Das Aktiv60Ticket - Akademie för uns kölsche Sproch

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Das Aktiv60Ticket - Akademie för uns kölsche Sproch

iMPRessUM

Herausgeber:

Akademie för uns kölsche Sproch/

SK Stiftung Kultur der

Sparkasse KölnBonn

Geschäftsführer: Prof. H.-G. Bögner

Im Mediapark 7 · 50670 Köln

Tel.: (0221)888 95-200

akademie@sk-kultur.de

www.koelsch-akademie.de

Redaktionsteam:

Ingeborg Nitt (verantwortlich),

Claudia Eckstein (Termine), Marcus

Cormann und Ralf Zimmermann

Anzeigen und Gestaltung:

MWK Zimmermann & Hähnel GmbH

Elisenstraße 24 · 50667 Köln

Tel.: (0221)8 20 09–10

www.mwk-koeln.de

Titelfoto:

Dombaumeisterin

Barbara Schock-Werner

Foto: Schock-Werner

Druck:

Medienhaus Garcia, Leverkusen

Keine Haftung für Irrtümer

und Druckfehler.

Einsendeschluss für Termine

Oktober bis Dezember 2012:

31. Juli 2012

Eigene Texte verwenden die

Schreibweise der Akademie för

uns kölsche Sproch. Literarische

Texte, Gastbeiträge und Veranstaltungshinweise

belassen wir in der

Schreibweise der Autoren.

inHaLT

VORWORT 03

GasTKOMMenTaR 05

BaRBaRa 06

scHOcK-WeRneR

Hier steht die Headline

MUseUM FÜR OsT- 14

asiaTiscHe KUnsT

cHinajaHR KÖLn 2012 19

cHicaGO aM RHein 20

Exkursionen für Grundschulen

scHULPROjeKTe 24

DO HäT ene cHines 28

De ÜHRcHeR GesÜÜMP

RÖDseL 30

jOHann aDaM 32

scHaLL VOn BeLL

De KÖLscHe KÖcH 36

THeMenKURse 40

HeRBsT 2012

FORMaLien 41

seMinaRe 42

RaReTäTcHeR Us DeM 44

BÖcHeRscHaaF

KLaaF BesTseLLeRLisTe 47

TeRMine 49

Juli bis September 2012

FRÜnDe 56

aKaDeMie FÖR Uns 58

KÖLscHe sPROcH

FOTO: Ma

GasTKOMMenTaR

sPRacHe

isT MeHR ...

Gastkommentar von Barbara Foerster, Referentin für Kunst, Film,

Literatur im Kulturamt der Stadt Köln, Beirat der Akademie för uns

kölsche Sproch

Die Akademie för uns kölsche Sproch/SK Stiftung Kultur der Sparkasse

KölnBonn und das Kulturamt der Stadt Köln sind seit vielen Jahren eng

vernetzt. Mein Vorgänger Dr. Winfried Gellner war als »kölsche Jung« viele

Jahre lang im Beirat aktiv. Als man mir die Frage stellte, ob ich diese Funktion

übernehmen will, war meine erste Reaktion: »Kann ich als Imi und

tiefste Westfälin, mit wenig Bildung in Brauchtum, etwas Sinnvolles zu

diesem Kreise beitragen?«. Die vergangenen Beiratssitzungen haben mich

überzeugt, dass der, der über eine Sprache nachdenkt, sie nicht unbedingt

beherrschen muss. Und zudem ist »Sprache« sowieso viel mehr als das

geschriebene und gesprochene Wort. Im Gegensatz zur Akademie, die sich

der kölschen Sprache widmet, widmet sich das Kulturamt der »künstlerischen«

Sprache, die in Köln gesprochen wird.

Ein ganz konkretes Beispiel dafür ist die artothek. Als Raum für junge

Kunst widmet sie sich mit Leidenschaft der künstlerischen Sprache. Sie

gehört seit einigen wenigen Jahren zum Kulturamt und ist beheimatet Am

Hof 50 in einem wunderschönen Bürgerhaus aus dem 15. Jahrhundert –

direkt gegenüber dem Museum Ludwig inmitten der Altstadt. Hier wird seit

den 70er Jahren Kunst gesammelt und an Kölner ausgeliehen. Was hier

zu entleihen ist, kommt aus Kölner Ateliers oder Galerien: Ein frühes Werk

Gerhard Richters ist hier ebenso zu sehen wie eine neue Arbeit von Gerd &

Uwe Tobias oder eine Zeichnung von Joseph Beuys. Im September wird die

artothek nach einer langen Umbauphase im Gebäude mit einem großen

Fest wiedereröffnet. Dann können sich die Kölner endlich wieder ihr Bild

für Zuhause aussuchen. Auch das ist kölsche Heimatpflege.

Skurril und schwer verständlich sind zuweilen beide Sprachen – die kölsche

wie die künstlerische. Und beide Sprachen behaupten von sich gerne,

originell, interkulturell und weltläufig zu sein. Die Aufgabe, die Akademie

und Kulturamt verbindet, ist, diese »weltläufigen« Sprachen zu pflegen und

unter die Leute zu bringen.

Gastkommentar

klaaf 5

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