Neue Szene Augsburg 2015-05

NeueSzeneAugsburg

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40

Neue Deutsche

Kinderwelle

AUSGABE

MAI

2015

30 Modular 2015

*

RÜCKBLICK

04 Was war los im April?

06 Gögginger Brückendeckung

08 Das kleine Weltuntergangsinterview

10 Trendscout

TAG & NACHT

12 Was geht im Mai - Meldungen und

Veranstaltungstipps

ZOOM

30 Modular 2015 – Mit der Festivalzentrale in die

heiße Phase

34 Baustellen & Bürgerbegehren - Interview mit

OB Kurt Gribl

36 Love Me Tinder oder: App ins Bett? – Über die

Dating-App „Tinder“

38 Die 10-Euro-Reportage - Die Kunst des Sprechens

40 Neue Deutsche Kinderwelle – Ein Appell

KULTUR

42 Kulturhighlights im Mai











































KINO

46 Cinerama - neue Filme

SPORT

48 “Die Bundesliga ist ein Marathonlauf“ -

Interview mit FCA-Verteidiger Ragnar Klavan

MUSIK

50 Die Liebe und das Kämpferische – Tocotronic

zum neuen Album

52 Gerilltes - Neue CDs

VERANSTALTUNGSKALENDER

54 Augsburgs größter Terminkalender

KLEINANZEIGEN

64 Liebe, Luftschlösser und Lampenschirme

AUGSBÜRGER

66 Angy „Haferl“ Jeschek


4 Rückblick


HIGHLIGHTS

IM MAI

09.-12.04

Internationales Gitarrenfestival

Augsburg

Als Pavel Steidl zu seinem berühmten Obertongesang

ansetzte, blickten nicht wenige Zuhörer mit offenem

Mund Richtung Bühne – und der ein oder andere auch

Richtung Fenster. Die fast außerirdisch wirkenden

Klänge waren der Gipfel einer außergewöhnlichen

Performance, die der tschechische Musiker am zweiten

Tag des Gitarrenfestivals im Rokokosaal absolvierte.

Den Veranstaltern des viertägigen Events ist

mit der Verpflichtung von Pavel Steidl und den weiteren

Teilnehmern aus Australien, Kroatien, Tschechien

und Spanien wieder ein echtes Highlight im Augsburger

Veranstaltungskalender geglückt. (flo)

Foto: Christian Menkel

09.04. Kälberhalle:

Podiumsdiskussion zur Stadtwerkefusion

Es war kein Ruhmesblatt für die Veranstalter, die Waffenungleichheit war offensichtlich und nur

dank des Verzichts des Thüga-Vertreters auf seinen Podiumsplatz konnten die Fusionsgegner

überhaupt von ihrer Absage abgehalten

werden. Dann aber bekamen die Besucher

einiges geboten: OB Kurt Gribl erstaunlich

dünnhäutig, sein Kollege aus Nürnberg,

Ulrich Maly, souverän wie immer, eine

indisponierte Marianne Weiß von den Grünen,

ein engagierter und bewundernswert

sachlicher Bruno Marcon von Attac, während

Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus-

Peter Dietmayer die joviale Mischung

aus John Wayne und Günther Jauch gab.

Dazwischen A-TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher, deren neutrale Schiedsrichterrolle bei diesem

Heimspiel der Fusionsbefürworter auch hin und wieder ins Wanken geriet. Das Ergebnis des Duells:

unentschieden. (flo)

18.04., Glyzerin & Provino Club:

The Hyde Parkas & Locas In Love

Gleich zwei musikalische Zeitreisen konnte man an diesem Samstag unternehmen: Im frisch wiedereröffneten

Provino Club gastierte die Kölner Indieband Locas In Love fast genau zehn Jahre nach

ihrem letzten Gastspiel erneut im legendären

Etablissement im Textilviertel. Der letzte Gig

der Hyde Parkas ist schon etwas länger her:

Im ausverkauften Glyzerin erstaunten die

früheren Augsburger Mod-Größen der 80er

ihr Publikum mit einer „Megaperformance“

(Zitat eines Gastes). Wenn nur alle Familienfeiern

so viel Spaß machen würden! (flo)

Foto: Christian Menkel


6 Kolumne Tag&Nacht

Kolumne


Tag&Nacht Anzeige

7


8 Tag&Nacht

LINUS FÖRSTER, geboren am 02.08.1965 in Augsburg,

Musiker und Politiker. SPD-Landtagsabgeordneter und

Darsteller bei Bluespots Productions, u.a. als Mackie

Messer.


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41

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10

DER SZENE-TRENDSCOUT

DIE NEUESTEN TRENDS IM MAI

von Harald Sianos

1

1. MADE BY YOU: Seit seinem Debüt im Jahr 1917 hat sich der Chuck Taylor All Star zu einem der weltweit legendärsten

Turnschuhe entwickelt. Wie eine nackte Leinwand kann jedes Paar in ein persönliches Kunstwerk verwandelt

werden. Fans, Künstler und Musiker haben in einer sehenswerten Kampagne ihrer Kreativität freien Lauf

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Einzigen, die nach neuen, innovativen Lösungen im Automobilbereich suchen. Das Hardware Startup NAVDY hat ein

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2

3


Experten küren die handwerklichen

BrauSpezialitäten aus dem Hause des

Weltmeisters der Biersommeliers

Tag&Nacht

11



Meininger Craftbier

Award 2015


12 Tag&Nacht


Sonntag In The City





















Madame Vielfalt feiert Geburtstag!


Tag&Nacht

13


Philipp Dittberner











Das Weiße Pferd


14 Tag&Nacht


Bavarian Metalheadz

Open Air














Karman Open Air


Tag&Nacht

15


16 Tag&Nacht


Im August startet der „Werkraum“ im

Martini-Park















Müller & Kanapee








Afrolatin Night


Tag&Nacht

17


Süddeutsche Meisterschaft

Boogie Woogie
















The Day The Dead Walked III

















13.05.15

//ANNAHOF






KARMAN-EV


18 Tag&Nacht


Optik König








Astronautalis













“All You Need Is Love” -

Das Beatles-Musical


Tag&Nacht

19


Ladencafé malzeit verlängert

Öffnungszeiten
















Navel + Sedna and Makemake








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20 Tag&Nacht
















































































Mystery Hot Club

Quintett & Dani Klein


Tag&Nacht

21

Rock

nonstop

Radio an

rockantenne.de


22 Tag&Nacht

22


Gay Lesbian & Friends














Urban Gardening in Augsburg











Sixxpack


Tag&Nacht

23


Love A















Small Art


24

Tag&Nacht


Möwe
















Billi Jean is ned mei Bua













Hirschgarten am Park












NEU: Ustersbacher Landbier























Direkte unfiltrierte Kellerabfüllung und milder

Geschmack machen Lust auf Bier


Tag&Nacht

25


Powervoice wird Voicefactory

Augsburg





















Motorpsycho Garden Party


26 Tag&Nacht

Augsburgs

1000 Meisterwerke

Geistreiche Blicke auf eine verkannte Stadt

von Professor Dr. Spätzle


































































Alexandrina Simeon Quintett


Tag&Nacht

27


„Heaven & Hell“ Season Opening 2015

















Holi Gaudy Festival-Tour











24.6. – 19.7.2015 · Olympiapark Süd · München


24.06. Roger Hodgson & Band

25.06. Kollegah & special guest

26.06. Konstantin Wecker

27.06. Dieter Thomas Kuhn & Band

28.06. Erste Allgemeine Verunsicherung

trifft Wolfgang Ambros

29.06. Status Quo & special guest:

Uriah Heep

30.06. Jackson Browne

01.07. Orquesta Buena Vista Social Club ®

02.07. Michl Müller

03.07. Gregory Porter

& Metropole Orchestra

04.07. Jennifer Rostock & special guest

05.07. Haindling

06.07. Tom Jones

07.07. ZAZ & special guest: Monsieur Periné

08.07. Max Herre & Kahedi Radio Orchestra

09.07. Róisín Murphy & special guest

10.07. Lindsey Stirling & special guest

11.07. Joan Baez

12.07. Clueso & special guest: Joris

13.07. Patti Smith and her band

perform Horses

14.07. Cypress Hill

15.07. Martina Schwarzmann

16.07. Willy Astor

17.07. Schmidbauer & Kälberer

laden ein: Bananafishbones

18.07. Santiano

19.07. Passenger

& special guest: Stu Larsen


Manolo Alcántara »Rudo« 25.6. – 30.6.

Atelier Lefeuvre & André »8M3« 2.7. – 7.7.

Ponten Pie »Copacabana« 9.7. – 19.7.

CAVEMAN »Du sammeln. Ich jagen.« 29.6. – 3.7.


Strange Fruit 24.6. – 28.6.

Olivier Grossetête 10.7. – 12.7.


Aktionsbündnis »Artgerechtes München«

Täglich von 14 – 1 Uhr, Sa/So ab 11 Uhr geöffnet.

Bitte nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel.


28 Tag&Nacht


Jubiläumsparty

mit Raphael

Kestler













*





Heiraten auf bayerisch

im August in der

Neuen Szene














Hasan erstmals in Tracht













Roy Assaf Trio


Tag&Nacht

29


2 Tage im 4-Sterne-Superior-Hotel mit Halbpension
























Diebold’s Sterndl-Alm mit Riesenraddinner


30 Modular

Modular 2015

04.-06. Juni

Mit Eröffnung der Festivalzentrale am Kö geht das Modular in die heiße Phase

Es hat sich einiges getan seit dem letzten

Modular 2013. Zunächst war das

vom Stadtjugendring organisierte Festival

eines von lediglich zweien in

Augsburg, das sich an die umstrittene

„Biennale-Regelung“ des nicht minder umstrittenen

früheren Kulturreferenten Peter Grab gehalten

hat. So etwas fördert einerseits

Legendenbildung und Vermissensfaktor, andererseits

dürfte vielen tatsächlichen und potentiellen

Teilnehmern klar geworden sein, dass ein solcher

Event keine Selbstverständlichkeit ist und dementsprechend

Einsatz erfordert.

Die noch relativ überschaubare Geschichte des Modulars

im Kongress teilt sich in zwei sehr unterschiedliche

Ausgaben: 2012 barg das Festival im Park bei

schönstem Wetter und mit Bands wie Kraftklub und

Who Made Who zahlreiche Momente, an denen sich

Augsburg endlich mal wieder nicht wie Augsburg anfühlte

und die gezeigt haben, dass so was auch ohne

Anlässe wie die Frauen-WM möglich ist. Dann kam der

wetterbedingte Stimmungseinbruch 2013. Die europaweite

Hochwasserkatastrophe ist zwar an Augsburg

glücklicherweise vorübergegangen, aber auf den Park

zu verzichten, fiel dann doch etwas schwer, obwohl

es den Veranstaltern kurzfristig gelungen ist, nahezu

sämtliche Programmpunkte nach drinnen zu verlegen.

Kontinuität und Wechsel

Die nun anstehende Modular-Ausgabe Anfang Juni,

die sechste insgesamt und die dritte im Kongress am

Park, steht für Kontinuität und Wechsel gleichzeitig.

Nach dem Abschied von Projektleiter Stefan Sieber

hat mit dem erprobten und personell verstärkten Team

um Christoph Elwert quasi der Maschinenraum die

Brücke übernommen. Was nicht heißt, dass die Kommandozentrale

nun weniger unter Dampf stehen

würde.

Ende Februar wurden die ersten Acts bekannt gegeben

- inklusive einem kleinen „Skandal“ um die Verpflichtung

von Haftbefehl - und seitdem füllte sich die

Modularhomepage beständig. Am 03. Mai eröffnet

nun die Festivalzentrale in direkter Nähe zum Königsplatz.

Der frühere Telekomshop in der Bürgermeister-

Fischer-Straße soll neben dem Kartenvorverkauf in

erster Linie ein Ort für Kontakt und Austausch werden

mit einer kleinen Bühne und gastronomischen

Angeboten. In Elwerts

Worten: „Reinkommen und

mit uns quatschen, ganz wichtig!“

Specials wie Akustikkonzerte und

andere Veranstaltungen helfen

über die Schwelle, außerdem ist

hier das 1:100-Modell des Festivalgeländes

zu bestaunen. Das Obergeschoss

bietet Räumlichkeiten für

Festivalbüro und Workshops.

Der Stadtjugendring als Veranstalter

legt großen Wert auf Teilhabe

und tatsächlich gehen die Einladungen,

die das Modular an seine

Zielgruppe der 16- bis 28-Jährigen

ausspricht, weit über den Ticketverkauf

hinaus. Insgesamt hofft

man auf 150 freiwillige Helfer, die

so genannten „Volunteers“, von

denen sich knapp die Hälfte schon

angemeldet haben. „Der große Run

kommt für gewöhnlich drei Wochen

vor Beginn, aber wir freuen uns natürlich

über eine gewisse Planungssicherheit“,

so Elwert. Die ist auch

nötig angesichts eines unveränderten

Budgets - bei erweitertem Angebot

und zusätzlichen Aufgaben.

So liegt auch die Gastronomie dieses

Jahr vollkommen in der Hand

des Stadtjugendrings.

Darüber hinaus wurde das Freiluftareal

kräftig erweitert, um nahezu

zwei Drittel im Vergleich zu 2012,

und umfasst nun auch den „See“. Als Ergänzung zur

großen Bühne wird es eine kleinere mit Blick „aufs

Wasser“ und eine Electro-Stage im Außenbereich des

„KKlub“ geben, hinzu kommen ein Kunstboulevard

und der Basar mit Kreativmarkt. Für die Gestaltung

des Außenbereichs zeichnet die Augsburger Eventcrew

„Bring Your Own Elephant“ (BYOE) verantwortlich,

die vorübergehend eine Halle im Alten

Straßenbahndepot in Oberhausen bezieht, um die

Aufbauten vorzubereiten. Dabei werden auch Kulissen

aus dem Theater Augsburg verwendet, Elemente aus

„Sindbad der Seefahrer“ und die Wellenbühne von

„Verrücktes Blut“. 7000 Besucher kann das Gelände

pro Tag „locker verkraften“, wie Elwert sagt.

Der Sportbereich mit Skaterrampe findet seinen

neuen Platz vor dem Eingang zum Kongress, drinnen

wird der große Saal größtenteils als Schlechtwetterpuffer

freigehalten und um bei Bedarf die Aftershowpartys

zu verlegen. Denn bei aller Jux und Tollerei –

draußen ist um 22 Uhr Schluss mit Musik. Im Kongress

geht’s aber natürlich weiter mit Konzerten und einem

Querschnitt der Augsburger DJ- und Partyszene. >>>


32

Modular

Annenmaykantereit

Modular 2015

04.-06. Juni

Sizarr

Friska Viljor

Occupanther

Modular 2012

Modular 2012

Barfuß in Offenbach

Womit wir bei den augenscheinlichsten Elementen

wären: den Bands. Neben bekannten Acts wie den

österreichischen Überfliegern Wanda, den Kölner Ex-

Straßenmusikern Annenmaykantereit („Barfuß am Klavier“)

sowie den Schweden Friska Viljor und Sizarr aus

Landau sorgte vor allem der Offenbacher Rapper Haftbefehl

für Diskussionen, in der virtuellen Welt ebenso

wie in der realen und beim Veranstalter selbst, dem

Stadtjugendring. „Die Auseinandersetzungen waren

aber sehr konstruktiv“, erzählt Festivalleiter Christoph

Elwert. Das Interessante daran: Noch vor Bekanntgabe

hatten sich Mitarbeiter aus den Jugendzentren

ihm gegenüber kritisch zum Modular-Programm geäußert

– weil Haftbefehl nicht dabei war. „Die haben

uns klar gesagt, ist ja alles schön und gut, aber um

unser Hauspublikum zu erreichen, müsste schon Haftbefehl

spielen!“, so Elwert.

Abgesehen davon ist das Modular wieder eine Leistungsschau

der hiesigen Musikszene. Rund die Hälfte

der Bands und Interpreten kommt aus Augsburg, von

Errdeka bis Benni Benson, von We Destroy Disco bis

Das Hobos. Und auch unter den nicht ganz so großen

nationalen Namen verbergen sich einige Perlen wie

Exclusive aus München oder Chuckamuck aus Berlin.

The Puppet returns

Nach der Pause 2013 kommt auch das beim ersten

Modular im Jahr 2009 ins Leben gerufene Format

„Puppet On A String“ wieder zur Aufführung, bei der

Sänger von Augsburger Bands und Einzelinterpreten

auf ein rund zwanzigköpfiges Sinfonieorchester treffen.

Und mal abgesehen davon, dass das Konzept

„Pop trifft Klassik“ nicht gerade Avantgarde ist, verspricht

die Auswahl der beteiligten Künstler durchaus

interessante Darbietungen. Vertreten sind u.a. die

Dancepunkband Fräulein Brecheisen mit ihrem eigensinnigen

Frontmann David Jahnke, die Hardcore-Formation

About An Author, Augsburgs wildester

Gentleman Steve Train, Rapgroßmeister Paul alias Mr.

Feat von Blindspot sowie der Soundbastler Markus

Mehr mit der Videokünstlerin Stefanie Sixt. Für die Orchesterarrangements

zeichnet eine ganze Reihe Musikkoryphäen

verantwortlich: der mittlerweile in

München lebende Jazzpianist Tim Allhoff, Keyboardchef

Tom Jahn und sein junger Kollege Samuel Heinecker,

der Schlagzeuger und Kunstförderpreisträger

Tilman Herpichböhm, Augsburgs aktuell wohl meistbeschäftigtster

Musikproduzent Michael Kamm und

Saxophonist Kay Fischer. Und noch bevor die Puppen

tanzen wird der Augsburger Poppreis „Roy“ zum dritten

Mal vergeben. Die Nominierten standen bei Re-


DONNERSTAG, 04.06.:

19.30 Uhr: Roy - Poppreis (geladene Gäste)

21.00 Uhr: Puppet On A String

Aftershowparty mit Tom Tornado Trio

FREITAG, 05.06., AB 15.00 UHR

Bumbu (Augsburg)

No Spam (Augsburg)

Farhad & Joyenda (Augsburg)

Famous Naked Gypsy Circus (München)

The Strolers (Augsburg)

Oliver Gottwald (Augsburg)

The Burning Hell Duo (Kanada)

Rakede (Hamburg)

Benni Benson (Augsburg)

Errdeka (Augsburg)

The Whisky Foundation (München)

Haftbefehl (Offenbach)

Okta Logue (Frankfurt)

Blindspot (Augsburg)

Modular Youngstars: 16.00 Uhr

Pop Convention (Referat und Diskussion): 18.00 Uhr

Poetry Slam: 21.00 Uhr

SAMSTAG, 06.06., AB 14.00 UHR

Isabelle Papst (Augsburg)

Apples In Space (Berlin/Oslo)

Pinewood Soul (Augsburg)

Sparkling (Köln)

Endlich Blüte (Augsburg)

Adulescens (Augsburg)

Fräulein Brecheisen (Augsburg)

Friska Viljor (Stockholm)

Der Herr Polaris (Augsburg)

We Destroy Disco (Augsburg)

Chuckamuck (Berlin)

Wanda (Wien)

Das Hobos (Augsburg/München)

Annenmaykantereit (Köln)

Exclusive (München)

Occupanther (München)

Sizarr (Landau)

Popconvention und Modular Kids ab 14.00 Uhr

Modular Youngstars: 16.00 Uhr

Modular 2015

04.-06. Juni

INFO:

Einlass & Tickets:

Einlass Fr/Sa: 13.00 Uhr

Zweitagesticket Fr/Sa: 25 Euro

Puppet On A String (Do): 10 Euro

Vorverkauf: Festivalzentrale, Bäckerei Wolf, Schwarze

Kiste, Yeanshalle, online

Eintagesticket: 15 Euro (nur Abendkasse)

Kinder bis 12 Jahre kostenlos, ermäßigte

Tagestickets (13-15) nur AK, sonst keine Ermäßigung

Festivalzentrale:

Ex-Telekomshop in der Bgm.-Fischer-Str. 12

Öffnungszeiten: Di-Sa 13-18 Uhr, bis 29. Mai

Eröffnung: 03.Mai mit Aktionen am Kö,

u.a. Skaterwettbewerb

Volunteers

Das Modular freut sich über freiwillige Helfer in den

Bereichen Technik, Gastronomie, Logistik, Springer,

Shuttle, Einlass, Programmbetreuung und Merchandise,

die neben kostenlosem Eintritt für die gesamte

Festivalzeit einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen

bekommen. Bewerbungsbogen auf www.modular-festival.de,

Mail: crew@modular-festival.de.

Wer mit der BYOE-Mannschaft am Außenbereich

arbeiten will, schreibt „Elephant“ in den Betreff.

Haftbefehl

Wanda

Modular 2012

daktionsschluss noch nicht fest, das um die letztmaligen

Gewinner erweiterte Gremium tagt Ende April im

Popbüro.

Das Büro für Popkultur lädt außerdem zu mehreren

Veranstaltungen zum Thema Clubkultur, Livemusik

und Kreativwirtschaft am Freitag und Samstag. Teilnehmer

sind neben den Augsburger Beauftragten für

Popkultur und Kreativwirtschaft, Barbara Friedrichs

und Colin Martzy, ihr Pendant beim Freistaat, Jürgen

Enninger, sowie weitere Gäste aus München, Nürnberg,

Berlin, Hamburg und Innsbruck.

Die Augsburger Streetart-Ausstellung „In Your Face“

ist ebenfalls vertreten mit einer Wanderschau und Arbeiten

des Münchner Kollektivs „Haus 75“, der Berliner

„Innerfields Crew“ sowie der Künstler Tasso (Meerane/Sachsen),

Eifrig (Paris) und Eva Krusche (Augsburg).

Und natürlich darf Horst Thieme nicht fehlen: Der

Augsburger Slampapst hat zum Poetry Slam am Freitagabend

fünf Wortartisten aus ganz Deutschland

eingeladen.

LernenTunSpielen

Fürs musikalische Backgroundwissen und erste Erfahrungen

sammeln sorgt wieder das Downtown Music

Institute. In sechs „Zonen“ wird praktisches und theoretisches

Anschauungsmaterial geliefert, ein mobiler

Proberaum, DJ- und Recordingworkshops sowie Diskussionsformate

wie die „Popsprechstunde“ richten

sich vornehmlich an junge Teilnehmer, für manche Angebote

ist eine Anmeldung nötig unter:

mail@downtown-music.de.

Die „Modular Youngstars“ präsentieren an den beiden

Hauptfestivaltagen ein Showprogramm mit Slampoetry

und Musik von u.a. den Bands Cross Style Rising,

We Guess und Knives On Mind. Und am Samstag bekommen

auch die Kids ab vier Jahren ein bisschen

mehr geboten als nur lustige Gehörschutzkopfhörer:

Von 14 bis 18 Uhr wird gefilmt, gekocht, geschneidert,

gebastelt, musiziert und fotografiert, für die Angebote

ist keine Voranmeldung erforderlich. Der Verein

Razed e.V. baut seine Miniramp zum ersten Mal beim

Eröffnungswochenende der Festivalzentrale am 03.

Mai auf dem Königsplatz auf. Und falls jemand am

Festivalwochenende krank sein sollte: Uni und Hochschule

Augsburg sorgen für die mediale Aufbereitung,

u.a. mit Live-Sendungen vom Festival. (flo)

INFO: www.modular-festival.de


34 Zoom

Interview mit OB Kurt Gribl

Kurt Gribl hat es gerade nicht leicht. In den ersten Monaten nach der Wahl musste man sich als Journalist besorgt

fragen, worüber man bei aller politischen Harmonie und Ruhe in der Stadt überhaupt schreiben soll. Doch dann kam

der Bahnhofstunnel bzw. verzögerte sich und die Kosten explodierten. Es folgte das Bürgerbegehren gegen die

geplante Stadtwerke-Fusion, dazu gab es Ärger wegen der Sparmaßnahmen im Klinikum und die Rathausopposition

feierte ihr Frühlingserwachen. OB Gribl ist gefordert wie noch nie. Ein Interview von Marcus Ertle

Wann waren Sie eigentlich zuletzt am Oberhauser

Bahnhof?

Vor einem Monat, glaube ich, Sie fragen wahrscheinlich

wegen...

...den Junkies und Alkoholikern, die den Platz

okkupiert haben.

Drogenabhängige haben die gleichen Rechte wie

andere Bürger auch.

Auf dem Rathausplatz würde man die Szene wohl

kaum dulden.

Es gibt immer Verlagerungsprozesse und Brennpunkte,

das ist aber in erster Linie eine Thematik, die die

Polizei betrifft. Wir als Stadt haben damit weniger

zu tun.

Werden die Patienten in der Notaufnahme des

Klinikums in Zukunft noch länger warten müssen

als sie es jetzt schon tun?

Wir arbeiten daran, dass die Situation besser wird

und sie ist schon besser geworden. Aber wir haben

die Situation, dass das Klinikum eine der größten

Notaufnahmen Deutschlands hat, was die Patientenzahl

angeht, das muss man erst mal bewältigen

können. Woran es mangelt, ist eine ausreichende

notfallmedizinische Versorgung der kassenärztlichen

Vereinigung. Wir haben gefordert, dass diese ausgeweitet

wird, das wurde abgelehnt. Jetzt gibt es zwei

Möglichkeiten, die wir verfolgen werden: Die bauliche

Erweiterung der Notaufnahme und die Einrichtung

eines medizinischen Versorgungszentrums.

Kommen die Probleme nicht auch daher, dass

das Klinikum unter dem Spardruck von Stadt und

Landkreis steht?

Es ist nicht so, dass wir als Träger Vorgaben formulieren,

wo die Budgets anzusetzen sind. Die Prioritäten

müssen Experten in der Führung des Klinikums

setzen.

Aber es gibt doch die Erwartung, dass das Klinikum

keine roten Zahlen schreibt.

Das ist richtig, es gibt die Erwartung, dass das Klinikum

keine allzu roten Zahlen schreibt.

Warum eigentlich ?

Weil Defizite immer von irgendwem bezahlt werden

müssen, das ist die ganz einfache Antwort auf Ihre

Frage. In das Klinikum haben wir als lokale Träger seit

dessen Bestehen rund 300 Millionen Euro investiert

und wenn man die Defizite nicht in einer bestimmten

Größenordnung hält, schlagen sie auf den kommunalen

Haushalt durch, das bezahlt dann die Stadt und

der Landkreis. Deswegen muss das Klinikum strukturell

und wirtschaftlich gut geführt werden.

Und wer passt auf, dass die Wirtschaftlichkeit

nicht zu Lasten der Patienten geht?

Die verantwortlichen Fachleute des Klinikums.

Und wenn die Fachleute morgen sagen: Herr

Oberbürgermeister, wir brauchen 20 Millionen

zusätzlich zum Wohl der Patienten?

Dann wird es schwierig, weil wir das nicht leisten

könnten, aber zum Glück sagen die Fachleute das

bislang nicht.

Kurze Frage zur Thüga-Fusion...

Wir machen keine Thüga-Fusion. Es geht um die

Frage der Zusammenführung der Energiesparte der

Stadtwerke mit Erdgas Schwaben. Ich weiß ja, dass

Sie sehr präzise mit Ihren Formulierungen sind,

deswegen wollte ich das betonen.

Zwei ganz simple Fragen dazu: Wird durch die

Zusammenführung der Strom für die Verbraucher

in Augsburg billiger?

So eine Frage kann ich nicht beantworten, denn

Strompreise ändern sich, darauf hat kein Unternehmen

direkt Einfluss. Ich kann Ihnen nur sagen, dass

wir dadurch bei den Strompreisen mithalten können,

dass wir wettbewerbsfähig sein werden.

Irgendwie muss sich die Wettbewerbsfähigkeit

doch für die Kunden und Bürger auszahlen.

Wir werden uns anstrengen, die Kunden zu behalten.

Wir haben jetzt bereits zweihundert konkurrierende

Anbieter am Markt, gegen die können wir nur bestehen,

wenn wir wettbewerbsfähig sind.

Nervt Sie das Thema?

Überhaupt nicht, es ist ein aufregendes, sehr

schwieriges, forderndes Thema, das einen Herausforderungscharakter

hat.

So gesehen hat jedes Problem irgendwo einen

Herausforderungscharakter.

Komplexe Sachverhalte sind eine besondere Herausforderung.

Wie komplex ist denn die Frage, ob SPD und

Grüne noch zuverlässige Koalitionspartner wären,

wenn sie die Zusammenführung der Energiesparten

ablehnen?

Das hat mit der Koalition nichts zu tun, wir haben im

Koalitionsvertrag keine Vereinbarung darüber, dass

die Fusion zustande kommt. Im Umkehrschluss, actus

contrarius, hat das in Bezug darauf keine Bedeutung.

Das würde ja bedeuten, dass alle Themen, die

nach dem Koalitionsvertrag auf den Tisch kommen,

keine Bedeutung für die Frage der Zuverlässigkeit

der Koalitionspartner haben.

Nein, aber man wird Themen, die man in der Koalitionsvereinbarung

nicht geregelt hat, nicht zu einem

Bruch dieser Vereinbarung erklären können. Wir

haben vereinbart, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag

zu geben, das wurde getan und jetzt muss jede

Partei verantwortlich entscheiden.

Gestehen Sie Teilen der SPD und der Grünen, die

gegen die Fusion sind, zu, dass sie diesen Standpunkt

aus sachlichen und nicht aus parteitaktischen

Gründen vertreten?

Da spekuliere ich nicht. Für mich gibt es auf der

Grundlage der politischen Orientierung der SPD

keinen Grund, einer Fusion nicht zuzustimmen.

Haben Sie das auch dem Herrn Bürgermeister

Kiefer und Frau Heinrich von der SPD-Fraktion

gesagt?

Haben Sie es Ihnen denn gesagt?

Die Idee ist mir noch nicht gekommen.

Ich muss es denen nicht sagen, die SPD nimmt für

sich in Anspruch, die Partei der Arbeiter und damit

der Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein, die haben

sich mehrheitlich für die Fusion ausgesprochen. Da

dürfte es auf sachlicher Ebene also keine großen

Divergenzen geben.

Ich frage mich, ob es besonders klug war, die SPD

und die Grünen in die Regierung zu holen.

Wenn Sie sich die Frage selbst stellen, wieso wollen

Sie sie nicht gleich selbst beantworten?

Zur Zähmung der sachte Widerspenstigen war es

vielleicht gut, gleichzeitig haben Sie zwei Parteien

in der Regierung, die sich mit Blick auf die nächste

Wahl von Ihnen irgendwann absetzen müssen.

Da wären Pro Augsburg und die CSM sehr viel

handzahmer gewesen.

Die jetzige Konstellation ist gut und tragfähig.

Hat Ihnen Peter Grab noch nicht zugeraunt:

Mensch, Kurt, wären wir doch zusammengeblieben!

(lächelt) So was hat er noch nicht zu mir gesagt.

Satzvervollständigung: Wer sagt, ich sei in Wahrheit

ein ziemliches Schlitzohr...

...liegt falsch.

Wer sagt, dass ich den Oppositionsführer Volker

Schafitel nicht leiden kann...

...liegt auch falsch, denn ich habe keine emotionale

Beziehung zu Herrn Schafitel.

Sind Sie größer als Horst Seehofer?

Das weiß ich gar nicht, ich bin aber vielleicht genauso

lang wie er.

Haben Sie schon mal ein Selfie gemacht?


Zoom 35

»ICH BIN ENTSETZT«

Ja, mehrfach, aber mir fällt gerade nicht ein, wann

zuletzt.

Was gibt’s zum Frühstück?

Obst, Milchreis, weichgekochte Eier, heute zum

Beispiel.

Kaffee oder Tee ?

Beides.

Brief oder Postkarte ?

Auch beides, Postkarte weniger, weil es offen ist,

aber ich schreibe gerne handschriftliche Kärtchen.

Was haben Sie von Ihren Kindern gelernt?

Manche Dinge mit Unbefangenheit zu betrachten.

Das ist eine Grundhaltung, bei komplizierten Vorgängen

einen Schritt zurück zu gehen, die Eindrücke

wirken zu lassen und nicht sofort ins Detail zu

gehen.

Ja, die meisten Dinge sind doch recht simpel.

Nehmen wir die Thüga-Fusion, die einen haben

Angst, danach nicht mehr Herr im eigenen Haus

zu sein, die anderen fürchten ohne Fusion den

Niedergang des Hauses.

Ich glaube, dass es den Initiatoren des Bürgerbegehrens

um etwas anderes geht, nämlich um die inhaltliche

Ausgestaltung der dezentralen Energiewende. Ich

schätze Sie so ein, dass Sie gut recherchieren, dann

kennen Sie sicher das Papier der demokratischen

Energiewende, ja?

Ja.

Und welche Aussagen sind in dem Papier darüber

getroffen, wie die Energiewende auszusehen hat?

Jetzt wechseln wir die Rollen.

Sie können ruhig sagen, wenn Sie das Papier noch

nicht gelesen haben, ich habe nämlich noch niemanden

getroffen, der es gelesen hat. Da geht es

darum, die Energiewende so zu gestalten, dass Privatleute

Energieversorgungsanlagen selbst errichten

und die Investition durch den Verkauf ihrer Energie

zurückerhalten. Wenn das so gestaltet werden würde,

hätte die Energiesparte der Stadtwerke keine

Möglichkeit mehr, selbst damit Geld zu verdienen,

was schlecht wäre. Ich glaube, darum geht es den

Initiatoren des Bürgerbegehrens im Kern. Die Dinge

sind also nicht immer so holzschnittartig und simpel

wie man denkt.

Wieso stellen Sie sich nicht einfach dem Bürgervotum?

Ich habe über die Frage gründlich nachgedacht

und stehe zu meiner Entscheidung. Ich bin davon

überzeugt, dass die Auseinandersetzung mit dem

Thema der Fusion gründlich erfolgen muss und sich

nicht auf eine Ja-oder-nein-Frage reduzieren lässt.

Für diese intensive Auseinandersetzung haben wir die

Stadträte. Namentlich die Gruppierung der Gegner

des Bahnhofstunnels versucht, mit dem Bürgerbegehren

die Stadtwerke auszutrocknen, damit diese

sich den Bahnhofsumbau nicht mehr leisten können.

Das ist aber eine sachfremde Erwägung, die der

Verantwortung für den Bereich des Verkehrs, der

Energieversorgung und der Wasserversorgung nicht

gerecht wird und verantwortungslos ist.

Die Stadtwerke sollen ausgetrocknet werden?

Es gab im Dezember letzten Jahres eine Versammlung

der Gegner des Bahnhofsumbaus, auf der Herr

Schafitel dazu aufgerufen hat, sich dem Bürgerbegehren

gegen die Fusion anzuschließen, um damit

die Stadtwerke auszutrocknen, so dass sie sich den

Bahnhofsumbau nicht mehr leisten können. Darüber

bin ich entsetzt.

Würde man die Stadtwerke mit einer Verhinderung

der Fusion wirklich austrocknen?

Das sind sachfremde Erwägungen und sie gefährden

eine demokratische und sachgerechte Entscheidung.

Ich habe ein Interesse daran, dass über diese Frage

sachlich entschieden wird und wenn dann in die eine

oder andere Richtung entschieden wird, ist das für

mich in Ordnung.

Na ja, ärgern würden Sie sich aber schon, wenn

gegen Ihren Standpunkt entschieden würde.

Moment mal. Ich bin sehr wohl in der Lage, meine

persönliche Überzeugung zurückzustellen, und wenn

andere Überzeugungen sich in einem demokratischen

Prozess durchsetzen, ist das für mich in Ordnung.

Noch mal zum Austrocknen. Würden die Stadtwerke

finanziell austrocknen, wenn die Fusion

scheitert?

Ich werde Herrn Schafitels Aussage niemals in seinen

Worten bestätigen. Die Machbarkeitsstudie hat ergeben,

dass die Wettbewerbsfähigkeit der Stadtwerke

ohne Fusion abnimmt. Das hat mit der Liberalisierung

der Märkte zu tun, die dazu führt, dass die Gewinnmargen

bei Strom und Gas geringer werden. Dadurch

fahren die Stadtwerke nicht an die Wand, aber es

wird schwieriger und wir können nicht wollen, dass

wir, wie es in Ulm passiert, die Stadtwerke bezuschussen

müssen. Wenn wir das in allen Bereichen

machen würden, könnten Sie sich schnell das Ende

der kurzen Fahnenstange ansehen.


36 Zoom

Love Me Tinder oder:

App ins Bett?

Wir tingeln nicht mehr des nächtens durch die Bars,

wir „tindern“

Geht es bei Tinder und Co ums Suchen und Finden der Liebe? Oder nur um schnellen

Sex? Was sagt der Erfolg von mobilen Dating-Tools über unsere Gesellschaft

aus - und vor allem: Was macht er aus uns? Von Joshena Dießenbacher

Stefan, 31 Jahre alt, 15 Kilometer entfernt, weißes Hemd, Hornbrille Farbton „Havanna“

(Stil Hans-Jochen Vogel, mit anderen Worten: „Vintage“), Lächeln durchaus

sympathisch, allerdings Tendenz leichtes Übergewicht oder zumindest Präferenz

Rahmsauce. Also weg mit Stefan! Weiter mit: Jörg, 36 Jahre alt, sieben Kilometer

entfernt. Hallo, wollt ihr mich auf den Arm nehmen? Der hat ja wohl größere

Geheimratsecken als Onkel Hubert! Also weg mit Jörg, egal, was er anhat oder

wie er wohl aussieht, wenn er nichts anhat. Es ploppt auf: Jan, 34, vier Kilometer

entfernt, legerer Kapuzenpulli, verschmitztes Grinsen, gepflegte Zähne, o là là,

auch noch ziemlich muskulös allem Anschein nach. Her damit, in die engere Auswahl

mit ihm, und der Nächste, bitte! Wir tingeln nicht mehr des nächtens durch

die Straßen, wir „tindern“.

„It’s showpeoplemeet“

Tinder (Zunder) ist eine mobile Dating-App, die, so sagt es Wikipedia, „das Ziel

hat, ihren Benutzern das Kennenlernen von Menschen in der näheren Umgebung

zu erleichtern“. Oder, so sagt Tinder schlicht über sich: „It’s showpeoplemeet“. So

also lernt man sich im 21. Jahrhundert kennen. In der Tat ist das Ganze ergreifend

simpel: Die App schlägt potentielle Datingpartner vor, ein bis fünf Bilder, und der

Nutzer kann bequem, in der U-Bahn, auf dem Sofa oder auch unterm Tisch im

Seminar, „Menschen gucken“. Wer wissen will, ob sich gleich um die Ecke eine

abenteuersuchende Blondine langweilt, der stellt einfach einen Suchradius von

zwei Kilometern ein. Und wer aus irgendwelchen Gründen eher das Weite sucht,

kann bis zu 160 Kilometer Entfernung einstellen.

Mitmachen ist also relativ leicht und kann jeder, sofern er ein Facebook-Profil

besitzt, auf dessen Bilder und Informationen Tinder zugreift, und sofern er gewillt

ist, den eigenen Standort automatisch übermitteln zu lassen. So sagen wir also

mal wieder: Gute Reise in die USA, meine lieben Daten!

Denn mal ehrlich: Datenschutz? Hört sich gut an, taugt immer noch für wohlfeile

Reden und Skandale, aber wen schert’s wirklich? Etwa 1,4 Milliarden Menschen

auf der Welt nutzen Facebook. Gratis natürlich. So wie Tinder, bislang zumindest.

Denn derzeit startet die App in mehreren Ländern die Bezahlvariante „Tinder

plus“, die ein paar Zusatzfunktionen bietet. So kann man zum Beispiel seinen

Standort ändern und schon mal vorab von zu Hause die Flirtmöglichkeiten am

Urlaubsort checken. Aber Vorsicht! Wer „alt“ ist, muss dafür tiefer in die Tasche

greifen: In Großbritannien etwa zahlt man 3,99 Pfund, wenn man unter 28 ist. Für

den Rest kostet’s 14,99 Pfund (circa 20 Euro).

Irgendwie und irgendwann muss Tinder ja Geld verdienen. Auch die anderen in

Deutschland beliebten Dating-Apps wie Badoo, Lovoo oderFriendScout24,

schon vor Tinder am Markt gewesen, finanzieren

sich über kostenpflichtige Zusatzfunktionen. Lovoo übrigens

wurde in Dresden erfunden - das war im Jahr 2011 eine kleine

deutsche Digital-Startup-Erfolgsgeschichte, wo doch gefühlt

alle großen Dinger aus den USA kommen. Jedoch: Um Lovoo

oder Badoo gab es in den vergangenen Jahren keinen so großen

Medienrummel wie um Tinder jetzt. Vielleicht, weil Tinder die am schnellsten

wachsende Dating-App ist. Oder, weil es die oberflächlichste Dating-App ist, wie

Vergleichsportale befinden. Man könnte einen Zusammenhang vermuten.

Nach rechts wischen: „I like. Nach links wischen:

„Auf Nimmerwiedersehen“.

Entwickelt und getestet wurde Tinder 2012 auf einem Uni-Campus im US-Staat

Kalifornien. Nach Deutschland kam die App vor gut einem Jahr, im Februar 2014

(es gab eine große „Launchparty“ in Berlin) und somit zu Hornbrillen-Stefan, 31, 15

Kilometer entfernt. Und zu weiteren zwei Millionen Nutzern hierzulande (Stand:

Januar 2015), Tendenz stark steigend. Deutschland sei Tinders stärkster Wachstumsmarkt,

sagte Jonathan Badeen, 33, mehr als 160 Kilometer entfernt, groß,

dunkelhaarig und Tinder-Co-Gründer, dem Spiegel kürzlich in einem Interview -

und, dass er früher Schiss vor Dates hatte (jetzt nicht mehr).

Badeen gilt übrigens als der Erfinder des „SwipeRight“, jenes Wischens auf dem

Smartphone, mit dem man bei Tinder Interesse zeigt. Nach rechts wischen heißt:

„I like, in den Warenkorb“, nach links wischen: „Nope, nein danke und auf Nimmerwiedersehen“.

Wenn ich also Jan, 34, Kapuzenpulli, schlechte Zähne, aus Versehen

wegwische, ist’s rum ums Eck, außer ich bezahle für Tinder plus, dann kann ich

ihn „zurückholen“. Wobei unser großes gemeinsames Glück ja immer noch davon

abhängt, ob er mich überhaupt nach rechts gewischt (oder wahlweise aufs Herz

geklickt) hat. Dann nämlich ist’s ein Match und es darf fröhlich loskommuniziert

werden. Apropos gemeinsames Glück: Ist natürlich Definitionssache. Für manchen

(Augsburger) ist Tinder einfach eine Resterampe für sexuelle Kontakte.

Festzuhalten bleibt: Es ist vor allem das Wischen, diese simple Entweder-oder-

Technik, die es ermöglicht, so viele Optionen zu „checken“. 30 Gesichter in der

Minute muss man erst mal schaffen (man stelle sich nur die armen Menschen

in den Personalabteilungen vor, die können nicht einfach wischen). Und hey, wo

sonst im Leben (außer bei Germanys oder Dschungelcamps next Erniedrigungsshow)

bekommen wir die „Möglichkeit“, so viele andere Menschen zu beurteilen,

und das auch noch anonym? Der „Weggewischte“ hat ja nicht direkt Kenntnis,

wer ihn abgelehnt hat. Tinder ist gewissermaßen eine konsequente Übertragung

digitaler Informations- und Selektionsmechanismen (Facebook-Like oder


Zoom

37

LIKED

Warenkorb-Button) auf die Welt der Liebe und Partnersuche. Jene hat sowieso

den Ruf, eher kompliziert zu sein. Wisch rechts, wisch links macht das Ganze doch

überschaubarer und effektiver. Person X sieht gut aus oder sieht nicht gut aus,

basta. Kein schlechtes Gewissen, kein Rumeiern, ein klares so oder so. Wo doch

im Dickicht der Multioptionsgesellschaft eh jeder gestresst und überlastet und

jede Entlastung qua Vereinfachung, also ein Besinnen aufs Wesentliche (Jan, 34,

braungebrannt!), willkommen ist.

Optionen, Optionen, Optionen

Ist das also die Erklärung für den Erfolg von Tinder? Oder liegt er einfach nur

darin begründet, dass die App schlichtweg auf die Erfordernisse jüngerer Lebenswirklichkeiten

reagiert: befristete Arbeitsplätze in Hamburg, Köln oder München,

modernes Nomadentum, das Smartphone als einzige Kontinuität, treuer Begleiter

und Organizer für alle Lebenslagen, Liebe und Sex inklusive? Mit Sicherheit. Aber

auch: In einer warenförmig organisierten Welt, in der ich zwischen 6.200 Toastern

bei Amazon wählen kann, darf ich doch wohl auch ein gewisses Angebot an Flirtoder

Bettpartnern erwarten. Wir wollen schließlich Optionen, und zwar möglichst

viele, bekanntlich geht ja alles immer noch besser und schöner. Deshalb nutzen

vermutlich auch Menschen in Beziehungen Dating-Apps.

Mit Tinder und Co wird (Sex-)Partnerwahl also erstens effektiver und zweitens

vielseitiger als beispielsweise in der Bar nebenan. Zudem passt das Ganze zum

durch digitale Dienste gestalteten „Restlebensstil“: Man muss keine langen

Fragebogen ausfüllen wie auf manchen Partnervermittlungs-Plattformen oder

verkrampft-charmante Texte über sich oder an den anderen verfassen. Sprich:

Man muss sich der Sache nicht unbedingt mit voller Aufmerksamkeit und Inbrunst

widmen. Es ist vielmehr wie ein Coffee to go, entspannt, flexibel, gern auch mal

nebenbei, wenn Zeit totzuschlagen ist. Im Zug, zum Beispiel, da ist Menschen

gucken eine gute Sache, fand zumindest der junge Mann neulich in der Reihe

vor mir, mit dem ich unfreiwillig reihenweise Mädchengesichter auf einem XL-

Smartphonebildschirm geguckt habe.

Gedankenexperiment: Du meldest dich bei Tinder an, nur aus Spaß und Neugierde,

und ein bisschen allein bist du ja doch manchmal. Eigentlich stehst du ja über

so einem albernen Quatsch, bist eher der belesene Typ, aber man kann’s ja mal

ausprobieren. Doch aus unerfindlichen Gründen bekommst du fast nie ein Match,

so wie Hornbrillen-Stefan, 31 (bist Du auch leicht übergewichtig oder einfach nur

über 28?). Drüberstehen hin oder her, plötzlich hat es dich. Du kommst nicht umhin,

darüber nachzudenken, was nicht stimmt mit dir. Immerhin, irgendwann doch

mal ein Match, dann sogar ein Date. Es treffen sich: zwei Optionen.

Mit Tinder und Co wird (Sex-)Partnerwahl also

erstens effektiver und zweitens vielseitiger als

beispielsweise in der Bar nebenan.


38 Zoom

DIE

10

EURO

REPORTAGE

Ich weiß genau, was Sie, lieber Leser, jetzt denken.

Sprechen! Als ob man das üben müsste,

als ob wir das nicht bereits virtuos beherrschen

würden! Wer lispelt denn heute noch?

Wer nuschelt denn bitte vor sich hin? Wem

geht denn die Luft aus, wenn er vor Publikum reden

soll? Na ja, eigentlich gar nicht so wenigen Leuten,

außer natürlich uns selbst. Deswegen konnte ich so

herrlich entspannt sein, als ich mich auf den Weg

zur Sprechtrainerin Dagmar Franz-Abott machte. Ich

hatte den etwas widersprüchlichen und damit allzu

menschlichen Gedanken, dass ich einerseits hervorragend

sprechen kann, ich andererseits umso mehr

zu gewinnen habe, wenn mir eine versierte Trainerin

den letzten Schliff gibt. Herrlich, diese Selbsteinschätzung.

Es geht ja zum Glück nicht nur mir so.

Eine psychologische Studie hat kürzlich den Beweis

erbracht, dass wir wesentlich besser durchs Leben

kommen, wenn wir unsere Fähigkeiten überschätzen.

Man kennt das aus dem Alltag. Jeder hält sich im

Grunde für einen überdurchschnittlich guten Autooder

Radfahrer, jeder meint, dass er überdurchschnittlich

guten Geschmack in Sachen Essen oder

Wohnungseinrichtung hat. Das Problem dabei ist

natürlich: Wenn der durchschnittliche Mensch denkt,

er wäre durchschnittlich klüger oder geschmackvoller

als der Durchschnitt der Menschen, muss er sich im

Durchschnitt oft irren. Ich gestatte mir diesen kleinen

Exkurs nur, um ein wenig auf meine durchschnittliche

persönliche Befindlichkeit einzugehen, die mir,

in sanfter Überschätzung der eigenen Fähigkeiten,

zuraunt, ich hätte sprechtechnisch den schnöden

Rest der Menschen bereits hinter mir gelassen. Dem

war natürlich nicht so, aber fangen wir doch einfach

bei meiner Sprechtrainingstunde selbst an.

An der Tür eines gepflegten Hauses in Sichtweite

des Siebentischwalds begrüßte mich Frau Franz-

Abbott. Kurzes blondes Haar, akkurat-elegante Bluse

in Schwarzweiß und eine wunderbare Stimme...

hellweich könnte man sagen. Wenn es für Frau und

Mann eine ideale Stimmlage gibt, dann ist es für

Frauen wahrscheinlich diese klare Hellweichheit und

für Männer ist es die sonore Stimmlage. Das hat mir

Miss Franz-Abbott gleich erklärt, ich wusste also,

worauf es ankam, zumindest was den Ton angeht,

ohne den eine Stimme freilich wenig hermacht.

Aber bevor ich mich mit Miss Franz-Abbott, einer

ausgebildeten Schauspielerin, an die Sonorität wage,

lässt sich mich erst einen kurzen Text vorlesen, der

zeigen soll, wie es um meine Stimme steht. Praktischerweise

befasst sich dieser Text bereits mit der

Stimme. Ich gebe mir natürlich ein wenig mehr Mühe

als bei der üblichen Nuschelei in der Redaktion, ich

fühle mich wie ein Claus Kleber, der sonor vor sich

hin moderiert.

Und was sagt meine Sprechtrainerin dazu?

Sie haben eine gute Stimme, gutes Hochdeutsch,

wobei natürlich jeder nördlich des Weißwurstäquators

sofort ihre südliche Herkunft erkennt.

Ja, das ist auch so eine faszinierende Sache. Das

Hochdeutsch des süddeutschen Menschen. Man

kann noch so hochdeutsch reden, die Nordlichter

erkennen sofort, dass man keiner der ihren ist. Auch


Zoom 39

Die Kunst des Sprechens

Diesmal habe ich mein Zusammengespartes in die Perfektionierung meiner

rhetorischen Gaben investiert. Zusammen mit der Sprechtrainerin Dagmar

Franz-Abbott, die bereits die Puppenspieler p der Augsburger g Puppenkiste

unterrichtet hat, habe ich geatmet, mich gestreckt, mich gereckt und an

meinem Klangkörper gearbeitet. Von Marcus Ertle

wenn einen die süddeutschen Leidensgenossen

immer wieder fragen, ob man nicht aus dem Norden

käme, so unglaublich hochdeutsch höre sich der

Klang der Stimme an. Aber das R verrät uns eben.

Abhilfe könnte da nur das französische „chr“ bieten,

oben am Gaumen, wie mir meine Trainerin anhand

eines Mundmodels aus Plüsch zeigt. Aber das müsse

man nicht wegtrainieren, es gehört zur Identität

und schließlich wolle ich ja weder Schauspieler noch

Nachrichtensprecher werden. Aber was, ja, was will

ich überhaupt? Will ich vor Publikum ein hübsches

Gedicht aufsagen? Eher nicht. Will ich eine Rede

halten? Ja, schon eher.

Die meisten von uns werden irgendwann im Leben

in die Verlegenheit kommen, eine Rede halten zu

müssen, sei es beruflich, sei es auf einem Vereinsjubiläum,

sei es auf einer Hochzeit oder von mir aus

als Politiker, der ein begeisterungswilliges Bierzelt

zum Kochen bringen will. Und hier ist nicht wichtig,

dass man akzentfrei spricht, sondern dass das, was

man absondert (vom Inhalt mal abgesehen), gut

klingt. Wer mit Piepsstimme eine populistische Rede

halten will, kann es gleich vergessen und wer seinen

Redebeitrag mit „Ähs“ und „Öhs“ und „sozusagen“

hackstückelt, verschenkt einen Großteil der möglichen

Wirkung (vielleicht wäre Edmund Stoiber sonst

heute Kanzler).

Wie also, frage ich meine Trainerin in Schwarzweiß,

bringe ich meine Stimme zum sonoren Klingen? Und

sie sprach:

Es beginnt mit der Atmung.

Betrachten wir unseren Körper doch einmal als das,

was er ist: Ein mehr oder weniger großer Resonanzraum,

der gefüllt werden will. Das Problem dabei

ist, wie füllt man seinen Resonanzraum, wenn man

gleichzeitig nervös ist? Durch tiefe gleichmäßige

Atmung, wird mir erklärt. Das klingt so leicht und

ist so schwer, auch und gerade wenn man ein

kleines Bäuchlein hat, das man vor dem lauschenden

Publikum ein wenig einziehen will, der Optik zuliebe.

Ein ewiges Dilemma. Denn die Schwierigkeit besteht

darin, für jeden Satz genug Luft einzuatmen, der

den Resonanzraum füllt und einen Teil des Resonanzraumes

dabei einzuziehen. Aber es gibt auch für

diesen Fall eine Lösung, die der Optik und der Akustik

gleichermaßen ihr Recht einräumt. Die Pause.

Ja, die gute, alte unschuldige Pause. Sie ist, weiß Miss

Franz-Abbott, der natürliche Feind des Stresses. Man

kennt das ja, man steht vor 100 oder 1000 Menschen,

soll ihnen etwas erzählen, soll dabei souverän wirken

und denkt sich, hinter der Fassade des weltgewandten

Redners: Scheiße, bitte lass die Zeit vorwärts

rasen. Und so rasen wir selbst. Wir atmen schnell,

reden schnell, nehmen die Satzbausteine schnell wie

Treppenstufen, nur, um ans Ziel zu gelangen und...

Aahh, das Zwerchfell, das arme Zwerchfell, es kann

nicht mehr, keine Luft mehr da unser schöner Resonanzkörper,

er fällt zusammen wie eine depressive

Ziehharmonika. Vorbei die Zeit der Sonorität, vorbei

der Brustton der Überzeugung.

Dieser Brustton ist überhaupt etwas, was von den

Menschen, ergo auch von mir, unterschätzt wird. Wir

kennen natürlich das Kommando „Brust raus!“, aber

was wir dabei oftmals nicht bedenken, ist, dass aus

eben dieser Brust, bzw. in der Mitte von ihr, unsere

Stimme ihren Klang erreicht, oder eben nicht, weil sie

zu weit nach oben gewandert ist, und wir wie eine

heisere Maus klingen. Ich weiß nicht mehr genau, ob

Miss Franz-Abbott exakt diese Metapher verwendet

hat, aber es dürfte dem Sinn nach zutreffen. Eine

kleine Streckung in dieser Region, die Beine fest auf

den Boden und nicht versuchen einen Endlossatz mit

einem Atemzug auszusprechen und schon sind wir

auf einem guten Weg. Zur Übung des Atems werden

mir ein paar Tricks gezeigt.

„Hundeverjagen“ sagt mir sehr zu. Man stelle sich

einen störenden Köter vor, den man mit

„Gscht! Gscht! Gescht!“ verjagt. Oder nuscheln Sie

manchmal? Das liegt, ich muss das leider sagen, an

einem gewissen Mangel in Sachen Mimik. Wer lebendig

spricht, der nuschelt nicht. Auch hier gibt es eine

nette Übung, sagen Sie mehrmals möglichst schnell

und deutlich „Pe-te-ke!“

Pe-te-ke!Pe-te-ke!Pe-te-ke!Pe-te-ke!Pe-te-ke!Pete-ke!Pe-te-ke!Pe-te-ke!Pe-te-ke!Pe-te-ke!

oder

Kitty-Kuckuck, Kitty-Kuckuck, Kitty-Kuckuck,

Kitty-Kuckuck, Kitty-Kuckuck, Kitty-Kuckuck.

und jetzt fassen wir uns mit der Hand an die Brust

und seufzen.

Hööööömmmm... Hööööömmmm...

Höööhöööömmmm... Hööööömmmmm...

Hööööhööömm

Spüren Sie die Vibration? Tief einatmen nicht vergessen.

Das sollte Ihnen nicht peinlich sein, es schaut

doch niemand zu, noch ist Zeit, später auf der Bühne

nicht mehr. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, wie ich

da, als neugeborener Rhetoriker dastehe, aber meine

Hände, ja, die Hände, wo sind sie?

Eine hält das Blatt, die andere ist in der Hosentasche

und das ist ganz falsch. Hände aus den Hosentaschen.

Aber wohin? Eine Frage, die Generationen von

Schülern und Studenten beschäftigt hat, oder eben

nicht beschäftigt hat, denn hätte sie sie beschäftigt,

wären die Hände irgendwo anders gelandet, tun sie

aber in der Regel nicht, weswegen ich damals bei

meinem Englischreferat von Frau Albach eine Zwei

statt einer Eins bekommen habe. Nur wegen der

linken Hand in der Hosentasche. Einen schönen Gruß

an der Stelle an die alte Schnepfe. Aber zurück zum

Thema. Man könnte ganz allgemein sagen, die Hände

sollten beim Reden sachte mitreden und das am besten

ungefähr in Brusthöhe. Allzu ekstatische Gesten,

die über die Schulter hinausreichen, sind vor allem

hierzulande spätestens seit 1945 recht verpönt. Und

bitte nicht mit dem Finger auf die Zuhörer zielen, das

mögen die Menschen einfach nicht, probieren Sie es

mal aus. Sagen Sie zu ihrem Partner: „Ich liebe dich“

und zeigen Sie dabei mit dem Finger auf ihn. Wirkt

komisch, oder?

Zu große Gesten sind einfach nichts. Wirken auch

nicht authentisch, erklärt mir Miss Franz-Abbott. Es

gibt schließlich kaum etwas, was so lächerlich wirkt,

wie eine Geste, die nicht zur Person passt und nicht

zum Ort. Die große Geste passt nur zur großen Bühne,

aber wer steht schon oft auf einer solchen?

Das erinnert mich an ein kleines Erlebnis, das gut

dazu passt. Ich war einmal Beobachter auf einer

CSU-Veranstaltung, auf der ein nicht mehr junger,

aber verzweifelt aufstrebender Funktionär der Jungen

Union versuchte, seine Parteifreunde zu begeistern.

Er stand auf der Rednertribüne, stilecht im Trachtenjanker,

schaute mit wildem Blick sein Publikum

an, ballte die Faust, hob sie, ließ sie aufs Rednerpult

sausen und schrie mit etwas zu heller Stimme:

Durch unsere Partei muss ein Ruck gehen!

Schweigen im Saal, dann lautes Lachen. Er hatte

einfach übertrieben. Kleiner Mann, große Geste,

amüsiertes Publikum. In diesem Sinne, atmen Sie tief

aus und ein, und aus und ein...


Collage: Johanna Wenger

40 Zoom


Nebst Tulpen, Krokussen und Osterglöckchen sprießen

im Frühjahr auch noch andere Dinge: Kinderwagen. Ein

Phänomen, das es zu unterstützen gilt. Vermehrt euch!

Von Maximilian Wallner

Zoom

41

Neue Deutsche Kinderwelle

Das Jahr 2014 muss das Jahr der

Vermehrungsplädoyers gewesen

sein. Selten sind mir so viele Babyratgeber

und Lobeshymnen auf

das Kinderkriegen in die Augen gesprungen wie im

vergangenen Jahr. Das mag mit Sicherheit daran

liegen, dass ich mittlerweile ins entsprechende

Alter komme, aber ich sehe da noch einen anderen

Grund: Babybücher sind in. Und auffälliger denn je.

Da gibt es Titel wie „Kinder an die Macht“, „Mütter

sind auch Menschen“ oder „Baby-Betriebsanleitung“.

Haha, sauwitzig. Nun gut, eben von Eltern

für werdende Eltern. Und die wollen ja so ziemlich

das Gleiche. Ihr Kind gut erziehen, damit es

glücklich und gesund ist. Aber warum zum Teufel

kann man diese vor Glück und Freude triefenden

Schinken so schlecht ernstnehmen?

Zurzeit lese ich ein Buch, das sich „Seid fruchtbar

und beschwert Euch!“ schimpft. Mal wieder

ein innovativer Buchtitel, der händeringend nach

Aufmerksamkeit sucht und diese auch findet. Wie

so oft in diesem Metier müssen äußeres Erscheinungsbild

und Titel im Einklang sein und sympathisch

wirken. Ja, fast aufdringlich einladend!

Bücher, die für Nachwuchs plädieren, sind nämlich

im Normalfall erst einmal abschreckend. Zumindest

für Leute, die nicht die Absicht haben, wirklich Kinder

zu zeugen. Es wirkt fast wie ein eigenständiges

Hobby. „Babybücher? Die sind gleich da hinten,

neben den vegetarischen Kochbüchern, unterhalb

der Yogaabteilung!“ - „Ah, okay. Danke.“ Hobbyabteilung

also. Aber genau das ist der springende

Punkt: Warum werden Babys in der Hobbyabteilung

untergebracht?

Malte Welding, der Autor meines Buches, schafft

es jedenfalls, seinen Spaß am Großziehen eines

Kindes zu rechtfertigen und der (seiner Meinung

nach) deutschen „Keinkindpolitik“ den Kampf anzusagen.

Ganz einfach, weil er nicht mit Schnuller

und einem „How to make a Baby“-Buch in den

Kampf zieht, sondern mit viel Ahnung, Witz und

den richtigen Argumenten. Also, liebe Großverleger

und Buchhandlungen: Dann haben solche Bücher

doch bitte wirklich nichts in der Ecke neben der

Bastelanleitung für Modellflieger verloren. Und ein Fünkchen Verantwortung für irgendetwas,

das schon gar nicht zu Zeiten des demografischen geschweige denn für irgendjemand zu übernehmen.

Oder nehmen wir diese Verantwortung so

Wandels.

ernst, dass wir den 30. Geburtstag erst abwarten

Laut Statistischem Bundesamt wird die Bevölkerung

in Deutschland bis 2050 um rund sieben Milli-

Wo sind die spontanen Kinder? Wo sind die Kinder

wollen, weil wir unseren Kids etwas bieten wollen?

onen auf etwa 75 Millionen Einwohner schrumpfen. unter 25? Okay, wir wollen ja nicht übertreiben.

Ohne Babyboom in den 60ern sähe die Zahl wohl Volljährig sollte man vielleicht schon sein. Aber im

ganz anders aus. Aber wo liegen die Faktoren für Ernst: Warum sind Babys so uncool?

den Kindermangel?

Die meisten Leute schimpfen auf die Politik, die Deutschland gehört weltweit mit durchschnittlich

sich kaum um junge Familien kümmert, und die 1,39 Kindern pro Frau zu den Ländern mit den

Wirtschaft, die sich dem Familienleben nicht anpassen

will. Job und Kind? Niemals!

viel uncooler!

geringsten Geburtenzahlen. Das ist einfach noch

Krippenplätze sind begehrt, der gesellschaftliche

Erwartungsdruck auf eine perfekte Elternschaft ist Unterdessen hat das Jahr 2014 gewirkt. Zumindest

verkauft uns der Frühling mal wieder diese

groß. Kinder als Absicherung für die Familie zählen

nicht mehr. Und dann bleibt eben nicht mehr Annahme. Hofgarten und Rathausplatz werden

so viel. Nun ja. Hauptgrund für Nachwuchs war vom Kinderwagen-Bataillon überrollt wie eine

zuletzt immer noch das Streben nach Lebensfreude Blumenwiese vom Mähdrescher. Wer Zuflucht in

und Glück. Aber selbst dafür sind Kinder als Quelle Cafés sucht, wird scheitern. Die sind das Ziel, der

mittlerweile nicht mehr tauglich. Zumindest in nach Puder und veganem Babybrei riechenden

unseren Köpfen.

Gefährte. Wer bei den Gesprächen genau zuhört,

wird sowieso die Flucht ergreifen. Mit Kater im

Wenn ich mich in meinem Freundeskreis umhöre, Gesicht möchte ich Samstagmittag beim ersten

gibt es fast immer die gleiche Antwort: Kinder Kaffee nämlich nichts von Bäuerchen, Durchfall

ja, aber erst später. Warum? Will erst mal selbst und schlaflosen Nächten hören. Hatte ich selbst

erwachsen werden.

heute Nacht.

Ihr Egoisten! Ihr wollt doch bloß eure Zwanziger Ein Freund von mir hat mal gesagt, dass er es riechen

kann, wenn sich eine junge Familie bis gerade

genießen und ja keine Verantwortung übernehmen!

Gut, genehmigt. Aber genau dieses Verhalten eben irgendwo aufgehalten hat. Er kann sich bloß

reiht sich ein in die Schlange zu den vielen

nicht so recht entscheiden, ob er das mag oder

anderen Dingen, die unserer Generation auf einmal nicht. Am Ende sagt er mir, dass er Samstagmittag

offenstehen. Nach der Schule? Erst mal ein Jahr nicht mehr ins Lamm kommt. „Den Geruch pack ich

Urlaub. Beziehung? Hab nächste Woche noch fünf nicht.“

Tinder-Dates. Mal gucken, was da geht. Job? Weiß

ich nicht so recht, konnte mich bisher noch nicht Himmel, hilf!

entscheiden. Werde mal was mit Medien studieren.

Wie bitte?! Wir haben die Wahl zwischen allem,

aber keine Lust, uns festzulegen oder auch nur

Hofgarten und Rathausplatz werden vom Kinderwagen-Bataillon

überrollt wie eine Blumenwiese

vom Mähdrescher


42

Kultur

Emil Mangelsdorff (Foto: Walter Gehring)

NENN MICH SURVIVOR

AUGSBURG FEIERT DEN SWING

*

Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes

am 08. Mai erinnern das

Faks Theater und die Formation

»Swing Tanzen Verboten« an die

Zeit, als Jazz in Deutschland als

»entartete Kunst« galt und

Swing eine Jugendprotestbewegung

mit eigenem Kleidungsstil,

Tanz, Slang und sogar

Codewörtern war, für die man in

Deutschland mit Arbeitslager, KZ und Fronteinsatz bestraft werden konnte.

Die Wiederaufnahme von Wolfgang Sréters eindringlichem Stück »Der Jazzdirigent«

(ab 14) ist am 08.05. um 11.00 Uhr sowie um 20.00 Uhr im Hoffmannkeller

zu sehen. Am Abend spielen im Anschluss »Swing Tanzen

Verboten«. Bei der Matinee am 10.05. in der Brechtbühne erzählt ein berühmter

Zeitzeuge aus seinem Leben: Der 1925 geborene Saxophonist Emil

Mangelsdorff lädt kurz nach seinem 90. Geburtstag zum Gesprächskonzert

mit bekannten Augsburger Kollegen. Und am 16.05. darf dann ganz »uncodiert«

im Parktheater getanzt werden beim dritten Swingball, der bereits

tagsüber Tanzkurse anbietet - kostenfrei für alle, die ein

Ticket zum Ball haben. www.swing-augsburg.de.

KULTUR

HIGHLIGHTS

5.15

KUNSTFÖRDERPREIS 2015

JETZT BEWERBEN

Die Stadt Augsburg vergibt zum 56. Mal den Kunstförderpreis, 2015 richtet

sich die Ausschreibung an junge Künstler in den Bereichen Architektur, Ballett,

Bildende Kunst (Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie, Neue Medien,

Plastik, Installation, Performance), Literatur und Musik (Interpreten Vokal

oder Komposition klassisch). »Jung« heißt in dem Fall: Die Bewerber im Bereich

Architektur, Kunst und Literatur müssen mindestens 17 und höchstens

39 Jahre sein, im Ballett 14 bis 20, in der Musik 17 bis 29. Es stehen insgesamt

15.000 Euro Preisgeld zur Verfügung. Bewerbungen bis 31. Mai ans Kulturamt

(Info: 0821/324-3251, -3260; kulturamt@augsburg.de; www.kulturamt.augsburg.de).

Und noch eine Möglichkeit für Künstler: Die Galerie Noah bietet Ausstellungsflächen

im Glaspalast und sucht zusammen mit dem Popbüro interessierte

Kunstschaffende der Bereiche Malerei, Fotografie, Streetart, Grafik,

Design, Graffiti etc. Bewerbungsschluss ist der 25.05., Info ebenfalls im Kulturamt

bzw. Popbüro bei Barbara Friedrichs.

THEATER AUGSBURG

KLEINER MANN - WAS NUN?

Lea Sophie Salfeld (Foto: Nikolas Hagele)

Liebe in Zeiten der Weltwirtschaftskrise: Emma, genannt Lämmchen, und Johannes

Pinneberg wollen sich beim Arzt über Verhütungsmethoden informieren,

aber sie kommen zu spät. Das Geld ist knapp, die Liebe groß und so

beschließen die beiden zu heiraten und eine gemeinsame Wohnung zu beziehen.

Nur nicht arbeitslos werden! Prompt wird Pinneberg gekündigt, die

Mutter verspricht Hilfe, aber das junge Paar kann die Abwärtsspirale nicht

aufhalten...

Hans Falladas Roman »Kleiner Mann, was nun?« über die Sorgen und Nöte

der »kleinen Leute« traf 1932 den Nerv der Zeit und tut es noch heute. Mit

Witz, Genauigkeit und viel Verständnis beschreibt er die Sehnsucht nach

Glück in einer sich verhärtenden Gesellschaft.

Es spielen in der Regie von Anne Lenk: Lea Sophie Salfeld, Tjark Bernau, Sarah

Bonitz, Ute Fiedler u.a.

Premiere: 03.05., weitere Termine: 07., 08., 16., 17.05., bis Juni


Kultur

43 04

GRATIS-COMIC-TAG

KOSTENLOSE COMICS KOMMEN

Bereits zum sechsten Mal laden am 09. Mai ab 10.00 Uhr die Neue Stadtbücherei

und die Fachbuchhandlung Comic Time (Hermanstraße 7) zum »Gratis-Comic-Tag«

ein. Zum Aktionstag vieler deutschsprachiger Verlage

werden exklusiv Hefte produziert, die nur heute erhältlich sind. Mit der Aktion

möchten die Initiatoren auf die Kunstform Comic aufmerksam machen,

den Austausch unter Fans ermöglichen und »comicfernen« Lesern einen

Einblick in das vielfältige Genre ermöglichen. In der Stadtbücherei präsentieren

sich regionale Künstler und Zeichengruppen, im Comic Time wird der

Zeichner Till Lenecke (»Hafenbasar«) anzutreffen sein, der auch bereits am

Freitagabend um 19.00 Uhr mit weiteren Gästen im Café von Tür an Tür

(Wertachstraße 29) zu Gast ist. www.gratiscomictag.de.

FREIHANDELSMONSTER

VORM RATHAUS

ATTAC & UTOPIA TOOLBX GEGEN TTIP & CO

Am 05. Mai informiert Attac Augsburg auf dem Rathausplatz mit Redebeiträgen

und Musik über die Freihandelsabkommen, die derzeit zwischen der

EU und den USA bzw. Kanada verhandelt werden. Die Kundgebung unter

dem Motto »Kul.tour stoppt TTIP, CETA, TISA!« wird begleitet von einer Aktion

des Kunstprojektes »Utopia Toolbox« um die Augsburger Künstlerin Juliane

Stiegele. Zwischen den Redebeiträgen gibt es Livemusik von der Band

Urban Woodwalkers und dem Perkussionisten Andreas Steelharp. Während

der Kundgebung soll die rund 40 Meter lange, aufblasbare Skulptur »The

TTIP« das »schwer greifbare und doch bedrohliche Wesen« der Abkommen

symbolisieren. Beginn: 17.00 Uhr.

Zugegeben, bei Klarinette denken wir an Benny Goodman und Hugo

Z Strasser, vielleicht noch an Woody Allen. Der Name Mozart wäre uns

in Zusammenhang mit dem Instrument auf jeden Fall nicht so

schnell in den Sinn gekommen.

Das 64. Deutsche Mozartfest widmet sich von 07. bis 17. Mai genau dem

Thema: »Mozart und die Klarinette«. Das Wunderkind mit Augsburger Wurzeln

hat auch hier seine Spuren hinterlassen, laut der Klarinettistin Sabine

Meyer, Schirmherrin der diesjährigen Ausgabe, sogar den Verlauf der Musikgeschichte

verändert, u.a. mit seinem »Konzert für Klarinette und Orchester«

(KV 622), das den Abschluss des Festivals bildet. Augsburg freut sich

auf nationale und internationale Gäste, darunter renommierte Virtuosen wie

Ernst Schlader, Nicola Jürgensen, Sharon Kam, Jörg Widmann und natürlich

Sabine Meyer in verschiedensten Locations von Ev. Heilig Kreuz und St. Anna

über die beiden Goldenen Säle und die Synagoge bis zum Kongress am Park.

Für Klassikquereinsteiger wie uns gibt’s »Mozart goes Jazz« am 08.05. im Augustanasaal

und die »Klassiklounge« im Lamm am 15.05., bei der DJ Gagarino

u.a. zwei Livemusiker aus Neuseeland präsentiert. www.mozartstadt.de.

DEUTSCHES MOZARTFEST

MOZART UND DIE KLARINETTE

Sabine Meyer (Foto: Christian Ruvolo)


44

Kultur

KUNSTPARCOURS 2015

SHOW ’EM WHAT YOU GOT!

Fast 50 Künstler und zahlreiche Locations

in der ganzen Stadt haben am ersten

Kunstparcours 2013 teilgenommen – mit

zum Teil sehr skurrilen und witzigen Aktionen.

Dieses Jahr soll eine Neuauflage erfolgen.

Der Kunstparcours 2015 will wieder

alle interessierten Augsburger durch Straßen,

Gassen und Höfe an die Plätze führen,

an denen Kunst entsteht. Dafür soll es erneut

einen Plan und einen Zeitraum geben,

in dem all diese Orte zugänglich sind. Und

wieder würden sich die Veranstalter - Aktionsraum

e.V., Popoffice im Kulturpark

West, brain4art e.V. - freuen, wenn sich

möglichst viele Kreative mit ihren Ateliers

und Galerien beteiligen, auch neue Teilnehmer

sind herzlich eingeladen. Geplanter

Termin ist das erste

Oktoberwochenende. Infos: kunstparcours-augsburg.de,

facebook.com/Kunstparcours oder per Mail an: kunstparcours@gmx.de

TASCHENBUCHLADEN KRÜGER

HENDRIX IN LEMBERG

Der Taschenbuchladen im Färbergäßchen

1 freut sich über einen legitimen

Nachfolger von Michail Bulgakow: Andrej

Kurkow, geb. 1961 in St. Petersburg,

lebt seit seiner Kindheit in Kiew, studierte

Fremdsprachen, war Zeitungsredakteur,

Gefängniswärter und

Kameramann. Sein Roman »Picknick

auf dem Eis« von 1999 ist ein Welterfolg. In Augsburg liest er am 19.05. um

20.00 Uhr aus seinem aktuellen Buch »Jimi Hendrix live in Lemberg«. In

der Vielvölkerstadt in Galizien gehen merkwürdige Dinge vor sich, gealterten

Hippies sammeln sich nachts um ein geheimnisvolles Grab, der ehemalige

KGB-Hauptmann will sich bei seinen Opfern entschuldigen, ein

uralter Opel Vectra rast übers Kopfsteinpflaster, um Patienten von Nierensteinen

zu kurieren. Schließlich kreisen Möwen am Himmel, die Luft

riecht salzig. Es scheint, als ob die Stadt, die weit im Landesinnern liegt,

vom Meer heimgesucht würde...

Foto: Georges Seguin

GALERIE EXTRAWURST

KINDERHAUT & KARL MAY

In der aktuellen Ausstellung beschäftigt sich der Augsburger

Künstler Peter Mangold mit den Themen »Kindersoldaten

- Kindesmissbrauch - Kindesglück«. Mangold eine will

eine Formsprache schaffen, die es dem Betrachter ermöglichen

soll, sich diesen Themen zu nähern, ohne von ihnen erdrückt

zu werden. Bis zur Eröffnung arbeitet er täglich an

seiner Präsentation, der Prozess kann zu den Öffnungszeiten

der Galerie mitverfolgt werden, die Arbeiten reichen von

Rauminstallation bis Videokunst. Am 09. Mai wird um 19.30

Uhr das Ergebnis präsentiert. Öffnungszeiten: Do, Fr, So: 14-

18 Uhr, ab 09.05. auch samstags ab 19.30 Uhr.

Als Kontrastprogramm beantwortet am 19.05. um 19.30 Uhr

Extrawurst-Neuzugang Katharina Maier, Autorin des Buches

»Nscho-tschi und ihre Schwestern«, alle Fragen zu

Deutschlands meistgelesenem Autor, Karl May. Eintritt frei, um einen kleinen

Beitrag von Old Spendenhand wird gebeten.


KRESSLESMÜHLE

BIG AND JAPAN

*

Kultur

4504

Die Mühle beehrt mal wieder ein ganz Großer der bayerischen Kleinkunstszene:

»Sir Quickly« persönlich, Ottfried Fischer kommt mit dem Multiinstrumentalisten

Leo Gmelch, um am 07.05. »heiter-melancholisch

schwerwiegende Resümees« (Pressetext) zu ziehen. Etwas softer präsentiert

am Tag darauf Michael Feindler »Das Lächeln der Ohnmächtigen«, auch

wenn der 26jährige Münsteraner beliebe kein Leichtgewicht ist, wie die eingeheimsten

Preise beweisen, die selbst schon nach einem Kabarettprogramm

klingen: Karl-Marx-Poesie-Preis, Fohlen von Niedersachsen,

Goldener Rottweiler, Paulaner Solo, Leipziger Kupferpfennig...

Ab dann geht’s im Doppelschritt voran mit den beiden Münchner Volkssängerinnen

Hasemanns Töchter (09.05.), Matthias Matuschik

& Susanne Rohrer (10.05.), Egersdorfer & Puntigam

(14.05.) und zu guter Letzt am 23.05. den japanischen

Vorzeigebayern Coconami - die bald alle Clubs in

Augsburg durchhaben dürften...

KULTUR

HIGHLIGHTS

5.15

Im Sensemble präsentieren die Augsburger Jazzgrößen Stefanie Schlesinger

und Wolfgang Lackerschmid ihr jüngstes »Musiclett« mit dem Titel »Sangesfieber«:

Eine junge Sängerin hofft auf ihren Durchbruch, verdient aber noch ihr

Geld mit Zeitungskritiken. Täglich verbrennt sie sich schreibend ihr Maul mit

Texten über andere Vokalistinnen, dabei würde sie viel lieber selber auf der

Bühne stehen. Unverhofft bietet sich die Chance. Das Lampenfieber steigt und

steigt. Wird sie im Licht der Bühne bestehen?

Sebastian Seidel führt Regie bei dem ironischen Spiel mit der Gattung Musical,

die Videos liefert Eric Tausendzwang Eriksson.

Premiere am 02.05., weitere Termine: 09., 15., 16., 21., 22., 29., 30.05.

Michael Feindler (Foto: Daniel Boberg)

SENSEMBLE THEATER

KLEINE SÄNGERIN - WAS NUN?

Happy Birthday, Kulturfabrik!

Doppeljubiläum in der Bergmühlstraße: Vor 20 Jahren wurde die Kulturfabrik

gegründet - und vor 15 Jahren ist das Sensemble Theater eingezogen. Von der

Radiatorenfabrik zum Künstlerhaus mit Ateliers, Werkstätten und Bühne, vom

Zweipersonenbetrieb zum Uraufführungstheater und Hauptmieter, der auch

mal das gesamte Gebäude bespielt – das muss gefeiert werden! Am 23.05.

gibt’s ab 16.00 Uhr offene Ateliers (auch für Kids ab 5) sowie Kaffee & Kuchen

und vielleicht auch schon das ein oder andere Gläschen Prosecco. Um 20.00

Uhr startet die Jubiläumsgala, natürlich mit Improvisationstheater von Birgit

Linner, Jörg Schur und Fred Brunner.

UNSER 20. JUBILÄUM MIT FREUNDEN. FEIERN SIE MIT!

20

15

JAHRE

STEPHAN ZINNER

„Wilde Zeiten“

Musik-Kabarett mit dem

Söder vom Nockherberg

21.05.2015 | 19:30

DER BAYERISCHE

JEDERMANN

Freiluftaufführungen

Rathausplatz Gersthofen

07. – 09.08.2015 | 21:00

HAINDLING

„Es geht wieder auf“

29.10.2015 | 19:30

HERBERT PIXNER

PROJEKT

„Quattro“

12.11.2015 | 19:30

THE SOUND OF

CLASSIC MOTOWN

Musikalische Begegnung

mit großen Soul-Hits

11.12.2015 | 19:30

www.stadthalle-gersthofen.de VVK: 08 21 / 24 91-550 Besuchen Sie uns auf Facebook!


46 Cinerama

DIE MAISINSEL

Regie: George Ovashvili

mit: Mariam Buturishvili, Ilyas Salman,

Irakli Samushia, Tamer Levent, u.a.

Wie ein alter Filmgott setzt der Inselbauer

seinen Fuß auf das winzige

Stückchen Schwemmland, auf dem

sich der ganze Film bewegt. Wie auf

der ersten Mondlandung hisst er seine

Flagge – ein weißes Tuch. Hier steht

ein Mann, hier baut er sein Haus, hier

wächst ein Film. Wie aus dem Nichts

heraus. Auch seine Tochter scheint

aus dem Nichts zu kommen. Das erste

Wort fällt erst nach zwanzig Minuten.

Geduldig verrichten die beiden ihre

Arbeit. Motive von Sisyphos oder von

Fitzcarraldo kommen einem in den

Sinn. In manchen Einstellungen wähnt

man sich schon auf dem Amazonas.

Aber nein, dieses Neuland liegt auf

dem Enguri, im georgischen Kaukasus.

Dort wird dieser Film gesät, und als

dann der Krieg in diesen Bauernfilm

hereinbricht, wird geerntet. Selten

ist ein Film so organisch, biologisch,

technisch. Als existenzialistische

Parabel auf die Zivilisation, ohne

politischem Fahrwasser, wäre er noch

stärker geworden. (fs) (Filmstart:

28.05.)


DAS ZIMMER-

MÄDCHEN LYNN

Regie: Ingo Haeb

Mit: Vicky Krieps, Lena Lauzemis,

Steffen Münster, Alexander Swoboda

u.a.

Zunächst einmal ist ein Film, der sich für

eine Putzkraft interessiert, ja zu begrüßen.

Doch diese Person darf natürlich

nicht einfach nur Geld verdienen wollen,

nein, sie putzt aus Leidenschaft.

Na ja. Dazu läuft bei ihr daheim ein Film

von Jaques Tati. Ja dann. Bei der Arbeit

im Hotel gibt sie auch mal dem Chef

einen Blowjob. Jetzt aber! Und dann...

lesbische Läuterung! Also doch Klischee

im scheinbaren Nichtklischee, und

zwar volle Kanne über ein Berufsfeld

ausgeschüttet: Putzfrau in sexuellen

Nöten! Altherrenphantasien im Arthaus!

Einmal die Woche lege ich mich

unter ein Gästebett und beobachte,

wie die Gäste geilen Sex haben. Dieser

unversteckt kindische Ansatz verliert

sich leider in der unnötig biederen Idee,

der Film müsse auf der Bildebene mit

dem Ordnungszwang der Protagonistin

korrespondieren. In lebloser Perfektion.

Das hat was von einer sauberen,

gut aufgeräumten Installation. Schön.

(fs) (Filmstart: 28.05.)


DIE ABHANDENE WELT

Regie: Margarethe von Trotta

Mit: Barbara Sukowa, Matthias Habich,

Katja Riemann, Karin Dor u.a.

Die Story hat Regisseurin Margarethe

von Trotta, die zuletzt mit

„Hannah Arendt“ für Furore sorgte,

ansatzweise persönlich erlebt und

so ist auch diese Familiengeschichte

mit zwei Frauen, die entdecken,

dass sie Schwestern sind, sehr

persönlich ausgefallen. Interessant

sind natürlich die singenden

Schauspielerinnen: Katja Riemann

als weltoffene Jazzvokalistin und

Barbara Sukowa als introvertierte

Opernchanteuse. Mit Winnetouse

Karin Dor und Allesspieler Matthias

Habich lässt’s allerdings schon

wieder bisschen nach und etwas

mehr angelsächsische Lockerheit

hätte der Familienzusammenführung

ebenfalls nicht geschadet. Das Urteil

eines offensichtlich fußballfernen

Rezensenten, der den Streifen als

Beweis anführt, dass von Trotta zur

„Oberliga deutscher Filmemacherinnen“

gehören würde, halten wir aber

definitiv für ungerechtfertigt. (flo)

(Filmstart: 07.05.)


DAS VERSPRECHEN

EINES LEBENS

Regie: Russell Crowe

Mit: Russell Crowe, Olga Kurylenko,

Jai Courtney, Jacqueline McKenzie,

Ryan Corr u.a.

Nach dem überraschenden Tod seiner

Frau macht sich im Jahr 1919 der

australische Farmer Joshua Connor

auf die Suche nach seinen drei Söhnen,

die in der blutigen Schlacht von

Gallipoli gegen die Türken gekämpft

haben und seitdem verschollen sind.

Joshua, gespielt von Russel Crowe,

hofft vor Ort auf Hinweise, die das

Schicksal seiner Söhne aufklären.

Er trifft in Istanbul die junge und

hübsche Hotelbesitzerin Ayshe, mit

der er eine Romanze hat, und einen

türkischen Offizier, mit dem er sich

auf eine abenteuerliche Suche quer

durchs ganze Land macht. „Das

Versprechen eines Lebens“ ist ein

warmherziges Familiendrama mit

allem, was dazugehört, gut gespielt

und in Szene gesetzt von Russel Crowe

in seinem Regiedebüt in Sachen

Spielfilm. Perfekt für einen Sonntagnachmittag

im Kino mit Popcorn.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger

(cs) (Filmstart: 07.05.)


FILM DES MONATS

LOST RIVER

Regie: Ryan Gosling

mit: Christina Hendricks, Iain De Caestecker, Saoirse Ronan,

Matt Smith, Eva Mendes u.a.

Eine fantastische Bilderfahrt durch die Geisterstadt Detroit, Handlung

abgefahren bis abgetaucht. Willkommen in einer Ansammlung brachialer

Stimmungsbilder, die oft beeindrucken, allzu oft aber gar nicht originell

sind. Im Titel steckt schon die Hommage an Goslings Vorbild David Lynch.

Der Rest ist Winding Refn, Jodorovsky, Argento und Carax. Zweifellos eine

tolle Truppe, aber „Lost River“ ist vor allem Flickschusterei. Na und? Warum

nicht Flickschustern? Warum sich nicht vor seinen Idolen verbeugen,

wenn die Schauspieler so toll agieren wie hier und das Ergebnis einen so

komplett verstört und aus der eigenen Realität haut? Also, um es kurz

zu halten: Kein anderer Film wurde in letzter Zeit so verrissen wie Ryan

Goslings Regiedebüt, aus diesen und jenen Gründen, vielleicht weil die

Welt auch einfach zu viel erwartet. In jedem Falle der meistdiskutierte

Film des Monats, und mag das Ergebnis auch zwiespältig sein – lieber

Champagner für die Augen ohne konventionelles Storytelling als brave

Standbilder in einem trockenen Erzählfluss. (fs) (Filmstart: 28.05.)


3D


Cinerama

47

DER KNASTCOACH

Regie: Etan Cohen

mit: Will Ferrell, Kevin Hart, Alison

Brie, Edwina Findley, Craig T. Nelson,

Tip Harris u.a.

James King, ein ziemlich abgezockter

und sehr erfolgreicher Investmentbanker,

für den Kohle kein Problem

ist, wird fälschlicherweise des Betrugs

angeklagt und zu einer fetten Haftstrafe

in einem Hochsicherheitsknast

verdonnert. Um „fit“ fürs Gefängnis

zu sein, heuert er seinen schwarzen

Autowäscher Darnell Lewis an. Lewis

soll ihn mit den „Gepflogenheiten“ im

Knast vertraut machen, damit er die

zehn Jahre auch gut übersteht. Doch

Lewis hat im Prinzip keine Ahnung

vom Knastleben, da er ein normaler

und unbescholtener Bürger ist.

Zusammen erleben King und Lewis

ziemlich skurrile und abgefahrene

Situationen. Und sie nehmen beide

kein Blatt vor den Mund. „Der Knastcoach“

ist eine ziemlich derbe und

geschmacklose Nonsenskomödie,

die nur so strotzt von politischer

Unkorrektheit und ohne Rücksicht auf

Verluste von einem Fettnäpfchen ins

nächste poltert. Ich find’s nicht lustig,

sondern nur platt und langweilig. (cs)

(Filmstart: 07.05.)


UNE JEUNESSE

ALLEMANDE – EINE

DEUTSCHE JUGEND

Regie: Jean-Gabriel Périot

Doku mit Archivbildern

Wie die Meinhof spricht. Das muss

man gesehen haben. Man meint sie

ja schon allzu oft gesehen zu haben,

die Geschichte der RAF. In dieser

assoziativen Chronik aus tausend

Stunden Archivmaterial sitzt man

aber von Anfang an im Hörsaal der

Geschichte, studiert den Sound der

Zeit. Wie ein Discjockey, der eine

Platte nach der anderen auflegt, geht

der französische Filmemacher vor.

Geht man in eine Musikbar, hört man

ja auch immer wieder Altbekanntes

in neuen Kombinationen. Dieser DJ

hat einige Raritäten in seinem Koffer

und obwohl er keine schroffen Cuts

scheut, sind seine Übergänge sehr

gefühlvoll. Und dann erzählt der Film

auch die Geschichte einer Medientheorie,

unabhängige Filmkünstler versus

Massendruck der Presse. Den jungen

Regisseur Klaus Lemke sehen wir am

Set zu „Brandstifter“. Man staunt

über die Selbstverständlichkeit, mit

der damals der Griff zur Waffe kam.

Man schaudert ob des entsetzlichen

Ausgangs. Ein hörenswerter Film ist

das. (fs) (Filmstart: 21.05.)


REUBER

Regie: Axel Ranisch

Mit: Ruth Bickelhaupt, Heiko Pinkowski,

Tadeus Ranisch, Sibylla Rasmussen,

Lena Zipp u.a.

Ein Kinderfilm des Schülers von Rosa

von Praunheim, Axel Ranisch, der so

manchen Erwachsenenfilmen die

Schau stiehlt. Was passiert? Der

kleine Robby verliert auf dem Weg

zum Supermarkt seine noch kleinere

Schwester. Besser gesagt: Sie wird

von Räubern entführt. Ohne sie

kann er nun aber nicht einfach nach

Hause gehen. Also geht er in die

Räuberschule, um zu lernen, wie er

sie zurückrauben kann. Die Räuber

tragen dort Zylinder und lange Bärte,

ganz wie man sich einen Hotzenplotz

so vorstellt. Zum Glück ist der große

dicke Räuber aber weniger böse als

lustig und der Film ein Lehrstück an

Lebendigkeit und Improvisation. Ja,

dieser Regisseur ist ein lustvoller

Berserker, der sich selber gerne als

Spielleiter bezeichnet und schon seit

Längerem mit einer Art Impro-Film

Schule macht. Ganz vom Ballast eines

großen Budgets befreit, wird hier

spontan und aus Spaß an der Freude

gedreht. Reuber an die Macht! (fs)

(Filmstart: 07.05.)


KISS THE COOK

Regie: Jon Favreau

Mit: Jon Favreau, Scarlett Johansson,

Dustin Hoffman, Robert Downey Jr.

u.a.

Neben Regionalkrimis, der nicht

enden wollenden Kabarett-Comedy-

Schwemme und Bands aus Österreich

ist der aktuell schlimmste Hype:

Fressen. Vornehmer ausgedrückt:

Kochshows. Auf der Leinwand dann

halt Filme wie dieser hier: „Kiss

The Cook“, ergänzt vom deutschen

Verleih durch ein peppiges „So

schmeckt das Leben“. Die Story ist

derselbe Quatsch wie immer: Gourmetkoch

legt sich mit Restaurantbesitzer

an, was Frau und Sohn nicht

schmeckt und dann kommt auch

noch ein Snob als Futterkritiker.

Also alles stehen und anbrennen

lassen, Imbisswagen gekauft und on

the road geheilt werden, wie man

es halt so macht in den USA. Wir zitieren

aus dem Pressetext: „Endlich

spürt er wieder, was ihn wirklich

glücklich macht: Freunde, Familie

und die Lust am Kochen.“ Anders

formuliert: Ohne die Namen da

oben in der Besetzungsliste, wäre

das Ding vollkommen ungenießbar.

(flo) (Filmstart: 28.05.)


MI 6.5. Augsburger

Schaumschläger

DO 7.5. Otti Fischer

Leo Gmelch

SO 10.5. Matuschik

& Rohrer

DO 14.5.

Egersdörfer

& Puntigam

SA 16.5.

Helmut

Schleich

www.kresslesmuehle.de

Karten online erhältlich

Tickets an allen

AZ Karten-Vorverkaufsstellen,

Stadtzeitung am KÖ,

Hotline: 0821 / 777 3410

Restkarten

an der Abendkasse

SA 23.5. Coconami

SO 17.5.

Martina Brandl

FR 22.5.

Constanze Lindner


48

Sport

Interview mit FCA-Verteidiger RAGNAR KLAVAN

„DIE BUNDESLIGA IST WIE

EIN MARATHONLAUF!“

Gratulation!

Äh... danke, aber wofür?

Du hast im März dein hundertstes Länderspiel für

Estland absolviert. Was bedeutet das für dich?

Ach ja... Das ist natürlich eine tolle Sache für mich als

stolzer Este. Es gibt nur acht oder neun Spieler in meiner

Heimat, die mehr Länderspiele auf dem Konto

haben.

Du bist 2014 zum besten Spieler deines Landes gekürt

worden und Kapitän der Nationalelf. Der FCA

spielt eine tolle Saison, im Moment läuft es wirklich

gut für dich. Glück pur also, oder?

Ja, es läuft derzeit alles prima (lacht). Aber dennoch

ist noch Luft nach oben, ich sehe mich nicht am Ende

meiner persönlichen Entwicklung und der FCA ist für

mich der perfekte Platz dafür. Als Fußballer muss man

Ziele haben und die habe ich.

Welchen Stellenwert spielt Fußball in Estland? Wie

professionell ist dort die erste Liga?

Fußball entwickelt sich richtig gut in Estland, immer

mehr Kids jagen dem runden Leder hinterher. Und inzwischen

sind die Hälfte der Vereine der ersten Liga

echte Profiklubs.

Du hast mal gesagt, dass dort die Sportart Nummer

eins Basketball ist. Hast du ein Team, dem du

die Daumen drückst, oder kuckst du mehr NBA?

Das stimmt, durch die Erfolge der Basketballnationalmannschaft

ist dieser Sport bei uns sehr populär und

noch auf Platz eins. Mein Lieblingsverein in Estland ist

der Hauptstadtklub BC Talev Carmo.

Wenn du durch Tallinn läufst, wirst du dann auf

der Straße erkannt?

Inzwischen kommt das immer öfters vor, aber in Estland

ist das völlig anders als etwa hier in Deutschland.

Die Menschen dort sind viel zurückhaltender, es

kommt nur selten vor, dass man wegen Autogrammkarten

gefragt wird oder um ein gemeinsames Foto

gebeten wird.

Du hast kürzlich in einem Interview darüber nachgedacht,

was du gerne nach deiner aktiven Laufbahn

machen würdest. Du siehst deine Zukunft im

Jugendbereich?

Das ist der Stand der Dinge im Moment. Aber da ich

noch möglichst lange Fußball spielen will und es

durchaus noch acht oder neun Jahre dauern kann, bis

es soweit ist, ist es schwer, konkrete Pläne zu machen,

denn im Leben kommt es oft anders als man denkt.

Aber es ist durchaus eine Option, die mir sehr gefallen

würde.

Dein Vertrag beim FCA läuft noch zwei Jahre.

Könnte also knapp werden mit deinem Traum von

der Premier League in England.

Nein, wieso? Die Bundesliga und die Premier League

waren immer ein Traum von mir. Wenn es mal mit England

klappen sollte, wäre es sehr schön, aber es ist ja

nicht so, dass es mich unglücklich machen würde,

wenn ich weiterhin in Deutschland spiele. Ich fühle

mich hier sehr, sehr wohl und alles ist denkbar.

Was wirst du an Augsburg am meisten vermissen,

wenn du eines Tages hier deine Zelte abbrechen

wirst?

Die Stadt hat für mich die perfekte Größe, es gibt hier

viel Natur, die Leute sind nett und freundlich, kurz:

Augsburg ist eine super Stadt.

Hast du eigentlich einen Spitznamen im Team?

Nein, man ruft mich vielleicht mal Ragi, aber einen

echten Spitznamen habe ich nicht.

Kommen wir auf die aktuellen Entwicklungen zu

sprechen. Welche Erkenntnisse ziehst du aus den

letzten Spielen, wo es nicht optimal lief?

Ich kann jetzt nur von mir persönlich sprechen. So eine

Bundesligasaison ist sehr lang und ich vergleiche sie

gerne mit einem Marathonlauf, wo es mal leichtere

Streckenabschnitte gibt, aber auch Phasen, in denen

es zäher läuft.

Auffallend ist, dass immer wieder gegen Mannschaften

aus dem unteren Tabellendrittel Punkte

liegengelassen werden. Geht man gegen Leverkusen

oder Gladbach anders ins Rennen als gegen

Paderborn oder Freiburg? Fehlen bei diesen Spielen

die zwei, drei berühmten Prozente?

Da kann ich für alle sprechen und sage: mit Sicherheit

nicht. Wir waren vor dem Spiel in Paderborn hochkonzentriert

und sind voll motiviert in die Partie gegangen.

Aber auch die Konkurrenz strauchelt immer wieder.

Motivation pur also...

Das hat uns natürlich gefreut, dass die Konkurrenz

auch gestrauchelt ist. Wir haben also alle Trümpfe

noch selber in der Hand.

Es sieht tatsächlich so aus, als würde Platz sieben

bereits für die Europa-League-Quali reichen. Du

hast das alles schon einmal erlebt: Champions League,

Europa League, EL-Qualifikation...

Platz sieben können wir nicht beeinflussen, aber es

wäre natürlich schön, wenn es so kommen würde. Fußball

auf internationalem Terrain ist für Spieler und auch

für die Fans und Zuschauer immer etwas Besonderes.

Europa scheint sich schon in vielen Augsburger

Köpfen eingenistet zu haben. Das Anspruchsdenken

ist gestiegen.

Natürlich ist das bei den Fans ein Thema und die Medien

berichten gerne darüber, bei uns in der Kabine

wird nur sehr wenig über dieses Thema gesprochen.

Was aber nicht heißen soll, dass wir nicht wollen. Ganz

im Gegenteil sogar.

Die Qualifikation hätte natürlich den Nachteil,

dass der Urlaub kurz ausfallen könnte.

Das stimmt, aber wenn es so kommen sollte, nehmen

wir das gerne in Kauf.

Am 12. Juli spielt der FCA in Mönchengladbach

gegen die Borussia, den FC Bayern, und den HSV

beim Telekomcup. Aber hallo, oder?

Das ist eine tolle Sache, das zeigt schon die Entwicklung,

die der Verein inzwischen gemacht hat und welches

Standing der FCA besitzt.

Wann hast du zum letzten Mal geschrieen vor

Glück?

Pures Glück erlebt man bei der Geburt seiner Kinder,

aber geschrieen habe ich da nicht (lacht). Ich glaube,

das war zuletzt bei meinen Bundesligatoren gegen

Frankfurt und Bremen.

Dein „Place to be“ in Augsburg?

Der Siebentischwald, da bin ich wirklich oft.

Hast du ein bestimmtes Ritual vor dem Spiel?

Hatte ich früher, so mit 22 oder 23. Irgendwann habe

ich gemerkt, dass das alles nichts nützt und habe es

sein lassen.

Welches der drei aktuellen Shirts ist dein Lieblingstrikot?

Ganz klar das weiße.

Wenn man dich trifft, bist du immer freundlich und

gutgelaunt. Ein Typ, mit dem man ein Bier trinken

würde. Was bringt dich total auf die Palme?

Auf alle Fälle arrogante und ungerechte Menschen.

Name

RAGNAR KLAVAN

Nummer 05

Position Abwehr

Nationalität Estland

Geburtsdatum 30.10.1985

Größe 187 cm


Bei RAGNAR KLAVAN läuft es derzeit wie geschmiert. Mit dem FCA auf einem

Europa-League-Platz, im März absolvierte er sein einhundertstes Länderspiel für Estland,

Kapitän ist er auch und 2014 wurde er in seiner Heimat zum Spieler des Jahres gewählt.

Walter Sianos traf den Wikinger im FCA-Trikot zum Interview..

Fotos: Charlie Sono


Foto: Michael Petersohn

50 Backstage

DIE LIEBE UND DAS KÄMPFERISCHE

TOCOTRONIC

TOCOTRONIC

„s/t (Das rote Album)“ ist euer elfter Longplayer.

Was hättet ihr gemacht, wenn euch partout nichts

eingefallen wäre? Hättet ihr euch dann konsequenterweise

aufgelöst?

Müller: Ich kann darauf nur hypothetisch antworten,

weil wir glücklicherweise noch nie in diese Bedrängnis

kamen. Mit Dirk haben wir einen Singersongwriter in

der Band. Er fängt immer relativ früh an, neue Songs

zu schreiben. Der erste Schritt für dieses Album war

aber eine Grundüberlegung unseres Produzenten

Moses Schneider, er wollte mit uns eine klassische

Popproduktion machen. So was hatten wir seit 2002

nicht mehr getan. Ich glaube, diese Überlegung hatte

bereits einen Einfluss auf das Songwriting. Dirk

schickte uns dann nach und nach die Texte und wir

reagierten darauf als Band.

Auf dem Album bleibt die Gitarre ein wenig zurückgenommen.

Eine bewusste Entscheidung?

Müller: Ja. Wir haben das ganz bewusst reduziert, um

Platz zu schaffen für den Bass, den Gesang oder das

Schlagzeug. Arne spielt bei etlichen Stücken einen für

uns ungewöhnlichen Beat.

Zank: Uns war es schon länger ein Ansinnen, Dirks Gitarre

ein bisschen zurückzunehmen. Dadurch kann

man sich andere Rhythmen überlegen. Das war sehr

befreiend.

Wie habt ihr euch auf diese Produktion vorbereitet?

Müller: Wenn ich meine Bassläufe zu Hause entwickle,

versuche ich immer, mich hauptsächlich an dem Gesang

zu orientieren und Akzente zu setzen, ohne mich

zu sehr in den Vordergrund zu spielen. Das ist immer

so ein Experimentieren und man weiß nie, was davon

übrigbleibt. Bei „Ich öffne mich“ zum Beispiel überlegte

ich mir am intensivsten Bassläufe, aber im Endeffekt

ist darin nur noch ein Basssynthesizer zu hören

und ich habe dazu mit meinem Instrument keinen einzigen

Ton beigetragen! Als Musiker muss man ertragen

können, dass der Song am wichtigsten ist.

Der Song „Die Erwachsenen“ erinnert ein wenig

an New Order.

Müller: Das ist uns auch aufgefallen! Die Keyboards

hat Markus Ganter gespielt. Wir wollten einmal neue

Einflüsse von außen zulassen.

Ist der Text eine Anspielung auf die Infantilisierung

der Gesellschaft?

Müller: Nee, das ist eigentlich ein Stück aus der Sicht

von Jugendlichen. Darin erscheinen Jugendliche eher

positiv.

Tocotronic gibt es seit nunmehr 21 Jahren. Kommt

ihr euch manchmal alt vor?

Müller: Nein. Das, was man da tut, hält einen schon

jung. Die Kritik, die sind aber alt geworden, kommt

fast nur von Leuten, die selber immer ihr eigenes

Alter thematisieren. Die spiegeln sich in uns.

Erkennt ihr euch in der jungen Generation wieder?

Müller: Das fände ich anmaßend. Ich glaube, die Jungen

ticken ganz anders als wir. Das Leben ist für sie

manchmal gar nicht so leicht. Die Popmusik ist heute

wirklich durchdrungen von Leuten im hohen Alter.

Manche sind schon über 70 und machen es immer

noch gut. Es ist tröstlich, dass man als Musiker in

Würde altern kann.


Das neue Album von Tocotronic klingt ungewöhnlich poppig.

Die Songs handeln von vermeintlich profanen Dingen wie

der Liebe und dem Erwachsenwerden. Das Quartett aus

Hamburg und Berlin wurde als Sprachrohr einer intellektuellen

Verweigerergeneration bezeichnet und als schnöselig

geschmäht.

Olaf Neumann besuchte die Band in ihrem Hamburger Probenraum

und sprach mit Jan Müller und Arne Zank.

Tocotronic live 2015:

08.10. Leipzig, Haus Auensee

09.10. Hannover, Capitol

10.10. Erfurt, Stadtgarten

11.10. Mannheim, Alte Feuerwache

12.10. Zürich, X-Tra

14.10. Saarbrücken, Garage

15.10. Dortmund, FZW

16.10. Bielefeld, Ringlokschuppen

17.10. Hamburg, Sporthalle

21.10. Bremen, Schlachthof

22.10. Rostock, Mau Club

23.10. Berlin, Columbiahalle

06.11. Dresden, Alter Schlachthof

07.11. Linz, Ahoi! Pop 2015

08.11. Graz, Orpheum

09.11. Erlangen, E-Werk

11.11. Köln, E-Werk

12.11. Wiesbaden, Schlachthof

13.11. Stuttgart, LKA Longhorn

14.11. München, Zenith

Welches Lebensgefühl transportiert eure Musik?

Müller: In unserer Frühphase grenzten wir uns noch

von vielen Dingen ab, ohne dabei direkt punkig-ordinär

zu sein. Wir haben die Hälfte unseres bisherigen

Lebens mit der Band verbracht und mit der Zeit einen

differenzierten Blick auf die Welt gewonnen. Ich

glaube, Tocotronic ist heute mehr als ein Lebensgefühl,

die Band steht für einen bestimmten Blick auf

die Welt, wobei man sich aber nicht immer einig sein

muss. Natürlich hinterfragen wir die bestehenden Verhältnisse.

Wenn das nicht mehr stattfinden würde,

hätte unsere Band ein Problem. Wären wir satt und

zufrieden, wäre unsere Kunst vielleicht nicht mehr interessant.

Wie habt ihr den gewünschten Sound für dieses

Album gefunden?

Zank: Durch langes Suchen. Geprobt haben wir die

Songs diesmal nicht, weil wir sie im Studio nacheinander

aufgenommen haben. Es gab sehr viele Zwischenschritte,

nach denen verschiedene Versionen der

Songs fertig waren. Ein intensiver Findungsprozess,

bei dem wir uns viel unterhalten und auch streiten

mussten. Man guckt von jedem Stück zum nächsten,

wie der Ausdruck und vielleicht auch das Lebensgefühl

am besten rüberkommen.

Müller: Unser Produzent Moses Schneider ist dabei

eine sehr große Hilfe gewesen. Und unser Toningenieur

Ingo Krauss hat schon mit den tollsten Leuten

zusammengearbeitet. Dazu kommt noch der junge

Markus Ganter. Er kennt sich in der Popmusik erstaunlich

gut aus.

Im „Candy Bomber Studio“ auf dem Tempelhofgelände

in Berlin wird mit uralter Technik gearbeitet.

Müller: Diese alte Technik verbreitet eine schöne Aura.

Paul Lemp sammelt eher amerikanische Raritäten,

während sein Partner Ingo Krauss auf deutsches

Equipment spezialisiert ist. Zum Einsatz kam unter anderem

ein altes Mischpult von der Deutschen Grammophon,

weil es gut klingt. Es ist aber kein Museum,

sie benutzen dort auch moderne Technik. Wir haben

die Musik diesmal auch nicht mit einer Vierspurbandmaschine

aufgenommen, sondern mit Harddisk-Recording.

Wolltet ihr immer alles genau anders machen als

andere Bands?

Müller: Eigentlich nicht. Im Grunde machen wir ganz

konventionelle Musik, die sich an klassischen Akkorden

bedient. Vielleicht ging es uns eher darum, sehr

konzeptorientiert zu arbeiten und die technische Umsetzung

eher zu vernachlässigen. Wir fanden es spannend,

eine Popband zu erfinden. Damals musste man

immer für viel Geld Demos in irgendwelchen Studios

aufnehmen und diese dann an Plattenfirmen verschicken.

Das alles haben wir für uns vermieden und einfach

die Behauptung aufgestellt, wir seien eine Band.

Aber wir haben sicher nicht alles anders gemacht,

sondern bei aller Abgrenzung auch vieles in uns aufgenommen.

Wie weiland die Beatles habt ihr 2002 ein weißes

Album gemacht, jetzt ein rotes. Kommt als nächstes

das blaue Album?

Müller: (lacht) Soweit kann man nicht in die Zukunft

schauen. Wir gehen aber nicht nach dem Motto „Welche

Farbe soll es denn heute sein?“ vor. Es hat sich

einfach so herausgestellt, dass Rot die passende

Farbe für dieses Album ist. Sie steht für die Liebe mit

all ihren Facetten, aber auch für das Kämpferische.

Zudem sieht dieser bestimmte Rotton einfach gut aus,

was bei Popmusik nicht zu vernachlässigen ist. Auch

ist uns der Bezug zu unserem weißen Album wichtig

gewesen, weil beide Platten auf ähnliche Weise entstanden

sind.

Tocotronic – „s/t (Das rote Album)“ – VÖ: 1.5.2015


52 Gerilltes

DANI & SERGE

OHNE RAND

(Frazil Records)

Ein erstaunliches Debüt hat das

Augsburger Duo hingelegt. Hört

man sich bisschen um, fallen gern

Begriffe wie „enigmatisch“ oder

„schwer zugänglich“, auf jeden

Fall aber, dass es mit einmaligem

Reinhören hier nicht getan ist. Die

Schauspielerin und Sängerin Daniela

Nering und der Musiker Serge

Davidov gehen eben nicht den ausgetretenen

Pfad des Popchansons

à l’Anette, sondern entwickeln

die aufwendige Instrumentierung

mit Bandbegleitung strikt entlang

der Textlinien, die zunächst wenig

Ankerpunkte wie allzu offensichtliche

Refrains etc. bieten. Dass

der Sprung in einen See ohne Ufer

nicht ganz leicht ist, versteht sich

von selbst, aber wie so oft beim

Schwimmen in Seen und Flüssen:

Es lohnt sich. (flo) (VÖ: 01.03.)


SANDRO ROY

WHERE I COME FROM

(Skip Records)

Er tritt beim Mozartfest ebenso

selbstverständlich auf wie beim

Jazzfestival, spielt Bach so gern

wie Reinhardt und Gitarre fast so

gut wie Geige: Der 20jährige Augsburger

Violinist Sandro Roy zieht

auf seiner Debüt-CD alle Register,

das bereits 2013 eingespielte Album

mit herausragenden Begleitmusikern

wie Wolfgang Lackerschmid,

Jermaine Landsberger oder Paulo

Morello hat noch etwas von Bewerbungsschreiben,

aber das hier

ein Ausnahmemusiker am Start ist,

merkt man selbst als abgestumpftes

MP3-Opfer. Live ist Sandro am

10.05. im Goldenen Saal mit Kammerorchester

zu sehen und im Juni

auf einem Django-Festival in Neuengland.

Wer hat da Wunderkind

gesagt? (flo) (VÖ: 30.01.)


SÓLEY

ASK THE DEEP

(Morr Music)

O je, noch ne introvertierte Sängerin

aus Island? Wo das Wetter immer

mies ist und an jeder zweiten Straßenecke

ne Elfe mit Psychiatrievergangenheit

hockt und das Entstehen

eines vernünftigen Verkehrsnetzes

verhindert? Come on, Leute, erzählt

das doch ab sofort bitte nur noch

den Bookern von Mittelalterfesten

und macht Musik, die bisschen mehr

transportiert als die ewigen Spiegelfechtereien

eines „big important

weird head“, wie sich Sóley selbst

bezeichnet. „Ask The Deep“ ist kein

schlechtes Album, aber ich werde

das Gefühl nicht los, den Soundtrack

zu einer Doku über die Insel im Nordatlantik

zu hören - und dann kommt

die Stimme von Christian Brückner

und sagt: „Island – das Wetter ist wie

immer mies und hinter jeder zweiten

Straßenecke...“ (flo) (VÖ: 08.05.)


JOANNA GRUESOME

PEANUT BUTTER

(Turnstile/Caroline)

Im Pressetext steht etwas von Mythos

und Wirklichkeit. Was hier

Mythos und Wirklichkeit ist, wird

auf ewig offen bleiben. Denn gute

Gründe finden sich kaum in diesen

25 rauschhaften Minuten Noise-

Pop mit neun von zehn Songs in

derselben Tonlage. Wenn sich fünf

Köpfe mit unterschiedlichen Vorlieben

zusammentun, kann mit etwas

Glück gerne mal was Gutes dabei

rauskommen. „Peanut Butter“

hingegen macht sich durch seine

Schnelllebigkeit zu unzugänglich,

ist zu überstürzt und konzentriert

sich nicht auf Details, mehr auf

den Rausch, auf das Dabeisein.

Ganz unabhängig von geschmacklichen

Vorlieben bewegen sich Joanna

Gruesome mit ihrem zweiten

Album auf dünnem Eis. (mw) (VÖ:

08.05.)


ALBUM DES MONATS

ROCKO SCHAMONI

DIE VERGESSENEN

(Staatsakt/Rough Trade)

Der alte Rocko, das Chamäleon! Der Tausendsassa schafft es

immer wieder, sich neu zu erfinden. Was hat er uns für unvergessene

Momente in unserer Stadt schon beschert. Ob solo, mit

Band, oder als Autor in Lesungen. Und gerne erinnern wir uns an

die legendären Hamburg-Royal-Sausen im Pavian und im Kerosin,

als die ganze Hamburger Clique auf musikalische Klassenfahrt in

den Süden antrat. Jetzt feuert der Dandy eine Schubidu-Salve

ab. Rocko kramt in der „Lonely Hearts“-Jukebox. „Die Vergessenen“

sind 13 Perlen aus 50 Jahren deutscher Popunterhaltung,

von Hildegard Knef, Manfred Krug, Ton Steine Scherben, Mutter,

FSK und Juwelen aus dem DDR-Archiv, alles opulent untermalt

mit dem Orchester Mirage. Und diese Perlen lässt er noch mal in

neuem Gewand auf dem Popcatwalk ehrenvoll den roten Samtteppich

entlang spazieren. Finanziert wurde dieses nicht ganz

billige Projekt übrigens durch Crowdfunding. Rocko, du

bist nach wie vor der Chef! (ws) (VÖ: 22.05.)


LIEBLINGS-CDS

JUSTIN TOWNES EARLE – Absent Fathers (flo)

DJ KOZE - DJ-Kicks (ws)

JACCO GARDNER – Hypnophobia (cs)

NILS FRAHM – Solo (mw)

TIPP

DER

REDAKTION


Gerilltes

53

JACCO GARDNER

HYPNOPHOBIA

(Full Time Hobby/RTD)

Ich habe noch nie von

dem guten Mann aus

Holland gehört, sein

neues Album hat mich

aber echt hinhören

lassen. Jacco hat ein

wirklich schönes und

traumhaftes Werk

eingespielt. Er steht

irgendwie auf die Psychedelic

der Sechziger,

aber auch auf Nick Drake

und irgendwie auch

auf die Krautrocker von

Neu, finde ich. Er nimmt

aus der „alten Zeit“ was

ihm taugt, aber auch

die Soundtechnologien

von heute in Anspruch

und schafft so seinen

neuen und ganz eigenen

Sound. Apropos, bis

auf die Drums hat Jacco

alles selbst eingespielt.

Obwohl „Hypnophobia“

ein ziemlich homogenes

Album ist und wie

aus einem Guss daherkommt,

ist es trotzdem

sehr abwechslungsreich

und kurzweilig. (cs) (VÖ:

08.05.)


SUPERSTRINGS

THE SOUND OF SLOW

(Believe digital)

Wegen des langweiligen

0815-Bandnamens wollte

ich das Album erst gar

nicht hören. Doch zum

Glück habe ich es getan,

denn das Duo aus München

legt ein tolles unkonventionelles

Album

vor. Mit elektronischen

und analogen Sounds

ziehen dich Marc-Sidney

Müller (Gitarre) und

Carolin Heiss (Gesang)

richtig rein in ihre Welt,

die harmonisch schön

und traumhaft, dennoch

aber ziemlich komplex

und vielschichtig

daherkommt. Carolins

Stimme erinnert immer

wieder an die von Björk.

Die zwei machen in der

Regel Filmmusik und

so kommt „The Sound

Of Slow“ auch rüber.

Marc-Sidney und Carolin

schaffen Bilder mit

Sogwirkung. (cs) (VÖ:

20.03.)


THE WOMBATS

GLITTERBUG

(Warner)

Das Trio aus Liverpool

macht mit seinem dritten

Album soundtechnisch

genau da weiter,

wo sie mit ihrem letzten

aufgehört haben. Aber

irgendwie sind die Jungs

langweiliger geworden.

Ihr melodischer Indie-

Pop kommt nicht mehr

so unbekümmert und

frisch daher wie früher.

Vielleicht wollen sie jetzt

die ganz großen Hallen

erobern, in dem sie das

Ganze kalkulierter und

straff durchorganisiert

haben. Ein paar der

Songs sind okay, der

Rest ist einfach belangloser

und aufgeblasener

Dünnpfiff-Pop, bei dem

nichts hängenbleibt.

(cs) (VÖ: 10.04.)


MELLOW MOOD

2 THE WORLD

(La Tempesta/H‘art)

Die Zwillinge Jakob und

L.O. Garzia aus bella

Italia, die ihre Band

nach einem Marley-

Song benannt haben,

veröffentlichen innerhalb

kürzester Zeit bereits

ein neues Album.

Zusammen mit ihren

Mitstreitern haben

sie sich Gäste aus Jamaika

eingeladen. So

sind u.a. Jah9, Hempress

Sativa und Tanya

Stephens mit von der

Partie. Um den echten

Island-Sound zu

bekommen, sind die

Jungs ins Mekka nach

Jamaika gereist und

haben vor Ort aufgenommen.

„The World“

ist ein schönes, Roots

und Dancehall orientiertes

Album. Alles

natürlich ganz mellow

aufgenommen. (cs)

(VÖ: 17.04.)


PUTA MADRE

BROTHERS

AMOR Y BASURA

(Rookie Records)

Jungs sind halt so. Geben

sich lustige Namen,

verkleiden sich

lustig und machen lustige

Musik. Wir wären

alle gerne il buono, il

brutto und il cattivo.

Die drei Australier

liefern wieder acht

Songs für den Akademikerkinderfasching,

„Liebe und Unrat“

teilt mehr als einen

Bart mit den letzten

Tarantino-Filmen und

ist definitiv nicht meine

Dose Bohnen. Auch

wenn die Bezeichnung

„Dreimann-Oneman-

Band“ natürlich sehr

lustig ist. Hihi. (flo)

(VÖ: 22.05.)


Jeden Samstag im neuen

Craft Beer Store und im

THORBRÄU Innenhof ab 11:00

Weisswurst Brunch & Bier Tasting

Lagerverkauf - Flohmarkt - Bio Wein

Brauereiführung um 14:00 Uhr

02.05. Camba Bavaria Spezial

FCA - Köln live ab 15:30

09.05. Pocketfull Of Wishes

live ab 18:00 - Eintritt frei

16.05. Whisky Tasting

FCA - Hannover live ab 15:30

23.05. John Garner

live ab 18:00 - Eintritt frei

30.05. Brewdog Spezial Tasting

Craftbeer Aktionspreise


54

Termine

15.05. Kantine

02.05. Soho Stage

14.05. Kresslesmühle

17.05. Grandhotel

22.05. Mahagoni Bar

23.05. Thorbräu Brauerei

24.05. Schwarzes Schaf

m a i

Augsburgs

bester

Termin

kalender

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday on the decks!

Electro, House, Indie

mit wechselnden DJs,

22:00, www*

Circus: Rock X-Over

mit DJ Max, 21:00

Hirsch: Jung und verzogen...

Indiedisco.

21:00

Kantine: Rap im Ring.

Der große Hipo-Hop-

Jam mit 360 Grad-Bühne!

Live: Mädness, Döll,

Blumio, Johnny Rakete

& Kex Kuhl, Rau-Dee

u.v.a., 16:00, www*

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Purist: Spring Sessions.

Elektronischer After-Work

mit Rerun &

Pure Sound System,

17:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday! Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag

mit wechselnden DJs,

21:00

Konzert

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Die Römer + The

Innocent Prostitutes.

Punk-Rock aus Augsburg,

22:30, www*

Bombig Bar & Garage:

Augsburger Blues-Session.

21:00

City Club: The See

See. Psychedelicpop

aus London, Support:

The Strolers, 21:00,

www*

Parktheater Göggingen:

Django Reinhardt

Memorial. Mit The Rosenbergs

- Next Generation

+ Biréli Lagrène

& Jermaine Landsberger

Trio:, 19:30, www*

Theater Augsburg:

Frauenlieder und -leben

. Liederabend mit

Kerstin Descher, Sally

du Randt, Samantha

Gaul, Stephanie

Hampl, Cathrin Lange,

19:00, www*

Bühne

Abraxas: Die Bretterdiven:

„Der Besuch der

alten Dame“. Der Klassiker

von Dürrenmatt,

20:00, www*

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Rudolf Steiner Schule:

Die Theatergruppe

Actpool: „Helges Leben“.

Theaterstück von

Sibylle Berg, 19:30,

www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Buntes

Planetarium: Die Zeitblasenreise.

Kinderund

Familienprogramm

(ab 8), 15:00

Planetarium: In der

Tiefe des Kosmos. Astronomie

und Wissen,

19:30

Auswärts

Clubland

doubles Starclub Donauwörth:

Rock, Funk,

Blues, Reggae mit DJ.

19:30

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Shut up and dance!.

21:00

Tanztempel Amadeus:

Ü 30-Party. 70s, 80s, 90s,

Disco, Fox, 21:00

Konzert

Eukitea Theaterhaus:

„Trödelmarkt der Träume“.

Mitternachtslieder

und leise Balladen

nach Texten von Michael

Ende, 20:00,

www*

Hirsch Lindenberg:

Live: Rummelsnuff .

Derbe Strommusik,

21:00

Bühne

Four Corners Music

Hall: Live: JP Harris &

The Tough Choices .

Country. Gäste: Danny

& The Wonderbras,

20:30

Spiegelsaal Königsbrunn:

Michael Eller.

Zwischen Rocker und

Rollator (Comedy), 19:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

An der Diskotheke.

Electro, House & Indie

mit wechselnden DJs,

22:00

Circus: Rock’s finest

mit DJ Kulm. Lady’s

Night: freier Eintritt für

Frauen , 21:00, www*

City Club: Kurzurlaub.

Techno mit John Clats

& Emmanuel K. + Afterhour,

23:00

Cube: ONE - Black

Bottle Night. Hip Hop

mit DJ Yeezy, DJ The

Kut, 23:00

Glyzerin: Afterhour

Sound (München).

Electronics, 23:00

Kantine: Boombastic

90s. Der Sound der 90er

mit DJ Fab XL, 23:00,

www*

Kantine (Schwimmbad):

Take Over. Minimal-Techno

mit Droplex

& Strong R (beide Ungarn)

+ Lokalresident +

Take Over-Resident

vonballon, 23:00, www*

Kesselhaus Augsburg:

Sascha Braemer + Marian

Herzog. Electronic

Dancefloor, 23:00,

www*

Mahagoni Bar: Ping

Pong Pussy Party. Ragga,

HipHop, R&B,

Mash Ups & Electronica

mit DJ Roughmix &

DJ Shure

(Shure&Spintly), 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Rock im

Raum. Independent &

Alternative Rock mit

der RIR-Crew, 22:30

Mo Club: Die Party

bist du!. Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysounds

+ Nimm 5 Special,

21:00

Schwarzes Schaf:

Lovepop vs Lovebeats.

Die queere Wildstyle

Pop vs. Electro &

House - Schwarzes

Schaf & Soho Stage

Augsburg, 23:00

Spectrum: Ü 30-Party.

Mit den DJs H2O-Lee

und Heiko, 21:00

Tanzbar: Let´s Dance!.

Disco-Fox und mehr,

20:00

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Epicardiectomy,

Korpse,

Atomgott, Lower Than

Zero u.a. . Acht Death-

Metal-Bands, 15:30

Cafe dreizehn (im

space2b): Jubiläumsparty

mit Raphael Kestler.

Liedermacher aus

Erlangen, 20:00, www*

Grandhotel Cosmopolis:

Live: Das weiße

Pferd. Combat-Rock

aus München, 20:00,

www*

Parktheater Göggingen:

Django Reinhardt

Memorial. Mit Howard

Alden & Helmut Nieberle

+ Brady Winterstein

Trio & Sara Lazarus,

19:30, www*

Soho Stage: Live: Louise

Distras & Bryan Mc-

Pherson. Feinster

Acoustic Punk & Songwriter

Folk aus London

und Boston, 20:30,

www*

Bühne

Abraxas: Die Bretterdiven:

„Der Besuch der

alten Dame“. Der Klassiker

von Dürrenmatt,

20:00, www*

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Rudolf Steiner Schule:

Theatergruppe Actpool:

Helges Leben.

Theaterstück von Sibylle

Berg, 19:30,

www*

Sensemble Theater:

Premiere: „Sangesfieber“.

Musiclett von

und mit Stefanie Schlesinger

& Wolfgang Lackerschmid,

20:30,

www*

Theater Augsburg:

„Die Gärtnerin aus Liebe“.

Opera buffa von

Mozart , 19:30, www*

Sport

SGL Arena: FC Augsburg

- 1. FC Köln. 1.

Fußball-Bundesliga,

15:30

Kinder

Märchenzelt: Märchen

von Rittern, Räubern

und Edelleuten, ab 4,

16:00, www*

Buntes

Märchenzelt: Märchen

von Mut, Kraft und

Herzensstärke. 20:00,

www*

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

Planetarium: Augen

im All. Astronomie und

Wissen, 19:30

Auswärts

Clubland

doubles Starclub Donauwörth:

Rock, Funk,

Blues, Reggae mit DJ.

19:30

Konzert

Kulturgewächshaus

Birkenried : Kelly

McRae. US-Singersongwriter,

20:00,

www*

Umland

Clubland

Hirsch Lindenberg:

Abendland. Indie und

so..., 21:00

Rockmusik Hamlar:

70s Rock & Psychedelic.

21:00

Tanztempel Amadeus:

Saturday Night Fever.

Disko Klassiker, 21:00

Tropi Club: DJ Paolo’s

Black-Saturday . Black

Music, 22:00, www*

Bühne

Spiegelsaal Königsbrunn:

Jacqueline

Feldmann. „Zum

Glück verrückt“ (Bekannt

aus RTL Comedy

Grand-Prix, Quatsch

Comedy Club usw),

19:30

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 55

Stadthalle Gersthofen:

„Höchste Zeit „.

Fortsetzung des Hormonicals

„Heiße Zeiten“,

19:30, www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Dark Circus.

Dark Wave, EBM, Industrial,

Future Pop; DJ

A.f.B. & DJ Klondike,

21:00,

www*

Konzert

Der Rabe: Karl Poesl:

Telling Tales by Music.

„Basanostra-Time“ mit

Captain Hart, 20:00,

www*

Parktheater Göggingen:

Django Reinhardt

Memorial. Mit Zipflo

Weinrich Group, 11:00,

www*

Spectrum: Live: Cryptex.

Support: Pussy Loversz.

Progressive Folkrock,

20:00, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 14:00 + 16:00

Brechtbühne: Ballett:

„Medea“. Choreografie

von Angel Rodriguez,

19:00, www*

Theater Augsburg:

Premiere: „Kleiner

Mann - was nun?“.

Nach dem Roman von

Hans Fallada, 19:00,

www*

Klassik

Parktheater Göggingen:

Opernnacht im

Mai . Ausverkauft,

19:30, www*

Rokokosaal der Regierung

von Schwaben:

Kammerkonzert: „Im

Dreieck“. Schubert,

Schnittke, Beethoven,

11:00, www*

Kinder

Junges Theater Augsburg:

„Die Geschichte

vom Fuchs, der den

Verstand verlor“. Nach

dem Buch von Martin

Baltscheit (ab 8), 16:00,

www*

Buntes

Planetarium: Peterchens

Mondfahrt. Kinder-

und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Chronik

des Kosmos. Astronomie

und Wissen, 19:30

Umland

Konzert

Hirsch Lindenberg:

Live: The Sex Pistols

Experience (London).

Sex-Pistols-Coverband,

21:00

Bühne

Spiegelsaal Königsbrunn:

Neue Bühne

München. Theaterstück

„PRÄGNANT -

gesagt, getan, gebären“.

Musikalisch, puppisch,

szenisches Kabarett-Programm

,

19:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Montags-

Spectaculum. Der Musikus

spielt die mittelalterlichen

Klänge für

Ritter, Burgfräuleins,

Burschen, Dirnen und

euch!, 21:00, www*

Konzert

Die Kiste - Augsburger

Puppentheatermuseum:

Live: Harry Kulzer.

„I wanna rock this

house“ (Piano und Gesang),

20:30, www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Clubland

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Turnstile

+ Felony + Demonwomb

+ Eat Me Fresh.

Hardcore aus USA &

Europa , 20:00

Der Rabe: Nice Blue

Swing. Jazz Around

The World , 19:30,

www*

Hoffmann-Keller:

Jazz-Jam-Session. Mit

Bernd Haselmann, Rocky

Knauer u.a. , 20:30,

www*

Konzert

THE SEE SEE: Psychedelic-Pop aus London @ The Psychfest.

Special guests sind The Strolers (Augsburg). Fr. 01.05., City

Club, 21:00 Uhr

Konzert

DAS WEISSE PFERD: Combat-Rock? Gar nicht so leicht in

Worte zu fassen, was das Münchner Soundkollektiv da so

produziert. Sa. 02.05., Grandhotel Cosmopolis, 21:00 Uhr

Parktheater Göggingen:

Celtica. Highlandrockshow,

19:30,

www*

Bühne

Theater Augsburg:

„Wozzeck“. Oper von

Alban Berg, Dichtung

von Georg Büchner,

19:30, www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Buntes

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub:

Punk-Rock-Bingo. (jeden

Dienstag),

19:00

Planetarium: Die

Macht der Sterne. As

tronomie und Wissen,

15:00

Rathaus : „TTIP –

Chance oder Risiko?“ .

Podiumsdiskussion der

Europa-Union Augsburg,

19:00, www*

Rathausplatz: Attac

Augsburg & Utopia

Toolbox: „Kul.tour

stoppt TTIP, CETA,

TISA!“. Musik, Reden,

Kunstaktion, 17:00,

www*

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

Clubland

City Club: Hängen mit

Jungle Radio. Techno,

23:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party

Classics, 22:00

Rockfabrik: Gothic

City. Wave, Gothic,

Electro, 80s, 21:00,

www*

Bühne

Abraxas: Theater Fritz

& Freunde: „Shakespeares

sämtliche Werke“ .

ab 14, 19:30, www*

Augsburger Puppenkiste:

Der kleine Muck.

16:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Theater Augsburg:

„Die Gärtnerin aus Liebe“.

Opera buffa von

Mozart , 19:30,

www*

Literatur

Kresslesmühle: Lesebühne

Schaumschläger.

Wortkunst aus

München & Augsburg,

20:00, www*

Schaezlerpalais: Tereza

Bouèková: „Das Jahr

des Hahns“. Romanvorstellung,

19:00,

www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Buntes

Planetarium: Die Zeitblasenreise.

Kinderund

Familienprogramm

(ab 8), 15:00


56

Termine

space 2b : Biodanza.

Schnupperabend: Bewegung

– Selbstentfaltung

– Lebensfreude,

20:15

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Rock Classics.

Das Beste von damals

bis heute mit DJ Tom,

21:00, www*

Mahagoni Bar: Uni//

Royal präsentiert: Kopf

oder Zahl. HipHop,

Rock, Reggae, Electro,

Mash-up & Partymucke

mit Doubble A &

Chris Dvorak, 22:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Purist: Beats, Burgers

& Cocktails. Mit dem

Pure Sound System,

20:00

Soho Stage: D.O.T. .

House mit Lenny Luke,

Dzak, Sedef Adasi,

Matthias Anton Lein,

23:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz. „Wir tanzen wie

die Jungen“, 20:00

Konzert

Bombig Bar & Garage:

Daily Noise Club (Sofia)

und Restless 45 (Ulm).

Garage-Punk meets

Punkrock (Eintritt frei),

21:00

Brauhaus 1516: Live:

Soul in the House. Soulnight

(Eintritt frei) ,

19:30, www*

Caritas Seniorenzentrum

St. Raphael: Konzertreihe

„Jung trifft

Alt“. Classic-Jazz mit

Stephan Holstein, Helmut

Nieberle und Stephanie

Knauer, 19:00,

www*

Planetarium: Sphärenschmiede.

Weltmusik

aus Augsburg, 20:00,

www*

Planetarium: Sonnenwind:

Konzert mit

Sphärenschmiede.

20:00

Soho Stage: Live: Joy

Wellboy. Indie/Electropop

aus Belgien, 20:30,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Hoffmann-Keller:

„Playboy“ von Marijana

Verhoef . Uraufführung,

20:30, www*

Kresslesmühle: Ottfried

Fischer & Leo

Gmelch: „Jetzt noch

langsamer - zwischen

Gerücht und Parkinson“.

Die bayerische

Kabarettlegende, 20:00,

www*

Theater Augsburg:

„Kleiner Mann - was

nun?“. Nach dem Roman

von Hans Fallada,

19:30, www*

Klassik

Ev. Heilig Kreuz: Eröffnungskonzert

Deutsches

Mozartfest 2015.

Akademie für Alte Musik

Berlin, 20:00, www*

Literatur

Annahof: „Von Franco-

Spanien über Augsburg

nach Flossenbürg“.

Lesung mit Helmut

Baumeister, 19:30,

www*

Parktheater Göggingen:

Axel Hacke: „Das

Kolumnistische Manifest“.

Der berühmte

Kolumnist liest aus seinem

neuen Buch, 19:30,

www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday on the decks!

Electro, House, Indie

mit wechselnden DJs,

22:00, www*

Cafe am Milchberg:

DJ-Session & Dinner.

Elektronische Schmankerl,

19:00, www*

Circus: Rock X-Over.

mit DJ Max, 21:00

City Club: Carl Gari,

Jonas Yamer, Jonas

Friedlich, Moltongroove.

Techno, 22:00

Cube: Salsa-Festival.

Auftaktveranstaltung,

21:00

Glyzerin: [Purify your

Heart]. Roots in Katakomben,

21:00

Hirsch: Jung und verzogen...

Indiedisco.

21:00

Kantine: All Black Everything

vs. Glory. Hip-

Hop & RnB = Black

Music mit der All Black

Evertyhing Tour (Aufsichtsübertragung

möglich). Schwimmbad:

Deep & Techhouse

mit Mr. Oggman (Rebelz

Sound) und Pakone

(Glory/Glücklich),

21:00

Mahagoni Bar: Panda

Party. Real Mash-Ups,

Trap, Dancehall, Funk,

Reggae, Remixe und 4

on the floor mit Freez

(Roc im Park/Southside),

Sweezy (Pandaparty)

und Ike Aligbe

(Pandaparty), 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Deep House,

Tech House, Slow Rave

- Kompass Pre Party,

23:00

Konzert

LOUISE DISTRAS & BRYAN MC PHERSON: Acoustic Punk

& Songwriter Folk aus London und Boston. Sa. 02.05., Soho

Stage, 20:30 Uhr

Clubland Konzert

THE SEX PISTOLS EXPERIENCE: Sex Pistols Coverband

aus London. Das riecht nach großem Spaß! So. 03.05., Hirsch/

Lindenberg, 21:00 Uhr

Konzert

LEERLAUF: die Augsburger Alternative-Helden laden zum

Heimspiel. Mit dabei: Wo is´ Kai, Plan B und Koje. Sa.

09.05., Kantine, 19:30 Uhr

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday!. Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Schwarzes Schaf: Kid

Fresh, Grizu, DJ

Roughmix. Bass and

more, 23:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag

mit wechselnden DJs,

21:00

Konzert

Augustanasaal: Mozart

goes Jazz. Mozartfest

2015, 20:00, www*

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Philipp Dittberner.

Singer/Songwriter,

22:30, www*

Café Samocca: Ralf

Steinbacher (Ex-Mo’

Higways). Acoustic-

Roots-Pop, 19:30,

www*

Parktheater Göggingen:

„A Tribute To

George Gershwin“. Die

All Swing Big Band verneigt

sich , 19:30,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Der kleine Muck.

16:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Hoffmann-Keller:

Faks Theater: „Der

Jazzdirigent“ . Musikalisches

Jugendtheater

(ab 14), 11:00,

www*

Hoffmann-Keller:

„Der Jazzdirigent“ +

Swing Tanzen Verboten.

Musiktheater &

Jazzkonzert, 20:00,

www*

Kresslesmühle: Michael

Feindler: „Das

Lächeln der Ohnmächtigen“.

Musikkabarett,

20:00, www*

Theater Augsburg:

„Kleiner Mann - was

nun?“. Nach dem Roman

von Hans Fallada,

19:30, www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Buntes

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

Planetarium: Sprung

ins All. Astronomie und

Wissen, 21:00

Vortrag

Zeughaus Augsburg:

70. Jahrestag der Befreiung

vom deutschen

Faschismus. Mit Friedbert

Mühldorfer & Florence

Hervé, 20:00,

www*

Auswärts

Clubland

doubles Starclub Donauwörth:

Rock, Funk,

Blues, Reggae mit DJ.

19:30

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Ü 30-Party. 70s, 80s, 90s,

Disco, Fox, 21:00

Konzert

Oberndorf am Lech:

Metalheadz Open Air.

mit Wolf (SWE) u.v.a. ,

16:00, www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Vortrag

Schloss Blumenthal:

„Impfen – pro und contra“.

Mit Stefan

Schmidt-Troschke,

20:00

Clubland

Beim Weissen Lamm:

An der Diskotheke.

Electro, House & Indie

mit wechselnden DJs,

22:00

Circus: Rock’s finest

mit DJ Kulm. Lady’s

Night: freier Eintritt für

Frauen , 21:00, www*

City Club: Culture Fiyah

+ Delus from Jamaica.

Dancehall, Dub,

Reggae, 23:00

Cube: Truba Buba. Balkan

Beats, 22:00

Glyzerin: Back to Kanalstrasse

Vol. III. Hip

Hop, 22:00

Hirsch: Jung und verzogen...

Indiedisco.

21:00

Kantine: Depeche

Mode & 80ies Clubbing.

Finest, 80ies,

New Wave, Indie Classix

& Electropop mit

den DJs Thono & Fab

XL, 22:00, www*

Kantine: Hirnschraube.

Augsburgs dienstälteste

Technoparty mit

Adrian Vines & Nash,

23:00

Kesselhaus Augsburg:

90er-Party. Augsburgs

größte 90er-Party mit

DJ K-Louis, 22:00,

www*

Mahagoni Bar: All You

Can Shake-Party. Mash

Ups, Golden Era Hip-

Hop, Oldschool & Big

Beat mit Doubble A &

DJ Mäffis, 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Deep House,

Slow Rave, Tech House

& Slow Rave mit DJ

Drops (Le dato/Augsburg),

AKA Thomas

Ott (Gasthof zum fetten

Bass) & David

Onufszak (Ex 12 Junkies),

23:00

Mo Club: Die Party

bist du! Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: We love

EDM!. Best of Electronic

Dance Music mit

Chris Dvorak & Phonokollektiv,

21:00, www*

Parktheater Göggingen:

Salsa Festival. Galaparty

mit internationalen

Gästen &

Showprogramm, 21:00,

www*

Rockfabrik: R-Party!

Made in Germany!

Special Edition!.

Rammstein vs Marilyn

Manson. NDH Trifft

auf Rob Zombie, Nightwish,

HIM..., 22:00

Spectrum: Club 80s.

mit DJ Franky, 21:00

Tanzbar: Let´s Dance!.

Disco-Fox und mehr,

20:00

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Wollstiefel

+ The Black Elephant

Band + Thanks

For All The Shoes.

Akustikpunk, Folkrock,

Metal , 21:00

Kantine: Live: Leerlauf.

Indie-Rock aus Augsburg,

19:30, www*

Kantine (Schwimmbad):

Live: Edgar Wasser

+ Lux & Cap Kendricks.

Hip Hop + anschließende

Hip-Hop-

Disco, 20:00, www*

Thorbräu Bierlager:

Live: Pocketfull of Wishes.

60s Garage & Surfabilly,

18:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Der kleine Muck.

15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Brechtbühne: „Destillationen

IV“. Junge

Choreografen, 19:30,

www*

Kresslesmühle: Hasemanns

Töchter: „Das

volle Programm“. Virtuos-kabarettistisches

Akkordeonduell, 20:00,

www*

Sensemble Theater:

„Sangesfieber“. Musiclett

von und mit Stefanie

Schlesinger & Wolfgang

Lackerschmid,

20:30, www*

Theater Augsburg:

„Die heilige Johanna

der Schlachthöfe“. Von

Bertolt Brecht, 19:30,

www*

Klassik

Kleiner Goldener

Saal: Harmoniemusik

beim Heurigen. Ein

Mozart zum Büfett,

19:00, www*

Ausstellung

Extrawurst: Vernissage:

„Kinderhaut“.

Work in progress von

Peter Mangold, 19:30,

www*

Kinder

Märchenzelt: Märchen

und Magie. Workshop

(6-12), 14:00, www*

Märchenzelt: Muttertagsfilzen

. ab 5, 10:00,

www*

Buntes

Cafe am Milchberg:

Bingoabend. 19:00,

www*

Neue Stadtbücherei:

Gratis-Comic-Tag. Comics,

Künstler, Aktionen

(bis 14 Uhr), 10:00,

www*

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Planetarium: Pink Floyd

- The Wall. 19:30

St. Franziskus (Firnhaberau):

Frühjahrsfest

mit Kunsthandwerkermarkt.

Kunsthandwerkermarkt

mit

seinen 14 Ausstellern +

Livemusik + Showtanztruppe

(Eintritt frei),

14:00, www*

Auswärts

Clubland

doubles Starclub Donauwörth:

Rock, Funk,

Blues, Reggae mit DJ.

19:30

Konzert

Kulturgewächshaus

Birkenried : Vivid

Curls & Sarah Straub.

Drei starke Stimmen

aus der Region, 20:00,

www*

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Saturday Night Fever.

Disko Klassiker, 21:00

Tropi Club: DJ Paolo’s

Black-Saturday . Black

Music, 22:00, www*

Konzert

Oberndorf am Lech:

Metalheadz Open Air.

mit Hell (UK) u.v.a. ,

13:00, www*

Bühne

Four Corners Music

Hall: Live: Dusty Saddle

Boys . Country. Gäste:

Dispatch Skulls, 20:30

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Dark Circus.

Dark Wave, EBM, Industrial,

Future Pop; DJ

A.f.B. & DJ Klondike,

21:00, www*

Tanzbar: Salsa-Festival.

Abschlußveranstaltung,

20:00

Konzert

Brechtbühne: Emil

Mangelsdorff - Erinnerungen

eines Jazzmusikers.

Gesprächskonzert,

11:00, www*

Spectrum: Live: Saga.

Progressive Rock, 20:00,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Der kleine Muck.

+ Zusatzvorstellung um

16:00 Uhr, 14:00

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 57

Konzert

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

HASEMANNS TÖCHTER: Hier wird gesungen, gejodelt,

gesprochen oder gedichtet, mit Schirm, Charme und Akkordeon.

Sa. 09.05., Kresslesmühle, 20:00 Uhr

Konzert

SELIG: Die Deutsch-Rocker aus Hamburg kommen nach

vielen Jahren mal wieder nach Augsburg. Mi. 13.05., Kantine,

20:00 Uhr

Clubland

Circus: Montags-Spectaculum.

Der Musikus

spielt die mittelalterlichen

Klänge für Ritter,

Burgfräuleins, Burschen,

Dirnen und

euch!, 21:00, www*

Kino

Thalia Kino: „Flowers

Of Freedom“. Film &

Diskussion, 19:00,

www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Buntes

Theater Augsburg:

Führung zur Sanierung.

Treffpunkt gegenüber

Brechtbühne,

max. 50 Personen, Karten

beim Besucherservice,

19:00, www*

Umland

Literatur

Buchhandlung Lesenswert:

Norbert Scheuer

„Die Sprache der Vögel“.

19:30, www*

Bühne

EGERSDÖRFER & PUNTIGAM: Die beiden kabarettistischen

Schwerenöter präsentieren ihr Programm „Erlösung“. Do.

14.05., Kresslesmühle, 20:00 Uhr

Kresslesmühle: Matuschik

& Rohrer: „Wir

müssen reden“ . Bayerisches

Radiomoderatorendoppel,

18:00,

www*

Parktheater Göggingen:

Chris Boettcher:

„Spieltrieb“. Ausverkauft,

19:30

Theater Augsburg:

„Die Gärtnerin aus Liebe“.

Opera buffa von

Mozart , 19:00, www*

Klassik

Goldener Saal (Rathaus):

Mittagskonzert

mit Sandro Roj u.a.. Mozartfest

2015, 12:00,

www*

Kleiner Goldener

Saal: Bayerische Kammerphilharmonie:

„Mannheimer Klarinette“.

Mozartfest 2015,

19:00, www*

Ausstellung

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 14:00,

www*

Kinder

Junges Theater Augsburg:

„Die zweite Prinzessin“.

ab 5, 16:00,

www*

Theater Augsburg: Familienkonzert:

„Die

Gärtnerin aus Liebe“

für Kinder. 11:00,

www*

Buntes

Kulturpark West:

Frühlingsfest im Interkulturellen

Garten.

Gartenflohmarkt, Musik,

Essen, Trinken,

15:00, www*

Märchenzelt: Muttertags-Märchen-Weinprobe

. 19:30, www*

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Infinity

Express. Astronomie

und Wissen, 19:30

Umland

Bühne

Spiegelsaal Königsbrunn:

Frank Fischer.

Angst und andere Hasen

(Comedy), 19:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Clubland

Mahagoni Bar: GEO-

PARTY - Musik für

Studenten. von Hip

Hop über Rock, Reggae,

Mash Ups, Electro

& Deep House mit DJ

Doubble A, 22:00

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Der Rabe: John Garner.

Akustikduo, 19:30,

www*

Klassik

Synagoge : Kammerkonzert:

Trio mit Sharon

Kam. Mozartfest 2015,

20:00, www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Buntes

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub:

Punk-Rock-Bingo. (jeden

Dienstag), 19:00

Planetarium: Ferne

Welten, fremdes Leben?

Astronomie und

Wissen, 15:00

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,


58

Termine

Clubland

City Club: Hängen mit

Kevin und Friko. Techno,

23:00

Kantine: Bravo-Party!

Mit dem Bri-Bra-Bravo-

DJ-Team, 23:00

Kantine: Darker

Moods. Techno - böse

und schnell, 23:00

Kesselhaus Augsburg:

Chris Liebing und

Bernhard Jakob . Electronic

Dancefloor, 23:00,

www*

Mahagoni Bar: ????.

von Hip Hop über

Rock, Reggae, Mash

Ups, Electro & Deep

House mit DJ Doubble

A, 22:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party

Classics, 22:00

Rockfabrik: Shades of

Black. Fetish-Night!

Die Rockfabrik in einem

einzigartigen Ambiente!,

22:00

Konzert

Abraxas: Alexandrina

Simeon Quintett: „Orpheus

- Transnational“ .

Worldjazz aus Augsburg,

20:00, www*

Annahof: Karman

Open Air . mit La Minor,

Express Brass

Band & Aufs Trommelfell,

18:00, www*

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Ape

Skull + Dick Laurent.

Stonerrock aus Rom &

Basel , 21:00

Brauhaus 1516: Live:

Rave On. Rock & Roll

mit Countryeinschlag

(Eintritt frei), 19:30,

www*

Parktheater Göggingen:

Le Bang Bang

meets Martin Kälberer.

Vom Popsong bis zur

Klangmalerei, 19:30,

www*

Kantine: Live: Selig.

Hamburger Deutsch-

Rock-Legende, 20:00,

www*

Spectrum: Live: Rock

Antenne Band. 100 %

Rock + Aftershowparty

mit DJ Mike, 20:30,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Theater Augsburg:

„Die Gärtnerin aus Liebe“.

Opera buffa von

Mozart , 19:30, www*

Literatur

Sensemble Theater:

Augsburger Literaturgespräche.

Thema

„Krimi“ mit Peter

Dempf u.a. , 19:30,

www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Buntes

Neue Stadtbücherei:

„Know your rights“.

Kostenlose & anonyme

Rechtssprechstunde

für Jugendliche, 15:00,

www*

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 4), 15:00

space 2b : Biodanza.

Schnupperabend: Bewegung

– Selbstentfaltung

– Lebensfreude,

20:15

Umland

Clubland

Hirsch Lindenberg:

Dorfdisko. Indie and

more..., 21:00

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Rock Classics.

Das Beste von damals

bis heute mit DJ Tom,

21:00, www*

Mahagoni Bar: Uni//

Royal präsentiert: Kopf

oder Zahl. HipHop,

Rock, Reggae, Electro,

Mash-up & Partymucke

mit Doubble A &

Chris Dvorak, 22:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Purist: Beats, Burgers

& Cocktails. Mit dem

Pure Sound System,

20:00

Soho Stage: D.O.T. .

House mit Lenny Luke,

Dzak, Sedef Adasi,

Matthias Anton Lein,

23:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz. „Wir tanzen wie

die Jungen“, 20:00

Konzert

City Club: Müller &

Kanapee . Indierock &

Pop-Rockin’ Dancetron

aus Augsburg, 20:00,

www*

Jakobus: Swing de Paris.

Jazz Manouche,

Hot Club Swing à la

Django Reinhardt,

20:30, www*

Parktheater Göggingen:

Austria 4+: „Für a

Handvoll Schilling“.

Austropop, 19:30,

www*

Soho Stage: Live: MissingCat

. Indie-Pop,

20:00, www*

Spectrum: Live: Keller

Steff Band. Hardrock,

Reggae & Folk aus Bayern,

20:30, www*

Bühne

Brechtbühne: „Der

Brandner Kaspar und

das ewig’ Leben“.

Bayerischer Komödienklassiker,

19:30, www*

Kresslesmühle: Egersdörfer

& Puntigam: „Erlösung“.

Bayerisch-österreichisches

Satiredoppel,

20:00, www*

Schwabenhalle: Mario

Barth -. „Männer sind

bekloppt, aber sexy!“ -

Comedy, 20:00

Sensemble Theater:

Linner & Trescher . Improtheater,

20:30,

www*

Konzert

NOSPAM: Augsburgs Band des Jahres 2014 bittet zum Heimspiel.

Late-Night-Show! Fr. 15.05., Bob´s am Oberhauser

Bahnhof, 22:30 Uhr

Konzert

ALIN COEN BAND: Die gefühlvolle Songwriterin kommt

wieder nach Augsburg. Gänsehaut-Pop! Support: Phela. Fr.

15.05., Kantine, 19:30 Uhr

Clubland

DISCO BOYS: Die Stimmung wird euphorisch, wenn die

beiden House-Könige ihre Hits aus den Boxen schleudern.

Ein Tanzspaß! Fr. 15.05., Kesselhaus, 23:00 Uhr

Klassik

Kleiner Goldener

Saal: Mozartfest: „Wiener

Schule 1 & 2“. 20:00,

www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 14:00,

www*

Buntes

Planetarium: Zauberriff.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5),

15:00

Planetarium: Chronik

des Kosmos. Astronomie

und Wissen, 19:30

Uni Augsburg: Interkulturelles

Maifest. Für

Kinder & Familien,

14:00, www*

Umland

Konzert

Schloss Blumenthal:

Biergartenmatinee &

Weißwurstfrühstück.

Mit Problech, 10:00,

www*

Bühne

Spiegelsaal Königsbrunn:

Christopher

Köhler. Die Super Spitzen

Knaller Show (Comedy),

19:00,

www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Kinder

Waldbühne Anhausen:

„Der Clownsbaum“

. Freilufttheater

für Kinder ab 4, 16:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday on the decks!

Electro, House, Indie

mit wechselnden DJs,

22:00, www*

Beim Weissen Lamm:

Nachtmusik! Die Klassiklounge

im Lamm.

Mozartfest 2015, 21:00,

www*

Circus: Rock X-Over.

mit DJ Max, 21:00

City Club: Prague

Electric. Deep House &

Techhouse mit Oldrich

Sic jr., 23:00

Glyzerin: SimonSays

vs UnderWorx. 100 %

Techno, 23:00

Kantine (Schwimmbad):

Forum. Techhouse

& Techno mit

Artjom Schmid, Freund

der Nacht & Simson,

23:00

Kesselhaus Augsburg:

Disco Boys (Hamburg)

+ d-Fact + Essex.

House & Disco, 23:00,

www*

Mahagoni Bar: Le

Club en Rouge. Deep

House, Tech House &

Slow Rave mit Martin

Haas, Mathias Schmid

und Mr. Grip, 22:00,

www*

Mahagoni Bar: Rewind

It! Dancehall,

Bass Music, HipHop,

Rare Grooves, Reggae,

Rock & Electro in the

mix mit DJ Superior

und DJ Veto (Boogie

Twins/Ulm), 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric Maha

präsentiert Rummel

Bucht. Deep House,

Tech House & Slow

Rave mit Andreas Rauscher

+ Gästen, 23:00

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday! Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Schwarzes Schaf: Concrete

Jungle Rock.

Dancehall, Dub & Reggae

mit Shake-a-den,

Suluin Sound, Sound

Salute, 23:00

Spectrum: Ü 30 in

Rock. 21:00

Tanzbar: Life Revival

Party. mit DJ Ramazotti,

21:00

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Skatepunk

Or Die! . Mit Narcolaptic

(HH), No Contest

(UK), Straighline

(MUC) & Four Of No

Kind (AUX), 20:00,

www*

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: NoSpam. Alternative

Rock meets Hip-

Hop, 22:30,

www*

Kantine (Schwimmbad):

Alin Coen Band +

Phela. Die gefühlvolle

Songwriterin mit neuem

Album ist zum

zweiten Mal in der

Kantine! Gänsehaut

Pop!, 19:30

Parktheater Göggingen:

„100 Jahre Piaf -

Chanson Divine“. Mit

Evi Niessner, 19:30,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Der kleine Muck.

16:00

Kresslesmühle: Primatonnen:

„(T)Adel verpflichtet“.

Musikkabarett,

20:00, www*

Planetarium: Pink Floyd

- „Dark Side of The

Moon“. 19:30

Schwabenhalle: Mario

Barth (Ausverkauft!).

„Männer sind bekloppt,

aber sexy!“ -

Comedy, 20:00

Sensemble Theater:

„Sangesfieber“. Musiclett

von und mit Stefanie

Schlesinger & Wolfgang

Lackerschmid,

20:30, www*

Theater Augsburg:

„Dans ImPulse“. Choreografien

von Goecke,

Reischl & Shropshire ,

19:30, www*

Klassik

Kleiner Goldener

Saal: Carte blanche:

Brahms (Kammerkonzert).

Mozartfest 2015,

20:00, www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 14:00,

www*

Kinder

Märchenzelt: Indianermärchen

. ab 5, 17:00,

www*

Buntes

Café Samocca: Nachbarschaftsfest.

Für Beethovenviertler,

18:30,

www*

Planetarium: Peterchens

Mondfahrt. Kinder-

und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Auswärts

Clubland

doubles Starclub Donauwörth:

Rock Funk

Blues Reggae mit DJ.

19:30

Umland

Clubland

Hirsch/Lindenberg:

Jung und verzogen...

Indiedisco. 21:00

Rockmusik Hamlar:

Nashville Train Station -

Ballroom Night. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Ü 30-Party. 70s, 80s, 90s,

Disco, Fox, 21:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

An der Diskotheke.

Electro, House & Indie

mit wechselnden DJs,

22:00

Circus: Rock’s finest.

mit DJ Kulm. Lady’s

Night: freier Eintritt für

Frauen , 21:00, www*

City Club: Die Nadel

im Clubgetümmel.

Techno, 23:00

Cube: LIKE. Exclusive

Russian Event, 23:00

Glyzerin: Romanian

Clubbing. The Sound

of Balkan mit DJ Bika,

22:00

Kantine: Pink 90s.

Queere 90ies Zeitreise

mit DJ James Munich,

23:00

Kantine (Schwimmbad):

DJ Emerson (Abstract)

feat, Daniel Albrecht

& Chris Wolf.

Techno, 23:00

Kesselhaus Augsburg:

Party Hoch 3. House -

EDM - HipHop. Drei

DJs, zwei Floors, 23:00

Mahagoni Bar: Back to

the 90s. 90er-Sound,

Disco Classics & eine

Prise 80er mit Susi

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 59

Clubland

REWIND IT: Dancehall, Bass Music, HipHop, Rare Grooves,

Reggae, Rock & Electro in the mix mit DJ Superior und

Veto. Fr. 15.05., Mahagoni Bar, 22:00 Uhr

Konzert

100 JAHRE PIAF: Chanson Divine! Einfach göttlich – Evi

Niessner singt Edith Piaf. Französischer Chanson-Abend.

Fr. 15.05., Parktheater, 19:30 Uhr

Clubland

SHANTEL: Der Balkankönig vom Planet Paprika präsentiert

sein neues Album „Diaspora“. Disco Disco Partizani! Fr.

15.05., Kantine, 22:30 Uhr

Watson (Pop Piloten

DJ-Team), Doubble A

und Mr. Grip, 22:00,

www*

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Deep House,

Tech House & Super

House mit dem SNG

Kollektiv, 23:00

Mo Club: Die Party

bist du!. Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysounds

+ Nimm 5 Special, 21:00

Parktheater Göggingen:

Swingball 2015.

Livemusik mit Swing

Tanzen Verboten &

Show & Schnupperkurs,

20:00,

www*

Rockfabrik: 80ies Party.

Rock, Pop, NDW; Wave,

22:00

Spectrum: Ü30 Chartbreaker.

Die Hits der

letzten zehn Jahre,

21:00

Tanzbar: Let´s Dance!

Disco-Fox und mehr,

20:00

Konzert

Abraxas: 2. AfroLatin-

Night. Livemusik &

Tanznacht, 20:00,

www*

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: The Day

The Dead Walked III.

Deathmetalfest mit Arising

Fear, Stonem,

Reap u.a. , 19:30, www*

Cafe am Milchberg:

Soul Brunch. Jazz-Soul-

Duo, 19:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Der kleine

Muck. 15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Brechtbühne: Ballett:

„Medea“. Choreografie

von Angel Rodriguez,

19:30,

www*

Hoffmann-Keller:

„Playboy“ von Marijana

Verhoef . Uraufführung,

20:30, www*

Kresslesmühle: Helmut

Schleich: „Ehrlich“.

Kabarett, 20:00,

www*

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Schwabenhalle: Mario

Barth (Ausverkauft!).

„Männer sind bekloppt,

aber sexy!“ - Comedy,

20:00

Sensemble Theater:

„Sangesfieber“. Musiclett

von und mit Stefanie

Schlesinger & Wolfgang

Lackerschmid, 20:30,

www*

Theater Augsburg:

„Kleiner Mann - was

nun?“. Nach dem Roman

von Hans Fallada,

19:30, www*

Klassik

Kleiner Goldener Saal:

Kammermusik XXL mit

Jörg Widmann. Mozartfest

2015, 19:00, www*

Ausstellung

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen, Video

und mehr von Peter

Mangold, 19:30, www*

Sport

SGL Arena: FC Augsburg

- Hannover 96. 1.

Fußball-Bundesliga,

15:30

Kinder

Junges Theater Augsburg:

„Rotkäppchen auf

der Flucht“. Interaktives

Stück zum Thema

Flucht, ab 6, 16:00,

www*

Buntes

Märchenzelt: Starke

Märchen – starke Biere.

Maibockprobe mit Musik,

20:00, www*

Planetarium: Leben -

eine kosmische Geschichte.

Astronomie

und Wissen, 19:30

Auswärts

Clubland

doubles Starclub Donauwörth:

Rock, Funk,

Blues, Reggae mit DJ.

19:30

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Saturday Night Fever.

Disko Klassiker, 21:00

Tropi Club: DJ Paolo’s

Black-Saturday . Black

Music, 22:00, www*

Konzert

You Z Königsbrunn: 5.

Rock ‚n‘ Roll Days. mit

Ace Shawn & The Rockets,

Red Back Spyders

und The Booze Bombs,

20:00, www*

Bühne

Four Corners Music

Hall: Live: The Cadillac

Cowboys. Country aus

Augsburg, 20:30

Spiegelsaal Königsbrunn:

Barbara Weinzierl.

Wir müssen reden -

SEX, GELD, ERLEUCH-

TUNG (Comedy), 19:30

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00, www*

Buntes

TSC Dancepoint: Süddeutsche

Meisterschaft

Boogie Woogie. 13:00,

www*


60

Termine

Clubland

Circus: Dark Circus.

Dark Wave, EBM, Industrial,

Future Pop; DJ

A.f.B. & DJ Klondike,

21:00, www*

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: The Day

The Dead Walked III.

Deathmetalfest mit Necrotted,

Hackneyed

u.a. , 19:00, www*

Grandhotel Cosmopolis:

Live: Iva Nova.

Hart rockende Folkrockerinnen

aus Russland,

20:00

Parktheater Göggingen:

Nacht der Stimmen

Plus . Mitsingkonzert

mit Assonanz und

Acappella mit Onair,

19:30, www*

Spectrum: Live: Stahlmann.

Dunkler Alternative-Metal,

20:00,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Der kleine Muck.

+ Zusatzvorstellung

um 16:00 Uhr, 14:00

Hoffmann-Keller:

„Humorvoll, frech und

weise“. Jiddische Lieder

und Witze mit Marjan

Abramovitsch,

20:30, www*

Kresslesmühle: Martina

Brandl: „Irgendwas

mit Sex“. Kabarett,

18:00, www*

Planetarium: Augen

im All. Astronomie und

Wissen, 19:30

Theater Augsburg:

„Kleiner Mann - was

nun?“. Nach dem Roman

von Hans Fallada,

19:00, www*

Klassik

Augustanasaal: Abschlusskonzert

Augsburger

Komponierwerkstatt.

Mozartfest

2015, 15:00, www*

Kongress am Park:

Mozart und die Klarinette.

Sonderkonzert

zum Mozartfest , 20:00,

www*

Ausstellung

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 14:00,

www*

Kinder

Junges Theater Augsburg:

„Die Geschichte

vom Fuchs, der den

Verstand verlor“. Nach

dem Buch von Martin

Baltscheit (ab 8), 16:00,

www*

Buntes

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Umland

Konzert

Evangelische St. Johanneskirche

Königsbrunn:

Jazznight Königsbrunn.

„Wegweiser-Tour“

mit Hans-

Georg Stapff und

Band, 19:00,

www*

Bühne

Schloss Blumenthal:

Theater Fritz & Freunde:

„Shakespeares

sämtliche Werke“ .

Theaterdinner, 18:00,

www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Kinder

Schloss Blumenthal:

Theater Fritz & Freunde:

„Urmel aus dem

Eis“. ab 4, 15:00, www*

Spiegelsaal Königsbrunn:

Klex Kindertheater

präsentiert:. „Die

kleine Raupe wird nie

satt“ (Kindertheater),

14:00

Waldbühne Anhausen:

„Der Clownsbaum“

. Freilufttheater

für Kinder ab 4, 16:00,

www*

Vortrag

Schloss Blumenthal:

„Wasser – der lebendige

Segen“. Mit Jakob

Mayer, 15:00, www*

Clubland

Circus: Montags-

Spectaculum. Der Musikus

spielt die mittelalterlichen

Klänge für

Ritter, Burgfräuleins,

Burschen, Dirnen und

euch!, 21:00, www*

Konzert

Die Kiste - Augsburger

Puppentheatermuseum:

Live: Café Rio.

Kaffeehausmusik, Brasil,

afrikanische Rhythmen,

Jazz, 20:30,

www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Clubland

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Der Rabe: Mystery Hot

Club Quartet & Dani

Klein. Swing und Jazz

der 30er und 40er ,

19:30, www*

Hoffmann-Keller:

Jazz-Jam-Session. Mit

Jan Kiesewetter & Tilman

Herpichböhm,

20:30, www*

Spectrum: Live: Da

Huawa, da Meier und

I. Musik-Kabarett aus

Bayern, 20:00, www*

Bühne

Brechtbühne: „Goldland

- Von Augsburg

nach Eldorado und zurück“.

Ein Stadtprojekt

von Tobias Ginsburg,

19:30, www*

Theater Augsburg:

„Die Gärtnerin aus Liebe“.

Opera buffa von

Mozart , 19:30, www*

Literatur

Extrawurst: May im

Mai. Lesung & Gespräch

mit Karl-May-

Expertin Katharina

Maier, 19:30, www*

Taschenbuchladen

Kittel & Krüger: Andrej

Kurkow . Lesung

aus „Jimi Hendrix live

in Lemberg“ , 20:00,

www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Buntes

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub:

Punk-Rock-Bingo. (jeden

Dienstag), 19:00

Planetarium: Milliarden

Sonnen - Reise

durch die Galaxis. Astronomie

und Wissen,

15:00

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

München

Konzert

Feierwerk: Astronautalis.

US-HipHop der

intelligenten Sorte,

20:00, www*

Clubland

City Club: Christian

Tibor (München) +

F.i.e.l.d.y. (München).

Techno, 23:00

Kantine: Shantel. The

King of Balkan. Viva

Diaspora DJ-Session. ,

00:00, www*

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party

Classics, 22:00

Rockfabrik: Gothic

City. Wave, Gothic,

Electro, 80s, 21:00,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe. 16:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Buntes

Planetarium: Zauberriff.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5),

15:00

Konzert

IVA NOVA: Hart rockend Ladies. Vermischen noisy Tunes

mit russischen und slawischen Folk. So. 17.05. Grandhotel

Cosmopolis, 20:00 Uhr

Konzert

CAFÉ RIO: Europäische Kaffeehausmusik trifft auf afrikanische

Rhythmen und brasilianische Lebensfreude! Mo. 18.05.,

Die Kiste/Puppenkistenmuseum, 20:30 Uhr

Bühne

DA HUAWA, DA MEIER UND I: Gehören zu den erfolgreichsten

Musik-Kabarett-Gruppen Bayerns. Kommen mit

neuem Programm. Di. 19.05., Spectrum, 20:00 Uhr

space 2b : Biodanza.

Schnupperabend: Bewegung

– Selbstentfaltung

– Lebensfreude,

20:15

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Rock Classics.

Das Beste von damals

bis heute mit DJ Tom,

21:00, www*

Mahagoni Bar: Uni//

Royal präsentiert: Kopf

oder Zahl. HipHop,

Rock, Reggae, Electro,

Mash-up & Partymucke

mit Doubble A &

Chris Dvorak, 22:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Purist: Beats, Burgers

& Cocktails. Mit dem

Pure Sound System,

20:00

Soho Stage: D.O.T. .

House mit Lenny Luke,

Dzak, Sedef Adasi,

Matthias Anton Lein,

23:00

Tanzbar: Italo Fox

Night. 20:00

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Money

Left To Burn + Rebuke

+ Forever Unclean.

Hardcore-Skate-Indie-

Punk, 21:00

Brauhaus 1516: Live:

Timerunner. Coverrock

aus München (Eintritt

frei), 19:30, www*

Provino Club: Live:

Navel (Schweiz) + Sedna

and Makemake

(Augsburg). Psychedelic-Folk/Bluesrock,

20:00, www*

Spectrum: Live: Michael

Win Band. Blues-

Rock aus Augsburg,

20:30

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Brechtbühne: Ballett:

„Medea“. Choreografie

von Angel Rodriguez,

19:30, www*

Kongress am Park: All

You Need Is Love - Das

Beatles-Musical. Die

Fab 4 als Musical!,

20:00, www*

Kresslesmühle: Fast

Food: „Best Of Impro“.

Improtheater, 20:00,

www*

Sensemble Theater:

„Sangesfieber“. Musiclett

von und mit Stefanie

Schlesinger & Wolfgang

Lackerschmid,

20:30, www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 14:00,

www*

Buntes

Planetarium: Wasser:

Stoff von den Sternen.

Astronomie und Wissen,

15:00

Umland

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

Stephan Zinner:

„Wilde Zeiten“. Musikkabarett

, 19:30, www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday on the decks!

Electro, House, Indie

mit wechselnden DJs,

22:00, www*

Circus: Rock X-Over.

mit DJ Max, 21:00

Kantine: Bass and

Candy - 10 Jahre Irie

Riddim. Mashup,

Black, HipHop, Dancehall,

23:00, www*

Kantine: Fast Food. Alternative-Hits

mit Fab

XL, 22:00, www*

Mahagoni Bar: Touch

the Bass. HipHop,

Trap, Dancehall und

Bassmusik mit den

Haptic Invaders

(Chiemgau), 22:00,

www*

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Deep House,

Tech House & Slow

Rave mit den Zenker

Brothers, 23:00

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday!. Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag

mit wechselnden DJs,

21:00

Konzert

Augustanasaal: Roy

Assaf Trio. Pianojazz

aus New York, 20:30,

www*

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Ein gutes

Pferd. Punkrock

aus Berlin, 21:00

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Four of no Kind.

Indie & more aus

Augsburg, 22:30,

www*

Bombig Bar & Garage:

Live: Handgemenge.

Rabauken-Rock (Eintritt

frei), 21:00

Cafe am Milchberg:

Rough Diamonds.

Rock, Punk,

Rhythm’n’Blues, 19:00,

www*

Kongress am Park:

XXL Acappella-Nacht .

Mit Greg Is Back & Friends,

20:00,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe. 16:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Brechtbühne: Ballett:

„Medea“. Choreografie

von Angel Rodriguez,

19:30, www*

Hoffmann-Keller:

„Playboy“ von Marijana

Verhoef . Uraufführung,

20:30,

www*

Kresslesmühle: Constanze

Lindner: „Es

wird gestanzt heut’

Nacht!“. Kabarett ,

20:00, www*

Sensemble Theater:

„Sangesfieber“. Musiclett

von und mit Stefanie

Schlesinger & Wolfgang

Lackerschmid,

20:30, www*

Ausstellung

Abraxas: Tine Klink

„Nur Mut!“ . Acrylmalerei,

Collagen, Objekte,

08:30, www*

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 14:00,

www*

Buntes

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Suche

nach dem Ursprung.

Astronomie und Wissen,

19:30

Auswärts

Clubland

doubles Starclub Donauwörth:

Rock, Funk,

Blues, Reggae mit DJ.

19:30

Hirsch Lindenberg:

Jung und verzogen...

Indiedisco. 21:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Ü 30-Party. 70s, 80s, 90s,

Disco, Fox, 21:00

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 61

Konzert

NAVEL + SEDNA & MAKEMAKE: Intensiver Noise-Rock

aus der Schweiz prallt auf saftigen Alternative-Rock aus

Augsburg. Peng! Do. 21.05., Provino Live Club, 19:30 Uhr

Clubland

HAPTIC INVADERS: Touch the bass! Hip Hop, Trap,

Dancehall & Bassmusik aus dem Chiemgau. Fr. 22.05.,

Mahagoni Bar, 22:00 Uhr

Clubland

ELECTRIC MAHA: Deep House, Tech House und Slow Rave

mit den Zenker Brothers. Fr. 22.05., Mahagoni Bar/Katakomben,

23:00 Uhr

Konzert

Sportanlage DJK Gebenhofen-Anwalting

e.V.: Barock. Europas

größte AC/DC-Tributeshow,

21:00, www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

An der Diskotheke.

Electro, House & Indie

mit wechselnden DJs,

22:00

Circus: Rock’s finest

mit DJ Kulm. Lady’s

Night: freier Eintritt für

Frauen , 21:00,

www*

Cube: Wild for the

Night. Oberstufenparty,

20:00

Kantine: Hard in Effect.

Hardtechno, Industrial

& Hardcore mit

Boris S., SimonSays

und Pogo Poe, 23:00

Kantine (Schwimmbad):

Techno Classics.

Techno, Rave & Trance

der 90er mit Caruno,

23:00

Kesselhaus Augsburg:

Ibiza World Club Tour.

Ibiza-Beats mit Stefan

Dabruck (WePlay/Mayday/Nature

One) und

Danielle Diaz (Coco Beach

Ibiza), 23:00,

www*

Mahagoni Bar: All You

Can Shake-Party.

Mash-Ups, Classics,

Reggae, Ghetto Funk

& Indie Electro mit

Doubble A und DJ

Mäffis, 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Prague Electric.

Deep House &

Techhouse mit Oldrich

Sic jr., 22:00

Mo Club: Die Party

bist du! Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysounds

+ Nimm 5 Special, 21:00

Rockfabrik: Bulldozer.

It´s time for Metal over

Augsburg! Die Partyreihe

in der Rofa mit

100% Metal mit DJ

Phil. Club 2: Metallic

Attack, 22:00

Spectrum: Spectrum

Club Night. Feiern bis

zum Abwinken mit vielen

Party-Klassikern,

21:00

Konzert

Cafe am Milchberg:

Juneberry. Rock-Pop-

Duo, 19:30, www*

Kantine (Schwimmbad):

B-Tight. Rap &

HipHop, 23:00,

www*

Kresslesmühle: Coconami:

„san“. Ukulele-

Pop, 20:00, www*

Tanzbar: Live: Steffen

Jürgens. Schlager,

20:00

Thorbräu Bierlager:

Live: John Garner.

Akustik-Rock-Songs,

18:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe. 15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Ausstellung

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 19:30,

www*

Buntes

Kongress am Park:

Nachtkonsum - Der

Nachtflohmarkt. (geht

bis 23:00 Uhr), 17:00,

www*

Planetarium: Stella

Nova. Astronomie und

Wissen, 19:30

Sensemble Theater: 20

Jahre Kulturfabrik - 15

Jahre Sensemble Theater.

Jubiläumsfest mit

Kinderprogramm, Offene

Ateliers, Improgala

& Musik, 16:00,

www*

Auswärts

Clubland

doubles Starclub Donauwörth:

Rock, Funk,

Blues, Reggae mit DJ.

19:30

Umland

Clubland

Hirsch Lindenberg:

Dorfdisko. Indie and

more..., 21:00

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Saturday Night Fever.

Disko Klassiker, 21:00

Tropi Club: DJ Paolo’s

Black-Saturday . Black

Music, 22:00,

www*


62

Termine

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Dark Circus.

Dark Wave, EBM, Industrial,

Future Pop; DJ

A.f.B. & DJ Klondike,

21:00, www*

Cube: Diskoteka 90.

Exklusive Russian

Event, 22:00

Kantine: New Stylez

Showcase. Techhouse

& Minimal mit

A.N.A.L., Tom Thorn,

Five AM. Schwimmbad:

Techno, Techhouse

mit Klanglabor

Crew, Florens, Rerun,

Freund der Nacht,

Wurzel, Conion, Dominik

Hörmann, 23:00

Mahagoni Bar: WoManAct

präs.: Gay, Lesbian

& Friends-Party. Abschiedsparty

mit DJ

Short, 21:00, www*

Rockfabrik: Electric

Park Festival. Festival

mode on! Techno, Electro,

Electro-House,

EDM u.v.a. mit Simon

says Bookings auf zwei

Dancefloors., 22:00,

www*

Konzert

Schwarzes Schaf: Dagobert,

schräge Schlager,

20:00, www*

Spectrum: Live:

Schreyner. Hardrock &

Melodic-Metal, 21:00,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe, 14:00 +

16:00

Ausstellung

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 14:00,

www*

Kinder

Märchenzelt: Wirr-

Warr-Wurria-Zaubergeschichten

. ab 4,

16:00, www*

Buntes

Märchenzelt: Geschichten

von Frauen

und Männern. 20:00,

www*

Planetarium: Die Zeitblasenreise.

Kinderund

Familienprogramm

(ab 8), 15:00

Planetarium: Der Himmel

der Maya. Astronomie

und Wissen, 19:30

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Montags-

Spectaculum. Der Musikus

spielt die mittelalterlichen

Klänge für

Ritter, Burgfräuleins,

Burschen, Dirnen und

euch!, 21:00, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe, 14:00 +

16:00

Buntes

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Schallplattenbörse.

bis 18

Uhr, Anmeldung &

Info:

vinyl@ballonfabrik.org,

12:00, www*

Planetarium: Wasser:

Stoff von den Sternen.

Astronomie und Wissen,

16:30

Planetarium: Zeitreise -

Vom Urknall zum Menschen.

Astronomie und

Wissen, 19:30

Clubland

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Der Rabe: Attila & Friends.

Folk-Bluegrass-

Trio, 19:30, www*

Kinder

Märchenzelt: Cowboyfrühstück

. ab 6, 10:00,

www*

Buntes

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub:

Punk-Rock-Bingo. (jeden

Dienstag), 19:00

Planetarium: Ferne

Welten, fremdes Leben?.

Astronomie und

Wissen, 15:30

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

City Club: Rosa

Schweineshow. Techno

mit Rosy & Sweine,

23:00

Clubland

COCONAMI: Bayerisch-japanische Musikkollaboration.

Zwei Ukulelen, eine Blockflöte, vielstimmiger Gesang. Sa.

23.05., Kresslesmühle, 20:00 Uhr

Konzert

JAMES GARNER: Singer/Songwriter Duo aus Augsburg mit

Power und Leidenschaft. Sa. 23.05., Brauerei Thorbräu,

18:30 Uhr

Konzert

DAGOBERT: Der Wahlberliner aus den Schweizer Bergen

serviert schräge Schlagerschnulzen. So. 24.05., Schwarzes

Schaf, 20:00 Uhr

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party

Classics, 22:00

Rockfabrik: Gothic

City. Wave, Gothic,

Electro, 80s, 21:00,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe. 16:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Buntes

Planetarium: Die Zeitblasenreise.

Kinderund

Familienprogramm

(ab 8), 15:30 U

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Rock Classics.

Das Beste von damals

bis heute mit DJ Tom,

21:00, www*

City Club: Culture Fiyah

& Band . Dub, Reggae

& Dancehall, 22:00

Kantine: One Night in

??? (mit Aufsichtsübertragung).

Clubsounds

& Partyclassics

mit den Paradise Clubbing

DJs. Weltbar:

GLORY: Deep House

& Techhouse by Mr.

Oggman (ab 500 FB-

Likes), 20:00

Mahagoni Bar: Uni//

Royal präsentiert: Kopf

oder Zahl. HipHop,

Rock, Reggae, Electro,

Mash-up & Partymucke

mit Doubble A &

Chris Dvorak, 22:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Purist: Beats, Burgers

& Cocktails. Mit dem

Pure Sound System,

20:00

Soho Stage: D.O.T. .

House mit Lenny Luke,

Dzak, Sedef Adasi,

Matthias Anton Lein,

23:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz. „Wir tanzen wie

die Jungen“, 20:00

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Suckapunch

+ Hardside +

Born Low + The Deal +

45 Stainless. Hardcore,

21:00

Jakobus: Swing de Paris.

Jazz Manouche,

Hot Club Swing à la

Django Reinhardt,

20:30, www*

Sensemble Theater:

Wiedmann-King-

Krischkowsky. Modern

Triojazz, 20:30, www*

Spectrum: Live: Acoustic

Revolution. Irish

Folk, Bluegrass, Country,

Classicrock, 20:30

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe. 19:30

Ausstellung

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 14:00,

www*

Buntes

Planetarium: Ursprung

des Lebens.

Astronomie und Wissen,

15:30

Planetarium: Kids-

Night. Kinder- und Familienprogramm

(ab 8),

18:00

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Air Raid.

Drum & Bass, 22:00

Beim Weissen Lamm:

Friday on the decks!

Electro, House, Indie

mit wechselnden DJs,

22:00, www*

Circus: Rock X-Over.

mit DJ Max, 21:00

City Club: Live: Surf

City (Neuseeland).

Psych & Noise-Pop

präsentiert von Going

Underground, 20:30

Glyzerin: The Dark

Side. Dark Techno,

22:00

Kantine: Hypercat. Die

Kultparty aus Stuttgart

mit Electro-House und

Progressive-Techno mit

DJ Moestwanted &

Ayra Reddy, 23:00

Kantine (Schwimmbad):

Residents Club.

Techno & Co. mit den

Residents Daniel Albrecht

und Arno F., 23:00

Mahagoni Bar: Live:

Möwe (Wien). Indie

meets Electronic, 22:00,

www*

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric Maha

mit Barrio Katz (50% of

Pepe Le Moko Soundsystem

/ Dresden)

22:00, www*

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Purist: Spring Sessions.

Elektronischer After-Work

mit Rerun &

Pure Sound System,

17:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday! Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Schwarzes Schaf: Stereo

Express. Electronics,

23:00

Spectrum: Augsburg

City Nights. Remember

the good old times,

21:00

Konzert

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Skandal. Punk,

Rock und Hardcore aus

Augsburg, 22:30

City Club: Surf City.

Fuzzrock aus Neuseeland,

21:00, www*

Kantine (Schwimmbad):

Live: Love A +

Support. Deutschsprachiger

Pop-Punk und

Indie-Rock, 19:30,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Der Zauberer von

Oz. 16:00

Brechtbühne: „Goldland

- Von Augsburg

nach Eldorado und zurück“.

Ein Stadtprojekt

von Tobias Ginsburg,

19:30, www*

Hoffmann-Keller:

Quick & Dirty. Late-

Night-Programm mit

Tanz, Schauspiel, Musik,

22:30, www*

Sensemble Theater:

„Sangesfieber“. Musiclett

von und mit Stefanie

Schlesinger & Wolfgang

Lackerschmid,

20:30, www*

Theater Augsburg:

„Dans ImPulse“. Choreografien

von Goecke,

Reischl & Shropshire ,

19:30, www*

Ausstellung

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 14:00,

www*

Buntes

Planetarium: Zauberriff.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5),

15:30

Planetarium: In der

Tiefe des Kosmos. Astronomie

und Wissen,

19:30

Auswärts

Clubland

doubles Starclub Donauwörth:

Rock Funk

Blues Reggae mit DJ.

19:30

Hirsch: Jung und verzogen...

Indiedisco.

21:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Sommerfest. Live:

„Ramrods“ & „Voodoo

Chile Experience“ (Jimi

Hendrix Coverband) ,

20:00

Tanztempel Amadeus:

Ü 30-Party. 70s, 80s, 90s,

Disco, Fox, 21:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

An der Diskotheke.

Electro, House & Indie

mit wechselnden DJs,

22:00

Circus: Rock’s finest

mit DJ Kulm. Lady’s

Night: freier Eintritt für

Frauen , 21:00,

www*

City Club: Freizimmer.

Techno mit Arno F (+

Aftershow), 23:00

Cube: Geburtstagsfeierei.

Hammer-Specials

für alle Mai-Geburtstagskinder

mit DJ B-

Black, 22:00

Glyzerin: Pink Classics.

Gay, Lesbian &

Friends Classic Clubbing

mit DJ Mario,

23:00

Kantine: Titti Twister.

Die coole Retro-Party

mit Fab XL und Annie

from Outer Space,

22:00

Kantine (Schwimmbad):

Substation #19 -

The 15th Anniversary

of Collynization Soundsystem.

The heaviest

bass in town!, 23:00,

www*

Kesselhaus Augsburg:

Coone meets Zatox.

Hardstyle, 23:00,

www*

Mahagoni Bar: Holi

Gaudy Aftershowparty

mit DJ Cuebrick und

Chris Dvorak, 22:00,

www*

Mahagoni Bar/Katakomben:

Kollmann &

Frost Soundsytem.

Deutsch-Rap, HipHop,

Electro, Funk, Indie &

Oldschool Classics,

22:00

Mo Club: Die Party

bist du!. Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysounds

+ Nimm 5 Special, 21:00

Rockfabrik: Alles!

Schwarz. Wave - EBM -

Gothic - FuturePop -

Electro - Industrial mit

Harry DJ-Tronic. Club

2: DJ Dupolas, 22:00

SGL Arena: Holi Gaudy-Festival-Tour

2015.

Colour your day mit vielen

DJ-Größen (geht

bis 22:00 Uhr), 14:00,

www*

Spectrum: Die legen-

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 63

Konzert

ATTILA & FRIENDS: Explosiver Mix aus Country, Folk,

Bluegrass und Punkelementen.Di. 26.05., Der Rabe, 19:30

Uhr (bei schönem Wetter im Biergarten)

Clubland

Auswärts

Clubland

doubles Starclub Donauwörth:

Rock, Funk,

Blues, Reggae mit DJ.

19:30

Umland

Clubland

Hirsch Lindenberg:

Dorfdisko. Indie and

more..., 21:00

Rockmusik Hamlar:

Sommerfest. Live: Dr.

Cyclops, 20:00

Tanztempel Amadeus:

Saturday Night Fever.

Disko Klassiker, 21:00

Tropi Club: DJ Paolo’s

Black-Saturday . Black

Music, 22:00, www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

KOLLMANN & FROST SOUNDSYSTEM: Deutsch-Rap, Hip-

Hop, Electro, Funk, Indie & Oldschool Classics. Sa. 30.05.,

Mahagoni Bar/Katakomben, 22:00 Uhr

Bühne

INGMAR STADELMANN: Ein Mann, ein Mikro. Der

Mannheimer steht für beste Stand-Up-Comedy in

amerikansicher Tradition. So. 31.05., Spectrum, 20:00 Uhr=

däre NDW- und deutsche

Schlagernacht.

20:00

Tanzbar: Let´s Dance!.

Disco-Fox und mehr,

20:00

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Therapie

Zwecklos (Ex-Versaute

Stiefkinder) + Morbus

Vita. Hardcore/Punkrock/D-Beat

, 21:00

Bombig Bar & Garage:

Motorpsycho Garden

Party. Mit Domestic

Bumblebees (SWE),

John Lewis Trio (UK) &

West Samoa Surfer League

(D), 14:00, www*

Kantine: 10 Jahre Let´s

Rock . Abschlußkonzert

des downtown music

institutes (Eintritt frei!),

15:30, www*

Bühne

Brechtbühne: „Destillationen

IV“. Junge

Choreografen, 19:30,

www*

Hoffmann-Keller:

„Playboy“ von Marijana

Verhoef . Uraufführung,

20:30, www*

Sensemble Theater:

„Sangesfieber“. Musiclett

von und mit

Stefanie Schlesinger &

Wolfgang Lackerschmid,

20:30, www*

Theater Augsburg:

„Macbeth“. Oper von

Giuseppe Verdi, 19:30,

www*

Ausstellung

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von

Peter Mangold, 19:30,

www*

Buntes

Märchenzelt: Märchen

von Mut, Kraft und

Herzensstärke. 20:00,

www*

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Pink Floyd

- „Dark Side of The

Moon“. 21:00

space 2b : Om Healing

und Meditation. 18:00,

www*

Theater Augsburg:

Führung zur Sanierung.

Treffpunkt gegenüber

Brechtbühne,

max. 50 Personen, Karten

beim Besucherservice,

15:00,

www*

Clubland

Circus: Dark Circus.

Dark Wave, EBM, Industrial,

Future Pop; DJ

A.f.B. & DJ Klondike,

21:00, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Der Zauberer von

Oz, 14:00 + 16:00

Spectrum: Ingmar Stadelmann.

Ein Mann, ein

Mikro (Kabarett), 20:00,

www*

Theater Augsburg:

„Dans ImPulse“. Choreografien

von Goecke,

Reischl & Shropshire ,

19:00, www*

Ausstellung

Extrawurst: „Kinderhaut“.

Installationen,

Video und mehr von Peter

Mangold, 14:00,

www*

Kinder

Märchenzelt: Märchen

von Riesen und Zwergen

. ab 3, 16:00, www*

Buntes

Metro-Parkplatz (Kobelweg):

Flohmarkt. Einer

der größten in

Augsburg, 08:00,

www*

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 13:30

Planetarium: In der Tiefe

des Kosmos. Astronomie

und Wissen,

19:30

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

UNTERdRUCK

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Flyer Dinlang 250g 4/4c 5000 ab 109,00

Postkarten 300g 4/4c 5000 ab 99,00

>> Flyer inkl. Verteilung

Flyer A6 250g 4/4c 5000 ab 180,00

Postkarten ü. Edgar Cards 4/4c 2500 ab 230,00

>> Folder

DINA5 > DINA6 135g 4/4c 2500 ab 159,00

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>> Plakate

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BLZ: 720 621 52, KtNr.: 653 20 20

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a n z e i g e n - c o u p o n



Freiwillige für die Welt.


66 Augsbürger

Augsbürger

In unserer Serie ŸAugsbürgerÿ stellt der Fotograf Fabian Schreyer Menschen aus unserer

Stadt vor, deren Gesichter zwar bekannt, deren Geschichten aber nicht allen vertraut sind.


»Es ist nicht fünf vor zwölf, es ist drei vor zwölf. Die Kasse hat Hunger!« Seit 41 Jahren trotzt »Angy’s Haferl«

dem Zeitgeist, doch die Zukunft von Angelika Jescheks Antiquitätenladen in der Jakoberstraße steht

auf tönernen Füßen. Das Geschäft mit alten Möbeln, Schmuck, Porzellanwaren, Spiegeln, Spielzeug, Büchern

und allerlei Bäuerlichem und Sakralem läuft schlecht: »Die Alten haben alles und die Jungen kaufen

höchstens mal einen Bilderrahmen oder ein Büchlein. Es kommen viele nette Touristen - Italiener, Brasilianer,

Amerikaner, Kanadier, Australier - , aber die kaufen leider wenig und es soll immer alles billig sein.«

In den Anfangsjahren sieht das noch anders aus: Die

Pforzheimerin zieht nach der Ausbildung als Hauswirtschafterin

mit ihrem Partner von Heidelberg

nach Augsburg. Die beiden führen in Hochzoll ein

kleines Geschäft für Teppichböden, dessen Sortiment

bald um allerlei Trödel erweitert wird. Gerade

einmal volljährig, also damals noch mit 21, eröffnet

Angelika Jeschek 1974 ihren ersten eigenen An- und

Verkaufsladen am Judenberg. Es folgt eine Odyssee

von Standort- und Inventarwechseln, Expansionen

und Verkleinerungen. In Anlehnung an das anfangs

angebotene Zweite-Wahl-Porzellan heißt der Traditionsladen

der 61-Jährigen »Angy’s Haferl«. Ein Name,

der bis heute immer wieder Verwirrung stiftet: »Viele

sagen Frau Haferl zu mir...«

Das geschäftige Treiben täuscht leicht über die prekäre

Geschäftssituation hinweg - es herrscht Existenzkampf.

Viele Kunden kommen bereits in dritter

Generation, aber oft nur zum Plausch, um zu bieseln

oder sich auszuruhen. Sie sind dennoch herzlich willkommen:

»Ich will die schönen alten Dinge erhalten

und an die Nachwelt weitergeben. Der Verkaufsgedanke

ist nicht alles, was zählt, das läuft eher nebenher.

Ich bin eine Art Sozialbetrieb, ich bringe A

zu B, ich verbinde. Das ist ein Nehmen und Geben.

Der eine hilft dem anderen. Ich brauch die Leute und

die Leute brauchen mich. Diese Läden mit Seele müssen

erhalten bleiben. Aber wenn’s Publikum nur noch

kuckt und ich nicht verkaufe, dann kann ich nicht

mehr bleiben. So einfach ist das!«


LEISTUNG LOHNT 2015

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