Elterninfo 14 vom März 2013 - Schiller Gymnasium

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Elterninfo 14 vom März 2013 - Schiller Gymnasium

Schiller-News

November 2007

Eltern

Info

März 2013

Die Themen u.a.:

• Schülerbücherei

• Wintersport

• Neuer Kammerchor

• Theater-AG

schillergymnasium

14

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Eltern-Info

Eltern-Info

Ausgabe 14 (März 2013)

Mit der Höllentalbahn ins Himmelreich......3

„Ohne den ersten Satz entsteht

keine Geschichte“.......................................4

Unsere Beratungslehrerin...........................4

Lion King - König der Löwen.......................5

Gastfamilie gesucht...................................5

Das SG beim VFB........................................5

Und es war Winter ... .................................6

Die farbige Seite der Macht........................ 7

Wider die Krakauer Kälte............................8

Achtung! Kamera läuft...............................9

Veranstaltungen

von November bis März............................ 10

Gute Arbeit dank solider Ausbildung.........11

„Die Problematik für ein junges

Publikum begreifbar machen“.................. 12

Durchmarsch nach Stuttgart.................... 13

Neuer Kammerchor -

„Oratorio de Navidad“.............................. 14

Kaiserwetter und beste

Pistenverhältnisse.................................... 15

„Fashion & Design“ als

Unterrichtsfach........................................ 16

Gotische Türme.........................................17

Terminliste für das Schuljahr 2013/13...... 18

„Schockorange“........................................ 19

Unsere Schülerbücherei............................ 19

Impressum

Schiller-Gymnasium Heidenheim, Friedrich-Ebert-Straße 8,

89522 Heidenheim

Telefon: 07321/327-5420, Fax: 07321/327-5433

E-Mail: schiller-gymnasium-hdh@gmx.de

Homepage: www.schiller-gymnasium.info

Redaktion: Markus Ungar

Verantwortlich für den Inhalt: Jürgen Habmann

Impressum.................................................2

Diese Eltern-Info kann unter www.schiller-gymnasium.info

als farbige PDF-Datei heruntergeladen werden.

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März 2013

Mit der Höllentalbahn ins Himmelreich

Der Neigungskurs Gemeinschaftskunde besuchte ein Seminar zum Thema

„Sozialer Wandel“ und frischte so sein Wissen über die „Sternchen“ auf.

Wie reaktiviert man den Lernstoff von

2011, um möglichst gut fürs Abi 2013 gerüstet

zu sein? Unter diesem Vorzeichen machte

sich der Gemeinschaftskundekurs der JGS 2

gemeinsam mit Herrn Rangnick auf den Weg

zum Studienhaus Wiesneck in Buchenbach.

Dort nahmen wir an einem Seminar zum Thema

„Sozialer Wandel“, welches eines der beiden

Sternchenthemen im Abitur ist, teil.

Am frühen Morgen des 23. Januar 2013 ging

die Zugfahrt zusammen mit acht Schülern

des Robert-Bosch-Gymnasiums aus Langenau

und deren Gemeinschaftskundelehrer los.

Gegen Mittag kamen wir in dem kleinen Örtchen

Himmelreich nahe Freiburg an, wo wir

uns erst einmal für den kommenden Fußweg

zum Studienhaus stärkten. Sofort nach dem

Beziehen der Zimmer begann der erste Teil

des Seminars mit der Einführung in die soziale

Ungleichheit in Deutschland. Hier frischten

wir unter anderem unsere Kenntnisse über

die verschiedenen Gesellschaftsmodelle auf.

Am Abend lernten wir uns alle beim gemeinsamen

Spieleabend besser kennen.

Der darauffolgende Tag begann für uns

nicht nur mit einem leckeren Frühstück, sondern

auch mit einer Debatte über die Bildungsund

Aufstiegschancen für Migranten und deren

Kinder im internationalen Vergleich. Am

Nachmittag stand das Rentensystem auf dem

Plan und wir erarbeiteten in Gruppen worauf

das deutsche Rentensystem beruht, wie es

funktioniert und wie es im europäischen Vergleich

abschneidet.

Abends hatten wir großen Spaß beim „Geocashing“,

wobei wir über Stock und Stein,

Schnee und Eis zu einer abgelegenen Bauernhofruine

gelangten. Dort fand Herr Rangnick

den versteckten „Schatz“ mit einem Logbuch,

in dem wir uns stolz verewigten. Nachdem

wir die nächtliche Wanderung erschöpft überstanden

hatten, amüsierten wir uns bei einer

weiteren Spielerunde.

Am Freitag mussten wir dann leider wieder

unsere Koffer packen, und nach dem letzten

Thema des Seminars, Hartz IV, hieß es dann:

Abschied nehmen und die Heimreise antreten.

Voll bepackt mit viel aufgefrischtem Wissen

und neuen Erkenntnissen kamen wir abends

wieder in der geliebten Heimat Heidenheim

an.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn

Rangnick, der uns so souverän und mit viel

Engagement auf das kommende Abitur

vorbereitet.

Evelyn Elsner & Ramona Wurster, JGS 2

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Eltern-Info

„Ohne den ersten Satz entsteht keine Geschichte.“

Es passiert nicht so oft, dass das Werk eines lebenden Autors Sternchenthemen

im Deutsch-Abitur ist. Wenn dann auch noch der Autor in der näheren

Umgebung zur Lesung einlädt, muss die Chance genutzt werden, ihm einige

Sätze zur Entstehung seines Werkes zu entlocken.

„Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet.“

Dies sind die ersten Sätze des Romans

„Agnes“ von Peter Stamm. Als neues Sternchenthema

in Deutsch machten wir uns beim

Lesen dieser Sätze sofort Gedanken. Wer ist

Agnes? Wieso ist sie am Anfang bei einem

nach ihr benannten Buch bereits tot? Und was

hat eine Geschichte damit zu tun?

Am 28. Januar bot sich uns die Gelegenheit,

den Autor und sein Werk näher kennenzulernen,

und wir fuhren mit der gesamten Jahrgangsstufe

1 und interessierten Deutschlehrern

nach Esslingen zu einer Autorenlesung

von Peter Stamm.

Motiviert und gespannt, wie der Autor wohl

sein würde, sicherten wir uns die vordersten

Plätze. Nach einer kurzen Eröffnungsrede las

uns Peter Stamm zwei Kapitel aus seinem Roman

vor. Nachdem er von Frau Richter, einer

Deutschlehrerin und Dozentin am Seminar für

Didaktik und Lehrerbildung in Esslingen, mit

Fragen durchlöchert worden war, eröffnete er

endlich die offene Fragerunde für das Publikum

und somit auch für uns.

Diese Chance nutzten nicht nur wir, sondern

auch viele andere Gymnasiasten, welche

zum Teil eine lange Anfahrt hinter sich hatten.

„Wieso nannten Sie diese Figur Agnes?“, lautete

eine der ersten Fragen an den Autor. „The

Eve of St. Agnes“, ein Gedicht von John Keats,

hatte ihn bei der Namensgebung seiner Protagonistin

inspiriert. Als er das Gedicht las, erklärte

er uns, wusste er sofort, dass Agnes der

Name für seine nächste Figur sein würde.

Für Schüler ist ja immer das Interpretieren

eines Buches wichtig, deshalb überraschte es

nicht, als folgende Frage auftrat. „Es gibt ja

ein paar Lektürehilfen für die Schule und von

uns wird immer verlangt, alles zu interpretieren.

Haben Sie sich eigentlich auch so viele Gedanken

beim Schreiben gemacht?“

„Es gibt genau sieben Lektürehilfen für dieses

Buch“, lautete die Antwort auf die Frage.

Peter Stamm erklärte uns, dass er sich natürlich

auch seine Gedanken gemacht habe, er

sich jedoch wünsche, dass die Schüler seinen

Roman auf ihre eigene Weise interpretieren

(selbstverständlich aber passend zum Text!)

und nicht versuchen, andere Interpretationsweisen

zu kopieren.

Eine weitere Frage war recht kritisch formuliert,

das Werk wirke laut eines Schülers „kalt“.

„Über Glück schreibt man keine Geschichte“,

antwortet Stamm. Der Roman sei eine Art

Vergangenheitsbewältigung, in der der Ich-Erzähler

mit Agnes abschließe. Mit dieser Aussage

wurde die Sichtweise einiger Schüler

verändert.

Nachdem sich viele von uns noch ein Autogramm

des äußerst zugänglichen und humorvollen

Autors gesichert hatten, traten wir nach

einem interessanten und lehrreichen Abend

den Heimweg an.

Amelie Henkel, JGS 1

Unsere Beratungslehrerin

Marion Rösch

Beratungslehrerin

07321 – 327 5420

(Sekretariat)

M.roesch-bl@web.de

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März 2013

Lion King - König der Löwen

Neue Sängerinnen und Sänger für „Lion King“ beim Maikonzert des SG

gesucht.

Gastfamilie gesucht

Sehr schwungvoll und rhythmisch geht

es zu, sowohl am Dienstagabend bei den Erwachsenen

als auch am Mittwoch bei den

Schülerinnen im Großen Schiller Chor, wenn

sie für Lion King für das Schulkonzert am 16.

Mai 2013 proben. Kurzentschlossene – Eltern,

Lehrer, Ehemalige, Interne, Externe - können

gerne noch einsteigen und sich mitreißen lassen

von den bekannten Melodien des erfolgreichen

Musicals von Elton John und Tim Rice,

aus dem Herr Kammel ein Medley mit bekannten

Stücken wie „Hakuna Matata“ oder „Can

you feel the love tonight“ u.a. ausgesucht

hat. Der Erwachsenenchor, zu dem auch sehr

herzlich junge Männer eingeladen sind, probt

Dienstagabend von 18 – 19.30 Uhr, der Schülerinnenchor

Mittwoch jeweils in der 7. Stunde.

S. Lohse

Liebe Eltern, die Stadt Heidenheim und

das Partnerschaftskomitee, dessen Vorsitzender

ich bin, pflegt neben anderen auch die

Partnerschaft mit St. Pölten sehr intensiv. Ein

wichtiges Anliegen ist uns dabei die Zusammenführung

von Jugendlichen.

Seit Jahren gibt es das Programm „Youth

Unlimited“, in dessen Rahmen ein Schüler/

eine Schülerin für vier Wochen nach Heidenheim

kommt und unsere Schule besucht. Der

geplante Termin ist der Juni 2013. Im Gegenzug

können wir den Sohn/die Tochter der Gastgeberfamilie

ebenfalls für vier Wochen nach St.

Pölten schicken.

Diese Mal ist der Gast die 17-jährige Lisa

Strobl. Wenn Sie die Möglichkeit und die Be-

reitschaft haben, die junge Dame für die vier

Wochen bei sich aufzunehmen, melden Sie

sich bitte bei mir. Ich habe dann auch weitere

Unterlagen. Ich würde mich sehr freuen, wenn

das klappen würde.

J. Habmann

Das SG beim VFB

Besuch beim Bundesligaspiel VfB Stuttgart – 1.FC Nürnberg

Trotz eisiger Kälte ließen sich am Samstag,

23. Februar 2013, die treuen VfB-Fans

nicht davon abhalten, ihren Club im Heimspiel

gegen den 1.FC Nürnberg zu unterstützen.

Insgesamt 110 Schülerinnen und Schüler,

Eltern und Lehrer machten sich auf den

Weg, um ein nicht allzu hochklassiges Spiel

zu erleben. Trotz unseres Einsatzes reichte es

letztendlich nur zu einem etwas enttäuschenden

Unentschieden. Dennoch ist die Fahrt in

die Mercedes-Benz Arena, wie das Stadion ja

jetzt heißt, auch immer wieder ein schönes

Gemeinschaftserlebnis.

J. Habmann

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Eltern-Info

Und es war Winter ...

Nicht das erste Mal im Leben, aber so, dass das Schiller-Gymnasium das erste

Mal seit Jahren einen Wintersporttag durchführen konnte. Und zwar nicht in

den Alpen, sondern nahe der Heimat - im Skigebiet Hirtenteich.

Danke Frau Holle, danke liebe Kolleginnen

und Kollegen für die Mitarbeit und Mithilfe

in der kurzen Vorbereitungsphase. Danke

auch der Schulleitung, die hinter unserer Idee

stand. Dieses Jahr hat es wieder geklappt, Frau

Holle und eine sehr schnelle und kurzfristige

Reaktion von Seiten der Organisatoren hat es

ermöglicht, dass wir unser „weißes Klassenzimmer

am Hirtenteich“ am Donnerstag, dem

24.01.2013, austesten konnten.

Das Motto des Wintersporttags lautete:

„Die ganze Schule erlebt an einem Ort einen

Tag im Schnee und das im „Low Budget-Bereich.“

Spaß im Schnee muss nicht immer eine

Menge kosten und den gibt es auf der Ostalb

auch vor der Haustür für wenig Geld. Die Idee

ist auch, das aktive Erleben und Begegnen im

Schnee von Schülern und Lehren an und auf

einem nicht allzu weitläufigem Wintersport-

Areal zu ermöglichen.

Voraussetzung für dieses Motto ist natürlich

eine geeignete Wetter- und Schneelage,

die es in den letzten zwei bis drei Jahren

nicht gegeben hat. Aufgrund der Erfahrungen

war uns eines klar: Wenn es Schnee gibt, dann

muss schnell reagiert werden; dann dürfen

auch Klausuren kein Problem darstellen. Diese

lassen sich unter Umständen leichter verschieben

als ein Wintersporttag. Wir möchten

uns an dieser Stelle auch bei der HVG Heidenheim

bedanken, speziell bei Frau Dangelmaier,

die den Bustransfer „in zwei Wellen“ ermöglicht

hat und das trotz der kurzen Vorlaufzeit.

Es hat uns sehr gefreut, dass die Idee, einer

ganzen Schule „im weißen Klassenzimmer

Hirtenteich“ Fälle ankam und dass sie ausbaufähig

ist. Viele Schülerinnen und Schüler

haben diesen Tag mit Ski, Schlitten oder zu

Fuß richtig ausgenutzt und genossen. Dies

konnte man an vielen freudigen Gesichtern

ablesen und an den netten Begegnungen zwischen

Lehren und Schülern auf der und um die

Piste. Einige Gruppen hatten sich mit Karte

und Kompass zu einer Winterwanderung um

den Hirtenteich aufgemacht, eine kleine Langlauftruppe

um Herrn Teufel und Frau Plaseller

erkundeten die schönen Loipen in Richtung

Wental. Herr Haschka betätigte sich zeitweise

als „Liftboy“ und unterstütze den Betreiber

Bobby Krapp, damit dieser den dritten Lift in

Betrieb nehmen konnte.

Interessant war, dass vor allem die Unterstufe

skitechnisch sehr gut vertreten war und

eine gute Kondition bewies. Bei den Schlittenfahrern

kämpfte so Manche und Mancher nach

der zweiten oder dritten Abfahrt mit der Ausdauer.

Nach dem Motto: „Runter kommen sie

alle, aber der Weg nach oben ...“

Am Ende unseres schönen Wintersporttags

gab es zum Glück keine ernsten Verletzungen,

jedoch neue Erkenntnisse und Ideen für die

nächsten Jahre.

Die Sportfachschaft

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März 2013

Die farbige Seite der Macht

„Vor langer Zeit in einem weit entfernten Gebiet ... waren Waisenkinder in

Nepal nicht gerade die Gewinner der Globalisierung.“ Diese Tatsache wurde im

Rahmen des katholischen Religionsunterrichts auch den Klassen 9c und 9d

bewusst. Und so entschlossen sie sich zu helfen.

Blumenkinder und Schmetterlinge, Mäuse

und Spinnen, Vampire und Zombis – sogar

vier schaurige Sith-Lords aus der Star Wars

Saga fanden sich im Schiller-Gymnasium ein.

So manch ein Mitschüler und Lehrer musste

zweimal hinschauen, wenn ihm am Mittwoch

vor den Faschingsferien ein solches Wesen

über den Weg lief. Welche Seite der Macht

hatte da wohl ihre Hand im Spiel?

Die ungewohnte Vielfalt und Farbenpracht

hatte ihren Ursprung in einer Kinderschmink-

Aktion der Klassen 9c und 9d. Diese hatten am

Mittwoch im Rahmen der Religionsstunden

der Fünftklässler für einen guten Zweck und

mit viel Spaß den Schminkpinsel geschwungen.

Die Fünftklässler durften sich gegen einen

kleinen Unkostenbeitrag ihre Lieblingsmotive

wünschen, die dann von den Neuntklässlern

mit der künstlerischen Unterstützung von

Frau Feesenmayr umgesetzt wurden.

Diese Aktion ist nur ein Teil eines größeren,

ganzjährigen Projektes der katholischen Religionsklasse

9c und 9d. Schon eine Woche zuvor

hatten die Schüler dieser Klasse mit einem

leckeren und abwechslungsreichen Kuchenbuffet

dem Lehrerkollegium die zwei langen

Nachmittage der Notenkonvente versüßt.

Der bisherige Erlös von 180 Euro soll zusammen

mit Einnahmen aus weiteren geplanten

Aktionen am Ende des Schuljahres

dem Kinderhilfsprojekt „Haus der Hoffnung

e.V.“ als freie Spende zur Verfügung gestellt

werden. Das „Haus der Hoffnung“ ist ein gemeinnütziges

Projekt mit Sitz in Schwäbisch

Gmünd, welches Waisenkindern in Nepal eine

neue Heimat bietet und Kindern aus ärmeren

Familien eine Ausbildung ermöglicht.

Entstanden ist diese Spendenidee im Rahmen

des Religionsunterrichts. Dort haben

sich die Neuntklässler unter dem Themenfeld

„Meine Welt – eine Welt“ mit dem Problem

der Verteilungsgerechtigkeit in einer zunehmend

globalisierten Welt auseinandergesetzt

und entschieden, dass sie selbst gerne Verantwortung

übernehmen und eine Hilfsaktion unterstützen

möchten. Die Wahl fiel hierbei auf

das „Haus der Hoffnung“, da man sich bei einer

kleineren, regionalen Hilfsorganisation sicher

sein kann, dass die Spendengelder uneingeschränkt

bei den Kindern ankommen.

Wenn Sie unser Projekt unterstützen möchten,

können Sie uns gerne über das Konto des

Freundeskreises des Schiller-Gymnasiums

(Kreissparkasse Heidenheim, BLZ: 632 500 30,

Konto-Nr.: 818577, Verwendungszweck: Nepal)

eine Spende zukommen lassen.

V. Sieber

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Eltern-Info

Wider die Krakauer Kälte

Neuer Kammerchor Heidenheim auf Platz 29 der Weltrangliste

Erneut hat sich der Neue Kammerchor Heidenheim

vergangenen Wochenende einer

internationalen Jury gestellt. Beim dritten

„Advent & Christmas Choir Competition“ in

Krakau/Polen war das junge Heidenheimer Vokalensemble

mit Chören aus aller Welt in den

Kategorien „Jugendchor“ und „Kammerchor“

am Start. Vier adventliche und weihnachtliche

Chorwerke verschiedener Epochen und Stilistik

mit einer Gesamtdauer von jeweils 15 Minuten

Länge mussten einer 5-köpfigen internationalen

Jury vorgetragen werden.

Seit Schuljahresbeginn Anfang September

arbeitete und feilte der musikalische Leiter

Thomas Kammel an diesem Programm. Trotz

des unglaublichen Aderlasses, den der Doppeljahrgang

G8 und G9 verursacht hatte - gut

dreißig Abiturienten haben im Juli diesen Jahres

den Chor verlassen - hat Thomas Kammel

diese Herausforderung für seine nun deutlich

verjüngte Truppe ausgewählt. Doch nicht alle

Abiturienten verlassen mit dem Abitur auch

den Kammerchor. Mittlerweile gibt es immer

mehr Sänger, die während ihres „Freien Sozialen

Jahres“ oder auch noch im Studium samstags

zu den Proben ins SG kommen und auf

die Wettbewerbe mitfahren. Und die Nachfrage

um Aufnahme in den Chor ist bei den Jüngeren

ungebrochen groß. Selbst nicht SG-ler sind

immer häufiger im Chor anzutreffen. Die Teilnahme

und das sich Messen mit anderen Chören

war für Kammel die erste große Herausforderung

mit seiner „neu formierten Truppe“.

Um möglichst wenig Schulzeit zu verpassen

fuhr man die gut 1000 km in vierzehn

Stunden über Nacht mit dem Bus sowohl hin

als auch zurück. So wundert es auch nicht,

dass die Teilnahme an einem solchen Wettbewerb

alles andere, als ein Kaffeekränzchen

ist. Ganz besonders die Chormanagerin Sylvia

Lohse hat an solchen Tagen alle Hände voll

zu tun. Der Zeitplan für die Stellprobe in der

Wettbewerbskirche, das Einsingen in einer

Schule, das Umziehen in die Konzertkleidung

und der anschließende Auftritt - und das Ganze

zweimal hintereinander - ist für alle Stress

pur. Hinzu kam in Krakau eine fast unvorstellbare

Kälte mit minus 18 Grad, die leider auch

nicht vor den Gemäuern der wunderschönen

Kirche halt machte. Ein kleiner Trost für das

einzige, zum Wettbewerb zugelassene, deutsche

Ensemble war, dass auch die anderen

angetreten Spitzenensembles aus Singapur,

Estland, Mazedonien, Japan, Südafrika, Irland

und Polen unter diesen „eisigen“ Bedingungen

antreten mussten. Und das Ergebnis kann sich

sehen lassen:

Zum wiederholten Male gelang es dem

Neuen Kammerchor Heidenheim sich im internationalen

Vergleich mit gleich zwei Silber-Diplomen

gegen die Konkurrenz zu behaupten.

Der Neue Kammerchor Heidenheim steht aktuell

auf Platz 29 der Weltrangliste und ist somit

der beste deutsche Jugendchor.

aus: Heidenheimer Zeitung, 12.12.2012

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März 2013

Achtung! Kamera läuft

Der Neue Kammerchor bei Fernsehaufnahmen im Kloster Neresheim

Ein sechsköpfiges Fernsehteam des SWR

war Mitte November extra aus Baden-Baden

angereist, um mit dem Neuen Kammerchor

Filmaufnahmen für die Sendung „Der musikalische

Adventskalender 2012“ zu machen.

Die barocke Klosterkirche Neresheim bot

dafür den idealen Rahmen und durch die

freundliche Genehmigung des Abtes konnte

man direkt unter der Mittelkuppel Podeste

und Flügel aufstellen. Diverse Einstellungen

wurden probiert: Von der Totalen von ganz

hinten bis zu großen Einzelaufnahmen als der

Kamerawagen ganz nah war, einschließlich

Filmsequenzen ausschließlich vom Pianisten

Sören Gieseler oder vom Dirigenten Thomas

Kammel.

Die Musik kam allerdings vom Band (diese

Aufnahmen waren ja bereits im Mai 2012 im

SWR Studio in Stuttgart eingespielt worden),

man sang also quasi „playback“ und dies etliche

Male. Obwohl nur ein einziges Stück aufgenommen

wurde, dauerte es dennoch drei

Stunden, bis es hieß „Klappe fertig“. Obwohl

die Sängerinnen und Sängerinnen bei den

niedrigen Temperaturen im Kirchenschiff nach

einigen Stunden dann schon ziemlich froren,

hatten alle viel Spaß dabei – trotz enormer

Konzentration. Wieder und wieder hieß

es „nochmal, nochmal“ und dabei sollten sie

auch immer eine freundliche Miene machen.

Der Zusammenschnitt dieses „Takes“ und

der Studioaufnahmen von Morten Lauridsens

Dirait-on konnte dann kurz vor Weihnachten

im Programm des SWR verfolgt werden.

S. Lohse

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Eltern-Info

Veranstaltungen von November bis März

November 2012

06.11.12 Besuch des Technoramas in Winterthur durch die Klassen 9a und 9d

(Herr Büchler, Herr Hepfer, Herr Ungar)

07.11.12 Schulbus Sichheitstraining 5a/5b (Herr Weihrich)

09.11.12 bis 11.11.12 „Eileen“ - Karate-Musical (young males)

12.11.12 SMV-Tag (Frau Theilacker, Frau Klein)

13.11.12 TV-Dreh mit dem SWR (Neuer Kammerchor)

13.11.12 Elternbeiratssitzung

14.11.12 Schulbus Sichheitstraining 5c/5d (Herr Weihrich)

15.11.12 Berufsinformation für die JGS 1 (Herr Eiden)

21.11.12 Studientag für die Oberstufe

21.11.12 Betriebsbesichtigung der Firma Erhard mit dem Freundeskreis (Herr Röthel)

28.11.12 bis 30.11.12 Probentage der Theater-AG auf Schloss Rotenfels (Herr Dr. Goldberg)

28.11.12 Sozialkompetentraining Klasse 5c

29.11.12 „Die berühmte Reise des Christoph Kolumbus“ - Aufführung der Musical-AG und des

Chors der Klassen 7 Mädels (Frau Meißner, Frau Schumacher)

Dezember 2012

03.12.12 Sozialkompetenztraining Klasse 5c

03.12.12 Klasse 5a beim „Singen im Altenheim“ Hansegisreute

(Frau Budday, Frau Schumacher)

04.12.12 Klasse 6a beim „Singen im Altenheim“ Hansegisreute (Frau Budday, Frau Schuler)

06.12.12 Nikolaustag der SMV

07.12.12 bis 10.12.12 Krakow Choir Competition (Neuer Kammerchor/Herr Kammel)

07.12.12 Klasse 10c besucht Otto Dix-Ausstellung im Kunstmuseum in Stuttgart

(Frau Schuler)

10.12.12 Vorlesewettbewerb der Klassen 6 (Frau Meißner)

18.12.12 SG-Weihnachtskonzert

20.12.12 Weihnachtskonzert der Heidenheimer Volksbank (Neuer Kammerchor)

20.12.12 Besuch des Ulmer Münsters als Beispiel für eine gotische Kathedrale; Klasse 6a

(Frau Thomas und Herr Blum)

21.12.12 Schülergottesdienst in der Michaelskirche (Herr Röser)

Januar 2013

06.01.13 Neujahrskonzert des Neuen Kammerchors (Herr Kammel)

11.01.13 Opernfahrt zu Lortzings „Wildschütz“ in Ulm mit der JGS 1 (Frau Schumacher)

14.01.13 Studienberatung für die JGS 2 durch „Studienscouts“ (Herr Eiden)

16.01.13 Sozialkompetenztraining Klasse 7d (Herr Büchler)

22.01.13 Sozialkompetenztraining Klasse 7d (Herr Büchler)

23.01.13 bis 25.01.13 Seminar des 4-std. Gemeinschaftskundekurses in Buchenbach (Herr Rangnik)

26.01.13 Skiausfahrt der SMV (Johannes Schmelz)

28.01.13 Individuelle Wandertage der Klassen 8a und 8c nach Hindelang

(Frau Lorenzen, Frau Jalics)

28.01.13 JGS 1 Lesung Peter Stamm in Esslingen

(Fr. Meißner, Fr. Theilacker, Hr. Dr. Goldberg, Hr. Sethaler)

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März 2013

Februar 2013

04.02.13 Thementag „Sucht und Sozialkompetenz“ 7a (Herr Kälble)

18.02.13 Klasse 9a ab der 4. Std. beim Fechten im CC (Herr Haschka, Herr Habmann)

21.02.13 Business@school, Runde 2, Analyse eines Kleinbetriebs (Herr Rangnick)

22.02.13 Elternsprechtag

28.02.13 Besuch des Paper Technology Center der Voith AG, Chemiekurs JGS 1 (Herr Zeller)

März 2013

04.03.13 Studioabend der Klassen 9a/b Musikprofil (Frau Schumacher)

04.03.13 Migration und Integration in Deutschland, JGS 1 (Herr Dr. Schmeisky)

09.03.13 Benefizgala „Night Fever“ des Rotary Clubs Heidenheim-Giengen

(Neuer Kammerchor)

11.03.13 Theaterbesuch „Antéchrista“ des Kurses Französisch JGS 2 in Aalen (Frau Thomas)

Gute Arbeit dank solider Ausbildung

Der Schulsanitätsdienst des Schiller-Gymnasiums konnte schon vielen Schülerinnen

und Schülern in Notsituationen helfen. Die dafür notwendige intensive

Ausbildung nehmen die SSDler gerne in Kauf.

Wir, die Schulsanitäter vom SG, treffen uns

immer donnerstags 14-tägig um 14Uhr, um

unsere Erste-Hilfe-Kenntnisse zu erweitern.

Ausgebildet werden wir von Florian Paul, der

bei den Johannitern tätig ist. Wir lernen alles,

was man als Ersthelfer wissen muss, angefangen

beim Anlegen von Verbänden bis hin

zur Reanimation. Viele praktische Einheiten

lockern die Theoriephasen immer etwas auf,

was uns immer wieder motiviert. Zusätzlich

bietet die Johanniter-Jugend zahlreiche Ausflüge

und Aktionen an, zu denen wir auch immer

recht herzlich eingeladen sind. Manchmal

gehen wir auch auf Erste-Hilfe-Wettbewerbe,

um unser Können unter Beweis zu stellen.

Falls wir in der Schule gebraucht werden,

werden wir mit einer Durchsage ins Sekretariat

gerufen, wo wir dann die genauen Informationen

bekommen. Damit nicht jeder Schulsanitäter

immer kommt wenn wir ausgerufen

werden, haben wir einen Plan, wo genau festgelegt

ist, wer an welchem Tag Dienst hat.

Nach jedem Einsatz schreiben wir ein Einsatzprotokoll,

welches wir dann bei unseren Treffen

gemeinsam durchgehen.

Der SSD freut sich über jeden Zuwachs,

auch während des Schuljahrs. Die einzige Be-

dingung ist, dass ihr mindestens in der 7. Klasse

seid. Zum Schluss möchten wir uns ganz

herzlich bei Herrn Büchler und Herrn Hepfer,

den Organisatoren des SSD, und natürlich

auch bei unserem Ausbilder für ihr Engagement

bedanken!

Jacqueline Jaufmann, 10c

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Eltern-Info

„Die Problematik für ein junges Publikum begreifbar

machen“

Dies ist eines der Ziele, welches Schillers Freu(n)de (die Theater-AG des SG)

mit der Inszenierung ihres aktuellen Stücks erreichen wollen. Auch zu diesem

Zweck zogen sie sich vom 28.-30.11.12 in die Theater-Akademie in Rotenfels

zurück.

Um in unserer aktuellen Inszenierung des

Klassikers „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“

von Bertolt Brecht einige Fortschritte zu

machen, fuhren wir für drei Tage zum Proben

auf die im Nordschwarzwald gelegene Landesakademie

Schloss Rotenfels für Schulkunst

und Theater.

Als Unterstützung wurde uns von der Akademie

der renommierte Regisseur sowie Raumbildner

Bernhard M. Eusterschulte, wohnhaft

und inszenierend in Stuttgart, zur Seite gestellt.

Er bereicherte unsere Proben durch viel

Witz und Mut zu Außergewöhnlichem.

Die Probentage waren nicht nur ein Entfliehen

aus dem Schulstress, sondern auch anstrengende

Inszenierungsarbeit, da „Die heilige

Johanna der Schlachthöfe“ den Anspruch

unseres Klassikers des modernen Schauspiels

aus dem vergangenen Schuljahr „Der Besuch

der alten Dame“ fortsetzt. Als Ziel der Probentage

setzten wir uns, die wirtschaftliche

und moralische Schieflage unserer Zeit, wie

sie in dem Stück beschrieben wird, für ein junges

Publikum wie auch für uns begreifbar zu

machen.

„Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ ist

zur Zeit das Stück Brechts, das infolge der Finanzkrise

und der Wiedergeburt des Neoliberalismus

weltweit am häufigsten gespielt wird.

Unsere Inszenierung ist aber nicht nur unserer

aktuellen Gegenwart zugewandt, sondern will

unterhalten sowie literarische Bildung vermitteln:

Sie zeigt eine ebenso plastische wie lyrische

Sprache, die den Blankvers ebenso wenig

verschmäht wie das chorische Sprechen,

die differenzierte Darstellung der Charaktere

sowie eine zarte Liebesgeschichte, welche

durch die soziale Polarisierung zum Scheitern

verurteilt zu sein scheint. Diese vielen unterschiedlichen

Facetten machen das Stück reizvoll,

spannend und anspruchsvoll und waren

letztendlich auch der Grund, weshalb wir uns

für dieses Drama entschieden haben.

Das Stück stellte uns nicht nur vor ein

schweres wirtschaftliches Thema, sondern

forderte auch all unsere Kreativität und auch

Herr Eusterschulte kam an seine „Grenzen“.

Bei einem Stück, welches bereits in den Jahren

1929/30 geschrieben wurde – allerdings erst

1959 seine Uraufführung erlebte - ist es uns

besonders wichtig, die Aktualität des moralischen

Hintergrunds auf möglichst viele Weisen

darzustellen.

Neben dem Streichen von zeitgebundenen

Textstellen, welches ein schlüssiges und logisches

Denken der Spieler forderte, und dem

Vermeiden von einst vorgesehenen Umbaupausen,

bot uns auch das Verschmelzen von

Szenen den gewünschten Effekt von höherer

Dynamik und Spannung. Natürlich sollte auch

12


März 2013

das Komische nicht zu kurz kommen und so

ließen wir Übertreibungen und andere witzige

Elemente in unsere Inszenierung einfließen,

welche bereits bei den Proben zu viel Lachen

sowie abstrus und unmöglich erscheinenden

Ideen führten. Um die Aktualität des Stückes

noch weiter zu verdeutlichen, wird auch

die multimediale Technik, welche sich schon

beim letzten Projekt „Dem Besuch der alten

Dame“ gezeigt hatte, weiter verwendet und

ausgebaut. 1:1- Reportagen (also während der

Aufführung live entstehende und übertragene

Reportagen) dürfen hier genauso wenig fehlen

wie durchgehende Projektionen und andere

visuelle Effekte. Hier zeigt sich auch die Tendenz

der Weiterentwicklung des Theateransatzes,

Aktualität herauszuarbeiten und auf

die Gegenwart zu übertragen.

Während dieser Tage wurde uns wieder einmal

deutlich gezeigt, dass das Theater zwar

viel Arbeit sein kann, es aber noch viel mehr

Spaß und Freude beinhaltet! Es scheint der

perfekte Ausgleich zu all dem Stress in der

Schule zu sein und bringt uns nicht nur beim

Sprechen vor Publikum weiter. Auch haben

sich dank der Theater-AG und ihrer gemeinsamen

Ausflüge gute Freundschaften über die

Jahrgangsstufen hinweg gebildet, welche weiter

zu einem perfekten Arbeitsklima mit viel

Spaß für die AG und den weiteren Schulalltag

führen.

Die Premiere unseres aktuellen Theaterprojektes

„Die heilige Johanna der Schlachthöfe“

von Bertolt Brecht wird Ende April stattfinden;

der genaue Premierentermin sowie die

weiteren Aufführungen und Anfangszeiten

werden über die Tagespresse und unsere eigene

Öffentlichkeitsarbeit rechtzeitig bekannt

gemacht.

Aurelia Donat & Vincent Goldberg, JGS 2

Durchmarsch nach Stuttgart

Unsere Schulsiegerin im Vorlesewettbewerb gewann inzwischen auch den Regionalentscheid

und darf nun zum Landesfinale nach Stuttgart.

Das Schiller-Gymnasium beteiligt sich alljährlich

am deutschlandweiten Vorlesewettbewerb

des Börsenvereins des Deutschen

Buchhandels. Auch dieses Jahr stellten sich

die acht besten Vorleserinnen und Vorleser der

Klassenstufe 6 beim Schulentscheid im Glasbau

dem kritischen Urteil ihrer Klassenkameraden

und der vierköpfigen Lehrerjury. Als beste

Vorleserin konnte sich Josephine Eckle aus

der 6c gegen ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter

durchsetzen.

Am 22. Februar trat unsere Schulsiegerin Josephine

dann im Regionalentscheid gegen die

Gewinner der anderen Heidenheimer Schulen

an und gewann. Damit ist ihre nächste Station

das Landesfinale in Stuttgart. Wir gratulieren

ihr zu dieser tollen Leistung und drücken die

Daumen für die nächste Runde.

S. Meißner

13


Eltern-Info

Neuer Kammerchor - „Oratorio de Navidad“

Europapremiere von „Oratorio de Navidad“. Der argentinische Komponist

Martin Palmeri ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, höchstpersönlich dabeizusein.

Auszüge aus Pressestimmen der Region:

von Peter Philips. Warm wölbte sich Rheinbergers

»Abendlied«, farbig funkelten die Dissonanzen

bei John Rutter und Eric Whitacre,

innig strömten die Unisono-Linien in Lauridsens

Rilke-Vertonung. Am Klavier begleitete

hier Chorsänger Sören Gieseler, der auch selbst

komponiert.

(Armin Knauer)

aus: Reutlinger Generalanzeiger, 24.12.2012

„Tango zur Heiligen Nacht“

DETTINGEN. Die Hirten schrecken auf, der

Nachthimmel erleuchtet sich, der Engel des

Herrn erscheint und es erschallt - Tangomusik!

Zumindest im »Oratorio de Navidad« des

Argentiniers Martin Palmeri. Am Freitagabend

feierte die Weihnachtskantate, die zwischen

Tango-Melancholie und italienischer Opernmusik

schwankt, ihre europäische Erstaufführung

in der Dettinger Stiftskirche. Der

Komponist saß selbst am Flügel. … Der Neue

Kammerchor Heidenheim mit seinen Sängern

vom dortigen Musik-Schwerpunkt-Gymnasium

zieht wunderbar klare, sanft gerundete

Linien. Der Klang ist hell und anschmiegsam

in den Frauenstimmen und samtig sonor in

den Männerstimmen - so schafft das nur ein

so junges Ensemble. … … stellte sich zunächst

mit Musik von Renaissance bis zur Gegenwart

vor. Klar und durchsichtig flochten die Sänger

das Stimmgewebe einer Weihnachtsmotette

„Auf ein Wagnis eingelassen“

Stehende, minutenlange Ovationen für ‚Oratorio

de Navidad’ von Martin Palmeri.

Als das allerletzte „Halleluja“ eines ungewöhnlichen

Weihnachtsoratoriums verklungen

war, herrschte für wenige Sekunden absolute

Stille in der vollbesetzten Dettinger

Stiftskirche: Das Publikum musste das Gehörte

erst einmal sacken lassen, die vielen Eindrücke

verarbeiten. … Und dann bricht er über

die Künstler hinweg, der tosende, minutenlange

Applaus. Stehende Ovationen folgen. Für

den eigens aus Buenos Aires angereisten Palmeri,

der den Flügel spielte, und das Tangoensemble

Jadis. Für den Neuen Kammerchor

Heidenheim mit seinem Dirigenten Thomas

Kammel, den Bandoneon-Spieler Wolfgang

Weniger und den vier Solisten Laura Belli (Sopran),

Adriana Bastidas-Gamboa (Mezzo-Sopran),

Gustavo Quaresma-Ramos (Tenor) und

Matias Tosi (Bass) sowieso. … Möglich gemacht

hat es Thomas Kammel, in Bad Urach

geboren und aufgewachsen. Als junger Mann

spielte er in der Stiftskirche die Orgel. Aus Verbundenheit

mit seiner alten Heimat kehrte er

nun für einen Konzertabend wieder zurück ins

Ermstal, mit dabei hatte er vor allem auch den

Neuen Kammerchor Heidenheim. … Das letzte

Lied des Abends gehörte - wie das erste auch -

den jungen Sängern: Mit „Stille Nacht, heilige

Nacht“ beendeten sie einen südamerikanisch

geprägten Abend mit einem deutschsprachigen

Weihnachts-Klassiker. Gut, dass Thomas

Kammel um einen applausfreien Abschluss

gebeten hatte: Die kurze Ruhephase nach

dem fulminanten Konzertabend tat allen gut,

Akteuren und Zuhörern. (Kirsten Öchsner)

aus: Südwestpresse, 27.12.2013

14


März 2013

„Musikalische Preziosen“

Brechend voll bis an die Grenze des feuerpolizeilich

Erlaubten war die Dreifaltigkeitskirche

am Sonntagabend; einige Besucher mussten

murrend umkehren. Dies lag weniger am

„schwabenfreundlichen“ freien Eintritt, sondern

an der Anziehungskraft des Neuen Kammerchors

Heidenheim vom Schiller-Gymnasium.

Dessen Neujahrskonzert war diesmal

mit der „Europapremiere“ des vollständigen

Weihnachtsoratoriums von Martin Palmeri

verbunden. Der Argentinier spielte persönlich

das Piano, obwohl er am Montag in aller

Herrgottsfrühe zurück in die Heimat fliegen

musste. … Die Solisten hatten es nicht leicht

bei einem Chor wie diesem. Exakte Einsätze,

warmherzige und luzide Stimmen, dazu präzise

Phrasierungen beeindruckten durchweg.

Die engagiert arbeitenden Sängerinnen und

Sänger behandelten das Stück wie eine gediegene

Preziose, mal schwerelos und innig,

dann wieder charmant und temperamentvoll,

dabei die Spiritualität und Liebenswürdigkeit

des mit lyrischen Emotionen versehenen Oratoriums

nie aus dem Bewusstsein verlierend.

… Ein lebendiger Chorabend mit glänzenden

Solisten, der neben Sangesfreude auch Geist

und Würde eines kühnen wie opulenten Werks

zeigte.

(Hans-Peter Leitenberger)

aus: Heidenheimer Zeitung, 8.1.2013

Kaiserwetter und beste Pistenverhältnisse

Die diesjährige SMV-Skiausfahrt bot alles, was sich ein Skifahrerherz

wünscht.

Die letztjährige Skiausfahrt des SG fiel leider

etwas trüb aus, da der Wettergott alles

andere als gutes Wetter aussandte. Trotzdem

beschloss die SMV auch dieses Jahr wieder

nach Damüls zu fahren, mit der Hoffnung

dass man dieses Jahr etwas vom Skigebiet sehen

würde. Und so war es dann auch: Bei bestem

Kaiserwetter konnten die 21 Teilnehmer

der Skiausfahrt die großartigen Pistenverhältnisse

genießen und hatten beste Fernsicht auf

die umliegenden Gipfel der Alpen.

Los ging´s am Samstag, dem 26.01.2013,

um 6 Uhr an der Haltestelle des SG. Nach

knapp 3,5 Std. Fahrt kamen wir im Skigebiet

an und alle brannten darauf, die Skikarte zubekommen

und das herrliche Skigebiet zu erkunden.

Es bildeten sich schnell Gruppen gleichen

fahrerischen Könnens und schon ging es

los mit dem Skivergnügen.

Das Skigebiet bot sich den Skifahrern mit

seinen kurzen Wartezeiten an den Liften sowie

einem herrlichen Panorama und besten

Pistenverhältnissen von seiner schönsten Seite

dar. Alle nutzten die Chance und fuhren bis

kurz vor Abfahrt des Busses. Glücklicherweise

gab es keine Verletzten, so dass alle Teilnehmer

den Bus gegen 20 Uhr am SG selbständig

verlassen konnten.

Nach durchweg positiven Erlebnissen und

der großen Unterstützung durch die Schulleitung,

blicken wir zuversichtlich ins Jahr 2014

und hoffen, dass wieder eine Ski-Ausfahrt realisiert

werden kann.

Der Sportausschuss der SMV

15


Eltern-Info

„Fashion & Design“ als Unterrichtsfach

Was sich für viele Schülerinnen am SG im Schulalltag niemals erfüllen wird,

wurde für Carolin Wannenwetsch während ihres Auslandsaufenthaltes in den

USA zur Realität. Aber auch andere Unterrichtsfächer unterschieden sich - zumindest

dem Namen nach - erheblich von den in Deutschland üblichen.

Mein Name ist Carolin Wannenwetsch und

ich war vom 10.08.2011 bis 27.06.2012 mit AFS

in den USA, genauer gesagt in Richfield, Wisconsin

ca. 40 km nord-westlich von Milwaukee,

Wisconsin.

Dort lebte ich mit meiner Familie, die aus

meiner Gastmutter Michele, meinem Gastvater

Bill, einem Hund Maggie und einer Katze

Boo bestand. Drei Geschwister (Eric, Paul

und Kelly) hatte ich auch noch, die jedoch ca.

500km entfernt bei Detroit, Michigan lebten.

In meiner neuen Schule, der Hartford Union

High School (HUHS) war ich eine von 4 Austauschschülerinnen

und ca. 1500 Schülern. Mit

meinem ersten Gang durch meine neue Schule

realisierte ich, dass alles anders ist als in

Deutschland. Ich sah sofort, dass Sport groß

geschrieben wurde, da auch der Kraftraum

es mit jedem Fitnessstudio hier in Deutschland

aufnehmen kann. Der Sport war die ideale

Möglichkeit, viele neue Leute kennenzulernen,

da es während der normalen Schule

eigentlich fast unmöglich war, mit anderen

Schülern zu reden. Auch die Schulband war

eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen.

Wir mussten an Paraden (Umzügen),

Football-, Basketball- und Wrestling-Spielen

teilnehmen und hatten auch alle 2-3 Monate

einen Auftritt.

Anders als in Deutschland, hatte ich jeden

Tag denselben Stundenplan. Im ersten

Halbjahr waren meine Fächer Graphics, Band,

World Cultures, Algebra 2, Physics, English 10

und Fashion & Design; im zweiten Halbjahr

dann Website Design, Band, World Cultures,

Algebra 2, Physics, Personal Fitness and Wellness

und English 10.

Es sah alles aus wie in einem Disney High

School Film. Mit Cafeteria, Aula und Bibliothek.

Dort standen total viele Computer zur

Verfügung und man konnte sich auch Laptops

ausleihen. Ohne Computerkenntnisse war

man echt aufgeschmissen, denn Hausaufgaben

stellen die Lehrer oft nur online. Leider

wurden auch immer alle Hausaufgaben benotet.

Auch der Unterrichtsstil unterscheidet

sich hier sehr zu dem an deutschen Schulen.

Es gibt zwar Tafeln (Whiteboards), doch die

werden so gut wie nie benutzt, da es für jedes

Unterrichtsthema einfach eine PowerPoint-

Präsentation gibt.

Mit der Sprache hat es erstaunlicher Weise

ziemlich gut geklappt. Anfangs hatte ich etwas

bedenken, da ich in Englisch zuvor nicht

gerade die Beste war. Aber dadurch, dass meine

Gastfamilie so viel mit mir geredet und

mich auch immer verbessert hat wenn ich

mal etwas nicht richtig sagte, klappte es sehr

schnell mit dem Reden und Verstehen. Einer

der besten Momente in meinem Jahr war der,

als ich angefangen habe, auf Englisch zu denken

und auch auf Englisch zu träumen. Ich war

sehr glücklich in diesem Moment, da das Sprechen

ab da viel leichter war und sich mein Englisch

dadurch auch sehr verbesserte.

Nun habe ich nach dem Jahr auch sehr viele

Freunde auf der ganzen Welt. Das größte Problem

ist es, den Kontakt mit allen aufrecht zu

erhalten. Auf die Frage, ob ich es wieder tun

würde oder ob ich es bereue, kann ich nur sagen,

dass ich es auf jeden Fall wieder tun würde

und es auch jedem empfehlen kann, ins

Ausland zu gehen, da ich in diesem Jahr nicht

nur eine neue Kultur kennengelernt und neue

Freunde gefunden habe, sondern auch sehr

viele tolle Erinnerungen habe, die ich nie mehr

vergessen werde!

Carolin Wannenwetsch, JGS 1

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März 2013

Gotische Türme

(Bildende Kunst, Klasse 6, Karton/Tusche, Höhe ca. 40cm)

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Eltern-Info

Terminliste für das Schuljahr 2012/13

Zeugnisse, Prüfungen

15.03.13 Fachpraktische Prüfung Bildende Kunst (Herr Blum)

10.04.13 bis 16.04.13 Schriftliche Abiturprüfung

10.04.13 SAP Deutsch

11.04.13 SAP Mathematik

12.04.13 SAP Französisch

15.04.13 SAP Englisch

16.04.13 SAP Mu, Bk, B, Ph, Ch, Sp, G, Ek, Gk, ev./kath. Rel, Wirtschaft

10.06.13 Bekanntgabe der Ergebnisse der SAP

17.06.13 bis 18.06.13 Mündliche Abiturprüfung am SG durch das Heisenberg-Gymnasium Göppingen

(Vorsitz: Dr. Hölz)

Nachschreibetermine für Klassenarbeiten und Klausuren

Termin

Dauer

13.04.13 2-stündig

08.06.13 2-stündig

06.07.13 4-stündig

Sonstige Vorgaben

17.05.13 Letzter Termin für die Umwahl des Faches für die GFS in den Klassen 7-10

Zeitschienen für Studienfahrten

04.06.13 bis 07.06.13 Zeitschiene für Studienfahrten der JGS 1

Veranstaltungen

März 2013

13.03.13 Informationsabend des Schiller-Gymnasiums

20.03.13 bis 21.03.13 Anmeldung der neuen Fünfer

April 2013

10.04.13 bis 11.04.13 Probenphase des Vororchesters in Blaubeuren (Frau Budday, Frau Schuler)

Mai 2013

02.05.13 Schulchortage Ulm, Kornhaus; young males (Herr Kammel)

03.05.13 Schulchortage Ulm, Kirche St. Georg; Neuer Kammerchor (Herr Kammel)

13.05.13 JGS 1, Business@school, 3. Phase, Jurypräsentation (Herr Rangnick)

16.05.13 Maikonzert

Juni 2013

03.06.13 Regionalentscheid von Business@school am Schiller-Gymnasium (Herr Rangnick)

04.06.13 bis 07.06.13 Zeitschiene für Exkursionen JGS 1

05.06.13 bis 18.06.13 Austausch mit unserer französischen Partnerschule

in Villefranche - gleichzeitig 40-jähriges Jubiläum

07.06.13 bis 17.06.13 Englandreise für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 (Frau Jalics, Frau Meißner)

19.06.13 bis 24.06.13 Besuch am Caerleon College in Newport

29.06.13 Abiball

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März 2013

Juli 2013

03.07.13 bis 09.07.13 Chorwettbewerb „Musica Sacra“ in Rom; Neuer Kammerchor (Herr Kammel)

13.07.13 „Cross Culture Night“ auf der Seebühne Bregenz; Mozart: Zauberflöte

(Frau Tiemann, Frau Budday, Frau Schuler)

15.07.13 bis 18.07.13 Abschlussfahrt der Klasse 10a (Frau Budday, Frau Schuler)

17.07.13 Besuch des Musicals „Mamma mia“ in Stuttgart (Frau Schumacher)

20.07.13 Sommerserenade - Neuer Kammerchor - Obermedlingen

21.07.13 Sommerserenade - Neuer Kammerchor

Ferien und schulfreie Tage

23.03.13 bis 06.04.13 Osterferien 2013

09.05.13 bis 10.05.13 schulfrei

18.05.13 bis 01.06.13 Pfingstferien 2013

25.07.13 bis 07.09.13 Sommerferien 2013

„Schockorange“

Die Musical-AG nimmt die Probenarbeit nach den erfolgreichen Aufführungen

des Kolumbus-Musicals wieder auf.

Auf dem Programm steht das Rhythmical

Schockorange. Eine spritzige Geschichte mit

toller Musik aus der Feder von Peter Schindler

über einen gescheiterten Bankvorstand, der

auf den Müllmann Rocco trifft und mit ihm die

Rollen tauscht.

Jeweils dienstags von 14.00 - 15.35 Uhr probt

die Musical-AG vierzehntägig im Musiksaal

(Raum 207) mit Frau Meißner und Frau

Schumacher.

Begeisterte Sängerinnen und Sänger sowie

Schauspielerinnen und Schauspieler sind herzlich

eingeladen, beim neuen Musical Schockorange

mitzumachen.

A. Schumacher

Unsere Schülerbücherei

Hier könnt ihr…

- in den großen Pausen nach neuem Lesestoff

stöbern.

- kostenlos Bücher ausleihen.

- Vorschläge machen für neue Bücher, die wir

anschaffen sollen.

- unsere monatlichen Neuanschaffungen

gleich ausleihen und euch ein eigenes Urteil

darüber bilden.

Die Schülerbücherei ist in den großen Pausen

geöffnet und richtet sich vor allem an Schüler

der Unter- und Mittelstufe.

Schaut doch mal vorbei, wir freuen uns!

Euer Schülerbücherei-Team

und Frau Meißner

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Eltern-Info

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