Jahrbuch herunterladen - St. Jakobus Behindertenhilfe

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St. Jakobus

Gemeinnützige Behindertenhilfe GmbH

2 0 1 1

Miteinander auf dem Weg

Jahrbuch


Impressum

Inhaltliche Verantwortung

Sr. M. Veronica Haug,

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Gemeinnützige St. Jakobus

Behindertenhilfe GmbH

Eine Gesellschaft der

Theresia-Hecht-Stiftung

Geschäftsführer: Helmut Johannes Müller

Zuschriften und Kontakt

an St. Konrad Haslach

Hoferweg 6, 88239 Wangen

Telefon 07528/928 0

Fax 07528/928 613

Impressum

E-Mail kontakt-haslach@st-jakobusbehindertenhilfe.de

www.st-jakobus-behindertenhilfe.de

Zuschriften und Kontakt

an St. Johann Zußdorf

Kirchbühl 1, 88271 Wilhelmsdorf

Telefon 07503/927-0

Fax 07503/927-109

E-Mail kontakt-zussdorf@st-jakobusbehindertenhilfe.de

www.st-jakobus-behindertenhilfe.de

Registergericht Wangen:

Registernummer: HRB 52 88

Finanzamt Wangen:

Steuernummer: 77024/10161

Name und Sitz der Gesellschaft:

Gemeinnützige St. Jakobus

Behindertenhilfe GmbH

Schlossberg 3, 89 165 Dietenheim

Gestaltung und Herstellung:

Druckerei Kleb, 88239 Wangen-Haslach


Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltsverzeichnis............................................................................................................... 3

2. Vorwort des Geschäftsführers Helmut Johannes Müller................................................. 5

3. Allgemeines über St. Jakobus........................................................................................... 6

3.1. Angebot für die St. Jakobus Behindertenhilfe:

Soziale Dienste und Offene Hilfen .............................................................................. 7

3.2. Sakramentenspendung und Sakramentenempfang ................................................... 9

3.3. Schüler-, Bewohner-, Beschäftigten- und Angehörigenvertretungen ....................... 12

3.4. Informationen aus der Theresia-Hecht-Stiftung ........................................................ 13

4. Berichte von St. Johann................................................................................................... 14

4.1. Segelwoche auf dem Illmensee ................................................................................... 15

5. Berichte von St. Konrad.................................................................................................... 16

5.1. Märkte, Märkte und nochmals Märkte ...................................................................... 17

5.2. „Kunstatelier Glashaus“

(aus St. Konrad nimmt vermehrt bei Kunstausstellungen teil).................................. 19

5.3. Altersteilzeit: Dank und Verabschiedung .................................................................. 20

5.4. Jubilare ..................................................................................................................... 21

5.5. Tod und Trauer: Sabine Wäschle ............................................................................. 23

5.6. Tagung für Menschen mit Behinderung: Reise nach Vorarlberg .............................. 24

5.7. Jubiläumsdisko ......................................................................................................... 25

5.8. Gesamtfoto aus der Tagesstruktur ........................................................................... 26

5.9. Rollstuhlspende ........................................................................................................ 27

3


6. Zeitungsartikel über St. Jakobus..................................................................................... 28

6.1. Selbsthilfe: Tante Emma“ lebt munter weiter (07.01.) ………………….…….

6.2. Kardinal Kasper verurteilt Anschlag: Geistlicher feiert Gottesdienst in

St. Konrad Haslach (10.01.) .................................................……….……..…..

6.3. Menschen mit Behinderung zeigen Politikern die rote Karte (04.03.) ….……..

6.4. Behinderung: Menschen äußern Wünsche: Eine Delegation von St. Konrad

Haslach besucht die Sozialministerin Dr. Monika Stolz (27.04.) ….…….……..

6.5. Integration: Behinderte Menschen stehen im Mittelpunkt: „Mittendrin statt

außen vor“ (04.05.) …………………………………………………..……….……..

6.6. Engpass: St. Johann sucht Freiwillige (15.06.) ………………..…….…….……..

6.7. Moderne „Tante Emma“ wird Mittelpunkt (03.09.)…………………….…………..

6.8. Zäsur: St. Konrad verabschiedet die letzten Zivis (03.09.) .…….……………….

6.9. Gemeinschaft: Bürgerfest bringt Teilorte zusammen (26.09.) …….….…………

6.10. Visionen: Behinderte sind Experten in eigener Sache (15.10.) …….….………..

6.11. In Haslach drückt der Schuh (19.10.) ……………………………………….……….

6.12. Preis würdigt die Kunst von Menschen mit Behinderung (09.11.) ………..……….

6.13. St. Konrad feiert: 10 Jahre Disko (09.11.) ……………………………………………..

6.14. Reise Vorarlberg: Behinderte Menschen bestimmen, wie es sein soll (28.11.) ……

6.15. Plätzchen schmecken beim Adventsmarkt in Haslach (06.12.) ……………………..

4


Vorwort des Geschäftsführers

Helmut Johannes Müller

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Freundinnen und Freunde unserer Einrichtungen,

wir blicken auf das Jahr 2011 zurück. Es war ein wechselvolles Jahr.

Auf der einen Seite haben wir viel Zuspruch und Zustimmung erhalten für

unsere Arbeit und wir sind sehr glücklich darüber. Wir konnten wichtige Schritte mit den Menschen

zusammen tun, die in unseren Einrichtungen wohnen und arbeiten. Ein Beispiel ist, dass

sich drei Personen aus Haslach und Zußdorf neu in das Ambulant Betreute Wohnen gewagt

haben, eine Betreuungsform, in der man nur noch ein paar Stunden die Woche, sozusagen auf

Sprechstunden-Basis, Rat und Hilfe bekommt und sehr selbständig lebt und den Alltag gestaltet.

Auch in 2011 hat eine Tagung für Menschen mit Behinderung stattgefunden unter dem Titel:

„Wie wollen wir leben?“ und wir haben eine Reise nach Vorarlberg organisiert und herausgefunden,

wie es den Menschen dort gelingt, trotz Behinderungen in Firmen und Betrieben einen

Arbeitsplatz zu finden.

Aber die eigentliche Arbeit hat - wie immer - im kleinen Alltäglichen stattgefunden, wo es gilt,

die Behinderungen unserer Betreuten mit kleinen und großen, zugewandten Hilfeleistungen

auszugleichen und ihnen so ein erfülltes Leben in einem freundlichen, geborgenen Alltag zu

ermöglichen.

Auf der anderen Seite mussten wir erleben, dass es ein zäher Kampf ist, den Lebensstandard

für unsere Betreuten auch nur zu halten. Die Entgeltverhandlungen mit den Kostenträgern sind

nicht nur gescheitert und mussten schließlich von einer neutralen Schiedsstelle geklärt werden.

Gegen das Ergebnis wurde vor dem Landessozialgericht geklagt und so eine lange Unsicherheitsphase

eingeläutet.

Die goldenen Zeiten, in denen es ein anerkanntes gesellschaftliches Anliegen ist, Menschen mit

Behinderung gleiche Chancen und Lebensbedingungen zu gewährleisten, sie haben leider noch

nicht begonnen. Aber wir sind dorthin „Miteinander auf dem Weg“.

Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

Freundliche Grüße

Helmut Johannes Müller

5


1

Allgemeines

Über St. Jakobus

6


Soziale Dienste – Offene Angebote

Ein neuer Bereich

Bereits 2010 starteten wir mit einem neuen Bereich „Soziale Dienste – Offene Angebote“, der

2011 weiter kontinuierlich ausgebaut wurde. Eigentlich nichts Neues, bereits in der Vergangenheit

waren die soziale Dienste ein zentraler Bereich in unseren Einrichtungen und vor allem

Eltern und Angehörige, die sich über einen Wohn-, Schul- oder Arbeitsplatz informierten, hatten

in der Regel Kontakt mit einer Mitarbeiterin im Sozialdienst. Auch im Bereich der Offenen Angebote

waren wir aktiv, beispielhaft sei das Freizeit- und Bildungsprogramm erwähnt, das sich in

letzten Jahren stetig weiterentwickelt hat.

Wir haben mit der strukturellen Veränderung, d.h. „Soziale Dienste – Offene Angebote“ als

eigenständiger Bereich in der St. Jakobus Behindertenhilfe, auf die sozialpolitischen Gegebenheiten,

sowie die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung und deren Familien reagiert. So

wurde 2010 bereits das Betreuungsangebot im Bereich Tages- und Wochenendbetreuung für

Kinder ausgebaut. Ein weiteres Augenmerk galt den Angeboten für erwachsene Menschen mit

Behinderung. Neben den Freizeit- und Bildungsangeboten fand zum Beispiel eine Studienreise

nach Schweden, sowie eine Tagung für Menschen mit Behinderung unter dem Motto „Wie wollen

wir leben?“ statt.

Auch gab es personelle Veränderungen im Sozialdienst: Heidrun Zielbauer trat im Sommer

ihre Stelle als Nachfolgerin von Constanze Frank in St. Konrad an, in St. Johann begannen im

Dezember Lisa Frick- Rimmele und Beate Genesi als Nachfolgerinnen von Regina Raaf und

Constanze Frank.

Selbstbestimmung und Inklusion sind Schlagwörter, die uns weiter beschäftigen werden und

uns als Anbieter für Hilfen für Menschen mit Behinderung und deren Familien vor Aufgaben

stellen, die wir gerne annehmen werden. Der Bereich Soziale Dienste – Offene Angebote wird

auch künftig seinen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Angebote leisten.

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Das Team des Sozialdienstes

Beate Genesi

Zuständig für

Aufnahme anfragen

(stationär und Kurzzeitbetreuung)

im Kinderund

Jugendbereich,

St. Johann Zußdorf

Lisa Frick-Rimmele

Zuständig für

Abgängerplanung

im Jugendbereich,

St. Johann Zußdorf

Heidrun Zielbauer

Zuständig für

Aufnahmeanfragen

(stationär und Kurzzeitbetreuung)

im

Erwachsenenbereich,

St. Konrad Haslach

Jörg Stöhr

Bereichsleiter

Soziale Dienste,

Offene Hilfen

8


Sakramentenspendung und Sakramentenempfang

Taufe, Erstkommunion, Firmung, Konfirmation sind für uns Christen wichtige Ereignisse, um als

vollwertige gläubige Christen in die Pfarrgemeinde hineinzuwachsen.

In beiden Einrichtungen – St. Johann und St. Konrad – durften wir 2011 diese großen persönlichen

Feste mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen feiern.

Nach einer individuellen Vorbereitungszeit mit vielen thematischen Einheiten durften die Festkinder

im Rahmen einer feierlichen Eucharistiefeier ihr großes Fest begehen...

17.4.2011 Erwachsenentaufe von Barbara Heidegger, Haslach

Nach einer intensiven Zeit der Vorbereitung war es dann

so weit: Barbara Heidegger wurde in unserer Rosenkranzkapelle

in Haslach getauft. Pfarrer Otto Baur hatte

große Freude und alle Besucher konnten sehen, was dieses

Sakrament bewirkt: Aufnahme in die Gemeinschaft

der Christen in St. Konrad!

Masithi gestaltete die Eucharistiefeier musikalisch mit.

Sichtlich bewegt nahmen besonders die Personen an der

Feier teil, die Barbara auf diesen Tag vorbereitet hatten.

Ein echter Fest-Tag!

30.4.2011 Christus kommt zu mir…

Erstkommunion in Haslach:

Nadine Becker, Petra Felder, Steffen Haug, Barbara Heidegger, Kerstin

Thierer, Bernd Walk

Im Rahmen des Vorabendgottesdienstes gingen die genannten Personen

zum ersten Mal zum Tisch des Herrn. Für manche erstaunlich,

für andere sehr beglückend durften alle sehen, mit welcher Freude die

9


erwachsenen Personen die geheiligte Hostie zu sich nahmen. Es war ein besonderer Tag und

ein ganz besonderes Erlebnis für alle, die sich zu dieser feierlichen Eucharistiefeier eingefunden

hatten.

22.5.2011 Ich darf Christus aufnehmen…

Erstkommunion in Zußdorf:

Dennis Jonientz, Tom Bloching, Florian Kilgus, Tobias König, David Habrik

Die Schule St. Christoph hatte die Vorbereitung und Durchführung des feierlichen Gottesdienstes

übernommen und so verlief die Feier auch in einem schönen und fröhlichen Rahmen.

Die Vorbereitung auf diesen feierlichen Tag geschah sowohl in den Wohngruppen, wie auch in

den Klassen und natürlich auch zusammen mit den Eltern und Verwandten der Kinder! Intensiv

wurde der Empfang des heiligen Brotes wahrgenommen – und auch die Menschen, für die diese

Feier fast Routine ist, waren positiv überrascht, mit welcher innigen Anteilnahme die Kinder bei

der Sache waren.

Ein schönes Fest – und Gott mittendrin!

11. - 13.11.2011 Firmwochenende, Zußdorf

Firmlinge: Markus Rosenfelder, Jonas Knorr, Anne-Kathrin Teuber, Patrick Tobien, Steven

Hirschmann, Steven Weishaupt, Tobias Glatthaar, Jan Louis Rudolf

Mitte November machten sich Firmlinge und Betreuer auf den Weg ins Kloster Brandenburg,

um dort ein Intensiv-Vorbereitungs-Wochenende zu verbringen. Und intensiv wurde es: Was

10


wollen wir den Jugendlichen auf ihrem Weg

zur Firmung – zum vollwertigen Christsein –

mit auf den Weg geben?

Die Frage war schnell beantwortet: Es geht

nicht um intensive Diskussionen, sondern um

ein ERLEBEN von Gemeinschaft, von Beten

und Singen, von ‚Gott-in-unserer-Mitte‘. Mit

viel Kreativität und vor allem Zuneigung zu

den jungen Menschen gingen die Betreuerinnen

diesen gemeinsamen Weg.

Und dieser gemeinsame Weg war auch das

gewählte Symbol für die Firmung – ein Weg

zusammen mit Jesus!

25.11.2011 Firmung Zußdorf

Und dann war er da: Der Festtag der Firmung! Die Firmlinge zogen mit ihren selbst gestalteten

T-Shirts vor den Ministranten und Prälat Rösler in die Kapelle in St. Johann ein. Jede/r einzelne

wurde vorgestellt oder durfte sich selbst vorstellen und auch erzählen, was ihr/ihm wichtig ist in

seinem Leben.

Prälat Rösler ging in seiner sehr persönlichen Predigt direkt auf

die Firmlinge zu und lud sie ein, in ihrem Glauben an Jesus Christus

Halt und Fundament zu finden. Die Firmpaten zeigten dann

bei der persönlichen Firmung (mit der Hand auf der Schulter des

Firmlings), dass sie ihren Jugendlichen stützen und begleiten

wollen. Ein schönes Symbol für den gemeinsamen Weg der Christen!

Ein herzliches DANKE geht an alle, die in der Vorbereitung und

Durchführung dieser Firmung mitgewirkt haben!

Im Frühjahr 2012 wird die Konfirmation der evangelischen

Jugend lichen im Kinderheim St. Johann stattfinden. Und auch

wenn die Ausführung unterschiedlich ist, so sind wir Christen

doch alle in Jesus vereint. Und so können und dürfen wir auch

miteinander leben und feiern!

11


Schüler-, Bewohner-, Beschäftigtenund

Angehörigenvertretungen

Zusammenarbeit mit Räten

Geschäftsführung und Bereichsleitung der St.

Jakobus Behindertenhilfe ist seit vielen Jahren

wichtig, mit den entsprechenden Bei räten in

enger Zusammenarbeit zu arbeiten. In regelmäßigen

Sitzungen werden Informationen, Anregungen

und Überlegungen ausgetauscht und

Lösungen gesucht.

In St. Johann ist dies in erster Linie der Elternbeirat.

In St. Konrad sind es verschiedene Beiräte:

Heimrat, Werkstattrat, Angehörigenbeirat,

Werk stattbeirat.

Die Tätigkeit der Beiräte ist stets ehrenamtlich

und erfordert Engagement und sozialen Einsatz.

Der Heim- und Werkstattrat berichtet kurz von

ihren Rechten und Pflichten:

„Der Heim- und Werkstattrat wird von den Bewohnern

des Wohnbereichs und den Beschäftigten

der Werkstatt für vier Jahre gewählt.

Der Heim- und Werkstattrat hat Rechte, aber

auch Pflichten. Er achtet, dass die Gesetze und

Verordnungen eingehalten werden, auch wie die

Inhalte in der Praxis umgesetzt und vor allem gelebt werden.

Er hat Anregungen, Wünsche und Beschwerden entgegenzunehmen und, falls sie berechtigt

erscheinen, durch Gespräche und Verhandlungen auf eine Erledigung hinzuwirken. Bei ihren

regelmäßigen Sitzungen wird der Heim- und Werkstattrat von zwei Vertrauenspersonen unterstützt.“

Allen Rätinnen und Räten wollen wir auf diesem Wege herzlich für die gute Zusammenarbeit

2011 danken.

12


Informationen aus der Theresia-Hecht-Stiftung

5-jähriges Jubiläum der Theresia-Hecht-Stiftung

2011 gab es in der Stiftung ein „kleines“ Jubiläum zu

feiern. Die Theresia-Hecht-Stiftung wurde im Jahr

2006 von den Schwestern des Klosters Brandenburg

/ Iller e.V. gegründet und konnte im Jahr 2011

ihr 5-jähriges Jubiläum begehen.

Gefeiert wurde am 17.01.2011 mit einem Dankgottesdienst

und einem kleinen Festakt im engsten

Kreis. Im Festakt ließen Sr. M. Josefine Lampert als

Stiftungsratsvorsitzende sowie der damalige Vorstand

Achim Dippold die ereignisreiche Zeit seit Stiftungsgründung nochmals Revue passieren.

Den Stiftungsratsmitgliedern wurde für Ihren ehrenamtlichen Einsatz mit Blumensträußen ein

kleiner Dank übermittelt. Beim gemeinsamen Abendessen konnten die Festlichkeiten in gemütlicher

Runde ausklingen, wobei die Gäste vom Kloster Brandenburg / Iller e.V. vorzüglich

verköstigt wurden.

Wechsel Vorstand

Seit der Stiftungsgründung 01.01.2006 bis zum 30.06.2011 nahm Achim Dippold als Vorstand

der Theresia-Hecht-Stiftung dieses Amt wahr. Nach seinem Ausscheiden übernahm Sr. M. Josefine

Lampert als Interimsmanagerin diese Aufgabe. Die vakante Stelle wurde ausgeschrieben

und wird ab 01.04.2012 neu besetzt.

Herrn Dippold möchten wir für seinen langjährigen und engagierten Einsatz als Verwaltungsleiter

im Kloster Brandenburg / Iller e.V. von 1999 – 2005 und als Vorstand der

Theresia-Hecht-Stiftung von 2006 – 2011 sehr herzlich danken!

Veränderungen im Stiftungsrat

Zum 31.12.2011 endete die erste Amtsperiode des Stiftungsrats der Theresia-Hecht-Stiftung.

Der 7-köpfige Stiftungsrat wurde bis auf zwei Mitglieder neu besetzt.

Den ausgeschiedenen Stiftungsratsmitgliedern (Ernst Jüngling, Ingrid George, Sr. M. Veronica

Haug, Sr. M. Clara Kammerbauer, Sr. M. Hildegardis Dünser) möchten wir für ihren

aufopferungsvollen und ehrenamtlichen Einsatz in diesem wichtigen Aufsichtsgremium

unseren herzlichen Dank aussprechen!

13


2

Berichte von

St. Johann

14


Weltenbummler – Seele baumeln lassen – Träumereien auf

dem Illmensee

Es ist fast schon eine Tradition, dass Schülerinnen und

Schüler aus unserer Schule St. Christoph in Zußdorf eine

Segelwoche auf dem Illmensee erleben dürfen. Wir berichteten

im Jakobusboten 02/2011 ausführlich darüber.

Heute möchten wir Sie nochmals mit wunderschönen

Fotos zum Träumen einladen, denn der nächste Sommer

kommt bestimmt….

15


3

Berichte von

St. Konrad

16


„Besuchen Sie uns auf dem Markt in ……“,

so heisst es immer wieder in St. Konrad.

Ob der Klostermarkt im Jordanbad bei Biberach oder der

Klostermarkt in Bludenz, ob der ökumenische Kirchentag

in Radolfszell oder Überlingen, ob der Weihnachtsmarkt in

Wilhelmsdorf, Dietenheim, Amtzell oder unser Adventsmarkt

in Haslach, überall können Sie Produkte

aus unserer Werkstatt und aus den

Wohngruppen käuflich erwerben.

Ganz bewusst gehen wir diesen Weg.

Wir wollen unsere Angebote persönlich,

mit vollem Einsatz, an unsere Kunden

bringen, suchen das Gespräch mit ihnen.

Dadurch haben wir schon sehr häufig

wertvolle Rückmeldungen bekommen,

um noch mehr auf die Wünsche der Kunden

eingehen zu können.

17

Überzeugen Sie sich doch selbst von unserer

stets wachsenden Produktpalette.

Bei sämtlichen Märkten finden Sie unsere

Angebote. Wo wir gerade sind, erfahren Sie

zeitnah aus unserer Homepage: www.stjakobus-behindertenhilfe.de

Einige Fotos sollen Ihnen einen Einblick vermitteln.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an

unserem Verkaufsstand. Bis bald…..


Malen, Kleben, Reissen, Zeichnen – kreatives Miteinander im

Kunstatelier Glashaus

Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung ist seit jeher so konzipiert,

dass sie nicht nur eine Arbeitsstätte ist, sondern auch viele

Möglichkeiten für die individuelle Förderung ihrer Beschäftigten

bietet.

Traditionell nehmen bei uns in St. Konrad vor allem die sportlichen

Angebote einen hohen Stellenwert ein. Des Weiteren werden zahlreiche

arbeitsbegleitende Maßnahmen den einzelnen Personen

ganzjährig angeboten. Sie dienen dazu, ihnen die unterschiedlichen

Anforderungen und Fähigkeiten, die die verschiedenen Arbeitsaufträge

erfordern,

nahe zu

bringen und

kompetent auf

die Arbeitsschritte vorzubereiten.

Seit einiger Zeit haben wir die arbeitsbegleitenden

Maßnahmen durch ein Kreativangebot

erweitert. Im „Kunstatelier Glashaus“

werden Frauen und Männer mit Farben,

Papier, Scheren, Pinsel und vielen anderen

Materialien konfrontiert.

Durch eine kompetente Anleitung durch

Norma Sperlich-Osterkorn entstehen viele

unterschiedliche Objekte und Bilder. Gerne

besuchen unsere Werkstattbeschäftigten

dieses Angebot.

Bei verschiedenen Kunstausstellungen und Wettbewerben konnten wir deshalb schon teilnehmen.

Interessiert? Schauen Sie einfach mal im Kunstatelier Glashaus vorbei. Ein Besuch lohnt

sich auf jeden Fall.

19


Wohlverdiente Freizeitphase der Altersteilzeit

Nach über 10 Jahren Tätigkeit auf der Wohngruppe St. Florian, trat Renate Steier-Raddatz zum

01.01.2011 die Freizeitphase der Altersteilzeit an. Wir bedanken uns bei Frau Steier-Raddatz

für die vielen Jahre auf St. Florian und die weitere Verbundenheit mit St. Konrad, z.B. als kreative

Puppenspielerin am Adventsmarkt oder durch die regelmäßigen Besuche auf ihrer ehemaligen

Wohngruppe.

20


Ehrungen – Glückwünsche – Dankesworte für langjährige

Verbundenheit mit St. Konrad und St. Johann

Beim Konradsfest im April wurden 11 Jubilaren Glückwünsche ausgesprochen für 10 - 60 Jahre

Verbundenheit mit St. Konrad in den Bereichen Wohnen und Arbeiten. Alle Jubilare erhielten ein

Glückwunschgeschenk und eine Urkunde von der jeweiligen Bereichsleitung überreicht.

Herzlichen Glückwunsch von uns ALLEN.

Die Jubilare 2011 waren:

Wohnen in St. Konrad oder ABW

Anwander Hannelore 60 Jahre

Walk Karl-Heinz 50 Jahre

Brobeil Margarete 50 Jahre

Schmid Veronika 30 Jahre

Lehmann Fritz 30 Jahre

Karallus Herbert 30 Jahre

Herrenknecht Brigitte 30 Jahre

Hebgen Karin 30 Jahre

Bolz Erwin 10 Jahre

Arbeiten in St. Konrad

Förderbereich

Brobeil Margarete 10 Jahre

WfbM

Stückle Angela 50 Jahre

Hüttlin Christa 40 Jahre

21


Bei den jährlichen Weihnachtsfeiern in den Einrichtungen der St. Jakobus Behindertenhilfe durften

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus St. Konrad und St. Johann ebenfalls Gratulationsglückwünsche

von ihren BereichsleiterInnen entgegennehmen.

Dies waren 2011 folgende Personen:

Für St. Konrad:

Haug Sr. M. Veronica 35 Jahre

Rutka-Gletter Gerlinde 25 Jahre

Gletter Heinrich 20 Jahre

Schneider Ursula 20 Jahre

Pfau Rosa 20 Jahre

Prinz Ingrid 20 Jahre

Schmid Nadine 15 Jahre

Heidegger Gabriel 15 Jahre

Stark Gabriele 15 Jahre

Bucher Carolin 10 Jahre

Schnitt-

Sonntag

Jutta

10 Jahre

Klein Margit 10 Jahre

Feirle Samira 10 Jahre

Paladino Maria 10 Jahre

Bergmann Christa 10 Jahre

Bischof Brigitte 10 Jahre

Sodeur Brigitte 10 Jahre

Für St. Johann:

Baur Christine 25 Jahre

Umbreit Volker 25 Jahre

Eleroglu Kiymet 25 Jahre

Stöhr Jörg 25 Jahre

Amann Rita 15 Jahre

Frank Constanze 15 Jahre

Runge Ulrike 15 Jahre

Joklitschke Simone 15 Jahre

Strobel Regula 15 Jahre

Franz Birgit 10 Jahre

Jerg Jutta 10 Jahre

Gruber Ursula 10 Jahre

Horn Melanie 10 Jahre

Seimetz Peter 10 Jahre

Wiedermann Regine 10 Jahre

Lehbauer Ulrike 10 Jahre

Urban Romana 10 Jahre

Haas Silke 10 Jahre

Rölle Renate 10 Jahre

Auf diesem Wege ALLEN nochmals herzlichen Dank für Ihre treuen und langjährigen

Dienste und weiterhin Gottes Segen für Ihre Zukunft.

22


Abschied von Sabine Wäschle

Mitten aus dem Leben gerissen wurde im Jahr 2011 Sabine Wäschle, Bewohnerin von St. Verena.

Im Alter von erst 46 Jahren verstarb sie am 19. März. Wir werden sie in liebender Erinnerung

behalten.

23


Info-Reise ins benachbarte Ausland nach Vorarlberg

Unsere Reise war ein Lehrstück in moderner Hilfe zur Teilhabe. Jetzt ringen wir um Möglichkeiten diese

Kenntnisse und Möglichkeiten auch in unserem Baden-Württemberg umzusetzen. Das ist nicht so

einfach, wie man denkt. In dieser Hinsicht haben wir den Anschluss zur Entwicklung in vielen anderen

europäischen Ländern verpasst und hinken um Jahre hinterher.

24


St. Konrad rockt - 10 Jahre Disko St. Konrad –

Grund zum Feiern…

Unser großes Jubiläumsjahr, das wir 2010 begehen durften,

ist kaum abgeschlossen, da kommt schon das nächste

Jubiläum. Mit viel Engagement und langem Atem hat

das Diskoteam 10 Jahre

ge zeigt, dass es eine gute

Entscheidung war, eine

Disko für die BewohnerInnen

in St. Konrad anzubieten.

Die Jubiläumsdisko war dementsprechend mit der Gastband

„Na und!“ aus der Pfingstweid hochkarätig besetzt und die Stimmung

optimal.

In den Pausen haben dann

noch die DJ’s unserer Disko

für reichlich Stimmung gesorgt.

Danke ans ganze Diskoteam und weiter so!

Die nächsten 10 Jahre warten auf die Diskofans.

25


Gesamtfoto aus der Tagesstruktur

Gruppenbild:

Alle Beschäftigen der Tagesstruktur (Förder- und Betreuungsbereich, Werkstatt und Senioren)

mit ihren Begleitern beim Sommerfest 2011

26


Rollstuhlspende - Ein grosses DANKESCHÖN an Invacare

Die frühere Firma Aquatec, heute

Invacare, hat uns vor Weihnachten

mit einer besonderen Überraschung

bedacht. Wir erhielten 6 hochwertige

Rollstühle für den Gruppengebrauch.

Sie erleichtern die Arbeit erheblich,

gerade weil sie nicht speziell für

einzelne Personen bestimmt sind.

Auf diese Weise haben die Gruppen

Reserve-Rollis, die sie je nach Bedarf

einsetzen können.

27


4

Zeitungsartikel

über St. Jakobus

28


Selbsthilfe: „Tante Emma“ lebt munter weiter (07.01.)

29


Kardinal Kasper verurteilt Anschlag (10.01.)

30


Menschen mit Behinderung zeigen Politikern die rote Karte (04.03.)

31


Behinderung: Menschen äussern Wünsche (27.04.)

32


Integration: Behinderte Menschen stehen im Mittelpunkt (04.05.)

33


Engpass: St. Johann sucht Freiwillige (15.06.)

34


Moderne „Tante Emma“ wird Mittelpunkt (03.09.)

35


Zäsur: St. Konrad verabschiedet die letzten Zivis (03.09.)

36


Gemeinschaft: Bürgerfest bringt Teilorte zusammen (26.09.)

37


Visionen: Behinderte sind Experten in eigener Sache (15.10.)

38


In Haslach drückt der Schuh

(19.10.)

39


Preis würdigt

die Kunst von

Menschen mit

Behinderung

(09.11.)

40


St. Konrad feiert (09.11.)

41


Reise Vorarlberg

(28.11.)

42


Plätzchen schmecken beim Adventsmarkt in Haslach (06.12.)

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