wurden bei einem<br />

einzigen Besuch im Durchschnitt angeklickt.<br />

Paginieren<br />

Mit Seitenzahlen versehen, Seiten nummerieren.<br />

151


Panel<br />

Bezeichnung für eine Erhebung der Marktforschung,<br />

die bei einem gleichbleibenden Kreis von<br />

Einheiten in regelmäßigen Abständen wiederholt<br />

zum gleichen Thema vorgenommen wird.<br />

Pay per View<br />

Fernsehkanal, der nur mit einem Decoder zu empfangen<br />

ist. Der Kunde wählt aus dem gesamten Programmangebot<br />

aus und zahlt nur für die tatsächlich<br />

angesehene Sendung. Abgerechnet wird über einen<br />

Rückkanal im Kabelnetz.<br />

Performance Marketing<br />

Als Performance-Marketing bezeichnet man alle<br />

Marketinginstrumente digitaler Medien, die auf<br />

eine direkt messbare Aktion des Nutzers abzielen.<br />

Nur gelieferte Klicks (Cost per Click – CPC), Interessentenadressen<br />

(Cost per Lead – CPL) oder<br />

Vertragsabschlüsse (Cost per Order – CPO) werden<br />

vom Kunden bezahlt.<br />

Permission Marketing<br />

(Erlaubnismarketing)<br />

Form des Marketings, bei der der Verbraucher dem<br />

werbetreibenden Unternehmen die Erlaubnis erteilt,<br />

ihn mit Informationen zu versorgen. Aufgrund<br />

der zunehmenden Wirkungslosigkeit der Massenwerbung<br />

hat Seth Godin diesen Ansatz in seinem<br />

gleichnamigen Buch entwickelt.<br />

Pitch<br />

Ein Pitch ist eine Wettbewerbssituation, in der<br />

sich ein Unternehmen bei der Auftragsvergabe<br />

durch einen potenziellen Kunden gegen seine<br />

Mitbewerber durchzusetzen versucht; zu Deutsch<br />

Wettbewerbspräsen tation.<br />

Point-of-Information-Systeme (POI)<br />

Der Point of Information (POI) ist eine Art Informationskiosk<br />

oder Informationsstation, die dem<br />

Benutzer über eine leistungsfähige Multimedia-<br />

Plattform eine interaktive Informationssuche ermöglicht.<br />

POS<br />

Abkürzung für Point of Sale, Handelsplatz, oder<br />

aus Kundensicht Point of Purchase (POP).<br />

152<br />

Product-Placement<br />

Unter Product-Placement versteht man die gezielte,<br />

werbewirksame Einbindung von Produkten,<br />

Dienstleistungen, Marken oder Unternehmungen<br />

als Requisiten in die Handlung eines Kinospielfilms,<br />

einer Fernsehsendung oder eines Videoclips. Häufig<br />

platzierte Produkte und Marken sind vor allem Autos,<br />

Uhren, Getränke und Bekleidung.<br />

Profiling<br />

Das Profiling beschreibt die Sammlung und Auswertung<br />

von Daten, um sich ein möglichst akkurates<br />

Bild der anvisierten Zielgruppe machen zu können.<br />

Primär geht es beim Profiling darum, Verbraucher<br />

möglichst genau kennenzulernen, um Marketingaktivitäten<br />

optimieren zu können.<br />

Proof<br />

Englische Bezeichnung für Korrekturfahne, Korrekturbeleg.<br />

Der Begriff wird meist für Farbausdrucke,<br />

etwa von Anzeigen, verwendet. Es wird<br />

zwischen Analog- und Digitalproof unterschieden.<br />

R<br />

Rating<br />

Branchenüblicher Begriff für Sehbeteiligung.<br />

Recall<br />

Erinnerung an Werbemittel und deren Inhalte. Man<br />

unterscheidet Aided Recall und Unaided Recall.<br />

Recognition<br />

Beschreibt das Wiedererkennen von Werbemitteln<br />

und deren Inhalten bei Vorlage des Originals.<br />

Reichweite<br />

Die Reichweite eines Werbeträgers wird in Millionen<br />

oder Prozent ausgewiesen und bezeichnet ganz<br />

generell den Anteil der Bevölkerung oder einer<br />

bestimmten Zielgruppe, der zu einem bestimmten<br />

Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum<br />

Kontakte mit diesem Werbeträger hatte.<br />

Relaunch<br />

Ein Titel (Zeitschrift, Fernsehsendung) wird nach<br />

einigen Jahren seines Erscheinens überarbeitet und


mit neuem Layout und neuen Schwerpunkten herausgegeben.<br />

Response<br />

Reaktion von Zielpersonen auf eine Werbemaßnahme<br />

bei direkter Ansprache.<br />

Retention Marketing<br />

Marketingmaßnahme, die auf Kundenbindung<br />

statt auf Akquisition ausgerichtet ist.<br />

Return on Investment (ROI)<br />

Maß für die Rentabilität einer Investition. Dabei<br />

wird das investierte Kapital in Beziehung zum<br />

Nettogewinn gesetzt. Über den ROI lassen sich<br />

unterschiedliche Anlagemöglichkeiten miteinander<br />

vergleichen: die mit dem höchsten ROI ist dabei<br />

immer vorzuziehen.<br />

Rich Media Banner<br />

Nachfolger des Animated GIFs. Bannerart, die<br />

durch HTML- oder Flash-Programmierung multimediale<br />

Elemente wie Video, Audio und 3D-Welten<br />

ermöglicht.<br />

Robinson-Liste<br />

In diese Liste kann sich jede Person eintragen lassen,<br />

die keine unverlangten Werbezuschriften oder<br />

Direkt-Marketing-Aussendungen mehr erhalten<br />

möchte.<br />

S<br />

Schachbrettanzeigen<br />

Dabei handelt es sich um Kleinanzeigen, die zueinander<br />

versetzt auf einer Seite platziert sind, sodass<br />

ein schachbrettartiges Muster entsteht. Dazwischen<br />

befindet sich ein redaktioneller Teil.<br />

Schleichwerbung<br />

Unter Schleichwerbung versteht man eine Form der<br />

getarnten <strong>Werbung</strong>, durch die eine Werbebotschaft<br />

an Rezipienten adressiert wird, ohne dass diese auf<br />

Anhieb oder überhaupt den werblichen Charakter<br />

der Botschaft erkennen können.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Seeding<br />

Nach der Erstellung von Grassroots beziehungsweise<br />

Viral-Marketing-Werbebotschaften müssen diese<br />

in der gewünschten Zielgruppe platziert werden.<br />

Diesen Vorgang bezeichnen Experten als Seeding<br />

– das zielgruppengerechte Säen.<br />

Share of Voice<br />

Anteil der AdImpressions, die ein <strong>Werbung</strong>streibender<br />

innerhalb eines definierten Zeitraumes schaltet,<br />

an den Gesamt-AdImpressions, die eine Site in diesem<br />

Zeitraum ausliefert.<br />

Sinus-Milieus<br />

Sie sind die Basiszielgruppen für das Marketing.<br />

In den Milieus werden Menschen zusammengefasst,<br />

die sich in Lebensauffassung und Lebensweise<br />

ähneln. Grundlegende Wertorientierungen gehen<br />

dabei ebenso in die Analyse ein wie Alltagseinstellungen.<br />

Unberücksichtigt bleiben hingegen formale<br />

demographische Kriterien wie Schulbildung, Beruf<br />

oder Einkommen. Als Alternative zu bisherigen<br />

Zielgruppenauswertungen, die überwiegend auf<br />

soziodemografischen Merkmalen beruhen, kann<br />

Fernsehnutzung nun milieubezogen analysiert<br />

werden.<br />

Smart Shopper<br />

Smart Shopper sind Personen, die nach bestmöglichem<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis einkaufen, wobei<br />

sie eine bestimmte, hohe Mindestleistung voraussetzen.<br />

Es geht dabei nicht um den Erlebniskauf mit<br />

Hinnahme höherer Preise oder den Versorgungskauf<br />

mit Verzicht auf Markenattribute, sondern<br />

beides soll gemeinsam realisiert werden.<br />

Social Media Marketing<br />

Vereinfacht gesagt geht es hierbei um <strong>Werbung</strong> in<br />

„sozialen Netzwerken“.<br />

Spam (Send Phenomenal Amounts of<br />

Mail)<br />

Spam steht im Internet für massenhaft unaufgefordert<br />

zugesandten Datenmüll, der die Mailbox verstopft<br />

und die Empfänger nervt. Meist handelt es<br />

sich bei Spams um Werbesendungen.<br />

153


Sperrfrist<br />

Ist eine Pressemitteilung/Agenturmeldung mit einer<br />

Sperrfrist versehen, darf deren Inhalt nicht vor<br />

dem angegebenen Termin veröffentlicht werden.<br />

Split Screen<br />

Zeitgleiche Ausstrahlung von <strong>Werbung</strong> und Programm,<br />

die seit April 2000 zulässig ist. Dabei ist<br />

eine eindeutige optische Trennung und Kennzeichnung<br />

der <strong>Werbung</strong> erforderlich. Die <strong>Werbung</strong> im<br />

Split Screen ist unabhängig von deren Größe auf<br />

die Dauer der Spotwerbung anzurechnen.<br />

Station Branding<br />

Station Branding umfasst unterschiedliche Werbemöglichkeiten<br />

in U-Bahn-Stationen, die miteinander<br />

koordiniert und komponiert werden: ummantelte<br />

Säulen, Fußbodenbeklebungen, beklebte<br />

Wandpaneele, interaktive Terminals, Geräusch-<br />

Inseln, besondere Sound- und Lichtinszenierungen<br />

etc. Die U-Bahn-Station wird so zur multimedialen<br />

Erlebniswelt und Markenlandschaft. International<br />

etablierte Werbeform, die vor allem in Metropolen<br />

hochwertige Kontakte und hohe Werbewirkung garantiert.<br />

Storyboard<br />

Konzept einer Publikation oder Werbekampagne<br />

(zum Beispiel für einen Werbespot).<br />

Streaming Banner<br />

Bezeichnung für Banner, die Animation und Videos<br />

anzeigen. Die Daten für die bewegten Bilder, die in<br />

Echtzeit auf dem Bildschirm erscheinen, werden in<br />

einem ununterbrochenen Datenstrom (Stream) auf<br />

den Rechner geladen.<br />

Supplement<br />

Zeitschriften- oder Zeitungsbeilage, zum Beispiel<br />

TV-Programmhefte oder Veranstaltungsmagazine,<br />

aber auch Themenbeilagen.<br />

T<br />

Tagged Image File Format (TIFF)<br />

Ein Format, mit dem Bilder und Grafiken abgespeichert<br />

werden können.<br />

154<br />

Targeting<br />

Targeting beschreibt ein Marketing, das speziell<br />

und trennscharf auf eine Zielgruppe zugeschnitten<br />

ist. Auf diese Weise ist es möglich, den Wirkungsgrad<br />

der <strong>Werbung</strong> zu optimieren und Streuverluste<br />

zu minimieren.<br />

Tausendkontaktpreis (TKP)<br />

Er gibt an, welcher Geldbetrag bei einer Werbemaßnahme<br />

(etwa für Fernsehspots, Online-<strong>Werbung</strong><br />

oder Printwerbung) eingesetzt werden muss,<br />

um 1.000 Personen einer Zielgruppe per Sichtkontakt<br />

(im Radio Hörkontakt) zu erreichen. Dabei<br />

wird üblicherweise von der Brutto-Reichweite (auch<br />

Mehrfachkontakte einer Person mitgerechnet) eines<br />

Mediums ausgegangen. Im Online-Bereich, beispielsweise<br />

bei Bannerwerbung, gilt eine AdImpression<br />

als Kontakt.<br />

Teaser<br />

Ein Teaser ist ein Appetitmacher, bei dem zunächst<br />

nicht ersichtlich ist, für welches Produkt er wirbt.<br />

Die spätere Auflösung bewirkt einen Aha-Effekt.<br />

Technische Reichweite<br />

Empfangbarkeit in Millionen oder Prozent. Haushalte<br />

oder Personen, die einen TV- oder Radio-<br />

Sender terrestrisch, über Kabel oder Satellit empfangen<br />

können.<br />

Trendscout<br />

Dabei handelt es sich um einen Dienstleister, der<br />

neue Trends frühzeitig aufspürt und diese Erkenntnisse<br />

an Werbetreibende und Werbeberater (gegen<br />

Honorar) weitergibt.<br />

U<br />

Unique Clicks<br />

Unique Clicks sind die Anzahl der AdClicks von<br />

unterschiedlichen Besuchern innerhalb eines bestimmten<br />

Zeitraums. Mehrere Klicks desselben Besuchers<br />

auf denselben Werbeträger innerhalb dieses<br />

Zeitraumes werden bei den Unique Clicks nur<br />

einmalig gezählt.


Unique Selling Proposition (USP)<br />

Die USP ist das einzigartige Verkaufsargument. Sie<br />

zeichnet ein Produkt gegenüber anderen aus und<br />

kann nicht einfach kopiert werden.<br />

Der amerikanische Werbefachmann Rosser Reeves<br />

hat mit dem Ansatz der USP einst die Voraussetzung<br />

für eine erfolgreiche Produktpositionierung<br />

geschaffen.<br />

Unique Visitors<br />

Ist ein zur Reichweitenmessung im Internet verwendetes<br />

Messkriterium für die Anzahl der einzelnen<br />

User, die eine Website mindestens einmal innerhalb<br />

eines bestimmten Zeitraums besucht haben.<br />

Upselling<br />

Beim Upselling werden einem Käufer zusätzliche<br />

Artikel aus dem Sortiment des Verkäufers angeboten<br />

– zum Beispiel ein Reiseführer passend zur<br />

Reise.<br />

V<br />

Valenz<br />

In der Markt-, Media- und Werbeforschung bezeichnet<br />

Valenz die Fähigkeit eines Produkts, einer<br />

Pa ckung, eines Designs, eines Werbemittels usw., die<br />

Konsumenten für ein Produkt zu interessieren, zu<br />

Käufen anzuregen oder Leser an sich zu ziehen.<br />

Verbraucher-Analyse<br />

Dies ist eine Markt-Media-Analyse mit jährlich<br />

15.000 Fällen zur Abfrage von Mediennutzung,<br />

Konsumverhalten und Demografie.<br />

Verwertungsgesellschaft<br />

Verwertungsgesellschaften übernehmen im Auftrag<br />

einzelner Urheber als zentrale Organisation die<br />

Wahrung der Urheberrechte.<br />

Video-on-Demand<br />

Auf Verlangen eines Zuschauers wird ein Film aus<br />

dem Archiv eines Zentralcomputers von einer Sendezentrale<br />

nur an ihn übertragen. Die Anforderung<br />

kann per Telefon, Computer oder Fernbedienung<br />

erfolgen.<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

Virales Marketing<br />

Marketingansatz, bei dem Werbebotschaften so lanciert<br />

werden, dass sie sich wie ein Virus selbstständig<br />

verbreiten. Virales Marketing lässt sich allerdings<br />

nur schwer steuern und oft ergibt es sich einfach aus<br />

dem Zufall heraus.<br />

Visits<br />

Ein zur Reichweitenmessung im Internet verwendetes<br />

Messkriterium für die Anzahl der Zugriffe aller<br />

User auf eine Website innerhalb eines bestimmten<br />

Zeitraums, das heißt: Wie oft wurde eine Website<br />

beispielsweise in einem Monat insgesamt von allen<br />

Nutzern besucht?<br />

W<br />

Wear Out<br />

Durch häufiges Senden eines Spots (TV oder Radio)<br />

nützt sich die Werbewirksamkeit ab, da die Aufmerksamkeit<br />

und dadurch bedingt auch der Erinnerungswert<br />

nachlassen.<br />

Web 2.0<br />

Der Begriff Web 2.0 bezieht sich primär auf eine<br />

veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internets.<br />

Die Benutzer erstellen, bearbeiten und verteilen<br />

Inhalte in quantitativ und qualitativ entscheidendem<br />

Maße selbst, unterstützt von interaktiven<br />

Anwendungen. Inhalte werden nicht mehr nur zentralisiert<br />

von großen Medien unternehmen erstellt<br />

und über das Internet verbreitet, sondern auch von<br />

einer Vielzahl von Nutzern, die sich mithilfe sozialer<br />

Netzwerke (zum Beispiel Facebook, Xing) zusätzlich<br />

untereinander vernetzen.<br />

Im Marketing wird versucht, vom Push-Prinzip<br />

zum Pull-Prinzip zu gelangen und Nutzer zu motivieren,<br />

Webseiten von sich aus mitzugestalten. Zum<br />

Web 2.0 werden auch Anwendungen wie Wikipedia,<br />

Blogs und Podcasts gezählt.<br />

155


Stichwortverzeichnis<br />

Von Abgabe bis Zuschüsse. Rund 200 Stichworte erleichtern Ihnen die Suche in diesem Handbuch.<br />

A<br />

Abgabe 10–15, 89–93<br />

Abgabenbelastung 91<br />

Abschreibung 90<br />

Adressenverlag 62, 63<br />

Ambient Meter (AM) 110, 137<br />

Ankündigungsunternehmen 13, 61, 64<br />

Anmeldung 7–11, 34<br />

Apps 74–77<br />

Art Buyer 68<br />

Art Director 53, 64, 66–68, 115<br />

Augmented Reality 77<br />

Ausbildung 14, 23–35, 38<br />

Austrian Internet Monitor (AIM) 73, 75, 137<br />

B<br />

Bemessungsgrundlage 89, 90, 91, 93<br />

Beratung 7, 10–26,<br />

47, 49, 54–60<br />

Beschwerden 59<br />

Betriebsausgaben 90<br />

Betriebsmittelbedarf 9<br />

Bewegtbild 74, 85<br />

Bildungsfreibetrag 90, 91<br />

Bildungsprämie 90, 91<br />

Blog 54, 80, 145<br />

Brand Manager 69<br />

Briefing 45, 60, 65, 70, 71<br />

Buchhaltung 45<br />

Businessplan 47–49, 92<br />

156<br />

C<br />

CAWI-Print 137<br />

Client Service Director 66<br />

Controller 55, 66, 68<br />

Corporate Design (CD) 60, 116, 126, 146<br />

Corporate Identity (CI) 146<br />

Creative Director (CD) 52, 53, 66–68, 119<br />

Crossmedia 74, 119<br />

Customer Relationship Manager 69<br />

D<br />

Datenschutz 93, 97<br />

Dialogmarketing 117, 119, 124<br />

Digital 33, 34, 42, 56, 68, 72–74, 79–84,<br />

95, 96, 116–118, 126–128, 136, 141–152<br />

Direct Mailing 62, 122<br />

Direct Marketing (DM) 54, 97, 112, 116,<br />

117, 124, 126, 140<br />

Direktwerbung 62<br />

E<br />

Eigenkapital 9–11, 92<br />

Ein-Personen-Unternehmen (EPU) 45<br />

Einkommensteuer 47, 87<br />

Erhebungstechniken 63<br />

Etat Director 66<br />

Ethik 59<br />

Event-Agentur 64<br />

Event-Marketing 54, 56, 64, 90<br />

Event-Management 64


F<br />

Fachhochschule 18–34, 38, 130<br />

Fachkongresse 133, 135, 136<br />

Fachpresse 46, 47, 134, 135<br />

Fernsehen 67, 89, 93–96, 107<br />

122 ,138, 139, 147, 149<br />

FFF Producer 67<br />

Finanzierung 7–11, 48, 87, 89, 92, 95<br />

Focus Werbebilanz 137<br />

Förderungen 7–11, 35, 38, 39, 50–54, 73-79<br />

82, 92, 95, 96, 137<br />

Frauen 59, 95, 100, 105, 106, 119, 123<br />

Fremdkapital 9<br />

Full-Service-Werbeagentur 60<br />

G<br />

Gesundheit 40, 59, 65, 150<br />

Gewalt 59<br />

Gewista Außenwerbe-Media-Analyse<br />

(GAMA) 136<br />

Grafiker 45, 52, 53, 66, 67<br />

Gratispräsentationen 49, 50<br />

Gruppenbesteuerung 87<br />

Gewerbeberechtigung 7<br />

H<br />

Haftung 7–11, 61, 87, 93<br />

Hörfunk 89, 93, 96, 108, 109, 112, 122, 147<br />

HTML5 52, 74, 76, 77<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

I<br />

Impact 79, 126, 131, 133,<br />

135, 138, 148<br />

Investition 7–11, 47, 76, 90–92,<br />

117, 124, 153<br />

Infoscreen 110, 111, 130, 137<br />

K<br />

Kammerumlagen 89<br />

Kapital 8–11, 48, 54, 55,<br />

87, 88, 91, 92, 153<br />

Kapitalgesellschaften 8, 87, 88, 91<br />

Kennzeichnungsgebot 96<br />

Kinder 59, 85<br />

Körperschaftsteuer 87, 88<br />

Kommunikationsziele 70<br />

Konsumentenschutz 93, 97<br />

Kontakter 66, 68, 133<br />

Kostenplan 69, 71<br />

Kreation 50–54, 59, 69<br />

Kredite 9–11, 17, 47, 92<br />

L<br />

Lehrgang 18–29, 34, 35, 38, 91, 130<br />

Leistung 63, 70, 88, 89, 120<br />

Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) 138<br />

157


M<br />

Marke 40, 46, 52, 55, 69, 71,<br />

82, 83, 95, 94, 113, 135, 147<br />

Markenschutz 93, 94, 95<br />

Marketingleiter 69<br />

Marktforschung 38, 63, 65, 67, 76,<br />

128, 137, 138, 148, 152<br />

Marktstudien 133, 137<br />

Media-Analyse (MA) 57, 99, 100,<br />

104–106, 110, 138, 150, 155<br />

Medienaufsicht 95<br />

Media Buyer 67<br />

Mediaplaner 66, 150<br />

Mediengesetz 87, 89, 93, 95, 97<br />

Mediennutzung 136–138<br />

Meinungsforschung 63<br />

Mentoring 42, 43<br />

Mitbewerber 46–49, 93, 145, 152<br />

Mobile Marketing 74, 77, 84, 136<br />

Mobile <strong>Werbung</strong> 74, 137<br />

Mogelpackung 93<br />

Multimedia-Agentur 64, 65<br />

N<br />

Networking 42, 46<br />

Netzwerke 38–40, 66, 74, 79, 82,<br />

148, 153, 154<br />

Neugründung 7–10, 46<br />

Nielsen Handelspanel 138<br />

O<br />

Online Anzeigenmonitor 138<br />

Onlinewerbung 120, 121<br />

ORF-Gesetz 95<br />

Österreichische Auflagenkontrolle<br />

(ÖAK) 50, 56, 104, 105, 138<br />

158<br />

Österreichische Verbraucheranalyse<br />

(ÖVA) 138<br />

Österreichische Webanalyse (ÖWA) 57<br />

Österreichischer Rundfunk (ORF) 95, 96, 99,<br />

100, 137, 139<br />

Österreichischer Werberat 57<br />

Outsourcing 46<br />

P<br />

Personalkosten 9, 148<br />

Personengesellschaften 8, 87, 88<br />

Plakat Impact Test (PIT) 138<br />

Positionierung 45, 54, 55, 67, 69, 70, 155<br />

Postwurfsendungen 62<br />

PR-Budget 62<br />

Prämien 90, 91<br />

Print Producer 67, 68<br />

Product Placement 152<br />

Public Relations 54, 62, 130<br />

Public-Relations-Berater 62<br />

Q<br />

Qualifikationen 30<br />

Qualität 27, 35, 62, 66,<br />

69, 81, 116, 119, 130<br />

R<br />

Radiotest 100–102, 108, 109, 139<br />

Re-Briefing 60, 65, 71<br />

Rechtsdatenbanken 97<br />

Regioprint 100, 139<br />

Repräsentationsaufwand 90<br />

Restriktionen 71<br />

Rücktrittsrecht 97


S<br />

Schadenersatz 93, 95, 97<br />

Selbstbeschränkungskodex 59<br />

Selbstständigkeit 7–11, 45, 46<br />

Smartphone 52, 73, 74, 77<br />

Social Media Marketing 84, 85, 142, 143, 153<br />

Social Media 34, 39, 42, 49, 52,<br />

54, 72–76, 79–85<br />

Soziale Netzwerke 82<br />

Sozialforschung 63<br />

Sponsoring-Agentur 65<br />

Statusanalyse 70<br />

Steuern 47<br />

Steuerplanung 87<br />

Strategic Planner 67<br />

Suchmaschinen-Marketing 76, 84<br />

SWOT-Analyse 48<br />

T<br />

Tablet 52, 73, 77, 78<br />

Targeting 76, 77, 81, 84, 154<br />

Teletest 100, 107, 139<br />

Tonalität 71<br />

Trends 42, 52, 53, 66 ,67, 84<br />

U<br />

Umsatzsteuer 88, 89<br />

Umwelt 59, 65<br />

Unique Selling Proposition (USP) 49, 53, 155<br />

Universität 23–34, 120<br />

Urheberrechtsgesetz 94<br />

Usability 74, 78<br />

V<br />

Verlustausgleich 87<br />

Verträge 97<br />

Vervielfältigung 94<br />

Verwertungsrechte 94<br />

HANDBUCH WERBUNG 2011<br />

W<br />

Web-TV 85<br />

Weiterbildung 23–34, 39, 42, 90,<br />

91, 135<br />

Werbe Akademie 29<br />

Werbeabgabe 89, 93<br />

Werbeagentur 35, 50, 53, 60, 63, 67–69,<br />

87, 89, 126<br />

Werbearchitekt 60<br />

Werbeformen 36, 40, 61, 74,<br />

83, 110, 137<br />

Werbegrafik-Designer 60<br />

Werbegrundsätze 59<br />

Werbeleiter 69<br />

Werbemaßnahme 153, 154<br />

Werbemittel 60–63, 75, 98, 99, 104, 111<br />

118, 119, 146, 152<br />

Werbemittelhersteller 64<br />

Werbemittelverteiler 61<br />

Werbepreise 115–132<br />

Werbespots 131, 146<br />

Werbetexter 45, 63<br />

Werbeträger 61, 76, 141<br />

Werbewirkung 54, 60, 61, 65<br />

Werbezeit 145<br />

<strong>Werbung</strong>smittler 60<br />

<strong>Werbung</strong>svertreter 64<br />

Werkschutz 94<br />

Wettbewerb 50, 93, 94, 115–126, 145<br />

Wissenstest 40<br />

Z<br />

Zeichen 93, 94<br />

Zeitplan 70<br />

Zielgruppen 36, 37, 54, 62,<br />

67, 70, 149<br />

Zusammenarbeit 62, 63, 64, 69–75,<br />

77, 97<br />

Zuschüsse 9, 10, 92<br />

159


niederösterreichisches Pressehaus<br />

Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.H., Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten,<br />

Tel +43 (0)2742 802-0, service@np-druck.at, www.np-druck.at<br />

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